Zuneigung darf nicht vor den Prinzipien stehen
Von Lydia, Die Vereinigten Staaten Vor einiger Zeit verrichteten Ruthy und ich unsere Pflichten in einer Gruppe. Ruthy war kultiviert und...
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Sonnenlicht strömte durch die Gitterstäbe in die eiskalte Zelle. Eine Gruppe von Insassinnen in Sträflingskleidung saß schweigend auf einer großen Betonpritsche. Lan Yu wirkte niedergeschlagen, ihr Gesicht war von Kummer gezeichnet. Sie wusste, dass ihre Verhaftung kein Zufall war; das war gewiss ein Teil von Gottes Absichten. Sie dachte an die Zeit vor ihrer Verhaftung zurück, als sie ständig mit Xiaozhen, der Schwester, mit der sie zusammenarbeitete, um Ruhm und Gewinn wetteiferte. Plötzlich erinnerte sie sich an einige von Gottes Worten: „Die Forderung, die heute an euch gestellt wird – harmonisch zusammenzuarbeiten –, ähnelt dem Dienst, den Jehova von den Israeliten verlangte: Hört andernfalls damit auf, Dienst zu tun“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diene wie die Israeliten). Lan Yu dachte bei sich: „Könnte es sein, dass ich zum Ziel von Gottes gerechter Disposition wurde, weil ich mit Xiaozhen um Ruhm und Status wetteiferte und bei unserer Pflicht nicht harmonisch mit ihr zusammengearbeitet habe? Wurde mir deswegen die Eignung entzogen, meine Pflicht zu tun?“ Lan Yu betete im Stillen zu Gott: „O Gott, bitte führe mich darin, mich selbst zu erkennen und Deine Absicht zu verstehen.“ Lan Yu begann, sich an Begebenheiten aus der Zeit zu erinnern, als sie mit Xiaozhen ihre Pflicht ausführte.
Im Sommer 2018 war Lan Yu für die Textarbeit verantwortlich. Obwohl sie sich gerade erst einarbeitete, scheute sie keine Mühsal und war bereit, eine Last auf sich zu nehmen. Es gab einen bösen Menschen im Team, der Störungen und Unterbrechungen verursachte und zudem auch Lan Yu unterdrückte und einschränkte. Obwohl das für Lan Yu schmerzhaft war, hielt sie an ihrer Pflicht fest. Sie arbeitete mit den Leitern zusammen, um den bösen Menschen zu entlarven, im Detail zu analysieren und aus der Kirche auszuschließen. Die Leiter hatten daraufhin eine sehr hohe Meinung von Lan Yus Arbeitsvermögen. Als Lan Yu sah, dass die Leiter viel von ihr hielten, war sie bei ihrer Pflicht noch motivierter. Weil das Arbeitspensum wuchs, ernannten die Leiter zwei weitere Verantwortliche, und Xiaozhen war eine davon. Xiaozhen war klug und gewissenhaft; sie lernte gut und nahm neue Dinge schnell an. Lan Yu freute sich darüber, dass Xiaozhen so rasante Fortschritte machte. Einmal überarbeiteten sie mit den Teammitgliedern ein Drehbuch. Xiaozhen war in der Lage, Probleme im Drehbuch zu erkennen, und zeigte auf, wie man es gemäß den Grundsätzen überarbeiten sollte. Die Schwestern im Team stimmten ihr zu. Das versetzte Lan Yu einen Schock. „Xiaozhen hat wirklich ein Händchen fürs Drehbuchschreiben und kann Dinge auch anhand der Grundsätze überarbeiten. Sie könnte mich bald übertreffen!“ Aber dann fiel ihr ein, dass sie etwas Erfahrung mit der Pflicht des Drehbuchschreibens hatte und die Grundsätze etwas besser verstand als Xiaozhen, weshalb sie sich keine allzu großen Sorgen machte. Später teilten sie die Arbeit auf. Xiaozhen war für das Schreiben der Drehbücher verantwortlich, während Lan Yu andere Aufgaben übernahm. Eines Tages besuchte Lan Yu eine Versammlung, und der Teamleiter sagte: „Xiaozhen ist gewissenhaft und begreift Grundsätze schnell. Wenn sie Drehbücher überprüft, kann sie anhand der Grundsätze auf Probleme hinweisen und Lösungswege vorschlagen. Sie hat ein gutes Kaliber. Versammlungen mit Xiaozhen sind sehr bereichernd.“ Als Lan Yu das hörte, machte sie sich Sorgen. „Ich tue diese Pflicht nun schon seit einem Jahr, und ich habe den Teamleiter mich noch nie so loben hören. Xiaozhen ist gerade erst zu uns gestoßen, und alle halten schon so viel von ihr. Wenn sie weiterhin die Grundsätze immer besser verstehen wird, werde ich dann meinen Status in den Herzen der Brüder und Schwestern verlieren?“ In Lan Yus Herzen machte sich ein Gefühl der Bedrohung breit. Später fragte der Leiter Lan Yu nach Xiaozhens Leistung bei ihrer Pflicht und bat um eine Einschätzung von ihr. Lan Yu ahnte dunkel, dass der Leiter sich darauf konzentrieren wollte, Xiaozhen zu fördern, und sofort stieg Eifersucht in ihr auf. „Ich bin in keinem Aspekt meiner Arbeit schlechter als Xiaozhen, und im Allgemeinen ertrage ich Mühsal und zahle einen Preis. Ich helfe Xiaozhen sogar bei Aufgaben, die sie nicht beherrscht. Warum fördert der Leiter sie und nicht mich? Ich tue meine Pflicht schon länger als sie. Wenn sie vor mir befördert wird, werden die Brüder und Schwestern bestimmt denken, dass sie besser ist als ich, und nicht mehr zu mir aufsehen. Ich muss den Leiter über Xiaozhens Unzulänglichkeiten informieren. Vielleicht wird sich der Leiter dann nicht darauf konzentrieren, sie zu fördern.“ Lan Yus Gedanken rasten, und dann sagte sie zum Leiter: „Xiaozhens Kaliber und Auffassungsgabe sind gut, und sie ist bei ihrer Pflicht gewissenhaft und verantwortungsbewusst. Aber sie neigt dazu, vor Schwierigkeiten zurückzuschrecken, und verlässt sich ein wenig auf uns. Sie ist nicht besonders gut darin, eine Last auf sich zu nehmen.“ Kaum hatten diese Worte ihren Mund verlassen, machte Lan Yu sich Selbstvorwürfe. Sie hatte das Gefühl, dass sie sich hier nicht offen und ehrlich, sondern verabscheuungswürdig verhalten hatte. Aber dann dachte sie: „Jeder im Team hält viel von Xiaozhen, und der Leiter richtet langsam sein Augenmerk darauf, sie zu fördern. Wenn das so weitergeht, werde ich früher oder später von ihr in den Schatten gestellt.“ Die Eifersucht erstickte das bisschen Schuldgefühl in ihrem Herzen.
Das Untersuchungsgefängnis war im Juli wie eine Sauna. Der kleine Raum war vollgestopft mit Insassinnen, wodurch sich die Luft noch erdrückender und schwerer anfühlte. Große Schweißperlen rollten über Lan Yus Stirn, aber ihr Herz durchfuhr ein kalter Schauer nach dem anderen, als sie an ihr Verhalten in der Zeit dachte, in der sie mit Xiaozhen zusammenarbeitete. Einmal sagte Xiaozhen, eine Teamleiterin habe Vorurteile gegen sie, und sie fühle sich ein wenig eingeschränkt. Sie bat Lan Yu, ihr bei der Lösung des Problems zu helfen. Lan Yu war insgeheim erfreut. „Viele Teammitglieder halten große Stücke auf dich, und der Leiter möchte dich fördern. Wenn ich dir dabei helfe, fällst du dann nicht noch mehr auf? Kann eine einzige Gruppenleiterin dich so negativ werden lassen? Es ist gut, dass du damit nicht klarkommst. Auf diese Weise kannst du kein Arbeitsvermögen zeigen, und es wird nicht so aussehen, als wärst du besser als ich.“ Also schob Lan Yu dringende Arbeit als Vorwand vor und hat sich des Problems nicht angenommen. Ein paar Abende später saß Xiaozhen zusammengesunken auf dem Sofa und sah entmutigt aus. Lan Yu fragte sie, was los war. Xiaozhen sagte, dass sie sich durch die arrogante Disposition der Teamleiterin sehr eingeschränkt fühlte und die Versammlung keine Früchte getragen hatte. Sie hatte das Gefühl, dass ihr das Arbeitsvermögen fehlte, um das Problem zu lösen, und dass sie ihre Pflicht als Verantwortliche nicht tun konnte. Als sie Xiaozhen so niedergeschlagen und aufgewühlt sah, hatte Lan Yu leichte Gewissensbisse. „Xiaozhen hat ein Problem, und nicht nur, dass ich ihr nicht helfe – ich schaue einfach zu und freue mich hämisch darüber. Ist das nicht böswillig von mir?“ Am nächsten Tag ging Lan Yu mit einigen Selbstvorwürfen und einem unbehaglichen Gefühl mit Xiaozhen zur Teamversammlung. Durch ihre Nachforschungen fand Lan Yu heraus, dass diese Teamleiterin eine arrogante Disposition hatte und häufig sich selbst erhöhte, sich zur Schau stellte und ihre Stellung ausnutzte. Sie akzeptierte es nicht, wenn die Verantwortliche sie beaufsichtigte oder auf Probleme hinwies, und die Ergebnisse ihrer Arbeit waren durchweg schlecht gewesen. Letztendlich entließ Lan Yu die Teamleiterin. Nach der Klärung dieser Angelegenheit waren alle Teammitglieder der Meinung, dass Lan Yu Arbeitsvermögen besaß und mit Problemen umgehen konnte. Lan Yu war hocherfreut. „Jetzt ist mein Arbeitsvermögen in den Augen aller doch immer noch besser als das von Xiaozhen, oder?“ Doch Lan Yus Selbstvorwürfe wurden auch etwas stärker. „Hätte ich das früher geklärt, dann wären Xiaozhen und die Teammitglieder nicht unterdrückt worden. Ich habe zugelassen, dass die Brüder und Schwestern eingeschränkt wurden und die Kirchenarbeit Schaden nahm, um Xiaozhen zurückzuhalten und zu verhindern, dass sie heraussticht, anstatt das Problem gemeinsam mit ihr zu lösen. Ist das nicht selbstsüchtig und verachtenswert?“ Es lief Lan Yu eiskalt den Rücken herunter. Sie hätte sich nie vorstellen können, dass sie so heimtückisch und böswillig sein könnte. Sie war entsetzt über ihr eigenes Verhalten und erkannte, dass sie so nicht weitermachen konnte. Aber jedes Mal, wenn sie sah, wie andere Xiaozhens Vorschlägen zustimmten, fühlte sich Lan Yu unwohl und konnte nicht anders, als eifersüchtig zu sein und mit ihr konkurrieren zu wollen. Egal, ob sie über Artikel diskutierten oder sich über die Arbeit austauschten, zerbrach sich Lan Yu den Kopf und versuchte, bessere Vorschläge als Xiaozhen zu machen; wann immer Xiaozhen eine Meinung äußerte, wollte Lan Yu sie widerlegen. Oft lehnte Lan Yu Xiaozhens Vorschläge direkt ab und setzte sie mit ihren Worten und ihrem Tonfall herab. Das versetzte Xiaozhen einen Schlag und verletzte sie. Weil Lan Yu über einen langen Zeitraum diese Haltung ihr gegenüber einnahm, glaubte Xiaozhen, dass sie ein schlechtes Arbeitsvermögen hatte, und ihr Zustand wurde sehr negativ. Mehrmals sagte sie, sie könne keine Verantwortliche sein.
In dieser Zeit brachte die Arbeit, für die Xiaozhen verantwortlich war, keine Ergebnisse, und Lan Yu spürte, wie Xiaozhen auf Distanz zu ihr ging. Ein paar Mal wollte Lan Yu offen mit Xiaozhen reden, aber dann dachte sie: „Wenn Xiaozhen wüsste, wie verachtenswert und böswillig ich bin, was würde sie dann von mir denken?“ Schließlich gab Lan Yu die Idee auf. Später ließen die Ergebnisse in allen Arbeitsbereichen nach, weil sie nicht harmonisch zusammenarbeiteten. Lan Yu konnte die Führung des Heiligen Geistes nicht mehr spüren. Manchmal wurde sie am Abend sehr früh müde, konnte die Probleme bei ihrer Pflicht nicht erkennen und tat sich schwer, Probleme zu lösen. Lan Yu hatte ständig ein unbestimmtes Gefühl von Unbehagen und Furcht und spürte, dass Gott Sein Angesicht vor ihr verborgen hatte. Aber jedes Mal, wenn sie sich mit Xiaozhen versammelte oder Arbeit mit ihr umsetzte, konnte sie nicht anders, als mit ihr zu wetteifern. In diesem Zustand zu leben, erschöpfte Lan Yu sowohl körperlich als auch geistig. Erst als sie verhaftet wurde und ihre Pflicht nicht mehr tun konnte, dachte Lan Yu über ihren Zustand und ihre Verhaltensweisen in dieser Zeit nach. Sie erkannte, dass ihre Handlungen schon lange Gottes Abscheu auf sich gezogen hatten. Lan Yu dachte an Gottes Worte: „Als Kirchenleiter muss man nicht nur lernen, die Wahrheit anzuwenden, um Probleme zu lösen, man muss auch lernen, talentierte Menschen zu entdecken und zu fördern, die man keinesfalls beneiden oder unterdrücken darf. Auf diese Weise zu praktizieren, nützt der Arbeit der Kirche. Wenn du ein paar nach der Wahrheit Strebende fördern kannst, damit sie mit dir zusammenarbeiten und jede Arbeitsaufgabe gut verrichten, und sie alle letztendlich Erfahrungszeugnisse haben, dann bist du ein Leiter oder Mitarbeiter, der den Anforderungen entspricht. Wenn du in der Lage bist, in allen Dingen den Grundsätzen entsprechend zu handeln, dann bist du hingebungsvoll. Manche Menschen haben immer Angst davor, dass andere besser sind als sie oder über ihnen stehen, dass andere Anerkennung bekommen, während sie selbst unbeachtet bleiben. Das führt dazu, dass sie andere angreifen und ausgrenzen. Sind sie damit nicht neidisch auf talentierte Menschen? Ist das nicht egoistisch und verachtenswert? Was für eine Art von Disposition ist das? Das ist eine bösartige Disposition! Wer nur an seine eigenen Interessen denkt und nur seine eigenen egoistischen Begierden zufriedenstellt, ohne an andere zu denken oder Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus zu nehmen, hat eine schlechte Disposition, und Gott mag solche Menschen nicht. Wenn du wahrhaft Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen kannst, wirst du andere Menschen gerecht behandeln können. Wenn du einen guten Menschen empfiehlst und ihm ermöglichst, sich in einer Pflicht zu üben und sie auszuführen, und damit Gottes Haus eine talentierte Person hinzufügst, wird das deine Arbeit nicht erleichtern? Wirst du dann bei deiner Pflicht nicht hingebungsvoll sein? Das ist eine gute Tat vor Gott; es ist das Minimum an Gewissen und Vernunft, das jene, die als Leiter dienen, besitzen sollten“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Als Lan Yu über Gottes Worte nachdachte, erkannte sie, dass ein guter Leiter oder Mitarbeiter, wenn er jemanden entdeckt, der nach der Wahrheit strebt und in seiner Pflicht eine Last auf sich nimmt, diese Person schnell fördern, ihr helfen und sie unterstützen wird, damit sie so bald wie möglich die Arbeit auf sich nehmen kann, aber sie war das genaue Gegenteil. Als sie sah, dass Xiaozhen Kaliber und Arbeitsvermögen besaß, von den Brüdern und Schwestern hoch angesehen und vom Leiter geschätzt wurde, war sie eifersüchtig. Sie machte sich Sorgen, dass Xiaozhen, wenn sie immer mehr Aufmerksamkeit bekäme, ihren Platz in den Herzen der anderen und des Leiters einnehmen würde, also machte sie Xiaozhen absichtlich schlecht, indem sie ihre Unzulänglichkeiten vor dem Leiter erwähnte. Als Xiaozhen von dem bösen Menschen eingeschränkt wurde und um Hilfe bat, weigerte sich Lan Yu absichtlich, zu helfen. Sie schaute sich das voller Schadenfreude an, nur um allen zu zeigen, dass Xiaozhens Kaliber und Arbeitsvermögen doch nicht so gut waren. Das führte dazu, dass Xiaozhen von dem bösen Menschen unterdrückt wurde und gefangen in Niedergeschlagenheit lebte. Wenn sie gemeinsam über die Arbeit diskutierten und Xiaozhen Vorschläge machte, die der Arbeit zuträglich waren, lehnte Lan Yu sie ab, weil sie Angst hatte, nicht herausstechen und auffallen zu können. Sie wollte nicht, dass andere Xiaozhens Arbeitsvermögen sahen, und wollte sie immer unterdrücken, was Xiaozhen schwer zu schaffen machte und sie tief verletzte. Lan Yu erkannte, dass dies die Verhaltensweisen eines Menschen waren, der auf fähige Menschen eifersüchtig ist. Sie dachte nur daran, ob sie an Ansehen gewinnen könnte, dachte nie an die Gemeindearbeit oder daran, ob sie ihre Pflicht erfüllt hatte. Sie war so böswillig und selbstsüchtig, und es mangelte ihr völlig an Gewissen und Vernunft! In ihrem Schmerz betete Lan Yu zu Gott: „O Gott, ich habe einen wirklich enorm großen Fehler gemacht …“
„Licht, das immer brennt, gekochtes Gemüse, und alle schlafen mit dem Kopf nach außen gerichtet …“ Einige Insassinnen machten Witze über das Leben im Untersuchungsgefängnis, um in ihrem Elend ein wenig Freude zu finden, aber Lan Yus Herz war schwer; sie spürte den qualvollen Schmerz, dort zu sein. Als sie sich an ihre Verhaltensweisen vor ihrer Verhaftung erinnerte, war sie von heftigem Selbsthass, Reue und Selbstvorwürfen erfüllt. Sie fasste insgeheim einen Entschluss: Sollte sie jemals die Gelegenheit haben, Xiaozhen wiederzusehen, würde sie sich auf jeden Fall bei ihr entschuldigen, ihr Herz öffnen und ihre eigene verachtenswerte und böswillige, hässliche Seite offenlegen. Von Lan Yus Haftstrafe waren weniger als vier Monate übrig, da wurde auch Xiaozhen in ihre Zelle gebracht. In dem Moment, als sie Xiaozhen in Handschellen und mit ihrem Bettzeug hereinkommen sah, pochte Lan Yus Herz vor Aufregung. Sie spürte, dass dies eine Chance war, alles wiedergutzumachen. Lan Yu sprach mit Xiaozhen über ihre Erfahrungen der letzten drei Jahre im Untersuchungsgefängnis. Lan Yu wollte sich bei Xiaozhen entschuldigen, brachte es aber nicht über sich, aus Angst, ihr Gesicht zu verlieren. Sie machte sich Sorgen, was Xiaozhen von ihr denken würde, wenn sie ihr alles erzählte. Würde Xiaozhen denken, sie sei arrogant und böswillig und habe eine schlechte Menschlichkeit? „Vielleicht sollte ich es nur ganz beiläufig ansprechen?“ Lan Yu war hin- und hergerissen. Dann dachte sie an Gottes Worte: „Auf welche Art sollte man sich öffnen und selbst entblößen, um eine normale Menschlichkeit auszuleben? Indem man offen über die Offenbarungen seiner verdorbenen Disposition spricht und anderen erlaubt, bis in die Wirklichkeit seines Herzens zu sehen, und dann, auf der Grundlage von Gottes Worten, das Wesen des Problems seziert und erkennt und sich selbst aus tiefstem Herzen hasst und verabscheut. Wenn man sich selbst entblößt, sollte man nicht versuchen, sich zu rechtfertigen oder sich zu erklären, sondern einfach die Wahrheit praktizieren und ein ehrlicher Mensch sein“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Über harmonische Zusammenarbeit). Lan Yu erkannte, dass wahre Buße und Veränderung bedeuteten, bereit zu sein, die Wahrheit zu praktizieren, sich anderen gegenüber zu öffnen und völlig offenzulegen, die eigene verdorbene Disposition aufzudecken und im Detail zu analysieren, andere ihre hässliche Seite sehen zu lassen, keine Rücksicht auf den eigenen Stolz oder Status zu nehmen und sich nicht darum zu scheren, ob andere sie ablehnten oder hassten – einfach nur zu praktizieren, ein ehrlicher Mensch zu sein. Sie erinnerte sich, dass sie sich bereits öffnen und offenlegen wollte, als sie mit Xiaozhen zusammenarbeitete, aber aus Angst, dass man auf sie herabsehen würde, konnte sie es nicht in die Praxis umsetzen. Sie wusste, sie durfte nicht länger unnachgiebig und aufsässig sein; sie musste alles praktizieren, was sie verstanden hatte. Lan Yu nahm all ihren Mut zusammen, suchte Xiaozhen auf und erzählte ihr, wie arrogant und eifersüchtig sie gewesen war, als sie Arbeitspartnerinnen waren … Lan Yu schüttete Xiaozhen Jahre von Schuldgefühlen und lange vergrabene Worte aus den Tiefen ihres Herzens aus. In diesem Moment spürte sie, wie eine große Last von ihr abfiel. Zu ihrer Überraschung machte Xiaozhen ihr keine Vorwürfe. Auch sie öffnete sich und teilte ihre Gedanken über Lan Yu. In diesem Moment fühlte sich Lan Yu Xiaozhen viel näher.
Im Oktober 2022 hatte Lan Yu ihre Haftstrafe schließlich verbüßt und wurde entlassen. Sie erzählte den Brüdern und Schwestern von ihrer Erfahrung, und sie erinnerten sie daran, weiterhin die Wahrheit zu suchen und über sich selbst nachzudenken. Lan Yu las Gottes Worte und erkannte klar die Natur und die Folgen des Strebens nach Ruhm und Gewinn. Gott sagt: „Wenn jemand sagt, dass er die Wahrheit liebt und nach der Wahrheit strebt, aber im Grunde genommen das Ziel verfolgt, sich selbst zu profilieren, anzugeben, die Leute dazu zu bringen, große Stücke auf ihn zu halten und seine eigenen Interessen zu verwirklichen, und die Ausführung seiner Pflicht nicht darin besteht, sich Gott zu unterwerfen oder Ihn zufriedenzustellen, sondern darin, Ruhm, Gewinn und Status zu erlangen, dann ist sein Streben unrechtmäßig. Wenn das der Fall ist, sind seine Handlungen dann ein Hindernis für die Arbeit der Kirche oder tragen sie dazu bei, sie voranzubringen? Sie sind ganz klar ein Hindernis; sie helfen nicht dabei, die Arbeit voranzubringen. Manche Menschen schreiben sich auf die Fahne, die Arbeit der Kirche zu verrichten, streben aber nach ihrem persönlichen Ruhm, Gewinn und Status, führen ihr eigenes Vorhaben durch, gründen ihre eigene kleine Gruppe, ihr eigenes kleines Königreich – tut diese Art von Person ihre Pflicht? Die ganze Arbeit, die solche Menschen verrichten, unterbricht, stört und beeinträchtigt im Grunde die Arbeit der Kirche. Was ist die Folge ihres Strebens nach Ruhm, Gewinn und Status? Zunächst wirkt sich dies auf die Art und Weise aus, in der die Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk normalerweise Gottes Worte essen und trinken und die Wahrheit verstehen; es behindert ihren Lebenseintritt, hält sie davon ab, den richtigen Weg des Glaubens an Gott einzuschlagen, und führt sie auf den falschen Weg – was Gottes auserwähltem Volk schadet und es ins Verderben führt. Und was bedeutet es letztlich für die Arbeit der Kirche? Es ist eine Störung, Beeinträchtigung und Demontage. Das ist die Konsequenz, die sich aus dem Streben der Menschen nach Ruhm, Gewinn und Status ergibt. Wenn sie ihre Pflicht auf diese Weise tun, kann man das nicht als Beschreiten des Wegs eines Antichristen bezeichnen? Wenn Gott verlangt, dass die Menschen von Ruhm, Gewinn und Status ablassen, dann nicht deswegen, weil Er den Menschen ihr Recht auf freie Entscheidung nimmt. Es liegt vielmehr daran, dass die Menschen, während sie Ruhm, Gewinn und Status anstreben, die Arbeit der Kirche und den Lebenseintritt des auserwählten Volkes Gottes unterbrechen und stören und sogar einen negativen Einfluss darauf haben können, dass mehr Leute Gottes Worte essen und trinken, die Wahrheit verstehen und Gottes Rettung erlangen. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. Wenn Menschen ihren eigenen Ruhm, Gewinn und Status verfolgen, ist es sicher, dass sie nicht nach der Wahrheit streben und ihre Pflicht nicht hingebungsvoll erfüllen werden. Alles, was sie tun und sagen, ist nur um des Ruhmes, Gewinns und Status willen, und alle Arbeit, die sie tun, geschieht ohne die geringste Ausnahme um dieser Dinge willen. Sich so zu verhalten und zu handeln bedeutet ohne Frage, den Weg der Antichristen zu beschreiten; es ist eine Unterbrechung und Störung des Werkes Gottes, und alle Folgen davon behindern die Verbreitung des Evangeliums des Königreichs und die Ausführung des Willens Gottes innerhalb der Kirche. Man kann also mit Gewissheit sagen, dass diejenigen, die nach Ruhm, Gewinn und Status streben, den Weg des Widerstands gegen Gott beschreiten; sie leisten absichtlich Widerstand gegen Ihn, verleugnen und widersprechen Ihm und arbeiten mit Satan zusammen, um Gott zu widerstehen und sich gegen Ihn zu stellen. Dies ist die Natur des Strebens der Menschen nach Ruhm, Gewinn und Status. Der Fehler der Menschen, wenn sie ihre eigenen Interessen verfolgen, liegt darin, dass die Ziele, die sie verfolgen, satanische Ziele sind und zudem niederträchtige und ungerechte Ziele. Wenn Menschen private Interessen wie Ruhm, Gewinn und Status verfolgen, werden sie unwissentlich zu Werkzeugen Satans, zu Sprachrohren für Satan und erst recht zu Verkörperungen Satans. In der Kirche spielen sie eine negative Rolle; auf die Arbeit der Kirche und auf das normale kirchliche Leben sowie auf das normale Streben von Gottes auserwähltem Volk wirken sie störend und beeinträchtigend; sie haben eine schädliche und negative Wirkung“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 1)). Anhand von Gottes Worten sah sie, dass ein Mensch, wenn er nach Ruhm und Gewinn strebt, ganz gleich, wie sehr er bei seiner Pflicht leidet oder welchen Preis er zahlt, die Arbeit der Kirche nur untergräbt und stört. Lan Yu dachte darüber nach, wie sie während ihrer fast einjährigen Zusammenarbeit in einem ständigen Zustand des Wetteiferns mit Xiaozhen gelebt hatte. Wenn einige von Xiaozhens Ansichten und Vorschlägen angenommen wurden und sie bei ihrer Pflicht Ergebnisse erzielte, verspürte Lan Yu sofort ein Gefühl der Bedrohung. Sie zermarterte sich den Kopf, um auf Ideen zu kommen, die besser und eindrucksvoller als die von Xiaozhen waren, und verschwendete keinen einzigen Gedanken daran, wie sie ihre Pflicht gut tun konnte. Weil Lan Yu Xiaozhen ständig unterdrückte, kam Xiaozhen zu dem Schluss, dass sie keine Verantwortliche sein konnte. Sie war ständig negativ und schwach und wollte ihr Amt niederlegen. Auch die Ergebnisse der Arbeit, für die Xiaozhen verantwortlich war, wurden immer schlechter. Lan Yu, die andauernd in ihrer verdorbenen Disposition lebte, hatte das Wirken des Heiligen Geistes verloren. Sie konnte die Probleme bei ihrer Pflicht nicht klar erkennen, was dazu führte, dass die Arbeit stagnierte und die Textarbeit ernsthaft behindert und gestört wurde. Das waren die schwerwiegenden Folgen ihrer Eifersucht und der Unterdrückung von begabten Menschen. Lan Yu war entsetzt. Sie war für eine so wichtige Arbeit verantwortlich gewesen, hatte jedoch ihre Tage damit verbracht, mit anderen zu wetteifern und ihre Verantwortlichkeiten zu vernachlässigen. Sie hatte damit wirklich anderen und sich selbst geschadet! Je mehr Lan Yu nachdachte, desto mehr schmerzte ihr Herz. Sie spürte, dass sie etwas enorm Böses getan hatte. Sie betete zu Gott: „O Gott, ich bin so selbstsüchtig, niederträchtig, heimtückisch und böswillig. Für meinen Status und meinen Ruf habe ich den Brüdern und Schwestern und der Arbeit der Kirche so großen Schaden zugefügt. Ich habe es verdient, von Dir bestraft und verflucht zu werden. O Gott, ich bin bereit, Buße zu tun und mich zu ändern.“
Im Juli 2023 begann Lan Yu wieder, ihre Pflicht als Verantwortliche zu tun. Sie dachte wieder an Xiaozhen. Sie dachte: „Xiaozhens Kaliber und ihr Begriffsvermögen sind gut. Sie eignet sich auch für die Pflicht in der Textarbeit. Sie hat jetzt ihre Haftstrafe verbüßt und ist freigelassen worden. Wenn Xiaozhen bei dieser Pflicht mit mir zusammenarbeiten könnte, wäre sie sicherlich genauso gut wie ich. Vielleicht sollte ich sie für die Pflicht in der Textarbeit empfehlen?“ Aber dann machte sie sich wieder Sorgen: „Xiaozhen hat ein gutes Kaliber und macht schnell Fortschritte. Wenn sie zu uns stößt, wird sie dann meine Stellung als Verantwortliche übernehmen?“ Lan Yu erkannte, dass sie wieder ihren eigenen Stolz und Status bedachte. Sie dachte an Gottes Worte: „Du musst lernen, diesen Dingen zu entsagen und sie loszulassen, lernen, andere zu empfehlen und andere bei guten Gelegenheiten hervorstechen zu lassen. Wetteifere oder konkurriere nicht um Gelegenheiten, hervorzustechen und zu glänzen, wann immer du auf sie stößt. Du musst in der Lage sein, deine persönlichen Interessen aufzugeben, aber du darfst auch die Ausführung deiner Pflicht nicht behindern. Sei ein Mensch, der im Verborgenen arbeitet, sich nicht zur Schau stellt und dennoch hingebungsvoll seine Pflicht tut“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). „Tu nicht immer Dinge für dich selbst und berücksichtige nicht ständig deine eigenen Interessen; berücksichtige nicht die Interessen des Menschen, denke nicht über deinen eigenen Stolz, Ruf und Status nach und denke auch nicht an deine persönlichen Interessen. Mehr als an alles andere musst du an die Interessen von Gottes Haus denken und sie zu deiner Priorität machen. Du solltest auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen und vor allem darüber nachdenken, ob es bei der Ausführung deiner Pflicht Unreinheiten gab oder nicht, ob du hingebungsvoll gewesen bist, deinen Verantwortungen nachgekommen bist und alles gegeben hast, sowie ob du von ganzem Herzen über deine Pflicht und die Arbeit der Kirche nachgedacht hast oder nicht. Du musst über diese Dinge nachdenken. Wenn du häufig über sie nachdenkst und sie begreifst, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Anhand von Gottes Worten verstand Lan Yu, dass die Kirche jemanden unter anderem deshalb fördert, um diese Person darin zu schulen, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und die Wahrheit in ihrer Pflicht zu erlangen, und zum anderen, um mehr Menschen zu befähigen, eine Last auf sich zu nehmen und ihre Pflicht zu erfüllen, um so das Evangelium besser verbreiten zu können. Im Moment wurden Leute für die Textarbeit gebraucht, also durfte sie nicht immer nur an ihren eigenen Stolz und Status denken; sie musste die Arbeit der Kirche an die erste Stelle setzen und den Interessen der Kirche Vorrang einräumen. Also empfahl Lan Yu Xiaozhen für die Pflicht in der Textarbeit. Ende 2023 waren Lan Yu und Xiaozhen wiedervereint. Xiaozhen war mit der Arbeit nicht vertraut, also erklärte Lan Yu ihr die Einzelheiten und hielt mit ihr Gemeinschaft über die Grundsätze. Lan Yus Herz war frei von Eifersucht und Sorge; sie dachte nur daran, Xiaozhen schnell zu fördern, damit sie die Arbeit so bald wie möglich schultern konnte. Xiaozhens Kaliber und Begriffsvermögen waren beide sehr gut, und sie trug eine Last bei ihrer Pflicht. Nach einer Weile war sie in der Lage, die Arbeit selbstständig zu leiten.
Später wurde Lan Yu einer anderen Pflicht zugewiesen, bei der sie Schwester Zhou Yue traf, die sie von früher kannte. Einige Jahre waren vergangen, und Lan Yu sah, dass Zhou Yue schnell Fortschritte gemacht hatte, ihre Arbeit methodisch anging und bei ihrem Lebenseintritt große Fortschritte erzielt hatte. Wenn sie auf schwierige Probleme stießen, hielt Zhou Yue manchmal Gemeinschaft darüber, analysierte sie anhand der Grundsätze und bewältigte sie auf korrekte Art und Weise. Die Brüder und Schwestern in ihrem Umfeld neigten dazu, Zhou Yue um Rat zu fragen; sie schätzten sie sehr und vertrauten ihr. Lan Yu konnte nicht anders, als ein wenig enttäuscht zu sein. Aber sie erkannte, dass sie wieder ihren eigenen Stolz und Status bedachte und mit anderen wetteifern wollte, also suchte sie die Wahrheit, um dieses Problem zu beheben. Später las sie Gottes Worte: „Was macht es schon, wenn andere viel von dir halten? Kann das dein Streben nach der Wahrheit ersetzen? Wirst du negativ, wenn andere auf dich herabsehen, und hörst auf, an Gott zu glauben? Welche Wirkung kann die hohe Meinung anderer auf dich haben? Kann sie dich anspornen oder ermutigen? Sie bewirkt rein gar nichts“ (Das Wort, Bd. 7, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (28)). Das stimmt. Von anderen hoch angesehen zu werden, hilft einem nicht, die Wahrheit zu verstehen. Es hilft einem nicht dabei, nach der Wahrheit zu streben oder seine Pflicht gut zu tun. Im Gegenteil, wenn man keine hohe Wertschätzung erfährt, lebt man am Ende in einem Zustand, in dem man um Ruhm und Gewinn wetteifert, Dinge tut, die anderen und einem selbst schaden und die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören. Lan Yu erkannte, dass sie sich nicht mehr auf ihren Stolz und Status konzentrieren sollte. Sie musste sich darauf konzentrieren, die Wahrheit zu praktizieren und ihre Pflicht zu erfüllen. Das war der richtige Weg. Wenn Lan Yu danach sah, wie andere Schwestern Zhou Yue um Rat fragten, beruhigte sie ihr Herz und hörte sich Zhou Yues gemeinschaftlichen Austausch an. Durch Zhou Yues gemeinschaftlichen Austausch spürte Lan Yu allmählich, dass sich ihre eigene Perspektive erweiterte, ihr Denken darüber, wie man mit Problemen umgeht, klarer wurde und sie mehr Klarheit über einige Wahrheiten erlangte, die sie nicht ganz verstanden hatte. Manchmal brachte Lan Yu auch ihre eigenen Ansichten und Vorschläge ein, und wenn sie für die Pflicht von Nutzen waren, wurden sie von allen in Betracht gezogen und angehört. Alle arbeiteten zusammen, Probleme bei der Pflicht wurden zeitnah gelöst und die Ergebnisse ihrer Pflicht verbesserten sich. Lan Yu erlebte, wie sehr es der Arbeit der Kirche und ihrem eigenen Lebenseintritt zugutekam, Stolz und Status loszulassen und harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten.
Lan Yu blickte auf diese Erfahrung zurück. Obwohl sie durch die Verhaftung und Verfolgung durch die KPCh im Fleisch ein wenig gelitten hatte, hatte sie ein gewisses Verständnis für das sich Gott widersetzende Wesen ihres Strebens nach Stolz und Status erlangt. Gleichzeitig verstand Lan Yu auch, dass sie, wenn andere ein starkes Arbeitsvermögen besaßen, von ihnen lernen und mit ihnen zusammenarbeiten sollte, um gemeinsam ihre Pflicht gut zu erfüllen. Ob sie von anderen hoch angesehen wurde oder nicht, hat nichts mit ihrem Streben nach der Wahrheit und der Erlangung der Errettung zu tun. Das Wichtigste ist, dass sie ihre eigene Pflicht erfüllt und nach der Wahrheit strebt, um einen Wandel der Disposition zu erreichen. Lan Yu spürte, dass all das Teil von Gottes Errettung war, und diese Erkenntnisse und das, was sie daraus gewonnen hat, sind enorm kostbar!
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?
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