Was hinter der Zurückhaltung steckt, die richtigen Leute zu empfehlen
Von Qiao Min, ChinaIm Januar 2021 wurden Zhang Fang und ich beide zu Kirchenleiterinnen gewählt. Wir waren von morgens bis spätabends in...
Wir begrüßen alle Suchenden, die sich nach Gottes Erscheinen sehnen!
Im März 2019 führte ich meine Pflicht als Verantwortliche für die Textarbeit der Kirche aus, was auch das Prüfen von Artikeln umfasste. Damals waren durch einige Personalanpassungen Chang Li und Li Lin die einzigen erfahreneren Mitglieder, die noch im Team verblieben waren. Ich war mit Chang Li in der einen Gruppe, während Li Lin mit zwei Neulingen in der anderen Gruppe war. Im Juni schrieben uns die Leiter, dass sie Chang Li befördern wollten, ihre Pflicht in der Korrekturlesegruppe von Gottes Haus zu tun, und fragten, ob sie dazu bereit sei. Als ich den Brief las, fühlte ich mich unweigerlich unruhig: „Wir sind ohnehin schon unterbesetzt, warum versetzen sie Chang Li ausgerechnet jetzt? Sie ist das Rückgrat unseres Teams. Sie besitzt gutes Kaliber und versteht die Grundsätze gut. Wenn sie geht, bleibt die ganze Arbeit an mir hängen. Ganz zu schweigen davon, wie hart und anstrengend es sein wird, werden die Leiter nicht sagen, mein Arbeitsvermögen sei zu gering und ich sei nicht geeignet, die Pflicht einer Verantwortlichen zu tun, wenn ich keine guten Artikel auswählen kann? Werde ich dann nicht völlig mein Gesicht verlieren?“ Obwohl ich wusste, dass Chang Lis Beförderung der Kirchenarbeit zugutekommen würde und ich nicht nur an mich selbst denken durfte, war ich beim Gedanken an ihren Weggang trotzdem bedrückt. Ich wollte also vorfühlen, was sie darüber dachte. Chang Li sagte: „Ich habe zu viele Unzulänglichkeiten und fürchte, ich werde nicht mithalten können, wenn ich gehe. Es wäre zu peinlich, wenn ich meine Pflicht nicht gut ausführen könnte. Hier bin ich der Aufgabe gewachsen, also will ich nicht gehen.“ Als ich sie das sagen hörte, freute ich mich insgeheim, und es fühlte sich an, als sei mir eine Last von den Schultern gefallen. Ich suchte zwar auch ein paar von Gottes Worten heraus, um mit ihr Gemeinschaft zu halten, hoffte aber innerlich inständig, sie würde bleiben, da das meine Arbeit erleichtern würde. Drei Tage vergingen, und Chang Li hatte den Leitern noch immer nicht geantwortet. Ich wurde unruhig, also hakte ich noch einmal nach und fragte: „Ich sehe, du hast den Leitern noch immer nicht geantwortet. Was hast du vor?“ Sie sagte, sie habe sich noch nicht entschieden. Daraufhin sagte ich unaufrichtig: „Um deine Pflicht in der Korrekturlesegruppe von Gottes Haus zu tun, musst du einige Grundsätze verstehen und bestimmte Fachkenntnisse und Arbeitsvermögen besitzen. Andernfalls wirst du sie wirklich nicht gut ausführen können. Aber du würdest dort mehr Schulung erhalten, und deine Fachkenntnisse würden sich schnell verbessern.“ Chang Li sagte, sie würde weiter suchen. Da Chang Li noch immer keine klare Haltung zeigte, war ich ständig unruhig und dachte: „Sollte ich noch einmal mit ihr Gemeinschaft halten und sie ermutigen, Gottes Absichten zu berücksichtigen und sich den Anordnungen der Kirche zu unterwerfen?“ Doch dann kam mir ein anderer Gedanke: „Wenn sie wirklich geht, nachdem ich mit ihr Gemeinschaft gehalten habe, muss ich all diese Arbeit übernehmen. Meine Effizienz wird auf jeden Fall sinken, und wenn die Ergebnisse nachlassen, was werden die Leiter von mir denken?“ Nach langem Hin und Her hielt ich letztendlich keine Gemeinschaft mit ihr. Obwohl ich mir ein wenig Selbstvorwürfe machte, ließ der Gedanke an all die Arbeit, die sich hier stapelte, mein Herz rasen. Ich hatte panische Angst, sie würde zustimmen, ihre Pflicht woanders zu tun. „Nein“, dachte ich, „ich muss den Leitern schreiben und unsere tatsächliche Situation erklären, damit sie Chang Li hier behalten.“ Doch dann dachte ich wieder: „Wenn ich das tue, werden die Leiter dann nicht sagen, ich sei zu egoistisch, ich würde Gottes Absichten nicht berücksichtigen und ich würde Gottes Haus daran hindern, Leute zu befördern und zu fördern?“ Nach langem Hin und Her löschte ich den Brief, den ich zu schreiben begonnen hatte. Mehrere Tage lang belastete mich diese Angelegenheit. Weitere zwei Tage vergingen, und mir fiel auf, dass Chang Lis Gesichtsausdruck anders war als sonst. Ihre Stirn war entspannt, und es sah aus, als hätte sie angefangen, ihre Antwort zu schreiben. Sobald Chang Li ihre Antwort fertiggestellt hatte, fragte ich sie eifrig, wie sie sich entschieden habe. Als ich hörte, dass sie zugesagt hatte zu gehen, war ich ein wenig enttäuscht. Ohne sie würde ich eine fähige Assistentin verlieren, also ließ ich sie wirklich nur sehr ungern gehen. Aber da die Entscheidung gefallen war, blieb mir nichts anderes übrig, als mich zu unterwerfen. Ich konnte mich nur trösten: „Ich muss einfach eine andere geeignete Person in der Kirche finden. Zumindest trägt Li Lin noch die Arbeit in der anderen Gruppe. Ich muss auf meiner Seite einfach ein bisschen mehr tun. Das wird den Fortschritt der Arbeit wahrscheinlich nicht allzu sehr verzögern.“
Später wurden drei neue Mitglieder in unsere Gruppe versetzt. Nach einem Monat hatten die drei neuen Mitglieder einige der Grundsätze verstanden. Genau da erhielt ich einen Brief von den Leitern, in dem stand, dass sie die Gruppenleiterin, Li Lin, in der Funktion einer Verantwortlichen in die Kompositionsgruppe für Hymnen versetzen wollten. Sobald ich das hörte, sträubte ich mich dagegen. Ich dachte: „Das Team ist ohnehin schon unterbesetzt, und Li Lin besitzt gutes Kaliber und hilft mir, einen großen Teil meiner Arbeitslast zu tragen. Wenn sie versetzt wird, werde ich nicht die Zeit haben, die Arbeit von zwei Gruppen ganz alleine zu beaufsichtigen! Wenn ich keine dem Standard entsprechenden Artikel auswählen kann, was werden die Leiter dann von mir denken? Werden sie nicht sagen, ich besitze kein Arbeitsvermögen? Wenn die Arbeit keine Ergebnisse bringt und ich entlassen werde, verliere ich dann nicht völlig mein Gesicht? Nein, dieses Mal muss ich den Leitern schreiben. Ich muss Li Lin um jeden Preis hier behalten. Ich darf sie nicht gehen lassen.“ Also schrieb ich den Leitern: „Die neuen Mitglieder müssen noch gefördert werden. Könnten wir warten, bis sie voll eingearbeitet sind, bevor wir Li Lin versetzen?“ In Wirklichkeit waren zwei Leute in Li Lins Gruppe bereits drei oder vier Monate lang gefördert worden und konnten einen Teil der Arbeit übernehmen. Aber um stabile Ergebnisse zu erhalten, wollte ich Li Lin trotzdem behalten. Auf diese Weise konnte ich mir viel Mühe ersparen, und wenn sich die Ergebnisse der Arbeit verbesserten, könnte ich mir sogar die Bewunderung der Leiter sichern. Doch die Leiter sagten, dass die Arbeit der Kompositionsgruppe für Hymnen bereits beeinträchtigt wurde, weil sie keine Verantwortliche hatten, und sagten mir, ich solle mich mehr auf Gott verlassen und diese Pflicht schultern. Nachdem ich den Brief gelesen hatte, konnte ich mich überhaupt nicht beruhigen. Ich dachte bei mir: „Diese Leiter! Sie wissen ganz genau über die tatsächliche Situation in unserem Team Bescheid, versetzen aber trotzdem eine Person nach der anderen. Wird unser Team nicht einfach auseinanderfallen? Ich werde für die Arbeit zweier Gruppen zuständig sein. Es wird sich nicht nur die Arbeitsbelastung erhöhen, auch die Ergebnisse werden definitiv nachlassen.“ In diesen Tagen verlor ich die Motivation für meine Pflicht und wusste bei nichts mehr, wo mir der Kopf stand. Beim Beten wusste ich nicht einmal, was ich zu Gott sagen sollte, und wenn ich Gottes Worte las, konnte ich sie nicht aufnehmen. Nachts wälzte ich mich ruhelos hin und her, konnte nicht schlafen, und meine Gedanken kreisten nur um eines: „Wie soll ich die neuen Mitglieder von zwei Gruppen ganz alleine fördern? Diese Pflicht ist einfach zu schwer!“ In meinem Schmerz betete ich zu Gott: „Gott, seit Chang Li und dann Li Lin versetzt wurden, mache ich mir Sorgen, dass die neuen Mitglieder die Grundsätze nicht verstehen und keine dem Standard entsprechenden Artikel auswählen können, und dass die Leiter auf mich herabschauen werden, wenn die Arbeit keine Ergebnisse bringt. Ich weiß, dass die Leiter Personal aufgrund der Anforderungen der Arbeit neu einteilen, aber ich kann mich im Herzen einfach nicht unterwerfen. Bitte führe mich darin, mich selbst zu kennen und Deine Absichten zu verstehen.“
Während meiner Andachten las ich einen Abschnitt von Gottes Worten und machte mir tiefe Selbstvorwürfe. Gott sagt: „Im Haus Gottes sind alle, die nach der Wahrheit streben, vor Gott vereint und nicht getrennt. Sie alle arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin: ihre Pflicht zu erfüllen, die ihnen zufallende Arbeit gut zu verrichten, nach den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, zu tun, was Gott verlangt, und Seine Absichten zufriedenzustellen. Wenn dein Ziel nicht dieser Sache gilt, sondern dir selbst, der Befriedigung deiner selbstsüchtigen Begierden, dann ist das die Offenbarung einer satanischen verdorbenen Disposition. In Gottes Haus werden die Pflichten den Wahrheitsgrundsätzen entsprechend getan, während die Handlungen der Nichtgläubigen von ihren satanischen Dispositionen gelenkt werden. Dies sind zwei sehr unterschiedliche Wege. Nichtgläubige schmieden ihre eigenen Ränke, jeder von ihnen hat seine eigenen Ziele und Pläne, und jeder lebt für seine eigenen Interessen. Deshalb kämpfen sie alle um jedes bisschen Gewinn und weigern sich, auch nur einen Millimeter nachzugeben. Sie sind geteilt, nicht vereint, weil sie kein gemeinsames Ziel verfolgen. Die Absicht und die Natur hinter ihrem Tun sind dieselbe. Sie sind alle nur auf sich selbst bedacht. Darin herrscht nicht die Wahrheit; was darin herrscht und das Sagen hat, sind ihre satanischen verdorbenen Dispositionen. Sie werden von ihren satanischen verdorbenen Dispositionen kontrolliert und können nicht anders, und so fallen sie immer tiefer in Sünde. Wenn im Haus Gottes der Antrieb, die Motivation, die Grundsätze und die Methoden eures Handelns sich nicht von denen der Nichtgläubigen unterscheiden, wenn auch ihr von euren satanischen verdorbenen Dispositionen manipuliert, kontrolliert und beherrscht werdet, und wenn eure eigenen Interessen, euer Ruf, euer Stolz und euer Status der Antrieb eures Handelns sind, dann wird sich die Art und Weise, wie ihr eure Pflicht ausführt, nicht davon unterscheiden, wie Nichtgläubige Dinge tun“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, dachte ich über mich selbst nach. Als uns die Leiter schrieben, dass sie Chang Li versetzen wollten, befürchtete ich, dass sich der Rückgang unserer Arbeitsergebnisse auf mein Ansehen bei den Leitern auswirken würde, wenn sie ginge, weshalb ich sie nicht gehen lassen wollte. Als ich Chang Li sagen hörte, dass sie nicht in die Korrekturlesegruppe von Gottes Haus gehen wollte, um dort geschult zu werden, freute ich mich insgeheim. Nach außen hin hielt ich mit ihr Gemeinschaft über Gottes Absichten. In Wahrheit wollte ich aber nur vorfühlen, was sie dachte. Ich hoffte inständig, sie würde bleiben, die neuen Mitglieder fördern und die Arbeit vorantreiben – alles nur, um mein Verlangen nach Status und Ruf zu befriedigen. Als ich sah, dass sie immer noch keine klare Haltung zeigte, hielt ich nicht nur keine Gemeinschaft über Gottes Absichten, sondern hoffte tatsächlich inständig, dass sie nicht gehen würde. Ich überlegte sogar, den Leitern zu schreiben und die Schwierigkeiten unseres Teams zu betonen, nur um sie hier zu behalten. Nach Chang Lis Versetzung dachte ich, Li Lin könnte ja die neuen Mitglieder fördern, sodass die Arbeit nicht allzu sehr darunter leiden würde. Doch völlig unerwartet wollten die Leiter danach auch noch Li Lin versetzen. Plötzlich war mein Herz voller Klagen und Widerstand, und ich konnte mich einfach nicht unterwerfen. Ich fand, die Leiter würden unsere tatsächlichen Schwierigkeiten überhaupt nicht berücksichtigen. Ich schrieb ihnen sogar einen Brief, um sie zu bitten, Li Lin nicht zu versetzen. Ich hatte schlichtweg Angst, dass ein Nachlassen der Arbeitsergebnisse dazu führen könnte, dass ich mein gutes Ansehen bei den Leitern verliere. Ständig dachte ich nur an meine eigenen Interessen und nicht an die Kirchenarbeit. Ich war so egoistisch und verachtenswert! Die Leiter hatten bereits klargemacht, dass sich die Arbeit der Kompositionsgruppe für Hymnen verzögert hatte, weil dort ein Verantwortlicher fehlte, und dass Li Lins Versetzung der Kirchenarbeit diente. Doch um meinen eigenen Ruf und Status zu schützen, wollte ich Li Lin einfach nicht gehen lassen – selbst als ich sah, dass die Kirchenarbeit darunter litt. Mir fehlte jegliche normale Menschlichkeit! Nichtgläubige streiten und ereifern sich aus Eigeninteresse über jede Kleinigkeit. Damit die Artikelarbeit unter meiner Verantwortung Erfolge erzielte, war mir die Arbeit der anderen Gruppe völlig egal. Ich wollte Li Lin nur behalten, um mein eigenes Ansehen und meinen Status zu wahren. Meine Taten unterschieden sich nicht von denen der Nichtgläubigen. Ich war wirklich so egoistisch und verachtenswert! Bei diesem Gedanken empfand ich tiefe Reue. Ich betete zu Gott und war bereit, Buße zu tun.
Im September 2021 wurde in der Kirche aufgrund der Arbeitsanforderungen ein neues Team für Predigten gebildet. Ich war für die Artikel mit Erfahrungszeugnissen zuständig, während der Bruder, mit dem ich zusammenarbeitete, die Predigtarbeit verantwortete. Die Leiter schrieben uns, wir sollten verstärkt nach Leuten Ausschau halten, die Predigten schreiben konnten. Zudem sollten wir die Pflichtenzuweisungen in der Korrekturlesegruppe sinnvoll anpassen, je nach den Stärken und Ergebnissen der Einzelnen. Nach diesen Personalanpassungen gab es weniger Leute zum Schreiben von Predigten, was den Arbeitsfortschritt bremste. Der Bruder schlug mir daraufhin vor, Schwester Zhou Li aus meinem Verantwortungsbereich in das Predigtteam zu versetzen. Sobald ich das hörte, sträubte ich mich dagegen. Ich dachte: „Zhou Li besitzt gutes Kaliber, sie hat einige Grundsätze verstanden und erzielt gute Ergebnisse bei der Auswahl von Artikeln. Wenn sie versetzt wird, werden die Ergebnisse der Arbeit dann nicht nachlassen?“ Mit diesen Gedanken lehnte ich ab. Egal, was der Bruder sagte, ich wollte Zhou Lis Versetzung einfach nicht zustimmen. Tatsächlich wusste ich in meinem Herzen sehr wohl, dass Zhou Li nicht nur die Grundsätze der Artikelauswahl begriffen hatte. Sie besaß auch gute Einsichten und war dafür geeignet, Predigten zu schreiben. Da jetzt mehr Leute gebraucht wurden, die Predigten schreiben, das Evangelium predigen und Gott bezeugen, wäre ihre Versetzung für die Arbeit von großem Nutzen. War es nicht viel zu egoistisch von mir, so an ihr festzuhalten? Als mir das bewusst wurde, machte ich mir ein wenig Selbstvorwürfe. Doch dann dachte ich wieder daran, dass die Artikelarbeit ohne sie leiden würde. Wenn die Ergebnisse nachließen, würden die Leiter bestimmt sagen, die vorherigen Erfolge seien nur der Zusammenarbeit mit dem Bruder im Team zu verdanken gewesen. Stünde ich dann nicht als völliger Nichtsnutz da? Ich steckte in einem Dilemma, wusste nicht weiter und verlor die Motivation bei meiner Pflicht. Ich erkannte, dass mein Zustand falsch war, wandte mich also im Gebet an Gott und suchte: „Warum verspüre ich jedes Mal Widerstand, kann mich nicht unterwerfen und verliere sogar die Motivation bei meiner Pflicht, sobald jemand mit gutem Kaliber von mir wegversetzt wird?“ Später las ich Gottes Worte: „Wenn eine Person mit gutem Kaliber aus dem Einflussbereich eines Antichristen versetzt wird, um eine andere Pflicht zu tun, sträubt sich der Antichrist in seinem Herzen hartnäckig dagegen und lehnt es in seinem Herzen ab, möchte am liebsten das Handtuch werfen und kann sich nicht mehr dafür begeistern, ein Leiter oder Teamleiter zu sein. Was ist das für ein Problem? Warum hat er keinen Gehorsam gegenüber den Anordnungen der Kirche? Er denkt, die Versetzung seines tüchtigsten Helfers wird die Ergebnisse und den Fortschritt seiner Arbeit beeinträchtigen und dass sein Status und sein Ansehen folglich beeinträchtigt werden, was ihn zwingen wird, härter zu arbeiten und mehr zu leiden, um Ergebnisse zu garantieren – und das ist das Letzte, was er tun will. Er hat sich an die Bequemlichkeit gewöhnt und will weder etwas mehr arbeiten noch etwas mehr leiden, also will er die Person nicht gehen lassen. Wenn das Haus Gottes diese Person trotzdem versetzt, beklagt er sich lautstark und will sogar seine Arbeit hinschmeißen. Ist das nicht selbstsüchtig und gemein? Gottes auserwähltes Volk sollte zentral vom Haus Gottes zugeteilt werden. Das hat nichts mit irgendeinem Leiter, Teamleiter oder irgendeiner einzelnen Person zu tun. Jeder muss den Grundsätzen gemäß handeln; so lautet die Regel von Gottes Haus. Antichristen handeln nicht gemäß den Grundsätzen von Gottes Haus; sie schmieden ständig um ihres eigenen Status und ihrer Interessen willen Ränke, in der Hoffnung, sich die Brüder und Schwestern von gutem Kaliber zu Nutze zu machen, damit diese ihnen dienen und sie so ihre Macht und ihren Status festigen können. Ist das nicht selbstsüchtig und gemein? Wenn sie Menschen von gutem Kaliber bei sich behalten und es ihnen nicht erlauben, vom Haus Gottes versetzt zu werden, hat das nach außen hin den Anschein, als ob sie an die Arbeit der Kirche denken, tatsächlich aber denken sie nur an ihre eigene Macht und ihren Status und überhaupt nicht an die Arbeit der Kirche. Sie haben Angst, dass sie die Kirchenarbeit schlecht erledigen und deshalb entlassen werden, was dazu führen wird, dass sie ihren Status verlieren. Antichristen verschwenden keinen Gedanken an die weitreichendere Arbeit von Gottes Haus, denken nur an ihren eigenen Status, schützen ohne Gewissensbisse auf Kosten der Interessen von Gottes Haus ihren eigenen Status und verteidigen ihre Interessen und ihren Status zulasten der Arbeit der Kirche. Das ist selbstsüchtig und gemein. … Solcherart Menschen sind die Antichristen. Sie behandeln die Arbeit der Kirche und die Brüder und Schwestern und selbst alle Vermögenswerte von Gottes Haus, die in ihren Verantwortungsbereich fallen, stets als ihr Privateigentum. Sie glauben, dass es ihre Entscheidung ist, wie diese Dinge verteilt, transferiert und genutzt werden, und dass das Haus Gottes nicht eingreifen darf. Sobald sie in ihren Händen sind, ist es, als wären sie in Satans Besitz, niemandem ist es erlaubt, sie anzurühren. Diese Leute sind die großen Tiere, die Oberbosse, und wer ihr Territorium betritt, muss ihren Befehlen und Anordnungen brav und gehorsam gehorchen und sich an ihren Gesichtsausdrücken orientieren. Darin manifestieren sich die Selbstsucht und Gemeinheit im Charakter der Antichristen. Sie nehmen keinerlei Rücksicht auf die Arbeit des Hauses Gottes, folgen nicht im Geringsten den Grundsätzen und denken nur an ihre eigenen Interessen und ihren Status – das alles sind Kennzeichen der Selbstsucht und Gemeinheit der Antichristen“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)). Durch sie erkannte ich, dass die Natur von Antichristen besonders egoistisch und verachtenswert ist. Bei der Ausführung ihrer Pflichten berücksichtigen sie Gottes Absichten in keiner Weise. Egal, was sie tun, sie haben nur ihre eigenen Interessen im Blick. Um ihren Ruf und Status zu wahren, klammern sie sich an Leute mit gutem Kaliber und lassen nicht zu, dass sie von Gottes Haus neu eingeteilt werden. Zeigten sich bei mir nicht genau die gleichen Verhaltensweisen wie bei einem Antichristen? Als Chang Li versetzt wurde, ließ ich sie nur sehr widerwillig gehen. Ich hatte Angst, ein Nachlassen der Arbeitsergebnisse könnte meinem Ruf und Status schaden. Als ich hörte, die Leiter wollten auch noch meine fähige Assistentin Li Lin versetzen, war mein Herz noch mehr von Widerstand erfüllt. Gesteuert von meiner verdorbenen Disposition, schrieb ich den Leitern sogar einen Brief, um Li Lins Versetzung zu verhindern. Als ich sah, dass ich meinen Willen nicht durchsetzen konnte, wurde ich negativ und ließ bei meiner Pflicht nach. Nach Gründung des Predigtteams teilte mir der Bruder, mit dem ich zusammenarbeitete, mit, dass Zhou Li gute Einsichten hätte und dafür geeignet sei, Predigten zu schreiben. Ich wusste auch, dass ihre Versetzung der Predigtarbeit sehr nützen würde. Doch um meinen Ruf und Status zu schützen, weigerte ich mich beharrlich, sie gehen zu lassen, obwohl mein Arbeitspartner es oft mit mir besprochen hatte. Dadurch wurde der Fortschritt der Predigtarbeit verzögert. Ich wollte Teammitglieder mit gutem Kaliber stets für meine eigenen Zwecke an meiner Seite behalten. Behandelte ich meine Brüder und Schwestern nicht wie Werkzeuge in meinem Streben nach Ruf und Status? Ich wusste ganz genau, dass die Arbeit der anderen Gruppe bereits Schaden genommen hatte und sie dort dringender Leute brauchten als unser Team, doch ich weigerte mich noch immer, sie gehen zu lassen. Lieber sah ich die Kirchenarbeit leiden, als aufzuhören, meine eigenen Interessen zu schützen. Ich war wirklich so egoistisch und verachtenswert! Entsprachen meine Taten in ihrer Natur nicht genau denen der großen Bosse und Strippenzieher, die Gott entlarvt? Ich ließ niemanden Leute versetzen, die für meinen Ruf und Status von Nutzen waren, und wollte sie immer fest im Griff behalten. Ich beschritt den Pfad eines Antichristen. Würde ich so weitermachen, würde Gott mich gewiss verschmähen und ausmustern.
Danach las ich weitere Worte Gottes und mir wurde die Schwere meiner Taten noch bewusster. Gott sagt: „Was ist der Maßstab, nach dem die Handlungen und das Verhalten einer Person als gut oder böse beurteilt werden? Der Maßstab ist, ob sie in ihren Gedanken, Offenbarungen und Handlungen das Zeugnis besitzen, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen und die Wahrheitsrealität auszuleben, oder nicht. Wenn du diese Realität nicht hast oder auslebst, dann bist du zweifellos ein Übeltäter. Wie betrachtet Gott Übeltäter? In Gottes Augen legen deine Gedanken und äußeren Handlungen kein Zeugnis für Ihn ab, genauso wenig erniedrigen und besiegen sie Satan. Stattdessen bereiten sie Gott Schande und sind übersät mit den Malen der Schande, die sie Ihm bereiten. Du legst nicht für Gott Zeugnis ab, du wendest dich weder für Gott auf noch erfüllst du deine Verantwortung und Verpflichtungen im Dienste Gottes. Stattdessen handelst du um deiner selbst willen. Was bedeutet ‚um deiner selbst willen‘? Genau genommen, bedeutet es ‚um Satans willen‘. Darum wird Gott am Ende sagen: ‚Weichet alle von Mir, ihr Übeltäter!‘ In Gottes Augen werden deine Handlungen nicht als gute Taten, sondern als böse Taten erachtet werden. Nicht nur werden sie Gottes Billigung nicht erhalten – sie werden verurteilt werden. Was erhofft man sich von einem solchen Glauben an Gott? Würde ein solcher Glaube nicht am Ende im Sande verlaufen?“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Durch Gottes Worte verstand ich: Gott misst, ob die Taten eines Menschen gut oder böse sind, an seinen Absichten und seinem Ausgangspunkt, also daran, ob er die Interessen von Gottes Haus oder seine eigenen, persönlichen Interessen vertritt. Im Abgleich mit Gottes Worten dachte ich darüber nach: Bei diesen Personalumbesetzungen ging es mir nicht darum, wie ich Gott zufriedenstellen könnte. Stattdessen hatte ich bei jeder Gelegenheit meinen eigenen Ruf und Status im Sinn. Um meinen Ruf und Status zu schützen, versuchte ich, die Leiter daran zu hindern, meine Schwestern zu versetzen. Sogar als ich mir Selbstvorwürfe machte, versuchte ich stur, sie zu behalten. Bekam ich meinen Willen nicht, wurde ich negativ und verlor die Motivation bei meiner Pflicht. In meinen Gedanken und Äußerungen praktizierte ich nicht die Wahrheit, um Gott zufriedenzustellen. In Gottes Augen war das böse und zog Seine Abscheu und Seinen Hass nach sich. Ich dachte an die Zeit, als der Herr Jesus wirkte. Die Hohenpriester und Pharisäer des Judentums nahmen das Werk des Herrn Jesus nicht an, sie widersetzten sich Ihm sogar und verurteilten Ihn. Um ihren eigenen Status und Lebensunterhalt zu sichern, hielten sie die Gläubigen fest im Griff und behaupteten sogar schamlos, die Gläubigen würden ihnen gehören. Bei den Pastoren und Ältesten in der heutigen religiösen Welt verhält es sich genauso. Um ihren eigenen Status zu schützen, hindern sie die Gläubigen daran, den wahren Weg zu erforschen. Sie beanspruchen Gottes Schafe für sich, stellen sich gegen Gott und wetteifern mit Ihm um Menschen. Sie sind zu den bösen Knechten und Antichristen geworden, die Gott offenbart. Gab es irgendeinen Unterschied zwischen der Natur meiner Taten und denen der Pharisäer oder der Pastoren und Ältesten in der religiösen Welt? Um meinen persönlichen Ruf und Status zu schützen, behinderte ich die Versetzung einer begabten Person und verzögerte so den Fortschritt der Predigtarbeit. Das war ein Vergehen gegen Gottes Disposition! Als ich das erkannte, bekam ich große Angst. Würde ich keine Buße tun, würde mein Ende das gleiche sein wie das der Pharisäer und der Pastoren und Ältesten der religiösen Welt: Ich würde von Gott verflucht und bestraft werden. Nachdem ich den Ernst der Sache erkannt hatte, wollte ich meine Probleme lösen.
Später las ich zwei Abschnitte von Gottes Worten und fand einen Weg der Praxis. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn du immer nur Dinge tust, damit andere sie sehen, und immer Lob und Bewunderung von anderen ernten willst und Gottes genaue Prüfung nicht akzeptierst, ist Gott dann noch in deinem Herzen? Solche Menschen haben kein gottesfürchtiges Herz. Tu nicht immer Dinge für dich selbst und berücksichtige nicht ständig deine eigenen Interessen; denke nicht an deinen eigenen Stolz, Ruf und Status und denke auch nicht an deine persönlichen Interessen. Mehr als an alles andere musst du an die Interessen von Gottes Haus denken und sie zu deiner Priorität machen. Du solltest auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen und vor allem darüber nachdenken, ob es bei der Ausführung deiner Pflicht Unreinheiten gab oder nicht, ob du hingebungsvoll gewesen bist, deinen Verantwortungen nachgekommen bist und alles gegeben hast, sowie ob du von ganzem Herzen an deine Pflicht und die Arbeit der Kirche gedacht hast oder nicht. Du musst über diese Dinge nachdenken. Wenn du häufig über sie nachdenkst und sie begreifst, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen. Die einzige Ausnahme ist, wenn dein Kaliber schlecht oder deine Erfahrung oberflächlich ist oder du in deiner fachlichen Arbeit nicht versiert genug bist – und das dazu führt, dass einige Fehler oder Mängel in deiner Arbeit auftreten, und es verhindert, dass gute Ergebnisse erzielt werden –, du aber bereits dein Bestes gibst. Du handelst nicht, um deine eigenen selbstsüchtigen Begierden oder Vorlieben zu befriedigen. Stattdessen nimmst du in jeder Hinsicht Rücksicht auf die Arbeit der Kirche und die Interessen des Hauses Gottes. Auch wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht vielleicht keine guten Ergebnisse erzielst, wurde dein Herz richtig ausgerichtet; wenn du darüber hinaus in der Lage bist, die Wahrheit zu suchen, um die Probleme in deiner Pflicht zu lösen, wirst du bei der Ausführung deiner Pflicht dem Standard entsprechen und gleichzeitig in die Wahrheitsrealität eintreten. Dann wirst du über ein Zeugnis verfügen“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). „Für alle, die eine Pflicht ausführen, unabhängig davon, wie tiefgründig oder oberflächlich ihr Verständnis von der Wahrheit ist, besteht die einfachste Art der Praxis, um in die Wahrheitsrealität einzutreten, darin, bei jeder Gelegenheit an die Interessen von Gottes Haus zu denken, ihre selbstsüchtigen Begierden, persönlichen Absichten und Motive sowie ihren Stolz und ihren Status loszulassen und die Interessen von Gottes Haus an erste Stelle zu stellen – das ist das Mindeste, was sie tun sollten. Wenn ein Mensch, der eine Pflicht ausführt, nicht einmal so viel tun kann, wie kann man dann von ihm behaupten, dass er seine Pflicht ausführt? Das kann man nicht als Ausführen der eigenen Pflicht bezeichnen. Du solltest zuerst an die Interessen von Gottes Haus denken, Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen und die Arbeit der Kirche mit in Betracht ziehen. Setze diese Dinge an allererste Stelle; erst danach kannst du darüber nachdenken, wie solide dein Status ist oder wie andere dich betrachten. Teilt es in zwei Schritte auf und geht einen kleinen Kompromiss ein – habt ihr nicht das Gefühl, dass dies die Dinge ein wenig einfacher macht? Wenn du eine Weile so praktizierst, wirst du spüren, dass es keine schwierige Sache ist, Gott zufriedenzustellen. Außerdem, wenn du deine Verantwortlichkeiten erfüllen kannst, deine Verpflichtungen und deine Pflicht erfüllen kannst, deine selbstsüchtigen Begierden, Absichten und Motive beiseitelegen kannst, Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen kannst, und die Interessen des Hauses Gottes, die Arbeit der Kirche und die Pflicht, die du ausführen sollst, an die erste Stelle setzen kannst, dann wirst du, nachdem du eine Weile auf diese Weise Erfahrungen gemacht hast, spüren, dass es gut ist, sich auf diese Weise zu verhalten, dass die Menschen auf ehrliche und aufrichtige Weise leben sollten und dass sie kein rückgratloses, schmutziges, verachtenswertes Dasein führen sollten, sondern vielmehr aufrecht und gerecht sein sollten. Du wirst spüren, dass dies das Ebenbild ist, das ein Mensch ausleben sollte. Dein Verlangen, deine eigenen Interessen zu befriedigen, wird allmählich schwinden“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Durch Gottes Worte verstand ich schließlich Gottes Absichten und Anforderungen. Was auch immer ich tue, ich muss die richtigen Absichten haben und Gottes prüfenden Blick akzeptieren. Ich darf nicht an meine Wahrung des Gesichts oder an meinen Status denken, sondern muss die Interessen von Gottes Haus an die erste Stelle setzen und meine eigene Pflicht und Verantwortung erfüllen. Gerade als Verantwortliche hätte ich talentierte Leute aktiv fördern müssen. Ich hätte alle Brüder und Schwestern in meinem Verantwortungsbereich, die Stärken aufwiesen, befördern und fördern sollen, damit sie bei geeigneten Pflichten ihre Funktion erfüllen konnten. Nachdem ich Gottes Absichten verstanden hatte, war ich bereit, meine eigenen Interessen loszulassen und nach Gottes Worten zu praktizieren. Ich musste die Kirchenarbeit an die erste Stelle setzen und aufhören, so egoistisch zu sein. Zu meiner Überraschung machten die drei neuen Gruppenmitglieder nach einer Phase der Einarbeitung schnelle Fortschritte bei der Auswahl von Artikeln und konnten bald die Arbeit der Gruppe schultern.
Im Jahr 2023 führte ich meine Pflicht als Kirchenleiterin aus, und Schwester Yixun war für die Evangeliumsarbeit verantwortlich. Sie predigte das Evangelium sehr geschickt, besaß gutes Kaliber sowie Arbeitsvermögen und konnte selbstständig arbeiten. Eines Tages im Mai baten uns die oberen Leiter, eine Beurteilung über Yixun zu schreiben, da sie planten, sie als Verantwortliche für die Evangeliumsarbeit mit einem breiteren Verantwortungsbereich zu versetzen. Diese Nachricht erschreckte mich, und ich dachte: „Die Evangeliumsarbeit, die Yixun in letzter Zeit beaufsichtigt hat, beginnt gerade erst, sich zu verbessern. Wenn sie versetzt wird, muss ich jemand Neues finden. Was werden die anderen von mir denken, wenn ich keinen geeigneten Evangeliumsarbeiter finde und die Ergebnisse der Evangeliumsarbeit nachlassen?“ In mir regte sich etwas Widerstand. Gerade als ich mich bei der Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, beklagen wollte, merkte ich, dass mein Zustand falsch war. Warum dachte ich schon wieder an meine eigenen Interessen? Ich dachte an Gottes Worte: „Wenn es die Arbeit von Gottes Haus erfordert, sollte sich jeder, ganz gleich wer er ist, dem unterwerfen, was Gottes Haus koordiniert und verordnet, und sich keinesfalls von irgendeinem einzelnen Leiter oder Mitarbeiter kontrollieren lassen, als ob er ihm gehöre und seinen Entscheidungen unterliege. Dass Gottes Auserwählte den zentralen Anordnungen von Gottes Haus Gehorsam leisten, ist vollkommen normal und gerechtfertigt, und niemand darf sich diesen Anordnungen widersetzen, es sei denn, ein einzelner Leiter oder Mitarbeiter tätigt eine willkürliche Versetzung, die nicht im Einklang mit den Grundsätzen steht – in welchem Falle man dieser Anordnung nicht gehorchen muss. Wird eine normale Versetzung im Einklang mit den Grundsätzen getätigt, sollten alle Auserwählten Gottes gehorchen, und kein Leiter oder Mitarbeiter hat das Recht oder irgendeinen Grund zu versuchen, irgendwen zu kontrollieren. Würdet ihr sagen, dass es irgendeine Arbeit gibt, die nicht die Arbeit von Gottes Haus ist? Gibt es irgendeine Arbeit, die nicht damit zu tun hat, das Evangelium des Königreichs Gottes zu verbreiten? Es ist alles die Arbeit von Gottes Haus, jede Arbeit ist gleich, und es gibt kein ‚deine‘ und ‚meine‘. Wenn die Versetzung gemäß der Grundsätze erfolgt und auf den Erfordernissen der Kirchenarbeit beruht, dann sollten diese Leute dorthin gehen, wo sie am meisten gebraucht werden“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)). Durch Gottes Worte verstand ich, dass Personalanpassungen entsprechend den Erfordernissen der Arbeit von Gottes Haus vorgenommen werden sollten. Solange sie sinnvoll sind, sollte ich alle Personalversetzungen akzeptieren und mich ihnen unterwerfen. Ich habe nicht das Recht, mich an Menschen zu klammern und sie nicht gehen zu lassen. Ich kann nicht immer meine eigenen Interessen berücksichtigen. Egal, wohin meine Brüder und Schwestern versetzt werden, um ihre Pflichten zu tun, es geschieht alles zum Zweck der Verbreitung von Gottes Evangelium des Königreichs. Ließe ich eine Schwester an einen geeigneten Ort gehen, um dort ihre Pflicht auszuführen, könnte sie ihre Funktion besser ausüben, was der Kirchenarbeit zugutekäme. Nachdem ich Gottes Absichten verstanden hatte, veranlasste ich, dass meine Brüder und Schwestern eine Beurteilung für Yixun schrieben, woraufhin sie kurz darauf versetzt wurde. Später wählten wir neue Evangeliumsarbeiter aus, die nach einer Phase der Schulung ebenfalls die Arbeit schulterten. Die Evangeliumsarbeit wurde nicht beeinträchtigt.
Früher hatte ich immer geglaubt, die Arbeitsergebnisse würden unweigerlich nachlassen, wenn talentierte Leute versetzt würden, doch nun sah ich, dass diese Sichtweise abwegig und absurd war. Das Allerwichtigste bei der Ausführung einer Pflicht ist, ob die eigene Herzenshaltung stimmt. Wenn du Gottes Absichten berücksichtigen, deine persönlichen Interessen loslassen, die Interessen von Gottes Haus an die erste Stelle setzen und nach Gottes Worten praktizieren kannst, wirst du Gottes Führung und Segen erkennen und deine Pflicht immer besser erfüllen. Genau wie Gott sagt: „Dinge, die mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, führen zu immer besseren Ergebnissen, während Dinge, die nicht mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, immer schlechtere Folgen haben werden, selbst wenn sie zu diesem Zeitpunkt mit den Auffassungen der Leute übereinstimmen. Alle Menschen werden das bestätigen können“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Der Weg zur Beseitigung verdorbener Dispositionen).
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