Wie man nach der Wahrheit strebt (30)

Letztes Mal hielten wir Gemeinschaft über das Problem, dass die Menschen Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott haben. Dabei geht es auch darum, „die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen“ – einer der Wege zur Praxis des „Loslassens“, die im Thema „Wie man nach der Wahrheit strebt“ zu finden sind, nicht wahr? (Ja.) Wir hielten Gemeinschaft darüber, wie die Menschen den menschgewordenen Gott behandeln sollten. Über welche Wahrheiten bezüglich Gottes Menschwerdung haben wir also letztes Mal Gemeinschaft gehalten? (Letztes Mal hielten wir Gemeinschaft darüber, dass Gott nicht vage spricht, was ein Teil dessen ist, dass Gott die Menschen nicht verleitet, sowie über Gottes Haltung zum Status.) Wir hielten Gemeinschaft über das Thema, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen, was das Thema betrifft, dass Gott die Menschen nicht verleitet, und wir hielten auch Gemeinschaft darüber, wie der menschgewordene Gott den Status behandelt. Worüber hielten wir in Bezug auf dieses Thema Gemeinschaft? Sagt Mir, was ihr erkannt habt. (In der Vergangenheit hatte ich das Gefühl, dass Gottes Identität die des Schöpfers war und dass Sein Status sehr hoch war. Durch Gottes Gemeinschaft habe ich erkannt, dass Gott Sich niemals so verhält, als hätte Er einen hohen Status, und Er findet auch niemals Gefallen an diesem Status. Es liegt auch nicht an diesem Status, dass Gott einen Preis zahlt, um die Menschheit zu erretten; vielmehr erfüllt Er damit Seine Verantwortung gegenüber der Menschheit. Außerdem dachte ich früher, ein hoher Status bedeute Macht. Erst durch Gottes Gemeinschaft habe ich erkannt, dass Status eigentlich nur einen Titel darstellt und dass die Tatsache, dass eine Person ein Leiter oder ein Mitarbeiter in Gottes Haus ist, gleichbedeutend damit ist, dass Gott dieser Person einen Auftrag und eine Verantwortung überträgt. Das sind die Erkenntnisse, die ich gewonnen habe, nachdem ich Gottes Gemeinschaft zugehört habe.) Worüber Ich auch Gemeinschaft halte, in einer Hinsicht geschieht dies, um den Menschen zu ermöglichen, klarer und genauer zu erkennen, was Gottes Sichtweisen und Grundsätze in Bezug auf alle möglichen Dinge sind und welche wahren Äußerungsformen und Offenbarungen von Gottes Dispositionsessenz es gibt – das ist es, was die Menschen erkennen müssen. In anderer Hinsicht vermittelt die Gemeinschaft über diesen Inhalt den Menschen einige korrekte Sichtweisen für die Behandlung aller möglichen Dinge, was es ihnen ermöglicht, die Grundsätze für die Behandlung und den Umgang mit ihnen zu verstehen. Nehmen wir zum Beispiel die Art und Weise, wie Gott den Status behandelt. In einer Hinsicht hilft dir die Gemeinschaft darüber, Gottes Gedanken und Ansichten zum Status und Seine Grundsätze für den Umgang mit dem Status zu verstehen, wenn Er Fleisch wird und auf die Erde kommt, um ein Mitglied der Menschheit zu werden – das heißt, wenn Er innerhalb der normalen Menschlichkeit lebt. Das ist etwas, das die Menschen verstehen müssen. In anderer Hinsicht dient die Gemeinschaft darüber, wie Gott den Status behandelt, nicht nur dazu, dass die Menschen diese Wahrheiten verstehen, die sie kennen sollten; wichtiger noch ist, dass die Menschen nach dem Verstehen der Wahrheit korrekte Gedanken und Ansichten sowie Grundsätze der Praxis haben, um an diese Angelegenheit heranzugehen und damit umzugehen. Kurz gesagt: Worüber auch immer wir Gemeinschaft halten, geht es einerseits darum, dir die korrekten Sichtweisen für die Behandlung solcher Angelegenheiten zu vermitteln, und andererseits darum, dir die Grundsätze der Praxis und den Weg der Praxis für den Umgang mit solchen Angelegenheiten aufzuzeigen.

Obwohl der menschgewordene Gott Gottes Identität besitzt und auch unter Gottes auserwähltem Volk einen bestimmten Status einnimmt, unterscheidet sich dieser Status völlig von dem Status, von dem verdorbene Menschen sprechen. Für Gott ist dieser Status in einer Hinsicht lediglich eine Formulierung, die die Wahrheit betrifft; in anderer Hinsicht, was das Leben und das Wesen des menschgewordenen Gottes anbelangt, ist dieser Status keine Art Position, sondern er wird im Sinne der Lebensessenz, die der menschgewordene Gott besitzt, erwähnt. Im Wesen unterscheidet sich also der Status, von dem verdorbene Menschen sprechen, tatsächlich von diesem Status des menschgewordenen Gottes. Was ist Status in der verdorbenen Menschheit? (Ein Symbol der Macht.) In der verdorbenen Menschheit hat Status nichts mit der Identität und dem Wesen einer Person zu tun; er ist lediglich ein Titel. Zum Beispiel sind in der verdorbenen Menschheit manche Menschen CEOs, Manager oder haben einen bestimmten sozialen Status. Dies sind nur Titel oder Einteilungen in Klassen und Schichten unter den Menschen; sie haben nichts mit der wahren Identität und dem wahren Wesen eines Menschen zu tun. Daher ist der sogenannte „Status“ des menschgewordenen Gottes unter den Menschen nicht derselbe wie der der Herrscher in der menschlichen Gesellschaft; Er ist weder ein Herrscher, noch ist Er ein Nutznießer. Unter den Menschen wird von Gottes Status lediglich in Bezug auf Sein Wesen und Seine Identität gesprochen, und von Gottes Identität und Wesen wird nur aufgrund von Gottes Leben sowie Gottes Autorität, Kraft und Disposition gesprochen. Gottes Status ist keine Art Titel unter den Menschen. Daher können die Menschen den menschgewordenen Gott nicht mit Personen von Status in verschiedenen sozialen Klassen auf eine Stufe stellen. Personen von Status in verschiedenen sozialen Klassen, unabhängig davon, welcher Klasse sie angehören, werden zusammenfassend als die herrschende Klasse bezeichnet. Das Wesen der herrschenden Klasse besteht darin, dass die ihr zugehörigen Menschen einerseits eine Arbeit haben, die ihrem Status entspricht; andererseits besteht die herrschende Klasse, unabhängig von der Epoche oder dem sozialen Umfeld, im Grunde aus den Führungspersönlichkeiten, den herausragenden Individuen, den Nutznießern und so weiter unter den Menschen. Dies war besonders vor mehr als hundert Jahren der Fall – die überwältigende Mehrheit der herrschenden Klasse mit Status und Ansehen in der Gesellschaft bestand aus Nutznießern. Was ist also mit „Nutznießern“ gemeint? Dieser Begriff bezieht sich auf Menschen, die ihre Macht und ihren Status nutzen, um sich Vorteile zu verschaffen. Mit welchen Mitteln verschaffen sie sich Vorteile? Durch ihren politischen Einfluss und ihre Macht herrschen sie über ihre Untertanen; unter ihrer Herrschaft und Verwaltung zollen diese Untertanen ihnen Tribut, oder genauer gesagt, zahlen sie Steuern. Es besteht jedoch ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Status des menschgewordenen Gottes und dem Status der herrschenden Klasse. Unabhängig davon, um welche Klasse von Herrschern oder Individuen mit Macht und Status es sich in der Gesellschaft oder unter Menschengruppen handeln mag, besteht der Status der herrschenden Klasse lediglich aus einer Position und einem Titel. Ihre Mitglieder regieren die Menschen, über die sie herrschen, oder diejenigen innerhalb des Wirkungsbereichs ihrer Regierung und Verwaltung nur auf einfache Weise – im weiteren Sinne nennt man dies Herrschen, und im engeren Sinne nennt man es Regieren und Verwalten. Durch das Herrschen, Regieren und Verwalten erlangen sie die Macht und verschiedene Vorteile, die ihnen ihr Status einbringt. Obwohl der menschgewordene Gott Gottes Identität und Wesen besitzt und Gottes Status hat, unterscheiden sich die Arbeit, die Er tut, das Wesen Seiner Arbeit und das Wesen Seines Status selbst von denen der verschiedenen herrschenden Klassen in der Gesellschaft und in der Menschheit. Die Arbeit, die der menschgewordene Gott an den Menschen tut, besteht nicht darin, sie zu beherrschen oder zu verwalten, sondern vielmehr darin, sie anzuleiten, zu versorgen, zu führen, zu unterstützen, ihnen zu helfen, sie zu stutzen, zu richten und zu züchtigen. Gottes Ziel bei all dieser Arbeit ist es, die Menschen zu befähigen, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und sich von ihnen zu befreien. Bei all Seinem Wirken an den Menschen besteht dessen grundlegendste Natur darin, sie mit der Wahrheit und dem Leben zu versorgen, um sie vor Gott zu bringen. Das ist die Arbeit, die Er tut. Er nimmt das Werk und die Worte, die Gott auf der Erde ausführen und sprechen möchte, und führt dieses Werk an den Menschen aus und spricht diese Worte zu den Menschen, damit sie zuhören und verstehen können, einen Weg der Praxis haben und letztendlich ihre verdorbenen Dispositionen ablegen, sich Gott unterwerfen und zu Menschen werden, die Gott wahrhaftig anbeten. In diesem Prozess ist das, was die verdorbenen Menschen vom menschgewordenen Gott erlangen, in erster Linie die Versorgung mit der Wahrheit, die Versorgung mit dem Leben und die Versorgung mit dem Weg. Letztendlich sind sie in der Lage, sich Gott wahrhaftig zu unterwerfen, zu wahren geschaffenen Wesen zu werden – zu geschaffenen Wesen, die dem Maßstab entsprechen – und dazu zu gelangen, Gott zufriedenzustellen, Gottes Anerkennung und Akzeptanz zu gewinnen und menschliche Wesen zu werden, die Gott anbeten. Das ist es, was die Menschen vom menschgewordenen Gott erlangen. Obwohl der menschgewordene Gott diesen Status innehat und diese Arbeit verrichtet hat, genießt Er nicht die Tribute der Menschheit. Obwohl der menschgewordene Gott Status hat, genießt Er weder die Vorteile von Status, die irgendein Mitglied der herrschenden Klasse genießt, noch genießt Er die verschiedenen Formen großzügiger Behandlung, die Ihm durch Seinen Status gewährt werden. Obwohl der menschgewordene Gott also den Status des menschgewordenen Gottes hat, ist Er weder ein Nutznießer, noch ist Er Teil der Ausbeuterklasse. Bei Seiner Arbeit versorgt, führt und unterstützt der menschgewordene Gott die Menschheit und hilft ihr – genau wie der Gott im Himmel, Gottes Geist, die gesamte Menschheit anleitet –, und Er verlangt niemals irgendwelche materiellen oder immateriellen Dinge von der Menschheit. Wenn Er unter die Menschen kommt, um zu wirken, genießt der menschgewordene Gott daher keine Tribute von den Menschen, selbst wenn Er den Status hat, den die Menschen mit ihren Augen sehen, oder den Status, den Er gemäß ihren Gedanken und Auffassungen innehat. Die Arbeit, die Er tut, und Seine Versorgung der Menschheit sind kostenlos; Er verlangt von der Menschheit keine Gebühren, Steuern oder Vergütungen. Habt ihr Ihm bis jetzt auch nur einen einzigen Cent gegeben? (Nein.) Habt ihr jemals dafür bezahlt, euch Predigten anzuhören? (Nein.) Unsere Versammlungsorte erfordern keine Zugangskarten, man muss keine Eintrittskarten kaufen, um an Versammlungen teilzunehmen, und man muss keinen einzigen Cent bezahlen. Darüber hinaus sind die Bücher, die ihr lest, die Videos, die ihr euch anseht, und die Predigtaufzeichnungen, die ihr euch anhört, alle kostenlos. Euch wurde noch nie ein einziger Cent berechnet. Ist das nicht so? (Doch.) Niemandem wurde ein einziger Cent berechnet; alles ist kostenlos. Manche Leute fragen: „Müssen persönliche Opfer einen festgelegten Prozentsatz des Einkommens ausmachen?“ Das ist nicht der Fall; Opfergaben werden alle freiwillig dargebracht. Der Zehnte ist lediglich das, was Gläubige darbringen sollten, aber egal, ob jemand ein Zehntel oder ein Fünftel seines Einkommens darbringt, es ist völlig freiwillig. Außerdem haben viele Menschen, die an Gott glauben, nie das dargebracht, was sie eigentlich darbringen sollten, und trotzdem nehmen sie an Versammlungen teil und können nach wie vor Gottes Worte lesen und Predigten hören. Keiner einzigen Person wurde das Recht entzogen, Predigten zu hören, an Versammlungen teilzunehmen oder ihre Pflicht zu tun, nur weil sie nie Opfergaben dargebracht hat – das ist noch niemandem passiert, nicht wahr? (Ja.)

Vom Zeitalter des Gesetzes bis zum gegenwärtigen Zeitalter des Königreichs hat Gott die Menschheit stets versorgt. Von dem Zeitpunkt an, als Gottes Geist begann, zur Menschheit zu sprechen, bis zu Gottes erster und zweiter Menschwerdung, hat Gott unzählige Worte gesprochen und auch mehr an der Menschheit gewirkt, als man ermessen kann. Er hat so viele Worte gesprochen und Er hat die Menschheit mit so vielem versorgt – das alles übersteigt bereits jedes Maß. Und hat Gott jemals einen einzigen Cent von den Menschen verlangt? Das hat Er nie. Er hat nicht einmal einen einzigen Sack Getreide von den Menschen verlangt; Er versorgt die Menschen einfach unfehlbar und kostenlos auf diese Weise. Ob es nun der menschgewordene Gott oder Gott Selbst ist – obwohl Er den höchsten Status besitzt, versorgt Er die Menschheit dennoch kostenlos. Darüber hinaus interagiert der menschgewordene Gott auf Augenhöhe mit den Menschen und versorgt die menschlichen Wesen von Herz zu Herz und von Angesicht zu Angesicht, und die Art und Weise, wie Er sie anleitet, ist noch praktischer. Gott führt bei jedem Schritt des Weges und leitet jeden Teil des Werkes persönlich an. Außerdem benutzt Gott keinen Stellvertreter, wenn Er Sein Werk vollbringt; Gott Selbst tut dies persönlich. In menschlichen Begriffen ausgedrückt, würde man dies wie folgt bezeichnen: sich den Würdigen mit höflicher Demut nähern oder sich inkognito unter dem Volk bewegen. Gott kommt persönlich unter die Menschen, um zu sprechen und zu wirken, lebt unter den Menschen und steht ihnen von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Die Menschen können Gottes Stimme mit eigenen Ohren hören, das Werk, das Gott tut, mit eigenen Augen sehen und das Werk, das Gott vollbringt, persönlich für sich selbst erfahren. Obwohl die Menschen das Gefühl haben, dass Gott Status hat und dass es eine Distanz zwischen ihnen und Gott gibt, gibt es bei Gott keine solche Distanz, wie die Menschen sie sehen oder fühlen. Gott verhält Sich nicht so, als würde Er Seine Identität als Gott in Anspruch nehmen, um von oben herab auf die Menschheit zu blicken, sondern Er spricht und wirkt mit den Menschen auf Augenhöhe. War das über die Jahre hinweg nicht die Art und Weise, wie Ich in den Versammlungen mit euch gesprochen und Gemeinschaft gehalten habe? Ich bin nicht herablassend, und Ich hatte nie das Gefühl, dass Ich große Macht und einen hohen Status habe; Ich habe kein solches Gefühl und habe auch nie auf diese Weise gewirkt. Obwohl verdorbene Menschen voller Verdorbenheit sind und voller Feindseligkeit gegenüber Gott, und obwohl sie Gottes Feinde sind, ist Gott, wenn Er wirkt, um die Menschen zu erretten, voller Geduld, Toleranz, Barmherzigkeit und liebender Güte den Menschen gegenüber. Wenn Er an den Menschen wirkt und zu ihnen spricht, ist Er voller Liebe – man könnte sogar sagen, dass Er dies mit unermüdlichem Ernst tut. Was auch immer die Menschen brauchen, Gott versorgt sie rückhaltlos damit. Er spricht weder in Rätseln zu den Menschen, noch lässt Er sie im Ungewissen. Stattdessen sagt Er, was auch immer Ihm auf dem Herzen liegt. Er stellt euch die Wahrheiten, die ihr verstehen solltet, zur Verfügung, ohne auch nur einen einzigen Satz auszulassen. Solange es etwas ist, das ihr erfassen könnt, hält Er nicht ein bisschen zurück. Er lässt euch diese Wahrheiten erlangen und sorgt dafür, dass sie euch klar sind und dass ihr sie versteht. Besonders wenn es um Angelegenheiten geht, die ihr nicht versteht und die ihr verwirrend findet, geht Er sie mit unermüdlichem Ernst immer wieder durch und betont sie wiederholt, bis ihr sie versteht. Somit sind das Werk, das vom menschgewordenen Gott vollbracht wird, und das Werk, das von Gottes Geist vollbracht wird, schon immer dasselbe gewesen. Obwohl es die verdorbene Menschheit ist, die Er errettet, hat Gott die Menschheit nie verachtet. Obwohl sich der Mensch und Gott in Bezug auf ihr Wesen und Leben unterscheiden und grundverschieden sind, hat Gott den Menschen in Seiner Haltung ihm gegenüber nie als Seinen Feind, als wahrhaft verdorbene Menschheit oder als ein zu verschmähendes Objekt behandelt. Im Gegenteil, Gott behandelt den Menschen als den Empfänger Seines Werkes und Seiner Errettung. Darüber hinaus ist ein noch wichtigerer Punkt, dass Gott, was Seine Haltung und Stimmung betrifft, wenn Er zum Menschen spricht, sowie in Bezug auf Seine Erwartungen an den Menschen, den Menschen wie Familie behandelt. Ungeachtet dessen, wie der Mensch selbst Gottes Status betrachtet, hat Gott niemals eine überlegene Position eingenommen, um die Menschheit durch die Brille eines hohen Status zu betrachten, sondern hat Sich stattdessen mit dem Menschen auf die gleiche Stufe gestellt und kann sogar lange, tiefgehende Gespräche mit dem Menschen führen; es gibt keine Distanz zwischen Ihm und dem Menschen und keine Statusunterschiede. Betrachtet man Gottes Haltung gegenüber der Menschheit und all das Werk, das Gott vollbracht hat, so kann Gott gerade deshalb die Menschheit mit einer Mentalität behandeln, die sich von der eines jeden Mitglieds der herrschenden Klasse unterscheidet, weil der menschgewordene Gott das Wesen Gottes und das Leben Gottes besitzt, obwohl Er äußerlich wie ein gewöhnlicher Mensch erscheint. Nur der menschgewordene Gott kann dies tun; kein menschliches Wesen kann das tun, geschweige denn jemand aus der herrschenden Klasse. Unabhängig davon, welche Worte Gott zum Menschen gesprochen oder welches Werk Er am Menschen verrichtet hat, ist es – abgesehen davon, dass Er vom Menschen keinerlei Vorteile einfordert, noch wichtiger, dass Gott dem Menschen mehr von den Wahrheiten geschenkt hat, die er verstehen sollte, mehr von den Wegen, die er in die Praxis umsetzen sollte, und die Richtung für das Voranschreiten, die er verstehen sollte. Gleichzeitig hat Gott dem Menschen auch die grundlegenden Dinge geschenkt, die er für sein tägliches Leben braucht. Gott ist nicht nur die Quelle des Lebens des Menschen, sondern auch die Quelle seines Lebensunterhalt. Ist das nicht so? (Doch.) Manche Leute denken immer: „Ich bin dem Allmächtigen Gott all diese Jahre gefolgt und habe meine persönlichen Zukunftsaussichten, mein Studium und meine Ehe aufgegeben, um meine Pflicht zu tun, und doch habe ich bis jetzt nichts gewonnen.“ Dann bereuen sie es und beschweren sich. Dies gilt insbesondere für einige Leute, die entfernt wurden, und für diejenigen, die verhaftet und ins Gefängnis geworfen wurden – sie glauben, dass sie durch den Glauben an Gott all die Jahre nichts gewonnen haben. Sagt Mir, ist diese Sichtweise korrekt? (Nein.) Inwiefern ist sie falsch? Sie wissen nicht, was sie durch den Glauben an Gott wirklich gewinnen sollten. Sie denken, sie sollten sichtbare und greifbare Dinge wie Geld, Ruhm und Gewinn sowie Status gewinnen, und dass sie, wenn sie diese Dinge nicht gewonnen haben, nichts gewonnen haben. Tatsächlich schenkt Gott dem Menschen sehr viele Wahrheiten; dass jene Leute nichts gewonnen haben, liegt daran, dass sie nicht nach der Wahrheit gestrebt oder die Wahrheit nicht angenommen haben. Wenn sie im Verlauf der Ausführung ihrer Pflicht im Laufe all dieser Jahre in der Lage gewesen wären, nach der Wahrheit zu streben, die Wahrheit anzunehmen und sich den Umgebungen zu unterwerfen, die Gott für sie eingerichtet hat, dann hätten sie sicherlich einige Wahrheiten verstanden und etwas Erkenntnis über Gott gewonnen. Obwohl sie vielleicht keine materiellen Dinge gewonnen hätten, hätten sie Dinge von größerem Wert gewonnen, die kostbarsten Dinge in der Menschenwelt – Dinge, die nicht gegen noch so viel Geld oder materielle Vorteile eingetauscht werden können.

Wenn der menschgewordene Gott unter den Menschen wirkt, hat Er zwar in deren Augen Status, genießt aber nicht die damit verbundenen Vorteile, Tribute der Menschen oder die Macht oder irgendeine Form der bevorzugten Behandlung, die Ihm Sein Status einbringen würde, wie es bei Menschen mit Status in der Menschheit üblich ist. Er verhält Sich auch nicht herrisch, erteilt keine Befehle und genießt diesen Status nicht aus einer überlegenen Position heraus, wie es Menschen mit Status in der Menschheit tun würden. Genau das Gegenteil ist der Fall: Er nimmt nicht nur keine überlegene Position ein, sondern Er behandelt die Menschen auch auf Augenhöhe und lebt unter ihnen, um für ihre Bedürfnisse zu sorgen. Abgesehen davon, dass Er für die Bedürfnisse der Menschen in Bezug auf den Lebenseintritt sorgt, sorgt Er auch für einige zusätzliche Bedürfnisse in ihrem täglichen Leben. Der menschgewordene Gott bringt Sich auch in das tägliche Leben und das Werk der Menschen ein, wenn es passend oder nötig ist, hilft euch, normal und geregelt zu leben, und leitet euch an und hilft euch, eure Pflichten gut auszuführen. Aus welchem Blickwinkel man es also auch betrachtet: Obwohl der menschgewordene Gott einen besonderen Status besitzt, behandelt Er den Status anders, als irgendein menschliches Wesen mit Status. Obwohl Er diesen Status besitzt, erfüllt Er in dem Werk, das Er vollbringt, in Seinem täglichen Leben und in Seinen Grundsätzen dafür, wie Er Menschen behandelt, lediglich Seine Verantwortung. Was den menschgewordenen Gott Selbst betrifft, so führt Er Sein Amt aus, und was die Menschheit betrifft, so erfüllt Er Seine Verantwortung. Er erfüllt die Verantwortung des menschgewordenen Gottes gegenüber der Menschheit auf der Grundlage, dass Er den Status des menschgewordenen Gottes besitzt. Einerseits besteht Seine Verantwortung gegenüber der Menschheit darin, die Wahrheit zur Verfügung zu stellen, die die Menschen in Bezug auf ihr Leben am meisten brauchen; andererseits besteht sie darin, das auszugleichen, was ihnen an normaler Menschlichkeit fehlt, und die Menschen so anzuleiten, dass sie nach den Grundsätzen leben können, die diejenigen mit normaler Menschlichkeit besitzen sollten. Das ist die Verantwortung, die Ich erfüllen sollte. Doch wenn manche Leute Mich diese Dinge sagen hören, denken sie in ihren Herzen: „Wir sind alle erwachsen und verstehen all diese Dinge, die in unserem täglichen Leben vorkommen. Brauchen wir wirklich Deine Führung?“ Obwohl ihr alle erwachsen seid, zeigt ihr in eurem täglichen Leben viel zu viele Mängelund bleibt weit hinter den Maßstäben der normalen Menschlichkeit zurück. Ohne überhaupt auf irgendetwas anderes einzugehen, fällt es euch schon schwer genug, in eurem Alltag gesund und angemessen zu essen. Manchmal, wenn Ich zufällig sehe, dass ihr in dieser Hinsicht ein Problem habt, biete Ich ein wenig Anleitung und gebe euch Ratschläge, die ihr bedenken könnt. Wenn es außerdem darum geht, wie ihr Angelegenheiten handhabt, die das menschliche Leben betreffen, und Ich sehe oder höre, dass ihr in dieser Hinsicht Probleme habt – oder Ich mit diesen euren Problemen in Berührung komme –, dann werde Ich euch ebenfalls Ratschläge geben, euch helfen, die Dinge zu prüfen, eure irrigen Sichtweisen und Praktiken zu korrigieren, euch einige Grundsätze geben und euch sagen, wie ihr euch verhalten und wie ihr diese Angelegenheiten handhaben sollt. Obwohl es einige besondere Angelegenheiten gibt, die Ich nicht erfahren oder gehandhabt habe, kann Ich, wenn Ich auf solche Dinge stoße, die Grundsätze erfassen. Ich weiß, was zu tun ist; Ich werde euch helfen, die Dinge zu prüfen, und euch ein paar Hinweise und Ratschläge geben, damit auch ihr in den verschiedenen Angelegenheiten, die im Leben auftauchen, nach den Grundsätzen und Maßstäben der normalen Menschlichkeit handeln könnt. Handelt nicht gegen euer Gewissen, und überschreitet nicht die Grenzen der Moral. Ihr müsst rational sein bei dem, was ihr tut; verhaltet euch nicht zügellos wie Nichtgläubige, sondern haltet euch an die Regeln und handhabt Angelegenheiten auf der Grundlage des grundlegendsten Prinzips, nicht gegen euer Gewissen zu handeln oder die Grenze der Moral zu überschreiten. Wenn Ich diese Dinge sehe, werde Ich euch auch Hinweise geben und euch helfen, die Dinge zu prüfen, indem Ich die Grundbedürfnisse eures täglichen Lebens ordne. Dies ist für euch von Nutzen, um euer Verhalten sowie das Gewissen und die Vernunft eurer normalen Menschlichkeit zu ordnen. Manche Leute sagen vielleicht: „Du bist nicht hochgebildet, Du hast nicht an vielen Angelegenheiten der Außenwelt teilgenommen, und Du verstehst die Spielregeln der Gesellschaft nicht. Was gibt Dir das Recht, unser Verhalten zu ordnen?“ Ich sage, dass Ich tatsächlich dafür qualifiziert bin, dein Verhalten zu ordnen. Obwohl Ich Mich nicht an diesen Dingen in der Außenwelt beteilige, kann Ich euch bei diesen Dingen helfen, wenn es um den Weg geht, den man beschreitet, um das eigene Streben und um Angelegenheiten, die die Wahrheitsgrundsätze betreffen. Ich kenne die Grundsätze, und Ich weiß, wo die Grenze für das eigene Verhalten liegen sollte. Ich weiß in Meinem Herzen klar und deutlich, ob du diese Grenze überschritten oder die Grundsätze verletzt hast. Ich weiß es, aber du weißt es nicht. Warum weißt du das nicht? Weil du in deinen verdorbenen Dispositionen lebst und von den verschiedenen bösen Trends der Welt zutiefst beeinflusst bist. Darüber hinaus haben die meisten Menschen kein gesundes Gewissen und keine gesunde Vernunft, also sind sie immer erpicht darauf, sich Vorteile zu verschaffen, versuchen immer, aalglatt zu sein, opportunistische Abkürzungen zu nehmen und Schlupflöcher auszunutzen. Sie bewegen sich sogar am Rande der Legalität, um sich Vorteile zu verschaffen, und denken immer darüber nach, wie sie irgendwelche verachtenswerten und niederträchtigen Dinge tun können. Wenn Ich sehe, dass du solche Dinge tun willst, werde Ich dir einige Hinweise geben, dir helfen, die Dinge zu prüfen, und dich darauf hinweisen, nicht so zu handeln. Wenn Ich dich nicht darauf hinweise oder dir nicht dabei helfe, die Dinge zu prüfen, wirst du immer das Gefühl haben, dass das, was du tust, gerechtfertigt ist. Woher kommt deine Rechtfertigung? Aus deinem Glauben, dass „Alle Nichtgläubigen das tun, warum also können wir das nicht? Warum sollten wir einen Nachteil erleiden?“ Das ist kein Verlust, sondern die Einhaltung der Regeln. Sich bei seinem Verhalten an die Grenze des Gewissens zu halten, ist das, was man tun sollte; das bedeutet keinen Verlust. Das ist Mein Grundsatz. Du hast immer Angst davor, einen Verlust zu erleiden, und nicht nur das, sondern du versuchst auch aktiv, dir Vorteile zu verschaffen und Schlupflöcher auszunutzen. Dies erfordert Ordnung, und dies erfordert Korrektur. Wenn Ich also sehe, dass jemand Anzeichen dafür zeigt, die Dinge auf diese Weise zu handhaben, weise Ich ihn schnell darauf hin, dies nicht zu tun; so zu handeln, ist widerlich. Du fühlst dich in deinem Herzen stolz und zufrieden, wenn du dir diesen kleinen Vorteil verschaffst, aber was verrätst du dabei? Es sind dein Gewissen und deine Integrität, was dir eine „schlechte Bewertung“ von Gott einbringt. Weißt du, wie viele gute Taten diese eine schlechte Bewertung zunichtemachen kann? Du weißt es nicht, und du spürst es nicht. Weil du es nicht weißt und dir dessen nicht bewusst bist, muss Ich dich darauf hinweisen. In kritischen Momenten und in kritischen Angelegenheiten muss Ich vortreten und dir sagen, dass du nicht so handeln sollst, dass du dich an die Regeln halten musst und dir keine Vorteile verschaffen darfst. In diesen Angelegenheiten nutze Ich Meinen Status nicht, um dich einzuschränken, sondern Ich halte mit dir Gemeinschaft über die Grundsätze, helfe dir, dein Verhalten zu ordnen, rüttle dein Gewissen wach, sorge dafür, dass du einen Maßstab für Gewissen und Rationalität hast, und lasse dich sehen, wie das korrekte Ziel und die korrekte Richtung im Leben eines Menschen aussehen sollten. Wenn du dann wieder daran denkst, so zu handeln, wirst du es nicht mit deinem Gewissen vereinbaren können; dein Gesicht wird rot anlaufen, und der Gedanke, so etwas zu tun, wird dir peinlich sein. Auf diese Weise ist Mein Ziel, Zweckdir dies mitzuteilen, erreicht, und die beabsichtigte Wirkung tritt ein. Das ist es, was man Ordnen nennt.

Im Allgemeinen mische Ich Mich nicht in unbedeutende Angelegenheiten ein, bei denen es nicht um Kirchenarbeit geht, aber bei einigen Angelegenheiten, die das körperliche und geistige Wohlbefinden von Gottes auserwähltem Volk betreffen, sage Ich gelegentlich ein paar Worte und gebe ein paar Ratschläge. In welcher Identität und mit welcher Art von Status mische Ich Mich also in diese Angelegenheiten ein? Als Elternteil? Als Sippenoberhaupt? Als Hirte? Als Leiter? Oder als dein Vorgesetzter? Ich denke nicht, dass es eine davon ist. Welche Rolle spiele Ich dann in solchen Angelegenheiten? Zunächst einmal gibt es keinen Statusunterschied; Ich spreche und handle aus Verantwortungsgefühl heraus. Ganz gleich, was dir widerfährt: Solange Ich es bemerke und Mir dessen bewusst bin, werde Ich dich auf den rechten Weg führen, sodass du nach deinem Gewissen und auf der Grundlage dieser grundlegendsten, elementaren Grenze handeln kannst, was dein Verhalten ordnen und deine Absichten korrigieren wird; und Ich werde dich befähigen, eine korrekte Lebensanschauung aufzubauen und diese Art von Dingen von einem korrekten Standpunkt und einer korrekten Perspektive aus zu handhaben und zu betrachten. Ich werde dir helfen, die Dinge genau zu prüfen. Auch wenn du das Gefühl hast, dass dein Selbstwertgefühl und dein Stolz einen Schlag erlitten haben, während Ich die Dinge für dich prüfe, verhätschele Ich dich nicht und gebe dir nicht nach; Ich helfe dir aus Verantwortungsgefühl dir gegenüber und befinde Mich dabei auf Augenhöhe mit dir. Was hältst du von dieser Herangehensweise? (Sie ist gut.) Ich schwinge dir gegenüber keine hochtrabenden Reden, und Ich rufe keine Parolen – Ich sage dir nur, wie du eine bestimmte Sache tun und wie du sie richtig tun kannst, wobei Ich dir die Vor- und Nachteile klar erkläre. Aus deiner Sicht sind die Worte, die Ich spreche, einfach und gewöhnlich. Sie bestehen aus einfacher Sprache und enthalten kein tiefgründiges Wissen, keine Philosophien oder Theorien. Aber nachdem du sie gehört hast, hast du einen Weg und weißt, wie du handeln sollst. Obwohl der menschgewordene Gott in den Augen der Menschen einen einzigartigen Status hat, und obwohl es sich um einen sehr hohen Status handelt, wird der Rahmen dessen, was Er tut, durch diesen hohen Status nicht eingeschränkt. Im Gegenteil, Er kümmert sich um alles, egal wie groß oder klein es ist. Unabhängig davon, welche Art von Problemen oder Schwierigkeiten du hast: Solange Ich sie bemerke, werde Ich mit dir darüber sprechen, und Ich werde Mich nicht über dich stellen; wenn du bereit bist zuzuhören, dann höre zu, und wenn du nicht bereit bist zuzuhören, werde Ich dich nicht zwingen. Wenn es sich um eine entscheidende Angelegenheit handelt, die die Kirchenarbeit und die Wahrheitsgrundsätze betrifft, werde Ich dir sagen, wie du praktizieren sollst, und Ich werde die Angelegenheit nachverfolgen; wenn es sich um eine Angelegenheit in deinem persönlichen Leben handelt, werde Ich ein Gespräch von Herz zu Herz mit dir führen und Meine aufrichtigen Ansichten teilen, ohne hochtrabende Reden zu schwingen – wenn du bereit bist zuzuhören, kannst du es annehmen, und wenn du nicht bereit bist zuzuhören, werde Ich dich weder zurechtweisen noch einschränken. Wenn du in der Lage bist, es anzunehmen, werde Ich sehen, dass du ein anständiger Mensch bist, der rechte und korrekte Worte annehmen kann, und dann bereit sein, mehr mit dir zu sprechen; wenn Ich sehe, dass du rechte Worte nicht annimmst und nicht darauf hörst, was Ich sage, dann werde Ich in Zukunft nicht mit dir sprechen oder Ich werde weniger mit dir sprechen. Ich treffe bei Meinem Umgang mit Menschen Meine eigenen Entscheidungen und habe Meine eigenen Grundsätze. Denkt ihr, Ich spreche und handle wie jemand mit Status? (Nein.) Beispielsweise habe Ich bei früheren Versammlungen, ob mit dreißig bis fünfzig oder achtzig bis hundert Leuten, nie ein Mikrofon benutzt; Ich sprach einfach direkt, und die Leute konnten Mich hören. Heutzutage benutzen einige Redner selbst selbst bei Versammlungen mit nur zwanzig oder dreißig Leuten an einigen Orten noch ein Mikrofon – ist das nötig? Sind die Worte, die du sagst, in irgendeiner Weise erbaulich für andere? Und doch musst du ein Mikrofon benutzen, um zu sprechen – ist das nicht Wichtigtuerei? Das ist das Nachahmen weltlicher Beamter. Siehst du, auch Ich plaudere oft und halte Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern; manchmal sitzen wir einfach im Hof und reden, wobei etwa zwanzig Leute anwesend sind. Es gibt Hintergrundgeräusche, und dennoch hört Mich jeder klar und deutlich, ohne dass Ich ein Mikrofon benutze. Über alles, worüber Gemeinschaft gehalten werden muss, wird klar Gemeinschaft gehalten, und nichts wird aufgehalten. Ist es da noch nötig, ein Mikrofon zu benutzen? Welchen Sinn hat es, solche Formalitäten zu betreiben? Das ist eine weltliche Angewohnheit; jeder setzt sich gerne in Szene und spielt sich auf und legt Wert auf Gehabe und Pomp. Wenn gewöhnliche Menschen sich schon so verhalten können, würden sie sich, wenn sie ein bisschen Status hätten, für wer weiß was halten, nicht wahr? Mein Ziel, wenn Ich euch diese Dinge erzähle, ist es, euch eine Tatsache wissen zu lassen: Obwohl der menschgewordene Gott in den Augen der Menschen Status hat, unterscheiden sich Meine Gefühle bezüglich dieses Status von euren. Ich fühle Mich einfach wie ein gewöhnlicher Mensch, und mit euch zu plaudern und über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, bedeutet, Meine Verantwortung zu erfüllen. Was verlange Ich also von euch? Ich verlange, dass ihr in der Lage seid, positive Dinge anzunehmen, die Wahrheit anzunehmen und Dinge gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu tun; Ich verlange nicht von euch, dass ihr irgendetwas Zusätzliches tut. Erstens verlange Ich nicht von euch, dass ihr euch in Anbetung niederwerft; zweitens verlange Ich nicht von euch, Mich auf unterwürfige Weise zu grüßen, wenn wir uns treffen – ein normales und natürliches Verhalten reicht aus. Ist es nötig, dass Familienmitglieder sich immer begrüßen, wenn sie sich begegnen? Wenn sie sich nicht oft sehen, ist es normal, sich bei einer zufälligen Begegnung zu grüßen; das ist höflich und sollte zur Rationalität einer normalen Menschlichkeit gehören – selbst Tiere grüßen einander, also tun Menschen es erst recht! Nur weil Ich Status habe, ist es jedoch nicht nötig, dass du dich verbeugst und buckelst und höflich fragst, wie es Mir geht, wenn du Mich siehst. Das ist eine unnötige Formalität, und nichts, was Ich von dir verlange. Meine Anforderungen an euch sind sehr vernünftig und angemessen. Wenn ihr über normale Menschlichkeit verfügt und die Wahrheit liebt und nach der Wahrheit strebt, werdet ihr in der Lage sein, all diese Anforderungen zu erfüllen, denn diese Anforderungen sind keineswegs hohl oder hochgegriffen; es sind alles Dinge, die normale Menschen erreichen können. Wenn ihr die verschiedenen Aspekte der Wahrheit, über die Ich im Laufe der Jahre mit euch Gemeinschaft gehalten habe, verstanden und begriffen habt und über erfahrungsbasierte Erkenntnisse und Lebenseintritt verfügt, dann werdet ihr in der Lage sein, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, wenn euch alle möglichen Dinge widerfahren. Ihr werdet in der Lage sein, in eurem Umgang mit Menschen, bei eurer Arbeit, eurer Pflicht, eurem Umgang mit Antichristen und falschen Leitern, bei der harmonischen Zusammenarbeit und bei allen möglichen Dingen, die euch nicht zusagen und vielem mehr gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu praktizieren – das ist es, was von euch verlangt wird. Die Anforderungen, die Ich an euch stelle, liegen alle im Rahmen dessen, was ihr in der normalen Menschlichkeit erreichen könnt. Nachdem Ich zu Ende gesprochen habe, verlange Ich, dass ihr gemäß diesen Worten praktiziert, um die Ergebnisse zu erzielen, die erzielt werden sollten.

Manche Leute hören seit so vielen Jahren Predigten, haben aber noch nie Opfergaben dargebracht. Zieht das Haus Gottes sie dafür zur Rechenschaft? Nein, das tut es nicht. Auch erkundige Ich Mich nie danach, wer noch nie etwas dargebracht hat oder wer das Haus Gottes ständig um Geld für den Lebensunterhalt bittet. Ich erkundige Mich nicht nach diesen Angelegenheiten, und sie kümmern Mich auch nicht. Was Mich kümmert, ist, wie du deine Pflicht tust, ob du einen Preis zahlen kannst und ob du korrekte Ratschläge annehmen kannst; ob du dich gegen dich selbst auflehnen und deine Ambitionen und Begierden loslassen kannst, wenn dir Dinge widerfahren; ob du deine Verantwortlichkeiten erfüllen und die Menschen fair behandeln kannst, wenn du Status hast; ob du die Grundsätze suchst und die Grundsätze in deinem Herzen hast, wenn du Dinge tust; ob du in Angelegenheiten, in denen du die Grundsätze nicht verstehst, nach deinem eigenen Willen handeln würdest; ob du es annehmen, Reue empfinden und umkehren kannst, wenn du nach deinem eigenen Willen gehandelt hast und dich jemand darauf hinweist; ob du diejenigen hassen, unterdrücken oder quälen würdest, die dich kritisieren; welche Maßstäbe du bei Angelegenheiten im Rahmen eines normalen menschlichen Lebens – beim Sprechen und Handeln sowie bei den grundlegenden Notwendigkeiten zum Leben – anlegst und ob du eine Grenze hast. Ich kümmere Mich um Angelegenheiten wie diese, die die Wahrheit, die eigenen Verhaltensgrundsätze, die Lebensanschauung und den eingeschlagenen Weg betreffen. Darüber hinaus erkundige Ich Mich auch nach Angelegenheiten, die Opfergaben betreffen, und gehe ihnen nach. Wenn irgendein Leiter sich bei der Verrichtung von Arbeit, die den Einsatz von Opfergaben beinhaltet, nicht an die Grundsätze hält, sondern vielmehr verschwenderisch Geld ausgibt und sich der Verschleuderung von Opfergaben hingibt, und wenn er, nachdem er entlarvt und zurechtgestutzt wurde, keinerlei Reue empfindet, seine Sünden nicht bekennt, nicht Buße tut, und sich nicht nur weigert, für die Verluste aufzukommen, sondern auch versucht, zu diskutieren und sich zu rechtfertigen – wobei manche solcher Personen sogar Dinge fälschen und falsche Beweise fabrizieren, oder in schweren Fällen sogar Beweise vernichten, und so weiter –, dann werde Ich Mich nach diesen Angelegenheiten erkundigen und ihnen nachgehen. Betreffen all diese Angelegenheiten nicht das Verhalten einer Person und den Weg, den sie in ihrem Glauben an Gott geht? (Doch.) Würdest du sagen, es ist gerechtfertigt, dass Ich Mich um diese Angelegenheiten kümmere? (Ja.) Manche Leute stammen aus sehr guten Familien und sind ziemlich wohlhabend; denkst du, Ich erkundige Mich danach, wie viel ihre Familie im Jahr verdient, ob sie Opfergaben dargebracht haben oder ob sie den Zehnten gegeben haben? Ich habe beim Predigen in Versammlungen noch nie solche Dinge gesagt. Manche Leute sagen: „Ist es so, dass Du in öffentlichen Situationen nicht darüber sprichst, Dich aber heimlich bei bestimmten Personen danach erkundigst?“ Du kannst die Brüder und Schwestern fragen, die mit Mir zu tun hatten und Umgang pflegten, ob Ich Mich jemals nach diesen Angelegenheiten erkundigt habe – das habe Ich nicht. Sag Mir, ist es so, dass Ich nicht fragen will, oder ist es so, dass es Mich nicht interessiert? (Du bist nicht interessiert.) Ich bin nicht interessiert, was bedeutet, dass Meine Gedanken diese Dinge nicht enthalten – diese Dinge sind nicht in Meinem Kopf. Das ist ein Aspekt der Angelegenheit. Zum anderen weiß Ich wirklich nichts über die wirtschaftlichen Bedingungen und den sozialen Status der Familien der Brüder und Schwestern. Warum weiß Ich nichts darüber? Weil Ich nicht neugierig darauf bin und Ich Mich nicht danach erkundige. Selbst wenn Ich über Einzelfälle Bescheid weiß, dann nur, weil Ich euch erwähnen höre, dass ihre Familie wohlhabend ist; Ich kenne nur dieses bisschen an grundlegenden Informationen. Was für eine Art von Arbeit sie machen oder wie viel sie im Jahr verdienen, weiß Ich wirklich nicht. Ich erkundige Mich nie nach der wirtschaftlichen Lage irgendeiner eurer Familien und kümmere Mich nicht darum, wie viel ihr verdient oder ob ihr wohlhabend oder arm seid – Ich kümmere Mich nicht um diese Dinge. Manche Leute haben die grundlegenden Familienverhältnisse der Brüder und Schwestern ziemlich gut erfasst, nachdem sie ein paar Mal mit ihnen zu tun hatten: was ihre Familien tun, welche Familien wohlhabend sind, welche arm sind und wie viel Vermögen ihre Familien besitzen. Es fehlt nur noch, dass sie nachforschen, womit die letzten drei Generationen ihrer Vorfahren ihren Lebensunterhalt verdient haben. Sie sind besonders an diesen Angelegenheiten interessiert und finden besonders schnell etwas darüber heraus. Würdet ihr sagen, dass solche Menschen ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen? (Ja.) Nachdem sie nur einmal mit jemandem interagiert oder sich mit ihm getroffen haben, wissen sie, wie viel diese Person im Monat verdient, welchen Standard sie normalerweise bei Essen und Kleidung hat und mit welchen Menschen mit Ansehen und Status in der Gesellschaft sie verkehrt und Umgang pflegt – all das können sie wissen. Selbst nachdem Ich mehrmals mit jemandem zu tun habe, weiß Ich diese Dinge nicht. Nur wenn er die Initiative ergreift und Mir erzählt, welche Arbeit er in der Welt macht und wie hoch sein Jahresgehalt ist, weiß Ich ein wenig darüber, aber Ich merke es Mir danach nicht. Manche Leute sagen: „Du tust das Werk der Errettung des Menschen – ist es in Ordnung, wenn Du über viele Angelegenheiten in der Außenwelt nicht Bescheid weißt?“ Sag Mir, ist es nötig, über diese Angelegenheiten Bescheid zu wissen, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben? (Das ist es nicht.) Ich befasse Mich nur mit Angelegenheiten, die mit der Wahrheit zu tun haben; Ich befasse Mich nur mit Fragen, die deine Disposition, deine Menschlichkeit, dein Verhalten und den Weg, den du gehst, betreffen. Ich befasse Mich weder damit, wie viel Geld du hast, noch damit, woher dein Geld kommt. Ich möchte Mich nicht nach diesen Dingen erkundigen oder darüber Bescheid wissen, und es ist nicht Mein Hobby. Wenn Ich sage, dass Ich den Menschen in- und auswendig kenne, dann meine Ich damit, dass Ich die Disposition des Menschen verstehe, das Wesen und den wahren Zustand seiner Verdorbenheit verstehe und die Menschlichkeit aller Arten von Menschen verstehe; dies ist ein Aspekt der Angelegenheit. Es bedeutet auch zu verstehen, welche Art von Wesen an den Dispositionen beteiligt ist, die von allen möglichen Menschen offenbart werden, welche Probleme mit den verschiedenen Zuständen verbunden sind, die die Menschen offenbaren, und wie man Gemeinschaft hält, sie versorgt und ihnen hilft, um ihre Probleme zu lösen und sie zu befähigen, aus dem Zustand herauszukommen, in dem sie sich befinden. Kurz gesagt, Ich befasse Mich nur mit Angelegenheiten, die mit Meinem Werk und der Wahrheit in Zusammenhang stehen.

Bei der Verrichtung Meines Werkes besteht die Verantwortung, die Ich euch gegenüber erfülle, darin, eure Probleme zu lösen. Im Kleinen bedeutet das, die Probleme mit dem zu lösen, was eure Menschlichkeit in eurem täglichen Leben auslebt; im Großen bedeutet es, die Probleme eurer verdorbenen Dispositionen zu lösen und euch den Weg der Errettung klar aufzuzeigen. Deshalb ist der menschgewordene Gott weder unter die Menschen gekommen, um die Ehrungen, die Lobhudelei oder die Gefolgschaft der Menschheit zu genießen, noch um die Freuden der Menschenwelt zu genießen. Er ist gekommen, um Seine Verantwortung zu erfüllen. Er besitzt Gottes Identität, und Er besitzt Gottes Leben; Er ist unter die Menschen gekommen, um Gottes eigenes Werk zu tun und die Verantwortung gegenüber dem Menschen zu erfüllen, die Gott Selbst erfüllen sollte. Unabhängig davon, um welche Phase es sich handelt oder um welche Gruppe von Menschen es geht, besteht das grundlegende Ziel des Werkes, das Gott im Umgang mit Menschen tut, darin, ihnen zu helfen, alle Arten von Problemen zu lösen. Obwohl Ich manchmal über einige triviale Angelegenheiten des täglichen Lebens spreche und ihr das Gefühl haben mögt, als würdet ihr euch nur einige Geschichten anhören, beinhalten diese trivialen Angelegenheiten, über die Ich mit euch Gemeinschaft halte, tatsächlich Probleme, die ihr habt, und Wahrheiten, die ihr verstehen solltet, also Dinge, die ihr lösen und in die ihr eintreten solltet. Diejenigen, die sich darauf konzentrieren, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, und sich darauf konzentrieren, die Wahrheit zu praktizieren, werden nach dem Zuhören einige Wahrheiten verstehen und einige Grundsätze für ihr Verhalten und Handeln verstehen, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. Menschen, die kein geistliches Verständnis haben, werden jedoch auch nach dem Zuhören nichts verstehen und sogar das Gefühl haben, dass die Gemeinschaft nur banale, häusliche Angelegenheiten behandelt. Tatsächlich solltest du in den meisten Fällen in der Lage sein, auch aus diesen trivialen Angelegenheiten Lehren zu ziehen. Denn egal, über welchen Aspekt von Dingen wir Gemeinschaft halten – ob über etwas, das mit dem täglichen Leben zu tun hat, etwas, das die eigene Pflicht betrifft, oder etwas, das den Lebenseintritt betrifft –, sind die Grundsätze und die Erkenntnis, über die wir Gemeinschaft halten, nicht dazu gedacht, irgendwelche Rätsel zu lösen oder irgendwelche Mysterien zu enthüllen; vielmehr verwendet unsere Gemeinschaft eine alltägliche Sprache, um eine Tatsache zu erklären, die Probleme mit den eigenen Gedanken und Sichtweisen zu lösen und die Probleme zu lösen, wie man alle Arten von Dingen betrachtet und wie man alle Arten von Menschen behandelt. Nehmen wir zum Beispiel die Auswahl von Stil und Farbe der Kleidung. Ob für die tägliche Kleidung oder für die Produktion von Programmen, Meine Grundsätze und Beweggründe für die Auswahl von Stil und Farbe der Kleidung unterscheiden sich von euren. Was sind eure Grundsätze und Beweggründe? Ihr wollt euch schön oder gutaussehend kleiden – solange ihr reizvoll ausseht und Aufmerksamkeit erregt, seid ihr zufrieden. Was sind Meine ursprünglichen Absichten und Beweggründe? Sie bestehen darin, dafür zu sorgen, dass ihr sittsam und aufrichtig erscheint und das Abbild und die Würde eines Menschen besitzt, sodass die Menschen euch in gewisser Weise achten und es nicht wagen, auf euch herabzusehen, mit euch zu spielen oder irgendwelche krummen Ideen oder unangebrachten Gedanken über euch zu hegen. Indem Ich dies tue, beraube Ich dich nicht der Gelegenheit, dich in Szene zu setzen, sondern Ich beschütze dich, sorge dafür, dass du das Abbild eines Menschen besitzt, und sorge dafür, dass du aussiehst, als hättest du ein aufrichtiges Auftreten, sodass diejenigen mit schlechten Absichten keine Gelegenheit finden werden, dich auszunutzen, und diese niederträchtigen Menschen es nicht wagen werden, dich auszunutzen oder dich wie Spielzeug zu behandeln. Sie werden dich respektieren müssen. Ist deine Integrität auf diese Weise nicht geschützt? (Doch.) Bei einer so einfachen Angelegenheit wie der Auswahl von Stil und Farbe der Kleidung mögt ihr denken, Ich tue dies, um die Interessen und den Ruf des Hauses Gottes zu wahren, aber in Wahrheit ist dies wirklich nicht der Hauptzweck; der Hauptzweck ist es, euch zu beschützen. Allein schon in dieser kleinen Angelegenheit unterscheiden sich Meine Sichtweisen völlig von euren. Was die Art und Weise betrifft, wie ihr euch in eurem persönlichen Leben kleidet und pflegt, gebe Ich euch Raum und erlaube euch, frei zu wählen, um eure Eitelkeit zu befriedigen. Diese Angelegenheiten setzen voraus, dass die Menschen normale Menschlichkeit erlangen, nachdem über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wurde und sie die Wahrheit verstanden haben, sodass sie Selbstbeherrschung erreichen, sittsam und aufrichtig werden und das Abbild eines Menschen besitzen können. Wenn ihr jedoch in der Öffentlichkeit auftretet, muss Ich die Dinge für euch genau prüfen. Dies geschieht rein zu eurem Schutz und nicht, um euch zu kontrollieren oder einzuschränken. Unabhängig davon, was ihr denkt, so sind nun mal Meine Grundsätze dafür, Dinge zu tun, und in dieser Angelegenheit habe Ich das letzte Wort. Selbst wenn einige Einzelne ein wenig unzufrieden sind, sich innerlich ein wenig verärgert fühlen oder Vorbehalte bezüglich dieser Angelegenheit haben, spielt das keine Rolle; du wirst es in der Zukunft verstehen. Darüber hinaus sind Meine Entscheidungen bezüglich Farbe, Stoff und Stil der Kleidung nicht konservativ oder in alten Konventionen verhaftet; Ich habe keine veralteten Gedanken und Auffassungen. Wenn du älter bist, richte Ich dich so her, dass du vitaler wirkst, und suche einige farbenfrohe Kleidungsstücke für dich aus, sodass du jünger, aber nicht kokett aussiehst. Das ist eine gute Sache für dich; wenn die Leute sehen, dass du, obwohl du älter bist, anscheinend immer noch eine gewisse Vitalität besitzt, und du recht gepflegt und vorzeigbar aussiehst, werden sie dich respektieren und dich in gewisser Weise achten, wodurch sichergestellt wird, dass deine Würde vollkommen geschützt ist. Das ist etwas, woran ihr nicht denken würdet. Es ist möglich, dass ein paar Einzelne daran gedacht haben, aber wer kann an diesem Grundsatz festhalten, und wer kann diesen Grundsatz beherrschen? Ihr könnt ihn wirklich nicht beherrschen, nicht wahr? (Ja.) Einige von euch sagen: „Ich bin alt, und alte Menschen sollten wie alte Menschen aussehen. Ich muss den jungen Leuten ein Vorbild sein und sie dazu bringen, mich in gewisser Weise zu achten.“ Du färbst dein ergrauendes Haar nicht, trägst trotz deines blassen Teints kein dezentes Make-up, lässt deine fehlenden Schneidezähne nicht ersetzen, sodass beim Sprechen Luft durch die Zahnlücken pfeift, und trägst keine farbenfrohe Kleidung, sondern nur Grau und Schwarz. Infolgedessen finden die Leute, dass du absolut keine Farbe im Gesicht hast; du siehst einfach kränklich aus. Sag Mir, wie fühlen sich junge Leute, wenn sie dich sehen? Wenn sie dich ansprechen, müssen sie das Wort „alt“ hinzufügen und dich „alte Schwester“ oder „alter Bruder“ nennen. Fühlst du dich dabei wohl? Du akzeptierst das nur widerwillig und denkst bei dir: „Obwohl ich ein bisschen älter bin als ihr, bin ich wirklich so alt?“ Wer hat dir gesagt, dass du dich so alt aussehen lassen sollst? Wäre es nicht in Ordnung, Kleidung mit Farben zu wählen, die deinen Teint unterstreichen? Putz dich ein wenig heraus, sodass die Leute sehen können, dass du Vitalität besitzt, und erkennen, dass du, obwohl du ein höheres Alter hast, in deiner Geisteshaltung nicht alt bist – würde dir das nicht Respekt einbringen? Als Ich eine Frau in ihren Vierzigern bat, für einen Auftritt ein rosafarbenes Outfit zu tragen, sagte sie: „In meinem Alter rosa zu tragen, wäre das nicht der Versuch, mich jünger zu machen, als ich bin?“ Ihre Sichtweise unterschied sich von Meiner. Ich sagte: „Das ist kein Sich-jünger-Machen; vor der Kamera zu stehen erfordert das. Ich gebe dir Tipps und helfe dir beim Styling, damit du etwas Farbe im Gesicht zu haben scheinst und vorzeigbar und gepflegt aussiehst. Wenn du das Gefühl hast, es sei der Versuch, dich jünger zu machen, als du bist, und das die Art ist, wie du es siehst, dann trage es nicht. Wenn du dich in ein altbackenes Outfit umziehst, wirst du sofort zehn Jahre älter aussehen.“ Wenn du ihr sagst, dass sie zehn Jahre älter aussieht, ist sie darüber unglücklich, aber sie kann auch nicht akzeptieren, dass du versuchst, sie ein wenig jünger aussehen zu lassen. Ist diese Person nicht ziemlich schwierig im Umgang? (Doch.) Schon bei diesen einfachen Angelegenheiten gilt: Wenn Menschen die korrekten Gedanken und Ansichten haben, werden sie damit passend, angemessen und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen umgehen. Die meisten Menschen haben jedoch verzerrte, konservative oder radikale Ansichten zu diesen Angelegenheiten, und einige Leute verstellen sich sogar. Selbst wenn Meine Gedanken und Ansichten zu diesen Angelegenheiten nicht als die Wahrheit bezeichnet werden können, sind sie zumindest passend, angemessen und liegen im Rahmen einer normalen Menschlichkeit. Daher gebe Ich euch manchmal selbst bei diesen kleinen Angelegenheiten in gewissem Maße Hinweise und Ratschläge. Wenn du aufmerksam bist und korrekte Gedanken und Ansichten annehmen kannst, wirst du diese Dinge begreifen, ohne es überhaupt zu merken. Wenn du unaufmerksam bist oder immer deine eigenen Meinungen und Ideen hast, oder wenn du innerlich immer noch viele alte, traditionelle, törichte und sture Gedanken und Ansichten hegst, dann bist du vielleicht nicht in der Lage, das, was Ich sage, aufzunehmen oder zu verstehen. Aber ganz gleich, was geschieht und in welchen Aspekten: Solange es sich um diese Angelegenheiten handelt, denen man im Rahmen des Werkes, das Ich tue, begegnen kann, versuche Ich Mein Bestes, um euch profitieren zu lassen, euch in die korrekte Richtung zu lenken, euch dabei zu helfen, eure abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten zu korrigieren und alle Arten von korrekten Gedanken und Ansichten aufzubauen. Das ist Meine Verantwortung. Allein schon in diesem Punkt der Erfüllung von Verantwortung unterscheidet sich die Natur des Werkes, das durch den menschgewordenen Gott vollbracht wird, völlig von jener des Werkes, das von irgendeiner Person mit Status unter der Menschheit getan wird, nicht wahr? (Ja.)

Meiner Ansicht nach besteht die Arbeit, die Menschen in Bezug auf Status verrichten, im Grunde aus zwei Dingen: Eines ist die Wahrung ihres Status, und das andere ist das Einfordern persönlicher Vorteile. Das sind die Bedürfnisse und Forderungen der Menschen in Bezug auf Status. Egal, welche Arbeit eine Person mit Status verrichtet, sie besteht nicht darin, die Wahrheit oder das Leben zu spenden, geschweige denn den Menschen die Richtung und den Weg des Lebens aufzuzeigen. Vielmehr verrichtet sie materielle oder immaterielle Arbeit, verwaltet oder kontrolliert Menschen und bringt Menschen dazu, ihre Führung zu akzeptieren, wenn es um einen beruflichen Bereich oder einen Aspekt des Wissens, um die Produktion von Dingen oder um verschiedene andere Bereiche geht. Danach nutzt sie ihre Macht, um ihre Autorität zu etablieren und ihren Status zu festigen, wodurch sie persönliche Vorteile anstrebt. Diese Vorteile lassen sich in zwei Arten unterteilen: finanzielle Vorteile und Vorteile für den Ruf. Daher unterscheidet sich die Natur der Arbeit, die von einer Person mit Status unter den Menschen verrichtet wird, völlig von der Arbeit, die vom menschgewordenen Gott verrichtet wird. Diese Person versorgt weder die Menschen, noch hilft sie ihnen, geschweige denn verzichtet sie darauf, Forderungen an die Menschen zu stellen. Urteilt man nach dem Status und den finanziellen Vorteilen, die sie erlangt, nachdem sie Status erhalten hat und aus einer Position des Status heraus arbeitet, wird jede Person mit Status unter den Menschen letztendlich und unweigerlich zu einem Nutznießer. Das liegt daran, dass der Status, den sie besitzt, ihr persönlich dient und alles, was sie tut, auf Status und Vorteile ausgerichtet ist; es dient nicht dazu, Menschen zu versorgen oder ihnen zu helfen. In dieser Hinsicht unterscheidet es sich völlig von dem, was der menschgewordene Gott tut. Ganz gleich, was eine Person mit Status zu den Menschen sagt oder ihnen gegenüber tut, ihr letztendliches Ziel ist es, emotionale Ergebenheit, finanzielle Beiträge und Statusbeiträge von ihnen einzufordern. Das heißt, wenn sie gut spricht und gut handelt und die Herzen der Menschen gewinnt, was die Menschen dazu bringt, sie hochzuschätzen und anzuerkennen, dann werden die Menschen in ihren Herzen eine gute Meinung von dieser Person haben – diese Person wird mehr Prestige, mehr Mitspracherecht und größeres Ansehen haben, und mehr Menschen werden sich um sie scharen und von ihr gewonnen werden. Das ist die emotionale Ergebenheit, die sie von den Menschen einfordert. Das heißt, die Menschen werden sie in ihren Herzen mehr vergöttern und mehr bewundern, und sie werden von ihrem Führungsauftreten, ihrer Ausdrucksweise und ihrem Auftreten sowie ihrem Auftreten und ihrer Art, sich zu verhalten und zu handeln, mehr angezogen und für sie gewonnen. Auf diese Weise steigt ihr Status und wird gefestigt, was ihren Status unter den Menschen vollständig sichert. Sobald ihr Status in den Herzen der Menschen gesichert ist, werden gleichzeitig die finanziellen und materiellen Vorteile, die sie erhält, noch reichlicher. Sie arbeitet eigentlich daran, ihren Status in den Herzen der Menschen zu sichern, um materielle und finanzielle Vorteile zu erlangen. Das unterscheidet sich völlig von dem Status, den der menschgewordene Gott unter den Menschen besitzt, und von dem Werk, das Er vollbringt. Die Menschen müssen das klar erkennen. Gibt es hier einen Unterschied? (Ja.) Siehst du, sobald jemand Status besitzt und Fans hat, tut er viele Dinge um seines Status willen. Solche Leute polieren ihr Image auf, lernen Rhetorik und verheimlichen ihr Privatleben vollständig, einschließlich ihrer Partnerwahl, ihres Familienstandes und sogar ihres persönlichen Wohnsitzes und anderer Einzelheiten. Sie verheimlichen all diese Dinge und lassen nicht zu, dass andere davon erfahren. Sie tun all das, um ihren Status und ihr Image unter den Menschen zu wahren. Sie haben viele private Angelegenheiten, die verborgen gehalten und nicht offen dargelegt werden und niemandem sonst bekannt sind. In der Öffentlichkeit putzen sie sich heraus, um besonders edel, großartig, ehrenwert und schön zu wirken, und ihre Ausdrucksweise ist besonders sanft und rücksichtsvoll; sie sagen, was auch immer die Leute hören wollen, und führen auf, was auch immer die Leute sehen wollen. Sie bereiten sich intensiv vor und tun alle möglichen Dinge, um ihr persönliches Image zu gestalten. Sobald ein Skandal oder eine schlechte Tat von ihnen durchsickert und ihren Fans bekannt wird, werden sie ihr Äußerstes tun, um sich zu rechtfertigen und eine Fassade aufrechtzuerhalten, wobei sie jedes mögliche Mittel ersinnen, um die Angelegenheit zu vertuschen. Manche solcher Menschen erfinden sich sogar völlig neu und ersinnen alle möglichen Mittel, um ihr Image in den Herzen der Menschen aufrechtzuerhalten. Ihr Ziel bei all dem ist es, ihren Status unter den Menschen zu bewahren; sobald ihr Status unter den Menschen bewahrt ist, bleiben auch die materiellen Dinge, das Geld und die Vergnügungen, nach denen sie streben, allesamt erhalten. Ganz gleich also, was sie tun – und ob in der Öffentlichkeit oder im Privaten –, es ist alles äußerst trügerisch. Du wirst niemals wissen, was sie in ihrem Herzen denken, wie ihre Menschlichkeit und ihr Charakter sind oder was ihre Sichtweisen und Entscheidungen bezüglich verschiedener Dinge wirklich sind. Du wirst niemals ihre wahren Gedanken hören. Selbst wenn sie für ihre Fans und ihr Publikum viele Veränderungen vornehmen und Opfer bringen, geschieht dies gegen ihre wahren Absichten. Warum handeln sie auf diese Weise gegen ihre wahren Absichten? Um ihren Status zu wahren. Das liegt daran, dass sie wissen, dass sie viele Fans verlieren und zudem von ihnen verschmäht und verflucht werden, wenn sie den Menschen öffentlich ihr wahres Gesicht zeigen. Wenn sie ihre Fans verlieren, wird ihr Status einen drastischen Absturz erleben, und unmittelbar danach werden das Geld, die Vorteile, die Vergnügungen und die materiellen Dinge, nach denen sie streben, und sogar jegliche vorteilhaften Bedingungen und die großzügige Behandlung, die ihnen durch ihren Status gewährt wurden, allesamt verschwunden sein. Daher tun sie alle ihr Äußerstes, um ihr Image zu schützen und ihren Status zu wahren. Sie werden jeden Preis zahlen und auf alle Mittel zurückgreifen, um ihren Status und ihr Image zu wahren – manche ändern ihr Geschlecht, manche lassen Schönheitsoperationen vornehmen, manche verheimlichen ihre Ehen, und manche begehen im Geheimen sogar Mord; sie werden alles tun. Und doch mangelt es dem, was sie unter den Menschen anderen gegenüber tun – und was andere von ihnen erhalten können – praktisch an jeglicher positiven Anleitung oder positiven Versorgung. Die Rolle, die sie unter den Menschen spielen, besteht lediglich darin, die Eitelkeit der Menschen zu befriedigen und ihre Ambitionen und Begierden zu stillen, Menschen unter ihrem Namen und unter ihrer Macht zu versammeln und sie dann gnadenlos emotional, geistig und finanziell in die Irre zu führen und zu berauben. Deshalb sage Ich, dass jeder, der Status hat, im Grunde ein Nutznießer ist. Das ist noch milde ausgedrückt; Ich möchte nichts Schlimmeres als das sagen. Ihr könnt selbst darüber nachdenken. Bei jemandem, der Status hat, kann es also vorkommen, dass du, wenn du ihn siehst, das Gefühl hast, seine Art zu sprechen sei außergewöhnlich und er sei liebenswürdig, elegant und charismatisch, und dass du ihn vielleicht sehr vergötterst. Insbesondere möchten sich einige Menschen des anderen Geschlechts ihm vielleicht sogar hingeben. Das sind alles Anzeichen dafür, dass man in die Irre geführt und einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Sprechen wir nicht über sein Leben hinter den Kulissen, seine wahre Menschlichkeit und seine Haltung gegenüber positiven Dingen – es besteht keine Notwendigkeit, diese Dinge herauszufinden. Wenn du dich ihm wirklich hingeben wolltest, wärst du fassungslos, sobald du ein Leben mit ihm führen würdest. Dann wüsstest du, dass er nicht so erhaben und außergewöhnlich ist, wie du in deinem Herzen geglaubt hast; du würdest ihn nicht mehr vergöttern und würdest ihn als gewöhnliche Person behandeln. Ist es bei eurer derzeitigen Größe notwendig, so weit zu gehen? (Nein.)

Wenn Menschen mit Status in der Gesellschaft in der Öffentlichkeit auftreten, sei es bei Autogrammstunden, Pressekonferenzen oder Live-Auftritten, jubeln die Leute ihnen zu und setzen große Hoffnungen in sie. Manche Leute schütteln ihnen sogar einmal die Hand und wollen sich für den Rest ihres Lebens nie wieder die Hände waschen, und manche Leute umarmen sie einmal und beschließen, für den Rest ihres Lebens niemals zu heiraten. Denkt ihr nicht, dass solche Leute sehr dumm sind? (Doch.) Du beschließt, um ihretwillen niemals zu heiraten, aber würden sie dir irgendeine Beachtung schenken, wenn du ihnen eines Tages auf der Straße begegnest und Hallo sagst? (Nein.) Sie sind Leute mit Status, ehrenwerte Leute, Angehörige der Oberschicht; in ihren Augen bist du ein Nichts. Denkst du wirklich, dass sie dich mögen, wenn sie dir ein Autogramm geben, dir die Hand schütteln und dich umarmen? Du liegst falsch; du bist zu naiv! Wenn sie dich brauchen, bist du ein Schatz für sie; wenn sie dich nicht brauchen, bist du nur Unkraut – oder man könnte sagen, du bist ein Nichts. Jeder, der in der Gesellschaft Status hat – selbst der rangniedrigste Beamte –, ist für dich als gewöhnlichen Bürger unerreichbar. Es spielt keine Rolle, ob du erwachsen oder fähig bist – in seinen Augen bist du nur ein Niemand; er nimmt dich überhaupt nicht ernst. Das ist das wahre Gesicht von Leuten mit Status in der Gesellschaft. Betrachtet man ihre Wesensnatur, sind die Menschen in der Menschenwelt, die zur Klasse derjenigen mit Macht und Status gehören, daher im Grunde allesamt Nutznießer. Sie setzen keine großen Hoffnungen in dich und tragen keinerlei Verantwortung, geschweige denn, dass sie irgendetwas geben oder unentgeltlich Beiträge leisten würden – es versteht sich von selbst, dass sie dich mit nichts versorgen. Sie wollen einfach nur Dinge von dir einfordern – du sollst sie auf emotionaler Ebene vergöttern, bewundern und ihnen folgen, um dann finanzielle und materielle Vorteile von dir zu erhalten. Sobald sie Vorteile erlangt haben und ihr Status sicher ist, werden sie dann zustimmen, wenn du ihr Kumpel sein willst, ihr Freund sein willst und mit ihnen auf Augenhöhe sein willst? (Nein.) Was glaubst du, werden sie tun, wenn du versuchst, sie zur Zustimmung zu zwingen? (Sie werden sich offen gegen dich wenden.) Da sie sehen, dass du keinen Nutzen mehr für sie hast, werden sie dich beiseite stoßen, dir sagen, du sollst „abhauen“, und dich sogar beleidigen, indem sie sagen, du seist ein stinkender Bettler. Du wärst fassungslos, nicht wahr? (Ja.) Gerade weil die Menschen Status auf diese Weise betrachten, und gerade weil Status ihnen verschiedene vorteilhafte Bedingungen oder reichliche Vorteile bringt, betrachten sie Status als sehr wichtig und schätzen ihn sehr. Was jedoch jemand tut, der unter der Menschheit Status hat, tut, ist weder eine Verantwortung gegenüber der Menschheit erfüllen, noch ist es eine Form der Versorgung, und es ist nicht kostenlos; vielmehr sind damit Absichten und Forderungen verbunden. Jedes Wort, das er aus seiner Position des Status heraus sagt, hat einen Zweck, und alles, was er tut, dient auch dazu, ein bestimmtes Ziel zu erreichen; natürlich geschieht das, um größere Vorteile von dir zu erhalten – ja sogar, um dich auszubluten. Was er dir gegenüber tut, besteht im Grunde darin, dich in die Irre zu führen, abzustumpfen und auszubeuten. Um es auf die einfachste und direkteste Weise auszudrücken: Es geht darum, dich dazu zu bringen, deine Taschen zu leeren. Deine Taschen leeren, wofür? Um seine Eintrittskarten zu kaufen, seine Produkte zu kaufen, seine Waren zu kaufen und ihm die Dinge zu geben, die er am meisten braucht. Sobald eine Person also Status hat, folgen natürlich Vorteile. Wenn Menschen Status haben und einer Position mit Status bekleiden, fällt es ihnen leicht, andere in die Irre zu führen, und es fällt ihnen auch leicht, ihren Status zu ihrem Vorteil zu nutzen, um Dinge zu tun. Als Mitglied der Menschheit lässt du dich, weil du Status vergötterst, sehr leicht von Leuten mit Status oder von Leuten in Positionen mit Status in die Irre führen, kontrollieren und anstiften – anstiften, dies und jenes zu tun. Insbesondere bei Stars und Prominenten mit hohem Bekanntheitsgrad in der Gesellschaft schwenken Fans im Publikum Leuchtstäbe, schreien und jubeln und drehen völlig durch, wenn sie von der Bühne rufen: „Wie geht es euch allen? Lange nicht gesehen!“ Wie sehr drehen sie durch? Manchen Leuten laufen an Ort und Stelle die Tränen über das Gesicht, und manche fallen auf der Stelle in Ohnmacht und werden in die Notaufnahme eingeliefert. Nur wegen dieser paar Worte, nur weil sie sich diese paar Lieder anhören und sich diese eine Vorstellung ansehen, verlieren sie derart den Verstand und verhalten sich, als seien sie krank im Kopf. Würdest du sagen, dass diese Leute töricht sind? (Ja.) Werden sie dann danach weiterhin diese Auftritte besuchen? (Das werden sie.) Werden sie nicht in die Irre geführt? Die Eintrittskarten für solche Veranstaltungen sind wahrscheinlich ziemlich teuer. Du zahlst all das Geld, und sie singen nur ein paar Lieder und hüpfen ein wenig auf der Bühne herum. Lohnt es sich, all das Geld auszugeben? Wirst du da nicht betrogen? Manche Leute zwingen sogar ihre Eltern, Geld hinzublättern, um Eintrittskarten für das Konzert ihres Lieblingsprominenten oder dessen Fanartikel zu kaufen. Wenn ihre Familie arm ist und es sich nicht leisten kann, nennen sie ihre Eltern nutzlos und unfähig. Ihre Eltern können nichts dagegen tun; das ist eben der Trend in dieser Gesellschaft. Nachdem sie von ihren Kindern auf diese Weise beschimpft wurden, fühlen sich manche Eltern sogar ziemlich minderwertig und trauen sich nicht, vor anderen zuzugeben, dass sie die Eltern von Soundso sind. Wird das nicht durch gesellschaftliche Trends verursacht? (Doch.) Wie hat sich dieser Trend also gebildet? Er entstand dadurch, dass die Denk- und Sichtweisen der Menschheit in Bezug auf Status, Ruhm und Gewinn immer niederträchtiger wurden und sich schließlich parallel zu dieser negativen Entwicklung bis in die Gegenwart hinein fortsetzten, wodurch Generation um Generation von Menschen Schaden zugefügt wurde. Was ist es, was diese Leute mit Status anderen gegenüber tun? Was sind die Worte, die sie den Menschen aus ihren hohen Positionen zurufen? Was vermitteln sie den Menschen? Sie vermitteln abwegige, absurde und niederträchtige Denkweisen und Sichtweisen; sie vermitteln böse Trends; was sie vermitteln, sind durchweg negative Dinge. Am Ende reißt du dich immer noch bereitwillig darum, dein Geld für ihre Eintrittskarten und Produkte auszugeben, und wenn du sie nicht kaufen kannst, weinst du sogar heimlich und fühlst dich minderwertig. Erniedrigst du dich damit nicht bereitwillig selbst? (Doch.) So ist die Welt wirklich; so ist die Menschheit wirklich. Unter der Menschheit gewinnen böse Trends immer die Oberhand, und diese bösen Trends entwickeln sich auch ständig weiter und wandeln sich. Ganz gleich, wie sie sich entwickeln, es gibt immer eine Gruppe von Menschen mit Status, Macht und Prestige, die an vorderster Front der bösen Trends reiten. Was wird letztendlich mit denjenigen geschehen, die an der Spitze dieser Vorhut stehen? Ich werde es nicht sagen; ihr könnt selbst darüber nachdenken.

Der Zweck dessen, über diese Worte Gemeinschaft zu halten, besteht einerseits darin, dir aufzuzeigen, was Status ist, und andererseits darin, dich den Unterschied zwischen dem Status, den der menschgewordene Gott besitzt, und dem Status, den Menschen besitzen, erkennen und verstehen zu lassen. Diese sind von völlig unterschiedlicher Natur und von völlig unterschiedlichem Wesen. Der Status des menschgewordenen Gottes wird durch Sein Wesen und Sein Leben bestimmt; es handelt sich nicht um eine Position, er wird Ihm nicht von der Menschheit verliehen, und er ist nichts, was Er durch die Erhebung durch die Menschen erlangt hat, weil Er sich Wissen und Theorien angeeignet und ausreichende Lebenserfahrung in der Gesellschaft gesammelt hat. Der Status des menschgewordenen Gottes wird durch Seine Identität bestimmt, und Seine Identität wird durch Sein Leben und Sein Wesen bestimmt. Obwohl Er eine solche Identität und ein solches Wesen hat, gibt Er sich nicht überheblich, unterdrückt die Menschen nicht, vereinnahmt die Menschen nicht, stellt keine Forderungen an die Menschheit und spielt sich nicht als Herrscher über die Menschen auf, wie es jene tun, die einen herausragenden Status unter der Menschheit haben. Natürlich ist der menschgewordene Gott kein Nutznießer. Er hat niemals irgendwelche Vorteile von denjenigen eingefordert, die Ihm folgen, weder finanzielle noch materielle. Natürlich hat Er von Seinen Nachfolgern auch keinerlei Entlohnung gefordert. Vielmehr erfüllt Er konsequent Seine Verantwortung und vollbringt Sein Werk mit Seiner Identität und aus Seiner Position heraus, indem Er diejenigen, die Ihm folgen, mit allen Wahrheiten versorgt, die sie benötigen. Natürlich ruft der menschgewordene Gott während der Zeit, in der Er Sein Werk vollbringt und Seine Verantwortung erfüllt, den Menschen nicht aus einer hohen Position heraus etwas zu, wie es die sogenannten Leute mit Status unter der Menschheit tun. Ebenso wenig steht Er in einer hohen Position, um eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, ein großes Spektakel zu veranstalten oder sich in Szene zu setzen, um die Herzen der Menschen zu gewinnen und sie dazu zu bringen, Ihn zu preisen, und so weiter. Gott tut in Seiner Identität als menschgewordener Gott keine dieser Dinge. Seine Identität und Sein Status werden durch Sein eigenes Wesen bestimmt; sie kamen weder als Ergebnis des Lobes durch die Menschen zustande, noch sind sie das Ergebnis irgendeiner Abstimmung durch die Menschheit. Wie kamen sie also zustande? Nur weil Gott die Wahrheit ausdrückt und diese Geheimnisse enthüllt, erkennt der Mensch, dass dieses Fleisch Gott Selbst ist, der Gottes Identität und Status besitzt. Manche Leute sagen: „Warum bezeugt Gott sich selbst?“ Das liegt daran, dass die Menschheit Gott nicht kennt und nur fähig ist, sich Gott zu widersetzen und Ihn zu verurteilen. Daher können Seine eigene Identität und Sein eigener Status nur dadurch bezeugt werden, dass Gott die Wahrheit ausdrückt – selbst wenn ein Mensch ein wenig Erleuchtung durch den Heiligen Geist hat, ist er nicht unbedingt in der Lage, dies klar zu bezeugen –; Gott muss sich selbst bezeugen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Kann man das beabsichtigte Ergebnis erzielen, indem man sich darauf verlässt, dass die Menschheit Gott bezeugt? (Nein.) Warum nicht? (Der Mensch kennt Gott schlichtweg nicht.) Das ist richtig; es liegt daran, dass die Menschheit Gott nicht kennt – niemand kennt Ihn. Daher wurde Gott Fleisch, wurde der Menschensohn und begann zu erscheinen und zu wirken, indem Er der Menschheit zurief, damit jeder Gottes Kundgebungen und Worte hört. Der Heilige Geist begann dann zu wirken, versammelte die Menschen, und dann begann Gott, zu den Menschen zu sprechen und unter ihnen zu wirken. Anfangs konnten einige wenige Individuen dies nicht akzeptieren; sie hatten Auffassungen über den menschgewordenen Gott und kannten oder verstanden Ihn nicht. Der Heilige Geist vollbringt jedoch ein großes Werk, und Gott Selbst erhält Sein eigenes Werk aufrecht. Haben die Menschen nicht durch diese Jahre des Sprechens und Wirkens Gottes Identität und Status in gewissem Maße erkannt? (Doch.)

Viele Menschen glauben seit vielen Jahren an Gott, wobei sie immer noch keine Erkenntnis über Ihn haben – und wobei sie insbesondere in Bezug auf Seine Identität und Seinen Status viele Auffassungen und Vorstellungen oder Beimischungen des menschlichen Willens haben –, doch durch das Sprechen und Wirken Gottes, durch die Erfüllung Seiner Verantwortung gegenüber den Menschen und dadurch, dass Er sich über all diese Jahre für sie aufgewendet hat, lässt sich bereits ein Ergebnis erkennen. Wisst ihr, was dieses Ergebnis ist? (Ich denke, dieses Ergebnis besteht darin, dass die Menschen von Gottes Worten erobert wurden und Gottes Wesen anerkennen mussten.) Es ist richtig, dass die Menschen erobert wurden. Obwohl die Menschen noch einen Weg vor sich haben, bevor sie von Gott gewonnen werden, sind sie bereits von Ihm erobert worden. Was ist also der Beweis dafür, dass die Menschen erobert wurden? Ganz am Anfang, als Gott bezeugte, dass diese Person der menschgewordene Gott ist, hatten viele Menschen Auffassungen, sträubten sich und waren nicht bereit, diese Tatsache anzuerkennen oder zu akzeptieren. Nun aber seid ihr – auch diejenigen unter euch, die anfangs überhaupt nicht anerkennen wollten, dass diese Person Gott, der menschgewordene Gott, ist – in der Lage, euch voller Geduld und Erwartung hinzusetzen und Mir ruhig und ernsthaft zuzuhören, wenn Ich Gemeinschaft halte. Allein das reicht aus, um zu beweisen, dass die Menschen von Gott erobert wurden, richtig? (Ja.) Vor über zehn Jahren gab es in Meinen Versammlungen und gemeinschaftlichen Austauschen mit euch, viele Menschen, die nicht mehr stillsitzen konnten, nachdem Ich etwa vierzig Minuten lang gesprochen hatte. Manche gingen auf die Toilette, manche tranken Wasser, manche flüsterten miteinander und manche gähnten und streckten sich. Praktisch mehr als sechzig Prozent der Menschen saßen wie auf heißen Kohlen. Sie konnten nicht verstehen, was Ich sagte, konnten es nicht begreifen und konnten es nicht aufnehmen. Sagt Mir, war es für Mich nicht anstrengend, mit euch Gemeinschaft zu halten? Ich sah, dass eure Größe zu gering war und dass ihr nicht still sitzen konntet, um Predigten zuzuhören – wart ihr nicht genau wie Kindergartenkinder, die nicht aufnehmen konnten, was man zu ihnen sagte? Also musste Ich geduldig sein, geduldig Gemeinschaft halten und euch geduldig führen. Später, als die Menschen mehr zuhörten und einige Dinge verstanden und anfingen, sich für die Wahrheit zu interessieren, gab es allmählich immer weniger Menschen, die miteinander flüsterten, und immer weniger Menschen, die gähnten und sich streckten. Während der Versammlungen konnten die meisten Menschen den Predigten nun mit gespannter Aufmerksamkeit zuhören; sie konnten still sitzen und sie aufnehmen und die Grundlagen des Weges des Lebens begreifen. Es gibt auch noch ein weiteres gutes Zeichen: Wenn Ich über einen Aspekt der Wahrheitsgrundsätze spreche, machen sich viele Leute sofort Notizen. Wenn sie wichtige und entscheidende Worte hören, notieren sie diese schnell, damit sie später darüber nachdenken können. Das ist wunderbar! Diese Menschen haben wirklich Begriffsvermögen; sie haben begonnen, sich um die Wahrheit zu bemühen, und wissen, dass sie sich auf die Realität konzentrieren müssen. Ob bei Meinem üblichen gemeinschaftlichen Austausch oder wenn Ich mit Leuten plaudere, solange der Inhalt die Wahrheitsgrundsätze betrifft, hören die Leute ernsthaft zu und machen sich Notizen; das ist ein gutes Zeichen. Wie du sehen kannst, sind die Zustände der Menschen im Laufe dieser Reise Schritt für Schritt immer besser geworden. Darüber hinaus zeigen die vom Haus Gottes produzierten Videos und Filme über Erfahrungszeugnisse, dass viele Menschen, seitdem sie begannen, ihre Pflichten zu tun, bis heute einige echte Erfahrungen gemacht haben. Was war also der größte Gewinn der Menschen? Er besteht darin, dass sie alle möglichen Dinge auf der Grundlage der verschiedenen Wahrheiten, über die Ich im Laufe der Jahre Gemeinschaft gehalten habe, betrachten und erfahren können. Sie alle haben einige Wahrheiten verstanden und sind in der Lage, einige Probleme zu lösen; sie haben Gottes Absichten bis zu einem gewissen Grad begriffen und verstanden, sind dazu gekommen, sich Gott zu unterwerfen, und es hat Veränderungen in ihren Lebensdispositionen gegeben. Sind diese Dinge nicht das, was sie gewonnen haben? (Doch.) In der Vergangenheit, als ihr gerade angefangen hattet, Predigten zu hören, konntet ihr nicht still sitzen. Manche Leute sagten, es läge vielleicht daran, dass ihr jung seid. Doch das ist nicht der Fall; selbst Leute in ihren Vierzigern und Fünfzigern konnten nicht still sitzen, weil sie es nicht verstehen konnten und es für sie unerreichbar war. Sie hatten das Gefühl, dass jedes Wort, das sie hörten, richtig war, aber sobald sie etwas hörten, das nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmte, konnten sie es innerlich nicht akzeptieren, und dann fingen sie an, zusammenzusacken, hin und her zu schwanken oder miteinander zu flüstern, ohne das geringste normale Abbild eines Menschen. Also musste Ich geduldig sprechen. Ich habe so viele Jahre lang gesprochen und Stück für Stück über alle Arten von Problemen gesprochen, wodurch alle dazu befähigt wurden, die Grundlagen zu begreifen. Obwohl viele Menschen heute nicht viel Erfahrung bezüglich des Lebenseintritts haben und sie oft gar keinen Lebenseintritt haben – welches Gefühl haben sie zumindest? Sie haben angefangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, haben ein Bewusstsein dafür bekommen und in ihren Herzen etwas Gefallen an der Wahrheit gefunden. Sie haben eine gewisse Vorstellung von der Wahrheit und von positiven Dingen, eine gewisse Vorstellung davon, wie sie sich verhalten sollen, eine gewisse Vorstellung davon, wie man nach den Wahrheitsgrundsätzen handelt, und eine gewisse Vorstellung davon, wie man zur Errettung gelangt. Daher können sie beim Anhören von Predigten still sitzen und sie aufnehmen. Eine Vorstellung von diesen Dingen zu haben bedeutet, dass sie von diesen Worten und diesen Wahrheiten erobert worden sind. Sie haben anerkannt, dass diese Worte die Wahrheit sind, anerkannt, dass es einen Unterschied zwischen positiven und negativen Dingen gibt, und anerkannt, dass alles, was Gott sagt und tut, die Wahrheit ist und alles der Errettung des Menschen dient. Siehst du, von der Unfähigkeit der Menschen, still zu sitzen, bis hin zu der Fähigkeit, still sitzen und anerkennen zu können, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und dass alles, was Gott tut, Errettung ist – wie viele Jahre dauerte es, um einen solch großen Sprung zu machen? Wie viele Worte musste Ich sprechen, und wie viel Arbeit musste Ich leisten? Allein was die Arbeit betrifft, die Ich am Menschen verrichtet habe – sein verdorbenes Wesen zu entlarven, seine Denkweisen und Sichtweisen zu ändern, seine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen, ihm zu helfen, die Wahrheit zu verstehen und Unterwerfung unter Gott zu erreichen, ihn auf den richtigen Weg zu bringen, zur Errettung zu gelangen –, wie viele Worte musste Ich sprechen, um diese Ergebnisse zu erzielen? Sag Mir, hätte ein Mensch diese Arbeit verrichten können? Wer unter denjenigen mit Status könnte diese Arbeit verrichten? (Niemand könnte sie verrichten.) Zum einen kann der Mensch das nicht tun. Zum anderen gilt: Selbst wenn irgendeine Person sprechen und handeln würde, und die Worte, die sie spräche, alle richtig wären und andere sich dafür interessierten, könnten so viele Menschen, die den Worten dieser Person zuhören und sie predigen, die Ergebnisse erzielen, die wir jetzt haben, wenn der Heilige Geist nicht wirkte? (Das könnten sie nicht; es könnte die Herzen der Menschen nicht bewegen.) Gottes Worte und Gottes Geist wirken zusammen, um dieses Werk zu vollbringen. Der menschgewordene Gott spricht und wirkt in Abstimmung mit Gottes Geist, während Gottes Geist sich gleichzeitig mit den vom menschgewordenen Gott ausgedrückten Worten abstimmt, um die Menschen in ihrem täglichen Leben zu führen und zu erleuchten. Die Kombination dieser beiden Aspekte hat die Ergebnisse erzielt, die wir jetzt haben, ebenso wie die Ergebnisse, die in Zukunft erzielt werden. Sag Mir, ist der Status dieses gewöhnlichen Menschen – des menschgewordenen Gottes – lediglich ein Status? Das ist er nicht. Sein Status ist nicht irgendeine Art von Position. Er ist kein Symbol für das erhabene Image oder die Macht von jemandem, wie Menschen es bezeichnen würden. Was ist er dann? (Er ist ein Symbol für Gottes Wesen.) Sein Status ist ein Symbol dafür, dass Er die Wahrheit, den Weg und das Leben besitzt. Sag Mir, wenn irgendein verdorbenes menschliches Wesen mit Status Dinge tut, hat es dann die Mitwirkung des Gottes im Himmel? (Nein.) Daher ist der Status des menschgewordenen Gottes kein Status im einfachen Sinne, sondern vielmehr ein Symbol für Gottes Identität, Wesen und Leben. Was meine Ich, wenn Ich das sage? Dass du den menschgewordenen Gott nicht so behandeln solltest, wie du jede andere Person mit Status in der Welt behandeln würdest. Wenn du mit Leuten mit Status in der Welt umgehst, wendest du Philosophien für weltliche Angelegenheiten an, um mit ihnen Umgang zu pflegen. Du musst vor ihnen buckeln und ihnen huldigen, zwischen den Zeilen lesen und ihre Mimik beobachten und ihnen schmeicheln, um ihnen zu gefallen; du darfst nicht ehrlich sprechen, keine Stärke zeigen, ihnen nicht die Show stehlen und so weiter; andernfalls werden sie dich unterdrücken oder dich leiden lassen. Wenn du jedoch mit dem menschgewordenen Gott Umgang pflegst und interagierst, solltest du dich an die Wahrheitsgrundsätze halten. Wenn du gemäß den Wahrheitsgrundsätzen mit Ihm Umgang pflegst und interagierst und Ihn korrekt behandeln kannst, dann wird Er dich, selbst wenn du Seinen Status nicht ernst nimmst, Ihn nicht hochschätzt, Ihn nicht verehrst oder zu Ihm aufblickst und dich nicht bei Ihm einschmeichelst und Ihm schmeichelst, immer noch korrekt behandeln, richtig? (Ja.) Ihr sagt „Ja“, aber könnt ihr es wirklich schaffen, den menschgewordenen Gott gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu behandeln? (Ich habe das Gefühl, dass ich es noch nicht schaffe; ich kann nur danach streben.) Ihr müsst hart arbeiten, um danach zu streben. Der wichtigste Punkt ist, dass ihr nach der Wahrheit streben und in allen Dingen die Wahrheitsgrundsätze suchen müsst; dann werdet ihr allmählich in der Lage sein, es zu schaffen. Wenn du dich auf die Wahrheit konzentrierst, wirst du spüren, dass der menschgewordene Gott, obwohl Er diesen besonderen Status besitzt, völlig anders ist als Menschen mit Status unter der verdorbenen Menschheit. Wenn du dies erkennst und du anerkennst, dass Er jemand mit göttlichem Wesen und Gottes Identität ist, wirst du Ihn gemäß den Wahrheitsgrundsätzen behandeln. Du wirst in deinem Herzen Liebe und Respekt für Ihn haben, und du wirst Ihm offen und ehrlich begegnen. Gleichzeitig wirst du aus der Position eines geschaffenen Wesens heraus auch gehorsam sein und dich unterwerfen; du wirst so sein wollen, und du wirst solche Äußerungsformen haben. Wenn du dies nicht erkennst, wirst du immer grübeln: „Sieh dir an, was für ein Auftreten Leute mit Status in der Gesellschaft haben; wohin sie auch gehen, werden sie von Menschen umringt. Sie sind gebildet und sprechen auf kultivierte Weise. Ihr Aussehen, ihr Kleidungsstil und ihr gepflegtes Äußeres verleihen ihnen eine Aura von Klasse, und ihre Mimik und ihre Art zu gehen sind elegant. Ein Blick genügt, um zu erkennen, dass sie keine gewöhnlichen Menschen sind. Und sieh dir an, was für einen Luxus sie haben: Sie haben persönliche Assistenten, die ihnen im Leben und bei der Arbeit helfen, Teams von Privatköchen für ihre kulinarischen Bedürfnisse, Teams von Privatsekretären, die Artikel für sie schreiben, und Teams von Beratern und Denkfabriken, mit denen sie wichtige Angelegenheiten besprechen. Sie haben Privatfahrer für ihre Ausflüge und Privatpiloten für ihre Flüge, und sie übernachten in Sternehotels, wo immer sie hinkommen. Das sind alles erstklassige Arrangements. Warum erhält Gott keine solche Behandlung, obwohl Er Status hat? Würden wir Nachfolger nicht auch an Ansehen gewinnen, wenn Er eine solche Behandlung erhielte? Wenn in jedem Land, das Er besucht, ein roter Teppich für Ihn ausgerollt würde, und wenn in jedem Ort, den Er besucht, viele Menschen Schlange stünden, um Ihn willkommen zu heißen – wie glanzvoll wäre das!“ Wenn du Erkenntnis über Gott erlangst, wirst du diese Forderungen oder diese Gedanken nicht mehr haben.

Obwohl der menschgewordene Gott inmitten der verdorbenen Menschheit lebt, ist Er kein Teil der verdorbenen Menschheit. Daher hat Er in Bezug auf Dinge wie die vermeintliche Stellung und den vermeintlichen Status nicht die Bedürfnisse, die verdorbene Menschen haben. Warum hat Er nicht die Bedürfnisse, die verdorbene Menschen haben? Weil Er in Bezug auf Status und den sogenannten „Wert“ einer Person nicht dieselben Sichtweisen vertritt wie verdorbene Menschen. Er hat keine Bearbeitung durchgemacht und wurde nicht verdorben, wie es bei verdorbenen Menschen der Fall ist, und Er teilt in Bezug auf Hierarchie und den Genuss von Status nicht dieselben Gedanken und Ansichten wie verdorbene Menschen. Was also Mich persönlich betrifft, so trage Ich diese Dinge in Bezug auf Status und den eigenen Wert nicht in Meinem Herzen. Alles, was in Meinem Herzen ist, ist einfach die Freude daran, mit den Menschen wie in einer Familie zusammen zu sein, über Angelegenheiten des Lebens und der Arbeit zu sprechen und über die verschiedenen Schwierigkeiten der Menschen zu reden. Ich mag es nicht, großspurig aufzutreten, und noch weniger mag Ich sogenannte Eleganz. Ich habe es euch schon oft gesagt, und das ist etwas, woran ihr euch vielleicht erinnert: In Meinem eigenen Leben habe Ich keine persönlichen Hausangestellten, keine persönlichen Assistenten und keine persönlichen Sekretäre. Ich habe nichts davon. Seht euch diese hochrangigen Persönlichkeiten in der Gesellschaft an; sie haben Leute, die nur ihre Wäsche waschen, Leute, die nur Mahlzeiten für sie kochen und Gebäck für sie backen, und persönliche Chauffeure. Sie müssen sich in ihrem Leben um nichts kümmern; es gibt Leute, die diese Dinge speziell für sie regeln. Je höher der Rang einer Person ist, desto umfangreicher ist ihr Umfeld. Selbst ein gewöhnlicher Bürgermeister oder Provinzgouverneur verfügt über einen offiziellen Bürgermeister- oder Gouverneurssitz, ganz zu schweigen von denen, die noch höher stehen. Hat der menschgewordene Gott einen offiziellen Wohnsitz? (Nein.) Habe Ich dann die Kirche gebeten, Mir einen zur Verfügung zu stellen? (Nein.) Ich habe die Kirche weder gebeten, Mir einen offiziellen Wohnsitz zur Verfügung zu stellen, noch habe Ich darum gebeten, Mir ein Gefolge oder Wachleute zuzuteilen, geschweige denn habe Ich irgendwelche anderen Forderungen gestellt. Das Einzige ist, dass die Leute in der Korrekturlesegruppe den Wortlaut Meiner Predigten und Meines gemeinschaftlichen Austauschs glätten, zu Texten zusammenfassen und diese verteilen. Sie können als Fachpersonal in dieser Arbeit betrachtet werden, aber sie tun ihre Pflicht; sie tun keine Dinge für Mich persönlich. Das ist die Kirchenarbeit. Habe Ich euch also jemals mit Meinen persönlichen Angelegenheiten belästigt? (Nein.) Wäsche für Mich waschen, für Mich kochen, Mein Zimmer putzen, persönliche Reisen – habe Ich euch jemals mit diesen Dingen belästigt? Habe Ich die Kirche jemals gebeten, Mir persönliche Hausangestellte oder persönliche Assistenten zur Verfügung zu stellen? Ich habe nie solche Forderungen gestellt. Sagt Mir: Ärgert es Mich, solche Dinge nicht zu haben? Macht es Mich traurig? Sollte Ich euch Vorwürfe machen und euch sagen, dass ihr gewissenlos seid? Ich habe euch in solchen Angelegenheiten nie Vorwürfe gemacht, geschweige denn habe Ich irgendwelche Forderungen an euch gestellt. Ich kümmere Mich selbst um Meine Verpflegung, Kleidung, Unterkunft und Fortbewegung. Normalerweise trage Ich Freizeitkleidung, und bei Versammlungen trage Ich einen formellen Anzug; einfacher geht es nicht. Ich bringe Meine Kleidung selten in die Reinigung; im Grunde wird alles per Hand oder in der Maschine gewaschen. Wenn Ich einen Hund halte, ist es keine Luxusrasse. Die meisten Menschen folgen dem und ahmen das nach, was renommierte Persönlichkeiten und Menschen mit Status in der Welt essen, tragen und benutzen. Findest du, dass Ich so bin wie sie? Wenn manche Leute sehen, welche Hunderasse ein Prominenter besitzt, wollen sie sich die gleiche anschaffen. Nichtgläubige haben alle diese Sichtweise; selbst beim Halten eines Hundes folgen sie Trends und müssen sich eine Luxusrasse anschaffen – die Art von Hund, die Prominente besessen haben. Der Hund, den Ich halte, ist nur ein gewöhnlicher Hund. Solange der Hund ein gutes Wesen hat, anhänglich und treu ist, gehorsam ist, verständig ist, gut mit Menschen auskommt und nicht der Bequemlichkeit frönt, ist das in Ordnung. Manche Leute sagen: „Wäre es nicht so einfach für Dich, eine Luxusrasse zu halten?“ Es wäre sehr einfach, aber das würde Mir nicht gefallen. Ich erkundige Mich nie danach, was berühmte Leute tragen oder benutzen, und Ich mache Mir auch nicht die Mühe, das nachzuschlagen. Ich bin nicht wie manche Leute, die, sobald sie Status haben, denken: „Ich bin jetzt auch eine renommierte Persönlichkeit. Ich muss alles kopieren, was renommierte Persönlichkeiten essen, tragen, benutzen und in welchen Autos sie fahren, wenn sie ausgehen. Ich darf nicht ins Hintertreffen geraten.“ Ich habe nie Mühe in diese Dinge investiert. Ich weiß nicht, ob Ich eine renommierte Persönlichkeit bin, und es kümmert Mich auch nicht. Jedenfalls habe Ich bei allem, was Ich tue – in allen Aspekten, wie Meinem täglichen Leben und Meinen Arbeitsausgaben – Meine eigenen Grundsätze, Meine eigenen Bedürfnisse, Meine eigenen Auswahlmöglichkeiten und Meinen eigenen Maßstab. Dieser Maßstab besteht einfach darin, sehr gewöhnlich und sehr einfach zu sein; durchschnittlich zu sein, reicht völlig aus. Solange Meine Kleidung, Meine Körperpflege und Meine Ernährung, Unterkunft und Fortbewegung so sind, dass die Leute Mir Respekt entgegenbringen, wenn sie diese sehen, und Ich zumindest wie eine würdevolle und aufrichtige Person aussehe, ist das genug; so einfach ist das. Was die Frage betrifft, ob die Leute Mich hochschätzen werden und welchen Status Ich in ihren Herzen haben werde, nachdem sie gesehen haben, wie Ich Mich kleide, Mich zurechtmache und aussehe, so spielt das alles für Mich keine Rolle. Denkt ihr, Ich stelle irgendwelche überzogenen Forderungen in Bezug auf Status? (Nein.) Das ist etwas, das ihr euch nicht vorstellen und das ihr nicht durchschauen könnt. Kurz gesagt: Ich verlange nur, dass ihr es schafft, zu glauben, was Ich euch sage. Das an sich ist schon sehr schwierig für dich. Du weißt selbst, was in deinem eigenen Kopf vorgeht und was du denkst. Es fällt dir sehr schwer, diese Worte, die Ich gesprochen habe, zu glauben, sie als die Wahrheit anzunehmen und sie als Tatsache zu akzeptieren. Auf welchem Fundament muss das aufgebaut werden? Es muss auf dem Fundament des Vertrauens aufgebaut werden, nicht wahr? (Ja.) Das sind Meine Gedanken und Ansichten zum Thema Status, und das sind Meine entsprechenden Äußerungsformen. Obwohl Ich nicht über die üblichen Statussymbole verfüge, die in den Augen des Menschen gepriesen werden oder die der Mensch fordert, beeinträchtigt das die Arbeit, die Ich tue, ganz und gar nicht, und es beeinträchtigt Mich auch nicht darin, Meine Verantwortung euch gegenüber zu erfüllen. Ich würde Mich niemals verherrlichen, um euch dazu zu bringen, Mich um des Status willen hochzuschätzen. Wie sich zeigt, habt ihr euch bisher Predigten angehört und schlagt euch immer noch recht gut, und nach euren derzeitigen Äußerungsformen zu urteilen, entwickelt ihr euch alle in eine positive Richtung. Daher ist das Streben nach Status, Image und Statussymbolen sinnlos. Nur die Wahrheit kann den Menschen erobern, und nur die Wahrheit kann den Menschen verändern. Gottes Worte können die Menschheit verändern und können auch alles erschaffen. Einerseits ist dies das Ergebnis, das durch die Kraft von Gottes Worten und die Autorität von Gottes Worten erzielt wird. Andererseits ist es auch das Ergebnis, das durch das Werk von Gottes Geist erzielt wird. Der Mensch hat nichts, womit er prahlen könnte; es ist so, dass Gottes Worte gut sind, die Wahrheit gut ist und Gottes Werk sowie das Werk, das Gottes Geist am Menschen verrichtet hat, einfach zu gut sind. Wenn Gott Sein Werk auf diese Weise verrichtet und dieses Ergebnis im Menschen erzielt, könnt ihr dann sehen, dass der Satz „Gottes Worte sind Errettung für den Menschen“ wahr ist? (Ja.) Gott ist treu, Gottes Worte verfehlen nie ihre Wirkung, und Gott ist auch allmächtig – egal, wie unbedeutend der menschgewordene Gott zu sein scheint oder wie wenig Kraft Er zu haben scheint, das spielt keine Rolle; nichts davon kann Ihn darin beeinträchtigen, die Wahrheit auszudrücken, und es kann auch nicht die Ergebnisse beeinträchtigen, die Seine Worte im Menschen erzielen. Auch wenn der menschgewordene Gott äußerlich sehr unbedeutend wirken mag, normal und praktisch erscheinen mag und vom Menschen verachtet werden mag – und der Mensch vielleicht sogar jederzeit Auffassungen und Feindseligkeit Ihm gegenüber entwickeln mag –, so ist die Wahrheit, die Er ausdrückt, voll und ganz in der Lage, den Menschen zu erobern, weil Er Gottes Wesen und Gottes Leben besitzt. Letztendlich ist Er auch in der Lage, den Menschen vor Gott zu bringen und ihn von seinen verdorbenen Dispositionen zu befreien, sodass er von Gott gewonnen werden kann, wodurch Gottes sechstausendjähriger Führungsplan vollbracht und dieser Plan zum Abschluss gebracht wird. Deshalb sind der Status, das Image und andere derartige Dinge, die den menschgewordenen Gott betreffen, nicht wichtig. Was ist wichtig? (Dass der menschgewordene Gott Gottes Wesen hat; dass Er die Wahrheit, der Weg und das Leben ist und dass Er Gottes Worte ausdrücken kann.) Wichtig ist, dass dieser menschgewordene Gott nicht nur Gottes Status hat, sondern auch Gottes Identität und Wesen besitzt. Er kann Gottes Worte ausdrücken, und Seine Worte sind in der Lage, den Menschen zu erobern, den Menschen zu erretten und den Menschen zu perfektionieren, wodurch er vollständig von Gott gewonnen werden kann. Das ist das Wichtigste.

Hilft es dem Menschen, Gott zu erkennen, wenn über diese Themen, die den menschgewordenen Gott betreffen, Gemeinschaft gehalten wird? (Ja.) Ganz gleich, über welches Thema Ich mit euch Gemeinschaft halte – einschließlich der verschiedenen Themen, die den menschgewordenen Gott betreffen –, es geht niemals darum, euch dazu zu bringen, zu Mir aufzublicken und Mich zu verehren, und euch dann zu zwingen, Gottes Herrschaft und Gottes Kontrolle anzunehmen, und euch so einzuschränken, dass ihr tut, was Gott sagt. Ihr müsst Meine Haltung euch gegenüber verstehen. Wann immer Ich euch mit einem Aspekt der Wahrheit versorge, halte Ich klar darüber Gemeinschaft, damit ihr ihn verstehen und dann für euch selbst darüber nachdenken und ihn erfahren könnt. Diejenigen, die bereit sind, die Wahrheit anzunehmen, und die positive Dinge lieben, werden versuchen, diese Ansichten und Aussagen, über die Ich Gemeinschaft halte, nach und nach anzunehmen und dann gemäß diesen Worten zu praktizieren, um die Schwierigkeiten und Probleme in ihrem eigenen Leben zu lösen. Wenn jemand nicht bereit ist, die Wahrheit und positive Dinge anzunehmen, und lediglich in seinem Herzen fühlt, dass diese Worte gut sind, sie aber niemals tatsächlich praktiziert – und sie stattdessen nur als eine Art Theorie in seinem Gehirn speichert und es dabei belässt –, dann verurteilen wir diesen Menschen nicht. Aus welchem Grund verurteilen wir ihn nicht? Zum einen haben die Menschen das Recht, zu wählen, welchen Weg sie gehen wollen. Zum anderen mag es sein, dass manche Menschen derzeit wirklich noch jung sind, eine geringe Größe und ein oberflächliches Fundament haben. Sie müssen große Läuterung und Drangsal durchmachen und einige große Härten im Leben durchleben, bevor sie über positive Dinge und über das menschliche Leben nachdenken können. Bei einigen anderen Menschen liegt es vielleicht nicht daran, dass sie jung sind, sondern daran, dass sie noch nicht genug Dinge erfahren haben und noch nicht erwacht sind. Sie haben nicht das geringste Konzept von positiven und negativen Dingen oder davon, nach der Wahrheit zu streben, um zur Errettung zu gelangen. Mit anderen Worten: Ihr Verstand hat sich noch nicht geöffnet, und sie kennen den Zweck und die Bedeutung des Glaubens an Gott nicht. Sie denken einfach, der Glaube an Gott sei eine Form der religiösen Zeremonie, dass es gut sei, an Gott zu glauben, dass der Glaube an Gott lediglich bedeute, ein guter Mensch zu sein und keine schlechten Dinge zu tun, und dass es ihnen auch ermögliche, einen guten Bestimmungsort und ein gutes Ende zu haben – so einfach stellen sie sich das vor. Daher haben sie kein Konzept vom Streben nach der Wahrheit oder von positiven und negativen Dingen. Vielleicht wird ein Teil dieser Menschen nach bestimmten Erfahrungen vortreten und in der Lage sein, die Wahrheit und positive Dinge anzunehmen und wahrhaft umzukehren. Gleichzeitig gibt es eine andere Gruppe von Menschen, die nie große Härten erfahren hat oder die besonders unnachgiebig bleibt, selbst nachdem sie sie erfahren hat; diese Menschen kehren nie wahrhaft um, sie bleiben unfähig, die Wahrheit und positive Dinge anzunehmen, und sie folgen in ihrem Handeln immer noch gerne ihrem eigenen Willen und tun, was ihnen gefällt, wobei sie nur ihre eigenen Begierden befriedigen. Infolgedessen wird diese Gruppe von Menschen letztendlich nicht vortreten können und die Wahrheit nicht gewinnen. Unabhängig davon, was die Menschen während ihrer Zeit des Glaubens an Gott erfahren, werden diejenigen, die die Wahrheit annehmen können, letztendlich in der Lage sein, zur Errettung zu gelangen. Diejenigen, die die Wahrheit nicht annehmen können, werden letztendlich nie wahrhaft Buße tun und die Wahrheit nie wirklich annehmen oder sich ihr unterwerfen. Solche Menschen glauben vergeblich, und letztendlich werden sie nicht in der Lage sein, zur Errettung zu gelangen. Es mag sein, dass sie gute Taten vollbringen, während sie in dieser Zeit ihre Pflichten tun; in diesem Fall werden sie am Ende bestenfalls einfach nur überleben können. Was Mich betrifft, so ist Meine Haltung euch gegenüber die, dass Ich Mein Bestes tun werde, um mit euch über verschiedene Aspekte der Wahrheit Gemeinschaft zu halten, einschließlich der Wahrheit, die den menschgewordenen Gott betrifft, und zwar aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven. Die Wahrheit darüber, wie man mit Status umgehen sollte, über die wir gerade gesprochen haben, soll euch helfen zu verstehen, wie ihr mit Status umgehen solltet, und euch helfen, die korrekten Gedanken und Ansichten zum Thema Status zu festigen. Meine Gedanken und Ansichten bezüglich Status sowie Meine Lebensweise entstehen aufgrund Meiner besonderen Identität. Sind Meine Gedanken und Ansichten über Status, die aus Meiner besonderen Identität resultieren, also die Wahrheit? Sind sie positive Dinge? Sind sie das, was verdorbene Menschen besitzen müssen, um zur Errettung zu gelangen? Sind sie das, was geschaffene Wesen besitzen sollten? (Ja.) Da das, was Ich behandelt habe, Wahrheiten und positive Dinge sind, solltet ihr, unabhängig davon, mit welcher Identität Ich an diesen Status herangehe, und ganz gleich, was Meine Haltung ist, diese Worte als die Wahrheit annehmen. Dies sind Meine Gedanken und Ansichten, aber sie sind die Wahrheit, also solltet ihr sie annehmen, sie verinnerlichen und mit Status entsprechend den korrekten Sichtweisen umgehen. Mein Ziel, wenn Ich über diese Themen spreche und mit euch über diesen Inhalt Gemeinschaft halte, ist es, euch einen Aspekt der Wahrheit verstehen zu lassen. Ich spreche nicht über diese Dinge, um Mich zu rechtfertigen oder zu verteidigen, geschweige denn, um euch wissen zu lassen, dass Ich Mich von den anderen unterscheide oder dass Ich eine außergewöhnliche Person bin. Wenn ihr lediglich erkennt, dass der menschgewordene Gott keine Verdorbenheit in sich trägt, dass der menschgewordene Gott kein gewöhnliches Mitglied der Menschheit ist und dass Er eine besondere Person ist, dann ist das nicht ganz die Wahrheit, die Ich euch verstehen lassen möchte. Unabhängig davon, über welchen Inhalt Ich Gemeinschaft halte, und unabhängig davon, welche konkreten Beispiele herangezogen werden, läuft letztendlich alles darauf hinaus, euch zu helfen, die Wahrheit zu verstehen. Alles, womit Ich euch versorge und worüber Ich mit euch Gemeinschaft halte, beinhaltet Sichtweisen darüber, wie man mit allen möglichen Dingen umgehen sollte. Meine Anforderung an euch ist, dass ihr in der Lage seid, korrekte Gedanken und Ansichten zu verstehen und anzunehmen sowie jene inkorrekten Gedanken und Ansichten zu erkennen und zu verwerfen. Das heißt, ihr müsst in der Lage sein, sowohl positive als auch negative Dinge zu erkennen, positive Dinge anzunehmen und negative Dinge loszulassen. Wenn ihr nach den Themen urteilt, über die Ich im Zusammenhang mit dem Umgang mit Status Gemeinschaft gehalten habe, würdet ihr dann sagen, dass Meine Gedanken, Ansichten, Grundsätze und Methoden in Bezug auf Status positive Dinge sind? Stimmen sie mit der Wahrheit überein? Sind es Wahrheitsgrundsätze, an die ihr euch halten solltet? (Ja.) Wenn ihr Mich verstanden habt, dann habe Ich diese Worte nicht vergeblich gesprochen. Was sind die Gedanken und Ansichten von Nichtgläubigen zum Thema Status? Gibt es irgendwelche Aspekte an ihnen, die mit der Wahrheit oder mit der Menschlichkeit übereinstimmen? Was ist das Wesen ihrer Gedanken und Ansichten zum Thema Status? Ist es verachtenswert und niederträchtig? (Ja.) Ihre Gedanken und Ansichten sind durchweg selbstsüchtig, verachtenswert und niederträchtig; sie verderben jeden und richten jeden zugrunde. Unabhängig davon, ob du unter den Menschen Status hast oder nicht: Wenn du diese abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten annimmst, dann bist du eines der Opfer dieser Gedanken und Ansichten, selbst wenn du Status hast; selbst wenn du ein Nutznießer bist, bist du eines ihrer Opfer; selbst wenn du zur herrschenden Klasse gehörst, bist du eines ihrer Opfer. Was bedeutet es, ein Opfer dieser Gedanken und Ansichten zu sein? Es bedeutet, dass du auch jemand bist, der von solchen Gedanken und Ansichten und von solch bösen Trends verdorben und zugrunde gerichtet wurde. Weil du abwegige und absurde sowie niederträchtige Gedanken und Ansichten annnimmst, und weil du sie nicht nur annimmst, sondern sie auch anwendest, bist du eines ihrer Opfer. Wie kann man dann aus dieser Verdorbenheit und Zerstörung herauskommen und vermeiden, weiter davon geschädigt zu werden? Es gibt nur einen Weg, und der besteht darin, korrekte Gedanken und Ansichten anzunehmen. Welche korrekten Gedanken und Ansichten? Gedanken und Ansichten darüber, wie man korrekt mit Status umgeht: sich nicht von Status kontrollieren oder binden zu lassen, Status nicht zu nutzen, um persönlichen Gewinn zu suchen, Status nicht zu nutzen, um andere zugrunde zu richten und zu verderben oder andere auszubeuten – andere zu nichts zu zwingen. Wenn du Status hast, bist du bei allem, was du tust, in der Lage, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, deine persönlichen Interessen loszulassen und dich sogar gegen die Annehmlichkeiten und günstigen Bedingungen aufzulehnen, die dir der Status bringt, und sie abzulehnen. Anstatt die Vorteile von Status zu genießen, bist du in der Lage, deine Verantwortlichkeiten zu erfüllen, und zwar die Verantwortlichkeiten, die du dem Status entsprechend, den du innehast, erfüllen solltest. Auch wenn der Inhalt dieser wenigen Sätze nicht viel hergibt, ist es für verdorbene Menschen keine leichte Aufgabe, sie in die Praxis umzusetzen. Wenn du keinen Status hast, hast du das Gefühl, dass „die Vorteile des Status nicht zu genießen“ nur darin besteht, das Gesagte zu tun, und leicht zu erreichen ist. Aber wenn du Status besitzt, ist „die Vorteile des Status nicht zu genießen“ nicht länger nur eine Frage des Befolgens einer Vorschrift. Es erfordert von dir, Dinge aufzugeben, es erfordert von dir, dich aufzulehnen, es erfordert von dir, Dinge loszulassen, und es erfordert von dir, gemäß den korrekten Grundsätzen der Praxis zu praktizieren, jeden gerecht zu behandeln und jede Angelegenheit gerecht und objektiv zu behandeln. Wenn du diese Aussage in die Praxis umsetzen musst, betrifft das deine Interessen. Wenn du keinen Status hast, sagst du: „Ich genieße die Vorteile des Status nicht; ich bin nicht bereit, die Vorteile des Status zu genießen.“ Jeder kann diese Worte sagen. Aber wenn du in der Lage bist, die Vorteile des Status zu genießen, ist es nicht mehr so einfach, sie loszulassen und nur danach zu streben, deine Pflicht gut zu tun, um Gottes Liebe zu vergelten, nicht wahr? (Ja.) Hierbei kommt es darauf an, ob du die Wahrheit liebst und ob du dich gegen das Fleisch auflehnen kannst.

Bei dem, worüber wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, ging es um das Thema, wie der menschgewordene Gott mit Status umgeht. Nachdem wir nun darüber Gemeinschaft gehalten haben, wie man Status betrachten sollte, lasst uns darüber Gemeinschaft halten, wie man Leiden betrachten sollte. Dies ist ein Thema, über das Menschen oft miteinander sprechen. Wie man Leiden betrachtet, schließt die eigenen Gedanken und Ansichten sowie die eigenen Grundsätze der Praxis ein. Wie betrachten die Menschen Leiden? Leiden ist etwas, dem die Menschen in ihrem Leben oder im Prozess des Glaubens an Gott häufig begegnen und das sie erfahren, und es ist auch ein Thema, über das sie oft diskutieren. Die meisten Menschen verbinden Leiden mit ihrem persönlichen Kapital, ihrer Stellung und ihrem Status sowie mit ihrem zukünftigen Bestimmungsort. Daher haben die meisten Menschen gewisse Gedanken, wenn sie leiden, und messen dem große Bedeutung bei. Insbesondere, welche Härten man erlitten hat; welche Art von Leiden man durchgemacht hat; wie lange man gelitten hat; wie viele andere Leute von dem eigenen Leiden wissen, wie viele andere Leute es gesehen haben und wie viele andere Leute es anerkennen – all das sind Themen, die die Menschen sehr beschäftigen. Darüber hinaus konzentrieren die Menschen sich in ihren Herzen auch auf Folgendes: wie man Leiden nutzen kann, um Status in den Herzen anderer Leute zu erlangen; wie man es nutzen kann, um die Dinge zu gewinnen, die man begehrt, wie etwa Gewinn, Prestige, Status, die hohe Achtung anderer und persönlichen Ruhm; und sogar, wie man durch Leiden die Zuneigung, Anerkennung, Akzeptanz und das Gedenken des Hauses Gottes oder Gottes gewinnen kann. Daher hat das Thema des Leidens in den Herzen der Menschen mehr Gewicht als das Praktizieren der Wahrheit. Wie genau sollte man also Leiden auf eine Weise betrachten, die korrekt ist und mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt? Wie betrachte Ich Leiden? Habe Ich im Laufe der Jahre, wenn Ich mit euch Gemeinschaft gehalten habe – und während Meines täglichen Umgangs mit euch – jemals darüber gesprochen, welche Härten Ich erlitten habe, wie lange Ich gelitten habe, was der Zweck und die Bedeutung Meines Leidens waren oder welche Gefühle Ich nach dem Leiden hatte? Habe Ich, soweit ihr euch erinnern könnt, jemals über diese Themen gesprochen? Gibt es darüber irgendeine Aufzeichnung in schriftlicher Form, in den Tonaufnahmen von Predigten oder in den Worten, die ihr gehört habt? (Soweit wir uns erinnern, nein.) In der Vergangenheit habe Ich gehört, wie unter euch verbreitet wurde, Ich hätte in einem Jahr während des chinesischen Neujahrsfests keinen Ort gehabt, an den Ich gehen konnte, und kein Zuhause, in das Ich zurückkehren konnte, dass die Brüder und Schwestern Mich nicht beherbergt hätten und dass Ich später auf den Straßen umhergeirrt sei; es wurde gesagt, Ich hätte dieses Leiden erdulden müssen. Ist das tatsächlich passiert? (Gott sagte in einer früheren Predigt, dass Du das nie erlebt hast. Das war eine Geschichte, die von Leuten in Umlauf gebracht wurde.) Ich Selbst wusste nicht einmal davon. Wie könnte Ich von etwas wissen, das Ich nie erlebt habe? Was Ich tat, war, diese Angelegenheit richtigzustellen, nicht wahr? Diese Situation hat sich schlichtweg nie ereignet. Soweit ihr euch also erinnern könnt, spreche Ich im Grunde nicht über Leiden, nicht wahr? (Ja.) Was das Thema des Leidens betrifft, so glauben die meisten Menschen, dass Leiden eine sehr gute Form der Praxis ist, um persönliches Kapital zu gewinnen, sich die hohe Achtung anderer zu verdienen und sie dazu zu bringen, einen positiven Eindruck von einem zu haben; sie glauben, es sei die grundlegendste Praxis, die den Glauben an Gott betrifft. Unabhängig davon, wie die Menschen es betrachten, hört euch nun Meine Gedanken und Ansichten zum Thema des Leidens an.

Es gibt verschiedene Arten des Leidens. Die häufigste Art des Leidens besteht darin, dass Menschen etwas Leiden erdulden, um ihren eigenen Status zu wahren, ihr Ansehen unter anderen aufrechtzuerhalten und gute Zukunftsaussichten und einen guten Bestimmungsort zu erlangen. Dazu gehört, dass man bei der Ausführung der eigenen Pflicht spät zu Bett geht und früh aufsteht und kein gutes Essen isst oder sich nicht schön kleidet. Es gibt auch einige Menschen, die ihren Familien und Karrieren entsagen, um das Evangelium zu predigen und ihre Pflichten zu tun. Nicht nur die Regierung verhaftet und verfolgt sie, sondern auch ihre Familien haben kein Verständnis für sie und verfolgen und behindern sie sogar. Manche Ehepartner drohen sogar mit Scheidung, und da gibt es auch noch das Geschwätz, die Verleumdung und die Gerüchtemacherei ihrer Verwandten. Sie haben ein hohes Maß an Leiden erduldet. Um jedoch gute Zukunftsaussichten und einen guten Bestimmungsort zu erlangen und ihren Status und ihr Ansehen zu wahren, tun die Menschen, die auf diese Weise leiden, die Arbeit weiterhin wie immer, ohne jemals aufzugeben, egal, wie sehr sie leiden oder wie groß ihr Leiden ist. Kurz gesagt: Solche Menschen leiden um ihres Status und ihres Ansehens willen sowie um ihrer Zukunftsaussichten und ihres Bestimmungsorts willen. Sie eilen für lange Zeit fern von zu Hause umher, bekommen von anderen die kalte Schulter gezeigt und werden von anderen geächtet und missverstanden, wobei sie viel Leiden erdulden, das gewöhnliche Menschen nicht erdulden. Sagt Mir: Hat es irgendeinen Wert, um des eigenen Status und Ansehens willen oder um der eigenen Zukunftsaussichten und des Bestimmungsorts willen zu leiden? (Nein.) Erinnert Sich Gott daran? (Nein.) Ihr einziges Ziel beim Leiden besteht darin, die Leiter und Mitarbeiter sowie die Brüder und Schwestern dazu zu bringen, sie hochzuachten und zu bewundern, damit die Brüder und Schwestern sie bei der nächsten Wahl erneut als Leiter wählen. Sie behandeln Leiden als das Ziel ihres Strebens. Um ihren Status zu wahren, können sie jede Art von Leiden erdulden. Sie geben ihre weltlichen Zukunftsaussichten und Karrieren auf und verlassen sogar ihre gehobenen Lebensumfelder, wobei sie sehr viel Leiden erdulden. Nachdem Menschen dieser Art dieses Leiden erduldet haben, prahlen sie überall und halten bei Versammlungen oder wenn sie andere zurechtstutzen oft darüber Gemeinschaft, wie sie gelitten haben. Ihr Ziel dabei ist sehr einfach: Es geht lediglich darum, ihren eigenen Stolz zu wahren und ihren eigenen Status und ihre Eitelkeit zu wahren. Somit ist das Leiden, das sie erdulden, wertlos. Sie gelangen durch dieses Leiden nicht dazu, sich selbst zu erkennen, geschweige denn werden sie fähig, die Wahrheit zu praktizieren. Diese Art von Leiden ist es nicht einmal wert, erwähnt zu werden. Manche Menschen leiden nur um ihres Status und Rufs willen sowie um ihrer Zukunftsaussichten und ihres Bestimmungsortes willen. Sie können sich mit allerlei Mühsal abfinden, um ihren Status und Ruf zu wahren, und können jede Art von Leiden erdulden, um Segnungen zu erlangen. Doch sie treten niemals vor, um ein wenig Arbeit zu tun oder ein einziges Wort zu sagen, um die Arbeit des Hauses Gottes zu wahren, die Interessen des Hauses Gottes zu wahren oder die Interessen der Brüder und Schwestern zu wahren. Selbst wenn dies kein Leiden erfordern würde oder nur einen einzigen Satz, sind sie dazu nicht in der Lage. Daher ist all das Leiden, das Menschen dieser Art erdulden, vergeblich, und Gott heißt es nicht gut. Menschen dieser Art sind reine heuchlerische Pharisäer; sie sind Menschen, die andere irreführen und von Gott verschmäht werden. Um ihres Status willen können sie früh aufstehen und spät aufbleiben, um ihre Pflichten zu tun, und sie können Leiden und Erschöpfung erdulden. Sie können stundenlang ohne Unterbrechung arbeiten oder sich sogar das ganze Jahr über keine freien Tage nehmen. Sie eilen nur für ihren eigenen Status geschäftig umher, und alles, was sie sagen, dient dazu, ihren eigenen Status, Stolz und Ruf zu wahren. Wenn jemand etwas tut, das wirklich gegen die Arbeitsanweisungen des Hauses Gottes verstößt, kritisieren sie ihn niemals, geschweige denn, dass sie ihn aufhalten. Ihr Leiden dient also rein ihrem eigenen Ruf und Status und ihren persönlichen Interessen. Gott erinnert Sich nicht nur nicht daran, sondern Er verurteilt es auch. Insbesondere nutzen sie das Leiden als persönliches Kapital, um andere häufig zu belehren und zu versuchen, mit Gott zu verhandeln, in der Hoffnung, dass Gott ihr Leiden sieht und ihnen eine gute Bewertung gibt. Sie stellen Gott auch häufig auf die Probe, um zu sehen, ob Er mit ihrem Leiden zufrieden ist und ob sie für das Leiden, das sie erduldet haben, Segnungen erlangen können. Aufgrund der Natur des Leidens solcher Menschen erinnert sich Gott daher nicht nur nicht daran, sondern Er verurteilt es sogar; und es ist nicht nur keine gute Tat, sondern es ist eine böse Tat. Menschen dieser Art prahlen häufig damit, wie weit sie gereist sind und wie viel sie gelitten haben, um Kirchenarbeit zu leisten und ihre Pflichten zu tun, sowie mit den schweren Krankheiten, an denen sie erkranken, und der Menge an Medikamenten, die sie einnehmen müssen. Wenn sie Medikamente einnehmen, tun sie dies oft vor den Brüdern und Schwestern, damit diese sehen, wie sie sie einnehmen. Sie überlegen sich Mittel und Wege, um mehr Leute wissen zu lassen, wie viel Arbeit sie geleistet haben, wie sehr sie gelitten haben und welchen Preis sie gezahlt haben, und dass sie erst dann Medikamente einnehmen, nachdem sie sich durch Überarbeitung selbst krank gemacht haben. Sie tun dies, damit die Leute sie hochachten, bewundern und verehren. Sind Menschen dieser Art nicht widerlich? (Doch.) Das Leiden solcher Menschen ist also nicht einen Cent wert; es ist abstoßend. Es ist sogar so, dass ein großer Teil dieser Art von Menschen keine wirkliche Arbeit leisten kann. Sie arbeiten nur zum Schein, um eine Fassade zu erschaffen, die andere sehen können. Sie sagen kein einziges Wort und tun keine einzige Sache, die jemanden vor den Kopf stoßen könnte. Wenn es um Angelegenheiten geht, die die Wahrung der Arbeit der Kirche betreffen, geben sie keinen Mucks von sich und leisten nicht das geringste bisschen Arbeit. Wenn sie jemandem begegnen, der die Arbeit der Kirche unterbricht und stört, behandeln sie diese Person nicht gemäß den Grundsätzen, sondern handeln auf der Grundlage von Gefühlen. Wenn sie sehen, wie jemand, den sie nicht mögen, die Arbeit unterbricht und stört, werden sie sich ein wenig äußern und ein kleines bisschen etwas unternehmen, um die Gelegenheit zu nutzen, sich in Szene zu setzen und persönliches Kapital daraus zu schlagen, und wenn die Zeit reif ist, werden sie versuchen, die Lorbeeren einzuheimsen und belohnt zu werden. Wenn jedoch derjenige, der Unterbrechungen und Störungen bei der Arbeit verursacht, jemand ist, den sie mögen oder der sie unterstützt, dann entlarven oder stoppen sie ihn nicht nur nicht, sondern sie kommen ihm sogar entgegen, schirmen ihn ab und decken ihn, wobei sie die gut klingende Ausrede benutzen: „Seine Größe ist gering, also müssen wir Geduld üben und ihn unterstützen.“ In Wirklichkeit versuchen sie um der Wahrung ihres eigenen Status willen, niemanden vor den Kopf zu stoßen. Dennoch wollen sie ihr Leiden dazu nutzen, die Leute dazu zu bringen, sie hochzuachten, und ihr Leiden nutzen, um ihren eigenen Status zu wahren. Manche Leute tun für gewöhnlich so, als seien sie sehr beschäftigt. Beim Essen weichen sie absichtlich ein wenig Reis oder ein Dampfbrötchen in einfachem abgekochtem Wasser ein und essen etwas eingelegtes Gemüse dazu und gehen direkt nach dem Essen zu einer Versammlung, wodurch sie die Brüder und Schwestern sehen lassen, dass sie wirklich Härten erdulden können. Sie tragen immer dasselbe Kleidungsstück und waschen es nicht einmal, wenn es schmutzig ist. Sie sagen zu anderen: „Schaut, ich bin so beschäftigt, dass ich nicht einmal Zeit habe, zu essen oder meine Wäsche zu waschen!“ Manche Leute plaudern während der Ausführung ihrer Pflichten müßig mit anderen und verschwenden Zeit, tun aber dennoch so, als würden sie eine Versammlung abhalten und mit ihnen Gemeinschaft halten. Es sieht so aus, als seien sie von morgens bis abends damit beschäftigt, ihre Pflichten zu tun, und nachts schlafen sie sogar über dem Computer zusammengesackt, wenn sie sich eigentlich ausruhen sollten. Sie tun dies, damit die Leute sehen, wie sehr sie leiden und welch hohen Preis sie beim Tun ihrer Pflichten zahlen. Sie haben häufig zerzaustes Haar und schmutzige Gesichter, und sie verzichten sogar über lange Zeiträume darauf, sich umzuziehen, ihre Kleidung zu waschen oder zu duschen, nur um die Leute wissen zu lassen, wie sehr sie leiden und welch hohen Preis sie zahlen können. Sag Mir, welchen Wert hat es, dieses Leiden zu erdulden? Ist das nicht alles nur eine Fassade? (Doch.) Die Arbeit im Haus Gottes ist zwar teilweise ein wenig hektisch, aber nicht in dem Ausmaß, dass die Leute mit zerzaustem Haar, schmutzigen Gesichtern und ohne das Abbild eines Menschen dastehen, oder? In einigen Kirchen herrschen relativ schlechte Lebensbedingungen, aber nicht in dem Ausmaß, dass die Leute dort jeden Tag nur Dampfbrötchen und eingelegtes Gemüse essen, nicht wahr? Vielleicht ist dies an einigen wenigen bestimmten Orten der Fall, aber es ist unmöglich, dass es an den meisten Orten so ist. Egal, wie hektisch die Arbeit des Hauses Gottes wird, man muss zumindest acht Stunden erholsamen Schlaf einhalten – es ist doch nicht so, dass man nicht einmal acht Stunden Schlaf bekommen kann, oder? Davon ausgenommen ist der gelegentliche Sonderfall, der vielleicht ein oder zwei Tage andauert. Auf dem chinesischen Festland befinden sich einige aus Gottes auserwähltem Volk auf der Flucht, um der Verhaftung und Verfolgung durch Satans Regime zu entgehen. Manchmal schlafen und ruhen sie in Höhlen, auf Heuhaufen und in Ställen. Das sind besondere Umstände. Wenn Menschen nach ihrer Ankunft in Übersee absichtlich einige „Umgebungen des Leidens“ schaffen und sich bewusst darin „üben“, wie man leidet, sind sie dann nicht im Grunde asketische Mönche? Warum sollten wir sie so nennen? Weil sie nichts anderes tun, als absichtlich einiges Leiden zu erdulden, sich an einige Vorschriften zu halten und ihre Körper zu disziplinieren, woraufhin sie das Gefühl haben, sich verändert zu haben. Anschließend prahlen sie vor anderen damit, wie sehr sie gelitten haben, in der Hoffnung, sowohl den Himmel als auch das einfache Volk zu bewegen, und suchen so nach Prestige und Vorteilen für sich selbst und wollen den guten Bestimmungsort erlangen, den sie sich wünschen. Dieser Weg ist nicht gangbar. Wenn Gott das Ergebnis eines Menschen bestimmt, schaut Er weder darauf, wie sehr dieser gelitten hat oder ob er sich abgemüht und große Beiträge geleistet hat, noch schaut Er jemals auf sein Alter. Worauf stützt Gott Seine Bestimmung der Ergebnisse der Menschen? Er macht sie davon abhängig, ob die Menschen die Wahrheit besitzen oder nicht. Wenn du dich nur auf Leiden konzentrierst, aber die Wahrheit nicht gewonnen hast, dann war dein Leiden, egal wie sehr du gelitten hast, vergeblich. Wenn du ohne Grundsätze leidest und du dir selbst auch Härten erschaffst und absichtlich leidest, dann bist du einfach dazu bestimmt, zu leiden. Dein Leiden verdient kein Mitleid; du hast es dir selbst eingebrockt. Gott hat vom Menschen nicht verlangt, dass er leidet. Gott richtet und züchtigt den Menschen und prüft und läutert den Menschen, nicht um ihn leiden zu lassen, sondern um ihn von seinen verdorbenen Dispositionen zu erretten. Vieles von dem Leiden, das der Mensch erduldet, wird durch seine verdorbenen Dispositionen verursacht; es ist nie Gottes Absicht gewesen, den Menschen leiden zu lassen.

Gott schuf die Himmel und Erde und alle Dinge für die Menschheit – die Sonne, den Mond und die Sterne, das Sonnenlicht, die Luft, den Boden, das Wasser, die vier Jahreszeiten sowie alle Arten von materiellen Dingen, die für das Leben und Überleben der Menschheit notwendig sind. Es gibt Dinge zum Essen, Trinken, Gebrauchen und Anschauen; alle Arten von Lebewesen sind im Laufe der vier Jahreszeiten in Hülle und Fülle vorhanden, nicht wahr? (Ja.) Es gibt Getreide, Gemüse, Obst und Nüsse, Dinge, die an Bäumen und im Boden wachsen; alle möglichen verschiedenen materiellen Dinge sind im Überfluss vorhanden, mit einer reichen Auswahl an Geschmacksrichtungen und Farben. Gott möchte, dass der Mensch die von Ihm stammende Versorgung genießt; die Versorgung, die der Mensch von Gott erhält, ist reich und im Überfluss vorhanden, und der Mensch wird von ihr genährt. Wie du siehst, ist das, was geschaffene Wesen vom Schöpfer erhalten, reich und im Überfluss vorhanden, endlos und unerschöpflich. Gott ist vollkommen bereit, den Menschen all dies genießen zu lassen, und geschaffene Wesen sollten rechtmäßig all dies genießen, was der Schöpfer zur Verfügung stellt. Was geschaffene Wesen von Gott genießen, sind Segnungen, kein Leiden. Gottes ursprüngliche Absicht bei der Erschaffung der Menschheit war es nicht, den Menschen leiden zu lassen, sondern ihn die von Gott stammende Versorgung genießen zu lassen, während er die Reise des Lebens erfährt. Die verschiedenen Arten von Lebewesen und lebenden Dingen, die von Gott geschaffen wurden, sind in Fülle vorhanden; es mangelt an nichts. Dazu gehören auch Dinge, die man hören kann – seht, wie Gott für den Menschen sogar an das Zwitschern der Vögel und das Zirpen der Grillen gedacht hat. Das heißt, Gott hat an alles gedacht, was der inneren Welt des Menschen Zufriedenheit, Trost und Ruhe bringt. Was Gott für die geschaffenen Wesen vorbereitet hat, ist in Fülle vorhanden. Wenn geschaffene Wesen alles genießen, was Gott gewährt hat, genießen sie Segnungen. Jene Menschen, die wie asketische Mönche sind, glauben, dass Gott den Menschen einfach nur leiden lassen will, dass Er einfach nicht will, dass der Mensch Segnungen genießt, dass Er, selbst wenn die Bedingungen es zulassen, den Menschen sie nicht genießen lässt, sondern ihn nur leiden lässt. Sie glauben, dass Gott glücklich und zufrieden ist und Sein Ziel erreicht hat, wenn der Mensch mit extremem Leiden und Erschöpfung konfrontiert ist. Sagt Mir, hegen Menschen dieser Art nicht schlechte Absichten? Ist das nicht eine verdrehte Auslegung von Gottes Absichten? (Doch.) Woher stammt diese Vorstellung? Sie stammt von Satan, nicht wahr? (Ja.) Gott hat alle Dinge geschaffen, aber Satan erkennt das nicht an. Er weiß nicht, wie man sie verwaltet oder erhält, und er will nicht, dass all diese Lebewesen weiterhin existieren. Er ruiniert und zerstört sie daher, damit der Mensch nicht all das genießen kann, was Gott geschaffen hat. Er führt den Menschen in die Irre und verdirbt ihn, um den Menschen dazu zu bringen, einen guten Eindruck von ihm zu haben, und um den Menschen dazu zu bringen, ihn zu verehren und ihn hochzuachten. Satan macht sein eigenes Ding und stellt sich Gott in allem entgegen. Gott erlaubt der Menschheit, all dies zu genießen, wohingegen Satan die Menschheit des Rechts beraubt, es zu genießen, die Menschheit es nicht genießen lässt und den Menschen einfach nur leiden lässt. Gott lässt die Menschheit alle Dinge verwalten und alle Dinge genießen, wohingegen Satan alle Dinge ruiniert. Er ignoriert die Existenz aller Dinge, verachtet die Existenz aller Dinge, verurteilt die Existenz aller Dinge und bringt den Menschen absichtlich dazu, Leiden zu suchen. Seht euch die Gesetze an, die Gott für den Menschen bestimmt hat: Wenn die Sonne untergeht und es nachts dunkel wird, sollte man seinen Körper zur Ruhe kommen lassen. Die Erschöpfung durch die Arbeit eines Tages wird durch Ruhe gelindert. Nachdem man sich eine Nacht lang ausgeruht hat, ist die körperliche Kraft wiederhergestellt, und man ist voller Energie. Am nächsten Tag, wenn die Sonne aufgeht, fühlt man sich erfrischt und beginnt die Arbeit eines weiteren Tages. Das ist solch ein wunderbares Gesetz! Manche Menschen halten sich nicht an dieses Gesetz. Sie fangen erst an zu arbeiten, wenn es nachts dunkel wird, und bleiben bis vier oder fünf Uhr morgens auf, bevor sie schlafen gehen, weil sie den Zeitplan von Arbeit und Ruhe auf den Kopf stellen wollen. Gott sagt, dass der Mensch, wenn die Sonne untergeht und der Mond aufgeht, seine Arbeit für den Tag beenden und allmählich zur Ruhe kommen und beginnen sollte, sich auszuruhen; er sollte gemäß den Gesetzen arbeiten oder ruhen, die die Bewegung von Sonne, Mond und Sternen regeln, und er sollte nicht gegen dieses Gesetz verstoßen. Diese Menschen, die „leiden“, bestehen darauf, genau das Gegenteil zu tun. Wenn sie sich ausruhen sollten, schlafen sie nicht; sie bleiben absichtlich spät auf und werden sogar besonders aufgedreht. Wenn andere am tiefsten schlafen, sind sie am geschäftigsten, leiden und verausgaben sich. Haben sie dann, wenn es an der Zeit ist, tagsüber zu arbeiten, noch Energie? Reicht ihre Energie noch für die Arbeit eines ganzen Tages aus? (Nein.) Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als ein oder zwei Stunden zu schlafen, bevor sie aufstehen, um weiterzuarbeiten. Morgens, wenn andere essen, schlafen sie. Tagsüber, wenn andere normal arbeiten, dösen sie und sind benommen. Aber nachts, wenn andere sich ausruhen, werden sie munter, fangen an zu arbeiten und sind geschäftig. Stellt das nicht den Zeitplan von Arbeit und Ruhe auf den Kopf? Ist das nicht abnormal? (Doch.) Und doch sind sie ziemlich zufrieden mit sich selbst und denken, dass niemand sonst so viel Leiden erdulden kann wie sie, dass andere Leute alle nur gewöhnliche Menschen sind. Um Mitternacht, wenn andere sich ausruhen wollen, sagen sie sogar: „Du ruhst dich schon so früh aus?“ Die andere Person sagt: „Es ist Mitternacht; das ist schon sehr spät. Außerdem habe ich keine Energie mehr; die Effizienz meiner Arbeit wird darunter leiden, und ich werde keine guten Ergebnisse erzielen. Wenn es Zeit ist, sich auszuruhen, müssen wir uns ausruhen.“ Sie sagen: „Um Mitternacht schlafen zu gehen ist zu früh! Ich fange um Mitternacht an zu arbeiten und gehe erst um vier oder fünf Uhr morgens schlafen.“ Mit ihrem Verstand stimmt etwas nicht, nicht wahr? Sie quälen nicht nur sich selbst, sondern schränken auch andere ein. Wenn andere um Mitternacht ruhen, verurteilen sie sie sogar und sagen: „Du gibst dich fleischlichem Komfort hin und hast nicht die Entschlossenheit zu leiden. Da Gott dir einen so wichtigen Auftrag gegeben hat, musst du bis spät in die Nacht arbeiten und leiden; du musst mindestens bis zwei Uhr morgens aufbleiben, bevor du schlafen gehst. Nur so bist du deiner Pflicht treu.“ Wenn jemand bis zwei Uhr morgens aufbleibt, bevor er schlafen geht, hat er dann tagsüber noch die Energie, um seine Pflichten zu tun? (Nein.) Nach den Naturgesetzen, die den menschlichen Körper beherrschen, wird jemand, der erst um zwei Uhr morgens schlafen geht, nicht vor sieben oder acht Uhr morgens aufstehen können. Wenn er aufsteht, wird er körperlich erschöpft und geistig benommen sein, seine Beine werden geschwollen sein, und er wird sich am ganzen Körper unwohl fühlen. Selbst wenn er am Nachmittag ein Nickerchen macht, wird sich sein Körper dennoch nicht erholen, weil er gegen die Gesetze verstoßen hat, die Gott für den Menschen bestimmt hat, richtig? (Ja.) Solche Menschen leiden nicht nur selbst auf diese Weise, sondern sie fordern auch von anderen, genauso zu leiden wie sie. Wenn andere die Dinge nicht auf ihre Weise tun, lassen sie sich eine theoretische Grundlage einfallen, um sie zu verurteilen. Wirrköpfige Menschen von geringer Größe, die kein Urteilsvermögen besitzen, werden so eingeschränkt; sie machen es ihnen nach, zwingen sich Stück für Stück, wach zu bleiben, und gelangen allmählich an den Punkt, an dem sie nach zwei Uhr nachts ruhen. Sie denken sogar: „Die Entschlossenheit zum Leiden zu haben, ist wirklich nicht einfach. Wir müssen lernen, auszuharren, lernen, uns auf schiere Ausdauer zu verlassen, lernen, uns gegen das Fleisch aufzulehnen, und lernen, uns den über die Naturgesetze hinwegzusetzen. Wenn wir wirklich unerträglich müde sind, sollten wir uns praktisch selbst quälen, um unser Fleisch am Schlafen zu hindern. Nur so ist man Gottes Auftrag treu und hat die Entschlossenheit, zu leiden; und nur Menschen, die dies tun, können zur Errettung gelangen!“ Seht, ist ihr Eifer nicht in etwa derselbe wie der der Mönche und Nonnen in den Tempeln? (Doch.) Genau wie asketische Mönche wissen sie nur, wie man Leiden erduldet; das Verständnis der Wahrheit, das Praktizieren der Wahrheit und das Gelangen zur Errettung fehlen in ihren Herzen völlig. Können solche Menschen dann zur Errettung gelangen? Sind sie nicht verloren? (Doch.) Wie kommt es dazu? Es ist das Ergebnis einer Gehirnwäsche durch fehlerhafte Gedanken und Ansichten, einer Beeinflussung und Zerstörung durch fehlerhafte Gedanken und Ansichten. All dies wird dadurch verursacht, dass die Menschen die Wahrheit nicht verstehen; es wird dadurch verursacht, dass sie durch fehlerhafte Gedanken und Ansichten tief geschädigt werden und unfähig sind, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu praktizieren. Sind es also letztendlich andere Menschen, die dich in die Irre führen und verderben, oder ist es Satan, der dich in die Irre führt und verdirbt? Kurz gesagt: Die fehlerhaften Gedanken und Ansichten, die der Mensch annimmt, stammen von Satan, nicht von Gott; sie sind negative Dinge, nicht die Wahrheit. Äußerlich scheint es, als hättest du bestimmte Gedanken und Ansichten von anderen Menschen übernommen. Tatsächlich jedoch stammen diese Gedanken und Ansichten nicht von Gott, sondern von Satan. Äußerlich sieht es so aus, als würden andere Menschen zu dir sprechen, aber tatsächlich ist es Satan, der dir diese Sichtweisen einflößt. Werden die Sichtweisen, die dem Menschen von Satan eingeflößt werden, nicht auch durch den Menschen verbreitet? Wenn du die Wahrheit nicht verstehst und nicht an den Wahrheitsgrundsätzen festhalten kannst, wirst du letztendlich in die Irre geführt werden. Einmal in die Irre geführt, wirst du genau wie asketische Mönche sein und nichts anderes tun, als jeden Tag zu leiden und dich an Vorschriften zu halten, während du immer noch denkst, dass du die Wahrheit praktizierst. Am Ende wirst du bestraft werden und sterben, ohne irgendetwas gewonnen zu haben. Erscheint es euch lohnend, diese Art von Leiden zu erdulden? (Nein.) Wohin führt das Erdulden solchen Leidens die Menschen letztendlich? (In die Hölle.) Sie landen in der Hölle, wo sie Satan unterstehen. Wollte Gott sie haben? (Nein.) Solche Menschen haben so viel Leiden erduldet und glaubten von sich selbst, Gott so treu zu sein – wie kam es dann, dass sie am Ende Satan unterstanden? Warum wollte Gott sie nicht haben? Ist das bedauerlich? (Nein, ist es nicht.) Wenn sich die Menschen im Glauben an Gott nur darauf konzentrieren, Vorschriften einzuhalten und zu leiden, wenn sie nur danach streben, Segnungen zu erlangen, aber nicht nach der Wahrheit streben, sich Gott nicht unterwerfen können, immer noch nach satanischen Dispositionen leben und immer noch des Satans sind, dann wird es für solche Menschen unmöglich sein, zur Errettung zu gelangen, egal wie sehr sie leiden. All dies wird durch den Weg bestimmt, den die Menschen selbst gehen.

Wenn manche Leute jemanden sehen, der große Entschlossenheit besitzt, Leiden zu erdulden – ganz gleich, ob das Leiden, das diese Person erduldet, sinnvoll ist –, sehnen sie sich besonders danach, ein Mensch zu werden, der Leiden erdulden kann. Insbesondere sehnen sie sich danach, zu einem Menschen zu werden, der seinen eigenen Körper disziplinieren, sich gegen das eigene Fleisch auflehnen und gegen die maßlosen Begierden des Fleisches aufbegehren kann; sie hegen eine besondere Bewunderung für diejenigen, die fähig sind, zu leiden. Die Art von Mensch, die sie zu werden begehren, scheint aus Menschen zu bestehen, die vom weltlichen Leben losgelöst sind und in einem Vakuum leben, die keinerlei menschliche Ambitionen oder Begierden und auch keine persönlichen Hobbys, Interessen oder gar persönliche Entscheidungsmöglichkeiten haben – Menschen, die nichts von alledem besitzt und wunsch- und bedürfnislos sind. In ihren Herzen bewundern sie Menschen dieser Art besonders und sagen: „Wieso haben sie keine egoistischen Motive? Wieso haben sie keinerlei persönliche Vorlieben oder Begierden und sind so fähig zu leiden? Warum kann ich nicht leiden? Ich bin zu tief verdorben! Ich kann nur sagen, dass meine Verdorbenheit tiefer ist als ihre.“ Sobald sie solche Gedanken und Ansichten hegen, gehen sie gegen sich selbst in die Offensive: Wenn sie hungrig sind und essen möchten, halten sie sich zurück und essen nicht; wenn sie durstig sind und Wasser trinken möchten, kontrollieren sie sich und trinken nicht; wenn es Zeit zum Schlafen ist, schlafen sie absichtlich nicht; was auch immer sie tun wollen, tun sie absichtlich nicht, und was auch immer sie nicht tun wollen, tun sie absichtlich – sie tun einfach genau das Gegenteil. Sie ignorieren völlig, was benötigt wird, was getan werden sollte, welche Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen erfüllt und welche Lebensregeln und Grundsätze im Hinblick auf eine normale Menschlichkeit eingehalten werden sollten, und handeln stattdessen absichtlich entgegen dieser Dinge. Manche gehen sogar so weit, dass sie absichtlich gegen die Regeln verstoßen und absichtlich Leiden suchen. Wenn es beispielsweise Zeit ist, sich nachts auszuruhen, zwingen sie sich, ihre Müdigkeit zu ertragen und nicht zu schlafen. Wenn sie süßes Essen mögen, essen sie nur scharfe oder bittere Speisen. Bei der Arbeit wählen sie gezielt die Aufgaben aus, die sie nicht mögen. Sie üben sich einfach darin, Schwierigkeiten zu überwinden, und üben sich darin, fähig zu sein, zu leiden, wobei sie alles ablehnen und sich gegen alles auflehnen, was sie brauchen und mögen, und alles annehmen, was sie nicht mögen und nicht brauchen. Sie haben das Gefühl, dass ein solches Handeln bedeutet, die Wahrheit zu praktizieren, und dass Gott es definitiv wirklich mögen und annehmen wird; sie denken, je größer das Leiden ist, das sie erdulden, und je mehr Unbehagen und Schmerzen sie verspüren, desto mehr wird Gott sich darüber freuen und es annehmen. Sagt Mir, was sind das für Gedanken und Ansichten? Ist das nicht extrem? (Doch.) Es gibt sogar einige Leute, die, um zu leiden und ihre Körper zu disziplinieren, ständig vor dem Computer sitzen, egal ob sie etwas zu tun haben oder nicht, und die sich zudem die Regel auferlegen, dass sie jeden Tag zwölf Stunden arbeiten müssen, ungeachtet dessen, ob dies Ergebnisse bringt oder ob sie effizient sind. Sie ruhen sich nicht einmal dann aus, wenn ihr Kopf vernebelt ist, und gehen nicht einmal zum Arzt, wenn sie krank werden. Sie glauben, dass dies bedeutet, sich gegen das Fleisch aufzulehnen, und denken: „Ich darf nicht zulassen, dass dieses alte Fleisch seinen Willen bekommt; das Fleisch darf sich nicht wohlfühlen. Wenn es sich wohlfühlt, wird es schlimme Dinge tun, also muss ich es leiden lassen. Sobald es leidet, wird es wissen, wie schwierig es für Gott ist, zu wirken, und sobald es leidet, wird es in der Lage sein, vor Gott still zu werden.“ Was ist das für eine Logik? Nach ihrem Elan zu urteilen, scheinen sie ein wenig Entschlossenheit zu besitzen und bereit zu sein, die Wahrheit zu praktizieren, aber sind ihre Methode und ihr Ansatz nicht ein wenig verdreht, ein wenig extrem? (Doch.) Sie glauben, dass Leiden bedeutet, dass sie die Wahrheit praktizieren, dass Leiden bedeutet, dass sie ihre Pflicht hingebungsvoll tun, und dass Leiden bedeutet, dass sie ihre Pflicht effizient ausführen. Sie denken, Leiden sei der höchste Wahrheitsgrundsatz und die präziseste Form der Praxis, und dies sei das Streben nach der Wahrheit. Diese Art, die Dinge zu begreifen, ist äußerst problematisch! Sie glauben, die Leidensfähigkeit eines Menschen und das Ausmaß seines Leidens seien der Maßstab, anhand dessen Gott beurteilt, welches Ergebnis dieser Mensch letztendlich haben wird; sie glauben, dies sei die Wahrheit. Ist ihre Sichtweise korrekt? (Nein.) Warum halten sie dann immer noch daran fest? (Weil sie von Satans irrigen Gedanken und Ansichten beeinflusst sind.) Dies ist ein Aspekt der Angelegenheit; es hat auch mit dem Verständnis und den Auffassungen der Menschen zu tun. Sie nähren sich lediglich von Illusionen, leben inmitten ihrer Auffassungen und Vorstellungen und denken, Leiden könne gegen ein gutes Ergebnis und einen guten Bestimmungsort eingetauscht werden. Sie suchen in dieser Angelegenheit nie die Wahrheit – sie bemühen sich nie zu verstehen, wie Gott Leiden betrachtet, welche Maßstäbe Gott vom Menschen verlangt oder welche Bedeutung es hat, dass Gott den Menschen leiden lässt. Sie reflektieren auch nie und denken nie Folgendes: „Entspricht die Art des Leidens, das ich durchmache, den Wahrheitsgrundsätzen? Ist ein solches Leiden Gottes Anforderung an den Menschen? Kann es die Wirkung erzielen, die Gott durch Sein Wirken am Menschen zu erzielen beabsichtigt? Kann der Mensch durch das Erdulden dieses Leidens ein Verständnis der Wahrheit und ein Verständnis der Absichten Gottes erlangen? Wenn nicht, dann beweist dies, dass dieser Weg falsch ist, und ich sollte umkehren.“ Menschen dieser Art leiden, weil ihre Gedanken und Ansichten problematisch sind. Sie haben viele menschliche Auffassungen und Vorstellungen über das Leiden. Dies hat auch mit den Ambitionen und Bestrebungen der Menschen zu tun. Manche Menschen wollen ihr Leiden gegen einen guten Bestimmungsort eintauschen; manche wollen das Leiden nutzen, um sich selbst zu rühmen und andere dazu zu bringen, große Stücke auf sie zu halten; und manche wollen das Leiden nutzen, um zu beweisen, dass sie ihre Körper diszipliniert haben und die Wahrheitsrealität besitzen, mit dem Ziel, das Praktizieren der Wahrheit durch den Akt des Leidens zu ersetzen. Bei manchen Menschen ist dies so, weil ihre Motive und Ambitionen problematisch sind, und bei anderen, weil ihr Verständnis problematisch ist. Unabhängig davon, wo das Problem liegt: Wenn du kein Verständnis der Wahrheit erlangt hast, dann hat das Leiden, das du erduldest, keinen Wert. Andererseits gilt: Wenn das Leiden, das du erduldest, selbstverschuldet ist, dann hat es schlichtweg keine Bedeutung. Dies ist weder Leiden, das von Gott für dich bereitet wurde, noch ist es Leiden, das du als normaler Mensch um des Strebens nach der Wahrheit willen erdulden musst. Daher hat das Leiden, das du erduldest, absolut keine Bedeutung. Um deines Bestimmungsortes oder um des Status willen zu leiden, ist nicht angebracht. Es ist vergeblich und völlig bedeutungslos; Gott heißt es nicht gut, und Er erinnert sich nicht daran. Wofür solltest du dann leiden, damit dein Leiden sinnvoll ist? Leiden, um die Wahrheit zu praktizieren, Leiden, um deine Disposition zu verändern, und Leiden, um zur Errettung zu gelangen, ist sinnvoll – das ist das Leiden, das du erdulden musst. Wenn du leidest, um deinen Status zu wahren und menschliche Auffassungen und Vorstellungen zu befriedigen, dann hat das Leiden, das du erduldest, absolut keine Bedeutung; es ist überflüssig. Was bedeutet „überflüssig“? Es bedeutet, dass es völlig unnötig ist. Du bist vom Weg abgekommen, und der Weg, den du gehst, ist falsch. Ganz gleich, wie sehr du leidest oder wie hoch der Preis ist, den du zahlst – Gott erinnert sich einfach nicht daran, und Gott heißt es nicht gut. Weil dein Leiden nichts mit dem Praktizieren der Wahrheit zu tun hat, nichts damit zu tun hat, zur Errettung zu gelangen, und nichts mit der Unterwerfung unter Gott zu tun hat, schenkt Gott ihm einfach keine Beachtung. Versteht ihr? (Ja.) Das ist die wertloseste und bedeutungsloseste Art des Leidens.

Es gibt auch noch eine andere Art des Leidens, die dadurch verursacht wird, dass der Mensch verdorbene Dispositionen hat. Das Leben des Menschen, sein Streben und der Weg, den er geht, werden alle von seinen verdorbenen Dispositionen bestimmt. Da der Mensch verdorbene Dispositionen hat, weist er zwangsläufig Auflehnung und Widerstand auf; da der Mensch verdorbene Dispositionen hat, lebt er immer noch unter Satans Macht. Wenn der Mensch seine verdorbenen Dispositionen ablegen und zur Errettung gelangen will, muss er Gottes Gericht und Züchtigung annehmen, und er muss viel Zurechtstutzung und Disziplinierung sowie die verschiedenen Prüfungen und die Läuterung erfahren, die Gott bereitet. Manche Menschen müssen sogar einige große Drangsale durchleben. All dies dient dazu, den Menschen zu befähigen, die Wahrheit zu erlangen, seine satanischen Dispositionen abzulegen und letztendlich zur Errettung zu gelangen; dies ist der notwendige Prozess, den jeder durchlaufen muss, um zur Errettung zu gelangen. Um seine verdorbenen Dispositionen abzulegen und zur Errettung zu gelangen, muss jedes verdorbene menschliche Wesen ein großes Maß an Leiden erdulden. Einerseits muss es, wenn es beim Tun seiner Pflichten verdorbene Dispositionen offenbart, Gericht und Züchtigung annehmen, Zurechtstutzung annehmen und Prüfungen und Läuterung annehmen; dies ist Leiden, das erduldet werden muss. Andererseits müssen die Menschen, um ihre Pflichten gut zu tun, bestimmte persönliche Mängel und die Unzulänglichkeiten ihrer eigenen Bedingungen überwinden, und sie müssen sich etwas Fachwissen aneignen. Dies erfordert auch, dass Menschen leiden und einen Preis zahlen. Besonders wenn Menschen in gefährlichen Umgebungen mit schlechten Lebensbedingungen Pflichten tun, müssen sie ebenfalls einiges an Leiden erdulden. Wenn Menschen darüber hinaus beim Tun ihrer Pflichten in satanischen Dispositionen leben, handeln sie nach ihrem eigenen Willen und tun sogar Dinge, die Unterbrechungen und Störungen verursachen, also müssen sie jeden Tag über sich selbst nachdenken und das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten annehmen. Sie müssen auch das Leiden erdulden, gemaßregelt, diszipliniert und geläutert zu werden, oder das Leiden, offenbart, entlassen und ausgemustert zu werden. All dieses Leiden müssen die Menschen erdulden. Wenn du dieses Leiden nicht erduldest, wird es für dich sehr schwierig sein, letztendlich deine verdorbenen Dispositionen abzulegen und zur Errettung zu gelangen. Ob man nun durch Gottes Worte entlarvt und gerichtet wird, von den Brüdern und Schwestern zurechtgestutzt wird oder mit den Umgebungen konfrontiert wird, die Gott bereitet, um die Menschen zu prüfen und zu läutern – dies sind alles Arten von Leiden, die die Menschen erdulden müssen. Es sind Prozesse, die jedes verdorbene menschliche Wesen erfahren muss, um zur Errettung zu gelangen, und sie sind alle sinnvoll und wertvoll. Der Zweck des Erduldens dieser Arten von Leiden besteht darin, dass du letztendlich zur Errettung gelangen und von Gott gewonnen werden kannst. Das ist ganz einfach keine Art von persönlichem Kapital, denn du erduldest dieses Leiden nicht um anderer Menschen willen. Du tust deine Pflicht für dich selbst, du praktizierst die Wahrheit für dich selbst, und du wendest dich für Gott auf und erduldest alle möglichen Leiden um deinetwillen. Darüber hinaus dienen dein Praktizieren der Wahrheit zur Bereinigung deiner verdorbenen Dispositionen, deine Auflehnung gegen deine Ambitionen und Begierden, dein Loslassen deiner verschiedenen Vorlieben und Forderungen und so weiter alle letztlich dazu, dass du zur Errettung gelangen, Unterwerfung unter Gott erreichen und ein Mensch werden kannst, der Gott anbetet. Du erduldest dieses Leiden, damit du am Ende überleben und ein Mitglied der neuen Menschheit werden kannst; obwohl es wertvoll ist, ist es kein Beitrag für Gott. Warum sage Ich, dass es kein Beitrag ist? Weil das Leiden, das du erduldest, nicht irgendein persönliches Kapital ist; du erduldest es ganz und gar um deinetwillen. Es ist genau wie beim Essen und Trinken: Du isst und trinkst nur, damit du überleben kannst. Jede Aktivität, der du in deinem täglichen Leben nachgehst, dient der Aufrechterhaltung deines körperlichen Lebens und Überlebens. Diesen Aktivitäten gehst du nicht um anderer Menschen willen nach, sondern nur um deiner selbst willen. Selbst wenn du also viel Leiden erduldest und selbst wenn du einige schwierige Prozesse erfährst, bedeutet das nicht, dass du dir eine Art von persönlichem Kapital angeeignet hast. Es ist nicht erwähnenswert – es ist das, was du erdulden solltest. Du kannst nicht sagen: „Wenn ich esse, tue ich es um Gottes willen, und ich lebe mein Leben um Gottes willen!“ Du tust diese Dinge nicht um Gottes willen; du tust sie für dich selbst. Daran gibt es nichts, dessen man sich rühmen könnte. Daher sagen manche Leute immer, dass sie um des Glaubens an Gott und des Tuns ihrer Pflicht willen ihrer Arbeit entsagt und ihr Studium aufgegeben hätten, oder sie reden darüber, wie viel Zurechtstutzung sie erduldet haben, wie viele Tränen sie heimlich vergossen haben und wie viel sie heimlich gelitten haben. Sie erwähnen diese Dinge immer wieder und denken, das große Leiden, das sie um des Tuns ihrer Pflicht und des Gelangens zur Errettung willen erduldet haben, sei eine Form von persönlichem Kapital. Das ist völlig falsch. Verdorbene Menschen sollten leiden, um zur Errettung zu gelangen; es ist richtig, dass du leidest. Warum ist es richtig? Weil du von Satan so tief verdorben wurdest, du verdorbene Dispositionen hast und du eine satanische Natur hast. Wenn du zur Errettung gelangen und in der Lage sein willst, die Wahrheit anzunehmen und ein Verständnis dafür zu erlangen, wie tief du verdorben wurdest, musst du ein großes Maß an Schmerz erdulden; insbesondere das Ablegen deiner verdorbenen Dispositionen erfordert das Erdulden von noch mehr Schmerz. Es ist genau wie bei einer Frau, die ein Kind zur Welt bringt: Sie muss die Wehen durchstehen und das Leiden der Geburt erdulden. Du kannst dem nicht entkommen, selbst wenn du es wolltest. Das Leiden, das du erduldest, um zur Errettung zu gelangen, ist etwas, das du um deinetwillen erduldest; du kannst nicht sagen, dass du Schmerzen für Gott erduldest. Du erduldest Gericht und Züchtigung, Zurechtstutzung und Prüfungen und Läuterung ganz und gar um deiner eigenen Errettung willen. Dies ist das Leiden, das du erdulden solltest, und es ist ein notwendiger Prozess. Prahle also nicht damit, wie viel du gelitten hast, um deine Pflicht zu tun, wie viel du gelitten hast, um zur Errettung zu gelangen, wie viel Arbeit du für das Haus Gottes getan hast, wie viel du für Gott umhergelaufen bist oder wie viele Menschen du gewonnen hast, indem du das Evangelium gepredigt hast. Nichts davon bedeutet, dass du über persönliches Kapital verfügst, und du solltest auf keinen Fall Anerkennung für diese Dinge beanspruchen. Du weißt nicht einmal, ob du die Wahrheit erlangt hast, und du weißt auch nicht, ob sich deine Disposition verändert hat, und dennoch versuchst du immer, Anerkennung für solche Dinge zu beanspruchen. Dies ist eine Äußerungsform des Mangels an Vernunft. Wenn du Anerkennung beanspruchst, könnte Gott dich jetzt sofort hundertfach belohnen, indem Er dir ein Leben in materiellem Überfluss und fleischlichen Komfort schenkt und dich den Ruhm und den Reichtum der Menschenwelt genießen lässt. Wenn du jedoch nur an Gott glaubst, um diese Dinge als Gegenleistung zu erhalten, und du nicht nach der Wahrheit strebst, dann können deine verdorbenen Dispositionen nicht abgelegt werden, und du wirst nicht in der Lage sein, zur Errettung zu gelangen. Du kannst dieses Leben genießen, aber Gott wird dir nicht erlauben, in die kommende Welt einzutreten. Wenn du jedoch nicht an Gott glaubst, um dieses Leben zu genießen, sondern um zur Errettung zu gelangen und ein Mitglied der neuen Menschheit zu werden und um deine verdorbenen Dispositionen abzulegen und ein geschaffenes Wesen zu werden, das Gott anbetet, dann ist das Leiden, das du erduldest, das, was du erdulden solltest, und es ist darüber hinaus nicht erwähnenswert. Es gegenüber irgendjemandem zur Sprache zu bringen, wäre eine Äußerungsform von mangelnder Vernunft. Das Ziel, der Wert und die Bedeutung deines Leidens bestehen darin, dass du selbst zur Errettung gelangst; daran gibt es nichts, dessen man sich rühmen könnte. Ist das nicht so? (Doch.) Manche Leute reden immer darüber, wie viel sie umhergelaufen sind und wie viel sie gelitten haben, seit sie angefangen haben, an Gott zu glauben, und wie viel Zurechtstutzung, Gericht und Züchtigung sie erfahren haben. Sie stellen immer die „glorreiche Chronik“ ihres Leidens zur Schau. Lass Mich dir sagen: Das ist beschämend, widerlich und ekelerregend! Das alles sind Dinge, die du tun solltest und die du erdulden solltest. Du solltest nicht versuchen, dich zu rechtfertigen. Du hast dir bei niemandem Verdienste erworben. Selbst wenn du Kirchenarbeit verrichtest, eine Kirche leitest und den Menschen ein wenig Unterstützung und Hilfe bietest, ist das lediglich ein Teil deiner Verantwortung und das, was du tun solltest. Warum ist das so? Zum einen tust du die Pflicht eines menschlichen Wesens. Zum anderen erfüllst du, selbst wenn du Menschen unterstützt, ihnen hilfst und sie versorgst, nach dem Verstehen der Wahrheit nur deine Verpflichtungen als menschliches Wesen und ermöglichst es anderen, davon zu profitieren. Die Wahrheit gehört jedoch nicht dir; sie kommt von Gott. Du hast sie lediglich weitergegeben und geteilt. Die Wahrheit ist nicht dein Privateigentum; sie ist Gottes Leben, und sie ist Gottes Versorgung. Wenn du also Kirchenarbeit verrichtest, um Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen, dann ist das keine Art von Verdienst; du erfüllst eine Verpflichtung und eine Verantwortung. Wenn du es gut machst, erfüllst du lediglich deine Verpflichtung und besitzt ein wenig Gewissen und Vernunft. Daran gibt es nichts, dessen man sich rühmen könnte. Wenn du es nicht gut machst, solltest du dich selbst prüfen und über dich nachdenken. Ganz gleich, wie viele Menschen du bei deiner Kirchenarbeit vielleicht einmal geleitet hast oder wie viele Menschen du vielleicht einmal unterstützt und denen du geholfen hast – in Gottes Augen sind dies lediglich gute Taten, an die Er sich erinnert. Was die Menschen betrifft, so hast du dir bei ihnen jedoch absolut keine Verdienste erworben. Selbst wenn du bei der Verrichtung dieser Arbeit hinter den Kulissen einen hohen Preis gezahlt, viel Leiden erduldet und auf viel Schlaf verzichtet hast und einige von euch sogar krank geworden sind und die Qualen einer Krankheit erduldet haben, bedeutet das nicht, dass du dir irgendwelche Verdienste erworben hast. All dieses Leiden ist das, was verdorbene Menschen erdulden sollten, um die Wahrheit zu erlangen, bevor sie zur Errettung gelangen können; es ist nicht im Geringsten etwas, dessen man sich rühmen könnte. Deshalb solltest du dafür weder Ruhm noch Verdienst einfordern. Ich habe so viele Jahre lang mit euch über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten und euch versorgt, und dennoch habe Ich nicht das Gefühl, Mir bei euch irgendwelche Verdienste erworben zu haben. Du hingegen hast die Wahrheit lediglich durch Leiden und das Zahlen eines Preises verstanden und sie dann mit anderen geteilt – bedeutet das, dass du dir irgendwelche Verdienste erworben hast? Selbst wenn deine Handlungen für andere eine gewisse Hilfe waren, ist das lediglich das Ergebnis, das durch Gottes Worte und durch die Wahrheit erzielt wurde. Hätte Gott diese Worte oder diese Wahrheiten nicht ausgedrückt, womit könntest du den Menschen dann helfen? Alles, was du den Menschen vermitteln würdest, wäre Verdorbenheit sowie menschliche Auffassungen und Vorstellungen; es könnte unmöglich die Wahrheit sein. Die Wahrheit kann nur von Gott kommen. Gott ist die Quelle der Wahrheit, und Er ist die Quelle, die die Menschheit mit Leben versorgt. Du empfängst einen Tropfen Wasser von Gott, von der Quelle, und teilst ihn dann mit anderen Menschen. Selbst wenn dies ihren Durst stillt, hast du lediglich deine Verantwortung und Verpflichtung erfüllt. Für jene Menschen ist es absolut keine Art von Gnade, Gunst, Gabe oder Versorgung; bestenfalls ist es lediglich eine Hilfe. Du hast lediglich die Verantwortung erfüllt, die ein geschaffenes Wesen erfüllen sollte. Durch deine Erfahrungen teilst du Gottes Worte und Gottes Absichten und gibst sie an andere weiter, wodurch du es ihnen ermöglichst, Nahrung und Versorgung daraus zu empfangen. Daher ist in Meinen Augen jegliches Leiden, das verdorbene Menschen in der Zeit erdulden, in der sie die Wahrheit annehmen und zur Errettung gelangen, das, was sie erdulden sollten. Da der Mensch verdorbene Dispositionen hat und von Satan verwüstet und verdorben, von Satan schwer mit Füßen getreten und mit Satans verschiedenen Gedanken und Ansichten sowie seinen Häresien und Trugschlüssen indoktriniert und von ihnen beeinflusst wurde, fällt es menschlichen Wesen schwer, die Wahrheit anzunehmen. Der Prozess, in dem ein menschliches Wesens die Wahrheit annimmt und zur Errettung gelangt, gleicht der Behandlung eines schwerkranken Patienten: Er muss Leiden erdulden, ohne welches er nicht geheilt werden kann. Um zur Errettung zu gelangen, müssen verdorbene Menschen die Wahrheit annehmen, Gericht und Züchtigung annehmen und Prüfungen und Läuterung annehmen. Nur durch das Erdulden eines großen Maßes an Leiden können sie letztendlich eine gründliche Verwandlung durchmachen und Mitglieder der neuen Menschheit werden. Ohne verschiedene Umgebungen des Leidens zu durchlaufen, ist es für den Menschen unmöglich, die Wahrheit so natürlich und wie selbstverständlich anzunehmen. Die verdorbenen Dispositionen des Menschen sind tief verwurzelt und bereits zu seinem Leben geworden. Daher muss der Mensch die Läuterung durch verschiedene Arten von Leiden annehmen und ein großes Maß an Schmerz erdulden, um sich gegen seine verdorbenen Dispositionen aufzulehnen, sich gegen verschiedene menschliche Ambitionen und Begierden aufzulehnen, verschiedene abwegige und absurde menschliche Gedanken und Ansichten loszulassen und die Wahrheit anzunehmen. Was der Mensch im Gegenzug für dieses Leiden bekommt, sind die Errettung und das Ablegen seiner verdorbenen Dispositionen; was er bekommt, sind die Unterwerfung unter die Wahrheit und die aufrichtige Anbetung Gottes; was er bekommt, ist Gottes Anerkennung seiner Person als geschaffenes Wesen. Daher ist dieses Leiden von größtem Wert. Ganz gleich, welche Art von Leiden du erduldest, um deine verdorbenen Dispositionen abzulegen, merke dir eines: Dies ist das Leiden, das du erdulden solltest, und du solltest es nicht überall hinausposaunen. Wenn dieses Leiden das ist, was du bereitwillig erduldest und was du erdulden solltest, dann solltest du richtig damit umgehen und es von Gott annehmen. Du solltest es in deine eigene echte Wertschätzung und in wunderbare Erfahrungen verwandeln und es mit anderen teilen, indem du darüber schreibst oder sprichst, anstatt über deine Erfahrungen des Leidens zu sprechen, um dich zu profilieren und dir persönliches Kapital zu sichern. Ganz gleich, wie viel du leidest, es ist nicht dein persönliches Kapital und es bedeutet nicht, dass du über einen höheren Rang verfügst. Gott misst nicht daran, wie viel ein Mensch leidet, ob er letztendlich die Qualifikation besitzt, zur Errettung zu gelangen. Ist es korrekt, das Leiden auf diese Weise zu betrachten? (Ja.)

Sagt Mir, stimmen diese Gedanken und Ansichten bezüglich des Leidens, von denen Ich gesprochen habe und die der Mensch besitzen sollte, mit der Wahrheit überein? (Ja.) Sollte das Leiden nicht auf diese Weise betrachtet werden? (Doch.) Wenn du die Dinge auf diese Weise betrachten kannst, wird dein Handeln Rationalität und Menschlichkeit aufweisen, und deine arrogante Disposition wird deutlich abnehmen. Akzeptiere zuerst die korrekten Gedanken und Ansichten und nutze diese Gedanken und Ansichten dann als Vergleichsmaßstab für deine eigene Verdorbenheit, um diese zu beseitigen. Praktiziere bei deinem Handeln gemäß den Grundsätzen der Praxis dieser Gedanken und Ansichten, und deine verdorbenen Dispositionen werden beseitigt werden, ohne dass du es merkst. Meistens werden verdorbene Dispositionen abgelegt, indem eine Person einen korrekten Gedanken und eine korrekte Ansicht annimmt und zuerst eine Veränderung in ihren Sichtweisen und dann eine allmähliche Veränderung ihrer Handlungsweise und der Offenbarungen ihrer Disposition erfährt. Was die Angelegenheit des Leidens betrifft, musst du zuerst die korrekten Gedanken und Ansichten haben und dir sicher sein, worum es beim Leiden geht, warum du leidest und ob das Ziel und die Richtung deines Leidens korrekt sind. Wenn du die korrekten Gedanken und Ansichten zum Leiden hast und es erduldest, damit du deine verdorbenen Dispositionen ablegen und dich an die Wahrheitsgrundsätze halten kannst, und du beim Erdulden dieses Leidens Gottes Weg folgst, dann ist dieses Leiden eine Verpflichtung, die du als geschaffenes Wesen erfüllen solltest. Es ist die Praxis, die du pflegen solltest, und es ist auch deine Pflicht; es ist das, was du als wahres geschaffenes Wesen tun solltest. Dies ist eine Verantwortung, der du dich nicht entziehen kannst; das heißt, dieses Leiden ist das, was du ertragen solltest. Es ist genau wie bei Eltern, die, wenn sie Kinder bekommen, diese großziehen müssen; sie bis zum Erwachsenenalter großzuziehen, ist die Verantwortung der Eltern. Egal, wie viel Leiden sie im Laufe der Erziehung ihrer Kinder erdulden – dies ist die Verantwortung, die Eltern erfüllen sollten, und daran gibt es nichts, womit man prahlen könnte. Auf diese Weise haben die Menschen Generation für Generation ihre Kinder großgezogen. Um Kinder großzuziehen, muss man diesen Schmerz ertragen, was an sich schon eine Verantwortung ist. Um zur Errettung zu gelangen, die Wahrheit zu praktizieren, die Wahrheitsgrundsätze zu wahren und in seinem Zeugnis standhaft zu bleiben, müssen die Menschen ebenfalls viel Leiden erdulden. Eines ist jedoch sicher: Dieses Leiden ist absolut kein sinnloses Opfer und es ist kein bedeutungsloses Leiden; vielmehr ist es bedeutungsvoll und wertvoll. Wenn das Ziel deines Leidens ist, für Gott Zeugnis abzulegen, die Existenz der Wahrheit zu wahren, die Existenz positiver Dinge zu wahren und die Existenz gerechter Anliegen zu wahren sowie die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten und somit in deinem Zeugnis standhaft zu bleiben, dann ist das Leiden, das du erduldest, wertvoll und bedeutungsvoll. Wenn das Ziel deines Leidens korrekt und positiv ist, dann ist dieses Leiden genau das, was du erdulden solltest. Was bedeutet es, dass es das ist, was du erdulden solltest? Es bedeutet, dass es eine Verantwortung ist, die du tragen solltest, und eine Verpflichtung, die du als Mensch und als geschaffenes Wesen unter Gottes Herrschaft erfüllen solltest; mit einem Wort: Es ist deine „unabdingbare Pflicht“. Was bedeutet es, dass es deine unabdingbare Pflicht ist? Es bedeutet, etwas zu tun, ohne etwas zu fordern, ohne zu versuchen, einen Handel abzuschließen, und ohne nach Verdiensten zu streben; es ist schlichtweg das, was du tun solltest. Es ist genau wie damals, als Gott Noah beauftragte, die Arche zu bauen. Noah zahlte den Preis von hundertzwanzig Jahren, um die Arche zu bauen, aber bei wem versuchte er, sich dafür Anerkennung zu verschaffen? Er versuchte bei niemandem, sich Anerkennung zu verschaffen. Wie viel Leiden hat er beim Bau der Arche in diesen hundertzwanzig Jahren erduldet? Egal, wie sehr er litt – in Gottes Augen war jedes Leiden, das er bei der Annahme dieses Auftrags erduldete, genau das, was er hätte erdulden sollen. Das liegt daran, dass er ein menschliches Wesen war und diesen Schmerz annehmen musste, während er diese Verantwortung auf sich nahm, und dieser Schmerz und seine Verantwortung traten zur gleichen Zeit auf und verliefen gleichzeitig. Sobald du als menschliches Wesen Gottes Auftrag angenommen hast, musst du jede Art von Schmerz annehmen, die damit verbunden ist; es ist deine unabdingbare Pflicht, dies zu tun. Was erhielt Noah letztendlich im Gegenzug für sein Leiden? Er konnte in der Arche überleben und zum Stammvater der nächsten Generation der Menschheit werden; er tauschte sein Leiden gegen das Überleben ein. Egal, wie sehr er während des Baus der Arche litt, empfang er es daher niemals als einen Beitrag für die Menschheit oder für Gott sei. Er besaß Rationalität; er sagte nie solche Dinge. Er spürte, dass es Gottes Errettung und Gottes Gnade war. Die Menschheit von heute sollte ebenfalls diese Haltung haben. Wenn du bereitwillig deine Pflicht tust und bereitwillig Gottes Errettung annimmst, und es – ganz gleich, welche Pflicht du tust oder wie sehr du leidest und was du beim Tun deiner Pflicht erfährst – dein Ziel ist, den Auftrag und die dir vom Schöpfer gegebene Pflicht zu erfüllen und zur Errettung zu gelangen, welches Leiden solltest du dann nicht erdulden? Jedes Leiden, das du erduldest, ist eine Verantwortung und Verpflichtung, die du erfüllen solltest. Um es klar zu sagen: Es ist deine Verantwortung und Verpflichtung, es zu erdulden; daran gibt es nichts, womit man prahlen könnte. Die Menschen denken immer: „Ich habe gelitten und einen Preis gezahlt. Ich muss mich selbst loben; ich muss es Gott wissen lassen und ich muss es die Menschen wissen lassen, damit die Menschen in ihren Herzen einen guten Eindruck von mir haben und damit ich einen hohen Status und ein hohes Ansehen unter den Menschen habe.“ Das ist überflüssig und unnötig. Durch das Leiden hast du bereits das gewonnen, was du hättest gewinnen sollen. Die Wahrheit und das Leben, die Gott dir schenkt, sind die kostbarsten Dinge. Kein Ansehen, kein Status und keine hohe Wertschätzung vonseiten anderer können sich mit der Wahrheit messen, die du gewonnen hast. Da du bereits das Kostbarste gewonnen hast, besteht dann noch die Notwendigkeit, mit deinem Leiden und dem Preis, den du gezahlt hast, zu prahlen, um andere dazu zu bringen, dich hoch zu schätzen? Dafür besteht keine Notwendigkeit. Da du leidest und einen Preis zahlst, um die Wahrheit zu gewinnen und zur Errettung zu gelangen, solltest du nicht damit prahlen, dass du dieses Leiden erduldest. Menschen mit Gewissen und Rationalität werden diese Angelegenheit korrekt behandeln. Mehr noch: Wenn du durch das Leiden mehr Wahrheiten verstehst und Gottes Absichten genauer verstehst, wirst du Gott dafür danken, dass Er diese Umgebungen für dich bereitet hat, und für das Leiden dankbar sein, das du erduldet hast. Du wirst sagen: „Zum Glück gab es diese Umgebungen des Leidens. Zum Glück gab es diese von Gott bereiteten Krankheiten, Enttäuschungen, Rückschläge, Entlassungen, sowie die Zurechtstutzung, das Gericht und die Züchtigung durch Ihn. Zum Glück haben mich diese Dinge begleitet.“ Wenn dich diese Umgebungen des Leidens nicht begleitet hätten, hättest du unmöglich das gewinnen können, was du heute hast. Du musst Gott danken, anstatt das Leiden als Kapital zu behandeln, das du nutzen kannst, um Anerkennung zu beanspruchen und vor anderen darüber zu berichten. Siehst du, wenn der Mensch ein genaues Verständnis einer bestimmten Art von Angelegenheit hat, das mit der Wahrheit übereinstimmt, werden seine Sichtweisen auf solche Dinge zutreffend werden, sein Standpunkt wird richtig sein und seine Rationalität wird normal werden. Die Grundursache für die Anomalie in der Rationalität des Menschen liegt darin, dass seine Meinungen, Sichtweisen, Standpunkte und Perspektiven zu vielen Dingen abwegig und absurd sind und auf den Gedanken und Ansichten basieren, die Satan dem Menschen eingeflößt hat. Deshalb nutzt du abwegige und absurde Gedanken und Ansichten und betrachtest diese Dinge aus einer abwegigen und absurden Perspektive. Du hast beim Leiden immer das Gefühl, dass dir großes Unrecht widerfahren ist und du ungerecht behandelt wurdest; du willst dich immer rechtfertigen, willst immer jemandem dein Leid klagen und willst immer von anderen hochgeschätzt werden und aus ihrer hohen Wertschätzung ein Gefühl der Befriedigung ziehen. Da du nun jedoch den Wert und die Bedeutung des Leidens erkennst, kannst du das Leiden, das von Gott kommt, korrekt annehmen und sträubst dich nicht länger dagegen. Wenn eure Größe ein wenig zunimmt und euer Leben etwas wächst, werden einige von euch wie Petrus beten und darum bitten, dass Gottes Züchtigung und Gericht euch niemals verlassen. Habt ihr jetzt schon diese Größe? (Noch nicht, aber wir sind bereit, uns danach auszustrecken.) Strebt einfach weiter nach der Wahrheit und bemüht euch darum. Je mehr ihr von der Wahrheit versteht, desto mehr wird sich eure innere Sicht auf die Dinge Stück für Stück verändern, und euer Leben wird allmählich wachsen.

Manche Leute erkranken während sie ihre Pflichten tun an ungewöhnlichen oder schwer zu heilenden Krankheiten. Durch das Erfahren dieser Krankheiten gewinnen sie letztendlich etwas. Unabhängig davon, ob sich die Krankheit verschlimmert, unverändert bleibt oder geheilt wird, ist das, was sie letztendlich durch das Erfahren dieses Leidens gewinnen, kurz gesagt, ein Verständnis der Absichten Gottes und die Erkenntnis ihrer eigenen Probleme in verschiedener Hinsicht. Sie behandeln Gott und die Wahrheit nicht mehr mit den fehlerhaften Haltungen und Methoden, die sie früher angewandt haben. Dieser Gewinn ist etwas, das du durch keine andere Art von Erfahrung erlangen kannst – er kann nur durch das Leiden erlangt werden. Zu diesem Zeitpunkt wirst du für diese Krankheit dankbar sein und sagen: „Zum Glück hatte ich diese Krankheit; andernfalls wäre es mir unmöglich gewesen, solche Gewinne zu erlangen.“ Wenn du also mit anderen über diese Erfahrung Gemeinschaft hältst und sie mit ihnen teilst, wirst du darüber Gemeinschaft halten, was du aus deiner Erfahrung gewonnen hast, was du daraus geerntet hast und welche Wahrheiten die Menschen daraus verstehen sollten, anstatt das Leiden zu betonen, das du erduldet hast. Du wirst dich nicht vor anderen selbst erhöhen und von dir selbst Zeugnis darüber ablegen, wie sehr du gelitten hast, wie quälend es war und wie du letztendlich zu der Entschlossenheit gelangt bist, zu leiden. Du wirst es nicht tun, um von dir selbst Zeugnis abzulegen und dich selbst zu preisen, sondern vielmehr, um deine eigenen Erfahrungen zu teilen und Zeugnis für Gott abzulegen. Die Angelegenheit des Leidens muss auf diese Weise verstanden werden. Die Hauptsache ist, was dein Ziel beim Leiden ist und worin der Wert und die Bedeutung deines Leidens besteht. Aber ganz gleich, worum es sich handelt, welches Leiden die Menschen auch erdulden und wie sehr sie auch leiden – ihr Leiden kann für sie niemals eine Form von persönlichem Kapital sein. Darüber hinaus leben verdorbene Menschen im Fleisch. Selbst wenn du nicht an Gott glaubst, leidest du nicht, um unter den Menschen zu überleben? (Ja, auch dafür müssen wir leiden.) Ist es möglich, dass das Fleisch überhaupt nicht leidet? (Nein.) Selbst wenn man nicht an Gott glaubt, muss man dennoch viel Leiden erdulden. Sei es das Streben nach Ruhm und Gewinn, Status, akademischer Erfolg und Reichtum oder die Erziehung von Kindern und so weiter – all diese Dinge bringen Leiden mit sich. Wer leidet nicht? Wenn die Menschen in dieser Menschenwelt leben, müssen sie Leiden erdulden; es ist nur so, dass manche Art von Leiden völlig wertlos ist – nämlich die Art, bei der die Menschen um des Überlebens sowie um des Ruhms und Gewinns willen umherhetzen, miteinander wetteifern, versuchen, einander auszuschließen, und einander hereinlegen. Wenn sie es am Ende endlich schaffen, ihren Ruhm, ihren Gewinn und ihren Status zu erlangen, sind sie stets besorgt, diese zu verlieren, und sie erdulden mehr Leiden, um ihren Status nicht zu verlieren. Unter großen Schwierigkeiten bewahren sie ihren Status zwar, aber sie enden körperlich und geistig erschöpft und emotional ausgelaugt. In dieser Welt leiden sowohl die Reichen als auch die Armen. Die Reichen haben ihre eigenen Nöte, und die Armen haben ebenfalls ihre. Kurz gesagt: Es ist nicht leicht, in dieser Menschenwelt zu leben; jeder leidet. Menschen, die an Gott glauben, leiden in Bezug auf ihr Leben und Überleben relativ weniger, denn nachdem sie die Wahrheit angenommen haben, unterscheiden sich viele ihrer Gedanken und Ansichten von denen der Nichtgläubigen, und sie sind in der Lage, viele Dinge loszulassen, keine sinnlosen Opfer mehr zu bringen und sich nicht mehr in vergebliche Kämpfe zu verwickeln – somit leiden sie in dieser Hinsicht relativ weniger. Sie können damit zufrieden sein, einfach nur Nahrung und Kleidung zu haben; den Rest ihrer Zeit verbringen sie damit, nach der Wahrheit zu streben, nach Errettung zu streben und ihre Pflicht als geschaffene Wesen zu erfüllen, richtig? (Richtig.) Die Menschen müssen um ihres fleischlichen Lebens willen einiges an Leiden erdulden: Sie müssen die Schmerzen von Erschöpfung und Krankheit erleiden, die Verlockung verschiedener böser Trends in der Welt, die Ausgrenzung sowie die Kämpfe und den Streit zwischen den Menschen – all dieses Leiden müssen sie erdulden. Darüber hinaus leben manche Menschen in Armut und haben kein Geld für eine medizinische Behandlung, wenn sie krank werden. Viele Dinge verlaufen nicht nach ihren Wünschen, und sie fühlen sich oft hilflos, aber sie erdulden all dieses Leiden. Die Menschen leiden so oder so, aber wie viel Leiden du auch immer um des Fleisches willen erduldest, es ist verdient; es ist das, was du erdulden solltest. Wenn du leben willst, musst du leiden. Obwohl das Leiden, das von Menschen, die an Gott glauben, erduldet wird, in seiner Form dem Leiden der Nichtgläubigen etwas ähnelt, gewinnen Gläubige letztendlich die Wahrheit sowie die Anbetung Gottes und die Unterwerfung unter Ihn. Dieses Leiden ist also unglaublich wertvoll und bedeutungsvoll. Du solltest Gott dafür danken, dass Er diese leidensvollen Lebensumgebungen für dich bereitet hat, damit du jedes Mal, wenn du Leiden erfährst, Lehren daraus ziehen und lernen kannst, dich Gott zu unterwerfen und in deinem Zeugnis standhaft zu bleiben, anstatt die Erfahrung des Leidens als Kapital zu nutzen, um zu prahlen und dich selbst zu erhöhen. Sich immer selbst zu erhöhen und von sich selbst Zeugnis abzulegen, indem man über das erduldete Leiden spricht, um die hohe Wertschätzung anderer zu gewinnen – Menschen dieser Art sind schändlich. Menschen, denen es an Vernunft mangelt, tun nichts als schändliche Dinge. Wenn Menschen mit Vernunft etwas tun, das unvernünftig ist, schämen sie sich; sie hören damit auf und gehen nicht weiter, richtig? (Ja.)

Ich habe viel über die Angelegenheit des Leidens Gemeinschaft gehalten. War Meine Art, darüber Gemeinschaft zu halten, hilfreich für euch? (Ja.) Inwiefern hat sie euch geholfen? (Nachdem ich Gottes gemeinschaftlichen Austausch gehört hatte, verstand ich, dass die Arten von Leiden, die das Fleisch erduldet, das sind, was der Mensch erdulden sollte, und dass das Leiden durch das Erfahren von Gericht und Züchtigung, Zurechtstutzung, Drangsal und Prüfungen und so weiter ebenfalls das ist, was der Mensch erdulden sollte. Das liegt daran, dass der Mensch satanische verdorbene Dispositionen hat, und wenn der Mensch dieses Leiden nicht erduldet, können seine verdorbenen Dispositionen nicht abgelegt werden. Darüber hinaus hat Gott gerade erwähnt, dass jedes Leiden, das der Mensch erduldet, um seine Pflicht als geschaffenes Wesen zu erfüllen, seine Verpflichtung und Verantwortung ist, und er sollte dies nicht als Kapital nutzen, um zu versuchen, bei Gott Anerkennung zu beanspruchen. Nach Gottes gemeinschaftlichem Austausch habe ich das Gefühl, dass ich Leiden nun rational betrachten kann.) Nach einem solchen gemeinschaftlichen Austausch werden einige Leute, die immer nach Leiden streben, befreit sein. Manche Leute denken immer: „Ich muss leiden, sonst blicken die Brüder und Schwestern auf mich herab und wählen mich beim nächsten Mal nicht zum Leiter oder Mitarbeiter. Ich muss in der Lage sein, eine Show abzuziehen und lernen, vor anderen zu leiden.“ Du musst keine Show abziehen. Wenn du die Zeit dafür hast, wärst du besser dran, sie damit zu verbringen, mehr von Gottes Worten zu lesen, mehr von der Wahrheit zu verstehen, deine Verantwortungen und Verpflichtungen zu erfüllen und deine Pflichten gut auszuführen und letztendlich in Bezug auf die Wahrheit Gewinne zu ernten. Unabhängig davon, ob andere dich hochschätzen: Wenn du in Bezug auf die Wahrheit Gewinne geerntet hast und deine verdorbenen Dispositionen abgelegt wurden und du dir letztendlich die Chance auf Errettung sowie die Akzeptanz des Schöpfers verdienst, dann ist dies die wertvollste Sache; das ist es, was ein kluger Mensch wählen würde. Wenn du vor anderen immer eine Show abziehst, damit sie dich hochschätzen, und vor anderen immer Anerkennung beanspruchst und nach Belohnungen suchst und Zeugnis darüber ablegst, wie sehr du gelitten hast, wie viele Kränkungen du erduldet hast, wie du dich für Gott aufgewendet hast, welch hohen Preis du gezahlt hast und wie viel du dargebracht hast, dann ist das eine törichte Handlungsweise. Da du einen so hohen Preis gezahlt, so viel dargebracht und so sehr gelitten hast, teile doch deine Erfahrungen vom Erdulden dieses Leidens und vom Zahlen dieses Preises und das, was du daraus gewonnen hast, mit allen, damit jeder einen gewissen Nutzen daraus ziehen und einen Weg der Praxis finden kann. Du solltest die Ergebnisse präsentieren, die du gewonnen und geerntet hast – welche Aspekte von Gottes Absichten du verstanden hast und welche Aspekte der Wahrheit in dir Wurzeln geschlagen haben und zu deinem Leben geworden sind. Du solltest über diese Dinge Gemeinschaft halten und sie teilen. Wenn die Brüder und Schwestern einen bestimmten Aspekt der Wahrheit nicht verstehen oder nicht wissen, wie sie in einer bestimmten Angelegenheit nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln sollen, solltest du über deine persönlichen Erfahrungen Gemeinschaft halten, um Hilfe und Führung zu bieten. Da du so sehr gelitten hast, musst du ziemlich viel gewonnen haben, also teile es; viele Menschen wollen Hilfe von dir erhalten. Du musst nicht über den Prozess deines Leidens sprechen oder darüber, wie sehr du gelitten hast. Sprich einfach darüber, welche Aspekte der Wahrheit du nach dem Leiden erkannt hast. Nutze deine Erkenntnis und das, was du gewonnen hast, um Menschen vor Gott zu bringen, ihre Konflikte mit Gott zu lösen und ihre inkorrekten Gedanken und Ansichten Ihm gegenüber zu beseitigen. Sie vor Gott zu bringen, bedeutet, sie in die Wahrheitsrealität zu bringen. Das ist alles, was von dir verlangt wird; sieh, ob du es erreichen kannst. Wenn du das kannst, dann hast du deine Verantwortung und Verpflichtung erfüllt, und dein Leiden ist wertvoll und bedeutungsvoll. Wenn du nicht einmal diese Anforderung erfüllen kannst, dann halte einfach deinen Mund; das Leiden, das du erduldet hast, ist nutzlos. Wenn du immer darüber sprichst, wie sehr du gelitten hast, prahlst du und offenbarst Verdorbenheit; du legst Zeugnis für Satan ab, legst Zeugnis für verdorbene Dispositionen ab und legst Zeugnis für Satans Gedanken und Ansichten ab – du führst Menschen in die Irre und verursachst Störungen. Wenn du sagst, dass du viel gelitten und einen hohen Preis gezahlt hast, dass du durch Gottes Worte gerichtet, gezüchtigt, zurechtgestutzt und diszipliniert wurdest, und dass du viel Schmerz und Läuterung erfahren hast, dann solltest du deine Erfahrungen aus deiner Zeit des Leidens – wie du dich unterworfen hast, wie du in der Lage warst, Gottes Worte mit korrekten Gedanken, Ansichten und Haltungen zu behandeln, wie du das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten angenommen hast und wie du die Wahrheit gesucht hast, um aus dem Schmerz und der Läuterung hervorzugehen – zum Thema des gemeinschaftlichen Austauschs machen und sie mit allen teilen. Viele Menschen hungern und dürsten nach Gerechtigkeit und warten darauf, diese Dinge zu hören. Die meisten Menschen wissen, ohne dass man es sie lehrt, wie man leidet, wie man einen Preis zahlt, wie man sich zur Schau stellt und von sich selbst Zeugnis ablegt, nachdem man gelitten und einen Preis gezahlt hat, und so weiter. Sie alle wissen, wie sie sich zur Schau stellen und mit ihren Verdiensten prahlen können. Was sind die einzigen Dinge, die sie nicht verstehen? Sie verstehen nicht, welche Handlungsweise bedeutet, die Wahrheit zu praktizieren und Dinge nach den Wahrheitsgrundsätzen zu tun, und welche Handlungsweise verzerrt ist; welche Handlungsweise Gottes Absichten zufriedenstellt und welche Handlungsweise sie verletzt; welche inkorrekten Gedanken und Ansichten die Menschen in sich tragen; wie sie sich selbst erkennen und im Detail analysieren können, wenn ihnen Dinge widerfahren und sie Verdorbenheit offenbaren; oder welche Handlungsweise bedeutet, dass sie umgekehrt sind, und welche Handlungsweise bedeutet, dass sie sich verändert haben und gewachsen sind. Das sind die Dinge, die den meisten Menschen fehlen. Gemäß der menschlichen Natur ist das, was das Leben in den Menschen von Natur aus offenbart und auslebt, Selbsterhöhung, von sich selbst Zeugnis abzulegen und Prahlerei, um andere dazu zu bringen, einen hochzuschätzen; das ist es, worin die Menschen am besten und am versiertesten sind. Es besteht keine Notwendigkeit für dich, über die Dinge Gemeinschaft zu halten oder sie zu teilen, in denen die Menschen am versiertesten sind; teile einige deiner Erfahrungen, Erkenntnisse und dein Verständnis bezüglich Gottes Worten. Das sind die Dinge, die die Menschen brauchen. Halte über etwas Gemeinschaft, das die Menschen brauchen, über Themen, die hilfreich sind für die Praxis, die Erfahrungen und die Errettung der Menschen, und über Themen, die ihnen helfen, ihre Konflikte mit Gott zu lösen. Das ist wertvoll. Du sagst, du hättest viel gelitten, hättest viel Energie und viel von deinem Herzblut in dein Leiden investiert und besäßest auch Unterwerfung – was hast du also gewonnen? Sprich es laut aus, damit es jeder hören kann. Dein Wissen und dein Verständnis in Bezug auf die Wahrheit – die die Menschen brauchen – mit allen zu teilen, ist höchst willkommen. Es ist das, was die Menschen brauchen. Dies zu tun, ist eine wahre gute Tat, und es ist deine Verantwortung und Verpflichtung. Wenn du um der Zurschaustellung willen darüber Zeugnis ablegst, welche Arten von Leiden du erduldet hast, und mit dem Kapital prahlst, das dir dein Leiden deiner Meinung nach verschafft hat, um Menschen dazu zu bringen, dich hochzuschätzen und dich anzubeten, dann ist dies eine Abkehr von Gottes Absichten. Dies zu tun, ist nicht deine Verantwortung oder Verpflichtung; vielmehr ist es eine Äußerungsform des Verlusts deines Gewissens und deiner Vernunft. Wenn du dich wirklich nicht zurückhalten kannst und prahlen möchtest, kannst du mit einigen wenigen Personen ein wenig darüber sprechen, um deine Eitelkeit zu befriedigen, aber du solltest wissen, wann du aufhören musst. Achte absolut darauf, es nicht auf eklatante Weise in der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen; so etwas nennt man prahlerisch sein und sich lächerlich machen. Was bedeutet es, prahlerisch zu sein und sich lächerlich zu machen? Es ist gleichbedeutend damit, sich in der Öffentlichkeit nackt auszuziehen, damit die Leute einen anstarren – so ekelhaft ist das. Was für ein Mensch tut so etwas? Es ist etwas, das geisteskranke Menschen tun, Menschen, die kein Schamgefühl und keine Rationalität besitzen. Wenn du Vernunft besitzt, darfst du so etwas absolut nicht tun. Leiden ist das, was du erdulden solltest, aber was hast du nach dem Leiden gewonnen? Halte das nicht zurück; du solltest es vorbehaltlos mit all den Brüdern und Schwestern teilen, die Gott folgen und nach der Wahrheit streben. Wenn du es teilst, wird Gott dich segnen und Er wird dir mehr schenken. Wenn du nicht über Themen sprichst, die Lebenserfahrungen und das Ablegen von Zeugnis für Gott betreffen, sondern stattdessen immer darüber sprichst, wie du gelitten und einen Preis gezahlt hast und wie viel Kapital du besitzt, wenn du anderen immer eine beschönigte Version von dir selbst präsentierst, dein Image aufwertest und deinen Bekanntheitsgrad steigerst, wenn du um deines eigenen Ruhms, Gewinns und Status willen sprichst und schamlos überall prahlst, dann wird Gott dich nicht nur nicht segnen, sondern Er wird dir sogar das wegnehmen, was du ursprünglich hattest. Das liegt daran, dass deine Handlungen von Gott nicht akzeptiert oder anerkannt, sondern von Ihm verurteilt werden. Deshalb sage Ich euch: Ihr dürft diesen Weg auf keinen Fall einschlagen. Egal, wie sehr du gelitten hast, und unabhängig davon, ob es das ist, was du hättest erdulden sollen oder nicht, oder ob du freiwillig oder passiv aus Hilflosigkeit gelitten hast, darfst du dein Leiden absolut nicht als Kapital behandeln, mit dem du prahlen kannst. Und halte niemals darüber Gemeinschaft, wie sehr du gelitten hast, als wäre es die Wahrheit, um Menschen dazu zu bringen, dich hochzuschätzen, oder um sie dazu zu bringen, deiner Entschlossenheit zu leiden, deiner Art zu leiden oder deiner Haltung gegenüber dem Leiden nachzueifern. Tu dies niemals; das würde bedeuten, deinem eigenen Weg zu folgen. Gott schaut niemals darauf, wie sehr man leidet. Er schaut nur darauf, wie viel Leiden du durchmachst, wie viele Kränkungen du erduldest und welch hohen Preis du um der Wahrheit willen zahlst, um Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten und Gottes Werk zu wahren, um deine Pflicht gut auszuführen, um dich Gottes Arrangements und der Wahrheit zu unterwerfen und um dich an die Wahrheitsgrundsätze zu halten. Er schaut darauf, was deine Ziele, Absichten und Motive für das Leiden sind, und nicht, wie groß dein Leiden ist oder wie sehr du leidest. Wenn dein Ziel beim Leiden darin besteht, deinen eigenen Stolz und deine persönlichen Interessen zu wahren, dann ist dein Leiden keinen Cent wert. Wenn du leidest, um die Interessen des Hauses Gottes zu wahren – selbst wenn du nur einen einzigen Satz sagst, der letztendlich einige Leute beleidigt, aber die Interessen des Hauses Gottes wahrt und für die Arbeit der Kirche von Nutzen ist –, dann wird Gott Sich an diesen einzigen Satz erinnern. Er wird diesen Satz als kostbar betrachten, und Er wird dir mehr schenken und dir Glauben geben, um dich stark zu machen, sodass du, wenn du mit Dingen konfrontiert wirst, böse Menschen oder feindliche Kräfte nicht fürchten wirst. Er wird dir einen klaren Verstand schenken und dich befähigen, Erkenntnis, Einsicht, Licht und Erleuchtung bezüglich der Wahrheit zu haben. Wie du sehen kannst, ist Gottes Segen so groß!

Wir haben gerade Gemeinschaft über die korrekten Gedanken und Ansichten bezüglich des Leidens gehalten. Unabhängig davon, wie du früher gehandelt hast oder wie du das Leiden früher betrachtet hast, solltest du, wenn du die Wahrheiten in Bezug auf das Leiden verstehst, umkehren, die korrekten Gedanken und Ansichten annehmen und deine Absichten und Ziele richtig ausrichten, indem du die korrekten Gedanken und Ansichten nutzt, um die Grundsätze, Wege und die Richtung deines Handelns zu leiten. Auf diese Weise wirst du in der Lage sein, die Wahrheit zu erlangen. Wenn die Geisteshaltung eines Menschen nicht richtig ist und er die Wahrheit überhaupt nicht annimmt, sondern nur über die Worte und Glaubenslehren spricht, die er versteht, um zu prahlen und sich zur Schau zu stellen, damit die Leute ihn hochschätzen, und er beim Handeln tut, was ihm gefällt, und er sich trotz jahrelangen Glaubens an Gott überhaupt nicht ändert, dann ist dies jemand, der die Wahrheit nicht liebt und die Wahrheit nicht annimmt. Menschen, die die Wahrheit annehmen, machen sich die korrekten Gedanken und Ansichten zu eigen und nehmen sie sich zu Herzen, nachdem sie sie gehört haben. Wenn sie mit etwas konfrontiert werden, nutzen sie die Wahrheit als Maßstab, um ihr Verhalten zu regulieren und ihre falschen Absichten und abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten zu korrigieren. Dann nutzen sie die korrekten Gedanken und Ansichten als Grundsätze und als einen Weg der Praxis, um sich selbst zu zügeln und ihr Verhalten zu lenken. Was sie schließlich ausleben und offenbaren, werden nicht länger verdorbene Dispositionen sein, sondern es wird im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen stehen. Das zeigt, dass sie eine wahre Veränderung erfahren haben. Ist das nicht eine gute Sache? (Doch.) Genau so sollten die Menschen nach der Wahrheit streben. Sobald du die Wahrheit verstehst, werden Gottes Worte natürlich die Macht in deinem Herzen haben; das heißt, Gottes Worte werden zum Leben in dir, und du wirst in der Lage sein, Gottes Worte auszuleben. Wenn Gottes Worte in dir das Sagen haben und deine verdorbenen Dispositionen nicht länger den Ton angeben, dann hast du die Wahrheit als dein Leben, und du bist jemand, der von Gott geliebt wird. Sind diejenigen, die Gott liebt, glücklich? (Ja.) Ihr Glück ist völlig rechtmäßig; sie mögen zwar leiden, aber es ist dennoch eine Ehre. Was sie erfahren, ist Leiden, aber was sie gewinnen, ist etwas Süßes. Obwohl dieses Glück für dich derzeit vielleicht unerreichbar ist – oder vielleicht sogar in weiter Ferne liegt –, wird, wenn du gewissenhaft in diese Richtung strebst, früher oder später ein Tag kommen, an dem du diese Freude erntest und dieses Glück spürst, und diese Freude und dieses Glück werden für dich nicht länger so fern sein. Bemühe dich einfach um dieses Ziel und strebe danach. Früher oder später wird ein Tag kommen, an dem die Wahrheit zu deinem Leben wird und an dem du nicht länger von verdorbenen Dispositionen kontrolliert oder gebunden bist, und dann wirst du denken: „Es ist es wert, dieses Leiden zu erdulden! Als ich früher litt, war es quälend und schmerzhaft, und ich dachte, Leiden sei etwas Schwieriges. Ich litt ein wenig und dachte dann, ich hätte Kapital. Jetzt spüre ich, dass Leiden überhaupt kein Kapital ist und auch nichts wert ist – ich habe verdorbene Dispositionen, also sollte ich leiden. Es ist gut, ein wenig zu leiden; das Fleisch sollte leiden. Zum Glück hat mich dieses Leiden begleitet; nur auf diese Weise war ich in der Lage, die Wahrheit zu erlangen, mich aus der Knechtschaft und der Kontrolle verdorbener Dispositionen zu befreien und in Freude und Glück zu leben. Nach dem Leiden kommt die Süße.“ Siehst du, diejenigen, die davon gekostet haben, wissen es; diejenigen, die es erlangt haben, wissen es. Wenn dieser Tag kommt, werden sich die Dinge ganz anders anfühlen, nicht wahr? (Ja.)

Also gut, lasst uns unsere Gemeinschaft für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!

16. November 2024

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