Ich habe gelernt, meine Pflicht auf bodenständige Weise zu tun

Mai 24, 2026

Von Lu Heng, China

Im April 2023 erhielt ich einen Brief von den Leitern. Darin hieß es, ich hätte eine arrogante Disposition, hätte bei der Auswahl und Ernennung von Leuten nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen gesucht und stets nach meinem Ermessen ungeeignete Leute gewählt, was die Gemeindearbeit unterbrochen und gestört habe. Auch stand darin, dass ich das Ruder selbst nach gemeinschaftlichem Austausch nicht herumgerissen hätte, und dass ich in meinem Jahr als Leiterin kaum Fortschritte gemacht hätte. Insgesamt war ihre Bewertung, dass ich durchschnittliches Kaliber besaß und nicht für die weitere Förderung als Leiterin oder Mitarbeiterin geeignet war. Da ich etwas schreiberisches Talent hatte, wurde mir eine Pflicht in der Textarbeit zugewiesen. Als ich den Brief der Leiter las, versetzte mir das einen schweren Schlag. Im Grunde sagten die Leiter, dass ich mich aufgrund meines schlechten Kalibers nicht für die Pflicht einer Leiterin eigne. Das hieß, ich konnte nicht mehr als Leiterin oder Mitarbeiterin dienen. Damit würde ich nicht nur das Ansehen der Brüder und Schwestern verlieren, sondern auch viele Chancen verpassen, die Wahrheit zu erlangen, und meine Hoffnung auf Errettung wäre gering. Bei diesem Gedanken war ich unglaublich deprimiert. Nachts wälzte ich mich im Bett hin und her, konnte kein Auge zutun und dachte mir: „Wegen meines schlechten Kalibers wurde ich neu eingeteilt. Ich werde nie wieder eine Chance haben, mich hervorzuheben; ich werde wohl für immer ein Niemand sein. Bei der Pflicht in der Textarbeit werde ich jeden Tag nur Artikel prüfen und Briefe beantworten. Das ist ganz anders als die Arbeit einer Leiterin, bei der man für alle Aspekte der Arbeit Anordnungen trifft und Entscheidungen fällt oder zur Führung der Arbeit Versammlungen mit den Brüdern und Schwestern abhält. Nie wieder werde ich ihr Ansehen und ihre Unterstützung genießen können. Außerdem werden die Leiter den Brüdern und Schwestern, die mich kennen, sicher erzählen, warum ich entlassen wurde. Wahrscheinlich werden sie mich sogar durchschauen. Dann ist mein Ruf im Eimer und ich bin weit und breit blamiert!“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto düsterer erschien mir mein Leben und desto trostloser meine Zukunft, und die Tränen liefen mir unaufhaltsam übers Gesicht. Ich erkannte, dass diese Gedanken falsch waren, und ich wollte mich zusammenreißen und mein Herz meiner Pflicht widmen. Aber wann immer ich daran dachte, dass ich wegen meines schlechten Kalibers neu eingeteilt worden war, war das wie ein Dolch ins Herz. Ich konnte bei meiner Pflicht mein Herz nicht stillen, und manchmal verkroch ich mich einfach und weinte heimlich. In dieser Zeit spulte ich bei meiner Pflicht jeden Tag nur mein Programm ab und begnügte mich damit, meine eigenen Aufgaben abzuarbeiten, ohne mich groß um die Arbeit im Ganzen zu scheren. Wenn ich sah, dass die Brüder und Schwestern in meinem Team bei ihrer Arbeit nachlässig waren und dass die Gruppenleiterin bei ihrer Pflicht keine Last trug und keine vernünftigen Pläne dafür machte, hielt ich keine Gemeinschaft, um eine Lösung zu finden, da ich der Meinung war, das ginge mich nichts an. Weil ich bei meiner Pflicht keine Last trug, brachte sie keine Ergebnisse. Erst als die Verantwortliche mich auf meine Probleme hinwies und mich zurechtstutzte, erkannte ich, wie ernst das Problem war. Ich machte mir Sorgen, entlassen zu werden, wenn ich so weitermachte, also wollte ich die Wahrheit suchen, um meine Probleme zu lösen. Ich betete: „Lieber Gott, ich bin in einem wirklich schlechten Zustand und kann nie irgendwelche Energie aufbringen, aber ich weiß nicht, woran das liegt. Bitte erleuchte mich, damit ich meine eigenen Probleme verstehen und meine Lektionen lernen kann.“

Während meiner Andachten las ich eine Passage aus Gottes Worten, die genau meinen Zustand ansprach. Gott sagt: „Wenn manche Menschen von ihrem Posten als Leiter entlassen werden und hören, wie der Obere sagt, dass sie nicht wieder gefördert oder eingesetzt werden, fühlen sie sich unglaublich traurig und weinen bitterlich, als ob sie ausgemustert würden – was für ein Problem ist das? Bedeutet es, dass sie ausgemustert werden, wenn sie nicht mehr gefördert oder eingesetzt werden? Bedeutet es, dass sie dann keine Errettung erlangen können? Sind ihnen Ruhm, Gewinn und Status wirklich so wichtig? Wenn sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, dann sollten sie über sich selbst nachdenken, wenn sie ihren Ruhm, Gewinn und Status verlieren, und wahre Reue empfinden; sie sollten den Weg des Strebens nach der Wahrheit wählen, ein neues Blatt wenden und nicht so bestürzt sein oder so viel weinen. Wenn sie in ihren Herzen wissen, dass sie vom Haus Gottes entlassen wurden, weil sie keine wirkliche Arbeit leisten und nicht nach der Wahrheit streben, und sie hören, wie Gottes Haus sagt, dass sie nicht wieder befördert oder eingesetzt werden, dann sollten sie sich schämen, das Gefühl haben, bei Gott in der Schuld zu stehen und Gott enttäuscht zu haben; sie sollten wissen, dass sie es nicht verdienen, von Gott eingesetzt zu werden, und so kann man sagen, dass sie ein Mindestmaß an Vernunft besitzen. Wenn sie jedoch negativ und bestürzt werden, sobald sie hören, dass Gottes Haus sie nicht wieder fördern oder einsetzen wird, zeigt dies, dass sie nach Ruhm, Gewinn und Status streben und dass sie keine Menschen sind, die nach der Wahrheit streben(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 12: Wenn sie keinen Status haben oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen). Gottes Worte trafen mich mitten ins Herz. Ich schämte mich sehr und war auch sehr bewegt. Bei dieser Neuzuteilung der Pflichten war die Bewertung der Leiter – dass ich ein durchschnittliches Kaliber hätte und nicht geeignet sei, als Leiterin gefördert zu werden – ein schwerer Schlag für mich. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich wegen der Neueinteilung aufgrund meines schlechten Kalibers nie wieder darin üben könnte, eine Leiterin zu sein, oder mich hervorheben könnte. Ich empfand mein Leben als düster und meine Zukunft als trostlos, und ich war meiner Pflicht gegenüber lauwarm. Ich erkannte, dass mein Verlangen nach Status zu stark war. Als ich noch Leiterin war, strotzte ich nur so vor Energie. Von morgens bis abends war ich unterwegs und kümmerte mich um die Kirchenarbeit, und wo immer ich ein Problem sah, packte ich mit an, um es zu lösen. Ich hatte das Gefühl, eine wirkliche Last zu tragen und auf Gottes Absichten Rücksicht zu nehmen. Doch nachdem ich meine Pflicht als Leiterin verloren hatte, war bei mir komplett die Luft raus, und ich konnte überhaupt keine Energie mehr aufbringen. Ich spulte bei meiner Pflicht jeden Tag nur mein Programm ab. Als ich sah, dass die Teamleiterin bei ihrer Pflicht keine Last trug und die Arbeit der Gruppe ein heilloses Durcheinander war, tat ich so, als würde ich es nicht bemerken. Wie eine Außenstehende ließ ich einfach Verzögerungen der Arbeit zu. Indem ich meine Pflicht so erfüllte, nahm ich überhaupt keine Rücksicht auf Gottes Absichten; ich schuftete und plackte mich nur ab. Ich erkannte, dass mein früherer Eifer und die Last, die ich getragen hatte, nur für meinen Ruf und meinen Status gewesen waren und dass ich nicht den Pfad des Strebens nach der Wahrheit beschritt. Mein schlechtes Kaliber war tatsächlich nur einer der Gründe für meine Entlassung; der Hauptgrund waren meine arrogante Natur und meine Weigerung, die Wahrheit anzunehmen. Ich hätte diese Entlassung nutzen sollen, um richtig über meine verdorbene Disposition nachzudenken, sie zu verstehen und wahre Buße zu tun, anstatt den ganzen Tag wegen meines Statusverlusts niedergeschlagen zu sein, was die Gemeindearbeit verzögerte. Das war eine böse Tat und etwas, das Gott verabscheute. Danach suchte ich nach Worten Gottes, die für meine Probleme relevant waren, damit ich über mich nachdenken und mich verstehen konnte. Ich erkannte, dass ich meine Pflicht in der Vergangenheit auf der Grundlage meiner arroganten Disposition getan hatte und Leute allein nach ihrem Intellekt und ihren Begabungen ausgewählt und ernannt hatte. Als die Leiter mit mir über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft hielten, wollte ich einfach nicht hören. Infolgedessen wählte ich die falschen Leute, was zu Unterbrechungen und Störungen in der Kirchenarbeit führte und verschiedene Aufgaben halb lahmlegte. Es war richtig, dass die Leiter mich entließen; sie taten es zum Schutz der Kirchenarbeit. Die Kirche hatte mir dennoch die Gelegenheit gegeben, eine Pflicht zu tun, also sollte ich das schätzen und richtig Buße tun. Danach widmete ich mein Herz meiner Pflicht und ergriff die Initiative, mich in die Arbeit des Teams einzubringen. Sorgfältig dachte ich über die Gründe für unseren langsamen Fortschritt nach, und wenn ich Probleme fand, suchte ich die relevanten Wahrheitsgrundsätze heraus, um darüber Gemeinschaft zu halten und sie zu lösen. Als ich sah, dass die Teamleiterin keine Last trug, wies ich sie darauf hin und hielt mit ihr Gemeinschaft. Sie erlangte ein gewisses Verständnis ihrer eigenen Probleme und war bereit, das Ruder herumzureißen und Buße zu tun. Danach planten wir die Arbeit gemeinsam, beaufsichtigten uns gegenseitig und lernten von den Stärken des anderen. Nach einer Weile begannen sich die Ergebnisse der Arbeit etwas zu verbessern.

Eines Tages im Juni fragten die oberen Leiter plötzlich, ob ich bereit sei, eine Pflicht in der Korrekturlesegruppe von Gottes Haus zu tun. Als ich das hörte, hatte ich gemischte Gefühle. Ich dachte an meinen bedrückten Zustand nach der Zuteilung zu einer Pflicht in der Textarbeit und war der Meinung, keine Beförderung verdient zu haben. Gleichzeitig war ich auch ein wenig besorgt: „Wenn ich mich entscheide, in der Korrekturlesegruppe eine Pflicht in der Textarbeit zu tun, bekomme ich vielleicht nie wieder die Chance, Leiterin zu sein. Wird es dann für mich nicht schwer, mich von den anderen abzuheben?“ Bei diesem Gedanken wollte ich eigentlich ablehnen, aber ich wusste auch, dass die Kirche die Pflichten immer basierend auf den Erfordernissen der Arbeit arrangiert und dass ein geschaffenes Wesen die Vernunft haben sollte, sich zu unterwerfen, also willigte ich ein. Anfangs hatte ich zwar den Wunsch, meine Pflicht gut zu erfüllen, aber weil sich mein Zustand nicht wirklich zum Guten gewandt hatte, wurde ich offenbart, sobald etwas passierte. Einmal erfuhr ich, dass eine Schwester, die als Leiterin entlassen worden war, etwas Selbsterkenntnis erlangte, Buße tat und bald wieder zur Leiterin gewählt wurde. Ich war so neidisch: „Warum hat Gott ihr so viel Gnade erwiesen und ihr so ein gutes Kaliber gegeben? Ich bin ungefähr im selben Alter, doch wegen meines schlechten Kalibers habe ich die Chance, Leiterin zu sein, für immer verloren. Von nun an kann ich nur ein unbedeutendes Teammitglied sein. Warum hat Gott mir kein gutes Kaliber gegeben?“ Bei diesem Gedanken hatte ich das Gefühl, dass Gott mich weder erhöhte noch begünstigte und ich auch bei anderen kein Ansehen genoss. Ich empfand eine unerklärliche Traurigkeit und ein Gefühl des Verlusts. Manchmal versuchte ich, diese Gedanken zu unterdrücken, doch wann immer ich meine Pflicht erledigt hatte und einen Moment innehielt, kamen sie unkontrollierbar wieder hoch. Je mehr ich darüber nachdachte, desto unruhiger wurde mein Herz. Obwohl ich es nicht wagte, meine Pflicht aufzugeben, konnte ich für nichts, was ich tat, Energie aufbringen. Jeden Tag spulte ich nur mein Programm ab und erzielte keine Ergebnisse.

Eines Tages las ich während meiner Andachten eine Passage aus Gottes Worten und mein Zustand besserte sich etwas. Der Allmächtige Gott sagt: „Egal, welche Probleme man beim Glauben an Gott hat – ob es nun das Streben nach Status, Ruhm, Gewinn und Reichtum ist oder die Befriedigung von persönlichem Ehrgeiz und Verlangen: Alle Probleme müssen in jedem Fall durch das Streben nach der Wahrheit gelöst werden. Ganz gleich, welche Pflicht man tut, man kommt um die Wahrheit nicht herum, und ganz gleich, um welches Problem es sich handelt, es kann nicht ohne die Wahrheit gelöst werden. Sobald man in seinem Glauben an Gott von der Wahrheit abweicht, ist alles leer, und das Streben nach irgendetwas anderem ist nutzlos. Manche Menschen geben sich einfach damit zufrieden, ruhmreiche und beeindruckende Pflichten zu tun, sodass andere zu ihnen aufschauen und sie beneiden. Nutzen diese Dinge etwas? Diese Dinge sind nicht gleichbedeutend mit Gottes Billigung, noch sind sie Belohnungen Gottes. Es spielt also keine Rolle, welche Pflicht du tust: Deine Pflicht ist nur vorübergehend; sie ist nicht ewig. Ob eine Person letztendlich Rettung erlangen kann, hängt nicht davon ab, welche Pflicht sie tut, sondern davon, ob sie die Wahrheit verstehen und erlangen kann und es letztendlich schafft, sich Gott absolut zu unterwerfen, sowie sich Seinen Orchestrierungen ausliefern kann, keine Rücksicht mehr auf ihre Zukunft und ihr Schicksal nimmt und zu einem geschaffenen Wesen wird, das den Anforderungen entspricht. Gott ist gerecht und heilig. Er verwendet diesen Maßstab, um die ganze Menschheit zu messen, und dieser Maßstab wird sich niemals ändern – das darfst du nie vergessen. Behalte diesen Maßstab immer fest vor Augen und denke niemals daran, den Weg des Strebens nach der Wahrheit zu verlassen, um diesen unechten Dingen nachzustreben. Gottes geforderter Maßstab für alle, die gerettet werden sollen, ist für immer unveränderlich. Er bleibt, wie er ist, ganz gleich, wer du bist. Du kannst nur gerettet werden, indem du gemäß Gottes gefordertem Maßstab an Gott glaubst. Wenn du einen anderen Weg für dich findest und vagen Dingen nachstrebst und du dir ausmalst, dass du durch Glück Erfolg haben wirst, bist du jemand, der sich Gott widersetzt und Ihn verrät, und du wirst definitiv von Gott verflucht und bestraft werden(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass Leiter oder Mitarbeiter zu sein nicht bedeutet, dass man am Ende ein gutes Ergebnis haben wird. Gott bestimmt das Ergebnis eines Menschen danach, ob er die Wahrheit erlangt hat und ob sich seine verdorbene Disposition geändert hat. Ich verstand Gottes gerechte Disposition nicht. Ich hatte immer das Gefühl, dass Leiterin zu sein nicht nur Prestige und das hohe Ansehen anderer mit sich bringt, sondern auch mehr Chancen bietet, die Wahrheit zu erlangen, sowie eine größere Hoffnung auf Errettung, weshalb ich die Leute, die Leiter waren, beneidete. Meine Ansicht entsprach nicht der Wahrheit. Ich dachte an die vielen Leute, die Leiter gewesen waren, aber am Ende enthüllt und ausgemustert wurden, weil sie nicht nach der Wahrheit strebten und den falschen Weg gingen. Nehmen wir zum Beispiel Yang, jemanden, den ich kannte. Während seiner Zeit als Leiter strebte er aufgrund seiner arroganten Natur nach Ruhm, Gewinn und Status; er wetteiferte mit Brüdern und Schwestern um Ruhm und Gewinn und ging sogar so weit, jenen, die nicht seiner Meinung waren, in den Rücken zu fallen und sie auszugrenzen. Schließlich verursachte er schwere Störungen und Unterbrechungen bei der Kirchenarbeit und wurde isoliert. Dann war da noch Dan, die immer Leiterin oder Mitarbeiterin gewesen war. Ihre Begabungen und Talente waren herausragend, doch bei ihrer Pflicht erhöhte sie sich oft selbst, gab an, riss alle Macht an sich und drängte die Brüder und Schwestern, mit denen sie zusammenarbeitete, ins Abseits. Sie beging viele böse Taten und wurde als Antichrist charakterisiert und ausgeschlossen. Anhand der Beispiele dieser gescheiterten Personen sah ich, dass Leiter zu sein nicht garantiert, dass man gerettet und vervollkommnet wird. Entscheidend ist, ob man nach der Wahrheit strebt und den richtigen Weg geht. Leiter und Mitarbeiter begegnen mehr Menschen, Ereignissen und Dingen, also haben sie sicherlich mehr Möglichkeiten, sich zu üben. Wenn sie sich darauf konzentrieren können, nach der Wahrheit zu streben, um ihre verdorbenen Dispositionen zu beseitigen, werden sie sicherlich mehr Wahrheiten erlangen, was für ihre Vervollkommnung förderlich ist. Aber wenn sie nicht nach der Wahrheit streben und sich ihre verdorbenen Dispositionen nicht ändern, können sie nicht gerettet werden, selbst wenn sie Leiter sind. Wenn sie aufgrund ihrer verdorbenen Dispositionen Böses tun und bei der Kirchenarbeit Unterbrechungen und Störungen verursachen, werden sie schließlich enthüllt und ausgemustert. Die Pflicht, die man heute tut, bestimmt nicht das zukünftige Ergebnis und den Bestimmungsort einer Person. Nur indem man nach der Wahrheit strebt und seine verdorbene Disposition ablegt, kann man überleben. Diese Erkenntnis hat mein Herz enorm erhellt, und ich erkannte, dass ich nicht mehr nach Pflichten streben sollte, die mir Prestige einbringen und die Menschen dazu bringen, mich zu schätzen und zu beneiden. Ich muss nach der Wahrheit streben, um eine Veränderung meiner Disposition zu erreichen; das ist das Wichtigste. Danach änderte sich meine Einstellung zu meiner Pflicht etwas. Wann immer ich freie Zeit hatte, dachte ich über Gottes Worte nach und schrieb Artikel über Erfahrungszeugnisse. Ich war bei meiner Pflicht aufmerksamer als zuvor, und sie begann, einige Ergebnisse zu zeigen.

Später las ich noch ein paar Passagen aus Gottes Worten, die sehr hilfreich waren, um meine eigenen Probleme zu verstehen. Der Allmächtige Gott sagt: „Für Antichristen sind Ruf und Status ihr Leben. Gleichgültig, wie sie leben, gleichgültig, in welchem Umfeld sie leben, gleichgültig, welche Arbeit sie verrichten, gleichgültig, wonach sie streben, was ihre Ziele sind, was die Richtung ihres Lebens ist, es dreht sich alles darum, einen guten Ruf und einen hohen Status zu haben. Und dieses Ziel ändert sich nicht; sie können solche Dinge nie beiseitelegen. Das ist das wahre Gesicht von Antichristen, das ist ihr Wesen. Ihr könntet sie in einen Urwald tief in den Bergen stecken, und sie würden trotzdem ihr Streben nach Ruf und Status nicht loslassen. Man könnte sie in jede beliebige Gruppe von Menschen stecken und alles, woran sie denken können, sind immer noch Ruf und Status. Obwohl Antichristen an Gott glauben, setzen sie das Streben nach Ruf und Status mit dem Glauben an Gott gleich und stellen diese beiden Dinge auf eine Stufe. Das heißt, während sie den Weg des Glaubens an Gott gehen, streben sie auch nach ihrem eigenen Ruf und ihrem eigenen Status. Man kann sagen, dass in den Herzen der Antichristen das Streben nach der Wahrheit in ihrem Glauben an Gott gleichbedeutend mit dem Streben nach Ruf und Status ist und dass das Streben nach Ruf und Status auch das Streben nach der Wahrheit ist – Ruf und Status zu erlangen, bedeutet, die Wahrheit und das Leben zu erlangen. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie weder Ruhm noch Gewinn noch Status erhalten haben, dass niemand zu ihnen aufblickt, sie hochschätzt oder ihnen folgt, dann werden sie deprimiert. Sie glauben, dass es keinen Sinn hat, an Gott zu glauben, dass es keinen Wert hat, und sie fragen sich im Stillen: ‚Habe ich versagt, indem ich so an Gott geglaubt habe? Gibt es keine Hoffnung für mich?‘ Sie stellen in ihrem Herzen oft über solche Dinge Berechnungen an. Sie rechnen sich aus, wie sie sich einen Platz im Haus Gottes verschaffen können, wie sie ein hohes Ansehen in der Kirche genießen können, wie sie die Leute dazu bringen können, ihnen zuzuhören, wenn sie etwas sagen, und ein Loblied auf sie anzustimmen, wenn sie handeln, wie sie die Leute dazu bringen können, ihnen überallhin zu folgen, und wie sie in der Kirche eine einflussreiche Stimme haben und Ruhm, Gewinn und Status genießen können – sie konzentrieren sich wirklich auf solche Dinge in ihren Herzen. Das ist es, was solche Menschen anstreben(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 3)). „Egal, welche Richtung oder welches Ziel dein Streben hat, wenn du nicht über das Streben nach Status und einem guten Ruf nachdenkst und wenn es dir sehr schwerfällt, dies beiseitezulegen, dann wird das deinen Lebenseintritt beeinträchtigen. Solange der Status einen Platz in deinem Herzen hat, wird er die Richtung deines Lebens und die Ziele deines Strebens komplett kontrollieren und beeinflussen können. In diesem Fall wird es für dich sehr schwer sein, in die Wahrheitsrealität einzutreten, ganz zu schweigen davon, Veränderungen in deiner Disposition zu erreichen; ob du letztlich in der Lage bist, Gottes Anerkennung zu erlangen, versteht sich natürlich von selbst. Mehr noch, wenn du niemals in der Lage bist, dein Streben nach Status aufzugeben, wird das deine Fähigkeit beeinträchtigen, deine Pflicht dem Standard entsprechend auszuführen, und dann wird es sehr schwer sein für dich, ein dem Standard entsprechendes geschaffenes Wesen zu werden. Warum sage Ich das? Gott verabscheut nichts mehr, als wenn Menschen nach Status streben, denn das Streben nach Status ist eine satanische Disposition; es ist ein falscher Weg, hervorgebracht von der Verdorbenheit Satans, es ist etwas, das von Gott verurteilt wird, und es ist genau das, was Gott richten und bereinigen wird. Gott verabscheut nichts mehr, als wenn Menschen nach Status streben, und dennoch wetteiferst du immer noch störrisch um Status, hegst und schützt ihn unermüdlich und versuchst immer, ihn für dich selbst zu nehmen. Hat das alles nicht auch etwas von Widerstand gegenüber Gott an sich? Gott hat Status nicht für die Menschen vorgesehen. Gott versorgt die Menschen mit der Wahrheit, dem Weg und dem Leben, damit sie letztendlich zu einem dem Standard entsprechenden geschaffenen Wesen werden, zu einem kleinen und unbedeutenden geschaffenen Wesen – nicht zu jemandem, der Status und Ansehen besitzt und von Tausenden von Menschen verehrt wird. Und so ist das Streben nach Status, ganz gleich, aus welcher Perspektive man es auch betrachtet, ein Weg ins Verderben. Ganz gleich, wie vernünftig deine Ausrede für das Streben nach Status ist, dieser Weg ist dennoch der falsche und wird nicht von Gott gebilligt. Ganz gleich, wie sehr du dich bemühst oder wie hoch der Preis ist, den du zahlst, wenn du Status begehrst, wird Gott ihn dir nicht geben. Wenn Gott ihn dir nicht gibt, wirst du im Kampf um ihn scheitern, und wenn du weiterkämpfst, wird es nur ein Ergebnis geben: Du wirst offenbart und ausgemustert werden – das ist der Weg ins Verderben(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 3)).

Gott deckt auf, dass für Antichristen Status und ein guter Ruf wichtiger sind als ihr eigenes Leben. Sie machen das Erlangen eines guten Rufs und eines hohen Status zum Ziel ihres Strebens, und sie schmieden ständig Pläne in ihren Herzen, wie sie in Gottes Haus Fuß fassen und andere dazu bringen können, zu ihnen aufzusehen. Sobald sie Ruhm, Gewinn und Status verlieren und nicht mehr die Bewunderung und Verehrung ihrer Brüder und Schwestern haben, verlieren sie augenblicklich jegliche Energie und haben das Gefühl, dass das Leben sinnlos ist. Als ich mich damit verglich, erkannte ich, dass mein Verhalten genau dem eines Antichristen entsprach. Ich lebte nach satanischen Giften wie „Sich hervortun“, „Der Mensch kämpft sich aufwärts; Wasser fließt abwärts“ und „Ein Soldat, der kein General werden will, ist kein guter Soldat“. Ich glaubte, ich müsse mich hervortun, um ein sinnvolles und wertvolles Leben zu führen. Als ich damals in der Schule war, lernte ich fleißig. Nachdem ich zur Klassensprecherin gewählt worden war, sahen meine Mitschüler alle zu mir auf und lobten mich. Ich war sehr stolz und dachte, dass es jedes Leid wert war. Nachdem ich zum Glauben an Gott gekommen war, sah ich, dass es Status und Prestige mit sich brachte, Leiterin zu sein, also strebte ich immer danach, Leiterin zu werden. Als ich zur Leiterin gewählt wurde und das Ansehen meiner Brüder und Schwestern gewann, war das wie Zucker für meine Seele. Ich hatte das Gefühl, dass es im Glauben an Gott und in meiner Pflicht etwas gab, nach dem es sich zu streben lohnte, also beteiligte ich mich aktiv an allen Aspekten der Arbeit, arbeitete jeden Tag bis spät in die Nacht und wurde dessen nie überdrüssig. Als ich hörte, wie die oberen Leiter sagten, ich sei als Leiterin ungeeignet, war das wie ein Schlag mit dem Vorschlaghammer. Der Gedanke, dass ich keine Leiterin mehr sein konnte und nie wieder das Ansehen und die Verehrung meiner Brüder und Schwestern erhalten würde und vielleicht sogar von ihnen durchschaut werden würde, gab mir das Gefühl, als wäre mein Leben am Tiefpunkt angelangt. Ich litt unter schrecklichen seelischen Qualen und hatte für nichts mehr Energie. Ich beklagte mich sogar darüber, dass Gott mir kein gutes Kaliber gegeben hatte, und verbrachte meine Tage wie benommen, lebte in Missverständnissen und Niedergeschlagenheit, trug bei meiner Pflicht keine Last und erzielte keine Ergebnisse bei meiner Arbeit. Ich betrachtete einen guten Ruf und Status als meinen Lebensnerv und als wichtiger als das Streben nach der Wahrheit und die gute Ausführung meiner Pflicht. Als ich Status hatte, strebte ich voller Begeisterung; aber als ich meinen Ruf und Status verlor, war es, als hätte man mir die Seele aus dem Leib gerissen, und ich wurde negativ und nachlässig bei meiner Pflicht. Mein Verlangen nach Status war zu stark! Ich hatte eindeutig ein schlechtes Kaliber und war arrogant, ohne einen Funken Wahrheitsrealität, und ich war für die Pflicht als Leiterin völlig ungeeignet. Dennoch konnte ich nicht aufhören, daran zu denken, Leiterin zu werden, und war nicht bereit, eine gewöhnliche Text-Mitarbeiterin zu sein. Ich hatte den eitlen Traum, dass ich eines Tages wieder Leiterin sein und die Bewunderung und Verehrung meiner Brüder und Schwestern genießen könnte. Ich war so arrogant und eingebildet, und es fehlte mir völlig an Vernunft. Bei meinem Wunsch, Leiterin zu sein, ging es überhaupt nicht darum, auf Gottes Absichten Rücksicht zu nehmen oder Gott zufriedenzustellen, noch ging es wirklich darum, nach der Wahrheit zu streben, um gerettet zu werden. Es diente alles dazu, meine eigene Eitelkeit zu befriedigen und die Vorteile von Status zu genießen. Ich beschritt den Weg eines Antichristen! Wenn ich weiterhin stur auf diese Weise strebte, würde ich nur noch aufsässiger werden und mich Gott widersetzen und schließlich Gottes Disposition verletzen und von Ihm enthüllt und ausgemustert werden, genau wie ein Antichrist. Diese Erkenntnis machte mir Angst. Ich empfand das Streben nach Status und einem guten Ruf in seiner Natur und seinen Folgen als zu schwerwiegend. Dass ich heute keine Leiterin war, war Gottes Art, mein Verlangen nach Status zurechtzustutzen und mich zu lehren, mich Ihm zu unterwerfen, gehorsam die Position eines geschaffenen Wesens einzunehmen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens gut auszuführen. Das war Gottes Schutz und Rettung für mich. Mein Herz war voller Dankbarkeit für Gott, und ich wollte nicht mehr nach Status und einem guten Ruf streben.

Später las ich noch ein paar Passagen aus Gottes Worten und fand Grundsätze und einen Weg der Praxis. Der Allmächtige Gott sagt: „Gottes Haus setzt Menschen so ein, dass jeder optimal eingesetzt wird, indem die Rollen auf die jeweilige Person zugeschnitten werden, und zwar so, dass es genau richtig ist. Wenn du gute Menschlichkeit aufweist, dein Kaliber aber schlecht ist, dann solltest du deine Pflicht gut und mit ganzem Herzen und ganzer Kraft ausführen; es ist nicht so, dass du Leiter oder Mitarbeiter sein musst, um von Gott gutgeheißen zu werden. Selbst wenn du bereit bist, dich zu bemühen, aber nicht in der Lage bist, dich so zu bemühen, wie es ein Leiter tun muss, und du nicht das Kaliber besitzt, das du als Leiter haben solltest, und du hierbei zu kurz greifst, was kannst du dann tun? Zwing dich nicht oder mach es dir schwer; wenn du 25 Kilo tragen kannst, dann trage 25 Kilo. Versuche nicht, anzugeben, indem du über deine Grenzen hinausgehst und sagst: ‚25 Kilo reichen nicht. Ich will noch mehr tragen. Ich will 50 Kilo tragen. Ich bin dazu bereit, selbst wenn ich vor Erschöpfung sterbe!‘ Du bist als Leiter oder Mitarbeiter nicht geeignet, aber wenn du weiter über deine Grenzen hinausgehst, um anzugeben, wirst du, obwohl dich das nicht erschöpfen wird, die Arbeit der Kirche verzögern, du wirst das Vorankommen der Arbeit und deren Effizienz beeinträchtigen, und du wirst den Fortschritt im Leben vieler Menschen hemmen – du kannst es dir nicht leisten, diese Verantwortung zu tragen(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8)). „Wenn du von schlechtem Kaliber bist, aber trotzdem deine ganze Zeit dafür aufwendest, Leiter werden zu wollen, eine wichtige Aufgabe übernehmen zu wollen, für die gesamte Arbeit verantwortlich sein zu wollen oder etwas tun zu wollen, das dich von den anderen abhebt, dann sage Ich dir: Das ist Ambition. Ambition kann Unglück heraufbeschwören, also solltest du dich davor hüten. Alle Menschen haben das Verlangen, Fortschritte zu machen, und sind bereit, die Wahrheit anzustreben – das ist kein Problem. Manche Menschen haben Kaliber, erfüllen die Kriterien, um Leiter zu sein, und können die Wahrheit anstreben, und das ist eine gute Sache. Andere besitzen kein Kaliber, also sollten sie bei ihrer eigenen Pflicht bleiben, die Pflicht direkt vor ihnen gut und laut den Grundsätzen und den Anforderungen von Gottes Haus ausführen; für sie ist das besser, sicherer und realistischer(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (5)). „Um ein Leiter oder Mitarbeiter zu sein, bedarf es eines gewissen Maßes an Kaliber. Das Kaliber eines Menschen bestimmt sein Arbeitsvermögen und das Ausmaß, in dem er die Wahrheitsgrundsätze erfasst. Wenn dein Kaliber etwas mangelhaft ist und du kein ausreichend tiefes Verständnis der Wahrheit hast, aber fähig bist, so viel zu praktizieren, wie du verstehst, und das, was du verstanden hast, auch in die Praxis umzusetzen, und wenn du in deinem Herzen rein und ehrlich bist, nicht für deine eigenen Zwecke intrigierst oder nach Ruhm, Gewinn und Status strebst und du Gottes prüfenden Blick annehmen kannst, dann bist du ein Mensch vom richtigen Schlag(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (20)). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass man, um in Gottes Haus Leiter oder Mitarbeiter zu sein, nicht nur nach der Wahrheit streben, sondern auch ein gewisses Kaliber und Arbeitsvermögen besitzen muss. Nur dann kann man die Kirchenarbeit gut erledigen. Die Kirche hatte mir in der Vergangenheit Möglichkeiten gegeben, mich als Leiterin zu üben, und ich hatte mich in meinem Streben sehr angestrengt. Obwohl ich die Probleme und Schwierigkeiten der Brüder und Schwestern anhand von Gottes Worten lösen konnte, konnte ich bei wichtigen Angelegenheiten wie der Auswahl und Ernennung von Leuten oder bei der Entscheidungsarbeit Menschen weder richtig beurteilen noch angemessen auswählen. Zwar kannte ich einige Grundsätze auf der Ebene von Glaubenslehre, machte aber immer Fehler, wenn ich sie in der Praxis anwandte. Außerdem war ich arrogant und wollte nicht auf die Vorschläge anderer hören, und ich wählte und ernannte immer ungeeignete Leute, was zu Unterbrechungen und Störungen bei der Kirchenarbeit führte. Ich erkannte, dass mein Kaliber wirklich schlecht war. Wenn ich weiter als Leiterin arbeiten würde, würde ich nicht nur den Brüdern und Schwestern schaden, sondern auch die Kirchenarbeit unterbrechen und stören. Nun hat mir die Kirche aufgrund meines Kalibers und meiner Stärken eine Pflicht in der Textarbeit zugewiesen, wo meine Fähigkeiten optimal genutzt werden und die für mich wie maßgeschneidert ist. Zudem dient mir das auch als Schutz. Mein Verlangen nach Status und einem guten Ruf ist so stark, dass ich als Leiterin unkontrollierbar dazu getrieben wäre, mich für Status abzuplacken und mich bei meiner Arbeit und in Predigten bei jeder Gelegenheit zur Schau zu stellen, und ich unfähig wäre, vor Gott zur Ruhe zu kommen, um nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen. Zur Befriedigung meiner Ambitionen nach Status würde ich zudem Unterbrechungen und Störungen verursachen und den Weg eines Antichristen beschreiten. Also ist es eigentlich gut für mich, keine Leiterin zu sein. Jetzt, in meiner Pflicht in der Textarbeit, kann ich mein Herz mehr stillen, um Gottes Worte zu essen und zu trinken und über die Wahrheit nachzudenken. Das hilft mir, über mich nachzudenken und Selbsterkenntnis zu erlangen, und ist förderlich für meinen Lebenseintritt. Es ist auch eine Einschränkung für meine Arroganz und meinen Ehrgeiz, und dadurch werde ich beschützt. Das sind Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten. Ich sollte mich den Anordnungen der Kirche unterwerfen, an dem für mich angemessenen Platz bleiben und meine Pflicht in der Textarbeit gut ausführen. Als ich so darüber dachte, hellte sich mein Herz merklich auf. Es fühlte sich an, als hätte ich eine schwere Last abgelegt, und ich fühlte mich viel befreiter.

Eines Tages erfuhr ich, dass Schwester Qi Ya zur Gemeindeleiterin gewählt worden war, und ich spürte einen Anflug von Eifersucht. „Sie hat ein gutes Kaliber und kann als Leiterin in der Kirche eine große Rolle spielen, aber ich kann nur eine Pflicht in der Textarbeit tun. Ich werde nie wieder die Chance haben, Leiterin zu sein und das Ansehen der anderen zu genießen.“ Als sich diese Gedanken offenbarten, erkannte ich schnell, dass mein Verlangen nach Status sich wieder meldete, also lehnte ich mich gegen diese Gedanken auf. Ich dachte an Gottes Worte: „Als ein Mitglied der geschaffenen Menschheit musst du an deinem angemessenen Platz bleiben und dich anständig verhalten. Halte pflichtgemäß an dem fest, was dir der Schöpfer anvertraut hat. Handle nicht unangemessen und tue nichts, was deine Fähigkeiten übersteigt oder was Gott verabscheut. Strebe nicht danach, eine große Persönlichkeit, ein Übermensch oder ein herausragendes Individuum zu sein, und strebe nicht danach, Gott zu werden. Dies alles sind Wünsche, die die Menschen nicht haben sollten(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige I). „Die Funktionen sind nicht dieselben. Es gibt einen Leib. Jeder von euch sollte seine Pflicht tun, jeder von euch sollte an seinem Platz sein und sein Allerbestes geben – für jeden Funken sollte es einen Lichtblitz geben – und ihr solltet nach Reife im Leben streben. So werde Ich zufrieden sein(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 21). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich Gottes Absicht. Gott gibt jedem ein anderes Kaliber und arrangiert für jeden unterschiedliche Pflichten; es gibt keine Pflichten mit hohem oder niedrigem Status. Ich sollte an meinem eigenen Platz bleiben, nach der Wahrheit streben und meine Pflicht gut ausführen, um Gottes Herz zu trösten. Das ist am bedeutungsvollsten. Bei diesem Gedanken konnte ich mein Herz für meine Pflicht stillen. Manchmal, wenn ich meine Pflicht nicht gut ausführte, dachte ich darüber nach, wo meine Unzulänglichkeiten lagen und wie ich mich verbessern und einen Durchbruch erzielen könnte. Nachdem ich eine Weile so praktiziert hatte, konnte ich bei meiner Pflicht einige gute Ergebnisse erzielen. Dank sei Gott, dass Er mich geführt hat, diese Veränderungen zu erleben!

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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