Das Wort erscheint im Fleisch

Inhaltsverzeichnis

Interpretation der sechsten Kundgebung

Die Kundgebungen Gottes machen die Menschheit sprachlos, weil sie erkennt, dass Gott eine große Tat im geistlichen Reich bewirkt hat, etwas, zu dem der Mensch unfähig ist, und was nur Gott Selbst vollbringen kann. Deshalb bringt Gott der Menschheit erneut Worte der Milde vor. Wenn die Herzen der Menschen mit Widersprüchen gefüllt sind und sie sich fragen: „Gott ist ein Gott ohne Gnade oder Liebe, jedoch eher ein Gott, der sich dem Niederschlagen der Menschheit widmet; warum also sollte Er uns Milde zeigen? Könnte es sein, dass Gott wieder zu einer Methode übergegangen ist?“ momentan nimmt dieser Begriff, dieser Gedanke, in ihren Köpfen Form an, sie kämpfen mit all ihrer Kraft gegen ihn an. Dessen ungeachtet, nachdem Gottes Werk für eine weitere Zeitspanne vorangeschritten ist, hat der Heilige Geist ein großes Wirken innerhalb der Kirche vorgenommen, und jeder einzelne Mensch ist darangegangen, seiner Funktion nachzukommen, woraufhin die ganze Menschheit zu jener Zeit in diese Methode Gottes eingetreten ist. Das liegt daran, dass niemand in dem, was Gott sagt und tut, einen Mangel erkennen kann, und hinsichtlich dessen, was Gott tatsächlich als Nächstes tun wird, kann es niemand wissen oder es gar erahnen. Wie Gott mit Seinem eigenen Mund gesagt hat: „Unter all den Menschen, die unter dem Himmel leben, gibt es da jemand, der sich nicht in Meiner Hand befindet? Gibt es jemand, der nicht nach Meiner Anweisung handelt?“ Aber Ich biete euch einen Ratschlag an: Bei Angelegenheiten, die ihr nicht völlig versteht, solltet ihr, keiner von euch, weder sprechen noch handeln. Was Ich gerade gesagt habe, soll deinen Enthusiasmus nicht unterdrücken, sondern dich dazu ermutigen, der Anweisung Gottes in deinen Handlungen zu folgen. In keinem Fall solltest du wegen dessen, was Ich über „Mängel“ sagte, den Mut verlieren oder ins Zweifeln geraten: Meine Absicht ist hauptsächlich, dich daran zu erinnern, auf Gottes zu Worte zu achten. Wenn Gott sagt: „Mit Angelegenheiten innerhalb des Geistes, solltet ihr ausgesprochen sensibel umgehen; Meinen Worten solltet ihr genaue Aufmerksamkeit schenken. Ihr solltet den Zustand anstreben, in welchem ihr Meinen Geist und Mein fleischgewordenes Selbst seht, Meine Worte und Mein fleischgewordenes Selbst, als unzertrennliches Ganzes, dass die ganze Menschheit in der Lage ist, Mich in Meiner Gegenwart zufrieden zu stellen“ Beim Lesen dieser Worte ist die Menschheit abermals sprachlos. Was sie gestern sah, war ein Wort der Warnung, war ein Beispiel für die Milde Gottes, aber heute, hat sich das Gespräch plötzlich Themen innerhalb des Geistes zugewandt – was in der Welt bedeutet das? Warum verändert Gott ständig Seine Sprechweise? Und warum soll all das als ein unteilbares Ganzes betrachtet werden? Könnte es sein, dass es Gottes Worten an Wirklichkeit mangelt? Beim Grübeln über diese Worte, begreift man Folgendes: Wenn der Geist und das Fleisch Gottes getrennt sind, dann ist dieses Fleisch ein physischer Körper mit den Attributen eines physischen Körpers, mit anderen Worten, was Menschen einen wandelnden Leichnam nennen. Das menschgewordene Fleisch entsteht im Geist: Er ist die Menschwerdung des Geistes, das heißt, das zu Fleisch gewordene Wort. Mit anderen Worten lebt Gott Selbst innerhalb des Fleisches. Hieraus kann man erkennen, worin der schwerwiegende Fehler liegt, zu versuchen, den Geist vom Menschen zu trennen. Deshalb, auch wenn Er „Mensch“ genannt wird, gehört Er nicht der menschlichen Rasse an, und hat keine menschlichen Attribute: Das ist der Mensch, mit dem Gott Sich kleidet, das ist der Mensch, den Gott gutheißt. Innerhalb der Worte ist Gottes Geist verkörpert, und die Worte Gottes sind direkt im Fleisch offenbart. Das macht es umso klarer, dass Gott im Fleisch lebt und ein praktischerer Gott ist, wodurch bewiesen wird, dass Gott existiert, mithin das Zeitalter des Aufbegehrens der Menschheit gegen Gott beendet. Anschließend, nachdem Er die Menschheit hinsichtlich des Weges angewiesen hat, der zur Gotteskenntnis führt, wechselt Gott erneut das Thema, und nimmt einen anderen Aspekt des Problems auf.

„Ich habe das Universum mit Meinen Füßen durchschritten, Meinen Blick über sein ganzes Ausmaß schweifen lassen und Ich wanderte inmitten der ganzen Menschheit. Ich habe die süßen, sauren, bitteren und beißenden Varianten der menschlichen Erfahrungen erlebt.“ Diese Aussage, trotz ihrer Einfachheit, ist alles andere als leicht begreiflich. Obwohl sich das Thema geändert hat, bleibt sein Kern derselbe: Es ermöglicht der Menschheit noch immer, Ihn in Seinem menschgewordenen Fleisch zu kennen. Warum sagt Gott, dass Er die süßen, sauren, bitteren und beißenden Varianten der menschlichen Erfahrung geschmeckt hat? Warum sagt Er, dass Er inmitten der ganzen Menschheit gewandert ist? Gott ist Geist, aber Er ist auch ein fleischgewordener Mensch. Der Geist, der nicht durch die Beschränkungen des Menschen gebunden ist, kann das ganze Universum beschreiten, den Kosmos mit einem flüchtigen Blick umschließen. Daraus kann man sehen, dass der Geist Gottes die kosmische Weite füllt und die Erde von Pol zu Pol bedeckt; es gibt keinen Ort, der nicht durch Seine Hände angelegt worden ist, keinen Ort, der nicht die Fußspur Seiner Schritte aufweist. Wenn auch der Geist, der zu Fleisch wird, als Mensch geboren wird, hört Er nicht wegen Seiner Existenz als Geist auf, alle Dinge zu benötigen, die Menschen benötigen, sondern Er isst, trägt Kleidung, schläft und wohnt in einer Behausung, wie ein gewöhnlicher Mensch, tut alles, was ein gewöhnlicher Mensch tut. Gleichzeitig, da die innere Wesenheit anders ist, ist Er nicht dasselbe wie das, was man üblicherweise als einen Menschen bezeichnet. Obwohl Er alle Leiden der Menschheit erduldet, verlässt Er deswegen nicht den Geist; obwohl Er Segen genießt, vergisst Er deswegen nicht den Geist. Der Geist und der Mensch sind in stiller, enger Beziehung vereinigt; die beiden können nicht getrennt werden und sind nie getrennt worden. Weil der Mensch die Menschwerdung des Geistes ist, und aus dem Geist kommt, aus dem Geist, der eine Form hat, ist der Geist, der dem Fleisch innewohnt, demnach nicht transzendent, das heißt, Er kann keine außergewöhnlichen Dinge tun, was bedeutet, dass dieser Geist den physischen Körper nicht verlassen kann, weil, wenn Er es täte, der Akt Gottes zu Fleisch zu werden, seine ganze Bedeutung verlieren würde. Nur, wenn der Geist im physischen Körper gänzlich zum Ausdruck gebracht wird, kann die Menschheit dazu gebracht werden, den praktischen Gott Selbst zu kennen, und nur dann, wird Gottes Wille erfüllt. Erst nachdem Gott den Geist und das Fleisch der Menschheit getrennt vorbringt, geschieht es, dass Er auf die Blindheit und den Ungehorsam des Menschen hinweist: „Der Mensch hat Mich aber nie wirklich erkannt oder Mich bemerkt, als Ich überallhin wanderte.“ Einerseits sagt Gott, dass Er Sich, was der Welt unbekannt ist, in einem Körper des Fleisches verbirgt, nie irgendetwas Übernatürliches vollbringt, sodass die Menschen es sehen; andererseits beklagt Er sich bei der Menschheit, dass sie Ihn nicht kennt. Darin liegt jedoch kein Widerspruch. Wenn man dessen Einzelheiten betrachtet, ist es tatsächlich nicht schwierig zu sehen, dass die Art und Weise, mit der Gott Seine Ziele erreicht, zwei Seiten hat. Nun, wenn Gott übernatürliche Zeichen und Wunder durchzuführen sollte, dann würde Er, ohne großes Wirken verrichten zu müssen, einen Menschen einfach mit Seinem eigenen Mund zu Tode verfluchen, der Mensch würde an Ort und Stelle sterben, und auf diese Weise wäre jeder Mensch überzeugt; aber das würde das Ziel Gottes zu Fleisch zu werden nicht erreichen. Wenn Gott das wirklich täte, wäre die Menschheit nie imstande mit ihrem bewussten Verstand an Seine Existenz zu glauben, wäre nie imstande wirklich zu glauben, und würde außerdem den Teufel mit Gott verwechseln. Noch wichtiger, die Menschheit würde die Disposition Gottes nie kennen: Ist das nicht ein Aspekt der Bedeutung dessen, dass Gott im Fleisch ist? Wenn die Menschheit unfähig ist Gott zu kennen, dann wird es immer ein vager Gott sein, ein übernatürlicher Gott, der im menschlichen Reich herrscht: Wäre dies nicht ein Fall von Inbesitznahme des Menschen durch die Begriffe der Menschen? Oder, um dies deutlicher neu zu formulieren, würde nicht Satan, der Teufel, herrschen? „Warum sage Ich, dass Ich Meine Kraft zurücknehme? Warum sage Ich, dass die Menschwerdung zu viele Bedeutungen hat?“ Der Moment, in dem Gott Fleisch wird, ist der Moment, in dem Er Seine Kraft zurücknimmt; es ist auch der Moment, wenn Seine Göttlichkeit direkt hervortritt, um Sein Werk zu tun. Stufe um Stufe lernt jeder Mensch den praktischen Gott kennen, und deswegen wird der Platz, der von Satan im menschlichen Herzen eingenommen ist, völlig unterdrückt, während der Platz Gottes erweitert wird. Früher wurde der Gott, der in den Köpfen der Menschen existierte, als ein satanisches Bild wahrgenommen, ein Gott, der nicht greifbar, unsichtbar war, und dennoch glaubte man, dass dieser Gott nicht nur existierte, sondern zudem dazu fähig war, alle Arten von übernatürlichen Zeichen und Wundern zu wirken und alle Arten von Mysterien zu offenbaren, so, wie die Abscheulichkeit jener, die von Dämonen besessen sind. Das genügt, um zu beweisen, dass der Gott in den Köpfen der Menschen kein Bild Gottes ist, sondern eher das Bild eines anderen Wesens als Gott. Gott sagt, dass Er einen Platz einnehmen will, der 0,1 Prozent des menschlichen Herzens vereinnahmt, und dass das höchste Maß ist, das Er von der Menschheit verlangt. Es gibt nicht nur eine oberflächliche Seite zu dieser Behauptung; es gibt auch eine realistische Seite. Wenn es auf diese Weise nicht erklärt würde, würden die Menschen die Anforderungen, die Gott an sie stellt, als zu niedrig erachten, als verstünde Gott zu wenig von ihnen. Ist das nicht menschliche Psychologie?

Wenn man das obengenannte nimmt und es mit dem Beispiel von Petrus unten zusammenfügt, werden sie der Meinung sein, dass Petrus tatsächlich der Mensch war, der Gott am besten kannte, weil er imstande war, dem vagen Gott seinen Rücken zuzukehren und die Kenntnis des praktischen Gottes zu verfolgen. Warum hat Gott besonders darauf hingewiesen, dass seine Eltern Teufel waren, die sich Gott widersetzten? Daraus wird bewiesen, dass Petrus Gott in seinem eigenen Herzen nicht anstrebte, und dass seine Eltern den vagen Gott darstellen: Das ist Gottes Absicht beim Anbringen des Beispiels von Petrus Eltern. Die große Mehrheit der Menschen lässt dieser Tatsache keine besondere Beachtung zukommen, stattdessen richten sie ihre Aufmerksamkeit auf die Gebete von Petrus, so sehr, dass einige sogar die Gebete von Petrus ständig in ihren Mündern und in ihren Köpfen bewahren, aber ohne jemals daran zu denken, den vagen Gott den Kenntnissen Petrus gegenüberzustellen. Warum wendete sich Petrus gegen seine Eltern und bemühte sich, Gott zu kennen? Warum integrierte er die Lektionen, die er von jenen lernte, die in der Vergangenheit scheiterten, um sich zu größerer Anstrengung anzuspornen? Warum verinnerlichte er den Glauben und die Liebe von all denjenigen, die Gott über alle Zeitalter hinweg geliebt hatten? Petrus verstand, dass alles Positive von Gott stammt – es kommt direkt von Gott, ohne jeglicher Bearbeitung durch Satan unerzogen zu werden. Hieraus kann man erkennen, dass der Eine, den er kannte, der praktische Gott war und nicht ein übernatürlicher Gott. Warum sagt Gott, dass Petrus dem Verinnerlichen des Glaubens und der Liebe all jener, die Gott über die Zeitalter hinweg liebten, besondere Aufmerksamkeit schenkte? Hieraus kann man erkennen, dass der Hauptgrund, warum Menschen über die Zeitalter hinweg gescheitert sind, ist, dass sie nur Glauben und Liebe besaßen, aber den praktischen Gott nicht kannten, und so war ihr Glaube weiterhin vage. Warum erwähnt Gott nur Hiobs Glauben häufig, ohne auch nur einmal zu sagen, dass er Gott kannte, und bezeichnet ihn darüber hinaus als den Untergeordneten Petrus? Von Hiobs Wörtern „Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen“, kann man sehen, dass Hiob nur Glauben, aber keine Kenntnis besaß. Das Lesen der Aussage „Das gegenteilige Beispiel seiner Eltern als Vergleichsobjekt nutzend, ermöglichte Petrus noch besser Meine Liebe und Gnade sofort zu erkennen“, veranlasst die meisten Menschen dazu, eine Menge Fragen zu stellen: Warum ist es so, dass Petrus Gott nur dann kennt, wenn er einem Gegenbeispiel entgegengesetzt wird, aber nicht unmittelbar? Warum ist es so, dass er nur Gnade und Liebe kennt, aber andere Dinge nicht erwähnt werden? Erst dann, wenn man die Unwirklichkeit des vagen Gottes erkennt, wird man fähig, die Kenntnisse des praktischen Gottes zu verfolgen. Das Ziel dieser Kundgebung ist, Menschen dazu zu bringen, den vagen Gott in ihren Herzen auszumerzen. Wenn die Menschheit immer das wahre Gesicht Gottes gekannt hätte, von Anbeginn der Schöpfung bis zum heutigen Tag, dann wären sie mit Satans Weisen nicht völlig vertraut geworden, wie es durch das Sprichwort bekannt ist, „Man bemerkt den ebenen Boden nicht, bis man einen Berg überquert hat“, was den Bedeutungsgehalt Gottes beim Sprechen dieser Worte zu genüge deutlich macht. Weil Er die Menschen anleiten möchte, die Wahrheit des Beispiels, das Er anbrachte, tiefer zu begreifen, stellt Gott absichtlich Gnade und Liebe in den Vordergrund und beweist, dass das Zeitalter, in dem Petrus lebte, das Zeitalter der Gnade war. Aus einer anderen Perspektive gesehen, offenbart dies umso lebhafter das abscheuliche Antlitz des Teufels, der die Menschheit nur versucht und verdirbt, und dadurch die Liebe und Gnade Gottes in noch stärkerem Kontrast hervorhebt.

Gott umreißt auch die Gegebenheiten über die Prüfungen von Petrus und beschreibt außerdem deren wirklichen Umstand, sodass Menschen folgendes besser wahrnehmen können: Dieser Gott hat nicht nur Gnade und Liebe, sondern Er hat auch Majestät und Zorn, und dass diejenigen, die in Frieden leben, nicht unbedingt inmitten des Segens Gottes leben. Den Menschen von den Erfahrungen Petrus‘ im Anschluss an seine Prüfungen zu erzählen, demonstriert außerdem noch klarer die Wahrhaftigkeit dieser Worte Hiobs: „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ Dies genügt, um zu zeigen, dass Petrus bei einer beispiellosen Gotteskenntnis angekommen war, etwas, das niemand in einem vorhergehenden Zeitalter jemals erreicht hatte: Das war, was Petrus gewann, als er den Glauben und die Liebe von all denjenigen verinnerlichte, die Gott über die Zeitalter hinweg geliebt hatten und als er die Lektionen vergangener Fehler einbezog, um sich selbst zu ermutigen. Deshalb wird jeder, der echte Gotteskenntnis erreicht, eine „Frucht“ genannt, und darunter befindet sich Petrus. In den Gebeten von Petrus zu Gott kann man die wahre Gotteskenntnis sehen, die er durch seine Prüfungen gewann, aber der eine kleine Fehler ist, dass er unfähig war, Gottes Willen voll und ganz zu ergründen. Deshalb hat Gott, aufbauend auf die Grundlage der Gotteskenntnis, die von Petrus erlangt wurde, eine Forderung dargelegt „nur 0,1 Prozent des menschlichen Herzens einzunehmen“. Wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass selbst Petrus, der Mensch, der Gott am besten kannte, unfähig war, Gottes Willen genau zu begreifen, dann kann nur gefolgert werden, dass die Menschheit einfach nicht mit einem Organ ausgestattet ist, um Gott zu kennen, weil Satan den Menschen bereits in solchem Ausmaß verdorben hat, und dies führt alle Menschen dahin, die Wesenheit der Menschheit zu kennen. Diese beiden Vorbedingungen – dass der Menschheit ein Organ fehlt, um Gott zu kennen, und zudem durch und durch von Satan durchdrungen worden ist – bieten einen Rahmen, um Gottes großen Kraft vorzuzeigen, denn Gott, nur durch die Aufwendung von Worten und ohne irgendeine Art des Wirkens durchführen zu müssen, hat eine gewisse Position im menschlichen Herzen eingenommen. Warum ist es so, dass das Erreichen von 0,1 Prozent die Erfüllung von Gottes Willen zu erreichen bedeutet? Um dies angesichts der Tatsache zu erklären, dass Gott den Menschen nicht mit dem fraglichen Organ ausgestattet hat: Wenn die Menschheit, ohne dieses Organ, hundert Prozent der Kenntnis erreichen müsste, dann würden jede Bewegung und Handlung Gottes zu einem offenen Buch für den Menschen werden, in Anbetracht der innewohnenden Natur des Menschen, würde er sofort gegen Gott aufbegehren, sich erheben, um sich Ihm öffentlich zu widersetzen (auf diese Weise fiel Satan). Und so unterschätzt Gott niemals den Menschen. Das liegt daran, dass Er den Menschen bereits gründlich analysiert hat, sodass Er alles mit glasklarer Deutlichkeit weiß, sogar bis zu dem Punkt, wie viel Wasser in seinem Blut vermischt ist: Wie klarer noch versteht Er die offenbare Natur des Menschen? Gott begeht niemals Fehler, und darüber hinaus wählt Er beim Verkünden Seiner Kundgebungen Seine Worte mit beträchtlicher Präzision. Aus diesem Grund widerspricht die Tatsache, dass Petrus beim Ergründen von Gottes Willen ungenau war, nicht der Tatsache, dass er auch der eine Mensch ist, der Gott am besten kannte, und darüber hinaus steht beides ganz und gar nicht miteinander in Beziehung. Es war nicht, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf Petrus zu richten, dass Gott sein Beispiel aufbrachte. Warum sollte Petrus imstande sein, Gotteskenntnis zu erlangen, wenn selbst jemand wie Hiob es nicht konnte? Warum würde Er sagen, dass ein Mensch fähig ist es zu erzielen und dennoch ebenso sagen, dass es an der großen Kraft Gottes liegt? Ist es wirklich der Fall, dass die angeborene Ausstattung der Menschheit gut ist? Menschen finden es nicht einfach, diesen Punkt zu begreifen – niemand würde seine innere Bedeutung kennen, wenn Ich es nicht erklärte. Das Ziel dieser Worte ist, es den Menschen zu ermöglichen, eine Form der Wahrnehmung zu erreichen, von der sie Vertrauen gewinnen werden, um mit Gott zu kooperieren. Nur auf diese Weise kann Gott, unterstützt durch die Bemühungen des Menschen mit Ihm zusammenzuarbeiten, etwas unternehmen: Das ist die wirkliche Situation im Reich des Geistes, etwas, zu dessen Ergründung die Menschheit völlig unfähig ist. Die Position beseitigen, die Satan im menschlichen Herzen besetzt, und es von da an Gott ermöglichen, davon Besitz zu nehmen, das wird den Angriff Satans abwehren genannt; nur, wenn dies getan wird, kann gesagt werden, dass Christus auf die Erde herabgekommen ist, und nur dann kann gesagt werden, dass die Königreiche der Welt, das Königreich Christi geworden sind.

Hier wird erwähnt, dass Petrus jahrtausendelang ein Vorbild und ein Modell für die Menschheit gewesen ist. Es geht nicht nur darum zu erklären, dass er ein Vorbild und ein Modell ist: Diese Wörter sind eine Reflexion der eigentlichen Szene eines Kampfes im geistigen Reich. Die ganze Zeit hat Satan den Menschen bearbeitet, in der vergeblichen Hoffnung, die Menschheit zu verschlingen und dadurch Gott zu veranlassen, die Welt zu zerstören und Seinen Zeugen zu verlieren. Aber Gott sagte: „Ich werde zuerst ein Modell schaffen, sodass Ich die kleinste Position innerhalb des menschlichen Herzens einnehmen kann. In diesem Stadium erfreut Mich die Menschheit weder, noch kennt sie Mich vollumfänglich; wenn der Mensch sich allerdings auf Meine große Macht verlässt, wird der Mensch fähig werden, Mir ganz zu gehorchen und aufzuhören, gegen Mich aufzubegehren, und Ich werde dieses Beispiel verwenden, um Satan zu besiegen, das heißt, Ich werde Meine Position nutzen, die aus 0,1 Prozent besteht, um alle Mächte zu unterdrücken, die Satan auf den Menschen ausgeübt hat.“ Somit hat Gott heute das Beispiel von Petrus vorgebracht, damit er der ganzen Menschheit als einem zu folgenden Muster dienen kann. Wenn man das zu dem einführenden Abschnitt hinzufügt, kann man die Richtigkeit dessen sehen, was Gott über die tatsächliche Situation im Reich des Geistes sagte: „Die Dinge sind nun nicht mehr so, wie sie einmal waren: Ich werde Dinge tun, welche die Welt seit Beginn der Schöpfung noch nie gesehen hat. Ich werde Worte sprechen, die der Mensch im Lauf der Jahrhunderte noch nie gehört hat. Denn Ich werde die ganze Menschheit auffordern, Mich im ,Fleisch‘ kennenzulernen“. Hieraus kann man sehen, dass worüber Gott sprach, Er es heute begonnen hat. Menschen können Dinge nur so sehen, wie sie nach außen hin erscheinen, und nicht die wirkliche Situation innerhalb des Reichs des Geistes. Deshalb sagte Gott auf eine direkte und aufrichtige Weise: „Dies sind die Stufen in Meiner Führung, von denen die Menschheit nicht die geringste Ahnung hat. Auch wenn Ich offen von Ihnen spreche, ist der Mensch in seinem Geist immer noch so verwirrt, dass es unmöglich ist, sie ihm in jedem Detail zu erklären. Hier liegt die erbärmliche Niedrigkeit des Menschen, nicht wahr?“ Es gibt unausgesprochene Worte innerhalb dieser Worte, die erklären, dass ein Kampf im geistigen Reich stattgefunden hat, worauf das Obengenannte anspielte.

Das Umreißen der Geschichte Petrus erlangte Gottes Willen dennoch nicht voll und ganz, also stellte Gott die folgende Anforderung in Bezug auf die Ereignisse im Leben von Petrus: „Im ganzen Universum und den grenzenlosen Weiten des Firmamentes, den unzähligen Dingen der Schöpfung, den unzähligen Dingen auf Erden und den unzähligen Dingen im Himmel, weihen alle und jeder der letzten Etappe Meiner Arbeit zuliebe, ihre ganze Stärke. Sicherlich wollt ihr nicht als Zuschauer am Spielfeldrand bleiben und von Satans Truppen hierhin und dorthin getrieben werden?“ Das Bezeugen der Kenntnis Petrus‘ war für die Menschheit zutiefst erleuchtend, und so, um noch bessere Früchte zu erreichen, erlaubt Gott der Menschheit, die Folgen der mutwilligen Zwanglosigkeit und Unwissenheit Ihm gegenüber zu sehen, und erzählt außerdem der Menschheit – ein weiteres Mal und mit größerer Genauigkeit – über die tatsächlichen Verhältnisse des Kampfes im Reich des Geistes. Es ist nur auf diese Weise, dass die Menschheit darin vorsichtiger werden kann, sich selbst davor zu schützen, von Satan gefangen genommen zu werden; des Weiteren macht es deutlich, dass, wenn sie dieses Mal scheitern, sie Gottes Erlösung nicht wieder erhalten werden, wie sie es dieses Mal taten. Zusammengenommen, haben diese verschiedenen Warnungen, dadurch, dass sie den Eindruck der Menschheit von den Worten Gottes vertieft haben, die Menschen dazu gebracht, Seine Barmherzigkeit inniger wertzuschätzen, und Seine Worte der Warnung näher zu halten, wodurch sie wahrhaftig an Gottes Ziel der Rettung der Menschheit ankommen.