Erkenntnisse aus Misserfolgen und Rückschlägen
Von Chengxin, SüdkoreaWährend meiner Tätigkeit als Kirchenleiterin beaufsichtigte Wang Hua meine Arbeit. Sie sprach oft und gerne darüber,...
Wir begrüßen alle Suchenden, die sich nach Gottes Erscheinen sehnen!
Ich hatte über ein Jahr lang Neulinge in der Kirche bewässert. Mit der Zeit beherrschte ich bei meiner Pflicht einige Grundsätze, und auch meine Bewässerung der Neulinge machte Fortschritte. Ich dachte, ich hätte eine gewisse Erfahrung beim Ausführen dieser Pflicht und könnte Neulinge auch ohne Hilfe gut bewässern. Wenn die Neulinge Probleme oder Schwierigkeiten hatten, konnte ich durch die Suche nach der Wahrheit helfen, diese zu lösen. Also glaubte ich, bereits zu wissen, wie ich meine Pflicht gut tun konnte. Ich dachte, ich bräuchte niemanden, der mich anleitet, und es würde keine Notwendigkeit bestehen, dass andere meine Arbeit beaufsichtigten oder nachverfolgten. Deshalb nahm ich die Beaufsichtigung und die Ratschläge der Brüder und Schwestern nicht an. Ich gab auch kaum Rückmeldung zur genauen Situation der Neulinge, die ich bewässerte. Ich machte meine Arbeit einfach auf meine Weise.
Eines Tages erkundigte sich die Verantwortliche Pheolie nach einigen Neulingen und stellte mir detaillierte Fragen. Zum Beispiel, wie ich den Neulingen über Versammlungen Bescheid gab; warum diese Schwester oder jener Bruder nicht an den Versammlungen teilnahm; ob ich oft mit den Neulingen sprach, um ihre Zustände oder Schwierigkeiten zu verstehen. Als ich diese Fragen hörte, verspürte ich starken Widerstand. Ich dachte: „Glaubt sie, ich führe meine Pflicht unverantwortlich aus? Vertraut sie mir nicht?“ Ich war sehr widerspenstig und wollte sie am liebsten ignorieren. Sie fragte mich, ob die Neulinge gerne zu Versammlungen kämen. Ich sagte nur oberflächlich „Ja“ und nannte keinerlei Details. Als sie fragte, wie ich die Neulinge über Versammlungen informierte, antwortete ich, dass ich ihnen Nachrichten schicke. Ich erklärte aber nicht genauer, wie ich das tat oder welche Schwierigkeiten sie hatten und so weiter. Dann fragte sie, über welche Aspekte der Wahrheit ich mit den Neulingen Gemeinschaft hielt. Ungeduldig sagte ich, ich wüsste schon, wie ich mit ihnen reden müsse, nannte aber keine Einzelheiten darüber, was ich sagte, wie sie reagierten oder was für Probleme sie hatten. Meine Antwort stellte sie nicht zufrieden. Sie wollte genauer wissen, ob ich diese Neulinge unterstützte und ihnen half. Ich dachte, sie würde mich unterschätzen, als wüsste ich nicht, wie ich meine Pflicht tun soll, und dadurch fühlte ich mich sehr unwohl. Einmal fiel ihr auf, dass ich beim Sprechen nicht auf die Gefühle der Neulinge achtete. Sie sagte zu mir: „Du musst dich in die Lage der Neulinge versetzen. Wenn du ein Neuling wärst, würdest du dich über diese Worte freuen? Würdest du darauf antworten wollen?“ Ihre Worte ärgerten mich maßlos. Ich sagte zwar, ich hätte verstanden, aber eigentlich nahm ich es gar nicht an. Für mich war die Art, wie ich mit den Neulingen redete, völlig in Ordnung. Ich dachte, ich wüsste schon, wie ich mit ihnen Gemeinschaft halten müsste, also beschloss ich, es weiterhin auf meine Weise zu machen. Ein anderes Mal fragte sie mich, wie ich normalerweise mit den Neulingen Gemeinschaft hielt. Ich sagte: „Über Nachrichten.“ Sie schlug vor, ich solle die Neulinge anrufen, wenn sie Zeit hatten. Anrufe seien direkter und machten es leichter, ihre Probleme zu verstehen und ihnen zu helfen. Doch das nahm ich nicht an, weil ich meine Methode für besser hielt. Ich wollte ihr weder zuhören noch weiterreden, also beantwortete ich ihre Fragen nur knapp und schwieg die meiste Zeit. Mir fiel auf, dass ich immer dann, wenn jemand mit mir über die Bewässerung der Neulinge sprechen wollte, sehr passiv und aufgewühlt wurde. Ich hatte das Gefühl, man würde mich auslachen, mich herabsetzen und mich für jemanden halten, der nicht weiß, wie er seine Pflicht tun soll oder der nicht vertrauenswürdig ist. Ich glaubte, meine Pflicht gut auszuführen und zu wissen, wie man Neulinge bewässert. Ich hatte meine eigenen Methoden und hielt mich für begabter als die Verantwortliche, weshalb ich ihre Ratschläge nicht annehmen konnte. Zwar stimmte ich ihr mündlich zu, doch in der Praxis richtete ich mich selten nach ihren Ratschlägen. Ich bewässerte die Neulinge weiterhin und sprach mit ihnen auf meine eigene Weise.
Bei einer Versammlung las ich Gottes Worte und gewann schließlich ein gewisses Verständnis über mich selbst. Gott sagt: „Manche Menschen verstoßen oft gegen die Grundsätze, wenn sie handeln. Sie akzeptieren es nicht, wenn man sie zurechtstutzt. In ihren Herzen wissen sie, dass die Dinge, die andere sagen, mit der Wahrheit übereinstimmen, doch sie nehmen sie nicht an. Solche Menschen sind wirklich arrogant und selbstgerecht! Warum sage Ich, dass sie arrogant sind? Wenn sie es nicht akzeptieren, wenn man sie zurechtstutzt, dann sind sie ungehorsam, und ist Ungehorsam keine Arroganz? Sie glauben, sie leisteten gute Arbeit und würden keine Fehler machen, was bedeutet, dass sie sich nicht selbst kennen, und das ist Arroganz“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die überhebliche Natur des Menschen ist die Wurzel seines Widerstands gegen Gott). „Die Menschen sollten sich nicht für sehr vollkommen, sehr vornehm, sehr edel oder für jemanden halten, der sich sehr von anderen unterscheidet; all das stammt von der arroganten Disposition und Unwissenheit des Menschen. Sich immer für etwas Besonderes zu halten – das wird durch eine arrogante Disposition herbeigeführt; niemals die eigenen Unzulänglichkeiten akzeptieren zu können und niemals imstande zu sein, sich den eigenen Fehlern und dem eigenen Scheitern zu stellen – das wird durch eine arrogante Disposition verursacht; niemals zuzulassen, dass andere einem selbst überlegen sind oder besser als man selbst sind – das wird durch eine arrogante Disposition verursacht; niemals zuzulassen, dass die Stärken anderer die eigenen Stärken übertreffen oder übersteigen – dies wird durch eine arrogante Disposition verursacht; niemals zuzulassen, dass andere bessere Gedanken, Vorschläge und Ansichten haben als man selbst, und wenn man feststellt, dass andere besser sind als man selbst, negativ zu werden, nicht sprechen zu wollen, sich bedrückt und niedergeschlagen zu fühlen und verstimmt zu sein – all dies wird durch eine arrogante Disposition verursacht. Eine arrogante Disposition kann dich unfähig machen, aus Schutz deines Stolzes die Zurechtweisungen anderer zu akzeptieren, dich mit deinen eigenen Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen und die eigenen Misserfolge und Fehler zu akzeptieren. Mehr noch, wenn jemand besser ist als du, kann das in deinem Herzen Hass und Eifersucht aufkommen lassen, und du kannst dich eingeschränkt fühlen und willst nicht einmal deine Pflicht tun und bist oberflächlich dabei. Eine arrogante Disposition kann dazu führen, dass diese Verhaltensweisen und Praktiken in dir zum Vorschein kommen. Wenn ihr in der Lage seid, nach und nach all diese Details tiefgehender zu erforschen, Durchbrüche zu erzielen und ein Verständnis für sie zu erlangen, und wenn ihr dann in der Lage seid, euch allmählich gegen diese Gedanken aufzulehnen, euch gegen diese falschen Auffassungen, Ansichten und sogar diese Verhaltensweisen aufzulehnen und aufhört, euch von ihnen einschränken zu lassen, und wenn ihr beim Tun eurer Pflicht in der Lage seid, euren richtigen Platz zu finden, nach Grundsätzen zu handeln und die Pflicht zu tun, die ihr tun könnt und sollt, dann werdet ihr, je mehr ihr eure Pflicht tut, desto besser darin werden. Auf diese Weise werdet ihr in die Wahrheitsrealität eingetreten sein. Wenn du in die Wahrheitsrealität eintreten kannst, wird es den Anschein haben, dass du das Abbild eines Menschen aufweist, und die Menschen werden sagen: ‚Dieser Mensch verhält sich seiner Stellung entsprechend, und er führt seine Pflicht auf eine bodenständige Weise aus. Er verlässt sich nicht auf Natürlichkeit, auf Hitzköpfigkeit oder auf seine satanische verdorbene Disposition, um seine Pflicht zu tun. Er handelt zurückhaltend und hat ein gottesfürchtiges Herz. Es gibt in ihm Elemente der Wahrheitsliebe, und er zeigt Äußerungsformen und Offenbarungen des Sich-Auflehnens gegen sein eigenes Fleisch und seine Vorlieben.‘ Wie wunderbar ist es, sich so zu verhalten! Wenn andere dich zuweilen auf deine Unzulänglichkeiten hinweisen, bist du nicht nur in der Lage, sie zu akzeptieren, sondern bist auch optimistisch und stellst dich deinen Unzulänglichkeiten und Problemen mit Gelassenheit. Dein Geisteszustand ist ganz normal, frei von Extremen, frei von Hitzköpfigkeit. Ist es nicht das, was es bedeutet, das Abbild eines Menschen aufzuweisen? Nur solche Menschen besitzen Vernunft“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Prinzipien, nach welchen man sich verhalten sollte). Früher hielt ich mich nicht für arrogant, doch durch die Offenbarung in Gottes Wort erkannte ich, dass ich sehr arrogant war. Die Verantwortliche zeigte mir gute Wege, Neulinge zu bewässern, doch das nahm ich überhaupt nicht an. Wenn sie mich fragte, wie ich die Neulinge bewässerte, schwieg ich nur oder antwortete knapp, weil ich mein Gesicht nicht verlieren wollte. Die anderen sollten meine Defizite bei der Bewässerung der Neulinge nicht bemerken. Ich wollte, dass andere denken, bei mir laufe alles bestens. Ich wollte zeigen, dass es bei meiner Pflicht keine Probleme gäbe und ich meine Pflicht auch ohne Beaufsichtigung oder fremde Hilfe gut erfüllen könne. Ich war wirklich viel zu arrogant. Ich hielt mich auch für begabter als die Schwester, die für meine Arbeit verantwortlich war, dachte, dass ich wüsste, wie man Neulinge bewässert, dass ich meine eigenen Methoden hätte und dass diese gut funktionieren würden. Deshalb war ich nicht bereit, ihre Vorschläge anzunehmen. Ich dachte sogar, wenn ich ihre Ratschläge annehme, würde das bedeuten, dass mein Arbeitsvermögen ihrem unterlegen wäre. Das wäre peinlich. Was würden die anderen von mir denken? Also stimmte ich ihren Vorschlägen äußerlich zu, setzte sie aber kaum in die Praxis um. Meine arrogante Disposition ließ mich an meinen eigenen Ansichten festhalten und hinderte mich daran, die Wahrheit anzunehmen. Das war Auflehnung gegen Gott. Danach beruhigte ich mich und dachte über den Vorschlag der Schwester nach. Ich fand, sie hatte einen guten Punkt, und es war einen Versuch wert. Also rief ich die Neulinge am Handy an. Ich stellte fest, dass es viel einfacher war, ihre Probleme durch ein Telefongespräch zu verstehen und ihnen umgehend zu helfen. Als ich ihren Rat in die Praxis umsetzte, wurde meine Bewässerungsarbeit effektiver, und ich schämte mich sehr. Durch diese Sache erkannte ich: Obwohl ich durchaus begabt war, hatte ich dennoch viele Unzulänglichkeiten. Ohne die Hilfe und Anleitung meiner Schwester hätten sich die Ergebnisse meiner Arbeit nicht verbessert. Mir wurde auch klar, dass ich nicht besser als andere war und dass ich meine Pflicht alleine gar nicht gut tun konnte.
Eines Tages fragte mich die Verantwortliche, warum ein Neuling seit mehreren Tagen nicht mehr zu den Versammlungen gekommen war. Nachdem ich es erklärt hatte, stellte sie mir weitere Fragen, um mehr Details darüber zu erfahren, wie ich meine Pflicht tat. Das war mir unangenehm und ich verspürte starken Widerstand. Ich wollte keine ihrer Fragen beantworten, weil ich ihre Beaufsichtigung und Fragerei nicht akzeptieren wollte. Ich merkte, dass ich wieder meine verdorbene Disposition offenbarte, also betete ich in meinem Herzen zu Gott um Seine Erleuchtung und Führung, damit ich lernen konnte, mich solchen Umgebungen zu unterwerfen, meine eigene Verdorbenheit zu erkennen und die Beaufsichtigung und Anleitung anderer anzunehmen. Danach las ich einige von Gottes Worten: „Antichristen verbieten anderen, sich in jegliche Arbeit einzumischen, die sie tun, sich danach zu erkundigen oder sie zu beaufsichtigen, und dieses Verbot äußert sich auf verschiedene Weisen. Eine davon ist schlicht und einfach eine Ablehnung. ‚Hör auf, dich einzumischen, dich zu erkundigen und mich zu beaufsichtigen, wenn ich arbeite. Jede Arbeit, die ich erledige, ist meine Verantwortung, ich weiß, wie ich es machen muss, und ich brauche niemanden, der mich herumkommandiert!‘ Das ist eine direkte Ablehnung. Eine weitere Manifestierung ist der Anschein von Aufgeschlossenheit, bei der sie sagen: ‚Okay, lasst uns Gemeinschaft halten und schauen, wie die Arbeit gemacht werden sollte‘, aber wenn andere sich dann wirklich erkundigen und versuchen, mehr über ihre Arbeit zu erfahren, oder wenn sie auf einige Probleme hinweisen und ein paar Vorschläge machen, wie ist dann ihre Haltung? (Sie weigern sich, es anzunehmen.) Das ist richtig – sie weigern sich einfach, es zu akzeptieren, sie finden Vorwände und Ausreden, um die Vorschläge anderer abzulehnen, sie machen aus richtig falsch und aus falsch richtig, aber eigentlich wissen sie in ihrem Herzen, dass sie ihre Logik erzwingen, dass sie hochtrabende Worte von sich geben, dass das, was sie sagen, nur theoretisch ist und dass ihre Worte nicht so praktisch sind wie das, was andere sagen. Und um ihren Status zu schützen – und obwohl sie ganz genau wissen, dass ihre Ansicht falsch und die der anderen Leute richtig ist – machen sie trotzdem aus dem Richtigen anderer Leute etwas Falsches und aus ihrem Falschen etwas Richtiges und führen es weiterhin aus, und sie lassen nicht zu, dass irgendetwas, das richtig ist und mit der Wahrheit übereinstimmt, dort eingeführt oder umgesetzt wird, wo sie sind. … Was ist sein Ziel dabei? Es nicht zu akzeptieren, dass andere sich einmischen, sich erkundigen oder ihn beaufsichtigen, und die Brüder und Schwestern glauben zu lassen, dass sein Handeln berechtigt und korrekt ist, den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus entspricht und mit den Handlungsgrundsätzen übereinstimmt und dass er sich als Leiter an die Grundsätze hält. Wirklich nur sehr wenige Menschen in der Kirche verstehen die Wahrheit; die meisten sind zweifellos nicht urteilsfähig, sie können diesen Antichristen nicht als den erkennen, der er wirklich ist, und werden von ihm ganz selbstverständlich irregeführt“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 2)). „Wenn Satan handelt, gestattet er keinem anderen, sich einzumischen; er will in allem, was er tut, das letzte Wort haben und alles kontrollieren, und niemand darf ihn beaufsichtigen oder Erkundigungen einziehen. Sollte sich irgendjemand einmischen oder eingreifen, dann ist das erst recht nicht zulässig. Genau so handelt ein Antichrist; egal, was er tut, niemand darf sich danach erkundigen, und egal, wie er hinter den Kulissen agiert, niemand darf sich einmischen. Das ist das Verhalten von Antichristen. Sie handeln auf diese Weise, weil sie zum einen eine äußerst arrogante Disposition haben und es ihnen zum anderen extrem an Vernunft fehlt. Ihnen fehlt jegliche Unterwerfung, und sie erlauben niemandem, sie zu beaufsichtigen oder ihre Arbeit zu überprüfen. Das sind wahrlich die Handlungen eines Dämons, und die unterscheiden sich komplett von denen eines normalen Menschen. Jeder, der arbeitet, braucht die Mitarbeit anderer, er braucht die Unterstützung, die Vorschläge und die Mitwirkung anderer, und selbst wenn jemand die Arbeit beaufsichtigt oder dabei zusieht, ist das nichts Schlechtes, sondern notwendig. Wenn bei irgendeinem Teil der Arbeit zufällig Fehler passieren und diese von den Leuten, die zusehen, festgestellt und unverzüglich behoben werden und dadurch verhindert wird, dass die Arbeit Schaden nimmt, ist das nicht eine große Hilfe? Wenn also kluge Menschen etwas tun, dann mögen sie es, wenn andere sie beaufsichtigen, beobachten und sich erkundigen. Falls zufälligerweise doch ein Fehler passiert und diese Menschen darauf hinweisen können und der Fehler unverzüglich korrigiert werden kann, ist das dann nicht ein äußerst wünschenswertes Ergebnis? Es gibt niemanden auf dieser Welt, der nicht die Hilfe anderer braucht. Nur Menschen, die an Autismus oder Depression leiden, mögen es, allein zu sein und keinen Kontakt zu anderen zu haben oder nicht mit anderen zu kommunizieren. Wenn Menschen an Autismus oder Depression leiden, sind sie nicht mehr normal. Sie haben sich dann nicht mehr unter Kontrolle. Wenn Menschen einen normalen Verstand und eine normale Vernunft besitzen, aber einfach nicht mit anderen kommunizieren wollen und nicht wollen, dass andere irgendetwas von dem wissen, was sie tun, wenn sie heimlich, im Verborgenen, vorgehen wollen und hinter den Kulissen agieren wollen und sie auf nichts hören, was andere sagen, dann sind solche Menschen Antichristen, oder etwa nicht? Sie sind Antichristen“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 2)). Mir wurde klar, dass ich mich genau so verhielt, wie Gott es offenbart hatte. Es fiel mir sehr schwer, bei meiner Pflicht Ratschläge und die Beaufsichtigung von anderen anzunehmen. Selbst wenn ich Schwierigkeiten hatte, habe ich sie nie offengelegt oder andere davon wissen lassen. Ich dachte: „Diese Arbeit wurde mir übertragen, also bin ich verantwortlich, habe das letzte Wort und kann es auf meine Weise machen.“ Ich glaubte zu wissen, wie ich meine Pflicht gut tun konnte, und ich brauchte keine Verantwortliche, niemanden, der mich überwacht oder mir Ratschläge gibt. Ratschläge von anderen betrachtete ich als eine Bloßstellung meiner Unzulänglichkeiten oder als ein Infragestellen meiner Fähigkeiten, weshalb ich sie nicht hören wollte. Jetzt sah ich, dass dies Arroganz und Dummheit war. Das ist nicht die Vernunft, die ein Mensch mit normaler Menschlichkeit haben sollte. Meine arrogante Natur war schuld, dass ich niemandem gehorchte und niemals die Beaufsichtigung und Ratschläge anderer annahm. Ich wollte immer das letzte Wort haben und die Neulinge nach meinem eigenen Willen bewässern. Früher kommunizierte ich mit den Neulingen auf meine eigene Art, was einfach bedeutete, dass ich Nachrichten schickte und sie nur selten anrief. Wenn einige Neulinge mir tagelang nicht antworteten, legte ich sie beiseite und traf mich weiterhin mit den Neulingen, die mit mir kommunizieren wollten. Infolgedessen konnten einige Neulinge nicht rechtzeitig bewässert werden, und manche verließen sogar die Versammlungsgruppe. Waren meine Handlungen nicht die eines Antichristen? Antichristen mögen es nicht, beaufsichtigt zu werden. Sie wollen alles selbst kontrollieren, Dinge auf ihre Weise oder nach ihren eigenen Meinungen tun, sie gehorchen niemandem, nehmen keine Ratschläge von anderen an und kooperieren nicht mit anderen, um ihre Arbeit gut zu machen. Ich sah, dass ich den Weg eines Antichristen beschritt, und erst da bekam ich Angst. Aus Gottes Worten lernte ich auch, dass jeder seine eigenen Mängel und Unzulänglichkeiten hat, weshalb wir Ratschläge und Hilfe von anderen brauchen. Wir müssen mit Menschen zusammenarbeiten, um unsere Pflichten gut zu auszuführen. Dadurch, dass die Verantwortliche meine Arbeit nachverfolgte und mir Vorschläge machte, half sie mir. Außerdem war es nützlich für die Arbeit, aber ich wollte es nicht akzeptieren. Infolgedessen schadete ich der Arbeit der Kirche. Das war eine sehr ernste Angelegenheit.
Danach las ich einige von Gottes Worten: „Wenn dich jemand ein wenig beaufsichtigt oder beobachtet oder versucht, dich auf einer tiefen Ebene zu verstehen, und versucht, ein offenes Gespräch mit dir zu führen und herauszufinden, wie dein Zustand zu dieser Zeit war, und sogar manchmal, wenn seine Haltung ein wenig strenger ist und er dich ein wenig zurechtstutzt, diszipliniert und tadelt, dann geschieht das alles, weil er eine gewissenhafte und verantwortungsvolle Haltung zur Arbeit von Gottes Haus hat. Du solltest keinerlei negative Gedanken haben und nicht mit negativen Emotionen reagieren. Was bedeutet es, wenn du es annehmen kannst, dass andere dich beaufsichtigen und beobachten und versuchen, dich zu verstehen? Dass du in deinem Herzen die genaue Prüfung durch Gott akzeptierst. Wenn du die Beaufsichtigung und Beobachtung durch andere Menschen und deren Versuche, dich zu verstehen, nicht akzeptierst und dich sogar dagegen wehrst, kannst du dann die genaue Prüfung durch Gott akzeptieren? Die genaue Prüfung durch Gott ist detaillierter, tiefgreifender und genauer als wenn die Leute versuchen, dich zu verstehen; Gottes Anforderungen sind viel spezifischer, anspruchsvoller und tiefgreifender. Wenn du also nicht einmal annehmen kannst, dass du von Mitgliedern von Gottes auserwähltem Volk beaufsichtigt wirst, sind dann deine Behauptungen, dass du Gottes genaue Prüfung annehmen kannst, nicht nur leere Worte? Damit du Gottes genaue Prüfung und Kontrolle akzeptieren kannst, musst du zuerst die Beaufsichtigung durch das Haus Gottes, die Leiter und Mitarbeiter oder die Brüder und Schwestern akzeptieren“ (Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (7)). „Wenn du ein Herz hast, das Gott fürchtet, dann wirst du auf natürliche Weise Gottes genaue Prüfung empfangen können. Aber du musst auch lernen, zu akzeptieren, dass Gottes auserwähltes Volk dich beaufsichtigt, was Toleranz und Akzeptanz von dir erfordert. Wenn du siehst, dass dich jemand beaufsichtigt, deine Arbeit kontrolliert oder dich ohne dein Wissen überprüft, und du hitzköpfig wirst, diese Person wie einen Feind behandelst und sie verachtest, sie sogar wie einen Verräter angreifst und sie wie einen solchen behandelst und herbeisehnst, dass sie verschwindet, dann bedeutet das Ärger. Ist das nicht extrem boshaft? Inwiefern unterscheidet sich das von einem Teufelskönig? Stellt das einen fairen Umgang mit den Menschen dar? Wenn du den richtigen Weg gehst und richtig handelst, was hast du dann zu befürchten, wenn dich jemand überprüft? Wenn du dich fürchtest, dann zeigt das, dass etwas in deinem Herzen lauert. Wenn dir im Herzen bewusst ist, dass du ein Problem hast, dann solltest du Gottes Gericht und Züchtigung akzeptieren. Das ist vernünftig. Wenn du weißt, dass du ein Problem hast, aber niemandem gestattest, dich zu beaufsichtigen, deine Arbeit zu kontrollieren oder dein Problem zu untersuchen, dann verhältst du dich äußerst unvernünftig, du rebellierst gegen Gott und widersetzt dich Ihm, und in diesem Fall ist dein Problem sogar noch gravierender. Wenn Gottes auserwähltes Volk feststellt, dass du eine böse Person bist oder ein Ungläubiger, dann werden die Folgen sogar noch verdrießlicher sein. Daher sind diejenigen, die die Kontrolle, Untersuchung und Prüfung durch andere annehmen können, die vernünftigsten von allen, denn sie verfügen über Toleranz und normale Menschlichkeit. Wenn du feststellst, dass deine Herangehensweise falsch ist, oder du eine verdorbene Disposition offenbarst und du dann in der Lage bist, dich anderen gegenüber zu öffnen und mit ihnen zu kommunizieren, wird das den Menschen in deiner Umgebung helfen, dich zu beaufsichtigen. Es ist sicherlich notwendig, die Beaufsichtigung anzunehmen, die Hauptsache ist es jedoch, zu Gott zu beten, sich auf Ihn zu verlassen und sich selbst ständig zu prüfen. Insbesondere, wenn du den falschen Weg eingeschlagen oder etwas Falsches getan hast oder im Begriff bist, auf willkürliche oder gebieterische Weise zu handeln und jemand in deiner Nähe darauf hinweist und dich darauf aufmerksam macht, musst du dies annehmen und rasch über dich nachdenken, deinen Fehler zugeben und ihn korrigieren. Dies kann dich davor bewahren, auf den Pfad des Antichristen zu gelangen. Wenn es jemanden gibt, der dir auf diese Weise hilft und dich warnt, wirst du dann nicht geschützt, ohne es zu wissen? Für dich ist das eine Art Schutz“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die richtige Pflichterfüllung erfordert eine harmonische Zusammenarbeit). Gottes Worte sagen uns deutlich, wie wichtig und nützlich es ist, die Beaufsichtigung anderer zu akzeptieren. Früher verstand ich den Nutzen der Beaufsichtigung nicht wirklich, weshalb ich mich denen widersetzte, die mich beaufsichtigten. Ich dachte, sie wollten mich kontrollieren oder würden auf mich herabsehen. In meiner Vorstellung war es so: Wenn sich jemand bei mir nach der Arbeit erkundigte, dann dachte er, ich sei unverantwortlich, antriebslos, unfähig zu arbeiten und könnte meine Pflicht nicht gut tun oder nicht so gut wie andere. Deshalb wehrte ich mich stark dagegen, von anderen beaufsichtigt zu werden. Doch aus Gottes Worten sah ich, dass meine Meinung falsch war und nicht mit der Wahrheit übereinstimmte. Jeder hat bei seiner Arbeit Schwächen und braucht die Hilfe anderer Brüder und Schwestern, um sich zu verbessern. Ich aber weigerte mich, eine Beaufsichtigung anzunehmen. Wie sollte ich auf diese Weise jemals die Fehler in meiner Arbeit korrigieren und meine Arbeit besser machen? Es war sehr wichtig, dass meine Brüder und Schwestern meine Arbeit beaufsichtigten, denn sie trugen eine Last für die Arbeit und taten ihre Pflicht. Ich hätte ihrer Beaufsichtigung nicht mit Schweigen und Ablehnung begegnen dürfen. Ich sollte mich öffnen und ihnen von meinen Schwierigkeiten und der tatsächlichen Situation bei meiner Arbeit erzählen. Das wäre besser für die Arbeit der Kirche. Indem ich die Beaufsichtigung annehme, kann ich meine eigenen Mängel erkennen und darüber nachdenken, ob ich meine Pflicht gemäß den Grundsätzen tue. Nun verstand ich Gottes Absicht. Wenn andere meine Arbeit oft beaufsichtigen und prüfen, kann mich das davon abhalten, nach meinem eigenen Willen zu handeln und dadurch störende und unterbrechende Dinge zu tun. Das ist tatsächlich Gottes Schutz für mich.
Ich las einen weiteren Abschnitt von Gottes Wort: „Sag Mir, gibt es überhaupt jemanden, der perfekt ist? Selbst wenn jemand sehr stark, fähig und talentiert ist, ist er dennoch nicht perfekt. Das ist eine Tatsache. Die Menschen müssen dieses Verständnis haben, und es ist die korrekte Haltung, die Menschen gegenüber ihren eigenen Stärken und Vorzügen und ihren eigenen Schwächen haben sollten; es ist die Rationalität, die Menschen besitzen sollten. Wenn du diese Rationalität besitzt, kannst du deine eigenen Stärken und Schwächen sowie die anderer korrekt behandeln, und auf diese Weise wirst du in der Lage sein, harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten. Wenn du diesen Aspekt der Wahrheit verstehst und in diesen Aspekt der Wahrheitsrealität eintreten kannst, dann kannst du freundschaftlich mit den Brüdern und Schwestern auskommen und dir ihre Stärken zunutze machen, um deine Schwächen auszugleichen. Auf diese Weise wirst du, ganz gleich, welche Pflicht du ausführst oder was du tust, immer besser darin werden, und du wirst Gottes Segen haben“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Durch Gottes Wort verstand ich, dass jeder seine eigenen Stärken und Schwächen hat und es auf dieser Welt keine perfekten Menschen gibt. Egal, wie stark Menschen sind, sie haben trotzdem Unzulänglichkeiten und brauchen Hilfe von anderen. Welche Pflicht wir in der Kirche auch immer tun, sie ist untrennbar mit der Hilfe und Kooperation anderer verbunden. Wir wurden von Satan so tief verdorben, dass wir immer nach unseren verdorbenen Dispositionen handeln. Deshalb brauchen wir die Ermahnungen und die Beaufsichtigung durch unsere Brüder und Schwestern, um zu vermeiden, von den Grundsätzen abzuweichen, und um unsere Fehler zu reduzieren. Als andere zu mir kamen, um meine Probleme bei der Arbeit zu verstehen, hätte ich es als eine Gelegenheit nutzen sollen, mich zu verbessern, und von ihren Stärken lernen sollen, um meine Schwächen auszugleichen. Das hätte mir und der Arbeit der Kirche geholfen. Mir wurde auch klar, dass ich nicht besser war als irgendjemand anderes, einschließlich der Schwester, die meine Arbeit beaufsichtigte. Ich sollte die Anleitung und Ratschläge anderer annehmen, meine Abweichungen und Fehler korrigieren und es wagen, meine eigenen Schwächen zu offenbaren und bei anderen Hilfe zu suchen. Das heißt es, ein Mensch mit normaler Vernunft und Menschlichkeit zu sein. Danach fing ich an, die Ratschläge der Schwester anzunehmen. Wenn sie Fragen stellte oder etwas über die Situation der Neulinge wissen wollte, besprach ich es offen mit ihr und erzählte es ihr im Detail. Durch diese Praxis wurde ich in meiner Pflicht effektiver.
Eines Tages fragte mich die Schwester nach der Situation der Neulinge. Ich beantwortete ihre Fragen ohne Vorbehalt und nannte Einzelheiten zu den Gründen für die unregelmäßige Teilnahme einiger Neulinge. Sie erinnerte mich an einige wichtige Punkte, die ich mir aufschrieb und alle in die Praxis umsetzte. Ich sah, dass es sehr gut war, Ratschläge von anderen anzunehmen, was sowohl für mich als auch für die Arbeit der Kirche von Nutzen war. In Zukunft bin ich bereit, die Beaufsichtigung durch andere zu akzeptieren und meine Pflicht gut zu erfüllen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?
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