Eintritt in das Leben III

Das tägliche Wort Gottes Auszug 444

Wie versteht man die Details im Geist? Wie wirkt der Heilige Geist im Menschen? Wie arbeitet Satan im Menschen? Wie arbeiten böse Geister im Menschen? Und was sind die Manifestationen dieser Arbeit? Wenn dir etwas widerfährt, kommt es vom Heiligen Geist? Und solltest du es befolgen oder es zurückweisen? Die tatsächliche Praxis der Menschen ruft vieles hervor, das vom menschlichen Willen kommt, von dem Menschen jedoch immer glauben, dass es vom Heiligen Geist käme. Manches kommt von bösen Geistern, dennoch denken die Menschen immer noch, dass es vom Heiligen Geist stammt und manchmal leitet der Heilige Geist Menschen von innen, dennoch befürchten die Menschen, dass eine derartige Führung von Satan kommt und wagen es nicht, zu gehorchen, obwohl es in Wirklichkeit die Erleuchtung durch den Heiligen Geist ist. Daher gibt es ohne Unterscheidung keine Möglichkeit, Erfahrungen zu machen, wenn solche Erfahrungen dir tatsächlich widerfahren und ohne Unterscheidung, gibt es keine Möglichkeit, Leben zu erlangen. Wie wirkt der Heilige Geist? Wie arbeiten böse Geister? Was kommt vom Willen des Menschen? Und was entsteht aus der Führung und Erleuchtung des Heiligen Geistes? Wenn du die Regeln des Wirkens des Heiligen Geistes im Menschen begreifst, dann wirst du imstande sein, dein Wissen zu vermehren und zu unterscheiden in deinem täglichen Leben und während deiner gegenwärtigen Erfahrungen; du wirst Gott kennenlernen, du wirst Satan verstehen und erkennen können und wirst nicht in deinem Gehorsam und deinem Streben verwirrt sein und du wirst jemand sein, dessen Gedanken klar sind und der das Wirken des Heiligen Geistes befolgt.

Das Wirken des Heiligen Geistes ist eine Form proaktiver Führung und positiver Erleuchtung. Es gestattet den Menschen nicht, passiv zu sein. Es bringt ihnen Trost, gibt ihnen Glauben und Entschlossenheit und befähigt sie, danach zu streben, von Gott vollkommen gemacht zu werden. Wenn der Heilige Geist wirkt, sind die Menschen imstande aktiv einzutreten, sie sind nicht passiv oder gezwungen, sondern sind proaktiv. Wenn der Heilige Geist wirkt, sind die Menschen froh und gewillt, und sie sind bereit zu gehorchen und demütigen sich gerne und auch wenn sie innerlich Schmerzen haben und schwach sind, haben sie die Entschlossenheit zu kooperieren, sie leiden gerne, sie sind imstande zu gehorchen und sie sind vom menschlichen Willen unbeeinträchtigt, unbeeinträchtigt vom menschlichen Denken und sind sicherlich unbeeinträchtigt von menschlichen Wünschen und Beweggründen. Wenn Menschen das Wirken des Heiligen Geistes erleben, sind sie im Inneren besonders heilig. Diejenigen, die vom Wirken des Heiligen Geistes eingenommen worden sind, leben die Liebe zu Gott aus, die Liebe zu ihren Brüdern und Schwestern und erfreuen sich an den Dingen, die Gott erfreuen, und verabscheuen die Dinge, die Gott verabscheut. Menschen, die vom Wirken des Heiligen Geistes berührt werden, haben normale Menschlichkeit und sie streben ständig nach der Wahrheit und sind im Besitz von Menschlichkeit. Wenn der Heilige Geist in den Menschen wirkt, verbessern sich ihre Zustände immer mehr und ihre Menschlichkeit wird immer normaler, und, obwohl manches ihrer Kooperation töricht sein mag, sind ihre Beweggründe richtig, ihr Eintritt ist positiv, sie versuchen nicht, zu unterbrechen und es ist keine Böswilligkeit in ihnen. Das Wirken des Heiligen Geistes ist normal und real. Der Heilige Geist wirkt im Menschen gemäß den Regeln des normalen menschlichen Lebens und Er erleuchtet und führt in Menschen nach dem tatsächlichen Streben der normalen Menschen. Wenn der Heilige Geist in Menschen wirkt, führt und erleuchtet Er sie gemäß den Bedürfnissen normaler Menschen. Er sorgt für sie auf der Grundlage ihrer Bedürfnisse und Er führt und erleuchtet sie auf positive Weise auf der Grundlage dessen, was ihnen fehlt und aufgrund ihrer Mängel. Das Wirken des Heiligen Geistes dient zur Erleuchtung und Führung der Menschen im echten Leben; nur wenn Sie Gottes Worte in ihrem derzeitigen Leben erfahren, sind sie imstande, das Wirken des Heiligen Geistes zu sehen. Wenn die Menschen in ihrem alltäglichen Leben in einem positiven Zustand sind und ein normales geistliches Leben haben, dann sind sie im Besitz des Wirkens des Heiligen Geistes. In solch einem Zustand haben sie, wenn sie Gottes Worte essen und trinken, Glauben. Wenn sie beten, sind sie inspiriert, wenn ihnen etwas widerfährt, sind sie nicht passiv und während es ihnen widerfährt, sind sie imstande, die Lektionen zu erkennen, die Gott von ihnen zu lernen verlangt, und sie sind nicht passiv oder schwach und, obwohl sie wirkliche Schwierigkeiten haben, sind sie bereit, allen Anordnungen Gottes zu gehorchen.

Welche Effekte werden durch das Wirken des Heiligen Geistes erreicht? Du kannst töricht sein und es mag keine Unterscheidung in dir geben, aber der Heilige Geist muss nur bewirken, dass Glaube in dir ist, damit du immer das Gefühl hast, dass du Gott nicht genug lieben kannst, damit du bereit bist zu kooperieren, damit du bereit bist zu kooperieren, ungeachtet dessen, wie groß die vor dir liegenden Schwierigkeiten sind. Dinge werden dir widerfahren und dir wird nicht klar sein, ob sie von Gott oder von Satan kommen, aber du wirst imstande sein zu warten und du wirst weder passiv noch nachlässig sein. Das ist das normale Wirken des Heiligen Geistes. Wenn der Heilige Geist in ihnen wirkt, stoßen die Menschen immer noch auf Schwierigkeiten, manchmal weinen sie und manchmal gibt es Dinge, die sie nicht bewältigen können, aber dies alles ist eine Phase des normalen Wirkens des Heiligen Geistes. Obwohl sie jene Dinge nicht bewältigen und obwohl sie zu der Zeit schwach sind und sich beklagen, sind sie danach immer noch imstande, Gott mit absolutem Vertrauen zu lieben. Ihre Passivität kann sie nicht davon abhalten, normale Erfahrungen zu machen und ganz gleich, was andere Menschen sagen und wie sie sie angreifen, sind sie immer noch imstande, Gott zu lieben. Während des Gebets haben sie immer das Gefühl, dass sie Gott gegenüber früher so sehr verschuldet waren und sie entschließen sich, Gott zufrieden zu stellen und dem Fleisch zu entsagen, wenn ihnen solche Dinge wieder zustoßen. Diese Kraft zeigt, dass das Wirken des Heiligen Geistes in ihnen ist und das ist der normale Zustand des Wirkens des Heiligen Geistes.

Welche Arbeit kommt von Satan? In der Arbeit, die von Satan kommt, sind die Visionen der Menschen vage und abstrakt und sie sind ohne normale Menschlichkeit, die Beweggründe hinter ihren Taten sind falsch und, obwohl sie wünschen, Gott zu lieben, sind immer Anschuldigungen in ihnen und diese Anschuldigungen und Gedanken mischen sich immer in ihr Inneres ein, schränken das Wachstum ihres Lebens ein und halten sie davon ab, eine normale Verfassung vor Gott zu haben. Das heißt, sobald die Arbeit Satans in den Menschen ist, können ihre Herzen nicht vor Gott im Frieden sein, sie wissen nichts mit sich selbst anzufangen, der Anblick einer Versammlung bewirkt, dass sie weglaufen wollen und sie sind unfähig, ihre Augen zu schließen, wenn andere beten. Die Arbeit böser Geister zerstört die normale Beziehung zwischen Mensch und Gott und bringt frühere Visionen der Menschen oder ihren früheren Weg des Lebenseintritts durcheinander. In ihren Herzen können sie Gott nie nahe kommen. Es geschehen immer Dinge, die ihnen Störungen verursachen und sie fesseln und ihre Herzen können keinen Frieden finden, lassen ihnen keine Kraft übrig, Gott zu lieben und bewirken, dass ihr Geist herabsinkt. So sind die Manifestationen von Satans Arbeit. Die Arbeit Satans zeigt sich folgendermaßen: unfähig sein, standhaft zu bleiben und Zeugnis zu abzulegen, es führt dich dazu, jemand zu werden, der Gott gegenüber schuldig ist und Gott nicht treu ist. Durch die Einmischung Satans verlierst du die Liebe und Treue zu Gott in dir, du wirst einer normalen Beziehung zu Gott beraubt, du strebst nicht nach der Wahrheit oder der Verbesserung deiner selbst, du ziehst dich zurück und wirst passiv, du verhätschelst dich, du lässt der Ausbreitung von Sünde freien Lauf und hasst die Sünde nicht. Außerdem macht dich die Einmischung Satans zügellos, sie bewirkt, dass Gottes Berührung in dir verschwindet und, dass du über Gott klagst und Ihm widerstehst, führt dich dazu, Gott in Frage zu stellen und es besteht sogar die Gefahr, dass du Gott verlässt. All das ist die Arbeit Satans.

aus „Das Wirken des Heiligen Geistes und die Arbeit Satans“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 445

Wenn dir etwas in deinem täglichen Leben widerfährt, wie solltest du unterscheiden, ob es vom Wirken des Heiligen Geistes herrührt oder von der Arbeit Satans? Wenn die Zustände der Menschen normal sind, ist ihr geistliches Leben und ihr Leben im Fleisch normal und ihr Verstand ist normal und geordnet; im Allgemeinen kann man sagen, das, was sie erleben und in sich selbst zu dieser Zeit kennenlernen, davon kommt, dass sie vom Heiligen Geist berührt werden (Erkenntnisse haben oder etwas oberflächliches Wissen besitzen, wenn sie die Worte Gottes essen und trinken, oder treu zu sein, wenn ihnen Dinge widerfahren, oder die Kraft zu haben, Gott zu lieben, wenn Dinge geschehen – diese sind alle vom Heiligen Geist). Das Wirken des Heiligen Geistes im Menschen ist besonders normal; der Mensch ist unfähig, es wahrzunehmen und es scheint durch den Menschen selbst zu geschehen – aber tatsächlich ist es das Wirken des Heiligen Geistes. Im Alltag bewirkt der Heilige Geist sowohl Großes als auch Kleines in jedem, und es ist nur, dass das Ausmaß dieses Wirkens variiert. Manche Menschen haben ein gutes Kaliber, sie verstehen die Dinge schnell und die Erleuchtung des Heiligen Geistes ist besonders groß in ihnen. Manche Menschen haben ein schlechtes Kaliber und sie brauchen länger, um die Dinge zu verstehen, aber der Heilige Geist berührt sie innerlich und auch sie sind imstande, Treue zu Gott erreichen – der Heilige Geist wirkt in all denen, die nach Gott streben. Wenn Menschen im Alltag Gott nicht widerstehen oder gegen Gott rebellieren, keine Dinge tun, die mit Gottes Führung uneins sind, und nicht Gottes Werk beeinträchtigen, wirkt der Heilige Geist in jedem von ihnen in größerem oder geringerem Maße und berührt sie, erleuchtet sie, gibt ihnen Glauben, gibt ihnen Kraft und bewegt sie, proaktiv einzutreten, nicht faul zu sein oder die Freuden des Fleisches zu begehren, bereit zu sein, die Wahrheit auszuüben und sich nach den Worten Gottes zu sehnen – das alles ist das Wirken, das vom Heiligen Geist kommt.

Wenn der Zustand der Menschen nicht normal ist, sind sie vom Heiligen Geist verlassen, in ihnen ist ein Murren, ihre Beweggründe sind falsch, sie sind faul, sie schwelgen im Fleisch und ihre Herzen rebellieren gegen die Wahrheit, und all das kommt von Satan. Wenn die Verfassungen der Menschen nicht normal sind, wenn sie innerlich finster sind und ihren normalen Verstand verloren haben, vom Heiligen Geist verlassen worden sind und unfähig, Gott in sich selbst zu spüren, das geschieht, wenn Satan in ihnen arbeitet. Wenn Menschen immer eine Kraft in sich haben und Gott immer lieben, dann, wenn ihnen Dinge widerfahren, kommen diese im Allgemeinen vom Heiligen Geist und, wen auch immer sie treffen, ist das Ergebnis der Vorkehrungen Gottes. Das heißt, wenn deine Zustände normal sind, wenn du dich in dem großen Werk des Heiligen Geistes befindest, dann ist es für Satan unmöglich, dich zum Schwanken zu bringen. Auf dieser Grundlage kann man sagen, dass alles vom Heiligen Geist kommt und obwohl ihr vielleicht falsche Gedanken habt, seid ihr imstande, euch davon zu distanzieren und ihnen nicht zu folgen. All das kommt vom Wirken des Heiligen Geistes. In welchen Situationen mischt sich Satan ein? Wenn deine Zustände nicht normal sind und wenn du nicht von Gott berührt worden bist und ohne das Werk Gottes bist und innerlich trocken und unfruchtbar bist, wenn du zu Gott betest, aber nichts begreifst und du die Worte Gottes isst und trinkst, aber weder erleuchtet noch erhellt wirst – zu solchen Zeiten ist es für Satan leicht, in dir zu arbeiten. Mit anderen Worten, wenn du vom Heiligen Geist verlassen worden bist und du Gott nicht spüren kannst, dann widerfahren dir viele Dinge, die von der Versuchung Satans herrühren. Satan arbeitet zur selben Zeit, wie der Heilige Geist wirkt und mischt sich im Menschen zu der gleichen Zeit ein, zu der der Heilige Geist den Menschen in seinem Inneren berührt. Zu solchen Zeiten übernimmt jedoch das Wirken des Heiligen Geistes die führende Position und Menschen, deren Zustände normal sind, können triumphieren, was der Triumph des Wirkens des Heiligen Geistes über die Arbeit Satans ist. Wenn der Heilige Geist wirkt, existiert noch eine verdorbene Disposition in den Menschen; während der Heilige Geist wirkt, ist es für die Menschen jedoch leicht, ihre Aufsässigkeit, Beweggründe und zwiespältigen Absichten zu erkennen. Von daher werden ihre rebellischen und verdorbenen Dispositionen innerhalb Gottes Werk allmählich weggeworfen. Das Wirken des Heiligen Geistes ist besonders normal und während Er in den Menschen wirkt, haben sie immer noch Schwierigkeiten, sie weinen immer noch, sie leiden immer noch, sie sind immer noch schwach und da gibt es immer noch vieles, das ihnen unklar ist. Dennoch sind sie in einem solchen Zustand fähig sich davon abzuhalten, zurückzugleiten, und sie können Gott lieben. Obwohl sie weinen und innerlich verzweifelt sind, sind sie immer noch imstande, Gott zu lobpreisen. Das Wirken des Heiligen Geistes ist besonders normal und nicht im Geringsten übernatürlich. Die meisten Menschen glauben, dass, sobald der Heilige Geist anfängt zu wirken, Veränderungen am Zustand der Menschen geschehen und dass die für sie unverzichtbaren Dinge entfernt werden. Solche Überzeugungen sind abwegig. Wenn der Heilige Geist im Menschen wirkt, sind die passiven Dinge des Menschen immer noch vorhanden und seine Statur bleibt dieselbe, aber er hat die Erhellung und Erleuchtung des Heiligen Geistes und daher ist sein Zustand proaktiver, die Zustände in ihm sind normal und er verändert sich schnell. In den wirklichen Erfahrungen der Menschen erleben sie in erster Linie das Wirken des Heiligen Geistes oder Satans und wenn sie unfähig sind, diese Zustände in den Griff zu bekommen, und nicht unterscheiden, dann stehen reale Erfahrungen außer Frage, ganz zu schweigen von Veränderungen in der Disposition. Der Schlüssel zum Erfahren von Gottes Wirken ist also, fähig zu sein, solche Dinge zu durchschauen; auf diese Weise wird es leichter für sie sein, Erfahrungen zu machen.

aus „Das Wirken des Heiligen Geistes und die Arbeit Satans“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 446

Das Wirken des Heiligen Geistes ist positiver Fortschritt, wohingegen die Arbeit Satans Rückzug, Negativität, Aufsässigkeit, Widerstand gegen Gott, Verlust des Glaubens an Gott, der Unwille, auch nur Hymnen zu singen und zu schwach zu sein, um die eigene Pflicht zu verrichten. Alles, was von der Erleuchtung des Heiligen Geistes herrührt, wird dir nicht aufgezwungen, sondern es ist ziemlich natürlich. Wenn du ihm nachfolgst, dann wirst du Frieden haben; wenn du es nicht tust, wirst du hinterher zurechtgewiesen werden. Wenn es die Erleuchtung des Heiligen Geistes ist, dann wird nichts, was du tust, gestört oder zurückgehalten werden, du wirst frei gesetzt sein. Es wird einen Weg der Umsetzung in deinen Handlungen geben und du wirst nicht irgendwelchen Einschränkungen unterworfen sein und imstande sein, nach dem Willen Gottes zu handeln. Die Arbeit Satans verursacht für dich Störungen in vielen Dingen, es macht dich unwillig zu beten, zu faul die Worte Gottes zu essen und zu trinken und nicht geneigt, das Leben der Gemeinde zu führen und es entfremdet dich vom geistlichen Leben. Das Wirken des Heiligen Geistes greift nicht in dein tägliches Leben ein und stört deinen Eintritt in ein normales geistliches Leben nicht. Bei vielen Dingen, wenn sie geschehen, bist du zu der Zeit unfähig zu unterscheiden, Jedoch nach ein paar Tagen lebst du etwas aus und drückst dich nach außen ein bisschen aus, du reagierst in gewisser Weise innerlich und du nutzt dann, was aufgekommen ist, um zu unterscheiden, ob ein Gedanke von Gott oder von Satan gekommen ist. Manche Dinge bringen dich eindeutig dazu, Gott zu widerstehen und gegen Gott zu rebellieren oder bringen dich davon ab, Gottes Worte in die Praxis umzusetzen und all diese Dinge kommen von Satan. Einige Dinge sind nicht offensichtlich und du kannst zu der Zeit nicht erkennen, was sie sind; später kannst du deren Manifestationen sehen und dann Urteilsvermögen anwenden. Wenn du deutlich unterscheiden kannst, welche Dinge von Satan kommen und welche vom Heiligen Geist geleitet werden, dann wirst du in deinen Erfahrungen nicht leicht irregeführt werden. Manchmal, wenn deine Zustände nicht gut sind, hast du bestimmte Gedanken, die dich aus deinem passiven Zustand herausholen – was zeigt, dass, wenn deine Bedingungen ungünstig sind, einige deiner Gedanken auch vom Heiligen Geist kommen können. Es ist nicht der Fall, wenn du passiv bist, dass alle deine Gedanken von Satan geschickt werden; wenn das wahr wäre, wann würdest du dann fähig sein, dich zu einem positiven Zustand umzuwenden? Wenn du eine Weile passiv gewesen bist, gibt dir der Heilige Geist eine Gelegenheit, vollkommen gemacht zu werden, Er berührt dich und bringt dich aus deinem passiven Zustand heraus.

Wenn du weißt, was das Wirken des Heiligen Geistes ist und was die Arbeit Satans ist, dann kannst du diese mit deinem eigenen Zustand während deiner Erfahrungen vergleichen und mit deinen eigenen Erfahrungen; und auf diese Weise wird es mehr Wahrheiten bezüglich dem Prinzip deiner Erfahrungen geben. Wenn du diese Dinge verstanden hast, wirst du imstande sein, deinen tatsächlichen Zustand zu kontrollieren, du wirst fähig sein, Unterscheidungen zwischen Menschen und Ereignissen zu treffen, auf die du triffst und du wirst nicht so viele Anstrengungen aufbringen müssen, um das Wirken des Heiligen Geistes zu erreichen. Natürlich gilt das solange, wie deine Beweggründe richtig sind und solange du bereit bist, zu suchen und auszuüben. Eine Sprache wie diese – eine Sprache, die sich auf die Prinzipien bezieht – sollte in deinen Erfahrungen auftreten. Ohne sie werden deine Erfahrungen voll von der Einmischung Satans sein und voll von törichtem Wissen. Wenn du nicht verstehst, wie der Heilige Geist wirkt, verstehst du nicht, wie du eintreten sollst und wenn du nicht verstehst, wie Satan arbeitet, verstehst du nicht, wie du bei deinen Schritten vorsichtig sein musst. Die Menschen sollten sowohl verstehen, wie der Heilige Geist wirkt als auch, wie Satan arbeitet, sie sind ein unverzichtbarer Teil der Erfahrungen der Menschen.

aus „Das Wirken des Heiligen Geistes und die Arbeit Satans“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 447

Was schließt normale Menschlichkeit ein? Einsicht, Vernunft, Gewissen und Charakter. Wenn du normale Menschlichkeit in jedem dieser Gesichtspunkte erreichen kannst, entspricht deine Menschlichkeit dem Standard. Du solltest das Abbild eines normalen Menschen sein und dich wie ein an Gott Glaubender verhalten. Du musst keine großen Höhen erreichen oder dich in Diplomatie engagieren. Du musst einfach ein normaler Mensch sein, mit der Vernunft einer normalen Person, imstande, die Dinge zu durchschauen und zumindest wie ein normaler Mensch auszusehen. Das wird genügen. Alles, was heute von dir verlangt wird, liegt innerhalb deiner Fähigkeiten und bedeutet keinesfalls, eine Ente auf eine Hühnerstange zu treiben. Keine nutzlosen Worte oder nutzlose Arbeit wird an dir vorgenommen werden. All die Hässlichkeit, die sich in deinem Leben äußert oder zeigt, muss abgelegt werden. Ihr seid von Satan korrumpiert worden und habt zu viele von Satans Giften. Alles, was von dir verlangt wird, ist, diese verdorbene satanische Gesinnung abzuschütteln, und nicht, dass du eine hochrangige Persönlichkeit oder ein berühmter oder bedeutender Mensch wirst. Das ist nutzlos. Das Werk, das an euch getan wird, stimmt mit dem überein, was euch innewohnend ist. Es gibt Grenzen dessen, was Ich von Menschen verlange. Wenn man die Menschen von heute alle bitten würde, sich wie Regierungsfunktionäre zu verhalten und sich im Tonfall von Regierungsfunktionären zu üben, sich in der Redeweise hochrangiger Regierungsfunktionäre zu schulen, oder sich im Auftreten und Umgangston von Essayisten und Romanautoren zu schulen, dann würde das auch nicht reichen. Es würde nicht erreichbar sein. In Einklang mit dem Kaliber von euch Menschen solltet ihr zumindest in der Lage sein, mit Weisheit und Takt zu reden und Dinge deutlich zu erklären. Dann erfüllt ihr die Anforderungen. Allermindestens sollten Einsicht und Vernunft erlangt werden. Im Augenblick ist es das Wichtigste, die verdorbene satanische Disposition abzuwerfen. Du musst die Hässlichkeit abwerfen, die du darstellst. Wenn du diese nicht abgeworfen hast, wie kannst du mit höchster Vernunft und Einsicht in Berührung kommen? Viele Menschen sehen, dass sich das Zeitalter verändert hat, also üben sie keinerlei Demut oder Geduld aus, und sie könnten genauso gut keinerlei Liebe oder frommen Anstand besitzen. Diese Menschen sind zu absurd! Besitzen sie eine Unze normaler Menschlichkeit? Haben sie irgendein nennenswertes Zeugnis? Sie haben keinerlei Einsicht und Vernunft, welcher Art auch immer. Natürlich müssen einige Aspekte, die Menschen ausüben, die abweichend und fehlerhaft sind, korrigiert werden. Wie das starre geistliche Leben der Menschen in der Vergangenheit oder ihr Äußeres von Dumpfheit und Schwachsein – alle diese Dinge müssen sich ändern. Veränderung bedeutet nicht, dich zügellos sein oder im Fleische sündigen und sagen zu lassen, was immer du willst. Achtlos reden kann nicht angehen. Sich wie ein normaler Mensch zu benehmen, heißt, mit Stimmigkeit zu reden. Ja bedeutet ja, nein bedeutet nein. Halte dich an die Fakten und sprich in geeigneter Weise. Betrüge nicht, lüge nicht. Es muss bekannt sein, welche Grenzen eine normale Person hinsichtlich einer Veränderung der Disposition erreichen kann. Wenn das nicht bekannt ist, wirst du die Wirklichkeit nicht betreten können.

aus „Die Vergrößerung des Kalibers ist dem Empfang von Gottes Heil zuliebe“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 448

Dass der Mensch seine Pflicht tut, ist in Wirklichkeit die Erfüllung von allem, was dem Menschen innewohnt, das heißt, was dem Menschen möglich ist. Dann ist seine Pflicht erfüllt. Die Fehler des Menschen während seines Dienstes werden durch fortschreitende Erfahrung und den Prozess seiner Erfahrung des Urteils allmählich reduziert. Sie behindern oder beeinträchtigen die Pflicht des Menschen nicht. Jene, die aufhören zu dienen oder aufgeben und aus Angst vor den Fehlern zurückweichen, die im Dienen existieren können, sind die größten Feiglinge aller Menschen. Wenn der Mensch das, was er während des Dienstes ausdrücken sollte, nicht ausdrücken kann, oder nicht erreichen kann, was von Natur aus für ihn möglich ist, stattdessen herumtrödelt und nur so tut als ob, hat er die Funktion verloren, die ein erschaffenes Wesen haben sollte. Diese Art Mensch gilt als ein mittelmäßiges Nichts und nutzloser Taugenichts. Wie kann so jemand mit dem Titel eines erschaffenen Wesens gewürdigt werden? Sind sie nicht Wesen der Verderbtheit, die nach außen hin strahlen, aber im Innern verdorben sind? Wenn ein Mensch sich selbst Gott nennt, jedoch außerstande ist, das Wesen der Göttlichkeit auszudrücken, das Werk von Gott Selbst zu tun oder Gott zu repräsentieren, dann ist er zweifellos nicht Gott, denn er hat nicht den Wesenskern Gottes, und das, was Gott von Natur aus erreichen kann, existiert in ihm nicht. Wenn der Mensch verliert, was von Natur aus erreichbar ist, kann er nicht länger als Mensch betrachtet werden und er ist es nicht wert, als erschaffenes Wesen zu gelten oder vor Gott zu kommen und Ihm zu dienen. Darüber hinaus ist er es nicht wert, die Gnade Gottes zu empfangen oder von Gott behütet, beschützt und vollkommen gemacht zu werden. Viele, die das Vertrauen von Gott verloren haben, verlieren daraufhin die Gnade Gottes. Sie verachten nicht nur ihre Missetaten nicht, sondern verbreiten dreist die Meinung, dass der Weg Gottes falsch ist. Diese Aufsässigen leugnen sogar die Existenz Gottes. Wie kann ein derartiger Mensch, mit einer solchen Aufsässigkeit, das Privileg haben, Gottes Gnade zu genießen? Menschen, die bei der Erfüllung ihrer Pflicht versagt haben, sind Gott gegenüber sehr aufsässig gewesen und schulden Ihm viel; aber sie wenden sich ab und kritisieren heftig, dass Gott im Unrecht ist. Wie könnte so ein Mensch es wert sein, vollkommen gemacht zu werden? Ist dies nicht der Vorreiter, um beseitigt und bestraft zu werden? Ein Mensch, der seine Pflicht vor Gott nicht tut, ist bereits des abscheulichsten Verbrechens schuldig, für das nicht einmal der Tod eine ausreichende Strafe ist, dennoch hat der Mensch die Frechheit, mit Gott zu streiten und sich mit Ihm zu vergleichen. Was ist es wert, einen solchen Menschen vollkommen zu machen? Wenn der Mensch bei der Erfüllung seiner Pflicht versagt, sollte er Schuld und Verpflichtung fühlen. Er sollte seine Schwäche und Nutzlosigkeit, seine Aufsässigkeit und Verderbtheit verabscheuen, und darüber hinaus sollte er sein Leben und Blut für Gott opfern. Nur dann ist er ein erschaffenes Wesen, das Gott wahrhaftig liebt, und nur eine solche Art von Mensch ist es wert, die Segnungen und die Verheißung von Gott zu genießen und von Ihm vollkommen gemacht zu werden. Und was ist mit der Mehrzahl von euch? Wie behandelt ihr den Gott, der unter euch lebt? Wie habt ihr eure Pflicht vor Ihm getan? Habt ihr alles getan, zu dem ihr aufgefordert wurdet, sogar auf Kosten eures eigenen Lebens? Was habt ihr geopfert? Habt ihr nicht viel von Mir erhalten? Könnt ihr die Unterscheidung vornehmen? Wie treu seid ihr Mir gegenüber? Wie habt ihr Mir gedient? Was ist mit all dem, was Ich euch beschert habe und für euch getan habe? Habt ihr alles verstanden? Habt ihr all dies mit dem bisschen Gewissen, das ihr in euch habt, beurteilt und verglichen? Wem könnten eure Worte und Taten würdig sein? Könnte es sein, dass ein so winziges Opfer von euch all das wert ist, was Ich euch habe zuteilwerden lassen? Ich habe keine andere Wahl und habe Mich euch mit Meinem ganzen Herzen gewidmet. Ihr jedoch hegt böse Zweifel über Mich und seid halbherzig. Das ist der Umfang eurer Pflicht, eure einzige Funktion. Ist dem nicht so? Wisst ihr nicht, dass ihr die Pflicht eines erschaffenen Wesens in keiner Weise erfüllt habt? Wie könnt ihr als erschaffenes Wesen betrachtet werden? Wisst ihr nicht genau, was es ist, was ihr ausdrückt und auslebt? Ihr habt dabei versagt, eure Pflicht zu erfüllen, aber ihr versucht, die Toleranz und großzügige Gnade Gottes zu gewinnen. Eine solche Gnade ist nicht für diejenigen vorbereitet worden, die so wertlos und niedrig wie ihr sind, sondern für jene die um nichts bitten und gerne opfern. Solche Menschen wie ihr, solche mittelmäßige Nichtse, sind es überhaupt nicht wert, die Gnade des Himmels zu genießen. Nur Elend und endlose Strafe werden eure Tage begleiten. Wenn ihr Mir nicht treu sein könnt, soll euer Schicksal ein Leiden sein. Wenn ihr Meinen Worten und Meinem Werk nicht gerecht werden könnt, soll Strafe euer Los sein. Jede Gnade, jeder Segen und ein wundervolles Leben im Königreich wird nichts mit euch zu tun haben. Dies ist das Ende, das ihr zu finden verdient, und eine Folge eures eigenen Tuns.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 449

Diese unklugen und arroganten Menschen haben nicht nur nicht ihr Bestes versucht oder nicht ihre Pflicht getan, sondern stattdessen ihre Hände um Gnade ausgestreckt, als ob das, worum sie bitten, verdient ist. Wenn sie nicht bekommen was sie verlangen, dann werden sie immer untreuer. Wie kann man solche Menschen als vernünftig betrachten? Ihr seid von geringem Kaliber und ohne Vernunft, vollkommen unfähig, die Pflicht zu erfüllen, die ihr während der Führungsarbeit erfüllen solltet. Euer Wert ist bereits jäh gefallen. Euer Versagen, es Mir zu vergelten, dass Ich euch solches Wohlwollen gezeigt habe, ist bereits ein Akt von ausgesprochener Aufsässigkeit, ausreichend, um euch zu verdammen und eure Feigheit, Unfähigkeit, Niederträchtigkeit und Unwürdigkeit vorzuführen. Wie könntet ihr dennoch dafür befähigt sein, eure Hände ausgestreckt zu lassen? Ihr seid außerstande, auch nur die kleinste Hilfestellung für Mein Werk zu leisten, außerstande, treu zu sein, und außerstande, für Mich Zeuge zu sein. Dies sind bereits eure Missetaten und Fehler, ihr aber greift Mich stattdessen an, erzählt Unwahrheiten über Mich und beschwert euch, dass Ich ungerecht bin. Ist dies, was eure Treue ausmacht? Ist dies, was eure Liebe ausmacht? Was für eine andere Arbeit könnt ihr darüber hinaus tun? Wie habt ihr zu dem ganzen Werk beigetragen, das getan worden ist? Wie viel habt ihr aufgewendet? Es ist bereits ein Akt großer Toleranz, dass Ich euch keine Schuld zuweise, dennoch liefert ihr Mir immer noch schamlose Ausreden und beschwert euch insgeheim über Mich. Habt ihr überhaupt den kleinsten Hauch von Menschlichkeit? Obwohl die Pflicht des Menschen durch seinen Geist und seine Vorstellungen verdorben ist, musst du deine Pflicht tun und deine Treue zeigen. Die Unreinheiten in der Arbeit des Menschen sind ein Problem seines Kalibers, wohingegen es seine Aufsässigkeit zeigt, wenn der Mensch seine Pflicht nicht tut. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine Pflicht und Schuldigkeit und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur dann ist es das Tun seiner Pflicht. Ein Mensch, der gesegnet ist, genießt Güte, nachdem er nach dem Urteil vollkommen gemacht worden ist. Ein Mensch, der verflucht ist, erfährt Bestrafung, wenn seine Veranlagung nach Züchtigung und Urteil unverändert bleibt; das heißt, er wurde nicht vollkommen gemacht. Als ein erschaffenes Wesen sollte der Mensch seine Pflicht erfüllen, tun, was er tun sollte, und tun, was er tun kann; ungeachtet dessen, ob er gesegnet oder verflucht werden wird. Dies ist die grundlegendste Voraussetzung für den Menschen, als einer, der nach Gott sucht. Du solltest deine Pflicht nicht tun, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Wenn der Mensch fähig ist, seine Pflicht zu tun, dann bedeutet das, dass er ausführt, was er tun sollte. Wenn der Mensch unfähig ist, seine Pflicht zu tun, zeigt es die Aufsässigkeit des Menschen. Der Mensch wird immer durch den Prozess seiner Pflichterfüllung allmählich geändert, und durch diesen Prozess demonstriert er seine Treue. Je mehr du von daher imstande bist, deine Pflicht zu tun, umso mehr Wahrheiten wirst du erhalten, und auch dein Ausdruck wird wirklicher werden. Diejenigen, die nur so tun, als ob sie ihre Pflicht tun, und die Wahrheit nicht suchen, werden am Ende beseitigt werden, denn solche Menschen tun nicht ihre Pflicht, wenn sie die Wahrheit praktizieren, und praktizieren in der Erfüllung ihrer Pflicht nicht die Wahrheit. Solche Menschen bleiben unverändert und werden verflucht werden. Ihre Ausdrücke sind nicht nur unrein, sondern das, was sie ausdrücken, ist reine Boshaftigkeit.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 450

Wenn du keine Kenntnis von Gottes Wirken hast, wirst du nicht wissen, wie du mit Gott zusammenarbeiten kannst. Wenn du die Prinzipien von Gottes Wirken nicht kennst und dir nicht bewusst bist, wie Satan am Menschen arbeitet, wirst du keine Mittel zur Ausübung haben. Nur ein eifriges Streben wird dir nicht erlauben die Resultate zu erbringen, die Gott fordert. Solch ein Erfahrungsweg ähnelt dem von Lorenz, nicht zu unterscheiden und sich nur auf Erfahrungen zu fokussieren, absolut unbewusst dessen, was das Werk Satans ist, was das Werk des Heiligen Geistes ist, wie der Mensch ohne die Gegenwart Gottes ist und welche Art von Menschen Gott vervollkommnen möchte. Wie man sich gegenüber verschiedenen Menschen verhalten soll, wie man Gottes gegenwärtigen Willen begreifen kann, wie man Gottes Disposition erkennt, an welche Menschen, an welche Umstände und an welche Zeit Gottes Barmherzigkeit, Seine Majestät und Gerechtigkeit sich richten – er hat in nichts davon Einsicht. Wenn der Mensch nicht viele Visionen als Grundlage hat, eine Grundlage für seine Erfahrungen, dann steht das Leben außer Frage und noch mehr die Erfahrung. Er ordnet sich nur wie ein Narr allem unter und erträgt alles. All diese Menschen sind nur schwer zu vervollkommnen. Man könnte sagen, mit keiner der oben angesprochenen Visionen in Berührung gekommen zu sein ist ein hinlänglicher Beweis dafür, dass du ein Narr bist, ähnlich einer Salzsäule, die seit jeher in Israel steht. Solche Menschen sind unbrauchbar, sie sind Nichtsnutze! Manche Menschen ordnen sich immer nur blind allem unter, stets kennen sie sich selbst und wenden immer ihre Verhaltensmuster an, wenn sie sich mit neuen Angelegenheiten beschäftigen. Oder sie benutzen „Weisheit“ um mit trivialen Angelegenheiten umzugehen, die nicht erwähnenswert sind. Jene sind Menschen, die frei sind von Unterscheidungsvermögen, als ob sie sich von Natur aus der Widrigkeit ergeben müssten, immer gleich bleibend, sich niemals verändernd; dies ist ein Narr mit keinerlei Unterscheidungsvermögen. Sie passen Maßnahmen niemals an die Umstände an oder an verschiedene Menschen. Solche Menschen haben keine Erfahrung. Ich sehe, dass manche Menschen, die sich bis zu einem bestimmten Punkt kennen, wenn sie mit jenen konfrontiert werden, die das Werk des bösen Geistes haben, sogar ihre Häupter neigen und Schuld eingestehen und es nicht wagen, aufzustehen und sie zu verurteilen. Konfrontiert mit dem offensichtlichen Wirken des Heiligen Geistes trauen sie sich auch nicht zu gehorchen, weil sie glauben, die bösen Geister seien ebenfalls in der Hand Gottes und sie trauen sich nicht im geringsten, im Widerstand aufzustehen. Solche Menschen bringen Gott Schande, und sie sind vollkommen unfähig, eine schwere Last für Ihn zu tragen. Solche verwirrten Menschen machen keinen Unterschied in der Erfahrung, sollten daher aufgegeben werden, da es in den Augen Gottes unhaltbar ist.

aus „Über Erfahrung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 451

Im gegenwärtigen Strom hat jeder Mensch, der Gott wirklich liebt, die Chance, von Ihm vervollkommnet zu werden. Gleichgültig, ob sie jung oder alt sind, solange sie sich in ihrem Herzen die Gehorsamkeit und Ehrfurcht gegenüber Gott bewahren, werden sie in der Lage sein, von Ihm vervollkommnet zu werden. Gott vervollkommnet die Menschen nach ihren verschiedenen Aufgaben. Solange du alles getan hast, was in deiner Macht steht und du dich dem Werk Gottes unterwirfst, wirst du in der Lage sein, von Ihm vervollkommnet zu werden. Gegenwärtig ist keiner von euch vollkommen. Manchmal seid ihr in der Lage, eine Art von Aufgabe zu erfüllen und manchmal seid ihr in der Lage zwei zu erfüllen. Solange ihr alle eure Kraft widmet, um euch für Gott aufzuwenden, werdet ihr letztendlich von Ihm vervollkommnet.

Junge Leute haben weniger Lebensanschauungen und ihnen fehlt es an Weisheit und Erkenntnis. Gott ist hier, um die Weisheit und das Verständnis der Menschen zu vervollkommnen und das Wort Gottes gleicht diejenigen Dinge aus, die ihnen fehlen. Die Veranlagungen junger Leute sind jedoch unbeständig und dies erfordert eine Wandlung durch Gott. Junge Leute haben weniger religiöse Vorstellungen und geringere Lebensanschauungen. Sie denken in einfachen Zusammenhängen und ihre Überlegungen sind nicht komplex. Dies ist der Aspekt, bei dem ihre Menschlichkeit noch keine Gestalt angenommen hat, und es ist ein wünschenswerter Aspekt, aber junge Leute sind unwissend und es fehlt ihnen Weisheit, und dies ist ein Bereich, der von Gott vervollkommnet werden muss. Indem ihr von Gott vervollkommnet werdet, könnt ihr Einsicht entwickeln und fähig werden, viele geistige Dinge klar zu verstehen und euch allmählich in jemanden zu verwandeln, der geeignet ist, von Gott verwendet zu werden. Auch ältere Brüder und Schwestern sind in der Lage, einige Aufgaben zu erfüllen und sie werden von Gott nicht verlassen. Auch bei den älteren Brüdern und Schwestern gibt es einige wünschenswerte und einige unerwünschte Gesichtspunkte. Die älteren Brüder und Schwestern haben mehr Lebensanschauungen, sie haben mehr religiöse Vorstellungen. Ihre Handlungen stecken in einem starren Rahmen, sie befolgen die Regeln wie Automaten, sie wenden sie mechanisch an und sie sind nicht flexibel. Dies ist kein wünschenswerter Aspekt. Ältere Brüder und Schwestern sind jedoch ruhig und treten allem gefasst gegenüber, was eintritt. Ihre Veranlagungen sind stabil. Sie haben keine stürmisch schwankenden Stimmungen und sind stattdessen stets unentwegt. Sie akzeptieren Dinge einfach langsam, aber dies ist kein wesentlicher Mangel. Solange ihr in der Lage seid, euch zu unterwerfen und die aktuellen Worte Gottes anzunehmen, wenn ihr Gottes Worte nicht hinterfragt, wenn ihr nicht zögert, euch zu unterwerfen und Ihm zu folgen, wenn ihr auf keinen Fall urteilt oder sonstige böse Gedanken hegt und wenn ihr Seine Worte annehmt und sie in die Praxis umsetzt – wenn ihr diese Bedingungen erfüllt – werdet ihr in der Lage sein, vervollkommnet zu werden.

Ungeachtet dessen, ob ihr jüngere oder ältere Brüder oder Schwestern seid, kennt ihr die Aufgabe, die ihr erfüllen solltet. Diejenigen, die noch jung sind, sind nicht arrogant. Diejenigen die älter sind, sind nicht nachgiebig und entwickeln sich auch nicht zurück. Und sie sind in der Lage, die Stärken der anderen zu nutzen, um ihre Schwachstellen auszugleichen und sie sind in der Lage, einander ohne jegliche Vorurteile zu dienen. Zwischen den jüngeren und älteren Brüdern und Schwestern wird eine Brücke der Freundschaft aufgebaut. Durch die Liebe Gottes seid ihr in der Lage, einander besser zu verstehen. Jüngere Brüder und Schwestern blicken nicht auf die älteren Brüder und Schwestern herab und die älteren Brüder und Schwestern sind nicht selbstgerecht. Ist dies nicht eine harmonische Partnerschaft? Habt ihr alle diese Entschlossenheit, dann wird der Wille Gottes sicherlich in eurer Generation verwirklicht.

aus „Darüber, wie jeder seine Aufgabe erfüllt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 452

Auf der Grundlage deiner Handlungen, die du heute ausführst, wird in der Zukunft entschieden werden, ob du gesegnet oder verflucht wirst. Wenn ihr von Gott vervollkommnet werden sollt, wird dies genau jetzt in diesem Zeitalter geschehen. Es wird in der Zukunft keine weitere Möglichkeit geben. Gerade jetzt will Gott euch wahrhaftig vervollkommnen und dies ist keine Redensart. In der Zukunft möchte euch Gott ungeachtet der Prüfungen denen ihr begegnet, welche Ereignisse stattfinden oder welche Katastrophen euch heimsuchen, vervollkommnen – dies ist eine endgültige und unzweifelhafte Tatsache. Woraus kann man dies schließen? Aus der Tatsache, dass das Wort Gottes durch die Zeitalter und Generationen niemals eine solche Größe erreicht hat, wie heute. Es ist in das höchste Reich eingetreten und das Werk des Heiligen Geistes unter allen Menschen ist heute beispiellos. Kaum jemand aus vergangenen Generationen kam in diesen Genuss. Selbst zu den Zeiten Jesu gab es nicht die Offenbarungen von heute. Große Höhen sind in den Worten erreicht worden, die zu euch gesprochen wurden, in den Dingen, die ihr versteht und in den Dingen, die ihr erfahrt. Ihr geht inmitten von Prüfungen und Züchtigungen nicht fort und dies reicht aus, um zu beweisen, dass das Werk Gottes eine beispiellose Herrlichkeit erreicht hat. Dies ist nichts, was der Mensch tun kann und es ist nicht etwas, das der Mensch aufrechterhält, stattdessen ist es vielmehr das Werk Gottes Selbst. Aus vielen Tatsachen des Werkes Gottes lässt sich also erkennen, dass Gott den Menschen vervollkommnen will, und Er ist gewiss in der Lage, euch zu vervollständigen. Wenn ihr das sehen könnt, wenn ihr diese neue Entdeckung habt, dann werdet ihr nicht auf das zweite Kommen Jesu warten, sondern ihr werdet es Gott stattdessen erlauben, euch im gegenwärtigen Zeitalter zu vollenden. Daher sollte jeder von euch sein Möglichstes tun und keine Mühen scheuen, damit ihr von Gott vervollkommnet werden könnt.

Heutzutage darfst du negativen Dingen keine Aufmerksamkeit schenken. Du musst zuerst jede einzelne Sache beiseitelegen und unbeachtet lassen, die bei dir negative Gefühle hervorruft. Wenn du dich mit Angelegenheiten beschäftigst, musst du dir ein Herz des Suchens und Abtastens bewahren und du musst ein Herz des Gehorsams gegenüber Gott bewahren. Wann immer ihr eine Schwäche in euch entdeckt, ihr aber nicht deren Kontrolle unterworfen seid und wenn ihr die Aufgabe erfüllt, die ihr erfüllen sollt, ist dies ein positiver Schritt nach vorne. Zum Beispiel: Ältere Brüder und Schwestern haben religiöse Vorstellungen, aber du bist in der Lage, zu beten und du bist in der Lage, dich zu unterwerfen, das Wort Gottes zu essen und zu trinken und Lobgesänge zu singen. Mit einem Wort: Was immer du tun kannst, welche Aufgabe auch immer du erfüllen kannst – setze dein Alles daran mit aller Kraft, die du aufbringen kannst. Warte nicht untätig ab. In der Lage zu sein, deine Pflicht zur Zufriedenheit Gottes zu erfüllen, ist der erste Schritt. Wenn du dann in der Lage bist die Wahrheit zu verstehen und in die Wirklichkeit des Wortes Gottes einzutreten, wirst du von Gott vervollkommnet worden sein.

aus „Darüber, wie jeder seine Aufgabe erfüllt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 453

Jeder, der sich dafür entschieden hat, kann Gott dienen – aber es muss so sein, dass nur diejenigen, die sich um Gottes Willen kümmern und Gottes Willen verstehen, dazu qualifiziert und berechtigt sind, Gott zu dienen. Ich habe dies unter euch festgestellt: Viele Menschen glauben, dass, solange sie voller Inbrunst das Evangelium für Gott verbreiten, für Gott auf die Straße gehen, sich für Gott aufwenden und Dinge für Gott aufgeben und so weiter, dies dann Gott dienen ist; sogar religiösere Menschen glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, mit einer Bibel in den Händen herumzulaufen und das Evangelium des Königreichs des Himmels zu verbreiten und Menschen zu retten, indem man sie bereuen und beichten lässt; es gibt viele religiöse Amtsträger, die glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, nach dem Studium und der Ausbildung am Seminar in Kapellen zu predigen, Menschen zu lehren, indem Kapitel aus der Bibel vorgelesen werden; es gibt sogar Menschen in verarmten Regionen, die glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, oder für die Brüder und Schwestern zu beten, oder ihnen zu dienen; unter euch gibt es viele, die glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, die Worte Gottes zu essen und zu trinken, jeden Tag zu Gott zu beten sowie überall Kirchen zu besuchen und in ihnen Arbeit zu verrichten; es gibt andere Brüder und Schwestern, die glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, nie zu heiraten oder eine Familie zu gründen und ihr gesamtes Wesen Gott zu widmen. Doch nur wenige Menschen wissen, was es tatsächlich bedeutet, Gott zu dienen. Obwohl es so viele wie Sterne am Himmel gibt, die Gott dienen, ist die Zahl jener, die direkt dienen können und die in der Lage sind, im Einklang mit Gottes Willen zu dienen, kläglich klein. Warum Ich dies sage? Ich sage dies, weil ihr den Wesenskern des Ausdrucks „Dienst an Gott“ nicht versteht und ihr so wenig darüber wisst, wie man im Einklang mit Gottes Willen dienen soll. Heute kommuniziere ich vor allem, wie man im Einklang mit Gottes Willen dient, wie man dient, um Gottes Willen zufriedenzustellen.

Wenn ihr im Einklang mit Gottes Willen dienen möchtet, müsst ihr zuerst verstehen, an welcher Art von Menschen Gott Gefallen findet, welche Art von Menschen von Gott verabscheut werden, welche Art von Menschen von Gott vervollkommnet werden und welche Art von Menschen qualifiziert sind, Gott zu dienen. Dies ist das Allermindeste, mit dem ihr ausgestattet sein solltet. Außerdem solltet ihr die Absichten von Gottes Werk kennen und das Werk, das Gott im Hier und Jetzt verrichten wird. Nachdem ihr das verstanden habt und durch die Führung von Gottes Worten solltet ihr zuerst eintreten und zuerst Gottes Auftrag erhalten. Wenn ihr tatsächlich basierend auf Gottes Worten erfahrt und wenn ihr wirklich Gottes Werk kennt, werdet ihr qualifiziert sein, um Gott zu dienen. Und wenn ihr Ihm dient, wird Gott eure geistlichen Augen öffnen und euch gestatten, ein größeres Verständnis für Sein Werk zu haben und es deutlicher zu sehen. Wenn du in diese Wirklichkeit eintrittst, werden deine Erfahrungen tiefgründiger und wirklicher sein, und all jene unter euch, die solche Erfahrungen gemacht haben, werden in der Lage sein, zwischen den Kirchen zu wandeln und eure Brüder und Schwestern zu versorgen, sodass jeder von euch auf die Stärken des anderen zurückgreifen kann, um eure eigenen Mängel wettzumachen und eine reichhaltigere Kenntnis in eurem Geist zu erlangen. Erst nachdem diese Wirkung erzielt wurde, werdet ihr in der Lage sein, im Einklang mit Gottes Willen zu dienen und von Gott im Laufe eures Dienstes vervollkommnet zu werden.

Diejenigen, die Gott dienen, sollten Gottes Vertraute sein, sie sollten Gott erfreuen und zu äußerster Loyalität gegenüber Gott fähig sein. Unabhängig davon, ob du hinter Menschen oder vor ihnen handelst, bist du in der Lage, vor Gott Gottes Freude zu erlangen, du bist in der Lage, vor Gott standhaft zu bleiben, und unabhängig davon, wie andere Menschen dich behandeln, gehst du immer deinen eigenen Weg und kümmerst dich ganz und gar um die Last Gottes. Nur dies ist ein Vertrauter Gottes. Dass Gottes Vertraute in der Lage sind, Ihm direkt zu dienen, liegt daran, dass sie Gottes großen Auftrag und Gottes Last erhalten haben, sie in der Lage sind, Gottes Herz als ihr eigenes und Gottes Last als ihre eigene anzunehmen, und dass sie keine Rücksicht darauf nehmen, ob sie Aussichten gewinnen oder einbüßen: Sogar wenn sie keine Aussichten haben und sie nichts gewinnen werden, werden sie immer mit einem liebenden Herz an Gott glauben. Und so ist eine derartige Person Gottes Vertrauter. Gottes Vertraute sind auch Seine Getreuen; nur Gottes Getreue können an Seiner Unrast und an Seinen Wünschen teilhaben, und obwohl ihr Fleisch schmerzvoll und schwach ist, sind sie in der Lage, Schmerzen zu ertragen und dem zu entsagen, was sie lieben, um Gott zufriedenzustellen. Gott bürdet solchen Menschen mehr Lasten auf, und das, was Gott tun wird, wird durch diese Menschen zum Ausdruck gebracht. Somit erfreuen diese Menschen Gott, sie sind Gottes Diener, die nach Seinem eigenen Herzen sind, und nur Menschen wie diese können gemeinsam mit Gott herrschen. Wenn du wirklich Gottes Getreue geworden bist, genau dann wirst du gemeinsam mit Gott herrschen.

aus „Wie man im Einklang mit Gottes Willen dient“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 454

Jesus war in der Lage, Gottes Auftrag zu vollenden – das Werk der Erlösung der gesamten Menschheit – weil Er Sich ganz und gar um Gottes Willen kümmerte, ohne Seine persönlichen Pläne und Erwägungen. So war Er auch der Vertraute Gottes – Gott Selbst, etwas, das ihr alle gut versteht. (In der Tat war Er der Gott Selbst, der von Gott bezeugt wurde. Ich erwähne dies hier, um das Thema durch die Tatsache Jesu zu veranschaulichen.) Er war in der Lage, Gottes Führungsplan in den absoluten Mittelpunkt zu stellen, betete stets zum himmlischen Vater und suchte nach dem Willen des himmlischen Vaters. Er betete und sprach: „Gott der Vater! Vollende das, was nach Deinem Willen ist, und handle nicht nach Meinen Absichten; Ich möchte, dass Du nach Deinem Plan handelst. Der Mensch mag schwach sein, aber warum solltest Du Dich um ihn kümmern? Wie könnte der Mensch Deiner Sorge würdig sein, der Mensch, der in Deiner Hand wie eine Ameise ist? In Meinem Herzen wünsche Ich nur, Deinen Willen zu vollenden, und Ich möchte, dass Du tun kannst, was Du in Mir tun würdest, entsprechend Deinen eigenen Absichten.“ Auf dem Weg nach Jerusalem spürte Jesus einen Schmerz, als ob ein Messer in Sein Herz gebohrt werden würde, und dennoch hatte Er nicht die geringste Absicht, Sein Wort nicht zu halten; es gab stets eine starke Kraft, die Ihn vorwärts trieb, dorthin, wo Er gekreuzigt werden würde. Schließlich wurde Er ans Kreuz genagelt und wurde zum Ebenbild des sündigen Fleisches. Er vollendete somit das Werk der Erlösung der Menschheit und erhob Sich über die Ketten des Todes und des Hades. Vor Ihm haben Sterblichkeit, Hölle und Hades ihre Kraft verloren und wurden von Ihm bezwungen. Er lebte dreiunddreißig Jahre, in denen Er stets Sein Äußerstes tat, um Gottes Willen gemäß Gottes Werk jener Zeit zu erfüllen, ohne Seinen eigenen persönlichen Gewinn oder Verlust in Betracht zu ziehen, und dachte stets an den Willen Gottes, des Vaters. So sprach Gott, nachdem Er getauft worden war: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“ Aufgrund Seines Dienstes vor Gott, der mit Gottes Willen im Einklang stand, legte Gott die schwere Last der Erlösung der gesamten Menschheit auf Seine Schultern und ließ Ihn hinausgehen, um sie zu bewältigen, und Er war qualifiziert und berechtigt, diese wichtige Aufgabe zu vollenden. Sein ganzes Leben hindurch ertrug Er unermessliches Leid für Gott und Er wurde von Satan unzählige Male in Versuchung geführt, doch Er verzagte nie. Gott gab Ihm eine solche Aufgabe, weil Er Ihm vertraute und Ihn liebte, und so sagte Gott persönlich: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“ Zu jener Zeit konnte nur Jesus diesen Auftrag erfüllen, und dies war ein Teil von Gottes Vollendung Seines Werkes, die gesamte Menschheit im Zeitalter der Gnade zu erlösen.

Wenn ihr wie Jesus in der Lage seid, euch ganz und gar um Gottes Last zu kümmern und euch von eurem Fleisch abzukehren, wird Gott euch Seine wichtigen Aufgaben anvertrauen, damit ihr die Bedingungen des Dienstes für Gott erfüllen werdet. Nur unter solchen Umständen werdet ihr es wagen zu sagen, dass ihr Gottes Willen tut und Seinen Auftrag vollendet, nur dann werdet ihr es wagen zu sagen, dass ihr wahrhaftig Gott dient. Im Vergleich zum Beispiel Jesu, wagst du zu sagen, dass du Gottes Vertrauter bist? Wagst du zu sagen, dass du Gottes Willen tust? Wagst du zu sagen, dass du wirklich Gott dienst? Heutzutage verstehst du einen solchen Dienst für Gott nicht. Wagst du zu sagen, dass du Gottes Vertrauter bist? Wenn du sagst, dass du Gott dienst, lästerst du dann nicht gegen Ihn? Denk darüber nach: Dienst du Gott oder dir selbst? Du dienst Satan, aber dennoch behauptest du stur, dass du Gott dienst – lästerst du damit nicht gegen Gott? Viele Menschen hinter Mir begehren den Segen des Status, sie stopfen sich mit Essen voll, sie lieben den Schlaf und kümmern sich ganz und gar um das Fleisch, immer in der Angst, dass es kein Entkommen gibt aus dem Fleisch. Sie führen nicht ihre normale Funktion in der Kirche aus, sondern schnorren von der Kirche, oder aber sie ermahnen ihre Brüder und Schwestern mit Meinen Worten, sie stehen hoch oben und kommandieren andere herum. Diese Menschen sagen ständig, dass sie Gottes Willen ausführen, sie sagen immer, dass sie Gottes Vertraute seien – ist das nicht absurd? Wenn du über die richtigen Beweggründe verfügst, aber nicht in der Lage bist, im Einklang mit Gottes Willen zu dienen, dann bist du töricht; aber wenn deine Beweggründe nicht stimmen und du immer noch sagst, dass du Gott dienst, dann bist du jemand, der sich Gott widersetzt, und du solltest von Gott bestraft werden! Ich habe kein Mitgefühl für solche Menschen! Sie schnorren im Hause Gottes, begehren stets die Annehmlichkeiten des Fleisches und nehmen keine Rücksicht auf die Interessen Gottes; sie streben immer nach dem, was gut für sie ist, sie schenken Gottes Willen keine Beachtung, alles, was sie tun, wird nicht vom Geist Gottes betrachtet, sie manövrieren stets gegen ihre Brüder und Schwestern und täuschen sie, und sie sind doppelzüngig, wie ein Fuchs in einem Weinberg, stehlen sie immer die Trauben und zertrampeln den Weinberg. Könnten solche Menschen Gottes Vertraute sein? Bist du geeignet, Gottes Segnungen zu empfangen? Du übernimmst keine Verantwortung für dein Leben und die Kirche, bist du geeignet, Gottes Auftrag zu erhalten? Wer würde es wagen, jemandem wie dir zu vertrauen? Wenn du auf diese Weise dienst, könnte Gott es wagen, dir eine größere Aufgabe anzuvertrauen? Schiebst du die Dinge nicht hinaus?

Ich sage dies, damit ihr wisst, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, um im Einklang mit Gottes Willen zu dienen. Wenn ihr euer Herz nicht Gott gebt, wenn ihr nicht wie Jesus Gottes Willen alle Beachtung schenkt, dann kann Gott euch nicht vertrauen, und ihr werdet letztendlich von Gott gerichtet werden. Möglicherweise hegst du heute, in deinem Dienst für Gott, stets die Absicht, Gott zu betrügen – aber Gott wird dich trotzdem zur Kenntnis nehmen. Kurzum: abgesehen von allem anderen, wird ein hartherziges Urteil über dich kommen, wenn du Gott betrügst. Ihr solltet den Umstand, gerade den rechten Weg des Dienstes an Gott betreten zu haben, dafür nutzen, zuerst euer Herz Gott zu geben, ohne geteilte Loyalitäten. Unabhängig davon, ob du vor Gott oder vor anderen Menschen bist, sollte dein Herz immer Gott gegenübertreten, und du solltest entschlossen sein, Gott wie Jesus zu lieben. Auf diese Weise wird Gott dich vervollkommnen, sodass du ein Diener Gottes wirst, der nach Seinem Herzen ist. Wenn du dir wirklich wünschst, von Gott vervollkommnet zu werden, und dass dein Dienst im Einklang mit Seinem Willen ist, solltest du deine früheren Ansichten über den Glauben an Gott ändern und auch die Art und Weise ändern, wie du Gott bislang dientest, damit mehr von dir von Gott vervollkommnet wird; auf diese Weise wird Gott dich nicht verlassen und du wirst wie Petrus an der Spitze derer sein, die Gott lieben. Wenn du keine Reue zeigst, dann wird dich das gleiche Ende ereilen wie Judas. Dies sollte von all jenen verstanden werden, die an Gott glauben.

aus „Wie man im Einklang mit Gottes Willen dient“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 455

Seit Beginn Seines Wirkens im gesamten Universum hat Gott viele Menschen aus allen Lebensbereichen dazu bestimmt, Ihm zu dienen. Seine Absicht ist es, Seinen Willen zu erfüllen und Sein Werk auf Erden zur reibungslosen Vollendung zu bringen; das ist Gottes Ziel, wenn Er Menschen erwählt, Ihm zu dienen. Jeder Mensch, der Gott dient, muss Seinen Willen verstehen. Dieses Wirken Gottes macht Seine Weisheit und Allmacht und die Prinzipien Seines Werkes auf Erden für die Menschen sichtbarer. Gott ist tatsächlich auf die Erde gekommen, um Sein Werk zu tun und mit den Menschen in Beziehung zu treten, damit sie Seine Taten klarer erkennen können. Heute habt ihr, diese Gruppe von Menschen, das Glück, dem praktischen Gott zu dienen. Das ist ein unermesslicher Segen für euch – wahrhaftig, ihr seid von Gott erhoben worden. Wenn Er einen Menschen auswählt, der Ihm dienen soll, hat Gott stets Seine eigenen Prinzipien. Gott zu dienen ist keineswegs, wie die Leute sich das so vorstellen, einfach eine Frage der Begeisterung. Heute seht ihr, dass alle, die vor Gott dienen, es tun, weil sie über die Führung Gottes und das Wirken des Heiligen Geistes verfügen und weil es Menschen sind, die nach der Wahrheit streben. Das sind die Mindestanforderungen für alle, die Gott dienen.

Gott zu dienen ist keine einfache Aufgabe. Wessen verdorbene Disposition unverändert bleibt, kann niemals Gott dienen. Wenn deine Disposition nicht durch Gottes Worte gerichtet und gezüchtigt wurde, dann repräsentiert deine Disposition immer noch Satan, was beweist, dass du Gott aus deinen eigenen guten Absichten heraus dienst, dass dein Dienst auf deiner satanischen Natur basiert. Du dienst Gott mit deinem natürlichen Charakter und gemäß deinen persönlichen Vorlieben. Hinzu kommt, dass du immer glaubst, die Dinge, die du bereit bist zu tun, seien das, was Gott erfreut, und die Dinge, die du nicht tun willst, seien das, was Gott verhasst ist; du arbeitest ganz nach deinen eigenen Vorlieben. Kann man das Dienst an Gott nennen? Letztendlich wird es nicht die geringste Veränderung in deiner Lebensdisposition geben; stattdessen wird dein Dienst dich noch eigensinniger machen und so deine verdorbene Disposition tief in dir verankern. So bilden sich in dir Regeln für den Dienst an Gott, die hauptsächlich auf deinem eigenen Charakter beruhen und auf Erfahrungen, abgeleitet aus deinem Dienst in Übereinstimmung mit deiner eigenen Disposition. Es sind die Erfahrungen und Lehren des Menschen. Es ist des Menschen Philosophie vom Leben in der Welt. Solche Menschen können als Pharisäer und religiöse Amtsträger angesehen werden. Wenn sie nie aufwachen und bereuen, dann werden sie am Ende zu den falschen Christi werden, die in den letzten Tagen in Erscheinung treten, und die Betrüger der Menschen sein. Die falschen Christi und Betrüger, von denen gesprochen wurde, werden aus der Gruppe dieser Menschen hervorgehen. Wenn diejenigen, die Gott dienen, ihrem eigenen Charakter folgen und nach ihrem eigenen Willen handeln, laufen sie Gefahr, jederzeit verstoßen zu werden. Diejenigen, die ihre langjährige Erfahrung im Dienst Gottes einsetzen, um die Herzen anderer zu gewinnen, sie zu belehren und zu lenken und über ihnen zu stehen – und die nie Buße tun, nie ihre Sünden bekennen, nie auf die Vorteile einer Position verzichten –, werden vor Gott stürzen. Sie sind von der gleichen Art wie Paulus, sie berufen sich auf ihre lange Dienstzeit und protzen mit ihren Qualifikationen. Gott wird solche Menschen nicht zur Vollkommenheit führen. Ein solcher Dienst stört das Werk Gottes. Die Menschen klammern sich immer an das Alte. Sie klammern sich an die Vorstellungen der Vergangenheit, an alles aus alten Zeiten. Das ist ein großes Hindernis für ihren Dienst. Wenn du sie nicht abschütteln kannst, werden diese Dinge dein ganzes Leben erdrosseln. Gott wird dich nicht loben, nicht im Geringsten, nicht einmal dann, wenn du dir die Beine brichst vor lauter Rennen oder deinen Rücken vor lauter Arbeit, nicht einmal, wenn du in deinem Dienst an Gott gemartert wirst. Ganz im Gegenteil: Er wird sagen, dass du ein Bösewicht bist.

aus „Der religiöse Dienst muss bereinigt werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 456

Von heute an wird Gott ausdrücklich diejenigen vervollkommnen, die keine religiösen Vorstellungen haben, die bereit sind, ihr altes Selbst aufzugeben und die Gott mit arglosem Herzen gehorchen. Er wird diejenigen vervollkommnen, die sich nach den Worten Gottes sehnen. Diese Menschen sollten aufstehen und Gott dienen. In Gott ist unendliche Fülle und grenzenlose Weisheit. Sein staunenswertes Werk und Seine kostbaren Worte warten darauf, dass mehr und mehr Menschen sich daran erfreuen. So wie die Dinge stehen, fällt es jenen mit religiösen Vorstellungen, jenen, die sich auf ihr Dienstalter berufen, und jenen, die sich nicht zurücknehmen können, schwer, diese neuen Dinge zu akzeptieren. Der Heilige Geist hat keine Gelegenheit, diese Menschen zu vervollkommnen. Wenn ein Mensch nicht den Entschluss gefasst hat zu gehorchen und nicht nach den Worten Gottes dürstet, dann hat er keine Mittel, diese neuen Dinge anzunehmen; er wird einfach immer rebellischer, immer abgefeimter werden und so auf den falschen Weg geraten. Indem Gott jetzt Sein Werk tut, wird Er mehr Menschen erheben, die Ihn aufrichtig lieben und das neue Licht annehmen können, und Er wird die religiösen Amtsträger, die sich auf ihr Dienstalter berufen, vollständig zurückstutzen; Er will keinen einzigen von denen, die sich hartnäckig der Veränderung widersetzen. Willst du einer dieser Menschen sein? Erbringst du deinen Dienst nach deinen eigenen Vorlieben, oder tust du, was Gott verlangt? Das ist etwas, was du für dich selbst wissen musst. Bist du ein religiöser Amtsträger oder bist du ein neugeborenes Baby, das von Gott vervollkommnet wird? Wie viel von deinem Dienst wird vom Heiligen Geist mit Lob bedacht? An wie vieles davon wird Gott sich nicht einmal erinnern? Wie groß ist die Veränderung in deinem Leben als Ergebnis all deiner Dienstjahre? Bist du dir über all das im Klaren? Wenn du wirklich gläubig bist, wirst du deine alten religiösen Vorstellungen von früher verwerfen und Gott besser dienen auf eine neue Weise. Noch ist es nicht zu spät, jetzt aufzustehen. Durch alte religiöse Vorstellungen kann ein Mensch sein ganzes Leben verwirken. Die Erfahrungen, die ein Mensch erwirbt, können dazu führen, dass er sich von Gott abirrt und die Dinge auf eigene Art und Weise tut. Wenn du diese Dinge nicht ablegst, werden sie zu Stolpersteinen für das Wachstum deines Lebens. Gott vervollkommnet immer diejenigen, die Ihm dienen, und verstößt sie nicht leichtfertig. Wenn du das Urteil und die Züchtigung der Worte Gottes wirklich annimmst, wenn du deine alten religiösen Praktiken und Regeln beiseiteschieben kannst und aufhörst, alte religiöse Vorstellungen als Maßstab für Gottes Worte von heute zu verwenden, nur dann wird es eine Zukunft für dich geben. Aber wenn du dich an alte Dinge klammerst, wenn du sie noch immer hegst, dann gibt es keine Möglichkeit, dich zu retten. Gott nimmt solche Menschen nicht wahr. Wenn du wirklich perfekt gemacht werden möchtest, dann musst du den Entschluss fassen, alles Frühere aufzugeben. Selbst wenn das, was vorher getan wurde, richtig war, auch wenn es Gottes Werk war, musst du trotzdem fähig sein, es zu verwerfen, und darfst dich nicht länger daran anklammern. Auch wenn es eindeutig das Werk des Heiligen Geistes war, das unmittelbar durch den Heiligen Geist vollbracht wurde, musst du es heute verwerfen. Du darfst es nicht festhalten. Das ist es, was Gott verlangt. Alles muss erneuert werden. In Gottes Werk und Gottes Worten bezieht Er Sich nicht auf das Alte, auf das, was vorher geschah, Er gräbt nicht in dem alten Almanach; Gott ist ein Gott, der immer neu und nie alt ist und Sich nicht einmal an Seine eigenen Worte aus der Vergangenheit klammert – was zeigt, dass Gott keine Regeln befolgt. Wenn du also als Mensch immer an den Dingen der Vergangenheit festhältst, wenn du dich weigerst, sie loszulassen und sie starr und formelhaft anwendest, während Gott nicht mehr mit den Mitteln wirkt, die Er früher verwendet hat, sind dann deine Worte und Handlungen nicht störend? Bist du nicht ein Feind Gottes geworden? Bist du bereit, dein ganzes Leben zu zerstören und zu zertrümmern wegen dieser alten Dinge? Diese alten Dinge werden dich zu jemandem machen, der Gottes Werk behindert – ist das die Art von Person, die du sein willst? Wenn du das wirklich nicht willst, dann höre sofort auf mit dem, was du tust, und kehre um; fang von vorn an. Gott wird Sich nicht an deinen vergangenen Dienst erinnern.

aus „Der religiöse Dienst muss bereinigt werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 457

Wenn von Arbeit die Rede ist, so denkt der Mensch Arbeit wäre für Gott hin und her zu rennen, überall zu predigen und für Gott auszugeben. Obwohl dieser Glaube richtig ist, ist er zu einseitig. Was Gott vom Menschen verlangt, ist nicht einzig und allein für Gott hin und her zu reisen; es ist mehr das Amt und die Einbringung innerhalb des Geistes. Viele Brüder und Schwestern haben sogar nach so vielen Jahren der Erfahrung nie daran gedacht für Gott zu arbeiten, denn so wie Arbeit vom Menschen aufgefasst wird, ist es unvereinbar mit dem, was von Gott verlangt wird. Deshalb hat der Mensch überhaupt kein Interesse, was Arbeit angeht und genau das ist der Grund, warum der Eintritt des Menschen auch ziemlich einseitig ist. Alle von euch sollten den Eintritt mit Arbeit für Gott beginnen, damit ihr alle seine Aspekte besser erfahren könnt. Das ist, wo ihr eintreten solltet. Arbeit bezieht sich nicht darauf für Gott hin und her zu rennen; es bezieht sich darauf, ob das Leben des Menschen und was der Mensch auslebt zur Freude Gottes sind. Arbeit bezieht sich darauf, dass der Mensch die Treue, die er Gott darbringt und das Wissen, das er über Gott hat, dazu benutzt, um Gott zu bezeugen und den Menschen zu Diensten zu sein. Das ist die Verantwortung des Menschen und das, was alle Menschen erkennen sollten. Mit anderen Worten, euer Eintritt ist eure Arbeit; ihr strebt es an, während eurer Arbeit für Gott einzutreten. Gott zu erfahren ist nicht nur von Seinem Wort essen und trinken zu können; wichtiger ist, dass ihr Gott bezeugen könnt, Gott dienen könnt, und den Menschen zu Diensten seid und sie versorgen könnt. Das ist Arbeit und auch euer Eintritt; das ist es, was jeder Mensch erreichen sollte. Es gibt viele, die sich nur darauf konzentrieren für Gott hin und her zu reisen und überall zu predigen, jedoch ihre persönliche Erfahrung übersehen und ihren Eintritt in das spirituelle Leben vernachlässigen. Das führt dazu, dass jene, die Gott dienen, zu denen werden, die sich Gott widersetzen. So viele Jahre lang haben diejenigen, die Gott dienen und den Menschen zu Diensten sind, Arbeiten und Predigen einfach als Eintritt angesehen und keiner hat seine eigene, spirituelle Erfahrung für einen wichtigen Eintritt gehalten. Sie kapitalisieren lieber die Erleuchtung der Arbeit des Heiligen Geistes um andere zu lehren. Wenn sie predigen, sind sie sehr belastet und empfangen die Arbeit des Heiligen Geistes, und dadurch setzen sie die Stimme des Heiligen Geistes frei. Dann fühlen sich diejenigen, die arbeiten, schmuck und selbstgefällig, als wäre die Arbeit des Heiligen Geistes ihre eigene, spirituelle Erfahrung; sie haben das Gefühl, dass all die Worte, die sie während dieser Zeit sprechen, ihr eigenes Wesen sind, und auch, dass ihre eigene Erfahrung nicht so klar ist, wie sie sie beschrieben haben. Darüber hinaus haben sie nicht die leiseste Ahnung davon, was sie sagen sollen, bevor sie sprechen, aber wenn der Heilige Geist in ihnen wirkt, verfügen sie über einen unaufhörlichen und fortdauernden Fluss an Worten. Nachdem du einmal auf solche Weise gepredigt hast, dann kommt es dir so vor, als wäre deine Statur nicht so klein, wie du gedacht hattest. Nachdem der Heilige Geist auf ähnliche Weise in dir mehrere Male gearbeitet hat, beschließt du, dass du bereits Statur hast und denkst fälschlicherweise, dass die Arbeit des Heiligen Geistes dein eigener Eintritt und eigenes Wesen ist. Wenn du andauernd diese Erfahrung hast, so wirst du, was deinen eigenen Eintritt betrifft, nachlässig. Dann wirst du ohne es zu bemerken faul und schreibst deinem eigenen Eintritt überhaupt keine Wichtigkeit mehr zu. Wenn du anderen zu Diensten bist, musst du deshalb deutlich zwischen deiner Statur und der Arbeit des Heiligen Geistes unterscheiden. Das wird dir deinen Eintritt besser ermöglichen und deiner Erfahrung mehr zu Gute kommen. Wenn der Mensch die Arbeit des Heiligen Geistes als seine eigene Erfahrung erachtet, ist das der Anfang der Degeneration des Menschen. Daher solltet ihr, welche Pflicht auch immer ihr erfüllt, euren Eintritt als wichtigste Lektion erachten.

aus „Arbeit und Eintritt (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 458

Man arbeitet um den Willen Gottes zu erfüllen, um alle, die sich nach Gottes Herz sehen, vor Ihn zu bringen, um den Menschen zu Gott zu bringen und um den Menschen in die Arbeit des Heiligen Geistes und Gottes Führung einzuweisen, um dadurch die Erfolge der Arbeit Gottes zu perfektionierten. Darum ist es unerlässlich, dass ihr das Wesen des Arbeitens begreift. Als jemand, der von Gott genutzt wird, sind alle Menschen es würdig für Gott zu arbeiten, alle bekommen die Gelegenheit vom Heiligen Geist genutzt zu werden. Es gibt jedoch einen Punkt, den ihr erkennen müsst: Wenn der Mensch die Arbeit Gottes ausübt, hat der Mensch die Möglichkeit von Gott genutzt zu werden, aber was vom Menschen gesagt und erfahren wird, ist nicht gänzlich die Statur des Menschen. Ihr könnt nur die Unzulänglichkeiten eurer Arbeit besser verstehen und größere Erleuchtung vom Heiligen Geist empfangen, damit ihr euch dadurch einen besseren Eintritt in eure Arbeit schaffen könnt. Wenn der Mensch Gottes Führung als den eigenen Eintritt des Menschen und das dem Menschen Innewohnende ansieht, so gibt es für die Statur des Menschen kein Wachstumspotential. Der Heilige Geist erleuchtet die Menschen, wenn sie in einem normalen Zustand sind; in solchen Momenten verwechseln die Menschen die Erleuchtung, die sie erhalten, mit ihrer wirklichen, eigenen Statur, denn der Heilige Geist erleuchtet auf die normalste Art und Weise: Er nutzt das, was dem Menschen innewohnt. Wenn der Mensch arbeitet oder spricht oder während der spirituellen Hingabe des Menschen im Gebet, wird ihm plötzlich eine Wahrheit deutlich. Jedoch in Wirklichkeit ist das, was der Mensch sieht, nur die Erleuchtung des Heiligen Geistes (natürlich ist dies mit der Kooperation des Menschen verbunden) und nicht die wahre Statur des Menschen. Nach einiger Zeit der Erfahrung, in welcher der Mensch auf zahlreiche, wirkliche Schwierigkeiten trifft, kommt unter solchen Umständen die wahre Statur des Menschen zum Vorschein. Erst dann stellt der Mensch fest, dass die Statur des Menschen nicht so großartig ist, und Selbstsucht, persönliche Erwägungen und die Gier des Menschen kommen alle zum Vorschein. Erst nach mehreren Zyklen solcher Erfahrungen werden jene, die in ihrem Geist erwacht sind, bemerken, dass das Vergangene nicht ihre eigene Wirklichkeit war, sondern eine momentane Erleuchtung des Heiligen Geistes und dass der Mensch lediglich das Licht empfangen hat. Wenn der Heilige Geist den Menschen erleuchtet, um die Wahrheit zu begreifen, geschieht das oft auf eine deutliche und bestimmte Art und Weise, ohne Erklärung darüber, wie die Dinge entstanden sind oder wohin sie gehen. Sprich, Er integriert die Schwierigkeiten des Menschen nicht in diese Offenbarung, sondern enthüllt unmittelbar die Wahrheit. Wenn der Mensch beim Eintreten auf Schwierigkeiten stößt, dann integriert der Mensch die Erleuchtung des Heiligen Geistes und dies wird zur eigentlichen Erfahrung des Menschen. … Wenn ihr daher die Arbeit des Heiligen Geistes empfangt, solltet ihr euch sowohl mehr auf euren Eintritt konzentrieren und genau erkennen, was die Arbeit des Heiligen Geistes ist, und was euer Eintritt ist, als auch die Arbeit des Heiligen Geistes in euren Eintritt integrieren, damit ihr von Ihm besser vollkommen gemacht werden und dem Wesen des Heiligen Geistes erlauben könnt, in euch einzudringen. Im Verlauf eurer Erfahrung mit der Arbeit des Heiligen Geistes, lernt ihr sowohl den Heiligen Geist, als auch euch selbst kennen. Unter den zahlreichen Momenten des extremen Leidens, entwickelt ihr und Gott eine normale Beziehung und ihr und Gott kommt euch Tag für Tag näher. Nach unzähligen Vorgängen des Beschneidens und Verfeinerns, entwickelt ihr eine wahre Gottesliebe. Deshalb müsst ihr erkennen, dass Leiden, Qual und Beschwernisse nicht beängstigend sind; was furchterregend ist, ist nur die Arbeit des Heiligen Geistes zu haben, jedoch nicht euren eigenen Eintritt. Wenn der Tag kommt, an dem Gottes Arbeit vorüber ist, werdet ihr für nichts gearbeitet haben; obwohl ihr die Arbeit Gottes erfahren habt, werdet ihr nicht den Heiligen Geist gekannt haben oder euren eigenen Eintritt gehabt haben. Die Erleuchtung des Menschen durch den Heiligen Geist dient nicht dazu die Leidenschaft des Menschen zu unterstützen, sondern dazu einen Weg für den Eintritt des Menschen zu erschließen und auch um dem Menschen zu erlauben den Heiligen Geist zu kennen und dadurch ein Herz der Ehrfurcht und Verehrung für Gott zu entwickeln.

aus „Arbeit und Eintritt (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 459

In der Arbeit jener, die dem Zurechtstutzen und dem Gericht unterzogen wurden, sind Fehler viel seltener. Und der Ausdruck ihrer Arbeit ist viel genauer. Diejenigen, die sich beim Arbeiten auf ihre Natürlichkeit verlassen, begehen ziemlich große Fehler. Es gibt zu viel Natürlichkeit in der Arbeit der nicht vervollkommneten Menschen, was ein großes Hindernis für das Wirken des Heiligen Geistes darstellt. Selbst diejenigen, die inhärent die Voraussetzung zum Arbeiten haben, müssen Zurückstutzen und Urteil erfahren haben, um das Werk Gottes ausführen zu können. Wenn sie sich einem solchen Urteil nicht unterzogen haben, dann kann es nicht mit den Prinzipien der Wahrheit übereinstimmen und ist ausschließlich Natürlichkeit und menschliche Tugend, ungeachtet dessen, wie gut sie sich schlagen. Während sie Gottes Werk tun, ist die Arbeit derjenigen, die dem Zurückstutzen und Urteil unterzogen wurden, genauer als die Arbeit jener, die nicht gerichtet wurden. Jene, die keinem Urteil unterzogen wurden, bringen nichts Anderes als menschliches Fleisch und menschliche Gedanken zum Ausdruck, vermischt mit einer Menge menschlicher Intelligenz und angeborenen Talenten. Es ist nicht der exakte Ausdruck des Menschen von Gottes Werk. Die Menschen, die ihnen folgen, werden durch ihr inhärentes Kaliber vor sie gebracht. Da sie zu viel menschliches Sehen und menschliche Erfahrung zum Ausdruck bringen, die mit Gottes ursprünglicher Absicht so gut wie unzusammenhängend sind, und zu weit von ihr abweichen, kann die Arbeit dieser Art von Personen die Menschen nicht zu Gott, sondern nur vor ihn bringen. Diejenigen, die dem Zurechtstutzen und dem Gericht nicht unterzogen worden sind, sind also nicht berufen, Gottes Werk auszuführen. Die Arbeit eines qualifizierten Arbeiters kann Menschen auf den richtigen Weg bringen und ihnen ermöglichen, tiefer in die Wahrheit einzudringen. Die Arbeit, die er leistet, kann Menschen vor Gott bringen. Weiterhin kann sich seine Arbeit von Person zu Person unterscheiden und ist nicht an Regeln gebunden, was den Menschen Befreiung und Freiheit ermöglicht. Darüber hinaus können sie allmählich im Leben wachsen und immer tiefer in die Wahrheit eindringen. Die Arbeit eines unqualifizierten Arbeiters bleibt weit zurück – seine Arbeit ist töricht. Er kann Menschen nur dazu bringen Regeln anheimzufallen. Was er von den Menschen verlangt, variiert nicht von Person zu Person; Seine Arbeit richtet sich nicht nach den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen. In dieser Art der Arbeit gibt es zu viele Regeln und zu viele Lehren und sie kann die Menschen nicht in die Wirklichkeit oder in die normale Praxis des Wachstums im Leben führen. Sie kann den Menschen nur ermöglichen, sich an ein paar bedeutungslose Regeln zu halten. Diese Art des Leitens kann die Menschen nur in die Irre führen. Er leitet dich, damit du so wirst wie er. Er kann dich zu dem bringen, was er hat und ist. Damit die Anhänger erkennen können, ob die Leiter qualifiziert sind, müssen sie den Weg, den sie anweisen, und die Ergebnisse ihrer Arbeit betrachten und prüfen, ob die Anhänger die Grundsätze in Übereinstimmung mit der Wahrheit erhalten und ob sie Wege zum Praktizieren erhalten, die sich für sie eignen, damit sie gewandelt werden können. Du solltest zwischen den verschiedenen Arbeiten verschiedener Arten von Menschen unterscheiden und kein törichter Anhänger sein. Dies wirkt sich in Hinsicht auf deinen Eintritt aus. Wenn du außerstande bist, zu unterscheiden, wessen Führung über einen Weg verfügt und wessen nicht, wirst du leicht getäuscht werden. All dies steht direkt mit deinem eigenen Leben im Zusammenhang. Es gibt zu viel Natürliches in der Arbeit von nicht vervollkommneten Menschen; zu viel des menschlichen Willens ist darin vermischt. Ihr Wesen ist Natürlichkeit, das, womit sie geboren werden, nicht das Leben nach dem Umgang oder die Wirklichkeit nach der Wandlung. Wie kann diese Art von Person diejenigen unterstützen, die nach dem Leben streben? Das ursprüngliche Leben des Menschen ist seine angeborene Intelligenz oder Begabung. Diese Art der Intelligenz oder Begabung ist ziemlich weit entfernt von den genauen Anforderungen, die Gott an den Menschen hat. Wenn ein Mensch nicht vervollkommnet wurde und seine verdorbene Disposition nicht zurechtgestutzt und mit ihr umgegangen wurde, wird es zwischen dem, was er ausdrückt und der Wahrheit, eine große Lücke geben. Es wird mit vagen Dingen, wie seiner Fantasie oder einseitiger Erfahrung usw. vermischt sein. Ganz gleich, wie er überdies arbeitet, die Menschen werden das Gefühl haben, dass es kein Gesamtziel und keine Wahrheit gibt, die für den Eintritt aller Menschen geeignet wären. Die Mehrzahl der Forderungen an die Menschen verlangen, dass sie etwas tun, was sie übersteigt, was die Grenze ihrer Fähigkeiten übertrifft. Das ist die Arbeit des menschlichen Willens. Die verdorbene Disposition des Menschen, seine Gedanken und seine Vorstellungen erfüllen alle Teile Seines Körpers. Der Mensch wird weder mit dem Instinkt geboren, die Wahrheit auszuüben noch hat er den Instinkt, die Wahrheit direkt zu verstehen. Wenn man dies zusammen mit der verdorbenen Disposition des Menschen betrachtet, stellt es nicht eine Unterbrechung dar, wenn diese Art von natürlicher Person arbeitet? Ein Mensch, der jedoch perfektioniert wurde, hat Erfahrung mit der Wahrheit, die die Menschen verstehen sollten, und Kenntnis von ihrer verdorbenen Disposition, sodass die vagen und unrealistischen Dinge in seiner Arbeit weniger werden, was bedeutet, dass die Wahrheit, die er ausdrückt, genauer und realistischer wird. Insbesondere die Gedanken im Kopf des Menschen blockieren das Werk des Heiligen Geistes. Der Mensch hat eine üppige Fantasie und vernünftige Logik und ist alterfahren im Umgang mit Angelegenheiten. Wenn diese nicht zurechtgestutzt und korrigiert werden, sind sie alle Hindernisse für die Arbeit. Die Arbeit des Menschen, insbesondere die der nicht vervollkommneten Menschen, kann deshalb nicht an die genaueste Ebene heranreichen.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 460

Du musst ein Verständnis von den vielen Zuständen haben, in denen sich Menschen befinden werden, wenn der Heilige Geist an ihnen wirkt. Vor allem diejenigen, die im Dienst an Gott koordinieren, müssen die vielen Zustände noch besser erfassen, die durch das Wirken herbeigeführt werden, das der Heilige Geist an den Menschen verrichtet. Wenn du nur über viele Erfahrungen und viele Wege zum Erlangen von Eintritt redest, zeigt das, dass deine Erfahrung zu einseitig ist. Ohne deinen wahren Zustand zu kennen oder die Prinzipien der Wahrheit zu erfassen, ist es nicht möglich, eine Veränderung in der Disposition zu erreichen. Ohne die Prinzipien des Wirkens des Heiligen Geistes zu kennen oder die Früchte zu verstehen, die es trägt, wird es schwierig für dich sein, das Wirken böser Geister zu unterscheiden. Du musst das Wirken böser Geister sowie die vielen Vorstellungen des Menschen bloßlegen und direkt zum Kern der Sache vordringen. Außerdem musst du auf viele Abweichungen in der Praxis der Menschen hinweisen und auf Probleme, die sie eventuell in ihrem Glauben an Gott haben, sodass sie sie erkennen können. Zumindest darfst du nicht bewirken, dass sie sich negativ oder passiv fühlen. Du musst dahingegen die Schwierigkeiten verstehen, die objektiv für die meisten Menschen existieren, du darfst nicht unvernünftig sein oder „versuchen, einem Schwein das Singen beizubringen“ – dieses Verhalten ist töricht. Um die vielen Schwierigkeiten zu lösen, auf die die Menschen stoßen, musst du die Dynamik des Wirkens des Heiligen Geistes verstehen. Du musst begreifen, wie der Heilige Geist an verschiedenen Menschen wirkt, du musst die Schwierigkeiten, denen sich die Menschen gegenübersehen, und ihre Unzulänglichkeiten verstehen und du musst die Kernfragen des Problems durchschauen und zur Ursache des Problems vorstoßen, ohne Abweichungen oder Fehler. Nur diese Art von Person ist qualifiziert, im Dienst an Gott zu koordinieren.

Ob du in der Lage bist, die Kernfragen zu erfassen und viele Dinge klar zu durchschauen, hängt von deinen individuellen Erfahrungen ab. Die Art und Weise deines Erfahrens ist auch die Art und Weise, wie du andere anleitest. Wenn du Buchstaben und Doktrinen verstehst, dann leitest du andere an, Buchstaben und Doktrinen zu verstehen. Die Art und Weise, wie du die Wirklichkeit von Gottes Worten erfährst, ist die Art und Weise, wie du andere anleiten wirst, in die Wirklichkeit von Gottes Kundgebungen einzutreten. Wenn du in der Lage bist, viele Wahrheiten zu verstehen und in viele Dinge von Gottes Worten klare Einsicht zu gewinnen, dann bist du auch fähig, andere darin anzuleiten, viele Wahrheiten zu verstehen, und diejenigen, die du anleitest, werden ein klares Verständnis von den Visionen haben. Wenn du dich darauf konzentrierst, übernatürliche Gefühle zu erfassen, dann werden diejenigen, die du anleitest, dasselbe tun. Wenn du die Praxis vernachlässigst und den Schwerpunkt auf das Diskutieren legst, dann werden sich diejenigen, die du anleitest, auch auf das Diskutieren konzentrieren, ohne jede Praxis, ohne irgendeinen Wandel in ihrer Disposition, und sie werden nur nach außen hin enthusiastisch sein, ohne irgendwelche Wahrheiten in die Praxis umzusetzen. Alle Menschen versorgen andere mit dem, was sie selbst haben. Welche Art von Mensch jemand ist bestimmt den Weg, auf den er andere führt, und auch die Art von Mensch, die er anleitet. Um für Gottes Verwendung wahrlich geeignet zu sein, müsst ihr nicht nur ein Bestreben haben, sondern ihr braucht auch viel Erleuchtung von Gott, Anleitung von Seinen Worten, die Erfahrung Seines Umgangs mit euch und die Läuterung Seiner Worte. Mit dieser Grundlage solltet ihr in gewöhnlichen Zeiten auf eure Beobachtungen, Gedanken, Überlegungen und Schlussfolgerungen achten und euch dementsprechend mit Vertiefung oder Behebung beschäftigen. Dies sind alles Wege für euren Eintritt in die Wirklichkeit, und jeder davon ist unverzichtbar. Auf diese Weise wirkt Gott. Wenn du in diese Methode eintrittst, durch die Gott wirkt, kannst du jeden Tag Gelegenheiten haben, von Gott vervollkommnet zu werden. Und du wirst jederzeit, unabhängig davon, ob dein Umfeld rau oder günstig ist, ob du geprüft oder versucht wirst, ob du arbeitest oder nicht und ob du als Einzelner lebst oder als Teil einer Gemeinschaft, immer Gelegenheiten finden, um von Gott vervollkommnet zu werden, ohne eine einzige davon zu verpassen. Du wirst in der Lage sein, sie alle zu entdecken, und auf diese Weise wirst du das Geheimnis entdeckt haben, Gottes Worte zu erfahren.

aus „Womit ein geeigneter Hirte ausgerüstet sein sollte“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 461

Heutzutage achten viele Leute nicht darauf, welche Lektionen man lernen sollte, während man sich mit anderen abstimmt. Ich habe festgestellt, dass viele von euch die Lektionen überhaupt nicht lernen können, während sie sich mit anderen abstimmen. Die meisten von euch bleiben bei ihren eigenen Ansichten, und während des Arbeitens in der Kirche, sagst du deine Meinung, und er sagt seine, der eine ohne jegliche Beziehung zum anderen, sie stimmen sich überhaupt nicht aufeinander ab. Ihr seid nur darin vertieft, eure eigenen inneren Einsichten mitzuteilen, nur darin vertieft, die „Lasten“ in euch loszulassen, sucht überhaupt nicht das Leben. Es hat den Anschein, dass du die Arbeit nur oberflächlich verrichtest, und du glaubst immer, dass du deinem eigenen Weg folgen solltest, ganz gleich wie andere Leute sind, und dass du Gemeinschaft führen solltest, während der Heilige Geist dich leitet, ungeachtet dessen, wie andere Leute sind. Ihr seid nicht in der Lage, die Stärken anderer zu entdecken, und nicht imstande, euch selbst zu prüfen. Euer Weg, Dinge zu empfangen, ist geradezu falsch. Man kann sagen, dass ihr sogar jetzt noch viel Selbstgerechtigkeit zur Schau stellt, als wäre diese alte Krankheit wieder aufgekommen. Ihr kommuniziert nicht miteinander, um völlige Offenheit zu erreichen, oder darüber, welche Art von Resultat ihr in gewissen Kirche erzielt habt, oder wie dein innerer Zustand vor Kurzem war, und so weiter – ihr kommuniziert einfach nicht so. Ihr habt grundsätzlich keine Praktiken, wie beispielsweise eure eigenen Begriffe fallen zu lassen oder euch selbst zu entsagen. Leiter und Arbeiter denken nur daran, die Brüder und Schwestern durch ihre Gemeinschaft zu beleben und ihnen Energie zu verleihen, und diejenigen, die nachfolgen, vermögen es nur alleine anzustreben. Im Grunde versteht ihr nicht, was Dienst ist oder was Zusammenarbeit ist, und ihr denkt nur daran, selbst den Willen zu haben, um Gottes Liebe zu vergelten, selbst den Willen zu haben, die Art und Weise von Petrus auszuleben, und an nichts anderes. Du sagst sogar, ganz gleich wie andere Leute sind, du wirst dich jedenfalls nicht blindlings fügen, und ganz gleich wie andere Leute sind, ihr selbst sucht Vervollkommnung durch Gott, und das wird ausreichen. Eigentlich hat euer Wille in Wirklichkeit überhaupt keinen konkreten Ausdruck gefunden. Ist das nicht alles die Art von Verhalten, die ihr heutzutage aufweist? Jeder von euch hält sich an seiner eigenen Erkenntnis fest, und ihr alle wollt vervollkommnet werden. Ich sehe, dass ihr so lange Zeit gedient und nicht viel Fortschritte gemacht habt, insbesondere in dieser Lektion der harmonischen Zusammenarbeit habt ihr überhaupt keine Fortschritte gemacht! Wenn du in die Kirchen gehst, kommunizierst du auf deine Weise, und er führt auf seine Weise Gemeinschaft. Selten gibt es harmonische Koordination. Und die Menschen unten, die nebenher folgen, sind sogar noch mehr so. Was so viel heißt wie, dass selten jemand unter euch versteht, was es heißt, Gott zu dienen, oder wie man Gott dienen sollte. Ihr seid durcheinander und behandelt Lektionen dieser Art als eine nichtige Angelegenheit, in solchem Ausmaß, dass viele Menschen nicht nur diesen Aspekt der Wahrheit nicht praktizieren, sie tun sogar wissentlich Falsches. Selbst Leute, die viele Jahre gedient haben, zanken und streiten sich tatsächlich miteinander. Ist das alles nicht eure eigentliche Statur? Ihr Menschen, die ihr täglich gemeinsam dient, seid wie die Israeliten, die Gott Selbst jeden Tag direkt im Tempel dienten. Wie kann es sein, dass ihr Menschen, die ihr wie Priester seid, nicht wisst, wie man zusammenarbeitet und wie man dient?

aus „Dient, wie es die Israeliten taten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 462

Heute ist die Anforderung an euch, harmonisch zusammenzuarbeiten, ähnlich dem, wie Jehova von den Israeliten verlangte, Ihm zu dienen. Anderenfalls wird euer Dienst enden. Weil ihr Menschen seid, die Gott direkt dienen, müsst ihr allermindestens in der Lage sein, in eurem Dienst treu und gehorsam zu sein, und müsst imstande sein, die Lektionen auf praktische Weise zu erlernen. Besonders diejenigen, die in der Kirche arbeiten, würde irgendeiner der Brüder und Schwestern unten es wagen, mit euch umzugehen? Würde es irgendjemand wagen, euch eure Fehler von Angesicht zu Angesicht zu sagen? Ihr steht hoch über allem, ihr herrscht wahrlich wie Könige! Ihr studiert nicht einmal oder tretet in eine derart praktische Lektion ein, und ihr redet immer noch davon, Gott zu dienen! Momentan wirst du gebeten, einige Kirchen zu leiten, und du gibst dich nicht nur nicht selbst auf, du klammerst dich sogar an deine eigenen Begriffe und Meinungen und sagst Dinge wie, „ich denke, diese Sache sollte so gemacht werden, da Gott gesagt hat, dass wir nicht von anderen zurückgehalten werden sollen und dass wir uns heutzutage nicht blindlings fügen sollten.“ Daher hält jeder an seiner eigenen Meinung fest, und keiner gehorcht dem anderen. Obwohl du ganz klar weißt, dass dein Dienst in einer Sackgasse steckt, sagst du immer noch, „So wie ich das sehe, ist meiner nicht weit entfernt. In jedem Fall hat jeder von uns eine Seite; du redest von deiner, und ich von meiner; du führst Gemeinschaft über deine Visionen, und ich rede von meinem Eintritt.“ Nie übernimmst du Verantwortung für viele Dinge, mit denen umgegangen werden sollte, oder du kommst einfach so zurecht, jede Person äußert ihre eigene Meinung und schützt wohlweislich ihren eigenen Status, ihren Ruf und ihr Gesicht. Niemand ist gewillt, sich bescheiden zurückzuhalten, keine der Personen will sich aus eigener Initiative selbst aufgeben, um den anderen zu ergänzen und ergänzt zu werden, damit das Leben schneller vorankommen kann. Wenn ihr zusammenarbeitet, sagen einige von euch: „Ich würde gern hören, was du in Gemeinschaft mit mir über diesen Aspekt der Wahrheit zu sagen hast, weil ich mir darüber nicht im Klaren bin.“ Oder sagt: „Du hast mehr Erfahrung als ich in dieser Angelegenheit, kannst du mir bitte ein wenig Orientierungshilfe geben?“ Wäre dies nicht eine gute Art, es zu tun? Ihr auf den höheren Stufen hört eine Menge Wahrheit und versteht eine Menge vom Dienen. Wenn ihr Leute, die ihr die Arbeit in den Kirchen aufeinander abstimmt, nicht voneinander lernt und kommuniziert, die Defizite des jeweils anderen ausgleicht, woraus könnt ihr Lektionen lernen? Wenn ihr auf irgendetwas stoßt, solltet ihr Gemeinschaft miteinander führen, damit dein Leben profitieren kann. Und ihr solltet sorgfältig Gemeinschaft über Dinge jeder Art führen, bevor ihr Entscheidungen trefft. Nur indem ihr so handelt, seid ihr der Kirche gegenüber verantwortlich und seid nicht oberflächlich. Nachdem ihr alle Kirchen besucht habt, solltet ihr zusammenkommen und Gemeinschaft über all die Fragen haben, die ihr erkennt, und Probleme, auf die ihr bei der Arbeit stoßt, und die Erhellung und Erleuchtung, die ihr empfangen habt, kommunizieren – das ist eine unverzichtbare Praxis des Dienstes. Ihr müsst eine harmonische Zusammenarbeit erreichen, im Sinne von Gottes Werk, zum Nutzen der Kirche, und um die Brüder und Schwestern weiter anzuspornen. Du stimmst dich mit ihm ab, und er stimmt sich mit dir ab, jeder ergänzt den anderen, und ihr erzielt ein besseres Arbeitsergebnis, um so für Gottes Willen Sorge zu tragen. Nur das ist wahre Zusammenarbeit, und nur solche Menschen haben wahren Eintritt. Es mag einiges an Reden geben, das während des Zusammenarbeitens nicht angemessen ist, aber das spielt keine Rolle. Führt später darüber Gemeinschaft und erhaltet ein klares Verständnis davon; vernachlässigt es nicht. Nach dieser Art von Gemeinschaft kannst du Defizite der Brüder und Schwestern ausgleichen. Nur wenn du deine Arbeit unablässig so vertiefst, kannst du bessere Ergebnisse erzielen. Jeder von euch muss, als Menschen, die dienen, in der Lage sein, die Interessen der Kirche in allem, was ihr tut, zu verteidigen, anstatt auf eure eigenen Interessen zu achten. Es ist inakzeptabel, im Alleingang zu handeln, wo du ihn untergräbst und er dich untergräbt. Menschen, die so handeln, sind nicht geeignet, Gott zu dienen! Die Gesinnung dieser Sorte Mensch ist so schlimm; kein Fünkchen Menschlichkeit bleibt in ihnen. Sie sind hundert Prozent Satan! Sie sind wilde Tiere! Sogar jetzt noch geschehen derartige Dinge unter euch, und das geht so weit, dass man einander während der Gemeinschaft angreift, absichtlich nach Vorwänden sucht, ganz rot im Gesicht wird, während man über irgendeine Kleinigkeit streitet, und keine der Personen ist bereit, sich zurückzunehmen, jeder verbirgt vor dem anderen, was in ihm vorgeht, beobachtet den jeweils anderen angespannt und ist auf der Hut. Kann sich diese Art von Gesinnung für den Dienst an Gott geziemen? Kann solche Arbeit wie die eure die Brüder und Schwestern versorgen? Nicht nur bist du nicht in der Lage, Menschen auf einen richtigen Kurs im Leben zu leiten, tatsächlich impfst du den Brüdern und Schwestern deine verdorbenen Gesinnungen ein. Verletzt du andere nicht damit? Dein Gewissen ist so schlecht, durch und durch verdorben! Du trittst nicht in die Wirklichkeit ein und setzt die Wahrheit nicht in die Praxis um. Vielmehr stellst du ungeniert deine teuflische Natur vor anderen Leuten bloß, du kennst absolut kein Schamgefühl! Die Brüder und Schwestern sind dir anvertraut worden, aber du führst sie in die Hölle. Bist du nicht eine Person, deren Gewissen faulig geworden ist? Du bist vollkommen schamlos!

aus „Dient, wie es die Israeliten taten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 463

Kannst du Gottes Disposition des Zeitalters in geeigneter Sprache ausdrücken, die für das Zeitalter Bedeutung hat? Kannst du durch deine Erfahrung mit Gottes Werk die Disposition Gottes ausführlich beschreiben? Wie kannst du sie treffend, angemessen beschreiben? So, dass andere dadurch etwas über deine Erfahrungen lernen können. Wie wirst du das, was du gesehen und erlebt hast, an diese bedauernswerten, armseligen und frommen religiösen Gläubigen weitergeben, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten und darauf warten, dass du sie umsorgst? Welche Art von Charakteren warten darauf, dass du sie umsorgst? Kannst du es dir vorstellen? Bist du dir der Last, die du schulterst, deines Auftrags und deiner Verantwortung bewusst? Wo ist dein historisches Sendungsbewusstsein? Wie wirst du dem nächsten Zeitalter als ein guter Lehrmeister dienlich sein? Besitzt du einen ausgeprägten Sinn für ein Lehrmeisterdasein? Wie würdest du den Herrn aller Dinge erklären? Ist es wirklich der Herr aller lebendigen Geschöpfe und alles Stofflichen in der Welt? Welche Pläne hast du für den Ablauf der nächsten Stufe des Werkes? Wie viele Menschen warten darauf, dass du ihr Hirte bist? Ist deine Aufgabe schwer? Sie sind armselig, bedauernswert, blind und ratlos und jammern in der Dunkelheit: „Wo ist der Weg?“ Wie sehnen sie sich nach dem Licht, dass es wie eine Sternschnuppe plötzlich herniedergehe und die Macht der Finsternis zerstreue, die die Menschen so viele Jahre lang unterdrückt hat. Wer kann wissen, wie inständig sie hoffen und wie sie sich Tag und Nacht danach verzehren? Diese Menschen, die zutiefst leiden, bleiben in den Kerkern der Finsternis gefangen, ohne Hoffnung auf Freilassung, sogar an dem Tag, da das Licht aufblitzt; wann werden sie nicht länger weinen? Diese schwachen Geister, denen nie Ruhe vergönnt worden ist, erleiden wahrlich solches Unglück. Sie sind längst abgeschottet worden durch die unbarmherzigen Stricke und die Geschichte, die an Ort und Stelle erstarrt ist. Wer hat je den Klang ihres Wehklagens gehört? Wer hat je ihr elendes Antlitz gesehen? Hast du je daran gedacht, wie betrübt und besorgt Gottes Herz ist? Wie kann Er es ertragen, die unschuldige Menschheit, die Er mit Seinen eigenen Händen erschuf, solche Qual erleiden zu sehen? Im Grunde sind die Menschen die Unglücklichen, die vergiftet worden sind. Obwohl sie bis heute überlebt haben, wer hätte gedacht, dass sie längst von dem Bösen vergiftet worden sind? Hast du vergessen, dass du eines der Opfer bist? Bist du, aus deiner Liebe zu Gott heraus, nicht bereit dich zu bemühen, jene zu retten, die überlebt haben? Bist du nicht bereit, all dein Bemühen einzusetzen, um dem Gott zu vergelten, der die Menschheit wie Sein eigen Fleisch und Blut liebt? Wie interpretierst du von Gott eingesetzt zu werden, um dein außergewöhnliches Leben zu führen? Hast du wirklich die Entschlossenheit und Zuversicht, ein bedeutungsvolles Leben eines frommen, Gott dienenden Menschen auszuleben?

aus „Wie du dich mit deiner zukünftigen Mission befassen solltest?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 464

Der Mensch glaubt an Mich, kann Mich aber nicht bezeugen, und bevor Ich Mich Selbst bekannt gemacht habe, kann der Mensch nicht für Mich zeugen. Der Mensch sieht nur, dass Ich Geschöpfe und alle heiligen Männer übertreffe, und sieht, dass die Arbeit, die Ich ausführe, nicht von Menschen getan werden kann. Darum ist, von den Juden bis zu den heutigen Menschen, jeder der Meine glorreichen Taten gesehen hat, einfach voller Neugierde Mir gegenüber, dennoch kann nicht der Mund eines einzigen Geschöpfes Mich bezeugen. Nur Mein Vater bezeugte Mich; Er bahnte einen Weg für Mich inmitten aller Geschöpfe. Ansonsten würde, ganz gleich wie Ich wirkte, der Mensch niemals wissen, dass Ich der Herr der Schöpfung bin, denn der Mensch weiß nur zu nehmen und hat keinen Glauben an Mich aufgrund Meiner Arbeit. Der Mensch kennt Mich nur, weil Ich unschuldig bin und in keiner Weise ein Sünder, weil Ich zahlreiche Geheimnisse erklären kann, weil Ich über den Mengen stehe oder weil der Mensch viel von Mir profitiert hat. Dennoch sind es nur wenige, die glauben, dass Ich der Herr der Schöpfung bin. Darum sage Ich, der Mensch weiß nicht, warum er an Mich glaubt; er kennt nicht den Zweck, noch die Bedeutung dessen, Glauben an Mich zu haben. Die Wirklichkeit des Menschen ist beschränkt, derart, dass er beinahe unwürdig ist, Mich zu bezeugen. Ihr habt zu wenig wahren Glauben und zu wenig erlangt, sodass ihr zu wenig Zeugnis habt. Überdies versteht ihr zu wenig und es fehlt euch an zu viel, sodass ihr kaum geeignet seid, Meine Taten zu bezeugen. Eure Entschlossenheit ist in der Tat beachtlich, aber seid ihr sicher, dass ihr imstande sein werdet, für das Wesen Gottes erfolgreich zu bekunden? Was ihr erfahren und gesehen habt, übersteigt das der früheren Heiligen und Propheten, aber seid ihr in der Lage, ein größeres Zeugnis als die Worte dieser früheren Heiligen und Propheten zu geben? Was Ich euch heute zuteilwerden lasse, übertrifft Moses und ist größer als David, so fordere Ich gleichfalls, dass euer Zeugnis jenes von Moses übersteigt und dass eure Worte größer sind als die von David; Ich gebe euch ein Hundertfaches, so fordere Ich von euch, dass ihr Mir dasselbe zurückzahlt. Ihr müsst wissen, Ich bin der Eine, der der Menschheit das Leben schenkt, und ihr seid es, die Leben von Mir empfangen und Mich bezeugen müssen. Das ist eure Pflicht, die Ich auf euch herabsandte und die ihr für Mich erfüllen sollt. Ich habe euch all Meine Herrlichkeit zuteilwerden lassen und euch das Leben geschenkt, dass das auserwählte Volk, die Israeliten, niemals empfing. Mit Recht solltet ihr Mich bezeugen und Mir eure Jugend widmen und euer Leben hinlegen. Wem auch immer Ich Meine Herrlichkeit zuteilwerden lasse, der soll Mich bezeugen und sein Leben für Mich geben. Das ist seit langem vorherbestimmt. Es ist euer Glück, dass Ich euch Meine Herrlichkeit zuteilwerden lasse und eure Pflicht ist es, Meine Herrlichkeit zu bezeugen. Wenn ihr nur an Mich glaubt, um ein Vermögen zu erlangen, dann hätte Mein Werk nicht viel Bedeutung und ihr würdet eure Pflicht nicht erfüllen. Die Israeliten sahen nur Meine Barmherzigkeit, Liebe und Größe, und die Juden erlebten nur Meine Geduld und Erlösung. Sie sahen nur wenig von dem Wirken Meines Geistes; es mag so sein, dass ihr Verständnisniveau nur ein Zehntausendstel dessen war, was ihr gehört und gesehen habt. Was ihr gesehen habt, übersteigt selbst das der Hohepriester unter ihnen. Heute übersteigt die Wahrheit, die ihr verstanden habt, die ihre, was ihr heute gesehen habt, übertrifft das, was im Zeitalter des Gesetzes gesehen wurde, wie auch im Zeitalter der Gnade, und was ihr erlebt habt, übersteigt selbst das von Mose und Elia. Denn was die Israeliten verstanden, war nur das Gesetz Jehovas, und was sie sahen, war nur der Anblick von Jehovas Rücken; was die Juden verstanden, war nur die Erlösung durch Jesus, und was sie empfingen, war nur die Gnade, die Jesus ihnen zuteilwerden ließ, und was sie sahen, war nur das Bild von Jesus im Haus der Juden. Was ihr heute seht, ist die Herrlichkeit Jehovas, die Erlösung durch Jesus und alle Meine Taten von heute. Ihr habt auch die Worte Meines Geistes gehört, Meine Weisheit erfasst, Meine Wunder kennengelernt und von Meiner Disposition erfahren. Ich habe euch auch alles über Meinen Führungsplan mitgeteilt. Was ihr gesehen habt, ist nicht nur ein liebender und barmherziger Gott, sondern Einer, der von Gerechtigkeit erfüllt ist. Ihr habt Meine wundersame Arbeit gesehen und gewusst, dass Ich von grimmigem Zorn und Majestät erfüllt bin. Außerdem habt ihr gewusst, dass Ich einst Meinen rasenden Zorn auf das Haus Israel herabgebracht habe, und heute ist er über euch gekommen. Ihr habt mehr von Meinen Geheimnissen im Himmel verstanden als Jesaja und auch Johannes; ihr wisst mehr von Meiner Lieblichkeit und Ehrwürdigkeit als alle Heiligen früherer Generationen. Was ihr empfangen habt, ist nicht nur Meine Wahrheit, Mein Weg und Mein Leben, sondern die Vision und Offenbarung, die größer ist, als die des Johannes. Ihr habt viel mehr Geheimnisse verstanden und habt auch Mein wahres Antlitz gesehen, ihr habt mehr von Meinem Urteil akzeptiert und mehr von Meiner gerechten Disposition gewusst. Daher ist, obwohl ihr in den letzten Tagen geboren wurdet, euer Verständnis das der Früheren und der Vergangenheit. Ihr habt auch erfahren, was vom heutigen Tag ist und dies wurde durch Meine Hand bewerkstelligt. Was Ich von euch erbitte, ist nicht unvernünftig, denn Ich habe euch zu viel gegeben und ihr habt viel von Mir gesehen. Daher bitte Ich euch, Mich den Heiligen aller Zeitalter zu bezeugen; und das ist das einzige Verlangen Meines Herzens.

aus „Was weißt du über den Glauben?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 465

Weißt du nun wirklich, warum du an Mich glaubst? Kennst du wirklich den Zweck und die Bedeutung Meines Werkes? Kennst du wirklich deine Pflicht? Kennst du wirklich Mein Zeugnis? Wenn du nur an Mich glaubst, aber weder Meine Herrlichkeit noch Mein Zeugnis in dir gesehen werden kann, dann habe Ich dich schon vor langer Zeit verworfen. Was die betrifft, die alles wissen, sind sie Mir noch mehr ein Dorn im Auge, und in Meinem Haus sind sie lediglich Stolpersteine. Sie sind die Spreu, die vollständig durch Mein Werk herausgefiltert wird, ohne die geringste Funktion und ohne jegliches Gewicht, Ich verabscheue sie schon seit Langem. Was diejenigen ohne Zeugnis betrifft, überschütte Ich sie ständig mit Meinem Zorn, und Meine Rute lässt niemals von ihnen ab. Ich habe sie vor langer Zeit in die Hände des Bösen übergeben und sie haben nicht einen Segen von Mir. An jenem Tag wird ihre Bestrafung viel schlimmer sein, als die törichter Frauen. Nun verrichte Ich nur die Arbeit, die Meine Pflicht ist; Ich werde den ganzen Weizen zu Garben zusammenbinden, zusammen mit jener Spreu. Das ist jetzt Meine Arbeit. All diese Spreu wird zu der Zeit Meines Reinigens herausgefiltert werden, dann werden die Weizenkörner in der Scheune gesammelt und jene Spreu, die herausgefiltert worden ist, wird dem Feuer übergeben werden, um zu Staub zu verbrennen. Meine Arbeit ist es nun lediglich, alle Menschen zu Garben zusammenzubinden, das heißt, sie vollständig zu erobern. Dann werde Ich mit dem Reinigen beginnen, um das Ende aller Menschen zu offenbaren. Du solltest also wissen, wie du Mich jetzt zufriedenstellen solltest und wie du in deinem Glauben an Mich auf den richtigen Weg kommen solltest. Wonach Ich suche, ist deine Treue und dein Gehorsam jetzt, deine Liebe und dein Zeugnis jetzt. Sogar wenn du in diesem Moment nicht weißt, was ein Zeugnis ist oder was Liebe ist, solltest du Mir dein Alles bringen und Mir die einzigen Schätze übergeben, die du hast: deine Treue und deinen Gehorsam. Du solltest wissen, das Zeugnis Meines Sieges über Satan liegt in der Treue und dem Gehorsam des Menschen, genauso wie das Zeugnis Meiner vollständigen Eroberung des Menschen. Die Pflicht deines Glaubens an Mich ist, Mich zu bezeugen, Mir und keinem anderen treu zu sein und gehorsam zu sein bis ans Ende. Bevor Ich die nächste Stufe Meines Werkes beginne, wie wirst du Mich bezeugen? Wie wirst du Mir gegenüber treu und gehorsam sein? Widmest du deine ganze Treue deiner Funktion, oder wirst du einfach aufgeben? Würdest du dich eher all Meinen Maßnahmen unterwerfen (sei es Tod oder Vernichtung) oder auf halbem Weg fliehen, um Meiner Züchtigung zu entgehen. Ich züchtige dich, sodass du Mich bezeugen und Mir treu und gehorsam sein wirst. Auch dient die gegenwärtige Züchtigung dazu, die nächste Stufe Meines Werkes zu entfalten und zu ermöglichen, dass das Werk ungehindert voranschreitet. Daher ermahne Ich dich, weise zu sein und dein Leben und die Bedeutung deiner Existenz nicht wie wertlosen Sand zu behandeln. Kannst du genau wissen, was Meine zukünftige Arbeit sein wird? Weißt du wie Ich in den kommenden Tagen wirken werde und wie sich Mein Werk entfalten wird? Du solltest die Bedeutung deiner Erfahrung Meines Wirkens kennen und außerdem die Bedeutung deines Glaubens an Mich. Ich habe so viel getan; wie könnte Ich auf halbem Wege aufgeben, wie du es dir vorstellst? Ich habe solch umfangreiche Arbeit geleistet, wie könnte Ich sie zerstören? Ich bin in der Tat gekommen, um dieses Zeitalter zu einem Ende zu bringen. Das ist wahr, aber darüber hinaus musst du wissen, dass Ich dabei bin, ein neues Zeitalter zu beginnen, neue Arbeit anzufangen und vor allem in der nächsten Zeit das Evangelium des Königreichs zu verbreiten. So solltest du wissen, dass die Arbeit jetzt nur darin besteht, ein Zeitalter zu beginnen und das Fundament für die Verbreitung des Evangeliums und die Beendigung des Zeitalters in der Zukunft zu legen. Meine Arbeit ist nicht so leicht, wie du denkst, noch ist sie so wertlos und bedeutungslos, wie du vielleicht glaubst. Darum muss Ich dir noch sagen: Du solltest dein Leben Meiner Arbeit geben und außerdem solltest du dich Meiner Herrlichkeit widmen. Weiterhin ist deine Bezeugung von Mir das, worauf Ich lange gewartet habe, und noch mehr habe Ich Mich danach gesehnt, dass du Mein Evangelium verbreitest. Du solltest verstehen, was in Meinem Herzen ist.

aus „Was weißt du über den Glauben?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 466

Auch wenn euer Glaube sehr aufrichtig ist, kann keiner unter euch Mich gründlich erklären, und keiner unter euch kann alle Realitäten, die ihr seht, voll und ganz bezeugen. Denkt darüber nach. Im Augenblick sind die meisten von euch ihren Pflichten gegenüber fahrlässig, verfolgen stattdessen fleischliche Dinge, befriedigen das Fleisch und genießen gierig das Fleisch. Ihr besitzt wenig Wahrheit. Wie könnt ihr dann für alles, was ihr gesehen habt, Zeugnis ablegen? Seid ihr wirklich zuversichtlich, Meine Zeugen sein zu können? Wenn du eines Tages alles, was du heute gesehen hast, nicht bezeugen kannst, dann wirst du deine Funktion als erschaffenes Wesen verloren haben. Es wird für dein Dasein keinerlei Sinn geben. Du wirst unwürdig sein, ein Mensch zu sein. Man kann sogar behaupten, dass du kein Mensch sein wirst! Ich habe eine unendliche Menge an Arbeit an euch getan. Weil du aber gegenwärtig nichts lernst, nichts weißt und umsonst arbeitest, wirst du dann, wenn Ich Meine Arbeit ausdehne, sprachlos und absolut unnütz ins Leere starren. Wird dich das nicht für alle Zeiten zu einem Sünder machen? Wenn jene Zeit kommt, könntest du dann nicht das tiefste Bedauern empfinden? Könntest du dann nicht in Depression versinken? Ich vollbringe all diese Arbeit nicht aus Müßiggang und Langeweile, sondern um eine Grundlage für Meine zukünftige Arbeit zu legen. Es ist nicht so, dass Ich Mich in einer Sackgasse befinde und Mir etwas Neues einfallen lassen muss. Du solltest das Werk verstehen, das Ich vollbringe; es ist nicht etwas, was von einem Kind getan wird, das auf der Straße spielt, sondern es ist vertretend für Meinen Vater. Ihr solltet wissen, dass nicht nur Ich es bin, der all dies Selbst tut. Vielmehr vertrete Ich Meinen Vater. Währenddessen ist es eure Rolle, strikt zu folgen, zu gehorchen, euch zu verändern und zu bezeugen. Was ihr verstehen solltet ist, warum ihr an Mich glauben solltet. Das ist die wichtigste Frage, die jeder von euch verstehen muss. Mein Vater, um Seiner Herrlichkeit willen, bestimmte euch alle ab dem Moment, in dem Er die Welt erschuf, für Mich vor. Es war ausschließlich um Meiner Arbeit willen und Seiner Herrlichkeit willen, dass Er euch vorbestimmte. Es ist Meines Vaters wegen, dass ihr an Mich glaubt; es ist der Vorbestimmung Meines Vaters wegen, dass ihr Mir folgt. Nichts davon ist eure eigene Wahl. Sogar noch wichtiger ist, dass ihr versteht, dass ihr diejenigen seid, die Mein Vater Mir zum Zweck Meiner Bezeugung zukommen ließ. Weil Er euch Mir zukommen ließ, solltet ihr euch an die Wege halten, die Ich euch zuteilwerden lasse, und an die Worte, die Ich euch lehre, denn es ist eure Pflicht, Meinen Wegen zu folgen. Das ist der ursprüngliche Zweck eures Glaubens an Mich. Somit sage Ich euch, dass ihr nur Menschen seid, die Mein Vater Mir zukommen ließ, damit ihr Meinen Wegen folgt. Dennoch glaubt ihr lediglich an Mich; ihr seid nicht von Mir, denn ihr stammt nicht aus der israelitischen Familie, sondern stammt stattdessen von einer uralten Schlange. Alles, was Ich von euch verlange, ist, für Mich Zeugnis abzulegen, doch heute, müsst ihr auf Meinen Wegen gehen. All dies ist um zukünftiger Bezeugungen willen. Wenn ihr nur als Menschen fungiert, die Meinen Methoden zuhören, dann werdet ihr wertlos sein und die Bedeutung dessen, dass Mein Vater euch Mir zukommen ließ, wird verloren sein. Wovon Ich Mich nicht abbringen lasse, euch zu sagen, ist folgendes: Ihr solltet auf Meinen Wegen gehen.

aus „Was ist dein Verständnis von Gott?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 467

Wie wirkt der Heilige Geist heutzutage in der Kirche? Hast du ein solides Verständnis dieser Frage? Was sind die größten Schwierigkeiten deiner Brüder und Schwestern? Woran fehlt es ihnen am meisten? Derzeit gibt es einige Menschen, die inmitten von Prüfungen negativ sind, einige von ihnen beschweren sich sogar. Andere kommen nicht mehr voran, weil Gott nicht mehr spricht. Die Menschen haben nicht den richtigen Weg des Glaubens an Gott eingeschlagen. Sie können nicht eigenständig leben und sie können ihr eigenes geistiges Leben nicht aufrechterhalten. Es gibt einige Menschen, die nachfolgen, mit Energie streben und bereit sind, auszuüben, wenn Gott spricht. Aber wenn Gott nicht spricht, kommen sie nicht mehr voran. Die Menschen haben den Willen Gottes in ihren Herzen noch immer nicht verstanden und lieben Gott nicht unwillkürlich; früher sind sie Gott gefolgt, weil sie gezwungen waren. Jetzt gibt es einige Menschen, die Gottes Werk leid sind. Sind solche Menschen nicht in Gefahr? Viele Menschen leben in einem Zustand, bei dem sie gerade so zurechtkommen. Sie essen und trinken Gottes Worte zwar und beten zu Ihm, doch sie tun dies halbherzig und sie haben nicht mehr den Antrieb, den sie einst hatten. Die meisten Menschen interessieren sich nicht für Gottes Werk der Läuterung und Vervollkommnung, und es ist tatsächlich so, als ob ihnen ständig der innere Antrieb fehlen würde. Wenn sie von Verfehlungen überwältigt werden, fühlen sie sich Gott gegenüber nicht schuldig und ihnen fehlt das Bewusstsein, um Reue zu empfinden. Sie verfolgen nicht die Wahrheit oder verlassen die Kirche, sondern verfolgen stattdessen nur vorübergehende Freuden. Diese Menschen sind Dummköpfe, völlig einfältig! Wenn die Zeit kommt, werden sie alle verstoßen werden und kein Einziger wird gerettet werden! Denkst du, wenn jemand einmal gerettet wurde, dass er immer gerettet sein wird? Dieser Glaube ist eine reine Täuschung! Alle, die nicht nach dem Lebenseintritt streben, werden gezüchtigt werden. Die meisten Menschen haben absolut kein Interesse am Lebenseintritt, an Visionen oder daran, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Sie verfolgen es nicht einzutreten und sie verfolgen es sicher nicht, tiefer einzutreten. Richten sie sich nicht selbst zugrunde? Im Moment gibt es eine Anzahl an Menschen, deren Bedingungen laufend besser werden. Je mehr der Heilige Geist wirkt, desto zuversichtlicher werden sie; je mehr sie erfahren, desto mehr fühlen sie das tiefe Geheimnis von Gottes Werk. Je tiefer sie eintreten, desto mehr verstehen sie. Sie spüren, dass Gottes Liebe so groß ist, und sie fühlen sich innerlich standhaft und erleuchtet. Sie haben ein Verständnis von Gottes Werk. In diesen Menschen wirkt der Heilige Geist. Manche Menschen sagen: „Es gibt zwar keine neuen Worte von Gott, aber ich muss trotzdem danach streben, tiefer in die Wahrheit einzudringen, ich muss alles in meiner derzeitigen Erfahrung ernst nehmen und in die Wirklichkeit von Gottes Worten eintreten.“ Diese Art von Mensch verfügt über das Wirken des Heiligen Geistes. Obwohl Gott Sein Antlitz nicht zeigt, jedem einzelnen Menschen verborgen ist, kein Wort sagt und es Zeiten gibt, in denen die Menschen innere Läuterung erfahren, hat Gott die Menschen doch nicht ganz verlassen. Wenn ein Mensch die Wahrheit, die er ausüben sollte, nicht beibehalten kann, wird er nicht über das Wirken des Heiligen Geistes verfügen. Wenn du in der Phase der Läuterung, bei der Gott Sich nicht zeigt, kein Vertrauen hast, sondern ängstlich ausweichst, wenn du dich nicht auf das Erfahren Seiner Worte konzentrierst, dann flüchtest du vor Gottes Werk. Später wirst du einer von jenen sein, die verstoßen werden. Diejenigen, die sich nicht darum bemühen, in das Wort Gottes einzutreten, können unmöglich Sein Zeuge sein. Menschen, die Zeugnis für Gott ablegen und Seinem Willen gerecht werden können, sind alle ganz auf ihren Antrieb angewiesen, Gottes Worte anzustreben. Das Werk, das Gott in Menschen vollbringt, soll ihnen in erster Linie ermöglichen, die Wahrheit zu gewinnen; dich nach dem Leben streben zu lassen, ist um deiner Vervollkommnung willen, und es dient alles dazu, dich für Gottes Verwendung geeignet zu machen. Alles, was du jetzt verfolgst, ist, Geheimnisse zu hören, Gottes Worten zuzuhören, deine Augen zu ergötzen, dich umzuschauen, um zu sehen, ob es irgendetwas Neues oder einen Trend gibt, um so deine Neugier zu befriedigen. Wenn diese Absicht in deinem Herzen ist, gibt es keine Möglichkeit für dich, den Anforderungen Gottes zu entsprechen. Wer nicht nach der Wahrheit strebt, kann nicht bis ganz zum Ende folgen. Im Augenblick ist es nicht so, dass Gott nichts tut – es ist vielmehr so, dass die Menschen nicht mit Ihm kooperieren, weil sie Sein Werk leid sind. Sie wollen nur Worte Seines Segens hören und nicht die Worte Seines Urteils und Seiner Züchtigung. Was ist der Grund dafür? Der Grund ist, dass die Wünsche der Menschen, Segnungen zu gewinnen, nicht erfüllt worden sind und dass sie deshalb negativ und schwach geworden sind. Es ist nicht so, dass Gott absichtlich nicht zulässt, dass die Menschen Ihm folgen, noch dass Er absichtlich Schläge an die Menschheit austeilt. Die Menschen sind nur deshalb negativ und schwach, weil ihre Absichten unangemessen sind. Gott ist der Gott, der dem Menschen Leben gibt, und Er kann den Menschen nicht in den Tod bringen. Die Ursache für die Negativität, Schwäche und Abkehr der Menschen ist auf ihr eigenes Tun zurückzuführen.

Gottes gegenwärtiges Werk bringt den Menschen einiges an Läuterung, und nur diejenigen, die standhaft sein können, während sie diese Läuterung empfangen, werden Gottes Anerkennung gewinnen. Unabhängig davon, wie Er Sich verbirgt, ob Er nicht spricht oder wirkt, du kannst immer noch mit Nachdruck streben. Selbst wenn Gott sagen würde, dass Er dich ablehnen werde, würdest du Ihm dennoch folgen. Das ist, für Gott Zeuge zu sein. Wenn Gott Sich vor dir verbirgt und du aufhörst, Ihm zu folgen, ist das Zeuge für Gott zu sein? Wenn die Menschen nicht wirklich eintreten, haben sie keine wirkliche geistliche Größe, und wenn sie wirklich auf eine bedeutende Prüfung treffen, straucheln sie. Wenn Gott nicht spricht oder nicht so handelt, wie es deinen Auffassungen entspricht, wirst du schwach. Wenn Gott gegenwärtig nach deinen eigenen Auffassungen handeln würde, wenn Er deinem Willen gerecht würde und du dich erheben und mit Energie streben könntest, auf welcher Grundlage würdest du dann leben? Ich sage, dass es viele Menschen gibt, deren Lebensweise gänzlich von menschlicher Neugierde abhängt. Ihr Streben befindet sich keinesfalls im Innersten ihres Herzens. Alle, die den Eintritt in die Wahrheit nicht verfolgen, sondern sich auf ihre Neugier im Leben verlassen, sind verabscheuungswürdige Menschen und sie sind in Gefahr! Gottes verschiedene Arten an Werk dienen alle der Vervollkommnung der Menschheit. Doch sind die Menschen immer neugierig, sie erkundigen sich gern nach Gerüchten, sie sind über aktuelle Ereignisse im Ausland besorgt – zum Beispiel sind sie neugierig, was gerade in Israel geschieht oder ob es in Ägypten ein Erdbeben gegeben hat – sie sind immer auf der Suche nach neuen, neuartigen Dingen, um ihre egoistischen Wünsche zu befriedigen. Sie verfolgen nicht das Leben, noch streben sie danach, vervollkommnet zu werden. Sie wollen nur, dass der Tag Gottes früher kommt, damit ihr schöner Traum verwirklicht und ihre extravaganten Wünsche erfüllt werden. Solche Menschen sind nicht praktisch – sie sind Menschen mit einer falschen Perspektive. Nur das Streben nach der Wahrheit ist die Glaubensgrundlage der Menschheit an Gott und wenn die Menschen den Lebenseintritt nicht verfolgen, wenn sie nicht danach streben, Gott zufriedenzustellen, dann werden sie der Bestrafung ausgesetzt werden. Diejenigen, die bestraft werden sollen, sind diejenigen, die während der Zeit von Gottes Wirken nicht über das Wirken des Heiligen Geistes verfügt haben.

aus „Du solltest deine Hingabe an Gott aufrechterhalten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 468

Wie sollten die Menschen mit Gott in dieser Phase Seines Werkes kooperieren? Gott testet derzeit die Menschen. Er äußert kein einziges Wort, sondern Er verbirgt Sich und nimmt keinen direkten Kontakt mit Menschen auf. Von außen sieht es so aus, als würde Er nicht wirken, aber die Wahrheit ist, dass Er immer noch im Menschen wirkt. Jeder, der nach dem Lebenseintritt strebt, hat eine Vision für sein Streben nach dem Leben und hat keine Zweifel, auch wenn er Gottes Werk nicht vollständig versteht. Selbst wenn du nicht weißt, was Gott tun will und welches Werk Er vollbringen will, während du dich Prüfungen unterziehst, solltest du wissen, dass Gottes Absichten für die Menschheit immer gut sind. Wenn du Ihn mit einem wahren Herzen anstrebst, wird Er dich niemals verlassen und am Ende wird Er dich sicherlich vervollkommnen und die Menschen zu einem geeigneten Ziel bringen. Unabhängig davon, wie Gott die Menschen gegenwärtig testet, wird der Tag kommen, an dem Er die Menschen mit einem angemessenen Ergebnis versorgt und ihnen die entsprechende Vergeltung zukommen lässt, die auf ihren vollbrachten Taten beruht. Gott wird die Menschen nicht bis zu einem gewissen Punkt führen und sie dann nur beiseiteschieben und ignorieren, denn Gott ist vertrauenswürdig. In dieser Phase vollbringt der Heilige Geist das Werk der Läuterung. Er läutert jeden einzelnen Menschen. In jenen Schritten des Werkes, die sich aus der Todesprüfung und der Prüfung der Züchtigung zusammensetzten, erfolgte die Läuterung durch Worte. Damit die Menschen Gottes Werk erfahren, müssen sie zuerst Sein gegenwärtiges Werk verstehen und wie die Menschheit kooperieren sollte. Tatsächlich sollte das jeder verstehen. Ungeachtet dessen, was Gott tut, sei es Läuterung oder dass Er nicht spricht, kein einziger Schritt von Gottes Werk passt sich den Auffassungen der Menschheit an. Jeder Schritt Seines Werkes zerschlägt die Auffassungen der Menschheit und durchbricht sie. So ist Sein Werk. Du musst jedoch glauben, da Gottes Werk eine gewisse Phase erreicht hat, dass Gott nicht die gesamte Menschheit hinrichten wird, was auch immer passiert. Er gibt der Menschheit sowohl Verheißungen als auch Segnungen und alle, die Ihn anstreben, werden in der Lage sein, Seine Segnungen zu erlangen, während diejenigen, die es nicht tun, von Gott zur Seite geschoben werden. Das hängt von deinem Streben ab. Unabhängig von allem anderen, musst du glauben, dass jeder einzelne Mensch einen geeigneten Bestimmungsort haben wird, wenn Gottes Werk abgeschlossen ist. Gott hat die Menschheit mit wundervollen Aspirationen versorgt, doch ohne Streben sind diese nicht erreichbar. Du solltest jetzt imstande sein, dies zu erkennen – Gottes Läuterung und Seine Züchtigung der Menschen sind Sein Werk, was aber die Menschen betrifft, sie müssen stets eine Veränderung der Disposition verfolgen. Bei deiner praktischen Erfahrung musst du zunächst wissen, wie man die Worte Gottes isst und trinkt; du musst in Seinen Worten sowohl das finden, worin du eintreten solltest, als auch deine Unzulänglichkeiten, du solltest den Eintritt in deine praktische Erfahrung suchen und den Teil von Gottes Worten nehmen, den es in die Praxis umzusetzen gilt, und versuchen, dies zu tun. Das Essen und Trinken von Gottes Worten ist ein Aspekt. Außerdem muss das Leben der Kirche gepflegt werden, du musst ein normales geistiges Leben haben und Gott alle deine gegenwärtigen Zustände übergeben können. Unabhängig davon, wie sich Sein Werk verändert, dein geistliches Leben sollte normal bleiben. Ein geistliches Leben kann dein normales Eintreten aufrechterhalten. Unabhängig davon, was Gott tut, solltest du dein geistliches Leben ununterbrochen fortsetzen und deine Pflicht erfüllen. Das ist es, was die Menschen tun sollen. Es ist alles das Werk des Heiligen Geistes, doch während es für jene mit einem normalen Zustand Vervollkommnung ist, ist es für jene mit einem anormalen Zustand eine Prüfung. In der gegenwärtigen Phase des Läuterungswerks des Heiligen Geistes sagen manche Menschen, dass Gottes Werk so groß sei und dass die Menschen unbedingt Läuterung brauchen, da ihre geistliche Größe ansonsten zu gering sein werde und sie keine Möglichkeit haben werden, den Willen Gottes zu verwirklichen. Jedoch für jene, deren Zustand nicht gut ist, wird es zu einem Grund, nicht nach Gott zu streben, und zu einem Grund, nicht an Versammlungen teilzunehmen oder Gottes Wort zu essen und zu trinken. Im Werk Gottes müssen die Menschen eine Grundlinie eines normalen geistlichen Lebens aufrechterhalten, was auch immer Er tut oder welche Veränderungen Er auch vornimmt. Du magst in dieser gegenwärtigen Phase deines geistlichen Lebens nicht nachlässig gewesen sein, aber du hast immer noch nicht viel gewonnen und hast nicht besonders viel geerntet. Unter derartigen Umständen musst du nach wie vor den Regeln folgen; du musst dich an diese Regeln halten, damit du keine Verluste in deinem Leben erleidest und damit du dem Willen Gottes gerecht wirst. Wenn dein geistliches Leben nicht normal ist, kannst du Gottes gegenwärtiges Werk nicht verstehen, sondern hast immer das Gefühl, dass es mit deinen eigenen Auffassungen völlig unvereinbar ist, und du bist zwar bereit, Ihm zu folgen, aber dir fehlt der innere Antrieb. Somit müssen die Menschen kooperieren, unabhängig davon, was Gott gerade tut. Wenn die Menschen nicht kooperieren, kann der Heilige Geist Sein Werk nicht tun, und wenn die Menschen es nicht über sich bringen, zu kooperieren, können sie kaum das Wirken des Heiligen Geistes erlangen. Wenn du das Wirken des Heiligen Geistes in dir haben willst und Gottes Anerkennung erlangen willst, musst du deine ursprüngliche Hingabe vor Gott aufrechterhalten. Du brauchst jetzt kein tieferes Verständnis, keine höhere Theorie oder andere solche Dinge zu haben – es ist nur erforderlich ist, dass du Gottes Wort auf der ursprünglichen Grundlage hochhältst. Wenn die Menschen nicht mit Gott kooperieren und keinen tieferen Eintritt verfolgen, wird Gott alle Dinge wegnehmen, die ursprünglich ihnen gehörten. Im Inneren sind die Menschen immer gierig nach Mühelosigkeit und genießen lieber, was bereits verfügbar ist. Sie wollen Gottes Verheißungen gewinnen, ohne jeglichen Preis zu zahlen. Das sind die extravaganten Gedanken, die die Menschheit hegt. Das Leben an sich zu gewinnen, ohne einen Preis zu zahlen – ist irgendetwas jemals so einfach gewesen? Wenn jemand an Gott glaubt und es anstrebt, in das Leben einzutreten und eine Veränderung in seiner Disposition sucht, muss er einen Preis zahlen und einen Zustand erreichen, in dem er Gott stets folgt, was immer Er tut. Das ist etwas, das die Menschen tun müssen. Auch wenn du all dies im Regelfall befolgst, musst du es stets hochhalten, und ganz gleich, wie beträchtlich die Prüfungen sind, kannst du deine normale Beziehung zu Gott nicht loslassen. Du solltest in der Lage sein, zu beten, dein Kirchenleben aufrechtzuerhalten und deine Brüder und Schwestern niemals zu verlassen. Wenn Gott dich prüft, solltest du weiterhin die Wahrheit suchen. Dies ist die Mindestanforderung für ein geistliches Leben. Immer den Wunsch zu haben zu suchen und danach zu streben, zu kooperieren, und dabei all deine Energie einbringen – ist das machbar? Wenn die Menschen sich dies zur Grundlage nehmen, werden sie Urteilsvermögen und Eintritt in die Wirklichkeit erreichen können. Es ist leicht, Gottes Wort zu akzeptieren, wenn dein eigener Zustand normal ist; unter diesen Umständen ist es scheinbar nicht schwierig, die Wahrheit auszuüben, und du glaubst, dass Gottes Werk großartig ist. Doch wenn dein Zustand schlecht ist, ganz gleich wie großartig Gottes Werk ist und ganz gleich wie wunderbar jemand spricht, dann wirst du keinen Gedanken daran verschwenden. Wenn der Zustand einer Person nicht normal ist, kann Gott nicht in ihr wirken und sie kann keine Veränderungen in ihrer Disposition erreichen.

aus „Du solltest deine Hingabe an Gott aufrechterhalten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 469

Wenn die Menschen keinerlei Zuversicht haben, ist es nicht leicht für sie, diesen Weg fortzusetzen. Jeder kann jetzt sehen, dass Gottes Werk nicht im Geringsten mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmt. Gott hat so viel gewirkt und so viele Worte gesprochen, die den menschlichen Auffassungen völlig widersprechen. Die Menschen müssen daher die Zuversicht und Willenskraft haben, um an dem festhalten zu können, was sie bereits gesehen haben, und an dem, was sie aus ihren Erfahrungen gewonnen haben. Ganz gleich, was Gott in den Menschen tut, sie müssen an dem festhalten, was sie selbst besitzen, aufrichtig vor Gott sein und Ihm bis ganz zum Schluss ergeben sein. Das ist die Pflicht der Menschheit. Menschen müssen das hochhalten, was sie tun sollten. Glaube an Gott erfordert Gehorsam Ihm gegenüber und das Erfahren Seines Werkes. Gott hat so viel gewirkt – man könnte sagen, dass für die Menschen alles Vervollkommnung, Läuterung und vor allem Züchtigung ist. Kein einziger Schritt von Gottes Werk hat mit menschlichen Vorstellungen übereingestimmt; die Menschen haben sich an Gottes scharfen Worten erfreut. Wenn Gott kommt, sollten die Menschen Seine Majestät und Seinen Zorn genießen, doch ganz gleich wie scharf Seine Worte sind, kommt Er, um die Menschheit zu retten und zu vervollkommnen. Als Geschöpfe sollten die Menschen die Pflichten erfüllen, die es für sie zu erfüllen gilt, und Gott inmitten von Läuterung bezeugen. Bei jeder Prüfung sollten sie das Zeugnis hochhalten, das sie ablegen sollten, und dies für Gott auf eine überwältigende Art und Weise tun. Das ist ein Überwinder. Ganz gleich, wie Gott dich läutert, du bleibst voller Zuversicht und verlierst niemals das Vertrauen in Gott. Du tust, was der Mensch tun sollte. Das ist, was Gott vom Menschen verlangt, und das Herz des Menschen sollte vollständig zu Ihm zurückkehren und sich in jedem Augenblick Ihm zuwenden können. Das ist ein Überwinder. Diejenigen, die Gott als Überwinder bezeichnet, sind diejenigen, die weiterhin imstande sind, Zeugen zu sein und ihr Vertrauen und ihre Hingabe an Gott aufrechtzuerhalten, während sie unter dem Einfluss Satans und unter Satans Belagerung stehen, das heißt, wenn sie sich mitten unter den Mächten der Finsternis wiederfinden. Wenn du vor Gott weiterhin ein reines Herz und deine echte Liebe zu Gott aufrechterhalten kannst, was auch passiert, bist du Zeuge vor Gott, und das ist, was Gott damit meint, ein „Überwinder“ zu sein. Ist es Reinheit, wenn dein Streben vortrefflich ist, wenn Gott dich segnet, du dich aber ohne Seine Segnungen zurückziehst? Da du dir sicher bist, dass dieser Weg wahr ist, musst du diesem bis zum Ende folgen; du musst deine Hingabe an Gott aufrechterhalten. Da du gesehen hast, dass Gott Selbst auf die Erde gekommen ist, um dich zu vervollkommnen, solltest du Ihm dein ganzes Herz geben. Wenn du Ihm folgen kannst, was immer Er auch tut, selbst wenn Er am Ende ein ungünstiges Ergebnis für dich festlegt, dann ist dies das Aufrechterhalten deiner Reinheit vor Gott. Gott einen heiligen geistlichen Leib und eine reine Jungfrau darzubringen bedeutet, vor Gott ein Herz der Aufrichtigkeit beizubehalten. Für die Menschheit ist Aufrichtigkeit Reinheit, und die Fähigkeit, Gott gegenüber aufrichtig zu sein, das Aufrechterhalten von Reinheit. Das ist es, was du in die Praxis umsetzen solltest. Wenn du beten solltest, betest du; wenn du in Gemeinschaft zusammenkommen solltest, tust du es; wenn du Hymnen singen solltest, singst du Hymnen; und wenn du dem Fleisch entsagen solltest, so entsagst du dem Fleisch. Wenn du deine Pflicht erfüllst, wurstelst du dich nicht durch; wenn du mit Prüfungen konfrontiert wirst, bist du standhaft. Das ist Hingabe an Gott. Wenn du dich nicht daran hältst, was die Menschen tun sollten, dann waren dein ganzes vorheriges Leid und alle deine vorhergehenden Vorsätze vergeblich.

aus „Du solltest deine Hingabe an Gott aufrechterhalten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 470

Zu jedem Schritt von Gottes Werk gibt es einen Weg, auf dem die Menschen kooperieren sollten. Gott läutert die Menschen, damit sie bei Läuterungen Zuversicht haben. Gott vervollkommnet die Menschen, damit sie zuversichtlich sind, von Gott vervollkommnet zu werden und bereit sind, Seine Läuterungen anzunehmen und sich Gottes Umgang und Zurechtstutzung zu unterziehen. Der Geist Gottes wirkt in den Menschen, um ihnen Erleuchtung und Erhellung zu bringen, und damit sie mit Ihm zu kooperieren und auszuüben. Gott spricht während Läuterungen nicht. Er erhebt Seine Stimme nicht, doch es gibt trotzdem Arbeit, die die Menschen tun sollten. Du solltest dich das aufrechterhalten, was du bereits hast, du solltest weiterhin imstande sein, zu Gott zu beten, Gott nahe zu sein und vor Gott Zeuge zu sein; auf diese Weise wirst du deine eigene Pflicht erfüllen. Ihr alle solltet aus Gottes Werk deutlich erkennen, dass Seine Prüfungen des Vertrauens und der Liebe der Menschen verlangen, dass sie mehr zu Gott beten und dass sie Gottes Worte vor Ihm öfter genießen. Wenn Gott dich erleuchtet und dich Seinen Willen verstehen lässt, aber du ihn ganz und gar nicht in die Praxis umsetzt, dann wirst du nichts gewinnen. Wenn du Gottes Worte in die Praxis umsetzt, solltest du weiterhin imstande sein, zu Ihm zu beten, und wenn du Seine Worte genießt, dann solltest du immer vor Ihn kommen und suchen und voller Vertrauen zu Ihm sein, ohne im Geringsten entmutigt oder kalt zu sein. Diejenigen, die die Worte Gottes nicht in die Praxis umsetzen, sind während der Versammlungen voller Energie, stürzen aber in die Dunkelheit, wenn sie nach Hause zurückkehren. Es gibt einige, die nicht einmal zusammenkommen wollen. Also musst du deutlich erkennen, welche Pflicht es ist, die die Menschen erfüllen sollten. Du weißt vielleicht nicht, was Gottes Wille tatsächlich ist, aber du kannst deine Pflicht ausführen, du kannst beten, wenn du solltest, du kannst die Wahrheit in die Praxis umsetzen, wenn du solltest, und du kannst tun, was die Menschen tun sollten. Du kannst an deiner ursprünglichen Vision festhalten. Auf diese Weise wirst du den nächsten Schritt in Gottes Wirken leichter annehmen können. Es ist ein Problem, wenn du nicht suchst, wenn Gott im Verborgenen wirkt. Wenn Er spricht und während Versammlungen predigt, hörst du mit Begeisterung zu, aber wenn Er nicht spricht, fehlt es dir an Energie und du ziehst dich zurück. Was für ein Mensch tut das? Das ist jemand, der nur mit dem Strom schwimmt. Solche Menschen haben keine Haltung, kein Zeugnis und keine Vision! Die meisten Menschen sind so. Wenn du auf diese Weise weitermachst, wirst du Bestrafung anheimfallen, wenn du eines Tages eine große Prüfung vorfindest. Eine Haltung zu haben, ist sehr wichtig bei Gottes Vervollkommnung der Menschen. Wenn du nicht an einem einzigen Schritt von Gottes Arbeit zweifelst, du die Pflicht des Menschen erfüllst, du aufrichtig das hochhältst, was Gott dich in die Praxis umsetzen lässt, das heißt, wenn du dich an Gottes Ermahnungen erinnerst und wenn du, ganz gleich was Er heute tut, Seine Ermahnungen nicht vergisst, keinen Zweifel an Seinem Werk hast, du deine Haltung bewahrst, dein Zeugnis aufrechterhältst und siegreich auf jedem Schritt des Weges bist, dann wirst du am Ende von Gott zu einem Überwinder gemacht werden. Wenn du bei jedem Schritt von Gottes Prüfungen standhaft sein kannst und ganz zum Schluss immer noch standhaft sein kannst, dann bist du ein Überwinder und du bist jemand, der von Gott vervollkommnet worden ist. Wenn du in deinen gegenwärtigen Prüfungen nicht standhaft sein kannst, wird es in Zukunft noch schwieriger werden. Wenn du nur wenig Leid durchlebst und du die Wahrheit nicht verfolgst, dann wirst du am Ende nichts erlangen. Du wirst mit leeren Händen dastehen. Es gibt einige Menschen, die ihr Streben aufgeben, wenn sie sehen, dass Gott nicht spricht, und ihr Herz zerstreut sich. Ist das nicht ein Narr? Diese Arten von Menschen haben keine Wirklichkeit. Wenn Gott spricht, laufen sie immer umher, wirken nach außen hin beschäftigt und begeistert, aber jetzt, da Er nicht spricht, hören sie mit dem Suchen auf. Diese Art von Person hat keine Zukunft. Während der Läuterungen musst du aus einer positiven Perspektive heraus eintreten und die Lektionen lernen, die du lernen solltest; wenn du zu Gott betest und Sein Wort liest, solltest du deinen eigenen Zustand damit vergleichen, deine Unzulänglichkeiten entdecken und feststellen, dass du so noch viele Lektionen zu lernen hast. Je aufrichtiger du suchst, während du Läuterungen unterzogen wirst, desto mehr wirst du feststellen, dass du unzulänglich bist. Wenn du Läuterungen erfährst, triffst du auf viele Probleme; du kannst sie nicht klar erkennen, du beschwerst dich, du offenbarst dein eigenes Fleisch – nur so kannst du erkennen, dass in dir viel zu viele verdorbene Dispositionen sind.

aus „Du solltest deine Hingabe an Gott aufrechterhalten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 471

Gottes Werk in den letzten Tagen erfordert eine enorme Zuversicht – es erfordert eine sogar noch größere Zuversicht als die von Hiob. Ohne Zuversicht werden die Menschen keine Erfahrungen hinzugewinnen können noch durch Gott vervollkommnet werden können. Wenn der Tag der großen Prüfungen kommt, werden einige Menschen diese Kirche verlassen und einige werden jene Kirche verlassen. Es wird einige geben, die in den vorhergehenden Tagen in ihrem Streben recht gut vorankamen und es ist unklar, warum sie nicht mehr glauben. Viele Dinge werden geschehen und du wirst nicht wissen, was los ist, und Gott wird keinerlei Zeichen oder Wunder offenbaren oder etwas Übernatürliches tun. Dies soll ermitteln, ob du standhaft sein kannst – Gott benutzt Tatsachen, um Menschen zu läutern. Du hast noch nicht viel gelitten. In der Zukunft, wenn große Prüfungen kommen, wird an manchen Orten jeder Einzelne in der Kirche weggehen, und diejenigen, mit denen du dich sehr gut verstanden hast, werden weggehen und ihren Glauben aufgeben. Wirst du dann standhaft sein können? Bis jetzt sind die Prüfungen, mit denen du konfrontiert wurdest, gering gewesen und du hast ihnen wahrscheinlich kaum standhalten können. Dieser Schritt beinhaltet Läuterungen und Vervollkommnung allein durch Worte. Im nächsten Schritt werden die Tatsachen über dich kommen, um dich zu läutern, und dann wirst du dich mitten in Gefahr befinden. Sobald es wirklich ernst wird, wird Gott dir raten, eilig fortzugehen, und religiöse Menschen werden versuchen, dich dazu zu verleiten, dich ihnen anzuschließen. Hierdurch soll festgestellt werden, ob du auf dem Weg weitergehen kannst, und dies alles sind Prüfungen. Die gegenwärtigen Prüfungen sind gering, doch der Tag wird kommen, an dem es einige Haushalte gibt, in denen die Eltern nicht mehr glauben, und einige, in denen die Kinder nicht mehr glauben. Wirst du dann weitermachen können? Je weiter du voranschreitest, desto größer werden deine Prüfungen werden. Gott vollbringt Sein Werk, die Menschen zu läutern, ihren Bedürfnissen und ihrer geistlichen Größe entsprechend. Während der Phase, in der Gott die Menschheit vervollkommnet, kann die Anzahl an Menschen unmöglich weiter zunehmen – sie wird sich nur verringern. Nur durch diese Läuterungen können Menschen vervollkommnet werden. Umgang, Disziplinierung, Prüfung, Züchtigung, Verfluchung – kannst du all dem standhalten? Wenn du eine Kirche in einer besonders guten Situation siehst, in der die Schwestern und Brüder alle mit großer Energie suchen, fühlst du dich selbst ermutigt. Wenn der Tag kommt, an dem sie alle fortgegangen sind, einige von ihnen nicht mehr glauben, manche gegangen sind, um Geschäfte zu machen oder zu heiraten, und manche sich der Religion angeschlossen haben, wirst du dann standhaft sein können? Wirst du im Innern ungerührt bleiben können? Gottes Vervollkommnung der Menschheit ist keine so einfache Angelegenheit! Er benutzt viele Dinge, um Menschen zu läutern. Die Menschen sehen diese als Methoden, aber in Gottes ursprünglicher Absicht sind sie ganz und gar keine Methoden, sondern Tatsachen. Am Ende, wenn Er die Menschen bis zu einem bestimmten Punkt geläutert hat und sie keine Klagen mehr haben, wird diese Phase Seines Werkes vollendet sein. Das große Werk des Heiligen Geistes ist es, dich zu vervollkommnen, und wenn Er nicht wirkt und Sich verbirgt, dient es erst recht dem Zweck, dich zu vervollkommnen, und vor allem so kann man feststellen, ob die Menschen Liebe zu Gott aufweisen und ob sie wahres Vertrauen in Ihn haben. Wenn Gott unmissverständlich spricht, gibt es keinen Grund für dich, zu suchen; nur wenn Er verborgen ist, musst du suchen, musst du deinen Weg erfühlen. Du solltest die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen können, und was dein zukünftiges Ergebnis und dein Bestimmungsort auch sein mögen, solltest du in den Jahren, in denen du am Leben bist, Kenntnis und Liebe zu Gott verfolgen können, und wie Gott dich auch behandelt, solltest du es vermeiden können, dich zu beklagen. Es gibt eine Bedingung für das Wirken des Heiligen Geistes in den Menschen. Es muss sie dürsten und sie müssen suchen und sie dürfen in Bezug auf Gottes Handlungen nicht halbherzig oder skeptisch sein und sie müssen ihre Pflicht jederzeit hochhalten können; nur so können sie das Wirken des Heiligen Geistes erlangen. Bei jedem Schritt von Gottes Werk wird von der Menschheit eine enorme Zuversicht verlangt und dass sie vor Gott kommen, um zu suchen – nur durch Erfahrung können die Menschen entdecken, wie liebenswert Gott ist und wie der Heilige Geist in den Menschen wirkt. Wenn du nicht erfährst, wenn du dir deinen Weg hierdurch nicht erfühlst, wenn du nicht suchst, dann wirst du nichts gewinnen. Du musst deinen Weg durch deine Erfahrungen erfühlen und nur durch deine Erfahrungen kannst du Gottes Handlungen sehen und Seine Herrlichkeit und Unergründlichkeit erkennen.

aus „Du solltest deine Hingabe an Gott aufrechterhalten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 472

Ihr befindet euch jetzt auf der letzten Etappe des Weges, und das ist ein kritischer Abschnitt davon. Vielleicht hast du ziemlich viel Leid erduldet, eine Menge Arbeit getan, bist viele Wege gereist und hast vielen Predigten zugehört, und es ist nicht leicht gewesen, es bis hierher zu schaffen. Wenn du das Leid, das vor dir liegt, nicht ertragen kannst, und wenn du weitermachst, wie du es in der Vergangenheit getan hast, dann kannst du nicht vervollkommnet werden. Das soll dich nicht in Schrecken versetzen – das ist eine Tatsache. Nachdem Petrus ziemlich von Gottes Wirken erlebte, erlangte er einiges an Einsicht und viel Urteilsvermögen. Auch verstand er ziemlich viel von dem Prinzip des Dienens, und später war er in der Lage, voll und ganz dem ergeben zu sein, womit Jesus ihn betraut hatte. Die große Läuterung, die er erhielt, geschah größtenteils deshalb, weil er in den Dingen, die er tat, das Gefühl hatte, er schuldete Gott zu viel und er wäre nie imstande, Ihn zu erreichen, und er erkannte, dass die Menschheit sehr verdorben ist, also hatte er ein schlechtes Gewissen. Jesus hatte viele Dinge zu ihm gesagt, und zu der Zeit hatte er nur wenig Verständnis. Bisweilen entwickelte er trotzdem Widerstand und Aufsässigkeit. Nachdem Jesus gekreuzigt war, wachte er endlich ein wenig auf, und er fühlte sich schrecklich schuldig. Letzten Endes kam es so weit, dass er keine Idee akzeptierte, die er hatte, die nicht richtig war. Er wusste sehr gut um seinen eigenen Zustand, und auch wusste er gut um die Heiligkeit des Herrn. Infolgedessen erwuchs in ihm noch mehr ein Herz der Liebe für den Herrn, und er fokussierte sich mehr auf sein eigenes Leben. Deswegen litt er unter großen Nöten, und obwohl es zeitweise war, als hätte er eine ernsthafte Krankheit und sich sogar an der Schwelle des Todes zu befinden schien, besaß er, nachdem er auf diese Weise viele Male geläutert wurde, mehr Verständnis von sich selbst, und nur so entwickelte er echte Liebe für den Herrn. Man könnte sagen, dass er sein gesamtes Leben in Läuterung verbrachte und mehr noch in Züchtigung verbrachte. Seine Erfahrung unterschied sich von der irgendeiner anderen Person, und seine Liebe übertraf die von einem jeden, der nicht vervollkommnet worden ist. Der Grund, weshalb er als ein Modell ausgewählt wurde, ist, dass er die größten Schmerzen zu seinen Lebzeiten erfuhr und seine Erfahrungen die gewinnbringendsten waren. Wenn ihr wirklich in der Lage seid, die letzte Etappe des Weges genau wie Petrus zu gehen, dann gibt es kein einziges Geschöpf, das euren Segen wegnehmen kann.

aus „Wie du die letzte Strecke des Weges gehen solltest“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 473

Du darfst nicht vergessen, dass diese Worte jetzt geredet worden sind: Später wirst du größere Trübsal und größeres Leid erleben! Vervollkommnet zu werden, ist keine einfache oder leichte Sache. Allermindestens musst du den Glauben von Hiob besitzen oder vielleicht sogar größeren Glauben als den seinen. Du solltest wissen, dass die Prüfungen in der Zukunft größer sein werden als die Prüfungen von Hiob und dass du immer noch langjährige Züchtigung erdulden musst. Ist das eine einfache Sache? Wenn dein Kaliber nicht verbessert werden kann, deine Aufnahmefähigkeit für Verständnis lückenhaft ist und du zu wenig weißt, dann wirst du zu diesem Zeitpunkt keinerlei Zeugnis haben, sondern du wirst zur Witzfigur werden, zu einem Spielball für Satan. Wenn du jetzt nicht an den Visionen festhalten kannst, dann hast du überhaupt keine Grundlage, und in Zukunft wirst du verworfen werden! Jeder Teil des Weges ist nicht leicht zu gehen, nimm das also nicht auf die leichte Schulter. Wäge dies jetzt sorgfältig ab und triff Vorbereitungen dafür, wie man die allerletzte Etappe dieses Weges angemessen beschreitet. Das ist der Weg, der in Zukunft genommen werden muss, und alle Menschen müssen ihn nehmen. Du kannst nicht zulassen, dass dieses jetzige Verständnis zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinausgeht, und denke nicht, dass das, was Ich zu dir sage, alles verschwendeter Atem ist. Der Tag wird kommen, da du das alles gut verwenden wirst – Worte können nicht vergebens gesagt werden. Das ist der Zeitpunkt, um dich auszurüsten; es ist der Zeitpunkt, um den Weg für die Zukunft zu bereiten. Du solltest den Weg vorbereiten, den du später gehen sollst; du solltest beunruhigt und besorgt darüber sein, wie du in der Lage sein wirst, später standzuhalten, und dich gut auf deinen zukünftigen Weg vorbereiten. Sei nicht gefräßig und faul! Du musst absolut alles tun, was du kannst, um deine Zeit am besten zu nutzen, um alles zu erlangen, was du benötigst. Ich gebe dir alles, damit du verstehen kannst. Ihr habt mit euren eigenen Augen gesehen, dass Ich in weniger als drei Jahren so viele Dinge gesagt und so viel Werk vollbracht habe. Ein Aspekt, auf diese Weise zu wirken, ist, dass es den Menschen an so Vielem mangelt, und ein weiterer Aspekt ist, dass die Zeit zu kurz ist und es keine weiteren Verzögerungen geben darf. Basierend auf der Art, wie du es dir ausmalst, müssen Menschen zuerst vollkommene innere Klarheit erlangen, bevor sie Zeugnis ablegen und eingesetzt werden können – ist das nicht zu langsam? Wie lange also werde Ich dich begleiten müssen? Falls du wolltest, dass Ich dich begleite, bis Ich alt und grau bin, das wäre unmöglich! Indem sie größere Trübsal durchmachen, wird echtes Verständnis in allen Menschen erreicht werden. Das ist eine Stufe des Werkes. Sobald du die Visionen, über die heute Gemeinschaft gehalten wird, völlig verstanden hast, und du erreichst, dass du echte Statur besitzt, werden, welche Nöte auch immer du in Zukunft durchmachst, dich nicht überwinden – du wirst imstande sein, sie auszuhalten. Wenn Ich diese letzte Stufe des Werkes vollendet habe und Ich fertig damit bin, die letzten Worte kundzutun, werden die Menschen in Zukunft ihren eigenen Weg gehen müssen. Dies wird die zuvor gesagten Worte erfüllen: Der Heilige Geist hat einen Auftrag für jeden einzelnen Menschen und ein Werk in jedem einzelnen Menschen zu verrichten. In Zukunft wird jeder den Weg gehen, den er nehmen soll, geführt vom Heiligen Geist. Wer wird in der Lage sein, sich um andere zu kümmern, wenn er Trübsal erlebt? Jeder Einzelne hat sein eigenes Leid, und jeder hat seine eigene Statur. Niemandes Statur ist dieselbe wie die eines jeden anderen. Ehemänner werden sich nicht um ihre Ehefrauen kümmern, und Eltern werden sich nicht um ihre Kinder kümmern; niemand wird in der Lage sein, sich um irgendeinen anderen zu kümmern. Es ist nicht wie jetzt – gegenseitige Fürsorge und Unterstützung sind immer noch möglich. Das wird eine Zeit sein, in der jeder Menschentyp bloßgestellt wird. Das heißt, wenn Gott den Hirten schlägt, die Schafe der Herde sich zerstreuen werden, und zu jener Zeit werdet ihr keinen wahren Anführer haben. Die Menschen werden voneinander getrennt sein – es wird nicht wie jetzt sein, wo ihr als Versammlung zusammenkommen könnt. Später werden diejenigen, die das Wirken des Heiligen Geistes nicht haben, wahrhaft Farbe bekennen. Ehemänner werden Verrat an ihren Ehefrauen begehen, Ehefrauen werden Verrat an ihren Ehemännern begehen, Kinder werden Verrat an ihren Eltern begehen, Eltern werden ihre Kinder verfolgen – das menschliche Herz lässt sich nicht vorhersagen! Alles, was man tun kann, ist, dass man an dem festhält, was man hat, und die letzte Etappe des Weges gut beschreitet. Im Augenblick seht ihr das nicht deutlich, und ihr seid alle kurzsichtig. Diese Stufe des Werkes erfolgreich zu durchleben, ist keine leichte Sache.

aus „Wie du die letzte Strecke des Weges gehen solltest“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 474

Die meisten Menschen glauben an Gott ihres zukünftigen Bestimmungsorts oder vorübergehender Vergnügen wegen. Für jene, die keinem Umgang unterzogen worden sind, ist der Glaube an Gott des Eintritts in das Himmelreich wegen, um Belohnungen zu erlangen. Er ist nicht, um vervollkommnet zu werden oder um die Aufgabe eines Geschöpfes Gottes zu erfüllen. Das heißt, dass die meisten Menschen nicht an Gott glauben, um ihre Verantwortung zu erfüllen oder um ihrer Aufgabe nachzukommen. Die Menschen glauben selten an Gott, um ein bedeutungsvolles Leben zu führen, noch gibt es diejenigen, die glauben, dass der Mensch Gott lieben sollte, da er am Leben ist und weil dies zu tun das Gesetz des Himmels und das Prinzip der Erde ist, sowie die natürliche Berufung des Menschen. Auf diese Weise – obwohl verschiedene Menschen alle ihre eigenen Ziele verfolgen – sind das Ziel ihres Strebens und die Motivation dahinter alle gleich und obendrein sind die Objekte ihrer Anbetung für die meisten von ihnen weitgehend dieselben. Im Laufe der letzten mehreren tausend Jahre sind viele Gläubige gestorben, und viele sind gestorben und wurden wiedergeboren. Es sind nicht nur ein oder zwei Menschen, die nach Gott suchen, noch sind es ein- oder zweitausend, jedoch ist hierbei das von den meisten Menschen verfolgte Ziel ihrer eigenen Erwartungen oder ihrer glorreichen Hoffnungen für die Zukunft wegen. Jene, die Christus treu ergeben sind, sind dünn gesät. Viele fromme Gläubige sind dennoch in ihren eigenen Netzen gefangen gestorben, und die Anzahl der Menschen, die siegreich gewesen sind, ist zudem erbärmlich gering. Die Gründe für das Scheitern der Menschen oder die Geheimnisse ihres Sieges sind ihnen bis zum heutigen Tag immer noch unbekannt. Jene, die versessen darauf sind, nach Christus zu suchen, haben noch immer nicht ihren Moment der plötzlichen Einsicht gehabt, sie haben diese Geheimnisse noch immer nicht gelöst, weil sie einfach kein Wissen darüber haben. Obwohl sie in ihrem Streben mühsame Anstrengungen unternehmen, ist der Weg, den sie gehen, der Weg des Scheiterns, den einst ihre Vorgänger gingen, und nicht der des Erfolgs. Gehen sie auf diese Weise nicht auf dem Weg, der sie in die Finsternis führt, ungeachtet dessen, wie sie suchen? Ist das, was sie erlangen, nicht bittere Frucht? Es ist schwer genug vorherzusagen, ob die Menschen, die jene Erfolgreichen der vergangenen Zeiten nachahmen, letztendlich zu Glück oder zu Unheil gelangen werden. Wie viel schlechter stehen die Chancen dann für die Menschen, die suchen, indem sie den Spuren jener folgen, die versagten? Ist es für sie nicht noch viel wahrscheinlicher, dass sie scheitern werden? Welchen Wert hat der Weg, den sie gehen? Verschwenden sie nicht ihre Zeit? Unabhängig davon, ob die Menschen in ihrem Streben Erfolg haben oder scheitern werden, es gibt kurz gesagt einen Grund dafür, weshalb sie so vorgehen, und es ist nicht so, dass ihr Erfolg oder Scheitern durch ihr beliebiges Streben bestimmt wird.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 475

Die grundlegendste Voraussetzung für den Glauben des Menschen an Gott ist, dass er ein aufrichtiges Herz hat und dass er sich völlig hingibt und wirklich gehorcht. Das schwierigste für den Menschen ist, sein ganzes Leben im Austausch für wahren Glauben zur Verfügung zu stellen, wodurch er die gesamte Wahrheit erlangen und seiner Aufgabe als Geschöpf Gottes nachkommen kann. Das ist unerreichbar für diejenigen, die scheitern, und es ist sogar noch unerreichbarer für diejenigen, die Christus nicht finden können. Da der Mensch nicht gut darin ist, sich Gott völlig hinzugeben, da der Mensch nicht bereit ist, dem Schöpfer gegenüber seiner Aufgabe nachzukommen, da der Mensch die Wahrheit gesehen hat, sie jedoch vermeidet und seinen eigenen Weg geht, da der Mensch stets sucht, indem er dem Weg jener folgt, die gescheitert sind, da der Mensch ständig dem Himmel trotzt, scheitert der Mensch ständig, fällt ständig auf Satans Betrügerei rein und ist in seinem eigenen Netz gefangen. Da der Mensch Christus nicht kennt, da der Mensch im Verstehen und in der Erfahrung der Wahrheit nicht bewandert ist, da der Mensch Paulus zu sehr verehrt und zu sehr das Himmelreich begehrt, da der Mensch ständig verlangt, dass Christus ihm gehorche und Gott herumkommandiert, sind die großen Persönlichkeiten und jene, die die Wechselfälle der Welt erlebt haben, weiterhin sterblich und sterben noch immer inmitten der Züchtigung Gottes. Alles, was Ich über solche Menschen sagen kann, ist, dass sie einen tragischen Tod sterben und dass die Konsequenz für sie – ihr Tod – nicht unbegründet ist. Ist ihr Scheitern für das Gesetz des Himmels nicht sogar noch untragbarer? Die Wahrheit kommt aus der Welt des Menschen, jedoch wird die Wahrheit unter den Menschen durch Christus weitergegeben. Sie stammt von Christus, das heißt von Gott Selbst, und hierzu ist der Mensch nicht fähig. Allerdings liefert Christus nur die Wahrheit; Er kommt nicht, um darüber zu entscheiden, ob der Mensch in seinem Streben nach der Wahrheit erfolgreich sein wird. Daraus folgt, dass der Erfolg oder das Scheitern an der Wahrheit gänzlich vom Bestreben des Menschen abhängt. Der Erfolg oder das Scheitern des Menschen an der Wahrheit hatte nie etwas mit Christus zu tun, sondern wird stattdessen durch sein Streben bestimmt. Der Bestimmungsort des Menschen und sein Erfolg oder Scheitern können nicht Gottes Haupt aufgeladen werden, um dies Gott Selbst erdulden zu lassen, denn dies ist kein Anliegen für Gott Selbst, sondern steht im direkten Zusammenhang zu der Aufgabe, der Gottes Geschöpfe nachkommen sollten. Die meisten Menschen haben wohl etwas Kenntnis vom Streben und dem Bestimmungsort von Paulus und Petrus, doch die Menschen kennen nichts weiter, als das Ergebnis für Petrus und Paulus und wissen nichts über das Geheimnis hinter dem Erfolg von Petrus oder von den Unzulänglichkeiten, die zu Paulus’ Scheitern führten. Wenn ihr also vollkommen unfähig seid, das Wesen ihres Bestrebens zu durchschauen, werden die meisten von euch weiterhin in ihren Bestrebungen scheitern. Selbst wenn eine kleine Anzahl von euch erfolgreich sein wird, wird sie dennoch nicht auf Augenhöhe mit Petrus sein. Wenn der Weg deines Strebens der richtige ist, hast du eine Hoffnung auf Erfolg; wenn der Weg, den du im Streben nach der Wahrheit beschreitest, der falsche ist, wirst du für immer des Erfolges unfähig sein und dasselbe Ende finden wie Paulus.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 476

Petrus war ein Mensch, der vollkommen gemacht worden war. Erst nachdem er Züchtigung und Gericht erfahren und dadurch die wahre Liebe zu Gott erlangt hatte, war er völlig vervollkommnet worden. Der Weg, den er ging, war der Weg des Vervollkommnetwerdens. Das heißt, dass der Weg, den Petrus ging, von Anfang an der richtige war und seine Motivation für den Glauben an Gott, die richtige war, und so wurde er zu einem Menschen, der vervollkommnet wurde, und er beschritt einen neuen Weg, den noch kein Mensch zuvor gegangen war. Der Weg jedoch, auf dem Paulus von Anfang an gegangen war, der Weg des Widerstands gegen Christus war, und nur weil der Heilige Geist ihn verwenden und seine Gaben und all seine Verdienste für Sein Wirken nutzen wollte, arbeitete er mehrere Jahrzehnte lang für Christus. Er war nur jemand, der vom Heiligen Geist verwendet wurde, und er wurde nicht deshalb verwendet, weil Jesus mit Wohlwollen auf seine Menschlichkeit blickte, sondern aufgrund seiner Gaben. Er war in der Lage, für Jesus zu arbeiten, weil er zerschlagen wurde, nicht, weil er glücklich darüber war, dies zu tun. Er war wegen der Erleuchtung und der Führung des Heiligen Geistes in der Lage, solche Arbeit zu verrichten und die Arbeit, die er verrichtete, repräsentiert keinesfalls sein Streben oder seine Menschlichkeit. Die Arbeit des Paulus verkörpert die Arbeit eines Dieners, das heißt, er verrichtete die Arbeit eines Apostels. Petrus war jedoch anders: Auch er verrichtete einiges an Arbeit; sie war nicht so großartig wie die Arbeit des Paulus, aber er arbeitete inmitten des Strebens nach seinem eigenen Eintritt und seine Arbeit unterschied sich von der Arbeit des Paulus. Die Arbeit des Petrus war die Ausführung der Aufgabe eines Geschöpfes Gottes. Er arbeitete nicht in der Rolle eines Apostels, sondern arbeitete, während er nach der Liebe zu Gott strebte. Der Ablauf von Paulus’ Arbeit beinhaltete auch sein persönliches Bestreben: Sein Streben war um nichts anderes willen als seiner Hoffnungen für die Zukunft und seines Verlangens nach einem guten Bestimmungsort wegen. Während seiner Arbeit nahm er keine Läuterung an, noch nahm er Zurechtstutzen und Umgang an. Er glaubte, dass ihn letztendlich eine Belohnung erwartete, solange die Arbeit, die er tat, Gottes Wunsch zufriedenstellte und alles, was er tat, Gott erfreute. In seiner Arbeit gab es keine persönlichen Erfahrungen – alles war um seiner selbst willen und wurde nicht im Streben nach Wandel durchgeführt. Alles an seiner Arbeit war ein Geschäft; sie enthielt nichts der Aufgabe oder der Unterwerfung eines Geschöpfes Gottes. Im Verlauf seiner Arbeit trat kein Wandel in der alten Disposition des Paulus ein. Seine Arbeit war lediglich ein Dienst an anderen und konnte keine Veränderungen in seiner Disposition hervorzurufen. Paulus führte seine Arbeit unmittelbar aus, ohne vervollkommnet worden zu sein oder dass mit ihm umgegangen worden war und er wurde durch Belohnung angespornt. Petrus war anders: Er war jemand, der sich dem Zurechtstutzen und dem Umgang unterzogen hatte, und er hatte sich auch der Läuterung unterzogen. Das Ziel und der Beweggrund Petrus’ Arbeit waren grundlegend anders als jene Paulus’. Obwohl Petrus kein großes Maß an Arbeit verrichtete, durchlief seine Disposition viele Veränderungen, und wonach er suchte, war die Wahrheit und wirkliche Veränderung. Seine Arbeit wurde nicht nur um der Arbeit selbst willen ausgeführt. Obwohl Paulus viel Arbeit leistete, war es alles das Wirken des Heiligen Geistes, und obwohl Paulus an dieser Arbeit mitwirkte, erfuhr er sie nicht. Dass Petrus viel weniger Arbeit leistete, lag einzig daran, dass der Heilige Geist nicht allzu viel durch ihn wirkte. Das Maß ihrer Arbeit bestimmte nicht, ob sie vervollkommnet wurden; das Streben des einen war, um Belohnungen zu erhalten und das des anderen war, um eine ultimative Liebe zu Gott zu erlangen und seiner Aufgabe als ein Geschöpf Gottes gerecht zu werden, in dem Maß, dass er ein liebliches Abbild ausleben konnte, um Gottes Wunsch zufriedenzustellen. Sie unterschieden sich äußerlich und so unterschieden sich auch ihre Wesen. Du kannst nicht aufgrund des Maßes der von ihnen geleisteten Arbeit bestimmen, wer von ihnen vervollkommnet wurde. Petrus strebte danach, das Abbild jemandes auszuleben, der Gott liebt, jemand zu sein, der Gott gehorchte, jemand zu sein, der den Umgang und das Zurechtstutzen annahm und jemand zu sein, der seiner Aufgabe als Geschöpf Gottes nachkam. Er konnte sich Gott hingeben, die Gesamtheit seiner selbst in Gottes Hände legen und Ihm bis zum Tode gehorchen. Das war, was er zu tun beschlossen hatte und darüber hinaus war es das, was er erreichte. Das ist der wesentliche Grund, weshalb sich sein Ende schließlich von dem des Paulus unterschied. Das Werk, das der Heilige Geist in Petrus verrichtete, war, ihn vollkommen zu machen, und das Werk, das der Heilige Geist in Paulus verrichtete, war, ihn zu verwenden. Der Grund dafür war, dass ihre Natur und ihre Ansichten über das Streben nicht die gleichen waren. Beide besaßen das Wirken des Heiligen Geistes. Petrus wandte dieses Wirken auf sich selbst an und versorgte auch andere damit; währenddessen versorgte Paulus nur andere mit der Gesamtheit des Wirkens des Heiligen Geistes und gewann selbst nichts daraus. Dadurch waren die Veränderungen in Paulus, nachdem er das Wirken des Heiligen Geistes jahrelang erfahren hatte, so gut wie nicht vorhanden. Er verblieb dennoch nahezu in seinem natürlichen Zustand und war immer noch der Paulus von früher. Es ist nur so, dass er, nachdem er die Härte vieler Arbeitsjahre ertragen hatte, gelernt hatte, wie man arbeitet, und sich Ausdauer angeeignet hatte, doch seine alte Natur – seine äußerst ehrgeizige und geldgierige Natur – noch immer vorhanden war. Nachdem er so viele Jahre gearbeitet hatte, kannte er seine verdorbene Disposition nicht, noch hatte er sich von seiner alten Disposition befreit, und in seiner Arbeit war sie nach wie vor klar erkennbar. In ihm gab es lediglich mehr Arbeitserfahrung, allerdings konnte ihn so wenig Erfahrung allein nicht verändern und konnte seine Ansichten über das Dasein oder die Bedeutung seines Strebens nicht ändern. Obwohl er viele Jahre lang für Christus arbeitete und den Herrn Jesus nie wieder verfolgte, geschah in seinem Herzen keine Veränderung seiner Gotteserkenntnis. Das bedeutet, dass er nicht arbeitete, um sich Gott hinzugeben, sondern dass er vielmehr wegen seines zukünftigen Bestimmungsortes zum Arbeiten gezwungen war. Denn am Anfang verfolgte er Christus und unterwarf sich Christus nicht; er war von Natur aus ein Rebell, der sich Christus bewusst widersetzte, und er war jemand, der keine Kenntnis vom Wirken des Heiligen Geistes hatte. Als seine Arbeit fast abgeschlossen war, kannte er das Wirken des Heiligen Geistes immer noch nicht und handelte nur selbstständig seiner eigenen Natur entsprechend, ohne dem Willen des Heiligen Geistes die geringste Aufmerksamkeit zu schenken. Deshalb stand seine Natur in Feindschaft mit Christus und hielt sich nicht an die Wahrheit. Eine solche Person, die vom Wirken des Heiligen Geistes verlassen wurde, die das Werk des Heiligen Geistes nicht kannte und die sich zudem Christus widersetzte – wie könnte so jemand gerettet werden? Ob der Mensch gerettet werden kann oder nicht, hängt nicht davon ab, wie viel er arbeitet oder davon, wie sehr er sich hingibt, sondern wird stattdessen dadurch bestimmt, ob er das Werk des Heiligen Geistes kennt oder nicht, ob er die Wahrheit in die Praxis umsetzen kann oder nicht und ob seine Ansichten über das Streben mit der Wahrheit übereinstimmen oder nicht.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 477

Obwohl natürliche Offenbarungen auftraten, nachdem Petrus anfing Jesus zu folgen, war er von Natur aus jemand, der bereit war, sich vom allerersten Augenblick an dem Heiligen Geist zu fügen und nach Christus zu suchen. Sein Gehorsam gegenüber dem Heiligen Geist war rein: Er strebte nicht nach Ruhm und Reichtum, sondern wurde stattdessen durch das Befolgen der Wahrheit motiviert. Obwohl es dreimal vorkam, dass Petrus leugnete, Christus zu kennen, und obwohl er den Herrn Jesus versuchte, stand diese geringfügige menschliche Schwäche nicht in Beziehung zu seiner Natur und beeinträchtigte sein zukünftiges Streben nicht und kann auch nicht genug beweisen, dass diese Versuchung eine Handlung des Antichristen war. Normale menschliche Schwäche ist etwas, das alle Menschen weltweit gemeinsam haben – erwartest du von Petrus, anders zu sein? Haben die Menschen nicht bestimmte Ansichten über Petrus, weil er mehrere törichte Fehler begangen hat? Und verehren die Menschen Paulus nicht wegen all seiner Arbeit, die er verrichtete und all der Briefe, die er schrieb? Wie könnte der Mensch in der Lage sein, das Wesen des Menschen zu durchschauen? Gewiss können jene, die wirklich Verstand besitzen, etwas so Bedeutungsloses sehen? Obwohl die vielen Jahre der schmerzhaften Erfahrungen Petrus’ nicht in der Bibel verzeichnet sind, beweist das nicht, dass Petrus diese wirklichen Erfahrungen nicht hatte oder, dass Petrus nicht vervollkommnet wurde. Wie kann Gottes Werk vom Menschen vollständig erfasst werden? Die Aufzeichnungen in der Bibel wurden nicht von Jesus persönlich ausgewählt, sondern von nachfolgenden Generationen zusammengestellt. Wurde auf diese Weise nicht alles, was in der Bibel aufgezeichnet wurde, den Vorstellungen der Menschen nach ausgewählt? Außerdem wird das jeweilige Ende von Petrus und Paulus nicht ausdrücklich in den Briefen erwähnt und so richtet der Mensch Petrus und Paulus nach seinen eigenen Erkenntnissen und nach seinen eigenen Vorlieben. Und weil Paulus so viel Arbeit leistete, weil seine „Beiträge“ so groß waren, hat er das Vertrauen der Massen gewonnen. Konzentriert sich der Mensch nicht nur auf Oberflächlichkeiten? Wie könnte der Mensch in der Lage sein, das Wesen des Menschen zu durchschauen? Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Paulus seit Tausenden von Jahren ein Objekt der Anbetung ist, wer würde es wagen, seine Arbeit unbedacht abzulehnen? Petrus war nur ein Fischer, wie könnte also sein Beitrag so groß sein wie der Paulus’? Auf Grund des Beitrages, hätte Paulus vor Petrus belohnt werden sollen und derjenige sein sollen, der besser geeignet war, Gottes Zustimmung zu gewinnen. Wer hätte je gedacht, dass Gott während Seines Umgangs mit Paulus, ihn nur wegen seiner Gaben arbeiten ließ, während Gott Petrus vervollkommnete. Es ist keineswegs so, dass der Herr Jesus von Anfang an Pläne für Petrus und Paulus gemacht hatte: Sie wurden vielmehr ihrer inhärenten Natur entsprechend vervollkommnet oder zur Arbeit veranlasst. Was die Menschen also sehen, sind nur die äußerlichen Beiträge des Menschen, während das, was Gott sieht, das Wesen des Menschen ist, sowie der Weg, den der Mensch von Anfang an verfolgt, und der Beweggrund hinter dem Streben des Menschen. Die Leute bemessen einen Menschen ihren Auffassungen und ihren eigenen Wahrnehmungen entsprechend, doch das abschließende Ende eines Menschen wird nicht aufgrund seiner Äußerlichkeiten entschieden. Und so sage Ich, wenn der Weg, den du von Anfang an nimmst, der Weg des Erfolges ist, und dein Standpunkt bezüglich deines Strebens von Anfang an der richtige ist, dass du dann wie Petrus bist; wenn der Weg, den du beschreitest, der Weg des Scheiterns ist, dann wird dein Ende, welchen Preis du auch immer bezahlst, dennoch dasselbe sein wie das Paulus’. Wie dem auch sei, ob du Erfolg hast oder scheiterst, hängt beides vielmehr davon ab, ob der Weg, den du anstrebst, der richtige ist oder nicht, als von eurer Hingabe oder dem Preis, der gezahlt wird. Das Wesen von Petrus und Paulus und die Ziele, die sie verfolgten, waren unterschiedlich; der Mensch ist nicht imstande, diese Dinge zu entdecken, und nur Gott kann sie in ihrer Gesamtheit kennen. Denn, was Gott sieht, ist die Wesenheit des Menschen, während der Mensch nichts über sein eigenes Wesen weiß. Der Mensch ist nicht in der Lage, das Wesen im Menschen oder seine tatsächliche Statur zu sehen, und daher ist er nicht in der Lage, die Gründe für das Versagen oder den Erfolg von Paulus und Petrus zu erkennen. Der Grund, weshalb die meisten Menschen Paulus anbeten und nicht Petrus, ist, dass Paulus für öffentliche Arbeit verwendet wurde und der Mensch diese Arbeit wahrnehmen kann und daher erkennen die Menschen die „Errungenschaften“ des Paulus an. Währenddessen sind Petrus’ Erfahrungen für den Menschen nicht sichtbar und das, wonach er strebte, vom Menschen unerreichbar, und so hat der Mensch kein Interesse an Petrus.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 478

Petrus wurde durch die Erfahrung von Umgang und Verfeinerungen vervollkommnet. Er sagte: „Ich muss Gottes Wunsch zu allen Zeiten erfüllen. In allem, was ich mache, suche ich nur den Wunsch Gottes zu erfüllen, und ob ich gezüchtigt oder gerichtet werde, ändert nichts daran, dass ich das gerne mache.“ Petrus gab Gott sein Alles, und seine Arbeit, seine Worte und sein gesamtes Leben waren alle um der Liebe zu Gott willen. Er war jemand, der nach Heiligkeit strebte, und je mehr er erfuhr, umso größer war seine Liebe zu Gott tief in seinem Herzen. Paulus indes führte nur äußerliche Arbeit durch, und obwohl auch er hart arbeitete, waren seine Arbeiten nur um seine Arbeit ordentlich zu tun und so eine Belohnung zu empfangen. Hätte er gewusst, dass er keine Belohnung bekommen würde, hätte er seine Arbeit aufgegeben. Petrus ging es um die wahre Liebe in seinem Herzen und darum, was praktisch war und erreicht werden konnte. Ihn kümmerte nicht, ob er eine Belohnung empfangen würde, sondern ob seine Veranlagung verändert werden konnte. Paulus war daran interessiert, noch härter zu arbeiten. Es ging ihm um äußerliche Arbeit und Hingabe und um die Lehre, die die gewöhnlichen Menschen nicht erfuhren. Eine Veränderung tief in seinem Inneren interessierten ihn überhaupt nicht, noch die wahre Liebe zu Gott. Die Erfahrungen von Petrus zielten darauf ab, eine wahre Liebe und ein wahres Wissen von Gott zu erlangen. Seine Erfahrungen zielten darauf ab, eine nähere Beziehung zu Gott zu erlangen und ein praktisches Ausleben zu haben. Die Arbeit von Paulus war wegen dem, was Jesus ihm anvertraut hatte, und zielte darauf ab, die Dinge zu erhalten, nach denen er sich sehnte. Diese standen jedoch nicht im Zusammenhang mit seinem Wissen über sich selbst und Gott. Seine Arbeit zielte nur darauf ab, die Züchtigung und das Gericht zu vermeiden. Das, wonach Petrus suchte, war reine Liebe, und was Paulus suchte, war die Krone der Gerechtigkeit. Petrus erfuhr viele Jahre die Arbeit des Heiligen Geistes und hatte ein praktisches Wissen über Christus, wie auch ein profundes Wissen von sich selbst. Und deshalb war seine Liebe zu Gott rein. Viele Jahre der Verfeinerung hatten sein Wissen über Jesus und das Leben erhöht, und seine Liebe war eine bedingungslose Liebe; sie war eine spontane Liebe, und er verlangte nichts im Gegenzug, noch hoffte er auf irgendeinen Nutzen. Paulus arbeitete viele Jahre lang, jedoch besaß er kein großes Wissen über Christus, und sein Wissen über sich selbst war auch bemitleidenswert klein. Er hatte einfach keine Liebe zu Christus, und seine Arbeit und der Kurs, den er einschlug, waren dafür da, die finalen Lorbeeren zu gewinnen. Was er anstrebte, war die edelste Krone und nicht die reinste Liebe. Seine Suche war nicht aktiv, sondern passiv. Er erfüllte seine Aufgabe nicht, wurde jedoch in seinem Bestreben genötigt, nachdem er durch die Arbeit des Heiligen Geistes ergriffen worden war. Und deshalb beweist sein Bestreben nicht, dass er ein qualifiziertes Geschöpf Gottes war. Es war Petrus, der ein qualifiziertes Geschöpf Gottes war und der seine Aufgabe erfüllte. Der Mensch denkt, dass all jene, die einen Beitrag für Gott leisten, eine Belohnung erhalten sollten, und dass je größer der Beitrag es umso selbstverständliche ist, dass sie Gottes Gunst erhalten sollten. Die Essenz der Sichtweise des Menschen ist transaktional, und er versucht nicht aktiv, seine Pflicht als Geschöpf Gottes zu erfüllen. Für Gott ist es aber so, dass je mehr die Menschen nach der wahren Liebe zu Gott suchen und den Gehorsam Gott gegenüber vollenden – was auch bedeutet, dass sie ihre Aufgabe als Geschöpf Gottes erfüllen –, desto mehr können sie die Zustimmung Gottes erlangen. Gottes Standpunkt ist es, zu verlangen, dass der Mensch seine ursprüngliche Aufgabe und seinen ursprünglichen Status wiedererlangt. Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes, und deshalb sollte der Mensch sich selbst nicht überschreiten, indem er Forderungen an Gott stellt, und sollte nichts anderes tun, als seine Aufgabe als Geschöpf Gottes zu erfüllen. Die Bestimmungsorte von Paulus und Petrus waren danach bemessen, ob sie ihre Aufgabe als Geschöpfe Gottes erfüllten, und nicht nach der Größe ihres Beitrages. Ihre Bestimmungsorte wurden entsprechend dem entschieden, wonach sie von Anfang an suchten, und nicht danach, wie viel Arbeit sie geleistet hatten oder wie die Einschätzungen anderer Menschen von ihnen war. Und daher ist der Weg des Erfolges das Bestreben, seine Aufgabe als Geschöpf Gottes aktiv zu erfüllen. Den Weg der wahren Liebe zu Gott zu suchen, ist der richtigste Weg, und eine Veränderung in seiner alten Veranlagung und die reine Liebe zu Gott zu suchen, ist der Weg zum Erfolg. Solch ein Weg zum Erfolg ist der Weg der Wiedererlangung der ursprünglichen Aufgabe wie auch der ursprünglichen Erscheinung eines Geschöpfes Gottes. Es ist der Weg der Wiedererlangung und auch das Ziel der gesamten Arbeit Gottes – von Anfang bis Ende. Wenn das Streben des Menschen mit persönlichen, extravaganten Wünschen und irrationalen Sehnsüchten befleckt ist, dann wird die erreichte Wirkung nicht die Veränderung in der Veranlagung des Menschen sein. Das steht im Widerspruch zur Arbeit der Wiedererlangung. Es ist zweifellos nicht die Arbeit, die der Heilige Geist tut, und beweist daher, dass ein Bestreben dieser Art Gottes Zustimmung nicht hat. Welche Bedeutung hat ein Bestreben, dem Gott nicht zustimmt?

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 479

Die von Paulus verrichtete Arbeit wurde vor dem Menschen ausgestellt, aber wie rein seine Liebe zu Gott war, wie groß seine Liebe zu Gott tief in seinem Herzen war, diese Dinge sind für den Menschen unsichtbar. Der Mensch kann nur die Arbeit sehen, die er verrichtet hat, von der der Mensch weiß, dass er mit Sicherheit vom Heiligen Geist verwendet wurde, und daher denkt der Mensch, dass Paulus besser war als Petrus, dass seine Arbeit größer war, denn er war in der Lage, die Kirchen zu unterstützen. Petrus sah nur auf seine persönlichen Erfahrungen und gewann während seiner gelegentlichen Arbeit nur einige wenige Menschen. Von ihm gibt es nur einige wenige, kaum bekannte Briefe, aber wer weiß, wie groß die Liebe in tief in seinem Herzen war? Paulus arbeitete tagein tagaus für Gott: Solange es Arbeit gab, die getan werden musste, tat er sie. Er fühlte, dass er auf diese Weise in der Lage sein würde, die Krone zu gewinnen und Gott zufriedenstellen könnte; jedoch suchte er nicht nach Wegen, sich selbst durch seine Arbeit zu verändern. Wenn irgendetwas im Leben von Petrus Gottes Wunsch nicht erfüllte, fühlte er sich unwohl. Wenn es Gottes Wunsch nicht erfüllte, fühlte er sich reumütig und suchte nach einem geeigneten Weg, um Gottes Herz zufriedenzustellen. Sogar in den kleinsten und unbedeutendsten Aspekten in seinem Leben verlangte er von sich ab, Gottes Wunsch zu erfüllen. Er war nicht weniger anspruchsvoll, wenn es um seine alte Veranlagung ging, immer streng in seinen Anforderungen an sich selbst, um tiefer in die Wahrheit vorzudringen. Paulus suchte immer nur einen oberflächlichen Ruf und Rang. Er strebte danach, sich vor den Menschen zu präsentieren und suchte nicht nach irgendwelchen tieferen Veränderungen in seinem Lebenseintritt. Es ging ihm um die Lehre und nicht die Realität. Einige Menschen sagen: „Paulus hat so viel Arbeit für Gott geleistet, warum erinnert Sich Gott nicht an ihn? Petrus führte nur eine kleine Arbeit für Gott aus und leistete den Kirchen keinen großen Beitrag. Wieso wurde er dann vervollkommnet?“ Petrus liebte Gott bis zu einem bestimmten Punkt, der von Gott verlangt wurde. Nur solche Menschen haben ein wahres Zeugnis. Und was war mit Paulus? Bis zu welchen Grad liebte Paulus Gott – weißt du das? Wofür war die Arbeit von Paulus? Und wofür war die Arbeit von Petrus? Petrus hatte nicht viel gearbeitet, aber weißt du, was tief in seinem Herzen war? Die Arbeit von Paulus betraf die Vorkehrungen für die Kirchen und die Unterstützung der Kirchen. Was Petrus erfuhr, waren Veränderungen in seiner Lebensveranlagung. Er erfuhr die Liebe zu Gott. Da du nun die Unterschiede in ihrem Wesen kennst, kannst du erkennen, wer letztendlich wirklich an Gott glaubte, und wer nicht wirklich an Gott glaubte. Einer von ihnen liebte Gott wahrhaftig, und der andere liebte Gott nicht wahrhaftig; die Lebensveranlagung des einen wurde verändert, die des anderen nicht; einer diente demütig und wurde nicht so einfach von den Menschen bemerkt, und der andere wurde von den Menschen angebetet und besaß ein großes Profil; einer strebte nach Heiligkeit, und der andere tat das nicht, und obwohl er nicht unrein war, war er nicht von der puren Liebe beherrscht; einer wurde von der wahren Menschlichkeit beherrscht, und der andere nicht; einer wurde vom Sinn eines Geschöpfes Gottes beherrscht, und der andere wurde dies nicht. Dies sind die Unterschiede im jeweiligen Wesen von Paulus und Petrus. Der Weg, den Petrus ging, ist der Weg des Erfolgs, der auch der Weg der Wiedererlangung der normalen Menschlichkeit und der Aufgabe eines Geschöpfs Gottes ist. Petrus verkörpert all jene, die erfolgreich sind. Der Weg, den Paulus ging, ist der Weg des Scheiterns, und er verkörpert all jene, die sich nur oberflächlich unterwerfen und aufwenden und Gott nicht aufrichtig lieben. Paulus repräsentiert all jene, die die Wahrheit nicht besitzen. In seinem Glauben an Gott strebte Petrus in allem danach, Gott zufriedenzustellen, und er strebte danach, allem zu gehorchen, was von Gott kam. Ohne die geringste Beschwerde war er in der Lage, die Züchtigung und das Gericht, wie auch die Verfeinerung, die Drangsal und die Mängel in seinem Leben zu akzeptieren. Nichts davon konnte seine Liebe zu Gott ändern. War das nicht die ultimative Liebe zu Gott? Ist das nicht die Erfüllung der Aufgabe eines Geschöpfes Gottes? Ob in Züchtigung, Gericht oder Drangsal, du bist immer in der Lage, die Gehorsamkeit bis zum Tod zu erreichen, und das ist es, was von einem Geschöpf Gottes erreicht werden sollte. Das ist die Reinheit der Liebe zu Gott. Wenn der Mensch so vieles erreichen kann, ist er ein qualifiziertes Geschöpf Gottes, und es gibt nichts, was Gottes Wunsch besser erfüllen könnte. Stell dir vor, du bist in der Lage, für Gott zu arbeiten, aber du gehorchst Gott nicht, und du bist unfähig, Gott wahrhaftig zu lieben. Auf diese Weise wirst du nicht nur deine Aufgabe als Geschöpf Gottes nicht erfüllt haben, sondern wirst auch noch von Gott verurteilt werden, denn du bist jemand, der die Wahrheit nicht besitzt, der unfähig ist, Gott zu gehorchen, und der Gott gegenüber ungehorsam ist. Du bist nur daran interessiert, für Gott zu arbeiten und kümmerst dich nicht darum, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen oder dich selbst zu erkennen. Du verstehst oder kennst den Schöpfer nicht und du gehorchst oder liebst den Schöpfer nicht. Du bist jemand, der von Geburt an Gott gegenüber ungehorsam ist, und deshalb werden solche Menschen vom Schöpfer nicht geliebt.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 480

Manche Menschen sagen: „Paulus hat eine gewaltige Menge an Arbeit geleistet, und er hat für die Kirche große Lasten auf seine Schultern genommen und hat so viel zu ihnen beigetragen. Die dreizehn Briefe des Paulus haben 2.000 Jahre des Zeitalters der Gnade gewährt und kommen gleich nach den vier Evangelien. Wer kann sich mit ihm vergleichen? Niemand kann die Offenbarung des Johannes entziffern, während die Briefe von Paulus Leben spenden, und die Arbeit, die er vollbrachte, war den Kirchen von Nutzen. Wer sonst hätte solche Dinge erreichen können? Und welche Arbeit hat Petrus getan?“ Wenn der Mensch andere bemisst, macht er das anhand ihres Beitrags. Wenn Gott den Menschen bemisst, macht Er das anhand seiner Natur. Unter jenen, die nach Leben suchen, war Paulus jemand, der seine eigene Essenz nicht kannte. Er war keineswegs demütig oder gehorsam, noch kannte er sein eigenes Wesen, das sich Gott widersetzte. Und somit war er jemand, der keinen detaillierten Erfahrungen unterzogen wurde, und er war jemand, der die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzte. Petrus war anders. Er kannte seine Fehler, seine Schwächen und seine verdorbene Veranlagung als ein Geschöpf Gottes. Somit hatte er einen Weg der Praxis, über den er seine Veranlagung verändern konnte. Er gehörte nicht zu denen, die nur eine Lehre hatten, aber keine Wirklichkeit besaßen. Jene, die sich verändern, sind neue Menschen, die gerettet wurden. Sie sind diejenigen, die qualifiziert sind, nach der Wahrheit zu streben. Die Menschen, die sich nicht ändern, gehören zu jenen, die natürlicherweise obsolet sind. Sie sind jene, die nicht gerettet wurden. Das heißt, diejenigen, die von Gott verabscheut und abgelehnt wurden. Gott wird Sich nicht an sie erinnern, unabhängig von der Größe ihrer Arbeit. Wenn du das mit deinem eigenen Bestreben vergleichst, sollte es letztendlich offenkundig sein, ob du eine Person wie Petrus oder eine wie Paulus bist. Wenn es in dem, wonach du strebst, noch immer keine Wahrheit gibt und du sogar heute noch so arrogant und frech wie Paulus bist und weiterhin den Mund so voll nimmst wie er, dann bist du ohne Zweifel ein degenerierter Mensch, der scheitert. Wenn du dasselbe suchst wie Petrus, wenn du Praktiken und wahre Veränderung suchst und nicht arrogant oder stolz bist, sondern anstrebst deine Aufgabe zu erfüllen, dann wirst du ein Geschöpf Gottes sein, das den Sieg erringen kann. Paulus kannte sein eigenes Wesen und seine Verderbnis nicht; noch weniger wusste er von seinem eigenen Ungehorsam. Er erwähnte niemals seine verabscheuenswürdige Trotzhaltung gegenüber Christus, noch war er übermäßig reuig. Er bot nur eine kurze Erklärung, und, tief in seinem Herzen, unterwarf er sich Gott nicht vollständig. Obwohl er auf der Straße nach Damaskus hinfiel, blickte er nicht tief in sich selbst hinein. Er war zufrieden damit, lediglich weiterzuarbeiten und zog nicht in Betracht, dass die Selbsterkenntnis oder die Veränderung seiner alten Veranlagung die wesentlichste Angelegenheit überhaupt ist. Um sich selbst zu trösten und seine vergangenen Sünden sich selbst zu vergeben, begnügte er sich damit, lediglich die Wahrheit zu sprechen, andere zu versorgen – als Salbe für sein eigenes Gewissen – und die Jünger Jesu nicht mehr weiter zu verfolgen. Das von ihm verfolgte Ziel war nichts anderes, als eine zukünftige Krone und eine vergängliche Arbeit; das Ziel, das er verfolgte, war die opulente Gnade. Er suchte nicht nach der ausreichenden Wahrheit, noch strebte er danach, tiefer in die Wahrheit, die er vorher nicht verstanden hatte, einzudringen. Und somit kann gesagt werden, dass sein Wissen über sich selbst falsch war und er Züchtigung oder Gericht nicht akzeptierte. Dass er zu arbeiten fähig war, bedeutet nicht, dass er von seiner eigenen Natur und seinem eigenen Wesen gewusst hätte. Er fokussierte sich nur auf äußerliche Ausübungen. Wonach er strebte, war zudem nicht die Veränderung, sondern das Wissen. Seine Arbeit war ganz und gar das Resultat der Erscheinung Jesu auf der Straße nach Damaskus. Es war nicht etwas, das er ursprünglich zu tun beschlossen hatte; noch war es eine Arbeit, die sich ereignete, nachdem er die Zurückschneidung seiner alten Veranlagung akzeptiert hatte. Egal wie er arbeitete, seine alte Veranlagung änderte sich nicht, und so war seine Arbeit keine Wiedergutmachung für seine vergangenen Sünden, sondern vielmehr spielte sie nur eine bestimmte Rolle bei den Kirchen der damaligen Zeit. Für so jemanden, dessen alte Veranlagung sich nicht veränderte – damit ist gemeint, der keine Erlösung erlangte und sogar noch weniger an Wahrheit besaß – war er absolut unfähig, einer von jenen zu werden, die vom Herrn Jesus akzeptiert werden. Er war nicht jemand, der mit Liebe und Verehrung für Jesus Christus gefüllt war; noch war er jemand, der darin versiert war, nach der Wahrheit zu suchen; noch weniger war er jemand, der das Geheimnis der Menschwerdung suchte. Er war lediglich jemand, der eine Begabung in der Sophistik hatte und der sich niemandem beugen würde, der höher als er selbst war oder von der Wahrheit beherrscht war. Er beneidete Menschen oder Wahrheiten, die ihm gegensätzlich waren oder in Feindschaft mit ihm standen. Er bevorzugte diese begnadeten Menschen, die ein großes Profil verkörperten und profundes Wissen besaßen. Er liebte es nicht, mit armen Menschen zu interagieren, die den wahren Weg suchten und sich um nichts anderes kümmerten, als um die Wahrheit. Stattdessen beschäftigte er sich mit hochrangigen Persönlichkeiten religiöser Organisationen, die nur von Lehren sprachen und reichliches Wissen besaßen. Er hatte keine Liebe für die neue Arbeit des Heiligen Geistes und kümmerte sich nicht um die Bewegung der neuen Arbeit des Heiligen Geistes. Stattdessen favorisierte er diese Regelungen und Lehren, die höher waren als die allgemeinen Wahrheiten. In seiner angeborenen Essenz und der Gesamtheit dessen, was er suchte, verdient er es nicht, ein Christ genannt zu werden, der nach der Wahrheit strebte, noch weniger ein treuer Diener im Hause Gottes, denn zu groß war seine Heuchelei und zu groß sein Ungehorsam. Obwohl er als Diener des Herrn Jesus bekannt ist, war er überhaupt nicht dafür geeignet, in das Tor des Himmelreichs einzutreten, denn seine Handlungen können von Anfang bis Ende nicht als gerecht bezeichnet werden. Er kann lediglich als jemand gesehen werden, der ein Heuchler war und Unrechtmäßiges tat, der aber dennoch auch für Christus arbeitete. Trotzdem kann er nicht als böse bezeichnet werden; er kann passenderweise als Mensch bezeichnet werden, der Unrechtmäßiges tat. Er arbeitete viel, doch darf er nicht nach der Menge seiner Arbeit beurteilt werden, sondern nur nach ihrer Qualität und ihrem Wesen. Nur auf diese Weise ist es möglich, dieser Sache auf den Grund zu gehen. Er glaubte immer: „Ich bin fähig zu arbeiten, ich bin besser als die meisten Menschen. Wie kein anderer nehme ich auf die Last des Herrn Rücksicht, und niemand bereut so tiefgehend wie ich, denn das große Licht schien auf mich, und ich habe das große Licht gesehen, und daher ist meine Reue tiefer als die von jedem anderen.“ Das dachte er damals in seinem Herzen. Am Ende seiner Arbeit sagte Paulus: „Ich habe den Kampf gekämpft, ich habe meinen Lauf vollendet; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit.“ Sein Kampf, seine Arbeit und sein Lauf waren nur wegen der Krone der Gerechtigkeit und er ging nicht aktiv nach vorne. Obwohl er in seiner Arbeit nicht oberflächlich war, kann gesagt werden, dass seine Arbeit lediglich zur Wiedergutmachung seiner Fehler war, um die Vorwürfe seines Gewissens zu beschwichtigen. Er hoffte nur, seine Arbeit zu vollenden, seinen Lauf zu beenden und seinen Kampf so bald wie möglich zu kämpfen, damit er seine so ersehnte Krone der Gerechtigkeit umso früher erhalten konnte. Das, wonach er sich sehnte, war nicht, mit seinen Erfahrungen und dem wahren Wissen dem Herrn Jesus zu begegnen, sondern seine Arbeit so schnell wie möglich zu beenden, damit er seine Belohnung, die ihm seine Arbeit eingebracht hatte, empfangen würde, wenn er dem Herrn Jesus begegnete. Er benutzte seine Arbeit, um sich selbst zu trösten und um ein Geschäft im Austausch für eine zukünftige Krone zu machen. Das, wonach er suchte, war nicht die Wahrheit oder Gott, sondern nur die Krone. Wie kann ein solches Bestreben dem Standard entsprechen? Seine Motivation, seine Arbeit, der Preis, den er bezahlte, und all seine Mühen – sie alle wurden von seinen wundervollen Fantasien durchdrungen, und er arbeitete völlig für seine eigenen Begierden. In der Gesamtheit seiner Arbeit gab es in dem Preis, den er zahlte, nicht die geringste Bereitschaft. Er war nur an einem Geschäft beteiligt. Seine Mühen wurden nicht bereitwillig erbracht, um seine Aufgabe zu erfüllen, sondern wurden bereitwillig erbracht, um das Ziel des Geschäfts zu erreichen. Haben solche Mühen irgendeinen Wert? Wer sollte seine unreinen Mühen loben? Wer hat irgendwelches Interesse an solchen Anstrengungen? Seine Arbeit war voller Träume für die Zukunft, voller wundervoller Pläne und beinhaltete keinen Weg für die Veränderung der menschlichen Veranlagung. Ein großer Teil seines Wohlwollens war nur gespielt, seine Arbeit spendete kein Leben, sondern war vorgetäuschter Anstand. Es war das Betreiben eines Geschäfts. Wie kann eine solche Arbeit den Menschen auf den Weg der Wiedererlangung seiner ursprünglichen Aufgabe führen?

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 481

Alles wonach Petrus strebte, war nach dem Herzen Gottes. Er strebte danach, Gottes Wunsch zu erfüllen, und ungeachtet seiner Leiden und seiner Not war er dennoch gewillt, Gottes Wunsch zu erfüllen. Es gibt keine größere Bestrebung eines Gläubigen an Gott. Das, wonach Paulus suchte, war befleckt durch sein eigenes Fleisch, durch seine eigenen Vorstellungen und seine eigenen Pläne und Vorhaben. Er war keineswegs ein qualifiziertes Geschöpf Gottes; er war nicht jemand, der danach strebte, Gottes Wunsch zu erfüllen. Petrus strebte danach, sich den Orchestrierungen Gottes zu unterwerfen, und obwohl die Arbeit, die er vollbrachte, nicht groß war, waren die Motivation hinter seinem Bestreben und der Pfad, den er ging, richtig. Obwohl er nicht in der Lage war, viele Menschen zu gewinnen, war er imstande, nach dem Weg der Wahrheit zu streben. Deswegen kann gesagt werden, dass er ein qualifiziertes Geschöpf Gottes war. Sogar heute, auch wenn du kein Arbeiter bist, solltest du fähig sein, deine Aufgabe als Geschöpf Gottes zu erfüllen und danach streben, dich allen Orchestrierungen Gottes zu unterwerfen. Du solltest in der Lage sein, Gott in allem, was Er sagt, zu gehorchen und alle Arten der Drangsal und der Verfeinerung erfahren, und obwohl du schwach bist, solltest du in deinem Herzen weiterhin fähig sein, Gott zu lieben. Jene, die für ihr eigenes Leben Verantwortung übernehmen, sind bereit, die Aufgabe als Geschöpf Gottes zu erfüllen, und der Standpunkt solcher Menschen gegenüber dem Bestreben ist der richtige. Das sind die Menschen, die Gott benötigt. Wenn du viel Arbeit geleistet hast und andere deine Belehrung erfahren haben, aber du selbst dich nicht verändert und kein Zeugnis abgegeben oder keine echte Erfahrung gemacht hast, sodass am Ende deines Lebens keines der Dinge, die du getan hast, Zeugnis abgibt – bist du dann jemand, der sich verändert hat? Bist du jemand, der nach der Wahrheit strebt? Der Heilige Geist verwendete dich damals, aber als Er dich verwendete, benutzte Er nur den Teil von dir, der zum Arbeiten verwendet werden konnte, und Er benutzte nicht den Teil von dir, der nicht verwendet werden konnte. Wenn du danach strebst, dich zu verändern, würdest du im Laufe deiner Verwendung allmählich vervollkommnet werden. Der Heilige Geist akzeptiert aber keine Verantwortung dafür, ob du letztendlich gewonnen wirst oder nicht, und das hängt von der Art deines Bestrebens ab. Wenn es in deiner persönlichen Veranlagung keine Veränderung gibt, dann ist das deshalb, weil du einen falschen Standpunkt gegenüber dem Bestreben vertrittst. Wenn dir keine Belohnung gewährt wird, ist das dein eigenes Problem, weil du nämlich die Wahrheit nicht in die Tat umgesetzt hast und unfähig bist, den Wunsch Gottes zu erfüllen. Und somit ist nichts von größerer Wichtigkeit als deine persönliche Erfahrung, und nichts ist kritischer als dein persönliches Eintreten. Einige Menschen werden zu dem Schluss kommen: „Ich habe so viel für Dich gearbeitet, und obwohl es keine gefeierten Erfolge gab, war ich in meinen Anstrengungen doch gewissenhaft. Kannst Du mich nicht einfach ins Himmelreich lassen, damit ich die Früchte des Lebens essen kann?“ Du musst wissen, welche Art von Menschen Ich Mir wünsche. Jenen, die unrein sind, ist es nicht gestattet, das Königreich zu betreten; jenen, die unrein sind, ist es nicht gestattet, den heiligen Boden zu besudeln. Obwohl du vielleicht viel Arbeit verrichtet hast und viele Jahre gearbeitet hast, wenn du am Ende noch immer erbärmlich schmutzig bist, ist es für das Gesetz des Himmels untragbar, dass du in Mein Königreich einzutreten wünschst! Seit der Gründung der Welt bis heute habe Ich jenen, die sich Mir anbiedern, niemals einfachen Zugang zu Meinem Königreich gewährt. Das ist eine himmlisches Vorschrift, und niemand kann sie missachten! Du musst nach dem Leben suchen. Heute sind diejenigen, die vervollkommnet werden, von derselben Art wie Petrus: Sie sind diejenigen, die in ihrer eigenen Veranlagung Veränderung suchen und bereit sind, für Gott Zeugnis abzulegen und ihre Aufgabe als Geschöpf Gottes zu erfüllen. Nur Menschen wie diese werden vervollkommnet werden. Wenn du nur nach einer Belohnung aus bist und nicht danach strebst, deine eigene Lebensveranlagung zu verändern, dann ist all deine Mühe umsonst – und das ist eine unveränderliche Wahrheit.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 482

Von dem Unterschied in der Wesensart von Petrus und Paulus solltest du verstehen, dass all jene, die nicht nach dem Leben streben, umsonst arbeiten. Du glaubst an Gott und folgst Gott, und so musst du in deinem Herzen Gott lieben. Du musst deine verdorbene Veranlagung zur Seite legen, musst danach streben, Gottes Wunsch gerecht zu werden und musst die Aufgabe als Geschöpf Gottes erfüllen. Da du an Gott glaubst und Ihm folgst, solltest du Ihm alles anbieten und solltest keine persönlichen Entscheidungen treffen und Forderungen machen, und du solltest die Erfüllung des Wunsches Gottes erreichen. Da du erschaffen wurdest, solltest du dem Herrn gehorchen, der dich erschaffen hat, denn inhärent bist du ohne Herrschaft über dich selbst und hast keine Fähigkeit, dein Schicksal zu kontrollieren. Da du eine Person bist, die an Gott glaubt, solltest du nach Heiligkeit und Veränderung streben. Da du ein Geschöpf Gottes bist, solltest du dich an deine Aufgabe halten und deinen Platz bewahren und darfst deine Aufgabe nicht überschreiten. Der Zweck ist nicht, dich einzuschränken oder dich durch die Lehre zu unterdrücken, sondern es ist der Weg, durch den du deine Aufgabe erfüllen kannst und gewonnen werden kannst – und gewonnen werden solltest – von all jenen, die Rechtschaffenheit ausüben. Wenn du die Wesensarten von Petrus und Paulus vergleichst, wirst du erkennen, wie du suchen solltest. Von den Wegen, die Petrus und Paulus gegangen sind, ist einer der Weg, der Vervollkommnung, und der andere ist der Weg der Eliminierung. Petrus und Paulus verkörpern zwei verschiedene Wege. Obwohl jeder von ihnen die Arbeit des Heiligen Geistes empfing, und jeder von ihnen die Erleuchtung und Erhellung des Heiligen Geistes erlangte, und jeder von ihnen das akzeptierte, was ihnen durch den Herrn Jesus anvertraut wurde, war die von beiden getragene Frucht nicht die gleiche: Einer trug wahrlich Frucht, und der andere tat das nicht. Von ihren Wesensarten, von den Arbeiten, die sie vollbrachten, von dem, was durch sie äußerlich ausgedrückt wurde und letztendlich von ihrem Schicksal solltest du verstehen, welchen Weg du nehmen und welchen Weg du einschlagen solltest. Sie gingen auf zwei deutlich unterschiedlichen Wegen. Paulus und Petrus waren die Quintessenz jeden Weges, und so wurden sie von Anfang an zur Typisierung dieser beiden Wege herangezogen. Was sind die Schlüsselpunkte der Erfahrungen von Paulus, und warum hat er es nicht geschafft? Was sind die Schlüsselpunkte der Erfahrungen von Petrus, und wie erfuhr er die Vervollkommnung? Wenn du vergleichst, worum sich die beiden kümmerten, wirst du exakt wissen, welche Art von Person Gott verlangt, was der Wille Gottes ist, was die Disposition Gottes ist, welche Art von Person letztendlich vervollkommnet und ebenso welche Art von Person nicht vervollkommnet wird, was die Veranlagung jener ist, die vervollkommnet werden und was die Veranlagung jener ist, die nicht vervollkommnet werden. Diese Angelegenheiten des Wesens können in den Erfahrungen von Petrus und Paulus gesehen werden. Gott erschuf alle Dinge, und so veranlasst Er, dass die ganze Schöpfung unter Seine Herrschaft kommt und sich Seiner Herrschaft unterwirft. Er wird alle Dinge befehligen, sodass alle Dinge in Seinen Händen sind. Die ganze Schöpfung Gottes, einschließlich der Tiere, Pflanzen, Menschheit, Berge und Flüsse und Seen, sie alle müssen unter Seine Herrschaft kommen. Alle Dinge in den Himmeln und auf Erden müssen unter Seine Herrschaft kommen. Sie haben keine Wahl, sondern müssen sich Seinen Orchestrierungen unterwerfen. Das wurde von Gott so beschlossen und ist die Autorität Gottes. Gott befehligt alles, bestimmt und reiht alle Dinge ein, wobei jedes Ding nach seiner eigenen Art klassifiziert ist und entsprechend dem Willen Gottes seine eigene Position hat. Egal wie groß es ist, nichts kann Gott übertreffen, und alle Dinge dienen der Menschheit, die Gott geschaffen hat, und nichts wagt es, Gott gegenüber ungehorsam zu sein oder Forderungen an Gott zu stellen. Und so muss der Mensch als Geschöpf Gottes auch die Aufgabe des Menschen erfüllen. Unabhängig davon, ob er der Herr oder Verwalter aller Dinge ist, egal wie hoch der Status der Menschen unter allen Dingen ist, er ist dennoch nichts weiter als ein kleiner Mensch unter der Herrschaft Gottes, und ist niemals mehr, als nur ein unbedeutender Mensch, ein Geschöpf Gottes, und er wird niemals über Gott stehen. Als Geschöpf Gottes sollte der Mensch versuchen, seine Aufgabe als Geschöpf Gottes zu erfüllen und anstreben, Gott zu lieben ohne andere Entscheidungen zu treffen, denn Gott ist des Menschen Liebe würdig. Jene, die danach streben, Gott zu lieben, sollten keine persönlichen Vorteile oder die Dinge, nach denen sie sich sehnen, anstreben. Das ist das richtigste Mittel des Bestrebens. Wenn das, wonach du strebst, die Wahrheit ist, das, was du in die Praxis umsetzt, die Wahrheit ist und das, was du erreichst eine Änderung deiner Veranlagung ist, dann ist der Weg, den du beschreitest, der richtige. Wenn das, wonach du strebst, der Segen des Fleisches ist, und das was du in Praxis umsetzt deine eigenen Vorstellungen sind und wenn es keine Änderung in deiner Veranlagung gibt und du dem fleischgewordenen Gott nicht gehorchst und du noch immer in der Unbestimmtheit lebst, wird das, wonach du strebst, dich sicherlich in die Hölle befördern, denn der Weg, dem du folgst, ist der Weg des Versagens. Ob du vervollkommnet oder eliminiert wirst, hängt von deinem eigenen Bestreben ab, was auch bedeutet, dass der Erfolg oder das Scheitern von dem Weg abhängt, den der Mensch geht.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Zurück: Eintritt in das Leben II

Weiter: Eintritt in das Leben IV

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp

Verwandte Inhalte

Gott Selbst, der Einzigartige IV

Gottes Heiligkeit (I)Wir haben uns bei unserem letzten Treffen schon zusätzlich in der Gemeinschaft über Gottes Autorität ausgetauscht. Im...

Kapitel 31

Ich hatte noch nie einen Platz in den Herzen der Menschen. Wenn Ich wirklich nach Menschen suche, drücken sie ihre Augen zu und ignorieren...

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen