Eintritt in das Leben VI

Das tägliche Wort Gottes Auszug 556

Nur, indem man nach der Wahrheit strebt, kann man eine Veränderung in seiner Disposition erreichen: Das ist etwas, das die Menschen begreifen und gründlich verstehen müssen. Wenn du nicht genügend Erkenntnis von der Wahrheit hast, wirst du leicht einen Fehler machen und dich verirren. Wenn du im Leben wachsen willst, musst du die Wahrheit in allem suchen. Unabhängig davon, was du tust, du solltest herausfinden, wie du dich verhalten musst, um im Einklang mit der Wahrheit zu sein und zu entdecken, welche Makel in dir existieren, die sie verletzen; du musst ein klares Verständnis von diesen Dingen haben. Ungeachtet dessen, was du tust, solltest du überlegen, ob es sich nach der Wahrheit richtet oder nicht und ob es Wert und Bedeutung hat. Du kannst Dinge tun, die sich nach der Wahrheit richten, aber du kannst keine Dinge tun, bei denen das nicht so ist. Was Dinge anbelangt, die du entweder tun kannst oder auch nicht, wenn diese losgelassen werden können, dann solltest du sie loslassen. Ansonsten, wenn du diese Dinge eine Zeit lang tust und später feststellst, dass du sie loslassen solltest, dann triff eine rasche Entscheidung und lass sie schnell los. Das ist das Prinzip, dem du bei allem, was du tust, folgen solltest. Manche Menschen werfen diese Frage auf: Warum ist es so schwierig, die Wahrheit zu suchen und sie in die Praxis umzusetzen, als würdet ihr ein Boot gegen den Strom rudern und würdet zurücktreiben, wenn ihr aufhören würdet, vorwärts zu rudern? Und warum ist es eigentlich viel einfacher, böse oder bedeutungslose Dinge zu tun – so einfach, wie ein Boot stromabwärts zu rudern? Warum ist das so? Der Grund dafür ist, dass es in der Natur der Menschheit liegt, Gott zu verraten. Satans Natur hat in den Menschen eine dominierende Rolle eingenommen, und dies ist eine feindliche Kraft. Menschen mit einer Natur, die Gott verrät, sind selbstverständlich sehr anfällig dafür, Dinge zu tun, die Ihn verraten und es ist für sie naturgemäß sehr schwer, positive Handlungen auszuführen. Dies wird ausschließlich durch die Wesensnatur der Menschheit bestimmt. Sobald du die Wahrheit wirklich verstehst und anfängst, sie aus deinem Inneren heraus zu lieben, wird es dir leicht fallen, Dinge zu tun, die mit der Wahrheit übereinstimmen. Du wirst deine Pflicht auf normale Weise tun und die Wahrheit normal praktizieren – und das sogar mühelos und freudig, und du wirst das Gefühl haben, dass etwas Negatives zu tun, großen Aufwand erfordern würde. Das liegt daran, dass die Wahrheit eine dominierende Rolle in deinem Herzen eingenommen hat. Wenn du die Wahrheiten über das menschliche Leben wirklich verstehst, dann wirst du einen Weg haben, dem du folgen kannst, wenn es darum geht, welche Art von Mensch man sein sollte, wie man ein redlicher und aufrichtiger Mensch ist, ein ehrlicher Mensch und jemand, der Gott bezeugt und Ihm dient. Und sobald du diese Wahrheiten verstanden hast, wirst du niemals wieder in der Lage sein, böse Taten zu begehen, die Ihm trotzen, ebenso wenig wirst du jemals die Rolle eines falschen Leiters, eines falschen Arbeiters oder eines Antichristen spielen. Selbst wenn Satan dich in die Irre führt oder jemand Böses dich verleitet, wirst du es nicht tun; ganz gleich, wer versucht, dich zu drängen, du wirst trotzdem nicht so handeln. Falls die Menschen die Wahrheit erlangen und die Wahrheit zu ihrem Leben wird, werden sie fähig werden, das Böse zu verabscheuen und einen innerlichen Abscheu vor negativen Dingen zu empfinden. Es wäre schwierig für sie, Böses zu begehen, weil sich ihre Lebensdisposition geändert hat und sie von Gott vervollkommnet worden sind.

Wenn du in deinem Herzen die Wahrheit wirklich verstehst, dann weißt du, wie du die Wahrheit praktizieren und dich Gott unterwerfen kannst, und du wirst ganz natürlich den Weg des Strebens nach der Wahrheit einschlagen. Wenn der Weg, den du gehst, der richtige ist und mit den Absichten Gottes übereinstimmt, dann wird das Wirken des Heiligen Geistes dich nicht verlassen – in diesem Fall wird es immer unwahrscheinlicher, dass du Gott verrätst. Ohne die Wahrheit ist es leicht, Böses zu tun, und du wärest nicht in der Lage, dir selbst zu helfen. Wenn du zum Beispiel eine arrogante und eingebildete Disposition hast, dann macht es keinen Unterschied, ob man dir sagt, dass du dich Gott nicht widersetzen solltest; du kannst nicht anders, und dieses Verhalten liegt außerhalb deiner Kontrolle. Du würdest es nicht absichtlich tun; du würdest es unter der Dominanz deiner arroganten und eingebildeten Natur tun. Deine Arroganz und deine Eingebildetheit brächten dich dazu, auf Gott herabzusehen und Ihn als unbedeutend anzusehen; sie brächten dich dazu, dich selbst zu erhöhen, sie brächten dich dazu, dich ständig zur Schau zu stellen; sie würden dich dazu bringen, andere zu verachten, in deinem Herzen wäre niemand mehr außer dir selbst; sie würden dir Gottes Platz in deinem Herzen rauben und schließlich würden sie dich dazu bringen, dich an Gottes Platz zu setzen und zu verlangen, dass die Menschen sich dir unterwerfen und dich dazu bringen, deine eigenen Gedanken, Ideen und Auffassungen als die Wahrheit zu verehren. So viel Böses wird von Menschen unter der Vorherrschaft ihrer arroganten und eingebildeten Natur verübt! Um das Problem, Böses zu begehen, zu lösen, müssen sie zunächst ihre Natur überwinden. Ohne eine Veränderung in der Disposition ist es unmöglich, dieses Problem grundlegend zu lösen. Wenn du ein gewisses Gottesverständnis hast, wenn du deine eigene Verdorbenheit sehen und die Verachtenswertheit und Hässlichkeit von Arroganz und Eingebildetheit erkennen kannst, dann wirst du dich angewidert, angeekelt und aufgebracht fühlen. Du wirst in der Lage sein, bewusst einige Dinge zu tun, um Gott zufriedenzustellen, und dich dabei wohl fühlen. Du wirst imstande sein, bewusst Gottes Wort zu lesen, Gott zu verherrlichen, für Gott Zeugnis abzulegen und du wirst Freude in deinem Herzen empfinden. Du wirst dich bewusst entlarven, deine eigene Hässlichkeit enthüllen und dich dabei innerlich gut fühlen und spüren, dass du in einem besseren Geisteszustand bist. Der erste Schritt, um eine Veränderung in seiner Disposition anzustreben, ist es, sich zu bemühen, Gottes Worte zu verstehen und in die Wahrheit einzutreten. Nur durch das Verständnis der Wahrheit kann man Urteilsvermögen erreichen; nur mit Urteilsvermögen kann man die Dinge gründlich verstehen; nur indem man Dinge gründlich versteht, kann man sich wirklich selbst kennen; nur wenn man sich wirklich selbst kennt, kann man sich gegen das Fleisch auflehnen und dadurch die Wahrheit in die Praxis umsetzen und es allmählich schaffen, sich Gott zu unterwerfen, und man wird Schritt für Schritt in seinem Glauben an Gott den richtigen Weg einschlagen. Dies hängt von der Art von Entschlossenheit ab, die die Menschen haben, wenn sie nach der Wahrheit streben. Wenn jemand wirklich Entschlossenheit besitzt, dann wird er nach sechs Monaten oder einem Jahr beginnen, auf dem richtigen Weg zu sein. Innerhalb von drei oder fünf Jahren werden sie Ergebnisse sehen und spüren, dass sie im Leben Fortschritte machen. Wenn Menschen an Gott glauben, aber nicht nach der Wahrheit streben und sich nie darauf konzentrieren, die Wahrheit zu praktizieren, dann könnten sie zehn oder zwanzig Jahre lang glauben, ohne eine Veränderung zu erleben. Und am Ende werden sie denken, dass das Glaube an Gott sei; sie werden denken, dass es so ziemlich das Gleiche sei, wie ihre frühere Lebensweise in der säkularen Welt, und dass am Leben zu sein, bedeutungslos sei. Das zeigt wirklich, dass das Leben ohne die Wahrheit leer ist. Vielleicht gelingt es ihnen, einige Worte und Glaubenslehren auszusprechen, aber sie werden sich immer noch unwohl und unbehaglich fühlen. Wenn Menschen eine gewisse Gotteskenntnis haben, wissen, wie man ein bedeutungsvolles Leben führt, und einige Dinge tun können, um Gott zufriedenzustellen, dann werden sie das Gefühl haben, dass dies das wirkliche Leben ist, dass ihr Leben nur dann Bedeutung hat, wenn sie auf diese Weise leben, und dass sie auf diese Weise leben müssen, um Gott ein wenig Zufriedenheit zu bringen, Gott zurückzubezahlen und sich wohlzufühlen. Wenn sie in der Lage sind, Gott bewusst zufriedenzustellen, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, sich gegen sich selbst aufzulehnen, ihre eigenen Ideen aufzugeben und den Absichten Gottes gegenüber unterwürfig und rücksichtsvoll zu sein – wenn sie in der Lage sind, all diese Dinge bewusst zu tun –, dann bedeutet dies, die Wahrheit korrekt umzusetzen und die Wahrheit wirklich in die Praxis umzusetzen. Es ist nicht so wie früher, als man sich nur auf Vorstellungen verließ und Vorschriften befolgte und dachte, dass man damit die Wahrheit praktizierte. Tatsächlich ist es sehr ermüdend, sich auf Vorstellungen zu verlassen und Vorschriften zu befolgen; die Wahrheit nicht zu verstehen und Dinge ohne Prinzipien zu tun, ist ebenfalls sehr ermüdend, und blindlings Dinge ohne Ziele zu tun, ist sogar noch ermüdender. Wenn du die Wahrheit verstehst, wirst du nicht von irgendwelchen Menschen, Ereignissen oder Dingen eingeschränkt, und du wirst wirklich frei und befreit sein. Du wirst auf prinzipientreue Weise handeln und entspannt und glücklich sein, und du wirst nicht das Gefühl haben, dass dies zu viel Mühe kostet oder zu viel Leid verursacht. Wenn du in einem solchen Zustand bist, besitzt du die Wahrheit und die Menschlichkeit, und du bist jemand, dessen Disposition sich verändert hat.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur durch Verfolgen der Wahrheit kannst du Änderungen in deiner Disposition erreichen

Das tägliche Wort Gottes Auszug 557

Im Laufe der Lebenserfahrung, egal was passiert, musst du lernen, die Wahrheit zu suchen und die Angelegenheit gründlich gemäß Gottes Worten und der Wahrheit abzuwägen. Wenn du weißt, wie man völlig mit Gottes Absichten übereinstimmend handelt, wirst du in der Lage sein, die Dinge loszulassen, die deinem eigenen Willen entspringen. Sobald du weißt, wie man im Einklang mit Gottes Absichten handelt, solltest du einfach so handeln, als würdest du mit dem natürlichen Strom schwimmen. Es fühlt sich sehr entspannt und leicht an, die Dinge auf diese Weise zu tun. So handeln Menschen, die die Wahrheit verstehen. Wenn du den Menschen zeigen kannst, dass du wirklich effektiv bist, wenn du deine Pflicht ausführst, und dass deine Handlungsweise auf Prinzipien beruht, dass sich deine Lebensdisposition tatsächlich geändert hat, dass du viel Gutes für die Auserwählten Gottes getan hast, dann bist du jemand, der die Wahrheit versteht, und weist sicherlich das Abbild eines Menschen auf; und es hat ganz gewiss eine Wirkung, wenn du die Worte Gottes isst und trinkst. Wenn jemand erst einmal die Wahrheit wirklich versteht, wird er in der Lage sein, seine verschiedenen Zustände zu erkennen, er wird in der Lage sein, komplexe Belange klar zu erkennen, und wird somit wissen, wie man angemessen praktiziert. Wenn Menschen die Wahrheit nicht verstehen und ihren eigenen Zustand nicht erkennen können, dann werden sie, wenn sie sich gegen sich selbst auflehnen wollen, nicht wissen, gegen was oder wie sie sich auflehnen sollen. Wenn sie ihren eigenen Willen aufgeben wollen, werden sie nicht wissen, was an ihrem eigenen Willen falsch ist, sie werden denken, dass ihr eigener Wille mit der Wahrheit übereinstimmt, und vielleicht sogar ihren eigenen Willen als die Erleuchtung des Heiligen Geistes betrachten. Wie können solche Menschen ihren eigenen Willen aufgeben? Sie werden es nicht können, und noch viel weniger werden sie in der Lage sein, sich gegen das Fleisch aufzulehnen. Wenn du also die Wahrheit nicht verstehst, kannst du daher Dinge, die dem eigenen Willen entspringen, Dinge, die menschlichen Auffassungen entsprechen, und die eigene Güte, Liebe, Leid und das Bezahlen eines Preises, leicht als richtig und übereinstimmend mit der Wahrheit missverstehen. Wie könntest du dich dann gegen diese menschlichen Dinge auflehnen? Du verstehst die Wahrheit nicht, und du weißt nicht, was es bedeutet, die Wahrheit zu praktizieren. Du tappst völlig im Dunkeln und kannst unmöglich wissen, was du tun sollst, also kannst du nur das tun, was du für gut hältst, und infolgedessen gibt es in einigen deiner Handlungen Verzerrungen. Einige dieser Verzerrungen sind auf das Befolgen von Vorschriften zurückzuführen, andere auf den Enthusiasmus und wieder andere auf die Störung durch Satan. So sind Menschen, die die Wahrheit nicht verstehen. Wenn sie Dinge tun, sind sie höchst unberechenbar, es kommt immer zu Abweichungen und es fehlt jegliche Genauigkeit. Menschen, die die Wahrheit nicht verstehen, sehen die Dinge auf eine absurde Weise, genau wie die Nichtgläubigen. Wie könnten sie wohl die Wahrheit praktizieren? Wie könnten sie wohl Probleme lösen? Die Wahrheit zu verstehen, ist keine einfache Sache. Unabhängig davon, wie hoch oder niedrig das Kaliber eines Menschen ist, selbst nach lebenslanger Erfahrung ist die Menge der Wahrheit, die er verstehen kann, begrenzt, und das Maß an Verständnis von Gottes Wort, ist ebenfalls begrenzt. Menschen, die vergleichsweise erfahrener sind, verstehen einige Wahrheiten, und sie können höchstens Handlungen unterbinden, die sich Gott widersetzen, und aufhören, offensichtlich böse Dinge zu tun. Es ist ihnen unmöglich, ohne jegliche Verfälschung ihrer eigenen Absichten zu handeln. Da die Menschen eine gewöhnliche Denkweise besitzen und ihre Gedanken nicht immer mit Gottes Wort übereinstimmen, ist eine Verfälschung durch ihren eigenen Willen unvermeidlich. Wichtig ist, alle Dinge zu erkennen, die dem eigenen Willen entspringen und im Widerspruch zu Gottes Wort, der Wahrheit und der Erleuchtung durch den Heiligen Geist stehen. Dies erfordert, dass du hart daran arbeitest, Gottes Wort zu verstehen; nur wenn du die Wahrheit verstehst, wirst du Urteilsvermögen haben, und nur dann kannst du sicherstellen, dass du nichts Böses tun wirst.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur durch Verfolgen der Wahrheit kannst du Änderungen in deiner Disposition erreichen

Das tägliche Wort Gottes Auszug 558

Um dich selbst zu kennen, musst du deine eigenen Offenbarungen der Verderbtheit, deine verdorbenen Dispositionen, deine eigenen entscheidenden Schwächen, und deine Wesensnatur kennen. Auch musst du bis ins kleinste Detail jene Dinge kennen, die in deinem täglichen Leben offenbar werden – deine Motive, deine Sichtweisen und deine Einstellung zu jeder einzelnen Sache – ob du zu Hause bist oder draußen, auf Versammlungen, wenn du die Worte Gottes isst und trinkst oder bei jedem einzelnen auftretenden Problem. Durch diese Aspekte musst du dich selbst kennenlernen. Um dich selbst auf einer tieferen Ebene zu kennen, musst du Gottes Worte natürlich mit einbeziehen; nur indem du dich selbst auf der Grundlage Seiner Worte kennst, kannst du Ergebnisse erzielen. Wenn ihr das Gericht von Gottes Worten annehmt, dann habt keine Angst vor Leid oder Schmerz, und habt auch keine Angst davor, dass Gottes Worte eure Herzen durchbohren und eure hässlichen Zustände aufdecken werden. Es ist so nützlich, diese Dinge zu erleiden. Wenn ihr an Gott glaubt, solltet ihr mehr von Gottes Worten lesen, die die Menschen richten und züchtigen, insbesondere jene, die das Wesen menschlicher Verdorbenheit aufdecken. Du solltest Gottes Worte mehr mit deinem praktischen Zustand vergleichen und sie mehr mit dir in Verbindung bringen und weniger mit anderen. Die Zustandsarten, die durch Gott enthüllt werden, existieren in jedem Menschen, und sie lassen sich alle in dir finden. Wenn du das nicht glaubst, versuche, es zu erleben. Je mehr du das erlebst, desto mehr wirst du dich kennen, und desto mehr wirst du spüren, dass Gottes Worte sehr zutreffend sind. Nachdem sie Gottes Worte gelesen haben, sind manche Menschen unfähig, sie auf sich selbst zu beziehen; sie denken, dass Teile dieser Worte nicht von ihnen handeln, sondern von anderen Menschen. Wenn Gott zum Beispiel Menschen als Ehebrecherinnen und Huren entlarvt, haben einige Schwestern das Gefühl, dass sich solche Worte nicht auf sie beziehen dürften, weil sie ihren Ehemännern unfehlbar treu gewesen sind; einige Schwestern meinen, da sie unverheiratet sind und nie Sex hatten, dürfte es sich bei solchen Worten nicht um sie handeln. Manche Brüder haben das Gefühl, dass sich diese Worte nur an Frauen richten und nichts mit ihnen zu tun haben; manche Menschen glauben, dass Gottes Worte, die den Menschen bloßstellen, zu streng sind, dass sie nicht der Wirklichkeit entsprechen, und so weigern sie sich, sie zu akzeptieren. Es gibt sogar Leute, die sagen, dass Gottes Worte in manchen Fällen ungenau seien. Ist das die richtige Einstellung zu Gottes Worten? Sie ist offensichtlich falsch. Die Menschen betrachten sich alle anhand ihrer äußerlichen Verhaltensweisen. Sie sind nicht imstande, über sich nachzudenken und in den Worten Gottes ihr verdorbenes Wesen zu erkennen. Mit „Ehebrecherinnen“ und „Huren“ ist hier das Wesen der Verdorbenheit, des Schmutzes und der sexuellen Freizügigkeit der Menschen gemeint. Ob Mann oder Frau, verheiratet oder unverheiratet, jeder hat verdorbene promiskuitive Gedanken – wie kann das also nichts mit dir zu tun haben? Gottes Worte entlarven die verdorbenen Dispositionen der Menschen; ob Mann oder Frau, der Grad der eigenen Verderbtheit ist derselbe. Ist das etwa keine Tatsache? Wir müssen zunächst erkennen, dass alles, was Gott sagt, die Wahrheit ist und den Tatsachen entspricht und dass unabhängig davon, wie streng Seine Worte sind, die die Menschen richten und entlarven, oder wie sanft Seine Worte im gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit sind oder jene, die die Menschen ermahnen, ob Seine Worte Gericht oder Segnungen sind, ob sie Verdammung oder Fluch sind und ob sie den Menschen ein bitteres Gefühl vermitteln oder ein süßes, die Menschen müssen sie alle annehmen. Das ist die Einstellung, die die Menschen zu Gottes Worten haben sollten. Welche Art von Einstellung ist das? Ist es eine fromme Einstellung, eine fromme Einstellung, eine geduldige Einstellung oder eine Einstellung, die Leid bereitwillig annimmt? Ihr seid ein wenig verwirrt. Ich sage euch, dass es keine davon ist. In ihrem Glauben müssen die Menschen fest daran glauben, dass Gottes Worte die Wahrheit sind. Da sie in der Tat die Wahrheit sind, sollten die Menschen sie vernünftig annehmen. Ob sie es erkennen bzw. anerkennen können oder nicht, ihre erste Haltung zu Gottes Worten sollte absolute Akzeptanz sein. Wenn Gottes Wort einen oder alle von euch nicht entlarvt, wen entlarvt es dann? Und wenn es nicht dazu dient, dich zu entlarven, warum wird dann von dir verlangt, es zu akzeptieren? Ist das nicht ein Widerspruch? Gott spricht zur ganzen Menschheit, jeder von Gott kundgetane Satz entlarvt die verdorbene Menschheit, und niemand ist ausgenommen – womit natürlich auch du mit eingeschlossen bist. In keiner einzigen Zeile der Kundgebungen Gottes geht es um das äußere Erscheinungsbild oder eine Zustandsart, geschweige denn um eine externe Vorschrift oder eine einfache Form des Verhaltens bei den Menschen. So sind Seine Kundgebungen nicht. Wenn du denkst, dass jede von Gott geäußerte Zeile nur eine einfache Art menschlichen Verhaltens oder äußere Erscheinung aufdeckt, dann hast du kein geistliches Verständnis und du verstehst nicht, was die Wahrheit ist. Gottes Worte sind die Wahrheit. Die Menschen können die Tiefgründigkeit von Gottes Worten sehen. Inwiefern sind sie tiefgründig? Jedes Wort Gottes entlarvt die verdorbenen Dispositionen der Menschen und die wesentlichen und tief verwurzelten Dinge in ihrem Leben. Es sind wesentliche Dinge, keine äußeren Erscheinungen und insbesondere keine äußeren Verhaltensweisen. Von ihren äußerlichen Erscheinungen her betrachtet, erscheinen die Menschen vielleicht alle wie gute Menschen. Warum aber sagt Gott dann, manche Menschen seien böse Geister und manche unreine Geister? Das ist eine Sache, die für dich nicht sichtbar ist. Daher darf man Gottes Worte nicht im Lichte menschlicher Auffassungen oder Vorstellungen betrachten oder im Lichte menschlichen Hörensagens und schon gar nicht im Lichte der Aussagen der regierenden Partei. Einzig Gottes Worte sind die Wahrheit; die Worte des Menschen sind allesamt Trugschlüsse. Nachdem mit euch auf diese Weise Gemeinschaft gehalten wurde, habt ihr da eine Veränderung in eurer Haltung zu Gottes Worten erfahren? Wie groß oder klein die Veränderung auch sein mag, wenn ihr das nächste Mal Gottes Worte lest, wie sie Menschen richten und bloßstellen, solltet ihr zumindest nicht versuchen, mit Gott zu argumentieren Ihr solltet aufhören, euch über Gott zu beschweren, indem ihr sagt, „Gottes Worte, die die Menschen bloßstellen und richten, sind wirklich streng; ich werde diese Seite nicht lesen. Ich werde sie einfach überspringen. Ich werde nach etwas über Segen und Verheißungen zum Lesen suchen, um etwas Trost zu finden.“ Du solltest, wenn du das Wort Gottes liest, nicht länger das heraussuchen und auswählen, was deinen eigenen Neigungen entspricht. Du musst die Wahrheit und das Gericht und die Züchtigung durch Gottes Worte akzeptieren; erst dann kann deine verdorbene Disposition gereinigt werden, und erst dann kannst du Rettung erlangen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Wichtigkeit und der Weg des Strebens nach der Wahrheit

Das tägliche Wort Gottes Auszug 559

Wie verstehst du die menschliche Natur? Deine Natur zu verstehen, bedeutet eigentlich, die Dinge tief in deiner Seele zu analysieren – die Dinge in deinem Leben und die ganze Logik und alle Philosophien Satans, nach denen du gelebt hast – wobei es sich um das Leben Satans handelt, nach dem du gelebt hast. Nur durch das Freilegen der tief verborgenen Dinge in deiner Seele kannst du deine Natur verstehen. Wie können diese Dinge freigelegt werden? Sie können nicht nur durch lediglich ein oder zwei Ereignisse freigelegt oder analysiert werden. Viele Male, nachdem du etwas beendet hast, wirst du noch immer nicht zu einem Verständnis gelangt sein. Es könnte drei oder fünf Jahre dauern, bevor du in der Lage bist, auch nur ein wenig Erkenntnis oder Verständnis zu erlangen. In vielen Situationen musst du daher über dich selbst nachdenken und dich selbst kennenlernen. Du musst tief graben und dich selbst gründlich analysieren, in Übereinstimmung mit Gottes Worten, um jegliche Ergebnisse sehen zu können. Während dein Verständnis für die Wahrheit immer tiefgründiger wird, wirst du Schritt für Schritt durch Selbstreflexion und Selbsterkenntnis deine eigene Wesensnatur kennenlernen.

Um deine Natur zu kennen, musst du durch ein paar Dinge ein Verständnis erreichen: Zunächst musst du ein klares Verständnis davon haben, was dir gefällt. Dies bezieht sich nicht darauf, was du gerne isst oder trägst, es bedeutet vielmehr die Art von Dingen, an denen du dich erfreust, die Dinge, auf die du neidisch bist, die Dinge, die du anbetest, die Dinge, die du anstrebst, und die Dinge, auf die du in deinem Herzen achtest, die Arten von Menschen, mit denen du gerne in Kontakt kommst, und die Arten von Menschen, die du in deinem Herzen bewunderst und vergötterst. Zum Beispiel mögen die meisten Menschen Menschen von großem Ansehen, Menschen, die in ihrer Sprache und ihrem Benehmen elegant sind, oder diejenigen, die zungenfertig sind oder diejenigen, die eine Show machen. Bei dem Obengenannten handelt es sich darum, mit welchen Menschen sie gerne Umgang pflegen. Was die Dinge anbelangt, an denen sich die Menschen erfreuen, schließen diese ein, bereit zu sein, gewisse Dinge zu tun, die leicht zu tun sind, und sich daran zu erfreuen, Dinge zu tun, die andere für gut halten und die die Menschen billigen und loben würden. In der Natur der Menschen gibt es ein gemeinsames Kennzeichen der Dinge, die sie mögen. Das heißt, sie mögen Menschen, Ereignisse und Dinge, auf die andere aufgrund der äußeren Erscheinung neidisch sind, sie mögen Menschen, Ereignisse und Dinge, die wunderschön und luxuriös aussehen, und sie mögen Menschen, Ereignisse und Dinge, die andere dazu veranlassen, sie anzubeten. Diese Dinge, die die Menschen mögen, sind groß, schillernd, hinreißend und großartig. Alle Menschen beten diese Dinge an. Man kann sehen, dass die Menschen nichts von der Wahrheit besitzen, noch leben sie das Abbild eines echten Menschen. Es gibt nicht das geringste Maß an Bedeutung bei der Anbetung dieser Dinge, doch die Menschen mögen sie trotzdem. Jene, die nicht an Gott glauben, halten diese Dinge für besonders gut, und die Bereitschaft der Menschen, nach allen diesen Dingen zu streben, ist besonders groß. … Die Dinge, nach denen die Menschen streben und sich sehnen, gehören zu den weltlichen Trends, diese Dinge sind des Satans und der Teufel sie werden von Gott verabscheut und ihnen fehlt jede Wahrheit. Die Dinge, nach denen sich die Menschen sehnen, erlauben es, ihre Wesensnatur an den Tag zu bringen. Die Vorlieben der Menschen kann man an der Art, wie sie sich kleiden, sehen. Manche Menschen wollen auffällige, bunte Kleidung oder bizarre Outfits tragen. Sie wollen Accessoires tragen, die noch niemand zuvor getragen hat, und sie lieben Dinge, die das andere Geschlecht anziehen. Dass sie diese Kleidung und Accessoires tragen, zeigt die Vorliebe, die sie in ihrem Leben und tief in ihrem Herzen für diese Dinge haben. Die Dinge, die sie mögen, sind nicht würdevoll oder anständig. Es handelt sich dabei nicht um Dinge, die ein normaler Mensch anstreben sollte. In ihrer Vorliebe für sie steckt Ungerechtigkeit. Ihre Einstellung ist genau die gleiche wie die der weltlichen Menschen. Man kann darin nichts erkennen, was mit der Wahrheit übereinstimmt. Was dir gefällt, worauf du dich fokussierst, was du anbetest, was du beneidest und woran du in deinem Herzen jeden Tag denkst, steht daher alles stellvertretend für deine Natur. Deine Vorliebe für diese weltlichen Dinge reicht, um zu beweisen, dass deine Natur Ungerechtigkeit mag und in ernsten Situationen, deine Natur frevelhaft und unverbesserlich ist. Du solltest deine Natur auf diese Art und Weise analysieren: Prüfe, was dir in deinem Leben wichtig ist und was du in deinem Leben aufgibst. Du bist vielleicht eine Zeitlang gut zu jemandem, aber das beweist nicht, dass du sie magst. Was du wirklich magst, ist genau das, was in deiner Natur ist; selbst wenn deine Knochen gebrochen wären, würdest du dich trotzdem daran erfreuen und könntest es niemals aufgeben. Das ist nicht einfach zu ändern. Nimm zum Beispiel die Suche nach einem Partner, Menschen suchen Menschen vom selben Typ wie sie selbst auf. Wenn eine Frau sich wirklich in jemanden verliebte, dann könnte sie niemand aufhalten. Selbst wenn ihre Beine gebrochen wären, würde sie immer noch mit ihm zusammen sein wollen; sie würde ihn heiraten wollen, selbst wenn es bedeutete, dass sie sterben müsste. Wie kann das sein? Es liegt daran, dass niemand ändern kann, was sich tief in den Knochen der Menschen, tief in ihren Herzen befindet. Selbst wenn ein Mensch stürbe, würde seine Seele immer noch dieselben Dinge mögen; dies sind die Dinge der menschlichen Natur und sie stellen das Wesen einer Person dar. Die Dinge, die die Menschen mögen, enthalten einige Ungerechtigkeiten. Einige sind offensichtlich in ihrer Vorliebe für jene Dinge, während andere dies nicht sind; einige haben eine starke Zuneigung zu ihnen, während andere dies nicht haben; einige Menschen haben Selbstbeherrschung, während andere sich nicht selbst beherrschen können. Einige Menschen laufen Gefahr, in dunklen und frevelhaften Dingen zu versinken, was beweist, dass sie das Leben nicht besitzen. Manche Menschen können die Versuchungen des Fleisches überwinden und sich von diesen Dingen nicht einnehmen oder einschränken lassen, was beweist, dass sie ein wenig geistliche Größe aufweisen und dass ihre Dispositionen sich ein wenig gewandelt haben. Manche Menschen verstehen einige Wahrheiten und haben das Gefühl, dass sie Leben haben und Gott lieben, aber tatsächlich ist es immer noch zu früh, und eine Veränderung der eigenen Disposition ist keine einfache Sache. Ist die Wesensnatur eines Menschen leicht zu verstehen? Selbst wenn jemand ein wenig versteht, muss er durch viele Irrungen und Wirrungen gehen, um dieses Verständnis zu erlangen, und selbst mit einem kleinen bisschen Verständnis ist die Veränderung nicht leicht. All das sind die Schwierigkeiten, mit denen die Menschen konfrontiert sind, und ohne die Entschlossenheit, nach der Wahrheit zu streben, können sie sich selbst nicht erkennen. Unabhängig davon, wie sich Menschen, Ereignisse und Dinge um dich herum verändern können, und ungeachtet dessen, wie die Welt auf den Kopf gestellt werden kann, wenn dich die Wahrheit aus dem Inneren leitet, wenn sie in dir Wurzeln geschlagen hat und Gottes Worte dein Leben, deine Vorlieben, deine Erfahrungen und Existenz leiten – in dem Moment wirst du dich wirklich verwandelt haben. Nun handelt es sich gegenwärtig bei dieser sogenannten Umwandlung der Menschen nur um ein wenig Kooperation, darum, dass sie zögerlich akzeptieren können, dass man sie zurechtstutzt, während sie aktiv ihre Pflichten erfüllen und darum, ein wenig Enthusiasmus und Glauben zu haben, aber das kann nicht als Wandlung der Disposition betrachtet werden und es beweist nicht, dass Menschen Leben haben. Das sind nur die Vorlieben und Neigungen der Menschen – nichts anderes.

Um ein Verständnis der Naturen zu erreichen, müssen zusätzlich zum Aufdecken der Dinge, die Menschen ihrer Natur nach mögen, auch mehrere der wichtigsten Aspekte, die zu ihrer Natur gehören, aufgedeckt werden. Zum Beispiel die Sichtweisen der Menschen über Dinge, die Methoden und Lebensziele der Menschen, die Lebenswerte und Lebensansichten der Menschen sowie die Ansichten und Ideen über alle Dinge, die mit Wahrheit zu tun haben. Das sind alles Dinge tief in den Seelen der Menschen und sie stehen in direktem Zusammenhang mit der Umwandlung der Disposition. Was sind dann die Lebensansichten verdorbener Menschen? Man kann es so sagen: „Jeder ist sich selbst der Nächste, und den Letzten holt der Teufel.“ Die Menschen leben alle für sich selbst; um es offen zu sagen, sie leben nur für das Fleisch. Sie leben nur, um sich Essen in den Mund zu schieben. Wie unterscheidet sich diese Existenz von der der Tiere? So zu leben ist ohne jeglichen Wert, ganz zu schweigen von irgendeiner Bedeutung. Jemandes Lebensansichten sind das, worauf du dich verlässt, um auf der Welt zu leben, wofür du lebst und wie du lebst; und dies sind alles Dinge, die mit der Wesenheit der menschlichen Natur zu tun haben. Durch das Auseinandernehmen der Natur der Menschen, wirst du erkennen, dass sich alle Menschen Gott widersetzen. Sie sind alle Teufel und es gibt keinen wirklich guten Menschen. Nur wenn du die Naturen der Menschen sezierst, kannst du wirklich die Verdorbenheit und das Wesen des Menschen kennen und verstehen, wozu die Menschen eigentlich gehören, was den Menschen wirklich fehlt, womit sie ausgestattet sein sollten und wie sie ein menschliches Ebenbild ausleben sollten. Es ist nicht einfach, die Natur eines Menschen wirklich auseinanderzunehmen und es kann nicht getan werden, ohne Gottes Worte zu erfahren oder echte Erfahrungen zu haben.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Was man über den Wandel der eigenen Disposition wissen sollte

Das tägliche Wort Gottes Auszug 560

Wie erkennt man seine eigene Natur? Welche Dinge machen die Natur eines Menschen aus? Du kennst nur die Unzulänglichkeiten, Mängel, Absichten, Auffassungen, die Negativität und Aufsässigkeit des Menschen, aber du kannst die inneren Anteile der Natur des Menschen nicht entdecken. Du kennst nur die äußere Schicht, aber kannst ihren Ursprung nicht entdecken, und das stellt keine Kenntnis von der Natur des Menschen dar. Einige Menschen geben ihre Mängel und ihre Negativität zu und sagen: „Ich verstehe meine Natur. Schau her, ich gebe meine Arroganz zu. Heißt das nicht, dass ich meine Natur kenne?“ Arroganz ist ein Teil der menschlichen Natur, das stimmt. Doch es genügt nicht, das im Sinne der Glaubenslehre zuzugeben. Was bedeutet es, seine eigene Natur zu kennen? Wie kann sie verstanden werden? Aus welchen Blickpunkten wird sie verstanden? Wie spezifisch sollte die eigene Natur durch die Dinge, die man offenbart, wahrgenommen werden? Zunächst einmal, kannst du die Natur einer Person durch ihre Interessen erkennen. Manche Menschen haben zum Beispiel eine besondere Bewunderung für berühmte und angesehene Persönlichkeiten, manche mögen besonders gern Sänger oder Filmstars und manche haben eine besondere Vorliebe dafür, Spielchen zu spielen. An diesen Vorlieben können wir erkennen, was die Natur dieser Menschen ist. Hier ist ein einfaches Beispiel: Manche Menschen vergöttern ganz besonders einen bestimmten Sänger. Wie sehr vergöttern sie ihn? So sehr, dass sie von jeder Bewegung, jedem Lächeln und jedem Wort dieses Sängers wie besessen sind. Sie fixieren sich auf diesen Sänger und fotografieren sogar alles, was er trägt, und ahmen es dann nach. Welches Problem zeigt dieses Maß an Vergötterung einem Menschen gegenüber auf? Sie zeigt auf, dass ein solcher Mensch nur diese Dinge eines Nichtgläubigen in seinem Herzen hat und dass er die Wahrheit nicht besitzt, keine positiven Dinge aufweist, geschweige denn Gott in seinem Herzen trägt. All die Dinge, an die diese Person denkt, die sie liebt und nach denen sie strebt, sind von Satan. Diese Dinge nehmen das Herz dieser Person ein, es wird von ihnen beansprucht. Könnt ihr sagen, welche Wesensnatur sie aufweist? Wenn etwas bis zum Äußersten geliebt wird, dann kann diese Sache zu jemandes Leben werden und sein Herz einnehmen, was völlig beweist, dass die Person ein Götzenanbeter ist, die nicht Gott will, sondern stattdessen einen Teufel liebt. Daraus kann also geschlossen werden, dass die Natur einer solchen Person eine ist, die einen Teufel liebt und anbetet, die Wahrheit nicht liebt und Gott nicht will. Ist das nicht die richtige Art und Weise, jemandes Natur zu betrachten? Sie ist vollkommen richtig. Auf diese Weise sollte die Natur des Menschen analysiert werden. Manche Menschen vergötzen beispielsweise Paulus besonders. Sie halten gerne in der Öffentlichkeit Reden und verrichten sichtbare Arbeit, sie halten gerne Versammlungen ab und predigen, und sie mögen es, wenn ihnen die Leute zuhören, sie vergöttern und sie umkreisen. Es gefällt ihnen, in den Herzen anderer einen Platz einzunehmen, und sie mögen es, wenn andere das Bild wertschätzen, das sie darstellen. Lasst uns ihre Natur durch diese Verhaltensweisen im Detail analysieren. Welcher Art ist ihre Natur? Wenn sie sich wirklich so verhalten, dann ist das Beweis genug, dass sie arrogant und eingebildet sind, dass sie Gott überhaupt nicht anbeten, und dass sie einen höheren Status anstreben und Autorität über andere haben wollen, sie besitzen und in ihren Herzen einen Platz einnehmen wollen. Dies ist das klassische Bild Satans. Die besonders hervorstechenden Aspekte ihrer Natur sind, dass sie arrogant und eingebildet sind, Gott nicht anbeten und versuchen, andere dazu zu bringen, sie selbst anzubeten. Solche Verhaltensweisen können dir einen klaren Einblick in ihre Natur geben. Manche Menschen lieben es zum Beispiel, ungerechte Vorteile zu erlangen, und diese Menschen trachten danach, in allen Angelegenheiten ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Was auch immer sie tun, muss ihnen zugutekommen, anderenfalls werden sie es nicht tun. Sie tun nichts, das ihnen keinen Vorteil verschafft, und hinter allen ihren Handlungen verbergen sich Hintergedanken. Sie reden gut von jedem, der von Nutzen für sie ist, und fördern jeden, der ihnen schmeichelt. Selbst wenn ihre Günstlinge Probleme haben, werden sie sagen, dass sie im Recht wären, und sich nach Kräften bemühen, sie zu decken und sie zu verteidigen. Welche Natur haben solche Menschen? Man kann ihre Natur an diesen Verhaltensweisen klar erkennen. Sie streben danach, ungerechte Vorteile aus ihren Handlungen zu ziehen, und lassen sich ständig auf geschäftliche Verhaltensweisen ein und man kann sich sicher sein, dass ihre Natur von jener Art ist, die rückhaltlos nach Profit giert. Sie sind bei allem, was sie tun, auf sich selbst bedacht. Sie stehen nicht früh auf, wenn es ihnen nichts nützt. Sie sind die egoistischsten aller Menschen, und sie sind völlig unersättlich. Ihre Natur zeigt sich durch ihre Liebe zum Profit und das Fehlen jeglicher Liebe zur Wahrheit. Manche Männer sind von Frauen fasziniert und albern mit ihnen herum, wohin sie auch gehen. Schöne Frauen sind das Objekt der Zuneigung solcher Menschen und genießen in ihren Herzen die höchste Wertschätzung. Sie sind bereit, für schöne Frauen ihr Leben zu geben und alles zu opfern; Frauen sind das, was ihr Herz erfüllt. Was ist die Natur dieser Männer? Ihre Natur ist es, schöne Frauen zu lieben und sie anzubeten und die Niederträchtigkeit zu lieben. Sie sind Lüstlinge mit einer niederträchtigen, gierigen Natur. Warum sage Ich, dass dies ihre Natur ist? Weil es sich hierbei um Äußerungsformen davon handelt, dass Gier zu ihrer Natur geworden ist. Diese Verhaltensweisen sind nicht nur gelegentliche Verfehlungen, und solche Menschen sind auch nicht nur ein wenig schlimmer als gewöhnliche Menschen, sondern sie sind von diesen Dingen, die ganz zu ihrer Natur und ihrem Wesen geworden sind, völlig eingenommen worden. Somit sind diese Dinge zu Offenbarungen ihrer Natur geworden. Die Bestandteile der Natur eines Menschen offenbaren sich ständig. Alles, was eine Person tut, was es auch ist, kann die Natur dieser Person enthüllen. Die Menschen haben ihre eigenen Motive und Ziele bei allem, was sie tun. Egal, ob es darum geht, Gastfreundschaft anzubieten, das Evangelium zu predigen oder um jede andere Art von Arbeit, sie können die Bestandteile ihrer Natur enthüllen, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. Denn die Natur eines Menschen ist sein Leben, und die Menschen werden von ihrer Natur getrieben, solange sie leben. Die Natur eines Menschen wird nicht nur von Zeit zu Zeit oder durch Zufall enthüllt; vielmehr kann sie den Wesenskern einer Person vollkommen darstellen. Was aus dem Inneren der Knochen und des Bluts von Menschen strömt, repräsentiert ihre Natur und ihr Leben. Manche Menschen lieben schöne Frauen. Andere lieben Geld. Manche hegen eine besondere Liebe für Status. Manche schätzen besonders Ansehen und ihr persönliches Image. Manche lieben besonders Idole oder vergöttern sie. Und einige Menschen sind besonders arrogant und eingebildet, lassen niemandem in ihren Herzen Vortritt und streben nach Status, sie mögen es, sich von anderen abzuheben und Macht über sie zu haben. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Naturen. Sie können sich unter den Menschen unterscheiden, aber ihre gemeinsamen Elemente sind der Widerstand gegen und der Verrat an Gott. In dieser Hinsicht sind sie alle identisch.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt

Das tägliche Wort Gottes Auszug 561

Die gesamte Menschheit wurde von Satan verdorben, und es liegt in der Natur des Menschen, Gott zu verraten. Unter all den Menschen, die von Satan verdorben worden sind, gibt es jedoch einige, die sich dem Werk Gottes unterwerfen und die Wahrheit akzeptieren können. Das sind Menschen, die die Wahrheit erlangen und eine Veränderung ihrer Disposition erreichen können. Manche Menschen streben nicht nach der Wahrheit, sondern schwimmen einfach mit dem Strom. Sie gehorchen und tun, was immer man ihnen sagt, sie können Dingen entsagen und sich aufwenden, und sie können jedes Leid ertragen. Solche Menschen haben ein wenig Gewissen und Verstand, und es besteht die Hoffnung, dass sie gerettet werden und überleben, aber ihre Disposition kann sich nicht ändern, weil sie nicht nach der Wahrheit streben und bereits damit zufrieden sind, Glaubenslehren zu verstehen. Sie sagen bzw. tun keine Dinge, die gegen das Gewissen gehen, sie können ihre Pflichten aufrichtig erfüllen, und sie können es akzeptieren, wenn über die Wahrheit jedes beliebigen Problems Gemeinschaft gehalten wird. Allerdings bemühen sie sich nicht ernsthaft, wenn es um die Wahrheit geht, ihr Verstand ist verwirrt und sie können das Wesen der Wahrheit nie verstehen. Es ist unmöglich, dass sich ihre Dispositionen ändern. Um die Reinigung von der Verderbtheit zu erlangen und eine Veränderung in der Lebensdisposition zu erfahren, musst du die Wahrheit lieben und in der Lage sein, sie anzunehmen. Was bedeutet es, die Wahrheit zu akzeptieren? Die Wahrheit zu akzeptieren bedeutet, dass du, ganz gleich, welche Art verdorbener Veranlagung du aufweist oder welche Gifte des großen roten Drachen – Satans Gifte – deiner Natur innewohnen, wenn Gottes Worte diese Dinge entlarven, sie zugeben und dich unterwerfen solltest, du keine andere Wahl treffen kannst und du dich selbst gemäß Gottes Worten erkennen solltest. Das bedeutet, in der Lage zu sein, Gottes Worte zu akzeptieren und die Wahrheit zu akzeptieren. Ungeachtet dessen, was Gott sagt, ungeachtet dessen, wie streng Seine Kundgebungen sind, und ungeachtet dessen, welche Worte Er benutzt, du kannst sie akzeptieren, solange das, was Er sagt, die Wahrheit ist, und du kannst sie anerkennen, solange sie der Realität entsprechen. Du kannst dich Gottes Worten unterwerfen, ungeachtet dessen, wie tief du sie verstehst, und du bist in der Lage, das Licht der Erleuchtung durch den Heiligen Geist, über das deine Brüder und Schwestern Gemeinschaft halten, anzunehmen und dich ihm zu unterwerfen. Wenn das Streben nach Wahrheit eines solchen Menschen einen gewissen Punkt erreicht hat, kann er die Wahrheit erlangen und die Umwandlung seiner Veranlagung erreichen. Auch wenn Menschen, die die Wahrheit nicht lieben, ein wenig Menschlichkeit besitzen, einige gute Dinge tun und sich Gott hingeben können, verwirrt sie die Wahrheit, und sie nehmen sie nicht ernst, sodass sich ihre Lebensdisposition nie ändert. Du kannst sehen, dass Petrus eine ähnliche Menschlichkeit hatte wie die anderen Jünger, aber er stach in seinem glühenden Streben nach der Wahrheit heraus. Was auch immer Jesus sagte, er dachte ernsthaft darüber nach. Jesus fragte: „Simon Barjona, liebst du Mich?“ Petrus antwortete aufrichtig: „Ich liebe nur den Vater, der im Himmel ist, doch ich habe den Herrn auf Erden noch nicht geliebt.“ Später verstand er und dachte: „Das ist nicht richtig, der Gott auf Erden ist der Gott im Himmel. Ist es nicht derselbe Gott sowohl im Himmel als auch auf Erden? Wenn ich nur Gott im Himmel liebe, dann ist meine Liebe nicht praktisch. Ich muss Gott auf Erden lieben, denn nur dann wird meine Liebe praktisch sein.“ So verstand Petrus schließlich durch das, was Jesus gefragt hatte, die wahre Bedeutung von Gottes Wort. Um Gott zu lieben, und damit diese Liebe auch praktisch ist, muss man den menschgewordenen Gott auf Erden lieben. Den vagen und unsichtbaren Gott zu lieben ist weder realistisch noch praktisch, während die Liebe zum praktischen, sichtbaren Gott Wahrheit ist. Aus den Worten Jesu gewann Petrus die Wahrheit und ein Verständnis von Gottes Absichten. Offensichtlich war Petrus’ Glaube an Gott nur darauf ausgerichtet gewesen, nach der Wahrheit zu streben. Schließlich erreichte er eine Liebe zum praktischen Gott – dem Gott auf Erden. Petrus ging bei seinem Streben nach der Wahrheit besonders ernsthaft vor. Jedes Mal, wenn Jesus ihm einen Rat erteilte, dachte er ernsthaft über die Worte Jesu nach. Vielleicht dachte er Monate, ein Jahr oder sogar Jahre lang nach, bevor der Heilige Geist ihn erleuchtete und er die Essenz der Worte Gottes verstand. Auf diese Weise trat Petrus in die Wahrheit ein, wodurch seine Lebensdisposition verwandelt und erneuert wurde. Wenn ein Mensch nicht nach der Wahrheit strebt, wird er sie nie verstehen. Man kann zehntausendmal über die Worte und Glaubenslehren sprechen, aber sie werden trotzdem noch nur Worte und Glaubenslehren sein. Manche Menschen sagen einfach: „Christus ist die Wahrheit, der Weg und das Leben“. Selbst wenn du diese Worte zehntausendmal wiederholst, wird das immer noch unnütz sein; du verstehst ihre Bedeutung nicht. Weshalb heißt es, dass Christus die Wahrheit, der Weg und das Leben ist? Kannst du dein erfahrungsbasiertes Wissen darüber formulieren? Bist du in die Wirklichkeit der Wahrheit, des Weges und des Lebens eingetreten? Gott hat Seine Worte so kundgetan, dass ihr sie erfahren und Wissen erlangen könnt. Lediglich über Worte und Glaubenslehren zu sprechen ist nutzlos. Du kannst dich selbst erst dann erkennen, wenn du Gottes Worte verstanden hast und in sie eingetreten bist. Wenn du Gottes Worte nicht verstehst, dann kannst du dich selbst nicht kennen. Du kannst nur Urteilsvermögen erlangen, wenn du die Wahrheit verstehst. Ohne die Wahrheit zu verstehen, bist du nicht fähig, die Dinge richtig zu beurteilen. Du kannst die Dinge nur dann deutlich erkennen, wenn du die Wahrheit verstehst. Ohne die Wahrheit zu verstehen, kannst du die Dinge nicht klar erkennen. Du kannst dich selbst nur erkennen, wenn du die Wahrheit verstehst. Ohne die Wahrheit zu verstehen, kannst du dich selbst nicht kennen. Deine Disposition kann sich nur verändern, wenn du die Wahrheit erlangt hast. Ohne die Wahrheit kann sich deine Disposition nicht verändern. Erst nachdem du die Wahrheit erlangt hast, kannst du in Übereinstimmung mit den Absichten Gottes dienen. Ohne die Wahrheit erlangt zu haben, kannst du nicht in Übereinstimmung mit den Absichten Gottes dienen. Erst nachdem du die Wahrheit erlangt hast, kannst du Gott anbeten. Selbst wenn du Ihn anbetest, wird deine Anbetung, ohne die Wahrheit zu verstehen, nichts anderes sein als die Durchführung religiöser Riten. Ohne die Wahrheit ist nichts, was du tust, die Wirklichkeit. Dadurch, dass du die Wahrheit erlangst, enthält alles, was du tust, Wirklichkeit. All diese Dinge hängen davon ab, die Wahrheit aus den Worten Gottes zu erlangen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt

Das tägliche Wort Gottes Auszug 562

Zu einem wahren Verständnis von Gottes Wort zu gelangen, ist keine einfache Sache. Denke nicht so: „Ich kann die buchstäbliche Bedeutung der Worte Gottes interpretieren und wenn jeder sagt, es sei gut, und mir seine Zustimmung gibt, dann gilt es als Verstehen von Gottes Wort. Das ist nicht dasselbe, wie Gottes Wort zu verstehen.“ Wenn du etwas Licht aus den Kundgebungen Gottes erlangt hast und ein Gefühl für die wahre Bedeutung Seiner Worte bekommen hast, wenn du ausdrücken kannst, was die Absicht hinter Seinen Worten ist und welche Wirkung sie letztendlich erreichen werden – wenn du ein klares Verständnis dieser Dinge hast – dann kann man sagen, dass du ein gewisses Maß an Verständnis der Worte Gottes hast. Gottes Wort zu verstehen ist also gar nicht so einfach. Nur weil du eine blumige, übertriebene Erklärung der Buchstaben von Gottes Wort abgeben kannst, bedeutet das nicht, dass du es verstehst. Ganz gleich, wie sehr du die wörtliche Bedeutung von Gottes Wort erklären kannst, deine Erklärung begründet sich immer noch auf menschlichen Vorstellungen und Denkweisen. Es ist nutzlos! Wie sollte Gottes Wort verstanden werden? Entscheidend ist, die Wahrheit in ihnen zu suchen. Nur so kannst du Gottes Worte wirklich verstehen. Gott spricht niemals Worte, die leer sind. Innerhalb jedes Satzes befindet sich ein detaillierter Inhalt, der gewiss in Seinem Wort weiter enthüllt wird, und er kann auf eine andere Art und Weise ausgedrückt sein. Der Mensch kann die Arten, in denen Gott die Wahrheit ausdrückt, nicht begreifen. Gottes Kundgebungen sind sehr tiefgründig und sind mit einem menschlichen Geist nicht leicht erfassbar. Die Menschen können die vollständige Bedeutung jedes Aspekts der Wahrheit grob feststellen, solange sie sich bemühen. Die verbleibenden Einzelheiten werden sich ihnen während ihrer folgenden Erfahrungen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes eröffnen. Ein Teil besteht darin, über Gottes Worte nachzudenken und sie zu verstehen und durch ihre Lektüre ihren konkreten Inhalt zu suchen. Ein weiterer Teil besteht darin, durch das Erfahren von Gottes Worten und die Erleuchtung durch den Heiligen Geist die Bedeutung Seiner Worte zu verstehen. Durch ständige Fortschritte in diesen beiden Aspekten kann man Gottes Wort schließlich verstehen. Wenn du es auf einer wörtlichen, textlichen Ebene oder aus deinem eigenen Denken und deinen Vorstellungen heraus interpretierst, dann verstehst du, auch wenn du es mit blumiger Schönfärberei erklärst, die Wahrheit nicht wirklich, und alles basiert immer noch auf menschlichen Denkweisen und Vorstellungen. Sie wird nicht durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gewonnen. Die Menschen neigen dazu, Gottes Worte auf der Grundlage ihrer Auffassungen und Vorstellungen zu interpretieren, und sie können Gottes Worte sogar aus dem Zusammenhang gerissen falsch interpretieren, wodurch es leicht passieren kann, dass sie Gott missverstehen und über Ihn urteilen, und das ist problematisch. Daher wird die Wahrheit hauptsächlich durch das Verständnis von Gottes Worten und die Erleuchtung durch den Heiligen Geist gewonnen. In der Lage zu sein, die wörtliche Bedeutung von Gottes Wort zu verstehen und zu erklären, heißt nicht, dass man die Wahrheit erlangt hat. Wenn das Verstehen der wörtlichen Bedeutung von Gottes Wort bedeuten würde, dass man die Wahrheit verstanden hat, dann bräuchte man nur über ein wenig Bildung und Wissen zu verfügen, wozu also bräuchte man dann die Erleuchtung des Heiligen Geistes? Ist das Werk Gottes etwas, das der menschliche Verstand begreifen kann? Deshalb beruht das Verständnis der Wahrheit nicht auf menschlichen Auffassungen oder Vorstellungen. Du brauchst die Erleuchtung, Erhellung und Führung des Heiligen Geistes, um wirkliches erfahrungsbasiertes Wissen zu besitzen. Dies ist der Prozess, die Wahrheit zu verstehen und sie zu erlangen, und es ist auch eine notwendige Bedingung.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt

Das tägliche Wort Gottes Auszug 563

Wie versteht man die Natur des Menschen? Das Wichtigste ist, sie aus der Perspektive der Weltanschauung, Lebensauffassung und Werte des Menschen zu sehen. Diejenigen, die den Teufeln angehören, leben alle für sich selbst. Ihre Lebensauffassung und Maximen begründen sich hauptsächlich auf satanischen Redensarten, wie zum Beispiel: „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“, „Der Mensch stirbt für Reichtum wie Vögel für Futter“ und andere solche Irrtümer. All diese von jenen Teufelskönigen, Größen und Philosophen gesprochenen Worte sind zum eigentlichen Leben des Menschen geworden. Insbesondere die meisten Worte von Konfuzius, der vom chinesischen Volk als „Weiser“ gepriesen wird, sind zum Leben des Menschen geworden. Es gibt auch die berühmten Sprichwörter des Buddhismus und Taoismus und die oft von berühmten Persönlichkeiten wiederholten klassischen Sprüche. Dies sind alles Aufsummierungen der Philosophien Satans und der Natur Satans. Sie sind auch die besten Veranschaulichungen und Erklärungen der Natur Satans. Diese Gifte, die in das Herz des Menschen infundiert worden sind, kommen alle von Satan, und nicht das kleinste bisschen davon kommt von Gott. Solche teuflischen Worte stehen auch im direkten Gegensatz zu Gottes Wort. Es ist absolut klar, dass die Realitäten aller positiven Dinge von Gott kommen, und alle negativen Dinge, die den Menschen vergiften, von Satan kommen. Daher kannst du die Natur einer Person erkennen und zu wem sie gehört, indem du ihre Lebensanschauung und ihre Werte betrachtest. Satan verdirbt Menschen durch die Bildung und den Einfluss der nationalen Regierungen und der Berühmtheiten und der Großen. Ihre teuflischen Worte sind zum Leben und zur Natur des Menschen geworden. „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“ ist ein sehr bekanntes satanisches Sprichwort, das jedem eingeflößt wurde, und es ist zum Leben des Menschen geworden. Es gibt andere Worte an Philosophien für weltliche Belange, die genauso sind. Satan benutzt die traditionelle Kultur jeder Nation, um die Menschheit zu erziehen, in die Irre zu führen und zu verderben, was herbeiführt, dass die Menschheit in einen grenzenlosen Abgrund der Zerstörung stürzt und von ihm verschlungen wird, und am Ende werden die Menschen von Gott vernichtet, weil sie Satan dienen und sich Gott widersetzen. Manche Menschen haben jahrzehntelang innerhalb der Gesellschaft als Beamte gedient. Stell dir vor, du fragst sie Folgendes: „Ihr seid in dieser Funktion sehr erfolgreich gewesen, welche sind die wichtigsten bekannten Redewendungen, nach denen ihr lebt?“ Vielleicht sagen sie, „Eines, was ich verstehe, ist dies hier: ‚Beamte verschonen Schenkende, und diejenigen, die nicht schmeicheln, erreichen nichts.‘“ Das ist die Philosophie Satans, auf der ihre Karriere beruht. Stehen diese Worte nicht für die Natur solcher Menschen? Gewissenlos jegliche Mittel zu nutzen, um sich einen Posten zu verschaffen, ist zu ihrer Natur geworden, Beamtentum und Karriere sind ihre Ziele. Es gibt noch viele satanische Gifte im Leben der Menschen, in ihrem Verhalten und ihrem Benehmen. Zum Beispiel sind ihre Philosophien für weltliche Belange, ihre Art zu handeln und ihre Maximen mit den Giften des großen roten Drachen angefüllt, und diese kommen alle von Satan. Somit sind sämtliche Dinge, die durch die Knochen und das Blut der Menschen fließen, von Satan. All die Amtsträger, diejenigen, die Macht innehaben, und diejenigen, die viel erreicht haben, haben ihre eigenen Wege und Geheimnisse zum Erfolg. Repräsentieren solche Geheimnisse nicht bestens ihre Natur? Sie haben solch große Dinge in der Welt getan und niemand kann ihre Pläne und Intrigen dahinter durchschauen. Dies ist der Beweis dafür, wie heimtückisch und giftig ihre Natur ist. Die Menschheit ist zu stark durch Satan verdorben worden. Das Gift Satans fließt durch das Blut eines jeden Menschen, und man kann sagen, dass die Natur des Menschen verdorben, niederträchtig und antagonistisch ist, im Widerstand zu Gott steht, und von den Philosophien und Giften Satans erfüllt und durchtränkt ist. Sie ist gänzlich zur Wesensnatur Satans geworden. Deshalb widersetzen sich die Menschen Gott und stehen im Gegensatz zu Gott. Die Menschen können sich selbst leicht erkennen, wenn ihre Natur auf diese Weise seziert wird.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt

Das tägliche Wort Gottes Auszug 564

Der Schlüssel zur Selbstreflexion und Selbsterkenntnis ist folgender: Je mehr du denkst, dass du in bestimmten Bereichen deine Sache gut gemacht oder das Richtige getan hast, und je mehr du denkst, dass du Gottes Absichten zufriedenstellen kannst oder fähig bist, dich in gewissen Bereichen zu rühmen, desto mehr lohnt es sich, dich in diesen Bereichen zu kennen, und desto eingehender haben es diese Bereiche verdient, von dir untersucht zu werden, um zu sehen, welche Unreinheiten in dir existieren sowie welche Dinge in dir Gottes Absichten nicht zufriedenstellen können. Nehmen wir Paulus als Beispiel. Paulus war besonders belesen und hatte viel gelitten, als er predigte und wirkte, und viele Menschen haben ihn besonders bewundert. Infolgedessen ging er, nachdem er viel Arbeit geleistet hatte, davon aus, dass eine Krone für ihn vorgesehen sein würde. Deshalb ging er immer weiter den falschen Weg entlang, bis er schließlich von Gott bestraft wurde. Hätte er damals über sich selbst nachgedacht und sich analysiert, wäre er nicht dieser Meinung gewesen. Mit anderen Worten, Paulus hatte sich nicht darauf konzentriert, die Wahrheit in den Worten des Herrn Jesus zu suchen; er hatte nur an seine eigenen Auffassungen und Einbildungen geglaubt. Er hatte gedacht, es würde ausreichen, einige gute Dinge zu tun und einige gute Verhaltensweisen an den Tag zu legen, um von Gott gebilligt und belohnt zu werden. Am Ende blendeten seine eigenen Auffassungen und Einbildungen sein Herz und verbargen die Wahrheit über seine Verderbtheit. Doch die Menschen konnten das nicht erkennen und wussten nichts von diesen Dingen, und so hatten sie sich, bevor Gott dies aufdeckte, Paulus stets als Maßstab gesetzt, den man anstreben sollte, als Beispiel, nach dem man leben sollte, und betrachteten ihn als Vorbild, dem sie nacheifern und sehnsüchtig gleich sein wollten. Der Fall des Paulus ist eine Warnung an alle, die zum auserwählten Volk Gottes gehören. Vor allem, wenn wir, die Gott folgen, bei unseren Pflichten leiden und den Preis zahlen können, und während wir Gott dienen, glauben, dass wir Gott hingebungsvoll sind und Ihn lieben. In Zeiten wie diesen sollten wir, in Hinsicht auf den Weg, den wir beschreiten, also noch mehr über uns selbst nachdenken und uns selbst noch besser verstehen, was dringend erforderlich ist. Denn das, was du für gut hältst, ist das, was du als richtig festlegen wirst, und du wirst nicht daran zweifeln, darüber nachdenken oder im Detail analysieren, ob es darin etwas gibt, das Gott widerstrebt. Es gibt zum Beispiel Menschen, die sich für überaus gütig halten. Niemals hassen sie andere oder fügen anderen Schaden zu und sie gehen stets einem Bruder oder einer Schwester, deren Familie in Not ist, zur Hand, damit ihr Problem nicht ungelöst bleibt; sie sind sehr wohlwollend und helfen nach besten Kräften jedem, dem sie helfen können. Allerdings konzentrieren sie sich nie darauf, die Wahrheit zu praktizieren und sie verfügen über keinen Lebenseintritt. Was ist das Ergebnis solcher Hilfsbereitschaft? Sie stellen ihr eigenes Leben zurück, sind aber durchaus zufrieden mit sich selbst und äußerst zufrieden mit allem, was sie getan haben. Außerdem sind sie sehr stolz darauf und glauben, dass nichts von dem, was sie getan haben, der Wahrheit zuwiderläuft, dass es sicherlich die Absichten Gottes zufriedenstellen wird und dass sie wahre Gottgläubige sind. Sie betrachten ihre natürliche Freundlichkeit als Kapital, und sobald sie dies tun, halten sie es wie selbstverständlich für die Wahrheit. In Wirklichkeit tun sie nur menschlich Gutes. Sie praktizieren die Wahrheit überhaupt nicht, denn was sie tun, tun sie vor dem Menschen und nicht vor Gott, und noch weniger praktizieren sie gemäß Gottes Anforderungen und der Wahrheit. Deshalb sind all ihre Taten vergebens. Nichts von dem, was sie tun, entspricht einem Praktizieren der Wahrheit oder der Worte Gottes, geschweige denn ein Befolgen Seines Willens; sie benutzen vielmehr menschliche Freundlichkeit und gutes Benehmen, um anderen zu helfen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sie in allem, was sie tun, nicht nach Gottes Absichten suchen noch in Übereinstimmung mit Seinen Anforderungen handeln. Gott billigt diese Art von gutem Verhalten der Menschen nicht; für Gott ist es zu verurteilen und verdient es nicht, dass Er sich daran erinnert.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine eigenen falschen Ansichten erkennt, kann man sich wahrhaft wandeln

Das tägliche Wort Gottes Auszug 565

Der Schlüssel, um einen Wandel der Disposition zu erreichen, ist, seine eigene Natur zu erkennen, und das muss im Einklang mit einer Bloßstellung durch Gott passieren. Nur in Gottes Wort kann man seine eigene abscheuliche Natur erkennen, Satans verschiedenartige Gifte in seiner eigenen Natur wiedererkennen, begreifen, dass man töricht und unwissend ist, und die schwachen und negativen Elemente in seiner Natur erkennen. Wenn du das vollständig erkannt hast und du dich wahrhaft selbst hassen und gegen das Fleisch aufbegehren kannst, beständig Gottes Wort praktizierst, beharrlich nach der Wahrheit strebst, während du deine Pflichten ausführst, eine Veränderung in deiner Disposition erreichst und eine Person wirst, die Gott wirklich liebt, dann hast du den Weg des Petrus eingeschlagen. Ohne die Gnade Gottes und ohne Erleuchtung und Führung durch den Heiligen Geist wäre es schwierig, diesen Weg zu gehen, weil die Menschen nicht die Wahrheit besitzen und nicht in der Lage sind, gegen sich selbst aufzubegehren. Petrus’ Weg der Vervollkommnung zu gehen beruht hauptsächlich darauf, Entschlossenheit zu besitzen, Glauben zu haben und auf Gott zu vertrauen. Darüber hinaus muss man sich dem Werk des Heiligen Geistes unterwerfen; Gottes Worte sind in allen Dingen unverzichtbar. Diese sind die Kernpunkte, und man darf gegen keinen davon verstoßen. Wenn man gerade eine Erfahrung macht, ist es sehr schwierig, sich selbst zu kennen; ohne das Wirken des Heiligen Geistes ist es aussichtslos. Um auf Petrus’ Weg zu gehen, muss man sich darauf konzentrieren, sich selbst zu kennen und darauf, seine Disposition umzuwandeln. Beim Weg des Paulus ging es nicht darum, nach Leben zu streben oder sich auf Selbsterkenntnis zu fokussieren; er konzentrierte sich insbesondere darauf, Arbeit zu verrichten und auf ihren Einfluss und ihre Dynamik. Seine Motivation war es, Gottes Segnungen im Austausch für seine Arbeit und sein Leiden zu erlangen und Belohnungen von Gott zu erhalten. Diese Motivation war falsch. Paulus konzentrierte sich nicht auf das Leben und legte auch keinen Wert darauf, eine Veränderung seiner Disposition zu erreichen; er konzentrierte sich nur auf Belohnungen. Weil er die falschen Ziele hatte, war der Weg, auf dem er ging, natürlich auch falsch. Dies wurde durch seine arrogante und eingebildete Natur verursacht. Paulus besaß eindeutig keinerlei Wahrheit, noch hatte er ein Gewissen oder Vernunft. Gott verändert die Dispositionen der Menschen hauptsächlich, indem Er sie rettet und ändert. Der Zweck Seiner Worte ist es, in den Menschen das Ergebnis zu erzielen, umgewandelte Dispositionen zu besitzen sowie die Fähigkeit, Gotteskenntnis zu erlangen, sich Gott zu unterwerfen und Ihn auf normale Weise anzubeten. Dies ist der Zweck von Gottes Worten und von Seinem Werk. Paulus’ Weg des Strebens verstieß direkt gegen und stand im Widerspruch zu Gottes Absichten; er lief ihnen vollkommen zuwider. Petrus’ Weg des Strebens stand jedoch völlig in Einklang mit Gottes Absichten: Er konzentrierte sich auf das Leben und auf die Veränderungen in der Disposition, was genau das Ergebnis ist, das Gott mit Seinem Wirken in den Menschen zu erreichen wünscht. Petrus’ Weg ist daher gesegnet und erhält Gottes Anerkennung. Gott hasst und verflucht Paulus’ Weg, da er gegen Gottes Absichten verstößt. Um den Weg des Petrus zu gehen, muss man Gottes Absichten kennen. Wenn man wirklich in der Lage ist, Seine Absichten vollkommen durch Seine Worte zu verstehen – was bedeutet, zu verstehen, was Gott im Menschen vollkommen machen möchte und, letztendlich, welches Ergebnis Er zu erreichen wünscht – nur dann ist man in der Lage, ein richtiges Verständnis davon zu haben, welchem Weg man folgen soll. Wenn du Petrus’ Weg nicht vollständig verstehst und nur das Verlangen hast, ihm zu folgen, dann wirst du nicht fähig sein, ihn einzuschlagen. Mit anderen Worten, du kennst vielleicht eine Menge Glaubenslehren, wirst aber letztendlich nicht in der Lage sein, in die Wirklichkeit einzutreten. Obwohl du vielleicht einen oberflächlichen Eintritt haben magst, wirst du unfähig sein, ein wirkliches Resultat zu erreichen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 566

Heutzutage haben die meisten Menschen ein sehr oberflächliches Selbstverständnis. Sie haben die Dinge, die Teil ihrer Natur sind, keineswegs genau in Erfahrung gebracht. Sie kennen nur einige der verdorbenen Zustände, die sie offenbaren, die Dinge, die sie wahrscheinlich tun werden oder einige ihrer Mängel, und das lässt sie glauben, dass sie sich selbst kennen. Wenn sie sich zudem an einige Vorschriften halten, sicherstellen, dass sie in bestimmten Bereichen keine Fehler machen und es schaffen, gewisse Verfehlungen zu vermeiden, dann sind sie der Ansicht, die Wirklichkeit in ihrem Glauben an Gott zu besitzen und nehmen an, dass sie gerettet werden. Das ist ganz und gar menschliche Einbildung. Wenn du dich an diese Dinge hältst, wirst du wirklich fähig werden, keine Verfehlungen zu begehen? Wirst du eine wahre Veränderung in der Disposition erreicht haben? Wirst du wirklich das Abbild eines Menschen ausleben? Kannst du Gott auf diese Weise wirklich zufriedenstellen? Absolut nicht, so viel steht fest. Der Glaube an Gott gelingt nur, wenn man hohe Maßstäbe hat und die Wahrheit sowie eine gewisse Transformation in seiner Lebensdisposition erreicht hat. Dies erfordert zunächst, sich der Selbsterkenntnis zu widmen. Wenn die Selbsterkenntnis der Menschen zu oberflächlich ist, ist es ihnen nicht möglich, Probleme zu lösen, und ihre Lebensdispositionen werden sich schlichtweg nicht ändern. Es ist notwendig, fundiertes Wissen über sich selbst zu haben, was bedeutet, seine eigene Natur zu kennen, welche Elemente in dieser Natur enthalten sind, wie diese Dinge entstanden sind und woher sie kamen. Bist du darüber hinaus tatsächlich imstande, diese Dinge zu hassen? Hast du deine eigene hässliche Seele und deine niederträchtige Natur gesehen? Wenn du wirklich imstande bist, die Wahrheit über dich selbst zu sehen, wirst du dich selbst hassen. Wenn du dich selbst hasst und dann Gottes Wort praktizierst, wirst du imstande sein, gegen das Fleisch aufzubegehren und die Kraft haben, die Wahrheit zu praktizieren, ohne es für anstrengend zu halten. Warum folgen viele Menschen ihren fleischlichen Vorlieben? Weil sie sich selbst für ziemlich gut halten und das Gefühl haben, dass ihre Taten richtig und berechtigt sind, dass sie keine Fehler haben und sogar, dass sie völlig im Recht sind und sie daher in der Lage sind, in der Annahme zu handeln, die Gerechtigkeit sei auf ihrer Seite. Wenn man erkennt, was seine wahre Natur ist – wie hässlich, wie verabscheuungswürdig und wie erbärmlich – dann ist man nicht allzu stolz auf sich selbst, nicht so unbändig arrogant und nicht so zufrieden mit sich selbst wie vorher. Eine solche Person spürt: „Ich muss ernsthaft und bodenständig sein, wenn ich etwas von Gottes Wort praktiziere. Wenn nicht, dann werde ich nicht dem Standard des Menschseins entsprechen und werde mich schämen, in Gottes Gegenwart zu leben.“ Man sieht sich dann selbst wahrhaftig als dürftig, als wahrhaft unbedeutend an. Zu diesem Zeitpunkt wird es für einen leicht, die Wahrheit zu praktizieren, und man wird ein bisschen so aussehen, wie es ein Mensch sollte. Erst wenn die Menschen sich selbst wahrlich hassen, können sie gegen das Fleisch aufbegehren. Wenn sie sich selbst nicht hassen, werden sie gegen das Fleisch nicht aufbegehren können. Sich wahrlich selbst zu hassen, ist keine einfache Sache. In ihnen müssen verschiedene Dinge zu finden sein: Erstens, seine eigene Natur zu kennen und zweitens, sich selbst als hilfsbedürftig und erbärmlich zu sehen, zu sehen, dass man selbst ganz klein und unbedeutend ist und seine eigene erbärmliche und schmutzige Seele zu sehen. Wenn man voll und ganz sieht, was man wahrlich ist und dieses Ergebnis erreicht, dann erlangt man wahrhaft Erkenntnis über sich selbst, und man kann sagen, dass man sich selbst vollständig erkannt hat. Erst dann kann man sich wahrhaft selbst hassen, sogar so weit gehen, sich selbst zu verfluchen und wahrhaft spüren, wie tief man von Satan verdorben wurde, so sehr, dass man nicht einmal einem Menschen ähnelt. Dann, eines Tages, wenn der Tod droht, wird ein solcher Mensch denken: „Das ist Gottes gerechte Strafe. Gott ist in der Tat gerecht; ich sollte wirklich sterben!“ An diesem Punkt wird er keine Klagen von sich geben, geschweige denn sich über Gott beklagen, sondern einfach nur das Gefühl haben, dass es ihm an zu vielen Dingen mangelt und er wirklich erbärmlich ist, so schmutzig und verdorben, dass er von Gott ausgemustert und vernichtet werden sollte, und dass eine Seele wie die seine nicht würdig ist, auf Erden zu leben. Deshalb wird dieser Mensch nicht gegen Gott klagen oder sich Ihm widersetzen, geschweige denn Gott hintergehen. Wenn man sich selbst nicht kennt und sich immer noch für ziemlich gut hält, dann wird dieser Mensch, wenn der Tod anklopft, denken: „Was meinen Glauben angeht, so habe ich meine Sache wirklich gut gemacht. Wie sehr habe ich nach der Wahrheit gestrebt! Ich habe so viel gegeben, ich habe so viel gelitten, und dennoch bittet mich Gott jetzt schlussendlich, zu sterben. Ich weiß nicht, wo Gottes Gerechtigkeit ist. Warum bittet er mich, zu sterben? Wenn ich sterben muss, wer wird dann gerettet werden? Wird das Menschengeschlecht nicht enden?“ Erstens hat dieser Mensch Auffassungen von Gott. Zweitens beklagt sich dieser Mensch und zeigt keinerlei Unterwerfung. Das ist genau wie bei Paulus: Als er im Sterben lag, kannte er sich selbst nicht, und als Gottes Strafe nahe war, war alles zu spät.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 567

Genau genommen lässt sich sagen, dass den Weg des Petrus im Glauben zu nehmen bedeutet, den Weg des Strebens nach der Wahrheit zu gehen, der auch der Weg ist, sich selbst wahrlich kennenzulernen und seine eigene Disposition zu verändern. Nur indem man den Weg des Petrus geht, wird man auf dem Weg der Vervollkommnung durch Gott sein. Man muss sich klar darüber sein, wie genau der Weg des Petrus gegangen werden kann sowie wie es in die Praxis umgesetzt werden kann. Zuerst muss man seine eigenen Absichten, unangemessenen Bestrebungen und sogar die Familie und alle Dinge des eigenen Fleisches zurückstellen. Man muss mit ganzem Herzen hingegeben sein; das heißt, man muss sich vollständig dem Wort Gottes widmen, sein Augenmerk darauf legen, Gottes Worte zu essen und zu trinken, sich auf das Suchen nach der Wahrheit und nach Gottes Wünschen in Seinen Worten konzentrieren, und versuchen, Gottes Absichten in allem zu verstehen. Das ist die grundlegendste und wichtigste Methode der Ausübung. Dies tat Petrus, nachdem er Jesus gesehen hatte, und nur indem man auf diese Weise praktiziert, erhält man die besten Ergebnisse. Hingabe mit ganzem Herzen an das Wort Gottes erfordert in erster Linie, nach der Wahrheit zu streben und Gottes Wünsche in Seinen Worten zu suchen, sich darauf zu konzentrieren, die Absichten Gottes zu verstehen, und mehr Wahrheit aus den Worten Gottes zu begreifen und zu erlangen. Während Petrus die Worte Gottes las, war er nicht darauf konzentriert, Glaubenslehren zu verstehen, noch weniger war er darauf konzentriert, theologisches Wissen zu erlangen. Stattdessen konzentrierte er sich darauf, die Wahrheit zu verstehen und Gottes Absichten zu begreifen, sowie ein Verständnis für die Disposition Gottes und Seine Lieblichkeit zu erreichen. Petrus versuchte auch, die verschiedenen verdorbenen Zustände des Menschen von Gottes Worten aus zu verstehen sowie die Wesensnatur und die eigentlichen Unzulänglichkeiten des Menschen, wodurch er Gottes Anforderungen leicht erfüllte, um Ihn zufriedenzustellen. Petrus hatte so viele richtige Praktiken, die sich an die Worte Gottes hielten. Das war weitestgehend im Einklang mit Gottes Absichten und es war die beste Weise, wie eine Person zusammenarbeiten konnte, während sie Gottes Werk erfuhr. Während er die Hunderte von Prüfungen, die Gott ihm sandte, erlebte, verglich Petrus sich selbst streng mit jedem Wort von Gottes Gericht und Seiner Bloßstellung des Menschen – und mit jedem Wort Seiner Anforderungen an den Menschen – prüfte sich selbst und war bestrebt, die Bedeutung von Gottes Worten richtig zu erfassen. Er bedachte ernsthaft jedes Wort, das Jesus zu ihm sagte, und behielt jedes Wort fest im Gedächtnis – diese Herangehensweise erzielte sehr gute Ergebnisse. Durch diese Art der Praxis war er in der Lage, sich selbst durch Gottes Worte zu kennen, und er erkannte nicht nur die verschiedenen verdorbenen Zustände und Mängel des Menschen, sondern er erkannte auch dessen Wesen und Natur. Das zeigt, dass Petrus sich wahrlich selbst erkannte. Aus Gottes Worten erlangte Petrus in einer Hinsicht wahre Kenntnis von sich selbst, und in anderer Hinsicht sah er die gerechte Disposition, die Gott ausdrückte, was Gott hat und ist, die Absichten Gottes für Sein Werk und die Anforderungen Gottes an die Menschheit. Durch diese Worte lernte er Gott wirklich kennen. Er fand Gottes Disposition und Sein Wesen heraus, er fand heraus, was Gott hat und ist, sowie Gottes Lieblichkeit und Gottes Forderungen an den Menschen. Obwohl Gott damals nicht so viel sprach, wie Er es heute tut, wurden in Petrus dennoch Ergebnisse in diesen Gesichtspunkten erzielt. Dies war etwas Seltenes und Kostbares. Petrus ging durch Hunderte Prüfungen; er litt nicht vergeblich. Er erkannte nicht nur sich selbst aus den Worten und dem Werk Gottes, sondern er lernte auch Gott kennen. Zusätzlich schenkte er den Anforderungen Gottes an die Menschen in Gottes Worten besondere Aufmerksamkeit, sowie den Gesichtspunkten, in denen der Mensch Gott zufriedenstellen sollte, um mit Gottes Absichten in Einklang zu sein, und Petrus war imstande, in diesen Dingen große Anstrengungen zu unternehmen und vollständige Klarheit zu erreichen. Dies war hinsichtlich seines Lebenseintritts äußerst vorteilhaft. Egal, um welchen Gesichtspunkt von Gottes Worten es ging, solange diese Worte als Leben dienen konnten und die Wahrheit waren, prägte Petrus sie in sein Herz ein, wo er oft über sie nachdachte und sie zu verstehen versuchte. Nachdem er die Worte Jesu gehört hatte, war er in der Lage, sie sich zu Herzen zu nehmen, was zeigt, dass er besonders auf Gottes Worte konzentriert war, und er erreichte am Ende wirklich Ergebnisse. Das heißt, er war in der Lage, die Worte Gottes geschickt in die Praxis umzusetzen, die Wahrheit korrekt zu praktizieren und gemäß Gottes Absichten zu handeln, Dinge vollständig in Übereinstimmung mit Gottes Wünschen zu tun und seine eigenen persönlichen Meinungen und Vorstellungen aufzugeben. Auf diese Weise trat Petrus in die Realität von Gottes Worten ein. Dass Petrus’ Dienst Gottes Absichten entsprach, lag daran, dass er vorwiegend all das getan hat.

Wenn man Gott zufriedenstellen kann, während man seine Pflicht tut, sich in Wort und Tat nach den Grundsätzen richtet und in die Wirklichkeit aller Aspekte der Wahrheit eintreten kann, dann ist man ein von Gott vervollkommneter Mensch. Man kann sagen, dass das Werk und die Worte Gottes für solche Menschen vollständig wirksam gewesen sind, dass Gottes Worte ihr Leben geworden sind, sie die Wahrheit erlangt haben und dass sie den Worten Gottes gemäß leben können. Danach wird die Natur ihres Fleisches – das heißt, ebendie Grundlage ihrer ursprünglichen Existenz – auseinanderbrechen und zusammenfallen. Nur nachdem die Menschen Gottes Worte als ihr Leben besitzen, werden sie zu neuen Menschen werden. Wenn die Worte Gottes zum Leben der Menschen werden, wenn die Vision von Gottes Werk, Seine Bloßstellung der Menschheit und Seine Anforderungen an sie und die Maßstäbe für das menschliche Leben, die Gott von den Menschen zu erreichen verlangt, zu ihrem Leben werden, wenn die Menschen diesen Worten und Wahrheiten gemäß leben, dann werden sie durch die Worte Gottes vervollkommnet. Solche Menschen werden durch Gottes Worte wiedergeboren und sind durch sie neue Menschen geworden. Dies ist der Weg, auf dem Petrus nach der Wahrheit strebte; dies ist der Weg, vervollkommnet zu werden. Petrus wurde durch Gottes Worte vervollkommnet, und er erlangte das Leben aus den Worten Gottes, die durch Gott ausgedrückte Wahrheit wurde sein Leben und er wurde ein Mensch, der die Wahrheit erlangte.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man den Weg des Petrus beschreitet

Das tägliche Wort Gottes Auszug 568

Bevor die Menschen Gottes Werk erfahren und die Wahrheit verstehen, ist es Satans Natur, die das Kommando übernimmt und sie von innen heraus beherrscht. Was beinhaltet diese Natur im Einzelnen? Warum bist du zum Beispiel selbstsüchtig? Warum verteidigst du deinen eigenen Status? Warum bist du so sehr von deinen Gefühlen beeinflusst? Warum magst du jene ungerechten Dinge und jene bösen Dinge? Was ist die Grundlage dafür, dass du solche Dinge magst? Woher kommen diese Dinge? Warum magst und akzeptierst du sie? Inzwischen habt ihr alle verstanden: Der Hauptgrund ist, dass Satans Gifte im Menschen sind. Was also sind Satans Gifte? Wie äußern sie sich? Wenn du zum Beispiel fragst, „Wie sollten die Menschen leben? Wofür sollten die Menschen leben?“, werden alle antworten, „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“. Allein diese einfache Redensart drückt die eigentliche Wurzel des Problems aus. Satans Philosophie und Logik sind zum Leben der Menschen geworden. Was es auch sein mag, wonach die Menschen streben, sie tun es tatsächlich für sich selbst – und deshalb leben sie alle für sich selbst. „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“ – das ist die Lebensphilosophie des Menschen, und es repräsentiert auch die menschliche Natur. Diese Worte sind zur Natur der verdorbenen Menschheit geworden und sie beschreiben zutreffend die satanische Natur der verdorbenen Menschheit. Diese satanische Natur ist gänzlich zur Grundlage der Existenz der verdorbenen Menschheit geworden. Seit mehreren tausend Jahren und bis heute lebt die verdorbene Menschheit nach diesem Gift Satans. Alles, was Satan tut, dient seinen Begierden, seinem Ehrgeiz und seinen Zielen, die ihm selbst gelten. Er möchte Gott übertreffen, sich von Gott losreißen und sich der Kontrolle über alle von Gott geschaffenen Dinge bemächtigen. Heute sind die Menschen in diesem Ausmaß von Satan verdorben worden. Sie alle haben eine satanische Natur, sie alle neigen dazu, Gott zu verleugnen und sich Ihm zu widersetzen, und sie wollen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und versuchen, sich den Orchestrierungen und Anordnungen Gottes zu widersetzen. Ihr Ehrgeiz und ihre Verlangen sind bereits genau dieselben wie die Satans. Daher ist die Natur des Menschen die Natur Satans. In der Tat repräsentieren die Leitsprüche und Lehrsprüche vieler Menschen die menschliche Natur und spiegeln das Wesen der menschlichen Verdorbenheit wider. Die Dinge, für die sich die Menschen entscheiden, sind ihre eigenen Vorlieben, und repräsentieren alle die Dispositionen und Bestrebungen der Menschen. In jedem Wort, das ein Mensch sagt, und in allem, was er tut, kann er seine Natur nicht übertünchen, ganz gleich, wie verschleiert sie ist. Die Pharisäer zum Beispiel predigten meistens recht gut, aber als sie die Predigten und Wahrheiten hörten, die Jesus zum Ausdruck brachte, verurteilten sie sie, anstatt sie anzunehmen. Dies entlarvte die Wesensnatur der Pharisäer, die eine Abneigung gegenüber der Wahrheit hatten und sie hassten. Manche Menschen reden sehr schön und sind gut darin, sich zu verstellen, aber wenn andere eine Weile mit ihnen verkehren, stellen sie fest, dass ihre Natur zutiefst hinterlistig und verlogen ist. Nachdem sie lange Zeit mit ihnen verkehrt haben, erkennen alle anderen ihre Wesensnatur. Schließlich gelangen die anderen zu folgender Erkenntnis: Sie äußern nie ein Wort der Wahrheit und sind betrügerisch. Diese Aussage stellt die Natur solcher Personen dar und sie ist die beste Veranschaulichung und der beste Beweis für ihre Wesensnatur. Ihre Philosophie für weltliche Belange besteht darin, niemandem die Wahrheit zu erzählen und auch niemandem zu vertrauen. Die satanische Natur des Menschen beinhaltet ein hohes Maß an satanischen Philosophien und Giften. Manchmal bist du dir selbst ihnen nicht einmal bewusst und du verstehst sie nicht; trotzdem basiert jeder Moment deines Lebens auf diesen Dingen. Außerdem denkst du, dass diese Dinge ziemlich richtig und vernünftig sind und keineswegs irrtümlich. Dies genügt, um zu zeigen, dass Satans Philosophien zur Natur der Menschen geworden sind und dass sie in völliger Übereinstimmung mit ihnen leben, wobei sie diese Lebensweise für gut halten, ohne jeglichen Sinn für Buße. Daher offenbaren sie ständig ihre satanische Natur und sie leben ständig nach Satans Philosophien. Satans Natur ist das Leben der Menschheit, und sie ist die Wesensnatur der Menschheit.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man den Weg des Petrus beschreitet

Das tägliche Wort Gottes Auszug 569

Ihr habt jetzt eine gewisse Einsicht in die verdorbene Disposition, die ihr offenbart. Sobald ihr klar erkennen könnt, welche Verdorbenheiten ihr immer noch Gefahr lauft, regelmäßig zu offenbaren, und welche Dinge, die im Widerspruch zur Wahrheit stehen, ihr immer geneigt seid, zu tun, wird es ein Leichtes sein, eure verdorbene Disposition zu reinigen. Warum können die Menschen sich in vielen Belangen nicht zusammenreißen? Weil sie jederzeit und in jeder Hinsicht von ihren verdorbenen Dispositionen kontrolliert werden, die sie in allen Dingen einschränken und stören. Wenn alles gut läuft und sie nicht ins Straucheln geraten oder negativ geworden sind, haben manche Menschen unweigerlich das Gefühl, Größe zu besitzen, und denken sich nichts dabei, wenn sie sehen, wie ein böser Mensch, ein falscher Leiter oder ein Antichrist enthüllt und ausgemustert wird. Sie werden sogar vor allen angeben und sagen: „Alle anderen könnten ins Straucheln kommen, aber ich nicht. Alle anderen mögen Gott nicht lieben, aber ich tue es.“ Sie denken, dass sie in jeder Situation und unter allen Umständen standhaft in ihrem Zeugnis sein können. Und das Ergebnis? Es kommt der Tag, an dem sie geprüft werden, und sie beschweren sich und meckern über Gott. Ist das denn kein Scheitern, kommen sie da denn nicht ins Straucheln? Nichts offenbart den Menschen mehr als Prüfungen. Gott prüft das Herz des Menschen bis ins Innerste ganz genau, und die Menschen dürfen niemals angeben. Das, womit sie angeben, wird sie, was es auch sein mag, früher oder später ins Straucheln bringen. Wenn sie sehen, wie andere unter bestimmten Umständen ins Straucheln kommen und scheitern, denken sie sich nichts dabei und meinen sogar, dass sie selbst nichts falsch machen könnten, dass sie in der Lage wären, standhaft zu bleiben – doch auch sie werden letztendlich unter denselben Umständen ins Straucheln kommen und scheitern. Wie kann das sein? Weil die Menschen ihre eigene Wesensnatur nicht voll und ganz verstehen; ihre Kenntnis über die Probleme in ihrer eigenen Wesensnatur ist immer noch nicht umfassend genug, also ist es für sie sehr mühsam, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Beispielsweise sind manche Menschen sehr hinterlistig und unehrlich in Wort und Tat, aber wenn du sie fragst, in welcher Hinsicht ihre verdorbene Disposition am schwerwiegendsten ist, sagen sie: „Ich bin ein bisschen hinterlistig.“ Sie sagen nur, dass sie ein bisschen hinterlistig sind, aber sie sagen nicht, dass ihre Natur an sich hinterlistig ist oder dass sie hinterlistige Menschen sind. Ihre Kenntnis ihres eigenen verdorbenen Zustands ist nicht umfassend genug, und sie betrachten ihn weder so ernst noch so gründlich, wie andere das tun. Aus der Sicht anderer Leute, ist dieser Mensch so hinterlistig und so verschlagen, dass sich in jedem seiner Worte eine List findet und seine Worte und Taten niemals ehrlich sind – doch er selbst ist nicht in der Lage, so tief in sich hineinzusehen. Jegliche Kenntnis, die solche Menschen besitzen mögen, ist nur oberflächlich. Wann immer sie etwas sagen oder tun, offenbaren sie einen Teil ihrer Natur, sind sich dessen jedoch nicht bewusst. Sie glauben, wenn sie sich so verhalten, sei das keine Offenbarung ihrer Verdorbenheit, sie denken, dass sie die Wahrheit bereits in die Praxis umgesetzt haben – aus der Sicht eines Beobachters ist diese Person jedoch ziemlich verschlagen und hinterlistig und in Wort und Tat enorm unehrlich. Womit Ich sagen will, dass die Menschen ein sehr oberflächliches Verständnis ihrer eigenen Natur haben, und es gibt einen enormen Unterschied zwischen diesem Verständnis und Gottes Worten, die sie richten und bloßstellen. Das ist kein Fehler in dem, was Gott enthüllt, sondern liegt vielmehr daran, dass den Menschen ein angemessen tiefgreifendes Verständnis ihrer eigenen Natur fehlt. Die Menschen haben kein grundlegendes oder wesentliches Verständnis von sich selbst; stattdessen legen sie ihren Fokus und konzentrieren ihre Bemühungen darauf, Kenntnis über ihre Handlungen und ihre äußerlichen Offenbarungen zu erlangen. Selbst wenn manche Leute mitunter in der Lage sind, über ein bisschen ihrer Selbsterkenntnis zu sprechen, wird diese nicht besonders tiefgründig sein. Niemand hat je gedacht, dass er ein bestimmter Typ Mensch sei oder eine bestimmte Art von Natur habe, weil er eine bestimmte Art von Dingen getan oder etwas Bestimmtes offenbart hat. Gott hat die Natur und das Wesen des Menschen entlarvt, aber was die Menschen darin verstehen, ist, dass ihre Art und Weise, wie sie reden und handeln fehlerhaft und mangelhaft ist; das führt dazu, dass es für sie eine relativ anstrengende Aufgabe ist, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Die Menschen denken, dass ihre Fehler lediglich vorübergehende Erscheinungsformen sind, die sich aus Unachtsamkeit offenbaren, und keine Offenbarungen ihrer Natur. Mit einer solchen Denkweise ist es für die Menschen sehr schwer, wirkliche Selbsterkenntnis zu erlangen oder die Wahrheit zu verstehen und zu praktizieren. Weil sie die Wahrheit nicht kennen und nicht nach ihr dürsten, befolgen sie, wenn sie die Wahrheit in die Praxis umsetzen, nur auf oberflächliche Weise Vorschriften. In den Augen der Menschen ist ihre eigene Natur nicht enorm schlecht, und sie glauben, dass sie nicht so schlecht sind, dass sie vernichtet oder bestraft werden sollten. Doch laut Gottes Maßstäben sind die Menschen zu stark verdorben und liegen noch immer weit hinter den Maßstäben für Errettung zurück, weil sie nur über einige Handlungsweisen verfügen, die nach außen hin scheinbar nicht gegen die Wahrheit verstoßen, doch in Wirklichkeit praktizieren sie nicht die Wahrheit und unterwerfen sich nicht Gott.

Veränderungen im Verhalten oder Benehmen von Menschen bedeuten nicht, dass sich ihre Natur geändert hat. Der Grund dafür ist, dass Veränderungen im Benehmen von Menschen weder ihr ursprüngliches Erscheinungsbild geschweige denn ihre Natur grundlegend verändern können. Erst wenn die Menschen die Wahrheit verstehen und Kenntnis ihrer eigenen Wesensnatur haben und die Wahrheit in die Praxis umsetzen können, wird ihr Praktizieren angemessen tiefgreifend sein und zu etwas anderem als der Einhaltung einer Reihe von Vorschriften werden. Die Art und Weise, wie Menschen heutzutage die Wahrheit praktizieren, hat den Standard noch nicht erreicht, und sie kann nicht ganz alles vollständig erreichen, was die Wahrheit verlangt. Die Menschen praktizieren nur einen Teil der Wahrheit, und nur wenn sie sich in bestimmten Zuständen und in bestimmten Situationen befinden, können sie ein wenig von der Wahrheit in die Praxis umsetzen; es trifft nicht zu, dass sie die Wahrheit unter allen Umständen und in allen Situationen in die Praxis umsetzen können. Wenn ein Mensch gelegentlich glücklich ist und sein Zustand gut ist oder wenn er mit anderen Gemeinschaft hält und in seinem Herzen einen Weg der Praxis hat, kann er vorübergehend einige Dinge tun, die im Einklang mit der Wahrheit sind. Aber wenn er mit Menschen lebt, die negativ sind und die nicht nach der Wahrheit streben, und er von diesen Menschen beeinflusst wird, verliert er in seinem Herzen seinen Weg und ist nicht in der Lage, die Wahrheit zu praktizieren. Daran zeigt sich, dass seine Größe zu gering ist und er die Wahrheit immer noch nicht wirklich versteht. Es gibt ein paar Einzelne, die, wenn sie von den richtigen Menschen angeleitet und geführt werden, die Wahrheit in die Praxis umsetzen können; doch wenn sie von einem falschen Leiter oder einem Antichristen in die Irre geführt und gestört werden, sind sie nicht nur außerstande, die Wahrheit zu praktizieren, sondern laufen auch Gefahr, dazu verleitet zu werden, diesen Menschen zu folgen. Solche Menschen sind immer noch gefährdet, nicht wahr? Solche Menschen mit dieser Art von Größe könnten keinesfalls in allen Belangen und Situationen die Wahrheit in die Praxis umsetzen. Selbst wenn sie die Wahrheit praktizieren, täten sie das nur, wenn sie bei guter Stimmung sind oder von anderen abgeleitet werden; ohne die Führung eines guten Menschen, wären sie hin und wieder in der Lage, Dinge zu tun, die gegen die Wahrheit verstoßen, und sie würden von Gottes Worten abweichen. Und woran liegt das? Es liegt daran, dass du nur ein paar deiner Zustände erkannt hast und keine Kenntnis von deiner eigenen Wesensnatur besitzt. Zudem fehlt dir noch immer die Größe, um dich gegen dein Fleisch aufzulehnen und die Wahrheit zu praktizieren; von daher hast du keine Kontrolle darüber, was du in Zukunft tun wirst, und kannst nicht garantieren, dass du in der Lage sein wirst, unter allen Umständen und in jeder Prüfung standhaft zu bleiben. Es gibt Zeiten, in denen du dich zwar in einem Zustand befindest, in welchem du die Wahrheit in die Praxis umsetzen kannst, und du scheinst dich etwas geändert zu haben, und doch bist du unter anderen Umständen nicht in der Lage, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Das liegt außerhalb deiner Kontrolle. Manchmal kannst du die Wahrheit in die Praxis umsetzen, und manchmal nicht. In einem Moment begreifst du, und im nächsten Moment bist du verwirrt. Jetzt gerade tust du nichts Schlechtes, aber vielleicht wirst du es bald tun. Das beweist, dass es noch immer verdorbene Dinge in dir gibt, und wenn du zu wahrer Selbsterkenntnis unfähig bist, werden diese Dinge nicht leicht zu beseitigen sein. Wenn du nicht zu einem gründlichen Verständnis deiner eigenen verderbten Disposition gelangen kannst und letztlich fähig bist, Dinge zu tun, die sich Gott widersetzen, dann schwebst du in Gefahr. Wenn du deine Natur durchschauen und sie hassen kannst, dann wirst du in der Lage sein, dich zu beherrschen, dich gegen dich selbst aufzulehnen und die Wahrheit in die Praxis umzusetzen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 570

Das Ziel des gemeinschaftlichen Austauschs über die Wahrheit ist eindeutig, Menschen in die Lage zu versetzen, die Wahrheit zu verstehen und zu praktizieren und Veränderungen in ihren Dispositionen zu erreichen, und nicht einfach Licht und ein bisschen Freude in ihre Herzen zu bringen, sobald sie die Wahrheit einmal verstehen. Wenn du die Wahrheit verstehst, aber die Wahrheit nicht praktizierst, dann ist die Bedeutung davon, Gemeinschaft über die Wahrheit zu halten und sie zu verstehen, an dir verloren. Worin liegt das Problem, wenn Menschen die Wahrheit verstehen, sie aber nicht in die Praxis umsetzen? Das beweist, dass sie die Wahrheit nicht lieben und in ihren Herzen die Wahrheit nicht akzeptieren. In diesem Falle verpassen sie Gottes Segnungen und die Chance auf Errettung. Was die Frage betrifft, ob Menschen Errettung erlangen können oder nicht, ist entscheidend, ob sie die Wahrheit akzeptieren und praktizieren können. Wenn du die Wahrheiten, die du verstehst, in die Praxis umsetzt, wirst du vom Heiligen Geist erleuchtet, erhellt und geführt werden und in die Wahrheitsrealität eintreten können. Du wirst zu einem tieferen Verständnis von der Wahrheit gelangen und letztlich die Wahrheit und Gottes Errettung erlangen. Manche Menschen sind nicht in der Lage, die Wahrheit zu praktizieren, und sie beschweren sich immer darüber, dass der Heilige Geist sie nicht erhellt oder erleuchtet, dass Gott ihnen keine Kraft gibt. Das ist falsch. Hier liegt ein Missverständnis über Gott vor. Die Erleuchtung und Erhellung durch den Heiligen Geist baut auf dem Fundament der Zusammenarbeit seitens der Menschen auf. Die Menschen müssen ein aufrichtiges Herz haben und bereit sein, die Wahrheit zu praktizieren, und ob ihr Verständnis nun tiefgründig oder oberflächlich ist, sie müssen die Wahrheit in die Praxis umsetzen können. Erst dann werden sie vom Heiligen Geist erleuchtet und erhellt werden. Wenn Menschen die Wahrheit verstehen, sie aber nicht in die Praxis umsetzen und einfach nur darauf warten, dass der Heilige Geist wirkt und sie dazu zwingt, sind sie dann nicht extrem passiv? Gott zwingt die Menschen nie zu etwas. Wenn Menschen die Wahrheit verstehen, aber nicht bereit sind, sie in die Praxis umzusetzen, zeigt das, dass sie die Wahrheit nicht lieben oder dass ihr Zustand abnormal ist und sie irgendetwas hindert. Wenn Menschen aber in der Lage sind, zu Gott zu beten, wird Gott auch wirken; wirklich bedenklich ist, wenn sie nicht bereit sind, die Wahrheit zu praktizieren, und auch nicht zu Gott beten, dann hat der Heilige Geist keine Möglichkeit, in ihnen zu wirken. Tatsächlich kann jede Schwierigkeit, die Menschen haben, ganz gleich, welcher Art sie ist, immer gelöst werden; entscheidend ist, ob sie der Wahrheit entsprechend praktizieren können oder nicht. Gerade sind die Probleme der Verderbtheit in euch kein Krebs, sie sind keine unheilbaren Krankheiten. Wenn ihr euch entscheiden könnt, die Wahrheit zu praktizieren, werdet ihr das Wirken des Heiligen Geistes empfangen, und diese verderbten Dispositionen werden sich ändern können. Es hängt alles davon ab, ob du dazu entschlossen bist, die Wahrheit zu praktizieren – das ist das Entscheidende. Wenn du die Wahrheit praktizierst und du den Weg des Strebens nach der Wahrheit gehst, wirst du das Wirken des Heiligen Geistes empfangen können und definitiv gerettet werden können. Wenn der Weg, den du gehst, der falsche ist, dann wirst du das Wirken des Heiligen Geistes verlieren; ein falscher Schritt führt zum nächsten, und für dich wird alles vorbei sein, und egal, wie viele Jahre du noch glaubst, du wirst keine Errettung erlangen können. Beispielsweise denken manche Menschen, wenn sie arbeiten, nie darüber nach, wie man die Arbeit auf eine Weise erledigt, die der Arbeit von Gottes Haus nützt und im Einklang mit Gottes Absichten ist – Infolgedessen tun sie viele Dinge, die egoistisch und gemein sind, was ihnen Gottes Abscheu und Hass einbringt, und so werden sie enthüllt und ausgemustert. Wenn Menschen in allem die Wahrheit suchen können und entsprechend der Wahrheit praktizieren, dann haben sie bereits den rechten Weg des Gottesglaubens betreten und haben somit Hoffnung, jemand zu werden, der im Einklang mit Gottes Absichten ist. Manche Menschen verstehen die Wahrheit, setzen sie aber nicht in die Praxis um. Stattdessen glauben sie, dass die Wahrheit keine große Sache ist und dass sie das Problem ihres eigenen Willens und ihrer verdorbenen Dispositionen nicht lösen kann. Sind solche Menschen nicht wirklich lachhaft? Sind sie nicht völlig absurd? Halten sie sich nicht für sehr klug? Wenn Menschen in der Lage sind, entsprechend der Wahrheit zu praktizieren, dann können sich ihre verderbten Dispositionen ändern. Wenn sie entsprechend ihrer eigenen natürlichen Persönlichkeit an Gott glauben und Ihm dienen, wird kein einziger von ihnen Veränderungen in seinen Dispositionen erreichen können. Es gibt manche Menschen, die den ganzen Tag damit zubringen, in der durch ihre eigenen falschen Entscheidungen verursachten Angst zu schmoren. Gibt man ihnen die frei verfügbaren Wahrheiten, untersuchen sie diese nicht und setzen sie nicht in die Praxis um, sondern bestehen darauf, ihren eigenen Weg zu wählen. Was für eine absurde Handlungsweise! Sie wissen wirklich nicht, wie sie die Segnungen genießen sollen, die sie haben; sie sind geboren, um zu leiden. Die Wahrheit zu praktizieren ist ganz einfach; ob du praktizierst oder nicht, ist alles, was zählt. Wenn du jemand bist, der die Entschlossenheit hat, die Wahrheit zu praktizieren, dann werden sich deine Negativität, Schwachheit und verderbte Disposition allmählich auflösen und ändern; das hängt davon ab, ob dein Herz die Wahrheit liebt oder nicht, ob du die Wahrheit akzeptieren kannst oder nicht, ob du leiden und einen Preis dafür zahlen kannst, die Wahrheit zu erlangen. Wenn du die Wahrheit wirklich liebst, wirst du jede Art von Leid erdulden können, um sie zu erlangen – ganz gleich, ob das nun bedeutet, von Menschen verleumdet, beurteilt oder abgelehnt zu werden: Du solltest das alles mit Geduld und Nachsicht ertragen. Gott wird dich beschützen und segnen, Er wird dir nicht den Rücken kehren oder dich ignorieren – das steht fest. Wenn du mit einem gottesfürchtigen Herzen zu Gott betest, dich auf Gott verlässt und zu Ihm aufblickst, wird es kein Problem geben, das du nicht durchstehen kannst. Du magst eine verderbte Disposition haben, und du magst Verfehlungen begehen, aber wenn du ein gottesfürchtiges Herz hast, und wenn du vorsichtig den Weg des Strebens nach der Wahrheit gehst, dann wirst du fraglos standhaft bleiben können und fraglos von Gott geführt und beschützt werden.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 571

Wenn du es schaffen willst, die Wahrheit zu verstehen, ist es entscheidend, dass du weißt, wie man Gottes Worte isst und trinkt. Wenn du Gottes Worte zu wenig liest, sie nicht ernsthaft liest und nicht mit deinem Herzen darüber nachdenkst, dann wirst du die Wahrheit nicht verstehen können. Alles, was du verstehen kannst, ist ein wenig Glaubenslehre, und so wird es sehr schwierig für dich sein, Gottes Absichten und Gottes Zielsetzungen in Seinen Worten zu verstehen. Wenn du die Ziele und Ergebnisse, die Gottes Worte zu erreichen beabsichtigen, nicht verstehst, wenn du nicht verstehst, was Seine Worte im Menschen erreichen und perfektionieren wollen, beweist das, dass du die Wahrheit noch nicht begreifst. Warum sagt Gott, was Er sagt? Warum spricht Er in diesem Ton? Warum ist Er so ernst und aufrichtig in jedem Wort, das Er spricht? Warum entscheidet Er sich, bestimmte Worte zu verwenden? Weißt du es? Wenn du es nicht sicher sagen kannst, bedeutet das, dass du Gottes Absichten bzw. Seine Zielsetzungen nicht verstehst. Wenn du den Zusammenhang hinter Seinen Worten nicht verstehst, wie kannst du dann die Wahrheit verstehen oder praktizieren? Um die Wahrheit zu erlangen, musst du zuerst verstehen, was Gott mit jedem Seiner Worte, die Er äußert, meint, und nachdem du diese Worte verstanden hast, diese in die Praxis umsetzen, was herbeiführt, dass Gottes Worte in dir ausgelebt werden und zu deiner Realität werden. Auf diese Weise wirst du in die Wahrheitsrealität eintreten. Nur wenn du ein eingehendes Verständnis von Gottes Wort hast, kannst du die Wahrheit wirklich begreifen. Du denkst, du würdest die Wahrheit verstehen und die Wirklichkeit besitzen, nachdem du lediglich ein paar Worte und Glaubenslehren verstanden hast. Das ist Selbstbetrug. Du verstehst nicht einmal, warum Gott von den Menschen verlangt, die Wahrheit zu praktizieren. Das beweist, dass du Gottes Absichten nicht verstehst und dass du die Wahrheit noch immer nicht verstehst. Tatsächlich verlangt Gott dies von den Menschen, um sie zu reinigen und zu retten, damit sie ihre verdorbenen Dispositionen loswerden und zu Menschen werden können, die sich Gott unterwerfen und Ihn kennen. Das ist das Ziel, das Gott erreichen will, indem Er von den Menschen verlangt, die Wahrheit zu praktizieren.

Gott drückt die Wahrheit für die Menschen aus, die die Wahrheit lieben, nach der Wahrheit dürsten und die Wahrheit suchen. Was jene betrifft, die sich mit Worten und Glaubenslehren befassen und gern lange, pompöse Reden halten, sie werden die Wahrheit niemals erlangen; sie halten sich selbst zum Narren. Ihre Perspektive der Wahrheit und der Worte Gottes ist falsch, sie verdrehen den Hals, um zu lesen, was senkrecht geschrieben steht – ihre Perspektive ist völlig falsch. Manche Menschen ziehen es vor, Gottes Worte zu studieren. Sie studieren immer, wie Gottes Worte über das Ziel sprechen oder wie man gesegnet werden kann. Sie interessieren sich am meisten für diese Art von Worten. Wenn Gottes Worte nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen und ihr Verlangen nach Segen nicht befriedigen, werden sie negativ, streben nicht mehr nach der Wahrheit und wollen sich nicht mehr für Gott aufwenden. Daran sieht man, dass sie nicht an der Wahrheit interessiert sind. Daraus folgt, dass sie gegenüber der Wahrheit nicht ernsthaft sind; sie sind nur imstande, die Wahrheit anzunehmen, die ihren Auffassungen und Vorstellungen entspricht. Auch wenn solche Menschen inbrünstig an Gott glauben und mit allen Mitteln versuchen, einige gute Dinge zu tun und sich gut zu präsentieren, tun sie dies nur, um einen guten zukünftigen Bestimmungsort zu haben. Obwohl sie auch am Kirchenleben teilnehmen, Gottes Worte essen und trinken, werden sie die Wahrheit nicht praktizieren oder sie erlangen. Es gibt einige Menschen, die Gottes Worte essen und trinken, dies aber nur mechanisch tun; sie glauben, sie hätten die Wahrheit einfach dadurch erlangt, dass sie ein paar Worte und Glaubenslehren verstanden haben. Wie dumm sie sind! Das Wort Gottes ist die Wahrheit. Aber man wird die Wahrheit nicht zwangsläufig verstehen und erlangen, nachdem man Gottes Worte gelesen hat. Wenn du darin scheiterst, die Wahrheit durch das Essen und Trinken von Gottes Worten zu erlangen, dann wirst du Worte und Glaubenslehren erlangen. Wenn du nicht weißt, wie man die Wahrheit praktiziert oder nach den Grundsätzen handelt, dann bleibst du ohne die Wahrheitsrealität. Du magst Gottes Worte oft lesen, aber danach scheiterst du daran, die Absichten Gottes zu verstehen und erwirbst nur einige Worte und Glaubenslehren. Wie kann man Gottes Worte essen und trinken, um die Wahrheit zu verstehen? Zunächst einmal solltest du begreifen, dass das Wort Gottes nicht so unkompliziert ist; das Wort Gottes ist äußerst tiefgründig. Selbst ein Satz von Gottes Worten erfordert die Erfahrung eines ganzen Lebens. Wie könntest du das Wort Gottes ohne mehrere Jahre an Erfahrung je verstehen? Wenn du beim Lesen von Gottes Worten Gottes Absichten nicht verstehst und die Zielsetzungen Seiner Worte nicht verstehst, ihren Ursprung, die Wirkung, die sie zu erzielen suchen, oder was sie zu vollbringen suchen, bedeutet das dann, dass du die Wahrheit verstehst? Du magst die Worte Gottes viele Male gelesen haben und vielleicht kannst du viele Passagen auswendig aufsagen, aber du kannst die Wahrheit nicht praktizieren und hast dich nicht im Geringsten verändert, und deine Beziehung zu Gott ist genauso distanziert und entfremdet wie zuvor. Wenn du auf etwas stößt, das deinen Auffassungen widerspricht, bleibst du Ihm gegenüber skeptisch und verstehst Ihn nicht, sondern argumentierst mit Ihm und hegst Auffassungen und Missverständnisse über Ihn, widersetzt dich Ihm und lästerst Ihn sogar. Was ist das für eine Art von Disposition? Das ist eine arrogante Disposition, eine mit der man der Wahrheit abgeneigt ist. Wie können Menschen, die so arrogant sind und der Wahrheit so abgeneigt sind, diese akzeptieren oder praktizieren? Solche Menschen werden auf keinen Fall jemals die Wahrheit oder Gott erlangen können.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 572

Es hieß: „Wer bis zum Schluss folgt, wird gerettet“, aber ist das leicht in die Praxis umzusetzen? Das ist es nicht, und viele, die vom großen roten Drachen gejagt und verfolgt werden, werden zu zaghaft und haben Angst, Gott zu folgen. Warum sind sie zu Fall gekommen? Weil es ihnen an echtem Glauben mangelt. Manche Menschen können die Wahrheit akzeptieren, zu Gott beten, sich auf Gott verlassen und während Prüfungen und Drangsal standhaft bleiben, wohingegen andere nicht bis zum Ende nachfolgen können. Irgendwann werden sie während Prüfungen und Drangsal fallen, ihr Zeugnis verlieren und nicht in der Lage sein, sich aufzuraffen und weiterzumachen. Die Dinge, die sich jeden Tag ereignen, ob groß oder klein, und die deine Entschlossenheit erschüttern, dein Herz einnehmen oder dich in deiner Pflicht und in deinem Vorankommen einschränken, müssen gewissenhaft angegangen werden, und du solltest sie sorgfältig prüfen und die Wahrheit suchen. Das sind alles Probleme, die gelöst werden müssen, während man Erfahrungen macht. Manche Menschen werden negativ, beschweren sich und schmeißen ihre Arbeit hin, wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, und sie sind nicht imstande, nach jedem Rückschlag wieder auf die Beine zu kommen. Alle diese Menschen sind Narren, die die Wahrheit nicht lieben, und sie würden sie nicht einmal mit einem lebenslangen Glauben erlangen. Wie könnten solche Narren bis zum Ende folgen? Wenn dir zehn Mal das gleiche passiert, du aber nichts daraus gewinnst, dann bist du ein mittelmäßiger, nutzloser Mensch. Scharfsinnige Menschen und jene von wahrem Kaliber, die spirituelles Verständnis haben, sind Wahrheitssuchende; sollte ihnen etwas zehn Mal passieren, dann wären sie vielleicht in acht Fällen in der Lage, etwas an Erleuchtung zu gewinnen, irgendeine Lektion zu lernen, ein wenig von der Wahrheit zu verstehen und einige Fortschritte zu machen. Wenn einem Narren zehnmal etwas zustößt – einem, der kein geistliches Verständnis besitzt – wird es seinem Leben nicht ein einziges Mal von Nutzen sein, nicht ein einziges Mal wird es ihn verändern, und nicht ein einziges Mal wird es bewirken, dass er sein hässliches Gesicht erkennt, in welchem Falle es für ihn vorbei ist. Jedes Mal, wenn solchen Menschen etwas passiert, fallen sie hin, und jedes Mal, wenn sie hinfallen, brauchen sie jemand anderen, der sie stützt und ihnen gut zuredet; ohne Unterstützung und Zuspruch können sie nicht aufstehen, und jedes Mal, wenn ihnen etwas passiert, laufen sie Gefahr hinzufallen und verkommener zu werden. Ist das nicht das Ende für sie? Gibt es noch irgendwelche anderen Gründe dafür, dass solche nutzlosen Menschen gerettet werden? Gottes Rettung der Menschen ist eine Rettung jener, die die Wahrheit lieben, eine Rettung des Teils von ihnen, der Wille und Entschlossenheit besitzt, und des Teils von ihnen, der sich im Herzen nach Wahrheit und Gerechtigkeit sehnt. Die Entschlossenheit eines Menschen ist der Teil in seinem Herzen, der sich nach Gerechtigkeit, Güte und Wahrheit sehnt und der ein Gewissen besitzt. Gott rettet diesen Teil der Menschen, und dadurch verändert Er ihre verderbte Disposition, sodass sie die Wahrheit verstehen und erlangen können, damit ihre Verderbtheit gereinigt werden kann und ihre Lebensdisposition verwandelt werden kann. Wenn du diese Dinge nicht in dir hast, kannst du nicht gerettet werden. Wenn es in dir keine Liebe zur Wahrheit oder kein Streben nach Gerechtigkeit und Licht gibt, wenn du, wann immer du auf Böses triffst, weder den Willen hast, das Böse abzulegen, noch die Entschlossenheit, Mühsal zu ertragen, wenn zudem dein Gewissen taub ist, wenn auch deine Fähigkeit, die Wahrheit zu empfangen, betäubt ist und du die Wahrheit oder Geschehnisse nicht wahrnimmst und wenn du in allen Belangen unfähig bist, Unterscheidungen zu treffen, und angesichts allem, was dir widerfährt, unfähig bist, die Wahrheit zu suchen, um Probleme zu lösen, und ständig negativ bist, dann ist es für dich unmöglich, gerettet zu werden. So ein Mensch weist nichts auf, um ihn gutzuheißen, nichts, was es wert wäre, dass Gott daran wirkt. Sein Gewissen ist taub, sein Verstand ist getrübt, und er liebt weder die Wahrheit, noch sehnt er sich tief in seinem Herzen nach Gerechtigkeit, und ganz gleich wie deutlich oder offensichtlich Gott von der Wahrheit spricht, er reagiert nicht im Geringsten; es ist, als wäre sein Herz bereits tot. Ist es für ihn nicht vorbei? Ein Mensch, der noch atmet, kann vielleicht durch künstliche Beatmung gerettet werden, aber wenn er bereits gestorben ist und seine Seele ihn verlassen hat, wird künstliche Beatmung nichts nützen. Wenn eine Person, wenn sie mit Problemen und Schwierigkeiten konfrontiert wird, zurückschreckt und ihnen ausweicht, wenn sie überhaupt nicht nach der Wahrheit sucht und sich entscheidet, negativ zu sein und bei ihrer Arbeit nachzulassen, dann wird sie als das entlarvt, was sie wirklich ist. Solche Menschen verfügen über keinerlei Erfahrungszeugnis. Sie sind nur Schmarotzer, totes Gewicht, sie sind nutzlos im Haus Gottes und sie sind unrettbar verloren. Nur diejenigen, die imstande sind, nach der Wahrheit zu suchen, um Probleme zu lösen, sind Menschen mit Größe, und nur sie können standhaft Zeugnis ablegen. Wenn du auf Probleme und Schwierigkeiten stößt, musst du ihnen mit kühlem Kopf begegnen und korrekt damit umgehen, und du musst eine Entscheidung treffen. Du solltest lernen, die Wahrheit zu nutzen, um Probleme zu lösen. Ob die Wahrheiten, die du normalerweise verstehst, tiefgründig oder oberflächlich sind, du solltest sie nutzen. Wahrheiten sind nicht einfach nur Worte, die aus deinem Mund kommen, wenn dir etwas passiert, und sie werden auch nicht ausdrücklich dazu benutzt, die Probleme anderer zu lösen; stattdessen sollen sie benutzt werden, um die Probleme und Schwierigkeiten, die du hast, zu lösen. Das ist das Wichtigste. Und nur wenn du deine eigenen Probleme löst, kannst du auch die der anderen lösen. Warum heißt es, dass Petrus eine Frucht ist? Weil in ihm Dinge von Wert sind, Dinge, die es wert sind, vervollkommnet zu werden. Er suchte in allen Dingen die Wahrheit, wies Entschlossenheit auf und sein Wille war fest; er besaß Vernunft, war bereit, Mühsal zu ertragen, und liebte in seinem Herzen die Wahrheit; als ihm Dinge widerfuhren, ließ er diese nicht ungenutzt verstreichen, und er war in der Lage, aus allen Dingen Lehren zu ziehen. Das alles sind Stärken. Wenn du keine dieser Stärken hast, bedeutet das Schwierigkeiten. Es wird nicht leicht für dich sein, die Wahrheit zu erlangen und gerettet zu werden. Wenn du nicht weißt, wie man Erfahrungen macht, oder keine Erfahrung hast, wirst du nicht in der Lage sein, die Schwierigkeiten anderer Menschen zu lösen. Weil du unfähig bist, Gottes Worte zu praktizieren und zu erfahren, hast du keine Ahnung, was du tun sollst, wenn dir etwas passiert, du regst dich auf und brichst in Tränen aus, wenn du auf Probleme stößt, und du wirst negativ und läufst weg, wenn du einen kleinen Rückschlag erleidest, und du bist unfähig, richtig mit diesen Problemen umzugehen. Deshalb ist es für dich unmöglich, Lebenseintritt zu gewinnen. Wie kannst du ohne Lebenseintritt andere versorgen? Um das Leben der Menschen zu versorgen, musst du klar über die Wahrheit Gemeinschaft halten und in der Lage sein, klar über die Grundsätze des Praktizierens Gemeinschaft zu halten, um Probleme zu lösen. Jemandem, der Herz und Geist hat, braucht man nur ein wenig zu sagen, und er wird es verstehen. Aber nur ein wenig von der Wahrheit zu verstehen, reicht nicht aus. Sie müssen auch den Weg und die Grundsätze der Praxis kennen. Nur das wird ihnen helfen, die Wahrheit zu praktizieren. Selbst wenn Menschen spirituelles Verständnis haben und nur ein paar Worte nötig sind, damit sie sie verstehen – wenn sie die Wahrheit nicht praktizieren, wird es keinen Lebenseintritt geben. Wenn sie die Wahrheit nicht akzeptieren können, dann ist alles für sie vorbei, und sie werden nie in der Lage sein, in die Wahrheitsrealitäten einzutreten. Du kannst Leute an der Hand halten, während du sie lehrst, und sie werden es zu der Zeit scheinbar verstehen, aber sobald du sie loslässt, sind sie wieder verwirrt. Hierbei handelt es sich nicht um jemanden, der geistliches Verständnis hat. Wenn du auf Probleme stößt, egal welcher Art, und dabei negativ und schwach bist, überhaupt kein Zeugnis hast und, was die Dinge betrifft, die Menschen tun sollten, und die Dinge, bei denen die Menschen ihren Teil tun sollten, deinen Beitrag nicht leistest, beweist das, dass du Gott nicht in deinem Herzen trägst und kein Mensch bist, der die Wahrheit liebt. Ganz gleich, wie das Wirken des Heiligen Geistes die Menschen bewegt, allein dadurch, dass sie viele Jahre lang Gottes Werk erfahren, so viele Wahrheiten hören, etwas an Gewissen aufweisen und auf Zurückhaltung bauen, sollten die Menschen zumindest in der Lage sein, den minimalen Standard zu erfüllen – nicht von ihrem Gewissen getadelt zu werden. Die Menschen sollten nicht so benommen und schwach sein, wie sie es jetzt sind, und es ist einfach unvorstellbar, dass sie sich in diesem Zustand befinden. Vielleicht habt ihr die letzten paar Jahre wie benommen durchlebt, ohne nach der Wahrheit zu streben oder überhaupt irgendwelche Fortschritte zu machen. Wenn das nicht der Fall ist, wie könnt ihr dann immer noch so benommen und stumpfsinnig sein? Wenn ihr so seid, dann ist das ausschließlich auf eure eigene Dummheit und Unwissenheit zurückzuführen, und ihr könnt niemand anderem die Schuld geben. Die Wahrheit ist bestimmten Menschen nicht mehr zugetan als anderen. Wenn du die Wahrheit nicht akzeptierst und nicht nach der Wahrheit suchst, um Probleme zu lösen, wie kannst du dich dann ändern? Manche Menschen haben das Gefühl, dass ihr Kaliber zu gering ist und dass ihnen das Begriffsvermögen fehlt, also stempeln sie sich selbst ab und meinen, dass sie, egal wie sehr sie auch nach der Wahrheit streben, nicht in der Lage sein werden, Gottes Anforderungen zu erfüllen. Sie denken, es sei nutzlos, egal wie sehr sie sich anstrengen, und dass das alles ist, also sind sie immer negativ, und das Ergebnis ist, dass sie selbst nach Jahren des Glaubens an Gott keine Wahrheit erlangt haben. Ohne die harte Arbeit zu tun, nach der Wahrheit zu streben, sagst du, dein Kaliber sei zu gering, gibst dich selbst auf und lebst immer in einem negativen Zustand. Infolgedessen verstehst du die Wahrheit nicht, die du verstehen solltest, und praktizierst die Wahrheit nicht im Rahmen deiner Fähigkeiten – bist du nicht derjenige, der sich selbst behindert? Wenn du immer sagst, dass dein Kaliber nicht gut genug ist, bedeutet das dann nicht, dass du dich der Verantwortung entziehst und dich vor ihr drückst? Wenn du leiden kannst, einen Preis zahlst und das Wirken des Heiligen Geistes erlangst, dann wirst du unweigerlich einige Wahrheiten verstehen und in einige Wirklichkeiten eintreten können. Wenn du nicht auf Gott blickst oder dich nicht auf Ihn verlässt und dich selbst aufgibst, ohne dich überhaupt anzustrengen oder einen Preis zu zahlen, und einfach aufgibst, dann bist du ein Taugenichts und hast kein Quäntchen Gewissen und Vernunft. Ganz gleich, ob dein Kaliber gering oder hervorragend ist, wenn du ein bisschen Gewissen und Vernunft hast, solltest du das, was du tun sollst, und deine Mission, ordnungsgemäß zu Ende führen; ein Deserteur zu sein, ist eine schreckliche Sache und ein Verrat an Gott. Das ist unwiederbringlich. Das Streben nach der Wahrheit erfordert einen festen Willen, und Menschen, die zu negativ oder schwach sind, werden nichts erreichen. Sie werden nicht in der Lage sein, bis zum Ende an Gott zu glauben, und wenn sie die Wahrheit erlangen und eine Änderung ihrer Disposition erreichen wollen, haben sie noch weniger Hoffnung. Nur diejenigen, die entschlossen sind und nach der Wahrheit streben, können sie erlangen und von Gott vervollkommnet werden.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 573

Es gibt viele Menschen, die, sobald sie mit ihrer Pflicht ausgelastet sind, unfähig werden, Erfahrungen zu machen, und außerstande sind, einen normalen Zustand aufrechtzuerhalten, und infolgedessen verlangen sie ständig nach einer Versammlung und dass man mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält. Was geht da vor sich? Sie verstehen die Wahrheit nicht, es fehlt ihnen ein Fundament auf dem wahren Weg, solche Menschen werden von Eifer getrieben, wenn sie ihre Pflicht ausführen, und können nicht lange durchhalten. Wenn Menschen die Wahrheit nicht verstehen, basiert nichts von dem, was sie tun, auf einem Grundsatz. Wenn für sie arrangiert wird, etwas zu tun, vermasseln sie es, sie sind nachlässig bei dem, was sie tun, sie suchen nicht nach den Grundsätzen und in ihren Herzen findet sich keine Unterwerfung – was beweist, dass sie die Wahrheit nicht lieben und unfähig sind, Gottes Wirken zu erfahren. Ganz gleich was du tust, du solltest zunächst verstehen, warum du es tust, welche Absicht dich dazu leitet, es zu tun, welche Bedeutung es hat, wenn du es tust, was die Natur der Angelegenheit ist, und ob das, was du tust, etwas Positives ist oder etwas Negatives. All das musst du klar verstehen; das ist durchaus notwendig, damit du nach den Grundsätzen handeln kannst. Wenn du etwas tust, das man als das Ausführen deiner Pflicht einstufen kann, dann solltest du überlegen: Wie erfülle ich meine Pflicht gut und nicht nur oberflächlich? Du solltest beten und dich Gott in dieser Sache nähern. Man betet zu Gott, um nach der Wahrheit zu suchen, nach einem Weg der Praxis, nach Gottes Wünschen und danach, wie man Gott zufriedenstellt. Gebet dient dazu, diese Wirkung zu erzielen. Zu Gott beten, sich Gott nähern und Gottes Worte lesen, das sind keine religiösen Zeremonien oder nach außen gerichtete Handlungen. Sie dienen dazu, in Übereinstimmung mit der Wahrheit zu praktizieren, nachdem du Gottes Absichten gesucht hast. Wenn du immer „Dank sei Gott“ sagst, bevor du handelst, und du vielleicht sehr spirituell und voller Erkenntnis erscheinst, du aber, wenn es Zeit zu handeln ist, immer noch machst, was du willst, ohne überhaupt nach der Wahrheit zu suchen, dann ist dieses „Dank sei Gott“ nichts weiter als ein Mantra, es ist falsche Spiritualität. Bei deiner Pflichtausführung solltest du immer denken: „Wie sollte ich diese Pflicht tun? Was ist Gottes Wunsch?“ Zu Gott beten und sich Gott nähern, um Grundsätze und Wahrheiten für das eigene Handeln zu suchen, die Wünsche Gottes im Herzen suchen und nicht von Gottes Worten oder den Wahrheitsgrundsätzen abweichen, bei allem, was man tut – nur das ist jemand, der wahrhaft an Gott glaubt; all das ist für Menschen, die die Wahrheit nicht lieben, unerreichbar. Es gibt viele Menschen, die, egal was sie tun, ihren eigenen Vorstellungen folgen und die Dinge in höchst vereinfachten Begriffen betrachten und auch nicht nach der Wahrheit suchen. An Grundsätzen fehlt es ihnen völlig, und in ihren Herzen denken sie nicht darüber nach, wie sie gemäß dem, was Gott verlangt, handeln sollen oder welche Handlungsweise Gott zufriedenstellt, und sie wissen nur, wie man stur den eigenen Willen befolgt. In den Herzen solcher Menschen hat Gott keinen Platz. Manche Menschen sagen: „Ich bete nur zu Gott, wenn es schwierig wird, aber es fühlt sich trotzdem nicht so an, als hätte das irgendeinen Effekt – wenn mir jetzt also generell etwas passiert, bete ich nicht zu Gott, weil das nichts bringt.“ Gott fehlt in den Herzen solcher Menschen völlig. Sie suchen normalerweise nicht nach der Wahrheit, egal was sie tun; sie folgen nur ihren eigenen Vorstellungen. Basiert ihr Handeln also auf Grundsätzen? Definitiv nicht. Sie sehen alles in einfachen Begriffen. Selbst wenn Menschen mit ihnen über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft halten, können sie sie nicht akzeptieren, weil es für ihr Handeln nie irgendwelche Grundsätze gegeben hat, Gott keinen Platz in ihren Herzen hat und es keinen außer sie selbst in ihren Herzen gibt. Sie glauben, dass ihre Absichten gut sind, dass sie nichts Böses tun, dass sie nicht gegen die Wahrheit verstoßen haben. Sie denken, dass entsprechend ihrer eigenen Absichten zu handeln das Praktizieren der Wahrheit sein sollte, dass sie sich, wenn sie so handeln, Gott unterwerfen. Tatsächlich suchen sie in dieser Angelegenheit nicht wirklich oder beten zu Gott, sondern handeln impulsiv, entsprechend ihrer eigenen eifrigen Absichten. Sie führen ihre Pflicht nicht aus, wie Gott es verlangt, sie haben kein Herz, das sich Gott unterwirft, ihnen fehlt dieser Wunsch. Das ist der größte Fehler bei der Praxis der Menschen. Wenn du an Gott glaubst, Er aber nicht in deinem Herzen ist, versuchst du dann nicht, Gott zu täuschen? Und welche Wirkung kann so ein Glaube an Gott haben? Was genau kannst du gewinnen? Und was bringt so ein Glaube an Gott?

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 574

Wie solltest du über dich nachdenken und versuchen, dich selbst zu kennen, wenn du etwas getan hast, das gegen die Wahrheitsgrundsätze verstößt und Gott missfällt? Hast du zu Ihm gebetet, als du im Begriff warst, es zu tun? Hast du je überlegt: „Steht es im Einklang mit der Wahrheit, wie ich das mache? Wie würde Gott diese Angelegenheit sehen, wenn sie vor Ihn gebracht würde? Wäre Er glücklich oder irritiert, wenn Er davon wüsste? Würde Er es hassen oder verabscheuen?“ Du hast nicht versucht, es herauszufinden, oder? Selbst wenn andere dich daran erinnern würden, wärst du immer noch der Meinung, dass die Angelegenheit keine große Sache sei und dass sie nicht gegen irgendwelche Prinzipien verstieße und keine Sünde sei. Infolgedessen hast du Gottes Disposition gekränkt und Ihn gewaltig erzürnt, bis hin zu dem Punkt, dass Er dich gehasst hat. Das wird durch die Aufsässigkeit der Menschen ausgelöst. Daher solltest du in allen Dingen nach der Wahrheit suchen. Das musst du befolgen. Wenn du in aller Ernsthaftigkeit vor Gott kommen kannst, um vorher zu beten, und dann gemäß Gottes Worten nach der Wahrheit suchst, wirst du nicht falschliegen. Vielleicht gibt es ein paar Abweichungen in dem, wie du die Wahrheit praktizierst, aber das lässt sich schwerlich vermeiden, und du wirst richtig praktizieren können, nachdem du einiges an Erfahrung dazugewonnen hast. Wenn du allerdings weißt, wie man gemäß der Wahrheit handelt, sie aber nicht praktizierst, ist das Problem deine Abneigung gegen die Wahrheit. Diejenigen, die die Wahrheit nicht lieben, werden nie danach suchen, egal, was ihnen passiert. Nur diejenigen, die die Wahrheit lieben, haben gottesfürchtige Herzen, und wenn Dinge passieren, die sie nicht verstehen, können sie nach der Wahrheit suchen. Wenn du Gottes Absichten nicht begreifen kannst und nicht weißt, wie du praktizieren sollst, dann solltest du mit einigen Leuten, die die Wahrheit verstehen, Gemeinschaft halten. Wenn du diejenigen, die die Wahrheit verstehen, nicht finden kannst, solltest du dir ein paar Leute mit unverfälschtem Verständnis suchen, um mit ihnen gemeinsam einmütig zu Gott zu beten, Gott zu suchen, Gottes Zeitpunkt abzuwarten und darauf zu warten, dass Gott euch einen Weg bahnt. Solange ihr euch alle nach der Wahrheit sehnt, die Wahrheit sucht und gemeinsam über die Wahrheit Gemeinschaft haltet, kommt vielleicht der Zeitpunkt, an dem einem von euch eine gute Lösung einfällt. Wenn ihr alle die Lösung passend und für einen guten Weg haltet, dann mag das daran gelegen haben, dass der Heilige Geist euch erhellt und erleuchtet hat. Wenn ihr euch dann weiter gemeinsam austauscht, um auf einen genaueren Weg des Praktizierens zu kommen, wird er mit Sicherheit im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen sein. Wenn du beim Praktizieren feststellst, dass deine Art zu praktizieren immer noch etwas unpassend ist, dann musst du sie schnell korrigieren. Wenn du geringfügig irrst, wird Gott dich nicht verurteilen, weil deine Absichten bei dem, was du tust, richtig sind und du gemäß der Wahrheit praktizierst. Du bist lediglich ein wenig verwirrt, was die Grundsätze angeht, und hast beim Praktizieren einen Fehler gemacht, was entschuldbar ist. Aber die Handlungsweise der meisten Menschen beruht darauf, wie die Dinge ihrer Vorstellung nach erledigt werden sollten. Sie nehmen Gottes Worte nicht als Grundlage, um darüber nachzudenken, wie man gemäß der Wahrheit praktiziert oder Gottes Anerkennung erlangt. Stattdessen denken sie nur darüber nach, wie sie selber profitieren können, wie sie andere dazu bringen, zu ihnen aufzusehen und sie zu bewundern. Sie tun Dinge nur aufgrund ihrer eigenen Vorstellungen und rein, um sich selbst Befriedigung zu verschaffen, was problematisch ist. Solche Menschen werden nie im Einklang mit der Wahrheit handeln, und Gott wird sie immer verabscheuen. Wenn du wirklich jemand bist, der Gewissen und Vernunft besitzt, dann solltest du, egal was passiert, vor Gott kommen können, um zu beten und zu suchen, in der Lage sein, ernsthaft die Motive und Verfälschungen in deinem Handeln zu prüfen, feststellen können, welches Handeln Gottes Worten und Anforderungen nach angemessen ist und wiederholt abwägen und überlegen, welche Handlungen Gott gefallen, welche Handlungen Gott verabscheut und welche Handlungen Gottes Anerkennung ernten. Du musst dir diese Belange immer wieder durch den Kopf gehen lassen, bis du sie eindeutig verstehst. Wenn du weißt, dass du etwas aus eigenen Motiven tust, dann musst du darüber nachdenken, was deine Motive sind, ob du dich selbst oder Gott zufriedenstellen willst, ob es dir selbst nützt oder Gottes auserwähltem Volk und welche Folgen es haben wird … Wenn du im Gebet mehr auf diese Weise suchst und nachdenkst und dir mehr Fragen stellst, um nach der Wahrheit zu suchen, dann werden die Abweichungen in deinem Handeln immer geringer werden. Nur wenn du die Wahrheit auf diese Weise suchen kannst, bist du ein Mensch, der auf Gottes Absichten Rücksicht nimmt und Gott fürchtet, weil du entsprechend den Anforderungen von Gottes Worten und mit einem unterwürfigen Herzen suchst, und die Schlussfolgerungen, zu denen du kommst, weil du auf diese Weise suchst, werden im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen sein.

Wenn die Handlungen eines Gläubigen nicht mit der Wahrheit übereinstimmen, dann ist er genau so wie ein Ungläubiger. Das ist der Typ Mensch, der Gott nicht in seinem Herzen hat und der von Gott abirrt, und eine solche Person ist wie ein von Gott angestellter Arbeiter in Gottes Haus, der einige Gelegenheitsarbeiten für seinen Herrn erledigt, eine geringe Entlohnung erhält und dann fortgeht. Das ist einfach nicht ein Mensch, der an Gott glaubt. Bei allem, was du tust, sollte das Erste, was du prüfen und um was du dich bemühen solltest, sein, wie du dabei Gottes Anerkennung erlangen kannst; es sollte der Grundsatz und der Rahmen deiner Handlungen sein. Der Grund, weshalb du herausfinden solltest, ob das, was du tust, mit der Wahrheit übereinstimmt, ist, dass es mit Sicherheit den Absichten Gottes entspricht, wenn es mit der Wahrheit übereinstimmt. Es geht nicht darum, dass du beurteilen sollst, ob die Angelegenheit richtig oder falsch ist oder ob sie dem Gusto aller anderen entspricht oder ob sie mit deinen eigenen Wünschen übereinstimmt; vielmehr solltest du feststellen, ob sie der Wahrheit entspricht und ob sie der Arbeit und den Interessen der Kirche nützt oder nicht. Wenn du diese Dinge in Betracht ziehst, dann wirst du immer mehr in Übereinstimmung mit Gottes Absichten sein, wenn du etwas tust. Wenn du diese Aspekte nicht berücksichtigst und dich nur auf deinen eigenen Willen verlässt, wenn du etwas tust, dann ist dir garantiert, dass du es falsch machst, denn der Wille des Menschen ist nicht die Wahrheit und ist daher natürlich mit Gott unvereinbar. Wenn du von Gott anerkannt werden möchtest, dann musst du in Übereinstimmung mit der Wahrheit praktizieren, anstatt nach deinem eigenen Willen. Manche Menschen beschäftigen sich im Namen der Ausführung ihrer Pflichten mit bestimmten privaten Angelegenheiten. Ihre Brüder und Schwestern halten das dann für unangemessen und werfen ihnen das vor, aber diese Menschen nehmen diese Schuld nicht auf sich. Sie sind der Meinung, dass es sich um eine persönliche Angelegenheit handle, die weder die Arbeit, die Finanzen noch die Menschen der Kirche betreffe, und es keine böse Tat war, daher sollten die Menschen sich nicht einmischen. Manche Dinge mögen dir wie Privatangelegenheiten erscheinen, bei denen es um keine Prinzipien oder Wahrheit geht. Wenn man sich jedoch die Dinge ansieht, die du getan hast, warst du sehr egoistisch. Du hast keine Rücksicht auf das Werk der Kirche oder die Interessen von Gottes Haus genommen noch darauf, ob das für Gott zufriedenstellend wäre; du hast nur deinen eigenen Nutzen bedacht. Dabei geht es bereits um den Anstand der Heiligen, aber auch um die Menschlichkeit einer Person. Auch wenn das, was du getan hast, weder die Interessen der Kirche noch die Wahrheit betraf, stimmt es nicht mit der Wahrheit überein, wenn du eine Privatangelegenheit verfolgst, während du vorgibst, deine Pflicht auszuführen. Unabhängig davon, was du tust, wie klein oder groß die Angelegenheit ist und ob es deine Pflicht in Gottes Familie ist oder deine eigene Privatangelegenheit, musst du erwägen, ob das, was du tust, mit den Absichten Gottes übereinstimmt und ob es etwas ist, das eine Person mit Menschlichkeit tun sollte. Wenn du die Wahrheit auf diese Weise bei allem suchst, was du tust, dann bist du ein Mensch, der wirklich an Gott glaubt. Wenn du jede Angelegenheit und jede Wahrheit auf diese Weise ernsthaft behandelst, wirst du in deiner Disposition Veränderungen erzielen können. Da gibt es die, die denken: „Dass du von mir verlangst, die Wahrheit zu praktizieren, wenn ich meine Pflicht ausführe, ist ja verständlich, aber wenn ich mich um meine Privatangelegenheiten kümmere, ist mir die Wahrheit egal – ich mache, was mir gefällt, was immer nötig ist, damit es mir nützt.“ An diesen Worten könnt ihr sehen, dass sie die Wahrheit nicht lieben. Für das, was sie tun, gibt es keine Grundsätze. Sie werden tun, was immer ihnen nützt, ohne überhaupt die Auswirkungen zu bedenken, die es auf Gottes Haus haben wird. Infolgedessen ist Gott, wenn sie etwas getan haben, nicht in ihnen gegenwärtig, und sie fühlen kein Licht in ihrem Herzen und sind bestürzt und wissen nicht, was da vor sich geht. Bekommen sie damit nicht genau, was sie verdienen? Wenn du bei deinem Handeln die Wahrheit nicht praktizierst und Gott entehrst, dann sündigst du gegen Ihn. Wenn jemand die Wahrheit nicht liebt und immer wieder nach seinem eigenen Willen handelt, dann wird er Gott immer wieder kränken. Er wird ihn verschmähen und ihn ins Abseits stellen. Was so ein Mensch tut, wird von Gott oft nicht anerkannt, und wenn er keine Reue empfindet, ist die Strafe nicht weit.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 575

Jede Pflicht, die du ausführst, hat mit dem Lebenseintritt zu tun. Ob deine Pflicht eher geregelt oder wechselhaft, eintönig oder lebhaft ist, du musst stets den Lebenseintritt erlangen. Manche Menschen führen Pflichten aus, die ziemlich monoton sind; sie tun jeden Tag das Gleiche. Wenn sie sie ausführen, sind die Zustände, die diese Menschen offenbaren, allerdings keineswegs so gleichförmig. Manchmal sind die Menschen, wenn sie in einer guten Stimmung sind, etwas gewissenhafter und leisten bessere Arbeit. Andere Male entfachen ihre verderbten satanischen Dispositionen aufgrund irgendeines unbekannten Einflusses Mutwillen in ihnen, was ihnen unangemessene Sichtweisen sowie schlechte Zustände und Stimmungen verursacht; als Ergebnis führen sie ihre Pflichten nachlässig aus. Die inneren Zustände der Menschen ändern sich ständig; sie können sich überall und jederzeit ändern. Auf welche Weise sich dein Zustand auch ändert, es ist immer falsch, nach deiner Stimmung zu handeln. Nehmen wir einmal an, du arbeitest gut, wenn du in einer guten Stimmung bist, und etwas schlechter, wenn deine Stimmung schlecht ist – ist das eine prinzipientreue Art, Dinge zu tun? Wird dich das deine Pflicht auf eine Art ausführen lassen, die dem Maßstab entspricht? In welcher Stimmung sich die Menschen auch befinden, sie müssen wissen, dass sie vor Gott beten und die Wahrheit suchen müssen; nur auf diese Weise können sie davon absehen, von ihren Stimmungen eingeschränkt und hin und her getrieben zu werden. Wenn du deine Pflicht ausführst, solltest du dich immer selbst prüfen, um zu sehen, ob du die Dinge den Grundsätzen nach tust, ob die Ausführung deiner Pflicht dem Standard gerecht wird, ob du sie nur nachlässig tust, ob du versucht hast, dich vor deiner Verantwortung zu drücken, und ob es irgendwelche Probleme mit deiner Einstellung und Denkweise gibt. Sobald du dich selbst betrachtet hast und dir diese Dinge klar geworden sind, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht zu erfüllen. Ganz gleich was dir bei der Ausführung deiner Pflicht begegnet – Negativität und Schwäche, oder eine schlechte Stimmung, nachdem du zurechtgestutzt worden bist – du solltest richtig damit umgehen, und du musst die Wahrheit suchen und Gottes Absichten verstehen. Indem du diese Dinge tust, wirst du einen Weg in die Praxis finden. Wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht gute Arbeit leisten möchtest, darfst du dich von deiner Stimmung nicht beeinflussen lassen. Ganz gleich wie negativ oder schwach du dich fühlst, du solltest die Wahrheit in allem, was du tust, mit absoluter Strenge praktizieren und dich an die Prinzipien halten. Wenn du das tust, werden dich nicht nur andere anerkennen, sondern auch Gott wird dich mögen. Somit wirst du ein Mensch sein, der verantwortungsvoll ist und eine Last schultert; du wirst ein wirklich guter Mensch sein, der bei der Ausführung seiner Pflicht tatsächlich dem Standard gerecht wird und das Abbild einer echten Person vollständig auslebt. Solche Menschen werden gereinigt und erreichen bei der Ausführung ihrer Pflichten einen echten Wandel, und von ihnen kann man sagen, dass sie in Gottes Augen ehrlich sind. Nur ehrliche Menschen können weiterhin beharrlich die Wahrheit praktizieren, erfolgreich getreu den Grundsätzen handeln und bei der Ausführung ihrer Pflichten dem Standard gerecht werden. Menschen, die getreu den Grundsätzen handeln, führen ihre Pflichten gewissenhaft aus, wenn sie in einer guten Stimmung sind; sie arbeiten nicht oberflächlich, sie sind nicht arrogant und geben nicht an, damit andere eine hohe Meinung von ihnen haben. Wenn sie sich in einer schlechten Stimmung befinden, können sie ihre täglichen Aufgaben genauso ernsthaft und verantwortungsvoll erledigen, und selbst wenn sie auf etwas stoßen, das die Ausführung ihrer Pflichten beeinträchtigt oder sie etwas unter Druck setzt oder eine Störung bei der Ausführung ihrer Pflichten verursacht, sind sie dennoch in der Lage, ihr Herz vor Gott zur Ruhe zu bringen und sagen im Gebet: „Egal, wie groß das Problem ist, auf das ich stoße – selbst wenn der Himmel einstürzt –, solange ich lebe, bin ich entschlossen, mein Bestes bei der Erfüllung meiner Pflicht zu geben. Jeder Tag, an dem ich lebe, ist ein Tag, an dem ich meine Pflicht gut ausführen muss, damit ich dieser Pflicht, die Gott mir gegeben hat, würdig bin, sowie diesem Atem, den Er meinem Körper gegeben hat. In wie vielen Schwierigkeiten ich auch sein mag, ich werde alles zurückstellen, denn die Erfüllung meiner Pflicht ist von größter Wichtigkeit!“ Diejenigen, die von keiner Person, keinem Ereignis, keiner Sache oder Umgebung eingeschränkt werden, die von keiner Stimmung oder äußeren Situationen eingeschränkt werden, und die ihre Pflichten und Aufträge, die Gott ihnen anvertraut hat, allen anderen Dingen voranstellen – das sind die Menschen, die Gott treu sind und sich Ihm wirklich unterwerfen. Solche Menschen haben den Lebenseintritt erlangt und sind in die Wahrheitsrealität eingetreten. Dies ist eine der aufrichtigsten und praktischsten Ausdrucksformen dessen, die Wahrheit auszuleben.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Der Lebenseintritt beginnt mit der Ausführung der Pflicht

Das tägliche Wort Gottes Auszug 576

Ganz gleich, auf welches Problem sie bei der Ausführung ihrer Pflichten stoßen, manche Menschen suchen nicht nach der Wahrheit und handeln immer nach ihren eigenen Denkweisen, Auffassungen, Vorstellungen und Wünschen. Die ganze Zeit über befriedigen sie ihre eigenen Wünsche, und ihre verdorbenen Dispositionen beherrschen stets ihre Handlungen. Sie mögen den Anschein erwecken, als ob sie ihre Pflichten immer ausgeführt hätten, aber weil sie die Wahrheit nie angenommen haben und es versäumt haben, die Dinge nach den Wahrheitsgrundsätzen zu tun, erlangen sie letztendlich nicht die Wahrheit und das Leben, und sie werden zu Arbeitskräften, die diesen Namen verdienen. Worauf sind also diese Personen bei der Ausführung ihrer Pflicht angewiesen? Sie sind nicht auf die Wahrheit angewiesen und sie verlassen sich nicht auf Gott. Das bisschen Wahrheit, das sie verstehen, hat in ihren Herzen keine Herrschaft erlangt. Sie verlassen sich auf ihre eigenen Gaben und Talente, auf das Wissen, das sie erworben haben, und auf ihre eigene Willenskraft oder ihre guten Absichten, um diese Pflichten zu erfüllen. Und da dem so ist, werden sie dann in der Lage sein, ihre Pflichten auf eine Weise auszuführen, die den Anforderungen entspricht? Wenn Menschen sich auf ihre Natürlichkeit, ihre Auffassungen, ihre Vorstellungen, ihre Kompetenz und ihr Erlerntes verlassen, um ihre Pflichten auszuführen, mag es zwar so aussehen, als würden sie ihre Pflichten ausführen und nichts Böses tun, aber sie praktizieren nicht die Wahrheit und haben nichts getan, was Gott zufriedenstellt. Es gibt noch ein weiteres Problem, das nicht ignoriert werden darf: Wenn sich während des gesamten Prozesses deiner Pflichtausführung deine Auffassungen, deine Einbildungen und dein Wille nie ändern und niemals durch die Wahrheit ersetzt werden, wenn deine Handlungen und Taten niemals mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, was wird dann das Endergebnis sein? Du wirst über keinen Lebenseintritt verfügen, du wirst zu einer Arbeitskraft werden, wodurch sich die Worte des Herrn Jesus erfüllen: „Es werden viele zu Mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in Deinem Namen viele wunderbare Werke getan? Dann werde Ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von Mir, ihr Übeltäter!“ (Matthäus 7,22-23) Warum nennt Gott diese Menschen, die sich anstrengen und schuften, Übeltäter? Bei einem Punkt können wir uns sicher sein, und zwar, dass unabhängig davon, welche Pflichten oder Arbeiten diese Menschen ausführen, ihre Motivationen, Impulse, Absichten und Gedanken vollständig aus ihren eigenen Wünschen erwachsen, und ihr Zweck liegt gänzlich darin, ihre eigenen Interessen und Aussichten sowie ihr Ansehen und ihren Status zu schützen und darin, ihre Eitelkeit zu befriedigen. All ihre Überlegungen und Berechnungen drehen sich um diese Dinge, es gibt keine Wahrheit in ihren Herzen, und sie haben kein Herz, das Gott fürchtet und sich Ihm unterwirft. Das ist die Wurzel des Problems. Auf welche Weise ist es heute für euch entscheidend, euer Streben anzugehen? In allen Dingen müsst ihr die Wahrheit suchen, und ihr müsst eure Pflicht richtig erfüllen, gemäß den Absichten Gottes und dem, was Gott verlangt. Wenn ihr das tut, werdet ihr Gottes Anerkennung erhalten. Was bedeutet es nun konkret, eure Pflicht so auszuführen, wie Gott es verlangt? Bei allem, was ihr tut, müsst ihr lernen, zu Gott zu beten, ihr müsst darüber nachdenken, welche Absichten ihr habt, welche Gedanken ihr hegt, und ob diese Absichten und Gedanken mit der Wahrheit übereinstimmen. Wenn das nicht der Fall ist, solltet ihr von ihnen absehen, woraufhin ihr nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und Gottes genaue Prüfung akzeptieren solltet. So wird sichergestellt, dass ihr die Wahrheit in die Praxis umsetzt. Wenn ihr eure eigenen Absichten und Ziele habt und euch bewusst ist, dass sie gegen die Wahrheit verstoßen und im Widerspruch zu Gottes Absichten stehen, aber trotzdem nicht zu Gott betet und in der Wahrheit nach einer Lösung sucht, dann ist das gefährlich, denn es ist leicht für euch, Böses zu begehen und Dinge zu tun, die sich gegen Gott richten. Wenn ihr ein- oder zweimal Böses tut und dann Buße tut, habt ihr noch Hoffnung auf Rettung. Wenn ihr weiterhin Böses tut, dann seid ihr ein Übeltäter aller Art. Wenn ihr dann immer noch nicht Buße tun könnt, seid ihr in Schwierigkeiten: Gott wird euch beiseite werfen oder euch verlassen, was bedeutet, dass ihr Gefahr lauft, ausgemustert zu werden; Menschen, die alle Arten von bösen Taten begehen, werden sicherlich bestraft und ausgemustert.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 577

Die Menschen müssen verstehen, dass ein grundlegendes Prinzip besteht, nach dem der Schöpfer geschaffene Wesen behandelt, was auch das höchste Prinzip ist. Wie der Schöpfer geschaffene Wesen behandelt, beruht vollständig auf Seinem Führungsplan und auf den Bedürfnissen Seines Werks; Er muss keinen einzigen Menschen hinzuziehen, noch muss Er die Zustimmung irgendeines Menschen einholen. Er tut, was immer Er tun muss und behandelt die Menschen, wie immer Er sie behandeln muss und was Er auch tut oder wie Er die Menschen auch behandelt, es ist alles im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen und den Grundsätzen, nach denen der Schöpfer handelt. Als ein geschaffenes Wesen ist das Einzige, was man tun muss, sich dem Schöpfer zu unterwerfen; man sollte keine eigene Entscheidung treffen. Diese Vernunft sollten geschaffene Wesen besitzen, und wenn eine Person diese nicht besitzt, dann ist es nicht angemessen, dass man sie als Person bezeichnet. Die Menschen müssen verstehen, dass der Schöpfer immer der Schöpfer sein wird; Er hat die Macht und die Qualifikation, jedes geschaffene Wesen zu orchestrieren und über es zu herrschen, wie es Ihm beliebt, und Er braucht keinen Grund dafür. Dies ist Seine Autorität. Geschaffene Wesen haben weder das Recht noch die Qualifikation, ein Urteil darüber abzugeben, ob irgendetwas, das der Schöpfer tut, richtig oder falsch ist oder wie Er handeln sollte. Kein geschaffenes Wesen hat das Recht zu wählen, ob es die Herrschaft und die Anordnungen des Schöpfers akzeptiert, und kein geschaffenes Wesen hat das Recht, Ansprüche an die Art und Weise zu stellen, wie der Schöpfer über sein Schicksal herrscht und es regelt. Dies ist die höchste Wahrheit. Unabhängig davon, was der Schöpfer mit Seinen geschaffenen Wesen getan hat und unabhängig davon, wie Er es getan hat, die einzigen Dinge, die geschaffene Menschen tun sollten, sind: alles, was der Schöpfer getan hat, suchen, sich dem unterwerfen, es kennenlernen und es akzeptieren. Das Endergebnis wird sein, dass der Schöpfer Seinen Führungsplan vollendet und Sein Werk abgeschlossen haben wird und dass Sein Führungsplan ohne jegliche Behinderungen fortgeschritten sein wird; und da die geschaffenen Wesen die Herrschaft sowie die Anordnungen des Schöpfers angenommen und sich Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen unterworfen haben, werden sie die Wahrheit erlangt, die Absichten des Schöpfers verstanden und Seine Disposition kennengelernt haben. Doch es gibt noch ein anderes Prinzip, das Ich euch sagen muss: Unabhängig davon, was der Schöpfer tut, unabhängig davon, welche Äußerungsformen Er zeigt, und ob das, was Er tut, eine große oder eine kleine Tat ist, Er ist immer noch der Schöpfer; wohingegen die gesamte Menschheit, die Er schuf, immer noch geschaffene Wesen sind, ungeachtet dessen, was sie getan haben und ungeachtet dessen, wie talentiert oder begabt sie sein mögen. Was die geschaffene Menschheit betrifft, so sollte sie nicht glauben, sich von der Masse abzuheben oder denken, sie könne sich mit Gott auf die gleiche Stufe stellen oder unter den geschaffenen Wesen einen hohen Stellenwert einnehmen, ganz gleich, wie viel Gnade und Segen sie vom Schöpfer erhalten hat oder wie viel Barmherzigkeit, liebende Güte oder Wohlwollen. Unabhängig davon, wie viele Gaben dir Gott verliehen oder wie viel Gnade Er dir gegeben oder wie freundlich Er dich behandelt hat, oder ob Er dir ein paar besondere Talente gegeben hat, nichts davon ist dein Kapital. Du bist ein geschaffenes Wesen und wirst deshalb für immer ein geschaffenes Wesen sein. Du darfst niemals denken: „Ich bin ein kleiner Schatz in den Händen Gottes. Gott wird mir nie den Rücken kehren, Gottes Einstellung zu mir wird immer eine der Liebe, Fürsorge und der zarten Liebkosungen sein, mit warmem Geflüster des Trostes und der Ermahnung.“ Im Gegenteil, in den Augen des Schöpfers bist du genauso wie alle anderen geschaffenen Wesen; Gott kann dich verwenden, wie Er wünscht, und Er kann dich auch orchestrieren, wie Er wünscht, und Er kann für dich planen, wie Er wünscht, damit du jegliche Rolle inmitten aller möglichen Menschen, Ereignisse und Dinge spielst. Dies ist das Wissen, das die Menschen haben sollten, und die Vernunft, die sie besitzen sollten. Wenn sie diese Worte verstehen und annehmen können, wird ihre Beziehung zu Gott normaler werden und sie werden eine höchst legitime Beziehung zu Ihm aufbauen; wenn sie diese Worte verstehen und annehmen können, werden sie ihrer Stellung angemessen standhalten, ihren Platz dort einnehmen und ihre Pflicht wahren.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wenn man die Wahrheit versteht, kann man Gottes Taten kennen

Das tägliche Wort Gottes Auszug 578

Um Gott zu kennen, muss man Gottes Worte lesen, sie praktizieren und erfahren sowie viele Prüfungen, Läuterungen und viel Zurechtstutzen durchleben; nur dann ist es möglich, wahre Kenntnis von Gottes Werk und Gottes Disposition zu erlangen. Manche sagen: „Ich habe den menschgewordenen Gott nicht gesehen – wie sollte ich Gott dann kennenlernen?“ Tatsächlich sind Gottes Worte ein Ausdruck Seiner Disposition. Aus Gottes Worten kannst du Seine Liebe und Errettung für die Menschen erkennen sowie Seine Methode, sie zu erretten … Das liegt daran, dass Seine Worte von Gott Selbst ausgedrückt werden, und nicht von Menschen geschrieben sind. Sie sind von Gott persönlich geäußert worden. Gott Selbst bringt Seine eigenen Worte und die Stimme Seines Herzens, die man auch als die Worte aus Seinem Herzen bezeichnen kann, zum Ausdruck. Warum bezeichnet man sie als die Worte aus Seinem Herzen? Weil sie aus dem tiefsten Inneren geäußert werden und Seine Disposition, Seine Absichten, Seine Vorstellungen und Gedanken, Seine Liebe zur Menschheit, Seine Errettung der Menschheit und Seine Erwartungen an die Menschheit ausdrücken … Gottes Kundgebungen enthalten harte Worte und sanfte und behutsame Worte sowie einige offenbarende Worte, die keine Rücksicht auf menschliche Gefühle nehmen. Wenn du nur auf die offenbarenden Worte schaust, wirst du das Gefühl haben, dass Gott ziemlich streng ist. Wenn du nur auf die sanften Worte schaust, wirst du das Gefühl haben, dass Gott nicht sehr autoritär ist. Daher solltest du sie nicht aus dem Zusammenhang reißen, sondern sie vielmehr aus jedem Blickwinkel betrachten. Manchmal spricht Gott aus einer barmherzigen Perspektive, und dann erkennen die Menschen Gottes Liebe zur Menschheit; manchmal spricht Er aus einer sehr strengen Perspektive, und dann erkennen die Menschen, dass Seine Disposition keine Kränkung duldet, dass der Mensch beklagenswert schmutzig ist und nicht würdig, Gottes Angesicht zu sehen oder vor Ihn zu kommen, und dass es ihnen jetzt gestattet ist, vor Ihn kommen zu können, geschieht nur durch Seine Gnade. Man kann Gottes Weisheit an der Art Seines Wirkens und an der Bedeutung Seines Werks erkennen. Die Menschen können diese Dinge dennoch in Gottes Worten sehen, auch ohne jeglichen direkten Kontakt zu Ihm. Wenn jemand, der Gott wirklich kennt, Christus begegnet, kann seine Begegnung mit Christus mit seinem bestehenden Verständnis von Gott übereinstimmen; wenn jedoch jemand, der nur ein theoretisches Verständnis hat, Christus begegnet, kann er den Zusammenhang nicht erkennen. Die Wahrheit der Menschwerdung Gottes ist das tiefste aller Geheimnisse; der Mensch kann es nur schwer ergründen. Bündelt Gottes Worte über das Geheimnis der Menschwerdung, betrachtet sie aus allen Blickwinkeln, und dann betet gemeinsam, denkt nach und haltet mehr Gemeinschaft über diesen Aspekt der Wahrheit. Auf diese Weise wirst du die Erleuchtung des Heiligen Geistes erlangen und diesen Aspekt verstehen. Weil die Menschen keine Chance auf direkten Kontakt mit Gott haben, müssen sie sich auf diese Art Erfahrung verlassen, um sich heranzutasten und nach und nach einzutreten, wenn sie letztendlich wahre Gotteskenntnis erlangen wollen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Das tägliche Wort Gottes Auszug 579

Was bedeutet es, Gott zu kennen? Es bedeutet, Seine Freude, Seinen Ärger, Seinen Kummer und Seine Fröhlichkeit zu kennen und dadurch auch Seine Disposition – das bedeutet es, Gott wahrhaft zu kennen. Du behauptest, dass du Ihn gesehen hast, dennoch verstehst du Seine Freude, Seinen Ärger, Seinen Kummer und Seine Fröhlichkeit nicht, und du verstehst Seine Disposition nicht. Außerdem verstehst du weder Seine Gerechtigkeit noch Seine Barmherzigkeit, noch weißt du, was Ihm gefällt oder was Er hasst. Das ist keine Gotteserkenntnis. Manche Menschen sind in der Lage, Gott zu folgen, aber sie glauben nicht unbedingt wirklich an Gott. Wirklich an Gott zu glauben bedeutet, sich Gott zu unterwerfen. Diejenigen, die sich Gott nicht wirklich unterwerfen, glauben nicht wirklich an Gott – hier liegt der Unterschied. Wenn du Gott mehrere Jahre lang gefolgt bist und Kenntnis und Verständnis von Gott hast, wenn du Gottes Absichten einigermaßen verstehst und begreifst, wenn du dir der mühevollen und gewissenhaften Absichten Gottes zur Rettung des Menschen bewusst bist, dann glaubst du wirklich an Gott, unterwirfst dich Gott wirklich, liebst Gott wirklich und betest Gott wirklich an. Wenn du an Gott glaubst, aber nicht nach Gotteskenntnis strebst und kein Verständnis von Gottes Absichten, Gottes Disposition und Gottes Werk hast, dann bist du nur ein Anhänger, der für Gott umhereilt und sich dem anschließt, was auch immer die Mehrheit tut. Das kann man nicht als wahre Unterwerfung bezeichnen, geschweige denn als wahre Anbetung. Wie kommt wahre Anbetung zustande? Alle, die Gott sehen und Ihn wirklich kennen, beten Ihn ohne Ausnahme an und fürchten Ihn; sie sehen sich alle dazu veranlasst, sich niederzubeugen und Ihn anzubeten. Je mehr die Menschen momentan, während der menschgewordene Gott am Wirken ist, von Seiner Disposition und davon, was Er hat und ist, verstehen, desto mehr werden sie diese Dinge zu schätzen wissen, und desto mehr werden sie Ihn fürchten. Je weniger Gottesverständnis die Menschen im Allgemeinen aufweisen, desto nachlässiger sind sie, und so behandeln sie Gott wie einen Menschen. Wenn die Menschen Gott wirklich kennen und sehen würden, würden sie vor Schreck erzittern und sich am Boden verneigen. „Der nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, Seine Schuhe zu tragen“ (Matthäus 3,11) – warum hat Johannes das gesagt? Obwohl er zuinnerst keine sehr umfassende Gotteskenntnis hatte, wusste er, dass Gott ehrfurchtgebietend ist. Wie viele Menschen sind heutzutage dazu imstande, Gott zu fürchten? Wenn sie Seine Disposition nicht kennen, wie können sie dann Gott fürchten? Wenn Menschen weder das Wesen Christi kennen, noch Gottes Disposition verstehen, werden sie noch weniger in der Lage sein, den praktischen Gott wahrhaft anzubeten. Wenn sie nur das gewöhnliche und normale äußere Erscheinungsbild Christi sehen, doch Sein Wesen nicht kennen, dann fällt es ihnen leicht, Christus einfach wie einen gewöhnlichen Menschen zu behandeln. Vielleicht nehmen sie Ihm gegenüber eine respektlose Haltung ein und können Ihn hintergehen, sich Ihm widersetzen, sich gegen Ihn auflehnen und über Ihn urteilen. Sie können selbstgerecht sein und Seine Worte nicht ernst nehmen; sie können sogar Auffassungen entstehen lassen, Gott verurteilen und Gott lästern. Um diese Probleme zu lösen, muss man Christi Wesenheit und Göttlichkeit kennen. Das ist der wesentlichste Aspekt der Gotteserkenntnis; darin muss jeder, der an den praktischen Gott glaubt, eintreten, und das muss er erreichen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

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