Wie man nach der Wahrheit strebt (31)

Letztes Mal haben wir über das Loslassen der eigenen Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott Gemeinschaft gehalten, das zum Thema „Wie man nach der Wahrheit strebt“ gehört, richtig? (Ja.) In diesem Zusammenhang haben wir über das Thema „den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit gleichzusetzen“ Gemeinschaft gehalten, und innerhalb dieses Themas haben wir darüber Gemeinschaft gehalten, welche Sicht der menschgewordene Gott auf Leiden hat; dabei geht es um einige Gedanken, Ansichten und Meinungen über Leiden. Der gemeinschaftliche Austausch darüber, wie man Leiden betrachten sollte, ermöglicht es den Menschen, korrekte Gedanken und Ansichten über Leiden zu haben und dadurch Leiden korrekt aufzufassen und korrekt damit umzugehen. Das heißt, du musst das Leiden ertragen, das du ertragen sollst; wenn du Leiden erträgst, das du nicht ertragen sollst oder das sinnlos ist, wird Gott sich nicht daran erinnern. Wenn es sich um Leiden handelt, das du ertragen sollst, und das Ertragen dieses Leidens etwas ist, das du tun sollst, dann musst du korrekt damit umgehen, es von Gott annehmen und eine Haltung der Unterwerfung haben; du solltest dich nicht beklagen und das Leiden nicht ablehnen oder ihm ausweichen, sondern es auf korrekte Weise auffassen. Es korrekt aufzufassen heißt, eine korrekte Sicht auf die Bedeutung des Leidens, den Wert des Leidens sowie auf das zu haben, was man nach dem Ertragen des Leidens erreichen und erlangen sollte. Kurz gesagt: Leiden ist etwas, das jeder Mensch erfahren muss; alle Menschen, die im Fleisch leben, müssen leiden. Ganz gleich, ob du ein gutes Leben anstrebst, Bestrebungen verfolgst oder in deinem Glauben an Gott nach der Wahrheit strebst, um Errettung zu erlangen: Leiden ist etwas, das die Menschen erfahren müssen, und etwas, womit die Menschen korrekt umgehen sollten. Die Menschen müssen die Frage des Leidens korrekt betrachten und korrekt auffassen. Wenn es sich um Leiden handelt, das man ertragen soll, sollte man es annehmen und sich unterwerfen; man sollte sich nicht beklagen, das Leiden nicht ablehnen und ihm nicht ausweichen. Gleichzeitig müssen die Menschen in ihrem Leiden nach der Wahrheit und nach Gottes Absichten suchen. Natürlich ist es noch besser, wenn du im Prozess des Leidens deine eigene Verdorbenheit und Aufsässigkeit erkennen kannst, deine eigenen Mängel und Unzulänglichkeiten erkennen kannst und erkennen kannst, welche Wahrheiten und Grundsätze der Lebensführung Gott dich in dieser Umgebung oder dieser Mühsal erfahren lässt, schätzen lernen lässt und erlangen lässt. Kurz gesagt: Leiden ist etwas, das jeder Mensch erfahren und annehmen sollte. Natürlich haben wir auch darüber Gemeinschaft gehalten: Wenn das Leiden, das man erträgt, notwendig und wertvoll ist, von Gott gutgeheißen wird und Leiden darstellt, das die Menschen ertragen sollten, dann handelt es sich um Leiden, bei dem es um das Praktizieren der Wahrheit geht. Wenn das Leiden, das man erträgt, nichts mit dem Praktizieren der Wahrheit zu tun hat, wenn es von Menschen geschaffenes Leiden ist oder Leiden, das aus menschlichem Willen heraus angestrebt wird, dann handelt es sich dabei nicht um das Leiden, das wir befürworten. Künstlich einige Schwierigkeiten und Ärger zu kreieren, künstlich einige Probleme zu schaffen und sich dann eigens darum zu bemühen, sie zu erleben – all das ist unnötig und überflüssig. Darüber hinaus ist auch jenes Leiden unnötig, das die Menschen ertragen, um ihren eigenen Ehrgeiz und ihre Begierden zu befriedigen, ihr Verlangen nach Status zu befriedigen oder ihre selbstsüchtigen Begierden zu befriedigen. Das Ertragen dieser Art von Leiden ist seiner Natur nach etwas anderes als wahres Leiden – das Leiden, das man erträgt, um die Wahrheit zu erlangen und wirklich etwas zu gewinnen. Über diesen Aspekt haben wir Gemeinschaft gehalten, nicht wahr? (Ja.) Welche Sicht auf das Thema des Leidens habt ihr jetzt? (Zuvor hatte ich in meinem Herzen viele verzerrte Ansichten und ein verzerrtes Verständnis von Leiden. Ich glaubte, dass Gott, wenn es um das Tun meiner Pflicht ging, mein Leiden annehmen und gutheißen würde, ganz gleich, wie sehr ich litt und welche Art von Leiden ich ertrug. Erst nachdem Gott darüber Gemeinschaft gehalten hatte, welche Art von Leiden Gott gutheißt und welche Art von Leiden für das Praktizieren der Wahrheit ertragen wird, begann ich, meine eigenen irrigen und absurden Ansichten zu erkennen. Und erst dann begann ich, darüber nachzudenken, wie ich mit Leiden umgehe: welches Leiden, das ich jetzt ertrage, künstlich herbeigeführt und überflüssig ist, welches Leiden ich für meine selbstsüchtigen Begierden sowie für meinen persönlichen Ruhm, Gewinn und Status oder für meinen Ehrgeiz und meine Begierden ertrage und welches Leiden ich ertragen sollte und nicht ablehnen sollte. Zum Beispiel Leiden, das man erträgt, um die Wahrheit zu verstehen und die Wahrheit zu praktizieren, Leiden, das man erträgt, um für Gott Zeugnis abzulegen, Leiden, das man erträgt, um seine Pflicht gut auszuführen und Gott zufriedenzustellen, und Leiden, das man für einen Wandel der Disposition erträgt – diese Art von Leiden muss man ertragen, und nach dem Ertragen dieses Leidens gewinnt man die Wahrheit. Erst nachdem Gott darüber Gemeinschaft gehalten hatte, wusste ich, dass ich die Frage des Leidens korrekt auffassen muss und dass ich mich gegen das Leiden, das ich ertragen sollte, nicht sträuben sollte, sondern es annehmen, mich unterwerfen und Stück für Stück nach Fortschritt streben sollte. Ich hoffe, dass ich eines Tages den Punkt erreiche, an dem ich wie Petrus zu Gott beten und mir wünschen kann, dass Gottes Züchtigung und Gericht nicht von mir gehen, und an dem ich das Leiden durch Gericht und Züchtigung sowie durch Prüfungen und Läuterung annehmen kann, damit ich wahren Lebenseintritt erlangen kann.) Du musst mit Leiden korrekt umgehen und ein reines Verständnis davon haben. Kurz gesagt: Wenn es um Leiden geht, das du nicht ertragen sollst, dann bereite dir selbst keine Mühsal und schaffe nicht allerlei Hindernisse, um es dir selbst schwer zu machen. Es ist unmenschlich und zudem auch unvernünftig, es sich selbst schwer zu machen. Und was am wichtigsten ist: Ganz gleich, auf welche Weise du es dir selbst schwer machst – sei es, indem du einige deiner eigenen Probleme überwindest, oder indem du dir irgendwelche Probleme schaffst, um es dir selbst schwer zu machen –, was du am Ende gewinnst, ist höchstens die Befriedigung deines persönlichen Ehrgeizes und deiner Begierden oder deine eigene emotionale Befriedigung; die Wahrheitsrealität wirst du aber nicht wirklich erlangt haben. Wenn das Leiden, das du erträgst, dazu dient, die Existenz positiver Dinge zu schützen, die Existenz der Gerechtigkeit zu schützen und die Interessen von Gottes Haus zu schützen, und wenn du dieses Leiden erträgst, um hingebungsvoll zu sein, deine Verantwortlichkeiten zu erfüllen und es zu schaffen, dich Gott zu unterwerfen und Gott zufriedenzustellen, dann ist das Ertragen solchen Leidens wertvoll und bedeutungsvoll; es handelt sich dabei um Leiden, das man ertragen sollte. Wenn du Leiden erträgst, um deinen eigenen Stolz, deinen Status und deinen Ruf zu schützen, um deine selbstsüchtigen Begierden und deinen eigenen Ehrgeiz zu befriedigen und um Status zu erlangen und großes Ansehen unter den Menschen zu erlangen, es dir beim Ertragen dieses Leidens aber nicht gelingt, die Interessen von Gottes Haus zu schützen, und es dir nicht gelingt, positive Dinge zu schützen, und du dieses Leiden nicht erträgst, um deine Verantwortlichkeiten zu erfüllen, geschweige denn, um es zu schaffen, hingebungsvoll zu sein und es zu schaffen, Gott zufriedenzustellen, dann ist jegliches Leiden dieser Art unnötiges Leiden und wertloses Leiden. Selbst wenn du es erträgst, erträgst du es vergebens. Du solltest solches Leiden so weit wie möglich vermeiden. Wie kannst du solches Leiden vermeiden? Ist das leicht? (Wir sollten zunächst die korrekten Ansichten über Leiden annehmen, die von Gott kommen, und sie dann in unseren Erfahrungen Stück für Stück mit uns selbst abgleichen. Wenn wir erkennen, dass solches Leiden keinen Wert hat, werden wir solches sinnloses Leiden nicht mehr ertragen.)

Einige Kirchen befinden sich in Gebieten mit harten Lebensbedingungen. Die Verpflegungssituation und die Unterkunftsbedingungen sind schlecht, und es ist sogar schwierig, nur ein Glas sauberes Wasser zu bekommen, aber von dir wird verlangt, dort deine Pflicht zu tun – was sollte man in dieser Situation tun? Angenommen, du denkst bei dir: „Das Leiden, das mit diesen äußeren Bedingungen einhergeht, ist kein Leiden, das ich ertragen sollte. Ich bin dazu geboren, Kirchenarbeit zu tun; ich bin ein Leiter, und mir sollte eine bessere Behandlung zuteilwerden als gewöhnlichen Menschen. Die Lebensbedingungen hier sind zu hart – sie beeinträchtigen meine Stimmung und hindern mich daran, meine Arbeit gut zu erledigen. Das geht so nicht. Diese harte Umgebung eignet sich nicht dafür, dass ich hier meine Pflicht tue. Ich muss zur Ausführung meiner Pflicht an einen Ort mit schöner Landschaft und einer angenehmen Umgebung wechseln. Ich brauche auch eine gute Gastgeberunterkunft, wo das Essen lecker ist und ich bequem schlafen kann, wo es drinnen eine Klimaanlage gibt und draußen schöne Landschaften und Orte, an denen man spazieren gehen kann. Ein solcher Ort eignet sich dafür, dass ich dort meine Pflicht tue.“ Und so entscheidest du dich, den Ort mit den harten Lebensbedingungen zu verlassen und dir einen Ort mit einer angenehmen Umgebung zu suchen, um deine Pflicht zu tun. Wie ist eine solche Praxis zu bewerten? (Sie ist nicht gut.) Manche Leute sagen: „Hast Du nicht gesagt, wir sollen uns selbst keine Probleme bereiten? In diese ärmliche, harte Umgebung zu kommen, in der Essen und Unterkunft schlecht sind – bereite ich mir damit nicht selbst Probleme und füge mir selbst Leiden zu? Da ich mir damit selbst Leiden und Probleme schaffe und der Arbeit Hindernisse in den Weg lege, sollte ich mir lieber einen Ort suchen, an dem es keine Probleme gibt.“ Ist eine solche Vorgehensweise akzeptabel? (Nein.) Sagt Mir: Gibt es Menschen, die die Dinge auf eine solche Weise auffassen? (Ja.) Ist es richtig, die Dinge auf eine solche Weise aufzufassen? (Nein, dieses Verständnis ist ein wenig verzerrt.) Wenn man also in eine solche von Mühsal geprägte Umgebung gerät, mit schlechter Verpflegungssituation und schlechten Unterkunftsbedingungen, wo das Essen und die Getränke unhygienisch sind, immer Fliegen, Mücken und alle möglichen Arten von Insekten herumfliegen, man auf einem harten Holzbett schläft, die Decke feucht und schmutzig ist, wo man nachts nicht gut schlafen kann, es keinen ruhigen Ort gibt, um Versammlungen abzuhalten, die Umgebung nicht sicher ist und darüber hinaus Menschen dort von Satans Regime verfolgt und gejagt werden – würdet ihr dann nicht sagen, dass ihr in einer solchen Umgebung unweigerlich viel Leiden ertragen müsstet? (Ja.) Aber an diesem Ort gibt es eine Kirche und es gibt Arbeit zu tun. Was solltest du also tun? Würdest du dieses Leiden ertragen oder nicht? (Wir müssen es ertragen.) Auf der Ebene der Glaubenslehre können die Menschen dies akzeptieren, und sie wissen, dass sie dieses Leiden ertragen müssen, aber warum müssen sie es ertragen? (Dieses Leiden muss ertragen werden, weil die Kirchenarbeit und ebenso unsere Pflicht es erfordert.) Das ist die Arbeit, die du tun sollst, und es ist die Verantwortung, der du nachkommen sollst. Dann geht es um die Frage, ob du deine Pflicht hingebungsvoll tust. Du darfst nicht darauf achten, ob die Umgebung angenehm ist, und dich in deinem Handeln auch nicht danach richten, ob dein Fleisch sich wohlfühlt oder Schmerzen hat; du darfst dich nicht von solchen Gefühlen leiten lassen. Du musst mit allen Mitteln versuchen, diese verschiedenen Schwierigkeiten zu überwinden, um deinen Verantwortlichkeiten nachzukommen und deine Pflicht zu erfüllen. Manche Leute sagen: „Ich werde nicht selbst dort hingehen. Ich werde jemanden Geeigneten finden, der dort hingeht, diese Arbeit erledigt und dieses Leiden erträgt. Ich werde mir meine Kräfte aufsparen, um eine andere wichtige Arbeit zu tun, und muss dieses sinnlose Leiden dann nicht ertragen.“ Ist es richtig, das so aufzufassen? (Nein. Wenn feststeht, dass ich dorthin gehen sollte und dort Arbeit zu tun habe, ich aber aus Angst vor dem Leiden jemand anderen die Arbeit tun lasse, dann ist das aalglattes Verhalten und ich drücke mich vor der Arbeit.) Wenn feststeht, dass du an eben diesen Ort gehen sollst und dass es dort Arbeit gibt, die du tun sollst, eine Pflicht, die du tun sollst, und Probleme, um die du dich dort kümmern sollst, du aber nicht hingehst und dir stattdessen alle möglichen Ausreden und Gründe einfallen lässt, damit jemand anderes geht, dann bist du nicht hingebungsvoll, sondern weichst der Mühsal aus und lehnst sie ab. Der grundlegendste Grund, warum du dafür sorgst, dass jemand anderes dort hingeht, ist nicht, dass es für dich unbequem wäre, dorthin zu gehen, und auch nicht, dass es dir freigestellt wäre, ob du gehst oder nicht, sondern dass die Umgebung dort schlecht ist und die Lebensbedingungen dürftig sind und du Angst davor hast, Leiden zu ertragen – deshalb bist du nicht bereit, dorthin zu gehen. Wenn du eine solche Mentalität und eine solche Absicht hast, dann fehlt es dir an Hingabe, und dementsprechend weichst du Leiden aus und weigerst dich, Leiden zu ertragen. Du musst das Leiden annehmen, das du ertragen sollst – ganz gleich, wie viele Schwierigkeiten es gibt, du darfst dich nicht davor drücken; ganz gleich, wie groß die Gefahr ist, du musst dich ihr stellen; und selbst wenn sich dort irgendein Unglück ereignet, musst du dort hingehen, du darfst dem nicht ausweichen und musst den Schwierigkeiten direkt entgegentreten. Das heißt es, hingebungsvoll zu sein. Angenommen, du weißt zwar, dass dein Fleisch leiden wird, wenn du dorthin gehst, und dass dort Gefahr besteht, aber du lehnst es nicht ab und drückst dich nicht davor, sondern kannst sogar der Gefahr trotzen und die Schwierigkeiten überwinden und an vorderster Front stehen – um der Kirchenarbeit willen und um deine Pflicht gut zu tun. Das heißt es, hingebungsvoll zu sein, das heißt es, deine Verantwortlichkeiten zu erfüllen, und das heißt es, auf Gottes Absichten bedacht zu sein. Die Menschen müssen es schaffen, in einer von Mühsal geprägten Umgebung in ihrem Zeugnis standhaft zu bleiben, und genau das ist auch die Praxis, die die Menschen aufweisen sollten, richtig? (Ja.) Wenn du in eine solche Situation gerätst, musst du sie genau auf diese Weise auffassen und musst genau auf diese Weise praktizieren.

Wenn du an einen Ort gehst, um dort deine Pflicht zu tun, und die Lebensbedingungen gut sind, die Umgebung angenehm ist, das Essen recht gut ist – du kannst bei fast jeder Mahlzeit Fleisch essen –, deine Unterkunft ebenfalls recht komfortabel ist, mit Heizung im Winter und Klimaanlage im Sommer, und insgesamt recht gute Bedingungen herrschen, wie solltest du mit einer solchen Arbeitsumgebung umgehen? Manche Leute sagen: „In einer solchen Umgebung zu arbeiten, ist wirklich angenehm. Wenn ich an diesem Ort meine Arbeit tue, gebe ich mich dann der Bequemlichkeit hin? Tue ich meine Pflicht dann nicht ohne Hingabe? Ist das nicht falsch?“ Wenn du in eine Umgebung mit so guten Lebensbedingungen kommst, wie solltest du das auffassen? (Zuerst muss ich feststellen, ob es für die Kirchenarbeit notwendig ist. Wenn es die Arbeit erfordert, dass ich meine Pflicht an diesem Ort tue, dann sollte ich mit dieser Umgebung korrekt umgehen, mich nicht der Bequemlichkeit hingeben und keinen Wert darauf legen, gut zu essen oder mich schön zu kleiden, sondern mich darauf konzentrieren, meine Pflicht gut auszuführen; nur dann ist man ein Mensch mit Gewissen und Vernunft. Wenn es die Arbeit jedoch nicht erfordert, dass ich meine Pflicht dort tue, und ich mir absichtlich einen Ort mit guten Lebensbedingungen aussuche, um mehr fleischlichen Genuss zu haben, dann gibt man sich der Bequemlichkeit hin.) Auch wenn du dich in einer Umgebung mit guten Lebensbedingungen befindest, solltest du nicht zulassen, dass sie dich daran hindert, deine Pflicht gut auszuführen. Du solltest dich wegen einer solchen Lebensumgebung nicht der Bequemlichkeit hingeben; tu einfach, was du tun sollst, und tu deine Pflicht genau so, wie sie getan werden soll. Wenn die Gastfamilie sich besonders gut um dich kümmert, weil du ein Leiter oder ein Mitarbeiter bist, dir gutes Essen gibt und gute Dinge zur Verfügung stellt und dir besondere Fürsorge und eine Sonderbehandlung zukommen lässt, und du denkst: „Ich muss das von Gott annehmen. Das bedeutet, dass Gott mir Gnade erweist, und ich sollte genau das genießen, also werde ich es einfach genießen. Ich kann es nicht ablehnen“, dann ist diese Denkweise falsch. Tatsächlich wirst du von der Gastfamilie viel besser behandelt und umsorgt als die gewöhnlichen Brüder und Schwestern, die sie aufnimmt; sie hat damit die Standards und Grundsätze für Gastgeber bereits weit überschritten. Wie solltest du also mit dieser Situation umgehen? (Ich muss lernen, das abzulehnen.) Wie solltest du das ablehnen? (Zuerst sollte ich mit der Gastfamilie klar über die Grundsätze für Gastgeber Gemeinschaft halten und ihnen sagen, dass sie sich nicht wegen deren Status besonders gut um Leiter und Mitarbeiter kümmern sollten, weil sich Leiter und Mitarbeiter dadurch leicht der Bequemlichkeit hingeben können. Außerdem muss ich selbst lernen, diese Sonderbehandlung abzulehnen und sie nicht zu genießen. Ich sollte meine Ablehnung durch mein tatsächliches Verhalten und meine Handlungen zum Ausdruck bringen.) Musst du das dann von Gott annehmen? (Nein.) Du musst wissen, wie du die jeweilige Situation richtig beurteilst und entsprechend damit umgehst. Manche Leute sagen: „So lebt die Gastfamilie nun einmal. Wenn ich das ablehne, bedeutet das dann nicht, Gottes Gnade abzulehnen? Bedeutet das nicht, sich selbst Probleme zu bereiten? Leiter und Mitarbeiter sollten bei ihrer Arbeit gute Bedingungen bei ihren Gastgebern genießen.“ Ist dieses Verständnis korrekt? (Nein.) Dieses Verständnis ist mit Sicherheit falsch. Wenn du an einen Ort kommst, an dem die Lebensbedingungen der Region sehr gut sind, und das, was die Gastfamilie dir zur Verfügung stellt, zu den normalen Ausgaben und Bedürfnissen ihres täglichen Lebens gehört und für sie ganz normal ist, dann solltest du ihre Lebensgewohnheiten respektieren. So sind die örtlichen Lebensbedingungen nun einmal. Wenn du das ablehnst, würde es ein wenig gekünstelt wirken; du solltest es von Gott annehmen und korrekt damit umgehen, solltest Gott dafür danken, dass Er dir Gnade erweist, und solltest nicht versuchen, dir selbst Leiden zu bereiten. Wenn aber die Behandlung, die dir die Gastfamilie zukommen lässt, ihren täglichen Lebensstandard übersteigt, sie sich also auf besondere Weise um dich kümmert, dann entspricht das nicht den Grundsätzen. Du solltest das ablehnen und mit ihnen über die Grundsätze Gemeinschaft halten; du solltest ihnen keine Umstände bereiten. Genau so solltest du doch praktizieren, oder? (Ja.) Wenn du Ausreden vorbringst und sagst: „Das ist einfach ihr normaler Lebensstandard; sie essen jeden Tag reichhaltig und haben immer alle möglichen Arten von frischem Obst zur Hand, also sollte ich diese Dinge auch genießen“, ist es richtig, solche Ausreden vorzubringen? (Nein.) Das bedeutet, sich der Bequemlichkeit hinzugeben. Wenn manche Leute einmal an einen Ort mit guten Lebensbedingungen kommen, wollen sie nicht mehr weg und bleiben besonders lange dort. Sie haben Angst, dass sie Leiden ertragen müssten, wenn sie woandershin gingen, und suchen sich deshalb alle möglichen Ausreden, um nicht wegzugehen. Selbst wenn es woanders Arbeit gibt und sie sich dort um Probleme kümmern müssen, gehen sie dorthin, erledigen die Aufgaben innerhalb weniger Tage und kehren dann eilig an diesen guten Ort zurück, nicht mehr. Zeigt sich hier nicht Angst davor, Leiden zu ertragen? (Ja.) Hier zeigt sich, dass sie Angst davor haben, Leiden zu ertragen, und sich der Bequemlichkeit hingeben. Sie verhätscheln ihr Fleisch, bis sie wohlgenährt sind und eine helle Gesichtsfarbe haben, und finden trotzdem noch Gründe und Ausreden und sagen: „Wenn ich nicht gut esse oder an einem schönen Ort unterkomme und dann krank werde, wird sich das dann nicht darauf auswirken, wie ich meine Pflicht als Leiter ausführe? Um die Arbeit gut zu machen, muss ich mein Fleisch verhätscheln, meinen Körper gesund halten und voller Energie sein; nur dann kann ich meine Pflicht effizient tun.“ Sind das keine Ausreden? (Doch.) Das sind Ausreden, um sich der Bequemlichkeit hingeben zu können. Kurz gesagt: Ganz gleich, ob du dich in einer von Mühsal geprägten oder einer komfortablen Umgebung befindest, du solltest dich davon weder beeinflussen noch einschränken lassen. Wenn es keine Mühsal gibt, dann bereite sie dir nicht selbst; wenn es Mühsal gibt, dann lehne sie nicht ab. Wenn die Umgebung, in die du kommst, es erfordert, Leiden zu ertragen, dann musst du dieses Leiden ertragen; ganz gleich, wie groß die Mühsal ist, du musst sie überwinden. Der Zweck, sie zu überwinden, besteht darin, deine Pflicht besser auszuführen, und nicht darin, es deinem Fleisch absichtlich schwer zu machen. Ganz gleich, wie groß die Schwierigkeiten sind, du solltest sie nicht ablehnen oder ihnen ausweichen; stattdessen solltest du dir allerlei Wege überlegen, um die Arbeit gut zu machen, die Pflicht, die du tun sollst, gut auszuführen, das zu sagen, was gesagt werden muss, und die Probleme anzugehen und zu lösen. Danach kannst du gehen. Das wäre angemessen. Wenn du an einen Ort mit guten Lebensbedingungen kommst, musst du ebenfalls in der Lage sein, deine Pflicht und deine Arbeit normal auszuführen, ohne an fleischlicher Bequemlichkeit und fleischlichem Genuss zu hängen; vielmehr solltest du dich in deinem Herzen darauf konzentrieren, die Arbeit gut zu machen. Natürlich musst du dir in einer solchen Umgebung keine zusätzliche Mühsal bereiten, um es dir selbst schwer zu machen, Gott Treue zu beweisen oder deine Entschlossenheit Ihm gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Stattdessen solltest du dich von dieser Umgebung nicht beeinflussen lassen, dich nicht fleischlicher Bequemlichkeit hingeben und nicht verkommen. Du solltest nicht zulassen, dass die guten Lebensbedingungen und die komfortable Umgebung den Fortschritt der Arbeit beeinträchtigen oder deine Entschlossenheit, Leiden zu ertragen, und deine Hingabe an deine Pflicht beeinträchtigen. Auch in einer komfortablen Umgebung musst du deinen Verantwortlichkeiten nachkommen und deine Pflicht gut ausführen. Wenn es woanders Arbeit gibt und du dorthin gehen sollst, dann musst du gehen. Du darfst nicht so tief in deinem Genuss versinken, dass du deine Pflichten vergisst und nirgendwo anders mehr hingehen willst, nur weil dein Fleisch sich dort, wo du bist, wohlfühlt und entspannt ist und du dort ein angenehmes Leben hast. Das ist falsch. Das ist eine Weigerung, Leiden zu ertragen, und bedeutet, sich der Bequemlichkeit hinzugeben und seine Pflicht ohne Hingabe zu tun. Ist das nicht so? (Ja, das ist es.)

Ganz gleich, ob es in der Umgebung, in der du deine Pflicht tust, in deiner Arbeitsumgebung oder in deinem Lebensumfeld Mühsal gibt: Um es kurz und knapp zu sagen, solltest du ein korrektes Verständnis von "Leiden" haben und mit einer korrekten Haltung rational damit umgehen. Wenn du Leid erträgst, um deine Pflicht gut auszuführen, in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren zu können, deine Hingabe zu zeigen und dich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen zu können, dann solltest du es annehmen. Wie groß die Schwierigkeiten auch sind, du musst sie überwinden und ertragen; du solltest sie weder ablehnen noch ihnen ausweichen. Wenn es jedoch keine Mühsal oder Schwierigkeiten gibt, du gut isst und bequem lebst und über lange Zeit keinen widrigen Bedingungen ausgesetzt bist – wenn in jeder Hinsicht alles gut ist –, dann solltest du dich innerlich nicht unwohl fühlen. In einer solchen bequemen Umgebung solltest du dein Herz vor Gott umso mehr zur Ruhe bringen, deine geistlichen Andachten richtig durchführen, dich mit der Wahrheit ausrüsten und dein Verständnis bereichern. Du solltest darüber nachdenken, worin deine Unzulänglichkeiten in dieser Zeit bestanden haben oder welche verdorbenen Dispositionen du offenbart hast, die du erkennen und durch das Suchen nach der Wahrheit lösen musst. Dann sieh dir an, welche anderen Probleme du noch hast und welche davon du nicht zu lösen weißt, an welchen Aspekten der Wahrheit es dir noch mangelt und in welche Aspekte du eintreten musst und worin du dich verbessern musst. Das ist die richtige Praxis, um sowohl mit "Leiden" als auch mit den Umgebungen, die Gott für dich bereitet, korrekt umzugehen. Wenn du auf diese Weise praktizierst, wirst du im Grunde nie von der äußeren Umgebung beeinflusst. Ganz gleich, wie groß die Mühsal der äußeren Umgebung ist: Solange man in der Lage ist, im Herzen ein korrektes Ziel und eine korrekte Richtung des Strebens zu haben, vor Gott innerlich ruhig zu bleiben, bei Dingen, die einem geschehen, darüber nachzudenken, was die Wahrheitsgrundsätze sind und wie man praktizieren sollte, und anschließend korrekte Urteile zu fällen und korrekt zu praktizieren, wird man, wenn man auf diese Weise mit dem Thema "Leiden" umgeht, letztendlich einige der positiven Dinge gewinnen, die man gewinnen sollte. Zum Beispiel können bei der Ausführung deiner Pflicht manchmal große Probleme auftreten, um die man sich dringend kümmern muss. Dann musst du früh aufstehen und spät zu Bett gehen, Mahlzeiten auslassen oder weite Strecken zu Fuß zurücklegen und Berge und Gebirgskämme überqueren. Insbesondere sind manche abgelegenen Orte nicht mit einem Fahrzeug erreichbar und haben nicht einmal einen Weg, auf dem man mit dem Fahrrad fahren kann, sodass du nur zu Fuß dorthin gelangen kannst. Wie solltest du also vorgehen, wenn du in eine solche von Mühsal geprägte Umgebung kommst? Das sind einige besondere Formen von Mühsal. Wenn du in solche Umgebungen kommst, darfst du sie nicht ablehnen oder ihnen ausweichen. Dieses Leid solltest du ertragen; um deine Pflicht gut auszuführen, musst du solches Leid ertragen. Einige besondere Umstände müssen jedoch anders behandelt werden. Zum Beispiel sind die Bedingungen in manchen Gebieten mit Kirchen ziemlich schlecht, und die KPCh führt dort wie wild Verhaftungen durch. Einige Leiter und Mitarbeiter wurden verhaftet, und einige Brüder und Schwestern stehen unter strenger Überwachung durch die KPCh. Die Arbeit der Kirche ist schwer beeinträchtigt worden und jemand muss sich darum kümmern. Wenn du dorthin gehst, riskierst du, verhaftet zu werden, und dein Leben könnte sogar in Gefahr sein. In solchen Situationen musst du mit einer gewissen Weisheit vorgehen. Du kannst entweder per Brief kommunizieren oder dafür sorgen, dass sich die örtlichen Verantwortlichen in einem anderen Gebiet versammeln, um Gemeinschaft zu halten, und ihnen helfen, die Folgearbeiten zu bewältigen, damit die Arbeit der Kirche so schnell wie möglich auf den richtigen Weg geführt wird. Kurz gesagt: In solchen gefährlichen Umgebungen musst du besonders vorsichtig sein und darfst kein Risiko eingehen. In manchen Situationen kannst du versuchen, ein Risiko einzugehen, in anderen ist das nicht angebracht. Wie dem auch sei: Sobald du ein korrektes Verständnis von "Leiden" erlangt hast, solltest du im Licht dieser korrekten Gedanken und Ansichten über dich selbst nachdenken. Sieh dir das Leid an, mit dem du in deinem Leben und bei der Ausführung deiner Pflicht konfrontiert wirst. Sieh dir an, welche Art von Leid du ertragen solltest und welche Art von Leid mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt – diese Art von Leid musst du ertragen; du musst es von Gott annehmen. Sieh dir an, welche Art von Leid unnötig ist und nur aus Schwierigkeiten besteht, die du dir selbst bereitet hast – ganz gleich, wie viel von dieser Art von Leid du erträgst, Gott wird sich nicht daran erinnern. Wenn jemand anderes Schwierigkeiten verursacht, die die Arbeit der Kirche beeinträchtigen, und du dieses Chaos beseitigen und deinen Verantwortlichkeiten nachkommen sollst, dann darfst du dich nicht beschweren; du musst dich um alles kümmern, was du zu regeln hast. Zum Beispiel beschädigen manche Leute Ausrüstung, Geräte und andere Gegenstände der Kirche, oder sie führen durch rücksichtsloses Fehlverhalten eine widrige Situation herbei, oder wirrköpfige Menschen oder Menschen von schlechtem Kaliber vermasseln etwas – dann musst du dich darum kümmern. In solchen Momenten darfst du nicht sagen: „Sie haben sich die Suppe eingebrockt, jetzt müssen sie sie auch auslöffeln. Das hat nichts mit mir zu tun. Das ist kein Leid, das ich ertragen sollte; ich weigere mich, diese Pflicht anzunehmen!“ Ist es richtig, solche Worte zu sagen? (Nein, das zeugt weder von Hingabe noch von Verantwortungsbewusstsein.) Auch hier geht es wieder um Hingabe. Wenn es um etwas geht, das du tun sollst, dann musst du trotzdem dorthin und dich darum kümmern und es regeln. Selbst wenn du dabei einen Schlamassel beseitigen musst, der von anderen angerichtet wurde, musst du trotzdem dorthin. Du darfst nicht dagegen argumentieren und dich nicht beschweren und sagen: „Diese wirrköpfigen Menschen, diese törichten Menschen von schlechtem Kaliber haben dieses Schlamassel verursacht. Warum sollte ausgerechnet ich es beseitigen? Müsste ich dann nicht mehr Leid ertragen als nötig? Diese Situation haben Menschen verursacht; sie kam nicht von Gott.“ So etwas zu sagen, ist falsch. Es mag sein, dass es nicht deine Pflicht ist, dieses Schlamassel zu beseitigen und die Auswirkungen zu bereinigen, und es mag sein, dass es nicht zu deinem eigenen Arbeitsbereich gehört, aber diese Angelegenheit betrifft die Interessen von Gottes Haus. Wie solltest du also damit umgehen? Wenn du nicht hingehst und dieses Schlamassel beseitigst, wird sich die Kirchenarbeit verzögern, und die Interessen von Gottes Haus werden darunter leiden. Um dieses Schlamassel zu beseitigen, musst du jedoch ausführlich über die Wahrheit Gemeinschaft halten und die bestehenden Probleme lösen. Kannst du in dieser Situation beharrlich alle Probleme lösen und die Arbeit gründlich und gut erledigen? Andere haben die Probleme nicht gelöst und die Arbeit nicht gut gemacht. Deshalb musst du mehr Mühe investieren, um die Probleme zu lösen und die Arbeit gründlich und gut zu erledigen; nur auf diese Weise eignest du dich dazu, von Gott gebraucht zu werden. Wenn du Leid ertragen musst, dann musst du das tun; egal, wie viele Probleme es gibt, du musst sie lösen. Wenn solche Schwierigkeiten bei der Arbeit auftreten, führst du die Arbeit dann trotzdem fort oder nicht? (Wir müssen sie trotzdem tun.) Ganz gleich, ob dein Lebensumfeld gut oder schlecht ist und ganz gleich, wie deine Stimmung ist: Du musst die Arbeit, die Gott dir anvertraut hat, gut erledigen und diese Pflicht gut ausführen. Wenn du diese Pflicht nicht annehmen willst, kannst du sie ablehnen; Gottes Haus wird dich nicht zwingen. Aber da du sie angenommen hast, solltest du diese Pflicht gut ausführen. Besonders wenn es um die Arbeit der Verbreitung des Evangeliums geht, trägt Gottes ganzes auserwähltes Volk Verantwortung. Selbst wenn du auf Schwierigkeiten stößt oder großes Leid ertragen musst, musst du diese Arbeit beharrlich weiterführen. Warum sage Ich das? (Weil es hierbei um unsere Pflicht geht und die Menschen die Interessen von Gottes Haus wahren sollten.) Angelegenheiten, die die eigene Pflicht betreffen, sind nicht einfach. Einerseits betreffen sie den Lebenseintritt der Menschen, und zugleich geht es dabei um die Ausführung von Gottes Willen. Deshalb sollten die Menschen bei solchen Problemen die Wahrheit suchen, um sie zu lösen, und ihre Pflicht, die Interessen von Gottes Haus zu wahren, erfüllen – dieser Verantwortung kann man sich nicht entziehen! Eine solche Verantwortung zu tragen heißt, hingebungsvoll zu sein und seinen Verantwortlichkeiten nachzukommen. Ganz gleich, auf welche Probleme oder Schwierigkeiten du stößt, beschwere dich nicht. Und wenn du wütend bist, lass deinen Ärger nicht an der Kirchenarbeit aus. Mach die Arbeit so, wie sie gemacht werden soll; organisiere Versammlungen, halte mit den Menschen Gemeinschaft über die Grundsätze und beseitige dann dieses Schlamassel, damit die Kirchenarbeit auf den richtigen Weg geführt wird und die verzögerte Arbeit wieder normal läuft. Zum Beispiel waren einmal einige wirrköpfige und böse Menschen als Leiter an der Macht. Sie verringerten die Effizienz der Kirchenarbeit oder brachten sie zum Stillstand, wodurch die Arbeit von Gottes Haus Verluste erlitt. Nun musst du das schnell beheben, angemessene Anpassungen an der personellen Besetzung durchführen, die Arbeitspläne und -methoden entsprechend ändern und dir allerlei Wege überlegen, um alles zu beschleunigen. Früher hast du vielleicht acht Stunden am Tag gearbeitet; jetzt arbeitest du täglich zwei Stunden länger, um den Arbeitsrückstand aufzuholen und die bisherigen Verluste bei der Arbeit auszugleichen. Das nennt man Hingabe. Dieses Leid musst du ertragen. Dieses Leid zu ertragen ist bedeutungsvoll und wertvoll; es ist eine gute Tat, und Gott wird sich daran erinnern. Damit praktizierst du die Wahrheit. Was ist hier mit dem Praktizieren der Wahrheit gemeint? Deine Hingabe zu zeigen, die Interessen von Gottes Haus zu wahren und die bei der Arbeit entstandenen Verluste wettzumachen. Damit praktizierst du die Wahrheit, und das nennt man eine gute Tat. Während du diese Arbeit tust, bist du vielleicht sehr beschäftigt: Du kannst dich erst nach Mitternacht ausruhen und stehst noch vor Tagesanbruch auf. Du isst hastig und eilst dann gleich wieder an die Arbeit. Das liegt daran, dass so viel Arbeit vor dir liegt – es müssen so viele personelle Anpassungen vorgenommen und so viele Angelegenheiten geregelt werden. Früh ins Bett zu gehen, ist nicht möglich, weil ein Teil der Arbeit noch nicht erledigt ist. Spät aufzustehen ist auch nicht möglich, weil alle darauf warten, dass du die Arbeit organisierst; bevor alle aufstehen, musst du die Arbeit für den Tag planen und sie dann einteilen und zuweisen. In diesem Monat musst du einiges an Leid ertragen. Dein Fleisch ist etwas erschöpft und ermüdet, du hast weniger Zeit, dich auszuruhen als zuvor, und du hast ziemlich viel abgenommen, aber nachdem du einen Monat lang durchgehalten hast, läuft die Kirchenarbeit in allen Bereichen normal voran, und alles ist schließlich geregelt. Was ist damit gemeint, dass alles geregelt ist? Dass auf jedem Posten geeignete Leute eingesetzt sind; niemand verursacht Unterbrechungen und Störungen oder macht Ärger, niemand gibt Parolen von sich oder äußert hochtrabende Ideen, und niemand ist ständig negativ. Jeder kann seine Pflicht normal tun, und auf jedem Posten sind die Menschen ihrer Arbeit gewachsen. Es gibt weder Faulenzer noch Schmarotzer. Die Arbeit in allen Bereichen läuft normal gemäß den Anforderungen der Arbeitsanordnungen, und alle Arbeitsbereiche erzielen Ergebnisse und sind auf dem richtigen Weg. Erst wenn das der Fall ist, bist du jemand, der vor Gott lebt. Wenn du bei allen Schwierigkeiten, auf die du stößt, die Wahrheit suchen kannst, um diese zu lösen, und du die Arbeit, die in deinen Aufgabenbereich fällt, gut erledigst, lohnt sich dann all das Leid, das du erträgst? (Ja.) Es lohnt sich enorm! Manche Menschen ertragen einiges an Leid, um ihre Pflichten zu erfüllen, und wenn sie ihre Vierziger oder Fünfziger erreichen, haben sie einige kleinere Beschwerden entwickelt. Manche haben ein Brummen im Kopf oder Tinnitus, andere leiden unter zervikaler Spondylose oder unter Schmerzen im unteren Rücken und in den Beinen. Obwohl sie einiges an Leid ertragen haben, haben sie ihre Verantwortlichkeiten erfüllt und die Kirchenarbeit geschützt. Diese Krankheiten und Schmerzen haben ihnen Hingabe an Gott sowie Gottes Annahme und Gutheißung eingebracht, und Gott wird sich an sie erinnern. Würdet ihr sagen, dass sich das lohnt? (Ja.) Jede Erfahrung, bei der du Leid ertragen hast, jede Erfahrung, bei der du die Arbeit von Gottes Haus gewahrt hast, und jede Erfahrung, bei der du deine Hingabe gezeigt hast, ist eine schöne Erinnerung für dich; all das sind die schönsten aller Erinnerungen, die bei der Ausführung der Pflicht eines geschaffenen Wesens entstehen. Wenn du manchmal diese Schmerzen und Beschwerden in deinem Körper spürst und dann über das Leid nachdenkst, das du im Laufe der Jahre bei der Ausführung deiner Pflicht ertragen hast, sowie über die Ergebnisse, die du in Bezug auf das Leben und die Arbeit erzielt hast, wirst du das Gefühl haben, dass es sich gelohnt hat. Du wirst nichts bereuen und inneren Trost empfinden. Sag Mir: Lohnt es sich, dieses Leid zu ertragen? (Ja.) Es lohnt sich außerordentlich! Woher kommt dieser innere Trost? (Daher, dass man Leid erträgt und einen Preis zahlt, um die Arbeit von Gottes Haus zu wahren.) Du erlangst durch dein Leiden inneren Trost, weil die Dinge, die du tust, und die Arbeit, die du verrichtest, allesamt positive Dinge sind; weil du damit für Gerechtigkeit eintrittst, Gottes Interessen und die Interessen von Gottes Haus wahrst; und weil du damit die Wahrheit praktizierst und Gottes Weg folgst. Dein Gewissen klagt dich nicht an, deshalb empfindest du inneren Trost. All dieses Leid erträgst du, um dafür zu sorgen, dass positive Dinge bestehen bleiben. Welche positiven Dinge? (Zum Beispiel, dass die Kirchenarbeit normal Fortschritte macht und dass die Evangeliumsarbeit normal Fortschritte macht sowie die Interessen von Gottes Haus und so weiter – all das sind positive Dinge.) Das ist korrekt. Du sorgst dafür, dass positive Dinge bestehen bleiben, und stellst sicher, dass jeder Bereich der Kirchenarbeit normal und effizient Fortschritte macht, dass jeder eine für ihn geeignete Pflicht tut und dass sich jeder den Anordnungen von Gottes Haus unterwerfen kann. Niemand verursacht Unterbrechungen und Störungen, und niemand vernachlässigt seine eigentlichen Aufgaben oder schmarotzt. Sowohl die personelle Besetzung als auch die Arbeitsanordnungen sind passend und angemessen. Wenn jemand Unterbrechungen und Störungen verursacht, kannst du das umgehend erkennen und unterbinden und über die Wahrheit Gemeinschaft halten, um das Problem zu lösen. Wenn die Person, die Unterbrechungen und Störungen verursacht, die Wahrheit annehmen kann und sich schließlich ändert, nachdem du wiederholt mit ihr Gemeinschaft gehalten, ihr geholfen und ihr Gelegenheit zur Buße gegeben hast, dann ist das das Ergebnis deiner Arbeit und etwas Positives. Wenn sie die Wahrheit nicht annimmt und nach wiederholtem gemeinschaftlichem Austausch, wiederholter Hilfe und wiederholtem Zurechtstutzen noch immer unbelehrbar bleibt, weiterhin Unterbrechungen und Störungen verursacht und ständig Negativität verbreitet, sollte sie umgehend entfernt werden, und es sollte entsprechend mit ihr verfahren werden. Dient all das nicht dazu, dafür zu sorgen, dass positive Dinge bestehen bleiben? (Ja, das tut es.) Wenn du darüber hinaus feststellen kannst, in welchen Bereichen der Arbeit Fehler aufgetreten oder Schlupflöcher entstanden sind, die Verluste bei der Arbeit verursacht haben, und dann umgehend eingreifst, dich darum kümmerst und sie behebst, wahrst du damit nicht die Kirchenarbeit? Wahrst du damit nicht positive Dinge? (Ja.) All das dient dazu, dafür zu sorgen, dass positive Dinge bestehen bleiben. Wenn all das Leid, das du erträgst, dazu dient, dafür zu sorgen, dass diese konkreten positiven Dinge bestehen bleiben, wirst du dann nicht inneren Trost empfinden, wenn du dich später an all diese Dinge erinnerst, die du getan hast? Du wirst innerlich gewiss großen Trost empfinden. Angenommen jedoch, du gehst in deiner Erinnerung alles Stück für Stück durch und stellst fest, dass hinter jedem Leid, das du ertragen hast, der Wunsch stand, deinen fleischlichen Genuss zu befriedigen, oder dass du gelitten hast, um deinen eigenen Stolz zu wahren, deinen eigenen Status zu bewahren und deine eigene Macht zu festigen oder um nach irgendwelchen persönlichen Vorteilen zu streben – nach materiellen, finanziellen oder psychologischen Vorteilen – und du dabei keine einzige positive Sache getan hast. Obwohl du viel Leid ertragen hast, war jedes Wort, das du gesprochen hast, jede Handlung, die du ausgeführt hast, und jede einzelne Arbeit, die du erledigt hast, ob öffentlich oder im Privaten, ausschließlich für dich selbst, für deinen eigenen Stolz und Status und für deinen eigenen Ruf, und alles, was du bewahrt hast, waren negative Dinge. Wenn du dich dann an Gottes Worten und an der Wahrheit misst, wie wirst du dich innerlich fühlen? Wirst du dich gut fühlen? (Nein.) Betrachte nun die Ergebnisse deiner Arbeit: Die Probleme, die in irgendeinem Bereich der Arbeit aufgetreten sind, hast du nicht rechtzeitig bearbeitet, geschweige denn gelöst. Wer auch immer Unterbrechungen und Störungen verursacht: Solange es nicht deinen Status und deine Interessen betrifft, bietest du den betreffenden Leuten weder Einhalt noch schränkst du sie ein, ganz gleich, wie sehr die Interessen von Gottes Haus Schaden nehmen. Stattdessen lässt du es ihnen durchgehen, drückst ein Auge zu, bleibst dem gegenüber gleichgültig und kümmerst dich nicht darum. Wenn Der Obere später Nachforschungen anstellt und verlangt, dass gegen die Verantwortlichen vorgegangen wird und sie für die Verluste aufkommen, setzt du das lediglich um und führst es aus, arbeitest es nur mechanisch ab und belässt es dabei. Du hast die Probleme, die in deiner eigenen Arbeit auftreten, nie von dir aus gelöst; du bist völlig passiv. Welche Arbeit bist du bereit zu tun und bei welcher ergreifst du von dir aus die Initiative? All die Arbeit, die du tust, um deinen eigenen Ruhm, Gewinn und Status sowie deine eigenen Interessen zu wahren; was du dabei bewahrst, sind alles negative Dinge. Diese Dinge tust du mit unermüdlichem Eifer, doch du hast nie von dir aus etwas getan, um die Interessen von Gottes Haus oder positive Dinge zu wahren. Wenn du dich eines Tages daran zurückerinnerst und deine eigenen Handlungen und Taten prüfst, wirst du dich dann nicht innerlich schuldig fühlen? Wenn du dich an Gottes Worten misst, wirst du innerlich voller Schuldgefühle sein! Wenn du dich schuldig fühlst, kannst du dann inneren Frieden finden? Kannst du inneren Trost verspüren? Du wirst weder inneren Trost noch inneren Frieden besitzen. Dass du dieses Leid ertragen hast, wird dir keinerlei inneren Trost schenken – war es dann nicht sinnlos, dieses Leid zu ertragen? (Das war es.) Du hast so viel Leid ertragen und weißt dennoch nicht, ob das, was du getan hast, tatsächlich eine gute Tat ist, ob du deine Hingabe gezeigt hast, ob das, was du getan hast, von Gott angenommen wird oder ob du in Gottes Augen wirklich jemand bist, der Errettung erlangt. Von all dem hast du keine Ahnung, und innerlich bist du enorm verängstigt – könntest du da noch inneren Trost verspüren? (Nein.) Wenn du bis zuletzt an Gott geglaubt hast und dann inneren Trost verspürst, kannst du diesen nur dadurch erlangen, dass du den richtigen Weg gehst, jemand bist, der Gott gefällt, und bei der Ausführung deiner Pflicht viele gute Taten vorbereitest; nicht dadurch, dass du ein bestimmtes Maß an Leid erträgst. Wenn die Natur deines Leidens darin besteht, dass du die Interessen von Gottes Haus und positive Dinge bewahrst, dann wirst du letztendlich inneren Trost daraus gewinnen. Wenn die Natur deines Leidens jedoch darin besteht, dass du deine persönlichen Interessen schützt und negative Dinge bewahrst, dann wirst du letztendlich nicht nur keinen inneren Trost daraus gewinnen, sondern dich auch innerlich selbst anklagen und unruhig fühlen. Menschen, die sich innerlich unruhig fühlen, fragen sich ständig: „Was habe ich durch den Glauben an Gott gewonnen? Sieh dir an, wie viele Opfergaben die Antichristen gestohlen haben und wie viele gute Kleidungsstücke, schöne Haushaltsgeräte und andere gute Dinge sie sich angeeignet haben. Sieh dir an, was sie genießen dürfen, und sieh dir an, was ich genieße! Was habe ich dadurch gewonnen, dass ich so viel Leid ertragen habe?“ Solche Dinge können sie nämlich sagen. Dass sie fragen können: „Was habe ich durch den Glauben an Gott gewonnen?“, beweist, dass sie keinen inneren Trost verspüren; sie fühlen sich innerlich nicht erfüllt, sondern leer. Wer keinen inneren Trost verspürt, fühlt sich innerlich unruhig. Woher kommt der innere Trost bei denjenigen, die ihn verspüren? Nicht nur, weil sie Leid ertragen, sondern vor allem, weil sie im Prozess des Leidens einige Wahrheiten verstanden und etwas Positives gewonnen haben. Diejenigen hingegen, die aus dem Prozess des Leidens nichts gewinnen, meinen, am Ende nichts gewonnen zu haben und zu Unrecht gelitten zu haben, und sie denken, dass es sich nicht gelohnt habe; sie haben das Gefühl, den Kürzeren gezogen zu haben. Unter diesen Umständen haben sie das Gefühl, dass Gott nicht gerecht und ihnen gegenüber unfair ist, dass andere von Gottes Haus zu Leitern und Mitarbeitern befördert wurden und einen höheren Status haben als sie, während sie selbst nun schlechter dastehen und nichts genießen konnten. Nachdem sie so viele Jahre gelitten und sich aufgewendet haben, stehen sie am Ende mit leeren Händen da und sind deshalb innerlich trotzig. Wenn sie innerlich trotzig sind und sich zudem ungerecht behandelt fühlen, dann sag Mir: Haben sie die Wahrheit gewonnen? (Nein.) Sie haben die Wahrheit mit Sicherheit nicht gewonnen. Wenn Menschen die Wahrheit gewinnen, dann werden sie im Umgang mit allen Arten materieller Dinge, mit Status und Ruf, mit Leid, mit ihren Pflichten und dergleichen ein korrektes Verständnis dieser Dinge sowie korrekte Gedanken und Ansichten in Bezug auf diese Dinge haben. Ihre Lebensanschauung und der Lebensweg, den sie wählen, werden sich verändern; das heißt, ihr inneres Leben wird sich verändern, und auch die verschiedenen Sichtweisen, die ihrem Streben zugrunde liegen, werden sich verändern. Wenn die Menschen diese Veränderungen erfahren und diese Dinge gewinnen, fühlen sie sich erfüllt. Sie denken: „In all den Jahren, in denen ich Gott gefolgt bin, habe ich viele Wahrheiten verstanden und viel gewonnen. Ich habe reichlich gewonnen und mein Becher fließt über.“ Obwohl ihr Fleisch etwas erschöpft ist, empfinden sie besonders starken inneren Frieden und fühlen sich wohl, glücklich und voller Trost. Im Gegensatz dazu haben diejenigen, die leiden, um nach Status und Ruf zu streben, am Ende nicht nur keinen reichlichen Nutzen davon – sie werden auch offenbart und ausgemustert. Wenn sie sehen, dass keine Hoffnung mehr für sie besteht, Segnungen zu erlangen, haben sie das Gefühl, den Kürzeren gezogen zu haben, und sie werden der Wahrheit innerlich noch abgeneigter und verlieren ihren Glauben an Gott – manche verlieren sogar das Interesse am Glauben an Gott. Es ist genauso wie bei manchen religiösen Menschen, die ihr ganzes Leben lang an den Herrn geglaubt haben: Wenn sie am Ende das Gefühl haben, nichts gewonnen zu haben, was sagen sie dann? Sie sagen: „Der Herr Jesus ist wie eine Mauer, die mir den Weg versperrt, mich daran hindert, vorwärtszukommen, und dafür sorgt, dass ich kein Licht sehen kann.“ Das ist es, was solche Gläubigen, die ihr ganzes Leben lang glauben, am Ende gewinnen. Dass sie etwas derart ungeheuerlich Aufsässiges sagen – findest du nicht, dass es schrecklich ist, so etwas zu hören? (Ja.)

Menschen, die an Gott glauben, aber die Wahrheit nicht annehmen, schmieden ständig Pläne, um ihre eigenen fleischlichen Interessen zu wahren, und sie sind alle willens, für ihren eigenen Ruhm, Gewinn und Status zu leiden; solange sie die Vorteile genießen können, die ihr Status mit sich bringt, sind sie innerlich zufrieden. Alles, was sie tun, dient ihrem eigenen fleischlichen Genuss; sie nehmen nie die Wahrheit an, und sie schützen weder die Kirchenarbeit noch die Interessen von Gottes Haus. Die Arbeit, die sie tun, dient nicht dazu, für Gerechtigkeit einzutreten, sondern dazu, ihren eigenen Ruhm, Gewinn und Status sowie ihre eigenen Interessen zu wahren. Was können sie gewinnen, wenn sie nur für ihre eigenen Interessen leiden? Sie gewinnen nichts; all ihre Mühe ist vergeblich und völlig nutzlos. Manche Menschen führen wie Asketen ein sehr entbehrungsreiches Leben: Sie essen nicht gut, genießen auch sonst nichts Gutes und konzentrieren sich nur darauf, noch mehr von hier nach da zu hetzen und sich noch mehr aufzuwenden. Sie stellen viele Regeln und Vorschriften für sich selbst auf und fügen sich dadurch selbst erhebliches Leid zu. Manche arbeiten sich sogar krank. Doch am Ende erlangen sie weder die Wahrheit noch bereiten sie viele gute Taten vor. Das ist tragisch. Was ist daran tragisch? Wo liegt die Wurzel des Problems? Sie leiden nur für ihren eigenen Ruhm, Gewinn und Status und verfolgen nur ihre eigenen persönlichen Interessen. Für sie steht der „Gewinn“ an erster Stelle, und ihre eigenen Interessen haben Vorrang vor allem anderen. In ihrem Herzen findet sich nie Liebe für die Wahrheit. Deshalb mühen sie sich nur für ihre eigenen fleischlichen Interessen ab und ertragen nur dafür Leid; um positive Dinge zu bewahren, ertragen sie nicht das geringste Leid. Wo sind sie, wenn böse Menschen in der Kirchenarbeit Unterbrechungen und Störungen verursachen? Wo sind sie, wenn der große rote Drache Gottes auserwähltes Volk verhaftet oder wenn ein Judas die Kirche verrät? Sie sehen diese Dinge, geben aber vor, sie nicht zu sehen. Sie wissen davon, geben aber vor, nichts davon zu wissen. Erst nachdem die Angelegenheit geregelt wurde, tauchen sie auf und sagen: „Ich wusste nichts davon. Wenn ich davon gewusst hätte, hätte ich mich darum gekümmert. Ich bin meiner Verantwortung nicht nachgekommen; ich muss vor Gott Buße tun und mich bei den Brüdern und Schwestern entschuldigen.“ Sobald die Angelegenheit geregelt ist, tauchen sie plötzlich wie ein Clown auf. Doch sobald ein Problem auftaucht, verkriechen sie sich wie Mäuse in ihren Löchern und sind spurlos verschwunden. Wenn sie wirklich gebraucht werden, um aktiv zu werden und für Gerechtigkeit einzutreten, die Interessen von Gottes Haus zu wahren und positive Dinge zu bewahren, tun sie das nie. Sie kränken niemanden – sie entscheiden sich einfach dafür, Menschengefällige zu sein, tun so, als wären sie taubstumm, als sähen oder hörten sie nichts. Wenn böse Menschen in der Kirchenarbeit Unterbrechungen und Störungen verursachen, wissen sie ganz genau, wer die Störungen verursacht, aber sie entlarven diese Leute einfach nicht und weigern sich zu sagen, wer genau es war. Jemand rät ihnen: „Sei kein Menschengefälliger. Wenn du die bösen Menschen entlarvst und die Kirche von ihnen bereinigst, dann hast du am Ende die Interessen von Gottes Haus gewahrt und deine Hingabe gezeigt, selbst wenn du dabei Menschen kränkst und dir ablehnende Blicke zuziehst.“ Trotzdem suchen sie weiter nach Ausreden und weichen aus: „Ich weiß über die Einzelheiten nicht Bescheid; ich muss dem erst nachgehen“, und dann machen sie sich schnell aus dem Staub. Wenn dagegen jemand etwas an ihnen auszusetzen hat oder eine Meinung über sie hat, oder wenn bei ihrer Arbeit Probleme auftreten, die ihren Status und ihr Ansehen in den Herzen der Menschen beeinträchtigen, dann ist das für sie eine Katastrophe. Sie können weder essen noch schlafen; um ein Uhr nachts grübeln sie noch darüber nach, wie sie ihr Image retten können. Am Morgen rufen sie, noch bevor sie gefrühstückt haben, alle zu einer Versammlung zusammen, um sich zu rechtfertigen und zu verteidigen, und erklären, warum sie so gehandelt haben und worin dabei ihr Fehler lag. Sie entschuldigen sich auch bei allen und hoffen, dass niemand sie falsch versteht; sie behaupten, es sei nicht so gewesen, dass sie die Arbeit nicht gut hätten machen wollen; vielmehr seien sie mit anderen Dingen beschäftigt gewesen und hätten keine Zeit gehabt, sich darum zu kümmern, und außerdem hätten sie die tatsächliche Lage nicht verstanden, weshalb es bei der Arbeit zu diesem Fehler gekommen sei. Sobald sie die Gunst aller gewonnen und sich durch Täuschung das Mitgefühl und die Anerkennung aller erschlichen haben, sind sie innerlich beruhigt: „Gut, die Arbeit ist jetzt ordentlich erledigt. Jetzt kann ich ruhig und bequem schlafen und eine Mahlzeit genießen. In letzter Zeit gibt es ständig Probleme bei den personellen Anpassungen, ohne Ende Arbeit zu erledigen und ohne Ende Probleme zu lösen – seht nur, wie erschöpft ich bin!“ Wenn in der Kirchenarbeit Probleme auftreten und die Brüder und Schwestern sie fragen, wie sie damit umgehen sollen, sagen sie: „Das eilt nicht. Solange sich jemand um diese Arbeit kümmert, jeder Posten besetzt ist und alle beschäftigt sind, ist alles in Ordnung. Die Arbeit von Gottes Haus wird nicht in ein oder zwei Tagen erledigt sein. Bei der Arbeit muss man einen langen Atem haben: Man arbeitet nach Sonnenaufgang und ruht sich nach Sonnenuntergang aus, ohne zu hetzen und ohne das Gefühl zu haben, dass etwas dringlich ist. Wenn wir etwas weniger tun, wird dadurch nicht alles viel schlimmer, und wenn wir etwas mehr tun, wird dadurch nicht alles viel besser; wir müssen uns nicht so sehr verausgaben. Wenn wir vor Erschöpfung krank werden, wer soll dann in Zukunft die Arbeit von Gottes Haus tun? Bleibt die Arbeit dann nicht immer noch an uns hängen? Wenn wir vor Erschöpfung zusammenbrechen, muss Gottes Haus dann nicht auch noch für unsere Behandlung aufkommen? Wir dürfen uns nicht so sehr verausgaben; wir müssen uns ein wenig zurückhalten.“ Was haltet ihr von dieser Sichtweise? (Sie ist falsch.) Wenn in der Kirchenarbeit Probleme auftreten und jemand Unterbrechungen und Störungen verursacht, musst du aktiv werden, die Probleme lösen und gegen die Verantwortlichen vorgehen. Manche von ihnen müssen entlassen, andere in gewöhnliche Kirchen oder sogar in B-Gruppen geschickt werden. Dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass du Menschen kränkst. Andere Leute werden dich hassen, beschimpfen, verurteilen und ausgrenzen, und kleinliche Menschen werden sogar gegen dich intrigieren. Doch diese Menschen denken sich: „Ihr wollt, dass ich gegen böse Menschen vorgehe? Damit würde ich andere kränken. So töricht bin ich nicht! Ich werde einfach nicht gegen sie vorgehen! Ob die Arbeit von Gottes Haus gestört wird oder die Interessen von Gottes Haus Schaden nehmen – was hat das mit mir zu tun? Selbst wenn ein paar Leute Ärger machen und Unterbrechungen und Störungen verursachen, hat das keinen Einfluss auf die Gesamtsituation, und die Arbeit läuft trotzdem weiter. Warum sollte man also gegen sie vorgehen? Außerdem werden sie mich doch hassen, wenn ich gegen sie vorgehe. Selbst wenn diese Arbeit gut gemacht wird, wird niemand etwas Gutes über mich sagen, und der Obere wird es auch nicht erfahren. Ich werde Menschen kränken und es dann erdulden müssen, dass sie mich ausgrenzen und mir ablehnende Blicke zuwerfen. Dieses Leid werde ich auf keinen Fall ertragen!“ Wenn böse Menschen Unterbrechungen und Störungen verursachen, werden diese Menschen nie aktiv, wahren nie die Interessen von Gottes Haus und tun auch nichts, um für Gerechtigkeit einzutreten. Sie sagen kein einziges Wort, um die bösen Menschen zu entlarven oder ihnen Einhalt zu gebieten, weil sie große Angst davor haben, Menschen zu kränken, von anderen verurteilt zu werden oder dass man sich an ihnen rächt. Um zu verhindern, dass andere sie missverstehen, und um ihren Status und ihr Ansehen unter den Menschen zu wahren, halten sie immer wieder Versammlungen ab, auf denen sie sich mit großer Mühe rechtfertigen und verteidigen und endlos daherreden. Doch wenn es darum geht, die Kirchenarbeit zu wahren, haben sie kein Wort zu sagen und geben sich nicht die geringste Mühe. Haben solche Menschen irgendwelche guten Taten? Wo sind ihre guten Taten? Wenn sie am Ende vor Gott stehen, werden sie Ihm dann Rechenschaft ablegen können? (Nein.) Und trotzdem meinen sie, dass sie bei der Arbeit der Kirche viel Leid ertragen haben. Doch wofür leiden sie eigentlich? Leiden sie für Gerechtigkeit und für die Arbeit von Gottes Haus? (Nein, sie leiden für ihre eigenen Interessen.) Um ihre eigenen Interessen zu wahren, können sie jedes Leid ertragen, aber um die Interessen von Gottes Haus zu wahren, ertragen sie nicht das geringste Leid. Solche Menschen sind viel zu selbstsüchtig und folgen nicht dem richtigen Weg, nicht wahr? (Ja.) Sie tun absolut nichts, was der Kirchenarbeit nützt, doch sie tun alles, was ihrem eigenen Ansehen und Status nützt, und lassen dabei nichts aus; sie kümmern sich nur darum, ihre eigenen Interessen zu wahren. Solche Menschen sind wirklich schändlich! Sie leiden nur, um ihre eigenen Interessen zu wahren, und trotzdem wollen sie sich bei Gott noch Verdienste anrechnen lassen und fordern Belohnungen von Ihm. Ist das nicht verachtenswert? (Ja.) Solche Menschen sind viel zu selbstsüchtig und enorm verachtenswert; sie haben weder Gewissen noch Vernunft – kurz gesagt: Sie haben keine Menschlichkeit. Solche Menschen folgen nicht dem richtigen Weg. Wenn jemand mit ihnen unzufrieden ist und sie hinter ihrem Rücken durchschaut oder sie sogar dem Oberen meldet und offenlegt, dass sie keine tatsächliche Arbeit leisten, sondern stattdessen Dinge getan haben, die Unterbrechungen und Störungen verursachen, dann hegen sie, sobald sie davon erfahren, Hass gegen die Person, die sie entlarvt hat, und gehen gegen sie vor. Sie prüfen sich nicht selbst und gehen auch nicht korrekt mit Menschen um. Stattdessen zahlen sie es anderen mit gleicher Münze heim, stürzen sich auf Dinge, die sie gegen sie verwenden können, und versuchen, an ihnen Fehler zu finden. Sie verwenden sogar Gottes Worte, um Menschen anzugreifen. Ist das nicht eine Lästerung von Gottes Worten und der Wahrheit? Sie benutzen die Wahrheit, um andere anzugreifen und sich an ihnen zu rächen, nur um ihren eigenen Status zu wahren. Im Privaten urteilen manche bösen Menschen über Gott und lästern gegen Ihn, urteilen über die Arbeitsanordnungen von Gottes Haus und drücken ihre Unzufriedenheit mit einem bestimmten Aspekt der Arbeitsanordnungen von Gottes Haus oder mit Leitern und Mitarbeitern auf einer bestimmten Ebene in Gottes Haus aus. Wenn diese Menschen so etwas hören, ignorieren sie es einfach und tun so, als hätten sie nichts gehört; sie treten nie an, um Gottes Namen oder die Arbeit von Gottes Haus zu wahren, und entlarven auch die bösen Menschen nicht. Wenn du ein Menschengefälliger sein willst und dich nicht traust, böse Menschen zu entlarven, kannst du sie zumindest dem Oberen melden; damit hättest du einen Teil deiner Verantwortlichkeiten erfüllt. Solche Menschen können jedoch nicht einmal dieses kleine bisschen an Verantwortung erfüllen. Um ihre fleischlichen Interessen sowie ihr Ansehen und ihren Status zu wahren, würden sie jeden Preis zahlen, würden durch die Hölle gehen und jedes nur denkbare Leid ertragen. Doch um positive Dinge zu bewahren oder dafür zu sorgen, dass der Wahrheit nichts im Weg steht, zahlen sie niemals einen Preis und ertragen keinerlei Leid. Wann immer Dinge geschehen, die die Kirchenarbeit unterbrechen und stören, und jemand antreten muss, um positive Dinge zu bewahren, sind diese Menschen nirgends zu sehen und man hört auch keine ihrer Meinungen oder Ansichten. Sie haben keinen Standpunkt; sie stehen einfach nur da, stellen sich taubstumm, sagen nichts, beziehen keine Stellung und kränken niemanden. Sie haben große Angst davor, Menschen zu kränken, aber keine Angst davor, Gott zu kränken. Genau so gehen sie mit der Wahrheit um, mit dem Auftrag, den Gott ihnen gegeben hat, mit ihrer Pflicht und mit positiven Dingen. Für solche Menschen sind das Bewahren positiver Dinge und das Eintreten für Gerechtigkeit nicht ihr Problem – wer so etwas tut, ist ein Narr, und sie werden es auf jeden Fall nicht tun. Sie sagen kein einziges Wort, um positive Dinge zu bewahren, und tun keine einzige Sache, um Gottes Werk zu wahren. Sobald Probleme auftreten, ziehen sie sich wie Schildkröten in ihren Panzer zurück, doch am Ende fordern sie immer noch Belohnungen von Gott. Gott sagt: „Du hast überhaupt nicht für die Wahrheit gelitten.“ Sie beschweren sich sogar: „Ich habe so viel Leid ertragen, bin so viel von hier nach da gehetzt und habe so vielem entsagt und mich so sehr aufgewendet. Was durfte ich denn genießen? Was habe ich denn gewonnen?“ Allein dieser eine Satz entlarvt ihre Absichten beim Glauben an Gott und beweist, dass sie nur Leid ertragen und sich aufgewendet haben, um Segnungen zu erlangen, und nicht, um die Wahrheit zu gewinnen. Sie haben die Wahrheit nicht angenommen und nicht den richtigen Weg eingeschlagen, und deshalb gewinnen sie am Ende keinerlei Wahrheit. Das ist unvermeidlich; man erntet, was man sät. Wenn du also das Thema „Leiden“ betrachtest, musst du einerseits korrekte Gedanken und Ansichten dazu haben; andererseits – und das ist am wichtigsten – musst du prüfen, welcher Natur dein Leiden ist, ob das Leid, das du erträgst, einen Wert und eine Bedeutung hat und ob es ein Leid ist, das du ertragen solltest. Wenn es sich um Leid handelt, das du ertragen solltest – um Leid, das du erträgst, um positive Dinge zu bewahren, und um Leid, das du erträgst, um Zeugnis für Gott abzulegen –, dann bist du verpflichtet, dieses Leid zu ertragen; du solltest es von Gott annehmen und ihm nicht ausweichen.

Manche Leute sagen ständig: „Ich habe als Gottgläubiger Verfolgung und Drangsal erlitten, und was habe ich gewonnen?“ Ist es richtig, das zu sagen? (Nein.) Was ist daran falsch? (Dass sie so etwas sagen können, beweist, dass sie keine Wahrheit erlangt haben und nicht den Weg des Strebens nach der Wahrheit gehen.) Es gibt viel Leid, das die Menschen ertragen sollten. Müssen sie also durch dieses Leid etwas gewinnen? Dabei geht es um das Verständnis der Menschen von Leid und ihre Sichtweisen dazu. Wenn dieses Leid etwas ist, das du ertragen solltest, das du ertragen musst und das Gott vorherbestimmt hat, was genau kannst du dann dadurch gewinnen, dass du es erträgst? Zum Beispiel gewinnen Menschen nicht zwangsläufig etwas daraus, das Leid der Kindererziehung zu ertragen oder das Leid, wegen ihres Glaubens an Gott verfolgt zu werden. Wirst du dieses Leid also ertragen oder nicht? Das hängt davon ab, ob ein Mensch den richtigen Weg geht und ob er nach der Wahrheit strebt. Wenn ein Mensch, während er Gottes Werk erfährt, in allen Dingen die Wahrheit sucht und sich Gott wirklich unterwirft, wird er durch das Ertragen dieses Leids etwas gewinnen. Dazu müssen die Menschen zur Unterwerfung entschlossen sein und sich Gottes Orchestrierungen unterwerfen; sie dürfen Leiden nicht mit einer auf Gegenleistung ausgerichteten Denkweise begegnen. Manche Leute sagen: „Wenn ich mich etwas anstrenge, sollte ich dafür im Gegenzug auch etwas bekommen; wenn ich ein wenig Leid ertrage, sollte ich ein wenig Gutes ernten. Nur dann lohnt sich dieses Leid, und nur darin liegt der Wert meines Leidens.“ Ist diese Sichtweise richtig? (Nein.) Was ist also die richtige Art und Weise, Leiden zu verstehen und zu begreifen? (Wenn das Leid, das wir ertragen, von Gott vorherbestimmt ist und etwas ist, das wir ertragen sollten, dann sind wir verpflichtet, es anzunehmen. Auch wenn wir am Ende nichts daraus gewinnen, sollten wir uns nicht beschweren. Wir sollten eine Haltung der Unterwerfung haben und uns den Orchestrierungen und Anordnungen des Schöpfers unterwerfen. Gleichzeitig sollten wir uns, während wir Leid ertragen, darauf konzentrieren, die Wahrheit zu suchen und zu erlangen. Auf diese Weise ist das Leid, das wir ertragen, wertvoll und bedeutungsvoll.) Oft besteht der positive Zweck des Leidens darin, positive Dinge zu bewahren sowie letztendlich etwas zu gewinnen, die Wahrheit zu erlangen und sie zu erkennen. Das ist ein sehr gutes Ziel. Tatsächlich wird Leid jedoch oft einfach im Verlauf eines ganz gewöhnlichen Prozesses erfahren und ertragen. Wenn du nach kurzer Zeit Bilanz ziehst, stellst du fest, dass du nichts gewonnen hast, körperlich ziemlich erschöpft bist, vielleicht sogar eine Krankheit durchstehen musst, in der Wahrheit keine Fortschritte gemacht hast, keinen tieferen Lebenseintritt erlangt hast und Gottes Absichten nicht besser verstanden hast. Heißt das dann, dass es nichts bringt, dieses Leid zu ertragen? Manche Leute denken: „Kann ich in dieser Situation zu Gott beten, Er möge mich aus einer solchen von Mühsal geprägten Umgebung entfernen? Habe ich dann einen Grund, eine solche von Mühsal geprägte Umgebung zu vermeiden und sie abzulehnen?“ Ist diese Denkweise richtig? (Nein.) Du musst die Sache so verstehen: Wenn man aus Leid einige positive, gute Dinge gewinnen kann, ist das etwas, das man sich sehnlichst wünschen würde, und das beste Ergebnis, das Leiden letztendlich bringen kann. Wenn das Leid, das du im täglichen Leben erträgst, jedoch von Gott angeordnet und vorherbestimmt ist und etwas ist, das du erfahren musst, um Errettung zu erlangen, dann musst du es von Gott annehmen und korrekt damit umgehen. Wie kannst du korrekt damit umgehen? Du musst dazu eine korrekte Denkweise und Sichtweise haben: Du musst verstehen, dass Leid zum menschlichen Leben gehört und dass es eine Phase ist, die die Menschen im Laufe ihres Lebens durchlaufen müssen und der niemand entkommen kann. Natürlich ist es auch eine Phase, die jeder durchlaufen muss, um Errettung zu erlangen. Vielleicht verspürst du am Ende keinen inneren Trost, aber jedes Mal, wenn du Leid erträgst, tust du es bereitwillig, kannst es von Gott annehmen, hast eine Haltung der Unterwerfung und versuchst niemals, mit Gott zu verhandeln. Einen solchen Weg zu gehen und diese Wahl zu treffen, ist eine Verantwortung, die ein geschaffenes Wesen erfüllen sollte, und entspricht der Haltung, die du gegenüber dem vom Schöpfer angeordneten Lebensweg haben solltest; das ist die Haltung, die ein Mensch gegenüber den Mühsalen des Lebens haben sollte. Mühsale anzunehmen und Leid ertragen zu können, gehört zur Erfüllung deiner Verantwortlichkeiten; deshalb solltest du dich ihnen weder entziehen noch dir aussuchen, ob du sie erträgst oder nicht. Jeder muss im Leben und im Prozess des Glaubens an Gott etwas Leid ertragen, um Errettung zu erlangen. Natürlich ist das Leid, von dem wir sprechen, nicht das Leid, das Menschen ertragen, um nach Ruhm, Gewinn und Status zu streben oder ihre eigenen fleischlichen Interessen zu verfolgen, sondern das Leid, das jeder ertragen muss, während er im Leben den richtigen Weg geht und nach Errettung strebt. Diese Art von Leid ist Teil des Lebens, Teil des Prozesses des Überlebens und erst recht eine Phase, die die Menschen durchlaufen müssen, um letztendlich Errettung zu erlangen. Du solltest korrekt damit umgehen. Das ist die Haltung, die du gegenüber von Mühsal geprägten Umgebungen haben solltest, und ebenso ist das eine Verantwortung, die du erfüllen solltest. Das heißt, Leid zu ertragen, ist auch ein Teil davon, deine Pflicht zu tun und deine Verantwortlichkeiten als geschaffenes Wesen zu erfüllen; das ist nichts Zusätzliches. Es ist etwas, das der Schöpfer für jedes geschaffene Wesen anordnet. Ausmaß, Zeitpunkt und Dauer des Leidens sind bei jedem unterschiedlich, aber jeder muss es erleben; jeder muss diese Hürde überwinden. Es ist eine Verantwortung, die Menschen erfüllen sollten. Wenn du deiner Aufgabe als geschaffenes Wesen gut nachkommen willst, solltest du korrekt mit Leid umgehen; du solltest es von Gott annehmen, es nicht ablehnen und dich nicht dagegen sträuben. Natürlich solltest du Leid erst recht nicht dazu benutzen, Verdienste für dich zu beanspruchen oder mit Gott zu verhandeln, sondern es vielmehr als eine Verantwortung annehmen, die du erfüllen solltest. Würdet ihr sagen, dass ein solches Verständnis rein ist? Stimmt es mit der Wahrheit überein? (Ja.) Wenn du Leiden auf diese Weise auffasst, wirst du dann nicht ein tieferes und praktischeres Verständnis von Leiden haben sowie eine korrekte Geisteshaltung? (Ja, auf diese Weise werde ich mich nicht gegen Leiden sträuben, und wenn ich mich in bestimmten Umgebungen befinde, wird es mir leichtfallen, mich zu unterwerfen.) Sich unterwerfen zu können und sich nicht gegen Leiden zu sträuben – das ist die Haltung, die ein geschaffenes Wesen gegenüber Leiden haben sollte. Selbst wenn du im Prozess des Strebens nach der Wahrheit und der Erfüllung der Pflicht eines geschaffenen Wesens viel Leid erträgst und immer wieder einen Preis zahlst, und selbst wenn du wegen deines Glaubens an Gott Verfolgung und Drangsal erleidest: Sobald du ein korrektes Verständnis davon hast, dieses Leid zu ertragen und diesen Preis zu zahlen, wirst du das Ertragen dieses Leids nicht als eine Art Kapital für dich betrachten. Du wirst dich wegen deines Leidens nicht als jemanden betrachten, der sich verdient gemacht hat, und auch nicht damit prahlen, wie viel Leid du ertragen hast, um von deiner eigenen harten Arbeit und deinen Beiträgen Zeugnis abzulegen, damit andere eine hohe Meinung von dir haben. Du wirst nicht mit deinem Dienstalter prahlen, dich nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen oder versuchen, mit Gott zu verhandeln, geschweige denn in Gottes Haus eine Sonderbehandlung verlangen oder bei irgendjemandem Verdienste für dich beanspruchen, nur weil du viel Leid ertragen hast. Wenn du glaubst, dass Leiden eine Verantwortung ist, die du als geschaffenes Wesen vor dem Schöpfer auf dich nehmen und erfüllen solltest, dann solltest du Leiden nicht als Kapital benutzen, um Belohnungen von Gott einzufordern oder Gott dazu zu bringen, dich zu erretten, richtig? (Richtig.) Wenn du so handelst, kann das dann deine Entschlossenheit stärken, nach der Wahrheit zu streben? (Nein.) So zu handeln bedeutet offensichtlich, zu versuchen, mit Gott zu feilschen – und das ist etwas, das Er verabscheut.

In der Vergangenheit haben viele Leiter und Mitarbeiter einiges an Leid ertragen, und diese Tage waren natürlich ziemlich schwer durchzustehen. Aufgrund der Verhaftungen und der Verfolgung durch den großen roten Drachen waren die Umstände äußerst schwierig. Alle Leiter und Mitarbeiter liefen Gefahr, wegen ihrer Kirchenarbeit verhaftet und ins Gefängnis geworfen zu werden; manche wurden steckbrieflich gesucht und hatten keine andere Wahl, als zu fliehen und im Exil zu leben, ohne nach Hause zurückkehren zu können. Weil sie auf sich allein gestellt waren und sich deswegen einsam und hilflos fühlten, weinten sie oft bitterlich und beteten vor Gott. Sowohl aufgrund ihrer Lebensbedingungen als auch aufgrund der Verfolgung, der sie ausgesetzt waren, ertrugen sie einiges an Leid. Hinterher hatten diese Menschen immer das Gefühl, immense Beiträge für Gottes Haus und zur Arbeit von Gottes Haus geleistet zu haben und sich in Gottes Haus verdient gemacht zu haben. Zudem dachten sie, dass sie, wenn Gott große Herrlichkeit erlangt, an Seiner Herrlichkeit teilhaben sollten. Mit dieser Meinung und dieser Haltung legten sie bei verschiedenen Gelegenheiten oft Zeugnis darüber ab, wie viel sie gelitten hatten, in welchem Jahr und Monat sie am meisten gelitten hatten und wie sehr sie damals gequält worden waren – so sehr, dass sie tagsüber nichts essen konnten, nachts oft von Albträumen aufschreckten, ihre Gesichter fahl wurden und sie stark abnahmen. Alle, die ihnen zuhörten, bewunderten und beneideten sie; natürlich waren einige wenige auch eifersüchtig. Manche waren von den Mühsalen, von denen diese Menschen berichteten, sogar zu Tränen gerührt und sagten: „Es ist wirklich bewundernswert, dass du so viel gelitten hast! Du hast uns damit wirklich zu Tränen gerührt – Gott ist bestimmt auch sehr gerührt. Dein Leid hat sich wirklich gelohnt. Du bist unglaublich!“ Sie legten nicht nur bei einer Gelegenheit Zeugnis über ihr eigenes Leid ab. Nein, sie legten bei vielen verschiedenen Gelegenheiten immer wieder Zeugnis darüber ab, wie viel sie gelitten hatten, was sie durch dieses Leid alles erreicht und wie viel sie dadurch zu Gottes Haus beigetragen hatten. Doch darüber, wie viel von der Wahrheit sie durch ihr Leid verstanden hatten, welche verdorbenen Dispositionen sie dadurch abgelegt hatten, wie sehr sie im Leben dadurch gewachsen waren, welche Zeugnisse sie für Gott dadurch abgelegt hatten, welche Ergebnisse sie bei der Kirchenarbeit dadurch erzielt hatten oder welche gerechten Anliegen sie dadurch verteidigt hatten, sprachen sie schlichtweg nie. Ein solches Zeugnis konnten sie nicht ablegen. Sie sprachen ausschließlich darüber, wie sie gelitten hatten und wie viel Leid sie ertragen hatten. Ihr eigentliches Ziel war es, die Menschen wissen zu lassen, dass sie hart gearbeitet und große Beiträge geleistet hatten, dass man ihnen diese Beiträge nicht absprechen konnte, dass sie tragende Säulen und Stützen in Gottes Haus waren und eine Sonderbehandlung genießen und von den Menschen verehrt werden sollten – die Menschen sollten sie nicht nur beneiden und bewundern, sondern sie auch erhöhen und von ihrem Leid Zeugnis ablegen. Seht nur, wie „unglaublich“ und wie „lohnenswert“ ihr Leid war! Sie wurden von allen gelobt; eine Lobesstimme folgte auf die andere und klang ihnen unaufhörlich in den Ohren. Sagt Mir: Hat sich ihr Leid gelohnt? Waren diese Menschen „unglaublich“? Konnten sie mit Gott an Seiner Herrlichkeit teilhaben? (Nein.) Welchen Zweck verfolgten sie also damit, auf diese Weise von sich selbst Zeugnis abzulegen? (Sie wollten, dass die Menschen sehen, dass sie viel gelitten hatten, zu ihnen aufschauen und eine hohe Meinung von ihnen haben.) Sie wollten Herrlichkeit erlangen, nicht wahr? (Ja.) Sie wollten ihr Leid gegen Herrlichkeit eintauschen; dabei kann es ihnen unmöglich ausschließlich darum gegangen sein, für ihr Leid Kronen und Belohnungen zu bekommen. Mehr als alles andere wollten sie unter den Menschen Herrlichkeit erlangen; sie wollten, dass die Menschen sie anbeten, zu ihnen aufschauen und sich an sie erinnern. Haben sie da viel verlangt? Hatten sie große Ambitionen? (Ja.) Selbst Ich habe es nie gewagt, davon zu sprechen, unter euch Herrlichkeit zu erlangen. Worüber spreche Ich immer? Darüber, euch vor Gott zu bringen, euch in die Wahrheitsrealität zu führen und euch dabei zu helfen, die Wahrheit zu verstehen, damit ihr einen Weg habt, dem ihr folgen könnt, und wisst, wie man in Übereinstimmung mit den Grundsätzen praktiziert, sowie darüber, euch auf den Weg der Errettung zu bringen, damit ihr alle errettet werden könnt – aber Ich spreche nie davon, Herrlichkeit zu erlangen. Menschen dieser Art legen jedoch gerade darüber Zeugnis ab, wie sie leiden und welchen Preis sie zahlen. Sie erzählen davon, wie sie für ihren Glauben an Gott und die Ausführung ihrer Pflicht von der Regierung verhaftet und verfolgt und von weltlichen Menschen verleumdet und verurteilt wurden, wie viel Ausgrenzung und wie viele Kränkungen sie erlitten haben, wie viel körperlichen Schmerz sie ertragen und wie sie all das überwunden haben. Sie wollen nicht nur von ihrem Leid Zeugnis ablegen, sondern auch davon, wie großartig sie waren, auf welch hoher Ebene sie standen und wie einzigartig sie waren, als sie dieses Leid ertrugen, sowie davon, wie sehr sie sich in diesem Prozess über das Fleisch erhoben hatten. Sie wollen Herrlichkeit erlangen, richtig? (Ja, das wollen sie.) Denkt ihr, dass jemand, wenn er ständig davon Zeugnis ablegt, wie er gelitten hat, damit eine korrekte Sichtweise auf Leiden verbreiten will oder vielmehr von seiner eigenen Leidensgeschichte Zeugnis ablegen und diese verbreiten will? (Er will von seiner eigenen Leidensgeschichte Zeugnis ablegen und sie verbreiten.) Solche Menschen treten dafür ein, Leid dazu zu benutzen, mit Gott zu feilschen und mit Ihm an Seiner Herrlichkeit teilzuhaben – genau dafür treten sie ein. Überall, wo sie hingehen, legen sie Zeugnis davon ab, wie oft sie beim Predigen des Evangeliums von religiösen Menschen geschlagen, beschimpft, vertrieben und verfolgt wurden und wie viel Leid sie dabei ertrugen; wie viel Leid sie ertrugen, weil Verwandte, Freunde und weltliche Menschen sie ablehnten, verleumdeten und beschimpften; und wie viel Leid sie ertrugen, weil die Regierung sie verfolgte und weil sie sich überall verstecken mussten, kein Zuhause hatten, in das sie zurückkehren konnten, und genau wie der Menschensohn nicht einmal einen Ort hatten, wo sie ihr Haupt hinlegen konnten. Manche legen auch Zeugnis davon ab, wie viele Schwierigkeiten sie überwunden und wie viel Leid sie ertragen haben, als sie bei der Ausführung ihrer Pflicht körperliche Erkrankungen durchstanden. Diese Dinge verkünden sie häufig vor anderen, doch über ihre Lebenserfahrungen halten sie nie Gemeinschaft; alles, wovon sie predigen und Zeugnis ablegen, ist ihre eigene Leidensgeschichte. Ihr Ziel ist es einzig und allein, dass die Menschen eine hohe Meinung von ihnen haben. Sagt Mir: Sie wollen, dass die Menschen eine hohe Meinung von ihnen haben – aber was wollen sie von Gott? Wollen sie nur, dass auch Gott eine hohe Meinung von ihnen hat? Das ist doch nicht alles, was sie wollen, oder? Dann vertreten sie dieselbe Sichtweise wie Paulus: „Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit“ (2 Timotheus 4,7–8). Am Ende feilschen sie sogar mit Gott und sagen: „Gott hat Herrlichkeit erlangt, also sollte auch ich zusammen mit Ihm Herrlichkeit erlangen! Weil ich gemeinsam mit Gott gelitten habe, steht auch mir ein Teil von Gottes Herrlichkeit zu! Gott hat sich eine goldene Krone aufgesetzt – Er sollte auch mir einen Edelstein geben. Sollte ich nicht genauso wie Gott die Anbetung und Verehrung der Menschheit genießen?“ Das ist es doch, worauf sie hinauswollen, nicht wahr? (Ja.) Ist es dann etwas Gutes, wenn sie auf diese Weise von ihrem Leid Zeugnis ablegen? (Nein.) Warum ist das nicht gut? (Sie wollen sich mit Gott auf eine Stufe stellen, und Gott verabscheut das. Außerdem konkurrieren sie mit Gott um die Menschen.) Lassen wir einmal ihre persönlichen Sichtweisen und Motive beiseite und betrachten nur das, worüber sie Gemeinschaft halten: Wie viele Menschen, die die Wahrheit nicht verstehen, werden sie damit in die Irre führen? Den Menschen fehlt eh schon ein reines Verständnis von Leiden, und sie verstehen diesen Aspekt der Wahrheit nicht. Zudem empfängt jeder gern Segnungen und Belohnungen – das liegt im Wesen der fleischlichen verdorbenen Dispositionen der Menschen. Doch Menschen dieser Art legen ständig von ihrem eigenen Leid Zeugnis ab; ihre Absichten sowie ihre Aussagen und Handlungen an sich kommen den Begierden und Forderungen der verdorbenen Menschheit entgegen. Indem sie auf diese Weise sprechen und handeln, schüren sie die Ambitionen und Begierden der Menschen, sie schüren den Wunsch der Menschen, Leid gegen Segnungen einzutauschen, und sie fördern eben jene Vorstellung und Praxis, Leid bei Gott gegen Belohnungen einzutauschen und mit Ihm zu feilschen. Haben die Menschen dadurch mehr Unterwerfung unter Gott oder weniger Unterwerfung? (Sie haben weniger Unterwerfung unter Gott.) Warum haben sie weniger Unterwerfung? (Weil die Menschen bereits verdorbene Dispositionen besitzen. Wenn sie ein wenig Leid ertragen, neigen sie dazu, es als Kapital zu betrachten, mit dem sie mit Gott feilschen können. Wenn sie dann auch noch durch die Aussagen und Handlungsweisen solcher Menschen in die Irre geführt werden, halten sie es erst recht für gerechtfertigt, Leid gegen Segnungen einzutauschen, und sind noch weniger in der Lage, ihre eigene verachtenswerte Absicht zu erkennen, mit Gott zu feilschen. Dadurch können sie sich Gott noch weniger unterwerfen.) Sie haben das Gefühl, eine Grundlage für ihr Handeln und dafür Rückendeckung zu haben. Und wenn sie sich zusammentun, fühlen sie sich noch mächtiger: „Gemeinsam sind wir stark. Das Gesetz kann nicht durchgesetzt werden, wenn jeder ein Straftäter ist. Alle Menschen denken so, fassen das so auf und streben auf diese Weise. Wenn wir alle mit Gott feilschen und Druck auf Ihn ausüben, kann Er nichts gegen uns tun.“ Sie rotten sich ganz offensichtlich zusammen, um Unruhe zu stiften, und verbünden sich, um sich mit Häresien und Trugschlüssen Gott zu widersetzen. Führen solche Menschen andere nicht in die Irre, indem sie ständig von ihrem eigenen Leid Zeugnis ablegen? Verderben sie die Menschen dadurch nicht noch weiter? (Ja, das tun sie.) Dass sie ständig von ihrem Leid Zeugnis ablegen, erbaut die Menschen also nicht und bringt auch keine positiven Ergebnisse hervor; im Gegenteil, es führt die Menschen in Wirklichkeit in die Irre und verdirbt sie. Welche Rolle spielen solche Menschen also? (Die Rolle Satans.) Sie spielen die Rolle Satans. Damit tun sie genau dasselbe wie Satan, wenn er die Menschen in die Irre führt. Satan sagt: „Der Mensch wurde nicht von Gott erschaffen. Es gibt überhaupt keinen Gott auf der Welt. Der Mensch hat sich aus Affen entwickelt. Nach und nach begannen die Affen, aufrecht zu gehen, und entwickelten sich allmählich zum modernen Menschen!“ Sobald die Menschen das hören, nehmen sie es an: „Der Mensch wurde nicht von Gott erschaffen. Es gibt keinen Gott auf der Welt. Wir können nicht sehen, wo Gott ist, aber wir können sehen, dass Affen dem Menschen einigermaßen ähnlich sind, also sind wir uns sicher, dass sich der Mensch aus Affen entwickelt hat.“ Wenn die Menschen Satans Häresien und Trugschlüsse annehmen, bleibt es dann nur bei dieser Annahme? Das ist nicht so, als würden sie etwas essen, das in ihren Magen gelangt und keinerlei Reaktion hervorruft. Vielmehr dringt eine bestimmte Denkweise und Sichtweise Satans in die Herzen der Menschen ein und sickert ihnen in Mark und Bein. Dadurch verändern sich die Denkweisen und Sichtweisen der Menschen, was dann zur Entwicklung ihrer satanischen Natur führt. Danach beginnen die Menschen, an den Worten Gottes zu zweifeln und sich gegen sie zu sträuben, und sie weigern sich, sie anzunehmen. Sie leugnen, dass Gott alle Dinge erschaffen hat und die Herrschaft über alle Dinge hat, und denken: „Der Mensch hat sich aus Affen entwickelt. Er wurde nicht von Gott erschaffen.“ Dass Gott die Herrschaft über alle Dinge hat und alles orchestriert und dass das Schicksal des Menschen in Gottes Händen liegt – an diese Tatsachen glauben die Menschen nicht mehr. Dann verdirbt Satan dich weiter und sagt zu dir: „Der Wille des Menschen kann die Natur bezwingen“ und „Es macht höllischen Spaß, gegen den Himmel anzukämpfen! Es macht höllischen Spaß, gegen die Erde anzukämpfen! Es macht höllischen Spaß, gegen andere Menschen anzukämpfen!“ Nachdem du das gehört hast, nimmst du Satans Behauptungen an, setzt dich über die Naturgesetze hinweg, um dieses oder jenes zu tun. Diese Denkweisen und Sichtweisen Satans üben unmerklich Einfluss auf dich aus und prägen dich nach und nach immer stärker in ihrem Sinne. Wenn du später wieder die Worte „Gott hat die Herrschaft über alle Dinge und über dein Schicksal“ hörst, denkst du: „Ich kann nicht sehen, dass Gott die Herrschaft über alle Dinge hat. Es gibt keinen Gott!“ Sind die Menschen damit nicht vollständig von Satan gefangen genommen worden? (Ja.) Von Satan gefangen genommen zu werden, beginnt damit, eine irrige und absurde Denkweise und Sichtweise anzunehmen.

Manche Leute legen ständig von ihrem eigenen Leiden Zeugnis ab und verbreiten irrige und absurde Sichtweisen über das Leiden. Sobald die Menschen diese Denkweisen und Sichtweisen annehmen – und weil sie zudem Ehrgeiz und Begierden sowie verdorbene Dispositionen haben –, halten sie es für gewiss, dass sie ihr Leid gegen Segnungen eintauschen und ihr Leid als Mittel nutzen können, um mit Gott an Seiner Herrlichkeit teilzuhaben. Dann nehmen sie alle Leid auf sich und konzentrieren sich darauf, Leid zu ertragen. Keiner von ihnen praktiziert die Wahrheit, keiner von ihnen konzentriert sich darauf, auf Gottes Worte zu hören, und keiner von ihnen bemüht sich um die Wahrheit. Stattdessen wetteifern sie darum, wer Leid besser ertragen kann, wer mehr Leid erträgt, wer schlechteres Essen isst und schäbigere Kleidung trägt und wer früher aufsteht und später schlafen geht – um diese Dinge wetteifern sie. Manche Leute essen nicht zur Essenszeit. Sie sagen, sie seien zu beschäftigt mit der Ausführung ihrer Pflicht, um zu essen, und lassen deshalb eine Mahlzeit aus. Wenn andere das hören, sagen sie: „Was ist schon dabei, gelegentlich eine Mahlzeit auszulassen? Ich habe ein Magenleiden, aber das hat mich nicht daran gehindert, meine Pflicht auszuführen.“ Dann sagt jemand anderes: „Du hast ein Magenleiden – nun, ich habe ein Magengeschwür.“ Hört euch diese Leute an – besitzen sie die Wahrheitsrealität? Sie wetteifern nur darum, wer mehr leidet und wessen Krankheit schwerer ist, und glauben, dass Gott an demjenigen, der am meisten leidet, am meisten Gefallen findet. Besitzen sie, wenn sie so etwas sagen, noch irgendeine Vernunft? Sind sie nicht geistig gestört? Woher kommen diese Äußerungsformen geistiger Gestörtheit? Sie entstehen dadurch, dass die Menschen alle möglichen Häresien und Trugschlüsse annehmen. Sie verstehen die Wahrheit nicht. In Gottes Worten ist über alle Aspekte der Wahrheit klar Gemeinschaft gehalten worden, doch sie essen und trinken Gottes Worte nicht und suchen auch nicht nach der Wahrheit. Wenn ihnen etwas geschieht, lassen sie sich von ihren Auffassungen und Vorstellungen und den verschiedenen irrigen und absurden Denkweisen und Sichtweisen leiten, die Satan ihnen eingeflößt hat. Sie entfernen sich immer weiter von Gott und werden schließlich geistig abnormal. Deshalb ist es Meiner Ansicht nach unangemessen, ständig von seinem eigenen Leid Zeugnis abzulegen. Was denkt ihr? (Es ist nicht angemessen. Das ist seinem Wesen nach besonders ernst.) Es ist seinem Wesen nach ernst und hat ernste Folgen. Wenn du glaubst, dass Leid gegen Belohnungen und Segnungen eingetauscht werden kann, solltest du in dieser Angelegenheit die Wahrheit suchen. Wenn du ständig versuchst, mit Gott zu argumentieren, und im Gebet sagst: „Gott, sieh doch, wie ich in all den Jahren meines Glaubens an Dich meiner Familie und meiner Karriere entsagt habe, um meine Pflicht zu tun. Ich habe auch Verfolgung durch die KPCh erlitten und so viel Leid ertragen. Ich bin vor Erschöpfung krank geworden, und jetzt bin ich ein Mensch mittleren Alters und bei schlechter Gesundheit. Könntest Du mir um all des Leids willen, das ich ertragen habe, am Ende einige Belohnungen oder eine Krone geben? Ich würde mich in Zukunft sogar damit zufriedengeben, im Königreich ein Zenturio zu sein“, dann schau, wie du dich nach einem solchen Gebet innerlich fühlst. Wenn du nicht erkennen kannst, dass in deinem Gebet Verfälschungen und Hintergedanken präsent sind, dann hast du ein Problem; Ich fürchte, dass sich deine verdorbenen Dispositionen dann nicht beseitigen lassen. Wenn du also Vernunft besitzt, solltest du Gott im Gebet deine Sichtweisen und Beweggründe darlegen, um die Erleuchtung und Erhellung des Heiligen Geistes bitten und Gott diese Dinge für dich prüfen lassen. Bevor du Gewissheit darüber erlangt hast, ob deine Sichtweisen richtig sind oder nicht, darfst du deine Denkweisen und Sichtweisen unter den Brüdern und Schwestern auf keinen Fall verbreiten oder davon Zeugnis ablegen – geschweige denn davon Zeugnis ablegen, wie du gelitten und welchen Preis du gezahlt hast. Wenn du das tust, besitzt du keinerlei Vernunft. Das kommt dem Streben von Paulus gleich. Einerseits wird es andere Menschen beeinflussen, wenn du auf diese Weise von deinem eigenen Leid erzählst und Zeugnis ablegst. Andererseits wird die Sache, sobald du die Menschen in die Irre führst und alle dich anbeten und dir folgen, von ihrer Natur her ernst. Dann wirst du das Leid, das du ertragen hast, nicht nur vergeblich ertragen haben, sondern auch von Gott bestraft werden. Welcher Natur ist es also, wenn du davon Zeugnis ablegst, wie du Leid erträgst und einen Preis zahlst? Auf diese Weise von deinem eigenen Leid Zeugnis abzulegen bedeutet, die Menschen in die Irre zu führen; so handelte Paulus. Du verbreitest Häresien und Trugschlüsse, um von dir selbst Zeugnis abzulegen. Egal, wie viel Leid du erträgst, du brauchst damit nicht zu prahlen. Wenn du bereit bist, Leid zu ertragen, dann tu das einfach weiter. Wenn du das Gefühl hast, genug gelitten zu haben und dazu berechtigt zu sein, mit Gott zu feilschen, dann trete vor Gott und bete zu Ihm. Wenn Gott dich nicht gutheißt, dann musst du darüber nachdenken, ob sich Leid auf diese Weise überhaupt gegen Belohnungen eintauschen lässt. Wenn nicht, dann musst du den korrekten Weg einschlagen, um Gottes Gutheißung zu erlangen. Angenommen, du beharrst stur auf deinem eigenen Weg und denkst: „Das Leid, das ich ertrage, ist etwas Positives. Dass ich für all das Leid, das ich ertragen habe, eine Belohnung bekomme, ist nur gerecht. Wenn ich diese Belohnung bekommen will, muss ich Leid ertragen, das andere nicht ertragen, und Mühsale auf mich nehmen, die andere nicht auf sich nehmen können. Denn wie es so schön heißt: ‚Man muss die größten Mühsale erdulden, um der Größte zu werden.‘ Ist diese Sichtweise nicht ziemlich gut? Sie ist echt großartig und korrekt! Ich muss an ihr festhalten und darf sie niemals aufgeben. Das ist eine Geheimwaffe, um Belohnungen und Segnungen zu erlangen!“ Ist das eine Geheimwaffe? Ist das nicht der Versuch, mit Gott zu feilschen? Vielleicht wird Gott, wenn Er sieht, dass du viele Jahre gelitten, hart gearbeitet und große Beiträge geleistet hast, dir etwas Gnade erweisen, dich körperlich stark machen und all deine Krankheiten heilen; oder Er schenkt dir vielleicht etwas Intelligenz und Weisheit, sodass du nicht mehr so töricht bist. All das lässt sich leicht bewerkstelligen. Das ist es doch, worauf du aus bist, nicht wahr? Für Gott wäre es nur allzu leicht, den Menschen diese Dinge zu gewähren. Aber hat es irgendeinen Wert, dein Leid gegen diese Dinge einzutauschen? (Nein.)

Was hofft ihr durch euren Glauben an Gott zu erlangen? Habt ihr Ziele? (Ja.) Sind eure Ziele in eurem Glauben an Gott jetzt klar? (Sie sind jetzt klar.) Wisst ihr, was ihr beim Glauben an Gott tun und was ihr nicht tun solltet; welchen Weg ihr gehen und welchen Weg ihr ablehnen solltet; wie ihr bestimmte Angelegenheiten und bestimmte Aspekte von Dingen begreifen und verstehen solltet; welche Denkweisen und Sichtweisen korrekt und positiv sind und die Menschen haben sollten und welche Denkweisen und Sichtweisen verzerrt sind, vom rechten Weg abweichen, negative Dinge sind und von den Menschen durchschaut und abgelehnt werden sollten? (Ein wenig.) Welche Art von Leid ein Mensch ertragen kann, wird von seinen Denkweisen und Sichtweisen bestimmt. Wenn man das noch einen Schritt weiterführt: Da es um die Denkweisen und Sichtweisen der Menschen geht, geht es auch um ihre Entscheidungen. Genauer gesagt: Da es um die Entscheidungen der Menschen geht, geht es auch um den Weg, dem sie folgen. Und da es um den Weg geht, dem die Menschen folgen, geht es auch um ihre Errettung. Obwohl Leiden also ein alltägliches Thema zu sein scheint, führt es dich, wenn du dazu falsche Denkweisen und Sichtweisen hegst und auf falsche Weise nach Leiden strebst, sehr wahrscheinlich in die entgegengesetzte Richtung des Weges, den Gott dir aufgezeigt hat. Das letztendliche Ergebnis wird sein, dass du, wenn Gottes Werk abgeschlossen ist, nicht nur keine Belohnungen erhalten und nicht errettet werden wirst, sondern sogar ausgemustert wirst – das ist wirklich schrecklich. Um zu verhindern, dass es letztendlich zu dieser schrecklichen Konsequenz kommt, musst du in Bezug auf Leiden korrekte Denkweisen und Sichtweisen sowie ein korrektes Verständnis davon haben und dann die korrekten Grundsätze der Praxis bestimmen. Wenn deine Denkweisen, Sichtweisen und Grundsätze der Praxis dich auf den Weg der Errettung führen, dann sind die Denkweisen und Sichtweisen, die du hast, und der Weg der Praxis, den du gewählt hast, korrekt und positiv und stehen im Einklang mit der Wahrheit. Wenn die Denkweisen und Sichtweisen, die du hast, und die Grundsätze der Praxis, die du gewählt hast, dich nicht auf den Weg der Errettung führen und es dir nicht ermöglichen, Errettung zu erlangen, dann sind die Denkweisen und Sichtweisen, die du hast, und die Grundsätze der Praxis, die du gewählt hast, falsch. So viel steht fest. Das heißt, wenn die Denkweisen und Sichtweisen, die du gewählt hast, und der Weg der Praxis, den du bestimmt hast, dich in die Irre führen und dem Weg der Errettung zuwiderlaufen, den Gott dich gelehrt hat, dann ist der Weg, den du gewählt hast, falsch. Du solltest ihn ablehnen; du solltest deine Denkweisen und Sichtweisen sowie deine Grundsätze der Praxis und Methoden des Praktizierens ändern. Das wird dir dabei helfen, Errettung zu erlangen. Versteht ihr das? (Ja.) Es gibt keine Angelegenheit, die mit dem Erlangen der Errettung zusammenhängt und unbedeutend ist. Selbst mit Angelegenheiten, die sehr unscheinbar wirken und leicht übersehen werden, müsst ihr mit Bedacht umgehen und sie ernsthaft durchdenken und dann korrekte Denkweisen, Sichtweisen und Wege des Praktizierens etablieren – das ist die einzige Art und Weise, wie Menschen praktizieren sollten, um Errettung zu erlangen. In dieser Hinsicht dürft ihr nicht verworren sein.

Wir haben gerade über einige falsche Sichtweisen und verzerrte Äußerungsformen der Menschen in Bezug auf Leiden Gemeinschaft gehalten sowie über die korrekten Denkweisen und Sichtweisen, die Menschen dazu haben sollten, und die Grundsätze, nach denen sie praktizieren sollten. Da wir über die Sichtweise des menschgewordenen Gottes auf Leiden gesprochen haben, geben die Themen und Punkte, über die wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, einerseits einige Meiner Meinungen und Einschätzungen zum Leiden wieder und andererseits einige Meiner Denkweisen, Sichtweisen und Grundsätze der Praxis dazu. Ob nun Denkweisen und Sichtweisen oder Grundsätze der Praxis – bei dem, worüber wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, geht es um das, was ihr in eurem täglichen Leben oder bei der Ausführung eurer Pflichten offenbart, sowie um eure Äußerungsformen dabei. Sehen wir uns also an, wie der menschgewordene Gott mit dem Thema Leiden umgeht. Ich habe gerade mit euch darüber Gemeinschaft gehalten, wie man mit Leid und Leiden umgehen sollte. Leiden gehört sowohl zum Leben des Menschen als auch zu seinem Überleben. Aus der Perspektive der normalen Menschlichkeit betrachtet, lässt sich Leiden nicht vermeiden. In dieser Menschenwelt, in dieser materiellen Welt muss jeder von seiner Geburt bis zu seinem Tod viel Leid ertragen. Dazu gehören körperliches Unwohlsein, Unannehmlichkeiten und das Gefühl, unglücklich zu sein. Ebenso ist Mir bei Meinem Leben in der realen Welt solches Leid widerfahren. Ich habe viel Schmerz erfahren und ertragen, und auch jetzt erfahre Ich noch etwas Leid. Das ist ein unvermeidlicher Prozess. Aus der Perspektive der normalen Menschlichkeit nehme Ich solches Leid daher ganz natürlich an oder erlebe es ganz natürlich. Mein Fleisch verspürt das Leid, aber in Meinem Herzen gibt es dagegen weder Widerstand noch Ablehnung. Dass dieses Leid da ist, ist für Mich so natürlich wie die Luft, die die Menschen atmen, oder das Sonnenlicht, das sie spüren. Ich habe nicht das Gefühl, als käme dieses Leid noch zusätzlich dazu oder als wäre es überflüssig, geschweige denn, als hätte Ich es selbst verursacht. So sehe Ich das. Das heißt: Ganz gleich, wodurch das Leid verursacht wird, in welcher Phase Ich es erlebe oder ob es Leid aus Meinem täglichen Leben ist oder Leid, das Ich bei der Ausführung Meines Werkes ertragen sollte – Ich sehe es schlichtweg als etwas, das eben geschieht. Man muss dabei nach einem bestimmten Grundsatz vorgehen und sich überlegen, wie man damit umgeht und die Sache bewältigt. Um mit solchen Dingen umzugehen und sie zu bewältigen, muss man manchmal etwas Leid ertragen. Doch ganz gleich, ob das Leid, das Ich ertrage, beträchtlich oder nur gering ist, all das sehe Ich einfach als einen Prozess. Es ist für Mich keine zusätzliche Bürde; so simpel sehe Ich das. Wenn es um Leiden geht, habe Ich abgesehen von dieser simplen Sichtweise nie verkündet, welches Leid Ich ertragen habe. Wenn Ich zum Beispiel an Orte gehe, an denen relativ schlechte Bedingungen herrschen, um Menschen zu treffen und mit ihnen Gemeinschaft zu halten, habe Ich nicht das Gefühl, besonders viel Leid zu ertragen, und Ich habe Mein Leid nie als irgendeinen Beitrag betrachtet, den Ich für die Menschen leiste. Vielmehr ist es für Mich ganz normal und nicht der Rede wert. Ich habe aus dem Leiden nie eine große Sache gemacht, um damit zu prahlen, es publik zu machen oder großes Aufheben darum zu machen und so die Menschen dazu zu bringen, eine hohe Meinung von Mir zu haben; so etwas habe Ich nie getan. Ihr seid diejenigen, die verkünden, welches Leid Ich ertragen habe – ihr habt das ziemlich oft getan, Ich hingegen nie.

Ich ging einmal an einen Ort, um mit den Leuten dort zu plaudern, mit ihnen zu reden und über einige Dinge mit ihnen Gemeinschaft zu halten. Als Ich mit dem gemeinschaftlichen Austausch fertig war, war die normale Essenszeit bereits vorbei, und Ich ging, ohne gegessen zu haben. Später verbreiteten einige Leute die Nachricht: „Gott hat den ganzen Morgen über mit uns Gemeinschaft gehalten. Er hat nicht einmal einen Schluck Wasser getrunken, und Er ist gegangen, ohne dass Er vorher etwas gegessen hat.“ Nachdem eine Person das gesagt hatte, sprach es sich von einer Person zu zehn und von zehn zu einhundert herum, und viele Leute erfuhren davon. Was war die Folge davon? Diese Leute behandelten diese triviale Angelegenheit als Thema für einen formellen gemeinschaftlichen Austausch in Versammlungen und hielten darüber Gemeinschaft, als wäre es die Wahrheit. Ich war verblüfft: Was gibt es über diese Sache zu besprechen? Welchen Wert hat es, darüber zu reden? Welchen Nutzen hat es, über diese Angelegenheit Gemeinschaft zu halten? Manchmal plaudere Ich mit euch und spreche über Dinge des täglichen Lebens oder über Dinge bei der Arbeit. Das ist ganz normal, genauso normal wie die Gespräche, die ihr miteinander führt. Es gibt daran nichts, womit man prahlen könnte, und nichts, was man publik machen müsste. Warum haben sie das hinter Meinem Rücken publik gemacht? Ich war ziemlich verblüfft. Später, als sie diese „Neuigkeit“ immer weiter verbreiteten, verstand Ich, was dahintersteckte: Sie glaubten, damit würden sie die Leidenserfahrungen des menschgewordenen Gottes bezeugen und die Wahrheit verbreiten, statt einfach nur herumzuerzählen, was passiert war. Ich sage: Wenn du die Leidenserfahrungen des menschgewordenen Gottes bezeugen willst, ist das völlig unnötig. Ich bin gerne bereit, Mich mit euch zu treffen, mit euch zu plaudern und mit euch zu sprechen. Ich tue es nicht, damit es jemand sieht, Ich tue es nicht, um eure Herzen zu gewinnen, und Ich spiele dabei nichts vor. Wenn Ich manchmal lange Gemeinschaft halte und dabei nichts esse oder trinke, geschieht das ebenfalls nicht absichtlich – Ich bin dann einfach nicht durstig und nicht besonders hungrig. Wenn Ich unerträglichen Hunger hätte, würde Ich dir sagen, du sollst Mir etwas zu essen holen, oder dich bitten, Mir eine einfache Mahlzeit zuzubereiten. Ich würde den Hunger auf keinen Fall einfach ertragen; Ich würde mich dir gegenüber nicht aus Höflichkeit zurückhalten. Zählt es als Leiden, wenn Ich zur Essenszeit gehe, ohne gegessen zu haben? Nach dem zu urteilen, was ihr publik macht, scheint es, als würde Ich Mich nur in Szene setzen. Warum ist Mir so unbehaglich zumute, wenn Ich das höre? Es ist, als würde Ich das tun, damit ihr seht, wie viel Ich leide, wie viel Ich ertragen kann, wie viel Liebe Ich für euch habe und wie viel Ich für euch geleistet habe, damit ihr, wenn Ich wieder weg bin, für Mich verbreitet und publik macht, wie viel Ich gelitten habe und wie viele Dinge Ich für euch getan habe, als wollte Ich euch auf diese Weise für Mich gewinnen. Ist das Mein Ziel? (Nein.) Das ist nicht Mein Ziel. Ich komme zu euch, um mit euch zu plaudern und zu reden, und manchmal gehe Ich zur Essenszeit wieder, ohne gegessen zu haben. Das ist ganz normal. Aber ihr behandelt das als ein bedeutendes Ereignis und denkt, dass Ich gelitten habe, dass es darin Wahrheit zu suchen gibt, dass ihr das nachahmen und es genauso machen solltet, und ihr verbreitet diese Sache sogar, als wäre sie die Wahrheit. Diese Sache zu verbreiten ist gleichbedeutend damit, belangloses Geschwätz zu verbreiten. Ich mag es nicht, wenn ihr belangloses Geschwätz verbreitet. Ich empfinde es als abstoßend und fühle Mich angewidert, wenn Ich das höre. Jeder, der belangloses Geschwätz verbreitet, widert Mich an. Wenn Ich mit euch über Themen und Punkte Gemeinschaft halte, bei denen es um die Wahrheit oder Kirchenarbeit geht, dann sind das Dinge, die ihr braucht – ihr könnt sie aufschreiben, an alle weitergeben und darüber Gemeinschaft halten. Aber wenn ihr herumerzählt, wie Ich irgendwo Hunger oder Kälte ertragen habe – wenn ihr solche Dinge verbreitet, widert Mich das an. Die Verbreitung von belanglosem Geschwätz finde Ich zutiefst abstoßend. Warum seid ihr bei solchen Dingen so eifrig? Denkt ihr, das macht Mich glücklich? Ich bin nicht wie ihr; das macht Mich überhaupt nicht glücklich. Und Ich habe das schon so viele Jahre lang hingenommen. Wenn Ich wüsste, wer diese Worte als Erstes verbreitet hat, müsste Ich diese Person fragen: „Warum hast du diese Worte verbreitet? Was ist dein Ziel? Was ist deine Absicht? Du hegst böse Absichten! Damit verursachst du eine Störung! Weißt du, dass du Meine Stimmung beeinträchtigt hast? Solches belangloses Geschwätz zu verbreiten, schränkt in verkappter Form Meine Freiheit ein; das ist die Natur der Sache.“ Ich finde Leute abstoßend, die belangloses Geschwätz verbreiten, insbesondere solche, die nie über die Wahrheit Gemeinschaft halten und nie über irgendetwas Gemeinschaft halten, bei dem es um das Praktizieren der Wahrheit oder um Kirchenarbeit geht, sondern nur über solche bedeutungslosen Dinge sprechen und derartiges belangloses Geschwätz verbreiten, wobei sie sogar sehr ins Detail gehen. Sagen wir, während Ich hier mit euch plaudere, huste Ich ein paar Mal, und einige Leute verbreiten das dann weiter, wenn Ich nicht dabei bin. Ist das etwas, was du verbreiten solltest? Ist das deine Pflicht? Ich bin seit so vielen Jahren angewidert von der Verbreitung von belanglosem Geschwätz. Es gibt Leute, die verbreiten genau auf diese Weise belangloses Geschwätz. Während dieses Gerede weitergegeben wird, erfahren recht viele Leute davon, und einige wirrköpfige Menschen ahmen sogar Mein Husten nach. Was bringt es, das nachzuahmen? Wenn du nachahmen würdest, wie Ich über die Wahrheit Gemeinschaft halte, um Probleme zu lösen, wäre das von gewissem Nutzen für die Arbeit von Gottes Haus. Wenn du nachahmen würdest, wie Ich die Interessen von Gottes Haus schütze und Mir jede erdenkliche Methode überlege, wie Ich euch Nutzen bringen kann, wenn du nachahmen würdest, wie Ich, wenn Ich über die Wahrheit Gemeinschaft halte, unermüdlich Beispiele anführe und Tatsachen darlege, damit ihr alle etwas gewinnt und Fortschritte macht – wenn du diese positiven Dinge tun würdest, würde Ich das gerne sehen. Warum ahmst du diese positiven Dinge nicht nach? Warum musst du diese bedeutungslosen Dinge nachahmen? Das beweist, dass es ein Problem mit deiner Denkweise gibt. Wenn du wirklich nichts Besseres zu tun hast, solltest du dir etwas Vernünftiges zu tun suchen; das wäre für alle von Nutzen. Warum tust du nicht etwas Vernünftiges? Menschen, die so etwas tun, vernachlässigen ihre eigentlichen Aufgaben; sie sind wirklich unausstehlich!

Ich habe so viele Jahre lang über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten, aber Ich habe nie gesehen, dass ihr euch besonders um die Wahrheit bemüht, noch habe Ich gesehen, dass ihr euch um die Wahrheit so sehr bemüht wie um die Verbreitung von belanglosem Geschwätz. Warum verbreiten diese Leute so gern belangloses Geschwätz? Welchen Nutzen hat es, diese Dinge zu verbreiten? Diese Leute, die kein geistliches Verständnis besitzen, vernachlässigen wirklich ihre eigentlichen Aufgaben! Wenn du wirklich klar über einen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft halten kannst und das den Brüdern und Schwestern ein wenig nützt und sie etwas erbaut, dann ist das eine gute Sache, und Ich sollte dir sogar danken. Aber du erzählst ständig herum, was Ich an einem bestimmten Tag getan habe, wie lange Ich irgendwo geblieben bin, wie weit Ich gelaufen bin und wie spät Ich zurückgekommen bin; wenn ihr ständig solche Dinge verbreitet, widert Mich das ganz besonders an. Manche Leute sagen: „Warum bist Du davon angewidert? Wir haben doch nur gute Absichten. Bezeugen wir nicht das Leiden des menschgewordenen Gottes?“ Ist diese Sichtweise korrekt? (Nein.) Inwiefern ist sie falsch? (Gott hat so viele Worte gesprochen und so viele Wahrheiten ausgedrückt, aber darüber halten sie keine Gemeinschaft. Sie sprechen auch nicht darüber, welche Erfahrungen sie beim Praktizieren der Wahrheit gemacht haben. Wenn sie Gott bezeugen, sprechen sie nicht über diese Dinge, sondern machen stattdessen viel Aufhebens um einige Dinge aus dem Leben Christi. Ich finde, mit ihrem Herzen stimmt etwas nicht.) Ihr habt das Gefühl, dass Ich gelitten habe, als Ich diese Dinge tat, aber versteht ihr das Leid, das Ich wirklich ertrage? Seid ihr euch dessen überhaupt bewusst? (Nein.) Ihr seid euch dessen nicht bewusst und ihr begreift und versteht es auch nicht. Ihr macht einfach nur viel Aufhebens um diese trivialen Angelegenheiten in Meinem täglichen Leben und posaunt sie überall heraus. Zum Beispiel traf Ich einmal jemanden und erwähnte beiläufig: „Mein Arm macht Mir heute ein wenig zu schaffen.“ Ich dachte Mir nichts dabei, aber diese Person interpretierte etwas hinein. Nachdem er das gehört hatte, dachte er, Mein Arm würde Mir zu schaffen machen, weil Ich zu viel geschrieben hätte. Drei Tage später hatte sich diese Geschichte verbreitet, und die Leute sagten, Ich würde Leid ertragen. Gilt es als Leiden, wenn Mein Arm Mir ein wenig zu schaffen macht? Ist es das, was in euren Augen als Leiden zählt? Habe Ich das vor euch gesagt, um damit zu prahlen, dass Ich Leid ertrage? Das hatte Ich überhaupt nicht im Sinn. Und was hat zudem Mein Leid mit dir zu tun? Habe Ich dich gebeten, das zu verbreiten? Wenn Ich möchte, dass du etwas tust, werde Ich es dir direkt sagen. In all Meinen Predigten und Meinen Gemeinschaften habe Ich euch gesagt, welche Arbeit ihr jeweils tun und welche Worte ihr jeweils sagen sollt – Ich habe euch das alles klargemacht. Ich habe über die Wahrheitsgrundsätze und die Wege der Praxis klar und deutlich Gemeinschaft gehalten. Das sind die Dinge, auf die ihr euch konzentrieren und die ihr tun solltet. Du konzentrierst dich nicht auf das, was Ich dir sage, doch dem, was Ich dir nicht gesagt habe, schenkst du besondere Aufmerksamkeit und hast vieles davon getan. Wenn Ich das sehe, finde Ich das abstoßend. Ich werde dich auf keinen Fall loben und dir sagen, dass du das gut gemacht hast, und es dir als Verdienst anrechnen. So etwas tue Ich nicht, und solche Worte habe Ich nie gesagt. Was auch immer Ich von euch verlange, sage Ich euch klar und deutlich. Das hier habe Ich nicht von euch verlangt, und trotzdem habt ihr es getan. Ich finde das nicht nur ein bisschen abstoßend – Ich finde es sehr abstoßend und bin innerlich sehr davon angewidert. Dennoch kommt ihr euch dabei ziemlich gut vor und denkt, ihr hättet viel Mitgefühl und viel Liebe für Mich und wärt besonders verständnisvoll, rücksichtsvoll und fürsorglich. Ich sage: Davon bist du noch weit entfernt. Selbst wenn du in einzelnen Dingen angemessen handelst, besteht zwischen uns immer noch eine gewisse Distanz; belangloses Geschwätz zu verbreiten, ist zudem nicht angemessen, und Ich mag es nicht. Die Tatsache, dass Ich euch gegenüber nie zuvor davon gesprochen habe, bedeutet nicht, dass Ich stillschweigend zugestimmt hätte. Jetzt sage Ich es euch klipp und klar: Menschen, die belangloses Geschwätz verbreiten, verabscheue Ich ganz besonders. Insbesondere gibt es Leute, die sehen, wie Ich ein wenig Leid ertrage, und die dann absichtlich unter dem Vorwand, das Leiden des menschgewordenen Gottes zu bezeugen, belangloses Geschwätz verbreiten. Ich sage euch ausdrücklich: Ich lehne so etwas ab, es ist Mir innerlich ganz besonders zuwider, und Ich mag das überhaupt nicht. Damit bezeugt ihr nicht Gott; ihr verbreitet belangloses Geschwätz. Ist es also angemessen, dass ihr so etwas tut? (Nein.) Da es nicht angemessen ist, was solltet ihr stattdessen tun? (Wir sollten kein belangloses Geschwätz verbreiten. Wir sollten so etwas nicht tun.)

Haben wir unterschiedliche Meinungen, was den Umgang mit dem Thema „Leiden“ betrifft? Sind unsere Sichtweisen unterschiedlich? (Ja.) Woher kommen dann eure Sichtweisen zum Ertragen von Leid? (Unsere Sichtweisen zum Ertragen von Leid entstammen unseren verdorbenen Dispositionen, nachdem Satan uns verdorben hat.) Einerseits kommen die Sichtweisen der Menschen auf alle möglichen Dinge von Satan, ebenso wie ihre Auffassungen und Vorstellungen. Andererseits werden sie, konkreter gesagt, von gesellschaftlichen Trends und dem gesellschaftlichen Klima beeinflusst. Die unmittelbarste Folge davon, dass Menschen diese falschen Gedanken annehmen, ist es, dass sie einige irrige und absurde Denkweisen und Sichtweisen entwickeln. Wenn Menschen mit diesen Denkweisen und Sichtweisen in Gottes Haus kommen, entwickeln sie alle möglichen falschen Herangehensweisen. Daher sind auch einige Herangehensweisen der Menschen im Umgang mit dem Leiden des menschgewordenen Gottes darauf zurückzuführen, dass sie von einigen irrigen und absurden Denkweisen und Sichtweisen angetrieben werden. Wenn in der nichtgläubigen Welt Menschen mit Status und Ansehen sich in der Öffentlichkeit zeigen, tun sie oft Dinge für den äußeren Schein; kurz gesagt: Sie stellen sich zur Schau. Nachdem sie sich derart zur Schau gestellt haben, nutzen sie die Medien, um das zu verbreiten, mit dem Ziel, ihr Image zu wahren und ihren Status zu festigen, damit sie in den Augen der Öffentlichkeit ein besseres Image haben, die Menschen sie noch mehr anbeten und sie sich noch fester in den Herzen der Menschen etablieren können. Auch die Art und Weise, wie die Menschen Informationen über das Leiden des menschgewordenen Gottes verbreiten, ist zu einem großen Teil von diesem Trend der nichtgläubigen Welt beeinflusst. Bei den Denkweisen und Sichtweisen der Menschen hinsichtlich der grundlegenden Lebensbedürfnisse des menschgewordenen Gottes oder Seines täglichen Kommens und Gehens und Seiner Handlungen verhält es sich ebenso. Obwohl die Menschen nicht direkt sagen, welchen Zweck der menschgewordene Gott damit verfolgt, eine bestimmte Sache zu tun, hat die Art, wie sie solche Dinge verbreiten, folgende Konsequenzen: Es führt dazu, dass sich die Menschen nicht auf das Streben nach der Wahrheit konzentrieren, sondern lediglich auf diese Äußerlichkeiten; es führt dazu, dass sie sich nicht darauf konzentrieren, in die Wahrheit einzutreten, sondern lediglich auf das Leiden und darauf, Dinge zu tun, die für Menschen leicht umzusetzen und nachzuahmen sind. Die Menschen denken, dass sie damit Gott bezeugen, die Wahrheit praktizieren und auch das Image Gottes aufrechterhalten. Muss das Image Gottes wirklich von dir aufrechterhalten werden? Wenn Gott dich Ihn bezeugen lässt, meint Er damit, dass du über diese Dinge Zeugnis ablegen sollst? (Nein.) Das Image des menschgewordenen Gottes muss nicht von dir aufrechterhalten werden, und schon gar nicht auf diese Weise. Du magst gute Absichten haben, aber deine Handlungen haben nachteilige Konsequenzen verursacht und stellen in schweren Fällen sogar Unterbrechungen und Störungen dar. Die Menschen haben immer geglaubt, dass es angemessen und vernünftig ist, das zu tun, dass es eine gute Tat ist und dass ein geschaffenes Wesen so handeln sollte. Ich sage: „Falsch! Das ist nicht das, was du tun solltest. Du solltest das nicht tun.“ Da du ein geschaffenes Wesen bist, solltest du deinen angemessenen Platz als geschaffenes Wesen einnehmen und deine Pflicht gut ausführen; du solltest in Gottes Haus nicht die Rolle der Medien in der Gesellschaft übernehmen und das tun, was die Medien tun. Welche Worte Ich spreche, welches Leid Ich ertrage, wohin Ich gehe, um etwas zu tun, wie Mein Tagesablauf aussieht – es ist nicht nötig, dass du diese Dinge verbreitest; Ich mag es nicht, wenn du sie verbreitest, und es widert Mich an, wenn du sie verbreitest. Also hör bitte auf, solche Dinge zu verbreiten, denn damit verbreitest du belangloses Geschwätz, was nicht mit der Wahrheit übereinstimmt. Verstehst du? (Ja.) Erzähl diese Dinge am besten nicht herum; belangloses Geschwätz zu verbreiten hat keinen Nutzen. Wenn du Gott wirklich bezeugen willst, dann solltest du öfter Gottes Worte verkünden und dein erfahrungsbasiertes Verständnis der Wahrheit sowie deine Erfahrung der Wahrheit mitteilen. Wenn du wirklich gute Absichten hast, etwas Gutes tun und einige gute Taten vorbereiten willst, dann schau, welcher Bereich oder welcher Teil der Arbeit von Gottes Haus verbessert werden muss, und gib dir etwas Mühe und zahle einen Preis, um diese Arbeit gut zu erledigen und dadurch die Arbeitseffizienz zu steigern, den Arbeitsfortschritt zu beschleunigen und zugleich Arbeitskräfte und finanzielle Mittel einzusparen. Wenn du solche Arbeit leistest, ist das eine gute Tat, und das ist genau das, was ein geschaffenes Wesen tun sollte. Was Ich esse oder anziehe und welches Leid Ich ertrage, brauchst du dagegen nicht zu verbreiten. Ich habe dir schon lange gesagt, welche Haltung du Mir gegenüber haben solltest. Sie besteht aus lediglich drei Grundsätzen: offen und ehrlich zu sein, respektvoll zu sein und gehorsam zu sein. So einfach ist das; mehr brauche Ich von dir nicht. Wenn du darüber hinaus etwas auf angemessene Weise tust, werde Ich dich wie einen Bruder oder eine Schwester behandeln und diesen Gefallen, den du Mir getan hast, nicht vergessen. Aber was unsere Beziehung betrifft, habe Ich dir schon vor langer Zeit die Grundsätze für deinen Umgang mit Mir genannt. Was sind diese drei Grundsätze? (Offen und ehrlich zu sein, respektvoll zu sein und gehorsam zu sein.) Diese drei Grundsätze, nicht mehr und nicht weniger. Wenn du diese drei Grundsätze einhältst, ist das, was du tust, angemessen; dann bleibst du auf dem Platz, den ein geschaffenes Wesen einnehmen sollte, und erfüllst deine Verantwortung. Dass du belangloses Geschwätz verbreitest, ist keinen Cent wert, und am Ende widerst du Mich damit nur an. Wenn Ich dich jedoch in Bezug auf einen Grundsatz anweise, dir eine bestimmte Arbeit zuweise oder über einen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft halte und du das so erledigst und praktizierst, wie Ich es dir sage, ist das viel besser, als belangloses Geschwätz zu verbreiten. Nur das Praktizieren der Wahrheit hat Wert und bleibt in Erinnerung. Du verbreitest belangloses Geschwätz über Mich und sagst, dass Ich sehr müde geworden sei, als Ich zu Fuß gegangen bin, um irgendwo an einer Versammlung teilzunehmen. Indem du dieses belanglose Geschwätz verbreitest, weckst du das Mitgefühl und Mitleid der Menschen für Mich. Ich freue Mich überhaupt nicht darüber, und Ich mag es nicht, wenn du das tust. Dann muss Ich dich fragen: „Welchen Nutzen hat es, diese Sache zu verbreiten? Warum hast du diese Worte verbreitet? Verstehst du eigentlich, was mit ‚Gott bezeugen‘ gemeint ist?“ Wenn du keinen Grund dafür nennen kannst, der mit der Wahrheit übereinstimmt, und das Ziel, das du mit dem, was du sagst und tust, verfolgst, nicht im Geringsten mit der Wahrheit übereinstimmt, sondern lediglich darin besteht, deine persönlichen Ambitionen und Begierden zu befriedigen und zu versuchen, dich bei Mir einzuschmeicheln, dann sage Ich dir: Ich mag es nicht, wenn du das tust. Du darfst das auf keinen Fall tun. Das soll das erste und letzte Mal gewesen sein; tu das nie wieder! In deinem Umgang und deinen Interaktionen mit Mir musst du immer wieder über die Grundsätze nachdenken, die Ich dir nenne. Du musst beharrlich an dem Platz bleiben, den du einnehmen solltest, die Verantwortlichkeiten erfüllen, die du erfüllen solltest, und dich an die Grundsätze halten, an die du dich halten solltest – genau diese Dinge solltest du erreichen. Versuche nicht ständig, herauszufinden, wie du dich bei Mir einschleimen oder Mir schmeicheln kannst; du solltest auch nicht ständig Mitgefühl mit Mir haben, Mich bemitleiden oder Mich glücklich machen wollen. Tu diese Dinge nicht. Selbst wenn du sie tust, ist es vergebens. Ich mag es nicht, wenn du diese Dinge tust, und es ist Mir zuwider, wenn du sie tust. Wenn du diese Dinge nicht tust, werde Ich ganz nach den Regeln mit dir umgehen und normal mit dir interagieren können. Wenn du diese Dinge tust und ständig darüber nachdenkst, die Dinge, die Ich getan habe, auszuschmücken und, wenn Ich nicht dabei bin, viel Aufhebens um diese Dinge zu machen, um dich bei Mir einzuschleimen und so dafür zu sorgen, dass Ich eine gute Meinung von dir habe, dann sage Ich: Da liegst du falsch. Das führt nur dazu, dass Ich dich abstoßend finde. Was du auch tust, Ich werde auf der Grundlage der Wahrheitsgrundsätze mit dir umgehen und dich auf derselben Grundlage beurteilen; genau so werde Ich dich betrachten. Wenn du fair und angemessen mit Mir umgehst und interagierst, können wir normal miteinander umgehen. Wenn du in Meiner Abwesenheit ständig belangloses Geschwätz verbreitest, dann hast du in Meinen Augen keine gute Menschlichkeit. Das absolut Mindeste, was Ich über dich sagen würde, ist, dass du weder Integrität noch Würde besitzt und von zu niederem Charakter bist. Manche Leute sagen: „Ich habe doch nur gut von Dir gesprochen – ist das nicht in Ordnung?“ Ich sage: „Das ist nicht nötig.“ Die Menschen sehen und erkennen durch die Worte, die Ich im gemeinschaftlichen Austausch spreche, und durch die Wahrheiten, in denen Ich sie unterweise, was für eine Person Ich bin; sie sehen und erkennen das nicht durch das belanglose Geschwätz, das du verbreitest. Daher ist es völlig unnötig und überflüssig, dass du belangloses Geschwätz verbreitest. Vielleicht findet es sonst niemand abstoßend, oder vielleicht gefällt es allen anderen – aber eins steht auf jeden Fall fest: Ich mag es nicht und finde es abstoßend. Wenn du belangloses Geschwätz über Mich verbreitest, selbst wenn es wirklich jedermanns Geschmack trifft und wirklich mit den Ansichten aller übereinstimmt, sodass sich alle gut dabei fühlen, dann wäre das Mindeste, dass du Mich fragst. Ich bin die betroffene Person; du musst Mich fragen, ob Ich damit einverstanden bin und ob Ich das mag. Habe Ich dir erlaubt, solche Dinge zu verbreiten? Wenn Ich dir das nicht erlaubt habe, du aber belangloses Geschwätz über Mich verbreitest, dabei eigenmächtig darüber redest und es sogar verkündest, als wäre es die Wahrheit, bedeutet das nicht, dass du dabei Hintergedanken verfolgst? Wie werde Ich dich dann charakterisieren? Ich werde sagen, dass du Unterbrechungen und Störungen verursachst. Ganz gleich, wohin Ich gehe, welche Worte Ich sage oder was Ich tue, manche Leute konzentrieren sich gezielt darauf, diese Dinge zu verbreiten, als ob danach alle eine hohe Meinung von Mir hätten und Mich hoch einschätzen würden. Wird Gott so erhöht? Wird so für Gott Zeugnis abgelegt? (Nein.) Wenn Ich also irgendwohin gehe, um etwas zu tun, seien es Dinge in Meinem täglichen Leben oder Dinge, die mit der Arbeit zu tun haben – insbesondere Dinge, die in den Augen der Menschen wie Leiden erscheinen –, stelle Ich Mich dann dadurch, dass Ich diese Dinge tue, zur Schau? (Nein.) Da du weißt, dass Ich Mich nicht zur Schau stelle, darfst du diese Dinge nicht verbreiten. Spiel hier nicht den Ausrufer und auch nicht die Medien; so etwas gibt es in Gottes Haus nicht. Richte hier nicht selbst eine „Pressestelle“ ein und betätige dich nicht als Ausrufer, um solche Dinge zu verbreiten, denn es widert Mich zutiefst an, wenn du sie verbreitest; das hat negative Auswirkungen. Du darfst also auf keinen Fall belangloses Geschwätz verbreiten und auch solche Dinge nicht weitererzählen. Das ist eine der Anforderungen, die Ich an euch stelle.

Dass Gott Fleisch wird, um Sein Werk zu tun, ist ein Schritt in Gottes Führungsplan und ein Bestandteil davon; seiner Form nach ist dieser Schritt in gewisser Weise speziell – er erfordert, dass Gott unter die Menschen kommt, um zu sprechen und zu wirken. Das heißt, Gott nimmt die Gestalt eines fleischlichen Körpers an, wird ein gewöhnlicher Mensch und kommt, um unter den Menschen zu wirken. Abgesehen von Seiner Aufgabe, zu sprechen, ist das Leid, das Sein Fleisch erträgt, das Wichtigste. Auch das gehört zu Seinem Werk, und es ist etwas, das Er erleben und ertragen muss. Während der Zeit, in der Gott spricht und Sein Werk ausführt, muss Sein Fleisch darüber hinaus auch etwas Leid ertragen. Es ist unvermeidlich, dass Gott leidet, wenn Er unter den Menschen lebt. Gott kommt im Fleisch und lebt unter den Menschen, um die Menschen zu erretten, sie mit der Wahrheit zu versorgen, ihnen den Weg aufzuzeigen und ihnen Leben zu schenken. Doch Er sieht sich einer Menschheit gegenüber, die von Satan zutiefst verdorben wurde. Was muss Gott also ertragen? Er muss die Urteile, die Lästerung, die Auflehnung und den Verrat der Menschen ertragen sowie ihre Missverständnisse, ihre Abwehrhaltung und ihre Beschwerden und auch die verschiedenen Arten und Weisen, wie sie oberflächlich mit Gott umgehen. All das muss Er ertragen. Manche Leute sagen: „Wir haben nicht gesehen, dass Du diese Dinge erträgst.“ Wenn Gott im Fleisch kommt, lebt Er nicht unter Nichtgläubigen; vielmehr lebt Er unter Gottes auserwähltem Volk und unter den Menschen, die Er zu erretten beabsichtigt. Wenn Er mit diesen Menschen zusammenlebt, muss Sein Fleisch unweigerlich mit ihnen in Kontakt kommen, Umgang mit ihnen haben, mit ihnen kommunizieren und interagieren, und Er muss unweigerlich viele Angelegenheiten regeln. Wenn Er diese Angelegenheiten regelt, offenbaren die Menschen auf ganz natürliche Weise satanische verdorbene Dispositionen. Denkst du, der menschgewordene Gott empfindet Freude oder Unbehagen, wenn Er sieht, wie Menschen verdorbene Dispositionen offenbaren? (Unbehagen.) Zählt es als Leid, Unbehagen zu empfinden? (Ja.) Hört Er also auf, die Menschen zu erretten, weil Er Unbehagen empfindet? Gibt Er es auf, Sein Werk zu tun, weil Er Unbehagen empfindet? Oder vernichtet Er die Menschen einfach direkt? Das kann Er nicht. Genau diese zutiefst verdorbenen Menschen sind es, die Er errettet. Dieses Unbehagen ist ein reales Problem. Was den menschgewordenen Gott betrifft, muss Er sich all dem stellen und all das ertragen, um die Menschheit zu erretten. Während Er sich all dem stellt und all das erträgt, muss Er auch weiterhin Sein Werk tun, weiterhin Worte kundtun, um die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen, geduldig und eindringlich zu den Menschen sprechen und unter den Menschen wirken. Er kann nicht aufgeben, die Menschen zu erretten, nur weil Er sieht, dass die Menschen zu tief verdorben sind, dass ihre Auflehnung zu groß ist oder dass die Dinge, die sie tun, absurd und widerlich sind. Denn das ist Sein Werk. Daher gehört es zu Seinem Werk, all das zu ertragen und sich in Geduld zu üben; zugleich ist dies auch Teil der Ausübung Seines Amtes und der Erfüllung Seiner Verantwortlichkeiten als menschgewordener Gott. Das heißt: Was die Menschheit betrifft, hat Gott Verantwortlichkeiten, Er hat Anliegen, Er hat ein Werk, und Er hat auch Erwartungen. Gott will die Menschheit erretten, eine Gruppe von Menschen vollkommen machen, damit sie in das nächste Zeitalter eintreten, und eine Gruppe von Menschen vollkommen machen, damit sie Errettung erlangen und zu einer neuen Menschheit werden. Auf diese Weise will Er Gottes großes Werk zum Abschluss bringen und einen Teil der Menschen gewinnen. Das ist Gottes Werk, und der menschgewordene Gott ist genau dazu gekommen, dieses Amt auszuführen. Es war also nicht so, dass Gott, bevor Er Fleisch wurde, um Sein Werk zu tun, nicht wusste, dass Er einer Gruppe zutiefst verdorbener Menschen gegenüberstehen würde; vielmehr wusste Er ganz genau, dass Er eine Gruppe von Menschen erretten würde, die von Satan zutiefst verdorben worden waren. Was Gottes Dispositionsessenz betrifft, würde daher alles, womit Er konfrontiert wäre und was Ihm begegnen würde, Mühsal bedeuten. Zu diesen Mühsalen gehören einige, die durch die äußere Umgebung verursacht werden, doch Mühsale, die durch die Umstände bedingt sind, sind nicht der Rede wert. Was sind wahre Mühsale? Ich habe euch gerade gefragt, und ihr habt gesagt, ihr wüsstet es nicht, also muss Ich es euch sagen, und dann werdet ihr es wissen. Sobald ihr es wisst, werdet ihr es verstehen können.

Nachdem Gott Fleisch geworden ist, bleiben Seine Disposition und Sein Wesen unverändert. Er hat göttliches Leben, und Er besitzt auch Gottes eigene Disposition. Was also Sein Wesen und Sein Leben betrifft, ist die verdorbene Menschheit nicht in der Lage, mit Ihm vereinbar zu sein. Diese Unfähigkeit, mit Gott vereinbar zu sein, bedeutet nicht, dass Menschen hinsichtlich ihrer Lebensgewohnheiten oder Persönlichkeit nicht mit Gott einer Meinung sein können; vielmehr bedeutet es, dass die Menschen, wenn es um verschiedene Gedanken und Ansichten sowie die Grundsätze und Methoden dafür geht, wie man mit verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen umgeht, nicht in der Lage sind, mit Gott vereinbar zu sein. Ist das nicht eine Tatsache? (Ja, das ist es.) Der Grund für diese Unfähigkeit, mit Gott vereinbar zu sein, besteht darin, dass die verdorbene Menschheit zutiefst von Satan beeinflusst und indoktriniert worden ist, dass sie Satans Verlockungen angenommen hat und dass sich alles, was sie tut, auf Satans Gedanken und Ansichten stützt. Alle diese Gedanken und Ansichten Satans sind irrig und absurd und negative Dinge – daher betrachtet jeder Gottes Werk und Gott Selbst mit diesen irrigen und absurden Ansichten und Methoden. Was die Menschheit betrifft, können Gottes Wesen, Gottes Disposition und sogar Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten bei der Errettung der Menschheit von keinem Menschen verstanden und von keinem Menschen wertgeschätzt werden. Natürlich kann auch niemand richtig mit ihnen umgehen und sie annehmen, geschweige denn wirklich auf Gott bedacht sein. Dennoch muss der menschgewordene Gott dieses Werk der Errettung der Menschheit vollenden, und Er muss dem Menschen die Wahrheit, den Weg und das Leben schenken. Im Prozess, dem Menschen die Wahrheit, den Weg und das Leben zu schenken, muss Er auch die Missverständnisse, Beschwerden und Urteile des Menschen ertragen, ja sogar, dass der Mensch Ihn zurückweist und meidet – das heißt, Er muss Sich den verschiedenen Formen der Auflehnung des Menschen stellen. Ganz gleich, wie geduldig und ernsthaft Gott über die Wahrheit Gemeinschaft hält oder wie sehr Er die Menschheit mit mühevollen und gewissenhaften Absichten errettet, um den Menschen auf den richtigen Weg und auf den Weg der Errettung zu führen, ist es sehr schwierig, den Menschen dazu zu bringen, Ihn vollständig zu verstehen. In dieser Hinsicht muss Sich der menschgewordene Gott ständig in Geduld üben und ständig Toleranz zeigen, darf niemals müde werden, zu sprechen und zu wirken, und muss die Menschen – durch verschiedene Methoden und aus verschiedenen Blickwinkeln – dazu bringen, ihre irrigen und absurden Sichtweisen aufzugeben, damit sie Interesse an den positiven Dingen und den Wahrheitsgrundsätzen, die Gott die Menschen lehrt, entwickeln und den Weg des Strebens nach der Wahrheit einschlagen können. All das zu ertragen, ist äußerst schmerzhaft. Ganz gleich, über wie viel Wahrheit der menschgewordene Gott Gemeinschaft hält, muss Er Sich dennoch den Missverständnissen, Beschwerden und sogar den Rechtfertigungen und Verteidigungsversuchen der Menschen stellen. Ganz gleich, wie viele mühevolle Gedanken Er Sich um die Menschen macht und wie selbstlos Er Sich hingibt, muss Er dennoch die Auflehnung und sogar die kalten Blicke der Menschen ertragen, und sogar den Erpressungsversuchen bestimmter Individuen gegenübertreten. Dennoch hat Gottes Werk während dieses gesamten Prozesses nie aufgehört, und der Fortschritt Seines Werks hat sich nie verlangsamt, noch hat sich das Tempo verlangsamt, mit dem Er die Menschheit vorwärtsführt. Er führt Sein Werk genauso aus wie immer und bringt Seine Worte und Seine Kundgebungen genau wie immer zum Ausdruck. In diesem Prozess besitzt Er einerseits ein menschliches Gewissen und ist Sich Seiner Gefühle bewusst, weil Er der menschgewordene Gott ist. Das heißt, aus der Perspektive der Menschlichkeit ist Er auch empfindungsfähig; Er hat Emotionen, Er hat Gefühle, und Er besitzt Wahrnehmungsvermögen – Er ist nicht ohne Wahrnehmungsvermögen. Was die Menschlichkeit betrifft, so geht Seine Menschlichkeit im Gegensatz zum Geist Gottes weder über die fleischlichen Gefühle noch über das Gewissen des Fleisches hinaus. Und so erleidet der menschgewordene Gott, indem Er die Auflehnung der Menschheit erträgt, mehr Leid und muss mehr Schmerz ertragen. Dies ist eine der größten Formen von Leid, die Gott erträgt. Abgesehen davon, dass Er die verschiedenen Formen der Auflehnung der Menschen langfristig erträgt und hinnimmt, gibt es noch eine andere Art von Leid, die der menschgewordene Gott ertragen muss, wenn Er Sein Werk verrichtet und Sein Amt ausführt – und zwar, dass Er unter der Menschheit lebt, während Er kein Teil von ihr ist. Was bedeutet das? Gott besitzt eine Lebensessenz, die sich von der der Menschheit unterscheidet, und Seine Gedanken und Ansichten darüber, wie mit allen Dingen und Ereignissen umzugehen ist, unterscheiden sich von denen der Menschheit. Angesichts dieser beiden Unterschiede stellt sich natürlich die Frage: Welcher objektiven Tatsache sieht sich der menschgewordene Gott gegenüber, wenn Er unter den Menschen lebt, bevor Gottes Werk eine Gruppe von Menschen gewonnen hat, die die Errettung erlangen? Der Tatsache, dass niemand wirklich das Leben der Wahrheit besitzt, das Er besitzt, und auch niemand wirklich das Verständnis von Gottes Führungsplan besitzt, das Er besitzt. Daher ist der menschgewordene Gott Selbst einsam, während Er verdorbenen Menschen begegnet oder unter ihnen lebt, auch wenn es in der Kirche nicht wenige Menschen gibt, die Gott folgen. Ist das nicht eine Tatsache? (Ja, das ist es.) Ich kann nicht behaupten, dass all diese Wahrheiten, über die Ich Gemeinschaft gehalten habe, das Verständnis aller Menschen übersteigen. So viel kann Ich aber auf jeden Fall sagen: Bis jetzt war keine einzige Person in der Lage, alle Aspekte der Wahrheit vollständig zu verstehen. Vielleicht werdet ihr, nachdem ihr weitere zehn oder zwanzig Jahre Dinge erlebt und weitere zehn oder zwanzig Jahre eure Pflicht getan habt, ein Verständnis von einigen Wahrheitsgrundsätzen gewonnen und Erfahrungen mit diesen gesammelt haben und einiges gewonnen haben. Ihr werdet wissen, wie die Arbeit verrichtet wird, und ihr werdet wissen, mit welchen korrekten Gedanken und Ansichten ihr die verschiedenen Angelegenheiten, mit denen ihr konfrontiert werdet, angehen solltet. Dennoch wird die Wahrheit, die ihr versteht, in Wirklichkeit noch immer sehr begrenzt sein. Wenn wir also gewisse Probleme angehen oder mit verschiedenen Dingen umgehen, können wir in unseren Ansichten niemals vollständige Übereinstimmung erreichen. Die grundlegende Ursache dafür liegt in den unterschiedlichen Graden des Verständnisses der Wahrheit. Einerseits muss der menschgewordene Gott verschiedene Arten ungerechter Behandlung durch die Menschheit ertragen, und Er muss auch ihre verschiedenen Auffassungen, Vorstellungen und unvernünftigen Forderungen erdulden, die nicht mit der Wahrheit im Einklang stehen. Andererseits muss der menschgewordene Gott auch das schmerzhafteste aller Dinge ertragen, was zugleich eine Art von Leid ist, die Er unweigerlich ertragen muss: Weil es einen Unterschied zwischen dem Wesen des Menschen und dem Wesen des menschgewordenen Gottes gibt, bleibt der menschgewordene Gott einsam, ganz gleich, wie viele Jahre Er unter den Menschen wirkt. Sagt Mir: Ist es eine Form von Leid, sich einsam zu fühlen? (Ja.) Sich einsam zu fühlen, ist eine Form von Leid. Ganz gleich, wie klar und wie gründlich über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, der Eintritt der Menschheit schreitet weiterhin langsam voran. Dieselben Fehler und dieselbe Verdorbenheit zeigen sich ständig und treten immer wieder auf. Mit Geduld und Ernsthaftigkeit hält der menschgewordene Gott andauernd über die Wahrheit Gemeinschaft, um die Menschen zu versorgen, und Er zeigt ihnen gegenüber ständig Geduld und Toleranz – erst wenn der Tag kommt, an dem Gottes Werk abgeschlossen ist, wird Er dieses Leid nicht mehr ertragen müssen. Das ist voll und ganz dem Werk geschuldet. Darüber hinaus gibt es bei Mir, dem menschgewordenen Gott, in Meinem persönlichen Alltag viele durchaus angemessene Dinge, die aber auch der Kritik und dem Urteil der Menschen sowie ihren Missverständnissen ausgesetzt sind, und bestimmte Individuen machen sogar großes Aufheben darum. Der Mensch ist nicht in der Lage, mit Gott vereinbar zu sein. Einerseits liegt das daran, dass der Mensch das Wesen verdorbener Dispositionen hat. Andererseits ist es dem Menschen – was seine Größe, das Maß seiner Liebe zur Wahrheit und seine Haltung gegenüber positiven Dingen betrifft – auf seinem derzeitigen Stand nicht möglich, mit Gott vereinbar zu sein. Selbst wenn der Mensch in größtmöglichem Maße nach der Wahrheit streben kann oder Ich euch gegenüber in größtmöglichem Maße tolerant sein kann, wird es für Mensch und Gott dennoch unmöglich sein, miteinander vereinbar zu sein. Wenn in diesem Zusammenhang Meine Anforderungen an euch zu streng sind oder Ich euch ein zu hohes Tempo abverlange, werdet ihr ihnen nicht gerecht werden oder sie nicht erfüllen können, und einige Menschen von geringer Größe werden leicht negativ und schwach. Aus diesem Grund bleibt Mir in diesem Zusammenhang nichts anderes übrig, als euch entgegenzukommen; Ich kann Mich nur in Geduld üben und warten. Was bedeutet es für Mich, zu warten? Es bedeutet, gute Erwartungen im Hinblick auf euch zu hegen, euch erwartungsvoll zu betrachten und euch Gutes zu wünschen – euch also auf diese Weise und mit einer solchen Einstellung zu betrachten. Ich hoffe, dass eines Tages ein Teil von euch den Weg des Strebens nach der Wahrheit einschlagen kann, oder dass einige von euch, wie Petrus, Hiob und Abraham, zu Menschen werden können, die sich Gott unterwerfen und Gott anbeten. Ich blicke diesem Tag voller Erwartung entgegen. In all den Jahren war Meine Einstellung immer so, wenn Ich zu euch gesprochen und gepredigt, mit euch über die Arbeit Gemeinschaft gehalten oder über alltägliche Dinge gesprochen habe. Ob Ich allein bin oder unter euch lebe, Meine Gemütsverfassung hat sich nicht geändert und Meine Einstellung hat sich nicht geändert; dieses Gefühl ist immer geblieben. Daher sage Ich, dass das Leid in Bezug auf die Lebensumgebung oder die alltäglichen Lebensbedürfnisse, das der menschgewordene Gott aufgrund Seines Werks erträgt, keine große Sache und nicht der Rede wert ist – das wahre Leid, das Ich ertrage, könnt ihr weder sehen noch wirklich nachempfinden. So habe Ich all diese Jahre durchlebt. Niemand macht sich um diese Dinge Gedanken, und das Leid, das Ich in Meinem Herzen ertrage, lässt sich den Menschen nicht vermitteln. Von außen können die Menschen es ebenfalls nicht sehen. Meine Stimmung ändert sich nicht, Meine Persönlichkeit ändert sich nicht, Meine täglichen Abläufe werden nicht beeinträchtigt und das Werk wird nicht beeinträchtigt, doch tief in Meinem Herzen muss Ich Einsamkeit ertragen, und diese Einsamkeit bleibt bestehen. Sagt Mir: Ist dieses Leid groß? Ist es wahres Leid? (Ja.) Deshalb sage Ich euch, dass ihr diese nutzlosen Dinge nicht verbreiten sollt; ihr seid euch des wahren Leids, das Ich ertrage, nicht bewusst und könnt es nicht wirklich nachempfinden. Warum spreche Ich nie mit euch über dieses Leid, das Ich ertrage? Ihr würdet es nicht verstehen. Und selbst wenn Ich mit euch darüber sprechen würde, welchen Nutzen hätte das? Es kann das Verrichten des Werks nicht ersetzen, es kann das Halten von Gemeinschaft über die Wahrheit nicht ersetzen, und es kann die Züchtigung und das Gericht von Gottes Worten nicht ersetzen.

Abgesehen von den beiden Arten von Leid, über die wir gerade gesprochen haben – das Ertragen der verschiedenen Formen der Verdorbenheit und Auflehnung der Menschheit und das Ertragen von Einsamkeit – gibt es noch eine andere Art von Leid, die der menschgewordene Gott erträgt. Ihr werdet diese Art von Leid vielleicht nie wirklich nachempfinden können, aber da wir gerade beim Thema „Leiden“ sind, lasst uns darüber Gemeinschaft halten. Gott verrichtet seit sechstausend Jahren das Werk der Errettung der Menschheit. Von dem Zeitpunkt an, als Gott plante, eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, begann Er, dieses Werk zur Entfaltung zu bringen, sei es, indem Er sprach, oder indem Er eine andere Form annahm. Was also bedeutet es für Gott, dieses Werk zur Entfaltung zu bringen? Was bedeutet es für die Menschheit? Es bedeutet, dass Gott im Begriff ist, eine Gruppe von Menschen zu gewinnen; Gottes Absichten und Sein Plan stehen fest. Er will eine Gruppe von Menschen gewinnen, und letztendlich wird diese Gruppe von Menschen die Frucht des Werks von Gottes sechstausendjährigem Führungsplan sein. Da Gott dies geplant und bestimmt hat, hat Er Erwartungen an dieses Ergebnis. Diese Erwartungen blieben während Seines gesamten Wirkens bestehen. Vom Zeitalter des Gesetzes bis zum Zeitalter der Gnade hatte Gott stets Erwartungen an dieses Ergebnis, und diese Erwartungen setzten sich ohne Unterbrechung beim menschgewordenen Gott in der dritten Phase des Werks fort. Auch bei Gottes erneuter Menschwerdung blieben diese Erwartungen während Seines Wirkens bestehen, ganz gleich, welches Geschlecht Er hat, wie Seine Umstände sind oder in was für einer sozialen Umgebung Er lebt. Daher muss auch dieser menschgewordene Gott diese Erwartungen auf Sich nehmen. Man könnte auch sagen, dass Er von Gott eine Verantwortung und eine Bürde annimmt und Sein Werk mit diesen Erwartungen verrichtet. Obwohl beide dieselben Erwartungen haben, wirkt dieser menschgewordene Gott über einen viel längeren Zeitraum als der erste menschgewordene Gott. Weil Er die Menschen mit allen Wahrheiten versorgen muss, die sie verstehen sollten, erfordert die Natur dieses Werks, dass Er lange Zeit unter den Menschen lebt. Es ist nicht so, dass Er einfach das Werk beendet, darüber Bericht erstattet und Sein Amt damit erfüllt wäre – vielmehr hegt Er während der Zeit, in der Er dieses Werk tut, Erwartungen und möchte das Ergebnis sehen. Dieses Ergebnis stellt sich nicht über Nacht ein und auch nicht in nur ein oder zwei Jahren. Vielmehr muss Er dieses Ergebnis langfristig im Blick behalten, Sich darum kümmern und darauf warten, dass es zustande kommt. Daher muss Er sehr viel Zeit damit verbringen, dieses Ergebnis im Blick zu behalten, darauf zu warten, dass es zustande kommt, und Sich darauf zu freuen, ein solches Ergebnis zu sehen. Dass Er dieses Ergebnis im Blick behalten und darauf warten muss, dass es zustande kommt, ist eine Verantwortung, ist eine Bürde und bedeutet für den menschgewordenen Gott natürlich auch ein gewisses Maß an Schmerz. All dies gehört zu den Verantwortlichkeiten Seines Amtes; es fällt in den Aufgabenbereich dieser Phase des Werks und ist Teil dieser Phase des Werks. Zunächst muss Er geduldig sein und zudem Einsamkeit ertragen, und dann muss Er dieses Ergebnis im Blick behalten und darauf warten, dass es zustande kommt. Auf keinen dieser Aspekte kann verzichtet werden. Diese drei Aspekte sind für den menschgewordenen Gott alle unermesslich schmerzhaft; Er kann Sich keinem einzigen davon entledigen, niemand kann diesen Schmerz an Seiner Stelle erdulden, und es gibt keine gute Methode, diese Aspekte zu bewältigen oder sich von ihnen zu befreien. Nichts ist schmerzhafter für Gott. Daher ist all das – welches Leid der menschgewordene Gott in Seinem täglichen Leben erträgt, wie sehr Er Sich verausgabt und welchen Preis Er zahlt – keine große Sache, denn ganz gleich, wie viel von diesem äußeren Leid Er erträgt, kann es den Schmerz nicht beseitigen, den das Ertragen der verschiedenen Formen der Verdorbenheit und Auflehnung der Menschheit dem menschgewordenen Gott bereitet, noch kann es das Fleisch des menschgewordenen Gottes von dessen Einsamkeit befreien, und natürlich kann es erst recht nicht an die Stelle des Ergebnisses treten, das der menschgewordene Gott oder Gott Selbst erwartet. Diese drei Dinge sind Teil der Verantwortlichkeiten, die der menschgewordene Gott erfüllt, wenn Er unter die Menschen kommt, um die letzte Phase des Werks zu tun, und zusammen stellen sie eine objektive Tatsache dar, der Er Sich stellen muss. Seit Ich vor über dreißig Jahren offiziell begonnen habe, Mein Amt auszuführen, habe Ich bis heute ständig in einem solchen Zustand gelebt. Vielleicht hättet ihr, wenn Ich euch vor zehn Jahren gesagt hätte, dass all das zu dem Leid gehört, das der menschgewordene Gott erträgt, das nicht verstanden, hättet nichts dabei empfunden und hättet gesagt: „Wie kann das als Leid gelten? Du hast einen so hohen Status; Du isst sicherlich gut, genießt Annehmlichkeiten, und Dir fehlt es an nichts. Außerdem folgen Dir so viele Menschen und arbeiten hart für Dich. Welches Leid erträgst Du denn? Zählt das als Leid?“ Aber jetzt könnt ihr es vielleicht ein wenig verstehen. Wenn Ich damals gesagt hätte, dass Ich in der Zeit, in der Ich wirkte, kein Zuhause hatte und keinen Ort, um Mein Haupt hinzulegen, dass Ich nicht gut aß, schlechte Kleidung trug und in Umgebungen mit schlechten Bedingungen lebte und Mich sogar in Höhlen versteckte, um den Fahndungen der KPCh zu entgehen – wenn Ich diese Dinge gesagt hätte, wärt ihr bereit gewesen, zuzuhören, und hättet sie verstehen können. Aber Ich habe diese Dinge nie gesagt; für Mich zählt nichts davon als Leid. Das wahre Leid ist das Leid in Meinem Herzen. Das, wovon Ich euch heute erzählt habe, ist das wahre Leid, das der menschgewordene Gott erträgt. Ich sage diese Dinge in der Hoffnung, dass ihr Folgendes wisst: Es ist eine Tatsache, dass der menschgewordene Gott, wenn Er unter die Menschen kommt, um zu wirken, dafür ebenfalls einen Preis zahlen muss, ebenfalls geduldig sein muss und ebenfalls all diesen Schmerz tatsächlich erfahren muss. Weil Er Sein Amt ausführen muss, muss Er Sich dem Leid stellen, das Er Selbst ertragen soll, und es Selbst auf Sich nehmen. Dieses Leid muss Er persönlich auf Sich nehmen, um das Werk zu verrichten, Gottes Führungsplan abzuschließen und Gottes Auftrag zu erfüllen. Dass Ich über diese Dinge nie Zeugnis ablege, es nicht nötig habe, dass ihr darüber Zeugnis ablegt, geschweige denn es nötig habe, dass ihr sie verbreitet, und dass Ich natürlich erst recht bei euch keine Anerkennung beanspruche und es nicht nötig habe, dass ihr Mir zutiefst dankbar seid, hat folgenden Grund: Für den menschgewordenen Gott ist es schon mühsam genug, unter die Menschen zu kommen und zu wirken. Das ist Sein Werk und zugleich Seine Verantwortung; Er muss all das ertragen und muss das erwartete Ergebnis im Blick behalten und darauf warten, dass es eintritt. Ich sage euch das lediglich, damit ihr wisst, welche Haltung der menschgewordene Gott diesen Mühsalen gegenüber einnimmt, und um euch die korrekten Gedanken und Ansichten in dieser Hinsicht mitzuteilen; es geschieht nicht, damit ihr noch tiefergehend erfassen könnt, was Leid ist und welches Leid der menschgewordene Gott ertragen hat. Ich fühle Mich durch das Leid, das Ich ertrage, nicht ungerecht behandelt, noch habe Ich das Gefühl, dass das Ertragen dieses Leids bedeutet, dass Ich sehr hart gearbeitet und sehr große Beiträge geleistet habe. Ich versuche nicht, Mich vor euch zu rechtfertigen, geschweige denn versuche Ich, euch etwas abzuringen, das Ich als Kapital nutzen könnte. Ich ertrage das Leid, das Ich ertragen soll, weil Ich euch gegenüber eine Verantwortung habe. Was das Amt betrifft, das Ich ausführe, bin Ich Gott gegenüber natürlich Rechenschaft schuldig. Es ist nicht nötig, dass Ich bei euch Anerkennung oder Wohlwollen suche. Um es also klar und deutlich auszudrücken: Ihr könnt dieses wahre Leid nicht an Meiner Stelle ertragen, noch kann irgendjemand von euch Mich davon befreien. Es gibt nur eine Sache, die ihr tun könnt, einen einzigen Weg, wie ihr mitwirken könnt, und eine einzige Sache, die das Leid, das Ich ertrage, ein wenig lindern kann: dass ihr den Eintritt in die Wahrheit erlangt, lernt, gehorsam zu sein, ein Zeugnis wie Hiob habt und Erfahrungen wie Petrus macht; dass ihr gute Taten habt, eure Pflichten hingebungsvoll ausführt, euch Gott unterwerft und die Wahrheit liebt und nach der Wahrheit strebt; und dass jeder Artikel über ein Erfahrungszeugnis, den ihr schreibt, etwas wahre Erfahrung und wahres Verständnis der Wahrheit enthält und bei der Unterwerfung unter Gott einige Ergebnisse erzielt. Das, was ihr dadurch gewinnt, ist für Mich persönlich das Größte, was ihr Mir zurückgeben könnt, und der größte Trost; Ich habe keine weiteren, zusätzlichen Anforderungen an euch.

Es ist kein Zufall, dass der menschgewordene Gott dieses Leid erträgt. Konkret gesagt: Gott errettet die verdorbene Menschheit, und die Verdorbenheit der verdorbenen Menschheit bedeutet für Gott eine Art von Schmerz. Wenn Er mit verdorbenen Menschen zusammenlebt, mit ihnen Umgang hat und mit ihnen interagiert, während Er sie zugleich errettet und Erwartungen hat, ist es unvermeidlich, dass Er leidet, und es ist unvermeidlich, dass Er einen Preis zahlt. Dieser Preis besteht nicht einfach darin, ein paar Worte mehr zu sprechen. Was wendet Gott auf, um die Menschheit zu erretten? Seine Energie, Sein Herzblut und Sein Leben. Gottes Geist wendet Sein Herzblut auf, um das Werk zu tun; ebenso wendet der menschgewordene Gott Sein Herzblut und Seine Energie für die Errettung des Menschen auf – das ist auch bei Ihm so. Seit Gott die Menschheit schuf und es Menschen gibt, steht Gott mit ihnen in Kontakt und hat Umgang mit ihnen, und Er wirkt am Menschen. Während dieser ganzen Zeit hat Gott tatsächlich unermesslich viel von Seinem Herzblut für den Menschen aufgewendet und unermesslich viel am Menschen gewirkt. Aber Gott hat der Menschheit gegenüber nie erwähnt, wie sehr Er gelitten hat oder was für einen Preis Er gezahlt hat. Er sagt lediglich ganz allgemein, dass Er Sein Herzblut aufgewendet hat, mit Seinem Leben einen Preis gezahlt hat, um den Menschen zu versorgen, und dem Menschen die Wahrheit gewährt hat, damit sie ihm als Leben dient. Aber Gott hat nie gesagt, welches Leid Er ertragen hat, welche Verleumdungen und Beleidigungen Er erduldet hat, wie viel Erschöpfung Er ertragen hat, was für einen Preis Er gezahlt hat oder wie sehr Er Sich abgemüht hat – Er hat diese Dinge nie erwähnt. Es gibt einen Grund dafür, dass Er diese Dinge nicht erwähnt. Wenn Ich euch diesen Grund nicht sage, werdet ihr ihn nie erfahren. Der Grund dafür ist, dass Gott bei Seinem Wirken am Menschen nie darauf aus war, irgendetwas von ihm zu erlangen; Er ist schlichtweg bereit, den Menschen derart selbstlos zu versorgen und Sich dem Menschen derart selbstlos hinzugeben. Wenn wir mit menschlichen Worten ausdrücken wollen, wonach Er mit einem solchen Handeln strebt, dann ist es Folgendes: dass Menschen den rechten Weg gehen und gut leben können – dass sie richtig leben, das Abbild eines Menschen ausleben und nach dem Weg leben können, den Gott den Menschen lehrt; dass sie nicht länger von Satan zugrunde gerichtet, verdorben und in die Irre geführt werden; und dass sie sich Gott wahrhaftig unterwerfen können. Das würde Gott inneren Frieden schenken. Wenn Gott überhaupt nach etwas strebt, dann nach innerem Frieden – dann danach, dass der Mensch richtig leben und sein Leben nach Gottes Worten richtig führen kann, dass der Preis, den Gott gezahlt hat, und das Werk, das Er vollbracht hat, nicht vergeblich gewesen sind und dass Er beim Menschen Ergebnisse sieht. Ganz gleich, wie sehr Gott gelitten hat, was für einen Preis Er gezahlt hat, wie viele Jahre Er gewartet hat und wie viele Jahre Er dem Menschen gegenüber Geduld gezeigt hat – Gott war zu all dem voll und ganz bereit. Um diesen inneren Frieden zu erlangen, ist Gott bereit, einen solchen Preis für den Menschen zu zahlen. Wie viel Gott auch gelitten hat, Gott Selbst hat es nie bereut; um es mit menschlichen Worten auszudrücken: Er ist deswegen nie ins Zweifeln geraten. Um es mit den einfachsten Worten zu sagen, mit den Worten, die ihr am besten verstehen könnt: Gott tut all das, um dieser Sorge, die Er hat, ein Ende zu setzen; diesen Wunsch hegt Gott. Gott hat den Menschen geschaffen, und Gott hat den Wunsch, eine geschaffene Menschheit zu gewinnen, die nach dem Weg, den Er sie lehrt, leben, überleben und alle Dinge verwalten kann, eine Menschheit, die nicht länger der Verdorbenheit durch Satan ausgesetzt ist und sich nicht länger selbst zugrunde richtet. Gott wünscht Sich, eben eine solche Gruppe von Menschen zu gewinnen. Deshalb leitete Gott Sein Werk ein und begann, es auszuführen, und hat es bis heute fortgeführt; diese Sorge um die Menschen hat sich nicht geändert, und dieses Ziel hat sich nicht geändert. Ganz gleich, wie sehr Er leidet oder was für einen Preis Er zahlt, Gott hat die ganze Zeit über auf diese Weise gewirkt. Während Er auf diese Weise wirkt, hat Gott tatsächlich viel gelitten und viele Preise gezahlt, aber Er hat nie versucht, Sich vor den Menschen zu rechtfertigen, hat der Menschheit diese Dinge nie erklärt und diese Dinge nie erwähnt; diese Tatsache steht in direktem Zusammenhang mit Gottes Wesen. Ganz gleich, wie bedeutsam die Dinge sind, die Gott tut, wie viel Werk Er an der Menschheit verrichtet, was für einen Preis Er zahlt oder wie sehr Er die Menschen versorgt – das heißt, ganz gleich, wie viel Gott den Menschen zuteilwerden lässt oder wie viel Er ihnen gewährt –, hat Er dies nie als irgendeine Art von Verdienst betrachtet, noch hat Er es nötig, dass die Menschheit Ihm zutiefst dankbar ist. Betrachtet man hingegen die Gedanken und Ansichten der Menschen, unabhängig davon, in welchem Zeitalter sie leben, dann müssen sie, ganz gleich, wie hoch der Preis ist, den jemand zahlt, und ganz gleich, was er tut, immer darauf aus sein, etwas für sich selbst herauszubekommen, und immer etwas für sich selbst im Sinn haben. Aber Gott hat nie solche Gedanken gehegt; Gott ist der Einzige, der wahrhaft selbstlos ist. Was bedeutet es, selbstlos zu sein? Die einfachste Erklärung lautet: niemals an sich selbst zu denken. Denkt einmal darüber nach, wie Menschen Kinder großziehen und bis ins Erwachsenenalter erziehen. Mit dem Ziel, dass ihre Kinder großen Erfolg haben und der Familie Ehre machen, geben Eltern so viel Geld für ihre Kinder aus und zahlen einen so hohen Preis für sie, damit die Eltern später am Ruhm ihrer Kinder teilhaben können. Gott hegt keine solchen Gedanken. Jeder Seiner Schritte und jede Seiner Handlungen, jeder Seiner Gedanken und jede Seiner Ideen, der Preis, den Er für die Menschen zahlt, und alles, was Er ihnen schenkt, sind nicht nur von höchstem Wert, sondern auch völlig frei von jeglichen Hintergedanken den Menschen gegenüber. Das ist nichts anderes als selbstlose Hingabe und selbstlose Versorgung; Er versorgt die Menschen ohne Unterlass auf diese Weise. Das ist wahre Selbstlosigkeit. All das tut Gott. Gott verlangt von den Menschen niemals Anerkennung dafür. Ganz gleich, wie vielen Missverständnissen und Beschwerden Er ausgesetzt ist oder wie viel Unrecht Er erduldet, Er versucht niemals, Sich unter den Menschen zu rechtfertigen oder zu verteidigen. Alles, was Er für die Menschheit tut, tut Er völlig bereitwillig, ohne Sich darüber zu beklagen oder es zu bereuen, und Er hat nie das Gefühl gehabt, dass dies für Ihn eine zusätzliche Belastung darstellt. Das heißt, Gottes Selbstlosigkeit enthält keine der auf Gegenleistung ausgerichteten Sichtweisen, die die Menschen haben, und keinerlei menschliches Verlangen, zu feilschen. Wenn du die Wahrheit praktizieren kannst, wirst du letztendlich überleben können. Dass Gott dir ein wenig Gnade schenkt, ohne etwas dafür zu verlangen, ist für Ihn nicht der Rede wert. Er erlaubt dir, zu überleben, immer weiterzuleben und glücklich zu leben, umgeben von all den Dingen, die Gott der Menschheit geschenkt hat. Wie viele Segnungen du auch genießt, Gott ist darauf nicht neidisch und Er versucht nicht, mit dir um diese Segnungen zu wetteifern. Solange du die Orchestrierungen und Anordnungen des Schöpfers kennen kannst, dich den Orchestrierungen und Anordnungen des Schöpfers unterwerfen kannst und so lebst, wie der Schöpfer es verlangt, ist das genug. Gott verlangt nicht von dir, Ihm ständig zutiefst dankbar zu sein, und Er braucht deine Verehrung nicht. Gott hat nie von jemandem verlangt, Ihm einen Schrein zu errichten und jeden Tag drei Räucherstäbchen abzubrennen. Diese Dinge bereiten Gott keine Freude. Als Hiob Gottes Rücken sah, hatte Gott da irgendwelche Anforderungen an ihn? (Nein.) Gott ließ ihm lediglich die größte aller Belohnungen zuteilwerden: Er ließ Hiob Gottes Rücken sehen, was seinen Glauben an Gott stärkte. So hat Gott Hiob belohnt. Dann ging Gott fort, in der Hoffnung, dass Hiob glücklich leben könne, umgeben von all den Dingen, die der Schöpfer geschaffen hatte, und unter der Herrschaft des Schöpfers. Für Gott war dies das Größte, was Hiob Ihm zurückgeben konnte. Hiob konnte Gott fürchten und das Böse meiden; damit betete er den Schöpfer wahrhaft an, und es war zugleich das Größte, was er Ihm zurückgeben konnte. Was Gott von der Menschheit verlangt, kommt nämlich auch den Menschen zugute. Tatsächlich sind es letztendlich die Menschen, denen der größte Genuss zuteilwird und die ein glückliches Leben haben dürfen. Stellt Gott hohe Anforderungen an die Menschen? Gottes Anforderungen an die Menschen sind nicht hoch. Wenn wir uns jedoch Seine Anforderungen ansehen, können wir erkennen, dass Gott wahrhaft selbstlos ist; Er gibt Sich ständig hin und das, ohne etwas dafür zu verlangen. Ganz gleich, was für einen Preis Er zahlt oder wie sehr Er leidet, Gott nimmt all das allein auf Sich und versucht nicht, Sich vor der verdorbenen Menschheit zu rechtfertigen. Sagt Mir: Verfügt Satan über diese Eigenschaften? (Nein.) Satan verfügt über nichts von dem, was Gott besitzt – nicht einmal über den kleinsten Aspekt von dem, was Gott hat und ist, den Aspekt, den die Menschen für am wenigsten beachtenswert halten –, und auch die Menschen verfügen über nichts davon. Was Gott hat und ist, ist durchweg positiv, durchweg schön und durchweg erhaben; es ist das Reinste und das Heiligste. Gottes Wesen, Gottes Disposition und das, was Gott hat und ist, können als fehlerlos und makellos bezeichnet werden. Da das alles makellos ist, wird es als heilig bezeichnet, richtig? (Ja.) Die verschiedenen Grundsätze für Gottes Umgang mit allen Dingen, einschließlich Seines Umgangs mit der Menschheit, beruhen vollständig auf der Wahrheit; nichts könnte gerechter sein. Ganz gleich, unter welchem Aspekt du Gottes Dispositionsessenz betrachtest, sie hat das Lob der Menschheit verdient. Doch obwohl Gott so viel gelitten hat, hat Er nichts von der Menschheit verlangt. Er hat nie von den Menschen verlangt: „Ihr müsst jeden Tag freudig singen und tanzen, um Mich zu preisen. Preist jeden Tag Meinen Namen. Jedes Mal, wenn ihr euch versammelt oder Sendungen produziert, müsst ihr gemeinsam Meinen Namen preisen.“ Hat Gott von den Menschen verlangt, dies zu tun? (Nein, nie.) Ganz gleich, wie sehr Gott leidet, wie viel Werk Er verrichtet oder wie viel Er der Menschheit schenkt, hat Er nie von den Menschen verlangt, Ihm zutiefst dankbar zu sein oder Ihn so zu verehren, wie Nichtgläubige Götzen verehren. Gott hat solche Dinge nie getan. Er hat nie ein einziges Wort gesagt oder eine einzige Sache für Seinen Status und Sein Ansehen in den Herzen der Menschheit getan. Er hat solche Dinge nie getan. Gottes Geist tut solche Dinge nicht. Er hat niemals etwas Derartiges geäußert oder der Menschheit solche Botschaften vermittelt. Hat der menschgewordene Gott also je solche Dinge getan oder solche Worte gesprochen? (Nein.) In all diesen Jahren, in denen Er unter den Menschen gewirkt und gelitten hat, hat Er die Menschen ständig mit der Wahrheit und dem Leben versorgt und sie dabei unterstützt und angeleitet, den rechten Weg zu gehen. Er hofft lediglich, dass die Menschen nach der Wahrheit streben und überleben können. Hat Er darüber hinaus irgendwelche zusätzlichen Anforderungen an euch? (Nein.) Er hat keine zusätzlichen Anforderungen an euch.

Das Leid, das der menschgewordene Gott erträgt, unterscheidet sich seiner Natur nach tatsächlich von der Art des Leids, von der Menschen sprechen. Im positiven Sinne ertragen Menschen ihr Leid ausschließlich, um ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und Errettung zu erlangen. Im negativen Sinne ertragen sie es ausschließlich deshalb, weil sie verdorbene Dispositionen haben und weil sie dafür gerichtet und gezüchtigt werden, dass sie Böses tun und sich gegen Gott sträuben. Aus dieser Sicht ist das Leid der Menschen notwendig und unvermeidlich. Der menschgewordene Gott hingegen erträgt Sein Leid, um Sein Werk zu tun und um die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen sowie damit sie sich von der Verdorbenheit und Bedrängnis durch Satan befreien und den Weg der Errettung einschlagen können. Gott muss diese Mühsale über lange Zeit ertragen – auch das ist Teil Seines Werks. Diese Mühsale muss Er Selbst schultern und Selbst auf Sich nehmen. Da der menschgewordene Gott Sein Werk tut und Sein Amt ausführt und Leiden zu diesem Werk gehört, ist es für Gott nicht notwendig, dass die Menschen Ihm dafür, dass Er dieses Leid erträgt, zutiefst dankbar sind; ebenso wenig ist es notwendig, dass sie Informationen über Sein Leid verbreiten, geschweige denn, dass sie davon wissen. Wenn du Gott erkennen willst, solltest du Gottes Wesen erkennen sowie Seine Gedanken und Ansichten darüber, wie Er mit allen Dingen und Ereignissen umgeht, und Seine Grundsätze für den Umgang mit verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen. Ihn auf diese Weise zu erkennen, ist die beste und angemessenste Herangehensweise. Was Gottes Leid betrifft, so kannst du diesen Aspekt auslassen; du musst darüber nichts wissen. Selbst wenn du davon wüsstest, könntest du nicht mit Gott mitfühlen, könntest keine Rücksicht auf Ihn nehmen und könntest es nicht an Seiner Stelle ertragen. Daher ist es nicht nötig, darüber Gemeinschaft zu halten. Wenn ihr wisst, dass das Ertragen von Leid zum Werk des menschgewordenen Gottes gehört und dass dies ein Prozess ist, den Er unweigerlich durchläuft, wenn Er unter die Menschen kommt, genügt dieses Verständnis. Ihr braucht darum kein großes Aufheben zu machen und ihr braucht auch nichts zurückzugeben. Wenn ihr nach der Wahrheit strebt, werdet ihr es vielleicht eines Tages verstehen; wenn du aber kein Mensch bist, der nach der Wahrheit strebt, kann es sein, dass du es selbst ganz am Ende noch immer nicht verstehen kannst.

Wir haben den gemeinschaftlichen Austausch über das Thema „Leiden“ so gut wie abgeschlossen. Wenn ihr die Haltung des menschgewordenen Gottes gegenüber Leiden versteht oder wenn ihr versteht, welches Leid Er erträgt, was werdet ihr dann tun wollen? Am besten ist es, wenn ihr in der Lage seid, die Wahrheit zu praktizieren, hingebungsvoll seid, dem Standard entsprechende geschaffene Wesen seid und Gottes Wunsch erfüllen könnt. Das ist das Größte, was ihr Gott zurückgeben könnt. Wenn du das tust, wird Gott Sich daran erinnern. Das Größte, was ihr Gott zurückgeben könnt, ist, danach streben zu können, die Wahrheit zu praktizieren, letztendlich Errettung zu erlangen, Gottes Plan nicht scheitern und Gottes Worte nicht fehlschlagen zu lassen, zuzulassen, dass Gottes Worte in euch vollbracht werden, und zuzulassen, dass Gottes Worte euer Leben werden. Eines Tages, wenn ihr überlebt habt und Mitglieder der neuen Menschheit geworden seid, in der Lage seid, zu den Herren aller Dinge zu werden und glücklich zu leben, und Gottes ursprünglichen Wunsch bei der Erschaffung der Menschheit erfüllt habt, wird das das Größte sein, was ihr Gott zurückgeben könnt. An dem Tag, an dem ihr Errettung erlangt habt und zu den Überlebenden geworden seid, werdet ihr Gottes Wunsch, eine neue Menschheit zu erschaffen, erfüllt haben. Gott wird auf der Erde eine Gruppe von Menschen gewonnen haben, die Gott anbeten und Gott fürchten und das Böse meiden können – dieser Wunsch Gottes wird erfüllt sein. Wenn Gottes Wunsch erfüllt ist, wird Gott an jenem Tag vielleicht sagen, dass du Ihm geholfen hast, Seinen Wunsch zu erfüllen, und dass du Ihm geholfen hast, Seine Leidenszeit zu beenden. Das ist das Größte, was du Gott zurückgeben kannst. Wenn Gottes Wunsch erfüllt ist, wird Gott nichts mehr für die Menschheit aufwenden; Seine Erwartungen werden sich erfüllt haben. Gott wird kein Werk mehr verrichten müssen. Er wird die Ergebnisse Seines Werks gesehen und erzielt haben, Sein Werk wird abgeschlossen sein, Er wird Sich ausruhen können und Sich nicht mehr um die Menschheit sorgen müssen. Das wird bedeuten, dass du – indem du durch das Streben nach der Wahrheit Errettung erlangt hast – Gott geholfen hast, Sich von dem Gefühl der Mühsal, das Er empfindet, zu befreien, und Ihm geholfen hast, Seinen sechstausendjährigen Weg voller Mühsal zu verlassen. Gott wird dir danken. Denn Gott wird sehr lange auf diesen Zeitpunkt gewartet haben, doch glücklicherweise wird Er schließlich die Ergebnisse Seines Werks gesehen haben, Sein Wunsch wird erfüllt sein und Er wird eine neue Menschheit gewonnen haben – du solltest dich für Gott freuen. Wenn du wirklich ein Herz hast, das auf Gott bedacht ist, wenn du Gottes Herz wirklich verstehen und darauf bedacht sein willst und Gott etwas zurückgeben möchtest, dann solltest du gehorsam sein und dich unterwerfen, den Weg der Errettung gehen, dem Weg folgen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, und jemand sein, der Gott anbeten kann. Das ist das Größte, was du Gott zurückgeben kannst. Natürlich ist dies auch der einzige Weg, Gott Trost zu spenden und Gottes Wunsch zu erfüllen, sodass Er alle Sorgen und Erwartungen loslassen kann, die Er in Bezug auf die Menschen hat. Natürlich ist es auch der beste Weg, Gott dabei zu helfen, den Weg voller Mühsal zu verlassen, den Sein sechstausendjähriges Warten darstellt. Aus Gottes Sicht ist das das Größte, was du Ihm zurückgeben kannst; es ist das beste Geschenk, das du Gott darbringen könntest. Dieses Geschenk wird von Gott angenommen und empfangen, und es ist kostbarer als noch so viele Zehnten, die du darbringen magst.

Ist es in Ordnung, wenn wir den gemeinschaftlichen Austausch über dieses Thema hier beenden? (Ja.) Dann lasst uns unseren gemeinschaftlichen Austausch für heute hier abschließen. Auf Wiedersehen!

23. November 2024

Zurück: Wie man nach der Wahrheit strebt (30)

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen

Kontaktiere uns über WhatsApp