Als ich Probleme hatte, das Evangelium zu verkünden

Feb 21, 2023

Von An’fen, Myanmar

Im Jahr 2020 nahm ich das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen an. Es war ein großer Segen für mich, die Wiederkunft des Herrn begrüßen zu dürfen. Um diese unglaublich wichtige gute Botschaft zu verkünden, begann ich, das Evangelium zu predigen, in der Hoffnung, dass mehr Menschen zu Gott zurückkehrten, wenn sie Seine Stimme vernommen hätten. Doch im Februar 2022 wurde meine Kirche aufgrund der Unterdrückung religiöser Überzeugungen durch die Regierung Myanmars verfolgt, und die Arbeit am Evangelium wurde stark behindert. Einige Brüder und Schwestern nahmen aus Feigheit und Schwäche nicht an den Versammlungen teil, einige wurden passiv in ihren Pflichten und die Evangeliumsarbeit kam praktisch zum Stillstand. Damals war auch ich passiv in meiner Pflicht. Ich tat alles, was meine Leiterin von mir verlangte. Ich hatte das Gefühl, ich würde die Menschen wie gewohnt bewässern, aber sie waren diejenigen, die unregelmäßig zu den Versammlungen kamen und passiv in ihren Pflichten waren. Es gab also nichts, was ich tun konnte. Und manchmal gab es kein Internet, also konnte ich mit meinen Brüdern und Schwestern nicht online gehen, um etwas über die Arbeit zu erfahren. Das bedeutete, dass ich draußen auf die Suche nach Internetempfang gehen musste. Manchmal suchte ich lange und konnte trotzdem kein brauchbares Internet finden. Mit der Zeit wollte ich nicht mehr online gehen, um mich über die Arbeit zu informieren. Damals predigte ich das Evangelium einem Verwandten einer Schwester. Dessen dreiköpfige Familie nahm Gottes Werk in den letzten Tagen an, also wohnte ich dort und bewässerte sie zehn Tage lang. Es reichte mir, die drei Neulinge zu bewässern, ich wollte nicht weiter predigen. Ich dachte: „In den nächsten Dörfern gibt es viele Gerüchte, was es schwer macht, das Evangelium zu verbreiten. Wenn ich diese dreiköpfige Familie gut bewässerte, würden sie mich zu ihren Verwandten und Freunden mitnehmen, um zu predigen. Ist das nicht eine gute Art, das Evangelium zu verkünden?“ Als meine Brüder und Schwestern von möglichen Evangeliumsempfängern in den Nachbardörfern sprachen, diskutierte ich selten darüber, wie ich ihnen das Evangelium verkünden könnte. Das wirkte sich direkt auf die Evangeliumsarbeit aus.

Als wir später die Arbeit besprachen, sagte die Leiterin, dass die Evangeliumsarbeit unserer Kirche in diesem Monat praktisch zum Erliegen gekommen sei und erwähnte auch einige andere Probleme. Das machte mich sehr traurig. Eine Schwester erinnerte mich später daran, dass ich mit dem Status quo zufrieden gegeben und in meiner Pflicht keinen Fortschritt angestrebt hatte. Für mich war es ein jähes Erwachen. Mir wurde klar, dass ich bei meiner Pflicht keine Bürde trug. Als Kirchenleiterin tat ich nicht das, was eine Leiterin tun sollte. Weder stellte ich mich den Schwierigkeiten, noch löste ich sie, was sich negativ auf die Evangeliumsarbeit auswirkte. Je mehr ich darüber nachdachte, desto schlechter fühlte ich mich. Beim Nachdenken las ich in Gottes Wort: „Momentan gibt es einige, die keine Bürden für die Kirche tragen. Diese Leute sind nachlässig und schlampig, und sie interessieren sich nur für ihr eigenes Fleisch. Solche Menschen sind äußerst selbstsüchtig und sind außerdem blind. Du wirst keine Bürde tragen, wenn du nicht imstande bist, diese Sache klar zu erkennen. Je mehr du auf Gottes Willen achtest, desto größer die Bürde, die Er dir anvertrauen wird. Selbstsüchtige Menschen sind nicht bereit, solche Dinge zu durchleiden; sie sind nicht bereit, den Preis zu zahlen, und infolgedessen werden sie Gelegenheiten verpassen, von Gott vervollkommnet zu werden. Schaden sie sich nicht selbst? Wenn du jemand bist, der auf Gottes Willen achtet, wirst du eine wahre Bürde für die Kirche entfalten. Anstatt dies eine Bürde zu nennen, die du für die Kirche trägst, wäre es im Grunde besser, es eine Bürde zu nennen, die du im Interesse deines eigenen Lebens trägst – denn der Zweck dieser Bürde, die du für die Kirche entfaltest, ist, dass du solche Erfahrungen verwendest, um von Gott vervollkommnet zu werden. Wer auch immer die größte Bürde für die Kirche trägt, wer auch immer eine Bürde trägt, um in das Leben einzutreten – diese Menschen werden folglich jene sein, die von Gott vervollkommnet werden. Hast du das klar erkannt? Wenn die Kirche, bei der du bist, wie Sand zerstreut ist, du aber weder besorgt noch beunruhigt bist, und sogar wegschaust, wenn deine Brüder und Schwestern Gottes Worte nicht auf normale Weise essen und trinken, dann trägst du keine Bürden. An solchen Menschen erfreut sich Gott nicht. Gott erfreut sich an solchen Menschen, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten und auf Gottes Willen achten(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Achte auf Gottes Willen, um Vollkommenheit zu erlangen). Als ich über Gottes Worte nachdachte, fühlte ich mich wirklich schuldig. Obwohl ich als Kirchenleiterin erkannte, dass die Evangeliumsarbeit auf der Stelle trat, verspürte ich keine Dringlichkeit, fand objektive Ausreden und war der Meinung, dass es nur verständlich sei, dass ich mich nicht über die Arbeit informierte, weil ich ja kein gutes Internet hatte. Was die möglichen Evangeliumsempfänger anging, die mir meine Brüder und Schwestern vermittelten, hielt ich nur selten Gemeinschaft darüber, wie man das Evangelium verkündete, und wenn meine Schwestern mit mir über die Arbeit sprechen wollten, konnten sie mich nicht finden. Konfrontiert mit der Verfolgung der Kirche waren meine Brüder und Schwestern ängstlich und schwach, unfähig, sich normal zu versammeln oder ihre Pflichten zu erfüllen. Doch ich suchte nicht nach der Wahrheit, um eine Lösung zu finden. Schließlich wurde mir klar, dass der Stillstand der Evangeliumsarbeit direkt mit mir zu tun hatte. Gottes Worte sagen: „Momentan gibt es einige, die keine Bürden für die Kirche tragen. Diese Leute sind nachlässig und schlampig, und sie interessieren sich nur für ihr eigenes Fleisch. Solche Menschen sind äußerst selbstsüchtig und sind außerdem blind.“ Ich erkannte, dass ich die egoistische Person war, die in Gottes Wort beschrieben wird. Ich trug keine Bürde in der Gemeindearbeit, war immer mit dem Status quo zufrieden, kümmerte mich nur um meine eigene Bequemlichkeit und lehnte es ab, zu leiden oder einen Preis zu zahlen. Als ich sah, dass die Evangeliumsarbeit der Kirche litt, spürte ich weder Dringlichkeit noch Sorge, und wurde angesichts meiner Schwierigkeiten schwach und passiv. Ich war wirklich sehr selbstsüchtig. Ich dachte an Kirchen an anderen Orten, die ebenfalls von der Regierung verfolgt wurden, aber die Brüder und Schwestern predigten immer noch das Evangelium und bauten neue Kirchen, während die Evangeliumsarbeit unserer Kirche zum Stillstand gekommen war. Das alles, weil ich eigennützig und erbärmlich war, keine Mühen auf mich nahm und keine Verantwortung übernahm. Ich fühlte mich Gott gegenüber sehr schuldig. Als ich mir noch Mühe gab, und wenn jemand den wahren Weg erforschte, sorgte ich sofort dafür, dass diesem das Evangelium verkündet wurde. Und wenn die Brüder und Schwestern Probleme hatten, hielt ich Gemeinschaft über die Wahrheit, um diese zu lösen. Je mehr ich mitarbeitete, desto mehr wirkte der Heilige Geist in mir. Unsere Arbeit am Evangelium war erfolgreich und ich war zufrieden und froh. Aber in letzter Zeit war die Evangeliumsarbeit wirkungslos, weil ich meine Pflicht tat, ohne mir Mühe zu geben. Jetzt, angesichts dieser Worte Gottes: „Wer auch immer die größte Bürde für die Kirche trägt, wer auch immer eine Bürde trägt, um in das Leben einzutreten – diese Menschen werden folglich jene sein, die von Gott vervollkommnet werden.“ habe ich endlich etwas verstanden. Nur wer auf Gottes Willen achtet und sich in der Gemeindearbeit wirklich bemüht, kann von Gott vervollkommnet werden. Mir wurde auch klar, dass, wenn ich meine passive Haltung nicht änderte, dies nicht nur die Arbeit der Kirche beeinträchtigen würde, sondern ich würde schließlich enthüllt und ausgestoßen werden. Bei diesem Gedanken bekam ich ein wenig Angst. Ich konnte nicht länger passiv und nachlässig sein. Ich betete zu Gott und bat Ihn, mir zu helfen, eine Bürde auf mich zu nehmen und mich zu leiten, damit ich Seinen Willen beherzigte und meine Pflicht gut erfüllte.

Danach diskutierte ich mit dem Vorgesetzten und den Gruppenleitern darüber, wo wir noch hingehen könnten, um das Evangelium zu predigen. Wir fanden ein Dorf, in dem alle Menschen an den Herrn glaubten, aber es gab keine geeignete Person, die zu dieser Zeit hingehen konnte. Ich dachte: „Diesmal muss ich Gottes Willen achten, und ich kann mich nicht so wenig einbringen wie früher. Ich muss diese Verantwortung proaktiv übernehmen.“ Also meldete ich mich freiwillig, um in diesem Dorf das Evangelium zu verkünden. Aber ich war etwas nervös, denn ich war noch nie zuvor allein losgezogen, um Gottes Werk in den letzten Tagen zu bezeugen. Ich war also in Sorge, dass ich mich nicht klar ausdrücken könnte. Ich dachte: „Ich weiß nicht, ob sie dort Internet haben. Ist es möglich, Brüdern und Schwestern, die das Evangelium verkünden, online Gemeinschaft halten zu lassen?“ Ich erkannte, dass meine Einstellung falsch war und dass ich mich auf andere verließ, also betete ich in meinem Herzen und bat Gott, mir Weisheit und Glauben zu geben, während ich dort das Evangelium verkündete. Im Dorf angekommen, führte mich eine Schwester zum Haus des Bürgermeisters, um zu predigen. Unerwartet wollte mich der Bürgermeister zum Pfarrer bringen. Als ich das hörte, war ich begeistert, aber ich hatte auch einige Bedenken: „Ich habe das Evangelium noch nie allein gepredigt. Wenn der Pastor andere Auffassungen hat, wie soll ich dann mit ihm Gemeinschaft halten? Was wäre, wenn er sie nicht nur nicht akzeptiert, sondern sich sogar gegen mich stellt? Werden wir das Evangelium in diesem Dorf trotzdem verkünden können?“ Ich war sehr beunruhigt. Am Haus des Pastors angekommen, wollte ich meine Brüder und Schwestern anrufen und um Hilfe bitten, aber mein Handy hatte kein Internet. Ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte, also betete ich wieder und wieder zu Gott, flehte Gott an, bei mir zu sein und mir Glauben zu schenken, damit ich das Werk Gottes in den letzten Tagen bezeugen könnte. Nachdem ich gebetet hatte, dachte ich an Gottes Worte: „Das Herz und der Geist des Menschen werden in der Hand Gottes gehalten, alles von seinem Leben wird von Gottes Augen erblickt. Unabhängig davon, ob du das glaubst oder nicht, werden sämtliche Dinge, ob lebendig oder tot, im Einklang mit Gottes Gedanken sich verlagern, sich verändern, sich erneuern und verschwinden. So ist die Art und Weise, wie Gott über alle Dinge waltet(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gott ist die Quelle menschlichen Lebens). Das war wahr. Gott ist allmächtig, und alle Menschen, Belange und Dinge liegen in Gottes Hand, auch die Herzen und die Seelen der Menschen. Ich musste lernen, mich auf Gott zu verlassen. In meinem Herzen betete ich zu Gott: „Gott, wenn dieser Pastor dein Schaf ist, bin ich sicher, dass er Deine Stimme erkennen und Dein Werk annehmen wird.“ Nachdem ich gebetet hatte, fühlte ich eine Kraft in meinem Herzen, als wäre mit Gott an meiner Seite nichts unmöglich. Dann erzählte ich anhand aktueller Katastrophen und des Weltgeschehens von den Prophezeiungen über die Wiederkunft des Herrn. Nachdem er das gehört hatte, stimmte der Pastor zu und meinte, der Herr sei wahrscheinlich wiedergekehrt. Er schickte Leute los, um zwei andere Pastoren zum Zuhören herbeizurufen. Ich befürchtete, dass ich nicht in der Lage sein würde, klar zu sprechen und ihre Probleme zu lösen, also rief ich in meinem Herzen immer wieder Gott an und bat Ihn, mich zu leiten. Ich dachte an die Zeit, als Gott Moses bat, die Israeliten aus Ägypten herauszuführen. Moses wusste, dass der Weg zum Pharao von Ägypten schwierig und gefährlich sein würde, aber er verhielt sich gehorsam und fügte sich. Gott war bei ihm und unterstützte ihn, und mit Gottes Führung führte Moses die Israeliten aus Ägypten heraus. Dann dachte ich an die Geschichte von David, der Goliath besiegte. Als die Israeliten Goliath sahen, hatten sie Angst. Nur David wagte es, herauszukommen und zu kämpfen. David sagte zu Goliath: „Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Schild; ich aber komme zu dir im Namen Jehovas Zebaoth“ (1 Samuel 17,45). Deshalb tötete David Goliath mit nur einem Kieselstein. Aus diesen beiden Geschichten erkannte ich, dass wir bei Schwierigkeiten nur mit wahrem Glauben Gottes Taten sehen können, und dass da, wo der Menschen aufhört, Gott beginnt. Bei diesem Gedanken fasste ich Mut.

Dann kamen zwei weitere Pastoren. Ich hielt mit ihnen anhand biblischer Prophezeiungen Gemeinschaft darüber, wie Gott in den letzten Tagen Fleisch wird und wirkt, sowie über die Bedeutung der Menschwerdung Gottes und was Menschwerdung ist. Ich bezeugte auch, dass Gott kam, um das Werk des Gerichts und der Reinigung zu tun, dass der Name Gottes in den letzten Tagen Allmächtiger Gott lautet und dass Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Als ich fertig war, war der erste Pastor so begeistert, dass er weinte. Während er sich die Tränen wegwischte, sagte er: „Ich habe über 40 Jahre lang für den Herrn gepredigt und die meiste Zeit meines Lebens auf seine Wiederkunft gewartet. Jetzt ist der Herr tatsächlich wiedergekehrt! Ich bin Gott sehr dankbar dafür, dass ich den Herrn heute willkommen heißen kann!“ Als ich hörte, was der Pastor sagte, war ich so bewegt, dass ich mit ihm weinte. Und auch ich war Gott sehr dankbar. Eigentlich war meine Gemeinschaft nicht sehr gründlich, daher war es allein Gottes Führung geschuldet, dass der Pastor Seine Worte verstand und das Evangelium annahm.

Der Pastor nahm es an und sagte, er werde das ganze Dorf an diesem Abend meine Predigt hören lassen. Ich war so begeistert, dass ich Gott immer wieder in meinem Herzen dankte. An diesem Abend luden der Pastor und der Bürgermeister die Dorfbewohner zweier Dörfer ein. Sie verkündeten allen die gute Nachricht von der Wiederkunft des Herrn. In dieser Nacht nahmen mehr als 30 Menschen Gottes Werk in den letzten Tagen an. Einige Dorfbewohner sagten: „Es ist jetzt vier Jahre her, dass die Regierung unseren Glauben an den Herrn verboten hat. Wir leben alle unter Qualen und vermissen es, Versammlungen abzuhalten. Danket Gott!“ Ein anderer Dorfbewohner war gerührt und sagte: „Wir haben seit Jahren keine Versammlung mehr abgehalten. Ihr seid gekommen, um uns das Evangelium zu verkünden, damit wir Gottes Stimme hören, und dafür bin ich Gott sehr dankbar.“ In einer Nacht wurde das Evangelium im ganzen Dorf verbreitet. Ich hätte nie gedacht, dass der Pastor und so viele andere das Evangelium annehmen würden, als ich es zum ersten Mal predigte. Es war einfach unglaublich! Ich wusste, dass dies das Ergebnis der Arbeit des Heiligen Geistes war, aber ich dachte immer noch, dass ich geschickt war und meine Pflicht sehr gut erfüllte. Ehe ich mich versah, wurde ich stolz und gab mich wieder mit dem Status quo zufrieden. Ich wollte Neulinge nur noch mit der Schwester bewässern, die für die Bewässerung zuständig war, und ich wollte nicht mehr hingehen, um das Evangelium zu predigen. In dieser Zeit fragte ich selten nach Gemeindearbeit und betete weniger zu Gott als zuvor.

Eines Tages lud ich mein Handy auf, und es hatte einen Kurzschluss. Ich setzte meine SIM-Karte in ein anderes Telefon ein, aber überraschenderweise ging auch dieses Telefon kaputt. Da merkte ich, dass ich gegen eine Wand rannte, und dass dies vielleicht Gottes Maßregelung war. Also begann ich, über meine Probleme nachzudenken. Ich las in Gottes Wort: „Im Allgemeinen lebt ihr alle in einem Zustand der Faulheit, ihr seid unmotiviert und nicht bereit, persönliche Opfer zu bringen; oder ihr wartet passiv ab, und einige beklagen sich sogar; sie verstehen die Ziele und die Bedeutung von Gottes Werk nicht, und es fällt ihnen schwer, nach der Wahrheit zu streben. Solche Menschen verabscheuen die Wahrheit und werden schließlich verstoßen werden. Keiner unter ihnen kann perfektioniert werden, und keiner kann überleben. Wenn die Menschen nicht ein wenig Entschlossenheit haben, den Kräften Satans zu widerstehen, dann gibt es keine Hoffnung mehr für sie!(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Praxis (7)). „Sei kein passiver Anhänger Gottes und verfolge nicht das, was dich neugierig macht. Dadurch, weder kalt noch heiß zu sein, wirst du dich selbst ruinieren und dein Leben aufhalten. Du musst dich von solcher Passivität und Untätigkeit befreien und versiert darin werden, positive Dinge anzustreben und deine eigene Schwäche zu überwinden, damit du die Wahrheit erlangen und die Wahrheit ausleben kannst. Es gibt an deiner Schwäche nichts Beängstigendes und deine Unzulänglichkeiten sind nicht dein größtes Problem. Dein größtes Problem und deine größte Unzulänglichkeit ist, dass du weder heiß noch kalt bist und dass es dir an Verlangen mangelt, die Wahrheit zu suchen. Das größte Problem mit euch allen ist eine feige Mentalität, wodurch ihr mit den Dingen glücklich seid, so wie sie sind, und nur untätig abwartet. Dies ist euer größtes Hindernis und der größte Feind eures Strebens nach der Wahrheit(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil). Nachdem ich Gottes Wort gelesen hatte, dachte ich über mich selbst nach. Als ich sah, dass das Evangelium im ganzen Dorf verbreitet wurde, spürte ich, dass Gott mit der Erfüllung meiner Pflicht zufrieden war. Also war ich stolz und zufrieden mit dem Status quo und wollte das Evangelium nicht weiter verbreiten. Sobald ich Resultate erzielte, wollte ich nicht weiter vorankommen. Mein Wunsch, mit dem Status quo zufrieden zu sein, war zu stark. In der Vergangenheit hatte ich die Evangeliumsarbeit aufgeschoben, weil ich mit dem Status quo zufrieden war, und jetzt tat ich es wieder. Gott erwartet, dass wir uns mit ganzem Herzen und Verstand in unsere Pflichten einbringen. Wie könnte Gott mit meiner Pflichterfüllung zufrieden sein? Damals wurde mir klar, dass ich, wenn ich in meiner Pflicht nicht vorankam, rückfällig geworden war, und dass ich, was den Lebenseintritt und die Resultate der Verkündigung des Evangeliums betraf, auf der Strecke bleiben würde. Ich war immer mit dem Status quo zufrieden, ich suchte nicht nach der Wahrheit und ich entfremdete mich immer mehr von Gott. Auf lange Sicht konnte ich mir so nur selbst schaden. Meine Zufriedenheit mit dem Status quo war mein größtes Hindernis auf der Suche nach der Wahrheit und der Erfüllung meiner Pflicht, und ich würde mich nur selbst verletzen und zugrunde richten. So wie es Gottes Worte sagen: „Dadurch, weder kalt noch heiß zu sein, wirst du dich selbst ruinieren und dein Leben aufhalten.“ Und in der Offenbarung steht: „Weil Du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde(Offenbarung 3,16). Ich war das lauwarme Wasser in Gottes Wort, war weder kalt noch heiß, war zufrieden mit dem Status quo. Wenn ich so weitermachte, würde es keine Hoffnung für mich geben und ich würde wirklich ausgestoßen werden. Bei dem Gedanken daran hatte ich ein wenig Angst, also betete ich zu Gott, um Buße zu tun, und sagte, dass ich mich in Zukunft, ganz gleich, mit welchen Schwierigkeiten ich konfrontiert werden würde, anstrengen, niemals zurückfallen und mich niemals mit dem Status quo zufrieden geben würde.

Aber gerade als ich anfing, proaktiv zu predigen, stieß ich auf eine weitere große Schwierigkeit. Wir wurden angezeigt, also wusste die Gemeinde, dass Leute kamen, um das Evangelium zu predigen. Wenn man uns entdeckte, würden wir vermutlich verhaftet werden, zusammen mit den Dorfbewohnern und dem Bürgermeister. Der Bürgermeister und die Dorfbewohner hatten Angst, in die Sache verwickelt zu werden, also baten sie uns, zu gehen und erst wiederzukommen, wenn sich die Lage beruhigt hätte. Ich dachte: „Was wird mit diesen Neulingen geschehen, wenn wir gehen? Sie haben gerade erst das Evangelium angenommen und haben keinerlei Fundament. Aber wenn wir beide bleiben, würden wir Aufmerksamkeit auf uns lenken.“ Wir beschlossen dann, dass die Bewässerungsschwester gehen sollte, während ich allein im Dorf blieb, um die Neulinge zu unterstützen. Obwohl ich wusste, dass dieses Arrangement gut geeignet war, war ich ein wenig traurig. Ich hatte das Gefühl, ganz allein an einem fremden Ort zu sein. Der Pastor hatte noch immer viele andere Auffassungen und war sich über den wahren Weg nicht ganz sicher, und er fürchtete eine Verhaftung, also wollte er auch, dass ich gehe. Ich fühlte mich sehr bedrängt. Der Pastor und der Bürgermeister wollten mich vertreiben, und es war, als hätte ich kein Zuhause. In diesem Zustand hatte ich keine Motivation zu beten und bekam ein wenig Heimweh. Als ich Gemeinschaft mit dem Pastor hielt, sah ich, dass er noch viele andere Auffassungen hatte. Also glaubte ich, dass der Pastor nicht alles richtig verstanden hatte. Als ich sah, dass nur wenige Neulinge zu den Versammlungen kamen, aus Angst, verhaftet zu werden, bemühte ich mich nicht, sie zu unterstützen. Zu dieser Zeit dachte ich: „Es ist gut, dass diese wenigen gekommen sind. Ich habe sie angerufen, aber der Rest ist nicht gekommen, also kann ich nichts mehr tun.“ Nach und nach kamen immer weniger Neulinge regelmäßig zu den Versammlungen, und ich steckte in der Klemme und wurde immer deprimierter. Später sprach ich mit einer Schwester am Telefon über meinen Zustand, und sie schickte mir einen Abschnitt aus Gottes Wort. „So sind Menschen, wenn sie die Wahrheit nicht erlangt haben, sie leben alle von Leidenschaft – einer Leidenschaft, die unglaublich schwierig aufrechtzuerhalten ist: Sie brauchen jeden Tag jemanden, der zu ihnen predigt und vor ihnen Gemeinschaft hält; sobald da niemand ist, der sie bewässert und versorgt, und niemand, der sie unterstützt, erkalten ihre Herzen wieder, und sie flauen abermals ab. Und wenn ihre Herzen abflauen, wird ihre Pflichterfüllung weniger effektiv; wenn sie härter arbeiten, erhöht sich die Effektivität, sie erfüllen ihre Pflicht produktiver, und sie gewinnen mehr. Ist das eure Erfahrung? … Die Menschen müssen einen Willen haben; nur diejenigen, die einen Willen haben, können wahrhaft nach der Wahrheit streben, und erst wenn sie die Wahrheit verstanden haben, können sie ihrer Pflicht ordnungsgemäß nachkommen, Gott zufriedenstellen und Satan beschämen. Wenn du diese Art von Aufrichtigkeit besitzt und nicht um deinetwillen planst, sondern nur planst, um die Wahrheit zu erlangen und deine Pflicht ordnungsgemäß zu erfüllen, dann wird deine Pflichterfüllung normal werden und durchweg konstant bleiben; egal auf welche Umstände du triffst, du wirst in der Lage sein, an deiner Pflichterfüllung festzuhalten. Egal wer oder was daherkommen mag, um dich in die Irre zu führen oder zu stören, egal ob deine Laune gut oder schlecht ist, du wirst trotzdem in der Lage sein, deine Pflicht normal zu erledigen. So kann Gott, was dich angeht, beruhigt sein, und der Heilige Geist wird dich im Verstehen der Grundsätze der Wahrheit erleuchten können und dich leiten, in die Wirklichkeit der Wahrheit einzutreten, und infolgedessen wird deine Pflichterfüllung mit Sicherheit den Anforderungen entsprechen. … Du musst daran glauben, dass alles in Gottes Händen ist und dass die Menschen bloß mit Ihm zusammenarbeiten. Wenn dein Herz aufrichtig ist, wird Gott es sehen, und Er wird dir alle Wege auftun, sodass Schwierigkeiten nicht länger schwierig sind. Diesen Glauben musst du haben. Deshalb müsst ihr euch um nichts sorgen, während ihr eurer Plicht nachgeht, solange du all deine Kraft und Stärke einsetzt und mit ganzem Herzen dabei bist. Gott wird es dir nicht schwer machen oder dich zwingen, etwas zu tun, wozu du nicht fähig bist(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Das Wichtigste im Glauben an Gott ist, Seine Worte zu praktizieren und zu erfahren). Indem ich Gottes Wort anwandte, erkannte ich, dass ich meine Pflicht nur aus Eifer tat und dass ich Gott gegenüber nicht aufrichtig war. Nachdem uns die Verfolgung durch die Regierung ereilt hatte, bat mich der Bürgermeister zu gehen, und die Neulinge kamen nicht mehr zu den Versammlungen, weil sie eine Verhaftung befürchteten. Im Angesicht dieser Schwierigkeiten hatte ich keine positive Haltung, suchte nicht nach Gottes Führung, und tat nicht mein Bestes, um die Neulinge zu bewässern, damit sie im Glauben ein Fundament legen konnten. Stattdessen wurde ich passiv und begnügte mich mit wenigen Neulingen. Gerade weil ich meine Pflicht tat, ohne mich zu bemühen oder Fortschritte zu erzielen, nahmen die Neulinge immer unregelmäßiger an den Versammlungen teil. So wie es Gottes Worte sagen: „Wenn ihre Herzen abflauen, wird ihre Pflichterfüllung weniger effektiv; wenn sie härter arbeiten, erhöht sich die Effektivität, sie erfüllen ihre Pflicht produktiver, und sie gewinnen mehr.“ Das ist wirklich wahr. Wenn ich eine Bürde auf mich nahm und bereit war, einen Preis zu zahlen, konnte ich Gottes Führung und Segen sehen, und meine Verkündigung des Evangeliums zeigte Wirkung. Doch als ich Schwierigkeiten hatte, bemühte ich mich nicht um meine Pflicht, war unverantwortlich, schwach und passiv. Und so wurde ich unfähig, meine Pflicht zu erfüllen. Es war Gottes Gnade, dass ich eine Pflicht erfüllen konnte, aber ich konnte sie nicht so gut erfüllen, dass Gott zufrieden war. Ich war zu rebellisch!

Später las ich einen weiteren Abschnitt in Gottes Wort: „Was bedeutet es, ‚an seiner Pflicht festzuhalten‘? Es bedeutet, dass man, egal auf welche Schwierigkeiten man trifft, die Hände nicht über dem Kopf zusammenschlägt oder wegläuft oder sich vor der Verantwortung drückt. Man tut alles, was man tun kann. Das bedeutet, an seiner Pflicht festzuhalten. Nehmen wir beispielsweise an, es wird vereinbart, dass du etwas machst. Keiner ist da, der dich beobachtet, noch ist da jemand, der dich überwacht und antreibt. Was hieße es für dich, an deiner Pflicht festzuhalten? (Gottes prüfenden Blick zu akzeptieren und vor Ihm zu leben.) Gottes prüfenden Blick zu akzeptieren ist der erste Schritt; das ist das Eine. Das Andere ist, diese Sache mit ganzem Herzen und ganzem Verstand zu tun. Was musst du tun, um mit ganzem Herzen und ganzem Verstand handeln zu können? Du musst die Wahrheit akzeptieren und sie in die Praxis umsetzen; du musst akzeptieren, was immer Gott verlangt, und dem gehorchen; du musst deine Pflicht wie deine Privatsache behandeln, du brauchst niemandes Bedenken, noch dessen ständige Überwachung, Überprüfungen und Drängelei, noch seine Aufsicht – und auch nicht, dass andere sich mit dir befassen und dich zurechtstutzen. Du musst dir denken: ‚Diese Pflicht zu erfüllen ist meine Verantwortung. Sie ist meine Sache, und da sie mir gegeben worden ist, man mir die Grundsätze mitgeteilt hat und ich sie verstanden habe, beiße ich die Zähne zusammen und lasse mich nicht davon abbringen. Ich werde alles tun, was ich kann, damit es gut erledigt wird. Ich werde erst aufhören, wenn jemand „Stop“ sagt; bis dahin werde ich damit weitermachen und mich nicht davon abbringen lassen.‘ Das bedeutet, mit ganzem Herzen und ganzem Verstand an deiner Pflicht festzuhalten. So sollten sich die Menschen verhalten. Womit also muss jemand ausgestattet sein, um mit ganzem Herzen und ganzem Verstand an seiner Pflicht festzuhalten? Zunächst muss derjenige das Bewusstsein besitzen, das ein Geschöpf haben sollte. Das ist das Mindeste. Darüber hinaus muss er auch hingebungsvoll sein. Um als Mensch den Auftrag Gottes anzunehmen, muss man hingebungsvoll sein. Man muss Gott völlig ergeben sein und kann nicht halbherzig sein oder keine Verantwortung übernehmen; nach seinen eigenen Interessen und Launen zu handeln ist falsch, es heißt, dass man nicht hingebungsvoll ist. Was bedeutet es, hingebungsvoll zu sein? Es bedeutet, dass du dich bei der Erfüllung deiner Pflichten nicht von Stimmungen, Umgebungen, Menschen, Angelegenheiten oder Dingen beeinflussen und einschränken lässt. Du solltest dir sagen: ‚Ich habe diesen Auftrag von Gott erhalten; Er hat ihn mir gegeben. Das ist es, was ich tun soll. Also werde ich ihn erledigen, indem ich ihn als meine eigene Angelegenheit betrachte, auf eine Art und Weise, die gute Ergebnisse bringt, und Wert darauf legen, Gott zufriedenzustellen.‘ Wenn du diesen Zustand aufweist, wirst du nicht nur von deinem Gewissen gelenkt, sondern es ist auch Hingabe im Spiel. Wenn du dich nur damit zufriedengibst, ihn zu erledigen, ohne danach zu streben, effizient zu sein und Ergebnisse zu erzielen, und denkst, es würde ausreichen, sich einfach ein wenig zu bemühen, dann ist das lediglich der Maßstab des Gewissens und kann nicht als Hingabe gelten(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, begriff ich, wie ich meiner Pflicht nachkommen sollte. Diese Pflicht wurde mir anvertraut, also musste ich mein Bestes geben, um sie gut zu erfüllen, ohne dass jemand anderes sie kontrolliert. Ob ich nun mit Schwierigkeiten konfrontiert wurde, es um meine eigenen Interessen ging oder ich leiden musste, ich musste die Prüfung durch Gott akzeptieren und meine Pflicht gut erfüllen. Solange die Evangeliumsarbeit andauerte, musste ich alles mir Mögliche tun und meine Pflicht wie eine Mission betrachten. Ich durfte nicht aufgeben, mich vor der Verantwortung drücken oder Dinge je nach Laune tun. Dann würde ich mich an meine Pflicht halten.

Als Nächstes hielt ich Gemeinschaft mit den Neulingen, die nicht an den Versammlungen teilnahmen. Ich sagte: „Wenn ihr abends nicht zu den Treffen kommen könnt, kann ich mit euch auch tagsüber Gemeinschaft halten, wenn ihr da Zeit habt.“ Das berührte einige der Neulinge und sie waren bereit, zu den Versammlungen zu kommen. Eines Abends organisierte ich eine Versammlung mit dem Pastor und den Dorfbewohnern. Ich sagte: „Das Werk Gottes steht kurz vor dem Abschluss, also sollten wir uns nicht davor fürchten, uns zu versammeln, um Gottes Worte zu lesen, nur weil die Regierung uns verfolgt. Wenn wir das tun, werden wir Gottes Rettung verlieren. Jetzt häufen sich die Katastrophen, und nur der Allmächtige Gott kann uns retten. Wir sollten glauben, dass Gott über alle Dinge herrscht, Gott vertrauen und angesichts der Verfolgung, die uns bevorsteht, nicht klein beigeben. Ich habe das Evangelium in eurem Dorf gepredigt, und wenn sie mich finden, werden sie mich verhaften. Ich bin nur eine junge Frau und habe Angst vor der Verhaftung, also warum gehe ich nicht? Weil das meine Verantwortung ist. Ihr habt gerade das Evangelium vom Königreich Gottes angenommen und endlich Gottes Stimme gehört. Dann kam das bisschen Verfolgung und ihr habt mich gebeten zu gehen. Aber wenn ich ginge, um mich selbst zu schützen, und euch alle im Stich ließe, wäre das eine Verletzung meiner Pflicht.“ Nachdem ich aufrichtig gesprochen hatte, sagte der Pastor zu den Dorfbewohnern: „Wir müssen sie von nun an beschützen. Sagt niemandem, dass sie in diesem Dorf das Evangelium predigt. Wenn jemand fragt, dann sagt, ihr wisst nichts davon.“ Als ich hörte, was der Pastor sagte, war ich sehr bewegt. Obwohl er noch viele religiöse Auffassungen hatte, war er bereit zu suchen. Also bot ich ihm Gemeinschaft an, die sich an seinen Auffassungen orientierte, und die Brüder und Schwestern schickten dem Pastor einige Worte des Allmächtigen Gottes. Der Pastor hörte aufmerksam zu, und einige seiner Auffassungen wurden aufgelöst. Später erschien der Pastor aktiv bei den Versammlungen und sagte den Dorfbewohnern: „Ich möchte, dass ihr alle zu den Versammlungen kommt. Wir müssen Gottes Werk in den letzten Tagen annehmen, durchhalten und dürfen nicht zurückfallen. Der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr Jesus!“ Danket Gott! Nach dieser Erfahrung erkannte ich wahrhaftig, dass alles in Gottes Hand liegt. In der Vergangenheit sagte ich lediglich, alles läge in Gottes Hand. Aber jetzt erlebte ich, dass wirklich alles in Gottes Händen liegt, und solange die Menschen aufrichtig mit Gott zusammenarbeiten, wird Gott sie führen. Mit Gott ist nichts unmöglich.

Kurze Zeit später kamen Beamte der Stadtverwaltung ins Dorf und brachten den Pastor und mich zur Stadtverwaltung. Ich war nervös und hatte Angst, aber ich erinnerte mich daran, dass alles in Gottes Hand lag. Und da Gott es zuließ, dass ich in diese Situation geraten war, sollte ich gehorchen. Während wir die Straße entlanggingen, betete ich leise zu Gott und bat ihn, bei mir zu sein. Ich dachte an Gottes Worte: „Unabhängig davon, wie ‚mächtig‘ Satan ist, unabhängig davon, wie verwegen und ehrgeizig er ist, unabhängig davon, wie groß seine Fähigkeit ist Schaden zuzufügen, unabhängig davon, wie breit gefächert seine Methoden sind, mit denen er den Menschen verdirbt und lockt, unabhängig davon, wie clever seine Täuschungen und Intrigen sind, mit denen er den Menschen einschüchtert, unabhängig davon, wie wandelbar die Form ist, in der er existiert, ist er nie in der Lage gewesen ein einziges Lebewesen zu schaffen, war nie in der Lage, die Gesetze oder Regeln für die Existenz aller Dinge aufzustellen und ist nie in der Lage gewesen, über irgendein Objekt, sei es lebendig oder nicht lebendig, zu verfügen oder zu herrschen. Im Kosmos und am Firmament gibt es keinen einzigen Menschen und kein einziges Objekt, die aus ihm entstanden sind oder seinetwegen existieren. Es gibt keine einzige Person und kein einziges Objekt, das bzw. die von ihm beherrscht oder kontrolliert wird. Im Gegenteil, er muss nicht nur unter der Herrschaft Gottes leben, sondern muss darüber hinaus alle Befehle und Gebote Gottes befolgen. Ohne Gottes Zustimmung, ist es für Satan sogar schwierig einen Tropfen Wasser oder ein Sandkorn an Land zu berühren; ohne Gottes Zustimmung, hat Satan noch nicht einmal die Freiheit die Ameisen an Land zu bewegen, geschweige denn die Menschheit, die von Gott geschaffen wurde(Das Wort, Bd. 2, Gott kennen: Gott Selbst, der Einzigartige I). Als ich an Gottes Worte dachte, wurde ich ruhig und hatte weniger Angst. Ich vertraute darauf, dass alles in Gottes Hand liegt.

In der Gemeindeverwaltung wurden der Pastor und ich zum Verhör in einen Raum gesperrt. In diesem Moment bekam der Pastor wieder Migräne. Er hatte keine Kraft mehr, seine Hände und Füße zitterten. Er hatte Schmerzen und befürchtete, dort zu sterben. Ich hielt Gemeinschaft mit ihm und sagte: „Diese Situation ist eine Prüfung für uns, um zu sehen, ob wir Gott wirklich folgen. Alles liegt in Gottes Hand und Satan kann uns ohne Gottes Erlaubnis nichts antun, also müssen wir glauben.“ Nach meiner Gemeinschaft war der Pastor zu Tränen gerührt. Er sagte: „Danket Gott! Alles liegt in Gottes Hand und Gott ist mit uns, also muss ich den Tod nicht fürchten.“ Dann sagte er zu mir: „Wenn sie uns verhören, werde ich sagen, dass du meine Tochter bist, und dass du hier bist, um mir bei meiner Arbeit zu helfen.“ Und so hatten der Pastor und ich das Vertrauen, diese Erfahrung zu machen. Am Ende verhängte der Gemeindevorsteher eine Geldstrafe von 300 Yuan gegen mich und den Pastor und ließ uns gehen.

Nachdem ich diese Verhaftung durchgemacht hatte, erkannte ich die allmächtige Herrschaft Gottes, und dass die Herzen und Seelen der Menschen in Gottes Hand liegen. Obwohl der Weg der Verkündigung des Evangeliums hart und gefährlich ist, bin ich in dieser Zeit ein Stück gereift. Als ich in der Vergangenheit verfolgt wurde, war ich passiv, aber jetzt konnte ich aktiv Verantwortung übernehmen, wenn ich in Gefahr war. Dieser Wandel und dieser wertvolle Gewinn sind Dinge, die ich nicht anders hätte erhalten können. Danket Gott!

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