18. Als meine Hoffnung auf Beförderung sich zerschlug

Von Elena, Die Vereinigten Staaten

Im November 2020 begann ich, Neulinge zu bewässern. Nicht lange danach bat mich die Leiterin, die Verantwortung für die Leitung der Gruppentreffen zu übernehmen. Ich dachte bei mir: „Die Leiterin scheint mich wertzuschätzen. Könnte es sein, dass sie mich fördert? Wenn ich hart arbeite, könnte ich vielleicht befördert werden.“ Wenn ich sah, dass jemand in der Gruppe ein Problem ansprach, antwortete ich daher immer aktiv. Wenn ich sah, dass neue Brüder und Schwestern etwas nicht verstanden, half ich ihnen enthusiastisch. Später musste die Gruppe zwei Leiterinnen auswählen, und ich dachte: „Obwohl ich diese Pflicht noch nicht lange ausführe, gelte ich als ein wichtiges Mitglied der Gruppe, die Leiterin hat mir immer mehr Neulinge zum Bewässern zugewiesen, und alle schätzen mich sehr. Also sollte ich zur Gruppenleiterin gewählt werden, richtig?“ Aber zu meiner Überraschung wurden zwei Schwestern, die kürzer als ich Neulinge bewässert hatten, als Gruppenleiterinnen ausgewählt. Mehr noch, als diese beiden Schwestern das erste Mal kamen, war ich diejenige, die mit ihnen über die Grundsätze zur Ausführung dieser Pflicht Gemeinschaft hielt. Was die Grundsätze anging, verstanden sie nicht mehr als ich, und was die Anzahl der bewässerten Personen und die Ergebnisse der Pflichtausführung betraf, waren sie weit hinter mir. Warum wurden sie statt mir gewählt? Was würden die Brüder und Schwestern von mir denken? Würden sie nicht sagen, ich sei schlechter als diese Schwestern, die gerade erst angekommen waren? Je mehr ich darüber nachdachte, desto nachtragender und gekränkter fühlte ich mich. In den folgenden Tagen konnte ich, selbst beim Essen und Schlafen, nicht aufhören, über die Angelegenheit nachzudenken, und konnte mein Herz einfach nicht zur Ruhe bringen. Ich hatte das Gefühl, dass, egal wie viel ich tat oder wie sehr ich litt, niemand dies sah und alles vergebens war. Obwohl ich danach weiterhin meine Pflicht tat, verlor ich meinen Antrieb. Wenn ich sah, dass jemand in der Gruppe ein Problem ansprach, machte ich mir nicht die Mühe, darauf einzugehen. Ich dachte immer: „Ich bin nicht die Gruppenleiterin, warum sollte ich mir also die Mühe machen, etwas zu sagen? Früher oder später wird schon jemand antworten.“ Wenn die Brüder und Schwestern mich baten, eine Versammlung zu leiten, wollte ich es nicht tun. Ich dachte: „Wozu soll das gut sein? Versammlungen zu leiten, bringt keinen wirklichen Status, und niemand wird mich deswegen hochschätzen. Außerdem, wenn ich während der Versammlung nicht Gemeinschaft über praktische erfahrungsbasierte Erkenntnisse halten kann, könnten sie alle denken, dass ich keine Wahrheitsrealitäten besitze, und auf mich herabsehen. Das ist wirklich eine undankbare Aufgabe.“ Ich dachte viel über die Angelegenheit nach, aber ich wollte diese Pflicht wirklich nicht tun. Doch ich hatte das Gefühl, meine Pflicht abzulehnen würde bedeuten, dass ich mich nicht unterwerfe, also nahm ich sie widerwillig an. Danach verharrte ich in einem lauwarmen Zustand der Gleichgültigkeit und hatte kein Gefühl der Bürde der Arbeit gegenüber. Allmählich empfand ich meine Pflichten als immer schwieriger, und wenn Neulinge auf Schwierigkeiten stießen oder Auffassungen über Gottes Werk hatten, wusste ich nicht, wie ich über die Wahrheit Gemeinschaft halten sollte, um diese Probleme zu lösen. Immer mehr Neulinge hörten auf, regelmäßig an Versammlungen teilzunehmen, und ich machte keinen Fortschritt in meinem Lebenseintritt. Jeden Tag brachte ich meine Pflichten nur noch mechanisch hinter mich. Besonders als ich die Hymne „An Gott zu glauben, aber das Leben nicht zu gewinnen, führt zu Bestrafung“ hörte, hatte ich ein wirklich unbehagliches Gefühl im Herzen, als wäre ich diejenige, die bestraft werden würde, wenn ich so weitermachte, und mein Herz fühlte sich wirklich gequält an.

Mein Zustand wurde so schlecht, dass ich das Gefühl hatte, wirklich nicht mehr weitermachen zu können. Also öffnete ich mich und sprach mit der Leiterin über meinen Zustand. Die Leiterin las mir einen Abschnitt aus Gottes Worten vor: „Während eures Strebens habt ihr zu viele persönliche Auffassungen, Hoffnungen und Zukunftsaussichten. Das jetzige Werk geschieht, um euer Verlangen nach Status und eure ausgefallenen Sehnsüchte zurechtzustutzen. Hoffnungen, Status und Auffassungen sind alles klassische Repräsentationen einer satanischen Disposition. … Jetzt seid ihr Anhänger, und ihr habt etwas Verständnis über diese Stufe des Werkes gewonnen. Ihr habt jedoch immer noch nicht euer Verlangen nach Status abgelegt. Wenn euer Status hoch ist, strebt ihr gut, aber wenn euer Status niedrig ist, strebt ihr nicht mehr. Immer denkt ihr an die Vorteile des Status. Warum ist es so, dass der Großteil der Menschen sich nicht aus der Negativität befreien kann? Beruht die Antwort nicht unweigerlich auf düsteren Aussichten? … Je mehr du auf diese Weise strebst, desto weniger wirst du ernten. Je größer das Verlangen eines Menschen nach Status ist, desto ernsthafter muss man ihn zurechtstutzen, und desto mehr wird er sich großer Läuterung unterziehen müssen. Solche Menschen sind wertlos! Man muss sie hinreichend zurechtstutzen und sie hinlänglich richten, damit sie diese Dinge völlig loslassen. Wenn ihr bis zum Ende auf diese Weise strebt, werdet ihr nichts ernten. Diejenigen, die das Leben nicht verfolgen, können nicht verwandelt werden, und diejenigen, die nicht nach der Wahrheit dürsten, können die Wahrheit nicht erlangen. Du konzentrierst dich nicht darauf, persönliche Verwandlung und Eintritt anzustreben, sondern richtest dein Augenmerk stattdessen auf diese ausgefallenen Wünsche und Dinge, die deine Liebe zu Gott einschränken und dich davon abhalten, dich Ihm zu nähern. Können dich diese Dinge verwandeln? Können sie dich in das Königreich bringen?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Warum willst du keine Kontrastfigur sein?). Nachdem die Leiterin Gottes Worte gelesen hatte, erinnerte sie mich daran: „Je mehr Gewicht wir dem Status beimessen, desto mehr Situationen ordnet Gott an, um uns zu entlarven und zu stutzen. Dies ermöglicht es uns, zu erkennen, dass unsere Ansichten über das Streben falsch sind, und sie rechtzeitig zu korrigieren. Hast du darüber nachgedacht, warum dich die Brüder und Schwestern nicht zur Gruppenleiterin gewählt haben? Was genau sind deine Probleme? Als du nicht zur Gruppenleiterin ausgewählt wurdest, hast du deinen Antrieb verloren, deine Pflicht zu tun. Zeigt das nicht, dass du nach Status strebst? Du strebst immer nach Status und tust Dinge nur des Scheins wegen. Selbst wenn man dir Status gäbe, könntest du die Arbeit dann gut machen?“ Erst durch den Hinweis der Leiterin begann ich, im Licht von Gottes Worten über mich selbst nachzudenken. Als ich anfing, diese Pflicht zu tun, ließ mich die Leiterin oft die Versammlungen leiten, und die Anzahl der Neulinge, die mir zum Bewässern zugewiesen wurden, nahm stetig zu. Ich hatte das Gefühl, dass ich wertgeschätzt und als jemand angesehen wurde, der be- und gefördert wird, und dann war ich bei meiner Pflicht wirklich motiviert. Ob es nun darum ging, während der Versammlungen Gemeinschaft zu halten oder Neulinge zu bewässern, ich empfand ein starkes Gefühl der Bürde. Aber später wurden zwei Schwestern, die kürzer als ich Neulinge bewässert hatten, als Gruppenleiterinnen ausgewählt und ich war entmutigt. Ich hatte das Gefühl, dass die Leiterin sie wertschätzte und dass die Brüder und Schwestern zu ihnen aufsahen und sie bewunderten, während es nicht einmal eine Rolle spielte, ob ich in der Gruppe war. Und so verschwand mein Antrieb, meine Pflicht zu tun, ganz plötzlich, und ich machte mir nicht mehr die Mühe, auf die Probleme in der Gruppe einzugehen. Besonders als die Brüder und Schwestern mich baten, die Versammlungen zu leiten, dachte ich, diese Pflicht sei unbedeutend und würde es mir nicht ermöglichen, die Bewunderung und Wertschätzung anderer zu gewinnen, und so führte ich die Pflicht nur noch oberflächlich aus. In diesem Moment erkannte ich, dass mein Zustand genau so war, wie von Gott entlarvt: „Wenn euer Status hoch ist, strebt ihr gut, aber wenn euer Status niedrig ist, strebt ihr nicht mehr. Immer denkt ihr an die Vorteile des Status.“ Wonach ich strebte, waren Ansehen und Status.

Später las ich einen weiteren Abschnitt aus Gottes Worten: „Für Antichristen sind Ruf und Status ihr Leben und ihr lebenslanges Ziel. Bei allem, was sie tun, ist ihr erster Gedanke: ‚Was wird mit meinem Status passieren? Und mit meinem Ruf? Wird mir das, wenn ich es tue, einen guten Ruf verschaffen? Wird es meinen Status in den Köpfen der Menschen erhöhen?‘ Das ist das Erste, woran sie denken, und das ist ein hinreichender Beweis dafür, dass sie die Disposition und das Wesen von Antichristen haben; das ist der Grund, warum sie diese Dinge auf diese Weise berücksichtigen. … Obwohl auch Antichristen an Gott glauben, sehen sie das Streben nach Ruf und Status als gleichwertig mit dem Glauben an Gott an und stellen diese beiden Dinge auf eine Stufe. Das heißt, während sie den Weg des Glaubens an Gott gehen, streben sie auch nach ihrem eigenen Ruf und Status. Man kann sagen, dass in den Herzen der Antichristen das Streben nach der Wahrheit in ihrem Glauben an Gott gleichbedeutend mit dem Streben nach Ruf und Status ist und dass das Streben nach Ruf und Status auch das Streben nach der Wahrheit ist; Ruf und Status zu erlangen, bedeutet, die Wahrheit und das Leben zu erlangen. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie weder Ruhm noch Gewinn noch Status haben, dass niemand zu ihnen aufblickt, sie verehrt oder ihnen folgt, dann sind sie enorm enttäuscht. Sie glauben, dass es keinen Sinn hat, an Gott zu glauben, dass es keinen Wert hat, und sie sagen sich: ‚Ist dieser Glaube an Gott ein Fehlschlag? Fehlt mir nicht jegliche Hoffnung?‘ Sie stellen in ihrem Herzen oft über solche Dinge Berechnungen an. Sie rechnen sich aus, wie sie sich einen Platz im Haus Gottes verschaffen können, wie sie ein hohes Ansehen in der Kirche genießen können, wie sie die Leute dazu bringen können, ihnen zuzuhören, wenn sie etwas sagen, und sie zu unterstützen, wenn sie handeln, wie sie die Leute dazu bringen können, ihnen überallhin zu folgen, und wie sie in der Kirche eine einflussreiche Stimme haben und Ruhm, Gewinn und Status genießen können – sie konzentrieren sich wirklich auf solche Dinge in ihren Herzen. Das ist es, was solche Menschen anstreben(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 3)). Gottes Worte entlarven vollständig den wahren Zustand und die Verfassung von Antichristen, die nach Ansehen und Status streben. Ich erkannte, dass ich, wie ein Antichrist, großen Wert auf Ansehen und Status gelegt hatte. Ich wollte immer eine Stellung unter anderen einnehmen, wollte immer von anderen geschätzt und bewundert werden und hoffte, dass die Menschen sich für das interessieren und auf das hören würden, was ich sagte. Ich hatte das Gefühl, dass ich nur so ein Gefühl für Präsenz haben und mein Leben einen Wert haben könnte. Ich hatte das Gefühl, wenn ich keinen Status hätte und nicht die Bewunderung und Wertschätzung anderer erlangen könnte, dann sei alles, was ich tat, bedeutungslos. Obwohl es so aussah, als ob ich an Gott glaubte und meine Pflicht tat, tat ich dies in Wirklichkeit nicht, um nach der Wahrheit zu streben, und auch nicht, um Gott zufriedenzustellen oder Seine Absichten zu berücksichtigen. Ich behandelte meine Pflicht als ein Werkzeug, um Status zu erlangen, und dachte nur daran, ob ich eine Stellung unter anderen hatte und ob ich von anderen bewundert und geschätzt werden konnte. Ich dachte nie darüber nach, was Gottes Anforderungen oder Erwartungen an mich bei dieser Pflicht waren oder wie ich Gott zufriedenstellen sollte. Wenn ich bei meiner Pflicht nicht die Bewunderung anderer erhielt, wurde ich sogar negativ und nachlässig und war voller Klagen. Ich erkannte, dass meine Sichtweisen auf das Streben dieselben waren wie die eines Antichristen und dass ich Ansehen und Status über alles andere stellte. Die Kirche hatte mir die Gelegenheit gegeben, meine Pflicht zu tun, in der Hoffnung, dass ich in meiner Pflicht nach der Wahrheit streben und meine verdorbene Disposition abwerfen würde, um Gottes Errettung zu erlangen. Aber ich konnte Gut von Böse nicht unterscheiden, und nachdem ich ein wenig Arbeit geleistet und mir etwas Kapital erworben hatte, wollte ich in der Gruppe die Führung übernehmen und bewundert werden. Und als mein Wunsch nach Status nicht erfüllt wurde, wollte ich nicht einmal mehr meine Pflicht tun. Ich benutzte sogar meine Pflicht, um meinem Frust Luft zu machen. Ich wollte mich nicht um die Probleme in der Gruppe kümmern und berücksichtigte die Interessen der Kirche überhaupt nicht. Widersetzte ich mich Gott damit nicht unverhohlen? Von Anfang bis Ende hatte ich meine Pflicht dazu benutzt, meinen Ehrgeiz und mein Verlangen, von anderen bewundert zu werden, zu befriedigen. Inwiefern besaß ich irgendeine Menschlichkeit oder Vernunft? Antichristen streben nicht nach der Wahrheit und haben nicht das geringste gottesfürchtige Herz. Sie schützen nur ihr persönliches Ansehen und ihren Status, nicht die Arbeit der Kirche, und sie haben keine Menschlichkeit. Worin unterschied sich mein Verhalten von dem eines Antichristen? Als ich darüber nachdachte, bekam ich etwas Angst und hatte das Gefühl, dass mein Zustand wirklich gefährlich war.

Später dachte ich über meinen ständigen Wunsch, befördert zu werden, nach und fragte mich: „Was genau sind die Grundsätze der Kirche für die Beförderung und Förderung von Menschen?“ Eines Tages, während einer Versammlung, las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Welche Maßstäbe müssen Arbeitsleiter für die verschiedenen Arbeitsaufgaben erfüllen? Es gibt drei Hauptmaßstäbe. Erstens: Sie müssen in der Lage sein, die Wahrheit zu begreifen. Nur wer die Wahrheit rein und unverzerrt begreifen und Schlussfolgerungen ziehen kann, ist ein Mensch mit gutem Kaliber. Menschen mit gutem Kaliber müssen zumindest geistliches Verständnis haben und in der Lage sein, die Worte Gottes eigenständig zu essen und zu trinken. Beim Essen und Trinken von Gottes Worten müssen sie in der Lage sein, das Gericht, die Züchtigung und das Zurechtstutzen durch Gottes Worte eigenständig anzunehmen, die Wahrheit zu suchen, um ihre eigenen Auffassungen und Einbildungen sowie die Verfälschungen ihres eigenen Willens und ihre verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Wenn sie diesen Maßstab erreichen, bedeutet das, dass sie wissen, wie man das Werk Gottes erfährt, und das ist eine Erscheinungsform eines guten Kalibers. Zweitens müssen sie eine Last für die Arbeit der Kirche tragen. Menschen, die wirklich eine Last tragen, haben nicht nur Enthusiasmus, sondern wahre Lebenserfahrung, verstehen einige Wahrheiten und können gewisse Probleme durchschauen. Sie erkennen, dass es in der Arbeit der Kirche und unter Gottes auserwähltem Volk viele Schwierigkeiten und Probleme gibt, die beseitigt werden müssen. Sie sehen das mit ihren Augen und machen sich in ihrem Herzen deswegen Sorgen – das ist es, was es bedeutet, eine Last für die Arbeit der Kirche zu tragen. Wenn jemand nur ein gutes Kaliber hat und in der Lage ist, die Wahrheit zu begreifen, aber faul ist, Annehmlichkeiten des Fleisches begehrt, nicht bereit ist, echte Arbeit zu tun, und nur dann ein wenig Arbeit leistet, wenn der Obere ihm eine Frist für die Fertigstellung setzt und er nicht ungestraft davonkommen würde, wenn er es nicht tut, dann ist diese Person jemand, der keine Last trägt. Menschen, die keine Last tragen, sind Menschen, die nicht nach der Wahrheit streben, Menschen ohne Gerechtigkeitssinn und Taugenichtse, die sich den ganzen Tag nur den Bauch vollschlagen und sich über nichts ernsthaft Gedanken machen. Drittens müssen sie Arbeitsvermögen besitzen. Was bedeutet ‚Arbeitsvermögen‘? Einfach ausgedrückt bedeutet es, dass sie nicht nur Arbeit zuweisen und den Leuten Anweisungen geben, sondern auch Probleme identifizieren und beseitigen können – das heißt es, Arbeitsvermögen zu besitzen. Darüber hinaus müssen sie auch Organisationsfähigkeiten haben. Menschen mit Organisationsfähigkeiten sind besonders gut darin, Menschen zusammenzubringen, Arbeit zu organisieren und anzuordnen sowie Probleme zu lösen. Und wenn sie Arbeit anordnen und Probleme lösen, können sie Menschen vollständig überzeugen und sie dazu bringen, zu gehorchen – das heißt es, Organisationsfähigkeiten zu besitzen. Diejenigen, die wirklich Arbeitsvermögen besitzen, können die spezifischen Aufgaben durchführen, die von Gottes Haus angeordnet werden, und das zügig und entschlossen, ohne Nachlässigkeit. Zudem können sie die verschiedenen Aufgaben gut erledigen. Das sind die drei Maßstäbe von Gottes Haus für die Kultivierung von Leitern und Mitarbeitern. Wenn jemand diese drei Maßstäbe erfüllt, ist er ein seltenes Talent und sollte umgehend befördert, kultiviert und geschult werden. Wenn diese Person dann eine gewisse Zeit praktiziert hat, kann sie die Arbeit übernehmen(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (5)). Aus Gottes Worten erkannte ich, dass die Beförderung und Förderung von Menschen im Haus Gottes weder darauf basiert, wer seine Pflichten am längsten ausführt oder am meisten gelitten hat, noch darauf, wer die engste Beziehung zu den Leitern hat. Die wichtigsten Faktoren sind, ob eine Person nach der Wahrheit strebt, wie sie mit ihren Pflichten umgeht und ob sie Gottes Absichten berücksichtigen und tatsächliche Arbeit leisten kann. Wenn ich mein damaliges Ich im Licht der Anforderungen Gottes betrachtete, sah ich, dass ich mich nicht bemühte, nach der Wahrheit zu streben, und dass meine Tage vergingen, indem mein Herz erfüllt war vom Streben nach Status. Als ich keinen Status erlangte, lebte ich in Negativität, und mein Leben hatte lange Zeit keine Fortschritte gemacht. Schon dieser eine Punkt zeigte, dass ich die Kriterien für eine Beförderung nicht erfüllte. Obwohl ich mit meinen Pflichten beschäftigt schien, hatte ich außerdem in Wirklichkeit kein echtes Gefühl der Bürde. Ich konzentrierte mich nur darauf, Arbeit des Scheins wegen zu tun. Wenn Probleme oder Schwierigkeiten auftraten, konzentrierte ich mich weder darauf, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, noch darauf, diese Dinge zusammenzufassen und darüber nachzudenken. Oft tat ich die Dinge nur, wenn ich dazu angestoßen wurde, und nur wenn die Leiterin auf meine Probleme hinwies und mit mir über die Grundsätze Gemeinschaft hielt, war ich in der Lage, Probleme zu lösen und Abweichungen zu korrigieren. Außerdem neigte ich dazu, immer hektisch zu werden, wenn die Arbeit mehr wurde, und war unfähig, zwischen dringenden und weniger dringenden Dingen zu unterscheiden. Angesichts dessen sah ich, dass ich so viele Mängel hatte und dass die Kirche mich bei meiner Nichtbeförderung gänzlich nach den Grundsätzen beurteilt hatte. Ich erkannte meine wahre Größe überhaupt nicht und es mangelte mir wirklich an Selbsterkenntnis. Selbst wenn man mich zur Gruppenleiterin machen würde, wäre ich in Wirklichkeit, obwohl es ein gewisses Ansehen mit sich bringen würde, völlig unfähig, die tatsächliche Arbeit einer Gruppenleiterin zu leisten. Und wenn das passieren würde, würde ich nicht nur den Brüdern und Schwestern schaden, sondern auch die Arbeit der Kirche verzögern. Die beiden beförderten Schwestern waren bei ihren Pflichten pragmatischer, und sie konzentrierten sich auch darauf, über die Probleme und Abweichungen, die bei ihrer Arbeit auftraten, nachzudenken und sie zusammenzufassen. Während der Versammlungen hörte ich sie oft über die Verdorbenheit sprechen, die sie bei der Ausführung ihrer Pflichten offenbarten, und über die Bereiche, in denen sie Mängel aufwiesen. Sie fassten die Gründe für ihre Fehler zusammen und dachten darüber nach. Sie sprachen darüber, wie sie die Wahrheit gesucht hatten, um Gottes Absicht zu verstehen, und wie sie sich auf Gott verlassen hatten, um Schwierigkeiten zu überwinden, wenn sie mit Schwierigkeiten, Negativität und Rückschlägen konfrontiert waren. Ich sah, wie sie sich bei der Ausführung ihrer Pflichten darauf konzentrierten, anhand von Gottes Worten über sich selbst nachzudenken und Gottes Absichten zu suchen. Ich sah auch, dass sie sich um die Grundsätze bemühten, und obwohl sie ihre Pflichten noch nicht lange getan hatten, besaßen sie das Wirken und die Führung des Heiligen Geistes, und nach einiger Zeit hatten sie große Fortschritte gemacht. An diesem Punkt verstand ich, dass Gottes Absicht bei dieser Enthüllung darin bestand, mir zu ermöglichen, mich selbst zu erkennen, damit ich meine falschen Ansichten über das Streben rechtzeitig korrigieren und mich auf das Streben nach der Wahrheit konzentrieren konnte, damit ich Fortschritte machen und mich verändern konnte. Als ich diese Dinge erkannte, hatte ich keine Missverständnisse oder Widerstände mehr und wünschte mir nur, durch eine solche Situation mehr die Wahrheit zu suchen und über mich selbst nachzudenken.

Später dachte ich erneut nach. Ich erkannte, dass ich dieses Mal, als ich nicht befördert wurde, in Negativität verfiel, weil ich eine falsche Sichtweise hatte. Ich stellte mir die Beförderung von Menschen in der Kirche wie die Beförderung von weltlichen Beamten vor, und ich dachte, befördert zu werden bedeute, Status zu haben; daher wurde ich negativ und schwach und wollte nichts mehr tun, als ich nicht befördert wurde. Später las ich Gottes Worte, und ich verstand etwas mehr über den Zweck und die Bedeutung der Beförderung und Förderung von Menschen durch die Kirche. Gott sagt: „Was sind die Anforderungen des Hauses Gottes an die verschiedenen talentierten Menschen, die befördert und gefördert werden? Um vom Haus Gottes befördert und gefördert zu werden, müssen sie zuallererst Menschen mit Gewissen und Vernunft sein. Sie müssen auch die Wahrheit annehmen können, ihre Pflicht treu tun und sich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen können. Zumindest müssen sie fähig sein, Zurechtstutzung anzunehmen und sich ihr zu unterwerfen. Das Ziel, das durch die Förderung und Schulung im Haus Gottes erreicht werden soll, ist nicht, sie zu Beamten, Vorgesetzten oder Anführern zu machen. Es geht auch nicht darum, dass sie Menschen in ihrer Denkweise beraten können. Noch viel weniger geht es darum, dass sie bessere berufliche Fähigkeiten, ein höheres Bildungsniveau oder einen größeren Ruf erlangen, geschweige denn, dass sie in einem Atemzug mit jenen genannt werden können, die in der Welt für ihre beruflichen Fähigkeiten oder politischen Erfolge bekannt sind. Vielmehr ist das zu erzielende Ergebnis, dass sie die Wahrheit verstehen, Gottes Worte ausleben und zu Menschen werden, die Gott fürchten und das Böse meiden. Während ihrer Übung sind sie in der Lage, die Wahrheit zu verstehen, die Wahrheitsgrundsätze zu erfassen und besser zu erkennen, was genau der Glaube an Gott ist und wie man Gott folgen kann, was für diejenigen, die nach der Wahrheit streben, auf ihrem Weg zur Vervollkommnung von größtem Nutzen ist. Dies sind das Ergebnis und der Maßstab, die das Haus Gottes bei der Beförderung und Förderung aller Arten von talentierten Menschen erreichen möchte, und es ist auch die größte Ernte für diejenigen, die befördert und eingesetzt werden(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (5)). „Vor der Wahrheit sind alle gleich. Diejenigen, die befördert und gefördert werden, sind nicht viel besser als andere. Jeder hat Gottes Werk ungefähr gleich lange erlebt. Diejenigen, die nicht befördert oder gefördert wurden, sollten ebenfalls nach der Wahrheit streben, während sie ihre Pflichten tun. Niemand darf anderen das Recht nehmen, nach der Wahrheit zu streben. Manche Menschen sind eifriger in ihrem Streben nach der Wahrheit und haben ein gewisses Kaliber, also werden sie befördert und gefördert. Dies geschieht aufgrund der Bedürfnisse des Werkes des Hauses Gottes. Warum also hat das Haus Gottes solche Grundsätze für die Beförderung und den Einsatz von Menschen? Da es Unterschiede im Kaliber und Charakter der Menschen gibt und jeder einen anderen Weg wählt, führt dies zu unterschiedlichen Ergebnissen im Glauben der Menschen an Gott. Diejenigen, die nach der Wahrheit streben, werden gerettet und werden zum Volk des Königreichs, während diejenigen, die die Wahrheit überhaupt nicht annehmen und ihre Pflicht nicht treu tun, ausgemustert werden. Das Haus Gottes fördert und setzt Menschen danach ein, ob sie nach der Wahrheit streben und ob sie ihre Pflicht treu tun. Gibt es einen Rangunterschied zwischen den verschiedenen Menschen im Haus Gottes? Vorläufig gibt es keine Hierarchie in Bezug auf die Stellung, den Wert, den Status oder das Ansehen der verschiedenen Menschen. Zumindest während des Zeitraums, in dem Gott wirkt, um die Menschen zu retten und zu führen, gibt es keinen Unterschied zwischen den Rängen, Stellungen, dem Wert oder dem Status der verschiedenen Menschen. Die einzigen Unterschiede liegen in der Arbeitsteilung und den jeweiligen ausgeführten Pflichten. Natürlich werden in diesem Zeitraum einige Leute ausnahmsweise befördert und gefördert, um einige spezielle Aufgaben zu erledigen, während einige Leute aufgrund verschiedener Gründe wie Problemen mit ihrem Kaliber oder ihrem familiären Umfeld solche Gelegenheiten nicht erhalten. Aber rettet Gott diejenigen nicht, die solche Gelegenheiten nicht erhalten haben? Das ist nicht der Fall. Sind ihr Wert und ihre Stellung niedriger als die der anderen? Nein. Vor der Wahrheit sind alle gleich, jeder hat die Gelegenheit, nach der Wahrheit zu streben und diese zu erlangen, und Gott behandelt jeden gerecht und vernünftig. Wann also wird es merkliche Unterschiede in der Stellung, dem Wert und dem Status der Menschen geben? Das wird sein, wenn die Menschen am Ende ihres Weges ankommen, wenn Gottes Werk vollendet ist und wenn endlich ein Fazit über die Haltungen und Ansichten gezogen wird, die jede Person im Prozess des Strebens nach Errettung und während der Ausführung ihrer Pflicht gezeigt hat, sowie über ihre verschiedenen Erscheinungsformen und Haltungen Gott gegenüber – das heißt, wenn es eine vollständige Aufzeichnung in Gottes Notizbuch gibt. Zu dieser Zeit wird es auch Unterschiede in ihrem Wert, ihrer Stellung und ihrem Status geben, weil die Ergebnisse und Bestimmungsorte der Menschen unterschiedlich sein werden. Erst dann lassen sich all diese Dinge erahnen und annähernd bestimmen, während jetzt alle gleich sind(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (5)). Durch das Lesen von Gottes Worten verstand ich, dass Gottes Haus Menschen nicht so befördert und heranbildet, wie es die nicht-gläubige Welt tut, in der Menschen zu Beamten gemacht werden und sich einen Namen machen. Gottes Haus befördert Menschen, um ihnen mehr Gelegenheiten zum Üben zu geben. Gott hofft, dass Menschen in ihren Pflichten die Wahrheit verstehen, nach Grundsätzen handeln, Erkenntnis und Unterwerfung unter Gott erlangen und erkennen, wie sie ihre Pflichten tun können, um Gottes Absichten zufriedenzustellen. Im Haus Gottes gibt es keinen Unterschied im Status, unabhängig von den Pflichten, und die Wahrheit zu erlangen, ist das Wichtigste. Ich dachte an die vielen Mängel, die ich während meiner Arbeit des Bewässerns von Neulingen offenbart hatte. Manchmal, wenn Neulinge einige Auffassungen oder Fragen vorbrachten, wusste ich nicht, wie ich sie lösen sollte, aber indem ich die Wahrheit suchte und über Gottes Worte nachdachte, gewann ich ein klareres Verständnis einiger Wahrheiten, und ich entwickelte mehr Liebe und Geduld gegenüber meinen Brüdern und Schwestern. All dies waren Fortschritte, die ich im Laufe des Bewässerns von Neulingen errungen hatte. Dann dachte ich darüber nach, wie die Brüder und Schwestern mich auswählten, Versammlungen zu leiten. Obwohl ich dadurch nicht die Bewunderung anderer gewinnen würde, würde es mich ermutigen, mehr über die Wahrheit nachzusinnen, mich Gott mehr zu nähern und mich zu bemühen, nach der Wahrheit zu streben. Als ich darüber nachdachte, fühlte ich mich tief berührt und reuevoll. Ich bedauerte, nicht gewusst zu haben, was gut für mich war, und dass es mir an Selbsterkenntnis mangelte, und Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten überhaupt nicht verstanden zu haben. Was mich berührte, war, dass, obwohl ich so aufsässig war und es mir an Vernunft mangelte, Gott mich dennoch mit Seinen Worten erleuchtete und führte, damit ich Seine Absicht verstehe und nicht mehr auf dem falschen Weg wandle. Mein Herz war erfüllt von Dankbarkeit gegenüber Gott, und ich beschloss, nicht länger nach Ruhm, Gewinn oder Status zu streben. Ich war bereit, Buße zu tun.

Später begann ich, mich in meinen Pflichten darauf zu konzentrieren, die Wahrheit zu suchen, und ohne es zu merken, erlangte ich einige Erleuchtung und Erhellung und verstand bestimmte Grundsätze, und ich gewann einen Weg der Praxis. Während der Versammlungen konzentrierte ich mich nicht mehr darauf, wie ich Gemeinschaft so halten konnte, dass die Leute eine hohe Meinung von mir bekamen, sondern konzentrierte mich stattdessen darauf, über Gottes Worte nachzudenken, um Seine Absichten zu verstehen, über mich selbst anhand von Gottes Worten nachzudenken, und ich konnte meine verdorbene Disposition und den falschen Weg, den ich eingeschlagen hatte, klarer sehen. Indem ich so praktizierte, fühlte ich mich Gott viel näher. Später wurde eine Schwester, die ihre Pflicht noch nicht lange getan hatte, in der Gruppe befördert, und obwohl ich im Herzen immer noch etwas aufgewühlt war konnte ich dies klar einschätzen und mich nicht vom Status einschränken lassen weil ich wusste, dass es mir zu sehr an der Wahrheit fehlte. Was ich brauchte, war nicht die Bewunderung anderer, sondern mehr Wahrheiten zu verstehen, meine Brüder und Schwestern gut zu bewässern und meine Pflichten zu erfüllen. Ich sagte mir: „Selbst wenn ich nie befördert werde, werde ich mich Gott dennoch unterwerfen, an meinem richtigen Platz stehen, unerschütterlich nach der Wahrheit streben und meine Pflichten gut ausführen.“ Was ich nicht erwartet hatte, war, dass ich nicht lange danach zur Verantwortlichen der Bewässerungsarbeit ausgewählt wurde. Als dies geschah, freute ich mich nicht darüber, Status erlangt zu haben, sondern sah dies stattdessen als eine Verantwortung. Mir mangelte es an vielem, und meine verdorbene Disposition war immer noch sehr schwerwiegend, und ich machte mir Sorgen, dass meine alten Probleme wieder auftauchen und ich Gottes Absicht enttäuschen würde, also betete ich oft zu Gott und bat Ihn, mich zu führen und zu beschützen. Später, als ich meine Pflichten erfüllte, entwickelte ich so etwas wie ein gottesfürchtiges Herz, und ich begann, meinen Pflichten mehr Aufmerksamkeit zu schenken und mehr darüber nachzudenken. Dass ich dieses Verständnis und diese Veränderung erlangen konnte, verdankte ich alles Gottes Worten. Dank sei Gott!

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