15. Durch Gottes Worte erkannte ich mich selbst

Von Miaoxiao, Südkorea

Der Allmächtige Gott sagt: „In den letzten Tagen setzt Christus verschiedene Wahrheiten ein, um den Menschen zu belehren, das Wesen des Menschen zu offenbaren und seine Worte und Taten zu sezieren. Diese Worte umfassen verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch Gott gehorchen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und Disposition Gottes und so weiter. Diese Worte richten sich alle an das Wesen des Menschen und seine verdorbene Veranlagung. Insbesondere werden jene Worte, die offenbaren, wie der Mensch Gott verachtet, in Bezug darauf gesprochen, wie der Mensch eine Verkörperung des Satans und eine feindliche Macht gegen Gott ist. … Was das Urteilswerk herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen des wahren Gesichts Gottes und die Wahrheit über Sein Aufbegehren. Das Werk des Gerichts macht es dem Menschen möglich, viel Erkenntnis über Gottes Willen zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es erlaubt dem Menschen auch, sein verdorbenes Wesen und die Wurzeln seiner Verdorbenheit zu erkennen und zu verstehen und auch die Hässlichkeit des Menschen festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Urteilswerk herbeigeführt, da der Inhalt dieses Werkes eigentlich das Werk ist, die Wahrheit, den Weg und das Leben Gottes, all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben.“ („Christus verrichtet das Urteilswerk anhand der Wahrheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Wenn ich Gottes Worte lese, sehe ich, dass Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen darin besteht, die Wahrheit zu verkünden, um uns zu richten und zu reinigen, damit wir durch Gottes Worte unsere eigene satanische Natur erkennen und sehen können, wie tief wir von Satan verdorben worden sind. Nur dann werden wir Reue empfinden und wirklich Buße tun. Früher hatte ich immer das Gefühl, dass ich ein guter Mensch war, dass ich anderen gegenüber tolerant war, und wenn ich jemanden leiden sah, versuchte ich mein Bestes, um zu helfen. Ich dachte, ich hätte eine gute Menschlichkeit. Aber nachdem ich Gottes Werk der letzten Tage angenommen und das Gericht Seiner Worte erlebt hatte, sah ich, dass ich, obwohl ich mich äußerlich gut zu benehmen schien und keine schwerwiegenden Sünden beging, innerlich satanische Dispositionen hatte, wie Arroganz und Hinterlist … Ich konnte nicht anders, als mich gegen die Wahrheit und gegen Gott zu stellen. Ich sah, dass ich von Satan so verdorben worden war, dass ich wirklich Gottes Gericht und Reinigung brauchte.

Ich erinnere mich an den März 2018, meine Aufgabe war es damals, Videos für die Kirche zu drehen. Ich war neu im Team, und eine Mitschwester sagte, dass Bruder Zhao, der Teamleiter, ziemlich strenge Maßstäbe für die Arbeit habe. Und ich dachte: „Das ist verantwortungsvoll, streng zu sein, kann uns dazu bringen, unsere Pflicht besser zu erfüllen. Das ist eine gute Sache.“ „Außerdem“, dachte ich, „bin ich ein umgänglicher Mensch, und ich komme mit jedem zurecht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich Probleme haben werde, mit Bruder Zhao zu arbeiten.“

Bruder Zhao lud einige Videos herunter, die uns helfen sollten, uns schneller mit der Arbeit vertraut zu machen, darin ging es um Dinge wie Ästhetik, Beleuchtung, Farben und die Komposition der Aufnahmen. Das alles zu erlernen war irgendwie langweilig für mich, und meine Aufmerksamkeit schweifte immer wieder ab. Ich dachte: „Es gibt so viele Informationen, dass ich sie im Handumdrehen vergessen werde. Aber ich schätze, ich werde es durch Übung allmählich in den Griff bekommen. An diesem Punkt wäre es klüger, zu lernen, mit neuer Software bessere Videos zu machen, um uns so beim Lernen zu helfen und unser Interesse zu wecken.“ Also brachte ich meine Idee vor und glaubte, dass Bruder Zhao sie in Betracht ziehen würde. Aber stattdessen hörte er mich an und sagte dann sehr streng: „Diese Fähigkeiten zu erlernen ist wirklich wichtig. Wir brauchen sie, um professionelle Videos zu drehen. Wir müssen uns konzentrieren und Schritt für Schritt vorgehen und uns orientieren. All dies zu lernen ist Teil unserer Pflicht. Motivation entsteht durch eine Änderung der Denkweise, probier es aus und du wirst schon sehen.“ Gleich nachdem er das gesagt hatte, schauten mich meine Mitbrüder und Mitschwestern an, mein Gesicht und mein Hals wurden ganz rot, es war mir so peinlich. Ich dachte: „Was werden sie jetzt wirklich von mir denken? Werden sie denken, dass ich nur aus Pflichtgefühl dabei bin? Wie soll ich da bloß wieder hingehen?“ Aber dann dachte ich: „Hm! Ich kann doch nicht engstirnig sein. Bruder Zhao versucht, uns zu helfen und zu führen. Wie kann ich denn mit anderen zusammenarbeiten, wenn ich in allem so kleinlich bin?“ Von diesem Augenblick an begann ich, mir neue Fähigkeiten anzueignen, und ich lernte ziemlich schnell einige grundlegende Dinge. Nach kurzer Zeit fühlte ich mich ziemlich selbstzufrieden und dachte, ich sei auf einem hohen Niveau, weil ich schnell lernte.

Eines Tages brachte uns Bruder Zhao bei, wie man eine neue Software benutzt. Und ich habe das Konzept sofort verstanden. Aber alle anderen brauchten mehr Zeit zum Lernen. Bruder Zhao hat sie uns zweimal erklärt, aber ich verlor langsam die Geduld. Ich dachte: „Ach, komm schon. Das ist so einfach, man muss es nicht noch einmal erklären.“ Also begann ich, mich mit anderen Themen zu beschäftigen. Bruder Zhao sah, dass ich nicht wirklich konzentriert war, und er sagte: „Schwester, hast du das verstanden? Komm und zeig es uns.“ Ich dachte: „Natürlich habe ich das. Also werde ich jetzt einfach mal zeigen, was ich weiß.“ Und voller Zuversicht begann ich. Aber dann blieb ich plötzlich stecken. Ich wusste nicht, was ich als Nächstes tun sollte. Meine Mitbrüder und Mitschwestern schauten mir zu. Mein Gesicht fing an zu glühen. Ich wollte einfach nur noch unsichtbar sein. Dann sagte Bruder Zhao so richtig streng: „Schwester, du bist wirklich arrogant und zeigst kein Interesse an dem, was du lernst. Wie kannst du auf diese Weise deine Pflicht gut erfüllen?“ Natürlich war ich mit dem, was er zu sagen hatte, nicht einverstanden. Ich dachte: „Du hast mich einfach nie gemocht!“ „Du stellst mich auf die Probe und niemanden sonst. Willst du mich einfach nur lächerlich machen? Und du tadelst mich weiterhin vor allen Leuten: Werden die Leute dann nicht denken, dass ich arrogant bin? Wie soll ich danach noch mit jemandem auskommen?“ Ich dachte, Bruder Zhao wollte mich nur schlecht aussehen lassen, wollte mit mir ein Hühnchen rupfen. Und ich begann, ihm gegenüber voreingenommen zu sein. Von da an ging ich ihm irgendwie unbewusst aus dem Weg. Wenn er mich nach meiner Pflicht fragte, nahm ich ihn kaum wahr, ich redete kaum noch. Ich hatte Angst, dass er mich zurechtweisen würde, wenn er Probleme in meiner Arbeit entdeckte. Aber je mehr ich ihn mied, desto mehr Fehler schien ich zu machen. Es schien, dass er mich ständig korrigierte. Dadurch war ich wirklich gereizt und wirklich nicht mehr glücklich mit Bruder Zhao. Ich dachte: „Du bringst mich immer in Verlegenheit. Wenn du aber das nächste Mal einen Fehler machst, werde ich das vor allen Leuten ansprechen. Dann bekommst du es mit gleicher Münze heimgezahlt.“

Später dann stieß eine weitere Schwester zu unserer Gruppe. Ich gab ihr eine grundlegende Orientierung. Und als es um Bruder Zhao ging, ließ ich all meine Ansichten und all meine Vorurteile über ihn ab. Danach fühlte ich mich sehr unbehaglich. Ich fragte mich, ob ich ihn verurteilen würde. Dann dachte ich, na ja, ich sagte ihr meine ehrliche Meinung, damit sie etwas über seine Persönlichkeit wüsste und mit ihm so umgehen würde, wie sie es für richtig hielt. Schließlich ließ ich es einfach auf sich beruhen.

Bald darauf hörte ich, wie eine Schwester einer Gemeindeleiterin von Bruder Zhaos Dienstproblemen erzählte. Ich dachte: „Das ist meine Chance, auch meine Gedanken mitzuteilen. Die Leiterin wird sich wahrscheinlich nach dem, was wir berichten, mit Bruder Zhao befassen und der wird dann mal merken, wie sich das anfühlt. Vielleicht wird er weg sein, nachdem sie sich mit ihm befasst hat und ich muss ihm nicht mehr gegenübertreten.“ In diesem Sinne teilte ich der Leiterin mit, was ich für Bruder Zhaos Fehler und Verdorbenheit hielt. Ich dachte, er würde durch jemand anderen ersetzt werden. Aber überraschenderweise sagte die Leiterin einige Tage später, als sie die Beurteilungen aller zusammenfasste, dass Bruder Zhao eine gewisse Verdorbenheit aufwies, aber auch eine gewisse Selbsterkenntnis besitze, und dass er die Verantwortung für seine Pflicht übernehme und praktische Arbeit leisten könne. Er behielt also seine Führungsrolle. Ich war wirklich enttäuscht zu wissen, dass er bleiben würde. Später sprach die Leiterin mit mir. „Schwester, als wir Bruder Zhaos Probleme besprachen, hast du nur seine Verdorbenheit erwähnt. Hast du etwa Vorurteile gegen ihn? Er ist ein sehr direkter Mensch, wenn er also sieht, dass jemand etwas gegen die Grundsätze der Wahrheit tut, redet er nicht um den heißen Brei herum. Manchmal kommt er etwas hart rüber, aber er will nur den Brüdern und Schwestern helfen und die Arbeit der Kirche unterstützen. Wir müssen hier ganz sicher sein. Wenn wir seine Pflicht wechseln lassen, würde das die Arbeit der Kirche stören. Wenn wir über Bruder Zhao sprechen, müssen wir prüfen, ob das, was wir gesagt und getan haben, der Wahrheit entsprach, ob unsere Motive richtig waren oder ob wir Vorurteile hatten.“ Was die Leiterin mir sagte, machte mir klar, dass ich ein ernstes Problem hatte. Wenn ich daran zurückdenke, wie ich mich in der Zeit, in der ich meine Aufgabe bei Bruder Zhao erfüllt hatte, verhalten habe, fühlte sich das gar nicht gut an. Ich betete zu Gott über meinen Seelenzustand.

Und später las ich diese Worte Gottes: „Diejenigen unter den Brüdern und Schwestern, die ihrer Negativität immer wieder Luft machen, sind Lakaien Satans, und sie stören die Kirche. Solche Menschen müssen eines Tages ausgestoßen und beseitigt werden. Wenn Menschen in ihrem Glauben an Gott in ihrem Herzen keine Ehrfurcht vor Gott haben, wenn sie in ihrem Herzen keinen Gehorsam gegenüber Gott haben, dann werden sie nicht nur unfähig sein, in irgendeiner Form Arbeit für Ihn zu tun, sondern im Gegenteil zu denen werden, die Sein Werk stören und sich Ihm widersetzen. An Gott zu glauben, Ihm aber nicht zu gehorchen oder Ihn nicht zu verehren, sondern Ihm stattdessen zu trotzen, ist die größte Schande für einen Gläubigen. … Menschen, die wirklich an Gott glauben, haben Ihn immer in ihrem Herzen, und sie haben immer ein Gott verehrendes Herz in sich, ein Gott liebendes Herz. Diejenigen, die an Gott glauben, sollten die Dinge vorsichtig und umsichtig tun, und alles, was sie tun, sollte im Einklang mit Gottes Anforderungen stehen und Sein Herz befriedigen können. Sie sollten nicht eigensinnig sein und tun, was ihnen gefällt; das gehört nicht zum heiligen Anstand. Die Menschen dürfen nicht Amok laufen und überall die Fahne Gottes schwenken, während sie überall prahlen und schwindeln; das ist die rebellischste Art von Verhalten. Familien haben ihre Regeln, und Nationen haben ihre Gesetze – und gilt dies nicht erst recht im Hause Gottes? Sind die Normen dort nicht noch strenger? Gibt es nicht noch mehr Verwaltungsverordnungen? Den Menschen steht frei das zu tun, was sie wollen, aber die Verwaltungsverordnungen Gottes können nicht beliebig geändert werden. Gott ist ein Gott, der Vergehen von Menschen nicht duldet;“ („Eine Warnung an diejenigen, die die Wahrheit nicht praktizieren“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gottes Worte haben wirklich an mein Herz gerührt. Gottes Disposition duldet kein Vergehen, Gott hat Verwaltungsverordnungen. Wenn jemand ohne Ehrfurcht vor Gott spricht und handelt, wie ein Ungläubiger Amok läuft, andere heimlich richtet, Zwietracht sät und die Arbeit der Kirche stört, dann ist diese Person ein Lakai Satans. Gott würde niemals zulassen, dass so jemand in der Kirche bleibt. Ich dachte über mein eigenes Verhalten nach und darüber, was ich in meiner Pflichterfüllung gegenüber Bruder Zhao offenbart hatte. Ich war ihm gegenüber nur deshalb voreingenommen geworden, weil er mir meine Fehler vor anderen aufzeigte und meinen Stolz verletzte. Ich habe meine Vorurteile über ihn auch an einer neuen Schwester abreagiert und ihn hinter seinem Rücken verurteilt. Ich hatte versucht, ihn absichtlich schlecht aussehen zu lassen. Wenn ich hörte, wie jemand Bruder Zhaos Pflichterfüllung kritisierte und in Frage stellte, unterstützte ich ihn voll und ganz. Ich war begierig darauf, dass die Gemeindeleiterin ihn ablöst und ihn in die Wüste schickt. Wies ich da nicht eine teuflische satanische Natur auf? Wie war ich da ein gläubiger Mensch? Ich erkannte, dass Bruder Zhao die Arbeit der Kirche förderte und mir half, indem er mich auf meine Fehler und Unzulänglichkeiten in meiner Pflichtausübung hinwies. Aber ich wurde gegen ihn voreingenommen, weil das meinen Stolz verletzte. Ich urteilte immer wieder über ihn, versuchte immer, ihm etwas anzuhängen, in der Hoffnung, ihn herauszudrängen. Welche Art von Rolle habe ich dabei eigentlich gespielt? Habe ich nicht Gottes Werk sabotiert? War ich nicht ein Lakai Satans? Dieser Gedanke machte mir wirklich Angst. Hätte die Gemeindeleiterin das nicht den Prinzipien entsprechend geprüft und ihn bei seiner Pflicht gelassen, wäre die Arbeit des Teams stark beeinträchtigt worden. Ich empfand Selbstvorwürfe und Bedauern und fühlte mich schuldig wegen Bruder Zhao. Ich sah, dass es mir an Menschlichkeit fehlte. Wäre die Offenbarung der Worte Gottes nicht gewesen, dann hätte ich, so abgestumpft ich auch war, nicht über mich selbst nachgedacht. Ich hätte weiterhin Böses getan und die Arbeit der Kirche gestört, und Gott hätte mich verlassen. Mir wurde schließlich klar, wie gefährlich es wäre, wenn meine teuflische satanische Disposition nicht aufgelöst würde. Ich begann, über die Dinge nachzudenken und fragte mich nach der wahren Ursache hinter der satanischen Disposition, die ich an den Tag legte.

Später las ich diese Worte Gottes: „In solch einem dreckigen Land geboren, wurde der Mensch von der Gesellschaft heftig verdorben, er wurde von feudalen Ethiken beeinflusst und er wurde an ‚Hochschulen‘ unterrichtet. Das rückständige Denken, die verdorbene Moralität, die gemeine Lebensanschauung, die verabscheuungswürdige Philosophie zum Leben, die äußerst wertlose Existenz und verkommene Lebensstile und Bräuche – all diese Dinge sind tief in das Herz des Menschen eingedrungen und haben sein Gewissen schwer untergraben und angegriffen. Infolgedessen ist der Mensch von Gott immer weiter entfernt und widersetzt sich Ihm immer mehr. Die Disposition des Menschen wird von Tag zu Tag bösartiger und es gibt keine einzige Person, die bereitwillig irgendetwas für Gott aufgeben wird, nicht eine einzige Person, die bereitwillig Gott gehorchen wird, noch darüber hinaus eine einzige Person, die bereitwillig die Erscheinung Gottes suchen wird. Stattdessen strebt der Mensch unter der Domäne Satans nur danach, Vergnügungen nachzugehen und sich im Land des Schlamms der Verderbtheit des Fleisches hinzugeben. Sogar wenn sie die Wahrheit hören, verschwenden die, die in Finsternis leben, keinen Gedanken darauf, sie in die Praxis umzusetzen, noch sind sie geneigt, Gott ausfindig zu machen, sogar dann nicht, wenn sie Seine Erscheinung erblickt haben. Wie könnte eine derart verkommene Menschheit irgendeine Aussicht auf Erlösung haben? Wie könnte eine derart dekadente Menschheit im Licht leben?“ („Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Menschen denken so: ‚Wenn du nicht liebenswürdig sein wirst, dann werde ich nicht gerecht sein! Wenn du unverschämt zu mir bist, dann bin ich auch unverschämt zu dir! Wenn du mich nicht mit Würde behandelst, warum sollte ich dich mit Würde behandeln?‘ Was für eine Denkweise ist dies? Ist das nicht eine sehr rachsüchtige Denkweise? Ist dieser Blickwinkel in den Augen eines gewöhnlichen Menschen nicht umsetzbar? ‚Auge um Auge und Zahn um Zahn‘; ‚Ich zahle es dir mit gleicher Münze heim‘ – unter Ungläubigen sind dies alles Argumentationen, die stichhaltig sind und vollkommen mit menschlichen Auffassungen übereinstimmen. Würdest du jedoch, als jemand, der an Gott glaubt – als jemand, der danach strebt, die Wahrheit zu verstehen und nach einer Veränderung in der Disposition strebt –, sagen, dass solche Worte richtig oder falsch sind? Was solltest du tun, um sie zu erkennen? Woher kommen solche Dinge? Sie kommen von der bösartigen Natur Satans; sie enthalten Gift und sie enthalten das wahre Gesicht Satans in all seiner Bösartigkeit und Hässlichkeit. Sie enthalten ebenjenen Wesenskern dieser Natur. Was ist das Merkmal der Blickwinkel, Gedanken, Ausdrücke, Sprache und sogar Handlungen, die den Wesenskern dieser Natur enthalten? Kommen sie nicht von Satan? Stimmen diese Aspekte Satans mit der Menschlichkeit überein? Stimmen sie mit der Wahrheit überein oder mit der Wirklichkeit der Wahrheit? Sind sie die Handlungen, die Anhänger Gottes verrichten sollten, und die Gedanken und Ansichten, die sie besitzen sollten?“ („Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Ich verstand aus Gottes Worten, dass das Offenbaren dieser Disposition und diese Art von Grausamkeit keine momentane Verderbtheit war, sondern dass es die Natur Satans war, die mich beherrschte. Durch soziale Konditionierung und nationale Erziehung trichtert Satan den Menschen Gedanken ein wie: „Wir bekämpfen Feuer mit Feuer: Wer uns angreift, den greifen wir an“, „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ und „Ich zahle es dir mit gleicher Münze heim“. Vergiftet durch diese satanischen Philosophien werden die Menschen immer arroganter, teuflischer und betrügerischer. Und sie werden bereit, alles zu tun, um zu versuchen, ihre eigenen Interessen zu schützen. Die Menschen wissen nicht mehr, wie sie miteinander umgehen sollen, sie sind ungeduldig, sie haben kein Verständnis. Sobald sie das Gefühl haben, dass ihr Selbstbild bedroht ist, werden sie voreingenommen gegenüber anderen, sie schließen sie aus, verachten sie und nehmen sogar Rache. Es ist genau wie die Diktatur der KPCh, die ihr großes, ruhmreiches Image schützt. Niemand darf ihre vielen bösen Taten enthüllen. Die Menschen können nur ein Loblied auf sie singen. Jeder, der die Kommunistische Partei bloßstellt und ihr „glorreiches“ Image verletzt, wird streng bestraft. Sie klagen Menschen aller Art fingierter Verbrechen an, um sie einzusperren und zu töten, wenn sie es wollen. Seit ich ein kleines Mädchen war, wurde ich von den Giften des großen roten Drachens vergiftet und verletzt. Ich bin arrogant, akzeptiere die Wahrheit nicht, und ich lasse mich nicht von anderen bloßstellen. Ich komme mit niemandem aus, der meine Interessen bedroht und behandle sie sogar wie Feinde. Bruder Zhao wagte es, ehrlich zu sein, auf meine tatsächlichen Mängel hinzuweisen, und ich habe es nicht nur versäumt, bescheiden genug zu sein, um seine Hilfe anzunehmen, sondern ich entwickelte auch einen Groll gegen ihn, weil das meinen Status beeinträchtigte. Ich habe ihn untergraben und getuschelt, nur um ihn ablösen zu lassen. Dann traf es mich, ich wurde zum Lakaien Satans und störte die Arbeit der Kirche. Erst dann sah ich, wie tief Satan mich verdorben hatte. Ich war von Natur aus hinterhältig und sogar auch teuflisch. Ich offenbarte nur Verdorbenheit, ohne jede normale Menschlichkeit. Ich sah, dass Gott mich zwangsläufig zerstören würde, wenn das nicht aufgelöst würde. Davor hielt ich mich für tolerant und insgesamt für einen guten Menschen. Es lag daran, dass meine eigenen Interessen nicht beeinträchtigt worden waren, aber sobald meine Interessen bedroht waren, zeigte sich meine satanische Disposition. Ich begann, mich zu hassen. Ich wollte nicht mehr so leben und mich Gott widersetzen. Dann betete ich ein Bußgebet zu Gott, war bereit, nach der Wahrheit zu streben, das Urteil von Gottes Worten anzunehmen und meine satanische Natur abzulegen.

Später las ich dies in Gottes Worten: „Wenn Menschen in ihrem Gottesglauben nicht häufig vor Ihm leben, dann werden sie nicht in der Lage sein, Ehrfurcht vor Ihm zu haben und werden daher unfähig sein, das Böse zu meiden. Diese Dinge hängen zusammen. Wenn dein Herz oft vor Gott lebt, wirst du unter Kontrolle gehalten und wirst Gott in vielen Dingen fürchten. Du wirst nicht zu weit gehen oder etwas tun, was liederlich ist. Du wirst nicht das tun, was von Gott verabscheut wird, und wirst keine Worte sprechen, die keine Vernunft haben. Wenn du Gottes Beobachtung akzeptierst und Gottes Disziplin akzeptierst, wirst du es vermeiden, viele böse Dinge zu tun. Wirst du somit nicht das Böse gemieden haben?“ („Nur wenn du allezeit vor Gott lebst, kannst du den Weg der Errettung gehen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Aus Gottes Worten erkannte ich, dass es absolut entscheidend war, Ehrfurcht vor Ihm zu haben. Wir müssen vor Gott leben und Gottes Prüfung in unseren Worten und Taten akzeptieren. Auch wenn es schwer zu akzeptieren ist oder wir uns widerstrebend fühlen, wenn unsere Interessen bedroht sind, können wir uns mit einem Herzen voller Ehrfurcht vor Gott durch Gebet zurücknehmen, die Wahrheit suchen, uns auf die Arbeit in Gottes Haus und unsere Pflicht konzentrieren und nichts tun, um uns gegen Gott aufzulehnen. Ich begann, nach Gottes Worten zu handeln, und das befreite mich von meiner Voreingenommenheit gegenüber Bruder Zhao. Ich fühlte, dass er versuchte, meine Fehler zu korrigieren, damit ich mich verbessern und in meiner Pflicht bessere Ergebnisse erzielen konnte. Wenn ich jetzt auf ein Problem stoße, kann ich ihn um Rat fragen, und durch seine Vorschläge und seine Hilfe habe ich meine Schwachpunkte verbessert. Ich habe begonnen, die mir übertragenen Aufgaben viel besser zu erfüllen, und ich fühle mich wohl und inneren Frieden. Nur durch das Urteil der Worte Gottes konnte ich mich ändern. Und erkannte Gottes praktisches Wirken, um uns zu retten.

Zurück: 14. Wie man seine Pflicht betrachten sollte

Weiter: 17. Vor Gott leben

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp

Verwandte Inhalte

19. Die Buße eines Offiziers

Von Zhenxin, ChinaDer Allmächtige Gott sagt: „Von der Erschaffung der Welt bis heute stellt all das, was Gott in Seiner Arbeit geschaffen...

17. Vor Gott leben

Von Yongsui, SüdkoreaDer Allmächtige Gott sagt: „Beim Streben nach dem Lebenseintritt muss man die eigenen Worte, Taten, Gedanken und Ideen...

46. Der Schutz Gottes

Von Youxin, Südkorea Gottes Worte lauten: „Die Menschen können ihre Disposition nicht selbst ändern. Sie müssen sich dem Urteil und der...

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen