Kapitel 5.    Man muss die Wahrheiten über die Menschwerdung Gottes kennen

Relevante Worte Gottes:

Die Bedeutung von Menschwerdung ist, dass Gott im Fleisch erscheint, und Er kommt, um unter den Menschen Seiner Schöpfung im Abbild eines Fleisches zu arbeiten. Damit Gott also Mensch wird, muss Er zuerst Fleisch sein, Fleisch von normaler Menschlichkeit; dies ist die grundlegendste Voraussetzung. Tatsächlich ist die Folge der Menschwerdung Gottes, dass Gott im Fleisch lebt und arbeitet, Gott in Seinem Wesenskern Fleisch wird, ein Mensch wird. Sein menschgewordenes Leben und Seine Arbeit können in zwei Phasen eingeteilt werden: Zuerst ist da das Leben, das Er führt, bevor Er Sein Amt ausübt. Er lebt in einer gewöhnlichen menschlichen Familie, in absolut normaler Menschlichkeit, befolgt die normalen Moralvorstellungen und Gesetze des menschlichen Lebens, mit normalen menschlichen Bedürfnissen (Nahrung, Kleidung, Obdach, Schlaf), normalen menschlichen Schwächen und normalen menschlichen Emotionen. Mit anderen Worten, während dieser ersten Phase lebt Er in nichtgöttlicher, absolut normaler Menschlichkeit und beteiligt Sich dabei an allen normalen menschlichen Tätigkeiten. Die zweite Phase ist das Leben, das Er nach dem Beginn der Ausführung Seines Amtes führt. Er verweilt noch immer in der gewöhnlichen Menschlichkeit, mit einer normalen menschlichen Hülle, ohne äußerliche Zeichen des Übernatürlichen aufzuweisen. Dennoch lebt Er rein für Sein Amt, und während dieser Zeit existiert Seine normale Menschlichkeit voll und ganz im Dienst der normalen Arbeit Seiner Göttlichkeit; denn bis dahin ist Seine normale Menschlichkeit zu dem Punkt ausgereift, dass Er Sein Amt ausführen kann. Somit ist die zweite Phase Seines Lebens, um Sein Amt in Seiner normalen Menschlichkeit auszuüben. Es ist ein Leben, das beides umfasst: normale Menschlichkeit und vollendete Göttlichkeit. Der Grund dafür, dass Er während der ersten Phase Seines Lebens in völlig gewöhnlicher Menschlichkeit lebt ist, dass Seine Menschlichkeit der Gesamtheit der göttlichen Arbeit noch nicht gleichkommt, noch nicht reif ist; erst nachdem Seine Menschlichkeit gereift ist, dazu fähig wird, Sein Amt auf Sich zu nehmen, kann Er die Ausführung Seines Amtes angehen. Da Er als Fleisch wachsen und reifen muss, ist die erste Phase Seines Lebens die der normalen Menschlichkeit, während in der zweiten Phase, weil Seine Menschlichkeit fähig ist, Seine Arbeit durchzuführen und Sein Amt auszuüben, das Leben, das der menschgewordene Gott während Seines Amtes führt, beides ist, sowohl Menschlichkeit als auch vollendete Göttlichkeit. Wenn der menschgewordene Gott vom Moment Seiner Geburt an Sein Amt ernsthaft beginnen würde und dabei übernatürliche Zeichen und Wunder wirken würde, dann hätte Er kein körperliches Wesen. Deshalb existiert Seine Menschlichkeit zum Zweck Seines körperlichen Wesens; es kann kein Fleisch ohne Menschlichkeit geben, und eine Person ohne Menschlichkeit ist kein Mensch. Auf diese Weise ist die Menschlichkeit von Gottes Fleisch eine innewohnende Eigenschaft des Fleisches des leibhaftigen Gottes. Zu sagen, dass „wenn Gott Fleisch wird, ist Er vollkommen göttlich, aber keineswegs menschlich“, ist Gotteslästerung, denn dies ist eine unmöglich einzunehmende Haltung, eine, die das Prinzip der Menschwerdung verletzt. Sogar nachdem Er beginnt, Sein Amt auszuführen, bewohnt Seine Göttlichkeit noch immer die äußere menschliche Hülle, wenn Er Seine Arbeit vollbringt; es ist nur, dass Seine Menschlichkeit zu diesem Zeitpunkt einzig dem Zweck dient, es Seiner Göttlichkeit zu erlauben, Arbeit im normalen Fleisch zu vollbringen. Somit ist die wirkende Kraft der Arbeit die Göttlichkeit, die Seine Menschlichkeit bewohnt. Es ist Seine Göttlichkeit und nicht Seine Menschlichkeit bei der Arbeit, jedoch liegt eine Göttlichkeit in Seiner Menschlichkeit verborgen; Seine Arbeit wird im Wesentlichen durch Seine vollendete Göttlichkeit getan, nicht durch Seine Menschlichkeit. Was jedoch die Arbeit ausführt, ist Sein Fleisch. Man könnte sagen, dass Er ein Mensch und auch Gott ist, denn Gott wird zu einem im Fleisch lebenden Gott, mit einer menschlichen Hülle und mit einem menschlichen Wesen, aber zudem mit dem Wesen Gottes. Da Er ein Mensch mit göttlichem Wesen ist, steht Er über jedem erschaffenen Menschen, über jedem Menschen, der Gottes Arbeit ausführen kann. Und so ist nur Er unter all denjenigen mit einer menschlichen Hülle wie Seiner, unter all denjenigen, die Menschlichkeit besitzen, der menschgewordene Gott Selbst – alle anderen sind erschaffene Menschen. Auch wenn sie alle Menschlichkeit haben, haben erschaffene Menschen nichts weiter als Menschlichkeit, während der menschgewordene Gott anders ist: In Seinem Fleisch verfügt Er nicht nur über Menschlichkeit, sondern noch wichtiger, über Göttlichkeit. Seine Menschlichkeit kann in Seiner äußerlichen Erscheinung Seines Fleisches gesehen werden und in Seinem täglichen Leben, aber Seine Göttlichkeit ist schwer wahrzunehmen. Weil Seine Göttlichkeit nur dann ausgedrückt wird, wenn Er Menschlichkeit besitzt, und nicht so übernatürlich ist, wie die Leute es sich vorstellen, ist sie für die Menschen äußerst schwierig zu erkennen. Sogar heutzutage ist es äußerst schwierig für die Menschen, das wahre Wesen des menschgewordenen Gottes zu ergründen. Tatsächlich nehme Ich an, dass es noch immer ein Mysterium für euch ist, sogar nachdem Ich so ausführlich darüber gesprochen habe. Diese Angelegenheit ist sehr simpel: Da Gott Fleisch wird, ist Sein Wesen eine Kombination von Menschlichkeit und Göttlichkeit. Diese Kombination wird Gott Selbst genannt, Gott Selbst auf Erden.

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das Leben, das Jesus auf Erden führte, war ein normales Leben des Fleisches. Er lebte in der normalen Menschlichkeit Seines Fleisches. Seine Autorität – Seine Arbeit zu tun und Sein Wort zu sprechen oder die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, um solch außergewöhnliche Dinge zu tun – manifestierte sich größtenteils nicht, bis Er Sein Amt antrat. Sein Leben vor dem neunundzwanzigsten Lebensjahr, bevor Er Sein Amt ausübte, war Beweis genug dafür, dass Er nur ein normales Fleisch war. Deshalb und weil Er noch nicht begonnen hatte, Sein Amt auszuführen, sahen die Menschen nichts Göttliches in Ihm, sahen nichts weiter, als einen normalen Menschen, einen gewöhnlichen Mann – genauso wie damals einige Menschen glaubten, dass Er der Sohn Josefs sei. Die Menschen dachten, dass Er der Sohn eines gewöhnlichen Mannes war, sie hatten keine Möglichkeit, um festzustellen, dass Er Gottes menschgewordenes Fleisch war; auch als Er im Laufe der Ausübung Seines Amtes viele Wunder wirkte, sagten die meisten Leute noch immer, dass Er der Sohn Josefs sei, denn Er war der Christus mit der äußerlichen Hülle einer normalen Menschlichkeit. Seine normale Menschlichkeit und Seine Arbeit existierten beide, um die Bedeutung der ersten Menschwerdung zu erfüllen, da sie bewiesen, dass Gott gänzlich Fleisch geworden, ein absolut gewöhnlicher Mensch geworden war. Dass Er von normaler Menschlichkeit war, bevor Er Seine Arbeit begann, war Beweis dafür, dass Er ein gewöhnliches Fleisch war; und dass Er danach arbeitete, bewies ebenfalls, dass Er ein gewöhnliches Fleisch war, denn Er wirkte Zeichen und Wunder, heilte die Kranken und trieb Dämonen im Fleisch mit normaler Menschlichkeit aus. Der Grund, warum Er Wunder wirken konnte war, dass Sein Fleisch die Autorität Gottes trug, es das Fleisch war, mit welchem der Geist Gottes Sich kleidete. Er besaß diese Autorität wegen des Geistes Gottes und es bedeutete nicht, dass Er kein Fleisch war. Die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, war die Arbeit, die Er in Seinem Amt ausführen musste, ein Ausdruck Seiner in Seiner Menschlichkeit verborgenen Göttlichkeit, und ungeachtet dessen, welche Zeichen Er zeigte oder wie Er Seine Autorität demonstrierte, so lebte Er noch immer in normaler Menschlichkeit und war noch immer ein normales Fleisch. Bis zu dem Punkt, an dem Er wiedererweckt wurde, nachdem Er am Kreuz gestorben war, lebte Er in einem normalen Fleisch. Gnade zu erweisen, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, war alles ein Teil Seines Amtes, war alles Arbeit, die Er in Seinem normalen Fleisch ausführte. Bevor Er ans Kreuz ging, verließ Er nie Sein normales menschliches Fleisch, ganz gleich was Er tat. Er war Gott Selbst und tat Gottes eigene Arbeit. Trotzdem, da Er das menschgewordene Fleisch Gottes war, aß Er Nahrung und trug Kleider, hatte normale menschliche Bedürfnisse, hatte normale menschliche Vernunft und einen normalen menschlichen Geist. All dies war Beweis dafür, dass Er ein normaler Mensch war, was bewies, dass das menschgewordene Fleisch Gottes ein Fleisch mit normaler Menschlichkeit war, kein übernatürliches. Seine Aufgabe war es, die Arbeit von Gottes erster Menschwerdung fertigzustellen, das Amt der ersten Menschwerdung zu erfüllen. Die Bedeutung der Menschwerdung ist, dass ein gewöhnlicher, normaler Mensch die Arbeit von Gott Selbst ausführt; das heißt, dass Gott Sein göttliches Werk in Menschlichkeit durchführt und dadurch Satan bezwingt. Menschwerdung bedeutet, dass Gottes Geist ein Fleisch wird, das heißt, Gott Fleisch wird; die Arbeit, die Er im Fleisch tut, ist die Arbeit des Geistes, der im Fleisch verwirklicht ist, durch das Fleisch ausgedrückt wird. Niemand außer Gottes Fleisch kann das Amt des menschgewordenen Gottes erfüllen; das heißt, nur Gottes menschgewordenes Fleisch, diese normale Menschlichkeit – und niemand anders – kann dem göttlichen Werk Ausdruck geben.

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes existiert, um die normale göttliche Arbeit im Fleisch beizubehalten; Sein normales menschliches Denken stützt Seine normale Menschlichkeit und all Seine normalen körperlichen Tätigkeiten. Man könnte sagen, dass Sein normales menschliches Denken existiert, um all die Arbeit Gottes im Fleisch aufrechtzuerhalten. Würde das Fleisch keinen normalen menschlichen Verstand besitzen, dann könnte Gott nicht im Fleisch arbeiten, und was Er im Fleisch tun muss, könnte nie vollbracht werden. Obwohl der menschgewordene Gott einen normalen menschlichen Verstand besitzt, wird Seine Arbeit nicht von menschlichen Gedanken verfälscht; Er führt die Arbeit in Menschlichkeit mit einem normalen Verstand aus, unter der Voraussetzung, dass Er Menschlichkeit mit einem Verstand besitzt, nicht durch das Ausüben des normalen menschlichen Denkens. Ungeachtet dessen, wie erhaben die Gedanken Seines Fleisches sind, trägt Seine Arbeit nicht den Stempel von Logik oder Denken. Mit anderen Worten, Seine Arbeit wird nicht von dem Verstand Seines Fleisches erfasst, sondern ist ein unmittelbarer Ausdruck der göttlichen Arbeit in Seiner Menschlichkeit. Seine ganze Arbeit ist das Amt, das Er erfüllen muss, und nichts davon wird von Seinem Gehirn erfasst. Zum Beispiel waren das Heilen von Kranken, die Austreibung von Dämonen und die Kreuzigung keine Erzeugnisse Seines menschlichen Verstands und hätten von keinem Menschen mit menschlichem Verstand erreicht werden können. Desgleichen ist die heutige Arbeit der Eroberung ein Amt, das vom menschgewordenen Gott ausgeführt werden muss, jedoch ist sie nicht die Arbeit eines menschlichen Willens, sie ist die Arbeit, die Seine Göttlichkeit tun muss; Arbeit, zu der kein fleischlicher Mensch fähig ist. Also muss der menschgewordene Gott einen normalen menschlichen Verstand besitzen, muss normale Menschlichkeit besitzen, denn Er muss Seine Arbeit in der Menschlichkeit mit einem normalen Verstand durchführen. Dies ist das Wesen der Arbeit des menschgewordenen Gottes, das Wesen des menschgewordenen Gottes.

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Bevor Jesus Seine Arbeit ausführte, lebte Er nur in Seiner normalen Menschlichkeit. Niemand konnte erkennen, dass Er Gott war, niemand fand heraus, dass Er der menschgewordene Gott war; die Leute kannten Ihn nur als einen ganz gewöhnlichen Menschen. Seine äußerst gewöhnliche, normale Menschlichkeit war der Beweis, dass Gott im Fleisch Mensch geworden war und dass das Zeitalter der Gnade das Zeitalter der Arbeit des menschgewordenen Gottes war, nicht das Zeitalter der Arbeit des Geistes. Sie war Beweis dafür, dass der Geist Gottes vollkommen im Fleisch verwirklicht war, dass im Zeitalter der Menschwerdung Gottes Sein Fleisch die gesamte Arbeit des Geistes ausführen würde. Der Christus mit normaler Menschlichkeit ist ein Fleisch, in dem der Geist verwirklicht ist, versehen mit normaler Menschlichkeit, normalem Verstand und menschlichen Gedanken. „Verwirklicht zu sein“ bedeutet, dass Gott Mensch wird, der Geist Fleisch wird; Vereinfacht gesagt: Wenn Gott Selbst ein Fleisch mit normaler Menschlichkeit bewohnt und durch dieses Sein göttliches Werk zum Ausdruck bringt – dann bedeutet das, verwirklicht oder Mensch geworden zu sein.

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

In der Zeit, als der Herr Jesus wirkte, konnte der Mensch sehen, dass Gott viele menschliche Ausdrucksweisen hatte. Er konnte zum Beispiel tanzen, auf Hochzeiten gehen, mit den Menschen kommunizieren, sich mit ihnen unterhalten und mit ihnen diskutieren. Zusätzlich vollbrachte Jesus viele Werke, die Seine Göttlichkeit zeigten, und natürlich war all Sein Werk ein Ausdruck und eine Enthüllung von Gottes Disposition. Während dieser Zeit, als Gottes Göttlichkeit in einem gewöhnlichen Körper, den die Menschen sehen und anfassen konnten, erkannt wurde, waren sie nicht länger der Meinung, dass Er bloß auftauchte und wieder verschwand, dass sie Ihm nicht näher kommen konnten. Ganz im Gegenteil, sie konnten versuchen, Gottes Willen oder Seine Göttlichkeit durch jede Bewegung, die Worte und das Werk des Menschensohns zu erfassen. Der fleischgewordene Sohn des Menschen drückte Gottes Göttlichkeit durch Seine Menschlichkeit aus und vermittelte der Menschheit den Willen Gottes. Durch den Ausdruck von Gottes Willen und Seiner Disposition offenbarte Er den Menschen auch den Gott, der im geistlichen Bereich nicht gesehen werden kann und nicht berührt werden kann. Was die Menschen sahen, war Gott selbst, greifbar, mit Fleisch und Knochen. Der fleischgewordene Menschensohn also machte Dinge wie Gottes Identität, Status, Bild, Disposition und was Er hat und ist konkret und menschlich. Obwohl die äußerliche Erscheinung des Menschensohnes ein paar Einschränkungen hatte in Bezug auf das Bild Gottes, waren Sein Wesen und was Er hat und ist vollkommen in der Lage, Gottes eigene Identität und Status zu repräsentieren – es waren lediglich ein paar Unterschiede in der Art der Ausdrucksweise. Egal, ob es die Menschlichkeit des Menschensohnes oder Seine Göttlichkeit ist, wir können nicht leugnen, dass Er Gottes eigene Identität und Status repräsentiert. Während dieser Zeit wirkte Gott jedoch durch das Fleisch, sprach aus der Perspektive des Fleisches, und stand vor der Menschheit mit der Identität und Status des Menschensohnes. Das gab den Menschen die Möglichkeit, den wahren Worten und dem Werk Gottes an der Menschheit zu begegnen und sie zu erleben. Es erlaubte den Menschen auch Einsicht in Seine Göttlichkeit und Seine Größe inmitten von Bescheidenheit und auch ein vorläufiges Verständnis und eine vorläufige Definition von der Authentizität und der Realität Gottes zu erlangen. Obwohl die Werke des Herrn Jesus, Seine Art zu arbeiten und die Perspektive, aus der Er sprach, unterschiedlich von Gottes wahrer Person im geistlichen Bereich sind, repräsentierte alles um Ihn Gott selbst. Dies hatten die Menschen nie zuvor gesehen – das kann nicht abgestritten werden. Das heißt, egal, in welcher Form Gott erscheint, egal aus welcher Perspektive Er spricht, oder in welchem Bild Er der Menschheit gegenüber steht, Gott vertritt nur Sich Selbst. Er kann keinen Menschen repräsentieren – Er kann keinen verdorbenen Menschen repräsentieren. Gott ist Gott selbst – dies kann nicht geleugnet werden.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Obwohl das Erscheinungsbild des fleischgewordenen Gottes genau dasselbe wie das eines Menschen ist, eignet Er sich menschliches Wissen an und spricht die menschliche Sprache. Manchmal erläutert Er Seine Ideen sogar durch menschliche Methoden oder ihre Ausdrucksweise; die Art, wie Er die Menschen und das Wesen der Dinge sieht und die Art, wie verdorbene Menschen die Menschheit und das Wesen der Dinge sehen, sind absolut nicht dasselbe. Seine Perspektive und die Höhe, auf der Er steht, sind für den verdorbenen Menschen unerreichbar. Das ist, weil Gott die Wahrheit ist; das Fleisch, das Er trägt, besitzt auch das Wesen Gottes, Seine Gedanken und was Er als Mensch ausdrückt, sind ebenfalls die Wahrheit. Für verdorbene Menschen ist das, was Er im Fleisch ausdrückt, Versorgung mit Wahrheit und Leben. Diese Versorgung gilt nicht nur für eine einzelne Person, sondern für die ganze Menschheit. Für jede verdorbene Person gilt, es sind nur wenige Menschen in seinem Herzen, die mit ihm verbunden sind. Es sind nur diese wenigen Menschen, um die er sich kümmert, über die er sich Gedanken macht. Wenn eine Katastrophe näher rückt, denkt er zuerst an seine eigenen Kinder, den Ehepartner oder seine Eltern. Eine menschenfreundlichere Person würde zumindest noch an ein paar Verwandte oder einen guten Freund denken; denkt er aber an mehr? Niemals! Denn die Menschen sind letztendlich immer noch Menschen, und sie können alles nur aus dem Blickwinkel und der Höhe einer Person aus betrachten. Der fleischgewordene Gott jedoch ist total anders als ein verdorbener Mensch. Egal, wie gewöhnlich, normal und bescheiden der fleischgewordene Gott ist oder sogar wie tief die Menschen auf Ihn herabsehen; Seine Gedanken und Einstellung gegenüber den Menschen sind Dinge, die kein Mensch besitzen und kein Mensch imitieren könnte. Er wird die Menschen immer aus dem Blickwinkel der Göttlichkeit und der Höhe Seiner Position als Schöpfer betrachten. Er wird die Menschen mit dem Wesen und der Denkweise Gottes betrachten. Er kann auf keinen Fall die Menschen aus der Höhe einer normalen oder verdorbenen Person sehen. Wenn Menschen die Menschheit betrachten, tun sie dies aus der menschlichen Sicht und gebrauchen Dinge wie menschliches Wissen, menschliche Regeln und Theorien als Maßstab. Dies ist im Bereich, den Menschen mit ihrem eigenen Auge sehen können; es ist in dem Bereich, den verdorbene Menschen erreichen können. Wenn Gott die Menschen betrachtet, geschieht dies aus göttlicher Sicht und als Maßstab gebraucht Er Sein Wesen und das, was Er hat und ist. Dies beinhaltet Dinge, die der Mensch nicht sehen kann und dies ist der Unterschied zwischen dem fleischgewordenen Gott und den verdorbenen Menschen. Dieser Unterschied ist durch die verschiedenen Wesen der Menschen und Gott bestimmt. Es sind diese verschiedenen Wesen, die ihre Identitäten und Positionen bestimmen und auch die Perspektive und Höhe, von wo aus sie die Dinge sehen.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das Fleisch, getragen vom Geist Gottes, ist Gottes eigenes Fleisch. Der Geist Gottes ist allwaltend; Er ist allmächtig, heilig und gerecht. Gleichermaßen ist auch Sein Fleisch allwaltend, allmächtig, heilig und gerecht. Fleisch wie dieses kann nur das tun, was gerecht und nützlich für die Menschheit ist, das was heilig, herrlich und mächtig ist, und ist unfähig, irgendetwas zu tun, dass die Wahrheit missachtet oder die Moral und Gerechtigkeit, geschweige denn irgendetwas, das Gottes Geist betrügt. Der Geist Gottes ist heilig, und daher ist Sein Fleisch nicht von Satan korrumpierbar; Sein Fleisch ist von einem anderen Wesen als das Fleisch des Menschen. Denn es ist der Mensch, nicht Gott, der von Satan korrumpiert ist; Satan könnte wohl nicht das Fleisch Gottes korrumpieren.

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Der Fleisch gewordene Gott wird Christus genannt, und so wird der Christus, der Menschen die Wahrheit schenken kann, Gott genannt. Daran ist nichts Übertriebenes, denn Er besitzt die Wesenheit Gottes und besitzt Gottes Disposition und Weisheit in Seinem Wirken, die für Menschen unerreichbar sind. Jene, die sich selbst Christus nennen, aber das Werk Gottes nicht tun können, sind Betrüger. Christus ist nicht bloß die Erscheinungsform Gottes auf Erden, sondern vielmehr das spezielle Fleisch, das von Gott angenommen wurde, während Er Sein Werk unter den Menschen ausführt und vollendet. Dieses Fleisch ist nicht eines, das durch einfach irgendeinen Menschen ersetzt werden kann, sondern eines, das Gottes Werk auf Erden hinlänglich tragen und die Disposition Gottes zum Ausdruck bringen und Gott gut repräsentieren und den Menschen mit Leben versorgen kann. Früher oder später werden jene, die sich als Christus ausgeben, scheitern, denn obwohl sie behaupten, Christus zu sein, besitzen sie nichts von der Wesenheit Christi. Und so sage Ich, dass die Echtheit Christi nicht vom Menschen definiert werden kann, sondern von Gott selbst beantwortet und entschieden wird.

aus „Nur Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg ewigen Lebens schenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

(Ausgewählte Passage von Gottes Wort)

Die Substanz Christi ist Gehorsam gegenüber dem Willen des himmlischen Vaters

Der menschgewordene Gott wird Christus genannt und Christus ist das Fleisch, das durch Gottes Geist angezogen wird. Dieses Fleisch ist anders als jeder Mensch, der aus dem Fleisch ist. Der Unterschied liegt darin, dass Christus nicht aus Fleisch und Blut, sondern die Menschwerdung des Geistes ist. Er verfügt sowohl über eine normale Menschlichkeit als auch eine vollkommene Göttlichkeit. Kein Mensch besitzt Seine Göttlichkeit. Seine normale Menschlichkeit erhält alle Seine normalen Aktivitäten im Fleisch, während Seine Göttlichkeit das Werk Gottes Selbst vollzieht. Sei es Seine Menschlichkeit oder Göttlichkeit, beide fügen sich dem Willen des himmlischen Vaters. Die Substanz Christi ist der Geist, das heißt Seine Göttlichkeit. Daher ist Seine Substanz, die von Gott Selbst; diese Substanz wird Seine eigene Arbeit nicht unterbrechen, und Er könnte unmöglich etwas tun, das Seine eigene Arbeit zerstört, noch würde Er jemals irgendwelche Worte aussprechen, die sich gegen Seinen eigenen Willen richten. Daher würde der menschgewordene Gott absolut niemals ein Werk verrichten, das Seine eigene Führung unterbricht. Dies ist, was jeder Mensch verstehen sollte. Das Wesen der Arbeit des Heiligen Geistes ist es, den Menschen zu retten und um Gottes eigener Führung willen. Gleichermaßen ist das Werk Christi, den Menschen zu retten und um Gottes Willen wegen. Da Gott Fleisch wird, macht Er Seine Substanz in Seinem Fleisch greifbar, so dass Sein Fleisch hinreichend ist, um Sein Werk zu übernehmen. Daher wird das gesamte Werk des Heiligen Geistes in der Zeit der Menschwerdung durch das Werk Christi ersetzt und im Zentrum des ganzen Werkes während der Zeit der Menschwerdung liegt das Werk Christi. Es kann nicht mit dem Werk aus einer anderen Zeit vermischt werden. Und da Gott Fleisch wird, arbeitet Er in der Identität Seines Fleisches; da Er Fleisch wird, beendet Er im Fleisch die Arbeit, die Er tun sollte. Sei es der Geist Gottes oder sei es Christus, beide sind Gott Selbst, und Er vollbringt das Werk, dass Er vollbringen sollte, und erfüllt das Amt, das Er ausführen sollte.

Die Substanz von Gott Selbst übt Autorität aus, aber Er ist in der Lage sich voll und ganz der Autorität, die von Ihm kommt, hinzugeben. Sei es das Werk des Geistes oder das Werk des Fleisches, sie widersprechen sich nie. Der Geist Gottes ist die Autorität über die ganze Schöpfung. Das Fleisch mit der Substanz Gottes wird auch von der Autorität beherrscht, aber der fleischgewordene Gott kann das ganze Werk verrichten, das dem Willen des himmlischen Vaters entspricht. Dies kann von keinem Menschen erreicht oder verstanden werden. Gott Selbst ist Autorität, aber Sein Fleisch kann sich Seiner Autorität unterwerfen. Dies ist die innere Bedeutung der Worte: „Christus gehorcht dem Willen Gottes des Vaters.“ Gott ist ein Geist und kann das Werk der Errettung verrichten, indem Gott Mensch wird. Nichtsdestotrotz verrichtet Gott Selbst Sein eigenes Werk; Er unterbricht weder noch stört Er, geschweige denn verrichtet Er Werke, die sich widersprechen, da die Substanz des Werkes, das durch den Heiligen Geist und durch das Fleisch verrichtet wird, gleich ist. Sei es der Geist oder das Fleisch, beide wirken, um einen Willen zu erfüllen und das gleiche Werk zu führen. Obwohl der Geist und das Fleisch zwei unterschiedliche Qualitäten haben, sind ihre Substanzen gleich; beide haben die Substanz Gottes Selbst und die Identität Gottes Selbst. Gott Selbst hat keine Elemente von Ungehorsam; Seine Substanz ist gut. Er ist der Ausdruck aller Schönheit und Güte sowie aller Liebe. Selbst im Fleisch tut Gott nichts, was Gott Sich dem Vater widersetzt. Selbst wenn Er Sein Leben opfern müsste, würde Er mit ganzen Herzen dazu bereit sein und keine andere Wahl treffen. Gott hat keine Elemente von Selbstgefälligkeit, Selbstverherrlichung oder von Dünkel und Überheblichkeit; Er hat keine Elemente von Unehrlichkeit. Alles was Gott missachtet, kommt von Satan; Satan ist die Quelle aller Hässlichkeit und Boshaftigkeit. Der Grund dafür, dass der Mensch Qualitäten gleich denen von Satan hat, ist, weil der Mensch von Satan verdorben und bearbeitet wurde. Christus wurde nicht von Satan verdorben, daher hat Er nur Eigenschaften von Gott und keine von Satan in sich. Egal, wie anstrengend die Arbeit oder schwach das Fleisch, Gott wird, während Er im Fleisch lebt, niemals etwas tun, was die Arbeit von Gott Selbst unterbricht, geschweige denn den Willen Gottes des Vaters im Ungehorsam aufgeben. Er würde eher Schmerzen des Fleisches erleiden, als sich gegen den Willen Gottes des Vaters zu stellen; es ist genauso wie Jesus im Gebet sagte: „Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!“ Der Mensch wird sich entscheiden, aber nicht Christus. Obwohl Er die Identität von Gott Selbst hat, sucht Er immer noch den Willen Gottes des Vaters und erfüllt, was Ihm von Gott, dem Vater, anvertraut wird, aus der Perspektive des Fleisches. Dies ist etwas, das für den Menschen unerreichbar ist. Das, was von Satan kommt, kann nicht die Substanz Gottes haben, sondern nur eine solche, die Gott missachtet und sich widersetzt. Es kann Gott nicht vollkommen gehorchen, noch weniger bereitwillig dem Willen Gottes gehorchen. Jeder Mensch abgesehen von Christus kann das tun, was sich Gott widersetzt und kein einziger kann das Werk direkt verrichten, das Gott anvertraut hat; keiner ist in der Lage, die Führung Gottes als seine eigene Pflicht zu beachten. Die Unterwerfung unter den Willen Gottes des Vaters, ist die Substanz Christi; der Ungehorsam gegen Gott ist das Kennzeichen Satans. Diese beiden Qualitäten sind nicht kompatibel, und jeder, der die Qualitäten von Satan hat, kann nicht Christus genannt werden. Der Grund, warum der Mensch das Werk Gottes nicht an Seiner Stelle verrichten kann, ist dass er nichts von der Substanz Gottes hat. Der Mensch arbeitet für Gott zum Wohle der persönlichen Interessen des Menschen und seiner Zukunftsaussichten, aber Christus arbeitet, um den Willen Gottes des Vaters auszuführen.

Die Menschlichkeit Christi wird durch Seine Göttlichkeit bestimmt. Obwohl Er Fleisch geworden ist, ist Seine Menschlichkeit nicht ganz wie die eines Menschen im Fleische. Er hat Seinen eigenen Charakter und auch dieser wird durch Seine Göttlichkeit bestimmt. Seine Göttlichkeit hat keine Schwäche; die Schwäche Christi bezieht sich auf die Seiner Menschlichkeit. Bis zu einem gewissen Grad beschränkt diese Schwäche Seine Göttlichkeit, aber solche Grenzen liegen in einem bestimmten Rahmen und einer bestimmten Zeit und sind nicht grenzenlos. Wenn es an der Zeit ist, das Werk Seiner Göttlichkeit zu verrichten, wird dies unabhängig von Seiner Menschlichkeit verrichtet. Die Menschheit Christi ist vollständig von Seiner Göttlichkeit gesteuert. Abseits des normalen Lebens Seiner Menschlichkeit, sind alle Handlungen Seiner Menschlichkeit von Seiner Göttlichkeit beeinflusst, berührt und gesteuert. Obwohl Christus eine Menschlichkeit hat, durchbricht diese nicht das Werk Seiner Göttlichkeit. Dies liegt gerade daran, dass die Menschlichkeit Christi von Seiner Göttlichkeit gesteuert wird; auch wenn Seine Menschlichkeit in Seinem Verhalten nicht reifer ist als andere, hat sie keinen Einfluss auf das normale Wirken Seiner Göttlichkeit. Wenn Ich sage, dass Seine Menschlichkeit nicht verdorben wurde, meine Ich, dass die Menschlichkeit Christi direkt von Seiner Göttlichkeit gesteuert werden kann und, dass Er von einem höheren Sinn beherrscht wird als der gewöhnliche Mensch. Seine Menschlichkeit ist am besten geeignet, um von der Göttlichkeit in Seinem Werk geleitet zu werden; Seine Menschlichkeit ist am fähigsten, um das Werk der Göttlichkeit zum Ausdruck zu bringen, als auch am fähigsten, um sich diesem Werk zu unterwerfen. Da Gott im Fleisch arbeitet, verliert Er nie die Pflicht aus den Augen, die ein Mann des Fleisches erfüllen soll; Er ist in der Lage, Gott im Himmel mit einem wahren Herzen anzubeten. Er hat die Substanz Gottes, und Seine Identität ist die von Gott Selbst. Es ist nur, dass Er auf die Erde gekommen ist und ein erschaffenes Wesen wurde mit der äußeren Hülle eines erschaffenen Wesens und nun von einer Menschlichkeit beherrscht wird, die Er vorher nicht hatte; Er ist in der Lage Gott im Himmel anzubeten. Das ist das Sein Gottes Selbst und es ist für den Menschen unnachahmlich. Seine Identität ist Gott Selbst. Er betet Gott aus der Perspektive des Fleisches an; daher bilden die Worte „Christus betet Gott im Himmel an“ keinen Widerspruch. Was Er vom Menschen verlangt ist gerade Sein eigenes Wesen; Er hat schon alles erreicht, was Er vom Menschen verlangt, bevor Er es vom Menschen verlangt. Er würde niemals Forderungen an andere stellen, während Er Selbst von ihnen befreit wird, denn das alles macht Sein Wesen aus. Unabhängig davon, wie Er Seine Arbeit verrichtet, würde Er nicht in einer Weise handeln, die Gott ungehorsam ist. Egal, was Er vom Menschen verlangt, keine Forderung überschreitet das, was für den Menschen erreichbar ist. Alles, was Er tut, ist den Willen Gottes zu verrichten und dient dem Wohle Seiner Führung. Die Göttlichkeit Christi steht über jedem Menschen, deshalb ist Er die höchste Autorität aller erschaffenen Wesen. Diese Autorität ist Seine Göttlichkeit, das heißt, die Disposition und das Wesen Gottes selbst, die Seine Identität bestimmt. Deshalb ist es, egal wie normal Seine Menschlichkeit ist, unbestreitbar, dass Er die Identität Gottes Selbst hat; egal, von welchem Standpunkt aus Er spricht und wie auch immer Er dem Willen Gottes gehorcht, es kann nicht gesagt werden, dass Er nicht Gott Selbst ist. Törichte und unwissende Menschen betrachten die normale Menschlichkeit Christi oft als Makel. Egal auf welche Art und Weise Er das Wesen Seiner Göttlichkeit zum Ausdruck bringt und offenbart, der Mensch ist nicht in der Lage zu erkennen, dass Er Christus ist. Je mehr Christus Seinen Gehorsam und Seine Demut zeigt, desto schwächer sehen törichte Menschen Christus. Es gibt sogar diejenigen, die Ihm gegenüber eine Haltung der Ausgrenzung und Verachtung einnehmen, aber diese „großen Menschen“ mit erhabenen Bildern auf den Tisch legen, um dort angebetet zu werden. Des Menschen Widerstand gegen und Ungehorsam gegenüber Gott kommen daher, dass die Substanz des menschgewordenen Gottes sich dem Willen Gottes unterwirft, genauso wie von der normalen Menschlichkeit Christi; hierin liegt die Quelle des Menschen Widerstands und Ungehorsams gegenüber Gott. Wenn Christus weder die Gestalt Seiner Menschlichkeit hätte, noch den Willen Gottes des Vaters aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens erstreben würde, sondern stattdessen von einer Über-Menschlichkeit beherrscht sein würde, dann gäbe es sicherlich keinen Ungehorsam in irgendeinem Menschen. Der Grund, warum der Mensch immer bereit ist, an einen unsichtbaren Gott im Himmel zu glauben, ist dass Gott im Himmel keine Menschlichkeit hat und Er keine einzige Qualität eines erschaffenen Wesens hat. Deshalb betrachtet Ihn der Mensch immer mit der größten Wertschätzung, behält aber eine Haltung der Verachtung gegenüber Christus bei.

Obwohl Christus auf der Erde in der Lage ist, im Namen Gottes Selbst zu handeln, kommt Er nicht mit der Absicht, allen Menschen Sein Ebenbild im Fleische zu offenbaren. Er kommt nicht, damit alle Menschen Ihn sehen; Er kommt, um dem Menschen zu erlauben, durch Seine Hand geführt zu werden, um dadurch in die neuen Zeitalter zu gelangen. Die Funktion des Fleisches Christi ist für das Werk Gottes Selbst, das heißt für das Werk Gottes im Fleische, und nicht um dem Menschen zu ermöglichen, die Substanz Seines Fleisches vollständig zu verstehen. Egal wie Er wirkt, dies überschreitet nicht das, was für das Fleisch erreichbar ist. Egal wie Er wirkt, Er tut dies im Fleische mit einer normalen Menschlichkeit und offenbart dem Menschen nicht das wahre Antlitz Gottes. Darüber hinaus ist Sein Werk im Fleische nie so übernatürlich oder unermesslich, wie der Mensch es wahrnimmt. Obwohl Christus Gott Selbst im Fleisch darstellt und persönlich das Werk ausführt, das Gott selbst verrichten sollte, bestreitet Er nicht die Existenz Gottes im Himmel, noch verkündet Er fieberhaft Seine eigenen Taten. Vielmehr bleibt Er bescheiden in Seinem Fleisch verborgen. Abgesehen von Christus haben diejenigen, die von sich behaupten, Christus zu sein, nicht Seine Qualitäten. Wenn man dies der arroganten und sich selbst erhöhenden Disposition der falschen Christusse gegenüberstellt, wird offensichtlich, welche Art von Fleisch Christus wirklich ist. Je falscher sie sind, desto mehr stellen sich diese falschen Christusse selbst dar und desto fähiger sind sie, Zeichen und Wunder zu wirken, um den Menschen zu täuschen. Falsche Christusse verfügen nicht über die Qualitäten Gottes; Christus wird nicht von einem einzigen Element, das zu den falschen Christussen gehört, beschmutzt. Gott wird nur Fleisch, um das Werk des Fleisches zu vollenden, nicht einfach, um allen Menschen zu erlauben, Ihn zu sehen. Vielmehr lässt Er Seine Arbeit Seine Identität bestätigen und erlaubt das, was Er offenbart, Seine Substanz zu bezeugen. Seine Substanz ist nicht haltlos; Seine Identität wurde nicht von Seiner Hand ergriffen; sie wird durch Sein Werk und Seine Substanz bestimmt. Obwohl Er die Substanz Gottes Selbst in Sich trägt und fähig ist, das Werk Gottes selbst zu verrichten, ist Er, trotz allem, immer noch Fleisch im Gegensatz zum Geist. Er ist nicht Gott mit den Qualitäten des Geistes; Er ist Gott mit der Hülle des Fleisches. Deshalb ist auch, egal wie normal und wie schwach Er ist und wie auch immer Er den Willen Gottes des Vaters sucht, Seine Göttlichkeit nicht zu leugnen. Im menschgeworden Gott existiert nicht nur eine normale Menschlichkeit und deren Schwächen; dort existiert viel mehr die Großartigkeit und Unergründlichkeit Seiner Göttlichkeit als auch alle Seine Taten im Fleisch. Daher existieren sowohl die Menschlichkeit als auch die Göttlichkeit tatsächlich und praktisch in Christus. Dies ist nicht im Geringsten leer oder übernatürlich. Er kommt auf die Erde mit dem vorrangigen Ziel der Durchführung des Werks; es ist zwingend notwendig, von einer normalen Menschlichkeit beherrscht zu werden, um das Werk auf Erden zu verrichten. Denn ansonsten könnte Seine ursprüngliche Funktion nicht sinnvoll genutzt werden, gleichgültig wie groß die Kraft Seiner Göttlichkeit ist. Obwohl Seine Menschlichkeit von großer Bedeutung ist, ist sie nicht Seine Substanz. Seine Substanz ist die Göttlichkeit; deshalb ist der Moment, in dem Er beginnt, Sein Amt auf Erden auszuüben, der Moment, in dem Er beginnt, das Wesen Seiner Göttlichkeit auszudrücken. Seine Menschlichkeit ist nur dazu da, um das normale Leben Seines Fleisches zu erhalten, damit Seine Göttlichkeit ihr Werk im Fleische wie gewohnt ausführen kann; es ist die Göttlichkeit, die Sein Werk völlig leitet. Wenn Er Sein Werk vollendet, wird Er Sein Amt erfüllt haben. Was der Mensch wissen sollte, ist die Gesamtheit Seines Werkes und durch Sein Werk ermöglicht Er dem Menschen, Ihn zu kennen. Im Laufe Seines Werkes bringt Er voll und ganz das Sein Seiner Göttlichkeit zum Ausdruck, das keine verdorbene menschliche Disposition oder ein von menschlichen Gedanken und Verhalten verdorbenes Verhalten ist. Wenn die Zeit kommt und all Sein Amt zu einem Ende gekommen ist, wird Er bereits perfekt und vollständig die Disposition zum Ausdruck gebracht haben, die Er zum Ausdruck bringen sollte. Seine Arbeit wird von keinem Menschen angewiesen; der Ausdruck Seiner Disposition ist auch ganz frei, wird nicht vom Verstand kontrolliert oder durch Gedanken gesteuert, sondern natürlich offenbart. Dies kann von keinem Menschen erreicht werden. Selbst wenn die Umgebung hart ist oder es die Bedingungen nicht zulassen, kann Er Seine Disposition zu gegebener Zeit zum Ausdruck bringen. Jemand, der Christus ist, bringt das Wesen Christi zum Ausdruck, während diejenigen, die dies nicht tun, nicht die Disposition Christi in sich tragen. Deshalb kann niemand auf Basis der Vorstellungen des Menschen leugnen, dass die von Christus ausgedrückte Disposition nicht die von Gott ist, auch wenn alle Ihm widerstehen oder Vorstellungen von Ihm haben. All diejenigen, die Christus mit einem wahren Herzen verfolgen oder Gott absichtlich suchen, werden zugeben, dass Er Christus ist, der auf dem Ausdruck Seiner Göttlichkeit beruht. Sie würden Christus niemals aufgrund irgendeines Seiner Aspekte, der nicht den menschlichen Vorstellungen entspricht, ablehnen. Obwohl der Mensch sehr töricht ist, wissen alle genau, was der Wille des Menschen ist und was von Gott kommt. Es ist lediglich so, dass viele Menschen Christus absichtlich aufgrund ihrer eigenen Absichten widerstehen. Wenn nicht hierfür, dann hätte kein einziger Mensch einen Grund, die Existenz Christi zu leugnen, denn die Göttlichkeit, die von Christus zum Ausdruck gebracht wird, existiert tatsächlich und Sein Werk kann durch das nackte Auge aller bezeugt werden.

Das Werk und der Ausdruck von Christus bestimmen Seine Substanz. Er ist in der Lage das, was Ihm anvertraut wurde, mit wahrem Herzen zu vollenden. Er ist in der Lage, Gott im Himmel mit wahrem Herzen anzubeten und mit wahrem Herzen den Willen Gottes des Vaters zu suchen. Dies alles wird von Seiner Substanz bestimmt. Und so ist auch Seine natürliche Offenbarung durch Seine Substanz bestimmt; der Grund, warum Seine natürliche Offenbarung so genannt wird, ist der, dass Sein Ausdruck keine Nachahmung oder das Ergebnis der Erziehung durch den Menschen oder das Ergebnis von vielen Jahren der Kultivierung durch den Menschen ist. Er lernte es nicht oder schmückt Sich damit; vielmehr wohnt es Ihm inne. Der Mensch kann Sein Werk, Seinen Ausdruck, Seine Menschlichkeit und das gesamte Leben Seiner normalen Menschlichkeit leugnen, aber niemand kann leugnen, dass Er Gott im Himmel mit wahrem Herzen anbetet; niemand kann leugnen, dass Er gekommen ist, den Willen des himmlischen Vaters zu erfüllen, und niemand kann die Aufrichtigkeit leugnen, mit der Er Gott, den Vater, sucht. Obwohl Sein Bildnis für die Sinne nicht angenehm, Seine Rede nicht von einer außergewöhnlichen Kraft besessen und Sein Werk nicht so weltbewegend oder himmelerschütternd ist, wie der Mensch es sich vorstellt, ist Er in der Tat Christus, der mit einem wahren Herzen den Willen des himmlischen Vaters erfüllt, sich dem himmlischen Vater vollkommen hingibt und bis zum Tode gehorsam ist. Dies liegt daran, dass Seine Substanz die Substanz Christi ist. Diese Wahrheit ist für den Menschen schwer zu glauben, aber existiert tatsächlich. Wenn das Amt Christi vollständig erfüllt ist, wird der Mensch in der Lage sein, durch Sein Werk zu sehen, dass Seine Disposition und Sein Wesen, die Disposition und das Wesen Gottes im Himmel widerspiegeln. Zu diesem Zeitpunkt kann die Summe Seines gesamten Werkes bestätigen, dass Er in der Tat das Fleisch ist, zu dem das Wort wird, und nicht das gleiche wie das eines Menschen aus Fleisch und Blut. Jede Stufe des Werkes Christi auf der Erde hat ihre charakteristische Bedeutung, aber ein Mensch, der das tatsächliche Werk einer jeden Stufe erlebt, ist nicht in der Lage, die Bedeutung Seines Werkes zu erfassen. Dies gilt insbesondere für die verschiedenen Stufen des Werkes, die durch den zweiten menschgewordenen Gott ausgeführt werden. Die meisten derer, die lediglich die Worte Christi gehört oder gesehen haben, Ihn selbst aber nie gesehen haben, haben keine Vorstellungen von Seinem Werk; diejenigen, die Christus gesehen und Seine Worte gehört sowie Sein Werk erfahren haben, finden es schwer, Sein Werk zu akzeptieren. Liegt dies nicht daran, dass das Erscheinungsbild und die normale Menschlichkeit Christi nicht dem Geschmack des Menschen entsprechen? Diejenigen, die Sein Werk akzeptieren, nachdem Christus verschwunden ist, werden nicht solche Probleme haben, da sie nur Sein Werk akzeptieren und nicht mit der normalen Menschlichkeit Christi in Kontakt kommen. Der Mensch ist nicht in der Lage, seine Vorstellungen von Gott fallen zu lassen und stattdessen überprüft er Ihn intensiv; dies liegt daran, dass der Mensch sich lediglich auf Sein Erscheinungsbild konzentriert und unfähig ist Seine Substanz auf der Grundlage Seines Werkes und Seiner Worte wahrzunehmen. Wenn der Mensch seine Augen vor der Erscheinung Christi verschließt oder vermeidet, die Menschlichkeit Christi zu diskutieren, und nur von Seiner Göttlichkeit spricht, deren Arbeit und Worte für den Menschen unerreichbar sind, dann werden die Vorstellungen des Menschen sich um die Hälfte verringern, sogar bis hin zu dem Maße, dass alle Schwierigkeiten des Menschen gelöst sind. Während des Werkes des menschgewordenen Gottes, kann der Mensch Ihn nicht dulden und ist voller zahlreicher Vorstellungen über Ihn und Gelegenheiten für Widerstand und Ungehorsam sind häufig. Der Mensch kann die Existenz Gottes nicht ertragen, Nachsicht gegenüber der Demut und Verborgenheit Christi zeigen oder der Substanz Christi vergeben, der dem himmlischen Vater gehorcht. Daher kann Er nicht für die Ewigkeit mit dem Menschen verweilen, nachdem Er Sein Werk vollendet, da der Mensch nicht dazu bereit ist, Ihm zu erlauben, Seite an Seite mit Ihm zu leben. Wenn der Mensch Ihm während Seines Werkes keine Nachsicht zeigen kann, wie könnte der Mensch dann dulden, dass Er nach der Vollendung Seines Amtes Seite an Seite mit ihnen lebt, und mitansieht wie der Mensch nach und nach Seine Worte erfährt? Würden dann nicht viele wegen Ihm fallen? Der Mensch erlaubt Ihm lediglich auf der Erde zu wirken; dies ist das größte Ausmaß der menschlichen Nachsicht. Wenn nicht für Sein Werk wäre, hätte der Mensch Ihn schon längst von der Erde vertrieben, wie viel weniger Nachsicht würde er also zeigen, sobald Sein Werk vollendet ist? Würde Ihn der Mensch dann nicht töten und Ihn zu Tode foltern? Würde Er nicht Christus genannt werden, könnte Er unmöglich unter den Menschen wirken; würde Er nicht mit Gottes Identität selbst wirken und stattdessen lediglich als normaler Mensch, dann würde der Mensch nicht auch nur einen einzigen Satz dulden, den Er von sich gibt, geschweige denn das kleinste Stück Seines Werkes. So kann Er diese Identität nur in Seinem Werk mit Sich tragen. Auf diese Weise ist Sein Werk mächtiger als wenn Er es nicht getan hätte, da alle Menschen bereit sind, dem Ansehen und einer großen Identität zu gehorchen. Würde Er nicht die Identität Gottes Selbst in Sich tragen, wenn Er als Gott selbst wirkt oder auftritt, dann hätte Er nicht die Möglichkeit überhaupt ein Werk zu vollbringen. Trotz der Tatsache, dass Er die Substanz Gottes und das Wesen Christi hat, würde der Mensch nicht nachlassen und Ihm erlauben unter den Menschen mit Leichtigkeit zu wirken. Er trägt die Identität Gottes Selbst in Seiner Arbeit; auch wenn ein solches Werk ein dutzend Mal stärker ist als ein Werk, das ohne eine solche Identität vollbracht wird, ist der Mensch Ihm noch immer nicht völlig gehorsam, da der Mensch sich nur Seinem Ansehen und nicht Seiner Substanz unterordnet. Wenn dies stimmt, wenn vielleicht eines Tages Christus von Seiner Stellung zurücktritt, könnte der Mensch Ihm erlauben, auch nur einen Tag am Leben zu bleiben? Gott ist bereit auf der Erde mit dem Menschen zu leben, damit Er die Auswirkungen sehen kann, die das Werk von Seiner Hand in den folgenden Jahren bewirken wird. Jedoch ist der Mensch nicht fähig, Seinen Verbleib auch nur für einen Tag zu dulden, weswegen Er nur aufgeben könnte. Es ist bereits das größte Ausmaß der Nachsicht und Gnade des Menschen Gott zu erlauben unter den Menschen das Werk zu vollbringen, dass Er vollführen sollte, und Sein Amt zu erfüllen. Obwohl diejenigen, die persönlich von Ihm erobert wurden, Ihm so viel Gnade zeigen, erlauben sie Ihm noch immer nur unter ihnen zu verweilen bis Sein Werk vollendet ist und keinen Moment länger. Wenn das so ist, was ist mit denen, die Er nicht erobert hat? Ist es nicht der Grund, dass der Mensch den menschgewordenen Gott auf diese Weise behandelt, weil Er Christus mit der Hülle eines gewöhnlichen Menschen ist? Wenn Er nur die Göttlichkeit und nicht eine normale Menschlichkeit hätte, würden dann nicht die Schwierigkeiten des Menschen mit größter Leichtigkeit gelöst werden? Der Mensch erkennt Seine Göttlichkeit missgünstig an und zeigt kein Interesse an Seiner gewöhnlichen menschlichen Hülle, trotz der Tatsache, dass Seine Substanz genau die von Christus ist, die sich dem Willen des himmlischen Vaters unterwirft. Als solches konnte Er Sein Werk, unter den Menschen zu sein, um mit ihnen sowohl Freuden als auch Sorgen zu teilen, nur beenden denn der Mensch konnte Seine Existenz nicht länger ertragen.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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