Ich bin in der Tat ein Abkömmling des großen roten Drachen

Okt 1, 2019

Von Zhang Min, Spanien

Gottes Worte sagen: „Zuvor wurde gesagt, dass diese Menschen die Nachkommen des großen roten Drachen sind. Tatsächlich, um klar zu sein, sind sie die Verkörperung des großen roten Drachen.“ („Kapitel 36“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Mit Worten bestätigte ich zwar, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und unseren tatsächlichen Zustand offenbaren, doch im Herzen gestand ich mir nicht ein, dass ich ein Abkömmling des großen roten Drachen und seine Verkörperung war. Stattdessen hatte ich stets das Gefühl, fähig zu sein, Gott zu folgen und mich für Ihn aufzuwenden, mit den meisten meiner Brüder und Schwestern gut zurechtzukommen und dass die Menschen in meinem Umfeld mich durchaus schätzten. Obwohl ich verdorbene Gesinnungen hatte, glaubte ich, das bedeute nicht, dass ich genauso niederträchtig war wie der große rote Drache. Erst nachdem ich die Erfahrung gemacht hatte, entlarvt zu werden, erkannte ich schließlich die Wahrheit darüber, wie ich von Satan verdorben worden war. Ich sah auch, dass ich von den Giften des großen roten Drachen erfüllt und überaus imstande war, genau die gleichen Dinge wie der große rote Drache zu tun.

Ich bin in der Tat ein Abkömmling des großen roten Drachen

Meine Pflicht in der Kirche bestand darin, Artikel zusammenzustellen. Mein Gruppenleiter teilte mir eines Tages mit, dass ich gemeinsam mit der Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, von nun an für die ganze Arbeit der Zusammenstellung von Artikeln aus allen Gemeinden verantwortlich sei. Und sollte jemand ein Problem haben, dann könnten wir es gemeinsam diskutieren und uns gemeinschaftlich darüber austauschen. Als ich diese Neuigkeiten hörte, war ich etwas bestürzt und fühlte mich unter großem Druck, und dennoch war ich mit mir selbst zufrieden. Ich dachte: „Wir werden an der Zusammenstellung von allen Artikeln aus allen Kirchen beteiligt sein. Ich bin anscheinend fähig, meinen Teil zu erfüllen, und ich bin in der Kirche eine kompetente Person.“ Plötzlich stieg ein Gefühl von „Verantwortung“ in mir auf, und ehe ich's mich versah, handelte und redete ich in der Rolle einer Kritikerin. Einmal, als wir mit Brüdern und Schwestern von der Arbeitsgruppe für gesamtkirchliche Artikel Ideen austauschten, bemerkte ich, dass einer der Brüder in der Gruppe sich sehr aktiv für unsere Arbeit engagierte. Wann immer ein Problem aufkam, ergriff er stets die Initiative, um seine eigenen Ansichten zum Ausdruck zu bringen. Wenn ein andere Bruder oder eine andere Schwester gelegentlich eine Frage stellten und ich diese in unserer Onlinegruppe bereits geantwortet hatte, bestand er trotzdem darauf, seine Ansichten auf meine hin vorzubringen, wobei sein Standpunkt zum Thema sich unfehlbar von meinem unterschied. Wann immer dies vorkam, war ich ziemlich unglücklich und dachte: „Er engagiert sich so aktiv in dieser Gruppe und viele Leute teilen seine Ansichten. Könnte es sein, dass er mich übertrumpfen will? Ha! Er weiß nicht genug über mich. Er weiß nicht, welche Pflicht ich erfülle, will aber trotzdem mit mir wetteifern. Fehlt es ihm nicht an Selbsterkenntnis?“ Als ich das dachte, merkte ich, wie in meinem Herzen Abneigung gegen diesen Bruder aufstieg.

Später koordinierte ich die Brüder und Schwestern der Arbeitsgruppe für gesamtkirchliche Artikel, um über die Probleme in diesen Artikeln Ideen auszutauschen. Die meisten der Brüder und Schwestern stimmten meinen Vorschlägen zu, aber dieser Bruder nahm wieder einen anderen Standpunkt ein und wies auf meine Schwachpunkte hin. Mir war klar, dass es normal war, dass Menschen verschiedene Anregungen hatten, wann immer ein Problem aufkam, und dass wir jeden Vorschlag, der dem Erfüllen unserer Pflicht zugutekam, annehmen sollten. Als ich jedoch daran dachte, wie dieser Bruder meinen Vorschlag vor so vielen anderen Brüdern und Schwestern abgelehnt hatte, war ich plötzlich von Widerstand und Unzufriedenheit erfüllt. Ich dachte: „Die anderen Brüder und Schwestern können meinen Vorschlag annehmen, ohne andere Ansichten vorzubringen. Aber für dich dreht sich alles nur um dich – versuchst du mir absichtlich alles schwerzumachen, um zu zeigen, wie verantwortungsbewusst du arbeitest und wie klar du die Dinge verstehst? Du bist so arrogant, und es ist so schwer, mit dir zurechtzukommen!“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr war mir dieser Bruder zuwider, bis ich überhaupt nicht mehr mit ihm sprechen wollte. Einige Tage später schickte uns dieser Bruder einen Artikel zum Lesen. Er sagte, der Artikel sei sehr gut geschrieben und dass wir ihn an alle als Referenz versenden sollten. Als ich ihn in solch einem selbstsicheren Ton reden hörte, fühlte ich mich plötzlich unwohl und dachte: „Wir haben diese Artikel bereits durchgelesen. Wenn dieser Artikel nicht ausgewählt wurde, dann muss etwas an ihm falsch sein. Du bist wohl so blind wie ein Maulwurf, dass du nicht mal das erkennst.“ So unterdrückte ich meine innere Unzufriedenheit und las diesen Artikel mit großem Widerwillen noch einmal ganz von Anfang an durch. Danach teilte ich ihm meine Meinung mit sowie einige der Probleme, die dieser Artikel meiner Meinung nach aufwies. Er lehnte meine Meinung jedoch ab und ermahnte mich stattdessen, zu jedem einzelnen Artikel einen ernsthaften Ansatz zu wählen oder anderenfalls meine Vorgesetzten darum zu bitten, diesen Artikel erneut durchzulesen. In diesem Augenblick wurde mein innerer Widerstand stärker, und ich dachte: „Seit ich dich getroffen habe, hast du sehr selten irgendeinen meiner Vorschläge akzeptiert oder befolgt. Stattdessen machst du immer andere Vorschläge, auf die sich alle berufen sollen und die jeder übernehmen soll. Bei jeder Gelegenheit protzt du mit deinen Fähigkeiten, und du bist so arrogant. Du hast einfach keinen Respekt vor mir. Es ist so lästig und ärgerlich, mit jemandem wie dir zu tun haben zu müssen!“ Ich dachte sogar: „Wie konnte die Kirche ihn zum Zusammenstellen von Artikeln auswählen? Jemand wie er, mit solch einer schrecklich arroganten Gesinnung, ist für das Erfüllen dieser Pflicht schlichtweg ungeeignet. Vielleicht sollte ich seine Probleme meinem Leiter berichten und meinen Leiter entscheiden lassen, ob er sich für diese Pflicht eignet. Es wird wohl das Beste sein, wenn mein Leiter ihn woandershin versetzt.“ Als ich darüber nachdachte, erkannte ich, dass mein Zustand falsch war. Ich wusste nicht genug über diesem Bruder, und mir war klar, dass ich nicht so leichtfertig Urteile über ihn fällen durfte, sondern dass ich ihn fair behandeln sollte. Allerdings dachte ich nur über diese Dinge nach und reflektierte in dieser Angelegenheit nicht weiter über mich selbst. Ich suchte auch nicht nach der Wahrheit, um meine eigene Verdorbenheit zu beseitigen, sondern ärgerte mich stattdessen weiterhin über diesen Bruder.

Eines Tages schlug mein Leiter vor, mit Leitern und Mitarbeitern aus allen anderen Kirchen Ideen auszutauschen, um darüber zu diskutieren, wie wir die Grundsätze zum Verfassen von Artikeln erfassen und diese Arbeit vornehmen konnten. Ich stimmte zu, war daraufhin allerdings unglaublich nervös. Es würde das erste Mal sein, dass ich an einer Online-Versammlung teilnahm, um mit Leitern der mittleren Ebene und Mitarbeitern Ideen auszutauschen. Außerdem war ich nicht sehr gut darin, mich auszudrücken, und war besorgt, dass ich nicht in der Lage sein würde, deutlich Gemeinschaft zu führen, und dass ich unangenehm peinlich auffallen würde, weshalb mich diese Aussicht quälte. Am Vortag der Online-Versammlung erhielt ich jedoch plötzlich eine Nachricht dieses Bruders, in der er mich fragte, ob er an der Versammlung teilnehmen könne. Nachdem ich seine Nachricht gelesen hatte, rastete ich fast aus und dachte: „Du hast schon mehrere Male an Versammlungen teilgenommen, um Ideen auszutauschen, und hast nie einen unserer Vorschläge angenommen. Welchen Sinn hat es also, dass du an dieser teilnimmst? Ich fühle mich wegen dieser Versammlung bereits stark unter Druck. Wenn du mir morgen eine schwierige Frage stellst, wirst du das Ganze nur noch unerträglicher für mich machen.“ Als ich mir vorstellte, wie er am nächsten Tag an der Versammlung teilnahm, wusste ich, dass ich ihn wirklich auf keinen Fall dort haben wollte. Ich überlegte, was ich sagen sollte, damit er nicht daran teilnehmen wollte. Ich grübelte eine Weile, was ich sagen sollte, konnte aber keinen passenden Grund finden, also sagte ich unverblümt: „Der Inhalt dieser Versammlung ist so ziemlich der gleiche wie bei unserem letzten Treffen. Du brauchst nicht teilzunehmen.“ Ich dachte, dass er auf diese Antwort nichts weiter erwidern würde. Zu meiner Überraschen schickte er noch eine Nachricht, in der es hieß: „Ich habe morgen etwas Zeit und ich würde gerne hören, was alle besprechen werden.“ Als ich diese Nachricht las, war ich sehr verärgert. Aber ich hatte keinen Grund, ihm die Teilnahme zu verweigern. Mir blieb nur, widerwillig zuzustimmen. Trotzdem zögerte ich, ihn zur Gruppe hinzuzufügen. Ich dachte: „Du bist so ein Ärgernis! Warum kann ich dich nicht loswerden? Werden wir bei dieser Versammlung etwas erreichen können, wenn du dabei bist? Versucht du mir absichtlich alles zu erschweren?“ Ich dachte weiter über einen Grund nach, der ihn von seiner Teilnahme abhalten würde. Ich zog sogar in Erwägung, ihn als Freund zu entfernen, dachte aber dann: „In Ordnung, du nimmst teil. Wenn du genauso unangenehm und spitzfindig bist wie bei der letzten Versammlung, dann werden alle sehen, wie arrogant und eingebildet du bist, und niemand wird viel von dir halten …“ Genau in diesem Moment bemerkte ich, dass meine Vorurteile gegen ihn sich in Hass verwandelt hatten und dass ich nur meine bösen Absichten zum Ausdruck brachte. Wenn ich zuließ, dass sich diese Situation weiterentwickelte, dann wollte ich gar nicht wissen, wie ich diesen Bruder behandelt hätte. Also betete ich eilig und rief zu Gott. Ich bat Ihn, mein Herz zu beschützen. Sobald ich mich beruhigt hatte, fing ich an, darüber nachzudenken, weshalb ich so heftig reagiert hatte, als mir etwas begegnete, was nicht mit meinen eigenen Vorstellungen übereinstimmte, weshalb ich keine Stimme, die sich mir widersetzte, akzeptieren konnte und weshalb ich so starke Vorurteile diesem Bruder gegenüber entwickelt hatte.

Während ich suchte, las ich eine Textstelle aus einem gemeinschaftlichen Austausch: „Die Art, wie Führungskräfte die Brüder und Schwestern behandeln, die sie unsympathisch finden, die sich ihnen entgegenstellen und die eine völlig andere Meinung vertreten, ist eine sehr ernste Angelegenheit und sollte mit Vorsicht gehandhabt werden. Wenn sie den Zugang zur Wahrheit nicht gefunden haben, werden sie, konfrontiert mit diesem Problem, zum Schlag gegen die jeweilige Person ausholen. Diese Handlungsweise offenbart genau das Verhalten des großen roten Drachen, der sich Gott widersetzt und Ihm die Treue gebrochen hat. Wenn die Führungskraft jemand ist, der nach der Wahrheit strebt, über Einsicht und Gewissen verfügt, dann wird sie die Wahrheit suchen und ordnungsgemäß damit umgehen. … Wir als Menschen müssen gerecht und fair sein. Als Führungskräfte müssen wir gemäß den Worten Gottes handeln, um Zeugnis von Ihm ablegen zu können. Wenn wir gemäß unserem eigenen Willen handeln, dann lassen wir unserer eigenen verwerflichen Gesinnung freien Lauf, und das wäre dann ein schrecklicher Misserfolg.“ (der gemeinschaftliche Austausch von Oben) Diese Gemeinschaft bewegte mich zutiefst. Ich dachte an den Grund, weshalb ich diesem Bruder gegenüber so widerständig und so abgeneigt gewesen war – so sehr, dass ich sogar begonnen hatte, ihn zu hassen. Lag es nicht einfach daran, dass er den Gemeinschaften, die ich führte, nicht zustimmte und andere Vorschläge vorbrachte, die mich mein Gesicht verlieren ließen? Lag es nicht einfach daran, dass ich sah, wie er sich so aktiv in der Gruppe engagierte und die Zustimmung aller gewann, und dass ich deshalb das Gefühl hatte, er habe mir die Schau gestohlen? Am Anfang hatten wir Brüder und Schwestern miteinander gearbeitet, um unsere Pflicht zu erfüllen. Wegen unserer verschiedenen Kaliber und Verständnisse war es normal, bei gewissen Angelegenheiten verschiedener Meinung zu sein. Dieser Bruder brachte nur seine eigenen Ansichten zum Ausdruck – er hegte keine bösen Absichten. Trotzdem wollte ich ständig, dass er auf mich hörte und sich mir fügte. Ich wollte, dass er mit mir einer Meinung war und alles akzeptierte, was ich sagte, und er durfte auf keinen Fall irgendetwas anderes als ich sagen. Als seine Handlungen meine Selbstachtung und meine Position berührten, kam Widerstand in mir auf, in dem Ausmaß, dass ich ihn sogar ausschloss und nicht wollte, dass er an der Versammlung teilnahm. Und wenn ich ihm gestattete teilzunehmen, dann nur deshalb, weil ich wollte, dass er sich blamierte. Ich analysierte diese Gedanken und Ideen und sah, dass alles, was ich zum Ausdruck gebracht hatte, eine boshafte und arrogante satanische Gesinnung war. Meine Handlungen waren tatsächlich derart abscheulich und hässlich gewesen!

Danach las ich folgenden gemeinschaftlichen Austausch: „Wer du auch sein magst, solange du ihnen nicht zustimmst, wirst du zum Ziel ihrer Bestrafung – was für eine Gesinnung ist das? Ist es nicht die gleiche wie die des großen roten Drachen? Der große rote Drache strebt Vorherrschaft über alles an und betrachtet sich selbst als das Zentrum aller Dinge: ‚Wenn du mir nicht zustimmst, dann werde ich dich bestrafen; wenn du es wagst, dich mir zu widersetzen, dann werde ich das Militär einsetzen, um dich zu unterdrücken.‘ Das sind die Strategien des großen roten Drachen, und die Gesinnung des großen roten Drachen ist die Satans, des Erzengels. Es gibt manche Menschen, die, sobald sie zu Leitern oder zu Arbeitern werden, anfangen, die Strategien des großen roten Drachens umzusetzen. Wie tun sie das? ‚Ich bin jetzt ein Leiter, und meine erste Pflicht ist es, alle dazu zu bringen, mir zu gehorchen, im Herzen und mit Worten; erst dann kann ich meine offizielle Arbeit beginnen‘.“ („Predigten und gemeinschaftlichem Austausch über den Eintritt in das Leben“) „Wenn ein Bruder oder eine Schwester sich einer Ansicht über jemanden anschließt oder eine Meinung über jemanden hat, der wirklich im Besitz der Wahrheit ist und die Wahrheit annehmen und diese in die Praxis umsetzen kann, oder wenn sie feststellen, dass diese Person Schwachpunkte aufweist und Fehler macht, und sie sie zurechtweisen, kritisieren oder sie zurechtstutzen und sich mit ihr befassen, wird diese Person sie dann nicht letztendlich hassen? Diese Person muss der Sache zunächst nachgehen und überlegen: ‚Ist das, was du sagst, richtig oder nicht? Entspricht es den Tatsachen? Wenn es den Tatsachen entspricht, dann werde ich es akzeptieren. Wenn das, was du sagst, nicht den Tatsachen entspricht, ich aber sehen kann, dass du kein böser Mensch bist, dann bist du ein Bruder oder eine Schwester, dann werde ich nachsichtig sein, und ich werde dich richtig behandeln‘.“ („Predigten und gemeinschaftlichem Austausch über den Eintritt in das Leben“) Diesem gemeinschaftlichen Austausch entnahm ich, dass der große rote Drache, seit er an die Macht kam, weder jemals die Interessen gewöhnlicher Menschen berücksichtigt hat, noch jemals darüber nachdenkt, wie man das Land gut verwaltet oder wie man dem chinesischen Volk ermöglichen kann, ein glückliches Leben zu führen. Stattdessen gilt alles, was er tut, dem Schutz seiner eigenen Position und Macht. Damit er permanent über das Volk herrschen und die Menschen weiterhin fest in seinem Griff unter Kontrolle halten kann, setzt er eine Politik einer einheitlichen Ideologie und einer einheitlichen Stimme in Kraft. Er verbietet dem Volk, gegensätzliche Ansichten zu haben und sich ihm zu verweigern. Sofern eine Idee von ihm selbst vorgebracht und verteidigt wird, muss jeder sie akzeptieren, sei sie nun richtig oder falsch, und jeder muss ihr hundertprozentig zustimmen. Wenn ihr irgendjemand nicht zustimmt oder sich ihr widersetzt, wird er ihn töten und Sanktionen über ihn verhängen, um dem satanischen Gesetz zu folgen, das lautet: „Lass diejenigen gedeihen, die mir gehorchen, und diejenigen umkommen, die sich mir widersetzen.“ Jeder, der einen Einwand erhebt, gilt als Krebsgeschwür, das herausgeschnitten werden muss, und er ist erpicht, alle, die sich ihm widersetzen, so schnell wie möglich zu töten und sie bis in die Wurzeln zu zerstören. Das Massaker an Studenten auf dem Tiananmen-Platz am 4. Juni 1989 ist ein typisches Beispiel. Diese Studenten protestierten nur gegen Korruption und verteidigten die Demokratie, wurden von der KPCh jedoch als Feind betrachtet. Die KPCh bezeichnete die Studentenbewegung als gegenrevolutionären Aufstand und beschloss, eine blutige Unterdrückung der Studenten zu verordnen. Als ich mein eigenes Verhalten mit dem des großen roten Drachen verglich, wurde mir klar, dass die Natur, die ich zum Ausdruck gebracht hatte, genau die des großen roten Drachen war. Ich war ein verdorbener Mensch, und meine Gesinnung hatte sich keineswegs geändert. Ich verfügte noch nicht einmal über die geringste Wirklichkeit der Wahrheit und die Ansichten, die ich vorbrachte, waren nicht unbedingt immer richtig. Ich wollte immer, dass andere auf mich hörten und mir, ohne zu fragen, gehorchten. Anderenfalls hatte ich die Nase voll von ihnen und mied sie, und zwar so sehr, dass wir unversöhnlich wurden. Ich ließ mir alle möglichen Mittel einfallen, um sie loszuwerden – ich war so böse und ohne jede Menschlichkeit! Ich dachte daran, wie die Kirche Vorkehrungen für die Brüder und Schwestern und mich getroffen hatte, damit wir gemeinsam unsere Pflicht erfüllten, sodass wir von den Stärken des anderen lernen, harmonisch zusammenarbeiten und gemeinsam unserer Pflicht nachkommen konnten, um Gott zufriedenzustellen. Und doch hatte ich überhaupt nicht an diese Dinge gedacht, sondern nur darauf geachtet, ob ich imstande sein würde, meine eigene Position beizubehalten, ob meine Selbstachtung und Würde verletzt werden würden und ob mir alle anderen zuhören würden oder nicht. Wer anderer Ansicht war als ich, den schloss ich aus und unterdrückte ihn – ich hatte mich wirklich wie ein Bandit verhalten, der als Herr über seinen eigenen Hügel herrscht. Wie hätte ich Gott auf diese Weise mit dem Erfüllen meiner Pflicht zufriedenstellen können? Ich beging nur Böses und widersetzte mich Gott! Als ich an diese Dinge dachte, schämte ich mich sogar noch mehr; ich erkannte, dass ich so arrogant und hochmütig war, dass ich dieselbe Disposition hatte wie der große rote Drache und dass auch ich zu all den Dingen, die der große rote Drache tat, überaus imstande war. Erst dann sah ich, dass ich in der Tat der Abkömmling des großen roten Drachen war und dass ich voll von den Giften des großen roten Drachen war. Wenn ich nicht nach einer Veränderung meiner Disposition strebte, dann würde ich unfreiwilling Dinge tun, die Gottes Werk unterbrechen und stören. Am Ende würde Gott mich dafür, dass ich Seine Disposition beleidigt hatte, bestrafen und verfluchen. In diesem Augenblick fing ich an, Gottes Willen und Seine guten Absichten zu verstehen. Wenn diese Situation mich nicht heimgesucht hätte, wäre ich völlig unfähig gewesen, zu erkennen, dass ich sowohl das Wesen des großen roten Drachen besaß – das arrogant und hochmütig war und das nach Vorherrschaft über alles strebte – als auch eine Gott widerstrebende satanische Natur. Gleichzeitig wurde mir Folgendes klar: dass Gott diese Art von Situation verfügt hatte, war der beste Schutz für jemanden wie mich, der so arrogant und hochmütig war und sich für so überlegen hielt. Wenn mich alle Brüder und Schwestern unterstützt und mir zugestimmt hätten und niemand irgendeinen Einwand erhoben hätte, dann wäre ich noch arroganter und hochmütiger geworden und hätte andere dazu gebracht, mir zu folgen und sich mir in allen Belangen zu fügen; ich hätte mich an Gottes Platz gestellt, ohne mir dessen bewusst zu sein, mein eigenes Königreich regiert und schließlich Gottes Disposition verletzt, bis Gott mich hassen und zurückweisen würde. Als ich diese Dinge begriff, brachte ich Gott aus tiefstem Herzen Dank und Lobpreis dar. Ich ließ auch von meinen Vorurteilen und Meinungen über diesen Bruder ab. Ganz gleich, wie diese Versammlung zum Austausch von Ideen verlaufen würde, ich war gewillt, meine satanische Natur aufzugeben und mich Gottes Orchestrierung und Fügung zu unterwerfen. Ich hätte nie gedacht, dass das Ergebnis dieser Versammlung alle meine Erwartungen übertreffen würde. An jenem Tag verlief die Versammlung unter Gottes Führung reibungslos, und als ich mit jenem Bruder Ideen austauschte, konnten wir einen gemeinsamen Nenner finden und die Schwächen des anderen ausgleichen. Wir vertrauten auf Gottes Führung und brachten die Versammlung problemlos zum Abschluss.

Dadurch, dass Gott mich entlarvte, erkannte ich schließlich, dass ich in der Tat ein Abkömmling des großen roten Drachen war und dass die Gifte des großen roten Drachen seit langem zu meinem Leben geworden waren. Wenn ich diese verdorbenen Gesinnungen nicht abschütteln konnte, dann würde Gott mich am Ende nur verabscheuen und ablehnen. Gott hätte mich ausgejätet, und ich hätte auf ewig meine Chance verwirkt, Errettung zu erlangen. Ich dachte an Gottes Worte, die folgendermaßen lauten: „Als Mein Volk, die ihr im Land des großen roten Drachen geboren wurdet – ihr habt sicherlich nicht nur ein wenig oder einen Teil des Giftes des großen roten Drachen in euch. Deswegen ist dieser Abschnitt Meiner Arbeit in erster Linie auf euch konzentriert. Dies ist ein Aspekt der Bedeutung Meiner Menschwerdung in China.“ („Kapitel 11“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Zuvor wurde gesagt, dass diese Menschen die Nachkommen des großen roten Drachen sind. Tatsächlich, um klar zu sein, sind sie die Verkörperung des großen roten Drachen.“ („Kapitel 36“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Ich verstand aus Gottes Worten letztendlich auch, dass Gottes Werk zur Errettung des Menschen sehr praktisch und weise ist. Gott bringt Seine Worte zum Ausdruck, um die Gifte des großen roten Drachen offenzulegen sowie die satanische Natur, die in unserem Inneren besteht. Dadurch, dass Er die Tatsachen offenbarte, ließ Gott mich etwas Verständnis und Einsicht erlangen, was die Gifte des großen roten Drachen in mir betrifft, woraufhin ich den großen roten Drachen ablehnte und ihm entsagte, um nie wieder durch ihn verdorben zu werden oder durch ihn zu Schaden zu kommen. Ich wusste, dass in mir noch immer viele satanische Philosophien und Grundsätze waren sowie viele Gifte des großen roten Drachen. Doch von diesem Tag an wollte ich nur noch ernsthaft die Wahrheit verfolgen, das Urteil und die Züchtigung von Gottes Worten annehmen, danach streben, mich von allen Giften des großen roten Drachen so schnell wie möglich zu befreien und das Abbild eines Menschen ausleben, um Gottes Herz zu trösten!

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