Pflichtwechsel entlarvten mich
Von Mu Zhen, Die Vereinigten Staaten Ich machte in der Gemeinde Videos, aber da es nicht viel zu tun gab, teilte mich die Leiterin für das...
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Im Februar 2021 wurde ich zur Kirchenleiterin gewählt. Eines Tages sagte eine obere Leiterin zu mir, dass Schwester Esther ein gutes Kaliber hat und bei ihren Pflichten große Eigeninitiative zeigt und dass ich sie fördern soll. Als ich das von der oberen Leiterin hörte, machte ich mir etwas Sorgen und befürchtete, dass Schwester Esther bei ihren Pflichten bald besser sein könnte als ich. Wenn die oberen Leiter und die Brüder und Schwestern alle eine hohe Meinung von ihr hätten, könnte ich am Ende übersehen werden, und niemand würde sich in Zukunft bei Kirchenangelegenheiten an mich wenden. Später erklärte ich Esther zwar, wie die Arbeit der Kirche zu erledigen war, aber ich weihte sie nicht in alle Details der tatsächlichen Situation der Kirche ein und hielt auch keine ausführliche Gemeinschaft mit ihr darüber, wie sie die Arbeit gut machen konnte. Ich sah, dass Esther bei ihren Pflichten Eigeninitiative zeigte. Sie machte sich schnell mit der Arbeit vertraut, und die Ergebnisse ihrer Pflichten wurden immer besser. Sie erhielt Lob von den Brüdern und Schwestern, und auch die oberen Leiter bemerkten das. Es dauerte nicht lange, da wurde Esther zur Krichenleiterin gewählt und begann, bei der Kirchenarbeit mit mir zusammenzuarbeiten. Da ich im Nahen Osten war und es einen Zeitunterschied zu den Philippinen gab, konnten die Brüder und Schwestern mich nur schwer erreichen, also wandten sie sich immer an Esther, um Versammlungen abzuhalten. Ich sah sie bei jeder Versammlung, und sie zeigte bei ihren Pflichten wirklich viel Eigeninitiative. Ich war sehr neidisch auf sie und machte mir Sorgen, die Brüder und Schwestern könnten sie für tatkräftiger und kompetenter halten als mich Ich fürchtete, sie würde mehr Arbeit leisten als ich und sie würden sie deshalb mehr schätzen. Ich dachte: „In Zukunft darf ich einige meiner Erfahrungen aus der Gemeindearbeit nicht sofort mit ihr teilen. Sie versteht schon viel von der Gemeindearbeit und einige Wahrheiten. Wenn ich ihr also alles erzähle, was ich verstehe, wird sie eines Tages die Gemeindearbeit besser verstehen und besser machen als ich. Dann werden die Brüder und Schwestern sie mir gegenüber bevorzugen und sie mehr bewundern als mich, und auch die oberen Leiter werden sie mehr schätzen und denken, dass es sich nicht mehr lohnt, mich zu fördern.“ Und so wollte ich Esther nicht fördern. Im Laufe der Zeit zeigte Esther bei ihren Pflichten immer mehr Eigeninitiative. Sie leistete mehr Arbeit, und in ihrer Gegenwart fühlte ich mich stets inkompetent und entmutigt.
Als gerade viele Neulinge in die Kirche gekommen waren, mussten wir einmal mehr kleine Versammlungsgruppen einrichten. Esther und ich arbeiteten getrennt an dieser Aufgabe. Oberflächlich schien es, als ob Esther und ich gut zusammenarbeiteten, aber ich sagte ihr nicht, dass diese Sache schnell organisiert werden musste, und kümmerte mich nur um meine eigene Arbeit. Ich dachte: „Wenn ich mehr Gruppen einrichten und dafür sorgen kann, dass mehr Leute zu Versammlungen kommen, werden die Brüder und Schwestern mich loben.“ Als ich Esther nach dem Fortschritt ihrer Arbeit fragte, sagte sie mir, dass es noch weitere Leute gab, die sich versammeln sollten, um die sie sich aufgrund ihrer hohen Arbeitsbelastung nicht kümmern konnte. Aber ich bot ihr keine Hilfe an. Als die oberen Leiter mich nach Esthers Arbeit fragten, sagte ich sogar, dass sie sich über ihre hohe Arbeitsbelastung beschwert hatte. Die oberen Leiter schienen dem, was ich sagte, zuzustimmen, und ich war sehr glücklich. Ich hatte das Gefühl, dass Esther in ihren Augen an Wert verloren hatte und dass sie nicht länger denken würden, dass sie ein gutes Arbeitsvermögen besitzt. Ein anderes Mal, als Esther die Versammlung für eine Gruppe abhielt, hatte ein Neuling einige Auffassungen über Gottes Werk und Erscheinung. Esther sagte mir, dass sie nicht weiß, wie sie Gemeinschaft halten soll, um diese Auffassungen auszuräumen. Ich wusste eigentlich, über welche Wahrheiten man Gemeinschaft halten musste, um sie auszuräumen, aber ich wollte nicht, dass sie noch mehr lernte. Ich dachte: „Du bist eh schon so gut. Wenn du noch mehr lernst und dieses Problem lösen kannst, werden dich die Brüder und Schwestern alle loben. Ich will nicht, dass dich alle bewundern. Obwohl wir beide Gemeindeleiterinnen sind, war ich zuerst eine Leiterin, und ich will die Beste sein. Wenn du jedes Problem lösen kannst, mit dem die Leute zu dir kommen, werden die Brüder und Schwestern denken, deine Arbeit sei effektiver als meine. Wie soll ich dann noch weitermachen können?“ Also sagte ich ihr nicht, wie sie dieses Problem lösen konnte. Stattdessen sagte ich ihr nur, sie solle die oberen Leiter fragen. Ich dachte, die oberen Leiter würden so glauben, dass sie die Wahrheit nicht verstand, und dann nicht mehr so viel von ihr halten. Ich hatte danach ein wirklich schlechtes Gewissen, aber ich half ihr trotzdem nicht. Erst als die oberen Leiter mir sagten, ich solle ihr helfen, erzählte ich ihr schließlich, wie sie dieses Problem lösen konnte.
Ich hatte das Gefühl, wirklich hartherzig geworden zu sein. Ich wollte wirklich nicht neidisch auf Esther sein, aber ich konnte mich nicht beherrschen. Ich bereute, was ich getan hatte, und wusste, dass ich mich in einem schrecklichen Zustand befand. Nachdem ich mein Problem erkannt hatte, las ich die Worte des Allmächtigen Gottes, um über mich nachzudenken und mein Wesen zu verstehen. Ich las Gottes Worte: „Als Kirchenleiter muss man nicht nur lernen, die Wahrheit anzuwenden, um Probleme zu lösen, man muss auch lernen, talentierte Menschen zu entdecken und zu fördern, die man keinesfalls beneiden oder unterdrücken darf. Auf diese Weise zu praktizieren, nützt der Arbeit der Kirche. Wenn du ein paar nach der Wahrheit Strebende fördern kannst, damit sie mit dir zusammenarbeiten und jede Arbeitsaufgabe gut verrichten, und sie alle letztendlich Erfahrungszeugnisse haben, dann bist du ein Leiter oder Mitarbeiter, der den Anforderungen entspricht. Wenn du in der Lage bist, in allen Dingen den Grundsätzen entsprechend zu handeln, dann bist du hingebungsvoll. Manche Menschen haben immer Angst davor, dass andere besser sind als sie oder über ihnen stehen, dass andere Anerkennung bekommen, während sie selbst unbeachtet bleiben. Das führt dazu, dass sie andere angreifen und ausgrenzen. Sind sie damit nicht neidisch auf talentierte Menschen? Ist das nicht egoistisch und verachtenswert? Was für eine Art von Disposition ist das? Das ist eine bösartige Disposition! Wer nur an seine eigenen Interessen denkt und nur seine eigenen egoistischen Begierden zufriedenstellt, ohne an andere zu denken oder Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus zu nehmen, hat eine schlechte Disposition, und Gott mag einen solchen Menschen nicht“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, war ich zutiefst betrübt. Ich erkannte, dass ich jemand bin, der auf talentierte Leute neidisch ist. Als die oberen Leiter mich baten, Esther zu fördern, sah ich, dass sie Talent hatte, wusste, wie man Versammlungen gut leitet, und gute Ergebnisse bei ihrer Arbeit erzielte, und so wurde ich neidisch auf sie. Ich befürchtete, dass sie mich übertreffen und von den Brüdern und Schwestern bewundert werden würde. Ich machte mir Sorgen, dass die oberen Leiter sie schätzen und mich deshalb nicht mehr fördern würden. Um zu verhindern, dass Esther für ihre gute Pflichtausführung befördert und gefördert würde, unterdrückte ich sie. Ich wusste ganz genau, dass sie ein gutes Kaliber hatte, aber ich förderte sie nicht und sagte ihr auch nicht, wie sie die Gemeindearbeit gut machen sollte. Ich wollte schlichtweg die Einzige sein, zu der die Leute aufsahen. Als sie die Probleme der Brüder und Schwestern nicht lösen konnte, sagte ich ihr nicht, wie es ging, obwohl ich es wusste. Nach außen hin ermutigte ich sie, die oberen Leiter zu fragen, aber in Wirklichkeit wollte ich sie damit bei den oberen Leitern schlecht dastehen lassen, damit sie dachten, dass sie die Wahrheit nicht versteht und nicht in der Lage wäre, diese Pflicht zu erfüllen. Ich war wirklich hinterhältig, betrügerisch, egoistisch und verachtenswert! Als Kirchenleiterin hätte ich jede talentierte Person, die ich fand, fördern und mein Bestes geben sollen, um ihr zu helfen, die Kirchenarbeit gut zu erledigen. Aber ich habe weder an Gottes Absicht noch an die Arbeit der Kirche gedacht. Ich arbeitete nur für mein Ansehen und meinen Status. Weil ich in einem Zustand des Neides auf talentierte Menschen lebte, unterdrückte ich talentierte Personen und weigerte mich, Esther zu fördern; ich hoffte sogar, sie würde bei der Kirchenearbeit scheitern. Durch diese Handlungen offenbarte ich die dahintersteckende böswillige Disposition. Nur Menschen mit einer böswilligen Disposition würden ihre Brüder und Schwestern unterdrücken. Menschen mit normaler Menschlichkeit würden ihren Brüdern und Schwestern keinen Schaden zufügen. An diesem Punkt wurde mir klar, dass ich bei meiner Pflicht gemäß einer satanischen Disposition handelte und dass dies in Gottes Augen abscheulich war. Esther hat ein gutes Kaliber und zeigt bei ihrer Pflicht Eigeninitiative. Wenn ich sie gefördert hätte, hätte das die Kirchenearbeit erleichtert und die Ergebnisse in allen Aspekten der Kirchenarbeit hätten sich verbessert. Ich hätte nicht neidisch auf sie sein sollen; stattdessen hätte ich sie fördern, ihr bei ihrer Pflicht helfen und die Gemeindearbeit verantwortungsbewusst und gewissenhaft erledigen sollen. Also betete ich zu Gott: „Gott, ich will nicht mehr gemäß meiner satanischen Disposition handeln. Ich will nicht mehr gegen Dich rebellieren oder mich Dir widersetzen. Ich will vor Dir Buße tun, meiner Schwester helfen und mit ihr zusammenarbeiten, um unsere Pflichten gut zu erfüllen.“ Ich betete immer und immer wieder zu Gott. Während dieser Zeit empfand ich große Schuld in meinem Herzen. Ich sagte mir, dass ich Esther nicht länger beneiden dürfe – dies war eine verdorbene Disposition, die Gott nicht gefiel. Danach begann ich, Esther aktiv zu helfen. Ich tauschte mich täglich mit ihr aus und leitete sie nach und nach an, wie sie die Gemeindearbeit gut machen konnte, damit sie Fortschritte machte. Wann immer die oberen Leiter mir mitteilten, dass bestimmte Arbeiten umgesetzt werden musste, besprach ich mit Esther, wie wir diese ausführen sollten. Ich hatte keine Angst mehr, dass sie mich übertreffen, von den Brüdern und Schwestern bewundert werden und mir die Show stehlen würde. Ich arbeitete harmonisch mit Esther zusammen, als wir gemeinsam unsere Pflichten erfüllten, und ich stellte fest, dass viele Aufgaben leichter wurden und sich auch die Ergebnisse der Gemeindearbeit verbesserten.
Einige Zeit später betreute ich die Arbeit mehrerer Kirchen, und die oberen Leiter teilten Schwester Mailyn einer von mir betreuten Kirche zu, um dort ihre Pflichten auszuführen. Anfangs sprach sie bei den Versammlungen sehr wenig und war sehr still, aber später hielt sie viel mehr Gemeinschaft, und ihr gemeinschaftlicher Austausch war sehr gut. Ich war etwas neidisch auf sie und machte mir Sorgen, weil sie schon lange an Gott glaubte, mehr Wahrheiten verstand, viel über die Arbeit wusste und mehr Erfahrung in der Arbeit hatte. Ich dachte, die Brüder und Schwestern würden sie sicher loben und bewundern. Das wollte ich nicht. Eines Tages besprach ich mit Schwester Mailyn die Situation der mehreren Gruppen, die sie betreute, und fragte sie, warum die Brüder und Schwestern nicht regelmäßig an den Versammlungen teilnahmen. Sie sagte, sie würde der Sache bereits nachgehen, aber obwohl sie schon viel Arbeit investiert hatte, wusste sie immer noch nicht genau, was los war. Als ich das hörte, empfand ich es als Beschwerde und dachte, sie habe viele Unzulänglichkeiten. Als die oberen Leiter sich nach der Arbeit erkundigten, sagte ich ihnen: „Mailyn beklagt sich gerne und ist nicht bereit, bei der Erfüllung ihrer Pflichten beharrlich zu sein.“ Ich schickte den Leitern sogar Screenshots unseres Gesprächs, weil ich wollte, dass die Leiter dachten, sie würde sich beschweren und sei nicht bereit, den Rat anderer anzunehmen. Außerdem wollte ich, dass sie auf sie herabsehen, mich mehr schätzen und denken, dass ich es mehr als sie verdient hätte, gefördert zu werden. Als ich diese Gedanken offenbarte, erkannte ich, dass mein Zustand falsch war, und so betete ich in meiner Suche zu Gott.
Später las ich Gottes Worte: „Wenn sie jemanden sehen, der besser ist als sie, versuchen sie, ihn zu Fall zu bringen, sie erfinden Gerüchte über ihn oder greifen zu verachtenswerten Mitteln, um ihn zu verunglimpfen und seine Autorität zu untergraben, und sie zerdrücken ihn sogar unter ihren Füßen, alles, um ihren eigenen Status in den Herzen der Menschen zu schützen. Was ist das für eine Disposition? Das ist nicht nur eine arrogante und eingebildete Disposition – solche Menschen haben eine satanische Wesensnatur; es ist eine bösartige Disposition. Sie greifen Menschen an, die besser als sie und ihnen überlegen sind, und grenzen sie aus – sie sind heimtückisch und niederträchtig. Und dass sie vor nichts zurückschrecken, um Menschen zu Fall zu bringen, zeigt, dass in ihnen eine beträchtliche dämonische Natur steckt! Sie leben nach satanischen Dispositionen, setzen Menschen herab, versuchen, ihnen etwas anzuhängen, und quälen sie. Sind das keine Übeltaten? Und obwohl sie so leben, denken sie noch immer, dass sie in Ordnung sind, dass sie gute Menschen sind. Aber wenn sie jemanden sehen, der ihnen überlegen ist, sind sie in der Lage, ihn zu quälen und unter ihren Füßen zu zerdrücken. Um was für ein Problem handelt es sich hier? Sind Menschen, die solch böse Taten begehen, nicht hemmungslos und tun sie nicht, was ihnen beliebt? Solche Menschen berücksichtigen nur ihre eigenen Interessen und ihre eigenen Gefühle, und ihnen geht es nur darum, ihre eigenen Begierden und Ambitionen zufriedenzustellen und ihre Ziele zu erreichen. Ihnen ist es egal, wie viel Schaden der Kirchenarbeit zugefügt wird, und sie würden lieber die Interessen des Hauses Gottes opfern, als ihren Status in den Herzen der Menschen und ihren eigenen Ruf zu verlieren. Sind solche Menschen nicht arrogant und selbstgerecht, egoistisch und verachtenswert? Solche Menschen sind nicht nur arrogant und selbstgerecht, sie sind auch äußerst egoistisch und verachtenswert. Sie nehmen keinerlei Rücksicht auf die Absichten Gottes. Haben solche Menschen gottesfürchtige Herzen? Sie haben nicht im Geringsten gottesfürchtige Herzen. Darum handeln sie zügellos und tun, was immer sie wollen, ohne jegliches Schuldgefühl, ohne jegliche Furcht, ohne jegliche Befürchtung oder Sorge und ohne die Konsequenzen zu bedenken. Das tun sie oft und so haben sie sich immer verhalten. Was ist die Natur eines solchen Verhaltens? Gelinde gesagt sind solche Menschen viel zu eifersüchtig und haben ein zu starkes Verlangen nach persönlichem Ansehen und Status; sie sind zu hinterlistig und heimtückisch. Um es etwas schärfer auszudrücken, das Wesen des Problems ist, dass solche Menschen überhaupt keine gottesfürchtigen Herzen haben. Sie fürchten Gott nicht, sie glauben, dass sie selbst von größter Bedeutung sind, und sie betrachten alles an sich selbst als höher als Gott und höher als die Wahrheit. In ihren Herzen ist Gott unbedeutend und nicht erwähnenswert, und Gott hat überhaupt keinen Platz in ihren Herzen. Können jene, die in ihren Herzen keinen Platz für Gott haben und die kein gottesfürchtiges Herz haben, die Wahrheit in die Praxis umsetzen? Absolut nicht. Wenn sie sich also normalerweise voller Eifer beschäftigen und recht viel Mühe aufwenden, was tun sie dann? Solche Menschen behaupten sogar, allem entsagt zu haben, um sich für Gott aufzuwenden, und sehr viel gelitten zu haben, doch eigentlich dienen das Motiv, Prinzip und Ziel hinter allen ihren Handlungen nur ihrem eigenen Ruf und Status, dienen dazu, alle ihre eigenen Interessen zu schützen. Findet ihr, dass eine solche Person furchterregend ist, oder nicht? Was sind das für Menschen, die seit vielen Jahren an Gott glauben, aber kein gottesfürchtiges Herz haben? Sind sie nicht extrem arrogant? Sind sie nicht Satane? Und welchen Dingen fehlt es am meisten an einem gottesfürchtigen Herzen? Abgesehen von den wilden Tieren sind es die Bösen und die Antichristen, die Teufel und jene, die von Satans Art sind. Sie akzeptieren die Wahrheit überhaupt nicht; sie sind völlig ohne gottesfürchtiges Herz und zu jedem Übel imstande. Sie sind die Feinde Gottes und die Feinde Seines auserwählten Volkes“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die fünf Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um den rechten Weg des Gottesglaubens einzuschlagen). Gottes Worte entlarvten meinen wahren Zustand. Ich war neidisch auf Brüder und Schwestern, deren Arbeit bessere Ergebnisse erbrachte als meine, und ich griff sie sogar an und schloss sie aus, um meinen Ruf und Status zu wahren. Obwohl ich wusste, dass sie ihre Pflichten erfüllten, um Gott zufriedenzustellen, waren mir Gottes Absichten komplett egal. Ich wollte einfach meine Pflicht auf eine Art und Weise erfüllen, die mir die Bewunderung der anderen einbrachte und sie zu mir aufschauen ließ, anstatt die Kirchenarbeit gut zu erledigen, um Gottes Absichten zu beachten. Als mir klar wurde, dass Mailyn schon lange an Gott glaubte, Kaliber und Arbeitsvermögen besaß und auch eine große Last für ihre Pflicht trug, wurde ich neidisch auf sie und machte mir Sorgen, sie könnte mich übertreffen. Ich urteilte über sie vor den oberen Leitern und sagte, sie beklage sich ständig über ihre Pflicht, obwohl Mailyn mir in Wirklichkeit nur erzählt hatte, dass sie bei ihrer Pflicht auf Schwierigkeiten gestoßen sei und dass sie die Probleme trotz ihrer Bemühungen immer noch nicht gelöst hatte. Aber ich log die oberen Leiter an und sagte, sie würde sich beklagen. Mein Ziel war es, die oberen Leiter glauben zu machen, dass sie es nicht wert war, gefördert zu werden, und ich wollte das Bild, das die Leiter von ihr hatten, ruinieren. Auf diese Weise würden die Leiter keine hohe Meinung von ihr haben und sie auch nicht fördern, und ich müsste mir keine Sorgen mehr machen, dass sie mich übertrifft. Ich habe meine Schwester tatsächlich nur für meinen eigenen Ruf und Status verleumdet. Ich war zutiefst hinterhältig und böswillig! Als Gemeindeleiterin hätte ich harmonisch mit meinen Brüdern und Schwestern zusammenarbeiten sollen, damit wir uns mit unseren Stärken und Schwächen gegenseitig ergänzen. Ich hätte meine Verantwortung und Pflichten erfüllen sollen, statt meine Brüder und Schwestern als Konkurrenten zu betrachten. Aber mir ging es nur um mein Ansehen und meinen Status. Ich wollte einfach die Einzige sein, die von anderen bewundert wird. Oberflächlich betrachtet schien es, als würde ich für die Kirchenarbeit eine Last tragen, aber mir fehlte ein gottesfürchtiges Herz. Als ich sah, dass Mailyn talentiert war, wurde ich neidisch und weigerte mich, sie an mir vorbeiziehen zu lassen. Um meine Ziele zu erreichen, weigerte ich mich sogar, ihr zu helfen, obwohl ich ganz genau wusste, dass sie bei ihrer Pflicht Schwierigkeiten hatte. Ich war bereit, dem Werk der Kirche zu schaden, nur um meinen Ruhm, meinen Gewinn und meinen Status zu schützen. Ich war entsetzt über die arrogante und böswillige Disposition, die ich offenbart hatte. Ich dachte überhaupt nicht an die Kirchenarbeit gedacht, sondern führte stattdessen mein eigenes Vorhaben durch. Das widerte Gott wirklich an! Ich dachte darüber nach, wie schnell sich das Evangelium des Königreichs verbreitete, wie viele Gemeinden überall gegründet wurden und wie dringend mehr Leute gebraucht wurden, um Neulinge zu bewässern und die Gemeinden zu leiten. Aber meine Gedanken waren boshaft. Ich strebte nur danach, meinen Ruf und meinen Status zu schützen, und anstatt talentierte Menschen zu fördern, wenn ich sie entdeckte, habe ich sogar ausgeschlossen und unterdrückt. Ich stellte mich gegen Gott und unterbrach und störte die Evangeliumsarbeit. Ein Mensch mit guter Menschlichkeit würde sich darüber freuen, dass sich mehr Menschen erheben, um bei der Kirchenarbeit mitzuwirken, Nur Antichristen und böse Menschen fühlen sich bedroht, wenn sie jemanden sehen, der fähiger ist als sie selbst. Sie greifen andere an und schließen sie aus, um ihren Ruf und Status zu wahren. Ich hatte keinen Platz für Gott in meinem Herzen und kein gottesfürchtiges Herz. Mir waren Ruf und Status viel zu wichtig. Um meine Ambitionen und Wünsche zu befriedigen, habe ich Mailyn nicht geholfen. Ganz im Gegenteil, ich wandte auch gewisse Taktiken an, um sie zu unterdrücken, was ihre Fähigkeit beeinträchtigte, ihre Pflichten gut auszuführen. Ich offenbarte hier die Disposition eines Antichristen. Ich widersetzte mich Gott. Würde ich, ohne Buße zu tun, so weitermachen, würde Gott mir mit Sicherheit den Rücken kehren. Also öffnete ich Gott mein Herz, betete und bat Ihn um Vergebung. Ich bat Gott auch, mich zu erleuchten und zu erhellen, damit ich Seine Absicht verstehen und einen Weg der Praxis finden konnte.
Später las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Wenn du wahrhaft Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen kannst, wirst du andere Menschen gerecht behandeln können. Wenn du einen guten Menschen empfiehlst und ihm ermöglichst, sich in einer Pflicht zu üben und sie auszuführen, und damit Gottes Haus eine talentierte Person hinzufügst, wird das deine Arbeit nicht erleichtern? Wirst du dann bei deiner Pflicht nicht hingebungsvoll sein? Das ist eine gute Tat vor Gott; es ist das Minimum an Gewissen und Vernunft, das jene, die als Leiter dienen, besitzen sollten. Diejenigen, die fähig sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, können den prüfenden Blick Gottes in allem, was sie tun, akzeptieren. Wenn du Gottes prüfenden Blick akzeptierst, wird dein Herz richtig ausgerichtet. Wenn du immer nur Dinge tust, damit andere sie sehen, und immer Lob und Bewunderung von anderen ernten willst und Gottes genaue Prüfung nicht akzeptierst, ist Gott dann noch in deinem Herzen? Solche Menschen haben kein gottesfürchtiges Herz. Tu nicht immer Dinge für dich selbst und berücksichtige nicht ständig deine eigenen Interessen; denke nicht an deinen eigenen Stolz, Ruf und Status und denke auch nicht an deine persönlichen Interessen. Mehr als an alles andere musst du an die Interessen von Gottes Haus denken und sie zu deiner Priorität machen. Du solltest auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen und vor allem darüber nachdenken, ob es bei der Ausführung deiner Pflicht Unreinheiten gab oder nicht, ob du hingebungsvoll gewesen bist, deinen Verantwortungen nachgekommen bist und alles gegeben hast, sowie ob du von ganzem Herzen an deine Pflicht und die Arbeit der Kirche gedacht hast oder nicht. Du musst über diese Dinge nachdenken. Wenn du häufig über sie nachdenkst und sie begreifst, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, wurde mir klar, dass ich als Gemeindeleiterin bei meinen Pflichten Gottes Absicht berücksichtigen und das Werk der Kirche immer an die erste Stelle setzen musste. Wenn ich Brüder und Schwestern mit gutem Kaliber und Arbeitsvermögen sehe, sollte ich sie nicht aus Neid oder für meinen eigenen Ruhm, Gewinn und Status ausschließen. Stattdessen sollte ich sie empfehlen und fördern und ihnen helfen, ihre Pflichten zu erfüllen, damit sie schneller wachsen können. Das war meine Pflicht und Verantwortung. Ich sollte nach Gottes Worten praktizieren, mich von den Fesseln von Ruhm, Gewinn und Status sowie von meinem Neid befreien. Ich musste meine eigenen Interessen beiseitelegen, Brüder und Schwestern aufrichtig fördern und meine Pflicht erfüllen, um Gott zufriedenzustellen. Nachdem ich Gottes Absicht verstanden hatte, begann ich, meine Beweggründe zu korrigieren, und erinnerte mich immer wieder daran, dass Gott Neid verabscheut. Als ich wieder mit Mailyn über die Arbeit sprach, beruhigte ich mich, um ihr zuzuhören. Ich tat mein Bestes, mich all ihrer Schwierigkeiten anzunehmen und ihr beizustehen, und hielt über ähnliche Erfahrungen Gemeinschaft, die ich gemacht hatte. Ich zeigte ihr auch gute Methoden, die ich in meiner Arbeit gelernt hatte. Ich fühlte mich wirklich im Frieden, als ich so praktizierte, und die Arbeit trug schnell gute Früchte.
Einmal schickte mir Mailyn eine Nachricht und sagte, sie sei sehr deprimiert, weil einige Neulinge immer noch nicht regelmäßig an den Versammlungen teilnahmen. Ich fühlte mich schuldig, als ich ihre Nachricht sah, denn sie erinnerte mich an die Zeit, als ich neidisch auf sie war. Nicht nur, dass ich ihr damals nicht geholfen hatte, wenn sie Schwierigkeiten bei ihrer Pflicht hatte, ich verurteilte sich auch vor den Leitern und sagte, sie würde sich bei ihrer Pflicht ständig beklagen. Mein Egoismus hatte sie tief verletzt. Von diesem Tag habe ich sie oft getröstet und ermutigt. Ich sagte ihr, sie solle sich keine Sorgen machen, und arbeitete aktiv mit ihr zusammen. Es war mir nicht mehr wichtig, ob ihre Ergebnisse besser waren als meine oder ob sie mehr herausstach als ich. Kurze Zeit später wurde Mailyn zur Verantwortlichen für die Evangeliumsarbeit gewählt. Zusammen mit mir war sie nun dafür verantwortlich, die Evangeliumsarbeit der Gemeinden nachzuverfolgen. Wann immer es Probleme oder Schwierigkeiten bei der Evangeliumsarbeit gab, besprachen wir gemeinsam Lösungen und haben uns oft ehrlich ausgesprochen. Ich war nicht mehr auf sie neidisch, und es gab keine Barrieren mehr zwischen uns. Seitdem fühlt sich mein Herz leichter an. Durch diese Erfahrung erkannte ich, dass ich mein Verlangen nach Ansehen und Status wirklich aufgeben musste, da ich nur dann meine Pflichten gemäß Gottes Anforderungen erfüllen konnte. Ich wollte nicht mehr mit Brüdern und Schwestern um Ansehen und Status konkurrieren. Ich wusste jetzt: Je mehr ich nach Ansehen und Status strebe, desto weiter entferne ich mich von Gott. Dadurch würde ich auf ewig gefangen in einer verdorbenen Disposition leben und niemals in der Lage sein, die Arbeit der Kirche gut zu erledigen oder meine Pflichten zu erfüllen. Danach tat ich mein Bestes, um jedem Neuling in der Kirche zu helfen, der gefördert werden musste. Obwohl ich manchmal immer noch Neid offenbarte, verachtete ich mich selbst dafür. Ich beruhigte mein Herz, betete zu Gott und bat Ihn, mein Herz zu beschützen, damit ich nicht mehr von verdorbenen Gedanken eingeschränkt werde. Nach diesen Gebeten fand mein Herz Frieden. Ich war nicht mehr neidisch auf andere oder hatte Angst, dass sie mich übertreffen könnten. Ich wollte einfach nur meinen Brüdern und Schwestern helfen, gut mit ihnen zusammenarbeiten und meine Pflichten erfüllen.
Es war die Führung durch die Worte des Allmächtigen Gottes, die mich meine verdorbene Disposition des Neides auf talentierte Menschen erkennen ließ und mir zeigte, dass Gott Menschen wie mich verabscheut. Ich kann mich nun gegen mein Fleisch auflehnen und nach Gottes Worten praktizieren, meinen Brüdern und Schwestern aufrichtig helfen und sie unterstützen und Dinge tun, die der Arbeit der Kirche und meinen Brüdern und Schwestern zugutekommen. Und das ist alles Gottes Errettung zu verdanken.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?
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