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IX Worte über Gottes Offenbarung der satanischen Disposition der verderbten Menschheit und deren Natur und Wesenheit

1. Die Quelle des Widerstands und der Widerspenstigkeit des Menschen gegenüber Gott ist seine Korrumpierung durch Satan. Weil er von Satan verdorben wurde, ist das Gewissen des Menschen immer empfindungsloser geworden, ist er unmoralisch, sind seine Gedanken degeneriert und hat er eine rückständige geistige Einstellung. Bevor er von Satan verdorben wurde, folgte der Mensch Gott von Natur aus und gehorchte Seinen Worten. Er war von Natur aus von gesundem Verstand und Gewissen und von normaler Menschlichkeit. Nachdem er durch Satan verdorben worden war, wurden sein ursprünglicher Verstand, sein Gewissen und seine Menschlichkeit abgestumpft und von Satan beeinträchtigt. So hat er seinen Gehorsam und seine Liebe gegenüber Gott verloren. Der Verstand des Menschen ist abnormal geworden, seine Disposition ist dieselbe wie die eines Tieres geworden und seine Widerspenstigkeit gegenüber Gott ist immer häufiger und schwerwiegender. Doch der Mensch weiß und erkennt das noch immer nicht, und er widersetzt sich lediglich blindlings und rebelliert ... „Normaler Verstand“ bezieht sich darauf, Gott zu gehorchen und Ihm gegenüber treu zu sein, sich nach Gott zu sehnen, Gott gegenüber eindeutig zu sein und ein Gewissen gegenüber Gott zu haben. Es bezieht sich darauf, eines Herzens und eines Geistes gegenüber Gott zu sein und sich nicht bewusst Gott zu widersetzen. Diejenigen, deren Verstand abnormal ist, sind nicht so. Seit der Mensch von Satan verdorben wurde, hat er Vorstellungen über Gott hervorgebracht, und er hatte keine Treue oder ein Sehnen nach Gott, ganz zu schweigen von einem Gewissen gegenüber Gott. Der Mensch wendet sich absichtlich gegen Gott und fällt Urteile über Ihn, und darüber hinaus stößt er hinter Seinem Rücken Schmähungen gegen Ihn aus. Der Mensch weiß eindeutig, dass Er Gott ist, und dennoch fällt er immer noch hinter Seinem Rücken Urteile über Ihn, hat nicht die Absicht, Ihm zu gehorchen, und stellt lediglich blind Forderungen und Bitten an Gott.

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

2. Der menschlichen Ideologie und Moral, ein Mangel an ordnungsgemäßer Erziehung; feudaler Aberglaube, der ernsthaft das Herz des Menschen einnimmt; zügellose und dekadente Lebensweisen, die viele Krankheiten in den tiefsten Ecken des menschlichen Herzens zur Folge haben; oberflächliches Bildungswissen, denn fast achtundneunzig Prozent der Menschen fehlt es an Bildungswissen, darüber hinaus erhalten sehr wenige Menschen einen höheren Ausbildungsgrad in Bildungswissen. Also haben die Leute praktisch keine Ahnung davon, was der Geist ist oder was Gott ist, sondern haben nur ein vages und undeutliches Bild von Gott, so wie es vom feudalen Aberglauben bestimmt wurde; schädliche Einflüsse tief im Herzen des menschlichen Herzens als Folge von tausenden von Jahren von nationalem Geist und feudalem Denken, haben die Menschen ohne einen Funken Freiheit gefesselt und angekettet, wodurch die Menschen keine Aspiration, keine Ausdauer, kein Verlangen nach Fortschritt haben, sondern stattdessen passiv sind und sich rückwärts bewegen, mit einer Mentalität von Sklaven, welche besonders ausgeprägt ist. Und so immer weiter, und weiter. Diese sachlichen Faktoren haben ein unauslöschliches, schmutziges und hässliches Image der menschlichen ideologischen Einstellungen, Ideale, Moral und Dispositionen geschaffen. Es scheint, als lebten die Menschen in einer terroristischen Welt der Dunkelheit und keiner versucht sie zu durchbrechen, keiner denkt daran in eine Welt von Idealen zu gelangen. Stattdessen akzeptieren sie einfach ihr Los[1] und verbringen ihre Tage damit Kinder zu gebären und großzuziehen, eifern, arbeiten, träumen von einer angenehmen und glücklichen Familie, ehelicher Zuneigung, kindlicher Pietät seitens der Kinder, freudigen Lebensabenden und friedlichem Leben ihres Lebens … Jahrzehntelang, über tausende, zehntausende von Jahren bis heute, haben die Menschen ihre Zeit verschwendet, niemand hat ein perfektes Leben geschaffen, sondern nur gegeneinander in einer dunklen Welt gekämpft, sich wegen Ruhm und Reichtum abgestrampelt und gegeneinander intrigiert. Wer hat nach Gottes Willen gesucht? Ist irgendjemand auf Gottes Arbeit eingegangen? All diese Teile im Menschen, besetzt vom Einfluss der Dunkelheit, sind vor langer Zeit zur menschlichen Natur geworden. Somit ist es ziemlich schwierig die Arbeit Gottes auszuführen; heutzutage wird Gottes Aufgabe sogar noch weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

aus „Arbeit und Eintritt (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

3. In Wirklichkeit ist der Mensch unter den Dingen der Myriade der Schöpfung Gottes das Niedrigste. Obwohl er der Herr aller Dinge ist, ist der Mensch der einzige unter ihnen, der Satans List unterliegt, der einzige, der auf endlose Weisen seiner Verdorbenheit zum Opfer fällt. Der Mensch hat noch nie die Herrschaft über sich selbst gehabt. Die meisten Menschen leben im fauligen Ort des Satans und erleiden seinen Hohn. Er verspottet sie auf diese und jene Art und Weise, bis sie nur noch halb am Leben sind, und jede Unbeständigkeit und jedes Elend der menschlichen Welt ertragen. Nachdem er mit ihnen gespielt hat, beendet Satan ihr Schicksal. Und so gehen die Menschen ihr ganzes Leben lang durch einen Nebel der Verwirrung. Nicht ein einziges Mal genießen sie die guten Dinge, die Gott für sie vorbereitet hat, sondern werden stattdessen von Satan geschädigt und zerfetzt. Heute sind sie so entnervt und teilnahmslos geworden, dass sie einfach keine Lust dazu haben, von Gottes Arbeit Notiz zu nehmen ...

... Für Gott sind das Kaliber, die Beweggründe und die Ansichten der Menschen, extrem verabscheuenswert. Da ihre Fähigkeit zu empfangen ärmlich ist, da sie bis zur Empfindungslosigkeit hin gefühllos, entwürdigt und entartet, übermäßig unterwürfig, schwach und ohne Willenskraft sind, müssen sie wie Rinder und Pferde geführt werden. Was ihren geistlichen Eintritt oder ihren Eintritt in Gottes Arbeit betrifft, so schenken sie dem nicht die geringste Beachtung und besitzen nicht einmal einen Deut an Entschlossenheit um der Wahrheit wegen zu leiden. Diese Art von Person durch Gott vollkommen zu machen wird nicht einfach sein.

aus „Arbeit und Eintritt (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

4. Die Disposition des Menschen ist äußerst bösartig geworden, sein Verstand ist äußerst abgestumpft, und sein Gewissen wurde von dem Bösen völlig niedergetrampelt und hat vor Langem aufgehört, das ursprüngliche Gewissen des Menschen zu sein. Der Mensch ist nicht nur dem menschgewordenen Gott gegenüber nicht dankbar dafür, der Menschheit so viel Leben und Gnade geschenkt zu haben, sondern wurde Gott gegenüber sogar nachtragend, weil Er ihm die Wahrheit gegeben hat; weil der Mensch nicht das geringste Interesse an der Wahrheit hat, ist er Gott gegenüber nachtragend. Der Mensch ist nicht nur unfähig, sein Leben für den menschgewordenen Gott hinzugeben, sondern er versucht sogar, von Ihm Vergünstigungen zu erlangen, und fordert einen Zins, der dutzendfach höher ist als das, was der Mensch Gott gegeben hat. Menschen mit einem solchen Gewissen und Verstand betrachten all dies als gegeben und glauben immer noch, dass sie so viel für Gott verausgabt haben und dass Gott ihnen zu wenig gegeben hat. Es gibt Menschen, die Mir eine Schale Wasser gaben, jedoch ihre Hände ausstreckten und den Gegenwert[a] von zwei Schalen Milch verlangten, oder Mir ein Zimmer für eine Nacht gaben, aber anschließend versuchten, das Vielfache an Übernachtungsgebühren zu berechnen. Mit solch einer Menschlichkeit und solch einem Gewissen, wie könntet ihr immer noch wünschen, Leben zu erlangen? Was seid ihr für nichtswürdige Schurken! ... Die meisten Menschen sprechen sogar von Bedingungen in ihrem Dienst an Gott: Es ist ihnen egal, ob Er Gott oder ein Mensch ist, und sie reden nur über ihre eigenen Bedingungen und verfolgen nur die Erfüllung ihrer eigenen Wünsche. Wenn ihr für Mich kocht, verlangt ihr ein Honorar eines Küchenchefs, wenn ihr für Mich lauft, verlangt ihr ein Honorar für das Laufen, wenn ihr für Mich arbeitet, verlangt ihr ein Honorar für die Arbeit, wenn ihr Meine Wäsche wascht, verlangt ihr ein Honorar für das Waschen, wenn ihr etwas für die Kirche bereitstellt, verlangt ihr Vergütungskosten, wenn ihr sprecht, verlangt ihr ein Honorar als Redner, wenn ihr Bücher austeilt, verlangt ihr ein Honorar für die Verteilung und wenn ihr schreibt, verlangt ihr ein Honorar für das Schreiben. Diejenigen, mit denen Ich Mich befasste, verlangen sogar eine Entschädigung von Mir, und diejenigen, die nach Hause geschickt worden sind, verlangen eine Wiedergutmachung dafür, dass ihr Ruf Schaden genommen hat; diejenigen, die unverheiratet sind, verlangen eine Mitgift oder eine Entschädigung für ihre verlorene Jugend, diejenigen, die ein Hühnchen töten, verlangen ein Honorar als Metzger, diejenigen, die Lebensmittel braten, verlangen ein Honorar für das Braten und diejenigen, die eine Suppe kochen, verlangen auch dafür eine Bezahlung … Das ist eure erhabene und mächtige Menschlichkeit, und das sind die Handlungen, die euch euer warmherziges Gewissen vorschreibt. Wo ist euer Verstand? Wo ist eure Menschlichkeit?

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

5. Nach mehreren tausend Jahren der Korrumpierung ist der Mensch empfindungslos und stumpfsinnig geworden, ein Dämon, der sich Gott widersetzt, in dem Ausmaß, dass die Widerspenstigkeit des Menschen gegenüber Gott in den Geschichtsbüchern dokumentiert wurde, und sogar der Mensch selbst nicht in der Lage ist, einen ausführlichen Bericht über sein rebellisches Verhalten zu geben – da der Mensch von Satan zutiefst verdorben und von Satan irregeführt wurde, sodass er nicht weiß, wohin er sich wenden soll. Sogar heute verrät der Mensch Gott immer noch: Wenn der Mensch Gott sieht, verrät er Ihn, und wenn er Gott nicht sehen kann, so verrät er Ihn ebenfalls. Es gibt sogar diejenigen, die Ihn immer noch verraten, nachdem sie Gottes Flüche und Gottes Zorn erlebt haben. Und so sage Ich, dass der Verstand des Menschen seine ursprüngliche Funktion verloren hat, und dass auch das Gewissen des Menschen seine ursprüngliche Funktion verloren hat. Der Mensch, auf den Ich schaue, ist ein wildes Tier in menschlichem Gewand, er ist eine giftige Schlange ...

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

6. Während eurer Suche habt ihr zu viele persönliche Begriffe, Hoffnungen und Zukünftiges. Das jetzige Werk geschieht, um mit eurem Verlangen nach Status und euren ausgefallenen Wünschen umzugehen. Die Hoffnungen, das Verlangen nach[b] Status und die Begriffe sind alles klassische Aufmachungen von satanischer Gesinnung. Der Grund dafür, dass diese Dinge in den Herzen der Menschen existieren, liegt gänzlich darin, dass Satans Gift die Gedanken der Menschen allezeit zersetzt, und die Menschen sind stets unfähig, diese Versuchungen von Satan abzuschütteln. Sie leben inmitten von Sünde, glauben aber nicht, dass es Sünde ist, und sie meinen immer noch: „Wir glauben an Gott, also muss Er uns Segnungen zuteilwerden lassen und alles für uns passend einrichten. Wir glauben an Gott, also müssen wir anderen überlegen sein, und wir müssen mehr Status und mehr von einer Zukunft haben als jeder andere. Da wir an Gott glauben, muss Er uns unendlich viele Segnungen schenken. Ansonsten würde man es nicht Glauben an Gott nennen.“ Über viele Jahre haben die Gedanken, auf die sich die Menschen zum Überleben verlassen haben, ihre Herzen zersetzt, so weit, dass sie heimtückisch, feige und verabscheuungswürdig geworden sind. Es fehlt ihnen nicht nur an Willensstärke und Entschlossenheit, sondern sie sind außerdem gierig, überheblich und eigensinnig geworden. Es fehlt ihnen gänzlich an jeglicher Entschlossenheit, die das Ich übersteigt, und mehr noch, sie haben nicht ein bisschen Mut, um die Einschränkungen dieser finsteren Einflüsse abzuschütteln. Gedanken und Leben der Menschen sind scheußlich, ihre Sichtweisen über den Glauben an Gott sind immer noch unerträglich hässlich, und selbst wenn die Menschen von ihren Sichtweisen über den Glauben an Gott sprechen, ist es einfach unerträglich anzuhören. Die Menschen sind alle feige, unfähig, verabscheuungswürdig und auch anfällig. Sie empfinden keine Abscheu für die Mächte der Finsternis, und sie fühlen keine Liebe für das Licht und die Wahrheit; stattdessen tun sie ihr Möglichstes, sie zu vertreiben.

aus „Warum bist du nicht bereit, eine Kontrastfigur zu sein?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

7. Die meisten Menschen glauben an Gott wegen ihrer zukünftigen Bestimmung oder wegen vorübergehender Vergnügen. Diejenigen, mit denen sich noch nicht befasst wurde, glauben an Gott, um ins Himmelreich eintreten zu können und um eine Belohnung zu erhalten. Es geht ihnen nicht um ihre Vervollkommnung oder darum, die Aufgabe eines Geschöpfes Gottes zu erfüllen. Damit ist gemeint, dass die meisten Menschen nicht wegen der Erfüllung ihrer Verantwortungen oder der Erledigung ihrer Aufgaben an Gott glauben. Die Menschen glauben selten an Gott, um ein bedeutungsvolles Leben zu führen; noch gibt es diejenigen, die glauben, dass der Mensch Gott lieben sollte, da er am Leben ist und weil es das Gesetz des Himmels, das Prinzip der Erde und dies die natürliche Berufung der Menschen ist. Auf diese Weise – obwohl verschiedene Menschen verschiedene Ziele verfolgen – sind das Ziel Ihres Strebens und die Motivation dahinter alle ähnlich, und darüber hinaus sind die Objekte ihrer Anbetung für die meisten dieselben. Während der vergangenen mehreren tausend Jahren sind viele Gläubige gestorben, und viele sind gestorben und wurden wiedergeboren. Es sind nicht nur ein oder zwei Personen, die nach Gott suchen, nicht einmal ein- oder zweitausend, aber das von den meisten Menschen verfolgte Ziel dabei sind ihre eigenen Erwartungen oder ihre glorreichen Hoffnungen für die Zukunft. Jene, die sich Christus verschrieben haben, sind nicht sehr zahlreich und weit voneinander entfernt. Viele fromme Gläubige starben gefangen in ihren eigenen Netzen, und die Anzahl der Menschen, die Erfolg haben, ist zudem verschwindend klein.

aus „Erfolg und Misserfolg werden durch den Weg bestimmt, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

8. Der Glaube der Menschen an Gott versucht, Gott dazu zu bewegen, ihnen einen angemessenen Bestimmungsort zu geben und ihnen alle Gnade unter der Sonne zu geben, Gott zu ihrem Diener zu machen, Gott dazu zu bewegen, eine friedliche, freundliche Beziehung mit ihnen aufrechtzuerhalten, und dass es niemals einen Konflikt zwischen ihnen gibt. Dies bedeutet, dass ihr Glaube an Gott von Gott verlangt, dass Er verspricht, alle ihre Forderungen zu erfüllen, ihnen alles zu geben, für das sie gebetet haben, gerade so, wie es in der Bibel heißt: „Ich werde auf all eure Gebete hören.“ Sie verlangen von Gott, niemanden zu richten und sich mit niemand zu befassen, da Gott stets der freundliche Heiland Jesus ist, der stets und überall ein gutes Verhältnis mit den Menschen beibehält. Die Art und Weise, wie sie glauben, ähnelt dem Folgenden: Sie fragen Gott stets schamlos nach Dingen und Gott gibt ihnen einfach blindlings alles, ungeachtet dessen, ob sie rebellisch oder gehorsam sind. Die Menschen fordern einfach ständig eine „Zahlung“ von Gott ein und Gott muss widerstandslos zahlen und doppelt zahlen, ob Gott nun von ihnen irgendetwas empfangen hat oder nicht. Er kann ihnen nur ausgeliefert sein. Er kann Menschen nicht willkürlich orchestrieren und noch weniger kann Er Seine Weisheit und Seine gerechte Disposition, die für viele Jahre verborgen waren, wie Er es wünscht, den Menschen ohne deren Erlaubnis offenlegen. Sie beichten Gott einfach ihre Sünden und Gott vergibt ihnen einfach und kann dessen nicht überdrüssig werden, und dies setzt sich auf ewig fort. Sie kommandieren Gott einfach herum, und Er gehorcht einfach, so wie es in der Bibel geschrieben steht „Gott kam nicht, damit die Menschen Ihm dienen, sondern sodass Er ihnen dient. Er kam, um der Diener des Menschen zu sein.“ Habt ihr nicht immer so geglaubt?

aus „Ihr solltet die Segnungen des Status beiseitelegen und Gottes Wille für die Erlösung des Menschen verstehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

9. Wie viele glauben nur an Mich, damit Ich sie heile? Wie viele glauben nur an Mich, damit Ich Meine Kräfte gebrauche, um unreine Geister aus ihren Körpern auszutreiben? Und wie viele glauben an Mich, nur um Frieden und Freude von Mir zu empfangen? Wie viele glauben an Mich, nur um mehr materiellen Reichtum von Mir zu fordern, und wie viele glauben an Mich, nur um ein Leben in Sicherheit zu führen und um sicher und gesund in der zukünftigen Welt zu sein? Wieviel glauben an Mich, nur um das Leiden der Hölle zu vermeiden und den Segen des Himmels zu empfangen? Wie viele glauben an Mich nur wegen vorübergehender Bequemlichkeit, aber streben nicht danach, etwas in der zukünftigen Welt zu erlangen? Als Ich Meinen Zorn auf den Menschen herniederbrachte und alle Freude und den Frieden wegnahm, den er ursprünglich besaß, wurde der Mensch unsicher. Als Ich dem Menschen das Leiden der Hölle gab und den Segen des Himmels zurückforderte, verwandelte sich die Scham des Menschen in Zorn. Als der Mensch Mich bat, ihn zu heilen, Ich ihn dennoch nicht anerkannte und Abscheu für ihn empfand, entfernte sich der Mensch weit von Mir und suchte den Weg der Hexendoktoren und Zauberei. Als Ich alles wegnahm, was der Mensch von Mir gefordert hatte, verschwanden alle spurlos. Darum sage Ich, dass der Mensch an Mich glaubt, weil Ich zu viel Gnade erweise und es viel zu viel zu gewinnen gibt.

aus „Was weißt du über den Glauben?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

10. Der Glaube an Gott ist bei den meisten Menschen im Kern religiöse Überzeugung: Sie sind unfähig, Gott zu lieben, und können Gott nur folgen wie ein Roboter, unfähig, sich wahrhaftig nach Gott zu sehnen oder Ihn zu verehren. Sie folgen Ihm bloß still. Viele Menschen glauben an Gott, aber es gibt nur sehr wenige, die Gott lieben; sie verehren Gott nur, weil sie Angst vor einer Katastrophe haben, oder aber sie bewundern Gott, weil Er groß und mächtig ist – aber in ihrer Verehrung und Bewunderung ist keine Liebe oder kein wahres Verlangen. In ihren Erfahrungen streben sie nach den Details der Wahrheit oder unbedeutenden Mysterien. Die meisten Menschen folgen einfach, sie fischen in trüben Wassern, nur um Segnungen zu empfangen; sie streben weder nach der Wahrheit, noch gehorchen sie Gott wirklich, um Gottes Segnungen zu empfangen. Das Leben aller Menschen, die an Gott glauben, ist bedeutungslos, es hat keinen Wert und es enthält ihre persönlichen Erwägungen und Bestrebungen; sie glauben nicht an Gott, um Gott zu lieben, sondern nur, um gesegnet zu werden. Viele Menschen handeln, wie es ihnen gefällt; sie tun, was immer sie möchten, und berücksichtigen niemals die Interessen von Gott oder ob das, was sie tun, mit Gottes Willen übereinstimmt. Solche Menschen können noch nicht einmal den wahren Glauben erlangen, und schon gar nicht die Liebe zu Gott.

aus „Die, die Gott lieben, werden für immer in Seinem Licht leben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

11. Du hoffst, dass dein Glaube an Gott keinerlei Herausforderungen, Schwierigkeiten oder die geringste Not mit sich bringt. Du strebst stets nach den Dingen, die wertlos sind, und fügst dem Leben keinen Wert hinzu, sondern stellst deine eigenen extravaganten Gedanken vor die Wahrheit. Du bist so wertlos! Du lebst wie ein Schwein – welchen Unterschied gibt es zwischen dir und Schweinen und Hunden? Sind diejenigen, die die Wahrheit nicht anstreben und stattdessen das Fleisch lieben, nicht alle Tiere? Sind diese Toten ohne Geister nicht alle wandelnde Leichen? Wie viele Worte sind unter euch gesprochen worden? Ist auch nur ein wenig Werk unter euch verrichtet worden? Wie viel habe Ich euch bereitgestellt? Warum hast du es dann nicht erlangt? Was gibt es, worüber ihr euch zu beschweren habt? Ist es nicht der Fall, dass du nichts erreicht hast, weil du zu verliebt in das Fleisch bist? Und liegt es nicht daran, dass deine Gedanken zu extravagant sind? Liegt es nicht daran, dass du zu töricht bist? Wenn du nicht imstande bist, diese Segnungen zu erlangen, kannst du Gott dann dafür die Schuld geben, dich nicht zu retten? Wonach du strebst, ist, Frieden erlangen zu können, nachdem du an Gott geglaubt hast – dass deine Kinder frei von Krankheit sind, dass dein Ehemann einen guten Job hat, dass dein Sohn eine gute Ehefrau findet, dass deine Tochter einen anständigen Ehemann findet, dass deine Ochsen und Pferde das Land gut pflügen, dass es ein Jahr mit gutem Wetter für deine Ernten wird. Das ist es, was du anstrebst. Dein Streben ist nur, bequem zu leben, dass deiner Familie keine Unfälle widerfahren, dass der Wind an dir vorübergeht, dass dein Gesicht nicht von Staub berührt wird, dass die Ernten deiner Familie nicht überflutet werden, dass du von jeglichem Unheil verschont bleibst, in Gottes Umarmung zu leben, in einem gemütlichen Nest zu leben. Ein Feigling wie du, der stets das Fleisch anstrebt – besitzt du ein Herz, besitzt du einen Geist? Bist du nicht ein Tier? Ich gebe dir den wahren Weg, ohne etwas dafür zu verlangen, dennoch verfolgst du ihn nicht. Bist du einer von denen, die an Gott glauben? Ich beschenke dich mit dem wahren menschlichen Leben, dennoch verfolgst du es nicht. Unterscheidest du dich etwa von einem Schwein oder einem Hund? Schweine streben nicht nach dem Leben des Menschen, sie streben nicht danach, gesäubert zu werden, und sie verstehen nicht, was Leben ist. Jeden Tag, nachdem sie sich satt gefressen haben, schlafen sie einfach. Ich habe dir den wahren Weg gegeben, dennoch hast du ihn nicht erlangt: Deine Hände sind leer. Bist du bereit, in diesem Leben weiterzumachen, dem Leben eines Schweins? Was hat es für eine Bedeutung, dass solche Menschen am Leben sind? Dein Leben ist verachtenswert und unwürdig, du lebst in Schmutz und Liederlichkeit und du verfolgst keinerlei Ziele; ist dein Leben nicht das unwürdigste von allen? Besitzt du die Frechheit, Gott anzusehen? Wenn du weiterhin auf diese Weise erfährst, wirst du dann nicht nichts erlangen? Der wahre Weg ist dir gegeben worden, ob du ihn jedoch letztendlich erlangen kannst, hängt von deinem eigenen persönlichen Streben ab.

aus „Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

12. Wenn es um unvermeidbare familiäre Zwischenfälle geht (Kinder werden krank, Ehemänner müssen ins Krankenhaus, schlechte Ernteerträge, Verfolgung von Familienangehörigen, und so weiter), schaffst du es nicht einmal durch diese Dinge, die sich häufig im täglichen Leben ereignen. Wenn solche Dinge passieren, verfällst du in Panik, du weißt nicht, was du tun sollst – und die meiste Zeit beklagst du dich über Gott. Du beschwerst dich, dass Gottes Worte dich täuschten, dass Gottes Werk dich schikaniert hat. Habt ihr nicht solche Gedanken? Meinst du, so etwas geschieht nur selten unter euch? Jeden Tag verbringt ihr damit, inmitten von solchen Geschehnissen zu leben. Ihr macht euch nicht die geringsten Gedanken über das Gelingen eures Glaubens an Gott und wie ihr Gottes Willen erfüllt. Eure wahre Statur ist zu klein, kleiner noch als die eines Kükens. Wenn das Geschäft eures Mannes Geld verliert, beklagt ihr euch über Gott, wenn ihr euch in einer Umgebung ohne Gottes Schutz wiederfindet, beklagt ihr euch immer noch über Gott, ihr beklagt euch sogar, wenn eines eurer Küken stirbt oder eine alte Kuh im Stall krank wird, ihr beklagt euch, wenn es Zeit für euren Sohn ist, eine Familie zu gründen, eure Familie aber nicht genug Geld hat, und wenn die Arbeiter der Kirche ein paar Mahlzeiten in deinem Haus essen, die Kirche es dir aber nicht vergütet oder niemand dir irgendwelches Gemüse schickt, beklagst du dich auch. Dein Bauch ist vollgestopft mit Beschwerden, und mitunter gehst du deswegen nicht zu Versammlungen oder isst und trinkst die Worte Gottes nicht, du wirst wahrscheinlich für lange Zeit negativ werden. Nichts, was dir heute widerfährt, steht in irgendeinem Zusammenhang mit deinen Zukunftsaussichten oder deinem Schicksal; diese Dinge würden auch passieren, wenn du nicht an Gott glaubtest, dennoch schiebst du heute die Verantwortung für sie Gott zu und bestehst darauf zu sagen, dass Gott dich beseitigt hat. Was ist mit deinem Glauben an Gott, hast du wahrlich dein Leben aufgeopfert? Wenn ihr dieselben Prüfungen wie Hiob erlittet, wäre keiner unter euch, der Gott heute nachfolgt, in der Lage, standzuhalten, ihr würdet alle versagen. Und da liegen ganz einfach Welten zwischen euch und Petrus. Würde heute die Hälfte eures Vermögens beschlagnahmt werden, würdet ihr es riskieren, die Existenz Gottes zu leugnen; würde euer Sohn oder eure Tochter von euch weggenommen werden, würdet ihr auf die Straße laufen und es öffentlich kritisieren; wenn dein Leben eine Sackgasse erreichte, würdest du versuchen, es mit Gott aufzunehmen, und fragen, warum Ich zu Beginn so viele Worte sagte, um dir Angst einzujagen. Es gibt nichts, was ihr in solchen Zeiten nicht riskieren würdet.

aus „Praxis (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

13. Viele, die Gott folgen, machen sich nur Gedanken darüber, wie sie himmlische Geschenke erhalten oder Unheil vermeiden können. Sobald die Arbeit und Führung Gottes erwähnt werden, verstummen sie und verlieren jegliches Interesse. Sie glauben nicht, dass die Kenntnis solcher langweiligen Fragen ihr Leben bereichern oder irgendeinen Vorteil bringen wird. Obwohl sie Botschaften über die Führung Gottes vernommen haben, behandeln sie diese beiläufig. Sie halten sie nicht für etwas Wertvolles, das akzeptiert werden sollte, geschweige denn nehmen sie sie als einen Teil ihrer Leben an. Solche Leute, die Gott folgen, haben nur eine sehr simple Absicht: Segen zu erlangen, und sie sind zu faul, an irgendetwas teilzunehmen, das dieses Ziel nicht beinhaltet. Für sie ist es das berechtigteste aller Ziele, an Gott zu glauben, um Segen zu erlangen und der tatsächliche Wert ihres Glaubens. Sie bleiben von allem, was diesen Zweck nicht erfüllen kann, unberührt. Dieser Fall trifft auf die meisten zu, die heute an Gott glauben. Ihr Ziel und ihre Motivation erscheinen berechtigt, da sie an Gott glauben und gleichzeitig auch für Gott aufwenden, sich Gott widmen und ihre Pflicht erfüllen. Sie geben ihre Jugend auf, stellen ihre Familie und Karriere zurück und verbringen sogar Jahre damit, sich aushäusig zu betätigen. Ihres ultimativen Zieles halber ändern sie ihre Interessen, ändern ihre Lebenseinstellung und wechseln sogar die Führung, die sie suchen. Trotzdem können sie die Absicht ihres Glaubens an Gott nicht ändern. Sie rennen zur Führung ihrer eigenen Ideale umher. Ungeachtet dessen, wie weit entfernt die Straße liegt und egal wie viele Mühen und Hindernisse sich entlang des Weges befinden, sie halten sich an ihre Waffen und fürchten den Tod nicht. Welche Macht bringt sie dazu, sich auf diese Weise hinzugeben? Ist es ihr Bewusstsein? Ist es ihr starker und nobler Charakter? Ist es ihre Entschlossenheit gegen die bösen Mächte bis zum letzten Ende zu kämpfen? Ist es ihr Glaube, mit dem sie Gott bezeugen, ohne eine Belohnung zu erwarten? Ist es ihre Loyalität, für die sie bereit sind, alles aufzugeben, um Gottes Willen zu erlangen? Oder ist es ihr Geist der Frömmigkeit, in welchem sie stets auf persönliche, extravagante Ansprüche verzichtet haben? So viel zu geben ist für Leute, die niemals die Führungsarbeit Gottes gekannt haben, ganz einfach ein erstaunliches Wunder! Lasst uns vorerst nicht darüber reden, wie viel diese Leute gegeben haben. Ihr Verhalten jedoch ist unserer Analyse äußerst würdig. Könnte es außer den Vorteilen, die so eng mit ihnen verbunden werden, noch andere Gründe dafür geben, dass diese Menschen, die Gott nie verstehen, Ihm soviel geben? Darin entdecken wir ein zuvor nicht identifiziertes Problem: Die Beziehung des Menschen zu Gott beruht lediglich auf Selbstinteresse. Es ist die Beziehung zwischen dem Empfänger und dem Geber von Segnungen. Um es schlicht auszudrücken, ist es wie die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer arbeitet nur, um den Lohn zu erhalten, den ihm der Arbeitgeber entgegenbringt. In einer derartigen Beziehung gibt es keine Zuneigung, sondern nur ein Abkommen. Es gibt kein lieben und geliebt werden, nur Wohltätigkeit und Erbarmen. Es gibt kein Verständnis, nur Resignation und Täuschung. Es gibt keine Intimität, nur eine Kluft, die nicht überbrückt werden kann.

aus „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

14. Das Traurigste am Glauben der Menschen an Gott ist, dass der Mensch seine eigene Führung unter der Arbeit Gottes leitet und Gottes Führung gegenüber achtlos ist. Der größte Fehler des Menschen liegt darin, sein eigenes, ideales Ziel aufzubauen und zu berechnen, wie er den größten Segen und das beste Ziel erreichen kann, während er sich gleichzeitig darum bemüht, sich Gott zu unterwerfen und zu Ihm zu beten. Selbst wenn die Leute verstehen würden, wie bemitleidenswert, abscheulich und pathetisch sie sind, wie viele von ihnen würden bereitwillig ihre Ideale und Hoffnungen aufgeben? Wer ist dazu fähig, seine eigenen Schritte aufzuhalten und damit aufzuhören, nur an sich selbst zu denken? Gott braucht solche, die eng mit Ihm zusammen arbeiten und Seine Führung vervollständigen werden. Er bedarf jener, die ihren Verstand und ihren Körper der Arbeit Seiner Führung hingeben, um sich Ihm zu unterwerfen. Er braucht keine Leute, die jeden Tag die Hände ausstrecken um Ihn anzubetteln, noch weniger braucht Er jene, die ein wenig geben und dann darauf warten, im Gegenzug dafür entlohnt zu werden. Gott verachtet jene, die einen kleinen Beitrag leisten und sich dann auf den Lorbeeren ausruhen. Er hasst jene kaltblütigen Leute, die Ihm Seine Führungsarbeit verübeln und nur darüber reden wollen, in den Himmel zu kommen und Segen zu erlangen. Er hegt eine sogar noch größere Abscheu gegen jene, die die Chancen ausnutzen, welche durch Seine Arbeit zur Rettung der Menschheit entstanden sind. Das liegt daran, dass diese Leute sich nie darum gekümmert haben, was Gott zu erreichen wünscht und sich durch die Arbeit Seiner Führung bereichern. Es kümmert sie nur, wie sie die durch Gottes Arbeit entstandene Gelegenheit dazu nutzen können, um Segen zu erlangen. Gottes Herz ist ihnen gleichgültig, da sie völlig in ihre eigene Zukunft und in ihr eigenes Schicksal vertieft sind.

aus „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

15. In den Lebenserfahrungen der Menschen denken sie sich oft, ich habe meine Familie und meine Karriere für Gott aufgegeben und was hat Er mir gegeben? Ich muss es zusammenrechnen und bestätigen – habe ich in letzter Zeit irgendwelche Segnungen erhalten? Ich habe eine Menge während dieser Zeit gegeben, ich bin gelaufen und gelaufen, und habe viel gelitten – hat Gott mir im Gegenzug irgendwelche Versprechungen gegeben? Hat Er Sich an meine guten Taten erinnert? Was wird mein Ende sein? Kann ich Gottes Segen empfangen? ... Jeder Mensch macht ständig und oft solche Berechnungen in seinem Herzen, und stellt Forderungen an Gott, die ihre Beweggründe und Ambitionen und ihren Handel beinhalten. Das heißt, in seinem Herzen stellt der Mensch Gott ständig auf die Probe, indem er ständig Pläne in Bezug auf Gott schmiedet und ständig die Angelegenheit seines Endes mit Gott diskutiert und versucht, Gott eine Aussage abzugewinnen, um zu sehen, ob Gott ihm das geben kann, was er will oder nicht. Zeitgleich damit Gott zu folgen, behandelt der Mensch Gott nicht wie Gott. Er hat immer versucht, mit Gott Geschäfte zu machen, unablässig Forderungen an Ihn gestellt und Ihn sogar mit jedem Schritt gedrängt, indem er versucht die ganze Hand zu nehmen, nachdem ihm der kleine Finger gegeben worden war. Gleichzeitig mit dem Versuch, mit Gott Geschäfte zu machen, streitet der Mensch auch mit Ihm. Es gibt sogar Menschen, die, wenn ihnen Prüfungen widerfahren oder sie sich in gewissen Situationen wiederfinden, oft schwach, passiv und nachlässig in ihrer Arbeit und voller Beschwerden über Gott sind. Als er zuerst anfing an Gott zu glauben, hat der Mensch Gott als Füllhorn betrachtet, als ein Schweizer Armeemesser, und er hat sich selbst als den größten Kreditor Gottes erachtet, als wäre zu versuchen von Gott Segnungen und Versprechungen zu bekommen, sein angeborenes Recht und Pflicht, wobei es Gottes Verantwortung ist, den Menschen zu beschützen und zu umsorgen und ihn zu versorgen. Das ist das grundlegende Verständnis des „Glaubens an Gott“ all jener, die an Gott glauben, und ihr tiefstes Verständnis des Begriffs des Glaubens an Gott. Von der Wesenheit der menschlichen Natur zu seiner subjektiven Bestrebung gibt es nichts, was mit Gottesfurcht zusammenhängt. Das Ziel des Menschen an Gott zu glauben, könnte unmöglich etwas mit der Anbetung Gottes zu tun haben. Das heißt, der Mensch hat niemals erwogen oder verstanden, dass der Glaube an Gott verlangt Gott zu fürchten und Gott anzubeten. Angesichts solcher Umstände ist die Wesenheit des Menschen offensichtlich. Und was ist diese Wesenheit? Sie ist, dass das Herz des Menschen boshaft ist, es hegt Verrat und Täuschung, es liebt Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit nicht oder das, was positiv ist und es ist verächtlich und gierig. Das Herz des Menschen könnte vor Gott nicht noch verschlossener sein; er hat es Gott gar nicht gegeben. Gott hat noch nie das wahre Herz des Menschen gesehen, noch wurde Er jemals vom Menschen verehrt.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch“

16. Wann immer das Ziel erwähnt wird, behandelt ihr es mit besonderer Ernsthaftigkeit. Alle von euch sind besonders empfindlich in dieser Angelegenheit. Manche Menschen können es kaum erwarten, vor Gott einen Kotau zu machen, um mit einem guten Ziel zu enden. Ich kann Mich mit eurem Eifer identifizieren, was nicht in Worten ausgedrückt werden muss. Ihr wollt absolut nicht, dass euer Fleisch in eine Katastrophe hineingerät, und noch weniger wollt ihr in eine andauernde Bestrafung in der Zukunft hinabsteigen. Ihr hofft nur, freier und einfacher zu leben. So seid ihr besonders ängstlich, wann immer das Ziel erwähnt wird, und fürchtet euch sehr, dass wenn ihr nicht aufmerksam genug seid, ihr Gott beleidigen und der verdienten Vergeltung unterworfen werden könntet. Ihr habt nicht gezögert, Kompromisse um eures Zieles willen zu schließen, und viele von euch, die einst verschlagen und leichtfertig waren, sind sogar plötzlich besonders sanft und aufrichtig geworden; eure Aufrichtigkeit ist sogar abschreckend. Dessen ungeachtet habt ihr alle ehrliche Herzen und von Anfang bis Ende habt ihr euch Mir gegenüber geöffnet, ohne irgendwelche Geheimnisse in euren Herzen zu verbergen, seien sie Schuld, Betrug oder Hingabe. Alles in allem habt ihr Mir die wesentlichen Dinge in euren tiefsten Winkeln sehr offen „gebeichtet“. Natürlich habe Ich solche Dinge auch niemals vermieden, weil sie Mir alltäglich geworden sind.

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

17. Ihr würdet lieber für euer letztes Ziel den See des Feuers betreten, als eine einzige Haarsträhne zu verlieren, um Gottes Zustimmung zu erlangen. Es ist nicht so, dass Ich mit euch zu dogmatisch bin; es ist, dass euer Herz besonders ungeeignet für die Hingabe ist, sich allem zu stellen, was Ich tue. Vielleicht versteht ihr nicht, was Ich meine, so lasst Mich euch eine einfache Erklärung geben: Was ihr braucht, sind nicht die Wahrheit und das Leben; es sind nicht die Prinzipien, wie man sich selbst führt, und es ist keineswegs Meine mühsame Arbeit. Was ihr braucht, ist alles, was ihr im Fleisch besitzt – Reichtum, Status, Familie, Ehe usw. Ihr lehnt Meine Worte und Arbeit völlig ab; somit kann Ich euren Glauben in einem Wort zusammenfassen: halbherzig. Ihr tut alles Erdenkliche, um die Dinge zu erreichen, denen ihr absolut ergeben seid, aber Ich habe entdeckt, dass ihr nicht alles zu Gunsten der Angelegenheiten, die euren Glauben an Gott betreffen, vernachlässigt. Vielmehr seid ihr nur relativ loyal und relativ ernsthaft. Deshalb sage Ich, dass diejenigen, denen ein Herz der höchsten Aufrichtigkeit fehlt, Versager in ihrem Glauben an Gott sind. Denkt sorgfältig nach – gibt es viele Versager unter euch?

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

18. Wer, in dieser unermesslichen Welt ist von Mir persönlich untersucht worden? Wer hat persönlich die Worte Meines Geistes gehört? So viele Menschen tasten sich durch die Dunkelheit, so viele beten inmitten des Elends; so viele hoffen, während sie frieren und hungrig sind. So viele sind an Satan gebunden, und doch wissen so viele nicht wo sie sich hinwenden sollen. So viele betrügen Mich inmitten des Glücks. So viele sind undankbar, und so viele sind den betrügerischen Plänen von Satan treu. Wer unter euch ist Hiob? Wer ist Petrus? Warum habe Ich Hiob wiederholt erwähnt? Warum habe Ich Mich so oft auf Petrus bezogen? Habt ihr jemals die Hoffnungen die Ich für euch habe wahrgenommen? Ihr solltet mehr Zeit damit verbringen über solche Dinge zu grübeln.

aus „Die achte Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

19. Inmitten von Schmerz sucht der Mensch nach Mir und er schaut zu Mir, während der Prüfungen. In Zeiten des Friedens erfreut er sich an Mir, ist er in Gefahr, verleugnet er Mich, wenn er beschäftigt ist, vergisst er Mich und wenn er untätig ist, macht er alles nur aus Gewohnheit für Mich. Es hat Mich jedoch niemals jemand sein ganzes Leben lang geliebt. Ich möchte, dass der Mensch vor Mir ernsthaft ist: Ich verlange nicht von ihm, dass er Mir etwas gibt, sondern nur, dass alle Menschen Mich ernst nehmen; dass sie anstatt Mich in die Irre zu führen, Mir erlauben die Aufrichtigkeit zu den Menschen zurückzubringen. Meine Erhellung, Erleuchtung und die Kosten Meiner Anstrengungen sickern durch alle Menschen; aber auch der wahre Umstand jeder Handlung des Menschen, sickert durch alle Menschen und durchdringt deren Betrug an Mir. Es scheint, als ob der Mensch die Bestandteile seines Betruges schon im Mutterleib erhält, als ob er dieses spezielle Talent der List schon seit seiner Geburt besessen hat. Mehr noch, er hat nie seine wahren Karten aufgedeckt, niemand hat je die Quelle dieser betrügerischen Fähigkeiten durchschaut. Das Resultat ist, dass der Mensch inmitten von Betrug lebt, ohne es zu merken und es sieht aus, als ob er sich selbst vergibt, als ob es eher die Anordnung von Gott ist, als sein absichtlicher Betrug an Mir. Ist dies nicht der Ursprung des Betruges des Menschen an Mir? Ist dies nicht sein gerissener Plan? Die Schmeicheleien und Schikanen des Menschen haben Mich nie verwirrt, weil Ich ihr Wesen schon lange zuvor erkannt habe. Wer weiß, wie viel Unreinheit in diesem Blut ist und wie viel Gift von Satan er in seinem Mark hat? Der Mensch gewöhnt sich mit jedem Tag, der vergeht, mehr daran, soweit, dass er gegenüber dem Elend Satans empfindungslos ist, und somit kein Interesse daran hat, die „Kunst einer gesunden Existenz“ herauszufinden.

aus „Die einundzwanzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

20. Ich bin der König im Königreich – aber anstatt Mich wie sein König zu behandeln, behandelt Mich der Mensch wie den Retter, der vom Himmel herabgestiegen ist. Das Resultat ist, dass er sich danach sehnt, dass Ich ihm Almosen gebe, und er nicht das Wissen über Mich verfolgt. So viele haben vor Mir wie Bettler ausgerufen. So viele haben vor Mir ihre „Säcke“ geöffnet und Mich angefleht, ihnen Nahrung zum Überleben zu geben. So viele haben gierige Augen auf Mich fixiert, wie hungrige Wölfe, die sich wünschen Mich zu verschlingen und ihre Bäuche zu füllen. So viele haben wegen ihrer Verstöße in Stille ihre Köpfe gebeugt und sich geschämt, sie beteten für Meine Nachsicht oder akzeptierten bereitwillig Meine Züchtigung. Wenn Ich spreche erscheinen die verschiedenen Torheiten der Menschen absurd. Seine wahre Gestalt ist unter dem Licht entblößt, und in dem strahlenden Licht ist der Mensch außerstande sich selbst zu „vergeben“. Somit eilt er dann vor Mich, um sich zu verbeugen und um seine Sünden zu gestehen. Wegen der „Ehrlichkeit“ des Menschen ziehe Ich ihn noch einmal auf den Wagen der Rettung, und der Mensch ist Mir daher dankbar und wirft Mir einen liebevollen Blick zu. Er ist jedoch immer noch nicht bereit wirklich Zuflucht in Mir zu suchen, und hat Mir sein Herz nicht vollkommen gegeben. Er rühmt sich nur mit Mir. Er liebt Mich jedoch nicht wirklich, weil er Mir nicht seinen Geist zugewandt hat. Sein Körper steht vor Mir, doch sein Herz ist hinter Mir.

aus „Die zweiundzwanzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

21. Die Menschheit denkt Ich bin allwissend und der Gott der alle Bitten erfüllt. Die meisten kommen deshalb vor Mich um Gottes Hilfe zu suchen und nicht weil sich den Wunsch haben Mich zu kennen. Wenn sie im Todeskampf mit der Krankheit sind, bitten die Menschen dringend um Meine Hilfe. Wenn sie in Not sind, vertrauen sie Mir mit aller Kraft ihre Probleme an um ihre Leiden besser loszuwerden. Es war jedoch keine einzige Person imstande Mich auch in Zeiten ihres Komforts zu lieben. Keine einzige Person hat sich in ihrer Zeit von Frieden und Glück nach Mir ausgestreckt, damit Ich an ihrer Freude teilhaben könnte. Sobald ihre unmittelbare Familie glücklich und gesund ist, wirft der Mensch Mich bereits beiseite oder schließt die Türe vor Mir, verbietet Mir einzutreten und das gesegnete Glück der Familie zu genießen. Der menschliche Verstand ist zu beschränkt; zu beschränkt um sogar einen liebenden, barmherzigen und berührbaren Gott wie Mich zu halten. Wie oft haben Mich die Menschen in ihrer Zeit des glücklichen Gelächters zurückgewiesen? Wie oft haben Mich die Menschen als Stütze benutzt wenn sie stolperten? Wie oft wurde Ich von den Menschen die an Krankheiten leiden in die Rolle des Doktors gezwungen? Wie grausam die Menschheit doch ist! Völlig unvernünftig und unmoralisch. Nicht einmal die Gefühle, die die Menschen angeblich besitzen sollen, können in ihnen wahrgenommen werden. Sie sind fast ohne jegliche menschliche Wärme.

aus „Die vierzehnte Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

22. Menschen ohne Menschlichkeit sind nicht in der Lage, Gott wirklich zu lieben. Wenn das Umfeld sicher und geschützt ist oder sie profitieren können, sind sie Gott völlig gehorsam. Sobald aber das, was sie begehren, gefährdet ist oder endgültig widerlegt wird, rebellieren sie sofort. Sogar innerhalb von nur einer Nacht können sie von einer lächelnden „gutherzigen“ Person zu einem hässlichen und grausamen Mörder werden und ihren Wohltäter von gestern plötzlich ohne Sinn und Grund wie ihren Todfeind behandeln. Wenn diese Dämonen, Dämonen die im Handumdrehen töten, nicht ausgetrieben werden, werden sie dann nicht zur Quelle weiteren Leidens?

aus „Gottes Arbeit und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

23. Die Menschen sind heutzutage nicht in der Lage, sich von den Dingen des Fleisches zu trennen; sie können weder die Freuden des Fleisches aufgeben, noch können Sie auf die Welt, das Geld oder ihre verdorbene Disposition verzichten. Die meisten Menschen gehen ihren Bestrebungen auf eine oberflächliche Weise nach. Tatsächlich tragen diese Menschen Gott überhaupt nicht in ihren Herzen; mehr noch, sie fürchten Gott nicht. Sie haben Gott nicht in ihren Herzen, und so können sie all das, was Gott tut, nicht wahrnehmen und sind sogar noch unfähiger, den Worten zu glauben, die Er aus Seinem Mund ausspricht. Diese Menschen sind zu fleischlich; sie sind zutiefst verdorben, und ihnen fehlt jegliche Wahrheit; mehr noch, sie glauben nicht, dass Gott Fleisch werden kann. Jeder, der nicht an den fleischgewordenen Gott glaubt, das heißt jeder, der nicht an das Werk und die Rede des sichtbaren Gottes und nicht an den sichtbaren Gott glaubt, sondern stattdessen den unsichtbaren Gott im Himmel anbetet, hat Gott nicht in seinem oder ihrem Herzen. So sind Menschen, die Gott gegenüber ungehorsam sind und sich Ihm widersetzen. Diesen Menschen fehlt es an Menschlichkeit und Verstand, von der Wahrheit ganz zu schweigen. Für diese Menschen gilt, dass man erst recht nicht an den sichtbaren und berührbaren Gott glauben kann, doch der unsichtbare und unberührbare Gott ist der Glaubwürdigste und auch der meist Beglückende für ihre Herzen. Wonach sie streben, ist weder die Wahrheit der Realität, noch die wahre Essenz des Lebens, und noch weniger sind es Gottes Absichten; sie streben eher nach Aufregung. Welche Dinge auch immer am geeignetsten sind, um ihre eigenen Wünsche zu erreichen, sind – zweifellos – ihr Glauben und ihre Bestrebungen. Sie glauben an Gott nur, um ihre eigenen Wünsche zu befriedigen, nicht um nach der Wahrheit zu streben. Sind diese Menschen nicht Übeltäter? Sie sind äußerst selbstbewusst, und sie glauben nicht, dass Gott im Himmel sie, diese „guten Menschen“, vernichten wird. Stattdessen glauben sie, dass Gott ihnen erlauben wird, zu bleiben und sie zudem großzügig belohnen wird, da sie viele Dinge für Gott getan haben und Ihm gegenüber hohes Maß an „Loyalität“ bewiesen haben. Wenn sie nach dem sichtbaren Gott strebten, würden Sie sich sofort gegen Gott wenden oder in Wut geraten, sobald ihre Wünsche durchfallen sollten. Dies sind niederträchtige Menschen, die danach streben, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen; sie sind keine integren Menschen, die nach der Wahrheit streben. Solche Menschen sind die sogenannten bösen Menschen, die Christus folgen.

aus „Gott und der Mensch werden gemeinsam in die Ruhe eintreten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

24. Die Menschen tendieren immer zur Welt hin, hegen zu viele Hoffnungen, wollen zu viel für ihre Zukunft und haben zu viele extravagante Forderungen. Immer denken sie an ihr Fleisch, planen dafür und sind nie daran interessiert, den Weg des Gottesglaubens zu suchen. Ihre Herzen sind von Satan gefangengenommen worden, sie haben ihre Ehrerbietung für Gott verloren, und sie geben ihr Herz Satan hin. Doch der Mensch wurde von Gott geschaffen. Daher hat der Mensch das Zeugnis verloren, das heißt, er hat die Herrlichkeit Gottes verloren. Der Sinn, die Menschheit zu erobern, liegt darin, die Herrlichkeit der Ehrerbietung des Menschen für Gott zurückzuerobern. Man kann es so ausdrücken: Es gibt viele Menschen, die Leben nicht anstreben; selbst wenn es einige gibt, kann man die Zahl an den eigenen Fingern abzählen. Die Menschen sind am meisten über ihre Zukunft besorgt und schenken jeglichem Leben keinerlei Beachtung. Manche Menschen begehren gegen Gott auf und widersetzen sich Ihm auch, urteilen hinter Seinem Rücken über Ihn und praktizieren die Wahrheit nicht. Fürs Erste ignoriere Ich diese Menschen und sehe davon ab, mit dieser Kategorie von Kindern der Rebellion vorerst umzugehen. In der Zukunft wirst du in Finsternis leben, weinen und mit deinen Zähnen knirschen.

aus „Die innere Wahrheit des Eroberungswerkes (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

25. Weil der Mensch in seiner Unreinheit untauglich ist Meine Herrlichkeit anzusehen, bin Ich jahrtausendelang nie an die Öffentlichkeit getreten, sondern blieb verborgen. Aus diesem Grund ist Meine Herrlichkeit nie vor der Menschheit offenbart worden, und der Mensch ist immer im tiefen Abgrund der Sünde versunken gewesen. Ich habe der Menschheit ihre Ungerechtigkeit vergeben, aber die Menschen wissen nicht, wie sie sich selbst bewahren können und öffnen sich stattdessen immer der Sünde und lassen zu, dass die Sünde ihnen schadet. Ist dies nicht der Mangel des Menschen an Selbstachtung und Eigenliebe? Gibt es unter der Menschheit einen Einzigen, der wahrhaftig lieben kann? Wie viel Gramm kann die Hingabe des Menschen wiegen? Ist hier nicht gefälschte Ware mit seiner sogenannten Unverfälschtheit vermischt? Besteht seine Hingabe nicht gänzlich aus einem Mischmasch? Was Ich verlange, ist die ungeteilte Liebe des Menschen. Der Mensch kennt Mich nicht, und obwohl er vielleicht bestrebt ist, Mich zu kennen, gibt er Mir nicht sein wahres und ehrliches Herz.

aus „Die neunzehnte Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

26. Der Mensch „liebt“ Mich – nicht, weil seine Liebe zu Mir angeboren ist, sondern weil er Angst vor der Züchtigung hat. Wer unter den Menschen ist Mich liebend zur Welt gekommen? Wer behandelt Mich so, als wäre Ich sein eigenes Herz? Und so fasse Ich dies in einer Maxime für die Welt des Menschen zusammen: Unter den Menschen gibt es keine, die Mich lieben.

aus „Die achtunddreißigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

27. Ich übertreibe nicht, geschweige denn, setze Ich den Menschen herab. Ich kann den Menschen in alle Ewigkeit lieben und Ich kann ihn auch in alle Ewigkeit hassen und dies wird sich nie ändern, denn Ich besitze Beharrlichkeit. Doch der Mensch besitzt diese Beharrlichkeit nicht, er ist Mir gegenüber unbeständig, er schenkt Mir nur wenig Beachtung, wenn Ich Meinen Mund aufmache, und wenn Ich Meinen Mund schließe und nichts sage, verliert er sich sogleich in den Wellen der großen Welt. Folglich fasse Ich dies in einem weiteren Aphorismus zusammen: Den Menschen mangelt es an Beharrlichkeit, weshalb sie unfähig sind Mein Herz zu erfüllen.

aus „Die vierzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

28. Heute weiß Ich immer noch nicht, warum der Mensch nicht seine Pflichten befolgt, warum er nicht weiß, wie groß seine Statur ist. Die Menschen wissen noch nicht einmal, ob es mehrere Gramm oder mehrere Liang[c] sind. Und daher hintergehen sie Mich noch immer. Es ist, als wäre Mein gesamtes Wirken vergebens gewesen, als ob Meine Worte nur ein Echo in den großen Bergen wären und als ob niemand jemals die Wurzeln Meiner Worte und Kundgebungen wahrgenommen hätte. Und so nutze Ich dies als die Grundlage, um den dritten Aphorismus zusammenzufassen: Die Menschen kennen Mich nicht, denn sie sehen Mich nicht.

aus „Die zweiundvierzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

29. Zu solchen Zeiten sehe Ich, dass der Hass Mir gegenüber in den Herzen der Menschen erneut zugenommen hat, weil sie wieder mit der Arbeit des Klagens begonnen haben. Sie beschuldigen immer die Erde und verwünschen den Himmel. Dennoch finde Ich in ihren Worten nichts, was sie selbst verflucht, weil ihre Eigenliebe so groß ist. Daher fasse Ich den Sinn des menschlichen Lebens zusammen: Weil die Menschen sich selbst zu sehr lieben, ist ihr ganzes Leben von Schmerz geplagt und leer und sie erleiden ständig eine selbst beigebrachte Zerstörung, weil sie Mich hassen.

aus „Die sechsundvierzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

30. Die Menschen schreien auf wegen Meiner Worte, und ihre Fürbitten enthalten stets Klagen über Meine Herzlosigkeit. Es ist, als ob sie alle auf der Suche nach Meiner wahren „Liebe“ zum Menschen seien – doch wie könnten sie Meine Liebe in Meinen strengen Worten finden? Daher verlieren sie wegen Meiner Worte immer die Hoffnung. Es ist, als ob sie, sobald sie Meine Worte lesen, den „Gevatter Tod“ erblicken und daher vor Angst zittern. Das macht Mich unglücklich: Warum haben die Menschen des Fleisches, die umgeben vom Tod leben, immer Angst vor dem Tod? Sind der Mensch und der Tod denn erbitterte Feinde? Warum verursacht die Angst vor dem Tod bei den Menschen immer Kummer? Erfahren sie während all der „außergewöhnlichen“ Erfahrungen in ihrem Leben denn auch nur ein bisschen vom Tod? Warum beklagen sich die Menschen in dem, was sie sagen, immer über Mich? So fasse Ich den vierten Aphorismus für das menschliche Leben zusammen: Die Menschen sind Mir gegenüber nur ein winziges bisschen gehorsam und daher hassen sie Mich stets.

aus „Die fünfundvierzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

31. Es ist nicht nur, dass der Mensch Mich in Meinem Fleisch nicht kennt, noch viel schlimmer ist, dass er versagt hat, sein eigenes Selbst zu verstehen, das sich in einem fleischlichen Körper befindet. Wie viele Jahre ist es her, und all diese Zeit haben die Menschen Mich betrogen und Mich wie einen Gast von außerhalb behandelt. Wie viele Male haben sie Mir die Tür ihrer Häuser verschlossen? Wie viele Male haben sie Mir, während sie vor Mir standen, keine Beachtung geschenkt? Wie viele Male haben sie Mich inmitten anderer Menschen verleugnet? Wie viele Male haben sie Mich vor dem Teufel geleugnet? Und wie viele Male haben sie Mich mit ihren zänkischen Mündern angegriffen? Ich führe jedoch nicht Buch über die Schwächen des Menschen, Ich verlange aufgrund seines Ungehorsams auch keinen Zahn für einen Zahn. Alles was Ich getan habe, ist, Medizin auf seine Krankheiten anzuwenden, um seine unheilbaren Krankheiten zu heilen und ihn dadurch wieder gesund zu machen, damit er Mich endlich kennenlernen kann.

aus „Die zwölfte Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

32. In den heutigen Zeiten haben die Menschen Mich niemals geschätzt. Ich habe keinen Platz in Ihren Herzen. Könnten sie Mir in den Tagen des Leids, die kommen werden, eine wahre Liebe zeigen? Die Gerechtigkeit des Menschen bleibt etwas ohne Form, etwas das nicht gesehen oder berührt werden kann. Was Ich will, ist das Herz des Menschen, denn im menschlichen Körper ist es das Herz, was am kostbarsten ist. Sind Meine Handlungen nicht würdig mit dem Herzen des Menschen vergolten zu werden? Warum geben Mir die Menschen nicht ihre Herzen? Warum drücken sie sie an ihre eigene Brust und sind nicht bereit sie loszulassen? Kann das Herz des Menschen Friede und Glück der Menschen ein Leben lang sicherstellen? Warum nehmen die Menschen, wenn Ich Dinge von ihnen verlange, stets eine Handvoll Staub vom Boden auf und werfen ihn nach Mir? Ist dies der schlaue Plan des Menschen?

aus „Die sechsunddreißigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

33. Ich habe viele Male mit Meinem Geist nach dem Menschen gerufen. Der Mensch reagiert jedoch, als ob Ich ihn niedergestochen hätte, betrachtet Mich aus der Ferne, in der großen Angst, dass Ich ihn in eine andere Welt führe. Viele Male habe Ich den Geist des Menschen erkundet, er bleibt jedoch völlig ahnungslos, zutiefst verängstigt, dass Ich sein Haus betrete und die Gelegenheit ergreife, ihm all sein Hab und Gut zu entreißen. Somit schließt er Mich aus und lässt Mich mit nichts anderen als einer kalten, fest verschlossener „Türe“ konfrontiert zurück. Viele Male ist der Mensch gefallen und Ich habe ihn gerettet, doch nach dem Erwachen verlässt er Mich sofort, unberührt von Meiner Liebe, und wirft Mir einen verhaltenen Blick zu; niemals habe Ich das Herz des Menschen erwärmt. Der Mensch ist ein gefühlloses, kaltblütiges Tier. Obwohl eine Umarmung von Mir ihn erwärmt, hat sie ihn nie tief bewegt. Der Mensch ist wie ein Rohling aus den Bergen. Der Mensch hat nie Meine Wertschätzung für die Menschheit geschätzt. Er ist nicht bereit auf Mich zuzugehen, bevorzugt in den Bergen zu wohnen, wo er der Gefahr von wilden Bestien ausgesetzt ist und dennoch ist er nicht bereit, in Mir Zuflucht zu nehmen.

aus „Die zwanzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

34. Ich habe tiefstes Verständnis für die Arglistigkeit, die in euren Herzen existiert; die meisten von euch folgen Mir aus Neugier und sind gekommen, um Mich in der Leere ausfindig zu machen. Wenn euer dritter Wunsch zerschlagen wird – nach einem friedlichen und glücklichen Leben – löst sich auch eure Neugier auf. Die Arglistigkeit, die in jedem eurer Herzen existiert, wird durch eure Worte und Taten bloßgelegt. Ehrlich gesagt, seid ihr nur neugierig auf Mich, nicht ängstlich; ihr hütet eure Zungen nicht, und noch weniger zügelt ihr euer Benehmen. Wie ist folglich euer Glaube, wirklich? Ist er echt? Ihr benutzt einfach Meine Worte, um eure Sorgen zu zerstreuen und eure Langeweile zu mindern, um den übrig gebliebenen leeren Platz in deinem Leben auszufüllen. Wer unter euch hat sie in die Praxis umgesetzt? Wer hat echten Glauben? Ihr schreit weiter, dass Gott ein Gott ist, der tief in die Herzen der Menschen sieht, aber wie ist der Gott, von dem ihr in euren Herzen schreit, mit Mir vereinbar? Da ihr so schreit, warum handelt ihr dann auf diese Weise? Könnte es sein, dass dies die Liebe ist, mit der ihr Mir vergelten wollt? Da ist kein kleines Maß an Hingabe auf euren Lippen, aber wo sind eure Opfergaben und eure guten Taten? Wenn es nicht wegen eurer Worte wäre, die Meine Ohren erreichen, wie könnte Ich euch so sehr hassen?

aus „Worte an die Jungen und Alten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

35. Euer Glaube ist sehr wunderbar: Ihr sagt, dass ihr bereit wärt, euer Leben Meinem Werk zu widmen, alles und jedes hierfür zu tun, aber eure Disposition hat sich nicht sehr verändert. Es gab nur arrogante Worte und eure tatsächlichen Handlungen sind überaus erbärmlich. Es scheint, als wären Zunge und Lippen jemandes im Himmel, aber die Beine jemandes weit entfernt auf der Erde, sodass seine Worte und Taten und sein Ruf immer noch in einem furchtbaren Zustand sind. Euer Ruf ist zerstört worden, euer Verhalten verschlechtert sich, eure Art zu sprechen ist gering, euer Leben ist verachtenswert und sogar eure gesamte Menschlichkeit ist gering. Ihr seid engstirnig gegenüber den Menschen und ihr zankt um jede Kleinigkeit. Ihr streitet euch um euren Ruf und euren Status, sogar in dem Ausmaß, dass ihr bereit seid, in die Hölle, in den Feuersee, hinabzusteigen. Eure gegenwärtigen Worte und Taten genügen Mir um festzustellen, dass ihr sündhaft seid. Euer Verhalten gegenüber Meinem Werk genügt Mir um festzustellen, dass ihr die Ungerechte seid und alle eure Gesinnungen genügen um zu sagen, dass ihr schmutzige Seelen seid, die voller Schändlichkeit sind. Eure Äußerungen und das, was ihr offenbart, sind ausreichend, um zu sagen, dass ihr Menschen seid, die genug von dem Blut unreiner Geister getrunken haben.

aus „Euer Charakter ist so gering!“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

36. Ich bin unter euch gewesen und habe mit euch mehrere Frühlinge und Herbste lang verkehrt. Ich habe lange Zeit unter euch gelebt, habe mit euch gelebt – wie viel von eurem verachtenswerten Verhalten ist direkt vor Meinen Augen entwischt? Diese aus euren Herzen kommenden Worte hallen ständig in Meinen Ohren wider. Millionen und Abermillionen eurer Bestrebungen sind auf Meinen Altar ausgebreitet worden – sie können nicht einmal gezählt werden. Dennoch gibt es hinsichtlich eurer Hingabe und dessen, was ihr aufwendet, nicht das Geringste. Da befindet sich nicht einmal der kleinste Tropfen eurer Aufrichtigkeit auf Meinem Altar. Wo sind die Früchte eures Glaubens an Mich? Ihr habt von Mir endlose Gunst erhalten und ihr habt endlose Mysterien des Himmels gesehen und Ich habe euch sogar die Flammen des Himmels gezeigt, aber Ich brachte es nicht übers Herz, euch zu verbrennen und wie viel habt ihr Mir im Gegenzug entgegengebracht? Wie viel seid ihr bereit, Mir zu geben? Du hältst das Essen, das Ich dir gab. Du drehst dich um und bietest es Mir an und sagst sogar, dass es etwas war, das du im Gegenzug für deine harte Arbeit bekommen hast, dass du Mir alles von dir selbst gibst. Wie kannst du nicht wissen, dass deine „Zuwendungen“ an Mich alles Dinge sind, die von Meinem Altar gestohlen wurden? Und nun bietest du Mir dies an – betrügst du Mich nicht? Wie kannst du nicht wissen, dass das, an dem Ich Mich heute erfreue, all die Gaben auf Meinem Altar sind und nicht das, was du im Gegenzug für deine harte Arbeit verdient und Mir daraufhin angeboten hast? Ihr wagt es tatsächlich, Mich auf diese Art und Weise zu betrügen, wie kann Ich euch daher vergeben? Wie kann Ich dies noch länger ertragen?

aus „Euer Charakter ist so gering!“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

37. Tag für Tag stehe Ich über dem Universum und beobachte. Ich verstecke Mich demütig an Meinem Platz, um das menschliche Leben zu erleben und jede Tat der Menschen genau zu studieren. Niemand hat sich jemals wirklich für Mich geopfert. Niemand hat jemals die Wahrheit verfolgt. Niemand war jemals für Mich gewissenhaft. Niemand hat jemals einen Vorsatz vor Mir gefasst und sich an seine Pflicht gehalten. Niemand hat Mir jemals erlaubt in ihm zu verweilen. Niemand schätzt Mich genauso wie sein eigenes Leben. Niemand hat je die praktische Realität, das ganze Wesen Meiner Göttlichkeit, gesehen. Niemand war jemals willig mit dem praktischen Gott Selbst in Kontakt zu sein.

aus „Die vierzehnte Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

38. Ich habe unzählige Wörter gesprochen, und viel Arbeit geleistet. Ich beobachte jeden Tag wie der Mensch auf natürliche Weise alles leistet, was er in Übereinstimmung mit seiner angeborenen Natur tun soll und wie es sich entwickelt. Viele sind unwissentlich schon auf dem „richtigen Weg“, den Ich für die Offenbarung für jede Art von Mensch gesetzt habe. Ich habe bereits jede Art des Menschen in verschiedene Umgebungen platziert, und alle haben an ihrem Platz ihre angeborenen Eigenschaften zum Ausdruck gebracht. Es ist keiner da der sie fesselt, keiner der sie verführt. Sie sind in ihrer Gesamtheit frei, was sie ausdrücken ist natürlich. Es gibt nur eine Sache, die sie in Schach hält, und das sind Meine Worte. Deswegen liest eine Anzahl der Menschen Meine Worte nur widerwillig, und nur damit ihr Ende nicht der Tod ist; sie praktizieren Meine Worte aber nie. Auf der anderen Seite finden es manche Menschen schwierig die Tage auszuhalten, ohne dass Meine Worte sie führen und versorgen. Diese halten selbstverständlich immer an Meinen Worten fest. Nach einer gewissen Zeit entdecken sie die Geheimnisse des menschlichen Lebens, das Ziel der Menschheit, und den Wert ein Mensch zu sein. Die Menschheit ist in der Anwesenheit Meines Wortes nicht mehr als dieses, Ich erlaube einfach den Dingen ihren Lauf zu nehmen. Ich tue nichts, was den Menschen dazu zwingt nach Meinen Worten als Grundlage ihrer Existenz zu leben.

aus „Ihr solltet eure Taten bedenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

39. Die Menschheit kennt Mich nicht und anstatt Mir ihr Leben zum Tausch anzubieten, ist deswegen alles, was sie tut, vor Mir herumstolzieren, mit ihrem Müll in ihren Händen, um so zu versuchen, Mich zufriedenzustellen. Da Ich aber weit davon entfernt bin, mit den Dingen, so wie sie sind, zufrieden zu sein, stelle Ich weiterhin Anforderungen an die Menschheit. Ich liebe die Anerkennung der Menschen, verabscheue aber ihre Erpressung. Die Herzen aller Menschen sind von Habgier erfüllt; es ist, als befände sich das menschliche Herz im Bann des Teufels und als wäre der Mensch nicht in der Lage, sich davon loszulösen, um Mir sein Herz zu opfern. Wenn Ich spreche, lauscht der Mensch hingebungsvoll Meiner Stimme; wenn Ich aber aufhöre zu sprechen, fängt er wieder mit seinem eigenen „Vorhaben“ an. Er unterlässt ganz und gar Meine Worte zu beachten, als wären Meine Worte nur ein Zusatz zu seinem Vorhaben. Ich war nie nachlässig mit der Menschheit und dennoch war Ich auch langmütig und großherzig mit ihr. Und so sind die Menschen wegen Meiner Nachsicht alle anmaßend geworden, unfähig zur Selbsterkenntnis und Selbstbesinnung, sie nutzen Meine Langmütigkeit aus, um Mich zu betrügen. Kein einziger von ihnen macht sich wirklich etwas aus Mir, kein einziger schätzt Mich als Objekt, das ihm am Herzen liegt; nur wenn es ihnen langweilig ist, schenken sie Mir ihre oberflächliche Aufmerksamkeit.

aus „Die neunzehnte Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

40. In den Augen der Menschen sind Gottes Worte ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand, sie betrachten sie als überhaupt nicht wichtig. Daher können die Menschen Gottes Worte nicht in die Praxis umsetzen – sie sind Jammergestalten geworden, die sich der Wahrheit bewusst sind, sie aber nicht in die Tat umsetzen. Allein dieser Mangel des Menschen ist daher ausreichend, um für einige Zeit Abscheu in Gott hervorzurufen und so sagt Er mehrere Male, dass die Menschen Seinen Worten keine Beachtung schenken. In ihren Ansichten denken die Menschen jedoch folgendes: „Täglich studieren und analysieren wir die Worte Gottes, wie kann man behaupten, wir würden sie nicht beachten? Tut man uns hiermit nicht unrecht?“ Aber lasst Mich für euch etwas analysieren – die Menschen werden hochrote Köpfe bekommen. Wenn sie Gottes Worte lesen, nicken sie mit ihren Köpfen, sie scharwenzeln herum, wie ein Mops bei den Worten seines Herrchens sabbert. Daher fühlen sich die Menschen in diesem Moment untauglich, Tränen strömen ihnen über die Wangen, es ist als ob sie Buße tun und von Neuem beginnen wollten – aber sobald diese Zeit vorüber ist, verschwindet ihre Schüchternheit sofort, um von ihrer Gier ersetzt zu werden. Sie legen Gottes Worte beiseite und glauben stets, dass ihre eigenen Angelegenheiten Vorrang haben, dass Gottes Angelegenheiten an letzter Stelle kommen und wegen dieser Handlungen ihrerseits, sind sie nie in der Lage, Gottes Worte umzusetzen. Wenn die Tatsachen eintreffen, strecken sie ihre Ellbogen aus[d] – das ist ein falsches Spiel mit ihren eigenen Leuten zu treiben – kein Wunder, dass Gott sagt „er ‚rennt in die entgegengesetzte Richtung‘ während er sich auf Mich für seine Versorgung verlässt.“ Schon daran kann man sehen, dass nicht die geringste Falschheit in Gottes Worten liegt, sie sind vollkommen wahr und enthalten nicht die geringste Übertreibung, trotzdem scheinen sie irgendwie unterbewertet worden zu sein, denn die Statur des Menschen ist zu klein, er ist unfähig sie anzunehmen.

aus „Interpretation der sechsunddreißigsten Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

41. Manche Menschen rüsten sich nur mit einigen Wahrheiten für Notfälle oder um sich selbst zu entsagen und anderen zu helfen, nicht um ihre eigenen Probleme zu lösen; wir nennen sie „selbstlose Menschen“. Sie betrachten andere als Marionetten der Wahrheit und sich selbst als Meister der Wahrheit, und lehren andere, an der Wahrheit festzuhalten und nicht passiv zu sein, während sie selbst Zuschauer an der Seitenlinie sind – was sind das für Menschen? Gerüstet mit ein paar Worten der Wahrheit, nur um andere zu belehren, und tun nichts, um zu verhindern, dass sie selbst ihrer eigenen Zerstörung anheimfallen – wie erbärmlich! Wenn ihre Worte anderen helfen können, warum können sie sich dann nicht selbst helfen? Wir sollten sie als Heuchler bezeichnen, die keine Realität haben. Sie stellen anderen Menschen Worte der Wahrheit zur Verfügung und verlangen von anderen, sie auszuüben, aber sie bemühen sich nicht, sie selbst auszuüben – sind sie nicht verachtenswert? Sie können es offensichtlich nicht selbst tun, aber sie zwingen andere, die Worte der Wahrheit in die Praxis umzusetzen – was für eine grausame Methode! Sie nutzen nicht die Realität, um anderen zu helfen; sie versorgen andere nicht mit einem Herzen mütterlicher Liebe; sie täuschen nur Menschen und verderben sie …

aus „Wer die Wahrheit liebt, hat einen Weg, dem er folgen kann“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

42. Viele Menschen halten die Worte Gottes hoch, um sie Tag für Tag zu lesen, sogar dahingehend, dass sie sich verpflichten, sich alle klassischen Passagen als ihren wertvollsten Besitz einzuprägen und mehr noch, die Worte Gottes überall zu predigen und andere mit Hilfe Seiner Worte zu versorgen und zu unterstützen. Sie denken, dass dies zu tun gleichbedeutend damit ist, ein Zeuge Gottes zu sein, Seine Worte zu bezeugen und dass dies zu tun bedeutet, dass sie Gottes Weg folgen. Sie denken, dass dies zu tun bedeutet, nach den Worten Gottes zu leben, dass dies zu tun bedeutet, Seine Worte in ihrem eigentlichen Leben unterzubringen, dass dies zu tun sie befähigt, Gottes Lob zu empfangen und gerettet und vervollkommnet zu werden. Aber selbst wenn sie die Worte Gottes predigen, werden sie Gottes Worten niemals in der Praxis entsprechen, oder versuchen, sich mit dem in Einklang zu bringen, was in Gottes Worten offenbart wird. Vielmehr verwenden sie die Worte Gottes, um durch eine List die Anbetung und das Vertrauen anderer zu gewinnen, und das Management auf eigene Faust zu betreten und zu veruntreuen und die Herrlichkeit Gottes zu stehlen. Sie hoffen vergeblich darauf auf die Gelegenheit, ermöglicht durch das Verbreiten von Gottes Worten, zu gebrauchen, um mit Gottes Wirken und Seinem Lob belohnt zu werden ... Eingetaucht in die oberflächliche Kenntnis der Worte Gottes, scheint es so, dass ihr Glaube gewachsen, ihr Entschluss, Leid zu ertragen, gestärkt und ihr Wissen über Gott vertieft wurden. Sie wissen nur wenig davon, dass, bis sie tatsächlich die Worte Gottes erfahren, all ihr Wissen über Gott und ihre Vorstellungen von Ihm aus ihrer eigenen Wunschphantasie und ihren Vermutungen entsprungen ist. Ihr Glaube würde keiner Art von Prüfung von Gott standhalten, ihre sogenannte Spiritualität und Statur würde keiner Prüfung oder Inspektion Gottes standhalten, denn ihre Entschlossenheit ist nur eine Burg, auf Sand gebaut, und ihre sogenannte Kenntnis über Gott ist auch nicht mehr als eine Ausgeburt ihrer Fantasie.

aus „Gott zu kennen ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

43. In der Tat haben diese Leute, die gewissermaßen sehr viel Mühe in die Worte Gottes gesetzt haben, nie begriffen, was wirklicher Glaube ist, was wirkliche Unterwerfung ist, was wirklich Fürsorge, oder was wirkliches Wissen über Gott ist. Sie nehmen Theorie, Phantasie, Wissen, Gabe, Tradition, Aberglauben und sogar die moralischen Werte der Menschheit und machen sie zu „Investitionskapital“ und „militärischen Waffen“ für den Glauben an Gott und Seiner Nachfolge und machen diese sogar zu Fundamenten ihres Glaubens an Gott und ihrem Streben nach Ihm. Zur gleichen Zeit nutzen sie dieses Kapital und die Waffen auch und wandeln sie in einen magischen Talisman für die Erkenntnis Gottes um, um Gottes Inspektion, Prüfung, Züchtigung und Urteil zu begegnen und dagegen zu kämpfen. Was sie am Ende gewinnen, besteht immer noch aus nicht mehr als Schlussfolgerungen über Gott, die von religiösen Konnotationen oder vom feudalen Aberglauben durchdrungen sind, und das ist insgesamt romantisch, grotesk und rätselhaft, und ihre Art, zu erkennen und zu definieren, ist jene, dass Gott in die gleiche Form wie die der Menschen eingestanzt ist, die nur an den Himmel oben glauben oder den alten Mann im Himmel. Während Gottes Echtheit, Sein Wesen, Seine Disposition, Sein Besitz und Sein und so weiter, alles was mit dem wirklichen Gott selbst zu tun hat, sind die Dinge, die ihr Wissen nicht erfassen konnte und völlig irrelevant und sogar völlig entgegengesetzt sind. Auf diese Weise ist es also so, dass, auch wenn sie im Rahmen der Versorgung und Ernährung mittels Gottes Worten leben, sie dennoch nicht in der Lage sind, den Weg Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, wahrhaftig zu beschreiten. Der wahre Grund dafür ist, dass sie Gott nie kennengelernt haben, weder haben sie jemals echten Kontakt zu noch Gemeinschaft mit Ihm gehabt, und so ist es unmöglich für sie, zu einem gegenseitigen Verständnis mit Gott zu kommen, oder in sich einen echten Glauben an, eine Nachfolge oder Verehrung von Gott zu erwecken. Dass sie damit die Worte Gottes betrachten sollten, dass sie somit Gott betrachten sollten — diese Perspektive und Haltung hat sie dazu verdammt, von ihren Bemühungen mit leeren Händen zurückzukehren, hat sie dazu verdammt, bis in alle Ewigkeit nie in der Lage zu sein, den Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, zu wandeln. Das Ziel, das sie erreichen wollen und die Richtung, in die sie gehen, bedeutet, dass sie in Ewigkeit die Feinde Gottes sind und dass sie in Ewigkeit nie die Rettung erhalten können.

aus „Gott zu kennen ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

44. Diejenigen die nie ein Gewissen oder einen Wert in ihrer Existenz haben, beobachten im Stillen wie sich die Dinge entwickeln, und werfen dann Meine Worte kühn beiseite und machen was sie wollen. Sie beginnen, der Wahrheit und allem was von Mir kommt, überdrüssig zu werden. Mehr noch, sie sind es überdrüssig, in Meinem Haus zu verweilen. Diese Menschen halten sich, wegen ihrer Ziele und um der Bestrafung zu entgehen, vorübergehend in Meinem Haus auf; sie tun dies, sogar wenn sie Gottesdienst halten. Ihr Absichten und Handlungen ändern sich aber nie. Dies unterstützt ihr Verlangen nach Segen, für einen einzigen Zugang in das Königreich, in dem sie für alle Ewigkeit bleiben können, und sogar für einen Zugang in den ewigen Himmel. Je mehr sie sich danach sehnen, dass Mein Tag bald kommt, umso mehr fühlen sie, dass die Wahrheit ein Hindernis geworden ist, ein Stolperstein in ihrem Weg. Sie können es kaum erwarten ihren Fuß in das Königreich zu setzen, um für immer die Segen des Königreiches des Himmels zu genießen, ohne dass sie nach der Wahrheit streben, oder Urteil und Züchtigung akzeptieren müssen, doch vor allem, ohne die Notwendigkeit unterwürfig in Meinem Haus zu verweilen und Meinen Befehlen folgen zu müssen. Diese Menschen kommen weder in Mein Haus, um ein Herz zu erfüllen, das die Wahrheit sucht, noch um zusammen mit Meiner Führung zu arbeiten. Ihr Ziel ist lediglich einer derjenigen zu sein, der im nächsten Zeitalter nicht zerstört wird. Folglich haben ihre Herzen nie gewusst was die Wahrheit ist, oder wie die Wahrheit zu akzeptieren ist. Dies ist der Grund warum diese Menschen nie die Wahrheit praktiziert haben, oder die extreme Tiefe ihre Verdorbenheit erkannt haben, und sich dennoch bis zum Ende als „Diener“ in Meinem Haus aufhalten. Sie warten „geduldig“ auf das Kommen Meines Tages, und sind unermüdlich, während sie von der Art Meiner Arbeit geschüttelt werden. Egal wie groß ihre Anstrengung ist und was sie für einen Preis bezahlt haben, keiner wird erkennen, dass sie für die Wahrheit gelitten oder für Mich geopfert haben. Sie können in ihren Herzen den Tag nicht erwarten, an dem Ich das alte Zeitalter beende. Sie wollen außerdem begierig wissen wie groß Meine Macht und Autorität ist. Sie haben sich aber nie damit beeilt sich selbst zu ändern oder nach der Wahrheit zu streben. Sie lieben das, von dem Ich überdrüssig bin, und sind dem überdrüssig, was Ich liebe. Sie verlangen nach dem was Ich hasse, haben aber zur selben Zeit Angst das zu verlieren, was Ich verabscheue. Sie leben in dieser boshaften Welt, und doch hegen sie keinen Hass für sie. Sie sind zutiefst verängstigt, dass Ich sie zerstören werde. Ihre Absichten sind widersprüchlich: Sie sind mit der Welt die Ich verabscheue zufrieden, sehnen sich aber gleichzeitig danach, dass Ich diese Welt bald zerstöre. Auf diese Weise bleiben ihnen die Leiden der Zerstörung erspart, und sie werden, bevor sie vom wahren Weg abgekommen sind, zu Herren des nächsten Zeitalters. Dem ist so, weil sie die Wahrheit nicht lieben und sie allem was von Mir kommt überdrüssig sind. Vielleicht werden sie um den Segen nicht zu verlieren, für kurze Zeit „gehorsame Menschen“. Ihre „begierige Mentalität auf Segen“, ihre Angst zu sterben und in den See des brennenden Feuers zu kommen, könnte aber nie verschleiert bleiben. So wie Mein Tag näher kommt, wird ihr Verlangen immer stärker. Je größer die Katastrophe ist, umso hilfloser sind sie. Sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen, um Mich zu erfreuen und zu vermeiden, die Segen zu verlieren nach denen sie sich so lange gesehnt haben. Sobald Meine Hand ihr Werk beginnt, sind diese Menschen begierig darauf zu handeln und als Vorreiter zu dienen. Sie denken nur daran zu der Spitze der Truppen zu drängen, zutiefst beängstigt, dass Ich sie nicht bemerke. Sie tun und sagen, was ihrer Meinung nach richtig ist, immer unwissend, dass ihre Taten und Handlungen für die Wahrheit niemals wichtig waren, und unterbrechen und stören lediglich Meine Pläne. Obwohl sie sich vielleicht angestrengt haben, und vielleicht ehrlich in ihrem Willen und ihrer Absicht sind, Nöte zu ertragen, hat alles was sie tun nichts mit Mir zu tun. Ich habe nie gesehen, dass ihre Handlungen von guten Absichten kommen, und noch viel weniger habe Ich gesehen, dass sie etwas auf Meinen Altar gelegt haben. Dieses sind ihre Taten, die sie über die ganzen Jahre hinweg, vor Mir vollbracht haben.

aus „Ihr solltet eure Taten bedenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

45. Die vielen Jahre eurer Taten vor Mir gaben Mir die Antwort, die Ich zuvor nie erhalten hatte. Die Frage zu dieser Antwort ist: „Was ist die Einstellung des Menschen vor der Wahrheit und dem wahren Gott?“ Die Bemühungen die Ich in den Menschen gesteckt habe, beweisen die Substanz Meiner Liebe für den Menschen. Die Handlungen und Taten des Menschen in Meiner Gegenwart, haben ebenso das Wesen des Menschen, die Wahrheit zu verabscheuen und sich mir entgegenzusetzen, bewiesen. Ich bin immer um alle besorgt die Mir gefolgt sind, und doch sind diejenigen die Mir folgen nie imstande Meine Worte zu empfangen. Sie sind sogar völlig außerstande jegliche Vorschläge von Mir zu akzeptieren. Das ist, was Mich am meisten traurig macht. Niemand ist jemals in der Lage Mich zu verstehen, und mehr noch, niemand ist imstande Mich zu akzeptieren, obwohl Meine Einstellung ernsthaft und Meine Worte sanft sind. Alle machen die Arbeit, die Ich ihnen anvertraut habe, in Übereinstimmung mit ihren ursprünglichen Absichten; sie suchen nicht nach Meinen Absichten, und noch weniger fragen sie nach Meinen Anforderungen. Während sie gegen Mich rebellieren, behaupten sie immer noch, dass sie Mir treu dienen. Viele glauben, dass Wahrheiten die sie nicht akzeptieren oder praktizieren können, keine Wahrheiten sind. Für diese Menschen werden Meine Wahrheiten zu etwas das sie abstreiten und beiseite legen. Zur selben Zeit werde Ich dann jemand, der vom Menschen im Wort allein als Gott anerkannt wird. Ich werde aber auch als Außenseiter angesehen der nicht die Wahrheit, der Weg, oder das Leben ist.

aus „Ihr solltet eure Taten bedenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

46. Eure Loyalität liegt nur in Worten, euer Wissen ist nur intellektuell und konzeptionell, eure Mühen dienen dem Zweck, Segnungen des Himmels zu erlangen, wie also muss euer Glaube aussehen? Sogar noch heute, stellt ihr euch jedem einzelnen Wort der Wahrheit gegenüber taub. Ihr wisst nicht, was Gott ist, ihr wisst nicht, was Christus ist, ihr wisst nicht, wie man Jehova verehrt, wie man in die Arbeit des Heiligen Geistes eintritt, und ihr wisst nicht, wie man zwischen der Arbeit von Gott Selbst und den Täuschungen der Menschen unterscheidet. Du verstehst es nur jedes einzelne von Gott ausgedrückte Wort der Wahrheit, das nicht deinen Gedanken entspricht, zu verurteilen. Wo ist deine Bescheidenheit? Wo ist dein Gehorsam? Wo ist deine Loyalität? Wo ist dein Wunsch, die Wahrheit zu suchen? Wo ist deine Ehrfurcht vor Gott? Ich sage euch: Diejenigen, die wegen der Zeichen an Gott glauben, sind gewiss die Brut, die der Vernichtung unterliegen wird. Diejenigen, die die Worte Jesu, der wieder zu Fleisch geworden ist, nicht akzeptieren können, sind gewiss die Nachkommenschaft der Hölle, die Nachkommen der Erzengel, die Brut, die der ewig währenden Zerstörung unterworfen werden wird ... Diejenigen, die die Wahrheit akzeptieren und nicht nach Zeichen suchen, und somit gereinigt worden sind, werden vor den Thron Gottes zurückgekehrt sein und in die Umarmung des Schöpfers gekommen sein. Nur jene, die auf dem Glauben beharren, dass „der Jesus, der nicht auf einer weißen Wolke reitet, ein falscher Christus ist“, werden ewig währender Bestrafung unterworfen, denn sie glauben nur an den Jesus, der Zeichen zur Schau stellt, aber erkennen den Jesus, der hartes Urteil verkündet und den wahren Lebensweg freigibt, nicht an. Und so kann es nur sein, dass Jesus mit ihnen umgeht, wenn Er in der Öffentlichkeit auf einer weißen Wolke zurückkehrt. Sie sind zu stur, sich zu selbstsicher, zu arrogant. Wie könnten so entartete Menschen von Jesus belohnt werden?

aus „Wenn du den spirituellen Körper Jesu erblickst, dann hat Gott Himmel und Erde von Neuem gemacht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

47. Es gibt einige Menschen, deren Glaube niemals im Herzen Gottes anerkannt worden ist. Mit anderen Worten, Gott erkennt nicht an, dass diese Menschen Seine Nachfolger sind, denn Gott lobt ihren Glauben nicht. Denn, unabhängig davon, wie viele Jahre diese Menschen Gott gefolgt sind, haben sich ihre Ideen und Ansichten nie verändert. Sie sind wie die Ungläubigen und halten sich an die Prinzipien und die Art der Ungläubigen, Dinge zu tun, und halten sich an ihre Gesetze des Überlebens und des Glaubens. Sie akzeptierten nie das Wort Gottes als ihr Leben, glaubten niemals, dass Gottes Wort die Wahrheit ist, beabsichtigten nie Gottes Errettung anzunehmen und erkannten Gott nie als ihren Gott an. Sie betrachten den Glauben an Gott als eine Art Amateur-Hobby, behandeln Gott nur als geistliche Nahrung, somit denken sie nicht, dass es den Versuch wert sei, Gottes Disposition oder Gottes Wesen zu verstehen. Man könnte sagen, dass alles, was dem wahren Gott entspricht, nichts mit diesen Menschen zu tun hat. Sie sind nicht interessiert und sie können nicht behelligt werden, um zu reagieren. Denn tief in ihrem Herzen gibt es eine eindringliche Stimme, die ständig sagt: Gott ist unsichtbar und unberührbar und Gott existiert nicht. Sie glauben, dass der Versuch, diese Art von Gott zu verstehen, ihre Bemühungen nicht wert sein würde; es wäre sich selbst zum Narren zu machen. Sie erkennen Gott nur in Worten an und nehmen keinen wirklichen Standpunkt ein. Sie tun auch nichts in praktischer Hinsicht und denken, sie seien ziemlich clever. Wie betrachtet Gott diese Menschen? Er betrachtet sie als Ungläubige.

aus „Wie man Gottes Disposition und das Ergebnis Seines Werkes erkennt“ in „Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch“

48. Der Grund, warum der Mensch sich Gott widersetzt, leitet sich einerseits von der verdorbenen Disposition des Menschen ab, und andererseits von der Unwissenheit Gott gegenüber, sowie dem mangelnden Verstehen der Prinzipien der Arbeit Gottes und Seinem Willen bezüglich des Menschen. Diese beiden Aspekte verschmelzen historisch zum Widerstand des Menschen gegen Gott.

aus „Alle, die Gott nicht kennen, sind diejenigen, die sich Gott widersetzen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

49. Das Werk Gottes ist immer neu und niemals alt, und es formt nie eine Lehre, sondern ändert und erneuert sich stattdessen fortwährend in einem größeren oder geringeren Ausmaß. Dieses Werk ist der Ausdruck der inhärenten Disposition von Gott Selbst. Es ist auch der inhärente Grundsatz von Gottes Werk und eines der Mittel, mit denen Gott Seine Führung vollbringt. Wenn Gott nicht auf diese Art und Weise wirken würde, würde sich der Mensch nicht ändern oder imstande sein, Gott zu kennen, und Satan würde nicht besiegt werden. So treten in Seiner Arbeit ständig Veränderungen auf, die unregelmäßig erscheinen, die aber eigentlich regelmäßig sind. Die Art und Weise, in welcher der Mensch an Gott glaubt, ist allerdings ganz anders: Er klammert sich an alte, vertraute Glaubenslehren und Systeme, und je älter sie sind, umso genießbarer sind sie für ihn. Wie könnte der törichte Verstand des Menschen, ein Verstand der so unnachgiebig wie Stein ist, so viel unergründliches neues Werk und neue Worte Gottes akzeptieren? Der Mensch verabscheut den Gott, der immer neu und nie alt ist. Er mag nur den überholten, alten Gott, der weißhaarig und unbeweglich ist. Da sowohl Gott als auch der Mensch ihre eigenen Vorlieben haben, ist der Mensch so zum Feind Gottes geworden. Viele dieser Wiedersprüche existieren auch heute noch, zu einer Zeit, in der Gott seit fast sechstausend Jahren ein neues Werk verrichtet. Sie sind dann nicht mehr zu retten. Vielleicht liegt es an der Sturheit des Menschen oder an der Unantastbarkeit von Gottes Verwaltungsverordnungen durch irgendeinen Menschen – aber diese Kirchenvertreter und Kirchenvertreterinnen klammern sich immer noch an modrige alte Bücher und Papiere, während Gott mit Seiner unvollendeten Führungsarbeit fortfährt, als ob Er niemanden an Seiner Seite hätte. Obwohl diese Widersprüche Gott und den Menschen zu Feinden machen und sogar unüberbrückbar sind, schenkt Gott ihnen keine Beachtung; als ob sie beständen und doch nicht beständen. Der Mensch indessen bleibt bei seinem Glauben und seinen Vorstellungen und lässt sie niemals los. Eine Sache ist jedoch offensichtlich: Auch wenn der Mensch nicht von seiner Haltung abweicht, bewegen sich Gottes Füße immer, und dem Umfeld entsprechend ändert Er immer Seine Haltung, und letztendlich ist es der Mensch, der ohne einen Kampf besiegt wird. In der Zwischenzeit ist Gott der größte Feind aller Seiner Gegner, die besiegt worden sind, und Er ist auch der Meister jener unter den Menschen, die besiegt worden sind und die noch besiegt werden müssen.

aus „Nur diejenigen, die Gottes Werk heute kennen, können Gott dienen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

50. Es ist leicht für die Menschheit, den Fehler zu begehen, Gott zu beschreiben; die Menschen sind geneigt, an der Vergangenheit festzuhalten und Gott abzugrenzen. Sie kennen Gott offensichtlich nicht, und dennoch beschreiben sie schamlos das Werk Gottes. Ihre Natur ist so arrogant! Die Menschen wollen immer an den alten Vorstellungen der Vergangenheit festhalten. Sie bewahren die Dinge der vergangenen Tage in ihren Herzen und gebrauchen sie als ihr Kapital. Sie sind arrogant und aufgeblasen und denken, dass sie alles verstehen, und sie haben die Frechheit, das Werk Gottes zu beschreiben. Verkünden sie damit nicht das Urteil über Gott? Darüber hinaus schenken die Menschen dem neuen Werk Gottes keine Beachtung, was zeigt, dass es für sie schwierig ist, neue Dinge anzunehmen, und dennoch beschreiben sie Gott blindlings. Die Menschen sind so eingebildet, dass sie bar aller Vernunft sind. Sie hören niemandem zu und nehmen nicht einmal die Worte Gottes an. Das ist die Natur des Menschen: völlig arrogant und selbstgerecht und ohne den geringsten Gehorsam.

aus „Beschreibe nicht Gottes Werk“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

51. Sobald die Menschen wissen, dass Gott die Menschheit liebt, definieren sie Gott als Symbol der Liebe: Ganz gleich, was die Menschen tun, ganz gleich, wie sie sich verhalten, ganz gleich, wie sie Gott behandeln, und ganz gleich, wie ungehorsam sie sind, nichts davon spielt keine Rolle, weil Gott Liebe hat, und Gottes Liebe unbegrenzt und unermesslich ist. Gott hat Liebe, also kann Er mit den Menschen nachsichtig sein; Gott hat Liebe, also kann Er barmherzig zu den Menschen sein, barmherzig hinsichtlich ihrer Unreife, barmherzig hinsichtlich ihrer Unwissenheit und barmherzig hinsichtlich ihres Ungehorsams. Ist das wirklich so? Was einige Menschen betrifft, wenn sie die Geduld Gottes einmal oder ein paar Mal erlebt haben, werden sie sie als Kapital in ihrem eigenen Gottesverständnis behandeln, indem sie glauben, dass Gott ewiglich geduldig mit ihnen sein wird, ihnen gegenüber barmherzig sein wird. Im Verlauf ihres Lebens werden sie dann die Geduld Gottes nehmen und sie als den Maßstab dafür betrachten, wie Gott mit ihnen umgeht. Es gibt auch jene Menschen, die, wenn sie Gottes Nachsicht einmal erlebt haben, Gott ewiglich als Nachsicht definieren werden und diese Nachsicht ist unbegrenzt, bedingungslos und sogar völlig prinzipienlos. ... Wohin führt euch eine solche Einstellung gegenüber Gott? Sie führt euch dazu, immer Schlussfolgerungen über Gott zu ziehen. Sobald ihr ein wenig Wissen erwerben konntet, fühlt ihr euch sehr zufrieden, fühlt euch, als hättet ihr Gott in Seiner Gesamtheit erlangt. Danach folgert ihr, dass Gott so ist, und ihr lasst Ihn sich nicht frei bewegen. Und wann auch immer Gott etwas Neues tut, dann gebt ihr einfach nicht zu, dass Er Gott ist. Wenn Gott eines Tages sagt: „Ich liebe den Menschen nicht mehr; Ich erteile Meine Gnade dem Menschen nicht mehr; Ich habe keine Nachsicht oder Geduld mehr für den Menschen; Ich bin voller extremer Abscheu und Antipathie dem Menschen gegenüber“, werden die Menschen mit dieser Art von Aussage aus der Tiefe ihres Herzens zusammenstoßen. Einige von ihnen werden sogar sagen: „Du bist nicht mehr mein Gott; Du bist nicht mehr der Gott, dem ich folgen will. Wenn es das ist, was Du sagst, dann bist Du nicht mehr qualifiziert, um mein Gott zu sein und ich brauche Dir nicht weiter zu folgen. Wenn Du mir keine Gnade gibst, mir keine Liebe gibst, mir keine Nachsicht gibst, dann werde ich Dir nicht mehr folgen. Nur, wenn Du mir gegenüber unendlich nachsichtig bist, mit mir immer geduldig bist und mich sehen lässt, dass Du Liebe bist, dass Du Geduld bist, dass Du Nachsicht bist, nur dann kann ich Dir folgen, und nur dann kann ich das Vertrauen haben bis zum Ende zu folgen. Da ich Deine Geduld und Barmherzigkeit habe, können mein Ungehorsam und meine Schuld unbegrenzt vergeben werden, unbegrenzt entschuldigt werden. Ich kann jederzeit und überall sündigen, bekennen und mir kann dann jederzeit und überall verziehen werden, und ich kann Dich überall und jederzeit verärgern. Du solltet auf mich bezogen keine Deiner eigenen Ideen oder Schlussfolgerungen haben.“ Obwohl du diese Art von Frage vielleicht nicht in einer solchen subjektiven und bewussten Weise denkst, hast du den lebendigen Gott bereits in Opposition zu dir gestellt, unmerklich als deinen Feind, wann immer du Gott für ein Werkzeug hältst, das dir deine Sünden vergibt und für ein Objekt, das dazu verwendet wird, um ein schönes Ziel zu erlangen …

aus „Wie man Gottes Disposition und das Ergebnis Seines Werkes erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

52. Das Ziel von Gottes Erscheinung frei von Beschränkungen jeglicher Form oder jeglichen Landes ist, dass Er die Arbeit Seines Planes vollenden kann. Als Gott beispielsweise in Judäa zu Fleisch wurde, war Sein Ziel, die Arbeit der Kreuzigung zu vollenden, um die gesamte Menschheit zu erlösen. Die Juden glaubten jedoch, dass es für Gott unmöglich sei, dies zu tun, und sie dachten, es sei für Gott unmöglich, zu Fleisch zu werden und die Form des Herrn Jesus anzunehmen. Ihr „unmöglich“ wurde die Grundlage, auf der sie Gott verurteilten und sich Ihm widersetzten, und die letztendlich zur Zerstörung Israels führte. Viele Menschen haben heutzutage einen ähnlichen Fehler begangen. Sie wollen nur die unmittelbar bevorstehende Erscheinung Gottes verkünden, verurteilen aber Seine Erscheinung; ihr „unmöglich“ beschränkt wieder einmal die Erscheinung Gottes innerhalb der Grenzen ihrer Vorstellungskraft. Und so habe Ich viele Menschen gesehen, die vor Lachen umgefallen sind, nachdem sie auf Gottes Worte gestoßen sind. Unterscheidet sich dieses Gelächter etwa von der Verdammung und Gotteslästerung der Juden? Ihr bemüht euch nicht genug, euch mit der Wahrheit zu konfrontieren, und noch weniger sehnt ihr euch nach der Wahrheit. Ihr studiert lediglich blind und wartet gleichgültig. Was könnt ihr davon gewinnen, wenn ihr auf diese Art studiert und wartet? Könnt ihr die persönliche Führung Gottes erhalten? Wenn du die Kundgebungen Gottes nicht wahrnehmen kannst, wie kannst du dann dafür geeignet sein, die Erscheinung Gottes mitzuerleben?

aus „Die Erscheinung Gottes hat ein neues Zeitalter gebracht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

53. Wisset, dass ihr euch Gottes Arbeit widersetzt oder eure eigenen Vorstellungen dazu benutzt, um die heutige Arbeit zu messen, weil ihr die Prinzipien der Arbeit Gottes nicht kennt und weil ihr die Arbeit des Heiligen Geistes nicht ernst genug nehmt. Euer Widerstand gegen Gott und eure Behinderung der Arbeit des Heiligen Geistes wird durch eure Vorstellungen und eure inhärente Arroganz verursacht. Es liegt nicht daran, dass Gottes Arbeit falsch ist, sondern daran, dass ihr von Natur aus zu ungehorsam seid. Nachdem sie ihren Glauben an Gott gefunden haben, können manche Leute noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, woher der Mensch kam, trotzdem wagen sie es, öffentliche Reden zu halten, in denen sie das Für und Wider der Arbeit des Heiligen Geistes bewerten. Und sie belehren sogar die Apostel, die die neue Arbeit des Heiligen Geistes haben, sie kommentieren und machen unpassende Bemerkungen; ihre Menschlichkeit ist zu gering und in ihnen gibt es nicht den geringsten Verstand. Wird nicht der Tag kommen, an dem solche Leute von der Arbeit des Heiligen Geistes zurückgewiesen werden und sie durch die Feuer der Hölle verbrannt werden? Sie kennen die Arbeit Gottes nicht, sondern kritisieren stattdessen Seine Arbeit und versuchen zudem Gott zu unterweisen, wie Er arbeiten sollte. Wie können derart unvernünftige Leute Gott kennen?

aus „Die drei Phasen von Gottes Arbeit zu kennen, ist der Pfad zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

54. Über viele Jahre habe Ich viele Menschen gesehen, die an Gott glauben. Welche Formen nimmt dieser Glaube an? Manche Leute glauben an Gott, als wäre Er leere Luft. Diese Menschen haben keine Antwort auf Fragen über Gottes Existenz, weil sie Gottes Gegenwart oder Abwesenheit nicht fühlen oder wahrnehmen können, geschweige denn, deutlich sehen oder verstehen. Unterbewusst denken diese Menschen, dass Gott nicht existiert. Einige andere glauben an Gott, als wäre Er ein Mensch. Diese Menschen glauben, dass Gott nicht in der Lage ist, all die Dinge zu tun, die sie nicht tun können und dass Gott so denken sollte, wie auch immer sie denken. Die Definition dieses Menschen von Gott ist „eine unsichtbare und unberührbare Person“. Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die an Gott glauben, als ob Er eine Marionette wäre. Diese Menschen glauben, dass Gott keine Emotionen hat, dass Gott eine Statue ist. Wenn Er mit einer Sache konfrontiert ist, hat Gott keine Haltung, keinen Standpunkt, keine Ideen; Er ist vom Menschen abhängig. Die Menschen glauben nur, was immer sie glauben wollen. Wenn sie Ihn groß machen, ist Er groß; wenn sie Ihn klein machen, ist Er klein. Wenn die Menschen sündigen und Gottes Barmherzigkeit, Gottes Toleranz und Gottes Liebe brauchen, dann soll Gott Seine Gnade erweisen. Diese Menschen erfinden einen Gott in ihrem eigenen Geist und lassen sich von diesem Gott alle ihre Forderungen und Wünsche erfüllen. Ganz gleich, wann und wo und ganz gleich, was diese Menschen tun, sie werden diese Einbildung in ihrem Umgang mit Gott und ihrem Glauben an Gott, annehmen. ... In Wirklichkeit, ganz gleich, wie jemand an Gott glaubt, solange er nicht nach der Wahrheit sucht, nimmt Gott eine negative Haltung ihm gegenüber ein. Denn während du an Gott glaubst, schätzt du vielleicht das Buch von Gottes Wort, studiert es jeden Tag, liest darin jeden Tag, aber du stellst den wahren Gott beiseite, du siehst Ihn als leere Luft an, betrachtest Ihn als eine Person, und einige von euch betrachten Ihn einfach als eine Marionette. Warum stelle Ich es so dar? Weil, so wie Ich es sehe, unabhängig davon, ob ihr mit einer Angelegenheit konfrontiert seid oder einem Umstand begegnet, die Dinge, die in deinem Unterbewusstsein existieren, die Dinge, die sich im Inneren entwickelt – keines davon steht in irgendeinem Zusammenhang mit Gottes Wort oder der Suche nach der Wahrheit. Du kennst nur das, was du selbst denkst, was deine eigenen Standpunkte sind und dann werden deine eigenen Ideen, deine eigenen Standpunkte Gott aufgezwungen. Sie werden zu Gottes Standpunkten, die als Standards verwendet werden, an die man sich felsenfest hält. So vorzugehen, bring dich mit der Zeit immer weiter von Gott weg.

aus „Wie man Gottes Disposition und das Ergebnis Seines Werkes erkennt“ in „Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch“

55. Obwohl der Mensch an Gott glaubt, ist das Herz des Menschen ohne Gott und er weiß nicht, wie man Gott liebt, noch will er Gott lieben, denn sein Herz kommt Gott niemals nahe und er meidet Gott immer. Infolgedessen ist das Herz des Menschen fern von Gott. Also wo ist sein Herz? In Wirklichkeit ist das Herz des Menschen nirgends hingegangen: Anstatt es Gott zu geben oder es Gott zu offenbaren, damit Er es sehen kann, hat er es für sich behalten. Das ist auch trotz der Tatsache so, dass einige oft zu Gott beten und sagen: „Oh Gott, schau auf mein Herz – du weißt alles, was ich denke“ und einige schwören sogar, damit Gott sie ansieht, damit sie bestraft werden, wenn sie ihren Eid brechen. Obwohl der Mensch Gott erlaubt, in sein Herz hineinzuschauen, bedeutet dies nicht, dass er in der Lage ist, die Orchestrierungen und Anordnungen Gottes zu befolgen, noch dass er sein Schicksal und seine Aussichten und sein Alles Gottes Kontrolle überlassen hat. Also unabhängig von den Eiden, die du Gott leistest oder dem, was du Ihm kundtust, ist in Gottes Augen dein Herz immer noch für Ihn verschlossen, denn du erlaubst Gott nur dein Herz zu betrachten, aber du lässt es nicht zu, dass Er es kontrolliert. Mit anderen Worten, du hast dein Herz gar nicht Gott gegeben und sagst nur nett klingende Worte, damit Gott sie hört; deine verschiedenen verschlagenen Absichten versteckst du derweil zusammen mit deinen Intrigen, Tricks und Plänen vor Gott, und du hältst deine Aussichten und dein Schicksal in deinen Händen umklammert, befürchtest zutiefst, dass sie von Gott weggenommen werden. So sieht Gott niemals die Aufrichtigkeit des Menschen Ihm gegenüber. Obwohl Gott die Tiefen des menschlichen Herzens beobachtet und sehen kann, was der Mensch in seinem Herzen denkt und tun möchte, und sehen kann, was sich in seinem Herzen befindet, gehört das Herz des Menschen nicht Gott, er hat es nicht Gottes Kontrolle übergeben. Das heißt, Gott hat das Recht zu beobachten, aber Er hat nicht das Recht zu kontrollieren. Im subjektiven Bewusstsein des Menschen will der Mensch sich nicht der Gnade Gottes überlassen oder beabsichtigt nicht es zu tun. Nicht nur, dass sich der Mensch Gott verschlossen hat, sondern es gibt sogar Menschen, die über Wege nachdenken, ihre Herzen umhüllen, um mit Schönrederei und Schmeichelei einen falschen Eindruck zu erzeugen und das Vertrauen Gottes zu gewinnen und ihr wahres Gesicht vor Gottes Sicht zu verbergen. Ihr Ziel nicht zuzulassen, dass Gott sieht, besteht darin, Gott nicht wahrzunehmen zu lassen, wie sie wirklich sind. Sie wollen ihr Herz Gott nicht geben, sondern es für sich behalten. Der Subtext davon ist, dass das, was der Mensch tut und was er will, alles vom Menschen selbst geplant, berechnet und entschieden wird; er braucht nicht das Mitwirken oder Eingreifen Gottes, viel weniger braucht er die Orchestrierungen und Vorkehrungen Gottes. Ob nun in Bezug auf die Anordnungen Gottes, Seinen Auftrag oder die Forderungen, die Gott an den Menschen stellt, beruhen die Entscheidungen des Menschen auf seinen eigenen Absichten und Interessen, auf seinen eigenen derzeitigen Zuständen und Umständen. Der Mensch wendet immer das Wissen und die Erkenntnisse mit denen er vertraut ist und seinen eigenen Intellekt an, um den Weg zu beurteilen und auszuwählen, den er gehen sollte, und lässt Gottes Eingreifen oder Kontrolle nicht zu. Das ist das Herz des Menschen, das Gott sieht.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

56. „Ich sage aber euch, daß hier der ist, der auch größer ist denn der Tempel. Wenn ihr aber wüßtet, was das sei: ‚Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer‘, hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt. Des Menschen Sohn ist ein Herr auch über den Sabbat“ (Mt 12,6-8). ... Der Hintergrund des Herrn Jesus, dies zu sagen, war, dass unter dem Gesetz die Menschen dazu übergegangen waren, den Tempel als etwas größeres als Gott selbst zu sehen. Das heißt, die Menschen haben eher den Tempel und nicht Gott verehrt, also warnte Jesus die Menschen, nicht Götzen, sondern Gott, zu verehren, denn Er ist der Höchste. ... Obwohl die Menschen in der heutigen Zeit ein anderes Werk Gottes erlebt haben, als die Menschen im Zeitalter des Gesetzes es erlebten, ist das Wesen ihrer Natur im Grunde genommen dasselbe. Im Zusammenhang mit dem heutigen Werk machen Menschen immer noch dasselbe wie „der Tempel ist größer als Gott“. Zum Beispiel sehen die Menschen das Erfüllen ihrer Pflicht als ihre Arbeit an, sie halten das Zeugnisgeben für Gott und den großen roten Drachen zu bekämpfen für eine politische Bewegung, um die Menschenrechte zu verteidigen, für Demokratie und Freiheit; sie drehen ihre Pflicht um und nutzen ihr Talent für ihre Karriere, aber sie behandeln die Gottesfurcht und das Meiden von Übel, nur als einen Teil von religiöser Lehre, die befolgt werden muss und so weiter. Sind nicht diese Ausdrucksweisen seitens der Menschen eigentlich dieselben wie „der Tempel ist größer als Gott“? Mit der Ausnahme, dass vor zweitausend Jahren die Menschen ihre persönlichen Geschäfte im realen Tempel abgewickelt haben, heute aber wickeln die Menschen diese in nicht greifbaren Tempeln ab. Diese Leute, die Regeln schätzen, betrachten Regeln als etwas größeres als Gott; jene Menschen, die Status lieben, betrachten Status als etwas größeres als Gott; jene, die ihre Karriere lieben, betrachten diese als etwas größeres als Gott und so weiter. Ihre ganzen Ausdrucksweisen bringen mich dazu, zu sagen: „Menschen preisen Gott als das Größte mit ihren Worten, aber in ihren Augen ist alles andere größer als Gott.“ Sobald die Menschen auf ihrem Weg, Gott zu folgen, eine Möglichkeit finden, ihre eigenen Talente zu zeigen, oder ihre eigenen Geschäfte abzuwickeln oder ihre eigene Karriere voranzubringen, distanzieren sie sich daher von Gott und werfen sich in die Karriere, die sie lieben. Bezüglich dem, was Gott ihnen anvertraut hat, und Seinem Willen – sind diese Dinge schon lange verworfen worden. Was ist nun der Unterschied in diesem Szenario zwischen diesen Menschen und denjenigen, die vor zweitausend Jahren ihre Geschäfte im Tempel tätigten?

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III“ in „Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch“

57. Die Einschätzung der Pharisäer von Jesus Selbst und den Dingen, die Er tat, sind in der Bibel wie folgt beschrieben: „sie sprachen: Er ist von Sinnen ... Er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus“ (Mk 3,21-22). Das Urteil der Schriftgelehrten und Pharisäer über Jesus war kein Nachplappern und keine Einbildung, die aus der Luft gegriffen war – es war deren Schlussfolgerung über den Herrn Jesus aus dem, was sie von Seinen Taten gehört und gesehen hatten. Obwohl ihre Schlussfolgerung anscheinend im Namen des Gesetzes getroffen wurde und sie den Menschen als gut begründet erschien, war die Arroganz, mit der sie über Jesus urteilten, sogar für sie schwer zu bändigen. Die fieberhafte Energie ihres Hasses auf den Herrn Jesus entblößte ihre eigenen wilden Ambitionen, ihre bösen, satanischen Haltungen, und ihr bösartiges Wesen, Gott zu widerstehen. Die Dinge, die sie in ihrem Urteil über den Herrn Jesus behaupteten, waren angetrieben von ihren wilden Ambitionen, Eifersucht und dem hässlichen und bösartigen Wesen ihrer Feindseligkeit gegenüber Gott und der Wahrheit. Sie prüften weder die Quelle von Jesus Taten, noch prüften sie das Wesen dessen, was Er sagte und tat. Aber sie attackierten blindlings, ungeduldig, verrückt und mit absichtlicher Bosheit und brachten in Verruf, was Er getan hatte. Dies ging sogar soweit, willkürlich Seinen Geist zu entehren, das heißt, den Heiligen Geist – Gottes Geist. Das ist, was sie meinten, als sie sagten: „Er ist von Sinnen,“ „Beelzebub und oberster Teufel.“ Das heißt, sie sagten, dass der Geist von Gott der Beelzebub und oberste Teufel sei. Sie beschrieben das Werk des Fleisches, mit dem sich Gottes Geist gekleidet hatte, als Wahnsinn. Sie lästerten nicht nur, dass Gottes Geist der Beelzebub und oberste Teufel sei, sondern verurteilten auch Gottes Werk. Sie verurteilten und verlästerten den Herrn Jesus Christus. Das Wesen ihres Widerstandes und ihrer Gotteslästerung war genau dasselbe, wie das Wesen Satans und des Teufels Widerstand und Gotteslästerung. Sie repräsentierten nicht nur korrupte Menschen, sie waren mehr noch die Verkörperung Satans. Sie waren ein Kanal Satans inmitten der Menschheit und waren die Komplizen und Boten Satans. Das Wesen ihrer Lästerung und Verunglimpfung des Herrn Jesus Christus war ihr Kampf mit Gott um ihren Status; ihr Wettkampf mit Gott, ihre nicht endende Versuchung Gottes. Das Wesen ihres Widerstandes und ihre feindliche Einstellung Ihm gegenüber sowie ihre Worte und Gedanken lästerten und verärgerten Gottes Geist direkt. Gott legte daher ein angemessenes Urteil fest über das, was sie sagten und taten und entschied, dass ihre Handlungen eine Sünde der Gotteslästerung gegen den Heiligen Geist sind. Diese Sünde kann nicht vergeben werden, weder in dieser Welt noch danach; wie der folgende Abschnitt aus der Heiligen Schrift sagt: „Aber die Lästerung wider den Geist wird den Menschen nicht vergeben“ und „aber wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.“

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

58. Möchtet ihr die Wurzel dessen erfahren, warum die Pharisäer sich Jesus widersetzten? Möchtet ihr das Wesen der Pharisäer erfahren? Sie sind voller Fantasien über den Messias. Außerdem glaubten sie, dass nur der Messias kommen würde, trotzdem suchten sie nicht die Wahrheit des Lebens. Und so warten sie sogar noch heute auf den Messias, denn sie haben kein Wissen über den Weg des Lebens, und wissen nicht, was der Weg der Wahrheit ist. Sagt Mir, wie könnten derart dumme, eigensinnige und ignorante Leute Gottes Segen erlangen? Wie könnten sie den Messias erblicken? Sie widersetzten sich Jesus, weil sie die Richtung der Arbeit des Heiligen Geistes nicht kannten, weil sie den von Jesus gesprochenen Weg der Wahrheit nicht kannten, und darüber hinaus, weil sie den Messias nicht verstanden. Und da sie den Messias nie gesehen hatten und sich nie in Gesellschaft des Messias befanden, machten sie den Fehler, dem Namen des Messias leere Achtung zu bezeugen, wobei sie dem Wesen des Messias mit allen Mitteln Widerstand leisteten. Die Pharisäer waren in ihrem Wesen stur, arrogant und befolgten die Wahrheit nicht. Das Prinzip ihres Glaubens an Gott ist: Ganz gleich, wie tiefgründig Dein Predigen ist, ganz gleich, wie hoch Deine Autorität ist, Du bist nicht Christus, außer man nennt Dich den Messias. Sind diese Ansichten nicht absurd und lächerlich?

aus „Wenn du den spirituellen Körper Jesu erblickst, dann hat Gott Himmel und Erde von Neuem gemacht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

59. Widersetzen sich viele Menschen Gott etwa nicht und behindern sie die Arbeit des Heiligen Geistes etwa nicht, weil sie die vielfältige und diverse Arbeit Gottes nicht kennen, und darüber hinaus, weil sie nichts als ein klitzekleines Bisschen an Wissen und Glaubenslehre besitzen, an welchen sie die Arbeit des Heiligen Geistes messen? Obwohl die Erfahrungen solcher Leute oberflächlich sind, sind sie von arroganter und maßloser Natur, und sie betrachten die Arbeit des Heiligen Geistes mit Verachtung, ignorieren die disziplinarischen Maßnahmen des Heiligen Geistes und darüber hinaus benutzen sie ihre alten, belanglosen Argumente, um die Arbeit des Heiligen Geistes zu bestätigen. Sie spielen auch Theater und sind gänzlich von ihrer eigenen Bildung und ihrer eigenen Gelehrigkeit überzeugt, und sie sind dazu in der Lage, um die Welt zu reisen. Sind solche Leute nicht jene, die vom Heiligen Geist verachtet und abgelehnt werden, und werden sie nicht vom neuen Zeitalter beseitigt werden? Sind diejenigen, die vor Gott treten und sich Ihm öffentlich widersetzen, nicht kurzsichtige, kleine Leute, die lediglich zu zeigen versuchen, wie clever sie sind? Mit einem nur dürftigen Wissen über die Bibel versuchen sie, die „Akademie“ der Welt zu überkommen, mit einer nur oberflächlichen Glaubenslehre, die sie den Leuten lehren, versuchen sie die Arbeit des Heiligen Geistes rückgängig zu machen, und unternehmen den Versuch, sie um ihren eigenen Gedankenvorgang kreisen zu lassen, und kurzsichtig wie sie sind, versuchen sie auf einen Blick 6.000 Jahre der Arbeit Gottes zu überblicken. Haben diese Leute irgendeinen Anlass, über den sie sprechen können? Tatsächlich ist es so, dass je größer die Gotteskenntnis der Leute ist, sie desto langsamer im Verurteilen Seiner Arbeit sind. Darüber hinaus reden sie nur ein bisschen von ihrem Wissen über Gottes heutige Arbeit, überstürzen ihre Urteile jedoch nicht. Je weniger die Leute Gott kennen, desto arroganter und übermütiger sind sie und umso schamloser verkünden sie das Wesen Gottes – jedoch sprechen sie nur von Theorie und bieten keinen wirklichen Beweis an. Solche Leute sind von keinerlei Wert.

aus „Die drei Phasen von Gottes Arbeit zu kennen, ist der Pfad zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

60. Diejenigen, die die Arbeit des Heiligen Geistes als ein Spiel betrachten, sind leichtfertig! Diejenigen, die nicht achtsam sind, wenn sie auf die neue Arbeit des Heiligen Geistes treffen, die sich ihren Mund fusselig reden, die schnell urteilen, die ihrem natürlichen Instinkt freien Lauf lassen, um die Richtigkeit der Arbeit des Heiligen Geistes zu leugnen und diese auch beleidigen sowie über sie lästern – sind diese respektlosen Leute der Arbeit des Heiligen Geistes gegenüber nicht unwissend? Sind sie darüber hinaus nicht arrogant, inhärent stolz und ungezügelt? Auch wenn solche Leute eines Tages die neue Arbeit des Heiligen Geistes akzeptieren, wird Gott sie trotzdem nicht tolerieren. Nicht nur schauen sie auf diejenigen herab, die für Gott arbeiten, sondern sie lästern gegen Gott Selbst. Solch törichten Leuten wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch im kommenden Zeitalter, und sie sollen auf ewig in der Hölle zugrunde gehen! Derart respektlose, zügellose Leute geben vor, an Gott zu glauben, und je mehr sie dies tun, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie gegen Gottes führende Anordnungen verstoßen. Gehen nicht alle diese arroganten Menschen, die von Geburt aus ungezügelt sind und niemals irgendjemandem gehorcht haben, auf diesem Pfad?

aus „Die drei Phasen von Gottes Arbeit zu kennen, ist der Pfad zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

61. Wenn du schon viele Jahre an Gott geglaubt hast, Ihm dennoch nie gehorcht oder alle Seine Worte akzeptiert hast, sondern stattdessen Gott aufgefordert hast, Sich dir zu unterwerfen und nach deinen Vorstellungen zu handeln, dann bist du der Aufsässigste von allen und ein Ungläubiger. Wie ist so jemand imstande, dem Werk und den Worten Gottes, die nicht mit den Vorstellungen des Menschen übereinstimmen, zu gehorchen? Der aufsässigste Mensch ist derjenige, der Gott absichtlich trotzt und sich Ihm widersetzt. Er ist der Feind Gottes und ist ein Antichrist. So ein Mensch ist Gottes neuem Werk stets feindselig gesinnt, hat niemals die leiseste Absicht zur Unterwerfung aufgewiesen und hat nie bereitwillig Unterwerfung gezeigt oder sich gedemütigt. Er verherrlicht sich vor anderen und zeigt niemals jemandem Unterwürfigkeit. Vor Gott betrachtet er sich selbst als den Bewandertsten, um das Wort zu predigen und als den Kundigsten, um an anderen zu arbeiten. Er legt niemals die Schätze ab, die bereits in seinem Besitz sind, sondern behandelt sie wie Familienerbstücke zur Anbetung, um über sie zu anderen zu predigen und benutzt sie, um jene Narren zu belehren, die ihn vergötzen. Tatsächlich gibt es eine gewisse Anzahl solcher Menschen in der Kirche. Man kann sagen, dass sie „unbezwingliche Helden“ sind, die sich Generation um Generation im Hause Gottes aufhalten. Sie halten, das Wort (die Glaubenslehre) zu predigen, für ihre höchste Pflicht. Jahr für Jahr, Generation um Generation, führen sie tüchtig ihre „heilige und unantastbare“ Pflicht aus. Niemand wagt es, sie anzurühren und kein Einziger wagt es, sie in der Öffentlichkeit zu tadeln. Sie werden zu „Königen“ im Hause Gottes und greifen um sich, während sie andere von einem Zeitalter ins nächste tyrannisieren. Diese Bande von Dämonen versucht einander die Hände zu reichen und Mein Werk zu zerstören. Wie kann Ich diesen lebenden Teufeln erlauben, vor Meinen Augen zu existieren?

aus „Jene, die Gott mit wahrem Herzen gehorchen, werden gewiss von Gott gewonnen werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

62. Von Gott und dem Menschen kann man nicht als Gleichgestellte reden. Sein Wesen und Sein Werk sind höchst unergründlich und unbegreiflich für den Menschen. Wenn Gott nicht persönlich Sein Werk ausführt und Seine Worte in der Welt des Menschen spricht, dann wäre der Mensch nie in der Lage, den Willen Gottes zu verstehen, und so würden sogar diejenigen, die ihr ganzes Leben Gott gewidmet haben, nicht imstande sein, Seine Zustimmung zu erlangen. Ohne Gottes Wirken wird das, was der Mensch tut, egal wie gut es ist, vergebens sein, denn die Gedanken Gottes werden immer höher sein als die Gedanken des Menschen, und die Weisheit Gottes ist für den Menschen unergründlich. Und so sage Ich, dass diejenigen, die Gott und Sein Werk „durchschaut“ haben, untauglich sind, sie sind allesamt anmaßend und unverständig. Der Mensch sollte das Werk Gottes nicht definieren; überdies kann der Mensch das Werk Gottes nicht definieren. In den Augen Gottes ist der Mensch kleiner als eine Ameise, wie also kann der Mensch Gottes Werk ergründen? Diejenigen, die andauernd sagen, „Gott wirkt nicht auf diese oder jene Weise“ oder „Gott ist wie dies oder das“ – sind sie nicht alle anmaßend? Wir sollten alle wissen, dass Menschen, die von dem Fleische sind, alle von Satan korrumpiert worden sind. Es ist ihre Natur, sich Gott zu widersetzen, und sie sind Gott nicht gleichgestellt, geschweige denn können sie Rat für das Werk Gottes anbieten. Wie Gott den Menschen lenkt, ist das Werk von Gott Selbst. Der Mensch sollte sich unterwerfen und sollte nicht die und die Ansicht haben, denn der Mensch ist bloß Staub. Da wir versuchen, Gott zu suchen, sollten wir nicht unsere Konzepte über das Werk Gottes legen, damit Gott sie berücksichtige, am allerwenigsten sollten wir unsere verdorbene Gesinnung einsetzen und versuchen, uns dem Werk Gottes absichtlich zu widersetzen. Würde uns das nicht zu Antichristen machen? Wie könnten solche Leute sagen, dass sie an Gott glauben? Da wir glauben, dass es einen Gott gibt, und da wir Ihn zufriedenzustellen und Ihn sehen wollen, sollten wir den Weg der Wahrheit anstreben und sollten nach einem Weg suchen, mit Gott vereinbar zu sein. Wir sollten nicht in halsstarriger Opposition zu Gott stehen; was könnte Gutes aus solchen Aktionen hervorgehen?

aus „Vorwort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

63. Törichte und unwissende Menschen betrachten die normale Menschlichkeit Christi oft als Fehler. Egal auf welche Art und Weise Er das Wesen Seiner Göttlichkeit zum Ausdruck bringt und offenbart, der Mensch ist nicht in der Lage zu erkennen, dass Er Christus ist. Je mehr Christus Seinen Gehorsam und Seine Demut zeigt, desto schwächer sehen törichte Menschen Christus. Es gibt sogar diejenigen, die Ihm gegenüber eine Haltung der Ausgrenzung und Verachtung einnehmen, aber diese „großen Menschen“ mit erhabenen Bildern auf den Tisch legen, um dort angebetet zu werden. Des Menschen Widerstand gegen und Ungehorsam gegenüber Gott kommen daher, dass die Substanz des menschgewordenen Gottes sich dem Willen Gottes unterwirft, genauso wie von der normalen Menschlichkeit Christi; hierin liegt die Quelle des Menschen Widerstands und Ungehorsams gegenüber Gott. Wenn Christus weder die Gestalt Seiner Menschlichkeit hätte noch den Willen Gottes des Vaters aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens erstreben würde, sondern stattdessen von einer Über-Menschlichkeit beherrscht sein würde, dann gäbe es sicherlich keinen Ungehorsam in irgendeinem Menschen. Der Grund, warum der Mensch immer bereit ist, an einen unsichtbaren Gott im Himmel zu glauben, ist dass Gott im Himmel keine Menschlichkeit hat und Er keine einzige Qualität eines erschaffenen Wesens hat. Deshalb betrachtet Ihn der Mensch immer mit der größten Wertschätzung, behält aber eine Haltung der Verachtung gegenüber Christus bei.

aus „Die Substanz Christi ist Gehorsam gegenüber dem Willen des himmlischen Vaters“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

64. Das größte Problem mit dem Menschen liegt darin, dass er nur Dinge liebt, die er nicht sehen oder anfassen kann, Dinge, die überaus mysteriös und wunderlich sind, die für den Menschen unvorstellbar und für den Normalsterblichen unerreichbar sind. Je unrealistischer diese Dinge sind, umso mehr analysiert sie der Mensch, der ihnen sogar ohne Rücksicht auf Verluste nachgeht und sich vormacht, dass er imstande sei, sie zu gewinnen. Je unrealistischer sie sind, umso genauer untersucht und analysiert der Mensch sie. Er geht sogar soweit, seine eigenen erschöpfenden Ideen über sie zu erfinden. Im Gegenteil, je realistischer die Dinge sind, je herablassender reagiert der Mensch auf sie. Er betrachtet sie einfach nur von oben herab und ist ihnen gegenüber sogar verächtlich. Ist dies nicht genau eure Einstellung gegenüber der realistischen Arbeit, die Ich heute erledige? Je realistischer solche Dinge sind, umso mehr Vorurteile habt ihr gegen sie. Ihr nehmt euch keine Zeit, sie zu untersuchen, sondern ignoriert sie einfach. Ihr schaut von oben herab auf diese realistischen, einfachen Anforderungen und hegt sogar zahlreiche Vorstellungen über diesen Gott, der sehr real ist. Ihr seid einfach außerstande, Seine Realität und Normalität zu akzeptieren. Glaubt ihr auf diese Weise nicht inmitten von Unbestimmtheit? Ihr habt einen unerschütterlichen Glauben an den vagen Gott der vergangenen Zeiten und kein Interesse am wirklichen Gott von heute. Ist dies nicht, weil der Gott von gestern und der Gott von heute aus zwei verschiedenen Zeitaltern sind? Ist es nicht auch, weil der Gott von gestern der erhabene Gott des Himmels ist, während der Gott von heute ein kleiner Mann auf Erden ist? Ist es nicht, weil der Gott, der vom Menschen angebetet wird, der ist, der aus den Vorstellungen des Menschen hervorgeht, während der Gott von heute wirkliches Fleisch auf Erden ist? Schließlich und endlich, ist es nicht, dass der Mensch nicht nach Ihm strebt, weil der Gott von heute zu real ist? Das, was der heutige Gott vom Menschen verlangt, ist genau das, was der Mensch am allerwenigsten tun will und wodurch er sich beschämt fühlt. Macht dies nicht Dinge schwierig für den Menschen? Legt dies nicht seine Narben offen? Auf diese Art und Weise werden viele, welche die Realität nicht verfolgen, zu Feinden des fleischgewordenen Gottes und werden Antichristen. Ist dies nicht eine offensichtliche Tatsache?

aus „Nur diejenigen, die Gott und Sein Werk erkennen, können Gott zufriedenstellen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

65. Denke nicht, dass du ein geborenes Naturgenie bist, nur ein kleines bisschen unterhalb des Himmels und über die Erde emporragend. Du bist nicht schlauer als andere Menschen und man kann sogar sagen, dass du belustigenderweise einfältiger bist als jede andere vernünftige Person auf Erden, weil du dich selbst als zu hoch einschätzt. Du hast niemals ein Minderwertigkeitsgefühl empfunden. Es scheint, als ob du alles, was Ich mache glasklar siehst. In Wahrheit bist du nicht im Entferntesten eine vernünftige Person. Der Grund hierfür ist, dass du keine Ahnung hast, was Ich tun werde und du weißt noch weniger, was Ich gegenwärtig mache. Darum sage Ich, dass du dich nicht einfach mit einem altgedienten Bauern vergleichen kannst, der keine Erkenntnis vom menschlichen Leben hat, sich aber dennoch auf die Segnungen des Himmels für seine Landwirtschaft verlässt. Du bist in Bezug auf dein eigenes Leben so ablehnend und du kennst deinen eigenen Ruf nicht und du besitzt sogar noch weniger Selbsterkenntnis. Du bis zu „hoch und mächtig“!

aus „Sind nicht diejenigen, die nicht lernen und wissen,

nichts anderes als Tiere?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

67. Sobald ein Mensch Status hat, wird er es oft schwer finden, seine Laune zu beherrschen und so wird er es genießen Gelegenheiten zu ergreifen, um seiner Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen und seinen Gefühlen Luft zu machen; er wird oft ohne ersichtlichen Grund in Wut aufflammen, um seine Fähigkeit zu zeigen und andere wissen zu lassen, dass sein Status und seine Identität sich von denen gewöhnlicher Menschen unterscheiden. Natürlich werden korrumpierte Menschen ohne jeden Status auch häufig die Beherrschung verlieren. Ihre Wut wird häufig durch Beeinträchtigung ihrer individuellen Vorteile verursacht. Um ihren eigenen Status und ihre Würde zu schützen, macht die korrumpierte Menschheit häufig ihren Gefühlen Luft und lässt ihre arrogante Natur erkennen. Der Mensch wird in Zorn aufflammen und seine Gefühle äußern, um die Existenz der Sünde zu verteidigen, und diese Handlungen sind die Methoden, mit denen der Mensch seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringt. Diese Handlungen sind voller Verunreinigung; sie sind voller Pläne und Intrigen; sie sind randvoll mit der Verderbtheit des Menschen und dem Bösen; mehr als das, sie sind voll von den wilden Ambitionen und Begierden der Menschen. Wenn die Gerechtigkeit mit dem Frevel wetteifert, wird der Mensch nicht in Wut aufflammen, um die Existenz der Gerechtigkeit zu verteidigen; ganz im Gegenteil, wenn die Mächte der Gerechtigkeit bedroht, verfolgt und angegriffen werden, ist des Menschen Haltung den Blick abzuwenden, auszuweichen oder zurückzuschrecken. Wenn er jedoch den Mächten des Bösen gegenübersteht, ist des Menschen Haltung zuvorkommend, unterwürfig und schmeichelnd. Wenn der Mensch seinem Zorn Luft verschafft, ist dies deshalb ein Durchlass für die bösen Mächte, ein Ausdruck des blindwütigen und unaufhaltsamen bösen Verhaltens des fleischlichen Menschen.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

68. Jeder von euch ist zu den höchsten Höhen der Menschenscharen aufgestiegen; ihr seid hinaufgestiegen, um die Vorfahren der Menschenscharen zu sein. Ihr seid in höchstem Maße eigenwillig, und ihr lauft unter all den Maden Amok und sucht einen geruhsamen Platz, und versucht, die Maden zu verschlingen, die kleiner sind als ihr. In euren Herzen seid ihr niederträchtig und böse und übertrefft damit jene Geister, die auf den Grund des Meeres gesunken sind. Ihr lebt am Boden des Misthaufens und bringt die Maden von oben bis unten durcheinander, sodass sie keinen Frieden haben, eine Weile miteinander kämpfen und sich dann beruhigen. Ihr kennt euren eigenen Status nicht, dennoch kämpft ihr immer noch miteinander im Mist. Was könnt ihr von diesem Kampf gewinnen? Wenn ihr wahrlich ein Herz der Ehrerbietung für Mich hättet, wie könnt ihr hinter Meinem Rücken miteinander kämpfen? Egal wie hoch dein Status ist, bist du nicht immer noch ein stinkender kleiner Wurm im Mist? Wirst du dir Flügel wachsen lassen können und eine Taube am Himmel werden?

aus „Wenn herabfallende Blätter zu ihren Wurzeln zurückkehren, wirst du all das Böse bereuen, was du getan hast“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

70. Wenn du mit Christus zusammen bist, kannst du Ihm vielleicht täglich drei Mahlzeiten servieren, Ihm vielleicht Tee servieren, dich um Seine Lebensbedürfnisse kümmern und scheinbar Christus als Gott behandeln. Immer dann, wenn etwas passiert, stehen die Standpunkte der Menschen jedes Mal im Widerspruch zu denen Gottes. Ständig scheitern sie daran, den Standpunkt Gottes zu verstehen, scheitern daran, ihn zu akzeptieren. Obwohl die Menschen nach außen hin vielleicht gut mit Gott zurechtkommen, bedeutet das nicht, dass sie mit Ihm vereinbar sind. Sobald etwas geschieht, tritt die Wahrheit des Ungehorsams des Menschen zutage und bestätigt die Feindseligkeit, die zwischen dem Menschen und Gott besteht. Diese Feindseligkeit ist nicht Gott, der sich dem Menschen widersetzt; es ist nicht Gott, der dem Menschen gegenüber feindlich gesinnt sein will, und es ist nicht Gott, der den Menschen in Widerspruch setzt und den Menschen als solchen behandelt. Es ist vielmehr der Fall, dass dieses gegensätzliche Wesen Gott gegenüber, im subjektiven Willen des Menschen und im Unterbewusstsein des Menschen lauert. Da der Mensch alles, was von Gott kommt, als Objekt seiner Forschung betrachtet, ist seine Reaktion auf das, was von Gott kommt, und das, was Gott umfasst, vor allen anderen Dingen, zu vermuten und zu zweifeln und dann schnell eine Haltung anzunehmen, die mit Gott in Konflikt steht und sich Gott widersetzt. Danach wird der Mensch diese passiven Stimmungen nehmen und mit Gott streiten oder mit Gott wetteifern, sogar bis zu dem Punkt, an dem er zweifelt, ob ein solcher Gott es überhaupt wert ist, dass er Ihm folgt. Trotz der Tatsache, dass die Rationalität des Menschen ihm sagt, er solle nicht so weitermachen, wird er sich dennoch willkürlich entscheiden, es zu tun, sodass er ohne Zögern bis ans Ende gehen wird ... Was legt das nahe? Es legt nahe, dass Mensch und Gott im Widerspruch zueinander stehen! Es ist nicht so, dass Gott den Menschen als Feind betrachtet, sondern, dass das eigentliche Wesen des Menschen selbst, Gott feindlich gesinnt ist.

aus „Wie man Gottes Disposition und das Ergebnis Seines Werkes erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

71. Ihr betrachtet Christus als unsterblich, einen Weisen, aber keiner betrachtet Christus als einen Sterblichen mit göttlichem Wesen. Deswegen sind viele von denen, die sich Tag und Nacht danach sehnen, Gott zu sehen, eigentlich Feinde von Gott und mit Gott unvereinbar. Ist dies nicht unrecht von Seiten des Menschen? Sogar jetzt denkt ihr immer noch, dass euer Glaube und eure Treue so sind, dass ihr es verdient, das Antlitz Christi zu sehen, Ich ermahne euch aber, euch mit greifbareren Dingen auszustatten! Denn in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft haben viele versagt, die in Kontakt mit Christus gekommen sind; sie alle spielen die Rolle der Pharisäer. Was ist der Grund für euer Versagen? Gerade weil Er in euren Vorstellungen ein erhabener, bewundernswerter Gott ist, ist das so. Die Wahrheit ist aber nicht so, wie sie sich der Mensch wünscht. Nicht nur dass Christus nicht erhaben ist, sondern Er ist besonders unbedeutend; Er ist nicht nur ein Mensch, sondern ein gewöhnlicher Mensch. Er kann weder zum Himmel aufsteigen, noch kann Er Sich frei auf Erden bewegen. Die Menschen behandeln Ihn somit wie einen gewöhnlichen Menschen; sie machen in Seiner Gegenwart, was sie wollen, und sprechen gedankenlose Worte zu Ihm, während sie immer noch auf das Kommen des „wahren Christus“ warten. Ihr betrachtet den Christus, der bereits gekommen ist, als einen gewöhnlichen Menschen und Sein Wort als das eines gewöhnlichen Menschen. Deswegen habt ihr von Christus nichts empfangen und stattdessen habt ihr eure Hässlichkeit im Licht total enthüllt.

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

72. Vor dem Kontakt mit Christus glaubst du vielleicht, dass deine Disposition komplett verwandelt wurde. Du magst glauben, dass du ein treuer Anhänger Christi bist, und du magst glauben, dass du es am meisten verdienst, den Segen von Christus zu erhalten. Da du auf vielen Straßen gereist bist, viel Arbeit geleistet hast und so viele Früchte hervorgebracht hast, musst du also eine Person sein, die am Schluss die Krone erhält. Es gibt jedoch eine Wahrheit, die du nicht kennst: Die verderbte Disposition, die Aufsässigkeit und der Widerstand des Menschen werden enthüllt, wenn er Christus sieht. Die Rebellion und die Aufsässigkeit, die bei einer derartigen Gelegenheit enthüllt werden, sind absoluter und vollständiger als bei jeglicher anderer. Weil Christus der Menschensohn ist und gewöhnliche Menschlichkeit besitzt, ehrt und respektiert Ihn der Mensch nicht. Weil Gott im Fleisch lebt, wird die Aufsässigkeit des Menschen gründlich und anschaulich ans Licht gebracht. So sage Ich, dass das Kommen Christi die ganze Aufsässigkeit der Menschheit zutage gebracht und die Natur der Menschen deutlich hervorgehoben hat. Man nennt dies „den Tiger den Berg herab locken“ oder „den Wolf aus der Höhle locken“.

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

73. Wenn du wirklich mit Christus lebst, werden deine Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit langsam durch deine Worte und Taten aufgedeckt, und so werden deine übertriebenen Wünsche, dein Ungehorsam und deine Unzufriedenheit spontan offenbart werden. Schließlich wird dein Hochmut immer größer werden, und wenn du mit Christus so unvereinbar wirst wie das Wasser mit dem Feuer, dann wird deine Natur vollständig offengelegt sein. Zu diesem Zeitpunkt können deine Vorstellungen nicht länger verschleiert werden. Auch deine Beschwerden werden spontan zum Ausdruck gebracht werden und deine abscheuliche Menschlichkeit wird vollständig offengelegt werden. Du streitest aber weiterhin deine eigene Aufsässigkeit ab. Und du glaubst, dass ein Christus wie dieser nicht leicht zu akzeptieren ist, dass Er überaus streng mit dem Menschen ist und dass du dich total unterwerfen würdest, wenn Er ein anderer, liebenswürdigerer Christus wäre. Ihr glaubt, dass es einen Grund für eure Aufsässigkeit gibt, dass ihr nur gegen Ihn rebelliert, wenn Christus euch zu einem gewissen Punkt getrieben hat. Ihr habt niemals erkannt, dass ihr Christus nicht als Gott betrachtet, noch habt ihr die Absicht, Ihm zu gehorchen. Du bestehst vielmehr hartnäckig darauf, dass Christus Seine Arbeit nach deinem Sinn macht, und wenn nicht jede Arbeit so von Ihm gemacht wird, glaubst du, dass Er nicht Gott, sondern ein Mensch ist. Gibt es nicht viele unter euch, die mit Ihm auf diese Art gefochten haben? An wen glaubt ihr? Und wie sucht ihr?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

74. Bist du wirklich imstande, Ihn jeden Moment jeden Tages als Gott zu behandeln? Wirst du wirklich die Realität des Gehorsams gegenüber Gott haben? Ihr betet den erhabenen Gott in euren Herzen als Jehova an, betrachtet aber den sichtbaren Christus als einen Menschen. Euer Verstand ist zu minderwertig und eure Menschlichkeit zu gering! Ihr seid außerstande, Christus für immer als Gott zu betrachten; vielmehr zieht ihr Ihn einfach herüber und betet Ihn als Gott an, wenn euch danach ist. Deswegen sage Ich, dass ihr keine Gottesgläubigen seid, sondern Komplizen derer, die gegen Christus kämpfen. Sogar Menschen, die anderen gegenüber Güte zeigen, werden belohnt. Christus jedoch, der derartige Arbeit unter euch leistet, wird vom Menschen weder geliebt noch belohnt; Er erhält auch nicht den Gehorsam des Menschen. Ist das nicht sehr traurig?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

75. Wenn es um den Glauben geht, mögen viele denken, dass sie Gott folgen, weil sie Glauben haben, sonst würden sie solches Leiden nicht ertragen. Dann frage Ich dich dies: Warum verehrst du Gott nie, obwohl du an Seine Existenz glaubst? Warum hast du dann keine Furcht vor Gott in deinem Herzen, wenn du an Seine Existenz glaubst? Du akzeptierst, dass Christus die Menschwerdung Gottes ist, doch warum hast du dann so eine Verachtung für Ihn und handelst so respektlos Ihm gegenüber? Warum richtest du Ihn öffentlich? Warum beobachtest du immer Seine Bewegungen? Warum unterwirst du dich nicht Seinen Anordnungen? Warum handelst du nicht gemäß Seinem Wort? Warum setzt du Ihn unter Druck und beraubst Ihm Seiner Opfergaben? Warum sprichst du an Christi Stelle? Warum richtest du, ob Sein Werk und Sein Wort richtig sind oder nicht? Warum wagst du es, Ihn hinter Seinem Rücken zu lästern? Sind diese und andere Dinge das, was euren Glauben ausmacht?

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

76. Jeder Teil eurer Rede und eures Verhaltens offenbart die Elemente des Unglaubens an Christus, die ihr in euch tragt. Eure Motive und Ziele für das was ihr tut, sind von Unglauben durchdrungen; selbst der Blick in euren Augen und der Atem, den ihr ausatmet, sind mit solchen Elementen befleckt. Mit anderen Worten: Jeder von euch trägt während jeder Minute des Tages Elemente des Unglaubens mit sich. Das bedeutet, dass ihr in jedem Augenblick in Gefahr seid, Christus zu verraten, denn das Blut, das durch euren Körper fließt, ist von Unglauben in den menschgewordenen Gott durchzogen. Deshalb sage Ich, dass die Fußspuren, die ihr auf dem Weg des Glaubens an Gott hinterlasst, nicht wesentlich sind. Eure Reise auf dem Weg des Glaubens an Gott ist nicht gut begründet und stattdessen geht ihr bloß durch die Bewegungen. Ihr seid immer skeptisch gegenüber dem Wort Christi und könnt es nicht sofort in die Praxis umsetzen. Dies ist der Grund, warum ihr keinen Glauben an Christus habt, und immer Vorstellungen über Ihn zu haben ist ein anderer Grund dafür, dass ihr nicht an Christus glaubt. Immer Skepsis gegenüber dem Werk Christi zu bewahren, das Wort Christi auf taube Ohren stoßen zu lassen, eine Meinung zu haben über was auch immer für ein Werk Christus verrichtet und nicht in der Lage zu sein, es richtig zu verstehen, Schwierigkeiten zu haben die eigenen Vorstellungen beiseite zu schieben, egal welche Erklärung ihr erhaltet und so weiter; dies sind alles Elemente des Unglaubens, die in euren Herzen vermischt sind.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

77. Nach außen hin scheint ihr alle diesem Christus auf Erden gegenüber sehr gehorsam zu sein, doch in Wirklichkeit glaubt ihr weder an Ihn noch liebt ihr Ihn. Ich meine damit, dass der Einzige an den ihr wirklich glaubt, jener vage Gott in euren Gefühlen ist, und derjenige, den ihr wirklich liebt, der Gott ist, nach den ihr euch Tag und Nacht sehnt, den ihr aber noch niemals persönlich gesehen habt. Was diesen Christus betrifft, ist euer Glaube nur ein Bruchteil und eure Liebe zu Ihm ist nichts.

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

78. Derzeit macht euer Glaube nur dreißig Prozent eures Herzens aus, während siebzig Prozent von Zweifeln besessen sind. Jede von Christus vollbrachte Tat und jeder Ihm gesprochene Satz können dazu führen, dass ihr euch Vorstellungen und Meinungen über Ihn bildet. Diese Vorstellungen und diese Meinungen stammen von eurem völligen Unglauben an Ihn. Ihr bewundert und fürchtet nur den unsichtbaren Gott im Himmel und nehmt keine Rücksicht auf den lebendigen Christus auf Erden. Ist das nicht auch euer Unglaube? Ihr sehnt euch nur nach dem Gott, der in der Vergangenheit wirkte, aber begegnet nicht dem Christus der Gegenwart. Das ist immer der „Glaube“, der in euren Herzen vermischt ist, der nicht an den Christus von heute glaubt. Ich unterschätze euch nicht, denn es ist zu viel Unglauben in euch, zu viel von euch, das unrein ist und analysiert werden muss. Diese Unreinheiten sind ein Zeichen dafür, dass ihr überhaupt keinen Glauben habt. Sie sind ein Zeichen eures Verzichts auf Christus und kennzeichnen euch als einen Verräter Christi. Sie sind ein Schleier, der eure Kenntnis über Christus verdeckt, ein Hindernis für euer von Christus gewonnenes Sein, ein Hindernis, das verhindert, dass ihr mit Christus vereinbar seid und ein Beweis dafür, dass Christus euch nicht anerkennt.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

79. Es kann sein, dass du in all deinen Jahren des Glaubens an Gott nie jemanden verflucht hast oder eine schlechte Tat begangen hast. In deinem Umgang mit Christus jedoch kannst du nicht die Wahrheit sprechen, wahrheitsgemäß handeln oder dem Wort Christi gehorchen. Dann sage Ich, dass du der Hinterhältigste und Finsterste in der Welt bist. Wenn du zu deinen Verwandten und Freunden, zu deiner Ehefrau (oder deinem Ehemann), zu deinen Söhnen, Töchtern und Eltern ausgesprochen höflich und treu bist und nie andere ausnutzt, kannst du dennoch nicht mit Christus vereinbar und in Frieden sein. Auch wenn du alles, was du hast, erhaben deinen Nachbarn schenkst, oder dich gut um deinen Vater, deine Mutter und deinen Haushalt gekümmert hast, dann sage Ich trotzdem, dass du boshaft und auch durchtrieben bist. Denk nicht, dass du mit Christus vereinbar bist, wenn du mit Menschen vereinbar bist oder ein paar gute Taten vollbringst. Glaubst du, dass deine Güte den Segen des Himmels stehlen kann? Denkst du, dass gute Taten ein Ersatz für deinen Gehorsam sind? Keiner von euch kann Umgang und Beschneidung akzeptieren, und alle finden es schwierig, die gewöhnliche Menschlichkeit Christi zu akzeptieren. Dennoch macht ihr immer Gehorsam gegenüber Gott geltend. Ein Glaube wie eurer wird eine passende Vergeltung herbeiführen.

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

80. Eure Herzen sind mit dem Bösen, mit Verrat und Täuschung gefüllt. Und wenn das so ist, wie viele Unreinheiten gibt es dann in eurer Liebe? Ihr denkt, dass ihr bereits genug für Mich aufgegeben habt; ihr denkt, dass eure Liebe für Mich schon genug ist. Aber warum bringen eure Worte und Handlungen dann immer Rebellion und Betrug mit sich? Ihr folgt Mir, aber dennoch erkennt ihr Meine Worte nicht an. Wird das als Liebe betrachtet? Ihr folgt Mir und stößt Mich dann zur Seite. Wird das als Liebe betrachtet? Ihr folgt Mir und dennoch seid ihr Mir gegenüber misstrauisch. Wird das als Liebe betrachtet? Ihr folgt Mir und könnt Meine Existenz doch nicht annehmen. Wird das als Liebe betrachtet? Ihr folgt Mir und behandelt Mich dann dennoch so, wie es sich für Mich gehört, und macht Mir die Dinge überall schwierig. Wird das als Liebe betrachtet? Ihr folgt Mir und behandelt Mich dann doch wie einen Narren und betrügt Mich bei jeder Gelegenheit. Wird das als Liebe betrachtet? Ihr dient Mir und fürchtet euch dennoch nicht vor Mir. Wird das als Liebe betrachtet? Ihr lehnt Mich in jeder Hinsicht und in Bezug auf alle Dinge ab. Ist das etwa Liebe? Ihr habt viel geopfert, das ist wahr; trotzdem habt ihr nie das praktiziert, was Ich von euch verlange. Ist das etwa Liebe? Eine sorgfältige Berechnung zeigt, dass in euch nicht das geringste Anzeichen von Liebe für Mich steckt. Nach so vielen Jahren Meiner Arbeit und so vielen Worten von Mir, die ich bereitgestellt habe, wie viele habt ihr wirklich angenommen? Verdient das alles nicht einen sorgfältigen Blick zurück?

aus „Viele werden berufen, aber nur wenige werden auserwählt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

81. Eure Münder sind voll mit Lügen und Schmutz, mit Verrat und Hochmut. Ihr habt nie Worte der Ehrlichkeit zu Mir gesprochen, keine heiligen Worte und keine Worte der Unterwerfung unter Mich nach dem Erleben Meines Wortes. Wie ist am Ende euer Glaube? Eure Herzen sind voller Verlangen und Reichtum und eure Köpfe sind voller materieller Dinge. Jeden Tag überlegt ihr, wie ihr etwas von Mir bekommen könnt und berechnet, wie viel Reichtum und materielle Dinge ihr von Mir bekommen habt. Jeden Tag erwartet ihr immer mehr Segnungen, die auf euch herabzukommen, damit ihr die Dinge, die genossen werden können, noch mehr und noch besser genießen könnt.

aus „Viele werden berufen, aber nur wenige werden auserwählt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

82. Eure Täuschung, eure Arroganz, euer Geiz, eure extravaganten Wünsche, euer Verrat, euer Ungehorsam – was davon könnte Mir entgehen? Ihr schachert mit Mir, ihr betrügt Mich, ihr beleidigt Mich, ihr täuscht Mich, ihr fordert von Mir, ihr erpresst Mich für Opfergaben – wie könnte eine derartige Boshaftigkeit meiner Bestrafung entkommen? Eure Missetaten stehen als Beweis für eure Feindseligkeit Mir gegenüber und beweisen eure Inkompatibilität mit Mir. Jeder von euch glaubt von sich selbst so kompatibel mit Mir zu sein, doch wenn das der Fall sein sollte, auf wen trifft dann so ein unwiderlegbarer Beweis zu? Ihr glaubt von euch selbst, dass ihr Mir höchste Ehrlichkeit und Loyalität entgegen bringt. Ihr denkt, dass ihr so gutherzig, so mitfühlend seid und Mir so viel gewidmet habt. Ihr glaubt, dass ihr genug für Mich getan habt. Habt ihr jedoch jemals diese Ansichten mit eurem Verhalten abgeglichen? Ich sage, ihr seid ausgesprochen arrogant, ausgesprochen geizig, ausgesprochen oberflächlich; die Tricks, mit denen ihr Mich betrügt, sind ausgesprochen clever und ihr habt viele verachtenswerte Absichten und verabscheuungswürdige Methoden. Eure Loyalität ist zu dürftig, eure Ernsthaftigkeit zu oberflächlich, und euer Gewissen ist sogar noch mangelhafter. Es gibt zu viel Boshaftigkeit in euren Herzen und niemand wird von ihr verschont, noch nicht einmal Ich.

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

83. Ihr lobt euch selbst wegen eurer kleinen Treue und wollt für euer kleines Opfer belohnt werden. Ihr schaut auf andere herab, wenn ihr etwas Gehorsam zeigt, und werdet Gott gegenüber verächtlich, sobald ihr ein paar unbedeutende Arbeiten verrichtet. Ihr wünscht euch Reichtümer, Geschenke und Komplimente, weil ihr Gott empfangt. Eure Herzen tun weh, wenn ihr ein oder zwei Münzen gebt, wenn ihr zehn gebt, wollt ihr Segnungen und von anderen hervorgehoben werden. Es ist wirklich beleidigend, von einer Menschlichkeit wie eurer zu reden oder zu hören. Was ist lebenswert an euren Worten und Taten? Diejenigen, die ihre Pflicht erfüllen, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die führen, und jene, die folgen; diejenigen, die Gott empfangen, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die geben, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die predigen, und jene, die das Wort empfangen, usw. Alle diese Menschen loben sich selbst. Findet ihr dies nicht lachhaft? Sicherlich wisst ihr, dass ihr an Gott glaubt, und doch könnt ihr mit Gott nicht vereinbar sein. Sicherlich wisst ihr, dass ihr unwürdig seid, und dennoch bleibt ihr überheblich. Habt ihr nicht das Gefühl, dass euer Verstand so geworden ist, dass ihr keine Selbstkontrolle mehr habt? Wie könnt ihr mit einem solchen Verstand für einen Umgang mit Gott geeignet sein? Habt ihr nun nicht um euch selbst Angst? Eure Disposition ist bereits so geworden, dass ihr mit Gott nicht vereinbar sein könnt. Ist euer Glaube nicht grotesk? Ist euer Glaube nicht absurd?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

84. Während der vielen Jahre, in denen Ich Arbeit verrichtet habe, hat der Mensch viel erhalten und auch viel aufgegeben. Doch Ich behaupte immer noch, dass der Mensch nicht wirklich an Mich glaubt. Denn der Mensch gibt nur ein Lippenbekenntnis ab, dass Ich Gott bin, und stimmt weder Meiner Wahrheit zu, noch übt er Meine Wahrheit aus, wie Ich es von ihm verlange. Das heißt, der Mensch erkennt nur die Existenz Gottes an, aber nicht die der Wahrheit. Der Mensch erkennt nur die Existenz Gottes an, aber nicht die des Lebens. Der Mensch erkennt nur den Namen Gottes an, aber nicht Seine Substanz. Aufgrund seiner Geschäftigkeit ist der Mensch für Mich verabscheuungswürdig. Denn der Mensch benutzt nur Worte, die sich angenehm anhören, um Mich zu täuschen, und keiner betet Mich nicht mit einem wahren Herzen an. Eure Worte tragen die Versuchung der Schlange und außerdem sie sind äußerst hochmütig, als ob sie vom Erzengel selbst ausgesprochen worden wären. Weiterhin sind eure Taten in einem schändlichen Ausmaß abgenutzt, und eure maßlosen Begehren und habgierigen Absichten sind unangenehm für die Ohren. Ihr seid alle zu Motten in Meinem Haus geworden, zu Objekten, die Ich verabscheue und ablehne. Niemand von euch liebt die Wahrheit wirklich, sondern ihr seid Menschen, die nur nach Segnungen streben, die in den Himmel auffahren wollen und die es erfreut, die Herrlichkeit Christus zu sehen, der Seine Macht auf der Erde ausübt.

aus „Viele werden berufen, aber nur wenige werden auserwählt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

85. Was du bewunderst ist nicht die Demut Christi, sondern jene falschen Hirten von prominenter Stellung. Du liebst nicht die Lieblichkeit oder Weisheit Christi, sondern jene Wüstlinge, die Umgang mit der gemeinen Welt haben. Du lachst über den Schmerz Christi, der keinen Platz hat, um Sein Haupt abzulegen, sondern bewunderst die Leichen, die sich Opfergaben aneignen und in Ausschweifungen leben. Du bist nicht bereit, neben Christus zu leiden, aber gehst gerne in die Arme der rücksichtslosen Antichristen, obwohl sie dir nur Fleisch, nur Buchstaben und nur Kontrolle liefern. Sogar jetzt wendet sich dein Herz noch ihnen zu, ihren Ruf, an ihre Stellung in den Herzen all der Satane, an ihren Einfluss und ihre Autorität, doch du hast weiterhin eine Haltung des Widerstands und der Ablehnung, das Werk Christi anzunehmen. Deshalb sage Ich, dass du nicht den Glauben hast, Christus anzuerkennen.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

86. Manche Menschen erfreuen sich nicht an der Wahrheit, geschweige denn am Urteil. Vielmehr erfreuen sie sich an Macht und Reichtum; solche Menschen gelten als Snobs. Sie suchen ausschließlich die Sekten in der Welt aus, die Einfluss haben, und jene Pastoren und Lehrer, die aus Seminaren kommen. Obwohl sie den Weg der Wahrheit akzeptiert haben, bleiben sie skeptisch und können sich nicht vollständig hingeben. Sie sprechen davon, sich für Gott zu opfern, aber ihre Augen sind auf die großen Pastoren und Lehrer gerichtet und Christus wird beiseitegeschoben. Ihre Herzen sind voller Ruhm, Glück und Herrlichkeit. Sie glauben gar nicht, dass ein so kärglicher Mann in der Lage ist, so viele zu erobern, dass jemand so unauffälliges die Menschen zu perfektionieren vermag. Sie glauben überhaupt nicht, dass diese Niemands, unter dem Staub und den Misthaufen, das von Gott erwählte Volk sind. Sie glauben, dass, wenn diese Menschen die Objekte der Erlösung Gottes wären, dann der Himmel und die Erde auf den Kopf gestellt würden und alle Menschen sich kaputtlachen würden. Sie glauben, dass, wenn Gott solche Niemands für die Perfektion auswählen würde, dann diese großen Menschen zu Gott Selbst werden würden. Ihre Perspektiven sind mit Unglauben befleckt; in der Tat, weit vom Unglauben entfernt sind sie groteske Bestien. Denn sie schätzen nur Stellung, Prestige und Macht; was bei ihnen hohes Ansehen hat, sind große Gruppen und Sekten. Sie nehmen überhaupt keine Rücksicht auf die von Christus geführten; sie sind einfach Verräter, die Christus, der Wahrheit und dem Leben den Rücken gekehrt haben.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

87. Schau dir die Führer jeder Glaubensgemeinschaft und Sekte an. Sie sind alle arrogant und selbstgerecht und sie interpretieren die Bibel aus dem Kontext heraus und nach ihrer eigenen Vorstellung. Sie alle verlassen sich auf Begabungen und Belesenheit, um ihre Arbeit zu machen. Wenn sie unfähig wären, etwas zu predigen, würden diese Leute ihnen dann folgen? Sie besitzen letzten Endes doch eine gewisse Gelehrtheit und können ein wenig von der Glaubenslehre sprechen oder wissen, wie man andere für sich gewinnen kann und wie man ein paar Tricks benutzt, durch die sie die Menschen vor sich gebracht und sie getäuscht haben. Nominell glauben diese Menschen an Gott – aber in Wirklichkeit folgen sie ihren Führern. Wenn sie denen begegnen, die den wahren Weg predigen, würden einige von ihnen sagen: „Wir müssen ihn bezüglich unseres Glaubens an Gott zurate ziehfen.“ Sieh nur, wie sie jemandes Zustimmung benötigen, um an Gott zu glauben; ist das nicht ein Problem? Was sind diese Führer dann geworden? Sind sie nicht Pharisäer geworden, falsche Hirten, Antichristen und Stolpersteine für die Akzeptanz des wahren Wegs durch die Menschen? Diese Art von Menschen gehört zu der gleichen Art wie Paulus.

aus „Nur das Streben nach der Wahrheit ist der wahre Glaube an Gott“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

88. Wenn du sehr hinterlistig bist, dann wirst du ein vorsichtiges Herz haben und Gedanken des Verdachts hinsichtlich aller Dinge und aller Menschen hegen. Aus diesem Grund ist dein Glaube an Mich auf ein Fundament des Argwohns aufgebaut. Eine derartige Art des Glaubens ist eine, die Ich niemals anerkennen werde. Ohne wahren Glauben ist deine Liebe weit von der wahren Liebe entfernt. Und wenn du Gott sogar anzweifelst und über Ihn nach Belieben spekulierst, dann bist du sicherlich der hinterlistigste Mensch von allen. Du spekulierst darüber, ob Gott wie ein Mensch sein kann: unverzeihlich sündhaft, von kleinkariertem Charakter, ohne Fairness und Vernunft, ohne Sinn für Gerechtigkeit, Maßnahmen von Boshaftigkeit, Verrat und List ergreifend, sowie sich des Bösen und Dunkeln erfreuend, und so weiter. Ist der Grund dafür, dass der Mensch solche Gedanken hat, nicht der, dass er nicht das geringste Wissen über Gott hat? Eine solche Art und Weise des Glaubens ist nichts weniger als Sünde! Darüber hinaus gibt es sogar einige, die glauben, dass Ich Mich nur an denen erfreue, die sich einschmeicheln und hofieren, und dass diejenigen, die nichts von solchen Dingen wissen, unbeliebt und nicht in der Lage sein werden, ihren Platz im Hause Gottes zu behalten. Ist dies das Wissen, das ihr über diese vielen Jahre erlangt habt? Ist es das, was ihr erworben habt? Und euer Wissen über Mich ist von lediglich solchen Missverständnissen weit entfernt; vielmehr ist da eure Lästerung gegen Gottes Geist und die Verunglimpfung des Himmels. Darum sage Ich, dass eine solche Art und Weise des Glaubens wie die eure euch nur dazu veranlassen wird, weiter von Mir abzuweichen und in größerem Widerspruch gegen Mich zu sein.

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

89. Alles, was in euren Herzen existiert, ist Ungerechtigkeit, und daher glaubt ihr, dass jeder, egal wer, hinterlistig und unehrlich ist. Ihr glaubt sogar, dass der menschgewordene Gott wie ein normaler Mensch wäre: ohne ein Herz der Güte oder eine wohlwollende Liebe. Darüber hinaus glaubt ihr, dass ein edler Charakter und eine barmherzige, wohlwollende Natur nur im Gott im Himmel existieren. Und ihr glaubt, dass solch ein Heiliger nicht existiert und dass nur Finsternis und Übel auf Erden herrschen, während Gott nur ein glorreiches Ziel ist, auf das der Mensch Hoffnung setzt, und eine legendäre, vom Menschen geschaffene Gestalt. In euren Köpfen ist der Gott im Himmel sehr aufrichtig, gerecht und groß, der Anbetung und Verehrung würdig, aber dieser Gott auf Erden ist lediglich ein Ersatz und ein Instrument von Gott im Himmel. Ihr glaubt, dass dieser Gott nicht gleichbedeutend mit dem Gott im Himmel sein kann, und noch viel weniger in demselben Atemzug wie Er erwähnt werden sollte. Wenn es um die Größe und die Ehre Gottes geht, dann gehören diese zur Herrlichkeit des Gottes im Himmel, doch wenn es um die Natur und die Verderbtheit des Menschen geht, werden sie dem Gott auf Erden zugeschrieben. Der Gott im Himmel ist für immer erhaben, während der Gott auf Erden für immer unbedeutend, schwach und inkompetent ist. Der Gott im Himmel gibt sich keinen Gefühlen hin, nur der Gerechtigkeit, während der Gott auf Erden nur selbstsüchtige Motive hat und ohne jegliche Gerechtigkeit oder Vernunft ist. Der Gott im Himmel hat nicht die geringste Falschheit und ist für immer treu, während der Gott auf Erden immer eine unehrliche Seite hat. Der Gott im Himmel liebt den Menschen sehr, während der Gott auf Erden für den Menschen unzureichend sorgt und ihn sogar ganz vernachlässigt. Dieses fehlerhafte Wissen ist seit Langem in euren Herzen und kann auch in Zukunft weiter fortbestehen.

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

90. Ihr betrachtet alle Taten Christi vom Standpunkt der Ungerechten und beurteilt all Sein Werk und Seine Identität und Sein Wesen aus der Perspektive der Frevler. Ihr habt einen schweren Fehler begangen und das getan, was von euren Vorfahren niemals getan wurde. Und das ist, dass ihr nur dem erhabenen Gott im Himmel mit einer Krone auf seinem Kopf dient und euch niemals um den Gott kümmert, den ihr als so unbedeutend und unsichtbar betrachtet. Ist das nicht eure Sünde? Ist das nicht das typische Beispiel eures Vergehens gegen die Disposition Gottes? Ihr betet den Gott im Himmel sehr an. Ihr schwärmt sehr für erhabene Gestalten und schätzt diejenigen mit großer Beredsamkeit. Ihr werdet gern von dem Gott beherrscht, der dir händeweise Reichtümer gibt, und du sehnst dich zutiefst nach dem Gott, der all deine Wünsche erfüllen kann. Den Einzigen, den du nicht anbetest, ist dieser Gott, der nicht erhaben ist; dein einziges Hassobjekt ist die Verbindung zu diesem Gott, den kein Mensch hoch schätzen kann. Das Einzige, das du nicht willens bist zu tun ist, diesem Gott zu dienen, der dir nie einen einzigen Groschen gegeben hat, und der Einzige, nach dem du dich nicht sehnst, ist dieser lieblose Gott. Eine solche Art von Gott kann dir nicht ermöglichen, deine Horizonte zu erweitern, dich zu fühlen, als hättest du einen Schatz gefunden, und noch viel weniger erfüllen, was du begehrst. Warum folgst du Ihm dann? Hast du über diese Frage nachgedacht?

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

91. Was du tust, beleidigt nicht nur diesen Christus, sondern vor allem den Gott im Himmel. Ich denke, das ist nicht der Zweck eures Glaubens an Gott! Ihr sehnt euch sehr danach, dass Gott sich euer erfreut, jedoch seid ihr sehr weit weg von Gott. Was ist hier los? Ihr akzeptiert nur Seine Worte, aber nicht Seinen Umgang oder Seine Beschneidung und noch viel weniger jede Seiner Anordnungen. Darüber hinaus seid ihr nicht in der Lage, voll an Ihn zu glauben. Was ist dann hier los? Grundsätzlich ist euer Glaube eine leere Eierschale, aus der niemals ein Küken entstehen kann. Denn euer Glaube hat euch nicht die Wahrheit gebracht oder euch das Leben erlangt und hat euch stattdessen ein trügerisches Gefühl der Hoffnung und Unterstützung gebracht. Der Zweck eures Glaubens an Gott ist diese Hoffnung und Unterstützung und nicht die Wahrheit und das Leben. Darum sage Ich, dass der Verlauf eures Glaubens an Gott nichts anderes ist als der Versuch, die Gnade Gottes durch Unterwürfigkeit und Schamlosigkeit zu gewinnen, und in keiner Weise als wahrer Glaube gelten kann. Wie kann ein Küken aus einem derartigen Glauben zum Vorschein kommen? Mit anderen Worten, welche Frucht kann eine solche Art des Glaubens tragen? Der Zweck eures Glaubens an Gott ist es, eure Absichten zu erfüllen, indem ihr von Gott Gebrauch macht. Ist das nicht eine weitere Tatsache, die euer Vergehen gegen die Disposition Gottes zeigt? Ihr glaubt an die Existenz des Gottes im Himmel, aber leugnet die des Gottes auf Erden. Ich heiße eure Ansichten allerdings nicht gut. Ich lobe nur jene Menschen, die mit ihren Füßen fest auf dem Boden stehen und dem Gott auf Erden dienen, niemals diejenigen, die Christus auf Erden niemals anerkennen. Egal wie loyal solche Menschen zu Gott im Himmel sind, am Ende werden sie Meiner Hand nicht entkommen, die die Bösen bestraft. Solche Menschen sind die Bösen; sie sind die Bösen, die sich Gott widersetzen und Christus nie bereitwillig gehorchten. Natürlich zählen zu ihnen all jene, die Christus nicht kennen und Christus zudem nicht anerkennen.

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

92. Viele würden lieber in die Hölle verdammt werden, als ehrlich zu sprechen und zu handeln. Kein Wunder, dass Ich denjenigen, die unehrlich sind, eine andere Behandlung bereithalte. Ich verstehe natürlich die großen Schwierigkeiten, denen ihr gegenübersteht, wenn ihr versucht ein ehrlicher Mensch zu sein. Ihr seid alle furchtbar schlau und geschickt darin, bei einem Herrn mit eurem eigenen winzig kleinen Zollstab maßzunehmen ... Manche benehmen sich in Gottes Gegenwart anständig und ausgesprochen „wohlerzogen“, werden jedoch in der Gegenwart des Geistes trotzig und hemmungslos. Würdet ihr einen solchen Menschen zu den Rängen der Ehrlichen zählen? Wenn du ein Heuchler bist und jemand, der geschickt Kontakte knüpfen kann, sage Ich dir, dass du zweifellos jemand bist, der mit Gott spielt. Wenn deine Worte von Entschuldigungen und wertlosen Rechtfertigungen durchlöchert sind, sage Ich, dass du einer bist, der sehr widerwillig die Wahrheit in die Praxis umsetzt. Wenn du viele Vertraulichkeiten hast, die du widerwillig teilst, und du sehr unwillig bist, deine Geheimnisse – das heißt, deine Schwierigkeiten – vor anderen offenzulegen, um nach dem Weg des Lichtes zu suchen, dann sage Ich, bist du jemand, der die Errettung nicht leicht empfangen wird und nicht leicht aus der Dunkelheit hervorkommen wird.

aus „Drei Ermahnungen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

93. Deine Lippen sind liebenswürdiger als Tauben, aber dein Herz ist finsterer als die uralte Schlange, deine Lippen sind sogar so schön wie eine libanesische Frau, aber dein Herz ist nicht so gütig wie das der libanesischen Frauen, und es kann sich sicherlich nicht mit der Schönheit der Kanaaniter vergleichen. Dein Herz ist zu hinterlistig.

aus „Euer Charakter ist so gering!“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

94. Einige Menschen schwenken stets die Fahne der Kirche, was auch immer sie tun. Die Wahrheit ist, dass dies ihrem eigenen Vorteil dient. Diese Art von Person hat nicht den richtigen Beweggrund. Sie ist unehrlich und betrügerisch und die meisten Dinge, die sie tut, dienen ihrem eigenen persönlichen Vorteil. Diese Art von Person strebt nicht danach, Gott zu lieben, ihr Herz gehört immer noch Satan und kann sich Gott nicht zuwenden. Gott hat keine Möglichkeit, diese Art von Person zu erlangen.

aus „Aufrichtige Liebe zu Gott ist unwillkürlich“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

96. Viele Menschen hinter Mir begehren den Segen des Status, sie stopfen sich mit Essen voll, sie lieben den Schlaf und kümmern sich um das Fleisch, immer in der Angst, dass es kein Entkommen gibt aus dem Fleisch. Sie verrichten nicht ihre normale Funktion in der Kirche, und speisen umsonst, oder ermahnen ihre Brüder und Schwestern mit Meinen Worten, sie stehen hoch oben und spielen den Herrn über andere. Diese Menschen sagen ständig, dass sie Gottes Willen ausführen, sie sagen immer, dass sie Gottes Vertraute seien – ist das nicht absurd? Wenn du über die richtigen Beweggründe verfügst, aber nicht in der Lage bist, Gottes Willen zu dienen, dann bist du töricht; aber wenn deine Beweggründe nicht rechtens sind, und du dir immer noch sagst, dass du Gott dienst, dann bist du jemand, der sich Gott widersetzt, und du bist von Gott zu bestrafen! Ich habe keine Sympathie für solche Menschen! Sie speisen umsonst im Hause Gottes und begehren stets die Vergnügungen des Fleisches und berücksichtigen nicht die Interessen Gottes; sie streben immer danach, was gut für sie selbst ist, sie schenken Gottes Willen keine Beachtung, alles, was sie tun, wird nicht vom Geist Gottes betrachtet, sie manövrieren und verschwören sich stets gegen ihre Brüder und Schwestern und sie sind doppelzüngig, wie ein Fuchs in einem Weingarten, stehlen sie immer die Trauben und zertrampeln den Weingarten. Könnten solche Menschen Gottes Vertraute sein? Verdienst du es, Gottes Segnungen zu empfangen? Du übernimmst keine Verantwortung für dein Leben und die Kirche, Verdienst du es, Gottes Auftrag zu empfangen? Wer würde jemandem wie dir vertrauen? Wenn du auf diese Weise dienst, könnte Gott es wagen, dir eine größere Aufgabe anzuvertrauen? Schiebst du die Dinge nicht hinaus?

aus „Wie dient man im Einklang mit Gottes Willen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

97. Wenn der Mensch das, was er während des Dienstes ausdrücken sollte, nicht ausdrücken kann, oder nicht erreichen kann, was von Natur aus für ihn möglich ist, stattdessen herumtrödelt und nur so tut, als ob, hat er die Funktion verloren, die ein erschaffenes Wesen haben sollte. Diese Art Mensch gilt als ein mittelmäßiges Nichts und nutzloser Taugenichts. Wie kann so jemand mit dem Titel eines erschaffenen Wesens gewürdigt werden? Sind sie nicht Wesen der Verderbtheit, die nach außen hin strahlen, aber im Innern verdorben sind? … Wenn der Mensch bei der Erfüllung seiner Pflicht versagt, sollte er Schuld und Verschuldung fühlen. Er sollte seine Schwäche und Nutzlosigkeit, seine Aufsässigkeit und Verderbtheit verabscheuen, und darüber hinaus sollte er sein Leben und Blut für Gott opfern. Nur dann ist er ein erschaffenes Wesen, das Gott wahrhaftig liebt, und nur eine solche Art von Mensch ist es wert, die Segnungen und die Versprechung von Gott zu genießen, und von Ihm vollkommen gemacht zu werden. Und was ist mit der Mehrzahl von euch? Wie behandelt ihr den Gott, der unter euch lebt? Wie habt ihr eure Pflicht vor Ihm erfüllt? Habt ihr alles getan, zu dem ihr aufgefordert wurdet, sogar auf Kosten eures eigenen Lebens? Was habt ihr geopfert? Habt ihr nicht viel von Mir erhalten? Könnt ihr die Unterscheidung vornehmen? Wie treu seid ihr Mir gegenüber? Wie habt ihr Mir gedient? Was ist mit all dem, was Ich euch beschert habe und für euch getan habe? Habt ihr alles verstanden? Habt ihr all dies mit dem bisschen Gewissen, das ihr in euch habt, beurteilt und verglichen? Wem könntet ihr es mit euren Worten und Taten richtig machen? Könnte es sein, dass ein so winziges Opfer von euch all das wert ist, was Ich euch habe zuteilwerden lassen? Ich habe keine andere Wahl und habe Mich euch mit Meinem ganzen Herzen gewidmet. Ihr jedoch hegt böse Zweifel über Mich und seid halbherzig. Das ist der Umfang eurer Pflicht, eure einzige Funktion. Ist dem nicht so? Wisst ihr nicht, dass ihr die Pflicht eines erschaffenen Wesens in keiner Weise erfüllt habt? Wie könnt ihr als erschaffenes Wesen betrachtet werden? Wisst ihr nicht genau, was es ist, was ihr ausdrückt und auslebt? Ihr habt dabei versagt, eure Pflicht zu erfüllen, aber ihr versucht, die Barmherzigkeit und großzügige Gnade Gottes zu gewinnen. Eine solche Gnade ist nicht für diejenigen vorbereitet worden, die so wertlos und niedrig wie ihr sind, sondern für jene die um nichts bitten und gerne opfern. Menschen wie ihr, mittelmäßige Nichtse, sind es überhaupt nicht wert, die Gnade des Himmels zu genießen. Nur Elend und endlose Strafe sollen eure Tage begleiten.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

98. Gott verlangt nicht viel vom Menschen. Alles, was Gott vom Menschen verlangt, soll leicht und glücklich erreicht werden; nur ist der Mensch nicht bereit, Not zu leiden. Wie Kinder könnten sie sparsam leben, um mit ein paar Pfennigen ihre Eltern ehren zu können und die Pflicht zu erfüllen, die sie erfüllen sollten. Doch sie befürchten, dass sie nicht gut genug essen und sich zu schlicht kleiden würden. So nehmen sie aus dem einen oder anderen Grund die Liebe und Fürsorge der Eltern und werfen sie weit hinaus in die Wolken, als ob sie damit anfangen würden, nachdem sie eine Menge Geld verdient haben. Aber daraus kann Ich erkennen, dass die Menschen nicht die liebevolle kindliche Pietät gegenüber ihren Eltern haben – sie sind respektlose Söhne.

aus „Interpretation der achtunddreißigsten Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

100. Auf welcher Grundlage haben die Menschen davor gelebt? Alle Menschen leben für sich selbst. Jeder für sich selbst und den Letzten holt der Teufel – das ist die Zusammenfassung der Natur des Menschen. An Gott zu glauben wird für sich selbst getan, und erst recht, Segnungen zu erhalten. Dinge für Gott zu verwerfen, sich für Gott aufzuwenden und Gott treu zu sein – das alles wird für einen selbst getan. Alles in allem, dient alles dem Zweck, Segnungen für sich selbst zu gewinnen. In der Welt dient alles dem persönlichen Vorteil. An Gott zu glauben, bedeutet Segnungen zu erlangen und man verwirft alles, um Segnungen zu erlangen und man kann viel Leiden ertragen, damit man Segen erlangen kann. Dies ist erfahrungsgemäß alles Beweis für die verdorbene Natur des Menschen.

aus „Der Unterschied zwischen äußerlichen Veränderungen und Veränderungen in der Disposition“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

101. Ihr schließt Mich eurer Kinder oder eures Ehemanns wegen oder aus purem Selbsterhaltungstrieb aus. Anstatt euch um Mich zu kümmern, sorgt ihr euch um eure Familien, eure Kinder, euren Status, eure Zukunft und um eure eigene Genugtuung. Wann habt ihr beim Sprechen oder Handeln jemals an Mich gedacht? Wenn das Wetter kalt ist, drehen sich eure Gedanken um eure Kinder, euren Ehemann, eure Ehefrau oder eure Eltern. Wenn das Wetter heiß ist, habe ich in euren Gedanken auch keinen Platz. Wenn du deine Pflicht erfüllst, denkst du nur an deine eigenen Interessen, deine persönliche Sicherheit oder an die Mitglieder deiner Familie. Was hast du je getan, das Mir galt? Wann hast du je an Mich gedacht? Wann hast du dich jemals um jeden Preis Mir und Meiner Arbeit hingegeben? Wo ist der Beweis für deine Kompatibilität mit Mir? Wo ist die Realität deiner Loyalität zu Mir? Wo ist die Realität deines Gehorsams zu Mir? Wann bestand deine Absichten nicht nur darin, Meinen Segen zu erhalten?

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

102. Ich bin Mir bewusst, dass eure Hingabe und eure Aufrichtigkeit nur vorübergehend sind; sind nicht eure Bestrebungen und der Preis, den ihr dafür zahlt, nur für jetzt und nicht für später? Ihr wollt nur eine letzte Anstrengung ausüben, um euch ein schönes Ziel zu sichern. Eure Absicht ist nur, einen Handel zu machen; dabei geht es nicht darum, dass ihr der Wahrheit nicht verschuldet seid, und es geht besonders nicht darum, Mir den Preis zurückzuerstatten, den Ich bezahlt habe. Mit einem Wort seid ihr nur bereit, eure Klugheit einzusetzen, aber ihr seid nicht willens dafür zu kämpfen. Ist das nicht euer Herzenswunsch? Ihr dürft euch nicht verstellen, und noch mehr noch dürft ihr euch nicht euren Kopf über euer Ziel zerbrechen, so dass ihr nicht mehr in der Lage seid zu essen oder zu schlafen. Ist es nicht wahr, dass euer Ziel am Ende bestimmt worden sein wird?

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

103. Ihr seid Mir die ganzen Jahre gefolgt und habt Mir dennoch nie das kleinste bisschen Treue erwiesen. Ihr habt euch vielmehr mit den Menschen, die ihr liebt und den Dingen, die euch gefallen, umgeben; so sehr, dass sie immer und überall nah an eurem Herzen gehalten und niemals zu irgendeiner Zeit, an irgendeinem Ort aufgegeben werden. Wenn ihr wegen irgendeiner Sache, die ihr liebt, eifrig oder leidenschaftlich seid, ist es immer während der Zeit, in der ihr Mir folgt oder sogar, wenn ihr Meinen Worten zuhört. Deshalb sage ich, dass ihr die Treue, die Ich von euch fordere, stattdessen dazu nutzt, um den Gegenständen eures Gefallens treu zu sein und sie zu schätzen. Obwohl ihr vielleicht das eine oder andere für Mich opfert, verkörpert dies nicht alles von euch und zeigt nicht, dass Ich es bin, dem ihr wahrhaftig treu seid. Ihr beschäftigt euch mit Unternehmungen, für die ihr eine Leidenschaft habt: Manche sind ihren Söhnen und Töchtern ergeben, andere ihren Ehemännern, Ehefrauen, Reichtümern, ihrer Arbeit, ihren Vorgesetzten, ihrer Stellung oder Frauen. Ihr habt euch dessen, dem ihr treu seid, nie überdrüssig gefühlt oder wart darüber verärgert. Ihr spürt stattdessen zunehmend das Verlangen, eine größere Anzahl und Qualität der Dinge zu besitzen, denen ihr treu seid, und ihr seid nie daran verzweifelt. Wenn es um Dinge geht, die euch begeistern, werden Ich Selbst und Meine Worte immer an die allerletzte Stelle gerückt. Ihr habt keine andere Wahl, als diese als Letztes einzuordnen; manche halten sogar diese letzte Stelle für etwas frei, das sie noch entdecken müssen. Sie haben niemals auch nur einen Anteil von Mir in ihrem Herzen behalten.

aus „Wem bist du treu?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

104. Ihr denkt vielleicht, dass Ich zu viel von euch verlange oder euch ungerechtfertigt beschuldige. Habt ihr aber jemals über die Tatsache nachgedacht, dass, wenn ihr fröhlich Zeit mit eurer Familie verbringt, ihr Mir kein einziges Mal treu gewesen seid? Schmerzt es euch nicht in Zeiten wie diesen? Wenn euer Herz mit Freude erfüllt ist, weil ihr für eure Mühen belohnt werdet, fühlt ihr euch dann nicht entmutigt, weil ihr euch nicht mit ausreichender Wahrheit versehen habt? Wann habt ihr geweint, weil ihr nicht Meine Zustimmung erhalten habt? Ihr zermartert euch das Hirn und nehmt große Qualen für eure Söhne und Töchter auf euch und dennoch seid ihr nicht zufrieden, ihr glaubt immer noch, dass ihr nicht genug für sie getan und ihnen nicht eure ganze Kraft gewidmet habt. Mir gegenüber wart ihr aber immer nachlässig und sorglos. Mich habt ihr nur in euren Erinnerungen behalten; nicht beständig in euren Herzen. Meine Hingabe und Anstrengungen gehen immer an euch vorbei und ihr habt nie versucht, dies zu verstehen. Ihr widmet dem nur ein paar kurze Gedanken und glaubt, dass dies ausreichend ist. Diese Art der „Treue“ ist nicht die, nach der Ich Mich lange gesehnt habe, sondern etwas, das Mir schon lange ein Gräuel gewesen ist.

aus „Wem bist du treu?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

105. Wenn Ich Reichtümer vor euch aufreihen würde und euch aufforderte, unbehindert zu wählen, mit dem Wissen, dass[e] Ich euch nicht verdamme, würden die meisten von euch die Reichtümer wählen und die Wahrheit im Stich lassen. Die Besseren unter euch würden die Reichtümer aufgeben und widerstrebend die Wahrheit wählen, während diejenigen, die dazwischen sind, mit einer Hand die Reichtümer und mit der anderen die Wahrheit greifen würden. Wären auf diesem Weg eure wahren Gesichter nicht offensichtlich? Wenn ihr zwischen der Wahrheit und allem dem ihr treu seid, wählt, werdet ihr alle eine solche Entscheidung treffen und eure Einstellung wird dieselbe bleiben. Ist dem nicht so? Sind nicht viele unter euch, die zwischen richtig und falsch geschwankt haben? Im Wettstreit zwischen positiv und negativ, schwarz und weiß, seid ihr euch sicherlich bewusst, welche Wahl ihr zwischen Familie und Gott, Kinder und Gott, Frieden und Störung, Reichtum und Armut, Stellung und Gewöhnlichkeit, und zwischen unterstützt werden und beiseite geschoben werden, und so weiter, getroffen habt. Zwischen einer friedlichen Familie und einer zerbrochenen wählt ihr erstere, und ohne zu zögern, wählt ihr wiederum zwischen Reichtum und Pflicht ersteres; es mangelt euch sogar an dem Willen, zum Ufer zurückzukehren[f], zwischen Luxus und Armut wähltet ihr ersteres, zwischen Söhnen, Töchtern, Ehefrauen, Ehemännern und Mir wähltet ihr erstere; und zwischen Vorstellung und Wahrheit wähltet ihr wiederum ersteres. Konfrontiert mit der ganzen Art und Weise eurer schlechten Taten, habe ich meinen Glauben an euch vollkommen verloren. Ich bin absolut verblüfft, wie schwer sich eure Herzen erweichen lassen. Die vielen Jahre Meiner Hingabe und Anstrengung haben Mir anscheinend nur Resignation und eure Verzweiflung über mich gebracht. Meine Hoffnungen für euch wachsen jedoch mit jedem Tag der vorübergeht, da Mein Tag bereits vor jedem von euch vollständig ausgelegt wurde. Ihr sucht jedoch weiterhin nach dem, was zur Dunkelheit und dem Bösen gehört und weigert euch euren Griff zu lockern. Was wird dann euer Ergebnis sein?

aus „Wem bist du treu?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

106. Während der Zeit Meines Werkes, handelt ihr immer gegen Mich, ihr fügt euch nie Meinen Worten. Ich verrichte Mein Werk, und du tust deine eigene Arbeit, du bildest dein eigenes kleines Königreich – ihr Rudel Füchse und Hunde, alles was ihr tut, ist gegen Mich! Ihr versucht immer diejenigen, die nur euch lieben, in eure Umarmung zu nehmen – wo ist eure Ehrfurcht? Alles was ihr tut, ist so betrügerisch! Ihr habt keinen Gehorsam oder Ehrfurcht, alles, was ihr tut, ist tückisch und blasphemisch! Können solche Menschen gerettet werden? Sexuell unmoralische, lüsterne Männer wollen ständig diese koketten Huren zu ihrem eigenen Vergnügen an sich heranziehen. Ich werde solche sexuell unmoralischen Dämonen nicht retten, Ich hasse euch schmutzige Dämonen, eure Lüsternheit und Koketterie haben euch in die Hölle gestürzt – was habt ihr zu eurer Verteidigung zu sagen? Ihr schmutzigen Dämonen und bösen Geister seid so verabscheuungswürdig! Ihr seid widerlich! Wie könnte ein derartiges Gesindel gerettet werden? Könnten die in Sünde Verstrickten noch gerettet werden? Diese Wahrheiten, diese Art und dieses Leben haben keinen Anreiz für euch; ihr werdet von Sündhaftigkeit, von Geld, Ansehen, Ruhm und Gewinn, den Freuden des Fleisches, der Attraktivität von Männern und der Koketterie von Frauen angezogen. Was berechtigt euch, Mein Königreich zu betreten? Euer Abbild ist sogar größer als Gott, euer Status ist höher als Gott, ganz zu schweigen von eurem Prestige unter den Menschen – ihr seid zu einem Idol geworden, das Menschen anbeten. Wurdest du nicht der Erzengel?

aus „Praxis (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

107. Man kann sagen, dass die Menschen nichtsnutzige Schufte sind, weil sie sich selbst nicht wertschätzen. Wenn sie sich noch nicht einmal selbst lieben, sondern auf sich selbst herumtrampeln, zeigt dies dann nicht, dass sie nichtsnutzig sind? Die Menschheit ist wie eine unmoralische Frau, die mit sich selbst Spielchen spielt und sich anderen willig hingibt, um vergewaltigt zu werden. Doch sogar so, wissen sie noch immer nicht, wie niedrig sie sind. Sie finden Gefallen daran, für andere zu arbeiten oder mit anderen zu reden, sich unter die Kontrolle anderer zu begeben, ist das nicht wahrlich die Unreinheit der Menschheit? ... Da die Menschheit sich selbst nicht kennt, besteht ihr größter Makel darin, ihre Reize willig vor anderen zur Schau zu tragen, ihre abstoßende Haltung vorzuführen; dies ist etwas, das Gott am meisten hasst. Da die Beziehungen zwischen den Menschen abartig sind und es keine normalen zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Menschen gibt, haben sie noch viel weniger eine normale[g] Beziehung zu Gott.

aus „Interpretation der vierzehnten Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

108. Ihr wurdet aus dem Schlamm herausgetrennt und wenigstens wurdet ihr aus dem Abschaum ausgewählt, schmutzig und von Gott gehasst. Ihr gehörtet zu Satan[h] und wurdet einst von ihm mit Füßen getreten und von ihm verdorben. Deshalb heißt es, dass ihr aus den Schlamm herausgetrennt wurdet, und ihr seid nicht heilig, sondern stattdessen nicht-menschliche Objekte, aus denen Satan lange Zeit Narren gemacht hatte. Dies ist die angemessenste Beschreibung für euch. Ihr müsst erkennen, dass ihr Verunreinigungen seid, die in abgestandenem Wasser und im Schlamm gefunden werden, im Gegensatz zu wünschenswerten Fängen, wie zum Beispiel Fisch und Garnelen, weil aus euch keine Freude abgeleitet werden kann. Um es unverblümt zu sagen: ihr seid Angehörige der untersten sozialen Schicht, Tiere schlechter als Schweine und Hunde. Offen gesagt ist es keine Überbewertung oder Übertreibung, euch mit solchen Ausdrücken anzusprechen, sondern es ist eine Weise, die Angelegenheit zu vereinfachen. Euch mit solchen Ausdrücken anzusprechen, ist in der Tat eine Weise, euch Respekt zu zollen. Eure Einsicht, eure Rede, euer Verhalten als Menschen und alle Dinge in eurem Leben – einschließlich eures Status im Schlamm – reichen aus, um zu beweisen, dass eure Identität „außergewöhnlich“ ist.

aus „Was sind die inhärente Identität des Menschen und ihr Wert?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

109. Ist nicht alles, was Ich tue, nur für euch? Dennoch habt ihr Mich, Jehova, immer auf folgende Art und Weise behandelt: Ihr habt Meine Opfergaben gestohlen; ihr habt die Opfer von Meinem Altar mit nach Hause genommen, um die Kinder und Enkelkinder in der Höhle des Wolfes zu füttern. Menschen bekämpfen sich, stehen sich mit funkelnden Blicken, Schwertern und Speeren gegenüber, werfen die Worte von Mir, dem Allmächtigen, in die Latrine, damit sie so schmutzig wie die Fäkalien werden. Wo ist eure Integrität? Eure Menschlichkeit ist zur Bestialität geworden! Eure Herzen sind schon lange zu Stein geworden. Wisst ihr nicht, dass, wenn Mein Tag des Zornes kommt, es der Tag sein wird, an dem Ich über das Böse urteilen werde, das ihr heute gegen Mich, den Allmächtigen, begeht? Denkt ihr, wenn ihr Mich auf diese Art und Weise zum Narren haltet, indem ihr Meine Worte in den Schlamm werft und nicht auf sie hört – denkt ihr, ihr könnt Meinem zornigen Blick entkommen, wenn ihr auf diese Weise hinter Meinem Rücken handelt? Wisst ihr nicht, dass ihr bereits von den Augen von Mir, Jehova, gesehen wurdet, als ihr Meine Opfergaben stahlt und Mein Eigentum begehrtet? Wisst ihr nicht, dass ihr, als ihr Meine Opfergaben stahlt, dies vor dem Altar geschah, auf dem Opfergaben gemacht werden? Wie konntet ihr glauben, dass ihr schlau genug wäret, Mich auf diese Art und Weise zu täuschen?

aus „Keiner, der aus dem Fleische ist, kann dem Tag des Zornes entkommen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

110. Ihr stinkenden kleinen Würmer, die ihr die Opfergaben von Meinem, Jehovas, Altar, stehlt, könnt ihr eure ruinierten, angeschlagenen Namen retten, um das erwählte Volk Israels zu werden? Ihr seid schamlose Halunken! Diese Opfergaben auf dem Altar wurden Mir von den Menschen dargebracht und brachten huldvolle Gefühle von denen zum Ausdruck, die Mich fürchten. Sie dienen Meiner Kontrolle und Meiner Verwendung, wie kannst du Mich also wohl der kleinen Turteltauben berauben, die die Menschen gegeben haben? Hast du keine Angst davor, ein Judas zu sein? Hast du keine Angst davor, dass dein Land ein Blutacker wird? Du unverschämtes Ding! Du denkst, dass die Turteltauben, die von den Menschen geopfert wurden, allesamt dazu da sind, deinen Bauch zu nähren, du Made? Was Ich dir gegeben habe, ist, was Ich dir gern und bereitwillig gegeben habe; was Ich dir nicht gegeben habe, ist zu Meiner Verfügung, und du kannst nicht einfach Meine Opfergaben stehlen. Der wirkt, bin Ich, Jehova – der Herr der Schöpfung, und dass die Menschen Opfergaben bringen, ist wegen Mir. Denkst du, es ist eine Entschädigung für all deine Rennerei? Du bist wirklich unverschämt! Für wen rennst du herum? Ist das nicht für dich selbst? Weshalb stiehlst du Meine Opfergaben? Weshalb stiehlst du Geld aus Meinem Geldbeutel? Bist du nicht der Sohn von Judas Iskariot? An Meinen, Jehovas Opfergaben, sollen sich die Priester erfreuen. Bist du ein Priester? Du wagst es, selbstgefällig Meine Opfergaben zu essen, und du legst sie sogar auf dem Tisch bereit; du bist nichts wert! Du nutzloser Halunke! Mein, Jehovas, Feuer wird dich verbrennen!

aus „Wenn herabfallende Blätter zu ihren Wurzeln zurückkehren, wirst du all das Böse bereuen, was du getan hast“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

111. Ihr glaubt an Gott, doch folgt nicht Seinem Willen; ihr esst und trinkt die Worte Gottes, doch ihr könnt euch nicht den Anforderungen Gottes stellen. Ihr glaubt an Gott, doch ihr kennt Ihn nicht, und ihr lebt, als hättet ihr kein Ziel, das ihr anstreben könntet. Ihr habt keine Werte und keine Bestimmung. Ihr lebt wie ein Mensch, doch ihr besitzt keinerlei Bewusstsein, Integrität oder die geringste Glaubwürdigkeit. Wie könnt ihr als ein Mensch angesehen werden? Ihr glaubt an Gott, doch täuscht ihr Ihn. Außerdem nehmt ihr das Geld Gottes und esst von Seinen Opfergaben, doch am Ende zeigt ihr keine Rücksicht auf Gottes Gefühle oder euer Gewissen Gott gegenüber. Ihr könnt noch nicht einmal den belanglosesten Anforderungen Gottes nachkommen. Wie also könnt ihr als Mensch betrachtet werden? Die Nahrung, die ihr esst und die Luft, die ihr atmet, kommen von Gott, ihr genießt Seine Gnade, aber letzten Endes habt ihr nicht das geringste Wissen über Gott. Seid ihr demnach kein Tier, nicht besser als ein Hund? Gibt es unter den Tieren irgendwelche, die boshafter sind als ihr?

aus „Alle, die Gott nicht kennen, sind diejenigen, die sich Gott widersetzen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

112. Sein ganzes Leben ist ein Leben voller Angst und Hektik und Spaß, der der Leere hinzugefügt wird, und in seinem ganzen Leben gibt es keine neuen Erfindungen und Kreationen. Niemand kann sich von diesem leeren Leben befreien; niemand hat jemals ein bedeutungsvolles Leben entdeckt und niemand hat jemals ein echtes Leben erfahren.

aus „Die fünfundzwanzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

113. Ich machte alle Dinge, Ich erschuf die Menschheit und heute bin Ich zu den Menschen herabgestiegen. Der Mensch aber schlägt auf Mich zurück und rächt sich an Mir. Hat die Arbeit, die Ich für den Menschen verrichte, keinen Nutzen für ihn? Bin Ich wirklich unfähig, den Menschen zufriedenzustellen? Warum lehnt Mich der Mensch ab? Warum ist der Mensch Mir gegenüber so kalt und so gleichgültig? Warum ist die Erde mit Leichen übersäht? Ist das wirklich der Zustand der Erde, den Ich für den Menschen erschuf? Warum ist es so, dass Ich dem Menschen unvergleichbare Reichtümer geschenkt habe und dennoch bietet er Mir als Dank dafür zwei leere Hände? Warum liebt Mich der Mensch nicht wirklich? Warum tritt er nie vor Mich? Waren alle Meine Worte wirklich umsonst? Sind Meine Worte verschwunden wie die Hitze aus dem Wasser? Warum ist der Mensch nicht gewillt, mit Mir zusammen zu arbeiten? Ist die Ankunft meines Tages wirklich der Moment, wann der Mensch sterben wird? Könnte Ich den Menschen wirklich zerstören in dem Moment, wenn Mein Königreich geschaffen wird? Warum hat während Meines gesamten Führungsplans niemand Meine Absichten verstanden? Warum verabscheut der Mensch die Kundgebungen aus Meinem Mund, anstatt sie zu schätzen, und lehnt sie ab? Ich verurteile niemanden, sondern bringe lediglich alle Menschen dazu, sich zu beruhigen und die Arbeit der Selbstreflexion zu verrichten.

aus „Die fünfundzwanzigste Kundgebung“ von Gottes Kundgebungen an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

114. Das Land, in dem wir geboren wurden, ist das Einzugsgebiet vieler unreiner Geister, und deshalb greifen sie um sich und suchen die Herrschaft in diesem Land. Das hat zur Besudelung derjenigen geführt, die hier geboren wurden. Die Gewohnheiten, Gebräuche, Ideen und Konzepte der Menschen sind rückständig und altmodisch, sodass sie alle möglichen Vorstellungen über Gott bilden, die sie bislang nicht abschütteln konnten. Insbesondere handeln sie auf eine Weise vor Gott und handeln in anderer Weise hinter Seinem Rücken, und verwechseln das Festhalten an Satan mit Dienst an Gott. Dies ist Darstellung dessen, höchst rückständig zu sein.

aus „Der Weg … (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

115. Menschen, die seit mehreren tausend Jahren an Satan gebunden sind, haben weiterhin unter seinem Einfluss gelebt und haben ihn nicht abgeschüttelt. Sie sind weiterhin verbittert herumgetappt und haben weiterhin verbittert gekämpft. In der Vergangenheit verbrannten sie Räucherwerk und haben sich vor Satan verbeugt und an ihm festgehalten, und sie waren fest an familiäre und weltliche Verstrickungen sowie soziale Interaktionen gebunden. Sie waren außerstande, sie abzuschütteln. Wo kann jemand in dieser Art von Ellbogengesellschaft ein sinnvolles Leben finden?

aus „Der Weg … (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

116. Nicht ein Tag vergeht, an dem Gott nicht nach Seinem Volk, das schlummert, ruft, um es zu retten, aber sie sind alle in einem Zustand von Trägheit, als hätten sie Schlaftabletten genommen. Wenn Er sie nicht wachrüttelt, kehren sie sogar für einen Augenblick in ihren schlafenden Zustand zurück, ohne jegliches Bewusstsein. Es scheint, dass sein ganzes Volk zu zwei Dritteln gelähmt ist. Sie kennen ihre eigenen Bedürfnisse oder ihre eigenen Mängel nicht, oder wissen noch nicht einmal, was sie tragen oder was sie essen sollten. Es zeigt, dass der große rote Drache ziemlich viele Anstrengungen unternommen hat, um die Menschen zu verderben. Seine Hässlichkeit erstreckt sich über jede Region Chinas. Er hat die Menschen sogar verärgert und widerwillig gemacht, länger in diesem dekadenten, vulgären Land zu bleiben. Was Gott am meisten hasst, ist die Wesenheit des großen roten Drachen, weshalb Er die Menschen tagtäglich in Seinem Zorn ermahnt, und die Menschen jeden Tag unter dem Auge Seines Zorns leben. Trotzdem versteht es die Mehrheit der Menschen noch nicht, Gott zu suchen, sondern sie sitzen einfach nur da und beobachten, und warten darauf, dass man sie mit der Hand füttert. Selbst wenn sie verhungern würden, wären sie nicht bereit zu gehen, um ihre eigene Nahrung zu finden. Die Gewissen der Menschen wurden vor langer Zeit von Satan verdorben und veränderten sich in ihrer Wesenheit, um zu Gefühllosigkeit zu werden. Kein Wunder, dass Gott sagte: „Hätte Ich euch nicht motiviert, wärt ihr immer noch nicht aufgewacht, sondern wärt in einem starren Zustand verblieben, wie in einer Art Winterschlaf.“ Es ist, als wären die Menschen wie Tiere im Winterschlaf, die den Winter verbringen und nicht danach verlangen würden, zu essen oder zu trinken; das ist genau der aktuelle Zustand von Gottes Volk ...

aus „Interpretation der dreizehnten Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

117. Der Mensch ist nicht gewillt, Gott nachzufolgen, nicht gewillt, sein Hab und Gut für Gott auszugeben, und nicht gewillt, die Mühe ein Leben lang Gott zu widmen. Stattdessen sagt er, dass Gott zu weit gegangen ist, dass zu viel, was mit Gott zu tun hat, mit den Vorstellungen des Menschen nicht übereinstimmt. Mit einer derartigen Menschlichkeit wärt ihr trotzdem nicht in der Lage, Gottes Zustimmung zu erlangen, selbst wenn ihr in euren Bemühungen unermüdlich wärt, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ihr Gott nicht sucht. Wisst ihr nicht, dass ihr die defekten Güter der Menschheit seid? Wisst ihr nicht, dass keine Menschlichkeit niedriger ist als die eure? Wisst ihr nicht, was euer „Ehrentitel“ ist? Diejenigen, die Gott wirklich lieben, nennen euch den Vater des Wolfes, die Mutter des Wolfes, den Sohn des Wolfes und den Enkel des Wolfes; ihr seid die Nachkommen des Wolfes, das Volk des Wolfes und ihr solltet eure Identität kennen und sie niemals vergessen. Denkt nicht, dass ihr überragende Figuren seid: Ihr seid die bösartigste Gruppe von Nicht-Menschen unter der Menschheit. Wisst ihr nichts davon?

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

118. Was ihr heute seht, ist lediglich das scharfe Schwert Meines Mundes. Ihr habt nicht den Stab in Meiner Hand gesehen oder die Flamme, mit der Ich den Menschen verbrenne, und deswegen seid ihr in Meiner Gegenwart immer noch hochmütig und maßlos. Deswegen streitet ihr immer noch mit Mir in Meinem Haus und streitet mit der menschlichen Zunge das ab, was Ich mit Meinem Mund gesprochen habe. Der Mensch fürchtet Mich nicht und obwohl er mit Mir bis heute anhaltend in Feindschaft steht, verspürt er immer noch keinerlei Furcht. Ihr habt die Zunge und die Zähne der Ungerechten in eurem Mund. Eure Worte und Taten sind wie die der Schlange, die Eva zum Sündigen verführte. Ihr verlangt voneinander Auge um Auge, Zahn um Zahn, ihr kämpft in Meiner Gegenwart, um Position, Ruhm und Gewinn an euch zu reißen, doch ihr wisst nicht, dass Ich heimlich eure Worte und Taten beobachte. Bevor ihr überhaupt in Meine Gegenwart kommt, habe Ich die Tiefe eurer Herzen ergründet. Der Mensch wünscht sich immer, dem Griff Meiner Hand zu entkommen und sich der Beobachtung Meiner Augen zu entziehen, aber Ich bin nie seinen Worten und Taten ausgewichen. Stattdessen lasse Ich es gewollt zu, dass diese Worte und Taten in Meine Augen dringen, damit Ich die Ungerechtigkeit des Menschen bestrafen und über seine Aufsässigkeit richten kann. So bleiben die Worte und Taten des Menschen insgeheim immer vor Meinem Richterstuhl und Mein Richterstuhl hat den Menschen nie verlassen, weil seine Aufsässigkeit zu groß ist.

aus „Das Werk der Verbreitung des Evangeliums ist auch das Werk der Rettung des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

119. Habt ihr jemals erkannt, was ihr heute tut – insbesondere, dass ihr randalierend durch die Welt zieht, untereinander Intrigen spinnt, einander täuscht, euch verräterisch verhaltet, geheimnistuerisch und schamlos, die Wahrheit nicht kennt, unehrlich und hinterlistig seid, Schmeicheleien benutzt, euch selbst als stets im Recht und besser als andere erachtet, dass ihr arrogant seid und wie wilde Tiere in den Bergen und rau wie der König der Bestien handelt – ist dies das Abbild eines menschlichen Wesens? Ihr seid unhöflich und unvernünftig. Ihr habt niemals Mein Wort als einen Schatz betrachtet, doch stattdessen habt ihr eine verächtliche Haltung angenommen. Woher sollen auf diese Art und Weise Erfolg, ein wahres menschliches Leben und schöne Hoffnungen herkommen? Wird dich deine extravagante Fantasie wirklich aus den Klauen des Tigers retten? Wird sie dich wirklich aus dem brennenden Feuer retten? Hättest du in diesem Maße versagt, wenn du Mein Werk wirklich als unbezahlbaren Schatz angesehen hättet? Könnte es sein, dass dein Schicksal wirklich nicht geändert werden kann? Bist du gewillt, mit solch einem Bedauern zu sterben?

aus „Die Wesenheit und die Identität des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

120. Grausame, brutale Menschheit! Die Hinterhältigkeit und Intrigen, die Drängelei mit allen, das Gerangel um Ansehen und Vermögen, das gegenseitige Schlachten – wann wird es je enden? Gott hat Hunderttausende von Worten gesprochen, doch niemand ist zur Besinnung gekommen. Sie handeln zum Wohle ihrer Familien und zum Wohle ihrer Söhne und Töchter, für ihre Karriere, ihre Zukunftsperspektiven, ihren Status, ihre Eitelkeit und ihr Geld, um ihrer Kleider willen, um der Nahrung und des Fleisches willen, – wessen Handlungen sind wirklich im Interesse Gottes? Selbst unter denen, deren Handlungen zum Wohle Gottes sind, gibt es nur wenige, die Gott kennen. Wie viele handeln nicht zum Wohle ihrer eigenen Interessen? Wie viele unterdrücken und diskriminieren andere nicht, um ihren eigenen Status zu erhalten? So wurde Gott unzählige Male gewaltsam zum Tode verurteilt, unzählige barbarische Richter haben Gott verurteilt und Ihn noch einmal ans Kreuz geschlagen. Wie viele können gerecht genannt werden, weil sie wirklich zum Wohle Gottes handeln?

aus „Der Böse muss bestraft warden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

121. Gottes leidenschaftliches Herz und seine glühenden Erwartungen wurden mit kalten Herzen vergolten, mit herzlosen, gleichgültigen Augen, mit den wiederholten Verweisungen und Beleidigungen des Menschen, mit schnittigen Bemerkungen, Sarkasmus und Verharmlosung. Sie wurden mit dem Spott des Menschen, mit seinem Zertrampeln und Ablehnung, mit seinem Unverständnis und seinem Stöhnen, Entfremdung und Ausweichen, mit nichts als Enttäuschung, Angriffen und Bitterkeit vergolten. Warme Worte trafen auf ernste Blicke und die kalte Missachtung tausender schimpfender Finger. Gott kann das nur mit gesenktem Kopf durchstehen und den Menschen wie ein williger Ochse dienen.[2] Wie viele Sonnen und Monde hat Er gesehen, wie viele Male ist Er den Sternen begegnet, wie viele Male ist Er im Morgengrauen gegangen und in der Abenddämmerung wiedergekommen und hat sich unter Qualen, die tausendmal größer sind, als der Schmerz der Trennung von Seinem Vater, gewunden und gedreht, wobei Er die Angriffe, „das Zerbrechen“, den „Umgang“ und „Beschneidung“ des Menschen aushielt. Gottes Bescheidenheit und Verborgenheit wurden mit Vorurteilen[3] des Menschen, mit ungerechten Ansichten und Umgang des Menschen vergolten. Seine Anonymität, Geduld und Toleranz wurden mit dem gierigen Blick des Menschen vergolten, wobei der Mensch versucht Gott ohne jegliche Schuldgefühle zu Tode zu trampeln und versucht Gott in den Boden zu stampfen. Die Haltung des Menschen in seiner Behandlung Gott gegenüber ist von „seltener Klugheit“. Gott, vom Menschen schikaniert und verachtet, wird unter den Füßen von zehntausenden von Menschen platt gedrückt, während der Mensch selbst hoch oben steht, als wäre er der „König des Schlosses“, als wollte er „absolute Macht“ übernehmen,[4] um „von hinter einer Leinwand aus Hof zu halten“, um Gott zu einem gewissenhaften und Regeln befolgenden „Regisseur hinter den Kulissen“ zu machen, dem es nicht gestattet ist sich zu wehren oder Ärger zu verursachen. Gott muss die Rolle des „letzten Kaisers“ spielen, Er muss eine „Marionette“[5] ohne jegliche Freiheit darstellen. Die Handlungen des Menschen sind unbeschreiblich, wie also ist er dazu befähigt, dieses oder jenes von Gott zu verlangen? Wie ist er dazu befähigt Gott Vorschläge zu machen? Was befähigt ihn zu verlangen, dass Gott mit seinen Schwächen sympathisiert? Wie kann er sich dazu eignen Gottes Gnade zu empfangen? Wie kann er sich dazu eignen Gottes Großzügigkeit immer und immer wieder zu empfangen? Wie kann er sich dazu eignen, Gottes Vergebung immer und immer wieder zu empfangen? Wo ist sein Gewissen? Er hat Gottes Herz vor langer Zeit gebrochen und Gottes Herz in Trümmern hinterlassen.

aus „Arbeit und Eintritt (9)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

122. Der Mensch kann Kreide nicht von Käse unterscheiden,[6] er verwechselt immer schwarz mit weiß, er unterdrückt Gerechtigkeit und Wahrheit und hält Ungerechtigkeit und Unrechtschaffenheit hoch in die Luft. Er verscheucht das Licht und springt in der Dunkelheit umher. Diejenigen, die Wahrheit und Gerechtigkeit stattdessen suchen, verscheuchen das Licht, diejenigen, die Gott suchen zertrampeln Ihn unter ihren Füßen und hissen sich zum Himmel. Der Mensch unterscheidet sich nicht von einem Banditen.[7] Wo ist sein Verstand? Wer kann richtig von falsch unterscheiden? Wer kann Gerechtigkeit wahren? Wer ist gewillt für die Wahrheit zu leiden? Die Menschen sind hinterhältig und teuflisch! Nachdem sie Gott ans Kreuz genagelt haben, klatschen und jubeln sie, ihre wilden Schreie sind nicht aufzuhalten. Sie sind wie Hühner und Hunde, sie konspirieren und verschwören sich, sie haben ihr eigenes Königreich gegründet, ihr Einmischen hat keinen Ort ungestört gelassen, sie schließen ihre Augen und heulen wie verrückt immer weiter und weiter, sie sind zusammen eingepfercht und es herrscht eine geschwollene Atmosphäre, sie ist betriebsam und lebhaft. Jene, die sich blind an andere heften, tauchen immer wieder auf und alle erheben die „glorreichen“ Namen ihrer Urväter. Diese Hunde und Hühner haben Gott vor langer Zeit in den Hintergrund ihrer Gedanken geschoben und haben dem Zustand Gottes Herzens niemals irgendwelche Aufmerksamkeit geschenkt. Kein Wunder, dass Gott sagt, die Menschen seien wie ein Hund oder ein Huhn; ein bellender Hund, der hunderte von anderen zum Heulen anstiftet. So hat er mit viel Tamtam Gottes Arbeit zum heutigen Tag gebracht, achtlos dessen, wie Gottes Arbeit aussieht, ob es Gerechtigkeit gibt, ob Gott einen Platz hat, auf dem Er Seine Füße aufsetzen kann, wie Morgen aussieht, gegenüber seiner eigenen Niedrigkeit und gegenüber seiner eigenen Schmutzigkeit. Der Mensch hat nie viel über Dinge nachgedacht, er hat sich nie um Morgen gesorgt und hat alles, was zugutekommend und wertvoll ist in seine eigenen Arme gesammelt und hat Gott, außer Abfall und Resten,[8] nichts übrig gelassen. Wie grausam die Menschheit ist!

aus „Arbeit und Eintritt (9)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

123. Er genießt Gott, doch er widersetzt sich Gott und trampelt auf Ihm herum, wobei sein Mund sich bedankt und Gott lobt. Er betet zu Gott und ist von Gott abhängig, während er Gott gleichzeitig betrügt. Er „preist“ den Namen Gottes und blickt hinauf in das Gesicht Gottes, doch er sitzt auch dreist und schamlos auf Gottes Thron und „urteilt“ die „Ungerechtigkeit“ Gottes. Aus seinem Mund kommen die Worte, dass er „in Gottes Schuld steht“, und er sieht auf Gottes Worte, doch in seinem Herzen schleudert er Beschimpfungen auf Gott. Er ist Gott gegenüber „tolerant“, dennoch unterdrückt er Gott und sein Mund sagt „um Gottes willen“. In seinen Händen hält er die Dinge Gottes und in seinem Mund kaut er Nahrung, die Gott ihm gegeben hat, dennoch starrt er Gott kalt und gefühllos an, als wünschte er sich Ihn gänzlich zu verschlingen. Er sieht auf die Wahrheit, besteht aber darauf, dass es Satans List ist. Er sieht auf die Gerechtigkeit, aber zwingt sie dazu selbstverleugnend zu werden. Er sieht auf die Handlungen des Menschen, beharrt aber darauf, dass sie das sind, was Gott ist. Er sieht auf die natürlichen Begabungen des Menschen, besteht aber darauf, dass sie die Wahrheit sind. Er sieht auf Gottes Handlungen, aber beharrt darauf, dass sie Arroganz und Eitelkeit sind, Getöse und Selbstgerechtigkeit. Wenn der Mensch auf Gott blickt, beharrt er darauf, Ihn als Mensch zu etikettieren und er tut sein Bestes, um Ihn auf den Platz eines erschaffenen Geschöpfes zu stellen, das mit Satan unter einer Decke steckt. Er weiß ganz genau, dass sie die Äußerungen Gottes sind, doch nennt sie nicht anders als die Schriften des Menschen. Er weiß ganz genau, dass der Geist im Fleisch verwirklicht ist, dass Gott zu Fleisch wird, sagt aber, dass dieses Fleisch ein Nachkomme[9] des Satans ist. Er weiß ganz genau, dass Gott bescheiden und verborgen ist, sagt jedoch nur, dass Satan beschämt wurde und Gott gewonnen hat. Welche Taugenichtse! Der Mensch ist es noch nicht einmal würdig als Wachhund zu dienen! Er unterscheidet schwarz nicht von weiß und verwandelt sogar schwarz absichtlich in weiß.

aus „Arbeit und Eintritt (9)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

124. Verrat ist eine Form von Verhalten, in welcher man ein Versprechen bricht, moralische Prinzipien missachtet oder gegen menschliche Ethik verstößt und welche einen Verlust von Menschlichkeit beweist. Als ein Mensch, ungeachtet dessen ob du dich daran erinnerst, dass du jemals Verrat an einem anderen begangen hast, oder ob du andere bereits viele Male betrogen hast, allgemein gesagt, wenn ihr in dieser Welt geboren seid, dann habt ihr etwas getan, das die Wahrheit verrät. Wenn du imstande bist, deine Eltern oder Freunde zu verraten, dann bist du imstande, andere zu verraten, und außerdem bist du imstande, Mich zu verraten und Dinge zu tun, die Ich verachte. Anders gesagt, Verrat ist nicht nur eine Form unmoralischen Verhaltens nach außen hin, sondern es ist etwas, das im Konflikt mit der Wahrheit steht. Genau so etwas ist die Ursache für den Widerstand und Ungehorsam der Menschheit Mir gegenüber. Deshalb habe Ich es in der folgenden Aussage zusammengefasst: Verrat ist die Natur des Menschen. Diese Natur ist der natürliche Feind eines jeden Menschen, der mit Mir vereinbar ist.

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

125. Jeder kann seine eigenen Worte und Handlungen nutzen, um sein wahres Gesicht darzustellen. Dieses wahre Gesicht ist selbstverständlich ihre Natur. Wenn du jemand bist, der in einer sehr umständlichen Art und Weise spricht, dann hast du eine verschlagene Natur. Wenn deine Natur sehr hinterlistig ist, dann ist die Art, wie du Dinge tust, recht raffiniert und durchtrieben, und du machst es den Leuten sehr leicht, von dir ausgetrickst zu werden. Wenn deine Natur sehr böse ist, mögen deine Worte angenehm zu hören sein, aber deine Taten können deine bösen Wege nicht verschleiern. Wenn deine Natur sehr faul ist, dann zielt alles, was du sagst, darauf ab, dich vor Tadel und Verantwortung für deine Nachlässigkeit und Faulheit zu drücken, und deine Handlungen werden sehr langsam und nachlässig sein und sehr gut darin, die Wahrheit zu verschleiern. Wenn deine Natur sehr einfühlsam ist, dann werden deine Worte vernünftig sein, und deine Handlungen werden auch ziemlich mit der Wahrheit übereinstimmen. Wenn deine Natur sehr loyal ist, dann müssen deine Worte aufrichtig sein, und die Art, wie du Dinge tust, muss bodenständig sein, ohne viel, das deinen Herren dir misstrauen ließe. Wenn deine Natur sehr lüstern ist oder geldgierig, dann wird dein Herz oft erfüllt sein von diesen Dingen, und du wirst unabsichtlich einige abartige, unmoralische Dinge tun, die es den Menschen schwer machen werden zu vergessen und sie außerdem anwidern werden. Genau wie Ich gesagt habe, wenn du eine Natur des Verrats hast, dann kannst du dich selbst kaum davon befreien. Vertraut nicht dem Glück, dass ihr nicht eine Natur des Verrats habt, nur weil ihr niemanden ungerecht behandelt habt. Wenn es das ist, was du denkst, dann bist du zu abstoßend. Die Worte, die Ich jedes Mal gesprochen habe, zielen auf alle Menschen, nicht nur auf eine Person oder einen Personentyp. Nur weil du Mich in einer Sache nicht verraten hast, beweist das nicht, dass du Mich nicht in allen Dingen verraten kannst. Manche Leute verlieren ihr Vertrauen in die Suche nach der Wahrheit bei Rückschlägen in ihrer Ehe. Manche Leute verlieren ihre Verpflichtung, Mir treu zu sein, wenn eine Familie zerbricht. Manche Leute verlassen Mich um der Suche nach einem Augenblick der Freude und Erregung willen. Manche Leute würden lieber in eine finstere Schlucht fallen, als im Licht zu leben und die Freude an dem Werk des Heiligen Geistes zu erlangen. Manche Leute ignorieren den Rat von Freunden um der Befriedigung ihrer Gier nach Reichtum willen und können nicht einmal jetzt ihre Fehler eingestehen und umkehren. Manche Leute leben nur vorübergehend unter Meinem Namen, um Meinen Schutz zu erhalten, während andere sich nur ein wenig hingeben, weil sie sich ans Leben klammern und den Tod fürchten. Sind nicht diese und andere unmoralische und außerdem würdelose Taten lediglich Verhaltensweisen, in welchen die Menschen Mich längst tief in ihren Herzen verraten haben? Natürlich weiß Ich, dass der Verrat der Menschen nicht im Voraus geplant war, aber er ist eine natürliche Offenbarung ihrer Natur. Niemand will Mich verraten, und außerdem ist niemand glücklich, weil sie etwas getan haben, das Mich verrät. Im Gegenteil, sie zittern vor Furcht, richtig? Denkt ihr also darüber nach, wie ihr diese Treuebrüche wiedergutmachen könnt und wie ihr die jetzige Situation ändern könnt?

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

126. Die Natur des Menschen ist völlig anders als Mein Wesen; das liegt daran, dass die verdorbene Natur des Menschen von Satan stammt und die Natur des Menschen von Satan bearbeitet und korrumpiert worden ist. Das heißt, der Mensch überlebt unter dem Einfluss seines Bösen und seiner Hässlichkeit. Der Mensch wächst nicht in einer Welt der Wahrheit auf oder in einem heiligen Umfeld und lebt überdies nicht im Licht. Daher ist es nicht möglich, dass die Wahrheit von Haus aus innerhalb der Natur eines jeden Menschen Besitz ergreift, und ferner können sie nicht mit einem gottesfürchtigen, Gott gehorchenden Wesen geboren werden. Im Gegenteil, sie sind besessen von einer Natur, die sich Gott widersetzt, Gott nicht gehorcht und keine Liebe zur Wahrheit hat. Diese Natur ist das Problem, über das Ich reden will – Verrat.

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

127. Die Seelen der Menschheit sind alle innerhalb von Satans Reichweite. Von daher versteht es sich von selbst, dass das Fleisch des Menschen ebenfalls von Satan eingenommen worden ist. Wie könnte Fleisch wie dieses und Menschen wie diese sich nicht Gott widersetzen und von Natur aus vereinbar mit Ihm sein? Der Grund, weshalb Satan von Mir in die Luft hinabgeworfen wurde, ist, weil er Mich betrog, wie also könnten sich die Menschen selbst davon befreien? Dies ist der Grund dafür, dass die menschliche Natur Verrat ist.

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

128. Es ist unwichtig, wie lange du Sein Anhänger gewesen bist – es ist immer noch deine Natur, Gott zu verraten. Das heißt, es liegt in der Natur der Menschen, Gott zu verraten, weil die Menschen keine volle Reife in ihren Leben haben, sie haben nur relative Veränderungen in der Gesinnung. … Ungeachtet dessen, wie reif dein Leben ist, wie tiefgreifend deine Erfahrung ist, wie groß dein Vertrauen ist, und ungeachtet dessen, wo du geboren wurdest und wohin du gehst, deine Natur, Gott zu verraten, jederzeit und allerorts hervortreten kann. Was Gott jeder einzelnen Person sagen will, ist dies: Verrat an Gott ist die menschliche Natur.

aus Einführung zu Teil Drei von „Das Wort erscheint im Fleisch“

129. Verhalten, das Mir nicht absolut gehorchen kann, ist Verrat. Verhalten, das Mir gegenüber nicht loyal sein kann, ist Verrat. Mich zu hintergehen und Lügen zu benutzen, um Mich zu täuschen, ist Verrat. Voller Begriffe zu sein und sie überall zu verbreiten, ist Verrat. Meine Zeugnisse und Interessen nicht zu schützen, ist Verrat. Ein Lächeln vorzutäuschen, wenn man Mich in ihren Herzen verlassen hat, ist Verrat. Diese Verhaltensweisen sind alles Dinge, zu denen ihr immer fähig seid, und sie sind auch weitverbreitet unter euch. Keiner von euch mag denken, das ist ein Problem, aber das ist nicht, was Ich denke. Ich kann Verrat an Mir nicht wie eine unbedeutende Angelegenheit behandeln, und außerdem kann Ich es nicht ignorieren. Ich wirke jetzt unter euch, aber ihr seid immer noch so. Wenn eines Tages niemand da ist, der sich um euch kümmert und über euch wacht, werdet ihr nicht alle zu Königen des Hügels werden?[i] Wer wird bis dahin das Durcheinander hinter euch aufräumen, wenn ihr eine riesige Katastrophe auslöst?

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

130. Alle von Satan korrumpierten Seelen stehen unter der Kontrolle von Satans Domäne. Nur diejenigen, die an Christus glauben, sind ausgesondert worden, gerettet von Satans Lager und in das heutige Königreich gebracht worden. Diese Menschen leben nicht länger unter Satans Einfluss. Allerdings ist die Natur des Menschen immer noch im Fleisch des Menschen verwurzelt. Das heißt, dass, obwohl eure Seelen gerettet worden sind, eure Natur immer noch in ihrer alten Erscheinungsform ist, und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Mich verraten werdet, bei einhundert Prozent bleibt. Deshalb ist Mein Werk so lang andauernd, weil eure Natur zu unerschütterlich ist. Nun leidet ihr alle so viel ihr könnt in der Erfüllung eurer Pflichten, aber eine unbestreitbare Tatsache ist diese: Jeder von euch ist dazu fähig, Mich zu verraten und in Satans Domäne zurückzukehren, in sein Lager, und in euer altes Leben zurückzugehen. Zu diesem Zeitpunkt wird es nicht möglich für euch sein, eine Spur von Menschheit zu haben oder das Erscheinungsbild eines Menschen, wie ihr es jetzt habt. In ernsten Fällen werdet ihr vernichtet und zudem auf ewig verloren sein, um niemals wieder Mensch zu werden, sondern streng bestraft werden. Dies ist das Problem, das vor euch liegt.

aus „Ein sehr ernstes Problem: Verrat (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

132. Über der gesamten Menschheit senkt der Himmel sich herab, trübe und düster, mit noch nicht einmal einem einzigen Glimmer von Klarheit. Die menschliche Welt liegt in stockfinsterer Dunkelheit sodass jemand, der darin lebt, seine ausgestreckte Hand nicht einmal vor seinem Gesicht oder der Sonne sehen kann, wenn er seinen Kopf hebt. Die Straße unter seinen Füßen ist schlammig, voll von Schlaglöchern, schlängelt sich gewunden. Das ganze Land ist mit Leichen übersät. Die Ecken in der Dunkelheit sind mit den Überresten der Toten gefüllt und in den kühlen und schattigen Ecken haben sich Scharen von Dämonen niedergelassen. Und überall in der Welt der Menschen, kommen und gehen Horden von Dämonen. Die Nachkommen aller Arten von Tieren, die mit Dreck bedeckt sind, werden in einer offen Feldschlacht gefangen gehalten, deren Klang Schrecken im Herzen auslöst. Wohin geht man in derartigen Zeiten, einer derartigen Welt und einem derartigen „irdischen Paradies“, um die schönen Seiten des Lebens zu suchen? Wohin könnte man gehen, um den Bestimmungsort seines Lebens finden? Die Menschheit, schon vor langer Zeit unter Satans Füßen zertrampelt, war von Anfang an ein Schauspieler, der das Bild Satans annahm – noch mehr, die Verkörperung Satans, die als Beweis dafür dient, dass Zeugnis gegenüber Satan ablegt, laut und deutlich. Wie kann eine solche Menschheit, ein solcher Haufen degenerierter Abschaum und solche Nachkommen dieser verdorbenen menschlichen Familie Zeugnis von Gott ablegen?

aus „Was es bedeutet, ein wahrer Mensch zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

133. Denn in Wirklichkeit ist die Menschheit eine Beifügung zu Meiner Führung, noch präziser ausgedrückt, ist die Menschheit niemand anders als Mein Feind. Die Menschheit ist der Böse, der sich Mir widersetzt und Mir nicht gehorcht. Die Menschheit ist niemand anders als die Nachkommenschaft des von Mir verhassten Bösen. Die Menschheit ist niemand anderes als der Nachkomme des Erzengels, der Mich betrog. Die Menschheit ist nichts anderes als das Erbe des Teufels, der von Mir bereits verhasst abgelehnt wurde und seither Mein unversöhnlicher Feind ist.

aus „Was es bedeutet, ein wahrer Mensch zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

134. „Im Himmel ist Satan Mein Feind, auf der Erde ist der Mensch Mein Gegner. Wegen der Verbindung zwischen Himmel und Erde sollten neun Generationen von ihnen als der Mittäterschaft schuldig erachtet werden.“ Satan ist ein Feind Gottes; dies sage Ich, weil er Gott für Seine große Gnade und Güte nichts vergilt, sondern vielmehr „gegen den Strom rudert“ und dabei seine „kindliche Pietät“ gegenüber Gott nicht erfüllt. Sind die Menschen nicht genau so? Sie zeigen ihren „Eltern“ gegenüber keine kindliche Pietät und geben die Pflege und Unterstützung ihrer „Eltern“ niemals zurück. Dies ist ausreichend, um zu zeigen, dass die Menschen auf der Erde die Sippe Satans im Himmel sind. Der Mensch und Satan sind in Herz und Verstand gegen Gott vereint ...

aus „Interpretation der achtunddreißigsten Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

135. Es gibt ein enormes Geheimnis in deinem Herzen. Du weißt nie, dass es dort ist, weil du in einer Welt gelebt hast, in der kein Licht leuchtet. Dein Herz und dein Geist wurden von dem Bösen weggenommen. Deine Augen werden durch Dunkelheit bedeckt; du kannst weder die Sonne am Himmel noch den funkelnden Stern in der Nacht sehen. Deine Ohren sind mit täuschenden Worten verstopft und du hörst nicht die donnernde Stimme Jehovas noch den Klang des rauschenden Wassers aus dem Thron. Du hast alles verloren, was dir gehört haben sollte, und alles, was der Allmächtige dir verliehen hat. Du bist in ein endloses Meer von Bitterkeit eingetreten, ohne die Kraft einer Rettung, ohne Hoffnung auf Überleben, und dir bleibt nur zu Ringen und zu hasten. … Von diesem Moment an bist du dazu verdammt, von dem Bösen heimgesucht zu werden, ferngehalten von den Segnungen des Allmächtigen, außerhalb der Reichweite der Bestimmungen des Allmächtigen und du begibst dich auf einen Weg ohne Wiederkehr. Eine Millionen Rufe können kaum dein Herz und deinen Geist erwecken. Du schläfst tief in den Händen des Bösen, der dich in das grenzenlose Reich gelockt hat, ein Reich ohne Orientierung, ohne Wegweiser. Von nun an hast du deine ursprüngliche Reinheit und Unschuld verloren, und angefangen, dich vor der Zuwendung des Allmächtigen zu verstecken. Der Böse lenkt in jeder Angelegenheit dein Herz und wird zu deinem Leben. Du hast keine Angst mehr vor ihm, vermeidest ihn nicht mehr, zweifelst nicht mehr an ihm. Stattdessen behandelst du ihn als den Gott in deinem Herzen. Du beginnst, ihn zu verehren, ihn anzubeten, unzertrennlich wie ein Schatten seiner zu sein und ihr verbindet euch vollständig im Leben und im Tod. Du hast überhaupt keine Ahnung, von wo du abstammst, warum es dich gibt, oder warum du stirbst. Du siehst den Allmächtigen als Fremden an. Du weißt nichts über Seine Herkunft, geschweige denn von all dem, was Er für dich getan hat. Alle Dinge von Ihm sind dir hasserfüllt geworden. Weder schätzt du diese noch kannst du deren Wert erkennen. Du gehst mit dem Bösen, vom selben Tag an, als du anfingst vom Allmächtigen Proviant zu erhalten. Du und der Böse spaziert durch Tausende von Jahren des Unwetters und des Sturms. Zusammen mit ihm stellst du dich Gott, der die Quelle deines Lebens war, entgegen. Du bereust nicht, geschweige denn weißt du, dass du an dem Punkt des Untergangs angekommen bist. Du vergisst, dass der Böse dich verführt hat, dich bedrängt hat. Du vergisst deine Herkunft. Genau so hat das Böse dich Schritt für Schritt beschädigt, sogar bis jetzt. Dein Herz und dein Geist sind desensibilisiert und verfallen. Du beschwerst dich nicht mehr über die Not in der Welt, glaubst nicht mehr, dass die Welt ungerecht ist. Du kümmerst dich nicht einmal um die Existenz des Allmächtigen. Das liegt daran, weil du den Bösen als wahren Vater angenommen hast, und du kannst nicht länger von ihm getrennt sein. Das ist das Geheimnis in deinem Herz.

aus „Das Seufzen des Allmächtigen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

136. Der Mensch ging mit Gott durch die Zeitalter, doch der Mensch weiß nicht, dass Gott über das Schicksal aller Dinge und Lebewesen herrscht oder wie Gott alle Dinge orchestriert und lenkt. Dies ist etwas, das den Menschen seit jeher bis zum heutigen Tag entgangen ist. Was den Grund betrifft, so liegt es nicht daran, dass die Wege Gottes zu schwer fassbar sind oder dass der Plan Gottes noch zu verwirklichen ist, sondern daran, dass das Herz und der Geist des Menschen zu weit von Gott entfernt sind. Deshalb bleibt der Mensch, auch wenn er Gott folgt, unwissentlich im Dienste Satans. Keiner sucht aktiv nach den Fußstapfen oder der Erscheinung Gottes, und keiner will in der Fürsorge und Obhut Gottes leben. Vielmehr sind sie dazu bereit, auf die Zerstörung durch Satan und des Bösen zu bauen, um sich dieser Welt und den Lebensregeln anzupassen, denen die böse Menschheit folgt. An dieser Stelle werden das Herz und der Geist des Menschen Satan geopfert und werden zu dessen Nahrung. Darüber hinaus werden das menschliche Herz und der menschliche Geist zu einem Ort, in dem Satan wohnen kann, und zu einem passenden Spielplatz für ihn. Auf diese Weise verliert der Mensch unwissentlich sein Verständnis für die Prinzipien des Menschseins, und für die Werte und den Zweck der menschlichen Existenz. Gottes Gesetze und der Bund zwischen Gott und Mensch schwinden allmählich im Herzen des Menschen, bis der Mensch Gott letztendlich nicht länger sucht oder Ihm nicht länger Beachtung schenkt. Mit der Zeit versteht der Mensch nicht mehr, warum Gott den Menschen erschuf, noch versteht er die Worte, die aus dem Munde Gottes kommen, oder erkennt er all das, was von Gott ist. Der Mensch beginnt, sich den Gesetzen und Anordnungen Gottes zu widersetzen; das Herz und der Geist des Menschen stumpfen ab … Gott verliert den Menschen Seiner ursprünglichen Schöpfung, und der Mensch verliert die Wurzel seines Anfangs. Das ist das Kümmernis dieser Menschheit.

aus „Gott ist die Quelle menschlichen Lebens“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

[1]. „akzeptieren sie einfach ihr Los“ verweist darauf, dass Menschen sich an die Regeln halten und nichts tun, was gegen Gesetze verstößt.

[2]. „Trafen auf ernste Blicke und die kalte Missachtung tausender schimpfender Finger. Gott kann das nur mit gesenktem Kopf durchstehen und den Menschen wie ein williger Ochse dienen.“ ist ursprünglich ein einziger Satz, der hier jedoch in zwei aufgeteilt wird, um die Dinge zu verdeutlichen. Der erste Satz bezieht sich auf das Tun des Menschen, während der zweite das Leiden zeigt, das Gott ertrug, und dass Gott demütig und verborgen ist.

[3]. „Vorurteile“ bezieht sich auf das ungehorsame Verhalten der Menschen.

[4]. „Absolute Macht übernehmen“ bezieht sich auf das ungehorsame Verhalten der Menschen. Sie halten sich selbst hoch, ketten andere an und bringen sie dazu, ihnen zu folgen und für sie zu leiden. Sie sind die Mächte, die Gott feindlich gesinnt sind.

[5]. „Marionette“ wird verwendet, um diejenigen lächerlich zu machen, die Gott nicht kennen.

[6]. „Kann Kreide nicht von Käse unterscheiden“ zeigt an, wenn Menschen Gottes Willen in etwas Teuflisches verdrehen, und bezieht sich weitgehend auf Verhaltensweisen, bei denen die Menschen Gott ablehnen.

[7]. „Bandit“ wird verwendet, um aufzuzeigen, dass die Menschen unvernünftig sind und es ihnen an Einsicht mangelt.

[8]. „Abfall und Reste“ wird verwendet, um Verhaltensweisen anzuzeigen, bei denen die Menschen Gott unterdrücken.

[9]. „Nachkomme“ ist hier spöttisch gemeint.

[a]. Der ursprüngliche Text lautet „die Goldmünzen für“.

[b]. Im Originaltext wird „das Verlangen nach“ ausgelassen.

[c]. „Liang“ ist eine chinesische Gewichtseinheit, ein Liang sind 50 Gramm.

[d]. „Seine Ellbogen ausstrecken“ ist eine chinesische Redewendung, die bedeutet, dass jemand anderen auf Kosten der Personen, die einem nahe stehen, hilft, beispielsweise Eltern, Kinder, Verwandte oder Geschwister.

[e]. Der Originaltext enthält „mit dem Wissen“ nicht.

[f]. Zum Ufer zurückkehren ist eine chinesische Redewendung, die bedeutet, sich von seinen eigenen bösen Wegen abzuwenden.

[g]. Der Originaltext führt „normal“ nicht auf.

[h]. Der Originaltext lautet „es“.

[i]. Ein chinesisches Sprichwort, dessen wörtliche Bedeutung lautet: „Banditen, die die Berge einnehmen und sich selbst zu Königen erklären.“

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