Sich der Bequemlichkeit hinzugeben führt unweigerlich zur Selbstzerstörung
Von Grayson, USAIm August 2021 beauftragten mich die Leiter damit, die Videoarbeit zu beaufsichtigen. Normalerweise musste ich, außer...
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Im Juli 2024 war ich in der Kirche die Verantwortliche für die Textarbeit. Weil ein Leiter verhaftet worden war, sahen auch meine Arbeitspartnerin und ich uns Risiken in unserer Umgebung ausgesetzt, weshalb wir zu Hause bleiben und die Arbeit von dort aus per Brief nachverfolgen mussten. Am Anfang konnte ich die Arbeit noch aktiv nachverfolgen und Briefe schreiben, um die Probleme im Team zu besprechen. Ich konnte auch in Gottes Worten Lösungen für die falschen Zustände der Teammitglieder finden, und wenn Arbeiten anfielen, beeilte ich mich, sie umzusetzen. Obwohl ich ziemlich beschäftigt war, fühlte sich mein Herz nicht übermäßig müde. Als mein Arbeitspensum zunahm und mehrere Gruppen Probleme hatten, die gelöst werden mussten, dachte ich bei mir: „Wenn jede Aufgabe Nachhaken und eine detaillierte Kommunikation beinhaltet, wie viel Überlegung und Energie wird das erfordern? Außerdem wäre es zu viel, alle Details von so viel Arbeit nachzuverfolgen!“ Ich dachte daran, dass die Brüder und Schwestern einer Gruppe schon seit vielen Jahren textbasierte Pflichten ausführten, einige Grundsätze beherrschten und bei ihren Pflichten auch schon einige Ergebnisse erzielt hatten. Ich fand, dass ich mir um diese Gruppe nicht so viele Sorgen machen musste, und daher schenkte ich ihrer Arbeit danach nicht mehr viel Aufmerksamkeit. Manchmal überlegte ich tatsächlich, genauer zu prüfen, ob sie bei ihren Pflichten irgendwelche Schwierigkeiten hatten, aber dann dachte ich: „Es kostet viel Mühe und Nachdenken, diese Einzelheiten zu verstehen. Ach, egal. Diese Leute haben gute Fachkenntnisse und etwas Arbeitserfahrung, daher sollen sie es ruhig selbst machen.“ Danach prüfte oder verfolgte ich die Arbeit dieser Gruppe nicht mehr im Detail. Nach einiger Zeit sah ich, dass diese Gruppe seit mehreren Tagen keine Predigten eingereicht hatte, also schrieb ich ihnen schnell, um herauszufinden, was los war. Die Gruppenleiterin berichtete, dass die Qualität der Predigten, die sie in letzter Zeit erhalten hatten, schlecht war und nicht viele eingereicht werden konnten. Angesichts der schlechten Arbeitsergebnisse war ihr Zustand etwas von Niedergeschlagenheit geprägt. Ich hielt kurz mit der Gruppenleiterin Gemeinschaft, bat sie, eine Bürde anzunehmen und alle dahin zu leiten, die Abweichungen zusammenzufassen. Danach wollte ich die Arbeit dieser Gruppe ursprünglich genauer prüfen, dachte dann aber: „Ich habe noch einiges an Arbeit zu erledigen. Es wird viel Nachdenken und Mühe kosten, diese Probleme zu verstehen und zu lösen. Die Gruppenleiterin kennt einige Grundsätze, und die Leiter haben die Probleme in den von uns eingereichten Predigten auch zusammengefasst. Der Weg, den sie besprachen, war sehr klar, also kann ich sie selbst lernen und sich einbringen lassen.“ So leitete ich nur Briefe von den Leitern an die Gruppe weiter und fasste mit ihnen keine Probleme und Abweichungen zusammen. Ich fragte nicht nach den Einzelheiten der Arbeit, zum Beispiel, wie sie lernten oder ob sie das Gelernte anwenden konnten.
Nicht lange danach kam ein Brief von den Leitern, in dem stand, dass die Arbeit des Predigtteams nur langsam vorankam und die Predigten, die sie einreichten, von schlechter Qualität waren. Sie baten mich, dringend den Grund herauszufinden. Als ich diesen Brief las, spürte ich Selbstvorwürfe im Herzen und dann erst fing ich an, über mich nachzudenken. Ich las Gottes Worte: „Das Hauptmerkmal der Arbeit falscher Leiter ist, dass sie, nachdem sie über die Lehren geschwafelt, ihre Parolen gerufen und ihre Befehle erteilt haben, einfach ihre Hände in Unschuld waschen. Sie stellen keine Fragen zur weiteren Entwicklung der Arbeit; sie fragen nicht, ob irgendwelche Probleme, Abweichungen oder Schwierigkeiten aufgetreten sind. Sie betrachten ihre Arbeit als abgeschlossen, sobald sie die Arbeit zugewiesen haben. … Die Arbeit nicht weiterzuverfolgen, nichts mehr zu tun, sobald sie zugeteilt worden ist, deine Hände in Unschuld zu waschen – das ist die Art, wie falsche Leiter Dinge erledigen. Bei der Arbeit nicht nachzuverfolgen oder in Bezug auf diese keine Führung zu bieten, sich nicht nach Problemen zu erkundigen oder aufkommende Probleme zu lösen und den Fortschritt oder die Effizienz der Arbeit nicht zu erfassen – auch das sind Erscheinungsformen falscher Leiter“ (Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (4)). „Falsche Leiter sind unfähig, wirkliche Arbeit zu leisten – was auch immer sie tun, fängt stark an, verläuft aber im Sande. Die Rolle, die sie spielen, ist die eines Zeremonienmeisters: Sie rufen Parolen, predigen Glaubenslehren, und sobald sie die Arbeit anderen zugewiesen und festgelegt haben, wer dafür verantwortlich ist, ist die Sache für sie erledigt. Sie ähneln den dröhnenden Lautsprechern in ländlichen Gegenden Chinas – das ist das Ausmaß der Rolle, die sie spielen. Sie leisten nur ein wenig Vorarbeit; beim Rest der Arbeit sind sie nirgends zu sehen. Auf konkrete Fragen, wie zum Beispiel, wie die einzelnen Arbeitsaufgaben laufen, ob sie den Grundsätzen entsprechen und ob sie wirksam sind, wissen sie keine Antwort. Sie gehen niemals an die Basis und besuchen den Arbeitsplatz, um sich gut über den Fortschritt und die Einzelheiten jeder Arbeitsaufgabe zu informieren und diesen zu begreifen. Somit mögen falsche Leiter während ihrer Amtszeit nicht darauf aus sein, Unterbrechungen und Störungen zu verursachen oder irgendetwas Böses zu tun, aber tatsächlich lähmen sie die Arbeit, verzögern den Fortschritt jeder einzelnen Arbeitsaufgabe der Kirche und machen es für Gottes auserwähltes Volk unmöglich, seine Pflicht gut auszuführen und Lebenseintritt zu erlangen. Wie könnten sie bei einer solchen Arbeitsweise Gottes auserwähltes Volk auf den richtigen Weg des Glaubens an Gott führen? Das zeigt, dass falsche Leiter keine wirkliche Arbeit leisten. Sie versäumen es, die Arbeit, für die sie verantwortlich sein sollten, nachzuverfolgen oder sie zu führen und zu beaufsichtigen, um den normalen Fortschritt der Kirchenarbeit sicherzustellen; sie werden den vorgesehenen Funktionen von Leitern und Mitarbeitern nicht gerecht und sie kommen ihrer Treue oder ihrer Verantwortung nicht nach. Das bestätigt, dass falsche Leiter bei der Ausführung ihrer Pflichten nicht treu sind, sondern nur oberflächlich handeln; sie täuschen sowohl Gottes auserwähltes Volk als auch Gott Selbst und sie beeinträchtigen und behindern die Ausführung Seines Willens. Diese Tatsache ist für alle offensichtlich“ (Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (4)). Als ich diese Worte Gottes las, die falsche Leiter entlarvten, spürte ich das Gericht sehr stark. Falsche Leiter frönen fleischlicher Bequemlichkeit und sind bei ihren Pflichten oberflächlich. Wenn sie Arbeit umsetzen, sind sie damit zufrieden, nur Befehle weiterzugeben und Anweisungen zu erteilen; sie beaufsichtigen oder verfolgen die Einzelheiten der Arbeit nicht wirklich, und sie verstehen oder erfassen die Probleme bei der Arbeit nicht. Selbst wenn sie tatsächlich Probleme entdecken, lösen sie sie nicht umgehend, was den Arbeitsfortschritt erheblich verzögert. War mein Verhalten nicht genau dasselbe? Ich hatte ständig Angst davor, mich anzustrengen und zu erschöpfen, und ich hatte bei meiner Pflicht überhaupt kein Verantwortungsbewusstsein. Als ich sah, dass die Predigtarbeit in einer Gruppe keine Ergebnisse brachte, erkundigte ich mich nur der Form halber nach der Arbeit und bat die Teamleiterin, die Gruppenmitglieder zum Zusammenfassen von Abweichungen und Problemen anzuleiten. Selbst als ich später entdeckte, dass die Gruppenmitglieder immer noch Schwierigkeiten hatten, wollte ich nicht mehr Mühe aufwenden oder einen höheren Preis zahlen, um das zu beheben. Ich leitete ihnen nur Briefe von den Leitern weiter und bat sie, selbstständig zu lernen und sich einzubringen, ohne die Probleme bei der Arbeit tatsächlich zu lösen. Mir wurde klar, dass ich genau wie eine falsche Leiterin war: Ich war bei meiner Pflicht unverantwortlich und handelte nur der Form halber, ohne echte Arbeit zu leisten. Da ich die tatsächlichen Schwierigkeiten bei meiner Pflicht nicht löste, fand niemand einen Weg vorwärts in seinen Pflichten und die Arbeit kam zum Stillstand. All das waren die Folgen davon, dass ich keine wirkliche Arbeit leistete. Gottes Absicht dahinter, mir die Pflicht einer Verantwortlichen zu geben, war es, die Einzelheiten der Arbeit des Teams weiterzuverfolgen, zu beaufsichtigen und mich darin einzubringen. Ich sollte die Zustände der Teammitglieder genau prüfen und erfassen, die Abweichungen und Probleme bei ihren Pflichten entdecken und dann in der Lage sein, umgehend im gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit eine Lösung für diese Dinge zu finden, damit die Arbeit normal voranschreiten konnte. Aber ich kam meiner Verantwortung nicht nach. Bei meiner Pflicht war ich damit zufrieden, bloß Anweisungen weiterzugeben, und dachte, solange die Arbeit umgesetzt wurde, sei alles in Ordnung. Ich dachte auch, weil die Mitglieder dieser Gruppe alle schon seit vielen Jahren Textarbeiten als Pflicht taten und einige Grundsätze beherrschten, müsste ich keine weiteren Gedanken oder Mühen aufwenden. Ich schob ihnen wie selbstverständlich die ganze Arbeit zu und wurde zu einer Vorgesetzten, die die Hände in den Schoß legt. Wenn ich darüber nachdenke: Obwohl sie etwas Erfahrung bei ihren Pflichten hatten, hat jeder Abweichungen und Mängel und lebt manchmal in verdorbenen Dispositionen. Daher hätte ich ständig ihre Haltung zu ihren Pflichten genau prüfen, die Probleme und Schwierigkeiten bei der Arbeit erfassen und diese Dinge umgehend beheben sollen. Das waren meine Verantwortlichkeiten. Doch ich dachte immer nur daran, wie ich das Leid meines Fleisches verringern könnte. Ich habe Gottes Absicht überhaupt nicht berücksichtigt! Obwohl ich weniger gedanklichen Aufwand hatte und mein Fleisch nicht so müde war, habe ich den Arbeitsfortschritt verzögert, indem ich auf mein Fleisch Rücksicht nahm und meine Pflicht nur oberflächlich tat. So beging ich vor Gott eine Verfehlung. Bei diesem Gedanken empfand ich tiefe Reue und fühlte mich Gott gegenüber schuldig.
Danach dachte ich über mich selbst nach. Warum war ich bei meiner Pflicht nicht bereit, mich mehr anzustrengen, und warum war ich ständig oberflächlich und unverantwortlich? Ich las die Worte Gottes: „Es gibt noch eine weitere Art falscher Leiter, über die wir während unseres gemeinschaftlichen Austausches zum Thema ‚Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern‘ häufig geredet haben. Falsche Leiter dieser Art weisen ein gewisses Kaliber auf, sie sind nicht unintelligent, haben bei ihrer Arbeit Mittel und Methoden sowie Pläne, um Probleme zu lösen, und wenn man ihnen eine Arbeitsaufgabe gibt, können sie sie nahezu entsprechend den erwarteten Standards umsetzen. Sie sind in der Lage, jedes bei der Arbeit auftretende Problem zu entdecken, und können auch einige davon lösen; wenn sie von den Problemen hören, die von einigen Menschen gemeldet werden, oder das Verhalten, die Manifestierungen, die Sprechweisen und Handlungen einiger Menschen beobachten, ruft das in ihrem Herzen eine Reaktion hervor, und sie haben ihre eigene Meinung und Einstellung. Falls diese Menschen nach der Wahrheit streben und einen Sinn für eine Bürde haben, können all diese Probleme selbstverständlich gelöst werden. Allerdings bleiben Probleme bei Arbeiten, die in den Verantwortungsbereich dieser Art von Mensch fallen, über den wir heute Gemeinschaft halten, unerwarteterweise ungelöst. Woran liegt das? Es liegt daran, dass diese Menschen keine tatsächliche Arbeit verrichten. Sie lieben es bequem und hassen harte Arbeit, sie unternehmen nur oberflächlich Anstrengungen, sind gern untätig und genießen die Vorteile von Status, sie kommandieren andere gern herum, bewegen ein bisschen ihren Mund und machen ein paar Vorschläge und dann betrachten sie ihre Arbeit als getan. Sie nehmen sich nichts von der tatsächlichen Arbeit der Kirche oder der kritischen Arbeit, mit der Gott sie betraut, zu Herzen – sie haben diesen Sinn für eine Bürde nicht, und selbst wenn Gottes Haus diese Dinge wiederholt betont, nehmen sie sie sich trotzdem nicht zu Herzen. Beispielsweise wollen sie sich in die Filmproduktionsarbeit oder Textarbeiten von Gottes Haus nicht einmischen oder sich nicht danach erkundigen, noch wollen sie sich genauer ansehen, wie es bei derartigen Arbeiten vorangeht und welche Resultate damit erzielt werden. Sie ziehen nur ein paar indirekte Erkundigungen ein, und sobald sie wissen, dass die Menschen mit dieser Arbeit beschäftigt sind und dieser Arbeit nachgehen, befassen sie sich nicht mehr damit. Selbst wenn sie ganz genau wissen, dass es bei der Arbeit Probleme gibt, wollen sie trotzdem nicht darüber Gemeinschaft halten und diese Probleme lösen, noch erkundigen sie sich oder sehen sich näher an, wie die Menschen ihre Pflichten ausführen. Warum erkundigen sie sich nicht danach oder sehen sich das nicht genauer an? Sie denken, dass es, falls sie sich das näher ansehen, eine Menge Probleme geben wird, die darauf warten, von ihnen gelöst zu werden, und dass das zu lästig sein wird. Das Leben wird viel zu aufreibend sein, falls sie immer Probleme lösen müssen! Wenn sie sich zu viele Sorgen machen, wird ihnen das Essen nicht mehr schmecken, und sie werden nicht gut schlafen können, sie werden fleischliche Müdigkeit erleiden, und dann wird das Leben miserabel werden. Deshalb gehen sie einem Problem, wenn sie es sehen, aus dem Weg und ignorieren es nach Möglichkeit. Was ist das Problem mit Menschen dieser Art? (Sie sind zu faul.) Sagt Mir, wer hat ein ernstes Problem: faule Menschen oder Menschen von schlechtem Kaliber? (Faule Menschen.) Warum haben faule Menschen ein ernstes Problem? (Menschen von schlechtem Kaliber können keine Leiter oder Mitarbeiter werden, aber sie können dennoch recht produktiv sein, wenn sie eine Pflicht tun, die im Rahmen ihrer Fähigkeiten liegt. Faule Menschen können jedoch gar nichts tun; selbst wenn sie über Kaliber verfügen, hat das keine Wirkung.) Faule Menschen können gar nichts tun. Um es in zwei Worten zusammenzufassen: Sie sind nutzlose Menschen. Sie haben eine Behinderung zweiter Klasse. Es spielt keine Rolle, wie gut das Kaliber fauler Menschen ist, es ist nichts weiter als Augenwischerei; auch wenn sie über ein gutes Kaliber verfügen, nützt das nichts. Sie sind zu faul – sie wissen, was sie tun sollten, aber sie tun es nicht, und obwohl sie wissen, dass etwas ein Problem darstellt, suchen sie nicht nach der Wahrheit, um es zu lösen, und obwohl sie wissen, welche Mühsal sie erleiden sollten, um bei ihrer Arbeit effektiv zu sein, sind sie nicht bereit, diese lohnende Mühsal zu ertragen – so können sie weder irgendwelche Wahrheiten gewinnen noch wirkliche Arbeit leisten. Sie wollen die Mühsal nicht ertragen, die Menschen ertragen sollten. Sie wissen nur, wie man sich der Bequemlichkeit hingibt und Zeiten der Freude und Muße und ein freies und entspanntes Leben genießt. Sind sie nicht nutzlos? Menschen, die keine Mühsal ertragen können, verdienen es nicht, zu leben. Diejenigen, die immer das Leben eines Parasiten führen möchten, sind Menschen ohne Gewissen oder Vernunft. Sie sind Bestien, und solche Menschen sind nicht einmal dazu geeignet, zu schuften. Weil sie keine Mühsal ertragen können, sind sie nicht in der Lage, es gut zu tun, selbst wenn sie schuften. Und wenn sie die Wahrheit erlangen möchten, besteht noch weniger Hoffnung darauf. Wer nicht leiden kann und die Wahrheit nicht liebt, ist ein nutzloser Mensch; er ist nicht einmal qualifiziert, zu schuften. Er ist eine Bestie, ohne jeden Funken Menschlichkeit. Solche Menschen müssen ausgemustert werden; nur das entspricht Gottes Absicht“ (Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8)). „Satans Philosophie und Logik sind zum Leben der Menschen geworden. Was es auch sein mag, wonach die Menschen streben, sie tun es tatsächlich für sich selbst – und deshalb leben sie alle für sich selbst. ‚Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel‘ – das ist die Lebensphilosophie des Menschen, und es repräsentiert auch die menschliche Natur. Diese Worte sind zur Natur der verdorbenen Menschheit geworden und sie beschreiben zutreffend die satanische Natur der verdorbenen Menschheit. Diese satanische Natur ist gänzlich zur Grundlage der Existenz der verdorbenen Menschheit geworden. Seit mehreren tausend Jahren und bis heute lebt die verdorbene Menschheit nach diesem Gift Satans“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man den Weg des Petrus beschreitet). Gott sagt: „Es spielt keine Rolle, wie gut das Kaliber fauler Menschen ist, es ist nichts weiter als Augenwischerei“ und „sie sind nicht einmal qualifiziert, zu schuften. Sie sind Bestien, ohne jeden Funken Menschlichkeit“ und „müssen ausgemustert werden.“ Mir wurde bewusst, wie sehr Gott falsche Leiter wirklich hasst. Egal, wie gut das Kaliber eines falschen Leiters ist, weil er zu faul ist, bei seiner Pflicht unverantwortlich ist und die Einzelheiten der Arbeit weder beaufsichtigt noch weiterverfolgt, ist er nicht einmal qualifiziert, zu schuften. Er wird Gottes Hass und Abscheu auf sich ziehen. Als ich diese Worte las, hatte ich das Gefühl, als würde Gott mich persönlich richten, und jede Zeile durchbohrte mein Herz. Als ich darüber nachdachte, wurde mir klar: Der Grund, warum ich nicht bereit war, mehr gedankliche Energie aufzuwenden, war, dass ich zu faul war und der Bequemlichkeit zu sehr frönte. Bevor ich zu Gott gefunden hatte, hörte ich die Leute oft sagen: „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“, „Wein trinken und Musik genießen – wie viel Zeit bietet das Leben wirklich?“ und „Nutze den Tag und kümmere dich nicht um Recht oder Unrecht.“ Diese absurden, von Satan eingeflößten Ideen hatten mich geprägt und vergiftet, weshalb ich gerne in fleischlicher Bequemlichkeit lebte und nach einem freien und behaglichen Leben strebte. Ich hatte das Gefühl, dass ein Mensch nur mit gutem fleischlichem Genuss ein freies und unbeschwertes Leben haben könnte. Ich lebte nach diesen satanischen Überlebensansichten, und wann immer meine Pflicht anstrengend und ermüdend wurde, fing ich an, auf mein Fleisch Rücksicht zu nehmen und Pläne zu seinen Gunsten zu schmieden; ich erledigte nicht einmal Dinge, die im Rahmen meiner Fähigkeiten lagen. Ich war mir sehr wohl bewusst, dass die Arbeit nur langsam vorankam und die Mitglieder dieser Gruppe bei ihren Pflichten auf Schwierigkeiten gestoßen waren, aber ich wollte keinen Preis zahlen, um diese Probleme zu lösen. Ich dachte nur daran, wie ich weniger arbeiten und weniger leiden könnte. Meine Natur war wirklich egoistisch und verachtenswert, und ich hatte überhaupt keine Menschlichkeit! Gott wurde Fleisch und kam auf die Erde, um zu wirken und die Menschen zu retten. Er verbreitet niemals Parolen, sondern drückt stattdessen praktisch die Wahrheit aus, um die Menschen entsprechend dem zu versorgen, was ihnen fehlt. Welche Schwierigkeiten und Probleme wir Menschen auch haben, Christus hält unermüdlich und geduldig mit uns Gemeinschaft darüber und findet praktische Lösungen für die verschiedenen Probleme und Schwierigkeiten bei unseren Pflichten. Ich erkannte, dass Christus in seinen Handlungen sehr gewissenhaft und verantwortungsvoll ist. Dann blickte ich wieder auf mich selbst. Bei meinen Pflichten war ich oberflächlich, wann immer es möglich war, und versuchte, so wenig wie möglich zu leiden. Ich war so faul und dekadent und lebte ohne jegliche Integrität oder Würde. Wenn ich keine Buße tat, würde ich letztendlich von Gott verschmäht und ausgemustert werden, würde meine Chance auf Errettung ruinieren, und die Zeit, in der Gottes Werk endet, wäre auch die Zeit, in der ich bestraft würde. Bei diesem Gedanken fühlte ich mich äußerst betrübt und schuldig. Ich betete zu Gott: „Gott, ich nehme bei meiner Pflicht ständig Rücksicht auf mein Fleisch und will mich nicht stärker anstrengen. Ich gebe nur Parolen von mir und leiste keine wirkliche Arbeit. Ich habe meiner Pflicht geschadet und Deine Abscheu auf mich gezogen. Gott, ich bin bereit, Buße zu tun. In Zukunft bin ich bereit, mich gegen mein Fleisch aufzulehnen, die tatsächlichen Probleme im Team auf eine sachliche und pragmatische Weise zu lösen und meine Pflicht gut zu tun, um Dich zufriedenzustellen.“
Später las ich weitere Worte Gottes und fand einen Weg der Praxis. Gott sagt: „Gott hat dir ausreichend Kaliber und viele günstige Bedingungen gegeben, damit du einige Dinge klar sehen und kompetent genug für diese Arbeit sein kannst. Doch du hast nicht die richtige Haltung, du hast keine Treue oder Aufrichtigkeit, und du bist nicht bereit, dein Bestes zu versuchen, um sie gut zu erledigen. Das ist für Gott sehr enttäuschend. Wenn du immer faul bist, wenn du mit vielen Dingen konfrontiert wirst, dich ständig genervt fühlst, sie nicht erledigen willst und insgeheim murrst: ‚Warum muss ich das tun, warum nicht jemand anderes?‘, dann ist das ein törichter Gedanke. Wenn dir eine Pflicht zufällt, ist das kein Unglück, es ist eine Ehre, und du solltest sie freudig annehmen. Diese Arbeit wird dich weder ermüden noch umbringen. Im Gegenteil: Wenn du diese Arbeit richtig ausführst und sie mit größter Anstrengung gut ausführst, wirst du in deinem Herzen Frieden und Ruhe finden und du wirst Gott nicht enttäuscht haben. Wenn du vor Gott trittst, kannst du dann mit Zuversicht und erhobenem Haupt dastehen“ (Das Wort, Bd. 7, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (11)). „Wir werden nicht über die Erfüllung einer wichtigen Mission, einer wichtigen Pflicht oder einer großen Verantwortung sprechen, aber du solltest zumindest irgendetwas erreichen. In der Kirche beispielsweise konzentrieren manche Menschen ihre ganze Kraft auf die Pflicht des Predigens des Evangeliums, widmen dieser die Energie ihres ganzen Lebens, zahlen einen hohen Preis und gewinnen viele Menschen. Deshalb glauben sie, dass sie ihr Leben nicht umsonst gelebt haben, dass ihr Leben Wert hat und ihnen ein Trost ist. Wenn sie mit Krankheit oder Tod konfrontiert werden, wenn sie ihr ganzes Leben Revue passieren lassen und sich an alles erinnern, was sie je getan haben, über den Weg, den sie gegangen sind, finden sie Trost in ihren Herzen. Sie machen sich keine Vorwürfe und bereuen nichts. Manche Menschen scheuen keine Mühen, wenn sie in der Kirche die Position eines Leiters einnehmen oder für einen bestimmten Aspekt der Arbeit verantwortlich sind. Sie entfalten ihr volles Potenzial und setzen ihre ganze Kraft ein und wenden ihr ganzes Herzblut auf und zahlen den Preis für die Arbeit, die sie tun. Durch ihre Bewässerung, Führung, Hilfe und Unterstützung helfen sie vielen Menschen, die in ihrer eigenen Negativität und ihren eigenen Schwächen verstrickt sind, Stärke zu finden und standhaft zu bleiben und sich nicht zurückzuziehen, sondern in die Gegenwart Gottes zurückzukehren und schließlich sogar Zeugnis für Ihn abzulegen. Während ihrer Zeit als Leiter erfüllen sie außerdem viele bedeutende Aufgaben, mustern mehr als nur ein paar böse Menschen aus, schützen viele Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk und schaffen es, eine Reihe von erheblichen Verlusten wiedergutzumachen. All diese Erfolge finden während ihrer Zeit als Leiter statt. Wenn sie auf den Weg zurückblicken, den sie gegangen sind, an die Arbeit denken, die sie geleistet haben, und an den Preis, den sie im Laufe der Jahre gezahlt haben, sind sie frei von Reue und Selbstvorwürfen. Sie empfinden keine Reue für das, was sie getan haben, und glauben, dass sie ein wertvolles Leben gelebt und Ausgeglichenheit und Zufriedenheit in ihren Herzen haben. Wie wunderbar das ist! Ist das nicht die Frucht, die sie geerntet haben? (Ja.) Dieses Gefühl von Ausgeglichenheit und Zufriedenheit, diese Abwesenheit von Reue, sind das Ergebnis und die Ernte für das Streben nach positiven Dingen und der Wahrheit. Lasst uns keine hohen Maßstäbe an Menschen anlegen. Stellen wir uns eine Situation vor, in der jemand vor einer Aufgabe steht, die er in seinem Leben tun sollte oder die er zu tun bereit ist. Nachdem er seinen Platz gefunden hat, bleibt er standhaft in seiner Position, hält seine Position, wendet sein ganzes Herzblut und seine ganze Energie auf und vollendet und beendet das, woran er arbeiten und was er vollenden sollte. Wenn er schließlich vor Gott steht, um Rechenschaft abzulegen, ist er relativ zufrieden, ohne Selbstvorwürfe oder Reue in seinem Herzen. Er fühlt sich getröstet und hat das Gefühl, etwas gewonnen zu haben, dass er ein wertvolles Leben gelebt hat“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (6)). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich Gottes Absicht. Gott hat mir Begabungen und Kaliber verliehen und mir die Möglichkeit gegeben, eine Verantwortliche zu sein, in der Hoffnung, dass ich bei meiner Pflicht einen Preis zahlen, ernsthaft und verantwortungsbewusst handeln und meine Pflicht von ganzem Herzen gut ausführen würde. Nur so könnte mein Leben einen Sinn haben. Wenn ich bei meiner Pflicht ständig faul bin und mich der Bequemlichkeit hingebe, dann wird zwar mein Fleisch nicht allzu sehr leiden, aber ich werde der Arbeit schaden. Das ist etwas, das Gottes Abscheu auf sich zieht. Jetzt hat Gottes Werk seinen letzten, entscheidenden Moment erreicht. Wenn ich weiterhin Rücksicht auf das Fleisch nehme und meine Zeit und Energie nicht für meine Pflicht aufwende, dann werde ich, wenn Gottes Werk beendet ist, mit ewigem Bedauern zurückbleiben. Ich musste meine Einstellung zu meiner Pflicht von Grund auf ändern, ernsthaft und verantwortungsbewusst sein und meine Pflicht von ganzem Herzen und mit aller Kraft erfüllen; wenn ich Probleme entdecke, sollte ich mich auf Gott verlassen und die Wahrheit suchen, um sie zu lösen, und ich sollte auf bodenständige Weise echte Arbeit leisten. Danach forschte ich wirklich nach und fand die Ursache für die schlechte Qualität der Predigten. Es lag hauptsächlich daran, dass die Brüder und Schwestern die Grundsätze für die Auswahl von Predigten nicht richtig erfassten und das Gelernte nicht anwenden konnten. Ich sichtete einige Predigten, studierte die Grundsätze mit ihnen als Antwort auf diese Probleme, hielt Gemeinschaft und korrigierte Probleme und Abweichungen umgehend, sobald wir sie entdeckten. Später erzielten sie einige Ergebnisse bei ihren Pflichten. Obwohl es mehr Zeit und Energie kostete und mein Fleisch etwas mehr litt, fühlte sich mein Herz friedlich und wohl. Gleichzeitig verstand ich die Grundsätze auch besser, indem ich sie mit den Teammitgliedern studierte. Das alles waren Ergebnisse, die durch die tatsächliche Beteiligung an der Arbeit erzielt wurden.
Danach verfolgte ich die Arbeit der anderen Teams nach, während ich gleichzeitig die Arbeit des Predigtteams im Auge behielt. Ich besprach die von den Leitern umgesetzten Grundsätze mit meinen Brüdern und Schwestern im Detail, einen nach dem anderen, und wir diskutierten und lösten rechtzeitig alle Abweichungen, die wir bei der Arbeit fanden. Einmal wiesen die Leiter darauf hin, dass das Predigtteam zwar viele Predigten einreichte, deren Qualität aber schlecht war, und sie baten mich, umgehend mit ihnen Gemeinschaft zu halten, um die Situation zu ändern. Ich dachte bei mir: „Ich habe im Moment noch andere Arbeit umzusetzen. Dem Predigtteam zu schreiben, um das zu besprechen, würde mehr Zeit und Energie kosten, und mein Fleisch würde mehr leiden. Warum kommuniziere ich nicht einfach kurz mit ihnen, baue den Brief der Leiter ein und bitte sie, in Zukunft mehr auf die Qualität der Predigten zu achten?“ Danach las ich aber die Worte Gottes: „Immer wenn du oberflächlich sein willst, immer wenn du dich aalglatt aufführen und faul sein willst, und immer wenn du abgelenkt wirst oder Spaß haben willst, solltest du gründlich darüber nachdenken: ‚Wenn ich mich so verhalte, bin ich dann vertrauenswürdig? Führe ich meine Pflicht mit ganzem Herzen aus? Mangelt es mir dann nicht an Hingabe? Versäume ich nicht, dem Auftrag, den Gott mir anvertraut hat, gerecht zu werden?‘ Auf diese Weise solltest du über dich selbst nachdenken. Wenn du weißt, dass du deine Pflicht immer oberflächlich erledigst, nicht hingebungsvoll bist und Gott verletzt hast, was solltest du dann tun? Du solltest sagen: ‚Ich habe zu der Zeit gespürt, dass etwas falsch war, habe es aber nicht als Problem angesehen; ich habe es einfach leichtsinnig unter den Teppich gekehrt. Ich habe erst jetzt realisiert, dass ich wirklich oberflächlich gewesen bin und meine Verantwortung nicht erfüllt habe. Ich besitze wirklich kein Gewissen und keine Vernunft!‘ Du hast das Problem entdeckt und ein wenig über dich selbst erfahren – jetzt musst du also umkehren! Deine Einstellung zur Ausführung deiner Pflicht war falsch. Du hast sie wie eine Nebenbeschäftigung behandelt und dich nur oberflächlich bemüht, und du bist nicht mit dem Herzen dabei gewesen. Falls du wieder so oberflächlich bist, musst du zu Gott beten und Ihn dich disziplinieren und züchtigen lassen. Nur wenn du eine solche Entschlossenheit bei der Ausführung deiner Pflicht besitzt, kannst du wahrhaft Buße tun. Du wirst nur umgekehrt sein, wenn dein Gewissen rein ist und sich die Einstellung zur Ausführung deiner Pflicht gewandelt hat“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wenn man Gottes Worte regelmäßig liest und über die Wahrheit nachsinnt, gibt es einen Weg, dem man folgen kann). Als ich über Gottes Worte nachdachte, dachte ich daran, wie ich in der Vergangenheit bei meiner Pflicht zu faul gewesen war und nicht bereit gewesen war, zu leiden oder viel gedanklichen Aufwand zu betreiben, was die Arbeit verzögert hatte. Ich musste meine Einstellung zu meiner Pflicht ändern und durfte mich nicht ständig der Bequemlichkeit hingeben wie in der Vergangenheit. Ich musste mich gegen das Fleisch auflehnen und die Verantwortung erfüllen, die ich erfüllen sollte. Danach schrieb ich einen Brief, um über ihre Abweichungen Gemeinschaft zu halten und einen Weg nach vorne im Detail aufzuzeigen. Nach einer Weile verbesserte sich die Qualität der Predigten, die sie einreichten. Jetzt ist die Arbeitsbelastung zwar immer noch hoch und anspruchsvoll, aber meine Einstellung zu meiner Pflicht hat sich geändert, und ich setze bei meiner Arbeit die richtigen Prioritäten, beteilige mich tatsächlich, beaufsichtige und verfolge die Einzelheiten der Teamarbeit. Wenn Schwierigkeiten auf uns zukommen, suche ich mit meinen Brüdern und Schwestern die Wahrheit und löse die Schwierigkeiten zusammen mit ihnen, und langsam hat sich die Arbeit verbessert. Obwohl ich einen höheren Preis zahle und mein Fleisch etwas mehr leidet, fühlt sich mein Herz friedlich und ruhig. Ich danke Gott, dass Er mich zu dieser Veränderung geführt hat.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?
Von Grayson, USAIm August 2021 beauftragten mich die Leiter damit, die Videoarbeit zu beaufsichtigen. Normalerweise musste ich, außer...
Von Xing Zi, Italien Im Oktober 2021 begann ich damit, Neulinge zu bewässern. Bereits nach einer Woche stellte ich fest, dass ich zu viel...
Von Yihan, ChinaIm Dezember 2021 begann ich, Videoprüfungen zu praktizieren. Am Anfang lernte und überlegte ich mit ganzem Herzen. Immer...
Von Li Fei, Italien Im Juni 2021 betreute ich die Videoproduktion in meiner Gemeinde. Aufgrund der erhöhten Arbeitslast wurde ich gebeten,...