Der Weg in Gottes Königreich ist nicht immer leicht (I)

Aug 14, 2022

Von Senen, Indien

Ich wurde in eine christliche Familie hineingeboren und folgte meinen Eltern im Glauben an den Herrn. Ich ging auch oft zu Gottesdiensten und nahm an verschiedenen kirchlichen Aktivitäten teil. Eines Tages, im März 2020, lernte ich eine Schwester auf Facebook kennen. Wir sprachen über den Glauben an den Herrn und ich hatte das Gefühl, dass die Dinge, über die diese Schwester sprach, ganz neu waren. Sie fragte mich zum Beispiel, ob ich die Kriterien für den Eintritt in das Himmelreich kannte, und dieses Thema weckte sofort meine Neugier. Ich dachte: „Ich habe schon so lange an den Herrn geglaubt, aber die Pastoren und Ältesten haben nie über die Kriterien für den Eintritt in das Himmelreich gesprochen. Ich hatte auch nie nachgedacht, ob wir in das Himmelreich eingehen, wenn wir auf diese Art glauben.“ Das war das erste Mal, dass ich von diesem Thema hörte, und ich war gespannt, die Antwort zu erfahren. Als ich später die Treffen besuchte und die Worte des Allmächtigen Gottes las, erkannte ich, dass wir, nachdem wir von Satan verdorben wurden, eine sündige Natur besitzen und oft sündigen. Wenn wir diese sündige Natur nicht beseitigen, können wir der Sünde nicht entkommen. Diejenigen, die unrein und verdorben sind, haben keine Berechtigung, in das Himmelreich einzugehen, denn Gott ist gerecht und heilig, und Menschen können Gott nicht sehen, wenn sie nicht heilig sind. Sie sagte auch zu mir: „Der Herr Jesus ist als Allmächtiger Gott wiedergekehrt, um die Wahrheit auszudrücken und die Menschen zu richten und zu läutern. Er tut dies, um unsere sündige Natur zu entfernen und uns vollständig von der Sünde zu befreien. Nur wenn wir Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen annehmen und von unserer Verderbtheit gereinigt werden, sind wir dazu berechtigt, in das Himmelreich einzugehen.“ Sie las mir auch zwei Stellen aus den Worten des Allmächtigen Gottes vor. „Du weißt nur, dass Jesus in den letzten Tagen herabkommen wird, aber wie genau wird Er herabkommen? Ein Sünder wie du, der gerade erst erlöst worden ist und nicht verändert oder von Gott vervollkommnet worden ist, könntest du nach Gottes Herz sein? Was dich betrifft, der du noch dein altes Selbst bist, so ist es wahr, dass du von Jesus gerettet wurdest und dass du wegen Gottes Errettung nicht als Sünder zählst, doch das beweist nicht, dass du nicht sündig und nicht unrein bist. Wie kannst du heilig sein, wenn du nicht verändert worden bist? Innerlich wirst du von Unreinheit geplagt, bist egoistisch und gemein, doch du wünschst immer noch, mit Jesus herabzukommen – so viel Glück solltest du haben! In deinem Glauben an Gott hast du einen Schritt versäumt: Du bist gerade erst erlöst worden, aber du hast dich nicht verändert. Damit du nach Gottes Herz sein kannst, muss Gott persönlich das Werk deines Wandels und deiner Reinigung verrichten; wenn du nur erlöst bist, wirst du keine Heiligkeit erlangen können. So wirst du nicht berufen sein, an den guten Segnungen Gottes teilzuhaben, denn du hast einen Schritt in Gottes Werk der Führung des Menschen versäumt, den entscheidenden Schritt der Veränderung und Vervollkommnung. Du, ein Sünder, der soeben erst erlöst wurde, bist daher außerstande, Gottes Erbe unmittelbar zu erben.“ („Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit und wurde das Sündopfer der Menschheit; Er befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig aus dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, das Sündopfer zu werden und die Sünden des Menschen auf sich zu nehmen, sondern es verlangte auch von Gott, ein noch größeres Werk zu vollbringen, um den Menschen völlig von seiner satanisch verdorbenen Gesinnung zu befreien. Und jetzt, da dem Menschen seine Sünden vergeben worden sind, ist Gott in das Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und hat das Werk der Züchtigung und des Gerichts begonnen. Dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und sie werden die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen.“ (Vorwort zu „Das Wort erscheint im Fleisch“) Damals dachte ich über diese Worte und über meine eigenen Taten und über die meiner Brüder und Schwestern nach. Ich stellte fest, dass wir an den Herrn glaubten und einige gute Taten vollbrachten, dass wir freundlich waren und andere nicht schlugen oder beschimpften, aber wir konnten trotzdem oft lügen und sündigen, wir waren arrogant und sahen auf andere herab, wir waren immer noch neidisch und hassten andere, und wir konkurrierten mit anderen um Ruhm und Reichtum. Wir alle lebten gefangen in einem Kreislauf aus Sünde und Beichte, und wir kämpften ständig mit der Sünde. Erst nachdem ich die Worte des Allmächtigen Gottes gelesen hatte, verstand ich, dass es daran lag, dass die sündige Natur in uns nicht beseitigt worden war. In den Worten des Allmächtigen Gottes fand ich auch den Weg, wie wir der Sünde entkommen und von Gott errettet werden können. Das heißt, wir müssen das Werk des Gerichts des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen annehmen. Sobald wir von unserer Verderbtheit gereinigt wurden, sind wir berechtigt, in Gottes Königreich einzugehen. Ich fand, dass die Worte des Allmächtigen Gottes sehr gut und praktisch waren. Seine Worte erhellten mein Herz und ließen mich einige Wahrheiten verstehen, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Danach las ich eifrig die Worte des Allmächtigen Gottes, nahm aktiv an Online-Versammlungen teil und tauschte mich mit anderen über das Wissen und Verständnis von Gottes Wort aus. Jedes Mal, wenn wir uns trafen, fand ich es sehr bereichernd und angenehm. Nach einiger Zeit verstand ich viele Wahrheiten und Geheimnisse, die ich in meinem Glauben an den Herrn nicht kannte, zum Beispiel, was die Menschwerdung ist, wie man den wahren Christus von den falschen unterscheiden kann, das Geheimnis von Gottes Namen, den Zweck von Gottes Führungsplan, wie Satan die Menschen verdirbt, wie Gott schrittweise vorgeht, um die Menschheit zu retten, wie Gottes Königreich auf Erden verwirklicht wird und so weiter. Auch für Fragen, die ich nicht verstand, als ich zuvor die Bibel las, fand ich Antworten in den Worten des Allmächtigen Gottes. Mir wurde klar, dass diese Geheimnisse nur von Gott selbst offenbart werden können. Also stellte ich fest, dass das Wort des Allmächtigen Gottes die Wahrheit und die Stimme Gottes ist, und dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Zu dieser Zeit war ich sehr aufgeregt. Ich erzählte vielen Freunden die gute Nachricht von der Wiederkunft des Herrn und sagte ihnen, sie sollten auch das Wirken des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen erforschen.

Aber kurze Zeit später begann die höchste und bedeutendste christliche Kirche in meiner Gegend – die Baptistenkirche in Nordostindien – damit, Dokumente unter den Gläubigen zu verteilen, die von religiösen Pastoren verfaßt worden waren, um die Kirche des Allmächtigen Gottes zu verdammen. In den Dokumenten standen Verleumdungen und Schmähungen der KPCh gegen die Kirche des Allmächtigen Gottes, sie behaupteten, dass diese Kirche predige, Gott sei menschgeworden, Er sei wiedergekehrt als Frau, was der Bibel widersprechen würde. Sie forderten alle Gläubigen auf, nicht an Versammlungen der Kirche des Allmächtigen Gottes teilzunehmen. Diese Inhalte wurden auch von den großen Fernsehsendern in Indien ausgestrahlt. Sobald man den Fernseher oder Computer einschaltete und die Nachrichten sah, konnte man diese Art von negativer Propaganda sehen. Sie verbreitete sich bald im ganzen Land. Zu sehen, wie diese Pastoren und Leiter die Fakten verdrehten, Irrtümer verbreiteten und den Allmächtigen Gott verleumdeten und verdammten, machte mich sehr wütend und sehr traurig. Viele, die mit mir Gottes Werk der letzten Tage erforscht hatten, zogen sich aus der Gruppe zurück, weil sie sich betrogen fühlten. Einige versuchten sogar, mich zu überzeugen, behaupteten, dies sei eine von der KPCh verurteilte Kirche, der man nicht glauben könne. Ich war enttäuscht, dass sie den wahren Weg aufgaben. Ich dachte: Die KPCh ist ein atheistisches Regime. Sie glaubt überhaupt nicht an Gott und verfolgt religiöse Überzeugungen andauernd. Warum ziehen es diese Menschen vor, an die KPCh, eine atheistische politische Partei, zu glauben, anstatt auf Gottes Stimme zu hören oder Gottes Werk zu erforschen? Genau in diesem Moment sah ein Freund aus meiner Heimatstadt meinen WhatsApp-Feed, da stand: „Der Herr ist wiedergekehrt und das Königreich Christi ist auf Erden eingekehrt“, und er fragte mich, ob ich an den Versammlungen der Kirche des Allmächtigen Gottes teilnahm. Ich sagte: „Ja.“ Er sagte mir, ich könne nicht daran glauben. Er schickte mir auch verleumderische Äußerungen und Falschaussagen über die Kirche des Allmächtigen Gottes und sagte: „Der Pastor hat uns davor gewarnt, dem Allmächtigen Gott zu folgen. Die Wiederkunft des Herrn in den letzten Tagen kann unmöglich als fleischgewordener Mensch erfolgen, also können wir nicht zu den Versammlungen der Kirche des Allmächtigen Gottes gehen.“ Warst du betroffen, als dein Freund das sagte? Nicht wirklich, denn zu diesem Zeitpunkt hatten die Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes die Wahrheit über die Menschwerdung mit mir geteilt. Sie sagten, dass der Herr in den letzten Tagen als fleischgewordener Mensch wiederkehren würde, was von Gott vor langer Zeit geplant war und durch die Prophezeiungen des Herrn Jesus bewiesen wird. Der Herr Jesus sagte: „Denn gleichwie ein Blitz ausgeht vom Osten und scheint bis zum Westen, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.“ (Matthäus 24,27) „Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzt und leuchtet über alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein. Zuvor aber muß er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.“ (Lukas 17,24-25) „Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr’s nicht meinet.“ (Matthäus 24,44) Als der Herr Jesus seine Wiederkunft in den letzten Tagen prophezeite, erwähnte er viele Male „das Kommen des Menschensohns“, „der Menschensohn kommt“ und „der Menschensohn an seinem Tage“. Hier bezieht sich „der Menschensohn“ auf den fleischgewordenen Menschen. Der Allmächtige Gott ist in den letzten Tagen gekommen und hat viele Wahrheiten ausgesprochen. Er ist die Ankunft des Menschensohns, das Erscheinen des Erlösers, der die Prophezeiungen des Herrn Jesus erfüllt. Durch die Gemeinschaft mit meinen Brüdern und Schwestern wusste ich auch, dass nur Gott die Wahrheit, der Weg und das Leben ist. Wenn ein Mensch die Wahrheit und das Wort Gottes ausdrücken kann, und das Werk von Gottes Gericht in den letzten Tagen vollbringen kann, dann muss diese Person der menschgewordene Gott sein. Es spielt keine Rolle, wie gewöhnlich Er aussieht oder ob Er Status oder Macht hat, Seine Worte und sein Wirken sind das Entscheidende. Das ist der beste Weg, um Seine Identität und seinen Status zu beweisen. Als ich darüber nachdachte, erzählte ich meinem Freund, was ich verstanden hatte und sagte zu ihm: „Gott ist der Schöpfer, Gott kann tun, was immer Er will. Was wir Menschen tun sollten, ist, Gott zu suchen, nicht zu beurteilen und zu definieren. Die Versammlungen der Kirche des Allmächtigen Gottes helfen mir, viele Wahrheiten zu verstehen, deshalb werde ich auch weiterhin zu den Versammlungen gehen. Wenn wir an Gott glauben, sollten wir auf Gottes Stimme hören und nicht blindlings Menschen folgen. Die Bibel sagt: ‚Man muß Gott mehr gehorchen denn den Menschen.‘ (Apostelgeschichte 5,29)“ Nachdem mein Freund das gehört hatte, sagte er sehr ernst zu mir: „Falls du weiterhin an den Allmächtigen Gott glaubst, wenn du in dein Heimatdorf zurückkehrst, wird dich der Oberste Rat befragen. Der Pastor wird dich nicht glauben lassen und die Dorfbewohner werden dich ablehnen. Hast du über diese Dinge nachgedacht?“ Ich sagte: „Es ist nicht beängstigend, von Menschen abgelehnt zu werden. Beängstigend ist es, wenn man nicht in Gottes Spuren wandelt und von Gott verlassen wird. Hast du bedacht, dass, wenn der Allmächtige Gott die Wiederkunft des Herrn Jesus ist, und wir Ihn nicht annehmen, wir ins Unglück stürzen, wehklagen und mit den Zähnen knirschen werden? Die Wiederkunft des Herrn ist eine bedeutende Angelegenheit, warum suchst und forschst du nicht?“ Damals lehnte er meinen Rat noch ab.

Später erzählte mein Freund meinen Eltern von meinem Glauben an den Allmächtigen Gott. Daraufhin riefen meine Eltern eine ganze Woche lang jeden Tag bei mir an und schimpften mit mir: „Der Pastor hat uns gesagt, dass du nicht mehr zu den Treffen der Kirche des Allmächtigen Gottes gehen sollst. Du musst aufhören, zu den Versammlungen zu gehen und diese Kirche verlassen!“ Ich sagte zu ihnen: „Die Kirche des Allmächtigen Gottes ist nicht so, wie der Pastor sagt. Der Besuch ihrer Versammlungen hat mich viele Wahrheiten gelehrt, die ich vorher nicht verstanden habe. Dies ist der wahre Weg, und ich bin nicht vom Weg abgekommen.“ Ich wollte das Werk des Allmächtigen Gottes vor ihnen bezeugen, aber sie waren von den Gerüchten so verblendet, dass sie mich nicht mehr zu Wort kommen ließen. Später kehrte ich wegen der Epidemie von der Schule nach Hause zurück. Als meine Eltern sahen, dass ich oft online an Versammlungen teilnahm, versuchten sie, mich zu behindern. Auch die Nachbarn sprachen über mich, sagten, ich sei verrückt geworden, weil ich an den Allmächtigen Gott glaubte und den Pastor ignorierte. Einige sagten sogar, ich sei von einem Dämon besessen. Meine Eltern waren noch wütender, als sie diese Dinge hörten. Sie schimpften mit mir, als sie nach Hause kamen: „Weißt du, was die Dorfbewohner über dich sagen? Wirst du ignorieren, was wir dir sagen, und trotzdem zu diesen Versammlungen gehen?“ Ich sagte: „Ja, ich werde weiterhin zu den Versammlungen gehen.“ Meine Eltern waren sehr wütend und versuchten, mich noch mehr davon abzuhalten. Sie unterbrachen mich oft bei den Versammlungen und machten es mir schwer, in Ruhe teilzunehmen. Ich erinnere mich, dass ich einmal nach einem Treffen betete. Als ich meine Augen öffnete, sah ich plötzlich meinen Vater neben mir stehen, was mich schockierte. Dann rief er wütend: „Schalte das Internet ab und beende sofort deine Versammlungen!“ Ich sagte zu ihnen: „Der Herr Jesus ist wirklich wiedergekehrt als Allmächtiger Gott, um das Werk des Gerichts zu vollbringen, angefangen bei Gottes Haus. Wenn wir nicht in Gottes Spuren wandeln und Gottes Werk des Gerichts annehmen, und wenn wir der Sünde nicht entfliehen, können wir nicht in Gottes Reich eintreten, und am Ende werden wir ins Unglück stürzen und bestraft werden.“ Aber meine Eltern hörten gar nicht auf das, was ich sagte und wiederholten die Predigten des Pastors. Sie sagten, es sei unmöglich, dass Gott als Frau Mensch geworden sei. Wie bist du damals mit ihnen ins Gespräch gekommen? Ich dachte an eine Stelle aus dem Wort des Allmächtigen Gottes, die die Brüder und Schwestern von der Kirche des Allmächtigen Gottes vorgelesen hatten. „Jeder Schritt des Werks, den Gott vollbringt, hat seine eigene praktische Bedeutung. Damals, als Jesus kam, kam Er in männlicher Gestalt, und wenn Gott dieses Mal kommt, ist Seine Gestalt weiblich. Daran kannst du sehen, dass Gott Schöpfung des Mannes und auch der Frau bei Seinem Werk von nutzen sein kann. Bei Ihm gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Wenn Sein Geist kommt, kann Er jedes Fleisch annehmen, das Ihm gefällt, und dieses Fleisch kann Ihn verkörpern; ob Mann oder Frau, es kann Gott verkörpern, solange es Sein menschgewordenes Fleisch ist. Wenn Jesus als Frau erschienen wäre, als Er kam, mit anderen Worten, wenn ein kleines Mädchen, und nicht ein Junge, vom Heiligen Geist empfangen worden wäre, wäre dieser Schritt gleichwohl vollendet worden. Wäre dies der Fall gewesen, müsste der gegenwärtige Schritt des Werks stattdessen von einem Mann vollendet werden, aber das Werk würde gleichwohl vollendet werden. Das Werk, das in jedem Schritt getan wird, hat seine eigene Bedeutung; keiner der Schritte des Werks wiederholt sich und sie stehen auch nicht im Widerspruch zueinander.“ („Die beiden Menschwerdungen vollenden die Bedeutung der Menschwerdung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Ich erinnere mich, dass sie in der Gemeinschaft sagten, die Menschwerdung Gottes bedeute, dass Gottes Geist Fleisch anzieht und ein gewöhnlicher Mensch wird; ganz gleich, ob Er männlich oder weiblich ist, Er ist Gott selbst und Er kann die Wahrheit ausdrücken und Gottes Werk tun. Der Herr Jesus war männlich. Er wurde für die Menschheit gekreuzigt, nahm die Sünden der Menschen auf sich und vollendete damit das Werk der Erlösung der Menschheit. In den letzten Tagen kommt Gott in Gestalt einer Frau zur Welt und drückt auf Grundlage des Werkes des Herrn Jesus die ganze Wahrheit aus, die nötig ist, um die Menschheit zu retten, und vollbringt das Werk der Reinigung der Menschen. Deshalb ist es egal, ob der menschgewordene Gott männlich oder weiblich ist, die Wahrheiten, die Er ausdrückt, und das Werk, das Er tut, sind das Werk von Gottes Geist, und sie alle können die Menschheit erlösen und retten. Und wenn Gott in den letzten Tagen als Frau Fleisch wird, um zu wirken, werden die Menschen Gott nicht dadurch definieren, dass Gott männlich sei und nicht weiblich sein könne. Als ich darüber nachdachte, sagte ich zu meinen Eltern: „Gott ist Geist und hat keine Geschlechtergrenzen. Gott hat Mann und Frau nach seinem Ebenbild erschaffen, also kann der menschgewordene Gott natürlich männlich oder weiblich sein. Seine körperliche Erscheinung spielt keine Rolle. Was zählt, ist, dass Er die Wahrheit ausdrücken kann, um die Menschheit zu retten; und Er ist die Menschwerdung von Gottes Geist, Gott Selbst.“ Meine Eltern konnten meine Worte nicht widerlegen, also sagten sie: „Du sagst, der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr Jesus, aber wir glauben das nicht. Wir werden es annehmen, wenn die Pastoren und Ältesten es annehmen. Der Pastor sagt, der Allmächtige Gott sei ein gewöhnlicher Mensch, in eine gewöhnliche Familie geboren, also kann das nicht die Menschwerdung Gottes sein.“ Als Antwort darauf sagte ich ihnen: „Als der Herr Jesus an sein Werk kam, erkannten Ihn die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Pharisäer des Judentums wegen Seiner gewöhnlichen Geburt und Seines Aussehens nicht als Gott an. Sie sagten: ‚Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt seine Mutter nicht Maria?‘ Diese Pharisäer betrachteten nur das Aussehen des Herrn Jesus. Sie untersuchten nicht, ob Seine Worte und Werke von Gott kamen. Sie urteilten mit ihren arroganten Dispositionen, dass Er ein gewöhnlicher Mensch und nicht Gott war. Außerdem verleumdeten und verdammten sie den Herrn Jesus. Die Anhänger des Judentums beteten sie an und gehorchten ihnen, deshalb schlossen sie sich ihnen an, als sie den Herrn kreuzigten. Am Ende verloren sie Gottes Erlösung und wurden bestraft. So ist es auch heute. Diese Pastoren und Ältesten untersuchen nicht, ob die Worte des Allmächtigen Gottes die Wahrheit und die Stimme Gottes sind. Sie verurteilen und verdammen den Allmächtigen Gott blindlings, sagen, der Allmächtige Gott sei ein gewöhnlicher Mensch und stellen Seine Herkunft und Seinen Hintergrund in Frage. Ist das nicht dasselbe wie damals, als die Pharisäer den Herrn Jesus verdammten?“ In diesem Moment erinnerte ich mich an eine Stelle aus Gottes Worten, die mir meine Brüder und Schwestern vorgelesen hatten. „Er, der der menschgewordene Gott ist, wird das Wesen Gottes besitzen, und Er, der der menschgewordene Gott ist, wird den Ausdruck Gottes besitzen. Da Gott Fleisch wird, wird Er das Werk hervorbringen, das Er zu tun beabsichtigt, und da Gott Fleisch wird, wird Er zum Ausdruck bringen, was Er ist, und in der Lage sein, dem Menschen die Wahrheit zu bringen, dem Menschen Leben zuteilwerden zu lassen und ihm den Weg zu weisen. Fleisch, das das Wesen Gottes nicht aufweist, ist eindeutig nicht der menschgewordene Gott; daran besteht kein Zweifel. Wenn der Mensch zu untersuchen beabsichtigt, ob es sich um das menschgewordene Fleisch Gottes handelt, dann muss er dies anhand der Disposition bestätigen, die Er zum Ausdruck bringt, und anhand der Worte, die Er spricht. Das heißt, um zu bestätigen, ob es Gottes menschgewordenes Fleisch ist oder nicht und ob es der wahre Weg ist oder nicht, muss man anhand Seines Wesens unterscheiden. Und so liegt der Schlüssel bei der Bestimmung dazu, ob es das Fleisch des menschgewordenen Gottes ist, in Seinem Wesen (Seinem Wirken, Seinen Kundgebungen, Seiner Disposition und vielen weiteren Aspekten), anstatt in der äußeren Erscheinung. Wenn der Mensch nur Seine äußere Erscheinung überprüft und dadurch Sein Wesen übersieht, zeigt dies, dass der Mensch umnachtet und unwissend ist.“ (Vorwort zu „Das Wort erscheint im Fleisch“) Dann sagte ich zu meinen Eltern: „Unsere Einschätzung, ob es sich um den fleischgewordenen Gott handelt, sollte sich danach richten, ob Er die Wahrheit ausdrücken und das Werk zur Rettung der Menschheit vollbringen kann, nicht nach seinem Erscheinungsbild. Denkt darüber nach – glauben wir an den Herrn Jesus wegen Seiner Erscheinung im Fleisch? Nein. Wir haben den Herrn Jesus angenommen, weil wir Seine Worte in der Bibel gelesen und erkannt haben, dass Seine Worte wahr sind. Sein Werk hat die gesamte Menschheit erlöst und wir haben viel von der Gnade des Herrn genossen, und erst dann haben wir geglaubt. Ich glaube heute an den Allmächtigen Gott, weil ich gesehen habe, dass die Worte des Allmächtigen Gottes der Wahrheit entsprechen. Sie haben Autorität und Macht und sind die Stimme Gottes. Erst dann habe ich geglaubt, dass Er der menschgewordene Gott ist, der wiedergekehrte Herr Jesus.“ Nachdem ich das gesagt hatte, riet ich ihnen: „Auch ihr solltet die Worte des Allmächtigen Gottes lesen. Hört nicht einfach blind auf die Worte des Pastors und glaubt nicht alles, was der Pastor sagt. Wenn sie den falschen Weg einschlagen, Gott Widerstand leisten und Ihn verdammen, werdet ihr ihnen dann folgen und Gott trotzen und Ihn verdammen?“ Als meine Eltern mich das sagen hörten, waren sie sehr wütend. Sie schimpften mit mir: „Musst du so stur sein und dich gegen die ganze religiöse Welt stellen? Wenn du es wagst, dich den Pastoren und Ältesten zu widersetzen, werden dich die Dorfbewohner vertreiben. Wohin wirst du dann gehen? Wir werden dir nicht helfen können, wenn das passiert! Hör auf, über diese Dinge zu reden, und bezeuge den Allmächtigen Gott nicht vor anderen. Wenn der Pastor und die Ältesten es annehmen, werden auch wir es annehmen. Fürs Erste solltest du dir keinen Ärger einhandeln.“ Ganz gleich, wie ich mich an sie wandte, sie wollten einfach nicht zuhören, und sie wiesen mich barsch zurecht. Sie sagten: „Wir haben so viel Geld für deine Schulbildung, dein Essen und deine Kleidung ausgegeben, aber du bist so ungehorsam. Du bist eine Enttäuschung für uns.“ Zu dieser Zeit standen auch meine beiden Brüder auf der Seite meiner Eltern. Niemand in meiner Familie hörte auf meinen Rat. Ich versuchte, ihnen zu erklären, dass der Allmächtige Gott viele Wahrheiten ausgedrückt hat, und ich versuchte, sie an meiner Erfahrung teilhaben zu lassen, aber egal, was ich sagte, sie wollten es nicht hören. Meine Eltern und die Dorfbewohner behandelten mich früher sehr gut, aber jetzt änderte sich ihre Haltung mir gegenüber, nur weil ich an den Allmächtigen Gott glaubte. In ihren Augen war ich ein Bösewicht und Verstoßener geworden. Selbst zu Hause hatte ich nicht das Gefühl, dass sich meine Familie für mich interessierte. Ich war einsam und unglücklich. Aber ich wusste, dass ich die Versammlungen nicht aufgeben konnte, egal was geschehen würde, denn wenn ich die Versammlungen nicht besuchte und mich nicht mit der Wahrheit rüstete, wäre es unmöglich, in einem solchen Umfeld zu bestehen. Um unnötige Konflikte zu vermeiden, musste ich mich später vor ihnen verstecken und heimlich zu den Versammlungen gehen. Ich konnte nicht reden und Gemeinschaft halten, das war nur in Textform möglich.

Ich erinnere mich, dass der Pastor und ein Mitarbeiter eines Abends plötzlich zu meinem Haus kamen. Auch die Nachbarn und einige Dorfbewohner kamen, um zuzuschauen. Der Pastor fragte: „Worüber hast du bei diesen Treffen der Kirche des Allmächtigen Gottes gesprochen?“ Ich antwortete: „Die Kirche des Allmächtigen Gottes bezeugt, dass der Herr Jesus wiedergekehrt ist als menschgewordener Allmächtiger Gott, der das Werk des Gerichts in den letzten Tagen vollbringt. Wir haben auch darüber gesprochen, welche Art von Menschen in das Himmelreich eingehen können, wie man das Heil erlangen kann und andere Themen.“ Der Pastor sagte: „Dann sag mir, welche Art von Menschen in das Himmelreich eingehen können.“ Sein Ton war herablassend. Ich antwortete ihm: „Die Bibel sagt: ‚Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.‘ (Matthäus 7,21) ‚Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.‘ (Levitikus 11,45) Aus diesen Versen können wir ersehen, dass wir, wenn wir in das Himmelreich eingehen wollen, von der Sünde befreit sein müssen und von verdorbenen Dispositionen gereinigt, und dass wir zu Menschen werden müssen, die Gottes Willen erfüllen. Jetzt leben wir alle noch in Sünde. Wir lügen und sündigen oft und halten uns nicht an Gottes Worte, deshalb können wir nicht ins Himmelreich gelangen.“ Ich habe ihm außerdem Folgendes gesagt: „Früher war ich verwirrt darüber, warum wir in einem Kreislauf aus Sünde, Beichte und erneuter Sünde gefangen sind. Warum können wir der Knechtschaft der Sünde nicht entkommen? Erst nachdem ich die Worte des Allmächtigen Gottes gelesen hatte, verstand ich es: Wenn wir an den Herrn glauben, werden uns unsere Sünden vergeben, aber unsere sündige Natur, die Wurzel unserer Sünde, ist nicht beseitigt, deshalb lügen und sündigen wir immer noch oft. Die Bibel sagt: ‚Ohne Heiligkeit wird kein Mensch den Herrn sehen.‘ (Hebräer 12,14) Der Herr ist heilig, wenn wir also immer noch sündigen und Gott trotzen, können wir nicht in Gottes Königreich eingehen. Jetzt ist der Herr Jesus wiedergekehrt, um das Werk des Gerichts in den letzten Tagen zu tun. Er drückt alle Wahrheiten aus, die die Menschheit reinigen und retten. Damit erfüllt sich die Prophezeiung des Herrn Jesus: ‚Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten.‘ (Johannes 16,12-13) Der Allmächtige Gott hat viele Wahrheiten ausgedrückt. Er offenbart nicht nur das Geheimnis von Gottes Führungsplan, Er offenbart auch die Ursache für die Sünde der Menschen, richtet und offenbart die sündige Natur des Menschen wie Arroganz, Hinterlist, Bosheit und so weiter, und offenbart die verschiedenen Verunreinigungen in unserem Glauben an Gott und die falsche Auffassung, dass der Glaube an Gott nur dazu dient, ins Himmelreich zu kommen. Diejenigen in der Kirche des Allmächtigen Gottes erleben das Gericht von Gottes Worten, erkennen allmählich die Wahrheit über ihre eigene Verdorbenheit und das Wesen ihrer Natur, zeigen echte Reue und reinigen ihre verdorbenen Dispositionen. Das ist die Wirkung, die Gottes Wort im Zeitalter des Königreichs hat. Wenn wir in das Königreich des Himmels eingehen wollen, müssen wir das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen annehmen, und erst wenn unsere Verdorbenheit gereinigt ist, sind wir berechtigt, in Gottes Königreich einzugehen.“ Nachdem ich geendet hatte, sagte der Pastor: „Ich weiß, dass du dich danach sehnst, die Wahrheit zu finden, aber du bist noch jung. Du verstehst die Bibel nicht, also bist du leicht zu täuschen. Du solltest besser aufhören, dem Allmächtigen Gott zu folgen. Bekenne dem Herrn deine Sünden, tue Buße und höre auf, ihre Treffen zu besuchen.“ Später sah der Pastor, dass ich ihn ignorierte und sagte: „Du bist mein Schaf. Wie kannst du es wagen, mir nicht zu gehorchen? Du musst jetzt Buße tun, aus der Kirche des Allmächtigen Gottes austreten und aufhören, im Namen des Allmächtigen Gottes zu beten.“ Ich sagte ihm: „Ich werde niemals aufhören, dem Allmächtigen Gott zu folgen.“ Er war sehr wütend und warnte mich: „Der Oberste Rat der Kirche hat mich beauftragt, auf dich ‚aufzupassen‘. Wenn du nicht aufhörst, wirst du zum Verhör vor den Obersten Rat gebracht. Du solltest wissen, dass, sollte das geschehen, nicht nur dein Studium darunter leiden wird, sondern du auch in der Kirche einen schlechten Ruf haben wirst. Vielleicht findest du in Zukunft nicht einmal mehr einen Job. Warum willst du dich damit herumschlagen? Du solltest dich auf dein Studium konzentrieren!“ Damals, als der Pastor das sagte, fühlte ich mich sehr unter Druck gesetzt, denn ich wusste, dass mich der Oberste Rat der Kirche, wenn er mich erst einmal befragt hatte, nicht in Ruhe lassen würde. Sie würden mich niemals in Ruhe lassen. Wenn ich nicht aufhörte, dem Allmächtigen Gott zu folgen, würde der Dorfvorsteher, wenn ich in Zukunft ein Zeugnis ausgestellt haben wollte, es nicht für mich unterschreiben und ich würde vielleicht nicht einmal einen Job finden. Meine Eltern hatten mich aufs Gymnasium geschickt, damit ich anschließend einen guten Job fand. Wenn ich keinen Job fände, würden meine Eltern mich bestimmt noch mehr davon abhalten, an den Allmächtigen Gott zu glauben. Außerdem hatte ich gerade erst angefangen, an den Allmächtigen Gott zu glauben, und ich verstand noch wenig von der Wahrheit. Wenn man mich zum Verhör vorladen würde und ich mit einer Gruppe von Menschen konfrontiert werden würde, die mich angriffen, könnte ich das aushalten? Wenn ich darauf bestünde, an den Allmächtigen Gott zu glauben, würden sie mich dann von der Schule verweisen? Würden sie alle anderen Gläubigen auffordern, mich zu verstoßen? Bei diesen Gedanken war ich sehr besorgt, also betete ich im Stillen zu Gott und bat Gott, mich zu leiten, und sagte, dass ich fest zu meinem Zeugnis stehen wolle.

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