Gottes Licht führt mich durch Not

Nov 30, 2019

Von Zhao Xin, Provinz Sichuan

Als Kind lebte ich in den Bergen. Ich hatte nie viel von der Welt gesehen und ich hatte nicht wirklich größere Ambitionen. Ich heiratete und bekam Kinder. Meine beiden Söhne wuchsen zu vernünftigen und gehorsamen Männern heran und mein Mann war ein harter Arbeiter. Obwohl wir nie viel Geld hatten, lebten wir als Familie in Harmonie zusammen, und ich fühlte mich sehr glücklich und zufrieden. 1996 bekam ich plötzlich eine schwere Krankheit, die dazu führte, dass ich den Glauben an den Herrn Jesus erlangte. Von da an las ich häufig die Bibel und nahm aktiv an Kirchenversammlungen teil. Zu meiner Überraschung begann meine Krankheit sich allmählich zu bessern, und daher wurde mein Glaube noch stärker, dem Herrn Jesus zu folgen.

1999 jedoch geschah etwas, das ich wirklich nicht hatte vorhersehen können; ich wurde wegen meines Glaubens an den Herrn Jesus von der Polizei verhaftet. Ich wurde einen ganzen Tag lang eingesperrt und mit einer Geldstrafe von 240 Yuan belegt. Auch wenn dies nicht nach viel Geld klingen mag, ist das für uns arme Bauern, die in einer verarmten Bergregion leben, keine geringe Summe! Um genug Geld zusammenzubekommen, verkaufte ich alle Erdnüsse, die ich mühevoll auf meinem Grundstück gepflanzt hatte. Was ich wirklich nicht verstehen konnte, war, warum die KPCh-Regierung mich als Verbrecherin bezeichnete, die „an konterrevolutionären Organisationen mitwirkte.“ Sie drohte auch meiner ganzen Familie und sagte, dass meine Söhne keinen Job bekommen könnten, selbst wenn sie das College absolvieren würden. Deshalb begannen mein Mann, meine Eltern, meine Verwandten und Freunde allesamt Druck auf mich auszuüben. Sie versuchten, meinen Glauben zu unterdrücken und sich ihm in den Weg zu stellen. Sie ließen mich all die harte, anstrengende Arbeit verrichten, und ich konnte es nur schweigend ertragen.

Gottes Licht führt mich durch Not

2003 hatte ich das Glück, das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes anzunehmen. Durch das Lesen der Worte Gottes wurde ich mir sicher, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Ich war absolut begeistert und spürte, dass es wahrlich der allergrößte Segen war, zu meiner eigenen Lebenszeit mit Gott vereint sein zu können! Von da an wurde jedoch der Druck noch größer, der sowohl von der KPCh-Regierung als auch von meiner eigenen Familie auf mich ausgeübt wurde. Angesichts dieser Art von Umgebung fasste ich einen Vorsatz vor Gott: „Ganz gleich, wie schwer es wird oder wie sehr ich leide, ich werde Dir ganz bis zum Ende folgen!“ Die KPCh-Polizei kam später zu mir nach Hause und drohte mir mit den Worten: „Wusstest du, dass dein Gottesglaube illegal ist, dass er in diesem Land nicht erlaubt ist? Wenn du an deinem Glauben festhältst, wirst du am Ende im Gefängnis sitzen!“ Als mein Mann das hörte, begann er, immer mehr Druck auf mich auszuüben. Er schlug und beschimpfte mich oft und ließ mich nicht einmal in unserem Zuhause bleiben. Da ich keine andere Möglichkeit hatte, konnte ich nur den Schmerz unterdrücken, den ich in meinem Inneren verspürte, und mein Zuhause verlassen, um der Verfolgung und Verhaftung durch die KPCh-Regierung zu entgehen. Obwohl ich aufgrund der Verfolgung durch die KPCh aus meiner Heimatstadt verdrängt und zu einem Leben als Vagabundin gezwungen worden war, hatte ich zu jenem Zeitpunkt immer noch keine Einsicht über die finstere Hand, die das Auseinanderbrechen meiner Familie verursacht hatte. Erst als ich persönlich das Leben im Gefängnis und die ungezügelten Angriffe und falschen Anschuldigungen gegen mich durch die KPCh-Regierung erlebte, kam ich zu einem echten Verständnis des abartigen und reaktionären Wesens der KPCh und ich erkannte, dass die KPCh die Hauptschuldige ist, die die glücklichen Familien der Menschen zerstört und schreckliche Katastrophen über die Menschen bringt!

Am 16. Dezember 2012 predigte ich mit fünf Brüdern und Schwestern das Evangelium, als plötzlich vier Polizisten in einem Auto auf uns zu rasten und uns festnahmen. Sie brachten uns auf die Polizeiwache und nachdem sie mich in Handschellen gelegt hatten, schrie einer von ihnen: „Lasst mich euch sagen, ihr könnt stehlen und rauben, ihr könnt Mord und Brandstiftung begehen und ihr könnt eure Körper verkaufen, es ist uns gleichgültig. Aber an Gott zu glauben ist das Einzige, was ihr nicht tun könnt! Indem ihr an Gott glaubt, stellt ihr euch gegen die Kommunistische Partei, und ihr müsst bestraft werden!“ Er schlug mich hart und trat brutal auf mich ein, während er sprach. Ich hatte das Gefühl, dass ich nach diesen Schlägen nicht mehr viel aushalten könnte, daher rief ich immer wieder in meinem Herzen Gott an: „O Gott! Ich habe keine Ahnung, wie lange diese bösen Polizisten mich foltern werden, und ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr lange durchhalten kann. Aber ich würde lieber sterben als zum Judas zu werden – ich werde Dich nicht verraten. Bitte wache über mich, beschütze mich und führe mich.“ Nachdem ich gebetet hatte, beschloss ich still in meinem Herzen: „Ich werde Gott bis zu meinem letzten Atemzug treu bleiben, ich werde mit Satan bis ganz zum Ende kämpfen und ich werde Zeugin sein, um Gott zufriedenzustellen!“ Danach durchsuchte mich einer der Polizisten und fand 230 Yuan, die ich in bar bei mir hatte. Böse grinsend sagte er: „Dieses Geld ist gestohlenes Gut und sollte beschlagnahmt werden.“ Während er sprach, stopfte er das Geld in seine eigene Tasche und behielt es für sich. Dann begannen sie uns zu verhören. „Woher kommt ihr? Wie heißt ihr? Wer hat euch hierhergeschickt?“ Nachdem ich ihnen meinen Namen und meine Adresse mitgeteilt hatte, fanden sie auf ihrem Computer schnell Einzelheiten über meine gesamte Familie. Ich gab ihnen nur meine grundsätzlichen persönlichen Informationen, weigerte mich jedoch, eine einzige Frage zur Kirche zu beantworten.

Die Polizei spielte dann einen ihrer Streiche. Sie fanden über zehn Menschen auf der Straße, die nicht an Gott glaubten, und ließen sie bezeugen, dass ich das Evangelium des Königreichs des Allmächtigen Gottes gepredigt hatte. Dann erzählten sie diesen Leuten eine Menge Lügen und falsche Anschuldigungen über mich. All diese Leute verspotteten mich, verleumdeten mich und beleidigten mich; ich fühlte mich wirklich ungerecht behandelt. Ich hatte keine Ahnung, wie ich diese Situation überstehen sollte, also rief ich einfach weiter in meinem Herzen Gott an, mir Vertrauen und Kraft zu geben. Genau dann kam mir ein Teil eines Loblieds von Gottes Worten in den Sinn: „Gott im Fleisch wird gerichtet, verurteilt, bespöttelt. Von den Teufeln wird Er verfolgt. Er wird von der religiösen Welt verschmäht. Niemand kann Seinen Schmerz wiedergutmachen. Gott rettet verderbte Menschen durch Geduld, Er liebt Menschen mit verletztem Herzen. Das ist die schmerzhafte Arbeit von allen. Der Menschheit heftiger Widerstand, ihre Verleumdung, Hetze, falschen Beschuldigungen setzen Gottes Fleisch großen Gefahren aus. Wer kann Seinen Schmerz verstehen und lindern?“ („Gott liebt Menschen mit Wunden“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“). Vorher hatte ich immer nur theoretisch den Schmerz, den Gott leidet, um die Menschheit zu retten, verstanden und erst da, als ich mich wirklich in einer derartigen Situation befand, begann ich schließlich zu begreifen, wie groß Gottes Leiden sein muss! Gott, gerecht und heilig, ist Fleisch geworden, um Seite an Seite mit uns schmutzigen und verdorbenen Menschen zu leben. Er hat alle Arten von Spott und Beleidigungen, Verurteilung und Verleumdung, Verfolgung und Hetzjagd ertragen, um uns zu retten. Selbst diejenigen von uns, die an Gott glauben, verstehen Ihn oft nicht, und wir verstehen Ihn sogar falsch und geben Ihm die Schuld. All diese Schläge sind für Gott sehr schmerzhaft, und doch trägt Er Seine Wundmale und liebt die Menschheit – Seine Disposition ist so groß, so ehrenvoll! Obwohl ich dies in der Vergangenheit in der Bibel gelesen hatte: „Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzt und leuchtet über alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein. Zuvor aber muß er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht“ (Lukas 17,24-25), erkannte ich erst heute, dass diese Worte tatsächlich eingetroffen waren! Das machte mich sehr traurig und ich bedauerte, nie zuvor Rücksicht auf Gottes Willen genommen zu haben … Bevor ich meine Fassung wiedererlangen konnte, hängte die Polizei ein Schild mit der Aufschrift „Xie-Jiao“ um meinen Hals und fotografierte mich. Dann befahlen sie mir, mich hinzuhocken und auf einige Evangeliumsmaterialien zu zeigen, während sie mehrere weitere Fotos machten. Meine Beine taten so weh, dass ich kaum in der Hocke bleiben konnte. Genau in jenem Moment fing mein Handy an zu klingeln und erschrocken dachte ich: „Es muss ein Bruder oder eine Schwester von der Kirche sein, der anruft. Ich kann sie absolut nicht hineinziehen!“ Ich griff schnell nach meinem Handy und schmetterte es heftig auf den Boden, wo es in Stücke zerbrach. Dies erzürnte die Polizei sofort. Sie schienen den Verstand verloren zu haben – sie zogen mich am Kragen hoch und schlugen mir dann mehrmals heftig ins Gesicht. Mein Gesicht fing sofort an, wie Feuer zu brennen, und meine Ohren summten so stark, dass ich nichts mehr hören konnte. Dann gingen sie dazu über, mit aller Kraft gegen meine Beine zu treten, und da sie ihre Wut noch immer nicht abreagiert hatten, zerrten mich diese bösen Polizisten in einen dunklen Raum und ließen mich mit dem Rücken zu einer Wand stehen, während sie mich ins Gesicht schlugen. Dann verpassten sie mir eine weitere anständige Tracht Prügel. Es gelang mir, die Tränen zurückzuhalten, während dies geschah, und ich betete still zu Gott: „O Allmächtiger Gott, ich glaube, dass Dein guter Wille hinter allem steht, was mir jetzt widerfährt. Ganz gleich, wie mich diese bösen Polizisten quälen, ich werde immer für Dich Zeugin sein und ich werde mich Satan nicht ergeben!“ Als ich dieses Gebet sprach, erlangte ich zu meiner Überraschung plötzlich mein Hörvermögen wieder, und alles, was ich hören konnte, war einer der bösen Polizisten, der sagte: „Diese Frau ist wirklich stur. Sie hat keine Träne vergossen und keinen Mucks von sich gegeben. Vielleicht haben wir sie einfach nicht genug fertiggemacht. Holt den Elektrostock und dann werden wir sehen, ob sie einen Laut von sich gibt!“ Ein anderer Polizist griff nach einem Elektrostock und drückte ihn fest gegen meinen Oberschenkel. Intensive Schmerzen durchfuhren mich sofort und es tat so weh, dass ich unverzüglich zu Boden fiel. Mein Kopf schlug gegen die Wand und begann zu bluten. Die Polizisten zeigten auf mich und brüllten: „Hör auf, dich zu verstellen. Steh auf! Wir geben dir drei Minuten. Wenn du nicht aufstehst, werden wir dich wieder schlagen. Denk nicht mal daran, dich tot zu stellen!“ Aber ganz gleich, wie sehr sie schrien, ich konnte mich wirklich nicht bewegen, und so traten sie mich letztendlich weiter heftig, bevor sie aufhörten.

Gottes Licht führt mich durch Not

Ich konnte dieser brutalen und unmenschlichen Folter durch jene Polizisten wirklich nicht länger standhalten. Ich betete ernsthaft zu Gott: „O Allmächtiger Gott! Ich kann nicht mehr lange durchhalten. Bitte gib mir Vertrauen und Kraft!“ Inmitten meines intensiven Leidens kam mir ein Loblied von Gottes Worten in den Sinn: „Weil du an Gott glaubst, musst du dein Herz vor Gott übergeben. Wenn du dein Herz opferst und vor Gott niederlegst, wird es während der Verfeinerung unmöglich für dich sein, Gott abzulehnen oder zu verlassen. … Wenn der Tag kommt und Gottes Prüfungen plötzlich über dich hereinbrechen, wirst du nicht nur in der Lage sein, an Gottes Seite zu stehen, sondern du wirst auch in der Lage sein, für Gott Zeugnis abzulegen. Zu dieser Zeit wirst du sein wie Hiob und Petrus. Wenn du Zeugnis für Gott abgelegt hast, wirst du Ihn wahrhaft lieben und gern dein Leben für Ihn hingeben, du wirst Gottes Zeuge sein und jemand, der von Gott geliebt ist. Liebe, die Verfeinerung erfahren hat, ist stark und nicht schwach. Ganz gleich, wann oder wie Gott dich Seinen Prüfungen unterwirft, wirst du in der Lage sein, dich nicht zu kümmern, ob du lebst oder stirbst, um freudig alles für Gott abzulegen und glücklich alles für Gott zu ertragen – so wird deine Liebe rein werden und dein Glaube echt. Erst dann wirst du jemand sein, der wahrhaft von Gott geliebt ist und der wahrhaft von Gott vollkommen gemacht worden ist“ („Gib dein Herz Gott hin, wenn du an Ihn glaubst“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“). Gottes Erleuchtung ermöglichte es mir, Seinen Willen zu verstehen, und sie schenkte mir auch unerschöpfliches Vertrauen und Kraft. Ich betete erneut zu Gott: „O Gott! Ich glaube, dass alles, was mir heute geschieht, mit Deiner Zustimmung geschieht, und Dein guter Wille hinter all dem steht. Durch die von diesen Teufeln aufgeführte Darbietung erkenne ich endlich, dass die Strafverfolgungsbehörden, die unter der KPCh arbeiten, gewalttätige Organisationen sind, und ich kann mich ihnen nicht ergeben. Ich möchte Dir nur mein Herz schenken und an Deiner Seite stehen. O Gott! Ich weiß, dass meine Liebe zu Dir nur durch die Erfahrung solcher Prüfungen und Läuterungen gestärkt werden kann. Wenn Satan mir heute das Leben nimmt, werde ich trotzdem kein Wort der Klage von mir geben. Für dich Zeugnis ablegen zu dürfen, ist meine Ehre als Geschöpf Gottes. In der Vergangenheit habe ich meine Pflicht nicht gut erfüllt und ich bin Dir so viel schuldig. Die Chance zu haben, heute für Dich zu sterben, ist das Bedeutungsvollste aller Dinge. Ich möchte Dir gehorchen.“ Ich fühlte mich nach diesem Gebet sehr bewegt und spürte, dass es etwas unglaublich Bedeutungsvolles war, diesen Schmerz zu erleiden, um Gott zu folgen, und dass es sich lohnte, selbst wenn ich sterben sollte!

Etwas mehr als 10 Minuten später kam eine Polizeibeamtin und half mir auf. Mit vorgetäuschter Freundlichkeit sagte sie: „Sieh dich in deinem Alter an, mit deinen beiden Kindern im College. Ist es wirklich wert, all das zu erleiden? Sag uns einfach, was wir wissen wollen, dann kannst du sofort gehen.“ Sie sah, dass ich keine Antwort gab, und fuhr daher fort: „Du bist eine Mutter, deshalb solltest du an deine Söhne denken. Wir leben jetzt im Gebiet der Kommunistischen Partei und die KPCh-Regierung lehnt jeden religiösen Glauben ab und unterdrückt ihn. Sie hasst besonders diejenigen von euch, die an den Allmächtigen Gott glauben. Wenn du darauf bestehst, dich der Regierung zu widersetzen, machst du dir dann keine Sorgen darüber, deine ganze Familie zu belasten? Irgendwann werden deine Eltern und dein Ehemann alle mit hineingezogen werden und deine Söhne und Enkel können vergessen, jemals in die Armee einzutreten, Kader oder Beamte zu werden. Niemand würde sie auch nur als Sicherheitskräfte einstellen. Willst du, dass deine Söhne bloß Arbeiter sind, wenn sie erwachsen sind, nur Gelegenheitsjobs machen wie du und ihr ganzes Leben lang arm sind?“ Gerade als Satan seine listigen Pläne gegen mich in die Tat umsetzte, schossen mir Gottes Worte durch den Kopf: „Von allen Dingen, die im Universum geschehen, gibt es nichts, bei dem Ich nicht das letzte Wort habe. Was gibt es, das nicht in Meinen Händen liegt? Alles, was Ich sage, gilt, und wer ist unter den Menschen da, der Meine Meinung ändern kann?“ („Kapitel 1“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte ließen mich Satans listige Pläne durchschauen und mir wurde klar, dass sie versuchten, mich zum Reden zu zwingen, indem sie die Zukunft meiner Kinder als Druckmittel einsetzten. Ich wusste jedoch, dass das Schicksal eines Menschen weder in seinen eigenen Händen liegt, noch in den Händen der Polizei, sondern in den Händen Gottes. Welche Jobs meine Kinder in Zukunft haben würden und ob sie reich oder arm wären, lag ganz bei Gott. Als ich darüber nachdachte, fühlte ich mich kein bisschen von der Polizei eingeschränkt. Die Führung durch Gottes Worte ermöglichte es mir, wahrlich wahrzunehmen, dass Gott an meiner Seite war und mich beschützte, und ich begann, noch fester auf Gott zu vertrauen. Und so drehte ich meinen Kopf zur Seite und schwieg. Die Beamtin schimpfte ordentlich mit mir und stolzierte dann davon.

Der Abend war angebrochen. Als sie erkannten, dass sie nichts aus mir oder meinen Kirchenschwestern herausbekommen konnten, blieb ihnen nichts anderes übrig, als uns in das Bezirkshaftzentrum zu überführen. Die Polizei dort sagte jedoch, dass unser Fall sehr ernst sei und wir in die Städtische Untersuchungshaftanstalt müssten. Als wir dort ankamen, war es bereits nach 1 Uhr morgens und ich konnte nur Reihe um Reihe von großen Toren aus Metallstangen sehen – alles sah so düster und furchterregend aus. Am ersten Tor mussten wir all unsere Kleidungsstücke ausziehen und unsere Körper durchsuchen lassen. Sie schnitten dann all meine Knöpfe und Reißverschlüsse ab und ich musste die zerfetzten Kleider tragen; ich fühlte mich wie eine Bettlerin. Am zweiten Tor mussten wir uns einer körperlichen Untersuchung unterziehen. Sie sahen die Prellungen an meinen Beinen, die von den Schlägen der Polizei herrührten, und dass ich Schwierigkeiten beim Gehen hatte, aber sie glotzten nur, logen und sagten: „Das ist alles völlig normal. Kein Grund zur Sorge.“ In der Gefängnisordnung ist eindeutig festgelegt, dass eine Behandlung verordnet werden sollte, wenn bei der körperlichen Untersuchung eine Krankheit oder Verletzung festgestellt wird, aber in Wirklichkeit ist es ihnen gleichgültig, ob die Gefangenen leben oder sterben. Sie sagten sarkastisch zu mir: „Ihr Gläubigen an den Allmächtigen Gott habt Gott, der euch beschützt. Ihr könnt damit umgehen.“ Ich wurde in eine Zelle gebracht und eine Gefangene steckte ihren Kopf unter ihrer Bettdecke hervor und schrie mich an: „Zieh all deine Kleider aus!“ Ich flehte sie an, mich nicht meine Unterwäsche ausziehen zu lassen, aber sie grinste mich nur böswillig an und sagte: „Wenn du an diesen Ort kommst, musst du die Regeln befolgen.“ All die anderen Gefangenen steckten dann die Köpfe unter der Bettdecke hervor und fingen an, alle Arten von schrecklichen Geräuschen zu machen. In dieser knapp über 20 Quadratmeter großen Zelle waren 18 Gefangene eingesperrt: Sie waren Drogenhändler, Mörder, Veruntreuer und Diebe. Die Arbeit der „Chefin“ des Ortes, der Bandenchefin, bestand darin, jeden Tag Menschen auf jede Art und Weise zu bestrafen – sie quälte die Menschen nur zum Spaß. Am Morgen brachte mir ihre Stellvertreterin die Regeln bei und sagte mir, ich müsse jeden Tag zweimal den Boden wischen. Sie fand ständig Dinge, die ich tun sollte, und sie sagte mir, dass ich immer meine Produktionsquote erfüllen müsse und dass ich mich beeilen müsse, sonst würde ich bestraft werden. Die Gefängniswärter verhielten sich wie wilde Tiere und bestraften die Häftlinge auch oft ohne Grund. Einer von ihnen drohte mir und sagte: „Was ich sage, das gilt. Es ist mir egal, ob du mich meldest. Los, erstatte Meldung, wenn du willst, und ich werde dir mehr als das geben, worum du gebeten hast! …“ Diese bösen Gefängnisbeamten waren absolut ungehemmt und völlig zügellos. Dort drinnen money made the world go round, und solange man den Gefängnisbeamten Geld gab, unterlag man nicht dem „Gesetz“. Ein Häftling war die Frau eines Beamten, die einen großen Geldbetrag unterschlagen hatte. Sie gab den Gefängniswärtern oft Geld und kaufte der „Chefin“ jeden Tag ein paar kleine, frittierte Snacks. Dafür musste sie den ganzen Tag keine Arbeit verrichten und sie brachte andere dazu, ihr Geschirr zu spülen und ihre Bettwäsche zusammenzulegen. Obwohl ich in dieser höllischen Gefängniszelle lebte, ohne Geld und ohne Rechte, und ich jeden Tag alle Arten von Schikane und Qual ertragen musste, war das Einzige, das mich tröstete, dass zwei Kirchenschwestern mit mir dort drinnen waren. Wir waren wie eine Familie. In dieser schwierigen Zeit hielten wir Gemeinschaft miteinander, wann immer wir die Gelegenheit dazu hatten. Wir unterstützten und halfen uns gegenseitig. Wir vertrauten die ganze Zeit über auf Gott und baten Ihn, uns Vertrauen und Kraft zu schenken. Wir halfen und unterstützten einander, und gemeinsam überstanden wir diese schreckliche Zeit.

Ich wurde noch vier Mal von der Polizei verhört, während ich in der Untersuchungshaftanstalt war. Eines jener Male stellten sich die Männer, die kamen, um mich zu verhören, als Vertreter der Städtischen Behörde für Öffentliche Sicherheit und des Nationalen Sicherheitsteams vor. Ich dachte bei mir: „Jemand von der Städtischen Behörde für Öffentliche Sicherheit wird gewiss von höherem Niveau und besser ausgebildet sein als die Polizei von meiner örtlichen Polizeiwache. Sie müssen das Gesetz auf gerechte Weise durchsetzen.“ Aber die Realität entsprach nicht meinen Vorstellungen. Kaum hatte der Mann von der Städtischen Behörde für Öffentliche Sicherheit den Raum betreten, streckte er sich auf einem Stuhl aus und legte die Füße auf den Tisch. Sein ganzer Körper strahlte Stolz aus und er ließ seine Augen mit einem verächtlichen Blick über mich schweifen. Dann stand er auf und kam zu mir herüber. Er nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette und blies mir dann den Rauch ins Gesicht. Als ich das sah, wurde mir endlich klar, dass die KPCh-Polizisten alle gleich waren und ich musste über mich selbst lachen, weil ich gedacht hatte, dass dieser Mann anders sei. Ich wusste nicht, welche Tricks sie als nächstes an mir ausprobieren würden, daher sprach ich still ein Gebet zu Gott: „O Allmächtiger Gott! Bitte gib mir die Weisheit, Satan zu besiegen, und befähige mich, Dich zu rühmen und für Dich Zeugnis abzulegen!“ Genau in diesem Augenblick sagte der Polizist des Nationalen Sicherheitsteams: „Wir wissen bereits alles über dich. Arbeite mit uns zusammen und wir werden dich gehen lassen.“ Ich sah ihn an und lachte freudlos. Sie dachten, ich wäre bereit, einen Kompromiss einzugehen, und sagten: „Bist du jetzt bereit, zusammenzuarbeiten?“ Ich erwiderte: „Ich habe schon längst alles gesagt, was ich zu sagen habe.“ Das versetzte die böse Polizei sofort in einen Wutrausch und sie fingen an, mir Obszönitäten entgegenzuschreien. „Wir versuchen, dir einen würdigen Ausweg zu bieten, und du lehnst ab! Wenn du heute nicht redest, habe ich alle Zeit der Welt, um sie mit dir zu verbringen. Ich hole deine Söhne aus dem College und stelle sicher, dass sie ihre Ausbildung nicht beenden können.“ Dann holten sie mein Handy heraus und drohten mir mit den Worten: „Wessen Nummern hast du auf deiner SIM-Karte? Wenn du es uns heute nicht sagst, wirst du eine Freiheitsstrafe von sieben oder acht Jahren bekommen. Wir werden dich ständig von den anderen Häftlingen quälen lassen und du wirst dir wünschen, du wärst tot!“ Ganz gleich, wie er mich auf Antworten drängte, so gab ich sie ihm nicht. Ich hatte nicht einmal Angst, denn Gottes Worte erleuchteten mich tief im Inneren: „Weil du einem solchen Leid widerstehen musst, um gerettet zu werden und zu überleben, und es ist vorbestimmt. Wenn dir also dieses Leid widerfährt, so ist es deine Segnung. … Die Bedeutung dahinter ist zu tief, zu bedeutsam“ („Wer das Wirken des Heiligen Geistes verloren hat, ist am meisten gefährdet“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Diese Verhörrunde dauerte zweieinhalb Stunden. Als sie einsahen, dass sie nichts aus mir herausbekommen hatten, richteten sie weitere Drohungen an mich und gingen dann niedergeschlagenen Blicks davon.

Am 6. Januar 2013 wendete die Polizei eine andere Methode an und sagte, sie würde mich nach Hause bringen. Sie zwangen mich, eine Häftlingsuniform und Handschellen zu tragen, und ich wurde in einem Gefängniswagen zu meiner örtlichen Polizeiwache zurückgebracht. Als ich dort ankam, sagte man mir, dass jene bösen Polizisten meine Söhne und meine Schwiegereltern gefunden, unser Haus durchsucht, herumgefragt und ein gutes Verständnis darüber erlangt hätten, was ich in den letzten Jahren getrieben hatte. Einer der Polizisten dort sagte: „Wir haben diese Frau jahrelang gejagt und sie nie gefasst. Als ihr Mann starb, blieb sie nur eine Nacht zu Hause. Wir verschwendeten Tage damit, bei ihrem Haus auf sie zu warten. Als sich ihr Sohn einer Herzoperation unterzog, gingen wir ins Krankenhaus, um sie zu erwischen, aber sie ließ sich nie blicken. Sie glaubt so fest an Gott, dass sie ihre ganze Familie verlassen hat. Jetzt, wo wir sie haben, müssen wir ihr ein für alle Mal zeigen, wo es langgeht!“ Als ich ihn das sagen hörte, begann mein Herz aufzuschreien: „Wann wollte ich jemals nicht nach Hause gehen? Der Tod meines Mannes war verheerend und ich machte mir so schreckliche Sorgen, als sich mein Sohn einer Herzoperation unterzog. Ich wollte so sehr an der Seite meines Sohnes sein. Es war nicht so, dass ich sie verlassen hätte, es war so, dass die KPCh-Regierung mich unermüdlich verfolgte und jagte, was es mir unmöglich machte, nach Hause zu gehen!“ Der Wagen raste die Schnellstraße entlang zu mir nach Hause, und ich weinte still in meinem Herzen. Ich betete ununterbrochen zu Gott: „O Gott! Aufgrund der Verfolgung durch die KPCh war ich jahrelang von zu Hause weg. Bald werde ich meine Familie sehen und ich fürchte, dass ich schwach werde, wenn ich sie sehe, und dass ich Satans listigen Plänen zum Opfer fallen werde. Bitte hilf mir und befähige mich, selbst im Angesicht Satans mit der Würde und dem Rückgrat eines der Gläubigen Gottes zu leben. Lass nicht zu, dass sie mich narren. Ich bitte nur, für Dich Zeugnis abzulegen, um Dich zufriedenzustellen!“ Als mein Gebet beendet war, fühlte ich mich viel entspannter und hatte ein Gefühl der Befreiung. Ich wusste, dass dies Gott war, der mich begleitete und mir Kraft gab. Als wir fast bei mir zu Hause waren, hielt die Polizei am Rand der Schnellstraße an. In meiner Häftlingsuniform und den Handschellen wurde ich gezwungen, sie zu Fuß zu meinem Zuhause zu führen. Alle meine Nachbarn standen in einiger Entfernung, starrten mich an und gestikulierten in meine Richtung. Ich konnte hören, wie sie mich hinter meinem Rücken beleidigten und verspotteten. Als wir durch das Tor eintraten, das in den Hof führte, sah ich dort sofort meinen Sohn Wäsche waschen. Er hörte mich hereinkommen, hob aber nicht den Kopf, und da wusste ich, dass er mich hasste. Die Haare meiner Schwiegereltern waren grau geworden und meine Schwiegermutter kam heraus, um diese bösen Beamten zu begrüßen, schwieg dann aber. Ein böser Polizist fragte: „Ist diese Frau deine Schwiegertochter?“ Sie nickte leicht. Dann begann er, meinen Schwiegereltern zu drohen und sagte: „Wenn sie nicht mit uns zusammenarbeitet, müssen wir die Schule anrufen und bald werden ihre Söhne hinausgeworfen werden. Wir werden sogar eure Sozialversicherungszahlungen streichen, zusammen mit allen anderen Leistungen, die ihr erhaltet.“ Die Gesichter meiner beiden betagten Schwiegereltern wurden aschfahl, als er ihnen drohte, und ihre Stimmen zitterten, als sie sprachen. Sie bestätigten hastig, dass ich sechs oder sieben Jahre fort gewesen war und dass ich meinen Glauben anderswo praktiziert hatte. Der Polizist brüllte sie dann an: „Die Partei und das Volk haben sich all die Jahre so gut um euch gekümmert. Sagt uns, ist die Kommunistische Partei gut?“ Meine Schwiegermutter war so verängstigt, dass sie schleunigst antwortete: „Ja, sie ist gut.“ Der Polizist fragte daraufhin: „Und ist ihre derzeitige Politik gut?“ Sie antwortete: „Ja, sie ist gut.“ „Und all die Katastrophen, die sich in eurer Familie ereignet haben“, fuhr der Polizist fort, „und der Tod eures Sohnes, wurde all das nicht von eurer Schwiegertochter verursacht? War sie nicht die Überbringerin von Missgeschick für eure Familie?“ Meine Schwiegermutter senkte den Kopf und nickte leicht. Als die Polizei feststellte, dass ihr Plan aufgegangen war, zerrte sie mich hinein und ließ mich alle Auszeichnungen ansehen, die mein Sohn gewonnen hatte und die an der Wand angebracht waren. Einer von ihnen spielte sich dann auf, zeigte auf mich, schalt mich und sagte: „Niemals in meinem Leben bin ich auf einen Menschen getroffen, dem es so an Menschlichkeit mangelt wie dir. So ein guter Sohn und du verlässt ihn einfach und rennst davon, um an Gott zu glauben! Was hast du davon?“ Als ich all die Auszeichnungen sah, die mein Sohn gewonnen hatte, und die die Wand bedeckten, dachte ich darüber nach, wie mein Glaube nun sein Studium beeinträchtigte, und darüber, wie meine Schwiegereltern eingeschüchtert und bedroht wurden – meine Familie war auseinandergerissen worden! Aber wer war die Ursache für all das? War es wegen meines Glaubens? Mein Glaube an Gott strebt nach der Wahrheit und geht den richtigen Weg im Leben. Was ist daran falsch? Wenn mich die KPCh nicht gejagt und verfolgt hätte, hätte ich mich dann von meinem eigenen Zuhause fernhalten und mich all die Jahre verstecken müssen? Und doch warfen sie mir fälschlicherweise vor, mich nicht um meine Familie zu sorgen und nicht mein Leben zu leben. Verdrehten sie damit nicht eindeutig die Tatsachen und stellten die Wahrheit auf den Kopf? Genau in jenem Moment stieg der Hass auf, den ich innerlich für diese Dämonen Satans empfand, und war im Begriff, aus mir herauszubrechen wie aus einem ausbrechenden Vulkan – ich wollte aufschreien: „Dämonen Satans! Ich hasse euch! Ich hasse euch bis ins Mark meiner Knochen! Ist es nicht die Verfolgung durch die KPCh-Regierung gewesen, die mich all diese Jahre von meinem eigenen Zuhause ferngehalten hat? Wollte ich nicht an der Seite meines Sohnes sein, um ihm die Liebe und Wärme einer Mutter zu geben? Wollte ich nicht mit meiner Familie in Frieden und Glück leben? Und doch verwandelt ihr Teufel Satans euch jetzt plötzlich und gebt vor, gute Menschen zu sein, protestiert gegen uns und schiebt die Schuld für alles Schlechte, das unserer Familie widerfuhr, Gott zu, und legt die Verantwortung für all das auf meine Schultern. Ihr stellt wirklich die Wahrheit auf den Kopf und schwafelt völligen Unsinn! Ihr bösen Geister seid so widernatürlich und ihr spielt die Unschuldigen, wo ihr doch die schlimmsten Verbrecher von allen seid. Ihr seid die wirklichen Unglücksbringer, die bösen Vorzeichen, die Überbringer von Missgeschick! Die KPCh-Regierung ist die Hauptschuldige, die für die Zerstörung meiner Familie verantwortlich ist! Von welchem Glück kann man für die Menschen sprechen, die in diesem Land leben?“ Sobald sie ihre Farce beendet hatten, riefen sie mir „Beweg dich!“ zu und befahlen mir, das Haus zu verlassen. Ich danke dem Allmächtigen Gott dafür, dass Er mich beschützt und es mir ermöglicht, Satans listige Pläne zu durchschauen, die reaktionäre Bosheit der bösen KPCh klar zu erkennen und in meinem Zeugnis standhaft zu sein!

Gottes Licht führt mich durch Not

Am 12. Januar verhörte mich die Polizei zum letzten Mal. Zwei Polizisten versuchten erneut, mich zum Verrat meiner Brüder und Schwestern zu zwingen, aber ganz gleich, wie sie mich bedrohten und unter Druck setzten, ich sagte nur, ich wisse nichts. Jedes Mal, wenn sie mich sagen hörten, dass ich nichts wisse, wurden sie sofort wütend und begannen, mir hart ins Gesicht zu schlagen, und sie zogen mich an den Haaren, als wären sie verrückt geworden. Sie standen auf beiden Seiten von mir, schubsten mich hin und her und traten mir so fest sie konnten gegen die Beine. Dann schlugen sie mir mit einem Kupfer Tabakspfeife auf den Kopf und riefen: „Glaubst du, ich würde dich nicht schlagen? Was wirst du dagegen überhaupt tun? Mal sehen, wie zäh du bist!“ Dank dem Allmächtigen Gott, dass Er mich beschützt. Obwohl sie mich solcher Folter aussetzten, konnte ich nur spüren, wie mein Körper taub wurde. Ich verspürte sehr geringe Schmerzen. Diese beiden bösen Polizisten folterten mich vier Stunden lang, bis sie völlig erschöpft waren und heftig schwitzten, erst dann hörten sie auf. Sie setzten sich auf ein Sofa, schnappten nach Luft und sagten: „Gut, warte nur, bis du den Rest deines Lebens im Gefängnis verbringst. Dann wirst du nie wieder frei sein, selbst wenn du stirbst!“ Ich fühlte nichts, als ich sie dies sagen hörte, da ich mein Herz bereits verhärtet und geschworen hatte, mich diesen Teufeln niemals zu ergeben, auch nicht zum Preis meines eigenen Lebens. Ich sprach ein stilles Gebet zu Gott: „O Gott, ich möchte mich Dir hingeben. Selbst wenn die böse Polizei mich für den Rest meines Lebens einsperrt, werde ich Dir trotzdem ganz bis zum Ende folgen. Ich werde Dich preisen, selbst wenn ich in die Hölle gesteckt werde!“ Als ich in meine Zelle zurückkehrte, erwartete ich, für den Rest meines Lebens ins Gefängnis geschickt zu werden. Es war daher eine Überraschung, als Gott mir einen Ausweg eröffnete. Am Nachmittag des 16. Januar ließ mich die Polizei überraschend ohne Anklageerhebung gehen.

Diese herzzerreißende Erfahrung war wie ein böser Traum, auf den zurückzublicken ich nicht ertragen kann. Nicht einmal in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir vorstellen können, dass eine so gewöhnliche Frau wie ich nur aufgrund des Glaubens an Gott zum „Objekt des Interesses“ der Polizei würde oder dass ich von der KPCh-Regierung als Feind betrachtet und solch tödlicher Gefahr ausgesetzt würde. Einmal fragte ich sie während eines Verhörs: „Was habe ich falsch gemacht? Welches Gesetz habe ich gebrochen? Was habe ich gegen die Partei oder gegen das Volk gesagt? Warum bin ich verhaftet worden?“ Die Polizisten konnten meine Fragen nicht beantworten und schrien mich daher nur an: „Du kannst stehlen und rauben, du kannst Mord und Brandstiftung begehen und du kannst deinen Körper verkaufen, es ist uns gleichgültig. Indem du an Gott glaubst, stellst du dich gegen die Kommunistische Partei, und du musst bestraft werden!“ Solche selbstherrlichen, tyrannischen, wahrheitsverzerrenden Worte kamen direkt aus dem Mund des Teufels! An Gott zu glauben und Gott anzubeten ist ein unabänderliches Prinzip. Es steht im Einklang mit dem Willen des Himmels und ist in Übereinstimmung mit den Herzen der Menschen. Die KPCh-Regierung widersetzt sich Gott und verbietet den Menschen, dem richtigen Weg zu folgen. Stattdessen beschuldigt sie ihre Opfer und behauptet schamlos, dass wir ihre Feinde sind, wodurch ihr dämonisches Wesen vollständig enthüllt wird! Die KPCh-Regierung widersetzt sich nicht nur fieberhaft Gottes Werk und verhaftet die Gläubigen, sondern sie setzt auch Gerüchte in die Welt, um die Menschen zu täuschen, sodass jeder ihren Lügen glaubt und Gott leugnet, sich Gott widersetzt. Sie macht auch die Chancen der Menschen zunichte, wahre Errettung zu erlangen. Die bösen Dinge, die die KPCh getan hat, sind wahrhaftig zu zahlreich, um sie aufzuzählen, und sie hat den Zorn sowohl des Menschen als auch Gottes auf sich gezogen! Nachdem ich das durch jene Dämonen verursachte Leid erlebt hatte, erkannte ich mit absoluter Klarheit das sich Gott widersetzende, reaktionäre Wesen der KPCh, das dem Willen des Himmels zuwiderläuft, und ich lernte wahrhaftig Gottes Liebe und Fürsorge zu schätzen. Ich erkannte, dass das Wesen Gottes Schönheit und Güte ist. Jedes Mal, wenn ich größten Schmerz erlitt oder ich mein Leiden am schwersten zu ertragen fand, waren Gottes Worte in mir, führten mich und erleuchteten mich, bescherten mir Kraft und flößten mir Vertrauen ein, und ermöglichten es mir, Satans listige Pläne zu durchschauen und standhaft zu sein. Ich spürte wahrlich Gottes Gegenwart und Führung, und erst dann konnte ich alle Schwierigkeiten überwinden und in meinem Zeugnis standhaft bleiben – Gottes Liebe ist so groß! Von diesem Tag an werde ich mein Alles widmen, um Gottes Liebe zu vergelten, und ich werde danach streben, die Wahrheit zu erlangen und ein sinnerfülltes Leben zu führen.

 

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