Die Entscheidung eines katholischen Priesters

Aug 15, 2022

Von Weimo, China

Meine Eltern haben mich katholisch erzogen, und als ich erwachsen war, wurde ich Priester. Später verödete die Kirche und wurde immer freudloser. Bischöfe und Priester lieferten sich ständig Machtkämpfe, Mönche und Nonnen waren neidisch und zänkisch. Einer unserer Weihbischöfe wurde wütend, weil seine Weihe nicht vom Diözesanbischof geleitet wurde, also tat er sich mit anderen Priestern zusammen und behauptete, der Diözesanbischof gebe das Geld der Kirche für Autos und Eigentumswohnungen aus und habe sich der Drei-Selbst-Kirche angeschlossen, weswegen er von seinem Posten entfernt werden sollte. Es kam sogar zu Schlägereien mit Gemeindemitgliedern, die ihn unterstützten. Die Fälle von Eifersucht, Neid und Hass wurden immer schlimmer, Priester bekriegten sich, und die ganze Kirche zersplitterte in Fraktionen. Ich war wirklich angewidert, als ich sah, wie sie sich auf diese Weise um Status schlugen. Es war überhaupt nicht wie eine Kirche, sondern genauso finster wie die Welt draußen. Der Diözesanbischof fing an, mich auszugrenzen, weil ich nicht zu Drei-Selbst übertreten wollte. Er gab mir einen Priester als Assistenten, aber seine eigentliche Aufgabe war, sich in meine Position einzuschleichen. Dieser Priester stiftete auch gleich Gemeindemitglieder an, mich zu ächten, und schon bald war die Kirche in zwei Fraktionen gespalten, und die Streitigkeiten rissen nicht ab. Ich wollte mit diesen Dingen nichts zu tun haben und reichte dem Bischof meinen Abschied ein. Ich verließ diese von Hass und Konflikten geprägte Kirche und wurde Pfarrer einer Kirche in den Bergen. Einige Mönche und Nonnen schlossen sich mir an.

Die Gemeindemitglieder dort sind einfach und unprätentiös, dachte ich. Es gibt nicht so viele Machtkämpfe, und die Situation dort ist bestimmt besser. Deshalb war ich überrascht, als ich fand, dass die Dinge in dieser Kirche genauso trostlos waren wie überall. Der Glaube der Gemeindemitglieder war lau, sie sündigten schamlos und befolgten nicht einmal die Gebote. Sie waren unehrlich, schrien sich an und gerieten andauernd in Streit. Ständig kamen Ungläubige herein und beschwerten sich bei mir über sie. Es waren Probleme, die ich nicht lösen konnte. Ich war geistlich ausgedörrt und hatte in meinen Predigten nichts Neues mehr zu sagen.

Als ich mich so verloren, unglücklich und hilflos fühlte, sprachen Priester Liu und Diakon Zhang zu mir über das Wirken des Allmächtigen Gottes in der letzten Tage ab, die besagen, dass der Herr Jesus zurückgekehrt ist. Es zu hören versetzte mir einen Schock. Ganz daran zu glauben wagte ich nicht, doch ich traute mich auch nicht, es völlig zu leugnen. Ich dachte daran, dass die letzten Tage gekommen waren und die Kirche ohne Licht und ohne das Wirken des Heiligen Geistes war. Tagsüber sündigten wir, nachts beichteten wir, und wir waren unfähig, Gottes Worte in die Praxis umzusetzen. Mir war dauernd beklommen zumute, und ich hatte sogar ein bisschen Angst, das Gefühl, dass hier etwas Schreckliches vor sich ging. Ich sehnte den Tag herbei, an dem der Herr wiederkehren und uns aus dieser Finsternis und dem Elend erlösen würde. Als sie also bezeugten, der Herr Jesus sei wiedergekehrt, wollte ich so gern, dass es wahr war, doch ich hatte Angst, es hundertprozentig zu glauben. Ich wollte unbedingt mehr über die Wiederkunft des Herrn Jesus erfahren und bat die beiden Brüder, mir mehr davon zu erzählen. Sie hielten oft Gemeinschaft mit mir und lasen mir einige Worte des Allmächtigen Gottes vor, darunter eine Passage, die bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Der Allmächtige Gott sagt: „Nach dem Werk von Jehova wurde Jesus Fleisch, um Sein Werk unter den Menschen zu tun. Sein Werk wurde nicht isoliert ausgeführt, sondern wurde auf das Werk Jehovas aufgebaut. Es war ein Werk für ein neues Zeitalter, das Gott vollbrachte, nachdem Er das Zeitalter des Gesetzes beendet hatte. In ähnlicher Weise führte Gott, nachdem das Werk Jesu geendet hatte, Sein Werk für das nächste Zeitalter weiter, denn die gesamte Führung Gottes schreitet immer weiter voran. Wenn das alte Zeitalter vergeht, wird es durch ein neues Zeitalter ersetzt, und sobald das alte Werk vollendet worden ist, wird es ein neues Werk geben, um Gottes Führung fortzusetzen. Diese Menschwerdung ist Gottes zweite Menschwerdung, die dem Werk Jesu folgt. Natürlich erfolgt diese Menschwerdung nicht eigenständig; sie ist die dritte Stufe des Werkes nach dem Zeitalter des Gesetzes und dem Zeitalter der Gnade. Jedes Mal, wenn Gott eine neue Stufe des Werkes beginnt, muss es immer einen Neuanfang geben und es muss immer ein neues Zeitalter herbeigebracht werden. Somit gibt es auch entsprechende Veränderungen in der Disposition Gottes, in der Art Seines Wirkens, in dem Schauplatz Seines Wirkens und in Seinem Namen. Kein Wunder also, dass es für den Menschen schwierig ist, das Werk Gottes im neuen Zeitalter anzunehmen. Doch unabhängig davon, wie der Mensch sich Ihm widersetzt, vollbringt Gott stets Sein Werk und führt stets die ganze Menschheit vorwärts. Als Jesus in die Welt des Menschen kam, läutete Er das Zeitalter der Gnade ein und beendete das Zeitalter des Gesetzes. Während der letzten Tage wurde Gott erneut Fleisch, und mit dieser Menschwerdung beendete Er das Zeitalter der Gnade und läutete das Zeitalter des Königreichs ein. All jene, die die zweite Menschwerdung Gottes annehmen können, werden in das Zeitalter des Königreichs geführt werden und werden außerdem in der Lage sein, Gottes Führung persönlich zu akzeptieren. Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit und wurde das Sündopfer der Menschheit; Er befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig aus dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, das Sündopfer zu werden und die Sünden des Menschen auf sich zu nehmen, sondern es verlangte auch von Gott, ein noch größeres Werk zu vollbringen, um den Menschen völlig von seiner satanisch verdorbenen Gesinnung zu befreien. Und jetzt, da dem Menschen seine Sünden vergeben worden sind, ist Gott in das Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und hat das Werk der Züchtigung und des Gerichts begonnen. Dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und sie werden die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen.“ (Vorwort zu „Das Wort erscheint im Fleisch“) Noch viele Male hielten sie Gemeinschaft mit mir. Ich erfuhr, dass Gottes Werk stets voranschreitet, dass der Herr Jesus das Werk der Erlösung vollbracht hat und dass der Glaube an den Herrn nur die Vergebung unseren Sünden bedeutet, nicht aber die Auflösung unserer sündigen Natur. Wir leben in einem Kreislauf aus Sünde am Tag und Beichte am Abend und sind immer noch an die Sünde gefesselt. Um die Menschen vollständig von der Sünde und den Mächten Satans zu befreien, muss Gott eine weitere Stufe des Werks vollbringen, indem er Wahrheiten ausdrückt, um uns zu richten und zu reinigen. So wird unsere sündige Natur wirklich aufgelöst, unsere verdorbene Disposition überwunden, damit wir der Sünde entkommen, gereinigt werden und in Gottes Königreich eingehen können. Die religiöse Welt hat das Wirken des Heiligen Geistes vor langer Zeit verloren. Damit der Heilige Geist uns führen und Wahrheit uns nähren kann, müssen wir die Wahrheiten, die Gott in Seinem Werk der letzten Tage ausdrückt, annehmen und in seinen Fußstapfen folgen. Das ist der einzige Weg, um im Leben zu wachsen. Danach habe ich oft in dem Buch „Das Wort erscheint im Fleisch“ gelesen. Ich konnte einfach nicht genug davon bekommen – mein Herz fühlte sich hingezogen zu den Worten Gottes. Ich blieb jede Nacht bis 2 Uhr morgens oder so auf und las und las. Nach einiger Zeit war ich mir absolut sicher, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist, und ich nahm Gottes Werk der letzten Tage freudig an. Ich brachte die Brüder und Schwestern, die das Evangelium des Allmächtigen Gottes verbreiteten, in meine Kirche, um die Kirchenmitglieder, die wahre Gläubige waren, vor Gott zu bringen. Wir kamen zusammen und lasen gemeinsam die Worte des Allmächtigen Gottes und fanden jeden Tag neue Erleuchtung. Es war so nährend und erquickend. Wir nahmen teil am Hochzeitsmahl des Lammes!

Viele Bischöfe und Priester aus der Region versuchten, sich mir in den Weg zu stellen. Der Erste war Bischof Zhao. Er sagte: „Wie ich höre, hast du dich dem Östlichen Blitz angeschlossen. So ein wichtiger Schritt, und du hast ihn nicht mit mir besprochen und viele Gemeindemitglieder mitgenommen. Das ist Verrat am Herrn. Wenn Er wiederkehrt, wird Er es bestimmt zuerst uns Bischöfen offenbaren. Wie könnte das sein, dass ich nicht weiß, ob Er wirklich wiederkehrt? Gib es auf und kommt zurück. Ich weiß, du bist in einer abgelegenen Gegend, und das Leben ist hart. Wenn du zurückkommst, werden wir uns um alles kümmern, was du brauchst, und dir bei Schwierigkeiten helfen.“ Er sagte auch viele Dinge, die den Allmächtigen Gott lästerten und verdammten. Ich war nur sehr verblüfft. Er war Bischof und hatte schon oft gesagt, der Herr werde bald wiederkehren, und wir sollten die Gemeindemitglieder zum Gebet und zur Wachsamkeit anhalten, um den Herrn willkommen zu heißen, aber jetzt, da der Herr wiedergekehrt war, hatte er nicht die Absicht, der Sache nachzugehen, und lästerte und verdammte. In keiner Weise hatte er wahren Glauben. Ich fuhr fort, das Evangelium zu verkünden, unberührt von seinen Einlassungen.

Dann kam Bischof Wang mit einem Begleiter und sagte mit einem Lächeln: „Bischof Zhao bat mich, dich zu überreden, ihn zu Hause zu besuchen. Er ist unglaublich besorgt um dein Wohlergehen, er hat Angst, dass du den falschen Weg einschlägst!“ Ich war völlig irritiert, als ich ihn das sagen hörte. Sie kümmerten sich nicht um die Gemeindemitglieder, die eine schwere Zeit durchmachten, doch über meinen Glauben an den Allmächtigen Gott gerieten sie völlig aus dem Häuschen. Eindeutig der Versuch, mich davon abzuhalten, Gottes Werk der letzten Tage anzunehmen. Ich sagte: „Ihr seid alle fest entschlossen, mich von meinem Glauben abzubringen. Die Kirchen sind seit Jahren desolat und ohne das Wirken des Heiligen Geistes. Der Glaube der Brüder und Schwestern ist erkaltet, und sie stecken fest in dem Kreislauf von Sünde und Beichte. Ich habe immer zu Gott gebeichtet, war aber durch die Sünde gebunden und litt Schmerzen. Aus den Worten des Allmächtigen Gottes erfuhr ich, dass unser Glaube an den Herrn nur die Vergebung der Sünden bringt, aber keine Reinigung. Wenn unsere sündige Natur nicht aufgelöst wird, werden wir die Fesseln der Sünde nie abwerfen. Der Herr ist in den letzten Tagen wiedergekehrt, um Wahrheiten auszudrücken und das Werk des Gerichts zu verrichten, um die Wurzel der Sündhaftigkeit der Menschheit auszureißen, damit wir von der Sünde befreit werden können. Die Worte des Allmächtigen Gottes zeigen mir den Weg, wie ich gereinigt und vollständig gerettet werden kann, und nachdem ich mich damit beschäftigt habe, zweifle ich nicht im Geringsten mehr daran, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr ist. Ich werde meinen Glauben nicht aufgeben, egal, was Sie sagen.“ Und Bischof Wang sagte: „Es stimmt, dass die Kirche nicht länger das Wirken des Heiligen Geistes und die Gegenwart des Herrn besitzt, aber das ist nur vorübergehend, damit prüft uns der Herr. Solange wir bis zum Ende stark bleiben, werden wir einen gigantischen Wiederaufschwung der Kirche erleben. Wenn alle zum Östlichen Blitz überlaufen, wird die Kirche leer sein, wie kann sie da wieder aufblühen? Der Herr wird bald wiederkehren, aber noch ist Er nicht wiedergekehrt. Meinst du nicht, Er würde es dem Papst offenbaren, wenn Er wiederkehrt? Der Herr gab Petrus den Schlüssel zum Königreich, und Petrus gab ihn dem Papst, der nach ihm kam. Im Katholizismus steht der Papst an der Spitze, und dann kommen die Bischöfe der Kirchengemeinden. Alle diese Geistlichen sind von Gott ernannt. Wenn der Herr also bereits wiedergekehrt wäre, hätte Er es uns bestimmt zuerst gesagt. Da der Papst und die Bischöfe nichts von der Wiederkunft des Herrn gehört haben, ist diese Nachricht ohne jeden Zweifel falsch. Wenn du ohne die Zustimmung des Papstes oder der Bischöfe zum Östlichen Blitz überläufst, ist das nicht Glaubensabfall?“ Früher habe ich auch so gedacht. Deshalb fragte ich speziell danach, als ich mich mit dem Werk des Allmächtigen Gottes befasste. Bischof Wang behauptete, der Herr werde ihnen als Erste Seine Wiederkunft offenbaren, aber ich wusste, der Herr Jesus hat das nie gesagt und es steht auch nicht in der Bibel. Um Seine Wiederkunft zu begrüßen, müssen wir uns an die eigenen Worte des Herrn halten. Der Herr sagte: „Siehe, Ich stehe am Tor und klopfe an. Wenn irgendein Mensch Meine Stimme hört und Mir die Tür öffnet, werde Ich zu ihm kommmen und werde mit ihm speisen und er mit Mir.“ (Offenbarung 3,20) „Ich habe euch noch viel zu sagen, doch ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Doch wenn Er, der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird Er euch die ganze Wahrheit lehren.“ (Johannes 16,12-13) Gottes Worte sind völlig klar: Er wird mehr Worte sprechen und die Wahrheit sagen, wenn Er kommt, und nur wenn wir Seine Stimme hören und Gottes Wahrheiten annehmen, können wir den Herrn willkommen heißen. Der Herr Jesus sagte: „Meine Schafe hören Meine Stimme; und Ich kenne sie, und sie folgen Mir.“ (Johannes 10,27) Jünger wie Petrus und Matthäus, die dem Herrn folgten, hörten sich Seine Predigten an und erkannten erst dann, dass Er der Messias war, auf den sie gewartet hatten. Und der Herr entscheidet, ob wir zu Seiner Herde gehören, je nachdem, ob wir Seine Stimme hören. Wenn wir den wahren Weg erkunden wollen, ist es entscheidend, nach der Stimme des Herrn zu horchen. Damit können wir Ihn dann erkennen und annehmen. Das ist das Einzige, auf das wir uns verlassen können. Und in der Offenbarung heißt es viele Male: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden sagt.“ (Offenbarung 3,6) Keineswegs offenbart der Herr Sein Kommen in den letzten Tagen zuerst den religiösen Führern und Bischöfen, vielmehr spricht Er direkt zu den Gemeinden und lässt Seine Stimme hören. Der Allmächtige Gott hat so viele Wahrheiten ausgedrückt und so viele Geheimnisse der Bibel enthüllt. Damit erfüllt sich, was der Herr Jesus gesprochen hat: „Wenn Er, der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird Er euch die ganze Wahrheit lehren. Denn Er wird nicht von Sich Selbst sprechen, sondern all jenes sagen, was Er vernimmt; und euch das verkünden, was kommen wird.“ (Johannes 16,13) Die Worte des Herrn waren klar: Diejenigen, die Seine Stimme hören und Ihm folgen, sind Seine Schafe und die Einzigen, die den Herrn willkommen heißen können. Also widersprach ich Bischof Wang und sagte: „Du behauptest, der Papst und die Bischöfe sollten als Erste von der Wiederkunft des Herrn erfahren, aber gründet das auf dem Wort des Herrn? Der Herr Jesus hat nie etwas Derartiges gesagt, und auch Gott der Vater oder der Heilige Geist nicht. Nichts Derartiges ist in der Bibel aufgezeichnet. Ist das, was du sagst, also nicht nur eine menschliche Vorstellung? Um den Herrn willkommen zu heißen, müssen wir den Worten des Herrn folgen, nicht unseren Vorstellungen und Einbildungen. Im Alten Testament steht geschrieben, der Junge Samuel habe Jahwe in der Gegenwart von Eli diente. Nach menschlichem Ermessen hätte die Offenbarung Jahwes zuerst an Eli gehen müssen, aber das tat Jahwe nicht. Er rief das Kind Samuel viermal, um ihm Seinen Willen mitzuteilen. Und als der Herr Jesus kam, offenbarte Er es nicht den Hohenpriestern und Schriftgelehrten, sondern erschien den Hirten und berichtete ihnen von der Geburt des Herrn Jesus. Offensichtlich wirkt der Herr nicht den Vorstellungen der Menschen gemäß. Es spielt keine Rolle, wie lange Menschen schon gläubig sind oder welchen Status sie haben. Solange sie bereit sind, ihre Vorstellungen loszulassen, in Demut zu suchen und auf nach Gottes Stimme zu lauschen, können sie Zeuge von Gottes Erscheinen werden. Der Herr ist in den letzten Tagen gekommen, um Wahrheiten auszudrücken und das Werk des Gerichts zu tun. Er braucht niemanden um seine Meinung zu bitten oder einer bestimmten Person etwas mitzuteilen. Dies ist Gottes eigenes Werk, in das sich kein Mensch einmischen kann. Jeder, der rebelliert, kränkt Gottes Disposition, genau wie die Schriftgelehrten und Pharisäer, die an ihren eigenen Vorstellungen gegen den Herrn Jesus festhielten und Ihn ans Kreuz schlagen ließen. Sie begingen eine abscheuliche Sünde und wurden von Gott verdammt und bestraft. Ist diese bittere Lektion nicht auch für uns eine Überlegung wert?“

Er sagte nur sehr zornig: „Du besitzt die Frechheit, dich gegen den Papst zu stellen! Weißt du, Priester Liu wurde aus der Kirche geworfen, nachdem er sich dem Östlichen Blitz angeschlossen hatte. Die Gemeindemitglieder lehnten ihn ab, und sogar seine Familie war dagegen. Er gab sein Priesteramt auf und verzichtete auf ein Auto und Geld. Glaubst du nicht, dass das ein Problem ist?“ Dass die katholische Kirche nicht wirklich das Wirken des Heiligen Geistes besaß und der Bischof von nichts anderem redete als von Geld, Status und Vergnügen, genau wie ein Ungläubiger. Und das sollte Gott dienen heißen? Und so war ich entschlossen, dem Allmächtigen Gott zu folgen, egal wie sie versuchten, sich mir in den Weg zu stellen. Ich sagte: „In der Bibel heißt es: ‚Wir müssen Gott eher gehorchen als den Menschen.‘ (Apg 5,29) Ich gehorche nur den Worten Gottes, nicht den Worten der Menschen. Vergiss es und hör auf, mir Ratschläge zu erteilen.“ Als er sah, dass ich nicht auf ihn hörte, rauschte er beleidigt davon.

Danach kamen Bischof Zhao und Bischof Wang immer wieder und versuchten, sich mir in den Weg zu stellen. Sie sagten: „Priester Wei, du kannst nicht so skrupellos sein! Um dir zu helfen, Priester zu werden, riskierten Bischöfe und andere Geistliche damals, ins Gefängnis zu kommen, um dich zu schützen. Sie zahlten einen hohen Preis, um dir bei deiner 10-jährigen Ausbildung zum Prediger zu helfen. Wir haben dir zu essen und zu trinken gegeben. Deine Eltern haben so hart gearbeitet, damit du früher ins Priesteramt kommen konntest, und du behandelst sie wie Dreck mit deinem Überlaufen zum Östlichen Blitz. Kannst du den Bischöfen und Priestern überhaupt noch in die Augen schauen? Und deinen Eltern? Gib diesen Glauben auf und komm zu uns zurück. Wir warten auf dich.“ Meine Gedanken waren in Aufruhr, als sie diese Dinge sagten. Ich dachte an all die Jahre, in denen sich die Bischöfe um mich kümmerten – sie haben wirklich viel für mich getan. Jahrelang war die Polizei hinter mir her gewesen, und die Bischöfe handelten mit großer Umsicht, um mich zu schützen. Meine Familie war arm, und die Bischöfe nahmen sich meiner an. Ich befürchtete, ohne Gewissen zu handeln, wenn ich nicht auf sie hören würde. Aber ich wusste, der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr Jesus, und ich konnte mich nicht von Ihm abwenden. Also sprach ich ein Gebet: „O Gott, ich fühle mich schwach. Bitte gib mir Glauben und Kraft, damit äußere Einflüsse mich nicht ins Wanken bringen. Ich möchte Dir bis zum Ende folgen.“ Danach schlug ich „Das Wort erscheint im Fleisch“ auf und sah diese Passage: „Ab dem Moment, in dem du schreiend auf diese Welt kommst, beginnst du, deine Pflicht zu erfüllen. Wegen Gottes Plans und wegen Seiner Vorherbestimmung spielst du deine Rolle und beginnst die Reise deines Lebens. Was auch immer deine Vorgeschichte sein mag und welche Reise auch immer vor dir liegt, niemand kann den Orchestrierungen und Vorkehrungen der Himmel entgehen, und niemand hat die Kontrolle über sein eigenes Schicksal, denn nur Er, der über alle Dinge herrscht, ist eines solchen Werkes fähig. Seit dem Tag, an dem der Mensch ins Dasein kam, hat Gott auf diese Weise gewirkt und das Universum geführt, die Regeln des Wandels aller Dinge und den Entwicklungsverlauf ihrer Bewegung angeordnet. Wie alle Dinge wird der Mensch still und unwissentlich durch die Lieblichkeit und den Regen und den Tau von Gott genährt; wie alle Dinge lebt der Mensch unwissentlich unter der Orchestrierung von Gottes Hand.“ („Gott ist die Quelle menschlichen Lebens“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Mir fiel ein, was der Herr Jesus gesagt hatte: „Betrachtet die Vögel des Himmels, denn weder säen sie, noch ernten sie, noch sammeln sie in Scheunen: und euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht von viel größerem Wert als sie?“ (Mattäus 6,26) Gott gibt Acht auf die Vögel in der Luft – und dann denke an die Menschen! Ich wurde von Gott geschaffen, und Er hat mir mein Leben gegeben. Meine Nahrung, meine Kleidung, all das ist mir von Gott gegeben. Den Bischof, der sich um mich kümmerte, verdanke ich den Anordnungen Gottes, und meine Chance, Gott als Priester zu dienen, wurde auch von Ihm bestimmt und war Seine Liebe. Gott sollte derjenige sein, dem ich dankte. Wenn ich Gott verriet, um die so genannte Freundlichkeit eines Menschen zu erwidern – das wäre wirklich gewissenlos! Zudem waren diese Bischöfe und Priester eifersüchtig und machthungrig, gierig nach den Vorteilen von Status. Der Herr ist wiedergekehrt, und sie haben sich nicht nur geweigert, sich damit zu befassen, sondern sie hielten andere davon ab, Gott zu folgen, und verbreiteten sogar Lügen und Gotteslästerung. Heißt das nicht Böses zu verüben? Ganz gleich, wie nett sie zu sein schienen, sie versuchten nicht, die Menschen vor den Herrn zu bringen, ihnen zu helfen, den Herrn zu erkennen und Wahrheit und Leben von Ihm zu erlangen. Sie wollten die Menschen vor sich selbst bringen, damit sie sie beweihräuchern und ihnen folgen, was die Menschen immer weiter vom Herrn entfernte. Das erinnerte mich an etwas, was der Herr zu den Pharisäern sprach: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler; weil ihr das Himmelreich vor den Menschen verschließt, denn ihr selbst geht nicht hinein; und diejenigen, die hineingehen, lasst ihr nicht ein. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler: denn ihr verschlingt die Häuser von Witwen und sprecht lange Gebete. Dafür werdet ihr das größere Gericht empfangen.“ (Mattäus 23,13-14) Die Bischöfe und Priester hatten die Gläubigen fest im Griff und hinderten sie daran, die Wiederkunft des Herrn zu begrüßen. Wie unterscheidet sich das von den Schriftgelehrten und Pharisäern? Waren sie nicht die bösen Diener, die Gottes Werk der letzten Tage entlarvt? Der Versuch, Rücksicht auf sie zu nehmen, wäre tatsächlich Verrat am Herrn!

Später dann, als Geistliche aus anderen Provinzen von meinem Glauben an den Allmächtigen Gott erfuhren, belagerten und störten sie mich. Sie waren voller Vorwürfe, attackierten und verdammten mich. Sie sagten, mein Glaube sei Verrat am Herrn. Ich sei ein Verräter und sollte verdammt werden. Das Schlimmste war, dass sie Dinge erfanden und die Tatsachen verdrehten, um die Kirche des Allmächtigen Gottes zu verleumden und den Allmächtigen Gott zu lästern. Kaum jemand hörte mir in Ruhe zu. Ich war außer mir. Ich dachte: Wie können diese Menschen, die angeblich für Gott arbeiten, so sein? Alles, was sie von sich geben, ist Verurteilung und Gotteslästerung, so hasserfüllt gegenüber Gott. Eine Zeit lang fühlte es sich an, als würde eine eiserne Klammer mein Herz zusammenpressen, und ich konnte keinen Frieden finden. Ich wusste, wenn sie mich auf diese Weise verurteilen und ablehnen, würden ihre Gemeindemitglieder mich genauso behandeln und womöglich nach mir spucken, wo immer ich hingehen würde. Das war wirklich schmerzhaft und enttäuschend für mich. Ich erinnerte mich daran, was der Herr gesagt hatte: „Gesegnet seid ihr, wenn sie euch um Meinetwillen schmähen, euch verfolgen und unwahrhaft lauter Böses gegen euch reden.“ (Mattäus 5,11) Gott wurde Fleisch und kam auf die Erde, um die Menschheit zu retten, und erlitt Misshandlungen durch die religiöse Welt. Die Menschen sind so bösartig, so böse gegen Gott, und diejenigen von uns, die Gott folgen, werden mit Sicherheit ebenso dieser Art von Verleumdung ausgesetzt sein, doch das Leiden für die Gerechtigkeit ist gesegnet und bedeutungsvoll. Wenn ich so darüber nachdachte, machte ich mir keine Sorgen mehr über die Verdammung und Ablehnung durch andere Menschen. Wie immer sie mich behandelten – die Chance, den Herrn willkommen zu heißen, Gottes Worte zu lesen und Gott von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, ist der größte Segen. Gott ist mein Ein und Alles, und Ihn zu haben bedeutet, alles zu haben. Der Gedanke war wirklich tröstlich und schenkte mir ein Gefühl des Friedens. In meiner alten Kirche wurde ich geistlich nicht genährt, sondern lebte in Finsternis. Aber als ich dem Allmächtigen Gott folgte, erhielt ich die Nahrung der Wahrheit und konnte die Rettung am Horizont sehen. Es war wie eine Auferstehung von den Toten. Ich hatte den Weg des ewigen Lebens gefunden, und ganz gleich, wie der katholische Klerus mich verurteilte und verdammte, ich würde dem Allmächtigen Gott folgen. Danach las ich diesen Abschnitt aus den Worten des Allmächtigen Gottes: „In jeder Stufe des Werkes, das Gott in den Menschen vollbringt, scheint es sich äußerlich um Interaktionen zwischen Menschen zu handeln, als ob sie aus menschlichen Maßnahmen oder aus menschlicher Einmischung entstanden wären. Aber hinter den Kulissen ist jede Stufe des Werkes und alles, was geschieht, eine Wette, die Satan vor Gott eingeht, und macht es erforderlich, dass die Menschen in ihrem Zeugnis für Gott standhaft bleiben. Nehmen wir beispielsweise, als Hiob geprüft wurde: Hinter den Kulissen ging Satan eine Wette mit Gott ein, und was Hiob geschah, waren die Taten der Menschen und die Einmischung der Menschen. Hinter jedem Schritt des Werkes, den Gott in euch macht, ist Satans Wette mit Gott – hinter all dem ist ein Kampf.“ („Nur Gott zu lieben, ist wahrlich an Gott zu glauben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Das zu lesen half mir zu erkennen, dass ihre Angriffe auf mich Teil eines geistlichen Kampfes und eine große Prüfung für mich waren. Sie benutzten Geld, Macht und Prestige, um mich zum Verrat an Gott zu verleiten, und sie gingen auf mich los, wenn sie nicht bekamen, was sie wollten. Sie wollten mich zwingen, meinen Glauben an den Allmächtigen Gott aufzugeben. Sie versuchten, mich davon abzuhalten, Gott zu folgen und Seine Rettung anzunehmen, und haben so absolut die Rolle Satans übernommen. Ich konnte nicht auf die Tricks Satans hereinfallen. Je mehr der Klerus mich verurteilte und verdammte, desto mehr erkannte ich, wie sehr sie die Wahrheit hassten und sich Gott widersetzten. Kein Einziger von ihnen suchte oder sehnte sich nach dem Erscheinen Gottes oder begrüßte das Kommen des Herrn. Sie waren alle Ungläubige, moderne Pharisäer, die gegen Gott arbeiten.

Ich war wirklich überrascht, als eines Morgens in aller Frühe, bei Tagesanbruch – ich betete gerade mit einigen Mönchen und Nonnen die den Allmächtigen Gott angenommen hatten, in der Kirche – die Priester Wang und Li auftauchten mit einigen Gemeindemitgliedern im Gefolge, die normalerweise nicht sehr gläubig waren. 70 Leute oder so stürmten in den Vorhof der Kirche. Sie machten wirklich einen bedrohlichen Eindruck, und ich vermutete, dass sie zu Gewalt greifen würden, um die Brüder und Schwestern davon abzuhalten, den wahren Weg zu finden. Ich hatte Angst und betete rasch zu Gott: „Gott! Meine geistliche Größe ist gering, bitte gib mir Glauben und Kraft, damit ich mich diesen bösen religiösen Kräften nicht beuge.“ Nach meinem Gebet fühlte ich mich beruhigt und nicht mehr so furchtsam. Ich ging ganz ruhig auf sie zu und sagte: „Priester Wang, Priester Li, warum habt ihr all diese Leute hierher gebracht?“ Priester Wang sagte zu mir: „Du hast den Östlichen Blitz angenommen, und was noch schlimmer ist, du hast Gemeindemitglieder mit hineingezogen. Die Wiederkunft des Herrn zu begrüßen ist eine große Sache, aber du bist heimlich zum Östlichen Blitz übergelaufen, ohne dich mit uns zu beraten. Du rebellierst! Hast du die eigenen Worte des Herrn vergessen? In der Bibel steht: ‚Wenn dann irgendein Mensch zu euch sagt: „Sieh, hier ist Christus oder dort, glaubt ihm nicht. Denn es werden sich falsche Christusse und falsche Propheten erheben und werden große Zeichen und Wunder zeigen, insofern, als dass sie (wenn möglich) sogar die Auserwählten täuschen.“‘ (Mattäus 24,23-24) Jede Nachricht von der zweiten Fleischwerdung des Herrn ist also falsch. Du wurdest in die Irre geführt und hast den Herrn verraten, und du bekommst jetzt eine letzte Chance. Gib den Östlichen Blitz auf und bring die anderen zurück in die Gemeinschaft, und du kannst Priester bleiben.“ Ich sagte mit Nachdruck: „Priester Wang, du kannst mit mir machen, was du willst, aber die Menschen davon abzuhalten, den wahren Weg zu erforschen, Gottes Stimme zu hören und die Wiederkunft des Herrn zu begrüßen, ist absolut inakzeptabel. Es ist wahr, in den letzten Tagen wird es falsche Christusse und falsche Propheten geben, doch der Herr Jesus sagte, Er werde auf jeden Fall wiederkehren. Wir können es nicht versäumen, die Wiederkunft des Herrn zu begrüßen, nur weil wir Angst vor falschen Christussen haben. Schneidet man sich da nicht ins eigene Fleisch? Der Herr Jesus hat uns gesagt, wir sollen uns vor falschen Christussen hüten, denn sie können nicht die Wahrheit ausdrücken, sondern die Menschen nur mit Zeichen und Wundern in die Irre führen. Nur Christus im Fleisch kann die Wahrheit ausdrücken, der Menschheit das Leben schenken und uns auf den Weg der Errettung und in Gottes Königreich führen. Christus ist Gottes Geist in fleischlicher Gestalt, und er besitzt göttliche Essenz, daher kann nur Er die Wahrheit ausdrücken, um die Menschen zu nähren und zu weiden, nur Er kann die göttliche Disposition ausdrücken und das Werk der Erlösung und Rettung des Menschen vollenden. Kein Mensch kann das tun, und kein Mensch kann es nachahmen. Der Allmächtige Gott ist erschienen und wirkt in den letzten Tagen, enthüllt die Geheimnisse von Gottes 6.000-jährigen Führungsplan und den Fleischwerdungen. Er bringt alle Wahrheiten zum Ausdruck, die die Menschheit läutern und vollständig retten. Nur Gott selbst kann dieses Werk vollbringen. Wer, außer Gott, kann die Wahrheit ausdrücken? Wer sonst kann das Werk des Gerichts in den letzten Tagen vollbringen? Wer sonst könnte die Menschheit reinigen und vollständig retten? Nicht ein einziger Mensch. Der Allmächtige Gott, der so viele Wahrheiten ausdrückt, beweist vollständig, dass Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist, dass Er der Christus der letzten Tage ist.“

Priester Wang sagte mit aufgerissenen Augen: „Es ist uns egal, wie recht du hast! Du willst nicht umkehren, bist fest entschlossen, dem Östlichen Blitz zu folgen. Die Bischöfe haben uns beauftragt, dich zu warnen, du sollst das sofort aufgeben und die Bücher des Östlichen Blitzes aushändigen.“ Dann zeigte Priester Li auf mich und sagte: „Rück die Kirchenschlüssel raus und den Prediger des Östlichen Blitzes!“ Priester Wang befahl den Gemeindemitgliedern: „Durchsucht die Kirche und findet alle ihre Östlicher-Blitz-Bücher! Ohne diese Bücher können sie ihren Glauben nicht ausüben.“ Dann befahl er ein paar von ihnen, mich festzuhalten, und ein Diakon warf sich vor mir auf die Knie und rief: „Du darfst nicht an den Allmächtigen Gott glauben! Was sollen wir tun, wenn du nicht mehr unser Priester bist? Du musst uns in den Himmel führen …“ Ich konnte nicht von ihnen loskommen. Ich konnte nur zusehen, wie sie mit Schaufeln und Hacken in den Innenhof der Kirche stürmten, dann hörte ich, wie Fenster und Türen aufgebrochen wurden. Ich war sehr wütend und sehr besorgt, denn Bruder Chen, der das Evangelium verkündete, war drinnen, und wenn er ihnen in die Hände fiel, hatten wir ein Problem. Für die anderen war das Evangelium des Allmächtigen Gottes der letzten Tage noch neu, nicht gefestigt. Ich hatte Angst, dass sie nicht die Kraft hatten, einer solchen Störung standzuhalten. Es dauerte nicht lange, da hatten sie praktisch jeden Raum der Kirche auf den Kopf gestellt, und sie hatten sogar den Tabernakel umgeworfen. Im Katholizismus ist der Tabernakel heilig, und niemand außer den Priestern darf ihn berühren. Ich sah, dass diese Leute extrem dreist waren und keine Ehrfurcht vor Gott hatten. Aber sie gaben nicht auf. Sie gingen zu den Häusern der Kirchenmitglieder, schüchterten sie ein und verbreiteten Gerüchte. So konnten sie die meisten Exemplare von Gottes Wort einsammeln. Sie schlugen ihn so sehr, dass er nicht mehr vom Boden hochkam, und sagten, sie würden ihn auf die Polizeiwache bringen. Ich war sehr wütend und sagte zu ihnen: „Bruder Chen ist ein wahrer Gläubiger. Ihn so zu verprügeln und sogar damit zu drohen, ihn der Polizei auszuliefern – habt ihr denn überhaupt kein Gewissen? Glaubt ihr an Gott? Gott ist gerecht, und alles Böse, das gegen Ihn getan wird, wird mit Sicherheit bestraft.“ Als sie das hörten, sahen sie davon ab, ihn zur Polizei zu schleppen. Dann sagte Priester Wang zu mir: „Wir sind Geistliche, und wir tun das, weil wir es gut mit dir meinen. Ich hoffe, du verstehst das. Komm mit uns zurück zum Haus des Bischofs.“ Ich sagte zu ihm: „Ich gehe nicht mit euch. Ich habe die Stimme Gottes gehört, und ich folge den Fußstapfen des Lammes. Ich bin fest entschlossen, diesen Weg zu gehen!“ Daraufhin gingen sie wutschnaubend weg. In dieser Nacht lag ich im Bett und konnte nicht schlafen. Die Ereignisse des Tages spulten sich in meinem Kopf ab wie ein Film. Mein Geist war in Aufruhr, und ich fragte mich, warum Bischöfe und Priester, lebenslange Diener des Herrn, uns, die wir den wahren Weg erforschen, so sehr hassten. Eine Kirche ist ein Ort der Gottesverehrung, und sie hatten die Frechheit, Zerstörung in die Kirche zu bringen, einen Bruder zu verprügeln, der das Evangelium verkündete, und den Gläubigen die Bücher mit Gottes Worten wegzunehmen. Sie waren zu jeder Art von Bösem fähig. Die Priester hatten Verbindungen zur Regierung, und man konnte nie wissen, wann sie mich bei der Polizei anzeigen würden. Ich hatte mich immer geweigert, der von der Regierung geleiteten Kirche beizutreten, also war ich dem Hauptmann der Nationalen Sicherheitsbrigade ein Dorn im Auge. Er hatte mir schon einmal gedroht und gesagt, meine Weigerung, der Drei-Selbst-Kirche beizutreten, habe ihm die Kritik des städtischen Büro für Öffentliche Sicherheit eingebracht und er werde mir schon die Flötentöne beibringen, sobald sich eine Gelegenheit bieten würde. Wenn die Polizei mich jetzt als Gläubigen an den Allmächtigen Gott in die Finger bekam, würden sie mich vielleicht sogar zu Tode foltern. Die Verurteilung durch die religiöse Welt und die Verfolgung durch die Partei waren sehr quälend für mich. Ich wollte nur in die Fußstapfen des Herrn treten, in die Fußstapfen des Christus der letzten Tage. Warum war das so schwer? In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich betete zu Gott: „Gott, bitte hilf mir und gib mir Glauben und Kraft, damit ich meine die Schwäche meines Fleisches überwinden kann und diese Situation überstehe.“ Dann fiel mir eine Hymne mit den Worten Gottes ein: „Von Seinem Thron aus übt der Allmächtige Gott, das Haupt aller Dinge, Seine königliche Macht aus. Er herrscht über das Universum und alle Dinge und Er dabei, uns auf der ganzen Erde zu führen. Wir werden Ihm in jedem Augenblick nahe sein und in Stille vor Ihn treten; nie werden wir einen einzigen Moment verpassen und wir werden zu jeder Zeit Lektionen lernen können. Alles, von der Umgebung bis hin zu den Menschen, Angelegenheiten und Dingen existiert mit der Erlaubnis Seines Throns. Lass auf keinen Fall Klagen in deinem Herzen aufkommen, sonst wird Gott dich Seine Gnade nicht zuteilwerden lassen. … Der Glaube ist wie eine einfache Holzbrücke: Diejenigen, die sich erbärmlich an das Leben klammern, werden Schwierigkeiten haben, sie zu überqueren, doch diejenigen, die bereit sind, können sicheren Fußes und sorglos hinübergehen. Wenn der Mensch zaghafte und ängstliche Gedanken hegt, dann deshalb, weil Satan ihn getäuscht hat. Er fürchtet, dass wir die Brücke des Glaubens überqueren werden, um sich mit Gott zu verbinden.“ („Der Ausbruch von Krankheit ist Gottes Liebe“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“) Diese Hymne immer wieder zu singen gab mir innere Stärke. Es ist wahr. Das Universum, alles liegt in Gottes Hand, mein Schicksal, ob ich verhaftet wurde oder nicht, lag also ebenso in Gottes Hand. Satan kennt meine Schwächen, also benutzte er Namen, Status und persönliche Sicherheit, um mich anzugreifen, um mich dazu zu bringen, den Allmächtigen Gott zu verraten, und Gott nutzte diese Situation, um meinen Glauben zu prüfen, um zu sehen, ob ich die Entschlossenheit hatte, alles aufzugeben und Gott zu folgen. Es war Leiden ausgesetzt, aber ich konnte Gottes Führung spüren, und das gab mir Kraft. Ich erinnerte mich daran, dass der Herr sagte: „Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren: und wer sein Leben um Meinetwillen verliert, wird es finden.“ (Mattäus 16,25) Um die Menschheit zu erlösen, wurde der Herr Jesus von der religiösen Welt und der Regierung gekreuzigt, und alle Seine Jünger wurden verfolgt. Einige wurden gesteinigt, einige wurden von Pferden zu Tode geschleift, andere wurden gehängt. Sie wurden zu Martyrern, um das Evangelium zu verbreiten und ein herrliches Zeugnis abzulegen. Gott hat das gebilligt. Gott nachzufolgen bedeutet, den Weg des Kreuzes zu gehen. Der Herr Jesus diente als Vorbild für uns. Wir sollen von dem bitteren Kelch trinken, aus dem der Herr trank, und den Weg gehen, den Er ging. Jetzt da ich dem Allmächtigen Gott folgte, war es für die Gerechtigkeit, auch wenn es bedeutete, dass die Kommunistische Partei mich verhaften und foltern ließ. Gott würde es gutheißen, und es wäre eine ruhmvolle Sache. Ganz gleich, was mich danach erwartete, ich war bereit, mein Leben zu geben und Gott bis zum Ende zu folgen.

Später dachte ich darüber nach, warum die Bischöfe und Priester keine Lust hatten, sich mit Gottes Werk der letzten Tage zu beschäftigen, sondern sich so sehr dagegen sträubten. Ich las Folgendes in den Worten des Allmächtigen Gottes: „Möchtet ihr die Wurzel dessen erfahren, warum die Pharisäer sich Jesus widersetzten? Möchtet ihr das Wesen der Pharisäer verstehen? Sie waren voller Fantasien über den Messias. Außerdem glaubten sie nur, dass der Messias kommen würde, aber strebten nicht nach der Wahrheit des Lebens. Und so warten sie sogar noch heute auf den Messias, denn sie haben kein Wissen über den Weg des Lebens und wissen nicht, was der Weg der Wahrheit ist. Sagt Mir, wie könnten derart törichte, eigensinnige und ignorante Leute Gottes Segen erlangen? Wie könnten sie den Messias erblicken? Sie widersetzten sich Jesus, weil sie die Richtung des Werkes des Heiligen Geistes nicht kannten, weil sie den Weg der Wahrheit, über den Jesus gesprochen hatte, nicht kannten, und darüber hinaus, weil sie den Messias nicht verstanden. Und da sie den Messias nie gesehen hatten und sich nie in Gesellschaft des Messias befunden hatten, machten sie den Fehler, sich an den bloßen Namen des Messias zu klammern, wobei sie dem Wesen des Messias mit allen möglichen Mitteln Widerstand leisteten. Die Pharisäer waren in ihrem Wesen stur, arrogant und befolgten die Wahrheit nicht. Das Prinzip ihres Glaubens an Gott war: Ganz gleich, wie tiefgründig Dein Predigen ist, ganz gleich, wie hoch Deine Autorität ist, Du bist nicht Christus, außer man nennt Dich den Messias. Ist dieser Glaube nicht absurd und lächerlich?“ („Bis du den geistlichen Leib Jesu erblickst, wird Gott Himmel und Erde neu gemacht haben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Daraus lernte ich, dass die Pharisäer sich dem Herrn Jesus widersetzten, weil sie von Natur aus stur und arrogant waren. Sie hassten die Wahrheit und weigerten sich, sie zu akzeptieren. Sie hörten die Worte des Herrn Jesus, konnten aber nicht erkennen, dass sie vom Heiligen Geist stammten, und sie wollten nicht anerkennen, dass Er die Wahrheit sprach. Sie sahen, dass der Herr die Blinden sehend werden ließ, Leprakranke heilte und Tote zum Leben erweckte, und so viele Zeichen und Wunder tat, aber sie wollten nicht anerkennen, dass Er der prophezeite Messias, Gott selbst, war. Sie waren überzeugt, Er sei nur ein Mensch, und lästerten Ihn sogar, indem sie sagten, Er treibe Dämonen durch den Fürsten der Teufel aus. Sie erkannten das Wirken des Heiligen Geistes nicht an, akzeptierten nicht die Wahrheit und gehorchten nicht den Worten Gottes. Sie klammerten sich an den Namen „Messias“ und beharrten auf ihren eigenen Vorstellungen und Einbildungen und ließen den Herrn Jesus schließlich ans Kreuz schlagen. Jetzt ist der Herr als Allmächtiger Gott wiedergekehrt, drückt Wahrheiten aus und richtet und reinigt die Verderbtheit der Menschen und zeigt offen Gottes gerechte, majestätische und unantastbare Disposition. Die Worte des Allmächtigen Gottes sind mächtig und verbindlich und erschüttern den Geist der wahren Gläubigen in allen Konfessionen. Sie erkennen an, dass die Worte des Allmächtigen Gottes die Wahrheit sind und die Worte des Heiligen Geistes an die Gemeinden. Doch die Bischöfe und Priester verstehen es nicht. Sie klammern sich an wortwörtliche Interpretation der Heiligen Schrift und an ihre eigenen Vorstellungen, sind anmaßend und warten darauf, dass der Herr wiederkehrt und sich ihnen als Erstes offenbart. Sie suchen nicht nach der Wahrheit und horchen nicht nach Gottes Stimme, sondern halten die Menschen mit großer Wut davon ab, Gottes Werk der letzten Tage anzunehmen. All das offenbart ihr wahres Gesicht: Sie hassen die Wahrheit und sie hassen Gott. Sie sind moderne Pharisäer, durch und durch.

Nach dieser Jagd nach unseren Büchern verließ ich die Kirche zusammen mit ein paar Mönchen und Nonnen, die das Evangelium verbreiten wollten. Ein paar Tage später bekam ich eine Nachricht von einem Bruder, der mir sagte, ich solle auf keinen Fall zurückkehren. Am Tag nach meinem Weggang sei die Polizei in die Kirche gekommen, um mich zu verhaften. Als sie mich nicht fanden, schlugen sie in der Kirche ihr Lager auf, um auf mich zu warten. Sie verhafteten mehrere Leute, die gerade das Evangelium angenommen hatten, und verlangten zu wissen, wo ich war. Der Bruder fuhr fort: Der Hauptmann der Nationalen Sicherheitsbrigade war im Besitz eines Berichts, den die Diakone mehrerer Gemeinden gemeinsam über mich verfasst hatten, und darin stand, dass ich mich nicht der Drei-Selbst-Kirche angeschlossen und andere Diakone und Priester vom Beitritt abgehalten hatte, also ein direkter Akt des Widerstands gegen die Regierung vorlag. Noch schlimmer war, dass dieser Hauptmann sagte, den Östlichen Blitz zu predigen sei ein Verbrechen, auf das die Todesstrafe stehe, und dass sie einen Schießbefehl hatten. Die Polizei drohte, sie könnten wegen eines Verbrechens verurteilt werden, wenn sie nicht verrieten, wo ich mich aufhielt. Ich war unglaublich zornig, als ich das hörte. Die Partei hatte mich jahrelang pausenlos schikaniert, um mich dazu zu bringen, Drei-Selbst beizutreten, und jetzt, da ich dem Allmächtigen Gott folgte und das Evangelium der letzten Tage verkündete, hatten sie mich noch mehr auf dem Kieker. Sie wollten mich verhaften und mich tot sehen, und zwar auf der Stelle. Diese Dämonen der Kommunistischen Partei sind einfach widerwärtig! Aber tief drin wusste ich, von sich aus, ohne die Erlaubnis des Bischofs hätten sie es niemals getan. Darin zeigte sich ihre niederträchtige Natur noch deutlicher. Ich dachte an die Pharisäer. Um die jüdischen Gläubigen davon abzuhalten, die Erlösung durch den Herrn Jesus anzunehmen, arbeiteten sie mit der römischen Regierung zusammen, um den Herrn grausam ans Kreuz zu schlagen zu lassen, und hetzten und verfolgten seine Jünger. Jetzt arbeiteten die Geistlichen mit der Kommunistischen Partei zusammen, um mich verhaften zu lassen und mich zu zwingen, meinen Glauben an den Allmächtigen Gott aufzugeben. Sie waren nicht anders als die Pharisäer damals!

Nicht lange danach fand ich heraus, dass das Haus meiner Gastgeber von der Polizei überwacht wurde. Die Brüder und Schwestern schmuggelten mich gleich aus dem Gebäude. Am nächsten Tag erfuhr ich, dass das Gastgeberpaar verhaftet worden war. Die Polizei hatte ein Foto von mir und wollte wissen, wo ich war. Danach zog ich von Ort zu Ort, um einer Verhaftung zu entgehen, tauchte unter auf der Flucht vor den Schergen der Kommunistischen Partei, und fragte mich, wann diese Zeit endlich vorbei sein würde. Während der Kulturrevolution wurde mein Onkel zu Tode geprügelt, weil er ein Katholik war. Sein Körper wies Spuren von Ketten und Narben von Brandzeichen auf. Das hatte sich mir tief eingeprägt. Ich hatte keine Ahnung, welche Folter mich erwartete, wenn ich in die Hände der Partei fiel.

Es gab eine Hymne mit Gottes Worten, die mich leitete und mir Glauben gab. „Du musst für die Wahrheit Not erleiden, du musst dich der Wahrheit hingeben, du musst für die Wahrheit Erniedrigungen ertragen, und um mehr von der Wahrheit zu erlangen, musst du dich noch mehr Leiden unterziehen. Das ist es, was du tun solltest. Du darfst die Wahrheit nicht für ein friedliches Familienleben wegwerfen und du darfst die Würde und Integrität deines Lebens nicht wegen momentanen Genusses verlieren. Du solltest all das anstreben, was schön und gut ist, und du solltest einen Lebensweg verfolgen, der bedeutungsvoller ist.“ („Du solltest allem für die Wahrheit entsagen“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“) Beim Singen dachte ich über die Bedeutung des Liedes nach und verstand Gottes Willen ein wenig besser. Gott nachzufolgen und die Wahrheit zu erlangen erfordert einiges an Leiden. Nur durch Mühsal und Prüfungen kann unser Glaube vervollkommnet werden, und wir können viele Dinge beurteilen. Ich wurde von der religiösen Welt abgelehnt und verraten, weil ich dem Allmächtigen Gott folgte, und nun wurde ich von dem großen roten Drachen gejagt, war immer auf der Flucht. Ich lebte in ständiger Furcht und musste vieles ertragen. Aber diese Erfahrungen halfen mir, die Realität klar zu sehen, nämlich dass der Klerus die Wahrheit hasst und Gott hasst. Ich habe auch wirklich Gottes Führung erfahren. Wann immer ich mich elend und schwach fühlte, führte Gott mich, um Seinen Willen zu verstehen, stärkte mich und schenkte mir Glauben, sodass ich nicht länger schwach und furchtsam war. Ich konnte persönlich spüren, dass Gott mich fortwährend leitete und über mich wachte. Und es gab viel Not, aber sie hatte Sinn und Wert. Selbst wenn ich am Ende verhaftet werden sollte, wusste ich, es geschieht mit Gottes Erlaubnis, und ich war bereit, mich Gott und seinen Orchestrierungen zu unterwerfen. Ich war bereit, Gott zu folgen, egal wie schwierig die Dinge wurden, und niemals zu wanken!

Sie versuchten alles, um mich davon abzuhalten, das Evangelium zu verbreiten. Eines Tages wollte ich jemanden an einem Busbahnhof abholen, und als ich mich dem Ankunftsbereich näherte, drängten sich plötzlich mehrere Leute um mich und hielten mich fest. Ich war schockiert und wusste nicht, was los war. Dann stiegen ein paar von meinen Verwandten aus einem Auto und schubsten mich ohne jede Erklärung hinein. Das wusste ich zu der Zeit nicht, aber später fand ich heraus, dass der Bischof Diakon Feng bat, meine Familie und andere Kirchenmitglieder anzurufen und ihnen zu sagen, ich sei dem Östlichen Blitz beigetreten, ich würde Ecstasy nehmen und habe den Verstand verloren und ich wolle nicht mehr Priester sein und Geld sei mir egal. Er sagte, man würde mich kontrollieren und dass ich gegen mein Gelübde vor dem Herrn verstoßen und eine Witwe geheiratet habe und dass meine Kinder so und so alt seien. Er bat meine Freunde und Familie, mit dem Bischof zusammenzuarbeiten, um mich zurückzuholen, um mich davon abzuhalten, dem Allmächtigen Gott zu folgen und das Evangelium zu verbreiten. Sie verehrten die Geistlichen sehr und glaubten alles, was diese erzählten. Sie dachten, Bischöfe und Priester würden niemals lügen. Das zu hören machte mich sehr zornig, und ich sah noch deutlicher, dass die Geistlichen leibhaftige Dämonen sind. In der Bibel heißt es: „Ihr seid vom Vater des Teufels, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Er war ein Mörder von Anfang an, und er stand nicht in der Wahrheit; weil Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er eine Lüge spricht, spricht er aus sich selbst heraus: denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ (Johannes 8,44) Nur Dämonen würden so mutwillig lügen und Gerüchte verbreiten, falsches Zeugnis ablegen, um die Menschen zu täuschen.

Sie brachten mich zur Residenz des Bischofs. Er lächelte über das ganze Gesicht und sprach salbungsvoll zu mir: „Du bist zurück – das verlorene Schaf ist heimgekehrt.“ Dann hieß er alle anderen hinausgehen, er wolle allein mit mir reden. Er sagte: „Vor einiger Zeit wolltest du deine Ausbildung fortsetzen, aber wir schlugen dir deinen Wunsch ab. Diesmal werden wir allen deinen Wünschen zustimmen, und du kannst an jede Universität gehen, die du willst. Viele Theologenschulen fehlt es an Dozenten und vielen Gemeinden an Priestern. Wenn du nicht an eine Uni willst, kannst du als Dozent an einem Priesterseminar arbeiten oder dir eine Gemeinde aussuchen, um dort als Pfarrer zu arbeiten. Du wirst nicht jünger, und die letzten Jahre waren schwer für dich. Wir haben Geld, ein Auto und ein Haus für dich bereit. Gib einfach den Östlichen Blitz auf, werde wieder Priester, und du bist aller Sorgen ledig.“ Ich war wirklich angewidert, als ich ihn das sagen hörte. Alles, woran diese Bischöfe dachten, waren Status, Geld und Name. Sie glaubten an den Herrn, aber sie folgten nicht Seinen Worten. Die Nachricht, dass der Herr wiedergekehrt war, interessierte sie nicht, sie wollten nur ihren eigenen Namen und Status schützen und versuchten wie die Wahnsinnigen, andere davon abzuhalten, Gottes Evangelium der letzten Tage anzunehmen. Würden ihr Status und ihr Name sie wirklich vor der Sünde bewahren? Also sagte ich zu Bischof Zhao: „Bischof, ich will das alles nicht. Als Satan den Herrn Jesus in Versuchung führte, benutzte er Geld und Ruhm, um Ihn dazu zu bringen, sich vor ihm zu verbeugen. Von wem stammen also diese Dinge, die du erwähnst, wirklich? Als du mich zum Priester geweiht hast, haben wir alle dem Herrn geschworen, ein Kreuz auf uns zu nehmen und Ihm ein Leben lang zu folgen. Jetzt ist der Herr wiedergekehrt und ich bin entschlossen, Ihm zu folgen. Keine noch so große Gegnerschaft oder Zurückweisung seitens der Kirche kann mich davon abhalten.“ Als er sah, dass er mich nicht locken konnte, warnte er mich: „Du solltest besser aufhören, den Kirchenmitgliedern vom Östlichen Blitz zu erzählen!“ Dann lud uns Bischof Zhao zum Essen ein, und einige meiner Verwandten waren auch dabei. Einer von ihnen sagte zu mir: „Du bist seit Generationen der einzige Priester in unserer Familie, und du bist ihr ganzer Stolz. Wir hätten nie gedacht, du würdest dich dem Östlichen Blitz anschließen. Dein Vater ist jetzt in den 80ern, und du predigst den Östlichen Blitz, anstatt dich um deine Eltern zu kümmern. Du hast dein Priestertum aufgegeben. Das ist ein Verrat am Herrn, und dafür wirst du in die Hölle kommen!“ Dann meldete sich mein Bruder zu Wort: „Ich habe viel auf mich genommen, damit du Priester werden konntest. Als du auf der Theologenschule warst, hatten wir kaum etwas zu essen, und ich hetzte mich ab, um dir Essen und Geld zu besorgen. Es war nicht leicht, dir zu deinem Priesteramt zu verhelfen. Und jetzt bist du bei dem Östlichen Blitz – du hast den Herrn verraten. Du bist kein Priester, und Geld ist dir egal. Hast du den Verstand verloren?“ Ich gab ihm zur Antwort: „Es ist wahr, dass ich deine Unterstützung brauchte, um Priester zu werden, aber warum sagst du, ich würde nicht nach Hause gehen, um mich um unsere Eltern zu kümmern? Als ich das Priestertum erwarb, schwor ich dem Herrn, mein Zuhause, meine Familie und die Möglichkeit zu heiraten aufzugeben, um Ihm ein Leben lang zu dienen. In der Bibel heißt es: ‚Wer Vater oder Mutter mehr liebt als Mich, ist Meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als Mich, ist Meiner nicht wert. Und wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und Mir nachfolgt, ist Meiner nicht wert.‘ (Mattäus 10,37-38) Du sagst, ich solle aufhören, das Evangelium zu verbreiten und nach Hause gehen, um ein guter Sohn zu sein, aber steht das im Einklang mit den Worten des Herrn? Unser Glaube bedeutet, ein Kreuz auf sich zu nehmen und das Evangelium zu verbreiten, es in viele Häuser zu tragen. Nun ist der Herr wiedergekehrt und führt das Werk des Gerichts aus, beginnend mit dem Haus Gottes, deshalb ist es eine sehr gerechte Sache, das Evangelium zu verbreiten.“ Bevor ich zu Ende sprechen konnte, streckte mein Bruder die Hand aus, als wolle er mich schlagen. Er sagte, ich hätte Generationen unserer Familie beschämt und er würde mir die Beine brechen, wenn ich weiterhin das Evangelium verbreite, und dann sagte er noch ein paar blasphemische Sachen. Danach hielt mich Bischof Zhao dort fest und ließ mich nicht gehen und sagte, ich brauche medizinische Hilfe. Wenn ich ginge, würde man mir folgen, ich hätte keine Freiheit mehr, wäre wie ein Verbrecher. Also habe ich einfach gebetet und mich auf Gott gestützt. Am vierten Tag konnte ich fliehen, als sie einen Moment nicht aufpassten. Ich kehrte zu den Brüdern und Schwestern zurück und verbreitete weiter das Evangelium.

Ich sah, wie der Klerus die Menschen nicht nur davon abhält, Gottes Stimme zu hören und den Herrn willkommen zu heißen, sondern auch all diese Taktiken anwendet, um Gläubige zu täuschen und sie auf einen Weg gegen Gott zu führen. Sie machen sie praktisch zu Opfergaben. Und meine Familie arbeitete gegen Gott, lästerte Ihn. Das waren alles die Folgen der Lügen des Bischofs und seiner Angriffe auf Gott. Ich erinnerte mich daran, wie der Herr die Pharisäer verflucht hatte: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler; weil ihr das Himmelreich vor den Menschen verschließt, denn ihr selbst geht nicht hinein; und diejenigen, die hineingehen, lasst ihr nicht ein. … Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler; denn ihr zieht übers Meer und durchs Land, um einen zu bekehren; und wenn er bekehrt ist, macht ihr ihn zum Kind der Hölle, zweimal mehr, als ihr selbst es seid.“ (Mattäus 23,13 u. 15) Die Bischöfe und Priester brachten auch Menschen dazu, sich der Religion anzuschließen, damit alle auf sie hören mussten und sich Gott widersetzen, und machten sie zu Kindern der Hölle. Sie waren Dämonen, die die Seelen der Menschen verschlangen! Das Wort des Allmächtigen Gottes sagt: „Es gibt jene, die die Bibel in prachtvollen Kirchen lesen und sie den ganzen Tag lang rezitieren. Unter ihnen ist jedoch nicht ein einziger, der den Zweck von Gottes Werk versteht. Nicht einer unter ihnen ist in der Lage, Gott zu kennen; erst recht kann keiner von ihnen mit dem Willen Gottes übereinstimmen. Sie sind alle wertlose, niederträchtige Menschen, die alle hoch oben stehen, um Gott zu belehren. Sie widersetzen sich Gott, vorsätzlich, sogar während sie Sein Banner tragen. Sie behaupten, an Gott zu glauben, und doch verzehren sie das Fleisch des Menschen und trinken dessen Blut. Alle derartigen Menschen sind Teufel, die die Seele des Menschen verschlingen, Anführer von Dämonen, die sich absichtlich jenen in den Weg stellen, die versuchen, den richtigen Weg einzuschlagen. Sie sind Stolpersteine, die jene behindern, die Gott suchen. Sie scheinen vielleicht von ‚gesunder Verfassung‘ zu sein, aber wie sollen ihre Anhänger wissen, dass sie nichts weiter als Antichristen sind, die die Menschen dazu anleiten, sich gegen Gott zu stellen? Wie sollen ihre Anhänger wissen, dass sie lebende Teufel sind, die sich dem Verschlingen menschlicher Seelen verschrieben haben?“ („Alle Menschen, die Gott nicht kennen, sind Menschen, die sich Gott widersetzen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Die Worte Gottes haben mir gezeigt, was für Menschen diese religiösen Führer wirklich sind. Sie rühmen sich immer mit ihrer Befugnis, Sünden zu vergeben. Wenn Gläubige sündigen, müssen sie vor ihnen niederknien und beichten, um Vergebung zu erlangen. So werden die Geistlichen in den Augen der Gemeindemitglieder wie Gott. Jetzt, da der Herr wiedergekehrt ist und die Wahrheiten zur Rettung der Menschheit ausdrückt, suchen sie nicht mehr und erlauben den Gläubigen nicht mehr, es anzunehmen, sondern verbreiten Lügen, urteilen, verdammen und verleumden die Kirche des Allmächtigen Gottes. Sie lieben weder Gott noch die Wahrheit, sondern nur Status und Geld, und sie sehnen sich nach den Vorteilen von Prestige. Sie wollen ihre Stellung und ihren Lebensunterhalt schützen, deshalb halten sie die Gläubigen fest gepackt und verschlingen die Seelen der Menschen, während sie vorgeben, Gott zu dienen. Sie sind echte Dämonen, Antichristen, die sich in der Kirche verstecken, die die Wahrheit hassen und Feinde Gottes sind. Nachdem ich immer wieder die Störungen durch die religiösen Führer erlebt hatte, sah ich deutlich, dass sie ein gegen Gott, gegen Christus gerichtetes Wesen haben. Es waren die Worte des Allmächtigen Gottes, wodurch ich mein Unterscheidungsvermögen entwickeln konnte und die mir Glauben und Kraft gaben, sodass ich ihre Versuchungen und Angriffe überwinden und erkennen konnte, dass sie ihrem Wesen nach Antichristen sind, mich von ihren Zwängen befreien und Gott folgen konnte. Ich habe persönlich erfahren, dass die Worte des Allmächtigen Gottes die Wahrheit und das Leben sind. Ich bin so dankbar für die Rettung durch Gott!

Die letzten Tage sind gekommen. Weißt du, wie man den Herrn begrüßt und ins Himmelreich entrückt wird? Kontaktiere uns sofort zur Diskussion!

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