Ich habe aufgehört, mich wegen meines geringen Kalibers aufzugeben

Mai 24, 2026

Von Su Yan, China

Im November 2023 übernahm ich die Pflicht, Predigten zu bewerten und auszuwählen. Als ich daran dachte, dass ich früher als Leiterin entlassen worden war, weil mein Kaliber gering war und ich keine echte Arbeit tun konnte, wurde mir bewusst, dass es Gottes Erhöhung und Gnade war, dass ich nun diese Textarbeit tun durfte. Trotz meines geringen Kalibers war ich bereit, mein Bestes zu geben, um mitzuwirken, also studierte ich danach proaktiv die Grundsätze. Ich sah, dass die anderen Brüder und Schwestern die gelernten Grundsätze alle in ihren Pflichten anwenden konnten und nach einer Weile Fortschritte machten. Ich beneidete sie sehr. Aber dann betrachtete ich mich selbst: Beim Lernen konnte ich die Grundsätze verstehen, aber wenn es dann darum ging, sie anzuwenden, konnte ich die Zusammenhänge nicht herstellen oder sie flexibel anwenden. Die Predigten, die ich auswählte, wiesen immer Abweichungen und Probleme auf. Ich dachte bei mir: „Mein Kaliber ist einfach zu gering. Mir scheint, als könnten nur diejenigen diese Pflicht gut ausführen, die ein gutes Kaliber und eine schnelle Auffassungsgabe haben. Als Leiterin war ich früher für mehrere Arbeiten zuständig, aber wegen meines geringen Kalibers und mangelnden Arbeitsvermögens erzielte ich in meiner Pflicht keine Ergebnisse. Jetzt habe ich nur diese eine Aufgabe gelernt, Predigten zu bewerten, und habe immer noch keine Ergebnisse erzielt. Wenn ich nicht einmal diese Pflicht gut tun kann, verliere ich wohl meine Chance, Errettung zu erlangen.“ Sobald ich daran dachte, verlor ich jede Motivation zum Lernen. Ich hatte das Gefühl, dass Lernen angesichts meines geringen Kalibers sinnlos war. Danach war ich bei meiner Pflicht nur noch oberflächlich und wollte mich nicht mehr für die Grundsätze anstrengen; die von mir ausgewählten Predigten hatten auch häufig Probleme. Später ordnete die Leiterin an, dass Schwester Zhao Ying mir half. Ich wollte ernsthaft von ihr lernen und die Grundsätze so schnell wie möglich beherrschen, um meine Pflicht gut zu tun. Doch als ich sah, wie gut Zhao Yings Kaliber war, wie schnell ihre Auffassungsgabe war, dass sie imstande war, die Grundsätze in die Praxis umzusetzen und gute Ergebnisse in ihrer Pflicht zu erzielen, und dann mich ansah – geringes Kaliber, begriffsstutzig und schlechte Ergebnisse in der Pflicht – da dachte ich bei mir: „Kann ich diese Pflicht mit einem Kaliber wie meinem wirklich gut tun? Wenn nicht und ich ausgemustert werde, verliere ich dann nicht meine Chance, Errettung zu erlangen?“ Bei diesem Gedanken fing ich innerlich an zu murren: „Gott, Du hast uns alle geschaffen. Warum hast Du anderen so ein gutes Kaliber gegeben und mir ein so geringes?“ Je mehr ich so dachte, desto finsterer wurde es in meinem Herzen. Als ich merkte, dass ich mich über Gott beschwerte, wagte ich nicht, weiter darüber nachzudenken, und flehte Gott an, mein Herz zu beschützen. Später hielt Zhao Ying mit mir Gemeinschaft über die Abweichungen bei meinen Predigtbewertungen. Als sie meine Unzulänglichkeiten eine nach der anderen aufzeigte, wurde ich noch mutloser. Ich dachte, dass ich, obwohl ich diese Pflicht schon seit mehreren Monaten tat, immer noch so viele Probleme dabei hatte. Mein Kaliber wurde den Anforderungen wirklich nicht gerecht. Als wir die Grundsätze lernten, bat Zhao Ying mich, Gemeinschaft zu halten. Aber ich dachte, dass ich es mit meinem Kaliber später sowieso nicht anwenden könnte, selbst wenn ich Gemeinschaft hielte, also sagte ich nur ein paar oberflächliche Worte. Infolgedessen brachten mir die zwei Tage Lernen nichts. Mir wurde klar, dass mein Zustand falsch war, also betete ich zu Gott: „Gott, ich habe immer das Gefühl, dass mein Kaliber gering ist, und dass ich entlassen und ausgemustert werde, wenn ich diese Pflicht nicht gut tun kann. Ich stecke in diesen negativen Gefühlen fest und komme nicht heraus. Guter Gott, ich bitte Dich, mich zu erleuchten und zu führen.“ Später dachte ich an Gottes Worte: „Ob ein Mensch seine Pflicht gut ausführen kann, nicht nur von seinem Kaliber ab, sondern in erster Linie von seiner Einstellung bei der Ausführung seiner Pflicht sowie von seinem Charakter und davon, ob seine Menschlichkeit gut oder schlecht ist und ob er die Wahrheit akzeptieren kann. Das sind die Kernfragen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die richtige Pflichterfüllung erfordert eine harmonische Zusammenarbeit). Gott sagt, ob jemand seine Pflicht gut ausführen kann, hängt nicht ausschließlich von seinem Kaliber ab, sondern vor allem von seiner Einstellung zur Pflicht und davon, ob er die Wahrheit annehmen kann. Welches Kaliber ein Mensch hat, ist von Gott vorherbestimmt. Solange er sein Möglichstes tut und in seiner Pflicht gemäß den Grundsätzen handelt, stimmt er mit Gottes Absichten überein. Doch dann betrachtete ich meine eigene Einstellung zu meiner Pflicht: Als meine Predigtbewertungen viele Abweichungen aufwiesen, zerbrach ich mir nicht den Kopf darüber, wie ich die Schwierigkeiten überwinden könnte. Stattdessen wurde ich negativ und fällte ein Urteil über mich selbst. Ich dachte, da ich das Nötige bereits gelernt hatte, würde ich mit meinem Kaliber die Grundsätze nie beherrschen oder meine Pflicht gut ausführen, egal wie sehr ich mich anstrengte. Also verlor ich den Willen, mich zu bemühen. Wenn ich darüber nachdachte, waren das nicht Äußerungsformen von jemandem, der die Wahrheit annimmt. Wenn ich mich nicht bemühte, konnte der Heilige Geist nicht wirken, um mich zu führen, und ich würde meine Pflicht sicher nicht gut ausführen können.

Danach las ich Gottes Worte und gewann etwas mehr Verständnis über mein Problem. Der Allmächtige Gott sagt: „Manche Menschen haben das Gefühl, dass ihr Kaliber zu gering ist und dass ihnen das Begriffsvermögen fehlt, also stempeln sie sich selbst ab und meinen, dass sie, egal wie sehr sie auch nach der Wahrheit streben, nicht in der Lage sein werden, Gottes Anforderungen zu erfüllen. Sie denken, es sei nutzlos, egal wie sehr sie sich anstrengen, und dass das alles ist, also sind sie immer negativ, und das Ergebnis ist, dass sie selbst nach Jahren des Glaubens an Gott keine Wahrheit erlangt haben. Ohne die harte Arbeit zu tun, nach der Wahrheit zu streben, sagst du, dein Kaliber sei zu gering, gibst dich selbst auf und lebst immer in einem negativen Zustand. Infolgedessen verstehst du die Wahrheit nicht, die du verstehen solltest, und praktizierst die Wahrheit nicht im Rahmen deiner Fähigkeiten – bist du nicht derjenige, der sich selbst behindert? Wenn du immer sagst, dass dein Kaliber nicht gut genug ist, bedeutet das dann nicht, dass du dich der Verantwortung entziehst und dich vor ihr drückst? Wenn du leiden kannst, einen Preis zahlst und das Wirken des Heiligen Geistes erlangst, dann wirst du unweigerlich einige Wahrheiten verstehen und in einige Wirklichkeiten eintreten können. Wenn du nicht auf Gott blickst oder dich nicht auf Ihn verlässt und dich selbst aufgibst, ohne dich überhaupt anzustrengen oder einen Preis zu zahlen, und einfach aufgibst, dann bist du ein Taugenichts und hast kein Quäntchen Gewissen und Vernunft. Ganz gleich, ob dein Kaliber gering oder hervorragend ist, wenn du ein bisschen Gewissen und Vernunft hast, solltest du das, was du tun sollst, und deine Mission, ordnungsgemäß zu Ende führen; ein Deserteur zu sein, ist eine schreckliche Sache und ein Verrat an Gott. Das ist unwiederbringlich. Das Streben nach der Wahrheit erfordert einen festen Willen, und Menschen, die zu negativ oder schwach sind, werden nichts erreichen. Sie werden nicht in der Lage sein, bis zum Ende an Gott zu glauben, und wenn sie die Wahrheit erlangen und eine Änderung ihrer Disposition erreichen wollen, haben sie noch weniger Hoffnung. Nur diejenigen, die entschlossen sind und nach der Wahrheit streben, können sie erlangen und von Gott vervollkommnet werden(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Was Gott enthüllte, war genau mein Zustand. Ich sah, wie die Brüder und Schwestern die gelernten Grundsätze anwendeten und gute Ergebnisse in ihren Pflichten erzielten. Doch nachdem ich gelernt hatte, verbesserte ich mich nicht nur nicht, sondern hatte auch ständig Abweichungen und Probleme. Infolgedessen fällte ich selbst das Urteil über mich, jemand mit geringem Kaliber und langsamer Auffassungsgabe zu sein, lebte in negativen Emotionen und war nicht bereit, mich für die Grundsätze anzustrengen. Die Leiterin hatte angeordnet, dass Zhao Ying mich anleiten sollte, was sowohl für mich als auch für die Arbeit von Vorteil war. Doch als ich sah, dass sie ein gutes Kaliber hatte, die Grundsätze schnell begriff und Ergebnisse in ihrer Pflicht erzielte, lernte ich nicht von ihren Stärken, um meine eigenen Schwächen auszugleichen. Stattdessen gab ich Gott die Schuld, dass Er mir kein gutes Kaliber gegeben hatte, und fällte das Urteil über mich, dass ich wegen meines geringen Kalibers nichts gut machen könnte. Ich verlor die Motivation für meine Pflicht und war nicht mehr bereit, mich anzustrengen, um über die Grundsätze nachzudenken. Ich sah, dass ich zu zerbrechlich war und es mir an Beharrlichkeit fehlte – ich war ein nutzloses Weichei. Menschen mit guter Menschlichkeit nehmen auf Gottes Absichten Rücksicht und haben ein Verantwortungsbewusstsein für ihre Pflicht. Selbst wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, werden sie nicht negativ, werden nicht nachlässig und geben sich nicht auf. Sie lassen ihren Frust nicht an ihrer Pflicht aus, geschweige denn, dass sie mit Gott hadern oder Ihn missverstehen. Aber ich fällte ein Urteil über mich und war überzeugt, dass ich mit meinem geringen Kaliber meine Pflicht nie gut ausführen könnte, egal wie sehr ich mich bemühte. Ich war auch nicht mehr bereit, die Grundsätze zu studieren, war bei meiner Pflicht oberflächlich und machte nur Dienst nach Vorschrift. Dies führte zu vielen Abweichungen und Problemen bei meinen Predigtbewertungen, was die Arbeit verzögerte. Gott versorgte mich mit so viel Wahrheit und sorgte dafür, dass Brüder und Schwestern mir halfen, aber ich war in meiner Pflicht halbherzig und unverantwortlich. Wenn ich auf Schwierigkeiten stieß, verhielt ich mich wie ein Deserteur. Ich war es wahrlich nicht wert, Gottes Worte zu essen, zu trinken und zu genießen. Wenn ich so weitermachte, würde ich wirklich ausgemustert werden. Als ich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass ich meine Pflicht nicht länger so negativ und passiv behandeln durfte: Ich musste mein Möglichstes tun, um sie gut auszuführen. Allmählich fand ich mich in meiner Pflicht besser zurecht und konnte einige Ergebnisse erzielen.

Eines Tages las ich Gottes Worte und erlangte ein gewisses Verständnis von Gottes Absichten. Der Allmächtige Gott sagt: „‚Mein Kaliber mag zwar schlecht sein, mein Herz ist jedoch ehrlich‘. Diese Worte klingen sehr real, darin ist die Rede von einer Anforderung, die Gott an die Menschen stellt. Welche Anforderung? Dass es nicht das Ende der Welt ist, wenn es den Menschen an Kaliber mangelt, sie müssen jedoch ein ehrliches Herz haben, und wenn sie es haben, dann werden sie Gottes Zustimmung erhalten können. Wie auch immer deine persönliche Situation oder dein Hintergrund ist, du musst ein ehrlicher Mensch sein, ehrlich in Wort und Tat sein, deine Pflicht mit ganzem Herzen und Verstand ausführen, deiner Pflicht gegenüber hingebungsvoll sein, nicht nach dem kürzesten Weg suchen, kein gerissener oder hinterlistiger Mensch sein, nicht lügen oder betrügen und beim Reden nicht zum Punkt kommen. Du musst gemäß der Wahrheit handeln und jemand sein, der nach der Wahrheit strebt. Viele Menschen glauben, sie hätten ein schlechtes Kaliber und würden ihre Pflicht nie gut oder dem Standard entsprechend erfüllen. Sie geben bei dem, was sie tun, ihr Bestes, können die Grundsätze aber nie begreifen und immer noch keine guten Ergebnisse hervorbringen. Letztlich können sie sich nur darüber beklagen, dass ihr Kaliber zu schlecht ist, und sie werden negativ. Gibt es also kein Vorankommen, wenn ein Mensch ein schlechtes Kaliber hat? Ein schlechtes Kaliber zu haben, ist keine tödliche Krankheit, und Gott hat nie gesagt, Er würde keine Menschen retten, die ein schlechtes Kaliber haben. Wie Gott zuvor gesagt hat, ist Er wegen derer bekümmert, die ehrlich, aber unwissend sind. Was bedeutet unwissend? Unwissenheit geht in vielen Fällen auf ein schlechtes Kaliber zurück. Wenn Menschen ein schlechtes Kaliber haben, dann ist ihr Wahrheitsverständnis gering. Es ist nicht ausreichend spezifisch oder praktisch und beschränkt sich oft auf ein oberflächliches oder wörtliches Verständnis – es beschränkt sich auf Glaubenslehre und Vorschriften. Deshalb können sie viele Probleme nicht klar erkennen und bei der Ausführung ihrer Pflicht nie die Grundsätze begreifen oder ihre Pflicht gut erfüllen. Will Gott also Menschen mit schlechtem Kaliber nicht? (Doch, Er will sie.) Auf welchen Weg und in welche Richtung weist Gott die Menschen? (Zu einem Dasein als ehrliche Menschen.) Kannst du ein ehrlicher Mensch sein, indem du das einfach so sagst? (Nein, man muss die Äußerungsformen eines ehrlichen Menschen aufweisen.) Was sind die Äußerungsformen eines ehrlichen Menschen? Erstens haben sie keine Zweifel an Gottes Worten. Das ist eine der Äußerungsformen eines ehrlichen Menschen. Abgesehen davon, ist die wichtigste Äußerungsform, dass man in allen Belangen die Wahrheit sucht und praktiziert – das ist am entscheidendsten(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Aus Gottes Worten verstand ich, dass ein geringes Kaliber keine fatale Schwäche ist. Gott hat nie gesagt, dass Menschen mit geringem Kaliber keine Errettung erlangen können. Gott stellt an die Menschen unterschiedliche Anforderungen, basierend auf ihrem unterschiedlichen Kaliber. Solange ein Mensch mit einem ehrlichen Herzen an seine Pflicht herangehen, so viel von der Wahrheit praktizieren kann, wie er versteht, und in seiner Pflicht sein Möglichstes tut, wird Gott ihn nicht ausmustern. Es ist eine Tatsache, dass mein Kaliber gering ist, dass es mir schwerfällt, bei den Grundsätzen eins und eins zusammenzuzählen, und dass mein Begriffsvermögen nicht so gut ist wie das meiner Schwester. Aber es ist nicht so, dass ich überhaupt keine Grundsätze begreifen kann; ich bin nur etwas langsamer. Deshalb sollte ich mehr zu Gott beten und mir mehr Mühe geben, über Seine Worte nachzudenken. Wenn meine Schwestern auf die Probleme in meinen Predigtbewertungen hinweisen, sollte ich mich auf diese Probleme konzentrieren und die Grundsätze studieren, um meine Defizite auszugleichen. Das ist der Weg, um schnell Fortschritte zu machen. Das ist Gottes Liebe, eine besondere Gunst nur für mich! Nachdem ich Gottes Absichten verstanden hatte, war ich nicht mehr negativ und hörte auf, für meine eigene Zukunft zu planen. Ich war nun bereit, mir die guten Praktiken meiner Brüder und Schwestern anzueignen, die Grundsätze auf bodenständige Art zu studieren, nicht aalglatt zu sein oder irgendetwas zurückzuhalten und mein Möglichstes zu tun, um meine Pflicht zu erfüllen.

Danach las ich mehr von Gottes Worten und erlangte etwas Verständnis über die Wurzel meiner Negativität. Gott sagt: „Das Traurigste am Glauben der Menschen an Gott ist, dass der Mensch sein eigenes Vorhaben inmitten von Gottes Werk durchführt und dennoch Gottes Führung nicht beachtet. Das größte Versagen beim Glauben des Menschen an Gott besteht darin, dass er, während er danach strebt, sich Gott zu unterwerfen und Gott anzubeten, gleichzeitig seinen eigenen Traum von einem erstrebenswerten Bestimmungsort entwirft und Pläne schmiedet, wie er den größten Segen und den besten Bestimmungsort gewinnen kann. Selbst wenn die Menschen verstehen, wie erbärmlich, abscheulich und bemitleidenswert sie sind, wie viele können ihre Bestrebungen und Hoffnungen leicht aufgeben? Und wer ist in der Lage, seine eigenen Schritte anzuhalten und aufzuhören, für sich selbst Pläne zu schmieden? Gott braucht diejenigen, die eng mit Ihm zusammenarbeiten werden, um Seine Führung zu vollenden. Er braucht jene, die ihren ganzen Verstand und Leib Seinem Führungswerk hingeben, um sich Ihm zu unterwerfen. Er braucht keine Menschen, die jeden Tag die Hände ausstrecken, um Ihn anzubetteln, noch weniger braucht Er jene, die ein wenig um Seinetwillen aufwenden und dann darauf warten, eine Rückzahlung von Ihm zu verlangen. Gott hasst jene, die einen dürftigen Beitrag leisten und sich dann auf ihren Lorbeeren ausruhen. Er hasst jene kaltblütigen Menschen, die Seinem Führungswerk gegenüber abgeneigt sind und nur darüber reden wollen, in den Himmel zu kommen und Segnungen zu erlangen. Er hegt einen sogar noch größeren Hass gegen jene, die die Gelegenheit, die Sein Werk der Errettung bietet, zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen. Denn diese Menschen hat es nie gekümmert, was Gott durch Sein Führungswerk erreichen und gewinnen will. Sie befassen sich nur damit, wie sie die Gelegenheit, die Gottes Werk bietet, nutzen können, um Segnungen zu erhalten. Sie nehmen überhaupt keine Rücksicht auf Gottes Herz, da sie völlig in ihre eigenen Zukunftsaussichten und in ihr eigenes Schicksal vertieft sind. All diejenigen, die dem Führungswerk Gottes abgeneigt sind und denen auch nur das geringste Interesse daran fehlt, wie Gott die Menschheit rettet und was Seine Absichten sind, tun Dinge, die sie gerne tun, außerhalb des Bereichs von Gottes Führungswerk. An ihre Taten wird sich Gott weder erinnern, noch werden sie von Ihm gebilligt, geschweige denn von Gott wohlwollend betrachtet(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 3: Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden). „Ein Antichrist sieht die Erlangung von Segnungen als höher als die Himmel an, größer als das Leben, wichtiger als das Streben nach der Wahrheit, Änderung der Disposition oder persönliche Rettung und wichtiger als seine Pflicht gut zu erfüllen und ein geschaffenes Wesen zu sein, das dem Standard entspricht. Antichristen denken, dass ein dem Standard entsprechendes geschaffenes Wesen zu sein, seine Pflicht gut zu erfüllen und gerettet zu werden allesamt belanglose Dinge sind, kaum einer Erwähnung oder Bemerkung wert, während Segnungen zu erlangen das Einzige in ihrem Leben ist, das nie vergessen werden darf. Egal, worauf sie treffen, ganz gleich, wie groß oder klein, sie verknüpfen es damit, Segnungen zu erlangen, sind unglaublich vorsichtig und aufmerksam, und sie lassen sich immer einen Ausweg offen(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 12: Wenn sie keinen Status haben oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen). Aus der Offenbarung durch Gottes Worte sah ich, dass Antichristen an Gott glauben, um Segnungen und Vorteile für sich selbst zu erhalten. Sie streben nicht nach der Wahrheit, um eine Änderung der Disposition zu erreichen und Gott zufriedenzustellen; stattdessen versuchen sie, ihre Bemühungen und Aufwendungen in ihren Pflichten gegen Gottes Segnungen einzutauschen. Sie benutzen Gott und versuchen, mit Ihm zu feilschen. Sie halten das Erhalten von Segnungen für wichtiger als das Streben nach der Wahrheit oder die Änderung der Disposition. Ich erkannte, dass ich genau die gleichen Verhaltensweisen wie ein Antichrist an den Tag legte. Vom ersten Moment an, seit ich an Gott glaubte, war ich immer bereit zu leiden und einen Preis zu zahlen, um mitzuwirken, egal ob die Kirche anordnete, dass ich Neulinge bewässerte oder eine Leiterin oder Mitarbeiterin war. Das lag daran, dass ich wusste, wenn ich mehr Pflichten tun und mehr gute Taten vorbereiten würde, dann könnte ich Errettung erlangen und in das Himmelreich eingehen. Aber als ich sah, dass mein geringes Kaliber mich daran hinderte, die Pflicht einer Leiterin zu tun, und dass ich die Grundsätze bei der Bewertung von Predigten nicht anwenden konnte, machte ich mir Sorgen, dass ich keine Pflicht gut tun könnte und ausgemustert würde und dass meine Hoffnung auf Errettung verloren wäre. Als ich das Gefühl hatte, dass meine Begierde nach Segnungen sich zerschlagen hatte, wurde ich negativ, fällte ein Urteil über mich und gab mich auf; in meiner Pflicht machte ich nur Dienst nach Vorschrift und war oberflächlich. Ich sah, dass ich in meinem Glauben an Gott und meiner Pflicht nur versuchte, mit Gott zu feilschen. Ich täuschte und benutzte Gott: Ich war ein verachtenswerter Mensch, für den der Profit an erster Stelle stand. Ich tat meine Pflicht mit der Absicht zu feilschen, anstatt nach einer Änderung meiner Disposition zu streben. Wenn das so weiterginge, würde ich nicht nur keine Errettung erlangen können, sondern ich würde auch von Gott ausgemustert und bestraft werden. Als mir das beim Nachdenken klar wurde, fühlte ich mich unglaublich schuldig, also kniete ich nieder und betete: „Gott, Du hast mir die Gnade zuteilwerden lassen, meine Pflicht zu tun, und doch klammere ich mich immer an meine Begierde nach Segnungen. Ich bin so selbstsüchtig und verachtenswert! Gott, ich bin bereit, Buße zu tun.“

Später gelang es mir, aus Gottes Worten Seine Absichten und Anforderungen besser zu verstehen. Der Allmächtige Gott sagt: „Gott wünscht sich für alle, dass sie perfektioniert werden, um schließlich von Ihm gewonnen zu werden, um ganz von Ihm gereinigt zu werden und zu Menschen zu werden, die Er liebt. Es spielt keine Rolle, ob Ich sage, dass ihr rückständig seid oder dass ihr ein schwaches Kaliber aufweist – das ist alles Tatsache. Dass Ich das sage, beweist jedoch nicht, dass Ich beabsichtige, euch den Rücken zu kehren, dass Ich Meine Hoffnung in euch verloren habe, geschweige denn, dass Ich euch nicht retten will. Heute bin Ich gekommen, um das Werk eurer Errettung zu vollbringen, das heißt, dass das Werk, das Ich verrichte, eine Fortsetzung des Werks der Errettung ist. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, perfektioniert zu werden: Unter der Voraussetzung, dass du bereit bist und danach strebst, wirst du am Ende in der Lage sein, dieses Ergebnis zu erreichen, und keinem von euch wird der Rücken gekehrt werden. Wenn du von schwachem Kaliber bist, werden Meine Anforderungen an dich deinem schwachen Kaliber entsprechen. Wenn du von hohem Kaliber bist, dann werden Meine Anforderungen an dich deinem hohen Kaliber entsprechen. Wenn du unwissend und des Lesens und Schreibens unkundig bist, werden Meine Anforderungen an dich diesem entsprechen. Wenn du des Lesens und Schreibens kundig bist, werden Meine Anforderungen an dich der Tatsache entsprechen, dass du gebildet bist. Wenn du alt bist, werden Meine Anforderungen an dich deinem Alter entsprechen. Wenn du fähig bist, deine Pflicht als Gastgeber auszuführen, werden Meine Anforderungen an dich entsprechend sein. Wenn du sagst, dass du keine Gastgeberpflicht ausführen kannst und du nur eine bestimmte Funktion ausführen kannst, sei es das Predigen des Evangeliums oder dich um die Kirche zu kümmern oder dich anderer allgemeiner Angelegenheiten anzunehmen, werde Ich dich entsprechend der Funktion, die du ausführst, perfektionieren. Bis zum Schluss treu und unterwürfig zu sein, bestrebt sein, die höchste Liebe zu Gott aufzuweisen – diese Dinge sind es, die du erreichen musst, nur diese drei Dinge, und es gibt keine besseren Praktiken als diese. Letztendlich wird von den Menschen verlangt, diese drei Dinge zu erreichen, und wer sie erreichen kann, wird perfektioniert werden. Doch vor allem musst du wirklich bestrebt sein, du musst aktiv nach vorne und nach oben drängen und darfst in dieser Hinsicht nicht passiv sein. Ich habe gesagt, dass jede Person die Möglichkeit hat, perfektioniert zu werden, und perfektioniert werden kann, und das gilt, doch du strebst nicht aufwärts. Wer diese drei Kriterien nicht erreicht, wird am Ende trotzdem ausgemustert werden(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Wiederherstellung des normalen Lebens der Menschen und ihre Hinführung zu einem wundervollen Bestimmungsort). Aus Gottes Worten verstand ich, dass Gott den Menschen unterschiedliche Kaliber gibt und Seine Anforderungen an sie auch unterschiedlich sind. Für diejenigen, die ein gutes Kaliber haben, gelten angemessene Anforderungen; ebenso für diejenigen mit geringem Kaliber. Unabhängig davon, ob dein Kaliber hoch oder niedrig ist, solange du deine Hingabe darbringen, die Wahrheit praktizieren und Gott zufriedenstellen kannst, wirst du eine Chance haben, Errettung zu erlangen. Aber ich verstand Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten bei der Rettung der Menschheit nicht. Ich dachte, dass ich mit meinem geringen Kaliber nicht gerettet werden könnte, und dass nur diejenigen Hoffnung hätten, die ein gutes Kaliber haben und eine schnelle Auffassungsgabe besitzen. Wie verdreht meine Ansicht doch war! Ob ein Mensch Errettung erlangen kann, beruht darauf, ob er nach der Wahrheit strebt, ob sich seine Disposition ändert und ob er Hingabe und Unterwerfung in seiner Pflicht zeigt. Mir fiel eine Bezirksleiterin ein, die ich kannte. Sie hatte einen gewissen Verstand und ein gutes Kaliber. Die Brüder und Schwestern hatten alle eine hohe Meinung von ihr. Aber wenn sie ihre Pflicht tat, konnte sie nicht harmonisch mit anderen zusammenarbeiten. Sie handelte diktatorisch und störte und unterbrach die Arbeit der Kirche. Als die Brüder und Schwestern mit ihr Gemeinschaft hielten, nahm sie das nicht an und weigerte sich hartnäckig, Buße zu tun. Am Ende wurde sie ausgeschlossen. Eine andere Schwester dagegen hatte zwar ein etwas geringeres Kaliber, aber sie war sehr aufrichtig. Wenn sie in ihrer Pflicht auf Schwierigkeiten stieß, betete sie immer zu Gott und konzentrierte sich darauf, nach der Wahrheit zu suchen, um ihre eigene Verdorbenheit zu beseitigen, und sie konnte einige Ergebnisse in ihrer Pflicht erzielen. Aus diesen Tatsachen verstand ich, dass jemand, selbst wenn er ein gutes Kaliber hat und eine schnelle Auffassungsgabe besitzt, keine Errettung erlangen kann, wenn er nicht nach der Wahrheit strebt und sich seine Disposition nicht ändert. Obwohl mein Kaliber gering ist, sollte ich dennoch alle Wahrheitsgrundsätze praktizieren, die ich begreifen kann, und keine Mühe scheuen, meine Pflicht zu tun. Selbst wenn ich ihr eines Tages wirklich nicht mehr gewachsen bin und entlassen werde, werde ich nichts zu bereuen haben. Mir wurde auch klar, dass Gottes Absicht dahinter steckt, dass Er mir kein gutes Kaliber und keine Begabung gegeben hat. Ich habe eine arrogante Disposition. Ich bin eindeutig nichts Besonderes, aber als ich bei meinen Pflichten mit Brüdern und Schwestern zusammenarbeitete, war ich trotzdem arrogant und selbstgerecht und konnte nicht harmonisch mit ihnen zusammenarbeiten. Jetzt erleide ich wegen meines geringen Kalibers in meiner Pflicht ständig Rückschläge, also kann ich nicht mehr arrogant sein. Ich bin in der Lage, meine Pflicht einfach demütig zu tun. Wenn es etwas gibt, das ich nicht weiß oder nicht verstehe, kann ich suchen und die Vorschläge meiner Brüder und Schwestern annehmen. Dies verhindert auch, dass ich mit meiner verdorbenen Disposition Störungen und Unterbrechungen verursache. Mein geringes Kaliber beschützt mich!

Danach betete ich zu Gott und verbrachte mehr Zeit damit, über die Grundsätze und Gottes Worte nachzudenken. Nach einer Weile machte ich einige Fortschritte in meiner Pflicht und erzielte einige Ergebnisse. Eines Tages hielt ich mit einer Schwester Gemeinschaft über meine Erfahrungen, und sie sagte: „Du hast in letzter Zeit im Vergleich zu früher wirklich Fortschritte gemacht. Wenn man ein geringes Kaliber hat, spielt das keine Rolle. Solange wir bereit sind, die Wahrheit zu praktizieren, und das Wirken des Heiligen Geistes erlangen können, wird Gott die Schwäche eines geringen Kalibers ausgleichen.“ Ich stimmte dem voll und ganz zu, und ich wusste Gottes Worte zu schätzen: „Vielleicht ist eure Fähigkeit, Gottes Wort zu verstehen, dürftig, aber wenn ihr das Wort Gottes ausübt, kann Er diesen Mangel beheben(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Sobald man die Wahrheit versteht, sollte man sie in die Praxis umsetzen). Ich verstand, dass Gott nicht auf das Kaliber eines Menschen schaut, sondern darauf, ob er die Wahrheit praktizieren kann, nachdem er sie verstanden hat. Wenn ein Mensch die Wahrheit praktiziert, wird Gott ihn entsprechend seinem angeborenen Kaliber erleuchten und führen, sodass er einen Weg in seiner Pflicht finden kann. Dank sei Gott!

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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