7. Wie werden die drei Phasen des Werkes Gottes allmählich vertieft, damit die Menschen gerettet und vervollkommnet werden?

Relevante Worte Gottes:

Die ganze Führung Gottes ist in drei Stufen aufgeteilt und in jeder Stufe werden geeignete Anforderungen an den Menschen gestellt. Während die Zeitalter vergehen und voranschreiten, werden darüber hinaus die Anforderungen Gottes an die Menschheit immer höher. Schritt für Schritt erreicht dieses Werk der Führung Gottes ihren Höhepunkt, bis der Mensch die Tatsache der „Erscheinung des Wortes im Fleisch“ sieht. Auf diese Weise werden die Anforderungen an den Menschen noch anspruchsvoller, genauso wie das Zeugnis, das die Menschen ablegen müssen, noch stärker wird. Je mehr der Mensch imstande ist, wirklich mit Gott zusammenzuarbeiten, desto mehr Herrlichkeit erlangt Gott. Die Zusammenarbeit des Menschen ist das Zeugnis, das der Mensch ablegen muss, und das Zeugnis, das er ablegt, ist die Praxis des Menschen. Ob Gottes Werk die gebührende Wirkung hat oder nicht und ob es wahre Zeugnisse geben wird oder nicht, ist somit untrennbar mit der Zusammenarbeit und dem Zeugnis des Menschen verbunden. Wenn das Werk beendet ist, das heißt, wenn Gottes ganze Führung ihr Ende erreicht hat, wird der Mensch ein höheres Zeugnis ablegen müssen und wenn Gottes Werk sein Ende erreicht, werden die Praxis und der Eintritt des Menschen ihren Höhepunkt erreichen. In der Vergangenheit musste der Mensch sich an das Gesetz und die Gebote halten und es wurde von ihm verlangt, geduldig und demütig zu sein. Heute wird vom Menschen gefordert, dass er sich allen Fügungen Gottes unterwirft und über eine absolute Liebe zu Gott verfügt und schließlich wird von ihm verlangt, dass er Gott inmitten von Trübsal trotzdem liebt. Diese drei Stufen sind die Anforderungen, die Gott schrittweise während Seiner gesamten Führung an den Menschen stellt. Jede Stufe von Gottes Werk geht tiefer als die vorige, und in jeder Stufe sind die Anforderungen an den Menschen anspruchsvoller als die vorigen. Auf diese Weise nimmt Gottes gesamte Führung langsam Form an. Es liegt eben daran, dass die Anforderungen an den Menschen immer höher werden, dass die Disposition des Menschen den von Gott geforderten Maßstäben immer näher kommt. Erst dann fängt die gesamte Menschheit an, sich langsam vom Einfluss Satans zu befreien, bis – wenn Gottes Werk gänzlich zu Ende geht – die ganze Menschheit vom Einfluss Satans gerettet worden sein wird.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gottes Werk und die Praxis des Menschen

Die Führungsarbeit Gottes begann mit der Schöpfung der Welt, und der Mensch befindet sich im Mittelpunkt dieses Werkes. Man kann sagen, dass die Schöpfung Gottes aller Dinge dem Menschen gilt. Da sich Seine Führungsarbeit über Tausende von Jahren erstreckt und nicht während eines Zeitraums von wenigen Minuten, Sekunden oder in einem Augenblick oder in einem Jahr oder in zwei Jahren vollbracht wird, musste Er weitere Dinge erschaffen, die für das Überleben des Menschen nötig sind, wie beispielsweise die Sonne, den Mond, alle Arten von Lebewesen, Nahrung und eine günstige Umgebung für die Menschheit. Das war der Anfang der Führung Gottes.

Daraufhin übergab Gott die Menschheit an Satan und der Mensch lebte unter Satans Macht, was nach und nach zu Gottes Werk des ersten Zeitalters führte: der Geschichte des Zeitalters des Gesetzes … Im Laufe von einigen Tausenden Jahren gewöhnte sich die Menschheit während des Zeitalters des Gesetzes an die Führung des Zeitalters des Gesetzes und betrachtete sie als selbstverständlich. Die Menschen entzogen sich allmählich der Fürsorge Gottes. Und so, während sie das Gesetz befolgten, beteten sie außerdem Götzen an und begingen böse Taten. Sie waren ohne Jehovas Schutz und lebten ihr Leben nur vor dem Altar im Tempel. Tatsächlich hatte Gottes Wirken sie längst verlassen und obwohl die Israeliten sich weiterhin an das Gesetz hielten und den Namen Jehovas aussprachen und sogar stolz glaubten, dass nur sie das Volk Jehovas und die Auserwählten Jehovas seien, verließ sie Gottes Herrlichkeit leise …

So wie es schon immer gewesen ist, begann Gott nach dem Werk Jehovas im Zeitalter des Gesetzes Sein neues Werk der zweiten Phase: Er nahm Fleisch an – war zehn, zwanzig Jahre lang als Mensch fleischlich – und sprach und verrichtete Sein Werk unter den Gläubigen. Dennoch wusste das ausnahmslos niemand und nur eine kleine Anzahl von Menschen erkannte an, dass Er der fleischgewordene Gott war, nachdem der Herr Jesus gekreuzigt worden und auferstanden war. … Sobald die zweite Phase von Gottes Werk – nach seiner Kreuzigung – abgeschlossen war, war Gottes Werk, den Menschen aus der Sünde zurückzuerlangen, vollbracht (sprich, den Menschen aus Satans Hand zurückzuerlangen). So musste die Menschheit von diesem Moment an nur den Herrn Jesus als den Retter annehmen, und ihre Sünden würden vergeben sein. Nämlich stellten die Sünden des Menschen kein Hindernis mehr dar, um die Errettung erlangen und vor Gott treten zu können, und sie waren nicht mehr das Druckmittel, womit Satan den Menschen beschuldigte. Das liegt daran, dass Gott Selbst ein praktisches Werk vollbracht hatte, zum Abbild und Vorgeschmack des sündigen Fleisches geworden war, und Gott Selbst war das Sündopfer. Auf diese Weise stieg der Mensch vom Kreuz herab und wurde durch Gottes Fleisch erlöst und gerettet – dem Abbild dieses sündigen Fleisches. So kam der Mensch, nachdem er von Satan gefangen genommen worden war, dem Annehmen der Errettung vor Gott einen Schritt näher. Natürlich war diese Phase des Werkes tiefgründiger und weiter entwickelt als die Führung Gottes während des Zeitalters des Gesetzes.

Und dann kam das Zeitalter des Königreiches, das ein praktischerer Abschnitt des Werkes ist und das für den Menschen dennoch am schwierigsten zu akzeptieren ist. Denn je näher der Mensch Gott kommt, umso mehr nähert sich der Stab Gottes dem Menschen und umso deutlicher wird Gottes Gesicht dem Menschen offenbart. Nach der Erlösung der Menschheit kehrt der Mensch offiziell zur Familie Gottes zurück. Der Mensch dachte, dass nun die Zeit des Vergnügens sei, doch er wird einem Frontalangriff Gottes ausgesetzt, einem, wie ihn niemand je vorhersehen konnte: Wie es sich herausstellt, handelt es sich hierbei um eine Taufe, die das Volk Gottes „genießen“ muss. Bei einer solchen Behandlung bleibt den Menschen keine andere Wahl, als innezuhalten und bei sich zu denken: „Ich bin das seit vielen Jahren verlorene Lamm, für das Gott so viel ausgegeben hat, um es zurückzukaufen. Warum also behandelt mich Gott so? Ist das Gottes Art, mich auszulachen und mich zu entlarven? …“ Nach Jahren der Erfahrung, durch die Mühsal der Läuterung und Züchtigung, ist der Mensch wettergegerbt. Obwohl die „Herrlichkeit“ und die „Romantik“ vergangener Zeiten für den Menschen verloren gegangen sind, hat er, ohne es zu wissen, die Grundsätze menschlichen Verhaltens und die mühevollen und gewissenhaften Absichten, die Gott bei der Rettung der Menschheit seit so vielen Jahren verfolgt, verstanden. Der Mensch beginnt langsam, seine eigene Barbarei, wie schwer er zu zähmen ist, all seine Missverständnisse über Gott und die überzogenen Forderungen, die er an Ihn gestellt hat, zu hassen. Man kann die Uhr nicht zurückdrehen. Vergangene Ereignisse werden zu Erinnerungen, die der Mensch bereut, und die Worte und die zärtliche Liebe Gottes werden zur treibenden Kraft im neuen Leben des Menschen. Die Wunden des Menschen heilen von Tag zu Tag, sein Körper wird stark, und er steht auf und sieht das Gesicht des Allmächtigen … Es stellt sich heraus, dass Er schon immer an meiner Seite gewesen ist und über mich gewacht hat. Sein Lächeln und Sein wunderschönes Antlitz sind noch immer so ergreifend, Sein Herz sorgt sich noch immer so sehr um die Menschheit, die Er schuf, und Seine Hände sind noch genauso warm und kraftvoll, wie sie es am Anfang waren. Es ist, als wäre der Mensch zur Zeit des Garten Eden zurückgekehrt, doch jetzt hört der Mensch nicht länger auf die Verführungen der Schlange und versteckt sich nicht länger vor Jehovas Gesicht. Der Mensch kniet in Anbetung vor Gott nieder, blickt in Gottes lächelndes Antlitz und bringt sein wertvollstes Opfer dar – Oh! Mein Herr, mein Gott!

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 3: Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden

Das von Jesu verrichtete Werk war lediglich eine Stufe höher als das Alte Testament. Es wurde eingesetzt, um ein Zeitalter zu beginnen und dieses Zeitalter anzuführen. Warum hat Er gesagt: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzulösen, sondern, um das Gesetz zu erfüllen“? Dennoch unterschied sich vieles Seines Werkes von den Gesetzen, die von den Israeliten des Alten Testaments praktiziert wurden, und den Geboten, die von ihnen befolgt wurden, da Er nicht kam, um das Gesetz zu befolgen, sondern um es zu erfüllen. Der Vorgang dessen Erfüllung umfasste viele wirkliche Dinge: Sein Werk war praktischer und realer und war darüber hinaus lebendiger und keine blinde Einhaltung von Regeln. Haben die Israeliten sich nicht an den Sabbat gehalten? Als Jesus erschien, befolgte Er den Sabbat nicht, denn Er sagte, der Menschensohn sei der Herr des Sabbats und wenn der Herr des Sabbats erschiene, werde Er tun, was Ihm beliebt. Er war gekommen, um die Gesetze des Alten Testaments zu erfüllen und die Gesetze zu ändern. Alles, was heute getan wird, basiert auf der Gegenwart, es beruht jedoch immer noch auf den Grundlagen des Werkes von Jehova im Zeitalter des Gesetzes und es überschreitet diesen Rahmen nicht. Zum Beispiel, eure Zunge im Zaum zu halten und keinen Ehebruch zu begehen – sind dies nicht die Gesetze des Alten Testaments? Was heute von euch verlangt wird, ist nicht nur auf die Zehn Gebote beschränkt, sondern besteht aus Geboten und Gesetzen einer höheren Ordnung als jene, die es vorher gab. Das bedeutet jedoch nicht, dass das, was früher galt, abgeschafft worden ist, da jede Stufe von Gottes Werk beruhend auf den Grundlagen der vorherigen Stufe durchgeführt wird. Was das Werk betrifft, das Jehova damals in Israel vollbrachte, wie zum Beispiel von den Menschen zu verlangen, Opfer darzubringen, ihre Eltern zu ehren, keine Götzen anzubeten, andere nicht anzugreifen oder zu verfluchen, keinen Ehebruch zu begehen, nicht zu rauchen oder zu trinken und nichts Totes zu essen oder kein Blut zu trinken – bildet das nicht auch heute noch die Grundlage für eure Praxis? Das Werk, das bis heute durchgeführt wird, beruht auf der Grundlage der Vergangenheit. Obgleich die Gesetze der Vergangenheit nicht länger erwähnt werden und neue Forderungen an dich gestellt worden sind, sind diese Gesetze, weit davon entfernt, abgeschafft zu werden, stattdessen zu einem höheren Status erhoben worden. Zu sagen, dass sie abgeschafft worden sind, bedeutet, dass das vorige Zeitalter veraltet ist, während es jedoch manche Gebote gibt, die du für alle Ewigkeit ehren musst. Die Gebote der Vergangenheit sind bereits in die Praxis umgesetzt worden, sie sind bereits zum Wesen des Menschen geworden, und es ist unnötig, solchen Gebote wie „Rauche nicht“ und „Trinke nicht“ und so weiter, besonderen Nachdruck zu verleihen. Auf dieser Grundlage werden eurer heutigen Bedürfnisse entsprechend, eurer Statur entsprechend und dem Werk von heute entsprechend, neue Gebote festgelegt. Gebote für das neue Zeitalter zu verordnen bedeutet nicht, dass man die Gebote des alten Zeitalters abschafft, sondern ihre Erhöhung auf dieser Grundlage, um die Handlungen der Menschen vollkommener zu machen und mehr mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Wenn ihr heute nur den Geboten folgen und euch an die Gesetze des Alten Testaments halten müsstet wie die Israeliten, sogar wenn ihr die Gesetze, die von Jehova festgelegt wurden, auswendig lernen müsstet, gäbe es keine Möglichkeit für euch, euch zu ändern. Wenn ihr euch nur an diese wenigen begrenzten Gebote halten oder unzählige Gesetze auswendig lernen würdet, würde eure alte Disposition tief in euch eingebettet bleiben und es gäbe keine Möglichkeit, sie zu entwurzeln. Ihr würdet folglich zunehmend verdorbener werden und keiner von euch würde gehorsam werden. Das hießt, ein paar einfache Gebote und unzählige Gesetze können euch nicht helfen, das Werk Jehovas zu kennen. Ihr seid nicht wie die Israeliten: Indem sie den Gesetzen folgten und die Gebote auswendig lernten, waren sie in der Lage die Taten Jehovas zu bezeugen und Ihm allein ihre Hingabe zu geben. Aber ihr seid unfähig, dies zu erreichen, und ein paar Gebote vom Zeitalter des Alten Testaments sind nicht nur außerstande, euch dazu zu bringen, euer Herz hinzugeben oder euch zu beschützen, sondern werden euch stattdessen nachlässig machen und euch in den Hades stürzen lassen. Denn Mein Werk ist das Werk der Eroberung und es zielt auf euren Ungehorsam und eure alte Disposition ab. Die gütigen Worte von Jehova und Jesus reichen an die heutigen strengen Worte des Gerichts nicht heran. Ohne solche strengen Worte, wäre es unmöglich, euch „Experten“, die ihr seit tausenden von Jahren ungehorsam ward, zu erobern. Die Gesetze des Alten Testaments haben schon vor langem ihre Macht über euch verloren und das Gericht von heute ist um einiges überwältigender als die alten Gesetze. Was für euch am geeignetsten ist, ist das Gericht und nicht die geringfügigen Einschränkungen von Gesetzen, da ihr nicht die ursprüngliche Menschheit vom Anbeginn der Zeit seid, sondern eine Menschheit, die jahrtausendelang verdorben worden ist. Was der Mensch jetzt erreichen muss, stimmt mit dem tatsächlichen Zustand des Menschen von heute überein, entspricht dem Kaliber und der wirklichen Statur des heutigen Menschen und es ist nicht nötig, dass du Regeln befolgst. Dem ist so, damit Veränderungen in deiner alten Disposition erreicht werden können und damit du deine Auffassungen ablegen kannst.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Vision von Gottes Werk (1)

Obwohl der Weg, den der Mensch heute geht, auch der Weg des Kreuzes und der des Leidens ist, unterscheidet sich das, was der Mensch ausübt und was er isst, trinkt und genießt, sehr von dem, was dem Menschen unter dem Gesetz und im Zeitalter der Gnade zufiel. Die heutigen Anforderungen an den Menschen unterscheiden sich von den früheren und umso mehr von den Anforderungen an den Menschen im Zeitalter des Gesetzes. Was also wurde vom Menschen unter dem Gesetz verlangt, als Gott Sein Werk in Israel vollbrachte? Nur, dass der Mensch den Sabbat und die Gesetze Jehovas einhalten sollte. Niemand durfte am Sabbat arbeiten oder die Gesetze Jehovas übertreten. Jetzt ist das jedoch nicht der Fall. Die Menschen arbeiten am Sabbat, versammeln sich und beten wie gewöhnlich und ihnen werden keine Einschränkungen auferlegt. Die im Zeitalter der Gnade mussten getauft werden und sie wurden außerdem dazu aufgefordert, zu fasten, Brot zu brechen, Wein zu trinken, ihre Häupter zu bedecken und die Füße anderer für sie zu waschen. Diese Vorschriften sind nun abgeschafft worden, doch an den Menschen werden größere Anforderungen gestellt, denn das Werk Gottes wird immer tiefgründiger und der Eintritt des Menschen reicht immer höher. In der Vergangenheit legte Jesus den Menschen Seine Hände auf und betete, aber nun, da alles gesagt worden ist, welchen Nutzen hat da das Handauflegen? Worte allein können Ergebnisse erzielen. Als Er den Menschen damals Seine Hände auflegte, war dies, um den Menschen zu segnen und auch, um ihn außerdem von seinen Krankheiten zu heilen. Auf diese Weise wirkte damals der Heilige Geist, aber jetzt ist es anders. Jetzt benutzt der Heilige Geist Worte, um zu wirken und Ergebnisse zu erzielen. Seine Worte wurden euch klargemacht und ihr sollt sie in die Praxis umsetzen, genau so, wie es euch gesagt wurde. Seine Worte sind Seine Absichten. Sie sind das Werk, das Er zu vollbringen wünscht. Durch Seine Worte wirst du Seine Absichten verstehen sowie das, was Er von dir zu erlangen verlangt, und du kannst Seine Worte einfach direkt in die Praxis umsetzen, ohne dass die Hände aufgelegt werden müssen. Einige mögen sagen: „Lege mir Deine Hände auf! Lege mir Deine Hände auf, damit ich Deinen Segen empfangen und an Dir teilhaben kann.“ Das alles sind überholte Methoden aus der Vergangenheit, die nun veraltet sind, denn das Zeitalter hat sich geändert. Der Heilige Geist wirkt im Einklang mit dem Zeitalter, weder nach Belieben noch durch die Anwendung von Vorschriften. Das Zeitalter hat sich geändert und ein neues Zeitalter bringt zwangsläufig neues Werk mit sich. Das trifft auf jede Phase des Werks zu und daher wiederholt sich Sein Werk nie. Im Zeitalter der Gnade wirkte Jesus viel auf diese Weise, zum Beispiel heilte Er Krankheiten, trieb Dämonen aus und legte den Menschen Seine Hände auf, um für sie zu beten und die Menschen zu segnen. Allerdings wäre es bedeutungslos, dies heute zu wiederholen. So wirkte der Heilige Geist zu jener Zeit, denn es war das Zeitalter der Gnade und es gab genügend Gnade, an der sich der Mensch erfreuen konnte. Es wurde keinerlei Bezahlung von ihm verlangt und sofern er Glauben hatte, empfing er Gnade. Alle wurden sehr gnädig behandelt. Jetzt hat sich das Zeitalter geändert und das Werk Gottes ist weiter fortgeschritten. Durch Züchtigung und Gericht wird der Mensch von der Aufsässigkeit und den unreinen Dingen in ihm befreit. Da jene Phase der Erlösung galt, oblag es Gott, auf diese Weise zu wirken, wobei Er den Menschen ausreichend Gnade zeigte, damit sie sich daran erfreuen konnten, damit die Menschen von der Sünde erlöst werden und durch Gnade ihre Sünden vergeben werden konnten. Diese gegenwärtige Phase soll die Ungerechtigkeit im Menschen durch Züchtigung, Gericht und Schläge durch Worte sowie durch die Disziplinierung und Enthüllung durch Worte aufdecken, damit die Menschheit danach gerettet werden kann. Das ist ein tiefgründigeres Werk als die Erlösung. Die Gnade im Zeitalter der Gnade genügte, damit der Mensch sich daran erfreute; jetzt, da der Mensch diese Gnade bereits erfahren hat, soll er sich nicht länger an ihr erfreuen. Dieses Werk ist jetzt veraltet und soll nicht mehr vollbracht werden. Jetzt muss der Mensch durch das Gericht des Wortes gerettet werden. Nachdem der Mensch gerichtet, gezüchtigt und verfeinert worden ist, verändert sich dadurch seine Disposition. Liegt das nicht alles an den Worten, die Ich gesprochen habe? Jede Phase des Werks wird übereinstimmend mit dem Fortschritt der gesamten Menschheit und dem Zeitalter vollbracht. Das gesamte Werk ist bedeutend und es wird gänzlich um der letzten Errettung willen vollbracht, damit die Menschheit einen guten Bestimmungsort in der Zukunft haben kann und damit die Menschen ihrer Art entsprechend eingeteilt werden können.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Geheimnis der Menschwerdung (4)

Beim Werk der letzten Tage ist die Macht des Wortes größer als die der Äußerungsform von Zeichen und Wundern, und die Autorität des Wortes übersteigt die der Zeichen und Wunder. Das Wort enthüllt alle verdorbenen Dispositionen, die tief im Herzen des Menschen begraben sind. Du kannst sie unmöglich selbst entdecken. Wenn sie durch das Wort entlarvt werden, wirst du sie auf natürliche Weise entdecken. Du wirst das anerkennen müssen, und du wirst absolut überzeugt sein. Ist dies nicht die Autorität des Wortes? Das ist das Ergebnis, das durch das gegenwärtige Werk des Wortes erreicht wird. Demzufolge kann der Mensch nicht gänzlich von seinen Sünden durch Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gerettet werden, noch kann er durch die Manifestation von Zeichen und Wundern gänzlich vollkommen gemacht werden. Die Autorität, Krankheit zu heilen und Dämonen auszutreiben, verleiht dem Menschen nur Gnade, doch das Fleisch des Menschen ist noch immer des Satans und die verdorbene satanische Disposition verweilt weiterhin im Menschen. In anderen Worten gehört das, was noch nicht gereinigt wurde, noch immer der Sünde und dem Schmutz an. Erst wenn der Mensch durch die Wirkung des Worts gereinigt worden ist, kann er von Gott gewonnen und geheiligt werden. Als die Dämonen aus dem Menschen ausgetrieben wurden und er erlöst wurde, bedeutete das lediglich, dass er den Händen Satans entrissen und zu Gott zurückgebracht wurde. Allerdings bleibt er ein verdorbener Mensch, wenn er von Gott nicht gereinigt oder geändert wird. Im Menschen besteht noch immer Schmutz, Widerstand und Aufsässigkeit; der Mensch ist nur durch Gottes Erlösung zu Ihm zurückgekehrt, doch er hat nicht die geringste Gotteskenntnis und ist weiterhin imstande, sich Ihm zu widersetzen und Ihn zu verraten. Bevor der Mensch erlöst wurde, waren bereits viele von Satans Giften in ihn gepflanzt worden und nach tausenden von Jahren der Verderbnis durch Satan wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelte es sich um nichts weiter als einen Fall der Erlösung, als der Mensch erlöst wurde. Das heißt, der Mensch wurde zu einem hohen Preis zurückgekauft, aber die vergiftete Natur in ihm wurde nicht ausgelöscht. Ein Mensch, der so dreckig ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch dieses Werk des Gerichts und der Züchtigung wird der Mensch das ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Wesen voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und gereinigt zu werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig werden, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Das gesamte gegenwärtige Werk wird vollbracht, damit der Mensch gereinigt und verändert werden kann; es geschieht, damit der Mensch durch das Gericht und die Züchtigung des Wortes sowie durch Läuterung seine Verdorbenheit ablegen und gereinigt werden kann. Anstatt diese Phase des Werks als die der Rettung zu erachten, wäre es passender, zu sagen, dass es das Werk der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase auch das Werk der Eroberung sowie die zweite Phase im Werk der Errettung. Durch das Gericht und die Züchtigung durch das Wort wird der Mensch von Gott gewonnen, und durch die Läuterung, das Gericht und die Entlarvung durch das Wort werden alle Unreinheiten, Auffassungen, Motive und persönlichen Hoffnungen im Herzen der Menschen vollständig offenbart. Obwohl der Mensch erlöst wurde und seine Sünden vergeben wurden, kann dies nur so verstanden werden, dass Gott sich nicht an die Verfehlungen des Menschen erinnert und den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend behandelt. Jedoch lebt der Mensch im Fleisch, ohne von der Sünde befreit worden zu sein, und kann nur weiterhin sündigen und endlos seine satanischen verdorbenen Dispositionen enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag und beichten am Abend. Und obwohl das Sündopfer auf ewig für den Menschen gültig ist, kann es den Menschen somit nicht von der Sünde retten. Nur die Hälfte des Werks der Errettung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch verdorbene Dispositionen. Als die Menschen zum Beispiel erfuhren, dass sie von Moab herstammten, beschwerten sie sich, sie hörten auf, nach Leben zu streben und wurden restlos negativ. Beweist das nicht, dass der Mensch noch immer unfähig ist, sich gänzlich der Herrschaft Gottes zu unterwerfen? Sind das nicht genau die satanischen verdorbenen Dispositionen des Menschen? Als du nicht der Züchtigung unterworfen wurdest, erhobst du deine Hand höher als alle anderen, sogar höher als Jesus. Und du riefst mit lauter Stimme: „Sei ein geliebter Sohn Gottes! Sei ein Vertrauter Gottes! Wir würden eher sterben, als uns Satan zu unterwerfen! Lehne dich gegen den alten Satan auf! Lehne dich gegen den großen, roten Drachen auf! Möge der große rote Drache für immer gestürzt werden! Möge Gott uns vollkommen machen!“ Du riefst lauter als alle anderen. Doch dann kam die Zeit der Züchtigung und wieder wurden deine verdorbenen Dispositionen enthüllt. Deine Rufe verstummten und deine Entschlossenheit verschwand. Das ist die Verdorbenheit des Menschen. Sie ist etwas, das tiefer ist als die Sünde, etwas, was von Satan gepflanzt wurde, und tief im Inneren des Menschen verwurzelt ist. Für den Menschen ist es nicht einfach, sich seiner Sünden bewusst zu werden, und er hat keine Möglichkeit, seine eigene, tiefverwurzelte Natur zu erkennen. Nur durch das Gericht des Wortes kann dieses Ergebnis erreicht werden. Nur so kann der Mensch von diesem Punkt an allmählich geändert werden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Geheimnis der Menschwerdung (4)

Das Werk der Errettung des Menschen setzt sich aus drei Stufen zusammen, das heißt, der Kampf gegen Satan ist in drei Stufen unterteilt worden, um Satan ein für alle Mal zu besiegen. Die innere Wahrheit über das gesamte Werk des Kampfes mit Satan ist jedoch, dass dessen Auswirkung durch verschiedene Schritte des Werkes erzielt wird: dem Menschen Gnade zuteilwerden lassen, zum Sündopfer des Menschen werden, die Sünden des Menschen vergeben, den Menschen erobern und den Menschen perfektionieren. Tatsächlich besteht der Kampf gegen Satan nicht darin, ihn zu bekriegen, sondern darin, durch die Errettung des Menschen, das Wirken am Leben des Menschen und die Veränderung der Disposition des Menschen Zeugnis für Gott abzulegen, und so Satan zu besiegen. Satan wird dadurch besiegt, dass die verdorbene Veranlagung des Menschen geändert wird. Wenn Satan besiegt worden ist, das heißt, wenn der Mensch vollständig gerettet worden ist, dann wird der gedemütigte Satan völlig gefesselt sein, und somit wird der Mensch vollständig gerettet worden sein. Daher ist der Kern der Errettung des Menschen der Krieg gegen Satan, und dieser Krieg ist hauptsächlich in der Errettung des Menschen reflektiert. Die Phase der letzten Tage, in denen der Mensch erobert werden soll, ist die letzte Phase des Kampfes gegen Satan und sie ist auch das Werk der vollständigen Errettung des Menschen aus der Macht Satans. Im Inneren bedeutet die Eroberung des Menschen die Rückgabe der Verkörperung Satans – des Menschen, der von Satan verdorben wurde – an den Schöpfer, gefolgt von dessen Eroberung, wodurch er sich gegen Satan auflehnen und ganz zu Gott zurückkehren wird. Auf diese Weise wird der Mensch vollständig gerettet worden sein. Und somit ist das Werk der Eroberung das letzte Werk im Kampf gegen Satan und die abschließende Stufe der Führung Gottes, um Satan zu besiegen. Ohne dieses Werk wäre die vollständige Errettung des Menschen letztendlich unmöglich, auch die völlige Niederlage Satans wäre unmöglich und die Menschheit wäre niemals in der Lage, in ihren wundervollen Bestimmungsort einzugehen oder sich von Satans Einfluss zu befreien. Infolgedessen kann das Werk der Errettung des Menschen nicht abgeschlossen werden, bevor der Kampf gegen Satan abgeschlossen ist, denn der Kern der Führungsarbeit Gottes gilt der Errettung der Menschheit. Die früheste Menschheit war in den Händen Gottes, doch wegen der Versuchung und der Verderbnis Satans wurde der Mensch von Satan gebunden und fiel in die Hände des Bösen. Somit wurde Satan zu dem Objekt, das es in der Führungsarbeit Gottes zu besiegen galt. Da Satan den Menschen in Besitz nahm und weil der Mensch das Kapital ist, das Gott einsetzt, um die gesamte Führung vorzunehmen, muss er dann den Händen Satans wieder entrissen werden, wenn der Mensch gerettet werden soll. Das heißt, nachdem der Mensch von Satan gefangen gehalten worden ist, muss er zurückgenommen werden. Somit muss Satan durch Veränderungen in der alten Disposition des Menschen und die Wiederherstellung seiner ursprünglichen Vernunft besiegt werden. Auf diese Weise kann der Mensch, der gefangen genommen worden ist, den Händen Satans wieder entrissen werden. Wenn der Mensch von dem Einfluss und den Fesseln Satans befreit wird, dann wird Satan beschämt, der Mensch letztendlich zurückgenommen und Satan besiegt sein. Und weil der Mensch aus der finsteren Beeinflussung Satans befreit wurde, wird der Mensch zur Kriegsbeute dieses ganzen Gefechts werden, und sobald der Kampf vorüber ist, wird Satan zum Objekt, das bestraft werden wird. Danach wird das gesamte Werk zur Errettung der Menschheit vollendet sein.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Wiederherstellung des normalen Lebens der Menschen und ihre Hinführung zu einem wundervollen Bestimmungsort

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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