35. Glück im Unglück

Von Dujuan, Japan

Ich wurde in eine arme Familie in einem Dorf im ländlichen China geboren. Wegen der finanziellen Schwierigkeiten meiner Familie musste ich manchmal auf das Essen verzichten und an Snacks und Spielsachen war erst recht nicht zu denken. Darüber hinaus bestand meine ganze Kleidung aus abgetragenen Sachen meiner älteren Schwester. Weil ihre Kleidung mir gewöhnlich zu groß war, lachten meine Klassenkameraden über mich und weigerten sich, mit mir zu spielen. Während meiner ganzen Kindheit litt ich sehr. Von da an fasste ich folgenden Vorsatz: Als Erwachsener muss ich viel Geld verdienen und mich von meinen Mitmenschen abheben. Ich werde andere nicht wieder auf mich herabsehen lassen. Da meine Familie kein Geld hatte, war ich gezwungen, vor dem Abschluss der Mittelstufe die Schule zu verlassen und in einer Medizinfabrik in der Bezirkshauptstadt zu arbeiten. Um noch mehr Geld zu verdienen, machte ich oft Überstunden, bis neun oder zehn Uhr Nachts, aber trotz meiner Bemühungen verdiente ich nur einen kleinen Hungerlohn. Irgendwann hörte ich, dass es meiner Schwester mit dem Verkauf von Gemüse gelang, in fünf Tagen das zu verdienen, was ich in einem Monat verdiente, also kündigte ich meinen Job in der Medizinfabrik und fing an, Gemüse zu verkaufen. Nach einiger Zeit stellte ich fest, dass ich mit dem Verkauf von Obst noch mehr Geld verdienen konnte, und so beschloss ich, ein Obstgeschäft zu eröffnen. Nach unserer Heirat beschlossen mein Mann und ich, unser eigenes Restaurant zu öffnen. Ich dachte, da ich nun ein Restaurant besaß, könnte ich noch mehr Geld verdienen. Sobald ich in der Lage sein würde, ein beachtliches Einkommen zu verdienen, würde ich natürlich die Bewunderung und den Respekt meiner Mitmenschen gewinnen und auch den Lebensstil der Oberschicht führen können. Nachdem wir eine Zeitlang das Geschäft geführt hatten, stellte ich allerdings fest, dass wir nicht so viel Geld verdienen konnten. Ich wurde unruhig und fing an, mir Sorgen zu machen. Wann würde ich ein Leben führen können, das andere bewundern?

Im Jahr 2008 bot sich zufällig eine Gelegenheit. Ich erfuhr von einem Freund, dass der Tageslohn in Japan ungefähr so hoch war, wie der Lohn für zehn Tage in China. Als ich das hörte, war ich begeistert. Ich dachte, dass ich endlich eine gute Möglichkeit gefunden hatte, um Geld zu verdienen. Die Gebühren des Vermittlers zur Ausreise nach Japan waren zwar hoch, doch ich dachte: „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Egal, wie hoch die Gebühren des Vermittlers sind, solange wir in Japan Arbeit haben, werden wir das Geld schnell wieder einbringen können.“ Um unseren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen, entschieden mein Mann und ich, sofort nach Japan zu gehen. Nach unserer Ankunft in Japan gelang es uns, sehr schnell Arbeit finden. Jeden Tag arbeiteten mein Mann und ich mehr als zehn Stunden. Der Stress bei der Arbeit war enorm, und den ganzen Tag über war ich völlig erschöpft. Nach der Arbeit wollte ich mich nur noch hinlegen und ausruhen – selbst etwas zu essen, kam mir wie eine lästige Pflicht vor. Es fiel mir sehr schwer, mit diesem rasanten Lebensstil schrittzuhalten. Wenn ich jedoch an das ganze Geld dachte, das ich nach einigen anstrengenden Jahren haben würde, bestärkte ich mich selbst und dachte: „Im Moment ist die Arbeit vielleicht hart, aber in Zukunft wirst du ein wunderbares Leben haben. Also mach weiter und gib nicht auf.“ Und so arbeitete ich mir jeden Tag die Finger wund und rackerte mich jeden Tag unablässig ab, wie eine Geldmaschine. Im Jahr 2015 brach ich unter der schweren Arbeitsbelastung schließlich zusammen. Ich ging zur Untersuchung ins Krankenhaus. Der Arzt teilte mir mit, dass ich einen Bandscheibenvorfall hätte, der gegen einen Nerv drückte. Wenn ich so weiterarbeitete, würde ich früher oder später bettlägerig sein und nicht mehr selbst für mich sorgen können. Diese Nachricht traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich wurde sofort äußerst schwach. Mein Leben hatte doch gerade erst angefangen, besser zu werden, und ich kam meinem Traum immer näher. Ich hätte nie gedacht, dass ich krank werden würde. Ich weigerte mich, aufzugeben. Ich dachte: „Ich bin noch jung. Ich kann einfach die Zähne zusammenbeißen und es durchziehen. Wenn ich jetzt nicht mehr Geld verdiene und mit einem so spärlichem Gewinn nach China zurückkehre, werde ich dann nicht noch mehr mein Gesicht verlieren?“ Und so schleppte ich weiterhin meinen kranken Körper jeden Tag zur Arbeit, um mehr Geld zu verdienen. Nach ein paar Tagen, war ich jedoch so krank, dass ich buchstäblich nicht aus dem Bett kommen konnte.

Als ich dort auf einem Bett im Krankenhaus lag, ohne jemanden, der sich um mich kümmerte, fühlte ich mich absolut elend. „Wie bin ich nur in diese Lage geraten? Ob ich am Ende wirklich bettlägerig sein werde?“ Wie sehr ich mir in diesem Moment wünschte, jemanden an meiner Seite sitzen zu haben. Leider war mein Mann bei der Arbeit und mein Sohn war in der Schule. Meinen Chef und meine Kollegen kümmerte nur ihr eigener persönlichen Gewinn; keiner von ihnen brachte mir auch nur ein kleines bisschen Anteilnahme entgegen. Als ich in der Krankenstation all die verschiedenen Patienten betrachtete, jeder in sein eigenes Leid vertieft, verspürte ich eine Art unaussprechliche Schwermut und konnte nicht umhin, über Folgendes nachzudenken: Was ist der Sinn des Lebens? Wie kann man ein bedeutungsvolles Leben ausleben? Kann man mit Geld wirklich Glück kaufen? Ich dachte darüber nach, was ich nach 30 Jahren an Anstrengung aufzuweisen hatte. Ich hatte in einer Medizinfabrik gearbeitet, Obst verkauft, ein Restaurant geführt und war nach Japan gekommen, um zu arbeiten. Auch wenn ich in all den Jahren tatsächlich etwas Geld verdient hatte, es kam auf Kosten meines eigenen Glücks und es gab keinen, dem ich von meinem Leid erzählen konnte. Ich hatte gedacht, sobald ich Japan erreichte, würde ich meine Träume sehr schnell verwirklichen können. Wenn ich nach ein paar Jahren in Japan nach China zurückkehrte, würde ich ein neues Leben in Reichtum und Glanz anfangen können und alle in meinem Umfeld würden mich beneiden. Doch nun war ich hier, lag in einem Krankenhausbett und sah sogar der Aussicht entgegen, die ganze zweite Hälfte meines Lebens im Rollstuhl und unter ständigen Schmerzen zu verbringen … Bei diesem Gedanken fing ich an zu bedauern, dass ich mein Leben riskiert hatte, nur um Geld zu verdienen und im Leben voranzukommen. Je mehr ich daran dachte, desto mehr bittere Tränen liefen mein Gesicht herab. In meinem unerträglichen Leid konnte ich nicht umhin, in meinem Herzen zu rufen: „Oh, Himmel! Rette mich! Warum ist das Leben so grausam?“

Gerade als ich am tiefsten in Schmerz und Hilflosigkeit versunken war, fand mich die Errettung des Allmächtigen Gottes, und meine Krankheit wurde zu meinem Segen. Ich machte zufällig Bekanntschaft mit drei Schwestern aus der Kirche des Allmächtigen Gottes. Dadurch, dass ich gemeinsam mit ihnen die Worte Gottes las, verstand ich, dass alle Dinge im Himmel und auf Erden nicht von natürlichen Vorgängen herrühren, sondern von Gott geschaffen werden, dass Gott der Herr des gesamten Universums ist, dass das Schicksal des Menschen auch in den Händen Gottes ist, dass Gott die Menschheit von jeher geführt und versorgt hat, und dass Er sich ständig um die Menschheit kümmert und sie beschützt. Ich spürte, wie sehr Gott den Menschen liebt. Doch da war etwas, was ich immer noch nicht verstand: Gott herrscht und waltet über unser Schicksal und wir sollten glücklich und fröhlich sein, warum leiden wir also trotzdem an Krankheit und Schmerz? Warum ist das Leben so hart? Woher genau kommt der Schmerz des Lebens? Eines Tages erzählte ich den Schwestern von meiner Verwirrung. Eine Schwester las mir eine Textstelle der Worte des Allmächtigen Gottes vor, „Woher kam der Schmerz von Geburt, Tod, Krankheit und Alter, der während des ganzen Lebens der Menschen gegenwärtig ist? Was verursachte, dass Menschen diese Dinge aufweisen? Die Menschen wiesen diese nicht auf, als sie erstmals geschaffen wurden, nicht wahr? Woher kamen diese Dinge also? Diese Dinge entstanden, nachdem die Menschen von Satan versucht worden waren, und ihr Fleisch anfing zu verkommen. Der Schmerz des Fleisches, dessen Gebrechen und dessen Leere sowie die äußerst miserablen Verhältnisse der menschlichen Welt, entstanden alle, nachdem die Menschen von Satan verdorben worden waren, seit dem Zeitpunkt, an dem Satan begann, den Menschen zuzusetzen; die Folge war, dass sie immer verkommener wurden. Die Krankheiten der Menschheit wurden immer ausgeprägter und ihr Leid wurde immer schlimmer. Immer mehr nahmen die Menschen die Leere und Tragödie der menschlichen Welt wahr sowie ihre Unfähigkeit, dort weiterzuleben, und sie verspürten immer weniger Hoffnung für die Welt. Das alles erfolgte nach der Verderbtheit durch Satan. Demnach wurde dieses Leid durch Satan über die Menschen gebracht und es entstand erst, nachdem sie von Satan verdorben worden waren und das Fleisch des Menschen verkommen war“ („Die Bedeutung von Gottes Erfahren des Schmerzes der Welt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Die Schwester hielt mit mir Gemeinschaft und sagte: „Am Anfang, als Gott den Menschen schuf, war Gott mit ihm, und Er sorgte für ihn und beschützte ihn. Damals gab es keine Geburt, kein Altwerden, keine Krankheit und keinen Tod, und auch keine Sorgen oder Ärgernisse. Die Menschen lebten ohne Angst und Kummer im Garten Eden, erfreuten sich an allen Dingen, die Gott ihnen geschenkt hatte. Die Menschheit lebte glücklich und freudig unter Gottes Führung. Nachdem die Menschen aber von Satan versucht und verdorben worden waren, verrieten sie Gott und schenkten Satans Worten mehr Beachtung als den Worten Gottes. Aus diesem Grund verlor die Menschheit die Fürsorge, den Schutz und den Segen Gottes, und geriet unter Satans Domäne. Seit Tausenden von Jahren hat Satan ständig solche Ketzereien und Sophistereien wie Materialismus, Atheismus, und Evolutionismus sowie die Absurditäten und Lügen bedeutender Menschen benutzt, um Menschen zu täuschen und ihnen Leid zuzufügen: ‚Es gar keinen Gott gibt,‘ ‚Es hat noch nie einen Erretter gegeben,‘ ‚Dein Schicksal liegt in deiner Hand,‘ ‚Sich hervortun und seinen Vorfahren zur Ehre gereichen,‘ ‚Jeder ist sich selbst der Nächste, und den Letzten holt der Teufel,‘ ‚Der Mensch wird alles tun, um reich zu werden,‘ ‚Mit Geld bewegt man die Stute,‘ und ‚Geld steht an erster Stelle‘ und so weiter. Nachdem die Menschheit diese Absurditäten und Ketzereien akzeptiert hatte, leugneten sie die Existenz Gottes, leugneten die Souveränität Gottes und verrieten Gott. Sie wünschten, sich auf ihre eigenen zwei Hände zu verlassen, um ein glückliches Leben zu schaffen. Die Disposition des Menschen wurde außerdem immer arroganter und hochmütiger. Sie wurden selbstgerechter, egoistischer, hinterlistiger, und schlechter denn je. Alle möglichen Arten von Duldungen, Intrigen und Konkurrenzkämpfen kamen zwischen den Menschen in ihrem Kampf um Status, Reichtum und persönlichen Gewinn auf. Sie bekämpften und betrogen einander, wobei sie immer beklommener und erschöpfter wurden. Das führte schließlich dazu, dass sie krank wurden, Schmerz und Leid sowie geistige Leere erfuhren. Diese Schmerzen und Ängste rufen in uns das Gefühl hervor, dass das Leben des Menschen in dieser Welt, zu aufreibend, zu ermüdend und zu sehr von Leid erfüllt ist. Das alles geschah, nachdem Satan den Menschen verdorben hatte, es war Satan, der uns Leid zufügte, und es war auch die bittere Folge davon, dass die Menschen Gott ablehnten, sich von Gott distanzierten, und Gott verrieten.“

Die Schwester setzte ihre Gemeinschaft mit mir fort und sagte: „Gott kann es nicht mitansehen, dass die Menschheit weiterhin von Satan verdorben und verletzt wird, und so wurde Er zweimal unter den Menschen Fleisch, um uns verdorbene Menschen zu erlösen und zu retten. Vor allem in den letzten Tagen hat der fleischgewordene Christus Millionen von Worten zum Ausdruck gebracht; sie sind die Wahrheit, die den Menschen erlaubt, sich von Satans Verderbnis loszureißen, gereinigt und völlig gerettet zu werden. Solange wir auf das Wort Gottes hören und die Wahrheit in Gottes Wort verstehen, werden wir imstande sein, alle Methoden und Mittel, mit denen Satan die Menschheit verdirbt, klar zu unterscheiden und zu erkennen. Wir werden das böse Wesen Satans durchschauen und die Kraft haben, Satan zu verlassen, uns von Satans Leid befreien, vor Gott zurückkehren, Gottes Errettung erlangen und von Gott schließlich zu einem wunderbaren endgültigen Bestimmungsort gebracht werden.“ Als ich hörte, dass Gott persönlich gekommen war, um die Menschheit zu retten, war ich sehr bewegt. Ich wollte wirklich nicht, dass Satan mir weiterhin Leid zufügte, also erzählte ich meinen Schwestern von meinem Schmerz und meiner Verwirrung: „Da ist etwas, was ich nicht ganz verstehe. Ein Sprichwort sagt, ‚Der Mensch kämpft sich aufwärts; Wasser fließt abwärts.‘ Ich habe so hart gearbeitet, um mich abzuheben und ein bequemes Leben zu führen, was nach den gesellschaftlichen Maßstäben als idealistisch und ehrgeizig gelten würde. Könnte es sein, dass diese Lebensweise auch ein Mittel ist, mit dem Satan uns Leid zufügt?“

Die Schwester las mir zwei weitere Textstellen aus den Worten des Allmächtigen Gottes vor: „Während der Mensch das Wissen lernt, verwendet Satan jedes Mittel, ob es nun das Erzählen von Geschichten ist, wobei er einen Teil von Wissen bereitstellt, oder ob er ihn seine Begierden befriedigen oder seine Ideale zufriedenstellen lässt. Auf welchen Weg will Satan dich führen? Die Menschen denken, es wäre nichts Schlimmes dabei, das Wissen zu erlernen, dass dies der natürliche Ablauf sei. Um es milde auszudrücken, das Pflegen hoher Ideale oder Ambitionen zu haben, bedeutet, Bestrebungen zu haben, und dies sollte der richtige Weg im Leben sein. Wenn die Menschen ihre eigenen Ideale verwirklichen oder eine Karriere in ihrem Leben zu einem Erfolg machen können – ist so zu leben nicht glorreicher? Auf diese Weise nicht nur die eigenen Vorfahren zu ehren, sondern womöglich auch die Geschichte zu prägen – ist das keine gute Sache? In den Augen der weltlichen Menschen ist dies eine gute Sache und für sie sollte es angemessen und positiv sein. Führt Satan jedoch diese Menschen mit seinen finsteren Motiven bloß auf diese Art von Weg und entscheidet danach, dass es damit getan ist? Sicherlich nicht. Unabhängig davon, wie hoch die Ideale des Menschen sind, unabhängig davon, wie realistisch die Wünsche des Menschen sind oder wie angemessen sie sein mögen, all das, was der Mensch erreichen möchte, all das, nach dem der Mensch strebt, ist mit zwei Worten untrennbar verbunden. Diese zwei Worte sind für das Leben jedes Menschen von großer Bedeutung und sie sind Dinge, die Satan in den Menschen einträufeln möchte. Welche zwei Worte sind das? Diese sind ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Satan verwendet eine sehr subtile Methode, eine Methode, die mit den Vorstellungen der Menschen sehr konform ist; es ist kein radikaler Weg. Die Menschen akzeptieren inmitten der Unkenntnis die Lebensweise Satans und seine Lebensregeln. Sie setzen sich Lebensziele und bestimmen ihre Richtung im Leben und indem sie das tun, haben sie schließlich unbewusst auch Ideale im Leben. Unabhängig davon, wie klangvoll diese Ideale des Lebens auch erscheinen, sie bleiben dennoch nur ein Vorwand, der mit dem Ruhm und dem Gewinn untrennbar verbunden ist. Alles, wonach jede großartige und berühmte Persönlichkeit – tatsächlich alle Menschen – in ihrem Leben strebt, bezieht sich nur auf diese zwei Worte: ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Die Menschen denken, wenn sie erst einmal Ruhm und Gewinn haben, können sie diese dann kapitalisieren, um sich an hohem Status und großem Reichtum zu erfreuen, und um das Leben zu genießen. Sobald sie Ruhm und Gewinn haben, können sie diese dann in ihre vergnügungssüchtigen und skrupellosen Fleischesfreuden kapitalisieren. Die Menschen nehmen bereitwillig ihre Körper, ihren Verstand, alles was sie besitzen, ihre Zukunft und ihre Schicksale und überreichen sie, wenn auch unbewusst, Satan, damit sie den Ruhm und den Gewinn erlangen, nach dem sie sich sehnen. Die Menschen tun das tatsächlich, ohne je einen Moment zu zögern, ohne je ihren Bedarf zu erkennen, all dies wiederzuerlangen. Können die Menschen nach wie vor jegliche Kontrolle über sich selbst haben, wenn sie in Satan Zuflucht finden und ihm auf diese Weise treu werden? Sicherlich nicht. Sie werden voll und ganz von Satan beherrscht. Sie sind zudem ganz und gar in einem Sumpf versunken und nicht in der Lage sich selbst herauszuziehen. Wer einmal mit Ruhm und Gewinn besudelt wurde, sucht nicht mehr nach dem Hellen, nach dem Gerechten oder nach den Dingen, die schön und gut sind. Weil nämlich die verführerische Kraft, die der Ruhm und der Gewinn auf die Menschen ausübt, zu groß ist und für die Menschen zu Dingen wird, die sie ihr Leben lang und sogar bis in alle Ewigkeit endlos verfolgen. Ist das nicht wahr?“ („Gott Selbst, der Einzigartige VI“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Also benutzt Satan den Ruhm und den Gewinn, um die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, bis sie an nichts anderes mehr denken, außer an Ruhm und Gewinn. Sie mühen sich für Ruhm und Gewinn ab, erleiden für Ruhm und Gewinn Schwierigkeiten, erdulden für Ruhm und Gewinn Erniedrigungen, opfern für Ruhm und Gewinn alles, was sie haben, und sie werden jegliches Urteil oder jegliche Entscheidung für Ruhm und Gewinn treffen. Auf diese Weise bindet Satan den Menschen mit unsichtbaren Fesseln. Diese Fesseln sind den Menschen angelegt und sie haben weder die Kraft noch die Courage, sie von sich zu werfen. Und so tragen Menschen unwissentlich diese Fesseln und stapfen unter großen Schwierigkeiten immer weiter voran“ („Gott Selbst, der Einzigartige VI“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Als die Schwester mit dem Lesen von Gottes Wort fertig war, hielt sie mit über die Tatsachen und die Realität Gemeinschaft, dass Satan Ansehen und Gewinn benutzt, um den Menschen zu verderben. Erst dann verstand ich, dass alle, die in dieser Welt Macht haben und die Menschheit kontrollieren, die bösen Mächte Satans sind, dass berühmte und verehrte Menschen teuflische Könige sind, die die Menschheit verderben, und dass der Atheismus von Marx und die von Darwin vorgebrachte Evolutionstheorie die Menschheit getäuscht und extrem verdorben haben und die Menschheit dazu gebracht haben, Gott zu meiden und Ihn zu verraten. Erst dann begriff ich, dass die Bücher, die ich früher gelesen hatte, alle voll von Satans Gift, Satans Philosophie und Satans Logik waren. Ohne das Wort Gottes, das mir offenbarte, wie der Teufel Satan die Menschheit verdorben hat, würde mich Satan immer noch täuschen und kontrollieren und ich würde immer noch unermüdlich im Dunkeln kämpfen. Es ist an sich nichts Falsches daran, dass der Mensch Ideale und Aspirationen hat, aber während der Mensch seine Ideale verfolgt, benutzt Satan alle möglichen Methoden, um die Menschen mit seinen Methoden und Grundsätzen des Überlebens zu durchtränken und die Menschen zu versuchen, nur für Ansehen und Gewinn zu leben. Wenn die Menschen sich für Ansehen und Gewinn aufwenden und darum ringen, suchen sie nicht mehr danach, was Licht ist und wie man ein bedeutungsvolles Leben führt, denn der Reiz von Ansehen und Gewinn ist so groß für uns und wir sind so sehr davon besessen, dass wir keine Möglichkeit haben, uns davon zu befreien. Das sind die Fesseln, mit denen Satan unsere Leiber festbindet, die hinterhältigen Pläne, mit denen Satan die Menschen verdirbt. Ich dachte über früher nach. In meinem Streben danach, meine Mitmenschen zu übertreffen und Geld zu verdienen, um die Bewunderung anderer zu erlangen, hatte ich mein Selbstgefühl verloren und war zu einer seelenlosen Geldmaschine geworden. Ich hatte wegen Ansehen und Gewinn sogar ohne jegliches Bedenken meine Gesundheit geopfert. Ich war Geld, Ansehen und Gewinn wirklich verfallen gewesen. Weil ich unter der Kontrolle einer falschen Lebensauffassung stand, nämlich „Sich hervortun und seinen Vorfahren zur Ehre gereichen,“ unternahm ich große Anstrengungen, um weiterzukämpfen, und wollte immer besser sein. Ich war nie zufrieden und ich hörte nur damit auf, weil ich meinen Körper an den Rand eines Zusammenbruchs getrieben hatte und mir nichts anderes übrig blieb. Das Streben nach Ansehen und Gewinn hatte mein Leben wahrlich so beschwerlich und anstrengend gemacht! Gäbe es nicht die Offenbarungen der Worte des Allmächtigen Gottes, hätte ich nie erfahren, dass mein Streben nach Reichtum, Ansehen und Gewinn falsch war und dass dies eine Methode ist, mit der Satan den Menschen ernsthaft schadet. Ich hätte erst recht nicht die unheilvollen Motive und hinterlistigen Pläne durchschaut, die Satan benutzt, um den Menschen zu verderben. Danach las mir die Schwester verschiedene Textstellen der Worte des Allmächtigen Gottes vor und durch ihre Gemeinschaft über das Wort Gottes und die verschiedenen Methoden und Wege, mit denen Satan die Menschheit verdirbt, verstand ich, dass ich, indem ich im Laufe dieser Jahre ständig nach Ansehen und Gewinn gestrebt hatte, von Schmerzen überwältigt worden und schließlich krank geworden war. Dieser ganze Schmerz war die Folge davon, nicht an Gott zu glauben und die Wahrheit nicht zu kennen – Satan hatte mir zugesetzt und mich verdorben!

Danach kamen die Schwestern oft, um gemeinsam mit mir Gemeinschaft über die Worte Gottes zu halten. Allmählich war ich immer mehr von Gottes Werk der letzten Tage überzeugt, ich entwickelte etwas an Urteilsvermögen hinsichtlich der Wege, die Satan benutzt, um den Menschen Leid zuzufügen, und ich verstand, dass es das Wichtigste ist, an Gott zu glauben, Gottes Worte zu lesen, nach der Wahrheit zu sterben und sich Gottes Herrschaft und Fügungen zu unterwerfen. Nur indem ich auf diese Weise lebte, würde ich Gottes Lob erhalten und das bedeutendste und freudigste aller Leben führen! Kurze Zeit später erfuhr ich, dass eine meine Kolleginnen auch mit ihrem Mann nach Japan gekommen war, um Arbeit zu finden und Geld zu verdienen, doch obwohl sie etwas Geld verdient hatten, begann ihr Mann an körperlichen Beschwerden zu leiden und hatte später keine andere Wahl, als zur Behandlung nach Hause zurückzukehren. Die Untersuchungen nach seiner Rückkehr ergaben, dass er Krebs im Endstadium hatte. Nach der Diagnose wollten sie nicht mehr nach Japan zurückkommen, um Geld zu verdienen. Die ganze Familie lebte nun in Angst und Kummer. Das Unglück meiner Kollegin rief in mir einen tiefen Sinn für die Zerbrechlichkeit und Kostbarkeit des menschlichen Lebens hervor. Wenn uns das Leben genommen wird, welchen Zweck hat es dann, mehr Geld zu haben? Kann Geld Leben kaufen? Eines Tages las ich die Worte des Allmächtigen Gottes, die besagen: „Die Menschen verbringen ihr Leben damit Geld und Ruhm hinterherzujagen; sie klammern sich an diese Strohhalme, denken, dass sie ihr einziger Halt sind, als könnten sie sie am Leben halten, sie vom Tod befreien. Doch erst dann, wenn sie kurz davor sind zu sterben, erkennen sie, wie weit entfernt diese Dinge von ihnen sind, wie schwach sie im Angesicht des Todes sind, wie leicht sie zerbrechen, wie einsam und hilflos sie sind und sie wissen nicht wohin. Sie erkennen, dass Leben nicht mit Geld oder Ruhm gekauft werden kann, dass ungeachtet dessen, wie reich ein Mensch ist, ungeachtet dessen, wie erhaben ihre Position ist, alle Menschen im Angesicht des Todes gleich arm und unbedeutend sind. Sie erkennen, dass Geld kein Leben kaufen kann, dass Ruhm den Tod nicht auslöschen kann, dass weder Geld noch Ruhm das Leben eines Menschen um eine einzige Minute, eine einzige Sekunde verlängern kann“ („Gott Selbst, der Einzigartige III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Die Worte Gottes ließen mich noch deutlicher erkennen, dass Satan Geld und Ansehen benutzt, um die Menschen zu fesseln und ihnen Leid zuzufügen und um das Leben vieler Menschen zu zerstören. Da wir jedoch nicht in der Lage sind, Satans betrügerische Pläne zu durchschauen und nicht begreifen, dass Geld und Ansehen die Werkzeuge sind, die Satan benutzt, um die Menschheit zu quälen, werden wir unvermeidlich hinab in den Strudel gezogen und unwillkürlich von Satan getäuscht und verletzt. In diesem Moment begriff ich, wie viel Glück ich gehabt hatte, das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage zu empfangen. Hätte ich die Worte des Allmächtigen Gottes nicht gelesen, hätte ich niemals die Wahrheit durchschaut, dass Satan Geld und Ansehen benutzt, um dem Menschen zu schaden, und über kurz oder lang wäre auch ich von Satan verschlungen worden.

Während ich krank war, riefen mich die Schwestern der Kirche oft an. Da ich meinen Rücken nicht bewegen konnte, behandelten mich die Schwestern mit Massagen und Cupping. Eine der Schwestern, die eine medizinische Ausbildung hatte, erklärte mir, welche Akupunkturpunkte ich drücken konnte, um mein Leiden zu lindern. Sie halfen mir auch aktiv bei meiner Haushaltshausarbeit und umsorgten mich, als gehörten sie zu meiner Familie. Als Auswanderer in einem fremden Land hatte ich niemanden in der Nähe, auf den ich mich wirklich verlassen konnte, weshalb es mich wirklich sehr bewegte, dass diese Schwestern sich sogar besser um mich kümmerten, als es meine eigene Verwandtschaft getan hätte. Ich bedankte mich wieder und wieder bei ihnen. Doch meine Schwestern erwiderten: „Vor Tausenden von Jahren hat Gott uns vorherbestimmt und auserwählt. Nun hat Er verfügt, dass wir in den letzten Tagen geboren wurden, und vorausgesetzt, dass wir Gottes Werk der letzten Tage angenommen haben, um diesen Weg gemeinsam zu gehen. Das ist die Bestimmung Gottes. Eigentlich waren wir alle schon vor langer Zeit eine Familie. Es ist nur so, dass wir getrennt wurden und erst jetzt wieder vereinigt worden sind.“ Sobald meine Schwestern das sagten, konnte ich meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle halten und ich umarmte sie, während Tränen mein Gesicht herabliefen. In diesem Moment spürte ich eine Nähe zu meinen Schwestern, die ich nicht beschreiben kann. Mein Herz war dem Allmächtigen Gott noch dankbarer denn je.

Allmählich und unmerklich wurde meine Krankheit besser. Nachdem ich die Qual dieser Krankheit durchgemacht hatte, dachte ich darüber nach, wie ich mich unter der Kontrolle von Satans Lebensphilosophie befunden hatte. Ich hatte mich die ganze Zeit bemüht, mich von meinen Mitmenschen abzuheben, im festen Glauben, auf diese Weise ein glückliches Leben führen und die Bewunderung der Menschen meines Umfelds erlangen zu können. Ich hätte jedoch niemals gedacht, dass ich stattdessen Schmerz und Traurigkeit erlangen würde, ohne auch nur die geringste Spur von Frieden und Glück. Jetzt, da ich Gottes Worte gelesen und Gottes Willen verstanden habe, bin ich nicht mehr bereit, gegen das Schicksal anzukämpfen, noch ich bin bereit, mich um Ansehen und Gewinn zu bemühen. Das ist nicht das Leben, das ich will. Neben meiner Arbeit besuche ich jetzt oft Versammlungen, lese Gottes Wort und teile meine eigenen Erfahrungen und mein eigenes Verständnis mit meinen Brüdern und Schwestern. Ich habe außerdem gelernt, Hymnen zu singen. Ich führe ein glückliches Leben und habe eine Art von Gewissheit und Frieden erlangt, die ich noch nie zuvor empfunden hatte.

Eines Tages stieß ich während meiner Andacht zufällig auf folgende Worte Gottes: „Wenn man auf den Weg zurückblickt, den man zurückgelegt hat, wenn man sich an jede Phase der eigenen Reise erinnert, sieht man bei jedem Schritt, dass ungeachtet dessen, ob der Weg beschwerlich oder eben war, man auf dem Weg von Gott geführt wurde, dass Er diesen vorausplante. Es waren Gottes sorgfältige Vorkehrungen, Seine umsichtige Planung, die einen unwissend bis zum heutigen Tag geführt hat. Die Souveränität des Schöpfers akzeptieren zu können, Seine Erlösung zu empfangen – was für ein großes Glück das ist! … Wenn jemandes Haltung gegenüber Gottes Souveränität über das menschliche Schicksal aktiv ist und man dann auf seine Reise zurückblickt, wenn man wirklich Gottes Souveränität versteht, wird es ein ernsthafter Wunsch sein, sich allem zu unterwerfen, was Gott angeordnet hat. Man wird mehr Entschlossenheit und Zuversicht haben, um Gott das eigene Schicksal orchestrieren zu lassen, um aufzuhören, gegen Gott aufzubegehren. Denn man erkennt, dass wenn man das Schicksal nicht begreift, wenn man die Souveränität Gottes nicht versteht, wenn man mutwillig nach vorne tappt, taumelnd und schwankend durch den Nebel geht, die Reise zu schwer ist, zu herzzerreißend. Wenn Menschen also die Herrschaft Gottes über das menschliche Schicksal erkennen, wählen die Klugen es zu verstehen und zu akzeptieren, Abschied von den schmerzerfüllten Tagen zu nehmen, als sie versuchten, ein gutes Leben mit ihren eigenen Händen aufzubauen, anstatt weiterhin gegen das Schicksal anzukämpfen und ihre sogenannten Lebensziele auf ihre eigene Art und Weise zu verfolgen. Wenn man keinen Gott hat, wenn man Ihn nicht sehen kann, wenn man Gottes Souveränität nicht klar erkennen kann, ist jeder Tag sinnlos, wertlos, miserabel. Wo auch immer man sich befindet, welche Arbeit man auch hat, wie man seinen Lebensunterhalt bestreitet und das Streben nach den eigenen Zielen, es bringt einem nichts als endlosen Kummer und auswegloses Leid, derart, dass man es nicht ertragen kann zurückzuschauen. Nur wenn man die Souveränität des Schöpfers annimmt, sich Seinen Orchestrierungen und Fügungen unterwirft und wahres menschliches Leben sucht, wird man nach und nach von allem Kummer und Leid befreit und wird all die Leere des Lebens abschütteln“ („Gott Selbst, der Einzigartige III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gott ist der Schöpfer, und die Menschen sind Seine Geschöpfe. Das Leben eines jeden Menschen ist in Gottes Händen, unter Seiner Orchestrierung und Fügung. Alles, was der Mensch im Leben erhält, unterliegt Gottes Kontrolle und wird von Gott vorherbestimmt. Das Umhereilen des Menschen ist gewiss kein entscheidender Faktor. Wie viel der Mensch erhält, hängt davon ab, wie viel Gott ihm zuteilwerden lässt. Wenn Gott dem Menschen nichts zuteilwerden lässt, werden die Anstrengungen des Menschen vergebens sein, unabhängig davon, wie viel er arbeitet. Es verhält sich so, wie bei folgenden Redewendungen: „Der Mensch sät, doch die Ernte obliegt dem Himmel“ und „der Mensch denkt, Gott lenkt“. Deshalb sollten wir uns in unseren Leben der Souveränität und den Fügungen des Schöpfers unterwerfen. Das ist das Geheimnis für ein glückliches Leben und daraus setzt sich ein wahres Leben zusammen! Zugleich verstand ich auch, dass unabhängig davon, wie viel Reichtum ein Mensch hat, oder wie hoch seine Position ist, dies alles bloß weltliche Besitztümer sind. Er hat sie nicht mitgebracht, als er geboren wurde und er kann sie nicht mitnehmen, wenn er stirbt. Indem er sich dem Streben nach Ansehen und Gewinn widmet, ist alles, was er am Ende bekommt, Leere und Leid, mit dem Endergebnis, dass Satan ihn aufzehrt. Nachdem ich dieses Verständnis erlangt hatte, entschloss ich mich, eine andere Lebensweise anzunehmen, von neuem zu beginnen. Ich wollte nur die Orchestrierung und Fügungen Gottes befolgen und die zweite Hälfte meines Lebens in Gottes Hände geben und Ihn darüber verfügen lassen. Ich würde Reichtum und Status nicht mehr verfolgen, um die Bewunderung anderer zu gewinnen, stattdessen würde ich mich bemühen, jemand zu sein, der Gott gehorcht, ich würde wirklich für Gott und leben und dafür, Gottes Liebe zurückzuzahlen. Jetzt arbeite ich drei bis vier Stunden am Tag. Meine Chefin ist Japanerin. Obwohl wir wegen der Sprache Verständigungsschwierigkeiten haben, kümmert sich meine Chefin gut um mich. Wann immer sie mir Anweisungen gibt, benutzt sie einfache Worte, die ich verstehen kann und sie setzt mich nie unter Druck. Ich weiß, das ist Gottes Gnade an mir und Sein Segen. Ich bin sehr dankbar. Gleichzeitig ist mir noch klarer geworden, dass der Mensch nur dann ein entspanntes und glückliches Leben führen kann, wenn er auf Gottes Worte hört und sich den Orchestrierungen und Fügungen Gottes unterwirft.

Wann immer ich allein bin, denke ich häufig an den Weg zurück, den ich genommen habe, um vor Gott zu kommen. Wäre ich nicht krank geworden, hätte ich nicht mit meinem Streben nach Geld und Ansehen aufgehört, und ich wäre immer noch durch und durch eine weltliche Geldmaschine gewesen, bis zu dem Punkt, an dem ich grausam von Satan umgebracht worden wäre, ohne daran zu denken, Buße zu tun oder meine Gewohnheiten zu ändern. Satan hatte Ansehen und Gewinn benutzt, um mir Leid zuzufügen und hat mich dadurch krank werden lassen, doch der Allmächtige Gott hatte meine Krankheit benutzt, um mich vor Ihn zu bringen. Er hat mich durch Gottes Worte klar erkennen lassen, dass Satan der Hauptschuldige an der Verdorbenheit des Menschen ist und dass die wahre Natur des betrügerischen Plans Satans darin besteht, Geld und Ansehen zu benutzen, um den Menschen zu verderben und auszuzehren, was mich einige Aspekte der profanen Welt durchschauen ließ. Ich wusste, woher der Mensch gekommen war, und wohin der Mensch ging, ich kannte auch den Ursprung des Sündigens und der Verdorbenheit des Menschen und ich verstand, auf welche Weise der Mensch ein bedeutungsvolles Leben führen sollte. Gottes Worte lauten: „Wenn manche Leute gerade erst angefangen haben, an Gott zu glauben, ist es wegen Krankheit. Diese Krankheit ist Gottes Gnade für dich; ohne sie würdest du nicht an Gott glauben, und wenn du nicht an Gott glauben würdest, dann wärst du nicht so weit gekommen – und somit ist sogar diese Gnade, die Liebe Gottes“ („Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte sind wirklich praktisch. Nur durch mein Unglück habe ich Segnungen erhalten! Heute habe ich mit der Versorgung und Führung von Gottes Worten Satans Fesseln abgeschüttelt und habe eine richtige Lebensansicht. Ich habe den richtigen Weg des Lebens beschritten und mein Geist ist ungemein befreit worden. Gott ist wirklich so weise, so allmächtig! Ich danke dem Allmächtigen Gott dafür, dass er mich liebt und mich gerettet hat!

Zurück: 34. Ein Durchbruch

Weiter: 36. Ein christliches geistliches Erwachen

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp

Verwandte Inhalte

40. Gott ist an meiner Seite

Von Guozi, USAIch wurde in eine christliche Familie hineingeboren und als ich ein Jahr alt war, nahm meine Mutter das Werk des...

44. Nach Hause kommen

Von Muyi, Südkorea„Gottes überreichliche Liebe wird dem Menschen frei gegeben, Gottes Liebe umgibt ihn. Der Mensch, unschuldig und rein,...

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen