Es ist herrlich, die Ketten des Status zu sprengen

Nov 30, 2019

Von Liang Zhi, Provinz Anhui

Ich bin Liang Zhi, und vor sechs Jahren nahm ich die Erlösung Gottes der letzten Tage an. Demokratisch wählte mich die Kirche in eine Führungsposition. Überrascht und begeistert dachte ich: Ich – und kein anderer der vielen Schwestern und Brüder – wurde in dieses Amt gewählt. Mir wurde somit eine hohe Verantwortung für die Kirchenarbeit übertragen – das heißt: Ich bin besser als all die anderen Schwestern und Brüder. Dieser Gedanke stärkte mein Selbstvertrauen im Gespräch mit Brüdern und Schwestern bei Versammlungen – auch wenn ich mich allen anderen ein wenig überlegen fühlte – mit geschwollener Brust wurde ich überheblich. Nach einiger Zeit jedoch bemerkte ich, dass eine Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, von hohem Kaliber war und in faszinierend verständlicher Weise die Wahrheit kommunizieren konnte. Flexibel kam sie den Fragen der anderen Schwestern und Brüder auf den Grund und löste sie. Ebenfalls konnte sie praktische Handlungsanweisungen geben. Jeder wollte mit ihr sprechen, ihr zuhören. Ich wurde neidisch und spürte Eifersucht. Ich war nicht bereit, in ihren Schatten gestellt zu werden. Ich begann, mich vor den Versammlungen ausführlich vorzubereiten und Methoden der Kommunikation zu erarbeiten, mit denen ich besagte Schwester übertreffen würde und sogar einen höheren Grad an Klarheit vermitteln könnte. Wenn ich nach meinen Vorträgen den Beifall und die Anerkennung der Schwestern und Brüder verspürte, gefiel ich mir selbst in hohem Maße und spürte, dass ich etwas vollendet hatte. Wenn die Brüder und Schwestern jedoch nur gelangweilt oder kaum reagierten, fühlte ich mich wie verloren und verzweifelt. Es ergab sich, dass ein Bruder, der mir als Partner zugeordnet wurde, mit der Filmbranche sehr vertraut war und ebenso über computertechnisches Fachwissen verfügte. Wenn ich die Brüder und Schwestern traf, die bei der Herstellung der Filme zur Verkündung des Evangeliums zusammenarbeiteten, erörterte er mit ihnen fachliche Themen. Ich hatte eine Leitungsposition inne, aber nicht einmal die Fähigkeit, mit dieser Gruppe fachlich fundiert zu kommunizieren. Ich fühlte mich überflüssig, als fünftes Rad am Wagen. Zu der Zeit fühlte ich, als hätte ich sehr hart gearbeitet und wurde mit einem schalen Geschmack im Mund zurückgelassen. Ich vermutete, dass die Schwestern und Brüder immer diesen Fachmann konsultierten, wenn etwas anstand. Sie mussten sicherlich denken, dass er besser sei als ich. Hätte ich doch nur selbst all dieses Fachwissen. Ich hätte einen umso viel höheren Wert. Dann würden doch die anderen mich – und nicht den anderen – um Rat fragen. Und so vertiefte ich mich in stundenlange Recherchen, um all dieses Wissen über die Filmtechnik ebenfalls zu erwerben. Unermüdlich arbeitete ich daran, um Status zu kämpfen. Jedes Kirchenteam jedoch wartete mit Problemen auf – immer wieder. Ich konnte mich um die richtige Kommunikation und die Organisation von Versammlungen bemühen, wie ich wollte – doch vergeblich. Ich setzte mich so unter Druck, sprichwörtlich atemlosen Druck und ich verspürte geistige Unruhe. Ich dachte: Was werden die Brüder und Schwestern von mir denken? Denken sie, dass ich dem mir zugetragenen Amt nicht entspreche und meinen Pflichten nicht genüge? Es schien, dass ich dem Amt nicht gewachsen war. Je mehr ich darüber nachdachte, desto negativer fühlte ich mich. Ich fühlte mich kraftlos und hatte alle Motivation verloren. Ich ließ in meiner Arbeit immer mehr nach und verlor das Wirken des Heiligen Geistes. Man kündigte und ersetzte mich, weil ich kein wirkliches Ergebnis in meiner Pflicht erzielt hatte. Ich fühlte mich in Verruf gebracht und wollte mich am liebsten vor allen verbergen. Doch in mir kam der Gedanke auf: Hatte man hinter meinem Rücken kursieren lassen, dass ich ein falscher Leiter war, weil ich nur um mein Ansehen bemüht bin, und keine praktische Arbeit verrichte? Je mehr mir dies klar wurde, desto verzweifelter wurde ich. Es war mir schon, als ob in meinem Inneren Stimmen voller Kritik widerhallten. Nächtelang lag ich schlaflos. Ich hörte nicht auf, zu beten, Gott um Führung und Weisung zu bitten … Ich las Seine Worte: „Während eures Strebens habt ihr zu viele persönliche Auffassungen, Hoffnungen und Zukunftsaussichten. Das jetzige Werk geschieht, um sich mit eurem Verlangen nach Status und euren ausgefallenen Wünschen zu befassen. Hoffnungen, Status und Auffassungen sind alles klassische Repräsentationen einer satanischen Gesinnung. Der Grund dafür, dass diese Dinge in den Herzen der Menschen existieren, liegt gänzlich darin, dass Satans Gift die Gedanken der Menschen allezeit zersetzt, und die Menschen stets unfähig sind, diese Versuchungen Satans abzuschütteln. Sie leben inmitten von Sünde, glauben aber nicht, dass es Sünde ist, und sie denken immer noch: ‚Wir glauben an Gott, also muss Er uns Segnungen zuteilwerden lassen und alles für uns passend einrichten. Wir glauben an Gott, also müssen wir anderen überlegen sein, und wir müssen mehr Status und eher eine Zukunft haben als jeder andere. Da wir an Gott glauben, muss Er uns unendlich viele Segnungen schenken. Ansonsten würde man es nicht Glauben an Gott nennen.‘ … Jetzt seid ihr Anhänger, und ihr habt etwas Verständnis über diese Stufe des Werkes gewonnen. Ihr habt jedoch immer noch nicht euer Verlangen nach Status abgelegt. Wenn euer Status hoch ist, ist euer Streben richtig, aber wenn euer Status niedrig ist, strebt ihr nicht mehr. Immer denkt ihr an die Segnungen des Status. … Je mehr du auf diese Weise strebst, desto weniger wirst du ernten. Je größer das Verlangen eines Menschen nach Status ist, desto strenger muss man sich mit ihm befassen, und desto mehr wird er sich großer Läuterung unterziehen müssen. Solche Menschen sind wertlos! Man muss sich mit ihnen hinreichend befassen und sie hinlänglich richten, damit sie diese Dinge völlig loslassen. Wenn ihr diesen Weg bis zum Ende verfolgt, werdet ihr nichts ernten. Diejenigen, die das Leben nicht verfolgen, können nicht verwandelt werden, und diejenigen, die nicht nach der Wahrheit dürsten, können die Wahrheit nicht erlangen. Du konzentrierst dich nicht darauf, persönliche Verwandlung und Eintritt anzustreben, sondern richtest dein Augenmerk stattdessen auf diese ausgefallenen Wünsche und Dinge, die deine Liebe zu Gott einschränken und dich davon abhalten, dich Ihm zu nähern. Können dich diese Dinge verwandeln? Können sie dich in das Königreich bringen?“ („Warum willst du keine Kontrastfigur sein?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Manche Menschen haben immer Angst, dass andere ihnen die Schau stehlen und sie übertreffen und dass andere Anerkennung erlangen, während sie selbst nicht beachtet werden, und so weisen sie andere Menschen ab und grenzen sie aus. Sind sie damit nicht neidisch auf Menschen, die fähiger sind als sie selbst? Ist ihr Verhalten nicht egoistisch und verachtenswert? Was für eine Art von Disposition ist das? Sie ist boshaft! Nur an sich selbst denken, nur seine eigenen Wünsche zufriedenstellen, keine Rücksicht auf die Pflichten anderer nehmen und nur seine eigenen Interessen in Betracht ziehen und nicht die Interessen von Gottes Haus – solche Menschen haben eine schlechte Disposition und Gott hat keine Liebe für sie. Wenn du wahrhaft Rücksicht auf Gottes Absicht nehmen kannst, dann wirst du andere Menschen anständig behandeln können. Wenn du jemandem deine Empfehlung gibst und diese Person wird zu jemandem mit Talent ausgebildet und Gottes Haus gewinnt eine weitere talentierte Person dazu, wirst du dann deine Arbeit nicht gut gemacht haben? Wirst du nicht treu bei der Erfüllung dieser Pflicht gewesen sein? Das ist eine gute Tat vor Gott, und es ist das Bewusstsein und die Vernunft, die der Mensch besitzen sollte.“ („Übergib Gott dein aufrichtiges Herz und du kannst die Wahrheit erlangen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“)

Das Wort Gottes machte es allen sichtbar, wie sehr ich nach Ruhm, Gewinn und Status strebte und ich fühlte einen Stich ins Herz. Seitdem ich angefangen hatte, die Pflicht des Kirchenleiters auszuführen, hatte ich mich immer begeistert aufgewendet und mich deshalb für jemanden gehalten, der nach der Wahrheit strebte. Aber jetzt, da mir die Tatsachen offenbart worden waren, sah ich angesichts des Urteils und der Züchtigung durch Gottes Worte endlich die Schändlichkeiten in meinem Gottesglauben. Ich dachte darüber nach, wie es mir bei jeder Versammlung, bei der ich den Brüdern und Schwestern das Wort Gottes vermitteln wollte, doch tatsächlich nicht darum gegangen war, als Zeuge Gottes zu wirken und nicht darum, meinen Brüdern und Schwestern die Wahrheit des Wortes Gottes und Seine Absichten nahezubringen und nicht darum, ihnen begreiflich zu machen, wie sie Gottes Wort in die Tat umsetzen sollten. Vielmehr hatte ich mich darauf konzentriert, in meiner Arbeit die Leistung meiner Mitarbeiterin zu übertreffen, weil ich es darauf anlegte, von meinen Schwestern und Brüdern gelobt und bewundert zu werden. Ich hatte versucht, mein eigenes Bild in die Köpfe der Brüder und Schwestern zu pflanzen, damit mein Status noch sicherer sein könnte. Als ich sah, dass die fachliche Kompetenz meines Bruders mir überlegen war und deshalb ihm alle wichtigen Fragen gestellt wurden, aber ich völlig aus dem Blick geriet, packte mich die Eifersucht und ich schloss ihn aus. Ich fürchtete verzweifelt, dass der Bruder mir die Show stehlen und alle Aufmerksamkeit für sich beanspruchen würde. Bei Kirchenproblemen, die mir unlösbar erschienen, betete ich nicht, verließ mich nicht auf Gott, suchte nicht Seinen Rat. Mir fiel es überhaupt nicht ein, zusammen mit den Brüdern und Schwestern die Wahrheit suchen. Sondern mein Status in der Gemeinschaft war mir wichtiger, worum ich ständig besorgt war. In mir schwelte die Furcht, dass ich bei mangelnder Leistung meines Amtes enthoben werden könnte. Ich verstand, dass ich nicht meinen Pflichten mit dem Ziel nachkam, um die Wahrheit zu suchen und Gottes Absichten zu erfüllen. Ebenso verfolgte ich nicht den Gedanken, dass die Erfüllung meiner Pflichten zur Wandlung meiner Veranlagung beitragen sollte. Vielmehr war es mir daran gelegen, durch meine Pflichterfüllung eine Karriere anzustreben, besser zu sein als alle anderen und mir einen Namen zu machen. Ich konzentrierte mich somit darauf, mich in den Vordergrund zu stellen und mich selbst zu bestätigen. Ich wollte, dass Menschenmengen zu mir aufblicken und meinem Ehrgeiz, besser zu sein als andere, entgegenkommen sollten. Hatte ich mit dieser Art der Pflichterfüllung und meiner Vorbereitungsarbeit gute Taten vollbracht? Ich hatte nur nach Ruhm, persönlichen Vorteilen und Status gestrebt!

Ich las die Worte Gottes: „Ich entscheide den Bestimmungsort eines jeden Menschen nicht auf der Grundlage von Alter, Vorrang, Umfang des Leidens und am Allerwenigsten nach dem Grad, in dem er um Mitleid bittet, sondern danach, ob er die Wahrheit besitzt. Es gibt keine andere Auswahl als diese. Ihr müsst einsehen, dass alle, die nicht dem Willen Gottes folgen, bestraft werden. Dies ist eine unveränderliche Tatsache.“ („Du solltest eine Hinlänglichkeit guter Taten für deinen Bestimmungsort vorbereiten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Als ich Gottes Wort las, verstand ich Seinen Willen. Gott macht den Erfolg eines Menschen nicht von dessen Status, Ansehen oder Qualifikationen abhängig oder davon, wieviel er für Gott geleistet oder wieviel er gelitten hat. Tatsächlich nämlich berücksichtigt Gott nur, ob ein Mensch die Wahrheit verfolgt und annimmt und ob seine Veranlagung sich gewandelt hat. Genau darauf kommt es am meisten an. Als ich über meinen eigenen jahrelangen Glauben an Gott nachdachte, fiel mir auf, dass ich weder der Wahrheit gefolgt war noch das Wort Gottes in die Tat umgesetzt hatte. Stattdessen hatte ich meine gesamte Kraft in das Streben nach Ruhm, persönliche Vorteile und Status investiert. Dies lief den Anforderungen Gottes völlig zuwider. Somit hatte ich zwar viele Jahre lang an Gott geglaubt, war jedoch niemals der Wirklichkeit der Wahrheit nähergekommen. Meine Veranlagung hatte sich in keiner Weise gewandelt. Bei Versammlungen vermittelte ich kaum Erfahrungen oder Wissensinhalte über Gottes Wort. Oft verlas ich einige Briefe und Glaubenssätze, um meine Zuhörer in die Irre zu führen. Schließlich verlor ich das Wirken des Heiligen Geistes und meine Pflichterfüllung blieb vollständig ergebnislos. Wäre ich weiterhin auf dem falschen Weg geblieben, wäre mir nichts anderes übrig geblieben, als von Gott der Öffentlichkeit preisgegeben und von Ihm vernichtet zu werden. Ebenfalls wäre mir dann die Möglichkeit Seiner Erlösung für immer versperrt geblieben. Wenn ich über meine Entlassung als Kirchenleiter nachdenke, war genau dies Gottes gerechtes Urteil und Seine Züchtigung. Dies geschah, um den Ehrgeiz und das Verlangen in mir zu züchtigen, das mich nach Ruhm und persönlichen Vorteilen kämpfen ließ. Genau so führte Er mich auf den richtigen Weg des Wahrheitsstrebens. Hierin liegt meine Rettung durch Gott! Ich stellte mich vor Gott und betete: Oh, Gott. Danke für Dein Gericht und Deine Züchtigung. Danke, dass Du mir gezeigt hast, auf welchem falschen Pfad ich mich befand und mich die gefährlichen Folgen des Strebens nach Ruhm, persönlichen Vorteilen und Status erkennen ließest. Oh Gott. Ich möchte mich Dir wieder zuwenden. Ruhm, persönliche Vorteile und Ansehen interessieren mich nicht mehr. Von nun an beschreite ich den Weg der Wahrheitssuche, um Dein Herz zu trösten.

Nachdem ich mich einige Zeit lang der geistigen Andacht und der Selbstreflektion widmete, besserte sich mein Zustand allmählich. Die Kirchenführung übertrug mir die Aufgabe, Brüder und Schwestern zu betreuen, die am Anfang ihres Glaubensweges standen. Ich war Gott sehr dankbar, mir die Gelegenheit zur persönlichen Pflichterfüllung gegeben zu haben. Ich gelobte im Stillen: Ich muss diese Möglichkeit meiner Pflichterfüllung wertschätzen. Ich kann nicht mehr meinem alten Pfad folgen, der mich nach Ruhm, persönlichen Vorteilen und Status streben lässt. Ich erfüllte ab sofort meine Pflichten und wenn sich für mich Probleme ergaben, erörterte ich sie mit den Schwestern und Brüdern im Gespräch und hörte ihren Vorschlägen zu. Als mir bewusst wurde, dass ich immer nur für Ruhm und persönliche Vorteile gekämpft hatte, betete ich zu Gott. Mit voller Aufmerksamkeit las ich in Gottes Wort mehr über die Verderbtheit des menschlichen Wesens und begann, im Sinne des Wortes Gottes zu handeln. Nachdem ich diesem eine Zeit lang gefolgt war, wurde mir bewusst, dass es mir in einem gewissen Maße überhaupt nicht mehr auf Ruhm, persönliche Vorteile und Ansehen ankam. Doch ich war gründlich von Satan verdorben worden. Deshalb konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht von einem wirklichen Wandel meiner Veranlagung die Rede sein, auch wenn ich schon für einen kurzen Moment dem Fleisch entsagen und die Wahrheit in die Tat umsetzen konnte. Es war die satanische Natur in mir, die mich nach Ruhm und persönlichen Vorteilen streben ließen und danach, über anderen zu stehen. Dies konnte nicht durch eine eher geringe Lernerfahrung von Wissensinhalten gelöst werden. Bevor ich nun einer Reinigung und einer Wandlung unterzogen werden konnte, erwartete mich weiterhin Gottes Gericht und Seine Züchtigung. Einige Monate später richtete Gott wiederum Situationen ein, mich zu enthüllen und zu retten. Immer mehr Menschen erforschten Gottes Wirken der letzten Tage und empfingen es. So wurde es zu einer umfangreichen Aufgabe, Neuankömmlinge zu bewässern und zu unterstützen. Funktionsträger der Kirche wollten nun die Position eines Teamleiters zur Koordination dieser Arbeit besetzen. Ich hörte dies und begann abzuwägen: Sieben Schwestern und Brüder waren Teil dieses Teams. Bruder Zhang hatte sich jedoch als überaus fähig erwiesen. Er war gerecht und konnte völlig verständlich und bodenständig die Wahrheit begreiflich machen. Er konnte somit in positiver Weise absichern, dass die Kirchenarbeit Fortbestand hatte. Es sprach also vieles dafür, dass Zhang Teamleiter würde. Doch als mir dies bewusst wurde, erinnerte ich mich daran, dass ich in meiner Zeit als Kirchenleiter Bruder Zhangs Arbeit koordiniert hatte. Würde er nun dieses Mal zum Teamleiter gewählt, hätte er das letzte Wort zu meiner Arbeit. Würde ich ihm dann nicht unterlegen sein? Würde ich dann noch mein Gesicht wahren können? Sobald mir dieser Gedanke kam, fühlte ich mich schlecht. Der Tag der Wahl kam näher. Ich fühlte mich wie unter Druck. Ich wusste nicht, für wen ich stimmen sollte – tatsächlich für Bruder Zhang? Ich erinnerte mich daran, wie selbstverständlich sich die Schwestern und Brüder an Bruder Zhang wandten, wenn sie Probleme hatten. Das machte mich wiederum eifersüchtig. Ich konnte doch auch mich selbst wählen! Zhang war auf jeden Fall besser für diesen Posten geeignet. Wenn die Wahl jedoch nicht auf mich fiel, konnte ich diese Aufgabe ebenfalls nicht übernehmen. Ich fühlte mich wie verloren. Ein bösartiger Gedanke kam in mir auf: Wenn ich die Wahl nicht gewinne, sollte es dich ebenfalls nicht dürfen. So entschied ich, meine Stimme für Bruder Li abzugeben. Mit diesem verstand ich mich gut, auch wenn er nicht völlig geeignet war. Schließlich gewann Bruder Zhang die Wahl. Das setzte mir sehr zu. Ich kam nicht zur Ruhe. Auf dem Weg nach Hause dachte ich darüber nach, welche Gedanken und Ideen mir während der Wahl durch den Kopf gegangen waren. Mir wurde klar, dass es wieder der Kampf um Ruhm und den persönlichen Vorteil war, der mich getrieben hatte und ich war sehr beunruhigt. Das war nicht meine Absicht gewesen – aber warum falle ich in ähnlichen Situationen immer wieder in meine alten Muster zurück? Ich betete von Herzen zu Gott, ich flehte Ihn an, mich zu erleuchten und zu führen. Er sollte mir helfen, die Quelle dieses Problems zu finden. Als ich zu Hause ankam, las ich die Worte Gottes: „Was benutzt Satan, um den Menschen einzupferchen und unter Kontrolle zu halten? (Ruhm und Gewinn.) Also benutzt Satan den Ruhm und den Gewinn, um die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, bis sie an nichts anderes mehr denken, außer an Ruhm und Gewinn. Sie mühen sich für Ruhm und Gewinn ab, erleiden für Ruhm und Gewinn Schwierigkeiten, erdulden für Ruhm und Gewinn Erniedrigungen, opfern für Ruhm und Gewinn alles, was sie haben, und sie werden jegliches Urteil oder jegliche Entscheidung für Ruhm und Gewinn treffen. Auf diese Weise bindet Satan den Menschen mit unsichtbaren Fesseln. Diese Fesseln sind den Menschen angelegt und sie haben weder die Kraft noch die Courage, sie von sich zu werfen. Und so tragen Menschen unwissentlich diese Fesseln und stapfen unter großen Schwierigkeiten immer weiter voran. Wegen Ruhm und Gewinn meidet die Menschheit Gott und verrät Ihn und sie wird immer frevelhafter. Auf diese Weise wird deshalb eine Generation nach der anderen im Ruhm und Gewinn Satans vernichtet. Wenn wir nun die Handlungen Satans betrachten, sind seine unheilvollen Beweggründe widerwärtig? Vielleicht könnt ihr heute noch immer nicht die unheilvollen Motive Satans durchschauen, weil ihr denkt, dass es ohne Ruhm und Gewinn kein Leben gibt. Ihr denkt, wenn die Menschen Ruhm und Gewinn hinter sich lassen, könnten sie den Weg, der vor ihnen liegt, nicht mehr sehen und ihre Ziele nicht mehr erkennen. Ihre Zukunft würde finster werden, düster und trüb. Aber eines Tages werdet ihr alle langsam einsehen, dass der Ruhm und der Gewinn ungeheuerliche Fesseln Satans sind, die er verwendet, um den Menschen zu binden. Bis zu dem Tage, an dem du dies einsehen wirst, wirst du der Kontrolle Satans gründlich widerstehen und gründlich den Fesseln widerstehen, die Satan bringt, um dich zu binden. Wenn für dich die Zeit des Wunsches kommt, all die Dinge, die Satan in dich eingeträufelt hat, von dir zu werfen, wirst du einen glatten Schlussstrich mit Satan ziehen und wirst auch wirklich alles verabscheuen, was Satan dir gebracht hatte. Nur dann wirst du die wahre Liebe und wahres Verlangen nach Gott haben.“ („Gott Selbst, der Einzigartige VI“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“)

Was für ein Verhalten wird ein Mensch mit einem gottesfürchtigen Herzen aufweisen? (Sie werden nicht einfach tun, was sie wollen, oder mutwillig handeln.) Was also sollte jemand tun, damit er sich nicht aufführt, wie es ihm gefällt? (Ein suchendes Herz haben.) Einige Menschen mögen das Gefühl haben, dass ihr Denken falsch ist, aber sie fühlen sich auch nicht gewillt, die richtigen Vorschläge anderer zu hören, und denken: ‚Ich bin normalerweise besser als er. Wenn ich jetzt auf seinen Vorschlag höre, wird es aussehen, als sei er mir überlegen! Nein, ich kann in dieser Angelegenheit nicht auf ihn hören. Ich werde es einfach auf meine Art tun!‘ Dann finden sie einen Grund und eine Ausrede, um die andere Person auszugrenzen. Wenn sie jemanden sehen, der besser ist als sie selbst, dann unterdrücken sie ihn, streuen ein Gerücht über ihn oder setzen irgendwelche skrupellosen Mittel ein, damit andere Menschen nicht zu ihm aufschauen und damit keiner besser ist als jeder andere, dann ist das die verderbte Disposition aus Hochmut und Selbstgerechtigkeit sowie Unehrlichkeit, Falschheit und Hinterlist, und diese Menschen schrecken vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Sie leben so und denken trotzdem noch, sie seien großartig und sie seien gute Menschen. Haben sie jedoch gottesfürchtige Herzen? Zunächst, um aus der Perspektive der Natur dieser Dinge zu sprechen, tun Menschen, die sich so aufführen, nicht einfach, was sie wollen? Berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Familie? Sie denken nur an ihre eigenen Gefühle und sie wollen nur ihre eigenen Ziele erreichen, ungeachtet des Verlusts, den das Werk von Gottes Familie erleidet. Nicht nur sind solche Menschen hochmütig und selbstgerecht, sie sind auch egoistisch und verachtenswert; sie nehmen überhaupt keine Rücksicht auf Gottes Absicht, und solche Menschen besitzen, ohne den geringsten Zweifel, keine gottesfürchtigen Herzen. Darum tun sie, was immer sie wollen, und handeln mutwillig, ohne Schuldgefühl, ohne Angst, ohne Befürchtung oder Sorge und ohne die Konsequenzen zu bedenken. Sie fürchten Gott nicht, sie glauben, dass sie selbst von größter Bedeutung sind, und sie betrachten jeden Aspekt von sich selbst als höher als Gott und höher als die Wahrheit. In ihren Herzen ist Gott der am wenigsten erwähnenswerte und der unbedeutendste, und Gott hat in ihren Herzen überhaupt keinen Status.“ („Die fünf Bedingungen, die Menschen haben, bevor sie den richtigen Weg des Glaubens an Gott betreten“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“)

Als ich über die Worte Gottes nachdachte, verstand ich, dass das Streben nach Ruhm, persönlichen Vorteilen und Status, das mich die ganze Zeit getrieben hatte, eine Methode des Satans war, mit dem er den Menschen an sich zu ketten versuchte. Es war das Gift Satans, mit dem er den Menschen täuscht und verdirbt! Ich erinnerte mich an die Zeit meines Lebens, als ich noch nicht an Gott glaubte. „Wenn ein Mensch an den Orten seines Wirkens seinen Namen sagt, tut er es den Gänsen gleich, die überall ihren Schrei ausstoßen, wohin sie auch kommen.“ „Ein Mensch muss besser sein als seine Zeitgenossen.“ „Ohne Fleiß kein Preis“ „Der Mensch will aufsteigen, Wasser fließt jedoch herunter.“ Diese satanischen Gedanken und Ansichten waren zu meinen Lebensregeln geworden. So war ich besonders arrogant und hochmütig geworden und Macht, Ansehen und Status war alles, wonach ich strebte. Ruhm, persönliche Vorteile und Status auf Kosten anderer zu gewinnen, wurde mir zum Lebensziel. Dafür hatte ich stets gekämpft und gearbeitet. Solange ich diesen Zielen nachkommen konnte, waren mir Schmerzen und Erschöpfung gleichgültig. Auch nachdem ich begann, an Gott zu glauben, behielt ich diese Ziele bei. Ich wollte anderen überlegen sein. So wirkte das Gift Satans in mir. All das war in meine menschliche Natur übergegangen. Dieser satanische Charakter steuerte mich. Ich stellte mich Gott entgegen und widerstand Ihm. Als ich über meine Gedanken und Handlungen während der Wahl nachdachte, schämte ich mich mehr, als ich in Worte fassen konnte. Natürlich war es von Vorteil für die Kirchenarbeit, dass Bruder Zhang das Team leitete. Das war mir unweigerlich klar. Doch ich beneidete sein Talent, seine Fähigkeiten und hatte Angst, übergangen zu werden. Um mein eigenes Ansehen jedoch zu retten, stimmte ich gegen ihn. Lieber hätte – meiner Meinung nach – kein geeigneter Mensch diesen Posten bekommen sollen, lieber hätte ich der Kirche Verluste gegönnt, als dass ich Bruder Zhang als Wahlsieger gesehen hätte. Doch ich war gründlich von Satan verdorben worden. Das wurde mir klar. Um meinen Ruf und meinen Status zu schützen, verfolgte ich schändliche Methoden, um ihn auszuschließen. Mir kam es nicht im Mindesten auf Gottes Prüfung an, nicht im Geringsten verehrte ich Ihn. Immer war mein eigener Ruf, mein eigener Status mir selbst am Wichtigsten – sogar die Kirchenarbeit in ihrer fortwährenden Qualität war mir völlig unwichtig. Ich handelte selbstsüchtig, niederträchtig und in jeder Weise unmenschlich. Gott musste dies anwidern. Ich erinnerte mich Seiner Worte: „Verfehlungen werden den Menschen in die Hölle führen.“ Ich erkannte, dass ich mich in äußerster Gefahr befand. Dieses Verhalten könnte Gott dazu bringen, mich zurückzuweisen und sogar zu vernichten. Ich erinnerte mich der Pharisäer, die sich dem Herrn Jesus widersetzt hatten. Um ihren Status und ihre Macht im heiligen Tempel zu sichern, suchten sie nicht im Geringsten nach der Erscheinung des Herrn Jesus und die Wahrheit, die Er zum Ausdruck brachte. Völlig blindlings widersetzten sie sich Ihm und verurteilten Ihn. Sie kreuzigten Ihn sogar, so dass Er sie bestrafte und verdammte. Mir wurde klar, dass ich in meinem eigenen Glauben der Suche nach der Wahrheit und dann in die Wahrheit einzutreten keine Bedeutung zugemessen hatte. Vielmehr war es mir daran gelegen, alles für meinen eigenen Ruhm, für meine persönlichen Vorteile und meinen Status zu tun. Genau das war doch der Weg, den die Pharisäer in ihrem Widerstand gegen Gott eingeschlagen hatten! Als ich zu diesem Schluss kam, machte mir mein falscher Weg Angst. Ruhm, Vorteile und Status, so sahen die Ketten aus, die mir schrecklichen Schaden zufügten und denen ich mich entreißen wollte. Ich wollte den Weg der Wahrheitssuche beschreiten. Ich wollte meine Pflichten erfüllen. Und ich wollte Gottes Anerkennung gewinnen. Danach las ich Gottes Worte: „Diejenigen, die fähig sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, können die Überprüfung Gottes in ihren Handlungen akzeptieren. Wenn du Gottes Überprüfung akzeptierst, ist dein Herz in Ordnung. Wenn du immer nur Dinge tust, damit andere sie sehen, und Gottes Überprüfung nicht akzeptierst, hast du dann Gott in deinem Herzen? Menschen wie diese haben kein gottesfürchtiges Herz. Tu nicht immer Dinge für dich selbst und berücksichtige nicht ständig deine eigenen Interessen; denke nicht über deinen eigenen Status nach, über dein eigenes Ansehen oder über deinen Ruf. Berücksichtige auch die Interessen der Menschen nicht. Du musst zuerst über die Interessen von Gottes Haus nachdenken und sie zu deiner obersten Priorität machen. Du solltest auf Gottes Willen Rücksicht nehmen und damit beginnen, indem du darüber nachsinnst, ob du bei der Erfüllung deiner Pflicht unrein warst oder nicht, ob du dein Möglichstes getan hast, um treu zu sein, ob du dein Bestes getan hast, um deinen Verantwortungen nachzukommen und alles von dir gegeben hast sowie ob du mit ganzem Herzen über deine Pflicht und das Werk von Gottes Haus nachgedacht hast oder nicht. Du musst diese Dinge in Betracht ziehen. Denke häufig über sie nach und es wird dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen. … Wenn du darüber hinaus deinen Verantwortlichkeiten nachkommen, deine Pflichten und Aufgaben erfüllen, von deinen selbstsüchtigen Wünschen ablassen, deine eigenen Absichten und Motive vergessen, dir die Gottes Willen zu eigen machen und Seine Interessen und Sein Haus an die erste Stelle stellen kannst, dann wirst du, nachdem du das eine Weile erlebt hast, spüren, dass es eine gute Art zu leben ist. Geradlinigkeit und Ehrlichkeit sind die wahren Lebensprinzipien, ohne eine niederträchtige Person oder ein Nichtsnutz zu sein, und gerecht und ehrbar zu leben, anstatt engstirnig oder gemein zu sein. Du wirst spüren, dass ein Mensch so leben und handeln sollte. Das Verlangen in deinem Herzen, deine eigenen Interessen zu befriedigen, wird allmählich verschwinden.“ („Übergib Gott dein aufrichtiges Herz und du kannst die Wahrheit erlangen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Diese Worte zeigten mir klar das Ziel und die Richtung zu meiner zukünftigen Lebensgestaltung auf. Mein Herz war besonders erleuchtet und ich wusste, wie ich mich darin üben konnte, Gottes Absichten zu folgen. Nun ergriff ich das Herz, mich Bruder Zhang darüber zu offenbaren, wie ich um Ruhm und persönliche Vorteile gekämpft hatte und eifersüchtig auf ihn gewesen war. Ich offenbarte meine schändlichen Gedanken, die mir während der Wahl gekommen waren. Der Bruder hörte mich an und sagte, er habe nie auf mich herabgesehen. Doch er sagte mir die Wahrheit im Zusammenhang mit meinem Zustand. Ebenso erläuterte er mir seine Erfahrung und sein Fachwissen. Nach unserem Gespräch verspürten wir keine Distanz zwischen uns mehr und ich fühlte mich in meinem Herzen erleichtert und unerschütterlich. Hatte ich später Schwierigkeiten oder Probleme oder verstand ich es nicht leicht, meine Pflichten zu erfüllen, wandte ich mich aktiv an Bruder Zhang, der mir dann geduldig zuhörte und mir Dinge erklärte. Nach einiger Zeit verbesserte ich mich in meiner Pflichterfüllung zusehends. Ich verstand vollends, dass diejenigen gesegnet werden, die im Einklang mit Seinem Wort leben und sich auf Ihn in der Ausrichtung der eigenen Pflichten orientieren. Vor allem: Es geht um die Menschen, die sich nicht mehr an Ruhm, persönlichen Vorteilen und Status orientieren. Das Leben mit einer solchen Einstellung ist gerecht und ehrbar, mein Herz ist unerschütterlich und fühlt Frieden und meine Beziehung zu Gott ist nun so eng wie nie zuvor.

Im Oktober 2017 wurden Kirchenwahlen gehalten. Wieder wurde ich als Kandidat für eine Leitungsfunktion aufgestellt. Diesmal war ich nicht so außer mir vor Freude. Stattdessen orientierte ich meine Gemütsverfassung darauf, Gottes Werk zu erfahren. In meiner Teilnahme an der Wahl wollte ich nicht um ein Amt kämpfen, sondern mich eher in meinem Verantwortungsbewusstsein üben. Die Kirchenprinzipien zur Wahl von Funktionsträgern sehen vor, dass nur geeignete Personen Leitungsaufgaben übernehmen können. Sollte ich in ein solches Amt gewählt werden, hätte ich den Wunsch, die Pflichten der Geschöpfe Gottes zu Seiner Zufriedenheit mit aller Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit zu erfüllen. Ich wollte nicht mehr – wie zuvor – Gottes Herz betrüben, indem ich um Ruhm und persönliche Vorteile kämpfte. Sollte ich die Wahl verlieren, würde ich nicht Gott die Schuld dafür geben, sondern weiterhin mit Ihm zusammenarbeiten. Mit aller Energie würde ich meine Pflichten erfüllen, um Gottes Pläne und Anordnungen zu gehorchen. Weil ich ein Geschöpf Gottes bin, gehören alle Pflichten, die mir auferlegt sind, zu meinen Aufgaben und ich muss ihnen mit ganzem Herzen und ganzer Kraft nachkommen. Ich gewann die Wahl in ein Führungsamt der Kirche. Doch ich war nicht selbstgefällig. Ich rechnete dies nicht meinem Streben zu. Ich dachte überhaupt nicht mehr daran, dass ich meinen Schwestern und Brüdern überlegen war. Im Gegenteil: Ich spürte das Vertrauen und die Verantwortung, die mir auferlegt wurden. Ich fühlte die hohe Erwartung, die Gott an mich richtete. In jedem Fall muss ich mich gewissenhaft auf dem Weg der Wahrheit halten und mit Gott zusammenarbeiten, um meine Pflichten zu Seiner Zufriedenheit durchzuführen. Auf diese Weise bleibe ich der Liebe und Rettung Gottes vollends würdig. Gottes Wort lautet: „Wenn der Mensch in seinem Leben gesäubert werden und Änderungen in seiner Disposition erreichen möchte, wenn er ein sinnvolles Leben ausleben und seine Pflicht als ein Geschöpf erfüllen möchte, dann muss er Gottes Züchtigung und Urteil akzeptieren und darf nicht zulassen, dass Gottes Disziplin und Gottes Schläge ihn verlassen, damit er sich von der Manipulation und dem Einfluss Satans befreien und im Licht Gottes leben kann. Wisse, dass Gottes Züchtigung und Urteil das Licht sind, und das Licht der Erlösung des Menschen, und dass es keinen besseren Segen, keine bessere Gnade oder keinen besseren Schutz für den Menschen gibt.“ („Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Meine praktische Erfahrung hatte mir in aller Deutlichkeit eines gezeigt: Gottes Gericht und Züchtigung bilden das Licht, das den Menschen rettet und formen sich zu Gottes wahrhaftiger Liebe. Die Worte Gottes richteten, züchtigten, tadelten und disziplinierten mich und ließen mich eindeutig erkennen, welchen großen Schaden das Streben nach Ruhm, persönlichem Vorteil und Status anrichten. Die Worte Gottes ermutigten mich und brachten mich auf den Weg, nach der Wahrheit zu streben. Dass ich mich nicht mehr von Ruhm, persönlichem Vorteil und Status leiten ließ, hatte eigentlich eine viel größere Bedeutung: Ich hatte die Ketten des Satans gesprengt, mit denen er meinen Körper stets in der Zwinge gehalten hatte. In tiefstem Herzen fühlte ich nun einen bisher unbekannten Frieden, eine nie bisher gefühlte Fröhlichkeit, einen völlig neuen Grad an Entspannung und eine unendliche Befreiung. Immer noch erkenne ich meine verdorbene Veranlagung, die mich um Ruhm und den persönlichen Vorteil kämpfen lässt. Doch ich lasse mich nicht mehr davon steuern oder zwingen. Ich erkannte, dass das Handeln im Einklang mit der Wahrheit uns von der Veranlagung löst, die von Satan verdorben wurde. Je mehr man die Wahrheit umsetzt, desto mehr ist man in der Lage, menschlich zu handeln und Gottes Segen zu erfahren. Ich fühle wahrhaftig, dass alles, was mir Gott antut, der Preis ist, den Er in aller Schmerzlichkeit für mich zahlt. Gottes Erlösung liegt für mich auf einer völlig praktischen Ebene! Gottes Liebe ist unendlich! Sie ist völlig real! Ab heute wünsche ich mir, von Gott sogar noch mehr gerichtet und gezüchtigt zu werden. Ich wünsche mir, nach der Wahrheit zu streben. Ich wünsche mir, so bald wie möglich meine verdorbene satanische Veranlagung restlos von mir zu stoßen. Dies gewährt mir ein Leben, welches einem wirklichen Menschen entspricht und dem Herzen Gottes gefällt. Dank sei Gott, dass Er mich rettete!

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