Eines Priesters Weg nach Hause

Aug 15, 2022

Von Zhang Jian, China

Meine Familie ist seit Generationen katholisch. Mit 20 beschloss ich, mich dem Herrn zu widmen und Ihm ein Leben lang zu dienen. Nach sieben Jahren Theologiestudium im Priesterseminar wurde ich mit 27 Jahren zum Priester geweiht. Mit 30 wurde ich zum Abt eines Klosters ernannt. Zu dieser Zeit war ich ziemlich arrogant. In so jungen Jahren Abt eines Klosters zu sein machte mich stolz. Und viele Priester und Mönche sagten, meine Predigten habe ihnen sehr viel gebracht. Aus diesen Gründen glaubte ich, die Bibel zu verstehen und den Herrn zu kennen. Wenn der Herr kommt, würde ich Gottes Anerkennung finden und in das Königreich des Himmels eintreten.

Das war im Juni 2001. Eines Abends kam Diakon Wang zu mir gelaufen, um mir zu sagen, zwei Christen seien gekommen, die sehr tiefgründig über den Glauben sprachen. Als ich hörte, dass sie Christen waren, habe ich sie kein bisschen ernst genommen. Ich dachte, die katholische Kirche sei die wahre Kirche und besitze die volle Wahrheit der Errettung durch Jesus. Schließlich hatte mein Theologiestudium viele Jahre gedauert, und ich kannte jedes Kapitel der Bibel auswendig, Zeile für Zeile. Da sie nun mal da waren, könnte ich genauso gut Glaubensfragen mit ihnen diskutieren und sehen, ob es mir gelang, sie zum katholischen Glauben zu bekehren. Diakon Wang brachte mich zu den beiden. Der eine hieß Bruder Cheng, der andere Bruder Gao. Nachdem sie sich vorgestellt hatten, erfuhr ich, dass sie erst seit sechs oder sieben Jahren an Gott glaubten. Da nahm ich sie noch weniger ernst, aber da ich sie dazu bringen wollte, der katholischen Kirche beizutreten, sprach ich geduldig mit ihnen über die katholische Geschichte. Ich sagte zu ihnen: „Wenn ihr sicher sein wollt, in das Königreich des Himmels zu kommen, solltet ihr in die wahre Kirche, nämlich die katholische Kirche eintreten.“ Als die beiden Brüder das hörten, wollten sie nicht nur nicht konvertieren, sie sprachen auch über den Zustand der Kirche mit mir. Bruder Gao sagte: „Für Katholiken und Christen ist der Zustand der Kirche ein trostloser. Die Pfarrer lesen aus der Schrift und predigen ohne Erleuchtung, sie können keine neuen oder tiefgreifenden Predigten halten, und einige haben begonnen, weltlichen Dingen nachzujagen, und haben ihren Dienst verlassen. Die Gläubigen fühlen sich negativ und schwach, ihr Glaube ist kalt geworden, und in den Versammlungen diskutieren sie über ihr Alltagsleben oder übers Geldverdienen, besorgen sich gegenseitig Jobs oder vermitteln einen Freund oder eine Freundin. Viele Gläubige folgen weltlichen Trends, und einige sind sogar in die Welt zurückgekehrt. Wie unterscheidet sich der gegenwärtige Zustand der Kirche von dem Zustand des Tempels in den letzten Tagen des Zeitalters des Gesetzes? Am Ende des Zeitalters des Gesetzes war der Tempel verödet. Die Menschen tauschten im Tempel offen Geld, kauften und verkauften Rinder, Schafe und Tauben, und der Tempel wurde zu einer Räuberhöhle. Der Heilige Geist wirkte nicht mehr im Tempel. Wo wirkte der Heilige Geist? Zu dieser Zeit begann der Herr Jesus ein neues Werk außerhalb des Tempels, und das Wirken des Heiligen Geistes verlagerte sich zum Werk des Herrn Jesus. Es ist, wie wenn man im Winter einen Ofen heizt. Das Zimmer ist warm, aber wenn der Ofen entfernt wird, wird der Raum schnell kalt. Das Gleiche gilt für die Kirche. Wenn der Heilige Geist in der Kirche wirkt, haben die Brüder und Schwestern Glauben und streben leidenschaftlich nach der Wahrheit, doch wenn das Wirken des Heiligen Geistes verloren geht, verödet die Kirche. Kirchen überall befinden sich in demselben Zustand wie der Tempel in den letzten Tagen des Zeitalters des Gesetzes. Alle sind verödet. Hast du mal darüber nachgedacht, ob sich das Wirken des Heiligen Geistes verlagert hat? Wo wirkt der Heilige Geist heute?“ Was der Bruder sagte, überraschte mich. Ich hatte nicht erwartet, dass sie die Verödung des Tempels mit dem Wirken des Herrn Jesus in Verbindung bringen würden. Dieses Verständnis war für mich neu. So hatten wir die Dinge in unserer Kirche nie verstanden. Und ich stimmte mit ihrer Einschätzung des Zustands der Kirche überein. Allein die Heilige Schrift zu lesen und den Sonntag zu heiligen war für viele Kirchenmitglieder schon zu viel, und sie hielten sich nicht mehr daran. Sie waren genau wie die Ungläubigen, die dem Geld und den weltlichen Vergnügungen nachjagten, und die Kirche hatte immer weniger Mitglieder. Das war eine Tatsache. Die Kirche war in der Tat öde und leer. Ich sah, dass ihre Gemeinschaft im Einklang mit der Bibel und den Tatsachen stand, und es gab eine gewisse Tiefe in ihrem Verständnis. Ich dachte: „So viele Jahre habe ich die Bibel studiert, ohne zu einem solchen Verständnis zu kommen, und sie haben es nach nur ein paar Jahren des Glaubens erreicht. Ich glaube, ich habe sie unterschätzt.“ Als ich sah, dass ich sie nicht überzeugen konnte und ihre Fragen nicht beantworten konnte, gab ich noch ein paar Sätze von mir, um mich nicht zu blamieren, entschuldigte mich und ging nach Hause.

Aber der Heilige Geist war doch die Seele der Kirche – wenn der Heilige Geist also nicht in der Kirche wirkte, wo dann? Damals verstand ich es nicht, deshalb dachte ich nicht viel darüber nach. Später kamen diese beiden Brüder noch einige Male zu mir. Sie knüpften an das letzte Thema unseres gemeinschaftlichen Austauschs an und sprachen: „Der Herr ist Fleisch geworden und wiedergekehrt, um neue Worte auszudrücken, das Werk des Gerichts und der Reinigung der Menschen zu tun, uns von der Knechtschaft der Sünde zu befreien und uns in das Königreich des Himmels zu bringen.“ Gefühlsmäßig lag ich mit mir selbst im Streit, als ich das hörte. Ich dachte: „Versteht ihr die Bibel wirklich? Der Herr Jesus hat das Werk der Erlösung vollbracht, und Er wird als Geist-Körper auf einer Wolke wiederkehren und das Ende der Menschen bestimmen. Wie ist es möglich, dass Er erneut Fleisch wird, um ein neues Werk zu vollbringen?“ In diesem Moment fiel mir ein, dass mir jemand vor nicht langer Zeit von den Leuten, die den Östlichen Blitz predigten, erzählt hatte. Sie behaupteten, der Herr sei Fleisch geworden und sei wiedergekehrt, um ein neues Werk zu tun, und ihre Predigten waren durchaus tiefgründig. Die beiden glaubten wahrscheinlich an den Östlichen Blitz. Die katholische Kirche war die orthodoxe Kirche, davon war ich überzeugt, und da vorher nie jemand vom Östlichen Blitz gehört hatte, konnte es sich nicht um eine orthodoxe Kirche handeln. Und da es sich nicht um eine orthodoxe Kirche handelte, waren ihre Predigten definitiv falsch. Also unterbrach ich sie und fragte: „Glaubt ihr an den Östlichen Blitz? Ihr sagt, der Herr sei Fleisch geworden und sei wiedergekehrt, um ein neues Werk zu verrichten. Das ist unmöglich. Ich glaube es nicht. Wenn ihr mir dieses Evangelium predigen wollt, könnt ihr euch die Mühe sparen!“ Die beiden Brüder waren immer noch sehr geduldig und hielten Gemeinschaft mit mir, aber weil meine Vorstellungen so stark waren, hörte ich ihnen einfach nicht mehr zu. Wütend sagte ich: „Was ihr predigt, steht im Widerspruch zum überlieferten Glauben, und ich nichts mehr davon hören!“ Als die beiden Brüder sahen, was meine Einstellung war, hörten sie auf, mit mir Gemeinschaft zu halten. Später kamen sie noch zweimal, aber wegen meines inneren Widerstands gegen sie, ging alles, was sie sagten, zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus, egal wie sie mit mir Gemeinschaft hielten. Schließlich hinterließen sie mir ein Exemplar des Buchs „Das Wort erscheint im Fleisch“, und baten mich, es zu studieren. Als ich ihre ernste Haltung sah, war es mir zu peinlich, abzulehnen, also nahm ich das Buch.

Ein bisschen war ich schon neugierig, als ich das Buch in Händen hielt, und ich wollte genau sehen, was drin steht. Ich schlug es auf, schaute mir das Inhaltsverzeichnis an, blätterte ein bisschen darin herum und entdeckte Texte, zum Beispiel darüber, ob die Dreifaltigkeit existiert und über das Ende und das Ziel der Menschheit. Das wich doch sehr ab von unserer traditioneller Lehre, also schlug ich das Buch zu und schaute es nicht mehr an. Als Abt des Klosters war es meine Pflicht, die Herde zu schützen, und ich musste zu den Priestern und Mönchen darüber sprachen, damit sie nicht in die Irre geführt wurden. Deshalb sagte ich während einer der Novizen-Klausur: „Wir befinden uns in den letzten Tagen, und viele falsche Christusse treten auf. Vor ein paar Tagen habe ich Leute von Östlichem Blitz getroffen. Sie behaupteten, der Herr sei im Fleisch wiedergekehrt und verrichte ein neues Werk. Wie kann das sein? Ich habe ein bisschen in ihrem Buch geblättert, und was darin gelehrt wird, unterscheidet sich von unserem überlieferten Glauben. Ich bin sicher, dass der Östliche Blitz nicht von Gott kommt!“ Ich wies sie auch an, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und keinen Kontakt mit den Gläubigen des Östlichen Blitzes aufzunehmen, ihre Bücher nicht zu lesen, ihren Reden nicht zuzuhören und Kirchenmitglieder davor zu schützen, von ihnen getäuscht zu werden. Nachdem sie mich gehört hatten, sagten die Priester und Mönche, es gehe in dieser heiklen Sache tatsächlich um die Rettung von Seelen und dass die Kirchenmitglieder geschützt werden müssten. Zu dieser Zeit sah ich, dass alle sehr gehorsam waren, nachdem sie mich gehört hatten, und ich hatte das Gefühl, gerecht gehandelt oder zumindest die Verantwortung eines Abtes erfüllt zu haben, nämlich die Herde zu beschützen. Daher war mir nicht bewusst, dass ich mich Gott widersetzte.

Ein paar Tage nach diesem Vorfall kam Bruder Gao zu mir und fragte mich, ob ich die Worte des Allmächtigen Gottes gelesen hätte. Rundheraus gab ich ihm zur Antwort: „Die Worte des Allmächtigen Gottes weichen ab von unserer überlieferten Lehre, also werde ich sie nicht untersuchen, und ich werde nicht zulassen, dass jemand anderes sie erforscht, denn das ist eine Frage des Glaubens. Wir werden den Herrn niemals verraten, indem wir euren Predigten zuhören.“ Bruder Gao hörte mich zu Ende und hielt dann geduldig Gemeinschaft mit mir und sagte: „Du hast die Worte des Allmächtigen Gottes nicht gelesen. Du hast nur ein paar Dinge gefunden, die von der traditionellen Lehre deiner Kirche abweichen, also hast du beschlossen, dass es nicht das Wort und das Werk des Herrn ist, und du hast dich geweigert, es zu untersuchen. Meinst du nicht, dass das ziemlich leichtsinnig ist? Der Allmächtige Gott sagt: ‚Ich rate euch, den Weg des Glaubens an Gott mit Vorsicht zu beschreiten. Zieht keine voreiligen Schlüsse; seid außerdem nicht leichtfertig und gedankenlos in eurem Glauben an Gott. Ihr solltet wissen, dass diejenigen, die an Gott glauben, zumindest demütig und ehrfürchtig sein sollten. Diejenigen, die die Wahrheit gehört haben und trotzdem die Nase darüber rümpfen, sind töricht und ignorant. Diejenigen, die die Wahrheit gehört haben, und trotzdem sorglos voreilige Schlüsse ziehen oder sie verurteilen, sind von Arroganz geplagt. Niemand, der an Jesus glaubt, ist dazu berechtigt, andere zu verfluchen oder zu verurteilen. Ihr solltet alle jemand mit Verstand sein, der die Wahrheit annimmt.‘ („Bis du den geistlichen Leib Jesu erblickst, wird Gott Himmel und Erde neu gemacht haben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Wir wissen, dass dass wir ein gottesfürchtiges Herz haben müssen, um an den Herrn zu glauben. Wir können nicht blindlings verdammen, wenn wir sehen, dass Gottes Worte und Werke nicht mit unseren Vorstellungen und Ideen übereinstimmen. Wenn wir keine Haltung der Demut und des Suchens vor Gott haben und wir Gottes neue Worte und Sein neues Werk immer anhand unserer Vorstellungen bewerten, ist es allzu leicht, die große Sünde zu begehen, sich Gott zu widersetzen und Ihn zu verdammen. Das ist genau wie damals, als der Herr Jesus kam, um zu wirken, und die Pharisäer sahen, dass Seine Worte und Sein Werk über das Gesetz hinausgingen. Sie fanden absichtlich etwas gegen den Herrn Jesus, verdammten Ihn, und verleiteten schließlich die Menge dazu, den Herrn Jesus ans Kreuz zu schlagen. Das war eine schwere Kränkung von Gottes Disposition, und sie wurden schließlich verflucht und bestraft. Das war eine Lektion in Blut. Heute müssen wir in der Frage der Wiederkunft des Herrn umsichtig vorgehen, denn wenn wir sie zu Unrecht verdammen, könnte es sein, dass wir den Heiligen Geist lästern. Der Herr Jesus sagte vor langer Zeit: ‚Jede Sünde und Gotteslästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden.‘ (Mattäus 12,31) Es wäre einfach schrecklich, diese Sünde zu begehen! Seit der Allmächtige Gott erschienen ist und gewirkt hat, haben viele Leiter verschiedener Konfessionen das Werk des Allmächtigen Gottes blindlings verdammt. Einige haben den Allmächtigen Gott verleumdet und gelästert. Viele von denen, die sich ernsthaft widersetzten, wurden bestraft. Wenn wir nicht aufpassen, könnten wir leicht unser Ziel verlieren.“

Meine Überlegung damals war: „Ich denke an meine Kirchenmitglieder und bewahre sie davor, getäuscht zu werden. Wie könnte das den Herrn kränken?“ Aber nach reiflicher Überlegung hielt ich das, was dieser Bruder sagte, für vernünftig. Ich wusste wirklich nicht viel über den Östlichen Blitz, und doch war ich schnell dabei, ein Urteil abzugeben, und ich predigte dasselbe den Priestern und Mönchen. Wenn meine Verdammung falsch war, wie er sagte, würde das Gott beleidigen. Die Folgen wären unvorstellbar. Also sagte ich zu Bruder Gao: „Über das, was du gesagt hast, hab ich noch nie nachgedacht, aber ich werde in Zukunft auf der Hut sein.“ Aber dann geschah etwas in unserer Kirche, das mich zum Nachdenken brachte. Ich war zu Besuch beim Bischof, und er sagte zu mir traurig, viele Priester in seiner Diözese würden nach Ausreden suchen, um Spenden nicht abzugeben, und es gebe Priester, die der Zügellosigkeit frönten und sich jeglicher Reue verschlossen. Ein alter Priester hatte ihm unter vier Augen gestanden, er habe die Spenden heimlich für jemanden veruntreut, der davon eine Fabrik gründete. Als ich diese Dinge hörte, dachte ich: „Als Priester Spenden zu verprassen und zu veruntreuen und der Zügellosigkeit zu frönen ist eine schwere Sünde gegen den Herrn. Der Herr sprach: ‚Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle genauso umkommen.‘ (Lukas 13,3) Wenn Priester in Sünde leben und niemals Buße tun, wie sollen sie dann in das Königreich des Himmels gelangen? In der Vergangenheit haben nur wenige Priester solche Dinge getan, aber jetzt sind so viele Priester dem Laster anheimfallen.“ Ich konnte nicht anders, als an die Verödung in der Kirche zu denken, über die Bruder Gao mit mir gesprochen hatte. Ich dachte: „In der Vergangenheit, als der Heilige Geist in der Kirche wirkte, wurden wir, wenn wir sündigten, vom Heiligen Geist gezüchtigt. Jetzt, wo so viele Priester gegen Gott sündigen, warum gibt es keine Disziplinierung durch den Heiligen Geist? Wirkt der Heilige Geist tatsächlich nicht mehr in der Kirche?“ Ich konnte es nicht verstehen.

Nach einiger Zeit kamen Bruder Gao und die anderen wieder zu mir. Damals hatte ich noch einen gewissen Widerstand gegen sie. Ich dachte: „Ihr bezeugt immer, dass der Herr Fleisch geworden und wiedergekehrt ist, um ein neues Werk zu tun. Gibt es eine biblische Grundlage für diese Aussage? Ich denke, ich werde euch heute einfach ein paar direkte Fragen stellen. Wenn ihr sie nicht beantworten könnt, dann will ich nicht mehr mit euch reden.“ Also fragte ich sie: „In der Bibel steht, der Herr werde in den letzten Tagen in einem Geist-Körper auf einer Wolke herabkommen, ihr aber bezeugt, Er sei im Fleisch wiedergekehrt, um ein neues Werk zu tun. Auf welcher Grundlage behauptet ihr das?“ Bruder Gao antwortete: „Das Kommen des Mensch gewordenen Gottes in den letzten Tagen wurde vor langer Zeit von Gott arrangiert, und es gibt Beweise in den Prophezeiungen des Herrn Jesus selbst. In Lukas 17,24-25, heißt es zum Beispiel: ‚Denn so wie der Blitz, der unter dem Himmel hervorblitzt, die Gegenden beleuchtet, die unter dem Himmel sind, so wird der Menschensohn an Seinem Tag sein. Doch zuerst muss Er Vieles erleiden und von dieser Generation abgelehnt werden.‘ ‚Deshalb seid auch ihr bereit, denn ihr wisst nicht, zu welcher Stunde der Menschensohn kommen wird.‘ (Mattäus 24,44) ‚Und so wie in den Tagen Noahs wird auch das Kommen des Menschensohnes sein.‘ (Mattäus 24,37) Wie du siehst, erwähnen all diese Verse den ‚Menschensohn‘. Was bedeutet ‚Menschensohn‘ in diesem Zusammenhang. Wir all wissen, der Herr Jesus ist der Menschensohn und der Fleisch gewordene Gott. Das steht ganz außer Zweifel. ‚Menschensohn‘ bezieht sich auf den Geist Gottes, der in Fleisch gekleidet ist, um ein gewöhnlicher Mensch zu werden, das heißt, der Begriff meint die Menschwerdung Gottes. Die Prophezeiung des Herrn: ‚also wird auch sein die Ankunft des Menschensohnes‘ bedeutet also, dass wenn Er wiederkehrt, wird es in Menschengestalt sein. In der Heiligen Schrift heißt es auch: ‚Doch zuerst muss Er Vieles erleiden und von dieser Generation abgelehnt werden.‘ Was bedeutet das? Es bedeutet, dass wenn der Herr wiederkehrt, die Menschen Ihn nicht erkennen und ein ganzes Geschlecht Ihn verdammen und abweisen wird. Nur wenn der Herr zum Menschensohn wird, kann Er Dinge erleiden und von diesem Geschlecht abgelehnt werden. Würde er in einem geistlichen Körper wiederkehren, mit dem Bild eines Juden, majestätisch und allen in ganzen Herrlichkeit erscheinend, wer würde Ihn sehen und sich nicht verneigen und Ihn anbeten? Wie sollte Er dann großes Leid erfahren? Wie könnte es dann sein, dass dieses Geschlecht Ihn zurückweist? Also wird der Herr mit Sicherheit wiederkehren als der Fleisch gewordene Menschensohn in den letzten Tagen.“

Nach seiner Rede war ich schockiert. Sie war hundertprozentig vernünftig und logisch! Niemand unter den Theologen und geistlichen Persönlichkeiten in der religiösen Welt war fähig, diese Prophezeiung des Herrn Jesus so präzise zu deuten. Sie sagen einfach, es sei das Geheimnis des Herrn und Menschen könnten es nicht zur Gänze verstehen. So viele Jahre hatte ich die Bibel studiert, aber immer wenn ich diesen Vers sah, verstand ich gar nichts. Ich wusste nicht, warum der Herr leiden musste, wenn er doch in geistiger Form herabkam. Ich war schockiert, dass die Leute vom Östlichen Blitz das Geheimnis dieser Prophezeiung geklärt hatten. Dass sie die Dinge so klar sehen konnten, veränderte mein Bild von ihnen grundlegend! Ich fragte mich: „Könnte es sein, dass der Herr wirklich im Fleisch wiederkehrt?“ Wenn ich dann wieder an die vielen Prophezeiungen in der Bibel dachte, nach denen der Herr auf einer Wolke herabkommen wird, wurde ich wieder unsicher. Ich fragte: „Viele Prophezeiungen in der Bibel besagen, der Herr werde in den letzten Tagen in geistlicher Form herabkommen, um alle Menschen öffentlich zu richten. Zum Beispiel sprach der Herr: ‚Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; und dann werden alle Stämme der Erde wehklagen: und sie werden den Menschensohn in den Wolken des Himmels kommen sehen mit großer Kraft und Majestät.‘ (Mattäus 24,30) ‚Siehe, Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird Ihn sehen, und auch sie, die Ihn durchbohrten. Und alle Stämme der Erde werden Seinetwegen klagen.‘ (Offenbarung 1,7) Wenn die Wiederkunft des Herrn wirklich in Menschengestalt geschieht, wie können dann diese Prophezeiungen erfüllt werden?“

Bruder Gao hielt Gemeinschaft mit mir darüber: „Der Herr Jesus prophezeit, Er werde in den letzten Tagen wiederkehren, Er werde in geistiger Form auf einer Wolke herabkommen und öffentlich all Nationen und Völker richten. Diese Prophezeiungen werden sich erfüllen. Doch zunächst erscheint der Mensch gewordene Gott im Geheimen, später dann öffentlich auf einer Wolke. Anders gesagt, kehrt der Herr auf zweifache Weise wieder. Zuerst kommt Er im Fleisch, um die Wahrheit auszudrücken, um die Menschen zu richten und zu reinigen und um eine Gruppe von Überwindern zu schaffen. Wenn die großen Katastrophen eintreten, wird das Werk des Mensch gewordenen Gottes vollendet sein. Nach den Katastrophen wird Gott in all Seiner Herrlichkeit öffentlich erscheinen, die Guten belohnen und die Bösen bestrafen. Deshalb werden in der Zeit von Gottes Fleischwerdung und Seines geheimen Werkes all jene, die sich Ihm widersetzen und Ihn verdammen und sich weigern zu bereuen, ihrer Chance, gerettet zu werden, vollständig verlustig gehen, und sie werden, wenn die Katastrophen kommen, weinen und mit den Zähnen knirschen. So erfüllt sich die Prophezeiung im Buch der Offenbarung: ‚Siehe, Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird Ihn sehen, und auch sie, die Ihn durchbohrten. Und alle Stämme der Erde werden Seinetwegen klagen.‘ (Offenbarung 1,7)“

Nachdem ich das gehört hatte, fühlte ich, wie es lichter wurde in meinem Herzen. Die Wiederkunft des Herrn erschöpft sich nicht darin, dass Er auf einer Wolke herabkommnt. Bevor er vor den Augen aller erscheint, kommt er im Verborgenen in Menschengestalt. Das sind die beiden Weisen, in denen der Herr erscheint. In der Vergangenheit kannte ich nur eine Art und Weise Seines Erscheinens. Mir wurde klar, dass mein Verständnis einseitig war. Ich begriff, dass der Östliche Blitz das Geheimnis der biblischen Prophezeiungen enthüllt hatte und dass ihre Erklärungen vernünftig und logisch waren und wahrscheinlich von Gott kamen. Die Sache war es wert, weiter erforscht zu werden. Danach war ich bereit, mit ihnen Gemeinschaft zu halten und die Worte des Allmächtigen Gottes zu lesen, und sträubte mich nicht länger. Nachdem ich eine Zeit lang die Worte des Allmächtigen Gottes gelesen hatte, war ich in der Tiefe meines Herzens überzeugt, der Herr werde in Menschengestalt wiederkehren. Doch noch immer war ich verwirrt. In der Sache der Menschwerdung war ich mir sicher, aber wie konnte ich wissen, dass der Allmächtiger Gott tatsächlich der wiedergekehrte Herr Jesus war? Mir fiel wieder ein, dass die katholische Kirche die wahre Kirche ist und im Besitz der vollen Wahrheit der Errettung durch Jesus. Ich wusste, nur im Katholizismus können wir in Gottes Königreich eintreten. Wenn ich den Allmächtigen Gott annahm und in meinem Glauben irreging, würde ich den Herrn verraten. Wie könnte ich in Gottes Königreich eintreten? Diese Frage verstand ich nicht, und ich fühlte mich immer noch ein wenig unbehaglich. Mir kam zu Ohren, dass auch der Priester Yuan das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen angenommen hatte, und ich wollte mit ihm sprechen. Er war früher katholisch, und unsere Lehren und Ansichten waren die gleichen, deshalb wollt ich hören, was er aus der Sache machte. Ein paar Tage später besuchte ich den Priester Yuan und erzählte ihm von meinen Bedenken.

Bruder Yuan hörte mir zu und hielt dann Gemeinschaft mit mir: „Ich hatte genau die gleich Bedenken. Ich hatte Angst, der Glaube an den Allmächtigen Gott würde bedeuten, den Herrn Jesus zu verraten. Das Wichtigste bei dieser Frage ist aber, zu wissen, ob der Allmächtige Gott und der Herr Jesus derselbe Geist sind, ob sie der gleiche Gott sind, der Sein Werk verrichtet. Im Zeitalter des Gesetzes war es Jahwe, der wirkte, und im Zeitalter der Gnade war es der Herr Jesus, der wirkte. Obwohl sich der Name Gottes änderte und Sein Werk jeweils ein anderes war, würdest du wirklich sagen, Jesus und Jahwe seien nicht ein und derselbe Gott? Würdest du sagen, Glaube an den Herrn Jesus hieße, Jahwe zu verraten? Ganz bestimmt nicht. Um zu bestimmen, ob Sie ein und derselbe Gott sind, kannst du nicht nach dem Namen gehen. Am wichtigsten ist zu sehen, ob der Allmächtige Gott die Wahrheit ausdrücken und das Werk der Rettung der Menschheit verrichten kann. Solange Er die Wahrheit ausdrückt und die Stimme Gottes ist und das Werk der Errettung der Menschheit tut, dann ist Er Gott. Wir alle wissen, das im Zeitalter des Gesetzes Jahwe Gesetze und Gebote verkündete, um die auf der Erde lebenden Menschen zu führen, sodass sie wussten, was Sünde ist, wie sie opfern sollen, um für ihre Sünden zu büßen, und wie sie Gott anbeten sollen. Doch am Ende des Zeitalters des Gesetzes begingen die Menschen immer mehr Sünden, sodass noch so viele Opfer nicht ausreichten, um Buße zu tun. Alle waren in Gefahr, nach dem Gesetz verurteilt oder hingerichtet zu werden, weshalb Jahwe durch die Propheten weissagte: ‚Siehe, eine Jungfrau wird ein Kind erwarten und einen Sohn gebären, und sie werden Ihm den Namen Emmanuel geben.‘ (Mattäus 1,23) ‚Denn uns IST ein KIND GEBOREN, und ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf Seiner Schulter.‘ (Jesaja 9,6) Mit dem Mittel der Prophezeiung ließ Jahwe die Israeliten wissen, dass ein Messias kommen wird, der als Sündopfer die Menschheit erlösen wird. Dann kam wie verheißen, der Herr Jesus als Mensch gewordener Gott, und auf der Grundlage des Werks des Gesetzes vollbrachte er das Werk der Erlösung der Menschheit. Der Herr Jesus drückte viele Wahrheiten aus und wies den Menschen den Weg der Reue, und dann wurde er für die Menschheit als ewiges Sündopfer gekreuzigt, womit er Sein Werk, die gesamte Menschheit zu erlösen, zum Abschluss brachte. Danach brauchten die Menschen nur Jesus Christus als ihren Erlöser anzunehmen. Wenn sie sündigten, brauchten sie nur vor dem Herrn Jesus zu bereuen, und der Herr vergab ihnen ihre Sünden. Sie wurden nicht wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz zu Tode gebracht, und die Menschen waren tauglich, vor Gott zu treten und um die Gnade und den Segen Gottes zu beten. Das Werk des Herrn Jesus erfüllte also die Vorhersagen der Propheten im Alten Testament. Sein Werk erlöste die Menschen von der Knechtschaft des Gesetzes, beendete das Zeitalter des Gesetzes und führte die Menschheit in das Zeitalter der Gnade. Das beweist, dass der Herr Jesus der Erlöser war, dass der Messias gekommen war und dass Jesus und Jahwe ein Geist und ein Gott waren. So wie der Herr Jesus gesagt hat: ‚Ich bin im Vater und der Vater in Mir.‘ (Johannes 14,11) ‚Ich und der Vater sind eins.‘ (Johannes 10,30) Nachdem der Herrr Jesus das Werk der Erlösung vollendet hat, werden denen, die an den Herrn glauben, ihre Sünden vergeben. Aber die sündige Natur des Menschen wurde nicht aufgelöst. Sie sündigen immer noch ständig und widersetzen sich Gott und sind nicht völlig frei von den Fesseln der Sünde. Bedenke, wie wir immer noch lügen und betrügen um eines persönlichen Vorteils willen. Wir sind immer noch eifersüchtig, hassen andere und gieren nach Macht. Wenn wir Krankheit oder Unglück erleben, kommt es immer noch vor, das wir Gott die Schuld geben, Gott verleugnen und Gott verraten. In der Bibel heißt es: ‚Jeder, der Sünde begeht, ist der Knecht der Sünde. Nun bleibt der Knecht nicht für immer im Haus; aber der Sohn bleibt für immer.‘ (Johannes 8,34-35) ‚Heilig sollt ihr sein, denn Ich bin heilig.‘ (1 Petrus 1,16) Gott ist heilig, und was er will, ist jemand, der Seine Worte hört und Heiligkeit erzielen kann, aber wir sind immer noch oft sündig und verderbt, nicht frei von den Fesseln der Sünde und untauglich, in das Königreich des Himmels einzutreten. Deshalb hat der Herr Jesus mehrmals prophezeit, er werde wiederkehren, um die Wahrheit auszudrücken und das Werk des Gerichts in den letzten Tagen zu tun, uns vor der Sünde und dem Einfluss Satans zu retten und uns in Gottes Königreich zu führen. Genau wie der Herr Jesus sagte: ‚Ich habe euch noch viel zu sagen, doch ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Doch wenn Er, der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird Er euch die ganze Wahrheit lehren.‘ (Johannes 16,12-13) ‚Und wenn irgendein Mensch Meine Worte hört und sie nicht hält, richte Ich ihn nicht: denn Ich kam nicht, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten. Wer Mich verachtet und nicht annimmt Meine Worte, hat bereits einen Richter; dasselbe Wort, das Ich gesprochen, wird ihn richten am letzten Tag.‘ (Johannes 12,47-48) Und in 1. Petrus 4,17 heißt es: ‚Denn es ist die Zeit, da das Gericht am Hause Gottes beginnen wird.‘ In den letzten Tagen wird der Herr Jesus wie verheißen im Fleisch wiederkehren, als Allmächtiger Gott, um alle Wahrheiten auszudrücken, die zur Läuterung und Rettung der Menschheit erforderlich sind. Auf der Grundlage des Werks des Herrn Jesus, tut er das Werk des Gerichts, beginnend mit dem Haus Gottes, um die sündige Natur der Menschen aufzulösen und die Menschheit in die Wahrheit zu führen. So erfüllt sich die Prophezeiung des Herrn Jesus.“

Dann las mir Bruder Yuan eine Passage aus den Worten des Allmächtigen Gottes vor. Der Allmächtige Gott sagt: „Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit und wurde das Sündopfer der Menschheit; Er befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig aus dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, das Sündopfer zu werden und die Sünden des Menschen auf sich zu nehmen, sondern es verlangte auch von Gott, ein noch größeres Werk zu vollbringen, um den Menschen völlig von seiner satanisch verdorbenen Gesinnung zu befreien. Und jetzt, da dem Menschen seine Sünden vergeben worden sind, ist Gott in das Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und hat das Werk der Züchtigung und des Gerichts begonnen. Dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und sie werden die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen.“ (Vorwort zu „Das Wort erscheint im Fleisch“) Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, hielt Bruder Yuan hielt Gemeinschaft über Folgendes: „Im Zeitalter der Gnade tat der Herr Jesus das Erlösungswerk und vergab den Menschen ihre Sünden, doch das war nur die Hälfte des Werks der Errettung. Das Werk des Gerichts des Allmächtigen Gottes ist das Werk, das die Menschheit vollständig rettet. Nur wenn wir Gottes Urteil in den letzten Tagen annehmen, gereinigt werden von unserer Verdorbenheit, von der Sünde befreit und nicht länger von Teufeln kontrolliert werden, nur dann können wir wirklich gerettet werden und sind tauglich, von Gott in das Königreich des Himmels gebracht zu werden. Deshalb führt das Urteilswerk des Allmächtigen Gottes das Erlösungswerk des Herrn Jesus fort, und es ist das Werk, mit dem das Zeitalter abschließt. Der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus, und der Allmächtige Gott und Jesus sind ein Geist und ein Gott.“

Es sprach über die drei Stufen des Werks in Übereinstimmung mit der Bibel und den Tatsachen, und Licht erfüllte mein Herz. Ich wusste jetzt, dass der Herr wiedergekehrt ist, um das Werk des Gerichts zu tun, um unsere sündige Natur aufzulösen und uns von den Fesseln der Sünde zu befreien. Ich erkannte, dass wir tatsächlich in Sünde leben und machtlos sind, uns selbst zu befreien. Wir sündigen, dann beichten wir, und nach der Beichte sündigen wir wieder. Wir verbringen unser ganzes Leben gefangen in diesem endlosen Kreislauf. Von gewöhnlichen Gläubigen abgesehen – nicht einmal Priester können die Fesseln der Sünde abwerfen. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. In der Vergangenheit konnte ich den Grund dafür nicht begreifen, jetzt aber verstand ich. Wir brauchen die letzte Stufe des Werks des Herrn, um in den letzten Tagen die Menschen zu reinigen. Es schien völlig plausibel, dass das Urteilswerk des Allmächtigen Gottes in Gott seinen Ursprung hat. Dann las mir Bruder Yuan einen weiteren Abschnitt aus den Worten des Allmächtigen Gottes vor. Der Allmächtige Gott sagt: „Das heutige Werk hat das Werk des Zeitalters der Gnade vorangetrieben; das heißt, das Werk während des sechstausendjährigen Führungsplans ist vorangekommen. Obwohl das Zeitalter der Gnade abgeschlossen ist, gab es Fortschritte in Gottes Werk. Weshalb sage Ich immer wieder, dass dieser Schritt des Werkes auf dem Zeitalter der Gnade und dem Zeitalter des Gesetzes aufbaut? Weil das Werk von heute eine Fortsetzung des Werkes ist, das im Zeitalter der Gnade vollbracht wurde, und ein Fortschritt gegenüber demjenigen, das im Zeitalter des Gesetzes vollbracht wurde. Die drei Schritte sind eng miteinander verbunden und jedes Glied in der Kette ist mit dem nächsten verknüpft. Weshalb sage Ich auch, dass dieser Schritt des Werkes auf dem von Jesus vollbrachten aufbaut? Angenommen, dieser Schritt baue nicht auf dem von Jesus vollbrachten Werk auf, dann müsste in diesem Schritt eine zweite Kreuzigung stattfinden und das erlösende Werk des vorherigen Schrittes müsste noch einmal ganz von Anfang an getan werden. Das wäre sinnlos. Und daher ist es nicht so, dass das Werk vollständig abgeschlossen ist, sondern dass die Zeit vorangeschritten ist und das Niveau des Werkes höher als zuvor angehoben wurde. Man kann sagen, dass dieser Schritt des Werkes auf dem Fundament des Zeitalters des Gesetzes und auf dem Fels des Werkes Jesu aufbaut. Gottes Werk wird Schritt für Schritt erbaut und dieser Schritt ist kein Neubeginn. Nur die Kombination aus den drei Schritten des Werkes darf als der sechstausendjährige Führungsplan betrachtet werden. Das Werk dieses Schrittes wird auf dem Fundament des Werkes des Zeitalters der Gnade vollbracht. Wenn diese zwei Schritte des Werkes voneinander unabhängig wären, weshalb wiederholt sich die Kreuzigung dann nicht in diesem Schritt? Warum trage Ich die Sünden des Menschen nicht, sondern komme stattdessen, um direkt über den Menschen zu richten und ihn zu züchtigen? Wenn Mein Werk, über den Menschen zu richten und ihn zu züchtigen, nicht der Kreuzigung gefolgt wäre, wobei Mein jetziges Kommen nicht durch den Heiligen Geist empfangen wurde, dann wäre Ich nicht dazu berechtigt, über den Menschen zu richten und ihn zu züchtigen. Es ist gerade, weil Ich eins mit Jesus bin, dass Ich direkt komme, um über den Menschen zu richten und ihn zu züchtigen. Das Werk dieses Schrittes baut gänzlich auf dem Werk des vorherigen Schrittes auf. Deshalb kann nur ein Werk dieser Art den Menschen Schritt für Schritt zur Errettung bringen. Jesus und Ich kommen aus einem Geist. Obgleich Wir in Unserem Fleisch nicht miteinander verbunden sind, ist Unser Geist eins; obgleich der Inhalt dessen, was Wir tun, und das Werk, dessen Wir uns annehmen, nicht gleich sind, sind Wir in unserem Wesen gleich; Unser Fleisch nimmt verschiedene Formen an, aber dies beruht auf dem Wechsel des Zeitalters und den unterschiedlichen Anforderungen Unseres Werkes; Unsere Ämter sind nicht gleich, daher sind auch das Werk, das Wir vollbringen, und die Dispositionen, die wir dem Menschen offenbaren, unterschiedlich. Daher ist das, was der Mensch heute sieht und versteht, anders als in der Vergangenheit, was auf dem Wechsel des Zeitalters beruht. Obgleich Sie sich im Geschlecht und in der Form Ihres Fleisches unterscheiden, obgleich Sie nicht in der gleichen Familie, erst recht nicht im gleichen Zeitalter, geboren wurden, trotz alledem ist Ihr Geist eins. … Der Geist Jehovas ist nicht der Vater des Geistes Jesu und der Geist Jesu ist nicht der Sohn des Geistes Jehovas: Sie sind ein und derselbe Geist. In ähnlicher Weise sind der menschgewordene Gott von heute und Jesus nicht blutsverwandt, sondern Sie sind eins, da Ihr Geist eins ist. Gott kann das Werk der Gnade und Barmherzigkeit sowie das des gerechten Urteils und der Züchtigung des Menschen und das der Verfluchung des Menschen vollbringen; und letztendlich kann Er das Werk der Zerstörung der Welt und der Bestrafung des Bösen vollbringen. Vollbringt Er all das nicht selbst? Ist das nicht die Allmacht Gottes?“ („Die beiden Menschwerdungen vollenden die Bedeutung der Menschwerdung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Brother Yuan fuhr fort: „Auch wenn der Inhalt jeder der drei Stufen von Gottes Werk unterschiedlich ist und auch der Name Gottes in jedem Zeitalter ein anderer ist, ist es immer das Werk eines Geistes und eines Gottes. Die drei Stufen des Werks sind eng miteinander verknüpft, und jede Stufe baut auf dem Werk der vorherigen Stufe auf und ist tiefer und höher als die vorangegangene, bis die Menschen endlich von der Herrschaft Satans befreit und in das Königreich Gottes gebracht werden. Deshalb verraten wir den Herrn nicht, wenn wir Sein neues Werk annehmen. Vielmehr halten wir Schritt mit Seinem Werk.“

Nachdem ich das gehört hatte, wurde es noch heller in meinem Herzen. Die drei Stufen des Werks sind eng miteinander verknüpft, jede baut auf die vorherige auf, und keine ist unabhängig von den anderen. Sind das dann nicht die drei Stufen des Werks, das von demselben Gott vollbracht wird? Jahwe, der Herr Jesus und Allmächtiger Gott scheinen wirklich ein und derselbe Gott zu sein. Ich hatte immer gedacht, die katholische Kirche sei die wahre Kirche. Nur der Katholizismus kann Seelen retten und sie in das Königreich des Himmels führen. Den Katholizismus zu verlassen würde bedeuten, den Herrn zu verraten und die Chance auf Errettung zu verpassen. Jetzt verstand ich, dass ich bislang nur das Erlösungswerk des Herrn Jesus kannte. Wenn ich das Urteilswerk des Allmächtigen Gottes annahm, würde ich in die Fußstapfen des Lammes treten, und ich würde den Herrn nicht verraten. Wenn ich im Katholizismus verharrte und an der Rettung durch den Herrn Jesus festhielt, würde ich Gottes Errettung in den letzten Tagen nicht empfangen nicht in das Königreich des Himmels einzutreten. An diesem Punkt war ich in der Tiefe meines Herzens sicher, dass des Allmächtigen Gottes Urteilswerk das Werk Gottes in den letzten Tagen ist. Dann hielt Bruder Yuan Gemeinschaft mit mir über die Wahrheit von Gottes Namen, die verborgenen Geschichten der Bibel, wie Gott das Ende und die das Ziel der Menschheit bestimmt und so fort. Ich war tief aufgewühlt nach unserem gemeinschaftlichen Austausch. So viele Jahre hatte ich an den Herrn geglaubt, aber noch nie so gute Predigten gehört. Das, was ich an diesem Tag gewonnen hatte, war einfach zu groß. An diesem Tag hatte ich mehr verstanden als in all den Jahren des Glaubens an den Herrn!

An diesem Tag las mir Bruder Yuan viele Worte des Allmächtigen Gottes vor. Ich sah, dass der Allmächtige Gott viele Wahrheiten und Geheimnisse offenbart hat, und ich spürte tief drinnen, dass die Worte des Allmächtigen Gottes die Stimme Gottes waren. Nachdem ich an diesem Tag nach Hause zurückgekehrt war, las ich einen Abschnitt aus den Worten des Allmächtigen Gottes. „Es ist nicht schwierig, eine solche Sache zu untersuchen, doch es verlangt von jedem von uns, diese eine Wahrheit zu kennen: Er, der der menschgewordene Gott ist, wird das Wesen Gottes besitzen, und Er, der der menschgewordene Gott ist, wird den Ausdruck Gottes besitzen. Da Gott Fleisch wird, wird Er das Werk hervorbringen, das Er zu tun beabsichtigt, und da Gott Fleisch wird, wird Er zum Ausdruck bringen, was Er ist, und in der Lage sein, dem Menschen die Wahrheit zu bringen, dem Menschen Leben zuteilwerden zu lassen und ihm den Weg zu weisen. Fleisch, das das Wesen Gottes nicht aufweist, ist eindeutig nicht der menschgewordene Gott; daran besteht kein Zweifel. Wenn der Mensch zu untersuchen beabsichtigt, ob es sich um das menschgewordene Fleisch Gottes handelt, dann muss er dies anhand der Disposition bestätigen, die Er zum Ausdruck bringt, und anhand der Worte, die Er spricht. Das heißt, um zu bestätigen, ob es Gottes menschgewordenes Fleisch ist oder nicht und ob es der wahre Weg ist oder nicht, muss man anhand Seines Wesens unterscheiden. Und so liegt der Schlüssel bei der Bestimmung dazu, ob es das Fleisch des menschgewordenen Gottes ist, in Seinem Wesen (Seinem Wirken, Seinen Kundgebungen, Seiner Disposition und vielen weiteren Aspekten), anstatt in der äußeren Erscheinung. Wenn der Mensch nur Seine äußere Erscheinung überprüft und dadurch Sein Wesen übersieht, zeigt dies, dass der Mensch umnachtet und unwissend ist.“ (Vorwort zu „Das Wort erscheint im Fleisch“) Dieser Abschnitt machte mir klar, dass ich, um festzustellen, ob der Allmächtige Gott die Erscheinung des Herrn ist, in erster Linie die Worte, die Er ausgedrückt, und das Werk, das Er getan hat, betrachten muss. Wenn Er die Wahrheit ausdrücken und das Werk der Rettung und Reinigung der Menschen tun kann, dann muss Er die Erscheinung des Herrn sein. Der Herr Jesus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch Mich.“ (Johannes 14,6) Deshalb kann niemand außer Gott die Wahrheit ausdrücken, um die Menschen zu retten. Danach nahm ich mir jeden Tag Zeit, um die Worte des Allmächtigen Gottes zu lesen. Zwei Monate später verstand schon viel mehr, zum Beispiel das Geheimnis der Menschwerdung und der Namen Gottes, den Unterschied zwischen dem Werk Gottes und der Arbeit der Menschen, wie man wahre Christusse von falschen unterscheidet und so weiter. Ich sah, dass die Worte des Allmächtigen Gottes gehaltvoll und vielfältig sind, was mir die Augen öffnete. Damals dachte ich: „Wer außer dem wiedergekehrten Herrn kann so viele Wahrheiten ausdrücken und so viele Geheimnisse offenbaren? Der Herr ist tatsächlich wiedergekehrt und verrichtet das neue Werk, die Menschen zu richten und zu reinigen.“ Ich war nun völlig sicher, dass das Urteilswerk des Allmächtigen Gottes das neue Werk des Herrn ist und dass der Allmächtige Gott die Wiederkunft des Herrn ist!

Der Herr Jesus, auf dessen Kommen ich so viele Jahre lang gehofft hatte, war wirklich wiedergekehrt, und ich war überglücklich, dass ich Gottes Werk in den letzten Tagen annehmen durfte, besonders wenn man bedenkt, dass diese Brüder und Schwestern mir seit fast einem Jahr das Evangelium gepredigt hatten. Die ganze Zeit hatte ich Widerstand geleistet und mich verweigert, und wenn nicht Gottes Gnade und Rettung gewesen wären und die Brüder und Schwestern, die mir das Evangelium immer wieder predigten, wäre ich nicht vor Gott getreten, also war ich Gott sehr dankbar. Aber dann erinnerte ich mich daran, dass ich ich mich geweigert hatte, Gottes Werk der letzten Tage zu erforschen. Ich hatte es blindlings verurteilt und verdammt und es sogar in der Kirche verboten, um die Gemeindemitglieder davon abzuhalten, es sich näher anzusehen. Als ich darüber nachdachte, tat mir das sehr leid, und ich hasste mich dafür, zu blind gewesen zu sein, um Gott zu erkennen, keine Gottesfurcht gehabt und mich Gott widersetzt zu haben. War ich nicht genau wie die Pharisäer, die sich dem Herrn Jesus widersetzten? Früher glaubte ich, ein paar Dinge über den Herrn zu wissen, weil ich viele Jahre Theologie studiert und dem Herrn gedient hatte. Aber ich hatte wirklich nicht erwartet, dass ich den Herrn auf diese Weise „begrüßen“ würde. In diesem Moment fühlte ich mich sehr unwohl. Ich hatte mich dem Herrn widersetzt und eine große Sünde begangen, wie würde der Herr mich behandeln? Ich fiel vor Gott auf die Knie und betete, um meine Sünden zu bekennen. „Allmächtiger Gott, ich war zu arrogant. Ich kenne Dich nicht, deshalb habe ich mich Deinem Werk widersetzt und es verurteilt, und ich riegelte die Kirche ab und hinderte die Gemeindemitglieder daran, zu suchen und zu forschen. Was ich getan habe, war dasselbe wie die Pharisäer, und ich verdiene Deine Strafe. Ich bin Deiner Rettung wahrlich nicht würdig!“ In diesen Tagen befand ich mich in einem ständigen Zustand der Reue und der inneren Unruhe. Jedes Mal wenn ich die Worte des Allmächtigen Gottes las, die den Widerstand der Menschen gegen Gott aufdeckten, war ich verzweifelt. Ich hatte das Gefühl, verdammt worden zu sein und dass Gott mich nicht retten würde. Später erzählte ich den Brüdern und Schwestern von meinem Zustand, und sie lasen mir einen Abschnitt aus Gottes Wort vor, der mir großen Trost spendete. Gott sagt: „Jede Person, die sich der Eroberung durch Gottes Worte unterworfen hat, wird mannigfaltige Möglichkeiten haben, gerettet zu werden; Gottes Errettung von jedem einzelnen dieser Menschen wird Seine allergrößte Milde zeigen. Mit anderen Worten, man wird ihnen die allergrößte Nachsicht entgegenbringen. Solange die Menschen vom falschen Weg zurückkehren und solange sie Buße tun können, wird Gott ihnen Gelegenheiten geben, Seine Errettung zu erlangen. Wenn Menschen zunächst gegen Gott rebellieren, hat Er nicht den Wunsch, sie zu töten; vielmehr tut Er alles, was Er kann, um sie zu retten. Wenn jemand wirklich keinen Platz für Errettung aufweist, wird Gott ihn beiseitewerfen. Der Grund dafür, dass Gott langsam darin ist, bestimmte Menschen zu bestrafen, ist, dass Er jeden retten möchte, der gerettet werden kann. Er richtet, erleuchtet und führt die Menschen nur mit Worten und verwendet keinen Stab, um sie zu töten. Worte zu verwenden, um Menschen Errettung zu bringen, sind der Zweck und die Bedeutung der letzten Phase des Werks.“ („Ihr solltet die Segnungen des Status beiseitelegen und Gottes Willen verstehen, dem Menschen Errettung zu bringen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Nachdem sie die Worte Gottes gelesen hatten, sagte ein Bruder: „Wir wurden von Satan verdorben, wir alle haben eine verdorbene Disposition, und wir haben keine Gottesfurcht. Wenn wir sehen, dass Gottes Worte und Wirken nicht mit unseren Vorstellungen übereinstimmen, rebellieren wir und leisten Widerstand und leugnen und verdammen sofort. Aber wenn wir die Wahrheit verstehen, den falschen Weg verlassen und umkehren und aufrichtig vor Gott bereuen, bietet Gott uns dennoch die Chance, gerettet zu werden. Aber diejenigen, die stur sind, keine Reue zeigen und sich Gott hartnäckig widersetzen, werden von Gott verdammt, und am Ende werden sie alle bestraft.“ Als ich das hörte, war ich sehr bewegt. Ich dachte: „Ich habe mich Gott widersetzt und so viel Böses getan, und doch hat Gott Erbarmen mit mir und rettet mich. Gottes Liebe ist wirklich groß! In Zukunft muss ich mich mehr anstrengen, das Evangelium predigen und Gottes Liebe erwidern und den Gläubigen die gute Nachricht von der Wiederkunft des Herrn verkünden, damit auch sie die Stimme Gottes hören und den Herrn willkommen heißen können.“ Danach begann ich, das Evangelium zu verkünden. Einmal bezeugte ich einem Kirchenmitglied das neue Werk des Allmächtigen Gottes. Ich war überrascht, als der Bischof es herausfand. Er rief mich an und bat mich, zu ihm zu kommen.

Als ich in die Kirche kam, traf ich den Abt, der in seinen Achtzigern war, an der Tür. Hinter vorgehaltener Hand erzählte er mir, der Bischof sei sehr gegen meinen Glauben an den Östlichen Blitz, und überredete mich, dem Bischof gegenüber meine Fehler einzugestehen, zu bereuen und ihn um Nachsicht bitten. Als ich das hörte, war ich sehr bestürzt. Also betete ich schnell zu Gott: „Allmächtiger Gott! Ich bin heute mit dieser Umgebung konfrontiert und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Bitte beschütze mich und gib mir Glauben und Entschlossenheit. Egal, was als Nächstes passiert, ich bitte Dich, mich zu leiten, damit ich den wahren Weg gehe, ohne zu schwanken.“ Nachdem ich gebetet hatte, war ich ruhiger. Als ich zum Bischof kam, fragte er mich zuerst, ob ich an den Östlichen Blitz glaube, und ich sagte ja. Er wurde sehr wütend und sagte: „Ich habe gehört, dass du vor langer Zeit mit Leuten vom Östlichen Blitz in Kontakt warst, aber ich habe mir nichts dabei gedacht. Ich dachte, du als Priester und Theologe würdest du den Östlichen Blitz niemals akzeptieren. Ich kann nicht glauben, dass du ihn tatsächlich angenommen hast!“ Geduldig erklärte ich ihm die Dinge und sagte: „Ich habe den Östlichen Blitz nicht blindlings akzeptiert. Ich habe ihn mehr als ein halbes Jahr lang untersucht und viel im Wort des Allmächtigen Gottes gelesen. Diese Worte sind die Wahrheit, Dinge, die kein menschliches Wesen ausdrücken kann, und der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr …“ Doch bevor ich zu Ende sprechen konnte, war der Bischof bereits äußerst ungeduldig. Er sagte: „Es ist Sache des Papstes zu entscheiden, ob der Östliche Blitz der wiedergekehrte Herr ist. Der Papst kann sich in Glaubensangelegenheiten nicht irren. Wenn der Papst es anerkennt, werden wir es auch tun. Wenn er das nicht tut und sagt, der Östliche Blitz sei Ketzerei, dann dürfen wir nicht daran glauben!“ Ich hörte ihm zu und dachte: „Der Papst ist auch ein verdorbener Mensch. Wenn er nicht sucht, wird er nicht vom Heiligen Geist erleuchtet werden und wird das neue Werk des Herrn nicht verstehen. Du glaubst an den Herrn, aber statt auf Seine Worte hörst du blind auf den Papst, einen Menschen. Was ist das für ein Glaube an den Herrn? Ist das nicht nur der Glaube an einen Menschen?“ In diesem Sinne fuhr ich fort, das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage zu bezeugen, aber er hörte mir überhaupt nicht zu. Er sagte: „Der Papst sagt nicht, dass der Östlicher Blitz das Werk des Herrn in den letzten Tagen ist, also dürfen wir nicht daran glauben. Ob es der wahre Weg ist, hängt von der Entscheidung des Papstes ab!“

Ja, das stimmt. Ursprünglich habe auch ich den Papst verehrt und geglaubt, dass der Papst der Stellvertreter des Herrn ist, also müssen wir in allen Dingen auf den Papst hören. Aber später las ich einige Worte des Allmächtigen Gottes, und meine Ansichten zu diesem Thema änderten sich. Ich erinnere mich an folgenden Abschnitt: Der Allmächtige Gott sagt: „Auf der Welt gibt es mehrere Hauptreligionen und jede hat ihr Oberhaupt oder ihren Führer, und die Anhänger sind über verschiedene Länder und Regionen auf der gesamten Welt verteilt; in fast jedem Land, sei es groß oder klein, gibt es verschiedene Religionen. Jedoch unabhängig davon, wie viele Religionen es auf ganzen der Welt gibt, existieren alle Menschen im Universum letztendlich unter der Führung eines einzigen Gottes und ihr Dasein wird nicht von religiösen Oberhäuptern oder Führern geleitet. Das heißt, dass die Menschheit nicht von einem bestimmten religiösen Oberhaupt oder Führer geleitet wird; vielmehr wird die gesamte Menschheit vom Schöpfer geführt, der die Himmel und die Erde und alle Dinge erschuf und der auch die Menschheit erschuf – und das ist eine Tatsache. Obwohl es auf der Welt mehrere Hauptreligionen gibt, existieren diese ungeachtet dessen, wie groß sie sind, alle unter der Herrschaft des Schöpfers und keine von ihnen kann den Geltungsbereich dieser Herrschaft übertreffen. Die Entwicklung der Menschheit, die Ablösung der Gesellschaft, die Entwicklung der Naturwissenschaften – sie sind jeweils untrennbar von den Anordnungen des Schöpfers und dieses Werk ist nicht etwas, was von irgendeinem religiösen Oberhaupt vollbracht werden kann. Ein religiöses Oberhaupt ist lediglich der Führer einer bestimmten Religion und kann Gott nicht repräsentieren, noch kann es den Einen, der die Himmel und die Erde und alle Dinge erschuf, repräsentieren. Ein religiöses Oberhaupt kann alle innerhalb der gesamten Religion führen, aber es kann nicht über alle Geschöpfe unter den Himmeln verfügen – das ist eine allgemein anerkannte Tatsache. Ein religiöses Oberhaupt ist lediglich ein Führer und kann Gott (dem Schöpfer) nicht gleichgesetzt werden. Alle Dinge befinden sich in den Händen des Schöpfers und am Ende werden alle wieder in die Hände des Schöpfers zurückkehren. Die Menschheit wurde von Gott geschaffen und ungeachtet der Religion wird jeder Mensch unter die Herrschaft Gottes zurückkehren – das ist unvermeidbar. Nur Gott ist der Allerhöchste unter allen Dingen, und auch der höchste Herrscher unter allen Geschöpfen muss wieder unter Seine Herrschaft zurückkehren. Wie hoch der Status eines Menschen auch ist, dieser Mensch kann die Menschheit nicht zu einem geeigneten Ziel bringen, und keiner ist fähig, alle Dinge ihrer Art entsprechend zuzuordnen.“ („Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Ich verstand diesen Abschnitt so, dass der Papst nur ein Kirchenoberhaupt ist, ein geschaffenes Wesen, und nicht der Stellvertreter Gottes. Gott ist der Schöpfer. Er hat alles auf der Welt geschaffen, auch die Menschen, und hat die Menschheit bis in die Gegenwart geführt. Nur Gott hat Souveränität über die Geschicke der Menschheit, und nur Gott kann die Wahrheit ausdrücken, um die Menschen zu retten, und uns zu einem schönen Ziel führen. Dieses Werk kann weder von einem erschaffenen Wesen noch von irgendeinem Papst oder Kirchenoberhaupt vollbracht werden. Obwohl die Päpste einen hohen Status haben, sind auch sie verderbte Menschen. Sie können die Wahrheit nicht ausdrücken, geschweige denn das Werk zur Rettung der Menschheit leisten, daher können sie, egal wie hoch ihr Status ist, nicht Stellvertreter Gottes sein. Wenn Gott kommt und ein neues Werk tut, und sie suchen nicht danach, werden sie nicht vom Heiligen Geist erleuchtet oder erhellt, werden schließlich von Gott verlassen und beseitigt. Die Hohepriester und Pharisäer in alten Zeiten hatten ebenfalls einen hohen Status, aber als der Herr Jesus kam, um zu wirken, hatten sie kein Interesse daran, Ihn zu suchen, sie widersetzten sich dem Herrn Jesus und verdammten Ihn, und am Ende wurden sie von Gott verflucht und bestraft.

Dann befahl mir der Bischof, jeglichen Kontakt mit den Leuten vom Östlichen Blitz abzubrechen. Ich war damit nicht einverstanden, also wurde er sehr wütend und sagte: „Dann bist du deiner Pflichten als Abt vorübergehend enthoben. Übergebe die Klosterbücher und begib dich dann in den Keller, um darüber nachzudenken, was du getan hast.“ Als ich ihn das sagen hörte, war ich sehr überrascht. Ich hatte nicht erwartet, dass er mich so schnell entlassen würde. Ich fühlte mich ein wenig verloren. In den vielen Jahren als Abt war ich, egal wo ich hinging, von Priestern und Mönchen umgeben, die meinen Worten lauschten und taten, was ich sagte, Aber nachdem mich der Bischof entlassen hatte, wusste ich, dass es nie wieder so sein würde. Ich dachte auch daran, wie viel Arbeit ich geleistet hatte, um Priester und Abt zu werden. Als ich anfing, dem Allmächtigen Gott zu folgen und meine Wahl getroffen hatte, konnte ich nicht länger Priester und Abt sein. Obwohl ich mir über das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen bereits sicher war, hatte ich immer noch nicht den Mut, mich vollständig vom Katholizismus zu lösen. Ich dachte: „Diese Entscheidung ist keine Kleinigkeit. Ich muss gründlich nachdenken, bevor ich meine Entscheidung treffe“. Später ging ich in den Keller, wie es der Bischof verlangt hatte. Dort traf ich Priester Zhao, der auch dorthin gebracht worden war, um über seine Unzucht nachzudenken. Ich sagte zu ihm: Ich wurde hierher geschickt wurde, weil ich das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen angenommen habe. Er war sehr überrascht, als er das hörte. Er sagte, er habe in einem Moment der Schwäche die Sünde der Unzucht begangen, aber wenn er seine Sünde dem Herrn beichte, könne er immer noch gerettet werden. Er war der Meinung, mein Problem sei viel ernster, und sagte, es sei eine Frage des Glaubens. Wenn unser Glaube falsch ist, können wir nicht in das Königreich des Himmels kommen.

Nach zwei oder drei Tagen brachte Priester Wang den Buchhalter in den Keller, um mit mir die Bücher zu prüfen. Ich sah die Verachtung in den Augen von Priester Wang, als er mich ansah, und als er nach den Büchern fragte, war es, als würde er einen Gefangenen verhören. Es war alles sehr unangenehm. Nachdem sie gegangen waren, fühlte ich mich besonders gedemütigt und unglücklich. Als ich auf dem Bett lag, dachte ich daran, dass, als ich das Kloster leitete, mich all stets mit großem Respekt behandelten. Egal, zu welcher Gastfamilie ich ging, die Priester und Mönche kamen heraus, um mich zu begrüßen, ohne zu fragen, und der Gastgeber bereitete mit Begeisterung Früchte zu, um mich zu bewirten. Die Priester und Mönche freuten sich immer darauf, mich predigen zu hören, und sie warteten gewöhnlich darauf, dass ich eine Entscheidung traf, wenn irgendeine Arbeit getan werden mussten. Außerdem plante ich ihre Arbeit, und alle hörten auf mich und gehorchten mir. Aber jetzt, kurz nachdem ich entlassen worden war, schauten sie auf mich herab und achteten mich nicht, und ich hatte niemanden, mit dem ich im Keller sprechen konnte. Wie konnte alles so anders sein als zu der Zeit, als ich Abt war? Wenn ich mich entschließe, dem Allmächtigen Gott zu folgen, werde ich nie wieder das Leben eines Abtes genießen, und all der Status und die Freude, die ich damit hatte, sind dahin. Bei diesen Gedanken fühlte ich Enttäuschung. Aber dann überlegte ich: „Der Allmächtige Gott ist in der Tat der wiedergekehrte Herr Jesus. Wenn ich dem Allmächtigen Gott nicht um meines Status und meines Vergnügens willen folge, bin ich dann noch wirklich ein Gläubiger Gottes? Kann ich immer noch von Gott gerettet werden?“ Ich wusste wirklich nicht, welchen Weg ich wählen sollte, und mein Herz war sehr gepeinigt. Ich kniete nieder und betete zu Gott, um Ihn zu bitten, mich zu führen, damit ich mich nicht länger von Status und Ansehen leiten ließ und in der Lage sein würde, Gottes Fußstapfen zu folgen. Nachdem ich gebetet hatte, erinnerte ich mich an einen Abschnitt aus Gottes Wort, den mir meine Brüder und Schwestern vorgelesen hatten. „Gott hat Sich in solch einem Maß gedemütigt, dass Er Sein Werk in diesen schmutzigen und verderbten Menschen vollbringt, und diese Personengruppe vervollkommnet. Gott ist nicht nur Fleisch geworden, um unter Menschen zu leben und zu essen, um Menschen zu behüten und um bereitzustellen, was die Menschen benötigen. Wichtiger ist, dass Er Sein gewaltiges Heilswerk und Sein Werk der Eroberung an diesen unerträglich verderbten Menschen verrichtet. Er kam in das Herzstück des großen roten Drachen, um diese verderbtesten aller Menschen zu retten, damit alle Menschen verändert und erneuert werden können. Die enorme Bedrängnis, die Gott erduldet, ist nicht nur die Bedrängnis, die der menschgewordene Gott erduldet, sondern sie ist vor allem, dass der Geist Gottes extreme Demütigung erduldet – Er demütigt und versteckt Sich so sehr, dass Er ein gewöhnlicher Mensch wird. Gott wurde Mensch und nahm die Form des Fleisches an, damit die Menschen sehen, dass Er ein normales menschliches Leben und normale menschliche Bedürfnisse hat. Das ist ausreichend, um zu beweisen, dass Gott Sich in hohem Maße gedemütigt hat. Der Geist Gottes ist im Fleisch verwirklicht. Sein Geist ist so hoch und groß, dennoch nimmt Er die Gestalt eines gewöhnlichen Menschen an, eines unbedeutenden Menschen, um das Werk Seines Geistes zu vollbringen. Das Kaliber, die Einsicht, der Verstand, die Menschlichkeit und das Leben von jedem von euch zeigen, dass ihr wirklich unwürdig seid, ein derartiges Werk Gottes anzunehmen. Ihr seid wirklich unwürdig, Gott euretwillen derartige Bedrängnis erdulden zu lassen. Gott ist so groß. Er ist so allwaltend, und die Menschen sind so niedrig, dennoch wirkt Er an ihnen. Er wurde nicht nur Mensch, um Menschen zu versorgen, um zu Menschen zu sprechen, sondern Er lebt sogar mit den Menschen zusammen. Gott ist so bescheiden, so liebenswürdig.“ („Nur wer sich auf die Praxis konzentriert, kann vervollkommnet werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Es ist wahr, kein Land widersetzt sich Gott so sehr wie China. Gott ist Mensch geworden und kam in das Land des großen roten Drachens, um zu sprechen und zu wirken, aber Er wurde von der Kommunistischen Partei verfolgt und verleumdet und von religiösen Kreisen verdammt und abgelehnt. Gott ist so erhaben und so edel, und doch ertrug Er die große Demütigung und kam auf die Erde, und alles, was Gott tut, dient dazu, uns zu retten. Da sah ich, dass Gott wirklich bescheiden und lieblich ist! Dann dachte ich daran, wie ich nur die Vorteile des Status genießen wollte, wie sehr es mir gefiel, wenn andere mich bewunderten und zu mir aufschauten, und wie ich, selbst als ich wusste, dass ich Gottes Werk gefunden hatte, immer noch nicht bereit war, meinen Status aufzugeben und Gott zu folgen. War es nicht so, dass ich den wahren Weg kannte, mich aber vorsätzlich dagegen wehrte? War das nicht einfach skrupellos? Als ich das erkannte, fühlte ich mich sehr schuldig und schämte mich. Gleichzeitig bereitete ich mich darauf vor, meine Stellung loszulassen.

Ein paar Tage später kam mein Cousin in den Keller, um mich zu überreden und mich zu bitten, es mir noch einmal zu überlegen. Er sagte, der Bischof würde mich aus der Kirche ausschließen, wenn ich nicht bereute. Als ich das hörte, war ich schockiert. Ich hatte noch nie von einer Exkommunikation in dieser Kirche gehört. Damals dachte ich: „Wenn sie mich exkommunizieren, werden alle Gemeindemitglieder, die ich kenne, und die ganze Diözese mich ablehnen.“ Nachdem mein Cousin gegangen war, kämpfte ich stundenlang mit mir selbst. Von dem Moment an, als ich an den Herrn glaubte, kam es mir nie in den Sinn, ich könnte exkommuniziert werden. Ich dachte in jenen Tagen immer wieder über diese Dinge nach. Jedes Mal, wenn ich die Prophezeiungen in der Bibel über Gottes Wirken in den letzten Tagen sah, dachte ich an die Brüder und Schwestern, die mir vom Wirken des Allmächtigen Gottes Zeugnis gaben und an die Abschnitte in Gottes Wort, die ich gelesen hatte. Diese Szenen tauchten vor meinem inneren Auge auf wie in einem Film. Der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr, und ich konnte nicht aufgeben, Ihm zu folgen! Aber bei dem Gedanken, die Kirche zu verlassen oder ausgestoßen zu werden, konnte ich mich nicht entscheiden.

Später kam der Bischof in den Keller und fragte, ob ich mich besonnen hätte. Als er sah, dass ich weiterhin an den Allmächtigen Gott glaubte, war er sehr unglücklich und sagte: „Dein Glaube an den Östlichen Blitz ist keine triviale Angelegenheit. Du musst wirklich über dich selbst nachdenken. Wenn du dich selbst aufrichtig erkennst, bereust und den Östlichen Blitz ablehnst, können wir deinen Fehler vergessen und du kannst dein Amt als Abt wiederaufnehmen.“ Nachdem der Bischof gegangen war, kam Priester Zhao, der ebenfalls anwesend war, zu mir, um mich zu überreden. Er sagte: „Du solltest aufschreiben, welche Erkenntnisse dein Nachdenken dir gebracht hat. Wenn du gut schreibst, kannst du Abt bleiben. Wenn du nicht schreibst, wird dich der Bischof nicht gehen lassen!“ Nachdem ich das gehört hatte, wusste ich, dass der Bischof mir ein Ultimatum gestellt hatte, und wenn ich die Ergebnisse meiner Überlegungen nicht aufschrieb, war ich meine Stellung als Abt los und mir drohte der Ausschluss aus der Kirche. Wenn ich daran dachte, war ich ein wenig traurig. Obwohl ich wusste, dass ich mich dafür entscheiden sollte, dem Allmächtigen Gott zu folgen, war ich immer noch ein bisschen unwillig, meine Position loszulassen. Es war eine schmerzhafte Zeit, also rief ich zu Gott: „Allmächtiger Gott, ich stehe heute vor meiner letzten Entscheidung. Bitte führe mich und leite mich, die richtige Entscheidung zu treffen.“ Nachdem ich gebetet hatte, dachte ich an einen Abschnitt aus Gottes Worten, den mir meine Brüder und Schwestern vorgelesen hatten. Gott sagt: „Gott wird bestimmt nie wieder anderswo neu anfangen. Gott wird diese Tatsache erreichen: Er wird alle Menschen im ganzen Universum dazu bringen, vor Ihn zu kommen und den Gott auf Erden anzubeten, und Sein Wirken an anderen Orten wird enden und die Menschen werden gezwungen sein, nach dem wahren Weg zu suchen. Es wird so sein wie bei Joseph: Alle kamen zu ihm für Nahrung und verbeugten sich vor ihm, denn er hatte etwas zu essen. Um Hungersnot zu vermeiden, werden die Menschen gezwungen sein, nach dem wahren Weg zu suchen. Die gesamte religiöse Gemeinschaft wird unter einer schweren Hungersnot leiden, und nur der Gott von heute ist der Quell lebendigen Wassers, im Besitz des ewig fließenden Quells, der zum Genuss des Menschen bereitgestellt ist, und die Menschen werden kommen und sich auf Ihn verlassen.“ („Das Tausendjährige Königreich ist gekommen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Das ist wahr. Die Kirchen sind überall verödet, und sie haben das Wirken des Heiligen Geistes nicht mehr. Bischöfe und Priester predigen ohne Licht, und können nur über theologische Theorien und religiöse Lehrsätze reden oder die Menschen auffordern, religiöse Rituale und von Menschen geschaffene Regeln einzuhalten. Aber das Festhalten an ihnen bietet nicht die geringste Versorgung und Erbauung im Leben der Menschen, und jeder lebt in einem Kreislauf von Sünde, Beichte und erneuter Sünde. Egal, wie sehr man sich bemüht, man kann das Problem der Sünde nicht lösen. Selbst der Klerus kann sich nicht von offensichtlichen Sünden wie Diebstahl von Spenden und Unzucht fernhalten, so wie Priester Zhao, der mit mir im Keller war, der sich nicht schämte, eine so große Sünde begangen zu haben. Eine solche Entartung war zu erbärmlich. Der heutige Katholizismus war nichts weiter als ein fauliger Teich! Die Kirche des Allmächtigen Gottes war anders. Wir lasen bei jeder Versammlung die Worte des Allmächtigen Gottes, die uns halfen, die Wahrheit zu verstehen, und die unser Leben versorgten und bereicherten. Wenn ich nicht mit dem Werk des Allmächtigen Gottes Schritt hielt und die von Gott in den letzten Tagen ausgedrückte Wahrheit nicht gewann, würde ich der Sünde niemals entkommen. Ich wäre jeden Tag untrennbar in der Sünde gefangen. Welchen Sinn hätte es, von allen in der Religion unterstützt zu werden?

Dann dachte ich über einige von Gottes Wort nach: Der Allmächtige Gott sagt: „Christus ist während der letzten Tage des Menschen Tor zum Königreich und es gibt niemanden, der Ihn umgehen kann. Keiner kann von Gott vervollkommnet werden außer durch Christus. Du glaubst an Gott und somit musst du Seine Worte annehmen und Seinem Weg gehorchen. Du darfst nicht nur daran denken, Segnungen zu erlangen, ohne in der Lage zu sein, die Wahrheit zu empfangen oder die Versorgung des Lebens zu akzeptieren. Christus kommt während der letzten Tage, damit all jene, die wahrhaft an Ihn glauben, mit Leben versorgt werden können. Sein Werk dient dem Abschluss des alten Zeitalters und dem Eintritt in das neue und Sein Werk ist der Weg, den all jene nehmen müssen, die in das neue Zeitalter eintreten wollen. Wenn du nicht in der Lage bist, Ihn anzuerkennen, und Ihn stattdessen verdammst, lästerst oder sogar verfolgst, dann wirst du zwangsläufig in Ewigkeit brennen und wirst nie das Königreich Gottes betreten. Denn dieser Christus ist Selbst die Ausdrucksform des Heiligen Geistes, die Ausdrucksform Gottes, der Eine, den Gott damit betraut hat, Sein Werk auf Erden zu tun. Und so sage Ich, dass, wenn du nicht alles annehmen kannst, was von Christus der letzten Tage getan wird, du dann den Heiligen Geist lästerst. Die Strafe, die jene erleiden sollten, die den Heiligen Geist lästern, ist für alle offensichtlich. Ich sage dir auch, dass es, wenn du dich gegen Christus der letzten Tage stellst und Ihn verachtest, niemanden geben wird, der die Konsequenzen für dich tragen kann. Zudem wirst du von diesem Tage an keine weitere Gelegenheit haben, die Anerkennung Gottes zu gewinnen; selbst wenn du versuchst, es wiedergutzumachen, wirst du nie wieder das Angesicht Gottes schauen. Denn gegen wen du dich stellst, ist kein Mensch, was du verachtest, ist nicht irgendein kümmerliches Wesen, sondern Christus. Bist du dir bewusst, was die Konsequenzen davon sein werden? Du wirst keinen kleinen Fehler gemacht, sondern ein abscheuliches Verbrechen begangen haben. Und so rate Ich jedem, nicht vor der Wahrheit seine Krallen zu zeigen oder achtlos Kritik zu üben, denn nur die Wahrheit kann dir Leben bringen, und nichts außer der Wahrheit kann es dir ermöglichen, wiedergeboren zu werden und das Angesicht Gottes zu schauen.“ („Nur Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg des ewigen Lebens schenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Der Allmächtige Gott gibt uns die Wahrheit, den Weg und das Leben. Nur durch diese Wahrheiten können wir gereinigt und gerettet werden. Dass ich die vom Allmächtigen Gott ausgedrückte Wahrheit heute annehmen kann und einen Weg gefunden habe, meine verdorbenen Dispositionen zu ändern, war wirklich Gottes Erhöhung und Gnade. Wenn ich mich entschloss, im Katholizismus zu verbleiben, nach Status strebe und Gottes Rettung in den letzten Tagen ablehne, werde ich von Gott für immer verdammt werden und meine Chance auf Errettung ganz und gar verlieren! Ich wäre genau wie die früheren Hohepriester und Pharisäer. Sie hatten eine hohe Stellung unter den Juden und genossen die hohe Meinung und den Rückhalt von allen. Als der Herr Jesus kam, wussten sie genau, dass die Worte des Herrn Jesus Autorität und Macht hatten, doch um ihren Status und ihr Einkommen zu schützen, weigerten sie sich, das Heil des Herrn Jesus anzunehmen, und schlugen ihn sogar ans Kreuz, und am Ende wurden sie von Gott für immer verflucht und bestraft. An diesem Punkt wusste ich, dass ich nicht in die Fußstapfen der Pharisäer treten konnte! Ich hatte das neue Werk des Allmächtigen Gottes angenommen, genoss die Bewässerung und Versorgung durch Gottes Wort. Ich konnte in Gottes Wort über mich selbst reflektieren und die Ursache für meine Sünde finden, und ich verstand, wie ich von der Verdorbenheit gereinigt werden konnte. Nur wenn ich diesem Weg folgte, konnte ich das Heil erlangen und Gottes Anerkennung verdienen. War das nicht wertvoller und sinnvoller als ein hoher Status? Wenn ich darüber nachdachte, wurde es hell in meinem Herzen. Ich sah klar, es gab in der Religion nichts, an das ich mich klammern sollte, und ich brauchte dort nicht mehr zu bleiben. Also ließ ich meine Ämter als Priester und Abt los und ging.

Obwohl ich in diesen Tagen im Keller innerlich litt, konnte ich dank der Führung und Leitung von Gottes Wort lernen zu verstehen, dass Status nicht das ist, was ich anstreben sollte, oder etwas, was von Gott gutgeheißen wird. Der Weg vor mir war klar. In der Vergangenheit dachte ich, Bibelwissen und Theologie hieße, Gott zu kennen. Mir war nicht klar, dass die theologischen Theorien, die ich verstand, allesamt Vorstellungen und Einbildungen über Gott waren. Sie stimmen überhaupt nicht mit der Wahrheit überein. Sie waren eine unüberwindbare Barriere, die mich dazu brachte, Gott abzugrenzen und mich gegen Gottes Wirken zu wehren, und mich immer arroganter und selbstgerechter werden ließ, ohne jegliche Demut, um Gott zu suchen, ohne Gottesfurcht. Wenn es nicht die große Liebe und Barmherzigkeit des Allmächtigen Gottes gäbe, wäre es für mich unmöglich, Seine Errettung zu empfangen! Auch als ich mich nach Status und Vergnügen sehnte und nicht wusste, was ich wählen sollte, benutzte Gott Seine Worte, um mich zu erleuchten und mich viele Male zu führen und mich dazu zu bringen, meine Position aufzugeben und mit Seinem Werk Schritt zu halten. Ohne Gottes Fürsorge und Unterstützung hätte ich niemals zu Gott zurückkehren können, deshalb habe ich das Gefühl, dass Gottes Liebe praktisch und real ist.

Die letzten Tage sind gekommen. Weißt du, wie man den Herrn begrüßt und ins Himmelreich entrückt wird? Kontaktiere uns sofort zur Diskussion!

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