Wie man nach der Wahrheit strebt (6)

Bei der letzten Versammlung hielten wir Gemeinschaft über ein wichtiges Thema, das das Streben nach der Wahrheit betrifft: „das Loslassen der Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott“. Innerhalb dieses wichtigen Themas sprachen wir über das Loslassen menschlicher Auffassungen und Vorstellungen bezüglich Gottes Werk, was Themen über die angeborenen Bedingungen, die Menschlichkeit und die verdorbenen Dispositionen der Menschen miteinbezog, und innerhalb dieser Themen wurden Fragen im Zusammenhang mit dem Kaliber erwähnt. Wir hielten letztes Mal ein wenig Gemeinschaft über die Fragen im Zusammenhang mit dem Kaliber, was einen Teil der Auffassungen der Menschen beseitigt hat. Habt ihr jetzt, wo ihr das gehört habt, eine genaue Definition davon, was Kaliber ist? Was genau ist Kaliber? Wie sollte Kaliber verstanden werden? Wie kann man beurteilen, ob das Kaliber eines Menschen gut, durchschnittlich oder schlecht ist? Anhand welcher Aspekte sollte es beurteilt werden? Habt ihr euch mit diesen Fragen auseinandergesetzt und über sie nachgedacht? (Ich habe ein wenig darüber nachgedacht. Bei der letzten Versammlung hielt Gott Gemeinschaft darüber, dass wir, um das Kaliber eines Menschen zu beurteilen, auf seine Effizienz und Effektivität beim Erledigen von Dingen achten müssen. Zuvor hatte ich diesbezüglich kein großes Verständnis und verwechselte sogar Stärken mit Kaliber. Wenn ich zum Beispiel sah, dass jemand besonders gute akademische Ergebnisse erzielte oder mehrere Sprachen beherrschte, dachte ich, das deute auf ein gutes Kaliber hin. Erst durch das Anhören von Gottes gemeinschaftlichem Austausch gelangte ich zu einem klaren Urteil darüber, was wirklich gutes Kaliber ist und was lediglich einige Stärken darstellt. Wenn eine Person nach außen hin ziemlich scharfsinnig erscheint, aber bei der Ausführung ihrer Pflicht eine sehr geringe Effizienz an den Tag legt und stets unfähig ist, die Wahrheitsgrundsätze zu begreifen, ist ihr Kaliber relativ schlecht.) Das Kaliber eines Menschen anhand seiner Effizienz und Effektivität beim Erledigen von Dingen zu beurteilen – das ist allgemein ausgedrückt. Über das Betrachten seiner Effizienz und Effektivität beim Erledigen von Dingen hinaus gibt es spezifische Maßstäbe zur Beurteilung des Kalibers eines Menschen: Erstens, seine Lernfähigkeit. Zweitens, seine Fähigkeit, Dinge zu verstehen. Drittens, sein Begriffsvermögen. Viertens, seine Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Fünftens, seine kognitive Fähigkeit. Sechstens, seine Urteilsfähigkeit. Siebtens, seine Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Achtens, seine Reaktionsfähigkeit. Neuntens, seine Entscheidungsfähigkeit, die auch als seine Umsetzungsfähigkeit bezeichnet werden kann. Zehntens, seine Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Elftens, seine Innovationsfähigkeit. Habt ihr sie euch gemerkt? (Ja.) Wie viele sind es insgesamt? (Elf.) Lest sie laut vor. (Erstens, Lernfähigkeit. Zweitens, die Fähigkeit, Dinge zu verstehen. Drittens, Begriffsvermögen. Viertens, die Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Fünftens, kognitive Fähigkeit. Sechstens, Urteilsfähigkeit. Siebtens, die Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Achtens, Reaktionsfähigkeit. Neuntens, Entscheidungsfähigkeit. Zehntens, die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Elftens, Innovationsfähigkeit.) Um das Kaliber eines Menschen zu beurteilen, muss man, allgemein gesagt, auf diese zwei Aspekte achten: seine Effizienz und Effektivität beim Erledigen von Dingen. Um seine Effizienz und Effektivität beim Erledigen von Dingen konkret zu bewerten, muss man eine umfassende Beurteilung anhand dieser elf Maßstäbe vornehmen. Auf diese Weise wird man in der Lage sein, genau zu beurteilen, wie das Kaliber eines Menschen wirklich ist. Um das Kaliber eines Menschen zu beurteilen, besteht der erste Schritt natürlich darin, seine allgemeinen Fähigkeiten in verschiedenen Aspekten zu betrachten und dann seine Effizienz und Effektivität beim Erledigen von Dingen. Wenn er in verschiedenen Aspekten Kaliber und Fähigkeit besitzt, dann wird er die Dinge mit Sicherheit sowohl effizient als auch effektiv erledigen. Wenn die Effizienz einer Person beim Erledigen von Dingen hoch und ihre Effektivität gut ist, dann werden diese mit Sicherheit auch bei deiner Bewertung ihrer Fähigkeiten in jedem Bereich gemäß den elf Maßstäben gut sein. Für sich genommen kann keine einzelne dieser elf Fähigkeiten vollständig bestimmen, ob das Kaliber eines Menschen gut ist oder nicht – es muss umfassend beurteilt werden. Welche sind natürlich unter diesen elf Fähigkeiten die wichtigsten? Die wichtigsten sind die Urteilsfähigkeit, die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, die Reaktionsfähigkeit und die Entscheidungsfähigkeit – diese betreffen die Fähigkeit eines Menschen, zu handeln, nachdem er eine bestimmte Theorie verstanden hat. Die übrigen Fähigkeiten betreffen das Begreifen und Lernen, was mit dem menschlichen Verstand zusammenhängt. Als Nächstes werden wir nacheinander über diese elf Fähigkeiten Gemeinschaft halten.

Die erste ist die Lernfähigkeit. Lernfähigkeit bezieht sich nicht ausschließlich auf das Erlernen eines Wissensgebiets; sie umfasst auch das Erlernen einer Sprache, einer spezifischen technischen Fähigkeit, das Erlernen und Annehmen von Neuem und so weiter – all dies fällt in den Bereich der Lernfähigkeit. Beim Erlernen einer technischen Fähigkeit kann ein Mensch sie beispielsweise unter normalen Umständen im Grunde innerhalb von sechs Monaten beherrschen und sie dann selbstständig ausüben. Wenn du sie ebenfalls nach sechs Monaten des Lernens beherrschen und selbstständig ausüben kannst, gilt dies als der Besitz von Lernfähigkeit. Wenn du doppelt so lange wie der Durchschnittsmensch brauchst – wenn du es also nach sechs Monaten immer noch nicht beherrschst und weitere sechs Monate zum Lernen benötigst – deutet dies auf ein schlechtes Kaliber hin. In Bezug auf die Lernfähigkeit heißt das: Wenn du die technische Fähigkeit oder das Wissen innerhalb des normalen Zeitrahmens beherrschen kannst, bedeutet das, dass dein Kaliber durchschnittlich oder überdurchschnittlich ist. Wenn du jedoch diesen Zeitrahmen überschreitest und doppelt oder sogar dreimal so lange wie andere benötigst, um die technische Fähigkeit oder das Wissen zu erlernen, dann ist dein Kaliber schlecht. Was sagt es über dein Kaliber aus, wenn du zwei- oder dreimal länger als der Durchschnittsmensch brauchst und es immer noch nicht lernen kannst und es dir an Lernfähigkeit mangelt? Ohne Lernfähigkeit erfüllst du nicht einmal den allgemeinen Maßstab für ein normales menschliches Kaliber. Du bist schlimmer als jemand mit schlechtem Kaliber – du hast überhaupt kein Kaliber. In welche Kategorie fällt es, kein Kaliber zu haben? Kein Kaliber zu haben bedeutet, dass man in die Kategorie der Menschen fällt, die geistig zurückgeblieben und Idioten sind und keinerlei Lernfähigkeit haben. Das ist es, was Lernfähigkeit beinhaltet.

Die zweite ist die Fähigkeit, Dinge zu verstehen. Die Fähigkeit, Dinge zu verstehen, bezieht sich auf die Kapazität eines Menschen, die Grundsätze und den Kniff hinter etwas zu erkennen, das er sieht oder dem er oft begegnet. Wenn du zum Beispiel eine berufliche Fähigkeit erlernst, dir theoretische Anweisungen anhörst, praktische Vorführungen beobachtest und innerhalb eines normalen Zeitrahmens den Kniff und die damit verbundenen Grundsätze dieser Fähigkeit herausfinden kannst, gilt dies als gutes Kaliber und eine gewisse Fähigkeit, Dinge zu verstehen. Wenn du es nicht sofort verstehen kannst und es selbst wenn jemand erneut mit dir Gemeinschaft hält immer noch nicht verstehen kannst; und selbst wenn man dir wiederholte Hinweise gibt, du immer noch nicht verstehen kannst, was der Kniff ist, um diese Sache zu tun, und was die damit verbundenen Grundsätze sind – dann ist deine Fähigkeit, Dinge zu verstehen, schlecht. Vielleicht lernst du nach einiger Zeit ein wenig, indem du dich langsam durch tatsächliche Praxis vorantastest, aber es bleibt darauf beschränkt. Wenn dein Verständnis, egal wie viel Zeit du investierst – ob drei Jahre oder fünf Jahre – auf einen bestimmten Bereich begrenzt bleibt und du dich beim Erledigen von Dingen nur an bestimmte Vorschriften und bestimmte Regeln hältst, ohne in der Lage zu sein, die damit verbundenen Grundlagen zu verstehen und sie auf die tatsächliche Praxis anzuwenden, bedeutet dies, dass deine Fähigkeit, Dinge zu verstehen, schlecht ist; solche Menschen haben ein schlechtes Kaliber. Zum Beispiel verrichten einige Leute Kirchenarbeit, und nachdem du mit ihnen über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft gehalten hast, haben sie das Gefühl, dass alles, was du gesagt hast, richtig ist, und sie haben keine Zweifel an dem, worüber du Gemeinschaft gehalten hast. Sie können jedoch einfach nicht verstehen, warum die Dinge auf diese Weise gemacht werden müssen, und sind unfähig, die damit verbundenen Grundsätze zu begreifen. Besonders wenn sie im wirklichen Leben oder während der Ausführung ihrer Pflicht mit verschiedenen Problemen oder besonderen Situationen konfrontiert werden, wissen sie nicht, wie sie Grundsätze anwenden oder wie sie die Probleme, denen sie begegnen, gemäß den Grundsätzen angehen und handhaben sollen. Dies deutet auf einen Mangel an der Fähigkeit hin, Dinge zu verstehen. Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu verstehen, verstehen die Wahrheit nach dem Anhören des gemeinschaftlichen Austauschs über die Wahrheit nicht und äußern immer wieder Bitten wie „Kannst du noch ein Beispiel geben?“ oder „Kannst du es detaillierter erklären?“ Erst nachdem du ein Beispiel gibst und es detailliert erklärst, können sie ein wenig verstehen. Aber wenn du über etwas Tiefergehendes Gemeinschaft hältst, können sie es wieder nicht verstehen und werden dich bitten, ein weiteres Beispiel zu geben. Warum bitten sie dich wiederholt, Beispiele zu geben? Damit du ähnliche Situationen im wirklichen Leben durch Beispiele erklärst, sodass sie sich einfach eine bestimmte Vorgehensweise oder Vorschrift merken können. Warum tun sie das? Weil ihre Fähigkeit, Dinge zu verstehen, sehr schlecht ist – man könnte auch sagen, sie haben keine Fähigkeit, Dinge zu verstehen; sie wissen nicht, wie sie die Grundsätze im wirklichen Leben oder während der Ausführung ihrer Pflicht anwenden sollen. Egal, wie du mit ihnen Gemeinschaft hältst, egal, wie viele spezifische Beispiele du gibst und wie viele Grundsätze du klar erklärst, selbst wenn du die Grundsätze für den Umgang mit besonderen Situationen ansprichst, können sie den ganzen Tag lang zuhören und es trotzdem nicht verstehen. Sie haben das Gefühl, dass das, was du sagst, nur Theorie ist, und wissen immer noch nicht, wie sie die verschiedenen Probleme, denen sie im wirklichen Leben begegnen, handhaben sollen. Dies deutet auf einen Mangel an der Fähigkeit hin, Dinge zu verstehen. Unabhängig davon, wie andere ihnen die Dinge erklären, können Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu verstehen, es nicht begreifen – das zeugt von einem schlechten Kaliber. Sind Menschen mit schlechtem Kaliber auch ineffizient und wenig effektiv beim Erledigen von Dingen? (Ja.) Wenn die Fähigkeit eines Menschen, Dinge zu verstehen, schlecht ist, dann werden seine Effizienz und Effektivität beim Erledigen von Dingen mit Sicherheit schlecht sein; sie werden nicht wissen, welche Grundsätze eine Rolle spielen, wenn sie mit etwas konfrontiert werden, und sie werden nicht wissen, wie sie Grundsätze im wirklichen Leben anwenden sollen. Dies deutet auf ein schlechtes Kaliber hin. Es gibt noch eine andere Art von Person, die umso verworrener wird, je detaillierter und spezifischer der gemeinschaftliche Austausch anderer ist, und die ihn nicht verstehen kann. Wenn zum Beispiel im Haus Gottes Gemeinschaft über das Erkennen von falschen Leitern und Antichristen gehalten wird, sagen sie nach dem Zuhören: „Warum verstehe ich das nicht? Es gibt Gemeinschaft über Grundsätze, es werden Beispiele gegeben und besondere Situationen aufgelistet, aber für mich klingt das alles so durcheinander. Was genau wird hier gesagt? Welche Art von Menschen sollen wir handhaben? Sollen wir falsche Leiter oder Antichristen handhaben? Ist unser Kirchenleiter ein Antichrist? Diese Person scheint ein wenig böse zu sein – sind ihre Äußerungsformen auf eine verdorbene Disposition oder auf eine schlechte Menschlichkeit zurückzuführen? Was genau ist sie, ein falscher Leiter oder ein Antichrist? Ich verstehe es immer noch nicht.“ Sie verstehen nicht einmal, was die Wahrheitsgrundsätze sind, über die du Gemeinschaft hältst; je mehr sie zuhören, desto verworrener werden sie. Sie scheitern nicht nur daran, diese Wahrheitsgrundsätze mit tatsächlichen Situationen in Verbindung zu bringen, sondern sie werden auch so verworren, dass sie nicht einmal wissen, was das Thema dessen ist, was du sagst. Zeigt das nicht einen Mangel an der Fähigkeit, Dinge zu verstehen? (Ja.) Stellt euch zum Beispiel eine Situation vor, in der sich alle versammelt haben, um über ein einziges Thema Gemeinschaft zu halten, wobei jede Person ihre Gedanken einbringt. Du hältst Gemeinschaft über dein Verständnis, ich drücke mein Begreifen davon aus; eine Person wirft eine Frage auf, eine andere Person wirft eine andere Frage auf – alles dreht sich um dieses Thema. Diejenigen ohne Kaliber hören dieser Art von Diskussion zu und können ihr nicht folgen. In ihren Herzen denken sie: „Worüber redet ihr alle? Warum kann ich es nicht verstehen?“ Sie werden verworren. Sie können die zugrundeliegende Logik hinter den vernünftigen Fragen anderer nicht erkennen oder verstehen, warum diese überhaupt Fragen gestellt werden – sie können die Gründe dafür nicht ergründen; sie sind sogar schlimmer als ein unbeteiligter Zuschauer. Diejenigen mit Kaliber können selbst als Zuschauer erkennen, wer Recht hat und wer Unrecht, warum jemand eine bestimmte Frage stellt, ob die Fragen tiefgründig oder oberflächlich sind und wie die Fragen beantwortet werden – aber diejenigen ohne Kaliber können nichts davon verstehen und können die zugrunde liegende Logik dahinter nicht verstehen. Das zeigt, dass sie nicht die Fähigkeit haben, Dinge zu verstehen. Wenn andere über etwas Gemeinschaft halten, können sie nach dem Zuhören nicht urteilen. Sie wissen weder, ob das Gesagte wahrheitsgemäß und objektiv ist, noch können sie den Hintergrund und das Wesen der Angelegenheit durchschauen – sie sind völlig ratlos. Was den Grund betrifft, warum dieses Thema diskutiert wird, warum die in diesem Thema enthaltenen Grundsätze wiederholt betont werden müssen, sowie wessen Fragen sich auf diese Grundsätze beziehen und wessen nicht – all das können sie nicht verstehen oder nachvollziehen. Während sie weiter zuhören, werden sie schläfrig; sie beginnen, sich in diesem gemeinschaftlichen Austausch als bloße Zuschauer zu betrachten, und ihre Herzen werden trübe. Bei anderen Menschen hingegen wird der Verstand umso klarer und lichter, je mehr über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft gehalten wird. Aber bei denen ohne Kaliber gilt: Je mehr sie zuhören, desto verworrener werden sie, und desto trüber werden ihre Gedanken. Dies deutet auf einen Mangel an der Fähigkeit hin, Dinge zu verstehen. Deutet das nicht auf ein extrem schlechtes Kaliber hin? Solche Menschen können auch als Menschen ohne Kaliber bezeichnet werden. Was für Menschen sind diejenigen ohne Kaliber? (Geistig zurückgebliebene Menschen.) Die geistig Zurückgebliebenen, Idioten, Narren – das ist die Kategorie von Menschen mit dem schlechtesten Kaliber. Das ist der zweite Aspekt: die Fähigkeit, Dinge zu verstehen.

Der dritte Aspekt ist das Begriffsvermögen. Das Begriffsvermögen ähnelt der Fähigkeit, Dinge zu verstehen, geht aber einen Schritt weiter. Worin besteht der Unterschied? Das Begriffsvermögen konzentriert sich mehr darauf, wie man die Grundsätze der Wahrheit und die Wege der Praxis mit den verschiedenen Problemen im wirklichen Leben in Einklang bringt und sie dann in der wirklichen Arbeit umsetzt, nachdem man diese Grundsätze und Wege verstanden und gemeistert hat. Hierin liegt der Unterschied. Menschen mit Begriffsvermögen haben, nachdem sie die Grundlagen und Grundsätze von etwas verstanden haben, einen Weg der Praxis in ihren Herzen sowie einen klaren Rahmen, eine Richtung und ein Ziel. Sie wissen, wie sie diese Grundlagen und Grundsätze anwenden sollen, und kennen auch die Grundsätze der Praxis, die in bestimmten besonderen Situationen eine Rolle spielen. Angenommen, eine Person kann nach dem Anhören des gemeinschaftlichen Austauschs über einige Wahrheitsgrundsätze das Wesen einiger Probleme erkennen und dann die Wahrheit verwenden, um einige tatsächliche Probleme im wirklichen Leben zu lösen. Das heißt, nachdem sie diese Grundsätze gehört hat, versteht sie sofort, wie sie in Reaktion auf eine frühere Situation hätten praktizieren sollen, und wenn Situationen erneut auftreten, weiß sie auch, wie sie die Grundsätze anwenden soll, um sie anzugehen, und hat sofort einen Weg der Praxis in ihrem Herzen; ihr Begreifen von Grundsätzen und Grundlagen wirkt wie ein Leitlicht, das sie schnell befähigt zu erkennen, wie sie verschiedene Probleme im Leben oder bei der Arbeit handhaben soll. Es gibt ihr einen Weg, eine Richtung und Grundsätze der Praxis. In diesem Fall verfügt eine solche Person über Begriffsvermögen, was natürlich eine Äußerungsform von gutem Kaliber ist. Nehmen wir an, eine Person weiß nach dem Anhören eines gemeinschaftlichen Austauschs über die Wahrheitsgrundsätze, wie sie alltägliche und universelle Dinge oder Erfahrungen aus ihrem tatsächlichen Leben praktizieren und handhaben sollte. Sie weiß jedoch nicht, wie sie diese Wahrheitsgrundsätze auf besondere, komplexe oder unerwartete Situationen oder ungewöhnliche Probleme und Phänomene anwenden soll, die sie noch nicht erlebt hat, und muss immer noch suchen und nachfragen, um eine genaue Antwort oder einen spezifischen Plan der Praxis zu erhalten, bevor sie weiß, wie sie diese handhaben und lösen kann. Andernfalls weiß sie selbst nach dem Anhören der Wahrheitsgrundsätze immer noch nicht, wie sie solche Angelegenheiten oder Probleme handhaben soll. Dies deutet darauf hin, dass sie ein durchschnittliches Begriffsvermögen hat; oder man kann auch sagen, dass eine solche Person von durchschnittlichem Kaliber ist. Einige Leute haben zehn oder zwanzig Jahre gearbeitet, und wissen dank einiger Arbeitserfahrung und dem klaren gemeinschaftlichen Austausch über Wahrheitsgrundsätze aus dem Haus Gottes, wie sie alltägliche Situationen handhaben sollen, und haben die Bestätigung erhalten, dass es richtig ist, sie auf diese Weise zu handhaben. Wenn sie jedoch mit bestimmten komplexen, besonderen oder ungewöhnlichen Problemen konfrontiert werden, die sie in ihrer Arbeit noch nie erlebt haben, wissen sie nicht, wie sie diese handhaben sollen, und müssen durch Nachfragen eine klare Antwort einholen, bevor sie die Probleme angehen können. Wenn sich die Situation ändert und komplexer wird, als sie es sich vorgestellt haben oder als die Umstände, die sie kennen, werden sie verwirrt und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Noch weniger wissen sie, wie sie es auf eine Weise praktizieren und handhaben sollen, die mit den Grundsätzen übereinstimmt. Wenn sie nicht wissen, wie sie praktizieren sollen – ob sie nun auf der Grundlage ihrer Vorstellungen, ihres eigenen Ehrgeizes und ihrer Begierden handeln oder es einfach beiseitelegen und ignorieren – beweist die Tatsache, dass sie, wenn sie mit einer solchen Situation konfrontiert werden, verwirrt sind und nicht wissen, wie sie Grundsätze anwenden sollen, um sie zu handhaben, unabhängig davon, wie sie handeln, dass ihr Kaliber sehr durchschnittlich ist. Wenn man allgemeine Situationen handhaben kann, aber nicht weiß, wie man besondere Situationen handhaben soll, deutet dies auf ein durchschnittliches Kaliber hin. Wenn das Auftreten einiger besonderer Situationen dazu führt, dass Personen so verwirrt sind, dass sie nicht einmal Probleme handhaben können, die sie normalerweise handhaben könnten, deutet dies auf ein schlechtes Kaliber hin. Eine Person mit schlechtem Kaliber hat auch ein schlechtes Begriffsvermögen. Gibt es einen Unterschied zwischen jemandem mit schlechtem Begriffsvermögen und jemandem, der ein angemessenes Begriffsvermögen hat? (Ja.)

Manche Leute können die Grundsätze nicht erfassen, egal wie andere Gemeinschaft halten. Sie verstehen nur Glaubenslehren und Vorschriften und können ein paar Parolen rufen, aber sie wissen nicht, wie man wirkliche Arbeit verrichtet und Probleme löst. Du siehst, nachdem sie dem gemeinschaftlichen Austausch zugehört haben, sprechen sie mit großer Klarheit und Struktur, als ob sie es wirklich verstanden hätten. Aber in Wirklichkeit haben sie überhaupt nicht verstanden, was gesagt wurde. Wenn es darum geht, konkrete Arbeit zu verrichten, sind sie verwirrt und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Wenn sie auf Probleme stoßen, wissen sie nicht, wie sie diese lösen sollen. Sie können immer noch keine konkrete Arbeit verrichten. Im Umgang mit verschiedenen Menschen und Angelegenheiten und deren Handhabung fehlen ihnen immer noch Grundsätze. In ihren Herzen denken sie: „Ich habe die Wahrheitsgrundsätze verstanden, als ich den Predigten zugehört habe – warum kann ich sie nicht in realen Umgebungen anwenden? Warum funktioniert das, was ich verstehe und worüber ich oft spreche, nicht?“ Sie sind erneut ratlos. Menschen mit schlechtem Kaliber wissen nur, wie man über Glaubenslehren spricht und sich an Vorschriften hält, aber wenn sie mit Situationen konfrontiert werden, können sie diese nicht klar sehen; die Glaubenslehren, die sie aussprechen können, sind völlig nutzlos, sie können sich nicht einmal an die Vorschriften halten, und sie können keine Probleme lösen. Sie wissen nicht, wie sie praktizieren sollen, wenn Schwierigkeiten auftreten. Wenn beispielsweise jemand die Arbeit der Kirche unterbricht und stört und einige absurde Dinge sagt, können sie nicht erkennen, was die Natur dieser Angelegenheit ist. Sie wissen nicht, welche Dinge als Unterbrechungen und Störungen gelten oder was deren Natur ist; noch weniger wissen sie dann, wie das Problem gelöst werden sollte. Jemand fragt sie: „Weißt du nicht, wie man niederträchtige Menschen erkennt? Warum fehlen dir Grundsätze, wenn es darum geht, mit bösen Menschen umzugehen?“ Sie antworten: „Ich verstehe diese Glaubenslehren, aber ich weiß nicht, zur Lösung welcher Probleme sie geeignet sind oder auf welche Menschen sie angewendet werden sollten.“ Das deutet auf einen Mangel an Begriffsvermögen hin, nicht wahr? (Ja.) Du siehst, nachdem sie die Grundsätze gehört hatten, konnten sie diese sehr gut Punkt für Punkt gemäß ihrer wörtlichen Bedeutung zusammenfassen, erinnerten sich recht genau an sie und konnten sie sogar fließend aufsagen, ohne ein einziges Wort auszulassen. Leider haben sie jedoch im wirklichen Leben keinerlei Weg der Praxis, wenn es darum geht, Menschen und Dinge zu betrachten und sich zu verhalten und zu handeln, sondern wissen nur, wie man Parolen ruft, über Glaubenslehren spricht und sich an Vorschriften hält. Ob im wirklichen Leben oder bei der Ausführung ihrer Pflicht, egal was ihnen begegnet, sie wissen nicht, wie sie die Wahrheit suchen oder gemäß den Grundsätzen praktizieren sollen. Dies deutet auf einen Mangel an Begriffsvermögen hin. Menschen, denen es an Begriffsvermögen mangelt, lesen zwar vielleicht oft Gottes Worte, aber sie verstehen weder die Wahrheit in Gottes Worten noch die Grundsätze. Wenn also etwas passiert, können sie die relevanten Worte Gottes nicht finden, um es zu erkennen und zu lösen, und müssen sich von anderen die relevanten Worte Gottes heraussuchen lassen. Worauf konzentrieren sie sich immer, wenn sie Gottes Worte lesen? Sie suchen danach, ob es spezifische Beispiele gibt, die die Angelegenheit erklären. Wenn es keine Beispiele gibt, können sie die Bedeutung von Gottes Worten nicht verstehen. Beispielsweise können sie Gottes Worte, die die Wesensnatur der Menschen entlarven, nicht verstehen, wenn keine Beispiele gegeben werden. Sie können kein Urteilsvermögen praktizieren, indem sie ihre eigenen Zustände mit Gottes Worten vergleichen. Nur wenn jemand über die Wahrheit Gemeinschaft hält und sie gemäß ihren tatsächlichen Zuständen erkennt und im Detail analysiert, können sie es verstehen. Ohne einen solchen gemeinschaftlichen Austausch können sie Gottes Worte nicht verstehen. Solche Menschen beschweren sich immer, wenn sie Gottes Worte lesen, und sagen: „Warum gibt es keine spezifischen Beispiele? Wie soll ich das mit mir in Verbindung bringen? Diese Worte sind zu schwer zu verstehen; egal wie ich sie lese, ich kann sie nicht mit mir in Einklang bringen!“ Das zeigt, dass sie Gottes Worte nicht verstehen können, geschweige denn die Wahrheit verstehen oder Gottes Worte ins wirkliche Leben einbringen können. Was sie verstehen, sind lediglich einfache Glaubenslehren und Vorschriften, aber diese Glaubenslehren und Vorschriften sind im wirklichen Leben nutzlos. Wenn Dinge passieren, haben sie immer noch keinen Weg der Praxis. Dies deutet darauf hin, dass sie kein Begriffsvermögen haben. Haben Menschen ohne Begriffsvermögen ein schlechtes Kaliber? (Ja.) Die Menschen mit dem schlechtesten Kaliber sind diejenigen ohne jegliches Kaliber; solche Menschen können die verschiedenen Grundsätze, die sie hören, nicht nachvollziehen; sie wissen nicht, warum solche und solche Beispiele gegeben werden, warum bestimmte Dinge gesagt werden oder warum Menschen bestimmte Äußerungsformen haben – sie können solche Dinge nicht verstehen, diese Dinge übersteigen ihren Horizont. Selbst wenn man ihnen ein paar Beispiele gibt, haben sie das Gefühl, man erzähle ihnen nur Geschichten oder Witze, als wären sie Kinder, die einer Geschichte lauschen und sie interessant und amüsant finden. Wenn jemand sie fragt, ob sie verstanden haben, was sie gehört haben, bejahen sie dies und können sogar den Humor der Worte anderer nachahmen oder imitieren, wie diese andere zurechtgewiesen haben. Wenn du sie fragst: „Kennst du die relevanten Grundsätze, an die sich die Menschen halten sollten?“, antworten sie: „Hä? Es gibt Grundsätze? Das habe ich nicht mitbekommen.“ Haben solche Menschen Begriffsvermögen? (Nein.) Ihnen fehlt es an Begriffsvermögen, und sie können Gottes Worte nicht verstehen. Menschen, denen es an Begriffsvermögen mangelt, essen und trinken jeden Tag routinemäßig und nach Plan ein paar Abschnitte oder Kapitel von Gottes Worten, und sie lernen auch nach Plan Hymnen und nehmen an Versammlungen teil. Aber sobald sie ihre Bücher schließen oder ihre Hymnenaufnahmen ausschalten, behalten sie von dem, was sie gegessen und getrunken haben, nur ein paar geistliche Phrasen und einige leere Worte, wie jene Phrasen, die die Leute oft sagen – „Gott hat die Herrschaft über alles“ und „Unterwirf dich Gott in allen Dingen“; oder „Das Schicksal des Menschen ist von Gott bestimmt“ und „Praktiziere einfach, Gott zu lieben“. In tatsächlichen Leidenssituationen können sie nur pseudo-geistliche Phrasen äußern, wie „Ich leide wegen meiner Gefühle“ oder „Ich leide wegen des Fleisches“. Was irgendwelche Grundsätze bezüglich des eigenen Verhaltens, des täglichen Lebens, der Arbeit und verschiedener anderer Grundsätze der Wahrheit betrifft, so kennen oder verstehen sie keinen einzigen davon. Diese Dinge sind in ihren Herzen nicht vorhanden und können darin nicht aufgenommen werden. Warum können diese Dinge nicht aufgenommen werden? Weil solche Menschen von ihrem Kaliber her diese Wahrheitsgrundsätze einfach nicht verstehen können und diese Wahrheitsgrundsätze ihren Horizont übersteigen; und so können diese Dinge in ihren Herzen keine Wurzeln schlagen. Was ein Mensch innerlich besitzt und was er annehmen kann, bezeugt, was er verstehen kann und was nicht seinen Horizont übersteigt. Wenn ein Mensch überhaupt kein Kaliber besitzt, ihm das Begriffsvermögen fehlt und er die genaue Bedeutung von Gottes Worten nicht verstehen kann, könnte er dann, selbst wenn er in den Himmel oder den dritten Himmel versetzt würde, Gottes Worte verstehen? Könnte er die Wahrheit in die Praxis umsetzen? Könnte er sich Gott unterwerfen? (Nein.) Er würde genau so bleiben, wie er ist. Sein Kaliber würde unverändert bleiben. Menschen mit schlechtem Kaliber können nur einen sehr begrenzten Bereich von Dingen begreifen. Diejenigen mit gutem Kaliber können mehr begreifen, mit größerer Tiefe und auf einer höheren Ebene. Menschen mit durchschnittlichem Kaliber begreifen deutlich weniger als diejenigen mit gutem Kaliber; das, was sie begreifen können, ist auf einen durchschnittlichen Bereich beschränkt, und es kann diesen Bereich nicht überschreiten, weil ihr Kaliber sie einschränkt. Die Schlimmsten sind diejenigen ohne jegliches Kaliber. Solche Menschen haben, allein von ihrem Kaliber her, keinerlei Begriffsvermögen. Daher ist ihre Äußerungsform im wirklichen Leben und bei der Ausführung ihrer Pflicht, dass sie nichts verstehen; ob sie nun zehn Jahre, zwanzig Jahre oder sogar bis ins hohe Alter an Gott geglaubt haben, die Glaubenslehren bezüglich des Glaubens an Gott und die geistlichen Phrasen, über die sie sprechen, sind immer noch dieselben alten Dinge, die sie schon zu Beginn ihres Glaubens verstanden haben. Egal, wie viele Jahre sie glauben, sie machen keinerlei Fortschritte. Warum machen sie keine Fortschritte? Weil es ihnen an Begriffsvermögen fehlt. Egal, wie viele Jahre sie an Gott glauben, die Dinge, die sie aufnehmen können, sind nur jene leeren Worte. Selbst nach vielen Jahren des Glaubens verbessern sich ihre Lernfähigkeit, ihre Fähigkeit, Dinge zu verstehen, ihr Begriffsvermögen und andere Fähigkeiten nicht. Was für Menschen sind das? Es sind Menschen mit extrem schlechtem Kaliber. Da ihr Kaliber schlecht ist und sich ihre verschiedenen Fähigkeiten nicht verbessern, sind sie selbst im Alter von vierzig, fünfzig, sechzig oder siebzig Jahren kaum in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Anhand ihrer Überlebensfähigkeit und ihrer Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen, lässt sich das Kaliber solcher Menschen bestimmen. Diese Art von Person ist geistig zurückgeblieben, idiotisch und töricht, und ihre Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen, ist sehr schlecht. Warum sage ich, dass ihre Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen, schlecht ist? Weil ihre Lernfähigkeit, ihre Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und ihr Begriffsvermögen alle schwach ausgeprägt sind, sind ihre Erfahrungen, ihr gesunder Menschenverstand, ihre Routinen und ihr Geschick, die sie im Leben erwerben, sehr begrenzt. Selbst mit sechzig oder siebzig Jahren ändert sich daran nichts. Menschen mit gutem Kaliber haben bis zu ihren Dreißigern bereits ein gewisses Wissen über die verschiedenen Probleme entwickelt, denen sie im Leben und auf ihrem Lebensweg begegnen, und haben ein gewisses Verständnis, eine gewisse Einsicht und eine gewisse Erfahrung in diesen Dingen gewonnen. Durch diese Erfahrung wissen sie, was zu tun ist, wenn sie auf verschiedene Probleme stoßen, damit sie besser leben und sich effektiver schützen können. Menschen mit schlechtem Kaliber hingegen, deren Fähigkeiten in allen Aspekten eingeschränkt sind, haben unabhängig davon, wie alt sie werden, nur eine sehr geringe Überlebensfähigkeit. Wie gering ist sie? Sie ist so gering, dass ihnen die Fähigkeit fehlt, selbstständig zu leben. Einige mögen sagen: „Schau, sie essen herzhaft, schlafen tief und fest und sind bei guter körperlicher Gesundheit – wie kannst Du sagen, dass ihnen die Fähigkeit fehlt, selbstständig zu leben?“ Die Überlebensfähigkeit, von der wir sprechen, bezieht sich nicht darauf, ob jemand essen oder schlafen kann. Wenn eine Person nicht einmal weiß, dass sie essen muss, wenn es Zeit zum Essen ist, ist das keine normale Person, sondern jemand, der geistig behindert ist – es besteht noch weniger Notwendigkeit, das Kaliber solcher Menschen zu berücksichtigen. Der Umfang unserer Bewertung des Kalibers von Menschen umfasst primär diejenigen, die äußerlich als normal gelten. Menschen mit körperlichen Behinderungen, geistiger Behinderung, psychischen Erkrankungen oder diejenigen, die nicht in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen, werden nicht berücksichtigt. Wir sehen oft einige Leute, die nicht einmal irgendwelche Routinen, Grundsätze oder einen Kniff finden können, um ihre Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Fortbewegung zu regeln. Egal, wie alt sie werden, sie wissen nicht, wie sie diese Aspekte des Lebens auf eine Weise handhaben sollen, die mit den Grundsätzen und mit der Menschlichkeit übereinstimmt. Zum Beispiel wissen sie nicht, welche Kleidung für verschiedene Jahreszeiten am besten geeignet ist, und ahmen einfach das nach, was andere tun. Wenn es draußen kalt ist, tragen sie zu dünne Kleidung und erkälten sich, verstehen aber nicht, warum; oder sie werden krank, weil sie unhygienisches Essen zu sich nehmen, wissen aber nicht, was die Ursache ist. Sie können aus diesen Erfahrungen keine Schlussfolgerungen ziehen. Sind sie nicht geistig zurückgeblieben? Fehlt ihnen nicht die Fähigkeit, unabhängig zu leben? (Doch.) Egal, wie alt sie sind, sie wissen nicht, wie man lebt und wursteln sich nur verwirrt durchs Leben. Eine normale Person mag beim ersten Kind unerfahren sein, aber bis zum zweiten Kind hat sie Erfahrungen in der Erziehung und Ernährung von Kindern gesammelt. Einige Leute haben jedoch selbst nach zwei oder drei Kindern immer noch keine Erfahrung. Wenn man sie fragt, wie sie sich um ihre Kinder kümmern, sagen sie: „Ich weiß nicht, ich habe mich einfach durchgewurstelt. Wenn die Kinder hungrig sind, füttere ich sie auf jeden Fall, und sobald sie satt sind, ist Schluss.“ Jedes Kind, das in ihre Hände gelegt wird, hätte Glück, zu überleben. Mit ihrem Niveau an Überlebensfähigkeit würde kein einziges Kind unter ihrer Obhut am Leben bleiben. Einige Leute verstehen nicht, wie sie die verschiedenen Probleme handhaben sollen, die im Leben oder beim Überleben auftreten. Solchen Leuten fehlt es an Überlebensfähigkeit. Wenn beispielsweise zwei Probleme gleichzeitig auftreten, sind sie verwirrt und wissen nicht, was sie tun oder welches Problem sie zuerst angehen sollen. Sie werden nervös, unruhig und ängstlich und beschweren sich: „Warum sind diese beiden Probleme gleichzeitig aufgetreten? Was soll ich jetzt tun?“ Sie werden so ängstlich, dass sie nicht essen oder schlafen können. Sie sind in ihren Dreißigern so, und selbst in ihren Sechzigern bleibt ihre Größe dieselbe. Wenn Situationen auftreten und sie keine Lösung finden können, fangen sie an zu weinen. Andere sagen: „Warum weinst du? Das ist keine große Sache – das sind ganz gewöhnliche Probleme. Du musst sie nur priorisieren und nach ihrer Wichtigkeit handhaben.“ Wenn jemand diese Angelegenheiten nicht handhaben kann und deswegen Mahlzeiten auslässt, schlaflose Nächte hat oder sogar an Selbstmord denkt, ist er dann nicht extrem rückgratlos? Er beschwert sich sogar: „Warum ist das nicht jemand anderem passiert? Warum ist es mir passiert?“ Es ist dir passiert, also kümmere dich darum. Wenn du es nicht schaffst, frage jemanden in deiner Umgebung, der es versteht. Sobald du die Angelegenheit geklärt hast, weißt du doch, wie du damit umgehen kannst, oder? Wenn nichts passiert, können solche Leute ziemlich gut reden und präsentieren eine Glaubenslehre nach der anderen. Aber wenn etwas passiert, geraten sie in Panik, sind verwirrt, fangen an zu flennen, ihr Kopf ist wie leergefegt und ihre Gedanken sind völlig durcheinander – sie wissen nicht, was sie tun sollen. Wenn jemand jung ist, noch nicht viel im Leben durchgemacht hat und es ihm an Erfahrung mangelt, ist es normal, dass er nervös und ängstlich ist, wenn etwas passiert. Wenn er jedoch nach vielen Lebenserfahrungen in seinen Dreißigern oder Vierzigern ist, wird er relativ reif und erfahren und behandelt Angelegenheiten mit größerer Beständigkeit und Zuversicht. Junge Leute, die das sehen, sind beeindruckt und denken, dass sie sich auf solche Menschen verlassen können. Fehlt es einer Person an Kaliber und Überlebensfähigkeit, fehlt es ihr auch an der Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen. Ohne Erwachsene oder erfahrene Leute in ihrer Umgebung, die ihr helfen und die Dinge für sie beaufsichtigen, gerät alles, was sie anpackt, völlig außer Kontrolle. Solche Leute haben ein extrem schlechtes Kaliber. Wie schlecht ist das Kaliber mancher Leute tatsächlich? Nehmen wir zum Beispiel einige Hausfrauen, die nicht wissen, wie viel Reis oder wie viele Gerichte für eine Mahlzeit für eine mehrköpfige Familie benötigt werden – einige kochen seit zwanzig oder dreißig Jahren und wissen immer noch nicht, wie viel sie für jede Mahlzeit zubereiten sollen oder wie salzig die Gerichte sein sollten, und manchmal können sie nicht einmal genau einschätzen, ob das Essen gar ist. Ihr Kaliber ist so schlecht. Fehlt es solchen Leuten nicht an einem funktionierenden Gehirn? Sie haben das Gehirn von Schweinen! Solchen Leuten fehlt die Fähigkeit, selbstständig zu leben. Sie haben keinen Weg, irgendetwas zu tun, und machen leicht Fehler. Wenn etwas passiert und niemand da ist, der die Dinge für sie im Blick behält, gerät alles, was sie tun, in völliges Chaos und komplett durcheinander. Sie sind idiotisch und geistig zurückgeblieben. Für eine solche Person, die über das geringste Begriffsvermögen verfügt, gilt: Egal, wie viel gemeinschaftlichen Austausch sie über die Wahrheitsgrundsätze hört, sie versteht nur Glaubenslehren. Im wirklichen Leben weiß sie immer noch nicht, wie sie diese Grundsätze anwenden soll. Mit anderen Worten, die Glaubenslehren, die sie versteht, können ihr im wirklichen Leben keine Ziele, keine Richtung und keinen Weg bieten. Das sind die Menschen mit dem schlechtesten Begriffsvermögen. Damit schließen wir unseren gemeinschaftlichen Austausch über das Begriffsvermögen, die dritte Fähigkeit, ab.

Was ist die vierte Fähigkeit? Die Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, weist einige Unterschiede zur Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und zum Begriffsvermögen auf. Bei der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, geht es darum, ob du, wenn neue Dinge erscheinen, erkennen kannst, ob sie positiv oder negativ sind, welchen Nutzen sie für dein Leben, deine Arbeit und dein Überleben haben oder welchen Schaden sie anrichten, und auch darum, wie du sie betrachtest, mit ihnen umgehst und sie anwendest. Wenn du ein gutes Kaliber hast, dann wirst du, wenn neue Dinge erscheinen, besonders feinfühlig und scharfsinnig sein. Nachdem du Informationen über etwas Neues schnell aufnimmst, kannst du erkennen, welchen Nutzen oder Schaden es für die Menschen mit sich bringt oder welche Nachteile es hat. Wenn es für ein bestimmtes Problem in deinem wirklichen Leben von Nutzen ist, kannst du sofort seine Stärken anwenden; wenn es schädlich ist, kannst du auch seinen Schaden oder seine Nachteile für die Menschen vermeiden. Das heißt, du zeigst neuen Dingen gegenüber ein gewisses Maß an Annahme und kannst negative, für Menschen schädliche und nachteilige neue Dinge schnell durchschauen – das ist die Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Darin liegt der Unterschied zwischen der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, der Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und dem Begriffsvermögen. Die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, bezieht sich hauptsächlich auf das Gespür einer Person für neue Dinge und ihre Fähigkeit, sie zu erkennen. Wenn du neue Dinge schnell erkennst, in der Lage bist, ihre Stärken und Vorteile schnell anzunehmen und sie im wirklichen Leben anzuwenden, um deinem Leben oder deiner Arbeit zu dienen, und dann die alten Dinge, die durch diese neuen Dinge ersetzt wurden, aufgibst oder ausmusterst, bedeutet das, dass du die Fähigkeit besitzt, Dinge anzunehmen, und ein Mensch von gutem Kaliber bist. Danach kommen Menschen mit durchschnittlichem Kaliber. Solche Menschen sind besonders langsam darin, einige neue Dinge, die bereits alte Dinge ersetzt haben, sowie neue Meinungen und neue Technologien anzunehmen. Worauf bezieht sich dieses „langsam“? Es bezieht sich darauf, dass sie eine neue Sache erst dann annehmen können, wenn sie bereits weit verbreitet ist, intensiv genutzt wird und der Begriff dafür sehr gebräuchlich geworden ist. Sie haben kein Gespür für neue Dinge und können nicht erkennen, ob es sich um positive oder negative Dinge handelt. Selbst wenn positive Neuerungen erscheinen, sträuben sie sich in ihren Herzen dagegen und verachten sie; sie haben immer ihre eigenen Auffassungen und ihre eigenen Haltungen, richten sich immer nach den weltlichen Trends, sind gegenüber neuen Dingen verschlossen und unzugänglich, und lehnen sie ab. Erst wenn sich eine neue Sache weit verbreitet, viele Menschen ihre Vorteile erfahren und erkannt haben und die Menschen davon profitiert haben, beginnen sie, sie anzunehmen und anzuwenden. Das ist es, was es bedeutet, ein durchschnittliches Kaliber zu haben. Die Annahme neuer Dinge durch solche Menschen ist sehr passiv; es ist keine aktive Annahme. Das liegt zum einen daran, dass sie kein Gespür für neue Dinge haben; sie sind abgestumpft, rückständig und verschlossen. Zum anderen liegt es auch daran, dass sie bestimmte Auffassungen und Meinungen über neue Dinge haben und ihnen mit Hohn und Verachtung begegnen. Subjektiv betrachtet liegt der Grund dafür in ihrem durchschnittlichen Kaliber und ihrer durchschnittlichen Fähigkeit, Dinge anzunehmen, was sie sehr abgestumpft macht; wenn neue Dinge vor ihnen erscheinen, nehmen sie diese weder wahr noch haben sie ein Gefühl dafür, und es fehlt ihnen an einer Haltung der aktiven Annahme. Zusätzlich sind sie von Natur aus besonders rückständig und besonders abgestumpft und stumpfsinnig. Diese beiden Gründe führen dazu, dass sie neue Dinge nur langsam annehmen. Erst wenn viele Menschen eine Sache bereits benutzen, darüber sprechen, was ihre Vorteile sind, wie praktisch sie ist, welche Auswirkungen sie auf die Menschen hat und welchen Nutzen sie den Menschen bringt, und sie all das mit eigenen Augen gesehen haben – und auch gesehen haben, wie die Menschen um sie herum dies bis zu einem gewissen Grad persönlich erfahren haben – nehmen sie sie langsam in ihren Herzen an und beginnen dann, sie zu benutzen. Auf welche Art von Kaliber deutet das hin? Die Fähigkeit solcher Menschen, Dinge anzunehmen, ist durchschnittlich. Eine durchschnittliche Fähigkeit zu besitzen, Dinge anzunehmen, bedeutet, dass das eigene Kaliber durchschnittlich ist. Beispielsweise ergreifen manche Brüder und Schwestern beim Predigen des Evangeliums oder bei der Ausführung einer fachlichen Arbeit die Initiative, eine neue Methode oder Fachtechnik auszuprobieren und anzuwenden. Sie spüren schnell, dass es sehr gut ist, diese Fachtechnik anzuwenden, da sie dadurch ihre Pflicht effektiver und effizienter ausführen können. Sie empfehlen dann umgehend diese neue Technik oder Methode weiter und ermutigen andere Brüder und Schwestern, sie zu erlernen und anzuwenden. Menschen von gutem Kaliber sind geschickt darin, bei der Ausführung ihrer Pflicht nach neuen Techniken und Methoden zu suchen. Sie können Neues sehr schnell klar erfassen und präzise einschätzen, diese Gelegenheit ergreifen und eine neue Technik oder Methode vollständig annehmen und in der alltäglichen Arbeit anwenden. Sie können kontinuierlich Schlussfolgerungen darüber ziehen, was die Stärken und Schwächen dieser neuen Sache sind und welche Ergebnisse sie erzielen kann, und dann Anpassungen vornehmen. Durch eine Phase des Ausprobierens erfassen sie allmählich, welche Aspekte dieser Fachtechnik oder Information in der Kirchenarbeit angewendet werden können und welche nicht. Danach verbessern sie diese neue Sache in ihrer Arbeit schrittweise gemäß den Grundsätzen und den Anforderungen des Hauses Gottes. Je mehr sie diese neue Sache verbessern, desto besser wird sie und trägt schließlich Früchte. Das ist eine Äußerungsform eines guten Kalibers. Einige Menschen jedoch halten beim Predigen des Evangeliums immer noch starr an der ursprünglichen Methode fest, predigen entweder eins zu eins oder zwei zu eins oder verlassen sich auf die schiere Anzahl. Sie sind abgestumpft und stumpfsinnig und nehmen die fortschrittliche Methode nur langsam an. Obwohl sie verbal anerkennen, dass die fortschrittliche Methode ziemlich gut klingt und machbar ist, haben sie in ihren Herzen ständig Bedenken. Sie befürchten, dass die Methode, wenn sie sie anwenden, schlechte Ergebnisse liefern wird, und wagen es deshalb nicht, sie auszuprobieren. Andere überzeugen sie mit den Worten: „Du brauchst dir über all das keine Sorgen zu machen. Wir haben es bereits ausprobiert; so zu praktizieren, liefert besonders gute Ergebnisse.“ Aber sie wagen es immer noch nicht, es zu versuchen, und halten weiterhin an der ursprünglichen Methode fest. Erst wenn viele Menschen die neue Methode anwenden, um das Evangelium zu predigen, jeden Monat mehr Menschen gewinnen und die Effizienz steigern, entscheiden sie sich widerwillig, es zu versuchen, aber sie machen immer noch nur kleine Schritte und wagen es nicht, ihre Pläne und Strategien vollständig zu ändern. Das bedeutet, neue Dinge zu langsam anzunehmen; es bedeutet, ein durchschnittliches Kaliber zu haben. Menschen mit schlechtem Kaliber haben eine noch schlechtere Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Sie können eine neue Sache nicht klar wahrnehmen, nicht beurteilen und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. In ihren Herzen sträuben sie sich dagegen und denken, dass Menschen, die an Gott glauben, keine neuen Dinge und keine neuen Informationen und Technologien annehmen sollten. Du siehst, sie sind ziemlich verschlossen. Angehörige bestimmter Konfessionen verzichten bis heute auf Strom, sehen nicht fern und benutzen keine Computer oder andere elektronische Geräte. Wenn sie ausgehen, benutzen sie keine modernen Verkehrsmittel; sie fahren nicht einmal Fahrrad. Womit bewegen sie sich fort? Mit Ochsenkarren und Pferdekutschen, die beim Fahren Staubwolken aufwirbeln. Manche Leute fragen: „Warum fährst du nicht Fahrrad oder nimmst ein Auto?“ Sie sagen: „Diese Dinge sind von Menschenhang geschaffen. Wir fürchten, Gott würde es missfallen, wenn wir sie benutzen.“ Das ist ein Mangel an der Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Menschen mit mangelnder Fähigkeit, Dinge anzunehmen, betrachten viele Dinge falsch. Sie sind in ihren alten Gewohnheiten gefangen, halten an ihren eigenen Standpunkten fest und sträuben sich gegen alles Neue. Dass sie sich sträuben, ist an sich schon ein Problem mit ihrem Denken und ihrem Verstand. Worauf deutet ein solches Problem hin? Um es vorsichtig auszudrücken, zeigt es, dass das Kaliber solcher Menschen zu durchschnittlich ist. Wenn sie durchweg keine neuen Dinge annehmen können, dann ist ihr Kaliber schlecht, und sie sind starrsinnig. Sie glauben, dass Gottes Werk unveränderlich ist, dass Gott, welche Worte Er auch immer gesprochen hat, für immer nur dieselben Worte sprechen wird, und dass Gott, welches Werk Er auch immer getan hat, für immer nur dasselbe Werk tun wird. Was diese Menschheit im heutigen Zeitalter betrifft, so glauben sie, dass das, was sie anfangs sahen und erlebten, für immer unverändert bleiben und immer so sein wird. Zum Beispiel hatten die Menschen vor 20 oder 30 Jahren eine bestimmte Auffassung bezüglich ihres Verständnisses von Kleidung. Sie glaubten, Baumwollmaterialien seien rein natürlich und alle Arten von Baumwolltextilien seien gut; ob es sich um wattierte Jacken, T-Shirts oder Unterwäsche handelte, solange die Kleidung aus Baumwolle bestand, war sie besser als Kunstfasern. Sie hielten einfach an dieser Überzeugung fest. 20 oder 30 Jahre später hat sich die Textilindustrie jedoch weiterentwickelt, und neben verschiedenen Kleidungsstücken aus Kunstfasern, sind viele baumwollähnliche Stoffe aufgetaucht. Es gibt viele Textilien, die besser sind als Baumwollstoffe; sie sind atmungsaktiver, leiten Wärme schneller ab, nehmen Feuchtigkeit schneller auf und verformen sich nicht, laufen nicht ein und bleichen nicht aus, egal wie sie gewaschen werden. Außerdem sind sie besonders bequem, leicht und hautfreundlich. Aber manche Leute können Kunstfasern immer noch nicht annehmen. Sie glauben immer noch, dass nur Baumwolltextilien gut sind, weil Baumwolle auf dem Feld wächst, von Gott geschaffen und natürlich ist, während Kunstfasern von Menschen hergestellt werden. Dabei verkennen sie, dass, obwohl Baumwolle von Gott bereitgestellt wurde und das Beste ist, der Boden verschmutzt wurde und die Baumwollkapselwürmer, die die Baumwolle befallen, mit jeder Generation stärker geworden sind. Gewöhnliche Pestizide können das Problem nicht lösen. Letztendlich muss die Baumwolle speziellen Desinfektionsbehandlungen unterzogen werden, damit das Tragen keinen Juckreiz verursacht. Eine gute Behandlung führt zu hohen Kosten für die Kleidung und erfordert einen extrem hohen Verkaufspreis. Eine mangelhafte Behandlung bedeutet, dass die Kleidung nicht so gut ist, wie Kleidung aus Kunstfasern. Du siehst, die Qualität von Kunstfaserkleidung ist heutzutage besonders gut; viele Profisportler tragen sie, und das Feedback ist durchweg positiv. Aber manche Leute hören das und akzeptieren es immer noch nicht und bleiben davon überzeugt, dass Baumwolltextilien besser sind. Sind solche Leute nicht unwissend und stur? (Doch.) Diese Unwissenheit und Sturheit ist ein Problem ihrer Menschlichkeit. Wie ist also ihr Kaliber? (Ihr Kaliber ist nicht gut.) Wenn jemandem etwas Neues begegnet, hängt seine Haltung bei der Beurteilung, ob es richtig oder falsch ist – um zu entscheiden, ob er es annimmt oder ablehnt –, von seinem Kaliber ab. Wenn die meisten Leute denken, die neue Sache sei richtig, und eine Person der Masse folgt und sie passiv annimmt, dann ist eine solche Person bestenfalls von durchschnittlichem Kaliber. Wenn sie nicht erkennen kann, ob etwas Neues richtig oder falsch ist, ob es den Menschen nützt und welche Stärken und Schwächen es im Vergleich zu den alten Dingen hat, an die sie vorher fest geglaubt hat, und wenn sie nicht in der Lage ist, die Unterschiede zwischen neuen und alten Dingen zu beurteilen – wenn sie all das nicht beurteilen kann, dann beweist das, dass sie keine Fähigkeit hat, etwas Neues anzunehmen; das heißt, ihr fehlt das Begriffsvermögen. Solche Leute sind von schlechtem Kaliber. Anfangs fehlt ihnen ein gewisses Maß an Scharfsinn, wenn etwas Neues auftaucht. Wenn sie von dieser Sache hören, haben sie auch keinerlei Fähigkeit, sie anzunehmen. Selbst wenn sie die neue Sache widerwillig annehmen, geschieht dies am Ende nur mit der Hilfe und Überredung anderer, die sogar die Vorteile und Stärken der neuen Sache mit alten Dingen vergleichen müssen, damit diese Leute mit eigenen Augen sehen können, dass es klare Unterschiede zwischen der neuen und der alten Sache gibt und dass die neue Sache den alten Dingen offensichtlich überlegen ist, bevor sie sie annehmen können. In ihren Herzen können diese Leute jedoch immer noch nicht klar sehen, was an vielen anderen neuen Dingen gut ist, und haben immer noch das Gefühl, dass die alten Dinge gut sind und beibehalten werden sollten. Nur unter Umständen, in denen sie keine andere Wahl haben, nehmen sie widerwillig und passiv Neues an. Diese Leute sind von schlechtem Kaliber. Ein Mensch von durchschnittlichem Kaliber ist jemand, der nach ein paar Hinweisen sofort versteht und erkennt, dass er die Dinge auf eine verzerrte, veraltete Weise betrachtet hat. Das ist es, was es bedeutet, ein durchschnittliches Kaliber zu haben. Ein Mensch von schlechtem Kaliber hingegen benötigt wiederholte Hinweise und Anregungen und die kollektive Überredung aller – zusammen mit einigen Fakten und konkreten Beispielen, die zeigen, wie diese neue Sache den Menschen nach ihrer weiten Verbreitung nützt –, bevor er sie widerwillig annimmt und benutzt. Privat wählt er jedoch immer noch die alte Sache. Das ist ein Mensch von sehr schlechtem Kaliber. Ein schlechtes Kaliber zu haben bedeutet, dass er die positiven Auswirkungen von Neuem auf die Menschen durchweg nicht erkennt, die Unterschiede zwischen neuen und alten Dingen nicht finden kann, und durchweg nicht in der Lage ist, die Vorteile und Fortschritte neuer Dinge und die Nachteile und Rückständigkeit alter Dinge zu entdecken oder aufzudecken. Er hält immer an seinen alten Gedanken und Ansichten fest; daher ist seine Fähigkeit, Dinge anzunehmen, sehr schlecht. Menschen mit einer schlechten Fähigkeit, Dinge anzunehmen, sind von schlechtem Kaliber. Menschen mit schlechtem Kaliber können das Wesen oder die Wurzel von Problemen nicht durchschauen, egal wie du ihnen die Dinge erklärst. Von dem Teil der Menschen, die das schlechteste Kaliber haben, kann man nicht einmal sagen, dass sie irgendeine Fähigkeit haben, Dinge anzunehmen – wenn sie mit neuen Dingen konfrontiert werden, geht es nicht darum, ob sie subjektiv bereit sind, sie zu lernen und anzunehmen; vielmehr ist das Problem, dass sie keinerlei Wahrnehmung dafür haben. Ob im wirklichen Leben oder beim Ausführen der Pflicht, egal welche neuen Dinge erscheinen, welche Dinge fortschreiten oder welche Dinge sich verbessern, sie haben keine Wahrnehmung und kein Bewusstsein dafür. Wird ihre Unkenntnis dieser Dinge dadurch verursacht, dass sie keine Nachrichten oder Zeitungen lesen? Nein, es liegt daran, dass ihrem Kaliber einfach die Fähigkeit fehlt, Dinge anzunehmen. Es ist, als hätten sie keine Aufnahmefähigkeit. Bezüglich des Erscheinens jeglicher neuer Dinge sind sie abgestumpft, stumpfsinnig und es fehlt ihnen an Wahrnehmung. Selbst wenn sie in einer pulsierenden Stadt leben, ist es, als würden sie in einem abgelegenen Bergdorf leben. Sie sind sich keinerlei größeren oder kleineren Ereignisse im menschlichen Leben bewusst. Daher gibt es in ihrem Lebensbereich keine neuen Dinge, die ihr Essverhalten, ihre Kleidung, ihre Unterkunft und ihren Transport beeinflussen könnten. Sie sind genau wie Tiere. Die Dinge in ihrem Denkbereich beschränken sich auf den kleinen Kreis dessen, was sich innerhalb ihres Lebensumfelds befindet – auf das, was sie aus der Zeit kennen, in der sie erst lernten, die verschiedenen Dinge der Welt zu betrachten. Darüber hinaus hat nichts aus der Außenwelt irgendeinen Einfluss auf sie, und sie haben kein Interesse daran. Was für Menschen sind das? Sind sie geistig zurückgeblieben? (Ja.) Natürlich sind die Angelegenheiten, über die wir hier sprechen, sehr kleine, triviale Aspekte des täglichen Lebens; wir beziehen uns nicht auf nationale Angelegenheiten oder große globale Nachrichten. Selbst das Erscheinen einer sehr kleinen Neuerung nehmen sie nicht wahr und zeigen keinerlei Akzeptanz. Diese „Akzeptanz“ bezieht sich darauf, wie das Erscheinen einer neuen Sache ihre Gedanken und Ansichten verändert und einige Verbesserungen in ihr Leben bringt – einschließlich Lebensstil, grundlegendem Lebenswissen und so weiter – und zu einer gewissen Verbesserung und einem Fortschritt in ihrer Fähigkeit führt, Probleme im Leben zu bewältigen. Menschen ohne die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, behalten immer ihre routinemäßige, ursprüngliche Lebensweise bei. Zum Beispiel sagten die Menschen früher oft, dass mit Spinat geschmorter Tofu eine gute Sache sei, weil dieses Gericht sowohl Eisen als auch Kalzium liefere. Jemand wuchs damit auf und aß es so. Später behaupteten einige Leute, dass Lebensmittelforscher entdeckt hätten, dass Spinat Oxalsäure enthält und dass der langfristige Verzehr zusammen mit Tofu leicht zur Bildung von Steinen im Körper führen kann. Daraufhin denkt diese Person: „Was ist Oxalsäure? Wer hat jemals Oxalsäure in Spinat gesehen? Ich habe das Gericht so viele Jahre gegessen und nichts ist passiert. Ich werde es weiter essen!“ Sie nimmt es nicht an. Das ist jemand, der keinerlei Akzeptanz für neue Dinge oder neue Standpunkten an den Tag legt. Im Gegensatz dazu werden Menschen mit der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, sobald sie verifizieren, dass Spinat Oxalsäure enthält, darüber nachdenken, wie man die Oxalsäure entfernen kann. Durch weitere Recherchen entdecken sie, dass das Blanchieren des Spinats in kochendem Wasser die Oxalsäure entfernt. Diejenigen mit der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, prüfen neue Informationen durch Nachfragen auf ihre Richtigkeit und ihren Nutzen für die Menschen und entscheiden dann, ob sie sie annehmen oder ablehnen. Sie werden Fragen stellen, sich über die mit der Sache verbundenen Details informieren und diese Informationen dann im wirklichen Leben anwenden, um die Nachteile oder den Schaden für die Menschen zu vermeiden, die durch die betreffende neue Information verursacht werden. Im Gegensatz dazu gibt es jene wirrköpfigen Menschen, denen die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, völlig fehlt. Egal welche neuen Informationen sie hören, sie kümmern sich weder darum noch fragen sie nach. Sie lehnen sie direkt ab und halten nur an alten, veralteten Dingen fest. Dies läuft letztendlich auf ein Problem mit ihrem Kalibers hinaus. Wenn es um neue Dinge geht, wissen sie weder, wie sie damit umgehen sollen oder welche Grundsätze sie erfassen sollten noch bedenken sie, welche Konsequenzen die Ablehnung neuer Dinge für ihr Leben oder ihre Arbeit haben könnte. Kurz gesagt, sie hegen immer eine misstrauische Haltung gegenüber neuen Dingen und neuen Informationen und wagen es nicht, sie anzunehmen. Solche Menschen sind von schlechtem Kaliber.

Menschen mit schlechtem Kaliber können Probleme, denen sie im Leben begegnen, nicht selbstständig lösen, egal wie viele auftreten. Solchen Individuen fehlt die Fähigkeit, selbstständig zu leben. Egal worum es geht, sie halten an der von ihren Vorfahren übernommenen Vorgehensweise fest; sie ändern nichts und halten starr bis zum Ende daran fest. Wenn du sie kritisierst und sagst, dass es falsch ist, die Dinge so zu tun, hören sie nicht zu und werden sogar extrem störrisch und streiten mit dir: „So wurde es von unseren Vorfahren überliefert. Die Generation meines Großvaters und die Generation meiner Eltern haben es so gemacht, und es wurde so weitergegeben!“ Sind überlieferte Dinge notwendigerweise richtig? Sie stellen diese Frage nicht, was ihr schlechtes Kaliber beweist. Wenn sie das Kaliber einer normalen Person besäßen, würden sie über diese Frage nachdenken. Sie würden ein gewisses Maß an Annahme zeigen, wenn sie Informationen über neue Dinge hörten. Wenn sie diese Äußerungsformen nicht zeigen, bedeutet das, dass sie keinerlei Akzeptanz besitzen. Solchen Menschen fehlt die Fähigkeit, selbstständig zu leben. Egal wie alt sie werden, sie sagen immer: „Früher, zu Zeiten meines Vaters, war es so. Zu Zeiten meines Großvaters und Urgroßvaters war es so. Also muss es in meiner Generation immer noch so sein.“ Diese Menschen sind eindeutig Fossilien. Sie sind wie verrottete Holzstämme – verbohrt! Sie haben keine Fähigkeit, irgendwelche neuen Dinge anzunehmen, was zeigt, dass sie von sehr schlechtem Kaliber sind. Egal wie du die Weiterentwicklung durch neue Dinge erklärst, sie werden sie nicht annehmen. Solchen Menschen fehlt die Fähigkeit, selbstständig zu leben. Oberflächlich betrachtet scheinen sie ihr Essen, ihre Kleidung, ihre Unterkunft und ihren Transport selbst zu regeln, aber die Wege und Methoden, die sie anwenden, sind unterdurchschnittlich. Sie passen ihren Lebensstil weder den Zeiten noch dem Fortschritt in den verschiedenen Bereichen des gesunden Menschenverstands und des Wissens an, die die Menschheit erlangt hat. Solche Menschen haben ein schlechtes Kaliber. Obwohl sie nicht hungern, nicht frieren und keine schweren Krankheiten erlitten haben, leben solche Menschen, gemessen an ihrer Überlebensperspektive und ihrem Lebensstil, einfach nur wirrköpfig und können auch als geistig zurückgeblieben, als Idioten oder als Narren eingestuft werden. Manche Leute fühlen sich unwohl, wenn sie als geistig zurückgeblieben oder idiotisch bezeichnet werden, aber auch wenn sie sich unwohl fühlen, ist es wahr. Ihr Kaliber ist wirklich so schlecht. Ich würde in der Tat gerne etwas sagen, das dich beruhigt, aber du besitzt einfach nicht das Kaliber dafür. Dir fehlt es in jeder Hinsicht an Fähigkeiten und du hast zu keiner Angelegenheit korrekte, genaue Gedanken oder Ansichten, die mit dem Denken der normalen Menschlichkeit übereinstimmen. Ist das nicht ein Mangel an Kaliber? Es ist schon gnädig genug, dich nicht als nutzlose Person zu bezeichnen. Diese Art von Person, die kein Kaliber hat, ist nur einen Schritt von einer geistigen Behinderung entfernt. Geistig behinderte Menschen haben nicht einmal die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen, und sind vollständig auf die Hilfe anderer angewiesen. Zur Essenszeit müssen ihre Eltern sie immer noch Bissen für Bissen füttern, und sie wissen nicht einmal selbst, ob sie satt sind oder nicht. Menschen mit schlechtem Kaliber sind geistig zurückgeblieben; sie sind Idioten und nur einen Schritt von einer geistigen Behinderung entfernt. So schlecht ist ihr Kaliber. Sagt Mir, sind solche Leute nicht bemitleidenswert? Sind sie nicht ziemlich nervtötend? Menschen mit schlechtem Kaliber haben keine Lernfähigkeit, keine Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und kein Begriffsvermögen; noch weniger besitzen sie die Fähigkeit, Dinge anzunehmen – sie besitzen in keiner Hinsicht Fähigkeiten. Egal wie du ihnen die Dinge erklärst oder Beispiele gibst, sie können das Gesagte immer noch nicht begreifen oder verstehen. Ist das nicht geistige Zurückgebliebenheit? Egal wie du es erklärst, sie können es nicht verstehen. Selbst wenn du sehr klar sprichst und es gründlich erklärst, verstehen sie es immer noch nicht und finden das, was du sagst, sogar sehr befremdlich. Ihnen fehlt das Denkvermögen der normalen Menschlichkeit und sie bringen sogar eine Reihe von Trugschlüssen vor, um dich zu widerlegen. Mit solchen Leuten kann man nicht vernünftig reden; gib ihnen nur fünf Worte: „Du bist jenseits der Vernunft!“ Ihr Kaliber ist so schlecht. Wirst du bei ihnen nicht unruhig und genervt? Egal, was du zu solchen Leuten sagst, es ist sinnlos. Egal, wie du versuchst, sie zu erleuchten, sie verstehen es nicht. Selbst bei kleinen Angelegenheit braucht man den ganzen Tag, um sie zu erleuchten, und wenn du etwas tiefgründiger sprichst, werden sie es nicht verstehen; du musst die einfachsten Begriffe verwenden und viel sagen, bevor sie es verstehen können. Selbst nachdem sie eine Angelegenheit verstanden haben, verstehen sie es immer noch nicht, wenn ein ähnliches Problem auftritt. Ist das nicht geistige Zurückgebliebenheit? Eine solch geistig zurückgebliebene Person hält sich jedoch nicht für dumm. Sie sagt: „Nimm nicht an, ich sei dumm. Sieh nur, wofür ich mich entscheide, wenn du mir zehn Yuan oder zehn US-Dollar anbietest – ich werde definitiv die US-Dollar nehmen, weil ich weiß, dass sie mehr wert sind.“ Andere sagen: „Du bist trotzdem dumm.“ Warum sagen andere, dass solche Leute dumm sind? Weil eine gewöhnliche Person weder diese Art von Beispiel verwenden würde, um zu beweisen, dass sie nicht dumm ist, noch würde sie eine so minderwertige Methode verwenden, um es zu demonstrieren. Gerade weil solche Leute ein extrem schlechtes Kaliber haben, keine Maßstäbe zur Beurteilung von Menschen, Ereignissen oder Dingen haben und nicht wissen, wie man diese beurteilt, halten sie sich nie für dumm. Wirklich scharfsinnige Menschen erkennen nach drei bis fünf Jahren beständigen Bemühens und Kämpfens in einer Gruppe, dass es in jeder Gruppe solche gibt, die besser sind als sie selbst, solche, die sie übertreffen. Sie haben immer das Gefühl, dass ihr eigenes Kaliber nicht gut genug ist, dass ihre Fähigkeiten und ihre Intelligenz nicht gut genug sind. Sie sind immer in der Lage, ihre eigenen Mängel zu entdecken, zu erkennen, ihre Defizite im Vergleich zu anderen zu identifizieren und ihre eigenen Probleme zu erkennen; sie können immer die Stärken anderer sehen. Diese Art von Person ist scharfsinnig und besitzt Kaliber. Diejenigen ohne Kaliber hingegen haben, wenn sie in einer Gruppe von Menschen leben, immer das Gefühl, dass andere ihnen unterlegen sind. Sie sehen, dass manche Leute nicht einmal bestimmte Wörter buchstabieren oder nicht tippen können, und sie verachten sie als Menschen mit schlechtem Kaliber. Sie benutzen diese unbedeutenden, kleinen Dinge, die sie selbst können, um zu bestätigen, dass ihr eigenes Kaliber gut ist. Es gibt auch Leute, die sagen, andere hätten ein schlechtes Kaliber, wenn sie sehen, dass diese weniger auf ihre eigene Hygiene achten oder nicht wissen, wie man sich gut kleidet. Sie selbst sind ein bisschen sauberer, können eine Fassade der Kultiviertheit aufsetzen oder haben etwas Wissen und ein paar Stärken, weshalb sie ihr eigenes Kaliber für gut halten. Sind solche Leute scharfsinnig oder dumm? Sie sind dumm. Beachte, wie scharfsinnige Leute sprechen: „Warum habe ich schon wieder einen Fehler gemacht? Ich merke, ich bin dumm!“ Diejenigen, die oft sagen, dass sie dumm sind und dass sie Mängel haben, sind tatsächlich scharfsinnig. Diejenigen, die nie zugeben, dumm zu sein, und immer sagen: „Du denkst, ich bin dumm? Versuch doch mal, mich um Geld zu bitten, und schau, ob ich es dir gebe!“, sind tatsächlich dumm. Dummheit wird umgangssprachlich als „nicht besonders helle sein“ bezeichnet. Ist es nicht Dummheit, dass sie so dumme Dinge sagen können? Bedeutet das nicht, „nicht besonders helle zu sein“? (Doch.) Wenn sie jemanden mit einigen Fehlern oder Mängeln sehen oder jemanden, der Lücken bei dem hinterlässt, was er tut, lachen sie hinter seinem Rücken und sagen: „Wie konnte er nur so dumm sein?“ Wenn sie jemanden sehen, der voller Berechnungen ist, um sich Vorteile zu verschaffen, und voller listiger Pläne, betrachten sie ihn als scharfsinnig und als jemanden mit gutem Kaliber. Wirklich scharfsinnige Menschen beurteilen die Qualität des Kalibers einer Person und ob sie scharfsinnig oder dumm ist, anhand ihrer verschiedenen Fähigkeiten. Dumme Menschen hingegen schauen nur darauf, wer berechnend ist, wer sich Vorteile verschafft und immer Verluste vermeidet und wer geschickt darin ist, sich durch Tricks selbst zu bereichern, und glauben, all solche Leute seien scharfsinnig und hätten ein gutes Kaliber. In Wirklichkeit sind solche Menschen alle dumm. Wer die Qualität des Kalibers einer Person danach beurteilt, wie berechnend diese ist, der ist selbst ein Narr. Kurz zuvor erwähnten wir eine der dümmsten Äußerungsformen, nämlich zu sagen: „Schau nur, wofür ich mich entscheide, wenn du mir zehn US-Dollar oder zehn Yuan anbietest. Ich würde sicherlich nicht den Renminbi wählen – denk nicht, ich wüsste nicht, dass US-Dollar wertvoller sind! Schau, was ich esse, wenn du mir Fleisch oder Tofu anbietest. Denkst du, ich bin dumm genug, Tofu zu essen und nicht das Fleisch? Ich weiß, dass Fleisch besser schmeckt!“ Solche Leute sind in der Tat Narren. Wenn du wirklich nicht willst, dass andere deine Dummheit sehen, solltest du auf keinen Fall solche Beispiele verwenden. Verstanden? (Ja.) Machen dumme Leute oft diesen Fehler? (Ja.) Sie denken sogar: „Schau, wie gut ich darin bin, Beispiele zu geben! Siehst du, wie scharfsinnig ich bin? Komme ich dir dumm vor? Du bist der Dumme!“ Die dümmste Art von Person strahlt ständig Dummheit aus. Dies schließt den gemeinschaftlichen Austausch über diese Fähigkeit ab: die Fähigkeit, Dinge anzunehmen.

Die fünfte Fähigkeit ist die kognitive Fähigkeit. Worauf bezieht sich die kognitive Fähigkeit? Ihr Hauptaugenmerk liegt auf dem Grad des Verständnisses einer Person für die Dinge selbst. Um die kognitive Fähigkeit einer Person zu beurteilen, muss man ihren Grad des Verständnisses einer Sache und den Zeitrahmen betrachten, den sie benötigt, um das Wesen der Sache zu verstehen. Wenn der benötigte Zeitrahmen sehr kurz und ihr Grad des Verständnisses ausreichend tief ist und das Niveau des Verständnisses des Wesens der Sache erreicht, besitzt sie kognitive Fähigkeit. Wenn der Zeitrahmen, den eine Person benötigt, um eine Sache zu verstehen, im normalen Bereich liegt und sie das Wesen dieser Sache selbst verstehen kann, die Ursachen und Folgen sowie die Wurzel und das Wesen der Probleme darin klar sehen kann und dann ein Verständnis für diese Sache in ihrem Herzen hat – und, noch besser, wenn sie eine Definition geben und eine Schlussfolgerung über diese Sache ziehen kann –, wird dies als gutes Kaliber bezeichnet. Das heißt, als normale Person, mit dem Denkvermögen der normalen Menschlichkeit besitzt gilt, unabhängig davon, ob du männlich oder weiblich bist, ob du gerade das Erwachsenenalter erreicht hast oder bereits ins mittlere oder hohe Alter eingetreten bist, Folgendes: Wenn du das Wesen der Sache innerhalb des normalen Zeitrahmens verstehst, dann wird dein Kaliber als gut angesehen. Wenn du für das Verständnis dieser Sache mehr als das Drei- oder Vierfache des Zeitrahmens benötigst, den eine normale Person benötigt – das heißt, wenn eine Person mit gutem Kaliber drei Tage braucht, du aber zehn Tage oder sogar einen Monat –, und du erst dann die Ernsthaftigkeit dieser Angelegenheit und ihre Wurzel und ihr Wesen erkennst, wenn du ihren gesamten Ablauf klar herausgefunden hast und der dadurch verursachte Schaden sowie die negativen Folgen bereits eingetreten sind, dann ist dein Kaliber bestenfalls durchschnittlich. Mit anderen Worten: Wenn diese Angelegenheit noch keine schwerwiegenden Folgen verursacht hat, aber einige negative Folgen bereits kontinuierlich aufgetreten sind, und du erst während dieses Prozesses allmählich die Wurzel und das Wesen dieser Angelegenheit erkennst und zu einer Definition und Schlussfolgerung gelangst, dann wird dein Kaliber als durchschnittlich angesehen. Wenn du jedoch erst nach dem Auftreten negativer oder schwerwiegender Folgen plötzlich erkennst, worin die Natur der Angelegenheit besteht, dann ist dein Kaliber extrem schlecht. Wenn diese Angelegenheit bereits negative Folgen verursacht hat und du immer noch nicht weißt, worin bei dieser Angelegenheit das Problem besteht oder was die Wurzel des Problems ist, und du immer noch keine Schlussfolgerung darüber ziehen kannst, dann hast du kein Kaliber. Die kognitive Fähigkeit ist in diese vier Stufen unterteilt. Zuerst kommen Menschen mit gutem Kaliber. Das heißt, wenn eine Angelegenheit gerade erst aufgetaucht ist und erfordert, dass du innerhalb weniger Stunden sofort eine Schlussfolgerung ziehst – eine dringende Situation, in der es negative Folgen haben wird, wenn du nicht umgehend ein Urteil fällst, einen Plan zur Handhabung und Lösung der Angelegenheit entwickelst oder sogar einen Plan zur Schadensbegrenzung ausarbeitest, um ihre weitere Entwicklung zu stoppen – wenn du innerhalb dieses Zeitraums die Wurzel dieser Angelegenheit erkennen kannst und du sofort und entschlossen ein genaues Urteil fällen, eine genaue Entscheidung treffen und eine Schlussfolgerung ziehen und dann einen vernünftigen Plan zur Handhabung formulieren kannst, bedeutet das, dass du ein gutes Kaliber hast. Angenommen jedoch, du spürst nur, dass es ein Problem mit dieser Angelegenheit gibt, weißt aber nicht, wo das Problem liegt oder was seine Wurzel ist, und innerhalb des normalen Zeitraums für die Handhabung dieser Angelegenheit gelangst du zu keinen Schlussfolgerungen, Urteilssprüchen oder Plänen zur Handhabung. Stattdessen wartest du nur passiv und beobachtest ihre weitere Entwicklung, und erst durch ihre weitere Entwicklung versuchst du zu erkennen, was das Wesen dieser Angelegenheit tatsächlich ist, und fällst ein nicht sehr genaues Urteil. Danach wartest und beobachtest du weiter, und bevor die Angelegenheit sich vollständig entwickelt hat, kannst du vielleicht gerade noch das Wesen des Problems durchschauen oder gerade noch eine Lösung finden, aber deine Handhabung ist immer noch nicht prompt. Wenn dies der Fall ist, dann ist dein Kaliber sehr durchschnittlich. Wenn sich diese Angelegenheit vollständig entwickelt hat, die Folgen bereits eingetreten sind und das Wesen des Problems bereits vollständig zum Vorschein gekommen ist, du aber erst dann erkennst, dass diese Angelegenheit schlecht ist und die Grundursache siehst – oder vielleicht kannst du die Wurzel überhaupt nicht sehen, sondern erträgst die Angelegenheit passiv oder stellst dich ihren endgültigen Konsequenzen einfach passiv –, bedeutet das, dass dein Kaliber schlecht ist. Eine weitere Äußerungsform von Menschen mit schlechtem Kaliber ist, dass sie, wenn solche Angelegenheiten wieder auftreten, immer noch dieselbe Haltung und dieselbe Methode zur Handhabung haben und die Angelegenheit mit derselben Geschwindigkeit handhaben. Das heißt, jedes Mal, wenn solche Angelegenheiten auftreten, handhaben sie sie immer auf dieselbe Weise, mit derselben Geschwindigkeit und Effizienz. Egal wie viele Dinge passieren, sie sind weder in der Lage, ihr Wesen zu erkennen, noch ändern sie entsprechend ihre Meinungen oder Standpunkte zu weltlichen Angelegenheiten. Das sind Menschen mit schlechtem Kaliber. Gerade weil sie Menschen mit schlechtem Kaliber sind, fehlt ihnen die Fähigkeit, selbstständig zu leben; das heißt, sie haben keine Überlebens- oder Lebensanschauung. Dies ist ein Anzeichen für ein schlechtes Kaliber. Die Äußerungsform von Menschen ohne Kaliber ist diese: Wenn eine Angelegenheit bereits aufgetreten ist und vielleicht sogar schon Folgen eingetreten sind, wissen sie immer noch nicht, was geschehen ist, als ob sie träumen würden. Das bedeutet, kein Kaliber und keine kognitive Fähigkeit zu haben. Versteht ihr? (Ja.) Kognitive Fähigkeit bezieht sich hauptsächlich auf das Verständnis des Wesens verschiedener Menschen und Ereignisse und der Wurzeln ihrer Probleme; das ist es, was die kognitive Fähigkeit ausmacht. Es bedeutet, dass du, wenn du die Äußerungsformen, Offenbarungen und die Menschlichkeit einer bestimmten Art von Menschen siehst, die Probleme erkennen kannst, mit denen sie konfrontiert sind, Du weißt, wo die Wurzel ihrer Probleme in der Umgebung, in der sie leben, liegt, und kannst das Wesen der Ereignisse, die du gerade beobachtest, erfassen. Die kognitive Fähigkeit bezieht sich hauptsächlich auf zwei Aspekte: das Wesen von Menschen, Ereignissen und Dingen zu durchschauen und die Wurzel ihrer Probleme zu durchschauen. Was versteht ihr sonst noch im Hinblick auf die kognitive Fähigkeit? Versteht sie jemand als die Fähigkeit, Wissen zu verstehen und zu lernen? (Nein.) Die kognitive Fähigkeit, von der wir sprechen, betrifft hauptsächlich die Fähigkeit, Menschen und Ereignisse zu betrachten. Wenn der Maßstab, nach dem du Menschen und Ereignisse betrachtest, sehr niedrig ist, dein Verständnis sehr oberflächlich ist oder du das Wesen von Menschen, Ereignissen oder Dingen nicht verstehen kannst, dann ist deine kognitive Fähigkeit sehr schlecht oder sogar nicht vorhanden. Wenn du, ungeachtet dessen, wie viele offensichtlich falsche Worte oder falsche Standpunkte die Menschen um dich herum äußern, wie viele falsche Handlungen sie vornehmen oder wie viel offensichtliche Verdorbenheit sie offenbaren, das Wesen des Problems nicht entdecken kannst, nicht weißt, was für Menschen sie sind, ob sie rechtschaffene Leute sind, ob sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, wie ihr Charakter ist oder was das Wesen solcher Menschen ist – wenn du nichts von alledem weißt –, dann hast du keine kognitive Fähigkeit. Wenn du mit irgendeiner Person oder Angelegenheit konfrontiert wirst, hast du keinen Maßstab zur Beurteilung. Nachdem die Angelegenheit vorüber ist, hast du keine Schlussfolgerung über das Wesen solcher Probleme, und noch weniger hast du irgendein Verständnis dafür; und natürlich hast du keine Grundsätze zur Handhabung solcher Angelegenheiten oder Wege der Praxis für sie – das ist es, was es bedeutet, keine kognitive Fähigkeit zu haben. Die kognitive Fähigkeit bezieht sich hauptsächlich auf die Fähigkeit einer Person, Menschen, Ereignisse und Dinge zu verstehen. Dies schließt unsere Diskussion über diese Fähigkeit ab.

Die sechste Fähigkeit ist die Urteilsfähigkeit. Urteilsfähigkeit besteht darin, dass du, wenn dir eine Angelegenheit begegnet, beurteilen kannst, ob sie richtig oder falsch, recht oder unrecht und positiv oder negativ ist, und dann auf der Grundlage deines Urteils die angemessene Herangehens- und Handlungsweise festlegst. Welche Haltung sollte ein Mensch gegenüber einer Angelegenheit einnehmen, wenn ihm regulär eine Angelegenheit begegnet, ganz gleich, ob er sie schon einmal gesehen oder erlebt hat oder nicht, und ob die Angelegenheit relativ positiv oder relativ negativ ist? Sollte er sie ablehnen oder annehmen? Wenn du, nachdem du die Sache klar erkannt hast, deinen eigenen Standpunkt und korrekte Ansichten hast, die mit den Wahrheitsgrundsätzen im Einklang stehen, beweist das, dass du Urteilsfähigkeit besitzt. Wenn du zum Beispiel hörst, wie ein Mensch etwas sagt, kannst du nach reiflicher Überlegung feststellen, was das bedeutet, welchen Zweck der Sprecher erreichen will, warum er diese Worte spricht, warum er eine solche Wortwahl und einen solchen Ton verwendet und warum er dabei einen bestimmten Blick in den Augen hat. Du kannst die dahinterliegenden Absichten, Zwecke und Motive erkennen. Unabhängig davon, wie du später mit diesen dahinterliegenden Absichten und Motiven umgehst, kannst du einige der Situation zugrundeliegenden Probleme direkt erkennen. Du weißt, was er tun will, warum er es so tun will, welchen Zweck er erreichen will, welche Wirkung seine Worte haben sollen und welche verborgenen Mittel, Machenschaften und Komplotte damit verbunden sind. Du kannst einige Anzeichen erkennen, dir bewusst werden, dass es sich hier nicht um ein gewöhnliches Problem handelt, und vielleicht sogar ein Gefühl der Wachsamkeit in deinem Herzen spüren. Das beweist, dass du Urteilsfähigkeit besitzt. Wenn du Urteilsfähigkeit besitzt, bedeutet das, dass du ein Mensch mit gutem Kaliber bist. Ganz gleich, wie angenehm jemand spricht, wie sehr er in Bezug auf die Glaubenslehre mit der Wahrheit übereinstimmt, wie aufrichtig seine Haltung auf andere wirkt oder wie tief sein Zweck verborgen ist, du kannst das Problem dennoch durch seine äußerlichen Offenbarungen, Erscheinungen oder das, was er sagt, beurteilen – das beweist, dass du ein gutes Kaliber und Urteilsfähigkeit besitzt. Wenn du zum Beispiel auf eine Angelegenheit triffst, kannst du, unabhängig davon, wie weit diese Angelegenheit fortgeschritten ist, ihr Wesen und die Wurzel des Problems durchschauen, indem du den Verlauf dieser Angelegenheit verstehst. Das bedeutet, Urteilsfähigkeit zu haben. Wenn es in der Kirche zum Beispiel Antichristen und böse Menschen gibt, die unterbrechen und stören, dann kannst du – indem du die grundlegenden Umstände dieser Angelegenheit verstehst – ein Urteil über die ganze Situation fällen: Wer unter diesen Leuten der Rädelsführer ist und wer die Mitläufer sind, wer in dieser Angelegenheit die treibende Kraft ist und wer passiv ist, sowie welche Art von Einfluss diese Angelegenheit selbst auf die Menschen haben wird und welche nachteiligen Konsequenzen entstehen werden, wenn sich diese Angelegenheit weiterentwickelt. Selbst wenn dein Urteil zu diesem Zeitpunkt eine gewisse Abweichung vom tatsächlichen Ausgang der Angelegenheit aufweist, hast du zumindest einen Standpunkt, eine Haltung und korrekte Grundsätze für den Umgang mit dieser Angelegenheit. Das genügt, um zu beweisen, dass du in Bezug auf diese Angelegenheit Urteilsfähigkeit besitzt. Das heißt, du hast die Fähigkeit, zu beurteilen, wer der Rädelsführer oder Anstifter einer Angelegenheit ist oder in welchem Maße sich diese Angelegenheit in Zukunft entwickeln wird und welche Haltung und welche Grundsätze du anwenden solltest, um an sie heranzugehen und zu verhindern, dass sie zu nachteiligen Konsequenzen führt. Solange du die Fähigkeit zu urteilen hast, die Logik und Methode deines Urteils korrekt sind und die Grundlage deines Urteils zumindest mit der Menschlichkeit im Einklang steht, oder besser noch mit den Wahrheitsgrundsätzen, beweist das, dass du Urteilsfähigkeit besitzt. Selbst wenn dein Urteil in gewissem Maße von der Angelegenheit selbst abweicht, solange es eine Grundlage für dein Urteil gibt, dein Urteil den Entwicklungsmustern der Angelegenheit selbst entspricht und mit der Wurzel und dem Wesen ähnlicher oder vergleichbarer Probleme übereinstimmt – und darüber hinaus mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt –, kann man auch sagen, dass du Urteilsfähigkeit besitzt. Urteilsfähigkeit zu besitzen beweist, dass du über Probleme nachdenken kannst. Wenn deine Urteile mit der Wurzel, dem Wesen und allen anderen Aspekten der Angelegenheit selbst übereinstimmen, dann beweist das, dass du ein Mensch mit gutem Kaliber bist.

Ganz gleich, welchen Menschen oder Angelegenheiten man begegnet, kann man nur dann einen Plan entwickeln, um mit ihnen umzugehen und sie zu beseitigen, wenn man ein korrektes Denken hat und beurteilt, ob eine Angelegenheit richtig oder falsch, recht oder unrecht, positiv oder negativ ist. Wenn ein Mensch nicht weiß, wie man über Probleme nachdenkt – genauer gesagt, wenn er Probleme nicht beurteilen kann –, dann kann er auch nicht mit Problemen umgehen, das heißt, ihm fehlt die Fähigkeit, mit Problemen umzugehen. Jeder Umgang mit Problemen geschieht unter der Voraussetzung, dass man beurteilt, ob eine Angelegenheit richtig oder falsch ist; andernfalls fehlt dem Plan zur Lösung des Problems und dem Weg der Praxis eine Grundlage. Zum Beispiel berichtet dir jemand, dass in einer bestimmten Kirche das Gemeindeleben nicht gut ist; die meisten Menschen sind negativ und gleichgültig, wollen sich weder versammeln noch ihre Pflicht tun. Wie beurteilst du ein solches Phänomen? Ist das ein Problem aus dem wirklichen Leben? (Ja.) Da es ein Problem aus dem wirklichen Leben ist, musst du einen konkreten Plan der Praxis entwickeln, um damit umzugehen und es zu lösen. Musst du nicht, bevor du das Problem löst, beurteilen, was die Wurzel und das Wesen dieses Problems sind und welche Menschen es verursachen? Musst du das nicht beurteilen? (Doch.) Nur durch Nachdenken kannst du zu einem Urteil kommen, und erst nach diesem Urteil kannst du die Wurzel des Problems erkennen. Auf der Grundlage der Wurzel und des Wesens des Problems kannst du dann angemessene und geeignete Methoden zum Umgang sowie Lösungspläne festlegen. Stell dir vor, du würdest erfahren, dass das Gemeindeleben in einer bestimmten Kirche nicht gut ist, aber du würdest den Grund dafür nicht kennen. Wie würdest du dann beurteilen, wo die Wurzel des Problems liegt? (Ich würde zuerst denken, dass dieses Problem in direktem Zusammenhang mit dem Kirchenleiter steht. Wenn der Kirchenleiter kein geistliches Verständnis besitzt, seit Jahren an Gott glaubt, aber die Wahrheit nicht versteht, mit keinem Problem umgehen kann, das ihm begegnet, und nicht weiß, wie er Gottes auserwähltes Volk anleiten soll, Gottes Worte zu essen und zu trinken oder über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, dann wird eine Kirche mit einem solchen falschen Leiter zwangsläufig kein gutes Kirchenleben haben.) Das ist ein Urteil. Im Allgemeinen kann ein zutreffendes Urteil bei einfachen Problemen helfen, die Wurzel des Problems zu erfassen. Einige Probleme sind jedoch komplex, und wenn die Informationen, die du verstehst, nicht vollständig sind, ist es möglich, dass du mit deinem einzelnen Urteil die Wurzel des Problems nicht erfassen kannst. Gibt es also auch ein zweites und drittes Urteil? (Ja.) Nachdem man drei Urteile gefällt hat, ist es möglich, dass eines davon das zutreffendste ist. Welche anderen Urteile fallen euch ein? (Mir fällt ein, dass die Menschen in dieser Kirche im Allgemeinen ein schlechtes Kaliber und eine schlechte Fähigkeit haben, die Wahrheit zu begreifen, und dass sie die Wahrheit nicht lieben. Deshalb sind die Ergebnisse des Kirchenlebens dort schlecht.) Entspricht das der Realität der Situation? Das ist das zweite Urteil. Gibt es noch andere Urteile? (Ich würde auch darüber nachdenken, ob es böse Menschen gibt, die diese Kirche stören.) Das ist das dritte Urteil. Welches dieser drei Urteile entspricht eher der realen Situation und ist realistischer, und welches ist hohl? (Ich habe das Gefühl, dass das zweite Urteil etwas hohl ist. Tatsächlich wären die Ergebnisse des Kirchenlebens gut, wenn die Kirche eine geeignete Person als Leiter hätte, die für die Arbeit verantwortlich wäre. Durch das Essen und Trinken der Worte Gottes und das Verstehen der Wahrheit würden die Brüder und Schwestern sicherlich den Antrieb finden, ihre Pflichten zu tun. Ich halte das erste und das dritte Urteil für realistischer.) Das zweite Urteil ist eine hohle Glaubenslehre. Das erste und das dritte Urteil stimmen mit der realen Situation überein und sind zutreffend. Zum einen wenden diese beiden Urteile logisches Denken an; zum anderen basieren sie auf einigen Phänomenen, die im wirklichen Leben häufig vorkommen. Wenn du gängige Phänomene erfassen kannst, beweist das, dass dein Denken korrekt ist und der Logik entspricht. Wenn du die reale Situation nicht erfassen kannst und dein Urteil von der Realität losgelöst ist, beweist das, dass dein Denken unlogisch ist und Probleme aufweist und dass du Probleme auf eine unrealistische, nicht objektive Weise betrachtest. Das erste und das dritte Urteil sind objektiv. Eine Situation kann sein, dass der Kirchenleiter nicht weiß, wie er die Arbeit tun soll. Er selbst hat keinen Weg im Lebenseintritt, also hat er erst recht keinen Weg, wenn es darum geht, die Kirche und die Brüder und Schwestern zu leiten. Infolgedessen verbessert sich das Kirchenleben dort nicht. Tatsächlich glauben die meisten Menschen in der Gemeinde aufrichtig an Gott und haben Antrieb, aber das Kirchenleben trägt nicht wirklich Früchte. Jede Versammlung folgt der gleichen Routine: Singen, Beten, Gottes Worte lesen, und dann teilt der Leiter oder Diakon einige oberflächliche Erkenntnisse oder Glaubenslehren. Nur wenige Menschen dort können über wirkliches erfahrungsbasiertes Verständnis sprechen. Hinzu kommt, dass der Kirchenleiter ein schlechtes Kaliber und oberflächliche Erfahrung hat und nicht in der Lage ist, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um Probleme zu lösen. Das Kirchenleben wirkt daher langweilig und freudlos. Es gab mehrere Versammlungen, aber niemand hat etwas daraus gewonnen, sodass die meisten Menschen das Gefühl haben, dass die Teilnahme an solchen Versammlungen weniger nützlich ist als das Lesen von Gottes Worten zu Hause, und sie werden unwillig, daran teilzunehmen. Einige Menschen wollen Pflichten ausführen, nachdem sie ein oder zwei Jahre an Gott geglaubt und etwas Wahrheit verstanden haben. Einige Kirchenleiter wissen jedoch nicht, welche Menschen für welche Pflicht oder welche Art von Arbeit geeignet sind. Sie sind weder in der Lage, Menschen vernünftig einzuteilen oder einzusetzen, noch können sie ihre eigenen Erfahrungen nutzen, um Menschen zu unterstützen und ihnen bei der Ausführung ihrer Pflichten zu helfen. Dies kann dazu führen, dass einige Menschen negativ werden und ihre Pflichten nicht mehr ausführen wollen. Tatsächlich können die meisten Menschen, die bereit sind, ihre Pflicht zu tun, ihre Pflicht gut tun; ihnen fehlt nur Unterstützung und Hilfe. Wenn Kirchenleiter und Diakone die Menschen gemäß Gottes Worten unterstützen und ihnen helfen können, wird die Zahl der Menschen in der Kirche, die bereit sind, ihre Pflicht zu tun, zunehmen, und sie werden in der Lage sein, ihre Pflicht normal zu tun. Dass Kirchenleiter und Diakone nicht wissen, wie sie die Arbeit tun sollen, führt zu schlechten Ergebnissen im Kirchenleben und dazu, dass einige Probleme lange ungelöst bleiben. Nach einer Weile werden viele Menschen negativ und haben keinen Antrieb mehr; dies beeinträchtigt Gottes auserwähltes Volk bei der Ausführung seiner Pflicht. Wenn die Ergebnisse des Kirchenlebens schlecht sind, liegt das hauptsächlich daran, dass Gemeindeleiter und Diakone nicht wissen, wie sie die Kirchenarbeit tun sollen. Das ist eine Situation. Eine andere Situation ist, wenn Antichristen und böse Menschen in der Kirche die Macht haben und für Störungen sorgen, was von Zeit zu Zeit vorkommt. Wenn Kirchenleiter nicht wissen, wie sie die Arbeit tun sollen, und es auch Antichristen und böse Menschen gibt, die die Macht haben, ständig Cliquen bilden, unabhängige Königreiche errichten und andere quälen und unterdrücken, führt dies dazu, dass einige Brüder und Schwestern, die aufrichtig an Gott glauben und bereit sind, ihre Pflicht zu tun, unterdrückt, gequält und ausgeschlossen werden. Sie wollen ihre Pflicht tun, haben aber keine Gelegenheit dazu, was sie negativ und schwach macht. Diese Menschen, die aufrichtig an Gott glauben, haben keine Freude, wenn sie sich mit Antichristen und deren Gefolge versammeln. Antichristen wollen immer die Macht haben und sich selbst etablieren. Wenn diejenigen, die aufrichtig an Gott glauben, an Versammlungen teilnehmen, wollen sie mehr von der Wahrheit verstehen und ihre Erfahrungen teilen, aber die Antichristen unterdrücken sie und geben ihnen keine Gelegenheit. Infolgedessen gerät das Kirchenleben in Unordnung; die Menschen lösen sich in Wirrwarr auf und die Versammlungen machen keine Freude mehr. Die geringe Begeisterung und die Liebe, die die Menschen hatten, gehen verloren, und sie sind nicht mehr bereit, ihre Pflicht zu tun. Die schlechten Ergebnisse des Kirchenlebens können auf beide dieser Ursachen zurückzuführen sein. Das ist es, worüber ihr nachdenken und urteilen könnt. Wenn die Schlussfolgerung, zu der du durch dein Urteil gelangst, mit der realen Situation zusammenhängt, ist dies dennoch eine Äußerungsform dafür, dass du Urteilsfähigkeit besitzt, selbst wenn sie nur teilweise damit zusammenhängt oder lediglich ein mögliches Problem aufzeigt. Zumindest stehen die Schlussfolgerung und die Meinung, zu der du durch dein Urteil gelangst, im Zusammenhang mit der realen Situation und sind keine Glaubenslehre, nichts Hohles oder etwas, das niemals existiert. Das beweist, dass du Urteilsfähigkeit besitzt. Wenn die Schlussfolgerungen, die du zu jeder Angelegenheit ziehst, nicht mit den normalen Entwicklungsmustern der Dinge oder mit dem Ausgang irgendeiner Angelegenheit im wirklichen Leben übereinstimmen und rein eingebildet, hohl, unrealistisch und unwahr sind und keinen Bezug zu den realen Situationen haben, dann bedeutet das, dass du keine Urteilsfähigkeit hast oder häufig Fehlurteile fällst. Was ist dann mit dem zweiten Urteil, das ihr vorhin erwähnt habt, nämlich dass die schlechten Ergebnisse des Kirchenlebens darauf zurückzuführen sind, dass die Menschen in dieser Kirche ein schlechtes Kaliber haben und die Wahrheit nicht lieben – was für ein Urteil ist das? (Es ist ein Fehlurteil.) Das nennt man ein Fehlurteil fällen. Was beweist es, wenn du die Situationen, die bei solchen Angelegenheiten häufig auftreten – das heißt, die wenigen wahrscheinlichsten Situationen –, nicht vollständig erfassen kannst und du durch dein Urteil nur auf eine Situation kommst oder du dir mögliche, aber auch unmögliche Situationen ausdenken kannst? Es beweist, dass deine Urteilsfähigkeit durchschnittlich ist. Ein Mensch mit durchschnittlicher Urteilsfähigkeit hat einige Gedanken zu einer Angelegenheit, kann sich aber nicht sicher sein. In solchen Fällen ist das Urteil, das er fällt, ungenau. Wenn die Urteile einer Person mal richtig, mal falsch sind, manche der Realität entsprechen, andere nicht, die ungenauen aber relativ häufiger vorkommen, deutet dies darauf hin, dass ihre Urteilsfähigkeit schlecht ist. Angenommen, die Schlussfolgerungen, zu denen sie durch ihr Urteil gelangen, sind völlig hohl, entsprechen überhaupt nicht den Entwicklungsmustern der Dinge und stimmen erst recht nicht mit gängigen oder häufig auftretenden Phänomenen überein, da sie völlig ohne Bezug zu den Fakten sind. Ihre Urteile sind nichts als Fantasien, sie haben keinerlei Verbindung zu den Entwicklungsmustern der Dinge oder zur Menschlichkeitsessenz selbst und sind völlig unvereinbar mit dem realen Kontext und der Umgebung. Das heißt, angenommen, ihre Urteile sind von der Realität losgelöst – was sie urteilen, könnte im wirklichen Leben niemals eintreten, und wovon sie sprechen, trifft überhaupt nicht das Wesen des Problems. Wenn dies der Fall ist, dann hat dieser Mensch keine Urteilsfähigkeit.

Um zu beurteilen, ob jemand Urteilsfähigkeit besitzt, muss man hauptsächlich darauf achten, ob seine Urteile über verschiedene Arten von Menschen und verschiedene Arten von Dingen korrekt sind. Nehmen wir zum Beispiel an, du siehst einen Menschen weinen und weißt nicht, warum. Du kannst sehen, dass er sehr betrübt und traurig weint, und er betet auch von Zeit zu Zeit und liest Gottes Worte, und er antwortet niemandem, der ihn anspricht. Du wirst gebeten zu beurteilen, was mit diesem Menschen los ist, und du sagst: „Er hat vielleicht Heimweh. Seine Mutter ist vor einiger Zeit krank geworden, also will er nach Hause.“ Ist dieses Urteil korrekt? Manche Leute sagen: „Er fühlt sich vielleicht negativ. Meistens weinen die Leute, weil ihre Gefühle verletzt wurden. Zum Beispiel weinen die Leute, wenn sie gemobbt oder betrogen werden. Wenn er mit einem Problem konfrontiert wird und ungerecht behandelt wurde, weint er immer und ist nicht bereit, mit anderen zu sprechen oder zu interagieren. Das ist eine Äußerungsform dafür, dass er sich negativ fühlt.“ Andere wiederum urteilen wie folgt: „Früher hat er oft das Evangelium gepredigt und seine Pflicht draußen getan, aber jetzt tut er seine Pflicht schon lange drinnen, und er ist es vielleicht nicht gewohnt und fühlt sich eingeengt.“ Gibt es noch andere Möglichkeiten? Manche Leute sagen: „Vielleicht hat er gestern kein Fleisch zu essen bekommen, was ihn verärgert hat, und deshalb weint er.“ Andere sagen: „Gestern kam er zu mir, um mit mir zu reden. Ich dachte, er wäre nur auf der Durchreise, also warf ich ihm einen Blick zu und sagte nichts. Könnte ihn das wütend gemacht haben? Könnte er deswegen weinen?“ Wie sollte diese Angelegenheit beurteilt werden, damit es der tatsächlichen Situation entspricht? Ist das leicht zu beurteilen? (Ich kann einige Urteile fällen. Die wenigen gerade genannten Gründe – Heimweh, verletzte Gefühle oder eine düstere, eingeengte Stimmung – diese Zustände können alle möglicherweise dazu führen, dass ein Mensch weint. Kleinigkeiten wie kein Fleisch zu essen zu bekommen oder ignoriert zu werden, wenn man mit jemandem spricht, sollten jedoch nicht ausreichen, um einen Menschen zum Weinen zu bringen.) Was sind die Gründe, die einen Menschen heftig weinen lassen können? Kränkungen, Traurigkeit, das Vermissen von jemandem oder etwas, ein Gefühl der Schuld. Du solltest ihn also fragen: „Warum weinst du? Weinst du, weil du ungerecht behandelt wurdest und dich traurig fühlst, oder weil du über dich selbst nachdenkst und das Gefühl hast, dass du Gott so viel schuldest?“ Durch ein solches herzliches Gespräch wirst du den Grund für seine Tränen erfahren. Kurz gesagt, es ist weder möglich, dass er weint, weil er nicht gut gegessen hat oder kein Fleisch essen konnte, noch ist es möglich, dass er weint, weil andere ihn ignoriert oder mit den Augen gerollt haben. Unter normalen Umständen würde ein wenig Leid natürlich keinen Menschen zum Weinen bringen, und gelegentlich in keiner so guten Stimmung zu sein, würde ihn auch nicht zum Weinen bringen. Die Dinge, die einen Menschen zum Weinen bringen können, sind für gewöhnlich nur diese wenigen zuvor genannten Situationen. Du kannst den Grund für sein Weinen anhand dieser üblichen Situationen beurteilen und dann ein Urteil auf der Grundlage seiner üblichen, beständigen Äußerungsformen fällen – wie zum Beispiel der Tatsache, dass er im Allgemeinen nur weint, wenn er etwas Traurigem begegnet oder etwas, das einen wunden Punkt trifft, dass er nicht leicht Tränen vergießt und dass er nur weint, wenn er von besonders aufwühlenden Angelegenheiten und Dingen spricht, die seine Seele besonders berühren, oder wenn er etwas Falsches getan oder einen schweren Fehler begangen hat und das Gefühl hat, dass er Gott etwas schuldet. Wenn du auf der Grundlage dieses Kontextes urteilst, kannst du mehr oder weniger herausfinden, warum er weint. Eine Situation wäre, dass er weinen würde, wenn ein Familienmitglied schwer krank würde oder sterben würde, eine andere ist, wenn er selbst an einer schweren Krankheit leiden und sich gequält fühlen würde. Alternativ könnte er weinen, weil er etwas Falsches getan und somit eine Verfehlung begangen hat und dadurch das Gefühl hat, dass er Gott etwas schuldet, und er sein Äußerstes tun will, um den Kurs zu ändern, dabei aber immer noch Schwächen hat und nicht in der Lage ist, sie zu überwinden; zusammengenommen würde diese komplexen Emotionen dazu führen, dass er weint. Diese Urteile stimmen relativ gut mit der tatsächlichen Situation überein. Indem du auf der Grundlage seiner beständigen Äußerungsformen und der Merkmale seiner Persönlichkeit urteilst, kannst du die eigentliche Ursache dafür herausfinden, warum er jetzt weint. Auf diese Weise wird das Urteil relativ präziser sein. Indem du einerseits die Größe solcher Menschen und einige der Probleme, die sie gerade erleben, verstehst und andererseits die Makel ihrer Menschlichkeit selbst sowie einige der Verdorbenheiten und Schwächen, die sie häufig offenbaren, erkennst, kannst du den Bereich im Grunde eingrenzen und innerhalb dieses Bereichs beurteilen, was die eigentliche Ursache für das Problem dieses Menschen ist. Ein auf diese Weise gefälltes Urteil wird relativ korrekt sein.

Wir haben nun den gemeinschaftlichen Austausch über die Äußerungsformen von Menschen mit gutem, durchschnittlichem und schlechtem Kaliber in Bezug auf ihre Urteilsfähigkeit abgeschlossen, nicht wahr? (Ja.) Es gibt auch die Kategorie der Menschen mit dem schlechtesten Kaliber. Ganz gleich, was geschieht oder was sie jemanden tun sehen, solche Menschen wissen nicht, wie sie ein Urteil fällen sollen. Warum nicht? Weil ihr Kaliber sehr schlecht ist, sie keine Urteilsfähigkeit haben und nicht wissen, wie sie Dinge beurteilen sollen. Nehmen wir zum Beispiel an, sie hören jemanden etwas Negatives sagen. Wenn es darum geht, was das Wesen und die Natur dieser negativen Aussage sind, wissen sie nicht, worauf sie ihr Urteil stützen sollen; sie haben keine Ahnung. Das bedeutet, dass sie nicht wissen, wie man über Probleme nachdenkt und wie man Dinge beurteilt. Wenn sie jemanden etwas tun sehen, können sie basierend auf dem Wesen der Angelegenheit nicht beurteilen, was die Natur dieser Angelegenheit ist oder wie der Charakter dieses Menschen ist; sie wissen nicht, wie sie diese Dinge auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrung im Sich-Verhalten beurteilen sollen, und erst recht nicht, wie sie sie auf der Grundlage von Gottes Worten beurteilen sollen. Daher haben sie keine Urteilsfähigkeit. Was ist die Grundursache dafür, dass man Dinge nicht beurteilen kann? Diese Art von Mensch weiß nicht, wie man über Probleme nachdenkt, und wenn es darum geht, Menschen und Dinge zu betrachten, wissen sie nicht, welchen Aspekt davon sie betrachten sollen, wie sie sie betrachten sollen oder auf welcher Grundlage sie sie betrachten sollen. Und sie wissen nicht, welche Schlussfolgerungen sie danach ziehen sollen, wie sie Schlussfolgerungen ziehen sollen oder wie sie mit dieser Art von Mensch oder Angelegenheit umgehen sollen, sobald sie zu einer Schlussfolgerung gekommen sind. Ihre Gedanken sind entweder leer oder benebelt. Das bedeutet, dass es ihnen an Urteilsfähigkeit mangelt. Das Hauptproblem von Menschen, denen es an Urteilsfähigkeit mangelt, ist, dass sie keine der Grundsätze verstehen oder begreifen und ihnen sogar die Erfahrung im Sich-Verhalten fehlt. Daher wissen sie im Umgang mit verschiedenen Arten von Menschen nicht, mit welchen Arten von Menschen es sich lohnt, Umgang zu pflegen, und mit welchen nicht; sie wissen nicht, welche Menschen relativ freundlich sind und auch einige Stärken haben, von denen sie lernen können, um ihre Mängel auszugleichen, und die ihnen helfen und nützen können; welche Arten von Menschen man widerwillig tolerieren und mit welchen Menschen man sich widerwillig arrangieren kann; und welche Arten von Menschen eine so unglaublich böse Menschlichkeit haben, dass der Umgang mit ihnen leicht Ärger oder Streit hervorrufen könnte und die daher auf Abstand gehalten werden sollten – all das wissen sie nicht. Kurz gesagt, diese Menschen, denen es an Urteilsfähigkeit mangelt, wissen nichts und können weder Menschen noch Angelegenheiten beurteilen. Aber sie haben auch ihre eigene Vorgehensweise, eine feste Regel, der sie folgen. Sie sagen: „Ganz gleich, mit wem ich zu tun habe oder mit wem ich spreche, ich wimmle ihn einfach mit Scherzen ab. Ich hege gegen niemanden Feindseligkeit. Ob es ein guter oder ein schlechter Mensch ist, ob er aufrichtig an Gott glaubt oder nicht, ob er die Wahrheit liebt oder ihr abgeneigt ist – ich komme mit ihm aus, und ich beleidige niemanden. Wenn ich böse Menschen sehe, meide ich sie; wenn ich fügsame Menschen sehe, schikaniere ich sie.“ Genau das ist ihre teuflische Logik. Sie wissen nicht, mit welchen Arten von Menschen sie Umgang pflegen sollten, von welchen Arten von Menschen sie Abstand halten sollten und mit welchen Arten von Menschen sie niemals Umgang pflegen oder zu tun haben sollten. Sie wenden nicht das geringste Urteilsvermögen an und betrachten jeden als gleich und behandeln alle Menschen einheitlich. Ganz gleich, wer es ist, solange sie keine positive Meinung von dieser Person haben, werden sie sie als Außenseiter oder Feind betrachten. Ganz gleich, wie gut ein Mensch ist, solange er ihnen keinen Vorteil bietet, wird er von ihnen mit Vorsicht behandelt. Sie öffnen niemandem ihr Herz und begegnen jedem mit Vorsicht. Sind solche Menschen von gutem oder schlechtem Kaliber? (Von schlechtem Kaliber.) Wie können sie angesichts ihres schlechten Kalibers dann noch solche Gedanken haben? Solche Menschen sind einfach engstirnig. Was ist der Unterschied zwischen Menschen ohne Kaliber und geistig Behinderten? Menschen ohne Kaliber sind geistig zurückgeblieben und idiotisch. Abgesehen davon, dass sie sich ernähren und kleiden, ihr Gesicht wahren und einige Berechnungen anstellen können, um Vorteile zu nutzen und keine Verluste zu erleiden, haben sie keinerlei Kaliber. Geistig behinderte Menschen hingegen stellen nicht einmal irgendwelche Berechnungen an, um ihre eigenen Interessen zu schützen oder Vorteile zu nutzen – sie haben einfach überhaupt keine Gedanken. Geistig zurückgebliebene und idiotische Menschen besitzen, abgesehen von einigen Berechnungen, absolut keine Überlebensfähigkeit, kein Kaliber und keine Urteilsfähigkeit. Daher gibt es keine Grundsätze dafür, wie sie irgendeinen Menschen behandeln sollten; sie gehen nur nach ihren Gefühlen. Solange sie das Gefühl haben, dass du nicht gut zu ihnen bist, werden sie dich meiden, sich dir gegenüber ablehnend fühlen und dich in ihren Herzen hassen und dich ablehnen. Ganz gleich, wie viel Wohlwollen du ihnen entgegen bringst oder wie du ihnen hilfst, solange sie es nicht klar wahrnehmen können, werden sie nicht spüren, dass du ihnen gegenüber freundlich bist oder dass du ihnen überhaupt nicht schadest. Sie können nicht erkennen, ob Menschen, Ereignisse und Dinge richtig oder falsch, recht oder unrecht, positiv oder negativ sind – sie können diese Dinge nicht beurteilen. Sie verfügen lediglich über einige Berechnungen. Wenn sie einen Vorteil erlangt haben, fühlen sie sich glücklich; wenn sie keinen Vorteil erlangt haben, haben sie das Gefühl, einen Verlust erlitten zu haben und ungerecht behandelt und von anderen ausgelacht worden zu sein, und sie beschließen, dass sie das nächste Mal andere keinen Vorteil erlangen lassen oder anderen erlauben werden, vor ihnen anzugeben oder die Oberhand zu gewinnen – sie werden anderen keine Gelegenheiten geben. Sagt Mir, zählt es als Kaliber, nur diese Berechnungen im Kopf zu haben? Es ist nur geringfügig besser als geistig behindert zu sein, aber wenn es um Fähigkeiten geht, haben sie keine – sie haben keine der verschiedenen Fähigkeiten, um mit verschiedenen Arten von Angelegenheiten umzugehen. Sie sind einfach idiotisch und geistig zurückgeblieben. Solche Menschen haben kein Kaliber. Versteht ihr? (Ja.) Das Einzige, was diese Menschen im Gegensatz zu geistig behinderten Menschen haben, sind diese Berechnungen; geistig behinderte Menschen haben nicht einmal diese. Wenn solche Menschen das hören, sind sie nicht überzeugt; sie sagen: „Du behauptest, ich hätte keine Urteilsfähigkeit? Leg ein paar US-Dollar und Gold nebeneinander und schau, ob ich sie nicht erkennen kann. Ich kann sie unterscheiden! Gold ist gelb, und US-Dollar sind Papiergeld! Leg Platin und Silber zusammen und schau, ob ich kein Urteil fällen kann! Platin und Silber haben verschiedene Weißtöne – das kann ich erkennen!“ Ist das nicht töricht? Das ist ziemlich töricht. Sie sind nur in der Lage, zwischen diesen Dingen zu unterscheiden, und doch wollen sie damit angeben und beweisen, dass sie nicht töricht sind. Sie haben so viele törichte Dinge getan, so viele Dinge, die einen Mangel an Kaliber beweisen – warum reden sie nicht darüber und versuchen, diese zu verstehen? Gerade weil ihnen das Kaliber fehlt, weil ihr Kaliber so schlecht ist und sie diese Dinge nicht erkennen oder unterscheiden können, bringen sie ein oder zwei Dinge zur Sprache, die geistig behinderte Menschen nicht tun können, um zu beweisen, dass sie nicht geistig behindert sind, um zu beweisen, dass sie etwas Verstand und Kaliber haben. Ist das nicht töricht? Das beweist ihre Torheit nur noch mehr. Unser gemeinschaftlicher Austausch über die Äußerungsformen von Menschen, die kein Kaliber haben, ist nun ebenfalls abgeschlossen. Was ist das Hauptkriterium dafür, ob jemand Urteilsfähigkeit besitzt? Es ist, ob er das Denken einer normalen Menschlichkeit hat. Wenn du nicht das Denken einer normalen Menschlichkeit hast, wirst du nichts beurteilen können. Wenn du das Denken einer normalen Menschlichkeit hast, können deine Urteile immer noch danebenliegen, aber zumindest zeigt es, dass du Urteilsfähigkeit und die Denkfähigkeit einer normalen Menschlichkeit besitzt. Die Urteile, die du fällst, beruhen nicht auf Spekulationen, Annahmen, Hypothesen oder logischen Folgerungen. Vielmehr sind es die verschiedenen Schlussfolgerungen und Meinungen, zu denen man gelangt, indem man alle Aspekte einer Angelegenheit berücksichtigt. Das nennt man Urteilsfähigkeit.

Nachdem wir die Besprechung der Urteilsfähigkeit abgeschlossen haben, lasst uns als Nächstes über die Fähigkeit sprechen, Dinge zu erkennen. Worauf bezieht sich die Fähigkeit, Dinge zu erkennen? Sie bezieht sich hauptsächlich darauf, zu erkennen, ob Menschen, Ereignisse und Dinge positiv oder negativ, korrekt oder inkorrekt und richtig oder falsch sind; sie bezieht sich darauf, Menschen, Ereignisse und Dinge zu charakterisieren oder zu klassifizieren – die Menschen, Ereignisse und Dinge, denen du gegenüberstehst, in verschiedene Kategorien einzuordnen. Die Absicht und der Zweck des Erkennens bestehen darin, Menschen ihrer Art entsprechend einzuteilen und positive und negative Dinge ihrer Art entsprechend einzuteilen. Klassifizieren bedeutet natürlich nicht, Vögel in die Kategorie „Vögel“, Tiere in die Kategorie „Tiere“ oder Pflanzen in die Kategorie „Pflanzen“ einzuordnen. Die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, bezieht sich nicht auf die Fähigkeit, diese zu erkennen, sondern bezieht sich auf die Fähigkeit, die Attribute verschiedener Menschen, Ereignisse und Dinge zu erkennen. Kannst du zum Beispiel die Äußerungsformen, Offenbarungen und das Wesen verschiedener Menschen kategorisieren? Kannst du die Attribute der verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, denen du begegnest, bestimmen? Kannst du zum Beispiel beim Erkennen von Ungläubigen die Offenbarungen von Ungläubigen erkennen, die es dir ermöglichen, klar zu erkennen, dass sie Ungläubige sind? Wenn du weißt, welche Merkmale und Eigenschaften Ungläubige haben, welche Offenbarungen der Menschlichkeit sie zeigen, welche Worte sie sagen, welche Taten sie begehen und welche Gedanken und Ansichten sie besitzen, dann solltest du in der Lage sein, Ungläubige zu erkennen. Wenn verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge auftauchen, kann eine Person mit gutem Kaliber erkennen, ob es sich um positive Dinge oder negative Dinge, positive Menschen oder negative Menschen handelt, ob sie gerecht oder böse sind und ob sie korrekt oder inkorrekt sind. Sie können die Attribute verschiedener Menschen, Ereignisse und Dinge bestimmen und erkennen, ob sie mit der Menschlichkeit und mit der Wahrheit übereinstimmen. Das ist jemand mit gutem Kaliber. Wie steht es dann um Menschen mit durchschnittlichem Kaliber? Sie können die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge mit offensichtlichen Attributen erkennen. Zum Beispiel sagen manche Leute: „Wie könnte es einen Gott geben? Wo ist er? Warum kann ich Seine Existenz nicht bestätigen?“ Bei Worten wie diesen, die offensichtlich Gott leugnen, haben sie etwas Urteilsvermögen und können erkennen, dass solche Menschen Ungläubige und negative Charaktere sind. Sie können offensichtlich Böses und offensichtlich negative, ungerechte, niederträchtige Dinge erkennen, aber manche Dinge, die trügerisch sind, von denen kaum jemand je gehört hat und die in einen unklaren Bereich oder eine Grauzone fallen, können sie weder unterscheiden noch anders behandeln. Sie haben die Fähigkeit, böse Menschen zu erkennen, die offensichtliche Übeltaten begehen. Sie wissen, dass eine solche Person böse ist und dass ein solch böser Mensch, sollte er eine Führungsposition erreichen und Status erlangen, ein Antichrist wäre. Hat diese Person jedoch einen schlechten Charakter, aber noch keine bösen Taten begangen, können sie weder erkennen, ob sie als böse einzustufen ist, noch welche bösen Taten er begehen könnte. Auch wären sie nicht in der Lage, die Attribute dieser Person zu bestimmen. Das ist ein durchschnittliches Kaliber. Das Verhalten mancher Menschen ist ziemlich offensichtlich, wie etwa Zügellosigkeit, Götzenanbetung, weltliche Neigungen, Klatschsucht, häufiges Unterdrücken und Schikanieren anderer oder Mord und Brandstiftung. Sie würden sagen, dass diese Menschen keine guten Menschen sind und von Gott verabscheut werden; sie können diese Unterscheidung treffen. Was aber manche Menschen betrifft, deren äußeres Verhalten recht gut erscheint – die oft Almosen geben und anderen helfen, Geduld gegenüber Menschen zeigen, einigermaßen gut mit anderen auskommen –, deren Menschlichkeit von außen betrachtet recht gut erscheint, deren Worte und Taten jedoch die meiste Zeit nicht mit der Wahrheit übereinstimmen und deren Taten oft gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen, so wären sie nicht in der Lage zu unterscheiden, ob solche Menschen jene sind, die nach der Wahrheit streben, oder zu welcher Kategorie sie genau gehören. Bei jenen Menschen, Ereignissen und Dingen, die offensichtlich und leicht zu benennen sind, können sie unterscheiden, ob sie korrekt oder inkorrekt, richtig oder falsch sind, ob sie gerecht oder niederträchtig sind und ob es sich um positive Dinge oder negative Dinge handelt. Sie können solche äußerlichen Angelegenheiten unterscheiden, aber sie können nicht unterscheiden, wenn es um jene Menschen, Ereignisse und Dinge geht, die wirklich die Grundsätze betreffen und mit der Wahrheit zusammenhängen. Sie können nicht erkennen, welche offensichtlich mit der Wahrheit übereinstimmen und welche gegen die Wahrheit verstoßen. Das ist ein durchschnittliches Kaliber. Zum Beispiel tragen manche Leute Kleidung aus relativ gutem Stoff, die elegant und hochwertig aussieht und sie jenen hochrangigen Persönlichkeiten oder Führungskräften aus der Geschäftswelt ähneln lässt. Wenn Menschen mit durchschnittlichem Kaliber das sehen, sagen sie: „Nichtgläubige mögen diese Kleidung. Als Menschen, die an Gott glauben, sollten wir sie nicht mögen; das sind keine positiven Dinge.“ Das zu sagen, ist falsch. Diese Kleidung sieht nicht verführerisch oder reizvoll aus, sondern elegant, würdevoll und anständig und lässt den Träger edel erscheinen. Aber diese Menschen betrachten solche Kleidungsstücke – die den Träger edel und elegant erscheinen lassen und zudem gerade modisch sind – als negative Dinge und sagen, sie seien niederträchtig. Das zeigt doch, dass sie diese Dinge nicht erkennen können, nicht wahr? (Ja.) Wie ist also die Fähigkeit solcher Menschen, Dinge zu erkennen? Bestenfalls ist sie durchschnittlich. Das ist ein durchschnittliches Kaliber. Solche Menschen sind nicht einmal in der Lage, manche Dinge zu unterscheiden, die Nichtgläubige unterscheiden können – Nichtgläubige mit gutem Kaliber können gute und schlechte Menschlichkeit erkennen, aber diese Menschen können es nicht. Obwohl sie einige Glaubenslehren verstehen, nachdem sie an Gott glauben, können solche Menschen nicht zwischen positiven und negativen Dingen unterscheiden. Sie können Dinge erkennen, die offensichtlich sind, aber nicht Dinge, die es nicht sind. Sie können offensichtlich böse Menschen erkennen, offensichtliche Vorfälle, bei denen es zu Unterbrechungen und Störungen kommt, sowie offensichtliche Vorfälle, bei denen gegen die Grundsätze verstoßen wird, aber wenn es um bestimmte Menschen, Ereignisse und Dinge geht, die relativ besonders, finster und bizarr und in den Schatten verborgen sind, können sie sie nicht erkennen. Nur durch den gemeinschaftlichen Austausch und die Hinweise anderer oder dadurch, dass die Menschen selbst etwas Offensichtliches tun, können sie sie erkennen. Andernfalls können sie es nicht. Das deutet darauf hin, dass ihre Fähigkeit, Dinge zu erkennen, durchschnittlich ist. Es gibt auch manche Menschen, die unter keinen Umständen irgendwelche Menschen, Ereignisse oder Dinge erkennen oder ihre Attribute bestimmen können. Wenn es zum Beispiel darum geht, zu bewerten, was genau die Attribute einer bestimmten Kategorie von Menschen sind – ob sie wahre Gläubige oder Ungläubige sind, ob sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, oder ob sie geeignet sind, gefördert zu werden –, wissen sie diese Dinge nicht und können sie nicht sehen. Selbst wenn solche Menschen viele Äußerungsformen zeigen und sehr offensichtliche Probleme haben, können sie diese Menschen immer noch nicht erkennen oder ihre Attribute bestimmen. Ihnen fehlt die Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Selbst wenn einige gängige und leicht erkennbare Menschen, Ereignisse und Dinge auftauchen, können sie nicht klar sagen, ob diese Menschen gute Menschen oder böse Menschen sind oder ob es sich um gerechte oder niederträchtige Angelegenheiten handelt. Sie wissen weder, wie sie sie unterscheiden oder kategorisieren sollen, noch wissen sie, wie sie sie klassifizieren sollen. Selbst nachdem sie Gottes Worte gelesen und mit anderen Gemeinschaft gehalten haben, können sie sie immer noch nicht erkennen. Am Ende lassen sie andere für sich entscheiden und sagen: „Wie auch immer du sie charakterisierst, so sind sie. Wenn du sie als gerecht charakterisierst, dann sind sie gerecht; wenn du sie als niederträchtig charakterisierst, dann sind sie niederträchtig.“ Kurz gesagt, sie selbst können keine Bestimmungen vornehmen oder Schlussfolgerungen ziehen. Ganz gleich, in welcher Situation, wenn es darum geht, eine Schlussfolgerung zu ziehen, sind sie ratlos und haben nichts zu sagen. Fehlt es hier nicht an der Fähigkeit, Dinge zu erkennen? (Doch.) Selbst beim einfachsten äußeren Phänomen wissen sie nicht, was dessen Natur und was dessen Attribute sind, wenn man sie bittet, diese zu erkennen. Sie haben jedoch einen Trick: Sie können endlos reden und erzählen, was eine Person gesagt und getan hat. Aber wenn du sie fragst: „Ist diese Person tatsächlich ein wahrer Gläubiger oder nicht? Ist er jemand, der ein enormes Bestreben nach Gott hat?“, antworten sie: „Nun, er glaubt seit mehr als zehn Jahren an Gott und hat seiner Familie und seiner Karriere entsagt. Als sein Kind drei oder vier Jahre alt war, hat er es den Brüdern und Schwestern anvertraut und das Haus verlassen, um seine Pflicht zu tun.“ Sie haben durchaus ihr Kalkül; sie vermeiden es, selbst Schlussfolgerungen zu ziehen, und lassen stattdessen dich entscheiden. Wenn du sie fragst: „Ist diese Person also jemand, der die Wahrheit annimmt?“, antworten sie: „Nun, seit er ein Kirchenleiter geworden ist, steht er sehr früh auf und geht sehr spät ins Bett. Was die Frage betrifft, ob er jemand ist, der die Wahrheit annimmt: Als die Brüder und Schwestern ihn einmal auf einige seiner Probleme hinwiesen, weinte er auf der Stelle und sagte, er stehe in Gottes Schuld und habe es nicht gut gemacht.“ „Und hat er danach Buße getan?“ „Nun, damals war seine Haltung ziemlich gut.“ Sie überschütten dich gerne mit Informationen, um dir zu zeigen, dass etwas an ihnen dran ist, dass sie alles wissen und die Menschen einschätzen können, und um dich davon abzuhalten, sie zu unterschätzen. In Wirklichkeit können sie Menschen weder erkennen, noch können sie Schlussfolgerungen ziehen. Sie erzählen dir einfach einen Haufen Phänomene und Informationen und überlassen es dir, zu erkennen, was für eine Art von Mensch das ist, Schlüsse über ihn zu ziehen und seine Attribute zu bestimmen. Du sagst: „Diese Person kann im Grunde als jemand betrachtet werden, der die Wahrheit annimmt. Er hat Antrieb in seinem Glauben an Gott und er ist ein wahrer Gläubiger. Es ist nur so, dass er, weil er ein schlechtes Kaliber hat und es ihm an Begriffsvermögen fehlt, nie in der Lage ist, die Grundsätze der Praxis zu finden und die Wahrheit zu praktizieren, obwohl er bereit ist, die Wahrheit anzunehmen.“ Sie antworten: „Er wirkt nicht wie jemand mit Begriffsvermögen. Wann immer er über etwas Unangenehmes spricht, weint er – es ist immer dieselbe Haltung.“ Seht ihr? Sie selbst haben nicht die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, und doch sind sie ziemlich gut darin, sich an die Bemerkungen anderer anzuhängen. Ist das nicht problematisch? Die häufigste Äußerungsform von Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen, ist, dass sie dir gerne von einer Vielzahl von Phänomenen, Informationen, schwierigen Problemen, dem Verlauf von Ereignissen oder allem, was sie in einer Situation beobachtet haben, erzählen. Dann warten sie darauf, dass du es bestimmst, und nachdem du es bestimmt hast, denken sie, dass deine Bestimmung gut ist und akzeptieren sie. Nachdem sie sie akzeptiert haben, wissen sie immer noch nicht, warum du sie auf diese Weise bestimmt hast. Sie kennen weder die Grundlage oder die Grundsätze hinter deiner Schlussfolgerung, noch wissen sie, wie sie die betreffende Art von Person behandeln oder mit ihr umgehen sollen. Sie wissen nichts über all diese Dinge. Selbst nach dem gemeinschaftlichen Austausch und dem Lernen verstehen sie es immer noch nicht. Das zeigt, dass sie keine Fähigkeit haben, Dinge zu erkennen; das ist eine Äußerungsform eines mangelnden Kalibers. Sie machen auch häufig den Fehler, Tatsachen zu verzerren und eine Sache mit einer anderen zu verwechseln. Egal, welches Thema sie kommentieren, sie erfassen die Wurzel oder das Wesen der Angelegenheit nicht und ziehen stattdessen Schlussfolgerungen, die nur auf äußeren Phänomenen basieren. Beispielsweise beschreiben sie das Übeltun eines Antichristen als Verfehlung und glauben, dass der Antichrist sich ändern kann, solange er das Problem erkennt. Wenn sie sehen, dass ein ehrlicher Mensch eine Lüge erzählt, charakterisieren sie ihn als betrügerischen Menschen. Wenn sie sehen, dass jemand arrogant und selbstgerecht ist, charakterisieren sie ihn als bösen Menschen. Das sind die Arten von Fehlern, die häufig von Menschen gemacht werden, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen. Die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, ist für jeden Menschen eine Art von Kaliber, die er besitzen sollte, wenn er mit verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen im Leben konfrontiert wird. Die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, beinhaltet nicht nur das Erkennen des Wesens verschiedener Menschen, Ereignisse und Dinge, sondern auch das Bestimmen ihrer Attribute. Je genauer du diese Attribute bestimmen kannst, desto höher ist nachweislich deine Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Wenn deine Bestimmungen nicht sehr korrekt sind und es eine Lücke zwischen deinen Bestimmungen und dem Wesen und der Wurzel der Angelegenheit gibt, beweist das, dass deine Fähigkeit, Dinge zu erkennen, durchschnittlich ist. Wenn du die Attribute von Menschen, Ereignissen und Dingen nicht bestimmen und nicht durchschauen kannst, beweist das, dass du keine Fähigkeit hast, Dinge zu erkennen. Nehmen wir beispielsweise an, du kannst im Falle einer Person nur deren vielfältige Äußerungsformen und Offenbarungen beschreiben, aber nicht ihr Wesen durchschauen. Das heißt, du kannst nur darüber sprechen, wie diese Person dazu neigt, negativ zu sein, oder welche Stärken sie hat; du kannst nur über viele Dinge sprechen, die dieser Person widerfahren sind, aber du kennst ihren Charakter, ihr Kaliber oder ihre Haltung gegenüber der Wahrheit nicht. Du kannst diese wesentlichen Probleme nicht durchschauen und du hast keine Definition für die Menschen, Ereignisse und Dinge, die in ihrem Umfeld auftauchen oder geschehen. Unabhängig davon, ob solche Dinge korrekt oder inkorrekt, gerecht oder niederträchtig, positiv oder negativ, Äußerungsformen guter Menschlichkeit oder böser Menschlichkeit sind, kannst du nichts davon durchschauen oder unterscheiden. Egal, wie viele Wahrheiten du gehört hast oder wie viele Erfahrungszeugnisse du dir angehört hast, du kannst immer noch nicht verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge erkennen oder unterscheiden; in deinem Herzen hast du keine Definition für irgendeine Kategorie von Menschen, Ereignissen oder Dingen. Dir fehlt die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, und es ist auch eine Äußerungsform von mangelndem Kaliber.

Was ist der Fehler, den Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen, keine Selbsterkenntnis haben und zudem arrogant und selbstgerecht sind, am wahrscheinlichsten machen? Er besteht darin, sich auf ein paar Äußerungsformen zu stürzen, die andere Menschen zeigen, und sie dann willkürlich abzustempeln und zu definieren. Zum Beispiel sehen sie, dass manche Menschen ein wenig eigenwillig sind, und sagen dann, dass sie wie böse Menschen seien, dass sie Teufel seien – ist das nicht ein riesiger Fehler? Diese Menschen sind nur ein wenig eigenwillig, und aufgrund der familiären Verhältnisse oder der Umgebung, in der sie aufgewachsen sind, haben sie einige schlechte Lebensgewohnheiten oder einige schlechte Angewohnheiten und Fehler entwickelt. Insgesamt ist der Charakter dieser Menschen nicht gütig, aber er ist auch nicht böse, also können sie nicht als böse Menschen bezeichnet werden. Doch diejenigen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen, stürzen sich auf ein paar Dinge, die einer dieser Menschen sagt, oder ein oder zwei Dinge, die er tut, und definieren ihn dann blindlings und sagen: „Diese Person hat eine seltsame, ungesellige und eigenwillige Persönlichkeit. Sie ist ein böser Mensch.“ Diese Definition ist falsch. Wahrhaft böse Menschen werden angenehme Worte sprechen und Menschen umschmeicheln; sie haben Taktiken, sie werden sich verstellen und andere täuschen und sie werden mit Menschen spielen. Manche böse Menschen geben sogar Almosen, helfen anderen und zeigen Geduld. Diejenigen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen, werden über einen solchen Menschen sagen: „Diese Person ist so gut, sie ist ein wahrer Gläubiger“, aber in Wirklichkeit ist diese Person ein heuchlerischer Pharisäer. Diejenigen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen, können das Wesen der Menschen nicht durchschauen – bei Wahlen stimmen sie sogar für böse Menschen, damit diese Leiter werden. Womit ist das gleichzusetzen? Es ist gleichzusetzen mit Beihilfe zum Bösen. Manche böse Menschen zeigen ihr Böses nicht in ihrem Verhalten und offenbaren es nicht. Ihr Böses ist in ihren Herzen. Die Dinge, die sie tun, sind alle zielgerichtet, und ihre Absichten sind stets verdeckter Natur. Die Dinge, die sie tun, die du sehen kannst, spiegeln nicht ihre wirklichen Absichten wider. Ihre wahren Absichten, Ziele und ihre Niederträchtigkeit sind alle in ihren Herzen verborgen. Wenn einer Person die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen, und sie solche Menschen nicht unterscheiden kann, wird sie sie wahrscheinlich als gute Menschen betrachten, als Menschen, die nach der Wahrheit streben. Manche Menschen haben eine geradlinige Persönlichkeit und wenden keine Taktiken an, wenn sie mit anderen Umgang pflegen. Sie sprechen auf direkte Weise und sind in Bezug auf Persönlichkeit und Temperament etwas reizbar. Es gibt eigentlich keine großen Probleme mit ihrer Menschlichkeit, es ist nur so, dass ihr Tonfall manchmal schroff ist. Was sie jedoch offenbaren, ist genau das, was sie innerlich denken – was immer sie innerlich denken, ist das, was sie nach außen hin offenbaren. Andere denken oft, diese Menschen wüssten nicht, wie man mit allen anderen umgeht oder wie man soziale Kontakte pflegt, und sie sind nicht an die Sprechweise dieser Menschen gewöhnt. Solche Menschen sprechen besonders schroff und direkt, und sie verletzen andere immer unbeabsichtigt. Mit der Zeit verletzen sie schließlich jeden, und die Leute hegen keine guten Gefühle ihnen gegenüber. Manche, denen es an Urteilsvermögen fehlt, sagen, dass ein solcher Mensch böse sei, aber tatsächlich ist er nicht böse. Du sagst, dass er böse ist – dann bring die Tatsachen vor, wie er andere gequält hat: Wen hat er gequält oder unterdrückt? Wen hat er geschädigt oder getäuscht? Wenn es wirklich eine faktische Grundlage gibt, die beweist, dass diese Person ein böser Mensch ist – dass er anderen nicht nur mit seinen Worten schadet, sondern dass es auch Böses in den Tiefen seines Herzens gibt und dass er für andere wirklich schädlich ist –, dann kann er als böser Mensch charakterisiert werden. Wenn er nicht die Absicht hat, anderen zu schaden, dann ist er kein böser Mensch. Er hat einfach eine geradlinige Persönlichkeit und spricht auf schroffe Weise – das ist angeboren. Schroff zu sprechen ist bestenfalls ein Fehler und Makel seiner Menschlichkeit. Er weiß nicht, wie man taktvoll ist und sich beim Sprechen mit anderen auf eine Stufe stellt; er weiß nicht, wie man anderen Menschen gegenüber Toleranz zeigt, wie man anderen gegenüber entgegenkommend und nachsichtig ist und wie man auf die Gefühle anderer Rücksicht nimmt. Er weiß nichts davon. Es gibt Aspekte seiner Menschlichkeit, die ihm fehlen. Doch manche Menschen, denen es an Urteilsvermögen fehlt, betrachten solche Individuen als böse Menschen. Tatsächlich wahren diese Individuen, wenn sie Dinge tun, die meiste Zeit die Interessen des Hauses Gottes. Obwohl ihr Tonfall etwas schroff ist, wenn sie mit anderen sprechen, haben sie weder jemandem geschadet, noch haben sie die Absicht, Menschen zu schaden. Es ist nur so, dass es ihnen in ihrer Rede an Taktgefühl fehlt und sie beim Sprechen die Situation nicht berücksichtigen. Aufgrund bestimmter Makel und Fehler in der Menschlichkeit solcher Individuen denken viele andere Menschen fälschlicherweise, dass sie böse Menschen sind, können aber keinen Beweis dafür vorlegen, dass sie Böses tun. Das ist eine Fehlbeurteilung, eine Fehlcharakterisierung solcher Individuen. Wahrhaft böse Individuen schaden zwar äußerlich anderen nicht, sie geben zwar Almosen und helfen anderen, und ihre Worte zeigen zwar Verständnis, Fürsorge, Zuwendung und Entgegenkommen, und diese Individuen mögen sogar Toleranz und Liebe gegenüber anderen zeigen – ihre Worte und Taten mögen ganz gut erscheinen –, aber unter bestimmten besonderen Umständen oder in besonderen Angelegenheiten und in Angelegenheiten, die ihre eigenen Interessen betreffen, können sie andere möglicherweise unterdrücken, schädigen und heimlich gegen sie intrigieren, und sie werden sogar die Interessen des Hauses Gottes überhaupt nicht wahren. Selbst wenn etwas nicht ihre eigenen Interessen betrifft, selbst wenn sie nur einen Finger rühren müssten, werden sie dennoch die Interessen des Hauses Gottes nicht wahren. Das, was solche Individuen äußerlich ausleben, scheint außergewöhnlich gut zu sein, und von außen sind keine Fehler oder Makel in ihrer Menschlichkeit zu sehen, aber sie sind durch und durch böse Menschen. Viele Menschen versäumen es, solche Individuen zu erkennen, und werden von ihren Taktiken, ihren Philosophien für weltliche Belange und ihren Ränken und Intrigen geblendet. Wenn die Wesensnatur eines Individuums dieser Art und die Fakten seines Übeltuns entlarvt werden, nehmen diese Menschen das nicht nur nicht an, sondern betrachten dieses Individuum auch als gut, als jemanden, den das Haus Gottes fördern und dem es eine wichtige Rolle geben sollte. Ihnen fehlt das Urteilsvermögen gegenüber solchen Individuen. Lasst uns nicht darüber sprechen, ob diese Menschen eine Person gemäß Gottes Wort oder den Wahrheitsgrundsätzen bewerten können, sondern lasst uns einfach ihr Kaliber betrachten – sie betrachten selbst diese offensichtlich bösen Individuen als gute Menschen, und selbst wenn es Fakten im Hinblick auf das Übeltun dieser Individuen gibt, betrachten sie sie immer noch als gute Menschen – das bedeutet, dass sie völlig wirrköpfig sind. Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen, sind nicht nur geistig minderbemittelt und idiotisch, sondern auch wirrköpfig. Diese bösen Individuen haben andere unterdrückt und gequält und verschiedene Taktiken angewendet, um mit Menschen zu spielen, doch diese Menschen betrachten dies nicht als böse und können nicht sehen, dass es böse ist. Außerdem gibt es eine offensichtliche Äußerungsform von bösen Menschen, nämlich, dass sie niemals die Interessen des Hauses Gottes wahren – nicht einmal ein einziges Mal. Selbst wenn sie nur ein einziges Wort sagen oder einen einzigen Finger rühren müssten, werden sie sie dennoch nicht wahren, geschweige denn, wenn es um Angelegenheiten geht, die ihre persönliche Sicherheit oder ihren Status und Ruf betreffen – in solchen Fällen werden sie die Interessen des Hauses Gottes erst recht nicht wahren. Manche Menschen können diese offensichtlich bösen Individuen nicht durchschauen. Sagt Mir, haben solche Menschen Kaliber? Böse Menschen haben ein böses Wesen; sie werden jeden unterdrücken. Ganz gleich, um wen es sich handelt, solange eine Person ihren Status oder ihre Interessen beeinträchtigt, wird diese Person zum Ziel ihrer Unterdrückung. Diejenigen, denen es an Urteilsvermögen fehlt, können diese Angelegenheiten nicht durchschauen. Sind Menschen, denen es an Urteilsvermögen fehlt, nicht wirrköpfig? (Doch.) Sie wissen nicht einmal, ob böse Menschen sie unterdrücken werden – sagt Mir, in welchem Ausmaß sind solche Menschen wirrköpfig? Sind sie nicht völlig wirrköpfig? (Doch.) Nachdem einige böse Individuen entlassen wurden, treten gewisse Menschen ohne jegliche Fähigkeit, Dinge zu erkennen, sogar vor, um für sie zu sprechen, sie zu verteidigen und die Ungerechtigkeit anzuprangern, die sie erlitten haben, nur weil jene bösen Individuen seit vielen Jahren an Gott geglaubt haben, einige Begabungen besitzen, wortgewandt sind, Taktiken haben und äußerlich Dingen entsagen, sich aufwenden und Härten ertragen. Diese Menschen sprechen nicht darüber, wie viel Böses diese bösen Individuen getan haben. Stattdessen sagen sie: „Sie haben seit vielen Jahren an Gott geglaubt, sind Gott mit ungeteilter Hingabe gefolgt und haben viele Härten ertragen. Sie wurden sogar vom großen roten Drachen verhaftet und haben Folter erlitten und Zeit im Gefängnis abgesessen, und sie haben auch Bruder oder Schwester Soundso geholfen.“ Sie schauen nur auf diese Dinge und ignorieren die bösen Taten jener Individuen und erwähnen nicht, wie viel Böses sie getan haben. Sind sie nicht völlig wirrköpfig? (Doch.) Diejenigen, die völlig wirrköpfig sind, sind unrettbar, sie sind unheilbar. Menschen, die nicht die Fähigkeit besitzen, Dinge zu erkennen, sind Menschen ohne Kaliber – sie haben keinerlei Fähigkeiten. Solche Menschen wissen nicht und können nicht erkennen, ob etwas korrekt oder inkorrekt ist oder ob eine Person eine positive Persönlichkeit oder eine negative Persönlichkeit ist. Sie können das Wesen und die Natur einer Person nicht klar sehen oder die Attribute dieser Person durch ihr Verhalten, ihre Äußerungsformen, ihre Offenbarungen von Verdorbenheit und die vielen Tatsachen ihres Übeltuns zusammenfassen. Solange diese Person noch in der Kirche ist, werden diese Menschen sie als Bruder oder Schwester behandeln und sie mit herzlicher Liebe behandeln. Sie haben kein Urteilsvermögen gegenüber irgendjemandem und sie können niemanden gemäß den Grundsätzen behandeln. Solche Menschen haben keine Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Sie wissen nicht und können nicht erkennen, ob verschiedene Angelegenheiten gerecht oder niederträchtig sind, ob sie eine positive oder negative Auswirkung auf Menschen haben und ob sie als korrekt angesehen und akzeptiert oder als inkorrekt angesehen, erkannt und abgelehnt und ihnen widerstanden werden sollte. Wenn du ihnen ein Beispiel gibst, um eine Angelegenheit zu erklären, wissen sie, dass solche Angelegenheiten nicht gut sind, dass sie nicht mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen und dass sie im Haus Gottes nicht anwendbar sind. Aber wenn das nächste Mal eine ähnliche Angelegenheit auftaucht, wissen sie immer noch nicht, wie sie an sie herangehen sollen, und können die Grundsätze nicht anwenden – sie verstehen es nur, wenn du ihnen ein weiteres Beispiel gibst. Du musst ihnen die Angelegenheiten eine nach der anderen erklären und dabei die Methode anwenden, mit der man ein Kind unterrichtet, damit sie es verstehen. Ihnen fehlt die Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Egal, ob es sich um eine Person oder eine Sache handelt, sie wissen weder, ob sie gerecht oder niederträchtig, korrekt oder inkorrekt, positiv oder negativ ist, ob sie mit der Wahrheit und den Bedürfnissen der Menschlichkeit übereinstimmt oder nicht, noch wie Gläubige an Gott sie betrachten sollten – sie wissen nichts davon. Ihnen fehlt die Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Was ist dann die Grundlage für die Bewertung des Niveaus der Fähigkeit einer Person, Dinge zu erkennen? Die Bewertung basiert darauf, ob deine Bestimmungen der Attribute verschiedener Dinge korrekt sind. Wenn deine Bestimmungen korrekt sind, dann hast du die Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Wenn die Korrektheit deiner Bestimmungen der Attribute verschiedener Dinge bei über fünfzig Prozent liegt, dann ist deine Fähigkeit, Dinge zu erkennen, durchschnittlich oder überdurchschnittlich. Wenn sie keine fünfzig Prozent erreicht, dann ist deine Fähigkeit, Dinge zu erkennen, schlecht. Wenn die Korrektheit nicht einmal ein Prozent beträgt, dann hast du keine Fähigkeit, Dinge zu erkennen, und bist eine Person ohne Kaliber. Ob jemand die Fähigkeit hat, Dinge zu erkennen, wird auf diese Weise unterschieden. Ich werde keine weiteren Beispiele für diese Fähigkeit geben. Ihr könnt selbst darüber Gemeinschaft halten; ich überlasse euch dieses Thema.

Als Nächstes werden wir die achte Fähigkeit besprechen: die Reaktionsfähigkeit. Die Reaktionsfähigkeit ist die Art und Weise, wie jemand eine Angelegenheit angeht – ganz gleich, ob diese Angelegenheit bereits eingetreten ist, ob sie plötzlich geschieht oder ob sich die verschiedenen Faktoren dieser Angelegenheit geändert haben; wie jemand diese Angelegenheit angeht, das ist seine Reaktionsfähigkeit. Worauf bezieht sich die Reaktionsfähigkeit also hauptsächlich? Sie bezieht sich auf deine Fähigkeit, eine Angelegenheit zu erkennen, zu beurteilen, anzugehen und zu behandeln. Wenn dir ein Mensch, ein Ereignis oder eine Sache begegnet: Was ist die Natur dieser Dinge? Ist sie positiv oder negativ? Wie sollte man diesen Dingen begegnen und wie sollten sie behandelt werden? Welche Lektionen sollten gelernt werden, wenn sie dir plötzlich begegnen? Was sind Gottes gute Absichten? Wenn solche Dinge der Arbeit der Kirche schaden können, wie sollten sie dann auf eine Weise behandelt werden, die den Grundsätzen entspricht und die Folgen des verursachten Schadens behebt, sodass sie der Arbeit der Kirche keinen Schaden mehr zufügen und zudem verhindert wird, dass sich die negativen Auswirkungen weiterentwickeln? Wenn du angesichts eines Menschen, eines Ereignisses oder einer Sache – auf der Grundlage der Grundsätze der Unterscheidung, die du begriffen hast, und der Wahrheitsgrundsätze, die du kennst – das Wesen und die Wurzel solcher Angelegenheiten sowie die Grundsätze und den Plan für ihre Behandlung korrekt beurteilen kannst, dann bist du ein Mensch mit Reaktionsfähigkeit, was auch bedeutet, dass du ein Mensch mit gutem Kaliber bist. Wie solltest du beispielsweise damit umgehen, wenn sich plötzlich eine Angelegenheit vor dir ereignet? Zuerst solltest du klar sehen, in welche Richtung sie sich entwickeln könnte, welche Konsequenzen sie mit sich bringen würde, wenn sie sich weiterentwickelt, wo die Wurzel ihres Auftretens liegt und was ihr Wesen ist – du musst all diese Dinge unterscheiden und klar sehen können. Finde umgehend einen Plan für die Behandlung der Angelegenheit, nachdem du sie durch Unterscheidung charakterisiert hast. Wie die Angelegenheit behandelt werden sollte, wer der Rädelsführer ist, wer die Mitläufer sind, wer der Hauptverantwortliche ist, wer die Hauptverantwortung tragen sollte, wie mit den Verantwortlichen umzugehen ist – du musst all diese Fragen klären. Außerdem musst du bei der Behandlung von Problemen die Verluste minimieren und auch das Personal neu einteilen und anpassen. Nur so können Fehler rechtzeitig korrigiert, die Probleme gründlich gelöst und die Situation behoben werden, was es ermöglicht, dass sich die Dinge in die korrekte, vorteilhafte Richtung entwickeln. Kurz gesagt: Wenn du all die verschiedenen Faktoren berücksichtigen kannst, die mit dieser Angelegenheit verbunden sind, und dann über die richtige Vorgehensweise verfügst, sie mit korrekten und zutreffenden Grundsätzen anzugehen, dann nennt man das Reaktionsfähigkeit, und das bedeutet, dass du jemand mit gutem Kaliber bist. Natürlich könnten diese Vorgehensweise und die Grundsätze für den Umgang mit der Angelegenheit Schlussfolgerungen und Definitionen sein, zu denen du durch Kontakt und Gemeinschaft mit Leuten gelangst, die über die Situation Bescheid wissen, oder die du durch Zusammenarbeit und Diskussion mit allen gewinnst. Wenn du durch die Analyse der tatsächlichen Situation und das Einholen von Rat bei Brüdern und Schwestern, die diese Art von Angelegenheit verstehen, schließlich zu einer Definition gelangst, eine Schlussfolgerung ziehst, eine Lösung bestimmst und das Problem angemessen behandeln kannst, wobei du die Personalanpassungen abschließt, die durch diese Angelegenheit verursachten Verluste ausgleichst und dann die Arbeit der Kirche so anpasst, dass sie sich nicht mehr in eine schädliche Richtung entwickelt, dann nennt man das Reaktionsfähigkeit. Wenn du Angelegenheiten bis zu diesem Grad behandeln kannst, kann man dich als jemanden mit gutem Kaliber betrachten. Ein gutes Kaliber zu haben bedeutet natürlich nicht, dass ein Mensch, wenn ihm eine Angelegenheit begegnet, diese sofort durchschauen, schnelle Entscheidungen treffen und sie auf umfassende und angemessene Weise behandeln kann – das ist nicht unbedingt der Fall. Damit Menschen Probleme behandeln können, ist ein Prozess erforderlich; es ist notwendig, dass sie die verschiedenen Aspekte der Angelegenheit verstehen, damit sie das Wesen der Dinge durchschauen können. Menschen sind aus Fleisch und Blut, sie tun Dinge im Rahmen der Menschlichkeit, und ein gewisser Prozess ist erforderlich. Dies unterscheidet sich vom Wirken des Geistes Gottes – der Geist Gottes prüft die ganze Erde genau und allumfassend; Gott kann immer das Wesen und die Wurzel aller Dinge und aller Probleme sehen. Wenn Menschen nicht fähig sind, die verborgenen Dinge hinter Angelegenheiten zu durchschauen, werden sie leicht getäuscht und verblendet. Genau aus diesem Grund müssen Menschen die wahren Sachverhalte hinter den Angelegenheiten eingehend untersuchen. Wenn du die tatsächlichen Umstände hinter einer Angelegenheit verstanden hast und in der Lage bist, Problem umgehend zu lösen, Abweichungen zu beseitigen, die direkt Verantwortlichen und das Personal angemessen anzupassen und den normalen Arbeitsablauf zu gewährleisten, dann beweist dies, dass du über Reaktionsfähigkeit verfügst. Besonders wenn du auf plötzliche Vorfälle stößt, beweist die Fähigkeit, verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge gemäß den Grundsätzen zu behandeln, es, dass du ein Mensch mit gutem Kaliber bist. Menschen mit einer durchschnittlichen Reaktionsfähigkeit können, wenn sie auf alltägliche und gewöhnliche Situationen stoßen, zwar einige Dinge routinemäßig und nach festgelegten Verfahren behandeln, aber die Ergebnisse, die sie erzielen, sind durchschnittlich – sie erreichen keine Durchbrüche und machen keine bedeutenden Fortschritte. Sobald sie auf besondere Situationen oder plötzliche Vorfälle stoßen, sind sie ratlos und unfähig, mit diesen umzugehen. Wenn zum Beispiel manche Leute das Evangelium predigen, können sie unter normalen Umständen jeden Monat ein paar Leute gewinnen. Das spiegelt ein durchschnittliches Kaliber wider, und die Ergebnisse ihrer Evangeliumspredigt sind ebenfalls durchschnittlich und nicht besonders gut. Wenn in der Kirche plötzlich ein Vorfall auftritt, bei dem Antichristen Menschen in die Irre führen, geraten diese Evangeliumsarbeiter in Verwirrung und wissen nicht, was sie tun sollen. Die Evangeliumsarbeit kommt zum Stillstand, und sie wissen nicht, ob sie weiter predigen oder auf Arbeitsanweisungen warten sollen. Sie kommen nicht darauf, die Grundsätze der Arbeit der Evangeliumspredigt zu suchen. In den Arbeitsanweisungen des Hauses Gottes heißt es oft: „Die Evangeliumsarbeit darf zu keiner Zeit und unter keinen Umständen aufhören.“ Doch allein aufgrund eines Vorfalls, bei dem Antichristen Menschen in die Irre führen, stellen sie die Evangeliumsarbeit ein. Tun sie ihre Pflicht mit Treue? Dem werden sie nicht gerecht. Unterwerfen sie sich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen? Auch dem werden sie nicht gerecht. Wenn sie Antichristen oder falschen Leitern begegnen, die rücksichtslos Übeltaten begehen und Unterbrechungen und Störungen verursachen, geraten sie in Verwirrung. Sie kommen nicht darauf, diejenigen, die die Wahrheit verstehen, zu fragen, wie sie diese Angelegenheit, auf die sie gestoßen sind, handhaben sollten, und noch weniger kommen sie darauf, in Gottes Worten nach Grundsätzen der Praxis und einem Weg der Praxis zu suchen. Ihnen fehlt diese Reaktionsfähigkeit. Wenn manche Kirchenleiter sehen, wie ein Antichrist Irrtümer verbreitet, um Menschen in die Irre zu führen, wissen sie nicht, wie sie über die Wahrheit Gemeinschaft halten sollen, um die Irrtümer zu widerlegen. Sie wissen nicht, was sie tun sollen, sondern beten immer weiter: „Oh Gott, bitte binde Satan, bitte verschließe Satans Mund und halte ihn davon ab, Irrtümer zu verbreiten, um Menschen in die Irre zu führen. Bitte rette diese unwissenden und törichten Menschen und halte sie davon ab, vom Antichristen in die Irre geführt zu werden. Oh Gott, bitte bring sie zurück!“ Nur beten und nicht die Wahrheit suchen – kann das das Problem lösen? Wenn Menschen nicht mitwirken und ihre Pflicht nicht tun, ist es nutzlos. Es gibt viele Dinge, die Menschen tun sollten. Zuerst sollten sie schauen, welchen Hintergrund dieser Antichrist hat, welche Merkmale er aufweist und worauf er sich verlässt, um Menschen in die Irre zu führen; sie sollten auch sehen, ob es unter denen, die in die Irre geführt wurden, Menschen mit gutem Kaliber gibt, die die Wahrheit annehmen können, und sich beeilen, diese zurückzugewinnen. Das ist die Arbeit, die zuerst getan werden sollte. Aber diese Kirchenleiter wissen das nicht und kommen nicht darauf, auf diese Weise zu arbeiten. Sie geraten einfach in Verwirrung und stampfen vor Sorge mit den Füßen auf. Manche nutzlosen Individuen weinen sogar vor Sorge. Was nützt das Weinen? Kann Weinen diejenigen zurückgewinnen, die in die Irre geführt wurden? Weinen ist keine Arbeit, und es bedeutet auch nicht, dass du eine Bürde trägst. Es ist eine Äußerungsform von Unfähigkeit. Wenn Menschen mit Kaliber auf solche Angelegenheiten stoßen, beruhigen sie sich zuerst. Nachdem sie gebetet, gesucht, analysiert, beurteilt und dann Gemeinschaft gehalten haben, treffen sie schließlich eine Entscheidung. Wenn Menschen mit schlechtem Kaliber auf Angelegenheiten stoßen, sind sie ratlos: Sie kommen weder darauf, zu beten und zu suchen, noch kommen sie darauf, ein paar Leute zu finden, die die Wahrheit verstehen, um mit ihnen Gemeinschaft zu halten; sie warten einfach passiv ab. Das verzögert die Angelegenheiten am meisten. Du hast keine Lösung, aber vielleicht haben andere eine – warum suchst du nicht andere, um sie um Hilfe zu bitten? Kluge Menschen vergessen selbst während des Wartens nicht, ihre eigene Pflicht und Verantwortung zu erfüllen. Dieses Erfüllen von Pflicht und Verantwortung ist aktiv, nicht passiv. Es geht nicht darum, darauf zu warten, dass Gott Befehle erteilt oder dass Gott persönlich handelt, um die Situation zu ändern. Stattdessen bedeutet es, jede Anstrengung zu unternehmen, um diejenigen zurückzugewinnen, die während der Wartezeit zurückgewonnen werden können. Was diejenigen betrifft, die nicht zurückgewonnen werden können – wie die wirrköpfigen Narren, diejenigen, die von bösen Geistern besessen sind, und die Ungläubigen, die nur an Gott glauben, um dabei zu sein und einen Vorteil daraus zu ziehen –, um die sollte man sich nicht kümmern. Für diejenigen, die nicht verblendet wurden, müssen schnell Vorkehrungen getroffen werden, damit jemand mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält und über das Erkennen des Antichristen spricht. Ist das nicht ein Plan für die Behandlung der Situation? Das ist eine Reaktion. Menschen mit schlechtem Kaliber haben keine solchen Reaktionen; sie wissen nur, wie man weint und sich beschwert. Das zeigt, dass es ihnen an Reaktionsfähigkeit fehlt. Wenn eine Person in gewöhnlichen Situationen in der Lage ist, normal zu arbeiten, aber bei besonderen Situationen fassungslos und ratlos ist, dann ist die Reaktionsfähigkeit dieser Art von Person höchstens durchschnittlich. Wenn jemand nicht einmal gewöhnliche Situationen bewältigen kann, hat diese Art von Person keine Reaktionsfähigkeit. Wenn solche Personen zum Beispiel in eine Kirche geschickt werden, um die Wahl eines Kirchenleiters zu organisieren, wissen sie nicht, welche Art von Person sie wählen sollen oder wie sie die Leute versammeln und die Wahl organisieren sollen. Sie verstehen nicht einmal die grundlegenden Wahlverfahren. Darüber hinaus gibt es in der Kirche einige Leute mit zutiefst verdorbenen Dispositionen – solche, die zur Kategorie der Tyrannen, Raufbolde und Schurken gehören – und diese Leute nutzen die Gelegenheit, um die Wahl zu stören. In einer solchen Situation sind diejenigen ohne Reaktionsfähigkeit noch unfähiger, damit umzugehen; sie werden einfach gefangengenommen und ergeben sich. Am Ende können sie den Brüdern und Schwestern nur sagen: „Wählt selbst. Wir nehmen den, den ihr wählt.“ Was für Kreaturen sind das? Sind das keine Nichtsnutze? Das ist ein Mangel an Reaktionsfähigkeit. Menschen ohne Reaktionsfähigkeit fehlt es auch an Arbeitsvermögen. Ob in normalen oder besonderen Situationen: Wenn etwas passiert, brechen sie zusammen und ziehen sich zurück; wenn etwas passiert, sind sie ratlos und fangen an zu weinen. Wenn nichts passiert, können sie ein paar Worte und Glaubenslehren sprechen, aber wenn etwas passiert und sie gebeten werden, ein Problem zu bewältigen, können sie es nicht. Wenn zum Beispiel einige Personen ihre Pflicht oberflächlich ausführen, wissen diejenigen ohne Reaktionsfähigkeit nur, wie sie es mit ihnen besprechen sollen, indem sie sagen: „Bitte sei nicht oberflächlich – bitte tu deine Pflicht gut!“ Kann das das Problem dieser Personen lösen? Sie sollten mit diesen Personen über das Problem der Oberflächlichkeit Gemeinschaft halten. Wenn diese Personen die Wahrheit nicht verstehen und ihr Problem nicht erkennen können, sollten sie mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft halten. Wenn diese Personen so handeln, obwohl sie wissen, dass es falsch ist, sollten sie sie im Detail analysieren und stutzen. Wenn es an einem anderen Problem liegt, sollten sie auf der Grundlage dieses Problems Gemeinschaft halten. Sie sollten auf der Grundlage der Art des aufgetretenen Problems eine angemessene Vorgehensweise bestimmen und dann entsprechend handeln. Wenn du das nicht tun kannst, dann fehlt dir die Reaktionsfähigkeit. Verstehst du? (Ja.) Wenn du bei einer beliebigen Angelegenheit, der du begegnest, keine Lösung, keine Vorgehensweise und keine Grundsätze für deren Behandlung hast, dann fehlt dir die Reaktionsfähigkeit. Haben solche Leute nicht die schlechteste Reaktionsfähigkeit? (Doch.)

Diejenigen mit der besten Reaktionsfähigkeit sind Menschen, die, wenn sie auf einige besondere Angelegenheiten oder plötzliche Situationen stoßen, diese umgehend beurteilen und erkennen und dann relativ angemessene Pläne für ihre Behandlung erstellen können. Diejenigen mit einer durchschnittlichen Reaktionsfähigkeit können gewöhnliche, routinemäßige Angelegenheiten bewältigen, wenn sie ihnen begegnen. Sie können nach festgelegten Verfahren handeln, um die Situation zu managen und zu bewältigen oder Personal anpassen und austauschen – diese Art von Arbeit können sie ganz gut erledigen. Aber wenn sie auf plötzliche Situationen stoßen, können sie diese nicht bewältigen. Selbst wenn ihnen die Grundsätze genannt werden, können sie sie nicht anwenden; selbst wenn ihnen Autorität gegeben wird und sie gebeten werden, die Angelegenheit zu handhaben, sind sie immer noch nicht in der Lage dazu. Das ist eine durchschnittliche Reaktionsfähigkeit. Diejenigen mit einer schlechten Reaktionsfähigkeit behandeln nicht einmal routinemäßige Angelegenheiten gut. Sie wissen nur, wie man Glaubenslehren spricht und sich an Vorschriften hält, und am Ende wird die Grundursache des Problems überhaupt nicht gelöst. Ein Antichrist, der Störungen verursacht und Menschen in die Irre führt, reicht aus, um sie dazu zu bringen, das Predigen des Evangeliums aufzugeben; ein falscher Leiter, der Unsinn redet, reicht ebenfalls aus, um sie dazu zu bringen, die Evangeliumsarbeit einzustellen. Sind das Menschen, die Gottes Willen folgen? Dem werden sie nicht gerecht. Die Reaktionsfähigkeit solcher Menschen ist zu schlecht. Ganz gleich, welche Situation entsteht, Menschen mit einer schlechten Reaktionsfähigkeit können sie nicht bewältigen. Wenn zum Beispiel in einem Raum ein Feuer ausbricht, geraten sie in Panik und suchen schnell nach einem Feuerlöscher. Nachdem sie den Feuerlöscher gefunden haben, wissen sie nicht, wie man ihn benutzt, und müssen nach der Anleitung suchen. Infolgedessen breitet sich das Feuer aus. Das passiert, weil sie nicht wissen, wie man den Feuerlöscher benutzt und so wertvolle Zeit verlieren, und es liegt auch an ihrem Mangel an Reaktionsfähigkeit. Sie sind sogar unfähig, eine so dringende Situation wie ein Feuer anzugehen; das zeigt, dass ihnen die Reaktionsfähigkeit fehlt. Um ein weiteres Beispiel zu nennen: Wenn sich ein Kind beim Essen verschluckt, keine Luft bekommt und seine Augen nach hinten rollen, geraten diese Menschen in Panik. Sie wissen nicht, ob sie das Kind ins Krankenhaus bringen sollen oder nicht, und sie wissen nicht, ob sie dem Kind Wasser zu trinken geben sollen oder nicht. Sie sind so besorgt, dass sie in Schweiß ausbrechen und rot anlaufen, aber sie wissen einfach nicht, was sie tun sollen. Nach einer Weile hustet das Kind ein paar Mal und kann endlich wieder atmen. Sie waren so lange in Panik, hatten aber keine Lösung, um das Problem anzugehen. Glücklicherweise hatte das Kind Glück; sonst wäre dieses Kind in ihrer Obhut gestorben. Menschen mit schlechtem Kaliber haben überhaupt keine Fähigkeiten und können nichts gut. Die wenigen Glaubenslehren, die sie verstehen, sind nichts weiter als Vorschriften und Parolen. Sie sind gleichermaßen unfähig, mit alltäglichen als auch mit besonderen Situationen umzugehen und diese zu bewältigen. Daher mangelt es solchen Menschen erst recht gänzlich an Reaktionsfähigkeit – sie haben keine. Welcher Situation sie auch begegnen, sie können nicht darauf reagieren oder sie bewältigen – sie können diese Angelegenheiten nicht verstehen. Sie denken, dass es ausreicht, einige Worte und Glaubenslehren sprechen und einige Parolen rufen zu können, dass es bedeutet, dass sie Kapital haben und in ihrem Leben erfüllt sind. In Wirklichkeit nützen die Glaubenslehren, die sie kennen, überhaupt nichts, wenn etwas passiert. Trotzdem ist ihnen nicht bewusst, dass dies ein schlechtes Kaliber widerspiegelt – ihr Kaliber ist so schlecht, aber sie sind sich dessen selbst nicht bewusst. Ist das nicht ein extrem schlechtes Kaliber? (Doch.) Sind solche Menschen nicht dumm? (Doch.) Dumme Menschen haben nicht alle Tassen im Schrank. Was bedeutet die Redewendung „nicht alle Tassen im Schrank haben“? Es bedeutet, dass, egal, wie viele Glaubenslehren sie verstehen oder wie viele Vorschriften sie befolgen können, keine dieser Vorschriften oder Glaubenslehren das eigentliche Problem lösen kann, wenn etwas passiert. Dennoch können sie das immer noch nicht begreifen und denken: „Warum sind diese Glaubenslehren und Vorschriften unwirksam?“ Selbst wenn sie sich den Kopf zerbrechen, nützt es nichts – egal, wie sehr sie grübeln, sie können immer noch nicht herausfinden, wie sie das Problem bewältigen oder lösen sollen. Manche Leute retten in Situationen, in denen Antichristen eine Rolle spielen, weder zuerst diejenigen, die von den Antichristen in die Irre geführt wurden, noch unterstützen sie diejenigen, die aufgrund der Irreführung durch die Antichristen negativ geworden sind und sich nicht versammeln wollen. Was tun sie zuerst? Sie halten große Versammlungen ab, um darüber zu sprechen, welche Äußerungsformen Antichristen haben, welche Arten von Menschen Antichristen sind, welche Unterschiede es zwischen Antichristen und denen mit der Disposition von Antichristen gibt, wie genau man Antichristen erkennt, und wie genau man diejenigen mit einer Disposition von Antichristen erkennt – bis sie all dies im gemeinschaftlichen Austausch besprochen haben, haben einige der von den Antichristen in die Irre geführten Menschen die Kirche längst verlassen, und einige, die negativ und schwach sind, nehmen nicht mehr an Versammlungen teil. Sie haben die beste Zeit verpasst, um diese Menschen zu retten, und ihnen wirklich großen Schaden zugefügt! Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diejenigen mit schlechtem Kaliber auch einen großen Makel haben, wenn es um ihre Reaktionsfähigkeit geht – es mangelt ihnen gänzlich daran. Man sollte nicht darauf schauen, wie eloquent jemand ist oder wie gut er unter gewöhnlichen Umständen Worte und Glaubenslehren sprechen und über Theologie reden kann – man sollte vielmehr darauf achten, ob er die Fähigkeit hat, Probleme zu bewältigen, wenn er mit tatsächlichen Situationen konfrontiert wird; man sollte besonders darauf achten, ob er die Urteilsfähigkeit und die Fähigkeit hat, Dinge zu erkennen, wenn plötzliche Vorfälle auftreten, und ob er Pläne hat, die Probleme zu bewältigen und zu lösen. Wenn er das hat, beweist das, dass er jemand ist, der seine eigenen Meinungen hat und weiß, wie man über Dinge nachdenkt. Wenn ihm jedoch die Fähigkeit fehlt, Dinge zu erkennen und Urteile zu fällen, und er in Panik gerät und besorgt wird, wenn etwas passiert, und nur in der Lage ist, große Glaubenslehren zu verkünden und Parolen zu rufen, dann kann dieser Mensch keine Probleme lösen und ist nutzlos. Egal, wie viele Schwierigkeiten, Probleme oder Fehler jemand anderes hat, dieser Mensch verwendet dieselben Theorien, um sie zu erklären und anzugehen, und hält weiterhin auf diese Weise Gemeinschaft mit ihm, ist aber nie in der Lage, Probleme zu lösen – das zeigt einen völligen Mangel an Reaktionsfähigkeit. Das Fehlen der Fähigkeit, Probleme zu bewältigen, bedeutet nichts anderes als Unfähigkeit, auf Dinge zu reagieren. Diejenigen, die keine Reaktionsfähigkeit haben, haben kein Kaliber. Umgangssprachlich ausgedrückt sind sie Narren, Idioten und geistig minderbemittelt. Egal, wie viele Glaubenslehren sie sprechen können, es ist nutzlos – diese können schlichtweg nicht angewendet werden. Damit ist unsere Gemeinschaft über die achte Fähigkeit, die Reaktionsfähigkeit, abgeschlossen.

Schauen wir uns nun die neunte Fähigkeit an, die Entscheidungsfähigkeit. Die Entscheidungsfähigkeit stellt das Kaliber eines Menschen stark auf die Probe; der Durchschnittsmensch besitzt sie nicht. Menschen, die wirklich Kaliber und Entscheidungsfähigkeit besitzen, sind diejenigen, die sich auf der Entscheidungsebene befinden. Worauf bezieht sich Entscheidungsfähigkeit also hauptsächlich? Sie bezieht sich darauf, dass manche Menschen, wenn verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge auftauchen und die meisten sie nicht durchschauen können, auf der Grundlage von Gottes Worten und der Wahrheit verschiedene Arten von Problemen erkennen und handhaben und mit verschiedenen Arten von Menschen umgehen können. Diese Fähigkeit, Probleme zu handhaben, wird Entscheidungsfähigkeit genannt. Wer diese Fähigkeit besitzt, Dinge zu handhaben, hat Entscheidungsfähigkeit; wer diese Fähigkeit, Dinge zu handhaben, nicht hat, hat keine Entscheidungsfähigkeit. Was beinhaltet Entscheidungsfähigkeit? Sie beinhaltet das Begriffsvermögen der Menschen, ihre Urteilsfähigkeit, ihre Fähigkeit, Dinge zu erkennen, und ihre Reaktionsfähigkeit. Diese werden zusammenfassend als Entscheidungsfähigkeit bezeichnet. Diejenigen, die über Entscheidungsfähigkeit verfügen, können sowohl das Wesen von Problemen beurteilen als auch die Eigenschaften von Problemen erkennen. Noch wichtiger ist natürlich, dass sie die Grundsätze und die Richtung für die Handhabung verschiedener Probleme erfassen. Nur diejenigen, die diese Dinge tun können, sind Menschen, die über Entscheidungsfähigkeit verfügen. Nehmen wir zum Beispiel an, dass alle nacheinander über eine Vielzahl von Phänomenen, Fakten, Faktoren, Umständen und Bedingungen usw. reden. Auf der Grundlage der vorgenannten verschiedenen Faktoren und Bedingungen entscheiden diejenigen, die über Entscheidungsfähigkeit verfügen, letztendlich, wie genau zu handeln ist, was die Mittel und die Richtung des Handelns sein sollten, was das bestmögliche erreichbare Niveau ist und was das annehmbare Mindestniveau ist – sie haben eine Grundlinie. Dann handhaben sie die Probleme auf der Grundlage der Wahrheitsgrundsätze, die sie verstehen. Diejenigen, die diese Fähigkeit haben, sind Menschen mit Entscheidungsfähigkeit, und solche Menschen sind diejenigen mit dem besten Kaliber. Unabhängig davon, mit welcher Art von fachlicher Fertigkeit sie konfrontiert sind oder welche Art von Problem sie handhaben, und unabhängig davon, ob das entdeckte Problem eindimensional oder mehrdimensional, einfach oder komplex ist, können sie die verschiedenen Informationen, die aus allen Aspekten hervorgehen, nutzen, um das Wesen des Problems zu beurteilen, dann die Grundursache des Problems zu analysieren und schließlich auf der Grundlage des Problems und der bestehenden Bedingungen zu entscheiden, wie zu handeln ist. Diese Entscheidung wird in erster Linie auf der Grundlage dessen getroffen, was unter den bestehenden Bedingungen erreicht werden kann, und der Handlungsweg, für den sie sich entscheiden, ist die beste Lösung. Diejenigen, die Probleme auf diese Weise handhaben können, sind Menschen mit Entscheidungsfähigkeit. Menschen mit dieser Art von Entscheidungsfähigkeit sind diejenigen mit sehr gutem Kaliber. Nur solche Menschen sind geeignet, Leiter zu sein und eine Pflicht in einer Entscheidungsgruppe zu tun. Menschen mit schlechtem oder durchschnittlichem Kaliber können sich, wenn sie mit irgendeiner Art von Problem konfrontiert sind, nur auf die Angelegenheit selbst beschränken und einige oberflächliche Worte sagen, und sie sind völlig unfähig, das Problem zu lösen. Selbst wenn sie andere konsultieren und die Angelegenheit untersuchen, können sie letztendlich immer noch zu keiner Definition gelangen und wissen nicht, wie sie handeln sollen. Das ist ein Mangel an Entscheidungsfähigkeit. Unabhängig davon, wie komplex die aktuelle Situation ist oder wie schwierig das Problem sein mag, das aktuell gehandhabt werden muss, und wie groß das Hindernis sein mag, auf das man dabei stößt, können Menschen mit Entscheidungsfähigkeit es gemäß den Grundsätzen angemessen handhaben, und ihr Umgang damit ist relativ angemessen und verlässlich. Solche Menschen besitzen Entscheidungsfähigkeit. Wenn diejenigen mit durchschnittlicher Entscheidungsfähigkeit alltäglichen Situationen und einigen gewöhnlichen Vorkommnissen in der Kirche begegnen, können sie diese handhaben. Treffen sie jedoch auf bestimmte besondere Menschen, Ereignisse und Dinge, sind sie verwirrt und wissen nicht, wie sie diesen begegnen oder sie handhaben sollen. Nach langem Überlegen können sie immer noch kein klares Urteil fällen oder keine Entscheidung treffen. Menschen mit Entscheidungsfähigkeit wissen, dass sie die Wahrheitsgrundsätze suchen müssen, die auf den Kern des Problems abzielen. Menschen ohne Entscheidungsfähigkeit wissen nicht, wo der Kern des Problems liegt, wie sie suchen sollen oder was sie suchen sollen. Das ist der Unterschied zwischen ihnen. Wenn jemand durch Suchen erfährt, was zu tun ist, deutet dies darauf hin, dass er ein durchschnittliches Kaliber hat. Für Menschen mit schlechtem Kaliber können, selbst wenn sie durch Suchen einige Wahrheitsgrundsätze verstehen und zu dem Zeitpunkt das Gefühl haben, zu wissen, wie sie die Angelegenheit handhaben sollen, letztendlich nicht handeln. Sie sind ratlos: „Warum kann ich die Wahrheitsgrundsätze, die ich gerade verstanden habe, nicht anwenden? Was übersehe ich?“ Wieder fühlen sie sich verwirrt, und am Ende können sie das Problem immer noch nicht lösen. Das ist ein Mangel an Entscheidungsfähigkeit; das ist ein schlechtes Kaliber. Menschen mit dem schlechtesten Kaliber tun einfach das, was du ihnen sagst. Wenn du ihnen nicht sagst, was sie tun sollen, wissen sie nicht, wie sie handeln sollen. Wenn Menschen auf der Entscheidungsebene sie autorisieren und beauftragen oder anweisen, eine Aufgabe auszuführen, werden sie sie nur so tun können, wie es ihnen gesagt wurde. Was aber die Frage angeht, warum genau die Aufgabe auf diese Weise getan werden soll, welche Ergebnisse die Aufgabe erzielen soll oder was zu tun ist und wie man damit umgeht, wenn unerwartete Situationen auftreten, die vom ursprünglichen Szenario abweichen – all diese Dinge wissen sie nicht, und sie müssen fragen und darauf warten, dass andere helfen, das Problem zu lösen. Das ist ein Mangel an Entscheidungsfähigkeit. Solche Menschen sind wie Roboter – sie können nur von anderen manipuliert und kontrolliert werden, und sie haben keine Eigenständigkeit. An Entscheidungsfähigkeit ist bei dieser Art von Mensch, der kein Kaliber hat, nicht zu denken – es fehlt solchen Menschen schlichtweg an dieser Fähigkeit. Die Entscheidungsfähigkeit braucht nur in drei Stufen unterteilt zu werden: hoch, mittel und niedrig. Hoch, mittel und niedrig entsprechen gut, durchschnittlich und schlecht. Bei Menschen, die kein Kaliber haben, lohnt es sich nicht einmal, über Entscheidungsfähigkeit zu sprechen; egal, was sie tun, sie können keine Entscheidungen treffen. Sie wissen beispielsweise nicht, was genau man anziehen sollte, wenn der Herbst kommt und das Wetter kühl wird, und was man anziehen sollte, wenn der Winter kommt und das Wetter kalt wird – sie besitzen nicht einmal dieses grundlegendste Allgemeinwissen. Wäre es also nicht ein Witz, von ihnen zu verlangen, Entscheidungen über wichtige Angelegenheiten in Bezug auf die Arbeit der Kirche zu treffen? An Entscheidungsfähigkeit ist bei Menschen, die kein Kaliber haben, nicht zu denken. Entscheidungsfähigkeit ist hauptsächlich für diejenigen auf der Ebene von Leitern, Mitarbeitern und Verantwortlichen relevant. Es gibt nur sehr wenige Menschen mit hoher Entscheidungsfähigkeit. Was beinhaltet die Entscheidungsfähigkeit noch? Sie beinhaltet die Konsequenzen der Angelegenheit, zu der du eine Entscheidung getroffen hast – ob diese Konsequenzen den Menschen nützen oder schaden, und ob sie eine gute Auswirkung darauf haben, dass Menschen die Wahrheit verstehen oder nach Grundsätzen handeln – das musst du herausfinden. Es ist nicht so, dass einfach nur fähig zu sein, Entscheidungen zu treffen, entschlossen zu sein und schnell den Ton anzugeben, dasselbe ist wie Entscheidungsfähigkeit zu haben. Es hängt auch davon ab, ob die Lösung und das Ziel und die Richtung, für die du dich entschieden hast, korrekt sind. Wenn die erzielten Ergebnisse positiv sind, dann hast du wirklich Entscheidungsfähigkeit. Wenn die erzielten Ergebnisse negativ sind – wenn sie Menschen in die Irre führen, ihnen großen Schaden zufügen oder sie ruinieren –, dann ist das keinerlei Entscheidungsfähigkeit. Und so ist der Glaube der Menschen, dass alle führenden und prominenten Persönlichkeiten über Entscheidungsfähigkeit verfügen und dass alle führenden Persönlichkeiten ein relativ hohes Kaliber und eine relativ hohe Entscheidungsfähigkeit besitzen, keine korrekte Ansicht; es ist eine völlig falsche Meinung. Ob die Entscheidungen, die du triffst, korrekt sind, hängt auch davon ab, was die Grundsätze, Ziele und Richtungen dahinter sind. Wenn die Ziele und Richtungen für die Menschheit vorteilhaft sind und wenn sie das Verhalten der Menschen, das Praktizieren der Wahrheit, das Erlangen der Errettung, die Veränderung der Disposition und die Furcht vor Gott und das Meiden des Bösen positiv voranbringen und fördern, dann ist deine Entscheidungsfähigkeit wirklich hoch. Aber wenn du blinde Entscheidungen triffst, die Menschen letztendlich ernsthaft verletzen, ihnen großen Schaden zufügen, sie in die Irre führen, dazu führen, dass sie sich von Gott entfernen und ihre Richtung verlieren, dann schadet dies den Menschen, und man kann nicht sagen, dass du über Entscheidungsfähigkeit verfügst. Damit ist unsere Besprechung der Entscheidungsfähigkeit abgeschlossen.

Die nächste Fähigkeit ist die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wisst ihr, was das bedeutet? Dies ist ein ungewöhnliches Thema. Die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, bedeutet, ob du, wenn du dich einem Menschen, einem Ereignis oder einer Sache näherst, deren Stärken, Vorzüge und wertvolle Aspekte anhand der Informationen, die du beobachten und erfassen kannst, bewerten und wertschätzen kannst und diese dann auf dein eigenes Leben und auf dein Verhalten und deine Handlungen anwenden kannst. Wenn du etwas nicht bewerten und wertschätzen kannst, wirst du nicht sagen können, was seine Vorzüge und Mängel sind, du wirst den Schlüssel dazu nicht verstehen und du wirst keinen Nutzen daraus ziehen können. Das bedeutet, dass du nicht über die Fähigkeit verfügst, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn du jedoch Dinge bewerten und wertschätzen kannst und aus bestimmten Angelegenheiten etwas Nützliches lernen und es auf dein wirkliches Leben anwenden kannst, und wenn das, was du gelernt hast, deinem menschlichen Leben und deiner Wahl eines Lebensweges eine gewisse Unterstützung bieten kann, dann beweist dies, dass du über eine gewisse Fähigkeit zur Bewertung und Wertschätzung von Dingen verfügst. Je höher deine Fähigkeit in dieser Hinsicht ist, desto mehr beweist es, dass du ein gutes Kaliber hast. Nehmen wir ein einfaches Beispiel: das Betrachten eines Gemäldes. Selbst wenn du nicht Kunst studiert hast, zeugt es von deiner Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, wenn du die Komposition eines Gemäldes betrachten und die darin enthaltene Bedeutung aus der Perspektive der Menschlichkeit wahrnehmen kannst – und wenn deine Perspektive darüber hinaus sehr korrekt ist und sich auf das Menschsein bezieht – und du einige konkrete Dinge darin sehen kannst, die sich auf das Menschsein beziehen, und diese Dinge dann auf dein eigenes Leben oder deine Arbeit anwenden kannst, dann beweist diese Äußerungsform, dass du die Fähigkeit besitzt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Der Umfang der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, bezieht sich auf einige relativ konkrete Dinge, nicht auf abstrakte Dinge. Abstrakte Dinge umfassen Farben, Kunstwerke und so weiter. Da diese Dinge sich nicht auf das Menschsein beziehen, nicht konkret genug sind und weit entfernt von der normalen menschlichen Denkweise und bestimmten Dingen liegen, die im menschlichen Leben vorhanden sind, und nicht eng mit dem Leben verbunden sind, zählen wir sie nicht zum Umfang der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn du in der Lage bist, bestimmte relativ lebensnahe Dinge, die einige verborgene Bedeutungen enthalten oder sich auf das Menschsein beziehen, zu beurteilen, zu erkennen und anzuwenden; wenn du sowohl ihre Vorzüge als auch ihre Nachteile sehen kannst, deine eigenen Gedanken und Ansichten dazu hast und du die Aspekte verstehen kannst, die für die Menschlichkeit der Menschen vorteilhaft sind, und wenn du jegliche verzerrten und starren Elemente, die der Wahrheit widersprechen, erkennen kannst, wenn sie vorhanden sind, dann nennt man das, die Fähigkeit zu haben, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn du diese Dinge nicht beurteilen kannst und beim Betrachten einer konkreten Sache deren Stärken und Nachteile nur in Bezug auf die Glaubenslehre erkennen kannst, aber nicht sehen kannst, auf welche Aspekte der Menschlichkeit sie sich im täglichen Leben genau bezieht, dann ist deine Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, durchschnittlich. Wenn du ein Kunstwerk betrachtest und nach wiederholter Prüfung immer noch nicht weißt, was es auszudrücken versucht oder warum der Schöpfer es so gemacht hat, und du, unabhängig davon, ob sich das Kunstwerk auf die Menschlichkeit bezieht oder nicht, nicht sehen kannst, welche wesentlichen Dinge es enthält, und du den Schlüssel dazu nicht sehen kannst, dann bedeutet dies, dass dir die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Das Fehlen der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, bedeutet, dass du zu nichts eine Ansicht hast und leicht durch gesellschaftliche Trends oder bestimmte negative Dinge, die von Menschen befürwortet werden, in die Irre geführt wirst – das heißt, du könntest etwas, das von Natur aus negativ ist, als positiv betrachten und es annehmen. Die Folge davon ist, dass du dadurch vergiftet wirst, und wenn dieses Ding lange Zeit in dir bleibt und tief in dir Wurzeln schlägt, wird es deine Annahme der Wahrheit behindern und stören. Lasst uns ein weiteres Beispiel für die Fähigkeit geben, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Nehmen wir zum Beispiel an, dass das Rohmaterial eines Films drei Stunden umfasst und die Laufzeit des Films nach dem Schnitt zwei Stunden und vierzig Minuten beträgt. Ist das die übliche Länge für einen Film? (Nein.) Worauf deutet das hin? (Es deutet darauf hin, dass den Filmemachern die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen.) Was bedeutet das Fehlen der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, konkret für einen Film? (Es bedeutet, dass sie das bessere Filmmaterial nicht auswählen können und keine korrekten Urteile darüber fällen können, welches Filmmaterial behalten und welches verworfen werden sollte.) Sie wissen nicht, welches Thema der Film vermitteln soll oder welche Szenen eng mit dem Thema verbunden sind. Infolgedessen können sie nicht entscheiden, was sie behalten und was sie verwerfen sollen. Das heißt, sie wissen nicht, welche Szenen oder Handlungspunkte entbehrlich sind, nur am Rande mit dem Thema zu tun haben und entfernt werden können, und welche Szenen oder Handlungspunkte am engsten mit dem Thema verbunden sind und beibehalten werden müssen. Da ihnen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, lassen sie beim Schnitt „Gnade walten“, weil sie das Gefühl haben, dies und jenes könne nicht geschnitten werden. Am Ende entfernen sie nach beträchtlichem Aufwand nur Szenen mit offensichtlichen Problemen oder schlecht gedrehtes Material. Inhalte, die nicht eng mit dem Thema verbunden sind, behalten sie unverändert bei. Das zeugt von mangelnder Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Sie haben ein unklares Verständnis von der Definition eines Films. Sie verstehen weder etwas von den spezifischen Formen und Ausdruckstechniken des Films und die Beziehung zwischen jeder Szene, noch, welche Szenen wirklich die Szenen eines Films sind. Das zeugt von mangelnder Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Und so sind sie während der Dreharbeiten voller Zuversicht; während des Schnitts steht ihnen die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben; und bei der Sichtung sind sie zu Tode besorgt. Nach der Sichtung sind sie sich sehr sicher, wie sie vorgehen sollen, weil sie durch die Anleitung des Oberen gelernt haben, welche Szenen sie verwerfen sollen, und schneiden diese dann mutig heraus. Wie stark kürzen sie den Film am Ende? Sie kürzen ihn auf eine Laufzeit von einer Stunde und vierzig Minuten. Die Kameraleute sind ziemlich verärgert: „Ist das nicht eine Verschwendung der Früchte unserer Arbeit? Wir haben sechs Monate damit verbracht, mühsam so viel Material zu drehen, aber du warst gnadenlos und hast dies und das schneiden lassen – ist das überhaupt noch ein Film?“ Meine Antwort ist, dass es genau richtig ist, so viel zu schneiden – so sollte ein Film sein. Was du hattest, war kein Film; bestenfalls war es eine Fernsehserie. Die Wahrheit ist für Menschen mit einer schlechten Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, unerreichbar – mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, wird keine Ergebnisse erzielen. Wenn es um irgendwelche Dinge oder irgendwelche Ideen und Ansichten geht, können sie nicht bewerten, welche mit den Bedürfnissen und Maßstäben der normalen Menschlichkeit übereinstimmen, welche der normalen Menschlichkeit widersprechen, welche real und praktisch sind, welche hohl und eingebildet sind, welche den Anforderungen Gottes entsprechen und welche den Absichten Gottes widersprechen. Welche Szenen eine unterstützende Rolle für das Thema spielen, direkt auf den Punkt kommen und das Thema direkt vermitteln und wesentlich sind, um den Kern des Themas auszudrücken, und welche überflüssig oder unnötig sind – wenn es um einen Film geht, können sie diese Dinge nicht erkennen und verstehen nichts davon. Wenn es um den Schnitt geht, lassen sie immer „Gnade walten“ und zögern, Material zu schneiden. Das zeugt von einem Mangel an der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn du nach dem Drehen des Materials durch das Nachdenken über die Ideen, die der Film vermitteln soll, und die Richtung, die er kommunizieren soll, weißt, welche Szenen nicht enthalten sein sollten, welche Szenen nicht genügend Wirkung erzielen und welche Szenen zusätzliche Aufnahmen sind, die nie zur Verwendung gedacht waren, sondern als Reserve für besondere Umstände aufgenommen wurden – wenn du in deinem Herzen über diese Angelegenheiten nachgedacht hast und Pläne für deren Handhabung und Lösungen hast, nennt man das, die Fähigkeit zu haben, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn du nichts davon tun kannst, den Perspektiven und Methoden, die du verwendest, um Probleme zu betrachten, eine Grundlage fehlt und du am Ende keine korrekte Schlussfolgerung ziehen kannst, bedeutet dies, dass dir die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Natürlich fehlt den meisten Menschen in der Kirche die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Bei der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, geht es nicht nur darum, wie sehr du ein kreatives Werk, eine künstlerische Schöpfung oder etwas, das als geistliche Nahrung oder als philosophische Theorie über die Menschlichkeit der Menschen dient, durchschauen kannst – der Schlüssel ist, dass du auch eine korrekte Ansicht zu diesen Dingen haben musst. Einerseits muss deine Ansicht mit den Fakten und mit den Bedürfnissen der Menschheit übereinstimmen. Andererseits muss das, was du verstehst oder begreifst, mit positiven Dingen und den Gesetzen aller Dinge übereinstimmen; es darf nicht hohl oder verzerrt sein, und letztendlich läuft es darauf hinaus, den Wahrheitsgrundsätzen zu entsprechen. Wenn du nicht nur sehen kannst, welche Ideen und Ansichten vermittelt werden, wenn du nicht nur auf dieser Ebene stecken bleibst, sondern auch sehen kannst, ob diese Ideen und Ansichten tatsächlich korrekt sind, ob sie tatsächlich mit den Bedürfnissen der Menschheit übereinstimmen, ob sie tatsächlich rein sind und ob sie tatsächlich der Wahrheit entsprechen – wenn du all diese Dinge tun kannst –, dann bist du jemand mit einer guten Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Menschen mit einer guten Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, sind diejenigen mit gutem Kaliber. Wenn du all diese Dinge nicht erreichen kannst oder sie nur in einem durchschnittlichen Maße erreichen kannst, dann ist deine Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, lediglich durchschnittlich. Wenn du diese Angelegenheiten grundsätzlich nicht verstehen kannst – wenn du zum Beispiel keine audiovisuellen Werke, literarischen und künstlerischen Werke, Kunstwerke und so weiter verstehen kannst, seien sie abstrakt oder konkret, und du sie völlig unverständlich findest, wie eine Fremdsprache, und dir in deiner Menschlichkeit die Fähigkeit fehlt, solche Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, dann hast du nicht die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen; du bist ein Mensch ohne Kaliber. Wenn du durch das Beobachten des Benehmens oder des psychologischen Zustands und des Gesamtausdrucks des Geisteszustands einer Figur innerhalb einer Szene mit bestimmten Farben, bestimmter Beleuchtung und einer bestimmten Umgebung die Wirkung erkennen kannst, die diese Szene auf den Geist eines Zuschauers haben wird, dann besitzt du die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Menschen ohne die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, können dies jedoch nicht sehen. Sie sagen: „Was macht es schon aus, ob die Beleuchtung schwach ist oder nicht, oder ob die Farben schön sind oder nicht? Ist die Figur nicht immer noch dieselbe? Wie kannst du ihren Geisteszustand erkennen? Warum kann ich ihn nicht erkennen?“ Das zeugt von einem Mangel an der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Egal, wie du es ihnen erklärst, sie mögen behaupten, dass sie es verstehen, aber in ihren Herzen kapieren sie es tatsächlich immer noch nicht. Dieser Bereich wird ihnen immer fremd bleiben. Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, sind unfähig, ihre eigenen Gedanken und Ansichten auszudrücken, egal, welche Art von Arbeit sie tun oder welche Art von literarischen oder künstlerischen Werken sie betrachten. Insbesondere bei Arbeiten oder Schöpfungen, die tiefe Bedeutung, ein bestimmtes Thema oder geistliche Führung vermitteln müssen, sind sie dazu nicht in der Lage und daher nicht für solche Aufgaben geeignet. Wenn du die Fähigkeit besitzt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, und du darüber hinaus auch die Wahrheit verstehst, dann kannst du die Arbeit des Hauses Gottes in Bezug auf Film, Literatur und Kunst, die die Fähigkeit beinhaltet, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, gut machen, dafür geeignet sein und diese Art von Pflicht erfüllen. Wenn dir die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, dann hast du ein schlechtes Kaliber und bist für diese Art von Arbeit nicht geeignet. Manche Leute sagen: „Ich habe mir so viele Jahre lang die Wahrheit angehört und verstehe die Wahrheitsgrundsätze. Bedeutet das, dass ich für diese Art von Arbeit geeignet sein kann?“ Das wird immer noch nicht reichen. Selbst wenn du etwas Wahrheit verstehst, kannst du ohne die ergänzende Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen nur Arbeiten wie das Predigen des Evangeliums oder das Bewässern der Kirche ausführen. Für Arbeiten, die die Fähigkeit beinhalten, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, wirst du jedoch nicht geeignet sein. Wenn also einige Leute fälschlicherweise für diese Art von Arbeit ausgewählt wurden und nun erkennen, dass sie kein Potenzial in diesem Bereich haben und von Natur aus nicht die Fähigkeit haben, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, sollten sie umgehend zurücktreten und sagen: „Ich kann diese Arbeit nicht tun. Meine Menschlichkeit beinhaltet nicht die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen.“ Natürlich ist die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, ein Maßstab für die Bewertung des Kalibers eines Menschen, ob du sie besitzt oder nicht. Obwohl sie kein primärer Maßstab ist, ist für bestimmte spezielle Arbeiten auch die Fähigkeit notwendig, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Damit ist unsere Gemeinschaft über die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, abgeschlossen. Es gibt noch eine weitere Fähigkeit – die Innovationsfähigkeit – über die wir nächstes Mal Gemeinschaft halten werden.

Macht ein gemeinschaftlicher Austausch wie dieser die Dinge für euch klarer? (Ja.) Wenn Ich nur allgemein sprechen und sagen würde: „Das Kaliber eines Menschen wird nach seiner Effizienz und Effektivität bei der Erledigung von Dingen bewertet“, könntet ihr diese Glaubenslehre nur rezitieren, aber euch bliebe unklar, auf welche spezifischen Aspekte sich das Kaliber bezieht. Später dachte Ich, es wäre besser, spezifischer Gemeinschaft zu halten; wenn ihr Klarheit über dieses Thema gewinnt, werdet ihr in der Lage sein, euer eigenes Kaliber genau zu bewerten und klar zu verstehen. Dies wird euch helfen, euren richtigen Platz zu kennen und eure Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Eure eigenen Fähigkeiten klar zu sehen und zu verstehen, zu bestimmen, ob euer Kaliber gut, durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist, und zu erkennen, zu welcher Gruppe ihr gehört – euren richtigen Platz auf diese Weise zu finden, befähigt euch, anständig zu handeln und euch anständig zu verhalten. Zum einen befähigt es euch, ein genaues Verständnis von euch selbst zu haben. Zum anderen bietet es in Bezug auf die Beseitigung eurer verdorbenen Dispositionen auch eine gewisse Hilfe bei der Verwandlung eurer arroganten Disposition. Stimmt das nicht? (Doch.) Lasst uns die Gemeinschaft für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!

4. November 2023

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