Dem Mahlstrom meines Strebens nach Geld entkommen

Mai 24, 2026

Von Chen Yang, China

Als ich Kind war, war meine Familie sehr arm. Meine Eltern verdienten ihren Lebensunterhalt als Bauern, und mein Vater ging oft los, um für Geld Säcke zu schleppen. Um es uns etwas leichter zu machen, sammelten meine Mutter und ich bei der Weizenernte übriggebliebenen Weizen auf den Feldern, um ihn für etwas zusätzliches Geld zu verkaufen. Jedes Mal hörte ich, wie die Leute spotteten: „Sammelst du schon wieder mit deiner Mutter Weizen auf? Kann dein Vater dich nicht versorgen?“ Ich fühlte mich schrecklich. Ich nahm mir vor, später hart zu arbeiten, um Geld zu verdienen und es zu etwas zu bringen, damit uns niemand mehr verspotten würde. Mit 7 Jahren pflückte ich Kakis von unseren Bäumen und verkaufte sie auf der Straße. In der Oberschule versuchte ich, in den Sommerferien einen Nachhilfekurs zu leiten. Obwohl das schließlich scheiterte, gab ich den Gedanken ans Geldverdienen nicht auf. An der Uni baute ich in den Ferien einen Straßenstand auf, um Geld zu verdienen, und habe auch gejobbt. Eigentlich fing ich 2006, als ich in der Mittelschule war, gemeinsam mit meiner Mutter an, an Gott zu glauben und Versammlungen zu besuchen. Doch damals konzentrierte ich mich auf Schule und Arbeit und schob meinen Glauben beiseite. Wenn ich nach Hause kam, zeigte mir meine Mutter manchmal Gottes Worte, aber ich lehnte ungeduldig ab. Ich dachte, Versammlungen zu besuchen und Gottes Worte zu lesen, sei Zeitverschwendung. Mein ganzer Fokus lag darauf, meine Karriere voranzutreiben, denn ich glaubte, dass ich nur durch eigene Anstrengung mehr Geld verdienen könnte. Wird Erfolg in der heutigen Welt nicht an Häusern, Autos und Bargeld gemessen? Nur wenn man genug Geld verdient, wird man von anderen bewundert, und durch seine Familienbande können auch die Eltern davon profitieren.

Da ich Musikperformance als Hauptfach studierte, arbeitete ich nach meinem Abschluss 2016 als Vertretungslehrerin. 2018 machte ich mich selbstständig und gründete eine Kunstschule. Um Schüler zu werben, ging ich tagsüber unter der sengenden Sonne von Tür zu Tür, um Flyer zu verteilen. Nachts zog ich mit meinem Instrument durch die Stadt, um Schüler zu finden, und kam oft erst gegen elf Uhr abends nach Hause. Von dem ganzen Druck und den langen Nächten bekam ich oft Kopfschmerzen, doch der Gedanke daran, mehr Schüler zu gewinnen und mehr Geld zu verdienen, ließ mich glauben, dass es die Mühe wert war. Durch meine mühevollen Anstrengungen warb ich immer mehr Schüler an. So verdiente ich das erste Mal in meinem Leben eine größere Summe Geld. Als meine Nachbarn und die Eltern der Schüler sahen, wie meine Schule florierte, lobten sie mich als fähig und kompetent. Ihre Anerkennung machte mich stolz, und ich konnte endlich erhobenen Hauptes durchs Leben gehen.

Für eine Kunstschule ist der Juli die goldene Zeit des Jahres. Da die Schüler Sommerferien haben, kann dieser eine Monat bei hohen Anmeldezahlen mehrere Zehntausend an Gewinn einbringen. Um diese Chance auf mehr Geld zu nutzen, bot ich im Juli 2021 mehr Kurse an und kümmerte mich um die Verpflegung der Schüler. Die Verpflegung so vieler Schüler erhöhte mein Arbeitspensum enorm, und ich musste jeden Tag los, um Zutaten einzukaufen. Ich erinnere mich an einen Morgen, an dem es besonders stark regnete. Ich schleppte Körbe voller Gemüse, jeder etliche Kilo schwer, einzeln durch den Regen zum Auto. Ich war bis auf die Knochen durchnässt, aber es machte mir überhaupt nichts aus. Ich dachte bei mir: „Es ist nur dieser eine Monat; wenn ich durchhalte, ist es bald vorbei. Nach diesem Monat wird Geld gezählt, und ich bin dem guten Leben, nach dem ich mich sehne, einen Schritt näher.“ Allein der Gedanke daran machte mich glücklich. Doch ich hätte nie erwartet, dass ich in der dritten Juliwoche die Nachricht erhalten würde, dass wegen der Pandemie alle Schulen den Unterricht einstellen mussten. Das traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich hatte enorme Arbeit in die Vorbereitung dieser Sommerkurse gesteckt und viel Arbeitskraft, Material und Geld investiert. Nach meinem Plan hätte ich das Geld problemlos einstreichen können, wenn ich nur diesen Monat überstanden hätte, aber zu diesem Zeitpunkt war erst die Hälfte des Unterrichts abgeschlossen, und ich musste das Geld für die ausgefallenen Stunden zurückerstatten. Als ich sah, wie mir das Geld, das ich schon in den Händen hielt, wieder entglitt, wollte ich nur noch weinen, aber ich konnte nichts tun. Nach den Rückerstattungen wurde mir klar, dass ich diesen Sommer fast umsonst gearbeitet hatte, und ich war deshalb ganz bedrückt. Ich verbrachte meine Tage niedergeschlagen. Da der Unterricht wegen der Pandemie ausfiel, hatte ich plötzlich freie Zeit. Etwa zu der Zeit kam eine Schwester zu mir nach Hause und erklärte mir im gemeinschaftlichen Austausch, dass Gott über alle Dinge herrscht und dass Er bereits das Schicksal eines jeden von uns angeordnet hat. Sie sagte auch, dass die Brüder und Schwestern in den Jahren, in denen ich keine Versammlungen besucht hatte, immer an mich gedacht hätten und mir helfen und mich unterstützen wollten. Ich dachte darüber nach, wie lange ich Gottes Worte nicht gelesen und mich von Ihm distanziert hatte, und dennoch kümmerte Er sich um mich und hatte die Schwester geschickt, um mich zu trösten. Mir wurde ganz warm ums Herz. Dieses Mal weigerte ich mich nicht, und nach dreizehn Jahren kehrte ich endlich in Gottes Haus zurück und nahm das Kirchenleben wieder auf.

Eines Tages las ich während meiner Andacht diese Worte Gottes: „Welchen Beruf man wählt, wie man seinen Lebensunterhalt bestreitet und ob die Entscheidungen, die man trifft, gut oder schlecht sind – haben die Menschen bei diesen Dingen irgendeine Wahl? Beruhen diese Dinge auf dem Verlangen und den Entscheidungen der Menschen? Die meisten Menschen wünschen sich, weniger zu arbeiten und mehr zu verdienen, nicht in Sonne und Regen zu schuften, sich ansehnlich zu kleiden, überall eine glänzende Figur zu machen, an der Spitze zu stehen und ihren Vorfahren Ehre zu bringen. Die Menschen haben solch ‚perfekte‘ Wünsche, aber wenn sie ihren ersten Schritt auf dem Weg des Lebens machen, erkennen sie allmählich, wie unvollkommen das menschliche Schicksal ist, und erkennen zum ersten Mal wirklich: Obwohl man kühne Pläne für seine Zukunft schmieden und hemmungslos alle möglichen Träume hegen kann, hat niemand die Fähigkeit oder die Macht, seine eigenen Träume zu verwirklichen, noch die Fähigkeit, seine eigene Zukunft zu kontrollieren. Es wird immer eine Kluft geben zwischen den eigenen Träumen und den Realitäten, mit denen man konfrontiert ist; die Dinge können sich nie so entwickeln, wie man sie sich vorstellt, und angesichts solcher Realitäten können die Menschen nie Zufriedenheit oder Genügsamkeit finden. Es gibt sogar manche Menschen, die für ihren Lebensunterhalt und für ihre Zukunftsaussichten und um ihr Schicksal zu ändern wiederholt versuchen, sich alle möglichen Ansätze auszudenken, und alle Hebel in Bewegung setzen und alle möglichen Anstrengungen und Opfer erbringen. Aber letztendlich können sie, selbst wenn sie ihre Träume und ihr Verlangen durch ihre eigene harte Arbeit verwirklichen können, niemals ihr eigenes Schicksal ändern, und ganz gleich, wie sehr sie kämpfen, sie können niemals über ihre Bestimmung hinausgehen. Ungeachtet der Unterschiede in ihren Fähigkeiten und ihrer Intelligenz und ob sie entschlossen sind oder nicht: Vor dem Schicksal, das keine Unterschiede zwischen groß und klein, hoch und niedrig, erhaben und gering macht, sind alle Menschen gleich. Welchen Beruf man ausübt, was man für seinen Lebensunterhalt tut und wie viel Reichtum man im Leben hat, hängt nicht von den Eltern, den eigenen Talenten oder den eigenen Anstrengungen und dem eigenen Ehrgeiz ab – ausschlaggebend ist die Vorherbestimmung des Schöpfers(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Gottes Worte weckten mich wie aus einem Traum, und ich verstand, dass mein Schicksal und ob ich Reichtum besitze, unter Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen steht. Egal wie sehr ich mich anstrenge und abmühe, am Ende kann ich Gottes Vorherbestimmungen nicht ändern. Früher kannte ich Gottes Herrschaft nicht und wollte mich immer auf meine eigenen Anstrengungen verlassen, um mein Schicksal zu ändern. Als ich klein war, war meine Familie arm, und ich wurde immer von anderen verspottet, also träumte ich davon, eines Tages ein Leben im Wohlstand zu führen, das mir die Bewunderung anderer einbringen würde. Deshalb lernte ich schon als Kind, Dinge zu verkaufen, indem ich die Erwachsenen nachahmte, und leitete in den Sommerferien vor meinem Schulabschluss einen Nachhilfekurs. Im Studium betrieb ich beharrlich einen Straßenstand und jobbte nebenher, und nach meinem Abschluss gründete ich dann mit der Eröffnung einer Schule mein eigenes Unternehmen. Alles hatte nur den Zweck, mehr Geld zu verdienen. Doch als die Pandemie plötzlich zuschlug und ich den Unterricht einstellen musste, wurden alle meine Pläne zunichtegemacht, und ich musste zusehen, wie das Geld, das schon in meiner Tasche war, wieder zurückgegeben werden musste. Da spürte ich wirklich, dass harte Arbeit nicht unbedingt belohnt wird und dass nicht alles nach den Plänen der Menschen verläuft. Das Schicksal eines Menschen liegt ganz und gar in Gottes Hand. Wie viel Reichtum ich in diesem Leben habe, hängt nicht von meinen Anstrengungen und Plänen ab, sondern von der Vorherbestimmung und Herrschaft des Schöpfers. Die Pläne und Anstrengungen eines Menschen sind lediglich Ideale und Bestrebungen. Sie können kein endgültiges Ergebnis bestimmen noch Gottes Vorherbestimmungen ändern. Gott gab mir Talente in Musik und darstellender Kunst, damit ich für meinen Lebensunterhalt aufkommen konnte. Aber ich blieb unzufrieden und wollte mich immer auf meine eigenen Anstrengungen verlassen, um ein Leben in Reichtum und Überfluss zu führen, unfähig, mich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen zu unterwerfen. Am Ende wurden nicht nur meine Wünsche nicht erfüllt, sondern ich rieb mich auch auf und hatte wirklich seelische Schmerzen. Ich war wirklich töricht! Dann las ich mehr von Gottes Worten und fand einen Weg der Praxis. Gott sagt: „Wenn du dies erkannt hast, solltest du deine alte Lebensauffassung loslassen, dich von verschiedenen Fallen fernhalten, Gott über dein Leben bestimmen und dafür Vorkehrungen treffen lassen, nur danach suchen, dich Gottes Orchestrierungen und Seiner Führung zu unterwerfen, ohne irgendwelche eigenen Entscheidungen zu treffen, und ein Mensch werden, der Gott anbetet(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Ich wollte nicht länger gegen Gottes Vorherbestimmungen ankämpfen und war bereit, mich Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen zu unterwerfen. Danach besuchte ich aktiv Versammlungen und aß und trank Gottes Worte, und ich begann auch zu üben, wie man Neulinge bewässerte. Mein Herz war leicht und frei, und ich sah Gottes Gnade. Während der Pandemie steckten alle Branchen in einer Krise, und die meisten Bildungseinrichtungen erlitten riesige Verluste. Meine Schule konnte jedoch nicht nur normal weiterlaufen, sondern zwei andere Einrichtungen kamen sogar wegen einer Zusammenarbeit auf mich zu und halfen mir durch diese schwierige Zeit.

Im Juni 2022 übernahm ich die Pflicht einer Gruppenleiterin für die Bewässerung. Durch das Essen und Trinken von Gottes Worten verstand ich schließlich, dass Gott gerade Seine letzte Errettung der Menschheit durchführt und dass Gott am Ende verschiedene Katastrophen nutzen wird, um dieses Zeitalter zu beenden und gemäß ihren Taten die Guten zu belohnen und die Bösen zu bestrafen. Nur diejenigen, die die Wahrheit praktizieren, ihre Pflicht erfüllen und deren verdorbene Dispositionen gereinigt sind, können von Gott gerettet werden und überleben. Was mich betraf, so musste ich neben meinem unregelmäßigen Stundenplan jede Woche auch verschiedene Probleme an den Partnereinrichtungen regeln, und ich hatte einfach nicht genug Zeit oder Energie, um nach der Wahrheit zu streben und meine Pflicht gut zu tun. Also dachte ich darüber nach, einen Teil meiner Arbeit aufzugeben, um mehr Zeit für meine Pflicht zu haben. Aber ich war hin- und hergerissen und dachte: „Meine Pflicht ist wichtiger als Unterrichten und Geldverdienen, aber das Unterrichten ist nicht zu anstrengend, und die Partnereinrichtungen entwickeln sich stetig weiter. Wenn ich diese Dinge aufgebe, werde ich viel weniger verdienen!“ Ich sträubte mich etwas dagegen, diese Dinge loszulassen. Dann betete ich zu Gott und bat Ihn, mich zu führen, damit ich diese Lasten loslassen und mehr Zeit haben könnte, um Seine Worte zu essen und zu trinken und meine Pflicht zu tun. Später dachte ich an Gottes Worte: „Das Königreich breitet sich unter der Menschheit aus, es nimmt inmitten der Menschheit Gestalt an und es erhebt sich in der Mitte der Menschheit; es gibt keine Macht, die Mein Königreich zerstören kann. Mein Volk, das sich im heutigen Königreich befindet: Wer von euch ist kein Mitglied der menschlichen Rasse? Wer von euch entzieht sich dem menschlichen Zustand? Wie werden die Menschen reagieren, wenn Mein neuer Ausgangspunkt öffentlich bekannt gegeben wird? Ihr habt mit eigenen Augen den Zustand der menschlichen Welt gesehen; habt ihr noch nicht den Gedanken daran, für immer in dieser Welt zu leben, verworfen?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Worte Gottes an das gesamte Universum, Kapitel 19). Das Evangelium des Königreichs Gottes ist in allen Nationen der Welt verbreitet worden, verschiedene Katastrophen und Kriege sind bereits gekommen, und Gottes Werk der Errettung der Menschheit steht kurz vor dem Abschluss. Wenn ich meine Pflicht nicht ordnungsgemäß täte und mich weiterhin darauf konzentrierte, Geld nachzujagen, würde ich nur meine Chance ruinieren, die Wahrheit zu gewinnen und gerettet zu werden. Wenn ich am Ende ins Unglück stürze, wird kein Geld der Welt mein Leben retten können. Nach der Wahrheit zu streben und meine Pflicht zu erfüllen, ist das, was wirklich zählt. Also kündigte ich zunächst meine Stunden an der Privatschule und beendete dann nacheinander die Partnerschaften mit den beiden Einrichtungen. Das machte meine Zeit von Montag bis Freitag dafür frei, dass ich meine Pflicht tun konnte, sodass ich nur noch am Wochenende unterrichtete. Obwohl ich nun weniger Partnerschulen hatte und weniger Geld verdiente, hatte ich mehr Zeit, Gottes Worte zu essen und zu trinken und meine Pflicht zu tun, und mein Herz war ruhig und voller Frieden. Ich dachte, ich hätte meine Hinwendung zum Geld etwas losgelassen, aber ich ahnte nicht, dass eine weitere große Versuchung auf mich wartete.

Im April 2023 erzählte mir meine Schwägerin von einem Online-Shop-Geschäft und sagte, ich könnte in drei bis sechs Monaten 500.000 Yuan verdienen. Das hat mich ziemlich gereizt, und ich dachte: „500.000 in so kurzer Zeit zu verdienen – das wäre weit mehr als das, was ich mit dem Unterrichten verdiene. Ich habe schon ein Haus, aber wenn ich mein Auto durch eines einer Luxusmarke ersetzen könnte, würde ich noch mehr hermachen, wenn ich durch die Stadt fahre.“ Damals fühlte ich mich jedoch unwohl und hatte Angst, betrogen zu werden. Ich machte mir auch Sorgen, dass Geschäfte zu machen meine Pflicht beeinträchtigen würde, also lehnte ich ab. Später eröffnete meine Schwägerin einen Laden und wurde Geschäftsführerin. Ich sah zu, wie ihr Einkommen allmählich von ein paar Dutzend Yuan pro Tag auf ein- bis zweitausend stieg. Einige Leute, die ihr folgten, waren weniger fähig als ich, aber sie eröffneten trotzdem Läden, wurden Geschäftsführer und verdienten Tausende von Yuan pro Tag. All das reizte mich noch mehr. Ich dachte: „Das scheint leicht verdientes Geld zu sein. Wenn ich auch Tausende pro Tag verdienen könnte, könnte ich in drei Monaten 500.000 machen – dann würde mein Wunsch nach einem neuen Auto bald wahr werden.“ Der Gedanke, dass andere mich bewundern und beneiden würden, sobald ich ein neues Auto kaufte, motivierte mich, und ohne weiter zu zögern, investierte ich ein paar Tausend Yuan. Um mehr Geld zu verdienen, stellte ich später Freunden und Verwandten das Geschäft vor, um sie zum Mitmachen zu bewegen. Ich versprach ihnen, dass sie sicher Geld verdienen würden und dass ich ihre Verluste decken würde, falls sie Geld verlören. Ich vergrößerte mein Team ständig, und meine Leistung wuchs weiter. Bis Juni war auch ich die Geschäftsführerin eines Ladens geworden, und mein tägliches Einkommen betrug fast 2.000 Yuan. Im Juli eröffnete ich eine weitere Filiale. Das Geschäft bedeutete noch mehr Arbeit als zuvor, und ich verdiente auch mehr Geld.

Im August 2023 wählten mich die Brüder und Schwestern zur Bewässerungsdiakonin. Um meine Pflichten nicht zu beeinträchtigen, tat ich meine Pflichten immer tagsüber und kümmerte mich abends, wenn ich nach Hause kam, um die Online-Shops. Oft war ich noch um 1 oder 2 Uhr nachts in Telefonkonferenzen. Ich war oft so beschäftigt, dass ich nicht einmal Zeit zum Essen hatte. In nur drei Monaten hatte ich acht Läden eröffnet und über 2 Millionen an Umsatz erzielt. Aber da ich ständig lange aufblieb, hatte ich oft Kopfschmerzen und war tagsüber erschöpft, fühlte mich benommen und energielos. Das beeinträchtigte ernsthaft den Zustand, in dem ich meine Pflichten tat. Ich nahm auch bei den Versammlungen nur noch pro forma teil und konnte weder Probleme entdecken noch die Schwierigkeiten meiner Brüder und Schwestern lösen. Sobald ich nach Hause kam, warteten Probleme mit den Online-Shops auf mich, und ich fühlte mich völlig erschöpft. Aber des Geldes wegen fühlte ich mich machtlos, mich zu befreien, als ob ich fremdgesteuert würde. Ich fragte meine Schwägerin: „Wann werde ich in der Lage sein, 500.000 zu verdienen und die Online-Shops nicht mehr leiten zu müssen?“ Sie antwortete: „Wenn die Leistung deines Teams 5 Millionen erreicht, kannst du dich aus dieser Branche zurückziehen und aufhören, die Läden zu leiten. Bis dahin wirst du genug verdient haben, um die 500.000 zu erreichen.“ Als ich das hörte, war ich wie vom Donner gerührt, und mir wurde plötzlich klar, dass ich hereingelegt worden war. Ich hatte gedacht, dass es nur drei Monate dauern würde, die 500.000 zu verdienen, und dass ich bis dahin das Geld verdient und meine Pflichten nicht vernachlässigt hätte. Ich hatte nie erwartet, dass es die Bedingung eines Teamumsatzes von 5 Millionen Yuan geben würde. Wann würde ich diese Bedingung erreichen und mich befreien können? Diese Zahl schien so unerreichbar. Ich war so besorgt, dass ich weder essen noch schlafen konnte. Zu dieser Zeit verdiente ich über 8.000 Yuan pro Tag, aber ich war überhaupt nicht glücklich. Ich erkannte, dass ich den falschen Weg eingeschlagen hatte, und ich litt sehr, also betete ich: „Gott, ich weiß jetzt, dass ich in den Mahlstrom des Geldes geraten bin. Ich dachte, es wäre nur ein kleines Geschäft von ein paar Tausend Yuan, und ich hätte nie erwartet, dass es zu Fesseln werden würde, die mich binden. Wie kann ich die loswerden? Gott, bitte hilf mir und führe mich.“ Nach dem Gebet beschloss ich, auf die 500.000 zu verzichten. Ich rief meine Schwägerin an und teilte ihr meine Entscheidung mit. Meine Schwägerin sah, dass ich entschlossen war, und stimmte zu. Kurz nachdem ich mich zurückgezogen hatte, erhielt ich eines Tages plötzlich die Nachricht, dass dieses Online-Shop-Geschäft eigentlich eine neue, im Internet verbreitete Betrugsmasche sei. Es ging darum, die Leute erst Geld verdienen zu lassen, und dann, wenn ihre Wachsamkeit nachlässt, hauen die Betrüger mit dem ganzen investierten Geld ab. Endlich erkannte ich, dass ich getäuscht worden war. Ich war fassungslos und fühlte mich wie gelähmt. Ich hatte viele Leute dafür geworben, um das Team zu vergrößern, und jedem garantiert, dass ich für etwaige Verluste aufkommen würde. Jetzt, da die Online-Shops zusammengebrochen waren, kamen alle, die ich geworben hatte, zu mir, um Geld zu fordern. Einfach so wurde ich wegen meiner Gier nach Geld in einen Betrug hineingezogen. Angesichts der Tatsache, dass ich Hunderttausende an Entschädigung zahlen musste, wusste ich nicht, was ich tun sollte. Eine ganze Woche lang wurde ich mit Drohungen, Beschimpfungen und Verhören belagert und mit Telefonanrufen und Nachrichten bombardiert, in denen Geld gefordert wurde. Ich hatte solche Angst, dass ich nicht einmal wagte, auf mein Telefon zu schauen, und ich hatte keine Ahnung, wie ich dem allem begegnen sollte. Der Schmerz ging so weit, dass ich sogar daran dachte, von einem Gebäude zu springen, um allem ein Ende zu setzen. Ich dachte, dass ich, obwohl ich auch getäuscht worden war, nicht vermeiden konnte, die Konsequenzen zu tragen, also zahlte ich am Ende fast 200.000 Yuan an Entschädigung. Ich verlor über fünf Kilo in einer Woche. In meinem Schmerz und meiner Verzweiflung betete ich unter Tränen: „Gott, ich hatte unrecht. Ich weiß, dass mein Ehrgeiz und mein Verlangen mich ruiniert haben. Ich habe so große Schmerzen, aber ich weiß, dass diese Dinge mit Deiner Erlaubnis über mich gekommen sind. Bitte führe mich, Deine Absicht zu verstehen.“ Nach dem Gebet beruhigte sich mein Herz allmählich, und ich wurde bereit, die Wahrheit zu suchen.

In meiner Suche las ich Gottes Worte und verstand, wie Satan Menschen durch Ruhm und Gewinn verdirbt. Der Allmächtige Gott sagt: „Satan benutzt Ruhm und Gewinn, um die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, er lässt sie an nichts anderes als an diese beiden Dinge denken und bringt sie dazu, um Ruhm und Gewinn zu ringen, für Ruhm und Gewinn Härten zu erleiden, für Ruhm und Gewinn Erniedrigung zu erdulden und schwere Lasten zu tragen, für Ruhm und Gewinn alles zu opfern, was sie haben, und jegliches Urteil oder jegliche Entscheidung um des Ruhms und Gewinns willen zu treffen. Auf diese Weise legt Satan den Menschen unsichtbare Fesseln an, und unter diesen Fesseln haben sie weder die Fähigkeit noch den Mut, sich zu befreien. Unwissentlich tragen sie diese Fesseln, während sie mit großen Schwierigkeiten Schritt für Schritt immer weiter voranstapfen. Um des Ruhmes und des Gewinns willen entfernt sich die Menschheit von Gott und verrät Ihn und wird immer niederträchtiger. Auf diese Weise wird eine Generation nach der anderen inmitten von Satans Ruhm und Gewinn vernichtet(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige VI). „‚Geld regiert die Welt‘ ist eine Philosophie Satans. Sie ist unter den Menschen weit verbreitet, in jeder Gesellschaftsform; man könnte sagen, dass sie ein Trend ist. Der Grund dafür ist, dass sie dem Herzen jeder einzelnen Person eingeflößt wurde, die diesen Spruch zunächst nicht akzeptierte, ihm dann aber ihre stille Zustimmung gab, als sie in Kontakt mit dem wirklichen Leben kam und das Gefühl bekam, dass diese Worte tatsächlich wahr sind. Ist dies nicht ein Verlauf, bei dem Satan den Menschen verdirbt? … Ganz gleich, wie tief die Erfahrung ist, die eine Person mit diesem Spruch gemacht hat – welche negative Auswirkung hatte er auf ihr Herz? Die Tatsache, dass die Menschen auf dieser Welt – und man kann sagen, dass das jeden Einzelnen von euch miteinschließt – etwas aus ihrer Disposition offenbaren. Und was? Die Anbetung von Geld. Ist es ein Leichtes, das aus den Herzen der Menschen zu entfernen? Nein, das ist es nicht! Das zeigt, dass Satan den Menschen wahrhaftig zutiefst verdorben hat! Satan nutzt Geld, um die Menschen zu verlocken, und verdirbt sie alle, sodass sie Geld und materielle Dinge anbeten. Und wie äußert sich diese Anbetung von Geld in den Menschen? Denkt ihr denn nicht, dass ihr auf dieser Welt ohne Geld nicht überleben könntet und dass ihr nicht in der Lage wäret, auch nur einen Tag ohne Geld auszukommen? Wie viel Geld die Menschen haben, bestimmt, wie hoch ihr Status ist und wie angesehen sie sind. Die Armen denken nicht, dass sie mit erhobenem Haupt und stolz dastehen können, während die Reichen einen hohen Status haben, mit erhobenem Haupt und stolz dastehen, laut sprechen und auf eine arrogante und ungezügelte Weise leben können. Was bringen dieser Spruch und dieser Trend den Menschen? Stimmt es denn nicht, dass viele Menschen bereit sind, für Geld jedes Opfer zu bringen? Verlieren denn nicht viele Menschen ihre Würde und Integrität auf der Jagd nach mehr Geld? Verspielen denn nicht viele Menschen um des Geldes willen die Gelegenheit, ihre Pflicht zu tun und Gott zu folgen? Ist der Verlust der Chance, die Wahrheit zu erlangen und gerettet zu werden, für die Menschen nicht der größte aller Verluste? Allein mit dieser Methode und diesem Spruch wird der Mensch von Satan in einem solchen Ausmaß verdorben. Verfolgt Satan damit nicht eine böse Absicht? Ist das nicht ein böswilliger Trick? Während dieser Spruch populär wird, hörst du auf, daran zu zweifeln, und hältst ihn am Ende für die Wahrheit. In diesem Moment ist dein Herz Satan bereits komplett in die Hände gefallen, und so fängst du unwillkürlich an, nach diesem Spruch zu leben. In welchem Ausmaß hat dieses Sprichwort dich beeinflusst? Du magst den wahren Weg kennen und du magst die Wahrheit kennen, aber du bist unfähig, danach zu streben. Du magst genau wissen, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, aber du bist nicht gewillt, den Preis zu zahlen oder zu leiden, um die Wahrheit zu erlangen. Stattdessen würdest du lieber deine eigene Zukunft opfern, um dich Gott bis zum Ende zu widersetzen. Was Gott auch sagt, was Gott auch tut, ganz gleich, wie tief und großartig die Liebe ist, die Gott für dich empfindet, du wirst dich, insoweit du in der Lage bist, sie zu verstehen, wegen dieses Spruches stur anstrengen(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige V). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich, dass es Satan ist, der den Menschen viele falsche Gedanken und Ideen eingeflößt hat, was dazu führt, dass die Menschen Geld, Ruhm, Gewinn und materielle Wünsche anbeten, zielstrebig Geld, Ruhm und Gewinn nachjagen und unfähig werden, vor Gott zu kommen, um nach der Wahrheit zu streben und Seine Errettung zu empfangen. Ich lebte nach den von Satan eingeflößten Giften wie „Geld regiert die Welt“, „Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts“, „Hebe dich von der Masse ab“ und „Eine Position über anderen innehaben“. Ich dachte, Geld sei die Antwort auf alles, dass ein Mensch ohne Geld nicht überleben könne und dass, wenn ein Mensch Geld hätte, er Ansehen gewinnen würde und andere es nicht länger wagen würden, auf ihn herabzusehen oder ihn zu verspotten. Als ich jung war, wurde ich verspottet, weil meine Familie arm war. Also wollte ich wohlhabend werden und ein Leben im Wohlstand führen, um dadurch andere dazu zu bringen, mich zu bewundern. Um Geld zu verdienen, probierte ich alle möglichen Methoden aus und hörte auf, Versammlungen zu besuchen und Gottes Worte zu lesen. Selbst wenn meine Mutter mit dem Buch der Worte Gottes zu mir kam, schob ich es ungeduldig beiseite. Nachdem ich eine Kunstschule eröffnet hatte, dachte ich immer nur darüber nach, wie ich Werbung machen und mehr Schüler anwerben könnte, um mehr Geld zu verdienen. Jeden Tag stand ich unter Hochspannung und war so erschöpft, dass ich unter Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen litt. Schließlich war wegen der Pandemie alles geschlossen, und erst dann kehrte ich in Gottes Gegenwart zurück. Als ich später Gottes Worte las, wurde mir klar, dass mein Schicksal im Leben und wie viel Reichtum ich haben würde, alles von Gott vorherbestimmt ist und nicht von meinen Anstrengungen und Plänen abhängt. Da mein Verlangen nach Geld, Ruhm und Gewinn jedoch zu stark war, erkannte ich nicht die bösen Mittel, mit denen Satan Menschen schadet. Als ich also erneut vom Geld gelockt wurde, um zusätzliche 500.000 Yuan zu verdienen, ein Luxusauto zu kaufen und Bewunderung und Neid von den Menschen zu erlangen, geriet ich schließlich auf Abwege und tappte in eine Online-Betrugsfalle. Ich verwandelte mich von einer angesehenen Schuldirektorin in eine Betrügerin, die Leute um ihr Geld bringt. Angesichts riesiger Entschädigungszahlungen und endloser Kritik und Beschimpfungen von meinen Freunden und Verwandten fühlte ich mich wie eine gejagte Ratte. Sowohl geistig als auch körperlich erlitt ich schwere Schläge und erduldete Qualen, und ich dachte sogar daran, meinem Leben ein Ende zu setzen, um dem Ganzen zu entkommen. Ich sah, dass Geld, Ruhm und Gewinn wie ein unsichtbares Seil waren, das mich fest gefesselt hielt, und dass ich nach diesen satanischen Giften gelebt hatte, indem ich das Erlangen von Geld, Ruhm und Gewinn als mein Lebensziel betrachtete. Als Ergebnis war ich von Satan hereingelegt worden und hatte unsäglich gelitten. Ich sah, dass das Streben nach Reichtum, Ruhm und Gewinn mein Leben nur schmerzhafter machen, mich von Gott abbringen und mich meine Chance auf Gottes Errettung verlieren lassen konnte. Dann dachte ich darüber nach, dass viele Menschen, nachdem sie bei geschäftlichen Unternehmungen Geld verloren haben, Depressionen entwickeln, und einige, die es nicht ertragen können, sich sogar in den Tod stürzen. Ich sah, dass das Streben nach Geld ein Weg in die Vernichtung ist. Ich war sehr froh, dass ich angefangen hatte, Gott zu folgen, sodass ich, als diese Dinge über mich kamen, die Erleuchtung und Führung von Gottes Worten hatte. Sie ermöglichten es mir, die Wahrheit zu verstehen und ein gewisses Unterscheidungsvermögen darüber zu haben, wie Satan Geld, Ruhm und Gewinn benutzt, um Menschen zu verderben. Sonst wäre auch ich eine von denen gewesen, die Selbstmord begangen haben. Obwohl ich in dieser Angelegenheit Geld verloren habe, erkannte ich Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten, mich zu retten. Aus tiefstem Herzen dankte ich Gott!

Eines Tages las ich während meiner Andacht Gottes Worte und verstand schließlich, was Gott von den Menschen verlangt und was es wirklich wert ist, anzustreben. Der Allmächtige Gott sagt: „Gott verlangt nicht von dir, dass du all deine Kraft für dein Überleben und deinen Alltag aufwendest. Was Gott betrifft, ist es weder nötig, dass du ein glamouröses Leben führst und Ihn dadurch verherrlichst, noch dass du große Taten oder Wunder in dieser Welt vollbringst, einen Beitrag für die Menschheit leistest, irgendeiner Anzahl von Menschen Hilfe leistest oder die Probleme irgendeiner Anzahl von Menschen bei der Arbeitssuche löst. Er braucht es nicht, dass du eine großartige Karriere hinlegst, dass du eine herausragende Persönlichkeit in verschiedenen Berufen oder Bereichen wirst, dass du eine berühmte Person oder eine große Figur wirst oder dass du jemand wirst, der hochgeschätzt und respektiert wird, um dann diese Ehrungen zu nutzen, um Gottes Namen zu verherrlichen, und der Welt zu verkünden: ‚Ich bin ein Christ, ich glaube an den Allmächtigen Gott.‘ Gott braucht es nicht, dass du das tust. Gott hofft nur, dass du ein einfacher, gewöhnlicher Mensch in der realen Gesellschaft sein kannst, dass du damit zufrieden sein wirst, nur Essen und Kleidung zu haben, und dass du danach streben wirst, die Wahrheit zu gewinnen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen, auf der Grundlage, ein normales Leben zu führen und die Fähigkeit zum Überleben zu erlangen. Das ist Gottes Anforderung an dich. Ungeachtet deiner Begabungen, Stärken oder besonderen Fähigkeiten möchte Gott nicht, dass du sie einsetzt, um in der Welt Erfolg zu erlangen. Er möchte, dass du stattdessen jegliche Begabungen und jegliches Kaliber in deinem Besitz für die Ausführung deiner Pflicht, für das, womit Er dich betraut, und für das Streben nach der Wahrheit einsetzt, wodurch du letztlich Errettung erlangst. Das ist das Wichtigste, und darüber hinaus verlangt Gott nichts(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (21)). „Dieser letzte Zeitabschnitt ist auch eine besondere Periode. Einerseits sind die Angelegenheiten der Kirchenarbeit arbeitsreich und kompliziert; andererseits werden in diesem Moment, in dem sich das Evangelium von Gottes Königreich ausbreitet, mehr Menschen gebraucht, die ihre Zeit und Energie einsetzen, um ihre Bemühungen beizusteuern und ihre Pflichten zu tun, um den Bedürfnissen verschiedener Arbeitsbereiche im Haus Gottes gerecht zu werden. Wenn du also nach der Deckung deiner grundlegenden Lebensbedürfnisse unabhängig von deinem Beruf in der Lage bist, deine Zeit und Energie aufzuwenden, um vor Gott zu treten, um die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu tun und deinen Teil in verschiedenen Arbeitsbereichen beizutragen, dann ist dies in den Augen Gottes zum einen wünschenswert und zum anderen besonders kostbar und Seines Erinnerns würdig. Es lohnt sich für die Menschen natürlich, eine solche Anstrengung und ein solches Opfer zu bringen. Das liegt daran, dass du, obwohl du den Genüssen des Fleisches entsagt hast, unbezahlbares, ewiges Leben gewinnst, es sind Gottes Worte, die zu deinem Leben werden. Dies ist ein unbezahlbarer Schatz, der nicht im Austausch gegen Geld oder irgendetwas anderes erlangt werden kann. Dieser unbezahlbare Schatz wird durch die Energie und Zeit erlangt, die du investierst, durch deine eigenen Bemühungen und den Preis, den du zahlst. Für dich ist dies ein Glück, eine besondere Gunst und eine große Segnung. Wenn Gottes Worte und die Wahrheit zum Leben eines Menschen werden, ist das ein unbezahlbarer Schatz, und er ist es wert, dass die Menschen alles, was sie haben, im Austausch dafür anbieten. … Wenn du, nachdem du Essen und Kleidung erworben hast, zusätzliche Zeit und Energie aufbringst, mehr Geld verdienst, dir mehr materielle Freuden anschaffst und dein Fleisch zufrieden ist, du aber so mit deinen eigenen Händen die Hoffnung auf deine eigene Errettung zunichtemachst, dann ist das zweifellos für dich keine gute Sache. Du solltest dir darüber Sorgen machen und beunruhigt sein; du solltest deine Einstellung zu Arbeit und Leben sowie deine Anforderungen an die Qualität deines fleischlichen Lebens anpassen; du solltest Begierden, Pläne und Vorhaben für dein fleischliches Leben loslassen, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Du solltest vor Gott treten, zu Ihm beten, dich entschließen, deine Pflicht zu tun, und Verstand und Körper in die verschiedenen Aufgaben im Haus Gottes einbringen und anstreben, dass du an dem Tag, an dem Gottes Werk abgeschlossen ist, wenn Gott das Werk und die Größe aller verschiedenen Arten von Menschen prüft, einer der Menschen sein wirst, die Gottes Billigung erlangt haben. Wenn Gottes großes Werk vollbracht ist, wenn sich das Evangelium des Königreichs Gottes im ganzen Universum verbreitet hat, wenn sich diese freudige Szene entfaltet, dann wird da deine mühevolle Arbeit sein, deine Investition und dein Opfer. Wenn Gott Ehre gewinnt, wenn sich Sein Werk im ganzen Universum verbreitet hat, wenn jeder den Abschluss von Gottes großartigem Werk feiert, wenn sich dieser Augenblick der Freude entfaltet, wirst du derjenige sein, der mit dieser Freude in Verbindung steht. Du wirst an dieser Freude Anteil haben und nicht derjenige sein, der weinen und mit den Zähnen knirschen wird, der sich auf die Brust schlagen wird, während alle anderen jubeln und Freudensprünge machen, der Bestrafung erleiden wird und von Gott durch und durch verschmäht und ausgemustert wird(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (20)). Aus Gottes Worten erkannte ich, dass Gott es nicht braucht, dass Menschen berühmt oder großartig werden, um Ihn zu verherrlichen oder für Ihn Zeugnis abzulegen. Gott hofft nur, dass die Menschen, solange sie Kleidung und Nahrung haben, mehr Zeit damit verbringen, nach der Wahrheit zu streben und ihre Pflichten gut zu tun. Ich dachte darüber nach, dass ich schon seit meiner Jugend ein Talent für Musik hatte. Nach meinem Abschluss verdiente ich meinen Lebensunterhalt mit meinem Talent, und in meinem Leben hatte ich nicht nur Kleidung und Nahrung, sondern sogar noch etwas mehr. Aber ich war damit nicht zufrieden, sondern wollte mehr Geld verdienen und die Bewunderung von mehr Menschen gewinnen. Ich dachte, herauszustechen sei wichtiger als alles andere. Wenn ich zurückdenke: Bevor ich Gott fand, verdiente ich etwas Geld und genoss die Bewunderung der Leute, aber innerlich fühlte ich mich nicht wohl, geschweige denn wirklich glücklich. Abgesehen von der Arbeit verbrachte ich jeden Tag nur damit zu essen, zu trinken und Spaß mit meinen Freunden zu haben, um die Langeweile fernzuhalten, und ich verstand den Zweck des Lebens oder seinen Sinn und Wert überhaupt nicht. Obwohl Geld mir vorübergehenden materiellen Genuss brachte, konnte es die Leere tief in mir nicht füllen. Durch das Lesen von Gottes Worten verstand ich, dass das Streben nach Geld, Ruhm und Gewinn immer noch zu Leere führt und dass es keinen Sinn hat. Nur durch das Streben nach der Wahrheit und das Erfüllen der Pflichten eines geschaffenen Wesens kann das Leben sinnvoll und wertvoll sein. Ich dachte an das, was der Herr Jesus sagte: „Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?(Matthäus 16,26). Früher, als ich kein Geld hatte, dachte ich immer, dass ich zufrieden sein würde, sobald ich Geld hätte, aber auch nachdem ich Geld hatte, fühlte ich mich immer noch leer und fand das Leben sinnlos. Geld ist nicht das, was Menschen wirklich brauchen. Zum Beispiel gab es jemanden aus meiner Heimatstadt, der an einer unheilbaren Krankheit litt. Er ging zu einer Brücke, warf all sein Geld hinunter und sprang dann in den Fluss, um allem ein Ende zu setzen. Egal wie viel Geld, Ruhm und Gewinn man hat oder wie viele Menschen einen bewundern, angesichts von Krankheit und Tod ist alles völlig nutzlos. Diese Dinge können kein Leben kaufen. Nicht Gott zu folgen, nicht nach der Wahrheit zu streben oder Pflichten nicht zu erfüllen, führt letztendlich zu Leere. Gottes Werk hat nun seine letzte Phase erreicht, und die Möglichkeiten und die Zeit, nach der Wahrheit zu streben, werden knapp. Ich sollte meine Zeit bestmöglich nutzen, mehr von Gottes Worten essen und trinken und meine Pflichten als geschaffenes Wesen erfüllen. Das ist am sinnvollsten. Ich dachte an Lots Frau. Sie wurde von den Engeln gerettet und war bereits aus der Stadt Sodom entkommen, aber weil sie ihre Besitztümer und ihren Reichtum nicht loslassen konnte, schaute sie zurück und verwandelte sich in eine Salzsäule und wurde zu einem Symbol der Schande. Wir befinden uns jetzt auf der Zielgeraden, und ich sollte aus dem lernen, was mit Lots Frau passiert ist. Ich muss das Streben nach Reichtum, Ruhm und Gewinn loslassen, meine Pflichten gut tun und nach der Wahrheit streben. Das ist das sinnvollste Leben, das Gott gutheißt.

Ich tue jetzt die Pflicht einer Leiterin in der Kirche. Um mehr Zeit und Energie zu haben, mich mit der Wahrheit auszurüsten und meine Pflichten zu erfüllen, habe ich nur ein Dutzend Schüler behalten und arbeite 6 Stunden pro Woche, um meine täglichen Ausgaben zu decken. Den Großteil meiner Zeit nutze ich, um meine Pflichten zu tun. Durch das Tun meiner Pflichten habe ich gelernt, wie man mit anderen umgeht, wie man seine Pflichten den Anforderungen entsprechend ausführt und wie man unter anderem seine verdorbenen Dispositionen erkennt. Jetzt lese ich jeden Tag Gottes Worte und tue meine Pflichten. Ich werde nicht mehr von Geld, Ruhm und Gewinn gefesselt und geschädigt, und mein Herz ist leicht und voller Frieden. Dank sei Gott, dass Er mich gerettet hat!

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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