Das Wort erscheint im Fleisch

Inhaltsverzeichnis

Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen

Wie sehr liebst du Gott heute? Und wie viel weißt du über all das, was Gott in dir vollbracht hat? Dies sind die Dinge, die du lernen solltest. Wenn Gott auf der Erde ankommt, ist all das, was Er im Menschen vollbracht hat und alles, was Er dem Menschen gestattet hat zu sehen, dazu da, dass der Mensch Ihn liebt und Ihn wahrlich kennt. Dieser Mensch ist in der Lage, für Gott zu leiden und hat es geschafft, so weit zu kommen, was einerseits auf Gottes Liebe und andererseits auf Gottes Erlösung beruht. Mehr noch, es beruht auf der Arbeit des Gerichts und der Züchtigung, die Gott am Menschen ausgeführt hat. Wenn ihr ohne das Urteil, die Züchtigung und die Prüfungen Gottes seid, und wenn Gott euch nicht leiden gelassen hat, dann, um ehrlich zu sein, liebt ihr Gott nicht wahrhaftig. Je größer Gottes Wirken im Menschen ist, und je größer das Leid des Menschen, umso mehr ist es möglich aufzuzeigen, wie bedeutungsvoll Gottes Werk ist, und umso mehr ist das Herz dieses Menschen in der Lage, Gott wirklich zu lieben. Wie lernst du, wie man Gott liebt? Ohne Qual und Verfeinerung, ohne schmerzhafte Prüfungen – und wenn zudem alles, was Gott dem Menschen gäbe, Gnade, Liebe und Barmherzigkeit wäre – wärst du in der Lage, Gottes wahre Liebe zu erlangen? Einerseits erkennt der Mensch während der Prüfungen Gottes seine Mängel und sieht, dass er unbedeutend, verachtenswert und gering ist, dass er nichts hat und nichts ist; andererseits schafft Gott während Seiner Prüfungen verschiedene Situationen für den Menschen, die ihn noch mehr befähigen, die Lieblichkeit Gottes zu erfahren. Obgleich der Schmerz groß und manchmal unüberwindlich ist – und er bisweilen sogar das Niveau von erdrückendem Leid erreicht – sieht der Mensch, der ihn erfahren hat, wie lieblich Gottes Werk ist, und nur auf dieser Grundlage wird im Menschen die wahre Liebe zu Gott geboren. Heute sieht der Mensch, dass er mit der Gnade, der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes allein nicht fähig ist, sich selbst zu kennen, und noch viel weniger ist er fähig, die Wesenheit des Menschen zu kennen. Nur durch die Verfeinerung und das Urteil Gottes, nur während einer solchen Verfeinerung kannst du deine Mängel erkennen und wissen, dass du nichts hast. Folglich ist die Liebe des Menschen zu Gott auf der Grundlage der Verfeinerung und des Urteils Gottes aufgebaut. Wenn du dich nur mit einem friedvollen Familienleben oder materiellen Segnungen an der Gnade Gottes erfreust, dann hast du Gott nicht gewonnen, und dein Glaube an Gott hat versagt. Gott hat bereits eine Phase des Werks der Gnade im Fleisch ausgeführt und dem Menschen bereits wesentliche Segnungen geschenkt – doch der Mensch kann mit Gnade, Liebe oder Barmherzigkeit allein nicht vervollkommnet werden. In den menschlichen Erfahrungen begegnet er einem Teil der Liebe Gottes und sieht die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, doch wenn er dies über einen gewissen Zeitraum hinweg erfahren hat, sieht er, dass Gottes Gnade, Seine Liebe und Seine Barmherzigkeit nicht in der Lage sind, den Menschen zu vervollkommnen und unfähig, das offenzulegen, was im Innern des Menschen verdorben ist, noch sind sie in der Lage den Menschen von seiner verdorbenen Veranlagung zu befreien oder seine Liebe und seinen Glauben zu vervollkommnen. Gottes Arbeit der Gnade war die Arbeit eines Zeitraums, und der Mensch kann sich nicht darauf verlassen, sich an der Gnade Gottes zu erfreuen, um Gott zu kennen.

Wodurch wird Gottes Vervollkommnung des Menschen ausgeführt? Durch Seine gerechte Disposition. Gottes Disposition besteht vornehmlich aus Gerechtigkeit, Zorn, Majestät, Urteil und Fluch, und Seine Vervollkommnung des Menschen geschieht vornehmlich durch Urteil. Einige Personen verstehen dies nicht und fragen, warum Gott nur durch Sein Urteil und Seinen Fluch den Menschen vervollkommnen kann. Sie sagen, dass, wenn Gott den Menschen verfluchen würde, würde der Mensch dann nicht sterben? Wenn Gott über den Menschen urteilen würde, wäre der Mensch dann nicht verdammt? Wie kann er dann trotzdem vervollkommnet werden? So lauten die Worte von Personen, die Gottes Werk nicht kennen. Was Gott verflucht, ist der Ungehorsam des Menschen, und worüber Er urteilt, sind die Sünden des Menschen. Obgleich Er barsch und ohne das geringste Feingefühl spricht, offenbart Er alles, was im Menschen ist, und durch diese strengen Worte offenbart Er, was das Wesentliche im Menschen ist, wobei Er durch ein derartiges Urteil dem Menschen eine fundierte Kenntnis über die Wesenheit des Fleisches gibt; und somit unterwirft der Mensch sich dem Gehorsam vor Gott. Das Fleisch des Menschen ist von Sünde und von Satan. Es ist ungehorsam und das Objekt von Gottes Züchtigung – und so müssen die Worte von Gottes Urteil über ihn hereinbrechen, und es muss jede Art der Verfeinerung eingesetzt werden, um es dem Menschen zu ermöglichen, sich selbst zu kennen. Nur dann kann Gottes Werk wirkungsvoll sein.

Aus den von Gott gesprochenen Worten kann man sehen, dass Er das Fleisch des Menschen bereits verdammt hat. Sind diese Worte dann die Worte von Verfluchung? Die von Gott gesprochenen Worte offenbaren das wahre Gesicht des Menschen, und durch eine solche Offenbarung wirst du gerichtet, und wenn du siehst, dass du nicht in der Lage bist, Gottes Willen zufriedenzustellen, verspürst du im Innern Leid und Reue; du spürst, dass du Gott gegenüber dermaßen verschuldet und für Gottes Willen unzulänglich bist. Es gibt Zeiten, in denen der Heilige Geist dich von innen diszipliniert, und diese Disziplin stammt vom Urteil Gottes; es gibt Zeiten, in denen Gott dich tadelt und Sein Gesicht vor dir verbirgt, in denen Er dir keine Aufmerksamkeit schenkt und Er nicht in dir wirkt, dich lautlos züchtigend, um dich zu verfeinern. Gottes Werk im Menschen dient vornehmlich dazu, Seine gerechte Disposition offenzulegen. Welches Zeugnis legt der Mensch schließlich für Gott ab? Er bezeugt, dass Gott der gerechte Gott ist, Seine Disposition Gerechtigkeit, Zorn, Züchtigung und Urteil ist; der Mensch bezeugt, die gerechte Disposition Gottes. Gott benutzt Sein Urteil, um den Menschen zu vervollkommnen. Er hat den Menschen geliebt, und den Menschen gerettet – aber wie viel ist innerhalb Seiner Liebe enthalten? Es gibt Urteil, Majestät, Zorn und Verfluchung. Obwohl Gott den Menschen in der Vergangenheit verfluchte, hat Er den Menschen nicht völlig in die bodenlose Grube geworfen, sondern dieses Mittel benutzt, um den Glauben des Menschen zu verfeinern; Er tötete den Menschen nicht, aber handelte, um den Menschen vollkommen zu machen. Die Wesenheit des Fleisches stammt vom Satan – Gott sagte es genau richtig – doch die Taten, die von Gott ausgeführt wurden, sind laut Seiner Worte nicht abgeschlossen. Er verflucht dich, damit du Ihn lieben kannst, und damit du die Wesenheit des Fleisches kennen kannst; Er züchtigt dich, damit du erweckt werden kannst, um es dir zu ermöglichen, die Mängel in dir zu kennen, und um die völlige Wertlosigkeit des Menschen zu kennen. So dienen Gottes Flüche, Sein Urteil und Seine Majestät und Sein Zorn allesamt dazu, den Menschen zu vervollkommnen. Alles was Gott heute tut, und die gerechte Disposition, die Er in euch deutlich macht – all das dient dazu, den Menschen zu vervollkommnen, und genau das ist die Liebe Gottes.

In den traditionellen Auffassungen des Menschen ist Gottes Liebe Seine Gnade, Seine Barmherzigkeit und Seine Sympathie für die Schwäche des Menschen. Obgleich diese Dinge auch die Liebe Gottes darstellen, sind sie ebenfalls zu einseitig und sind nicht das primäre Mittel, durch das Gott den Menschen vollkommen macht. Wenn manche Leute gerade erst angefangen haben, an Gott zu glauben, ist es wegen Krankheit. Diese Krankheit ist Gottes Gnade für dich; ohne sie würdest du nicht an Gott glauben, und wenn du nicht an Gott glauben würdest, dann wärst du nicht so weit gekommen – und somit ist sogar diese Gnade, die Liebe Gottes. In der Zeit des Glaubens an Jesus taten die Menschen vieles, was Gott nicht liebte, weil sie die Wahrheit nicht verstanden, doch Gott verfügt über Liebe und Gnade, und Er hat den Menschen so weit gebracht. Obgleich der Mensch nichts versteht, erlaubt Gott dem Menschen, Ihm zu folgen, und zudem hat Er den Menschen bis heute geführt. Ist dies nicht Gottes Liebe? Was sich in Gottes Disposition manifestiert, ist die Liebe Gottes – dies ist absolut richtig! Als die Erbauung der Kirche ihren Höhepunkt erreichte, tat Gott den Schritt der Arbeit der Dienst-Erbringer und warf die Menschen in die bodenlose Grube. Die Worte der Zeit der Dienst-Erbringer waren allesamt Verfluchungen: die Verfluchung deines Fleisches, die Verfluchung deiner satanischen verdorbenen Veranlagung, und die Verfluchung der Dinge an dir, die Gottes Willen nicht erfüllen. Die von Gott in jenem Schritt getane Arbeit manifestierte sich als Majestät, gleich nachdem Gott den Schritt der Arbeit der Züchtigung ausgeführt hatte, und es kam die Prüfung des Todes. Bei solch einer Arbeit sah der Mensch den Zorn, die Majestät, das Urteil und die Züchtigung Gottes, und dabei sah er Gottes Liebe und Barmherzigkeit. Alles, was Gott tat, und all das, was sich als Seine Disposition manifestierte, war die Liebe für den Menschen; und alles, was Gott tat, konnte die Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen. Er tat es, um den Menschen zu vervollkommnen, und versorgte der Statur des Menschen entsprechend. Wenn Gott dies nicht getan hätte, wäre der Mensch unfähig vor Gott zu treten, und hätte keine Möglichkeit, Gottes wahres Gesicht zu kennen. Von dem Zeitpunkt an, als der Mensch erstmals anfing, an Gott zu glauben, bis heute, hat Gott die Menschen schrittweise entsprechend der Statur des Menschen versorgt, sodass der Mensch Ihn im Innern schrittweise kennen konnte. Erst heute stellt der Mensch fest, wie wundervoll das Urteil Gottes ist. Der Arbeitsschritt der Dienst-Erbringer war das erste Ereignis des Werks der Verfluchung, von Anbeginn der Schöpfung bis heute. Der Mensch wurde in ein bodenloses Loch verwünscht. Wenn Gott dies nicht getan hätte, hätte der Mensch heute keine wahrhaftige Gotteskenntnis; nur durch Gottes Fluch begegnet der Mensch der Disposition Gottes offiziell. Diese Erfahrungen zeigten dem Menschen, dass seine Loyalität nicht akzeptabel war, dass seine Statur zu klein war, dass er unfähig war, Gottes Willen zu erfüllen, und dass seine Behauptungen, Gott jederzeit zufriedenzustellen, nichts weiter als Worte waren. Obwohl Gott in diesem Schritt des Werkes der Dienst-Erbringer den Menschen verfluchte, war dieser Schritt des Werkes von heute aus betrachtet wundervoll: Es brachte einen großen Wendepunkt für den Menschen und verursachte eine große Veränderung in seiner Lebensdisposition. Vor der Zeit der Dienst-Erbringer verstand der Mensch nichts von dem Streben nach Leben, was es bedeutet an Gott zu glauben, oder der Weisheit von Gottes Werk, dass Gottes Werk den Menschen prüfen kann. Über die Zeit der Dienst-Erbringer hinweg, bis heute, sieht der Mensch, wie wundersam das Werk Gottes ist, es ist für den Menschen unergründlich, und wenn er seinen Verstand benutzt, ist er nicht in der Lage sich vorzustellen, wie Gott wirkt, und er sieht außerdem, wie klein seine Statur ist und dass zu viel von ihm ungehorsam ist. Als Gott den Menschen verfluchte, tat er dies, um eine Wirkung zu erzielen, und Er tat dies nicht, um den Menschen zu töten. Obwohl Er den Menschen verfluchte, tat Er dies mit Worten, und Seine Flüche befielen den Menschen nicht tatsächlich, denn was Gott verfluchte, war der Ungehorsam des Menschen, und so dienten Seine Flüche auch dessen, den Menschen zu vervollkommnen. Ob Gott den Menschen richtet oder ihn verflucht, beides macht den Menschen vollkommen: Beides dient dazu, das vollkommen zu machen, was im Menschen unrein ist. Dadurch wurde der Mensch verfeinert, und das, was im Menschen fehlte, wurde durch Seine Worte und Sein Wirken vervollkommnet. Jeder Schritt von Gottes Werk – seien es harte Worte, Urteil oder Züchtigung – macht den Menschen vollkommen und ist absolut angemessen. Im Laufe der Jahrhunderte hat Gott niemals ein Werk wie dieses verrichtet; heute arbeitet Er in euch, sodass ihr Seine Weisheit zu schätzen wisst. Obwohl ihr etwas Schmerz in euch erlitten habt, sind eure Herzen standhaft und in Frieden; es ist euer Segen in der Lage zu sein, diese Phase von Gottes Werk zu genießen. Unabhängig davon, was ihr in der Lage seid, in Zukunft zu erlangen, alles, was ihr heute von Gottes Werk in euch seht, ist Liebe. Wenn der Mensch Gottes Urteil und Verfeinerung nicht erfährt, werden seine Handlungen und sein Eifer stets äußerlich sein, und seine Veranlagung wird immer unverändert bleiben. Zählt das als von Gott gewonnen worden zu sein? Heute ist die Veranlagung des Menschen viel beständiger als zuvor, obgleich es innerhalb des Menschen noch viel gibt, was arrogant und eingebildet ist. Gottes Umgang mit dir dient dessen dich zu retten und obgleich du zurzeit vielleicht etwas Schmerz verspürst, wird der Tag kommen, an dem in deiner Veranlagung eine Veränderung eintritt. Dann wirst du zurückblicken und sehen, wie weise das Wirken Gottes ist, und das wird der Zeitpunkt sein, an dem du den Willen Gottes wirklich verstehen kannst. Heute gibt es einige Leute, die sagen, dass sie Gottes Willen verstehen – aber dies ist nicht sehr realistisch. Sie reden Unsinn, weil sie derzeit noch nicht verstehen, ob der Wille Gottes dazu dient den Menschen zu retten oder ihn zu verfluchen. Vielleicht kannst du es jetzt noch nicht klar erkennen, aber der Tag wird kommen, an dem du sehen wirst, dass der Tag des Lobpreises Gottes gekommen ist. Du wirst erkennen, wie bedeutungsvoll es ist, Gott zu lieben, damit du das menschliche Leben kennen kannst, und dein Fleisch wird in der Welt der Liebe zu Gott leben; dass dein Geist freigesetzt werden wird, dein Leben voller Freude sein wird, und dass du stets Gott nahe sein und stets auf Gott blicken wirst. Zu dieser Zeit wirst du wirklich wissen, wie wertvoll das Werk Gottes heute ist.

Heutzutage erkennen die meisten Leute nicht: Sie glauben, dass Leiden wertlos ist. Sie werden von der Welt abgewiesen, ihr Leben zu Hause ist voller Probleme, sie werden von Gott nicht geliebt, und ihre Aussichten sind schlecht. Das Leiden mancher Personen erreicht einen bestimmten Punkt, an dem sich ihre Gedanken dem Tod zuwenden. Dies ist nicht die wahre Liebe zu Gott; solche Leute sind Feiglinge. Sie haben keine Ausdauer, sie sind schwach und kraftlos! Gott ist begierig darauf, dass der Mensch Ihn liebt, aber je mehr der Mensch Ihn liebt, umso größer ist das Leid des Menschen; und je mehr der Mensch Ihn liebt, umso größer sind die Prüfungen des Menschen. Wenn du Ihn liebst, dann befällt dich jede Art des Leids – und wenn nicht, dann wird für dich vielleicht alles glatt laufen, und um dich herum wird alles friedvoll sein. Wenn du Gott liebst, wirst du das Gefühl haben, dass vieles um dich herum unüberwindlich ist, und weil deine Statur zu klein ist, wirst du verfeinert werden und unfähig sein, Gott zufriedenzustellen; du wirst spüren, dass Gottes Wille zu erhaben ist, dass er außerhalb der Reichweite des Menschen liegt. Wegen all diesem wirst du verfeinert werden – weil in dir viel Schwäche steckt, und vieles, das Gottes Willen nicht zufriedenstellen kann, wirst du von innen verfeinert werden. Doch ihr müsst deutlich erkennen, dass eine Läuterung nur durch Verfeinerung erzielt werden kann. Somit müsst ihr während dieser letzten Tage vor Gott Zeugnis ablegen. Ungeachtet dessen wie groß euer Leid ist, solltet ihr bis zum Ende gehen, und sogar mit eurem letzten Atemzug müsst ihr Gott noch treu sein und Gottes Gnade unterliegen; nur dies ist wahre Liebe zu Gott, und nur dies ist das starke und überwältigende Zeugnis. Wenn du in Versuchung geführt wirst, solltest du sagen: „Mein Herz gehört Gott, und Gott hat mich bereits gewonnen. Ich kann dich nicht zufriedenstellen – ich muss all mein Sein widmen, um Gott zufriedenzustellen.“ Je mehr du Gott zufriedenstellst, umso mehr segnet dich Gott, und umso größer ist die Stärke deiner Liebe zu Gott; so wirst du auch Glauben und Entschlossenheit haben, und wirst spüren, dass nichts mehr wert oder bedeutsamer ist, als ein Leben, das in Liebe zu Gott verbracht wurde. Man kann sagen, dass der Mensch Gott lieben muss, um sorgenfrei zu sein. Obgleich es Zeiten gibt, in denen dein Fleisch schwach ist und du von vielen echten Schwierigkeiten heimgesucht wirst, wirst du in diesen Zeiten wahrhaft auf Gott vertrauen, und in deinem Geist wirst du Trost finden, und du wirst die Gewissheit verspüren, und dass du etwas hast, auf das du dich verlassen kannst. Auf diese Weise wirst du in der Lage sein, viele Situationen zu meistern, und so wirst du dich nicht über Gott beschweren aufgrund der Qual, die du erleidest; du wirst singen, tanzen und beten, zusammenkommen und Gemeinschaft führen wollen, um über Gott nachzudenken, und du wirst spüren, dass alle Menschen, Angelegenheiten und die Dinge um dich, die von Gott organisiert sind, angebracht sind. Wenn du Gott nicht liebst, wird alles, auf das du blickst, belastend für dich sein. Nichts wird deinen Augen gefallen. In deinem Geist wirst du nicht frei, sondern niedergeschlagen sein, dein Herz wird sich immer über Gott beschweren, und du wirst immer spüren, dass du so viele Qualen leidest, und dass dies so ungerecht ist. Wenn du nicht nach Glück strebst, sondern danach, Gott zufriedenzustellen und nicht von Satan beschuldigt zu werden, dann wird dir ein solches Streben eine große Stärke geben, um Gott zu lieben. Der Mensch ist in der Lage, alles zu vollbringen, was von Gott gesprochen wird. Und alles, was er tut, kann Gott zufriedenstellen. – das ist es, was es bedeutet, im Besitz von Realität zu sein. Nach der Zufriedenheit Gottes zu streben ist, die Liebe zu Gott dazu zu verwenden, um Seine Worte in Praxis umzusetzen. Ungeachtet der Zeiten – auch wenn andere ohne Kraft sind – ist in dir immer noch ein Herz, das Gott liebt, das sich zutiefst nach Gott sehnt und Gott vermisst. Das ist wahre Statur. Wie groß deine Statur ist, hängt davon ab, wie groß deine Liebe zu Gott ist; ob du in der Lage bist, standhaft zu sein, wenn du geprüft wirst; ob du schwach bist, wenn dir eine bestimmte Situation widerfährt, und ob du standhaft bleiben kannst, wenn deine Brüder und Schwestern dich ablehnen; die Ankunft der Fakten wird dir zeigen, wie deine Liebe zu Gott ist. Aus einem Großteil des Werkes Gottes kann man sehen, dass Gott den Menschen wirklich liebt. Die Augen des menschlichen Geistes müssen nur noch vollständig geöffnet werden, und er ist unfähig, vieles des Wirkens Gottes und den Willen Gottes und die vielen Dinge, die so lieblich sind an Gott, zu durchschauen. Der Mensch hat zu wenig wahre Liebe für Gott. Du hast all die Zeit an Gott geglaubt, und heute hat Gott alle Mittel zur Flucht abgeschnitten. Realistisch gesprochen, hast du keine andere Wahl, als den richtigen Pfad zu nehmen, den richtigen Pfad, auf den du geführt worden bist, durch das harte Urteil und die höchste Erlösung Gottes. Erst nach der Erfahrung von Mühsal und Verfeinerung weiß der Mensch, dass Gott lieblich ist. Man kann sagen, dass der Mensch mit all seiner bis heute erlangten Erfahrung, einen Teil von Gottes Lieblichkeit kennengelernt hat – aber dies ist immer noch nicht genug, weil der Mensch voller Mängel ist. Er muss mehr von Gottes wundersamem Werk erfahren und mehr von all der Verfeinerung des Leids, das von Gott vorgebracht wird. Nur dann kann die Lebensveranlagung des Menschen verändert werden.