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Ich lernte, mit anderen Menschen angemessen umzugehen

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Von Siyuan, Frankreich

Eines Tages kam Bruder Chen von unserer Kirche zu mir. Er sagte, er wolle in seiner Freizeit praktizieren, Zeugnis zu geben, und damit etwas von seiner Kraft dem Werk des Evangeliums widmen. Aufgrund meiner vergangenen Erfahrungen mit Bruder Chen wusste ich, dass er eine sehr arrogante Disposition besaß, und hatte daher ihm gegenüber eine vorgefasste Meinung und einige Vorurteile. Außerdem dachte ich, dass diejenigen, die Zeugnis geben, ein gewisses Niveau an Bibelwissen haben müssten. Sie müssten fähig sein, die Wahrheit klar zu vermitteln und die Fragen jener zu beantworten, denen wir das Evangelium verkündigen. Ich hatte das Gefühl, dass ihm diese Qualitäten fehlten, und stimmte ihm deshalb nicht zu. Als er das bemerkte, sagte er: „Wenn du meine Fähigkeiten betrachtest, denkst Du nicht, dass ich praktizieren kann, Zeugnis zu geben? Würde ich nicht mein Talent verschleudern, wenn ich kein Zeugnis geben würde?“ Als ich das hörte, wurde ich unwillig und dachte: „Denkst Du etwa, dass es leicht ist, Zeugnis zu geben? Wenn Du kein wirkliches Talent dafür hast, glaubst Du, dass Du diesen Dienst dann gut ausführen kannst? Du hältst zu viel von dir. Du kannst dich einfach nicht realistisch einschätzen!“ Später hielt ich über Bruder Chens Situation mit anderen Brüdern und Schwestern Austausch, um gemeinsam zu einem Urteil bezüglich seiner Situation zu kommen. Nachdem sie gehört hatten, was ich zu sagen hatte, meinten einige Brüder und Schwester auch, dass Bruder Chen in seinem Verhalten Arroganz gezeigt habe. Dies bestätigte mich in meiner Ansicht, dass meine Meinung über Bruder Chen tatsächlich richtig war. Ich war mir nie bewusst, dass ich ihn im Grunde aburteilte und mich mit anderen gegen ihn verschwor, als ich gedankenlos über Bruder Chen sprach, ohne die Wahrheit zu suchen, um ihn wirklich zu verstehen.

Einmal nahm ich zusammen mit Bruder Chen an einem Treffen teil. Als wir die Arbeitsregeln lasen, wie wir die Filme von Gottes Familie in unserem kirchlichen Leben ansehen könnten, meinte er: „Ich glaube, dass die Führungspersonen und Mitarbeiter nicht die Wirklichkeit der Wahrheit besitzen. Sie predigen bloß Worte und Lehren in Treffen und sie sind nicht fähig, die praktischen Schwierigkeiten zu lösen, vor denen unsere Brüder und Schwestern stehen. Wie gut, dass wir in unseren Treffen Filme jetzt ansehen können. Das wird uns helfen, die Wahrheit zu verstehen.” Er fuhr fort: „Zu Beginn hatte ich bei der Erfüllung meiner Pflicht große Schwierigkeiten, weil ich die Grundsätze nicht verstand. Doch jetzt, da ich die Grundsätze verstehe, merke ich, dass mir die Erfüllung dieser Pflicht viel leichter fällt und ich bei meiner Arbeit ungewöhnlich gute Ergebnisse erziele…“ Als ich das hörte, stiegen Abneigung und Widerstand in mir hoch. Ich dachte: „Du bist wirklich gut darin, die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Du benutzt den vom Heiligen Geist verwendeten gemeinschaftlichen Austausch, um uns Führungspersonen und Mitarbeiter schlechtzumachen. Zur gleichen Zeit hast du nicht vergessen, von dir selbst Zeugnis abzulegen und anzugeben. Du bist wirklich zu arrogant und unvernünftig …“ Danach begannen wir zu beraten, wie wir gemeinsam an den fünf Fragen arbeiten würden, die wir beim nächsten Treffen vermitteln sollten. Da bot sich Bruder Chen an, für drei der Fragen verantwortlich zu sein und schlug sogar Personen vor, die für die übrigen zwei zuständig sein sollten. Als ich dem Gruppenleiter die Verantwortung für das nächste Treffen übergeben wollte, fragte er diesen schnell mit sichtlichem Zweifel: „Denkst du, dass du das schaffst? Kannst du das wirklich?“ Man merkte an seiner Stimme, dass er dachte, nur er könne der Verantwortliche für das Treffen sein. Angesichts seines Verhaltens dachte ich: „Du bist sehr unvernünftig. Kannst du das wirklich? Du möchtest diese Gelegenheit nur als Bühne missbrauchen, um vor den Brüdern und Schwestern anzugeben. Du möchtest alle Aufmerksamkeit, aber das werde ich nicht zulassen.“ Um ihn daran zu hindern, sein Ziel zu erreichen, setzte ich mit meiner Autorität durch, dass es umorganisiert wurde und er nicht die Verantwortung bekam. In Anbetracht von Bruder Chens Verhalten fühlte ich eine große Abneigung ihm gegenüber und meine Vorurteile wuchsen immer mehr. Im Besonderen hatte ich mit ihm mehrmals über sein arrogantes Benehmen gesprochen. Er hatte es zwar mit Worten anerkannt, jedoch sah ich danach keine eindeutige Veränderung. Ich hatte daher den Eindruck, dass er ein außergewöhnliches Maß an Arroganz besaß. Er war derart übermäßig arrogant, dass ich dachte, er könne sich niemals ändern und wäre ein hoffnungsloser Fall. Und manchmal dachte ich sogar, er sei so arrogant, dass er im Grunde für seine jetzige Pflicht ungeeignet wäre. Ich sollte ihn einfach durch jemand anderen ersetzen.

Nach dem Treffen dachte ich über die Gedanken und Ideen nach, die ich währenddessen gezeigt hatte, und ich bereute sie etwas und fühlte mich sehr unwohl. Ich betete zu Gott: „Oh Gott! Ich hege viele Gedanken und Vorurteile gegenüber Bruder Chen. Ich denke, dass er sehr arrogant ist. Jedes Mal, wenn ich ihn nun reden höre, entstehen Abneigung und Widerstand in meinem Herzen. Ich möchte ihn sogar ersetzen. Oh Gott! Ich weiß, dass ich nicht richtig liege. Ich verstehe jedoch Deinen Willen nicht und ich weiß nicht, auf welchen Aspekt der Wahrheit ich mich einlassen soll. Oh Gott, bitte erleuchte und führe mich.“ Nachdem ich mein Gebet beendet hatte, dachte ich an einen Absatz aus einer Predigt: „Gibt es solche Gedanken auch in euren Herzen? Wenn ihr an jemanden denkt, denkt ihr zuallererst an seine Schwächen und zuerst daran, inwiefern diese Person verdorben ist. Stimmt das? Wenn ihr so denkt, dann werdet ihr niemals fähig sein, mit anderen Menschen normal auszukommen. … Aber weil er wirklich an Gott glaubt und der Wahrheit folgen möchte, wird es daher nicht lange dauern, bevor sich diese Verdorbenheit in ihm zu verändern beginnt und verschwindet. Genau so müssen wir dieses Problem betrachten und wir müssen Probleme mit einer Vision für Wachstum betrachten. Wir dürfen nicht auf die Schwächen eines Menschen fixiert sein und ihn dann auf immer verdammen und sagen, dass diese Person ihr ganzes Leben lang so bleiben wird, dass sie einfach so ist. Auf diese Weise würden wir ihn richten und einschränken! Gott sprach nicht so, als er die Menschen rettete, und sagte nicht, dass die Menschheit so verdorben und es daher sinnlos sei, sie zu retten, und dass dies nun das Ende der menschlichen Gattung sei. Gott sieht das überhaupt nicht so. Wir folgen nun also alle der Wahrheit. Wir möchten alle der Wahrheit folgen und wir glauben, dass wir, wenn wir nicht darin nachlassen, uns zumindest nach einigen Jahren gewiss etwas ändern können und dass wir letztendlich unsere Disposition vollständig ändern können und durch Gott perfektioniert werden. Ihr glaubt doch alle daran, nicht wahr? Wenn ihr so etwas glaubt, solltet ihr folglich daran glauben, dass andere Menschen auch diesen Glauben besitzen“ („Wie man normale zwischenmenschliche Beziehungen aufbaut“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben I“). Diese Textstelle aus einem gemeinschaftlichen Austausch zeigte mir klar meinen Zustand und ich schämte mich. Ich erkannte, wie arrogant und selbstgefällig meine Natur war. Ich benahm mich, als ob ich die Wahrheit besäße und als ob ich mit einem Blick jemanden exakt beurteilen und sein Wesen vollständig verstehen könnte. Als ich die Worte in der Predigt auf mich bezog, wurde mir bewusst: Bei meinen Treffen mit Bruder Chen empfand ich ihn als jung und stolz, wenn ich ihn seine arrogante Disposition durch das, was er sagte und wie er handelte, ausdrücken sah. Ich hatte den Eindruck, dass er überhaupt keine Selbsterkenntnis besaß. Ich richtete in meinem Herzen, dass er eine arrogante Person und völlig unvernünftig wäre und hegte keine Hoffnung auf Veränderung. Dadurch konnte ich ihn nie gerecht oder unvoreingenommen behandeln. Gott rettet Menschen, wann immer es auch möglich ist, und doch schränkte ich Bruder Chen auf jede erdenkliche Weise ein. Nun hatte Gott mich bloßgestellt und mich dazu veranlasst, meine Arroganz und Selbstgefälligkeit klar zu erkennen. Ich hatte meine eigenen Sichtweisen und Überzeugungen als Wahrheit angesehen und sie zu dem Maßstab erhoben, mit dem ich Menschen beurteilte – ich war völlig unvernünftig. Sah ich andere mit Grundsätzen und Maßstäben und schätzte sie ab? War meine Methode, Menschen anzusehen und einzuschränken, im Einklang mit der Wahrheit? Ich war weniger wert als eine Made. Wie war ich berechtigt, andere zu richten und zu verdammen? Gottes Worten sagen: „Die Menschen, die Gott rettet, sind jene mit verderbten Dispositionen infolge von Satans Verderbtheit; sie sind keine vollkommenen Menschen, ohne den geringsten Makel, sie sind auch keine Menschen, die in einem Vakuum leben“ („Der Lebenseintritt ist äußerst wichtig für den Glauben an Gott“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Wir wurden noch nicht perfektioniert und sind immer noch dabei, uns durch unsere Erfahrung von Gottes Werk schrittweise zu ändern. Obwohl wir vielleicht unsere verdorbenen Dispositionen ausdrücken oder einige Übertretungen begehen, wenn wir unsere Pflichten erfüllen, solange wir aufrichtig an Gott glauben und der Wahrheit folgen, sind wir fähig, uns zu ändern. Dennoch sah ich die anderen nicht mit einer Wachstumsperspektive. Stattdessen schränkte ich andere mit meinen eigenen Sichtweisen und meiner verdorbenen Disposition ein. Ich war wirklich so arrogant.

Dann las ich einen anderen Absatz aus Gottes Worten: „Nach welchem Grundsatz solltet ihr die Mitglieder von Gottes Familie behandeln? (Geht mit jedem Bruder und jeder Schwester fair um.) Wie behandelst du sie fair? Jeder hat kleine Fehler und Schwächen sowie gewisse Eigenheiten; alle Menschen sind selbstgerecht, haben Schwächen und Bereiche, die Mängel aufweisen. Du solltest ihnen mit liebendem Herzen helfen, nachsichtig und geduldig sein, nicht zu hart mit ihnen sein oder zu viel Aufhebens um jede Kleinigkeit machen. Bei jungen Menschen oder solchen, die noch nicht sehr lange an Gott glauben oder erst vor kurzem damit begonnen haben, ihre Pflicht zu erfüllen, oder gewisse besondere Anliegen haben, wenn du diese einfach an den Haaren packst und nicht mehr loslässt, dann würde man das als einen harten Umgang mit ihnen bezeichnen. Du übersiehst das Böse, das jene falschen Führer und Antichristen begehen. Wenn du aber bei deinen Brüdern und Schwestern unbedeutende Schwächen und Fehler entdeckst, weigerst du dich, ihnen zu helfen und machst stattdessen zu viel Aufhebens um derartige Dinge und urteilst über sie hinter ihrem Rücken und sorgst dadurch dafür, dass noch mehr Leute sie ablehnen, ausgrenzen und ächten. Was ist das für eine Art von Verhalten? Es ist ganz einfach das Handeln nach deinen persönlichen Vorlieben und deine Unfähigkeit, Menschen fair zu behandeln; das offenbart eine verdorbene satanische Disposition! Das ist eine Verfehlung! Wenn Menschen Dinge tun, schaut Gott zu; was immer du tust und denkst, Er sieht es! Wenn du die Prinzipien begreifen willst, dann musst du zunächst die Wahrheit verstehen. Sobald du die Wahrheit verstehst, kannst du den Willen Gottes begreifen; wenn du die Wahrheit nicht verstehst, dann verstehst du mit Sicherheit den Willen Gottes nicht. Die Wahrheit lehrt dich, wie du Menschen behandeln sollst, und sobald du das verstanden hast, wirst du wissen, wie man Menschen im Einklang mit Gottes Willen behandelt. Wie du mit anderen Menschen umgehen sollst, geht eindeutig aus Gottes Worten hervor und sie weisen deutlich darauf hin; wie sich Gott den Menschen gegenüber verhält, ist der Maßstab, nach dem sich die Menschen in ihrem Verhalten anderen gegenüber richten sollten. Wie verhält sich Gott jedem einzelnen Menschen gegenüber? Die geistige Statur einiger Menschen ist nicht ausgereift oder sie sind jung oder glauben erst seit kurzem an Gott. Die Natur und das Wesen einiger Menschen sind nicht schlecht oder bösartig; sie sind einfach in gewisser Weise unverständig oder es fehlt ihnen an Kaliber oder sie sind zu stark von der Gesellschaft verdorben worden. Sie sind nicht in die Wirklichkeit der Wahrheit eingetreten, weshalb es ihnen schwerfällt, nicht töricht oder aus Unwissenheit falsch zu handeln. Aus der Perspektive Gottes sind solche Dinge jedoch nicht von Belang; Er schaut nur auf die Herzen der Menschen. Wenn sie entschlossen sind, in die Wirklichkeit der Wahrheit einzutreten, dann haben sie die richtige Richtung eingeschlagen, und ist das ihr Ziel, dann beobachtet Gott sie, wartet auf sie, gibt ihnen Zeit und Gelegenheiten, die es ihnen ermöglichen, einzutreten. Gott streckt sie nicht mit einem Schlag nieder oder schlägt sie, sobald sie ihre Köpfe herausstrecken; Gott hat die Menschen nie so behandelt. Davon abgesehen, offenbart sich nicht gerade darin ihre verderbte Disposition, wenn Menschen auf diese Weise miteinander umgehen? Genau das ist ihre verderbte Disposition. Du musst dir anschauen, wie Gott mit unverständigen und törichten Menschen umgeht, wie Er jene mit einer nicht ausgereiften geistlichen Statur behandelt, wie Er mit den normalen Ausprägungen der verderbten Disposition der Menschen umgeht und wie Er jene behandelt, die boshaft sind. Gott verfügt über vielerlei Weisen, unterschiedliche Menschen zu behandeln und auch über unterschiedliche Möglichkeiten, die vielfältigen Zustände unterschiedlicher Menschen zu behandeln. Du musst die Wahrheit dieser Dinge begreifen. Sobald du diese Wahrheiten verstanden hast, ist es dir möglich, sie zu erfahren“ („Um die Wahrheit zu erlangen, musst du von den Menschen, Belangen und Dingen um dich herum lernen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Gottes Worte beschreiben sehr klar die Grundsätze und den Weg, wie man Menschen behandeln sollte. Sie erklären auch, dass Gottes Haltung gegenüber Antichristen und bösen Menschen voller Abscheu, Flüche und Bestrafungen ist. Solange diejenigen, deren geistliche Größe winzig ist, die von armseligem Format sind, die alle Arten von verdorbenen Dispositionen und Unzulänglichkeiten aufweisen, wahrlich an Gott glauben und bereit sind, der Wahrheit zu folgen, solange sie fähig sind, die Wahrheit sowohl anzunehmen als auch in die Praxis umzusetzen, ist Gottes Haltung ihnen gegenüber voller Liebe, Barmherzigkeit und Errettung. Aus Gottes Worten erkannte ich, dass Gott Grundsätze und Maßstäbe hat, wie Er jeden Menschen behandelt. Gott verlangt, dass wir die lieben, die Gott liebt, und jene hassen, die Gott hasst. Wir müssen gegenüber den Brüdern und Schwestern, die wahrlich an Gott glauben, tolerant und nachsichtig sein, und wir müssen ihnen Gelegenheit geben, Buße zu tun und sich zu ändern. Wir können Sie nicht einfach mit einem Schlag niederstrecken, wenn sie ihre verdorbene Disposition ausdrückten, denn das stimmt nicht mit Gottes Grundsätzen und Methoden, wie Menschen behandelt werden sollen, überein und es ist erst recht nicht Gottes Wille. Ich begann darüber nachzudenken, wie Bruder Chen die Lasten seiner Pflichten auf sich genommen hatte, wie er ein Gefühl für Verantwortung hatte und wie er zu praktischer Arbeit fähig war. Ich hatte noch nie seine Stärken und Verdienste vollständig in Betracht gezogen. Stattdessen war ich auf seine Verdorbenheit fixiert und ließ nicht davon ab und ich richtete und verdammte ihn. Meine Natur war wirklich böswillig!

Genau in diesem Moment dachte ich an eine Textstelle in Gottes Worten: „Die Haltung und Weise, in der Gott Adam und Eva behandelt, ist derjenigen ähnlich, wie menschliche Eltern Sorge um ihre eigenen Kinder zeigen. Sie ist auch so, wie menschliche Eltern lieben, behüten und sich um ihre eigenen Söhne und Töchter kümmern – real, sichtbar und greifbar. Statt sich in eine hohe und mächtige Position zu versetzen, hat Gott persönlich Felle verwendet, um Kleidung für den Menschen zu machen. Es spielt keine Rolle, ob dieser Pelzmantel verwendet wurde, um ihre Bescheidenheit zu bedecken oder sie vor der Kälte zu schützen. Kurz gesagt, diese Kleidung, die verwendet wurde, um den Körper des Menschen zu bedecken, wurde persönlich von Gott mit Seinen eigenen Händen gemacht. Anstatt sie einfach durch den Gedanken oder durch ein Wunder zu schaffen, wie die Menschen es sich vorstellen, hatte Gott rechtmäßig etwas getan, von dem der Mensch denkt, dass Gott es nicht tun könnte und nicht tun sollte. Dies mag eine einfache Sache sein, von denen einige nicht einmal denken, dass sie erwähnenswert wäre, aber sie erlaubt auch all jenen, die Gott folgen, aber zuvor voll vager Vorstellungen über Ihn waren, einen Einblick in Seine Echtheit und Schönheit zu gewinnen und Seine Treue und bescheidene Natur zu sehen. Sie sorgt dafür, dass unerträglich arrogante Menschen, die denken, sie sind hoch und mächtig, ihre eingebildeten Köpfe in Scham im Angesicht von Gottes Echtheit und Demut senken“ („Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Jedes der Worte Gottes erwärmte mein Herz. Ich konnte Gottes Interesse und Empathie für Menschen fühlen und, dass Seine Fürsorge und Besorgnis wahrhaftig waren. Als Adam und Eva Gottes Gebot nicht gehorchten und die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, hatte Gott, obwohl Er sich vor ihnen versteckte und sie aus dem Garten Eden vertrieb, immer noch Mitleid mit ihnen und fertigte höchstselbst Kleidung aus Tierhäuten für sie an. Gott ist wirklich wunderbar und Seine Disposition ist wirklich schön und gut. Seine Haltung gegenüber verdorbenen Menschen und Menschen, die Übertretungen begehen, ist voller Geduld. Durch Sein Mitleid ist Er fähig, die menschliche Ignoranz, Schwachheit und Unreife zu vergeben. Er schenkt dem Menschen Zeit und die Gelegenheit, Buße zu tun. Während Er wartet, schenkt Er dem Menschen fortwährend Wahrheit, auf die er sich einlassen kann. Gottes Errettung des Menschen ist so real. Gott ist treu und Seine Liebe zum Menschen ist real, überhaupt nicht falsch oder geheuchelt, sondern konkret und wahrnehmbar. Als ich über all das nachdachte, stiegen mir Tränen in die Augen und ich begann, zu weinen. Ich begann, über alles, was ich erlebt hatte, nachzudenken. Da ich mich nicht auf die Grundsätze eingelassen hatte, unterbrach und störte ich das Werk der Kirche, während ich die Führungspersonen und Arbeiter korrigierte. Trotzdem beseitigte oder bestrafte mich Gott nicht. Stattdessen benutzte Er den Bericht, den meine Brüder und Schwestern verfassten, um mich zum Nachdenken, zur Buße und Veränderung zu bringen, sodass ich meine Pflichten gemäß den Grundsätzen erfüllen konnte. Als ich negativ und schwach war, gebrauchte Gott Seine Worte, um mich zu trösten und zu unterstützen. Er brachte auch die Brüder und Schwestern, die bei mir waren, dazu, mir Seinen Willen zu vermitteln. Dies stärkte mich sehr. In Zeiten, in denen ich Übertretungen beging oder Fehler in meiner Arbeit machte, als ich Missverständnisse hegte und gegenüber Gott zurückhaltend war und negativ und nachlässig in meiner Arbeit wurde, erleuchtete und führte mich Gott durch Seine Worte, sodass ich Seinen Willen verstehen konnte und Seine Liebe und Seine Errettung erkannte. Daraufhin war es mir möglich, meine negative Einstellung und die Missverständnisse hinter mir zu lassen … Hatte Gott nicht all dies schon vor langer Zeit für mich getan? Als ich Gottes grenzenlose Liebe für mich erkannte, schmolz mein eigensinniges und gefühlloses Herz durch Gottes aufrichtige Liebe. Ich sprach ein Gebet der Buße zu Gott: „Oh Gott! Wieder und wieder war ich ungehorsam und widersetzte mich Dir. Trotzdem behandelst Du mich immer noch mit Liebe und Toleranz und zeigst Verständnis für meine Schwächen. Wieder und wieder gebrauchtest Du Worte, um mich zu erleuchten, mich zu führen, zu unterstützen und zu versorgen. Du führtest mich bis heute Schritt für Schritt. Ich bin es nicht wert, dass Du so viel Sorge und Mühe darauf verwendest, mich zu retten. Oh Gott! Deine Liebe zu mir ist unbeschreiblich. Während Du geduldig wartest, dass ich mich verändere, schenkst Du mir auch Gelegenheiten zur Buße. Ich will nichts mehr, als von jetzt an in Übereinstimmung mit Deinem Willen und Deinen Anordnungen zu praktizieren. Ich möchte mich auf die Grundsätze der Wahrheit stützen, wie ich jeden Bruder und jede Schwester behandle, die wahrlich an Dich glauben.“

Später las ich eine andere Textstelle in einer Predigt, die so lautete: „Du bist zum Beispiel eine Führungsperson und solltest für die Brüder und Schwestern verantwortlich sein. Nehmen wir an, es gibt da einen Bruder oder eine Schwester, der bzw. die nicht der Wahrheit und nicht dem richtigen Weg folgt. Was sollst Du tun? Du musst dieser Person helfen. Diese Hilfe beinhaltet, sie zu beschneiden und dich um sie zu kümmern. Sie beinhaltet Tadel und Kritik. Dies ist die richtige Art, zu helfen. Dies alles ist Liebe. Ist es nötig, sie zu überreden oder einen beratenden Ton anzuschlagen? Nicht unbedingt. Wenn es nötig ist, sie zu beschneiden und dich um sie zu kümmern, dann tu das. Leg bloß, was bloßgelegt werden sollte. Dies gilt, weil du eine Führungsperson und ein Arbeiter bist. Wenn du nicht hilfst, wer wird es dann tun? Dies ist die Pflicht, die du erfüllen sollst“ („Wie man Gottes Werk erfahren muss, um Errettung zu erlangen und perfektioniert zu werden“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben VI“). Durch diesen gemeinschaftlichen Austausch lernte ich, dass eine Führungsperson oder ein Arbeiter, die bzw. der wahrhaftig die Wirklichkeit der Wahrheit besitzt, ihre bzw. seine Brüder und Schwestern mit Grundsätzen behandelt. Er weiß, was seine Verantwortung und sein Auftrag sind. Er ist fähig, sich auf die Grundsätze der Wahrheit zu verlassen, um mit Menschen gemäß ihrer Natur und ihres Wesens umzugehen. Er ist fähig, Menschen bei ihren Verdorbenheiten und Mängeln praktisch zu helfen. Er weiß, wann er ihnen mit einem liebenden Herzen helfen und wann er streng mit ihnen umgehen sollte, sie beschneiden und zurechtweisen muss. Er ist fähig, sich angemessen zu verhalten, Grundsätze zu haben und behandelt Brüder und Schwestern, die eine Verdorbenheit ausgedrückt haben, nicht willkürlich wie Feinde. Ich dachte wieder daran, wie ich Bruder Chen behandelt hatte. Als ich ihn seine arrogante Disposition offenlegen sah, half ich ihm nicht, noch unterstützte ich ihn auf praktische Art und Weise. Ich analysierte nicht seine arrogante Natur, um ihm zu helfen, das Wesen seiner Natur kennenzulernen oder die gefährlichen Konsequenzen klar zu sehen, sollte sich seine arrogante Disposition nicht verändern. Stattdessen hatte ich ihn willkürlich gerichtet, ausgeschlossen und verdammt. Ich gab sogar meine Vorurteile ihm gegenüber hinter seinem Rücken an andere weiter. Ich zeigte keinerlei Toleranz oder Geduld, geschweige denn, dass ich ihm mit einem liebenden Herzen begegnet wäre. In diesem Augenblick erkannte ich, dass ich in meinem Verhalten gegenüber diesem Bruder keine Grundsätze der Wahrheit hatte, und dass ich weder meine Pflicht noch meine Schuldigkeiten erfüllte. Ich verstand Gottes Willen und fand den Weg der Praxis. Infolgedessen ging ich zu Bruder Chen. Ich wies auf seine Probleme hin und bot meine Hilfe und Unterstützung an. Gleichzeitig befasste ich mich mit ihm und stutzte ihn zurecht. Ich analysierte seine falschen Sichtweisen bezüglich des Strebens und den falschen Weg, den er gerade beschritt. Ich hielt mit ihm auch Gemeinschaft über Gottes heiliges Wesen und Seine Disposition, die keine Beleidigung duldet, aus … Gott sei Dank für Seine Weisungen. Durch mein Gespräch mit ihm gewann Bruder Chen ein gewisses Verständnis seiner eigenen arroganten Natur und seiner Verdorbenheit, die er ausgedrückt hatte. Er sagte: „Obwohl ich weiß, dass ich sehr arrogant bin, bestätige ich oft nur durch meine Worte. Ich analysierte noch nie meine eigene arrogante Natur tiefgehend und hasste sie erst recht nicht wahrhaftig. Nur dadurch, dass du mir diese Dinge heute zeigtest, entdeckte ich jetzt, dass mein eigener Zustand äußerst schlimm und gefährlich ist. Gott ist nicht in meinem Herzen und ich respektiere niemanden. Ich denke immer, dass ich kompetent bin. Besonders, wenn die Arbeit gute Ergebnisse erzielt, dann beraube ich nicht nur Gott seines Ruhmes, sondern ich werde sogar noch arroganter und hochnäsiger, weil ich den Eindruck habe, dass ich ein toller Mensch sei. Ich bin auf dem Weg des Antichristen, vollbringe böse Taten und widersetze mich Gott. Heute gaben deine Warnung und Hilfe mir Gelegenheit, über mich selbst nachzudenken, Buße zu tun und mich zu ändern …“ Als ich ihn das sagen hörte, war ich wirklich gerührt. Ich fühlte zutiefst, dass ich meine Pflichten nicht gut erfüllt hatte, und dass ich kein mitfühlendes Herz besaß. Ich hatte meinem Bruder keine Hilfe oder Unterstützung gewährt. Stattdessen hatte ich seine Verdorbenheit begierig aufgegriffen und ihn verdammt. Es waren das Gericht und die Züchtigung der Worte Gottes, die mich erretteten, die mich klar erkennen ließen, dass ich eine arrogante und heimtückische Natur besaß, und die meine absurde Sichtweise korrigierten. Ich las weiter im Text dieser Predigt: „Man kann behaupten, dass all jene Menschen, die die Wahrheit wirklich lieben und den Willen haben, nach der Vervollkommnung zu streben, eine wahnsinnig arrogante und selbstgerechte Disposition haben. Solange sie imstande sind, die Wahrheit, die Zurechtstutzung und den Umgang zu akzeptieren und der Wahrheit absolut zu gehorchen, egal unter welchen Umständen, dann können Menschen dieser Art die Errettung erreichen und vollkommen gemacht werden. In der Tat, es gibt keine Menschen, die von einem wahren guten Kaliber sind und den richtigen Willen haben und nicht wahnsinnig arrogant sind. Das ist eine Tatsache. Gottes auserwähltes Volk muss differenzieren können. Sie dürfen nicht festlegen, dass jemand kein guter Mensch ist und nicht errettet und vollkommen gemacht werden kann, weil er extrem arrogant und selbstgerecht ist. Ganz gleich wie wahnsinnig arrogant ein Mensch ist, solange er von gutem Kaliber ist und nach der Wahrheit streben kann, ist er ein Mensch, den Gott vervollkommnen will. Die Bedingungen für Gottes Vervollkommnung der Menschen sind hauptsächlich, dass man ein guter Mensch ist, von gutem Kaliber und nach der Wahrheit strebt. Wenn das Kaliber eines Menschen zu schlecht ist und er vom Anfang bis zum Ende es nicht schafft, die Wahrheit zu verstehen, dann ist er, mag seine Disposition auch extrem demütig und ganz und gar nicht arrogant sein, ein Nichtsnutz und nicht der Vervollkommnung wert. An dieser Stelle muss man Gottes Absichten verstehen. Wenn ein Mensch von gutem Kaliber ist, dann hat er den Willen und ist nicht arrogant und selbstgerecht – aber solch einen Menschen gibt es nicht. Das ist gänzlich eine Verkleidung und ein fingiertes, äußerliches Erscheinungsbild. Man muss wissen, dass die verdorbene Menschheit eine wahnsinnig arrogante und selbstgerechte Natur hat. Das ist eine unbestreitbare Tatsache“ („Nur Menschen, die Gottes Urteil und Züchtigung wirklich akzeptieren und befolgen, streben wahrlich nach der Wahrheit“ in „Sammlung von Predigten – Versorgung für das Leben“). Dieser gemeinschaftliche Austausch half mir, klar zu verstehen, wie ich mit Menschen umgehen sollte, die eine arrogante Disposition haben. Ich erfuhr, dass es für Menschen mit einer arroganten Disposition möglich ist, sich zu ändern, und der Schlüssel liegt darin, ob sie fähig sind, der Wahrheit zu folgen und sie anzunehmen oder nicht. Falls sie fähig sind, die Wahrheit anzunehmen, sowie Gottes Gericht und Züchtigung und den Umgang und die Beschneidung annehmen, können sie sich durchaus ändern und von Gott perfektioniert werden. Als ich mir jetzt Bruder Chens Situation noch einmal ansah, wurde mir bewusst, dass er noch jung war und daher noch nicht sehr lange an Gott glaubte und noch nicht viel von Gottes Gericht und Züchtigung erlebt hatte. Eine arrogante und hochnäsige Disposition auszudrücken, war also ziemlich normal für ihn. Wir wurden von Satan verdorben und wir unterstehen der Kontrolle unserer arroganten Dispositionen, also suchen wir das Rampenlicht und geben gerne an. Das ist eine weit verbreitete Eigenschaft verdorbener Menschen. Drückte nicht auch ich regelmäßig Arroganz und Eitelkeit aus? Warum denke ich, dass ich mich ändern kann, er aber nicht? Warum sind die Maßstäbe, die ich an mich anlege, niedriger als die, die ich an ihn anlege? Bedeutet das nicht, dass ich sogar noch arroganter als er bin? Es ist nicht gerecht, ihn so zu behandeln. Als mir dies bewusst wurde, konnte ich meine Voreingenommenheit und Vorurteile, die ich gegen Bruder Chen hegte, ablegen. Ich fühlte, dass das Wesen seiner Natur nicht schlecht war. Er hatte die Entschlossenheit, der Wahrheit zu folgen, und nur seine arrogante Disposition war etwas stärker, und ich verstand, dass ich ihm mit einem liebenden Herzen helfen und meine Verantwortung wahrnehmen sollte.

Dank sei Gott für Seine Erleuchtung und Weisung. Durch dieses Erlebnis lernte ich, dass diejenigen, die in ihren verdorbenen Dispositionen leben und andere nicht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen von Gottes Worten behandeln, und die zu einem korrekten Umgang mit den Stärken und Schwächen anderer nicht fähig sind, ihre Mitmenschen nicht gerecht behandeln können. Nicht nur werden sie ihren Brüdern und Schwestern physischen und psychischen Schaden zufügen, sondern sie werden auch deren Zugang zum Leben aufhalten. Sie können anderen sogar das Leben schwer machen oder sie bestrafen, indem sie den Weg des Antichristen einschlagen. Dank sei Gott für das Werk des Gerichts und der Züchtigung, das er während dieser Zeit an mir vollbrachte. Als ich in meiner rebellischen Disposition lebte und unfähig war, meinen Bruder in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Wahrheit zu behandeln, führte Gott umgehend sein Gericht und seine Züchtigung aus, um mich rechtzeitig zu retten, und er brachte mich dazu, meine eigene arrogante und böswillige Disposition zu erkennen. Als ich zu Gott zurückkehrte, mich selbst zurücknahm und die Wahrheit suchte, gewann ich Gottes Weisungen und Führung – ich verstand aus Gottes Worten, wie ich mit Menschen mit Grundsätzen umgehen musste. Als ich Bruder Chen gemäß Gottes Worten behandelte, erfuhr ich wahrlich geistlichen Frieden und Halt. Darüber hinaus konnte ich durch die Stärken des Bruders Dinge entdecken und lernen und so meine eigenen Unzulänglichkeiten wettmachen. Ich erfuhr, wie süß es ist, Gottes Worte in die Praxis umzusetzen. Es waren Gottes Werk und seine Weisungen, die mir erlaubten, Wahrheiten zu verstehen und etwas Verständnis meiner eigenen Verdorbenheit und Unzulänglichkeiten zu gewinnen. Gleichzeitig fühle ich wirklich, dass es sehr wichtig ist, mit anderen Menschen in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Wahrheit umzugehen. Ich wünsche mir nur, dass ich weiterhin Gottes Wort in die Praxis umsetze, wenn ich meine Pflichten erfülle, und dass ich jeden Einzelnen meiner Brüder und Schwestern in Übereinstimmung mit der Wahrheit der Worte Gottes behandle.

 

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