73. Seine Pflicht oberflächlich auszuführen ist wirklich eine Gefahr

Von Scott, Die Vereinigten Staaten

Im Oktober 2024 war es meine Pflicht, fremdsprachige Erfahrungszeugnisvideos zu bearbeiten. Einmal stellte ich bei der Bearbeitung eines Videos fest, dass viele Aufnahmen einfach nicht gut zueinanderpassten. Ich brauchte dreimal so lange wie sonst, um die richtigen Aufnahmen auszuwählen, und musste ständig verschiedene Clips ausprobieren, um sie an den Ton anzupassen. Anfangs war ich noch geduldig und schnitt alles sorgfältig. Doch bis zum Mittag hatte ich nicht einmal die Hälfte von dem geschafft, was ich sonst erledige. Da wurde ich ungeduldig und dachte: „Dieses Video hat so viele komplizierte Clips. Wenn ich jede einzelne so detailliert bearbeite, ist das unglaublich mühsam und zeitraubend. Das ist einfach zu anstrengend! Vielleicht lasse ich diesmal einfach mal fünfe gerade sein. Es muss ja nur irgendwie durchgehen. Die Zuschauer bemerken diese kleinen Fehler wahrscheinlich sowieso nicht, wenn das Video online ist. Ein paar Übergänge, die nicht ganz so fließend sind, sind nicht weiter schlimm.“ Mit diesem Gedanken wählte ich bei schwierigen Clips einfach irgendwelche Aufnahmen aus, ohne groß darüber nachzudenken, und fügte sie zusammen. Obwohl ich selbst sah, dass die Übergänge nicht besonders fließend waren, redete ich mir ein: „Das passt schon. Es muss ja nur durchgehen. Die kleinen Probleme fallen anderen wahrscheinlich nicht auf.“ Nachdem ich das fertige Video eingereicht hatte, fand Bruder Brian zu meiner Überraschung bei der Abnahme über dreißig Probleme, die überarbeitet werden mussten. Zuerst konnte ich es kaum glauben. Ich wusste ja, dass ich bei der Bearbeitung dieses Videos oberflächlich gearbeitet hatte, aber mit so vielen Fehlern hatte ich nicht gerechnet. Ich ging die Punkte, die er angemerkt hatte, sorgfältig durch und musste zugeben: Sein ganzes Feedback war berechtigt. Ich brauchte einen halben Tag, um alles zu korrigieren. Als ich die neue Version abschicken wollte, kamen mir wieder Zweifel: „Ich habe jetzt zwar alles nach Bruder Brians Vorschlägen korrigiert, aber vielleicht gibt es ja noch andere Probleme? Vielleicht sollte ich doch noch mal alles komplett durchsehen, um sicherzugehen, dass ich nichts übersehen habe.“ Aber dann dachte ich wieder: „Es ist schon fast Feierabend. Wenn ich jetzt noch eine komplette Kontrolle mache, sitze ich hier bis spät abends und habe kaum noch Zeit, mich auszuruhen. Ach, vergiss es. Bruder Brian hat es ja schon geprüft. Es reicht bestimmt, wenn ich nur die Fehler behebe, die er gefunden hat.“ Also schickte ich die Datei direkt nach den Änderungen ab, die er vorgeschlagen hatte. Unerwarteterweise prüfte es diesmal jemand anderes, Bruder Kirk, und er fand noch einmal sieben oder acht Probleme, die korrigiert werden mussten. Bei diesem Ergebnis wurde mir klar, dass ich den Upload-Plan des Videos verzögert hatte. Ich dachte: „Hätte ich gestern nur etwas mehr Zeit investiert und alles noch mal komplett geprüft, hätte ich diese Fehler bestimmt selbst gefunden. Dann wäre das Video heute pünktlich online gegangen. Dass es jetzt nicht rechtzeitig hochgeladen werden kann, ist allein meine Schuld, weil ich oberflächlich war und die Sache nicht ernst genommen habe.“ Bei diesem Gedanken machte ich mir ein bisschen Vorwürfe und sagte mir, dass ich die Korrekturen diesmal gewissenhaft machen musste und nicht wieder nachlässig sein durfte. Nachdem ich also die Fehler behoben hatte, sah ich mir das gesamte Video noch einmal an. Dabei fielen mir noch weitere Stellen mit unsauberen Übergängen auf, die ich dann auch korrigierte. Es hat zwar extra Zeit und Mühe gekostet, aber danach fühlte ich mich im Reinen. Als ich das Video diesmal einreichte, wurde es reibungslos auf die Website hochgeladen.

Als ich später darüber nachdachte, wie meine oberflächliche Haltung den Upload verzögert hatte, hatte ich ein ziemlich schlechtes Gewissen. Während meiner Andachten las ich dann eine Passage aus Gottes Worten, die mir half, meinen Zustand zu verstehen. Der Allmächtige Gott sagt: „Es ist ein Element verdorbener Dispositionen, Dinge derart gedankenlos und verantwortungslos zu behandeln: Es ist Schäbigkeit, von der die Menschen oft sprechen. Sie tun alles, was sie tun, bis zu dem Punkt von ‚das stimmt in etwa‘ und ‚passt schon‘; es ist eine Einstellung von ‚vielleicht‘, ‚möglicherweise‘ und ‚80 Prozent‘; sie arbeiten oberflächlich, geben sich mit dem Mindestmaß zufrieden und sind zufrieden, wenn sie sich durchbluffen; sie sehen keinen Sinn darin, die Dinge ernstzunehmen oder akribisch zu sein, geschweige denn darin, nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen. Ist das kein Element verdorbener Dispositionen? Zeigt sich so normale Menschlichkeit? Das tut es nicht. Zu Recht nennt man es Arroganz, und es undiszipliniert zu nennen, ist völlig angemessen – aber man kann es nur mit dem Wort ‚schäbig‘ perfekt ausdrücken. Die meisten Menschen weisen in ihrem Inneren Schäbigkeit auf, nur eben in unterschiedlichem Ausmaß. In allen Belangen möchten sie oberflächlich und schlampig handeln, und ein wenig Betrug liegt in allem, was sie tun. Sie betrügen andere, wenn sie es können, nehmen Abkürzungen, wenn sie es können, und sparen Zeit, wenn es ihnen möglich ist. Sie denken sich: ‚Solange ich es vermeiden kann, entlarvt zu werden, und keine Probleme verursache und nicht zur Rechenschaft gezogen werde, werde ich mich hier irgendwie durchmogeln. Ich muss keine besonders gute Arbeit leisten, das ist zu mühsam.‘ Solche Menschen meistern nie etwas, und sie sind nicht bereit, sich anzustrengen oder für ihr Studium zu leiden und einen Preis zu zahlen. Sie wollen nur an der Oberfläche eines Themas kratzen und sich dann als kompetent darin bezeichnen, in dem Glauben, sie haben es erfolgreich gelernt, woraufhin sie hierauf bauen, um sich durchzuwursteln. Ist das nicht die Einstellung, die die Menschen anderen Menschen, Ereignissen und Dingen gegenüber haben? Ist das eine gute Einstellung? Das ist es nicht. Einfach gesagt heißt das, ‚sich durchzuwursteln‘. Eine solche Schäbigkeit existiert in der ganzen verdorbenen Menschheit. Menschen, die in ihrer Menschlichkeit Schäbigkeit aufweisen, nehmen bei allem, was sie tun, ‚sich durchwursteln‘ als Standpunkt und Einstellung an. Sind solche Menschen in der Lage, ihre Pflicht gut zu tun? Nein. Können sie prinzipientreu handeln? Das ist sogar noch unwahrscheinlicher(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 2)). Erst als ich Gottes Worte las, verstand ich: Wenn Menschen immer mit einer leichtfertigen und unverantwortlichen Haltung an die Dinge herangehen und nur, um sich Mühe zu sparen, zu oberflächlichen und trügerischen Mitteln greifen, dann liegt das an ihrer inneren Schäbigkeit. Gott verabscheut diese ständige Haltung, sich bei der Pflichtausführung einfach nur durchzumogeln. Gottes Worte deckten genau meinen Zustand auf. Als ich mehr Zeit für die Auswahl der Aufnahmen für das Video, das ich gerade schnitt, brauchte, war es mir zu mühsam und ich wollte mir die Arbeit ersparen. Also nahm ich wahllos irgendwelche Clips und schnitt sie zusammen. Selbst als ich die unsauberen Übergänge sah, wollte ich sie nicht korrigieren. Ich hoffte sogar, damit durchzukommen, falls der Bruder bei der Abnahme es nicht bemerken würde. Am Ende hatte das Video zahlreiche Mängel und die ständigen Korrekturen verzögerten den Upload. Ich habe die Videoarbeit der Kirche unterbrochen und gestört! Dabei ist es die grundlegende Pflicht eines Cutters, die bestmöglichen Aufnahmen auszuwählen und mit den richtigen Techniken einen flüssigen Film zu gestalten. Das ist die absolute Mindestanforderung an die Haltung und das Verantwortungsbewusstsein eines Cutters. Ich aber wollte mir immer nur die Mühe ersparen, ließ fünfe gerade sein und versuchte, mich durchzuwinden. Ich ging mit einer schäbigen Art an die Pflicht heran und war mit einem groben Schnitt zufrieden, der „gerade so durchging“. Wenn ich auf Dauer so weitermachen würde, würde ich nicht nur meiner Pflicht als Cutter nicht nachkommen, sondern auch dafür entlarvt und ausgemustert werden, dass ich die Videoarbeit verzögere. Die Folgen wären einfach zu schwerwiegend! Als mir das klar wurde, fühlte ich mich schrecklich und machte mir schwere Vorwürfe. Ich betete zu Gott, weil ich wirklich eine Kehrtwende machen und meine Pflicht nicht länger auf meine schäbige Art angehen wollte.

Danach wurde ich bei meiner Pflicht etwas gewissenhafter. Einmal schnitt ich ein Video in slowakischer Sprache. Nachdem ich es abgegeben hatte, wies mich die Schwester, die es prüfte, auf ein Problem mit den Pausen zwischen den Dialogzeilen hin. Später entdeckte ich eine Methode, die genau dieses Problem lösen konnte, und versuchte, sie beim Schnitt anzuwenden. Und siehe da, als ich das Video erneut einreichte, meinte die Schwester, es sei gut geschnitten und alles liefe flüssig. Das zu hören, freute mich sehr. Es schien, als könnte diese Methode die Ergebnisse meiner Pflicht tatsächlich etwas verbessern. Allerdings war die Methode etwas umständlich; sie erforderte ein paar zusätzliche Arbeitsschritte. Wenn ich jedes Video so bearbeiten würde, wäre das zu viel Aufwand und ich müsste mehr Mühen auf mich nehmen. Also fiel ich wieder in meine alte Schnittmethode zurück und infolgedessen tauchten wieder viele Probleme auf. Mir war deutlich bewusst: Hätte ich mir nur etwas mehr Mühe gegeben und ein bisschen mehr Zeit investiert, wären all diese Probleme vermeidbar gewesen. Bei diesem Gedanken überkam mich ein tiefer Selbstvorwurf: „Warum kann ich mich bei meiner Pflicht nicht einfach mehr anstrengen und einen höheren Preis zahlen? Warum bin ich schon wieder so nachlässig?“ Ich erinnerte mich, dass Gott offenbart hatte, dass Menschen ohne Tugend keine Pflicht gut tun können, also suchte ich das entsprechende Kapitel in Gottes Worten heraus, um es zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Welche Art von Menschen rettet Gott? Man könnte sagen, sie alle sind Menschen, die über ein Gewissen und Vernunft verfügen und die Wahrheit annehmen können, denn nur wer ein Gewissen hat und über Vernunft verfügt, kann die Wahrheit annehmen und wertschätzen, und solange er die Wahrheit versteht, kann er sie in die Praxis umsetzen. Diejenigen, die kein Gewissen und keine Vernunft haben, sind Menschen, die keine Menschlichkeit haben; einfach ausgedrückt mangelt es ihnen an Tugend. Was ist die Natur des Mangels an Tugend? Es bedeutet, ohne Menschlichkeit zu sein, nicht würdig, ein Mensch genannt zu werden. … Wer keine Tugend besitzt, hat keine Menschlichkeit; wie könnte so jemand seine Pflichten gut ausführen? Solche Menschen sind unwürdig, Pflichten auszuführen, und sie können keinerlei Pflichten gut ausführen. Sie sind es nicht wert, Menschen genannt zu werden. Sie sind Bestien, Bestien in Menschengestalt. Nur Menschen mit Gewissen und Vernunft können menschliche Angelegenheiten bewältigen, zu ihrem Wort stehen, vertrauenswürdig sein und als ‚aufrichtige Ehrenleute‘ gelten. Der Begriff ‚aufrichtige Ehrenleute‘ wird im Haus Gottes jedoch nicht verwendet. Stattdessen verlangt Gottes Haus, dass Menschen ehrlich sind – das ist die Wahrheit. Nur ehrliche Menschen sind vertrauenswürdig, besitzen Gewissen und Vernunft und sind es wert, Menschen genannt zu werden. Wenn jemand bei der Ausführung seiner Pflichten die Wahrheit akzeptieren und gemäß den Grundsätzen handeln kann und seine Pflichten dem Standard entsprechend ausführt, dann ist diese Person ehrlich und vertrauenswürdig. Und die Menschen, die Gottes Rettung erlangen können, sind ehrliche Menschen. Ein ehrlicher Mensch zu sein, der vertrauenswürdig ist, hängt nicht von deinen Fähigkeiten oder deinem Aussehen ab, geschweige denn von deinem Kaliber, deiner Kompetenz oder deinen Gaben. Solange du die Wahrheit akzeptierst, verantwortungsbewusst handelst, Gewissen und Vernunft hast und dich Gott unterwerfen kannst, ist das ausreichend. Egal, welche Fähigkeiten eine Person besitzt: Die entscheidende Frage ist, ob es ihr an Tugend mangelt. Jemand, dem es an Tugend mangelt, ist kein Mensch, sondern eine Bestie. Die Menschen, die aus Gottes Haus ausgemustert werden, werden ausgemustert, weil ihnen Menschlichkeit fehlt und es ihnen völlig an Tugend mangelt. Deshalb müssen solche Menschen, die an Gott glauben, die Wahrheit akzeptieren können, und sie müssen ehrliche Menschen sein, zumindest Gewissen und Vernunft besitzen, ihre Pflichten gut ausführen und in der Lage sein, Gottes Auftrag zu erfüllen. Nur solche Menschen können Gottes Rettung erlangen; sie sind die Menschen, die aufrichtig an Ihn glauben und sich aufrichtig für Ihn aufwenden. Das sind die Menschen, die Gott rettet(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich. Gott errettet diejenigen, die Gewissen und Vernunft besitzen, denn nur Menschen mit Gewissen und Vernunft können die Wahrheit annehmen, sie praktizieren und ihre Pflichten gut tun. Diejenigen aber, denen es an Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft mangelt, können die Wahrheit nicht annehmen. Selbst wenn sie sie verstehen, können sie sie nicht in die Praxis umsetzen. In Gottes Augen sind solche Leute keine Menschen, sondern Tiere, und sie werden von Gott am Ende nur ausgemustert. Diese Enthüllung in Gottes Worten war wie ein Stich in mein Herz. Ich war genau die Art von Person, die Gott da entlarvte – jemand ohne Gewissen und Vernunft. Ich glaubte seit über zehn Jahren an Gott und hatte viele Seiner Worte darüber gelesen, wie man seine Pflicht hingebungsvoll tut, ohne oberflächlich zu sein. Und trotzdem, nur um meinem Fleisch ein bisschen Mühe zu ersparen, ließ ich immer noch fünfe gerade sein und versuchte, mich durchzuwinden, was die Arbeit verzögerte. Ich war absolut niemand, der die Wahrheit annahm, und auch kein Mensch mit Gewissen und Vernunft. Tatsache ist doch: Auch bei schwierigen Videos hätte ich einen guten Schnitt erreichen können, wenn ich mir nur mehr Mühe gegeben und mir mehr Zeit genommen hätte. Aber ich hatte keine Lust auf den Aufwand. Nur für meine eigene körperliche Bequemlichkeit nahm ich einfach wahllos irgendwelche Aufnahmen und schnitt sie zusammen. Selbst als ich sah, dass die Übergänge unsauber waren, korrigierte ich sie nicht. Das führte dazu, dass das Video mehrmals zur Überarbeitung zurückgeschickt wurde und der ganze Prozess sich verzögerte. Ich wusste ganz genau, dass es bessere Wege gab, die Probleme im Video zu lösen und ein besseres Ergebnis zu erzielen. Aber aus Angst, dass mein Fleisch leiden müsste, wählte ich die Methode mit dem geringsten Aufwand. Das verursachte Probleme beim Video und verzögerte den Prozess durch das ständige Hin und Her bei den Korrekturen. Eigentlich braucht man für einen guten Videoschnitt keine hochentwickelten technischen Fähigkeiten; es reicht schon, wenn man sorgfältig und fleißig ist und sich etwas mehr Mühe gibt. Aber nicht einmal das bekam ich hin. Ich hatte wirklich überhaupt kein Gewissen! Mir ging es nur um meine eigene körperliche Bequemlichkeit. Ich nahm nicht die geringste Rücksicht auf die Arbeit der Kirche und schützte ihre Interessen in keinster Weise. Ich war so unzuverlässig, so tugendlos und so bar jeder Menschlichkeit! Hätte sich eine verantwortungsbewusste Person dieses Videos angenommen, wäre es schnell hochgeladen worden und hätte schon einen Tag früher seinen Beitrag zur Verbreitung des Evangeliums leisten können. Ich war es, der die Veröffentlichung des Videos aufgehalten hat. Ich hatte die Videoarbeit unterbrochen und gestört; ich hatte mich Gott widersetzt! Wenn ich da keine Kehrtwende machen würde, würde ich am Ende von Gott verschmäht, entlarvt und ausgemustert werden. So konnte es nicht weitergehen. Ich musste nach Gottes Worten praktizieren, danach streben, ein ehrlicher Mensch zu sein, meine Verantwortung erfüllen und mein Bestes geben, um jedes Problem zu beheben, das ich finde. Im Herzen betete ich dann auch zu Gott: „O Gott, ich war bei meiner Pflicht oberflächlich und unverantwortlich. Was ich gut hätte machen können, habe ich nicht getan und dadurch den Upload des Videos verzögert. Mir fehlt es wirklich an Gewissen und Vernunft, und ich bin unzuverlässig. O Gott, ich bin bereit, Buße zu tun. Selbst wenn es bedeutet, mehr Zeit und Energie zu investieren, mehr Mühsal auf mich zu nehmen und einen größeren Preis zu zahlen – solange es gute Ergebnisse bringt, bin ich dazu bereit. Wenn ich jemals wieder oberflächlich sein sollte, mögest Du mich disziplinieren und maßregeln.“

Danach änderte ich meine falsche Haltung gegenüber meiner Pflicht grundlegend. Obwohl ich mehr Zeit und Energie in den Schnitt investieren musste, sahen die Videos danach viel flüssiger aus, und auch der Upload-Prozess ging etwas schneller. Auf diese Weise meine Pflicht zu tun, gab mir ein Gefühl innerer Ruhe. Nach einer Weile schrieb mir die Verantwortliche, dass mehrere Brüder und Schwestern angemerkt hätten, die von mir geschnittenen Videos seien ziemlich flüssig. Sie fragte, ob ich vielleicht ein paar gute Methoden hätte, die ich mit allen teilen könnte. Als ich das las, war ich tief bewegt und nachdenklich zugleich. Ich hatte doch nur befolgt, was Gott sagt, mich bei meiner Pflicht mehr angestrengt und einen höheren Preis gezahlt. Ich hätte nie erwartet, dass sich die Ergebnisse meiner Arbeit so sehr verbessern würden. Später teilte ich meine Erfahrung und die Schnittmethode mit meinen Brüdern und Schwestern, und alle fanden es sehr hilfreich.

Während einer meiner Andachten las ich dann eine Passage aus Gottes Worten und verstand dadurch ein wenig die Konsequenzen der Oberflächlichkeit. Der Allmächtige Gott sagt: „Um ihre Pflichten gut auszuführen, ist es sehr wichtig, dass die Menschen ihren Teil tun; ihre Einstellungen sind entscheidend; und worauf sie ihre Gedanken und Ideen richten, ist sehr wichtig. Gott prüft genau und kann sehen, welche Einstellungen die Menschen haben und wie viel Herzblut sie hineinstecken, während sie ihre Pflichten ausführen. Es ist entscheidend, dass man sein ganzes Herz und seine ganze Kraft hineinsteckt, und ausschlaggebend, dass man seinen Teil tut. Die Menschen sollten danach streben, keine Reue über die Pflichten zu haben, die sie abgeschlossen haben, und über die Dinge, die sie getan haben, und Gott gegenüber nicht verschuldet zu sein. Das ist es wahrlich, was es bedeutet, sein ganzes Herz und seine ganze Kraft zu geben. Wenn du nie dein ganzes Herz und deine ganze Kraft in deine Pflicht steckst und du beständig oberflächlich bist, wodurch du der Arbeit enormen Verlust zufügst und weit hinter den von Gott geforderten Ergebnissen zurückbleibst, dann kannst du nur ausgemustert werden. Und wirst du dann noch Zeit haben, Reue zu empfinden? Das wirst du nicht. Das wird ein ewiges Bedauern sein, ein Schandfleck! Beständig oberflächlich zu sein ist ein Schandfleck, eine schwerwiegende Verfehlung, nicht wahr? (Ja.) Du musst danach streben, das, was dir zufällt, und alles, was du tun sollst, gut zu machen, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Kraft, und nicht oberflächlich zu sein oder dir selbst irgendein Bedauern zu hinterlassen. Auf diese Weise wird sich Gott an die Pflicht, die du tust, erinnern. Jene Dinge, an die sich Gott erinnert, sind gute Taten. Zu was macht das dann die Dinge, an die sich Gott nicht erinnert? (Es macht sie zu Verfehlungen und bösen Taten.) Du magst vielleicht nicht akzeptieren können, dass wir sie jetzt böse Taten nennen, aber wenn der Tag kommt, an dem diese Dinge schwerwiegende Konsequenzen verursachen und einen negativen Einfluss hervorrufen, wirst du erkennen, dass diese Verfehlungen nicht bloße Verhaltensverfehlungen sind, sondern böse Taten. Wenn du zu dieser Erkenntnis gelangst, wirst du Bedauern empfinden: ‚Hätte ich damals nur gewusst, was ich jetzt weiß! Hätte ich damals nur ein bisschen mehr Gedanken und Mühe investiert, hätten diese Konsequenzen vermieden werden können.‘ Nichts wird diesen ewigen Schandfleck von deinem Herzen wischen, und wenn er dir ein dauerhaftes Schuldgefühl hinterlässt, bedeutet das Ärger. Also musst du dich jetzt bei der Ausführung deiner Pflicht darauf konzentrieren, die Wahrheit zu suchen und gemäß den Grundsätzen zu handeln, und danach streben, dein ganzes Herz und deine ganze Kraft in deinen von Gott gegebenen Auftrag zu stecken, und alles, was du tust, muss dir ein reines Gewissen und kein Bedauern hinterlassen und von Gott erinnert werden. Vermeide es um jeden Preis, oberflächlich zu sein. Wenn du aus einem Impuls heraus einen Fehler machst und es eine schwerwiegende Verfehlung ist, wird dies zu einem ewigen Schandfleck werden. Sobald du Bedauern empfindest, wirst du das nicht wiedergutmachen können; es wird dauerhaft sein. Du solltest diese zwei Wege klar sehen. Welchen solltest du wählen, um Gottes Billigung zu gewinnen? Deine Pflicht mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Kraft auszuführen, genügend gute Taten vorzubereiten und danach zu streben, die Wahrheit zu gewinnen – nur auf diese Weise kannst du vermeiden, irgendwelches Bedauern zu haben. Ganz gleich was passiert, tue nichts Böses und störe andere Leute nicht bei der Ausführung ihrer Pflicht, begehe keine Handlungen, die gegen die Wahrheit verstoßen und sich Gott widersetzen, und bereite dir kein lebenslanges Bedauern. Was ist die Konsequenz davon, zu viele Verfehlungen zu begehen? Sie ist, dass du dir Gottes Zorn in Seiner Gegenwart aufhäufst! Je mehr Verfehlungen du begehst, desto mehr häufst du Gottes Zorn auf – letztendlich wirst du bestraft werden(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, war ich tief bewegt. Ich dachte immer wieder über diese Worte nach: „Beständig oberflächlich zu sein ist ein Schandfleck, eine schwerwiegende Verfehlung …“ Mir wurde klar, dass ich es durch die ständige Oberflächlichkeit bei meiner Pflicht nicht nur versäumte, gute Taten vorzubereiten, sondern in Wahrheit böse Taten anhäufte. Wenn das eines Tages zu ernsten Konsequenzen führen würde, würde ich vollständig entlarvt und ausgemustert. Wären die von mir geschnittenen Videos direkt online gegangen, ohne dass sie jemand überprüft hätte, hätten all die Mängel darin Gott schwere Schande bereitet! Ich habe so viel Bewässerung und Versorgung mit der Wahrheit von Gott erfahren, also sollte ich meine Pflicht erfüllen und die Videos gut schneiden. Doch ich war oberflächlich und unverantwortlich. Gab es da noch einen Unterschied zu denen im Zeitalter des Gesetzes, die Gott lahme und blinde Rinder, Schafe und Tauben als Opfer darbrachten? Ich genoss Gottes Gnade und Segen, ohne daran zu denken, Seine Liebe zu erwidern, und was ich Ihm darbrachte, war das minderwertigste Opfer. Das war offenkundiges Täuschen und Betrügen Gottes; das hieß, immer mehr Gottes Zorn auf sich zu ziehen! Wenn ich ohne Buße weitermachen würde, würde mir zumindest die Gelegenheit genommen, meine Pflicht zu tun, und wenn es ernst würde, würde ich Gottes Bestrafung erfahren. Ich musste an jemanden namens Matias denken, der bei seiner Pflicht durchweg oberflächlich gewesen war. Bei allem, was er tat, versuchte er nur, es irgendwie hinter sich zu bringen. Ständig mussten andere seine Fehler korrigieren und seine Hinterlassenschaften aufräumen, was zu ernsten Unterbrechungen und Störungen in der Kirchenarbeit führte. Obwohl er mehrfach zurechtgestutzt worden war, tat er trotzdem keine Buße und wurde in eine gewöhnliche Gemeinde versetzt. Später hörte ich, dass er auch dort nicht umkehrte. Er hörte sogar ganz auf, Pflichten zu tun, und wurde am Ende aus der Kirche entfernt. Als ich an das Versagen anderer dachte, überkam mich unwillkürlich die Angst. Ich erfuhr auch am eigenen Leib, dass Gottes gerechte Disposition keine Kränkung duldet. Dass ich immer noch eine Pflicht in der Kirche ausführen durfte, war Gottes Barmherzigkeit und eine Chance für mich, Buße zu tun. Ich musste schnell die Wahrheit suchen, um mein Problem mit der Oberflächlichkeit bei meiner Pflicht zu lösen.

Später fand ich in Gottes Worten den Weg, das Problem meiner oberflächlichen Haltung zu lösen. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn du deine Pflicht ausführst, dann tust du eigentlich das, was du tun solltest. Wenn du es vor Gott tust, wenn du mit einer ehrlichen Haltung und mit dem Herzen deine Pflicht ausführst und dich Gott unterwirfst, wird diese Haltung dann nicht viel richtiger sein? Wie also kannst du diese Haltung auf dein echtes Leben übertragen? Du musst ‚Gott mit Herz und Ehrlichkeit anbeten‘ zu deiner Realität machen. Immer wenn du oberflächlich sein willst, immer wenn du dich aalglatt aufführen und faul sein willst, und immer wenn du abgelenkt wirst oder Spaß haben willst, solltest du gründlich darüber nachdenken: ‚Wenn ich mich so verhalte, bin ich dann vertrauenswürdig? Führe ich meine Pflicht mit ganzem Herzen aus? Mangelt es mir dann nicht an Hingabe? Versäume ich nicht, dem Auftrag, den Gott mir anvertraut hat, gerecht zu werden?‘ Auf diese Weise solltest du über dich selbst nachdenken. Wenn du weißt, dass du deine Pflicht immer oberflächlich erledigst, nicht hingebungsvoll bist und Gott verletzt hast, was solltest du dann tun? Du solltest sagen: ‚Ich habe zu der Zeit gespürt, dass etwas falsch war, habe es aber nicht als Problem angesehen; ich habe es einfach leichtsinnig unter den Teppich gekehrt. Ich habe erst jetzt realisiert, dass ich wirklich oberflächlich gewesen bin und meine Verantwortung nicht erfüllt habe. Ich besitze wirklich kein Gewissen und keine Vernunft!‘ Du hast das Problem entdeckt und ein wenig über dich selbst erfahren – jetzt musst du also umkehren! Deine Einstellung zur Ausführung deiner Pflicht war falsch. Du hast sie wie eine Nebenbeschäftigung behandelt und dich nur oberflächlich bemüht, und du bist nicht mit dem Herzen dabei gewesen. Falls du wieder so oberflächlich bist, musst du zu Gott beten und Ihn dich disziplinieren und züchtigen lassen. Nur wenn du eine solche Entschlossenheit bei der Ausführung deiner Pflicht besitzt, kannst du wahrhaft Buße tun. Du wirst nur umgekehrt sein, wenn dein Gewissen rein ist und sich die Einstellung zur Ausführung deiner Pflicht gewandelt hat(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wenn man Gottes Worte regelmäßig liest und über die Wahrheit nachsinnt, gibt es einen Weg, dem man folgen kann). „Da die Menschen verdorbene Dispositionen haben, sind sie bei der Ausführung ihrer Pflicht oft oberflächlich. Das ist das schwerwiegendste Problem. Damit die Menschen ihre Pflichten gut ausführen werden, müssen sie zuerst das Problem der Oberflächlichkeit lösen. Solange sie eine oberflächliche Einstellung haben, werden sie nicht in der Lage sein, ihre Pflichten gut auszuführen, was bedeutet, dass es am wichtigsten ist, das Problem der Oberflächlichkeit zu lösen. Wie sollten sie dann praktizieren? Zuerst müssen sie das Problem ihrer Einstellung lösen – sie müssen ihre Pflichten korrekt behandeln, Dinge ernsthaft und verantwortungsbewusst tun und vermeiden, ein betrügerisches, oberflächliches Herz zu haben. Die eigene Pflicht wird für Gott ausgeführt, nicht für irgendeinen Menschen; wenn die Menschen fähig sind, Gottes genaue Prüfung anzunehmen, werden sie die korrekte Einstellung haben. Mehr noch, nachdem sie etwas getan haben, müssen die Menschen es überprüfen und darüber nachdenken. Wenn sie sich in ihren Herzen etwas unwohl fühlen und bei sorgfältiger Überprüfung entdecken, dass es wirklich ein Problem gibt, dann müssen sie es korrigieren, und nachdem sie es korrigiert haben, werden sie sich in ihren Herzen wohlfühlen. Sich innerlich unwohl zu fühlen beweist, dass es ein Problem gibt. Dies erfordert eine sorgfältige Überprüfung, und an kritischen Punkten sollte nichts übersehen werden. Das ist eine Haltung des Verantwortungsbewusstseins bei der Ausführung der Pflicht. Wenn man gewissenhaft sein kann, Verantwortung übernimmt und sein ganzes Herz und seine ganze Kraft einsetzt, wird die Arbeit gut erledigt werden(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Gottes Worte erhellten mein Herz. Ich wusste, ich musste die Gelegenheit schätzen, meine Pflicht zu tun und dabei Gottes prüfenden Blick anzunehmen. Jedes Mal, wenn der Gedanke aufkam, oberflächlich zu sein, musste ich zu Gott beten und mich gegen mich selbst auflehnen und danach streben, bei meiner Pflicht die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Außerdem musste ich mich bei allem, was ich tat, wirklich anstrengen, ernsthaft sein und durfte mich nicht vor Mühe oder Anstrengung drücken, um gute Ergebnisse zu erzielen. Danach praktizierte ich bei meiner Pflicht entsprechend Gottes Worten und schnitt jedes Video mit Sorgfalt. Wenn ich auf schwierige Videos stieß, bei denen die Auswahl der Aufnahmen viel Zeit kostete und es mir zu mühsam wurde, betete ich bewusst zu Gott, um mich gegen mein Fleisch aufzulehnen. Ich gab mein Bestes, um passende Aufnahmen zu finden. Nach dem Schnitt prüfte ich alles zweimal und korrigierte und verfeinerte jeden Fehler, den ich finden konnte. Ich fasste auch regelmäßig die Probleme zusammen, die bei meiner Pflicht auftauchten, und wenn ich bei etwas nicht weiterkam, fragte ich meinen Arbeitspartner. Mit der Zeit wurden meine technischen Fähigkeiten etwas besser, der Bruder, der die Kontrolle bei der Abnahme durchführte, hatte weniger auszusetzen, und viele Videos konnten direkt nach der ersten Prüfung hochgeladen werden. Als ich diese Ergebnisse sah, war ich sehr glücklich und fühlte eine innere Ruhe.

Später geschah etwas, das ich als eine Probe empfand. Ich hatte ein Video bereits fertig geschnitten und abgegeben, doch zwei Tage später schickte mir eine Schwester unerwartet eine neu aufgenommene Audiodatei. Sie sagte, es habe bei der alten Aufnahme technische Probleme gegeben, die Tonqualität sei nicht besonders gut gewesen, und deshalb habe man sie neu aufgenommen. Ich müsse das Video jetzt an den neuen Ton anpassen und neu schneiden. Diese Nachricht konnte ich zuerst nicht akzeptieren. Ich dachte: „Das kann doch nicht wahr sein, neu schneiden? Heißt das nicht, dass ein Großteil meiner bisherigen Arbeit umsonst war?“ Bei dem Gedanken, noch einen halben Tag mit Korrekturen zu verbringen, regte sich Widerwillen in mir; es fühlte sich einfach nach zu viel Aufwand an. Ich ging dann zur Verantwortlichen und fragte nach. Sie sagte, die Qualität der alten Audiospur sei zwar nicht überragend, aber noch im akzeptablen Rahmen. Es wäre also in Ordnung, sie nicht auszutauschen. Als ich das hörte, dachte ich: „Perfekt! So erspare ich mir die ganze Mühe mit dem Neuschnitt.“ Danach verglich ich aber die neue Audiodatei der Schwester mit der alten und stellte fest: Die neue war tatsächlich viel besser. Da wurde ich unsicher: „Soll ich die Audiospur nun austauschen oder nicht? Wenn nicht, spare ich mir die Arbeit und das Video kann trotzdem normal online gehen, aber die Qualität leidet darunter. Die Schwester hat das Audio bereits neu aufgenommen, und wenn ich es anstelle des alten einfüge, wird das Ergebnis besser. Sollte ich mir nicht doch die Zeit nehmen, die Audiospur auszutauschen und das Video neu zu schneiden?“ Genau in diesem Moment kam mir eine Passage aus Gottes Worten in den Sinn: „Du musst danach streben, das, was dir zufällt, und alles, was du tun sollst, gut zu machen, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Kraft, und nicht oberflächlich zu sein oder dir selbst irgendein Bedauern zu hinterlassen. Auf diese Weise wird sich Gott an die Pflicht, die du tust, erinnern(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Gottes Worte waren eine rechtzeitige Mahnung für mich. Ein wenig mehr Zeit in die Überarbeitung zu investieren, würde zu einer besseren Wirkung führen – und das ist etwas Sinnvolles und Wertvolles. Außerdem sollen diese Erfahrungszeugnisvideos für die Ewigkeit aufbewahrt werden. Wenn ich jetzt ein wenig mehr Zeit investieren kann, um das Video besser zu machen, dann sollte ich mein Bestes geben, um es so gut wie möglich zu gestalten. Das ist es, was man darunter versteht, seine Verantwortung zu erfüllen und später nichts bereuen zu müssen. Mit diesem Gedanken sagte ich zur Verantwortlichen: „Die neu aufgenommene Audiospur ist wirklich besser. Wenn wir sie austauschen, verbessert das die Qualität des Videos. Es lohnt sich also, die zusätzliche Zeit für den Schnitt zu investieren.“ Die Verantwortliche stimmte zu. Als ich das Video nach dem Neuschnitt mit der neuen Audiospur einreichte, verspürte ich eine besondere innere Ruhe und Freude. Obwohl der Austausch und der Neuschnitt Zeit und Energie gekostet hatten, hatte sich die Qualitätsverbesserung des Erfahrungszeugnisvideos absolut gelohnt und war sinnvoll.

Ich dachte an all die Male zurück, bei denen ich in meiner Pflicht oberflächlich gewesen war. Wie ich aus vorübergehender körperlicher Bequemlichkeit die planmäßige Veröffentlichung so vieler Videos verzögert und viele Verfehlungen begangen hatte. Ich fühlte Reue und Schuld. Von nun an durfte ich meine Pflicht nicht mehr oberflächlich behandeln; ich musste mein ganzes Herz und meine ganze Kraft investieren. Später begann ich, bei meiner Pflicht gezielt auf meine Einstellung zu achten. Manchmal, wenn ich an schwierige Videos geriet, kam immer noch der Gedanke hoch: „Das ist zu viel Aufwand, ich will mich nicht so plagen.“ Aber dann dachte ich daran, dass dies meine Pflicht ist, meine Verantwortung. Ich musste die Ergebnisse in den Vordergrund stellen und durfte keine Angst vor dem Aufwand haben. Allmählich konnte ich mich gegen diese Gedanken auflehnen und nach Gottes Worten praktizieren. Dank sei Gott!

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