Melden oder nicht melden

Jan 1, 2021

Von Yang Yi, China

Der Allmächtige Gott sagt: „Ihr müsst um eures Schicksals willen danach streben, von Gott gebilligt zu werden. Das heißt, da ihr euch dazu bekennt, zum Hause Gottes zu zählen, müsst ihr Gott innere Ruhe entgegenbringen und Ihn in allem zufriedenstellen. Mit anderen Worten, ihr müsst in euren Handlungen prinzipientreu sein und der Wahrheit in ihnen entsprechen. Wenn dies deine Fähigkeit übersteigt, sollst du von Gott verabscheut und zurückgewiesen und von jedem Menschen verschmäht werden. Wenn du in solch eine missliche Lage gerätst, kannst du nicht zu jenen in Gottes Haus gezählt werden. Dies ist, was es bedeutet, von Gott nicht gebilligt zu werden.“ („Drei Ermahnungen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gott verlangt, dass wir Dinge mit Prinzip und in Übereinstimmung mit der Wahrheit tun. Das ist auch unsere Pflicht als Gläubige. Wir erhalten keine Zustimmung von Gott, wenn wir diesen Anforderungen nicht entsprechen. Früher hat mich meine verderbte Disposition immer zurückgehalten. Ich sprach oder handelte nicht mit Prinzip. Wenn ich falsche Leiter oder Mitarbeiter entdeckte, wagte ich es nicht, sie zu enttarnen oder zu melden, und das verzögerte die Arbeit von Gottes Haus. Ich lernte durch Erfahrung, wie wichtig es ist, die Dinge mit Prinzip zu tun.

Unser Kirchenleiter hat mir letzten Sommer Schreibpflichten übertragen, um den Teamleiter bei der Arbeit des Teams zu unterstützen. Man hatte mich drei Monate vorher von meiner letzten Pflicht entbunden, daher dankte ich Gott von Herzen für eine neue Gelegenheit. Ich war wirklich dankbar für diese Chance und wollte bei der Durchführung dieser Arbeit auf Gott vertrauen. Der Teamleiter hat mich in die Arbeit des Teams eingewiesen und ich sah, dass sie mit dem Redigieren der Dokumente nicht hinterherkamen und sie deshalb kaum Fortschritte machten. Ich empfahl ein paar Brüder und Schwestern, um zu besprechen, wer diese Pflicht am besten erfüllen könnte. Aber er antwortete: „Kein Grund zur Eile. Immer mit der Ruhe – zuerst stellst du ein paar Artikel zusammen, dann sehen wir weiter.“ Seine Sorglosigkeit machte mich nervös. Es gab nicht genug Menschen im Team, die die Wahrheit verstanden und von gutem Kaliber waren, was die Arbeit bereits negativ beeinflusst hatte. Wie konnte er bloß sagen: „Immer mit der Ruhe?“ War das nicht unverantwortlich? Ich hatte das Gefühl, ihn darauf ansprechen zu müssen. Aber dann dachte ich: „Er hat die Verantwortung. Er erfüllt diese Pflicht länger als ich und begreift mehr Prinzipien. The term mentioned by reviewer does not appear in this line. Ich bin eben erst zum Team dazugekommen und für mich ist alles neu. Wenn ich rede wie ein Wasserfall, wird er dann nicht sagen, ich sei aufdringlich und würde aus der Reihe tanzen? Vergiss es. Ich warte erst mal ab.“

Nach einiger Zeit erkannte ich, dass er wirklich lax war, wenn es um die Schulung der Teammitglieder ging und er folgte bei der Aufgabeneinteilung nicht den Prinzipien. Einige Brüder und Schwestern erfüllten eine bestimmte Pflicht und ohne die Gesamtsituation, die Stärken einer Person oder die Art von Pflicht, für sie geeignet wäre, zu bedenken, teilte er sie einfach willkürlich einem anderen Team zu. Das beeinträchtigte die Arbeit von Gottes Haus und ließ uns nur langsam vorankommen. Ich wies ihn auf seine prinzipienlosen und unpassenden Maßnahmen hin, aber er machte trotzdem weiter. Ich wollte mit ihm Gemeinschaft halten, um die Natur seiner Handlung zu analysieren und zu enthüllen. Aber dann dachte ich: „Ich bin neu im Team. Wenn ich ständig Dinge vorschlage, wird er dann sagen, dass ich herrisch und unvernünftig bin?“ Ich wagte es nicht, dies erneut zu erwähnen.

Kurz darauf erhielt ich einen Brief von einem Kirchenleiter, der wissen wollte, ob wir jemanden zum Redigieren von Dokumenten gefunden hätten und ob der Teamleiter und ich gut zusammenarbeiteten. Das beunruhigte mich ein wenig. Ich wusste nicht, was ich antworten sollte. Wenn ich dem Kirchenleiter sagen würde, dass der Teamleiter keine praktische Arbeit tat und er es herausfand, wie könnten wir dann weiter zusammenarbeiten? Darüber hinaus wusste ich nicht, was die anderen im Team über ihn dachten. Wenn ich falsch lag, würde der Kirchenleiter nicht sagen, dass ich kleinlich und voreingenommen bin? Wenn ich den Mund aber nicht aufmachte, würde ich das Gefühl haben, nicht ehrlich zu sein und die Interessen von Gottes Haus nicht zu schützen. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich dafür, zuerst herauszufinden, was die anderen über ihn dachten. Ich konnte später auf den Brief antworten.

Bei einer Versammlung sah ich Bruder Yang. Er sagte, dass er bereits mehrere Monate im Team war und dass der Teamleiter nie sehr verantwortungsvoll gehandelt hatte. Er hinkte der Arbeit immer hinterher und verfolgte Projekte nie zeitnah und er leitete die Brüder und Schwestern nicht darin an, in die Prinzipien einzutreten oder half ihnen dabei. Es gab auch dringende Dokumente, die er nicht rechtzeitig zugeteilt hatte, und Angelegenheiten, die andere zur Sprache brachten, interessierten ihn wenig. Außerdem sagte Bruder Yang, dass er nur selten gehört hatte, dass er bei Versammlungen darüber Gemeinschaft hielt, wie er über sich selbst nachdenken und Selbsterkenntnis erlangen konnte und wie er Gottes Worte bei einem Problem ausübte, sondern nur irgendwelche Doktrinen von sich gab. Er konnte Reden schwingen, aber er leistete überhaupt keine wirkliche Arbeit. Ich dachte bei mir: „Es sieht so aus, als würde er sich durchlavieren, ohne wirklich zu arbeiten. Er akzeptierte weder die Wahrheit noch die Vorschläge anderer. Definiert man einen falschen Leiter oder Arbeiter nicht so? Wenn er diese Pflicht weiterhin erfüllt und für so eine wichtige Arbeit in Gottes Haus verantwortlich ist, könnte dies das Werk von Gottes Haus wirklich schädigen.“ So erkannte ich, wie ernst das Problem war und dass ich unverzüglich einem Kirchenleiter Bescheid geben sollte. Aber dann dachte ich: „Wenn ich das melde und er wird nicht ersetzt, wird er es mir vielleicht das Leben schwer machen oder mich sogar von meiner Pflicht entbinden. Ich habe drei Monate lang meine persönliche Andacht und Selbstreflexion eingehalten. Ich habe diese Pflicht noch nicht lange erfüllt. Werde ich die Chance auf eine andere Pflicht haben, wenn man mich entlässt? Ein altes Sprichwort sagt: ‚Der vorstehende Nagel wird zuerst eingehämmert.‘ Ich sollte nichts sagen. Ich warte, bis jemand anderes ihn meldet und schalte mich dann ein. Auf diese Weise riskiere ich nicht so viel.“

Ich wollte mir dabei nicht die Finger verbrennen und mich einfach durchmogeln, aber Gott blickt in unsere Herzen. Auf dem Heimweg fühlte ich mich wirklich unwohl. Ich bekam Gewissensbisse. Ich spürte, dass der Heilige Geist mich rügte. Ich betete zu Gott und bat Ihn, mich zu erleuchten, damit ich mich selbst erkennen konnte. Nach meinem Gebet dachte ich an folgende Worte Gottes: „Alle sagten, sie würden Gottes Bürde berücksichtigen und das Zeugnis der Kirche verteidigen. Doch wer hat wirklich Gottes Bürde berücksichtigt? Frag dich selbst: Bist du jemand, der Gottes Bürde berücksichtigt hat? Kannst du für Gott Gerechtigkeit ausüben? Kannst du aufstehen und für Mich sprechen? Kannst du unerschütterlich die Wahrheit in die Praxis umsetzen? Bist du tapfer genug, um alle Taten Satans zu bekämpfen? Könntest du deine Gefühle beiseitelassen und Satan bloßstellen, um Meiner Wahrheit willen? Kannst du zulassen, dass Mein Wille in dir erfüllt wird? Hast du im entscheidensten Moment dein Herz geopfert? Bist du jemand, der Meinen Willen tut?“ („Kapitel 13“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Ich hatte keine Antwort darauf. Ich war wirklich aufgelöst. Immer sprach ich darüber, den Willen Gottes zu berücksichtigen und die Arbeit der Kirche zu wahren, aber als wirklich etwas geschah, das gegen die Wahrheit verstieß und Gottes Haus schadete, vertrat ich nur meine eigenen Interessen. Ich wusste, dass der Teamleiter bei seiner Pflicht nachlässig war und keine wirkliche Arbeit verrichtete, dass dies bereits die Arbeit der Kirche negativ beeinflusst hatte und dass ich das dem Kirchenleiter sagen sollte. Aber ich schützte mich nur selbst, aus Angst, dass er es mir heimzahlen würde oder ich sogar meine Pflicht verlieren würde. Im entscheidenden Moment wich ich zurück, drückte ein Auge zu und tat so, als wüsste ich nicht, was vor sich ging. Ich wahrte die Interessen von Gottes Haus nicht im Geringsten. Ich war so selbstsüchtig und verachtenswert, ohne jede Menschlichkeit und ohne Vernunft!

Als ich zu Hause ankam, betete ich suchend zu Gott. „Was ist wirklich der Grund, dass ich die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen und die Arbeit der Kirche nicht aufrechterhalten kann?“ Später las ich diesen Abschnitt von Gottes Worten: „Die meisten Menschen wollen nach der Wahrheit streben und sie ausüben, aber zumeist sind sie lediglich dazu entschlossen und wollen es tun, ohne jedoch im Inneren das Leben der Wahrheit zu besitzen. Wenn sie bösen Kräften oder gottlosen und schlechten Menschen begegnen, die Böses tun, oder falschen Leitern und Antichristen, deren Handeln gegen die Prinzipien verstößt, und dadurch der Arbeit von Gottes Familie und den von Gott Auserwählten Schaden zufügen, verlieren sie den Mut, sich zu erheben und ihre Meinung zu sagen. Was bedeutet es, keinen Mut zu haben? Bedeutet es, dass man zaghaft oder undeutlich ist? Oder liegt es daran, dass man nicht gründlich versteht, und daher nicht das Selbstvertrauen hat, sich zu Wort zu melden? Nein, es ist nichts von alledem. Vielmehr liegt es daran, dass man von verschiedenen verdorbenen Dispositionen beherrscht ist. Eine dieser Dispositionen ist die Durchtriebenheit. Man denkt zuerst an sich selbst und fragt: ‚Was habe ich davon, mich zu Wort zu melden? Wenn ich meine Meinung sage und jemanden verärgere, wie werden wir dann in Zukunft miteinander auskommen?‘ Das ist eine durchtriebene Mentalität, nicht wahr? Ist das nicht das Ergebnis einer durchtriebenen Disposition? … Deine satanische, verdorbene Disposition beherrscht dich; dein Mund bewegt sich dir zum Trotz. Selbst wenn du aufrichtige Worte aussprechen willst, bist du unfähig, sie zu sagen, und fürchtest dich davor. Du bist nicht in der Lage, auch nur ein Zehntausendstel der Dinge zu tun, die du tun solltest, die du sagen solltest, für die du die Verantwortung übernehmen solltest; deine Hände und Füße sind durch deine satanische, verdorbene Disposition gebunden. Du hast über nichts die Kontrolle. Deine satanische, verdorbene Disposition sagt dir, wie du sprechen sollst, also sprichst du so; sie sagt dir, was du tun sollst, also tust du es. … Du suchst nicht die Wahrheit, noch weniger praktizierst du die Wahrheit, doch du betest weiter, festigst deine Entschlossenheit, fasst Beschlüsse und schwörst Eide. Und wozu führt all das? Du bist immer noch ein Jasager: ‚Ich werde niemanden provozieren oder beleidigen. Wenn mich eine Sache nichts angeht, werde ich mich heraushalten; ich werde nichts über Dinge sagen, die nichts mit mir zu tun haben, und zwar ausnahmslos. Wenn etwas meine Interessen, meinen Stolz oder meine Selbstachtung verletzt, werde ich nichts davon beachten und es äußerst vorsichtig angehen; ich darf nicht übereilt handeln. Der aus dem Holz ragende Nagel wird als erster vom Hammer getroffen, und ich bin nicht dumm!‘ Du bist vollkommen beherrscht von deiner verdorbenen Dispositionen der Bosheit, Durchtriebenheit, Härte und Abscheu gegenüber der Wahrheit. Sie werden dich zur Erschöpfung bringen und sie sind eine schwerere Bürde als der goldene Reif, den der Affenkönig trug. Ein von einer verdorbenen Disposition beherrschtes Leben ist so ermüdend und zermürbend!“ („Nur wer die Wahrheit ausübt ist gottesfürchtig“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Gottes Worte offenbarten meine arglistige und böse satanische Disposition auf sehr treffende Weise. Als ich anfangs erwähnte, dass im Team Leute fehlten und sah, dass der Teamleiter völlig unberührt blieb und keine Verantwortung übernahm, wusste ich ganz genau, dass dies die Arbeit der Kirche negativ beeinflussen würde. Aber ich wagte nicht, mehr zu sagen aus Angst, er würde sagen, ich nähme mir zu viel heraus, aus Angst, er würde mich dann nicht mehr mögen. Später sah ich, dass er Menschen ohne Prinzipien auswechselte, ein Loch aufriss, um ein anderes zu stopfen und unserer Arbeit schadete. Ich erwähnte es noch immer kaum, sondern ging einfach darüber hinweg. Ich wusste, dass nichts dabei herausgekommen war, aber ich hatte Angst, mich mit ihm zu befassen oder ihn zu entlarven. Als Bruder Yang mir mehr über ihn erzählte, war mir klar, dass er keine praktische Arbeit leistete und die Wahrheit nicht akzeptieren wollte, dass er ein falscher Leiter war und dass ich dies umgehend einem Kirchenleiter melden sollte. Noch immer hatte ich Angst, er würde mich meiner Pflicht entbinden, also zog ich den Schwanz ein und lief wieder davon, nur um meine eigene Position und meine Aussichten zu schützen. Ich war so selbstsüchtig und hinterlistig! Jedes Mal, wenn ich eines seiner Probleme erkannte, wagte ich es nicht, ihn zu entlarven oder es einem Kirchenleiter zu sagen. Dadurch wurde das Werk von Gottes Haus gestört. Ich hatte nach Satans Giften gelebt wie „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“, „Der vorstehende Nagel wird zuerst eingehämmert“, „Macht geht vor Recht“ und „Der Staatsbeamte kann Menschen nicht so herumkommandieren wie der Beamte vor Ort“. Meine Auffassung war so absurd und ich wurde immer eigennütziger und hinterlistiger. Ich war auf der Hut und druckste bei allem, was ich tat, herum, schützte stets meine eigenen Interessen, weil ich befürchtete, dass man mich für Probleme, die aufkommen könnten, verantwortlich machen würde. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, ratlos zu sein. Es fiel mir so schwer, ein wahres Wort zu sagen, zu sagen, was wirklich los war. Ich hatte nicht den Mut, einen falschen Leiter zu melden und zu entlarven. Ich war fest gebunden und kontrolliert von diesen satanischen Dispositionen und Giften, sowohl körperlich als auch geistig. Ich konnte die Wahrheit nicht aussprechen und hatte keinerlei Sinn für Gerechtigkeit. Es war so eine feige Art zu leben. Ich erlebte wirklich, wie absurd diese satanischen Gifte sind und als ich danach lebte, richtete sich alles, was ich tat, gegen die Wahrheit und gegen Gott. Ich hatte nichts Menschliches mehr an mir.

Genau da wurde es Zeit für die Kirche, Arbeitsregelungen zu erstellen. Uns wurde nochmals gesagt, dass jegliche Übeltäter und Antichristen oder falschen Leiter und Arbeiter, die keine praktische Arbeit verrichteten und die entdeckt worden waren, gemeldet werden sollten, um die Interessen von Gottes Haus zu schützen. Das ist die Verantwortung jedes Einzelnen aus Gottes auserwähltem Volk. Ich fühlte mich schrecklich, als man mir diese Bedingungen von Gottes Haus vorlegte. Mir war völlig bewusst, dass wir einen falschen Leiter in unserem Team hatten, aber ich hatte es nicht gewagt, ihn zu melden. Wie war ich würdig, eine Auserwählte Gottes zu sein? Ich suchte nach Worten Gottes, die meinem Zustand entsprachen, und fand dies: „Welche Einstellung sollten Menschen im Umgang mit einem Leiter oder Arbeiter aufweisen? Wenn das, was er tut, richtig ist, kannst du ihm gehorchen; wenn das, was er tut, falsch ist, kannst du ihn entlarven und dich ihm sogar widersetzen und eine abweichende Meinung äußern. Wenn er unfähig ist, praktische Arbeit zu leisten, und sich als ein falscher Leiter, ein falscher Arbeiter oder ein Antichrist erweist, dann kannst du seine Anleitung ablehnen und ihn melden und entlarven. Doch einige von Gottes Auserwählten verstehen die Wahrheit nicht und sind besonders feige, weshalb sie es nicht wagen, irgendetwas zu unternehmen. Sie sagen: ‚Wenn mich dieser Leiter hinauswirft, bin ich am Ende; wenn er alle anderen dazu bewegt, mich bloßzustellen und mich aufzugeben, werde ich nicht länger an Gott glauben können. Wenn ich die Kirche verlasse, wird Gott mich nicht mehr wollen und nicht retten. Die Kirche vertritt Gott!‘ Wirkt sich diese Denkweise nicht auf die Einstellung einer Person zu diesen Dingen aus? Könnte es tatsächlich wahr sein, dass du nicht mehr gerettet werden kannst, wenn der Leiter dich hinauswirft? Hängt deine Errettung von der Haltung deines Leiters dir gegenüber ab? Warum hegen so viele Menschen so große Furcht? Wenn man es nicht wagt, einen falschen Leiter oder Antichristen, der einem droht, sofort den Höhergestellten zu melden und sogar versichert, ab diesem Moment mit dem Leiter eines Sinnes zu sein, ist man dann nicht erledigt? Ist das die Art von Person, die die Wahrheit sucht? Nicht nur, wagst du es nicht, ein solch böses Verhalten, wie es ein Antichrist Satans aufweisen würde, bloßzustellen, im Gegenteil gehorchst du ihm sogar und nimmt seine Worte als die Wahrheit an, der du dich unterwirfst. Ist das nicht der Inbegriff von Dummheit?“ („Für Leiter und Arbeiter ist die Wahl eines Wegs von entscheidender Bedeutung I“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Diese Worte Gottes zu lesen erhellte mein Herz. Ich hatte mich vor allem deshalb gescheut, den Teamleader zu melden, weil ich befürchtete, er würde mir das Leben schwer machen, wenn ich ihn kränkte, oder dass ich sogar meine Pflicht verlieren könnte. Ich verhielt mich so, als ob er meine Pflicht und mein Schicksal festlegen könnte. Das war eine so absurde Art und Weise, die Dinge zu sehen. Ob ich entlassen werden würde oder was mein Schicksal für mich bereithielt, lag in Gottes Hand. Kein Mensch hatte das letzte Wort. Falsche Leiter und Antichristen können das nicht kontrollieren. Gottes Haus ist nicht wie die Welt. Hier herrscht die Wahrheit und Gerechtigkeit. Falsche Leiter und Antichristen können in Gottes Haus nicht Fuß fassen. Sie mögen eine Zeitlang Macht erlangen, aber letztendlich werden sie alle entlarvt und entfernt. Die Kirche hat in der Vergangenheit einige falsche Leiter und Antichristen entlarvt und beseitigt. Das sah ich ganz klar, aber wenn einer davon in meinem Kreis auftauchte und ich ihn melden musste, um die Interessen von Gottes Haus zu schützen, schauderte ich zurück und war lieber der kleine Lakai Satans. Ich war so schwach und feige. Ich verstand Gottes gerechte Disposition nicht und ich sah wirklich nicht, dass Er über alles herrscht und alles sieht. Ich fürchtete mich davor, einen Menschen zu kränken aber nicht davor, Gott zu kränken. Inwiefern war das einen Platz für Gott in meinem Herzen zu haben?

Danach las ich noch einen Abschnitt der Worte Gottes „Wenn es in einer Kirche niemanden gibt, der gewillt ist, die Wahrheit zu praktizieren, und niemanden, der für Gott Zeugnis ablegen kann, dann sollte diese Kirche völlig isoliert werden, und ihre Verbindungen zu anderen Kirchen müssen durchtrennt werden. Das nennt man ‚den Tod begraben‘; das bedeutet es, Satan zu vertreiben. Wenn es in einer Kirche mehrere örtliche Tyrannen gibt und ihnen ‚kleine Fliegen‘ folgen, denen es völlig an Unterscheidungsvermögen fehlt, und wenn die Kirchengänger, selbst nachdem sie die Wahrheit gesehen haben, immer noch nicht in der Lage sind, die Bindungen und die Manipulation dieser Tyrannen zurückzuweisen, dann werden all diese Narren am Ende vernichtet werden. Diese kleinen Fliegen mögen vielleicht nichts Schreckliches getan haben, aber sie sind noch hinterlistiger, noch raffinierter und ausweichender, und jeder, der so ist wie sie, wird eliminiert werden. Nicht ein einziger wird bleiben! Diejenigen, die Satan angehören, werden Satan zurückgegeben werden, während diejenigen, die Gott angehören, mit Sicherheit auf die Suche nach der Wahrheit gehen werden; dies ist durch ihre Natur bestimmt. Lasst alle umkommen, die Satan folgen! Solchen Menschen wird kein Mitleid entgegengebracht werden. Lasst den Wahrheitsuchenden Versorgung zukommen und mögen sie sich nach Herzenslust an Gottes Wort erfreuen! Gott ist gerecht; Er würde niemanden bevorzugen. Wenn du ein Teufel bist, dann bist du unfähig, die Wahrheit zu praktizieren; wenn du aber ein Wahrheitssuchender bist, dann ist sicher, dass du nicht von Satan gefangen genommen wirst. Das steht völlig außer Zweifel.“ („Eine Warnung an diejenigen, die die Wahrheit nicht praktizieren“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Als ich Seine Worte las, konnte ich wirklich Gottes heilige, gerechte, unantastbare Disposition spüren. Er wird es nicht zulassen, dass falsche Leiter und Antichristen das Werk Seines Hauses stören und Seinen Auserwählten schaden. Außerdem hasst er diejenigen, die die Wahrheit nicht praktizieren und die Interessen von Gottes Haus nicht schützen, wenn solche Leute auftauchen. Wenn sie nicht Buße tun, werden sie am Ende alle ebenfalls beseitigt und bestraft. Ich dachte daran, wie ich gewusst hatte, dass der Teamleiter ein falscher Leiter war, aber ich setzte die Wahrheit nicht in die Praxis um und hatte nicht den Mut, ihn zu melden. Das alles nur aus Eigennutz. Ich verneigte mich immer wieder vor Satan, stand auf seiner Seite, verhätschelte und schützte diesen falschen Leiter auf Kosten der Arbeit von Gottes Haus. Ich war an dem Bösen beteiligt, das er beging. Ich genoss die Wahrheit, die Gott uns zuteilwerden lässt, und aß und trank von Seinem Tisch. Aber im entscheidenden Moment, als Satan sein Unwesen in Gottes Haus trieb, war ich unfähig, die Interessen von Gottes Haus zu schützen. Stattdessen biss ich die Hand, die mich fütterte, und begünstigte einen Feind. Das war Verrat an Gott und beleidigte ernstlich Seine Disposition. Als ich an folgende Worte Gottes dachte: „Lasst alle umkommen, die Satan folgen!“ bekam ich wirklich Angst. Ich wusste, wenn ich nicht Buße tat, würde ich von Gott beseitigt werden, zusammen mit dem falschen Leiter. Ich erkannte die ernsthaften Folgen und das Wesen dahinter, einen falschen Leiter nicht zu melden, und hasste mich wirklich dafür, so selbstsüchtig und verachtenswert zu sein. Ich hatte die Interessen von Gottes Haus in keinster Weise beschützt. Mir fehlte jegliche Menschlichkeit. Ich trat dann im Gebet vor Gott. „Oh Gott, ich bin so selbstsüchtig und hinterhältig. Ich habe einen falschen Leiter in der Kirche entdeckt und ihn nie gemeldet oder entlarvt. Ich habe ihn gedeckt und war ihm gegenüber nachsichtig und war Satans Diener, nur um meine eigenen Interessen zu schützen. Ich sollte bestraft werden. Gott, ich werde so etwas nie wieder tun. Ich möchte Buße tun. Bitte gib mir Kraft, damit ich die Wahrheit praktizieren kann, damit ich diesen falschen Leiter melden und entlarven und die Arbeit der Kirche aufrechterhalten kann.“

Am nächsten Tag las ich während meiner Andacht diese Worte Gottes: „Du musst lernen, deine Gedanken und Ideen zu sezieren. Du solltest imstande sein, jedes Fehlverhalten und jedes Verhalten, das Gott missfallen würde, augenblicklich rückgängig zu machen und zu korrigieren. Weshalb sollten diese Verhaltensweisen korrigiert werden? Um die Wahrheit zu akzeptieren und anzunehmen und die zu Satan gehörenden Dinge in dir abzulehnen und durch die Wahrheit zu ersetzen. Früher hattest du dich für gewöhnlich auf deine verdorbenen Dispositionen wie Durchtriebenheit und Falschheit verlassen, was du jetzt jedoch nicht tust; jetzt beruht all dein Handeln auf Einstellungen, Zuständen und Dispositionen, die aufrichtig, rein und offen sind. … Ist die Wahrheit einmal zu deinem Leben geworden und jemand dann gegen Gott lästert, Ihm keine Ehrerbietung entgegenbringt, seine Pflicht nur oberflächlich und routinemäßig erfüllt oder die Arbeit von Gottes Haus unterbricht oder stört und du das siehst, wirst du imstande sein, dies übereinstimmend mit den Prinzipien der Wahrheit anzugehen, indem du erkennst, was erkannt werden sollte, und entlarvst, was entlarvt werden sollte.“ („Nur wer die Wahrheit ausübt ist gottesfürchtig“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Gottes Worte zeigten mir, dass das wesentlichste Element des Glaubens darin besteht, ein ehrliches Herz zu haben, die Wahrheit auszuüben, die Interessen von Gottes Haus zu schützen und Dinge mit Prinzip zu tun. So können wir Gott erfreuen. Ich wusste, dass ich die Wahrheit praktizieren und unseren Teamleiter dem Prinzip entsprechend melden musste. Und so schrieb ich alles, was er getan hatte, genau und detailliert auf und gab es einem Kirchenleiter weiter. Nachdem er alles nachgeprüft hatte, bestätigte der Kirchenleiter, dass der Teamleiter seiner Pflicht gegenüber unachtsam war und keine wirkliche Arbeit geleistet hatte. Er war tatsächlich ein falscher Leiter und wurde seiner Pflicht entbunden. Als ich darüber in Kenntnis gesetzt wurde, überkam mich ein Gefühl von Frieden.

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