Gottes Schafe hören die Stimme Gottes (Grundlagen für neue Gläubige)

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 6  Mehrere Formen der Differenzierung, die man in seinem Glauben an Gott besitzen sollte

1. Wie sollte man zwischen dem Werk Gottes und dem des Menschen differenzieren?

Relevante Worte Gottes:

„Im Zeitalter der Gnade sprach Jesus auch viel und verrichtete viel Werk. Wie hat Er Sich von Jesaja unterschieden? Wie hat Er Sich von Daniel unterschieden? War Er ein Prophet? Warum heißt es, dass Er Christus ist? Was sind die Unterschiede zwischen ihnen? Sie waren alle Männer, die Worte sprachen, und den Menschen erschienen ihre Worte mehr oder weniger gleich. Sie alle sprachen und verrichteten Arbeit. Die Propheten des Alten Testaments machten Prophezeiungen, und Jesus konnte Ähnliches tun. Warum ist dem so? Die Unterscheidung basiert hier auf dem Wesen des Werkes. Um diese Angelegenheit zu erkennen, kannst du nicht die Natur des Fleisches berücksichtigen, und du solltest nicht die Tiefe oder Oberflächlichkeit der Worte von jemandem berücksichtigen. Du musst immer zuerst seine Arbeit, und die Wirkungen berücksichtigen, die seine Arbeit beim Menschen erzielt. Die von Jesaja zu der Zeit ausgesprochenen Prophezeiungen versorgten nicht das Leben des Menschen, und die Botschaften, die von solchen wie Daniel empfangen wurden, waren lediglich Prophezeiungen und nicht der Weg des Lebens. Wenn es nicht die direkte Offenbarung von Jehova gegeben hätte, hätte keiner die Arbeit machen können, da dies für Sterbliche nicht möglich ist. Jesus sprach auch viel, aber solche Worte waren der Weg des Lebens, auf dem der Mensch einen Pfad zur Praxis finden konnte. Das heißt, erstens konnte Er das Leben des Menschen versorgen, denn Jesus ist das Leben; zweitens konnte Er die Abschweifungen des Menschen rückgängig machen; drittens konnte Sein Werk dem von Jehova folgen, um das Zeitalter fortzuführen; viertens konnte Er die inneren Bedürfnisse des Menschen begreifen und verstehen, an was es dem Menschen mangelt; fünftens konnte Er ein neues Zeitalter einführen und das alte beenden. Deswegen wird Er Gott und Christus genannt; Er unterscheidet Sich nicht nur von Jesaja, sondern auch von allen anderen Propheten. Nehmt Jesaja als Vergleich für die Arbeit der Propheten. Erstens konnte er nicht das Leben der Menschen versorgen; zweitens konnte er kein neues Zeitalter einleiten. Er arbeitete unter der Führung von Jehova, und nicht um ein neues Zeitalter einzuleiten. Drittens war das, wovon er selbst sprach, jenseits seines Begriffsvermögens. Er empfing Offenbarungen direkt vom Geist Gottes, und andere würden sie nicht verstehen, auch wenn sie ihnen zugehört hätten. Diese wenigen Dinge allein sind ausreichend, um zu beweisen, dass seine Worte nicht mehr als Prophezeiungen waren; nicht mehr als ein Aspekt der Arbeit, die an Jehovas Stelle getan wurde. Er konnte jedoch Jehova nicht vollkommen repräsentieren. Er war Jehovas Diener, ein Werkzeug in Jehovas Werk. Er tat nur das Werk innerhalb des Zeitalters des Gesetzes und im Bereich des Werkes von Jehova; er arbeitete nicht über das Zeitalter des Gesetzes hinaus. Das Werk Jesu unterschied sich hingegen davon. Er überschritt den Bereich von Jehovas Werk; Er wirkte als der fleischgewordene Gott und unterzog Sich der Kreuzigung, um die ganze Menschheit zu erlösen. Das heißt, Er führte ein neues Werk außerhalb des von Jehova verrichteten Werkes durch. Dies war die Einleitung eines neuen Zeitalters. Eine andere Bedingung war, dass Er in der Lage war, über das zu sprechen, was der Mensch nicht erreichen konnte. Sein Werk war ein Werk innerhalb der Führung Gottes und bezog die ganze Menschheit mit ein. Er wirkte nicht nur in ein paar Menschen, noch war es Sein Werk, nur eine begrenzte Zahl an Menschen zu führen. Hinsichtlich dessen, wie Gott Fleisch wurde, um ein Mensch zu sein, wie der Geist zu der Zeit Offenbarungen verkündete, und wie der Geist auf einen Menschen herabkam, um zu wirken, sind dies Angelegenheiten, die der Mensch weder sehen noch anfassen kann. Es ist für diese Wahrheiten völlig unmöglich, als Beweis zu dienen, dass Er der fleischgewordene Gott ist. Als solches können Unterscheidungen nur aufgrund der Worte und des Wirkens von Gott getroffen werden, welche für den Menschen greifbar sind. Nur das ist real. Das liegt daran, dass die Angelegenheiten des Geistes für dich nicht sichtbar sind und sie nur Gott Selbst klar bekannt sind, und nicht einmal Gottes menschgewordenes Fleisch weiß alles. Du kannst nur anhand des Werkes, das Er getan hat, bestätigen, ob Er Gott ist[a]. Anhand Seines Werkes kann man erkennen, dass Er erstens in der Lage ist, ein neues Zeitalter zu eröffnen; zweitens ist Er in der Lage, das Leben des Menschen zu versorgen und dem Menschen den Weg zu zeigen, dem er folgen soll. Dies ist ausreichend, um unter Beweis zu stellen, dass Er Gott Selbst ist. Zumindest kann das Werk, das Er verrichtet, den Geist Gottes vollkommen repräsentieren, und aus einem derartigen Werk kann man erkennen, dass der Geist Gottes in Ihm ist. Da das vom fleischgewordenen Gott verrichtete Werk hauptsächlich war, ein neues Zeitalter einzuleiten, ein neues Werk zu leiten und neue Umstände zu erschließen, sind diese wenigen Bedingungen ausreichend, um unter Beweis zu stellen, dass Er Gott Selbst ist. Dies unterscheidet Ihn also von Jesaja, Daniel und anderen großen Propheten.“

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Die Arbeit des menschgewordenen Gottes beginnt ein neues Zeitalter, und diejenigen, die Seine Arbeit fortsetzen, sind die Menschen, die von Ihm eingesetzt werden. Die gesamte Arbeit des Menschen erfolgt innerhalb des geistlichen Amtes Gottes im Fleisch und ist außerstande, über diesen Bereich hinauszugehen. Wenn der menschgewordene Gott nicht kommt, um Seine Arbeit zu machen, ist der Mensch nicht in der Lage, das alte Zeitalter zu beenden, und ist außerstande, eine neue Epoche einzuleiten. Die Arbeit des Menschen ist lediglich im Bereich seiner menschenmöglichen Pflicht und stellt nicht die Arbeit Gottes dar. Nur der menschgewordene Gott kann kommen und Seine Arbeit vollenden; abgesehen von Ihm kann keiner diese Arbeit an Seiner Stelle tun. Meine Worte beziehen sich natürlich auf die Arbeit der Menschwerdung.“

aus „Die korrupte Menschheit hat einen großen Bedarf an der Erlösung des fleischgewordenen Gottes“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Einige denken vielleicht: ‚Warum muss das Zeitalter von Gott Selbst eingeleitet werden? Kann ein erschaffenes Geschöpf es nicht an Seiner Stelle tun‘? Ihr seid euch alle bewusst, das Gott eigens zu dem Zweck Mensch wird, um das neue Zeitalter einzuleiten und natürlich, dass Er, wenn Er das neue Zeitalter einleitet, das vorherige Zeitalter gleichzeitig abgeschlossen hat. Gott ist der Anfang und das Ende. Es ist Er Selbst, der Seine Arbeit ausübt und so muss es sein, dass Er Selbst das vorige Zeitalter abschließt. Das ist der Beweis dafür, dass Er Satan besiegt und die Welt erobert. Jedes Mal, wenn Er Selbst unter den Menschen arbeitet, ist es der Anfang einer neuen Schlacht. Ohne den Beginn einer neuen Arbeit, gäbe es natürlich keinen Abschluss der alten. Und kein Abschluss des Alten ist ein Beweis dafür, dass die Schlacht mit Satan bereits zu einem Ende gekommen ist. Erst wenn Gott Selbst unter die Menschen tritt und neue Arbeit ausführt, kann der Mensch sich völlig von Satans Herrschaft befreien und ein neues Leben und einen neuen Anfang erlangen. Anderenfalls wird der Mensch für immer im alten Zeitalter leben und für immer unter dem alten Einfluss Satans leben. Mit jedem Zeitalter, das von Gott geführt wird, wird ein Teil des Menschen befreit und somit schreitet der Mensch, zusammen mit Gottes Arbeit, auf ein neues Zeitalter zu. Der Sieg Gottes ist ein Sieg für alle, die Ihm folgen. Würde die Menschheit der Schöpfung damit beauftragt werden, das Zeitalter abzuschließen, ob nun aus der Sichtweise des Menschen oder aus der Sichtweise Satans, so wäre es nichts anderes als eine Handlung, die sich Gott widersetzt oder Ihn betrügt und keineswegs eine des Gehorsams Gottes. Die Arbeit des Menschen würde Satan somit eine Möglichkeit geben. Nur wenn der Mensch Gott in einem von Gott Selbst eingeleiteten Zeitalter gehorcht und folgt, wäre Satan völlig überzeugt, denn das ist die Pflicht eines erschaffenen Geschöpfes. Und so sage Ich, dass ihr nur zu folgen und zu gehorchen braucht, nichts weiter wird von euch verlangt. Seine Pflicht zu tun und seinen Zweck zu erfüllen beziehen sich hierauf. Gott tut Seine eigene Arbeit und braucht den Menschen nicht um Seine Arbeit an Seiner Stelle zu erledigen. Ebenso wenig verwickelt Er sich in die Arbeit der erschaffenen Geschöpfe. Der Mensch erfüllt seine eigene Pflicht und greift nicht in die Arbeit Gottes ein, das ist wahres Gehorsam und der Beweis, dass Satan besiegt ist. Nachdem Gott Selbst das neue Zeitalter eingeleitet hat, arbeitet er nicht mehr Selbst unter den Menschen. Erst dann betritt der Mensch offiziell das das neue Zeitalter, um seine Pflicht und Mission als erschaffenes Geschöpf zu erfüllen. So sind die Arbeitsprinzipien, die von niemandem überschritten werden können. Nur auf diese Art und Weise zu arbeiten ist sinnvoll und vernünftig. Die Arbeit Gottes wird von Gott Selbst ausgeführt. Er setzt Seine Arbeit in Bewegung und auch Er schließt sie ab. Es ist Er, der die Arbeit plant und auch Er, der sie verwaltet und vor allem ist Er es, der die Arbeit erfolgreich verwirklicht. Es ist so, wie es in der Bibel steht: ‚Ich bin der Anfang und das Ende; Ich bin der Sämann und der Schnitter‘. Das alles steht im Zusammenhang damit, dass Seine Verwaltung durch Seine Hand vollzogen wird. Er ist der Herrscher über den sechstausend jährigen Verwaltungsplan. Niemand kann an Seiner Stelle Seine Arbeit tun oder Seine Arbeit abschließen, denn Er ist es, der über alles Kontrolle hat. Da Er diese Welt erschaffen hat, wird Er die ganze Welt führen, um in Seinem Licht zu leben und Er wird das ganze Zeitalter abschließen, um Seinen gesamten Plan erfolgreich zu verwirklichen.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)” in Das Wort erscheint im Fleisch

„Das Werk des Heiligen Geistes wird durch viele Arten von Menschen und viele verschiedene Gegebenheiten vollbracht und vollendet. Obwohl das Werk des fleischgewordenen Gottes das Wirken eines ganzen Zeitalters ebenso wie den Eintritt des Menschen in ein ganzes Zeitalter repräsentieren kann, muss das Wirken am detaillierten Eintritt des Menschen immer noch von Menschen, die der Heilige Geist nutzt, und nicht vom fleischgewordenen Gott getan werden. Das Werk Gottes oder Gottes eigenes Amt ist das Werk von Gottes menschgewordenem Fleisch und kann nicht an Seiner Stelle vom Menschen erledigt werden. Das Werk des Heiligen Geistes wird durch viele verschiedene Arten von Menschen vollendet und kann nicht lediglich von einer bestimmten Person erfüllt oder durch eine bestimmte Person vollständig geklärt werden. Diejenigen, die die Kirchen leiten, können das Werk des Heiligen Geistes auch nicht gänzlich repräsentieren; sie können nur eine gewisse Leitarbeit leisten. Auf diesem Weg kann das Werk des Heiligen Geistes in drei Teile aufgeteilt werden: Gottes eigenes Wirken, die Arbeit der benutzten Menschen und das Wirken an all jenen im Strom des Heiligen Geistes. Unter diesen dreien ist Gottes eigenes Wirken, das gesamte Zeitalter zu leiten. Die Arbeit der benutzten Menschen ist die Leitung all derer, die Gott nachfolgen, indem sie gemäß Gottes eigenem Wirken Aufträge senden oder empfangen. Diese Menschen sind jene, die mit Gottes Werk kooperieren. Das Wirken des Heiligen Geistes an denen, die im Strom sind, ist die Erhaltung Seines kompletten eigenen Wirkens; das heißt, die ganze Führung und Sein Zeugnis zu erhalten, während Er gleichzeitig diejenigen vervollkommnet, die vervollkommnet werden können. Diese drei Teile sind das vollständige Werk des Heiligen Geistes, aber ohne das Wirken Gottes Selbst würde die ganze Führungsarbeit stocken. Das Wirken Gottes Selbst beinhaltet die Arbeit der ganzen Menschheit und repräsentiert auch das Wirken des ganzen Zeitalters. Das heißt, Gottes Eigenes Wirken repräsentiert die Bewegung und Entwicklung des gesamten Werks des Heiligen Geistes, während die Arbeit der Apostel Gottes Eigenem Wirken folgt und weder das Zeitalter leitet noch die Entwicklung des Werks des Heiligen Geistes im gesamten Zeitalter repräsentiert. Sie leisten nur die Arbeit, die der Mensch tun sollte, was überhaupt nicht mit der Führungsarbeit zu tun hat. Gottes eigenes Wirken ist das Projekt innerhalb der Führungsarbeit. Die Arbeit des Menschen ist nur die Pflicht der benutzten Menschen und hat keine Beziehung zur Führungsarbeit. Trotz der Tatsache, dass beide das Werk des Heiligen Geistes sind, gibt es aufgrund der verschiedenen Identitäten und Repräsentationen des Wirkens klare und wesentliche Unterschiede zwischen Gottes eigenem Wirken und der Arbeit des Menschen. Darüber hinaus variiert das Ausmaß des vom Heiligen Geist geleisteten Werkes an Objekten des Wirkens mit unterschiedlichen Identitäten. Dies sind die Prinzipien und der Bereich des Wirkens des Heiligen Geistes.“

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Das Werk, das von demjenigen ausgeführt wird, der von Gott verwendet wird, ist dazu da, um mit dem Werk Christi oder dem des Heiligen Geistes zusammenzuwirken. Dieser Mensch wird von Gott unter den Menschen erhoben. Er ist da, um alle Auserwählten Gottes zu führen und er wird auch von Gott erhoben, um die Arbeit der menschlichen Kooperation zu tun. Mit so jemandem wie diesem, der in der Lage ist, die Arbeit der menschlichen Kooperation auszuführen, können mehr von Gottes Anforderungen an den Menschen, und das Wirken, das der Heilige Geist unter den Menschen vollbringen muss, durch ihn erreicht werden. Eine andere Art es auszudrücken ist folgende: Gottes Ziel dabei, diesen Menschen zu gebrauchen, besteht darin, dass alle, die Gott folgen, Gottes Willen besser verstehen können und mehr von Gottes Anforderungen erlangen können. Da die Menschen unfähig sind, Gottes Worte oder Gottes Willen direkt zu verstehen, hat Gott jemanden erhoben, der gewohnt ist, eine solche Arbeit auszuführen. Diese Person, die von Gott verwendet wird, kann auch als Medium bezeichnet werden, durch das Gott die Menschen führt, als der ‚Übersetzer‘, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt. Demnach unterscheidet sich ein solcher Mensch von denen, die in Gottes Haushalt arbeiten oder die Seine Apostel sind. Man kann sagen, dass er, so wie sie, jemand ist, der Gott dient, dennoch unterscheidet er sich im Wesen seiner Arbeit und im Hintergrund seiner Verwendung durch Gott erheblich von den anderen Arbeitern und Aposteln. Was das Wesen seiner Arbeit und den Hintergrund seiner Verwendung anbelangt, so wird der Mensch, der von Gott verwendet wird, von Ihm erhoben, er wird von Gott für Gottes Werk vorbereitet, und er arbeitet im Werk von Gott Selbst mit. Kein Mensch könnte ihn jemals in seiner Arbeit vertreten, es handelt sich um menschliche Kooperation, die ein wesentlicher Bestandteil des göttlichen Werks ist. Die Arbeit, die durch andere Arbeiter oder Apostel ausgeführt wird, ist währenddessen nur die Übermittlung und Umsetzung der vielen Aspekte der Vorkehrungen für die Kirchen während jeder Phase, beziehungsweise, die Arbeit bestehend aus etwas an einfacher Versorgung des Lebens, um das Kirchenleben aufrechtzuerhalten. Diese Arbeiter und Apostel werden nicht von Gott ernannt, geschweige denn, können sie als jene bezeichnet werden, die vom Heiligen Geist verwendet werden. Sie werden innerhalb der Kirchen ausgewählt und nachdem sie eine Zeit lang geschult und ausgebildet worden sind, werden diejenigen, die geeignet sind, behalten, während diejenigen, die ungeeignet sind, dorthin zurückgeschickt werden, wo sie herkamen. Da diese Menschen innerhalb der Kirchen ausgewählt werden, zeigen manche ihre wahren Gesichter, nachdem sie zu Leitern geworden sind, und einige tun sogar viele schlimme Dinge und werden letzten Endes beseitigt. Derjenige, der von Gott verwendet wird, ist andererseits jemand, der von Gott vorbereitet worden ist und der ein gewisses Kaliber besitzt und Menschlichkeit hat. Er ist vom Heiligen Geist im Voraus vorbereitet und vervollkommnet worden, und wird voll und ganz durch den Heiligen Geist geführt. Insbesondere wenn es um seine Arbeit geht, wird er vom Heiligen Geist gelenkt und befehligt – infolgedessen gibt es keine Abweichung auf dem Weg, die Auserwählten Gottes zu leiten, denn Gott übernimmt gewiss die Verantwortung für Sein eigenes Werk, und Gott führt Sein eigenes Werk zu jeder Zeit aus.“

aus „Hinsichtlich Gottes Verwendung des Menschen“  in Das Wort erscheint im Fleisch

„Die Worte und das Werk der Propheten und jener, die vom Heiligen Geist genutzt wurden, erfüllten alle die Pflicht des Menschen, übten seine Funktion als erschaffenes Wesen aus und taten, was der Mensch tun sollte. Die Worte und das Werk des fleischgewordenen Gottes dienten jedoch dazu, Sein Amt auszuführen. Obwohl Seine äußerliche Form die eines erschaffenen Wesens war, war Sein Werk nicht, Seine Funktion auszuführen, sondern Sein Amt. Der Begriff ‚Pflicht‘ wird in Bezug auf erschaffene Wesen verwendet, während ‚Amt‘ in Bezug auf das Fleisch des verkörperten Gottes verwendet wird. Zwischen diesen beiden besteht ein wesentlicher Unterschied und sie sind nicht austauschbar. Die Arbeit des Menschen besteht nur darin, seine Pflicht zu tun, wohingegen das Werk Gottes darin besteht, zu führen und Sein Amt auszuführen. Obwohl viele Apostel vom Heiligen Geist genutzt wurden und viele Propheten von Ihm erfüllt waren, waren ihre Arbeit und Worte darum lediglich, ihre Pflicht als erschaffenes Wesen zu tun. Obwohl ihre Prophezeiungen vielleicht größer waren als der Weg des Lebens, von dem der fleischgewordene Gott spricht, und sogar ihre Menschlichkeit überweltlicher war als die des fleischgewordenen Gottes, haben sie trotzdem ihre Pflicht getan, und nicht ihr Amt erfüllt. Die Pflicht des Menschen bezieht sich auf die Funktion des Menschen und ist etwas für den Menschen Erreichbares. Das Amt, welches der fleischgewordene Gott ausführt, bezieht sich jedoch auf Seine Führung, und ist für den Menschen unerreichbar. Ob der fleischgewordene Gott spricht, wirkt oder Wunder vollbringt, verrichtet Er ein großes Werk innerhalb Seiner Führung, und ein derartiges Werk kann von keinem Menschen an Seiner Stelle getan werden. Die Arbeit des Menschen ist es nur, seine Pflicht als erschaffenes Wesen in einer bestimmten Phase in Gottes Führungsarbeit zu erfüllen. Ohne eine derartige Führung, das heißt, wenn das Amt des fleischgewordenen Gottes verloren ist, ist auch die Pflicht des erschaffenen Wesens verloren. Das Werk Gottes bei der Ausführung Seines Amtes ist, den Menschen zu führen, während der Mensch durch das Erfüllen seiner Pflicht seine eigene Verpflichtung erfüllt, um den Forderungen des Schöpfers gerecht zu werden. Dies kann in keinster Weise als die Ausführung seines Amtes betrachtet werden. Für das inhärente Wesen Gottes, das heißt, für den Geist, ist das Werk Gottes Seine Führung, aber für den fleischgewordenen Gott, der die äußerliche Form eines erschaffenen Wesens trägt, ist Sein Werk das Ausführen Seines Amtes. Was immer Er für ein Werk verrichtet, besteht es darin, Sein Amt auszuführen. Der Mensch kann sein Bestes nur innerhalb Seines Rahmens der Führung und unter Seiner Leitung tun.“

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Sogar ein Mensch, der vom Heiligen Geist benutzt wird, kann Gott Selbst nicht vertreten. Nicht nur, dass dieser Mensch Gott nicht vertreten kann, sondern auch seine Arbeit kann Gott nicht unmittelbar vertreten. Sprich, die Erfahrung des Menschen kann nicht unmittelbar innerhalb der Verwaltung Gottes platziert werden und sie kann die Verwaltung Gottes nicht repräsentieren. Die gesamte Arbeit, die Gott Selbst ausübt, ist die geplante Arbeit Seines eigenen Führungsplans und betrifft die hohe Verwaltung. Die Arbeit, die vom Menschen ausgeführt wird (ein vom Heiligen Geist benutzter Mensch), bringt seine individuelle Erfahrung mit ein. Er findet einen neuen Weg der Erfahrung über den Weg, der von denjenigen vor ihm begangen wurde und er führt seine Brüder und Schwestern unter der Anleitung des Heiligen Geistes. Was diese Menschen miteinbringen, sind ihre individuelle Erfahrung oder geistliche Aufzeichnungen geistlicher Menschen. Obwohl sie vom Heiligen Geist benutzt werden, hat die Arbeit solcher Menschen nichts mit der Arbeit der hohen Verwaltung des sechstausend jährigen Plans zu tun. Sie werden lediglich vom Heiligen Geist während verschiedener Epochen erhoben, um die Menschen im Zustrom des Heiligen Geistes zu führen, bis sie ihren Zweck erfüllt haben oder ihr Leben zu einem Ende kommt. Ihre Arbeit besteht lediglich darin, für Gott Selbst einen geeigneten Weg vorzubereiten oder eine Angelegenheit unter der Verwaltung Gottes Selbst auf Erden weiterzuführen. Solche Menschen können nicht eine größere Arbeit in Seiner Verwaltung auszuführen. Sie können keine neuen Wege erschließen, geschweige denn die Arbeit Gottes eines vorigen Zeitalters abschließen. Folglich stellt ihre Arbeit nur die eines erschaffenen Geschöpfes dar, welches seinen Zweck erfüllt, aber Gott Selbst nicht bei Seinem Amt vertreten kann. Das liegt daran, dass ihre Arbeit sich von der von Gott Selbst getanen Arbeit unterscheidet. Die Arbeit, die darin besteht, ein neues Zeitalter einzuleiten, kann nicht von einem Menschen anstelle von Gott getan werden. Sie kann von keinem anderen, außer Gott Selbst ausgeführt werden. Die Arbeit, die von den Menschen ausgeführt wird, ist die Erfüllung seiner Pflicht als ein Teil der Schöpfung und wird dann getan, wenn er vom Heiligen Geist bewegt oder erleuchtet wird. Solche Menschen erläutern, wie es im täglichen Leben des Menschen Anwendung findet und wie der Mensch im Einklang mit dem Willen Gottes handeln sollte. Die Arbeit des Menschen umfasst weder die Verwaltung Gottes, noch vertritt sie die Arbeit des Geistes. Folglich unterscheidet sich die Arbeit des vom Heiligen Geist benutzten Menschen von der, die Gott Selbst tut. Ihre Identitäten und in wessen Auftrag sie handeln, unterscheiden sich gleichermaßen. Das liegt daran, dass die Arbeit, die der Heilige Geist beabsichtigt, anders ist und dadurch all denjenigen, die arbeiten, verschiedene Identitäten und Status erteilt werden. Die vom Heiligen Geist benutzten Menschenkönnen teilweise auch Arbeiten ausführen, die neu sind. Ebenso können sie einige Arbeiten, die in einem vorherigen Zeitalter vollbracht wurden, eliminieren. Jedoch kann ihre Arbeit die Disposition und den Willen Gottes in einem neuen Zeitalter nicht zum Ausdruck bringen. Sie arbeiten nur, um die Arbeit eines vergangenen Zeitalters zu eliminieren, jedoch nicht um die neue Arbeit auszuführen, indem sie die unmittelbare Disposition Gottes Selbst vertreten. Somit vertreten sie, ungeachtet davon wie viele überholte Praktiken sie abschaffen oder wie viele neue Praktiken sie einführen, lediglich den Menschen und erschaffene Geschöpfe. Wenn Gott Selbst jedoch Arbeit vollbringt, verkündet Er nicht öffentlich die Abschaffung von Praktiken des alten Zeitalters oder direkt den Beginn eines neuen Zeitalters. Er ist bei Seiner Arbeit direkt und eindeutig. Er ist bei Seiner geplanten Arbeit geradlinig, das heißt, Er gibt der Arbeit, die Er zuwege brachte, unmittelbar Ausdruck, führt Seine Arbeit direkt durch, so wie Er es ursprünglich vorhatte und äußert Sein Wesen und Seine Disposition. Nach Ansicht des Menschen unterscheiden sich Seine Disposition und auch Seine Arbeit von denen der vergangenen Zeitalter. Allerdings ist dies, von der Perspektive Gottes Selbst aus gesehen, lediglich eine Fortsetzung und Weiterentwicklung Seiner Arbeit. Wenn Gott Selbst arbeitet, äußert Er Sein Wort und führt die neue Arbeit direkt herbei. Wenn der Mensch im Unterschied dazu arbeitet, geschieht das durch Überlegung und Studium oder aber es ist die Entwicklung von Wissen und Systematisierung von Praxis, basierend auf der Arbeit anderer. In anderen Worten, das Wesen der vom Menschen ausgeführten Arbeit besteht darin, sich an Grundsätze zu halten und ‚alte Wege in neuen Schuhen zu begehen‘. Das bedeutet, dass sogar der Weg des vom Heiligen Geist benutzten Menschen auf dem von Gott Selbst erschlossenen Weg gebaut ist. Also ist trotz allem der Mensch ein Mensch und Gott ist Gott.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Ihr müsst wissen, wie Gottes Werk von der Arbeit des Menschen zu unterscheiden ist. Was kannst du von der Arbeit des Menschen sehen? In der menschlichen Arbeit finden sich viele Bestandteile der Erfahrung des Menschen. Der Mensch drückt das aus, was er ist. Gottes Eigenes Werk drückt ebenfalls aus, was Er ist. Aber was Er ist, unterscheidet sich von dem, was der Mensch ist. Was der Mensch ist, repräsentiert die Erfahrung und das Leben des Menschen (was der Mensch in seinem Leben erfährt oder was ihm begegnet oder die Lebensphilosophie, die er hat). Menschen, die in unterschiedlichen Umgebungen leben, drücken verschiedenartige Wesenheiten aus. Aus dem, was du ausdrückt, kann gesehen werden, ob du gesellschaftliche Erfahrungen hast oder nicht, wie du tatsächlich lebst und deine Familie erfährst. Im Wirken des fleischgewordenen Gottes könnt ihr allerdings nicht sehen, ob Er gesellschaftliche Erfahrungen hat oder nicht. Er ist sich des Wesens des Menschen sehr wohl bewusst. Er kann alle möglichen Praktiken, die eine Menge Menschen betreffen, offenlegen. Er kann sogar noch besser die korrupte Disposition des Menschen und sein rebellisches Benehmen offenlegen. Er lebt nicht unter den weltlichen Menschen. Er ist sich aber der Natur der Sterblichen und der ganzen Verfälschungen der weltlichen Menschen bewusst. Dies ist, was Er ist. Obwohl Er sich nicht mit der Welt beschäftigt, kennt Er die Regeln im Umgang mit der Welt, weil Er die menschliche Natur völlig versteht. Er kennt das Wirken des Geistes von heute und früher, das Werk, das der Mensch weder mit seinen Augen sehen, noch mit seinen Ohren hören kann. Dies beinhaltet eine Weisheit, die keine Lebensphilosophie ist, und Wunder, die sich der Mensch schlecht vorstellen kann. Dies ist, was Er ist, offen gemacht für die Menschen und auch verborgen vor den Menschen. Er drückt nicht aus, was eine außerordentliche Person ist, sondern die angeborenen Eigenschaften und die Wesenheit des Geistes. Er reist nicht durch die Welt, weiß aber alles über sie. Er kontaktiert die ‚Menschenaffen‘, die weder Wissen noch Erkenntnis haben, aber die Worte, die Er ausdrückt, gehen über das Wissen und großartige Menschen hinaus. Er lebt inmitten einer Gruppe von begriffsstutzigen und abgestumpften Menschen, die keine Menschlichkeit haben und menschliche Grundsätze des Lebens nicht verstehen. Wenn er die niedrige und geringwertige Menschlichkeit der Menschen offenlegt, kann er aber gleichzeitig die Menschen auffordern, eine normale Menschlichkeit auszuleben. All dies ist das, was Er ist, größer als jede Person aus Fleisch und Blut. Er hat es nicht nötig, ein kompliziertes, beschwerliches und erbärmliches Sozialleben zu führen, um das Werk, das Er tun muss, auszuführen und das Wesen der korrupten Menschheit völlig offenzulegen. Sein Fleisch ist vom erbärmlichen Sozialleben nicht erbaut. Sein Wirken und Seine Worte legen nur den Ungehorsam des Menschen offen und geben ihm nicht die Erfahrung und die Lektion im Umgang mit der Welt. Wenn Er den Menschen mit Leben versorgt, muss er die Gesellschaft oder die Familie des Menschen nicht untersuchen. Den Menschen bloßzustellen und zu richten ist kein Ausdruck der Erfahrungen Seines Fleisches; es dient dazu, die Unredlichkeit des Menschen offenzulegen, da Er den Ungehorsam des Menschen seit langem kennt und die Verderbnis der Menschheit verabscheut. Das Werk, das Er leistet, dient dazu, dem Menschen Seine Disposition offenzulegen und Seine Wesenheit auszudrücken. Nur Er kann dieses Werk verrichten. Es ist nicht etwas, das eine Person aus Fleisch und Blut erzielen könnte. Im Hinblick auf Sein Wirken kann der Mensch nicht sagen, was für eine Art von Person Er ist. Der Mensch kann Ihn aufgrund Seines Wirkens auch nicht als eine erschaffene Person einstufen. Was Er ist, macht es unmöglich, Ihn als erschaffene Person einzustufen. Der Mensch kann Ihn nur als ‚nicht-menschlich‘ betrachten, weiß aber nicht, in welche Kategorie er Ihn einordnen soll. Er ist somit gezwungen, Ihn unter der Kategorie Gottes aufzulisten. Dies zu tun, ist vom Menschen nicht unangemessen, da Er unter den Menschen so viel von Seinem Werk geleistet hat, was der Mensch nicht tun kann.“

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Das Wirken Gottes repräsentiert nicht die Erfahrung Seines Fleisches. Die Arbeit des Menschen repräsentiert die Erfahrung des Menschen. Jeder spricht über seine persönliche Erfahrung. Gott kann die Wahrheit direkt ausdrücken, während der Mensch die entsprechende Erfahrung nur ausdrücken kann, nachdem er die Wahrheit erfahren hat. Gottes Werk hat keine Regeln und unterliegt keiner Zeit und keinen geographischen Begrenzungen. Er kann das, was Er ist, jederzeit und überall ausdrücken. Er wirkt nach Seinem Belieben. Die Arbeit des Menschen hat Bedingungen und Zusammenhang; andernfalls kann er nicht arbeiten und ist außerstande, sein Wissen über Gott oder seine Erfahrung der Wahrheit auszudrücken. Du musst nur die Unterschiede zwischen ihnen vergleichen, um herauszufinden, ob es Gottes Eigenes Werk oder die Arbeit des Menschen ist.“

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Gott wird nur Mensch, um das Zeitalter zu führen und eine neue Arbeit in Gang zu setzen. Ihr müsst diesen Punkt verstehen. Dies unterscheidet sich sehr von der Rolle des Menschen und beides kann nicht im selben Atemzug erwähnt werden. Der Mensch benötigt eine lange Phase der Ausbildung und Perfektion, bevor er eingesetzt werden kann, die Arbeit auszuführen und darüber hinaus ist besonders große Humanität notwendig. Der Mensch muss nicht nur im Stande sein, seinen normalen, menschlichen Verstand zu erhalten, sondern muss außerdem viele Prinzipien und Regeln des Verhaltens gegenüber anderen verstehen. Des Weiteren muss er sich mehr Wissen über die Weisheit und Moral des Menschen aneignen. Damit muß der Mensch ausgestattet sein. Das trifft jedoch nicht auf den menschgewordenen Gott zu, denn Seine Arbeit vertritt weder den Menschen, noch ist sie die des Menschen. Sie ist eher ein unmittelbarer Ausdruck Seines Wesens und eine direkte Umsetzung der Arbeit, die Er ausführen muss. (Natürlich wird Seine Arbeit dann ausgeführt, wenn sie getan werden muss und nicht zufällig nach Belieben. Seine Arbeit wird begonnen, wenn die Zeit gekommen ist, Sein Amt zu erfüllen). Er beteiligt sich nicht am Leben des Menschen oder der Arbeit des Menschen, sprich, Seine Menschlichkeit ist keinesfalls mit diesen Dingen ausgestattet (das beeinträchtigt Seine Arbeit jedoch nicht). Er führt Sein Amt nur dann aus, wenn die Zeit für Ihn gekommen ist, dies zu tun. Ungeachtet Seines Status schreitet Er einfach mit der Arbeit, die Er ausführen muss, voran. Was auch immer die Menschen von Ihm wissen oder was sie auch über Ihn denken, Seine Arbeit wird davon nicht beeinflusst.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Das Werk und die Äußerungen von Christus bestimmen Seine Substanz. Er ist in der Lage das, was Ihm anvertraut wurde, mit ehrlichem Herzen auszuführen. Er ist in der Lage, Gott im Himmel mit ehrlichem Herzen zu huldigen und mit ehrlichem Herzen den Willen Gottes des Vaters zu suchen. Dies alles wird von Seiner Substanz bestimmt. Und so ist auch Seine natürliche Offenbarung durch Seine Substanz bestimmt; der Grund, warum Seine natürliche Offenbarung so genannt wird, ist der, dass sein Ausdruck keine Nachahmung oder das Ergebnis der Erziehung durch den Menschen oder das Ergebnis von vielen Jahren der Kultivierung durch den Menschen ist. Er lernte es nicht oder schmückt sich damit; vielmehr wohnt es Ihm inne.“

aus „Die korrupte Menschheit hat einen großen Bedarf an der Erlösung des fleischgewordenen Gottes“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Würde der Mensch diese Arbeit durchführen, wäre sie zu eingeschränkt: Sie könnte den Menschen zu einem bestimmten Punkt führen, aber sie könnte ihn nicht zur ewigen Bestimmung tragen. Der Mensch ist nicht in der Lage, über das Schicksal des Menschen zu entscheiden, und ist zudem unfähig, die Erwartungen und die zukünftigen Bestimmungen des Menschen zu sichern. Die durch Gott ausgeführte Arbeit ist jedoch anders. Da er den Menschen erschuf, führt Er ihn. Da Er den Menschen rettet, wird Er ihn gänzlich erretten und wird Ihn vollkommen gewinnen. Da Er den Menschen führt, wird Er den Menschen zu einer angemessenen Bestimmung leiten, und da Er den Menschen erschuf und ihn verwaltet, muss Er die Verantwortung für das Schicksal und die Erwartungen des Menschen übernehmen. Genau dies wird durch die Arbeit des Schöpfers erfüllt. Obwohl die Eroberungsarbeit durch die Reinigung des Menschen und seiner Erwartungen erreicht wird, muss der Mensch letztendlich zu dem angemessenen Bestimmungsort gebracht werden, der ihm von Gott bereitet wurde.“

aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einer wunderbaren Bestimmung“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Die Arbeit des Menschen hat eine Reichweite und ist limitiert. Eine Person ist nur imstande, die Arbeit eines bestimmten Abschnittes zu erledigen und kann nicht die Arbeit des ganzen Zeitalters vollbringen – sonst würde sie andere zu Regeln führen. Die Arbeit des Menschen kann nur auf eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Abschnitt anwendbar sein, weil die Erfahrung in einem bestimmten Bereich liegt. Man kann die Arbeit des Menschen nicht mit der Arbeit Gottes vergleichen. Die Wege der Praxis und seine Kenntnis der Wahrheit sind nur in einem bestimmten Bereich anwendbar. Ihr könnt nicht sagen, dass der Weg, den der Mensch geht, ausschließlich dem Willen des Heiligen Geistes entspricht. Der Mensch kann vom Heiligen Geist nur erleuchtet werden, aber nicht komplett vom Heiligen Geist erfüllt sein. Die Dinge, die der Mensch erleben kann, sind alle im Bereich der normalen Menschlichkeit. Sie können die Reichweite der normalen menschlichen Gedanken nicht überschreiten. Alle jene, die Erfahrung mit dem praktischen Ausdruck haben, machen ihre Erfahrungen innerhalb dieses Bereiches. Wenn sie die Wahrheit erleben, erfolgt dies immer im normalen menschlichen Leben unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und nicht in einer Weise, die vom normalen menschlichen Leben abweicht. Vom Heiligen Geist erleuchtet erleben sie die Wahrheit aufgrund der Erfahrung in ihrem menschlichen Leben. Diese Wahrheit unterscheidet sich von Mensch zu Mensch, und ihre Tiefe hängt vom Zustand der jeweiligen Person ab. Der Weg, den sie gehen, ist das Leben eines normalen Menschen, der nach der Wahrheit strebt. Es ist der Weg, der von einer normalen Person gegangen wird, die die Erleuchtung des Heiligen Geistes hat. Man kann nicht sagen, dass der Weg, den sie gehen, der Weg ist, den der Heilige Geist ging. Da unterschiedliche Menschen diesen Weg verfolgen, ist die Arbeit des Heiligen Geistes in der normalen menschlichen Erfahrung auch nicht dieselbe. Die Erfahrung dieser Menschen ist darüber hinaus in unterschiedlichem Ausmaß eine gemischte, weil das Umfeld und der Umfang ihrer Erfahrung unterschiedlich sind und wegen der Mischung aus ihrem Geist und ihren Gedanken. Jede Person versteht eine Wahrheit gemäß ihren individuellen und unterschiedlichen Verfassungen. Ihr Verständnis der wirklichen Bedeutung der Wahrheit ist nicht komplett und ist nur einer (oder wenige) Aspekte davon. Der Bereich, in dem die Wahrheit vom Menschen erfahren wird, basiert immer auf den verschiedenen Verfassungen der Einzelnen und ist deshalb nicht derselbe. Das Wissen, das von verschiedenen Menschen über die gleiche Wahrheit ausgedrückt wird, ist deshalb nicht dasselbe. Das heißt, die Erfahrung des Menschen ist immer beschränkt und kann den Willen des Heiligen Geistes nicht vollkommen repräsentieren. Die Arbeit des Menschen kann nicht für das Werk Gottes gehalten werden, auch wenn das, was der Mensch ausdrückt, dem Willen Gottes sehr nahekommt oder die menschliche Erfahrung der Arbeit der Vervollständigung durch den Heiligen Geist sehr nahe ist. Der Mensch kann nur Gottes Diener sein und die Arbeit tun, die Gott ihm anvertraut. Der Mensch kann nur das Wissen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und die Wahrheiten, die er aus persönlicher Erfahrung gewonnen hat, ausdrücken. Der Mensch ist unqualifiziert und hat nicht die Voraussetzungen, das Betätigungsfeld des Heiligen Geistes zu sein. Er ist nicht dazu berechtigt zu sagen, dass die menschliche Arbeit das Werk Gottes ist. Der Mensch hat die Arbeitsgrundsätze des Menschen; alle Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen und besitzen verschiedene Verfassungen. Die Arbeit des Menschen beinhaltet alle seine Erfahrungen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes. Diese Erfahrungen können nur die Wesenheit des Menschen repräsentieren und repräsentieren nicht die Wesenheit Gottes oder den Willen des Heiligen Geistes. Deshalb kann der Weg, der vom Menschen beschritten wird, nicht als der Weg, den der Heilige Geist geht, bezeichnet werden, weil die Arbeit des Menschen das Werk Gottes nicht repräsentieren kann und weil die Arbeit des Menschen und seine Erfahrung nicht der vollständige Wille des Heiligen Geistes sind. Die Arbeit des Menschen ist dafür anfällig, einer Regel zu folgen. Seine Arbeitsmethode ist oft auf einen begrenzten Umfang beschränkt und außerstande, andere Menschen auf einen freien Weg zu führen. Die meisten Nachfolger leben innerhalb eines eingeschränkten Bereiches und ihre Art des Erfahren ist auch auf diesen Bereich beschränkt. Die Erfahrung des Menschen ist immer beschränkt. Seine Arbeitsmethode ist ebenfalls auf ein paar Arten beschränkt. Sie kann nicht mit dem Werk des Heiligen Geistes oder dem Wirken von Gott Selbst verglichen werden. Dies ist der Fall, weil die Erfahrung des Menschen letztendlich beschränkt ist. Wie auch immer Gott Sein Werk vollbringt, es gibt keine Regeln dafür. Wie auch immer es geleistet wird, es ist nicht auf einen Weg beschränkt. Für Gottes Werk gibt es keinerlei Regeln. Sein ganzes Wirken wird unbehindert freigegeben. Egal wie viel Zeit der Mensch damit verbringt, Gott zu folgen, er kann keine Gesetze über die Wege von Gottes Werk zusammenfassen. Obwohl Sein Wirken prinzipiengetreu ist, wird es auf immer neuen Wegen ausgeführt und entwickelt es sich immer neu. Dies liegt außerhalb der Reichweite des Menschen. Gott kann in einem Zeitraum einige verschiedene Arten des Wirkens und unterschiedliche Wege der Leitung haben. Dies ermöglicht den Menschen, immer neue Eintritte und Änderungen zu haben. Du kannst die Gesetze Seines Wirkens nicht herausfinden, weil Er immer auf neue Art und Weise wirkt. Nur auf diese Weise fallen jene, die Gott nachfolgen, nicht unter Vorschriften. Das Wirken von Gott Selbst vermeidet stets die Vorstellungen der Menschen und tritt deren Vorstellungen entgegen. Nur jene, die Ihm mit einem treuen Herz folgen, werden die Transformation ihrer Disposition erzielen und imstande sein, frei, ohne Regeln unterworfen zu sein und uneingeschränkt von religiösen Vorstellungen zu leben. Die Forderungen, die die Arbeit des Menschen an die Menschen stellt, basiert auf seinen eigenen Erfahrungen und auf dem, was er selbst erreichen kann. Der Standard dieser Anforderungen ist auf einen bestimmten Umfang beschränkt und die Methoden der Praxis sind ebenfalls sehr beschränkt. Die Nachfolger leben also unbewusst innerhalb dieses begrenzten Bereichs. Mit der Zeit werden sie zu Regeln und Ritualen. … Das Werk, das Gott vollbringt, entspricht nicht dem Fleisch des Menschen; es entspricht nicht seinen Gedanken, sondern konterkariert die Vorstellungen des Menschen; es ist nicht mit einer vagen religiösen Farbe vermischt. Die Ergebnisse Seines Wirkens können von einem Menschen, der nicht von Ihm vervollkommnet wurde, nicht erzielt werden und sind außerhalb der Reichweite des Menschdenkens.“

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Jede Arbeit und jedes von Gott an die Bestimmung der Menschheit gerichtete Wort behandelt die Menschheit entsprechend dem Wesen jeder Person; es wird keine Unfälle geben, und es wird gewiss nicht den geringsten Fehler geben; wenn eine Person eine Arbeit ausführt, werden menschliche Emotion oder Bedeutung hineingemischt werden. Die Arbeit, die Gott tut, ist die geeignetste; Er wird auf keinen Fall falsche Forderungen gegen irgendeine Kreatur stellen.“

aus „Gott und der Mensch werden gemeinsam in die Ruhe eintreten“ in Das Wort erscheint im Fleisch

Anmerkungen:

a. Der Originaltext lässt „ob Er Gott ist“ weg.