Was hinter der Angst steckt, Probleme zu melden

Mai 24, 2026

Von Qingtian, China

2014 produzierte ich Videos in der Kirche. Yang Min war damals die Verantwortliche. Einmal fiel mir auf, dass Yang Mins Vorschlag für ein Video nicht ganz passend war. Also äußerte ich einen anderen Standpunkt, doch sie beharrte auf ihrer Meinung. Ich sagte, wir könnten die Leiter um Rat fragen, doch unerwarteterweise warf Yang Min mir direkt und indirekt vor, arrogant zu sein und ihre Vorschläge nicht anzunehmen. Ich war damals sehr verwirrt: „Wir wollen uns doch an die Leiter wenden, um die Grundsätze abzuklären und ein gutes Video zu produzieren. Wie kannst du da sagen, ich sei arrogant?“ Yang Min beförderte später Li Ping zur Teamleiterin für unsere Arbeit. Damals planten wir ein recht schwieriges Video und hofften, Li Ping würde mehr mit uns über die Grundsätze und Produktionsideen Gemeinschaft halten. Doch als ich dann mit ihr zu tun hatte, stellte ich fest, dass Li Ping kaum echte Arbeit leistete. Sie erkundigte sich selten nach unserer Arbeit und leitete uns zur Videoerstellung meistens nach ihren Gefühlen an, ohne jegliche Grundsätze. Wir überarbeiteten die Videos ständig nach ihren Vorschlägen, was den Fortschritt ernsthaft aufhielt. Ich erinnerte Li Ping daran, Vorschläge im Einklang mit den relevanten Grundsätzen zu machen, um leichter Ergebnisse zu erzielen und Doppelarbeit zu vermeiden. Doch Li Ping nahm diesen Vorschlag nicht nur nicht an, sondern widersprach mir auch noch. Sie stutzte mich sogar zurecht, ich sei arrogant und würde an meinen eigenen Ideen festhalten. Ich dachte bei mir: „Bei der Arbeit treten Probleme und Abweichungen auf, doch sie leitet uns nicht an, diese auszuwerten und die Dinge zum Guten zu wenden, noch zeigt sie uns einen Weg der Praxis auf. Sie tadelt uns bloß und fährt uns nur an, und wenn die Brüder und Schwestern vernünftige Vorschläge machen, nimmt sie sie nicht an. Sie kommt ihrer Verantwortung als Teamleiterin überhaupt nicht nach.“ Ich wollte Li Ping auf dieses Problem ansprechen, empfand sie aber als sehr herrisch und dachte: „Wenn ich sie auf ihr Problem hinweise, wird sie dann nicht denken, ich sei zu arrogant und hätte es auf sie abgesehen?“ Letztendlich behielt ich es für mich. Unerwarteterweise schob Li Ping später die ganze Schuld für die schlechten Ergebnisse der Videoarbeit auf uns; oft schimpfte sie und stutzte uns zurecht. Alle befanden sich in einem schlechten Zustand.

Eines Tages verglich Li Ping unser Video mit dem einer anderen Gruppe und überzog uns mit einer Flut von Sarkasmus und Spott. Ich hatte das Gefühl, Li Ping sei voreingenommen gegen uns und suche immer bei Kleinigkeiten nach Fehlern, um uns deswegen zu tadeln. Alle fühlten sich durch Li Pings Angriffe sehr unterdrückt, und eine Schwester verfiel dadurch in eine solche Negativität, dass sie ihre Pflicht dort nicht mehr tun wollte. Ich war im Herzen sehr traurig und auch sehr wütend. Ich dachte mir, dass Li Ping selbst keine echte Arbeit leistete, aber die Leute blindlings zurechtstutzte und kritisierte; ich konnte nicht länger wegsehen. Am nächsten Tag wies ich Li Ping auf ihr Problem hin, Leute einfach so zurechtzustutzen. Unerwarteterweise rechtfertigte sich Li Ping immer weiter und behauptete sogar, das Problem liege bei den anderen. Daraufhin wies ich sie unter Einbeziehung der Grundsätze für Leiter und Mitarbeiter auf ihr Problem hin und sagte: „Du solltest über die Wahrheit Gemeinschaft halten, um die Probleme deiner Brüder und Schwestern zu lösen. Die Leute einfach nur zurechtzustutzen und zu tadeln, wird das Problem nicht nur nicht lösen, sondern sie fühlen sich dadurch auch noch eingeschränkt. Außerdem solltest du auf die Vorschläge der Brüder und Schwestern hören.“ Damals stimmte sie mit finsterer Miene zu. Doch was ich nicht erwartet hatte, war, dass sie uns danach einen Abschnitt aus Gottes Worten zu lesen gab, der Arroganz und Eingebildetheit entlarvte. In meinem Herzen hatte ich das vage Gefühl, dass etwas nicht stimmte: Sie löste keine tatsächlichen Probleme, sondern brachte uns immer dazu, über uns selbst nachzudenken, damit niemand sie durchschaute. Ich wollte ihre Probleme wirklich bloßstellen, doch dann dachte ich daran, dass Li Ping noch nie die Vorschläge anderer demütig angenommen hatte und zudem über eine schlechte Menschlichkeit verfügte. Einmal hatte sie ein Vorurteil gegenüber einer Gastgeberschwester und richtete vor uns ständig über sie. Ich dachte: „Wenn ich sie direkt auf ihre Probleme hinweise, wird sie dann nicht auch ein Vorurteil gegen mich entwickeln und überall über mich richten? Wäre ich dann nicht ruiniert und mein Ruf zerstört?“ Bei diesem Gedanken bekam ich Angst und traute mich nicht, Li Pings Probleme anzusprechen. Ich spielte sogar mit und dachte über mich selbst nach. Hinterher machte ich mir im Herzen Vorwürfe und fragte mich, warum ich so rückgratlos war. Später, bei Versammlungen, hielt Li Ping keine Gemeinschaft darüber, wie sie über sich nachgedacht und was sie dabei über sich selbst erkannt hatte. Stattdessen sagte sie, sie habe gute Ergebnisse erzielt, als sie die Videoarbeit in anderen Gruppen leitete, und dass sie dort von den Brüdern und Schwestern sehr geschätzt wäre. Damit wollte sie andeuten, dass wir ihr ständig widersprachen, weil wir zu arrogant waren, um ihren Rat anzunehmen. Ich wollte sie wirklich auf ihre Probleme hinweisen, hatte aber Angst, dass sie ihr Gesicht verlieren und mich unterdrücken würde, wenn ich sie erwähnte, und so sagte ich nichts.

Danach stellte ich fest, dass Li Ping es auf mich abgesehen hatte und mich bei jeder Gelegenheit ausgrenzte. Einmal kaufte ich auf dem Heimweg von einer Versammlung einige Sachen für meine Schwestern und kam deshalb etwas spät zurück. Daraufhin analysierte mich Li Ping während einer Versammlung vor den Brüdern und Schwestern im Detail und sagte, ich hätte die Versammlung nur als Vorwand benutzt, um meinem Fleisch zu frönen. Li Ping stutzte mich oft zurecht, indem sie bewusst nach Fehlern suchte und die Dinge enorm aufbauschte, und ich fühlte mich elend und unterdrückt. Ich wollte meine Pflicht hier gar nicht mehr tun. Doch als ich daran dachte, dass es ein Verrat an Gott wäre, meiner Pflicht den Rücken zu kehren, wurde ich innerlich unruhig, und so kehrte ich durch das Gebet meiner Pflicht nicht den Rücken. Ich blickte auf die letzten Monate zurück, in denen ich es mit Li Ping zu tun hatte. Sie tat ihre Pflicht nur der Form halber und löste keine echten Probleme, und ihre Disposition war extrem arrogant; sie nahm die Vorschläge anderer Leute nicht an. Wenn so jemand weiterhin für die Videoarbeit verantwortlich wäre, würde sie der Arbeit nur noch größere Hindernisse bereiten und dem Lebenseintritt der Brüder und Schwestern Schaden zufügen. Ich wusste, ich sollte Li Pings Probleme den Leitern melden, doch dann dachte ich daran, wie sie es in dieser Zeit auf mich abgesehen hatte. Wenn ich ihre Probleme erneut meldete und sie es herausfände, wer weiß, wie sie mich dann quälen würde? Außerdem konnte jeder Li Pings Probleme sehen, und die anderen Schwestern hatten ihr keine Vorschläge gemacht, also dachte ich, ich sollte mich lieber raushalten. Zudem war Yang Min die Verantwortliche für die Videoarbeit, und Li Ping war von ihr im Alleingang befördert worden. Ich fragte mich, ob Yang Min die Sache fair behandeln würde, wenn ich einen Brief schreiben würde, um Li Pings Probleme zu melden. Würden sie mich entlassen und sagen, ich sei arrogant und eingebildet und würde immer Fehler bei anderen suchen, um die Videoarbeit zu stören? Was, wenn sie mich aus der Kirche entfernen würden? Würde das nicht mein Leben im Glauben an Gott ruinieren? Ich tröstete mich sogar mit dem Gedanken, dass die Leiter sich mit ihr befassen würden, wenn sie Li Pings Probleme entdeckten. Unerwarteterweise begannen meine Schwestern in der Gruppe, mich zu isolieren und sich von mir zu distanzieren. Sogar Xia Yu, mit der ich oft zu tun hatte, wurde mir gegenüber distanziert. Ich konnte es mir einfach nicht erklären, so sehr ich auch nachdachte, und jeden Tag fühlte ich mich, als würde mein Herz von einem Felsbrocken erdrückt, was mir das Atmen schwer machte. Oft weinte ich heimlich allein und fühlte mich extrem elend und hilflos. Eines Nachts erzählte mir Xia Yu im Geheimen, dass Li Ping die Gelegenheit genutzt hatte, als ich bei einer Versammlung war, um vor meinen Schwestern abfällige Dinge über mich zu sagen. Sie schob auch die ganze Schuld dafür, dass die Videoarbeit keine Ergebnisse erzielte, auf mich und forderte meine Brüder und Schwestern auf, mich zu durchschauen. Nachdem sie von Li Ping angestachelt worden waren, begannen alle, mir gegenüber misstrauisch zu sein. Nachdem ich Xia Yus Worte gehört hatte, konnte sich mein Herz lange Zeit nicht beruhigen. „Nur weil ich Li Ping ein paar Vorschläge gemacht habe, hat sie mich unterdrückt und ausgegrenzt. Jetzt bildet sie sogar hinter meinem Rücken eine Clique, um mich auszugrenzen. Quält sie mich nicht einfach nur? Sie ist wirklich ein böser Mensch!“ Ich war damals sehr negativ gestimmt, und mein Zustand war absolut schrecklich. Ich hatte wirklich Angst, dass ich tatsächlich entlassen und ausgeschlossen würde, wenn das so weiterging. Ich dachte, anstatt mich von ihr quälen zu lassen, wäre es besser für mich, zurückzutreten und eine andere Pflicht zu übernehmen, damit ich ihr nicht mehr begegnen müsste. Doch dann dachte ich an den Vorsatz, den ich vor Gott gefasst hatte, dass ich auf jeden Fall gute Videos machen würde, um Gott zu bezeugen. „Soll ich diese Pflicht denn wirklich einfach so aufgeben?“ Das wollte ich nicht akzeptieren. Das zu tun, wäre zu verletzend für Gott und würde keinerlei Treue zu Gott zeigen. Ich fühlte mich sehr verloren und wusste nicht, wie ich das erfahren sollte. Inmitten von Schmerz und Hilflosigkeit betete ich zu Gott, dass Er mich führen möge, die Wahrheit zu verstehen und einen Weg der Praxis zu finden.

Im Mai 2015 gab Gottes Haus Arbeitsanordnungen heraus, wie man Antichristen und falsche Leiter erkennt. Als ich dies in Verbindung mit Li Pings Verhalten las, wurde mir klar, dass sie eine falsche Mitarbeiterin war und den Weg der Antichristen beschritt. Ich las die Worte Gottes: „Ihr alle sagt, dass ihr Gottes Bürde berücksichtigt und das Zeugnis der Kirche verteidigen werdet, doch wer unter euch hat wirklich Gottes Bürde berücksichtigt? Frag dich selbst: Bist du jemand, der Rücksicht auf Seine Bürde genommen hat? Kannst du für Ihn Gerechtigkeit ausüben? Kannst du aufstehen und für Mich sprechen? Kannst du unerschütterlich die Wahrheit in die Praxis umsetzen? Bist du tapfer genug, um alle Taten Satans zu bekämpfen? Wärst du in der Lage, deine Gefühle beiseitezulassen und Satan bloßzustellen, um Meiner Wahrheit willen? Kannst du zulassen, dass Meine Absichten in dir zufriedengestellt werden? Hast du im entscheidendsten aller Momente dein Herz geopfert? Bist du jemand, der Meinen Willen befolgt? Stell dir selbst diese Fragen und denke oft über sie nach(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 13). Außerdem sagt Gott in „Die zehn Verwaltungsverordnungen, die von Gottes auserwähltem Volk im Zeitalter des Königreichs einzuhalten sind“: „Tue alles, was Gottes Werk zuträglich ist und nichts, das den Interessen von Gottes Werk abträglich ist. Verteidige Gottes Namen, Gottes Zeugnis und Gottes Werk(„Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes“). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass Gott von uns verlangt, die Arbeit und die Interessen der Kirche zu schützen, und dass dies eine Verantwortung ist, die jeder, der an Gott glaubt, erfüllen muss. In dieser Zeit hatte ich gesehen, dass Li Ping überhaupt keine echte Arbeit leistete, die Leute unterdrückte und quälte und von böswilliger Menschlichkeit war. Ich hatte Angst davor, gequält und entlassen zu werden, also traute ich mich nie, ihre Probleme bloßzustellen und zu melden, und wagte es nicht, gegen die Mächte der Finsternis zu kämpfen. Inwiefern war ich eine Person, die auf Gottes Last Rücksicht nahm? Ich schützte die Dinge, die mit der Arbeit oder den Interessen der Kirche zu tun hatten, nicht im Geringsten und dachte nur an meine eigenen Interessen. Ich war zu egoistisch! Nun hatte Gottes Haus Arbeitsanordnungen herausgegeben, damit wir Antichristen und falsche Leiter erkennen. Darin lag Gottes Absicht, und es war auch eine Gelegenheit, die Gott mir gab, um die Wahrheit zu praktizieren. Ich konnte mich nicht länger von den Mächten der Finsternis einschränken lassen. Deshalb betete ich zu Gott: „Lieber Gott, ich fühlte mich ständig elend, weil ich von Li Ping unterdrückt wurde. Ich habe Li Ping ganz klar durchschaut, traue mich aber nicht, ihre Probleme bloßzustellen und zu melden. Ich bin zu feige, und mir fehlt jeglicher Gerechtigkeitssinn. Ich ziehe mir Deinen Abscheu zu! Jetzt hat uns Gottes Haus aufgefordert, Antichristen und falsche Leiter zu erkennen und zu melden. Ich weiß, dass darin Deine Absicht liegt, und ich bin bereit, mich auf Dich zu verlassen, um die Wahrheit zu praktizieren und mich nicht länger von den Mächten der Finsternis einschränken zu lassen.“ Nach dem Gebet fühlte ich mich friedlicher und war entschlossen, die Wahrheit zu praktizieren.

Eines Tages bat mich Schwester Zhuo Yue, die für Li Pings Arbeit verantwortlich war, zu einer Versammlung zu gehen. Ich war sehr aufgeregt und hatte das Gefühl, dies sei eine Gelegenheit, die Gott für mich vorbereitet hatte, um die Wahrheit zu praktizieren. Ich musste Li Pings Probleme melden. Bevor ich überhaupt den Mund aufmachen konnte, fragte Zhuo Yue uns: „Wie macht sich Li Ping als Leiterin des Videoteams?“ Ich erzählte von Li Pings Leistung. Sie bat mich, alles aufzuschreiben, und bat auch andere Teammitglieder, ihre Einschätzungen über Li Ping zu schreiben. In diesem Moment war ich so aufgeregt, dass ich fast geweint hätte. Ich fühlte, dass Gott meine Gebete erhört und mir einen Ausweg eröffnet hatte. Noch unerwarteter war, dass die Schwestern im Team, nachdem sie die entsprechenden Grundsätze zur Erkennung von falschen Leitern und Antichristen gelesen hatten, ebenfalls ein gewisses Unterscheidungsvermögen gegenüber Li Ping erlangten. Später hielten wir gemeinsam Gemeinschaft, versuchten gemeinsam, sie zu durchschauen, und schrieben Li Pings Leistung nieder – ihr Versäumnis, echte Arbeit zu leisten, und wie sie die Videoarbeit unterbrach und störte – und gaben dies an die Leiter weiter. Bald darauf entließen die oberen Leiter Li Ping, nachdem sie sich über die Situation informiert und diese überprüft hatten. Nach einer Weile wurde auch Yang Min entlassen. Wir waren alle sehr aufgeregt und priesen Gott aus tiefstem Herzen dafür, dass Er so gerecht ist.

Später übernahm Schwester Ye Xin die Leitung der Videoarbeit. Sie besprach oft Ideen zur Videoproduktion mit uns und ermutigte uns, aktiv Gemeinschaft zu halten, zu diskutieren und frei über das zu sprechen, was uns auf dem Herzen lag. Manchmal äußerten wir unterschiedliche Meinungen, und solange sie passend waren, nahm sie sie gerne an. Wir empfanden es als entspannend und befreiend, unsere Pflichten auf diese Weise auszuführen, und ich war besonders glücklich darüber, dass die Ergebnisse, die wir bei der Videoproduktion erzielten, immer besser wurden. Danach dachte ich oft darüber nach, dass ich schon lange durchschaut hatte, dass Li Ping keine geeignete Person für die Leitung der Videoarbeit war, mich aber nicht getraut hatte, ihr Problem zu melden. Welche verdorbene Disposition hatte mich gefesselt? Später las ich Gottes Worte und gewann ein gewisses Verständnis meines Problems. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn alle Arten von bösen Menschen und Ungläubigen in Erscheinung treten und verschiedene Rollen als Teufel und Satan spielen, gegen die Arbeitsanordnungen verstoßen und etwas vollkommen anderes tun, lügen und das Haus Gottes täuschen, wenn sie die Kirchenarbeit stören und unterbrechen und Dinge tun, die dem Namen Gottes Schande bereiten und damit das Haus Gottes, die Kirche, beschmutzen, dann wirst du bei diesem Anblick nur wütend, aber du kannst nicht aufstehen, um die Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten, die bösen Menschen bloßzustellen und die Arbeit der Kirche aufrechtzuerhalten. Wenn du diese bösen Leute enthüllen würdest, würden alle sie erkennen und davon abhalten können, die Arbeit der Kirche zu stören und das Haus Gottes, die Kirche, zu beschmutzen. Diese Dinge nicht zu tun, bedeutet, dass du kein Zeugnis hast. … Was ist dann die Wurzel eurer Unfähigkeit, gegen böse Menschen vorzugehen und sich mit ihnen zu befassen? Liegt es daran, dass ihr von Natur aus feige und zaghaft seid und Angst vor Schwierigkeiten habt? Das ist weder die Wurzel noch das Wesen des Problems. Das Wesen des Problems besteht darin, dass die Menschen Gott nicht treu sind; sie schützen sich selbst, ihre persönliche Sicherheit, ihren Stolz, ihren Status und ihren Ausweg. Ihre Untreue zeigt sich darin, wie sie sich immer selbst schützen, wie sie sich zurückziehen, wann immer sie mit irgendetwas konfrontiert sind, wie eine Schildkröte in ihren Panzer, und warten, bis alles vorbei ist, bevor sie ihren Kopf wieder herausstrecken. Egal, worauf sie stoßen, sie gehen immer auf Eierschalen, fühlen sich sehr beklommen, besorgt und beunruhigt und sind außerstande, aufzustehen und die Arbeit der Kirche zu verteidigen. Was ist hier das Problem? Bedeutet das nicht, keinen Glauben zu haben? Du hast keinen wirklichen Glauben an Gott, du glaubst nicht, dass Gott der Herrscher über alle Dinge ist, und du glaubst nicht, dass dein Leben und alles, was mit dir zu tun hat, in Gottes Händen liegt. Du glaubst diese Worte Gottes nicht: ‚Ohne Gottes Erlaubnis wagt Satan nicht, auch nur ein einziges Haar auf deinem Körper zu bewegen.‘ Du verlässt dich auf deine eigenen Augen, um die Fakten zu beurteilen, du beurteilst Dinge anhand deiner eigenen Berechnungen und schützt dich dabei bei jeder Gelegenheit. Du glaubst nicht, dass das Schicksal eines Menschen in Gottes Händen liegt; du hast Angst vor Satan, hast Angst vor bösen Mächten und bösen Menschen. Bedeutet das nicht, dass du keinen wahren Glauben an Gott hast? (Doch.) Warum gibt es keinen wahren Glauben an Gott? Liegt das daran, dass die Erfahrungen der Menschen zu oberflächlich und die Wahrheiten, die sie verstehen, zu wenige sind, um ihnen zu erlauben, diese Dinge zu durchschauen, oder woran liegt es? Hat es nicht etwas mit den verdorbenen Dispositionen der Menschen zu tun? Liegt es nicht daran, dass die Menschen zu betrügerisch sind? (Doch.) Egal, wie viele Dinge sie erleben, egal wie viele Fakten ihnen vorgelegt werden, sie glauben nicht, dass es das Werk Gottes ist oder dass das Schicksal eines Menschen in Gottes Händen liegt. Das ist ein Aspekt. Ein weiteres todbringendes Problem ist, dass die Menschen zu sehr auf ihr eigenes Wohl bedacht sind. Sie sind nicht bereit, für Gott, für Sein Werk, für die Interessen des Hauses Gottes, für Seinen Namen oder für Seine Ehre einen Preis zu zahlen oder Opfer zu bringen. Sie sind nicht bereit, irgendetwas zu tun, das auch nur das kleinste bisschen Gefahr mit sich bringt. Die Menschen sind zu sehr auf ihr eigenes Wohl bedacht! Weil sie Angst vor dem Tod haben, vor Demütigung, davor, von bösen Menschen in eine Falle gelockt zu werden oder in eine Zwangslage zu geraten, bemühen sich die Menschen nach Kräften, ihr eigenes Fleisch zu schützen und sich nicht in gefährliche Situationen zu begeben. Einerseits verhalten sich die Menschen auf diese Weise, weil sie zu betrügerisch sind; andererseits liegt es daran, dass sie zu sehr auf ihr eigenes Wohl bedacht und zu egoistisch sind. Du bist nicht bereit, dich Gott hinzugeben, und doch sagst du, du seist bereit, dich für Gott aufzuwenden, was aber nichts weiter ist als ein Wunsch. Wenn die Zeit wirklich kommt, dass du Stellung beziehen musst, um gegen Satan zu kämpfen und für Gott Zeugnis abzulegen, und wenn dir Gefahren, Tod und verschiedene Schwierigkeiten und Dilemmas drohen, bist du nicht mehr bereit. Dein kleiner Wunsch zerbröckelt, und du tust alles nur Mögliche, um zuerst dich selbst zu schützen, und danach erledigst du irgendeine oberflächliche Arbeit, die du tun musst, eine Arbeit, die für jeden zu sehen ist. Der Verstand eines Menschen ist immer noch agiler als der eines Roboters: Er weiß, wie man sich anpasst. Wenn er auf Situationen stößt, weiß er, welche Handlungen zu seinen eigenen Interessen beitragen und welche nicht, und geht geschickt und mühelos mit Angelegenheiten um. Wenn du also mit etwas konfrontiert wirst, kann dein schwacher Glaube an Gott nicht standhalten. … Unabhängig davon, mit wie vielen Angelegenheiten du konfrontiert bist, schaffst du es nicht, durch deinen Glauben an Gott deine Treue zu zeigen und deiner Verantwortung nachzukommen. Daher ist das endgültige Ergebnis, dass du nichts erlangst. In jeder Situation, die Gott für dich eingerichtet hat, und wenn du gegen Satan kämpfst, ist deine Wahl immer, dich zurückzuziehen und auszuweichen. Gott hat einen Weg für dich aufgezeigt und festgelegt, den du so hättest durchleben sollen, aber du bist diesem nicht gefolgt. So verpasst du inmitten dieses Kampfes die Wahrheit und das erfahrungsbasierte Verständnis, die du hättest erlangen sollen(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (19)). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, fühlte es sich an wie ein Stich ins Herz. Ich war einer der egoistischen und hinterlistigen Menschen, die Gott entlarvt hatte. Als ein böser Mensch die Arbeit der Kirche störte, dachte ich nur an meine persönlichen Interessen und zeigte keinerlei Treue zu Gott. Ich sah ganz klar, dass Li Ping ihre Pflichten nicht gemäß den Grundsätzen tat. Außerdem war sie arrogant, eingebildet und hielt an ihren eigenen Ideen fest, nahm nie vernünftige Vorschläge von ihren Brüdern und Schwestern an und tadelte die Leute ständig von oben herab, sodass sie sich eingeschränkt fühlten. Sie hatte den Fortschritt der Videoproduktionsarbeit ernsthaft verzögert. Ich konnte ihre Probleme sehen, hatte aber Angst, sie zu kränken und von ihr angegriffen und ausgegrenzt zu werden, also traute ich mich nicht, sie zu entlarven. Gott ließ zu, dass mir dies widerfuhr. Seine Absicht war, dass ich Unterscheidungsvermögen lerne und dass ich, wenn ein böser Mensch die Arbeit der Kirche unterbricht und stört, in der Lage bin, die Wahrheit zu praktizieren und für die Wahrheit einzutreten, um ihn zu entlarven und aufzuhalten. Doch obwohl ich die Bewässerung und Versorgung durch so viele von Gottes Worten genossen hatte, zog ich mich in mein Schneckenhaus zurück, als ich sah, wie ein böser Mensch die Arbeit der Kirche störte, und dachte nur daran, mich selbst zu schützen. Obwohl ich Li Pings Probleme den Leitern melden wollte, hatte ich Sorge, dass Yang Min den Brief abfangen oder Li Ping davon erfahren könnte. Dann würde sie mich noch härter quälen und vielleicht sogar aus der Kirche ausschließen. Ich hatte vor allem Angst und war voller Bedenken. Dieses Verhalten lag nicht nur an Feigheit, Zaghaftigkeit und Angst, sondern war das Ergebnis meiner allzu egoistischen und hinterlistigen Natur. Ich wollte mich selbst zu sehr schützen! Ich hatte Angst davor, gequält und ausgeschlossen zu werden, also wollte ich nur meine eigene Haut retten und sah einfach weg. Ich dachte sogar: „Ich habe sie auf ihre Probleme angesprochen, aber sie hat es nicht angenommen. Ich habe mein Bestes versucht. Ich warte einfach, bis die Leiter es herausfinden und sich mit ihr befassen. So kann ich mich davor schützen, von dieser bösen Person gequält zu werden.“ Tatsächlich leistete Li Ping aber wirklich keine echte Arbeit, tadelte andere von oben herab und unterdrückte ihre Brüder und Schwestern. Ich hatte diese bösen Taten nie aufgedeckt und traute mich nicht, sie den oberen Leitern zu melden, und so war das Problem überhaupt nicht gelöst worden. Wie konnte ich da behaupten, ich hätte mein Bestes versucht? Ich war satanischen Philosophien für weltliche Belange gefolgt wie „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“ und „Kluge Menschen wissen sich zu schützen und bemühen sich, nur keine Fehler zu machen“, und ich war besonders egoistisch, aalglatt und hinterlistig. Ich stand daneben und sah sehenden Auges zu, wie Li Ping die Videoarbeit über sechs Monate lang störte. Im entscheidenden Moment schützte ich die Arbeit der Kirche nicht sondern versuchte nur, mich selbst zu retten, indem ich es tolerierte, dass ein böser Mensch der Arbeit der Kirche schadete und sie störte. Ich besaß keinerlei Treue zu Gott und lud eine schwere Verfehlung auf mich. Als ich über diese Dinge nachdachte, empfand ich große Reue. Ich schämte mich, vor Gott zu treten, und weinte Tränen der Schuld und des Selbstvorwurfs. Ich wollte nicht mehr nach satanischen Philosophien für weltliche Belange leben.

Später las ich eine weitere Passage aus Gottes Worten und gewann eine bessere Erkenntnis über mein Problem. Der Allmächtige Gott sagt: „Welche Einstellung sollten die Menschen haben, wenn es darum geht, wie sie einen Leiter oder Mitarbeiter behandeln? Wenn das, was ein Leiter oder Mitarbeiter tut, richtig ist und der Wahrheit entspricht, dann kannst du ihm gehorchen; wenn das, was er tut, falsch ist und nicht der Wahrheit entspricht, dann solltest du ihm nicht gehorchen und kannst ihn bloßstellen, ihm widersprechen und eine andere Meinung vertreten. Wenn er nicht in der Lage ist, tatsächliche Arbeit zu leisten, oder er böse Taten begeht, die die Arbeit der Kirche stören, und sich als falscher Leiter, falscher Mitarbeiter oder Antichrist offenbart, dann kannst du ihn erkennen, ihn entlarven und ihn melden. Manche von Gottes auserwähltem Volk verstehen jedoch die Wahrheit nicht und sind besonders feige; sie fürchten, von falschen Leitern und Antichristen unterdrückt und gequält zu werden, und wagen es deshalb nicht, die Grundsätze zu wahren. Sie sagen: ‚Wenn der Leiter mich rauswirft, bin ich erledigt; wenn er alle dazu bringt, mich bloßzustellen oder mir den Rücken zuzukehren, dann werde ich nicht mehr an Gott glauben können. Wenn ich aus der Kirche ausgeschlossen werde, wird Gott mich nicht wollen und mich nicht retten. Wäre mein Glaube dann nicht umsonst gewesen?‘ Ist eine solche Denkweise nicht lächerlich? Haben solche Menschen wirklich wahren Glauben an Gott? Würde ein falscher Leiter oder ein Antichrist als Gottes Stellvertreter handeln, wenn er dich ausschließt? Wenn ein falscher Leiter oder Antichrist dich quält und ausschließt, ist das Satans Werk und hat nichts mit Gott zu tun; wenn Menschen aus der Kirche entfernt oder ausgeschlossen werden, entspricht dies nur Gottes Absichten, wenn es von der Kirche und allen Auserwählten Gottes gemeinsam entschieden wird und wenn das Entfernen oder der Ausschluss vollständig mit den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus und den Wahrheitsgrundsätzen von Gottes Worten übereinstimmt. Wie könnte der Ausschluss durch einen falschen Leiter oder Antichristen bedeuten, dass du nicht mehr gerettet werden kannst? Das ist Verfolgung durch Satan und den Antichristen und bedeutet nicht, dass Gott dich nicht retten wird. Ob du gerettet werden kannst, hängt von Gott ab. Kein Mensch ist berechtigt, zu entscheiden, ob du von Gott gerettet werden kannst. Darüber musst du dir im Klaren sein. Und dass du, wenn du von einem falschen Leiter oder Antichristen ausgeschlossen wirst, es als Ausschluss durch Gott betrachtest – ist das nicht eine Fehlinterpretation Gottes? Doch, das ist es. Und es ist nicht nur eine Fehlinterpretation Gottes, sondern auch ein Aufbegehren gegen Gott. Außerdem ist es auch eine Art von Gotteslästerung. Und ist es nicht unwissend und töricht, Gott auf diese Weise misszuverstehen? Wenn dich ein falscher Leiter oder Antichrist ausschließt, warum suchst du dann nicht nach der Wahrheit? Warum wendest du dich nicht an jemanden, der die Wahrheit versteht, um zu einem gewissen Urteilsvermögen zu gelangen? Und warum meldest du das nicht den höheren Instanzen? Das beweist, dass du nicht glaubst, dass im Haus Gottes die Wahrheit regiert; es zeigt, dass du keinen wahren Glauben an Gott hast und dass du niemand bist, der wirklich an Gott glaubt. Wenn du auf die Allmacht Gottes vertraust, warum fürchtest du dann die Rache eines falschen Leiters oder eines Antichristen? Können sie dein Schicksal bestimmen? Wenn du urteilsfähig bist und feststellst, dass ihr Handeln im Widerspruch zur Wahrheit steht, warum hältst du dann nicht Gemeinschaft mit Gottes auserwähltem Volk, das die Wahrheit versteht? Du hast einen Mund, warum also traust du dich nicht, ihn aufzumachen? Warum hast du solche Angst vor einem falschen Leiter oder einem Antichristen? Das beweist, dass du ein Feigling bist, ein Taugenichts, ein Lakai Satans(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 3: Sie grenzen diejenigen, die nach der Wahrheit streben, aus und greifen sie an). Durch Gottes Worte wurde mir klar, dass es einen weiteren Grund gab, warum ich immer zögerte und mich nicht traute, Li Pings Probleme zu melden. Es lag daran, dass ich keinen Glauben an Gott hatte und nicht glaubte, dass Gott über alles herrscht, sondern dachte, dass Leiter, Mitarbeiter und Verantwortliche darüber bestimmten, ob ich weiterhin meine Pflichten tun und Errettung empfangen könnte. Als ich also sah, wie Li Ping und Yang Min die Videoarbeit störten, sah ich einfach weg und versuchte aus reiner Vorsicht, mich selbst zu schützen. Ich hatte Angst, dass sie mir das Leben schwer machen würden, wenn ich sie kränkte, und dass ich gequält und entlassen würde. Als ich von Li Ping unterdrückt wurde, fühlte ich mich innerlich sehr unter Druck gesetzt und musste es jeden Tag still ertragen, aber ich traute mich trotzdem nicht, ihre Probleme zu melden. Ich hatte Angst, dass Li Ping und Yang Min Fehler bei mir finden und mich quälen und ausschließen würden, sodass ich nicht errettet würde. Es war, als lägen meine Fähigkeit, meine Pflicht zu tun, mein Bleiben oder Gehen sowie meine Zukunft und mein Schicksal allesamt in ihren Händen. Selbst wenn sie mich tatsächlich entlassen und ausgeschlossen hätten, hätte ich in Wahrheit Brüder und Schwestern finden können, die die Wahrheit verstanden, um mit ihnen Gemeinschaft zu halten, und ihre bösen Taten den oberen Leitern melden und aufdecken können. Gottes Haus hätte die Sache sicherlich fair und gemäß den Grundsätzen behandelt. Doch obwohl ich nicht entlassen und ausgeschlossen worden war, hatte ich trotzdem schreckliche Angst und traute mich nicht, den Mund aufzumachen und ihre Probleme zu melden. Ich hatte überhaupt keinen wahren Glauben an Gott. War ich nicht das, was Gott „einen Feigling, einen Taugenichts, einen Lakaien Satans“ nennt? Gott hat sehr klar über die Grundsätze Gemeinschaft gehalten, wie man mit Leitern und Mitarbeitern umgehen soll. Wenn Leiter und Mitarbeiter das Richtige tun und ihr Handeln mit der Wahrheit übereinstimmt, sollte ich zustimmen und es annehmen; wenn sie Dinge tun, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmen und gegen die Grundsätze verstoßen, können wir darüber Gemeinschaft halten und darauf hinweisen; das ist eine Hilfe für sie. Wenn die Leiter und Mitarbeiter dies jedoch nicht annehmen und weiterhin die Arbeit der Kirche stören und Menschen unterdrücken, sollten wir ihre bösen Taten in Übereinstimmung mit Gottes Worten aufdecken. Wir können sie auch den oberen Leitern melden, bis das Problem gelöst ist. Das ist die Verantwortung, die wir erfüllen sollten. Wenn man auf den Wahrheitsgrundsätzen besteht, mag man zwar unterdrückt und gequält oder sogar von Antichristen und bösen Menschen ausgeschlossen werden, aber das bedeutet nicht, dass man von der Kirche ausgeschlossen oder von Gott ausgemustert wurde, noch bedeutet es, dass man keine Chance auf Errettung hat. Außerdem befördert oder entlässt die Kirche Personen auf der Grundlage ihres durchgängigen Verhaltens, und die Entscheidung wird nach einer umfassenden Bewertung der Beurteilungen der Mehrheit der Brüder und Schwestern getroffen. Es liegt nicht im Ermessen eines einzelnen Leiters oder Mitarbeiters, dies zu entscheiden. Gottes Haus handelt nach den Wahrheitsgrundsätzen. Ich hörte von Schwester Ye Xin, der Verantwortlichen, dass Li Ping ständig versucht hatte, mich zu entlassen. Sie fanden jedoch durch tatsächliche Nachforschungen heraus, dass das, was Li Ping sagte, nicht wahr war, und entdeckten unter anderem, dass Li Ping keine echte Arbeit leistete. Ich sah, dass im Haus Gottes die Wahrheit herrscht und Gerechtigkeit regiert. Dadurch erlebte ich, dass Antichristen oder böse Menschen mir ohne Gottes Erlaubnis nichts anhaben können. Ich hatte viele Jahre an Gott geglaubt, aber ich betrachtete Menschen oder Dinge nicht auf der Grundlage von Gottes Worten und handelte nicht nach den Grundsätzen. Als böse Mächte die Arbeit der Kirche störten und meinen Brüdern und Schwestern schadeten, praktizierte ich nicht die Wahrheit, um die Arbeit der Kirche zu schützen. Stattdessen tolerierte ich, dass falsche Leiter böse Taten begingen und dem Haus Gottes schadeten. Habe ich nicht als Satans Komplize gehandelt? Wenn ich unbußfertig bliebe, würde ich letztendlich von Gott ausgemustert werden, und das würde durch Gottes gerechte Disposition bestimmt werden. Was Gott getan hat, war wirklich vorteilhaft für meinen Lebenseintritt, und mein Herz war voller Dankbarkeit gegenüber Gott. Ich fühlte mich auch schuldig und stand Gott gegenüber in der Schuld für die Verfehlungen, die ich begangen hatte, indem ich die Wahrheit nicht praktizierte. Ich betete still zu Gott: „Lieber Gott, ich danke Dir für die Umstände, die Du für mich geschaffen hast. Früher habe ich viele Gelegenheiten verpasst, die Wahrheit zu praktizieren. Ich bin bereit, Buße zu tun und danach zu streben, ein Mensch mit Gerechtigkeitssinn zu sein, der die Wahrheit praktiziert und die Arbeit der Kirche schützt.“

Später las ich eine Passage aus Gottes Worten und war tief bewegt. Ich fand auch einen Weg der Praxis. Der Allmächtige Gott sagt: „Sobald die Wahrheit zu deinem Leben geworden ist, wirst du, wenn du jemanden siehst, der Gott lästert, Gott nicht fürchtet, beim Tun seiner Pflicht nachlässig ist oder die Arbeit der Kirche unterbricht und stört, in der Lage sein, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen gegen diese Person vorzugehen, jene Leute zu erkennen, die erkannt werden sollten, und jene Leute zu entlarven, die entlarvt werden sollten. … Diejenigen, die wirklich an Gott glauben, werden sich, selbst wenn sie die Wahrheit und das Leben noch nicht erlangt haben, zumindest in Wort und Tat auf Gottes Seite stellen; sie werden zumindest nicht tatenlos zusehen, wenn sie erkennen, dass den Interessen des Hauses Gottes geschadet wird. Wenn sie versuchen, es zu ignorieren, meldet sich ihr Gewissen zu Wort und sie bekommen Gewissensbisse, und sie werden sich sagen: ‚Ich kann nicht einfach tatenlos zusehen und nichts tun. Ich muss Stellung beziehen und etwas sagen, ich muss meine Verantwortung erfüllen. Ich muss antreten und diese böse Tat enthüllen und aufhalten, um die Interessen des Hauses Gottes vor Schaden zu schützen und sicherzustellen, dass das Kirchenleben nicht gestört wird.‘ Wenn die Wahrheit in deinem Herzen zu deinem Leben geworden ist, dann wirst du nicht nur diesen Mut und diese Entschlossenheit haben, sondern auch fähig sein, diese Angelegenheit zu durchschauen. Darüber hinaus wirst du in der Lage sein, den dir gebührenden Anteil an Verantwortung für Gottes Werk und für die Interessen Seines Hauses zu erfüllen, und auf diese Weise wird deine Pflicht erfüllt sein(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Aus Gottes Worten verstand ich, dass das Herz eines Menschen, der aufrichtig nach der Wahrheit strebt, Gott zugewandt ist. Wenn ihm Dinge widerfahren, kann er auf Gottes Seite und auf der Seite der Wahrheit stehen. Wenn er sieht, dass andere die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören, ignoriert er es nicht, sondern lässt persönliche Interessen los und handelt nach den Grundsätzen, um die Arbeit der Kirche zu schützen. Was Dinge betrifft, die den Interessen der Kirche abträglich sind, kann ein solcher Mensch die Wahrheit praktizieren, um sie aufzudecken und zu stoppen. Er kämpft mutig gegen böse Mächte und kann seine Verantwortung erfüllen, die Interessen der Kirche zu schützen. Solche sind die einzigen Menschen, die nach der Wahrheit streben und Gewissen und Verstand haben. Ich nahm mir in meinem Herzen fest vor, dass ich, wenn ich wieder falsche Leiter und falsche Mitarbeiter in der Kirche bemerke, die keine echte Arbeit leisten, oder Menschen, die Dinge tun, die gegen die Grundsätze verstoßen und der Arbeit der Kirche schaden, definitiv kein Jasager mehr sein werde, um mich selbst zu schützen. Stattdessen würde ich auf ihre Probleme hinweisen, und wenn sie das nicht annehmen, sollte ich es den oberen Leitern melden, bis die Probleme gelöst sind. Nur auf diese Weise würde ich meine Verantwortung erfüllen. Einmal hörte ich zufällig, dass eine andere Schwester in der Kirche ebenfalls von Li Ping unterdrückt worden war. Nachdem ich erfahren hatte, dass die Schwester von Li Ping unterdrückt wurde, sah ich, dass sich Li Pings verdorbene Disposition trotz jahrelangen Glaubens an Gott überhaupt nicht geändert hatte und dass sie jeden unterdrücken und quälen würde, der ihre Interessen beeinträchtigte. Außerdem hat sie eine böswillige Menschlichkeit, hasst die Wahrheit und hat eine sehr ernste Antichristen-Disposition. Wenn so jemand in der Kirche bliebe, würde er nur die Arbeit stören und seinen Brüdern und Schwestern schaden. Deshalb reichte ich den Leitern einen detaillierten Bericht über Li Pings Verhalten ein, Menschen zu unterdrücken und zu quälen, sowie über die Fakten ihrer Übeltaten. Ich hoffte, dass sie sich gemäß den Grundsätzen mit ihr befassen würden. Bald schrieben mir die Leiter zurück und sagten, dass Li Ping von der Polizei verhaftet worden sei. Obwohl sie freigelassen worden war, stand sie immer noch unter polizeilicher Überwachung. Sie hatten bereits Beweise für Li Pings Übeltaten gesammelt und würden sich gemäß den Grundsätzen mit ihr befassen. Als ich die Antwort der Leiter las, fühlte ich mich sehr erleichtert. Danach war ich nicht mehr zaghaft und blind gehorsam, wenn ich sah, dass Leiter oder Mitarbeiter Dinge unangemessen oder unter Verletzung der Grundsätze taten. Stattdessen sprach ich sie in Übereinstimmung mit Gottes Worten darauf an.

Obwohl ich in meiner Erfahrung, von einer bösen Person gequält und unterdrückt zu werden, einige Nöte erlitten hatte, gewann ich ein gewisses Urteilsvermögen über das wahrheitshassende Wesen von Antichristen und bösen Menschen. Ich sah auch wirklich, dass Gott alles kontrolliert und dass meine Zukunft und mein Schicksal in Gottes Händen liegen. Ich erlebte auch tatsächlich, dass die Wahrheit im Haus Gottes regiert und dass alle negativen Elemente, die Böses tun und die Arbeit der Kirche stören, gerecht behandelt werden. Dass ich diese Gewinne und Erkenntnisse erzielen konnte, ist ein Ergebnis, das durch Gottes Worte erreicht wurde. Gott sei Dank!

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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