16. Gottes Wort ist meine Kraft

von Jingnian, Kanada

Seit meiner Kindheit bin ich dem Glauben an den Herrn meiner Familie gefolgt. Ich habe oft die Bibel gelesen und den Gottesdienst besucht. Nach meiner Heirat gab ich das Evangelium des Herrn Jesus meiner Schwiegermutter weiter und von da an verlor sie nicht mehr die Beherrschung, wenn etwas passierte und handelte nicht mehr nach Lust und Laune, wie sie es früher getan hatte. Die Beziehungen innerhalb unserer Familie wurden insgesamt besser. Als mein Mann den Wandel seiner Mutter sah, begann auch er im Jahr 2015 an den Herrn zu glauben und ging jede Woche mit mir in die Kirche. Meine Familie war in Frieden, nachdem sie das Evangelium des Herrn angenommen hatte, und als ich das sah, wusste ich, dass es die Gnade des Herrn war – ich dankte dem Herrn von ganzem Herzen.

Im Februar 2017 sah mich eine Kundin, als ich gerade bei der Arbeit war und geriet sehr in Aufregung. Sie zog mich beiseite und sagte: „Sie sehen einer Freundin von mir sehr ähnlich. Darf ich Sie ihr vorstellen? Sie ist gerade erst nach Kanada gekommen und kennt kaum jemanden. Würden Sie sie gerne kennenlernen und sich mit ihr treffen, wenn Sie Zeit hätten?“ Ich war wirklich überrascht, das zu hören, und dachte: Ob das wohl sein kann? Ob ihre Freundin mir wirklich so ähnlich sieht? Doch ich begriff, dass der gute Wille des Herrn in allen Dingen liegt und dass anderen liebevoll zu helfen, auch eine der Lehren des Herrn ist, also stimmte ich ihrem Wunsch zu. Einige Tage später traf ich ihre Freundin Xiao Han, die mir tatsächlich sehr ähnlich sah; die Menschen, die uns sahen, fragten uns, ob wir Zwillingsschwestern seien. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass wir uns so sehr ähnlich sahen, oder daran, dass Gottes Fügungen dahintersteckten, doch als ich sie sah, fühlte ich mich ihr sofort sehr nahe. Wir trafen uns nur wenige Male und wurden wie Schwestern, die über alles reden konnten. Was mich am meisten überraschte, war, dass ich durch Xiao Han vom Evangelium des zurückgekehrten Herrn Jesus in den letzten Tagen erfuhr.

Eines Tages brachte mich Xiao Han zum Haus ihrer Tante, die uns dort das Evangelium des Allmächtigen Gottes weitergab. Sie ließ uns die Worte lesen, die Gott in den letzten Tagen geäußert hat, und hielt mit uns Gemeinschaft über Gottes Willen bei der Schöpfung von Adam und Eva, Gottes Gedanken und Absichten, als Er Noah anwies, die Arche zu bauen, wie Gottes Herz schmerzte, als Er die Menschen zu Noahs Zeiten vernichtete und über vieles mehr. Sie sagte, dass diese Geheimnisse alle in Gottes Worten der letzten Tage offenbart würden, anderenfalls könnte sie niemand verstehen. Ich glaubte ihr, denn nur Gott Selbst könnte die Gedanken hinter allem, was Er tut, verstehen. Wäre Gott nicht persönlich gekommen, um zu sprechen und zu wirken, wer sonst könnte Gottes Gedanken und Absichten vollinhaltlich erklären? Gottes Worte ergriffen mich zutiefst und ich beschloss, das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage ernsthaft zu untersuchen. Während ich darüber nachforschte, kamen mir einige Fragen, die ich beim Lesen der Bibel zuvor nie verstanden hatte, und Xiao Hans Tante gab mir die Antworten mit den Worten des Allmächtigen Gottes als Grundlage – die Antworten waren sehr eingehend und sie waren für mich klar und verständlich. Während ich immer mehr von Gottes Worten las, löste sich die Verwirrung in meinem Herzen langsam auf und ich verstand schließlich, dass der Allmächtige Gott in den letzten Tagen durch Seine Worte das Werk des Gerichts vollbringt, was die Prophezeiung in der Bibel erfüllt: „Daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes“ (1 Petrus 4,17). Diese Phase von Gottes Werk ist eine Erweiterung und eine Vertiefung des Werks des Herrn Jesus und es ist die letzte Phase von Gottes Werk in den letzten Tagen, um die Menschheit zu reinigen und zu retten. Nachdem ich eine Zeit lang nachgeforscht hatte, war ich mir schließlich sicher, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist; ich nahm das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage freudig an und begann, mit meinen Brüdern und Schwestern an Versammlungen teilzunehmen.

Nach etwas mehr als drei Monaten, als ich mich eines Morgens wie gewöhnlich mit anderen Schwestern traf, piepste plötzlich mein Handy. Ich schaute nach und sah in einer Nachricht, dass jemand versuchte, meine Position über mein iPhone zu orten. Ich war sehr überrascht und wusste nicht, was los war. Doch gleich darauf erhielt ich eine WeChat-Nachricht von meinem Mann, in der er mich fragte, wo ich sei. Ich betrachtete die Nachricht und zögerte ein wenig; ich erinnerte mich daran, dass mein Mann, als ich vor über einem Monat einmal von einem Gottesdienst zurückgekommen war, mir gesagt hatte, dass der Pastor viele negative Dinge über die Kirche des Allmächtigen Gottes gesagt habe und die Gläubigen ermahnt habe, auf der Hut zu sein und keinen Kontakt mit den Leuten vom Östlichen Blitz zu pflegen. Damals hatte ich Angst, dass mein Mann von den Pastoren und Ältesten irregeführt würde und dass ihre Gerüchte ihn gegen die Kirche des Allmächtigen Gottes aufbringen würden. Ich wollte warten, ihm das Evangelium weiterzugeben, bis ich mehr von der Wahrheit verstehen würde und für Gottes Werk der letzten Tage ein klares Zeugnis ablegen könnte. Deshalb traute ich mich nie, ihm von meinen Versammlungen mit den Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes zu erzählen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf antwortete ich ihm: „Ich bin auf dem Weg zur Arbeit.“ Doch als ich erneut darüber nachdachte, spürte ich, dass etwas nicht stimmte. „Um diese Zeit schickt er mir nie Nachrichten. Warum fragt er mich plötzlich, wo ich heute bin? Was geht da vor sich?“

Als ich an diesem Abend von der Arbeit nach Hause kam, sah ich meinen Mann mit finsterem Blick auf dem Bett sitzen. Er hatte das Buch der Worte Gottes gefunden, das ich im Haus versteckt hatte, und es auf den Schreibtisch gelegt. Dieser Anblick machte mich wirklich stutzig, aber bevor ich Zeit hatte, mir darüber Gedanken zu machen, fragte mich mein Mann: „Wann hast du angefangen, an den Allmächtigen Gott zu glauben? Im Internet stehen viele negative Dinge über die Kirche des Allmächtigen Gottes, weißt du das nicht? Du hast mich heute angelogen. Du warst heute Morgen nicht auf dem Weg zur Arbeit. Wo warst du?“ Ich antwortete etwas entrüstet: „Du warst das also, der heute versucht hat, mich ausfindig zu machen, als mein Telefon gepiepst hat!“ Er sagte: „In meiner Arbeitspause heute habe ich mich gefragt, wo du bist, also habe ich nach deiner Position gesucht und festgestellt, dass du nicht dort warst, wo du gesagt hattest.“ Er sprach weiter und lenkte ein: „Im Internet hat die chinesische Regierung gesagt, dass die Gläubigen an den Allmächtigen Gott die Grenzen zwischen Männern und Frauen nicht klar einhalten und da standen auch noch alle möglichen anderen negativen Dinge. Kannst du den Kontakt mit ihnen bitte abbrechen? Es wäre so viel besser, wenn du nur zum Gottesdienst gehen würdest – ich könnte jede Woche mit dir hingehen. Warum hast du mit ihnen zu tun?“ Nachdem er das gesagt hatte, ging er ins Internet und fand für mich viele negative Informationen über die Kirche des Allmächtigen Gottes, damit ich sie las. Nachdem ich diese haltlosen Gerüchte gelesen hatte, sagte ich ärgerlich: „Diese Leute hatten niemals irgendwelchen Kontakt mit der Kirche des Allmächtigen Gottes. Warum lassen sie sich über sie aus? Das ist alles völlig gegenstandslos, es ist Hörensagen. Das sind alles unglaubwürdige Lügen und Gerüchte. Über die letzten Monate hinweg war ich mit den Brüdern und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes zusammen und was ich gesehen habe, ist, dass ihre Kleidung einfach und geschmackvoll ist und dass sie sich gediegen ausdrücken und verhalten. Zwischen den Brüdern und Schwestern sind genaue Grenzen festgelegt und es gibt Prinzipien für ihren Umgang miteinander. Das sind nichts als Gerüchte der KPCh-Regierung, die auch noch von den Pastoren und Ältesten verbreitet werden. In einer der Verwaltungsverordnungen, die der Allmächtige Gott für das Zeitalter des Königreichs erlassen hat, heißt es ganz klar: ‚Der Mensch hat eine verdorbene Veranlagung und besitzt darüber hinaus Emotionen. Demnach ist es zwei Personen verschiedenen Geschlechts strengstens untersagt, zusammen zu arbeiten, wenn sie Gott dienen. Jeder, der dabei entdeckt wird, wird ausnahmslos verwiesen – und niemand ist davon ausgenommen‘ („Die zehn Verwaltungsverordnungen, die von Gottes auserwähltem Volk im Zeitalter des Königreichs einzuhalten sind“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gott ist heilig und gerecht und es gibt nichts, was Er mehr verabscheut als zügelloses Verhalten. Gott hat für Sein auserwähltes Volk also strenge Verwaltungsverordnungen erlassen und jeder, der gegen sie verstößt, wird von der Kirche ausgeschlossen. Die Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes halten sich strikt an Gottes Verwaltungsverordnungen und niemand wagt es, gegen sie zu verstoßen. Das ist, was ich persönlich gesehen und erlebt habe. Die Gerüchte, die die KPCh-Regierung und die Pastoren und Ältesten verbreiten, dass es keine klaren Grenzen zwischen Männern und Frauen der Kirche des Allmächtigen Gottes gäbe, sind nichts als Lügen und Verleumdung!“ Doch egal, was ich sagte, mein Mann wollte einfach nicht zuhören und bestand darauf, dass ich nicht weiter an Versammlungen mit den Brüdern und Schwestern teilnahm. Als ich sah, wie unnachgiebig er war, fing ich an, ein wenig Negativität zu spüren, denn der einzige Mensch, der mir an diesem fremden Ort nahe war, war mein Mann und ich wollte nicht mit ihm streiten. Dazu kam, dass ich Angst davor hatte, er würde meiner Familie in China und dem Pastor davon erzählen, was mir nur noch mehr Ärger bereiten würde. Als er darauf bestand, dass ich keine Versammlungen mehr besuchen sollte, stimmte ich also zu, allerdings sagte ich, dass ich Gottes Worte weiterhin daheim lesen wolle, womit er einverstanden war. Und so legte sich der Sturm vorläufig.

Da ich Gottes Worte zu Hause nur alleine las, gab es viele Dinge, die ich nicht verstand. Also benutzte ich mein Handy, um Kontakt zu einer Schwester aufzunehmen, während mein Mann bei der Arbeit war. Dadurch konnte ich auch weiterhin an den Versammlungen mit den Schwestern teilnehmen. Als ich den Schwestern davon erzählte, wie mein Mann mich davon abgehalten hatte, zu Versammlungen zu gehen, las mir eine von ihnen eine Textstelle aus Gottes Worten vor: „In jeder Stufe des Werkes, das Gott in den Menschen vollbringt, scheint es sich äußerlich um Interaktionen zwischen Menschen zu handeln, als ob sie aus menschlichen Maßnahmen oder aus menschlicher Einmischung entstanden wären. Aber hinter den Kulissen ist jede Stufe des Werkes und alles, was geschieht, eine Wette, die Satan vor Gott eingeht, und macht es erforderlich, dass die Menschen in ihrem Zeugnis für Gott standhaft bleiben. Nehmen wir beispielsweise, als Hiob geprüft wurde: Hinter den Kulissen ging Satan eine Wette mit Gott ein, und was Hiob geschah, waren die Taten der Menschen und die Einmischung der Menschen. Hinter jedem Schritt, den Gott in euch macht, ist Satans Wette mit Gott – hinter all dem ist ein Kampf. … Wenn Gott und Satan in der geistlichen Welt kämpfen, wie solltest du Gott zufriedenstellen, und wie solltest du in deinem Zeugnis für Ihn standhaft bleiben? Du solltest wissen, dass alles, was dir passiert, eine große Prüfung ist, und der Zeitpunkt, wenn Gott dich braucht, um Zeugnis abzulegen“ („Nur Gott zu lieben, ist wahrlich an Gott zu glauben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). In der Gemeinschaft meiner Schwester hieß es: „Wenn wir, kurz nachdem wir den Allmächtigen Gott angenommen haben, auf eine solche Situation stoßen, sieht es von außen aus, als würde uns unsere Familie im Weg stehen und uns davon abhalten, zu Versammlungen zu gehen. Wenn wir das aber anhand von Gottes Worten betrachten, dann steckt Satans Störung dahinter: Dies ist ein geistliches Gefecht. Gott will uns retten, aber Satan will nicht so einfach aufgeben, also kommt er Gott hinterher, um uns zu stören, und er benutzt die Menschen in unserem Umfeld, um uns davon abzuhalten, vor Gott zu kommen. Satans Ziel ist es, unsere eigentliche Beziehung zu Gott zu zerstören, zu bewirken, dass wir uns negativ und schwach fühlen, damit wir uns von Gott distanzieren und Ihn verraten, und schließlich zu seiner Domäne zurückkehren und unsere Chance verpassen, von Gott gerettet zu werden. Aus diesem Grund müssen wir lernen, Urteilsvermögen zu haben, die Dinge nach Gottes Worten zu betrachten, Satans Tricks zu durchschauen, mehr zu beten und mehr auf Gott zu vertrauen und wahren Glauben an Gott zu haben. Dann werden wir in der Lage sein, Gottes Handlungen durch unseren Glauben zu betrachten.“ Nachdem ich Gottes Wort und die Gemeinschaft der Schwester gehört hatte, wurde mir allmählich Folgendes klar: „Dass mein Mann mir in meinem Glauben und Nachfolgen Gottes im Weg steht, liegt daran, dass Satan ihn benutzt, um mich zu stören und mich dazu zu bringen, Gott zu verraten – das ist so wie die Prüfung, die Hiob erlebte. Satan versuchte mit allen möglichen Mitteln, Hiob zu versuchen. Er ließ ihn seinen unermesslichen Reichtum und seine Vieh- und Schafherden verlieren, bedeckte ihn mit schrecklichen Geschwüren und benutzte außerdem Hiobs Freunde, um ihn zu stören und anzugreifen. Er benutzte sogar seine Frau, um Hiob zu versuchen, damit er Gott verließ. Anmaßend versuchte Satan Hiobs Glauben an Gott zu zerstören und ihn dazu zu bringen, Gott zu verleumden und abzulehnen. Satan ist wirklich böse und abscheulich!“ Diese Gedanken erfüllten mein Herz mit Abscheu Satan gegenüber, doch dann dachte ich: „Obwohl Satan von seiner Verfolgung Hiobs besessen war, hätte er niemals gewagt, Hiob ohne Gottes Erlaubnis tödliches Leid zuzufügen – bedeutet das dann nicht, dass das, was ich durchlebe, auch in Gottes Händen liegt? Solange ich wahrhaft zu Gott aufblicke und auf Gott vertraue, wird Er mich gewiss führen, um die Versuchungen Satans zu überwinden.“ Dieser Gedanke gab mir noch mehr Glauben an Gott und ich beschloss, mit den Schwestern in Kontakt zu bleiben und weiterhin an Versammlungen teilzunehmen und über mein Handy Gemeinschaft zu führen.

Eines Nachts legte ich mein Telefon auf den Tisch und dachte nicht, dass mein Mann es nehmen und durchsehen würde – er sah meinen Chatverlauf mit der Schwester. Äußerst verärgert sagte er zu mir: „Du hast immer noch Kontakt mit ihnen und chattest mit ihnen zwei Stunden am Stück.“ Dann bombardierte er mich mit noch mehr negativer Online-Propaganda und fing an, mich anhand von verschiedenen Methoden zu überwachen. Ich konnte mich nicht mehr über mein Telefon bei der Schwester melden und konnte von der Schwester keine Hilfe mehr bekommen. Danach fing mein Mann an, mir tagein, tagaus Gerüchte zu senden, die er online fand, und er bedrängte mich auch und hielt mich davon ab, jeglichen Kontakt mit Brüdern und Schwestern zu haben. Angesichts der Unterdrückung und Behinderung durch meinen Mann ging es mir äußerst schlecht und ich konnte nicht umhin, mich wieder schwach zu fühlen. Ich dachte: „Warum ist mein Mann so dagegen, dass ich an den Allmächtigen Gott glaube? Ich will doch nur an Gott glauben, warum ist das so schwierig? Wann werde ich meinen Glauben ausüben können, ohne so sehr bedrängt zu werden? Wird das von jetzt an mein Leben sein?“ Bei diesem Gedanken konnte ich meine Tränen wirklich nicht mehr zurückhalten – ich fühlte mich äußerst allein und hilflos. Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Unzählige Male habe ich deshalb geweint. Das Einzige, was ich in meinem Elend tun konnte, war, zu Gott zu beten: „Gott! Ich weiß nicht, was ich angesichts der Einschränkungen meines Mannes tun soll oder wie ich das durchstehen soll, aber ich glaube, dass Dein wohlwollender Wille in jeder Situation steckt. Ich bitte Dich, mich zu führen und mir den Glauben zu geben, um das durchzustehen.“

Gerade als ich mein Gebet beendet hatte, erhielt ich von der Schwester wie durch ein Wunder zwei Textstellen aus Gottes Wort: „Satan befindet sich im Krieg mit Gott und folgt Ihm auf dem Fuß. Sein Ziel ist, das Werk zu zerstören, das Gott verrichten will, diejenigen einzunehmen und zu kontrollieren, die Gott will, um diejenigen, die Gott will, vollständig auszulöschen. Wenn sie nicht ausgelöscht werden, dann gelangen sie in den Besitz Satans, um von ihm verwendet zu werden – das ist sein Ziel“ („Gott Selbst, der Einzigartige IV“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Du musst Meinen Mut in deinem Inneren haben und du musst Grundsätze haben, wenn du Verwandten gegenüberstehst, die nicht glauben. Aber um Meinetwillen darfst du auch keiner der dunklen Mächte nachgeben. Verlasse dich auf Meine Weisheit, um auf dem perfekten Weg zu wandeln; lasse nicht zu, dass die Verschwörungen Satans Fuβ zu fassen. Gib dir alle Mühe, Mir dein Herz vorzulegen, und Ich werde dich trösten und dir Frieden und Freude in deinem Herzen geben“ („Kapitel 10“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Indem ich über Gottes Worte nachdachte, gewann ich einiges an Urteilsvermögen über Satans böse Absichten. Gott wirkt, um die Menschheit zu retten, während Satan sich den Kopf zerbricht, wie er Gottes Werk zerstören und mit Gott um Menschen wetteifern kann. Also verbreitet er alle möglichen Gerüchte im Internet, um Menschen irrezuführen und zu täuschen. Er benutzt auch unsere Familien, um uns zu behindern und zu bedrängen, sodass wir nicht vor Gott kommen können, um Errettung zu erlangen. Mein Mann war von den Gerüchten, die Satan verbreitet, geblendet und getäuscht worden, weil er die Wahrheit nicht kannte, was der einzige Grund dafür war, dass er sich meinem Glauben hartnäckig in den Weg stellte. Satan hatte auch meine eigene Schwäche aufgegriffen, um mir Ketten anzulegen und mir zu schaden. Satan wusste, dass Emotionen meine fatale Schwäche waren, weshalb er mich mit meinen Gefühlen für meinen Mann angriff, um mich dadurch dazu zu bringen, wegen meiner Besorgnis um meine fleischlichen Bindungen und darum, die Familienharmonie zu wahren, Gott nicht weiter nachzufolgen und so den wahren Weg aufzugeben und meine Chance auf Gottes Errettung zu versäumen. Satan ist wirklich widerwärtig! Gleichzeitig spürte ich, dass Gott mich mit Seinen Worten tröstete und mich ermutigte, den dunklen Mächten Satans nicht nachzugeben. Zudem gab Gott mir einen Weg zur Praxis. Gott sagte, „Verlasse dich auf Meine Weisheit, um auf dem perfekten Weg zu wandeln.“ Wie konnte ich in einem solchen Umfeld mit Gott zusammenarbeiten und Seine Weisheit nutzen, um zu Versammlungen zu gehen? Ich dachte daran, dass Mein Mann das letzte Mal mein Telefon benutzt hatte, um meine Spur zu verfolgen, somit konnte ich nicht mehr zu den Versammlungen zum Haus der Schwester gehen. Außerdem konnte ich mein Telefon auch nicht benutzen, um mich mit ihr zu treffen. Ich könnte mich allerdings mit ihr in einem der Sitzbereiche im Einkaufszentrum treffen. Wenn mein Mann wieder nachfragen würde, könnte ich sagen, ich sei einkaufen gewesen. Auf diese Weise war es mir mit Gottes Führung wieder möglich, mich mit ihr zu treffen. Als sie von meinen Schwierigkeiten hörte, hielt sie mit mir über Gottes Worte Gemeinschaft und sie tröstete und ermutigte mich. Nachdem ich die Wahrheit verstanden hatte, war meine Negativität schnell vertrieben.

Eines Tages kam ich von der Arbeit zurück und wollte Gottes Worte lesen; ich durchsuchte vergeblich jede einzelne Schublade und jeden einzelnen Schrank, in denen ich normalerwiese mein Buch aufbewahrte. Ich war unglaublich besorgt und dachte: „Das war es. Mein Mann muss mein Buch weggeworfen haben. Er ist wirklich ein vorsichtiger Mensch, also hat er es bestimmt nicht in den Mülleimer geworfen, wo ich es finden könnte. Wenn er es in seinem Büro entsorgt hat, werde ich es nie finden.“ Bei dem Gedanken fühlte ich mich elend und ich wusste nicht, was ich tun sollte.

Einige Tage später begleitete ich meinen Mann zu seiner Führerscheinprüfung und sah dort eine der Schwestern. Ich teilte ihr heimlich mit, dass mein Buch mit Gottes Worten verschwunden war. Sie sagte, ich solle mehr beten, mich mehr auf Gott verlassen und erneut gründlich suchen. „Gott lenkt und regelt alle Dinge“, sagte sie, und ob mein Mann es weggeworfen hatte oder nicht, würde in Gottes Händen liegen und ich solle meine Fantasie nicht durchgehen lassen und nicht voreilig urteilen. Als ich nach Hause kam, schrieb ich diesbezüglich eine Nachricht an eine andere Schwester, die mir das Gleiche sagte. Da ich von zwei verschiedenen Schwestern die gleiche Gemeinschaft empfangen hatte, glaubte ich, dass Gottes gute Absichten dahinterstecken mussten. Setzte Gott diese Schwestern ein, um mich zu ermahnen? Dann dachte ich an eine Textstelle aus Gottes Worten: „Der Allmächtige Gott beherrscht alle Dinge und Geschehnisse! Solange unsere Herzen allezeit zu Ihm aufblicken und wir in den Geist eintreten und uns mit Ihm verbinden, wird Er uns dann all die Dinge zeigen, nach denen wir suchen, und Sein Wille wird uns gewiss offenbart werden; unsere Herzen werden sodann in Freude und Frieden sein, beständig mit vollkommener Klarheit“ („Kapitel 7“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte ließen mich verstehen, dass Gott immer da ist, damit die Menschen sich auf Ihn stützen und Hilfe finden können. Sofern wir Gott aufrichtig anrufen, wenn wir auf Probleme stoßen und keinen Ausweg haben, wird Er uns erleuchten und führen und uns durch unsere Schwierigkeiten hindurch helfen. Dank der Erleuchtung und Führung von Gottes Worten wurde mein Glaube an Gott abermals gestärkt und ich erlangte wieder einen Weg zum Praktizieren. Was den Verlust meines Buchs der Worte Gottes betraf, verstand ich auch, dass ich es niemals finden würde, wenn ich mich nur auf meine eigenen Bemühungen verließ. Gott ist allmächtig und sofern ich mich auf Gott verließ und zu Ihm aufsah und dann mit Ihm auf eine praktische Weise zusammenarbeitete, um danach zu suchen, vertraute ich darauf, dass Gott mich dabei führen und mir helfen würde. Also kam ich vor Gott und betete aufrichtig: „Gott! Ich kann mein Buch mit Deinen Worten nicht finden. Zunächst habe ich mich auf meine eigenen Vorstellungen und Auffassungen verlassen, um zu erahnen, was wohl passiert sein mag. Ich hatte Dich nicht über alles erhoben und ich hatte nicht begriffen, dass alles Deiner Kontrolle unterliegt. Jetzt möchte ich zu Dir aufblicken und Dir diese Sache anvertrauen und dann bei meiner nächsten Suche mit Dir zusammenarbeiten. Ob ich das Buch finden werde oder nicht, wird mit Deiner Zustimmung geschehen. Ich bitte Dich um Deine Führung.“

Nachdem ich gebetet hatte, verspürte ich das plötzliche Verlangen, ein Paar Schuhe aus der Abstellkammer zu holen. Als ich mich niederkniete, um sie aufzuheben, stieß ich zu meiner Überraschung auf eine weiße Tasche, wobei ein sehr klarer Gedanke meinen Geist durchfuhr: Das Buch mit Gottes Worten ist in dieser Tasche. Ich hob sie auf und schaute nach – und tatsächlich! Überrascht und überglücklich zugleich, konnte ich nicht umhin, zu rufen: „Dank sei Gott! Dank sei Gott!“ Erst dann wurde mir klar, dass Gott mich bei der Suche nach dem Buch geführt hatte. Ich erkannte wirklich, dass alles Gottes Herrschaft untersteht, dass Gott sogar die Gedanken und Ideen der Menschen in die Wege leitet und dass nichts unmöglich ist, wenn wir uns auf Gott stützen und zu Ihm aufblicken. Ich brachte das Buch schnell in mein Schlafzimmer zurück und legte es behutsam in meine Schublade. Als mein Mann an diesem Abend zurückkam, fand er heraus, dass ich das Buch mit Gottes Worten gefunden hatte, das in der Abstellkammer versteckt gewesen war, und verlangte von mir, es ihm auszuhändigen. Dieses Mal vertraute ich wirklich auf Gott und bat Ihn, mir Selbstvertrauen und Kraft zu geben. Ich weigerte mich, weitere Kompromisse mit ihm einzugehen. Als er meine Entschlossenheit sah, hörte er auf, mich zu drängen.

Die Schwester gab mir später ein Handy nur zum Anhören von Predigten und darauf waren auch viele Downloads der Worte Gottes; das sollte es mir einfacher machen, an Versammlungen teilzunehmen und meine Andachten zu halten. Als ich einmal eine andere Tasche nahm, vergaß ich dieses Telefon aus Versehen daheim und mein Mann fand heraus, dass ich wieder an Versammlungen teilnahm. Er schickte mir eine Nachricht, in der er fragte: „Warum hast du immer noch Kontakt mit ihnen? Warum nimmst du heimlich an Versammlungen teil?“ Ich war sowohl verärgert als auch bekümmert, als ich diese Nachrichten sah, doch dann erinnerte ich mich an meine Erfahrungen während der letzten Zeit: Jedes Mal, wenn mein Mann versuchte, sich mir in den Weg zu stellen oder mich zu unterdrücken, ging ich immer einen Kompromiss ein, zog mich zurück oder fühlte mich negativ und schwach und was mir am meisten fehlte, war die Fähigkeit, auf Gott zu vertrauen und Gott zu bezeugen. Ich wusste, dass ich Satan dieses Mal nicht nachgeben konnte. Ich würde auf Gott vertrauen, auf Gott schauen, Satan durch Glauben überwinden und für Gott Zeugnis ablegen. Ich dachte an Worte Gottes: „Ganz gleich wo oder wann oder wie widrig das Umfeld ist, Ich werde es dir klar zeigen und Mein Herz wird dir offenbart werden, wenn du mit deinem Herzen zu Mir blickst; auf diese Weise wirst du den vor dir liegenden Weg herunterlaufen und nie vom Weg abkommen“ („Kapitel 13“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Und so betete ich zu Gott: „Gott! Du hast mich nun auserwählt und mir erlaubt, Deinen Schritten zu folgen. Wenn ich nicht mit all meiner Kraft strebe, wenn ich mich Satans Mächten beuge, werde ich bei der Errettung meine Chance verpassen. O Gott, ich möchte Dir meine gegenwärtigen Schwierigkeiten anvertrauen. Selbst wenn mein Mann meiner Familie oder dem Pastor von meinem Glauben an den Allmächtigen Gott erzählt oder was auch immer er mir sonst noch antun mag, ich werde mich Dir fügen. Dieses Mal werde ich auf Dich vertrauen, um für Dich Zeugnis abzulegen und Satan zu beschämen.“

Nach meinem Gebet fing ich an, mich allmählich ruhiger zu fühlen. Ich nahm mein Telefon und schickte ihm eine Antwort. „Ja, ich besuche wieder Versammlungen. Setzen wir uns morgen Abend zusammen und lass uns das ernsthaft besprechen.“ Sobald ich diese Nachricht gesendet hatte, hatte ich immer noch das Gefühl, geläutert zu werden: Wie kommt es, dass ich jedes Mal, wenn ich ernsthaft nach der Wahrheit streben will, gestört werde? Ich dachte an Hiobs Erfahrung, über die die Schwestern oft mit mir Gemeinschaft gehalten hatten. Ich dachte auch an das, was Gott sagte: „Und was tat Gott, als Hiob dieser Qual unterworfen war? Gott schaute zu und beobachtete und erwartete das Ergebnis. Als Gott zuschaute und beobachtete, wie fühlte Er sich dabei? Er fühlte sich natürlich untröstlich“ („Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich wägte Gottes Worte ab und dachte über Hiobs Erfahrung nach. Er verbrachte sein ganzes Leben in Gottesfurcht und mied das Böse, doch Satan war nicht bereit, Gott Hiob erlangen zu lassen, weshalb er ihn oft versuchte. Doch während Satan Hiob versuchte, beobachtete und sah Gott alles und Gott setzte Satan eine strikte Grenze: Satan konnte Hiob nicht das Leben nehmen, wodurch Hiobs Sicherheit gewährleistet war. Ich konnte erkennen, dass Gott die Menschen liebt, nicht will, dass wir leiden und nicht sehen will, dass wir unter den Einfluss Satans geraten und dass er uns Leid zufügt. Außerdem war Gottes wohlwollender Wille in Ihm, der zuließ, dass Satan Hiob versuchte. Gott hoffte, von Hiob Zeugnis zu erlangen und Hiobs Glauben und Gottesgehorsam zu vervollkommnen. War das nicht eben die Situation, in der ich mich befand? Obwohl Satan mich immer wieder versuchte, hatte Gott mich nie verlassen und mich bis dahin geführt. Gott hatte diese Umstände für mich vorbereitet, in der Hoffnung, dass ich im Leben wachsen würde, für Ihn Zeugnis ablegen und Satan beschämen würde, also wusste ich, dass ich diesmal kämpfen musste, um für Gott Zeugnis abzulegen und Satan zu beschämen. Ich spürte wieder stärkeren Glauben an Gott und war entschlossen, mich dem zu fügen, was Gott für mich vorbereitet hatte, an Gottes Seite zu stehen und nie wieder Kompromisse mit Satan einzugehen.

Als ich am nächsten Abend von der Arbeit nach Hause kam, wartete mein Mann bereits auf mich. Als ich mich setzte, sagte er: „Kannst du deinen Glauben an den Allmächtigen Gott aufgeben?“ Dann fing er an, über allerlei negative Propaganda über die Kirche des Allmächtigen Gottes zu reden, die er online gesehen hatte. Meine Antwort war: „Nein, das kann ich nicht. Was weißt du wirklich über die Kirche des Allmächtigen Gottes? Alles, was du online gesehen hast, sind nur Gerüchte, von der KPCh erfunden, um die Kirche des Allmächtigen Gottes zu diffamieren, zu brandmarken und zu verurteilen. Nichts davon ist wahr. Die KPCh ist eine atheistische politische Partei, die insbesondere die Wahrheit und Gott verachtet, also tut sie ihr Äußerstes, um allerlei Gerüchte zu erfinden und zu verbreiten, um die Menschen irrezuführen. Sie hofft vergeblich, die Menschen zu täuschen, damit sie sich Gott widersetzen und schließlich werden sie zusammen mit ihr vernichtet. Das ist die finstere Absicht der KPCh-Regierung. Ich habe mit meinem Glauben an Gott allerdings nichts falsch gemacht, noch habe ich dich in irgendeiner Weise im Stich gelassen. Mein Glaubensweg ist der richtige Weg im Leben und ich habe entschieden, ihn weiterzugehen. Ich habe genug darüber nachgedacht und beschlossen, dass du die Pastoren und Prediger ruhig anrufen kannst und sie mich in ihren Predigten verurteilen und mich dann von der Kirche ausschließen lassen kannst. Du kannst auch meine Eltern anrufen und sie mich niedermachen und unterdrücken lassen. Aber was du auch tust, ich werde mich nicht anders entscheiden. Ich habe jetzt Gottes Werk der letzten Tage angenommen und durch das Lesen von Worten und dadurch, dass ich die Situationen erfahre, die Gott für mich vorbereitet hat, bin ich mir sicher geworden, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Was auch geschieht, ich werde zu meiner Entscheidung stehen.“ Mein Mann sagte: „Du bist dir im Klaren darüber, dass du den Herrn verrätst, oder? Der Herr hat dir so viel Gnade gegeben. Wie konntest du Ihn verraten?“ Ich sagte: „An den Allmächtigen Gott zu glauben, ist nicht, den Herrn zu verraten; es ist, den Fußspuren des Lamms zu folgen, denn der Allmächtige Gott und der Herr Jesus sind derselbe Gott. Eben weil ich so viel von der Gnade des Herrn Jesus genossen habe, wusste ich, als ich die Neuigkeit der Wiederkunft des Herrn Jesus erfuhr, dass ich dem nachgehen sollte, und dann habe ich sie angenommen. Der Herr Jesus ist jetzt im Fleisch zurückgekehrt, um neue Worte auszusprechen und alles über Gottes Werk und Willen zu erklären. Ich habe Gottes Stimme gehört, also sollte ich bei meinem Streben noch härter arbeiten, zu mehr Versammlungen gehen und Gottes Liebe zu mir zurückzahlen.“ Schließlich sagte mein Mann: „In Ordnung, vergiss es! Mach, was du willst! Ich hatte vor, dem Pastor davon zu erzählen und ihn dazu zu bringen, dich zu überzeugen, zur Kirche zurückzugehen und ich wollte auch deine Eltern anrufen. Ich hatte aber befürchtet, sie so sehr zu verärgern, dass sie krank würden. Glaub von jetzt an, an was du willst – ich mische mich nicht mehr ein.“

Ich war hocherfreut, als ich hörte, wie mein Mann sagte, dass er mir in meinem Glauben an den Allmächtigen Gott nicht mehr im Weg stehen würde. Ich wusste, dass dies Gottes Führung war und dass auch das Herz und der Geist meines Mannes in Gottes Händen lagen. Dass solche Worte aus seinem Mund kamen, lag allein an Gottes Herrschaft; es war Gott, der mir den Weg gebahnt hatte. Durch diese Erfahrung erkannte ich, dass Gott mein Herz will, und wenn ich wirklich auf Ihn vertraue, zu Ihm schaue und alles riskiere, um Ihn zufriedenzustellen, erkenne ich Gottes Taten und dass Er mich immer im Stillen geführt und mir geholfen hat. Ich dachte an Gottes Worte: „Wann immer Satan den Menschen verdirbt oder sich an ungezügeltem Schaden beteiligt, steht Gott nicht tatenlos daneben, noch schiebt Er es beiseite oder verschließt die Augen vor jenen, die Er auserwählt hat. Alles, was Satan tut, ist für Gott vollkommen klar und wird von Ihm verstanden. Ganz gleich, was Satan tut, ganz gleich, welchen Trend er aufkommen lässt, Gott weiß alles, was Satan zu tun versucht, und Gott gibt jene nicht auf, die Er auserwählt hat. Stattdessen vollbringt Gott still und heimlich alles Notwendige, ohne Aufsehen zu erregen“ („Gott Selbst, der Einzigartige VI“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Als ich über diese Worte nachdachte, war ich sehr bewegt. Ich dachte an das zurück, was ich während dieser Zeit erlebt hatte – als Satan meinen Mann benutzte, um mich zu stören und zu unterdrücken, damit ich nicht zu Versammlungen gehen konnte, hatte Gott mir erlaubt, durch die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern über Gottes Worte Satans Tricks zu durchschauen und aus meiner Negativität herauszukommen; als mein Mann mein Buch mit Gottes Worten versteckt hatte und versucht hatte, mich davon abzuhalten, an Gott zu glauben, vertraute ich aufrichtig auf Gott und schaute auf Ihn und dann bezeugte ich Gottes wunderbare Taten; sobald ich beschlossen hatte, zu Gott zu stehen und die Bereitschaft zeigte, alles zu riskieren, um Gott zu folgen, war Satan beschämt und zog sich zurück. Durch meine Erfahrungen sah ich, dass Gott wirklich an meiner Seite ist und dass Er die Dinge für mich meiner geistlichen Größe entsprechend vorbereitet. Gott hatte mir keine Last gegeben, die ich nicht tragen konnte. Ich dachte daran, wie ich früher immer um die Bindungen des Fleisches besorgt war, bevor ich mein Herz wirklich Gott gegeben hatte, und auf menschliche Mittel setzte, um mit Problemen umzugehen, und es nicht wagte, Satan zu verlassen. Infolgedessen machte sich Satan meinen größten Schwachpunkt zunutze, nutzte mich aus und griff mich immer wieder an und quälte mich endlos. Als ich jedoch wirklich auf Gott vertraute und schließlich bereit war, alles aufs Spiel zu setzen, hatte Gott mir einen Weg gebahnt und Satan war durch seine Niederlage beschämt worden und ihm blieb keine andere Wahl. Nachdem ich das alles durchlebt hatte, gewann ich ein wahres Verständnis von Gottes Allmacht und Herrschaft und auch über meine eigene aufsässige Disposition. Mein Gottesglaube und Gottesgehorsam wuchsen, ich erlangte Urteilsvermögen über Satans Listen und ich sah Satans böse und abscheuliche Natur. Ein wahrer Hass auf Satan kam in mir auf. Dass ich das alles schließlich wirklich verstand, war alles Gottes Führung und Erleuchtung zu verdanken. Ich bin Gott wirklich dankbar!

Was ich während dieser Zeit erlebt hatte, brachte mir äußerst viel ein. Im Laufe dieser Zeit erfuhr ich Schwäche und Negativität, aber die Führung von Gottes Worten und die Unterstützung meiner Schwestern gaben mir den Glauben, um Satans Versuchungen und Angriffe zu überwinden und bis heute weiterzumachen. Durch meine praktischen Erfahrungen habe ich Gottes Liebe gesehen und dass Gott mich geführt hat und kein einziges Mal von meiner Seite gewichen ist, während ich das alles durchmachte. Wenn wir Gott wirklich unser Herz geben, auf Gott schauen und auf Gott vertrauen, können wir Seine wunderbaren Taten sehen und aus dem Leid hervorkommen. Von diesem Tag an möchte ich nur noch mehr von Gottes Werk erfahren und nach wahrer Gotteskenntnis streben!

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