Eine „gestohlene“ Segnung

Okt 8, 2023

Von A’Chao, China

Es war im März 2012. An welchem Tag es anfing, weiß ich nicht, aber mir fiel auf, dass meine Frau jeden Tag nach dem Abendessen schnell ihre Hausarbeiten erledigte und dann ins Schlafzimmer ging, um ein Buch zu lesen. Das passierte an einem Tag, am nächsten … und dann immer wieder. Ich war sehr neugierig. Was für ein Buch las sie da? Warum hat es sie so angezogen? Eines Abends konnte ich nicht anders und stieß die Tür auf, um herauszufinden, was da vor sich ging. Als sie mich reinkommen sah, wollte sie das Buch weglegen. Ich packte die Hand, in der sie das Buch hielt, und fragte sie, was sie da für ein Buch las. Sie lächelte und sagte: „Das ist Die vom Lamm geöffnete Schriftrolle. Dies sind die Worte, die der wiedergekehrte Herr Jesus zum Ausdruck brachte. Wir haben uns nach Seiner Wiederkunft gesehnt, und nun ist Er zurückgekehrt.“ Als ich das hörte, war ich schockiert und hatte Angst. Ich erinnerte mich, dass der Pfarrer sagte: „Wir glauben an den Herr, also sind wir gerettet. Wenn Er kommt, wird Er uns direkt ins Himmelreich emporheben, also ist jedes Predigen über die Wiederkunft des Herrn falsch.“ Wütend sagte ich: „Ich glaube, du machst einen Fehler. Hast du vergessen, was uns der Pfarrer gesagt hat? Durch unseren Glauben an den Herrn sind wir bereits gerettet. Wäre der Herr wiedergekehrt, wären wir bereits ins Himmelreich emporgehoben worden. Doch wir sind immer noch hier, oder? Als Gläubige des Herrn müssen wir in der Bibel lesen und dem Weg des Herrn folgen. Nur so können wir ins Himmelreich emporgehoben werden, wenn der Herr kommt.“ Meine Frau antwortete: „Sei nicht so voreilig, dich festzulegen. Lies erst einmal dieses Buch, dann wirst du wissen, ob der Herr wirklich wiedergekehrt ist.“ Ich stand der Sache damals aber sehr misstrauisch gegenüber und konnte deshalb nicht begreifen, was meine Frau sagte, und so so blieb ihr nichts anderes übrig, als das Buch wegzulegen.

Etwas später kam ich einmal während der Arbeit nach Hause, um etwas zu holen, und als ich meine Frau wieder das Buch lesen sah, runzelte ich die Stirn und ignorierte sie, holte mir, was ich brauchte, und ging wieder. Auf dem Weg zurück dachte ich die ganze Zeit: „Warum ist meine Frau von diesem Buch so begeistert? Sie liest, wann immer sie Zeit hat, und geht das Evangelium predigen.“ Plötzlich fiel mir ein, was meine Mutter einst zu mir sagte: „‚Der Östliche Blitz‘ ist eine Macht, mit der man rechnen muss. Brüder und Schwestern, die in der Bibel belesen und in ihrem Streben bemüht sind, verlieren sich in ihren Büchern und finden nicht mehr heraus.“ Ich dachte: „Liest meine Frau ein Buch des Östlichen Blitzes? Hat sie das verwirrt? Was, wenn sie wirklich in die Irre geführt wird und die Rettung des Herrn einbüßt? Doch mir fehlt die Lebenserfahrung, und ich kenne mich mit der Bibel nicht gut aus. Ich weiß nicht, wie ich sie zurückholen kann.“ Einige Zeit später ging ich zu Pfarrer Chens Haus, um ihm beim Renovieren zu helfen. Er glaubte schon seit Jahren an den Herrn, war in der Bibel belesen und hatte Lebensreife. Ich dachte, ihm würden sicher einige kluge Methoden einfallen, um meine Frau vom Abgrund zurückzuführen. Also sagte ich zu Pfarrer Chen: „Meine Frau liest in letzter Zeit ein Buch. Sie sagt, der Herr sei wiedergekehrt, und sie predigt aktiv das Evangelium. Sie hat sich sehr verändert. Sie wissen ja, dass ihr Glaube an den Herrn früher schwach war und sie nur selten in der Bibel las. Ich weiß nicht, warum sie in Ihrem Streben auf einmal so bemüht ist.“ Als er das hörte, sagte er ernst: „Sie ist in Gefahr! In der gesamten religiösen Welt bezeugt heute nur der Östliche Blitz die Wiederkunft des Herrn, und sie sind die einzigen, die nicht die Bibel lesen. Deine Frau hat vielleicht den Östlichen Blitz angenommen. Wenn sie an den Östlichen Blitz glaubt, wird sie die Rettung des Herrn verlieren und es wird für sie keinen Platz im Himmelreich geben. Du musst schnell etwas unternehmen, um sie zurückzuholen.“ Ich war entsetzt, als ich das hörte. Ich befürchtete, dass der falsche Glaube meiner Frau dazu führen könnte, dass der Herr sie verlässt und sie ins Unglück stürzen würde. Ich fragte Pfarrer Chen, was ich tun solle. Er dachte eine Weile nach und sagte dann: „Ich bin Pfarrer und kenne die Bibel besser als du. Heute Abend wirst du das Buch, das deine Frau liest, stehlen, und ich werde es mir für dich anschauen. Aber sie darf es nicht merken.“ Damals dachte ich, es wäre besser, wenn der Pfarrer mir helfen würde, es zu analysieren. Auf diese Weise würde ich wissen, was darin steht, und könnte mir ein Urteil darüber bilden. Sollte der Glaube meiner Frau falsch sein, könnten wir sie überreden, rechtzeitig umzukehren. An diesem Abend brachte ich Die vom Lamm geöffnete Schriftrolle heimlich zu Pfarrer Chens Haus. Pfarrer Chen nahm das Buch, blätterte es beiläufig durch und knallte es dann auf den Tisch. Er starrte auf den Buchdeckel und sagte verächtlich: „Ja, das ist ein Buch des Östlichen Blitzes. Ich bin mir sicher, dass deine Frau an den Östlichen Blitz glaubt. Was sie predigen, ist sehr gehoben, und die meisten Leute können es nicht widerlegen. Manche Leute, die in Ihrem Streben bemüht sind und sich mit der Bibel auskennen, lesen nach der Lektüre ihrer Bücher überhaupt nicht mehr in der Bibel. Wenn sie die Bibel nicht mehr lesen, sind sie dann noch Gläubige des Herrn? Deine Frau wurde vom Östlichen Blitz in die Irre geführt. Wenn sie nicht umkehrt, wird sie die Segnungen des Himmelsreichs einbüßen.“ Als ich das hörte, war ich etwas verwirrt: „Leuten, die nicht mit der Bibel vertraut sind, fehlt es an Urteilsvermögen, also ist es verständlich, dass sie getäuscht werden. Aber wenn diejenigen, die seit Jahren Kirchenleiter sind und die Bibel gut kennen, an den Östlichen Blitz glauben, ist dort ein Geheimnis in diesem Buch zu finden? Warum sonst fühlen sich Leute, die mit der Bibel vertraut sind, so sehr davon angezogen und glauben letztendlich an den Östlichen Blitz? Ich verstehe das ganz und gar nicht.“ Also sagte ich zu dem Pfarrer: „Sie kennen sich mit der Bibel gut aus. Schauen Sie sich den Inhalt des Buches an und sagen Sie mir, was darin steht. Was soll ich tun, um meine Frau zur Umkehr zu überreden?“ Zu meiner Überraschung sagte Pfarrer Chen in erstem Ton: „Ich bin Pfarrer und habe eine große Lebenserfahrung, also brauche ich dieses Buch nicht zu lesen. Wir sind gerettet, weil wir an den Herrn glauben, und wir müssen nur warten, bis Er uns in Gottes Königreich führt. Wenn deine Frau dir vom Östlichen Blitz predigt, glaube nichts davon. Der Östliche Blitz ist nicht mehr als ein finanzieller Betrug. Du kannst in der Sache nur eines tun: gib ihr nur wenig Geld. Zahl dein ganzes Geld ein, lass sie nicht darauf zugreifen und beobachte jeden ihrer Schritte.“ Zu der Zeit dachte ich, der Pfarrer wüsste mehr als ich und wollte mich schützen, also beschloss ich, seine Anweisungen zu befolgen. Als ich nach Hause kam, dachte ich, meine Frau wäre noch nicht da, also wollte ich das Buch vorsichtig zurück an seinen Platz legen, doch bevor ich es zurücklegen konnte, kam meine Frau aus dem anderen Zimmer. Ich war überrascht, und dann fragte sie mich besorgt: „Hast du mein Buch genommen?“ Aus Angst, sie könnte herausfinden, dass ich es gestohlen hatte, log ich sie an: „Nein, habe ich nicht. Du lässt immer Sachen herumliegen. Ich helfe dir beim Suchen.“ Dann suchte ich im Zimmer herum, holte schließlich das Buch hervor, gab es ihr und sagte: „Da ist es. Du lässt immer Sachen herumliegen. Du solltest wirklich alles wieder an seinen Platz stellen.“ Meine Frau starrte mich einfach nur an, und ich merkte, wie mein Gesicht rot anlief, als mein Herz von Schuld erfasst wurde. Zum Glück hakte meine Frau nicht nach. Sie nahm einfach das Buch und ging. In diesem Moment erinnerte ich mich daran, dass der Herr Jesus von uns fordert, ehrlich zu sein. „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein(Matthäus 5,37). Was aber hatte ich gemacht? Ich hatte mich gegen die Lehren des Herrn und gegen mein Gewissen gestellt und mich benommen wie ein Dieb. Doch ich tröstete mich damit, dass ich es zu ihrem Schutz getan hatte.

Am nächsten Tag ging ich zur Bank, änderte die PINs für all unsere Sparbücher und Karten und zahlte all unsere Ersparnisse ein, sodass wir nur noch genug für Lebensmittel hatten. Als meine Frau davon erfuhr, sagte sie zu meiner Überraschung nichts darüber. Abgesehen davon, dass sie ihr Buch las, verrichtete sie ihre Haushaltspflichten so gut wie sonst auch, und sie war mir gegenüber genauso freundlich wie immer. Ich aber schämte mich und fühlte mich unwohl. Ich hatte schon so viele Jahre an den Herrn geglaubt, und doch behandelte ich meine Frau auf so eine verachtenswerte Art. So sollte sich ein Christ nicht verhalten. Mir wurde klar, dass meine Frau sich stark verändert hatte, seit sie das Buch las. Sie wurde so von mir behandelt und war nicht mal wütend. Waren es die Worte in dem Buch, die sie verändert hatten? Machte ich einen Fehler? Könnte es sein, dass dieser Östliche Blitz, an den meine Frau glaubte, wirklich die Wiederkunft des Herrn Jesus war? Ich wusste, dass ich die Sache klären musste.

Eines Abends ermunterte meine Frau mich beim Abendessen ein weiteres Mal, das Buch zu lesen, und sagte: „Du sagst, wir wären durch unseren Glauben an den Herrn gerettet und dass Er uns ins Himmelreich emporheben wird, wenn Er kommt. Aber schau dir unsere Mutter und unsere Schwägerin und uns selbst an: Wir glauben seit Jahren an den Herrn, und doch begehen wir jeden Tag Sünden, die wir dann jede Nacht beichten. Wir können der Knechtschaft der Sünde nicht entkommen. Die Heilige Schrift besagt, dass wir ohne Heiligkeit den Herrn nicht sehen können. Gott ist heilig, doch wenn wir immer noch ständig sündigen, wie können wir würdig sein, ins Himmelreich einzutreten? Nun ist der Herr Jesus wiedergekehrt. Er drückt die Wahrheit aus und vollbringt, beginnend mit dem Haus Gottes, das Werk des Gerichts, um die Menschen vollständig von der Sünde zu reinigen und uns in Sein Königreich zu führen. Um ins Himmelreich einzutreten, müssen wir das Werk des Gerichts des Allmächtigen Gottes in den letzten Tag annehmen.“ Was meine Frau da sagte, ergab Sinn für mich. Wir lebten noch immer in einem Zustand von täglicher Sünde und nächtlicher Beichte, und wir konnten der Knechtschaft der Sünde noch immer nicht entkommen. Der Herr ist heilig, daher ist es schwer zu sagen, ob so unreine und verdorbene Menschen wie wir ins Himmelreich eintreten könnten. Als mir das klar wurde, nickte ich. Meine Frau sah, dass ich mich nicht sträubte, und sagte freudig, dass am nächsten Tag zwei Schwestern vorbeikommen könnten, um mit mir über die Wiederkunft des Herrn zu reden. Ich sagte zu, sie anzuhören. Doch mir war auch bewusst, dass ich nur wenig von der Bibel verstand, also wollte ich, dass Pfarrer Chen ebenfalls kam, um mir zu helfen, alles zu verstehen, und mit den Schwestern zu diskutieren. Auf diese Weise konnte ich mir ein Urteil bilden und schauen, wessen Worte am ehesten mit der Bibel übereinstimmten. Also erzählte ich Pfarrer Chen davon.

Nach dem Abendessen am nächsten Tag waren alle eingetroffen. Eine der Schwestern hielt Gemeinschaft: „Der Herr ist wiedergekehrt, Er drückt die Wahrheit aus und verrichtet das Werk, die Menschen zu richten und zu reinigen –“ Doch Pfarrer Chen ließ sie nicht ausreden und schrie: „Auf welcher Grundlage behauptest du, der Herr sei wiedergekehrt? Unsere Sünden werden uns durch unseren Glauben an den Herrn Jesus vergeben. Durch seine Gnade sind wir errettet. Wir brauchen dieses Werk des Gerichts nicht. Du verstehst die Bibel nicht im Geringsten!“ Die andere Schwester sagte zu dem Pfarrer: „Bruder, wir können die Wahrheit nicht erlangen, in dem wir über sie streiten. Der Herr ist wirklich wiedergekehrt, und wenn du die Wahrheit liest, die der wiedergekehrte Herr ausdrückt, wirst du wissen, ob Er es wirklich ist.“ Pfarrer Chen antwortete ungeduldig: „Warum sollte ich das lesen? Der Herr ist nicht wiedergekehrt. Du verstehst überhaupt nichts von der Bibel, also warum predigst du das Evangelium? Ich kenne mich weit besser mit der Bibel aus als du, und ich werde mir das nicht anhören.“ Die zwei Schwestern sprachen mit Hilfe der Bibel über Gottes Werk in den letzten Tagen, doch Pfarrer Chen hörte ihnen nicht zu, unterbrach sie ständig und ließ sie nicht zu Wort kommen, bis den beiden Schwestern nichts anderes übrig blieb, als zu gehen. Dann sagte er zu meiner Frau: „Hör nicht auf sie. Du versteht die Bibel nicht, lass dich nicht täuschen und lies in Zukunft mehr in der Bibel.“ Und schon waren sie alle weg, nach weniger als einer Viertelstunde. Ich war wirklich enttäuscht. Als Pfarrer einer Kirche sollte er suchen und nachforschen, wenn jemand die Wiederkunft des Herrn bezeugt, und mit den Leuten der Kirche des Allmächtigen Gottes diskutieren. Wenn es sich wirklich um die Wiederkunft des Herrn handelt, … und wenn nicht, gewinnen wir an Einsicht. Alle würden profitieren. Warum war Pfarrer Chen so arrogant? Würde er die Bibel wirklich verstehen, hätte er mit ihnen eine richtige Diskussion führen sollen. Ich dachte, dieser Abend würde mir etwas bringen. Ich war überrascht, wie sehr ich mich geirrt hatte, und wirklich unglücklich darüber, wie Pfarrer Chen die Sache handhabte. Doch er hatte auf Grundlage der Bibel Gemeinschaft gehalten, und die zwei Schwestern hatten über nichts Gemeinschaft gehalten, das nicht in der Bibel stand. Beiden beriefen sich auf die Bibel, also warum waren ihre Erklärungen und ihr Verständnis so unterschiedlich? Ich war wirklich verwirrt.

Etwas später zogen meine Frau und ich zurück in unsere Heimatstadt, und Pfarrer Liu und ein Mitarbeiter der örtlichen Kirche namens Liang kamen zu uns nach Hause, um meine Frau zu überzeugen, ihren Glauben an den Östlichen Blitz aufzugeben. Als sie merkten, dass sie nicht auf sie hören wollte, zeigte Gemeindearbeiter Liang wütend auf meine Frau und beschimpfte sie und sagte viele Dinge, die den Östlichen Blitz verdammten, um ihr Angst zu machen. Ich dachte: „Ist das noch jemand, der an den Herrn glaubt? Meine Frau glaubt doch nur an den Östlichen Blitz. Du solltest ihr aus Liebe helfen und sie unterstützen, wie der Herr es lehrt, und ihr nicht mit dem Finger drohen.“ Ich war wütend und wollte ihm das klarmachen, doch in dem Moment zog mich Pfarrer Liu zur Tür hinaus und sagte: „Du musst deine Frau umstimmen. Sie glaubt noch nicht lange an den Östlichen Blitz, also sag ihr, sie soll ihre Sünden vor dem Herrn beichten und Buße tun, und wenn sie nicht hört, kannst du, wenn nötig, die Polizei rufen.“ Damals dachte ich, es war falsch von Pfarrer Liu, so etwas zu sagen, aber ich glaubte auch, dass es keine andere Möglichkeit gab, sie aufzuhalten. Nachdem sie gegangen waren, sagte meine Frau zu mir: „Als ich an den Herrn glaubte, war ich passiv und schwach und mein Glaube ohne Feuer, doch keiner der Pfarrer oder Ältesten kam, um mir zu helfen oder mich zu unterstützen. Jetzt habe ich den Herrn willkommen geheißen, und du siehst ja, wie eifrig sie auf einmal sind. Es ist offensichtlich, dass es ihnen nicht im Geringsten um mein Leben geht. Sie wollen mich einfach zurück in die Religion zerren, damit ich ihnen weiter Opfergaben gebe, und wenn sie das nicht schaffen, ändert sich ihr ganzes Verhalten. Sie drohten mir mit dem Finger, beschimpften mich und sagten gotteslästerliche Dinge. Ist das im Einklang mit den Lehren des Herrn? Benehmen sie sich, wie Gläubige des Herrn? Du musst dir ein Urteil über sie bilden und nicht blindlings auf alles hören, was sie sagen. Die Gläubigen des Judentums schlossen sich blindlings den Pharisäern in ihrer Verdammung des Herrn Jesus an, und am Ende kreuzigten sie den Herrn und kränkten Gottes Disposition.“ Nachdem ich meiner Frau zugehört hatte, erinnerte ich mich, dass Pfarrer Lui sagte, er sei gekommen, um meine Frau zurückzuführen, aber sie sprachen kein einziges Wort der Liebe oder Unterstützung. Sie sagten nichts außer Einschüchterungen, Drohungen und Verurteilungen. Außerdem wollten sie, dass ich meine Frau von der Polizei verhaften ließ. Waren das Dinge, die Gläubige des Herrn sagen würden? Würde das meine Frau nicht erst in den Abgrund stoßen? Ich war außer mir und vertraute danach den Pfarrern nie wieder.

Nach diesem Vorfall hat mir meine Frau immer noch oft zugeredet, dass ich die Worte des Allmächtigen Gottes lesen soll. Ich war wirklich neugierig. Ich wollte wissen, was genau in diesem Buch stand, das den Glauben meiner Frau so gekräftigt hatte und sie so entschlossen machte, mich dazu zu bringen, es zu lesen. Aber ich wollte nicht, dass meine Frau merkt, was ich dachte, und so war es mir zu peinlich, es ihr zu sagen. Eines Tages, als meine Frau nicht zu Hause war, holte ich ihr Buch heraus und las es. Ich schlug das erste Kapitel auf und las den Titel: „Vorwort“. In dem Buch las ich Folgendes: „Obwohl viele Menschen an Gott glauben, verstehen wenige, was Glaube an Gott bedeutet und was sie tun müssen, um dem Willen Gottes zu entsprechen. Das liegt daran, dass die Menschen, obwohl sie mit dem Wort ‚Gott‘ und Formulierungen wie etwa ‚das Werk Gottes‘ vertraut sind, Gott nicht kennen, geschweige denn kennen sie Sein Werk. Kein Wunder also, dass all jene, die Gott nicht kennen, in ihrem Glauben an Ihn verwirrt sind. Die Menschen nehmen den Glauben an Gott nicht Ernst und das liegt gänzlich daran, dass der Glaube an Gott zu ungewohnt, zu fremdartig für sie ist. Dadurch erreichen sie die Anforderungen Gottes nicht. Anders ausgedrückt, wenn Menschen Gott nicht kennen und Sein Werk nicht kennen, dann eignen sie sich nicht für Gottes Verwendung und noch weniger können sie den Willen Gottes zufriedenstellen. ‚Glaube an Gott‘ bedeutet zu glauben, dass es einen Gott gibt; das ist das einfachste Konzept, was den Glauben an Gott betrifft. Außerdem ist zu glauben, dass es einen Gott gibt, nicht dasselbe, wie wahrhaft an Gott zu glauben; vielmehr ist es eine Art von einfachem Glauben mit starken religiösen Untertönen. Wahrer Glaube an Gott bedeutet Folgendes: Auf Grundlage des Glaubens, dass Gott die Souveränität über alle Dinge innehat, erlebt man Seine Worte und Sein Wirken, bereinigt man seine verdorbene Disposition, stellt man Gottes Willen zufrieden und lernt Gott kennen. Nur diese Art von Weg kann man ‚Glauben an Gott‘ nennen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Vorwort). Als ich an dieser Stelle ankam, war ich überzeugt, dass kein Mensch solche Worte sagen könnte. Mehr als nur zu glauben, dass Gott alle Dinge erschaffen hat, müssen wir in unserem Glauben an Gott Gottes Worte und Sein Werk erfahren, unsere verdorbenen Dispositionen ablegen und Gott verstehen. Diese Worte erklärten deutlich, was Glaube an Gott ist. In all meinen Jahren des Glaubens an den Herrn wusste ich nur, dass ich die Bibel lesen, beten und mir Predigten anhören musste. Ich glaubte, was immer die Pfarrer sagten, und hörte in allen Angelegenheiten auf sie. Wie kann man das als Glauben an Gott bezeichnen? Das war Glaube an die Pfarrer! Je mehr ich diese Worte las, desto mehr erhellte sich mein Herz und umso mehr wollte ich weiterlesen. Immer, wenn meine Frau nicht zu Hause war, holte ich heimlich das Buch heraus, um es zu lesen.

Eines Tages las ich diese Passage der Worte des Allmächtigen Gottes: „Es gibt jene, die die Bibel in prachtvollen Kirchen lesen und sie den ganzen Tag lang rezitieren. Unter ihnen ist jedoch nicht ein einziger, der den Zweck von Gottes Werk versteht. Nicht einer unter ihnen ist in der Lage, Gott zu kennen; erst recht kann keiner von ihnen mit dem Willen Gottes übereinstimmen. Sie sind alle wertlose, niederträchtige Menschen, die alle hoch oben stehen, um Gott zu belehren. Sie widersetzen sich Gott, vorsätzlich, sogar während sie Sein Banner tragen. Sie behaupten, an Gott zu glauben, und doch verzehren sie das Fleisch des Menschen und trinken dessen Blut. Alle derartigen Menschen sind Teufel, die die Seele des Menschen verschlingen, Anführer von Dämonen, die sich absichtlich jenen in den Weg stellen, die versuchen, den richtigen Weg einzuschlagen. Sie sind Stolpersteine, die jene behindern, die Gott suchen. Sie scheinen vielleicht von ‚gesunder Verfassung‘ zu sein, aber wie sollen ihre Anhänger wissen, dass sie nichts weiter als Antichristen sind, die die Menschen dazu anleiten, sich gegen Gott zu stellen? Wie sollen ihre Anhänger wissen, dass sie lebende Teufel sind, die sich dem Verschlingen menschlicher Seelen verschrieben haben?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Alle Menschen, die Gott nicht kennen, sind Menschen, die sich Gott widersetzen). Nachdem ich diese Worte gelesen hatte, musste ich sofort an die Pfarrer und Ältesten denken. Sie waren mit der Bibel vertraut, nach außen hin demütig, geduldig und liebevoll und sagten uns oft, wir sollten auf das Kommen des Herrn warten, doch sobald jemand tatsächlich die Wiederkunft des Herrn bezeugte, hatten sie nicht das geringste Verlangen, zu suchen und nachzuforschen. Pfarrer Chen forderte mich auf, das Buch zu stehlen, und sagte, er wolle mir dabei helfen, mir ein Bild davon zu machen, also hätte man erwarten können, dass er sich den Inhalt durchliest. Doch ohne einen Blick hineinzuwerfen, verurteilte er sofort meine Frau, dass sie sich irrt. Gemeindearbeiter Liang beschimpfte meine Frau, drohte ihr und schüchterte sie mit verdammenden Aussagen ein, und Pfarrer Liu verlangte von mir, die Polizei zu rufen, meine Frau zu verraten und sie auszuliefern. Wie konnten Gottesgläubige solche Dinge tun? Wenn der Allmächtige Gott wirklich die Wiederkunft des Herrn Jesus war, die Pfarrer aber, anstatt uns in unserer Suche und unseren Nachforschungen zu führen, ihr Bestes taten, um sich uns in den Weg zu stellen, und sogar die Polizei rufen und meine Frau verhaften lassen wollten, waren sie dann nicht genauso, wie es in diesen Worten beschrieben wird, Stolpersteine und Hindernisse, die uns davon abhielten, den wahren Weg zu erforschen? Waren sie dann nicht einfach Menschen, die sich unter dem Deckmantel des Glaubens Gott widersetzten? Ich dachte daran, wie damals, als der Herr Jesus kam, um zu wirken, die Pharisäer auch weder suchten noch nachforschten, sondern ihr Möglichstes taten, um sich Ihm zu widersetzen und Ihn zu verdammen, und am Ende wurde der Herr ans Kreuz geschlagen. Wenn der Allmächtige Gott wirklich die Wiederkunft des Herrn Jesus war, taten die Pfarrer genau das Gleiche wie damals die Pharisäer. Es schien mir, als wären die Pfarrer und Ältesten Leute, die sich dem Herrn widersetzten. Damals dachte ich: „Ich kann nicht mehr auf die Pfarrer hören. Ich muss das Werk des Allmächtigen Gottes sorgfältig untersuchen, um zu bestimmen, ob Er die Wiederkunft des Herrn ist.“

Etwas später lud meine Frau Bruder Zhou Chuanyang von der Kirche des Allmächtigen Gottes ein, um mit mir Gemeinschaft zu halten. Ich fragte ihn: „In der Bibel steht: ‚Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig‘ (Römer 10,10). Wir glauben an den Herrn und sind gerettet, warum muss Gott noch immer eine Stufe des Urteilswerks an uns verrichten?“ Chuanyang hielt wie folgt Gemeinschaft: „Was bedeutet das, durch den Glauben an den Herrn Jesus gerettet zu werden? Tatsächlich bezieht sich ‚Rettung‘ darauf, dass die Menschen an den Herrn Jesus glauben, zum Herrn beten und ihre Sünden beichten. Ihre Sünden werden ihnen vergeben, sie werden nicht durch das Gesetz verurteilt und sie genießen den Frieden, die Freude und die große Gnade, die ihnen der Herr schenkt. Das bedeutet ‚gerettet sein‘ im Zeitalter der Gnade. Doch in uns existiert noch immer unsere sündige Natur, und wir haben unsere Sünde noch nicht abgelegt. Gott ist heilig, das Himmelreich ist ein heiliger Ort, und Gott wird unmöglich jene, die noch sündigen und sich Ihm widersetzen können, in Sein Königreich bringen. Deshalb verrichtet Gott in den letzten Tagen eine Phase des Urteilswerks, um die Menschen vollständig zu reinigen. Auf diese Weise sind die Menschen würdig, in Gottes Königreich einzutreten.“ Chuanyang sagte auch, dass Gottes Werk in den letzten Tagen schon vor langer Zeit in der Bibel prophezeit worden ist. Genau wie der Herr Jesus sagte: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn Er wird nicht von sich selber reden; sondern was Er hören wird, das wird Er reden, und was zukünftig ist, wird Er euch verkünden(Johannes 16,12-13). „Wer Mich verachtet und nimmt Meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches Ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage(Johannes 12,48). Und in 1 Petrus 4:17 heißt es: „Denn es ist Zeit, dass anfange das Gericht an dem Hause Gottes.“ Er sagte: „Daraus können wir ersehen, dass der Herr noch immer die Wahrheit ausdrücken wird, wenn Er in den letzten Tagen wiederkehrt, dass Er das Werk des Gerichts und der Reinigung der Menschen verrichten wird und dass das Gericht im Haus Gottes beginnen wird. Das Werk des Allmächtigen Gottes erfüllt diese Prophezeiungen.“ Dann zeigte mir Chuanyang ein Video einer Lesung von Gottes Wort. Der Allmächtige Gott sagt: „Ein Sünder wie du, der gerade erst erlöst worden ist und nicht verändert oder von Gott vervollkommnet worden ist, könntest du nach Gottes Herz sein? Was dich betrifft, der du noch dein altes Selbst bist, so ist es wahr, dass du von Jesus gerettet wurdest und dass du wegen Gottes Errettung nicht als Sünder zählst, doch das beweist nicht, dass du nicht sündig und nicht unrein bist. Wie kannst du heilig sein, wenn du nicht verändert worden bist? Innerlich wirst du von Unreinheit geplagt, bist egoistisch und gemein, doch du wünschst immer noch, mit Jesus herabzukommen – so viel Glück solltest du haben! In deinem Glauben an Gott hast du einen Schritt versäumt: Du bist gerade erst erlöst worden, aber du hast dich nicht verändert. Damit du nach Gottes Herz sein kannst, muss Gott persönlich das Werk deines Wandels und deiner Reinigung verrichten; wenn du nur erlöst bist, wirst du keine Heiligkeit erlangen können. So wirst du nicht berufen sein, an den guten Segnungen Gottes teilzuhaben, denn du hast einen Schritt in Gottes Werk der Führung des Menschen versäumt, den entscheidenden Schritt der Veränderung und Vervollkommnung. Du, ein Sünder, der soeben erst erlöst wurde, bist daher außerstande, Gottes Erbe unmittelbar zu erben(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Bezüglich Benennungen und Identität). „Der Mensch wurde lediglich gerettet und ihm wurden durch seinen Glauben seine Sünden vergeben, aber die sündhafte Natur des Menschen wurde nicht entfernt und blieb noch in ihm. Die Sünden des Menschen wurden durch die Wirkung des menschgewordenen Gottes vergeben, was aber nicht bedeutete, dass der Mensch in sich keine Sünde mehr hatte. Die Sünden des Menschen konnten durch das Sündopfer vergeben werden, doch was das anbetrifft, wie der Mensch dazu gebracht werden kann, nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann, hat er keine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Werk der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in seinen alten verdorbenen, satanischen Dispositionen. Da dem so ist, muss der Mensch aus seinen verdorbenen, satanischen Dispositionen völlig errettet werden, damit seine sündhafte Natur komplett vertrieben werden und sich nie mehr entwickeln kann. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen verwandelt werden. Dies würde voraussetzen, dass der Mensch den Weg des Wachstums im Lebens versteht, den Lebensweg versteht und die Art und Weise versteht, seine Disposition zu ändern. Des Weiteren würde es voraussetzen, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit seine Disposition schrittweise geändert werden kann und er unter dem Leuchten des Lichts leben, damit alles, was er tut, im Einklang mit Gottes Willen sein kann, damit er seine verdorbene satanische Disposition abwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Rettung empfangen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Geheimnis der Menschwerdung (4)). „Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit und wurde das Sündopfer der Menschheit; Er befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig aus dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, das Sündopfer zu werden und die Sünden des Menschen auf sich zu nehmen, sondern es verlangte auch von Gott, ein noch größeres Werk zu vollbringen, um den Menschen völlig von seiner satanisch verdorbenen Gesinnung zu befreien. Und jetzt, da dem Menschen seine Sünden vergeben worden sind, ist Gott in das Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und hat das Werk der Züchtigung und des Gerichts begonnen. Dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und sie werden die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Vorwort). Chuanyang hielt dann weiter Gemeinschaft: „Die Worte des Allmächtigen Gottes sind eindeutig. Der Herr Jesus vollbrachte nur das Werk der Erlösung. Er hat die Menschheit nicht vollständig von der Sünde gerettet. Obwohl wir an den Herrn glauben und unsere Sünden vergeben sind, existiert in uns noch immer unsere sündige Natur, und wir können der Knechtschaft der Sünde nicht entfliehen. In den Jahren unseres Glaubens an den Herrn haben wir oft gelogen und betrogen, und wir waren arrogant, selbstherrlich, neidisch und streitlustig. Unser Verzicht und unsere Hingabe für den Herrn ist alles ein Handel mit Gott im Austausch für Gottes Segnungen, und wenn wir mit Prüfungen oder Schwierigkeiten konfrontiert werden, widersetzen wir uns immer noch dem Herrn, verurteilen und verraten Ihn sogar. Und so weiter und so fort. Menschen wie wir, die oft ein sündiges Leben führen, die sich Gott widersetzen und Ihn verurteilen, wie können wir berechtigt sein, in Gottes Königreich einzutreten? Basierend auf Gottes Führungsplan zur Rettung der Menschheit, den Bedürfnissen der verdorbenen Menschheit und dem Werk der Erlösung des Herrn Jesus, drückt der Allmächtige Gott in den letzten Tagen die Wahrheit aus und verrichtet das Werk des Gerichts, um die Menschen vollständig zu reinigen und zu ändern, sie von der Sünde zu retten und sie ins Himmelreich zu führen. Wenn wir nur das Werk der Erlösung des Herrn Jesus annehmen, können sich unsere satanischen Dispositionen unmöglich ändern, wir werden auf ewig in Sünde und in der Knechtschaft der Sünde leben und sind nicht berechtigt, in das Himmelreich einzutreten. Deswegen müssen wir das Werk des Gerichts und der Züchtigung des Allmächtigen Gottes annehmen, den Weg zum Wandel der Disposition erkennen, unsere verdorbenen Dispositionen ablegen und zu Menschen werden, die Gott fürchten und Ihm gehorchen. Nur dann können wir wirklich von Gott gerettet werden.“

Nachdem ich seinen gemeinschaftlichen Austausch gehört hatte, erhellte sich mein Herz. Erlöst zu werden bedeutet nur die Vergebung der Sünden. … Ich war seit über zehn Jahren gläubig, und ich habe oft gebetet, meine Sünden gebeichtet und Gott um Vergebung gebeten, doch meine verdorbenen Dispositionen hatten sich nicht im Geringsten geändert. Und Pfarrer Chen, Pfarrer Liu und die anderen haben, als sie mit der Nachricht der Wiederkunft des Herrn konfrontiert wurden, auch nach jahrelangem Glauben an den Herrn weder gesucht noch nachgeforscht, haben andere Gläubige davon abgehalten, den wahren Weg zu erforschen, und sich ihm sogar wiedersetzt und ihn verdammt. Sie drängten mich sogar dazu, die Polizei zu rufen und meine Frau verhaften zu lassen. Wie könnten Menschen, die noch immer sündigen und sich Gott widersetzen konnten, ins Himmelreich eintreten? Bei diesem Gedanken sagte ich zu Chuanyang: „Wir haben unsere Sünden noch immer nicht abgelegt, weshalb wir wirklich das Urteilswerk des Allmächtigen Gottes annehmen müssen.“ Meine nächste Frage an ihn war, wie der Allmächtige Gott das Werk des Gerichts verrichtete, und er las mir eine weitere Passage der Worte des Allmächtigen Gottes vor: Der Allmächtige Gott sagt: „Christus der letzten Tage setzt eine Vielzahl von Wahrheiten ein, um den Menschen zu lehren, das Wesen des Menschen zu entlarven und die Worte und Taten des Menschen zu sezieren. Diese Worte umfassen verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch Gott gehorchen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und Disposition Gottes und so weiter. Diese Worte richten sich alle an das Wesen des Menschen und seine verdorbene Veranlagung. Insbesondere werden die Worte, die aufdecken, wie der Mensch Gott verschmäht, in Bezug darauf gesprochen, wie der Mensch eine Verkörperung Satans und eine feindliche Macht gegen Gott darstellt. Wenn Gott Sein Werk des Gerichts durchführt, verdeutlicht Gott nicht nur einfach die Natur des Menschen mit nur ein paar Worten; Er entlarvt ihn, befasst sich mit ihm und stutzt ihn auf lange Sicht zurück. Alle diese verschiedenen Methoden der Entlarvung, des sich Befassens und des Zurückschneidens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden, sondern nur durch die Wahrheit, die dem Menschen völlig fehlt. Nur Methoden wie diese können als Gericht bezeichnet werden; nur durch ein derartiges Gericht kann der Mensch gebändigt werden und völlig überzeugt werden, was Gott betrifft, und darüber hinaus wahre Gotteserkenntnis erlangen. Was das Urteilswerk herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen von Gottes wahrem Gesicht und von der Wahrheit über seine eigene Aufsässigkeit. Das Urteilswerk macht es dem Menschen möglich, viel Erkenntnis über den Willen Gottes zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es erlaubt dem Menschen auch, sein verdorbenes Wesen und die Wurzeln seiner Verdorbenheit zu erkennen und zu verstehen sowie die Hässlichkeit des Menschen festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Urteilswerk herbeigeführt, da das Wesen dieses Werkes eigentlich das Werk ist, die Wahrheit, den Weg und das Leben Gottes, all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Urteilswerk, das von Gott vollbracht wird(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Christus vollbringt das Werk des Gerichts anhand der Wahrheit). Chuanyang hielt weiter Gemeinschaft: „Der Allmächtige Gott erklärt alles ganz deutlich. Bei Gottes Werk des Gerichts geht es tatsächlich darum, dass Gott den Menschen Seine Wahrheit, Seinen Weg und Sein Leben eröffnet. In den letzten Tagen bringt der Allmächtige Gott alle Aspekte der Wahrheit zum Ausdruck, und mit Gottes gerechter und majestätischer Disposition richtet und entlarvt Er die satanische Natur des Menschen, analysiert ihre Worte und Taten und enthüllt Schritt für Schritt unsere verschiedenen Vorstellungen und unsere falschen Beweggründe für unseren Glauben an Gott, unsere arroganten, betrügerischen und sturen satanischen Dispositionen und sogar die tief in unseren Herzen verborgenen Gedanken und Vorstellungen. Die Worte des Allmächtigen Gottes zu lesen ist, als ob Gott uns von Angesicht zu Angesicht richtet und bloßstellt. Wir erkennen unsere satanische Natur und die Wahrheit unserer Verdorbenheit durch Satan, erlangen ein gewisses Verständnis von Gottes gerechter Disposition, die keine Kränkung durch Menschen duldet, haben Gottesfurcht in unseren Herzen, können uns selbst hassen und von ganzem Herzen Buße tun, empfinden wahre Reue und ändern nach und nach unsere verdorbenen Dispositionen.“ Gottes Werk ist so praktisch! Früher stellte ich mir Gottes Werk als zu übernatürlich und vage vor. Ich dachte, wenn ich an den Herrn glaube, bin ich gerettet und könnte ins Himmelreich eintreten. Das steht im kompletten Widerspruch zu den Fakten von Gottes Werk. Als mir das klar wurde, war ich sicher, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus war, und ich nahm freudig das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen an. Ich bin froh, dass ich nicht wieder zu den Pfarrern zurückgegangen bin. Rückblickend kann ich erkennen, wie ich mich an meine eigenen Vorstellungen und Auffassungen klammerte, mich weigerte, Gottes Stimme zu hören und Ihn willkommen zu heißen und meine Frau behinderte. Ich war so dumm und blind, und wenn ich daran denke, bereue ich es zutiefst. Aber ich bin dem Allmächtigen Gott umso dankbarer, dass Er sich meiner erbarmte und mich Schritt für Schritt vor Sich brachte, damit ich endlich Gottes Stimme hören und den Herrn willkommen heißen konnte.

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