(III) Worte über Aufdeckung der religiösen Auffassungen, Irrlehren und Trugschlüsse verdorbender Menschheit

135. Wie solltest du Gott in deinem Glauben an Gott kennen? Du solltest Gott auf der Grundlage der Worte und des Werkes Gottes von heute kennenlernen, und zwar ohne Abweichung und Täuschung, und zuallererst solltest du das Werk Gottes kennen. Dies ist die Grundlage, um Gott zu kennen. All diese verschiedenen Irrtümer, denen eine echte Akzeptanz von Gottes Wort fehlt, sind religiöse Vorstellungen. Sie sind eine Akzeptanz, die abweichend und falsch ist. Die größte Fertigkeit religiöser Persönlichkeiten ist, die Worte Gottes zu nehmen, die in der Vergangenheit akzeptiert wurden, und die Worte des Gottes von heute mit ihnen zu vergleichen. Wenn du Gott heute dienst und dich an die Dinge klammerst, die vom Heiligen Geist in der Vergangenheit erleuchtet wurden, wird dein Dienst eine Unterbrechung verursachen und deine Praxis wird veraltet und nichts anderes als religiöse Zeremonie sein. Wenn du glaubst, dass jene, die Gott dienen, äußerlich demütig und geduldig sein müssen …, und du diese Art von Wissen heute in die Praxis umsetzt, ist ein derartiges Wissen eine religiöse Vorstellung, und diese Art der Praxis ist eine heuchlerische Darstellung geworden. „Religiöse Vorstellungen“ bezieht sich auf Dinge, die überholt und veraltet sind (inklusive der Akzeptanz von Worten, die von Gott früher gesprochen wurden, und des Lichtes, das direkt vom Heiligen Geist offengelegt wurde), und wenn sie heutzutage in die Praxis umgesetzt werden, sind sie die Unterbrechung von Gottes Arbeit und ohne Nutzen für den Menschen. Wenn der Mensch außerstande ist, diese Dinge in seinem Inneren auszulöschen, die zu religiösen Vorstellungen gehören, werden sie ein großes Hindernis für seinen Dienst an Gott werden. Menschen mit religiösen Vorstellungen haben keine Möglichkeit, mit dem Werk des Heiligen Geistes Schritt zu halten. Sie fallen einen Schritt zurück, und dann zwei – denn diese religiösen Vorstellungen führen dazu, dass der Mensch außerordentlich selbstgerecht und arrogant wird. Gott sehnt Sich nicht nach dem zurück, was Er in der Vergangenheit sprach und tat. Wenn es veraltet ist, beseitigt Er es. Sicherlich bist du in der Lage, von deinen Vorstellungen abzulassen? Beweist es, dass du das Werk Gottes kennst, wenn du dich an die Worte Gottes aus der Vergangenheit klammerst? Beweist es, dass du Gottes Fußstapfen folgst, wenn du heute das Licht des Heiligen Geistes nicht akzeptieren kannst und dich stattdessen an das Licht der Vergangenheit klammerst? Bist du immer noch außerstande, religiöse Vorstellungen loszulassen? Wenn das der Fall ist, wirst du jemand werden, der sich Gott widersetzt.

aus „Nur diejenigen, die Gottes heutiges Werk kennen, dürfen Gott dienen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

136. Da es in Gottes Werk immer neue Entwicklungen gibt, wird manches Werk überholt und alt, wenn neues Werk entsteht. Dieses alte und neue Werk widersprechen sich nicht, sondern sie ergänzen sich; jede Stufe folgt der vorherigen. Da es neues Werk gibt, müssen die alten Dinge natürlich beseitigt werden. Zum Beispiel bildeten einige der langjährigen Praktiken und gewohnten Redensarten, verbunden mit den langjährigen Erfahrungen und Lehren des Menschen, alle möglichen Vorstellungen im Kopf des Menschen. Noch günstiger für die Bildung derartiger Vorstellungen durch den Menschen ist, dass Gott immer noch Sein wahres Gesicht und Seine inhärente Disposition voll und ganz offenbaren muss, verbunden mit der Verbreitung traditioneller Theorien aus alten Zeiten über Jahre hinweg. Man kann wohl sagen, dass im Verlauf des Glaubens des Menschen an Gott der Einfluss verschiedener Auffassungen in den Menschen zur kontinuierlichen Bildung und Entwicklung aller Arten von theoretischem Verständnis von Gott geführt hat, viele religiöse Menschen, die Gott dienen, dazu gebracht hat, Seine Feinde zu werden. Und so widersetzen sich die Menschen umso mehr Gott und sind umso mehr die Feinde Gottes, je stärker ihre religiösen Vorstellungen sind. Das Werk Gottes ist immer neu und niemals alt, und es formt nie eine Lehre, sondern ändert und erneuert sich stattdessen fortwährend in einem größeren oder geringeren Ausmaß. Dieses Werk ist der Ausdruck der inhärenten Disposition von Gott Selbst. Es ist auch der inhärente Grundsatz von Gottes Werk und eines der Mittel, mit denen Gott Seine Führung vollbringt. Wenn Gott nicht auf diese Art und Weise wirken würde, würde sich der Mensch nicht ändern oder imstande sein, Gott zu kennen, und Satan würde nicht besiegt werden. So treten in Seiner Arbeit ständig Veränderungen auf, die unregelmäßig erscheinen, die aber eigentlich regelmäßig sind. Die Art und Weise, in welcher der Mensch an Gott glaubt, ist allerdings ganz anders. Er klammert sich an alte, vertraute Glaubenslehren und Systeme, und je älter sie sind, umso genießbarer sind sie für ihn. Wie könnte der törichte Verstand des Menschen, ein Verstand der so unnachgiebig wie Stein ist, so viel unergründliches neues Werk und neue Worte Gottes akzeptieren? Der Mensch verabscheut den Gott, der immer neu und nie alt ist. Er mag nur den alten Gott, der in die Jahre gekommen ist, mit weißem Haar und unbeweglich ist. Da sowohl Gott als auch der Mensch ihre eigenen Vorlieben haben, ist der Mensch so zum Feind Gottes geworden. Viele dieser Wiedersprüche existieren auch heute noch, zu einer Zeit, in der Gott seit fast sechstausend Jahren ein neues Werk verrichtet. Sie sind dann nicht mehr zu retten. Vielleicht liegt es an der Sturheit des Menschen oder an der Unantastbarkeit von Gottes Verwaltungsverordnungen durch irgendeinen Menschen – aber diese Kirchenvertreter und Kirchenvertreterinnen klammern sich immer noch an modrige alte Bücher und Papiere, während Gott mit Seiner unvollendeten Führungsarbeit fortfährt, als ob Er niemanden an Seiner Seite hätte. Obwohl diese Widersprüche Gott und den Menschen zu Feinden machen und sogar unüberbrückbar sind, schenkt Gott ihnen keine Beachtung; als ob sie beständen und doch nicht beständen. Der Mensch indessen bleibt bei seinem Glauben und seinen Vorstellungen und lässt sie niemals los. Eine Sache ist jedoch offensichtlich: Auch wenn der Mensch nicht von seiner Haltung abweicht, bewegen sich Gottes Füße immer, und dem Umfeld entsprechend ändert Er immer Seine Haltung, und letztendlich ist es der Mensch, der ohne einen Kampf besiegt wird. In der Zwischenzeit ist Gott der größte Feind aller Seiner Gegner, die besiegt worden sind, und Er ist auch der Meister jener unter den Menschen, die besiegt worden sind und die noch besiegt werden müssen. Wer kann mit Gott konkurrieren und siegreich sein? Die Vorstellungen des Menschen scheinen von Gott zu kommen, da viele im Gefolge Seiner Arbeit entstanden. Gott vergibt dem Menschen aber deswegen nicht, noch überschüttet Er ihn überdies mit Lob, weil er als Folge Seines Werks Stapel um Stapel an Produkten „für Gott“ produziert, die außerhalb Seines Werkes sind. Stattdessen ist Er von den Vorstellungen und den alten, frommen Glaubensvorstellungen des Menschen ausgesprochen angewidert und hat nicht einmal Lust, den Tag anzuerkennen, an dem diese Vorstellungen zum ersten Mal auftauchten. Da diese Vorstellungen vom Menschen verbreitet werden, akzeptiert Er ganz und gar nicht, dass diese Vorstellungen durch Sein Werk hervorgerufen wurden. Ihre Quelle sind die Gedanken und der Verstand des Menschen, und sie ist nicht Gott, sondern Satan. Die Absicht Gottes war immer, dass Sein Werk neu und lebendig sei, nicht alt und tot, und dass das, woran Er den Menschen festhalten lässt, mit dem Zeitalter und dem Zeitraum variiert und nicht ewig und unveränderlich sein sollte. Das liegt daran, dass Er ein Gott ist, der den Menschen dazu bringt, zu leben und neu zu sein, anstatt ein Teufel, der den Menschen dazu bringt, zu sterben und alt zu sein. Versteht ihr das immer noch nicht? Du hast Vorstellungen von Gott und bist unfähig, sie loszulassen, weil du engstirnig bist. Nicht dass Gottes Werk zu wenig Sinn hat oder dass Gottes Werk nicht den menschlichen Wünschen entspricht – und schon gar nicht, dass Gott immer „nachlässig mit Seinen Pflichten“ ist. Dass du deine Vorstellungen nicht loslassen kannst, liegt daran, dass es dir an Gehorsam fehlt und dass du nicht die geringste Ähnlichkeit mit einem Geschöpf Gottes hast, und nicht daran, dass Gott die Dinge schwierig für dich macht. Dies ist alles von dir verursacht worden und hat keinen Bezug zu Gott. Das ganze Leiden und Unglück ist vom Menschen verursacht. Gottes Absichten sind immer gut: Er will dich nicht dazu bringen, Vorstellungen zu erzeugen, sondern wünscht Sich, dass du dich über die Zeitalter hinweg änderst und erneuert wirst. Du kannst jedoch Kreide nicht von Käse unterscheiden und bist immer entweder am Hinterfragen oder Analysieren. Es ist nicht so, dass Gott die Dinge für dich schwierig macht, sondern dass du einfach keine Ehrfurcht vor Gott hast, und dein Ungehorsam ist zu groß. Eine kleine Kreatur wagt es, einen belanglosen Teil von dem zu nehmen, was zuvor von Gott gegeben wurde, um es dann umzudrehen und zu verwenden, um Gott anzugreifen – ist das nicht der Ungehorsam des Menschen? Man kann wohl sagen, dass die Menschen völlig unqualifiziert sind, ihre Ansichten vor Gott auszudrücken und noch weniger sind sie dafür qualifiziert, nach Belieben mit ihren wertlosen, stinkigen, verrotteten, blumigen Redeweisen zu prahlen – ganz zu schweigen von jenen modrigen Vorstellungen. Sind sie nicht noch wertloser?

aus „Nur diejenigen, die Gottes heutiges Werk kennen, dürfen Gott dienen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

137. Das Werk Gottes schreitet weiterhin voran, und obwohl die Absicht hinter Seinem Werk unverändert bleibt, verändern sich ständig die Methoden, mit denen Er arbeitet, und somit auch diejenigen, die Gott folgen. Je mehr der Mensch mit Gottes Werk zu tun hat, desto gründlicher lernt er Gott kennen; die Disposition des Menschen verändert sich entsprechend zusammen mit Seinem Werk. Es liegt allerdings daran, dass Gottes Werk sich immerzu verändert, dass diejenigen, die das Wirken des Heiligen Geistes nicht kennen, und jene absurden Menschen, die die Wahrheit nicht kennen, zu Gottes Gegnern werden. Das Werk Gottes entspricht niemals den Auffassungen des Menschen, denn Sein Werk ist immer neu und niemals alt. Niemals wiederholt Er Sein Werk früherer Tage, sondern treibt vielmehr ein nie dagewesenes Werk voran. Da Gott Sein Werk nicht wiederholt, und der Mensch Gottes gegenwärtiges Werk stets anhand Seines früheren Werkes beurteilt, ist es für Gott überaus schwierig, jeden Abschnitt des Werkes des neuen Zeitalters durchzuführen. Der Mensch bringt viel zu viele Hindernisse mit sich! Das Denken des Menschen ist zu engstirnig! Kein Mensch kennt das Werk Gottes, dennoch definieren sie alle ein solches Werk. Von Gott entfernt verliert der Mensch das Leben, die Wahrheit und den Segen Gottes, dennoch nimmt der Mensch weder das Leben noch die Wahrheit an, geschweige denn den größeren Segen, den Gott der Menschheit zukommen lässt. Alle Menschen möchten Gott gewinnen, doch sie sind nicht dazu in der Lage, irgendwelche Veränderungen an Gottes Werk zu tolerieren. Diejenigen, die Gottes neues Werk nicht annehmen, glauben, dass das Werk Gottes unveränderlich ist und dass das Werk Gottes in einem ewigen Stillstand verweilt. Ihrem Glauben nach, ist alles, was nötig ist, um Gottes ewige Erlösung zu erlangen, sich an das Gesetz zu halten, und solange sie Buße tun und ihre Sünden beichten, wird Gottes Willen auf ewig zufriedengestellt sein. Sie sind der Ansicht, dass nur der Gott unter dem Gesetz und der Gott, der für den Menschen ans Kreuz genagelt wurde, Gott sein kann; sie sind auch der Meinung, dass Gott die Bibel nicht überschreiten sollte und dies auch nicht kann. Es sind genau diese Meinungen, durch die sie fest an das einstige Gesetz gefesselt wurden und sie in starren Vorschriften gefangen hielten. Sogar noch mehr Menschen glauben, dass was auch immer das neue Werk Gottes ist, dieses durch Prophezeiungen begründet sein muss und dass in jedem Abschnitt eines solchen Werkes all denjenigen, die Ihm mit einem wahrhaftigen Herzen folgen, Offenbarungen gezeigt werden müssen, anderenfalls könnte dieses Werk nicht von Gott sein. Gott kennenzulernen ist bereits keine einfache Aufgabe für den Menschen. Das absurde Herz des Menschen und seine rebellische Natur der Selbstgefälligkeit und der Eingebildetheit machen es dem Menschen also zusätzlich noch schwerer, Gottes neues Werk anzunehmen. Weder befasst sich der Mensch sorgfältig mit dem neuen Werk Gottes noch nimmt er es mit Bescheidenheit an; der Mensch nimmt vielmehr eine Haltung der Verachtung ein und wartet auf die Offenbarungen und die Führung Gottes. Ist das nicht das Verhalten eines Menschen, der gegen Gott rebelliert und sich Ihm widersetzt? Wie können solche Menschen die Zustimmung Gottes gewinnen?

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Auffassungen begrenzt hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

138. Da der Mensch an Gott glaubt, muss er den Spuren Gottes Schritt für Schritt dichtauf folgen; er sollte „dem Lamm folgen, wo immer Er hingeht“. Nur dies sind die Menschen, die den wahren Weg suchen, nur sie kennen das Wirken des Heiligen Geistes. Menschen, die Briefen und Lehren sklavisch folgen, sind jene, die durch das Wirken des Heiligen Geistes beseitigt wurden. Gott wird in jedem Abschnitt neues Werk beginnen, und in jeder Zeit wird es unter den Menschen einen neuen Anfang geben. Wenn der Mensch sich nur an die Wahrheiten „Jehova ist Gott“ und „Jesus ist Christus“ hält, was Wahrheiten sind, die nur ein einziges Zeitalter betreffen, dann wird der Mensch nie mit dem Wirken des Heiligen Geistes Schritt halten und wird für immer außerstande sein, das Wirken des Heiligen Geistes zu gewinnen. Unabhängig davon, wie Gott wirkt, der Mensch folgt Ihm dichtauf und ohne den geringsten Zweifel. Wie könnte der Mensch auf diese Weise vom Heiligen Geist beseitigt werden? Unabhängig von Gottes Tun, wie könnte der Mensch bestraft werden – sofern er sich sicher ist, dass es das Wirken des Heiligen Geistes ist –, wenn er ohne Bedenken mit dem Wirken des Heiligen Geistes zusammenarbeitet und versucht, Gottes Ansprüchen gerecht zu werden? Gottes Werk hat nie aufgehört, Seine Schritte haben nie innegehalten und vor der Vollendung Seiner Führungsarbeit ist Er immer beschäftigt gewesen und Er hört nie auf. Der Mensch ist jedoch anders: Nachdem er nichts als ein Körnchen des Wirkens des Heiligen Geistes gewonnen hat, behandelt er es, als würde es sich niemals ändern; nachdem er ein bisschen Kenntnis gewonnen hat, geht er nicht weiter voran, um den Schritten von Gottes neuem Werk zu folgen; nachdem er nur ein wenig von Gottes Werk gesehen hat, definiert er Gott sofort als eine bestimmte Holzfigur und glaubt, dass Gott immer die Form, die er vor sich sieht, beibehalten wird, dass es in der Vergangenheit so war und auch in Zukunft immer so sein wird; nachdem er nur eine oberflächliche Kenntnis gewonnen hat, ist der Mensch so stolz, dass er sich selbst vergisst und beginnt, die Disposition und das Wesen Gottes, die einfach nicht existieren, willkürlich zu bekunden; und nachdem er sich über eine Stufe des Wirkens des Heiligen Geistes sicher geworden ist, nimmt der Mensch das neue Werk Gottes nicht an, ganz gleich, welche Art von Person es kundtut. Dies sind Menschen, die das neue Wirken des Heiligen Geistes nicht akzeptieren können; sie sind zu konservativ und außerstande, neue Dinge anzunehmen. Solche Menschen glauben an Gott, weisen Ihn aber auch zurück. Der Mensch glaubt, dass es von den Israeliten falsch war, „nur an Jehova und nicht an Jesus zu glauben“, dennoch spielt die Mehrheit der Menschen eine Rolle, in der sie „nur an Jehova glauben und Jesus zurückweisen“ und „sich nach der Wiederkunft des Messias sehnen, sich aber dem Messias, der Jesus genannt wird, widersetzen“. Kein Wunder, dass die Menschen immer noch unter der Domäne Satans leben, nachdem sie eine Stufe des Wirkens des Heiligen Geistes angenommen haben, und dennoch Gottes Segen nicht erhalten. Ist dies nicht das Ergebnis der Aufsässigkeit des Menschen? Christen auf der ganzen Welt, die mit dem neuen Werk von heute nicht Schritt gehalten haben, klammern sich alle an die Hoffnung, dass sie Glück haben werden, wobei sie davon ausgehen, dass Gott jeden ihrer Wünsche erfüllen wird. Sie können jedoch nicht mit Sicherheit sagen, warum Gott sie in den dritten Himmel hinaufnehmen wird, noch sind sie sich sicher darüber, wie Jesus auf einer weißen Wolke herbeikommen wird, um sie mitzunehmen, geschweige denn, können sie mit absoluter Sicherheit sagen, ob Jesus wirklich an dem Tag, den sie vermuten, auf einer weißen Wolke ankommen wird. Sie sind alle bekümmert und ratlos; sie selbst wissen nicht einmal, ob Gott jeden von ihnen mit hinaufnehmen wird, die vielfältige kleine Handvoll Menschen, die aus jeder Konfession kommen. Das Werk, das Gott jetzt verrichtet, das gegenwärtige Zeitalter, Gottes Wille – sie haben von nichts davon eine Ahnung und sie können nichts anderes tun, als die Tage an ihren Fingern rückwärtszuzählen. Nur diejenigen, die den Spuren des Lammes bis zum Ende folgen, können den endgültigen Segen gewinnen, während diese „schlauen Menschen“, die außerstande sind, bis zum Ende zu folgen, aber trotzdem glauben, sie hätten alles gewonnen, nicht in der Lage sind, Gottes Erscheinen zu bezeugen. Sie glauben alle, dass sie die schlausten Menschen auf Erden wären, sie brechen die kontinuierliche Entwicklung von Gottes Werk völlig grundlos ab. Sie scheinen mit absoluter Sicherheit zu glauben, dass Gott sie in den Himmel hinaufnehmen wird, sie, die „Gott gegenüber die höchste Treue zeigen, Gott folgen, und sich an die Worte Gottes halten“. Obwohl sie den Worten Gottes die „höchste Treue“ zeigen, werden ihre Worte und Taten immer noch als widerlich empfunden, weil sie sich dem Wirken des Heiligen Geistes widersetzen und Betrügereien und Schlechtes begehen. Jene, die nicht bis zum Ende folgen, die nicht mit dem Wirken des Heiligen Geistes Schritt halten und sich nur am alten Werk festhalten, haben nicht nur darin versagt, Gott gegenüber Treue zu erreichen, sondern sind vielmehr zu jenen geworden, die sich Gott widersetzen, sind zu jenen geworden, die vom neuen Zeitalter zurückgewiesen und bestraft werden. Gibt es andere, die bedauernswerter sind als sie? Viele glauben sogar, dass alle, die das alte Gesetz zurückweisen und das neue Werk annehmen, gewissenlos sind. Diese Menschen, die nur über das „Gewissen“ reden und das Wirken des Heiligen Geistes nicht kennen, werden letztendlich ihre Aussichten durch ihr eigenes Gewissen einschränken. Gottes Werk hält sich nicht an Lehre, und obwohl es Sein eigenes Werk ist, klammert Sich Gott nicht daran fest. Das, was es abzulehnen gilt, wird abgelehnt und das, was es zu beseitigen gilt, wird beseitigt. Der Mensch begibt sich jedoch in Feindschaft zu Gott, indem er nur an einem kleinen Teil von Gottes Führungsarbeit festhält. Ist dies nicht die Unsinnigkeit des Menschen? Ist dies nicht die Unwissenheit des Menschen? Je mehr die Menschen ängstlich und übervorsichtig sind, weil sie befürchten, Gottes Segnungen nicht zu erlangen, desto mehr sind sie unfähig, größere Segnungen zu erlangen und den abschließenden Segen zu erhalten. Diese Menschen, die sich sklavisch an das Gesetz halten, weisen die größte Treue für das Gesetz auf, und je mehr sie solche Treue dem Gesetz gegenüber aufweisen, desto mehr sind sie Rebellen, die sich Gott widersetzen. Denn jetzt ist das Zeitalter des Königreiches und nicht das Zeitalter des Gesetzes, und das heutige Werk kann nicht mit dem Werk der Vergangenheit in einem Atemzug genannt werden, noch kann man das frühere Werk mit dem heutigen Werk vergleichen. Gottes Werk hat sich verändert und die Praxis des Menschen hat sich auch verändert; sie besteht nicht darin, sich an das Gesetz zu halten oder das Kreuz zu tragen. Somit wird die Treue der Menschen dem Gesetz und dem Kreuz gegenüber Gottes Zustimmung nicht gewinnen.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

139. Menschen die korrumpiert worden sind, leben alle in Satans Falle, sie leben im Fleisch, leben in selbstsüchtigen Wünschen, und es gibt keinen einzigen unter ihnen, der mit Mir vereinbar ist. Da gibt es jene, die sagen, dass sie mit Mir vereinbar sind, die aber alle nur vage Götzen anbeten. Auch wenn sie Meinen Namen als heilig anerkennen, wandeln sie auf einem Weg, der Mir zuwiderläuft, und ihre Worte sind voller Arroganz und Selbstvertrauen, weil sie im Grunde alle gegen Mich und unvereinbar mit Mir sind. Jeden Tag suchen sie in der Bibel nach Spuren von Mir und finden zufällig „geeignete“ Textstellen, die sie endlos lesen und die sie als Schriften rezitieren. Sie wissen nicht, wie man mit Mir vereinbar sein kann, wissen nicht, was es bedeutet, mit Mir in Feindschaft zu stehen, und lesen nur blindgläubig die Schriften. Sie beschränken einen vagen Gott, den sie nie gesehen haben und den sie nicht zu erkennen wissen, auf die Bibel, und nehmen diese in ihrer Freizeit zur Hand, um sie anzuschauen. Sie glauben nur im Rahmen der Bibel an Meine Existenz. Für sie bin Ich dasselbe wie die Bibel; ohne die Bibel gibt es Mich nicht und ohne Mich gibt es keine Bibel. Sie schenken Meinem Dasein oder Meinen Handlungen keine Beachtung, sondern widmen stattdessen jedem einzelnen Wort in der Schrift äußerste und ganz besondere Aufmerksamkeit, und viele von ihnen glauben sogar, dass Ich nichts von dem tun sollte, was Ich tun möchte, solange es nicht in der Schrift vorhergesagt wird. Sie messen der Schrift zu viel Bedeutung bei. Man kann sagen, dass sie Worte und Ausdrücke für zu wichtig halten, in dem Ausmaß, dass sie Verse aus der Bibel sogar dazu verwenden, um jedes Wort abzuwägen, das Ich sage, und um Mich zu verurteilen. Was sie suchen, ist nicht der Weg der Vereinbarkeit mit Mir oder der Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit, sondern der Weg der Vereinbarkeit mit den Worten der Bibel, und sie glauben, dass alles, was nicht mit der Bibel übereinstimmt, ausnahmslos nicht Mein Werk ist. Sind solche Menschen nicht die pflichtbewussten Nachkommen der Pharisäer? Die jüdischen Pharisäer setzten die Gesetze Mose ein, um Jesus zu verurteilen. Sie suchten nicht die Vereinbarkeit mit dem Jesus jener Zeit, sondern befolgten gewissenhaft buchstabengetreu das Gesetz, in einem solchen Ausmaß, dass sie am Ende sogar den unschuldigen Jesus ans Kreuz nagelten, den sie beschuldigt hatten, nicht dem Gesetz des Alten Testaments zu folgen und nicht der Messias zu sein. Was war ihr inneres Wesen? War es nicht, dass sie nicht den Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit suchten? Sie steigerten sich in jedes einzelne Wort der Schrift hinein, während sie Meinem Willen und den Schritten und Methoden Meines Werkes keine Beachtung schenkten. Sie waren keine Menschen, die die Wahrheit suchten, sondern Menschen, die sich strikt an Worte klammerten. Sie waren keine Menschen, die an Gott glaubten, sondern Menschen, die an die Bibel glaubten. Im Grunde genommen waren sie Wachhunde der Bibel. Um die Interessen der Bibel zu bewahren, die Würde der Bibel aufrechtzuerhalten und den Ruf der Bibel zu schützen, gingen sie soweit, dass sie den barmherzigen Jesus ans Kreuz nagelten. Dies taten sie nur, um die Bibel zu verteidigen und um den Status jedes einzelnen Wortes der Bibel in den Herzen der Menschen aufrechtzuerhalten. So zogen sie es vor, ihrer Zukunft und dem Sündopfer zu entsagen, um Jesus, der Sich nicht an die Glaubenslehre der Schrift hielt, zum Tode zu verurteilen. Waren sie nicht die Lakaien jedes einzelnen Wortes der Schrift?

Und was ist mit den Menschen von heute? Christus ist gekommen, um die Wahrheit freizugeben, doch sie würden Ihn lieber aus der Mitte der Menschen vertreiben, um Eintritt in den Himmel zu erlangen und Gnade zu empfangen. Sie würden eher das Kommen der Wahrheit völlig leugnen, um die Interessen der Bibel zu wahren, und würden eher Christus, der ins Fleisch zurückgekehrt ist, abermals ans Kreuz nageln, um die ewigwährende Existenz der Bibel zu sichern. Wie kann der Mensch Meine Errettung empfangen, wenn sein Herz so bösartig und seine Natur Mir gegenüber so feindselig ist? Ich lebe unter den Menschen, doch der Mensch weiß nicht von Meiner Existenz. Wenn Ich Mein Licht auf den Menschen scheinen lasse, bleibt er Meiner Existenz gegenüber dennoch unwissend. Wenn Ich Meinen Zorn auf den Menschen loslasse, leugnet er Meine Existenz mit sogar noch größerem Eifer. Der Mensch sucht nach Vereinbarkeit mit Worten, mit der Bibel, jedoch tritt kein einziger Mensch vor Mich, um nach dem Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit zu suchen. Der Mensch schaut zu Mir im Himmel auf und widmet Meiner Existenz im Himmel besonderes Interesse, doch keiner kümmert sich um Mich im Fleisch, da Ich, der Ich unter den Menschen lebe, einfach zu unbedeutend bin. Diejenigen, die nur nach Vereinbarkeit mit den Worten der Bibel suchen und die nur nach der Vereinbarkeit mit einem vagen Gott suchen, sind für Mich ein erbärmlicher Anblick. Das liegt daran, dass sie lediglich tote Worte und einen Gott anbeten, der in der Lage ist, ihnen unermessliche Reichtümer zu geben. Was sie anbeten ist ein Gott, der sich den Menschen unterstellt und den es nicht gibt. Was können solche Menschen dann von Mir erlangen? Der Mensch ist für Worte einfach zu gering. Diejenigen, die gegen Mich sind, die grenzenlose Forderungen an Mich stellen, die nicht wahrheitsliebend sind, die sich gegen Mich auflehnen – wie könnten sie mit Mir vereinbar sein?

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

140. Wenn ihr Vorstellungen verwendet, um Gott zu messen und zu beschreiben, als wäre Gott eine unveränderliche Lehmstatue, und wenn ihr Gott in der Bibel abgrenzt und Ihn durch einen begrenzten Umfang Seines Wirkens eindämmt, dann beweist das, dass ihr Gott verdammt habt. Denn in ihren Herzen gossen die Juden des Zeitalters des Alten Testaments Gott in die Form von Idolen, als könne Gott nur Messias genannt werden, und nur Er, der Messias genannt wurde, Gott sei, und weil sie Gott dienten und anbeteten, als sei Er eine (leblose) Lehmstatue, schlugen sie den Jesus jener Zeit an das Kreuz, verurteilten Ihn zum Tode – und verdammten den unschuldigen Jesus zum Tode. Gott hatte kein Verbrechen begangen, aber der Mensch verschonte Gott nicht und verurteilte Ihn unbeirrbar zum Tode. So wurde Jesus gekreuzigt. Der Mensch glaubt immer, dass Gott unveränderlich ist, und definiert Ihn der Bibel entsprechend, als hätte der Mensch Gottes Führung durchschaut, als läge alles, was Gott tut, in den Händen der Menschen. Die Menschen sind lächerlich bis zum Äußersten, sie sind besessen von größter Arroganz und haben alle eine Vorliebe für geschwollene Beredsamkeit. Unabhängig davon, wie groß dein Wissen von Gott ist, sage Ich doch, dass du Gott nicht kennst, dass es niemanden gibt, der mehr gegen Gott eingestellt ist, und dass du Gott verdammst, da du völlig unfähig bist, Gottes Werk zu gehorchen und den Pfad der Perfektionierung durch Gott zu beschreiten. Wieso ist Gott nie mit den Handlungen des Menschen zufrieden? Weil der Mensch Gott nicht kennt, weil er so viele Vorstellungen hat und weil seine ganze Gotteskenntnis, statt der Wirklichkeit zu entsprechen, aus dem gleichen Holz geschnitzt ist, und jede Situation auf dieselbe Weise angeht. Und so ist Gott, da Er heute auf die Erde gekommen ist, ein weiteres Mal vom Menschen ans Kreuz geschlagen worden.

aus „Die Frevler werden gewiss bestraft“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

141. Seit mehreren tausend Jahren hat der Mensch sich danach gesehnt, Zeuge der Ankunft des Erlösers zu werden. Der Mensch hat sich danach gesehnt, Jesus, den Erlöser, auf einer weißen Wolke zu erblicken, während Er persönlich hinabsteigt zu denen, die Ihn jahrtausendelang ersehnt haben. Der Mensch hat sich danach gesehnt, dass der Erlöser wiederkehrt und mit den Menschen wiedervereinigt wird, das heißt, dass Jesus der Erlöser zu den Leuten wiederkehrt, von denen Er vor Tausenden von Jahren Abschied genommen hat. Und der Mensch hofft, dass Er erneut das Erlösungswerk ausführen wird, das Er unter den Juden vollbrachte, barmherzig und liebend gegenüber dem Menschen sein wird, die Sünden des Menschen vergeben, die Sünden des Menschen tragen, und sogar alle Vergehen des Menschen tragen, und den Menschen von der Sünde befreien wird. Sie sehnen sich danach, dass Jesus der Erlöser genauso ist wie früher – ein Erlöser, der liebenswert, freundlich und ehrwürdig ist, einer, der dem Menschen gegenüber niemals zornig ist und der den Menschen niemals tadelt. Dieser Erlöser vergibt und trägt alle Sünden des Menschen und stirbt sogar erneut für den Menschen am Kreuz. Seitdem Jesus fortgegangen ist, haben die Jünger, die Ihm folgten, und alle Heiligen, die dank Seines Namens gerettet wurden, sich zutiefst nach Ihm gesehnt und auf Ihn gewartet. All jene, die durch die Gnade Jesu Christi während des Zeitalters der Gnade gerettet wurden, sehnten sich nach dem Freudentag in den letzten Tagen, an dem Jesus der Erlöser auf einer weißen Wolke ankommt und unter den Menschen erscheint. Gewiss ist dies auch der kollektive Wunsch all jener, die den Namen von Jesus dem Erlöser heute akzeptieren. Im ganzen Universum haben sich all jene, die von der Erlösung von Jesus dem Erlöser wissen, die plötzliche Ankunft von Jesus Christus herbeigesehnt, damit dieser die Worte Jesu auf Erden erfüllt: „Ich werde ankommen, genauso wie Ich fortging.“ Der Mensch glaubt, dass Jesus nach der Kreuzigung und Auferstehung auf einer weißen Wolke in den Himmel zurückkehrte, und Seinen Platz zur Rechten des Allerhöchsten einnahm. Der Mensch stellt sich vor, dass Jesus ähnlich herabsteigen wird, abermals auf einer weißen Wolke (diese Wolke bezieht sich auf die Wolke, auf der Jesus ritt, als Er in den Himmel zurückkehrte), inmitten jener, die sich jahrtausendelang verzweifelt nach Ihm gesehnt haben, und dass Er das Aussehen und die Kleidung der Juden haben wird. Nachdem Er den Menschen erschienen ist, wird Er ihnen Speisen schenken, und bewirken, dass lebendiges Wasser für sie hervorströmt, und Er wird unter den Menschen leben, voller Gnade und Liebe, lebendig und echt. Und so weiter. Doch Jesus der Erlöser hat dies nicht getan; Er tat das Gegenteil von dem, was der Mensch sich dachte. Er kam nicht unter jene, die sich nach Seiner Wiederkunft gesehnt hatten, und erschien nicht allen Menschen, indem Er auf der weißen Wolke ritt. Er ist bereits angekommen, aber der Mensch kennt Ihn nicht und bleibt unwissend über Ihn. Der Mensch wartet bloß ziellos auf Ihn, sich dessen unbewusst, dass Er bereits auf einer „weißen Wolke“ (die Wolke, die Sein Geist, Seine Worte und Seine gesamte Disposition ist und all das ist, was Er ist) herabgestiegen ist und Sich jetzt unter einer Gruppe von Überwindern befindet, die Er während der letzten Tage schaffen wird. Der Mensch weiß dies nicht: Obwohl der heilige Erlöser Jesus voller Zuneigung und Liebe für den Menschen ist, wie könnte Er in „Tempeln“ wirken, die vor Dreck und unreinen Seelen wimmeln? Auch wenn der Mensch auf Seine Ankunft gewartet hat, wie könnte Er jenen erscheinen, die das Fleisch der Verworfenen essen, das Blut der Verworfenen trinken, die Kleider der Verworfenen tragen, die an Ihn glauben, aber Ihn nicht kennen, und die Ihn ständig erpressen? Der Mensch weiß nur, dass Jesus der Erlöser voller Liebe und Barmherzigkeit ist, und das von Erlösung erfüllte Sündopfer. Aber der Mensch hat keine Ahnung, dass Er auch Gott Selbst ist, der vor Gerechtigkeit, Majestät, Zorn und Urteil überschäumt, und Autorität besitzt und voller Würde ist. Und obwohl der Mensch sich so begierig nach der Wiederkunft des Erlösers sehnt und danach verlangt, und sogar der Himmel von den Gebeten des Menschen bewegt ist, erscheint Jesus der Erlöser nicht denen, die an Ihn glauben, aber Ihn nicht kennen.

aus „Der Erlöser ist bereits auf einer ‚weißen Wolke‘ wiedergekehrt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

142. Wenn, wie es sich der Mensch vorstellt, Jesus wieder kommen wird und in den letzten Tagen noch immer Jesus genannt wird und noch immer auf einer weißen Wolke kommen und unter die Menschen im Abbild Jesu herabsteigen wird: Wäre das dann nicht eine Wiederholung Seines Werks? Ist der Heilige Geist fähig, sich am Alten festzuklammern? Alles, was der Mensch glaubt, sind Auffassungen, und alles, was der Mensch versteht, entspricht der wörtlichen Bedeutung und entspricht auch Seiner Vorstellung; sie stehen im Widerspruch mit den Prinzipien des Werks des Heiligen Geistes und entsprechen nicht den Absichten Gottes. Gott würde auf diese Weise nicht wirken; Gott ist nicht so töricht und dumm und Sein Werk ist nicht so simpel, wie du es dir vorstellst. Beruhend auf allem, was der Mensch sich vorstellt, wird Jesus auf einer weißen Wolke kommen und in eurer Mitte herabsteigen. Ihr werdet Ihn erblicken, der euch auf einer weißen Wolke reitend mitteilen wird, dass Er Jesus ist. Ihr werdet auch die Narben der Nägel auf Seinen Händen erblicken und ihr werdet wissen, dass Er Jesus ist. Und Er wird euch erneut erlösen und wird euer mächtiger Gott sein. Er wird euch retten, euch einen neuen Namen zukommen lassen und jedem von euch einen weißen Stein geben, woraufhin es euch gestattet sein wird, in das himmlische Königreich einzutreten und im Paradies empfangen zu werden. Sind derartige Überzeugungen nicht die Auffassungen des Menschen? Wirkt Gott den Auffassungen des Menschen entsprechend oder wirkt Er den Auffassungen des Menschen zuwider? Sind die Auffassungen des Menschen nicht alle von Satan abgeleitet? Wurden nicht alle Menschen von Satan verdorben? Wenn Gott Sein Werk den Auffassungen des Menschen entsprechend täte, würde Er dann nicht zu Satan werden? Wäre Er nicht von der gleichen Art wie Seine eigenen Schöpfungen? Da Seine Schöpfungen nun derart von Satan verdorben wurden, dass der Mensch Satans Verkörperung wurde, wäre Gott dann nicht mit Satan im Bunde, wenn Er in Übereinstimmung mit den Dingen Satans wirken würde? Wie kann der Mensch das Werk Gottes ergründen? Deshalb würde Gott nie nach den Auffassungen des Menschen wirken und Er würde nie so wirken, wie du es dir vorstellst. Es gibt jene, die sagen, dass Gott Selbst sagte, dass Er auf einer weißen Wolke ankommen würde. Es ist wahr, dass Gott Selbst das so sagte, aber weißt du nicht, dass kein Mensch die Mysterien Gottes ergründen kann? Weißt du nicht, dass kein Mensch die Worte Gottes erklären kann? Bist du dir sicher, ohne den geringsten Zweifel, dass du vom Heiligen Geist erleuchtet und erhellt wurdest? Gewiss war es nicht so, dass dir der Heilige Geist auf solch unmittelbare Weise aufgezeigte? War es der Heilige Geist, der dich anleitete, oder haben dich deine eigenen Auffassungen dazu veranlasst, so zu denken? Du sagtest: „Dies wurde von Gott Selbst gesagt.“ Aber wir können unsere Auffassungen und Geister nicht dazu benutzen, um die Worte Gottes zu messen. Was die von Jesaja gesprochenen Worte betrifft, kannst du seine Worte mit absoluter Gewissheit erklären? Wagst du es, seine Worte zu erklären? Da du es nicht wagst, die Worte Jesajas zu erklären, warum wagst du es, die Worte Jesu zu erklären? Wer ist erhabener, Jesus oder Jesaja? Da die Antwort Jesus lautet, warum erklärst du die von Jesus gesprochenen Worte? Würde Gott dir Sein Werk im Voraus verraten? Kein einziges Geschöpf kann das wissen, noch nicht einmal die Himmelsboten noch der Menschensohn, wie also könntest du es wissen?

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

143. Möchtet ihr die Wurzel dessen erfahren, warum die Pharisäer sich Jesus widersetzten? Möchtet ihr das Wesen der Pharisäer verstehen? Sie waren voller Fantasien über den Messias. Außerdem glaubten sie nur, dass der Messias kommen würde, aber suchten nicht die Wahrheit des Lebens. Und so warten sie sogar noch heute auf den Messias, denn sie haben kein Wissen über den Weg des Lebens und wissen nicht, was der Weg der Wahrheit ist. Sagt Mir, wie könnten derart törichte, eigensinnige und ignorante Leute Gottes Segen erlangen? Wie könnten sie den Messias erblicken? Sie widersetzten sich Jesus, weil sie die Richtung des Werkes des Heiligen Geistes nicht kannten, weil sie den Weg der Wahrheit, über den Jesus gesprochen hatte, nicht kannten, und darüber hinaus, weil sie den Messias nicht verstanden. Und da sie den Messias nie gesehen hatten und sich nie in Gesellschaft des Messias befunden hatten, machten sie den Fehler, sich vergeblich an den Namen des Messias zu klammern, wobei sie dem Wesen des Messias mit allen Mitteln Widerstand leisteten. Die Pharisäer waren in ihrem Wesen stur, arrogant und befolgten die Wahrheit nicht. Das Prinzip ihres Glaubens an Gott ist: Ganz gleich, wie tiefgründig Dein Predigen ist, ganz gleich, wie hoch Deine Autorität ist, Du bist nicht Christus, außer man nennt Dich den Messias. Sind diese Ansichten nicht absurd und lächerlich? Ich frage euch erneut: Ist es für euch nicht äußerst einfach, die Fehler der ersten Pharisäer zu begehen, wenn man bedenkt, dass ihr nicht das geringste Verständnis von Jesus habt? Kannst du den Weg der Wahrheit erkennen? Kannst du garantieren, dass du Christus keinen Widerstand leisten wirst? Kannst du dem Werk des Heiligen Geistes folgen? Wenn du nicht weißt, ob du dich Christus widersetzen wirst, dann sage Ich, dass du bereits am Rande des Todes lebst. Diejenigen, die den Messias nicht kannten, waren alle dazu fähig, sich Jesus zu widersetzen, Jesus abzulehnen, Ihn zu verleumden. Menschen, die Jesus nicht verstehen, sind alle in der Lage, Ihn zu leugnen und Ihn zu beschimpfen. Darüber hinaus sind sie dazu imstande, die Rückkehr Jesu als eine Täuschung Satans anzusehen, und mehr Menschen werden den ins Fleisch zurückgekehrten Jesus verachten. Macht euch das nicht alles Angst? Was euch bevorsteht, ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist, die Zerstörung der Worte des Heiligen Geistes an die Gemeinden und die Ablehnung von allem, was von Jesus ausgedrückt wird. Was könnt ihr von Jesus erlangen, wenn ihr so durcheinander seid? Wie könnt ihr das Werk Jesu verstehen, wenn Er auf einer weißen Wolke wieder Fleisch wird, wenn ihr euch hartnäckig weigert, eure Fehler zu erkennen? Ich sage euch Folgendes: Leute, die die Wahrheit nicht annehmen, aber dennoch blind auf die Ankunft Jesu auf weißen Wolken warten, werden sicherlich gegen den Heiligen Geist lästern, und sie sind die Kategorie, die zerstört werden wird. Ihr wünscht euch nur die Gnade Gottes und wollt nur die glückseligen Gefilde des Himmels genießen, ihr habt aber nie den von Jesus gesprochenen Worten gehorcht, und habt nie die Wahrheit erlangt, die Jesus zum Ausdruck bringen wird, wenn Er wieder Fleisch wird. Was werdet ihr im Austausch für die Tatsache der Rückkehr Jesu auf einer weißen Wolke hochhalten? Ist es die Ernsthaftigkeit, mit der ihr wiederholt Sünden begeht, die ihr dann immer und immer wieder bekennt? Was werdet ihr Jesus, der auf einer weißen Wolke wiederkehrt, als Opfer anbieten? Sind es die Jahre der Arbeit, mit denen ihr euch selbst rühmt? Was werdet ihr hochhalten, damit der zurückgekehrte Jesus euch vertraut? Ist es diese arrogante Natur, die euch eigen ist, und die keinerlei Wahrheit gehorcht?

aus „Bis du den spirituellen Körper Jesu erblickst, wird Gott Himmel und Erde neu gemacht haben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

144. Eure Loyalität gibt es nur euren Worten nach, euer Wissen ist nur intellektuell und konzeptionell, eure Mühen dienen dem Zweck, Segnungen des Himmels zu erlangen, wie also muss euer Glaube aussehen? Sogar noch heute stellt ihr euch jedem einzelnen Wort der Wahrheit gegenüber taub. Ihr wisst nicht, was Gott ist, ihr wisst nicht, was Christus ist, ihr wisst nicht, wie man Jehova verehrt, ihr wisst nicht, wie man in das Werk des Heiligen Geistes eintritt, und ihr wisst nicht, wie man zwischen dem Werk von Gott Selbst und den Täuschungen des Menschen unterscheidet. Du verstehst es nur, jedwedes von Gott geäußerte Wort der Wahrheit, das nicht deinem Denken entspricht, zu verurteilen. Wo ist deine Demut? Wo ist dein Gehorsam? Wo ist deine Loyalität? Wo ist dein Wunsch, die Wahrheit zu suchen? Wo ist deine Ehrfurcht vor Gott? Ich sage euch: Diejenigen, die wegen der Zeichen an Gott glauben, gehören sicherlich zu der Gruppe, die Vernichtung erleiden wird. Diejenigen, die die Worte Jesu, der wieder Fleisch geworden ist, nicht annehmen können, sind gewiss die Nachkommenschaft der Hölle, die Nachkommen der Erzengel, die Gruppe, die ewig währende Zerstörung erleiden wird. Viele Leute mag es nicht kümmern, was Ich sage, aber dennoch will Ich jedem sogenannten Heiligen mitteilen, der Jesus folgt, dass wenn ihr Jesus mit euren eigenen Augen auf einer weißen Wolke vom Himmel herabsteigen seht, dies der öffentliche Auftritt der Sonne der Gerechtigkeit sein wird. Das wird vielleicht eine Zeit großer Begeisterung für dich sein, trotzdem solltest du wissen, dass der Zeitpunkt, an dem du das Herabkommen Jesu vom Himmel bezeugst, auch der Zeitpunkt ist, an dem du in die Hölle hinabfährst, um bestraft zu werden. Dies wird die Zeit des Endes von Gottes Führungsplans sein und es wird der Zeitpunkt sein, wenn Gott die Guten belohnt und die Bösen bestraft. Denn das Urteil Gottes wird beendet sein, bevor der Mensch Zeichen sieht, wenn es nur den Ausdruck der Wahrheit gibt. Diejenigen, die die Wahrheit annehmen und nicht nach Zeichen suchen, und somit gereinigt worden sind, werden vor den Thron Gottes zurückgekehrt sein und in die Umarmung des Schöpfers eingetreten sein. Nur diejenigen, die auf dem Glauben beharren, dass „Der Jesus, der nicht auf einer weißen Wolke reitet, ein falscher Christus ist“, werden ewig währender Bestrafung unterworfen, denn sie glauben nur an den Jesus, der Zeichen zur Schau stellt, aber erkennen den Jesus nicht an, der ein strenges Urteil verkündet und den wahren Lebensweg freigibt. Und deswegen kann es nur so sein, dass Jesus mit ihnen umgeht, wenn Er in der Öffentlichkeit auf einer weißen Wolke zurückkehrt. Sie sind zu stur, zu selbstsicher, zu arrogant. Wie könnten solche verkommenen Menschen von Jesus belohnt werden? Die Wiederkehr Jesu ist eine große Errettung für diejenigen, die die Wahrheit annehmen können, aber für jene, die die Wahrheit nicht annehmen können, ist es ein Zeichen der Verdammnis. Ihr solltet euren eigenen Weg wählen, und nicht gegen den Heiligen Geist lästern und die Wahrheit ablehnen. Ihr solltet nicht ignorant und arrogant sein, sondern Menschen, die der Führung des Heiligen Geistes gehorchen und sich nach der Wahrheit sehnen und diese suchen; nur auf diese Weise werdet ihr profitieren. Ich rate euch, den Weg des Glaubens an Gott mit Vorsicht zu beschreiten. Zieht keine voreiligen Schlüsse; seid außerdem nicht leichtfertig und gedankenlos in eurem Glauben an Gott. Ihr solltet wissen, dass diejenigen, die an Gott glauben, zumindest demütig und ehrfürchtig sein sollten. Diejenigen, die die Wahrheit gehört haben und trotzdem die Nase darüber rümpfen, sind töricht und ignorant. Diejenigen, die die Wahrheit gehört haben, und trotzdem sorglos voreilige Schlüsse ziehen oder sie verurteilen, sind von Arroganz geplagt. Niemand, der an Jesus glaubt, ist dazu berechtigt, andere zu verfluchen oder zu verurteilen. Ihr solltet alle jemand sein, der rational ist und die Wahrheit annimmt. Da du den Weg der Wahrheit gehört hast und das Wort des Lebens gelesen hast, glaubst du vielleicht, dass nur eines von 10.000 dieser Worte mit deinen Überzeugungen und der Bibel übereinstimmen, und dann solltest du in diesem 10.000sten unter diesen Worten weitersuchen. Ich rate dir trotzdem, demütig zu sein, nicht allzu selbstsicher zu sein, und dich selbst nicht zu sehr zu erhöhen. Mit so dürftiger Ehrfurcht vor Gott in deinem Herzen wirst du größeres Licht erhalten. Wenn du diese Worte sorgfältig prüfst und wiederholt über sie nachdenkst, wirst du verstehen, ob sie die Wahrheit und ob sie das Leben sind oder nicht. Einige Leute, die lediglich ein paar Sätze gelesen haben, werden diese Worte vielleicht blind verurteilen, indem sie sagen: „Das ist nichts weiter, als ein wenig Erleuchtung des Heiligen Geistes“, oder: „Das ist ein falscher Christus, der gekommen ist, um die Leute zu täuschen.“ Diejenigen, die solche Dinge sagen, sind von Ignoranz geblendet! Du verstehst zu wenig vom Werk und der Weisheit Gottes, und Ich rate dir, wieder ganz von vorne anzufangen! Ihr dürft die von Gott geäußerten Worte nicht blind wegen des Aufkommens falscher Christi während der letzten Tage verurteilen, und dürft niemand sein, der aus Angst vor Täuschung gegen den Heiligen Geist lästert. Wäre das nicht sehr schade? Solltest du nach langem Prüfen noch immer glauben, dass diese Worte nicht die Wahrheit, nicht der Weg und nicht der Ausdruck Gottes sind, dann wirst du letztendlich bestraft werden und keinen Segen erhalten.

aus „Bis du den spirituellen Körper Jesu erblickst, wird Gott Himmel und Erde neu gemacht haben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

145. Du hast nicht lange Zeit an Gott geglaubt, dennoch hast du viele Vorstellungen von Ihm, so weit, dass ihr es nicht wagt, auch nur eine Sekunde zu denken, dass der Gott der Israeliten sich herablassen würde, euch mit Seiner Anwesenheit zu beehren. Noch weniger wagt ihr es, darüber nachzudenken, wie ihr Gott sehen könnt, wenn Er persönlich in Erscheinung tritt, in Anbetracht dessen, wie unerträglich schmutzig ihr seid. Ihr habt auch nie darüber nachgedacht, wie Gott persönlich in einem nichtjüdischen Land herabsteigen könnte. Er sollte auf den Berg Sinai oder den Ölberg herabsteigen und den Israeliten erscheinen. Sind Nichtjuden (das heißt, Menschen außerhalb Israels) nicht alle Objekte Seines Hasses? Wie könnte Er persönlich unter ihnen wirken? All dies sind die tief verwurzelten Begriffe, die ihr über viele Jahre entwickelt habt. Der Zweck dessen, euch heute zu erobern, ist, diese Begriffe von euch zu zerschlagen. Dadurch habt ihr Gott persönlich unter euch erscheinen sehen – nicht auf dem Berg Sinai oder auf dem Ölberg, sondern unter Menschen, die Er in der Vergangenheit nie angeführt hat. Nachdem Gott Seine zwei Phasen des Werks in Israel ausgeführt hatte, kam es, dass Israeliten und alle Nichtjuden gleichermaßen diese Vorstellung hegten: Während es wahr ist, dass Gott alle Dinge schuf, ist Er bereit, nur der Gott der Israeliten zu sein, nicht der Gott der Nichtjuden. Israeliten glauben Folgendes: Gott kann nur unser Gott sein, nicht der Gott von euch Nichtjuden, und weil ihr Jehova nicht verehrt, verabscheut Jehova – unser Gott – euch. Ferner glauben diese Juden das: Der Herr Jesus nahm das Bild von uns jüdischen Menschen an und ist ein Gott, der das Merkmal des jüdischen Volkes trägt. Es geschieht unter uns, dass Gott wirkt. Gottes Bild und das unsere Bild sind sich ähnlich; unser Bild kommt jenem Gottes nahe. Der Herr Jesus ist der König von uns Juden; Nichtjuden sind nicht berechtigt, solch großes Heil zu empfangen. Der Herr Jesus ist das Sündopfer für uns Juden. Es geschah lediglich aufgrund dieser zwei Phasen des Werkes, dass Israeliten und das jüdische Volk diese vielen Begriffe bildeten. Tyrannisch beanspruchen sie Gott für sich selbst und lassen es nicht zu, dass Gott auch der Gott der Nichtjuden ist. Auf diese Weise wurde Gott in den Herzen der Nichtjuden zu einer Lücke. Das liegt daran, dass jeder schließlich glaubte, dass Gott nicht der Gott der Nichtjuden sein will und dass Er nur Israeliten – Sein auserwähltes Volk – mag und Er Juden mag, insbesondere die Jünger, die Ihm nachfolgten. Weißt du nicht, dass das Werk, das Jehova und Jesus taten, dem Überleben der ganzen Menschheit dient? Erkennst du jetzt an, dass Gott der Gott von euch allen außerhalb Israels Geborenen ist? Ist nicht Gott heute genau hier in eurer Mitte? Das kann kein Traum sein, oder? Akzeptiert ihr diese Wirklichkeit nicht? Ihr wagt es nicht, zu glauben oder darüber nachzudenken. Egal wie ihr es seht, ist nicht Gott genau hier in eurer Mitte? Habt ihr immer noch Angst davor, diesen Worten zu glauben? Sind nicht von diesem Tag an alle eroberten Menschen und alle, die Gottes Nachfolger sein wollen, Gottes auserwähltes Volk? Seid nicht ihr alle, die ihr heute Nachfolger seid, das auserwählte Volk außerhalb von Israel? Ist euer Status nicht derselbe wie der der Israeliten? Ist nicht all dies das, was ihr erkennen solltet? Ist das nicht das Ziel des Werkes eurer Eroberung? Da ihr Gott sehen könnt, wird Er dann für immer euer Gott sein, seit Anbeginn und bis in die Zukunft. Er wird euch nicht verlassen, solange ihr alle bereit seid, Ihm zu folgen und Seine treuen gehorsamen Geschöpfe zu sein.

aus „Die Innere Wahrheit des Werkes der Eroberung (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

146. Nur wenn du deine alten Vorstellungen ablegst, kannst du neues Wissen erlangen, dennoch bedeutet altes Wissen nicht unbedingt alte Vorstellungen. „Vorstellungen“ bezieht sich auf vom Menschen eingebildete Dinge, die mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen. Wenn das alte Wissen im alten Zeitalter bereits überholt war und den Menschen davon abhielt, in das neue Werk einzutreten, dann ist ein solches Wissen ebenfalls eine Vorstellung. Wenn der Mensch fähig ist, den richtigen Ansatz zu solchem Wissen zu verfolgen, und Gott aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen kann, indem er das Alte und das Neue kombiniert, dann wird das alte Wissen zu einer Hilfe für den Menschen und wird zur Grundlage, damit der Mensch in das neue Zeitalter eintritt. Die Lektion Gott zu kennen, verlangt von dir, dass du viele Prinzipien meisterst: wie man den Weg betritt, um Gott zu kennen, welche Wahrheiten du verstehen musst, um Gott zu kennen, und wie du deine Vorstellungen und deine alte Natur loswirst, sodass du dich allen Anordnungen von Gottes neuem Werk unterwerfen kannst. Wenn du diese Prinzipien als Grundlage für den Eintritt in die Lektion benutzt, Gott zu kennen, dann werden deine Kenntnisse tiefer und tiefer. Wenn du eine klare Kenntnis der drei Phasen des Werkes hast – das heißt, von Gottes gesamtem Führungsplan – und wenn du die beiden vorherigen Phasen von Gottes Werk völlig in Beziehung zur gegenwärtigen Phase setzen kannst und erkennen kannst, dass es das von einem einzigen Gott verrichtete Werk ist, dann wirst du eine sehr stabile Grundlage haben. … Wenn der Mensch in den drei Phasen der Arbeit erkennen kann, dass diese von Gott Selbst zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten und in verschiedenen Menschen ausgeführt wurden, wenn sie erkennen können dass, obwohl sich das Werk unterscheidet, alles von einem Gott getan wird, und dass, da es von einem einzigen Gott verrichtetes Werk ist, es folglich richtig und ohne Fehler sein muss, und dass man, obwohl es nicht mit den Vorstellungen des Menschen übereinstimmt, nicht leugnen kann, dass es das Werk eines einzigen Gottes ist – wenn der Mensch mit Sicherheit sagen kann, dass es das Werk eines einzigen Gottes ist, dann werden die Vorstellungen des Menschen zu reinen Nichtigkeiten, die nicht erwähnenswert sind. Da die Visionen des Menschen undeutlich sind und der Mensch nur Jehova als Gott kennt und Jesus als den Herrn, und er im Zwiespalt mit dem heutigen menschgewordenen Gott ist, bleiben viele Menschen dem Werk Jehovas und Jesu ergeben und sind von Vorstellungen über das heutige Werk eingenommen. Daher haben die meisten Leute stets Zweifel und nehmen das Werk von heute nicht ernst. Der Mensch hat von den letzten beiden Phasen des Werkes, die unsichtbar waren, keine Vorstellungen. Das liegt daran, dass der Mensch die Wirklichkeit der letzten beiden Phasen des Werkes nicht versteht und sie nicht persönlich miterlebte. Dadurch, dass sie nicht gesehen werden können, stellt sie sich der Mensch vor, wie es ihm beliebt; ungeachtet dessen, was er sich ausdenkt, gibt es keine Fakten, um dies zu beweisen, und niemanden, der dies berichtigen kann. Der Mensch lässt seinem natürlichen Instinkt freien Lauf, schlägt alle Bedenken in den Wind und lässt seiner Vorstellung freien Lauf, denn es gibt keine Fakten, um es zu belegen, und so werden die Vorstellungen des Menschen zu „Fakten“, ungeachtet dessen, ob es einen Beweis für sie gibt. So glaubt der Mensch an seinen eigenen, in seinem Kopf erfundenen Gott und sucht nicht den Gott der Wirklichkeit. Wenn eine Person eine Art von Glauben hat, dann gibt es unter hundert Leuten hundert Arten von Glauben. Der Mensch ist von solchen Glaubensarten besessen, da er die Wirklichkeit von Gottes Werk nicht gesehen hat, weil er es nur mit seinen Ohren gehört hat und es nicht mit seinen Augen erblickt hat. Der Mensch hat Legenden und Geschichten gehört – doch selten hat er das Wissen von den Fakten über Gottes Werk gehört. Es liegt daher an ihren eigenen Vorstellungen, dass die Leute, die erst seit einem Jahr Gläubige sind, an Gott glauben, und dasselbe gilt für diejenigen, die ihr ganzes Leben lang an Gott geglaubt haben. Diejenigen, die die Fakten nicht erkennen können, werden nie einem Glauben entkommen können, in dem sie Vorstellungen von Gott haben. Der Mensch glaubt, dass er sich von den Fesseln alter Vorstellungen befreit hat und in ein neues Gebiet eingedrungen ist. Weiß der Mensch nicht, dass das Wissen jener, die das wahre Gesicht Gottes nicht sehen können, nichts als Vorstellungen und Hörensagen ist? Der Mensch denkt, dass seine Vorstellungen richtig und fehlerlos sind, und glaubt, dass diese Vorstellungen von Gott kommen. Wenn der Mensch heute das Werk Gottes miterlebt, lässt er Vorstellungen los, die sich über viele Jahre hinweg aufgebaut haben. Die Einbildungen und die Ideen der Vergangenheit wurden zu einem Hindernis für das Werk dieser Phase und es wird schwierig für den Menschen, von solchen Vorstellungen abzulassen und solche Ideen zu widerlegen. Die Vorstellungen hinsichtlich dieses schrittweisen Werkes vieler Menschen, die Gott bis heute gefolgt sind, sind mehr denn je schlimmer geworden, und diese Leute haben nach und nach eine hartnäckige Feindschaft zum fleischgewordenen Gott aufgebaut, und der Ursprung dieses Hasses sind die Vorstellungen und Einbildungen des Menschen. Gerade weil Fakten es dem Menschen nicht erlauben, seiner Einbildung freien Lauf zu lassen und darüber hinaus nicht einfach vom Menschen widerlegt werden können, und die Vorstellungen und Einbildungen des Menschen die Existenz von Fakten nicht dulden, und da der Mensch darüber hinaus sich über die Richtigkeit und Wahrhaftigkeit der Fakten keine Gedanken macht und nur einzig und allein seine Vorstellungen loslässt und seine eigene Fantasie einsetzt, dass die Vorstellungen und Einbildungen des Menschen zum Feind des heutigen Werkes geworden sind, ein Werk, das mit den Vorstellungen des Menschen nicht übereinstimmt. Man kann nur sagen, dass dies eine Schuld der Vorstellung des Menschen ist, und man kann nicht sagen, dass es die Schuld von Gottes Werk ist.

aus „Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

147. Die Menschen sagen, dass Gott ein gerechter Gott ist und dass Er dem Menschen gegenüber sicherlich unparteiisch sein wird, solange der Mensch Ihm bis ganz zum Ende folgt, denn Er ist äußerst gerecht. Wenn der Mensch Ihm bis ganz zum Ende folgt, könnte Er dann den Menschen beiseiteschieben? Ich bin allen Menschen gegenüber unparteiisch und richte alle Menschen mit Meiner gerechten Disposition, dennoch gibt es angemessene Bedingungen für die Forderungen, die Ich an den Menschen stelle, von denen Ich verlange, dass sie von allen Menschen erfüllt werden, ungeachtet dessen, wer sie sind. Es kümmert Mich nicht, wie weitreichend oder ehrwürdig deine Qualifikationen sind; Mich interessiert nur, ob du Meinen Weg gehst und ob du die Wahrheit liebst und nach ihr dürstest oder nicht. Wenn dir die Wahrheit fehlt und du stattdessen Schande über Meinen Namen bringst und nicht Meinem Weg entsprechend handelst, Mir nur ohne Sorgfalt oder Interesse folgst, dann werde Ich dich zu jenem Zeitpunkt niederschlagen und dich deiner Boshaftigkeit wegen bestrafen. Was wirst du dann zu sagen haben? Wirst du fähig sein, zu sagen, dass Gott nicht gerecht ist? Wenn du heute die Worte befolgt hast, die Ich gesprochen habe, dann bist du die Art von Mensch, die Ich gutheiße. Du sagst, dass du immer gelitten hast, während du Gott gefolgt bist, dass du Ihm durch dick und dünn gefolgt bist und dass du mit Ihm die guten und die schlechten Zeiten geteilt hast, aber du hast die von Gott gesprochenen Worte nicht ausgelebt. Du wünschst dir lediglich, jeden Tag für Gott herumzurennen und aufzuwenden, und hast nie daran gedacht, ein bedeutungsvolles Leben auszuleben. Du sagst auch: „Auf jeden Fall glaube ich, dass Gott gerecht ist. Ich habe für Ihn gelitten, bin für Ihn umhergerannt, ich habe mich Ihm hingegeben und ich habe hart gearbeitet, obwohl ich keine Anerkennung bekommen habe; Er wird Sich meiner gewiss erinnern.“ Es ist wahr, dass Gott gerecht ist, allerdings ist Seine Gerechtigkeit nicht durch irgendwelche Unreinheiten beeinträchtigt: sie besitzt keinen menschlichen Willen und ist nicht durch Fleisch oder menschliche Handlungen verdorben. Alle, die rebellisch sind und sich widersetzen und mit Seinem Weg nicht konform gehen, werden bestraft werden; keinem wird vergeben und niemand wird verschont! Manche Leute sagen: „Heute renne ich für Dich umher. Kannst Du mir einen kleinen Segen geben, wenn das Ende kommt?“ Also frage Ich dich: „Hast du Meinen Worten entsprochen?“ Die Gerechtigkeit, von der du sprichst, gründet auf einem Geschäft. Du denkst nur, dass Ich gerecht und allen Menschen gegenüber unparteiisch bin und dass alle, die Mir bis zum Ende folgen, gewiss gerettet und Meinen Segen erlangen werden. In Meinen Worten „alle, die Mir bis ganz zum Ende folgen, werden gewiss gerettet“ liegt eine innere Bedeutung: Diejenigen, die Mir bis ganz zum Ende folgen, sind diejenigen, die gänzlich von Mir gewonnen werden. Es sind diejenigen, die die Wahrheit suchen und vollkommen gemacht werden, nachdem sie von Mir erobert wurden. Welche Bedingungen hast du erreicht? Du hast nur erreicht, Mir bis ganz zum Ende zu folgen, aber was noch? Bist du Meinen Worten nachgekommen? Du hast eine Meiner fünf Anforderungen erreicht, allerdings hast du keinerlei Absicht, die restlichen vier zu erreichen. Du hast lediglich den leichtesten, einfachsten Weg gefunden und ihn mit einer Haltung, verfolgt, darauf zu hoffen, einfach Glück zu haben. Für so jemanden wie dich ist Meine gerechte Disposition eine von Züchtigung und Urteil. Sie ist eine von gerechter Vergeltung und es ist die gerechte Strafe für alle Übeltäter. All diejenigen, die nicht auf Meinem Weg gehen, werden mit Sicherheit bestraft, auch wenn sie bis ganz zum Ende folgen. Das ist die Gerechtigkeit Gottes. Wenn diese gerechte Disposition in der Bestrafung des Menschen Ausdruck findet, wird der Mensch verblüfft sein und es bereuen, dass er nicht auf Gottes Weg gegangen ist, während er Ihm folgte. „Zu jenem Zeitpunkt litt ich nur ein wenig, während ich Gott folgte, jedoch ging ich nicht auf dem Weg Gottes. Welche Entschuldigungen gibt es dafür? Es gibt keine andere Wahl, außer gezüchtigt zu werden!“ Dennoch denkt er in seinem Geist: „Jedenfalls bin ich bis ganz zum Ende gefolgt; auch wenn Du mich also züchtigst, kann es keine zu strenge Züchtigung sein, und nach dem Abverlangen dieser Züchtigung, wirst Du mich noch immer wollen. Ich weiß, dass Du gerecht bist und mich nicht für immer so behandeln wirst. Immerhin bin ich nicht wie diejenigen, die ausgelöscht werden. Diejenigen, die ausgelöscht werden, werden eine schwere Züchtigung erhalten, wohingegen meine Züchtigung leichter sein wird.“ Gottes gerechte Disposition ist nicht so, wie du sagst. Es ist nicht der Fall, dass diejenigen, die gut darin sind, ihre Sünden zu bekennen, mit Nachsicht behandelt werden. Gerechtigkeit ist Heiligkeit und es ist eine Disposition, die den Vergehen des Menschen gegenüber intolerant ist, und all das, was schmutzig ist und sich nicht geändert hat, ist das Ziel der Abscheu Gottes. Die gerechte Disposition Gottes ist kein Gesetz, sondern verwaltende Verordnung: Sie ist verwaltende Verordnung innerhalb des Königreiches und diese verwaltende Verordnung ist die gerechte Bestrafung eines jeden, der die Wahrheit nicht besitzt und sich nicht geändert hat, und es gibt keinen Spielraum für die Rettung. Denn wenn jeder Mensch seiner Art entsprechend klassifiziert wird, dann wird das Gute belohnt und das Böse bestraft werden. Dann wird das Ziel des Menschen verdeutlicht. Es ist der Zeitpunkt, an dem das Werk der Rettung ein Ende finden wird, wonach das Werk der Rettung des Menschen nicht länger getan werden wird. Jeder von denen, die Böses begehen, wird Vergeltung erhalten. Manche Leute sagen: „Gott erinnert Sich an jeden von denen, die oft an Seiner Seite sind. Er wird keinen von uns vergessen. Wir werden garantiert von Gott vollkommen gemacht werden. Er wird Sich an keinen von denen erinnern, die unten stehen. Diejenigen unter ihnen, die vollkommen gemacht werden, sind garantiert niedriger gestellt als wir, die wir Gott oft begegnen. Unter uns ist niemand von Gott vergessen worden. Wir wurden alle von Gott bestätigt und werden garantiert von Gott vollkommen gemacht werden.“ Ihr alle habt solche Auffassungen. Ist das etwa Gerechtigkeit? Hast du die Wahrheit in die Praxis umgesetzt oder nicht? Tatsächlich verbreitest du derartige Gerüchte – du hast kein Schamgefühl!

aus „Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

148. Wisset, dass ihr euch Gottes Werk widersetzt oder eure eigenen Vorstellungen dazu benutzt, um das heutige Werk zu messen, weil ihr die Prinzipien von Gottes Werk nicht kennt und weil ihr das Wirken des Heiligen Geistes nicht ernst genug nehmt. Euer Widerstand gegen Gott und eure Behinderung des Wirkens des Heiligen Geistes wird durch eure Vorstellungen und eure inhärente Arroganz verursacht. Es liegt nicht daran, dass Gottes Werk falsch ist, sondern daran, dass ihr von Natur aus zu ungehorsam seid. Nachdem sie ihren Glauben an Gott gefunden haben, können manche Leute noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, woher der Mensch kam, trotzdem wagen sie es, öffentliche Reden zu halten, in denen sie das Für und Wider des Wirkens des Heiligen Geistes bewerten. Und sie belehren sogar die Apostel, die das neue Wirken des Heiligen Geistes haben, sie kommentieren und machen unpassende Bemerkungen; ihre Menschlichkeit ist zu gering und in ihnen gibt es nicht den geringsten Verstand. Wird nicht der Tag kommen, an dem solche Leute vom Wirken des Heiligen Geistes zurückgewiesen werden und sie durch die Höllenfeuer verbrannt werden? Sie kennen Gottes Werk nicht, sondern kritisieren stattdessen Sein Werk und versuchen zudem Gott zu unterweisen, wie Er wirken sollte. Wie können derart unvernünftige Leute Gott kennen? Der Mensch lernt Gott kennen, während er Ihn sucht und erfährt; es geschieht nicht dadurch, dass er Ihn nach Lust und Laune kritisiert, dass er Gott durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes kennenlernt. Je genauer die Gotteskenntnis der Leute ist, desto weniger widersetzen sie sich Ihm. Im Gegensatz dazu, ist es wahrscheinlicher, dass die Leute sich Ihm widersetzen, je weniger sie Gott kennen. Deine Vorstellungen, deine alte Natur und deine Menschlichkeit, dein Charakter und deine moralische Einstellung sind das „Kapital“, mit dem du dich Gott widersetzt, und je verdorbener, entarteter und niedriger du bist, desto mehr bist du der Feind Gottes. Diejenigen, die von schlimmen Vorstellungen besessen sind und eine selbstgerechte Disposition haben, liegen sogar noch mehr in Feindschaft mit dem fleischgewordenen Gott, und solche Menschen sind die Antichristen. Wenn deine Vorstellungen nicht berichtigt werden, dann werden sie sich immer gegen Gott richten; du wirst nie mit Gott vereinbar sein und wirst immer von Ihm getrennt sein.

aus „Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

149. Nachdem die Wahrheit der Fleischwerdung Jesu sich ereignet hatte, glaubte der Mensch Folgendes: Sie ist nicht nur der Vater im Himmel, sondern auch der Sohn und sogar der Geist. Dies ist die gängige Vorstellung, die der Mensch hegt; dass es einen derartigen Gott im Himmel gibt: eine Dreifaltigkeit, die der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ist, alles in einem. Die ganze Menschheit hegt diese Vorstellungen: Gott ist ein Gott, besteht jedoch aus drei Teilen, die all jene, die in den konventionellen Vorstellungen verankert sind, für den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist halten. Nur diese drei Teile, zu einem zusammengefügt, sind alles von Gott. Ohne den Heiligen Vater wäre Gott nicht ganz. Genauso wäre auch Gott nicht ganz, ohne den Sohn oder den Heiligen Geist. In ihren Vorstellungen glauben sie, dass weder der Vater allein, noch der Sohn allein, als Gott gelten können. Nur der Vater, der Sohn und der Heilige Geist zusammen können als Gott Selbst gelten. Nun, alle religiösen Gläubigen und sogar jeder Anhänger unter euch, halten an diesem Glauben fest. Ob dieser Glaube allerdings richtig ist, kann niemand begründen, da ihr euch immer in einem Nebel der Verwirrung bezüglich der Angelegenheiten Gottes Selbst befindet. Obwohl es Vorstellungen sind, wisst ihr nicht, ob sie richtig oder falsch sind, da ihr zutiefst von religiösen Vorstellungen befallen seid. Ihr habt diese konventionellen Vorstellungen der Religion zu tief angenommen und dieses Gift ist zu tief in euch eingesickert. Also erliegt ihr auch in dieser Angelegenheit diesem schädlichen Einfluss, da die Dreifaltigkeit schlichtweg nicht existiert. Das heißt, die Dreifaltigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes existiert einfach nicht. Das alles sind konventionelle Konzepte des Menschen und die trügerischen Glaubensvorstellungen des Menschen. Über viele Jahrhunderte hinweg hat der Mensch an diese Dreifaltigkeit geglaubt, die von den geistigen Vorstellungen des Menschen heraufbeschworen wurde, vom Menschen fabriziert und niemals zuvor vom Menschen gesehen wurde. Im Laufe dieser vielen Jahren gab es viele geistliche Größen, die die „wahre Bedeutung“ der Dreifaltigkeit erklärt haben, aber solche Erklärungen der Dreifaltigkeit als drei ausgeprägte wesensgleiche Personen, sind vage und unklar gewesen, und die Menschen sind alle durch das „Konstrukt“ Gottes verwirrt. Kein bedeutender Mensch ist jemals in der Lage gewesen eine gründliche Erklärung zu liefern; die meisten Erklärungen bestehen die Prüfung in Bezug auf Logik und Theorie, aber kein einziger Mensch hat ein vollkommen deutliches Verständnis von dessen Bedeutung. Dies liegt daran, dass diese große Dreifaltigkeit, die der Mensch in seinem Herzen hält, schlechthin nicht existiert. …

Wenn die drei Abschnitte des Werkes diesem Konzept der Dreifaltigkeit nach ermessen werden, dann muss es drei Götter geben, da das Werk, das von jedem durchgeführt wird, nicht das gleiche ist. Wenn jemand unter euch sagt, dass es die Dreifaltigkeit wirklich gibt, dann erkläre Mir, was genau dieser Gott in drei Personen ist. Was ist der Heilige Vater? Was ist der Sohn? Was ist der Heilige Geist? Ist Jehova der Heilige Vater? Ist Jesus der Sohn? Was ist dann mit dem Heiligen Geist? Ist nicht der Vater ein Geist? Ist die Wesenheit des Sohnes nicht auch ein Geist? War das Werk Jesu nicht das Werk des Heiligen Geistes? Wurde Jehovas Werk damals nicht durch einen Geist ausgeführt, der derselbe wie der von Jesus war? Wie viele Geister kann Gott haben? Deiner Erklärung nach sind die drei Personen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes eins; wenn dem so ist, gibt es drei Geister, aber drei Geister zu haben, bedeutet, dass es drei Götter gibt. Dies bedeutet, dass es nicht einen wahren Gott gibt; wie kann ein solcher Gott immer noch über die inhärente Wesenheit Gottes verfügen? Wenn du akzeptierst, dass es nur einen Gott gibt, wie kann Er dann einen Sohn haben und ein Vater sein? Sind das alles nicht einfach nur deine Vorstellungen? Es gibt nur einen Gott, nur eine Person in diesem Gott, und nur einen Geist Gottes, so wie es in der Bibel geschrieben steht: „Es gibt nur einen Heiligen Geist und nur einen Gott.“ Ungeachtet dessen, ob der Vater und der Sohn, von denen du sprichst, existieren, gibt es schließlich doch nur einen einzigen Gott, und die Wesenheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, an die du glaubst, ist die Wesenheit des Heiligen Geistes. Mit anderen Worten ist Gott ein Geist, Er ist jedoch in der Lage Fleisch zu werden und unter den Menschen zu leben, sowie über allen Dingen zu stehen. Sein Geist ist allumfassend und allgegenwärtig. Er kann gleichzeitig im Fleisch und im und über dem Universum sein. Da alle Menschen sagen, dass Gott der einzig wahre Gott ist, gibt es folglich einen einzigen Gott, der von niemandem willkürlich aufgeteilt werden kann! Gott ist nur ein Geist, und nur eine Person; und das ist der Geist Gottes. Wenn es so ist, wie du sagst, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, sind sie dann nicht drei Götter? Der Heilige Geist ist eine Sache, der Sohn eine andere und der Vater wiederum eine andere. Ihre Personen sind verschieden und ihre Wesen sind verschieden, wie können sie dann jeder für sich Teil eines einzigen Gottes sein? Der Heilige Geist ist ein Geist; dies ist für den Menschen leicht verständlich. Wenn dem so ist, dann ist der Vater umso mehr ein Geist. Er ist nie auf die Erde herabgestiegen und ist nie Fleisch geworden; Er ist Gott Jehova im Herzen des Menschen, und Er ist gewiss ebenso ein Geist. Was ist dann die Beziehung zwischen Ihm und dem Heiligen Geist? Ist es die Beziehung zwischen Vater und Sohn? Oder ist es die Beziehung zwischen dem Heiligen Geist und dem Geist des Vaters? Ist die Wesenheit jedes Geistes gleich? Oder ist der Heilige Geist ein Werkzeug des Vaters? Wie kann dies erklärt werden? Und was ist dann die Beziehung zwischen dem Sohn und dem Heiligen Geist? Ist es eine Beziehung zwischen zwei Geistern oder die Beziehung zwischen einem Menschen und einem Geist? Das alles sind Themen, die keine Erklärung haben können! Wenn sie alle ein Geist sind, kann nicht die Rede sein von drei Personen, da sie über einen einzigen Geistes verfügen. Wenn sie unterschiedliche Personen wären, dann würden Ihre Geister von der Stärke her variieren, und sie könnten schlichtweg kein einziger Geist sein. Dieses Konzept des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist äußerst absurd! Dies segmentiert Gott und spaltet Ihn in drei Personen, jede mit einem Status und einem Geist; wie kann Er dann noch immer ein Geist und ein Gott sein? Sagt Mir, wurden die Himmel und die Erde und alle Dinge darin, vom Vater, vom Sohn oder vom Heiligen Geist geschaffen? Manche sagen, sie schufen das alles gemeinsam. Wer erlöste dann die Menschheit? War es der Heilige Geist, der Sohn oder der Vater? Manche sagen, es war der Sohn, der die Menschheit erlöste. Wer ist dann im Wesentlichen der Sohn? Ist Er nicht die Menschwerdung von Gottes Geist? Die Menschwerdung nennt Gott im Himmel beim Namen des Vaters, aus der Perspektive eines geschaffenen Menschen. Ist dir nicht bewusst, dass Jesus aus der Empfängnis durch den Heiligen Geistes geboren wurde? In Ihm ist der Heilige Geist; was immer du sagst, Er ist immer noch eins mit dem Gott im Himmel, da Er die Menschwerdung von Gottes Geist ist. Diese Vorstellung vom Sohn ist einfach unwahr. Es ist ein Geist, der alles Werk verrichtet; nur Gott Selbst, das heißt, der Geist Gottes verrichtet Sein Werk. Wer ist der Geist Gottes? Ist es nicht der Heilige Geist? Ist es nicht der Heilige Geist, der in Jesus wirkt? Wenn das Werk nicht vom Heiligen Geist verrichtet worden wäre (das heißt, dem Geist Gottes), könnte dann Sein Werk Gott Selbst repräsentieren? Wenn Jesus Gott im Himmel beim Namen des Vaters anrief, während Er betete, so geschah dies nur aus der Perspektive eines geschaffenen Menschen, nur weil der Geist Gottes ein einfaches und normales Fleisch angenommen hatte und die äußere Hülle eines geschaffenen Wesens besaß. Selbst wenn in Ihm der Geist Gottes war, war Seine äußere Erscheinung immer noch die eines gewöhnlichen Menschen; mit anderen Worten, Er war der „Menschensohn“ geworden, von dem alle Menschen, einschließlich Jesus Selbst, sprachen. Angesichts der Tatsache, dass Er der Menschensohn genannt wird, ist Er eine Person (sei es Mann oder Frau, jedenfalls jemand mit der äußeren Hülle eines menschlichen Wesens), die in eine normale Familie gewöhnlicher Menschen hineingeboren wurde. Dass Jesus den Gott im Himmel beim Namen des Vaters nannte, war somit gleichbedeutend damit, als ihr Ihn zunächst Vater nanntet; Er tat dies aus der Perspektive eines geschaffenen Menschen. Erinnert ihr euch noch an das Vaterunser, das Jesus euch lehrte, damit ihr es euch einprägt? „Vater Unser im Himmel …“ Er bat alle Menschen, Gott im Himmel beim Namen des Vaters anzurufen. Und da auch Er Ihn Vater nannte, tat Er dies aus der Perspektive von jemandem, der mit allen von euch auf gleicher Stufe steht. Da ihr den Gott im Himmel beim Namen des Vaters nanntet, zeigt dies, dass Jesus Sich Selbst mit euch auf gleicher Stufe sah, und als ein Mensch auf Erden, von Gott auserwählt (das heißt, der Sohn Gottes). Wenn ihr Gott „Vater“ nennt, liegt es nicht daran, dass ihr ein geschaffenes Wesen seid? Wie groß die Autorität Jesu auf Erden auch sein mag, so war Er vor der Kreuzigung nur ein Menschensohn, gelenkt vom Heiligen Geist (das heißt, Gott) und eines der geschaffenen Wesen der Erde, da Er Sein Werk noch vollenden musste. Dass Er den Gott im Himmel mit Vater anrief, war daher allein Seine Demut und Sein Gehorsam. Dass Er Gott auf diese Weise ansprach (das heißt, den Geist im Himmel) kann jedoch nicht beweisen, dass Er der Sohn des Geistes Gottes im Himmel ist. Vielmehr ist es einfach so, dass Seine Perspektive anders ist und nicht, dass Er eine andere Person ist. Die Existenz von unterschiedlichen Personen ist ein Trugschluss! Vor Seiner Kreuzigung war Jesus ein Menschensohn, gebunden an die Einschränkungen des Fleisches, und Er besaß die Autorität des Geistes nicht vollständig. Deshalb konnte Er nach dem Willen von Gott dem Vater nur aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens streben. Es ist so, wie Er dreimal in Gethsemane betete: „Nicht wie Ich will, sondern wie Du willst.“ Bevor Er ans Kreuz kam, war Er lediglich der König der Juden; Er war Christus, der Menschensohn, und kein Leib der Herrlichkeit. Daher nannte Er Gott aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens Vater. Nun kannst du nicht sagen, dass alle, die Gott Vater nennen, der Sohn sind. Wenn dem so wäre, wärt ihr dann nicht alle der Sohn geworden, sobald Jesus euch das Vaterunser gelehrt hatte? Wenn ihr immer noch nicht überzeugt seid, dann sagt Mir, wer ist derjenige, den ihr Vater nennt? Wenn ihr euch auf Jesus bezieht, wer ist dann für euch der Vater Jesu? Nachdem Jesus fortgegangen war, gab es dieses Konzept von Vater und Sohn nicht mehr. Dieses Konzept war nur für die Jahre angemessen, als Jesus Fleisch wurde; unter allen anderen Umständen ist es eine Beziehung zwischen dem Vater der Schöpfung und einem geschaffenen Wesen, wenn ihr Gott den Vater nennt. Es gibt keine Zeit, in der das Konzept der Dreifaltigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes standhalten kann; es ist ein selten gesehener Trugschluss im Wandel der Zeiten und existiert nicht!

aus „Gibt es die Dreifaltigkeit?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

150. Im Alten Testament der Bibel werden der Vater, der Sohn und der Heilige Geist nicht erwähnt, nur der eine wahre Gott, Jehova, der Sein Werk in Israel verrichtet. Er wird im Wandel des Zeitalters bei verschiedenen Namen genannt, aber dies kann nicht beweisen, dass sich jeder Name auf eine andere Person bezieht. Wenn dem so wäre, wären dann nicht unzählige Personen in Gott vorhanden? Was im Alten Testament geschrieben steht, ist das Werk Jehovas, ein Abschnitt des Werkes Gottes Selbst, für den Beginn im Zeitalter des Gesetzes. Es war das Werk Gottes; so wie Er sprach, war es, und so wie Er befehligte, stand es. Zu keiner Zeit sagte Jehova, dass Er der Vater sei, der gekommen war, um zu wirken, noch prophezeite Er jemals, dass der Sohn kommen würde, um die Menschheit zu erlösen. Als die Zeit Jesu kam, wurde nur gesagt, dass Gott Fleisch geworden sei, um die gesamte Menschheit zu erlösen, nicht, dass es der Sohn sei, der gekommen war. Weil die Zeitalter sich nicht gleichen, und das Werk, das Gott Selbst verrichtet, ebenfalls unterschiedlich ist, muss Er Sein Werk innerhalb verschiedener Bereiche durchführen. So unterscheidet sich auch die Identität, die Er repräsentiert. Der Mensch glaubt, dass Jehova der Vater Jesu sei, dies wurde von Jesus jedoch nicht wirklich bestätigt, der sagte: „Wir wurden nie als Vater und Sohn unterschieden; Ich und der Vater im Himmel sind eins. Der Vater ist in Mir und Ich bin im Vater; wenn der Mensch den Sohn sieht, sieht er den himmlischen Vater.“ Nach allem Gesagten, sei es der Vater oder der Sohn, sind sie ein Geist, und nicht in getrennte Personen aufgeteilt. Sobald der Mensch zu erklären versucht, komplizieren sich die Angelegenheiten sowohl durch das Konzept verschiedener Personen, als auch durch die Beziehung zwischen Vater, Sohn und Geist. Wenn der Mensch von verschiedenen Personen spricht, wird Gott dadurch nicht materialisiert? Der Mensch stuft die Personen sogar als erste, zweite und dritte ein; das alles sind nichts weiter als die Vorstellungen des Menschen, nicht wert, auf sie einzugehen und absolut unrealistisch! Wenn du ihn fragst: „Wie viele Götter gibt es?“ würde er sagen, Gott sei die Dreifaltigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes: der eine wahre Gott. Wenn du erneut fragen würdest: „Wer ist der Vater?“, würde er sagen: „Der Vater ist der Geist Gottes im Himmel; Er ist für alles zuständig und ist der Herr des Himmels.“ „Ist Jehova dann der Geist?“ Er würde sagen: „Ja!“ Wenn du ihn dann fragen würdest, „Wer ist der Sohn“, würde er sagen, Jesus sei selbstverständlich der Sohn. „Was ist dann die Geschichte Jesu? Woher kam Er?“ Er würde sagen: „Jesus wurde Maria durch die Empfängnis des Heiligen Geistes geboren.“ Ist dann Seine Wesenheit nicht ebenfalls der Geist? Ist Sein Werk nicht auch repräsentativ für den Heiligen Geist? Jehova ist der Geist, und somit auch die Wesenheit Jesu. Jetzt, in den letzten Tagen, ist es unnötig zu sagen, dass es immer noch der Geist ist, der am Wirken ist; wie könnten sie unterschiedliche Personen sein? Ist es nicht einfach der Geist Gottes, der das Wirken des Geistes aus verschiedenen Perspektiven ausführt? Als solches gibt es keine Unterscheidung zwischen Personen. Jesus wurde durch den Heiligen Geist empfangen und zweifellos war Sein Werk exakt das des Heiligen Geistes. Im ersten Abschnitt des Werkes, das von Jehova verrichtet wurde, wurde Er weder Fleisch, noch erschien Er dem Menschen. So hat der Mensch niemals Seine Erscheinung gesehen. Ungeachtet dessen, wie bedeutend und wie groß Er war, war Er immer noch der Geist, Gott Selbst, der zuerst den Menschen schuf. Das heißt, Er war der Geist Gottes. Als Er von inmitten der Wolken zum Menschen sprach, war Er nur ein Geist. Niemand wurde Zeuge Seiner Erscheinung; erst im Zeitalter der Gnade, als der Geist Gottes ins Fleisch kam und in Judäa Fleisch wurde, sah der Mensch zum ersten Mal die Erscheinungsform der Menschwerdung in Form eines Juden. Das Empfinden Jehovas konnte nicht wahrgenommen werden. Dennoch wurde Er durch den Heiligen Geist empfangen, das heißt, durch den Geist Jehovas Selbst empfangen, und Jesus wurde nach wie vor als die Verkörperung des Geistes Gottes geboren. Was der Mensch als Erstes sah, war der Heilige Geist, der als Taube auf Jesus herabkam; es war nicht der Geist, der ausschließlich Jesu galt, sondern vielmehr der Heilige Geist. Kann dann der Geist Jesu vom Heiligen Geist getrennt werden? Wenn Jesus, Jesus, der Sohn ist, und der Heilige Geist, der Heilige Geist ist, wie könnten sie dann eins sein? Das Werk könnte nicht ausgeführt werden, wenn dem so wäre. Der Geist in Jesus, der Geist im Himmel und der Geist Jehovas sind alle eins. Er kann der Heilige Geist, der Geist Gottes, der siebenfach verstärkte Geist und der allumfassende Geist genannt werden. Der Geist Gottes kann viel Werk verrichten. Er kann die Welt erschaffen und sie zerstören, indem Er die Erde überflutet; Er kann die gesamte Menschheit erlösen und darüber hinaus kann Er die gesamte Menschheit erobern und zerstören. Dieses ganze Werk wird von Gott Selbst ausgeführt und hätte von keiner anderen der Personen Gottes an Seiner Stelle verrichtet werden können. Sein Geist kann sowohl Jehova und Jesus, als auch der Allmächtige genannt werden. Er ist der Herr und Christus. Er kann auch der Menschensohn werden. Er ist in den Himmeln und auch auf Erden; Er ist weit oben über den Universen und unter der Menschenmenge. Er ist der einzige Herr der Himmel und der Erde! Seit der Zeit der Schöpfung bis jetzt wurde dieses Werk vom Heiligen Geist Selbst ausgeführt. Sei es das Werk in den Himmeln oder im Fleisch, alles wird von Seinem eigenen Geist ausgeführt. Alle Geschöpfe, ob im Himmel oder auf Erden, befinden sich in Seiner allmächtigen Hand; alles davon ist das Werk von Gott Selbst und kann von niemand anderem an Seiner Stelle durchgeführt werden. In den Himmeln ist Er der Geist, aber auch Gott Selbst; unter den Menschen ist Er Fleisch, bleibt jedoch Gott Selbst. Auch wenn Er bei hunderttausenden von Namen gerufen werden mag, ist Er immer noch Er Selbst und alles Wirken ist der direkte Ausdruck Seines Geistes. Die Erlösung der gesamten Menschheit durch Seine Kreuzigung war das unmittelbare Wirken Seines Geistes und so ist es auch die Verkündigung an alle Nationen und alle Länder in den letzten Tagen. Zu jeder Zeit kann Gott nur der allmächtige und der eine wahre Gott genannt werden, der allumfassende Gott Selbst. Die verschiedenen Personen existieren nicht, geschweige denn das Konzept des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Es gibt nur einen Gott im Himmel und auf Erden!

aus „Gibt es die Dreifaltigkeit?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

151. Manche mögen immer noch sagen: „Der Vater, ist der Vater; der Sohn, ist der Sohn; der Heilige Geist, ist der Heilige Geist; und am Ende werden sie zu einem gemacht.“ Wie wirst du sie dann eins machen? Wie können der Vater und der Heilige Geist eins gemacht werden? Wenn sie inhärent zwei wären, würden sie dann nicht, unabhängig davon wie sie verbunden werden, zwei Teile bleiben? Wenn du sagst, dass du sie zu einem machst, ist es nicht schlichtweg zwei getrennte Teile zu verbinden, um aus ihnen ein Ganzes zu machen? Aber waren sie nicht zwei Teile, bevor sie zu einem Ganzen gemacht wurden? Jeder Geist hat eine eigene Wesenheit und zwei Geister können nicht zu einem einzigen gemacht werden. Der Geist ist kein materielles Objekt und es ähnelt nichts in der materiellen Welt. Wie die Menschen es sehen, ist der Vater ein Geist, der Sohn ein anderer und der Heilige Geist wiederum ein anderer, dann vermischen sich die drei Geister wie drei Glas Wasser zu einem Ganzen. Sind das dann nicht die Drei, die zu einem geworden sind? Dies ist eine rein falsche Erklärung! Ist das nicht Gott zu spalten? Wie können der Vater, der Sohn und der Heilige Geist alle eins gemacht werden? Sind sie nicht drei Teile, jeder verschiedener Natur? Es gibt immer noch jene, die sagen, „hat Gott nicht ausdrücklich erklärt, dass Jesus Sein geliebter Sohn sei?“ „Jesus ist der geliebte Sohn Gottes, an dem Er großen Gefallen findet“ – dies wurde selbstverständlich von Gott Selbst gesagt. Das war Gott, der Zeugnis für Sich Selbst ablegte, aber lediglich aus einer anderen Perspektive, der des Geistes im Himmel, der Seine eigene Menschwerdung bezeugt. Jesus ist Seine Menschwerdung, nicht Sein Sohn im Himmel. Verstehst du? Weisen die Worte Jesu „Ich bin im Vater, und der Vater in Mir“ nicht darauf hin, dass sie ein Geist sind? Und liegt es nicht an der Menschwerdung, dass sie zwischen Himmel und Erde getrennt wurden? In Wirklichkeit, sind sie immer noch eins; was auch immer geschieht, es handelt sich einfach um Gott, der sich Selbst bezeugt. Aufgrund des Wandels der Zeitalter, der Anforderungen des Werkes und der verschiedenen Abschnitte Seines Führungsplans, unterscheidet sich auch der Name, bei dem Ihn die Menschen nennen. Als Er kam, um den ersten Abschnitt Seines Werkes auszuführen, konnte Er nur Jehova genannt werden, Hirte der Israeliten. Im zweiten Abschnitt konnte der fleischgewordene Gott nur Herr und Christus genannt werden. Aber damals bekundete der Geist im Himmel lediglich, dass Er der geliebte Sohn Gottes sei und erwähnte keineswegs, dass Er der einzige Sohn Gottes sei. Dies geschah einfach nicht. Wie könnte Gott ein einziges Kind haben? Wäre Gott dann nicht zum Mensch geworden? Weil Er die Menschwerdung war, wurde Er der geliebte Sohn Gottes genannt, und daraus entstand die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Es lag einfach an der Trennung zwischen Himmel und Erde. Jesus betete aus der Perspektive des Fleisches. Da Er ein Fleisch von solch gewöhnlicher Menschlichkeit angenommen hatte, ist es aus der Perspektive des Fleisches, dass Er sagte: „Meine äußere Hülle ist die eines geschaffenen Wesens. Da Ich ein Fleisch angenommen habe, um auf diese Erde zu kommen, bin Ich jetzt weit, weit vom Himmel entfernt.“ Aus diesem Grund konnte Er zu Gott dem Vater nur aus der Perspektive des Fleisches beten. Das war Seine Pflicht, und jene, mit der der fleischgewordene Geist Gottes versehen sein sollte. Man kann nicht sagen, dass Er nicht Gott ist, einfach nur, weil Er aus der Perspektive des Fleisches zum Vater betet. Obwohl Er der geliebte Sohn Gottes genannt wird, ist Er immer noch Gott Selbst, denn Er ist nur die Menschwerdung des Geistes, und Seine Wesenheit ist immer noch der Geist.

aus „Gibt es die Dreifaltigkeit?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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