Mein Mangel an Gaben und Talenten macht mir nicht mehr zu schaffen

Okt. 15, 2026

Von Emilia, Italien

In den letzten Jahren habe ich meine Pflicht als Schauspielerin getan und Videos mit Erfahrungszeugnissen gedreht. Später fingen einige Brüder und Schwestern, die dieselbe Pflicht taten wie ich, an, zusätzlich zum Drehen der Videos mit Erfahrungszeugnissen auch noch Gesang und Tanz zu üben. Ich war richtig neidisch, als ich sah, wie vielseitig talentiert sie waren. Ich dachte bei mir: „Es muss großartig sein, so viele Gaben und Talente zu haben. Man kann in allen möglichen Videos mitwirken und erntet Bewunderung und Lob von noch mehr Brüdern und Schwestern. Über derart vielseitig talentierte Leute wird immer voller Neid und Begeisterung geredet.“ Ich fing an zu hoffen, eines Tages auch in anderen Videos mitzuwirken und von den Brüdern und Schwestern bewundert zu werden. Das schien mir ein wirklich beeindruckendes Leben zu sein. Vor einiger Zeit bekam ich mit, wie der Leiter zwei Schwestern einteilte, ein Demo für eine fremdsprachige Hymne aufzunehmen. Ich dachte: „Ich habe doch auch Fremdsprachen gelernt, könnte ich das nicht auch singen? Warum hat der Leiter mich nicht gefragt, ob ich es mal probiere?“ Als ich die Schwestern proben sah, war ich ein wenig enttäuscht und dachte: „Wie toll wäre das, wenn ich da oben auf der Bühne singen könnte! Die Brüder und Schwestern würden mich wirklich bewundern.“ Dann hörte ich, dass drei weitere Brüder und Schwestern fremdsprachige Hymnen singen sollten. Wieder verspürte ich diesen Stich der Enttäuschung und Traurigkeit und beschwerte mich sogar ein wenig: „Ich habe sonst keine Talente, also kann ich nur Videos mit Erfahrungszeugnissen drehen. Ich werde ewig in dieser Schublade stecken. Was sollen die anderen bloß von mir denken? Bestimmt habe ich in den Herzen der Brüder und Schwestern keinen großen Stellenwert.“ Dann sah ich mir die Brüder und Schwestern an, die singen und tanzen konnten und auf der Bühne eine so gute Figur machten. Alle bewunderten sie und schenkten ihnen so viel Aufmerksamkeit. Das stieß mir wirklich sauer auf, und ich sehnte einfach den Tag herbei, an dem ich auch beim Singen oder Tanzen meine Pflicht tun könnte.

Eines Tages kam dann endlich meine Chance. Eine Schwester bat mich, ein Gesangsdemo aufzunehmen, um zu sehen, ob ich meine Pflicht in diesem Bereich tun könnte. Ich war überglücklich. Ich dachte: „Ich muss diese Chance unbedingt ergreifen. Wenn ich ausgewählt werde, kann ich auch auf der Bühne singen. Wie toll das wäre! Die Brüder und Schwestern würden mich garantiert bewundern und mich beneiden.“ Aber als ich dann tatsächlich sang, merkte ich, wie viel mir dazu noch fehlte. Ich traf manchmal die Töne nicht, und mein Stimmumfang war ziemlich begrenzt. Ich schickte das fertige Demo an die Schwester und klammerte mich an den letzten Funken Hoffnung, dass ich die Nachricht bekäme, nebenbei singen zu dürfen. Aber am Ende wurde nichts daraus; ich hörte nie wieder von ihr.

Kurz darauf bat der Leiter mich und eine andere Schwester, Solo-Tanzdemos aufzunehmen. Er meinte, sie planten, als Nächstes ein Yangge-Tanzprogramm zu drehen. Ich dachte bei mir: „Der Yangge-Tanz ist ein Volkstanz aus meiner Heimat. Ich habe ihn zwar nie professionell gelernt, aber als Kind sehr oft getanzt. Es wäre großartig, wenn ich für diesen Tanz ausgewählt würde.“ Aber als ich dann tanzte, hatte ich Probleme mit dem Gleichgewicht, meine Bewegungen waren unkoordiniert, und meine Haltung und Gestik waren nicht sauber ausgeführt. Es dauerte zwei Proben, bis ich es einigermaßen konnte, doch ich tanzte nicht gut, und bei manchen Schritten bewegte ich Arme und Beine auf derselben Seite. Später wurde die Schwester ausgewählt, die das Demo mit mir aufgenommen hatte. Diese Schwester konnte nicht nur Videos mit Erfahrungszeugnissen drehen, sondern auch Regie führen. Früher trat sie als Komikerin auf, sie war eine gute Sängerin und hatte sogar Instrumente gelernt. Und jetzt fing sie auch noch an zu tanzen. Sie war wirklich unglaublich vielseitig! Andere haben einfach so viele Talente! In dieser Zeit malte ich mir oft aus, ich hätte viele verschiedene Gaben und Talente – dass ich nicht nur singen und tanzen, sondern auch diverse Instrumente spielen könnte und auf der Bühne einfach toll aussehen würde. Eines Tages teilte ich in der Küche das Essen aus, als ich beiläufig hörte, wie eine Schwester begeistert zu einer Tänzerin sagte: „Bald gehst du auf die Bühne und tanzt, das ist wundervoll! Hast du dein Kostüm schon anprobiert? …“ Zu hören, wie sie sich so um die Schwester kümmerte, versetzte mir einen Stich der Eifersucht, gemischt mit Enttäuschung. Ich stand da, fühlte mich ein wenig unwohl und dachte: „Immer bekommen diese vielseitig Begabten die ganze Aufmerksamkeit. Im Vergleich dazu kann ich weder singen noch tanzen. Ich kann nichts weiter, als Videos mit Erfahrungszeugnissen drehen, und das ist doch so unscheinbar!“ Mir ging es innerlich furchtbar. Nach und nach wurde mir das Drehen der Videos mit Erfahrungszeugnissen immer gleichgültiger. Ich war nicht mehr mit dem Herzen dabei und verließ mich nicht mehr auf Gott, um die Zeugnisse gut zu erzählen, sondern drehte sie nur noch rein mechanisch. Außerdem hatte ich keine Lust mehr, groß mit den Brüdern und Schwestern zu reden, die singen und tanzen konnten. Ich spürte in meinem Herzen eine Barriere zwischen uns und fühlte mich ihnen gegenüber minderwertig; ich beneidete sie und war eifersüchtig auf sie. Eines Tages kam mir eine Schriftstelle in den Sinn: „Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also? Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren?“ (Römer 9,20-21). Dieser Abschnitt berührte mich tief, und mir wurde klar, dass es mir zutiefst an Vernunft mangelte. Meine Gaben und Talente waren alle von Gott vorherbestimmt; ich durfte keine unvernünftigen Forderungen oder maßlosen Wünsche haben. Immer nur mit den eigenen Fähigkeiten unzufrieden zu sein, bedeutete, sich Gott entgegenzustellen und sich Ihm zu widersetzen! In dieser Zeit betete ich oft zu Gott, weil ich mein Problem lösen wollte.

Eines Tages las ich Gottes Worte und erlangte ein gewisses Verständnis über die Sichtweisen hinter meinem Streben. Der Allmächtige Gott sagt: „Viele Menschen verstehen die Wahrheit nicht oder streben nicht nach der Wahrheit. Wie behandeln sie das Ausführen einer Pflicht? Sie behandeln es wie eine Art Beruf, ein Hobby oder eine Sache, in die sie ihr Interesse stecken. Sie behandeln es nicht wie eine Mission oder eine von Gott gegebene Aufgabe oder eine Verantwortung, die sie erfüllen sollten. Noch weniger streben sie danach, im Laufe der Ausführung ihrer Pflichten die Wahrheit oder Gottes Absichten zu verstehen, damit sie ihre Pflichten gut ausführen und Gottes Auftrag vollenden können. … Können solche Menschen die Wahrheit erlangen? Sie bemühen sich nicht um die Wahrheit, und sie setzen sie auch nicht in die Praxis um, wenn es darum geht, ihre Pflichten auszuführen. Für sie schmecken die Kirschen in Nachbars Garten immer süßer. Heute wollen sie dies tun, morgen jenes, und sie denken, dass die Pflichten aller anderen besser und leichter sind als ihre eigenen. Dennoch bemühen sie sich nicht um die Wahrheit. Sie überlegen nicht, welche Probleme es mit ihren Vorstellungen gibt, und sie suchen nicht nach der Wahrheit, um Probleme zu lösen. Ihr Denken kreist ständig darum, wann sich ihre eigenen Träume erfüllen werden, wer im Mittelpunkt steht, wer vom Oberen Anerkennung erhält, wer arbeitet, ohne zurechtgestutzt zu werden, und befördert wird. Ihr Verstand ist voll von diesen Dingen. Können Menschen, die ständig an solche Dinge denken, ihre Pflichten maßstabsgerecht ausführen? Sie werden es niemals schaffen. Was für Menschen führen also ihre Pflichten auf diese Weise aus? Sind es Menschen, die nach der Wahrheit streben? Zunächst ist eines sicher: Solche Menschen streben nicht nach der Wahrheit. Sie streben nur danach, im Haus Gottes einige Segnungen zu genießen, berühmt zu werden und ins Rampenlicht zu treten – genau wie zuvor, als sie in der Gesellschaft zurechtkamen. Was für Menschen sind sie in Bezug auf ihr Wesen? Sie sind Ungläubige. Ungläubige führen ihre Pflichten im Haus Gottes genauso aus, wie sie in der Außenwelt arbeiten würden. Sie interessieren sich dafür, wer befördert wird, wer Teamleiter wird, wer Kirchenleiter wird, wer für seine Arbeit von allen gelobt wird, wer erhöht und erwähnt wird. Diese Dinge sind ihnen wichtig. Es ist genau wie in einem Unternehmen: Wer wird befördert, wer bekommt eine Gehaltserhöhung, wer erhält das Lob des Vorgesetzten, wer steht mit dem Vorgesetzten auf vertrautem Fuß – Menschen interessieren sich für solche Dinge. Wenn sie auch im Haus Gottes nach diesen Dingen streben und sich den ganzen Tag mit solchen Dingen beschäftigen, sind sie dann nicht genauso wie die Nichtgläubigen? Ihrem Wesen nach sind sie Nichtgläubige – sie sind typische Ungläubige. Egal, welche Pflicht sie ausführen, sie werden nur schuften und ihre Aufgabe oberflächlich erfüllen. Egal, welche Predigten sie hören, sie werden die Wahrheit trotzdem nicht annehmen und noch weniger werden sie sie in die Praxis umsetzen. Sie glauben seit vielen Jahren an Gott, ohne irgendeine Veränderung zu erfahren, und egal, wie viele Jahre sie ihre Pflichten ausführen, sie werden niemals wahre Hingabe erweisen können. Sie besitzen keinen wahren Glauben an Gott, sie sind nicht treu, sie sind Ungläubige“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1)). Die Enthüllungen in Gottes Worten beschämten mich zutiefst. Nichtgläubige in der Gesellschaft streben immer nach der Anerkennung ihrer Vorgesetzten oder der Bewunderung anderer. Und da war ich, seit vielen Jahren gläubig, und strebte immer noch genau wie eine Nichtgläubige nach diesen Dingen. Meine Sicht der Dinge hatte sich kein bisschen verändert. Ich achtete immer nur darauf, wer singen oder tanzen durfte oder wer ein besonderes Talent besaß, das ihm die Bewunderung und das Lob der Brüder und Schwestern einbrachte. Auf diese Dinge konzentrierte ich mich jeden Tag. Wenn ich die vielen Talente der Brüder und Schwestern um mich herum sah und wie sie bei verschiedenen Pflichten zusammenarbeiteten, wurde ich unglaublich neidisch. Ich wollte diese Gaben und Talente unbedingt auch besitzen, um auf der Bühne aufzutreten und mich zur Schau zu stellen. Als ich später gebeten wurde, Gesangs- und Tanzdemos aufzunehmen, war ich enttäuscht und bekümmert, weil ich diese Talente nicht besaß und diese Pflichten nicht tun konnte. Ich beschwerte mich darüber, warum Gott mir diese Gaben und Talente nicht gegeben hatte, und fragte mich, warum ich anderen unterlegen war. Ich fing sogar an, meine aktuelle Pflicht leichtfertig zu behandeln. Ich strebte ständig nach diversen Gaben und Talenten, um meinen Ehrgeiz und mein Verlangen zu befriedigen, mich hervorzutun und beachtet zu werden. Ich vernachlässigte meine eigentliche Arbeit und war nicht auf dem richtigen Weg! In Wahrheit dienen alle Talente, ganz gleich, bei welcher Pflicht man sie einsetzt, nur dem Zweck, das Evangelium zu predigen und Gott zu bezeugen, damit mehr Menschen vor Gott zurückkehren und Seine Errettung annehmen können. Das ist Gottes Absicht, und sie hat nichts mit Ruf oder Status zu tun. Ich aber dachte immer, ich könnte mir die Bewunderung von noch mehr Menschen nur verdienen, wenn ich ein breites Spektrum an Talenten hätte, gut singen und tanzen könnte und vielseitig talentiert wäre. Meine Sichtweise war dieselbe wie die eines Nichtgläubigen – es war die Sichtweise einer Ungläubigen!

Später las ich zwei Abschnitte aus Gottes Worten und erlangte ein gewisses Verständnis über die wahre Ursache für mein ständiges Streben nach Gaben und Talenten. Der Allmächtige Gott sagt: „Die Art, wie Antichristen ihren Ruf und ihren Status schätzen, übertrifft bei weitem die gewöhnlicher Menschen und ist etwas, das in ihrer Dispositionsessenz liegt; es ist kein vorübergehendes Interesse oder eine flüchtige Auswirkung ihrer Umgebung – es ist etwas, das in ihrem Leben und in ihrem Innersten liegt, und daher ist es ihr Wesen. Das bedeutet, dass Antichristen bei allem, was sie tun, zuerst ihren eigenen Ruf und ihren eigenen Status berücksichtigen, und nichts anderes. Für Antichristen sind Ruf und Status ihr Leben und das Ziel, nach dem sie ihr Leben lang streben. … Man kann sagen, dass Ruf und Status für Antichristen keine zusätzlichen Anforderungen sind, geschweige denn Dinge, die außerhalb ihrer selbst liegen und auf die sie verzichten könnten. Sie sind Teil der Natur von Antichristen, sie stecken in ihren Knochen, in ihrem Blut, sie sind ihnen angeboren. Antichristen ist es nicht gleichgültig, ob sie Ruf und Status besitzen; das ist nicht ihre Einstellung. Was ist dann ihre Einstellung? Ruf und Status sind eng mit ihrem täglichen Leben verbunden, mit ihrem täglichen Zustand, mit dem, wonach sie täglich streben. Für Antichristen sind Ruf und Status ihr Leben. Gleichgültig, wie sie leben, gleichgültig, in welchem Umfeld sie leben, gleichgültig, welche Arbeit sie verrichten, gleichgültig, wonach sie streben, was ihre Ziele sind, was die Richtung ihres Lebens ist, es dreht sich alles darum, einen guten Ruf und einen hohen Status zu haben. Und dieses Ziel ändert sich nicht; sie können solche Dinge nie beiseitelegen“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 3)). „Warum schätzt du Status so sehr? Welche Vorteile kannst du durch Status erhalten? Wenn Status dir Unglück, Schwierigkeiten, Peinlichkeiten und Schmerz bringen würde, würdest du ihn dann immer noch schätzen? (Nein.) Es gibt so viele Vorteile, die sich aus Status ergeben, Dinge wie Neid, Respekt, Wertschätzung und Schmeichelei von anderen Leuten sowie deren Bewunderung und Verehrung. Hinzu kommen das Privileg und das Gefühl der Überlegenheit, die dein Status mit sich bringt, und die dir Stolz und Selbstwertgefühl vermitteln. Darüber hinaus kannst du auch Dinge genießen, die andere nicht genießen können, wie die Vorteile von Status und Sonderbehandlungen. Das sind die Dinge, an die du nicht einmal zu denken wagst, und das sind die Dinge, nach denen du dich in deinen Träumen gesehnt hast. Schätzt du diese Dinge? Wenn Status nur etwas Gehaltloses ist, ohne wirkliche Bedeutung, und es keinen wirklichen Zweck erfüllt, ihn zu schützen, ist es dann nicht töricht, ihn zu schätzen? Wenn du Dinge wie fleischliche Interessen und fleischliche Vergnügungen loslassen kannst, dann wirst du nicht mehr an Ruhm, Gewinn und Status gefesselt sein“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 2)). Gott deckt auf, dass Antichristen besonders viel Wert auf Ruf und Status legen. Ganz gleich, was sie sagen oder tun, alles dient nur dazu, die Bewunderung und Unterstützung anderer zu gewinnen und das Gefühl der Überlegenheit zu genießen, das Ruf und Status mit sich bringen. Als ich über mich selbst nachdachte, erkannte ich, dass ich den Weg eines Antichristen beschritt. Ich hatte nach den Giften Satans gelebt wie „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt“ und „Der Mensch kämpft sich aufwärts; Wasser fließt abwärts“. Ich hielt Ruf und Status für unglaublich wichtig und wollte in der Menge immer von anderen bewundert werden, in dem Glauben, dass dies die einzige Möglichkeit sei, ein wertvolles Leben zu führen. In den letzten Jahren hatte ich viele Videos mit Erfahrungszeugnissen gedreht. Einige Brüder und Schwestern, die mir zum ersten Mal begegneten, sagten Dinge wie: „Ich sehe dich oft in Videos“ oder „Ich habe mir deine Videos angesehen, als ich anfing, an Gott zu glauben.“ Jedes Mal, wenn ich so etwas hörte, war ich unglaublich glücklich und genoss es sichtlich, von anderen beachtet und bewundert zu werden. Ich war besonders enttäuscht und bekümmert, als ich sah, wie all die Brüder und Schwestern um mich herum sangen und tanzten, so eine gute Figur machten und das Rampenlicht genossen, während ich im Gegensatz dazu weder singen noch tanzen konnte und nur Videos mit Erfahrungszeugnissen drehte, die nicht so viel Aufmerksamkeit erregten. Besonders als ich hörte, wie eine andere Schwester eine Tänzerin herzlich begrüßte, während ich unbeachtet daneben stand, stieß mir das noch saurer auf. Ich fühlte mich unsichtbar. Ich wünschte mir, ein breites Spektrum an Gaben und Talenten zu haben, damit auch ich in diversen Videos auftreten und von meinem Umfeld bewundert und bevorzugt behandelt werden würde, genau wie die anderen Brüder und Schwestern. Später gab mir die Kirche tatsächlich die Gelegenheit, Gesangs- und Tanzdemos aufzunehmen, doch die Tatsachen bewiesen, dass ich nicht gut darin war. Das nahm mir jede Hoffnung, mich jemals hervorzutun, und machte mich sehr enttäuscht und bekümmert. Meine Einstellung gegenüber dem Drehen der Videos mit Erfahrungszeugnissen wurde ablehnend, und ich beschwerte mich sogar, dass ich auf dem Land in einer armen Familie geboren sei und nie gelernt hätte, zu singen, zu tanzen oder Instrumente zu spielen. In Wirklichkeit richteten sich diese Klagen und die Unzufriedenheit mit meiner aktuellen Situation im Wesentlichen gegen Gott. Videos mit Erfahrungszeugnissen drehen zu dürfen, war bereits eine große Gnade Gottes, aber ich war nicht zufrieden. Ich verglich mich ständig mit anderen, strebte unablässig nach Ruf und Status und gab Gott die Schuld, wenn ich sie nicht bekam. Ich war wirklich so aufsässig! Als mir das klar wurde, erlangte ich ein gewisses Verständnis über die irrigen und absurden Sichtweisen hinter meinem Streben, und ich verstand auch, dass Gott den Menschen Gaben und Talente gibt, damit sie ihre Pflichten besser tun können. Ich aber wollte meine Talente und Gaben immer nur dazu nutzen, nach der Bewunderung und Unterstützung anderer und nach Status in ihren Herzen zu streben. Das bedeutete, dass ich mich Gott widersetzte – etwas, das Gott verabscheut und hasst –, und wenn ich diesen Weg weiterginge, würde ich von Gott verflucht und bestraft werden. Ich bekam ein wenig Angst und war bereit, meinen falschen Zustand zu korrigieren.

Später las ich Gottes Worte und lernte Seine Absichten verstehen. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn Gott dich dumm gemacht hat, dann hat deine Dummheit einen Sinn; wenn Er dich intelligent gemacht hat, dann hat deine Intelligenz einen Sinn. Welche Stärken Gott dir auch immer gegeben hat, worin du auch gut bist, egal wie hoch dein IQ ist, all das hat Gott mit einer bestimmten Absicht so gemacht. All diese Dinge wurden von Gott vorherbestimmt. Die Rolle, die du in deinem Leben spielst, und die Pflicht, die du tun kannst, wurden auch vor langer Zeit von Gott vorherbestimmt“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Prinzipien, nach welchen man sich verhalten sollte). „Wenn Gott dir ein durchschnittliches Kaliber gibt, kannst du keine sehr wichtige Arbeit leisten und daher nicht arrogant werden. Das ist ein Schutz für dich. Mit dem dir gegebenen durchschnittlichen Kaliber hast du weder Kapital, mit dem du prahlen könntest, noch kannst du irgendwelche weltbewegenden Beiträge leisten. Du musst immer denken: ‚Mein Kaliber ist durchschnittlich; in diesem Bereich bin ich nicht gut, und in jenem auch nicht. Ich muss besonnen sein und bei der Ausführung meiner Pflicht nach den Wahrheitsgrundsätzen suchen.‘ Wenn du das Gefühl hast, dass es dir in allen Aspekten mangelt, wirst du viel anständiger, regelkonformer und zurückhaltender. Zum Beispiel: Unabhängig davon, welche Arbeit ihr verrichtet – ob ihr Verantwortliche oder gewöhnliche Mitglieder seid –, wenn deine Arbeit in einem bestimmten Zeitraum relativ reibungslos verläuft, einige Ergebnisse hervorbringt und die Erfolge relativ herausragend sind und du dafür vom Oberen Bestätigung erhältst, wie wäre dann deine Denkweise? (Wir würden überheblich werden, uns für gut halten und nicht mehr so leicht nach der Wahrheit suchen.) Es würde dir dann schwerfallen, die Regeln zu befolgen und in deiner Lebensführung bodenständig zu bleiben. Das ist eine sehr gefährliche Versuchung für dich; das ist kein gutes Zeichen“ (Das Wort, Bd. 7, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (7)). Durch Gottes Worte verstand ich, dass Gott vorherbestimmt hat, welche Gaben und Talente jeder Mensch besitzt und welche Pflicht er tun kann. Ich sollte ein wenig Vernunft haben, den Standpunkt eines geschaffenen Wesens einnehmen und meinen Platz kennen, während ich meine eigene Pflicht gut tue. Nur das stimmt mit Gottes Absicht überein. Zudem sagt Gott: „Das ist ein Schutz für dich.“ Beim Nachdenken über diese Worte war ich tief berührt. Die verhängnisvollen Schwachstellen und verdorbenen Dispositionen sind bei jedem Menschen anders. Manche Leute, die genau wie ich ihre Pflicht tun, haben viele Gaben und Talente und können dennoch den richtigen Weg gehen, nach der Wahrheit streben und ihre Pflicht bodenständig und gut ausführen. Mein Verlangen nach Ruf und Status war jedoch sehr stark, und jahrelang hatte ich immer danach gestrebt, mich hervorzutun und bewundert zu werden. Wenn ich wirklich viele Gaben und Talente hätte, wäre ich vermutlich schon längst vom Weg abgekommen und von Gott enthüllt und ausgemustert worden. Ich dachte daran zurück, wie ich vor zwei Jahren arrogant wurde und meinen Platz im Universum nicht kannte, weil ich schon lange dafür geübt hatte, Videos mit Erfahrungszeugnissen zu drehen. Ich spielte mich bei meiner Pflicht auf und wollte die Anleitung und Hilfe der Brüder und Schwestern nicht annehmen. Am Ende wurde ich streng entlarvt, zurechtgestutzt und gewarnt, dass ich entlassen würde, wenn ich keine Buße täte. Erst da lenkte ich schnell ein und dachte über mich selbst nach. Dieses Versagen ist mir bis heute lebhaft im Gedächtnis geblieben, und es wurde dadurch verursacht, dass ich Gaben und Talenten zu viel Bedeutung beimaß und ständig ein Gefühl der Überlegenheit hatte. Als ich darüber nachdachte, verstand ich: Wenn ich zu viele Talente hätte, würde das meine arrogante Disposition nur noch mehr anheizen, und ich würde noch verbissener nach Ruf und Status streben. Nur weil ich diese Gaben und Talente nicht habe, kann ich meine Pflicht in einem Bereich ordnungsgemäß ausführen und vermeiden, einen Weg einzuschlagen, auf dem ich zugrunde gehe. Das ist eine Art von Schutz für mich. Als mir das klar wurde, war mein Herz erfüllt von einem Gefühl der Dankbarkeit. Wie viel Gott mir auch schenkt, darin liegen Seine mühevollen und gewissenhaften Gedanken sowie Seine guten Absichten.

Danach las ich Gottes Worte, und mein Herz wurde erhellt. Gott sagt: „Gott hat jedem Menschen unterschiedliche Stärken und Gaben geschenkt. Manche Menschen haben Stärken in zwei oder drei Bereichen, manche haben in einem Bereich Stärken, und manche haben überhaupt keine Stärken – wenn ihr diese Dinge richtig angehen könnt, dann seid ihr vernünftig. Ein vernünftiger Mensch wird in der Lage sein, seinen Platz zu finden, sein Leben seiner Stellung entsprechend zu führen und seine Pflichten gut auszuführen. Ein Mensch, der nie seinen Platz finden kann, ist jemand, der immer ehrgeizig ist. Solche Menschen streben in ihrem Herzen stets nach Status und ihren eigenen Interessen. Sie sind niemals mit dem zufrieden, was sie haben. Um mehr Vorteile zu genießen, treiben sie es in ihrer Gier zu weit; sie wollen ständig ihre extravaganten Begierden befriedigen. Sie denken, wenn Menschen Gaben haben und ein gutes Kaliber, dann sollten sie mehr von Gottes Gnade genießen, und dass es kein Fehler ist, einige extravagante Verlangen zu haben. Besitzt so ein Mensch Vernunft? Ist es nicht schamlos, immer extravagante Verlangen zu haben? Menschen, die Gewissen und Vernunft besitzen, werden spüren, dass es schamlos ist, und sie sind in der Lage, die Wahrheit zu suchen, um ihre extravaganten Begierden loszulassen. Wer die Wahrheit versteht, wird solche törichten Dinge nicht tun. Wenn du hoffst, deine Pflicht hingebungsvoll zu erfüllen, um Gottes Liebe zu vergelten, dann ist das kein extravagantes Verlangen. Das steht mit Gewissen und Vernunft der normalen Menschlichkeit im Einklang. Das gefällt Gott. Wenn du deine Pflicht wirklich gut tun möchtest, musst du deinen richtigen Platz einnehmen und dann mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und mit all deiner Kraft tun, was du kannst, und dein Allerbestes geben – das entspricht dem Maßstab, und eine Pflicht so zu tun, bedeutet Hingabe. Das ist es, was ein wahres geschaffenes Wesen tun sollte. … Manche Menschen in der Kirche können Gitarre spielen, andere Erhu und wiederum andere Schlagzeug. Wenn dich einer dieser Bereiche interessiert, kannst du das lernen. Ganz gleich, um welche spezielle Fertigkeit oder Technologie es sich handelt, solange du Spaß am Lernen hast und du geschickt bist, kannst du es erlernen. Wenn du dir eine neue Fertigkeit angeeignet hast, kannst du sie benutzen, um eine zusätzliche Pflicht auszuführen, was nicht nur die Menschen erfreut, sondern auch Gott. Sich mehr Fertigkeiten anzueignen und mehr zur Arbeit des Hauses Gottes beizutragen, ist eine äußerst gesegnete Sache. Es spricht nichts dagegen, neue Dinge zu lernen, solange man jung ist und ein gutes Gedächtnis hat. Das ist nur von Vorteil und schadet nicht. Es nützt der Pflichtausführung und der Arbeit von Gottes Haus. Wenn man sich darauf konzentriert, verschiedene neue Dinge zu lernen, während man seine Pflicht ausführt, dann heißt das, dass man gewissenhaft und verantwortungsbewusst ist; solche Menschen sind viel besser als jene, die sich ihrer Arbeit nicht verschrieben haben. Wenn du jedoch bereits eine Weile damit verbracht hast, etwas zu lernen, und immer noch nichts davon verstehst, dann weist das darauf hin, dass du in diesem Bereich kein Kaliber besitzt. Das ist genau wie bei manchen Menschen, die gut tanzen können, aber schief singen und kein musikalisches Gehör haben – das ist angeboren und kann nicht geändert werden. Eine solche Situation sollte man richtig angehen. Wenn du tanzen kannst, dann tanze gut. Wenn du ein Herz des Lobpreises für Gott hast, macht es Gott nichts aus, auch wenn du schief singst. Solange du Freude in deinem Herzen hast, ist das genug. Unabhängig davon, wo deine persönlichen Stärken liegen, ist es gut, wenn du sie zum Einsatz bringen kannst. Die Pflicht, die du tun solltest, gewissenhaft zu erfüllen – das bedeutet es, dein Leben deiner Stellung entsprechend zu führen“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Prinzipien, nach welchen man sich verhalten sollte). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass, unabhängig davon, wie viele Gaben oder Talente eine Person hat oder wie gut oder schlecht ihr Kaliber ist, der einzige Unterschied in den Pflichten und Funktionen liegt, die sie erfüllt; bei den Pflichten gibt es keinen Unterschied zwischen hoch und niedrig, edel und gering. Außerdem stellt Gott an die Menschen unterschiedliche Anforderungen, basierend auf den unterschiedlichen Gaben und Talenten, die Er ihnen gibt. Solange wir unser Bestes geben und unsere Pflichten hingebungsvoll erfüllen, wird Gott zufrieden sein. Wenn ich nie in der Lage bin, meinen richtigen Platz zu finden, immer begehre, was andere haben, und ständig in meiner verdorbenen Disposition lebe, während ich nach Ruf und Status strebe, werde ich früher oder später von Gott enthüllt und ausgemustert werden. Ich dachte an die Brüder und Schwestern, die Artikel mit Erfahrungszeugnissen schreiben. Einige von ihnen übernehmen Gastgeberpflichten, einige erledigen allgemeine Aufgaben und einige sind älter. Sie haben keine Gaben oder Talente, aber sie haben eine aufrichtige und praktische Einstellung zu ihren Pflichten. Sie geben sich größte Mühe, ihre Pflichten gut zu tun, konzentrieren sich darauf, nach der Wahrheit zu streben, und haben Zeugnisartikel über ihre Lebenserfahrungen geschrieben. Solche Menschen mag Gott. Ich habe nicht so viele Talente und kann nur Videos mit Erfahrungszeugnissen drehen. Das wurde von Gott vorherbestimmt, und es ist etwas, das ich tun kann. Wenn ich mit dem Herzen dabei bin, kann ich es noch besser machen, aber wenn ich nicht bodenständig bin, kann ich vielleicht nicht einmal diese Pflicht gut tun. Also betete ich zu Gott, bereit, meinem falschen Streben eine Wende zu geben und meine jetzige Pflicht wertzuschätzen. Ich dachte darüber nach, dass jeder Artikel über ein Erfahrungszeugnis ein Zeugnis der Erfahrung eines Bruders oder einer Schwester mit dem Wirken Gottes ist. Indem ich mich mit ganzem Herzen bemühe, diese Erfahrungszeugnisse gut zu präsentieren, lege ich einerseits Zeugnis für Gott ab und ermögliche es andererseits vielen Menschen, von diesen Zeugnissen zu profitieren und erbaut zu werden. Das ist eine sehr wichtige und bedeutungsvolle Pflicht! Wenn ich danach Videos mit Erfahrungszeugnissen drehte, änderte ich meine Einstellung, konzentrierte mich darauf, die Psychologie des Autors zu verstehen, um in die Rolle zu schlüpfen, und achtete auf jedes Detail. Obwohl die fertigen Videos noch immer Mängel und Unzulänglichkeiten aufwiesen, fühlte ich mich wohl und genoss den Prozess in meinem Herzen. Mir wurde auch klar, dass ich meinen richtigen Platz einnehme, egal welche Pflicht ich tue, solange ich das nutze, was ich habe, und mein Bestes gebe. Gleichzeitig sollte ich mich darauf konzentrieren, nach der Wahrheit zu streben, um während der Ausführung meiner Pflicht meine verdorbenen Dispositionen aufzulösen, mich bei meiner Pflicht nicht auf meine eigenen Gaben und Talente zu verlassen, sondern auf Gott, um die Führung des Heiligen Geistes zu erlangen, und meine beruflichen Fähigkeiten im Rahmen meines eigenen Kalibers zu verbessern und meine Pflicht mit ganzem Herzen gut zu tun. Das stimmt mit Gottes Absichten überein.

Später sang eine Schwester, die ebenfalls Videos mit Erfahrungszeugnissen gedreht hatte, fremdsprachige Hymnen. Ich war wieder ein wenig enttäuscht, aber mir wurde klar, dass meine Denkweise falsch war. Ich betete in meinem Herzen zu Gott, Er möge mich davor bewahren, gestört zu werden, und bat Ihn, mich dabei zu führen, die irrigen und absurden Sichtweisen hinter meinem Streben loszulassen. Ich dachte darüber nach, dass es Gottes Vorherbestimmung war, dass meine Schwester dieses Talent hatte, und ich sollte nicht mit ihr wetteifern oder enttäuscht sein. Im Hause Gottes erfüllt jeder seine eigene Funktion bei seinen Pflichten. Durch diese Denkweise konnte ich etwas loslassen. Ich dachte an Gottes Worte: „Geh korrekt mit deinem Kaliber um. Beschwere dich nicht. So viel Gott dir gegeben hat, so viel wird Er von dir verlangen. Was Gott dir nicht gegeben hat, fordert Gott nicht von dir. Wenn Gott dir zum Beispiel ein durchschnittliches oder schlechtes Kaliber gegeben hat, verlangt Er nicht von dir, ein Leiter, Teamleiter oder Verantwortlicher zu sein. Wenn Gott dir jedoch Beredsamkeit, die Fähigkeit, dich auszudrücken, oder eine bestimmte Begabung gegeben hat und von dir verlangt, Arbeit im Zusammenhang mit dieser Begabung zu tun, dann solltest du sie gut tun. Lass die Voraussetzungen, die Gott dir gegeben hat, nicht unerfüllt. Du musst der Gabe Gottes gerecht werden, sie voll zur Geltung bringen und gut anwenden, sie auf positive Dinge anwenden und wertvolle Arbeitsergebnisse hervorbringen, die der Menschheit zugutekommen. Das wäre ausgezeichnet“ (Das Wort, Bd. 7, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (7)). Gottes Worte wärmten mein Herz. Obwohl ich weder singen noch tanzen kann, hat Gott mir Gaben im Bereich der Schauspielerei gegeben. So viele Jahre lang hat mich das Haus Gottes Videos mit Erfahrungszeugnissen drehen und an Filmproduktionen mitwirken lassen. Gott hat mir bereits große Gnade erwiesen. Ich sollte zufrieden sein und keine Dinge mehr tun, die Gott verabscheut. Ich betete zu Gott: „Oh Gott, ich bin bereit, mich anzustrengen, um nach der Wahrheit zu streben, meine Pflicht gut zu tun, den Weg des Glaubens an Gott gemäß Deinen Anforderungen zu gehen und Menschen und Dinge gemäß Deinen Worten zu betrachten. Bitte leite und führe mich.“ Nach diesem Gebet wurde mein Herz viel ruhiger. Wenn ich sah, wie andere Brüder und Schwestern singen oder tanzen gingen, war ich nicht mehr davon beeinträchtigt oder gestört. Ich danke Gott für Seine Führung, die mir ein gewisses Verständnis über die irrigen und absurden Sichtweisen hinter meinem Streben und den Weg, den ich ging, gegeben hat. In Zukunft bin ich bereit, mich Gottes Herrschaft und Anordnungen zu unterwerfen und meine Pflicht mit ganzem Herzen gut zu tun.

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