Seine Verantwortung zu scheuen hat Folgen

Mrz 30, 2023

Von Xiaomo, Spanien

An einem Tag im Februar 2021 teilte mir ein Leiter mit, dass ich die Verantwortung für mehrere Kirchen übernehmen solle, deren Mitglieder alle Neulinge waren, die das Evangelium gerade erst angenommen hatten. Ich war ziemlich überrascht. Ich hatte immer bei der Evangeliumsarbeit mitgewirkt und noch nie die Verantwortung für die Arbeit der Kirche getragen. Ich hatte keine Erfahrung mit der Bewässerung von Neuankömmlingen und konnte auch kein Spanisch sprechen. Ich war mir sicher, dass ich auf viele Probleme und Schwierigkeiten stoßen würde. Ich hatte keine Ahnung, wie ich sie lösen könnte. Neue Gläubige sind wie neugeborene Babys. Wenn sie nicht rechtzeitig bewässert werden, werden sie die Wahrheit nicht verstehen und keine Wurzeln auf dem wahren Weg schlagen. Wenn sie den Glauben aufgeben würden, beginge ich dann nicht Böses? Ich könnte entlassen oder sogar ausgeschlossen werden. Mein Vorgänger in dieser Position war wegen schlechter Leistungen entlassen worden. Die Arbeit in diesen Kirchen hatte gerade erst begonnen, und vieles befand sich noch in der Versuchsphase. Es war nicht einfach. Ich dachte nicht, dass ich das schaffen könnte. Aber ich wusste, dass mir diese Aufgabe übertragen worden war, und ich konnte sie nicht ablehnen. Ich konnte meine Gefühle jedoch einfach nicht zur Ruhe bringen. Vorher lief es bei meiner Evangeliumsarbeit so gut. Jeden Monat legte ich vor vielen Menschen Zeugnis ab für Gott. Aber die Arbeit für diese Kirchen war schwierig, und ich könnte abgesetzt werden, wenn ich schlechte Arbeit leistete. Ich hatte viele Bedenken und war nicht sicher, ob ich gute Arbeit leisten könnte. Ich wollte ständig wieder zurück und das Evangelium predigen. Also betete ich zu Gott, und bat Ihn, mich zu leiten, um Seinen Willen zu verstehen und mich zu unterwerfen.

Am nächsten Tag erklärte mir ein Bruder einige der Probleme. Er sagte: „Immer mehr Menschen nehmen Gottes Werk der letzten Tage an. Als die Kirchen aufgeteilt wurden, verhielten sich einige Kirchenleiter unverantwortlich und ließen Mitglieder außen vor. Es gibt keine Gruppenversammlungen für sie und sie können Gottes Worte nicht lesen, wie die Mitteilungen einiger Neuankömmlinge zeigen.“ Als ich die Nachrichten öffnete, die er mir weitergeleitet hatte, sah ich eine, in der stand: „Bruder, gehörst du zur Kirche des Allmächtigen Gottes? Ich bin nicht in der Versammlungsgruppe der Kirche. Ich würde gerne online Gemeinschaft halten über die Worte des Allmächtigen Gottes. Kannst du mir dabei helfen? Ich bin traurig, dass ich die Worte des Allmächtigen Gottes jetzt nicht essen und trinken kann.“ Ein anderer Neuankömmling sagte: „Bruder, ich kann die Worte des Allmächtigen Gottes nicht essen und trinken. Ich bin nicht in Gottes Haus und deshalb bin ich wirklich unglücklich. Kannst du mir helfen, Versammlungen zu finden?“ Und einige warteten jeden Tag sehnsüchtig auf Versammlungen, doch die Leiter sahen keine für sie vor. Dieser Bruder war verärgert und sagte: „Ich weiß nicht, wie du sie bewässerst. Egal wie beschäftigt du bist oder wie hart deine Arbeit ist, ist es nicht ärgerlich für dich, wenn du siehst, dass diese Menschen, die das Evangelium angenommen haben, sich nicht versammeln oder Gottes Worte lesen können? Wenn wir uns ein wenig um sie kümmern würden, wären sie nicht aus dem Haus Gottes ausgeschlossen.“ Als ich das von ihm hörte und ihre Nachrichten sah, fühlte ich mich schrecklich, und ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Aufgrund unserer Versäumnisse wurden neue Gläubige aus dem Haus Gottes ausgeschlossen. Sie konnten weder das Kirchenleben erfahren noch die Worte Gottes lesen, was ihrem Leben schadete. Aber was mich betrifft, sah ich all diese Probleme in den Kirchen, aber ich übernahm keine Verantwortung. Ich trug keine für ihre Leben keine Bürde. Ich dachte nicht darüber nach, wie ich ihr Kirchenleben schnell wieder in Ordnung bringen könnte. Ich wollte einfach nur flüchten. Ich war so selbstsüchtig! Ich dachte an Gottes Worte: „Ihr alle sagt, dass ihr Gottes Bürde berücksichtigen würdet und das Zeugnis der Kirche verteidigen werdet, doch wer unter euch hat wirklich Gottes Bürde berücksichtigt? Frag dich selbst: Bist du jemand, der Rücksicht auf Seine Bürde genommen hat? … Kannst du zulassen, dass Meine Absichten sich in dir erfüllen? Hast du im entscheidendsten aller Momente dein Herz geopfert? Bist du jemand, der Meinen Willen tut? Stell dir selbst diese Fragen und denke oft über sie nach(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 13). Jedes Wort von Gott fühlte sich an, als wäre es direkt an mich gerichtet. Ich war deprimiert und fühlte mich so schuldig. Ich wurde mit der Arbeit dieser Kirchen beauftragt, damit ich auf Gottes Willen bedacht war. Ich musste mit den Brüdern und Schwestern eines Sinnes sein, um sie zu bewässern, damit sie sich versammeln, Gottes Worte lesen und auf dem wahren Weg Wurzeln schlagen konnten. Diese Kirchen waren gerade erst gegründet worden, und es gab noch viele Probleme, die dringend gelöst werden mussten, aber ich berücksichtigte den Willen Gottes nicht. Seit ich diese Pflicht übernommen hatte, dachte ich nur noch an meine eigene Zukunft und fürchtete, dass ich entlarvt werden und es für mich kein Ergebnis geben würde, wenn ich keine gute Arbeit leistete. Ich trug weder eine Bürde, noch hatte ich bei meiner Pflicht einen Sinn für Verantwortung. Ich war so verachtenswert, und es fehlte mir an Menschlichkeit! Hinter dem Bruder, der mir die Nachrichten der Neuankömmlinge übermittelte, steckte der Wille Gottes. Mein gefühlloses Herz sollte erweckt werden, damit ich die Verantwortung, die ich übernommen hatte, erkennen und für die Arbeit eine wirkliche Bürde tragen konnte. Ich betete zu Gott, nicht mehr an meine eigene Zukunft zu denken, sondern mich auf Ihn zu stützen, meine Pflicht anzunehmen und sorgsam zu erfüllen. mit den anderen nach der Wahrheit zu suchen und so bald wie möglich die Probleme der Kirchen zu lösen.

Dann organisierte ich einige Leute, die sich um die Neuankömmlinge kümmerten, die keine Versammlungen hatten. Ich versuchte auch, ein echtes Verständnis der Arbeit aller Kirchen zu entwickeln. Viele Kirchen waren gerade erst gegründet worden; gab es einige neue Betreuer, die nicht wussten, wie sie ihre Arbeit machen sollten, und einige von ihnen wurschtelten sich einfach durch und kümmerten sich nicht zeitnah genug um die Probleme der neuen Gläubigen. Sie brauchten Hilfe oder mussten abgesetzt werden. Vor allem nahmen einige Neulinge nicht mehr an den Versammlungen teil, weil die Pastoren ihrer früheren Kirchen sie irreführten, und es wurden immer mehr. Ich konnte nicht umhin, mir Sorgen zu machen, als ich diese Probleme sah. Wäre ich schon eine Weile dafür zuständig, aber unsere Arbeit nicht besser würde, wäre ich unbestreitbar verantwortlich dafür, und würde mit der Zeit sicher entlarvt werden. Ich war noch deprimierter. Ich machte den Eindruck, als wäre ich ständig damit beschäftigt, hin und her zu eilen, aber in meinem Herzen spürte ich so viel Druck. Am Ende des Monats stellte ich fest, dass die Zahl der neuen Gläubigen, die nicht an den Versammlungen teilnahmen, gestiegen war. Ich war wie gelähmt. Ich dachte, ich hätte diese Aufgabe gerade erst übernommen, wenn ich bald zurückträte, würde ich es vermeiden, Böses zu tun und die Arbeit zu verzögern. Wenn ich so weitermachte und die Probleme der neuen Gläubigen nicht gelöst würden und sie die Kirche verließen, hätte ich großes Unheil angerichtet. Dann könnte ich entlassen werden oder sogar meinen Bestimmungsort und mein Ergebnis ruiniert haben. Ich dachte immer häufiger daran, aufzugeben und schließlich beschloss ich, genau das zu tun. Bei diesem Gedanken stand ich auf und plötzlich war mir unglaublich schwindelig. Alles schien sich zu bewegen, und ich war kurz davor, ohnmächtig zu werden. So etwas hatte ich noch nie erlebt, und ich fragte mich, ob es am Stress lag. Ich erzählte es einer Schwester, die mit mir Gemeinschaft hielt. Was da plötzlich geschah, war Gottes Wille, und es sollte eine Lehre daraus gezogen werden. Als ich das hörte, beruhigte ich mich, ich suchte in meinem Inneren und dachte nach. betete zu Gott und bat Ihn um Erleuchtung, um meine Verdorbenheit zu verstehen.

Ich las einen Abschnitt aus Gottes Worten, den zweiten Abschnitt auf Seite 672. „Gottes Worte essen und trinken, die Praxis des Gebets, Gottes Bürde akzeptieren und die Aufgaben annehmen, die Er dir anvertraut hat – all dies dient dem Zweck, einen Weg vor dir zu haben. Je mehr die Bürde dessen, womit Gott dich betraut hat, auf dir lastet, desto leichter wird es für dich sein, von Ihm vervollkommnet zu werden. Manche sind nicht bereit, sich im Dienst an Gott mit anderen abzustimmen, selbst wenn sie dazu aufgefordert worden sind; das sind faule Leute, die nur in Bequemlichkeit schwelgen wollen. Je mehr von dir verlangt wird, in Abstimmung mit anderen zu dienen, desto mehr Erfahrung wirst du gewinnen. Da du mehr Bürden und mehr Erfahrungen hast, wirst du mehr Gelegenheiten bekommen, um vervollkommnet zu werden. Wenn du Gott mit Aufrichtigkeit dienen kannst, wirst du daher auf Gottes Bürde achten; somit wirst du mehr Gelegenheiten haben, von Gott vervollkommnet zu werden. Nur eine solche Gruppe von Menschen wird zum jetzigen Zeitpunkt vervollkommnet. Je mehr der Heilige Geist dich berührt, desto mehr Zeit wirst du darauf verwenden, auf Gottes Bürde zu achten, desto mehr wirst du von Gott vervollkommnet werden, desto mehr wirst du von Ihm gewonnen werden – bis du am Ende zu einem Menschen wirst, den Gott einsetzt. Momentan gibt es einige, die keine Bürden für die Kirche tragen. Diese Leute sind nachlässig und schlampig, und sie interessieren sich nur für ihr eigenes Fleisch. Solche Menschen sind äußerst selbstsüchtig und sind außerdem blind. Du wirst keine Bürde tragen, wenn du nicht imstande bist, diese Sache klar zu erkennen. Je mehr du auf Gottes Willen achtest, desto größer die Bürde, die Er dir anvertrauen wird. Selbstsüchtige Menschen sind nicht bereit, solche Dinge zu durchleiden; sie sind nicht bereit, den Preis zu zahlen, und infolgedessen werden sie Gelegenheiten verpassen, von Gott vervollkommnet zu werden. Schaden sie sich nicht selbst? Wenn du jemand bist, der auf Gottes Willen achtet, wirst du eine wahre Bürde für die Kirche entfalten. Anstatt dies eine Bürde zu nennen, die du für die Kirche trägst, wäre es im Grunde besser, es eine Bürde zu nennen, die du im Interesse deines eigenen Lebens trägst – denn der Zweck dieser Bürde, die du für die Kirche entfaltest, ist, dass du solche Erfahrungen verwendest, um von Gott vervollkommnet zu werden. Wer auch immer die größte Bürde für die Kirche trägt, wer auch immer eine Bürde trägt, um in das Leben einzutreten – diese Menschen werden folglich jene sein, die von Gott vervollkommnet werden. Hast du das klar erkannt? Wenn die Kirche, bei der du bist, wie Sand zerstreut ist, du aber weder besorgt noch beunruhigt bist, und sogar wegschaust, wenn deine Brüder und Schwestern Gottes Worte nicht auf normale Weise essen und trinken, dann trägst du keine Bürden. An solchen Menschen erfreut sich Gott nicht. Gott erfreut sich an solchen Menschen, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten und auf Gottes Willen achten. Deshalb solltet ihr hier und jetzt Gottes Bürde gegenüber achtsam werden; ihr solltet nicht darauf warten, dass Gott Seine gerechte Disposition der ganzen Menschheit offenbart, bevor ihr Gottes Bürde gegenüber achtsam werdet. Wäre es dann nicht zu spät? Jetzt ist eine gute Gelegenheit, um von Gott vervollkommnet zu werden. Wenn du zulässt, dass dir diese Gelegenheit entgeht, wirst du es für den Rest deines Lebens bereuen, genau wie Mose das gute Land von Kanaan nicht betreten konnte und er es für den Rest seines Lebens bereute und von Reue erfüllt starb. Sobald Gott Seine gerechte Disposition allen Völkern offenbart hat, wirst du voller Reue sein. Selbst wenn Gott dich nicht züchtigt, wirst du dich aufgrund deiner eigenen Reue selbst züchtigen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Achte auf Gottes Willen, um Vollkommenheit zu erlangen). Anhand dieses Abschnitts aus Gottes Worten erkannte ich, dass eine Bürde für Gottes Auftrag zu tragen damit zusammenhängt, ob jemand vervollkommnet werden kann. Je größer die Bürde ist, die jemand trägt, desto mehr achtet er auf die Bürde Gottes, und desto mehr wird er von Gott gesegnet. Diejenigen jedoch, denen es völlig an Verantwortung gegenüber der kirchlichen Arbeit und ihrer Pflicht mangelt, und die nur sich selbst schützen, ohne die Interessen der Kirche zu wahren, sind allesamt egoistische und verachtenswerte Menschen, die von Gott nicht perfektioniert werden können. Ich dachte darüber nach, wie selbstsüchtig ich war. Ich war nicht bereit, eine wahre Bürde auf mich zu nehmen oder den Willen Gottes zu berücksichtigen, sondern dachte nur an meine eigene Zukunft. Als es mehr Neuankömmlinge gab, die sich nicht regelmäßig trafen, suchte ich nicht umgehend nach Lösungen, um sie zu unterstützen. Stattdessen machte ich mir Sorgen, entlarvt und ausgeschlossen zu werden, wenn ich bei meiner Pflicht blieb. Um mich selbst zu schützen, wollte ich von dieser Pflicht zurücktreten. Ich war Gott in keiner Weise treu ergeben. Ich dachte bei meiner Pflicht nur an meine eigenen Interessen. Wenn ich keinen Nutzen daraus ziehen konnte und zusätzlich leiden und Verantwortung übernehmen musste, wollte ich weglaufen, um mir einen Ausweg zu bewahren. Wenn die Dinge gut liefen, machte ich die Arbeit sehr gerne, aber wenn Probleme auftauchten und meine eigene Zukunft bedroht war, wollte ich aufgeben. Ich war nicht aufrichtig zu Gott und hatte kein ehrliches Herz. Ich war ein gerissener, selbstsüchtiger, gemeiner Mensch, auf den man sich nicht verlassen konnte. Gott würde einen so selbstsüchtigen und gerissenen Menschen wie mich nicht perfektionieren. Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr hasste ich mich dafür, dass ich kein Gewissen hatte. Ich war nicht würdig, vor Gott zu leben. Ich war voller Schuldgefühle und Reue.

Warum denken wir bei unserer Pflicht immer an unsere eigenen Interessen und unsere Zukunft? Warum sind wir so selbstsüchtig? Das habe ich mich tatsächlich auch gefragt. Als ich bei meiner Andacht Gottes Worte las, die Antichristen zergliedern, verstand ich das ein wenig deutlicher. Der Allmächtige Gott sagt: „Unter normalen Umständen sollte ein Mensch Änderungen seiner Pflicht annehmen und sich ihnen fügen. Er sollte auch über sich nachdenken, den Kern des Problems erkennen und seine eigenen Defizite eingestehen. Das ist etwas sehr Vorteilhaftes, und es ist für die Menschen sehr leicht zu erreichen – es ist nicht so schwierig. Änderungen der Pflicht sind kein unüberwindbares Hindernis; sie sind simpel genug, dass jeder sie klar durchdenken und richtig damit umgehen kann. Wenn ihre Pflichten angepasst werden, sollten die Menschen sich zumindest fügen, davon profitieren, über sich nachzudenken sowie eine genaue Einschätzung darüber erlangen, ob sie ihre Pflichten kompetent erledigen. Doch auf Antichristen trifft das nicht zu. Sie unterscheiden sich von normalen Menschen, ganz gleich was ihnen widerfährt. Worin besteht der Unterschied? Sie gehorchen nicht, sie kooperieren nicht proaktiv, und sie suchen nicht im Geringsten nach der Wahrheit. Stattdessen empfinden sie Abscheu und sträuben sich dagegen, analysieren, überlegen, zerbrechen sich den Kopf und grübeln: ‚Warum darf ich diese Pflicht nicht erfüllen? Warum wird mir eine unwichtige Aufgabe übertragen? Ist das ein Mittel, um mich zu entlarven und auszustoßen?‘ Sie denken immer weiter darüber nach, was passiert ist, analysieren es ohne Ende und grübeln deswegen. … Niemand kann sich vorstellen, dass Antichristen wegen so einer Kleinigkeit wie der Versetzung in andere Aufgabenbereiche so einen Aufstand machen, für so viel Unruhe sorgen und jedes ihnen zur Verfügung stehende Mittel probieren, um so große Wellen zu schlagen. Warum sollten sie eine einfache Sache so kompliziert machen? Es gibt nur einen Grund: Antichristen gehorchen den Anordnungen von Gottes Haus nie, und sie verknüpfen ihre Pflicht, ihren Ruhm und Status immer eng mit der Hoffnung auf Segnungen und ihren zukünftigen Bestimmungsort, als hätten sie, sobald sie ihren Ruf und Status verlieren, keine Hoffnung, Segnungen und Belohnungen zu erhalten, und das fühlt sich für sie an, als würden sie ihr Leben verlieren. Deshalb schützen sie sich vor den Leitern und Arbeitern von Gottes Haus, damit ihr Traum von Segnungen nicht zerstört wird. Sie klammern sich an ihren Ruf und Status, weil sie denken, dass das ihre einzige Hoffnung auf Segnungen ist. Ein Antichrist sieht gesegnet zu werden als größer an als den Himmel selbst, größer als das Leben, wichtiger als das Streben nach der Wahrheit, Änderung der Gesinnung oder persönliche Rettung und wichtiger als seine Pflicht gut zu erfüllen und ein geschaffenes Wesen zu sein, das der Norm entspricht. Antichristen denken, dass ein der Norm entsprechendes geschaffenes Wesen zu sein, seine Pflicht gut zu erfüllen und gerettet zu werden allesamt belanglose Dinge sind, kaum erwähnenswert, während Segnungen zu erlangen das Einzige in ihrem Leben ist, das nie vergessen werden darf. Egal worauf sie treffen, ganz gleich wie groß oder klein, sie verknüpfen es damit, von Gott gesegnet zu werden, sind unglaublich vorsichtig und aufmerksam, und sie lassen sich immer einen Ausweg offen(Das Wort, Bd. 4, Die Antichristen entlarven: 12. Wenn es keinen Status gibt oder die Hoffnung auf Segnungen ausbleibt, dann wollen sie sich zurückziehen). Als ich darüber nachdachte, erkannte ich, dass ich, wenn ich mich bei meiner Pflicht schütze und nur an meine eigenen Interessen denke, die Gesinnung von Antichristen aufweise, die Gott deutlich macht: Ich bin wirklich selbstsüchtig und denke nur an den Segen und den persönlichen Vorteil. Das Motiv für den Glauben ist, von Gott gesegnet zu werden. Wann immer etwas passierte, dachte ich zuerst an mein eigenes Ergebnis und meinen Bestimmungsort und schätzte den Segen genauso wie das Leben. Ich betrachtete es von allen Seiten, hütete mich vor Gott und ließ mir einen Fluchtweg offen und fürchtete, entlarvt und ausgeschlossen zu werden, wenn ich nicht vorsichtig war. Ich glaubte nicht wirklich an Gott. Seit ich die Leitung dieser Kirchen übernommen hatte, wollte ich in dem Moment, in dem ich mich mit so vielen Schwierigkeiten konfrontiert sah, zurück zur Evangelisation gehen. Ich hatte das Gefühl, dass gut darin war, das Evangelium zu verbreiten und etwas erreicht hatte, sodass ich die Verheißung Gottes empfangen und ein schönes Ziel haben würde. Als ich all diese Probleme in diesen Kirchen sah, hatte ich Angst, dass die Leute aussteigen würden, wenn die Bewässerung nicht gut ausgeführt würde, dass ich verantwortlich gemacht und ausgeschlossen werden würde. Ich hatte das Gefühl, dass sich das auf meinen Status und meine Zukunft auswirken würde und ich keinen Segen empfangen würde, also wollte ich den Schwanz einziehen und weglaufen, und diese Pflicht überhaupt nicht erfüllen. Ich tat meine Pflicht nur deshalb, um Segen zu empfangen. Ich versuchte, mit Gott Geschäfte zu machen. Es ging nicht darum, sich Gott zu unterwerfen und die Pflichten eines erschaffenen Wesens zu erfüllen. Ich dachte an Paulus, der überall in Europa unterwegs war, um das Evangelium zu verbreiten und der viel gelitten und viele Kirchen gegründet hatte. All diese harte Arbeit war nur dazu da, um gesegnet zu werden. Er wollte seine Arbeit als Druckmittel für Gott nutzen. Aus diesem Grund sagte er: „Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit“ (2 Timotheus 4,7-8). Ich handelte genau wie Paulus, ohne jegliche Aufrichtigkeit bei meiner Pflicht. Ich wollte eine Entschädigung und Segen von Gott für meine oberflächlichen Bemühungen und lebte nach dem Motto: „Jeder ist sich selbst der Nächste, und den Letzten holt der Teufel.“ Das war keine Ausübung einer Pflicht. Ich war nur ein Opportunist, ein Ungläubiger, der sich seinen Weg in Gottes Haus gebahnt hatte. Ich war äußerst zwielichtig. Es gab so viele praktische Probleme, die in den Kirchen angegangen werden mussten, und ich war nicht auf sie fokussiert. Das Einzige, woran ich dachte, war mein Ergebnis und mein Ziel, ob ich gesegnet werden würde oder nicht. Ich war kaum menschlich. Als ich das erkannte, fühlte ich mich so schuldig, dass ich ein Gebet sprach, um nicht mehr über mein Ergebnis nachzudenken, sondern um mein Herz zu beruhigen und meine Pflicht gut zu erfüllen.

Später las ich eine weitere Passage aus Gottes Worten, die wirklich erleuchtend war. Die zweite Passage auf Seite 1167. „Die Pflichterfüllung des Menschen ist tatsächlich die Erfüllung von allem, was dem Menschen innewohnt, das heißt, was dem Menschen möglich ist. Dann ist seine Pflicht erfüllt. Die Fehler des Menschen während seines Dienstes werden durch fortschreitende Erfahrung und den Prozess, sich dem Gericht zu unterziehen, allmählich weniger; sie behindern oder beeinträchtigen die Pflicht des Menschen nicht. Jene, die aufhören zu dienen oder aufgeben und zurückfallen, aus Angst, es könnte Nachteile für ihren Dienst haben, sind die feigsten von allen. Wenn die Menschen das, was sie während des Dienstes zum Ausdruck bringen sollten, nicht ausdrücken können, oder nicht das erreichen können, was ihnen von Natur aus möglich ist, und sich stattdessen albern benehmen und nur so tun als ob, dann haben sie die Funktion verloren, die ein erschaffenes Wesen haben sollte. Solche Menschen sind das, was als ‚Mittelmäßige‘ bekannt ist; sie sind nutzloser Abfall. Wie können solche Menschen rechtmäßig erschaffene Wesen genannt werden? Sind sie nicht verdorbene Wesen, die nach außen hin strahlen, aber im Innern verdorben sind? … Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine vom Himmel gesandte Berufung und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur dann tut er seine Pflicht. Gesegnet zu sein ist, wenn jemand perfekt gemacht ist und Gottes Segnungen genießt, nachdem er das Gericht erfahren hat. Verflucht zu sein ist, wenn jemandes Gesinnung sich nicht verändert, nachdem er Züchtigung und Gericht erfahren hat, es ist, wenn er es nicht erfährt, perfekt gemacht zu werden, sondern bestraft wird. Jedoch unabhängig davon, ob sie gesegnet oder verflucht werden, erschaffene Wesen sollten ihre Pflicht erfüllen, tun, was sie tun sollten, und tun, was sie tun können; dies ist das Mindeste, das eine Person – eine Person, die nach Gott strebt –, tun sollte. Du solltest deine Pflicht nicht tun, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Die Pflichterfüllung des Menschen ist, was er tun sollte. Und wenn er unfähig ist, seine Pflicht zu tun, dann ist das Aufsässigkeit. Der Mensch wird durch den Prozess seiner Pflichterfüllung allmählich geändert, und durch diesen Prozess demonstriert er seine Treue. Je mehr du von daher imstande bist, deine Pflicht zu tun, umso mehr Wahrheit wirst du erhalten und umso wirklicher wird dein Ausdruck werden(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen). Dies half mir zu verstehen, dass eine Pflicht nichts damit zu tun hat, ob man gesegnet oder verflucht ist. Als erschaffenes Wesen ist es meine Aufgabe, eine Pflicht zu erfüllen, ohne dies mit Segnungen zu verknüpfen. Ungeachtet aller Schwierigkeiten, die eine Pflicht mit sich bringt, sollte ich mit ganzem Herzen dabei sein und diese Verantwortung übernehmen. Selbst wenn ich versetzt oder entlassen werde, weil ich nicht gut arbeite, werde ich etwas gelernt haben. Ich sollte nicht aufgeben, weil ich Angst habe, bloßgestellt und ausgeschlossen zu werden. Das Haus Gottes hat Grundsätze für die Entlassung und den Ausschluss von Menschen. Wenn Menschen aus dem Haus Gottes ausgeschlossen werden, dann nicht deshalb, weil sie eine bestimmte Pflicht erfüllt haben oder weil sie bei ihrer Pflicht einen Fehler gemacht haben. Das war noch nie der Fall. Es liegt immer daran, dass sie nicht der Wahrheit nachgehen, nicht auf dem richtigen Weg sind, und sich konsequent weigern, Buße zu tun. Die Brüder und Schwestern, die nach der Wahrheit streben, werden auch nach Verfehlungen noch eine Chance erhalten. Wenn jemand, dadurch, dass er Hilfe und Umgang empfängt, etwas über sich lernt, Buße tut und sich ändert, kann er in der Kirche bleiben. Ich erkannte auch, dass Gott, wenn Er prüft, ob jemand seine Pflicht gut erfüllt, nicht darauf achtet, wie viel dieser Mensch sich scheinbar anstrengt oder wie viele Erfolge er hat, sondern darauf, ob er sich auf die Suche nach der Wahrheit und die Befolgung der Grundsätze konzentriert, und ob er sein ganzes Herz und seine ganze Kraft dafür einsetzt. Und ganz gleich, wie viele Probleme jemand hat, solange er Gottes Willen beachtet und der Wahrheit nachgeht, wird Gott ihn erleuchten, und für alles kann eine Lösung gefunden werden. Wenn jemand nicht nach der Wahrheit strebt, sondern nur an seinen eigenen Gewinn und Verlust denkt, sich durch seine Pflicht durchwurschtelt und niemals Buße tut, wird er zwangsläufig entlarvt und ausgeschlossen. Als ich Gottes Willen verstanden hatte, sprach ich ein weiteres Gebet, und wollte nicht mehr an meine eigenen Gewinne und Verluste denken, sondern alles bei meiner Pflicht geben.

Danach stürzte ich mich richtig in meine Pflicht und durchforstete sorgfältig die Details der Arbeit in den Kirchen, indem ich alle tatsächlichen Probleme auflistete, die es gab. Bei den Problemen, die ich nicht lösen konnte, beriet ich mich mit dem Leiter, und hielt Gemeinschaft mit den Leitern anderer Kirchen. Sobald ich die Prinzipien und Praktiken verstanden hatte, konnte ich viele Probleme lösen. Als ich meine Einstellung änderte und aufhörte, an meine eigene Zukunft zu denken, sondern nur noch daran, wie ich mit den Brüdern und Schwestern zusammenarbeiten konnte, um die Probleme der Neuankömmlinge zu lösen, kam das Kirchenleben Schritt für Schritt auf den richtigen Weg. Die Neuankömmlinge, die sich nicht versammelten, erlangten allmählich ihr Kirchenleben zurück und konnten Gottes Worte essen und trinken. Recht viele Neulinge fingen auch an, das Evangelisieren als Pflicht zu übernehmen. Ich erkannte Gottes Führung und Segen. Gottes Aussage „Das Bestreben, seine Aufgabe als Geschöpf Gottes aktiv zu erfüllen, ist der Weg zum Erfolg“ war etwas, das ich persönlich erfahren habe. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, als diese Kirchen viele Probleme hatten, bis sie allmählich auf den richtigen Weg kamen und die neuen Gläubigen ein normales Kirchenleben führten, dann war das alles die Frucht von Gottes Wirken. Ich erkannte, dass das Werk Gottes wirklich von Gott Selbst getan wird und wir nur eine Rolle spielen. Welchen Pflichten oder Schwierigkeiten wir auch immer ausgesetzt sind, wir müssen uns ihnen unterwerfen und dürfen nicht an unsere Gewinne oder Verluste denken. Wir müssen nach der Wahrheit suchen, Gottes Willen beachten und bei unserer Pflicht alles geben. Dann werden wir Gottes Segen erfahren.

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