Wie ich meine Eifersucht überwunden habe

Mai 24, 2026

Von Wang Shen, China

2019 wurde ich zur Teamleiterin des Videoteams gewählt. Ich dachte bei mir: „Ich scheine ziemlich fähig zu sein, sonst hätten sie mich nicht gewählt.“ Gleichzeitig nahm ich mir fest vor, meine Pflicht mit ganzem Herzen gut auszuführen. Damals waren die 3D-Fähigkeiten von Schwester Xiao Ya besonders herausragend, weshalb sich bei technischen Problemen alle an sie wandten. Als ich sah, wie sich alle ständig um Xiao Ya versammelten, um ihr Fragen zu stellen, versetzte mir das einen kleinen Stich, aber ich hatte mich noch im Griff. Schließlich war mein Spezialgebiet 2D-Animation und ich verstand nicht viel von 3D-Technik, also war es normal, dass die Leute sie um Hilfe baten. Außerdem stellte mir Schwester Su Jie oft technische Fragen, was die Sache für mich wieder ausglich. Doch später fingen die Schwestern an, nicht nur wegen technischer Fragen zu Xiao Ya zu gehen, sondern auch, um über Probleme und Schwierigkeiten in ihrem Lebenseintritt Gemeinschaft zu halten. Da stieß mir die Sache richtig sauer auf. „Ich bin die Teamleiterin, warum kommt denn niemand zu mir? Halten sie mich für nicht so gut wie Xiao Ya? Warum haben sie mich dann überhaupt zur Leiterin gewählt? Bringt mich das nicht einfach in eine peinliche Lage?“ Jedes Mal, wenn ich sah, wie die Schwestern Gemeinschaft hielten, wollte ich dazukommen, aber als ich sah, wie sie sich alle um Xiao Ya versammelt hatten, überlegte ich es mir sofort anders. „Du stehst ja schon im Mittelpunkt. Wenn ich als Teamleiterin jetzt auch noch dazukäme, würdest du dann nicht noch heller strahlen und kompetenter wirken, während ich noch unbedeutender aussehen würde?“ Also drehte ich mich um und ging in ein anderes Zimmer, um allein meine geistliche Andacht zu halten. Von draußen hörte ich gelegentlich Xiao Yas Lachen, und es klang in meinen Ohren besonders schrill, als ob sie absichtlich mit ihrem „Ansehen“ prahlen würde. Danach wurde ich immer unzufriedener mit ihr. „Ich bin hier ganz klar die Teamleiterin, und trotzdem dreht sich alles um dich. Wie soll ich da mein Gesicht wahren? Du nimmst nicht einmal Rücksicht auf meine Gefühle. Du hättest mich wenigstens einladen können, einfach nur, um mir eine Möglichkeit zu geben, mein Gesicht zu wahren! Ich sehe doch, dass du mich als deine Teamleiterin überhaupt nicht respektierst.“ Später fragte ich mich, ob die Leute vielleicht zu mir kommen würden, um über ihre Probleme Gemeinschaft zu halten, wenn mein gemeinschaftlicher Austausch bei den Versammlungen erhellender wäre. So könnte ich mein Ansehen wiederherstellen. Also zerbrach ich mir bei den Versammlungen den Kopf darüber, wie mein gemeinschaftlicher Austausch hervorstechen könnte, aber je mehr ich es versuchte, desto leerer wurde mein Kopf. Mein Austausch war trocken und fade, und danach kam immer noch niemand zu mir, um Gemeinschaft zu halten. Allmählich entwickelte ich eine negative Einstellung gegenüber den anderen Schwestern. Ich wollte nicht mit ihnen reden und besonders Xiao Ya wollte ich am liebsten gar nicht mehr beachten. Ich sprach nur widerwillig mit ihr, wenn es absolut notwendig war, über die Arbeit zu sprechen, und selbst dann tat ich es mit steinerner Miene und in einem sehr kühlen Ton. Als Xiao Ya mich so sah, traute sie sich nicht, mit mir zu reden.

Eines Abends versammelten sich wieder alle um Xiao Ya, um Fragen zu stellen, und sogar Su Jie gesellte sich zu ihnen. Als ich sie reden und lachen sah, während sie diskutierten, fühlte ich mich plötzlich ausgeschlossen und dachte, Xiao Ya täte es absichtlich, um mich zu provozieren. Je mehr ich darüber nachdachte, desto wütender wurde ich. Kurze Zeit später stellte mir Xiao Ya eine Frage. Ich hatte nicht die Absicht, ihr zu antworten, also tat ich so, als hätte ich nichts gehört. Sie fragte noch einmal, und ich fuhr sie sehr schroff an. Xiao Ya war etwas verdutzt und fragte: „Was ist los?“ Ich erwiderte wütend: „Nichts!“ Als Xiao Ya mich so sah, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich wieder auf ihren Platz zu setzen. Ich fühlte mich so gekränkt und innerlich erdrückt, dass ich in ein anderes Zimmer ging und anfing zu weinen. Xiao Ya kam herüber, um nach mir zu sehen, aber ich ignorierte sie, denn für mich war sie an all meinem Schmerz schuld. Danach begann ich, insgeheim in meinem Herzen mit ihr zu wetteifern. Jeden Morgen während unserer geistlichen Andacht meldete ich mich sofort kurz zu Wort, sobald die anderen Schwestern mit ihrem gemeinschaftlichen Austausch fertig waren, doch wenn Xiao Ya mit ihrem fertig war, blieb ich vollkommen stumm. Ich dachte bei mir: „Ich lasse dich einfach ins Leere laufen und zeige dir, wie es sich anfühlt, in eine peinliche Lage gebracht zu werden.“ Wenn wir über die Arbeit sprachen, brachte ich schnell meine Meinung ein, nachdem andere gesprochen hatten, aber wenn Xiao Ya ausgeredet hatte, tat ich so, als hätte ich nichts gehört, und zeigte ihr die kalte Schulter. Mein ganz unterschiedliches Verhalten gegenüber Xiao Ya und den anderen Schwestern führte dazu, dass sich auch die anderen allmählich etwas eingeschränkt fühlten. Sie trauten sich bei Arbeitsbesprechungen nicht mehr, ihre Meinung frei zu äußern, was zu geringer Effizienz und schlechten Ergebnissen bei unseren Versammlungen führte. Ich hatte gehofft, Xiao Ya damit einen Dämpfer zu verpassen, aber es stellte sich heraus, dass ihr das gar nicht wirklich etwas ausmachte. Ihr Verhältnis zu allen war immer noch großartig, und die anderen wandten sich weiterhin mit ihren Problemen an sie. Das machte mich sehr wütend. Später ergriff ich nicht mehr die Initiative, um Angelegenheiten bezüglich unserer Pflicht zu besprechen. Ich wollte nicht mit Xiao Ya reden und ich wollte mich auch nicht mit den anderen Schwestern befassen. Ich blieb jeden Tag für mich und fühlte mich innerlich unglaublich bedrückt und elend.

Für eine gewisse Zeit danach hatte ich jeden Abend nach dem Abendessen ziemliche Blähungen, und es war äußerst unangenehm. Ich versuchte alle möglichen Mittelchen, aber nichts half. Eines Abends erinnerten mich sowohl Xiao Ya als auch die Gastgeber-Schwester daran, dass ich über mich selbst nachdenken und meine Lektionen lernen müsse, wenn ich so eine Krankheit bekäme. Erst dann betete ich zu Gott und bat Ihn, mich zu erleuchten und zu führen, damit ich mich selbst erkennen konnte. Während ich betete, zogen die Szenen meines Neides auf Xiao Ya eine nach der anderen vor meinem geistigen Auge vorbei, und mir wurde klar, dass ich über dieses Problem nachdenken musste.

Während meiner geistlichen Andacht las ich einige von Gottes Worten und erlangte eine gewisse Erkenntnis über meinen Zustand. Der Allmächtige Gott sagt: „Manche Menschen haben immer Angst davor, dass andere besser sind als sie oder über ihnen stehen, dass andere Anerkennung bekommen, während sie selbst unbeachtet bleiben. Das führt dazu, dass sie andere angreifen und ausgrenzen. Sind sie damit nicht neidisch auf talentierte Menschen? Ist das nicht egoistisch und verachtenswert? Was für eine Art von Disposition ist das? Das ist eine bösartige Disposition! Wer nur an seine eigenen Interessen denkt und nur seine eigenen egoistischen Begierden zufriedenstellt, ohne an andere zu denken oder Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus zu nehmen, hat eine schlechte Disposition, und Gott mag solche Menschen nicht. Wenn du wahrhaft Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen kannst, wirst du andere Menschen gerecht behandeln können. Wenn du einen guten Menschen empfiehlst und ihm ermöglichst, sich in einer Pflicht zu üben und sie auszuführen, und damit Gottes Haus eine talentierte Person hinzufügst, wird das deine Arbeit nicht erleichtern? Wirst du dann bei deiner Pflicht nicht hingebungsvoll sein? Das ist eine gute Tat vor Gott; es ist das Minimum an Gewissen und Vernunft, das jene, die als Leiter dienen, besitzen sollten. Diejenigen, die fähig sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, können die Überprüfung Gottes in allem, das sie tun, akzeptieren. Wenn du Gottes Überprüfung akzeptierst, wird dein Herz auf den rechten Weg geführt. Wenn du immer nur Dinge tust, damit andere sie sehen, und immer Lob und Bewunderung von anderen ernten willst und Gottes Überprüfung nicht akzeptierst, ist Gott dann noch in deinem Herzen? Solche Menschen haben kein gottesfürchtiges Herz. Tu nicht immer Dinge für dich selbst und berücksichtige nicht ständig deine eigenen Interessen; berücksichtige nicht die Interessen des Menschen, und denke nicht über deinen eigenen Stolz, Ruf und Status nach. Du musst zuerst an die Interessen von Gottes Haus denken und sie zu deiner Priorität machen. Du solltest auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen und damit beginnen, indem du darüber nachsinnst, ob es bei der Ausführung deiner Pflicht Unreinheiten gab oder nicht, ob du treu gewesen bist, deinen Verantwortungen nachgekommen bist und alles gegeben hast, sowie ob du von ganzem Herzen über deine Pflicht und die Arbeit der Kirche nachgedacht hast oder nicht. Du musst über diese Dinge nachdenken. Wenn du häufig über sie nachdenkst und sie begreifst, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, erkannte ich, dass ich in einem Zustand des Neids gelebt hatte. Seit Xiao Ya angekommen war, brachte es mich aus dem Gleichgewicht, wenn ich sah, wie sich alle mit ihren Problemen an sie wandten und nicht an mich, die Teamleiterin. Ich hatte das Gefühl, sie hätte mir das Rampenlicht gestohlen, und ich war neidisch und nachtragend. Um meine sogenannte Würde als Teamleiterin zu wahren, zerbrach ich mir bei den Versammlungen den Kopf darüber, wie mein gemeinschaftlicher Austausch mehr Tiefgang bekommen könnte, damit die Schwestern zu mir aufschauen würden. Auf diese Weise würden sie zu mir kommen, um über Probleme oder Schwierigkeiten in ihrem Lebenseintritt Gemeinschaft zu halten und diese zu lösen. Aber je mehr ich es versuchte, desto weniger gelang es mir, überhaupt über etwas Gemeinschaft zu halten. Danach dachte ich nicht über mich selbst nach; stattdessen wurde mein Groll gegen Xiao Ya noch stärker. Ob bei Versammlungen oder Arbeitsbesprechungen, ich reagierte begeistert auf alles, was jemand anderes sagte, aber immer wenn Xiao Ya sprach, zeigte ich ihr die kalte Schulter und schuf absichtlich peinliche Stille, um sie in eine unangenehme Lage zu bringen. Es war meine indirekte Art, sie anzugreifen und auszuschließen. Zu meiner Überraschung blieb das Verhältnis aller zu Xiao Ya jedoch großartig. Ich wurde so wütend, dass ich mit niemandem mehr reden wollte und meine Frustrationen sogar an meiner Pflicht ausließ. Neidisch auf die zu sein, die fähiger waren als ich, hatte mich engstirnig und kleinlich gemacht; ich konnte es nicht ertragen zu sehen, dass andere besser waren als ich. Sobald ich jemanden sah, der stärker war als ich, versuchte ich mit allen Mitteln, ihn anzugreifen und auszuschließen. Wenn ich nicht meinen Willen bekam, stimmte mich das negativ und ich fing an, nachlässig zu werden und meine Pflicht zu vernachlässigen. Ich vernachlässigte vollkommen meine eigentliche Aufgabe! In Wirklichkeit hatte Xiao Ya gute Fachkenntnisse und sie konnte über die Wahrheit Gemeinschaft halten, um Probleme zu lösen. Es war sowohl für unsere Pflicht als auch für den Lebenseintritt der Schwestern von Vorteil, wenn sie sich mit ihren Problemen an sie wandten. Gott hat Menschen, die besser sind als ich, an meine Seite gestellt, damit wir von den Stärken des anderen lernen können, um unsere eigenen Schwächen auszugleichen, und uns gegenseitig helfen, unsere Pflicht gut zu tun, wobei ich gleichzeitig selbst weiter wachsen kann. Ich sollte mit Xiao Ya zusammenarbeiten, nicht neidisch auf sie sein oder sie ausschließen. Danach öffnete ich mich allen und hielt Gemeinschaft über meinen Zustand des Neids auf Xiao Ya während dieser Zeit. Nicht nur, dass Xiao Ya es mir nicht übel nahm, sie fand auch einige von Gottes Worten, um mir zu helfen. Ich fühlte mich so beschämt und ein wenig reumütig, und dachte, dass ich anfangen müsse, gut mit ihr zusammenzuarbeiten, um unsere Pflicht zu erfüllen. Unerwarteterweise verschwand mein Blähbauch von diesem Tag an. Als ich danach sah, wie sich alle um Xiao Ya versammelten und Fragen stellten, fühlte ich mich nicht mehr so schlecht, und ich konnte harmonisch mit meinen Schwestern zusammenarbeiten.

Da meine Erkenntnis über meine verdorbene Disposition zu oberflächlich war, verfiel ich nach einer Weile in meine alten Verhaltensmuster. Als ich sah, wie ein paar Schwestern sich immer um Xiao Ya versammelten und Fragen stellten, begann mein Verlangen nach Status wieder hochzukommen. Zu dieser Zeit hatte An Jie wegen einiger Probleme ein Vorurteil gegen Xiao Ya entwickelt. Ich hätte helfen sollen, das Problem zu lösen und die Kluft zwischen ihnen zu überwinden. Aber während ich scheinbar mit An Jie Gemeinschaft hielt, nutzte ich unseren Austausch tatsächlich als Gelegenheit, um absichtlich auf Xiao Yas Fehler hinzuweisen. Dies führte dazu, dass An Jies Vorurteil gegen Xiao Ya noch stärker wurde, und danach hörte An Jie auf, mit ihren Problemen zu Xiao Ya zu gehen, und kam stattdessen zu mir. Jedoch versammelten sich immer zwei Schwestern um Xiao Ya, also war ich im Vergleich immer noch im Nachteil. Dann dachte ich mir eine Taktik aus: „Wenn ich nur so tue, als würde ich meinen Stolz vor ihr herunterschlucken, und wir uns ‚versöhnen‘, wird sie meine Arbeit unterstützen. Wäre mein Status als Teamleiterin dann nicht gesichert?“ Also sagte ich zu Xiao Ya: „Schau, auch wenn ich die Teamleiterin bin, bin ich in vielerlei Hinsicht nicht so gut wie du. Im Grunde bist du wie eine Teamleiterin, dir fehlt nur der Titel. Lass uns von nun an zusammenarbeiten, um die Arbeit des Teams gut zu erledigen.“ Danach ergriff ich die Initiative, um alles, was unsere Pflicht betraf, mit Xiao Ya zu besprechen. Immer wenn sie Ideen oder Vorschläge zu unserer Pflicht hatte, fragte sie auch von sich aus zuerst nach meiner Meinung, und dann tauschte ich mich mit den anderen Schwestern darüber aus. Als ich sah, wie Xiao Ya mich von sich aus zu allem konsultierte, frohlockte ich innerlich. „Endlich habe ich meine Rivalin zu meiner Untergebenen gemacht und mir die Oberhand gesichert.“ Und einfach so „arbeiteten wir harmonisch“ für eine lange Zeit zusammen. Später wurde ich wegen einer Änderung meiner Pflichtzuweisung von Xiao Ya getrennt.

Nicht lange danach las ich zufällig eine Passage von Gottes Worten, die entlarvt, wie Antichristen Leute mit anderen Ansichten angreifen und ausschließen, und ich musste sofort daran denken, wie ich mich zuvor verhalten hatte. Der Allmächtige Gott sagt: „Ein Antichrist hat viele Methoden und Möglichkeiten, um Andersdenkende anzugreifen und auszugrenzen. Neben öffentlicher Konfrontation und Ablehnung gehört es zu seinen wirksamsten Methoden, Andersdenkende zu umgarnen und anzuwerben und sie alle dazu zu bringen, auf ihn zu hören. Wenn Andersdenkende nicht hören, wird der Antichrist sie genauso unterdrücken, sie niederhalten und sie in Verruf bringen, wie es Nichtgläubige bei politischen Gegnern tun. So niederträchtig und grausam sind Antichristen. Manchmal jedoch werden Antichristen eine sanftere Herangehensweise nutzen, um Menschen zu umgarnen. Wenn da beispielsweise ein Andersdenkender ist, dessen Meinung nicht mit ihrer übereinstimmt, werden sie sich ansehen, was dieser Person gefällt und wo ihre Schwachstellen liegen. Sie werden alle möglichen verachtenswerten Mittel einsetzen, um sie gefügig zu machen, oder sie werden dem Andersdenkenden ihre Unterwürfigkeit vorgaukeln und ihre Fehler vor ihm zugeben oder alles Erdenkliche tun, um dem Andersdenkenden Vorteile zu verschaffen und ihn zufriedenzustellen, oder vielleicht bringen sie seine engen Freunde dazu, den Andersdenkenden zu überreden, und dann tun sie so, als würden sie mit diesem Andersdenkenden über die Wahrheit Gemeinschaft halten, und sagen: ‚Dass wir uns in Bezug auf die Kirchenarbeit zusammentun, ist einfach perfekt; wir können uns diese Kirche in Zukunft fifty-fifty teilen. Obwohl ich der Leiter bin, werde ich auf deine Vorschläge hören, welche das auch immer sind. Tatsächlich bin ich es, der mit dir zusammenarbeiten wird.‘ Wenn der Andersdenkende ein Mensch ist, der die Wahrheit nicht versteht, dann wird es für den Antichristen leicht sein, ihn anzuwerben. Diejenigen, die die Wahrheit verstehen, werden das durchschauen und sagen: ‚Der da ist wirklich ein Ränkeschmied; er greift nicht offen an, sondern benutzt einen Trick – statt mit einer harten Taktik kommt er sanft daher.‘ Für einen Antichristen ist der Andersdenkende eine Bedrohung für den eigenen Status und die eigene Macht. Wer auch immer ihren Status und ihre Macht bedroht, ganz gleich, wer es sein mag – Antichristen werden alles daransetzen, sich um diejenigen ‚zu kümmern‘. Wenn diese Menschen tatsächlich nicht gefügig gemacht oder angeworben werden können, dann werden die Antichristen sie zu Fall bringen oder entfernen. Letztendlich werden die Antichristen ihr Ziel erreichen, die absolute Macht innezuhaben und sich selbst Gesetz zu sein. Das ist eine der Techniken, die Antichristen für gewöhnlich einsetzen, um ihren Status und ihre Machtposition zu erhalten – Andersdenkende werden von ihnen angegriffen und ausgegrenzt(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 2: Andersdenkende werden von ihnen angegriffen und ausgegrenzt). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, war ich schockiert. Ist das nicht derselbe Trick, den ich damals bei Xiao Ya angewendet hatte? Mir wurde klar: Als ich so tat, als würde ich meinen Stolz vor ihr herunterschlucken, versuchte ich eigentlich, sie für mich zu gewinnen; das ist eigentlich eine Methode, um Leute mit anderen Ansichten anzugreifen und auszuschließen. Als ich an diese Zeit zurückdachte, sah ich, dass sich immer Schwestern um Xiao Ya versammelten, und alle – ob sie nun Arbeitsprobleme oder Schwierigkeiten bei ihrem Lebenseintritt hatten – gerne zu ihr gingen. Ich hatte das Gefühl, ich könnte niemals gegen sie gewinnen. Also wählte ich einen sanfteren Ansatz, um meinen Status als Teamleiterin zu sichern. Ich tat absichtlich so, als würde ich mich vor ihr demütigen, und sagte Dinge wie „Ich bin nicht so gut wie du“ und „Im Grunde bist du wie eine Teamleiterin.“ Oberflächlich betrachtet wirkte ich sehr demütig, aber in Wirklichkeit wollte ich sie auf meine Seite ziehen, sie zu meiner Assistentin machen und sie dazu bringen, bei meiner Arbeit mitzuwirken. Auf diese Weise würde sich alles um mich drehen. Oberflächlich schien es, als wären wir „harmonisch“, aber meine Motive dahinter waren so verachtenswert und schmutzig, und sie sind Gott zuwider. Ich dachte an jene Politiker in der nichtgläubigen Welt, die alle möglichen Methoden anwenden, um mit ihren Rivalen um die Macht zu kämpfen. Sie verleumden entweder ihre Gegner oder nutzen Intrigen, um sie für ihre eigenen Zwecke zu gewinnen. Um meinen eigenen Status zu schützen, hatte auch ich mir den Kopf zerbrochen und war bereit, jedes verachtenswerte und schäbige Mittel einzusetzen. Ist das etwa das Verhalten eines Gläubigen? Ich war nicht anders als ein Ungläubiger! Ich war wirklich widerlich!

Ich begann darüber nachzudenken, warum ich immer mit Xiao Ya konkurrieren musste. Es lag hauptsächlich daran, dass ich das Gefühl hatte, als Teamleiterin müsste ich die Nummer eins unter allen sein und kein Teammitglied dürfte besser sein oder mich übertreffen. Dann sah ich eine Passage aus Gottes Worten: „Egal was du tust, ob es wichtig oder unwichtig ist, wirst du immer jemanden brauchen, der dir hilft, dir Hinweise und Ratschläge gibt oder mit dir zusammenarbeitet. Nur so kannst du sicher sein, dass du Dinge korrekter zum Abschluss bringst, weniger Fehler machst und es weniger wahrscheinlich ist, dass du vom Weg abkommst. Das ist eine gute Sache. Insbesondere Gott zu dienen ist keine kleine Angelegenheit, und wenn du deine verdorbene Disposition nicht beseitigst, könnte dich das in Gefahr bringen! Menschen haben satanische Dispositionen und können sich jederzeit und an jedem Ort gegen Gott auflehnen und sich Ihm widersetzen. Menschen, die nach satanischen Dispositionen leben, können Gott jederzeit leugnen, sich Ihm widersetzen und Ihn verraten. Die Antichristen verstehen das nicht, sie sind sehr dumm und denken: ‚Es war schwer genug, eine Machtposition zu erlangen, warum sollte ich meine Macht mit jemand anderem teilen? Sie anderen zu überlassen bedeutet doch, dass ich dann keine mehr habe, oder etwa nicht? Wie kann ich meine Talente und Fähigkeiten zur Schau stellen, wenn ich keine Macht habe?‘ Sie verstehen nicht, dass es nicht Macht oder Status ist, womit Gott den Menschen beauftragt hat, sondern eine Pflicht. Antichristen akzeptieren nur Macht und Status, sie legen ihre Pflichten beiseite und verrichten keine wirkliche Arbeit. Stattdessen streben sie ausschließlich nach Ruhm, Gewinn und Status und wollen nur eine Machtposition innehaben, Gottes auserwähltes Volk kontrollieren und sich den Vorteilen ihres Status hingeben. Es ist sehr gefährlich, sich so zu verhalten – man widersetzt sich Gott! Jeder, der nur Ruhm, Gewinn und Status verfolgt, anstatt seine Pflicht gut auszuführen, spielt mit dem Feuer und mit seinem Leben. Und wer mit dem Feuer und dem eigenen Leben spielt, kann sich jederzeit selbst ins Verderben stürzen. Als Leiter oder Mitarbeiter dienst du heutzutage Gott, und das ist keine gewöhnliche Sache. Du arbeitest nicht für irgendeine Person, geschweige denn, um deine Rechnungen zu bezahlen und Essen auf den Tisch zu bringen; stattdessen führst du deine Pflicht in der Kirche aus. Insbesondere kam diese Pflicht von Gottes Auftrag. Was bedeutet es dann, sie auszuführen? Dass du dich vor Gott für deine Pflicht verantworten werden musst, ob du sie nun gut erledigst oder nicht; am Ende muss vor Gott Rechenschaft abgelegt werden, es muss ein Ergebnis geben. Der Grund ist, dass du Gottes Auftrag angenommen hast, eine heilige Verantwortung, und es spielt keine Rolle, wie wichtig oder unwichtig diese Verantwortung ist, es handelt sich um etwas Ernsthaftes. Wie ernst? Im Kleinen geht es darum, ob du die Wahrheit in diesem Leben erlangen kannst und wie Gott dich sieht. Im Großen hat es direkten Einfluss auf deine Aussichten und dein Schicksal, auf dein Ende; wenn du Böses tust und dich Gott widersetzt, wirst du verurteilt und bestraft werden. Alles, was du bei der Ausführung deiner Pflicht tust, wird von Gott aufgezeichnet, und Gott hat Seine eigenen Grundsätze und Maßstäbe dafür, wie es bewertet und benotet wird; Gott bestimmt dein Ende auf der Grundlage all dessen, was du bei der Ausführung deiner Pflicht an den Tag legst. Ist das eine ernste Angelegenheit? Das ist es in der Tat! Wenn dir also eine Aufgabe zugewiesen wird, ist es dann deine Privatangelegenheit, diese zu erledigen? (Nein.) Diese Arbeit ist nichts, das du alleine durchführen kannst, aber es ist notwendig, dass du die Verantwortung dafür übernimmst. Du trägst die Verantwortung; du musst diesen Auftrag ausführen. Auf was bezieht sich das? Es bezieht sich auf Zusammenarbeit, darauf, wie du mit anderen bei deinem Dienst zusammenarbeitest, wie du mit anderen zusammenarbeitest, um deine Pflicht auszuführen, wie du mit anderen zusammenarbeitest, um deinen Auftrag zu erledigen, und wie du auf eine Weise mit anderen zusammenarbeiten kannst, die Gottes Willen befolgt. Auf diese Dinge bezieht sich das(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1)). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass meine Brüder und Schwestern mir keinen Status gaben, als sie mich zur Teamleiterin wählten, sondern eine Verantwortung. Ich sollte mit allen harmonisch zusammenarbeiten und jedem, der Stärken hatte, es ermöglichen, diese voll zum Einsatz zu bringen. Unsere Pflicht können wir nur erfüllen, indem wir von den Stärken des anderen lernen, um unsere eigenen Schwächen auszugleichen. Zum Beispiel war Xiao Ya technisch versiert und nahm auch ihren Lebenseintritt ernst. Ich hätte sie ihre Stärken mehr ausspielen lassen sollen. Dies wäre nicht nur für die Arbeit der Kirche von Vorteil gewesen, sondern es wäre auch eine Hilfe für mich bei der Erfüllung meiner eigenen Pflicht gewesen. Aber seit ich Teamleiterin wurde, hatte ich mir auf meinen Status als Teamleiterin viel eingebildet. Den ganzen Tag lang drehten sich meine Gedanken nicht darum, wie ich harmonisch mit allen zusammenarbeiten könnte, um unsere Pflicht gut zu tun; stattdessen war ich besessen von meinem eigenen Status und Image. Ich sah jeden, der mich übertraf, als Rivalen und versuchte auf jede erdenkliche Weise, ihn zu unterdrücken, ohne Rücksicht darauf, ob meine Handlungen ihnen schaden oder den Fortschritt unserer Arbeit beeinträchtigen würden. Wie war das eine Pflichtausführung? Ich störte eindeutig die Arbeit der Kirche! Ich dachte darüber nach, wie Beamte im Land des großen roten Drachen es niemals zulassen, dass ihre Untergebenen sie überstrahlen oder ihnen die Schau stehlen. In dem Moment, in dem sie spüren, dass jemand eine Bedrohung für ihren Status darstellt, unterdrücken und quälen sie ihn und geben keine Ruhe, bis diese Person am Boden liegt. Und es gibt die Antichristen in der Kirche, die um Status kämpfen. Sie betrachten jeden, der besser ist als sie, als einen Dorn im Auge, unterdrücken und schließen ihn aus. Dadurch stören sie ernsthaft die Arbeit von Gottes Haus, ohne jegliche Reue zu zeigen, und werden schließlich aus der Kirche ausgeschlossen. Ich sah, dass die Konsequenzen des Strebens nach Status erschreckend waren! Während meiner Zeit als Teamleiterin konkurrierte ich ständig um Ruhm und Gewinn. Ich hielt an meinem Status als Teamleiterin fest, erfüllte aber meine Pflicht nicht. Ich griff sogar diejenigen an, die besser waren als ich, schloss sie aus und störte die Arbeit der Kirche. Alles, was mir blieb, waren Verfehlungen, die Gott zuwider waren. Ich bereute es aufrichtig. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, wünschte ich mir wirklich, ich hätte harmonisch mit Xiao Ya und den anderen zusammengearbeitet, um unsere Pflicht zu erfüllen.

Später sah ich ein Erfahrungszeugnis-Video, und eine darin zitierte Passage aus Gottes Worten passte perfekt zu meinem Zustand. Der Allmächtige Gott sagt: „Um Macht und Status zu erlangen, versuchen Antichristen in der Kirche als Erstes, das Vertrauen und die Wertschätzung anderer Menschen zu gewinnen, sodass sie mehr Menschen von sich überzeugen und dazu bringen können, zu ihnen aufzusehen und sie zu verehren, um so ihr Ziel zu erreichen, das letzte Wort in der Kirche zu haben und Macht auszuüben. Wenn es darum geht, Macht zu erlangen, sind sie sehr geschickt darin, mit anderen zu konkurrieren und zu rivalisieren. Diejenigen, die nach der Wahrheit streben, diejenigen, die Ansehen in der Kirche genießen, und diejenigen, die von den Brüdern und Schwestern geliebt werden, sind ihre Hauptgegner. Jede Person, die eine Bedrohung für ihren Status darstellt, ist für sie ein Gegner. Sie scheuen sich nicht, mit jedem Menschen zu konkurrieren, der stärker ist als sie; ebenso konkurrieren sie ohne jegliches Mitleid mit Leuten, die schwächer sind als sie. Ihre Herzen sind erfüllt von den Philosophien des Konkurrierens und Kämpfens. Sie glauben, dass die Menschen ohne Konkurrieren und Rivalität keine Vorteile erlangen können und dass sie die Dinge, die sie wollen, nur durch Konkurrieren und Rivalitäten bekommen können. Um Status zu erlangen und eine prominente Position innerhalb einer Gruppe von Menschen einzunehmen, ist ihnen im Wettstreit mit jedem anderen jedes Mittel recht, und sie verschonen absolut niemanden, der eine Bedrohung für ihren Status darstellt. Egal, mit wem sie interagieren, diese Interaktionen sind voller Konkurrieren und Kämpfen, und sie konkurrieren und kämpfen weiter bis ins hohe Alter. Sie sagen oft: ‚Könnte ich diese Person besiegen, wenn ich gegen sie kämpfen würde?‘ Jeder, der redegewandt ist und sich logisch, strukturiert und methodisch äußern kann, wird zum Ziel ihres Neids und ihrer Nachahmung. Noch mehr aber wird diese Person zu ihrem Gegner. Wer nach der Wahrheit strebt und Glauben besitzt, wer die Brüder und Schwestern regelmäßig unterstützen und ihnen helfen kann und es ihnen ermöglicht, Negativität und Schwäche hinter sich zu lassen, wird ebenso ihr Gegner, genau wie jeder, der kompetent in einem bestimmten Fachbereich ist und von den Brüdern und Schwestern geschätzt wird. Jeder, der in seiner Arbeit Ergebnisse erzielt und vom Oberen Anerkennung bekommt, wird für sie natürlich zu einem noch größeren Gegner. … Antichristen wollen nicht zwangsläufig überall, wo sie sind, die höchste Position einnehmen. Immer wenn sie irgendwo hinkommen, werden sie von ihrer Disposition und ihrer Mentalität zum Handeln getrieben. Was ist diese Geisteshaltung? Sie lautet: ‚Ich muss konkurrieren! Konkurrieren! Konkurrieren!‘ Warum gleich dreimal ‚konkurrieren‘, warum nicht nur einmal? (Konkurrieren ist zu ihrem Leben geworden, danach leben sie.) Dies ist ihre Disposition. Sie wurden mit einer höchst arroganten Disposition geboren, die schwer in Schach zu halten ist, nämlich, dass sie sich selbst als die Allerbesten sehen und extrem egoistisch sind. Niemand kann ihre unglaublich arrogante Disposition eindämmen; sie selbst können sie auch nicht kontrollieren. Deshalb dreht sich ihr Leben nur um Kampf und Wettbewerb. Worum kämpfen und wetteifern sie? Natürlich wetteifern sie um Ruhm, Gewinn, Status, Ansehen und ihre eigenen Interessen. Ganz gleich, welche Methoden sie anwenden müssen, solange sich ihnen alle unterwerfen und solange sie Vorteile und Status für sich selbst erhalten, haben sie ihr Ziel erreicht. Ihr Wille, zu konkurrieren, ist kein vorübergehendes Vergnügen; es ist eine Art von Disposition, die einer satanischen Natur entspringt. Sie ist wie die Disposition des großen roten Drachen, der gegen den Himmel kämpft, gegen die Erde und gegen die Menschen. Wenn Antichristen nun innerhalb der Kirche gegen andere kämpfen und mit anderen wetteifern, was wollen sie? Zweifellos wetteifern sie um Ansehen und Status. Doch wenn sie Status erlangen, was nützt ihnen das? Was bringt es ihnen, wenn andere auf sie hören, sie bewundern und verehren? Nicht einmal Antichristen selbst können das erklären. In Wirklichkeit genießen sie gerne Ansehen und Status, es gefällt ihnen, wenn sie von allen angelächelt und mit Schmeicheleien und Lobhudeleien begrüßt werden. Jedes Mal, wenn Antichristen in eine Gemeinde gehen, tun sie also nur eines: Sie kämpfen und konkurrieren mit anderen. Selbst wenn sie Macht und Status gewinnen, sind sie noch nicht fertig. Um ihren Status zu schützen und ihre Macht zu sichern, kämpfen und konkurrieren sie weiterhin mit anderen. Das werden sie tun, bis sie sterben. Die Philosophie der Antichristen lautet also: ‚Solange du am Leben bist, hör nicht auf, zu kämpfen.‘ Wenn es einen derart bösen Menschen innerhalb der Kirche gibt, wird er dann die Brüder und Schwestern stören? Sagen wir zum Beispiel, dass alle ruhig die Worte Gottes essen und trinken und über die Wahrheit Gemeinschaft halten, und die Atmosphäre ist friedlich und die Stimmung angenehm. Antichristen werden an diesem Punkt vor Unzufriedenheit kochen. Sie werden eifersüchtig auf diejenigen werden, die über die Wahrheit Gemeinschaft halten und diese Menschen hassen. Sie werden anfangen, sie anzugreifen und Urteile über sie zu fällen. Wird dies nicht die friedliche Atmosphäre stören? Sie sind böse Menschen, die gekommen sind, um andere zu stören und anzuwidern. So sind Antichristen. Manchmal geht es Antichristen nicht darum, diejenigen zu vernichten oder zu besiegen, mit denen sie konkurrieren und die sie unterdrücken; solange sie einen guten Ruf sowie Status, Eitelkeit und Stolz erlangen und die Menschen dazu bringen, sie zu bewundern, haben sie ihr Ziel erreicht. Während sie konkurrieren, offenbaren sie eine Art klare satanische Disposition. Welche Disposition ist das? Dass sie, ganz gleich, in welcher Kirche sie auftauchen, immer mit anderen konkurrieren und rivalisieren wollen und immer um Ruhm, Gewinn und Status kämpfen wollen, und erst wenn sie die Kirche in Unordnung und Chaos gestürzt haben, wenn sie Status erlangt haben und alle sich ihnen unterordnen, haben sie das Gefühl, dass sie ihr Ziel erreicht haben. Das ist die Natur von Antichristen: Sie nutzen Konkurrenz und Rivalität, um ihre Ziele zu erreichen(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 3)). Aus Gottes Worten verstand ich: Wer ständig mit anderen um Ansehen und Status kämpft und die Kirche in ein chaotisches Durcheinander stürzt, der beschreitet den Weg der Antichristen, die von Gott verurteilt und ausgemustert werden. Rückblickend hatte ich immer geglaubt, dass als Teamleiterin mein Status im Team der höchste sein sollte und dass sich alle um mich drehen sollten. Als ich sah, wie sich alle um Xiao Ya versammelten und Fragen stellten, glaubte ich, sie hätte meinen Status gestohlen. Ich wurde von dem satanischen Gift „Es kann nur einen Leitwolf geben“ beherrscht. Ich nahm Xiao Ya bei jeder Gelegenheit ins Visier und stiftete sogar hinter ihrem Rücken Unruhe zwischen An Jie und ihr. Als ich schließlich erkannte, dass ich nicht gewinnen konnte, zog ich Xiao Ya auf meine Seite. Oberflächlich nannte ich es Zusammenarbeit, aber in Wirklichkeit wollte ich, dass sie auf mich hörte und ich sie benutzen konnte, damit sich alle um mich drehen würden. Auf diese Weise konnte ich meine Position als Teamleiterin sichern. In meinem Kampf um Ruhm und Gewinn verletzte ich nicht nur Xiao Ya, sondern sorgte auch dafür, dass sich die anderen Schwestern bei Arbeitsbesprechungen eingeschränkt fühlten und nicht frei sprechen konnten, was den Arbeitsfortschritt beeinträchtigte. Der alleinige Grund, warum ich zur Teamleiterin gewählt wurde, war, dass ich alle bei der Erfüllung unserer Pflicht leiten sollte, aber stattdessen war ich völlig damit beschäftigt, um Status zu konkurrieren, Neid und Streit zu schüren, andere hinter ihrem Rücken zu richten und Zwietracht unter meinen Schwestern zu säen. Ich stürzte das Team in ein chaotisches Durcheinander. Handelte ich da nicht quasi als Diener Satans? Ich sah mich selbst als schmutzige Fliege, die die Herzen der Menschen störte und alle nervte. Ich hatte meiner Familie und meiner Karriere entsagt, um meine Pflicht zu tun, nach der Wahrheit zu streben und die Errettung zu erlangen. Doch ich hatte das Streben nach Status als das Wichtigste behandelt und ständig um Ruhm und Gewinn gekämpft. Infolgedessen störte und unterbrach ich die Arbeit der Kirche und beschritt den Weg eines Antichristen, ohne die geringste Ahnung davon zu haben. Je mehr ich darüber nachdachte, desto schlechter fühlte ich mich. Ich dachte an Paulus. Damals, als er das hohe Ansehen von Petrus unter den Gläubigen sah, wurde er neidisch. Obwohl er sehr wohl wusste, dass Petrus derjenige war, den der Herr Jesus beauftragt hatte, die Kirche zu hüten, tat er alles, um Petrus herabzusetzen und sich selbst zu erhöhen, indem er sagte, er sei der oberste der Apostel, damit alle zu ihm aufschauen und ihn bewundern würden. Später blieb er hartnäckig unbußfertig und versuchte sogar, mit Gott um Status zu konkurrieren, indem er schamlos behauptete, dass Christus sein Leben sei. Er verletzte Gottes Disposition schwer und wurde von Gott bestraft. Ich beschritt denselben Weg wie Paulus. Wenn ich nicht Buße tat, würde ich von Gott verabscheut und ausgemustert werden, genau wie er.

Später fand ich in Gottes Worten einen Weg der Praxis. Der Allmächtige Gott sagt: „Du musst lernen, diesen Dingen zu entsagen und sie loszulassen, lernen, andere zu empfehlen und andere bei guten Gelegenheiten hervorstechen zu lassen. Wetteifere oder konkurriere nicht um Gelegenheiten, hervorzustechen und zu glänzen, wann immer du auf sie stößt. Du musst in der Lage sein, deine persönlichen Interessen aufzugeben, aber du darfst auch die Ausführung deiner Pflicht nicht behindern. Sei ein Mensch, der im Verborgenen arbeitet, sich nicht zur Schau stellt und dennoch hingebungsvoll seine Pflicht tut. Je mehr du deinem Stolz und Status entsagst und je mehr du deine Interessen aufgibst, desto mehr inneren Frieden wirst du empfinden, desto heller wird es in deinem Herzen und desto besser wird dein Zustand werden. Je mehr du konkurrierst und wetteiferst, desto dunkler wird dein Zustand werden. Wenn du Mir nicht glaubst, probiere es aus und sieh selbst! Wenn du diese Art von verdorbenem Zustand umkehren und nicht von Ruhm, Gewinn und Status kontrolliert werden willst, musst du die Wahrheit suchen, das Wesen von Ruhm, Gewinn und Status durchschauen und sie dann loslassen und ihnen entsagen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). „Was sind eure Prinzipien für euer Verhalten? Ihr solltet euch entsprechend eurer Stellung verhalten, euren richtigen Platz finden und die Pflicht gut erfüllen, die ihr tun solltet; nur so seid ihr eine Person mit Vernunft. Hier ist ein Beispiel: Wenn du bestimmte berufliche Fertigkeiten beherrschst und die Grundsätze begreifst, solltest du deiner Verantwortung gerecht werden und sachgerechte Kontrollen in diesem Bereich durchführen; wenn du Ideen und Einsichten bereitstellen kannst und andere inspirierst, sodass diese ihre Pflichten besser tun können, solltest du Ideen bereitstellen. Wenn du den richtigen Platz für dich findest und harmonisch mit deinen Brüdern und Schwestern zusammenarbeitest, wirst du deine Pflicht erfüllen – das heißt es, dich deiner Stellung entsprechend zu verhalten(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Prinzipien, nach welchen man sich verhalten sollte). Nachdem ich Seine Worte gelesen hatte, verstand ich, dass ich lernen musste, diese Dinge aufzugeben und loszulassen und meine Pflicht an erste Stelle zu setzen, wenn ich frei von den Zwängen und Fesseln von Ansehen und Status sein wollte. Egal, wer Stärken hatte, ich sollte jedem ermöglichen, seine Stärken voll zum Einsatz zu bringen, damit wir voneinander lernen konnten, um unsere eigenen Schwächen auszugleichen und unsere Pflicht zu erfüllen. Dies wäre sowohl für die Arbeit der Kirche als auch für den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern von Vorteil, und ich könnte auch von den Stärken anderer lernen, um meine eigenen Unzulänglichkeiten auszugleichen. Als ich das verstand, sagte ich mir: Von nun an – egal welche Pflicht ich tue – wann immer ich auf Brüder oder Schwestern treffe, die besser sind als ich, muss ich mehr von ihnen lernen und harmonisch mit ihnen zusammenarbeiten.

2025 arbeitete ich mit Li Bing und Su Ting bei einer textbasierten Pflicht zusammen. Als ich sah, dass Li Bing Su Ting oft nach den Grundsätzen für die Auswahl von Artikeln fragte, fühlte ich mich ein wenig unbehaglich. „Ich kenne diese Grundsätze auch. Denkt Li Bing, ich sei nicht so gut wie Su Ting, sodass sie nicht einmal daran gedacht hat, mich zu fragen?“ Ich merkte, dass mein Neid wieder aufkam, und ich dachte an Gottes Worte: „Tu nicht immer Dinge für dich selbst und berücksichtige nicht ständig deine eigenen Interessen; berücksichtige nicht die Interessen des Menschen, und denke nicht über deinen eigenen Stolz, Ruf und Status nach. Du musst zuerst an die Interessen von Gottes Haus denken und sie zu deiner Priorität machen. Du solltest auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen und damit beginnen, indem du darüber nachsinnst, ob es bei der Ausführung deiner Pflicht Unreinheiten gab oder nicht, ob du treu gewesen bist, deinen Verantwortungen nachgekommen bist und alles gegeben hast, sowie ob du von ganzem Herzen über deine Pflicht und die Arbeit der Kirche nachgedacht hast oder nicht. Du musst über diese Dinge nachdenken. Wenn du häufig über sie nachdenkst und sie begreifst, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Su Ting hatte diese Pflicht am längsten von uns getan und hatte eine bessere Kenntnis der Grundsätze. Wenn sie mehr Gemeinschaft hielte, könnten wir alle mehr gewinnen, was für uns bei der Ausführung unserer Pflicht von Vorteil wäre. Außerdem spielte es keine Rolle, wen meine Brüder und Schwestern fragten, solange das Problem gelöst wurde. Es gab keinen Grund, um diesen wertlosen Status zu konkurrieren; ich musste meine Pflicht an erste Stelle setzen. Als ich so dachte, fühlte ich mich nicht mehr so schlecht. Später konzentrierte ich mich darauf, nach Gottes Worten zu praktizieren. Wann immer ich einen Bruder oder eine Schwester sah, die in einem Bereich besser war als ich, machte ich es mir zur Aufgabe, von ihnen zu lernen, damit wir uns auf die Stärken des anderen stützen und zusammenarbeiten konnten, um unsere Pflicht gut zu tun. Allmählich hatte ich das Gefühl, dass ich weitherziger wurde, und ich war nicht mehr so von Ansehen und Status eingeschränkt. Mein Zustand wurde immer besser. Mir ist immer mehr klargeworden, dass der Wettbewerb um Ruhm und Gewinn bedeutungslos ist und einen Menschen nur in Schmerz und innerer Beklemmung leben lässt. Nur das Streben nach der Wahrheit und das gute Ausführen der eigenen Pflicht haben einen wirklichen Wert und eine wirkliche Bedeutung.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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