Kapitel 6.    Mehrere Formen der Differenzierung, die man in seinem Glauben an Gott besitzen sollte

Relevante Worte Gottes:

Das Werk von Gott Selbst bezieht die Arbeit der ganzen Menschheit ein und repräsentiert auch das Werk des gesamten Zeitalters. Das heißt, Gottes Eigenes Werk repräsentiert die Bewegung und Entwicklung des gesamten Wirkens des Heiligen Geistes, während die Arbeit der Apostel Gottes Eigenem Werk folgt und weder das Zeitalter leitet noch die Tendenz des Wirkens des Heiligen Geistes im gesamten Zeitalter repräsentiert. Sie verrichten nur die Arbeit, die der Mensch verrichten sollte, was keineswegs etwas mit der Führungsarbeit zu tun hat. Gottes eigenes Werk ist das Projekt innerhalb der Führungsarbeit. Die Arbeit des Menschen ist nur die Pflicht der eingesetzten Menschen und steht nicht im Zusammenhang mit der Führungsarbeit. Trotz der Tatsache, dass beide das Werk des Heiligen Geistes sind, gibt es aufgrund der verschiedenen Identitäten und Darstellungen des Werkes klare und wesentliche Unterschiede zwischen Gottes eigenem Werk und der Arbeit des Menschen. Darüber hinaus variiert das Ausmaß des vom Heiligen Geist verrichteten Werkes an Objekten des Wirkens unterschiedlicher Identitäten. Dies sind die Prinzipien und der Rahmen des Wirkens des Heiligen Geistes.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die gesamte Arbeit, die Gott Selbst ausübt, ist die geplante Arbeit Seines eigenen Führungsplans und betrifft die hohe Führung. Die Arbeit, die vom Menschen ausgeführt wird (ein vom Heiligen Geist benutzter Mensch), bringt seine individuelle Erfahrung mit ein. Er findet einen neuen Weg der Erfahrung über den Weg, der von denjenigen vor ihm begangen wurde und er führt seine Brüder und Schwestern unter der Anleitung des Heiligen Geistes. Was diese Menschen miteinbringen, sind ihre individuelle Erfahrung oder geistliche Aufzeichnungen geistlicher Menschen. Obwohl sie vom Heiligen Geist benutzt werden, hat die Arbeit solcher Menschen nichts mit der Arbeit der hohen Führung des sechstausend jährigen Plans zu tun. Sie werden lediglich vom Heiligen Geist während verschiedener Epochen erhoben, um die Menschen im Zustrom des Heiligen Geistes zu führen, bis sie ihren Zweck erfüllt haben oder ihr Leben zu einem Ende kommt. Ihre Arbeit besteht lediglich darin, für Gott Selbst einen geeigneten Weg vorzubereiten oder eine Angelegenheit unter der Führung Gottes Selbst auf Erden weiterzuführen. Solche Menschen können nicht eine größere Arbeit in Seiner Führung auszuführen. Sie können keine neuen Wege erschließen, geschweige denn die Arbeit Gottes eines vorigen Zeitalters abschließen. Folglich stellt ihre Arbeit nur die eines erschaffenen Geschöpfes dar, welches seinen Zweck erfüllt, aber Gott Selbst nicht bei Seinem Amt vertreten kann. Das liegt daran, dass ihre Arbeit sich von der von Gott Selbst getanen Arbeit unterscheidet. Die Arbeit, die darin besteht, ein neues Zeitalter einzuleiten, kann nicht von einem Menschen anstelle von Gott getan werden. Sie kann von keinem anderen, außer Gott Selbst ausgeführt werden. Die Arbeit, die von den Menschen ausgeführt wird, ist die Erfüllung seiner Pflicht als ein Teil der Schöpfung und wird dann getan, wenn er vom Heiligen Geist bewegt oder erleuchtet wird. Solche Menschen erläutern, wie es im täglichen Leben des Menschen Anwendung findet und wie der Mensch im Einklang mit dem Willen Gottes handeln sollte. Die Arbeit des Menschen umfasst weder die Führung Gottes, noch vertritt sie die Arbeit des Geistes. Beispielsweise war es das Werk von Witness Lee und Watchman Nee, die Richtung zu weisen. Sei der Weg nun neu oder alt, das Werk basierte auf der Grundlage, innerhalb der Bibel zu bleiben. Ob die Ortskirchen erneuert oder gebaut wurden, ihr Werk war es, Kirchen zu gründen. Das Werk, das sie taten, setzte das Werk fort, das Jesus und Seine Apostel nicht beendet hatten, oder entwickelte sich im Zeitalter der Gnade weiter. Was sie in ihrem Wirken taten, war, wiederherzustellen, was Jesus in Seinem Werk von den Generationen nach Ihm verlangt hatte, wie zum Beispiel ihre Häupter bedeckt zu halten, sich taufen zu lassen, Brot zu brechen oder Wein zu trinken. Man könnte sagen, dass ihr Werk war, sich bloß an die Bibel zu halten und nur nach Wegen innerhalb der Bibel zu suchen. Sie machten überhaupt keine neuen Fortschritte. Daher kann man in ihrem Wirken nur die Entdeckung neuer Wege innerhalb der Bibel sehen als auch bessere und realistischere Praktiken. Aber man kann in ihrer Arbeit nicht den jetzigen Willen Gottes finden, geschweige denn das neue Werk finden, das Gott in den letzten Tagen tun wird. Das liegt daran, dass der Weg, den sie beschritten, immer noch ein alter war; es gab keinen Fortschritt und nichts Neues. Sie behielten weiter die Tatsache der „Kreuzigung von Jesus“ bei, die Praxis, „die Menschen aufzufordern, Buße zu tun und ihre Sünden zu bekennen“, den Spruch, dass „derjenige, der bis zum Ende aushält, gerettet wird“, und die Worte, dass „der Mann das Haupt der Frau ist und die Frau ihrem Mann gehorchen muss“. Außerdem behielten sie die traditionelle Vorstellung, dass „Schwestern nicht predigen können und sie nur gehorchen können“. Wenn dergleichen Führungsverhalten anhielte, dann wäre der Heilige Geist nie imstande, neues Werk auszuführen, die Menschen von Glaubenslehre zu befreien oder die Menschen in ein Reich der Freiheit und Schönheit zu führen. Deshalb muss diese Stufe des Werkes zur Änderung der Zeitalter von Gott Selbst getan und gesprochen werden, ansonsten kann dies kein Mensch an Seiner Statt tun. Bisher ist das ganze Wirken des Heiligen Geistes außerhalb dieser Strömung zum Stillstand gekommen, und diejenigen, die vom Heiligen Geist gebraucht wurden, haben ihre Orientierung verloren. Folglich unterscheidet sich die Arbeit des vom Heiligen Geist benutzten Menschen von der, die Gott Selbst tut. Ihre Identitäten und in wessen Auftrag sie handeln, unterscheiden sich gleichermaßen. Das liegt daran, dass die Arbeit, die der Heilige Geist beabsichtigt, anders ist und dadurch all denjenigen, die arbeiten, verschiedene Identitäten und Status erteilt werden. Die vom Heiligen Geist benutzten Menschen können teilweise auch Arbeiten ausführen, die neu sind. Ebenso können sie einige Arbeiten, die in einem vorherigen Zeitalter vollbracht wurden, eliminieren. Jedoch kann ihre Arbeit die Disposition und den Willen Gottes in einem neuen Zeitalter nicht zum Ausdruck bringen. Sie arbeiten nur, um die Arbeit eines vergangenen Zeitalters zu eliminieren, jedoch nicht um die neue Arbeit auszuführen, indem sie die unmittelbare Disposition Gottes Selbst vertreten. Somit vertreten sie, ungeachtet davon wie viele überholte Praktiken sie abschaffen oder wie viele neue Praktiken sie einführen, lediglich den Menschen und erschaffene Geschöpfe. Wenn Gott Selbst jedoch Arbeit vollbringt, verkündet Er nicht öffentlich die Abschaffung von Praktiken des alten Zeitalters oder direkt den Beginn eines neuen Zeitalters. Er ist bei Seiner Arbeit direkt und eindeutig. Er ist bei Seiner geplanten Arbeit geradlinig, das heißt, Er gibt der Arbeit, die Er zuwege brachte, unmittelbar Ausdruck, führt Seine Arbeit direkt durch, so wie Er es ursprünglich vorhatte und äußert Sein Wesen und Seine Disposition. Nach Ansicht des Menschen unterscheiden sich Seine Disposition und auch Seine Arbeit von denen der vergangenen Zeitalter. Allerdings ist dies, von der Perspektive Gottes Selbst aus gesehen, lediglich eine Fortsetzung und Weiterentwicklung Seiner Arbeit. Wenn Gott Selbst arbeitet, äußert Er Sein Wort und führt die neue Arbeit direkt herbei. Wenn der Mensch im Unterschied dazu arbeitet, geschieht das durch Überlegung und Studium oder aber es ist die Entwicklung von Wissen und Systematisierung von Praxis, basierend auf der Arbeit anderer. In anderen Worten, das Wesen der vom Menschen ausgeführten Arbeit besteht darin, sich an Grundsätze zu halten und „alte Wege in neuen Schuhen zu begehen“. Das bedeutet, dass sogar der Weg des vom Heiligen Geist benutzten Menschen auf dem von Gott Selbst erschlossenen Weg gebaut ist. Also ist trotz allem der Mensch ein Mensch und Gott ist Gott.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Im Zeitalter der Gnade sprach Jesus auch viel und verrichtete viel Werk. Wie unterschied Er Sich von Jesaja? Wie unterschied Er Sich von Daniel? War Er ein Prophet? Warum heißt es, dass Er Christus ist? Was sind die Unterschiede zwischen ihnen? Sie waren alle Männer, die Worte sprachen, und dem Menschen erschienen ihre Worte mehr oder weniger gleich. Sie alle sprachen und verrichteten Arbeit. Die Propheten des Alten Testaments machten Prophezeiungen, und Jesus konnte Ähnliches tun. Warum ist dem so? Die Unterscheidung basiert hier auf der Natur des Werkes. Um diese Angelegenheit zu erkennen, kannst du nicht die Natur des Fleisches berücksichtigen, und du solltest nicht die Tiefe oder Oberflächlichkeit der Worte von jemandem berücksichtigen. Du musst immer zuerst seine Arbeit und die Wirkungen berücksichtigen, die seine Arbeit beim Menschen erzielt. Die von den Propheten zu der Zeit ausgesprochenen Prophezeiungen versorgten nicht das Leben des Menschen, und die Botschaften, die von solchen wie Jesaja und Daniel empfangen wurden, waren lediglich Prophezeiungen und nicht der Weg des Lebens. Wenn es nicht die direkte Offenbarung von Jehova gegeben hätte, hätte keiner jenes Werk verrichten können, das für Sterbliche nicht möglich ist. Jesus sprach auch viel, aber solche Worte waren der Weg des Lebens, auf dem der Mensch einen Weg zur Praxis finden konnte. Das heißt, erstens konnte Er das Leben des Menschen versorgen, denn Jesus ist das Leben; zweitens konnte Er die Abschweifungen des Menschen rückgängig machen; drittens konnte Sein Werk dem von Jehova folgen, um das Zeitalter fortzuführen; viertens konnte Er die inneren Bedürfnisse des Menschen begreifen und verstehen, an was es dem Menschen mangelt; fünftens konnte Er ein neues Zeitalter einführen und das alte beenden. Deswegen wird Er Gott und Christus genannt; Er unterscheidet Sich nicht nur von Jesaja, sondern auch von allen anderen Propheten. Nehmt Jesaja als Vergleich für die Arbeit der Propheten. Erstens konnte er nicht das Leben der Menschen versorgen; zweitens konnte er kein neues Zeitalter einleiten. Er arbeitete unter der Führung von Jehova und nicht, um ein neues Zeitalter einzuleiten. Drittens war das, wovon er selbst sprach, jenseits seines Begriffsvermögens. Er empfing Offenbarungen direkt vom Geist Gottes, und andere würden sie nicht verstehen, auch wenn sie ihnen zugehört hätten. Diese wenigen Dinge allein sind ausreichend, um zu beweisen, dass seine Worte nicht mehr als Prophezeiungen waren, nicht mehr als ein Aspekt der Arbeit, die an Jehovas Stelle getan wurde. Er konnte jedoch Jehova nicht vollkommen repräsentieren. Er war Jehovas Diener, ein Werkzeug in Jehovas Werk. Er verrichtete nur Arbeit innerhalb des Zeitalters des Gesetzes und im Bereich des Werkes von Jehova; er arbeitete nicht über das Zeitalter des Gesetzes hinaus. Das Werk Jesu unterschied sich hingegen davon. Er überschritt den Bereich von Jehovas Werk; Er wirkte als der fleischgewordene Gott und unterzog Sich der Kreuzigung, um die ganze Menschheit zu erlösen. Das heißt, Er führte ein neues Werk außerhalb des von Jehova verrichteten Werkes durch. Dies war die Einleitung eines neuen Zeitalters. Eine weitere Bedingung ist, dass Er in der Lage war, über das zu sprechen, was der Mensch nicht erreichen konnte. Sein Werk war ein Werk innerhalb der Führung Gottes und bezog die ganze Menschheit mit ein. Er wirkte nicht nur in ein paar Menschen, noch war es Sein Werk, nur eine begrenzte Zahl an Menschen zu führen. Hinsichtlich dessen, wie Gott Fleisch wurde, um ein Mensch zu sein, wie der Geist zu der Zeit Offenbarungen verkündete und wie der Geist auf einen Menschen herabkam, um zu wirken, sind dies Angelegenheiten, die der Mensch weder sehen noch anfassen kann. Es ist für diese Wahrheiten völlig unmöglich, als Beweis zu dienen, dass Er der fleischgewordene Gott ist. Von daher können Unterscheidungen nur aufgrund der Worte und des Wirkens von Gott getroffen werden, welche für den Menschen greifbar sind. Nur das ist wirklich. Das liegt daran, dass die Angelegenheiten des Geistes für dich nicht sichtbar sind und sie nur Gott Selbst klar bekannt sind, und nicht einmal Gottes menschgewordenes Fleisch weiß alles. Du kannst nur anhand des Werkes, das Er getan hat, bestätigen, ob Er Gott ist[a]. Anhand Seines Werkes kann man erkennen, dass Er erstens in der Lage ist, ein neues Zeitalter zu eröffnen; zweitens ist Er in der Lage, das Leben des Menschen zu versorgen und dem Menschen den Weg zu zeigen, dem er folgen soll. Dies ist ausreichend, um nachzuweisen, dass Er Gott Selbst ist. Zumindest kann das Werk, das Er verrichtet, den Geist Gottes vollkommen repräsentieren, und aus einem derartigen Werk kann man erkennen, dass der Geist Gottes in Ihm ist. Da das vom fleischgewordenen Gott verrichtete Werk hauptsächlich war, ein neues Zeitalter einzuleiten, ein neues Werk zu leiten und neue Umstände zu erschließen, sind diese wenigen Bedingungen ausreichend, um nachzuweisen, dass Er Gott Selbst ist. Dies unterscheidet Ihn also von Jesaja, Daniel und den anderen großen Propheten.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Ihr müsst wissen, wie Gottes Werk von der Arbeit des Menschen zu unterscheiden ist. Was kannst du der Arbeit des Menschen entnehmen? In der Arbeit des Menschen finden sich viele Bestandteile der menschlichen Erfahrung; was der Mensch zum Ausdruck bringt, ist das, was er ist. Gottes Eigenes Werk drückt ebenfalls aus, was Er ist. Aber was Er ist, unterscheidet sich von dem, was der Mensch ist. Was der Mensch ist, repräsentiert die Erfahrung und das Leben des Menschen (was der Mensch in seinem Leben erfährt oder was ihm begegnet oder die Lebensphilosophie, die er hat) und Menschen, die in unterschiedlichen Umgebungen leben, bringen verschiedene Wesen zum Ausdruck. Dem, was du ausdrückst, kann man entnehmen, ob du gesellschaftliche Erfahrungen hast oder nicht und wie du tatsächlich in deiner Familie lebst und erfährst, während man dem Wirken des fleischgewordenen Gottes nicht entnehmen kann, ob Er gesellschaftliche Erfahrungen hat oder nicht. Er ist Sich des Wesenskerns des Menschen sehr wohl bewusst. Er kann alle möglichen Praktiken offenbaren, die auf alle Arten von Menschen zutreffen. Er kann sogar noch besser die verdorbene Disposition des Menschen und sein rebellisches Benehmen offenbaren. Er lebt nicht unter den weltlichen Menschen, Er ist sich aber der Natur der Sterblichen und der ganzen Verderbtheit der weltlichen Menschen bewusst. Dies ist, was Er ist. Obwohl Er sich nicht mit der Welt beschäftigt, kennt Er die Regeln im Umgang mit der Welt, weil Er die menschliche Natur völlig versteht. Er kennt das Wirken des Geistes, sowohl das gegenwärtige als auch das der Vergangenheit, das der Mensch weder mit seinen Augen sehen, noch mit seinen Ohren hören kann. Dies beinhaltet eine Weisheit, die keine Lebensphilosophie ist, und Wunder, die für Menschen schwer zu begreifen sind. Dies ist, was Er ist, es ist den Menschen eröffnet und auch vor den Menschen verborgen. Er drückt nicht aus, was eine außerordentliche Person ist, sondern die angeborenen Eigenschaften und das Wesen des Geistes. Er reist nicht um die Welt, weiß aber alles über sie. Er kontaktiert die „Anthropoiden“, die weder Wissen noch Erkenntnis haben, stattdessen bringt Er Worte zum Ausdruck, die höher sind als Wissen und über großen Menschen stehen. Er lebt inmitten einer Gruppe von begriffsstutzigen und benommenen Menschen, die keine Menschlichkeit haben und menschliche Konventionen und menschliches Leben nicht verstehen, Er kann jedoch von der Menschheit verlangen normale Menschlichkeit auszuleben und gleichzeitig die Grundlage und geringe Menschlichkeit der Menschheit offenlegen. Alles hiervon ist das, was Er ist, größer als das, was eine jede Person aus Fleisch und Blut ist. Er hat es nicht nötig, ein kompliziertes, beschwerliches und erbärmliches Sozialleben zu führen, um das Werk, das Er tun muss, auszuführen und den Wesenskern der verdorbenen Menschheit gründlich offenzulegen. Das erbärmliche Sozialleben erbaut nicht Sein Fleisch. Sein Wirken und Seine Worte legen nur den Ungehorsam des Menschen offen und versorgen ihn nicht mit der Erfahrung und den Lektionen im Umgang mit der Welt. Wenn Er den Menschen mit Leben versorgt, muss Er die Gesellschaft oder die Familie des Menschen nicht untersuchen. Den Menschen bloßzustellen und zu richten ist kein Ausdruck der Erfahrungen Seines Fleisches; es dient dazu, die Unredlichkeit des Menschen offenzulegen, da Er den Ungehorsam des Menschen seit langem kennt und die Verderbnis der Menschheit verabscheut. Das Werk, das Er verrichtet, dient allein dazu, dem Menschen Seine Disposition offenzulegen und Sein Wesen zum Ausdruck zu bringen. Nur Er kann dieses Werk verrichten. Es ist nicht etwas, das ein Mensch aus Fleisch und Blut erzielen könnte.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das Werk, das Gott verrichtet, repräsentiert nicht die Erfahrung Seines Fleisches; die Arbeit des Menschen repräsentiert die Erfahrung des Menschen. Jeder spricht über seine persönliche Erfahrung. Gott kann die Wahrheit direkt ausdrücken, während der Mensch die entsprechende Erfahrung nur ausdrücken kann, nachdem er die Wahrheit erfahren hat. Gottes Werk hat keine Regeln und unterliegt keiner Zeit und keinen geografischen Begrenzungen. Er kann das, was Er ist, jederzeit und überall ausdrücken. Er wirkt nach Seinem Belieben. Die Arbeit des Menschen unterliegt Bedingungen und Umständen; andernfalls ist er nicht in der Lage zu arbeiten und außerstande, seine Gotteskenntnis oder seine Erfahrung der Wahrheit auszudrücken. Du musst nur die Unterschiede zwischen ihnen vergleichen, um herauszufinden, ob es Gottes eigenes Werk oder die Arbeit des Menschen ist.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Gott wird nur Mensch, um das Zeitalter zu führen und eine neue Arbeit in Gang zu setzen. Ihr müsst diesen Punkt verstehen. Dies unterscheidet sich sehr von der Rolle des Menschen und beides kann nicht in einem Atemzug erwähnt werden. Der Mensch benötigt eine lange Phase der Ausbildung und Perfektion, bevor er eingesetzt werden kann, die Arbeit auszuführen und darüber hinaus ist besonders große Menschlichkeit notwendig. Der Mensch muss nicht nur im Stande sein, seinen normalen, menschlichen Verstand zu erhalten, sondern muss außerdem viele Prinzipien und Regeln des Verhaltens gegenüber anderen verstehen. Des Weiteren muss er sich mehr Wissen über die Weisheit und Moral des Menschen aneignen. Damit muss der Mensch ausgestattet sein. Das trifft jedoch nicht auf den menschgewordenen Gott zu, denn Seine Arbeit repräsentiert weder den Menschen, noch ist sie die des Menschen. Sie ist eher ein unmittelbarer Ausdruck Seines Seins und eine direkte Umsetzung der Arbeit, die Er ausführen muss. (Natürlich wird Seine Arbeit dann ausgeführt, wenn sie getan werden muss und nicht zufällig nach Belieben. Seine Arbeit wird vielmehr begonnen, wenn die Zeit gekommen ist, Sein Amt zu erfüllen). Er beteiligt Sich nicht am Leben des Menschen oder der Arbeit des Menschen, sprich, Seine Menschlichkeit ist nicht mit diesen Dingen ausgestattet (das beeinträchtigt Seine Arbeit jedoch nicht). Er führt Sein Amt nur dann aus, wenn die Zeit für Ihn gekommen ist, dies zu tun. Ungeachtet Seines Status schreitet Er einfach mit der Arbeit, die Er ausführen muss, voran. Was auch immer die Menschen von Ihm wissen oder was sie auch über Ihn denken, Seine Arbeit wird davon nicht beeinflusst.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Arbeit des Menschen hat einen Wirkungsbereich und Einschränkungen. Eine Person ist nur imstande, die Arbeit einer bestimmten Phase zu verrichten und kann nicht die Arbeit des ganzen Zeitalters vollbringen – anderenfalls würde er Menschen Regeln anheimfallen lassen. Die Arbeit des Menschen kann nur auf eine bestimmte Zeit oder eine bestimmte Phase anwendbar sein, weil die Erfahrung des Menschen in einem bestimmten Rahmen liegt. Man kann die Arbeit des Menschen nicht mit dem Werk Gottes vergleichen. Die Wege der Praxis und die Kenntnis der Wahrheit des Menschen sind nur in einem bestimmten Rahmen anwendbar. Ihr könnt nicht sagen, dass der Weg, den der Mensch beschreitet, ausschließlich der Willen des Heiligen Geistes ist, denn der Mensch kann vom Heiligen Geist nur erleuchtet werden, aber nicht völlig vom Heiligen Geist erfüllt werden. Die Dinge, die der Mensch erleben kann, liegen alle im Rahmen von normaler Menschlichkeit und können die Reihe an Gedanken des normalen menschlichen Verstands nicht überschreiten. Alle mit dem praktischen Ausdruck, machen ihre Erfahrungen innerhalb dieses Rahmens. Wenn sie die Wahrheit erleben, erfolgt dies immer im normalen menschlichen Leben unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und nicht in einer Weise, die vom normalen menschlichen Leben abweicht. Sie erleben die Wahrheit erleuchtet durch den Heiligen Geist, beruhend auf der Erfahrung in ihrem menschlichen Leben. Diese Wahrheit ist zudem von Mensch zu Mensch verschieden und ihre Tiefe hängt vom Zustand der jeweiligen Person ab. Man kann nur sagen, dass der Weg, den sie gehen, das normale menschliche Leben eines Menschen ist, der nach der Wahrheit strebt, und dass es der Weg ist, der von einer normalen Person beschritten wird, die die Erleuchtung des Heiligen Geistes hat. Du kannst nicht sagen, dass der Weg, den sie beschreiten, der Weg ist, den der Heilige Geist nimmt. Da sich außerdem die Umstände die sie erfahren, und die Rahmen ihrer Erfahrung unterscheiden, sind ihre Erfahrungen in verschiedenen in unterschiedlichem Maße aufgrund der Vermengung ihres Verstands und ihrer Gedanken vermischt. Jede Person versteht eine Wahrheit je nach ihren individuellen unterschiedlichen Zuständen. Ihr Verständnis der wirklichen Bedeutung der Wahrheit ist nicht komplett und ist nur ein Aspekt oder wenige Aspekte davon. Der Rahmen, nach welchem die Wahrheit vom Menschen erfahren wird, basiert immer auf den verschiedenen Zuständen der Einzelnen und ist deshalb nicht derselbe. Das Wissen, das von verschiedenen Menschen über die gleiche Wahrheit ausgedrückt wird, ist deshalb nicht dasselbe. Das heißt, die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt und kann den Willen des Heiligen Geistes nicht ganz repräsentieren. Die Arbeit des Menschen kann nicht für das Werk Gottes gehalten werden, auch wenn das, was der Mensch ausdrückt, dem Willen Gottes sehr nahekommt, auch wenn die menschliche Erfahrung dem Werk der Perfektion durch den Heiligen Geist sehr nahe kommt. Der Mensch kann nur Gottes Diener sein und die Arbeit tun, die Gott ihm anvertraut. Der Mensch kann nur das Wissen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes ausdrücken und die Wahrheiten, die er aus persönlicher Erfahrung gewonnen hat. Der Mensch ist unqualifiziert und hat nicht die Voraussetzungen, der Auslass des Heiligen Geistes zu sein. Er ist nicht berechtigt zu sagen, dass die menschliche Arbeit das Werk Gottes sei. Der Mensch hat die Arbeitsgrundsätze des Menschen und alle Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen und sind in verschiedenen Zuständen. Die Arbeit des Menschen beinhaltet alle seine Erfahrungen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes. Diese Erfahrungen können nur das Wesen des Menschen repräsentieren und repräsentieren nicht das Wesen Gottes oder den Willen des Heiligen Geistes. Deshalb kann der Weg, der vom Menschen beschritten wird, nicht als der Weg, den der Heilige Geist beschreitet, bezeichnet werden, weil die Arbeit des Menschen das Werk Gottes nicht repräsentieren kann und weil die Arbeit des Menschen und seine Erfahrung nicht der vollständige Wille des Heiligen Geistes sind. Die Arbeit des Menschen neigt dazu Regeln anheimzufallen und seine Arbeitsmethode ist oft auf einen begrenzten Umfang beschränkt und kann andere Menschen zu keinem freien Weg führen. Die meisten Anhänger leben innerhalb eines begrenzten Rahmens und ihre Art und Weise zu erfahren ist auch auf diesen Rahmen begrenzt. Die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt. Seine Arbeitsmethode ist ebenfalls auf ein paar wenige Weisen beschränkt und kann nicht mit dem Werk des Heiligen Geistes oder dem Werk von Gott Selbst verglichen werden, denn die Erfahrung des Menschen ist letztendlich begrenzt. Wie auch immer Gott Sein Werk vollbringt, hierzu gibt es keine Regeln; wie auch immer es verrichtet wird, es ist nicht auf einen Weg begrenzt. Für Gottes Werk gibt es keinerlei Regeln. Sein ganzes Werk wird ungehindert freigesetzt. Unabhängig davon, wie viel Zeit der Mensch damit verbringt, Gott zu folgen, er kann keine Gesetze über die Wege von Gottes Werk zusammenfassen. Obwohl Sein Werk prinzipientreu ist, wird es auf immer neuen Wegen ausgeführt und weist ständig neue Entwicklungen auf, was für den Menschen unerreichbar ist. Im Laufe eines Zeitraums kann Gott auf mehrere verschiedene Arten wirken und auf unterschiedlichen Wegen führen, was den Menschen ermöglicht ständig über neue Eintritte und Änderungen zu verfügen. Du kannst die Gesetze Seines Wirkens nicht herausfinden, weil Er immer auf neue Art und Weise wirkt. Nur so fallen Anhänger Gottes keinen Regeln anheim. Das Werk von Gott Selbst vermeidet stets die Vorstellungen der Menschen und wirkt deren Vorstellungen entgegen. Nur jene, die Ihm mit einem treuen Herz folgen und Ihn so anstreben, können die Wandlung ihrer Disposition erzielen und imstande sein frei zu leben, ohne Regeln unterworfen zu sein und uneingeschränkt von religiösen Vorstellungen. Die Forderungen, die die menschliche Arbeit des Menschen an die Menschen stellt, basieren auf seiner eigenen Erfahrung und auf dem, was er selbst erreichen kann. Der Maßstab dieser Anforderungen ist auf einen bestimmten Rahmen begrenzt und die Methoden der Praxis sind ebenfalls sehr begrenzt. Die Anhänger leben somit unbewusst innerhalb dieses begrenzten Rahmens. Im Laufe der Zeit werden diese zu Regeln und Ritualen. Wenn die Arbeit in einem Zeitraum von einer Person, die Gottes persönliche Vervollkommnung nicht erfahren und kein Urteil empfangen hat, geleitet wird, werden seine Anhänger, alle zu religiösen Fanatikern und zu Experten im Widerstand gegen Gott. Wenn jemand ein qualifizierter Leiter ist, muss die Person daher dem Gericht unterzogen worden sein und die Vervollkommnung akzeptiert haben. Jene, die keinem Urteil unterzogen worden sind, drücken nur vage und unwirkliche Dinge aus, auch wenn sie vielleicht das Wirken des Heiligen Geistes haben. Mit der Zeit werden sie die Menschen in vage und übernatürliche Regeln hineinführen. Das Werk, das Gott vollbringt, stimmt nicht mit dem Fleisch des Menschen überein; es entspricht nicht seinen Gedanken, sondern wirkt den Vorstellungen des Menschen entgegen; es ist nicht mit einer vagen religiösen Färbung vermischt. Die Ergebnisse Seines Wirkens können von einem Menschen, der nicht von Ihm vervollkommnet wurde, nicht erzielt werden und befinden sich außerhalb der Reichweite menschlichen Denkens

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Der Originaltext enthält nicht den Ausdruck „ob Er Gott ist“.

Zurück: 5. Die zwei Menschwerdungen vervollständigen die Bedeutung der Menschwerdung.

Weiter: 2. Die Unterscheidung zwischen dem Werk des Heiligen Geistes und dem böser Geister

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