Die Lebenskraft, die nie ausgelöscht werden kann

Mrz 7, 2020

Von Dong Mei, Provinz Henan

Ich bin eine gewöhnliche Person. Ich lebte ein ganz normales Leben. Wie viele, die sich nach dem Licht sehnen, versuchte ich auf viele Arten, nach der wahren Bedeutung der menschlichen Existenz zu suchen und bemühte mich, meinem Leben mehr Bedeutung zu geben. Letztendlich waren all meine Bemühungen vergeblich. Nachdem ich aber glücklicherweise das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage akzeptiert hatte, geschahen wunderbare Veränderungen in meinem Leben. Sein Werk brachte mehr Farbe in mein Leben und ich erkannte, dass nur Gott der wahre Versorger des Geistes und des Lebens der Menschen ist, und nur Gottes Worte sind die wahre Bedeutung des menschlichen Lebens. Ich war froh, dass ich den richtigen Weg des Lebens schließlich gefunden hatte. Während ich meine Pflicht erfüllte, wurde ich jedoch einst von der Regierung der KPCh illegal verhaftet und brutal gefoltert. Dadurch gewann meine Lebensreise eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde …

An einem Tag im Dezember des Jahres 2011 gegen sieben Uhr morgens führten eine andere Kirchenführerin und ich die Inventur des Kirchenvermögens durch, als mehr als zehn Polizeibeamte plötzlich durch die Tür stürmten. Einer dieser bösen Polizisten stürzte auf uns zu und rief: „Keine Bewegung!“ Als ich sah, was geschah, wurde mir schwindelig im Kopf. Ich dachte im Geist: Das ist schlimm – die Kirche wird ein großes Vermögen verlieren. Als Nächstes durchsuchten uns die bösen Polizisten wie Räuber, die einen Diebstahl begangen. Sie durchsuchten auch alle Räume und stellten sie in kurzer Zeit auf den Kopf. Letztendlich fanden sie Kircheneigentum, drei Bankkarten, Einzahlungsbelege, Computer, Handys und so weiter. Sie konfiszierten alles davon, und dann brachten sie uns vier zur Polizeidienststelle.

Am Nachmittag brachten die bösen Polizisten drei weitere Schwestern herein, die sie verhaftet hatten. Sie schlossen uns sieben in einen Raum ein und ließen uns nicht sprechen, und sie ließen uns auch nicht schlafen, als die Nacht hereinbrach. Als ich die Schwestern sah, die mit mir eingesperrt waren, und daran dachte, wie viel Geld die Kirche verloren hatte, war ich außer mir vor Angst. Alles, was ich tun konnte, war zu Gott eindringlich zu beten: Oh Gott! Angesichts dieser Umgebung weiß ich nicht, was ich tun soll. Bitte beschütze mein Herz und beruhige es. Nachdem ich gebetet hatte, dachte ich an Gottes Worte: „Fürchtet euch nicht, wenn Dinge wie diese in der Kirche geschehen, all dies wird von Mir zugelassen. Steht und sprecht in Meinem Namen. Vertraut darauf, dass alle Dinge und Angelegenheiten von Meinem Thron zugelassen sind und dass allen Meine Absicht innewohnt“ („Kapitel 41“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Du solltest wissen, dass alle Dinge in deinem Umfeld durch Meine Erlaubnis vorhanden sind, Ich ordne alles an. Sieh klar und stell Mein Herz in dem Umfeld zufrieden, das Ich dir gegeben habe“ („Kapitel 26“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte bezwangen die Panik in meinem Herzen. Ich erkannte, dass mich diese Umgebung heute mit Gottes Erlaubnis heimgesucht hatte und die Zeit gekommen war, als Gott mich aufforderte, für Ihn Zeugnis abzulegen. Als ich Gottes Willen verstanden hatte, betete ich zu Gott und sagte: „Oh Gott! Ich wünsche mir, Deiner Orchestrierung und Deinen Anordnungen zu gehorchen und in meinem Zeugnis für Dich standhaft zu sein – aber ich bin von kleiner Statur, und ich bitte Dich, dass Du mir Vertrauen und Stärke gibst und mich in meiner Standhaftigkeit beschützt.“

Am nächsten Morgen trennten sie uns und verhörten uns. „Ich weiß, dass du eine Kirchenführerin bist. Wir haben euch Typen fünf Monate lang überwacht“, sagte einer der bösen Polizisten stolz. Als ich hörte, wie er in allen Einzelheiten beschrieb, was sie getan hatten, um mich zu überwachen, lief ein Schauer über meinen Rücken. Ich dachte in meinem Geist: Die KPCh-Regierung leistet wirklich eine Menge Vorarbeit für unsere Verhaftung. Da sie bereits wissen, dass ich eine Kirchenführerin bin, werden sie mich auf keinen Fall gehen lassen. Ich fasste vor Gott sofort den Entschluss: Eher würde ich sterben, als Gott die Treue zu brechen und ein Judas zu sein. Als sie erkannten, dass ihre Vernehmung keine Resultate erzielte, wiesen sie jemanden an, mich zu beobachten und mich nicht schlafen zu lassen.

Während des dritten Tags der Vernehmung schaltete der Chef der bösen Polizisten einen Computer ein und zwang mich, Materialien zu lesen, die Gott verunglimpften. Als er sah, dass ich ungerührt war, vernahm er mich als Nächstes eingehend über die Finanzen der Kirche. Ich drehte meinen Kopf zur Seite und ignorierte ihn. Das verärgerte ihn so sehr, dass er zu fluchen begann: „Es spielt keine Rolle, wenn du nichts sagst – wir können dich unbegrenzt festhalten und foltern, sooft wir wollen“, drohte er grimmig. Mitten in dieser Nacht begann die Polizei mit ihrer Folter. Sie zogen einen meiner Arme hinter meine Schulter und den anderen an meinem Rücken nach oben. Sie drückten mit ihren Füßen gegen meinen Rücken und fesselten beide Handgelenke mit Handschellen kräftig aneinander. Das tat so weh, dass ich vor Schmerzen schrie – die Knochen und das Fleisch meiner Schultern fühlten sich an, als ob sie auseinanderreißen würden. Ich konnte mich nur bewegungslos mit dem Kopf auf dem Boden knien. Ich dachte, dass meine Schreie sie veranlassen würden, sich bei mir zurückzuhalten, stattdessen steckten sie eine Teetasse zwischen die Handschellen und meinen Rücken, wodurch sich der Schmerz verdoppelte. Die Knochen in meinem Oberkörper fühlten sich an, als ob sie durchgebrochen wären. Der Schmerz war so groß, dass ich nicht wagte zu atmen, und kalter Schweiß floss über mein Gesicht. Gerade als ich spürte, dass ich den Schmerz nicht länger ertragen könne, nahm einer der bösen Polizisten diese Gelegenheit wahr, um zu mir zu sagen: „Nenn uns nur einen Namen, und wir werden dich sofort gehen lasen.“ In diesem Moment rief ich nach Gott, um mein Herz zu beschützen. Ich dachte sofort an ein Loblied: „Fleischgewordener Gott, Er leidet, wie viel mehr sollte ich? Wenn ich der Dunkelheit nachgäbe, wie sähe ich Gott? Wenn ich an Deine Worte denke, erwecken sie mein Verlangen nach Dir. Wann immer ich Dein Gesicht sehe, grüß’ ich Dich reumütig. Wie konnte ich Dich verlassen, um die sogenannte Freiheit zu finden? Ich würde lieber leiden als Wiedergutmachung für Dein trauerndes Herz“ („Warten auf Gottes gute Nachricht“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“). „Ja“, dachte ich. „Christus ist der heilige und gerechte Gott. Er wurde im Fleische Mensch und kam zur Erde, um der durch und durch verderbten Menschheit Heil zu bringen. Seit geraumer Zeit wird Er nun von der KPCh-Regierung verfolgt und gejagt und von der Menschheit abgelehnt und verurteilt. Gott hätte niemals auf diese Weise leiden sollen, doch still erträgt Er das alles, um uns zu retten.“ Nach reiflicher Überlegung erkannte ich also, dass ich jetzt litt, um Heil zu erlangen – ich sollte diesem Leid unterzogen werden. Wenn ich Satan unterliegen würde, weil ich den Schmerz nicht ertragen könnte, wie könnte ich mich dann Gott jemals wieder zuwenden? Dieser Gedanke gab mir Stärke, und ich wurde erneut unnachgiebig. Die bösen Polizisten quälten mich ungefähr eine Stunde. Als sie die Handschellen öffneten, kollabierte mein ganzer Körper schlaff zu Boden. „Wenn du nicht redest, werden wir das wieder tun!“, schrien sie mich an. Ich sah sie an und sagte nichts. Mein Herz war erfüllt von Hass auf diese bösen Polizisten. Einer der bösen Polizisten ging auf mich zu, um die Handschellen wieder anzulegen. Als ich an den entsetzlichen Schmerz dachte, den ich gerade erlitten hatte, hörte ich nicht auf, in meinem Herzen zu Gott zu beten. Als er versuchte, meine Arme hinter meinen Rücken zu ziehen, konnte er sie zu meiner Überraschung nicht bewegen. Es schmerzte auch nicht zu sehr. Er bemühte sich so sehr, dass sein Gesicht schweißbedeckt war – aber er konnte die Handschellen trotzdem nicht anlegen. „Du bist ziemlich stark!“, schnaubte er wütend. Ich wusste, dass das Gottes Beistand für mich war, dass Gott mir Stärke gab. Dank sei Gott!

Es war schwer, bis zum Tagesanbruch durchzuhalten. Ich war immer noch traumatisiert, als ich zurückdachte, wie mich die bösen Polizisten gefoltert hatten. Sie bedrohten mich auch und erzählten mir, wenn ich nichts sagen würde, müssten sie mich tief in die Berge bringen und mich exekutieren. Als sie später andere Gläubige verhafteten, sagten sie, dass ich Verrat an der Kirche begangen hätte – sie schwärzten meinen Namen an und brachten die anderen Brüder und Schwestern der Kirche dazu, mich zu hassen und sich von mir zu distanzieren. Als ich mir das vorstellte, war mein Herz überschwemmt von Wellen der Trostlosigkeit und Hilflosigkeit. Ich ertappte mich dabei, dass ich furchtsam war und mich schwach fühlte. Ich dachte in meinem Geist: Es ginge mir besser, wenn ich sterben würde. Auf diese Weise werde ich kein Judas sein und Gott die Treue brechen, und meine Brüder und Schwestern werden sich von mir auch nicht distanzieren. Ich werde auch dem fleischlichen Schmerz der Folterung entgehen. Folglich wartete ich, bis der böse Polizist, der mich bewachte, unaufmerksam war und schlug meinen Kopf fest gegen die Wand – aber es geschah nichts weiter, außer dass sich in meinem Kopf alles drehte; ich starb nicht. In diesem Moment erleuchteten mich Gottes Worte von innen: „Wenn andere dich falsch interpretieren, bist du imstande zu Gott zu beten und zu sagen: ‚Oh Gott, ich bitte nicht darum, dass die anderen mich tolerieren oder mich gut behandeln, noch dass sie mich verstehen oder mich billigen, ich bitte nur darum, in der Lage zu sein, Dich in meinem Herzen zu lieben, in meinem Herzen gelassen zu sein und dass mein Gewissen rein ist. Ich bitte nicht darum, dass andere mich loben oder viel von mir halten. Ich strebe nur danach, Dich von Herzen zufriedenzustellen‘“ („Nur durch das Erfahren von Verfeinerung kann der Mensch wahre Liebe besitzen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte vertrieben die Dunkelheit aus meinem Herzen. Ja. Gott sieht das Innerste im menschlichen Herzen. Wenn mich die Polizei fälschlich bezichtigt und wenn mich sogar die anderen Brüder und Schwestern wirklich missverstehen und sich von mir distanzieren, weil sie nicht wissen, was tatsächlich geschah, vertraue ich darauf, dass Gottes Absichten gut sind; Gott testet meinen Glauben an Ihn und meine Liebe zu Ihm, und ich sollte danach streben, Gott zufriedenzustellen. Als ich die listigen Pläne des Teufels durchschaut hatte, fühlte ich mich verlegen und schämte mich. Ich erkannte, dass mein Glaube an Gott zu gering war. Nachdem ich wenig Schmerz erfahren hatte, war ich unfähig gewesen standhaft zu sein und hatte daran gedacht, Gottes Orchestrierungen durch den Tod zu entfliehen und zu vermeiden. Die bösen Polizisten sprach Drohworte aus, mit dem Ziel mich zu zwingen, mich von Gott abzuwenden. Wenn ich Gottes Schutz nicht gehabt hätte, dann wäre ich auf ihren listigen Plan hereingefallen. Als ich über Gottes Worte nachdachte, war mein Herz erfüllt von Licht. Ich wollte nicht mehr sterben, sondern ein gutes Leben führen und das, was ich tatsächlich gelebt habe, nutzen, um Zeugnis von Gott abzulegen und Satan zu beschämen.

Die beiden bösen Polizisten, die mit meiner Bewachung beauftragt waren, fragten mich, warum ich meinen Kopf gegen die Wand geschlagen hatte. Ich sagte, weil der andere Polizist mich geschlagen hatte. „Unsere Arbeit besteht hauptsächlich aus Ausbildung. Mach dir keine Sorgen – ich werde nicht zulassen, dass du von ihnen wieder geschlagen wirst“, sagte einer von ihnen lächelnd. Als ich diese tröstenden Worte hörte, dachte ich: Diese beiden sind nicht böse; seit meiner Verhaftung sind sie ziemlich nett zu mir gewesen. Hiermit ließ meine Achtsamkeit nach. Aber in diesem Moment leuchteten Gottes Worte in meinem Herzen auf: „Zu allen Zeiten muss Mein Volk auf der Hut sein vor den listigen Plänen Satans, die Pforte Meines Hauses für Mich beschützen, … was euch davon abhalten wird, in Satans Falle zu tappen, zu welchem Zeitpunkt es zu spät für Reue sein wird“ („Kapitel 3“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte waren eine rechtzeitige Erinnerung, die mir vor Augen führte, dass es viele listige Pläne des Teufels gibt und ich vor diesen Dämonen jederzeit auf der Hut sein sollte. Ich erwartete kaum, dass sie ihr wahres Gesicht bald offenbaren würden. Einer der bösen Polizisten begann Gott zu verleumden, während der andere neben mir saß, mein Knie tätschelte, mir anzügliche Blicke zuwarf und mich nach den Finanzen der Kirche fragte. Als er am Abend sah, dass ich einschlummerte, begann er meine Brust zu begrabschen. Als ich erkannte, dass sie ihre wahren Gesichter offenbart hatten, war ich erfüllt von Empörung. Erst jetzt erkannte ich, dass die angebliche Volkspolizei nichts weiter als Rohlinge und Tyrannen waren. Sie waren fähig, diese abscheulichen, gemeinen Dinge zu tun. Demzufolge konnte ich nur eindringlich zu Gott beten, mich vor dem Leid durch sie zu schützen.

Im Verlauf der nächsten paar Tage verhörten mich die bösen Polizisten nicht nur gründlich über die Kirche, sondern sie bewachten mich abwechselnd, sodass ich nicht schlafen konnte. Anschließend, als sie erkannten, dass sie von mir nichts zu erwarten hatten, wurden die beiden bösen Polizisten, die mich verhörten, wütend. Einer von ihnen machte sich über mich her und schlug mir ins Gesicht, er schlug mich wer weiß wie oft. Mein Gesicht schmerzte und begann anzuschwellen. Letztendlich wurde es so taub, dass ich überhaupt nichts mehr spürte. Weil ihre Fragen keine Ergebnisse bei mir erzielten, schrie mich eines Abends der Chef der bösen Polizisten an und sagte: „Du musst anfangen, deinen Mund zu öffnen. Du stellst meine verfluchte Geduld auf die Probe – ich glaube nicht, dass es nichts gibt, was wir mit dir machen können. Ich bin vielen Menschen begegnet, die viel härter waren als du. Wenn wir nicht streng zu dir sind, dann wirst du dich auf keinen Fall fügen!“ Auf seinen Befehl hin begannen mich einige der bösen Polizisten zu foltern. Am Abend war der Verhörraum düster und furchterregend – ich fühlte mich, als ob ich in der Hölle wäre. Sie zwangen mich, auf dem Boden in die Hocke zu gehen und fesselten meine Hände zwischen meinen Knien und meinen Füßen. Als Nächstes schoben sie einen Schlagstock zwischen meine Armbeugen und hinter meine Knie, sodass mein ganzer Körper gezwungen war, sich zusammenzurollen. Dann hoben sie den Schlagstock hoch, legten ihn zwischen zwei Tischen ab und ließen meinen ganzen Körper kopfüber in der Luft hängen. In dem Moment, als sie mich hochzogen, wurde mir schwindelig in meinem Kopf, und das Atmen fiel mir schwer. Ich fühlte mich, als ob ich ersticken würde. Weil ich in der Luft kopfüber aufgehangen wurde, hing mein ganzes Gewicht an meinen Handgelenken. Anfangs hielt ich meine Hände fest miteinander umklammert, um zu verhindern, dass die Handschellen in mein Fleisch schneiden würden, rollte meinen Körper zusammen und versuchte mein Bestes, in dieser Position zu bleiben. Aber meine Kraft ließ langsam nach. Meine Hände glitten von meinen Fußknöcheln zu meinen Knien, und die Handschellen schnitten tief in mein Fleisch, und ich war unerträglichen Schmerzen ausgesetzt. Nachdem ich in dieser Weise ungefähr eine halbe Stunde lang gehangen hatte, fühlte es sich an, als ob sich das ganze Blut meines Körpers in meinem Kopf vereint hätte. Das schmerzhafte Spannungsgefühl in meinem Kopf und meinen Augen fühlte sich an, als ob sie explodieren würden. Tiefe Schnitte hatten sich in meine Handgelenke eingegraben, und meine Hände waren so geschwollen, dass sie wie zwei Brotlaibe aussahen. Ich fühlte, dass ich dem Tod nahe war. „Ich bin am Ende meiner Kräfte, nehmt mich runter!“, schrie ich verzweifelt. „Niemand kann dich retten, außer du selbst. Nenn uns einen Namen, und wir werden dich runter lassen“, sagte einer der bösen Polizeibeamten bösartig. Letztendlich sahen sie, dass ich wirklich Schwierigkeiten hatte, und sie nahmen mich runter. Sie verabreichten mir etwas Glukose und begannen wieder, mich zu verhören. Ich lag so schlaff wie Schlamm auf dem Boden, meine Augen waren fest zugedrückt, und ich schenkte ihnen keine Beachtung. Unerwartet zogen mich die bösen Polizisten erneut hoch in die Luft. Ich hatte nicht die Kraft, mich an meinen Händen festzuhalten, und ich hatte keine andere Wahl, als die Handschellen in meine Handgelenke eingraben zu lassen, die gezackten Kanten sägten sich in mein Fleisch. In diesem Moment war der Schmerz so stark, dass ich einen herzzerreißenden Schrei von mir gab. Ich hatte nicht die Kraft, um weiterzukämpfen, und meine Atmung war äußerst flach geworden. Es schien, als ob die Zeit angehalten hätte. Ich fühlte mich, als ob ich am Rande des Todes taumelte. Als ich dachte, dass ich dieses Mal wirklich sterben würde, wollte ich Gott die Worte in meinem Herzen sagen, bevor mein Leben enden würde: „Oh Gott! In diesem Moment, in dem ich wirklich dem Tod nahe bin, fürchte ich mich – aber auch wenn ich heute Nacht sterben werde, werde ich trotzdem Deine Gerechtigkeit preisen. Oh Gott! Während meiner kurzen Lebensreise danke ich Dir, dass du mich auserwählt hast, um von dieser Welt der Sünde nach Hause zurückzukehren, mein Wandern und Verlorensein beendest und mir erlaubst, in Deiner warmen Umarmung für immer zu leben. Oh Gott, ich habe so viel von Deiner Liebe genossen – und erst jetzt, während mein Leben unmittelbar enden wird, erkenne ich, dass ich Deine Liebe nicht wertgeschätzt habe. Ich habe Dich oftmals betrübt und enttäuscht. Ich bin wie ein naives Kind, das nur die Liebe seiner Mutter zu genießen weiß und doch nie daran gedacht hat, sie zurückzuzahlen. Erst jetzt, wo ich mein Leben unmittelbar verlieren werde, verstehe ich, dass ich Deine Liebe wertschätzen muss, und erst jetzt bedauere ich, dass ich so viele gute Zeiten verpasst habe. Jetzt bedauere ich am Meisten, dass ich unfähig war, irgendetwas für Dich zu tun, und ich bin Dir so viel schuldig, und wenn ich trotzdem leben kann, dann werde ich gewiss mein Bestes tun, um meine Pflicht zu erfüllen und wiedergutzumachen, was ich Dir schuldig bin. In diesem Moment bitte ich Dich nur, dass Du mir erlaubst, den Tod nie wieder zu fürchten und bezüglich der Dinge, mit denen ich konfrontiert werde, stark zu sein….“ Eine Träne nach der anderen lief über meine Stirn. Die Nacht war erschreckend ruhig. Das einzige Geräusch war das Ticken der Uhr, als ob die Sekunden heruntergezählt würden, die meinem Leben blieben. Dann geschah etwas Wunderbares: Es fühlte sich an, als ob warmes Sonnenlicht auf mich scheinen würde, und das Schmerzgefühl in meinem Körper hörte langsam auf. Gottes Worte hallten in meinem Geist wider: „Von dem Moment an, in dem du schreiend auf diese Welt kommst, beginnst du, deine Pflicht zu erfüllen. Du übernimmst deine Rolle in Gottes Plan und in der Bestimmung Gottes. Du beginnst die Reise des Lebens. Was auch immer dein Werdegang ist und was auch immer die Reise vor dir sein mag, kann niemand der Orchestrierung und Vorkehrung entgehen, die der Himmel bereithält, und keiner hat Kontrolle über sein Schicksal, denn nur Er, der über alle Dinge herrscht, ist eines solchen Werkes fähig“ („Gott ist die Quelle menschlichen Lebens“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ja – Gott ist die Quelle meines Lebens, Gott herrscht über mein Schicksal, und ich muss in Gottes Händen bleiben und mich Ihm zur Verfügung stellen. Das Nachdenken über Gottes Worte gab mir in meinem Herzen ein angenehmes, ruhiges Gefühl, als ob ich mich in Gottes warmer Umarmung zurücklegen würde. Ich ertappte mich beim Einschlafen. Als die bösen Polizisten befürchtete, dass ich sterben würde, nahmen sie mich runter und gaben mir etwas Glukose und Wasser. Als ich den Tod gestreift hatte, hatte ich Gottes wunderbare Taten erblickt.

Am nächsten Tag verbrachten die bösen Polizisten den ganzen Abend damit, mich wieder und wieder hochzuziehen. Sie verhörten mich über den Verbleib der Geldmittel für die Belege, die sie beschlagnahmt hatten. Während der gesamten Zeit sagte ich nichts – trotzdem gaben sie noch nicht auf. Um der Kirchengelder habhaft zu werden, bedienten sie sich aller abscheulicher Mittel, um mich zu foltern. In diesem Moment hallten Gottes Worte in meinem Herzen wider: „Tausende von Jahren an Hass sind im Herzen konzentriert, Jahrtausende von Sündhaftigkeit sind im Herzen eingraviert – wie könnte das keinen Hass erwecken? Räche Gott, lösche Seinen Feind vollkommen aus, erlaube ihm nicht länger, ums sich zu greifen, und lass es nicht länger zu, dass er so viel Ärger macht, wie es ihm passt! Jetzt ist die Zeit: Seit langem hat der Mensch seine ganze Kraft gesammelt, er hat all seine Anstrengungen eingebracht, jeden Preis bezahlt, um das abscheuliche Gesicht eines solchen Dämons abzureißen und den Menschen, die geblendet worden sind und jede Art von Leiden und Elend ertragen haben, zu erlauben, sich aus ihrem Schmerz zu erheben und diesem bösen alten Teufel den Rücken zuzukehren“ („Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte gaben mir große Stärke und großes Vertrauen. Ich würde Satan bis zum Tod bekämpfen, und auch wenn ich sterben würde, würde ich für Gott standhaft Zeugnis ablegen. Die Worte Gottes beflügelten mich, und ich vergaß unbewusst den Schmerz. Jedes Mal, wenn sie mich hochzogen, beflügelten und motivierten mich Gottes Worte auf diese Weise, und je öfter sie mich hochzogen, desto besser konnte ich ihr Wesen durchschauen – das aus bösen Dämonen bestand – und umso größer war mein Entschluss, für Gott standhaft Zeugnis abzulegen und Ihn zufriedenzustellen. Letztendlich verausgabte sich jeder an mir. „Die meisten Menschen, die so aufgehangen werden, ertragen das keine halbe Stunde, aber sie hat die ganze Zeit durchgehalten – sie ist wirklich zäh!“ Ich hörte sie kommentieren. Als ich diese Worte hörte, war ich von Begeisterung überwältigt. Ich dachte in meinem Geist: Mit Gott hinter mir könnt ihr mich nicht bezwingen. Zusätzlich zu der körperlichen Folter während meiner neun Tage auf der Polizeistelle beraubten mich die bösen Polizisten auch meines Schlafs. Jedes Mal, wenn ich meine Augen schloss und einzunicken begann, schlugen sie mit ihren Schlagstöcken gegen den Tisch oder zwangen mich anderenfalls aufzustehen und herumzulaufen oder schrien mich anderenfalls an, um mich in die Knie zu zwingen oder meinen Geist zu brechen. Als die Polizisten nach neun Tagen erkannten, dass sie ihr Ziel nicht erreicht hatten, gaben sie trotzdem nicht auf. Sie brachten mich in ein Hotel, in dem sie meine Hände vor meinen Beinen fesselten. Dann führten sie einen hölzernen Schlagstock zwischen meine Armbeugen und meine Beine ein und zwangen mich mit zusammengerolltem Körper auf dem Boden zu sitzen. Sie zwangen mich, in dieser Sitzposition auf dem Boden für die nächsten paar Tage zu bleiben. Das verursachte, dass die Handschellen tief in mein Fleisch schnitten. Meine Hände und meine Handgelenke schwollen an und verfärbten sich lila, und mein Gesäß schmerzte so sehr, dass ich mich nicht wagte, an ihm zu reiben oder es zu berühren; ich fühlte mich, als ob ich auf Nadeln sitzen würde. Als einer der Anführer der bösen Polizisten eines Tages erkannte, dass mein Verhör erfolglos gewesen war, ging er wutschäumend auf mich zu und versetzte mir einen harten Schlag ins Gesicht – hart genug, um zwei meiner Zähne zu lockern.

Letztendlich kamen zwei Abteilungschefs von der Behörde für öffentliche Sicherheit der Provinz. Gleich bei ihrer Ankunft nahmen sie die Handschellen ab, halfen mir auf ein Sofa und schenkten mir eine Tasse Wasser ein. „Du hattest eine schwere Zeit in den letzten paar Tagen – aber nimm es dir nicht zu Herzen, sie haben nur ihre Befehlen ausgeführt“, sagten sie heuschlerisch. Ihre Heuschelei veranlasste mich, sie so zu hassen, dass ich mit meinen Zähnen knirschte. Sie schalteten auch einen Computer ein und zeigten mir falsche Beweise. Sie sagten viele Wörter, die Gott verurteilten und Ihn lästerten. Ich spürte Zorn in meinem Herzen. Ich wollte mit ihnen streiten, aber ich wusste, dass sie Gott sogar noch fieberhafter lästern würden, wenn ich das machen würde. In diesem Moment spürte ich wirklich, wie groß die Not gewesen war, die der menschgewordene Gott erlitten hatte, und wie groß die Demütigung gewesen war, die Gott um der Erlösung der Menschen willen ertragen hatte. Darüber hinaus erkannte ich die Unwürdigkeit und die Niederträchtigkeit dieser bösen Dämonen. In meinem Herzen schwor ich im Geheimen, dass ich mich von Satan vollkommen lossagen und Gott für immer treu ergeben sein würde. Ganz gleich, wie sehr sie sich danach bemühten, mich zu täuschen, ich hielt den Mund und sagte nichts. Als die zwei Abteilungschefs erkannten, dass ihre Worte keine Wirkung zeigten, konnten sie nur beleidigt weggehen.

Während der zehn Tage und Nächte im Hotel ließen sie mir die Handschellen an. Sie zwangen mich auf dem Boden in die Hocke zu gehen und meine Beine festzuhalten. Im Rückblick hatte ich, seit ich verhaftet wurde, neunzehn Tage und Nächte auf der Polizeistation und im Hotel verbracht. Der Schutz der Liebe Gottes hatte mir erlaubt, ein bisschen zu schlafen, aber die bösen Polizisten hatten mich nicht durchschlafen lassen; ich musste meine Augen nur für einen Moment schließen und sie taten alles Erforderliche, um mich wachzuhalten – sie schlugen auf den Tisch, traten mich heftig, schrien mich an, befahlen mir herumzulaufen und so weiter. Jedes Mal, wenn ich aufgeschreckt wurde, hämmerte mein Herz in meiner Brust, und ich war verängstigt. Aufgrund dieser Dinge zusätzlich zu der häufigen Folter durch die bösen Polizisten war meine Kraft letzten Endes hochgradig erschöpft, mein ganzer Körper war geschwollen und fühlte sich unwohl, und ich sah alles doppelt. Ich wusste, dass Menschen vor mir waren und sprachen, aber es schien, als ob der Klang ihrer Stimmen vom weit entfernten Horizont käme. Darüber hinaus wurden meine Reaktionen sehr langsam. Dank Gottes großer Macht habe ich das alles irgendwie überstanden! Wie Gott sagte: „Er bewirkt, dass der Mensch wiedergeboren wird, und versetzt ihn in die Lage, beharrlich in jeder seiner Rollen zu leben. Dank Seiner Macht und Seiner unauslöschbaren Lebenskraft hat der Mensch seit Generationen gelebt, währenddessen die Kraft von Gottes Leben die tragende Säule der menschlichen Existenz gewesen ist, und wofür Gott einen Preis gezahlt hat, den kein gewöhnlicher Mensch je gezahlt hat. Gottes Lebenskraft kann über jede Macht siegen; zudem übertrifft sie jede Macht. Sein Leben ist ewig, Seine Macht außergewöhnlich, und Seine Lebenskraft wird nicht leicht von irgendeinem Geschöpf oder irgendeiner feindlichen Macht überwältigt“ („Nur Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg ewigen Lebens schenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich dankte und pries Gott aufrichtig in meinem Herzen: Oh Gott! Du herrschst über alle Dinge, Deine Taten sind unermesslich, nur Du bist allmächtig. Du bist die unauslöschbare Lebenskraft, Du bist die Quelle des lebendigen Wassers meines Lebens. In dieser besonderen Umgebung habe ich Deine einzigartige Macht und Autorität erblickt. Letztendlich bekam die bösen Polizisten von mir keine Antworten auf ihre Fragen, und sie schickten mich ins Gefangenenlager.

Auf dem Weg ins Gefangenenlager sagten zwei Polizisten zu mir: „Du hast dich wirklich gut geschlagen. Ihr Typen seid möglicherweise im Gefangenenlager, aber ihr seid gute Menschen. Dort gibt es alle Sorten: Drogendealer, Mörder, Prostituierte – Du wirst es sehen, wenn Du ankommst.“ „Wenn ihr wisst, dass wir gute Menschen sind, warum verhaftet ihr uns? Spricht die Regierung nicht von Religionsfreiheit?“, fragte ich. „Da belügt euch die Kommunistische Partei. Die Partei gewährt uns unseren Lebensunterhalt und folglich müssen wir tun, was sie sagt. Wir empfinden dir gegenüber keinen Hass oder haben etwas gegen dich. Wir haben dich nur verhaftet, weil du an Gott glaubst“, sagte einer der Polizisten. Als ich das hörte, dachte ich an alles zurück, dass ich durchlebt hatte. Ich konnte nicht anders, als mir die Worte Gottes ins Gedächtnis zu rufen: „Religiöse Freiheit? Die legitimen Rechte und Interessen der Bürger? Das sind alles Tricks, um die Sünde zu vertuschen!“ („Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte bringen den Kern der Sache genau auf den Punkt und erlauben mir, das wahre Gesicht der Regierung der Kommunistischen Partei Chinas wirklich zu sehen und wie sie versucht, das Ansehen zu erlangen, das sie nicht verdient; nach außen hin lässt sie die Fahne der Religionsfreiheit wehen, aber im Geheimen verhaftet und unterdrückt sie im ganzen Land diejenigen, die an Gott glauben, und wütet gegen sie, in der vergeblichen Hoffnung, Gottes Werk zu verbieten, und plündert sogar schamlos das Geld der Kirche – das alles offenbart ihr dämonisches Wesen, das Gott und die Wahrheit hasst.

Während ich im Gefangenenlager war gab es Zeiten, in denen ich schwach war und Schmerzen hatte. Aber Gottes Worte inspirierten mich weiterhin, sie gaben mir Stärke und Vertrauen und erlaubten mir zu verstehen, dass mich das Leiden aufgebaut hatte, obwohl mir Satan die Freiheit des Fleisches genommen hatte, sie lehrten mich, während der Folter durch diese bösen Dämonen auf Gott zu vertrauen und erlaubten mir, die wahre Bedeutung der vielen Wahrheiten zu verstehen, um die Kostbarkeit der Wahrheit zu erkennen und meinen Entschluss und meine Motivation zu verstärken, nach der Wahrheit zu streben. Ich war bereit, Gott weiterhin zu gehorchen und all das zu erfahren, das Gott für mich geplant hatte. Demzufolge sang ich Loblieder und dachte im Stillen an Gottes Liebe, während ich im Gefangenenlager arbeitete. Ich spürte, dass mein Herz Gott näher gekommen war, und ich fand die Tage nicht mehr so schmerzhaft und betrüblich.

Während dieser Zeit verhörten mich die bösen Polizisten viele weitere Male. Ich dankte Gott, dass Er mich führte, um ihre Folter wieder und wieder zu überstehen. Später hoben die bösen Polizisten all das Geld von meinen drei Bankkarten ab. Mein Herz brach, als ich hilflos beobachtete, dass das Geld der Kirche von den bösen Polizisten weggenommen wurde. Mein Herz war erfüllt von Hass auf diese gierige, böse Gruppe von Dämonen und ich sehnte mich nach der baldigen Ankunft des Königreichs Christi. Ungeachtet dessen, dass sie keine Beweise hatten, verurteilten sie mich letztendlich zu einem Jahr und drei Monaten zur Umerziehung durch Arbeit wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“.

Nachdem ich von der Regierung der KPCh brutal verfolgt worden war, hatte ich wirklich Gottes Liebe zu mir und Seine Erlösung für mich geschmeckt, und ich hatte Gottes Allmächtigkeit und Herrschaft und Seine wunderbaren Taten schätzen gelernt, ich hatte die Autorität und die Kraft der Worte Gottes erblickt. Überdies hatte ich Satan wirklich verachtet. Während der Zeit der Verfolgung hatten mich Gottes Worte durch die leidvollen Tage und Nächte begleitet, Gottes Worte hatten mir erlaubt, Satans listige Pläne zu durchschauen und gewährten mir rechtzeitigen Schutz. Gottes Worte hatten mich stark und mutig gemacht und mir erlaubt, ihre brutale Folter wieder und wieder zu überstehen. Gottes Worte hatten mir Kraft und Vertrauen gegeben, sie hatten mir den Mut gegeben, Satan ganz bis zum Schluss zu bekämpfen… Dank sei Gott! Der Allmächtige Gott ist die Wahrheit, der Weg und das Leben! Ich werde dem Allmächtigen Gott auf ewig bis ganz zum Schluss folgen!

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