13. Wie man seine Pflicht auffassen sollte

Von Zheng Ye, Südkorea

Gottes Worte lauten: „Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine Pflicht und Schuldigkeit und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur dann ist es das Tun seiner Pflicht. Ein Mensch, der gesegnet ist, genießt Güte, nachdem er nach dem Urteil vollkommen gemacht worden ist. Ein Mensch, der verflucht ist, erfährt Bestrafung, wenn seine Veranlagung nach Züchtigung und Urteil unverändert bleibt; das heißt, er wurde nicht vollkommen gemacht. Als ein erschaffenes Wesen sollte der Mensch seine Pflicht erfüllen, tun, was er tun sollte, und tun, was er tun kann; ungeachtet dessen, ob er gesegnet oder verflucht werden wird. Dies ist die grundlegendste Voraussetzung für den Menschen, als einer, der nach Gott sucht. Du solltest deine Pflicht nicht tun, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Wenn der Mensch fähig ist, seine Pflicht zu tun, dann bedeutet das, dass er ausführt, was er tun sollte. Wenn der Mensch unfähig ist, seine Pflicht zu tun, zeigt es die Aufsässigkeit des Menschen.“ („Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Ich möchte über meine eigenen Erfahrungen mit Gottes Worten sprechen.

Nicht lange, nachdem ich gläubig geworden war, fiel mir auf, dass Brüder und Schwestern in leitender Funktion regelmäßig Versammlungen abhielten und über die Wahrheit Gemeinschaft führten. Einige von ihnen hatten Pflichten, die gewisse Fähigkeiten voraussetzten, zum Beispiel Videos drehen oder Singen und Tanzen. Ich bewunderte sie außerordentlich und dachte, es wäre etwas, zu dem man aufschauen kann. Andere waren Gastgeber oder kümmerten sich um kirchliche Angelegenheiten. Solche Pflichten waren nicht bemerkenswert, denn sie verlangten keine besonderen Fähigkeiten, und diese Leute würden sich nie profilieren. Für mich selbst wollte ich eine Pflicht in Zukunft, die mich gut aussehen ließ. Zwei Jahre später wurde ich mit Schreibpflichten betraut. Ich war überglücklich, vor allem, wenn alle Brüder und Schwestern, jedes Mal, wenn ich in die Kirche ging, um sie in der Schreibarbeit zu unterweisen, so nett zu mir waren und bewundernd zu mir aufsahen. Ich war wirklich zufrieden mit mir selbst und hatte das Gefühl, dass ich bei der Ausübung meiner Pflicht mehr Bewunderung einheimste als andere Leute. 2018 wurde ich in eine andere Region geschickt, um dort meine Pflicht zu tun. Eines Tages hat ein Bruder dort von meiner Pflicht erfahren und angefangen, mit mir darüber zu plaudern. Zu erleben, wie er zu mir aufschaute, machte mich wirklich glücklich, und ich hielt es für eine große Ehre, diese Pflicht auszuüben.

Während dieser ganzen Zeit befand ich mich in einem Zustand der Selbstgefälligkeit und Selbstbewunderung. Wenn ich meine Pflicht tat, ging es mir um Ansehen und Gewinn, und ich nahm sie nicht ernst. Ein paar Monate später wurde ich abgesetzt, denn ich hatte null Ergebnisse erzielt. Ich war aufgewühlt und fühlte mich ziemlich negativ, weshalb der Leiter mit mir Gemeinschaft über Gottes Willen hielt und sprach: „Das Haus Gottes braucht Bühnenarbeiter für unsere Filmarbeit. Das ist etwas, was du tun könntest. Was auch immer deine Pflicht ist, du musst nach der Wahrheit streben und alles daransetzen, deine Pflicht gut zu erfüllen.“ Ich hatte keine Ahnung, was mit dieser Pflicht verbunden war, aber ich dachte, ich sollte einfach gehorchen, weil es das war, was der Leiter angeordnet hatte. Nachdem ich eine Zeit lang als Bühnenarbeiter gearbeitet hatte, wurde mir klar, dass das meiste davon harte körperliche Arbeit war und im Herumschleppen von allerhand Requisiten bestand. Irgendwelche Fertigkeiten waren nicht gefragt. Bloß jede Menge Lauferei und immer bereitstehen als Mädchen für alles. Ich dachte: „Bei meiner Schreibarbeit früher musste ich mein Gehirn gebrauchen. Es war eine würdevolle und angesehene Pflicht. Kulissen herumzuschleppen ist körperliche Arbeit. Die Arbeit ist schmutzig und ermüdend. Werden die Brüder und Schwestern auf mich herabsehen?“ Dieser Gedanke deprimierte mich, und ich war unwillig, meine Pflicht zu erfüllen. Von da an war ich halbherzig bei der Arbeit und drückte mich davor, wann immer ich konnte. Manchmal, wenn uns ein Requisit fehlte und wir es von einem Bruder oder einer Schwester ausleihen mussten, schickte ich jemand anderen, danach zu fragen, weil ich befürchtete, wenn ich selbst ging, könnten die Brüder und Schwestern, die mich kannten, herausfinden, dass ich von meiner früheren Pflicht entbunden worden war und jetzt eine niedrige Arbeit als Bühnenhelfer verrichtete. Was würden sie von mir denken? Ich hatte auch keine Lust, mir für die Arbeit nützliche Fähigkeiten anzueignen aus Angst, ich würde für immer bei dieser Pflicht hängenbleiben, wenn ich mehr darüber lernte, und dass der Tag, an dem ich mich auszeichnen und hervortun konnte, nie kommen würde. Manchmal, wenn wir am Set waren, bat mich der Regisseur, die Requisiten auf eine bestimmte Weise aufzustellen. Das war mir immer sehr unangenehm, als sei es beschämend für mich. Ich dachte daran, wie mich die anderen früher, als ich Schreibpflichten tat, respektiert und auf mich gehört hatten, und jetzt war ich derjenige, dem gesagt wurde, was er zu tun hatte. Es war eine echte Degradierung. Einmal bat mich ein Bruder rauszugehen, um Reisstroh für das Set zu sammeln. Ich wollte es wirklich nicht tun. Ich dachte: „Das ist ja schrecklich peinlich, rauszugehen und Stroh zu sammeln. Wenn die Brüder und Schwestern es sehen, werden sie definitiv denken, ich sei ein hoffnungsloser Fall, weil ich so etwas mache, obwohl ich noch jung bin.“ Aber da es Teil meiner Pflicht war, wartete ich, bis niemand mehr da war, bevor ich mich zusammenriss und rausging, um das Stroh zu holen. Beim Einsammeln sah ich einen Bruder vorbeikommen. Er trug Lederschuhe und weiße Socken – richtig sauber sah er aus. Ich hingegen war von Kopf bis Fuß schmutzig. Ich fühlte mich plötzlich niedergeschlagen und aufgebracht und dachte: „Wir sind im gleichen Alter, aber er übt eine nette, saubere Pflicht aus, während ich offensichtlich nur zu dreckigen Arbeiten wie Stroh holen fähig bin. Was für ein riesiger Unterschied! Wie peinlich! Ich werde zurückgehen und dem Leiter sagen, dass ich diese Pflicht nicht mehr tun will, und ihn bitten, mir etwas anderes zuzuweisen.“

Nach meiner Rückkehr war ich wirklich innerlich zerrissen und frage mich, ob ich etwas zum Leiter sagen sollte. Tat ich es nicht, würde ich diese Pflicht weiter ausüben müssen. Andererseits: Wenn ich erklärte, dass ich die Arbeit nicht mehr tun wollte, hieß das, dass ich vor meiner Pflicht davonlief. Bei diesem Gedanken unterdrückte ich meine Gefühle und sagte nichts. Nicht lange danach veranlasste der Leiter, dass Bühnenarbeiter und Darsteller gemeinsam an Versammlungen teilnahmen. Ich war darüber gar nicht glücklich. Sie konnten Ruhm erlangen und sich im Rampenlicht sonnen, während ich niedere Arbeiten verrichtete. Wir waren einfach nicht auf dem gleichen Niveau. Würde eine Versammlung nicht ein Schlaglicht werfen auf meine Unterlegenheit? Alle führten lebhaft Gemeinschaft, aber ich wollte nichts einbringen. In den Zusammenkünften mit den Darstellern hatte ich das Gefühl, ich sei nur dazu da, sie besser aussehen zu lassen. Es war deprimierend. Mit der Zeit wurde die Dunkelheit in meinem Geist immer größer, und ich wollte überhaupt nicht mehr zu Versammlungen gehen. Ich schwelgte in Erinnerungen an die Zeit, als ich Schreibpflichten tat, als ich von Brüdern und Schwestern enthusiastisch begrüßt und vom Leiter geschätzt wurde. Seit ich von dieser Pflicht entbunden worden war, hatte ich nur Gelegenheitsjobs erledigt, und niemand schaute mehr bewundernd zu mir auf. Ich war niedergeschlagen und unglücklich, fühlte mich immer minderwertiger und unsozialer. Ich war die ganze Zeit melancholisch und fühlte mich kaum noch wie ich selbst. Ich verlor in kurzer Zeit sehr viel Gewicht. Eines Abends, als ich allein spazieren ging, konnte ich mein Elend nicht länger für mich behalten. Ich weinte und betete zu Gott: „O Gott! In der Vergangenheit war ich fest entschlossen, nach der Wahrheit zu streben und meine Pflicht zu erfüllen, um Dich zufriedenzustellen, aber jetzt, da ich keine Gelegenheit mehr habe, mit meiner Pflicht zu prahlen, fühle ich mich anderen unterlegen. Ich bin wirklich negativ und schwach, und ich habe das Gefühl, ich könnte Dich jeden Augenblick verraten. Gott, ich will nicht mehr so negativ sein, aber ich weiß nicht, was ich tun soll. Bitte führe mich aus diesem Zustand heraus.“

Danach las ich Folgendes in Gottes Worten: „Wie entsteht Pflicht? Ganz allgemein gesprochen entsteht sie infolge von Gottes Führungsarbeit, der Menschheit Heil zu bringen; während sich Gottes Führungsarbeit unter der Menschheit entfaltet, kommen konkret gesagt verschiedene Aufgaben auf, die erledigt werden müssen und von den Menschen verlangen, dass sie mitarbeiten und sie ausführen. Dadurch sind Verantwortungen und Missionen entstanden, die die Menschen erfüllen müssen, und diese Verantwortungen und Missionen sind die Pflichten, die Gott den Menschen zuteilwerden lässt.“ („Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) „Was immer deine Pflicht ist, du darfst keinen Unterschied zwischen hoch und niedrig machen. Angenommen, du sagst: ‚Selbst wenn diese Aufgabe ein Auftrag Gottes ist und die Arbeit von Gottes Haus, wenn ich sie verrichte, könnten die Leute auf mich herabschauen. Andere bekommen Arbeit, die sie herausragen lässt. Wie kann man diese Aufgabe, die mir zugeteilt worden ist und mich nicht herausragen lässt, bei der ich mich stattdessen hinter den Kulissen anstrengen muss, eine Pflicht nennen? Ich kann diese Pflicht nicht annehmen; dies ist nicht meine Pflicht. Meine Pflicht muss eine sein, die mich vor anderen herausragen lässt und mir ermöglicht, mir einen Namen zu machen – und selbst wenn ich mir keinen Namen mache oder herausrage, muss ich daraus trotzdem Nutzen ziehen und beruhigt sein, was das Leibliche betrifft.‘ Ist das eine vertretbare Einstellung? Wählerisch zu sein, bedeutet, das, was von Gott kommt, nicht anzunehmen; es bedeutet, Entscheidungen deinen eigenen Vorlieben entsprechend zu treffen. Das ist nicht, deine Pflicht anzunehmen; es ist die Verweigerung deiner Pflicht. Sobald du versuchst, auszuwählen und auszusuchen, bist du nicht mehr zu wahrer Akzeptanz fähig. Ein derart wählerisches Verhalten ist durch deine individuellen Vorlieben und Begierden verfälscht; wenn du auf deinen eigenen Nutzen, deinen Ruf usw. bedacht bist, ist deine Haltung zu deiner Pflicht nicht unterwürfig. Hier ist die Haltung gegenüber deiner Pflicht: Erstens darfst du sie nicht analysieren noch daran denken, wer sie dir zugeteilt hat; stattdessen solltest du sie von Gott als deine Pflicht annehmen und als das, was du tun solltest. Zweitens unterscheide nicht zwischen hoch und niedrig und kümmere dich nicht um ihre Natur – ob sie vor Menschen getan wird oder außerhalb ihrer Sichtweite, ob sie dich herausragen lässt oder nicht. Berücksichtige diese Dinge nicht. Diese sind die zwei Merkmale der Haltung, mit der die Menschen ihre Pflicht angehen sollten.“ („Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Als ich das las, begriff ich, dass ich meine Pflicht ganz falsch auffasste und die falsche Einstellung zu ihr hatte. Gott verlangt von uns, dass wir unsere Pflicht erfüllen, und es ist richtig und angemessen, dass wir es tun. Wir haben in dieser Angelegenheit keine Wahl. Ich aber ließ meine Vorlieben in die Quere kommen und wollte nur solche Pflichten übernehmen, die Bewunderung und Respekt einbrachten. Alles, was hinter den Kulissen stattfand oder nicht weiter bemerkenswert war, lehnte ich ab. Ich unterwarf mich nicht der Herrschaft Gottes und Seinen Anordnungen. Ich war schlampig, negativ und arbeitsunwillig, und ich widerstrebte Gott. Ich dachte daran zurück, als ich neu im Glauben war. Ich beneidete Kirchenleiter ebenso wie Brüder und Schwestern, die Darbietungen auf der Bühne gaben. Ich glaubte, diese Aufgaben seien wirklich von Gewicht und würden von anderen bewundert, während die Fähigkeiten von Leuten, die weniger rühmliche körperliche Arbeit verrichteten, nicht der Rede wert waren. Diese Art von Pflicht war niedrig, und die Leute sahen darauf herab – so dachte ich. Da ich in meinem Denken fehlgeleitet war, hatte ich die Pflichten in verschiedene Kategorien eingeteilt, sodass ich überzeugt war, ich verrichte nur niedere Tätigkeiten, als ich als Bühnenarbeiter anfing, und wie es meinem Ansehen und meinem Image schaden würde. Ich widerstrebte und wollte nicht gehorchen. Ich übernahm keine Verantwortung für meine Pflicht und weigerte mich, mir die Fertigkeiten anzueignen, die ich mir hätte aneignen sollen. Ich dachte sogar daran, das Handtuch zu werfen und Gott zu verraten. Ich sah, dass es mir bei der Erfüllung meiner Pflicht nur um meine persönlichen Vorlieben ging, nur um meine Eitelkeit, mein Prestige und meine eigenen Interessen. Es fehlte mir völlig an wahrem Gehorsam, noch viel weniger war ich bedacht auf Gottes Willen oder darauf, meine Pflicht gut zu erfüllen. Meine Haltung war abscheulich und hassenswert für Gott! Diese Erkenntnis erschütterte mich, und ich machte mir Vorwürfe.

Später las ich die folgenden Worte Gottes: „Menschen sind erschaffene Wesen. Was sind die Funktionen erschaffener Wesen? Das richtet sich an die Praxis und Pflichten der Menschen. Du bist ein erschaffenes Wesen. Gott hat dir Gesangstalent beschert. Was solltest du tun, wenn Er dich zum Singen einsetzt? Du solltest diese Aufgabe, mit der Gott dich betraut hat, annehmen und gut singen. Wenn Gott dich einsetzt, um das Evangelium zu verbreiten, was wirst du, als ein erschaffenes Wesen, werden? Du wirst ein Evangelist. Wenn Er dich braucht, um zu leiten, solltest du diesen Auftrag übernehmen; wenn du diese Pflicht in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Wahrheit erfüllen kannst, dann wird dies eine weitere Funktion sein, der du dienst. Einige Menschen verstehen weder die Wahrheit noch streben sie danach; sie können nur Anstrengungen aufbringen. Was ist demnach die Funktion dieser erschaffenen Wesen? Sie besteht darin, sich anzustrengen und Dienst zu erbringen.“ („Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Aus Gottes Worten habe ich gelernt: Egal welche Pflicht jemand im Haus Gottes tut, ob sie beachtenswert zu sein scheint oder nicht – nur in Namen und Funktion unterscheiden sich die Pflichten, doch die persönliche Verantwortung bleibt die gleiche. Die inhärente Identität und das Wesen eines Menschen ändern sich nicht – er wird immer ein erschaffenes Wesen sein. Ich war ein erschaffenes Wesen, als ich meinen Schreibpflichten nachging, und ich war immer noch ein erschaffenes Wesen, als ich meine Pflicht als Bühnenarbeiter ausübte. Es gibt keine Hierarchie der Pflichten im Haus Gottes, und alles wird nach Erfordernissen geregelt und in Übereinstimmung mit der geistlichen Größe, dem Kaliber und den Stärken jedes Einzelnen. Ganz gleich, was für eine Pflicht wir tun, es ist Gottes Wille, dass wir wahrhaftig unser Bestes geben bei der Erfüllung unserer Pflichten, dass wir nicht wanken in unserem Streben nach der Wahrheit, dass wir unsere verdorbenen Dispositionen auflösen und unsere Pflichten gut erfüllen. So wie es in Gottes Worten steht: „Die Aufgaben sind nicht dieselben. Es gibt einen Leib. Jeder tut seine Pflicht, jeder an seinem Platz, und tut sein Allerbestes – für jeden Funken gibt es einen Lichtblitz – und sucht Reife im Leben. So werde Ich zufrieden sein.“ („Kapitel 21“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Der Gemeindeleiter ordnete an, ich sollte die Pflicht eines Bühnenarbeiters übernehmen, da Bühnenarbeiter gerade gebraucht wurden, und ich darf nicht wählerisch oder pingelig sein und nach meinen eigenen Vorlieben gehen, sondern muss mich der Herrschaft Gottes und Seinen Anordnungen unterwerfen. Ich muss die Kulissen so aufstellen, wie sie für das Programm gebraucht werden, und meinen kleinen Beitrag leisten zu jeder Produktion, die für Gott Zeugnis ablegt. Das war meine Funktion. Nachdem ich Gottes Willen verstanden hatte, änderte sich meine Perspektive, und ich ließ fahren, was mich so lange belastet hatte. Jetzt konnte ich auch mit der richtigen Einstellung an meine Pflicht gehen. Von da an suchte ich fleißig nach Materialien und Informationen, um die nötigen Fähigkeiten zu erwerben, und in Zusammenkünften mit den Darstellern stellte ich keine Vergleiche zwischen unseren Pflichten mehr an. Stattdessen sprach ich offen über meine Aufsässigkeit und Verdorbenheit. Ich tauschte mich in Gemeinschaft über das Verständnis aus, das ich erlangt hatte. Bei meiner Pflicht stieg danach manchmal noch die Angst in mir auf, dass man auf mich herabsieht. Dann wurde mir wurde klar, dass ich wieder dabei war, die Pflichten in hoch oder niedrig einzustufen. Also betete ich rasch zu Gott beten und gab mein falsches Denken auf, konzentrierte mich auf meine Pflicht und darauf, Gott zufriedenzustellen. Nachdem ich eine Zeit lang auf diese Weise praktiziert hatte, fühlte ich mich entspannt und erleichtert. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, die Arbeit am Set und das Schleppen von Requisiten sei eine niedere Pflicht. Stattdessen war mir bewusst, dass Gott mir eine Verantwortung anvertraut hatte. Ich fühlte mich geehrt und war stolz, diese Pflicht erfüllen zu können und meinen Teil zu den Filmproduktionen von Gottes Haus beizutragen.

Ich glaubte, ich hätte an geistlicher Größe gewonnen, nachdem ich auf diese Weise entlarvt worden war, glaubte, ich sei jetzt in der Lage, mich in meiner Pflicht Gottes Vorkehrungen zu unterwerfen, und dass ich nicht länger negativ und rebellisch war, nur weil meine Pflicht nichts Besonderes war. Doch als ich das nächste Mal auf eine Situation traf, die mir nicht gefiel, kam genau mein altes Problem wieder zum Vorschein.

Ein paar Monate später, während einer sehr arbeitsreichen Zeit für die Bauern, waren einige Brüder und Schwestern unterwegs, um das Evangelium zu verbreiten, und konnten nicht rechtzeitig zur Ernte zurückkehren. Der Leiter bat mich, bei der Feldarbeit auszuhelfen. Ich dachte: „Wenn ich aushelfe, können sich die Brüder und Schwestern auf die Evangeliumsarbeit konzentrieren, und es ist nutzbringend für die Arbeit von Gottes Haus. Ich sollte es tun.“ Aber als ich aufs Feld kam, sah ich, dass die anderen Brüder dort um die 40, 50 Jahre alt waren. Es gab dort keinen einzigen Menschen in den 20ern, so wie ich. Ich war nicht allzu erfreut. In diesem Moment kam ein Bruder zu mir und fragte überrascht: „Bruder, wie kommt es, dass du Zeit für die Feldarbeit hast? Musst du nicht deinen Schreibpflichten nachkommen?“ Die Röte stieg mir ins Gesicht, und rasch antwortete ich: „Ich bin nur vorübergehend zur Aushilfe hier.“ Nachdem er weggegangen war, dachte ich: „Was wird er von mir halten? Wird er glauben, dass ich kein wirkliches Kaliber oder kein Talent habe, weil ich in meinem Alter diese Art von Arbeit verrichte, und dass ich nur hier bin, weil ich nicht fähig bin, eine wichtige Pflicht zu übernehmen? Das ist eine echte Degradierung!“ Ich steigerte mich in mein Gekränktsein hinein. Obwohl ich die Arbeit körperlich verrichtete, war mein Geist voll von Gedanken darüber, was die Brüder dort von mir dachten und ob sie auf mich herabsehen würden. Ich wurstelte mich irgendwie durch die Arbeit. Als ich nach Hause kam, sah ich einige andere Brüder am Computer sitzen und ihre Pflicht tun, und ich hatte plötzlich das Gefühl, als stünde ich auf einer niedrigeren Stufe. Ich dachte: „Die Pflichten anderer Leute sind besser als die meinen. Warum muss ich auf dem Feld rackern? Wie dem auch sei, ich jedenfalls habe schon mal eine Universität von innen gesehen und hart gearbeitet während meines Studiums. War das nicht, um dem Schicksal der Bauern zu entgehen, nämlich den ganzen Tag auf dem Feld zu schuften? Ich werde morgen nicht wieder hingehen.“ Ich wusste, ich sollte nicht so denken, aber ich fühlte mich total ungerecht behandelt und glaubte, die Feldarbeit sei eine Vergeudung meines Talents und eine Blamage für mich. Als ich darüber nachdachte, wurde ich noch verzweifelter, und so betete ich zu Gott: „Gott, bei der Landarbeit zu schuften und zu schwitzen scheint mir eine minderwertige Pflicht zu sein, auf die andere herabschauen. Ich will es nicht mehr tun. Ich weiß, dass ich in dieser Sache falsch denke, aber ich kann nicht anders. Ich fühle mich wirklich elend. Bitte erleuchte und leite mich, Deinen Willen zu verstehen und zu gehorchen.“ Nach meinem Gebet las ich Folgendes in Gottes Worten: „Was ist wahre Unterwerfung? Gott tut etwas, das dir zusagt, und du hast das Gefühl, alles sei zufriedenstellend und angemessen und dass dir erlaubt worden sei, hervorzuragen. Du hast das Gefühl, dies sei recht glorreich, und du sagst ‚dank sei Gott‘ und kannst dich Seinen Orchestrierungen und Fügungen unterwerfen. Wann immer dir jedoch eine unbeachtliche Stelle zugewiesen wird, bei der du nie herausragen kannst und bei der dich nie irgendjemand würdigt, bist du nicht länger glücklich und es fällt dir schwer, dich zu unterwerfen. … Wenn die Umstände günstig sind, ist es normalerweise einfach, sich zu unterwerfen. Wenn du dich jedoch auch in widrigen Umstände fügen kannst – in denen nicht alles so läuft, wie du es dir wünschst, und deine Gefühle verletzt werden; Umstände, die dich schwächen, dich körperlich leiden lassen und in denen dein Ansehen Schaden nimmt, du in deiner Eitelkeit und deinem Stolz verletzt wirst und deine Psyche leidet – dann hast du wirklich geistliche Größe. Ist das nicht das Ziel, das ihr verfolgen solltet? Wenn ihr dazu entschlossen seid, euch solch ein Ziel setzt, dann besteht Hoffnung.“ (Gottes Gemeinschaft)

Ich fühlte mich beschämt, als ich über Gottes Worte nachdachte. Sie brachten meinen eigenen Zustand exakt auf den Punkt. Als ich glaubte, ich könnte mit meiner Schreibarbeit angeben, nahm ich die Pflicht gerne an, und ich gehorchte und erfüllte meine Pflicht mit Begeisterung. Aber als ich bei der Ernte aushalf und meine Eitelkeit und mein Image auf dem Spiel standen, war ich verärgert und unwillig. Besonders als ich andere Brüder an ihren Computern arbeiten sah, hatte ich das Gefühl, dass ich nicht so gut war wie sie. Ich geriet aus dem Gleichgewicht. Weil ich die Uni besucht hatte, glaubte ich, ich sollte eine würdige Pflicht zugewiesen bekommen, eine, die gewisse Fähigkeiten voraussetzte. Ich widerstrebte und beschwerte mich und wollte keine bäuerliche Arbeit mehr verrichten. Bei der Ausübung meiner Pflicht dachte ich nicht darüber nach, was dem Haus Gottes nützt, und beachtete auch Seinen Willen nicht. Stattdessen war ich auf Schritt und Tritt auf meine eigene Eitelkeit bedacht. Ich war so egoistisch und verachtenswert. Ich sah mich selbst überhaupt nicht als ein Mitglied des Hauses Gottes. Ein wahrer Gläubiger, der auf Gottes Willen achtet, betrachtet die Erfüllung seiner Pflicht als persönliche Verantwortung und springt überall ein, wo er gebraucht wird, selbst wenn die Arbeit schwierig oder anstrengend ist oder sein Ansehen oder seine Interessen beeinträchtigt. Solange es gut für die Arbeit der Kirche ist, ergreift er die Initiative, wenn es darum geht, etwas gut zu machen. Nur solche Menschen besitzen Menschlichkeit und stehen zu Gottes Haus. Ich dachte über meine jüngste Arbeit als Erntehelfer nach. Einige Brüder und Schwestern brauchten Hilfe, und eine Reihe anderer Leute hätten einspringen können, warum also veranlasste Gott, dass mir diese Pflicht zukam? Es ist nicht so, dass ich dieser Arbeit irgendeinen besonderen Wert hinzugefügt hätte. Aber Gott hat meine Einstellung zu meiner Pflicht entlarvt, indem er mich eine schmutzige und anstrengende Arbeit verrichten ließ, damit ich bei der Erfüllung dieser Pflicht meine Verdorbenheit und Unreinheiten erkennen konnte, um dann die Wahrheit zu suchen und meine verdorbene Disposition zu beseitigen. Aber ich verstand Gottes gütige Absichten nicht. Ich war immer wählerisch, wenn es um meine Pflicht ging, und stellte immer meine eigenen Vorlieben und Ansprüche in den Vordergrund. Ich konnte mich Gottes Orchestrierungen und Vorkehrungen nicht unterwerfen, sondern war rebellisch und widerstrebte Gott. Ich habe Ihn wirklich verletzt! Ich verstand, dass es Gottes Wille war, meine verdorbene Disposition durch diese Situation aufzudecken und zu reinigen und meine Einstellung zu meiner Pflicht zu korrigieren. Das war die Liebe Gottes. Es spielt keine Rolle, ob ich für schmutzige, anstrengende oder unscheinbare Arbeiten eingeteilt werde. Solange es der Arbeit der Kirche zugutekommt, muss ich sie bedingungslos akzeptieren, gehorchen und mein Bestes geben. Nur das heißt, ein Mensch mit Gewissen und Vernunft zu sein. Nachdem ich dies begriffen hatte, gewann ich allmählich innere Ruhe.

Ich dachte über mich und mein Verhalten nach: Warum war ich jedes Mal so widerstrebend und aufgebracht, wenn ich eine unscheinbare Pflicht erfüllen sollte? Warum war ich nicht in der Lage, sie wirklich zu akzeptieren und zu gehorchen? Während meiner Suche las ich die folgenden Worte Gottes: „Satan verdirbt Menschen durch die Bildung und den Einfluss der nationalen Regierungen und der Berühmtheiten und Größen. Ihr Unsinn ist zum Leben und zur Natur des Menschen geworden. ‚Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel‘ ist ein sehr bekanntes satanisches Sprichwort, das jedem eingeflößt wurde und zum Leben der Menschen geworden ist. Es gibt andere Worte an Lebensweisheit zum Leben, die genauso sind. Satan benutzt die feine traditionelle Kultur jeder Nation, um die Menschen zu erziehen, was herbeiführt, dass die Menschheit in einen grenzenlosen Abgrund der Zerstörung stürzt und darin verschlungen wird, und am Ende werden die Menschen von Gott vernichtet, weil sie Satan dienen und sich Gott widersetzen. … Es gibt noch viele satanische Gifte im Leben der Menschen in ihrem Verhalten und Umgang mit anderen; sie besitzen praktisch noch nicht einmal einen Funken der Wahrheit. Zum Beispiel ihre Lebensphilosophien, ihre Art zu handeln und ihre Maximen sind mit den Giften des großen roten Drachen angefüllt, und sie kommen alle von Satan. Somit sind sämtliche Dinge, die durch die Knochen und das Blut der Menschen fließen, alle von Satan.“ („Wie man die Natur des Menschen kennt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Gottes Worte halfen mir zu verstehen, dass ich ungehorsam und wählerisch bei der Erfüllung meiner Pflicht war, weil ich durch Satans Gifte indoktriniert und verdorben worden war, wie etwa „Jeder ist sich selbst der Nächste, und den Letzten holt der Teufel“, „Wer mit Muskeln sein Brot verdient, wird von Studierten beherrscht“, und „Es sind nur die Weisen oder die Törichtsten, die sich nie ändern“, und weil ich mich immer hervortun, besser sein wollte als andere. Ich dachte an die Zeit zurück, als ich zur Schule ging. Meine Lehrer und Eltern sagten mir immer, ich müsse hart arbeiten, damit ich eine gute Universität besuchen und dem Leben eines Bauern entfliehen konnte, das sei der einzige Weg, um voranzukommen. Deshalb war ich von klein auf ein fleißiger Schüler, denn ich wollte einen guten Abschluss machen und einen respektablen Job als Vorgesetzter oder Manager finden – etwas Bewundernswertes, zu dem andere aufschauen würden. Nachdem ich gläubig geworden war, sah ich die Pflichten in Gottes Haus immer noch mit den Augen eines Ungläubigen und teilte sie in hoch und niedrig ein. Ich dachte, es sei respektabel, eine Führungskraft zu sein oder etwas zu mit bestimmten Fähigkeiten zu tun, und Brüder und Schwestern würden solche Pflichten hoch schätzen, während harte körperliche Arbeiten hinter den Kulissen niedrige Pflichten waren, die verachtet wurden. Ich begriff, dass diese Gifte Satans zu meiner eigenen Natur geworden waren und meine Gedanken beherrschten. Sie brachten mich dazu, stur nach Ansehen und Status zu streben und immer jemand Besonderes sein zu wollen. Wenn etwas mein Ansehen und meinen Status bedrohte, wurde ich negativ und widerstrebend. Ich war einfach nicht fähig, meinen Platz zu akzeptieren und meine Pflicht als erschaffenes Wesen zu erfüllen. Es fehlte mir jegliches Gewissen und jegliche Vernunft. Ich wusste, wenn ich weiterhin gemäß diesen giftigen satanischen Maximen lebte, nicht nach der Wahrheit strebte und meine Pflicht nicht so erfüllte, wie von Gott gefordert, würde ich nicht nur unfähig sein, Wahrheit und Leben zu erlangen, sondern ich würde Gott anwidern und ausgelöscht werden. Nachdem ich all das erkannt hatte, beschloss ich, meinem Fleisch zu entsagen und Gott zufriedenzustellen. Ich wollte nicht länger gemäß den Giften Satans leben. Am nächsten Tag ging ich wieder zur Arbeit aufs Feld.

Später las ich einige Worte Gottes. „Ich entscheide den Bestimmungsort eines jeden Menschen nicht auf der Grundlage von Alter, Vorrang, Umfang des Leidens und am Allerwenigsten nach dem Grad, in dem er um Mitleid bittet, sondern danach, ob er die Wahrheit besitzt. Es gibt keine andere Auswahl als diese.“ („Du solltest eine Hinlänglichkeit guter Taten für deinen Bestimmungsort vorbereiten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Ob Menschen letztendlich Errettung erlangen können oder nicht, hängt nicht davon ab, welche Pflicht sie erfüllen, sondern davon, ob sie die Wahrheit verstanden und erlangt haben, und davon, ob sie sich den Orchestrierungen Gottes fügen und ein echtes erschaffenes Wesen sein können. Gott ist gerecht, und das ist das Prinzip, nach welchem Er die ganze Menschheit misst. Dieses Prinzip ist unveränderlich, und daran musst du dich erinnern. Denke deshalb nicht daran, einen anderen Weg zu finden, und versuche nicht, dieses Prinzip deinen Umständen entsprechend anzupassen. Sobald du das machst, wirst du dumm und töricht gehandelt haben. Gott ist nicht flexibel, wenn es um diesen Punkt geht, und die Maßstäbe, die Er von allen verlangt, die Errettung erlangen, sind unveränderlich; sie bleiben gleich, egal, wer du bist.“ („Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Ich konnte Gottes gerechte Disposition in Seinen Worten erkennen. Gott bestimmt den Ausgang und das Ziel der Menschen nicht danach, welche Pflicht sie tun, wie viel Arbeit sie leisten oder wie viel sie beitragen. Er prüft, ob sie sich Seiner Herrschaft und Seinen Vorkehrungen unterwerfen, die Pflicht eines erschaffenen Wesens erfüllen können und ob sie letztendlich in der Lage sind, die Wahrheit zu erlangen und ihre Lebensdisposition zu ändern. Wenn ich in meinem Glauben nicht nach der Wahrheit strebe, werde ich nie in der Lage sein, die Wahrheit zu erlangen, geschweige denn Gottes Zustimmung und Seine volle Errettung, egal wie großartig oder beeindruckend meine Pflicht anderen erscheinen mag. Ich dachte an eine Antichristin, die von unserer Kirche ausgeschlossen worden war. Sie hatte einige wichtige Pflichten erfüllt und als Leiterin gearbeitet, und einige neue Kirchenmitglieder hielten große Stücke auf sie. Doch sie strebte bei der Erfüllung ihrer Pflicht nicht nach der Wahrheit oder danach, ihre Disposition zu ändern. Stattdessen ging es ihr um Ansehen und Status, und sie hielt am Weg des Antichrist fest. Sie tat alles mögliche Böse und störte die Arbeit von Gottes Haus. Deshalb wurde sie schließlich hinausgeworfen. Ich sah auch, dass es einige Brüder und Schwestern gab, die regelmäßig Pflichten ausübten, die nichts Besonderes zu sein schienen, und dennoch erfüllten sie still und leise ihre Pflichten ohne jede Beschwerde. Konfrontiert mit Problemen, suchten sie die Wahrheit und den Willen Gottes. Sie besaßen die Erleuchtung und die Führung des Heiligen Geistes in ihren Pflichten, und sie wurden immer besser in ihrer Arbeit. Sie lebten mehr und mehr das Abbild eines Menschen aus. Das hat mir gezeigt, dass im Glauben die Erlangung der Wahrheit nichts damit zu tun hat, was für eine Pflicht jemand ausübt. Unabhängig davon, welche Pflicht jemand erfüllt – das Streben nach der Wahrheit und eine Veränderung der Disposition sind entscheidend. Das ist der einzig richtige Weg. Ob der Leiter mich heute als Bühnenarbeiter oder als Landarbeiter einteilt, alles beruht auf Gottes Herrschaft und Seinen Vorkehrungen, und das ist es, was ich für meinen Lebenseintritt brauche. Ich muss es stets mit offenen Armen annehmen und mich unterwerfen. In meiner Pflicht muss ich die Wahrheit suchen, Gottes Worte praktizieren und gemäß den Prinzipien der Wahrheit handeln. Nur das steht im Einklang mit Gottes Willen. Die Erkenntnis all dessen brachte mir ein Gefühl der Freiheit. Später wies mir der Leiter weitere alltägliche Aufgaben zu, die ich gelassen akzeptierte. Ich bot sogar an, in meiner Freizeit Brüdern und Schwestern bei der Hausarbeit zu helfen. Als ich auf diese Weise praktizierte, stellte ich fest, dass es immer etwas zu lernen gab, egal ob ich beim Putzen, beim Pflanzen von Bäumen oder beim Ausheben eines Grabens half. Gott war nicht gegen mich voreingenommen, weil ich körperliche Arbeit verrichtete. Solange ich mit ganzem Herzen dabei war, nach der Wahrheit strebte und Gottes Worte in die Praxis umsetzte, brachten mir alle Pflichten Gewinn.

Nach diesen Erfahrungen erkannte ich in aller Klarheit, dass, egal was meine Pflicht war, Gott es so für mich arrangiert hatte, und es war das, was ich für meinen Lebenseintritt brauchte. Ich muss Gottes Vorkehrungen akzeptieren und gehorchen und meine Pflicht und Verantwortung erfüllen. Während dieses Prozesses strebe ich nach der Wahrheit und nach einer Veränderung in meiner Disposition. Obwohl ich die Pflichten immer in hoch und niedrig eingeteilt und Widerstand geleistet hatte, wenn ich vor einer Pflicht stand, die mir nicht behagte, und voller Rebellion und Widerstand gegen Gott gewesen war, hat Er mich nicht auf der Grundlage meiner Verfehlungen behandelt. Stattdessen leitete Er mich Schritt für Schritt mit Seinen Worten an und ermöglichte mir, die Wahrheit zu verstehen und die Verantwortlichkeiten und den Auftrag eines erschaffenen Wesens zu kennen. Er änderte meine falschen Perspektiven, damit ich meine Pflicht richtig ausüben und beginnen konnte, Ihm zu gehorchen. Das war die Liebe Gottes. Dank sei Gott!

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