Ich ziehe nicht mehr ängstlich den Kopf ein
Von Mu Yu, China Am 2. September 2022 ging ich wegen etwas zur Wohnung einer Leiterin, aber es war niemand zu Hause. Schwester Xiao Hong,...
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Am 10. September 2024 bekam ich einen Brief von den Leitern. Darin stand, dass Zhao Hui, ein Leiter der Nancheng-Kirche, verhaftet worden war, zum Judas geworden war und viele Brüder und Schwestern verraten hatte. Über dreißig Leute aus der Kirche waren bereits verhaftet worden. Da ich früher Bezirksleiterin war und einige der Aufbewahrungsorte dort ganz gut kannte, wollten sie, dass ich den Transport der Opfergaben übernehme. Die Lage erforderte sofortiges Handeln. Da ich wusste, dass es meine Verantwortung war, Gottes Opfergaben zu schützen, betete ich zu Gott und erklärte mich bereit, ernsthaft mitzuwirken.
Als ich in der Nancheng-Kirche ankam, erfuhr ich, dass die Diakone und die wichtigsten Mitarbeiter alle verhaftet worden waren. Jeden Tag hörten wir, dass weitere Brüder und Schwestern verhaftet wurden. Einige wurden von der Polizei sogar in ihren eigenen Häusern schikaniert. Ein paar der verhafteten Brüder und Schwestern wussten, in welchen Häusern die Opfergaben aufbewahrt wurden. Ich dachte bei mir: „Das Umfeld ist so feindselig. Werden sie mich beschatten oder beobachten, wenn ich die Opfergaben woanders hinbringe? Zhao Hui weiß, dass ich früher die Pflicht als Leiterin ausgeführt habe. Könnte er mich auch verraten haben? Außerdem wurde ich bereits 2019 von einem Judas verraten, und die Polizei hat damals gegen mich ermittelt. Nur durch Gottes wundersamen Schutz bin ich einer Katastrophe entkommen. Wenn ich dieses Mal beim Transport der Opfergaben verhaftet werde, wird mich die Polizei bestimmt nicht so einfach davonkommen lassen. Sie würden mich bei lebendigem Leibe häuten!“ Der Gedanke an Videos, in denen Brüder und Schwestern von der Polizei brutal gefoltert wurden, versetzte mich in Angst und Schrecken. Wenn sie mich verhaften würden, wüsste ich nicht, ob ich das durchstehen könnte. Wenn ich die Folter nicht ertragen könnte und Gott verraten und zu einem Judas werden würde, würde mein Glaube an Gott dann nicht ein unrühmliches Ende nehmen? Wenn sie mich verhaften und für mehrere Jahre ins Gefängnis stecken würden, könnte ich weder Gottes Worte lesen noch meine Pflicht tun. Wie könnte ich dann noch gute Taten vorbereiten oder nach Errettung streben? Je mehr ich darüber nachdachte, desto ängstlicher wurde ich. Mir wurde klar, dass mein Zustand falsch war. Ich war schon oft zuvor in gefährlichen Situationen gewesen und hatte dabei Gottes wundersamen Schutz erfahren. Warum fehlte mir noch immer jeglicher Glaube? In meinem Herzen rief ich Gott an, Er möge mir Glauben schenken. Später las ich Gottes Worte: „Gott vollbringt das Werk der Vervollkommnung an den Menschen, und sie können es nicht sehen, können es nicht berühren; unter solchen Umständen ist Glaube erforderlich. Wenn etwas nicht vom bloßen Auge erblickt werden kann, ist Glaube erforderlich. Wenn du deine eigenen Auffassungen nicht loslassen kannst, ist Glaube erforderlich. Wenn dir Gottes Werk nicht klar ist, dann ist erforderlich, dass du Glauben hast, und dass du eine feste Haltung einnimmst und in deinem Zeugnis standhaft bleibst. Als Hiob diesen Punkt erreichte, erschien ihm Gott und sprach zu ihm. Das heißt, nur wenn du Glauben hast, wirst du imstande sein, Gott zu sehen. Wenn du Glauben hast, wird Gott dich vervollkommnen, und wenn du keinen Glauben hast, kann Er das nicht tun. Gott wird dir zuteilwerden lassen, was auch immer du zu erlangen hoffst. Wenn du keinen Glauben hast, kannst du nicht vervollkommnet werden und du wirst nicht imstande sein, Gottes Taten zu sehen, geschweige denn Seine Allmächtigkeit. Wenn du in deinen realen Erfahrungen den Glauben hast, Seine Taten zu sehen, dann wird Gott dir erscheinen, und Er wird dich von innen her erleuchten und führen. Ohne diesen Glauben wird Gott das nicht tun können. Wenn du die Hoffnung auf Gott verloren hast, wie wirst du dann Sein Werk erfahren können? Daher wird Gott dich nur dann im Laufe deiner Erfahrungen erleuchten und erhellen und du wirst nur dann Seine Taten sehen, wenn du Glauben hast und keine Zweifel an Ihm hegst, und nur, wenn du wahren Glauben an Ihn hast, was immer Er tut. All diese Dinge werden durch Glauben erlangt. Der Glaube kommt nur durch Läuterung, und ohne Läuterung kann sich der Glaube nicht entwickeln. Worauf bezieht sich der Glaube? Glaube ist die echte Überzeugung und das aufrichtige Herz, die Menschen besitzen sollten, wenn sie etwas nicht sehen oder berühren können, wenn Gottes Werk nicht mit menschlichen Auffassungen übereinstimmt oder es jenseits der menschlichen Reichweite ist. Das ist der Glaube, von dem Ich spreche“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden). „Ganz gleich, wie ‚ungeheuer mächtig‘ Satan ist, wie dreist und ehrgeizig er ist, wie groß seine Fähigkeit ist, Schaden zuzufügen, wie weitreichend seine Fähigkeiten sind, den Menschen zu verderben und zu ködern, wie clever die Tricks und Listen sind, mit denen er den Menschen einschüchtert, oder wie vielfältig die Formen seiner Existenz sind, er war nie in der Lage, ein einziges Lebewesen zu erschaffen, Gesetze oder Regeln für die Existenz aller Dinge festzulegen oder irgendein Objekt zu regieren oder die Herrschaft darüber zu haben, sei es belebt oder unbelebt. Innerhalb des Kosmos und des Firmaments gibt es keine einzige Person und keine einzige Sache, die von ihm ins Dasein gerufen wurde oder die seinetwegen existiert; es gibt keine einzige Person oder Sache, die seiner Herrschaft untersteht oder von ihm regiert wird. Im Gegenteil, er muss nicht nur unter der Herrschaft Gottes existieren, sondern auch allen Befehlen und Anordnungen Gottes gehorchen. Ohne Gottes Zustimmung kann Satan nicht leicht einen Tropfen Wasser oder ein Sandkorn auf der Erde berühren; ohne Gottes Zustimmung kann sich Satan noch nicht einmal an den Ameisen auf der Erde zu schaffen machen, geschweige denn an der Menschheit, die von Gott geschaffen wurde. In den Augen Gottes ist Satan niedriger als die Lilien auf dem Berg, als die Vögel, die in der Luft fliegen, und als die Fische im Meer und die Maden auf Erden. Seine Rolle unter allen Dingen ist es, allen Dingen zu dienen, der Menschheit zu dienen und Gottes Werk und Seinem Führungsplan zu dienen“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige I). Durch Gottes Worte verstand ich, dass Gott über alle Dinge und Ereignisse herrscht. Ohne Seine Erlaubnis kann Satan mir nicht das Leben nehmen, ganz gleich, wie zügellos oder niederträchtig er auch ist. Es ist genau wie damals, als Hiob geprüft wurde. Gott erlaubte Satan nicht, ihm das Leben zu nehmen, und Satan wagte es nicht, die von Gott gesetzte Grenze zu überschreiten. Doch mein Glaube an Gott war zu schwach. Als ich sah, wie feindselig die Lage war, hatte ich Angst, von einem Judas erkannt oder von der Polizei überwacht und verhaftet zu werden, und war deshalb ständig zaghaft und ängstlich und traute mich nicht, die Opfergaben woanders hinzubringen. Bei diesem Gedanken schämte ich mich. „Ich kann mich nicht einfach wie eine feige Schildkröte in meinem Panzer verkriechen: Alle Dinge und Ereignisse liegen in Gottes Händen. Unterliegt es dann nicht auch Gottes Herrschaft, ob ich verhaftet werde? Wenn Gott zulassen würde, dass ich verhaftet werde, würde Er mich damit auf die Probe stellen. Ich muss mich auf Gott verlassen und schwören, dass ich lieber sterben würde, als ein Judas zu werden oder die Interessen von Gottes Haus zu verraten.“ Also betete ich: „Allmächtiger Gott, mein Glaube an Dich ist so schwach. Ich möchte nicht gefangen in Zaghaftigkeit leben. Bitte, schenke mir Glauben und Kraft. Ich bin bereit, mich in Deine Hände zu begeben, mich Deinen Orchestrierungen und Anordnungen zu unterwerfen und die Opfergaben so schnell wie möglich woanders hinzubringen.“
Danach ging ich zum ersten Aufbewahrungsort, um die Opfergaben woanders hinzubringen. Ich war erst einmal vorher dort gewesen und konnte mich nicht mehr an die genaue Wohnung oder das Stockwerk erinnern. Ich musste draußen warten, bis die verantwortliche Schwester zurückkam. Aber eine Schwester in der Nähe war vor ein paar Monaten verhaftet worden, und die Polizei hatte in letzter Zeit heimlich Brüder und Schwestern überwacht. Ich war besorgt, entdeckt zu werden, wenn ich mich dort lange aufhielt, und traute mich deshalb nicht, lange zu warten. Gerade als ich gehen wollte, kam die Schwester vom Einkaufen zurück. Mittags gelang es uns dann, die Opfergaben erfolgreich von dort wegzubringen. Gleich danach machte ich mich auf die Suche nach Schwester Xin Cheng, um mich nach den anderen verantwortlichen Schwestern zu erkundigen. Kaum war ich zur Tür herein, sagte sie verängstigt: „Ich wurde verhaftet und war fünf Tage lang eingesperrt. Erst gestern Abend wurde ich freigelassen. Zhao Hui hat jeden Bruder und jede Schwester verraten, die er kennt. Die Bücher mit Gottes Worten müssen sofort woanders hingebracht werden!“ Ich dachte: „Xin Cheng wurde gerade erst freigelassen. Überwacht die Polizei vielleicht heimlich ihr Haus? Werden sie auf mich aufmerksam werden?“ Ich war nervös und geriet in Panik und eilte davon, nachdem wir ein paar Minuten gesprochen hatten. Auf dem ganzen Weg pochte mein Herz vor Angst. Ständig dachte ich: „Sind sie schon auf mich aufmerksam geworden? Ich werde morgen Abend die Bücher nicht selber wegbringen. Ich sorge dafür, dass andere Brüder und Schwestern das erledigen.“ Am nächsten Tag war mein Herz ununterbrochen unruhig. Ich wusste, dass Zhao Hui in allen Häusern gewesen war, in denen die Bücher gelagert wurden, und die Bücher mussten umgehend woanders hingebracht werden. Es gab zu dieser Zeit niemanden sonst, der dafür geeignet war: Ich musste diese Aufgabe auf mich nehmen. Ich dachte an all die Brüder und Schwestern, die vom großen roten Drachen verfolgt und auf die Fahndungsliste gesetzt worden waren, sich aber trotzdem auf Gott verließen, um die Arbeit der Kirche zu vollbringen. Selbst wenn sie verhaftet wurden, waren sie in der Lage, ihr Leben zu riskieren, um in ihrem Zeugnis für Gott standhaft zu bleiben. Ich hingegen war noch nicht einmal verhaftet worden, und doch schreckte ich ängstlich zurück, nur weil die Lage feindselig war. Ich reichte nicht im Entferntesten an sie heran. Ich fühlte mich beschämt und schuldig. Dann erinnerte ich mich an die Worte Gottes, die wir zwei Tage zuvor in der Versammlung gelesen hatten: „Einige Kirchen befinden sich in einem feindseligen Umfeld, wo Menschen häufig verhaftet werden, und deswegen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Standorte der Häuser, in denen Opfergaben verwahrt werden, verraten werden und der große rote Drache dort eine Razzia durchführen lässt und alles durchsucht – die Opfergaben können jederzeit von bösen Dämonen geplündert werden. Eignen sich solche Orte für die Lagerung von Opfergaben? (Nein.) Was sollte also getan werden, falls sie bereits dort untergebracht wurden? Bringt sie sofort woandershin. … Wenn Leiter und Mitarbeiter auf so eine Situation treffen, sollte ihnen diese klar sein: ‚Einer der Orte, an denen Opfergaben gelagert werden, ist ungeeignet. Das Umfeld ist zu gefährlich, und in der Gegend wurden etliche Brüder und Schwestern verhaftet, beschattet und überwacht. Wir müssen uns eine Möglichkeit überlegen, wie wir die Opfergaben von dort wegbringen. Es wäre besser, sie an einen relativ sicheren Ort zu bringen, statt sie dort zu lassen, wo sie sind, und darauf zu warten, dass jemand sie sich schnappt.‘ Wenn sich gerade eine Situation ergeben hat und sie voraussehen, dass die Opfergaben in Gefahr sind, dann sollten sie sie sofort wegbringen, damit der große rote Drache, der böse Teufel, sie nicht in Besitz nimmt und verschlingt. Das ist die einzige Möglichkeit, die Sicherheit der Opfergaben zu garantieren und zu vermeiden, dass irgendwelche Fallstricke oder Fehler auftreten. Diese Arbeit sollten Leiter und Mitarbeiter leisten. Sobald es das kleinste Anzeichen von Gefahr gibt, sobald jemand verhaftet wird, sobald so eine Situation entsteht, sollten Leiter und Mitarbeiter als Erstes daran denken, ob die Opfergaben in Sicherheit sind, ob sie vielleicht bösen Menschen in die Hände fallen oder in ihren Besitz geraten oder böse Dämonen sie sich schnappen und ob es bei den Opfergaben irgendwelche Verluste gegeben hat. Leiter und Mitarbeiter sollten sofort Maßnahmen zum Schutz der Opfergaben ergreifen. Das ist die Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern. Einige Leiter und Mitarbeiter sagen vielleicht: ‚Diese Dinge zu tun, ist mit Risiken verbunden. Können wir sie auch sein lassen? Ist es nicht so, dass Menschen unsere oberste Priorität sind, was bedeutet, dass man nicht die Opfergaben an erste Stelle setzen muss und Menschen an erster Stelle stehen sollten?‘ Was haltet ihr von ihrer Frage? Weisen diese Menschen Menschlichkeit auf? (Nein.) Die Opfergaben gut zu verwahren, sie gut zu verwalten und sie gut zu bewachen – dieser Verantwortung sollte ein guter Haushalter nachkommen. Um es mit ernsteren Worten zu sagen: Selbst wenn du dein Leben opfern musst, ist es das wert und das, was du tun solltest. Es ist deine Verantwortung“ (Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (12)). Durch Gottes Worte wurde mir klar: Da die Standorte der Aufbewahrungsorte nun von einem Judas verraten worden waren, könnte die KPCh jeden Augenblick die Opfergaben und die Bücher mit Gottes Worten beschlagnahmen. Sie mussten sofort woanders hingebracht werden, und das war meine unumgängliche Pflicht. Ich hatte oft mit Brüdern und Schwestern darüber Gemeinschaft gehalten, in kritischen Momenten die Interessen der Kirche zu schützen, doch als diese Situation über mich hereinbrach, war mein erster Gedanke, meine eigene Haut zu retten. Ich wollte diese Aufgabe auf andere abwälzen und mich wie eine Fahnenflüchtige verstecken. War das nicht ein Verrat an Gott? Gottes Opfergaben und die Bücher mit Seinen Worten zu schützen, ist eine Verantwortung und eine Verpflichtung, die jeder Gläubige erfüllen muss. Ich musste mich auf Gott verlassen, um meiner Verantwortung nachzukommen und Gottes Opfergaben umgehend woanders hinzubringen und zu beschützen. Ob ich verhaftet werden würde oder nicht und welches Umfeld ich auch erleben würde, ich würde mich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen.
Danach dachte ich darüber nach: „Warum denke ich in einer gefährlichen Umgebung immer an meine eigenen fleischlichen Interessen? Was ist die Ursache dafür?“ Während ich darüber nachdachte, erinnerte ich mich an Gottes Worte: „Antichristen sind extrem egoistisch und verachtenswert. Sie haben keinen wahren Glauben an Gott, geschweige denn Treue gegenüber Gott; wenn sie auf ein Problem stoßen, schützen und wahren sie nur sich selbst. Für sie ist nichts wichtiger als ihre eigene Sicherheit. Solange sie noch leben und nicht verhaftet werden, ist es ihnen gleichgültig, wie viel Schaden dem Werk der Kirche zugefügt wird. Diese Menschen sind extrem selbstsüchtig, sie denken überhaupt nicht an die Brüder und Schwestern oder an das Werk der Kirche, sie denken nur an ihre eigene Sicherheit. Sie sind Antichristen. Wenn also solche Dinge denen widerfahren, die Gott treu sind und wahren Glauben an Gott haben, wie gehen die dann damit um? Worin unterscheidet sich das, was sie tun, von dem, was Antichristen tun? (Wenn denen, die Gott gegenüber treu sind, so etwas widerfährt, werden sie sich alles Mögliche einfallen lassen, um die Interessen von Gottes Haus zu wahren, um die Opfergaben Gottes vor Verlusten zu schützen, und sie werden die notwendigen Vorkehrungen für die Leiter und Arbeiter sowie für die Brüder und Schwestern treffen, um Verluste kleinzuhalten. Antichristen stellen inzwischen sicher, dass sie zuerst geschützt werden. Sie machen sich keine Gedanken um die Arbeit der Kirche oder um die Sicherheit von Gottes Auserwählten, und wenn die Kirche mit Verhaftungen konfrontiert ist, hat das für die Arbeit der Kirche einen Verlust zur Folge.) Antichristen lassen die Arbeit der Kirche und Gottes Opfergaben im Stich, und sie sorgen nicht dafür, dass die Menschen sich um die Nachwirkungen kümmern. Das ist dasselbe, wie zuzulassen, dass der große rote Drache Gottes Opfergaben und Seine Auserwählten an sich reißt. Ist das nicht geheimer Verrat an Gottes Opfergaben und Seinen Auserwählten? Wenn die, die Gott treu sind, ganz genau wissen, dass ein Umfeld gefährlich ist, ertragen sie trotzdem tapfer das Risiko, sich um die Nachwirkungen kümmern zu müssen, und sie halten die Verluste im Hause Gottes so niedrig wie möglich, bevor sie sich selbst zurückziehen. Sie geben ihrer eigenen Sicherheit keine Priorität. Sagt mir, wer könnte in diesem niederträchtigen Land des großen roten Drachen sicherstellen, dass der Glaube an Gott und die Ausführung einer Pflicht überhaupt keine Gefahr darstellen? Welche Pflicht man auch immer auf sich nimmt, sie bringt ein gewisses Risiko mit sich – doch die Ausführung der Pflicht wird von Gott in Auftrag gegeben, und während man Gott folgt, muss man das Risiko der Pflichtausführung auf sich nehmen. Man sollte Weisheit walten lassen, und man muss Maßnahmen ergreifen, um seine Sicherheit zu gewährleisten, aber man sollte seine persönliche Sicherheit nicht an die erste Stelle setzen. Man sollte Gottes Absichten berücksichtigen und das Werk Seines Hauses und die Verbreitung des Evangeliums an die erste Stelle setzen. Die Erfüllung von Gottes Auftrag an sie ist das Wichtigste, und sie steht an erster Stelle. Antichristen geben ihrer persönlichen Sicherheit die höchste Priorität; sie glauben, dass nichts anderes mit ihnen zu tun hat. Es ist ihnen gleichgültig, wenn jemand anderem etwas zustößt, ganz gleich, wer es sein mag. Solange den Antichristen selbst nichts Schlimmes zustößt, fühlen sie sich wohl. Es fehlt ihnen jegliche Treue, was durch die Wesensnatur der Antichristen bedingt ist. … Antichristen zeigen keine Treue gegenüber Gott. Wenn ihnen Arbeit zugewiesen wird, nehmen sie diese recht bereitwillig an und machen einige schönklingende Erklärungen, aber wenn Gefahr im Anzug ist, laufen sie am schnellsten weg; sie sind die Ersten, die fliehen, die Ersten, die sich aus dem Staub machen. Das zeigt, dass ihr Egoismus und ihre Verächtlichkeit besonders schwerwiegend sind. Sie haben überhaupt kein Verantwortungsbewusstsein und keine Treue. Wenn sie mit einem Problem konfrontiert werden, wissen sie nur, wie sie fliehen und sich verstecken können, und denken nur daran, sich selbst zu schützen, ohne jemals Rücksicht auf ihre Verantwortung oder ihre Pflichten zu nehmen. Um ihrer eigenen Sicherheit willen zeigen Antichristen konsequent ihre egoistische und verachtenswerte Natur. Sie stellen weder das Werk des Hauses Gottes noch ihre eigenen Pflichten an erste Stelle, geschweige denn die Interessen des Hauses Gottes. Stattdessen ist ihre Priorität ihre eigene Sicherheit“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 2)). „Es gibt einen Unterschied in der Natur, wie Menschen mit Treue gegenüber Gott und Menschen, die keine Treue zeigen, arbeiten. Wenn beide in gefährliche Situationen geraten, sind die treuen Menschen in der Lage, sich der Gefahr zu stellen und ihre Arbeit zu tun und mithilfe ihrer Weisheit und Methoden die Arbeitsanordnungen umzusetzen. Antichristen leisten jedoch keine konkrete Arbeit, egal ob dabei Gefahren bestehen oder nicht, und Arbeitsanordnungen werden von ihnen niemals umgesetzt. Das ist der Unterschied. … Ihnen fehlt es an Treue, sie sind egoistisch und verachtenswert und denken bei allem an ihre eigene Sicherheit. Sie erkundigen sich niemals danach, ob die Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes umgesetzt werden, oder wie das Werk von Gottes Haus vorankommt – diese Dinge sind ihnen egal. Sie haben keine Treue dargebracht, und sie zeigen auch keine Treue. Für sie reicht es aus, in diesen Angelegenheiten nach Schema F vorzugehen; sie betrachten das als ‚ihre Arbeit zu tun‘. Wenn das Risiko gering ist, übernehmen sie vielleicht widerwillig etwas Arbeit. Aber wenn das Risiko hoch ist und die Möglichkeit besteht, gefangen genommen zu werden, werden sie es nicht tun, egal wie wichtig die Aufgabe ist. Das ist das Wesen der Antichristen“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 2)). Ich erkannte aus Gottes Worten, dass Menschen, die Gott treu sind, in der Lage sind, in Gefahrensituationen nicht an persönliche Gewinne oder Verluste zu denken. Wenn sie sehen, dass die Opfergaben in Gefahr sind, riskieren sie ihr Leben, um sie zu schützen. Sie sind Gott bis in den Tod treu und schützen die Interessen von Gottes Haus. Antichristen hingegen haben eine extrem egoistische und hinterlistige Natur. In gefährlichen Situationen denken sie nur an ihre eigene Sicherheit und haben keinerlei Verantwortungsbewusstsein für ihre Pflicht. Entsprach mein Verhalten nicht genau dem eines Antichristen? Ich hatte herausgefunden, dass Zhao Hui zum Judas geworden war und viele Leiter, Mitarbeiter und Brüder und Schwestern verraten hatte, weshalb die Häuser, in denen die Opfergaben gelagert wurden, in Gefahr waren. Die Opfergaben mussten sofort woanders hingebracht werden. Aber in diesem entscheidenden Moment galt mein erster Gedanke meiner eigenen Sicherheit, meinen Zukunftsaussichten und einem Ausweg für mich selbst. Ich wollte mich wie eine feige Schildkröte in meinen Panzer zurückziehen. Ich war so egoistisch und verachtenswert! Wenn mein Egoismus und meine Verantwortungslosigkeit dazu führen würden, dass die Opfergaben dem großen roten Drachen in die Hände fielen, worin würde ich mich dann noch von einem Judas unterscheiden, der seine eigene Haut rettet, indem er seine eigene Seite verrät? Ich dachte an Bruder Zhong in „Mein verspätetes Zeugnis“, der sein Leben riskierte, um die Bücher mit Gottes Worten in Sicherheit zu bringen und an seiner Pflicht festzuhalten. Und in dem Erfahrungszeugnis-Video „Eine Entscheidung in einem gefährlichen Umfeld“ riskierte die Protagonistin ihr Leben, um die Folgen der Krise zu bewältigen. Obwohl sie schwach war und Angst hatte, suchte sie die Wahrheit, um ihre verdorbene Disposition zu beseitigen, und war bereit, ihr Leben zu geben, um die Interessen von Gottes Haus zu schützen. Beide legten ein wunderbares, durchschlagendes Zeugnis für Gott ab. Bei diesem Gedanken schämte ich mich zutiefst und betete zu Gott: „Allmächtiger Gott, so viele Brüder und Schwestern in der Kirche wurden verhaftet, und es müssen dringend die notwendigen Folgemaßnahmen getroffen werden. Aber ich habe Angst, verhaftet zu werden, und will dieser Umgebung einfach nur entfliehen. Ich bin so egoistisch, und mir fehlt jegliche Menschlichkeit! Gott, ich bin bereit, Buße zu tun. Ich vertraue auf Dich, um die notwendigen Folgemaßnahmen gut zu bewältigen.“
Ich fragte mich auch: „Warum weiche ich jedes Mal ängstlich zurück, wenn mir etwas widerfährt?“ Der Hauptgrund war meine Angst vor dem Tod; ich hatte seine Bedeutung nicht wirklich verstanden. Dann las ich Gottes Worte: „Wie kamen jene Jünger des Herrn Jesus ums Leben? Unter den Jüngern gab es jene, die gesteinigt, hinter einem Pferd hergeschleift, kopfüber gekreuzigt, von fünf Pferden gevierteilt wurden – verschiedene Todesarten ereilten sie. Was war der Grund für ihren Tod? Liegt es daran, dass sie etwas Falsches getan hatten und dann nach geltendem Recht hingerichtet wurden? Nein. Sie verkündeten das Evangelium des Herrn, doch die weltlichen Menschen nahmen es nicht an und haben sie stattdessen verurteilt, geschlagen, beschimpft und sogar hingerichtet – so starben sie den Märtyrertod. Wir wollen nicht davon reden, wie es für jene Märtyrer letztlich endete, oder über Gottes Urteil über ihre Taten, aber stellt euch folgende Frage: Als jene Märtyrer das Ende ihres Weges erreichten, stimmte da die Art und Weise, wie ihr Leben endete, mit menschlichen Auffassungen überein? (Nein, das tat sie nicht.) Aus der Perspektive menschlicher Auffassungen zahlten jene Märtyrer einen so hohen Preis, um Gottes Werk zu verkünden, wurden aber letztendlich von Satan so schwer geschädigt, dass sie starben. Das stimmt nicht mit menschlichen Auffassungen überein. Jedoch ist genau das ihnen widerfahren – Gott hat genau das zugelassen. Welche Wahrheit kann darin gefunden werden? War die Tatsache, dass Gott ihren Tod auf diese Weise zuließ, Sein Fluch und Seine Verurteilung, oder war es Seine Anordnung und Sein Segen? Es war keines von beidem. Was war es dann? Es zehrt an den Herzen der Menschen, wenn sie an den Tod dieser Märtyrer denken, doch das sind nun einmal die Tatsachen. Welche Erklärung sollte dafür gegeben werden, dass Gottgläubige auf diese Weise gestorben sind? Wenn wir dieses Thema ansprechen, versetzt ihr euch in ihre Lage; seid ihr also in euren Herzen betrübt und verspürt ein gewisses Maß an verborgenem Schmerz? Ihr denkt: ‚Diese Menschen taten ihre Pflicht, um Gottes Evangelium zu verkünden, und sollten als gute Menschen gelten, wie also fanden sie so ein Ende, kamen sie zu so einem Ergebnis?‘ Tatsächlich starben ihre Körper so und schieden dahin; auf diese Weise verließen sie die Menschenwelt, aber das bedeutet nicht, dass ihr Ende auch so war. Unabhängig davon, auf welche Art ihr Tod und ihr Ableben erfolgten oder wie dies geschah, das war nicht, wie Gott das Endergebnis dieser Leben, dieser geschaffenen Wesen, festgelegt hatte. Das musst du klar erkennen. Im Gegenteil, das war genau die Art, auf die sie diese Welt verdammten und Gottes Taten bezeugten. Diese geschaffenen Wesen setzten ihr höchst kostbares Leben ein – sie nutzten den letzten Moment ihres Lebens –, um Gottes Taten zu bezeugen, um Gottes große Macht zu bezeugen und Satan und der Welt zu verkünden, dass Gottes Taten richtig sind, dass der Herr Jesus Gott ist, dass Er der Herr und Gottes menschgewordenes Fleisch ist. Bis hin zum letzten Augenblick ihres Lebens leugneten sie niemals den Namen des Herrn Jesus. War das nicht eine Form von Gericht über diese Welt? Sie setzten ihr Leben ein, um der Welt zu verkünden, um Menschen gegenüber zu beweisen, dass der Herr Jesus der Herr ist, dass der Herr Jesus Christus ist, dass Er Gottes menschgewordenes Fleisch ist, dass das Werk der Erlösung der gesamten Menschheit, das Er verrichtet hat, diese Menschheit fortbestehen lässt – diese Tatsache ist auf ewig unveränderbar. In welchem Ausmaß führten jene, die den Märtyrertod starben, weil sie das Evangelium des Herrn Jesus verkündeten, ihre Pflicht aus? Gingen sie bis zum Äußersten? Wie zeigte sich, dass sie bis zum Äußersten gingen? (Sie opferten ihr Leben.) Das stimmt, sie bezahlten den Preis mit ihrem Leben. Familie, Reichtum und die materiellen Dinge dieses Lebens, das sind alles äußerliche Dinge; das Einzige, das zu einem selbst gehört, ist das Leben. Für jeden lebenden Menschen ist das Leben das, was es am allermeisten wert ist, geschätzt zu werden, das Kostbarste, und tatsächlich konnten diese Menschen ihren wertvollsten Besitz als Bestätigung und Zeugnis für Gottes Liebe zur Menschheit opfern. Bis hin zu ihrem Tod leugneten sie weder Gottes Namen noch leugneten sie Gottes Werk, und sie nutzten die letzten Augenblicke des Lebens, um die Existenz dieser Tatsache zu bezeugen – ist das nicht die höchste Form des Zeugnisses? Das ist die beste Art und Weise, seine Pflicht auszuführen; das heißt, seiner Verantwortung nachzukommen.“ „Wenn du in dem Moment, in dem dir das Leben genommen werden soll, gelassen bist, bereit, dich klaglos zu unterwerfen, du das Gefühl hast, deine Verantwortung, deine Verpflichtung und Pflichten bis zum Schluss erfüllt zu haben, und dein Herz fröhlich und friedlich ist – wenn du so gehst –, dann bist du für Gott nicht gegangen. Vielmehr lebst du in einem anderen Reich und in einer anderen Form. Das Einzige, was passiert ist, ist, dass sich deine Lebensweise verändert hat – du bist nicht wirklich gestorben. In den Augen der Menschen heißt es: ‚Er ist in so jungen Jahren gestorben, wie bedauernswert!‘ Aber in den Augen Gottes bist du nicht gestorben oder gegangen, um zu leiden; vielmehr bist du gegangen, um Segnungen zu genießen und Gott näher zu kommen. Der Grund ist, dass du als geschaffenes Wesen in Gottes Augen bei der Ausführung deiner Pflicht bereits dem Standard entsprochen hast, du deine Pflicht jetzt zu Ende gebracht hast und Gott dich nicht mehr braucht, um diese Pflicht in den Reihen der geschaffenen Wesen auszuführen. Für Gott heißt dein ‚Gehen‘ nicht ‚gehen‘ – du wirst ‚weggeholt‘, ‚weggebracht‘ oder ‚weggeführt‘, und das ist gut so“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Das Predigen des Evangeliums ist die Pflicht, zu deren Erfüllung alle Gläubigen verpflichtet sind). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich: Sein Leben hinzugeben, um Gottes Auftrag zu erfüllen, ist ein bedeutungsvoller und wertvoller Tod, an den Sich Gott erinnert. Obwohl das Fleisch stirbt, kehrt die Seele zu Gott zurück. Es ist wie bei den Heiligen im Laufe der Geschichte, die Verfolgung erlitten, weil sie das Evangelium des Herrn verbreiteten. Einige wurden von Pferden in Stücke gerissen, manche wurden hinter Pferden hergeschleift, bis sie starben, einige wurden zu Tode gesteinigt und andere wurden gekreuzigt. Sie nutzten ihr kostbares Leben, um Gottes Taten und Seine große Macht zu bezeugen. Obwohl ihre Körper starben, kehrten ihre Seelen zu Gott zurück und erhielten Seine Billigung. Aber ich hatte schreckliche Angst davor, zu Tode gefoltert zu werden, deshalb verweigerte ich meine Pflicht, um mich selbst zu schützen. Das ist Verrat an Gott. Auf so eine feige Art weiterzuleben, ist wertlos und bedeutungslos; es ist, als wäre man ein wandelnder Leichnam. Wenn die Polizei die Opfergaben beschlagnahmen würde, weil ich es versäumte, sie rechtzeitig woanders hinzubringen, wäre das eine Verfehlung und ein Schandfleck, die mir ewig anhaften würden, und ich hätte es verdient, von Gott bestraft und verflucht zu werden. Als ich das verstand, war ich bereit, all meine Sorgen und Bedenken loszulassen und mein Leben und meinen Tod in Gottes Hände zu legen. Wenn Gott zulassen würde, dass ich verhaftet werde, würde ich mich Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen und mich auf Ihn verlassen, um in meinem Zeugnis standhaft zu bleiben. Als ich danach die Bücher woanders hinschaffte, hatte ich zwar immer noch Sorgen und Bedenken, aber in meinem Herzen betete ich zu Gott und baute auf Ihn und wich nicht länger ängstlich zurück. Ich verkleidete mich, wenn ich rausging, und tat mein Bestes, um Überwachungskameras zu meiden. Unter Gottes Führung wurden die Opfergaben und die Bücher mit Gottes Worten aus allen drei Aufbewahrungsorten in dieser Kirche in Sicherheit gebracht.
Indem ich mich dieses Mal um die nötigen Folgemaßnahmen kümmerte, erlangte ich ein gewisses Verständnis meiner egoistischen und verachtenswerten satanischen Disposition. Ich verstand auch die Bedeutung des Todes etwas besser und fand die Entschlossenheit, gegen mein Fleisch aufzubegehren und an meiner Pflicht festzuhalten. Ich sah auch Gottes Weisheit darin, den großen roten Drachen einen Dienst erweisen zu lassen, um Menschen zu offenbaren und zu vervollkommnen. Dank sei Gott!
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?
Von Mu Yu, China Am 2. September 2022 ging ich wegen etwas zur Wohnung einer Leiterin, aber es war niemand zu Hause. Schwester Xiao Hong,...
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