Das Wort erscheint im Fleisch

Inhaltsverzeichnis

Warum bist du nicht bereit, eine Kontrastfigur zu sein?

Diejenigen, die erobert werden, sind Kontrastfiguren, und erst, nachdem sie vervollkommnet werden, sind sie Modelle und Prototypen des Werkes der letzten Tage. Bevor sie vollendet werden, sind sie Kontrastfiguren, Werkzeuge wie auch Objekte zum Dienst. Diejenigen, die von Gott durch und durch erobert wurden, sind die Kristallisation und auch die Modelle und Prototypen Seines Führungsplans. Gerade diese wenigen bescheidenen Titel für die Menschen stellen viele unterhaltsame Geschichten dar: Diejenigen von euch, die kleingläubig sind, werden immer über einen unbedeutenden Titel streiten, bis ihr einen roten Kopf bekommt, und es bisweilen sogar zulassen, dass unsere Beziehung davon beeinträchtigt wird. Obwohl dies, in eurem Denken, in eurem Glauben, nur ein kleiner Titel ist, ist dies nicht nur ein kleiner Name, sondern er ist eine wichtige Angelegenheit, die euer Schicksal betrifft. So werden diejenigen, die nicht vernünftig sind, oftmals großen Verlust über solch eine Kleinigkeit wie diese erleiden – das ist sparsam im Kleinen, doch verschwenderisch im Großen, und wegen irgendeines kleinen Namens werdet ihr wegrennen und nie zurückkehren. Das liegt daran, dass ihr das Leben als unwichtig seht und ihr zu viel Wert darauf legt, wie man euch nennt. Ihr werdet also oftmals in eurem geistlichen Leben und sogar in eurem praktischen Leben wegen eurer Begriffe in Bezug auf Status viele verworrene und befremdliche Geschichten ersinnen. Vielleicht werdet ihr das nicht zugeben, aber Ich werde euch sagen, dass diese Menschen in eurem praktischen Leben tatsächlich existieren. Es ist nur so, dass ihr nicht einer nach dem anderen bloßgestellt worden seid. Solcherlei Dinge sind im Leben eines jeden von euch geschehen. Wenn du es nicht glaubst, wirf nur einen Blick auf die Begebenheit weiter unten aus dem Leben einer Schwester (oder eines Bruders). Es ist möglich, dass tatsächlich du diese Person bist, oder vielleicht ist es jemand, mit dem du in deinem Leben vertraut bist. Wenn Ich Mich nicht irre, ist diese Begebenheit ein Erlebnis, das du hattest, und nichts fehlt in der Beschreibung, nicht ein einziger Gedanke oder eine Idee wird ausgelassen, sondern sie werden vollständig in dieser Geschichte aufgezeichnet. Wenn du es nicht glaubst, sieh nur hin.

Dies ist ein kleines Erlebnis von einer „geistlichen Person“, das hier niedergeschrieben ist. Als sie in die Kirche ging und die Lage ihrer Brüdern und Schwestern sah, fühlte sie sich besorgt: „Warum erfüllt ihr nie Gottes Willen? Ihr gewissenlosen Kreaturen! (Sie schimpft mit ihren Brüdern und Schwestern.) Tatsächlich ignoriert ihr euer Gewissen, um abscheuliche Dinge zu tun. … Dass ich dies zu euch sage, ist auch mein Hass auf mich selbst. Ich sehe, dass Gott vor Ungeduld brennt, und ich fühle ein Feuer unter mir. Ich bin wahrlich bereit, Gottes Werk umfassend auszuführen, und ich möchte, dass ihr wahrlich durch meinen Dienst wachst. Es ist nur so, dass meine jetzige Stärke so kraftlos ist. Gott hat so viel Zeit auf uns verwendet und hat so viele Worte gesagt, doch wir sind immer noch so. In meinem Herzen habe ich immer das Gefühl, dass ich Gott zu viel schulde…“ (Sie schluchzt und ist unfähig weiterzusprechen.) Und dann betete sie: „Oh Gott! Ich flehe Dich an, mir Kraft zu geben und mich gar weiter zu bewegen, und möge Dein Geist in mir wirken. Ich bin bereit, mit Dir zu kooperieren. Solange Du am Ende Ehre erlangst, bin ich jetzt bereit, Dir alles von mir zu geben, selbst wenn es bedeutet, dass ich mein Leben lassen muss. Ich bin bereit[a], solange wir großen Lobpreis darbringen können, können Brüder und Schwestern vor Freude singen und tanzen, um Deinen heiligen Namen zu preisen, Dich zu verherrlichen, Dich zu bekunden und Deines Werkes gewiss als auch bereit zu sein, Rücksicht auf Deine Last zu nehmen….“ Auf diese Weise betete sie ernstlich, und der Heilige Geist gab ihr tatsächlich Last. Während dieser Zeit war sie sehr belastet und verbrachte den ganzen Tag damit, zu lesen, zu schreiben und zuzuhören. Sie war so beschäftigt, wie sie nur sein konnte. Ihr geistlicher Zustand war hervorragend, und in ihrem Herzen war sie immer tatkräftig und belastet. Von Zeit zu Zeit war sie schwach und stieß an ihre Grenzen, aber binnen Kurzem, erlangte sie ihren normalen Zustand wieder. Nach einem Zeitraum von dieser Art war ihr Fortschritt rasant, sie war imstande, viele von Gottes Worten zu verstehen, und sie lernte auch Lieder sehr schnell – im Großen und Ganzen war ihr geistlicher Zustand ausgezeichnet. Als sie sah, dass viele Dinge in der Kirche nicht mit Gottes Willen übereinstimmten, wurde sie verärgert. Als sie sah, dass niemand es beherzigte, Tonbandkassetten zu kopieren, war sie besorgt: „Ist das Hingabe für Gottes Werk? Ist das die Erfüllung Seines Willens? Könnt ihr nicht einmal so einen kleinen, greifbaren Preis opfern? Wenn ihr es nicht tun wollt, werde ich es…“

Als sie eine Last hatte, fühlte sie sich umso besser, je mehr der Heilige Geist wirkte. Hin und wieder traf sie auf manch negative Einstellung oder einige Schwierigkeiten, aber sie war in der Lage, sie zu überwinden. Das heißt, wenn sie das Wirken des Heiligen Geistes erfuhr, konnte sie, selbst wenn ihre Zustände wunderbar waren, bestimmte Schwierigkeiten oder ein bisschen Schwäche nicht vermeiden. Diese sind unvermeidbar, aber binnen Kurzem war sie imstande, aus diesen Zuständen herauszukommen. Wenn sie Schwachheit erlebte, fühlte sie, sobald sie betete, dass ihre eigene Statur wahrlich unzureichend war, aber sie war bereit, mit Gott zu kooperieren. Ganz gleich was Gott tat, sie war bereit, Seinen Willen zu erfüllen, und sie war bereit, allen von Gottes Regelungen zu gehorchen. Es gab einige Leute, die bestimmte Meinungen und Vorurteile über sie hatten. Sie war in der Lage, sich selbst zurückzustellen und sich proaktiv an Gemeinschaft mit ihnen zu beteiligen. Dies waren all die Zustände während des normalen Wirkens des Heiligen Geistes. Nach einem Zeitraum begann sich das Werk zu verändern, und die Menschen traten alle in einen weiteren Schritt des Werkes ein, der andere Anforderungen an sie stellte. Daher gab es neue Worte, die Anforderungen an die Menschen erhoben: „… Ich habe nur Hass für euch, niemals Segnungen. Ich hatte niemals den Gedanken, euch zu segnen, noch hatte Ich den Gedanken, euch zu vollenden. Alles, was Ich für euch habe, ist Hass. Das liegt daran, dass ihr aufsässig seid, dass ihr betrügerisch und hinterlistig seid, und weil es euch an Kaliber mangelt und ihr von niedrigem Stand seid. Ihr seid also niemals in Meiner Sichtweite oder in Meinem Herzen gewesen. Mein Werk geschieht nur mit der Absicht, euch zu verdammen; Meine Hand ist niemals fern von euch gewesen, noch ist es Meine Züchtigung. Ich habe euch weiter gerichtet und verflucht. Denn ihr habt kein Verständnis von Mir. Deshalb ist Mein Zorn stets auf euch gewesen. Obwohl Ich immer unter euch gewirkt habe, solltet ihr Meine Einstellung euch gegenüber kennen. Sie ist nichts als Abscheu – es gibt keine andere Einstellung oder Meinung. Ich will nur, dass ihr als Kontrastfiguren für Meine Weisheit und Meine große Macht handelt. Ihr seid nicht mehr als Meine Kontrastfiguren, weil Meine Gerechtigkeit durch eure Aufsässigkeit offenbart wird. Ich lasse euch als Kontrastfiguren für Mein Werk agieren, um die Gliedmaßen Meines Werkes zu sein…“ Sobald sie die Worte[b] „Gliedmaßen“ und „Kontrastfiguren“ sah, fing sie an zu denken: „Wie würde mich dies folgen lassen? Nachdem ich so einen Preis bezahlt habe, bin ich immer noch eine Kontrastfigur. Ist eine Kontrastfigur nicht einfach nur ein Dienst-Erbringer? In der Vergangenheit hieß es, dass wir nicht Dienst-Erbringer, sondern Gottes Volk sein würden, doch haben wir heute nicht immer noch diesen Hut auf? Mangelt es Dienst-Erbringern nicht an Leben? Selbst wenn ich noch mehr leide, wird es Gott nicht loben! Nachdem ich genug davon habe, eine Kontrastfigur für Gottes große Macht zu sein, wird es dann nicht vorbei sein? …“ Je mehr sie darüber nachdachte, desto niedergeschlagener war sie. Sie kam in die Kirche und sah die Zustände ihrer Brüder und Schwestern und fühlte sich noch schlechter: „Ihr seid nicht in Ordnung! Ich bin nicht in Ordnung! Ich bin negativ. Pfui! Was kann man da machen? Gott will uns immer noch nicht. Wenn wir diese Art von Arbeit tun, wird Er uns auf keinen Fall nicht negativ machen. Ich weiß nicht, was mit mir nicht stimmt. Ich will nicht einmal beten. Jedenfalls bin ich im Augenblick nicht in Ordnung, und ich kann mich da nicht selbst herausholen. Ich habe viele Male gebetet, aber ich kann es immer noch nicht, und ich bin nicht bereit, so weiterzumachen. So sehe ich das. Gott sagt, dass wir Kontrastfiguren sind, sind also nicht ‚Kontrastfiguren‘ nur Dienst-Erbringer? Gott sagt, dass wir Kontrastfiguren sind, nicht Kinder, noch sind wir Sein Volk. Wir sind nicht Seine Kinder, geschweige denn Seine erstgeborenen Kinder. Wir sind gar nichts, nur Kontrastfiguren. Können wir mit dieser Art von Anrede wohl ein vorteilhaftes Ergebnis haben? Kontrastfiguren haben keine Hoffnung, weil sie das Leben nicht haben. Wenn wir Seine Kinder wären, Sein Volk, läge Hoffnung darin, und wir könnten vollendet werden. Können Kontrastfiguren Gottes Leben in sich haben? Kann Gott Leben in diejenigen hineingeben, die Dienst für Ihn tun? Diejenigen, die Er liebt, sind jene, die Sein Leben haben, und diejenigen, die Sein Leben haben, sind Seine Kinder, Sein Volk. Obwohl ich negativ und schwach bin, hoffe ich, dass ihr alle nicht negativ seid. Ich weiß, dass sich so zurückzuziehen und negativ zu sein, Gottes Willen nicht erfüllen kann, aber ich bin nicht bereit, eine Kontrastfigur zu sein. Ich habe Angst davor, eine Kontrastfigur zu sein. Jedenfalls habe ich nur so viel Energie, und ich kann jetzt nicht weitermachen. Ich hoffe, dass ihr alle nicht von mir lernt, sondern dass ihr etwas Erleuchtung von mir erlangen könnt. Ich denke, ich könnte genauso gut tot sein! Ich werde euch mit einigen letzten Worten verlassen, bevor ich sterbe – ich hoffe, dass ihr bis zum Ende als Kontrastfiguren agieren könnt; vielleicht wird Gott Kontrastfiguren am Ende loben…“ Als die Brüder und Schwester dies sahen, fragten sie sich:[c] Wie kann sie so negativ sein? Ging es ihr diese paar Tage nicht gut? Warum ist sie plötzlich so kalt? Warum ist sie nicht normal? Sie sagte: „Sag nicht, ich bin nicht normal. In Wirklichkeit bin ich mir in meinem Herzen über alles im Klaren. Ich weiß, dass ich Gottes Willen nicht erfüllt habe – ist das nicht gerade deshalb so, weil ich nicht bereit bin, als Seine Kontrastfigur zu agieren? Ich habe nichts anderes getan, das zu schwerwiegend ist. Vielleicht wird Gott eines Tages den Titel[d] Kontrastfiguren in Seine Geschöpfe ändern, die von Ihm auf wichtige Art und Weise gebraucht werden. Liegt darin nicht etwas Hoffnung? Ich hoffe, dass ihr nicht negativ oder niedergeschlagen seid, dass ihr in der Lage seid, Gott weiter zu folgen und bessere Kontrastfiguren zu sein. Ich kann jedenfalls nicht weitermachen.“ Andere Leute hörten das, und sie sagten[e]: „Obwohl du nicht in Ordnung bist, werden wir weiterhin folgen, und wir werden nicht eingeschränkt sein, weil du negativ bist.“

Nachdem sie dies für einen Zeitraum durchgemacht hatte, war sie immer noch negativ darüber, dass sie eine Kontrastfigur war, also sagte Ich zu ihr: „Du hast kein Verständnis von Meinem Werk. Du hast kein Verständnis von der inneren Wahrheit, Essenz oder von den beabsichtigten Resultaten Meiner Worte. Du kennst die Ziele Meines Werkes nicht, oder dessen Weisheit. Du begreifst Meinen Willen nicht. Du weißt nur, wie man zurückweicht, weil du eine Kontrastfigur bist – dein Verlangen nach Status ist zu groß! Du bist ein Dummkopf! Ich habe in der Vergangenheit so viel zu dir gesagt, und Ich habe gesagt, Ich würde dich vervollkommnen. Hast du vergessen? Bevor von Kontrastfiguren die Rede gewesen ist, war nicht die Rede davon gewesen, vervollkommnet zu werden?“ „Warte kurz, ich werde darüber nachdenken! Bevor von Kontrastfiguren die Rede gewesen ist, hattest Du das tatsächlich gesagt; so war es!“ „Wenn Ich von Vervollkommnung sprach, sagte Ich nicht, dass Menschen erst, nachdem sie erobert wurden, vervollkommnet würden?“ „Ja!“ „Waren Meine Worte nicht aufrichtig? Wurden sie nicht in gutem Glauben gesagt?“ „Ja! Du bist ein Gott, der niemals irgendetwas Unredliches gesagt hat, und niemand kann es wagen, das zu leugnen. Doch Deine Redeweisen sind zu viele.“ „Ändern sich Meine Redeweisen nicht je nach den Schritten des Werkes? Wird nicht das, was Ich sage, aufgrund eurer Bedürfnisse getan und gesagt?“ „Du wirkst je nach den Bedürfnissen der Menschen, und Du sorgst für das, was sie brauchen. Das ist nicht unwahr!“ „Sind dann nicht Meine Kundgebungen, ist nicht das, was Ich dir gesagt habe, nützlich gewesen? Sind Meine Züchtigungen nicht um deinetwillen geschehen?“ „Du sagst immer noch, dass es um meinetwillen ist! Ich stehe kurz davor, von Dir zu Tode gezüchtigt zu werden, und ich will nicht länger leben. Heute sagst Du dies, morgen sagst Du das. Ich weiß, dass Du mich vervollkommnest, geschieht um meinetwillen, aber Du hast mich nicht vervollkommnet – Du machst mich zu einer Kontrastfigur, und Du züchtigst mich immer noch. Hasst Du mich nicht? Niemand wagt es, Deinen Worten Glauben zu schenken, und erst jetzt habe ich deutlich gesehen, dass es nur geschieht, um den Hass in Deinem Herzen aufzulösen, nicht um mich zu retten. Du hast es früher vor mir geheim gehalten, Du sagtest, Du würdest mich vervollkommnen und dass Züchtigung dazu da wäre, mich zu vervollkommnen. Also habe ich Deiner Züchtigung stets gehorcht; nie habe ich mir ausgemalt, dass ich heute den Titel einer Kontrastfigur haben würde. Gott, wäre es nicht besser, wenn Du mich als irgendetwas anderes handeln ließest? Musst Du mich den Hut einer Kontrastfigur tragen lassen? Es wäre in Ordnung, wenn ich der Pförtner im Himmel wäre. Ich renne und her, jetzt stehe ich mit leeren Händen da, und ich habe alles geopfert, doch sogar jetzt sagst Du mir, Du lässt mich als Deine Kontrastfigur agieren. Wie kann ich gar mein Gesicht zeigen?“ „Ich habe in der Vergangenheit so viel Züchtigungswerk getan, und hast du kein Verständnis? Hast du kein Verständnis von dir selbst? Ist Züchtigung nicht das Urteil der Worte? Ist der Titel der ‚Kontrastfigur‘ nicht auch das Urteil der Worte?“ „So gesagt, sind die Kontrastfiguren, von denen Du sprichst, auch eine Methode? Dient es dazu, mich dadurch zu richten? Wenn das der Fall ist, werde ich folgen.“ „Wie würdest du Mir denn jetzt folgen?“ „Dir folgen – ich habe immer noch nicht überlegt, wie ich Dir folge. Ich will, dass Du ein Wort sagst, das nicht eine Methode ist. Bin ich eine Kontrastfigur oder nicht? Können Kontrastfiguren auch vervollkommnet werden? Kann der Name ‚Kontrastfigur‘ geändert werden? Kann ich dadurch ein überwältigendes Zeugnis ablegen, dass ich eine Kontrastfigur bin, und dann jemand werden, der vervollkommnet ist, der ein Musterbeispiel dafür ist, Gott zu lieben, und Gottes Vertrauter ist? Kann ich vollendet werden? Sag mir die Wahrheit!“ „Weißt du nicht, dass Dinge sich immer weiterentwickeln, immer verändern? Solange du jetzt bereit bist, gehorsam eine Kontrastfigur zu sein, wirst du dich verändern können. Ob du eine Kontrastfigur bist oder nicht, hast nichts mit deinem Schicksal zu tun – der Kernpunkt ist, ob du jemand sein kannst, der eine Änderung in seiner Lebensdisposition hat, oder nicht.“ „Sag mir! Kannst Du mich vervollkommnen oder nicht?“ „Solange du bis zum Ende nachfolgst und gehorchst, garantiere Ich, dass Ich dich vollkommen machen kann.“ „Und welche Art von Leiden werde ich erfahren müssen?“ „Unglück und auch das Urteil und die Züchtigung der Worte, insbesondere die Züchtigung der Worte – die gleiche Züchtigung wie eine Kontrastfigur!“ „Auch die gleiche Züchtigung wie eine Kontrastfigur? Wenn ich aber von Dir vervollkommnet werden kann, indem ich Unglück erdulde, wenn es Hoffnung gibt, dann ist das in Ordnung. Selbst wenn es nur ein Fünkchen Hoffnung ist, ist es besser, als eine Kontrastfigur zu sein. Dieser Titel, ‚Kontrastfigur‘, klingt so grässlich. Ich bin nicht gewillt, eine Kontrastfigur zu sein!“ „Was spricht gegen eine Kontrastfigur? Sind Kontrastfiguren nicht auch ziemlich gut? Sind Kontrastfiguren unwürdig, sich an Segnungen zu erfreuen? Wenn Ich sage, dass sich Kontrastfiguren an Segnungen erfreuen können, wirst du dich an Segnungen erfreuen können. Ändern sich die Titel der Menschen nicht wegen Meines Werkes? Nur ein Titel stört dich so sehr? Diese Art von Kontrastfigur zu sein, ist wohlverdient. Bist du bereit zu folgen oder nicht?“ „Kannst Du mich also vollenden oder nicht?! Kannst Du es mir zugestehen, mich an Deinen Segnungen zu erfreuen?“ „Bist du bereit, bis ans Ende zu folgen oder nicht? Bist du bereit, dich aufzuopfern?“ „Lass mich darüber nachdenken. Eine Kontrastfigur kann sich auch an Deinen Segnungen erfreuen und vollendet werden. Nachdem ich vollendet bin, werde ich Dein Vertrauter sein und ganz Deinen Willen verstehen, und ich werde besitzen, was Du besitzt. Ich werde mich an dem erfreuen können, woran Du Dich erfreust, und ich werde wissen, was Du weißt. … Nachdem ich Unglück erduldet habe und vervollkommnet wurde, kann ich mich an Segnungen erfreuen. An welchen Segnungen werde ich mich also tatsächlich erfreuen?“ „Mach dir keine Sorgen darüber, an welchen Segnungen du dich erfreuen wirst. Selbst wenn Ich es dir erzählen würde, wärest du nicht imstande, sie dir vorzustellen. Nachdem du eine gute Kontrastfigur gewesen bist, wirst du erobert werden, wirst du eine gelungene Kontrastfigur sein. Das ist ein Modell und Prototyp des Eroberten, aber natürlich kannst du das erst sein, nachdem du erobert worden bist.“ „Was ist ein Modell und Prototyp?“ „Es ist ein Modell und Prototyp für alle Ungläubigen, das heißt, für diejenigen, die nicht erobert worden sind.“ „Wie viele Menschen?“ „Viele Menschen. Es sind nicht nur vier- oder fünftausend von euch – diejenigen, die diesen Namen auf der ganzen Welt annehmen, müssen erobert werden.“ „Es sind also nicht nur fünf oder zehn Städte!“ „Mach dir darüber jetzt keine Sorgen – beunruhige dich nicht zu sehr. Konzentriere dich nur darauf, wie du jetzt sofort eintreten solltest! Ich garantiere, dass du vollendet werden kannst.“ „In welchem Maße? Und an welchen Segnungen kann ich mich erfreuen?“ „Worüber bist du so besorgt? Ich garantiere, dass du vollendet werden kannst; hast du vergessen, dass Ich vertrauenswürdig bin?“ „Es ist wahr, dass Du vertrauenswürdig bist, aber einige Deiner Redeweisen ändern sich immer. Heute sagst Du, Du garantierst, dass ich vollendet werden kann, aber morgen sagst Du vielleicht, das ist ungewiss. Und zu manchen Leuten sagst Du, ‚Ich garantiere, dass jemand wie du nicht vollendet werden kann.‘ Ich weiß nicht, was mit Deinen Worten los ist. Ich wage es schlichtweg nicht, es zu glauben.“ „Kannst du dich nun opfern oder nicht?“ „Was opfern?“ „Deine Zukunft opfern, deine Hoffnungen.“ „Bäh! Das kann ich loslassen! Das Wichtigste ist der Titel ‚Kontrastfigur‘ – den will ich wirklich nicht. Wenn Du den Titel ‚Kontrastfigur‘ von mir entfernst, bin ich für alles offen, werde ich alles tun können. Sind das nicht nur unbedeutende Angelegenheiten? Könntest Du diese Bezeichnung wegnehmen?“ „Ist das nicht gerade so leicht? Wenn Ich dir diesen Titel verleihen kann, kann Ich ihn auch wegnehmen. Aber jetzt ist nicht die Zeit – du musst deine Erfahrung mit diesem Schritt des Werkes abschließen, und erst dann kannst du einen neuen Titel erlangen. Je mehr jemand wie du ist, desto mehr müssen sie eine Kontrastfigur sein. Je mehr du Angst hast, eine Kontrastfigur zu sein, desto mehr werde Ich dich als solche markieren. Eine Person wie du muss streng diszipliniert werden, und man muss mit ihr umgehen. Je aufsässiger jemand ist, desto mehr werden sie ein Dienst-Erbringer sein, und am Ende werden sie nichts gewinnen.“ „Warum kann ich mit dieser Art des Suchens den Namen ‚Kontrastfigur‘ nicht ablegen? Wir sind Dir all diese Jahre gefolgt und haben nicht wenig gelitten. Wir haben dies für Dich getan, und wir haben das für Dich getan, wir sind im Wind und Regen hinausgegangen. Wir sind alle Ende 20 – unsere Jugend ist fortgeschritten. Wir haben nicht geheiratet oder eine Familie gegründet, und diejenigen von uns, die das getan haben, sind trotzdem herausgekommen. Ich war bis zur Oberstufe in der Schule; sobald ich hörte, dass Du gekommen warst, gab ich meine Chance, zur Universität zu gehen, auf. Und Du sagst, dass wir Kontrastfiguren sind – wir haben solche Verluste erlitten! Wir tun all diese Dinge, aber es stellt sich heraus, dass wir Deine Kontrastfiguren sind. Wie lässt das meine Mitarbeiter, meine Kollegen und meinesgleichen über mich denken? Wenn sie mich sehen und mich wegen meiner Stellung und meines Status fragen, wie kann ich mich nicht schämen, ihnen davon erzählen? Was würden sie von mir halten? Zuerst habe ich jeden Preis wegen meines Glaubens an Dich gezahlt, und alle anderen haben mich als einen Dummkopf verspottet. Doch trotzdem bin ich gefolgt und sehnte mich nach dem Zeitpunkt, da mein Tag kommen würde und ich es all denen zeigen würde, die nicht glauben. Aber stattdessen erzählst Du mir heute, dass ich eine Kontrastfigur bin. Wenn Du mir den niedrigsten Titel gäbest, wenn Du es mir ermöglichtest, eine Person des Königreichs zu sein, das wäre schön! Selbst wenn ich nicht Dein Jünger oder Dein Vertrauter sein könnte, wäre es mir recht, einfach Dein Nachfolger zu sein! Wir sind Dir all diese Jahre gefolgt, haben unsere Familien aufgegeben, und es ist so schwierig gewesen, bis jetzt weiter zu suchen, aber wir haben nur den Titel ‚Kontrastfigur‘! Ich habe alles für Dich aufgegeben; ich habe alle irdischen Reichtümer aufgegeben. Vorletztes Jahr hat mich jemand einem potenziellen Partner vorgestellt. Er war wirklich attraktiv und gut gekleidet; er war der Sohn einer hochrangigen Führungskraft. Er hatte keinen guten Job, er war Fahrer, aber er sah wirklich gut aus, und damals war ich an ihm interessiert. Aber sobald ich hörte, dass Du uns in das Königreich führen würdest, dass Du uns vervollkommnen würdest, und dass Du uns gebeten hast, entschlossen zu sein und rasch alles zurückzulassen, als ich das hörte, sah ich, dass ich überhaupt keine Entschlossenheit hatte! Ich wappnete mich und wies ihn ab. Er sandte mehrfach Geschenke an meine Familie, aber ich warf nicht einmal einen Blick darauf. Würdest Du sagen, dass ich damals verärgert war? Etwas derart Gutes führte zu nichts. Wie konnte ich nicht verärgert sein? Ich war deswegen mehrere Tage verärgert, das ging so weit, dass ich in der Nacht nicht schlafen konnte, doch letztendlich ließ ich dennoch los. Jedes Mal, wenn ich betete, wurde ich von Deinem Geist bewegt, der sagte: ‚Bist du bereit, alles für Mich zu opfern? Bist du bereit, dich selbst für Mich aufzuwenden?‘ Immer wenn ich an diese Worte von Dir dachte, weinte ich. Ich war bewegt und schluchzte öfter vor Traurigkeit, als ich sagen kann. Später kam er ein paar Mal zu mir nach Hause, aber ich habe mich nicht ein einziges Mal mit ihm getroffen. Nun habe ich sogar vergessen, wie er aussieht; ich würde ihn nicht wiedererkennen. Ein Jahr später hörte ich, dass er geheiratet hatte. Unnötig zu erwähnen, dass es mir miserabel ging, doch ich ließ das trotzdem los, um Deinetwillen. Ich gab diese Heirat auf – ganz zu schweigen davon, dass mein Essen und meine Kleidung nichts taugen – ich habe all das aufgegeben, also solltest Du mich nicht als eine Kontrastfigur handeln lassen! Andere sagten, dass sein Vater eine Führungskraft ist, und wenn wir heirateten, würde er mir eine Arbeit besorgen. Ich quälte mich deswegen und haderte einen halben Monat damit, doch letzten Endes kam ich da heraus. Ich gab meine Heirat auf, um mich für Dich zu opfern, das wichtigste Ereignis in meinem Leben! Das gesamte Leben eines Menschen ist nichts weiter, als einen guten Partner zu finden und eine glückliche Familie zu haben. Ich ließ das Beste los, und jetzt stehe ich mit leeren Händen da und bin ganz allein. Wohin willst Du, dass ich gehe? Ich habe gelitten, seit ich begann, Dir zu folgen. Ich hatte kein gutes Leben. Ich habe meine Familie und meine Karriere aufgegeben und auch alle Wonnen des Fleisches, und der ganze Preis, den wir alle gezahlt haben, ist immer noch nicht genug, um uns an Deinen Segnungen zu erfreuen? Jetzt also ist es dieses ‚Kontrastfigurs‘-Dings. Gott, Du bist wirklich zu weit gegangen! Schau uns an – wir haben nichts in dieser Welt, auf das wir bauen können. Einige von uns haben ihre Kinder aufgegeben, einige haben ihre Arbeit aufgegeben, ihre Ehepartner,[f] und so weiter; wir haben alle fleischlichen Vergnügungen aufgegeben. Worauf sonst müssen wir harren? Wie können wir weiter in der Welt überleben? Dieser Preis, den wir gezahlt haben, ist nicht einen einzigen Cent wert? Kannst Du das überhaupt nicht sehen? Unser Status ist gering, und es mangelt uns an Kaliber – das gestehen wir ein, doch wann haben wir jemals nicht beherzigt, was Du von uns wolltest? Jetzt verlässt Du uns erbarmungslos nur mit dem ‚Lohn‘, Kontrastfiguren zu sein? Der Preis, den wir gezahlt haben, hat uns nur den Titel[g] ‚Kontrastfigur‘ erkauft? Schließlich werden die Leute mich fragen, was ich daraus gewonnen habe, an Gott zu glauben. Kann ich ihnen das Wort[h] ‚Kontrastfigur‘ vorsetzen? Wie kann ich meinen Mund aufmachen und sagen, dass ich eine Kontrastfigur bin? Ich kann meinen Eltern keine Rechenschaft geben, und ich kann meinem damaligen potenziellen Partner keine Rechenschaft geben. Wegen Dir habe ich nichts mit meinen Klassenkameraden zu schaffen. Sie haben mir Geschenke geschickt, aber ich habe sie alle zurückgegeben. Es gibt einige, die nicht länger Kontakt mit mir haben wollen, weil sie mir verschiedene Sachen schickten und ich sie nicht annahm. Ich habe diese Dinge aufgegeben und pflege keinen weltlichen Umgang mehr. Ich habe so einen hohen Preis gezahlt, und was ich als Gegenleistung bekomme, ist, eine Kontrastfigur zu sein! Ach! Ich fühle mich so schrecklich!“ (Sie schlägt sich auf die Oberschenkel und fängt an zu weinen.) „Wenn Ich sagen würde, dass ich dir den Titel[i] Kontrastfigur jetzt nicht geben würde, sondern dich zu einer Meines Volkes machen würde und dich das Evangelium verbreiten ließe, wenn Ich dir Status verliehe, dass du arbeiten gehst, wärest du in der Lage, das zu tun? Was hast du tatsächlich von einem Schritt nach dem anderen dieses Werkes erreicht? Und du hast deine Geschichte sogar nochmals erzählt – du hast kein Schamgefühl! Du sagst, dass du einen Preis gezahlt, aber nichts gewonnen hast. Könnte es sein, dass Ich dir nicht gesagt habe, was Meine Bedingungen dafür sind, einen Menschen zu erlangen? Für wen ist Mein Werk? Weißt du es? Du reißt alte Wunden auf! Zählst du überhaupt noch als menschliches Wesen? Hast du nicht aus freien Stücken gelitten? Und hast du nicht gelitten, um Segnungen zu erlangen? Hast du Meine Anforderungen erfüllt? Alles, was du willst, ist, Segnungen zu erlangen. Du hast kein Schamgefühl! Wann waren Meine Anforderungen an dich je verpflichtend? Wenn du bereit bist, Mir zu folgen, musst du Mir in allen Dingen gehorchen. Sprich nicht von Bedingungen. Schließlich habe Ich dir vorher gesagt, dass dieser Weg ein Leidensweg ist. Er ist voll trostloser Möglichkeiten, mit wenig guten Aussichten. Hast du das vergessen? Ich habe dies viele Male gesagt. Wenn du bereit bist zu leiden, dann folge Mir nach, und wenn du nicht bereit bist zu leiden, höre auf. Ich zwinge dich nicht – es steht dir frei zu kommen oder zu gehen! Mein Werk wird jedoch so getan, und Ich kann nicht Mein gesamtes Werk wegen deiner persönlichen Aufsässigkeit hinauszögern. Du bist vielleicht nicht bereit zu gehorchen, aber es gibt andere, die es sind. Ihr seid alle verzweifelte Menschen! Du hast keine Angst vor irgendetwas! Du diskutierst deine Bedingungen mit Mir – willst du weiterleben oder nicht?! Du planst für dich selbst und drängelst dich um deinen eigenen Ruhm und Nutzen. Gilt Mein Werk nicht gänzlich euch? Bist du blind? Bevor Ich Fleisch wurde, konntest du Mich nicht sehen, und diese Worte wären entschuldbar, doch jetzt bin Ich Mensch geworden, und Ich wirke unter euch, trotzdem kannst du immer noch nicht sehen? Was verstehst du nicht? Du sagst, du hast einen Verlust erlitten; also bin Ich Fleisch geworden, um euch verzweifelte Menschen zu retten, und habe so viel Werk getan, und bis jetzt beklagst du dich immer noch – würdest du sagen, dass Ich gelitten habe? Ist nicht das, was Ich getan habe, für euch gewesen? Ich habe diesen Titel für die Menschen aufgrund ihrer gegenwärtigen Statur. Wenn Ich dich eine ‚Kontrastfigur‘ nenne, dann bist du unmittelbar eine Kontrastfigur. Wenn Ich dich ‚Gottes Volk‘ nenne, dann bist du unmittelbar Gottes Volk. Wie auch immer Ich dich bezeichne, das bist du. Ist es nicht alles genau, wie Ich sage? Und dieses eine Wort von Mir macht dich so wütend? Na gut, Entschuldigung! Wenn du jetzt nicht gehorchst, wirst du am Ende verflucht sein – wirst du dann glücklich sein? Du schenkst dem Weg des Lebens keine Beachtung, sondern richtest dein Augenmerk nur auf deinen Status und Titel; wie ist dein Leben? Ich streite nicht ab, dass du einen hohen Preis gezahlt hast, aber wirf einen Blick auf deine eigene Statur und Praxis, und sogar jetzt noch debattierst du deine Bedingungen. Ist das die Statur, die du für deine Entschlossenheit erlangt hast? Besitzt du noch irgendwelche Integrität? Hast du ein Gewissen? War Ich es, der etwas falsch gemacht hat? Waren Meine Forderungen an dich ein Irrtum? Was ist los? Ich will, dass du ein paar Tage als eine Kontrastfigur agierst, und du bist dazu nicht bereit. Was für eine Art von Entschlossenheit ist das? Ihr seid alle willensschwach, ihr seid Feiglinge! Leute wie euch zu bestrafen, ist eine Selbstverständlichkeit!“ Nachdem Ich das gesagt hatte, sprach sie kein Wort.

Wenn ihr nun diese Art von Werk erfahrt, müsst ihr eine gewisse Vorstellung von den Schritten des Werkes und den Methoden haben, die Menschen umzuwandeln. Das ist die einzige Möglichkeit, um Ergebnisse in der Umwandlung zu erreichen. Während eurer Suche habt ihr zu viele persönliche Begriffe, Hoffnungen und Zukünftiges. Das jetzige Werk geschieht, um mit eurem Verlangen nach Status und euren ausgefallenen Wünschen umzugehen. Die Hoffnungen, das Verlangen nach[j] Status und die Begriffe sind alles klassische Aufmachungen von satanischer Gesinnung. Der Grund dafür, dass diese Dinge in den Herzen der Menschen existieren, liegt gänzlich darin, dass Satans Gift die Gedanken der Menschen allezeit zersetzt, und die Menschen sind stets unfähig, diese Versuchungen von Satan abzuschütteln. Sie leben inmitten von Sünde, glauben aber nicht, dass es Sünde ist, und sie meinen immer noch: „Wir glauben an Gott, also muss Er uns Segnungen zuteilwerden lassen und alles für uns passend einrichten. Wir glauben an Gott, also müssen wir anderen überlegen sein, und wir müssen mehr Status und mehr von einer Zukunft haben als jeder andere. Da wir an Gott glauben, muss Er uns unendlich viele Segnungen schenken. Ansonsten würde man es nicht Glauben an Gott nennen.“ Über viele Jahre haben die Gedanken, auf die sich die Menschen zum Überleben verlassen haben, ihre Herzen zersetzt, so weit, dass sie heimtückisch, feige und verabscheuungswürdig geworden sind. Es fehlt ihnen nicht nur an Willensstärke und Entschlossenheit, sondern sie sind außerdem gierig, überheblich und eigensinnig geworden. Es fehlt ihnen gänzlich an jeglicher Entschlossenheit, die das Ich übersteigt, und mehr noch, sie haben nicht ein bisschen Mut, um die Einschränkungen dieser finsteren Einflüsse abzuschütteln. Gedanken und Leben der Menschen sind scheußlich, ihre Sichtweisen über den Glauben an Gott sind immer noch unerträglich hässlich, und selbst wenn die Menschen von ihren Sichtweisen über den Glauben an Gott sprechen, ist es einfach unerträglich anzuhören. Die Menschen sind alle feige, unfähig, verabscheuungswürdig und auch anfällig. Sie empfinden keine Abscheu für die Mächte der Finsternis, und sie fühlen keine Liebe für das Licht und die Wahrheit; stattdessen tun sie ihr Möglichstes, sie zu vertreiben. Sind eure momentanen Gedanken und Sichtweisen nicht genau so? „Da ich an Gott glaube, sollte ich einfach mit Segnungen überhäuft werden, und es sollte sichergestellt werden, dass mein Status nie fällt und dass er höher ist als der von Ungläubigen.“ Ihr hegt diese Art von Sichtweise in euch nicht erst seit ein oder zwei Jahren; sie ist seit vielen Jahren da gewesen. Eure verhandelnde Denkweise ist überentwickelt. Obwohl ihr bis zu diesem Schritt heute gelangt seid, habt ihr euer Statusdenken immer noch nicht losgelassen, sondern habt immer Mühe damit, euch danach zu erkundigen und ihn täglich aufmerksam zu verfolgen, mit großer Furcht, dass euer Status eines Tages verloren sein und euer Name ruiniert sein wird. Die Menschen haben ihren Wunsch nach Mühelosigkeit nie zurückgestellt. Momentan werdet ihr auf diese Weise gezüchtigt, und welches Maß an Verständnis werdet ihr letzten Endes haben? Ihr werdet sagen, dass ihr euch, obwohl euer Status nicht hoch ist, an der Erhöhung Gottes erfreut habt. Ihr habt keinen Status, weil ihr von niedriger Geburt seid, und Status zu haben liegt an Gottes Erhöhung – er ist, was Er euch zuteilwerden ließ. Heute könnt ihr persönlich Gottes Schulung, Seine Züchtigung und Sein Urteil empfangen. Das ist sogar noch mehr Seine Erhöhung. Ihr könnt persönlich Seine Reinigung und Verbrennung erhalten. Das ist Gottes große Liebe. Im Laufe der Zeitalter hat es nicht einen einzigen Menschen gegeben, der Seine Reinigung und Verbrennung erhalten hat, und nicht ein einziger Mensch hat die Vervollkommnung durch Seine Worte empfangen können. Jetzt redet Gott mit euch von Angesicht zu Angesicht, reinigt euch, offenbart eure innere Aufsässigkeit – dies ist wahrlich Seine Erhöhung. Was können die Menschen tun? Ob sie die Söhne Davids oder die Nachkommen von Moab sind, die Menschen sind, kurz gesagt, geschaffene Wesen, die nichts zum Prahlen haben. Da ihr Gottes Geschöpfe seid, müsst ihr die Pflicht eines Geschöpfes erfüllen. Es gibt keine anderen Anforderungen an euch. Und vielleicht betest du und sagst: „Oh Gott! Ob ich Status habe oder nicht, jetzt verstehe ich mich selbst. Wenn mein Status hoch ist, ist er es wegen Deiner Erhöhung, und wenn er niedrig ist, ist er es wegen Deiner Verordnung. Alles ist in Deinen Händen. Ich habe keinerlei Wahl oder Klage. Du hast verordnet, dass ich in diesem Land und unter diesem Volk geboren werden würde, und ich sollte unter Deiner Herrschaft nur gänzlich gehorsam sein, weil alles innerhalb dessen ist, was Du verordnet hast. Ich richte mein Augenmerk nicht auf Status; schließlich bin ich nur einer der Schöpfung. Wenn Du mich in den Abgrund stelltest, in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, bin ich nichts als ein Geschöpf. Wenn Du mich benutzt, bin ich ein Geschöpf. Wenn Du mich vervollkommnest, bin ich trotzdem ein Geschöpf. Wenn Du mich nicht vervollkommnest, werde ich Dich immer noch lieben, weil ich nicht mehr als eine Schöpfung bin. Ich bin nicht mehr als ein winziges Geschöpf, erschaffen von dem Herrn der Schöpfung, nur einer unter den erschaffenen Menschen. Du warst es, der mich erschuf, und jetzt hast Du mich wieder in Deine Hände gelegt, um Dir ausgeliefert zu sein. Ich bin bereit, Dein Werkzeug und Deine Kontrastfigur zu sein, weil alles ist, was Du verordnet hast. Niemand kann es ändern. Alle Dinge und alle Geschehnisse sind in Deinen Händen.“ Wenn dieser Zeitpunkt kommt, wirst du dich nicht länger auf Status fokussieren, und du wirst das abschütteln. Erst dann wirst du imstande sein, zuversichtlich und mutig zu suchen, und erst dann kann dein Herz frei sein von jeglichen Zwängen. Sobald die Menschen befreit worden sind, wenn sie da herausgekommen sind, haben sie keine Sorgen mehr. Welche Sorgen hat der Großteil von euch gerade jetzt? Ihr seid stets vom Status eingeschränkt und seht euch immer nach euren eigenen Zukunftsaussichten um. Ihr nehmt die Bücher her und blättert sie durch, ohne zu sehen, was über das Schicksal der Menschheit gesagt wird; ihr durchschaut ein bisschen mehr, findet es aber immer noch nicht. Ihr denkt:[k] „Wie kann es da keine Zukunftsaussichten geben? Könnte es sein, dass Gott diese Zukunftsaussichten weggenommen hat? Das kann nicht sein! Warum gibt es dann keine? Gott spricht nur von Kontrastfiguren, es gibt also nichts anderes?“ Jetzt seid ihr Nachfolger, und ihr habt etwas Verständnis von dieser Stufe des Werkes. Ihr habt jedoch immer noch nicht euer Verlangen nach Status abgelegt. Wenn euer Status hoch ist, sucht ihr gut, aber wenn euer Status niedrig ist, sucht ihr nicht länger. Immer denkt ihr an die Segnungen des Status. Warum ist es so, dass der Großteil der Menschen nicht aus dem negativen Denken herauskommen kann? Ist das nicht immer wegen trostloser Zukunftsaussichten? Sobald Gottes Kundgebungen ergehen, eilt ihr, um zu sehen, was tatsächlich euer Status und eure Identität sind. Ihr gebt Status und Identität den Vorrang, und Vision kommt an zweiter Stelle. An dritter Stelle steht, worin ihr eintreten sollt, und an vierter Stelle kommt Gottes gegenwärtiger Wille. Zuerst seht ihr nach, ob sich Gottes Titel für euch als „Kontrastfiguren“ geändert hat oder nicht. Ihr lest und lest, und wenn ihr seht, dass der Titel „Kontrastfigur“ entfernt worden ist, seid ihr glücklich und dankt Gott beständig, preist ihr Seine große Macht. Sobald ihr flüchtig erblickt, dass ihr immer noch Kontrastfiguren seid, seid ihr verärgert, und sofort habt ihr überhaupt keinen Antrieb in euren Herzen. Je mehr du auf diese Weise suchst, desto weniger wirst du ernten. Je größer das Verlangen eines Menschen nach Status ist, desto ernster muss mit ihm umgegangen werden, und desto mehr muss er sich großer Läuterung unterziehen. Diese Sorte Mensch ist zu wertlos! Man muss mit ihnen umgehen und sie angemessen richten, damit sie das völlig loslassen. Wenn ihr diesen Weg bis zum Ende verfolgt, werdet ihr nichts ernten. Diejenigen, die das Leben nicht verfolgen, können nicht verwandelt werden; diejenigen, die nicht nach der Wahrheit dürsten, können die Wahrheit nicht erlangen. Du konzentrierst dich nicht darauf, persönliche Verwandlung und Eintritt anzustreben; immer richtest du dein Augenmerk auf diese ausgefallenen Wünsche und Dinge, die deine Liebe zu Gott einschränken und dich davon zurückhalten, Ihm nahezukommen. Können dich diese Dinge verwandeln? Können sie dich ins Königreich bringen? Wenn das Ziel deines Strebens nicht ist, die Wahrheit zu suchen, dann könntest du genauso gut diese Gelegenheit nutzen und zur Welt zurückkehren und es zu etwas bringen. Deine Zeit auf diese Weise zu verschwenden, ist es wirklich nicht wert – weshalb dich selbst quälen? Könntest du nicht alle möglichen Dingen draußen in der schönen Welt genießen? Geld, hübsche Frauen, Status, Eitelkeit, Familie, Kinder, und so weiter – sind nicht all diese Produkte der Welt die besten Dinge, die du genießen könntest? Was nützt es, hier herumzuwandern und nach einem Ort Ausschau zu halten, an dem du glücklich sein kannst? Des Menschen Sohn hat nicht, da er Sein Haupt hin lege, wie also könntest du einen Ort der Leichtigkeit haben? Wie könnte Er dir einen wunderschönen Ort der Leichtigkeit erschaffen? Ist das möglich? Abgesehen von Meinem Urteil, kannst du heute nur Lehren über die Wahrheit entgegennehmen. Du kannst von Mir keinen Trost erlangen, noch kannst du das glückliche Nest bekommen, an das du Tag und Nacht denkst. Ich werde dir nicht die Reichtümer der Welt zuteilwerden lassen. Wenn du aufrichtig strebst, bin Ich bereit, dir den Weg des Lebens in seiner Gesamtheit zu geben, dich wie ein Fisch zurück im Wasser sein zu lassen. Wenn du nicht aufrichtig strebst, werde Ich alles zurücknehmen. Ich bin nicht bereit, denjenigen Menschen, die gierig nach Trost und genau wie Schweine und Hunde sind, die Worte aus Meinem Munde zu geben!

Fußnoten:

a. Im Originaltext wird „Ich bin bereit“ ausgelassen.

b. Im Originaltext wird „die Worte“ ausgelassen.

c. Im Originaltext wird „sie fragten sich“ ausgelassen.

d. Im Originaltext wird „den Titel“ ausgelassen.

e. Im Originaltext wird „und sie sagten“ ausgelassen.

f. Im Originaltext heißt es „Ehefrauen“.

g. Im Originaltext wird „den Titel“ ausgelassen.

h. Im Originaltext wird „das Wort“ ausgelassen.

i. Im Originaltext wird „den Titel“ ausgelassen.

j. Im Originaltext wird „das Verlangen nach“ ausgelassen.

k. Im Originaltext wird „Ihr denkt“ ausgelassen.