31. Ich mache mir keine Sorgen mehr, ob ich Kinder bekommen kann

Von Zhihui, China

Nachdem ich geheiratet hatte, nahmen mich meine Pflichten stark in Anspruch. Also dachte ich mir, wenn ich schwanger würde und ein Kind bekäme, müsste sich mein ganzer Tag um das Kind drehen, und ich hätte keine Zeit und Energie mehr, meine Pflicht zu tun und mich für Gott aufzuwenden. Deshalb beschloss ich, vorerst keine Kinder zu bekommen und mich vorrangig meinen Pflichten zu widmen. Einige Jahre später wurden meine Eltern krank und ich kümmerte mich um sie, bis sie beide von uns gingen. Nach ihrem Tod überkam mich plötzlich eine Sorge, die ich nie zuvor gehabt hatte. Ich dachte daran, dass meine Eltern mich hatten, um sie in ihrer Krankheit zu pflegen, aber ich fragte mich, wer sich um mich kümmern würde, wenn ich alt oder krank wäre und keine Kinder hätte. Dieser Gedanke kam mir jedoch nur gelegentlich in den Sinn und hatte nicht wirklich Einfluss auf meine Pflichten, also schenkte ich ihm keine große Beachtung.

Nach einer Weile bekam ich plötzlich heftige Menstruationskrämpfe. Sie waren so schlimm, dass ich mich übergeben musste. Ich hatte zwar schon seit Jahren Menstruationskrämpfe, aber so schmerzhaft war es noch nie. Ich ging zur Untersuchung ins Krankenhaus, wo eine Adenomyose und Gebärmuttermyome bei mir diagnostiziert wurden. Die Myome waren bereits auf fünf Zentimeter angewachsen. Die Ärztin erklärte mir, dass dieses Leiden schwer zu behandeln sei, die Krämpfe mit der Zeit immer schlimmer würden und so schmerzhaft werden könnten, dass ich vielleicht sogar an Selbstmord denken würde. Und irgendwann müsse mir die Gebärmutter entfernt werden. Als die Ärztin erfuhr, dass ich noch keine Kinder hatte, riet sie mir dringend, schnell ein Kind zu bekommen. Sie meinte, wenn ich dann keine weiteren Kinder mehr wolle, könne ich mir die Gebärmutter ja entfernen lassen. Damals machte ich mir darüber nicht allzu viele Gedanken und fand, dass die Ärztin die Sache einfach zu ernst nahm. Zuhause angekommen, recherchierte ich diese Krankheit ausgiebig im Internet und gab sogar etwas Geld aus, um einen Spezialisten in Peking zu Rate zu ziehen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es doch eine so komplexe Erkrankung war, und erfuhr, dass sie tatsächlich schwer zu behandeln war. Entweder müsste ich regelmäßig Hormone nehmen, um sie in Schach zu halten und eine schnelle Verschlimmerung zu verhindern, oder ich müsste mir die Gebärmutter entfernen lassen. In den darauffolgenden Tagen verschlechterte sich mein Zustand zusehends. Eine unerklärliche Angst und Traurigkeit erfassten mich und ich dachte: „Diese Krankheit wird mit der Zeit sicher immer schlimmer und schmerzhafter. Wenn ich mir die Gebärmutter entfernen lasse, werde ich niemals Kinder bekommen können, obwohl ich gerade erst Anfang dreißig bin. Aber jetzt habe ich ja noch meine Pflichten und bin jeden Tag auch ziemlich beschäftigt. Wie soll ich da die Zeit oder Energie finden, ein Kind zu bekommen und großzuziehen? Außerdem sagte der Herr Jesus: ‚Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!(Matthäus 24,19). Gottes Werk der Errettung der Menschheit steht kurz vor der Vollendung und auch die großen Katastrophen sind bereits eingetreten. Was wäre, wenn ich meine Chance, nach der Wahrheit zu streben und errettet zu werden, dadurch, dass ich ein Kind bekomme, zunichtemache? Aber wenn ich jetzt kein Kind bekomme, kann ich nach der Entfernung der Gebärmutter nie mehr Kinder bekommen. Wer wird sich dann um mich kümmern, wenn ich alt bin?“ Ich lebte in Betrübnis und Beklemmung und fürchtete, dass sich mein Zustand immer weiter verschlechtern und mir die Gebärmutter entfernt werden würde. Ich war ständig niedergeschlagen und hatte keinen Antrieb mehr, meine Pflichten zu tun. Mein Herz befand sich in einem schrecklichen Zustand der Qual. Wegen meiner Schwierigkeiten betete ich zu Gott und suchte bei Ihm um Hilfe. Wie konnte ich auf eine Weise praktizieren, die Gottes Absichten entsprach?

Später las ich Gottes Worte: „Sagt Mir, ist es nicht vom Schicksal bestimmt, wann jemand eine Krankheit bekommt, wie sein Gesundheitszustand in einem bestimmten Alter sein wird und ob er sich eine schwere oder ernsthafte Krankheit zuziehen wird? Es ist vorherbestimmt, und das steht zweifelsfrei fest! Wir werden jetzt nicht besprechen, wie Gott die Dinge für dich vorherbestimmt; das Aussehen der Menschen, ihre Gesichtszüge, ihre Körperform und ihr Geburtsdatum sind allen zweifellos bekannt. Diese nichtgläubigen Wahrsager, Astrologen und jene, die in den Sternen und den Handflächen der Menschen lesen, können anhand der Handflächen, Gesichter und Geburtsdaten der Menschen sagen, wann ihnen eine Katastrophe und wann ihnen ein Unglück widerfahren wird – diese Dinge sind bereits vorherbestimmt. … wie der Gesundheitszustand eines Menschen in einem bestimmten Alter sein wird und ob er sich eine schwere Krankheit zuziehen wird, das alles ist von Gott angeordnet. Nichtgläubige glauben nicht an Gott und sie machen sich auf die Suche nach jemandem, der diese Dinge aus Handflächen, Geburtsdaten und Gesichtern ersehen kann, und sie glauben an diese Dinge. Du glaubst an Gott und hörst dir oft Predigten über die Wahrheit an und hältst Gemeinschaft über die Wahrheit, wenn du das also nicht glaubst, dann bist du bloß ein Ungläubiger. Wenn du wirklich glaubst, dass alles in Gottes Hand liegt, dann solltest du glauben, dass all diese Dinge – seien es ernsthafte Erkrankungen, schwere Erkrankungen, leichte Erkrankungen oder wie es um den Gesundheitszustand eines Menschen bestellt ist – unter Gottes Souveränität und Anordnungen fallen und dass das Aufkommen einer ernsthaften Krankheit und wie der Gesundheitszustand eines Menschen in einem bestimmten Alter sein wird, nichts ist, was zufällig geschieht. Das ist eine Art von positivem und zutreffendem Verständnis(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (4)). Durch das Lesen von Gottes Worten verstand ich, dass Geburt, Alter, Krankheit und Tod eines Menschen allesamt von Gott vorherbestimmt sind. Wie viel Leid ein Mensch in seinem Leben erfährt, welche Krankheiten und Nöte er durchmacht und wie viele Segnungen er genießt – all das ist durch Gott prädestiniert, und niemand kann dem entkommen. Ich machte mir immer Sorgen darüber, ob sich meine Krankheit verschlimmern würde, ob die Schmerzen so unerträglich werden würden, dass meine Gebärmutter entfernt werden müsste, und welches Leid mich erwarten würde, wenn ich in Zukunft keine Kinder bekommen könnte. Eigentlich waren all diese Sorgen unnötig. Wenn ich mir wirklich die Gebärmutter entfernen lassen müsste und keine Kinder hätte, dann wäre das mein Schicksal. Das war nichts, was sich durch meine Sorgen und Betrübnis lösen ließe. In welchem Zustand ich mich befand und wie meine Zukunft aussehen würde – all das lag in Gottes Händen. Ich sollte dem gelassen entgegensehen und mich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen. Außerdem war meine Krankheit nicht lebensbedrohlich, also sollte ich deswegen meine Tage nicht in Betrübnis und Beklemmung verbringen. Das Wichtigste war jetzt, nach der Wahrheit zu streben, in dieser Situation Gottes Absicht zu suchen und zu lernen, mich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen zu unterwerfen. Bei diesem Gedanken ließ meine Betrübnis nach. Aber manchmal fragte ich mich immer noch: „Was, wenn ich nicht mehr dazu in der Lage bin, Kinder zu bekommen, und keine haben werde? Was mache ich dann, wenn ich alt oder krank werde? Sollte ich jetzt ein Kind bekommen? Aber wird ein Kind mein Streben nach der Wahrheit und meine Errettung nicht beeinträchtigen?“

Eines Tages las ich Gottes Worte: „In Bezug auf die Ehe solltest du die Lasten loslassen, die du loslassen solltest. Es ist deine Freiheit, dass du dich entscheidest, ledig zu sein, und es ist auch deine Freiheit, dass du dich entscheidest, eine Ehe einzugehen, und es ist ebenfalls deine Freiheit, dass du dich entscheidest, viele Kinder zu haben. Welche Entscheidung du auch triffst, es ist deine Freiheit. Einerseits bedeutet deine Entscheidung, eine Ehe einzugehen, nicht, dass du dich damit bei deinen Eltern für ihre Freundlichkeit revanchiert oder die Pflicht, deine Eltern zu ehren, erfüllt hast; natürlich bedeutet die Entscheidung, ledig zu sein, auch nicht, dass du dich deinen Eltern widersetzt. Andererseits stellt die Entscheidung, eine Ehe einzugehen oder viele Kinder zu haben, keine Auflehnung gegen Gott dar, noch heißt das, dass du dich Ihm widersetzt. Du wirst deswegen nicht verurteilt werden. Wenn du dich entscheidest, ledig zu bleiben, bedeutet das nicht, dass du in der Lage bist, dich Gott zu unterwerfen, und Gott wird dir deswegen am Ende nicht die Errettung gewähren. Kurz gesagt, ob du ledig, verheiratet oder kinderreich bist, Gott wird nicht anhand dieser Faktoren festlegen, ob du letztendlich gerettet werden kannst. Gott schaut nicht auf deinen ehelichen Hintergrund oder auf deinen Familienstand; Er schaut nur darauf, ob du nach der Wahrheit strebst, auf deine Haltung zur Ausführung deiner Pflichten, darauf, wie viel von der Wahrheit du angenommen und wie viel von der Wahrheit du dich unterworfen hast, und ob du nach den Wahrheitsgrundsätzen handelst. Letztendlich wird Gott die Entscheidung, ob du gerettet wirst oder nicht, einzig und allein danach treffen, welchen Lebensweg und welche Überlebensregeln du gewählt hast. … Was die Anzahl deiner Kinder nach deiner Eheschließung betrifft, so wurde dies von Gott vorherbestimmt, aber du kannst dich auf deinen tatsächlichen Umständen und Bestrebungen beruhend auch selbst entscheiden. Gott wird dir keine Regeln aufzwingen. Angenommen, du bist Millionär, Multimillionär oder Milliardär, und du sagst: ‚Acht oder zehn Kinder zu haben, ist für mich kein Problem. Einen ganzen Haufen Kinder großzuziehen, wird meine Energie bei der Ausführung meiner Pflichten nicht beeinträchtigen.‘ Wenn du keine Angst vor der Schererei hast, dann nur zu, und bekomme sie; Gott wird dich nicht verurteilen. Gott wird Seine Haltung zu deiner Errettung nicht aufgrund deiner Einstellungen zur Ehe ändern. So ist das. Ist das klar? (Ja.)“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (16)). Erst durch das Lesen von Gottes Worten wurde mir schlagartig klar, dass Heiraten und Kinderkriegen Freiheiten sind, die Gott den Menschen geschenkt hat. Gott verurteilt Menschen nicht, nur weil sie heiraten oder Kinder haben. Gott richtet darüber, ob ein Mensch errettet werden kann, hauptsächlich anhand seiner Haltung zu seiner Pflicht und danach, ob er nach der Wahrheit strebt und sich der Wahrheit unterwirft. Selbst wenn jemand nicht heiratet oder keine Kinder hat: Wenn er nicht nach der Wahrheit strebt und seine verdorbene Disposition nicht abgelegt hat, wird er letztendlich dennoch nicht errettet werden. In Wirklichkeit achtet Gott nicht auf die sichtbaren Opfer oder Handlungen eines Menschen. Man kann sich entscheiden, Kinder zu bekommen oder ledig zu bleiben, und ganz gleich, welche Entscheidung man trifft, Gott verurteilt einen nicht dafür. Das ist die Freiheit und das Recht eines jeden. Solche Entscheidungen müssen jedoch von der tatsächlichen Situation des Einzelnen abhängen. Wenn Heirat und Kinderkriegen das Streben nach der Wahrheit und die Pflicht beeinträchtigen, dann sollte man diese Dinge zurückstellen und der Pflicht den Vorrang geben. Jetzt ist ein entscheidender Moment in Gottes Werk der Errettung der Menschheit, und nur wenn ich meine Pflicht gut tue und nach der Wahrheit strebe, habe ich die Chance, errettet zu werden. Würde ich ein Kind bekommen, nur um in Zukunft versorgt zu sein, und meine ganze Energie dafür aufwenden, mein Kind großzuziehen, dann würde das sowohl mein Streben nach der Wahrheit als auch meine Pflicht beeinträchtigen. Kinder zu haben ist eine Freiheit und ein Recht, welche uns von Gott gegeben wurden, aber ich musste erkennen, was wichtiger war: In dem Moment war es am wichtigsten, nach der Wahrheit zu streben und sie zu gewinnen. Bei diesem Gedanken durchströmte mich innerlich ein Gefühl der Befreiung und ich wusste nun, wie ich mit der Frage der Heirat und des Kinderkriegens umgehen sollte.

Als ich bereit war, mich dem zu unterwerfen, rief mich eines Tages plötzlich eine Verwandte an. Sie erzählte mir von einem Ort, an dem man kostenlos etwas für seine körperliche Kräftigung tun könne, und fragte, ob ich hingehen wolle. Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade nicht allzu sehr mit meinen Pflichten beschäftigt, also beschloss ich, mir das anzuschauen. Einige Monate später verbesserte sich mein Zustand unerwartet. Ich ging zur Kontrolluntersuchung ins Krankenhaus und der Befund zeigte, dass die Myome auf drei Zentimeter geschrumpft waren. Ich hätte nie erwartet, dass sich mein Zustand bessern würde, ohne dass ich auch nur einen Cent dafür ausgeben musste. Ich dankte Gott aus tiefstem Herzen. Als ich zur körperlichen Kräftigung ging, sah ich, dass die meisten Leute dort ältere Männer und Frauen waren. Ich fragte sie, ob sie Kinder hätten, die sich um sie kümmerten. Einige erzählten, dass ihre Kinder sich nicht nur nicht um sie kümmerten, sondern sie sogar ihre Rente aufwenden müssten, um ihre Kinder zu unterstützen. Manche, die fast siebzig Jahre alt waren, mussten sich noch um ihre Enkel kümmern, sie von der Schule abholen und dorthinbringen. Sie hatten Angst davor, krank zu werden, weil sie befürchteten, dass ihre Kinder ihnen das übelnehmen würden, und deshalb kamen sie regelmäßig zur körperlichen Kräftigung. Mir wurde plötzlich klar, dass Kinder zu haben nicht unbedingt bedeutet, dass man auch versorgt wird, sondern dass man stattdessen im Alter möglicherweise sogar noch seine Kinder und Enkel versorgen muss. Das hat mein Herz tief berührt.

Eines Tages las ich mehr von Gottes Worten: „Warum ziehen Eltern Kinder groß? Nicht, damit sie sich im Alter um dich kümmern und dir einen gebührenden Abschied geben, sondern um eine Verantwortlichkeit und eine Verpflichtung zu erfüllen, die Gott dir gegeben hat. Zum einen ist das Großziehen von Kindern ein menschlicher Instinkt; zum anderen ist es eine Verantwortlichkeit des Menschen. Dass du Kinder zur Welt gebracht hast, ist durch Instinkt und Verantwortung bedingt und nicht dadurch, dass du dich auf das hohe Alter vorbereitest und für dich gesorgt sein wird, wenn du alt bist. Ist dieser Standpunkt nicht korrekt? (Doch.) Sind Menschen ohne Kinder im Alter zwangsläufig unglücklich? Nicht unbedingt, richtig? Menschen ohne Kinder können alt werden, und einige sind auch gesund, genießen ihre späteren Jahre und sterben in Frieden. Genießen Menschen mit Kindern ihre späteren Jahre in Glück und Gesundheit? (Nicht unbedingt.) Die Gesundheit, das Glück, die Lebenssituation, die Lebensqualität und der körperliche Zustand der Eltern im hohen Alter stehen daher in keinem direkten Zusammenhang damit, ob ihre Kinder sie ehren oder nicht, sondern hängen mit Gottes Vorherbestimmung und dem Lebensumfeld zusammen, das Er für sie einrichtet. Kinder sind nicht verpflichtet, die Verantwortung für die Lebenssituation ihrer Eltern in deren späteren Jahren zu tragen. Stimmt das nicht? (Doch.) … Du solltest die Verantwortung übernehmen und die Last für dein eigenes Leben und Überleben so weit wie möglich selbst tragen und diese Dinge nicht auf andere, insbesondere nicht auf deine Kinder, abwälzen. Du solltest einem Leben ohne die Gesellschaft oder Hilfe deiner Kinder an deiner Seite proaktiv und richtig entgegensehen, und selbst wenn du weit weg von deinen Kindern bist, solltest du allem, was das Leben dir beschert, dennoch allein ins Auge sehen können(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (19)). „Wie eng die Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern ist, wie viel sie von ihren Kindern zurückbekommen können, ob sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder sich im Alter um sie kümmern – einfach ausgedrückt, all das ist von Gott prädestiniert und vorherbestimmt. Es ist nicht so, dass alles genau so verläuft, wie die Menschen es sich in ihren Köpfen wünschen. Natürlich stellt sich jeder die Dinge sehr schön vor und möchte einige Vorteile aus seinen Kindern ziehen. Aber warum hast du nie bedacht, ob das in deinem Schicksal geschrieben steht? Wie lange die Bindung zwischen dir und deinen Kindern andauern wird, ist entscheidend. Ob jede Arbeit, die du in diesem Leben verrichtest, eine Verbindung zu deinen Kindern haben wird, ob deine Kinder zu den Beteiligten gehören werden, wenn du ein großes Ereignis erlebst – all das hängt von Gottes Vorherbestimmung ab. Ohne Gottes Vorherbestimmung wird alles umsonst sein, egal wie hart du arbeitest. Wenn du deine Kinder bis ins Erwachsenenalter aufgezogen hast, ist deine Verantwortung erfüllt, und deine Kinder werden ganz natürlich zu der für sie vorgesehenen Zeit gehen. Das ist etwas, das die Menschen durchschauen müssen. Wenn du diese Angelegenheit nicht durchschauen kannst, wirst du immer persönliche Sehnsüchte und immer persönliche Forderungen haben und verschiedene Arten von Gedanken und Ansichten annehmen, um deine Ziele zu erreichen. Was wird am Ende geschehen? Du wirst erst auf deinem Sterbebett aufwachen und erkennen, dass du in deinem Leben viele dumme Dinge getan hast, dass du ausschließlich nach Auffassungen und Einbildungen gehandelt hast und zu töricht und unwissend warst; es entspricht einfach nicht der wirklichen Situation oder Gottes Vorherbestimmung(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (19)). Gottes Worte ließen mich verstehen, dass Kinder zu bekommen ein menschlicher Instinkt ist und Verantwortung bedeutet. Auch sollte man sich nicht darauf verlassen, im Alter von seinen Kindern versorgt zu werden. Wie die letzten Lebensjahre aussehen werden, ob sie mehr Leid oder mehr Gesundheit und Glück mit sich bringen, hängt nicht davon ab, ob man Kinder hat, sondern von Gottes Vorherbestimmung. Man muss im Rahmen seiner Möglichkeiten die Verantwortung für sein Alter übernehmen, sich den Herausforderungen des Lebens eigenständig stellen und man darf sich in diesen Angelegenheiten nicht auf seine Kinder verlassen. Als ich über mich selbst nachdachte, wurde mir klar, dass ich mir Sorgen darüber machte, keine Kinder bekommen zu können, falls sich mein Zustand verschlimmern und meine Gebärmutter entfernt werden würde. Ich sorgte mich auch darum, wer sich dann um mich kümmern würde, wenn ich alt oder krank werden würde. So lebte ich in einem Zustand der Beklemmung und Betrübnis. Ich hielt an der traditionellen Vorstellung fest, „Kinder sind die beste Altersvorsorge“. Wobei der Zweck des Kinderbekommens für mich darin bestehen würde, mir im Alter Sicherheit zu bieten, und dass sich jemand um mich kümmern könnte, wenn ich alt werde. Ich war allein auf meinen eigenen Vorteil bedacht, mit dem Ziel, Ansprüche an sie zu stellen. Das war eine durch und durch egoistische Sichtweise. Außerdem ist es von Gott bereits vorherbestimmt, wie jeder sein Alter verbringt, und es hat nichts damit zu tun, ob man nun Kinder hat oder nicht. Manche ältere Menschen sind gesund und beziehen Rente, jedoch haben ihre Kinder Schulden am Halse, sodass sie nicht nur keine Pflege von ihren Kindern benötigen, sondern sie stattdessen finanziell sogar noch unterstützen. Manche Menschen erleben wiederum, dass, nachdem sie alt und krank geworden sind, es ihren Kindern an Menschlichkeit mangelt und sie sich nicht um sie kümmern wollen. Und wenn sie dann krank werden, sind es andere Familienmitglieder, die bei der Pflege helfen. Ich sah ein, dass Kinder zu haben keine Sicherheit garantiert. Wie man sein Alter verbringt und ob man von seinen Kindern dabei begleitet oder gepflegt wird, hängt allein von Gottes Vorherbestimmung ab. Ich dachte daran, dass mein Mann woanders arbeitete und ich meine Pflicht tat. Obwohl niemand bei mir war, um sich um mich zu kümmern, lernte ich, mich auf Gott zu verlassen, wenn ich krank und in Not war. Es waren Gottes Worte, die mich durch meine Schwierigkeiten führten. Mein Gesundheitszustand hat sich sehr gebessert. All das waren Gottes Gnade und Barmherzigkeit. Selbst wenn ich in Zukunft keine Kinder haben werde, kann ich trotzdem gut leben, indem ich mich auf Gott verlasse. Ständig machte ich mir jedoch Sorgen darüber, was ich tun würde, wenn ich keine Kinder hätte, die sich in Zukunft um mich kümmern würden. Dies bescherte mir ein Leben in Betrübnis und Sorge, und ich konnte mich nicht einmal mehr dazu motivieren, meine Pflicht zu tun. War es nicht so, dass ich mir diesen Schmerz doch nur selbst zufügte und nicht auf Gottes Herrschaft vertraute? Ich glaubte an Gott, doch weder verließ ich mich auf Ihn noch verstand ich Seine Herrschaft. Ich lebte nach Satans traditioneller Kultur. Waren meine Ansichten nicht genau wie die von Ungläubigen? Nachdem ich dies verstanden hatte, fühlte ich mich erleichtert. Ich sollte mir keine Sorgen um die Zukunft machen, sondern mich Gottes Händen anvertrauen. Ganz gleich, wie meine späten Jahre aussehen werden, ich werde mich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen. Meine Pflicht zu tun, um Gott zufriedenzustellen, und nach Errettung zu streben – das ist das Wichtigste und auch das Realistischste.

Später las ich einen weiteren Abschnitt aus Gottes Worten: „Wenn du deine besten Jahre damit verbringst, darüber nachzudenken, einen guten Job oder einen Partner zu finden, darauf zu hoffen, ein Leben des Fleisches zu genießen, während du gleichzeitig an Gott glaubst, dann wirst du nach ein paar Jahren vielleicht einen Partner finden, du wirst heiraten, Kinder bekommen und dir ein Zuhause und eine Karriere aufbauen, aber du wirst nichts daraus gewonnen haben, all die Jahre an Gott geglaubt zu haben. Du wirst nichts von der Wahrheit erlangt haben, dein Herz wird sich leer anfühlen, und deine besten Jahre werden verstrichen sein. Wenn du im Alter von vierzig zurückblickst, wirst du eine Familie haben, du wirst Kinder haben und du wirst nicht alleine sein, aber du wirst deine Familie unterstützen müssen. Das ist eine Kette, von der du dich nicht befreien kannst. Wenn du deine Pflicht ausführen willst, wirst du das tun müssen, während du an die Kette deiner Familie gefesselt bist. Egal, wie groß dein Herz ist, du kannst dich nicht um beides kümmern – du wirst nicht in der Lage sein, Gott mit ganzem Herzen zu folgen und deine Pflicht gut auszuführen. Es gibt viele Menschen, die ihrer Familie und weltlichen Dinge entsagen, aber nachdem sie ein paar Jahre an Gott geglaubt haben, streben sie doch immer noch nur nach Ruhm, Gewinn und Status. Sie haben die Wahrheit nicht erlangt und sie haben nicht einmal ein Zeugnis, das auf echten Erfahrungen beruht. Das ist dasselbe, als wenn sie ihre Zeit verschwendet hätten. Wenn sie jetzt ihre Pflichten ausführen, verstehen sie nicht einmal einen kleinen Teil der Wahrheit, und wenn ihnen etwas widerfährt, wissen sie nicht, wie sie das durchleben sollen. Also fangen sie an, zu heulen und sind von großer Reue erfüllt. Wenn sie an den Anfang zurückdenken, an all die jungen Leute, die das kirchliche Leben gemeinsam leben, die ihre Pflichten tun, zusammen Loblieder singen und Gott preisen, dann denken sie daran, wie schön diese Tage waren, und wie gerne sie zu jener Zeit zurückkehren möchten! Leider gibt es in dieser Welt kein Heilmittel für Bedauern. Niemand kann die Zeit zurückdrehen, auch wenn er es gerne würde. Es gibt keine Möglichkeit, zum Anfang zurückzukehren und das Leben noch einmal zu leben. Aus diesem Grund wird sich eine Gelegenheit, die sich einmal ergeben hat, nicht wiederholen. Das Leben eines Menschen ist nur ein paar Jahrzehnte lang. Wenn du diese optimale Zeit, um nach der Wahrheit zu streben, verpasst, wird dir dein Bedauern nichts nützen. … Derzeit kommt ihr genau rechtzeitig für diesen großartigen Moment – Gott verrichtet das Werk des Gerichts der letzten Tage. Dies ist die einmalige Gelegenheit für Menschen, gerettet und von Gott vervollkommnet zu werden. Ihr alle tut gerade eure Pflichten in diesem Schlüsselmoment von Gottes Verbreitung des Evangeliums des Königreichs Gottes. Dies ist wahrlich Gottes außergewöhnliche Erhöhung von euch. Egal, welches Fachgebiet du studiert hast, welches Fachwissen du besitzt oder welche Talente oder Fachkenntnisse du hast, Gott erweist dir Gnade, indem Er dir gestattet, diese Fachkenntnisse einzusetzen, um eine Pflicht in Seinem Hause zu tun. Das ist eine Gelegenheit, an die man nur schwer kommt(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Den Preis zu zahlen, um die Wahrheit zu erlangen, ist von großer Bedeutung). Gottes Errettung der Menschheit in den letzten Tagen ist die letzte Gelegenheit. Es wird keine zweite oder dritte Chance geben. Gerade jetzt ist ein entscheidender Zeitpunkt, an dem Gott die Wahrheit zum Ausdruck bringt, um die Menschen zu erretten und zu perfektionieren. Dass ich Gottes Werk der letzten Tage in den besten Jahren meines Lebens annehmen durfte, dass ich mich ohne jede Last oder Verstrickung voll und ganz meinen Pflichten widmen und dabei auch noch während meiner Pflichten nach der Wahrheit und einer Veränderung meiner Disposition streben konnte, ist wahrhaftig Gottes Gnade. Ich sollte meine beste Zeit und Energie darauf verwenden, das Evangelium zu predigen und nach Wahrheit und Errettung zu streben. Sollte ich ein Kind bekommen, könnte mir, da meine Eltern bereits verstorben waren und meine Schwiegereltern und mein Mann nicht an Gott glaubten, niemand bei der Kinderbetreuung helfen. Ich müsste mich ganz allein um das Kind kümmern. Meine Gedanken würden sich dann nur um mein Kind drehen, was für mich noch mehr Bürden und Verstrickungen bedeuten würde. Ich hätte kaum noch Zeit oder Energie, nach der Wahrheit zu streben oder meine Pflicht zu tun. Wenn ich die beste Zeit meines Lebens und meine Energie für das Kinderkriegen aufwenden würde, würde ich diese optimale Gelegenheit der Vervollkommnung durch Gott verpassen. Schließlich würde ich weder die Wahrheit erfahren noch meine Pflichten erfüllen, ich würde meine Chance auf Errettung zunichtemachen, und dann wäre es für Reue zu spät.

Später las ich einen weiteren Abschnitt aus Gottes Worten und mein Herz war tief berührt. Der Allmächtige Gott sagt: „Die Nichtgläubigen verstehen nicht, was das Sinnvollste ist, das ein Mensch mit seinem Leben anfangen kann, aber ihr versteht davon doch etwas, oder? (Ja.) Gottes Auftrag anzunehmen und eure eigene Mission zu erfüllen – das ist das Wichtigste. Die Pflichten, die ihr jetzt ausführt, sind wertvoll! Vielleicht siehst du fürs Erste weder die Ergebnisse noch erhältst du für den Moment großartige Auswirkungen, aber es wird nicht lange dauern, bis sie Früchte tragen. Wenn diese Arbeit gut verrichtet wird, ist ihr Beitrag für die Menschheit langfristig unmöglich mit Geld zu bemessen. Solche wahren Zeugnisse sind kostbarer und wertvoller als alles andere und werden für alle Ewigkeit bestehen. Dies sind die guten Taten, die Anhänger Gottes besitzen sollten, und sie sind es wert, dass man sich an sie erinnert. Abgesehen vom Glauben an Gott, dem Streben nach der Wahrheit und der Erfüllung seiner Pflicht als geschaffenes Wesen ist alles andere im Leben eines Menschen bedeutungslos und nicht der Erinnerung wert. Selbst wenn du eine absolut erstaunliche Meisterleistung vollbracht hast, selbst wenn du im Weltall und auf dem Mond warst, selbst wenn du wissenschaftliche Fortschritte erzielt hast, die der Menschheit einen gewissen Nutzen boten und ihr halfen, ist das alles vergänglich und bringt dir nichts. Was ist das Einzige, das nicht vergehen wird? (Das Wort Gottes.) Nur das Wort Gottes, Zeugnisse für Gott, all die Zeugnisse und Werke, die für den Schöpfer Zeugnis ablegen, und die guten Taten der Menschen werden nicht vergehen. Diese Dinge werden ewig bestehen bleiben, und sie sind von unschätzbarem Wert. Also legt all eure Vorbehalte ab, setzt dieses große Unterfangen in die Tat um und lasst euch weder von Menschen noch von Ereignissen oder Dingen einschränken; wendet euch aufrichtig für Gott auf und steckt all eure Energie und all euer Herzblut in die Ausführung eurer Pflichten. Ein solches Verhalten wird von Gott mehr als alles andere gesegnet und ist jedes Leiden wert!(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Im Leben liegt nur dann Wert, wenn man die Pflicht eines geschaffenen Wesens gut erfüllt). Durch Gottes Worte verstand ich: Die Pflicht eines geschaffenen Wesens auszuführen, seine Kraft für die Verbreitung des Evangeliums des Königreichs zu opfern und noch mehr Menschen vor Gott zu bringen – das ist das Ehrenhafteste und findet am meisten Gottes Billigung. Pflichten in der Textarbeit ausführen und noch mehr gute Erfahrungszeugnisse auswählen zu können, um die Ergebnisse von Gottes Werk am Menschen zu bezeugen, damit mehr Menschen Gott erkennen und zu Seiner Gegenwart zurückkehren können – das ist Zeugnis für Gott, etwas, das Gott gutheißt, und jedes Leid, das ich dabei ertrage, ist es wert. Gottes Werk der Errettung der Menschheit steht kurz vor der Vollendung und die großen Katastrophen sind bereits eingetreten. Ich wusste nicht einmal, was morgen geschehen oder wann die Katastrophe hereinbrechen würde, und dennoch schmiedete ich Zukunftspläne und dachte darüber nach, Kinder zu bekommen, die sich im Alter um mich kümmern würden. All meine Sorgen und Betrübnis um die Zukunft sind nämlich unnötig. Jetzt kann ich mich ganz meinen Pflichten widmen, ohne Bürden oder Verstrickungen. Ich kann auch während der Ausführung meiner Pflichten nach der Wahrheit und einer Veränderung meiner Disposition streben. All das ist Gottes Gnade. Ich sollte diese gegenwärtige Gelegenheit, nach Wahrheit und Errettung zu streben, schätzen, und all meine Energie und Zeit meinen Pflichten und dafür widmen, Zeugnis für Gott abzulegen. Wenn ich etwas von der Wahrheit verstehen und von Gott errettet werden kann, dann wird mein Leben nicht umsonst gewesen sein. Nachdem ich dies verstanden hatte, ließ ich die Betrübnis und die Sorgen in meinem Herzen los und auch mein Glaube wurde bestärkt, mein Leben der guten Ausführung meiner Pflichten zu widmen. Dank sei Gott!

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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