VII. Grundlegende Worte über die Bibel

177. Schon über viele Jahre hinweg zählt das Lesen in der Bibel, als eines der altherkömmlichen Mittel des Glaubens der Menschen (die des Christentums, eine der drei größten Weltreligionen). Sich von der Bibel abzuwenden bedeutet an den Herrn nicht zu glauben, sich von der Bibel abzuwenden ist Heterodoxie und Häresie und sogar wenn die Menschen andere Bücher lesen, muss die Basis dieser Bücher die Erklärung der Bibel sein. Was so viel heißt wie, wenn du an den Herrn glaubst, dann musst du die Bibel lesen, und du darfst außerhalb der Bibel kein anderes Buch verherrlichen, das die Bibel nicht mit einbezieht. Tust du es dennoch, verrätst du Gott. Von der Zeit an, seitdem es die Bibel gibt, war der Glaube der Menschen an den Herrn der Glaube an die Bibel. Anstelle zu sagen, die Menschen glauben an den Herrn, ist es besser zu sagen, sie glauben an die Bibel, anstelle zu sagen sie haben angefangen in der Bibel zu lesen, ist es besser zu sagen, sie haben angefangen an die Bibel zu glauben und anstelle zu sagen, sie haben sich vor dem Herrn umgekehrt, wäre es besser zu sagen, sie haben sich vor der Bibel umgekehrt. Auf diese Weise verherrlichen die Menschen die Bibel so, als wäre sie Gott, als wäre sie ihr Lebenssaft, und sie zu verlieren, würde dem Verlieren ihres eigenen Lebens gleichkommen. Die Menschen sehen die Bibel gleichwertig zu Gott und es gibt sogar solche, die sie höher als Gott ansehen. Wenn die Menschen ohne das Werk des Heiligen Geistes sind, wenn sie Gott nicht fühlen können, führen sie ihr Leben weiter, doch sobald sie die Bibel verlieren oder die ruhmreichen Kapital und Sprüche aus der Bibel verlieren, dann ist es so, als hätten sie ihr Leben verloren. Also, sobald die Menschen an den Herrn glauben, beginnen sie in der Bibel zu lesen und die Bibel auswendig zu lernen, und je mehr sie von der Bibel auswendig lernen können, umso mehr bezeugt das, dass sie den Herrn lieben und großen Glauben besitzen. Jene, die die Bibel gelesen haben und sie anderen erzählen können, sind alles gute Brüder und Schwestern. In all diesen Jahren wurde der Glaube und die Loyalität der Menschen an den Herrn, an der Menge des Verständnisses der Bibel gemessen. Die meisten Menschen verstehen einfach nicht, weshalb sie an Gott glauben sollten, noch wie an Gott zu glauben ist und machen nichts, außer blindlings nach Hinweisen zu suchen, um die Kapitel der Bibel zu entziffern. Die Menschen haben die Richtung der Arbeit des Heiligen Geistes niemals angestrebt. Sie haben von jeher nichts getan, als die Bibel verzweifelt zu studieren und zu erforschen und noch niemals hat irgendjemand eine neuere Arbeit des Heiligen Geistes außerhalb der Bibel gefunden, niemand hat sich je von der Bibel abgewendet, noch haben sie es jemals gewagt, sich von der Bibel abzuwenden. All die Jahre haben die Menschen die Bibel studiert, haben sich so viele Erklärungen einfallen lassen und so viel Arbeit investiert. Sie haben auch viele Meinungsverschiedenheiten über die Bibel, über die sie endlos debattieren, sodass sich bis heute mehr als 2000 verschiedene Konfessionen entwickelt haben. Sie alle möchten einige besondere Erklärungen oder noch grundlegendere Geheimnisse in der Bibel finden, sie möchten die Bibel erkunden und in ihr den Hintergrund für das Werk von Jehova in Israel oder den Hintergrund für das Werk Jesu in Judäa oder weitere Geheimnisse entdecken, die noch niemand kennt. Die Herangehensweise der Menschen an die Bibel, ist eine der Besessenheit und des Glaubens und niemand hat vollständige Klarheit über die inwendige Geschichte und das Wesen der Bibel. Deshalb verspüren die Menschen heute immer noch eine unbeschreibliche Magie, wenn es um die Bibel geht, und sie sind sogar noch mehr von ihr besessen und glauben noch stärker an sie. Heute möchte Jeder die Prophezeiungen der Arbeit der letzten Tage in der Bibel finden, sie möchten entdecken, welche Arbeit Gott während der letzten Tage ausführen wird und welche Zeichen es dort bezüglich der letzten Tage gibt. So wird ihre Verherrlichung der Bibel noch fieberhafter und je näher die letzten Tage heranrücken, umso größer wird der blinde Glaube, den sie den Prophezeiungen der Bibel schenken, insbesondere jenen über die letzten Tage. Mit einem solchen blinden Glauben an die Bibel, mit einem derartigen Vertrauen in die Bibel, haben sie kein Verlangen, nach der Arbeit des Heiligen Geistes zu suchen. Den Vorstellungen der Menschen entsprechend denken sie, dass nur die Bibel das Werk des Heiligen Geistes bringen kann, nur in der Bibel können sich die Fußstapfen Gottes finden lassen und nur in der Bibel sind die Geheimnisse der Arbeit Gottes versteckt, nur die Bibel – keine anderen Bücher oder Menschen – kann alles über Gott und die Gesamtheit seines Werkes erklären. Die Bibel kann die Arbeit des Himmels auf die Erde bringen und die Bibel kann beides: Die Zeitalter eröffnen und schließen. Mit der artigen Auffassungen haben die Menschen keine Neigung, nach der Arbeit des Heiligen Geistes zu suchen. Egal wie sehr die Bibel in der Vergangenheit den Menschen geholfen hat, sie ist zu einem Hindernis für Gottes letzte Arbeit geworden. Ohne die Bibel könnten die Menschen nach den Fußstapfen Gottes andernorts suchen, doch heute sind Seine Fußstapfen in der Bibel enthalten und die Schwierigkeit, Seine neuste Arbeit fortzuführen, hat sich verdoppelt und ist zu einer mühseligen Aufgabe geworden. Das ist alles wegen den berühmten Kapiteln und Sprüchen in der Bibel wie auch den verschiedenen Prophezeiungen der Bibel. Die Bibel ist zu einem Götzen in den Köpfen der Menschen und zu einem Rätsel in ihren Gehirnen geworden. Sie sind einfach unfähig des Glaubens daran, dass Gott Seine Arbeit außerhalb der Bibel ausführen kann, sie sind unfähig zu glauben, dass die Menschen Gott außerhalb der Bibel finden können, und noch weniger sind sie dazu fähig zu glauben, dass Gott sich während Seiner abschließenden Arbeit von der Bibel abwenden und von neuem beginnen könnte. Das ist für die Menschen undenkbar, sie können das nicht glauben und sich auch nicht vorstellen. Auf dem Weg, die neue Arbeit Gottes zu akzeptieren, ist die Bibel zu einem großen Hindernis für die Annahme der neuen Arbeit durch die Menschen geworden und zu einem Erschwernis für Gottes Verbreitung dieser neuen Arbeit.

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

178. Was für eine Art von Buch ist die Bibel? Das Alte Testament ist die Arbeit Gottes während des Zeitalters des Gesetzes. Das Alte Testament der Bibel zeichnet alle Arbeiten Jehovas auf, die während des Zeitalters des Gesetzes ausgeführt wurden, sowie Sein Werk der Erschaffung. Es zeichnet gesamtheitlich das Werk auf, das Jehova ausführte und letztendlich beendet es die Berichterstattung vom Werk Jehovas, mit dem Buch Maleachi. Das Alte Testament zeichnet zwei Abschnitte der Arbeit auf, die von Gott ausgeführt wurden: Eines ist das Werk der Schöpfung und das andere ist das Erlassen des Gesetzes. Beides waren Werke, die von Jehova ausgeführt wurden. Das Zeitalter des Gesetzes repräsentiert die Arbeit unter dem Namen Gott Jehova. Sie ist gesamtheitlich die Arbeit, die hauptsächlich unter dem Namen Jehovas verrichtet wurde. Folglich zeichnet das Alte Testament das Werk Jehovas auf und das Neue Testament zeichnet das Werk von Jesus auf, also die Arbeit, die hauptsächlich unter dem Namen von Jesus ausgeführt wurde. Die Signifikanz des Namens Jesus und die Arbeit, die Er ausführte, sind größtenteils im neuen Testament festgehalten. Während des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes errichtete Jehova den Tempel und den Altar in Israel, Er führte das Leben der Israeliten auf Erden, in dem Er bewies, dass sie Sein auserwähltes Volk waren, die erste Gruppe von Menschen, die Er auf Erden erwählt hatte und die nach Seinem Herzen waren, die erste Gruppe, die Er persönlich führte. Die zwölf Stämme Israels waren die ersten Auserwählten Jehovas und deshalb arbeitete Er ständig in ihnen bis zu der Zeit, in der die Arbeit des Gesetzes Jehovas abgeschlossen war. Die zweite Phase Seiner Arbeit war die Arbeit im Zeitalter der Gnade des Neuen Testaments und sie wurde unter dem jüdischen Volk ausgeführt, unter einem der zwölf Stämme Israels. Das Ausmaß der Arbeit war deshalb geringer, weil Jesus der fleischgewordene Gott war. Jesus arbeitete nur im gesamten Land von Judäa und verrichtete nur dreieinhalb Jahre der Arbeit. Folglich ist das, was im Neuen Testament festgehalten wurde, fern davon, die Aufzeichnungen von den erfüllten Arbeiten im Alten Testament einzuholen.

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

179. Die Bibel ist ein geschichtliches Buch und enthält selbstverständlich auch einige Voraussagen der Propheten und diese Vorhersagen sind kein Teil der Geschichte. Die Bibel enthält mehrere Teile, darin gibt es nicht nur Vorhersagen oder nur die Arbeit von Jehova und auch nicht nur die Paulinischen Briefe. Du musst wissen wie viele Teile die Bibel enthält. Das Alte Testament enthält die Genesis, den Exodus …, und dann gibt es auch noch die Bücher der Prophezeiungen, die die Propheten verfasst haben. Schließlich endet das Alte Testament mit dem Buch Maleachi. Es zeichnet die Arbeit des Gesetzes auf, die von Jehova geführt wurde. Von der Genesis bis zum Buch Maleachi ist es eine umfassende Aufzeichnung aller Arbeiten des Zeitalters des Gesetzes. Das heißt, dass das Alte Testament alle Erfahrungen der Menschen aufzeichnet, die im Zeitalter des Gesetzes von Jehova geführt wurden. … Die Propheten zu der damaligen Zeit waren von Jehova inspiriert und sprachen einige Prophezeiungen, sie sagten viele Worte und sie prophezeiten jene Dinge vom Zeitalter der Gnade, wie auch die Vernichtung der Welt in den letzten Tagen – jenes Werk, das Jehova zu tun plante. Die verbleibenden Bücher zeichnen alle die Arbeit von Jehova in Israel auf. Deshalb, wenn du die Bibel liest, liest du größtenteils darüber, was Jehova in Israel tat. Das Alte Testament der Bibel zeichnet hauptsächlich die Arbeit der Führung Israels von Jehova auf, wie Er Moses benutzte, um die Israeliten aus Ägypten herauszuführen, der sie aus den Fesseln Pharaos befreite und sie in die Wildnis führte, wonach sie Kanaan betraten und alles was danach kam, war ihr Leben in Kanaan. Abseits davon ist alles andere die Aufzeichnung der Arbeit Jehovas in ganz Israel. Jede Aufzeichnung im Alten Testament ist die Arbeit Jehovas in Israel, es ist die Arbeit, die Jehova in dem Land ausführte, in dem Er Adam und Eva erschuf. Von da an, als Gott nach der Zeit von Noah, die Menschheit offiziell auf Erden zu führen begann, handeln alle Aufzeichnungen im Alten Testament von der Arbeit in Israel. Und weshalb ist dort keine Arbeit außerhalb von Israel aufgezeichnet? Denn das Land Israel ist die Wiege der Menschheit. Am Anfang gab es kein anderes Land neben Israel und Jehova arbeitete an keinem anderen Ort. Somit beschreibt alles, was im Alten Testament der Bibel aufgezeichnet ist, bloß Gottes Wirken in Israel zur damaligen Zeit. Die Worte, die von den Propheten ausgesprochen wurden, von Jesaja, Daniel, Jeremias und Hesekiel … Ihre Worte sagen Seine anderen Arbeiten auf der Erde voraus, sie sagen die Arbeit Jehovas Selbst voraus. All dies kam von Gott, es war die Arbeit des Heiligen Geistes und alles abseits der Bücher der Propheten ist eine Aufzeichnung der menschlichen Erfahrungen mit der Arbeit Jehovas, zur damaligen Zeit.

Das Werk der Erschaffung fand vor der Menschheit statt, aber das Buch der Genesis entstand erst nachdem es die Menschheit gab, es war ein Buch, das von Moses während des Zeitalters des Gesetzes verfasst wurde. Es ist so wie die Dinge, die sich unter euch heute begeben. Nachdem sie passieren, schreibt ihr sie nieder, um sie den Menschen in der Zukunft zu zeigen, und für die Menschen der Zukunft, sind die Dinge, die ihr aufgezeichnet habt, Dinge, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben – sie sind nichts anderes als Geschichte. Die aufgezeichneten Dinge im Alten Testament sind das Werk Jehovas in Israel und das, was im Neuen Testament aufgezeichnet ist, ist das Werk Jesus während des Zeitalters der Gnade. Sie dokumentieren die Arbeit Gottes, die in zwei verschiedenen Zeitaltern ausgeführt wurden. Das Alte Testament dokumentiert die Arbeit Gottes während des Zeitalters des Gesetzes und deshalb ist das Alte Testament ein historisches Buch, während das Neue Testament ein Ergebnis der Arbeit des Zeitalters der Gnade ist. Als die neue Arbeit begann, war es auch überholt, und somit ist auch das Neue Testament ein historisches Buch. Natürlich ist das Neue Testament nicht so systematisch wie das Alte Testament, noch zeichnet es so viele Dinge auf. All die vielen Worte, die Jehova sprach, sind im Alten Testament der Bibel aufgezeichnet, während nur einige der Worte Jesu in den vier Evangelien aufgezeichnet sind. Natürlich hat auch Jesus viele Arbeiten ausgeführt, aber sie wurden nicht in Einzelheiten aufgezeichnet. Dass im neuen Testament so wenig aufgezeichnet wurde, liegt an der Menge der Arbeit, die Jesus verrichtete. Die Menge Seiner Arbeit, während den dreieinhalb Jahren auf Erden und die Seiner Apostel, waren bei weitem weniger als die Arbeit von Jehova. Und deshalb gibt es im Neuen Testament weniger Bücher als im Alten.

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

180. Die Bibel ist eine historische Aufzeichnung des Werkes Gottes in Israel, und belegt sowohl viele der Verheißungen vorzeitlicher Propheten, als auch einige der Aussagen Jehovas über Sein damaliges Werk. Deshalb wird dieses Buch von allen Menschen als heilig betrachtet (da Gott heilig und groß ist). All dies ist natürlich das Resultat ihrer Ehrfurcht gegenüber Jehova und ihrer Anbetung Gottes. Die Menschen bezeichnen dieses Buch nur deswegen so, weil die Geschöpfe Gottes ihren Schöpfer so verehren; es gibt sogar welche, die dieses Buch ein himmlisches Buch nennen. Tatsächlich handelt es sich nur um eine menschliche Aufzeichnung. Es wurde weder persönlich von Jehova mit diesem Namen versehen, noch überwachte Jehova persönlich seine Entstehung. Anders ausgedrückt war nicht Gott der Verfasser dieses Buches, sondern der Mensch. Die Heilige Schrift ist nur der respektvolle Titel, den die Bibel vom Menschen erhalten hat. Jehova und Jesus haben diesen Titel nicht nach einer gemeinsamen Besprechung gewählt; er ist nichts weiter als eine menschliche Idee. Denn dieses Buch wurde nicht von Jehova geschrieben, und noch viel weniger von Jesus. Es handelt sich stattdessen um eine Ansammlung von Berichten seitens zahlreicher altertümlicher Propheten, Apostel und Seher, die von späteren Generationen zu einem Buch alter Schriften zusammengetragen wurden, welches den Menschen besonders heilig zu sein scheint, ein Buch, das, wie sie glauben, unergründliche und tiefgreifende Mysterien beinhaltet, welche nur darauf warten von zukünftigen Generationen entschlüsselt zu werden. Als solches, sind die Menschen sogar noch bereitwilliger zu glauben, dieses Buch sei ein himmlisches Buch. Durch die Ergänzung der Vier Evangelien und der Offenbarung des Johannes, unterscheidet sich die Haltung des Menschen ihm gegenüber auf besondere Art und Weise von der gegenüber irgendwelcher anderer Schriften, und somit wagt es niemand „das himmlische Buch“ zu zergliedern – da es zu „heilig“ ist.

aus „Bezüglich der Bibel (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

181. Die Evangelien des Neuen Testaments wurden zwanzig bis dreißig Jahre nach der Kreuzigung Jesu verfasst. Zuvor las das Volk Israel nur das Alte Testament. Das heißt also, dass die Menschen zu Beginn des Zeitalters der Gnade das Alte Testament lasen. Das Neue Testament erschien erst während des Zeitalters der Gnade. Das Neue Testament existierte zu der Zeit als Jesus arbeitete nicht; nachdem Er auferstanden und in den Himmel aufgefahren war, schrieben die Menschen Seine Arbeit nieder. Erst dann gab es die Vier Evangelien, zusätzlich dazu gab es noch die Paulus- und Petrusbriefe, sowie das Buch der Offenbarung. Erst dreihundert Jahre nachdem Jesus in den Himmel aufgestiegen war, als nachfolgende Generationen ihre Niederschriften zusammentrugen, da gab es das Neue Testament. Erst nachdem dieses Werk vollendet war, entstand das Neue Testament; davor hatte es nicht existiert. Gott hatte alle Arbeit getan, der Apostel Paulus hatte alle Arbeit getan, danach folgten gemeinsam die Paulus und Petrusbriefe, und die herrlichste Vision des Johannes, erfasst auf der Insel Patmos, kam als letztes, da sie die Arbeit des letzten Tages prophezeite. Dies waren alles Regelungen späterer Generationen, und diese unterscheiden sich von den heutigen Kundgebungen. Was heutzutage niedergeschrieben wird entspricht den Arbeitsschritten Gottes; mit was sich die Menschen heutzutage befassen, ist von Gott persönlich vollbrachte Arbeit und die Worte werden eigens von Ihm hervorgebracht. Du brauchst nicht einzugreifen – die Worte, die direkt vom Geiste kommen, sind Schritt für Schritt arrangiert worden, und unterscheiden sich von dem Arrangement der menschlichen Aufzeichnungen. Man kann sagen, dass das was sie niederschrieben gemäß ihres Bildungsgrades und menschlichen Kalibers war. Was sie erfassten, waren Erfahrungen der Menschen, und jeder hatte seine eigenen Methoden der Aufzeichnung und des Wissens und jede Aufzeichnung war anders. Wenn du also die Bibel als Gott verehrst, dann bist du äußerst ignorant und dumm! Warum strebst du nicht das Werk des gegenwärtigen Gottes an? Nur die Arbeit Gottes kann den Menschen retten. Die Bibel kann den Menschen nicht retten, sie könnten sie mehrere Jahrtausende lang lesen und dennoch gäbe es in ihnen nicht die geringste Veränderung, und wenn du die Bibel anbetest, dann wirst du niemals das Werk des Heiligen Geistes erlangen.

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

182. Viele Menschen glauben, den wahren Weg zu finden und die Bibel verstehen und interpretieren zu können, seien dasselbe – doch sind die Dinge tatsächlich so einfach? Keiner kennt die Realität der Bibel: Dass sie nämlich nichts weiter als eine historische Aufzeichnung des Werkes Gottes und ein Zeugnis der vorangegangenen zwei Stadien Seines Werkes ist, und dir keinerlei Verständnis in Bezug auf die Ziele Seines Werkes bietet. Jeder der die Bibel gelesen hat weiß, dass sie die beiden Phasen der Arbeit Gottes während des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade bekundet. Das Alte Testament hält die Geschichte Israels und das Werk Jehovas, vom Zeitpunkt der Schöpfung an, bis zum Ende des Zeitalters des Gesetzes fest. Das Neue Testament erfasst Jesus Werk auf Erden, das in den Vier Evangelien erscheint, sowie die Arbeit des Paulus; sind das etwa keine historischen Aufzeichnungen? Die Dinge der Vergangenheit heute zur Sprache zu bringen, macht sie zur Geschichte, egal wie wahr oder wirklich diese auch sein mögen, sie bleiben dennoch Geschichte – und die Geschichte kann sich nicht an die Gegenwart wenden. Denn Gott schaut nicht auf die Geschichte zurück! Wenn du also nur die Bibel verstehst, jedoch nichts davon wie Gott Sein Werk heute zu vollbringen beabsichtigt, wenn du an Gott glaubst, aber das Werk des Heiligen Geistes nicht suchst, dann verstehst du nicht, was es bedeutet Gott zu suchen. Wenn du die Bibel liest um die Geschichte Israels zu studieren, um die Geschichte von Gottes Schöpfung aller Himmel und auf Erden zu erforschen, dann glaubst du nicht an Gott. Aber heute, da du an Gott glaubst und da du Leben anstrebst, indem du das Wissen um Gott suchst, und keine toten Briefe und Lehren oder ein Verstehen der Geschichte erlangen willst, musst du den heutigen Willen Gottes verfolgen und musst nach den Anweisungen des Werkes des Heiligen Geistes Ausschau halten. Wenn du ein Archäologe wärest, dann könntest du die Bibel lesen – aber du bist keiner, du bist einer von denen, die an Gott glauben, und so solltest du am besten Gottes heutigem Willen folgen.

aus „Bezüglich der Bibel (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

183. Wenn du die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes sehen möchtest und auch sehen möchtest, wie die Israeliten dem Weg Jehovas folgten, musst du das Alte Testament lesen. Wenn du die Arbeit im Zeitalter der Gnade verstehen möchtest, musst du das Neue Testament lesen. Aber wie kannst du die Arbeit der letzten Tage sehen? Du musst die Führerschaft Gottes von heute akzeptieren und in die heutige Arbeit eintreten, denn das ist die neue Arbeit und sie wurde von niemandem zuvor in der Bibel aufgezeichnet. Gott ist heute Fleischgeworden und hat andere Auserwählte in China benannt. Gott arbeitet in diesen Menschen, Er führt Seine Arbeit auf Erden weiter, führt Seine Arbeit im Zeitalter der Gnade weiter. Die heutige Arbeit ist ein Weg, den der Mensch nie gegangen ist und ist ein Weg, den noch nie jemand gesehen hat. Es ist eine Arbeit, die noch nie jemand zuvor aufgeführt hat, es ist Gottes neueste Arbeit auf Erden. Deshalb ist eine noch nie zuvor getane Arbeit auch keine Geschichte, denn das Jetzt ist Jetzt und muss erst zur Vergangenheit werden. Die Menschen wissen nicht, dass Gott größere und neuere Werke auf Erden getan hat, außerhalb Israels, die den Umfang von Israel bereits überschritten haben, die jenseits der Vorhersagen der Propheten sind, dass sie eine neue und sagenhafte Arbeit außerhalb der Prophezeiungen und eine neue Arbeit jenseits von Israel ist und eine Arbeit, die die Menschen sich weder vorstellen noch erfassen können. Wie könnte die Bibel explizite Aufzeichnungen von solch einem Werk enthalten? Wer hätte jedes einzelne Stück der heutigen Arbeit ohne Auslassungen im Voraus aufzeichnen können? Wer könnte diese mächtigere und mehr Weisheit besitzende Arbeit, die den Abkommen des modrigen alten Buches trotzt, aufgezeichnet haben? Das Werk von heute ist keine Geschichte und wenn du den neuen Weg von heute im eigentlichen Sinne gehen möchtest, musst du dich von der Bibel trennen, musst du über die Bücher der Prophezeiungen und der Geschichte in der Bibel hinausgehen. Nur dann wirst du fähig sein, in angemessener Weise auf dem neuen Pfad zu wandeln, und nur dann wirst du fähig sein, in die neue Welt und in das neue Werk einzutreten. Du musst verstehen, weshalb von dir heute verlangt wird, nicht in der Bibel zu lesen, weshalb es ein anderes Werk gibt, das von der Bibel getrennt ist, warum Gott nicht nach neueren, detaillierteren Ausübungen in der Bibel sucht, weshalb es anstelle davon eine mächtigere Arbeit außerhalb der Bibel gibt. Das ist alles was ihr verstehen müsst. Du musst den Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Werk kennen und obwohl du die Bibel nicht liest, musst du fähig sein, sie auseinanderzunehmen, denn wenn nicht, wirst du weiterhin die Bibel anbeten und es wird für dich schwierig werden, in das neue Werk einzusteigen und neue Veränderungen zu erdulden. Da es einen höheren Weg gibt, warum sollte ein niedrigerer, überholter Weg studiert werden? Da es neuere Kundgebungen und neuere Arbeiten gibt, warum dann inmitten alter historischer Aufzeichnungen leben? Die neuen Aussagen können für dich sorgen, was beweist, dass dies das neue Werk ist. Die alten Aufzeichnungen können dich nicht sättigen oder deine momentanen Bedürfnisse befriedigen, das beweist, dass sie Geschichte sind und nicht die Arbeit von hier und heute. Der höchste Weg ist die neueste Arbeit, und mit der neuesten Arbeit, egal wie hoch der Weg der Vergangenheit war, sie verbleibt dennoch nur Geschichte der menschlichen Erinnerungen, und egal wie wertvoll ihre Referenz ist, bleibt es dennoch der alte Weg. Obwohl er im „Heiligen Buch“ aufgezeichnet ist, ist der alte Weg nur Geschichte und obwohl es keine Aufzeichnungen von ihm im „Heiligen Buch“ gibt, ist der neue Weg der Weg von hier und heute. Dieser Weg kann dich retten und dieser Weg kann dich verändern, denn er ist die Arbeit des Heiligen Geistes.

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

184. Ihr müsst die Bibel verstehen, dieses Werk ist von äußerster Notwendigkeit! Heute musst du nicht die Bibel lesen, denn darin gibt es nichts Neues, es ist alles alt. Die Bibel ist ein historisches Buch und hättest du im Zeitalter der Gnade das Alte Testament gegessen und getrunken und hättest du alles umgesetzt, was in der Zeit des Alten Testaments während des Zeitalters der Gnade gefordert wurde, Jesus hätte dich abgelehnt und verdammt. Wenn du das Alte Testament für die Arbeit von Jesus angewendet hättest, wärst du ein Pharisäer geworden. Wenn du heute das Alte und das Neue Testament zusammenlegst und sie isst und trinkst und ausübst, wird der Gott von heute dich verdammen. Du wirst hinter der heutigen Arbeit des Heiligen Geistes verbleiben. Wenn du das Alte Testament und das Neue Testament isst und trinkst, bist du außerhalb des Stromes des Heiligen Geistes! Während der Zeit von Jesus, führte Jesus die Juden und all jene, die Ihm folgten, entsprechend der damaligen Arbeit des Heiligen Geistes in Ihm. Er nahm die Bibel nicht als Grundlage für das, was Er tat, sprach aber entsprechend Seinem Werk. Er schenkte den Aussagen der Bibel keine Beachtung, noch suchte Er in der Bibel nach einem Pfad, um Seine Anhänger zu führen. Genau von dem Zeitpunkt an, als Er zu arbeiten begann, verbreitete Er den Weg der Buße, ein Wort das mit keiner Silbe in den Prophezeiungen des Alten Testaments erwähnt wurde. Nicht nur, dass Er nicht der Bibel entsprechend handelte, Er leitete außerdem einen neuen Pfad und führte eine neue Arbeit aus. Niemals nahm Er Bezug auf die Bibel, wenn Er predigte. Während des Zeitalters des Gesetzes, gab es niemanden, der Seine Wunder der Heilung der Kranken und der Austreibung der Dämonen, vollbringen konnte. So gingen auch Seine Arbeit, Seine Lehren und die Autorität und die Kraft Seiner Worte über jeden Menschen im Zeitalter des Gesetzes hinaus. Jesus führte einfach Sein neues Werk aus und obwohl Ihn viele Menschen beschuldigten, indem sie die Bibel benutzten – und sie benutzten das Alte Testament sogar dazu, um Ihn zu kreuzigen – überholte Seine Arbeit das Alte Testament. Wenn es nicht so gewesen wäre, wieso haben die Menschen Ihn dann ans Kreuz genagelt? Taten sie es nicht deshalb, weil das Alte Testamentes nichts von Seinen Lehren aussagte und wegen Seiner Fähigkeit, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben? Seine Arbeit bestand darin, einen neuen Pfad anzuführen, aber nicht, um absichtlich einen Streit gegen die Bibel anzufangen oder vorsätzlich auf das Alte Testament zu verzichten. Er kam einfach nur um Sein Amt auszuführen, die neue Arbeit jenen zu bringen, die sich danach sehnten und nach Ihm suchten. Er kam nicht, um das Alte Testament zu erklären oder sein Werk instand zu halten. Sein Werk diente nicht dazu, dem Zeitalter des Gesetzes eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, denn für Seine Arbeit spielte es keine Rolle, ob sie die Bibel als ihre Grundlage hatte. Jesus kam bloß, um das Werk auszuführen, das Er tun musste. Deshalb erklärte Er nicht die Prophezeiungen im Alten Testament, noch arbeitete Er entsprechend den Worten des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes. Er ignorierte was das Alte Testament sagte und es war Ihm egal, ob es mit Seiner Arbeit übereinstimmte oder nicht und Er sorgte Sich auch nicht darum, was andere über Seine Arbeit wussten oder wie sie sie verdammten. Er machte einfach mit Seiner Arbeit weiter, die Er tun musste, auch wenn viele Menschen die Vorhersagen der Propheten im Alten Testament dazu benutzten, Ihn zu verurteilen. Den Menschen erschien es, als hätte Seine Arbeit keine Grundlage und sie hatte vieles, das mit den Aufzeichnungen des Alten Testaments nicht übereinstimmte. War das nicht ein Irrtum des Menschen? Muss die Doktrin für die Arbeit Gottes angewendet werden? Und muss sie den Vorhersagen der Propheten entsprechen? Was ist am Ende größer: Gott oder die Bibel? Warum muss die Arbeit Gottes der Bibel entsprechen? Kann es sein, dass Gott nicht das Recht hat, sich über die Bibel zu erheben? Kann Sich Gott nicht von der Bibel abwenden und andere Arbeiten tun? Warum hielten Jesus und Seine Jünger den Sabbat nicht ein? Wenn Er Sich an den Sabbat halten und entsprechend den Geboten des Alten Testaments handeln musste, wieso hielt Jesus den Sabbat dann nicht ein, nachdem Er gekommen war, aber stattdessen wusch Er Füße, bedeckte das Haupt, brach Brot und trank Wein? Ist das alles nicht fern von den Geboten des Alten Testaments? Wenn Jesus das Alte Testament ehrte, wieso setzte Er sich dann über diese Lehren hinweg? Du musst wissen was zuerst kam, Gott oder die Bibel! Wenn Er der Herr des Sabbats ist, könnte Er dann nicht auch der Herr der Bibel sein?

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

185. Die Kundgebungen und das Werk Jesu hielten sich damals nicht an Lehren und Er verrichtete Sein Werk nicht nach dem Werk des Gesetzes des Alten Testaments. Es entsprach dem Werk, das im Zeitalter der Gnade verrichtet werden sollte. Er wirkte nach dem Werk, das Er hervorgebracht hatte, nach Seinem eigenen Plan und nach Seinem Amt; Er wirkte nicht nach dem Gesetz des Alten Testaments. Nichts von dem, was Er tat, entsprach dem Gesetz des Alten Testaments, und Er kam nicht zum Wirken, um die Worte der Propheten zu erfüllen. Jede Stufe von Gottes Werk diente nicht eigens dem Erfüllen der Vorhersagen der altertümlichen Propheten, und Er kam nicht, um Sich an Lehren zu halten oder die Vorhersagen der Propheten der Vorzeit bewusst zu verwirklichen. Jedoch störten Seine Taten die Vorhersagen der altertümlichen Propheten nicht, noch störten sie das Werk, das Er zuvor getan hatte. Der springende Punkt Seines Wirkens war, dass Er Sich an keine Lehren hielt und das Werk vollbrachte, das Er Selbst verrichten sollte. Er war kein Prophet oder Seher, sondern ein Handelnder, der in Wirklichkeit kam, um das Werk zu verrichten, das Er zu verrichten hatte, und Er kam, um Seine neue Ära zu eröffnen und Sein neues Werk durchzuführen. Als Jesus kam, um Sein Werk zu verrichten, erfüllte Er natürlich auch viele der Worte, die von den altertümlichen Propheten im Alten Testament gesprochen wurden. Genauso hat das Werk von heute auch die Vorhersagen der historischen Propheten des Alten Testaments erfüllt. Es ist nur so, dass Ich diesen „vergilbten alten Almanach“ nicht hochhalte, das ist alles. Denn es gibt mehr Werk, das Ich verrichten muss, es gibt mehr Worte, die Ich zu euch sprechen muss, und dieses Werk und diese Worte sind bei weitem von größerer Wichtigkeit als das Erklären von Passagen aus der Bibel, denn ein Wirken wie dieses, hat keine große Bedeutung oder Wert für euch, und kann euch nicht helfen oder euch verändern. Ich beabsichtige nicht der Erfüllung einiger Passagen aus der Bibel wegen neues Werk zu tun. Wenn Gott nur auf die Erde kam, um die Worte der altertümlichen Propheten der Bibel zu erfüllen, wer ist dann größer, der menschgewordene Gott oder diese altertümlichen Propheten? Leiten letztendlich die Propheten Gott oder leitet Gott die Propheten? Wie erklärst du diese Worte?

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

186. Die Juden der damaligen Zeit lasen alle aus dem Alten Testament und wussten von Jesajas Prophezeiung, dass ein männliches Kind in einer Krippe geboren werden würde. Warum verfolgten sie dann mit diesem Wissen Jesus trotzdem? Liegt das nicht an ihrem rebellischen Wesen und ihrer Unwissenheit über das Werk des Heiligen Geistes? Zu jener Zeit glaubten die Pharisäer, dass Jesu Werk mit dem, was sie über die Prophezeiung des männlichen Kindes wussten, nicht übereinstimmte; der Mensch von heute lehnt Gott deshalb ab, weil das Werk des menschgewordenen Gottes nicht mit der Bibel übereinstimmt. Ist der Kern ihrer Rebellion gegen Gott nicht ein und derselbe? Kannst du jemand sein, der ohne jegliche Fragen das ganze Werk des Heiligen Geistes annimmt? Wenn es das Werk des Heiligen Geistes ist, dann ist es der richtige „Strom“. Du solltest es ohne das geringste Bedenken annehmen, anstatt dir herauszuklauben und auszusuchen, was du davon annimmst. Wenn du von Gott etwas Wissen erlangst und gegen Ihn eine gewisse Vorsicht übst, tust du dann nicht etwas, was wirklich unangebracht ist? Was du tun solltest, ist, jedes Werk anzunehmen, solange es vom Heiligen Geistes stammt, ohne dass weitere Begründungen seitens der Bibel notwendig sind, denn du glaubst an Gott, um Gott zu folgen, und nicht, um gegen Ihn zu ermitteln. Du solltest nicht nach weiteren Beweisen für Mich suchen, um zu zeigen, dass Ich dein Gott bin. Stattdessen solltest du beurteilen, ob Ich dir von Nutzen bin; das ist der Schlüssel. Auch wenn du in der Bibel viele unwiderlegbare Beweise gefunden hast, so kann dich das nicht vollständig vor Mich bringen. Du bist jemand, der innerhalb der Grenzen der Bibel lebt, nicht vor Mir; die Bibel kann dir nicht dabei helfen, Mich zu kennen, und sie kann auch nicht deine Liebe zu Mir vertiefen. Obwohl die Bibel prophezeite, dass ein männliches Kind geboren werden würden, konnte niemand ergründen, auf wen die Prophezeiung zutreffen würde, denn der Mensch kannte das Werk Gottes nicht, und das brachte die Pharisäer dazu, sich Jesus entgegenzustellen. Manche wissen, dass Mein Werk im Interesse des Menschen ist, doch sie glauben weiterhin, dass Jesus und Ich zwei völlig voneinander getrennte Wesen sind, die nicht miteinander vereinbar sind. Damals hielt Jesus im Zeitalter der Gnade nur vor Seinen Jüngern eine Reihe von Predigten, wie zum Beispiel, wie man praktiziert, wie man zusammenkommt, wie man im Gebet bittet, wie man andere behandelt, und so weiter. Das Werk, das Er verrichtete, war das Werk des Zeitalters der Gnade, und Er erläuterte nur, wie die Jünger und diejenigen, die Ihm nachfolgten, praktizieren sollten. Er verrichtete nur das Werk des Zeitalters der Gnade und nicht das Werk der letzten Tage. Als Jehova im Zeitalter des Gesetzes das Gesetz des Alten Testamentes niederlegte, warum führte Er dann damals nicht das Werk des Zeitalters der Gnade durch? Warum verdeutlichte Er nicht im Voraus das Werk des Zeitalters der Gnade? Wäre das nicht von Vorteil für die Akzeptanz durch den Menschen gewesen? Er prophezeite lediglich, dass ein männliches Kind geboren werden und an die Macht kommen würde, aber Er führte das Werk des Zeitalters der Gnade nicht im Voraus durch. Gottes Werk hat in jedem Zeitalter klare Grenzen; Er verrichtet nur das Werk des jeweiligen Zeitalters und verrichtet nie das Werk des folgenden Abschnitts im Voraus. Nur so kann Sein repräsentatives Werk eines jeden Zeitalters in den Vordergrund rücken. Jesus hatte nur von den Zeichen der letzten Tage gesprochen, davon, wie man geduldig ist und wie man gerettet wird, wie man Buße tut und beichtet, und auch, wie man sein Kreuz trägt und Leiden erduldet; Er sprach aber nie davon, wie der Mensch in den letzten Tagen eintreten sollte oder wie man sich darum bemühen sollte, Gottes Willen zufriedenzustellen. Würde man somit nicht einem Trugschluss unterliegen, wenn man in der Bibel nach Gottes Werk in den letzten Tagen sucht? Was kannst du erkennen, wenn du lediglich die Bibel in deinen Händen hältst? Sei es ein Deuter der Bibel oder ein Prediger, wer kann das heutige Werk voraussehen?

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Auffassungen begrenzt hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

187. Einige gleichen sogar die aktuelle Arbeit mit der des Jesus in der Bibel ab und wenden Widersprüchlichkeiten an, um diese Arbeitsphase abzustreiten. Ist das nicht das Verhalten eines Verblendeten? Alles, was in der Bibel aufgezeichnet ist, ist bedingt und kann nicht die gesamte Arbeit Gottes wiedergeben. Die Vier Evangelien bestehen alle zusammen aus weniger als hundert Kapiteln, in denen eine begrenzte Anzahl an Ereignissen niedergeschrieben ist; zum Beispiel, wie Jesus den Feigenbaum verfluchte, Petrus dreifache Verleugnung des Herrn, wie Jesus den Jüngern nach Seiner Kreuzigung und Auferstehung erschien und über das Fasten lehrte, über das Gebet lehrte, über die Scheidung lehrte, die Geburt und Ahnenfolge Jesus, Jesus Ernennung der Jünger, und so weiter. Trotzdem werten die Menschen sie wie einen Schatz und gleichen die heutige Arbeit sogar damit ab. Sie glauben sogar, dass Jesus nur dies in der Zeit nach Seiner Geburt vollbrachte. Es ist, als glaubten sie, Gott könnte lediglich so viel vollbringen; als ob es nicht noch weitere Arbeit geben könnte. Ist das nicht lächerlich?

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

188. Heutzutage glauben die Menschen, dass die Bibel Gott, und Gott die Bibel ist. So glauben sie auch daran, dass die Worte der Bibel die einzigen Worte waren, die Gott je gesprochen hat und dass sie alle von Gott gesagt wurden. Diejenigen, die an Gott glauben denken sogar, dass, obwohl alle der sechsundsechzig Bücher des Alten und Neuen Testaments von Menschen geschrieben wurden, sie alle durch Gottes Inspiration entstanden sind und Niederschriften der Kundgebungen des Heiligen Geistes waren. Das ist die fehlerhafte Auslegung der Leute, und sie stimmt nicht gänzlich mit den Tatsachen überein. Mit Ausnahme der Prophetenbücher, handelt es sich beim Alten Testament tatsächlich größtenteils um historische Aufzeichnungen. Einige der Apostelbriefe des Neuen Testaments stammen von den Erfahrungen der Menschen, und einige entspringen der Aufklärung des Heiligen Geistes; zum Beispiel sind die Paulusbriefe die Arbeit eines Mannes, sie alle entsprangen der Erleuchtung des Heiligen Geistes, und sie wurden für die Kirchen geschrieben, es waren Worte der Ermahnung und der Ermutigung für die Brüder und Schwestern der Kirchen. Es waren keine vom Heiligen Geist gesprochenen Worte – Paulus konnte nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen, und er war auch kein Prophet, und noch weniger hatte er Visionen, die Johannes erblickte. Seine Epistel wurden für die Gemeinden von Ephesus, Philadelphia, Galatien und auch andere Kirchen geschrieben. Somit sind die Paulusbriefe des Neuen Testaments Epistel, die Paulus für die Kirchen schrieb und es handelt sich bei ihnen weder um Inspirationen des Heiligen Geistes, noch um unmittelbare Aussagen des Heiligen Geistes. Es sind lediglich Worte der Ermahnung, des Trosts und der Ermutigung, die er für die Kirchen im Laufe seiner Arbeit niederschrieb. So verhält es sich auch mit dem Großteil der Aufzeichnungen der derzeitigen Werke Paulus. Sie wurden für alle Brüder und Schwestern im Herrn geschrieben, damit die Brüder und Schwestern aller damaligen Kirchen seinem Rat und allen Wegen des Herrn Jesus Christus folgen konnten. Paulus sagte keineswegs, dass weder die Kirchen seinerzeit, noch die der Zukunft, alle die Dinge essen und trinken müssten, die er schrieb, und er behauptete auch nicht, dass all seine Worte von Gott kämen. Den damaligen Umständen der Kirche entsprechend, kommunizierte er nur mit seinen Brüdern und Schwestern und ermahnte sie, indem er ihren Glauben weckte; und so predigte er einfach oder appellierte an die Menschen, und ermahnte sie. Seine Worte basierten auf seiner eigenen Last, und er unterstützte die Menschen durch seine Worte. Er vollbrachte die Arbeit eines Apostels der derzeitigen Kirchen, er war ein vom Herrn Jesus verwendeter Arbeiter, und so erhielt er die Verantwortung über die Kirchen, er wurde damit beauftragt die Arbeit der Kirchen auszuführen, er musste über die Situationen seiner Brüder und Schwestern lernen – und deshalb schrieb er die Epistel für alle Brüder und Schwestern im Herrn. All das Aufbauende und Positive, was er den Menschen mitteilte war richtig, aber es verkörperte nicht die Aussagen des Heiligen Geistes, und er konnte Gott nicht verkörpern. Es ist ein ungeheuerliches Verständnis und eine gewaltige Blasphemie der Leute, wenn sie Aufzeichnungen menschlicher Erfahrungen, und die von einem Menschen verfassten Epistel, als die an die Kirchen gerichteten Worte des Heiligen Geistes abhandeln! Dies trifft besonders auf die Epistel zu, die Paulus für die Kirchen schrieb, da die Epistel auf die Umstände und Situationen jeder einzelnen Kirche seinerzeit beruhend für die Brüder und Schwestern geschrieben wurden, und dazu dienten, die Brüder und Schwestern im Herrn zu ermahnen, damit sie die Gnade des Herrn Jesus Christus empfangen konnten. Seine Epistel dienten dazu die Brüder und Schwestern seinerzeit zu erwecken. Man kann behaupten, dass dies seine eigene Last, und auch die Last war, die ihm vom Heiligen Geiste aufgetragen wurde; schließlich war er ein Apostel, der die damaligen Kirchen betreute, der Epistel für die Kirchen schrieb und sie ermahnte – das war seine Aufgabe. Seine Identität war bloß die eines arbeitenden Apostels, und er war lediglich ein von Gott gesandter Apostel; er war kein Prophet und auch kein Weissager. Somit waren seine eigene Arbeit, und die Leben seiner Brüder und Schwestern, für ihn von allergrößter Bedeutung. Aus diesem Grunde konnte er nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen. Seine Worte waren nicht die des Heiligen Geistes, noch weniger könnte man behaupten, sie seien die Worte Gottes gewesen, weil Paulus nichts weiter als eine Kreatur Gottes, und gewiss kein zum Mensch gewordener Gott war. Seine Identität war nicht die gleiche wie die des Jesu Christi. Die Worte Jesu waren die Worte des Heiligen Geistes, sie waren die Worte Gottes, denn Seine Identität war die des Christus – des Sohnes Gottes. Wie könnte Paulus Ihm gleich sein? Wenn die Menschen die Epistel oder Worte, wie die des Paulus, als die Kundgebungen des Heiligen Geistes anerkennen, und sie wie Gott verehren, dann kann man nur sagen, dass sie zu unkritisch sind. Ist das, mit strengeren Worten ausgedrückt, nichts anderes als Blasphemie? Wie könnte ein Mensch im Namen Gottes reden? Und wie könnten Menschen sich vor den Aufzeichnungen seiner Epistel und vor den Worten die er sprach verneigen, als seien sie ein heiliges Buch, oder ein himmlisches Buch? Können die Worte Gottes etwa beiläufig von einem Menschen ausgesprochen werden? Wie könnte ein Mensch in Gottes Namen sprechen? Und könnten die Epistel, die er für die Kirchen schrieb, deiner Meinung nach, nicht von seinen eigenen Vorstellungen befleckt sein? Wie könnten sie nicht mit menschlichen Vorstellungen befleckt sein? Er schrieb die Epistel für die Kirchen auf Grundlage seiner persönlichen Erfahrungen und im Umfang seines eigenen Lebens. Zum Beispiel schrieb Paulus eine Epistel an die Kirchen Galatiens, die eine bestimmte Meinung enthielt, und Petrus schrieb eine andere, die eine andere Ansicht vertrat. Welche von den beiden kam vom Heiligen Geist? Keiner kann das mit Sicherheit sagen. Somit kann nur behauptet werden, dass beide eine Last für die Kirchen trugen, dennoch stehen ihre Briefe für ihr Format, sie repräsentieren ihre Fürsorge und Unterstützung gegenüber ihren Brüdern und Schwestern, und ihre Last gegenüber den Kirchen, und sie verkörpern nichts weiter als menschliche Arbeit; sie stammten nicht vollständig vom Heiligen Geist. Wenn du behauptest, dass seine Epistel die Worte des Heiligen Geistes sind, dann bist du absurd und begehst Blasphemie! Die Paulusbriefe und andere Epistel des Neuen Testaments sind vergleichbar mit den Memoiren spiritueller Persönlichkeiten aus jüngerer Zeit. Sie sind ebenbürtig mit den Büchern von Watchman Nee oder den Erfahrungen des Lawrence, und so weiter. Es ist nur so, dass die Bücher neuerlicher spiritueller Persönlichkeiten nicht in dem Neuen Testament mit eingefasst sind, trotzdem ist die Substanz dieser Menschen die Gleiche: Sie waren Menschen, die vom Heiligen Geist während einer gewissen Zeitspanne verwendet wurden, die jedoch Gott nicht direkt verkörpern konnten.

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

189. Wer von euch wagt heute zu behaupten, dass all die gesprochenen Worte derjenigen, die vom Heiligen Geist verwendet wurden, vom Heiligen Geist kamen? Wagt es irgendjemand, so etwas sagen? Solltest du so etwas sagen, warum wurde dann Esras Buch der Prophezeiung verworfen und warum wurde mit den Büchern der altertümlichen Heiligen und Propheten dasselbe getan? Wenn sie alle vom Heiligen Geist kamen, warum wagt ihr dann solche willkürlichen Entscheidungen zu treffen? Bist du berufen, das Werk des Heiligen Geistes auszuwählen? Viele Geschichten aus Israel wurden ebenfalls ausgesondert. Und wenn du glaubst, dass diese Schriften der Vergangenheit alle vom Heiligen Geist kamen, warum wurden dann einige der Bücher ausgesondert? Wenn sie alle vom Heiligen Geist kamen, sollten sie alle behalten, und zu den Brüdern und Schwestern der Kirchen gesandt werden, damit sie sie lesen. Sie sollten nicht durch menschlichen Willen ausgewählt oder ausgesondert werden; es ist falsch, das zu tun. Zu sagen, die Erfahrungen des Paulus und Johannes seien mit ihren persönlichen Ansichten vermischt worden, bedeutet nicht, dass ihre Erfahrungen und ihr Wissen von Satan kamen, sondern nur, dass sie Dinge enthielten, die von ihren persönlichen Erfahrungen und Ansichten rührten. Ihr Wissen entsprach dem Hintergrund der tatsächlichen Erfahrungen der damaligen Zeit. Wer könnte mit Gewissheit sagen, dass alles davon vom Heiligen Geist kam? Wenn die vier Evangelien alle vom Heiligen Geist kamen, warum haben dann Matthäus, Markus, Lukas und Johannes unterschiedliche Dinge über das Werk Jesu gesagt? Wenn ihr das nicht glaubt, dann seht euch die Aufzeichnungen der Bibel darüber an, wie Petrus den Herrn dreimal verleugnete: Sie sind alle unterschiedlich und sie alle haben ihre eigenen Merkmale. Viele, die unwissend sind, sagen: „Der fleischgewordene Gott ist auch ein Mensch, können die Worte, die Er spricht, vollständig vom Heiligen Geist kommen? Wenn die Worte von Paulus und Johannes mit dem menschlichen Willen vermischt waren, sind dann die Worte, die Er spricht, wirklich nicht mit menschlichem Willen vermischt?“ Menschen, die solche Dinge sagen, sind blind, und unwissend! Lies die vier Evangelien sorgfältig durch; lies die Aufzeichnungen der Dinge, die Jesus tat, und die Worte, die Er sprach. Jede Aufzeichnung war ganz einfach unterschiedlich und jede hatte ihre eigene Perspektive. Wenn alles, was die Autoren in diesen Büchern niederschrieben, vom Heiligen Geist kam, sollte alles gleich sein und übereinstimmen. Warum bestehen dann Unterschiede?

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

190. Das Matthäusevangelium des Neuen Testaments dokumentiert Jesus Abstammung. Am Anfang erzählt es, dass Jesus ein Nachfahre Abrahams und Davids war, und der Sohn Josefs; dann verkündet es, dass Jesus vom Heiligen Geist empfangen, und einer Jungfrau geboren wurde – was bedeuten würde, dass Er nicht der Sohn Josefs oder ein Nachfahre Abrahams und Davids war. Die Ahnenfolge jedoch besteht darauf Jesus mit Josef zu assoziieren. Als Nächstes beginnt die Genealogie den Verlauf der Geburt Jesus Christi aufzuzeichnen. Sie erzählt, dass Jesus vom Heiligen Geist empfangen wurde, dass Er einer Jungfrau geboren wurde und nicht der Sohn Josefs war. Dennoch steht deutlich in der Genealogie geschrieben, dass Jesus der Sohn Josefs war, und da die Genealogie für Jesus geschrieben wurde, umfasst sie zweiundvierzig Generationen. Bei der Generation Josefs angekommen, wird eilig erwähnt, dass Josef Marias Ehemann war, eine Aussage, die dazu dient um zu beweisen, dass Jesus ein Nachkomme Abrahams war. Ist das kein Widerspruch? Die Genealogie erklärt eindeutig Josefs Abstammung, es handelt sich deutlich um die Ahnentafel Josefs, aber Matthäus beharrt darauf, dass es die Stammfolge Jesu sei. Bestreitet das nicht die Tatsache der Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist? Handelt es sich demnach bei der von Matthäus verfassten Genealogie etwa nicht um eine menschliche Vorstellung? Es ist lächerlich! Dadurch erkennst du, dass dieses Buch nicht vollständig vom Heiligen Geist stammt. Vielleicht gibt es einige Menschen, die denken, dass Gott eine Ahnenreihe auf Erden haben muss, deswegen ordnen sie Jesus der zweiundvierzigsten Generation Abrahams zu. Das ist wirklich absurd! Wie könnte Gott einen Stammbaum haben, nachdem Er auf die Erde gekommen war? Wenn du behauptest, Gott hätte eine Ahnenfolge, stufst du Ihn dann nicht unter den Kreaturen Gottes ein? Denn Gott ist nicht von der Erde, Er ist der Herr der Schöpfung, und obwohl Er aus Fleisch und Blut ist, ist Er doch nicht aus derselben Essenz wie der Mensch. Wie kannst du Gott auf dieselbe Stufe wie die einer Kreatur Gottes stellen? Abraham kann Gott nicht verkörpern; er war das derzeitige Objekt der Arbeit Jehovas, er war bloß ein treuer Diener unter der Anerkennung Jehovas, und er war einer aus dem Volke Israel. Wie könnte er ein Ahne Jesu sein?

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

191. Also zergliedere Ich heute die Bibel, was nicht bedeutet, dass Ich sie hasse oder ihren Wert als Referenz abstreite. Ich erläutere und verdeutliche den innewohnenden Wert und den Ursprung der Bibel, um zu vermeiden, dass du in der Dunkelheit gefangen gehalten bleibst. Denn die Menschen haben so viele Ansichten in Bezug auf die Bibel, und die meisten davon sind falsch; die Bibel auf diese Weise zu lesen hält sie nicht nur davon ab, das zu erfassen, was sie sollten, sondern viel schlimmer, sie behindert die Arbeit, die Ich zu tun gedenke. Für das Zukunftswerk bedeutet dies eine gewaltige Beeinträchtigung, und bietet nur Nachteile und keinerlei Vorteile. Deshalb ist das, was Ich dich lehre, das Wesen und die eigentliche innere Geschichte der Bibel schlechthin. Ich verlange von dir nicht, die Bibel nicht zu lesen, oder dass du umhergehst und verkündest sie sei wertlos, jedoch, dass du ein korrektes Wissen und angemessene Ansichten bezüglich der Bibel pflegst. Sei nicht zu einseitig! Obwohl die Bibel ein von Menschen geschriebenes Geschichtsbuch ist, belegt sie auch viele der Prinzipien, nach denen die altertümlichen Weisen und Propheten Gott dienten, und auch die jüngsten Erfahrungen der Apostel, wie Gott zu dienen ist – all diese wurden tatsächlich von diesen Menschen gesehen und waren ihnen bekannt den Menschen dieses Zeitalters beim Begehen des wahren Weges als Referenz dienen. So können die Menschen durch das Lesen der Bibel auch viele Wege zum Leben erfahren, so wie sie in anderen Büchern nicht zu finden sind. Diese Wege sind Wege zum Leben nach dem Werk des Heiligen Geistes, erfahren durch Propheten und Apostel der vergangenen Zeitalter, und viele der Worte sind wertvoll und können den Menschen zur Verfügung stellen, was sie brauchen. Aus diesem Grund lesen alle Menschen gerne in der Bibel. Da in der Bibel so viel verborgen liegt, wird sie vom Volk anders angesehen, als die Schriften großer geistiger Persönlichkeiten. Die Bibel ist eine Niederschrift und Sammlung von Erfahrungen und der Kenntnisse der Menschen, die Jehova und Jesus im alten und neuen Zeitalter dienten, und so konnten spätere Generationen viel Erleuchtung und Erhellung daraus beziehen und Wege zu ihrer praktischen Anwendung finden. Der Grund warum die Bibel über den anderen Schriften jeglicher großer geistlicher Persönlichkeiten steht ist, dass alle ihre Niederschriften aus der Bibel entnommen wurden, ihre Erfahrungen von der Bibel stammen und sie alle die Bibel erklären. So kommt es, dass die Menschen, obwohl sie von den Büchern jeder beliebigen spirituellen Persönlichkeit Nahrung für die Seele beziehen könnten, trotz allem der Bibel huldigen, weil sie ihnen so erhaben und tiefgründig erscheint! Obgleich die Bibel einige der Schriften über die Worte des Lebens vereinigt, wie etwa die Paulus- und Petrusbriefe und obwohl die Menschen aus diesen Schriften Unterstützung und Führung erfahren können, sind diese Bücher dennoch veraltet, sie gehören weiterhin zur alten Epoche und ganz egal wie gut sie auch sein mögen, sind sie doch nur für ein bestimmtes Zeitalter angemessen und sind nicht unvergänglich. Denn Gottes Werk entwickelt sich stets weiter und kann nicht einfach zu der Zeit von Paulus und Petrus enden, oder auf Ewigkeit im Zeitalter der Gnade, in dem Jesus gekreuzigt wurde verweilen. Somit eignen sich diese Schriften nur für das Zeitalter der Gnade und nicht für das Königreich der Endzeit. Sie eignen sich lediglich dazu, die Gläubigen im Alter der Gnade zu versorgen, jedoch nicht die Heiligen des Zeitalters des Königreiches, und so gut sie auch sein mögen, sie sind doch obsolet. Ebenso verhält es sich mit Jehovas Werk der Schöpfung oder Seinem Wirken in Israel: Ganz gleich wie groß Sein Werk war, es bleibt dennoch veraltet, und der Moment seiner Vergänglichkeit würde früher oder später erreicht sein. Mit Gottes Werk verhält es sich genauso: Es ist mächtig, aber es wird eine Zeit kommen, in der es endet; es kann weder ewig inmitten des Schöpfungswerkes, noch unter dem Kreuzigungswerk verweilen. Egal wie überzeugend das Kreuzigungswerk war, egal wie effektiv es im Besiegen Satans war, ein Werk bleibt ein Werk und die Zeitalter bleiben trotz allem Zeitalter; Arbeit kann nicht immer auf derselben Grundlage verharren, noch können die Zeiten jemals unverändert bleiben, denn es gab die Schöpfung und es muss die letzten Tage geben. Dies ist unvermeidbar! Somit sind die Worte des Lebens des Neuen Testaments – die Apostelbriefe und die Vier Evangelien – heutzutage zu historischen Büchern geworden, sie wurden zu alten Almanachen, und wie könnten alte Almanache die Menschheit in das neue Zeitalter führen? So sehr auch Almanache dazu dienen den Menschen Leben zu spenden, so sehr sie die Menschen auch zum Kreuz zu führen vermögen, sind sie nicht dennoch veraltet? Sind sie nun ihres Wertes nicht beraubt? Deshalb sage Ich dir, dass du diesen Almanachen nicht blind glauben sollst. Sie sind zu alt, sie können dich nicht zu dem neuen Werk führen, sie vermögen es nur dich zu belasten. Nicht nur, dass sie dich an das neue Werk und zum Neubeginn nicht führen können, sondern bringen dich außerdem in die alt-religiösen Kirchen – und wenn dem so ist, bedeutet das dann nicht, dass du in deinem Glauben an Gott zurückfällst?

aus „Bezüglich der Bibel (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

192. Seit mehreren Jahrtausenden ist die Bibel ein Teil der menschlichen Geschichte. Darüber hinaus behandeln die Menschen sie wie Gott, in dem Ausmaß, dass sie in den letzten Tagen den Platz Gottes eingenommen hat, was Gott zuwider ist. Als die Zeit es zuließ, fühlte Gott sich somit verpflichtet, die innere Geschichte und die Ursprünge der Bibel zu klären – würde Er dies nicht tun, würde die Bibel weiterhin den Platz Gottes in den Herzen der Menschen einnehmen, und die Menschen würden die Worte der Bibel benutzen, um die Taten Gottes zu messen und zu verurteilen. Mit der Erklärung des Wesens, der Strukturierung und den Makeln der Bibel leugnete Gott keineswegs die Existenz der Bibel noch verurteilte Er sie; vielmehr bot Er eine angemessene, passende Beschreibung, die die ursprüngliche Vorstellung von der Bibel wiederherstellte, sprach die Missverständnisse an, die die Menschen gegenüber der Bibel hatten, und gab ihnen eine korrekte Sichtweise der Bibel, damit sie die Bibel nicht länger anbeten und nicht mehr verloren sein würden; das heißt, damit sie ihren Glauben an die Bibel nicht mehr als den Glauben an Gott und die Anbetung Gottes missverstehen würden, während sie sich sogar davor fürchteten, dem wahren Hintergrund der Bibel und ihren Mängeln ins Auge zu sehen. Sobald die Menschen ein unverfälschtes Verständnis von der Bibel besitzen, sind sie in der Lage, sie ohne Bedenken beiseitezulegen und mutig die neuen Worte Gottes anzunehmen. Dies ist in diesen verschiedenen Kapiteln das Ziel Gottes. Die Wahrheit, die Gott den Menschen hierin mitteilen möchte, ist, dass keine Theorie oder Tatsache den Platz des heutigen Werkes und der heutigen Worte Gottes einnehmen kann und dass nichts an Gottes Stelle treten kann. Wenn die Menschen der Falle der Bibel nicht entfliehen können, dann werden sie nie in der Lage sein, vor Gott zu kommen. Wenn sie vor Gott kommen möchten, müssen sie zunächst ihr Herz von allem reinigen, was Ihn ersetzen könnte; dann werden sie für Gott zufriedenstellend sein. Auch wenn Gott hier die Bibel nur erläutert, vergiss nicht, dass es anderweitig viel Falsches gibt, das die Menschen ernsthaft neben der Bibel anbeten; das Einzige, was sie nicht anbeten, ist das, was wahrhaftig von Gott kommt. Gott verwendet die Bibel lediglich als Beispiel, um die Menschen daran zu erinnern, nicht den falschen Weg einzuschlagen und nicht wieder bis zum Äußersten zu gehen und der Verwirrung zum Opfer zu fallen, während sie an Gott glauben und Seine Worte annehmen.

aus der Einführung zu Die Worte Christi als Er in den Kirchen ging in „Das Wort erscheint im Fleisch“

193. Ich habe viel Werk unter den Menschen verrichtet und die Worte, die Ich in dieser Zeit geäußert habe, waren zahlreich. Diese Worte dienen der Erlösung der Menschen und wurden geäußert, damit der Mensch mit Mir vereinbar werden kann. Jedoch habe Ich nur wenige Menschen auf Erden gewonnen, die mit Mir vereinbar sind, und so sage Ich, dass der Mensch Meine Worte nicht schätzt, denn der Mensch ist nicht mit Mir vereinbar. Somit ist das Werk, das Ich verrichte, nicht nur so, damit der Mensch Mich anbeten kann; viel wichtiger ist, dass es so ist, damit der Mensch mit Mir vereinbar sein kann. Menschen die korrumpiert worden sind, leben alle in Satans Falle, sie leben im Fleisch, leben in selbstsüchtigen Wünschen, und es gibt keinen einzigen unter ihnen, der mit Mir vereinbar ist. Da gibt es jene, die sagen, dass sie mit Mir vereinbar sind, die aber alle nur vage Götzen anbeten. Auch wenn sie Meinen Namen als heilig anerkennen, wandeln sie auf einem Weg, der Mir zuwiderläuft, und ihre Worte sind voller Arroganz und Selbstvertrauen, weil sie im Grunde alle gegen Mich und unvereinbar mit Mir sind. Jeden Tag suchen sie in der Bibel nach Spuren von Mir und finden zufällig „geeignete“ Textstellen, die sie endlos lesen und die sie als Schriften rezitieren. Sie wissen nicht, wie man mit Mir vereinbar sein kann, wissen nicht, was es bedeutet, mit Mir in Feindschaft zu stehen, und lesen nur blindgläubig die Schriften. Sie beschränken einen vagen Gott, den sie nie gesehen haben und den sie nicht zu erkennen wissen, auf die Bibel, und nehmen diese in ihrer Freizeit zur Hand, um sie anzuschauen. Sie glauben nur im Rahmen der Bibel an Meine Existenz. Für sie bin Ich dasselbe wie die Bibel; ohne die Bibel gibt es Mich nicht und ohne Mich gibt es keine Bibel. Sie schenken Meinem Dasein oder Meinen Handlungen keine Beachtung, sondern widmen stattdessen jedem einzelnen Wort in der Schrift äußerste und ganz besondere Aufmerksamkeit, und viele von ihnen glauben sogar, dass Ich nichts von dem tun sollte, was Ich tun möchte, solange es nicht in der Schrift vorhergesagt wird. Sie messen der Schrift zu viel Bedeutung bei. Man kann sagen, dass sie Worte und Ausdrücke für zu wichtig halten, in dem Ausmaß, dass sie Verse aus der Bibel sogar dazu verwenden, um jedes Wort abzuwägen, das Ich sage, und um Mich zu verurteilen. Was sie suchen, ist nicht der Weg der Vereinbarkeit mit Mir oder der Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit, sondern der Weg der Vereinbarkeit mit den Worten der Bibel, und sie glauben, dass alles, was nicht mit der Bibel übereinstimmt, ausnahmslos nicht Mein Werk ist. Sind solche Menschen nicht die pflichtbewussten Nachkommen der Pharisäer? Die jüdischen Pharisäer setzten die Gesetze Mose ein, um Jesus zu verurteilen. Sie suchten nicht die Vereinbarkeit mit dem Jesus jener Zeit, sondern befolgten gewissenhaft buchstabengetreu das Gesetz, in einem solchen Ausmaß, dass sie am Ende sogar den unschuldigen Jesus ans Kreuz nagelten, den sie beschuldigt hatten, nicht dem Gesetz des Alten Testaments zu folgen und nicht der Messias zu sein. Was war ihr inneres Wesen? War es nicht, dass sie nicht den Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit suchten? Sie steigerten sich in jedes einzelne Wort der Schrift hinein, während sie Meinem Willen und den Schritten und Methoden Meines Werkes keine Beachtung schenkten. Sie waren keine Menschen, die die Wahrheit suchten, sondern Menschen, die sich strikt an Worte klammerten. Sie waren keine Menschen, die an Gott glaubten, sondern Menschen, die an die Bibel glaubten. Im Grunde genommen waren sie Wachhunde der Bibel. Um die Interessen der Bibel zu bewahren, die Würde der Bibel aufrechtzuerhalten und den Ruf der Bibel zu schützen, gingen sie soweit, dass sie den barmherzigen Jesus ans Kreuz nagelten. Dies taten sie nur, um die Bibel zu verteidigen und um den Status jedes einzelnen Wortes der Bibel in den Herzen der Menschen aufrechtzuerhalten. So zogen sie es vor, ihrer Zukunft und dem Sündopfer zu entsagen, um Jesus, der Sich nicht an die Glaubenslehre der Schrift hielt, zum Tode zu verurteilen. Waren sie nicht die Lakaien jedes einzelnen Wortes der Schrift?

Und was ist mit den Menschen von heute? Christus ist gekommen, um die Wahrheit freizugeben, doch sie würden Ihn lieber aus der Mitte der Menschen vertreiben, um Eintritt in den Himmel zu erlangen und Gnade zu empfangen. Sie würden eher das Kommen der Wahrheit völlig leugnen, um die Interessen der Bibel zu wahren, und würden eher Christus, der ins Fleisch zurückgekehrt ist, abermals ans Kreuz nageln, um die ewigwährende Existenz der Bibel zu sichern. Wie kann der Mensch Meine Errettung empfangen, wenn sein Herz so bösartig und seine Natur Mir gegenüber so feindselig ist? Ich lebe unter den Menschen, doch der Mensch weiß nicht von Meiner Existenz. Wenn Ich Mein Licht auf den Menschen scheinen lasse, bleibt er Meiner Existenz gegenüber dennoch unwissend. Wenn Ich Meinen Zorn auf den Menschen loslasse, leugnet er Meine Existenz mit sogar noch größerem Eifer. Der Mensch sucht nach Vereinbarkeit mit Worten, mit der Bibel, jedoch tritt kein einziger Mensch vor Mich, um nach dem Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit zu suchen. Der Mensch schaut zu Mir im Himmel auf und widmet Meiner Existenz im Himmel besonderes Interesse, doch keiner kümmert sich um Mich im Fleisch, da Ich, der Ich unter den Menschen lebe, einfach zu unbedeutend bin. Diejenigen, die nur nach Vereinbarkeit mit den Worten der Bibel suchen und die nur nach der Vereinbarkeit mit einem vagen Gott suchen, sind für Mich ein erbärmlicher Anblick. Das liegt daran, dass sie lediglich tote Worte und einen Gott anbeten, der in der Lage ist, ihnen unermessliche Reichtümer zu geben. Was sie anbeten ist ein Gott, der sich den Menschen unterstellt und den es nicht gibt. Was können solche Menschen dann von Mir erlangen? Der Mensch ist für Worte einfach zu gering. Diejenigen, die gegen Mich sind, die grenzenlose Forderungen an Mich stellen, die nicht wahrheitsliebend sind, die sich gegen Mich auflehnen – wie könnten sie mit Mir vereinbar sein?

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

194. Gott Selbst ist Leben und die Wahrheit und Sein Leben und Seine Wahrheit existieren nebeneinander. Diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Wahrheit zu erlangen, werden nie Leben gewinnen. Ohne die Führung, Unterstützung und Versorgung durch die Wahrheit wirst du nur Wörter, Lehren und vor allem den Tod erhalten. Gottes Leben ist allgegenwärtig, und Seine Wahrheit und Sein Leben existieren nebeneinander. Wenn du die Quelle der Wahrheit nicht finden kannst, dann wirst du die Nahrung des Lebens nicht erhalten; wenn du die Versorgung des Lebens nicht erhalten kannst, dann wirst du gewiss keine Wahrheit besitzen, und so wird, abgesehen von Vorstellungen und Auffassungen, die Gesamtheit deines Körpers nichts als Fleisch sein, dein stinkendes Fleisch. Wisse, dass die Worte von Büchern nicht als Leben zählen, die Aufzeichnungen der Geschichte können nicht als die Wahrheit gefeiert werden, und die Vorschriften der Vergangenheit können nicht als eine Schilderung von Worten dienen, die gegenwärtig von Gott gesprochen werden. Nur das, was von Gott ausgedrückt wird, wenn Er auf die Erde kommt und unter den Menschen lebt, ist die Wahrheit, das Leben, Gottes Wille und Seine jetzige Wirkungsweise. Wenn du die Aufzeichnungen von Worten, die von Gott während vergangener Zeitalter gesprochen wurden, auf heute anwendest, dann macht dich das zu einem Archäologen, und die beste Möglichkeit, dich zu beschreiben, ist als ein Experte für historisches Erbe. Das liegt daran, dass du immer an Spuren des Werkes glaubst, das Gott in vergangenen Zeiten verrichtete, nur an den Schatten Gottes glaubst, der aus der Zeit zurückblieb, als Er zuvor unter den Menschen wirkte, und nur an den Weg glaubst, den Gott Seinen Anhängern in früheren Zeiten schenkte. Du glaubst nicht an die Richtung von Gottes heutigem Werk, glaubst nicht an das heutige herrliche Antlitz Gottes und glaubst nicht an den Weg der Wahrheit, die von Gott gegenwärtig ausgesprochen wird. Und so bist du unbestreitbar ein Tagträumer, der völlig realitätsfremd ist. Wenn du dich jetzt immer noch an Worte klammerst, die dem Menschen kein Leben bringen können, dann bist du ein hoffnungsloses Stück Dürrholz,[a] denn du bist zu konservativ, zu widerspenstig, zu immun gegenüber Vernunft!

aus „Nur Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg ewigen Lebens schenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

195. Christus der letzten Tage bringt Leben und bringt den andauernden und ewig währenden Weg der Wahrheit. Diese Wahrheit ist der Weg, durch den der Mensch Leben gewinnt, und der einzige Weg, durch den der Mensch Gott erkennen und von Gott anerkannt werden wird. Wenn du nicht den Weg des Lebens suchst, der von Christus der letzten Tage angeboten wird, dann wirst du nie die Anerkennung von Jesus gewinnen, und wirst nie berechtigt sein, durch das Tor des Himmelreichs zu treten, denn du bist sowohl eine Marionette als auch ein Gefangener der Geschichte. Diejenigen, die von Vorschriften, von Wörtern kontrolliert und von der Geschichte in Fesseln gelegt werden, werden nie Leben gewinnen können und werden nie den immerwährenden Weg des Lebens gewinnen können. Das liegt daran, dass alles, was sie haben, trübes Wasser ist, an das Tausende von Jahren festgehalten wurde, statt an das Wasser des Lebens, das von dem Thron fließt. Diejenigen, die nicht mit dem Wasser des Lebens versorgt werden, werden auf ewig Leichname bleiben, Spielbälle Satans und Söhne der Hölle. Wie können sie dann Gott erblicken? Wenn du nur versuchst, an der Vergangenheit festzuhalten, nur versuchst, die Dinge so beizubehalten, wie sie sind, indem du stehen bleibst, und nicht versuchst, den Ist-Zustand zu ändern und die Geschichte zu verwerfen, wirst du dann nicht immer gegen Gott sein? Die Schritte von Gottes Wirken sind gewaltig und mächtig, wie wogende Wellen und Donnergrollen – dennoch sitzt du da und wartest passiv auf die Vernichtung, klammerst dich an deine Torheit und tust nichts. Wie kannst du somit als jemand gelten, der den Fußspuren des Lammes folgt? Wie kannst du den Gott, an dem du festhältst, als einen Gott rechtfertigen, der stets neu und niemals alt ist? Und wie können die Worte deiner vergilbten Bücher dich in ein neues Zeitalter hinübertragen? Wie können sie dich dazu veranlassen, die Schritte von Gottes Wirken zu suchen? Und wie können sie dich hinauf in den Himmel nehmen? Was du in deinen Händen hältst, sind Worte, die nur vorübergehenden Trost spenden können, nicht Wahrheiten, die Leben schenken können. Die Schriften, die du liest, sind die, die nur deine Zunge bereichern können, nicht die Worte der Weisheit, die dir helfen können, menschliches Leben zu kennen, geschweige denn die Wege, die dich zur Vervollkommnung führen können. Stimmt dich diese Diskrepanz nicht nachdenklich? Lassen sie dich nicht die darin enthaltenen Geheimnisse erkennen? Bist du imstande, dich selbst in den Himmel zu befördern, um Gott allein zu begegnen? Kannst du dich ohne das Kommen Gottes selbst in den Himmel bringen, um dich am Familienglück mit Gott zu erfreuen? Träumst du jetzt immer noch? Dann schlage Ich vor, dass du aufhörst zu träumen und dir ansiehst, wer jetzt am Wirken ist, wer jetzt das Werk zur Rettung des Menschen während der letzten Tage ausführt. Wenn du das nicht tust, wirst du nie die Wahrheit erlangen und nie Leben gewinnen.

aus „Nur Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg ewigen Lebens schenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Ein Stück Dürrholz: chinesische Redensart, bedeutet so viel wie „hoffnungslos verloren“.

Zurück: VI. Grundlegende Worte über den Zusammenhang zwischen jeder Stufe von Gottes Werk und dem Namen Gottes

Weiter: VIII. Grundlegende Worte über Gottes Disposition und was Er hat und ist

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp

Verwandte Inhalte

Wie Petrus Jesus kennenlernte

Während der Zeit, die Petrus mit Jesus verbrachte, sah er viele liebenswerte Eigenschaften in Jesus, viele Aspekte, die der Nachahmung würdig waren, und viele, die ihn versorgten. Obwohl Petrus in vielerlei Hinsicht das Wesen Gottes in Jesus sah und viele liebenswerte Eigenschaften sah, kannte er Jesus zunächst nicht.

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen