38. Nach dem Annehmen der Errettung Gottes in den letzten Tagen erlangen wir ein neues Leben

Von Zhui Qiu, Malaysia

Ich bin Kosmetikerin und mein Mann ist Bauer. Wir haben uns in Malaysia beim Orangenwerfen kennengelernt, einer traditionellen Veranstaltung für Frauen, die versuchen, ihre große Liebe zu finden. Unsere Hochzeit, die von einem Pastor bezeugt wurde, fand ein Jahr später in einer Kirche statt. Das Gebet des Pastors für unsere Ehe bewegte mich zutiefst und obwohl ich nicht religiös war, flehte ich Gott still an: „Möge dieser Mann mich unbeirrt schätzen und für mich sorgen und für den Rest meines Lebens mein Gefährte sein.“

Nachdem wir unser Eheleben begonnen hatte, kamen nach und nach Konflikte zwischen mir und meinem Ehemann zum Vorschein. Er verließ das Haus jeden Morgen um vier Uhr, um Gemüse zu verkaufen, und kam erst nach sieben Uhr abends zurück, aber ich kam erst nach zehn Uhr abends von der Arbeit weg. Wir hatten sehr wenig Zeit miteinander. Jedes Mal, wenn ich meinen erschöpften Körper nach Hause schleppte, hoffte ich sehr, ein wenig Fürsorge, Zuwendung und Verständnis von meinem Mann zu bekommen. Ich wollte, dass er mich fragte, wie es bei der Arbeit gelaufen sei und ob ich glücklich sei. Aber zu meiner Enttäuschung spielte er, wenn er nicht fernsah, praktisch jedes Mal, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, an seinem Handy herum, und manchmal machte er sich nicht einmal die Mühe, mich zu begrüßen. Es war, als würde ich gar nicht existieren. Dies bedrückte mich sehr und ich wurde allmählich unzufrieden mit meinem Mann.

Einmal hatte ich eine Meinungsverschiedenheit mit einer Kundin und war mich sehr gereizt und fühlte mich wirklich ungerecht behandelt. Nachdem ich nach Hause gekommen war, ließ ich darüber bei meinem Ehemann Dampf ab, in der Hoffnung, er würde mich trösten. Aber zu meiner Überraschung beachtete er mich kaum und hörte mir kaum zu, während er auf seinem Handy herumspielte. Dann senkte er den Kopf und wandte sich sofort wieder seinem Handy zu. Seine völlige Gleichgültigkeit mir gegenüber verärgerte mich wirklich, also ging ich auf ihn los und schrie: „Bist du aus Stein? Kannst du nicht einmal plaudern? Interessierst du dich eigentlich für irgendjemanden?“ Als er mich so wütend sah, weigerte er sich zu antworten. Je länger er mich anschwieg, desto mehr schaukelte sich mein Zorn auf. Ich zeterte und nörgelte an ihm herum, fest entschlossen, ihn dazu zu bringen, etwas zu sagen. Unvermutet schrie er mich plötzlich an: „Hast du nicht schon genug geredet?“ Das machte mich noch wütender und ich fühlte mich noch ungerechter behandelt, also versuchte ich weiter, vernünftig mit ihm zu reden. Schließlich weigerte er sich einfach, überhaupt etwas zu sagen, und damit war unser Streit so gut wie beendet. Als ich mich ein anderes Mal bei meinem Mann über etwas beschwerte, was mich bei der Arbeit aufregte, weil ich dachte, er würde versuchen, mich aufzumuntern, antwortete er stattdessen schroff und eiskalt: „Es gehören immer zwei dazu. Du siehst nur die Probleme anderer Leute – warum schaust du dich nicht selbst an?“ Meine Wut flammte augenblicklich auf und ich konnte es mir nicht verkneifen, ihm deutlich die Meinung zu sagen. Voller Ärger dachte ich: „Was für ein Mensch ist er? Warum habe ich so jemanden geheiratet? Er nimmt überhaupt keine Rücksicht auf meine Gefühle – er hat kein einziges tröstendes Wort für mich!“ Von da an hörte ich fast ganz auf, mit ihm darüber zu sprechen, was bei der Arbeit passierte. Irgendwann später versuchte er mich nach meiner Arbeit zu fragen, aber mir war nie danach, ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken. Allmählich hörte er auf, mich nach irgendetwas zu fragen. Wir hatten immer weniger gemeinsame Gesprächsthemen, und immer wenn etwas Frustrierendes passierte, suchte ich mir einfach eine Freundin, die mir zuhörte. Manchmal blieb ich lange weg, um mit jemandem zu reden, und kam erst nach Mitternacht nach Hause. Selbst wenn ich so spät nach Hause kam, schien es ihn nicht zu kümmern, sondern er sagte nur, ich würde unser Zuhause wie ein Hotel behandeln. Ich ärgerte mich sehr und wurde immer unzufriedener mit meinem Mann, was dazu führte, dass wir uns sehr häufig zankten und stritten. Wir litten beide. Ich wollte nicht, dass es so weiterging, daher beschloss ich, eine Gelegenheit zu finden, um ein gutes Gespräch mit ihm zu führen.

Eines Tages nach dem Abendessen fragte ich ihn: „Du kannst mich wirklich nicht ausstehen, oder? Warum beachtest du mich nie? Wenn du ein Problem mit mir hast, sag es mir einfach direkt.“ Als er kein Wort erwiderte, ließ ich einfach nicht locker. Überraschenderweise schrie er mich gereizt an: „Hör auf, mir all diese Fragen zu stellen! Bei dir ist alles ein Problem – ich habe es satt!“ Eine solche Antwort von ihm zu bekommen, schürte auch meinen Zorn, und wir fingen wieder an zu streiten und so ging es zwischen uns hin und her. Dies ging eine Weile so weiter, bis er aufstand und mir einen Schubs gab. Ich verlor den Halt und landete auf dem Sofa. Dass mein Mann die Hand gegen mich erhob, brach mir das Herz. Ich dachte: „Ist das der Ehemann, den ich so sorgfältig ausgewählt habe? Ist das die Ehe, auf die ich solche Hoffnungen gesetzt hatte? Wie kann er mich so behandeln?“ Von diesem Zeitpunkt an setzte ich keine Hoffnungen mehr in ihn.

Im April 2016 gab eine Schwester zufällig das Evangelium des Herrn Jesu an mich weiter. Sie sagte, dass der Herr uns liebe und ans Kreuz genagelt worden sei, um uns zu retten. Seine Liebe bewegte mich sehr, und so nahm ich das Evangelium des Herrn an. Als ich später mit meinem Pastor über die Probleme in meiner Ehe sprach, sagte er zu mir: „Wir können niemanden ändern, es sei denn, wir ändern zuerst uns selbst. Wir sollten dem Beispiel des Herrn Jesu folgen und Toleranz und Geduld gegenüber anderen üben.“ Also versuchte ich, mich zu ändern. Ich ging nach Hause, sobald ich von der Arbeit wegkam, und putzte das Haus. Manchmal, wenn mein Mann mich ignorierte und ich kurz davor war, die Beherrschung zu verlieren, betete ich zum Herrn und bat Ihn, mir Toleranz und Geduld zu schenken. Wenn ich mich einmal nicht beherrschen konnte und mit meinem Mann in Streit geriet, versuchte ich anschließend, den ersten Schritt zu machen, um die Dinge zu wieder in Ordnung zu bringen. Als mein Mann die Veränderungen sah, die sich in mir vollzogen hatten, begann auch er an den Herrn zu glauben. Sobald wir beide gläubig waren, stritten wir weniger häufig und sprachen mehr miteinander. Ich war voller Dankbarkeit gegenüber dem Herrn, nachdem ich Seine persönliche Rettung für uns erfahren hatte.

Aber immer mehr Zeit verging und wir waren immer noch nicht in der Lage, unsere Launen zu kontrollieren. Immer noch brachen zu Hause von Zeit zu Zeit Streitigkeiten aus, und besonders wenn einer von uns schlecht gelaunt war, waren wir beide nicht in der Lage, Toleranz und Geduld zu üben, sodass unsere Auseinandersetzungen immer heftiger wurden. Nach jedem Streit war mein Herz schwer vor Kummer und ich betete zum Herrn: „Herr, Du lehrst uns, tolerant und geduldig zu sein, aber anscheinend kann ich das einfach nicht. Wenn ich sehe, dass mein Mann etwas tut, was ich nicht mag, ärgere ich mich sehr über ihn. Herr, was soll ich tun?“ Später besuchte ich jeden einzelnen von der Kirche organisierten Kurs, in der Hoffnung, einen Weg der Praxis zu finden, aber es führte nicht zu dem, was ich mir erhofft hatte. Ich bat unseren Gruppenleiter um Hilfe, der aber sagte bloß: „Meine Frau und ich streiten uns auch häufig. Sogar Paulus sagte: ‚Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht‘ (Römer 7,18). Niemand hat eine Lösung für das Problem, mit dem wir konfrontiert sind, dem Kreislauf des ständigen Sündigens und Bekennens. Wir können nur zum Herrn beten und um Seine Barmherzigkeit bitten.“ Als ich das hörte, fühlte ich mich ratlos: Könnte es sein, dass wir dazu verdammt waren, den Rest unseres Lebens damit zu verbringen, in Konflikten festzustecken?

Im März 2017 wurde mein Mann, der immer schweigsam gewesen war, plötzlich zu einem lebhaften Gesprächspartner. Außerdem teilte er mir oft im gemeinschaftlichen Austausch sein Verständnis der Schriften mit, und was mich noch mehr erstaunte, war, dass das, was er im gemeinschaftlichen Austausch mitteilte, wirklich voller Licht war. Ich war verwirrt. Es war, als wäre er plötzlich ein anderer Mensch geworden, und die Dinge, die er sagte, waren tatsächlich voller Einsicht. Ich wollte wirklich herausfinden, was vor sich ging. Eines Tages stellte ich zufällig fest, dass er Mitglied einer Gruppe in einer Social-Media-App war, und fragte ihn sogleich, worüber er sich mit den anderen in der Gruppe unterhielt. Mit einem sehr ernsten Gesichtsausdruck erzählte er mir, dass er das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes in Betracht ziehe, dass der Herr Jesus bereits wiedergekehrt sei und Sein Name der Allmächtige Gott sei. Er sagte, dass der Allmächtige Gott bereits Millionen von Worten verkündet habe und das Werk des Gerichts und der Reinigung der Menschheit in den letzten Tagen vollbringe. Er sagte auch, dass das diese biblische Prophezeiung erfülle: „Denn es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes“ (1 Petrus 4,17). Mein Mann sagte mir, dass wir uns darauf konzentrieren müssten, die Stimme Gottes zu hören, wenn wir Gottes Erscheinung und Werk suchten, anstatt uns blind an unsere Auffassungen und Vorstellungen zu klammern. Wenn wir nicht die Wahrheit suchen, sondern bloß passiv auf Gottes Offenbarung warten würden, würden wir die Wiederkunft des Herrn nicht willkommen heißen können. Was er sagte, verblüffte mich und es schien undenkbar. Später fiel mir ein, dass ich einmal einen indischen Pastor hatte sagen hören, dass wir, wenn wir jemals etwas über die Wiederkunft des Herrn hörten, mit aufgeschlossenem Herzen suchen und es aufrichtig untersuchen sollten. Wir könnten uns nicht auf unsere Auffassungen und Vorstellungen verlassen und einfach blind urteilen. Daher sprach ich ein Gebet zum Herrn: „Herr, wenn der Allmächtige Gott wirklich Deine Wiederkunft ist, leite und führe mich bitte, damit ich die Wahrheit suchen und dies mit einem aufgeschlossenen Herzen untersuchen kann. Anderenfalls beschütze bitte mein Herz, damit ich nicht von Dir abweiche. Amen!“

Nach diesem Gebet schlug ich die Bibel auf und sah folgendes in Kapitel 3, Vers 20 der Offenbarung: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ Ich hatte einen plötzlichen Moment der Eingebung und spürte, dass es der Herr war, der zu mir sprach und mir sagte, dass Er bei Seiner Wiederkunft an meine Tür klopfen würde. Ich hatte das Gefühl, Er befehle mir, auf Seine Stimme zu lauschen und die Tür zu öffnen. Es war genau wie bei den klugen Jungfrauen in der Bibel, die sich beeilten, den Bräutigam willkommen zu heißen, als sie seine Stimme hörten. Ich dachte dann an Kapitel 16, Vers 12 und 13 im Johannesevangelium: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.“ Als ich über diese Verse der Heiligen Schrift nachdachte, stieg in mir ein Gefühl der Erregung auf. Ich erkannte, dass der Herr uns vor langer Zeit gesagt hatte, dass Er bei Seiner Wiederkunft mehr Worte aussprechen und uns die Wahrheit zuteilwerden ließe. Und das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes ist das Werk, bei dem Worte zum Ausdruck gebracht werden, um die Menschheit zu richten und zu reinigen – könnte es sein, dass der Allmächtige Gott wirklich der wiedergekehrte Herr Jesus ist? Wenn der Herr wirklich wiedergekehrt ist und Wahrheiten zum Ausdruck gebracht hat, um alle Probleme der Menschheit zu lösen, dann gibt es Hoffnung für uns, den Fesseln der Sünde zu entkommen. Könnten dann nicht die Probleme zwischen mir und meinem Mann gelöst werden? Ich verlor keine Zeit und bat meinen Mann, mich mit Brüdern und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes in Verbindung zu setzen. Auch ich wollte das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes erforschen.

Während einer Zusammenkunft wählten einige Brüder und Schwestern aus der Kirche des Allmächtigen Gottes einige Bibelverse aus, um mit mir Gemeinschaft über verschiedene Aspekte der Wahrheit zu halten, wie zum Beispiel die Art der Wiederkunft des Herrn, den neuen Namen des Herrn und welches Werk Er vollbringen wird. Ihr gemeinschaftlicher Austausch war unglaublich überzeugend und völlig neu für mich. Ich wollte wirklich mehr über das Werk der letzten Tage des Herrn wissen, also betete ich immer wieder zu Gott und bat Ihn, mich zu erleuchten, damit ich Gottes Worte verstehen könnte. Indem ich Gottes Worte las und dem gemeinschaftlichen Austausch der Brüder und Schwestern lauschte, erlangte ich allmählich ein Verständnis von Gottes Ziel bei Seiner Führung der Menschheit, Seinen drei Phasen des Werks zur Rettung der Menschheit sowie dem Ergebnis und der Bestimmung der Menschheit. Während ich mir das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes näher ansah, konnte ich dennoch nicht dagegen ankommen, mit meinem Mann über ein paar unwichtige Kleinigkeiten zu streiten. Im Nachhinein fühlte ich mich wirklich schuldig und verärgert und fragte mich: „Warum kann ich Gottes Worte niemals in die Praxis umsetzen?“ Das verwirrte mich. Einmal fragte ich bei einer Zusammenkunft eine Schwester: „Warum streiten mein Mann und ich uns ständig? Warum können wir nicht friedlich miteinander auskommen?“ Sie fand ein paar Textstellen von Gottes Worten für mich: „Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren“ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit, wurde des Menschen Sündopfer und befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig vor dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, die Sünden des Menschen als das Sündopfer auf Sich zu nehmen, sondern verlangte auch von Gott, ein größeres Werk zu tun, um den Menschen völlig von seiner Gesinnung zu befreien, die von Satan verdorben wurde. Und so ist Gott, nachdem dem Menschen seine Sünden vergeben wurden, zum Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und hat das Werk der Züchtigung und des Gerichts begonnen, und dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und werden die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen“ (Vorwort zu „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Sie teilte dann Folgendes im gemeinschaftlichen Austausch: „Am Anfang lebten Adam und Eva glücklich vor Gott im Garten Eden. Es gab keine Streitereien; es gab kein Leid. Aber nachdem sie auf die Schlange gehört und die Frucht des Baums der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatten, entfernten sie sich von Gott und verrieten Ihn, verloren Gottes Fürsorge und Schutz und lebten unter Satans Macht. Dann begannen die Tage der Traurigkeit und des Leids. So ist es bis jetzt gewesen, und wir sind von Satan immer mehr verdorben worden. Wir sind voller verdorbener, satanischer Dispositionen. Wir sind alle unglaublich arrogant, egoistisch, verlogen und eigensinnig. Wir sind bei allen Dingen egozentrisch und wollen immer, dass andere uns zuhören. Das ist der Grund dafür, dass die Menschen miteinander kämpfen und einander ermorden. Sogar Eltern und Kinder sowie Ehemänner und Ehefrauen haben keine Toleranz und Geduld füreinander und können nicht harmonisch miteinander auskommen – uns fehlt sogar das grundlegendste Gewissen und die Vernunft. Obwohl wir vom Herrn Jesus erlöst worden sind, obwohl wir zum Herrn beten, bekennen und Buße tun und hart daran arbeiten, die Lehren des Herrn zu befolgen, können wir trotzdem nicht umhin, zu sündigen und uns Gott zu widersetzen. Das liegt daran, dass der Herr Jesus nur das Werk der Erlösung der Menschheit ausführte. Er vollbrachte nicht das Werk, die Menschheit vollständig zu retten und zu reinigen. Die Rettung durch den Herrn Jesus anzunehmen, bedeutet nur, dass wir nicht länger von Sünde sind und die Gelegenheit haben, im Gebet vor den Herrn zu kommen, Seine Barmherzigkeit zu empfangen und dass uns unsere Sünden vergeben werden. Wir sind jedoch nicht von unseren verdorbenen Dispositionen gereinigt worden. Unsere sündige Natur ist immer noch tief in uns verwurzelt. Wir haben es immer noch nötig, dass Gott in den letzten Tagen wiederkehrt und die Phase des Werks verrichtet, die Menschheit zu reinigen und zu verwandeln, und so das Problem unserer sündigen Natur löst. Jetzt ist Gott wieder Fleisch geworden, Er bringt die Worte zum Ausdruck, um das Werk des Gerichts und der Reinigung zu vollbringen, um uns vollständig von unseren verderbten Dispositionen zu erretten und uns zu ermöglichen, uns Satans Einfluss zu entziehen und vollständig gerettet zu werden. Solange wir mit Gottes neuem Werk Schritt halten, das Gericht und die Züchtigung durch Seine Worte akzeptieren, die Wahrheit suchen und Gottes Worte in die Praxis umsetzen, werden sich unsere verdorbenen Dispositionen allmählich verwandeln. Nur auf diese Weise werden wir das Abbild eines echten Menschen ausleben können und erst dann werden wir Harmonie in unserem Umgang mit anderen erreichen können.“

Anhand der Worte Gottes und des gemeinschaftlichen Austauschs dieser Schwester erkannte ich schließlich den Grund dafür, dass wir in einem ständigen Zustand des Sündigens und des anschließenden Bekennens lebten: Obwohl der Herr Jesus das Werk der Erlösung der Menschheit vollbracht hatte, waren unsere Sünden als Gläubige nur vergeben worden. Unsere innere sündige Natur war jedoch noch immer sehr tief verwurzelt und unsere satanische Disposition war noch nicht gereinigt worden. Ein perfektes Beispiel ist, wie ich Geduld und Toleranz gemäß der Lehre des Herrn zu üben beabsichtigte, aber sobald mein Mann etwas sagte oder tat, was mir nicht gefiel, verlor ich gegen meinen Willen die Beherrschung. Ich konnte mich einfach nicht zügeln, ganz gleich, was passierte. Ohne Gottes Werk, das uns rettet, ist es uns unmöglich, unsere satanischen, verdorbenen Dispositionen im Vertrauen auf unsere eigenen Bemühungen abzuwerfen. Und nun ist Gott wieder Fleisch geworden, Er kommt, um das Werk des Gerichts und der Reinigung der Menschheit zu vollbringen. Indem wir Gottes neues Werk annehmen und wirklich nach der Wahrheit streben, haben wir die Möglichkeit, eine Umwandlung unserer Disposition zu erlangen. Ich war sehr bewegt und unglaublich dankbar für die Barmherzigkeit des Herrn, die es mir ermöglicht hatte, Seine Stimme zu hören. Aber ich begriff es immer noch nicht ganz – ich wusste, dass Gott dieses Mal gekommen war, um Worte auszusprechen, um uns zu reinigen und zu verwandeln, aber wie können Worte über unsere verdorbene Disposition richten und sie reinigen? Daher verdeutlichte ich meine Verwirrung.

Die Schwester las eine andere Stelle von Gottes Worten für mich vor: „In den letzten Tagen setzt Christus verschiedene Wahrheiten ein, um den Menschen zu belehren, das Wesen des Menschen zu offenbaren und seine Worte und Taten zu sezieren. Diese Worte umfassen verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch Gott gehorchen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und Disposition Gottes und so weiter. Diese Worte richten sich alle an das Wesen des Menschen und seine verdorbene Veranlagung. Insbesondere werden jene Worte, die offenbaren, wie der Mensch Gott verachtet, in Bezug darauf gesprochen, wie der Mensch eine Verkörperung des Satans und eine feindliche Macht gegen Gott ist. Wenn Gott Sein Werk des Gerichts durchführt, verdeutlicht Gott nicht nur einfach die Natur des Menschen mit nur ein paar Worten; Er wirkt anhand von Enthüllung, Umgang und Zurechtstutzen auf lange Sicht. Diese Methoden der Enthüllung, des sich Befassens und Zurückschneidens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden, sondern nur durch die Wahrheit, die der Mensch nicht im Geringsten besitzt. Nur Methoden dieser Art werden als Gericht erachtet. Nur mit einem Gericht dieser Art kann der Mensch gebändigt werden und völlig überzeugt werden, sich Gott zu fügen und darüber hinaus wahre Gotteskenntnis erlangen. Was das Urteilswerk herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen des wahren Gesichts Gottes und die Wahrheit über Sein Aufbegehren. Das Werk des Gerichts macht es dem Menschen möglich, viel Erkenntnis über Gottes Willen zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es erlaubt dem Menschen auch, sein verdorbenes Wesen und die Wurzeln seiner Verdorbenheit zu erkennen und zu verstehen und auch die Hässlichkeit des Menschen festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Urteilswerk herbeigeführt, da der Inhalt dieses Werkes eigentlich das Werk ist, die Wahrheit, den Weg und das Leben Gottes, all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Werk des Gerichts, das von Gott verrichtet wird“ („Christus verrichtet das Urteilswerk anhand der Wahrheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Sie fuhr fort, mehr Gemeinschaft mit mir zu halten: „Gottes Worte erläutern uns, wie Er das Werk des Gerichts vollbringt. Er gebraucht Worte, um die Menschheit zu richten und zu reinigen. Er gebraucht die Worte hauptsächlich, um unsere verdorbene Natur, unser Wesen und unsere satanische Disposition direkt offenzulegen und zu zergliedern. Er hat uns auch klar gesagt, wie wir uns Gott fügen und Ihn anbeten sollen, wie wir die richtige Menschlichkeit ausleben und wie wir nach der Wahrheit streben sollen, um eine Veränderung unserer Disposition zu erlangen, wie wir ehrliche Menschen sein sollen und was Gottes Wille und Anforderungen an die Menschen sind. Er hat uns gesagt, welche Art von Menschen Er mag, welche Art von Menschen Er beseitigt und vieles mehr. Er bereitet auch Menschen, Ereignisse, Dinge und Umgebungen vor, um uns zurechtzustutzen und mit uns umzugehen, um uns zu prüfen und zu läutern. Dies enthüllt unsere verdorbenen Dispositionen und zwingt uns, vor Gott zu kommen und die Wahrheit zu suchen, das Gericht und die Züchtigung durch Seine Worte anzunehmen, über uns selbst nachzudenken und uns selbst zu erkennen. Wenn wir Gottes Worte des Gerichts und der Züchtigung annehmen, haben wir das Gefühl, dass Er mit uns spricht, von Angesicht zu Angesicht und anschaulich, und unsere rebellische Gesinnung und unseren Widerstand gegen Ihn, unsere falschen Motive sowie unsere Auffassungen und Vorstellungen voll und ganz bloßlegt. Erst dann können wir erkennen, dass unsere Natur und unser Wesen voller Arroganz, Einbildung, Arglist, Verworfenheit, Selbstsucht und Niederträchtigkeit sind. Wir erkennen, dass es uns vollständig an Herzen der Ehrfurcht vor Gott mangelt und dass wir vollständig auf der Grundlage unserer satanischen, verdorbenen Natur leben, dass alles, was wir offenbaren, unsere satanische Disposition ist, und dass es uns völlig am Abbild eines Menschen mangelt. Wir fangen an, uns selbst zu hassen und aus tiefstem Herzen von uns selbst angewidert zu sein, und wir wollen nicht länger unter Satans Einfluss leben und von Satan als Spielball benutzt und verletzt werden. Darüber hinaus erkennen wir durch Gottes Gericht und Züchtigung Gottes heiliges Wesen und Seine gerechte Disposition, die keinen Verstoß duldet. In uns entwickelt sich ein Herz der Ehrfurcht vor Gott und wir erlangen die Bereitschaft, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, um Gott zufriedenzustellen. Sobald wir anfangen, die Wahrheit zu praktizieren, erscheint uns Gottes wohlwollende und barmherzige Disposition. Indem wir immer wieder Gottes Worte lesen und Sein Gericht und Seine Züchtigung erfahren, erlangen wir ein tieferes Verständnis unserer eigenen verdorbenen Natur, wir verstehen die Wahrheiten besser, die Gott zum Ausdruck bringt, und wir sind zunehmend bereit, Sein Gericht und Seine Züchtigung anzunehmen und uns ihnen zu fügen, dem Fleisch zu entsagen, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen und Gott zufriedenzustellen. Wir offenbaren immer weniger Verdorbenheit, das Praktizieren der Wahrheit wird immer einfacher und allmählich betreten wir den Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Indem wir das Gericht und die Züchtigung durch Gottes Worte erfahren, können wir alle von Herzen bestätigen, dass dies das Wundermittel ist, das uns rettet und uns von unserer verdorbenen Disposition heilt. Dies ist Gottes wahrhaftigste Liebe zu uns verdorbenen Menschen, und ohne das Gericht und die Züchtigung durch Gottes Worte zu erfahren, werden wir niemals in der Lage sein, das Abbild eines wahren Menschen auszuleben.“

Gottes Worte und die Gemeinschaft der Schwester übten eine große Wirkung auf mich aus. Ich hatte das Gefühl, dass Gottes Werk des Gerichts und der Züchtigung in den letzten Tagen wahrlich sehr praktisch ist und dass wir das Gericht und die Züchtigung durch Gottes Worten erfahren müssen, wenn wir wollen, dass unsere verdorbenen Dispositionen verwandelt werden. Andernfalls werden wir für immer im Kreislauf des Sündigens und des anschließenden Bekennens leben und uns niemals den Fesseln der Sünde entziehen. Also sprach ich in meinem Herzen ein Gebet zu Gott und bat Ihn, mich mit Seinen Worten zu bewässern und zu nähren und Umgebungen zu schaffen, um mich zu richten und zu züchtigen, damit ich mich selbst erkennen könne, meine verdorbene Disposition schon bald verwandelt werden könne und ich das Abbild eines wahren Menschen ausleben könne.

Nachdem ich Gottes Werk der letzten Tage angenommen hatte, gewann ich auch ein neues Verständnis der Ehe, die Gott für mich arrangiert hatte. Einmal las mir eine Schwester einige Textstellen aus Gottes Worten vor: „Die Menschen hegen viele Illusionen über die Ehe, bevor sie sie selbst erleben, und alle diese Illusionen sind schön. Frauen stellen sich vor, dass ihre andere Hälfte ein Märchenprinz sein wird, und Männer stellen sich vor, dass sie Schneewittchen heiraten. Diese Phantasien zeigen, dass jeder Mensch bestimmte Anforderungen an die Ehe hat, seine eigene Reihe von Ansprüchen und Maßstäben“ („Gott Selbst, der Einzigartige III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Die Ehe ist ein wichtiger Punkt im Leben eines Menschen. Sie ist das Ergebnis des Schicksals eines Menschen, ein wichtiges Bindeglied in seinem Schicksal; sie wird nicht auf dem individuellen Willen oder den Präferenzen eines Menschen gegründet und wird nicht durch äußere Faktoren beeinflusst, sondern wird ganz durch die Schicksale der beiden Parteien, durch die Regelungen und Vorherbestimmungen des Schöpfers hinsichtlich des Schicksals des Paares festgelegt“ („Gott Selbst, der Einzigartige III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Wenn man also in eine Ehe eintritt, wird man den Lebensweg seiner anderen Hälfte beeinflussen und berühren und gleichermaßen wird der Lebensweg des Partners das eigene Schicksal im Leben beeinflussen und berühren. Mit anderen Worten, sind menschliche Schicksale miteinander verbunden und niemand kann völlig unabhängig von anderen seine Mission im Leben erfüllen oder seine Rolle ausführen. Die eigene Geburt hat eine enorme Auswirkung auf eine Reihe von Beziehungen; das Aufwachsen bindet auch eine komplexe Reihe von Beziehungen mit ein; und in ähnlicher Weise existiert eine Ehe unweigerlich in einem großen und komplexen Netz von menschlichen Verbindungen und erhält sich darin, schließt jedes Mitglied ein und beeinflusst das Schicksal eines jeden, der ein Teil davon ist. Eine Ehe ist weder das Produkt der Mitglieder beider Familien noch der Umstände, unter denen man aufgewachsen ist oder das Aussehen, das Alter, die Qualitäten, die Talente oder andere Faktoren; vielmehr ergibt es sich aus einer gemeinsamen Mission und einem verbundenen Schicksal. Dies ist der Ursprung der Ehe, ein Produkt des menschlichen Schicksals, vom Schöpfer orchestriert und angeordnet“ („Gott Selbst, der Einzigartige III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Sie hielt dann ihren gemeinschaftlichen Austausch mit mir: „Jede einzelne Ehe wurde von Gott vorherbestimmt, und Gott hat vor langer Zeit festgelegt, mit wem wir eine Familie gründen würden – all dies wurde von Gottes eigener Weisheit so eingerichtet. Die Ehe, die Er für uns wählt, hängt nicht von unserem sozialen Status, unserer äußeren Erscheinung oder unserem Intellekt ab, sondern sie wird von der Berufung im Leben beider Menschen bestimmt. Wir werden jedoch von unseren verdorbenen Dispositionen beherrscht, sodass wir ständig viele Anforderungen an unseren Ehepartner haben und immer wollen, dass er die Dinge auf unsere Weise tut. Wenn er das nicht tut, können wir das nicht akzeptieren und sind unzufrieden. Wir streiten uns mit ihm und werden wütend oder beschweren uns sogar, und wir geben Gott die Schuld und missverstehen Ihn. Dies führt dazu, dass beide Menschen im Schmerz leben. Diese Art von Schmerz wird nicht von irgendjemand anderem verursacht, auch wird er nicht von Gottes Herrschaft und Fügungen verursacht, sondern er entsteht, weil wir nach unseren arroganten und eingebildeten verdorbenen Dispositionen leben. Diese Art verdorbener Disposition bringt uns gegen Gottes Herrschaft auf. Wir sind nicht in der Lage, uns Seinen Orchestrierungen und Fügungen zu unterwerfen.“

Als ich den gemeinschaftlichen Austausch dieser Schwester hörte, dachte ich daran zurück, wie meine Beziehung zu meinem Ehemann verlaufen war. Ich drückte immer meine Unzufriedenheit mit ihm aus und forderte stets, dass er die Dinge auf meine Weise tue – wenn er mich nicht beachtete, mir keine Rücksicht und Fürsorge zeigte und wenn er nicht nach meinem Wohlergehen fragte, meckerte ich über ihn und dachte, dass er nichts tauge. Ich schaute in vielerlei Hinsicht auf ihn herab, führte einen kalten Krieg mit ihm und weigerte mich, ihn zu akzeptieren. Schließlich erkannte ich, dass ich wirklich eine arrogante, eingebildete, selbstsüchtige und verabscheuungswürdige Person war. Ich dachte nur an meine eigenen Interessen und machte mir keine Gedanken über die Gefühle Anderer. Nach sorgfältigen Überlegungen erkannte ich, dass es überhaupt nicht stimmte, dass mein Mann sich nicht um mich kümmerte, er war bloß introvertierter und emotional nicht sehr ausdrucksstark. Er hatte auch seine eigenen Gedanken und Vorlieben, aber ich bestand darauf, ihn zu zwingen, Dinge zu tun, die er nicht gerne tat. Ich wollte immer, dass sich alles, was er tat, um mich drehte, und das hatte zu so vielen Konflikten zwischen uns geführt. Ich konnte dann nicht anders, als mein früheres Verhalten zu bereuen. Ich dachte auch darüber nach, was mein Mann gesagt hatte, nämlich dass ich in der Vergangenheit diejenige gewesen war, die das Evangelium des Herrn an ihn weitergegeben hatte, aber jetzt hatte er Gottes Evangelium der letzten Tage an mich weitergegeben. Dies war Gottes große Gnade für uns und Seine wunderbare Fügung. Wir sind beide überaus gesegnete Menschen, aber ich hatte keine Dankbarkeit gekannt. Stattdessen war ich nicht bereit, mich der Ehe zu fügen, die Gott für mich arrangiert hatte, und gab Gott ständig die Schuld. Ich sah ein, dass ich so arrogant und ohne Vernunft war! Dank sei Gott, dass Er mich mit Seinen Worten führte. Ich hatte die Ursache allen Leidens in meiner Ehe gefunden – ich gewann ein Gefühl der Erleichterung und Befreiung in meinem Herzen. Ich erlangte auch die Bereitschaft, mich von da an in meinem Leben auf Gott zu stützen und auf Gott zu schauen, meine arrogante, eingebildete verdorbene Disposition aufzugeben und harmonisch mit meinem Ehemann zusammenzuleben.

Seitdem lesen mein Mann und ich häufig Gottes Worte und halten Gemeinschaft über die Wahrheit, und wir führen die Pflicht eines Geschöpfs Gottes nach besten Kräften aus. Wir werden auch jeden Tag von Gottes Worten genährt und bewässert. Wenn wir auf ein Problem stoßen, suchen wir Seinen Willen gemäß Seinen Worten. Wenn unsere Verdorbenheit zum Vorschein kommt oder wir in Streit geraten, kommen wir beide vor Gott, denken über uns selbst nach und erkennen uns selbst. Wenn wir dies in die Praxis umsetzen, erlangen wir mehr Verständnis und Vergebung füreinander. Unsere Auseinandersetzungen werden immer seltener, unser Privatleben ist harmonisch und unser Leben immer erfüllter geworden. Am stärksten hat mich bewegt, dass mein Mann die Wahrheit besser versteht als ich. Er hält häufig Gemeinschaft mit mir über sein Verständnis von Gottes Worten, und wenn er erkennt, dass meine verdorbene Disposition zum Vorschein kommt, hält er mit mir Gemeinschaft über die Wahrheit und Gottes Willen. Ich habe seine Fürsorge für mich und seine Liebe zu mir wirklich gespürt – ich bin aus tiefstem Herzen glücklich. Wenn ich auf unseren Weg zurückblicke, bin ich immer noch ich selbst, und er ist immer noch er selbst. Doch weil wir das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes angenommen und einige Wahrheiten verstanden haben, hat sich alles vollständig geändert. Ich danke dem Allmächtigen Gott, dass Er uns gerettet hat!

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