Leiter dürfen Talente nicht zurückhalten
Von Xia Xin, Spanien Im August 2020 wurde ich zur Leiterin gewählt und beaufsichtigte die Videoproduktion der Gemeinde. Als Neuling in der...
Wir begrüßen alle Suchenden, die sich nach Gottes Erscheinen sehnen!
Ende 2018 teilte die Kirche mich für die Grafikdesign-Arbeit ein. Immer, wenn ich die von den Brüdern und Schwestern gestalteten Bilder überprüfte und Bearbeitungsvorschläge machte, hörten sie geduldig zu. Hin und wieder sagte jemand: „Ich habe wirklich kein gutes Gespür für Ästhetik. Solche Probleme fallen mir gar nicht auf. Aber jetzt, wo du es sagst, wird es mir klar.“ Manchmal gerieten wir wegen unterschiedlicher Meinungen in eine Sackgasse, doch sobald ich meinen Standpunkt darlegte, stimmten mir alle zu. Als ich das alles sah, war ich sehr zufrieden mit mir. „Mein Kaliber scheint ziemlich gut zu sein. Wie könnte ich sonst so eine wichtige Pflicht ausführen, und wie könnten die Brüder und Schwestern mir sonst so zustimmen?“ Es kam vor, dass ich aus bestimmten Gründen nicht an Arbeitsbesprechungen teilnehmen konnte, und der Teamleiter den Termin extra für mich verschob. Als ich sah, wie sehr mich der Leiter und die Brüder und Schwestern schätzten, war ich noch mehr von mir eingenommen und dachte: „Diese Pflicht lässt mich wirklich gut aussehen. Wenn ich mich noch mehr anstrenge, dazulerne und meine Fähigkeiten verbessere, werden mich dann nicht noch mehr Brüder und Schwestern bewundern?“ Danach war ich bei meiner Pflicht noch motivierter. Obwohl die Arbeit stressig war, wich ich nicht zurück, ganz gleich, wie sehr ich litt oder wie schwierig es auch wurde.
Weil 2022 auf den Philippinen mehr Neulinge den wahren Weg angenommen hatten, wurden dringend mehr Bewässerer gebraucht. Die Leiter entschieden, dass aufgrund der geringeren Arbeitsbelastung im Kunstteam zwei Verantwortliche nicht mehr nötig seien, und teilten mich für die Online-Bewässerung von Neulingen ein. Ich wusste, dass diese Anordnung vernünftig war, hatte aber Bedenken. Ich dachte: „Ich habe schon seit mehreren Jahren keine Neulinge mehr bewässert. Wenn die Ergebnisse dabei nicht gut sind, werden die Brüder und Schwestern dann immer noch eine hohe Meinung von mir haben?“ Diese Gedanken machten mich etwas niedergeschlagen. Doch dann sagte ich mir: „Mein Kaliber ist ja nicht so schlecht. Solange ich mich bemühe, mich mit der Wahrheit auszurüsten, kann ich bei dieser Pflicht sicher auch hervorstechen.“ Nachdem ich das gedacht hatte, fühlte ich mich etwas besser. Kurz nachdem ich mit der Bewässerungspflicht angefangen hatte, sprach der Verantwortliche für die Bewässerungsarbeit mit mir über meine Arbeit. Er meinte, ich hätte die Probleme der Neulinge nicht rechtzeitig erkannt und gelöst. Außerdem sei meine Kommunikation mit ihnen nicht gut genug und ich würde ihnen bei ihren Schwierigkeiten zu wenig helfen. Anschließend las mir der Verantwortliche einige relevante Grundsätze vor, und mir wurde klar, dass die von ihm angesprochenen Probleme tatsächlich existierten. Zuerst konnte ich es annehmen, aber als immer mehr Probleme aufgezeigt wurden, fing es an, mir innerlich wehzutun. Während ich dem gemeinschaftlichen Austausch und den Hinweisen des Verantwortlichen zuhörte, musste ich immer wieder an meine Zeit als Verantwortliche für das Kunstteam denken. Früher war ich stets diejenige, die andere anleitete und auf Probleme in deren Pflichten hinwies, und die Brüder und Schwestern schätzten und unterstützten mich immer. Aber jetzt wurden bei meiner Pflicht so viele meiner eigenen Probleme aufgedeckt, und ich war sogar auf den gemeinschaftlichen Austausch und die Anleitung anderer angewiesen. Das war mir furchtbar peinlich! Was würde der Verantwortliche von mir denken, wenn er merkte, wie viele Probleme ich bei meinen Pflichten hatte? Was würden meine Brüder und Schwestern von mir denken? Würden sie denken, ich hätte ein schlechtes Kaliber und würde meine Pflicht nicht mit ganzem Herzen tun? Ich spürte diesen Kontrast sehr deutlich. Trotzdem prüfte ich danach meinen Zustand nicht. Stattdessen tröstete ich mich nur mit dem Gedanken: „Das ist nur ein vorübergehendes Versagen. Solange ich bereit bin, hart zu arbeiten, lassen sich diese Probleme lösen.“
Ein paar Tage später hatten wir eine Versammlung, und der Verantwortliche bat mich, Gemeinschaft darüber zu halten, wie man das Problem lösen kann, dass Neulinge wegen ihrer Arbeit zu beschäftigt sind, um an Versammlungen teilzunehmen. Als ich fertig war, meinten einige Brüder und Schwestern, ich hätte mich nicht ernsthaft nach den Schwierigkeiten der Neulinge erkundigt, um herauszufinden, ob sie tatsächlich Schwierigkeiten in ihrem Leben hatten oder ob sie falsche Ansichten vertraten. Andere sagten, ich sei einfach direkt zum gemeinschaftlichen Austausch übergegangen, ohne die Situation genau zu erfragen, und so ließen sich die Probleme der Neulinge nicht wirklich lösen. Als ich die Hinweise der Brüder und Schwestern hörte, stieg mir die Scham ins Gesicht, und ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Ich fand es wirklich peinlich, diese Pflicht auszuführen. Früher war ich für die Arbeit des Kunstteams verantwortlich gewesen, und die Brüder und Schwestern hatten sich um mich geschart und mich oft gelobt. Aber jetzt, bei der Bewässerung von Neulingen, wurde ich ständig korrigiert und kritisiert. Das war unglaublich frustrierend! Ich überlegte, mit der Leiterin zu sprechen und darum zu bitten, wieder meine frühere Pflicht im Grafikdesign ausführen zu dürfen. Ich hatte das Gefühl, dass das Bewässern von Neulingen nicht meine Stärke war und ich mich nur blamieren würde, wenn ich diese Pflicht weiterführte. Könnte ich zu meiner ursprünglichen Pflicht zurückkehren, könnte ich weiterhin die Bewunderung und Unterstützung meiner Brüder und Schwestern genießen. Aber ich machte mir auch Sorgen: Wenn ich eine Neuzuweisung beantragen würde, würden die Brüder und Schwestern dann denken, ich sei überempfindlich, wolle nur wegen ein paar Hinweisen auf Probleme die Pflicht wechseln und meine Größe sei deshalb wirklich gering? Also zwang ich mich, es einfach zu ertragen. Ich beruhigte mich innerlich mit dem Gedanken: „Wenn ich mich mehr anstrenge und intensiver übe, wird es nach einer Weile vielleicht besser.“
Danach arbeitete ich noch härter an meiner Pflicht, rüstete mich täglich entsprechend der Probleme der Neulinge mit der Wahrheit aus und blieb manchmal sogar bis 3 Uhr morgens wach. Ich dachte nur daran, so schnell wie möglich die Wende zu schaffen. Aber nach einem Monat waren die Ergebnisse meiner Pflicht immer noch die schlechtesten im Team. In dieser Nacht wälzte ich mich im Bett hin und her und konnte nicht schlafen. Ich musste immer wieder an meine Zeit als Verantwortliche für das Kunstteam denken, und daran, was für eine glanzvolle Zeit das war. Aber jetzt, bei der Bewässerung von Neulingen, war ich im Team ganz nach unten gerutscht. Ich fand, dass es wirklich peinlich war, diese Pflicht auszuführen! Je mehr ich darüber nachdachte, desto gekränkter fühlte ich mich, und ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Ich überlegte, am nächsten Tag mit der Leiterin über einen Pflichtwechsel zu sprechen. Aber als ich daran dachte, die Pflicht zu wechseln, spürte ich ein unbeschreibliches Gefühl von Schuld und Bedrängnis in meinem Herzen. Ich hatte zuvor zu Gott gebetet und versprochen, an meiner Pflicht festzuhalten. War es nicht Fahnenflucht, wenn ich die Pflicht wechselte? Würde ich wirklich so einfach aufgeben? Aber wenn ich diese Pflicht weiterhin erfüllen würde, wüsste ich nicht, wie ich das ertragen könnte. In meinem Schmerz schrie ich immer wieder zu Gott: „Gott, ich fühle mich so schwach, ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll. Bitte führe mich.“ Dann erinnerte ich mich an eine Passage aus Gottes Worten und suchte sie heraus, um sie zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn die Pflicht, die du ausführst, etwas ist, worin du gut bist und was dir gefällt, dann denkst du, dass es deine Verantwortung und Verpflichtung ist, und dass es vollkommen normal und gerechtfertigt ist, ihr nachzukommen. Du bist fröhlich, glücklich und gelassen. Es ist etwas, wozu du bereit bist, und du kannst dich dem hingeben, und indem du es tust, spürst du, dass du Gott zufriedenstellst. Wenn du aber eines Tages vor einer Pflicht stehst, die dir nicht gefällt oder die du nie zuvor ausgeführt hast, wirst du dann hingebungsvoll sein können? Du wirst damit auf die Probe gestellt, um zu sehen, ob du die Wahrheit praktizierst. Nehmen wir zum Beispiel an, du führst deine Pflicht in der Hymnengruppe aus. Du kannst singen; das ist etwas, das dir Freude macht, und du bist bereit, diese Pflicht auszuführen. Wenn dir eine andere Pflicht übertragen würde, sagen wir, das Evangelium zu predigen, und die Arbeit wäre etwas schwierig, wärst du dann in der Lage, dich zu unterwerfen? Du willst das Evangelium nicht predigen, also sagst du immer wieder: ‚Ich singe gerne.‘ Wenn ein Leiter oder Mitarbeiter dich ermutigt und sagt: ‚Übe dich im Predigen des Evangeliums und rüste dich mit mehr Wahrheit aus, das wird für dein Wachstum im Leben vorteilhafter sein‘, dann bestehst du dennoch darauf und sagst, ‚Ich singe gern, und ich tanze gern.‘ Du willst das Evangelium nicht predigen, ganz gleich worüber er Gemeinschaft hält. Warum willst du nicht losziehen? (Weil das Interesse fehlt.) Du hast kein Interesse daran, also willst du nicht losziehen – worin liegt hier das Problem? Es besteht darin, dass du deine Pflicht nach deinen Vorlieben und nach deinem persönlichen Geschmack aussuchst und dich nicht unterwirfst. Ein Mangel an Unterwerfung ist das Problem. Wenn du nicht die Wahrheit suchst, um dieses Problem zu lösen, dann wirst du keine wahre Unterwerfung haben. Was solltest du in dieser Situation tun, um wahre Unterwerfung zu haben? Was kannst du tun, um Gottes Absichten zufriedenzustellen? Genau dann musst du diesen Aspekt der Wahrheit suchen und über ihn nachdenken. Wenn du bei allem hingebungsvoll sein und Gottes Absichten zufriedenstellen willst, dann reicht es nicht aus, nur eine einzige Pflicht auszuführen; du musst jeden Auftrag annehmen, den Gott dir gibt. Egal, ob er dir zusagt und deinen Interessen entspricht oder es sich dabei um etwas handelt, das dir nicht gefällt oder das du nie zuvor getan hast und schwierig findest, du solltest ihn trotzdem annehmen und dich unterwerfen. Du musst ihn nicht nur annehmen, sondern auch aktiv mitwirken, die fachlichen Fähigkeiten erlernen und Erfahrungen sammeln und Eintritt erlangen. Selbst wenn du Mühsal oder Erschöpfung, Demütigung oder Ausgrenzung erleidest, musst du ihn dennoch mit Hingabe ausführen. Nur wenn du auf diese Weise praktizierst, kannst du bei allen Dingen hingebungsvoll sein und Gottes Absichten zufriedenstellen. Du musst ihn als deine Pflicht ausführen, nicht als dein eigenes Vorhaben“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Aus Gottes Worten verstand ich, dass, egal welche Pflicht die Kirche für mich anordnet – sei es etwas, das ich gut kann und in dem ich mich auszeichnen kann, oder etwas, das mir nicht liegt und in dem ich nicht glänzen kann – alles Teil von Gottes Herrschaft und Bestimmung ist. Ich sollte immer mein Bestes geben, um diese Pflicht auszuführen, denn nur das ist wahre Unterwerfung unter Gott. Als ich für die Arbeit des Kunstteams verantwortlich war und die Brüder und Schwestern eine hohe Meinung von mir hatten, hatte ich unendlich viel Motivation für meine Pflicht. Egal wie sehr ich litt oder wie schwierig es wurde, ich gab nie auf. Jetzt, wo ich die Pflicht hatte, zu bewässern, gab es viele Probleme bei meiner Arbeit, die viele meiner Mängel und Unzulänglichkeiten aufdeckten, sodass die Brüder und Schwestern keine hohe Meinung mehr von mir hatten. Deswegen fühlte ich mich oft bedrückt, und obwohl die Kirchenarbeit diese Pflicht erforderte, dachte ich mehrmals daran, der Bewässerungsarbeit den Rücken zu kehren, um zu meiner ursprünglichen Pflicht zurückzukehren. Das hatte doch nichts mit wahrer Unterwerfung unter Gott zu tun.
Während meiner Andachten las ich Gottes Worte und gewann noch mehr Verständnis für mein Problem. Der Allmächtige Gott sagt: „Die Menschen sollten sich nicht für sehr vollkommen, sehr vornehm, sehr edel oder für jemanden halten, der sich sehr von anderen unterscheidet; all das stammt von der verdorbenen Disposition und Unwissenheit des Menschen. Sich immer für etwas Besonderes zu halten – das wird durch eine arrogante Disposition herbeigeführt; niemals die eigenen Unzulänglichkeiten akzeptieren zu können und niemals imstande zu sein, sich den eigenen Fehlern und dem eigenen Scheitern zu stellen – das wird durch eine arrogante Disposition verursacht; niemals zuzulassen, dass andere einem selbst überlegen sind oder besser als man selbst sind – das wird durch eine arrogante Disposition verursacht; niemals zuzulassen, dass die Stärken anderer die eigenen Stärken übertreffen oder übersteigen – dies wird durch eine arrogante Disposition verursacht; niemals zuzulassen, dass andere bessere Gedanken, Vorschläge und Ansichten haben als man selbst, und wenn man feststellt, dass andere besser sind als man selbst, negativ zu werden, nicht sprechen zu wollen, sich bedrückt und niedergeschlagen zu fühlen und sich aufzuregen – all dies wird durch eine arrogante Disposition verursacht. Eine arrogante Disposition kann dich unfähig machen, die Zurechtweisungen anderer zu akzeptieren, weil du deinen Stolz schützen willst, unfähig bist, dich mit deinen eigenen Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen, und unfähig bist, die eigenen Misserfolge und Fehler zu akzeptieren. Mehr noch, wenn jemand besser ist als du, kann das in deinem Herzen Hass und Eifersucht aufkommen lassen, und du kannst dich eingeschränkt fühlen und willst nicht einmal deine Pflicht tun und bist oberflächlich dabei. Eine arrogante Disposition kann dazu führen, dass diese Verhaltensweisen und Praktiken in dir zum Vorschein kommen“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Prinzipien, nach welchen man sich verhalten sollte). Als ich über Gottes Worte nachdachte, schämte ich mich wirklich. Rückblickend auf diese Jahre war ich für die Kunstarbeit verantwortlich gewesen, hatte einige Erfahrung gesammelt und einige Ergebnisse bei meinen Pflichten gesehen, also begann ich, mich auf ein Podest zu stellen, und in meinem Herzen fühlte ich mich anders als gewöhnliche Menschen. Ich dachte, mein Kaliber wäre besser als das der anderen, also wollte ich, wohin ich auch ging, an der Spitze sein, von anderen umgeben und bewundert werden, und ich fand, dass es mir zustand, die Hochachtung der anderen zu genießen. Als ich anfing, Neulinge zu bewässern, waren meine Ergebnisse nicht so gut wie die der anderen, und der Verantwortliche wies mich oft auf meine Probleme hin. Das war eine vollkommen normale Sache, und ein wirklich vernünftiger Mensch wäre in der Lage gewesen, damit richtig umzugehen. Er hätte es nicht nur ruhig akzeptiert, sondern sich auch auf bodenständige Weise mit der Wahrheit ausgerüstet, um seine Mängel auszugleichen und die Ergebnisse seiner Pflicht zu verbessern. Aber was mich betraf, so war ich nicht bereit, mich den Hinweisen anderer zu stellen, geschweige denn meine Mängel zusammenzufassen. Stattdessen wetteiferte ich heimlich in meinem Herzen und wollte durch meine eigenen Anstrengungen schnelle Ergebnisse erzielen, damit die Brüder und Schwestern sehen würden, dass ich ein gutes Kaliber hatte. Weil der Weg und die Sichtweisen hinter meinem Streben falsch waren, hatte Gott Sein Angesicht vor mir verborgen. Ich machte lange Zeit keine Fortschritte bei meiner Pflicht, und meine Ergebnisse verbesserten sich nicht. Statt jedoch über mich selbst nachzudenken, wurde ich negativ, ließ nach, wollte keine Neulinge mehr bewässern und lieber die Pflicht wechseln. Ich war wirklich arrogant und eingebildet und es fehlte mir wirklich an Vernunft!
Später las ich eine weitere Passage aus Gottes Worten und verstand, warum ich so gerne nach Status strebte. Der Allmächtige Gott sagt: „Gewöhnliche Menschen mögen keine Macht und solchen Status haben, aber auch sie möchten, dass andere eine positive Meinung von ihnen haben, dass die Menschen sie hoch schätzen und ihnen einen hohen Status in ihrem Herzen zuschreiben. Das ist eine verdorbene Disposition, und wenn die Menschen die Wahrheit nicht verstehen, sind sie nicht in der Lage, dies zu erkennen. … Welches Ziel verfolgen sie damit, Menschen dazu zu bringen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben? (Status in den Köpfen der Menschen zu haben.) Wenn du Status in den Köpfen anderer Leute hast, sind sie bei euren Interaktionen respektvoll dir gegenüber und besonders höflich, wenn sie mit dir sprechen. Sie schauen immer zu dir auf und lassen dir in allen Dingen den Vortritt, geben dir nach, schmeicheln dir und gehorchen dir. Sie wenden sich in allen Belangen an dich und lassen dich die Entscheidungen treffen. Und das gefällt dir und du genießt es – du fühlst dich, als wärst du allen anderen überlegen und besser als sie. So fühlt es sich an, Status in den Köpfen anderer Menschen zu haben; alle Menschen möchten dieses Gefühl genießen. Deshalb wetteifern die Menschen um Status, und alle wünschen sich, Status in den Köpfen anderer zu haben, von anderen geschätzt und vergöttert zu werden. Wenn sie keinen solchen Genuss daraus ziehen könnten, würden sie nicht nach Status streben. Wenn du zum Beispiel keinen Status im Kopf von jemandem hast, wird dich diese Person als Gleichgestellten behandeln, wenn sie mit dir spricht, und dich auf die gleiche Stufe mit ihr stellen. Sie wird dir, wenn nötig, widersprechen, ohne dir gegenüber höflich oder respektvoll zu sein, und es kann sogar sein, dass sie weggeht, bevor du zu Ende gesprochen hast. Wirst du dich dadurch nicht unbehaglich fühlen? Es gefällt dir nicht, wenn die Leute dich so behandeln; du magst es, wenn sie dir schmeicheln, zu dir aufschauen und dich bei jeder Gelegenheit vergöttern. Es gefällt dir, wenn du immer im Mittelpunkt stehst, sich alles um dich dreht und alle dir zuhören, zu dir aufschauen und sich deiner Führung unterwerfen. Zeigt sich hier nicht ein Wunsch deinerseits, wie ein König zu herrschen? Deine Worte und Handlungen werden vom Streben nach Status und dessen Erwerb angetrieben, und du streitest und rangelst dich darum und wetteiferst mit anderen darum. Dein Ziel besteht darin, eine bestimmte Position einzunehmen, so dass Gottes auserwähltes Volk auf dich hört, dich unterstützt und dich vergöttert. Sobald du diese Position eingenommen hast, hast du Macht erlangt und kannst die Vorzüge von Status, die Vergötterung anderer und all die anderen Vorteile, die mit dieser Position einhergehen, genießen“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Prinzipien, nach welchen man sich verhalten sollte). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, wurde mir klar, dass ich mich immer gegen die Pflicht des Bewässerns sträubte und mich nach meiner früheren Pflicht sehnte, weil ich meinen Ruf und meinen Status zu sehr schätzte und die Vorteile von Status begehrte. Ich erinnerte mich oft daran, wie es war, als ich Verantwortliche war. Damals hatten die Brüder und Schwestern eine hohe Meinung von mir, baten mich oft um Rat, wenn sie auf Schwierigkeiten stießen, und ich konnte andere anleiten. Ich habe dieses Gefühl wirklich genossen. Aber nach dem Wechsel zur Bewässerungspflicht stellte ich fest, dass ich im Vergleich zu den anderen in jeder Hinsicht zurückblieb. Niemand fragte mehr nach meiner Meinung, und andere wiesen mich oft auf meine Probleme hin. Ich fühlte mich minderwertig und beschämt. Um meinen Stolz und meinen Status zu retten, habe ich mich heimlich reingehängt und bis in die Nacht gearbeitet. Ich hoffte, eines Tages im Team herausstechen zu können. Aber nach einer gewissen Zeit der Anstrengung sah ich, dass die Ergebnisse meiner Pflicht immer noch die schlechtesten waren, und ich spürte, dass es für mich schwierig sein würde, in dieser Pflicht hervorzustechen. Ich fühlte mich unwohl, sträubte mich innerlich und überlegte mehrmals, die Leiterin um eine Neuzuweisung zu bitten, da ich zu meiner ursprünglichen Pflicht zurückkehren und weiterhin die Vorteile des Status genießen wollte. Da wurde mir klar, dass meine Absichten bei meiner Pflicht nicht darauf abzielten, Gott zufriedenzustellen, sondern meinem eigenen Ruf und Status dienten. Es ging darum, die Bewunderung anderer zu gewinnen, damit ich einen Platz in ihren Herzen haben und sie dazu bringen konnte, sich an mir zu orientieren. War der Weg, den ich da einschlug, nicht genau der eines Antichristen? Früher hatte ich die Pflicht des Bewässerns nicht ausgeführt und verstand nicht viel von der Wahrheit der Visionen. Aber jetzt hatte die Kirche mich für diese Pflicht eingeteilt und mir die Möglichkeit gegeben, mich mit der Wahrheit auszurüsten und meine Mängel auszugleichen. Das war Gottes Liebe! Aber ich dachte nicht daran, Gottes Liebe zu erwidern, und obwohl ich wusste, dass Neulinge bewässert werden mussten, wollte ich meine Pflicht trotzdem aufgeben. Mir war es wichtiger, meinen Ruf und Status zu schützen, selbst wenn die Arbeit darunter litt. Mir fehlten wirklich Gewissen und Vernunft, und ich war es nicht wert, vor Gott zu leben!
In diesen Tagen betete ich oft zu Gott und bat Ihn, mich zu erleuchten, damit ich die Wurzel meines Strebens nach Ruf und Status verstehen konnte. Eines Tages las ich Gottes Worte: „Der Mensch, der in solch einem dreckigen Land geboren wurde, wurde von der Gesellschaft heftig infiziert, von feudaler Ethik geprägt und an ‚höheren Bildungseinrichtungen‘ unterrichtet. Das rückständige Denken, die verdorbene Moral, die minderwertige Lebensanschauung, die verachtenswerte Philosophie für weltliche Belange, die äußerst wertlose Existenz, die niederen Sitten und das niedere Alltagsleben – all diese Dinge sind tief in das Herz des Menschen eingedrungen und haben sein Gewissen schwer geschädigt und angegriffen. Infolgedessen entfernt sich der Mensch immer weiter von Gott und widersetzt sich Ihm immer mehr“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Seine Disposition nicht zu ändern, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein). „Was benutzt Satan, um den Menschen fest unter seiner Kontrolle zu halten? (Ruhm und Gewinn.) Satan benutzt Ruhm und Gewinn, um die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, er lässt sie an nichts anderes als an diese beiden Dinge denken und bringt sie dazu, um Ruhm und Gewinn zu ringen, für Ruhm und Gewinn Härten zu erleiden, für Ruhm und Gewinn Erniedrigung zu erdulden und schwere Lasten zu tragen, für Ruhm und Gewinn alles zu opfern, was sie haben, und jegliches Urteil oder jegliche Entscheidung um des Ruhms und Gewinns willen zu treffen. Auf diese Weise legt Satan den Menschen unsichtbare Fesseln an, und unter diesen Fesseln haben sie weder die Fähigkeit noch den Mut, sich zu befreien. Unwissentlich tragen sie diese Fesseln, während sie mit großen Schwierigkeiten Schritt für Schritt immer weiter voranstapfen. Um des Ruhmes und des Gewinns willen entfernt sich die Menschheit von Gott und verrät Ihn und wird immer niederträchtiger. Auf diese Weise wird eine Generation nach der anderen inmitten von Satans Ruhm und Gewinn vernichtet“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige VI). Aus Gottes Worten habe ich verstanden, dass ich ständig nach Ansehen und Status strebte, weil ich unter dem Einfluss von Satans Gift stand. Seit meiner Kindheit lehrten mich meine Eltern und Lehrer: „Man muss die größten Mühsale erdulden, um der Größte zu werden“, „Lieber ein großer Fisch in einem kleinen Teich sein“, und „Lebe als Held unter den Menschen und stirb als tapferer Geist unter den Geistern.“ Ich nahm diese satanischen Philosophien und Gesetze als Maßstäbe für mein Verhalten. Ich glaubte, nur wenn ich Ansehen und Status erlangte und von anderen bewundert und verehrt wurde, konnte ich ein Leben mit Würde und Wert führen. Wenn ich hingegen nur ein gewöhnlicher Mensch ohne die Bewunderung und Verehrung anderer wäre, dann fände ich mein Leben würdelos, erbärmlich und bedeutungslos. Ich dachte an meine Schulzeit zurück. Ich war bereit, mich für die Fächer anzustrengen, in denen ich brillierte und gute Noten bekam, und für die, die mir die Hochachtung meiner Lehrer und Klassenkameraden einbrachten. Aber wenn es um Fächer ging, in denen ich nicht gut war und für die mich niemand bewunderte, war ich nicht bereit, mich anzustrengen. Alles, was ich tat, hing davon ab, ob es meinem Stolz und meinem Status nützte. Selbst nachdem ich Gott gefunden hatte, hielt ich an dieser Sichtweise fest. Als ich meine Pflicht als Verantwortliche für das Kunstteam ausführte, bewunderten mich alle, weil ich einige grundlegende Grafikdesign-Fähigkeiten hatte und die Brüder und Schwestern in ihren Pflichten anleiten konnte, und ich genoss dieses Gefühl wirklich. Ich war voller Motivation bei meiner Pflicht, und egal wie sehr ich litt und wie schwierig die Dinge wurden, ich gab niemals auf. Aber nachdem ich mit der Pflicht des Bewässerns von Neulingen begonnen hatte, wurden viele meiner Probleme und Mängel aufgedeckt. Die Brüder und Schwestern lobten mich nicht mehr, sondern wiesen mich stattdessen ständig auf meine Probleme hin. Die Ergebnisse meiner Pflicht waren die schlechtesten im Team, und dieser gewaltige Absturz war mir peinlich und erfüllte mein Herz mit Schmerz und Bedrängnis. Ich verlor die Motivation, meine Pflicht zu tun, und dachte sogar daran, sie aufzugeben. Ich betrachtete Ruf und Status als genauso wichtig wie das Leben selbst und hatte ständig Angst, sie zu verlieren, als ob ein Leben ohne Bewunderung bedeutungslos wäre. Ich war wirklich tief von Satan verdorben worden! Gott hatte mir Gnade erwiesen und mir die Möglichkeit gegeben, meine Pflicht zu tun, in der Hoffnung, dass ich eine Änderung meiner Disposition anstreben und in meiner Pflicht in die Wahrheitsrealität eintreten würde, und dass ich in der Lage wäre, die Wahrheit zu suchen, um Probleme zu lösen und meine Pflicht gemäß den Grundsätzen auszuführen. Aber ich strebte unerbittlich nach Ruf und Status, und selbst nachdem ich sehr lange Neulinge bewässert hatte, wusste ich immer noch nicht, wie ich die Wahrheit im gemeinschaftlichen Austausch erklären konnte, um ihre Probleme und Schwierigkeiten zu lösen. Ich konnte nicht einmal klar über die Wahrheiten der Visionen Gemeinschaft halten. Wenn ich weiter so uneinsichtig wäre und unerbittlich nach Ruf und Status streben würde, dann würde ich nicht nur meine Pflicht vernachlässigen. Ich würde auch keine Wahrheit erlangen und am Ende meine Chance auf Errettung komplett ruinieren. Ich musste an Lester denken, den ich mal kannte und der zielstrebig nach Ruf und Status strebte. Weil er kein Leiter oder Mitarbeiter werden konnte, beschwerte er sich und widersetzte sich, und er führte seine Pflicht nicht ordnungsgemäß aus. Oft richtete er vor den Brüdern und Schwestern über die Leiter und Mitarbeiter, versuchte, in der Kirche Cliquen zu bilden, und verursachte damit ernsthafte Unterbrechungen und Störungen im Kirchenleben. Obwohl die Brüder und Schwestern ihm wiederholt gemeinschaftlichen Austausch und Hilfe anboten, änderte er sich nie, und schließlich wurde er aus der Kirche entfernt. Auch wenn ich nicht solch böse Taten wie er begangen hatte, war ich doch wie er und strebte zielstrebig nach Ruf und Status. Wenn ich so weitermachen würde, ohne Buße zu tun, dann würde Gott mich am Ende genau wie ihn offenbaren und ausmustern! Früher dachte ich, das Streben nach der Bewunderung anderer zeige Bestreben und Ambitionen, dass man eifrig vorwärts streben wolle, und dass ein solches Streben positiv sei. Aber jetzt wurde mir klar, dass das Streben nach Ruf und Status nicht der richtige Weg ist. Das Streben nach Ruf und Status machte mich sehr verletzlich und unfähig, selbst das kleinste Scheitern oder den kleinsten Rückschlag zu ertragen. Es ließ mich immer weiter von Gott abdriften, Gott verraten und mein Gewissen und meine Vernunft verlieren, und letztendlich würde ich von Gott verschmäht und ausgemustert werden. Glücklicherweise haben mich Gottes Worte aufgeweckt, und von da an beschloss ich, nicht mehr für Ruf und Status zu leben und meine Lebensweise zu ändern.
Ein paar Tage später zeigte uns der Verantwortliche ein Video, in dem Neulinge auf den Philippinen die chinesischen Brüder und Schwestern grüßten. Viele Neulinge drückten ihre Dankbarkeit gegenüber den Brüdern und Schwestern aus China aus und dankten ihnen dafür, dass sie das Evangelium vom Königreich des Allmächtigen Gottes auf den Philippinen gepredigt hatten. Viele Neulinge hatten beschlossen, hart für das Predigen des Evangeliums zu arbeiten und sich ihren Pflichten hinzugeben. Besonders als ich einen Neuling sagen hörte, dass die Worte des Allmächtigen Gottes das Licht in seinem Leben seien, war ich zu Tränen gerührt. Ich dachte daran, wie viele Menschen sich noch nach der Rückkehr des Erlösers sehnen, Licht und Gott finden wollen, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht vor Gott getreten sind. Es war eine so große Ehre für mich, meine Pflicht als Bewässerin von Neulingen ausführen und ihnen helfen zu können, ein Fundament auf dem wahren Weg zu legen! Aber weil diese Pflicht nicht meine Stärke war und ich mich dabei nicht hervorheben konnte, wollte ich mich ihr einfach nur entziehen. Inwiefern besaß ich überhaupt Menschlichkeit? Ich war völlig unwürdig, Gottes Liebe zu erfahren! Ich dachte daran, dass einige dieser Neulinge erst seit einem Jahr, manche sogar erst seit ein paar Monaten an Gott glaubten. Sie sahen sich beim Predigen des Evangeliums so vielen Schwierigkeiten gegenüber, aber sie hatten reine Herzen und weigerten sich, ihre Pflichten aufzugeben, egal was passierte. Ich hingegen glaubte seit zehn Jahren an Gott und hatte so viel von Ihm empfangen, war aber immer noch nicht in der Lage, auf Gottes Absichten Rücksicht zu nehmen. Ich hatte es wahrlich nicht verdient, Mensch genannt zu werden! In diesem Moment überkamen mich Reue und Schuldgefühle. In meinem Herzen sagte ich zu Gott: „Gott, ich war so rebellisch! Von nun an bin ich bereit, mich Deinen Orchestrierungen und Anordnungen zu unterwerfen, und egal, wie andere mich sehen, ich bin bereit, meine Pflicht von ganzem Herzen gut zu tun.“ Von diesem Moment an fühlte ich mich nicht mehr so verzweifelt wie zuvor, und ich hatte auch nicht mehr das Bedürfnis, wegzulaufen, wenn der Verantwortliche und meine Brüder und Schwestern mich erneut auf meine Probleme hinwiesen. Stattdessen war ich in der Lage, diese Dinge von Herzen anzunehmen und einzusehen, und danach konnte ich mich mit den Wahrheitsgrundsätzen ausrüsten, um meine Mängel anzugehen. Nach einer Weile nahmen immer mehr der von mir bewässerten Neulinge regelmäßig an Versammlungen teil, und einige begannen sogar, aktiv das Evangelium zu predigen. Der Verantwortliche sagte auch, dass ich große Fortschritte gemacht hätte. Ich war aufrichtig dankbar für Gottes Führung.
Im Jahr 2024 bat mich die Kirche, dem Bedarf der Arbeit entsprechend, ins Kunstteam zurückzukehren. Der Teamleiter sagte mir, ich solle lernen, Videos zu machen, während ich Bilder erstellte. Da ich noch nie zuvor Videos gemacht hatte, war meine Geschwindigkeit bei der Videoerstellung sehr langsam. In der Zeit, in der andere drei Videos machten, schaffte ich nur eines. Ich arbeitete mehr als einen Monat hart daran, es zu lernen, aber meine Geschwindigkeit konnte immer noch nicht mit der der anderen Brüder und Schwestern mithalten, und die fertigen Videos sahen nicht gut aus und entsprachen nicht den Anforderungen. Der Teamleiter zeigte mir Videos, die von anderen Brüdern und Schwestern gemacht wurden, und hielt mich dazu an, von ihnen zu lernen. Ich fühlte mich wirklich bedrückt. Ich hatte so hart gearbeitet, aber bei dieser Pflicht war ich immer noch das Schlusslicht. Ich dachte, anstatt mich damit zu blamieren, wäre es besser, mit der Leiterin zu sprechen und um meine Rückkehr zu meiner Bewässerungspflicht zu bitten. Ich war über ein Jahr im Bewässerungsteam gewesen und hatte mich allmählich damit vertraut gemacht. Ich dachte, wenn ich zur Bewässerung von Neulingen zurückkehren würde, wäre es mir nicht so peinlich. In diesem Moment wurde mir plötzlich klar, dass mein Zustand falsch war. „Wie kann ich so denken? Ich habe doch einige grundlegende Fähigkeiten im Grafikdesign. Solange ich bodenständig lerne, kann ich es nach und nach in den Griff bekommen. Wenn ich das Kunstteam jetzt um meines Rufes und Status willen verlassen würde, würde ich dann nicht meine Pflicht im Stich lassen? Das wäre doch keine wahre Unterwerfung unter Gott!“
Später suchte ich die Wahrheit, um meinen eigenen Zustand anzugehen. Während meiner Andachten las ich Gottes Worte: „Da du mit ruhigem Herzen als Mitglied im Haus Gottes bleiben möchtest, solltest du zuerst lernen, in allen Dingen die Wahrheit zu suchen; du solltest deine Pflichten nach besten Kräften erfüllen und in der Lage sein, die Wahrheit zu verstehen und zu praktizieren – auf diese Weise wirst du im Haus Gottes sowohl dem Namen nach als auch in Wirklichkeit ein geschaffenes Wesen sein. Die Identität der Menschheit ist die geschaffener Wesen; in Gottes Augen sind die Menschen genau das. Wie kannst du also ein geschaffenes Wesen sein, das dem Maßstab entspricht? Dazu musst du lernen, auf Gottes Worte zu hören und dich gemäß Gottes Anforderungen zu verhalten. Es ist nicht so, dass Gott dir diesen Titel einmal gibt und damit ist es getan; vielmehr solltest du, da du ein geschaffenes Wesen bist, die Pflicht eines solchen ausführen, und da du ein geschaffenes Wesen bist, solltest du die Verantwortlichkeiten eines solchen ausführen. Was ist also die Pflicht eines geschaffenen Wesens? Was sind die Verantwortlichkeiten eines geschaffenen Wesens? Legt Gottes Wort die Pflichten, Verpflichtungen und die Verantwortung geschaffener Wesen nicht klar und deutlich dar? Angenommen, du hast die Pflicht eines geschaffenen Wesens auf dich genommen. Von diesem Tag an bist du also ein echtes Mitglied von Gottes Haus; das heißt, du erkennst an, dass du eines der geschaffenen Wesen Gottes bist. Von diesem Tag an solltest du deine Lebenspläne neu formulieren – du solltest nicht länger deine zuvor festgelegten Bestrebungen, Wünsche und Ziele für dein Leben verfolgen. Stattdessen solltest du eine neue Identität und eine neue Perspektive annehmen, um die Lebensziele und die Richtung im Leben zu planen, die du als geschaffenes Wesen haben solltest. In erster Linie sollten deine Ziele und deine Richtung nicht darin bestehen, eine Führungsrolle einzunehmen oder in irgendeiner Branche führend oder hervorragend zu sein oder eine berühmte Persönlichkeit zu werden, die einen bestimmten Beruf ausübt oder eine bestimmte professionelle Fähigkeit beherrscht. Stattdessen solltest du deine Pflicht von Gott annehmen – das heißt, du musst wissen, welche Arbeit du jetzt, in diesem Augenblick, tun solltest und welche Pflicht du jetzt, in diesem Augenblick, ausführen musst, und du musst Gottes Absichten suchen. Was auch immer Gott von dir verlangt und welche Pflicht auch immer Gottes Haus für dich angeordnet hat, du musst herausfinden und dir darüber klar werden, welche Wahrheiten du verstehen und welche Grundsätze du befolgen und erfassen solltest, um diese Pflicht gut auszuführen. Wenn du sie dir nicht merken kannst, kannst du sie aufschreiben, und wenn du Zeit hast, kannst du sie öfter durchsehen und mehr über sie nachdenken. Als eines von Gottes geschaffenen Wesen sollte dein Hauptziel im Leben darin bestehen, deine Pflicht als geschaffenes Wesen zu erfüllen und ein maßstabsgerechtes geschaffenes Wesen zu sein. Das ist das grundlegendste Lebensziel, das du haben solltest. Zweitens, und noch konkreter, geht es darum, wie du deine Pflicht als geschaffenes Wesen erfüllen und ein geschaffenes Wesen sein kannst, das dem Maßstab entspricht. Das ist am wichtigsten. Diese Richtungen und Ziele, die von der verdorbenen Menschheit verfolgt werden – wie Ansehen, Status, Eitelkeit und persönliche Aussichten – sind alles Dinge, die du aufgeben solltest“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (7)). Gottes Worte gaben mir einen Weg der Praxis und halfen mir, das richtige Ziel für mein Streben zu finden. Als ich in der Vergangenheit die Bewässerungspflicht ausführte, geschah dies mit Gottes Erlaubnis und unter Seiner Herrschaft, und nun, da ich zum Kunstteam zurückkehre und diese Pflicht ausführe, ist dies ebenfalls Gottes Orchestrierung und Anordnung und dient den Bedürfnissen der Arbeit im Haus Gottes. Was Gott schätzt, sind nicht meine großen Leistungen oder wie viele Menschen mich bewundern und verehren. Stattdessen schätzt Gott mein Herz, meine Haltung zu meiner Pflicht, ob ich wirklich gewissenhaft und verantwortlich bin, ob ich meine Pflicht wirklich mit Treue ausführe und ob ich mich Ihm unterwerfe. Ich kann nicht nur danach streben, das zu tun, worin ich gut bin, und ich sollte auch nicht dafür leben, die Bewunderung anderer zu suchen. Ich sollte leben, um die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen, Gott zufriedenzustellen und Gottes Liebe zu erwidern. Ich musste meine Haltung zu meiner Pflicht korrigieren. Zu diesem Zeitpunkt waren die Qualität und Effizienz meiner Videoproduktion nicht so gut wie die der anderen. Was ich also noch mehr tun musste, war, meine Abweichungen und Probleme zusammenzufassen, mich auf das Lernen zu konzentrieren, um meine Mängel auszugleichen, und meine aktuelle Pflicht auf bodenständige Weise zu erfüllen. Dies würde mit Gottes Absichten übereinstimmen. Nachdem ich diese Dinge erkannt hatte, dachte ich nicht mehr daran, wie ich meiner aktuellen Pflicht entkommen könnte. Stattdessen konzentrierte ich mich darauf, die Techniken bodenständig zu erlernen, und wenn ich auf Dinge stieß, die ich nicht verstand, bat ich meine Brüder und Schwestern aktiv um Hilfe. Ehe ich mich versah, war ein halbes Jahr vergangen; ich hatte mich allmählich mit den für meine Pflicht erforderlichen technischen Fähigkeiten vertraut gemacht, und die Ergebnisse meiner Pflicht waren besser als zuvor.
Wenn ich auf diesen Weg zurückblicke, sehe ich, dass ich bei der Neuzuweisung meiner Pflicht zwar viel Verdorbenheit offenbart habe, aber gleichzeitig konnte ich durch die Ausführung verschiedener Pflichten auch viele meiner Mängel ausgleichen. Das Wichtigste war, dass ich meine falschen Sichtweisen hinter meinem Streben klar erkennen konnte. Jetzt verstehe ich, wonach zu streben am wertvollsten ist, und wie ich mich Gott unterwerfen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen kann. Ich spüre auch, dass alles, was Gott tut, dazu dient, mich zu retten. Dank sei Gott!
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?
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