XII. Worte über Offenbarung der satanischen Disposition der verderbten Menschheit und deren Natur und Wesenheit

326. Die Quelle des Widerstands und der Widerspenstigkeit des Menschen gegenüber Gott ist seine Verdorbenheit durch Satan. Weil er von Satan verdorben wurde, ist das Gewissen des Menschen immer empfindungsloser geworden, ist er unmoralisch, sind seine Gedanken degeneriert und hat er eine rückständige geistige Einstellung. Bevor er von Satan verdorben wurde, folgte der Mensch Gott von Natur aus und gehorchte Seinen Worten, nachdem er sie gehört hatte. Er war von Natur aus von gesundem Verstand und Gewissen und von normaler Menschlichkeit. Nachdem er durch Satan verdorben worden war, wurden sein ursprünglicher Verstand, sein Gewissen und seine Menschlichkeit abgestumpft und von Satan beeinträchtigt. So hat er seinen Gehorsam und seine Liebe gegenüber Gott verloren. Der Verstand des Menschen ist abnormal geworden, seine Disposition ist dieselbe wie die eines Tieres geworden und seine Widerspenstigkeit gegenüber Gott ist immer häufiger und schwerwiegender. Doch der Mensch weiß und erkennt das noch immer nicht, und er widersetzt sich lediglich blindlings und rebelliert. Die Offenbarung der Disposition des Menschen ist der Ausdruck seines Verstands, seiner Einsicht und seines Gewissens, und weil sein Verstand und seine Einsicht krank und sein Gewissen extrem abgestumpft sind, ist seine Disposition Gott gegenüber rebellisch. Wenn der Verstand und die Einsicht des Menschen sich nicht ändern können, dann kommen Veränderungen an seiner Disposition nicht in Frage, ebenso wie auch das Sein nach Gottes Herz. Wenn der Verstand des Menschen krank ist, kann er Gott nicht dienen und ist für den Gebrauch durch Gott nicht geeignet. „Normaler Verstand“ bezieht sich darauf, Gott zu gehorchen und Ihm gegenüber treu zu sein, sich nach Gott zu sehnen, Gott gegenüber eindeutig zu sein und ein Gewissen gegenüber Gott zu haben. Es bezieht sich darauf, eines Herzens und eines Geistes gegenüber Gott zu sein und sich nicht bewusst Gott zu widersetzen. Diejenigen, deren Verstand abnormal ist, sind nicht so. Seit der Mensch von Satan verdorben wurde, hat er Vorstellungen über Gott hervorgebracht, und er hatte keine Treue oder ein Sehnen nach Gott, ganz zu schweigen von einem Gewissen gegenüber Gott. Der Mensch wendet sich absichtlich gegen Gott und fällt Urteile über Ihn, und darüber hinaus stößt er hinter Seinem Rücken Schmähungen gegen Ihn aus. Der Mensch weiß eindeutig, dass Er Gott ist, und dennoch fällt er immer noch hinter Seinem Rücken Urteile über Ihn, hat nicht die Absicht, Ihm zu gehorchen, und stellt lediglich blind Forderungen und Bitten an Gott. Solche Menschen – Menschen, die einen abnormalen Verstand haben – sind nicht in der Lage, ihr eigenes verabscheuungswürdiges Verhalten zu kennen oder ihre Widerspenstigkeit zu bereuen. Wenn Menschen in der Lage sind, sich selbst zu kennen, haben sie ein wenig ihrer Vernunft wiedergewonnen; je mehr Menschen widerspenstig gegen Gott sind, sich aber selbst nicht kennen, desto kränker ist ihr Verstand.

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

327. Nach mehreren tausend Jahren der Verdorbenheit ist der Mensch empfindungslos und stumpfsinnig geworden, ein Dämon, der sich Gott widersetzt, in dem Ausmaß, dass die Widerspenstigkeit des Menschen gegenüber Gott in den Geschichtsbüchern dokumentiert wurde, und sogar der Mensch selbst nicht in der Lage ist, einen ausführlichen Bericht über sein rebellisches Verhalten zu geben – da der Mensch von Satan zutiefst verdorben und von Satan irregeführt wurde, sodass er nicht weiß, wohin er sich wenden soll. Sogar heute verrät der Mensch Gott immer noch: Wenn der Mensch Gott sieht, verrät er Ihn, und wenn er Gott nicht sehen kann, so verrät er Ihn ebenfalls. Es gibt sogar diejenigen, die Ihn immer noch verraten, nachdem sie Gottes Flüche und Gottes Zorn erlebt haben. Und so sage Ich, dass der Verstand des Menschen seine ursprüngliche Funktion verloren hat, und dass auch das Gewissen des Menschen seine ursprüngliche Funktion verloren hat. Der Mensch, auf den Ich schaue, ist ein wildes Tier in menschlichem Gewand, er ist eine giftige Schlange, und ungeachtet dessen, wie bemitleidenswert er vor Meinen Augen zu erscheinen versucht, werde Ich ihm gegenüber niemals barmherzig sein, da der Mensch kein Verständnis für den Unterschied zwischen schwarz und weiß, für den Unterschied zwischen Wahrheit und Unwahrheit hat. Der Verstand des Menschen ist so betäubt, jedoch wünscht er sich immer noch, Segnungen zu erlangen; seine Menschlichkeit ist so unedel, dennoch wünscht er sich immer noch, die Souveränität eines Königs zu besitzen. Wessen König könnte er sein, mit einem Verstand wie diesem? Wie könnte er mit solch einer Menschlichkeit auf einem Thron sitzen? Der Mensch kennt in der Tat keine Scham! Er ist ein arroganter Kerl! Für diejenigen unter euch, die Segnungen erlangen möchten, schlage Ich vor, dass ihr zuerst einen Spiegel findet und dann auf euer eigenes hässliches Abbild schaut – hast du das Zeug, ein König zu sein? Hast du das Gesicht von jemandem, der Segnungen erhalten könnte? Es gab nicht die geringste Veränderung an deiner Disposition und du hast keine der Wahrheiten in die Praxis umgesetzt, dennoch wünschst du immer noch ein wunderbares Morgen. Du täuschst dich selbst! In solch einem dreckigen Land geboren, wurde der Mensch von der Gesellschaft heftig verdorben, er wurde von feudalen Ethiken beeinflusst und er wurde an „Hochschulen“ unterrichtet. Das rückständige Denken, die verdorbene Moralität, die gemeine Lebensanschauung, die verabscheuungswürdige Philosophie zum Leben, die äußerst wertlose Existenz und verkommene Lebensstile und Bräuche – all diese Dinge sind tief in das Herz des Menschen eingedrungen und haben sein Gewissen schwer untergraben und angegriffen. Infolgedessen ist der Mensch von Gott immer weiter entfernt und widersetzt sich Ihm immer mehr. Die Disposition des Menschen wird von Tag zu Tag bösartiger und es gibt keine einzige Person, die bereitwillig irgendetwas für Gott aufgeben wird, nicht eine einzige Person, die bereitwillig Gott gehorchen wird, noch darüber hinaus eine einzige Person, die bereitwillig die Erscheinung Gottes suchen wird. Stattdessen strebt der Mensch unter der Domäne Satans nur danach, Vergnügungen nachzugehen und sich im Land des Schlamms der Verderbtheit des Fleisches hinzugeben. Sogar wenn sie die Wahrheit hören, verschwenden die, die in Finsternis leben, keinen Gedanken darauf, sie in die Praxis umzusetzen, noch sind sie geneigt, Gott ausfindig zu machen, sogar dann nicht, wenn sie Seine Erscheinung erblickt haben. Wie könnte eine derart verkommene Menschheit irgendeine Aussicht auf Erlösung haben? Wie könnte eine derart dekadente Menschheit im Licht leben?

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

328. Die Quelle der Offenbarung der verdorbenen Disposition des Menschen ist nichts weiter als sein abgestumpftes Gewissen, seine böswillige Natur und sein kranker Verstand; wenn das Gewissen und der Verstand des Menschen in der Lage sind, in den Normalzustand zurückzukehren, dann wird er für den Gebrauch vor Gott geeignet sein. Es liegt einfach daran, dass das Gewissen des Menschen immer empfindungslos war, der Verstand des Menschen niemals gesund war und immer abgestumpfter wird, dass der Mensch gegenüber Gott immer rebellischer wird, so sehr, dass er sogar Jesus ans Kreuz nagelte und dem menschgewordenen Gott der letzten Tage den Eintritt in sein Haus verweigert hat, Gottes Fleisch verurteilt und Gottes Fleisch als schändlich und gering betrachtet. Wenn der Mensch nur ein wenig Menschlichkeit hätte, wäre er nicht so grausam in seiner Behandlung des Fleisches des menschgewordenen Gottes; wenn er nur ein wenig Verstand hätte, wäre er nicht so bösartig in seiner Behandlung des Fleisches des menschgewordenen Gottes; wenn er nur ein wenig Gewissen hätte, wäre er nicht auf diese Art und Weise dem menschgewordenen Gott so „dankbar“. Der Mensch lebt in der Ära, in der Gott Fleisch geworden ist, und dennoch ist er nicht in der Lage, Gott dafür zu danken, dass Er ihm eine solch gute Gelegenheit bietet, und verflucht stattdessen das Kommen Gottes oder ignoriert die Tatsache von Gottes Menschwerdung völlig und ist anscheinend dagegen und ihrer überdrüssig. Ungeachtet dessen, wie der Mensch mit dem Kommen Gottes umgeht, hat Gott, kurz gesagt, Sein Werk immer geduldig fortgesetzt – obwohl der Mensch Ihn nicht im Geringsten willkommen geheißen hat und blindlings Anliegen an Ihn hat. Die Disposition des Menschen ist äußerst bösartig geworden, sein Verstand ist äußerst abgestumpft, und sein Gewissen wurde von dem Bösen völlig niedergetrampelt und hat vor Langem aufgehört, das ursprüngliche Gewissen des Menschen zu sein. Der Mensch ist nicht nur dem menschgewordenen Gott gegenüber nicht dankbar dafür, der Menschheit so viel Leben und Gnade geschenkt zu haben, sondern wurde Gott gegenüber sogar nachtragend, weil Er ihm die Wahrheit gegeben hat; weil der Mensch nicht das geringste Interesse an der Wahrheit hat, ist er Gott gegenüber nachtragend. Der Mensch ist nicht nur unfähig, sein Leben für den menschgewordenen Gott hinzugeben, sondern er versucht sogar, von Ihm Vergünstigungen zu erlangen, und fordert einen Zins, der dutzendfach höher ist als das, was der Mensch Gott gegeben hat. Menschen mit einem solchen Gewissen und Verstand betrachten all dies als gegeben und glauben immer noch, dass sie so viel für Gott verausgabt haben und dass Gott ihnen zu wenig gegeben hat. Es gibt Menschen, die Mir eine Schale Wasser gaben, jedoch ihre Hände ausstreckten und den Gegenwert[a] von zwei Schalen Milch verlangten, oder Mir ein Zimmer für eine Nacht gaben, aber anschließend versuchten, das Vielfache an Übernachtungsgebühren zu berechnen. Mit solch einer Menschlichkeit und solch einem Gewissen, wie könntet ihr immer noch wünschen, Leben zu erlangen? Was seid ihr für nichtswürdige Schurken!

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

329. Das größte Problem mit dem Menschen liegt darin, dass er nur Dinge liebt, die er nicht sehen oder anfassen kann, Dinge, die überaus mysteriös und wunderlich sind, die für den Menschen unvorstellbar und für den Normalsterblichen unerreichbar sind. Je unrealistischer diese Dinge sind, umso mehr analysiert sie der Mensch, der ihnen sogar ohne Rücksicht auf alles andere nachgeht und versucht, sie zu gewinnen. Je unrealistischer sie sind, umso genauer untersucht und analysiert der Mensch sie. Er geht sogar so weit, seine eigenen erschöpfenden Ideen über sie zu entwickeln. Doch je realistischer die Dinge sind, desto herablassender reagiert der Mensch auf sie. Er betrachtet sie einfach nur von oben herab und ist ihnen gegenüber sogar verächtlich. Ist dies nicht genau eure Einstellung gegenüber dem realistischen Werk, das Ich heute verrichte? Je realistischer solche Dinge sind, umso mehr seid ihr gegen sie voreingenommen. Ihr nehmt euch keine Zeit, sie zu untersuchen, sondern ignoriert sie einfach. Ihr schaut von oben herab auf diese realistischen, einfachen Anforderungen und hegt sogar zahlreiche Vorstellungen über diesen Gott, der äußerst real ist, und seid einfach außerstande, Seine Wirklichkeit und Normalität zu akzeptieren. Glaubt ihr auf diese Weise nicht inmitten von Unbestimmtheit? Ihr habt einen unerschütterlichen Glauben an den vagen Gott der vergangenen Zeiten und kein Interesse am wirklichen Gott von heute. Ist dies nicht, weil der Gott von gestern und der Gott von heute aus zwei verschiedenen Zeitaltern sind? Ist es nicht auch, weil der Gott von gestern der erhabene Gott des Himmels ist, während der Gott von heute ein kleiner Mensch auf Erden ist? Ist es außerdem nicht deshalb, weil der Gott, der vom Menschen angebetet wird, derjenige ist, der aus den Vorstellungen des Menschen hervorgeht, während der Gott von heute ein wirkliches auf Erden hervorgebrachtes Fleisch ist? Ist es letztendlich nicht deshalb, weil der Gott von heute zu real ist, dass der Mensch nicht nach Ihm strebt? Denn was der heutige Gott vom Menschen verlangt, ist genau das, was der Mensch am allerwenigsten tun will, wodurch er sich beschämt fühlt. Macht dies dem Menschen die Dinge nicht schwer? Legt dies nicht seine Narben offen? Auf diese Art und Weise werden viele von denen, die die Wirklichkeit nicht verfolgen, zu den Feinden des fleischgewordenen Gottes, werden zu Antichristen. Ist dies nicht eine offensichtliche Tatsache?

aus „Nur diejenigen, die Gott und Sein Werk kennen, können Gott zufriedenstellen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

330. In vielen Jahren der Arbeit habt ihr viele Wahrheiten gesehen, aber wisst ihr was Meine Ohren gehört haben? Wie viele unter euch sind gewillt, die Wahrheit zu akzeptieren? Ihr alle glaubt, dass ihr gewillt seid, den Preis für die Wahrheit zu zahlen, aber wie viele haben wirklich für die Wahrheit gelitten? Alles, was in euren Herzen existiert, ist Ungerechtigkeit, und daher glaubt ihr, dass jeder, egal wer er auch sein mag, arglistig und unehrlich ist. Ihr glaubt sogar, dass der menschgewordene Gott, genauso wie ein normaler Mensch, ohne ein gütiges Herz oder eine wohlwollende Liebe wäre. Mehr noch glaubt ihr, dass ein edler Charakter und eine barmherzige, wohlwollende Natur nur im Gott im Himmel existieren. Und ihr glaubt, dass solch ein Heiliger nicht existiert und dass nur Finsternis und Übel auf Erden herrschen, während Gott etwas ist, wo der Mensch seine Sehnsucht nach dem Guten und Schönen hinterlegt, eine legendäre, vom Menschen geschaffene Gestalt. In euren Köpfen ist der Gott im Himmel sehr aufrichtig, gerecht und groß, der Anbetung und Bewunderung würdig, aber dieser Gott auf Erden ist lediglich ein Ersatz und ein Instrument von Gott im Himmel. Ihr glaubt, dass dieser Gott nicht gleichbedeutend mit dem Gott im Himmel sein kann, und noch viel weniger in demselben Atemzug wie Er erwähnt werden sollte. Wenn es um die Größe und die Ehre Gottes geht, dann gehören diese zur Herrlichkeit des Gottes im Himmel, doch wenn es um die Natur und die Verderbtheit des Menschen geht, sind sie Attribute, an denen der Gott auf Erden einen Anteil hat. Der Gott im Himmel ist für immer erhaben, während der Gott auf Erden für immer unbedeutend, schwach und inkompetent ist. Der Gott im Himmel gibt sich keinen Gefühlen hin, nur der Gerechtigkeit, während der Gott auf Erden nur selbstsüchtige Motive hat und ohne jegliche Gerechtigkeit oder Vernunft ist. Der Gott im Himmel hat nicht die geringste Falschheit und ist für immer treu, während der Gott auf Erden immer eine unehrliche Seite hat. Der Gott im Himmel liebt den Menschen sehr, während der Gott für den Menschen unzureichende Fürsorge zeigt und ihn sogar ganz vernachlässigt. Dieses fehlerhafte Wissen ist seit Langem in euren Herzen und kann auch in Zukunft weiter fortbestehen. Ihr betrachtet alle Taten Christi vom Standpunkt der Ungerechten und bewertet all Sein Werk sowie Seine Identität und Sein Wesen aus der Perspektive der Frevler. Ihr habt einen schweren Fehler begangen und das getan, was von jenen, die vor euch gekommen sind, niemals getan wurde. Und das ist, dass ihr nur dem erhabenen Gott im Himmel mit einer Krone auf Seinem Kopf dient und euch niemals um den Gott kümmert, den ihr als so unbedeutend betrachtet, dass Er für euch unsichtbar ist. Ist das nicht eure Sünde? Ist das nicht ein klassisches Beispiel eures Vergehens gegen die Disposition Gottes? Ihr betet den Gott im Himmel an. Ihr schwärmt für erhabene Erscheinungsbilder und schätzt diejenigen, die sich durch ihre große Beredsamkeit auszeichnen. Ihr werdet gern von dem Gott beherrscht, der eure Hände mit Reichtümern füllt, und du sehnst dich zutiefst nach dem Gott, der all deine Wünsche erfüllen kann. Den Einzigen, den du nicht anbetest, ist dieser Gott, der nicht erhaben ist; das Einzige, was du hasst, ist die Verbindung zu diesem Gott, den kein Mensch hoch schätzen kann. Das Einzige, das du nicht willens bist zu tun ist, diesem Gott zu dienen, der dir nie einen einzigen Groschen gegeben hat, und der Einzige, der dich nicht dazu bringen kann, dass du dich nach Ihm sehnst, ist dieser lieblose Gott. Diese Art von Gott kann dir nicht ermöglichen, deine Horizonte zu erweitern, dich zu fühlen, als hättest du einen Schatz gefunden, und noch viel weniger erfüllen, was du begehrst. Warum folgst du Ihm dann? Hast du über Fragen wie diese nachgedacht? Was du tust, beleidigt nicht nur diesen Christus, sondern vor allem den Gott im Himmel. Ich denke, das ist nicht der Zweck eures Glaubens an Gott!

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

331. Vor dem Kontakt mit Christus glaubst du vielleicht, dass deine Disposition komplett verwandelt wurde. Du magst glauben, dass du ein treuer Anhänger Christi bist und dass du die würdigste Person bist, den Segen von Christus zu erhalten. Auch dass du, da du auf vielen Straßen gereist bist, viel Arbeit geleistet hast und so viele Früchte hervorgebracht hast, du sicherlich jemand sein wirst, der am Schluss die Krone erhält. Es gibt jedoch eine Wahrheit, die du womöglich nicht kennst: Die verderbte Disposition des Menschen und seine Aufsässigkeit und sein Widerstand werden enthüllt, wenn er Christus sieht, und die Rebellion und die Aufsässigkeit, die dieses Mal enthüllt werden, werden absoluter und vollständiger enthüllt als bei jedem anderen Mal. Weil Christus der Menschensohn ist – ein Menschensohn, der gewöhnliche Menschlichkeit besitzt – ehrt und respektiert Ihn der Mensch nicht. Weil Gott im Fleisch lebt, wird die Aufsässigkeit des Menschen so gründlich und in solch anschaulicher Ausführlichkeit ans Licht gebracht. So sage Ich, dass das Kommen Christi die ganze Aufsässigkeit der Menschheit zutage gebracht und die Natur der Menschen deutlich hervorgehoben hat. Man nennt dies „den Tiger den Berg herab locken“ oder „den Wolf aus seiner Höhle locken“. Wagst du dich, dich zu erdreisten und zu sagen, dass du Gott treu bist? Wagst du dich, dich zu erdreisten und zu sagen, dass du Gott absoluten Gehorsam zeigst? Wagst du dich, dich zu erdreisten und zu sagen, dass du nicht aufsässig bist? Manche werden sagen: Jedes Mal, wenn Gott mich in eine neue Umgebung setzt, unterwerfe ich mich immer ohne zu murren, und darüber hinaus unterhalte ich keine Vorstellung von Gott. Manche werden sagen: Womit mich Gott auch immer beauftragt, ich mache es nach besten Kräften und bin nie nachlässig. In jenem Fall frage Ich euch: Könnt ihr mit Christus vereinbar sein, wenn ihr neben Ihm lebt? Und wie lange werdet ihr mit Ihm vereinbar sein? Einen Tag? Zwei Tage? Eine Stunde? Zwei Stunden? Euer Glaube mag durchaus lobenswert sein, ihr habt aber nicht viel Standhaftigkeit. Sobald du wirklich mit Christus lebst, werden deine Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit nach und nach durch deine Worte und Taten aufgedeckt, und so werden auch deine überheblichen Wünsche, deine ungehorsame Geisteshaltung und deine Unzufriedenheit auf natürliche Weise offenbart werden. Schließlich wird dein Hochmut immer größer werden, bis du mit Christus so uneins bis wie das Wasser mit dem Feuer, und dann wird deine Natur vollständig offengelegt sein. Zu diesem Zeitpunkt können deine Vorstellungen nicht länger verschleiert werden, auch deine Beschwerden werden spontanen Ausdruck finden und deine minderwertige Menschlichkeit wird vollständig offengelegt werden. Jedoch auch dann noch streitest du weiterhin deine eigene Aufsässigkeit ab, glaubst stattdessen, dass ein Christus wie dieser nicht leicht vom Menschen zu akzeptieren ist, dass Er zu anspruchsvoll mit dem Menschen ist und dass du dich total unterwerfen würdest, wenn Er nur ein liebenswürdigerer Christus wäre. Ihr glaubt, dass es immer einen gerechten Grund für eure Aufsässigkeit gibt und dass ihr nur gegen Ihn rebelliert, wenn Christus euch über einen gewissen Punkt hinaus getrieben hat. Ihr habt niemals bedacht, dass ihr darin versagt habt, Christus als Gott zu betrachten, und in der Absicht, Ihm zu gehorchen. Du bestehst vielmehr hartnäckig darauf, dass Christus nach deinen Wünschen wirkt, und sobald es eine einzige Sache gibt, in der Er dies nicht tut, dann glaubst du, dass Er nicht Gott, sondern ein Mensch ist. Gibt es nicht viele unter euch, die mit Ihm auf diese Art gefochten haben? An wen glaubt ihr letzten Endes? Und in welcher Weise sucht ihr?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

332. Ihr wollt immer Christus sehen, aber Ich fordere euch auf, euch nicht so hochzuschätzen; jeder kann Christus sehen, aber Ich sage, dass niemand geeignet ist, Christus zu sehen. Weil die Natur des Menschen mit Bösem, Hochmut und Aufsässigkeit erfüllt ist, wird deine Natur dich ruinieren und zum Tode verdammen, in dem Moment, in dem du Christus siehst. Dein Umgang mit einem Bruder (oder einer Schwester) mag nicht viel über dich aussagen, es ist aber nicht so einfach, wenn du mit Christus verkehrst. Zu jeder Zeit können deine Auffassungen Wurzeln schlagen, dein Hochmut zu sprießen beginnen und deine Aufsässigkeit Früchte tragen. Wie kannst du mit einer solchen Menschlichkeit geeignet sein, mit Christus zu verkehren? Bist du wirklich imstande, Ihn jeden Moment jeden Tages als Gott zu behandeln? Wirst du wirklich die Realität der Unterwerfung unter Gott haben? Ihr betet den erhabenen Gott in euren Herzen als Jehova an, während ihr den sichtbaren Christus als einen Menschen betrachtet. Euer Verstand ist zu minderwertig und eure Menschlichkeit zu minderwertig! Ihr seid außerstande, Christus für immer als Gott zu betrachten; nur gelegentlich, wenn euch danach ist, greift ihr nach Ihm und betet Ihn als Gott an. Deswegen sage Ich, dass ihr keine Gottesgläubigen seid, sondern eine Schar von Komplizen, die gegen Christus kämpfen. Sogar Menschen, die anderen gegenüber Güte zeigen, werden belohnt, und doch hat Christus, der derartige Arbeit unter euch geleistet hat, weder die Liebe der Menschen, noch seine Belohnung und Unterwerfung bekommen. Ist das nicht herzzerreißend?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

333. Es kann sein, dass du in all deinen Jahren des Glaubens an Gott nie jemanden verflucht hast oder eine schlechte Tat begangen hast. In deinem Umgang mit Christus jedoch kannst du nicht die Wahrheit sprechen, ehrlich handeln oder dem Wort Christi gehorchen. In jenem Fall sage Ich, dass du der finsterste und arglistigste Mensch in der Welt bist. Du magst außergewöhnlich höflich und ergeben zu deinen Verwandten und Freunden, zu deiner Ehefrau (oder deinem Ehemann), zu deinen Söhnen, Töchtern und Eltern sein und nie andere ausnutzt, aber wenn du nicht mit Christus vereinbar und in Harmonie sein kannst, dann würde Ich, auch wenn du alles, was du hast, erhaben für deinen Nachbarn aufwendest oder dich sorgfältig um deinen Vater, deine Mutter und deine Haushaltsmitglieder kümmerst, sagen, dass du trotzdem boshaft bist, und außerdem einer, der voller raffinierter Tricks ist. Denk nicht, dass du mit Christus vereinbar bist, nur weil du mit anderen gut auskommst oder ein paar gute Taten vollbringst. Denkst du, dass deine wohltätige Absicht einen Segen vom Himmel erschleichen kann? Denkst du, dass ein paar gute Taten zu tun, deinen Gehorsam ersetzen kann? Nicht einer von euch ist in der Lage zu akzeptieren, dass mit ihm umgegangen und dass er zurechtgestutzt wird, und alle finden es schwierig, die gewöhnliche Menschlichkeit Christi in die Arme zu schließen, ungeachtet dessen, dass ihr beständig euren Gehorsam gegenüber Gott herausposaunt. Ein Glaube wie eurer wird eine passende Vergeltung nach sich ziehen. Hört auf, euch fantasievollen Illusionen hinzugeben und Christus sehen zu wollen, denn eure Statur ist zu klein, so sehr, sodass ihr es nicht einmal wert seid, Ihn zu sehen. Wenn du völlig von deiner Aufsässigkeit gereinigt bist und in Harmonie mit Christus sein kannst, dann wird Gott dir in jenem Moment von Selbst erscheinen. Wenn du Gott sehen willst, ohne dich Zurechtstutzung und Urteil unterzogen zu haben, wirst du sicherlich ein Gegner Gottes werden und für die Zerstörung bestimmt sein. Die Natur des Menschen ist Gott gegenüber grundsätzlich feindlich, denn alle Menschen sind Satans tiefster Verderbtheit unterworfen worden. Wenn der Mensch versucht, mit Gott inmitten seiner eigenen Verderbtheit zu verkehren, ist es sicher, dass nichts Gutes dabei herauskommen kann; seine Handlungen und Worte werden mit Sicherheit seine Verderbtheit auf Schritt und Tritt aufdecken und wenn er mit Gott verkehrt, wird seine Aufsässigkeit in all ihren Aspekten aufgedeckt werden. Unbewusst widersetzt sich der Mensch Christus, betrügt Christus und weist Christus zurück; wenn dies geschieht, dann wird der Mensch in einem noch prekäreren Zustand sein, und sollte dies weitergehen, wird er bestraft werden.

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

334. Manche mögen glauben, dass es, wenn ein Umgang mit Gott so gefährlich ist, dann klüger sein könnte, Gott auf Distanz zu halten. Was können Menschen wie diese möglicherweise gewinnen? Können sie Gott treu sein? Sicherlich ist ein Umgang mit Gott sehr schwierig. Dem ist aber ausschließlich so, weil der Mensch verdorben ist, und nicht, weil Gott nicht imstande ist, mit ihm zu verkehren. Es wäre das Beste für euch, mehr Mühe der Wahrheit zu widmen, das Selbst zu kennen. Warum habt ihr bei Gott keine Gunst gefunden? Warum ist eure Disposition für Ihn abscheulich? Warum erregt eure Rede Seine Abscheu? Sobald ihre ein wenig Treue gezeigt habt, singt ihr eure eigenen Lobpreise und ihr verlangt eine Belohnung für einen kleinen Beitrag. Ihr schaut auf andere herab, wenn ihr ein Minimum an Gehorsam gezeigt habt, und werdet Gott gegenüber verächtlich, wenn ihr eine unbedeutende Aufgabe erledigt. Um Gott zu empfangen, bittet ihr um Geld, Geschenke und Komplimente. Euer Herz tut weh, wenn ihr ein oder zwei Münzen gebt; wenn ihr zehn gebt, wollt ihr Segnungen und ausgezeichnet behandelt werden. Es ist sicherlich beleidigend, von einer Menschlichkeit wie eurer zu reden oder zu hören. Gibt es etwas Lobenswertes in euren Worten und Taten? Diejenigen, die ihre Pflicht erfüllen, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die führen, und jene, die folgen; diejenigen, die Gott empfangen, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die spenden, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die predigen, und jene, die das Wort empfangen, usw. Alle diese Menschen loben sich selbst. Findet ihr dies nicht lachhaft? Obwohl ihr sehr wohl wisst, dass ihr an Gott glaubt, könnt ihr dennoch nicht mit Gott kompatibel sein. Obwohl ihr genau wisst, dass euch keinerlei Verdienst zuzuschreiben ist, rühmt ihr euch trotzdem weiter. Habt ihr nicht das Gefühl, dass sich euer Verstand soweit verschlechtert hat, dass ihr keine Selbstkontrolle mehr haben? Wie könnt ihr mit einem Verstand wie diesem geeignet sein, mit Gott Umgang zu haben? Habt ihr an diesem kritischen Punkt keine Angst um euch selbst? Eure Disposition hat sich bereits so weit verschlechtert, dass ihr mit Gott nicht vereinbar sein könnt. Da dem so ist, ist euer Glaube nicht lächerlich? Ist euer Glaube nicht grotesk? Wie wirst du mit deiner Zukunft umgehen? Wie wirst du den Weg wählen, auf dem du gehen sollst?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

335. Manche Menschen erfreuen sich nicht an der Wahrheit, geschweige denn am Gericht. Vielmehr erfreuen sie sich an Macht und Reichtum; solche Menschen werden als Machtmenschen bezeichnet. Sie suchen ausschließlich jene Konfessionen in der Welt heraus, die Einfluss haben, und jene Pastoren und Lehrer, die aus Bildungsanstalten kommen. Obwohl sie den Weg der Wahrheit angenommen haben, bleiben sie skeptisch und können sich nicht völlig hingeben. Sie sprechen davon für Gott zu opfern, aber ihre Augen sind auf die großen Pastoren und Lehrer gerichtet und Christus wird beiseitegeschoben. Ihre Herzen sind erfüllt von Ruhm, Reichtum und Pracht. Sie glauben gar nicht, dass ein so ärmlicher Mensch in der Lage ist, so viele zu erobern, dass jemand so unauffälliges die Menschen zu perfektionieren vermag. Sie glauben nicht im Geringsten, dass diese Niemands inmitten von Staub und Misthaufen das von Gott erwählte Volk sind. Sie glauben, wenn diese Menschen die Objekte der Erlösung Gottes wären, dass dann der Himmel und die Erde auf den Kopf gestellt würden und alle Menschen sich schieflachten. Sie glauben, wenn Gott solche Niemands für die Perfektion auswählen würde, dass dann diese großen Menschen zu Gott Selbst werden würden. Ihre Perspektiven sind mit Unglauben befleckt; weit vom Unglauben entfernt, sind sie tatsächlich groteske Bestien. Denn sie schätzen nur Stellung, Prestige und Macht; was bei ihnen hohes Ansehen hat, sind große Gruppen und Konfessionen. Sie berücksichtigen all jene, die von Christus geführten werden, nicht im Geringsten; sie sind einfach Verräter, die Christus, der Wahrheit und dem Leben den Rücken gekehrt haben.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

336. Was du bewunderst, ist nicht die Demut Christi, sondern jene falschen Hirten mit herausragendem Ruf. Du liebst nicht die Lieblichkeit oder Weisheit Christi, sondern jene Wüstlinge, die Umgang mit der üblen Welt haben. Du lachst über den Schmerz Christi, der keinen Platz hat, um Sein Haupt hinzulegen, sondern bewunderst die Leichen, die sich Opfergaben aneignen und ein liederliches Leben führen. Du bist nicht bereit, neben Christus zu leiden, aber begibst dich gerne in die Arme jener rücksichtslosen Antichristen, obwohl sie dir nur Fleisch, nur Worte und nur Kontrolle liefern. Selbst jetzt wendet sich dein Herz immer noch ihnen zu, ihrem Ruf, ihrem Status und ihrem Einfluss. Und doch bewahrst du eine Haltung, mit welcher du das Werk Christi schwer zu schlucken findest, und nicht bereit bist, es anzunehmen. Deshalb sage Ich, dass du nicht den Glauben hast, Christus anzuerkennen. Der Grund, warum du Ihm bis heute gefolgt bist, ist einzig, dass du keine andere Wahl hattest. In deinen Herzen türmen sich stets viele erhabene Bilder auf; du kannst keines ihrer Worte und keine ihrer Taten vergessen, noch ihre einflussreichen Worte und Hände. Sie sind, in eurem Herzen, für immer zuoberst und für immer Helden. Aber das trifft nicht für den Christus von heute zu. Er ist für immer unbedeutend in deinem Herzen und für immer der Ehrfurcht unwürdig. Denn Er ist viel zu gewöhnlich, hat viel zu wenig Einfluss und ist alles andere als erhaben.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

337. Eure hochmütige und arrogante Natur treibt euch an, euer eigenes Gewissen zu verraten, gegen Christus aufzubegehren und euch Ihm zu widersetzen und eure Hässlichkeit zu offenbaren und dabei eure Absichten, Vorstellungen, übertriebenen Wünsche und Augen, die voller Gier sind, ans Licht zu bringen. Und doch bekundet ihr weiterhin, dass ihr euer Leben dem Werk Christi widmen werdet und ihr wiederholt immer wieder die Wahrheiten, die von Christus vor langer Zeit gesprochen wurden. Das ist euer „Glaube“. Das ist euer „Glaube ohne Unreinheit“. Ich habe den Menschen die ganze Zeit an einen sehr strengen Maßstab gehalten. Wenn deine Loyalität mit Absichten und Bedingungen einhergeht, dann verzichte Ich lieber auf deine sogenannte Loyalität, denn Ich verabscheue diejenigen, die Mich durch ihre Absichten täuschen und Mich mit Bedingungen unter Druck setzen. Ich wünsche nur, dass der Mensch Mir absolut treu ist und alle Dinge tut, um dieses eine Wort zu beweisen und um dessen willen tut: Glaube. Ich verabscheue eure Verwendung von versüßten Worten, um Mich zu erfreuen. Denn Ich behandle euch immer mit vollkommener Aufrichtigkeit und so wünsche Ich, dass auch ihr euch mit einem wahren Glauben an Mich richtet. Wenn es um den Glauben geht, mögen viele denken, dass sie Gott folgen, weil sie Glauben haben, anderenfalls würden sie solch Leid nicht ertragen. Dann frage Ich dich dies: Warum verehrst du Gott nie, obwohl du an Seine Existenz glaubst? Warum hast du dann keine Gottesfurcht in deinem Herzen, wenn du an Seine Existenz glaubst? Du akzeptierst, dass Christus die Menschwerdung Gottes ist, doch warum hegst du dann so eine Verachtung für Ihn? Warum handelst du so respektlos Ihm gegenüber? Warum richtest du Ihn öffentlich? Warum steckst du deine Nase ständig in Seine Bewegungen? Warum unterwirfst du dich nicht Seinen Fügungen? Warum handelst du nicht gemäß Seinem Wort? Warum setzt du Ihn unter Druck und beraubst Ihn Seiner Opfergaben? Warum sprichst du an Christi Stelle? Warum richtest du darüber, ob Sein Werk und Sein Wort richtig sind oder nicht? Warum wagst du es, Ihn hinter Seinem Rücken zu lästern? Sind diese und andere Dinge das, was euren Glauben ausmacht?

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

338. Wenn ihr Vorstellungen verwendet, um Gott zu messen und zu beschreiben, als wäre Gott eine unveränderliche Lehmstatue, und wenn ihr Gott in der Bibel abgrenzt und Ihn durch einen begrenzten Umfang Seines Wirkens eindämmt, dann beweist das, dass ihr Gott verdammt habt. Denn in ihren Herzen gossen die Juden des Zeitalters des Alten Testaments Gott in die Form von Idolen, als könne Gott nur Messias genannt werden, und nur Er, der Messias genannt wurde, Gott sei, und weil sie Gott dienten und anbeteten, als sei Er eine (leblose) Lehmstatue, schlugen sie den Jesus jener Zeit an das Kreuz, verurteilten Ihn zum Tode – und verdammten den unschuldigen Jesus zum Tode. Gott hatte kein Verbrechen begangen, aber der Mensch verschonte Gott nicht und verurteilte Ihn unbeirrbar zum Tode. So wurde Jesus gekreuzigt. Der Mensch glaubt immer, dass Gott unveränderlich ist, und definiert Ihn der Bibel entsprechend, als hätte der Mensch Gottes Führung durchschaut, als läge alles, was Gott tut, in den Händen der Menschen. Die Menschen sind lächerlich bis zum Äußersten, sie sind besessen von größter Arroganz und haben alle eine Vorliebe für geschwollene Beredsamkeit. Unabhängig davon, wie groß dein Wissen von Gott ist, sage Ich doch, dass du Gott nicht kennst, dass es niemanden gibt, der mehr gegen Gott eingestellt ist, und dass du Gott verdammst, da du völlig unfähig bist, Gottes Werk zu gehorchen und den Pfad der Perfektionierung durch Gott zu beschreiten. Wieso ist Gott nie mit den Handlungen des Menschen zufrieden? Weil der Mensch Gott nicht kennt, weil er so viele Vorstellungen hat und weil seine ganze Gotteskenntnis, statt der Wirklichkeit zu entsprechen, aus dem gleichen Holz geschnitzt ist, und jede Situation auf dieselbe Weise angeht. Und so ist Gott, da Er heute auf die Erde gekommen ist, ein weiteres Mal vom Menschen ans Kreuz geschlagen worden.

aus „Die Frevler werden gewiss bestraft“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

339. Widersetzen sich viele Menschen Gott etwa nicht und behindern sie das Werk des Heiligen Geistes etwa nicht, weil sie das vielfältige und diverse Wirken Gottes nicht kennen, und darüber hinaus, weil sie nichts als ein klitzekleines Bisschen an Wissen und Glaubenslehre besitzen, an welchen sie das Werk des Heiligen Geistes messen? Allerdings sind die Erfahrungen solcher Leute oberflächlich, sie sind von arroganter und maßloser Natur, und sie betrachten das Wirken des Heiligen Geistes mit Verachtung, ignorieren die disziplinarischen Maßnahmen des Heiligen Geistes und darüber hinaus benutzen sie ihre alten, belanglosen Argumente, um das Werk des Heiligen Geistes zu bestätigen. Sie spielen auch Theater und sind gänzlich von ihrer eigenen Bildung und ihrer eigenen Gelehrigkeit überzeugt, und sie sind dazu in der Lage, um die Welt zu reisen. Sind solche Leute nicht jene, die vom Heiligen Geist verachtet und abgelehnt werden, und werden sie nicht vom neuen Zeitalter beseitigt werden? Sind diejenigen, die vor Gott treten und sich Ihm öffentlich widersetzen, nicht kurzsichtige, kleine Leute, die lediglich zu zeigen versuchen, wie clever sie sind? Mit einem nur dürftigen Bibelwissen versuchen sie, die „Akademie“ der Welt zu überbrücken, mit einer nur oberflächlichen Glaubenslehre, die sie den Leuten lehren, versuchen sie das Werk des Heiligen Geistes rückgängig zu machen, und unternehmen den Versuch, sie um ihren eigenen Gedankenvorgang kreisen zu lassen, und kurzsichtig wie sie sind, versuchen sie auf einen Blick 6.000 Jahre von Gottes Werk zu überblicken. Diese Leute besitzen keine nennenswerte Vernunft! Tatsächlich ist es so, dass je größer die Gotteskenntnis der Leute ist, sie desto langsamer im Verurteilen Seines Werkes sind. Darüber hinaus reden sie nur ein bisschen von ihrem Wissen über Gottes heutiges Werk, überstürzen ihre Urteile jedoch nicht. Je weniger die Leute Gott kennen, desto arroganter und übermütiger sind sie und umso schamloser verkünden sie Gottes Wesen – jedoch sprechen sie nur von Theorie und bieten keinen wirklichen Beweis an. Solche Leute sind von keinerlei Wert. Diejenigen, die das Wirken des Heiligen Geistes als ein Spiel betrachten, sind leichtfertig! Diejenigen, die nicht achtsam sind, wenn sie auf das neue Werk des Heiligen Geistes treffen, die sich ihren Mund fusselig reden, die schnell urteilen, die ihrem natürlichen Instinkt freien Lauf lassen, um die Richtigkeit des Werkes des Heiligen Geistes zu leugnen und dieses auch beleidigen sowie darüber lästern – sind diese respektlosen Leute dem Wirken des Heiligen Geistes gegenüber nicht unwissend? Sind sie darüber hinaus nicht arrogant, inhärent stolz und ungezügelt? Auch wenn solche Leute eines Tages das neue Werk des Heiligen Geistes akzeptieren, wird Gott sie trotzdem nicht tolerieren. Nicht nur schauen sie auf diejenigen herab, die für Gott arbeiten, sondern sie lästern gegen Gott Selbst. Solch törichten Leuten wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch im kommenden Zeitalter, und sie sollen auf ewig in der Hölle zugrunde gehen! Derart respektlose, zügellose Leute geben vor, an Gott zu glauben, und je mehr sie dies tun, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie Gottes führende Anordnungen verletzen. Gehen nicht alle diese arroganten Menschen, die von Geburt aus ungezügelt sind und niemals irgendjemandem gehorcht haben, auf diesem Pfad? Leisten sie nicht Tag für Tag Widerstand gegen Gott, der stets neu und nie alt ist?

aus „Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

340. Wisset, dass ihr euch Gottes Werk widersetzt oder eure eigenen Vorstellungen dazu benutzt, um das heutige Werk zu messen, weil ihr die Prinzipien von Gottes Werk nicht kennt und weil ihr das Wirken des Heiligen Geistes nicht ernst genug nehmt. Euer Widerstand gegen Gott und eure Behinderung des Wirkens des Heiligen Geistes wird durch eure Vorstellungen und eure inhärente Arroganz verursacht. Es liegt nicht daran, dass Gottes Werk falsch ist, sondern daran, dass ihr von Natur aus zu ungehorsam seid. Nachdem sie ihren Glauben an Gott gefunden haben, können manche Leute noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, woher der Mensch kam, trotzdem wagen sie es, öffentliche Reden zu halten, in denen sie das Für und Wider des Wirkens des Heiligen Geistes bewerten. Und sie belehren sogar die Apostel, die das neue Wirken des Heiligen Geistes haben, sie kommentieren und machen unpassende Bemerkungen; ihre Menschlichkeit ist zu gering und in ihnen gibt es nicht den geringsten Verstand. Wird nicht der Tag kommen, an dem solche Leute vom Wirken des Heiligen Geistes zurückgewiesen werden und sie durch die Höllenfeuer verbrannt werden? Sie kennen Gottes Werk nicht, sondern kritisieren stattdessen Sein Werk und versuchen zudem Gott zu unterweisen, wie Er wirken sollte. Wie können derart unvernünftige Leute Gott kennen? Der Mensch lernt Gott kennen, während er Ihn sucht und erfährt; es geschieht nicht dadurch, dass er Ihn nach Lust und Laune kritisiert, dass er Gott durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes kennenlernt. Je genauer die Gotteskenntnis der Leute ist, desto weniger widersetzen sie sich Ihm. Im Gegensatz dazu, ist es wahrscheinlicher, dass die Leute sich Ihm widersetzen, je weniger sie Gott kennen. Deine Vorstellungen, deine alte Natur und deine Menschlichkeit, dein Charakter und deine moralische Einstellung sind das „Kapital“, mit dem du dich Gott widersetzt, und je verdorbener, entarteter und niedriger du bist, desto mehr bist du der Feind Gottes. Diejenigen, die von schlimmen Vorstellungen besessen sind und eine selbstgerechte Disposition haben, liegen sogar noch mehr in Feindschaft mit dem fleischgewordenen Gott, und solche Menschen sind die Antichristen. Wenn deine Vorstellungen nicht berichtigt werden, dann werden sie sich immer gegen Gott richten; du wirst nie mit Gott vereinbar sein und wirst immer von Ihm getrennt sein.

aus „Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

341. Glaube nicht, dass du alles verstehst. Ich sage dir, dass alles, was du gesehen und erfahren hast, ungenügend ist, damit du auch nur ein Tausendstel Meines Führungsplans verstehen kannst. Warum also gibst du dich so hochmütig? Das bisschen Talent und das kleine bisschen Wissen, das du hast, sind für Jesus ungenügend, um sie auch nur in einer einzigen Sekunde Seines Werks zu gebrauchen. Wie viel Erfahrung hast du eigentlich? Was du gesehen hast und alles, was du in deinem Leben gehört hast, und was du dir vorgestellt hast, ist weniger, als das Werk, das Ich in einem einzigen Augenblick vollbringe! Du tust besser daran, nicht kleinlich zu sein und Fehler zu finden. Du kannst so arrogant sein, wie du willst, aber du bist nichts weiter als ein Geschöpf, das nicht einmal einer Ameise ebenbürtig ist! Alles, was du in deinem Bauch hast, ist weniger als das, was im Bauch einer Ameise ist. Glaube nicht, nur weil du ein wenig Erfahrung gesammelt und einen höheren Rang hast, berechtigt dich das dazu, wild zu gestikulieren und große Töne zu spucken. Sind deine Erfahrung und dein Rang nicht das Ergebnis der Worte, die Ich geäußert habe? Glaubst du, du ließest dafür eigene Arbeit und Mühe? Heute siehst du, dass Ich Fleisch geworden bin, und einzig aus diesem Grund gibt es in dir einen Überfluss an Auffassungen und daraus Vorstellungen ohne Ende. Wenn Ich nicht Mensch geworden wäre, so hättest du, selbst wenn du mit außerordentlichen Talenten gesegnet wärst, nicht so viele Auffassungen; und ist es nicht so, dass deine Vorstellungen aus diesen hervorgehen? Wenn Jesus jenes erste Mal nicht Fleisch geworden wäre, wüsstest du überhaupt von der Menschwerdung? Ist nicht das Wissen, das dir die erste Menschwerdung gab, der Grund dafür, dass du dich erdreistest zu versuchen, über die zweite Menschwerdung zu richten? Warum, statt ein gehorsamer Anhänger zu sein, unterziehst du sie einer Untersuchung? Wenn du diesen Strom betreten hast und vor den menschgewordenen Gott trittst, würde Er es dir erlauben, Ihn zu erforschen? Du kannst deine eigene Familiengeschichte erforschen, aber wenn du versuchst, die „Familiengeschichte“ Gottes zu erforschen, würde der heutige Gott dir erlauben, solch eine Untersuchung durchzuführen? Bist du nicht blind? Bringst du nicht Verachtung über dich selbst?

aus „Die beiden Menschwerdungen vollenden die Bedeutung der Menschwerdung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

342. Alle, die den Zweck von Gottes Werk nicht verstehen, sind jene, die sich Gott entgegenstellen, und umso mehr sind es jene, die sich dem Zweck von Gottes Werk bewusst sind, aber trotzdem nicht bestrebt sind, Gott zufriedenzustellen. Jene, die die Bibel in prachtvollen Kirchen lesen, rezitieren die Bibel jeden Tag, trotzdem versteht kein einziger den Zweck von Gottes Werk. Nicht einer ist in der Lage, Gott zu kennen; außerdem steht nicht einer im Einklang mit Gottes Herz. Sie sind alle wertlose, niederträchtige Menschen, die alle hoch oben stehen, um Gott zu belehren. Obwohl sie den Namen Gottes schwingen, widersetzen sie sich Ihm vorsätzlich. Obwohl sie sich selbst als Gläubige Gottes bezeichnen, sind sie diejenigen, die das Fleisch des Menschen verzehren und dessen Blut trinken. Alle derartigen Menschen sind Teufel, die die Seele des Menschen verschlingen, Hauptdämonen, die absichtlich jene stören, die versuchen, den richtigen Weg einzuschlagen, und Stolpersteine, die den Weg jener behindern, die Gott suchen. Auch wenn sie aus „robustem Fleisch“ sind, wie sollen ihre Anhänger wissen, dass sie Antichristen sind, die die Menschen im Widerspruch zu Gott führen? Wie sollen sie wissen, dass sie lebende Teufel sind, die besonders nach Seelen suchen, die sie verschlingen können? Diejenigen, die sich vor Gott selbst ehren, sind die niedrigsten unter den Menschen, während diejenigen, die sich selbst erniedrigen, die ehrenhaftesten sind. Und jene, die von sich meinen, dass sie Gottes Werk kennen, und Gottes Werk anderen mit großem Trara verkünden, während ihre Augen auf Ihn gerichtet sind – diese sind die unwissendsten aller Menschen. Solche Menschen sind jene, ohne Gottes Zeugnis und jene, die arrogant und eingebildet sind.

aus „Alle Menschen, die Gott nicht kennen, sind Menschen, die sich Gott widersetzen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

343. Von Gott und dem Menschen kann man nicht als Gleichgestellte reden. Seine Wesensart und Sein Werk sind höchst unergründlich und unbegreiflich für den Menschen. Wenn Gott nicht persönlich Sein Werk ausführt und Seine Worte in der Welt des Menschen spricht, dann wäre der Mensch nie in der Lage, den Willen Gottes zu verstehen, und so wären sogar diejenigen, die ihr ganzes Leben Gott gewidmet haben, nicht imstande, Seine Zustimmung zu erlangen. Ohne Gottes Wirken wird das, was der Mensch tut, egal wie gut es ist, nichts gelten, denn die Gedanken Gottes werden immer höher sein als die Gedanken des Menschen, und die Weisheit Gottes ist für den Menschen unergründlich. Und so sage Ich, dass diejenigen, die Gott und Sein Werk „deutlich sehen“, untauglich sind, sie sind allesamt anmaßend und unverständig. Der Mensch sollte das Werk Gottes nicht definieren; überdies kann der Mensch das Werk Gottes nicht definieren. In den Augen Gottes ist der Mensch kleiner als eine Ameise, wie also kann der Mensch Gottes Werk ergründen? Diejenigen, die andauernd sagen, „Gott wirkt nicht auf diese oder jene Weise“ oder „Gott ist wie dies oder das“ – sind sie nicht alle anmaßend? Wir sollten alle wissen, dass Menschen, die von dem Fleische sind, alle von Satan verdorben worden sind. Es ist ihre Natur, sich Gott zu widersetzen, und sie sind Gott nicht gleichgestellt, geschweige denn können sie Rat für das Werk Gottes anbieten. Wie Gott den Menschen lenkt, ist das Werk von Gott Selbst. Der Mensch sollte sich unterwerfen und sollte nicht diese und jene Ansicht haben, denn der Mensch ist bloß Staub. Da wir versuchen, Gott zu suchen, sollten wir nicht unsere Vorstellungen über das Werk Gottes legen, damit Gott sie berücksichtige, am allerwenigsten sollten wir unsere verdorbene Gesinnung einsetzen, um absichtlich zu versuchen, uns dem Werk Gottes zu widersetzen. Würde uns das nicht zu Antichristen machen? Wie könnten solche Menschen sagen, dass sie an Gott glauben? Da wir glauben, dass es einen Gott gibt, und da wir Ihn zufriedenstellen und Ihn sehen wollen, sollten wir den Weg der Wahrheit anstreben und sollten nach einem Weg suchen, mit Gott vereinbar zu sein. Wir sollten nicht in halsstarriger Opposition zu Gott stehen; was könnte Gutes aus solchen Aktionen hervorgehen?

aus dem Vorwort zu Das Wort erscheint im Fleisch

344. Welche ist die angebrachteste Art des Strebens, während du den heutigen Weg beschreitest? Als welche Art von Person solltest du dich bei deinem Streben sehen? Du solltest wissen, wie du an alles, was dir heute widerfährt, herangehen solltest, seien es Prüfungen oder Schwierigkeiten oder gnadenlose Züchtigung und Verfluchung. Du solltest in allen Fällen sorgfältig darüber nachdenken. Weshalb sage Ich das? Ich sage es, weil das, was dir widerfährt, letzten Endes kurze Prüfungen sind, die immer wieder vorkommen; vielleicht hältst du sie für nicht sonderlich mental anspruchsvoll, lässt die Dinge deshalb treiben und betrachtest sie beim Streben nach Fortschritt nicht als kostbares Gut. Wie leichtsinnig du bist! Es zeigt sich, dass du dieses kostbare Gut für eine Wolke hältst, die an deinen Augen vorüberzieht; du schätzt diese harten Schläge nicht, die immer wieder auf dich herabregnen – Schläge, die kurz sind und dir sanft erscheinen – sondern betrachtest sie kühl, nimmst sie dir nicht zu Herzen, betrachtest sie einfach als gelegentliche Stöße. Du bist so arrogant! Diesen heftigen Angriffen gegenüber, Angriffe, die Stürmen gleichen, die immer wieder aufkommen, lässt du nur Unbeschwertheit erkennen; manchmal zeigst du sogar ein kaltes Lächeln und offenbarst deine Gleichgültigkeit – denn du hast dir nie Gedanken darüber gemacht, warum du ständig solche „Missgeschicke“ erleidest. Bin Ich dem Menschen gegenüber in hohem Maße ungerecht? Bemängele Ich dich? Auch wenn die Probleme in Bezug auf deine Denkweise womöglich nicht so ernst sind, wie Ich sie beschrieben habe, hast du durch deine äußere Gelassenheit längst ein perfektes Bild deiner Innenwelt erzeugt. Es ist sinnlos, wenn Ich dir sage, dass das Einzige, was sich in den Tiefen deines Herzens verbirgt, grobe Beschimpfung und kaum wahrnehmbare Traurigkeit ist. Da du glaubst, es sei so unfair, derartige Prüfungen durchlitten zu haben, fluchst du; diese Prüfungen lassen dich die Trostlosigkeit der Welt spüren und deshalb bist du voller Schwermut. Anstatt diese wiederholten Schläge und diese Disziplin als den allerbesten Schutz zu betrachten, betrachtest du sie als sinnlose Unruhestiftung des Himmels oder aber als angemessene Vergeltung an dir. Du bist so unwissend! Du begrenzt die guten Zeiten gnadenlos auf die Dunkelheit; wieder und wieder siehst du wundervolle Prüfungen und Disziplinierung als Angriffe deiner Feinde an. Du bist unfähig, dich deiner Umgebung anzupassen, geschweige denn bereit, dies zu tun, denn du bist nicht bereit, aus dieser wiederholten – und für dich grausamen – Züchtigung etwas zu gewinnen. Weder suchst du, noch erforschst du – du fügst dich einfach deinem Schicksal und akzeptierst den Ort, an dem du dich befindest. Was dir wie brutale Züchtigung erscheint, hat weder dein Herz verändert noch dein Herz eingenommen; stattdessen versetzt es dir Messerstiche ins Herz. Du betrachtest diese „grausame“ Züchtigung als nichts weiter als deinen Feind in diesem Leben und du hast nichts gewonnen. Du bist so selbstgerecht! Selten glaubst du, dass du derartige Prüfungen durchleidest, weil du so verachtenswert bist; stattdessen hältst du dich für so unglücklich und sagst, dass Ich immer etwas an dir zu bemängeln hätte. Wie viel Kenntnis hast du bis zum heutigen Zeitpunkt wirklich von dem, was Ich sage und tue? Denkst du, du seist ein Naturtalent, nur geringfügig niedriger als die Himmel, aber viel höher als die Erde? Du bist nicht schlauer als alle anderen – und man könnte sogar sagen, dass deine reizende Dummheit die anderer vernünftiger Menschen auf Erden übertrifft, denn du schätzt dich selbst so hoch und hast noch nie Minderwertigkeitsgefühle gehabt; es scheint, dass du das kleinste Detail Meiner Handlungen wahrnimmst. Tatsächlich bist du jemand, dem es grundsätzlich an Verstand fehlt, denn du hast keine Ahnung, was Ich tun werde, geschweige denn ist dir bewusst, was Ich jetzt gerade tue. Deshalb sage Ich, dass du noch nicht einmal einem alten Bauern gleichkommst, der sich auf dem Feld schindet, einem Bauern, der nicht die geringste Erkenntnis vom menschlichen Leben hat, und beim Bestellen des Feldes doch auf die Segnungen des Himmels angewiesen ist. Du verschwendest keinen einzigen Gedanken an dein Leben, du weißt nichts von Ruhm, geschweige denn besitzt du Selbsterkenntnis. Du bist so „erhöht“!

aus „Sind jene, die nicht lernen und nichts wissen, nicht Tiere?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

345. Viele von denen, die Gott folgen, machen sich nur Gedanken darüber, wie sie Segnungen erhalten oder Unheil vermeiden können. Sobald das Werk und die Führung Gottes erwähnt werden, verstummen sie und verlieren jegliches Interesse. Sie glauben nicht, dass die Kenntnis solcher langweiligen Fragen ihr Leben bereichern oder von irgendwelchem Nutzen sein wird. Obwohl sie Botschaften über die Führung Gottes vernommen haben, behandeln sie sie beiläufig. Sie halten sie nicht für etwas Wertvolles, das akzeptiert werden sollte, geschweige denn nehmen sie sie als einen Teil ihres Lebens an. Solche Menschen haben nur eine sehr simple Absicht, um Gott zu folgen und diese Absicht ist, Segen zu erlangen. Solche Menschen können nicht damit belästigt werden, irgendetwas anderes zu beherzigen, das dieses Ziel nicht direkt beinhaltet. Für sie ist es das gerechtfertigste aller Ziele, an Gott zu glauben, um Segen zu erlangen, und der tatsächliche Wert ihres Glaubens. Sie bleiben von allem unberührt, was diesen Zweck nicht erfüllen kann. Dieser Fall trifft auf die meisten zu, die heute an Gott glauben. Ihr Ziel und ihre Motivation erscheinen gerechtfertigt, da sie an Gott glauben und sich gleichzeitig auch für Gott aufwenden, sich Gott widmen und ihre Pflicht ausführen. Sie geben ihre Jugend auf, stellen ihre Familie und Karriere zurück und verbringen sogar Jahre damit, sich auswärts zu betätigen. Ihres ultimativen Zieles halber ändern sie ihre Interessen, verändern ihre Lebenseinstellung und wechseln sogar die Richtung, in der sie suchen. Trotzdem können sie die Absicht ihres Glaubens an Gott nicht ändern. Sie rennen zur Führung ihrer eigenen Ideale herum. Ungeachtet dessen, wie weit entfernt die Straße liegt, und egal wie viele Mühen und Hindernisse sich entlang des Weges befinden, sie lassen nicht locker und fürchten den Tod nicht. Welche Macht bringt sie dazu, sich weiterhin auf diese Weise hinzugeben? Ist es ihr Gewissen? Ist es ihr starker und nobler Charakter? Ist es ihre Entschlossenheit, gegen die bösen Mächte bis zum letzten Ende zu kämpfen? Ist es ihr Glaube, mit dem sie Gott bezeugen, ohne eine Belohnung zu erwarten? Ist es ihre Loyalität, für die sie bereit sind, alles aufzugeben, um Gottes Willen zu erreichen? Oder ist es ihr Geist der Hingabe, in welchem sie stets auf persönliche, extravagante Ansprüche verzichtet haben? So viel zu geben ist für Menschen, die niemals die Führungsarbeit Gottes gekannt haben, ganz einfach ein erstaunliches Wunder! Lasst uns vorerst nicht darüber reden, wie viel diese Menschen gegeben haben. Ihr Verhalten jedoch ist unserer Analyse äußerst würdig. Könnte es außer den Vorteilen, die so eng mit ihnen verbunden sind, noch andere Gründe für diese Menschen geben, dass sie, die Gott nie verstehen, Ihm so viel geben? Darin entdecken wir ein zuvor nicht identifiziertes Problem: Die Beziehung des Menschen zu Gott beruht lediglich auf bloßem Eigeninteresse. Es ist die Beziehung zwischen dem Empfänger und dem Geber von Segnungen. Um es schlicht auszudrücken, ist es wie die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer arbeitet nur, um den Lohn zu erhalten, den ihm der Arbeitgeber gewährt. In einer derartigen Beziehung gibt es keine Zuneigung, sondern nur ein Abkommen. Es gibt kein Lieben und Geliebtwerden, nur Wohltätigkeit und Barmherzigkeit. Es gibt kein Verständnis, nur unterdrückte Empörung und Täuschung. Es gibt keine Vertrautheit, nur eine Kluft, die nicht überbrückt werden kann. Wenn es soweit kommt, wer ist dann dazu fähig, eine solche Entwicklung rückgängig zu machen? Wie viele Menschen sind fähig, wirklich zu verstehen, wie aussichtslos diese Beziehung geworden ist? Ich glaube, dass wenn die Menschen in die Freude eintauchen, gesegnet zu sein, keiner in der Lage ist, sich vorzustellen, wie beschämend und unansehnlich eine solche Beziehung zu Gott ist.

aus „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

346. Das Traurigste am Glauben der Menschen an Gott ist, dass der Mensch seine eigene Führung inmitten des Werkes Gottes wahrnimmt und Gottes Führung gegenüber achtlos ist. Der größte Fehler des Menschen liegt darin, sein eigenes, ideales Ziel aufzubauen und zu berechnen, wie er den größten Segen und das beste Ziel erreichen kann, während er sich gleichzeitig darum bemüht, sich Gott zu unterwerfen und Ihn anzubeten. Selbst wenn die Menschen verstehen, wie bemitleidenswert, abscheulich und pathetisch sie sind, wie viele von ihnen könnten bereitwillig ihre Ideale und Hoffnungen aufgeben? Und wer ist dazu fähig, seine eigenen Schritte anzuhalten und damit aufzuhören, nur an sich selbst zu denken? Gott braucht diejenigen, die eng mit Ihm zusammenarbeiten werden, um Seine Führung zu vervollständigen. Er bedarf jener, die ihren Verstand und ihren Körper der Arbeit Seiner Führung hingeben werden, um sich Ihm zu unterwerfen. Er braucht keine Menschen, die jeden Tag die Hände ausstrecken werden, um Ihn anzubetteln, noch weniger braucht Er jene, die ein wenig geben und dann darauf warten, im Gegenzug dafür entlohnt zu werden. Gott verachtet jene, die einen kleinen Beitrag leisten und sich dann auf ihren Lorbeeren ausruhen. Er hasst jene kaltblütigen Menschen, die Ihm Seine Führungsarbeit verübeln und nur darüber reden wollen, in den Himmel zu kommen und Segen zu erlangen. Er hegt eine sogar noch größere Abscheu gegen jene, die die Chancen ausnutzen, welche durch Sein Werk entstanden sind, das Er zur Rettung der Menschheit verrichtet. Das liegt daran, dass diese Menschen sich nie darum gekümmert haben, was Gott durch die Arbeit Seiner Führung zu erreichen und zu erlangen wünscht. Es kümmert sie nur, wie sie die durch Gottes Werk entstandene Gelegenheit dazu nutzen können, um Segen zu erlangen. Gottes Herz ist ihnen gleichgültig, da sie völlig in ihre eigene Zukunft und in ihr eigenes Schicksal vertieft sind. Diejenigen, die die Führungsarbeit Gottes verübeln und nicht das geringste Interesse an Seinem Willen haben oder daran, wie Gott die Menschheit rettet, machen alle unabhängig von der Führungsarbeit Gottes das, was ihnen gefällt. Ihr Verhalten bleibt Gott nicht im Gedächtnis, wird von Gott nicht gebilligt und noch weniger wird es von Gott mit Wohlwollen betrachtet.

aus „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

347. Meine Taten sind zahlreicher als die Sandkörner an den Stränden, und Meine Weisheit ist größer als die aller Söhne Salomons, dennoch sehen Mich die Menschen nur als Arzt von geringer Bedeutung und einen unbekannten Lehrer des Menschen! So viele glauben an Mich, nur damit Ich sie heile. So viele glauben an Mich, nur damit Ich Meine Kräfte gebrauche, um unreine Geister aus ihren Körpern auszutreiben und so viele glauben an Mich, nur um Frieden und Freude von Mir zu empfangen. So viele glauben an Mich, nur um größeren materiellen Reichtum von Mir zu fordern. So viele glauben an Mich, nur um dieses Leben in Frieden zu führen und um sicher und gesund in der zukünftigen Welt zu sein. So viele glauben an Mich, um das Leiden der Hölle zu vermeiden und den Segen des Himmels zu empfangen. So viele glauben an Mich nur wegen vorübergehender Bequemlichkeit, streben jedoch nicht danach, etwas in der zukünftigen Welt zu erlangen. Als Ich Meinen Zorn auf den Menschen herniederbrachte und alle Freude und den Frieden wegnahm, den er ursprünglich besaß, wurde der Mensch unsicher. Als Ich dem Menschen das Leiden der Hölle gab und den Segen des Himmels zurückforderte, verwandelte sich die Scham des Menschen in Zorn. Als der Mensch Mich bat, ihn zu heilen, Ich ihn jedoch nicht beachtete und überdies Abscheu für ihn empfand, entfernte sich der Mensch weit von Mir und suchte den Weg der bösen Medizin und der Zauberei. Als Ich alles wegnahm, was der Mensch von Mir gefordert hatte, verschwanden der Mensch spurlos. Darum sage Ich, dass der Mensch an Mich glaubt, weil Ich zu viel Gnade erweise und es viel zu viel zu gewinnen gibt.

aus „Was weißt du über den Glauben?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

348. Du hoffst, dass dein Glaube an Gott keinerlei Herausforderungen, Schwierigkeiten oder die geringste Not mit sich bringt. Du strebst stets nach den Dingen, die wertlos sind, und misst dem Leben keine Bedeutung bei, sondern stellst deine eigenen extravaganten Gedanken vor die Wahrheit. Du bist so wertlos! Du lebst wie ein Schwein – welchen Unterschied gibt es zwischen dir und Schweinen und Hunden? Sind diejenigen, die die Wahrheit nicht anstreben und stattdessen das Fleisch lieben, nicht alle Tiere? Sind jene Toten ohne Geister nicht alle wandelnde Leichen? Wie viele Worte sind unter euch gesprochen worden? Ist auch nur ein wenig Werk unter euch verrichtet worden? Wie viel habe Ich euch bereitgestellt? Warum hast du es dann nicht erlangt? Was gibt es, worüber du dich zu beschweren hast? Ist es nicht der Fall, dass du nichts erreicht hast, weil du zu verliebt in das Fleisch bist? Und liegt es nicht daran, dass deine Gedanken zu extravagant sind? Liegt es nicht daran, dass du zu töricht bist? Wenn du nicht imstande bist, diese Segnungen zu erlangen, kannst du Gott dann dafür die Schuld geben, dich nicht zu retten? Wonach du strebst, ist Frieden erlangen zu können, nachdem du an Gott geglaubt hast – dass deine Kinder frei von Krankheit sind, dass dein Ehemann einen guten Job hat, dass dein Sohn eine gute Ehefrau findet, dass deine Tochter einen anständigen Ehemann findet, dass deine Ochsen und Pferde das Land gut pflügen, dass es ein Jahr mit gutem Wetter für deine Ernten wird. Das ist es, was du anstrebst. Dein Streben ist nur, bequem zu leben, dass deiner Familie keine Unfälle widerfahren, dass die Winde an dir vorüberziehen, dass dein Gesicht nicht von Staub berührt wird, dass die Ernten deiner Familie nicht überflutet werden, dass du von jeglichem Unheil verschont bleibst, in Gottes Umarmung zu leben, in einem gemütlichen Nest zu leben. Ein Feigling wie du, der stets nach dem Fleisch strebt – besitzt du ein Herz, besitzt du einen Geist? Bist du nicht ein Tier? Ich gebe dir den wahren Weg, ohne etwas dafür zu verlangen, dennoch verfolgst du ihn nicht. Bist du einer von denen, die an Gott glauben? Ich beschenke dich mit dem wahren menschlichen Leben, dennoch verfolgst du es nicht. Unterscheidest du dich etwa von einem Schwein oder einem Hund? Schweine streben nicht nach dem Leben des Menschen, sie streben nicht danach, gesäubert zu werden, und sie verstehen nicht, was Leben ist. Jeden Tag, nachdem sie sich satt gefressen haben, schlafen sie einfach. Ich habe dir den wahren Weg gegeben, dennoch hast du ihn nicht erlangt: Deine Hände sind leer. Bist du bereit, in diesem Leben weiterzumachen, dem Leben eines Schweins? Was hat es für eine Bedeutung, dass solche Menschen am Leben sind? Dein Leben ist verachtenswert und unwürdig, du lebst in Schmutz und Liederlichkeit und du verfolgst keinerlei Ziele; ist dein Leben nicht das unwürdigste von allen? Besitzt du die Frechheit, Gott anzusehen? Wenn du weiterhin auf diese Weise erfährst, wirst du dann nicht nichts erlangen? Der wahre Weg ist dir gegeben worden, ob du ihn jedoch letztendlich erlangen kannst, hängt von deinem eigenen persönlichen Streben ab.

aus „Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

349. Viele Menschen wünschen sich, Mich ehrlich zu lieben, aber weil ihre Herzen nicht ihre eigenen sind, haben sie keine Kontrolle über sich. Viele Menschen lieben Mich wirklich, während der von Mir auferlegten Prüfungen und doch sind sie außerstande zu begreifen, dass Ich wirklich existiere und lieben Mich nur inmitten der Leere, nicht wegen Meiner echten Existenz. Viele Menschen schenken ihren Herzen keine Beachtung mehr, nachdem sie diese vor Mich gelegt haben. Und so schnappt sie sich Satan, wann immer sich ihm die Gelegenheit bietet und sie verlassen Mich danach. Viele Menschen lieben Mich wirklich, wenn Ich Meine Worte anbiete, aber sie schätzen Meine Worte nicht in ihrem Geist. Sie nutzen diese nur ab und zu, wie öffentliches Eigentum und werfen sie zurück zu dem Ort, von dem sie kamen, wann immer ihnen danach ist. Inmitten von Schmerz sucht der Mensch nach Mir und er schaut zu Mir, während der Prüfungen. In Zeiten des Friedens erfreut er sich an Mir, ist er in Gefahr, verleugnet er Mich, wenn er beschäftigt ist, vergisst er Mich und wenn er untätig ist, macht er alles nur aus Gewohnheit für Mich. Es hat Mich jedoch niemals jemand sein ganzes Leben lang geliebt. Ich möchte, dass der Mensch vor Mir ernsthaft ist: Ich verlange nicht von ihm, dass er Mir etwas gibt, sondern nur, dass alle Menschen Mich ernst nehmen; dass sie anstatt Mich in die Irre zu führen, Mir erlauben die Aufrichtigkeit zu den Menschen zurückzubringen. Meine Erhellung, Erleuchtung und die Kosten Meiner Anstrengungen durchdringen alle Menschen; aber auch der wahre Umstand jeder Handlung des Menschen, durchdringt alle Menschen sowie deren Betrug an Mir. Es scheint, als ob der Mensch die Bestandteile seines Betruges schon im Mutterleib erhält, als ob er dieses spezielle Talent der List schon seit seiner Geburt besessen hat. Mehr noch, er hat nie seine wahren Karten aufgedeckt, niemand hat je die Quelle dieser betrügerischen Fähigkeiten durchschaut. Das Resultat ist, dass der Mensch inmitten von Betrug lebt, ohne es zu merken und es sieht aus, als ob er sich selbst vergibt, als ob es eher die Anordnung von Gott ist, als sein absichtlicher Betrug an Mir. Ist dies nicht der Ursprung des Betruges des Menschen an Mir? Ist dies nicht sein gerissener Plan? Die Schmeicheleien und Schikanen des Menschen haben Mich nie verwirrt, weil Ich ihr Wesen schon lange zuvor erkannt habe. Wer weiß, wie viel Unreinheit in diesem Blut ist und wie viel Gift von Satan er in seinem Mark hat? Der Mensch gewöhnt sich mit jedem Tag, der vergeht, mehr daran, soweit, dass er gegenüber dem Elend Satans empfindungslos ist, und somit kein Interesse daran hat, die „Kunst einer gesunden Existenz“ herauszufinden.

aus „Kapitel 21“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

350. Der Mensch ist ein Geschöpf ohne Selbsterkenntnis. Obwohl er außerstande ist sich selbst zu kennen, kennt er trotzdem jeden anderen wie seine Westentasche, als hätten alle anderen zuerst seine Begutachtung bestanden und seine Zustimmung erhalten, bevor sie irgendetwas sagen oder tun, und als hätte er infolgedessen alle anderen bis hin zu ihrem psychologischen Zustand voll erfasst. Alle Menschen sind so. Der Mensch ist heute in das Zeitalter des Königreichs eingetreten, aber seine Natur bleibt unverändert. Vor Mir handelt er immer noch so, wie Ich handle, aber hinter Meinem Rücken beginnt er sich seiner eigenen einzigartigen „Angelegenheit“ wegen zu erheben. Sobald das vorbei ist und er wieder vor Mich kommt, ist er jedoch wie ein anderer Mensch und erscheint unverfroren ruhig, mit gelassenen Gesichtszügen und stabilem Puls. Ist das nicht genau das, was den Menschen so verachtenswert macht? Wie viele Menschen setzen komplett unterschiedliche Gesichter auf, eines vor Mir und ein anderes hinter Meinem Rücken? Wie viele von ihnen sind vor Mir wie neugeborene Lämmer, verwandeln sich aber hinter Mir in beutehungrige Tiger und werden dann wie Vögelchen, die fröhlich in den Hügeln umherflattern? Wie viele lassen vor Mir Zielsetzung und Entschlossenheit erkennen? Wie viele kommen vor Mich und suchen Meine Worte mit Durst und Verlangen, werden ihrer jedoch hinter Meinem Rücken überdrüssig und schwören ihnen ab, als ob Meine Worte eine Belastung wären? So viele Male, als Ich sah, wie das Menschengeschlecht von Meinem Feind verdorben wurde, gab Ich es auf, Meine Hoffnungen in die Menschheit zu setzen. So viele Male, als Ich sah, wie der Mensch in Tränen um Vergebung bittend vor Mich kam, nur aufgrund seiner mangelnden Selbstachtung, seiner hartnäckigen Unverbesserlichkeit, verschloss Ich Meine Augen im Zorn vor seinem Handeln, auch wenn sein Herz aufrichtig ist und seine Absichten ernstgemeint sind. So viele Male sehe Ich den Menschen imstande, Glauben zu haben, um mit Mir zu kooperieren, und wie er vor Mir in Meiner Umarmung zu liegen und die Wärme Meiner Umarmung zu schmecken scheint. So viele Male, als Ich die Unschuld, Lebhaftigkeit und Anmut Meines auserwählten Volkes sah, freute Ich Mich in Meinem Herzen aufgrund dieser Dinge. Menschen wissen nicht, wie sie sich an ihren vorherbestimmten Segnungen in Meinen Händen erfreuen können, weil sie nicht wissen, was letztlich mit Segen oder Leid gemeint ist. Aus diesem Grund ist die Menschheit in ihrem Streben nach Mir alles andere als aufrichtig. Wenn es so etwas wie das Morgen nicht gäbe, wer von euch, der vor Mir steht, wäre so rein wie der frisch gefallene Schnee, so makellos wie reiner Jade? Gewiss ist eure Liebe zu Mir nicht etwas, was gegen eine köstliche Mahlzeit oder einen eleganten Anzug oder ein hohes Amt mit ansehnlichen Einkünften eingetauscht werden kann? Oder kann sie gegen die Liebe eingetauscht werden, die andere für dich hegen? Gewiss wird Prüfung unterzogen zu werden den Menschen nicht dazu treiben, seine Liebe zu Mir aufzugeben? Gewiss werden Leid und Trübsal nicht dazu führen, dass er über das klagt, was Ich verfügt habe? Kein Mensch hat jemals wahrhaft das Schwert in Meinem Mund gewürdigt: Er kennt nur dessen oberflächliche Bedeutung, ohne das Innere wirklich zu erfassen. Wenn Menschen tatsächlich die Schärfe Meines Schwertes sehen könnten, würden sie wie Ratten in ihre Löcher huschen. Aufgrund ihrer Benommenheit verstehen Menschen nichts von der wahren Bedeutung Meiner Worte, und so haben sie keine Ahnung, wie beeindruckend Meine Worte sind oder wie viel von ihrer Natur bloßgestellt wird und wie viel von ihrer Verderbtheit in diesen Worten Gericht empfangen hat. Aus diesem Grund haben die meisten Menschen, basierend auf ihren unausgegorenen Vorstellungen über Meine Worte, eine lauwarme und unverbindliche Haltung eingenommen.

aus „Kapitel 15“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

351. Ganz gleich, wie sie geprüft werden, die Loyalität jener, die Gott im Herzen tragen, bleibt unverändert; was jedoch jene anbelangt, die Gott nicht in ihrem Herzen tragen, sobald Gottes Werk für ihr Fleisch nicht von Vorteil ist, ändern sie ihre Ansicht über Gott und sie verlassen Gott sogar. So sind jene, die am Ende nicht standhaft sind, die nur Gottes Segnungen suchen und kein Verlangen haben, sich für Gott aufzuwenden und sich Ihm selbst hinzugeben. Solche nichtswürdigen Menschen werden alle vertrieben, wenn Gottes Werk endet, und sind keines Mitleids würdig. Jene, die keine Menschlichkeit haben, können Gott nicht wirklich lieben. Wenn das Umfeld sicher und geborgen ist oder sie Gewinn machen können, sind sie Gott völlig gehorsam. Sobald aber das, was sie begehren, gefährdet ist oder endgültig widerlegt wird, rebellieren sie sofort. Sogar innerhalb von nur einer Nacht können sie von einer lächelnden „gutherzigen“ Person zu einem hässlichen und grausamen Mörder werden und ihren Wohltäter von gestern plötzlich ohne Sinn und Grund wie ihren Todfeind behandeln. Wenn diese Dämonen, Dämonen, die in Nullkommanichts töten, nicht verstoßen werden, werden sie dann nicht zur Quelle weiteren Leids?

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

352. In den Lebenserfahrungen der Menschen denken sie sich oft, ich habe meine Familie und meine Karriere für Gott aufgegeben und was hat Er mir gegeben? Ich muss es zusammenrechnen und bestätigen – habe ich in letzter Zeit irgendwelche Segnungen erhalten? Ich habe eine Menge während dieser Zeit gegeben, ich bin gelaufen und gelaufen, und habe viel gelitten – hat Gott mir im Gegenzug irgendwelche Versprechungen gegeben? Hat Er Sich an meine guten Taten erinnert? Was wird mein Ende sein? Kann ich Gottes Segen empfangen? … Jeder Mensch macht ständig und oft solche Berechnungen in seinem Herzen, und stellt Forderungen an Gott, die ihre Beweggründe und Ambitionen und ihren Handel beinhalten. Das heißt, in seinem Herzen stellt der Mensch Gott ständig auf die Probe, indem er ständig Pläne in Bezug auf Gott schmiedet und ständig die Angelegenheit seines Endes mit Gott diskutiert und versucht, Gott eine Aussage abzugewinnen, um zu sehen, ob Gott ihm das geben kann, was er will oder nicht. Zeitgleich damit Gott zu folgen, behandelt der Mensch Gott nicht als Gott. Er hat immer versucht, mit Gott Geschäfte zu machen, unablässig Forderungen an Ihn gestellt und Ihn sogar mit jedem Schritt gedrängt, indem er versucht die ganze Hand zu nehmen, nachdem ihm der kleine Finger gegeben worden war. Gleichzeitig mit dem Versuch, mit Gott Geschäfte zu machen, streitet der Mensch auch mit Ihm. Es gibt sogar Menschen, die, wenn ihnen Prüfungen widerfahren oder sie sich in gewissen Situationen wiederfinden, oft schwach, passiv und nachlässig in ihrer Arbeit und voller Beschwerden über Gott sind. Als er zuerst anfing an Gott zu glauben, hat der Mensch Gott als Füllhorn betrachtet, als ein Schweizer Armeemesser, und er hat sich selbst als den größten Kreditor Gottes erachtet, als wäre zu versuchen von Gott Segnungen und Versprechungen zu bekommen, sein angeborenes Recht und Pflicht, wobei es Gottes Verantwortung ist, den Menschen zu beschützen und zu umsorgen und ihn zu versorgen. Das ist das grundlegende Verständnis des „Glaubens an Gott“ all jener, die an Gott glauben, und ihr tiefstes Verständnis des Begriffs des Glaubens an Gott. Von der Wesenheit der menschlichen Natur zu seiner subjektiven Bestrebung gibt es nichts, was mit Gottesfurcht zusammenhängt. Das Ziel des Menschen an Gott zu glauben, könnte unmöglich etwas mit der Anbetung Gottes zu tun haben. Das heißt, der Mensch hat niemals erwogen oder verstanden, dass der Glaube an Gott verlangt Gott zu fürchten und Gott anzubeten. Angesichts solcher Umstände ist die Wesenheit des Menschen offensichtlich. Und was ist diese Wesenheit? Sie ist, dass das Herz des Menschen boshaft ist, es hegt Verrat und Täuschung, es liebt Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit nicht oder das, was positiv ist und es ist verächtlich und gierig. Das Herz des Menschen könnte vor Gott nicht noch verschlossener sein; er hat es Gott gar nicht gegeben. Gott hat noch nie das wahre Herz des Menschen gesehen, noch wurde Er jemals vom Menschen verehrt. Ungeachtet dessen, wie groß der Preis ist, den Gott bezahlt oder wie viel Werk Er verrichtet oder wie viel Er dem Menschen gibt, bleibt der Mensch dem gegenüber blind und völlig gleichgültig. Der Mensch hat sein Herz Gott nie gegeben, er will sich nur selbst um sein Herz kümmern, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen – der Subtext davon ist, dass der Mensch nicht dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen folgen will oder die Souveränität und Anordnungen Gottes befolgen will, noch will er Gott als Gott anbeten. So ist der heutige Zustand des Menschen.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

353. Die Gefühlsregungen der Menschheit sind selbstsüchtig und gehören der Welt der Finsternis an. Sie bestehen nicht des Willens und noch weniger Gottes Planes wegen, und daher kann von Mensch und Gott niemals in einem Atemzug gesprochen werden. Gott ist ewig allwaltend und stets ehrwürdig, während der Mensch ewig nichtswürdig, ewig wertlos ist. Dies ist so, weil Gott unentwegt Opfer bringt und Sich den Menschen hingibt. Der Mensch hingegen nimmt immer nur und müht sich nur um sich selbst. Gott müht sich unentwegt für das Überleben der Menschheit, doch der Mensch steuert niemals irgendetwas für das Licht oder die Gerechtigkeit bei. Selbst wenn der Mensch sich zeitweise bemüht, sind diese Bemühungen doch so schwach, dass sie nicht einem einzigen Rückschlag standhalten können, denn die Anstrengung des Menschen wird nur um seiner selbst willen aufgebracht und nicht für andere. Der Mensch ist immer selbstsüchtig, während Gott ewiglich selbstlos ist. Gott ist die Quelle von allem, was gerecht, gut und schön ist, während der Mensch derjenige ist, der allem Hässlichen und Bösen nachfolgt und es offenkundig macht. Gott wird sein Wesen der Gerechtigkeit und Schönheit niemals ändern, der Mensch jedoch ist absolut dazu in der Lage, zu jeder Zeit und in jeder Situation, die Gerechtigkeit zu verraten und weit von Gott abzuirren.

aus „Es ist sehr wichtig, Gottes Disposition zu verstehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

354. Ihr seid Mir all die Jahre gefolgt, habt Mir aber nie ein Jota an Treue geschenkt. Stattdessen hat sich euer Leben um die Menschen gedreht, die ihr liebt, und um die Dinge, die euch gefallen – und zwar so sehr, dass ihr sie jederzeit und überall in euren Herzen getragen und nie von ihnen abgelassen habt. Wann immer ihr Eifer oder Leidenschaft für eine Sache zeigt, die ihr liebt, geschieht dies, während ihr Mir folgt oder sogar, während ihr Meinen Worten lauscht. Deshalb sage Ich, dass ihr die Treue, die Ich von euch verlange, dazu benutzt, stattdessen euren "Haustieren" treu zu sein und sie zu schätzen. Obwohl ihr das eine oder andere für Mich opfert, repräsentiert es euch nicht in Gänze und zeigt nicht, dass Ich derjenige bin, dem eure wirkliche Treue gilt. Ihr engagiert euch für Unternehmungen, die euch begeistern: Einige Menschen sind ihren Söhnen und Töchtern treu, andere ihren Ehemännern, Ehefrauen, dem Reichtum, der Arbeit, den Vorgesetzten, dem Status oder den Frauen. Der Dinge, denen eure Treue gilt, seid ihr nie überdrüssig, und nie sind sie euch lästig; stattdessen zeigt ihr immer mehr Eifer, diese Dinge in größerer Menge und höherer Qualität zu besitzen, und gebt nie auf. Ich und Meine Worte stehen für euch immer hinter den Dingen zurück, denen eure Leidenschaft gilt. Und ihr habt keine andere Wahl, als sie hintanzustellen. Es gibt sogar diejenigen, die diesen letzten Platz für Dinge aufheben, die sie noch entdecken müssen, denen sie aber treu sind. Niemals gab es die geringste Spur von Mir in ihren Herzen. Ihr denkt vielleicht, Ich verlangte zu viel von euch oder beschuldigte euch zu Unrecht – habt ihr jemals darüber nachgedacht, dass ihr zwar sehr gern Zeit mit eurer Familie verbringt, Mir gegenüber aber nicht ein einziges Mal loyal wart? Schmerzt euch das nicht in Zeiten wie diesen? Wenn eure Herzen mit Freude erfüllt sind und ihr für eure Mühen belohnt werdet, fühlt ihr euch dann nicht entmutigt, dass ihr euch selbst nicht genügend Wahrheit geschenkt habt? Wann habt ihr darüber geweint, nicht Meine Billigung erhalten zu haben? Um eurer Söhne und Töchter willen zerbrecht ihr euch den Kopf und nehmt große Mühen auf euch, und doch seid ihr nicht zufrieden; noch immer glaubt ihr, ihr hättet nicht genug Fleiß und Sorgfalt aufgewandt und nicht alles Menschenmögliche für sie getan. Mir gegenüber jedoch seid ihr immer nachlässig und achtlos gewesen; Ich bin nur in eurem Gedächtnis, aber bleibe nicht in euren Herzen. Meine Hingabe und Meine Bemühungen habt ihr nie empfunden und nie anerkannt. Ihr denkt nur kurz darüber nach und glaubt, dies sei ausreichend. Solche „Treue“ ist nicht das, wonach Ich Mich lange gesehnt habe, sondern das, was Ich lange verachtet habe.

aus „Wem gilt deine Treue?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

355. Wenn Ich jetzt Geld vor euch hinlegen und euch die Freiheit geben würde zu wählen – und wenn Ich euch nicht für eure Wahl verurteilen würde – dann würden die meisten von euch das Geld wählen und die Wahrheit aufgeben. Die Besseren unter euch würden das Geld aufgeben und widerwillig die Wahrheit wählen, während diejenigen dazwischen mit der einen Hand das Geld und mit der anderen die Wahrheit ergreifen würden. Würde euer wahres Gesicht also nicht offensichtlich werden? Vor die Wahl gestellt zwischen der Wahrheit und allem, dem ihr treu seid, würdet ihr alle diese Wahl treffen, und eure Einstellung würde die gleiche bleiben. Ist das nicht so? Gibt es nicht viele unter euch, die zwischen richtig und falsch geschwankt haben? Wenn Positiv und Negativ, Schwarz und Weiß miteinander wetteifern, seid ihr euch sicherlich über die Entscheidungen im Klaren, die ihr getroffen habt: zwischen Familie und Gott, Kindern und Gott, Frieden und Zerrissenheit, Reichtum und Armut, Status und Gewöhnlichkeit, zwischen unterstützt werden und abgelehnt werden usw. Vor die Wahl gestellt zwischen einer friedlichen und einer zerbrochenen Familie wählt ihr erstere, und zwar ohne zu zögern; zwischen Reichtum und Pflicht wählt ihr wiederum ersteren, ohne auch nur den guten Willen zu haben, auf den rechten Weg zurückzukehren; zwischen Luxus und Armut wählt ihr ersteren; wenn ihr zwischen euren Söhnen, Töchtern, Frauen und Ehemännern auf der einen Seite und Mir auf der anderen wählt, wählt ihr erstere; und zwischen Vorstellung und Wahrheit wählt ihr wiederum erstere. Angesichts eurer bösen Taten aller Art habe Ich einfach den Glauben an euch verloren. Es erstaunt Mich einfach, dass eure Herzen so unerweichlich sind. Viele Jahre der Hingabe und Mühe haben Mir anscheinend nichts anderes gebracht als eure Abwendung und Verzweiflung, aber Meine Hoffnungen auf euch wachsen mit jedem Tag, denn Mein Tag ist vor aller Welt völlig offengelegt worden. Ihr aber verharrt im Streben nach dunklen und bösen Dingen und weigert euch, euren Griff nach ihnen zu lockern. Was wird dann das Ergebnis für euch sein? Habt ihr jemals sorgfältig darüber nachgedacht? Wenn ihr gebeten würdet, erneut zu wählen, wie wäre eure Haltung dann? Wäre sie noch immer wie zuvor? Würdet ihr Mir noch immer Enttäuschung und elendes Leid bringen? Würden eure Herzen noch immer bloß ein Minimum an Wärme besitzen? Würdet ihr immer noch nicht wissen, was zu tun ist, um Mein Herz zu trösten?

aus „Wem gilt deine Treue?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

356. Wann immer das Ziel erwähnt wird, behandelt ihr es mit besonderer Ernsthaftigkeit. Darüber hinaus sind alle von euch in dieser Angelegenheit besonders empfindlich. Manche Menschen können es kaum erwarten, mit ihrem Kopf auf den Boden zu schlagen und vor Gott einen Kotau zu machen, um ein gutes Ziel zu erlangen. Ich kann Mich mit eurem Eifer identifizieren, was nicht in Worten ausgedrückt werden muss. Ihr wollt nur nicht, dass euer Fleisch Katastrophen anheimfällt, und noch weniger wollt ihr in der Zukunft in ewiger Bestrafung versinken. Ihr hofft nur, euch ein etwas freieres, leichteres Leben erlauben zu können. Und deshalb seid ihr besonders aufgeregt, wann immer das Ziel erwähnt wird, und fürchtet euch zutiefst davor, dass ihr Gott beleidigen und dadurch eurer verdienten Vergeltung unterworfen werden könntet, wenn ihr nicht aufmerksam genug seid. Ihr habt nicht gezögert, Kompromisse um eures Zieles willen einzugehen, und selbst die vielen unter euch, die einst verschlagen und leichtfertig waren, sind plötzlich besonders sanft und aufrichtig geworden; euer aufrichtiges Auftreten lässt das Blut in den Adern der Menschen gefrieren. Dennoch habt ihr alle „ehrliche“ Herzen und ihr habt Mir beständig die Geheimnisse in euren Herzen offenbart, ohne irgendetwas zu verschweigen, ob Kummer, Täuschung oder Hingabe. Alles in allem habt ihr Mir die Dinge in den tiefsten Winkeln eurer innewohnenden Natur sehr unumwunden „gebeichtet“. Natürlich habe Ich solche Dinge niemals umgangen, weil sie Mir allzu vertraut geworden sind. Ihr würdet für euer letztes Ziel eher in den Feuersee steigen, als eine einzige Haarsträhne zu verlieren, um Gottes Zustimmung zu erlangen. Es ist nicht so, dass Ich mit euch zu dogmatisch bin; vielmehr fehlt es euch zu sehr an einem hingebungsvollen Herzen, um euch von Angesicht zu Angesicht allem zu stellen, was Ich vollbringe. Vielleicht versteht ihr nicht, was Ich gerade gesagt habe, lasst Mich euch also eine einfache Erklärung geben: Was ihr braucht, sind weder die Wahrheit und das Leben noch die Prinzipien, wie ihr euch verhalten sollt, und noch weniger Mein mühevolles Wirken. Was ihr braucht, ist vielmehr alles, was ihr im Fleisch besitzt – Reichtum, Status, Familie, Ehe usw. Ihr seid völlig uninteressiert an Meinen Worten und an Meinem Werk, weshalb Ich euren Glauben in einem Wort zusammenfassen kann: oberflächlich. Ihr tut alles Erdenkliche, um die Dinge zu erreichen, denen ihr absolut ergeben seid, aber Ich habe festgestellt, dass ihr für die Angelegenheiten, die euren Glauben an Gott betreffen, nicht das Gleiche tun würdet. Stattdessen seid ihr relativ ergeben und relativ ernsthaft. Deshalb sage Ich, dass diejenigen, denen ein Herz der höchsten Aufrichtigkeit fehlt, in ihrem Glauben an Gott Versager sind. Denkt sorgfältig nach – gibt es viele Versager unter euch?

Ihr solltet wissen, dass Erfolg im Gottesglauben durch das eigene Handeln der Menschen erreicht wird. Wenn Menschen nicht erfolgreich sind, sondern scheitern, liegt es ebenfalls an ihren eigenen Handlungen und keine anderen Faktoren spielen dabei eine Rolle. Ich glaube, dass ihr alles dafür tun würdet, um etwas zu erreichen, das schwieriger ist und mehr Leiden mit sich bringt, als an Gott zu glauben, und dass ihr es sehr ernsthaft behandeln würdet, so sehr, dass ihr keinerlei Fehler dulden würdet; das sind die unermüdlichen Anstrengungen, die ihr alle in euer eigenes Leben eingebracht habt. Ihr seid sogar fähig, Mein Fleisch unter Umständen zu täuschen, unter denen ihr keines eurer eigenen Familienmitglieder täuschen würdet. Dies ist euer beständiges Verhalten und das Prinzip, nach dem ihr lebt. Seid ihr nicht immer noch dabei, eine unechte Fassade zu entwerfen, um Mich zu täuschen, zugunsten eures Zieles, auf dass euer Ziel absolut schön sein möge und alles, was ihr euch wünscht? Ich bin Mir bewusst, dass eure Hingabe und eure Aufrichtigkeit nur vorübergehend sind. Gelten eure Bestrebungen und der Preis, den ihr zahlt, nicht nur dem gegenwärtigen Augenblick und nicht der Zukunft? Ihr wollt nur eine letzte Anstrengung aufbringen, um euch ein schönes Ziel zu sichern, wobei das einzige Bestreben darin liegt, einen Handel zu machen. Du bringst diese Mühe nicht auf, um zu vermeiden, in der Schuld der Wahrheit zu stehen, geschweige denn, um Mir den Preis zurückzuzahlen, den Ich bezahlt habe. Ihr seid kurz gesagt nur bereit, clevere Listen anzuwenden, um zu bekommen, was ihr wollt, aber nicht dazu, offen dafür zu kämpfen. Ist das nicht euer Herzenswunsch? Ihr dürft euch nicht verstellen, noch dürft ihr euch derart den Kopf über euer Ziel zerbrechen, dass ihr nicht mehr in der Lage seid, zu essen oder zu schlafen. Ist es nicht wahr, dass euer Ergebnis am Ende bereits festgelegt sein wird?

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

357. Jeden Tag werden die Handlungen und Gedanken jedes Menschen von Ihm betrachtet; und sind gleichzeitig in Vorbereitung auf ihr eigenes Morgen. Dies ist ein Weg, der von allen Lebenden gegangen werden muss, und den Ich für alle vorbestimmt habe. Keiner kann dem entkommen und es werden für niemanden Ausnahmen gemacht. Ich habe unzählige Wörter gesprochen, und viel Arbeit geleistet. Ich beobachte jeden Tag wie der Mensch auf natürliche Weise alles leistet, was er in Übereinstimmung mit seiner angeborenen Natur tun soll und wie es sich entwickelt. Viele sind unwissentlich schon auf dem „richtigen Weg“, den Ich für die Offenbarung für jede Art von Mensch gesetzt habe. Ich habe bereits jede Art des Menschen in verschiedene Umgebungen platziert, und alle haben an ihrem Platz ihre angeborenen Eigenschaften zum Ausdruck gebracht. Es ist keiner da der sie fesselt, keiner der sie verführt. Sie sind in ihrer Gesamtheit frei, was sie ausdrücken ist natürlich. Es gibt nur eine Sache, die sie in Schach hält, und das sind Meine Worte. So lesen manche Menschen Meine Worte widerwillig, praktizieren sie nie und tun es nur, um den Tod zu meiden. Auf der anderen Seite finden es manche Menschen schwierig die Tage auszuhalten, ohne dass Meine Worte sie führen und versorgen. Diese halten selbstverständlich immer an Meinen Worten fest. Nach einer gewissen Zeit entdecken sie die Geheimnisse des menschlichen Lebens, das Ziel der Menschheit, und den Wert ein Mensch zu sein. Die Menschheit ist in der Anwesenheit Meines Wortes nicht mehr als dieses, Ich erlaube einfach den Dingen ihren Lauf zu nehmen. Ich tue nichts, was den Menschen dazu zwingt nach Meinen Worten als Grundlage ihrer Existenz zu leben. Diejenigen die nie ein Gewissen oder einen Wert in ihrer Existenz haben, beobachten im Stillen wie sich die Dinge entwickeln, und werfen dann Meine Worte kühn beiseite und machen was sie wollen. Sie beginnen, der Wahrheit und allem was von Mir kommt, überdrüssig zu werden. Mehr noch, sie sind es überdrüssig, in Meinem Haus zu verweilen. Diese Menschen halten sich, wegen ihrer Ziele und um der Bestrafung zu entgehen, vorübergehend in Meinem Haus auf; sie tun dies, sogar wenn sie Gottesdienst halten. Ihr Absichten und Handlungen ändern sich aber nie. Dies unterstützt ihr Verlangen nach Segen, für einen einzigen Zugang in das Königreich, in dem sie für alle Ewigkeit bleiben können, und sogar für einen Zugang in den ewigen Himmel. Je mehr sie sich danach sehnen, dass Mein Tag bald kommt, umso mehr fühlen sie, dass die Wahrheit ein Hindernis geworden ist, ein Stolperstein in ihrem Weg. Sie können es kaum erwarten ihren Fuß in das Königreich zu setzen, um für immer die Segen des Königreiches des Himmels zu genießen, ohne dass sie nach der Wahrheit streben, oder Urteil und Züchtigung akzeptieren müssen, doch vor allem, ohne die Notwendigkeit unterwürfig in Meinem Haus zu verweilen und Meinen Befehlen folgen zu müssen. Diese Menschen kommen weder in Mein Haus, um ein Herz zu erfüllen, das die Wahrheit sucht, noch um zusammen mit Meiner Führung zu arbeiten. Ihr Ziel ist lediglich einer derjenigen zu sein, der im nächsten Zeitalter nicht zerstört wird. Folglich haben ihre Herzen nie gewusst was die Wahrheit ist, oder wie die Wahrheit zu akzeptieren ist. Dies ist der Grund warum diese Menschen nie die Wahrheit praktiziert haben, oder die extreme Tiefe ihre Verdorbenheit erkannt haben, und sich dennoch bis zum Ende als „Diener“ in Meinem Haus aufhalten. Sie warten „geduldig“ auf das Kommen Meines Tages, und sind unermüdlich, während sie von der Art Meiner Arbeit geschüttelt werden. Egal wie groß ihre Anstrengung ist und was sie für einen Preis bezahlt haben, keiner wird erkennen, dass sie für die Wahrheit gelitten oder für Mich geopfert haben. Sie können in ihren Herzen den Tag nicht erwarten, an dem Ich das alte Zeitalter beende. Sie wollen außerdem begierig wissen wie groß Meine Macht und Autorität ist. Sie haben sich aber nie damit beeilt sich selbst zu ändern oder nach der Wahrheit zu streben. Sie lieben das, von dem Ich überdrüssig bin, und sind dem überdrüssig, was Ich liebe. Sie verlangen nach dem was Ich hasse, haben aber zur selben Zeit Angst das zu verlieren, was Ich verabscheue. Sie leben in dieser boshaften Welt, und doch hegen sie keinen Hass für sie. Sie sind zutiefst verängstigt, dass Ich sie zerstören werde. Ihre Absichten sind widersprüchlich: Sie sind mit der Welt die Ich verabscheue zufrieden, sehnen sich aber gleichzeitig danach, dass Ich diese Welt bald zerstöre. Auf diese Weise bleiben ihnen die Leiden der Zerstörung erspart, und sie werden, bevor sie vom wahren Weg abgekommen sind, zu Herren des nächsten Zeitalters. Dem ist so, weil sie die Wahrheit nicht lieben und sie allem was von Mir kommt überdrüssig sind. Vielleicht werden sie um den Segen nicht zu verlieren, für kurze Zeit „gehorsame Menschen“. Ihre „begierige Mentalität auf Segen“, ihre Angst zu sterben und in den See des brennenden Feuers zu kommen, könnte aber nie verschleiert bleiben. So wie Mein Tag näher kommt, wird ihr Verlangen immer stärker. Je größer die Katastrophe ist, umso hilfloser sind sie. Sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen, um Mich zu erfreuen und zu vermeiden, die Segen zu verlieren nach denen sie sich so lange gesehnt haben. Sobald Meine Hand ihr Werk beginnt, sind diese Menschen begierig darauf zu handeln und als Vorreiter zu dienen. Sie denken nur daran zu der Spitze der Truppen zu drängen, zutiefst beängstigt, dass Ich sie nicht bemerke. Sie tun und sagen, was ihrer Meinung nach richtig ist, immer unwissend, dass ihre Taten und Handlungen für die Wahrheit niemals wichtig waren, und unterbrechen und stören lediglich Meine Pläne. Obwohl sie sich vielleicht angestrengt haben, und vielleicht ehrlich in ihrem Willen und ihrer Absicht sind, Nöte zu ertragen, hat alles was sie tun nichts mit Mir zu tun. Ich habe nie gesehen, dass ihre Handlungen von guten Absichten kommen, und noch viel weniger habe Ich gesehen, dass sie etwas auf Meinen Altar gelegt haben. Dieses sind ihre Taten, die sie über die ganzen Jahre hinweg, vor Mir vollbracht haben.

aus „Ihr solltet eure Taten bedenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

358. Während der vielen Jahre Meines Wirkens hat der Mensch viel empfangen und viel aufgegeben, dennoch sage Ich immer noch, dass der Mensch nicht wahrhaft an Mich glaubt. Das liegt daran, dass der Mensch lediglich mit seinen Lippen anerkennt, dass Ich Gott bin, während er der Wahrheit, die Ich rede, nicht zustimmt, und schon gar nicht die Wahrheit praktiziert, die Ich von ihm verlange. Das heißt, der Mensch erkennt nur die Existenz Gottes an, nicht aber die der Wahrheit; der Mensch erkennt nur die Existenz Gottes an, nicht aber die des Lebens; der Mensch erkennt nur Gottes Namen an, nicht aber Seine Wesensart. Wegen seines Eifers ist Mir der Mensch verhasst geworden. Denn der Mensch verwendet nur Worte, die dem Ohr wohlgefällig sind, um Mich zu hintergehen, und keiner betet Mich mit wahrem Herzen an. Eure Rede enthält die Versuchung der Schlange; ferner ist sie in höchstem Maße arrogant, eine wahrhafte Verkündigung durch den Erzengel. Außerdem sind eure Taten in schändlichem Ausmaß zerschlissen und zerrissen; eure maßlosen Begierden und lüsternen Absichten sind eine Beleidigung für das Ohr. Ihr seid alle Motten in Meinem Haus geworden, Objekte, die mit Abscheu weggeworfen werden. Denn keiner von euch liebt die Wahrheit, sondern ihr seid vielmehr Menschen, die begierig nach Segnungen sind, danach, in den Himmel aufzufahren und die prachtvolle Vision von Christus zu sehen, der Seine Macht auf Erden ausübt. Aber habt ihr je darüber nachgedacht, wie jemand wie ihr, der so zutiefst verdorben ist und der überhaupt nicht weiß, was Gott ist, würdig sein könnte, Gott zu folgen? Wie könntest du in den Himmel auffahren? Wie könntest du würdig sein, die Pracht zu sehen, die beispiellos ist in ihrer Herrlichkeit? Euer Mund ist gefüllt mit Worten von Betrug und Schmutz, von Verrat und Hochmut. Nie habt ihr aufrichtige Worte zu Mir gesprochen, keine heiligen Worte, keine Worte davon, euch Mir beim Erfahren Meines Wortes zu unterwerfen. Wie ist letzten Endes euer Glaube? Eure Herzen sind erfüllt mit Begierden und Wohlstand, eure Köpfe mit materiellen Dingen. Jeden Tag berechnet ihr, wie ihr etwas von Mir bekommen könnt, wie viel Wohlstand und wie viele materielle Dinge ihr von Mir erhalten habt. Jeden Tag erwartet ihr, dass immer mehr Segnungen auf euch herabkommen, damit ihr euch, noch mehr und noch besser, an den Dingen erfreuen könnt, an denen man sich erfreuen kann. Das, was in jedem einzelnen Augenblick in euren Gedanken ist, bin nicht Ich, noch die Wahrheit, die von Mir kommt, sondern vielmehr euer Mann (eure Frau), eure Söhne, eure Töchter oder was ihr esst und womit ihr euch kleidet, und wie euer Vergnügen noch mehr und noch besser werden kann. Selbst wenn ihr euch den Bauch bis zum Rand vollschlagt, seid ihr nicht wenig mehr als eine Leiche? Selbst wenn ihr eure äußere Gestalt glanzvoll schmückt, seid ihr nicht trotzdem eine wandelnde Leiche, die kein Leben hat? Ihr müht euch um eures Bauches willen, bis euer Haar ergraut ist, doch keiner von euch opfert ein einziges Haar für Mein Werk. Ihr seid ständig auf Trab, strapaziert euren Körper und zerbrecht euch euer Hirn, eures Fleisches wegen und für eure Söhne und Töchter, doch keiner von euch lässt Besorgnis oder Interesse an Meinem Willen erkennen. Was hofft ihr immer noch von Mir zu erhalten?

aus „Viele sind berufen, doch wenige sind auserwählt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

359. Ich habe so viele Worte zum Ausdruck gebracht und Ich habe auch Meinen Willen und Meine Disposition zum Ausdruck gebracht, aber trotzdem sind die Menschen noch immer nicht in der Lage, Mich zu kennen und an Mich zu glauben. Oder man könnte sagen, dass sie noch immer unfähig sind, Mir zu gehorchen. Diejenigen, die in der Bibel leben, diejenigen, die unter dem Gesetz leben, diejenigen, die am Kreuz leben, diejenigen, die gemäß den Glaubenslehren leben, diejenigen, die heute unter dem Werk leben, das Ich verrichte – wer von ihnen ist mit Mir vereinbar? Ihr denkt nur daran, Segen und Belohnungen zu empfangen, und habt niemals einen Gedanken daran verschwendet, wie ihr mit Mir vereinbar sein könnt oder wie ihr euch davon abhalten könnt, mit Mir in Feindschaft zu stehen. Ich bin so enttäuscht von euch, denn Ich habe euch so viel gegeben, trotzdem habe Ich so wenig von euch erhalten. Eure Täuschung, eure Arroganz, eure Gier, eure extravaganten Wünsche, euer Verrat, euer Ungehorsam – welche davon könnten Meiner Aufmerksamkeit entgehen? Ihr feilscht mit Mir, ihr betrügt Mich, ihr beleidigt Mich, ihr täuscht Mich, ihr fordert von Mir, ihr erpresst Mich um Opfergaben – wie könnte eine derartige Boshaftigkeit Meiner Bestrafung entkommen? Eure Missetaten stehen als Beweis für eure Feindseligkeit Mir gegenüber und beweisen eure Unvereinbarkeit mit Mir. Jeder von euch glaubt von sich selbst, so vereinbar mit Mir zu sein, doch wenn das der Fall ist, auf wen trifft dann so ein unwiderlegbarer Beweis zu? Ihr glaubt von euch selbst, dass ihr Mir gegenüber die höchste Ehrlichkeit und Loyalität besitzt. Ihr denkt, dass ihr so gutherzig, so mitfühlend seid und Mir so viel gewidmet habt. Ihr denkt, dass ihr genug für Mich getan habt. Habt ihr jedoch jemals diese Überzeugungen mit eurem eigenen Verhalten abgeglichen? Ich sage, ihr seid ausgesprochen arrogant, ausgesprochen gierig, ausgesprochen oberflächlich; die Tricks, mit denen ihr Mich betrügt, sind ausgesprochen raffiniert, und ihr habt viele verachtenswerte Absichten und verachtenswerte Methoden. Eure Loyalität ist zu dürftig, eure Ernsthaftigkeit zu armselig und euer Gewissen ist sogar noch mangelhafter. Es gibt zu viel Boshaftigkeit in euren Herzen, und niemandem bleibt eure Bosheit erspart, noch nicht einmal Mir. Ihr schließt Mich eurer Kinder oder eures Ehemanns oder eurer Selbsterhaltung wegen aus. Anstatt euch um Mich zu kümmern, kümmert ihr euch um eure Familien, eure Kinder, euren Status, eure Zukunft und um eure eigene Genugtuung. Wann habt ihr beim Sprechen oder Handeln jemals an Mich gedacht? Wenn das Wetter kalt ist, wenden sich eure Gedanken euren Kindern, eurem Ehemann, eurer Ehefrau oder euren Eltern zu. Wenn das Wetter heiß ist, habe Ich in euren Gedanken auch keinen Platz. Wenn du deine Pflicht ausführst, denkst du an deine eigenen Interessen, an deine persönliche Sicherheit, an die Mitglieder deiner Familie. Was hast du je getan, das Mir galt? Wann hast du je an Mich gedacht? Wann hast du dich jemals um jeden Preis Mir und Meinem Werk hingegeben? Wo ist der Beweis für deine Vereinbarkeit mit Mir? Wo ist die Wirklichkeit deiner Loyalität zu Mir? Wo ist die Wirklichkeit deines Gehorsams zu Mir? Wann bestanden deine Absichten nicht darin, Meinen Segen zu erhalten? Ihr betrügt und täuscht Mich, ihr spielt mit der Wahrheit, verschleiert die Existenz der Wahrheit und verratet den Wesenskern der Wahrheit. Ihr begebt euch in eine solche Feindschaft mit Mir. Was also erwartet euch in der Zukunft? Ihr sucht nur Vereinbarkeit mit einem vagen Gott und sucht nur einen vagen Glauben, zugleich seid ihr mit Christus nicht vereinbar. Wird eure Boshaftigkeit nicht die gleiche Vergeltung erhalten, wie sie die Bösen verdienen? Dann werdet ihr erkennen, dass niemand, der nicht vereinbar mit Christus ist, dem Tag des Zorns entkommen kann, und ihr werdet entdecken, welche Art von Vergeltung über jene gebracht wird, die mit Christus in Feindschaft stehen.

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

360. Während eurer Suche habt ihr zu viele persönliche Auffassungen, Hoffnungen und Zukunftsaussichten. Das jetzige Werk geschieht, um mit eurem Verlangen nach Status und euren ausgefallenen Wünschen umzugehen. Hoffnungen, Status und Auffassungen sind alles klassische Charakterisierungen einer satanischen Gesinnung. Der Grund dafür, dass diese Dinge in den Herzen der Menschen existieren, liegt gänzlich darin, dass Satans Gift die Gedanken der Menschen allezeit zersetzt, und die Menschen stets unfähig sind, diese Versuchungen Satans abzuschütteln. Sie leben inmitten von Sünde, glauben aber nicht, dass es Sünde ist, und sie denken immer noch: „Wir glauben an Gott, also muss Er uns Segnungen zuteilwerden lassen und alles für uns passend einrichten. Wir glauben an Gott, also müssen wir anderen überlegen sein, und wir müssen mehr Status und eher eine Zukunft haben als jeder andere. Da wir an Gott glauben, muss Er uns unendlich viele Segnungen schenken. Ansonsten würde man es nicht Glauben an Gott nennen.“ Über viele Jahre haben die Gedanken, auf die sich die Menschen zum Überleben verlassen haben, ihre Herzen zersetzt, so weit, dass sie heimtückisch, feige und verabscheuungswürdig geworden sind. Es fehlt ihnen nicht nur an Willensstärke und Entschlossenheit, sondern sie sind außerdem gierig, überheblich und eigensinnig geworden. Es fehlt ihnen gänzlich an jeglicher Entschlossenheit, die das Ich übersteigt, und mehr noch, sie haben nicht ein bisschen Mut, um die Einschränkungen dieser finsteren Einflüsse abzuschütteln. Die Gedanken und das Leben der Menschen sind so verfault, dass ihre Sichtweisen über den Glauben an Gott immer noch unerträglich abscheulich sind, und selbst wenn die Menschen von ihren Sichtweisen über den Glauben an Gott sprechen, ist es einfach unerträglich anzuhören. Die Menschen sind alle feige, unfähig, verabscheuungswürdig und anfällig. Sie empfinden keine Abscheu für die Mächte der Finsternis, und sie fühlen keine Liebe für das Licht und die Wahrheit; stattdessen tun sie ihr Möglichstes, sie zu vertreiben. Sind eure momentanen Gedanken und Sichtweisen nicht genau so? „Da ich an Gott glaube, sollte ich einfach mit Segnungen überhäuft werden, und es sollte sichergestellt werden, dass mein Status nie entgleitet und dass er höher bleibt als der von Ungläubigen.“ Ihr habt diese Art von Sichtweise in euch nicht erst seit ein oder zwei Jahren gehegt, sondern seit vielen Jahren. Eure verhandelnde Denkweise ist überentwickelt. Obwohl ihr heute diese Stufe erreicht habt, habt ihr euren Status immer noch nicht losgelassen, sondern bemüht euch fortwährend, euch über ihn zu erkundigen, und ihr betrachtet ihn täglich, mit großer Furcht, dass euer Status eines Tages verloren sein und euer Name ruiniert sein wird. Die Menschen haben ihren Wunsch nach Mühelosigkeit nie zurückgestellt. … Je mehr du auf diese Weise suchst, desto weniger wirst du ernten. Je größer das Verlangen eines Menschen nach Status ist, desto strenger muss mit ihm umgegangen werden, und desto mehr wird er sich großer Läuterung unterziehen müssen. Solche Menschen sind wertlos! Man muss mit ihnen hinreichend umgehen und sie gleichermaßen richten, damit sie diese Dinge völlig loslassen. Wenn ihr diesen Weg bis zum Ende verfolgt, werdet ihr nichts ernten. Diejenigen, die das Leben nicht verfolgen, können nicht verwandelt werden, und diejenigen, die nicht nach der Wahrheit dürsten, können die Wahrheit nicht erlangen. Du konzentrierst dich nicht darauf, persönliche Verwandlung und Eintritt anzustreben, sondern richtest dein Augenmerk stattdessen auf diese ausgefallenen Wünsche und Dinge, die deine Liebe zu Gott einschränken und dich davon abhalten, dich Ihm zu nähern. Können dich diese Dinge verwandeln? Können sie dich in das Königreich bringen?

aus „Warum bist du nicht bereit, eine Kontrastfigur zu sein?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

361. Der Mensch lebt mitten im Licht, er ist sich jedoch der Kostbarkeit des Lichtes nicht bewusst. Er weiß nichts von der Substanz des Lichtes, und nichts von der Quelle des Lichtes. Darüber hinaus weiß er auch nicht, wem das Licht gehört. Wenn Ich das Licht unter den Menschen gewähre, prüfe Ich umgehend die Zustände unter den Menschen: Durch das Licht verändern sich alle Menschen und wachsen und haben die Dunkelheit verlassen. Ich schaue in jede Ecke des Universums, und Ich sehe, dass die Berge in Nebel gehüllt und die Wasser in der Kälte gefroren sind, und sehe, dass die Menschen wegen des Kommens des Lichtes Richtung Osten blicken, um vielleicht etwas Kostbareres zu entdecken – doch der Mensch bleibt inmitten des Nebels außerstande, eine klare Richtung zu erkennen. Wenn Ich aus den Wolken blicke, wird Meine Existenz nie vom Menschen entdeckt, da die ganze Welt mit Nebel bedeckt ist; der Mensch sucht auf der Erde nach etwas, er scheint herumzustöbern, es scheint, dass er beabsichtigt, Meine Ankunft zu erwarten – er kennt jedoch Meinen Tag nicht und er kann nur oft auf den Schimmer des Lichtes im Osten blicken. Unter allen Völkern suche Ich diejenigen, die wirklich nach Meinem eigenen Herzen sind. Ich wandle unter allen Völkern und Ich lebe unter allen Völkern, doch der Mensch ist wohlbehalten auf Erden, und somit gibt es keinen, der wirklich nach Meinem eigenen Herzen ist. Die Menschen wissen nicht, wie sie sich um Meinen Willen kümmern können, sie können Meine Handlungen nicht sehen und sie können nicht unter dem Licht wandeln und vom Licht beleuchtet werden. Obwohl der Mensch immer Meine Worte hochschätzt, ist er nicht fähig, die hinterlistigen Machenschaften Satans zu durchschauen. Denn die Statur des Menschen ist zu gering, und er ist außerstande, das zu tun, was sein Herz will. Der Mensch hat Mich nie aufrichtig geliebt. Wenn Ich ihn erhöhe, fühlt er sich selber unwürdig, aber das bringt ihn nicht dazu, zu versuchen, Mich zufriedenzustellen. Er hält lediglich den Posten, den Ich ihm gegeben habe, in seinen Händen und untersucht ihn eingehend. Gefühllos gegenüber Meiner Anmut beharrt er stattdessen darauf, sich an dem Segen seines Postens zu überessen. Ist dies nicht die Unzulänglichkeit des Menschen? Wenn sich die Berge bewegen, könnten sie dann wegen deines Postens einen Umweg machen? Wenn die Wasser fließen, könnten sie dann vor deinem Posten anhalten? Könnten die Himmel und die Erde von deinem Posten umgedreht werden? Ich war dem Menschen gegenüber einst barmherzig, immer und immer wieder – dies wird jedoch von niemandem wertgeschätzt oder in hohen Ehren gehalten, sie hören es sich lediglich an wie eine Geschichte oder lesen es wie einen Roman. Berühren Meine Worte wirklich nicht das Herz des Menschen? Haben Meine Kundgebungen wirklich keine Auswirkung? Könnte es sein, dass niemand an Meine Existenz glaubt? Der Mensch liebt sich selbst nicht; er verbündet sich stattdessen mit Satan, um Mich anzugreifen, und nutzt Satan wie eine „Bereicherung“, um Mir damit zu dienen. Ich werde alle betrügerischen Machenschaften Satans durchbrechen und die Menschen der Erde davon abhalten, die Täuschungen Satans anzunehmen, damit sie sich Mir nicht wegen der Existenz Satans widersetzen.

aus „Kapitel 22“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

362. Viele Menschen hinter Mir begehren den Segen des Status, sie stopfen sich mit Essen voll, sie lieben den Schlaf und kümmern sich ganz und gar um das Fleisch, immer in der Angst, dass es kein Entkommen gibt aus dem Fleisch. Sie führen nicht ihre normale Funktion in der Kirche aus, sondern schnorren von der Kirche, oder aber sie ermahnen ihre Brüder und Schwestern mit Meinen Worten, sie stehen hoch oben und kommandieren andere herum. Diese Menschen sagen ständig, dass sie Gottes Willen ausführen, sie sagen immer, dass sie Gottes Vertraute seien – ist das nicht absurd? Wenn du über die richtigen Beweggründe verfügst, aber nicht in der Lage bist, im Einklang mit Gottes Willen zu dienen, dann bist du töricht; aber wenn deine Beweggründe nicht stimmen und du immer noch sagst, dass du Gott dienst, dann bist du jemand, der sich Gott widersetzt, und du solltest von Gott bestraft werden! Ich habe kein Mitgefühl für solche Menschen! Sie schnorren im Hause Gottes, begehren stets die Annehmlichkeiten des Fleisches und nehmen keine Rücksicht auf die Interessen Gottes; sie streben immer nach dem, was gut für sie ist, sie schenken Gottes Willen keine Beachtung, alles, was sie tun, wird nicht vom Geist Gottes betrachtet, sie manövrieren stets gegen ihre Brüder und Schwestern und täuschen sie, und sie sind doppelzüngig, wie ein Fuchs in einem Weinberg, stehlen sie immer die Trauben und zertrampeln den Weinberg. Könnten solche Menschen Gottes Vertraute sein? Bist du geeignet, Gottes Segnungen zu empfangen? Du übernimmst keine Verantwortung für dein Leben und die Kirche, bist du geeignet, Gottes Auftrag zu erhalten? Wer würde es wagen, jemandem wie dir zu vertrauen? Wenn du auf diese Weise dienst, könnte Gott es wagen, dir eine größere Aufgabe anzuvertrauen? Schiebst du die Dinge nicht hinaus?

aus „Wie man im Einklang mit Gottes Willen dient“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

363. Die meisten Menschen sprechen sogar von Bedingungen in ihrem Dienst an Gott: Es ist ihnen egal, ob Er Gott oder ein Mensch ist, und sie reden nur über ihre eigenen Bedingungen und verfolgen nur die Erfüllung ihrer eigenen Wünsche. Wenn ihr für Mich kocht, verlangt ihr ein Honorar eines Küchenchefs, wenn ihr für Mich lauft, verlangt ihr ein Honorar für das Laufen, wenn ihr für Mich arbeitet, verlangt ihr ein Honorar für die Arbeit, wenn ihr Meine Wäsche wascht, verlangt ihr ein Honorar für das Waschen, wenn ihr etwas für die Kirche bereitstellt, verlangt ihr Vergütungskosten, wenn ihr sprecht, verlangt ihr ein Honorar als Redner, wenn ihr Bücher austeilt, verlangt ihr ein Honorar für die Verteilung und wenn ihr schreibt, verlangt ihr ein Honorar für das Schreiben. Diejenigen, mit denen Ich Mich befasste, verlangen sogar eine Entschädigung von Mir, und diejenigen, die nach Hause geschickt worden sind, verlangen eine Wiedergutmachung dafür, dass ihr Ruf Schaden genommen hat; diejenigen, die unverheiratet sind, verlangen eine Mitgift oder eine Entschädigung für ihre verlorene Jugend, diejenigen, die ein Hühnchen töten, verlangen ein Honorar als Metzger, diejenigen, die Lebensmittel braten, verlangen ein Honorar für das Braten und diejenigen, die eine Suppe kochen, verlangen auch dafür eine Bezahlung … Das ist eure erhabene und mächtige Menschlichkeit, und das sind die Handlungen, die euch euer warmherziges Gewissen vorschreibt. Wo ist euer Verstand? Wo ist eure Menschlichkeit? Lasst Mich euch sagen! Wenn ihr so weitermacht, werde Ich aufhören, unter euch zu wirken. Ich werde nicht inmitten eines Rudels von wilden Tieren in menschlicher Kleidung wirken. Ich werde nicht so für eine solche Gruppe von Menschen leiden, deren schönes Gesicht ein wildes Herz verbirgt. Ich werde nicht für ein solches Rudel von Tieren durchhalten, das nicht die kleinste Möglichkeit zur Errettung hat. Der Tag, an dem Ich euch Meinen Rücken zuwende, ist der Tag, an dem ihr sterbt, es ist der Tag, an dem Dunkelheit über euch kommt, und der Tag, an dem ihr vom Licht verlassen werdet. Lasst Mich euch sagen! Ich werde niemals einer Gruppe wie der euren gegenüber wohlwollend sein, einer Gruppe, die sogar unter den Tieren steht! Meine Worte und Taten haben Grenzen, und mit eurer Menschlichkeit und eurem Gewissen, so wie sie sind, werde Ich kein Werk mehr verrichten, weil es euch zu sehr an Gewissen fehlt, ihr habt Mir viel Leid zugefügt und euer verabscheuungswürdiges Verhalten ekelt Mich zu sehr an. Menschen, denen es derart an Menschlichkeit und Gewissen mangelt, werden niemals eine Aussicht auf Errettung haben. Ich würde niemals solche herzlosen und undankbaren Menschen retten. Wenn Mein Tag kommt, werde Ich Meine glühend heißen Flammen auf alle Ewigkeit auf die Kinder des Ungehorsams herabregnen lassen, die einst Meinen heftigen Zorn hervorriefen. Ich werde Meine ewige Strafe jenen Tieren auferlegen, die einst Schmähungen gegen Mich ausstießen und Mich im Stich ließen. Ich werde die Söhne des Ungehorsams, die einst mit Mir aßen und lebten, aber nicht an Mich glaubten und Mich beleidigten und verrieten, auf alle Zeit mit den Feuern Meines Grolls verbrennen. Ich werde all diejenigen, die Meinen Groll hervorriefen, Meiner Strafe unterwerfen. Ich werde Meinen gesamten Groll auf diese Tiere herabregnen lassen, die einst mit Mir Schulter an Schulter zusammenstehen wollten, aber Mich trotzdem nicht anbeteten und Mir nicht gehorchten. Die Rute, mit der Ich den Menschen schlage, wird auf diese Tiere herniedergehen, die einst Meine Fürsorge sowie die Mysterien genossen, die Ich sprach, und die versuchten, von Mir materielle Freuden zu erhalten. Ich werde niemandem vergeben, der versucht, Meinen Platz einzunehmen; Ich werde keinen von denen verschonen, die versuchen, Mir Lebensmittel und Kleider zu entreißen.

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

364. Grausame, brutale Menschheit! Die Hinterhältigkeit und Intrigen, die Drängelei mit allen, das Gerangel um Ansehen und Vermögen, das gegenseitige Abschlachten – wann wird es je enden? Gott hat Hunderttausende von Worten gesprochen, doch niemand ist zur Besinnung gekommen. Sie handeln zum Wohle ihrer Familien und ihrer Söhne und Töchter, für ihre Karriere, ihre Zukunftsperspektiven, ihren Status, ihre Eitelkeit und ihr Geld, um ihrer Kleider willen, für Nahrung und um des Fleisches willen – wessen Handlungen sind wirklich zum Wohle Gottes? Selbst unter denen, deren Handlungen zum Wohle Gottes sind, gibt es nur wenige, die Gott kennen. Wie viele handeln nicht zum Wohle ihrer eigenen Interessen? Wie viele unterdrücken und diskriminieren andere nicht, um ihren eigenen Status aufrechtzuerhalten? So wurde Gott unzählige Male gewaltsam zum Tode verurteilt, unzählige barbarische Richter haben Gott verurteilt und Ihn auf Neue ans Kreuz geschlagen. Wie viele können gerecht genannt werden, weil sie wirklich zum Wohle Gottes handeln?

aus „Die Frevler werden gewiss bestraft“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

365. Habt ihr jemals erkannt, was ihr heute tut – insbesondere, dass ihr randalierend durch die Welt zieht, untereinander Intrigen spinnt, einander täuscht, euch verräterisch verhaltet, geheimnistuerisch und schamlos, die Wahrheit nicht kennt, unehrlich und hinterlistig seid, Schmeicheleien benutzt, euch selbst als stets im Recht und besser als andere erachtet, dass ihr arrogant seid und wie wilde Tiere in den Bergen und rau wie der König der Bestien handelt – ist dies das Abbild eines menschlichen Wesens? Ihr seid unhöflich und unvernünftig. Ihr habt niemals Mein Wort als einen Schatz betrachtet, doch stattdessen habt ihr eine verächtliche Haltung angenommen. Woher sollen auf diese Art und Weise Erfolg, ein wahres menschliches Leben und schöne Hoffnungen herkommen? Wird dich deine extravagante Fantasie wirklich aus den Klauen des Tigers retten? Wird sie dich wirklich aus dem brennenden Feuer retten? Hättest du in diesem Maße versagt, wenn du Mein Werk wirklich als unbezahlbaren Schatz angesehen hättet? Könnte es sein, dass dein Schicksal wirklich nicht geändert werden kann? Bist du gewillt, mit solch einem Bedauern zu sterben?

aus „Die Wesenheit und die Identität des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

366. Jeder von euch ist zu den höchsten Höhen der Menschenscharen aufgestiegen; ihr seid hinaufgestiegen, um die Vorfahren der Menschenscharen zu sein. Ihr seid in höchstem Maße eigenwillig, und ihr lauft unter all den Maden Amok und sucht einen Ruheplatz und versucht, die Maden zu verschlingen, die kleiner sind als ihr. In euren Herzen seid ihr niederträchtig und böse und übertrefft damit jene Geister, die auf den Grund des Meeres gesunken sind. Ihr lebt am Boden des Misthaufens und bringt die Maden von oben bis unten durcheinander, sodass sie keinen Frieden haben, eine Weile miteinander kämpfen und sich dann beruhigen. Ihr kennt euren eigenen Status nicht, dennoch kämpft ihr immer noch miteinander im Mist. Was könnt ihr von diesem Kampf gewinnen? Wenn ihr wahrlich ein Herz der Ehrerbietung für Mich hättet, wie könnt ihr hinter Meinem Rücken miteinander kämpfen? Egal wie hoch dein Status ist, bist du nicht immer noch ein stinkender kleiner Wurm im Mist? Wirst du dir Flügel wachsen lassen können und eine Taube am Himmel werden?

aus „Wenn herabfallende Blätter zu ihren Wurzeln zurückkehren, wirst du all das Böse bereuen, was du getan hast“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

367. Was ihr heute seht, ist lediglich das scharfe Schwert Meines Mundes. Ihr habt den Stab in Meiner Hand nicht gesehen oder die Flamme, mit der Ich den Menschen verbrenne, und deshalb seid ihr immer noch hochmütig und unmäßig in Meiner Gegenwart. Deshalb kämpft ihr immer noch mit Mir in Meinem Zuhause und bestreitet mit der Menschenzunge das, was Ich mit Meinem Mund gesprochen habe. Der Mensch fürchtet Mich nicht, und dadurch, dass er bis heute weiterhin mit Mir verfeindet ist, hat er immer noch keinerlei Furcht. Ihr habt die Zunge und die Zähne der Ungerechten in eurem Munde. Eure Worte und Taten sind wie jene der Schlange, die Eva zum Sündigen verleitete. Ihr fordert voneinander Auge um Auge und Zahn um Zahn, und ihr ringt in Meiner Gegenwart, um Stellung, Ruhm und Gewinn an euch zu reißen, doch ihr wisst nicht, dass Ich insgeheim eure Worte und Taten beobachte. Noch bevor ihr in Meine Gegenwart kommt, habe Ich die Tiefe eures Herzens ergründet. Der Mensch möchte immer dem Griff Meiner Hand entkommen und die Überwachung durch Meine Augen umgehen, doch Ich bin seinen Worten oder Taten niemals ausgewichen. Stattdessen lasse Ich absichtlich zu, dass Mir diese Worte und Taten ins Auge fallen, damit Ich des Menschen Ungerechtigkeit züchtigen und Gericht über sein Aufbegehren halten kann. Somit bleiben des Menschen Worte und Taten insgeheim stets vor Meinem Richtstuhl, und Mein Urteil hat den Menschen nie verlassen, weil sein Aufbegehren zu groß ist. Mein Werk besteht darin, alle Worte und Taten des Menschen, die in der Gegenwart Meines Geistes geäußert und getan wurden, zu verbrennen und zu reinigen. Auf diese Weise[b] werden die Menschen, wenn Ich die Erde verlasse, immer noch ihre Treue Mir gegenüber aufrechterhalten können und werden Mir immer noch dienen, wie es Meine heiligen Diener in Meinem Werk tun, und Mein Werk auf Erden fortdauern lassen, bis zu dem Tag, da es vollendet ist.

aus „Das Werk der Verbreitung des Evangeliums ist ebenso das Werk der Rettung des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

368. Ich schätze diejenigen sehr, die keinen Verdacht über andere hegen, und Mir gefallen auch diejenigen sehr, die die Wahrheit bereitwillig akzeptieren; für diese beiden Arten von Menschen zeige Ich große Zuwendung, denn in Meinen Augen sind sie ehrliche Menschen. Wenn du sehr arglistig bist, dann wirst du ein vorsichtiges Herz haben und Gedanken des Misstrauens hinsichtlich aller Dinge und aller Menschen hegen. Aus diesem Grund ist dein Glaube an Mich auf ein Fundament des Argwohns aufgebaut. Diese Art des Glaubens ist eine, die Ich niemals anerkennen werde. Ohne echten Glauben wirst du noch weiter von der wahren Liebe entfernt sein. Und wenn du imstande bist, Gott anzuzweifeln und über Ihn nach Belieben spekulierst, dann bist du zweifellos der arglistigste Mensch von allen. Du spekulierst darüber, ob Gott wie ein Mensch sein kann: unverzeihlich sündhaft, von kleinkariertem Charakter, ohne Fairness und Vernunft, ohne Sinn für Gerechtigkeit, zu boshaften Taktiken neigend, verräterisch und hinterlistig, sowie sich des Bösen und Dunkeln erfreuend, und so weiter. Ist der Grund dafür, dass der Mensch solche Gedanken hat, nicht der, dass er nicht das geringste Wissen über Gott hat? Diese Art und Weise des Glaubens ist nichts weniger als Sünde! Darüber hinaus gibt es sogar einige, die glauben, dass diejenigen, an denen Ich Mich erfreue, nichts anderes als Schmeichler und Kriecher sind, und dass diejenigen, denen diese Fähigkeiten fehlen, unerwünscht sein werden und ihren Platz im Hause Gottes verlieren werden. Ist dies all das Wissen, das ihr in diesen vielen Jahre angesammelt habt? Ist es das, was ihr erworben habt? Und euer Wissen über Mich hört nicht bei diesen Missverständnissen auf; noch schlimmer ist eure Lästerung gegen Gottes Geist und die Verunglimpfung des Himmels. Darum sage Ich, dass eine solche Art und Weise des Glaubens wie die eure euch nur dazu veranlassen wird, weiter von Mir abzuweichen und in größerem Widerspruch gegen Mich zu sein.

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

369. Viele würden lieber in die Hölle verdammt werden, als ehrlich zu sprechen und zu handeln. Kein Wunder, dass Ich den Unehrlichen eine andere Behandlung bereithalte. Natürlich verstehe Ich die großen Schwierigkeiten gut, denen ihr gegenübersteht, wenn ihr versucht ein ehrlicher Mensch zu sein. Ihr seid alle furchtbar schlau und geschickt darin, bei einem Herrn mit eurem eigenen winzig kleinen Zollstab Maß zu nehmen, und das macht Mein Wirken viel einfacher. Da jeder von euch Geheimnisse an seine Brust hält, werde Ich euch wohl einen nach dem anderen ins Unglück schicken, um durch Feuer „geschult“ zu werden, sodass ihr danach vollkommen dazu verpflichtet seid, Meinen Worten zu glauben. Letztendlich werde Ich euren Mündern die Worte „Gott ist ein Gott der Treue“ entwinden, woraufhin ihr euch auf eure Brust schlagen und klagen werdet: „Des Menschen Herz ist unaufrichtig!“ Was wird unter diesen Umständen euer Geisteszustand sein? Ich kann Mir vorstellen, dass ihr euch nicht mehr so von eurer Selbstherrlichkeit hinreißen lassen werdet, wie ihr es jetzt tut. Noch weniger werdet ihr, so wie jetzt, „zu tiefgründig sein, um verstanden zu werden“. Manche benehmen sich in Gottes Gegenwart anständig und ausgesprochen „wohlerzogen“, werden jedoch in der Gegenwart des Geistes aufsässig und verlieren alle Hemmungen. Würdet ihr einen solchen Menschen zu den Ehrlichen zählen? Wenn du ein Heuchler bist und jemand, der geschickt Kontakte knüpfen kann, sage Ich dir, dass du zweifellos jemand bist, der mit Gott leichtfertig umgeht. Wenn deine Worte voller Entschuldigungen und wertlosen Rechtfertigungen sind, sage Ich, dass du jemand bist, der äußerst widerwillig die Wahrheit in die Praxis umsetzt. Wenn du viele Heimlichkeiten hast, die du ungern teilst, und du äußerst widerwillig deine Geheimnisse – das heißt, deine Schwierigkeiten – vor anderen offenlegst, um nach dem Weg des Lichtes zu suchen, dann sage Ich, bist du jemand, der die Errettung nicht leicht erhalten wird und der nicht leicht aus der Finsternis hervorkommen wird.

aus „Drei Ermahnungen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

370. Obwohl der Mensch an Gott glaubt, ist das Herz des Menschen ohne Gott und er weiß nicht, wie man Gott liebt, noch will er Gott lieben, denn sein Herz kommt Gott niemals nahe und er meidet Gott immer. Infolgedessen ist das Herz des Menschen fern von Gott. Also wo ist sein Herz? In Wirklichkeit ist das Herz des Menschen nirgends hingegangen: Anstatt es Gott zu geben oder es Gott zu offenbaren, damit Er es sehen kann, hat er es für sich behalten. Das ist auch trotz der Tatsache so, dass einige oft zu Gott beten und sagen: „Oh Gott, schau auf mein Herz – du weißt alles, was ich denke“ und einige schwören sogar, damit Gott sie ansieht, damit sie bestraft werden, wenn sie ihren Eid brechen. Obwohl der Mensch Gott erlaubt, in sein Herz hineinzuschauen, bedeutet dies nicht, dass er in der Lage ist, die Orchestrierungen und Anordnungen Gottes zu befolgen, noch dass er sein Schicksal und seine Aussichten und sein Alles Gottes Kontrolle überlassen hat. Also unabhängig von den Eiden, die du Gott leistest oder dem, was du Ihm kundtust, ist in Gottes Augen dein Herz immer noch für Ihn verschlossen, denn du erlaubst Gott nur dein Herz zu betrachten, aber du lässt es nicht zu, dass Er es kontrolliert. Mit anderen Worten, du hast dein Herz gar nicht Gott gegeben und sagst nur nett klingende Worte, damit Gott sie hört; deine verschiedenen verschlagenen Absichten versteckst du derweil zusammen mit deinen Intrigen, Tricks und Plänen vor Gott, und du hältst deine Aussichten und dein Schicksal in deinen Händen umklammert, befürchtest zutiefst, dass sie von Gott weggenommen werden. So sieht Gott niemals die Aufrichtigkeit des Menschen Ihm gegenüber. Obwohl Gott die Tiefen des menschlichen Herzens beobachtet und sehen kann, was der Mensch in seinem Herzen denkt und tun möchte, und sehen kann, was sich in seinem Herzen befindet, gehört das Herz des Menschen nicht Gott, er hat es nicht Gottes Kontrolle übergeben. Das heißt, Gott hat das Recht zu beobachten, aber Er hat nicht das Recht zu kontrollieren. Im subjektiven Bewusstsein des Menschen will der Mensch sich Gott nicht unterstellen oder beabsichtigt nicht es zu tun. Nicht nur, dass sich der Mensch Gott verschlossen hat, sondern es gibt sogar Menschen, die über Wege nachdenken, ihre Herzen umhüllen, um mit Schönrederei und Schmeichelei einen falschen Eindruck zu erzeugen und das Vertrauen Gottes zu gewinnen und ihr wahres Gesicht vor Gottes Sicht zu verbergen. Ihr Ziel nicht zuzulassen, dass Gott sieht, besteht darin, Gott nicht wahrzunehmen zu lassen, wie sie wirklich sind. Sie wollen ihr Herz Gott nicht geben, sondern es für sich behalten. Der Subtext davon ist, dass das, was der Mensch tut und was er will, alles vom Menschen selbst geplant, berechnet und entschieden wird; er braucht nicht das Mitwirken oder Eingreifen Gottes, viel weniger braucht er die Orchestrierungen und Vorkehrungen Gottes. Ob nun in Bezug auf die Anordnungen Gottes, Seinen Auftrag oder die Forderungen, die Gott an den Menschen stellt, beruhen die Entscheidungen des Menschen auf seinen eigenen Absichten und Interessen, auf seinen eigenen derzeitigen Zuständen und Umständen. Der Mensch wendet immer das Wissen und die Erkenntnisse mit denen er vertraut ist und seinen eigenen Intellekt an, um den Weg zu beurteilen und auszuwählen, den er gehen sollte, und lässt Gottes Eingreifen oder Kontrolle nicht zu. Das ist das Herz des Menschen, das Gott sieht.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

371. Im Laufe der Jahrhunderte sind viele mit Enttäuschung und Widerwillen aus dieser Welt geschieden, und viele sind mit Hoffnung und Glauben in sie gekommen. Ich habe verfügt, dass viele kommen und habe viele weggeschickt. Unzählige Menschen gingen durch Meine Hände. Viele Geister wurden in den Hades geworfen, viele haben im Fleisch gelebt, und viele sind auf der Erde gestorben und wiedergeboren worden. Jedoch hatte niemals einer von ihnen die Gelegenheit, die Segnungen des heutigen Königreichs zu genießen. Ich habe dem Menschen so viel gegeben, doch er hat wenig gewonnen, denn der Angriff von Satans Streitkräften hat ihn gehindert, alle Meine Reichtümer zu genießen. Er hatte nur das Glück, es zu betrachten, konnte es aber nie völlig genießen. Der Mensch hat nie das Schatzhaus in seinem Körper entdeckt, um die Reichtümer des Himmels zu erhalten, und so hat er die Segnungen verloren, die Ich ihm gewährt habe. Ist der Geist des Menschen nicht genau die Fähigkeit, die ihn mit Meinem Geist verbindet? Warum hat der Mensch Mich nie mit seinem Geist beschäftigt? Warum nähert er sich Mir im Fleisch, doch ist im Geist dazu außerstande? Ist Mein wahres Gesicht fleischlich? Warum kennt der Mensch Mein wahres Wesen nicht? Gab es im Geist des Menschen wirklich nie eine Spur von Mir? Bin Ich aus dem Geist des Menschen vollständig verschwunden? Wenn der Mensch nicht das geistige Reich betritt, wie kann er Meine Absichten erfassen? Gibt es in den Augen des Menschen jenes, das direkt in das geistige Reich eindringen kann? Unzählige Male habe Ich mit Meinem Geist den Menschen gerufen, doch der Mensch tut so, als wäre er von Mir erstochen worden, er betrachtet Mich aus der Ferne in großer Angst, dass ich Ihn in eine andere Welt führen werde. Unzählige Male habe Ich im Geist des Menschen nachgeforscht, doch er nimmt keinerlei Notiz und befürchtet zutiefst, dass Ich in sein Haus eintreten und die Gelegenheit ergreifen würde, ihm all seinen Besitz zu nehmen. Deshalb sperrt er Mich aus und lässt Mich vor nichts als einer kalten, fest verschlossenen Tür zurück. Unzählige Male ist der Mensch gefallen und Ich habe ihn gerettet. Nachdem er jedoch aufgewacht ist, verlässt er Mich sofort und wirft Mir, von Meiner Liebe unberührt, einen vorsichtigen Blick zu. Ich habe niemals das Herz des Menschen erwärmt. Der Mensch ist ein gefühlloses, kaltblütiges Tier. Obwohl Meine Umarmung ihn wärmt, hat sie ihn niemals tief bewegt. Der Mensch ist wie ein Wilder, der in den Bergen lebt. Nie hat er all Mein liebevolles Umsorgen der Menschheit geschätzt. Er ist nicht bereit, sich Mir zu nähern, sondern zieht es vor, in den Bergen zu wohnen wo er die Bedrohung durch wilde Tiere erträgt – und dennoch ist er immer noch nicht bereit, in Mir Zuflucht zu finden. Ich zwinge keinen Menschen: Ich verrichte nur Mein Werk. Der Tag wird kommen, an dem der Mensch aus der Mitte des mächtigen Ozeans an Meine Seite schwimmt, sodass er alle Reichtümer auf Erden genießen und die Gefahr hinter sich lassen kann, vom Meer verschlungen zu werden.

aus „Kapitel 20“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

372. Ich habe tiefstes Verständnis für die Arglistigkeit, die in euren Herzen besteht; die meisten von euch folgen Mir aus Neugier und sind gekommen, um Mich in der Leere ausfindig zu machen. Wenn euer dritter Wunsch zerschlagen wird – nach einem friedlichen und glücklichen Leben – löst sich auch eure Neugier auf. Die Arglist, die im Herzen von jedem von euch existiert, wird durch eure Worte und Taten bloßgelegt. Ehrlich gesagt, seid ihr nur neugierig auf Mich, aber ihr fürchtet euch nicht vor Mir; ihr hütet nicht einmal eure Zungen und noch weniger zügelt ihr euer Benehmen. Welche Art von Glauben habt ihr eigentlich? Ist er echt? Ihr benutzt Meine Worte nur, um eure Sorgen zu zerstreuen und eure Langeweile zu mindern, um den übrig gebliebenen leeren Platz in deinem Leben auszufüllen. Wer unter euch hat Meine Worte in die Praxis umgesetzt? Wer hat echten Glauben? Ihr schreit unentwegt, dass Gott ein Gott ist, der tief in die Herzen der Menschen sieht, aber wie ist der Gott, von dem ihr in euren Herzen schreit, mit Mir vereinbar? Da ihr so schreit, warum verhaltet ihr euch dann auf diese Weise? Könnte es sein, dass dies die Liebe ist, die ihr Mir zurückzahlen wollt? Auf euren Lippen liegt nicht wenig Hingabe, doch wo sind eure Opfergaben und wo sind eure guten Taten? Würden eure Worte Meine Ohren nicht erreichen, wie könnte Ich euch dann so sehr hassen? Wenn ihr wirklich an Mich glaubtet, wie könntet ihr dann in solch eine Notlage geraten? Deprimierte Blicke zeichnen sich auf euren Gesichtern ab, als würdet ihr im Hades vor Gericht stehen. Ihr habt kein bisschen Lebenskraft, und ihr redet kleinlaut über eure innere Stimme; ihr seid sogar voller Klagen und Flüche. Ihr habt schon lange das Vertrauen in das, was Ich tue, verloren und sogar euer ursprüngliches Vertrauen ist verschwunden, wie sollt ihr demnach bis ans Ende folgen können? Da dies der Fall ist, wie könnt ihr da gerettet werden?

aus „Worte für die Jungen und die Alten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

373. Euer Glaube ist überaus wundervoll; ihr sagt, dass ihr bereit seid, eure gesamte Lebenszeit für Mein Werk aufzuwenden und dass ihr bereit seid, euer Leben dafür zu opfern, doch eure Dispositionen haben sich nicht viel verändert. Ihr sprecht nur hochmütig, trotz der Tatsache, dass euer eigentliches Verhalten sehr jämmerlich ist. Es ist, als befänden sich die Zungen und Lippen der Menschen im Himmel, doch ihre Beine sind weit unten auf der Erde, und deshalb sind ihre Worte und Taten und ihr Ruf weiterhin zerlumpt und zertrümmert. Euer Ruf ist zerstört worden, euer Verhalten ist verdorben, eure Sprechweise ist primitiv und euer Leben ist verachtenswert; sogar eure gesamte Menschlichkeit ist in eine nichtswürdige Niedrigkeit hinabgesunken. Ihr seid anderen gegenüber engstirnig und ihr zankt um jede Kleinigkeit. Ihr streitet euch um euren eigenen Ruf und euren Status, sogar bis zu dem Punkt, dass ihr bereit seid, in die Hölle und in den Feuersee hinabzusteigen. Eure derzeitigen Worte und Taten genügen Mir, um festzustellen, dass ihr sündhaft seid. Eure Einstellung Meinem Werk gegenüber genügt Mir, um festzustellen, dass ihr ungerechte Menschen seid, und alle eure Gesinnungen genügen, um zu zeigen, dass ihr schmutzige Seelen seid, die voller Abscheulichkeiten sind. Eure Manifestationen und das, was ihr offenbart, reichen aus, um zu sagen, dass ihr Menschen seid, die ihren Durst mit dem Blut unreiner Geister gelöscht haben. Wenn vom Eintritt ins Königreich die Rede ist, offenbart ihr eure Gefühle nicht. Glaubt ihr, dass eure jetzige Art und Weise ausreicht, um durch das Tor Meines Himmelreichs zu schreiten? Glaubt ihr, dass ihr Eintritt in das heilige Land Meines Werkes und Meiner Worte erhalten könnt, ohne dass eure eigenen Worte und Taten zuerst von Mir geprüft werden? Wer ist imstande, Mich hinters Licht zu führen? Wie könnten eure verachtenswerten, niedrigen Verhaltensweisen und Unterhaltungen Meinem Blick entkommen? Es wurde von Mir festgelegt, dass euer Leben ein Leben sein soll, bei dem ihr das Blut dieser unreinen Geister trinkt und deren Fleisch esst, weil ihr sie jeden Tag vor Mir nachahmt. Vor Mir ist euer Verhalten besonders schlecht gewesen, wie könnte Ich euch demnach nicht widerwärtig finden? Eure Worte enthalten die Unreinheiten unreiner Geister: Ihr beschwatzt, verheimlicht und schmeichelt genauso wie jene, die sich mit Hexerei befassen, und wie jene, die verräterisch sind und das Blut der Ungerechtigkeit trinken. Alle Äußerungsformen des Menschen sind äußerst ungerecht, wie können demnach alle Menschen in das Heilige Land platziert werden, wo die Gerechten sind? Denkst du, dass dein verachtenswertes Verhalten dich im Vergleich zu diesen Ungerechten als heilig auszeichnen kann? Deine schlangenartige Zunge wird letzten Endes dein Fleisch zerstören, das Verwüstung anrichtet und Abscheulichkeiten verübt, und deine Hände, die mit dem Blut unreiner Geister bedeckt sind, werden schließlich ebenfalls deine Seele in die Hölle ziehen. Warum nutzt du dann nicht diese Chance, um deine mit Schmutz bedeckten Hände zu reinigen? Und warum schneidest du dir bei dieser Gelegenheit nicht deine Zunge heraus, die ungerechte Worte spricht? Ist es möglich, dass du gewillt bist, für deine Hände, Zunge und Lippen in den Flammen der Hölle zu leiden? Ich wache mit beiden Augen über die Herzen eines jeden, denn lange bevor Ich die Menschen schuf, hatte Ich ihre Herzen in Meinen Händen ergriffen. Ich hatte vor langer Zeit die Herzen der Menschen durchschaut, wie könnten ihre Gedanken demnach Meinem Blick entkommen? Wie könnte es nicht zu spät für sie sein, der Verbrennung durch Meinen Geist zu entkommen?

aus „Ihr habt alle einen solch schlechten Charakter!“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

374. Deine Lippen sind liebenswürdiger als Tauben, aber dein Herz ist finsterer als die uralte Schlange. Deine Lippen sind sogar so schön wie eine libanesische Frau, aber dein Herz ist nicht gütiger als das ihre und kann sich gewiss nicht mit der Schönheit der Kanaaniter vergleichen. Dein Herz ist so verräterisch! Was Ich verabscheue, sind nur die Lippen der Ungerechten und ihre Herzen und Meine Anforderungen an die Menschen sind keineswegs höher als das, was Ich von den Heiligen erwarte. Es ist nur so, dass Ich für die bösen Taten der Ungerechten Abscheu empfinde und Ich hoffe, dass sie imstande sein können, ihren Schmutz abzuschütteln und ihrer gegenwärtigen Zwangslage zu entkommen, sodass sie sich von diesen Ungerechten abheben können und mit denjenigen, die gerecht sind, leben und heilig sein können. Ihr seid in derselben Situation wie Ich, aber ihr starrt vor Dreck; in euch ist noch nicht einmal das kleinste bisschen des ursprünglichen Abbilds der Menschen enthalten, die am Anfang geschaffen wurden. Weil ihr darüber hinaus jeden Tag das Abbild dieser unreinen Geister nachahmt und das tut, was sie tun, und das sagt, was sie sagen, ist jeder Teil von euch – sogar eure Zungen und Lippen – von ihrem faulen Wasser durchtränkt, so sehr, dass ihr von solchen Flecken völlig bedeckt seid, und es gibt keinen einzigen Teil von euch, der für Mein Werk verwendet werden kann. Es ist so herzzerreißend! Ihr lebt in solch einer Welt voller Pferde und Rinder, dennoch seid ihr eigentlich nicht bekümmert; ihr seid voller Freude und ihr lebt frei und entspannt. Ihr schwimmt in diesem faulen Wasser, doch ihr merkt nicht wirklich, dass ihr in solch eine missliche Lage geraten seid. Jeden Tag verkehrst du mit unreinen Geistern und pflegst mit „Exkrementen“ Umgang. Eure Leben sind ziemlich vulgär, dennoch ist dir eigentlich nicht bewusst, dass du überhaupt nicht innerhalb der menschlichen Welt existierst und dass du dich nicht im Griff hast. Weißt du nicht, dass dein Leben vor langer Zeit von diesen unreinen Geistern zertrampelt wurde oder dass dein Charakter vor langer Zeit durch faules Wasser beschmutzt wurde? Glaubst du, dass du in einem irdischen Paradies lebst, dass du dich mitten im Glück befindest? Weißt du nicht, dass du ein Leben an der Seite von unreinen Geistern gelebt hast und neben all dem existiert hast, was sie für dich vorbereitet haben? Wie könnte deine Lebensweise jegliche Bedeutung haben? Wie könnte dein Leben jeglichen Wert haben? Du bist geschäftig für deine Eltern umhergelaufen – Eltern unreiner Geister –, dennoch hast du in Wirklichkeit keine Ahnung, dass diejenigen, die dich in die Falle locken, diese Eltern unreiner Geister sind, die dich geboren und aufgezogen haben. Zudem weißt du nicht, dass sie dir tatsächlich deinen ganzen Schmutz gegeben haben; alles, was du weißt, ist, dass sie dir „Freude“ bringen können, weder züchtigen sie dich, noch richten sie dich und insbesondere verfluchen sie dich nicht. Sie sind niemals in eine Wut auf dich ausgebrochen, sondern behandeln dich mit Liebe und Güte. Ihre Worte nähren dein Herz und fesseln dich, sodass du orientierungslos wirst und ohne es zu bemerken, wirst du eingesogen und bist bereit, ihnen zu dienen und du wirst zu ihrem Abfluss und zu ihrem Diener. Du hast überhaupt keine Klagen, sondern bist bereit, für sie zu arbeiten, wie Hunde, wie Pferde; du wirst von ihnen getäuscht. Aus diesem Grund reagierst du überhaupt nicht auf das Werk, das Ich vollbringe – kein Wunder, dass du stets heimlich Meinen Händen entgleiten willst, und kein Wunder, dass du immer süße Worte benutzen willst, um hinterlistig Meine Gunst zu erschleichen. Wie sich zeigt, hattest du bereits einen anderen Plan, eine andere Übereinkunft. Du kannst ein bisschen Meiner Handlungen als der Allmächtige sehen, aber du hast nicht die geringste Kenntnis von Meinem Gericht und Meiner Züchtigung. Du hast keine Ahnung, wann Meine Züchtigung begann; du weißt nur, wie du Mich hintergehen kannst – doch du weißt nicht, dass Ich keine Verfehlung durch den Menschen dulde.

aus „Ihr habt alle einen solch schlechten Charakter!“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

375. Denkt an die Vergangenheit zurück: Wann war Mein Blick auf euch zornig und Meine Stimme streng? Wann habe Ich mit euch Haarspaltereien betrieben? Wann habe Ich euch unangemessen gemaßregelt? Wann habe Ich euch direkt getadelt? Ist es nicht wegen Meines Werkes, dass Ich Meinen Vater anrufe, um euch von jeder Versuchung zu bewahren? Warum behandelt ihr Mich so? Habe Ich jemals Meine Autorität genutzt, um euer Fleisch niederzustrecken? Warum zahlt ihr es Mir so zurück? Nachdem ihr Mir gegenüber mal heiß, mal kalt gewesen seid, seid ihr weder heiß noch kalt. Ihr seid Mir gegenüber hinterlistig, versteckt Dinge vor Mir, und eure Münder sind voll mit der Spucke der Ungerechtigkeit. Denkt ihr, dass eure Zungen Meinen Geist betrügen können? Denkt ihr, dass eure Zungen Meinem Zorn entkommen können? Denkt ihr, dass eure Zungen ein Urteil über die Taten von Mir, Jehova, fällen können, wie immer es ihnen beliebt? Bin Ich der Gott, über den der Mensch urteilt? Könnte Ich einer kleinen Made erlauben, Mich so zu lästern? Wie könnte Ich solche Söhne des Ungehorsams unter Meinen ewigen Segnungen vermuten? Eure Worte und Taten haben euch seit langem entlarvt und euch verdammt. Als Ich die Himmel ausdehnte und alle Dinge schuf, habe Ich keinem Lebewesen erlaubt, sich nach seinem Belieben zu beteiligen. Viel weniger habe Ich einem Ding erlaubt, Mein Werk und Meine Führung nach Belieben zu stören. Ich habe keinen Menschen oder Gegenstand toleriert. Wie könnte Ich diejenigen, die Mir gegenüber grausam und unmenschlich sind, verschonen? Wie könnte Ich denen vergeben, die sich gegen Meine Worte auflehnen? Wie könnte Ich die verschonen, die Mir nicht gehorchen? Ist das Schicksal des Menschen nicht in den Händen von Mir, dem Allmächtigen? Wie könnte Ich deine Ungerechtigkeit und deine Ungehorsam als heilig betrachten? Wie könnten deine Sünden Meine Heiligkeit besudeln? Ich werde weder durch die Unreinheit der Ungerechten besudelt, noch genieße Ich die Opfergaben der Ungerechten. Wenn du Mir, Jehova, treu wärst, könntest du dann die Opfergaben an Meinem Altar für dich selbst nehmen? Könntest du deine giftige Zunge nutzen, um Meinen heiligen Namen zu lästern? Könntest du dich auf diese Art und Weise gegen Meine Worte auflehnen? Könntest du Meine Herrlichkeit und Meinen Heiligen Namen wie ein Werkzeug behandeln, mit dem du Satan, dem Bösen, dienst? Mein Leben ist für die Freude der Heiligen bereitgestellt. Wie könnte Ich dir erlauben, mit Meinem Leben nach Lust und Laune zu spielen und es als Werkzeug für die Streitereien zwischen euch zu nutzen? Wie könnt ihr in der Art, wie ihr Mir gegenüber seid, so herzlos und mit einem solchen Mangel an Gutem sein? Wisst ihr nicht, dass Ich eure Übeltaten bereits in diese Worte des Lebens geschrieben habe? Wie könntet ihr dem Tag des Zornes entfliehen, an dem Ich Ägypten züchtige? Wie konnte Ich von euch immer und immer wieder auf dies Art und Weise abgelehnt und herausgefordert werden. Ich sage euch klipp und klar, wenn der Tag kommt, wird eure Züchtigung unerträglicher sein als die von Ägypten! Wie könnt ihr Meinem Tag des Zornes entkommen?

aus „Keiner, der aus dem Fleische ist, kann dem Tag des Zornes entkommen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

376. Ich bin unter euch gewesen und habe mit euch mehrere Frühlinge und Herbste lang Umgang gepflegt. Ich habe lange Zeit unter euch gelebt, habe mit euch gelebt. Wie viel von eurem verachtenswerten Verhalten ist direkt vor Meinen Augen entglitten? Eure tief empfundenen Worte hallen ständig in Meinen Ohren wider; Millionen und Abermillionen eurer Bestrebungen sind auf Meinen Altar gelegt worden – sogar zu viele, als dass man sie zählen könnte. Was jedoch eure Hingabe betrifft und das, was ihr aufwendet, gebt ihr nicht ein Jota. Ihr gebt nicht einmal den kleinsten Tropfen Aufrichtigkeit auf Meinen Altar. Wo sind die Früchte eures Glaubens an Mich? Ihr habt von Mir endlose Gunst erhalten und ihr habt endlose Geheimnisse des Himmels gesehen; Ich habe euch sogar die Flammen des Himmels gezeigt, doch Ich habe es nicht übers Herz gebracht, euch zu verbrennen. Doch wie viel habt ihr Mir im Gegenzug gegeben? Wie viel seid ihr bereit, Mir zu geben? Du drehst dich mit der Nahrung, die Ich dir gegeben habe, in deiner Hand um und bringst sie Mir dar, wobei du sogar so weit gehst und sagst, es sei etwas, das du für den Schweiß deiner eigenen harten Arbeit bekommen hast, und dass du Mir alles darbringst, was du besitzt. Wie kannst du nicht wissen, dass deine „Beiträge“ an Mich alle nur Dinge sind, die von Meinem Altar gestohlen worden sind? Und obendrein bringst du sie Mir jetzt dar, betrügst du Mich nicht? Wie kannst du nicht wissen, dass woran Ich Mich heute erfreue, all die Opfergaben auf Meinem Altar sind und nicht das, was du durch deine harte Arbeit verdient und Mir dann dargebracht hast? Ihr wagt es tatsächlich, Mich auf diese Art und Weise zu betrügen, wie kann Ich euch demnach vergeben? Wie könnt ihr erwarten, dass Ich dies noch länger erdulde? Ich habe euch alles gegeben. Ich habe euch alles eröffnet, für eure Bedürfnisse gesorgt und euch die Augen geöffnet. Dennoch betrügt ihr Mich auf diese Art und Weise und ignoriert euer Gewissen. Ich habe euch selbstlos alles zuteilwerden lassen, sodass ihr, auch wenn ihr leidet, alles von Mir bekommen habt, was Ich vom Himmel mitgebracht habe. Trotzdem weist ihr überhaupt keine Hingabe auf, und selbst wenn ihr einen winzigen Beitrag geleistet habt, versucht ihr danach mit Mir „die Konten abzugleichen“. Wird dein Beitrag sich nicht auf nichts belaufen? Was du Mir gegeben hast, ist nur ein Sandkorn, aber um was du Mich gebeten hast, ist eine Tonne Gold. Bist du hierin nicht einfach unvernünftig? Ich wirke unter euch. Es gibt nicht die geringste Spur der zehn Prozent, die man Mir geben sollte, von irgendwelchen zusätzlichen Opfergaben ganz zu schweigen. Darüber hinaus werden die zehn Prozent, die von den Ergebenen beigetragen werden, von den Frevlern ergriffen. Seid ihr nicht alle von Mir zerstoben? Seid ihr alle Mir gegenüber nicht feindselig? Zerstört ihr nicht alle Meinen Altar? Wie könnten solche Menschen in Meinen Augen als Kostbarkeiten betrachtet werden? Sind sie nicht die Schweine und Hunde, die Ich verabscheue? Wie könnte Ich eure bösen Taten als Kostbarkeit bezeichnen?

aus „Ihr habt alle einen solch schlechten Charakter!“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

377. Die Menschen sind nichtsnutzige Schufte, weil sie sich selbst nicht wertschätzen. Wenn sie sich noch nicht einmal selbst lieben, sondern auf sich selbst herumtrampeln, zeigt dies dann nicht, dass sie nichtsnutzig sind? Die Menschheit ist wie eine unmoralische Frau, die mit sich selbst Spielchen spielt und sich anderen willig hingibt, um vergewaltigt zu werden. Doch sogar so, wissen sie noch immer nicht, wie niedrig sie sind. Sie finden Gefallen daran, für andere zu arbeiten oder mit anderen zu reden, sich unter die Kontrolle anderer zu begeben, ist das nicht wahrlich die Unreinheit der Menschheit? Obwohl Ich Mich keinem Leben unter der Menschheit unterzogen habe, das menschliche Leben nicht wirklich erfahren habe, habe Ich ein sehr klares Verständnis von jeder Bewegung, jeder Handlung, jedem Wort und jeder Tat des Menschen. Ich kann die Menschheit sogar ihrer tiefsten Schande aussetzen, bis zu dem Punkt, dass sie es nicht mehr wagt, ihre eigenen Tricks zu zeigen, und nicht mehr wagt, ihrer Wollust nachzugeben. Wie eine Schnecke, die sich in ihr Haus zurückzieht, wagen sie es nicht länger, ihren eigenen abstoßenden Zustand offenzulegen. Da die Menschheit sich selbst nicht kennt, besteht ihr größter Makel darin, ihre Reize willig vor anderen zur Schau zu tragen, ihre abstoßende Haltung vorzuführen; dies ist etwas, das Gott am meisten hasst. Da die Beziehungen zwischen den Menschen abartig sind und es keine normalen zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Menschen gibt, haben sie noch viel weniger eine normale[c] Beziehung zu Gott. Gott hat so viel gesagt und indem Er dies tut, ist Sein Hauptziel, einen Platz in den Herzen der Menschheit einzunehmen, um die Menschen dazu zu bringen, sich aller Idole in ihren Herzen zu entledigen, damit Gott über die gesamte Menschheit Macht walten lassen kann und den Zweck Seines Aufenthalts auf Erden erfüllen kann.

aus „Kapitel 14“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

378. Äußerlich sind sie schön geschmückt: Die Schwestern haben sich wie eine Blume hübsch zurechtgemacht, und die Brüder sehen aus wie Prinzen oder irgendein reicher, junger Stutzer. Sie kümmern sich nur um die Dinge, die sie essen und äußerlich tragen; innerlich sind sie verarmt, haben nicht die geringste Gotteskenntnis. Was soll das bringen? Andere sind nachlässig gekleidet, wie Bettler, und sehen aus wie morgenländische Sklaven! Versteht ihr wirklich nicht, was Ich von euch verlange? Tauscht euch untereinander aus: Was habt ihr erlangt? All diese Jahre habt ihr es angestrebt, und das ist alles, was ihr geerntet habt – geniert ihr euch nicht? Schämt ihr euch nicht? Ihr habt über all die Jahre hinweg den wahren Weg verfolgt, und heute ist eure Statur sogar noch kleiner, als die eines Spatzen. Seht die jungen Damen unter euch an, so hübsch zurechtgemacht wie Blumen, die sich untereinander vergleichen. Was benutzt ihr, um euch miteinander zu vergleichen? Ist es nicht Genuss? Und die Anforderungen, die ihr stellt? Denkt ihr, dass Ich gekommen bin, um Models anzuwerben? Ihr habt kein Schamgefühl! Wo ist euer Leben? Verfolgt ihr nicht extravagante Wünsche? Du glaubst, du seist so schön. Du magst wunderschön sein, aber bist du nicht eine sich windende Made, die in einem Misthaufen geboren wurde? Dass du heute das Glückt hast, dich an diesen himmlischen Segnungen zu erfreuen, liegt daran, dass Gott eine Ausnahme macht, dich zu erheben, und nicht, an deinem hübschen Gesicht; ist es dir noch immer unklar, woher du kamst? Bei Erwähnung von Leben, schließt du deinen Mund und sagst nichts, du bist wie ein Huhn aus Holz, aber trotzdem besitzt du die Frechheit, dich zu schminken? Du denkst trotzdem daran, dein Gesicht zu pudern? Und seht euch die Playboys unter euch an – sie sind so missraten, sie verbringen den ganzen Tag damit, mit lässigem Gesichtsausdruck umherzuziehen. Überall wo sie hingehen, benehmen sie sich schlecht, gibt es an ihnen irgendetwas Menschliches? Worauf lenkt jeder unter euch, sei es Mann oder Frau, den ganzen Tag seine Aufmerksamkeit? Wisst ihr, von wem ihr abhängt, um zu essen? Schau deine Kleider an, schau in deine Hände, was du geerntet hast, reibe deinen Bauch – was ist der Ertrag des Preises von Blut und Schweiß, den du bezahlt hast? Du denkst immer noch daran Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, du denkst immer noch daran, dein stinkendes Fleisch zu schmücken – worin liegt der Wert darin! Es wird von dir verlangt normal zu sein, aber heute bist du nur nicht, nicht normal, du bist das Gegenteil. Wie kann es so eine Person wagen, vor Mich zu kommen? Mit einer Menschlichkeit wie dieser, herumstolzierend und dein Fleisch offenbarend, immer inmitten der Lust des Fleisches lebend, bist du nicht ein Nachkomme von dreckigen Dämonen und bösen Geistern? Ich werde einem solchen dreckigen Dämon nicht erlauben für lange Zeit zu bleiben! Und glaube nicht, dass Ich nicht weiß, was du in deinem Herzen denkst. Du magst deine Lust und dein Fleisch an der Kandare haben, aber könnte Ich deine Gedanken in deinem Herzen und alles, was deine Augen begehren, nicht kennen? Macht ihr jungen Damen euch nicht so hübsch wie eine Blume zurecht, um euer Fleisch vorzuführen? Welchen Nutzen haben Männer für euch? Können sie euch tatsächlich vor dem Meer der Bedrängnis retten? Und ihr Playboys kleidet euch alle, damit ihr weltmännisch und vornehm ausseht – ist es nicht, um mit eurem Aussehen zu prahlen? Und für wen tut ihr das? Welchen Nutzen bringen euch Frauen? Sind sie nicht die Quelle eurer Sünden? Ihr Männer und Frauen, Ich habe viele Worte zu euch gesagt, trotzdem seid ihr nur wenigen davon nachgekommen. Eure Ohren sind schwer, eure Augen sind trübe geworden und eure Herzen sind hart, sodass es in euren Körpern nichts als Lust gibt; ihr seid darin verstrickt, unfähig zu entkommen. Wer will sich euch Maden, die ihr euch in Dreck und Schmutz windet, überhaupt nähern? Vergesst nicht, dass ihr nicht mehr als jene seid, die Ich aus dem Misthaufen emporhob, dass ihr ursprünglich nicht über normale Menschlichkeit verfügt hattet. Was Ich von euch verlange ist die normale Menschlichkeit, die ihr ursprünglich nicht hattet; Ich verlange nicht, dass ihr eure Lust zur Schau stellt, oder dass ihr eurem ranzigen Fleisch, das so viele Jahre lang vom Teufel unterwiesen wurde, freien Lauf lasst. Wenn ihr euch so feinmacht, fürchtet ihr dann nicht, dass ihr euch mehr denn je verstrickt? Wisst ihr nicht, dass ihr ursprünglich sündig wart? Wisst ihr nicht, dass eure Körper mit Lust angefüllt sind? Derart, dass die Lust sogar aus eurer Kleidung sickert, euren Zustand eines unerträglich hässlichen, dreckigen Dämons offenbart. Ist es nicht dies, was an euch am meisten klar ist? Eure Herzen, eure Augen, eure Lippen – sind sie nicht alle von dreckigen Dämonen verunreinigt worden? Sind sie nicht dreckig? Du denkst, dass du solange du nichts Unmoralisches[d] tust, der Heiligste bist; du denkst, dass sich hübsch zurechtzumachen, eure schäbigen Seelen verdecken kann – dafür besteht keine Chance! Ich rate euch, realistischer zu sein: Seid nicht arglistig und unecht, und stellt euch nicht zur Schau. Ihr prahlt voreinander mit eurer Lust, aber alles, was ihr bekommen werdet, ist ewiges Leiden und unbarmherzige Züchtigung! Welches Bedürfnis habt ihr, miteinander zu flirten und verliebt zu sein? Ist dies eure Rechtschaffenheit? Macht euch das aufrecht? Ich verabscheue jene unter euch, die Hexenheilkunst praktizieren und in Zauberei verwickelt sind. Ich verabscheue junge Männer und Frauen unter euch, die ihr eigenes Fleisch lieben. Ihr solltet euch lieber bändigen, denn heute verlange Ich von dir, dass du normale Menschlichkeit besitzt, nicht, dass du deine Lust zur Schau stellst. Ihr nehmt immer jede Gelegenheit wahr, denn euer Fleisch ist zu fruchtbar und eure Lust zu groß!

aus „Praxis (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

379. Während der Zeit Meines Werkes, handelt ihr immer gegen Mich, ihr fügt euch nie Meinen Worten. Ich verrichte Mein Werk, und du tust deine eigene Arbeit, du bildest dein eigenes kleines Königreich – ihr Rudel Füchse und Hunde, alles was ihr tut, ist gegen Mich! Ihr versucht immer diejenigen, die nur euch lieben, in eure Umarmung zu nehmen – wo ist eure Ehrfurcht? Alles was ihr tut, ist so betrügerisch! Ihr habt keinen Gehorsam oder Ehrfurcht, alles, was ihr tut, ist tückisch und blasphemisch! Können solche Menschen gerettet werden? Sexuell unmoralische, lüsterne Männer wollen ständig diese koketten Huren zu ihrem eigenen Vergnügen an sich heranziehen. Ich werde solche sexuell unmoralischen Dämonen nicht retten, Ich hasse euch schmutzige Dämonen, eure Lüsternheit und Koketterie haben euch in die Hölle gestürzt – was habt ihr zu eurer Verteidigung zu sagen? Ihr schmutzigen Dämonen und bösen Geister seid so verabscheuungswürdig! Ihr seid widerlich! Wie könnte ein derartiges Gesindel gerettet werden? Könnten die in Sünde Verstrickten noch gerettet werden? Diese Wahrheiten, diese Art und dieses Leben haben keinen Anreiz für euch; ihr werdet von Sündhaftigkeit, von Geld, Ansehen, Ruhm und Gewinn, den Freuden des Fleisches, der Attraktivität von Männern und der Koketterie von Frauen angezogen. Was berechtigt euch, Mein Königreich zu betreten? Euer Abbild ist sogar größer als Gott, euer Status ist höher als Gott, ganz zu schweigen von eurem Prestige unter den Menschen – ihr seid zu einem Idol geworden, das Menschen anbeten. Wurdest du nicht der Erzengel? Wenn das Ende der Menschen offenbart wird, was auch der Moment ist, wenn das Erlösungswerk sich dem Ende zuneigt, werden viele von euch Leichen sein, die jenseits der Errettung liegen und beseitigt werden müssen.

aus „Praxis (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

380. Ich erscheine euch in eurem Leben, doch ihr bemerkt es nie – ihr erkennt Mich noch nicht einmal. Nahezu die Hälfte der Worte, die Ich sage, sind Gericht über euch, und sie erzielen lediglich die Hälfte des Effekts, den sie erzielen sollten und der darin besteht, euch eine tiefe Angst einzuflößen. Die verbleibende Hälfte setzt sich aus Worten zusammen, um euch über das Leben zu lehren und wie ihr euch benehmen sollt. Jedoch ist es, als ob sie für euch nicht einmal existierten oder als ob ihr den Worten von Kindern zuhörtet, denen ihr immer ein verstecktes Lächeln schenkt, doch nach welchen ihr nie handelt. Ihr habt euch nie über diese Dinge Gedanken gemacht; ihr habt immer Meine Handlungen aufgrund eurer Neugier beobachtet, sodass ihr jetzt in Finsternis gefallen seid und das Licht nicht sehen könnt, und so weint ihr erbärmlich im Dunkeln. Was Ich will, ist euer Gehorsam, euren bedingungslosen Gehorsam, und erst recht verlange Ich, dass ihr euch allem, was Ich sage, völlig sicher seid. Ihr solltet keine vernachlässigende Haltung annehmen und insbesondere solltet ihr mit den Dingen, die Ich sage, nicht wählerisch umgehen, noch sollten euch Meine Worte und Mein Werk gleichgültig sein, wie es eure Gewohnheit ist. Mein Werk wird in eurer Mitte vollbracht, und Ich habe euch sehr viele Meiner Worte zuteilwerden lassen, aber wenn ihr Mich auf diese Weise behandelt, bleibt Mir nur, heidnischen Familien das preiszugeben, was ihr weder gewonnen noch in die Praxis umgesetzt habt. Wer unter allen geschaffenen Wesen wird nicht von Mir in Meinen Händen gehalten? Die meisten unter euch sind in einem „reifen hohen Alter“, und ihr habt nicht die Energie, diese Art Meines Wirkens anzunehmen. Ihr seid wie ein Han-Hao-Vogel[e] – ihr kommt gerade so zurecht, und ihr habt Meine Worte nie mit Ernsthaftigkeit behandelt. Die jungen Leute sind extrem eingebildet und zügellos und noch weniger achten sie auf Mein Wirken. Sie haben kein Interesse, sich an den Köstlichkeiten Meines Festmahls zu laben; sie sind wie ein kleiner Vogel, der aus seinem Käfig geflogen ist, um sich weit weg in die Ferne zu wagen. Wie können derartige junge und alte Menschen Mir nützlich sein?

aus „Worte für die Jungen und die Alten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

381. Viele Menschen erheben Gottes Worte, um sie Tag für Tag zu lesen, sogar so weit, dass sie sich alle klassischen Passagen darin als ihren wertvollsten Besitz einprägen und darüber hinaus die Worte Gottes überall predigen und andere mittels Seiner Worte versorgen und unterstützen. Sie denken, dass dies zu tun gleichbedeutend damit ist, Gott zu bezeugen, Seine Worte zu bezeugen, dass dies zu tun bedeutet, Gottes Weg zu folgen. Sie denken, dass dies zu tun bedeutet, nach den Worten Gottes zu leben, dass dies zu tun bedeutet, Seine Worte in ihr tatsächliches Leben zu bringen, dass dies zu tun sie befähigen wird, Gottes Lob zu erhalten und gerettet und vervollkommnet zu werden. Aber selbst wenn sie die Worte Gottes predigen, entsprechen sie Gottes Worten niemals in der Praxis oder versuchen, sich mit dem in Einklang zu bringen, was in Gottes Worten offenbart wird. Vielmehr verwenden sie die Worte Gottes, um durch eine List die Anbetung und das Vertrauen anderer zu gewinnen, auf eigene Faust in die Führung einzutreten und zu veruntreuen und die Herrlichkeit Gottes zu stehlen. Sie hoffen vergeblich darauf, die durch das Verbreiten von Gottes Worten gebotene Gelegenheit zu nutzen, um mit Gottes Wirken und Seinem Lob belohnt zu werden. Wie viele Jahre sind vergangen, aber diese Menschen waren im Verlauf des Tuns all dieser Dinge nicht nur unfähig, Gottes Lob während dieses Prozesses des Predigens der Worte Gottes zu verdienen, und sie waren nicht nur unfähig, den Weg zu entdecken, dem sie während des Prozesses des Bezeugens der Worte Gottes folgen sollten, und sie haben nicht nur sich selbst im Prozess der Versorgung und Unterstützung anderer mittels der Worte Gottes weder unterstützt noch versorgt, und sie waren nicht nur nicht in der Lage, Gott zu kennen oder echte Ehrfurcht vor Gott in sich hervorzurufen. Sondern im Gegenteil vertieften sich ihre Missverständnisse über Gott immer mehr, ihr Misstrauen gegen Ihn wurde immer schwerwiegender und ihre Vorstellungen von Ihm werden immer hyperbolischer. Versorgt und geleitet durch ihre Theorien über die Worte Gottes erscheinen sie, wie ganz in ihrem Element, als ob sie ihre Fähigkeiten mit müheloser Leichtigkeit ausüben würden, als ob sie ihren Zweck im Leben, ihre Mission gefunden hätten, und als ob sie neues Leben gewonnen hätten und gerettet worden wären, als hätten sie, während ihnen Gottes Worte beim Vortragen knackig von der Zunge gehen, Zugang zur Wahrheit gewonnen, die Absichten Gottes begriffen und den Weg zur Gotteskenntnis entdeckt, als würden sie, während des Prozesses des Predigens von Gottes Worten, Gott oft von Angesicht zu Angesicht begegnen. Auch werden sie oft zu Weinanfällen „bewegt“ und oft von dem „Gott“ in den Worten Gottes geleitet. Sie scheinen unaufhörlich nach Seiner ernsten Sorge und liebenswürdigen Absicht zu greifen und zugleich die Erlösung des Menschen durch Gott und Seine Führung begriffen zu haben, Sein Wesen kennengelernt zu haben und Seine gerechte Disposition verstanden zu haben. Basierend auf dieser Grundlage scheinen sie noch fester an die Existenz Gottes zu glauben, sich Seines erhabenen Zustands bewusster zu sein und Seine Größe und Transzendenz noch tiefer zu spüren. Durchdrungen von der oberflächlichen Kenntnis der Worte Gottes, scheint es, dass ihr Glaube gewachsen, ihre Entschlossenheit Leid zu ertragen sich verstärkt hat, und sich ihre Gotteskenntnis vertieft hat. Sie wissen nur wenig davon, dass, bis sie tatsächlich die Worte Gottes erfahren, all ihr Wissen über Gott und ihre Vorstellungen von Ihm aus ihrer eigenen Wunschvorstellung und ihren Vermutungen hervorgeht. Ihr Glaube würde keiner Art von Prüfung von Gott standhalten, ihre sogenannte Geistlichkeit und Statur würde einfach keiner Prüfung oder Überprüfung Gottes standhalten, ihre Entschlossenheit ist nur eine auf Sand gebaute Burg, und ihre sogenannte Gotteskenntnis ist auch nicht mehr als ein Hirngespinst ihrer Fantasie. In der Tat haben diese Leute, die gewissermaßen sehr viel Mühe in die Worte Gottes gesetzt haben, nie begriffen, was wirklicher Glaube ist, was wirklicher Gehorsam ist, was wirkliche Fürsorge, oder was wirkliche Gotteskenntnis ist. Sie nehmen Theorie, Phantasie, Wissen, Gabe, Tradition, Aberglauben und sogar die moralischen Werte der Menschheit und machen sie zu „Investitionskapital“ und „militärischen Waffen“ für den Glauben an Gott und Seiner Nachfolge und machen diese sogar zu Fundamenten ihres Glaubens an Gott und ihrem Streben nach Ihm. Zur gleichen Zeit nutzen sie dieses Kapital und die Waffen auch und wandeln sie in einen magischen Talisman für die Erkenntnis Gottes um, um Gottes Inspektion, Prüfung, Züchtigung und Urteil zu begegnen und dagegen zu kämpfen. Was sie am Ende gewinnen, besteht immer noch aus nicht mehr als Schlussfolgerungen über Gott, die von religiösen Konnotationen oder vom feudalen Aberglauben durchdrungen sind, und das ist insgesamt romantisch, grotesk und rätselhaft, und ihre Art, zu erkennen und zu definieren, ist jene, dass Gott in die gleiche Form wie die der Menschen eingestanzt ist, die nur an den Himmel oben glauben oder den alten Mann im Himmel. Während Gottes Echtheit, Sein Wesen, Seine Disposition, Sein Besitz und Sein und so weiter, alles was mit dem wirklichen Gott selbst zu tun hat, sind die Dinge, die ihr Wissen nicht erfassen konnte und völlig irrelevant und sogar völlig entgegengesetzt sind. Auf diese Weise ist es also so, dass, auch wenn sie im Rahmen der Versorgung und Ernährung mittels Gottes Worten leben, sie dennoch nicht in der Lage sind, den Weg Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, wahrhaftig zu beschreiten. Der wahre Grund dafür ist, dass sie Gott nie kennengelernt haben, weder haben sie jemals echten Kontakt zu noch Gemeinschaft mit Ihm gehabt, und so ist es unmöglich für sie, zu einem gegenseitigen Verständnis mit Gott zu kommen, oder in sich einen echten Glauben an, eine Nachfolge oder Verehrung von Gott zu erwecken. Dass sie damit die Worte Gottes betrachten sollten, dass sie somit Gott betrachten sollten – diese Perspektive und Haltung hat sie dazu verdammt, von ihren Bemühungen mit leeren Händen zurückzukehren, hat sie dazu verdammt, bis in alle Ewigkeit nie in der Lage zu sein, den Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, zu wandeln. Das Ziel, das sie erreichen wollen und die Richtung, in die sie gehen, bedeutet, dass sie in Ewigkeit die Feinde Gottes sind und dass sie in Ewigkeit nie die Rettung erhalten können.

aus „Gott zu kennen ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

382. Es gibt viele Wege jenseits eures Begriffsvermögens, viele Angelegenheiten, die ihr nicht versteht. Ihr seid so unwissend. Ich kenne euren Status und eure Unzulänglichkeiten gut. Auch wenn es viele Worte gibt, die ihr nicht aufnehmen könnt, will Ich euch deshalb trotzdem alle diese Wahrheiten erzählen, die ihr nie zuvor begriffen habt – denn Ich mache Mir weiterhin Sorgen, ob ihr mit eurer derzeitigen Statur dazu fähig sein werdet, für Mich Zeugnis abzulegen. Es ist nicht so, dass Ich euch herabsetze. Ihr seid alle Bestien, die sich nicht Meiner formellen Ausbildung unterzogen haben, und es ist wahrhaft fraglich, wie viel Herrlichkeit in euch steckt. Obwohl Ich eine enorme Energie verbraucht habe, um an euch zu arbeiten, scheint es, als seien die positiven Elemente in euch praktisch nicht vorhanden, während die negativen Elemente sich an einer Hand abzählen lassen und nur als Zeugnisse dienen, um Satan zu beschämen. Fast alles andere in euch ist Satans Gift. Ihr scheint Mir jenseits der Erlösung zu sein. Nach dem heutigen Stand der Dinge also betrachte Ich eure verschiedenen Haltungen und erfahre letztendlich eure wahre Statur. Deshalb mache Ich Mir weiterhin Sorgen um euch: Wenn es ihm überlassen wird, sein Leben auf sich selbst gestellt zu leben, wird es dem Menschen dann wirklich besser oder vergleichbar so gehen, wie es ihm heute geht? Beunruhigt euch eure kindische Statur nicht? Könnt ihr wahrhaftig wie das auserwählte Volk Israels sein, Mir und nur Mir allein unter allen Umständen treu? Was ihr aufzeigt, ist nicht die Verschmitztheit von Kindern, die von ihren Eltern abgewichen sind, sondern die Bestialität, die in Tieren außer Reichweite der Peitsche ihrer Herren ausbricht. Ihr solltet eure Natur kennen, was auch die Schwäche ist, die ihr alle teilt, euer gemeinsames Leiden. Somit ist Meine einzige Ermahnung an euch heute, für Mich Zeugnis abzulegen. Lasst unter keinen Umständen dieses alte Leiden wieder aufflammen. Das Wichtigste ist, Zeugnis abzulegen. Das ist das Herzstück Meiner Arbeit. Ihr solltet Meine Worte annehmen, so wie Maria Jehovas Offenbarung annahm, die ihr in einem Traum erschien, glaubend und dann gehorchend. Nur dies gilt als tugendhaft. Denn ihr seid diejenigen, die Meine Worte am meisten hören, diejenigen, die von Mir am meisten gesegnet sind. Ich gebe euch all Meine wertvollen Besitztümer, lasse euch absolut alles zukommen. Allerdings ist euer Status und der des Volks von Israel so verschieden, so sehr Welten voneinander entfernt. Trotzdem empfangt ihr im Vergleich zu ihnen so viel mehr. Während sie verzweifelt auf Mein Erscheinen warten, verbringt ihr angenehme Tage mit Mir und habt an Meinen Reichtümern teil. Was gibt euch im Vergleich dazu das Recht, zu protestieren und mit Mir herumzuzanken und Teile Meiner Besitztümer zu verlangen? Erhaltet ihr etwa nicht genug? Ich gebe euch so viel, aber was ihr Mir zurückgebt, ist herzzerreißende Traurigkeit und Furcht und unbändige Verbitterung und Unzufriedenheit. Ihr seid so widerlich und doch ruft ihr Mitleid hervor. Darum habe Ich keine andere Wahl, als Meinen ganzen Ärger hinunterzuschlucken und immer und immer wieder euch Meine Einwände zum Ausdruck zu bringen. Über diese mehreren tausend Jahre der Arbeit hinweg habe Ich nie irgendwelche Einwände gegen die Menschheit erhoben, denn Ich habe herausgefunden, dass in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit allein die Betrügereien unter euch die angesehensten sind. Sie sind wie wertvolle Erbschaften, die euch von den berühmten Urahnen der Antike hinterlassen wurden. Wie Ich diese Schweinehunde hasse, die niedriger als Menschen sind! Ihr seid zu gewissenlos! Euer Charakter ist zu niederträchtig! Eure Herzen sind zu verhärtet! Wenn Ich diese Meine Worte und diese Meine Arbeit zu den Israeliten brächte, hätte Ich bereits vor langer Zeit Herrlichkeit erlangt. Aber nicht so unter euch. Unter euch herrschen nur grausame Vernachlässigung, eure kalte Schulter und eure Ausreden. Ihr seid zu gefühllos und zu wertlos!

aus „Was ist dein Verständnis von Gott?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

383. Die vielen Jahre eurer Taten vor Mir gaben Mir die Antwort, die Ich zuvor nie erhalten hatte. Die Frage zu dieser Antwort ist: „Was ist die Einstellung des Menschen vor der Wahrheit und dem wahren Gott?“ Die Bemühungen die Ich in den Menschen gesteckt habe, beweisen die Substanz Meiner Liebe für den Menschen. Die Handlungen und Taten des Menschen in Meiner Gegenwart, haben ebenso das Wesen des Menschen, die Wahrheit zu verabscheuen und sich mir entgegenzusetzen, bewiesen. Ich bin immer um alle besorgt die Mir gefolgt sind, und doch sind diejenigen die Mir folgen nie imstande Meine Worte zu empfangen. Sie sind sogar völlig außerstande jegliche Vorschläge von Mir zu akzeptieren. Das ist, was Mich am meisten traurig macht. Niemand ist jemals in der Lage Mich zu verstehen, und mehr noch, niemand ist imstande Mich zu akzeptieren, obwohl Meine Einstellung ernsthaft und Meine Worte sanft sind. Alle machen die Arbeit, die Ich ihnen anvertraut habe, in Übereinstimmung mit ihren eigenen Ideen; sie suchen nicht nach Meinen Absichten, und noch weniger fragen sie nach Meinen Anforderungen. Während sie gegen Mich rebellieren, behaupten sie immer noch, dass sie Mir treu dienen. Viele glauben, dass Wahrheiten die sie nicht akzeptieren oder praktizieren können, keine Wahrheiten sind. Für diese Menschen werden Meine Wahrheiten zu etwas das sie abstreiten und beiseite legen. Zur selben Zeit werde Ich dann jemand, der vom Menschen im Wort allein als Gott anerkannt wird. Ich werde aber auch als Außenseiter angesehen der nicht die Wahrheit, der Weg, oder das Leben ist. Niemand kennt diese Wahrheit: Meine Worte sind die ewig unveränderliche Wahrheit. Ich bin die Versorgung für die Menschheit und der einzige Führer für die Menschheit. Der Wert und die Bedeutung Meiner Worte wird nicht danach bestimmt, ob sie vom Menschen anerkannt oder akzeptiert werden, sondern von der Substanz der Worte selbst. Auch wenn keine einzige Person auf dieser Welt Meine Worte empfangen kann, ist der Wert Meiner Worte und ihre Hilfe für die Menschheit unschätzbar für jeden Menschen. Wenn Ich den vielen Menschen gegenüber stehe, die gegen Mich rebellieren, anfechten, oder Meinen Worten gegenüber völlig verächtlich sind, ist Meine Haltung nur wie folgt: Lasst die Zeit und die Tatsachen Meine Zeugen sein, und zeigen, dass Meine Worte die Wahrheit, der Weg und das Leben sind. Lasst sie zeigen, dass alles was Ich gesagt habe, richtig ist, und das ist, mit dem der Mensch ausgestattet sein soll, und dass der Mensch dies akzeptieren soll. Ich werde allen die Mir folgen diese Tatsache wissen lassen: Diejenigen, die Meine Worte nicht vollkommen akzeptieren können, diejenigen, die Meine Worte nicht ausüben können, diejenigen, die keinen Sinn in Meinen Worten finden können, und diejenigen die durch Meine Worte keine Erlösung erhalten können, sind diejenigen die von Meinen Worten verdammt worden sind. Sie haben Meine Erlösung verloren, und Mein Stab soll nie von ihnen weichen.

aus „Ihr solltet eure Taten bedenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

384. Die Natur des Menschen ist völlig anders als Meine Essenz, denn die verdorbene Natur des Menschen stammt gänzlich von Satan; die Natur des Menschen ist von Satan bearbeitet und verdorben worden. Das heißt, der Mensch lebt unter dem Einfluss des Bösen Satans und seiner Hässlichkeit. Der Mensch wächst nicht in einer Welt der Wahrheit oder in einem heiligen Umfeld und noch weniger lebt der Mensch im Licht. Daher ist es für niemanden möglich, von Geburt an in seiner Natur über Wahrheit zu verfügen, und noch weniger kann irgendjemand mit einem Wesen geboren werden, das Gott fürchtet und gehorcht. Im Gegenteil, die Menschen besitzen eine Natur, die sich Gott widersetzt, Gott ungehorsam ist und keine Liebe zur Wahrheit hat. Diese Natur ist das Problem, über das Ich sprechen will – Verrat.

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

385. Ein Verhalten, mit dem man Mir nicht absolut gehorchen kann, ist Verrat. Verhalten, das Mir nicht loyal sein kann, ist Verrat. Mich zu hintergehen und Lügen zu benutzen, um Mich zu täuschen, ist Verrat. Viele Vorstellungen zu hegen und sie überall zu verbreiten, ist Verrat. Die Unfähigkeit, Meine Zeugnisse und Interessen zu wahren, ist Verrat. Ein Lächeln vorzutäuschen, wenn man im Herzen weit von Mir entfernt ist, ist Verrat. Das alles sind Taten des Verrats, zu denen ihr stets imstande gewesen seid, und sie sind unter euch weitverbreitet. Keiner von euch mag das für ein Problem halten, aber das ist nicht, was Ich denke. Ich kann den Verrat einer Person an Mir nicht wie eine unbedeutende Angelegenheit behandeln, und außerdem kann Ich es nicht ignorieren. Jetzt verhaltet ihr euch auf diese Weise, während Ich unter euch wirke – wenn der Tag kommt, an dem niemand über euch wacht, werdet ihr dann nicht wie Banditen sein, die sich selbst zu Königen proklamiert haben? Wenn das geschieht und ihr eine Katastrophe verursacht, wer wird dann da sein, um hinter euch aufzuräumen?

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

386. Vertraue nicht dem Glück, dass deine Natur nicht verräterisch ist, wenn du anderen kein Unrecht getan hast. Wenn du das denkst, dann bist du wirklich abstoßend. Jedes Mal, wenn Ich spreche, zielen alle Meine Worte auf alle Menschen ab, nicht nur auf eine Person oder eine Art von Person. Nur weil du Mich in einer Sache nicht verraten hast, beweist das nicht, dass du Mich nicht in anderen Dingen verraten kannst. Manche Leute verlieren bei Rückschlägen in ihrer Ehe ihr Vertrauen in die Suche nach der Wahrheit. Manche Leute geben ihre Verpflichtung auf, Mir treu zu sein, wenn eine Familie zerbricht. Manche Leute verlassen Mich auf der Suche nach einem Augenblick der Freude und Aufregung. Manche Leute würden lieber in eine finstere Schlucht stürzen, als im Licht zu leben und die Freude am Wirken des Heiligen Geistes zu erlangen. Manche Menschen ignorieren den Rat von Freunden, um ihre Gier nach Reichtum zu befriedigen, und können nicht einmal jetzt ihre Fehler eingestehen und umkehren. Manche Menschen leben nur zeitweise unter Meinem Namen, um Meinen Schutz zu erhalten, während andere sich Mir nur erzwungenermaßen ein wenig hingeben, weil sie sich am Leben festklammern und den Tod fürchten. Sind diese und andere unmoralische und außerdem würdelose Taten nicht lediglich Verhaltensweisen, mit welchen die Menschen Mich längst tief in ihren Herzen verraten haben? Natürlich weiß Ich, dass die Menschen Verrat an Mir nicht im Voraus planen; ihr Verrat ist eine natürliche Offenbarung ihrer Natur. Niemand will Mich verraten, und außerdem ist niemand glücklich, weil er etwas getan hat, das Mich verrät. Im Gegenteil, solche Menschen zittern vor Furcht, richtig? Denkt ihr also darüber nach, wie ihr diese Treuebrüche wettmachen könnt und wie ihr die jetzige Situation ändern könnt?

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

387. Jene, die den Willen Gottes nicht verstehen, sind Gegner Gottes; jene, die den Willen Gottes verstehen, jedoch die Wahrheit nicht ausüben, sind Gegner Gottes; jene, die Gottes Worte essen und trinken, jedoch dem Wesen von Gottes Worten widerstreben, sind Gegner Gottes; jene, die Vorstellungen vom fleischgewordenen Gott haben und vorsätzlich rebellieren, sind Gegner Gottes; jene, die Gott richten, sind Gegner Gottes; und jeder, der unfähig ist, Gott zu kennen und Ihn zu bezeugen, ist ein Gegner Gottes. So hört Meine Ermahnung: Wenn ihr wirklich den Glauben habt, um diesen Weg zu gehen, dann folgt ihm weiter. Wenn ihr es nicht unterlassen könnt, euch Gott zu widersetzen, dann ist es das Beste, ihr geht fort, bevor es zu spät ist. Andernfalls verheißt es wirklich eher Schlechtes als Gutes, denn eure Natur ist zu sehr verdorben. Ihr besitzt nicht die geringste Loyalität oder den geringsten Gehorsam oder ein Herz, das nach Gerechtigkeit und Wahrheit dürstet. Und ihr habt auch nicht das kleinste bisschen Liebe zu Gott. Man könnte sagen, dass euer Zustand vor Gott völlig in Scherben liegt. Ihr könnt nicht einhalten, was ihr einhalten solltet, und nicht sagen, was ihr sagen solltet. Ihr seid unfähig, das in die Praxis umzusetzen, was ihr umsetzen solltet, und ihr seid unfähig, die Funktion auszuführen, die ihr ausführen solltet. Ihr habt nicht die Loyalität, das Gewissen, den Gehorsam oder die Entschlossenheit, die ihr haben solltet. Ihr habt das Leiden nicht erduldet, das ihr erdulden solltet, und ihr habt nicht den Glauben, den ihr haben solltet. Ihr habt keinerlei Verdienst. Habt ihr die Selbstachtung, um weiterzuleben? Ich fordere euch auf, besser eure Augen für die ewige Ruhe zu schließen, wodurch ihr Gott die Sorge um euch und das Leiden euretwegen erspart. Ihr glaubt an Gott, kennt jedoch Seinen Willen nicht; ihr esst und trinkt die Worte Gottes, könnt jedoch die Forderungen Gottes nicht einhalten. Ihr glaubt an Gott, kennt Ihn jedoch nicht, und lebt, aber habt kein Ziel, nach dem ihr strebt. Ihr habt keine Werte und keinen Zweck. Ihr lebt als Mensch, habt jedoch kein Gewissen, keine Integrität und nicht die geringste Glaubwürdigkeit. Wie könnt ihr als Mensch erachtet werden? Ihr glaubt an Gott, täuscht Ihn jedoch. Außerdem nehmt ihr Gottes Geld und esst von Seinen Opfergaben, nehmt jedoch letztendlich keine Rücksicht auf Gottes Gefühle oder zeigt Gott gegenüber ein Gewissen. Ihr könnt noch nicht einmal den belanglosesten Forderungen Gottes gerecht werden. Wie könnt ihr somit als Mensch erachtet werden? Die Nahrung, die ihr verzehrt, und die Luft, die ihr atmet, kommen von Gott, ihr erfreut euch an Seiner Gnade, aber letzten Endes habt ihr nicht die geringste Gotteskenntnis. Im Gegenteil, ihr seid zu Tunichtguten geworden, die sich Gott widersetzen. Seid ihr denn nicht Tiere, nicht besser als ein Hund? Gibt es unter den Tieren welche, die bösartiger sind als ihr?

aus „Alle Menschen, die Gott nicht kennen, sind Menschen, die sich Gott widersetzen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

388. Die Menschheit ist nichts anderes als Mein Feind. Die Menschheit ist das Böse, das sich Mir widersetzt und Mir nicht gehorcht. Die Menschheit ist nichts anderes als ein Abkömmling des von Mir verfluchten Bösen. Die Menschheit ist nichts anderes als der Nachkomme des Erzengels, der Mich betrog. Die Menschheit ist nichts anderes als das Vermächtnis des Teufels, der, von Mir vor langer Zeit verschmäht, seither Mein unversöhnlicher Feind ist. Denn der Himmel über der ganzen Menschheit ist trübe und dunkel, ohne die geringste Anmutung von Klarheit, und die Menschenwelt ist in pechartige Dunkelheit getaucht, sodass derjenige, der in ihr lebt, nicht einmal die ausgestreckte Hand vor Augen oder, wenn er den Kopf hebt, die Sonne sehen kann. Die Straße unter seinen Füßen, schlammig und voller Schlaglöcher, windet sich kurvenreich; das ganze Land ist mit Leichen übersät. Die dunklen Ecken sind mit den Überresten der Toten gefüllt und in den kühlen und schattigen Ecken haben sich Heerscharen von Dämonen niedergelassen. Und überall in der Welt der Menschen kommen und gehen Dämonen in Scharen. Die Nachkommen aller Arten von Bestien, von Schmutz bedeckt, sind in eine offene Feldschlacht verwickelt, deren Lärm das Herz mit Schrecken erfüllt. Wohin geht man in solchen Zeiten, in solch einer Welt, in solch einem „irdischen Paradies“, um die Glückseligkeiten des Lebens aufzusuchen? Wo könnte man den Bestimmungsort seines Lebens finden? Der Mensch, seit langem zertreten unter den Füßen Satans, ist von Beginn an ein Schauspieler gewesen, der Satans Bild annimmt – mehr noch, der Mensch ist die Verkörperung Satans und dient als Beweis, der laut und deutlich Zeugnis über Satan ablegt. Wie kann solch ein Menschengeschlecht, solch ein Haufen verkommenen Abschaums, solch Nachkommenschaft dieser verdorbenen menschlichen Familie über Gott Zeugnis ablegen? Woher kommt Meine Herrlichkeit? Wo kann man beginnen, von Meinem Zeugnis zu sprechen? Denn der Feind, der die Menschheit verdorben hat und sich gegen Mich stellt, hat die Menschheit schon übernommen – die Menschheit, die Ich vor langer Zeit erschaffen habe und die mit Meiner Herrlichkeit und Meinem Ausleben erfüllt war – und sie befleckt. Er hat Mir Meine Herrlichkeit entrissen und alles, womit er den Menschen durchtränkt hat, ist Gift, das stark mit der Hässlichkeit Satans durchzogen ist, und Saft von der Frucht des Baums der Erkenntnis von Gut und Böse.

aus „Was es bedeutet, ein wahrer Mensch zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

389. Ihr wurdet aus dem Schlamm herausgetrennt und wenigstens wurdet ihr aus dem Abschaum ausgewählt, schmutzig und von Gott gehasst. Ihr gehörtet zu Satan[f] und wurdet einst von ihm mit Füßen getreten und von ihm verdorben. Deshalb heißt es, dass ihr aus dem Schlamm herausgetrennt wurdet, und ihr seid nicht heilig, sondern stattdessen nicht-menschliche Objekte, aus denen Satan lange Zeit Narren gemacht hatte. Dies ist die angemessenste Beschreibung für euch. Ihr müsst erkennen, dass ihr Verunreinigungen seid, die in abgestandenem Wasser und im Schlamm gefunden werden, im Gegensatz zu wünschenswerten Fängen, wie zum Beispiel Fisch und Garnelen, weil aus euch keine Freude abgeleitet werden kann. Um es unverblümt zu sagen: ihr seid das unwürdigste Vieh einer niedrigen sozialen Schicht, Tiere schlechter als Schweine und Hunde. Offen gesagt ist es keine Überbewertung oder Übertreibung, euch mit solchen Ausdrücken anzusprechen, sondern es ist eine Weise, die Angelegenheit zu vereinfachen. Euch mit solchen Ausdrücken anzusprechen, ist in der Tat eine Weise, euch Respekt zu zollen. Eure Einsicht, eure Rede, euer Verhalten als Menschen und alle Dinge in eurem Leben – einschließlich eures Status im Schlamm – reichen aus, um zu beweisen, dass eure Identität „außergewöhnlich“ ist.

aus „Die inhärente Identität des Menschen und sein Wert: Wie sind sie wirklich?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

390. Der Mensch ist nicht gewillt, Gott nachzufolgen, nicht gewillt, sein Hab und Gut für Gott auszugeben, und nicht gewillt, die Mühe ein Leben lang Gott zu widmen. Stattdessen sagt er, dass Gott zu weit gegangen ist, dass zu viel, was mit Gott zu tun hat, mit den Vorstellungen des Menschen nicht übereinstimmt. Mit einer derartigen Menschlichkeit wärt ihr trotzdem nicht in der Lage, Gottes Zustimmung zu erlangen, selbst wenn ihr in euren Bemühungen unermüdlich wärt, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ihr Gott nicht sucht. Wisst ihr nicht, dass ihr die defekten Güter der Menschheit seid? Wisst ihr nicht, dass keine Menschlichkeit niedriger ist als die eure? Wisst ihr nicht, was euer „Ehrentitel“ ist? Diejenigen, die Gott wirklich lieben, nennen euch den Vater des Wolfes, die Mutter des Wolfes, den Sohn des Wolfes und den Enkel des Wolfes; ihr seid die Nachkommen des Wolfes, das Volk des Wolfes und ihr solltet eure Identität kennen und sie niemals vergessen. Denkt nicht, dass ihr überragende Figuren seid: Ihr seid die bösartigste Gruppe von Nicht-Menschen unter der Menschheit. Wisst ihr nichts davon? Wisst ihr, wie viel Risiko Ich auf Mich genommen habe, indem Ich unter euch wirkte? Wenn euer Verstand nicht in den Normalzustand zurückkehren kann und euer Gewissen nicht normal arbeiten kann, werdet ihr euch niemals von der Bezeichnung „Wolf“ befreien können, werdet ihr niemals dem Tag der Verfluchung entgehen, werdet ihr niemals dem Tag der Bestrafung entgehen. Ihr wurdet minderwertiger geboren, ein Ding ohne jeden Wert. Ihr seid von Natur aus ein Rudel hungriger Wölfe, ein Haufen Trümmer und Abfall und im Gegensatz zu euch, wirke Ich nicht an euch, um Gunst zu erlangen, sondern aufgrund der Notwendigkeit des Werkes. Wenn ihr mit eurer Widerspenstigkeit auf diese Weise fortfahrt, werde Ich Mein Wirken beenden und Ich werde nie wieder an euch wirken. Im Gegenteil, Ich werde Mein Wirken auf eine andere Gruppe übertragen, die Mir gefällt, und werde auf diese Art und Weise euch für immer verlassen, denn Ich bin nicht gewillt, auf diejenigen zu schauen, die Mir gegenüber feindlich sind. Möchtet ihr also mit Mir vereinbar oder Mir gegenüber feindlich sein?

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Der ursprüngliche Text lautet „die Goldmünzen für“.

b. Der Originaltext enthält nicht den Ausdruck „Auf diese Weise“.

c. Der Originaltext enthält nicht das Wort „normal“.

d. Der Originaltext führt „Unmoralisches“ nicht auf.

e. Die Geschichte des Han-Hao-Vogels ist ganz ähnlich wie die äsopische Fabel von der Ameise und der Heuschrecke. Der Han-Hao-Vogel schläft lieber, anstatt ein Nest zu bauen, während das Wetter warm ist – trotz wiederholter Warnungen von seinem Nachbarn, einer Elster. Wenn der Winter kommt, erfriert der Vogel.

f. Der Originaltext lautet „ihm“.

Zurück: XI. Grundlegende Worte über Gottes Offenbarung wie Satan die Menschheit verdirbt

Weiter: XIII. Worte über Aufdeckung der religiösen Auffassungen, Irrlehren und Trugschlüsse verdorbenden Menschheit

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp

Verwandte Inhalte

Das Geheimnis der Menschwerdung (2)

Zu der Zeit, als Jesus in Judäa arbeitete tat Er dies öffentlich, aber nun arbeite Ich und spreche heimlich zu euch. Die Ungläubigen sind darüber vollkommen ahnungslos. Meine Arbeit unter euch ist von anderen isoliert. Diese Worte, diese Züchtigungen und Urteile, kennt nur ihr alle und sonst niemand. Die Gesamtheit dieser Arbeit wird unter euch ausgeführt und nur euch eröffnet. Keiner dieser Ungläubigen weiß das, denn die Zeit ist noch nicht gekommen. Diese Menschen stehen kurz davor vollkommen gemacht zu werden, nachdem sie Züchtigungen ertragen haben, aber die Außenstehenden wissen nichts davon. Diese Arbeit ist viel zu verdeckt!

Nachwort

Obwohl diese Worte nicht die Gesamtheit von Gottes Ausdrücken umfassen, genügen sie, damit die Menschen die Ziele erreichen, Gott zu kennen...

Du solltest eine Hinlänglichkeit guter Taten für deinen Bestimmungsort vorbereiten

Ich habe viel Arbeit unter euch getan, und natürlich auch einige Kundgebungen gehalten. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Meine Worte und Arbeit den Zweck Meiner Arbeit in den letzten Tagen nicht ganz erfüllt haben. Denn in den letzten Tagen ist Meine Arbeit nicht einer bestimmten Person oder Menschen zuliebe, sondern um Meine angeborene Disposition zu demonstrieren.

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen