Jahresbericht zur Aufdeckung der Verfolgung der Kirche des Allmächtigen Gottes durch die KPCh (2025)

Apr. 12, 2026

Inhaltsverzeichnis

Anmerkungen:

1. Das Titelbild zeigt eine realitätsgetreue Rekonstruktion der Verfolgung, der Christen der Kirche des Allmächtigen Gottes (KAG) ausgesetzt sind.

2. Um die Sicherheit und Privatsphäre von Christen der KAG und ihren Familienangehörigen zu schützen, werden die meisten in diesem Bericht erwähnten Personen mit Pseudonymen bezeichnet. Pseudonyme sind zur Kennzeichnung dieser Unterscheidung mit einem Sternchen (*) in der oberen rechten Ecke markiert.

3. In diesem Bericht beziehen sich Verweise auf ältere Christen der KAG auf Christen im Alter ab 60 Jahren.

I. Zusammenfassung

Im Jahr 2025 verschlechterte sich Chinas Wirtschaftslage auf breiter Front. Ausländisch finanzierte Unternehmen zogen sich in großer Zahl zurück, Fabriken und Geschäfte schlossen in allen Provinzen, die Arbeitslosigkeit stieg sprunghaft an, und zahllose einfache Bürger hatten Mühe, selbst ihre grundlegendsten Lebensbedürfnisse zu befriedigen. Infolgedessen verstärkte sich der öffentliche Unmut, die sozialen Unruhen nahmen zu, und weitverbreitete Angst machte sich in der Gesellschaft breit. Anstatt sich des Leidens der Bevölkerung anzunehmen, eskalierte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihre Unterdrückung und Verfolgung religiöser Glaubensrichtungen weiter und trieb ihre Politik der „Parteiisierung der Religion[1]“ gewaltsam voran, in dem Versuch, alle religiösen Glaubensrichtungen auszurotten. In Chinas Provinzen und Städten setzten die Behörden großangelegte Verhaftungskampagnen und brutale Repressionen gegen Hauskirchen fort. Besonders hart wurden die Kirche des Allmächtigen Gottes[2] (KAG), die Zionslicht-Kirche in Xi’an[3], Shaanxi, die Goldener-Leuchter-Kirche in Linfen[4], Shanxi, und die Yayang-Kirche in Wenzhou[5], Zhejiang, verfolgt. Gotteshäuser wurden durchsucht und geschlossen, Kirchen- und Privatvermögen wurden gewaltsam geplündert, und eine große Anzahl von Kirchenleitern, Mitarbeitern und einfachen Gläubigen wurde verhaftet, inhaftiert, verurteilt oder für längere Zeiträume eingesperrt. Unter diesen Hauskirchen hat die Kirche des Allmächtigen Gottes[6] die schwerste Verfolgung erlitten. Seit der Gründung der Kirche im Jahr 1991 führt die KPCh eine Kampagne der Unterdrückung und Massenverhaftungen gegen KAG-Mitglieder durch. Seit Xi Jinpings Machtantritt hat die KPCh ihr hartes Durchgreifen gegen die KAG deutlich verschärft, wobei Beamte öffentlich schworen, „nicht nachzugeben, bis die Kirche vollständig ausgerottet sei.“ Trotz der Einleitung zahlreicher großangelegter Verhaftungsaktionen ist es der KPCh bisher nicht gelungen, die Kirche des Allmächtigen Gottes zu zerstören. Von September 2020 bis August 2023 plante und implementierte die KPCh die sogenannte „Dreijährige Generalschlacht[7]“, die in der Kirche des Allmächtigen Gottes in ganz China schwere Störungen verursachte, das Wachstum der Kirche in Übersee jedoch nicht aufhalten konnte. Mit der Expansion der Kirche in mehr als 100 Länder weltweit ist die KPCh zunehmend feindseliger und verzweifelter geworden und mobilisiert den gesamten Staatsapparat, um ihre Verfolgung weiter zu intensivieren. Im August 2023 startete die KPCh eine neue landesweite Kampagne – die „Dreijährige Harte Schlacht[8]“ (Januar 2024 bis Dezember 2026) –, die die Unterdrückung, Massenverhaftungen und schlussendliche Ausrottung der Kirche des Allmächtigen Gottes auf die Ebene der „nationalen Sicherheit“ anhob und eine systematische, landesweite Einkreisung und Repression implementierte. Großangelegte Verhaftungsaktionen wurden im ganzen Land mit hoher Frequenz, langer Dauer und großer geografischer Reichweite durchgeführt. Zahlreiche Christen der KAG wurden verhaftet und gefoltert, einige zu Tode. Die Zahl der KAG-Mitglieder, die gewaltsam verschwinden gelassen wurden oder weiterhin vermisst werden, ist schwer zu ermitteln.

2025 markierte das zweite Jahr, in dem die KPCh ihre „Dreijährige Harte Schlacht“ zur Unterdrückung und Verfolgung der Kirche des Allmächtigen Gottes vorantrieb, wobei landesweite „Zero-Out“-Kampagnen, die auf eine vollständige Beseitigung abzielen, weiter eskalierten. Die KPCh wies Regierungen und Behörden für öffentliche Sicherheit auf allen Ebenen an, rasterfahndungsartige Untersuchungen gegen Christen der KAG durchzuführen, mit der ausdrücklichen Anweisung, „im Zweifel lieber zu viele Fälle zu melden, als jemanden zu übersehen.“ Such- und Verhaftungsquoten wurden zwangsweise und direkt an die leistungsabhängige Bezahlung und Bewertung von Funktionären an der Basis gekoppelt, während einfachen Bürgern beträchtliche Geldprämien für die Denunziation von KAG-Gläubigen versprochen wurden. In der Folge wurden Einheiten des Inlandsschutzes in Koordination mit der Kriminalpolizei, Spezialeinheiten und bewaffneten Polizeikräften massiv mobilisiert, um einen landesweiten „Volkskrieg“ mit Durchsuchungen, Denunziationen und Verhaftungen gegen KAG-Mitglieder zu entfesseln. Gleichzeitig errichtete die KPCh landesweit ein weitverzweigtes Netzwerk von Gehirnwäschezentren und -einrichtungen[9] und unterzog inhaftierte Christen der KAG wiederholt ideologischer Indoktrination. Durch die erzwungene Einflößung der „Parteikultur“ in Verbindung mit gewaltsamen Methoden wie Schlafentzug, dem stundenlangen Zwangskonsum von Propagandavideos und körperlicher Züchtigung versuchten die Behörden, KAG-Gläubige dazu zu zwingen, die „Drei Erklärungen“ (zu Garantie, Reue und Lossagung) oder die „Fünf Erklärungen“ (Ergänzung der bestehenden „Drei Erklärungen“ um die Geständniserklärung und die Denunziationserklärung) zu unterzeichnen. Diese Maßnahmen zielten auf die vollständige ideologische Beseitigung der Christen und deren Glaubensverleugnung ab. Bei Durchsuchungen und Verhaftungen machte die KPCh ausgiebig Gebrauch von hochmodernen Überwachungssystemen, darunter die Projekte „Skynet“ und „Scharfe Augen“, Gesichtserkennungstechnologie, Big-Data-Analyse, Ortungsgeräte für E-Bikes und Drohnen. Zivilfahnder und Militärangehörige im Übergang in zivile Berufe wurden ebenfalls rekrutiert oder eingesetzt, um langfristige Beschattungen, präzise Positionsbestimmungen, verdeckte Filmaufnahmen und die Überwachung von Christen der KAG rund um die Uhr durchzuführen. Im Laufe des Jahres 2025 fegten Verhaftungsaktionen Welle für Welle über das Land und setzten die Kirche des Allmächtigen Gottes einer weiteren Runde schwerer Unterdrückung und Verfolgung aus.

Laut unvollständigen Statistiken wurden von 1991 bis 2025 mindestens 520 191 Christen der KAG verhaftet und mindestens 318 zu Tode verfolgt. Allein zwischen 2011 und 2025 wurden mindestens 84 077 Christen der KAG gefoltert oder einer gewaltsamen Gehirnwäsche unterzogen. Zwischen 2017 und 2025 wurden mindestens 13 034 Christen der KAG zu Gefängnisstrafen verurteilt. Aufgrund der strikten Informationsblockade der KPCh, des gewaltsamen Verschwindenlassens oder des Kontaktabbruchs zu vielen Christen der KAG und der Tatsache, dass bestimmte Regionen – wie das Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang – unter der intensiven Überwachung der KPCh zu Sperrgebieten geworden sind, bleiben detaillierte Berichte über die Verfolgung unzugänglich. Infolgedessen können weitere Daten und zugehörige Informationen nicht vollständig dokumentiert werden.

II. Überblick über die Verfolgung der Kirche des Allmächtigen Gottes durch die KPCh im Jahr 2025

Laut unvollständigen Statistiken wurden im Jahr 2025 mindestens 55 649 Christen der KAG von der KPCh direkt verfolgt, weil sie normalen religiösen Aktivitäten nachgingen, wie etwa dem Besuch von Versammlungen und dem Predigen des Evangeliums. Mindestens 36 458 von ihnen wurden eingeschüchtert, bedroht oder vorgeladen; ihre Wohnungen wurden durchsucht; sie wurden gezwungen, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, um ihrem Glauben abzuschwören; sie wurden zwangsweise fotografiert oder gefilmt; und ihre biometrischen Daten, darunter Fingerabdrücke, Blut- und Haarproben, wurden zwangsweise erfasst. Zudem wurde ihnen verboten, das Land, ihre Provinz oder ihre Stadt zu verlassen; sie wurden unter Überwachung gestellt und ihr Aufenthaltsort nachverfolgt; ihre Grundversorgung wurde gestrichen; und ihnen sowie ihren Familienangehörigen wurden die Rechte auf Beschäftigung entzogen. Mindestens 19 191 wurden verhaftet, von denen 8 996 verschiedenen Formen der Folter oder gewaltsamer Gehirnwäsche ausgesetzt waren. 2 291 Personen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, darunter 973 zu drei Jahren oder mehr und 110 zu sieben Jahren oder mehr. Mindestens 23 wurden zu Tode verfolgt. Der Gesamtwert der von der KPCh gewaltsam geplünderten und widerrechtlich angeeigneten Kirchengelder und des persönlichen Eigentums von Christen der KAG belief sich auf mindestens 330 Millionen RMB (ca. 47 Millionen USD).

A. Mindestens 19 191 Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet – die höchste Zahl seit Beginn der jährlichen Berichterstattung

Im gesamten Jahr 2025 hielten die Verhaftungen und die Verfolgung von Christen der KAG in ganz China unvermindert an. Von Jahresbeginn bis Jahresende kam es fast täglich und Monat für Monat zu Verhaftungen, die durch ein hohes Ausmaß, eine hohe Frequenz und weitreichende Auswirkungen gekennzeichnet waren. Laut unvollständigen Statistiken wurden im Jahr 2025 landesweit mindestens 19 191 Christen der KAG verhaftet. Dies stellt die höchste[10] jährliche Zahl seit Beginn der Veröffentlichung der Jahresberichte im Jahr 2017[11] dar. Die Verhaftungszahlen für Christen der KAG von 2017 bis 2025 sind in Abbildung 1 dargestellt.

Abbildung 1: Anzahl der verhafteten Christen der KAG, 2017–2025

1. Monatliche Verhaftungen von Christen der KAG im Jahr 2025

Abbildung 2: Anzahl der verhafteten Christen der KAG, Januar – Dezember 2025

Im Folgenden findet sich ein monatlicher Überblick über die Verhaftungen von Christen der KAG in ausgewählten Regionen Chinas im Jahr 2025. (Anmerkung: Aufgrund der strengen Informationsblockade der KPCh ist das Sammeln von Informationen über Verfolgung extrem gefährlich. Viele spezifische Details bezüglich Verhaftungen und Verfolgung konnten nicht ermittelt werden, und in vielen Regionen wurden nur teilweise Verhaftungsdaten zusammengetragen.)

Im Januar wurden landesweit mindestens 430 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen waren wie folgt: 147 in Anhui, 71 in Shandong, 40 in der Inneren Mongolei, 31 in Shaanxi, 26 in Shanxi, 24 in Guangdong und 21 in Jiangsu.

Vom 7. bis 9. Januar mobilisierten die Behörden in der Stadt Laixi, Provinz Shandong, Polizeikräfte aus fünf Polizeirevieren, um eine koordinierte Verhaftungsaktion durchzuführen. Mindestens 17 Christen der KAG wurden verhaftet, darunter acht wichtige Kirchenmitglieder und neun ältere Christen über 60 Jahre, wobei der älteste 82 Jahre alt war. Persönliches Eigentum im Wert von etwa 58.000 RMB (ca. 7.920 USD) wurde gewaltsam geplündert.

Am 13. Januar wurden in der Stadt Qingyuan, Provinz Guangdong, insgesamt 22 Christen der KAG verhaftet, darunter zwei Kirchenleiter.

Am 15. Januar wurden in der Stadt Fuyang, Provinz Anhui, mindestens 11 Christen der KAG verhaftet. In einem Fall plünderte eine Gruppe von 10 Personen – bestehend aus Polizisten und Dorfbeamten – gewaltsam 850 kg (1.874 lbs) Weizen aus dem Haus eines Christen.

Im Januar wurden in Bengbu, Provinz Anhui, 31 Christen der KAG verhaftet. 18 von ihnen wurden in Gehirnwäschezentren gebracht und zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ gezwungen.

Im Februar wurden in ganz China mindestens 685 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 230 in Shandong, 216 in Anhui, 52 in Shanxi, 46 in Guangdong, 42 in Zhejiang und 33 in Henan.

Am 8. Februar wurden in der Stadt Jining, Provinz Shandong, insgesamt 49 Christen der KAG verhaftet. Allein im Bezirk Yanzhou wurden mindestens 40 Personen verhaftet, darunter 12 ältere Christen der KAG über 70 Jahre.

Am 18. Februar wurden in der Stadt Foshan, Provinz Guangdong, 30 Christen der KAG verhaftet, darunter 12 Kirchenleiter und wichtige Mitglieder. Eine große Anzahl glaubensbezogener Bücher wurde beschlagnahmt und Kirchen- sowie Privatvermögen im Wert von insgesamt mindestens 245.739 RMB (ca. 33.860 USD) wurden gewaltsam geplündert.

Am 19. Februar wurden in der Stadt Tai’an, Provinz Shandong, insgesamt 79 Christen der KAG verhaftet. Tai’an war eine der Pilotstädte für die „Dreijährige Harte Schlacht“ der KPCh, in der vorbereitende Untersuchungen und Ermittlungen durchgeführt wurden. Eine Sondereinheit zur Bekämpfung der Kirche des Allmächtigen Gottes wurde eingerichtet, um umfassende Suchaktionen nach Christen der KAG durchzuführen. Diese führte anschließend anhaltende, koordinierte Verhaftungsaktionen aus.

Am 24. Februar wurden im Kreis Lixin, Stadt Bozhou, Provinz Anhui, insgesamt 19 Christen der KAG verhaftet, darunter drei Kirchenleiter und Mitarbeiter. Sechzehn von ihnen wurden gewaltsam einer Gehirnwäsche unterzogen und gezwungen, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen.

Im Februar wurden in der Stadt Bengbu, Provinz Anhui, 33 Christen der KAG verhaftet, von denen 23 in Gehirnwäschezentren gebracht wurden. Einem verhafteten Christen der KAG wurde Bargeld im Wert von insgesamt 156.000 RMB (ca. 21.500 USD) von der Polizei gewaltsam abgenommen.

Im März wurden in ganz China mindestens 980 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen stellten sich wie folgt dar: 310 in Anhui, 260 in Shandong, 141 in Zhejiang, 56 in Jiangsu, 50 in Guangdong, 47 in Henan, 39 in Shanxi und 26 in Gansu.

Am 12. März wurden in der Stadt Jining, Provinz Shandong, insgesamt 49 Christen der KAG verhaftet.

Am 13. und 14. März wurden im Kreis Huimin, Stadt Binzhou, Provinz Shandong, insgesamt 25 Christen der KAG verhaftet.

Am 19. März wurden in der Stadt Shaoguan, Provinz Guangdong, insgesamt 18 Christen der KAG verhaftet. Am selben Tag wurden im Kreis Wulian und im Kreis Ju der Stadt Rizhao, Provinz Shandong, großangelegte und anhaltende Verhaftungsaktionen eingeleitet, was dazu führte, dass der Kontakt zu mehreren Kirchen der KAG in beiden Gebieten abriss.

Vom 23. bis 25. März wurden in der Stadt Jinhua, Provinz Zhejiang, insgesamt 64 Christen der KAG verhaftet. Allein am 24. März wurden in der Stadt Yongkang mindestens 55 Christen der KAG verhaftet, darunter zwei über 80-jährige und zwei über 90-jährige Christen. Nachdem ein Christ von den Verhaftungen erfahren hatte, war er gezwungen, in das Haus eines Verwandten zu fliehen, wurde aber dennoch verhaftet. Ein Polizist sagte: „Überall gibt es Überwachung – wohin kannst du schon fliehen?“

Am 26. März wurde in der Stadt Laixi, Qingdao, Provinz Shandong, eine koordinierte Verhaftungsaktion eingeleitet, bei der Polizeikräfte aus acht Polizeirevieren mobilisiert wurden. Vierundzwanzig Christen der KAG wurden verhaftet, darunter 16 ältere Christen, der älteste 85 Jahre alt. Persönliches Eigentum im Wert von insgesamt etwa 70.000 RMB (ca. 9.650 USD) wurde geplündert. Am selben Tag wurden weitere 56 Christen der KAG in der Stadt Qingdao verhaftet, und Kirchen- und Privatvermögen im Wert von insgesamt 355.200 RMB (ca. 48.940 USD) geplündert.

Am 27. März wurde im Kreis Linze, Stadt Zhangye, Provinz Gansu, eine großangelegte Verhaftungsaktion eingeleitet, bei der mindestens 24 Christen der KAG verhaftet wurden.

Im April wurden landesweit mindestens 1 240 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen stellten sich wie folgt dar: 359 in Anhui, 190 in Jiangsu, 171 in Shandong, 104 in Henan, 80 in Sichuan, 78 in Shanxi, 69 in Shaanxi, 48 in Guangdong und 44 in Zhejiang.

Am 8. April wurden im Kreis Lixin, Stadt Bozhou, Provinz Anhui, insgesamt 25 Christen der KAG verhaftet und anschließend in Gehirnwäscheeinrichtungen festgehalten.

Am 10. April wurden im Kreis Ju, Stadt Rizhao, Provinz Shandong, insgesamt 93 Christen der KAG verhaftet, darunter 39 Kirchenleiter und wichtige Mitglieder. Der Jüngste war 20 Jahre alt, der Älteste 85. Während der Verhöre erklärte ein Polizist dreist: „Wir werden den Kreis Ju in ein ‚reines Land‘ verwandeln – in dem kein einziger Gläubiger mehr übrig bleibt.“ Ein anderer Polizist sagte boshaft: „Solange die KPCh nicht stürzt, denkt nicht einmal daran, an Gott zu glauben – wenn ihr glaubt, werdet ihr sofort verhaftet!“ „Dieses und nächstes Jahr müssen wir die Kirche des Allmächtigen Gottes ‚vollständig beseitigen‘!“

Vom 16. bis 20. April wurden im Kreis Sihong, Stadt Suqian, Provinz Jiangsu, insgesamt 67 Christen der KAG verhaftet. Allein am 16. April wurden mindestens 36 Christen der KAG verhaftet. In diesem Zeitraum plünderte die Polizei unter dem Vorwand der „illegalen Mittelbeschaffung“ gewaltsam die persönlichen Ersparnisse einer Christin in Höhe von 130.000 RMB (ca. 17.840 USD) und brachte ihren nicht-gläubigen Ehemann und Enkel zur Vernehmung auf eine Polizeiwache.

Am 17. und 18. April wurden in der Stadt Yangzhou, Provinz Jiangsu, insgesamt 29 Christen der KAG verhaftet, darunter 16 Kirchenleiter und Mitarbeiter verschiedener Ebenen. Informierten Quellen zufolge wurde ein wichtiges Mitglied bis zu drei Jahre lang heimlich von der Polizei beschattet und überwacht, unter anderem mit Drohnen, um ihre Verhaftung zu erreichen. Um sie zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen, zwang die Polizei sie, sich für ein zwei Tage und zwei Nächte dauerndes Verhör auf eine Tigerbank zu setzen, und setzte dabei Elektroschocks ein.

Am 21. April wurden in der Stadt Zhaoqing, Provinz Guangdong, mindestens 21 Christen der KAG verhaftet, darunter 12 Kirchenleiter und wichtige Mitglieder. Es wurden Vermögenswerte in Höhe von insgesamt mindestens 124.156 RMB (ca. 17.000 USD) geplündert. Eine Christin sagte: „Die Polizisten sind wie Bulldozer – sie verhaften Christen Kirche für Kirche. Wenn sie mit einer Kirche fertig sind, gehen sie zur nächsten über. Fast alle Kirchen der KAG in Guangzhou, Qingyuan und Zhaoqing wurden von diesen Verhaftungsaktionen heimgesucht.“

Vom 23. bis 25. April wurden in der Stadt Nanchong, Provinz Sichuan, innerhalb von nur drei Tagen insgesamt 74 Christen der KAG verhaftet, darunter 21 Kirchenleiter und Mitarbeiter. Informierten Quellen zufolge hielten die örtlichen Behörden eine geheime Dringlichkeitssitzung für Gemeindemitarbeiter ab und forderten jede Gemeinde auf, Personal für eine Schulung abzustellen, um nach der Schulung abwechselnd in Schichten rund um die Uhr die verhafteten Christen der KAG zu bewachen. Ein Polizist zeigte einem verhafteten Christen der KAG auf einem Handy Überwachungsfotos, die dessen Bewegungen dokumentierten, und drohte ihm: „Wir wissen genau, wo du jeden Tag bist und mit wem du dich triffst – wir überwachen alles. Wenn du die Umerziehung deiner Gesinnung nicht annimmst, wirst du in eine Haftanstalt verlegt, und dort wirst du eine ‚gute Zeit‘ haben! Wenn du dich weiterhin weigerst, dich umerziehen zu lassen, wirst du Jahre im Gefängnis verbringen!“

Am 24. April wurden im Kreis Mengcheng, Stadt Bozhou, Provinz Anhui, insgesamt 12 Christen der KAG verhaftet, darunter sechs Kirchenleiter und Mitarbeiter sowie drei wichtige Mitglieder. Sie wurden einer gewaltsamen Gehirnwäsche unterzogen und gezwungen, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen.

Vom 26. bis 28. April wurden in der Stadt Lianyungang, Provinz Jiangsu, mindestens 40 Christen der KAG verhaftet. Um Christen der KAG zu identifizieren, stachelten die Behörden in Lianyungang die Bevölkerung in diesem Zeitraum über WeChat-Ankündigungen und Gemeindebekanntmachungen an, die Christen der KAG zu denunzieren. Sie setzten Belohnungen für solche Meldungen aus und gingen von Tür zu Tür, um von den Anwohnern die Unterzeichnung von Erklärungen zu fordern, in denen diese jeglichem religiösen Glauben entsagten.

Im Mai wurden in ganz China mindestens 1 388 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 517 in Shandong, 289 in Anhui, 236 in Jiangsu, 75 in Guangdong, 73 in Henan, 48 in Zhejiang, 44 in Sichuan und 37 in Shanxi.

Am 14. Mai wurden in der Stadt Huai’an, Provinz Jiangsu, mindestens 64 Christen der KAG verhaftet.

Am 20. Mai wurden in der Stadt Heze, Provinz Shandong, mindestens 138 Christen der KAG verhaftet, darunter vier 17-Jährige und fünf Schwerkranke. Laut vorliegenden Informationen nutzte die Polizei im Neuen Bezirk Luxi, im Kreis Cao und im Kreis Dongming, Stadt Heze, das System „Skynet“, Drohnen und elektronische Überwachungskameras, um Christen der KAG sechs Monate lang zu überwachen und zu verfolgen; einige standen sogar bis zu vier Jahre lang unter ständiger Beobachtung.

Am 22. Mai fand zeitgleich in Changzhou und in Wuxi, Provinz Jiangsu, eine großangelegte Verhaftungsaktion statt, die zur Verhaftung von mindestens 38 Christen der KAG führte, darunter 13 Kirchenleiter und Mitarbeiter. Während des Verhörs einer Christin gab die Polizei bekannt, dass sie sie seit ihrer Verhaftung und Freilassung im Jahr 2018 ununterbrochen beschattet und überwacht hatte und über ihre Bewegungen bestens im Bilde war.

Am 23. Mai wurden in der Stadt Chengdu, Provinz Sichuan, mindestens 30 Christen der KAG verhaftet, von denen viele gefoltert wurden. Während des Verhörs einer Christin versuchte die Polizei, sie zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen, indem ein Polizist die rechte Faust ballte und ihr mit großer Wucht von unten gegen das Kinn schlug. Jeder Schlag führte dazu, dass ihr Kopf gegen die Wand prallte, wodurch sich ihre Zähne lockerten und sie aus dem Mund blutete. Anschließend rollte der Polizist Papier zu einer Röhre und schlug ihr damit heftig ins Gesicht, gefolgt von zwei Ohrfeigen, sodass ihr der Kopf dröhnte. Dies hat bei ihr zu einem stark beeinträchtigten Gedächtnis geführt.

Am 26. Mai wurden in der Stadt Jinan, Provinz Shandong, insgesamt 15 Christen der KAG verhaftet. Kirchen- und Privatvermögen in Höhe von insgesamt 343.015 RMB (ca. 47.690 USD) wurde geplündert. Einer Christin zufolge brachen in jener Nacht gegen 22:00 Uhr mehr als ein Dutzend Polizisten in ihr Haus ein. Einer von ihnen richtete eine Waffe direkt auf den Kopf ihres Mannes, und anschließend durchsuchten sie fieberhaft das Haus. Diese Szene versetzte ihren Ehemann und ihre Schwiegermutter in Angst und Schrecken, und ihr Kind weinte unkontrolliert vor Angst. Die Polizei teilte ihr mit, dass sie sie über ein Jahr lang verfolgt hatte, bevor sie sie verhafteten. Ein anderer Christ berichtete, dass gegen 4:00 Uhr morgens sieben Polizisten das Schloss aufbrachen, gewaltsam in das Haus eindrangen, es durchwühlten und verwüsteten. Sie plünderten 30.000 RMB (ca. 4.170 USD) in bar sowie einen Computer und drei Mobiltelefone.

Vom 26. bis 28. Mai wurde an mehreren Orten im Bezirk Zhangqiu der Stadt Jinan und der Stadt Dezhou, Provinz Shandong, eine koordinierte Verhaftungsaktion durchgeführt, die zur Verhaftung von mindestens 109 Christen der KAG führte. Während der Verhöre sagte ein Polizist: „Diese Operation basiert auf einer zentralen Anweisung. Das Amt für öffentliche Sicherheit der Provinz und die städtischen Ämter für öffentliche Sicherheit führten diese großangelegte Verhaftung gemeinsam durch.“

Am 29. Mai wurden im Bezirk Ganyu der Stadt Lianyungang, Provinz Jiangsu, mindestens 18 Christen der KAG verhaftet.

Im Juni wurden landesweit mindestens 2 387 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 738 in Jiangsu, 442 in Shandong, 369 in Anhui, 167 in Chongqing, 166 in Henan, 164 in Guangdong, 87 in Zhejiang, 74 in Shanxi, 62 in Hubei und 42 in Yunnan.

Am 3. Juni wurden in der Stadt Fuyang, Provinz Anhui, mindestens 36 Christen der KAG verhaftet. 32 von ihnen wurden in Hotels untergebrachten Gehirnwäscheeinrichtungen festgehalten und dort gewaltsamen Gehirnwäschen und Umerziehungsmethoden unterzogen und durch Drohungen und Lockmittel gezwungen, Kircheninformationen preiszugeben und die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen.

Am 10. Juni wurden in der Stadt Quzhou, Provinz Zhejiang, insgesamt 46 Christen der KAG verhaftet.

Am 13. und 14. Juni wurden in der Stadt Taizhou, Provinz Jiangsu, insgesamt 13 Christen der KAG verhaftet. Um Kirchenvermögen zu plündern, folterten Polizisten eine der Festgenommenen – eine 61-jährige Christin. Sie traten sie, schlugen ihr mit einer Getränkeflasche ins Gesicht, übergossen sie zweimal von Kopf bis Fuß mit kaltem Wasser und zwangen sie, über längere Zeiträume in nasser Kleidung in einem klimatisierten Raum zu sitzen, wodurch sie extremer Kälte ausgesetzt war. Dies führte zu schwerer Heiserkeit, sodass sie nicht mehr sprechen konnte. Nach ihrer Freilassung benötigte sie drei Monate medizinische Behandlung, bis sich ihr Zustand besserte.

Vom 16. bis 27. Juni wurden in der Stadt Taizhou, Provinz Jiangsu, mindestens 56 Christen der KAG verhaftet. Unter ihnen war ein 84-jähriger, in seiner Mobilität eingeschränkter Christ; die Polizei drang unter dem Vorwand einer Zimmerinspektion in sein Haus ein und brachte ihn gewaltsam zur Polizeiwache.

Vom 19. bis 27. Juni fand in der regierungsunmittelbaren Stadt Chongqing eine zentral koordinierte, großangelegte Verhaftungsaktion statt, die zur Verhaftung von mindestens 163 Christen der KAG führte. Allein am 20. Juni wurden 116 Personen verhaftet.

Am 20. Juni wurden in der Stadt Suzhou, Provinz Jiangsu, mindestens 19 Christen der KAG verhaftet, darunter fünf Kirchenleiter und Mitarbeiter. Um eine Kirchenleiterin zur Preisgabe des Verbleibs von Kirchengeldern zu zwingen, versetzte die Polizei ihr Trinkwasser mit Betäubungsmitteln, wodurch sie schläfrig und desorientiert wurde. In diesem Zustand versuchten die Beamten, Informationen aus ihr herauszuholen.

Vom 21. bis 24. Juni wurde in der Stadt Xinyi, der Stadt Pizhou, dem Kreis Suining, dem Kreis Feng und dem Kreis Pei, die der Stadt Xuzhou, Provinz Jiangsu, unterstellt sind, eine zentral koordinierte, großangelegte Verhaftungsaktion eingeleitet, die zur Verhaftung von mindestens 291 Christen der KAG führte. Allein am 22. Juni wurden mindestens 150 Christen der KAG verhaftet. Die meisten der Festgenommenen wurden direkt in Hotels gebracht, um dort gewaltsamen Gehirnwäschen unterzogen und geheim verhört zu werden. Diejenigen, die sich weigerten, Kircheninformationen preiszugeben oder die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, wurden gefoltert und psychisch misshandelt. In der Stadt Xinyi wurden alle Christen der KAG, die sich weigerten, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, im Songshan-Gästehaus (Wuhua-Anwesen am Maling-Berg) festgehalten. Bei diesem Gästehaus handelt es sich um eine Gehirnwäschebasis, die von mehreren hundert Beamten und bewaffneten Polizisten bewacht wird.

Am 23. Juni wurden in der Stadt Guangzhou und der Stadt Heyuan, Provinz Guangdong, mindestens 87 Christen der KAG verhaftet, und 47 gelten als vermisst. Während der Verhaftungen sagte ein Polizist einer örtlichen Polizeiwache in Guangzhou: „Die Massenverhaftungen im Juni wurden von höheren Behörden angeordnet. Beamte der öffentlichen Sicherheit und Hilfspolizisten müssen rund um die Uhr in Bereitschaft bleiben; jeder, der zögert, wird zur Verantwortung gezogen und umgehend entlassen.“

Am 24. Juni wurde in der Stadt Xianning, Provinz Hubei, eine zentral koordinierte Verhaftungsaktion durchgeführt, die zur Verhaftung von mindestens 53 Christen der KAG führte.

Am 25. Juni wurde in der Stadt Huai’an, Provinz Jiangsu, eine zentral koordinierte Verhaftungsaktion eingeleitet, die zur Verhaftung von mindestens 81 Christen der KAG führte. Am selben Tag wurden in der Stadt Liaocheng, Provinz Shandong, 151 Christen der KAG verhaftet. Ein an der Operation beteiligter Leiter des Amtes für öffentliche Sicherheit sagte: „Die Verhaftung von Betrügern hat ab sofort keine Priorität mehr; wir werden uns weiterhin auf die Festnahme von Gläubigen an den Allmächtigen Gott konzentrieren.“ Ein anderer Polizist erklärte: „Wir gehen derzeit mit aller Härte gegen die Kirche des Allmächtigen Gottes vor – lieber 10 000 zu Unrecht überwachen, als einen entkommen lassen.“ Am selben Tag wurden in der Stadt Zhuji, Provinz Zhejiang, 15 Christen der KAG verhaftet.

Im Juli wurden landesweit mindestens 1 966 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 594 in Jiangsu, 319 in Henan, 281 in Anhui, 206 in Shandong, 124 in Guangdong, 122 in Shanxi, 68 in Chongqing, 46 in Zhejiang, 35 in Sichuan und 33 in Guangxi.

Am 1. Juli wurde im Kreis Gushi der Stadt Xinyang, Provinz Henan, eine überraschende Massenverhaftungsaktion eingeleitet. Innerhalb von nur vier Stunden – von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr – wurden mindestens 50 Christen der KAG verhaftet, darunter ein 79-jähriger Christ.

Vom 1. bis 10. Juli wurden in der Stadt Xuzhou, Provinz Jiangsu, mindestens 145 Christen der KAG verhaftet.

Am 3. Juli wurden im Bezirk Laiwu der Stadt Jinan, Provinz Shandong, mindestens 30 Christen der KAG verhaftet, darunter 15 Kirchenleiter und Mitarbeiter. Am selben Tag wurden im Kreis Chengwu der Stadt Heze, Provinz Shandong, 23 Christen der KAG verhaftet, darunter 10 Kirchenleiter und Mitarbeiter.

Am 15. und 16. Juli wurden in der Stadt Suqian, Provinz Jiangsu, mindestens 123 Christen der KAG verhaftet.

Am 16. und 17. Juli wurden in der Stadt Zhongshan, Provinz Guangdong, insgesamt 40 Christen der KAG verhaftet. Eine große Menge an Kirchenbüchern wurde beschlagnahmt, und Privateigentum in Höhe von insgesamt mindestens 79.650 RMB (ca. 11.110 USD) wurde gewaltsam geplündert.

Vom 23. bis 25. Juli wurden in Shanghai insgesamt 13 Christen der KAG verhaftet, darunter fünf Kirchenleiter und Mitarbeiter.

Am 29. Juli wurden im Bezirk Zhangdian und im Kreis Huantai der Stadt Zibo, Provinz Shandong, mindestens 32 Christen der KAG verhaftet, darunter 18 ältere Christen. Am selben Tag wurden in der Stadt Qingyuan, Provinz Guangdong, 46 Christen der KAG verhaftet. Dies war die fünfte zentral koordinierte, großangelegte Verhaftungsaktion gegen Christen der KAG in dieser Stadt seit Januar.

Am 30. und 31. Juli entsandte die Stadt Yuncheng, Provinz Shanxi, über 200 Polizisten, um eine zentral koordinierte Verhaftungsaktion durchzuführen, die zur Verhaftung von 45 Christen der KAG führte, von denen 29 einer gewaltsamen Gehirnwäsche unterzogen wurden. Die Wohnung eines Christen wurde von vier Polizisten gewaltsam durchsucht, wobei 203.800 RMB (ca. 28.390 USD) in bar geplündert wurden. Auch dieser Christ wurde einer gewaltsamen Gehirnwäsche unterzogen.

Am 31. Juli wurden in Shanghai insgesamt 11 ältere Christen der KAG über 65 Jahre verhaftet, wobei der älteste 81 Jahre alt war. Eine KAG-Christin berichtete, die Polizei habe einen Generalschlüssel benutzt, um ihre Tür aufzuschließen, sei in ihre Wohnung eingedrungen und habe ihr gewaltsam insgesamt 42.200 RMB (ca. 5.880 USD) Bargeld geraubt.

Im August wurden landesweit mindestens 2 074 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen stellten sich wie folgt dar: 516 in Jiangsu, 368 in Anhui, 290 in Hunan, 197 in Henan, 137 in Guangdong, 120 in Guangxi, 84 in Shanxi, 81 in Yunnan, 75 in Shaanxi und 52 in Shandong.

Vom 1. bis 19. August wurden in der Stadt Mengzi und im Kreis Luxi, Autonome Präfektur Honghe, Provinz Yunnan, mindestens 33 Christen der KAG verhaftet.

Vom 3. bis 6. August wurden in 10 Städten der Provinz Hunan, darunter Changde, Chenzhou und Zhangjiajie, mindestens 183 Christen der KAG verhaftet. Die Polizeibeamten stürmten wie Banditen das Haus eines Christen, durchwühlten die Räumlichkeiten und durchsuchten sogar die Mülleimer. Nach der Durchsuchung zerrten drei Polizisten den Christen gewaltsam in ein Polizeifahrzeug.

Am 7. August wurden in der Stadt Zibo, Provinz Shandong, mindestens 26 Christen der KAG verhaftet. Informierten Quellen zufolge erzwangen höhere Behörden Verhaftungsquoten, die jede Polizeiwache dazu verpflichteten, bis zum 3. September mindestens 50 Christen zu verhaften, wobei das Hauptaugenmerk auf Kirchenleitern und Mitarbeitern lag.

Am 8. August wurde in der Stadt Luohe, Provinz Henan, eine zentral koordinierte, großangelegte Verhaftungsaktion eingeleitet, die bis etwa zum 9. September andauerte. Im Laufe von etwa einem Monat wurden mindestens 26 Christen der KAG verhaftet. Ein an den Verhaftungen beteiligter Hauptmann der Inlands-Sicherheit sagte: „Um euch zu überwachen, wechseln wir Fahrzeuge, Personal und Kleidung, fahren mit Leihfahrrädern und tarnen uns als Angehörige verschiedenster Berufsgruppen. Bevor wir Verhaftungen vornehmen, setzen wir zunächst Drohnen ein, um sicherzustellen, dass die Betroffenen zu Hause sind, und führen dann die Verhaftungen durch.“ Ein Parteisekretär eines Dorfes enthüllte: „Alle paar Tage müssen wir für Besprechungen in die Stadt fahren, hauptsächlich um Gottesgläubigen zu melden. Wenn wir sie nicht melden, werden wir öffentlich kritisiert. Meldet eine Gemeinde null Fälle, werden die Gemeindeleiter ihrer Ämter enthoben und ihre Gehälter einbehalten. Uns bleibt keine andere Wahl, als zu melden.“

Am 13. August wurden in Peking mindestens 20 Christen der KAG verhaftet. Im Vorfeld der „Militärparade zum 3. September“ der KPCh führten die Pekinger Behörden eine harte Razzia und Verhaftungsaktion gegen lokale Christen der KAG durch. Aufgrund strenger Informationsblockaden konnte die Gesamtzahl der Verhaftungen nicht vollständig erfasst werden. Am selben Tag wurde auch in der Stadt Guigang, Guangxi, eine großangelegte Verhaftungsaktion eingeleitet, die zur Verhaftung von 112 Christen der KAG führte, darunter 37 Kirchenleiter, Mitarbeiter und wichtige Mitglieder sowie 17 ältere Christen.

Am 14. August wurde eine zentral koordinierte Verhaftungsaktion gegen mehrere Versammlungsorte der Kirche der KAG in der Stadt Changyuan, Provinz Henan, durchgeführt, bei der mindestens 14 Christen der KAG verhaftet wurden. Am selben Tag wurden in der Stadt Suzhou, Provinz Jiangsu, 16 Christen der KAG verhaftet; einem von ihnen wurden gewaltsam 94.490 RMB (ca. 13.160 USD) Bargeld geraubt.

Am 17. August wurden in der Stadt Zhuhai, Provinz Guangdong, mindestens 42 Christen der KAG verhaftet.

Am 19. August wurden in der Stadt Xiangyang, Provinz Hubei, mindestens 17 Christen der KAG überraschend verhaftet.

Am 21. und 22. August wurden in der Stadt Xi’an, Provinz Shaanxi, mindestens 43 Christen der KAG verhaftet.

Vom 24. bis 31. August wurden in der Stadt Huai’an, Provinz Jiangsu, mindestens 120 Christen der KAG verhaftet.

Im September wurden landesweit mindestens 2 447 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 430 in Shandong, 380 in Anhui, 287 in Henan, 287 in Jiangsu, 203 in Shaanxi, 157 in Jiangxi, 153 in Yunnan, 119 in Jilin, 116 in Sichuan, 74 in Zhejiang und 73 in Chongqing.

Am 2. September wurde in der Stadt Baoding, Provinz Hebei, eine zentral koordinierte Verhaftungsaktion eingeleitet, die zur Verhaftung von 36 Christen der KAG führte. Kirchengelder in Höhe von insgesamt 621.511 RMB (ca. 87.150 USD) wurden gewaltsam geplündert. 20 bis 30 bewaffnete Sondereinsatzkräfte der Polizei drangen in die Wohnungen mehrerer Christen ein, verhafteten die Bewohner und durchsuchten die Wohnungen gewaltsam. Zudem wurden Sondereinsatzkräfte der Polizei eingesetzt, um Drohnen zu steuern und die Wohnsitze der Christen zu überwachen.

Am 4. September wurde in der Stadt Huai’an, Provinz Jiangsu, eine weitere zentral koordinierte Verhaftungsaktion eingeleitet, bei der 37 Christen der KAG verhaftet wurden. Am selben Tag wurden in der Stadt Leshan, Provinz Sichuan, mindestens 35 Christen der KAG verhaftet, darunter 16 Kirchenleiter, Mitarbeiter und wichtige Mitglieder.

Vom 5. bis 10. September wurden in der Stadt Yan’an, Provinz Shaanxi, mindestens 61 Christen der KAG verhaftet. Laut unvollständigen Statistiken wurden Kirchengelder in Höhe von insgesamt 193.650 RMB (ca. 27.174 USD) sowie Privateigentum im Wert von 615.850 RMB (ca. 86.420 USD) geplündert.

Am 10. September wurden in der Stadt Dongying, Provinz Shandong, mindestens 157 Christen der KAG verhaftet, wobei fast alle Kirchenleiter und Mitarbeiter in Gewahrsam genommen wurden. Informierten Quellen zufolge teilten die Behörden die Operation in 18 Einsatzgruppen auf, wobei das Amt für öffentliche Sicherheit Binhai mehr als 200 Polizisten entsandte. Um die Personalstärke zu erhöhen, wurden auch Kantinenmitarbeiter von Polizeiwachen sowie Personal der öffentlichen Sicherheit und anderer zuständiger Abteilungen mobilisiert, um sich an den Verhaftungen zu beteiligen. Am darauffolgenden Tag wurden in der Stadt Linyi 10 Christen der KAG verhaftet. Zwei Tage später wurden in der Stadt Binzhou weitere 27 Christen der KAG verhaftet.

Am 11. und 12. September wurden in der Stadt Changchun, Provinz Jilin, insgesamt 84 Christen der KAG verhaftet.

Am 12. und 13. September wurde im Bezirk Guangfeng der Stadt Shangrao, Provinz Jiangxi, eine zentral koordinierte Verhaftungsaktion durchgeführt, die zur Festnahme von mindestens 76 Christen der KAG führte, darunter 29 Kirchenleiter, Mitarbeiter und wichtige Mitglieder.

Am 15. September wurden in der Stadt Taizhou, Provinz Jiangsu, insgesamt 13 Christen der KAG verhaftet, darunter sieben Kirchenleiter und Mitarbeiter.

Am 17. September wurden in der Stadt Pingdu, Qingdao, Provinz Shandong, insgesamt 34 Christen der KAG verhaftet. Die Polizei plünderte gewaltsam Kirchen- und Privatvermögen im Wert von insgesamt circa 1.452.690 RMB (ca. 204.110 USD).

Am 19. September wurden im Bezirk Nankang der Stadt Ganzhou, Provinz Jiangxi, insgesamt 64 Christen der KAG verhaftet. Während eines Verhörs sagte ein Polizist: „Insbesondere der Kirche des Allmächtigen Gottes misst der Staat große Bedeutung bei und ist entschlossen, hart gegen sie durchzugreifen.“

Vom 22. bis 25. September wurden in der Stadt Xi’an, Provinz Shaanxi, insgesamt 77 Christen der KAG verhaftet, von denen einer zu Tode verfolgt wurde. Am 25. September wurden in Shanghai insgesamt 13 Christen der KAG verhaftet, darunter drei Kirchenleiter und Mitarbeiter. Eine ältere Christin wurde aufgrund ihrer schweren Erkrankung vorerst nicht verhaftet. Die Polizei erklärte, sie werde verhaftet, sobald sich ihr Zustand etwas gebessert habe, und installierte gewaltsam Überwachungskameras in ihrer Wohnung, um sie rund um die Uhr streng zu überwachen.

Am 25. und 26. September wurden im Kreis Dong’e der Stadt Liaocheng, Provinz Shandong, mindestens 62 Christen der KAG verhaftet.

Im Oktober wurden landesweit mindestens 2 170 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 928 in Shandong, 339 in Anhui, 250 in Henan, 147 in Zhejiang, 136 in Shanxi, 115 in Chongqing, 58 in Guangdong und 49 in Jiangsu.

Am 13. Oktober wurden in der Stadt Linfen, Provinz Shanxi, mindestens 75 Christen der KAG verhaftet. Unter ihnen befanden sich 34 ältere Christen, der älteste 80 Jahre alt. Ein Polizist enthüllte: „Dies war eine zentral koordinierte Operation. Etwa 140 Beamte waren im Einsatz.“

Vom 14. bis 16. Oktober wurden im Bezirk Donggang der Stadt Rizhao, Provinz Shandong, insgesamt 32 Christen der KAG verhaftet, darunter 19 ältere Christen, der älteste 85 Jahre alt. Im Kreis Ju wurden 36 Christen der KAG verhaftet, darunter 15 ältere Christen. Allein am 16. Oktober wurden in der Stadt Weifang 115 Christen der KAG verhaftet, darunter 62 ältere Christen, der älteste 82 Jahre alt.

Vom 24. bis 26. Oktober wurden in der Stadt Shanwei, Provinz Guangdong, mindestens 19 Christen der KAG verhaftet. Allein am 24. Oktober wurden in der Stadt Dongguan mindestens 36 Christen der KAG verhaftet.

Am 28. Oktober wurden in der Stadt Qingdao, Provinz Shandong, mindestens 230 Christen der KAG verhaftet, darunter 114 ältere Christen, der älteste 85 Jahre alt. Während der Verhöre erklärte ein Polizist: „China erlaubt den Glauben an den Allmächtigen Gott absolut nicht – das ist Xi Jinpings China.“

Am 29. Oktober wurden in einer Stadt und zwei Kreisen, die der Stadt Tai’an, Provinz Shandong, unterstellt sind, mindestens 218 Christen der KAG verhaftet.

Am 30. Oktober wurden in den Kreisen Liangshan und Wenshang der Stadt Jining, Provinz Shandong, mindestens 44 Christen der KAG verhaftet, darunter 13 Kirchenleiter und Mitarbeiter sowie 19 ältere Christen.

Im November wurden landesweit mindestens 2 130 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 480 in Shandong, 381 in Anhui, 343 in Henan, 131 in Shanxi, 147 in Chongqing, 125 in Jiangxi, 103 in Guangxi, 77 in Jiangsu, 64 in Zhejiang, 58 in Hubei, 56 in Liaoning und 52 in Shaanxi.

Am 5. November wurden in der Stadt Qixia, Provinz Shandong, mindestens 19 Christen der KAG verhaftet, darunter 10 Kirchenleiter und Mitarbeiter. Der Älteste unter den Verhafteten war 87 Jahre alt.

Am 5. und 6. November wurden in der Stadt Changzhi, Provinz Shanxi, mindestens 63 Christen der KAG verhaftet, von denen 57 einer Zwangsgehirnwäsche unterzogen wurden.

Vom 10. bis 13. November wurden in der Stadt Heze, Provinz Shandong, mindestens 73 Christen der KAG verhaftet, darunter 15 Kirchenleiter und Mitarbeiter sowie 27 ältere Christen, der älteste davon 80 Jahre alt. Vorliegenden Informationen zufolge führte die Polizei diese zentral koordinierte, großangelegte Verhaftungsaktion durch, nachdem sie Christen der KAG ein Jahr lang mithilfe des Skynet-Projekts, elektronischer Überwachungskameras und Drohnen verfolgt und überwacht hatte.

Am 12. und 13. November wurden in der Stadt Xiangyang, Provinz Hubei, mindestens 30 Christen der KAG verhaftet.

Am 20. November wurden in der Stadt Shangluo, Provinz Shaanxi, mindestens 20 Christen der KAG verhaftet. Am selben Tag wurde in der Stadt Jining, Provinz Shandong, eine weitere großangelegte Verhaftungsaktion durchgeführt, bei der mindestens 105 Christen der KAG verhaftet wurden.

Am 25. November wurden in der Stadt Jinzhong, Provinz Shanxi, mindestens 17 Christen der KAG verhaftet. Die persönlichen Barersparnisse eines Christen in Höhe von 114.000 RMB (ca. 16.040 USD) wurden gewaltsam geplündert.

Im Dezember wurden landesweit mindestens 1 294 Christen der KAG verhaftet. Die Verhaftungszahlen in einigen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen verteilten sich wie folgt: 414 in Shandong, 326 in Anhui, 133 in Chongqing, 105 in Jiangsu, 96 in Henan, 66 in Jiangxi und 41 in Hubei.

Am 4. Dezember wurden in der Stadt Jining, Provinz Shandong, mindestens 99 Christen der KAG verhaftet. Unter ihnen befanden sich 45 ältere Christen, der älteste 87 Jahre alt.

Vom 11. bis 13. Dezember wurden in der Stadt Jining, Provinz Shandong, weitere 21 Christen der KAG verhaftet, darunter acht über 70-jährige und zwei über 80-jährige Christen.

2. Provinzen mit den massivsten Verhaftungen von Christen der KAG im Jahr 2025

Laut unvollständigen Statistiken beliefen sich die Zahlen der im Jahr 2025 in verschiedenen Provinzen (regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen) verhafteten Christen der KAG wie folgt, geordnet von der höchsten zur niedrigsten Zahl: 4 201 in Shandong, 3 765 in Anhui, 2 884 in Jiangsu, 1 928 in Henan, 817 in Shanxi, 766 in Guangdong, 734 in Zhejiang, 733 in Chongqing, 609 in Shaanxi, 422 in Jiangxi, 362 in Hunan, 355 in Sichuan, 338 in Yunnan, 337 in Hubei und 302 in Guangxi. … Den verfügbaren statistischen Daten zufolge waren Shandong, Anhui und Jiangsu die Provinzen, in denen Christen der KAG im Jahr 2025 unter allen Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen in China die massivsten Verhaftungen und Verfolgungen erlitten. Die Gesamtzahl der Verhaftungen in diesen drei Provinzen erreichte 10 850, was etwa 56,5 % der landesweiten Gesamtzahl für das Jahr ausmacht (siehe Abbildung 3).

Abbildung 3: Anteile der landesweiten Verhaftungen von Christen der KAG in den Provinzen Shandong, Anhui und Jiangsu

Provinz Shandong: Im Laufe des Jahres 2025 wurden mindestens 4 201 Christen der KAG verhaftet – ein Anstieg von 1 753 gegenüber 2.448 Verhaftungen im Jahr 2024, was einer Zunahme von rund 72 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der monatliche Durchschnitt lag bei über 350 Verhaftungen, und fünf Christen der KAG wurden Opfer der Verfolgung mit Todesfolge. Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2025 wurden in der Provinz 1 691 Verhaftungen verzeichnet, fast viermal so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allein im Oktober wurden 928 Christen der KAG verhaftet, was 22 % der jährlichen Gesamtzahl der Provinz entspricht. Um das Ziel der „vollständigen Beseitigung“ von Christen der KAG zu erreichen, investierte die Provinz Shandong massiv und mobilisierte umfangreiches Personal und Ressourcen. Dabei wurden High-Tech-Überwachung und Kontrollen vor Ort nahtlos miteinander verknüpft. Die Behörden nutzten Big-Data-Analysen, um Christen der KAG zu identifizieren, und setzten Gesichtserkennungssysteme, die Projekte „Skynet“ und „Scharfe Augen“, Ortungs- und Positionierungsgeräte an Elektrofahrrädern sowie die Überwachung von Kommunikations- und Zahlungsdaten ein, um langfristige Verfolgungen, Foto- und Videoüberwachungen durchzuführen. Die Polizei setzte sogar Wärmebildkameras ein, die ursprünglich für die militärische Aufklärung verwendet wurden, um Christen zu überwachen. Brancheninsidern zufolge belaufen sich die Kosten für solche Ausrüstung auf Zehntausende bis Hunderttausende RMB (ca. 1.400 – 14.000 USD).

Abbildung 4: Anzahl der in der Provinz Shandong verhafteten Christen der KAG nach Monat, Jan. – Dez. 2025

Provinz Anhui: Im Laufe des Jahres 2025 wurden mindestens 3 765 Christen der KAG verhaftet, wobei in acht Monaten jeweils über 300 Verhaftungen zu verzeichnen waren, nämlich: 310 im März, 359 im April, 369 im Juni, 368 im August, 380 im September, 339 im Oktober, 381 im November und 326 im Dezember. Großangelegte Verhaftungsaktionen wurden das ganze Jahr über fortgesetzt. Die Mehrheit der in der gesamten Provinz verhafteten Christen der KAG wurde in Gehirnwäscheeinrichtungen festgehalten; unabhängig von Alter, körperlicher Gebrechlichkeit, Krankheit oder Behinderung wurden sie alle gezwungen, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, um ihrem Glauben abzuschwören. Wer sich weigerte, wurde gefoltert und einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen.

Abbildung 5: Anzahl der in der Provinz Anhui verhafteten Christen der KAG nach Monat, Jan. – Dez. 2025

Provinz Jiangsu: Im Laufe des Jahres wurden mindestens 2 884 Christen der KAG verhaftet – ein Anstieg um 1 080 gegenüber 1 801 Verhaftungen im gleichen Zeitraum 2024, was einer Zunahme von etwa 59 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Betrachtet man die monatlichen Verhaftungszahlen, so waren diese von Juni bis August besonders hoch: 738 im Juni, 594 im Juli und 516 im August. Allein von Juni bis August wurden mindestens 1 848 Christen der KAG verhaftet, was 64 % aller Verhaftungen in der Provinz im Laufe des Jahres ausmacht.

Abbildung 6: Anzahl der in der Provinz Jiangsu verhafteten Christen der KAG nach Monat, Jan. – Dez. 2025

3. Tabelle der Verfolgung von Christen der KAG nach Provinz (regierungsunmittelbare Stadt / autonome Region) im Jahr 2025

Tabelle 1: Verhaftungen, Verurteilungen, Folter, Zwangsgehirnwäsche und Todesfälle von Christen der KAG nach Provinz (regierungsunm. Stadt/auton. Region) im Jahr 2025

(Geordnet nach Anzahl der Verhaftungen, von der höchsten zur niedrigsten)

Landesweite Verfolgungsstatistiken Verhaftungen Verurteilungen insgesamt Zu 3+ Jahren verurteilt Zu 7+ Jahren verurteilt Der Folter unterzogen Gewaltsamer Gehirnwäsche ausgesetzt Todesfälle
Gesamt 19 191 2 291 973 110 1 644 7 352 23
Shandong 4 201 683 247 26 160 854 5
Anhui 3 765 19 14 0 518 2 185 1
Jiangsu 2 884 222 84 5 366 908 0
Henan 1 928 135 39 1 95 544 4
Shanxi 817 114 20 0 20 691 0
Guangdong 766 257 144 30 3 106 2
Zhejiang 734 83 46 14 72 484 1
Chongqing 733 0 0 0 59 315 2
Shaanxi 609 16 7 2 22 31 2
Jiangxi 422 36 3 0 85 172 2
Hunan 362 108 60 8 5 137 0
Sichuan 355 95 33 2 12 122 1
Yunnan 338 63 49 0 39 71 0
Hubei 337 101 40 1 2 177 1
Guangxi 302 33 26 6 4 46 1
Jilin 165 123 50 5 118 273 0
Hebei 67 12 11 8 9 41 0
Liaoning 67 7 5 0 1 5 0
Fujian 57 20 15 1 7 43 0
Inner Mongolia 56 9 3 0 2 18 0
Gansu 54 42 22 0 4 38 1
Heilongjiang 47 38 16 0 36 52 0
Shanghai 44 5 2 0 4 23 0
Tianjin 33 30 19 0 0 2 0
Beijing 32 38 16 0 1 1 0
Guizhou 13 0 0 0 0 0 0
Ningxia 2 0 0 0 0 9 0
Hainan 1 2 2 1 0 4 0
Xinjiang Daten nicht verfügbar Daten nicht verfügbar Daten nicht verfügbar Daten nicht verfügbar Daten nicht verfügbar Daten nicht verfügbar Daten nicht verfügbar

B. Mindestens 8 996 Christen der KAG wurden im Jahr 2025 gefoltert oder gewaltsamer Gehirnwäsche unterzogen, und mindestens 23 wurden Opfer der Verfolgung mit Todesfolge

Um die Kirche des Allmächtigen Gottes „vollständig zu beseitigen“ und auszurotten, hat die KPCh landesweit kontinuierlich rasterfahndungsartige Ermittlungen und großangelegte Verhaftungsaktionen gegen Christen der KAG durchgeführt. Verhaftete Christen der KAG wurden nicht nur gefoltert und misshandelt, sondern auch gewaltsam einer ideologischen Umerziehung ausgesetzt und gezwungen, die „Drei Erklärungen“ (Garantieerklärung, Reueerklärung und Lossagungserklärung) zu unterzeichnen, um ihrem Glauben abzuschwören, oder die „Fünf Erklärungen“ (wobei die Geständniserklärung und die Denunziationserklärung zu den bestehenden „Drei Erklärungen“ hinzugefügt wurden). Dies fügte den Christen der KAG schweren körperlichen und psychischen Schaden zu, wobei einige sogar bis zur Invalidität oder zu Tode gefoltert wurden. Laut unvollständigen Statistiken wurden im Jahr 2025 mindestens 1 644 Christen der KAG gefoltert und mindestens 7 352 einer gewaltsamen Gehirnwäsche unterzogen, insgesamt also 8 996; mindestens 23 wurden Opfer der Verfolgung mit Todesfolge.

1. Folter von Christen der KAG im Jahr 2025 und repräsentative Fälle

Während des Verhörs oder der Inhaftierung unterzog die Polizei Christen der KAG verschiedenen Formen der Folter, um sie zu zwingen, Kircheninformationen preiszugeben oder die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, um ihrem Glauben abzuschwören. Dazu gehörten die Tigerbank[12], Schläge, Fesselung der nach außen gedrehten Hände hinter dem Rücken, erzwungener Spagat, Aufhängen an den Handschellen, Aufhängung an einer Stange zwischen den Gliedmaßen, Ersticken durch Rauch, sexueller Missbrauch, Verbrühen mit kochendem Wasser[13], Elektroschocks und Schlafentzug[14]. Unvollständigen Statistiken zufolge wurden im Jahr 2025 mindestens 1 644 Christen der KAG gefoltert. Angesichts der hohen Fallzahl werden im Folgenden nur ausgewählte repräsentative Fälle vorgestellt.

Am 20. Mai wurde Yang Yuxin* (weiblich, 17), eine Christin der KAG aus der Provinz Shandong, verhaftet. Um sie zu zwingen, ihrem Glauben abzuschwören, folterte die Polizei sie. Sie wurde gezwungen, 12 Tage lang auf einer Tigerbank zu sitzen, was dazu führte, dass ihre Hände anschwollen und vereiterten; Blut und Eiter klebten an den Handschellen, und ihr Fleisch fühlte sich an, als würde es auseinandergerissen, begleitet von stechendem Schmerz. Anschließend unterzog die Polizei sie drei aufeinanderfolgende Tage und Nächte lang dem Schlafentzug („den Adler erschöpfen“). Die Beamten stellten die Klimaanlage absichtlich auf die niedrigste Temperatur ein, wodurch Yang Yuxin in der anhaltenden Kälte zitterte und stark geschwächt wurde, in dem Versuch, sie zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen. Doch sie schwieg. Yang Yuxin erlitt durch die Folter unerträgliche Qualen, die ihr schwere körperliche und psychische Schäden zufügten.

Am 20. Mai wurde Deng Yaru* (weiblich, 20), eine Christin der KAG, zusammen mit Yang Yuxin verhaftet. In dem Versuch, sie zu zwingen, ihrem Glauben abzuschwören, wurde sie von der Polizei gefoltert, unter anderem durch Schlafentzug („den Adler erschöpfen“) und Fesselung der nach außen gedrehten Hände hinter dem Rücken. Ihr wurde 12 aufeinanderfolgende Tage und Nächte lang der Schlaf entzogen, was starke Kopfschmerzen verursachte, die sich anfühlten, als würde ihr Kopf gleich platzen. Ihr geistiger Zustand verschlechterte sich bis an den Rand des Zusammenbruchs, und sie begann zu halluzinieren. Die Polizei änderte auch wiederholt die Art und Weise, wie ihre Hände gefesselt waren. Innerhalb von Tagen waren ihre Hände wie große Brotlaibe angeschwollen, und ihre Arme und Hände wiesen an mehreren Stellen Blutergüsse und Schwellungen auf, was bei jeder Bewegung Schmerzen verursachte. Obwohl sie zuvor bei guter Gesundheit war, begann Deng Yaru nach der Folter an wiederkehrenden, stechenden Herzschmerzen und Kurzatmigkeit zu leiden. Darüber hinaus wurde sie gezwungen, 12 Tage lang auf einer Tigerbank zu sitzen, und erhielt nur sehr wenig Nahrung, was sie körperlich stark schwächte. Beim Toilettengang stürzte sie oft. Diese Akte der Folter und Misshandlung fügten Deng Yaru schwere körperliche und psychische Schäden zu.

Am 22. Mai wurde Zhou Tingting* (weiblich, 40), eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, verhaftet und gefoltert. Der Leiter der örtlichen Sondereinheit, die gegen Christen vorgeht, trat sie von einem Hocker, sodass sie auf den Boden stürzte, während ein anderer Polizist ihr wiederholt heftig ins Gesicht schlug – so oft, dass sie aufhörte zu zählen –, was dazu führte, dass ihr Gesicht sofort anschwoll und ihr Mund blutete. Der Leiter der Sondereinheit brüllte: „Peitscht sie mit einem Datenkabel aus! Datenkabel tun viel mehr weh!“ Zhou Tingting wurde fast zu Tode geprügelt. Nach 65 Tagen Inhaftierung zahlte ihr Ehemann eine hohe Geldsumme und nutzte persönliche Beziehungen, um ihre Freilassung gegen Kaution bis zum Prozess zu erwirken. Als sie ging, drohte ihr ein Polizist und sagte: „Sobald du draußen bist, darfst du nicht an Gott glauben. Wenn wir dich noch einmal schnappen, wirst du zu über 10 Jahren Gefängnis verurteilt!“ Als sie am 26. Juli 2025 freigelassen wurde, wiesen ihre Beine immer noch deutliche, linienförmige Narben auf, die vom wiederholten Auspeitschen mit Datenkabeln herrührten.

Am 23. Mai wurde Liu Rui* (weiblich, 59), eine Christin der KAG aus der Provinz Sichuan, verhaftet. Um sie zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen, folterten zwei Polizisten sie abwechselnd. Sie schlugen ihr wiederholt mit großer Wucht auf beide Seiten des Gesichts, rissen an ihren Haaren, schlugen ihren Kopf gegen die Wand und versetzten ihrem Kopf heftige Schläge, was bei ihr starken Schwindel und ein ohrenbetäubendes Klingeln im Kopf verursachte. Ihr wurden büschelweise Haare ausgerissen, ihr Gesicht wurde völlig taub und schwoll so stark an, dass sie es selbst sehen konnte. Anschließend schlugen die Polizisten mit einem daumendicken Bambusstock mit großer Wucht auf ihre linke Hand und ihren linken Fuß ein. Ihre Hand und ihr Fuß schwollen sofort an, verfärbten sich dunkelviolett und schwarz, und Blut begann auszutreten. Die Polizisten schlugen weiter auf sie ein, bis der Bambusstock zerbrach. Als Liu Rui zu den Polizisten sagte: „Ihr foltert mich, um ein Geständnis zu erpressen“, erwiderten diese: „Wir schlagen, wen wir wollen. Die Kommunistische Partei ist immer noch an der Macht – wenn wir dir ein Verbrechen anhängen wollen, können wir immer einen Grund finden. Wir haben dich bereits geschlagen – na und? Niemand wird es je erfahren – wir haben die Überwachungskameras abgeschaltet. In der Vergangenheit wären Leute wie du erschossen worden. Dich zu schlagen, ist noch milde.“ Bis zum heutigen Tag trägt Liu Rui eine Narbe im Gesicht.

Am 27. Juni wurde Tao Lin* (weiblich, 61), eine Christin der KAG aus der Provinz Shandong, wegen ihres Glaubens verhaftet, nachdem sie zwei Monate lang heimlich von der Polizei verfolgt und überwacht worden war. Ihre Wohnung wurde gewaltsam durchsucht. Um sie zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen, unterzog die Polizei sie brutaler Folter. Die Beamten fesselten sie mit Handschellen an einen Hocker und traktierten ihre Hände und Arme mit Elektroschockern. Tao Lin schrie vor Schmerzen, ihre rechte Hand zitterte unkontrolliert. Die Polizei forderte das Passwort für einen in ihrer Wohnung beschlagnahmten Computer. Tao Lin gelang es, eine Gelegenheit zu ergreifen, um das Gerät zu zerschmettern. Wütend rammte ein Polizist ihr einen Splitter des kaputten Computers in den Mund und befahl ihr, ihn zu essen. Anschließend versetzten die Polizisten ihr wiederholt Elektroschocks gegen die Brust, woraufhin sie vor unerträglichen Schmerzen aufschrie. Ihre Handgelenke waren von den in ihr Fleisch einschneidenden Handschellen violett verfärbt, und ihre Arme waren von wiederholten Elektroschocks mit violetten Striemen übersät. Während der Folter knurrte ein Polizist: „Sie wird nicht reden. Wir könnten ihr einfach eine Anklage anhängen und sie zum Verhör nach oben schicken. Diese Leute haben rücksichtslose Methoden – sie werden sie zum Reden zwingen. Andernfalls foltern wir sie einfach zu Tode und werfen ihre Leiche in irgendwelchen abgelegenen Bergen ab, rufen dann ihre Familie an und sagen, sie sei weggelaufen.“ Am Ende packten drei Polizisten gewaltsam Tao Lins Hände und drückten ihre Fingerabdrücke auf die Verhörprotokolle und die „Drei Erklärungen“. Ein Polizist frohlockte: „Jetzt, da du deine Fingerabdrücke auf die Lossagungserklärung gesetzt hast, werden wir sie heute Abend online stellen, damit jeder weiß, dass du Gott verraten hast und deine Verbindungen zu Ihm gekappt hast.“ Tao Lin wurde am 12. Juli freigelassen, blieb aber unter polizeilicher Überwachung.

Am 8. Juli wurde Zhang Ruping* (weiblich, 59), eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, verhaftet. Um sie zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen, wurde sie von der Polizei gefoltert. Die Beamten hoben ihre Kleidung an und besprühten ihren Oberkörper und Genitalbereich mit Chiliwasser und peitschten dann ihre Beine mit zwei Lederriemen aus. Anschließend unterzogen sie sie der Foltermethode des Aufhängens an einer Stange zwischen den Gliedmaßen und hängten ihren Körper so auf, dass er wie ein Pendel hin und her schwang. Zhang Ruping litt unter qualvollen Schmerzen und sah Sterne; unfähig, die Qualen zu ertragen, zog sie mit beiden Händen kräftig an ihren Haaren, um den Schmerz zu lindern, der durch ihren nach hinten hängenden Kopf verursacht wurde, was dazu führte, dass große Haarbüschel ausgerissen wurden. Später wurde sie von der Polizei gefoltert, indem man ihr die nach außen gedrehten Hände hinter dem Rücken fesselte und sie auf andere Weise folterte. Da sie vor unerträglichen Schmerzen wiederholt aufschrie, knebelten die Polizisten ihren Mund mit einem Handtuch, um ihre Schreie zu unterdrücken. Nach der Folter hatte sie so große Schmerzen, dass sie nicht schlafen konnte, und wenn sie auf die Toilette ging, konnte sie ihre Beine nur Zentimeter für Zentimeter vorwärts schleifen. Nach ihrer Freilassung versuchte Zhang Rupings Ehemann, Gerechtigkeit für seine Frau zu suchen, aber die Polizei bedrohte ihn und schüchterte ihn ein und warnte ihn, dass Zhang Ruping erneut verhaftet und zu sieben oder acht Jahren Gefängnis verurteilt werden würde, sollte er die Angelegenheit weiterverfolgen.

Am 10. Juli wurde Hao Kai* (männlich, 18), ein Christ der KAG aus der Provinz Guangdong, gewaltsam verhaftet, als vier bis fünf Polizisten in seine Wohnung einbrachen, und für ein geheimes Verhör in eine Gehirnwäscheeinrichtung gebracht. Die Polizisten fesselten Hao Kai mit Handschellen an einen Verhörstuhl und versuchten, ihn zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen. Als er sich weigerte, traktierten drei Polizisten abwechselnd heftig die rechte Seite seines Körpers mit Elektroschockern, wobei sie auf seine Achselhöhlen, Arme, Rippen, seinen Bauch, Rücken, seine inneren Oberschenkel und seine Leistengegend abzielten. Hao Kai schrie vor Schmerzen und wehrte sich verzweifelt. Während sie ihn mit Elektroschocks folterten, zwangen die Polizisten ihn weiterhin zur Preisgabe von Informationen und schlugen ihm bösartig ins Gesicht. Als sich Hao Kai immer noch weigerte zu gestehen, traktierten die drei wütenden Polizisten ihn gleichzeitig mit Elektroschockern und folterten ihn mindestens sieben Stunden lang, wobei die Elektroschocker mehrfach wiederaufgeladen wurden. Noch brutaler war, dass die Polizisten, um Hao Kai zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ zu zwingen, seine Hose herunterzogen und versuchten, seine Genitalien mit Elektroschockern zu traktieren. Hao Kai wehrte sich verzweifelt und verhinderte so den Erfolg der Polizisten. Daraufhin verpassten sie ihm Elektroschocks an Gesäß und Oberschenkeln. Anschließend zerrten sie gewaltsam an seiner Hand und zwangen ihn, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Bevor sie ihn freiließen, schlugen die Polizisten Hao Kai noch zweimal bösartig ins Gesicht und drohten ihm mit den Worten: „Sobald du draußen bist, darfst du nicht mehr an Gott glauben! An Gott zu glauben, ist illegal – es bedeutet, sich der Kommunistischen Partei zu widersetzen!“ Aufgrund wiederholter Elektroschocks durch die Polizei litt Hao Kai unter extremen Schmerzen. Wann immer er schwitzte, fühlten sich die geschockten Bereiche an, als würden sie von Nadeln durchbohrt. Nachts wagte er es nicht, sich zum Schlafen hinzulegen, und konnte nur aufrecht sitzen, sodass er mehrere Tage unter Schlaflosigkeit litt. Die von den Elektroschocks hinterlassenen roten Flecken und die durch die Handschellen verursachten Narben verblassten erst über einen Monat später. Die Folter fügte dem gerade 18-jährigen Hao Kai schwere körperliche und psychische Schäden zu.

Am 25. Juli wurde Yang Cuicui* (weiblich), eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, verhaftet. Die Polizei zwang sie, drei bis vier Stunden lang auf dem Boden zu knien, und peitschte bösartig ihre Arme und Beine aus. Vor ihrer Verhaftung hatte sich Yang Cuicui kürzlich einer Operation am Ohr unterzogen und sich noch nicht vollständig erholt. Nachdem die Polizisten dies erfahren hatten, schlugen sie ihr absichtlich siebenmal hart auf beide Seiten ihres Gesichts und traten sie heftig. Unter anhaltender Folter erlitt Yang Cuicui einen Rückfall ihrer Herzerkrankung und brach auf dem Boden zusammen, wobei ihre Hände und Füße unkontrolliert zitterten. Unter extremen Schmerzen gelang es ihr, keuchend um ihre schnell wirkenden Herznotfallpillen zu bitten, aber die Polizisten ignorierten ihre Bitte und überschütteten sie mit Beleidigungen. Nach ihrer Freilassung war Yang Cuicui auf beiden Ohren taub, und ihr Herzleiden verschlechterte sich erheblich, wobei Anfälle sieben- bis achtmal oder sogar mehr als zehnmal am Tag auftraten. Während dieser Anfälle verkrampften sich ihre Hände und Füße unkontrolliert, ihre Brust fühlte sich stark eingeengt an, und sie stand kurz vor dem Ersticken.

Am 22. August wurde Chen Shixiang (weiblich, 53), eine Christin der KAG aus der Provinz Shaanxi, verhaftet. Die Polizei verhörte sie beharrlich, um an Kircheninformationen zu gelangen. Chen Shixiang weigerte sich, irgendetwas preiszugeben. Die Polizisten fesselten ihre nach außen gedrehten Hände auf dem Rücken, zwangen sie, sich auf den Boden zu setzen, und benutzten dann einen Holzstock, um ihre Arme und die Handschellen mit großer Wucht nach oben zu hebeln, wodurch die Metallzähne der Schellen tief in ihr Fleisch getrieben wurden. Gleichzeitig trat ein Polizist, der über 100 kg (220 lbs) wog, auf ihre Knöchel und rieb sie mit brutaler Gewalt hin und her. Unter dieser Folter verspürte Chen Shixiang fast gleichzeitig qualvolle Schmerzen in Rücken, Armen, Schultern und Gelenken – als würde ihr Fleisch auseinandergerissen. Nach mehreren Stunden dieser wiederholten Folter waren ihre Arme und Knöchel von Blutergüssen übersät und geschwollen; die Zähne der Handschellen gruben sich tief in ihre Handgelenke, die anschwollen und sich schwarz und violett verfärbten; beide Hände wurden völlig taub, gänzlich ohne Empfindung, was ihr das Gefühl gab, das Leben sei schlimmer als der Tod. Danach packten die Polizisten sie an den Haaren an der Stirn, rissen ihren Kopf nach oben und schlugen ihr dann drei- oder viermal hintereinander auf die rechte Wange, gefolgt von sieben oder acht Schlägen mit einem Buch ins Gesicht, was dazu führte, dass ihr Gesicht und ihr Mund sofort anschwollen und ununterbrochen bluteten. Im Dezember 2025 verspürte Chen Shixiang immer noch ein Taubheitsgefühl in beiden Daumen. Ihre Arme schmerzten weiterhin und sie war nicht in der Lage, sie nach hinten auszustrecken. Ihrem linken Arm fehlte die Kraft, um Gegenstände mit einem Gewicht von 5 kg (11 lbs) zu heben. Ihr linker Knöchel schmerzte bei jedem Schritt und konnte nicht belastet werden. Ihre Lendenwirbelsäule schmerzte und sie war nicht in der Lage, längere Zeit zu sitzen. An beiden Handgelenken blieben deutlich dunkle Narben sichtbar.

2. Gewaltsame Gehirnwäsche von Christen der KAG im Jahr 2025 und repräsentative Fälle

Um die Christen der KAG „vollständig zu beseitigen“ und auszurotten, hat die KPCh neben der Durchführung von Gehirnwäschen und ideologischer Umerziehung in Haftanstalten heimlich Gehirnwäscheeinrichtungen (Gehirnwäschebasen) in Hotels, Ferienanlagen und an anderen Orten eingerichtet. Diese Gehirnwäscheeinrichtungen sind normalerweise als „Häuser der Fürsorge“ oder Ähnliches getarnt, fungieren in der Realität jedoch als „schwarze Gefängnisse“ zur illegalen Inhaftierung von Christen. In diesen Gehirnwäscheeinrichtungen zwingt die KPCh Christen der KAG, über längere Zeiträume hinweg Videos anzusehen, die die Kirche des Allmächtigen Gottes diffamieren, indoktriniert sie wiederholt mit „Parteikultur“ oder setzt Drohungen und Einschüchterungen ein, um sie zur ideologischen Umerziehung und zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ zu zwingen, mit denen sie ihrem Glauben abschwören. Gegen Christen der KAG, die an ihrem Glauben festhalten und sich weigern, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, wendet die KPCh gewaltsame Methoden wie langes Stehen unter Zwang, Aushungern, Hocken unter Zwang, Wasserfolter, Schläge, „den Adler erschöpfen“ (Schlafentzug) und Verbrühen mit kochendem Wasser an, was dazu führt, dass einige Christen schwere Behinderungen, Nervenzusammenbrüche oder sogar den Tod erleiden. Selbst nach ihrer Freilassung bleiben einige Christen der KAG jahrelang unter strenger Überwachung. Die Polizei ruft regelmäßig an oder kommt vorbei, um sie zu schikanieren und einzuschüchtern, und übt weiterhin Druck auf sie aus, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Sobald festgestellt wird, dass sie immer noch an Gott glauben, werden sie erneut verhaftet. In einigen Regionen schränken die Behörden nicht nur die persönliche Freiheit der Christen der KAG streng ein, sondern verlangen auch von ihnen, die Löhne und die täglichen Lebenshaltungskosten des „begleitenden Umerziehungspersonals“ zu tragen. Diese Praxis hat somit einen Mechanismus der De-facto-Inhaftierung und wirtschaftlichen Ausbeutung unter dem Deckmantel der „Umerziehung“ von Christen geschaffen. Eine Christin der KAG aus der Stadt Xinxiang, Provinz Henan, gab an, sie sei 16 Tage lang in einem „Haus der Fürsorge“ festgehalten worden. Zwei Mitarbeiter, die ihr zur Bewachung und Begleitung zugewiesen worden waren, berechneten jeweils 100 RMB (ca. 14 USD) pro Tag als Lohn und 40 RMB (ca. 6 USD) pro Tag für Mahlzeiten, sodass sie insgesamt 5.120 RMB (ca. 710 USD) zahlen musste. Als eine Christin der KAG ein Gehirnwäschezentrum verließ, bedrohte sie ein Polizist mit den Worten: „Wenn wir herausfinden, dass du auch nur ein halbes Wort über das preisgibst, was im Gehirnwäschezentrum passiert ist, werden wir dich sofort wieder verhaften und ins Gefängnis schicken!“ Informierten Quellen zufolge ist das gesamte Begleitpersonal in diesen Gehirnwäschezentren verpflichtet, Vertraulichkeitsvereinbarungen zu unterzeichnen.

Laut unvollständigen Statistiken wurden im Jahr 2025 landesweit mindestens 7 352 Christen der KAG einer gewaltsamen Gehirnwäsche unterzogen. Angesichts der hohen Fallzahl werden im Folgenden nur ausgewählte, repräsentative Fälle vorgestellt.

Am 23. März wurde Jiang Yufeng* (weiblich, 65), eine Christin der KAG aus der Provinz Zhejiang, wegen ihres Glaubens verhaftet. Nachdem sechs Polizisten ihre Wohnung mehr als zwei Stunden lang gewaltsam durchsucht hatten, wurde sie abgeführt und in einer Gehirnwäscheeinrichtung festgehalten. Jiang Yufeng leidet an Bluthochdruck, einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule und weiteren Krankheiten. Die Polizisten zwangen sie, jeden Tag von 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr reglos zu sitzen und Videos anzusehen, die die Kirche des Allmächtigen Gottes verunglimpfen und diffamieren. Gleichzeitig wurde sie gezwungen, Kircheninformationen preiszugeben und die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Nach fünf oder sechs aufeinanderfolgenden Tagen schwoll Jiang Yufengs unterer Rücken an und schmerzte unerträglich, und ihre Füße wurden taub und schwollen an, doch sie weigerte sich weiterhin, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Ein Polizist bedrohte sie bösartig mit den Worten: „Jeder, der hierher gebracht wird, muss die ‚Drei Erklärungen‘ unterzeichnen. Wenn du nicht unterschreibst, brauchst du nicht einmal daran zu denken, hier rauszukommen!“ Drei Polizisten zwangen sie auch, andere Christen zu identifizieren. Jiang Yufeng wollte lieber sterben, als dem nachzugeben. Sie stürmte ins Badezimmer und schlug ihren Kopf hart gegen die Wand, und die Polizisten hielten sie auf, aus Angst davor, einen Todesfall zu verursachen und zur Rechenschaft gezogen zu werden. Nach 17 Tagen wurde Jiang Yufeng freigelassen und kehrte nach Hause zurück, erhielt jedoch die Anordnung, die Stadt zwei Jahre lang nicht zu verlassen und sich jeden Monat bei der örtlichen Polizeistation zu melden. Die Polizei installierte außerdem Überwachungskameras in ihrem Innenhof und an nahegelegenen Kreuzungen.

Am 24. März führte die Polizei in der Stadt Yongkang, Provinz Zhejiang, eine zentral koordinierte Massenverhaftung durch. Drei ältere Christinnen der KAG im Alter von über 80 Jahren – Wang Chun* (weiblich, 93), Zeng Xin* (weiblich, 90) und Deng Ai* (weiblich, 83) – wurden ebenfalls verhaftet. Sie wurden erst freigelassen und durften nach Hause zurückkehren, nachdem sie gezwungen worden waren, ihre Fingerabdrücke auf die „Drei Erklärungen“ zu drücken. Während des Verhörs sagte ein Polizist zu ihnen: „Leute wie ihr werden die Kirche niemals freiwillig verlassen oder aufhören, an Gott zu glauben. Der einzige Weg ist, euch dazu zu bringen, die ‚Drei Erklärungen‘ zu unterzeichnen. Selbst wenn ihr einem normalen Job nachgeht und euren Lebensunterhalt verdient, fühlen wir uns immer noch nicht sicher. Erst wenn ihr die ‚Drei Erklärungen‘ unterzeichnet habt, werden wir uns sicher fühlen, dass ihr vollständig mit Gott brecht.“

Am 11. April wurde Li Yan* (weiblich, 56), eine Christin der KAG aus der Provinz Zhejiang, von der Polizei verhaftet und zur Zwangsgehirnwäsche und Umerziehung in ein Hotel gebracht. Sie wurde gezwungen, Videos anzusehen, die die Kirche des Allmächtigen Gottes verunglimpfen und diffamieren, und musste die „Drei Erklärungen“ unterzeichnen und Kircheninformationen preisgeben. Die Polizei gab Li Yan jeden Morgen nur eine Schöpfkelle Brei und mittags und abends einen kleinen Löffel Reis, wodurch sie über einen längeren Zeitraum hungerte. Nach einer Woche wurde Li Yan extrem schwach, fiel in Ohnmacht und wurde zu einem Arzt gebracht. Nachdem sie das Bewusstsein wiedererlangt hatte, wurde sie wieder in Gewahrsam genommen und die Zwangsgehirnwäsche wurde fortgesetzt. Die Polizei kündigte auch das Arbeitsverhältnis ihres Sohnes und drohte ihrem Ehemann und ihrem Sohn, dass sie verhaftet und ins Gefängnis geschickt würden, wenn Li Yan die „Drei Erklärungen“ nicht unterzeichnen würde. Später nötigte die Polizei Li Yans Ehemann und Sohn, vor ihr niederzuknien, um sie zu zwingen, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Als Li Yan freigelassen wurde, bedrohte die Polizei ihren Ehemann und ihren Sohn erneut: „Ihr müsst sie streng überwachen. Wenn wir herausfinden, dass sie weiterhin an Gott glaubt, werden wir sie zusammen mit euch verhaften und euch alle ins Gefängnis schicken.“

Am 25. Juni wurde Lin Ping* (männlich, 59, ein behinderter Schlaganfallüberlebender mit Schwerbehindertenausweis), ein Christ der KAG aus der Provinz Zhejiang, von 10 Polizisten verhaftet und in einer Gehirnwäscheeinrichtung festgehalten. Weil er sich weigerte, Kircheninformationen preiszugeben oder die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, wurde er jeden Tag gezwungen, sich Gehirnwäschevideos anzusehen und wiederholt mit mindestens zweistündigem Stehen bestraft, während ihm die Hälfte seiner Essensrationen vorenthalten wurde. Nach 12 Tagen des erzwungenen Stehens verbrühten Polizisten seinen Hals etwa 10 Minuten lang mit einer Teetasse voll kochendem Wasser. Dann drückten sie die durch die Verbrühung entstandenen Blasen mit dem Boden der Teetasse flach. Vor unerträglichen Schmerzen schlug Lin Ping verzweifelt seinen Kopf gegen die Wand. Später zwangen die Polizisten ihn, mehr als zwei Stunden lang barfuß auf Kleiderbügeln zu laufen und schlugen ihm etwa fünf Minuten lang wiederholt mit einem Schuh ins Gesicht und auf den Mund, wodurch sich einer seiner Schneidezähne lockerte. Er gab keine Kircheninformationen preis und wurde nach 13 Tagen Haft freigelassen.

Am 25. Juni wurde Yang Dongmei* (weiblich, 57), eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, verhaftet und in einer örtlichen Gehirnwäschebasis festgehalten. Während ihrer Inhaftierung verhörte die Polizei sie viermal; weil sie sich weigerte, Kircheninformationen preiszugeben oder die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, wurde sie jedes Mal gezwungen, auf dem Boden zu knien. Am 1. Juli zwangen die Polizisten sie erneut, den ganzen Vormittag auf dem Boden zu knien, was unerträgliche Schmerzen in ihren Füßen und Knien verursachte, wobei sich an beiden Seiten ihrer Knie Blutergüsse bildeten. Ein Polizist stampfte dann hart auf ihren Oberschenkel und drohte bösartig: „Ich werde dafür sorgen, dass du wünschst, du wärst tot! Wenn ich dich wirklich zu Tode prügele, schleife ich dich einfach raus und vergrabe dich irgendwo. Wenn du zu Tode geprügelt wirst, stirbst du umsonst, und ich komme ungeschoren davon!“ Yang Dongmei wurden dann die nach außen gedrehten Hände auf den Rücken gefesselt und sie wurde gezwungen, weiter auf dem Boden zu knien. Da sie die Schmerzen nicht ertragen konnte, brach sie auf dem Boden zusammen und konnte nicht mehr aufstehen. Ein Polizist zerrte sie wieder hoch und zwang sie, weiter zu knien. Sie weigerte sich immer noch, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Zwei Polizisten drückten sie nieder, spreizten gewaltsam ihre Finger und zwangen sie, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen und ihre Fingerabdrücke darauf zu drücken. Später verhörte die Polizei Yang Dongmei erneut, zwang sie, auf dem Boden zu knien, und schlug ihr mit einem etwa einen Meter langen Gummiknüppel auf die Fußsohlen. Während sie sich vor Schmerzen wand, traten Polizisten auf ihre Waden und schlugen weiter auf sie ein. Danach wurde sie gezwungen, noch mehrere Stunden lang weiter zu knien. Von den Knien bis zu den Füßen wurden Yang Dongmeis Beine taub und verloren jegliches Gefühl. Ihre Füße waren von den Schlägen geschwollen und schmerzten unerträglich, und unter dem kleinen Zeh ihres linken Fußes bildete sich ein großer Bluterguss, der über einen halben Monat lang schmerzte. Am 4. August wurde Yang Dongmei nach 41 Tagen Haft und Folter freigelassen. Bei ihrer Freilassung drohte ihr ein Polizist mit den Worten: „Wenn wir feststellen, dass du immer noch an Gott glaubst, werden wir dich verhaften und sofort wieder hierher bringen!“ Durch das lange, erzwungene Knien auf dem Boden waren die Stellen um Yang Dongmeis Knie mit Blutergüssen übersät, die Haut an ihren Füßen löste sich Schicht für Schicht ab, und die Nerven in ihren Füßen und Knien waren geschädigt, sodass sie gefühllos blieben. Ärzte sagten, ihre vollständige Genesung würde ein bis zwei Jahre dauern.

Am 2. Juli wurde Zhang Yong* (männlich, 62), ein Christ der KAG aus der Provinz Henan, von der Polizei verhaftet[15]. Am frühen Morgen des 11. Juli verhaftete die Polizei seine Frau Song Yanmei* (weiblich, 66), führte eine fieberhafte Durchsuchung ihrer Wohnung durch und brachte Song Yanmei anschließend in ein Hotel zur Zwangsgehirnwäsche. Das „begleitende Personal“ überwachte sie in drei Schichten rund um die Uhr und unterzog sie einer strengen Überwachung und ideologischen Umerziehung unter hohem Druck. Weil sie sich weigerte, Kircheninformationen preiszugeben, wurde sie mit langem erzwungenem Stehen bestraft – von kurz nach 7:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr –, was zu Schwellungen in ihren Beinen führte. Später zwangen die Polizisten sie, einen ganzen Tag lang zu sitzen und sich Gehirnwäschevideos anzusehen. Als sie sich immer noch weigerte, ihrem Glauben abzuschwören, drohten sie unter anderem damit, ihr Ackerland zu konfiszieren und ihre Rente zu streichen. Nachts wurde ihr der Schlaf entzogen, und zu jeder Mahlzeit erhielt sie nur eine kleine Portion. Unter dem anhaltenden Druck der Gehirnwäsche und dem extremen Schlafentzug stieg Song Yanmeis Blutdruck auf 200 mmHg. Die Polizisten zwangen sie dann gewaltsam, sogenannte blutdrucksenkende Medikamente einzunehmen. Nach mehrtägiger Einnahme schwollen ihre Hände und ihr Gesicht an. Als sie darum bat, die Medikamente abzusetzen, lehnten die Polizisten dies mit der Begründung ab, ihr Blutdruck sei hoch, und stellten sie auf ein anderes Medikament um. Nach der Einnahme des neuen Medikaments litt sie unter anhaltendem Schluckauf und wollte etwas heißes Wasser trinken, aber das Begleitpersonal lehnte ihre Bitten unter verschiedenen Vorwänden ab. Drei Tage später warf Song Yanmei die Medikamente weg. Als die Polizisten sie darauf ansprachen, antwortete sie: „Sie sind nicht gut für meine Gesundheit, also werde ich sie nicht nehmen.“ Die Polizei kontaktierte daraufhin ihren Sohn und bat ihn, Druck auszuüben und Song Yanmei zu überreden, die Medikamente weiter einzunehmen. Song Yanmei sagte zu ihrem Sohn: „Sie behandeln die Krankheiten der Menschen überhaupt nicht – sie wollen die Menschen nur kontrollieren.“ Ein begleitender Mitarbeiter drohte ihr: „Du hast hier keine Menschenrechte!“ Die Polizei nötigte und stachelte dann Song Yanmeis zwei Söhne an, gemeinsam Druck auf sie auszuüben, ihrem Glauben abzuschwören. Die Beamten drohten, dass ihre Söhne ihre Arbeitsplätze verlieren würden, wenn Song Yanmei den Glauben an Gott nicht aufgäbe. Song Yanmei weigerte sich konsequent, Kircheninformationen preiszugeben oder die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Sie wurde 48 Tage lang inhaftiert und einer Zwangsgehirnwäsche unterzogen, wobei sie über 5 kg (11 lbs) an Gewicht verlor und extrem geschwächt wurde. Ihr Ehemann, Zhang Yong*, wurde ganze 84 Tage lang festgehalten.

Am 30. Juli wurde bei Li Li* (weiblich, 52), einer Christin der KAG aus der Provinz Shanxi, von der Polizei eine gewaltsame Hausdurchsuchung durchgeführt, und sie wurde gezwungen, sich für eine Leibesvisitation nackt auszuziehen. Li Li war so verängstigt, dass sie einen Rückfall ihres Herzleidens erlitt; sie begann heftig zu zittern. Erst nach wiederholten Forderungen ihrer Familie wurde sie zur Notfallbehandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während Li Li sich im Krankenhaus immer noch in einem lebensbedrohlichen Zustand befand, setzte die Polizei sie unter Druck, andere Mitglieder der KAG zu identifizieren. Als sie sich weigerte, beschuldigte die Polizei ihren Sohn fälschlicherweise des Angriffs auf Polizeibeamte, in dem Versuch, sie zur Preisgabe von Kircheninformationen zu zwingen, aber Li Li blieb standhaft. Die Polizei holte Li Li daraufhin aus dem Krankenhaus und nahm sie für 15 Tage in Gewahrsam; ihr Sohn wurde ebenfalls fünf Tage lang in Gewahrsam genommen. Während ihrer Haft erlitt Li Li einen weiteren Herzinfarkt, und ihr Zustand verschlechterte sich. Trotzdem übte das Umerziehungspersonal weiterhin Druck auf sie aus, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, und drohte ihr mit einer sofortigen Verurteilung, sollte sie sich weigern. Am 17. August, nach Ablauf ihrer Haftstrafe, eskortierte die Polizei Li Li in ein sogenanntes „Pflegezentrum“ zur Zwangsgehirnwäsche und ideologischen Umerziehung. In dem Gehirnwäschezentrum wurde Li Li gezwungen, sich Gehirnwäschevideos anzusehen, und dazu genötigt, gemäß den Forderungen der Behörden Fragen zu beantworten und Reflexionen zu schreiben. Als sie sich weigerte, dem nachzukommen, rügte sie ein Gehirnwäscheausbilder barsch und bedrohte sie weiter, indem er ihren Vater, der ebenfalls an Gott glaubt, als Druckmittel einsetzte. Li Li lebte unter ständiger Hochspannung, konnte nachts nicht schlafen, und ihr Herzleiden verschlimmerte sich erneut. Am 21. August wurde sie zur Notfallbehandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Nachdem Li Li aus dem Krankenhaus entlassen worden war und sich noch in der Erholung befand, wurde sie wiederholt von der örtlichen Polizei und dem Personal der Rasterverwaltung zu Hause schikaniert. Diese forderten sie auf, zu weiteren Schulungen ins Gehirnwäschezentrum zu gehen, und drohten ihr, damit sie nicht weiterhin an Gott glauben sollte. Dies hatte schwerwiegende Auswirkungen auf Li Lis körperliche und geistige Gesundheit sowie auf ihr normales Leben.

Am 13. Oktober wurde Wang Xiaojiao* (weiblich, 71), eine Christin der KAG aus der Provinz Shanxi, wegen ihres Glaubens angezeigt, von der Polizei verhaftet und dann in einem Untersuchungsgefängnis inhaftiert. In den ersten sieben Tagen wurden sie und andere Inhaftierte jeden Tag gezwungen, sich nackt auszuziehen, sich im Kreis zu drehen, mehrere Kniebeugen zu machen, sich dreimal durch die Haare zu fahren und dreimal den Kopf zu schütteln, wodurch sie Demütigungen erlitten. Am 12. November wurde Wang Xiaojiao zur ideologischen Zwangsumerziehung in das städtische „Pflegezentrum“ verlegt. Am 21. November zwang Zhao, die Verantwortliche des Gehirnwäschezentrums, Wang Xiaojiao, gotteslästerliche Worte zu schreiben. Als sie sich weigerte, befahl Zhao zwei Beamten, gewaltsam ihre Hand zu packen und sie zum Schreiben zu zwingen. Als dies fehlschlug, schlug Zhao Wang Xiaojiao zweimal bösartig ins Gesicht, sodass blutige Striemen zurückblieben, und ihr wurde an diesem Abend das Abendessen verweigert. Vom 22. bis 25. November wurde Wang Xiaojiao täglich geschlagen, ihr wurde das Mittagessen verweigert, und sie wurde zur Strafe gezwungen, den Innenhof zu fegen, Unkraut zu jäten und Toiletten zu putzen, weil sie den Gehirnwäscheausbildern nicht gehorchte und sich weigerte, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen. Als Wang Xiaojiaos Familie sie am 26. November besuchen wollte, verweigerten die Gehirnwäscheausbilder den Besuch, weil sie blutige Striemen im Gesicht hatte, und drohten ihr mit den Worten: „Wenn du nicht richtig mitarbeitest, dürfen dein Enkel und dein Enkel mütterlicherseits weder studieren noch zum Militär gehen oder Beamte werden. Der Laden deiner Familie wird geschlossen, dein Haus wird versiegelt und du wirst auf der Straße umherirren!“ Am 28. November hielt Wang Xiaojiao weiterhin an ihrem Glauben fest. Zhao schlug ihr zweimal bösartig ins Gesicht; ein anderer männlicher Polizist stieß ihr heftig mit den Fingern gegen den Kopf, sodass dieser gegen die Wand schlug und sich drei große Beulen bildeten. Anschließend schlug er ihr sieben- oder achtmal heftig gegen die Brust, was ihr unerträgliche Herzschmerzen verursachte. Der männliche Beamte würgte Wang Xiaojiao dann mehr als 10 Minuten lang fest, sodass sich ihr Hals dunkelviolett verfärbte und anschwoll. Sie konnte zwei aufeinanderfolgende Tage nichts essen, und es dauerte mehr als 10 Tage, bis die Schwellung an ihrem Hals abklang. Während dieser Zeit, nachdem Zhao erfahren hatte, dass Wang Xiaojiao andere inhaftierte Christen ermutigt hatte, am Glauben an Gott festzuhalten, unterzog sie Wang einer weiteren brutalen Prügelstrafe, schlug sie bösartig und traktierte ihre Beine und ihr Gesäß mit einer Bambusstange. Wang Xiaojiao wurde fast zwei Stunden lang geschlagen; ihre Beine und ihr Gesäß wurden schwarz und violett geschlagen und schwollen an, sodass sie nur noch mit Hilfe aufrecht stehen konnte. Sie war fast zwei Monate lang inhaftiert, in denen sie Demütigungen, Misshandlungen, Schlägen und der Nötigung zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ ausgesetzt war, was zu schweren körperlichen und psychischen Schäden führte.

3. Verfolgung von Christen der KAG mit Todesfolge im Jahr 2025 und repräsentative Fälle

Laut unvollständigen Statistiken wurden im Jahr 2025 mindestens 23 Christen der KAG Opfer der Verfolgung mit Todesfolge durch die KPCh. Einige wurden nach ihrer Verhaftung zu Tode gefoltert. Andere erlitten während der Haft Misshandlungen und Demütigungen, was zu schweren körperlichen und psychischen Schäden führte, und starben letztendlich an schweren Krankheiten. Einige erkrankten in der Untersuchungshaft oder im Gefängnis, erhielten jedoch keine medizinische Behandlung. Gleichzeitig zwang man sie zu langen Arbeitszeiten und enthielt ihnen die Essensrationen vor, was zur Verschlechterung ihres Zustands und schließlich zum Tod führte. Einige wurden in der Haft einer gewaltsamen Gehirnwäsche ausgesetzt, gezwungen, sich über lange Zeiträume Gehirnwäschevideos anzusehen, ihnen wurde der Schlaf entzogen und sie erhielten nur minimale Nahrung, wodurch sie letztendlich an plötzlichen Krankheiten starben. Einige wurden gezwungen, Informationen über die Kirche preiszugeben und die „Drei Erklärungen“ oder die „Fünf Erklärungen“ zu unterschreiben. Ihnen wurde sogar gedroht, dass ihre Familienmitglieder hineingezogen würden, sodass sie die Verfolgung nicht mehr ertragen konnten und in den Selbstmord getrieben wurden. Wieder andere litten nach ihrer Freilassung weiterhin unter langfristiger Überwachung, Schikanen und Einschüchterungen. Sie wurden wiederholt genötigt, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben. Da die Verfolgung endlos andauerte, starben sie letztendlich an schweren Krankheiten oder wurden durch anhaltende geistige und psychische Qualen in den Selbstmord getrieben.

Tabelle 2: Repräsentative Fälle von Christen der KAG, die im Jahr 2025 zu Opfern der Verfolgung mit Todesfolge wurden (12 ausgewählte Fälle)

Nr. Name des Opfers Geschlecht Alter Provinz (reg.unm. Stadt / aut. Region) Tag der Festnahme Todestag
1 Yu Xiaomei[16] W 45 Shandong 26.07.2023 1.2025

Nach ihrer Verhaftung wurde Yu Xiaomei von der Polizei misshandelt, um sie zur Preisgabe von Informationen über die Kirche und zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ zu zwingen. Die Beamten drückten ihr gewaltsam auf die Oberschenkel, bogen ihre Finger nach hinten und schlugen ihr wiederholt und heftig ins Gesicht, wodurch ihr schwindelig wurde, sie die Orientierung verlor und starke Schmerzen in den Oberschenkeln erlitt. Während ihrer Haft bekam sie eine Erkältung und Fieber, gefolgt von Symptomen wie Bluthusten und Atembeschwerden. Sie bat wiederholt um medizinische Untersuchungen, doch ihre Bitten wurden ignoriert und abgelehnt. Ihr Zustand verschlechterte sich weiter und entwickelte sich schließlich zu fortgeschrittenem Lungenkrebs, der unbehandelbar war und zu ihrem Tod führte.

2 Li Qing* W 71 Henan 22.10.2024 04.01.2025

Li Qing wurde am 22. Oktober 2024 verhaftet, und es wurde bei ihr eine gewaltsame Hausdurchsuchung durchgeführt. Anschließend wurde sie auf Kaution bis zum Prozess freigelassen. Am 5. November desselben Jahres führten Polizisten erneut eine gewaltsame Hausdurchsuchung bei ihr durch und forderten sie auf, eine Speicherkarte mit glaubensbezogenen Materialien herauszugeben. Am 25. November luden Polizisten Li Qing telefonisch zur Polizeiwache vor, setzten sie erneut unter Druck, die Speicherkarte herauszugeben, und befahlen ihr, sich bei jeder Vorladung zu melden. Infolgedessen bekam sie jedes Mal große Angst und geriet in Panik, wenn sie das Telefon klingeln hörte. Später luden Polizisten Li Qing mehrmals vor, nötigten sie, eine „Lossagungserklärung“ zur Aufgabe ihres Glaubens zu unterschreiben, und drohten ihr mit einer Gefängnisstrafe. Dies setzte Li Qing extremem psychischem Druck aus und brachte sie an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Am 4. Januar 2025 beging sie aufgrund dieser anhaltenden, ungerechten Verfolgung Selbstmord.

3 Zhao Yingqiao* W 71 Guangdong 08.11.2022 15.02.2025

Zhao Yingqiao war 68 Jahre alt, als sie von der Polizei verhaftet wurde. Vor ihrer Verhaftung war sie bei guter Gesundheit und in der Lage, landwirtschaftliche Arbeiten zu verrichten. Als sie jedoch nach 38 Tagen Untersuchungshaft gegen Kaution bis zum Prozess freigelassen wurde, war sie völlig abgemagert. Ihre Füße waren geschwollen und schmerzten, was dazu führte, dass sie beim Gehen stürzte. Ihre Hände waren zu schwach, um Essstäbchen zu halten. Ihr Geisteszustand war deutlich niedergeschlagen. Wann immer sie Polizisten sah, litt sie unter Herzklopfen und großer Angst. Sie entwickelte eine Herzerkrankung, die häufige Arztbesuche und Medikamente erforderte. Um Zhao Yingqiao zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ zu zwingen, schikanierten und bedrohten die Polizisten sie anschließend über zwei Jahre lang immer wieder durch Hausbesuche – obwohl sie wussten, dass sie bereits an einer Herzerkrankung litt. Dies führte zur Verschlechterung ihres Zustands, und sie starb, nachdem die medizinischen Behandlungen erfolglos geblieben waren.

4 Lan Ying* W 54 Shandong 05.06.2022 18.05.2025

Lan Ying litt vor ihrer Verhaftung an einem nephrotischen Syndrom und wurde aufgrund ihrer Krankheit bis zum Prozess gegen Kaution freigelassen. Während dieser Zeit wurde sie dennoch weiterhin regelmäßig von der Polizei schikaniert, bedroht und eingeschüchtert, wodurch sie in einem anhaltenden Zustand von Angst und Anspannung gehalten wurde, was ihren Zustand verschlimmerte. Später wurde sie zu acht Monaten Haft verurteilt. Während ihrer Inhaftierung wurde sie zu langen Arbeitszeiten und fest zugewiesenen Pflichten gezwungen. Sie durfte nur etwas mehr als vier Stunden pro Tag schlafen, was ihren Zustand weiter verschlechterte, während ihr die medizinische Versorgung verweigert wurde. Bei ihrer Freilassung waren Lan Yings Beine stark geschwollen, und ihr Kreatininwert hatte 596 µmol/l erreicht (wobei die normale Obergrenze bei etwa 90 µmol/l liegt), was auf ein schweres Nierenversagen hindeutete. Später starb sie an der Krankheit, nachdem die medizinischen Behandlungen erfolglos geblieben waren.

5 Jiang Lin* W 35 Guangxi 19.05.2024 06.06.2025

Nach ihrer Verhaftung wurde Jiang Lin zur Zwangsgehirnwäsche und Umerziehung in eine Gehirnwäschebasis gebracht. Während dieser Zeit wurde sie von Umerziehungspersonal verbal missbraucht. Unter dem daraus resultierenden Stress erlitt sie zwei Krampfanfälle, begleitet von Steifheit in Händen und Füßen. Beim zweiten Anfall war sie fast bewusstlos, dennoch wurde sie in beiden Fällen nicht zur medizinischen Behandlung geschickt. Am 27. August 2024 wurde Jiang Lin in ein Untersuchungsgefängnis zurückverlegt. Am 29. Oktober wurde ihre Familie plötzlich darüber informiert, dass sie eine Gehirnblutung erlitten hatte und eine Kraniotomie benötigte. Nach der Operation blieb Jiang Lin im Koma und fiel in einen vegetativen Zustand. Am 6. Juni 2025 starb sie infolge dieser anhaltenden, ungerechten Verfolgung.

6 Lin Xinqi* W 41 Chongqing 20.06.2025 25.06.2025

Fünf Tage nachdem Lin Xinqi verhaftet und auf eine Polizeiwache gebracht worden war, starb sie plötzlich im Gewahrsam. Polizisten benachrichtigten ihre Familie erst, als ihre Leiche bereits in ein Bestattungsunternehmen gebracht worden war. Sie behaupteten, sie habe „Selbstmord begangen“, indem sie sich mit ihrer Unterwäsche erhängte, und verboten der Familie, die Leiche zu fotografieren. Als die Familiemitglieder ihre sterblichen Überreste sahen, bemerkten sie, dass ihre Augen geöffnet waren. Um die Mitte ihres Halses befand sich ein dunkler Bluterguss, etwa daumenbreit und ungefähr 17 cm lang, mit Spuren, die auf eine Strangulation durch einen dünnen Gegenstand hindeuteten. An beiden Seiten ihrer Taille befanden sich auch dunkle Blutflecken, jeweils etwa 4 cm breit und 6 cm lang. Der Antrag der Familie, die Überwachungsvideos vom Tatort einzusehen, wurde abgelehnt. Die Familie versuchte, rechtliche Schritte einzuleiten, um Gerechtigkeit zu erlangen, aber Anwälte sagten den Familienmitgliedern, dass es niemand wage, einen solchen Fall zu übernehmen.

7 Zang Liqun W 50 Anhui 15.03.2023 26.06.2025

Nach ihrer Verhaftung wurde Zang Liqun heimlich in einem Hotel festgehalten, wo Polizisten sie 40 Tage lang einer gewaltsamen Gehirnwäsche unterzogen. Weil sie sich weigerte, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben, wurde sie im August 2024 zu vier Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 10.000 RMB (ca. 1.410 USD) verurteilt. Um sie zu zwingen, die „Fünf Erklärungen“ zu unterschreiben, ließen Gefängniswärter sie tagsüber arbeiten und unterzogen sie nachts in einem kleinen Raum der Zwangsgehirnwäsche. Jede Nacht wurde sie vom Zellenchef verbal missbraucht und zur Strafe bis Mitternacht stehen gelassen. Die Gefängniswärter verboten ihr, sich zu waschen, und erlaubten ihr nicht, Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen. Sie bekam nur ein gedämpftes Brötchen pro Mahlzeit. Sie wurde mehr als drei Monate lang misshandelt und gefoltert. Unter der langanhaltenden unmenschlichen Folter verschlechterte sich Zang Liquns körperlicher Zustand rapide: Ihr Gesicht verdunkelte sich merklich, sie magerte von Tag zu Tag immer mehr ab und ging mit gebeugtem Rücken, unfähig, normal zu gehen. Am 21. Februar 2025 setzten die Gefängniswärter und Umerziehungsassistenten sie erneut einer Zwangsgehirnwäsche aus und nötigten sie, die „Fünf Erklärungen“ zu unterschreiben. Aufgrund der fortgesetzten ungerechten Verfolgung und Folter wurde Zang Liqun am 26. Juni 2025 im Gefängnis in den Selbstmord getrieben.

8 Chen Lu* W 65 Henan 30.08.2023 29.06.2025

Chen Lu wurde am 30. August 2023 verhaftet. Nach ihrer Freilassung hatten Polizisten sie weiterhin im Visier und suchten fast zwei Jahre lang häufig ihr Zuhause auf, um sie zu schikanieren, zu fotografieren und zu nötigen, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben. Im Juni 2025 suchten Polizisten erneut mehrmals ihr Zuhause auf, um sie zu schikanieren, Fotos zu machen und sie zur Teilnahme an Gehirnwäsche- und Umerziehungskursen zu zwingen. Am 26. Juni um 16:00 Uhr suchte ein Sicherheitsdirektor der Gemeinde in Begleitung eines Mannes und einer Frau nach Chen Lu. Als sie sie nicht fanden, schüchterten sie ihre Schwiegertochter ein und drohten: „Wenn Chen Lu nicht an dem Gehirnwäsche- und Umerziehungskurs teilnimmt, wird es der nächsten Generation nicht erlaubt sein, dem Militär beizutreten oder Arbeit zu finden.“ Unter diesem Zwang der KPCh setzten auch Chen Lus Schwiegertochter und Tochter sie unter Druck, an den Gehirnwäschesitzungen teilzunehmen. Da Chen Lu die langanhaltende Verfolgung durch die KPCh nicht mehr ertragen konnte, erhängte sie sich infolge dieser anhaltenden, ungerechten Verfolgung.

9 Zhang Qian* W 63 Hubei 26.09.2022 11.07.2025

Am 26. September 2022 verhafteten Polizisten Zhang Qian und sperrten sie in eine Gehirnwäscheeinrichtung. Während des darauffolgenden Jahres ihrer Freilassung gegen Kaution bis zum Prozess suchten Polizisten wiederholt ihr Zuhause auf, um sie zu schikanieren und sie zu zwingen, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben, was Zhang Qian jedoch ablehnte. Am 2. November 2023 nahmen Polizisten sie erneut mit und inhaftierten sie in einem Untersuchungsgefängnis. Während ihrer Haft erlitt sie Anfälle einer koronaren Herzkrankheit und bat mehrfach um medizinische Behandlung, die ihr jedoch jedes Mal verweigert wurde. Als ihre Krankheit später erneut aufflammte und die Schmerzen unerträglich wurden, kniete sie sogar weinend auf dem Boden und flehte die Polizisten an, sie einen Arzt aufsuchen zu lassen. Diese ignorierten sie jedoch und beschimpften sie: „Du kooperierst nicht mit uns und willst trotzdem einen Arzt sehen? Träum weiter!“ Erst als ihr Zustand lebensgefährlich wurde, wurde sie schließlich in ein Krankenhaus gebracht, wo bei ihr zudem Gebärmutterkrebs diagnostiziert wurde. Da das optimale Behandlungsfenster verpasst worden war, hatte sich der Krebs ausgebreitet und ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Trotzdem gewährte das Untersuchungsgefängnis keine Behandlung und verzögerte diese weiter. Erst Ende Januar 2025, als Zhang Qians Leben in akuter Gefahr schwebte, ließen Polizisten sie schließlich frei und sie durfte nach Hause zurückkehren. Selbst während sie zu Hause behandelt wurde, kamen Polizisten weiterhin häufig vorbei, um sie zu schikanieren und unter Druck zu setzen. Letztendlich konnte Zhang Qian die langanhaltende und ständige Verfolgung durch die KPCh nicht mehr ertragen und beging infolge dieser ungerechten Verfolgung Selbstmord.

10 Liu Chunqing W 67 Chongqing 08.07.2025 20.07.2025

Liu Chunqing wurde 2013 wegen ihres Glaubens verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Während ihrer Inhaftierung zwangen Gefängniswärter sie, in Reiterstellung zu hocken, und schlugen ihr mit einem Wasserkocher auf den Kopf, was zu anhaltendem Tinnitus und Hörverlust führte. Einer ihrer kleinen Finger wurde gewaltsam umgebogen und gebrochen, und ihr Brustbein wurde durch Tritte gebrochen, was zu Bluthochdruck und einer Herzerkrankung führte. Nach ihrer Freilassung war Liu Chunqing weiterhin langfristiger Überwachung und Schikanen durch Polizisten der KPCh ausgesetzt. Am 8. Juli 2025 wurde Liu Chunqing erneut verhaftet. Polizisten folterten sie sechs Tage und Nächte lang ununterbrochen, entzogen ihr den Schlaf, gaben ihr nur wenig zu essen und nötigten sie, die „Fünf Erklärungen“ zu unterschreiben. Nach ihrer Freilassung am 14. Juli konnte Liu Chunqing viele Tage hintereinander nicht schlafen; wann immer sie einschlief, träumte sie davon, von der Polizei verhaftet zu werden. Sie sagte: „Solange ich lebe, werden die Polizisten mich weiterhin zwingen, die ‚Fünf Erklärungen‘ zu unterschreiben. Sie setzen mich immer weiter so unter Druck – ich sehe kein Ende!“ Da Liu Chunqing die langanhaltende Verfolgung durch die KPCh nicht mehr ertragen konnte, beging sie infolge dieser ungerechten Verfolgung Selbstmord.

11 Zhang Mingzhen* W 74 Hainan 01.06.2022 13.08.2025

Zhang Mingzhen war 71 Jahre alt, als sie verhaftet wurde. Vor ihrer Inhaftierung ergab eine medizinische Untersuchung, dass sie an Bluthochdruck und einem gutartigen Hirntumor litt. Dennoch setzten Polizisten sie einer langfristigen Haft aus. Am 25. September 2024 wurde Zhang Mingzhen zu viereinhalb Jahren Gefängnis sowie zu einer Geldstrafe von 25.000 RMB (ca. 3.550 USD) verurteilt und gewaltsam ins Gefängnis überstellt. Im Gefängnis verschlechterte sich ihr Zustand rapide. Letztendlich starb sie, nachdem medizinische Behandlungen erfolglos geblieben waren. Vor ihrem Tod erzählte Zhang Mingzhen ihrer Familie, dass sie im Gefängnis misshandelt und schikaniert worden war.

12 Zhang Sumei* W 52 Zhejiang 15.10.2024 18.09.2025

Zhang Sumei wurde am 15. Oktober 2024 verhaftet und in eine Gehirnwäscheeinrichtung gesperrt. Sie weigerte sich beharrlich, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben oder Kircheninformationen preiszugeben, und wurde einer Hungerfolter unterzogen. Am 31. Oktober wurde sie in ein Untersuchungsgefängnis verlegt. Am 12. August 2025 wurde ihre Familie plötzlich vom Untersuchungsgefängnis darüber informiert, dass Zhang Sumei eine hypertensive Hirnblutung erlitten hatte und zur Notfallbehandlung in ein Krankenhaus gebracht worden war. Am 18. September verstarb Zhang Sumei, nachdem medizinische Behandlungen erfolglos geblieben waren. Ihre Familie gab an, dass Zhang Sumei vor ihrer Verhaftung keine Vorgeschichte von Bluthochdruck hatte. Als ihre Mutter ihre Leiche einkleidete, bemerkte sie zwei erhabene Beulen an ihrem Kopf, jeweils etwa so lang wie halber Finger, sowie Blutergüsse an ihrem Rücken und ihrem Gesäß. Die Familie fragte die Polizisten nach der Ursache dieser Verletzungen, aber die Polizisten lieferten keine Erklärung. Die Familie versuchte, rechtliche Schritte einzuleiten, aber Anwälte lehnten es ab, den Fall zu übernehmen, mit der Begründung, es bestünde in solchen Angelegenheiten keine Aussicht auf Erfolg.

C. Mindestens 2 291 Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verurteilt, 110 davon zu über 7 Jahren Haft

Im Jahr 2025 ging die „Dreijährige harte Schlacht“ der KPCh gegen die Kirche des Allmächtigen Gottes in ihr zweites Jahr. Landesweite einheitliche Massenverhaftungsaktionen eskalierten weiter, was zu einem starken Anstieg der Zahl der Verhaftungen führte. Viele Christen wurden unter dem Vorwurf der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ unrechtmäßig verurteilt, nur weil sie normalen religiösen Aktivitäten nachgingen oder glaubensbezogene Materialien besaßen. Laut unvollständigen Statistiken wurden im Jahr 2025 mindestens 2 291 Christen der KAG verurteilt – die höchste jährliche Zahl der letzten Jahre (siehe Abbildung 7). 973 von ihnen erhielten Haftstrafen von über drei Jahren, 110 wurden zu über sieben Jahren verurteilt. Die jüngste verurteilte Person war 21 Jahre alt, die längste Haftstrafe betrug zehneinhalb Jahre, und die höchste verhängte Geldstrafe belief sich auf 100.000 RMB (ca. 14.000 USD). Aufgrund der strengen Informationsblockade der KPCh ist die tatsächliche Verurteilungssituation weitaus gravierender.

Abbildung 7: Anzahl der verurteilten Christen der KAG, 2020–2025

Laut unvollständigen Statistiken verzeichnete die Provinz Shandong im Jahr 2025 mit 683 Fällen die höchste Anzahl verurteilter Christen der KAG, darunter 247, die zu über drei Jahren und 26, die zu über sieben Jahren verurteilt wurden; in der Provinz Guangdong wurden 257 Personen verurteilt, darunter 144 zu über drei Jahren und 30 zu über sieben Jahren; in der Provinz Jiangsu waren es 222, darunter 84 zu über drei Jahren und 5 zu über sieben Jahren. Allein in Shandong, Guangdong und Jiangsu wurden mindestens 1 162 Christen der KAG verurteilt, was etwa 50,7 % der Gesamtzahl der landesweit im Jahr 2025 Verurteilten entspricht (siehe Abbildung 8).

Abbildung 8: Anteil der verurteilten Christen der KAG in den Provinzen Shandong, Guangdong und Jiangsu

Im Folgenden sind ausgewählte repräsentative Fälle von Christen der KAG aufgeführt, die zu schweren Haft- und Geldstrafen verurteilt wurden:

Lin Nan* (weiblich, 53), Weng Qingning* (weiblich, 51) und Geng Yehua* (männlich, 35) waren allesamt Schlüsselmitglieder der Kirche des Allmächtigen Gottes in der Provinz Shandong. Kurz nach Mitternacht am 16. Juli 2024 besprachen die drei in ihrer gemieteten Wohnung die Kirchenarbeit, als ein Sondereinsatzkommando der Polizei eindrang und sie festnahm. Informierten Quellen zufolge hatten Polizisten Geng Yehua bereits im Juni 2023 ins Visier genommen, als er einen Reisepass beantragte, und ihn über ein Jahr lang überwacht und verfolgt. Um „eine lange Leine auszuwerfen, um große Fische zu fangen“, mietete die Polizei sogar die Nachbarwohnung für Langzeitobservationen an, setzte Wärmebildkameras ein, die ursprünglich für die militärische Aufklärung entwickelt worden waren, um die Bewegungen der drei innerhalb der Wohnung zu überwachen, und nutzte das „Skynet“-System in Kombination mit Beschattungsmethoden, um all ihre Aktivitäten zu verfolgen. Dadurch erhielten die Polizisten Informationen über mehrere Versammlungsorte der KAG in der Gegend und führten in der Folge koordinierte Verhaftungen durch. Am 1. Juli 2025 wurden alle drei von der KPCh der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt. Lin Nan und Weng Qingning wurden jeweils zu einer schweren Strafe von zehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, während Geng Yehua zu einer schweren Strafe von acht Jahren verurteilt wurde. Jedem der drei wurde eine Geldstrafe von 40.000 RMB (ca. 5.580 USD) auferlegt.

He Shufang* (weiblich, 55) und Han Ying* (weiblich, 27) waren beide Schlüsselmitglieder der Kirche des Allmächtigen Gottes in der Stadt Chengdu, Provinz Sichuan. Am 10. Mai 2023 wurden sie während einer in Chengdu eingeleiteten koordinierten Verhaftungsaktion verhaftet und anschließend für die Dauer von 20 Monaten in einem Untersuchungsgefängnis inhaftiert. Am 3. April 2025 wurden beide von der KPCh der „Bildung und Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt und zu einer schweren Strafe von 10 Jahren Gefängnis verurteilt. He Shufang wurde zudem eine Geldstrafe von 100.000 RMB (ca. 13.760 USD) auferlegt.

Lin Qing* (weiblich, 35), eine Christin der KAG aus der Stadt Linyi, Provinz Shandong, wurde am 26. November 2024 wegen ihres Glaubens verhaftet. Am 26. Juni 2025 wurde sie von der KPCh der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt, zu einer schweren Strafe von neun Jahren Gefängnis verurteilt und mit einer Geldstrafe von 40.000 RMB (ca. 5.580 USD) belegt. Lin Qings Ehemann fragte den vorsitzenden Richter: „Was für ein Verbrechen rechtfertigt eine schwere neunjährige Haftstrafe? Es waren nur ein paar Frauen, die sich versammelt haben – kein Mord, keine Brandstiftung, nichts Schlimmes.“ Der vorsitzende Richter antwortete: „So hat der Staat es festgelegt.“

Li Feiyang* (männlich, 44) und Fu Jianhua* (männlich, 36) waren beide Christen der KAG in der Provinz Zhejiang. Am 15. Juni 2023 leitete die Provinz Zhejiang eine provinzweite koordinierte Massenverhaftungsaktion ein, bei der an einem einzigen Tag mindestens 1 043 Christen der KAG verhaftet wurden. Auch Li Feiyang und Fu Jianhua, beide Schlüsselmitglieder der örtlichen Kirche, wurden an diesem Tag verhaftet und anschließend fast zwei Jahre lang einer ausgedehnten willkürlichen Inhaftierung unterzogen. Am 14. Mai 2025 wurden beide von der KPCh der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt. Li Feiyang wurde zu einer schweren Strafe von achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und mit einer Geldstrafe von 80.000 RMB (ca. 11.110 USD) belegt, während Fu Jianhua zu einer schweren Strafe von siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und mit einer Geldstrafe von 60.000 RMB (ca. 8.330 USD) belegt wurde.

Lu Qing* (weiblich, 52), eine Christin der KAG in der Stadt Weihai, Provinz Shandong, wurde am 3. Dezember 2024 wegen ihres Glaubens verhaftet. Informierten Quellen zufolge fragte der Richter bei ihrem ersten Prozess am 28. Mai 2025, ob sie sich schuldig bekenne. Lu Qing beharrte darauf, dass der Glaube an Gott kein Verbrechen sei, und plädierte auf nicht schuldig, woraufhin ihre Strafe noch im Gerichtssaal sofort um zwei Jahre verlängert wurde. Der Richter fragte dann, ob sie die Bestrafung akzeptiere; sie antwortete, dass sie nicht gegen das Gesetz verstoßen habe und sie daher nicht akzeptiere, und ihre Strafe wurde um weitere zwei Jahre verlängert. Am 24. Juni 2025 wurde Lu Qing von der KPCh der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt und zu einer schweren Strafe von acht Jahren Gefängnis verurteilt. Zudem wurde ihr eine Geldstrafe von 30.000 RMB (ca. 4.180 USD) auferlegt.

Xue Fei* (weiblich, 21), eine Christin der KAG aus der Provinz Shandong, wurde am 19. Februar 2025 wegen ihres Glaubens verhaftet. Während des Verhörs legte sie kein Geständnis ab. Beim Prozess beharrte sie darauf, dass der Glaube an Gott kein Verbrechen sei, und weigerte sich, die Bestrafung zu akzeptieren. Am 15. Oktober wurde sie von der KPCh der „Bildung und Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt, zu einer schweren Strafe von siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und mit einer Geldstrafe von 15.000 RMB (ca. 2.100 USD) belegt.

Qi Lu* (weiblich, 56), eine Christin der KAG aus der Stadt Linhai, Provinz Zhejiang, wurde am 22. August 2024 wegen ihres Glaubens verhaftet. Am 28. Oktober desselben Jahres wurde sie gegen Kaution bis zum Prozessbeginn freigelassen und verpflichtet, sich auf jegliche Vorladung zu melden. Am 9. April 2025 gab die Staatsanwaltschaft der Stadt Linhai eine Strafempfehlung von drei Jahren Gefängnis, ausgesetzt zur Bewährung für dreieinhalb Jahre, und erlegte eine Geldstrafe von 5.000 RMB (ca. 680 USD) auf. Am 27. Mai forderte die Staatsanwaltschaft Qi Lu auf, gotteslästerliche Worte zu wiederholen, was sie verweigerte. Danach weigerte sich Qi Lu während des Prozesses konsequent, gotteslästerliche Worte auszusprechen und die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben, woraufhin ihre Strafe um vier Jahre erhöht wurde. Letztendlich wurde sie von der KPCh der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt und zu einer schweren Strafe von sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Li Dasheng* (männlich, 69), ein Christ der KAG aus der Stadt Ankang, Provinz Shaanxi, wurde am 5. November 2022 während einer Versammlung von der Polizei verhaftet. Da das Untersuchungsgefängnis sich aufgrund damaliger Maßnahmen zur Epidemieprävention weigerte, ihn aufzunehmen, wurde er unter Hausarrest gestellt. Im August 2024 erlitt Li Dasheng plötzlich einen Hirninfarkt, der zu einer Halbseitenlähmung, Taubheitsgefühl und Schwäche im rechten Arm und Bein sowie zu Schwierigkeiten bei der Selbstversorgung führte. Am 27. September desselben Jahres kamen Polizisten zu ihm nach Hause, um ihn erneut zu verhaften. Da er jedoch schwer erkrankt war, wurde er gegen Kaution bis zum Prozessbeginn freigelassen. In der Folgezeit schikanierten Polizisten Li Dasheng häufig und setzten ihn unter Druck, andere Christen der KAG zu identifizieren, was er jedoch konsequent ablehnte. Polizisten drohten ihm einmal und sagten: „Wenn du dich weiter widersetzt und dich weigerst, etwas zu sagen, verlierst du deine Rente und deine Alterszulage, und du könntest sogar zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden!“ Li Dasheng weigerte sich weiterhin, andere Christen der KAG zu identifizieren. Am 20. März 2025 wurde er von der KPCh der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt und zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Circa Ende November 2025 ignorierten Polizisten die Tatsache, dass Li Dasheng ein älterer, schwer kranker Mann war, und überstellten ihn gewaltsam ins Gefängnis.

Hou Sheng* (männlich, 76), ein Christ der KAG aus der Stadt Tianjin, wurde am 24. Februar 2025 von fünf bis sechs Zivilpolizisten verhaftet, weil er sein Zuhause für eine christliche Versammlung zur Verfügung gestellt hatte. Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung war Hou Sheng bereits 76 Jahre alt und litt an einer schweren Beinerkrankung, durch die beide Beine verkrümmt und deformiert waren. Er war täglich auf Schmerzmittel angewiesen, um die Schmerzen zu lindern, und benötigte einen Gehstock zum Gehen. Nach der Verhaftung wurde er gegen Kaution bis zum Prozessbeginn freigelassen. Am 25. August 2025 wurde Hou Sheng von der KPCh der „Nutzung einer Xie-Jiao-Organisation zur Untergrabung der Rechtsdurchsetzung“ angeklagt, zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und mit einer Geldstrafe von 15.000 RMB (ca. 2.090 USD) belegt. Am 27. August 2025 verhafteten Polizisten Hou Sheng gewaltsam und überstellten ihn ins Gefängnis.

D. Großangelegte Verhaftungen und Verfolgung älterer Christen der KAG

Im Jahr 2025 ergriff die KPCh verschiedene Maßnahmen, um Christen der KAG „vollständig zu beseitigen“. Zu diesen gehörte die direkte und zwangsweise Verknüpfung von Quoten für die Suche und Verhaftung von Christen an die leistungsbezogenen Gehaltsbeurteilungen von Personal an der Basis sowie die gleichzeitige Einführung eines prämienbasierten Meldesystems. Internen Quellen zufolge lagen die Belohnungen für das Melden von Hinweisen auf Christen zwischen 500 und 10.000 RMB (ca. 70 bis 1.420 USD), abhängig von der Wichtigkeit der bereitgestellten Informationen. In einigen Regionen erreichten die Belohnungen für die Verhaftung von Schlüsselpersonal der Kirche sogar 50.000 bis 100.000 RMB (ca. 7.100 bis 14.200 USD). Polizisten auf lokalen Polizeiwachen erhielten für jeden verhafteten Christen Belohnungen von 2.000 bis 5.000 RMB (ca. 280 bis 710 USD), mit noch höheren Boni bei Überschreitung der Quoten sowie Chancen auf Beförderungen und Gehaltserhöhungen. Angetrieben von diesen hohen Belohnungen und finanziellen Anreizen beteiligten sich Bürger, Personal an der Basis und Polizisten in großem Umfang und befeuerten so zunehmend einen „Krieg des Volkes“ in Form von Ermittlungen und Verhaftungen gegen Christen. Ungeachtet von Alter, Gebrechlichkeit, Krankheit oder Behinderung wurde jeder, der an den Allmächtigen Gott glaubte, zu einem Ziel der vollständigen Beseitigung durch die KPCh. Viele Christen der KAG wurden mehrfach verhaftet, wiederholten Runden gewaltsamer Gehirnwäsche unterzogen und genötigt, die „Drei Erklärungen“ erneut zu unterschreiben. Vor diesem Hintergrund waren ältere Christen der KAG (im Alter von 60 Jahren und älter) landesweit großangelegten Verhaftungen und Verfolgungsaktionen ausgesetzt.

Laut unvollständigen Statistiken war der Anteil älterer Christen der KAG unter den Verhafteten im Jahr 2025 deutlich höher als in den Vorjahren. In zehn Provinzen und regierungsunmittelbaren Städten, in denen die Verhaftungen besonders massiv waren – Shandong, Anhui, Jiangsu, Henan, Zhejiang, Chongqing, Shaanxi, Hunan, Sichuan und Guangdong – wurden 6 952 ältere Christen der KAG verhaftet. Dies entspricht 42,6 % aller Verhaftungen in diesen 10 Provinzen und regierungsunmittelbaren Städten (16 337) und 36,2 % aller Verhaftungen landesweit (19 191). Die Christen waren im Allgemeinen Drohungen und Einschüchterungen durch Polizisten der KPCh ausgesetzt, wurden gewaltsam festgehalten, Gehirnwäsche und Umerziehung unterzogen, unter Druck gesetzt, die „Drei Erklärungen“ zur Aufgabe ihres Glaubens zu unterschreiben, und genötigt, Kircheninformationen sowie Informationen über andere Christen preiszugeben. Viele ältere Christen wurden gefoltert und misshandelt, weil sie an ihrem Glauben festhielten, und einige wurden sogar Opfer der Verfolgung mit Todesfolge. Betrachtet man die Verhaftungen von Christen der KAG im Jahr 2025, so ist die Verhaftung älterer Christen im Alter von 60 Jahren und älter zur Routine geworden; auch Personen in ihren 70ern und 80ern wurden verurteilt, und selbst schwerkranke ältere Christen wurden gewaltsam inhaftiert. Der älteste bekannte verhaftete Christ war 93 Jahre alt.

1. Verhaftungen älterer Christen der KAG in ausgewählten Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten und autonomen Regionen im Jahr 2025

Abbildung 9: Anzahl der verhafteten älteren Christen der KAG in 10 Provinzen (regierungsunmittelbare Städte & autonome Regionen) im Jahr 2025

Provinz Shandong: Mindestens 1 950 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 46,4 % aller Verhaftungen in der Provinz. Unter den Verhafteten befanden sich 159 Personen, die älter als 80 Jahre waren. Die älteste von ihnen war 88 Jahre alt. Allein in der Stadt Zibo wurden im Laufe des Jahres mindestens 165 ältere Christen verhaftet, darunter 57 über 70-Jährige; in der Stadt Heze wurden im Laufe des Jahres mindestens 137 ältere Christen verhaftet und in der Stadt Rizhao mindestens 216. Während eines Verhörs erklärte ein älterer Christ der KAG, der Glaube an Gott sei nicht gesetzeswidrig, aber Polizisten brüllten: „Du könntest Menschen umbringen oder Brandstiftung begehen und es würde keine Rolle spielen, aber an den Allmächtigen Gott zu glauben ist nicht erlaubt! Der Glaube an Gott ist ein Verbrechen! Das nennt man ‚Untergrabung der Staatsgewalt‘!“ Ein Revierleiter einer Polizeiwache in der Stadt Liaocheng sagte: „Wir verhaften Leute unabhängig vom Alter – sogar Leute in ihren 80ern sitzen im Gefängnis. Diesmal handelt es sich um ein Dokument, das von den zentralen Behörden herausgegeben wurde und Massenverhaftungen derer anordnet, die an den Allmächtigen Gott glauben.“

Provinz Anhui: Mindestens 1 618 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 43 % aller Verhaftungen in der Provinz. Unter den Verhafteten befanden sich 87 über 80-Jährige, wobei der älteste 91 Jahre alt war. Mindestens 125 wurden gefoltert und misshandelt, und 613 wurden einer Zwangsgehirnwäsche unterzogen.

Provinz Jiangsu: Mindestens 1 181 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 41 % aller Verhaftungen in der Provinz. Unter den Verhafteten befanden sich 43 über 80-Jährige. Mindestens 45 wurden gefoltert und misshandelt, und 187 wurden einer Zwangsgehirnwäsche unterzogen.

Provinz Henan: Im Laufe des Jahres wurden mindestens 651 ältere Christen der KAG verhaftet. Dies entspricht 33,8 % aller Verhaftungen in der Provinz. Unter den Verhafteten befanden sich 28 über 80-Jährige, wobei der älteste 91 Jahre alt war.

Provinz Zhejiang: Mindestens 395 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 53,8 % aller Verhaftungen in der Provinz. Unter den Verhafteten befanden sich 17 über 80-Jährige, einschließlich eines 93-jährigen Christen. Mehrere ältere Christen wurden in Gehirnwäscheeinrichtungen festgehalten, einer Zwangsgehirnwäsche unterzogen und gefoltert. Darüber hinaus wurden zwei über 80-jährige Christen verurteilt: Der eine erhielt eine einjährige Haftstrafe, die zu zwei Jahren Bewährung ausgesetzt wurde, und wurde mit einer Geldstrafe von 4.000 RMB (ca. 570 USD) belegt. Der andere erhielt eine zweijährige Haftstrafe, die zu zweieinhalb Jahren Bewährung ausgesetzt wurde, und musste eine Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.840 USD) zahlen. Allein im Februar wurden im Kreis Xianju, Stadt Taizhou, 29 ältere Christen verhaftet, darunter 13 über 70-Jährige.

Regierungsunmittelbare Stadt Chongqing: Mindestens 394 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 53,8 % aller Verhaftungen in der regierungsunmittelbaren Stadt. Unter den Verhafteten befanden sich 18 über 80-Jährige, wobei der älteste 89 Jahre alt war.

Provinz Shaanxi: Mindestens 234 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 38,4 % aller Verhaftungen in der Provinz. Sechs der Verhafteten waren über 80 Jahre alt.

Provinz Hunan: Mindestens 207 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 57,2 % aller Verhaftungen in der Provinz. 12 der Verhafteten waren über 80 Jahre alt.

Provinz Sichuan: Mindestens 168 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 47,3 % aller Verhaftungen in der Provinz. Sechs der Verhafteten waren über 80 Jahre alt.

Provinz Guangdong: Mindestens 154 ältere Christen der KAG wurden im Laufe des Jahres verhaftet. Dies entspricht 20,1 % aller Verhaftungen in der Provinz. 31 der Verhafteten waren über 70 Jahre alt.

2. Repräsentative Fälle von Verhaftungen älterer Christen der KAG im Jahr 2025

Am 26. Februar wurde das Zuhause von Li Zhen* (weiblich, 70), einer älteren Christin der KAG aus der Provinz Shandong, gewaltsam von der Polizei durchsucht. Barersparnisse in Höhe von 121.700 RMB (ca. 16.780 USD), die sie im Laufe ihres Lebens als Altersvorsorge angespart hatte, wurden gewaltsam geplündert. Als Li Zhen die Polizisten verfolgte, um die Rückgabe ihres Rentengeldes zu fordern, wurde sie stattdessen auf eine Polizeiwache gebracht und später in ein Hotel verlegt, das heimlich zur Inhaftierung von Christen für Zwangsgehirnwäsche und ideologische Umerziehung genutzt wurde. Während ihrer Haft weigerten sich die Polizisten, das Geld zurückzugeben, und hielten sie über zwei Monate lang unrechtmäßig fest, obwohl sie wiederholt erklärte, dass sie das Geld über mehr als 20 Jahre hinweg nach und nach für ihren Ruhestand angespart hatte. Nachdem ihre Altersersparnisse von der KPCh geplündert worden waren, konnte Li Zhen sich ihre medizinische Behandlung nicht mehr leisten, was ihr Leben in extreme Not stürzte.

Am 5. Juni wurde Liu Ying* (weiblich, 74), eine ältere Christin der KAG aus der Provinz Shandong, nach Verbüßung ihrer Haftstrafe wegen ihres Glaubens aus dem Gefängnis entlassen. Bei ihrer Freilassung war sie abgemagert, bewusstlos und in kritischem Zustand. Liu Ying war 2019 von Polizisten der KPCh wegen ihres Glaubens verhaftet und zu sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 10.000 RMB (ca. 1.390 USD) verurteilt worden. Da sie jedoch an schwerem Bluthochdruck litt, konnte sie ihre Strafe nicht antreten, bis Polizisten sie im Dezember 2024 gewaltsam ins Gefängnis überstellten. Zum Zeitpunkt ihrer Freilassung war Liu Ying dem Tode nahe. Nach mehrmonatiger Behandlung ist sie weiterhin bettlägerig, leidet unter Bewusstseinsstörungen und ist nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen. Dennoch hat die Polizei ihre Überwachung nicht gelockert und Dorfkader angewiesen, ihr Zuhause zu bewachen. Als die Dorfkader fragten: „Sie kann sich nicht einmal mehr bewegen – warum sie weiterhin bewachen?“, antworteten die Beamten der Polizeiwache: „Um zu sehen, ob jemand kommt.“ Sie benutzten Liu Ying als Köder, um jegliche anderen Christen der KAG, die sie besuchen kamen, anzulocken und zu verhaften.

Am 25. Juni drangen mehr als 10 Polizisten einer Polizeiwache in der Stadt Zhuji, Provinz Zhejiang, gewaltsam in das Haus des älteren christlichen Ehepaars Zhang Yi* (weiblich, 75) und Li Wei* (männlich, 77) ein, die der KAG angehörten, verhafteten sie und brachten sie auf die Polizeiwache[17]. Polizisten beschlagnahmten dann gewaltsam 175 kg (386,5 lbs) Reis und zwei Fässer Speiseöl aus ihrem Haus. Während des Verhörs weigerten sich beide, Kircheninformationen preiszugeben, und wurden anschließend in eine hotelbasierte „Gehirnwäscheeinrichtung“ gebracht, wo sie einer gewaltsamen Gehirnwäsche ausgesetzt wurden. Polizisten setzten Zhang Yi weiterhin unter Druck, Kircheninformationen preiszugeben; als sie sich weigerte, benutzte ein Polizist ein mit Plastik überzogenes, etwa 1 cm (0,4 Zoll) dickes Notizbuch, um ihr aus allen Richtungen – von oben, unten, links und rechts – ins Gesicht zu schlagen, sowie wiederholt von unten gegen ihr Kinn, wobei er sie Dutzende Male hintereinander schlug. Zhang Yis Gesicht wurde heiß und taub vor brennendem Schmerz; Blut floss aus ihrem Mundwinkel und ihr wurde schwindelig. Sie wurde dann drei aufeinanderfolgende Tage lang jeweils mindestens vier Stunden lang gezwungen zur Strafe zu stehen, was ihr jedes Mal starke Rücken- und Lendenschmerzen sowie taube Füße einbrachte. Auch Li Wei musste mehr als zehnmal jeweils zwei Stunden stehen. Später schlugen zwei Polizisten Li Wei und schütteten ihm kaltes Wasser über den Kopf, sodass Wasser in seine Augen und Ohren drang. Nach 20 Tagen in der Gehirnwäscheeinrichtung hatte Li Wei über 5 kg (11 lbs) abgenommen und war so schwach und dünn, dass ihn selbst seine Nachbarn nicht wiedererkennen konnten. Nach der Freilassung des Ehepaars überwachten Polizisten weiterhin die Bewegungen der gesamten Familie, befahlen Gemeindepersonal, das Haus zu bewachen, und zwangen das Paar, sich zu Beginn jedes Monats bei der Gemeinde zu melden.

Am 2. Juli wurde Jin Ju* (weiblich, 65), eine ältere Christin der KAG aus der Provinz Shandong, von Polizisten verhaftet. Nach ihrer Freilassung überwachte die Polizei sie weiterhin und setzte sie wiederholt unter Druck, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben. Polizisten bedrohten sie und schüchterten sie ein und sagten: „Dies ist ein Befehl von oben – du musst unterschreiben. Wenn du nicht unterschreibst, wirst du zur erneuten Vernehmung auf die Polizeiwache zurückgebracht, und nachdem du die ‚Drei Erklärungen‘ unterschrieben hast, wirst du verurteilt.“ Polizisten schikanierten zudem häufig Jin Jus Ehemann und ihre Kinder, hinderten sie an der Ausübung ihrer Arbeit und nötigten sie, Jin Ju zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ zu drängen. Unter langfristigem Zwang durch die Polizisten erlitt Jin Ju einen Nervenzusammenbruch und wurde dazu getrieben, zu versuchen, sich mit Gift das Leben zu nehmen, konnte aber gerettet werden. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus lockerten Polizisten ihre Überwachung immer noch nicht, drängten sie weiterhin, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben, und drohten ihr mit einer erneuten Vernehmung auf der Polizeiwache, sollte sie sich weigern.

Am 29. Juli wurde Tian Hua* (weiblich, 73), eine ältere Christin der KAG aus der Provinz Shandong, beim Einkaufen von Lebensmitteln von Polizisten verhaftet. Ihr Ehemann (74), der zu diesem Zeitpunkt schwer krank war und im Krankenhaus lag, erlitt, nachdem er von ihrer Verhaftung erfahren hatte, einen solchen Schock, dass sein Bauch sich aufblähte und sich sein Zustand rapide verschlechterte. Tian Hua leidet an einer Herzerkrankung und hat einen sehr niedrigen Thrombozytenwert. Nachdem sie 25 Tage festgehalten worden war, wurde sie in einem Zustand extremer Schwäche freigelassen und musste bei ihrer Rückkehr nach Hause von ihrer Familie gestützt werden. Am Morgen des 23. August verstarb Tian Huas Ehemann nach erfolgloser medizinischer Behandlung. Überwältigt von Trauer wurde auch Tian Hua ins Krankenhaus eingeliefert.

Am 4. August wurde Li Renzhi* (weiblich, 80), eine ältere Christin der KAG aus der Provinz Hunan, von zwei Polizisten gewaltsam in ein Polizeifahrzeug gestoßen und auf eine Polizeiwache gebracht. Die Polizisten zwangen sie, auf einer Tigerbank Platz zu nehmen, beschimpften sie scharf und sagten: „Du bist 80 Jahre alt und begehst immer noch Verbrechen!“ Ein Beamter schlug dann hart mit der Faust auf die Tigerbank, was Li Renzhi erschreckte und ihr Herzrasen verursachte. Li Renzhi sagte: „Ich habe keinen Mord und keine Brandstiftung begangen – welches Verbrechen habe ich begangen?“ Polizisten brüllten: „Der Glaube an Gott ist ein Verbrechen!“ Nach dem Verhör zwangen die Polizisten sie, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben, und erfassten gewaltsam ihre biometrischen Daten, einschließlich ihrer Größe, Fingerabdrücke und Fußabdrücke.

Am 19. August wurden in der Stadt Xiangyang, Provinz Hubei, mindestens 13 Christen einer Kirche der KAG verhaftet. Unter ihnen waren der ältere Christ Shen Bin* (männlich, 71) und seine Frau Song Ying* (weiblich, 70), die unmittelbar nach ihrer Rückkehr von einer Versammlung von mehreren Zivilpolizisten verhaftet wurden. Außerdem wurde bei ihnen eine gewaltsame Hausdurchsuchung durchgeführt. Während des Verhörs sagte Shen Bin: „Steht die Religionsfreiheit nicht klar im Gesetz?“ Die Polizisten antworteten: „Der religiöse Glaube ist nicht gesetzlich geschützt.“ Shen Bin sagte dann: „Wir glauben an Gott und tun keine schlechten Dinge – wir tun gute Dinge.“ Die Polizisten erwiderten: „Was du sagst, ist wahr, aber der Staat erlaubt den Glauben an Gott nicht.“ Nach mehr als einer halben Stunde Verhör bekam Shen Bin Atembeschwerden. Erst nachdem die Polizisten erfahren hatten, dass er an Bluthochdruck und einer Herzerkrankung litt, brachen sie das Verhör ab, zwangen ihn aber dennoch, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben, und ließen ihn am folgenden Tag gegen 2:00 Uhr morgens frei.

Am 4. September wurden im Kreis Lushan, Stadt Pingdingshan, Provinz Henan, insgesamt sieben Christen der KAG verhaftet. Unter ihnen befanden sich die beiden Eheleute Xia Yu* und Zhang Hui*, beide in ihren 70ern. Sie wurden zum Verhör auf eine Polizeiwache gebracht und gezwungen, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben. Ihre Tochter fand einen Bekannten und gab mehr als 1.000 RMB (ca. 140 USD) aus, um fünf Stangen Zigaretten als Geschenke zu kaufen, um sich Gefälligkeiten zu sichern. Erst dann ließen die Polizisten die beiden älteren Eltern frei. Am selben Tag wurde auch die 72-jährige Christin der KAG Liu Xin* verhaftet. Die Polizisten brachten Liu Xin auf die Polizeiwache, wo sie in Schichten wiederholt verhört wurde. Als die Vernehmungen keine Ergebnisse brachten, sperrten sie sie über Nacht in einem Keller ein. Am nächsten Tag verschlimmerte sich Liu Xins Bluthochdruck, und sie stürzte zweimal hintereinander auf dem Weg zur Toilette. Aus Angst, sie könnte sterben, ließen die Polizisten sie frei. Zuvor drängten zwei männliche Polizisten Liu Xin, die „Drei Erklärungen“ zu unterschreiben. Als sie sich weigerte, hielt ein Beamter ihren Arm fest, während der andere ihre Hand packte und ihren Fingerabdruck gewaltsam auf die „Drei Erklärungen“ drückte.

Am 11. Oktober wurde das Zuhause von Wang Ying* (weiblich, 78), einer älteren Christin der KAG aus der Provinz Shandong, gewaltsam von Polizisten durchsucht. Von Angst, Wut und Schrecken überwältigt, erlitt sie einen Rückfall ihrer Herzerkrankung und brach bewusstlos zusammen. Nachdem sie das Bewusstsein wiedererlangt hatte, brachten die Polizisten sie dennoch zum Verhör auf eine Polizeiwache und setzten sie unter Druck, andere Christen zu identifizieren. Als Wang Ying sich weigerte, sperrten die Polizisten sie für vier Tage in eine Gehirnwäscheeinrichtung, um sie einer Zwangsgehirnwäsche und Umerziehung zu unterziehen, bevor sie sie freiließen und ihr erlaubten, nach Hause zurückzukehren.

Am 16. Oktober wurde Xu Ming* (männlich, 79), ein älterer Christ der KAG aus der Provinz Shandong, verhaftet. Nachdem Polizisten bei ihm eine gewaltsame Hausdurchsuchung durchgeführt hatten, brachten sie ihn zum Verhör auf eine Polizeiwache und sagten ihm: „Mord, Brandstiftung und Diebstahl sind nicht so schlimm wie der Glaube an Gott.“ Xu Ming leidet an Diabetes. Auf der Polizeiwache riss sein Urinkatheterbeutel, und Urin lief aus, was ihm großes Unbehagen bereitete. Gleichzeitig erlitt er, durch die Polizisten verängstigt, einen Rückfall seiner Herzerkrankung und wurde unsicher auf den Beinen. Aufgrund der Schwere seines Zustands wurde er später gegen Kaution bis zum Prozessbeginn freigelassen. Bevor er ging, drohten ihm die Polizisten und sagten: „Wenn du weiterhin an Gott glaubst, verhaften wir dich und schicken dich ins Gefängnis, und dein Sohn geht mit dir ins Gefängnis.“

E. Christen der KAG, denen die Ausreise aus China verwehrt wurde, die verhaftet und verfolgt wurden

Die KPCh unterzieht Christen der KAG und ihnen nahestehende Personen, die Ausreiseanträge stellen, strengen Überprüfungen, Kontrollen, Verhaftungen und Verfolgung und hindert Christen strikt daran, China zu verlassen und ihrem Griff zu entkommen. Im Folgenden sind ausgewählte Fälle von Christen aufgeführt, die bei der Beantragung ihrer Ausreise verhaftet wurden.

Am 14. Februar wurden die der KAG angehörigen christlichen Eheleute Zhang Hao* und Wu Na* bei der Beantragung von Reisepässen in Guangxi vom Computersystem als Gläubige an den Allmächtigen Gott erfasst. Daraufhin wurden sie von Polizisten verfolgt. Nachdem sie zur Rückkehr in ihre Heimatstadt gezwungen worden waren, suchten Mitarbeiter des Dorfkomitees sie unter dem Vorwand der „Armutsbekämpfung“ zu Hause auf, um sie zu überwachen, und über ihrem Haus tauchten Drohnen zur Überwachung auf. Mehr als drei Monate später suchten Polizisten sie direkt zu Hause auf und verhafteten sie.

Mitte Mai schloss Li Lin*, eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, die Ausreiseformalitäten ab. Kurz vor ihrem geplanten Abreisedatum verschwand sie plötzlich. Erst Ende des Monats erhielt ihre Familie eine Benachrichtigung der Polizei und erfuhr von ihrer Verhaftung. Am 12. August wurde Li Lin freigelassen, blieb aber unter strenger polizeilicher Überwachung und musste sich einmal pro Woche auf einer Polizeiwache melden.

Am 26. Mai beantragte Wang Liang*, ein Christ der KAG aus der Provinz Guangdong, einen Reisepass. Als das Personal seinen Ausweis überprüfte, zeigte das Computersystem einen Eintrag an, der darauf hinwies, dass er an den Allmächtigen Gott glaubt, und ihm wurde mitgeteilt, dass der Antrag nicht bearbeitet werden könne. Einen Monat später wurde Wang Liang plötzlich verhaftet; sein Verbleib ist seither unbekannt.

Am 3. Juli wurde Li Jie*, eine Christin der KAG aus der Stadt Guangzhou, von Polizisten an der Ausreise aus China gehindert. Meng Fei*, ein Christ der KAG, der zusammen mit ihr die Visa beantragt hatte, wurde am 4. Juli von Polizisten verhaftet, und sein Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt. Informierten Quellen zufolge versuchten Polizisten auch, Li Jie zu verhaften. Li Jie entkam jedoch rechtzeitig und entging der Verhaftung, woraufhin ihr keine andere Wahl blieb, als zu fliehen und im Verborgenen zu leben.

Mitte Juli wurde Zhang Shan*, eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, nach der Beantragung eines Reisepasses von der Polizei verhaftet. Das von ihr gekaufte Flugticket und mehr als 30.000 RMB (ca. 4.190 USD) wurden geplündert.

Am 14. August wurde das Zuhause von Liu Bin*, einer Christin der KAG aus der Provinz Henan, von 11 Polizisten gewaltsam durchsucht. Ihr persönliches Bargeld in Höhe von 21.400 RMB (ca. 2.980 USD) wurde geplündert, und ihr Personalausweis, ihr Haushaltsregisterbuch, ihr Reisepass und andere Dokumente wurden beschlagnahmt. Liu Bin war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Die Polizisten zwangen ihren Ehemann, ihren Aufenthaltsort preiszugeben und zu erklären, warum sie ein Ausreisevisum beantragt hatte, und nahmen ihn anschließend fest. Am nächsten Tag suchten Polizisten das Haus eines Verwandten von Liu Bin auf, in dem Versuch, sie zu verhaften. Liu Bin war nicht dort und entging nur knapp der Verhaftung. Von da an war sie gezwungen, aus ihrem Zuhause zu fliehen und im Verborgenen zu leben.

Ende Oktober wurden vier Christen der KAG aus der Provinz Hebei, die Ausreisevisa erhalten hatten, kurz vor dem Verlassen Chinas von der KPCh verhaftet. Zwei von ihnen wurden auf dem Weg zum Flughafen verhaftet, die anderen beiden 15 Minuten vor dem Boarding am Flughafen.

III. Fazit

Seit ihrer Machtübernahme unterdrückt und verfolgt die KPCh Christen unerbittlich und hat bisher kein einziges Mal nachgelassen – die Repression hat sich im Laufe der Zeit sogar noch verschärft. Ganz gleich, wie die KPCh versucht, ihr Image auf der internationalen Bühne zu beschönigen, ganz gleich, wie „edel“ oder „gerecht“ ihre selbstverherrlichende Rhetorik klingen mag, und ganz gleich, wie performativ ihre Versprechen bei der Unterzeichnung des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte[18] bei den Vereinten Nationen auch gewesen sein mögen: Nichts davon kann die Tatsache verbergen, dass sie seit mehr als 70 Jahren Christen kontinuierlich unterdrückt, verfolgt und brutalisiert. Die brutale Unterdrückung der Kirche des Allmächtigen Gottes durch die KPCh ist kein Einzelfall. Vielmehr ist sie ein typisches Beispiel für die langjährige, systematische Verfolgung religiöser Überzeugungen und stellt eine konzentrierte Äußerung ihrer schweren Verletzungen grundlegender Menschenrechte und ihrer Begehung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Die KPCh betrachtet die Kirche Christi und Christen als Feinde. Sie mobilisiert den gesamten Staatsapparat, schürt öffentlichen Hass gegen die Kirche Christi an und führt einen „Volkskrieg“ mit Belohnungen für Denunziationen. Sie nimmt Massenverhaftungen vor und setzt systematische Verfolgung um, in dem Versuch, China in ein gottloses Land zu verwandeln. Selbst ältere, schwache, kranke und behinderte Christen werden nicht verschont. Gewaltsame Gehirnwäsche, qualvolle Folter, drakonische Urteile und harte Strafen werden in eskalierenden Stufen verhängt, was dazu führt, dass unzählige Menschen verstümmelt oder getötet werden, dem gewaltsamen Verschwindenlassen zum Opfer fallen oder unauffindbar bleiben. Eine große Anzahl von Christen wurde vertrieben und zur Obdachlosigkeit gezwungen und lebt seit Jahren auf der Flucht. All dies entlarvt vollständig die inhärent böse Natur des KPCh-Regimes und seine extreme Feindseligkeit gegenüber religiösen Überzeugungen.

Um es allen Bereichen zu ermöglichen, weiterhin die Fakten und die Wahrheit zu erfahren, veröffentlichen wir ausgewählte Daten und Materialien zur Verfolgung von Christen der KAG durch die KPCh im Jahr 2025. Wir hoffen, dass die internationale Gemeinschaft und die Regierungen weltweit die Menschenrechtslage in China weiterhin aufmerksam verfolgen und verfolgten Christen Schutz und Beistand gewähren.

Anhänge

Anhang A. Fälle des Entzugs grundlegender Menschenrechte von Christen der KAG und ihren Angehörigen im Jahr 2025

Li Si* (weiblich, 65), eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, wurde im Januar 2019 wegen ihres Glaubens verhaftet. Um ihren Glauben weiterhin ausüben zu können, war sie nach ihrer Freilassung gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und in die Provinz Zhejiang zu ziehen, um dort als Wanderarbeiterin ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Am 13. März 2025 wurde Li Si von der örtlichen Polizei in der Provinz Zhejiang verhaftet und in ein Hotel gebracht, wo sie einer Zwangsgehirnwäsche und Verhören unterzogen wurde. Ab dem 21. März wurde sie von den Polizisten sechs Tage lang gefoltert, indem man ihr nur minimale Nahrung zuführte, um sie zur Unterzeichnung der „Drei Erklärungen“ zu zwingen. Dies führte zu Schwindel, Schwäche und körperlicher Entkräftung. Am Nachmittag des 23. März suchten drei Mitglieder des örtlichen Nachbarschaftskomitees Li Si gezielt auf, um Druck auf sie auszuüben, und sagten: „Sie sind hier willkommen, um zu arbeiten und Geld zu verdienen, aber Ihr Glaube an den Allmächtigen Gott ist absolut nicht willkommen und muss verboten werden. Wir haben es speziell auf Gläubige an den Allmächtigen Gott abgesehen und müssen sie vollständig ausrotten – ‚solange sie nicht ausgerottet sind, werden wir uns nicht zurückziehen‘. Wenn Sie gestehen und die ‚Drei Erklärungen‘ unterzeichnen, können Sie gehen.“ Li Si weigerte sich, die „Drei Erklärungen“ zu unterzeichnen, und wurde erst am 26. März von den Polizisten freigelassen. Am folgenden Tag erhielt Li Si einen Anruf von ihrem Filialleiter, der ihr mitteilte, dass die Polizeiwache ihr die Weiterarbeit untersagte und sie nicht mehr in der Gegend bleiben dürfe. Li Si wurde entlassen und gezwungen, in ihre Heimatstadt zurückzukehren.

Bai Jie* (weiblich, 62), eine Christin der KAG aus der Provinz Shanxi, wurde im Dezember 2020 wegen ihres Glaubens verhaftet. Zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung litt sie an Krebs und Bluthochdruck, wurde aber dennoch zu viereinhalb Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 3.060 USD) verurteilt. Während ihrer Inhaftierung wurde Bai Jie der rechtzeitige Zugang zu ihren Medikamenten verweigert. Sie musste jeden Tag gegen 4:00 Uhr morgens aufstehen, um Zwangsarbeit zu leisten, und wurde außerdem zur Nachtwache eingeteilt. Die andauernde, hochintensive Arbeit führte dazu, dass sie eine Herzkrankheit und Magenprobleme entwickelte. Am 20. Juni 2025 wurde Bai Jie nach Verbüßung ihrer Strafe endlich freigelassen. Erst nach ihrer Freilassung erfuhr sie, dass ihre Arbeitsstelle sie nach ihrer Verurteilung durch die KPCh entlassen und ihr sämtliche Altersversorgungsleistungen gestrichen hatte, darunter eine monatliche Rente von 4.500 RMB (ca. 630 USD), einen jährlichen Bonus von 7.090 RMB (ca. 1.000 USD) und jährliche medizinische Kostenerstattungen in Höhe von 3.000 RMB (ca. 420 USD). Allein während ihrer viereinhalbjährigen Haftzeit belief sich der Gesamtverlust an Rente und Leistungen auf 288.405 RMB (ca. 40.120 USD). Da Bai Jie aufgrund ihres Glaubens verhaftet und verurteilt worden war, entzog ihr die KPCh ihr grundlegenden Rechts auf Existenzsicherung. Ihr Ehemann erlitt ein schweres psychisches Trauma, und ihr Sohn, der aufgrund ständiger Sorge um die Sicherheit seiner Mutter einer anhaltenden psychischen Belastung ausgesetzt war, erkrankte an Schilddrüsenkrebs. Die Verfolgung durch die KPCh hat Bai Jie und ihrer Familie tiefgreifendes physisches und psychisches Leid zugefügt. Heute fehlt der Familie selbst die grundlegendste Lebensgrundlage, und sie ist in tiefe Not geraten.

Zhang Guojuan* (weiblich, 64), eine Christin der KAG aus der Provinz Henan, wurde 2002 wegen ihres Glaubens angezeigt, und ihre Daten wurden von den Behörden für öffentliche Sicherheit erfasst. Im Juli 2025 bewarb sich Zhang Guojuans Enkel bei einer Polizeiakademie und musste ein politisches Führungszeugnis vom Parteisekretär des Dorfes einholen. Wegen Zhang Guojuans Glauben an Gott wagte es der Parteisekretär des Dorfes nicht, das Zeugnis auszustellen. Er konsultierte zweimal die örtliche Polizeiwache und bekam jedes Mal zu hören: „Computer sind jetzt landesweit vernetzt. Sobald Sie den Computer einschalten, erscheint sofort der Eintrag [über Zhang Guojuans Glauben].“ Daraufhin weigerte sich der Parteisekretär des Dorfes, das Führungszeugnis auszustellen, und Zhang Guojuans Enkel wurde somit der rechtmäßige Zugang zur Polizeiakademie verwehrt.

Am 8. September 2025 entdeckten Polizisten im Wohnheim von Su Yang* (weiblich, 69), einer Christin der KAG aus der Provinz Zhejiang, glaubensbezogene Materialien, nahmen sie sofort fest und brachten sie zum Verhör auf eine Polizeiwache. Dort setzten sie sie unter Druck, andere Christen zu identifizieren und eine Garantieerklärung zu unterschreiben, um ihrem Glauben abzuschwören, und drohten: „Wir verfolgen dich schon seit zwei bis drei Monaten. Wenn du stur bleibst, werden wir dich zu drei Jahren verurteilen.“ Am nächsten Tag wurde Su Yang in eine Gehirnwäschebasis gebracht. Nur weil ihr Blutdruck auf 180 mmHg angestiegen war und die Einrichtung sich weigerte, sie aufzunehmen, ließen die Polizisten sie schließlich frei. Anschließend forderten die Leiter des örtlichen Gesundheitsamtes die Entlassung von Su Yang aus dem Gesundheitszentrum, in dem sie arbeitete. Der Direktor des Zentrums erklärte den Leitern des Gesundheitsamtes, dass Su Yang und ihr Ehemann beide Menschen mit gutem Charakter seien und dass man solche Menschen nur selten finde. Die Leiter des Gesundheitsamtes entgegneten jedoch: „Menschen, die an den Allmächtigen Gott glauben, können nicht behalten werden.“ Letztendlich wurden sowohl Su Yang als auch ihr Ehemann entlassen und verloren ihre Lebensgrundlage.

Li Lan* (weiblich, 31) und Li Qing* (weiblich, 30) sind beide Christinnen der KAG aus der Provinz Jiangxi. Beide arbeiteten in Regierungsbehörden und wurden am 13. September 2025 aufgrund ihres Glaubens in ihren jeweiligen Wohnungen verhaftet. Während Li Lans Verhör erklärten die Polizisten: „Du und Li Qing waren in den letzten Jahren Hauptziele unserer Aufmerksamkeit.“ Während Li Qings Verhör erklärten die Polizisten: „Als wir entdeckten, dass du an Gott glaubst, haben wir heimlich Mitglieder der Sondereinheit abgestellt, um dich zu überwachen.“ Li Lan und Li Qing weigerten sich, Kircheninformationen preiszugeben, und die Verhöre brachten keine Ergebnisse; beide wurden daraufhin aufgrund ihres Glaubens aus dem öffentlichen Dienst entlassen.

Li Jun* (weiblich, 58), eine Christin der KAG aus der Provinz Jilin, wurde am 11. Oktober 2024 wegen ihres Glaubens verhaftet und anschließend zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Am 29. September 2025 benachrichtigten die Gefängnisbehörden Li Juns Ehemann, dass sie an Lungenkrebs erkrankt sei und eine Mitteilung über ihren kritischen Zustand herausgegeben worden sei. Als Li Juns Familie fragte, ob ihr aus medizinischen Gründen Haftverschonung gewährt werden könne, antworteten die Gefängnisbeamten: „Diejenigen, die an den Allmächtigen Gott glauben, haben keinen Anspruch auf Haftverschonung aus medizinischen Gründen. Gefangene, die wegen anderer Verbrechen verurteilt wurden und an Krebs erkranken, können jedoch alle einen Antrag darauf stellen.“ Nach wiederholten Anfragen wurde es Li Juns Ehemann nur einmal im Monat gestattet, seine Frau über das interne Videosystem des Gefängnisses zu sehen. Später sah Li Juns Ehemann auf dem Video, dass sie bis zur Unkenntlichkeit abgemagert war und sichtlich unter unerträglichen Schmerzen litt. Nur weil Li Jun an Gott glaubte, entzogen die Gefängnisbehörden ihr das grundlegende Menschenrecht auf medizinische Behandlung.

Anhang B. Fälle der Plünderung von Kirchengeldern und des persönlichen Eigentums von Christen der KAG im Jahr 2025

Laut unvollständigen Statistiken plünderte und beschlagnahmte die KPCh im Jahr 2025 unrechtmäßig mindestens 310 Millionen RMB (ca. 44 Millionen USD) an Kirchengeldern und mindestens 20 Millionen RMB (ca. 3 Millionen USD) an persönlichen Vermögenswerten von Christen, insgesamt also mindestens 330 Millionen RMB (ca. 47 Millionen USD). Im Folgenden sind ausgewählte Fälle aufgeführt:

Am 3. März wurde Xue Rong* (weiblich, 72), eine ältere Christin der KAG aus der Provinz Shandong, wegen ihres Glaubens verhaftet. Während der Verhaftung durchsuchten vier Polizisten gewaltsam ihr Zuhause und plünderten 17.800 RMB (ca. 2.440 USD) ihres persönlichen Vermögens. Am 11. März verhafteten Polizisten den Ehemann von Xue Rong, der nicht gläubig ist. Nachdem das Verhör keine Ergebnisse erbracht hatte, durchsuchten Polizisten erneut gewaltsam Xue Rongs Haus und plünderten die gesamten Ersparnisse ihres Ehemannes in Höhe von 250.000 RMB (ca. 34.480 USD) – Geld, das er sich ein Leben lang hart erarbeitet hatte. Bei den beiden Hausdurchsuchungen plünderten Polizisten insgesamt 267.800 RMB (ca. 36.930 USD) an persönlichen Vermögenswerten.

Am 6. März wurde das Haus der älteren christlichen Eheleute Li Xiuying* (weiblich, 76) und Wang Kai* (männlich, 77), die der KAG angehören, in der Provinz Liaoning von Polizisten wegen ihres Glaubens gewaltsam durchsucht. Die Polizisten plünderten ihre persönlichen Ersparnisse in Höhe von 32.000 RMB (ca. 4.410 USD) sowie 45 Säcke Mehl, 1.300 kg (2.866 lbs) Weizen und 130 kg (286,6 lbs) Erdnussöl aus ihrem Haus.

Am 13. März wurde das Haus eines Ehepaars von Christen der KAG – Xiaojing* (50) und Xiaobing* – in der Provinz Shandong einer wilden und gewaltsamen polizeilichen Durchsuchung unterzogen. Beamte durchwühlten die Wohnung und warfen alles, was sich in Reichweite befand, um – sie durchsuchten sogar die Wassertröge der Hühner einen nach dem anderen. Die Polizisten plünderten fast 200.000 RMB (ca. 27.600 USD) an persönlichem Bargeld. Trotz der wiederholten Erklärungen des Paares, es handele sich um hart verdiente Ersparnisse und Rücklagen für die Pflege ihrer Eltern, beschlagnahmten die Polizisten es dennoch gewaltsam und erklärten: „Der Staat verlangt von den Leuten, dass sie ihr Geld auf Banken einzahlen. Es zu Hause aufzubewahren, bedeutet, sich dem Staat zu widersetzen. Die Aufbewahrung großer Bargeldsummen zu Hause ist illegal!“

Am 26. März wurden Liu Yan* und ihr Ehemann, Christen der KAG aus der Provinz Shandong, wegen ihres Glaubens verhaftet. Polizisten kletterten über Mauern, um in ihr Haus einzubrechen, führten eine gewaltsame Durchsuchung durch und plünderten 29.490 RMB (ca. 4.060 USD) an persönlichem Bargeld. Am selben Morgen um 6:00 Uhr wurden auch der Christ Li Ming* und seine ältere Schwester Xue Yuxiang* verhaftet. Die Polizisten plünderten 83.000 RMB (ca. 11.440 USD) an persönlichem Bargeld sowie Gold- und Silberschmuck und versiegelten ihr Haus. Der Gesamtwert des geplünderten Kirchen- und Privatvermögens belief sich auf etwa 355.200 RMB (ca. 48.940 USD).

Zwischen dem 17. und 18. April wurden in der Stadt Yangzhou in der Provinz Jiangsu innerhalb von zwei Tagen insgesamt 29 Christen der KAG verhaftet und Kirchengelder in Höhe von insgesamt etwa 1.038.878 RMB (ca. 142.270 USD) geplündert.

Am 30. Juli setzten die Behörden in der Provinz Shanxi mehr als 200 Polizisten ein, was zur Verhaftung von mindestens 27 Christen der KAG führte. Während der Operation plünderten Polizisten Kirchengelder in Höhe von ca. 17.740 RMB (ca. 2.480 USD) und persönliche Vermögenswerte im Wert von 457.600 RMB (ca. 63.830 USD).

Am 2. September starteten die Behörden in der Stadt Baoding in der Provinz Hebei eine koordinierte Verhaftungsaktion gegen Christen der KAG, die zur Verhaftung von mindestens 36 Personen führte. Im Zuge der Operation plünderten die Polizisten Kirchenvermögen im Wert von ca. 680.540 RMB (ca. 95.430 USD) und Privatvermögen im Wert von 359.893 RMB (ca. 50.470 USD).

Am 17. September wurde Liu Yuling* (weiblich, 55), eine Christin der KAG aus der Provinz Shandong, wegen ihres Glaubens verhaftet. Polizisten durchsuchten gewaltsam ihr Zuhause und plünderten 51.100 RMB (ca. 7.180 USD) an persönlichem Bargeld sowie 600.000 RMB (ca. 84.300 USD) an Bankguthaben. Am selben Tag hebelten fünf Zivilpolizisten die Tür zur Wohnung von Wang Yulan* (weiblich, 73), einer älteren Christin der KAG, auf und plünderten Kirchengelder, persönliches Bargeld sowie Bankkarten im Gesamtwert von 236.290 RMB (ca. 33.200 USD). Der Christ der KAG Liu Jianjun* (männlich, 55) und seine Frau wurden an diesem Tag ebenfalls verhaftet, und Polizisten plünderten gewaltsam 200.000 RMB (ca. 28.100 USD) an persönlichen Vermögenswerten. Ein an der Massenverhaftungsaktion beteiligter Leiter einer Polizeiwache sagte: „Dieses Mal haben wir den Jackpot geknackt – wir haben einen dicken Fisch gefangen. Es sind allein zweihunderttausend (ca. 28.100 USD) in bar.“ Gegen 7:00 Uhr am selben Morgen wurde auch die Christin der KAG Liu Rui* (weiblich, 45) zu Hause verhaftet, und Polizisten plünderten 20.000 RMB (ca. 2.810 USD) an persönlichem Bargeld und zwei Gramm Goldschmuck. Der Christ der KAG Zhao Guosheng* (männlich, 55) wurde ebenfalls an diesem Tag verhaftet. Bei ihm plünderten Polizisten 90.000 RMB (ca. 12.650 USD) seines persönlichen Bargelds. Der Gesamtwert des geplünderten Kirchen- und Privatvermögens betrug mindestens 1.458.790 RMB (ca. 204.970 USD).

Am 15. Oktober wurde Zheng Huiling* (weiblich, 54), eine Christin der KAG in der Provinz Shanxi, wegen ihres Glaubens verhaftet. Polizisten durchwühlten ihr Haus über zwei Stunden lang wie Banditen und plünderten 90.000 RMB (ca. 12.610 USD) ihres persönlichen Vermögens. Bei ihrer ersten Verhaftung im Jahr 2014 hatten Polizisten bereits 260.000 RMB (ca. 42.250 USD) ihres persönlichen Vermögens geplündert. Der Gesamtbetrag, der bei beiden Verhaftungen geplündert wurde, belief sich auf 350.000 RMB (ca. 49.030 USD), was ihrer Familie einen verheerenden Schlag versetzte. Zheng Huiling ist bei schlechter Gesundheit, und ihr Ehemann leidet an Urämie. Durch den Verlust ihrer Ersparnisse haben sich ihre ohnehin schon schwierigen Lebensumstände weiter verschlechtert.

Am 29. Oktober brachen 10 Zivilpolizisten plötzlich in das Haus von Wang Xiulian* (weiblich, 52), einer Christin der KAG in der Provinz Guangdong, ein. Sie fesselten sie, ihre Tochter und ihren Schwiegersohn gewaltsam mit Handschellen und befahlen sogar ihrer 76-jährigen Schwiegermutter, sich nicht zu bewegen. Polizisten durchsuchten gewaltsam das Haus und plünderten 376.000 RMB (ca. 52.940 USD) in bar; zusammen mit anderen Vermögenswerten belief sich der Gesamtwert des beschlagnahmten Vermögens auf fast 390.000 RMB (ca. 54.910 USD). Als Wang Xiulian erklärte, dass es sich bei dem Bargeld um die Ersparnisse der Familie handele, nahmen die Polizisten es dennoch gewaltsam an sich und behaupteten, „heutzutage benutzt ja niemand mehr Bargeld“. Nachdem die drei auf die Polizeiwache gebracht worden waren, bemerkte ein Beamter: „Dieses Mal haben wir einen guten Fang gemacht.“ Wang Xiulian und ihre Tochter erklärten wiederholt, dass das zu Hause aufbewahrte Bargeld rechtmäßiges Familieneigentum sei, darunter der Brautpreis und die Hochzeitsgeschenke der Tochter sowie die über viele Jahre angesammelten Löhne und Boni des Ehemanns. Wang Xiulians Ehemann legte später Kontoauszüge vor, um die rechtmäßige Herkunft des Bargelds zu beweisen, doch die Polizisten weigerten sich weiterhin, es zurückzugeben. Die lebenslangen Ersparnisse von Wang Xiulian und ihrem Ehemann wurden vollständig geplündert, was ihnen sowohl seelisch als auch körperlich einen schweren Schlag versetzte.

Anhang C. Fälle von Christen der KAG, die im Jahr 2025 zu hohen Strafen verurteilt wurden und sich derzeit in Haft befinden

Laut unvollständigen Statistiken wurden im Jahr 2025 in der Provinz Shandong mindestens 683 Christen der KAG und in der Provinz Guangdong mindestens 257 Mitglieder verurteilt. Damit weisen diese beiden Provinzen die höchste Anzahl verurteilter Christen sowie vergleichsweise viele Fälle von Kollektiverurteilungen auf. Im Folgenden sind ausgewählte Fälle aufgeführt.

1. Fälle von kollektiven Verurteilungen von Christen der KAG in der Provinz Shandong im Jahr 2025

Am 22. Februar wurden insgesamt 15 Christen der KAG in der Stadt Laiyang, Yantai, kollektiv verurteilt. Alle erhielten Gefängnisstrafen von mehr als drei Jahren, mit Geldstrafen in Höhe von insgesamt 103.500 RMB (ca. 14.270 USD).

Am 3. April wurden in der Stadt Linyi zwei Christen der KAG zusammen verurteilt; beide erhielten schwere Strafen von jeweils siebeneinhalb Jahren.

Am 23. Mai wurden in der Stadt Weihai insgesamt 12 Christen der KAG kollektiv verurteilt[19]. Vier von ihnen wurden zu jeweils fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von je 50.000 RMB (ca. 6.940 USD) verurteilt.

Am 18. Juni wurden in der Stadt Linyi drei Christen der KAG kollektiv verurteilt. Zwei von ihnen erhielten schwere Strafen von jeweils acht Jahren und ihnen wurden Geldstrafen in Höhe von 30.000 RMB (ca. 4.180 USD) pro Person auferlegt; einer wurde zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.780 USD) verurteilt.

Am 24. Juni wurden insgesamt in der Stadt Weihai 10 Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen erhielt eine hohe Haftstrafe von acht Jahren und eine Geldstrafe von 30.000 RMB (ca. 4.180 USD); ein weiterer wurde zu siebeneinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 RMB verurteilt; sechs weitere erhielten Haftstrafen von jeweils mehr als drei Jahren.

Am 25. Juni wurden in der Stadt Qingdao insgesamt 18 Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen erhielt eine Haftstrafe von fünf Jahren, drei erhielten Haftstrafen von je dreieinhalb Jahren und ein weiterer eine Haftstrafe von drei Jahren. Den 18 Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 114.000 RMB (ca. 15.890 USD) auferlegt.

Am 26. Juni wurden in der Stadt Linyi sechs Christen der KAG kollektiv verurteilt[20]. Einer von ihnen erhielt eine hohe Haftstrafe von neun Jahren und eine Geldstrafe von 40.000 RMB (ca. 5.580 USD); zwei weitere erhielten hohe Haftstrafen von jeweils siebeneinhalb Jahren und Geldstrafen in Höhe von je 30.000 RMB (ca. 4.180 USD); drei weitere erhielten hohe Haftstrafen von jeweils sieben Jahren und Geldstrafen in Höhe von je 30.000 RMB (ca. 4.180 USD).

Am 1. Juli wurden in der Stadt Linyi vier wichtige Kirchenmitglieder kollektiv verurteilt. Zwei von ihnen erhielten hohe Haftstrafen von 10 Jahren und sechs Monaten, einer eine hohe Haftstrafe von acht Jahren und einer eine dreijährige Haftstrafe mit anschließender fünfjähriger Bewährungszeit. Allen vier wurden mit einer Geldstrafe von je 40.000 RMB (ca. 5.580 USD) belegt.

Am 13. August wurden in der Stadt Qingdao 25 Christen der KAG kollektiv verurteilt. Drei von ihnen wurden zu jeweils vier Jahren und zwei Monaten verurteilt und mit einer Geldstrafe von je 30.000 RMB (ca. 4.180 USD) belegt. Die Gesamtgeldstrafe für die 25 Christen belief sich auf 316.000 RMB (ca. 43.970 USD).

Am 5. September wurden in der Stadt Rizhao neun Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen wurde zu dreieinhalb Jahren, einer zu drei Jahren und zwei Monaten und einer zu drei Jahren verurteilt. Ein 71-jähriger älterer Christ der KAG wurde zu einem Jahr und vier Monaten Gefängnis mit einer Bewährungszeit von zwei Jahren. Den neun Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 115.000 RMB (ca. 16.100 USD) auferlegt.

Am 15. September wurden in der Stadt Weihai sechs Christen der KAG kollektiv verurteilt. Zwei von ihnen erhielten hohe Haftstrafen von acht Jahren, zwei weitere von siebeneinhalb Jahren. Vier wurden mit Geldstrafen in Höhe von je 30.000 RMB (ca. 4.210 USD) belegt.

Am 25. September wurden in der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Weihai 11 Christen der KAG kollektiv verurteilt. Sechs von ihnen wurden zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Jahren verurteilt.

Am 28. Oktober wurden in der Stadt Weihai 24 Christen der KAG kollektiv verurteilt. Sieben Kirchenleiter und Mitarbeiter erhielten Haftstrafen von mehr als drei Jahren.

Am 16. Dezember wurden in der Stadt Rizhao 16 Christen der KAG in drei Gruppen kollektiv verurteilt. Unter ihnen wurde ein wichtiges Kirchenmitglied, das sich weigerte, sich schuldig zu bekennen oder eine Bestrafung zu akzeptieren, zu einer hohen Haftstrafe von sieben Jahren und einer Geldstrafe von 40.000 RMB (ca. 5.670 USD) verurteilt; zwei weitere wurden zu jeweils dreieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von je 20.000 RMB (ca. 2.840 USD) verurteilt. Den 16 Personen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 211.000 RMB (ca. 29.920 USD) auferlegt.

Am 22. Dezember wurden in der Stadt Rizhao sieben Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen erhielt eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren und eine Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.840 USD); ein weiterer wurde zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt und mit einer Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.840 USD) belegt. Den sieben Personen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 97.000 RMB (ca. 13.770 USD) auferlegt.

2. Fälle von kollektiven Verurteilungen von Christen der KAG in der Provinz Guangdong im Jahr 2025

Am 11. April wurden in der Stadt Yunfu 12 Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen erhielt eine Haftstrafe von sechs Jahren und eine Geldstrafe von 25.000 RMB (ca. 3.410 USD); ein weiterer wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt und mit einer Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.730 USD) belegt; drei von ihnen, alle in ihren 60ern und an schweren Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck leidend, wurden zu jeweils einem Jahr Haft verurteilt und mit Geldstrafen von je 3.000 RMB (ca. 410 USD) belegt; ein weiterer, über 70 Jahre alt und in seiner Mobilität eingeschränkt, wurde zu 10 Monaten Haft verurteilt und mit einer Geldstrafe von 3.000 RMB (ca. 410 USD) belegt. Den 12 Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 83.000 RMB (ca. 11.320 USD) auferlegt.

Am 10. Juni wurden in der Stadt Jiangmen sieben Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen erhielt eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren und eine Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.780 USD); ein weiterer wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt und mit einer Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.780 USD) belegt; zwei weitere wurden zu jeweils fünf Jahren verurteilt und mit Geldstrafen von je 20.000 RMB (ca. 2.780 USD) belegt. Den sieben Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 95.000 RMB (ca. 13.220 USD) auferlegt.

Am 13. Juni wurden im Bezirk Shunde der Stadt Foshan fünf Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen wurde zu einer hohen Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt und mit einer Geldstrafe von 80.000 RMB (ca. 11.130 USD) belegt. Den fünf Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 230.000 RMB (ca. 32.010 USD) auferlegt.

Am 16. Juli wurden in der Stadt Huizhou sieben Christen der KAG kollektiv verurteilt. Sie erhielten Gefängnisstrafen von zwischen neun Monaten und einem Jahr und zwei Monaten sowie Geldstrafen in Höhe von insgesamt 48.000 RMB (ca. 6.690 USD).

Am 28. September wurden im Bezirk Haizhu der Stadt Guangzhou sieben Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen erhielt eine hohe Haftstrafe von neuneinhalb Jahren und wurde mit einer Geldstrafe von 36.000 RMB (ca. 5.050 USD) belegt; zwei weitere erhielten hohe Haftstrafen von jeweils acht Jahren und fünf Monaten und eine Geldstrafe von je 32.000 RMB (ca. 4.490 USD); ein vierter erhielt eine hohe Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren und eine Geldstrafe von 27.000 RMB (ca. 3.780 USD); ein weiterer erhielt eine hohe Haftstrafe von sieben Jahren und drei Monaten und wurde mit einer Geldstrafe von 26.000 RMB (ca. 3.640 USD) belegt; ein weiterer erhielt eine hohe Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten und wurde mit einer Geldstrafe von 17.000 RMB (ca. 2.380 USD) belegt; und einer erhielt eine schwere Strafe von vier Jahren und fünf Monaten und wurde mit einer Geldstrafe von 14.000 RMB (ca. 1.960 USD) belegt.

Am 29. September wurden im Bezirk Haizhu der Stadt Guangzhou vier Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen wurde zu vier Jahren und drei Monaten verurteilt, zwei zu drei Jahren und drei Monaten und einer zu zwei Jahren und zwei Monaten. Den vier Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 39.000 RMB (ca. 5.470 USD) auferlegt.

Am 30. September wurden im Bezirk Haizhu der Stadt Guangzhou fünf weitere Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen wurde zu sechs Jahren verurteilt, zwei zu drei Jahren und zwei Monaten, einer zu zwei Jahren und einem Monat und ein weiterer zu einem Jahr und neun Monaten. Den fünf Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 52.000 RMB (ca. 7.300 USD) auferlegt.

Am 28. Oktober wurden im Bezirk Liwan der Stadt Guangzhou acht wichtige Mitglieder der KAG kollektiv verurteilt und mit hohen Haftstrafen belegt. Einer von ihnen erhielt eine hohe Haftstrafe von sieben Jahren und fünf Monaten und wurde mit einer Geldstrafe von 25.000 RMB (ca. 3.510 USD) belegt; die anderen sieben erhielten jeweils hohe Haftstrafen von sieben Jahren und zwei Monaten und wurden mit Geldstrafen von je 24.000 RMB (ca. 3.370 USD) belegt. Den acht Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 193.000 RMB (ca. 27.130 USD) auferlegt.

Am 29. Oktober wurden in der Stadt Guangzhou zehn Christen der KAG kollektiv verurteilt. Zwei von ihnen wurden zu jeweils vier Jahren und zwei Monaten verurteilt und mit Geldstrafen von je 14.000 RMB (ca. 1.970 USD) belegt; ein weiterer wurde zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 14.000 RMB (ca. 1.970 USD) verurteilt; einer wurde zu drei Jahren und fünf Monaten verurteilt und mit einer Geldstrafe von 12.000 RMB (ca. 1.690 USD) belegt; zwei wurden zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt und mit Geldstrafen von 11.000 RMB (ca. 1.550 USD) bzw. 12.000 RMB (ca. 1.690 USD) belegt; und zwei weitere wurden zu jeweils zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt und mit Geldstrafen von je 7.000 RMB (ca. 990 USD) belegt. Den 10 Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 104.000 RMB (ca. 14.620 USD) auferlegt.

Am 28. November wurden im Bezirk Liwan der Stadt Guangzhou neun Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen wurde zu sechs Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt und mit einer Geldstrafe von 20.000 RMB (ca. 2.820 USD) belegt; zwei wurden zu jeweils vier Jahren und zwei Monaten verurteilt und mit Geldstrafen von je 14.000 RMB (ca. 1.980 USD) belegt; ein weiterer wurde zu drei Jahren und 10 Monaten verurteilt und mit einer Geldstrafe von 13.000 RMB (ca. 1.840 USD) belegt; zwei wurden zu jeweils dreieinhalb Jahren verurteilt und mit Geldstrafen von je 12.000 RMB (ca. 1.690 USD) belegt; und zwei weitere wurden zu jeweils drei Jahren und zwei Monaten verurteilt und mit Geldstrafen von je 10.000 RMB (ca. 1.410 USD) belegt. Den neun Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 113.000 RMB (ca. 15.950 USD) auferlegt.

Am 5. Dezember wurden in der Stadt Qingyuan 24 Christen der KAG kollektiv verurteilt. Einer von ihnen erhielt eine hohe Haftstrafe von neun Jahren und eine Geldstrafe von 150.000 RMB (ca. 21.220 USD); ein weiterer erhielt eine hohe Haftstrafe von sieben Jahren und eine Geldstrafe von 100.000 RMB (ca. 14.150 USD); einer wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt und mit einer Geldstrafe von 80.000 RMB (ca. 11.320 USD) belegt; einer wurde zu viereinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von 50.000 RMB (ca. 7.070 USD) verurteilt; zwei wurden zu vier Jahren Haft verurteilt (darunter ein 74-Jähriger) und mit Geldstrafen von je 40.000 RMB (ca. 5.660 USD) belegt; drei weitere wurden zu jeweils drei Jahren Haft und Geldstrafen von je 20.000 RMB (ca. 2.830 USD) verurteilt. Den 24 Christen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1.110.000 RMB (ca. 157.010 USD) auferlegt.

Tabelle 3: Schwer verurteilte und inhaftierte Christen der KAG (108 ausgewählte Fälle)

Nr. Name Geschlecht Geburtsjahr Urteilsdatum Urteilsort Haftdauer
1 Lin Nan* W 1972 30.09.2025 Linyi, Shandong 10 Jahre 6 Monate
2 Weng Qingning* W 1974 30.09.2025 Linyi, Shandong 10 Jahre 6 Monate
3 He Shufang* W 1968 03.04.2025 Chengdu, Sichuan 10 Jahre
4 Han Ying* W 1998 03.04.2025 Chengdu, Sichuan 10 Jahre
5 Chen Hui* W 1986 27.05.2025 Dongguan, Guangdong 10 Jahre
6 Deng Lijuan* W 1985 21.08.2025 Zhuzhou, Hunan 10 Jahre
7 Wu Li* W 1966 21.08.2025 Zhuzhou, Hunan 10 Jahre
8 Zheng Ru* W 1987 28.09.2025 Guangzhou, Guangdong 9 Jahre 6 Monate
9 Lin Qing* W 1990 26.06.2025 Linyi, Shandong 9 Jahre
10 Zhu Li* W 1970 21.08.2025 Zhuzhou, Hunan 9 Jahre
11 Zhuo Ming* M 1979 30.10.2025 Wuzhou, Guangxi 9 Jahre
12 Li Weihua* W 1990 18.11.2025 Xuzhou, Jiangsu 9 Jahre
13 Chen Bixia* W 1983 05.12.2025 Guangzhou, Guangdong 9 Jahre
14 Zhang Liping* W Unbekannt 2025 Songyuan, Jilin 8 Jahre 6 Monate
15 Zhang Jiayi* W 1990 27.03.2025 Shaoguan, Guangdong 8 Jahre 6 Monate
16 Li Feiyang* M 1982 14.05.2025 Hangzhou, Zhejiang 8 Jahre 6 Monate
17 Shen Hui* W 1966 19.06.2025 Langfang, Hebei 8 Jahre 6 Monate
18 Wu Yanzu* W 1973 21.08.2025 Zhuzhou, Hunan 8 Jahre 6 Monate
19 Deng Yajun* W 1981 30.10.2025 Wuzhou, Guangxi 8 Jahre 6 Monate
20 Duan Mingjie* W 1972 18.11.2025 Xuzhou, Jiangsu 8 Jahre 6 Monate
21 Du Qiang* M 1979 18.11.2025 Xuzhou, Jiangsu 8 Jahre 6 Monate
22 Shi Jian* W 1977 28.09.2025 Guangzhou, Guangdong 8 Jahre 5 Monate
23 Huang You* M 1986 28.09.2025 Guangzhou, Guangdong 8 Jahre 5 Monate
24 Wang Ai* W 1983 29.09.2025 Guangzhou, Guangdong 8 Jahre 2 Monate
25 Zhuang Xinyan* W Unbekannt 2025 Baishan, Jilin 8 Jahre
26 Wang Lihua* W 1965 2025 Baishan, Jilin 8 Jahre
27 Zhao Yang* W Unbekannt 2025 Baishan, Jilin 8 Jahre
28 Chen Guangwu M 1963 20.03.2025 Ankang, Shaanxi 8 Jahre
29 Shan Xin* W 1972 18.06.2025 Linyi, Shandong 8 Jahre
30 Guo Qingjie* W 1977 18.06.2025 Linyi, Shandong 8 Jahre
31 Liu Wei* W 1969 19.06.2025 Langfang, Hebei 8 Jahre
32 Zhang Jie* W 1965 19.06.2025 Langfang, Hebei 8 Jahre
33 Lu Qing* W 1972 24.06.2025 Weihai, Shandong 8 Jahre
34 Geng Yehua* M 1990 01.07.2025 Linyi, Shandong 8 Jahre
35 Su Ling* W 1965 21.08.2025 Zhuzhou, Hunan 8 Jahre
36 Liu Li* W 1973 21.08.2025 Zhuzhou, Hunan 8 Jahre
37 Yang Hui* W 1969 21.08.2025 Zhuzhou, Hunan 8 Jahre
38 Liu Haiying* W Unbekannt 12.09.2025 Shaoguan, Guangdong 8 Jahre
39 Sun Yu* W 1994 15.09.2025 Weihai, Shandong 8 Jahre
40 Yan Lihua* W 1990 15.09.2025 Weihai, Shandong 8 Jahre
41 Fu Haidong* M 1966 15.10.2025 Tai’an, Shandong 8 Jahre
42 Liu Fan* W 1991 30.10.2025 Wuzhou, Guangxi 8 Jahre
43 Luo Lan* W 1973 30.10.2025 Wuzhou, Guangxi 8 Jahre
44 Zheng Li* W 1993 30.10.2025 Wuzhou, Guangxi 8 Jahre
45 Lan Yuhua* W 1972 11.09.2025 Taizhou, Zhejiang 7 Jahre 9 Monate
46 Wang Liping* W Unbekannt 2025 Quzhou, Zhejiang 7 Jahre 6 Monate
47 Liu Zhen* W 1974 07.03.2025 Hangzhou, Zhejiang 7 Jahre 6 Monate
48 Yan Yan* W 1986 11.03.2025 Shaoguan, Guangdong 7 Jahre 6 Monate
49 Wang Fei* W 1984 27.03.2025 Shaoguan, Guangdong 7 Jahre 6 Monate
50 Wang Jiacong* M 1980 27.03.2025 Shaoguan, Guangdong 7 Jahre 6 Monate
51 Pan Ting* W 1982 03.04.2025 Linyi, Shandong 7 Jahre 6 Monate
52 Ding Nan* W 1963 03.04.2025 Linyi, Shandong 7 Jahre 6 Monate
53 Fu Jianhua* M 1989 14.05.2025 Hangzhou, Zhejiang 7 Jahre 6 Monate
54 Su Pan* W 1995 13.06.2025 Foshan, Guangdong 7 Jahre 6 Monate
55 Zhang Yuqin* W 1967 19.06.2025 Langfang, Hebei 7 Jahre 6 Monate
56 Jiang Hui* W 1967 19.06.2025 Langfang, Hebei 7 Jahre 6 Monate
57 Yu Yan* W 1981 19.06.2025 Langfang, Hebei 7 Jahre 6 Monate
58 Li Zihui* W 1968 24.06.2025 Weihai, Shandong 7 Jahre 6 Monate
59 Yi Li* W 1966 26.06.2025 Linyi, Shandong 7 Jahre 6 Monate
60 Fu Minhua* W 1966 26.06.2025 Linyi, Shandong 7 Jahre 6 Monate
61 Qin Xiaomei* W 1963 29.08.2025 Taizhou, Zhejiang 7 Jahre 6 Monate
62 Mao Xinxiu* W 1964 9.2025 Taizhou, Zhejiang 7 Jahre 6 Monate
63 Jin Yuxin* W 1970 15.09.2025 Weihai, Shandong 7 Jahre 6 Monate
64 Zheng Zhen* W 1969 15.09.2025 Weihai, Shandong 7 Jahre 6 Monate
65 Li Xiang* W 1988 28.09.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 6 Monate
66 Xue Fei* W 2004 15.10.2025 Tai’an, Shandong 7 Jahre 6 Monate
67 Fu Hui* W 1994 25.11.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 6 Monate
68 Hong Wei* M 2001 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 5 Monate
69 Chen Xiaodan* W Unbekannt 17.07.2025 Taizhou, Zhejiang 7 Jahre 4 Monate
70 Chen Mingjian* W 1991 21.11.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 4 Monate
71 Xia Mumu* W 1968 24.06.2025 Weihai, Shandong 7 Jahre 3 Monate
72 Zhang Xiao* W 1992 19.08.2025 Xiangyang, Hubei 7 Jahre 3 Monate
73 Xu Hua* W 1975 28.09.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 3 Monate
74 Liu Yuhua* W 1973 15.08.2025 Taizhou, Zhejiang 7 Jahre 2 Monate
75 Wang Xinjie* W 1995 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 2 Monate
76 Song Linyi* W 1980 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 2 Monate
77 Han Linlin* W 1979 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 2 Monate
78 Chen Xinyu* W 1981 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 2 Monate
79 Zheng Xiaolu* W 1984 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 2 Monate
80 Chen Molin* W 1989 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 2 Monate
81 Liu Xinxin* W 1981 28.10.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre 2 Monate
82 Lin Xiang* W 1977 2025 Quzhou, Zhejiang 7 Jahre
83 Zhao Xia* W 1970 2025 Tai’an, Shandong 7 Jahre
84 Xie Mingyu* W 1963 2025 Yancheng, Jiangsu 7 Jahre
85 Liu Ke* W 1988 24.01.2025 Shaoguan, Guangdong 7 Jahre
86 Yu Wen* W 1971 10.02.2025 Taizhou, Jiangsu 7 Jahre
87 Li Jing* W 1972 26.02.2025 Hainan Province 7 Jahre
88 Yang Yang* W 1983 11.03.2025 Shaoguan, Guangdong 7 Jahre
89 Li Dasheng M 1957 20.03.2025 Ankang, Shaanxi 7 Jahre
90 Liu Jinjie* M 1972 27.03.2025 Shaoguan, Guangdong 7 Jahre
91 Yang Min* W 1979 20.05.2025 Zhuzhou, Hunan 7 Jahre
92 Jiang Xinxin* W 1988 19.06.2025 Langfang, Hebei 7 Jahre
93 Zhang Ke* W 1969 19.06.2025 Langfang, Hebei 7 Jahre
94 Zheng Rui* W 1964 26.06.2025 Linyi, Shandong 7 Jahre
95 He Lizhi* W 1967 26.06.2025 Linyi, Shandong 7 Jahre
96 Zhang Zhihui* W 1964 26.06.2025 Linyi, Shandong 7 Jahre
97 Qi Lu* W 1969 28.06.2025 Linhai, Zhejiang 7 Jahre
98 Chen Xue* W 1981 30.06.2025 Yantai, Shandong 7 Jahre
99 Chen Qiaolan* W Unbekannt 7.2025 Fuzhou, Fujian 7 Jahre
100 Qi Yuan* W 1981 25.07.2025 Zibo, Shandong 7 Jahre
101 Zhao Zhiqiang* M 1956 30.07.2025 Tonghua, Jilin 7 Jahre
102 Chen Yidan* W 1982 8.2025 Laibin, Guangxi 7 Jahre
103 Hua Meijiao* W 1977 9.2025 Taizhou, Zhejiang 7 Jahre
104 Yang Fangxue* W 1990 29.09.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre
105 Peng Huixin* W 1973 29.09.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre
106 Dai Xinxin* W 1983 05.12.2025 Guangzhou, Guangdong 7 Jahre
107 Shen Yufei* W 1970 05.12.2025 Xinyang, Henan 7 Jahre
108 Feng Yuqin* W 1967 16.12.2025 Rizhao, Shandong 7 Jahre

Fußnoten:

1. Die Realität der tyrannischen Verfolgung von Christen durch die KPCh, Folge 2: Dokumentation der tyrannischen Verfolgung von Christen durch die KPCh (Teil 2)

https://de.godfootsteps.org/news/special-focus-1.html

2. Das Erscheinen und Werk des Allmächtigen Gottes: eine Geschichte von der Geburt und dem Wachstum der Kirche des Allmächtigen Gottes (Teil Eins)

https://de.godfootsteps.org/videos/appearance-and-work-of-Almighty-God-part-1.html

3. Xi’an: Hartes Durchgreifen gegen die Zionslicht-Kirche; zehn Pastoren und Mitarbeiter verhaftet, Bitter Winter, 30.05.2025

https://bitterwinter.org/xian-crackdown-on-zions-light-church-ten-pastors-and-co-workers-arrested

4. Goldener-Leuchter-Kirche in Linfen: Predigerin Yang Rongli zu 15 Jahren verurteilt, Bitter Winter, 28.07.2025

https://bitterwinter.org/linfen-golden-lampstand-church-preacher-yang-rongli-sentenced-to-15-years

5. Über tausend Polizisten unterdrücken Christen in Wenzhou, Zhejiang; mehr als hundert festgenommen, 13.–18.12.2025

https://drive.google.com/file/d/1i1qNvJeASZd4yw3vgMrjGLgvUN4wMf4C/view

6. China: „Bitter Winter“ erhält ein geheimes Dokument zur Unterdrückung der Kirche des Allmächtigen Gottes, Bitter Winter, 29.07.2024

https://bitterwinter.org/china-bitter-winter-obtains-a-secret-document-on-the-repression-of-the-church-of-almighty-god/

7. Die Realität der tyrannischen Verfolgung von Christen durch die KPCh, Folge 4: 2020 startete die KPCh einen dreijährigen „Totalen Krieg“ in einem Versuch, die Kirche des Allmächtigen Gottes vollständig zu vernichten

https://de.godfootsteps.org/news/facts-of-ccp-persecution-of-christians-4.html

8. KPCh startet dreijährige „harte Schlacht“ gegen die Kirche des Allmächtigen Gottes, Bitter Winter, 02.04.2024

https://bitterwinter.org/ccp-launches-3-year-tough-battle-against-the-church-of-almighty-god/

9. Christlicher Film | Die Kommunistische Lüge | Der Wettbewerb zwischen Gerechtigkeit und Böse

https://de.godfootsteps.org/videos/the-lies-of-communism.html

10. Die Kirche des Allmächtigen Gottes veröffentlicht Jahresbericht über die Verfolgung, Bitter Winter, 26.02.2025

https://bitterwinter.org/the-church-of-almighty-god-publishes-yearly-report-of-persecution/

11. Jahresbericht 2017 über die Verfolgung der Kirche des Allmächtigen Gottes durch die chinesische kommunistische Regierung, 03.08.2018

https://en.godfootsteps.org/persecution/annual-report-2017.html

12. Bericht beschreibt weitverbreitete Folter von Chinesen in Polizeigewahrsam, BBC News, 12.11.2015

https://www.bbc.com/news/world-asia-china-34786336

13. Ganzer Film Deutsch - Erinnerungen an meine Jugend | Wahrer Beweis der Verfolgung Christen durch KPCh

https://de.godfootsteps.org/videos/memories-of-my-youth-movie.html

14. „Einen Adler zermürben“: Folter durch Schlafentzug, Bitter Winter, 16.08.2018

https://bitterwinter.org/torture-by-sleep-deprivation/

15. Ein älteres christliches Ehepaar wurde fast drei Monate lang heimlich festgehalten und einer Zwangsgehirnwäsche unterzogen. Vereinigung zur Verteidigung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit, 01.08.2025.

https://www.adhrrf.org/persecution-cases/arbitrary-detention/223787.html

16. Christin Yu Xiaomei verhaftet und misshandelt; sie starb nach medizinischer Vernachlässigung und Verschlechterung ihres Zustands in Haft. Vereinigung zur Verteidigung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit, 25.02.2025.

https://en.adhrrf.org/christian-yu-xiaomei-death-in-custody.html

17. Fast 500 Christen in Zhejiang verhaftet; mehrere ältere Christen wurden Zwangsgehirnwäsche und körperlicher Bestrafung unterzogen. Vereinigung zur Verteidigung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit, 01.10.2025.

https://www.adhrrf.org/persecution-cases/arbitrary-detention/223794.html

18. Vereinte Nationen, Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte.

https://www.ohchr.org/en/instruments-mechanisms/instruments/international-covenant-civil-and-political-rights

19. „Null-Fälle-Kampagne“: Die Tortur der Mitglieder der Kirche des Allmächtigen Gottes in Shandong, Bitter Winter, 07.01.2026

https://bitterwinter.org/zero-out-campaign-the-ordeal-of-the-church-of-almighty-god-members-in-shandong/

20. Acht Christen der Kirche des Allmächtigen Gottes in Shandong zu hohen Haftstrafen von 7 bis 9 Jahren verurteilt, Die Kirche des Allmächtigen Gottes, 10.08.2025

https://en.godfootsteps.org/persecution/comprehensive-report-1.html

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