7. Der Unterschied zwischen äußeren guten Taten und Veränderungen in der Veranlagung

Relevante Worte Gottes:

Umwandlung in der Disposition bezieht sich hauptsächlich auf die Umwandlung der Natur eines Menschen. Die Dinge der Natur eines Menschen kann man nicht von äußerlichen Verhaltensweisen sehen; sie hängen unmittelbar mit dem Wert und der Bedeutung seiner Existenz zusammen. Das heißt, sie umfassen direkt die Lebensauffassung eines Menschen und seine Werte im Leben, die Dinge in den Tiefen seiner Seele und sein Wesen. Wenn ein Mensch die Wahrheit nicht akzeptieren kann, wird er in diesen Aspekten keine Umwandlung durchmachen. Nur durch das Erfahren von Gottes Werk, das vollständige Eintreten in die Wahrheit, Veränderung seiner Werte und seiner Sichtweisen auf das Dasein und das Leben, Ausrichtung seiner Ansichten an denen von Gott und durch das Erlangen der Fähigkeit, sich Gott vollständig zu unterwerfen und Ihm ergeben zu sein, kann seine Disposition als umgewandelt bezeichnet werden. Es mag scheinen, dass du etwas Anstrengung unternimmst, du bist möglicherweise angesichts von Not widerstandsfähig, du bist möglicherweise in der Lage, Arbeitsregelungen von oben durchzuführen, oder du bist möglicherweise in der Lage, überall hinzugehen, wohin du geschickt wirst, aber das sind nur unbedeutende Veränderungen in deinem Verhalten und sie sind nicht genug, um als die Umwandlung deiner Disposition zu gelten. Du bist möglicherweise in der Lage, viele Wege entlangzugehen, viel zu erleiden und große Demütigungen zu ertragen; du fühlst dich Gott möglicherweise sehr nahe und der Heilige Geist verrichtet möglicherweise an dir etwas Arbeit. Jedoch wenn Gott dich bittet, etwas zu tun, das nicht mit deinen Vorstellungen übereinstimmt, dann unterwirfst du dich vielleicht noch nicht, vielmehr suchst du vielleicht nach Ausreden, rebellierst gegen Gott und widersetzt dich Gott sogar so weit, dass du Ihn kritisierst und gegen Ihn protestierst. Das wäre ein ernstes Problem! Es würde zeigen, dass du noch immer eine Natur hast, die sich Gott widersetzt und dass du keinerlei Verwandlung durchgemacht hast.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Was über die Wandlung seiner Disposition bekannt sein sollte

Wenn eine Person viele gute Verhaltensweisen hat, bedeutet das nicht, dass sie die Wirklichkeiten der Wahrheit besitzt. Nur indem man die Wahrheit praktiziert und nach Grundsätzen handelt, kann man die Wirklichkeiten der Wahrheit besitzen. Nur indem man Gott fürchtet und das Böse meidet, kann man die Wirklichkeiten der Wahrheit besitzen. Manche Menschen sind enthusiastisch, können Glaubenslehren von sich geben, die Regeln befolgen und vollbringen viele gute Taten, aber alles, was man über sie sagen kann, ist, dass sie ein wenig Menschlichkeit besitzen. Diejenigen, die Glaubenslehren von sich geben können und stets die Regeln befolgen, sind nicht unbedingt in der Lage, die Wahrheit zu praktizieren. Auch wenn das, was sie sagen, richtig ist und sich so anhört, als sei es unproblematisch, haben sie nichts zu sagen, wenn es um das Wesen der Wahrheit geht. Unabhängig davon, wie viele Glaubenslehren jemand äußert, heißt das daher nicht, dass er die Wahrheit versteht, und ganz gleich, wie viele Glaubenslehren er versteht, er kann keine Probleme lösen. Religiöse Theoretiker können alle die Bibel erklären, aber am Ende stürzen sie alle, weil sie nicht die ganze Wahrheit akzeptieren, die Gott ausgedrückt hat. Menschen, die eine Veränderung in ihrer Disposition erfahren haben, sind anders. Sie haben die Wahrheit verstanden, sie können in allen Angelegenheiten unterscheiden, sie wissen, wie sie im Einklang mit Gottes Willen handeln müssen, wie sie im Einklang mit dem Prinzip der Wahrheit handeln müssen und wie sie handeln müssen, um Gott zufriedenzustellen, und sie verstehen die Natur der Verdorbenheit, welche sie zeigen. Wenn ihre eigenen Ideen und Vorstellungen offengelegt werden, können sie unterscheiden und dem Fleisch entsagen. Auf diese Weise drückt sich eine Veränderung in der Disposition aus. Das wichtigste Äußerungsform der Menschen, die eine Änderung in der Disposition durchgemacht haben, ist, dass sie erreicht haben, die Wahrheit klar zu verstehen, und wenn sie Dinge ausführen, setzen sie die Wahrheit mit ziemlicher Genauigkeit in die Praxis um, und sie zeigen nicht so oft Verderbtheit. Im Allgemeinen erscheinen diejenigen, deren Disposition sich gewandelt hat, besonders vernünftig und erkennend zu sein, und aufgrund ihres Verständnisses der Wahrheit, zeigen sie nicht so viel Selbstgerechtigkeit oder Arroganz. Sie können einen Großteil der Verderbtheit durchschauen, die in ihnen offenbart worden ist, und sie erkennen, deshalb lassen sie keine Arroganz aufkommen. Sie können ein angemessenes Verständnis davon haben, welche die Stellung des Menschen ist, davon, wie man sich vernünftig benimmt, davon, wie man pflichtbewusst ist, davon, was man sagen und was man nicht sagen soll, und davon, was man zu welchen Menschen sagen soll und wie man mit ihnen umgeht. Somit sind Menschen, deren Dispositionen sich geändert haben, relativ vernünftig, und nur solche Menschen leben wirklich das Abbild eines Menschen aus. Weil sie die Wahrheit verstehen, sind sie in der Lage, übereinstimmend mit der Wahrheit zu sprechen und Dinge zu sehen und sie sind prinzipientreu in allem, was sie tun; sie unterliegen nicht dem Einfluss einer Person, Angelegenheit oder Sache, sie alle haben ihre eigenen Ansichten und können das Prinzip der Wahrheit aufrechterhalten. Ihre Disposition ist relativ stabil, sie sind nicht unbeständig, und unabhängig von den Umständen verstehen sie, wie sie ihre Pflichten richtig erfüllen können und wie sie sich zu Gottes Zufriedenheit verhalten sollten. Diejenigen, deren Dispositionen sich tatsächlich geändert haben, konzentrieren sich nicht darauf, was sie tun müssen, um auf oberflächlicher Ebene selbst gut dazustehen; sie haben eine innere Klarheit darüber gewonnen, was sie tun müssen, um Gott zufriedenzustellen. Deshalb kann es sein, dass sie äußerlich nicht übermäßig enthusiastisch wirken oder so, als hätten sie irgendetwas äußerst Großartiges vollbracht, aber alles was sie tun, ist bedeutungsvoll, ist wertvoll, und liefert praktische Ergebnisse. Diejenigen, deren Disposition sich geändert hat, besitzen mit Gewissheit viele Wirklichkeiten der Wahrheit, und dies kann durch ihre Perspektive der Dinge und durch ihre prinzipientreuen Handlungen bestätigt werden. Diejenigen, die die Wahrheit nicht erlangt haben, haben absolut keine Veränderungen in ihrer Lebensdisposition erreicht. Wie genau wird eine Änderung der Disposition erreicht? Die Menschen sind zutiefst von Satan verdorben worden, sie alle widersetzen sich Gott und sie alle weisen die Natur des Widerstands gegen Gott auf. Gott rettet Menschen, indem Er diejenigen mit der Natur, sich Gott zu widersetzen, und die imstande sind, sich Gott zu widersetzen, in diejenigen verwandelt, die imstande sind, Gott zu gehorchen und Ihn zu fürchten. Das ist es, was bedeutet, jemand zu sein, dessen Disposition sich geändert hat. Ganz gleich, wie verdorben ein Mensch ist oder wie viele verdorbene Dispositionen er hat, solange er die Wahrheit annehmen, Gottes Gericht und Züchtigung akzeptieren und verschiedene Prüfungen und Läuterungen annehmen kann, wird er ein wahres Verständnis von Gott haben und gleichzeitig seine eigene Natur und Essenz klar erkennen können. Wenn sie sich selbst wirklich kennen, werden sie in der Lage sein, sich selbst und Satan zu hassen, sie werden bereit sein, Satan zu entsagen und Gott völlig zu gehorchen. Wenn ein Mensch diese Entschlossenheit zeigt, kann er nach der Wahrheit streben. Wenn Menschen über wahre Gotteskenntnis verfügen, wenn ihre satanische Disposition gereinigt ist und Gottes Worte in ihnen Wurzeln schlagen und zu ihrem Leben und zur Grundlage ihrer Existenz geworden sind, wenn sie nach Gottes Worten leben und sich völlig verändert haben und zu neuen Menschen geworden sind – dann gilt dies als Veränderung ihrer Lebensdisposition. Eine Veränderung der Disposition bedeutet nicht, dass man eine reife und gefestigte Menschlichkeit aufweist, noch bedeutet es, dass die äußeren Dispositionen der Menschen widerstandsloser als zuvor ist, dass sie vorher arrogant waren, aber nun vernünftig kommunizieren können oder dass sie vorher auf niemanden gehört haben, aber jetzt auf andere hören können – solche äußerlichen Veränderungen können nicht als Verwandlungen in der Disposition bezeichnet werden. Natürlich schließen Umwandlungen in der Disposition diese Ausdrücke ein, aber der wesentlichste Bestandteil besteht darin, dass ihr Leben sich innerlich verändert hat. Das liegt gänzlich daran, dass Gottes Worte und die Wahrheit in ihnen Wurzeln geschlagen haben, in ihnen herrschen und zu ihrem Leben geworden sind. Auch ihre Sicht der Dinge hat sich verändert. Sie können direkt durchschauen, was in der Welt und mit der Menschheit los ist, wie Satan die Menschheit verdirbt, wie der große rote Drache sich Gott widersetzt und können das Wesen des großen roten Drachen durchschauen. Sie können den großen roten Drachen und Satan in ihrem Herzen hassen und sich ganz Gott zuwenden und Ihm folgen. Das bedeutet, dass sich ihre Lebensdisposition verändert hat und dass sie von Gott gewonnen worden sind. Veränderungen in der Lebensdisposition sind grundlegende Veränderungen, während Veränderungen im Verhalten oberflächlich sind. Nur diejenigen, die Veränderungen in ihrer Lebensdisposition erreicht haben, sind diejenigen, die die Wahrheit erlangt haben, und nur sie sind von Gott gewonnen worden.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

In der Religion leiden viele Menschen ihr ganzes Leben lang in hohem Maße: Sie bändigen ihre Körper oder tragen ihr Kreuz und leiden und erdulden sogar weiter, wenn sie sich direkt an der Schwelle des Todes befinden! Manche fasten noch am Morgen ihres Todes. Ihr ganzes Leben lang verwehren sie sich gutes Essen und schöne Kleidung und konzentrieren sich nur darauf zu leiden. Sie sind in der Lage, ihren Körper zu bändigen und ihr Fleisch aufzugeben. Ihre Tatkraft, Leid zu ertragen, ist lobenswert. Aber mit ihrem Denken, ihren Auffassungen, ihrer geistigen Haltung und in der Tat ihrer alten Natur, hat man sich nicht im Geringsten befasst. Es fehlt ihnen jegliche wahre Kenntnis von sich selbst. Ihr geistiges Bild von Gott ist das traditionelle eines vagen Gottes. Ihr Entschluss, für Gott zu leiden, kommt von ihrem Eifer und der guten Beschaffenheit ihrer Menschlichkeit. Selbst wenn sie an Gott glauben, verstehen sie Ihn weder, noch kennen sie Seinen Willen. Sie arbeiten und leiden nur blind für Gott. Sie legen überhaupt keinen Wert auf Urteilskraft, scheren sich wenig darum, wie man sicherstellt, dass ihr Dienst tatsächlich Gottes Willen erfüllt, geschweige denn sind sie sich darüber im Klaren, wie man Gotteskenntnis erreicht. Der Gott, dem sie dienen, ist nicht Gott in Seinem inhärenten Bild, sondern ein Gott, den sie sich ausgedacht haben, ein Gott, von dem sie nur gehört haben, oder von dem sie nur Legenden gelesen haben. Dann benutzen sie ihre ergiebige Vorstellungskraft und Frömmigkeit, um für Gott zu leiden und das Werk Gottes auszuführen, das Gott vollbringen will. Ihr Dienst ist zu ungenau, derart, dass praktisch keiner von ihnen wirklich imstande ist, in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes zu dienen. Wie bereitwillig sie auch leiden, ihre ursprüngliche Sichtweise in Bezug auf Dienst und ihr geistiges Bild von Gott bleiben unverändert, weil sie Gottes Urteil, Züchtigung, Läuterung und Vervollkommnung nicht durchlebt haben, noch hat sie irgendjemand mithilfe der Wahrheit geführt. Selbst wenn sie an Jesus den Retter glauben, hat keiner von ihnen je den Retter gesehen. Sie kennen Ihn nur aus Legenden und vom Hörensagen. Infolgedessen beläuft sich ihr Dienst auf nicht mehr, als wahllos mit geschlossenen Augen zu dienen, wie ein Blinder, der seinen eigenen Vater bedient. Was kann letztlich durch einen solchen Dienst erreicht werden? Und wer würde ihn gutheißen? Von Anfang bis zum Ende bleibt ihr Dienst der gleiche; sie erhalten nur menschengemachte Lektionen und stützen ihren Dienst nur auf ihre Natürlichkeit und ihre eigenen Vorlieben. Welchen Lohn könnte dies bringen? Nicht einmal Petrus, der Jesus sah, wusste, wie man in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes dient; erst am Ende, im hohen Alter, erfuhr er es. Was sagt das über diese blinden Menschen aus, die Umgang oder Zurechtstutzung nicht im Geringsten erfahren haben und die niemanden hatten, der sie führt? Ist nicht der Dienst vieler unter euch heute wie jener dieser blinden Menschen? Alle, die kein Gericht empfangen haben, keine Zurechtstutzung und keinen Umgang, und sich nicht geändert haben – sind sie nicht alle unvollständig erobert? Inwiefern sind solche Menschen von Nutzen? Wenn dein Denken, dein Lebenswissen und deine Gotteskenntnis keine neue Veränderung zeigen und du nicht wirklich etwas gewinnst, dann wirst du nie irgendetwas Bemerkenswertes in deinem Dienst erreichen! Ohne eine Vision und ohne ein neues Wissen von Gottes Werk bist du nicht erobert. Dein Weg, Gott nachzufolgen, wird dann wie der jener sein, die leiden und fasten: von geringem Wert! Es ist gerade, weil es wenig Zeugnis in dem gibt, was sie tun, dass Ich sage, ihr Dienst ist nutzlos! Ihr ganzes Leben lang leiden diese Menschen, sitzen Zeit im Gefängnis ab; sie sind stets nachsichtig, liebend und sie tragen stets das Kreuz, sie werden von der Welt verhöhnt und abgelehnt, sie durchleben jede Not, und obwohl sie bis ganz zum Schluss gehorsam sind, sind sie immer noch nicht erobert und können kein Zeugnis dafür anbieten, erobert zu sein. Sie haben viel gelitten, aber im Inneren kennen sie Gott überhaupt nicht. Man hat sich mit keiner ihrer alten Denkweisen, alten Auffassungen, religiösen Praktiken, menschengemachten Kenntnisse und menschlichen Ideen befasst. Es gibt nicht das geringste Anzeichen von Kenntnis in ihnen. Kein bisschen ihrer Gotteskenntnis ist wahr oder richtig. Sie haben Gottes Willen missverstanden. Ist das Gott dienlich? Was auch immer deine Gotteskenntnis in der Vergangenheit war, angenommen, sie bleibt heute gleich und du begründest deine Gotteskenntnis weiter auf deinen eigenen Auffassungen und Ideen, ganz gleich, was Gott tut, das heißt, wenn du keine neue, wahre Gotteskenntnis besitzt und es nicht schaffst, Gottes wahres Bild und wahre Disposition zu erkennen, wenn deine Gotteskenntnis nach wie vor von feudalem, abergläubischem Denken gelenkt wird und nach wie vor aus menschlichen Vorstellungen und Auffassungen hervorgeht, dann bist du nicht erobert worden. Alle diese zahlreichen Worte, die Ich jetzt spreche, sollen dir Wissen geben, damit dieses Wissen dich zu einem neueren, präziseren Wissen führt; sie sind auch dazu gedacht, die alten Auffassungen und das alte Wissen in dir zu beseitigen, damit du neues Wissen besitzen kannst. Wenn du Meine Worte wirklich isst und trinkst, dann wird sich dein Wissen erheblich verändern. Solange du Gottes Worte mit einem Herzen des Gehorsams isst und trinkst, wird deine Sichtweise umgekehrt. Solange du in der Lage bist, die wiederholten Züchtigungen zu akzeptieren, wird sich deine alte Mentalität allmählich ändern. Sofern deine alte Mentalität völlig durch die neue ersetzt ist, wird sich auch deine Praxis entsprechend ändern. Auf diese Weise wird dein Dienst immer mehr auf Kurs sein, den Willen Gottes immer mehr erfüllen können. Wenn du dein Leben, dein Wissen vom menschlichen Leben und deine vielen Auffassungen von Gott ändern kannst, dann wird deine Natürlichkeit allmählich geringer werden. Das, und nichts weniger als das, ist der Effekt, wenn Gott Menschen erobert, es ist die Veränderung, die in Menschen stattfindet. Wenn alles, was du in deinem Glauben an Gott zu tun verstehst, ist, deinen Körper zu bändigen und zu erdulden und zu leiden, und du nicht weißt, ob das richtig oder falsch ist, geschweige denn für wen es getan wird, wie kann eine solche Praxis dann zu Veränderung führen?

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die innere Wahrheit des Eroberungswerks (3)

Wann immer sich diese religiösen Menschen versammeln, mögen sie fragen: „Schwester, wie geht es dir in letzter Zeit?“ Sie antwortet vielleicht: „Ich habe das Gefühl, in Gottes Schuld zu stehen und dass ich Seinem Willen nicht gerecht werden kann.“ Ein anderer mag sagen: „Ich habe auch das Gefühl, in Gottes Schuld zu stehen und dass ich Ihn nicht zufriedenstellen kann.“ Diese wenigen Sätze und Worte allein drücken die niederträchtigen Dinge tief in ihrem Inneren aus; solche Worte sind die abscheulichsten und sind höchst widerlich. Die Natur solcher Menschen steht im Gegensatz zu Gott. Diejenigen, die sich auf die Wirklichkeit konzentrieren, kommunizieren, was auch immer sie beschäftigt, und öffnen ihre Herzen im gemeinschaftlichen Austausch. Sie befassen sich mit keiner einzigen falschen Ausübung und stellen weder derartige Höflichkeiten, noch leere Freundlichkeiten zur Schau. Sie sind immer direkt und befolgen keine weltlichen Regeln. Manche Menschen neigen zur äußerlichen Zurschaustellung, sogar dermaßen, dass es ihnen völlig an Vernunft fehlt. Wenn jemand singt, beginnen sie zu tanzen und erkennen nicht einmal, dass der Reis in ihren Töpfen schon angebrannt ist. Solche Menschen sind nicht fromm oder ehrenhaft, und sie sind viel zu frivol. Alle diese Dinge sind Ausprägungen eines Mangels an Wirklichkeit. Wenn manche Menschen über die Angelegenheiten des geistlichen Lebens Gemeinschaft halten, bewahren sie, obwohl sie nicht davon sprechen, in Gottes Schuld zu sein, tief im Inneren sehr wohl wahre Liebe zu Ihm. Dein Gefühl, in Gottes Schuld zu stehen, hat nichts mit anderen Menschen zu tun; du stehst in Gottes Schuld, nicht in der der Menschheit. Was nützt es dir, ständig mit anderen darüber zu sprechen? Du musst Wert auf den Eintritt in die Wirklichkeit legen, nicht auf irgendwelchen Eifer nach außen hin oder auf Zurschaustellung. Wofür stehen die oberflächlichen guten Taten von Menschen? Sie stehen für das Fleisch, und selbst die besten äußerlichen Praktiken stellen nicht das Leben dar; sie können nur dein eigenes individuelles Temperament zeigen. Die äußerlichen Praktiken der Menschheit können Gottes Wunsch nicht erfüllen. Du redest ständig von deiner Schuld Gott gegenüber, doch du kannst nicht das Leben anderer versorgen oder andere dazu inspirieren, Gott zu lieben. Glaubst du, dass solche Handlungen deinerseits Gott zufriedenstellen werden? Du glaubst, dass deine Handlungen dem Willen Gottes entsprechen und dass sie vom Geist kommen, aber in Wahrheit sind sie alle absurd! Du glaubst, dass das, was dir gefällt und was du zu tun bereit bist, genau jene Dinge sind, an denen Gott sich erfreut. Können deine Vorlieben Gott vertreten? Kann der Charakter einer Person Gott vertreten? Was dich erfreut, ist genau das, was Gott hasst, und deine Gewohnheiten sind jene, die Gott verabscheut und ablehnt. Wenn du das Gefühl hast, etwas zu schuldig zu sein, dann gehe und bete vor Gott; es besteht keine Notwendigkeit, mit anderen darüber zu sprechen. Wenn du nicht vor Gott betest und stattdessen immer wieder auf dich selbst in Gegenwart anderer aufmerksam machst, kann dies dann den Willen Gottes zufriedenstellen? Wenn deine Handlungen immer nur dem Anschein nach existieren, dann bedeutet dies, dass du extrem eitel bist. Welche Art Menschen sind jene, die nur oberflächliche gute Taten vollbringen und ohne Wirklichkeit sind? Solche Menschen sind nur heuchlerische Pharisäer und religiöse Figuren! Wenn ihr eure äußerlichen Praktiken nicht abschüttelt und außerstande seid, Veränderungen vorzunehmen, dann werden die Elemente der Heuchelei in euch sogar noch mehr zunehmen. Je größer deine Elemente der Heuchelei sind, desto mehr Widerstand besteht Gott gegenüber. Am Ende werden solche Menschen gewiss verstoßen werden!

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Im Glauben muss man sich auf die Wirklichkeit konzentrieren – die Teilnahme an religiösen Ritualen ist kein Glaube

Auszüge aus Predigten und Gemeinschaften als Referenz:

In der religiösen Welt gibt es viele gläubige Menschen, die sagen: „Wir haben uns aufgrund unseres Glaubens an den Herrn Jesus verändert. Wir sind in der Lage, uns für den Herrn aufzuwenden, für den Herrn zu arbeiten, das Gefängnis für den Herrn auszuhalten, und wir leugnen Seinen Namen nicht vor anderen. Wir sind in der Lage, viele tugendhafte Dinge zu tun, der Wohltätigkeitsorganisation zu geben, zu spenden und den Armen zu helfen. Das sind große Veränderungen! Das qualifiziert uns dafür, in das Königreich des Himmels gebracht zu werden.“ Was haltet ihr von diesen Worten? Habt ihr irgendeine Einsicht, wenn es um diese Worte geht? Was bedeutet es, gereinigt zu werden? Denkt ihr, ihr seid gereinigt worden, wenn sich euer Verhalten geändert hat und ihr gute Taten vollbringt? Jemand sagt: „Ich habe alles abgelegt. Ich habe meine Arbeit, meine Familie und die Verlangen des Fleisches abgelegt, um mich für Gott aufzuwenden. Ist das das Äquivalent dazu, gereinigt zu werden?“ Selbst wenn ihr all das getan habt, ist das kein handfester Beweis dafür, dass ihr gereinigt worden seid. Was ist also der springende Punkt? … Bei welchem Aspekt könnt ihr Reinigung empfangen, die als echte Reinigung gelten kann? Die Reinigung der satanischen Gesinnung, die sich Gott widersetzt, bedeutet echte Reinigung. Was sind also die Erscheinungsformen einer satanischen Gesinnung, die sich Gott widersetzt? Die offensichtlichsten Erscheinungsformen sind die Arroganz, Eitelkeit, Selbstgerechtigkeit und der Selbststolz einer Person sowie ihre Verworfenheit, ihre Heimtücke, ihre Lügen, Täuschung und Heuchelei. Wenn diese satanischen Gesinnungen nicht mehr Teil eines Menschen sind, dann ist er wirklich gereinigt worden. Man spricht von 12 wesentlichen Erscheinungsformen der satanischen Gesinnung im Menschen, auf die wir nun einen Blick werfen werden: sich selbst als den Ehrenhaftesten betrachten; diejenigen, die mit mir übereinstimmen, Erfolg haben lassen, und diejenigen, die sich mir widersetzen, untergehen lassen; denken, dass nur Gott dir überlegen ist, dich niemand anderem unterwerfen, keine Rücksicht auf andere nehmen; ein unabhängiges Königreich schaffen, sobald du Macht hast; wünschen, der einzige Machthaber und Herr aller Dinge zu sein, und die Dinge ganz allein zu entscheiden. Alle diese Erscheinungsformen sind satanische Gesinnungen. Diese satanischen Gesinnungen müssen gereinigt werden, bevor jemand eine Veränderung seiner Lebensdisposition erfährt. Eine Veränderung in jemandes Lebensdisposition ist eine Wiedergeburt, weil sich sein Wesen verändert hat. Vorher war er, als ihm Macht gegeben war, in der Lage, sein eigenes unabhängiges Königreich zu schaffen. Nun dient er Gott, wenn ihm Macht gegeben wird, bezeugt Gott und wird ein Diener für das auserwählte Volk Gottes. Ist das nicht eine echte Veränderung? Zuvor protzte er in allen Situationen und wollte, dass andere Menschen ihn hoch schätzen und ihn anbeten. Jetzt bezeugt er Gott überall, stellt sich nicht mehr zur Schau, und er denkt: „Ganz gleich, wie die Leute mich behandeln, es ist in Ordnung. Ganz gleich, wie die Leute Bemerkungen über mich machen, es ist in Ordnung. Es ist mir egal. Ich will nur Gott preisen, Gott bezeugen, anderen helfen, ein Verständnis von Gott zu gewinnen, und anderen helfen, in der Gegenwart Gottes zu gehorchen.“ Ist das nicht eine Veränderung in der Lebensdisposition? „Ich werde die Brüder und Schwestern mit Liebe behandeln. Ich werde in allen Situationen mitfühlend gegenüber anderen sein. Ich werde nicht an mich selbst denken und anderen Nutzen bringen. Ich werde anderen helfen, ihr Leben voranzubringen, und meiner eigenen Verantwortung nachkommen. Ich werde anderen helfen, die Wahrheit zu verstehen und die Wahrheit zu erlangen“ Das bedeutet es, andere wie sich selbst zu lieben! Wenn es um Satan geht, könnt ihr ihn erkennen, Prinzipien haben, eine Grenzlinie zu ihm ziehen und die Übel Satans gründlich entlarven, damit Gottes auserwähltes Volk von seinem Unheil verschont wird. Das bedeutet es, Gottes auserwähltes Volk zu beschützen, und das ist noch mehr, andere wie euch selbst zu lieben. Außerdem solltet ihr lieben, was Gott liebt, und hassen, was Gott hasst. Was Gott hasst, sind Antichristen, böse Geister und frevlerische Menschen. Das bedeutet, wir müssen auch Antichristen, böse Geister und frevlerische Menschen hassen. Wir müssen auf Gottes Seite stehen. Wir können mit ihnen keine Kompromisse eingehen. Gott liebt diejenigen, die Er erretten und segnen will. Für diese Menschen müssen wir verantwortlich sein, sie mit Liebe behandeln, ihnen helfen, sie führen, versorgen und unterstützen. Ist das nicht eine Veränderung in der eignen Lebensdisposition? Darüber hinaus könnt ihr, wenn ihr einige Übertretungen oder Fehler begangen oder die Prinzipien vernachlässigt habt, etwas tun: Ihr könnt die Kritik, den Tadel, den Umgang und das Zurückstutzen der Brüder und Schwestern annehmen; ihr könnt mit all diesen Dingen richtig umgehen und sie von Gott empfangen, keinen Hass hegen und die Wahrheit suchen, um eure eigene Verdorbenheit zu beseitigen. Ist das nicht eine Veränderung in eurer Lebensdisposition? …

Kann die Veränderung des eigenen Verhaltens, über die in der religiösen Welt gesprochen wird, eine Veränderung der Lebensdisposition darstellen? Alle sagen, sie kann es nicht. Warum? Der Hauptgrund ist, dass der Mensch sich Gott immer noch häufig widersetzt. Es ist wie bei den Pharisäern, die nach außen hin sehr gläubig waren. Sie beteten oft, sie erklärten die Schrift und sie hielten sich bestens an die Vorschriften des Gesetzes. Man könnte sagen, dass sie äußerlich über jeden Vorwurf erhaben waren. Menschen waren nicht in der Lage, irgendeinen Fehler zu entdecken. Aber warum waren sie trotzdem imstande, sich Christus zu widersetzen und Ihn zu verurteilen? Worauf deutet das hin? Egal, wie gut die Menschen zu sein scheinen, wenn sie die Wahrheit nicht haben und daher Gott nicht kennen, werden sie sich Gott trotzdem widersetzen. Wenn sie nach außen hin so gut waren, warum gilt das nicht als Veränderung in der Lebensdisposition? Das liegt daran, dass ihre verdorbene Gesinnung sich nicht im Geringsten veränderte, sie waren immer noch arrogant, eingebildet und insbesondere selbstgerecht. Sie glaubten an ihr eigenes Wissen, ihre Theorien und ihr Verständnis der Schriften. Sie glaubten, sie würden alles verstehen und dass sie besser seien als andere Menschen. Deshalb leisteten sie dem Herrn Jesus Widerstand und verurteilten Ihn, als Er predigte und Sein Werk verrichtete. Als die religiöse Welt hörte, dass Christus der letzten Tage die ganze Wahrheit zum Ausdruck gebracht hat, verurteilten sie Ihn daher, obwohl sie wussten, dass es die Wahrheit ist.

– Predigten und gemeinschaftlichem Austausch über den Eintritt in das Leben

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