Der Glaube: die Quelle der Kraft

Aug 14, 2022

Von Ai Shan, Myanmar

Letzten Sommer. Ich studierte es im Internet, und andere haben oft mit mir Gemeinschaft gehalten über die Wahrheit, zum Beispiel wie der Herr wiederkehrt, wie man auf Gottes Stimme horcht und den Herrn willkommen heißt, wie man den wahren Christus von falschen Christussen unterscheiden kann, Gottes 6.000-Jahres-Plan und viele andere Aspekte der Wahrheit. Ich habe auch viele Worte des Allmächtigen Gottes gelesen. Zwei Monate oder so beschäftigte ich mich damit, dann war ich überzeugt, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Ich war Feuer und Flamme und nahm Sein Werk der letzten Tage an. Ich konnte es kaum erwarten, meiner Familie die gute Nachricht von der Wiederkehr des Herrn mitzuteilen, um sie vor Gott zu bringen. Aber bevor ich Gelegenheit hatte, mit ihnen über das Evangelium zu sprechen, rief mich mein Bataillonskommandeur zu meiner Einheit zurück.

Später sprach ich am Telefon mit ihnen über das Evangelium. Meine Frau und ich diskutierten, wie wir den Herrn willkommen heißen sollten, und sie fragte mich, ob ich an den Östlichen Blitz glaube. Der Pastor habe behauptet, diese Leute würden alle ihre Familien verlassen, und ich solle das Ganze aufgeben. Als ich das hörte, fühlte ich mich furchtbar und war wütend. Ich sagte: „Sei nicht blöd. Wie kannst du nur alles glauben, was er sagt? Gibt es irgendeine Grundlage für das, was er von sich gibt? Ich glaube seit über vier Monaten an den Allmächtigen Gott. Habe ich dich im Stich gelassen? Ist mir die Familie egal? Ich weiß nur, dass das Regime fanatisch Gläubige verhaftet und verfolgt und viele Familien von Gläubigen auseinander reißt. Was fällt ihnen ein, die Tatsachen so zu verdrehen und zu behaupten, wir wollten nichts von unseren Familien wissen? Das sind Lügen. Du darfst auf keinen Fall auf ihre Gerüchte und Lügen hören.“ Dann sagte ich: „Ein vernünftiger Mensch sollte der Frage nach der Ankunft des Herrn nachgehen und prüfen, ob die Worte des Allmächtigen Gottes die Stimme Gottes sind. In Römer 10,17 heißt es: ‚So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes.‘ Der Herr Jesus sagt auch: ‚Meine Schafe hören Meine Stimme, und Ich kenne sie; und sie folgen Mir.‘ (Johannes 10,27) Die Schafe Gottes hören Seine Stimme, deshalb sollten wir alles, was das Kommen des Herrn betrifft, genau untersuchen und nach Seiner Stimme horchen. Gottes Worte sind die Wahrheit – sie sind mächtig und verbindlich. Unmöglich, dass sie von einem Menschen stammen. Ich bin jetzt überzeugt, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist, denn seine Worte sind die Wahrheit und Gottes Stimme.“ Sie wollte überhaupt nicht zuhören. Mir blieb nichts anderes übrig, als den Anruf zu beenden. Ein paar Wochen später rief ich sie wieder an, aber sie schaltete einfach ihr Telefon aus. Dann fing sie an, mich jedes Mal anzurufen, wenn es Zeit für die Abendversammlung war. Ich konnte in der Versammlung nicht zur Ruhe kommen und keine Erleuchtung durch Gottes Worte erhalten. Ich wusste nicht, was tun, also betete ich zu Gott und bat Ihn, mich durch die Situation zu führen. Nachdem ich gebetet hatte, dachte ich, dass ich Glauben haben musste, auch wenn ich Gottes Willen in dieser Sache noch nicht verstand. Ich durfte mich nicht davon einschränken lassen, sondern musste gut Acht geben. Ich wurde ein bisschen ruhiger.

Doch dann rief mich meine Frau an einem anderen Tag plötzlich an und sagte: „Du hast dir ein Handy gekauft, um die Predigten vom Östlichen Blitz zu hören. Dabei ist unsere Tochter krank, und wir haben kein Geld für ihre Behandlung. Wegen deines Glaubens kümmerst du dich nicht um sie.“ Ich wusste, sie sagte das nur, weil sie nicht wollte, dass ich an den Allmächtigen Gott glaube. Wir konnten uns Geld leihen, wenn es sein musste, und es ist ganz normal, dass Kinder krank werden. Sie wäre so oder so krank geworden, ob ich nun gläubig war oder nicht. Auch ich wollte nur das Beste für mein Kind. Wieso verstand meine Frau das nicht? Zu sehen, dass sie die Krankheit unseres Kindes als Ausrede benutzt, um mich von meinem Glauben abzuhalten, machte mich fassungslos. Bevor ich etwas sagen konnte, fuhr sie fort: „Wenn du auf deinem Glauben beharrst, werden wir in Zukunft vielleicht nicht einmal mehr eine Familie sein.“ Das war herzzerreißend zu hören. Ich fragte mich, ob sie sich scheiden lassen wollte, obwohl unser Kind noch klein war. Ich fühlte mich schrecklich und legte ohne ein weiteres Wort auf. Aber was sie gesagt hatte, ging mir nicht aus dem Kopf und ich konnte nicht anders, als Gott die Schuld zu geben. Ich fragte mich, warum Er unsere familiäre Eintracht und die Gesundheit unserer Tochter nicht beschützt hatte.

Eine Zeit lang konnte ich in Versammlungen nicht ruhig werden vor Gott, und ich hatte keine Erleuchtung für den gemeinschaftlichen Austausch. Also kniete ich vor Gott nieder und sagte: „Gott, ich bin von geringer geistlichen Größe. Ich fühle mich so niedergeschlagen und schwach, seit meine Frau diese Dinge gesagt hat. Bitte bleibe bei mir und führe mich, damit ich Deinen Willen verstehe.“ An diesem Abend las ich einen Abschnitt aus den Worten des Allmächtigen Gottes. „Während Menschen sich Prüfungen unterziehen, ist es normal, dass sie schwach sind oder innere Negativität aufweisen oder es ihnen an Klarheit in Bezug auf Gottes Willen oder ihren Weg für die Praxis fehlt. So wie Hiob musst du jedoch auf jeden Fall an Gottes Werk glauben und darfst Gott nicht verleugnen. Obwohl Hiob schwach war und er den Tag seiner eigenen Geburt verfluchte, bestritt er nicht, dass Jehova alle Dinge im menschlichen Leben zuteilwerden ließ und dass Jehova auch der Eine ist, der sie alle wegnimmt. Wie auch immer er geprüft wurde, er behielt diesen Glauben bei. Welcher Art von Läuterung durch Gottes Worte du bei deiner Erfahrung auch unterzogen wirst, was Gott von der Menschheit verlangt, ist kurz gesagt ihr Glaube und ihre Liebe zu Ihm. Indem Er auf diese Weise wirkt, vervollkommnet Er den Glauben, die Liebe und die Bestrebungen der Menschen. Gott vollbringt das Werk der Vervollkommnung an den Menschen – und sie können es nicht sehen, noch können sie es spüren; unter solchen Umständen ist dein Glaube erforderlich. Der Glaube der Menschen ist dann erforderlich, wenn man etwas nicht mit dem bloßen Auge sehen kann, und dein Glaube ist dann erforderlich, wenn du deine eigenen Auffassungen nicht loslassen kannst. Wenn dir Gottes Werk nicht klar ist, dann ist es dein Glaube, der erforderlich ist, und dass du eine feste Haltung einnimmst und Zeuge bist. Als Hiob diesen Punkt erreichte, erschien ihm Gott und sprach zu ihm. Das heißt, dass du nur aus deinem Glauben heraus imstande sein wirst, Gott zu sehen, und wenn du Glauben hast, wird Gott dich vervollkommnen. Ohne Glauben kann Er das nicht tun.“ („Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Seine Worte zeigten mir, dass der Weg in Sein Königreich nicht immer glatt verläuft. Alle möglichen Schwierigkeiten und Prüfungen treten auf, und vieles passiert, was uns nicht gefällt. Doch wir müssen das alles durchmachen, um herauszufinden, ob wir wirklich an Gott glauben und ob wir für Ihn Zeugnis ablegen können. Als meine Frau sich gegen meinen Glauben an den Allmächtigen Gott stellte, war mein Glaube stark genug, weiter Zeugnis abzulegen vor ihr. Doch als sie mit der Scheidung drohte und unser Kind krank wurde, fing ich an zu klagen. Ich gab Gott die Schuld daran, dass Er nicht für das Wohlergehen meiner Familie sorgte und mein Kind vor Krankheit schützte. Mir wurde klar, dass ich keinen wahren Glauben an Gott hatte. Ein paar Widrigkeiten, und ich fing an, Gott die Schuld zu geben – und das sollte ein Zeugnis sein? Dann fragte ich mich: Warum verlor ich den Glauben an Gott in dem Moment, in dem meiner Familie etwas zustieß? Warum konnte ich nicht anders, als Ihm die Schuld zu geben?

Ich las einen Abschnitt in Gottes Worten, der mir ein gewisses Verständnis für meine falschen Ansichten über den Glauben vermittelte. Der Allmächtige Gott sagt: „Heute glaubst du den Worten nicht, die Ich sage, und du achtest nicht auf sie; wenn der Tag kommt, an dem sich dieses Werk verbreitet und du seine Gesamtheit siehst, dann wirst du es bereuen und wirst zu jenem Zeitpunkt verblüfft sein. Es gibt Segnungen, doch du weißt sie nicht zu genießen, und es gibt die Wahrheit, doch du weißt nicht, nach ihr zu streben. Bringst du damit nicht Verachtung über dich selbst? Obwohl der nächste Schritt von Gottes Werk noch nicht begonnen hat, ist heute nichts Außergewöhnliches an den Forderungen, die an dich gestellt werden, und an dem, was auszuleben du aufgefordert wirst. Es gibt so viel Werk und so viele Wahrheiten; sind sie es nicht wert, von dir gekannt zu werden? Können Gottes Züchtigung und Urteil deinen Geist nicht erwecken? Können Gottes Züchtigung und Urteil dich nicht dazu bringen, dich selbst zu hassen? Begnügst du dich damit, mit Frieden und Freude und ein wenig fleischlicher Bequemlichkeit unter Satans Einfluss zu leben? Bist du nicht der niedrigste aller Menschen? Niemand ist törichter als diejenigen, die die Rettung erblickt haben, aber nicht danach streben, sie zu erlangen; dies sind Menschen, die das Fleisch in sich hineinschlingen und sich an Satan erfreuen. Du hoffst, dass dein Glaube an Gott keinerlei Herausforderungen, Schwierigkeiten oder die geringste Not mit sich bringt. Du strebst stets nach den Dingen, die wertlos sind, und misst dem Leben keine Bedeutung bei, sondern stellst deine eigenen extravaganten Gedanken vor die Wahrheit. Du bist so wertlos! … Wonach du strebst, ist Frieden erlangen zu können, nachdem du an Gott geglaubt hast – dass deine Kinder frei von Krankheit sind, dass dein Ehemann einen guten Job hat, dass dein Sohn eine gute Ehefrau findet, dass deine Tochter einen anständigen Ehemann findet, dass deine Ochsen und Pferde das Land gut pflügen, dass es ein Jahr mit gutem Wetter für deine Ernten wird. Das ist es, was du anstrebst. Dein Streben ist nur, bequem zu leben, dass deiner Familie keine Unfälle widerfahren, dass die Winde an dir vorüberziehen, dass dein Gesicht nicht von Staub berührt wird, dass die Ernten deiner Familie nicht überflutet werden, dass du von jeglichem Unheil verschont bleibst, in Gottes Umarmung zu leben, in einem gemütlichen Nest zu leben. Ein Feigling wie du, der stets nach dem Fleisch strebt – besitzt du ein Herz, besitzt du einen Geist? Bist du nicht ein Tier? Ich gebe dir den wahren Weg, ohne etwas dafür zu verlangen, dennoch verfolgst du ihn nicht. Bist du einer von denen, die an Gott glauben? Ich beschenke dich mit wahrem menschlichen Leben, dennoch verfolgst du es nicht. Unterscheidest du dich etwa von einem Schwein oder einem Hund? Schweine streben nicht nach dem Leben des Menschen, sie streben nicht danach, gesäubert zu werden, und sie verstehen nicht, was Leben ist. Jeden Tag, nachdem sie sich satt gefressen haben, schlafen sie einfach. Ich habe dir den wahren Weg gegeben, dennoch hast du ihn nicht erlangt: Deine Hände sind leer. Bist du bereit, in diesem Leben weiterzumachen, dem Leben eines Schweins? Was hat es für eine Bedeutung, dass solche Menschen am Leben sind? Dein Leben ist verachtenswert und unwürdig, du lebst in Schmutz und Liederlichkeit und du verfolgst keinerlei Ziele; ist dein Leben nicht das unwürdigste von allen? Besitzt du die Frechheit, Gott anzusehen? Wenn du weiterhin auf diese Weise erfährst, wirst du dann nicht nichts erlangen? Der wahre Weg ist dir gegeben worden, ob du ihn jedoch letztendlich erlangen kannst, hängt von deinem eigenen persönlichen Streben ab.“ („Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) In diesen Worten fand ich die Antwort. Mein Ziel und meine Perspektiven im Glauben waren falsch. Mir ging es nicht darum, die Wahrheit zu erlangen, sondern nur um das Wohlergehen meiner Familie und ein bequemes Leben. Ich wollte einfach nur in der Umarmung Gottes leben und Seine Gnade genießen. Wenn ich Seine Segnungen hatte, war mein Glaube stark genug, Ihm zu folgen, aber wenn es zu Hause Probleme gab, wenn mein Kind krank wurde, beklagte ich mich und beschuldigte Gott, meine Familie nicht zu beschützen. Ich besaß nicht wirklich Glauben, fühlte mich sogar ungerecht behandelt, wenn mir etwas zustieß. Ich fand, Gott sollte mich für meinen Glauben segnen und nie sollte ich etwas Unangenehmes erleben. Dann wurde mir klar, dass mein Glaube ausschließlich auf dem Empfang von Segnungen beruhte und dass er der Prüfung schlicht nicht standhielt. Glauben zu haben, Gott anzubeten, ist richtig und natürlich. So wie Kinder ihre Eltern lieben und respektieren – es ist kein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Aber ich habe immer versucht, Gott etwas abzuluchsen, Seine Gnade und Seine Segnungen zu erhalten. Ich hatte keine Vernunft. Ich hatte kein Herz und keinen Geist – die Art von Mensch, von der Gott sprach. Wie also konnte ich in Einklang mit Seinem Willen sein? An diesem Punkt angelangt, erkannte ich, dass diese misslichen Dinge mit Gottes Erlaubnis geschehen waren. Das Erlebte deckte mein falsches Verständnis des Glaubens auf und versetzte mich in die Lage, über mich selbst nachzudenken, mich wirklich zu kennen, meine falschen Vorstellungen zu korrigieren und wahren Glauben an Gott zu erlangen. Das war Gottes Rettung für mich. Gottes Willen zu verstehen gab mir Glauben an Ihn. Ich wollte nicht länger nach Frieden und Segnungen für meine Familie streben. Ich würde die Versammlungen besuchen. Vor Gott bekräftigte ich auch meine Entschlossenheit, weiter nach der Wahrheit zu streben, egal was die Zukunft brachte.

Danach las ich eine weitere Passage aus den Worten des Allmächtigen Gottes. „Worauf bezieht sich das Wort ‚Glaube‘? Glaube ist die echte Überzeugung und das aufrichtige Herz, die Menschen besitzen sollten, wenn sie etwas nicht sehen oder berühren können, wenn Gottes Werk nicht mit menschlichen Auffassungen übereinstimmt, wenn es jenseits der menschlichen Reichweite ist. Das ist der Glaube, von dem Ich spreche. In Zeiten von Not und Läuterung brauchen die Menschen Glauben, und dem Glauben folgt Läuterung; Läuterung und Glaube sind untrennbar. Wie auch immer Gott wirkt und wie auch immer deine Umgebung ist, du bist imstande, nach dem Leben zu streben und die Wahrheit zu suchen und strebst nach Kenntnis von Gottes Werk und du hast ein Verständnis Seiner Handlungen und du bist in der Lage, der Wahrheit entsprechend zu handeln. Ein solches Verhalten bedeutet wahren Glauben zu haben und zeigt, dass du den Glauben an Gott nicht verloren hast. Du kannst nur dann wahren Glauben an Gott haben, wenn du imstande bist, im Laufe der Läuterung beständig nach der Wahrheit zu streben, wenn du imstande bist, Gott wirklich zu lieben und keine Zweifel an Ihn entwickelst, wenn du, was immer Er tut, dennoch die Wahrheit praktizierst, um Ihn zufriedenzustellen, und wenn du imstande bist, in den Tiefen nach Seinem Willen zu suchen und Seinen Willen berücksichtigst.“ („Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Eines lernte ich aus Gottes Worten: Egal ob die Dinge gut laufen oder schwierig sind, wir dürfen nicht an Gott zweifeln oder ihm die Schuld geben. Wir müssen Gottes Willen suchen, uns auf Seine Seite stellen und nach Seinen Worten handeln, und Ihn zufrieden stellen, wie sehr wir auch leiden. Nur das ist wahrer Glaube. Dieses Verständnis gab mir einen Weg der Praxis und den Glauben, Gott zu folgen.

Später rief ich meine Mutter an und fragte sie nach meiner Frau. Meine Mutter sagte, sie verbringe die Tage bei ihren Eltern, anstatt sich um unser Heim zu kümmern, sie sei ein völlig anderer Mensch. Sie berichtete, unser Pastor habe gesagt, ich sei im Unrecht, mein Glaube sei ein Verrat an dem Herrn Jesus. Meine Mutter solle mich dazu bringen, wieder in die Kirche zu gehen und den Östlichen Blitz aufzugeben. Das zu hören machte mich wütend. Ich dachte darüber nach, warum der Klerus solche Lügen verbreitete. Wegen ihrer betrügerischen Gerüchte lehnte meine Frau meinen Glauben an den Allmächtigen Gott ab. Ich wusste, ich durfte mich nicht aufhalten lassen. Ich würde nicht auf sie hören, ganz gleich, was sie sagten. Nachdem ich gründlich darüber nachgedacht hatte, sagte ich zu meiner Mutter: „Mama, hör nicht auf das, was die Geistlichen sagen. Der Allmächtige Gott hat so viele Wahrheiten ausgedrückt, und es ist Gottes Stimme. Er ist der wiedergekehrte Herr Jesus. Er und der Herr Jesus sind ein und derselbe Gott, mein Glaube an den Allmächtigen Gott ist also kein Verrat. Ich folge den Fußstapfen des Lammes und heiße den Herrn willkommen.“ Zu dem Zeitpunkt äußerte sie sich nicht dazu.

Dann rief ich meine Frau an. Sie war zornig, was mich verblüffte. Sie sagte: „Warum rufst du mich an? Ich dachte, wir sind dir egal. Entscheide dich jetzt: der Östliche Blitz oder unsere Familie. Wenn du nicht an mich denkst – okay, aber du musst an unser Kind denken. Sie ist erst acht Monate alt.“ Es war furchtbar. Ich war völlig erschüttert und verstand es nicht. Alles, was ich tat, war zu Versammlungen zu gehen und die Worte des Allmächtigen Gottes zu lesen. Ich war auf dem richtigen Weg. Nie hatte ich behauptet, ich wolle unsere Familie nicht oder dass mir unsere Tochter egal war. Warum wollte sie mich zu so einer Entscheidung zwingen? Dann wurde mir klar, sie wusste nicht, was der Glaube an den Allmächtigen Gott war, und hörte mir nicht zu, was immer ich auch sagte. Aber ich konnte meinen Glauben nicht aufgeben. Ich war bereits fest überzeugt, dass Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist, also wusste ich, ich würde dem Allmächtigen Gott weiter folgen, ganz gleich was sie sagte. Als sie sah, dass ich nicht reagierte, legte sie einfach auf. Die Dinge, die meine Frau vorbrachte, waren sehr störend für mich, doch ich wusste, ich konnte nicht mehr wie früher Gott die Schuld daran geben. Ich musste Glauben haben und mich auf Gott verlassen, um durch diese Situation zu kommen. Dann hörte ich eine Hymne mit den Worten Gottes. „Du solltest allem für die Wahrheit entsagen.“ „Du musst für die Wahrheit Not erleiden, du musst dich der Wahrheit hingeben, du musst für die Wahrheit Erniedrigungen ertragen, und um mehr von der Wahrheit zu erlangen, musst du dich noch mehr Leiden unterziehen. Das ist es, was du tun solltest. Du darfst die Wahrheit nicht für ein friedliches Familienleben wegwerfen und du darfst die Würde und Integrität deines Lebens nicht wegen momentanen Genusses verlieren. Du solltest all das anstreben, was schön und gut ist, und du solltest einen Lebensweg verfolgen, der bedeutungsvoller ist. Wenn du so ein gewöhnliches Leben führst und keinerlei Ziele verfolgst, verschwendest du dann nicht dein Leben? Was kannst du von einem solchen Leben erlangen? Du solltest allen Freuden des Fleisches einer Wahrheit wegen entsagen und solltest nicht alle Wahrheiten für ein wenig Vergnügen wegwerfen. Solche Menschen haben keine Integrität oder Würde. Es gibt keinen Sinn in ihrem Dasein!“ („Folge dem Lamm und singe neue Lieder“) Die Worte Gottes stärkten meinen Glauben. Ich wusste, das Streben nach der Wahrheit ist für mich als Gläubigen die einzige sinnvolle Art zu leben. Ich konnte meinen Glauben nicht wegen irgendwelcher Probleme zu Hause oder wegen weltlicher Schwierigkeiten verlieren. Ohne Glauben, ohne die Anbetung Gottes hätte mein Leben keinen Sinn und keinen Wert. Ich konnte mich nicht von meiner Familie zurückhalten lassen. Meine Familie und die Gesundheit meines Kindes lagen in Gottes Hand, also sollte ich sie Gott überlassen und mich Seinen Anordnungen unterwerfen. Ich musste nach der Wahrheit streben, so gut ich konnte, und meine Pflicht tun.

Ich musste nach Hause zurückkehren, um meinen Personalausweis erneuern zu lassen. Eine gute Gelegenheit, dachte ich, das Evangelium mit ihnen zu teilen. Ich war wirklich aufgeregt. Aber ich war auch besorgt, denn meine Frau und meine Mutter waren gegen meinen Glauben, und jeder dort wusste, woran ich glaubte. Wenn die Kleriker vor Ort erfahren, dass ich nach Hause gekommen war, würden sie sicher versuchen, mir Steine in den Weg zu legen. Ich hatte keine Ahnung, was dann passieren würde. Also betete ich zu Gott und sagte: „O Gott! Ich möchte das Evangelium mit meiner Familie teilen, jetzt da ich für meinen Ausweis heim gefahren bin, aber sie haben mich früher nicht reden lassen, und der Klerus hat sich eingemischt. Ich habe Angst, dass sie nicht zuhören, wenn ich Gemeinschaft mit ihnen halte. Gott, ich möchte mich auf Dich verlassen, und ich lege unsere Familie in Deine Hände. Bitte sei bei mir und eröffne mir einen Weg.“

Dann hörte ich eine weitere Hymne auf Gottes Worte: „Jedes Mal, wenn du mit einem Menschen, einer Angelegenheit, einer Sache in Berührung kommst, wird Gottes Wort dir erscheinen und dich leiten, Seinem Willen gemäß zu handeln. Tue alles nach Gottes Wort, und Gott wird dich bei allem, was du tust, vorwärtsführen; du wirst nie in die Irre gehen, und du wirst in einem neuen Licht leben können und noch mehr und noch neuartiger erleuchtet werden. Wenn du über das nachdenkst, was du tust, darfst du dich nicht menschlicher Auffassungen bedienen; du solltest dich der Führung von Gottes Wort fügen, ein reines Herz haben, still sein vor Gott und mehr nachdenken. Sorge dich nicht um Lösungen für etwas, was du nicht verstehst; bringe solche Angelegenheiten öfter vor Gott und biete Ihm ein aufrichtiges Herz dar. Glaube daran, dass Gott dein Allmächtiger ist. Du musst ein ungeheures Streben nach Gott haben und voller Heißhunger suchen, während du Satans Ausreden, Absichten und Tricks zurückweist. Verzweifle nicht. Sei nicht schwach. Suche mit ganzem Herzen; warte mit ganzem Herzen. Arbeite aktiv mit Gott zusammen, und befreie dich von dem, was dich innerlich behindert.“ („Folge Gottes Worten und du kannst nicht verlorengehen“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“) Als ich diese Hymne hörte, wusste ich, diese Heimreise war Gottes Wille. Es war bloß so, dass ich wenig Glauben hatte und Gottes Willen nicht verstand. Aber ich musste mich auf Gott verlassen, um diese Situation zu überstehen, und der Teil „Glaube daran, dass Gott dein Allmächtiger ist“ fiel mir ganz besonders auf. Die Worte Gottes gaben mir Glauben. Ich verstand, dass alles, was mir täglich begegnet, von Gott zugelassen ist. Solange ich mich wirklich auf Gott verlasse und auf Ihn schaue, wird Er mich mit Seinen Worten leiten, damit ich allem standhalte.

Als ich das erste Mal nach Hause kam, ignorierte mich meine Frau einfach, aber ich wusste, das lag nur am Einfluss des Pastors. Ich musste ihr von Gottes Werk der letzten Tage erzählen, damit sie die Wahrheit erfuhr und nicht vom Pastor irregeführt wurde. Also betete ich zu Gott und bat um Seine Führung. Dann teilte ich ihr geduldig einige tief empfundene Worte mit. Ich sagte: „Du und meine Mutter sollten sich wirklich mit dem Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage beschäftigen und Seine Worte lesen. Dann könnt ihr sehen, dass es Gottes Stimme ist, dass es Gottes Worte für die Menschheit sind und Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Wenn ihr nicht nachforscht und Gottes eigene Stimme hört, sondern euch stattdessen auf die Gerüchte und Lügen des Klerus verlasst, wie werdet ihr dann den Herrn willkommen heißen? Der Herr Jesus sagte einmal: ‚Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.‘ (Matthäus 7,7) Der Herr ist treu. Solange wir wirklich suchen, werden wir Gottes Stimme hören und die Wiederkunft des Herrn begrüßen.“ Es war erstaunlich. Sie hörte schweigend zu und schien nicht mehr so abweisend und streitlustig zu sein. Ich dankte Gott von Herzen und wusste, es war Seine Führung, und das gab mir die Zuversicht, ihnen weiter von Gottes Werk zu erzählen.

Am nächsten Tag teilte ich das Evangelium mit ihr und meiner Mutter. Ich sagte: „Wisst ihr, warum ich das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage annahm? Weil ich die Worte des Allmächtigen Gottes gelesen habe und sah, dass es die Wahrheit ist, dass es die Stimme Gottes ist, und ich überzeugt bin, dass Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist. In den letzten Tagen hat der Allmächtige Gott Millionen von Worten gesprochen und uns alle Geheimnisse Seines 6.000-jährigen Führungsplans und der Bibel offenbart, wie sich die Menschheit bis zum heutigen Tag entwickelt hat, wie Satan uns verdorben hat, wie Gott Schritt für Schritt wirkt, um die Menschheit zu retten, wie Er unser Ergebnis und unser endgültiges Ziel bestimmt, welche Art von Mensch vollständig gerettet wird und in das Königreich Gottes eingeht und wer bestraft wird. All das hat uns der Allmächtige Gott gesagt. Er hat uns auch die Wahrheit darüber gesagt, wie der Mensch durch Satan verdorben wurde, und die Ursache für unseren Widerstand gegen Gott. Mehr noch, Er hat uns den Weg gezeigt, wie wir vollständig von unseren Sünden gereinigt werden können. Jedes Wort ist die absolute Wahrheit, kraftvoll und verbindlich. Der Allmächtige Gott hat all dies ausgedrückt, um uns zu reinigen und zu verwandeln, um uns vollständig von Satans Macht zu befreien.“ An diesem Punkt fragte ich sie: „Wer, glaubt ihr, kann Wahrheiten ausdrücken und Menschen retten? Nur Gott kann das! Die Menschen besitzen die Wahrheit nicht. Nur Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Dann fuhr ich fort: „Ihr solltet die Worte des Allmächtigen Gottes wirklich gründlich lesen, dann werdet ihr sehen, dass es die Wahrheit ist, dass es die Stimme Gottes ist, und der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr Jesus! Wenn jemand Zeugnis von der Wiederkunft des Herrn ablegt und ihr schaut es euch nicht näher an, sondern verurteilt es nur beiläufig, bloß weil der Pastor dagegen spricht, dann verspielt ihr eure Chance, den Herrn willkommen zu heißen. Das wäre furchtbar.“ Als sie das hörten, sagte meine Mutter: „Ja, du hast Recht. Gott hat die Menschen erschaffen, also sollten wir auf das hören, was Gott sagt, nicht auf andere Menschen.“ Ich war überglücklich, als ich sie so reden hörte, und dankte dem Allmächtigen Gott. Dann berichtete sie mir: „Einmal bat ich den Pastor, für unsere Familie zu beten, und er sagte, ‚Ihr Sohn hört nicht auf uns, den Klerus. Er hat nicht unsere Erlaubnis bekommen, dem Allmächtigen Gott zu folgen. Ihr ignoriert uns völlig, bittet uns also nicht mehr um Hilfe in euren Familienangelegenheiten, sondern regelt sie selbst.‘“ Ich war so wütend, als ich das hörte! Ich sagte: „Als Mitglieder des Klerus sollten sie die Gläubigen anleiten, alle Nachrichten über die Wiederkunft des Herrn zu erforschen. Sie weigern sich nicht nur, das zu tun, sondern bedrohen die Gläubigen und halten sie davon ab, die Wiederkunft des Herrn zu begrüßen. Was sind ihre wahren Beweggründe? Versuchen sie nicht nur, alle in ihrem eigenen Griff zu halten? Der Herr Jesus hat die Pharisäer verflucht: ‚Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen.‘ (Matthäus 23,13) Als der Herr Jesus erschien und wirkte, opponierten die Pharisäer mit großer Wut gegen ihn und verdammten Ihn, um das jüdische Volk fest in ihren Klauen gepackt zu halten. Am Ende ließen sie den Herrn Jesus kreuzigen und wurden dann von Gott verflucht und bestraft. Die heutige Kleriker sind genau wie die Pharisäer. Sie weigern sich nicht nur, zu suchen und zu forschen, sondern halten auch die Gläubigen vom wahren Weg ab. Sie verhalten sich wie Feinde Gottes! Auch sie werden letztendlich verflucht und bestraft werden.“

Dann bezeugte ich ihnen, wie wir nach Gottes Stimme horchen müssen, um den Herrn willkommen zu heißen, und dass dies der einzige Weg ist, eine kluge Jungfrau zu sein und den Herrn zu begrüßen. Ich drängte sie: „Ich hoffe wirklich, dass ihr euch gründlich mit dem Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage beschäftigt und Seine Worte lest, um zu sehen, ob sie wirklich die Stimme Gottes sind. Ich möchte nicht, dass ihr vom Klerus irregeführt und kontrolliert werdet. Ihr braucht Unterscheidungsvermögen.“ Meine Mutter hörte mir zu und sagte dann: „Du hast Recht. Ich habe immer auf unseren Klerus gehört, weil ich Angst hatte, dass du den falschen Weg eingeschlagen hast. Deshalb wollte ich dich davon abhalten, an den Allmächtigen Gott zu glauben. Aber ich sehe, dass deine Gemeinschaft biblisch fundiert ist, und die Dinge sind wirklich nicht so, wie der Klerus sie dargestellt hat. Ich werde es mir ansehen.“ Sie war die ganze Zeit dabei und hörte aufmerksam zu. Danach habe ich ihnen viele Worte des Allmächtigen Gottes vorgelesen und Gemeinschaft mit ihnen gehalten über den Unterschied zwischen Gott nachzufolgen und Menschen nachzufolgen, warum Gott jetzt Sein Werk des Gerichts im Fleisch tut, und die Bedeutung von Gottes Werk in den letzten Tagen. Nachdem wir ein paarmal Gemeinschaft gehalten hatten, nahmen beide das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage an. Zu sehen, wie die beiden vor Gott kamen, war unglaublich aufregend für mich, und ich dankte Gott von ganzem Herzen. Es war alles Gottes Liebe.

Später hat sich meine Frau mir anvertraut. Sie sagte: „Ich habe dich unterdrückt und sogar zur Scheidung gedrängt, alles nur, weil ich auf den Pastor hörte. Jedes Mal, wenn ich in die Kirche ging, sagte er mir, du seist auf dem falschen Weg und ich solle dich zur Umkehr drängen. Ich hatte Angst, er könnte Recht haben, also habe ich ständig mit dir gestritten und habe dir überhaupt nicht zugehört. Aber in dieser Zeit, in der ich die Worte des Allmächtigen Gottes gelesen und wir Gemeinschaft gehalten haben, sah ich, dass es ganz anders ist, als ich es mir vorgestellt hatte.“ Dann sagte sie: „Wenn ich über meine Haltung gegenüber Gottes neuem Werk nachdenke, macht mir das wirklich Angst. Ich habe gegen Gott gekämpft und beinahe meine Chance vertan, das Kommen des Herrn zu begrüßen.“ Dann entschuldigte sie sich und sagte: „Ich hätte dich nicht so behandeln sollen. Es tut mir so Leid.“ Als ich meine Frau sagen hörte, es tue ihr Leid, war ich gerührt. Fast fing ich an zu weinen. Ich war Gott so dankbar.

Wisst ihr, bei all dem konnte ich Gottes Bemühungen um die Rettung der Menschheit spüren. Er lässt zu, dass uns diese misslichen Dinge widerfahren, um unsere Verderbtheit und unsere Unzulänglichkeiten aufzudecken, um unseren Glauben an Ihn zu vervollkommnen. Manchmal leide ich und fühle mich schwach und gequält, aber Gott weicht nie von meiner Seite und führt mich immer mit Seinen Worten. Das hilft mir, meine falschen Ansichten über den Glauben zu erkennen und einige Wahrheiten zu lernen, und es stärkt meinen Glauben. Das ist alles Gottes Führung! Dank sei Gott!

Die letzten Tage sind gekommen. Weißt du, wie man den Herrn begrüßt und ins Himmelreich entrückt wird? Kontaktiere uns sofort zur Diskussion!

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